Interim / Quarterly Report • Aug 8, 2019
Interim / Quarterly Report
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Für die erstmalige Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zum 1. Januar 2019 wurde die modifizierte retrospektive Übergangsmethode gewählt. Die Vergleichszahlen der Vorjahresperioden wurden daher nicht angepasst.
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| Jungheinrich-Konzern | 2. Quartal 2019 | 2. Quartal 2018 | Veränd. % | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 33.700 | 34.900 | -3,4 | 67.000 | 67.400 |
| Mio. € | 1.044 | 1.024 | 2,0 | 2.065 | 1.946 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. |
Mio. € | 1.015 | 897 | |||
| Produktion Flurförderzeuge | Stück | 29.700 | 28.900 | 2,8 | 58.800 | 58.900 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.008 | 912 | 10,5 | 1.956 | 1.784 |
| davon Inland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 465 | 434 |
| davon Ausland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 1.491 | 1.350 |
| Auslandsquote | % | k.A. | k.A. | - | 76 | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) |
Mio. € | 67,2 | 69,2 | -2,9 | 126,8 | 127,1 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | % | 6,7 | 7,6 | - | 6,5 | 7,1 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE)1) | % | k.A. | k.A. | - | 13,0 | 15,3 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) |
Mio. € | 61,7 | 64,1 | -3,7 | 118,2 | 115,3 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | % | 6,1 | 7,0 | - | 6,0 | 6,5 |
| Ergebnis nach Steuern |
Mio. € | 44,4 | 45,0 | -1,3 | 85,2 | 82,4 |
| Investitionen2) | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 65 | 41 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung |
Mio. € | k.A. | k.A. | - | 43 | 41 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | Mio. € | 5.045 | 4.321 | |||
| Eigenkapital 30.06./31.12. | Mio. € | 1.390 | 1.284 | |||
| davon gezeichnetes Kapital |
Mio. € | 102 | 102 | |||
| Mitarbeiter 30.06./31.12. |
FTE3) | 18.221 | 17.293 | |||
| davon Inland | FTE3) | 7.469 | 7.164 | |||
| davon Ausland | FTE3) | 10.752 | 10.129 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2018 | |
|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | -0,6 | 131.000 |
| Mio. € | 6,1 | 3.971 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. | Mio. € | 13,2 | 907 |
| Produktion Flurförderzeuge | Stück | -0,2 | 121.000 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 9,6 | 3.796 |
| davon Inland | Mio. € | 7,1 | 900 |
| davon Ausland | Mio. € | 10,4 | 2.896 |
| Auslandsquote | % | - | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | Mio. € | -0,2 | 275 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | % | - | 7,2 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE)1) | % | - | 16,0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 2,5 | 249 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | % | - | 6,6 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 3,4 | 176 |
| Investitionen2) | Mio. € | 58,5 | 106 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung | Mio. € | 4,9 | 84 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | Mio. € | 16,8 | 4.746 |
| Eigenkapital 30.06./31.12. | Mio. € | 8,3 | 1.362 |
| davon gezeichnetes Kapital | Mio. € | - | 102 |
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | FTE3) | 5,4 | 17.877 |
| davon Inland | FTE3) | 4,3 | 7.378 |
| davon Ausland | FTE3) | 6,2 | 10.499 |
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | 31.12.2018 | ||
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Vorzugsaktie | € | 0,85 | 0,82 | 1,73 |
| Eigenkapital je Aktie | € | 13,63 | 12,59 | 13,35 |
| Börsenkurs4) | ||||
| Hoch | € | 32,06 | 41,06 | 41,60 |
| Tief | € | 21,48 | 30,40 | 22,34 |
| Schluss | € | 27,10 | 31,76 | 22,84 |
| Marktkapitalisierung | Mio. € | 2.764 | 3.240 | 2.330 |
| Börsenumsatz5) | Mio. € | 385 | 578 | 1.136 |
| KGV6) | Faktor | 15,9 | 19,4 | 13,2 |
| Anzahl Aktien7) | Mio. Stück | 102 | 102 | 102 |
1) EBIT in % auf das eingesetzte zinspflichtige Kapital8) (Stichtag), EBIT annualisiert
2) Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungsausgaben
3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)
4) Xetra-Schlusskurse
5) Xetra und Frankfurt
6) KGV = Schlusskurs/Ergebnis je Vorzugsaktie annualisiert
7) Eingeteilt in 54,0 Mio. Stück Stammaktien und 48,0 Mio. Stück Vorzugsaktien
8) Eigenkapital + Finanzverbindlichkeiten - Liquide Mittel und Wertpapiere + Pensionsrückstellungen und langfristige Personalrückstellungen
Hinweise: Die Tabellen in diesem Bericht können rundungsbedingte Differenzen enthalten.
Gelegentlich sprechen wir im Berichtstext von Mitarbeitern. Dies dient lediglich der leichteren Lesbarkeit und schließt alle Geschlechter ein.
Im 1. Halbjahr 2019 waren die internationalen Kapitalmärkte zwar einer Vielzahl von geo- und wirtschaftspolitischen Unsicherheiten ausgesetzt, jedoch konnten sich die Aktienmärkte trotz dieser teilweise massiven Konflikte sehr positiv entwickeln. Die maßgeblichen inländischen Aktienindizes waren von Januar bis Juni 2019 spürbar im Aufwärtstrend. Der DAX verzeichnete eine Wertsteigerung um 17,4 Prozent, der SDAX konnte um 19,7 Prozent zulegen.
Die Jungheinrich-Aktie zeigte eine vergleichbare Aufwärtsentwicklung und lag mit einem Wertzuwachs von 18,7 Prozent deutlich im Plus. Nach ihrem Tiefststand bei 21,48 € am 3. Januar 2019 erreichte die Aktie zum Halbjahresende einen Kurs von 27,10 €. Die Marktkapitalisierung lag damit bei 2.764 Mio. € (31.12.2018: 2.330 Mio. €). Den Höchststand im 1. Halbjahr 2019 markierte die Jungheinrich-Aktie am 18. April 2019 mit einem Kurs von 32,06 €.
Die Hauptversammlung der Jungheinrich AG hat für das Geschäftsjahr 2018 die Zahlung einer stabilen Dividende in Höhe von 0,50 € je Vorzugsaktie beziehungsweise 0,48 € je Stammaktie beschlossen. Somit erfolgte für das Jahr 2018 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Ausschüttung von insgesamt 50 Mio. €.

| ― | Weltmarkt und Kernmarkt Europa spürbar rückläufig |
| ― | Auftragseingang (Wert) und Umsatz im Plus |
| ― | Prognose angepasst |
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| Bruttoinlandsprodukt in % | Prognose 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| Welt | 3,2 | 3,6 |
| USA | 2,6 | 2,9 |
| China | 6,2 | 6,6 |
| Eurozone | 1,3 | 1,9 |
| Deutschland | 0,7 | 1,4 |
Quelle: Internationaler Währungsfonds
(Stand: Juli 2019 mit aktualisierten Vorjahresangaben)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im Juli 2019 seine globale Wachstumserwartung für das Gesamtjahr 2019 gegenüber seiner Einschätzung von April 2019 leicht zurückgenommen, erwartet aber trotz der Unsicherheit im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China einen soliden Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 3,2 Prozent (2018: 3,6 Prozent). Das BIP der USA dürfte vor dem Hintergrund der mit den politischen Konflikten verbundenen Unsicherheiten mit einem Wachstum von 2,6 Prozent immer noch ordentlich, aber schwächer als im Vorjahr (2018: 2,9 Prozent) wachsen. Für die chinesische Wirtschaft wird wegen des zuvor erwähnten Handelsstreites eine weniger dynamische Entwicklung als im Vorjahr prognostiziert (6,2 Prozent; 2018: 6,6 Prozent). Die aktuelle Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum ist mit einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber den zuletzt veröffentlichten Erwartungen im April 2019 nicht zurückgenommen worden. Die deutsche Wirtschaft dürfte 2019 deutlich verhaltener wachsen als 2018. In Deutschland erwirtschaftet Jungheinrich rund ein Viertel seines Konzernumsatzes. Im Juni 2019 erreichte der ifo-Geschäftsklimaindex, der als Frühindikator für die inländische konjunkturelle Entwicklung gilt, 97,4 Punkte. Dies war der niedrigste Wert seit November 2014. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) hat Anfang Juli 2019 seine Jahresprognose von 5 Prozent Wachstum für die reale Maschinenbauproduktion in Deutschland korrigiert und erwartet jetzt ein Minus von 2 Prozent.
Weltweit sank das Marktvolumen für Flurförderzeuge im 1. Halbjahr 2019 um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das entspricht knapp 42 Tsd. Fahrzeugen. Die rückläufige Entwicklung war im 2. Quartal 2019 deutlich stärker als noch im 1. Quartal 2019, insbesondere in Europa. Betrachtet man den Monat Juni isoliert, ging der europäische Markt sogar um 16 Prozent zurück. Insgesamt ist der Rückgang in der Berichtsperiode auf die stark gesunkenen Bestellungen im nordamerikanischen und europäischen Markt zurückzuführen. Der Anstieg des Marktvolumens in China hingegen resultierte aus der sehr guten Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, die jedoch zu einem Großteil durch die rückläufige Marktentwicklung bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb aufgezehrt wurde. Etwas mehr als die Hälfte der sehr stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus geringeren Bestellungen für lagertechnische Geräte.

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| in Tsd. Stück | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Welt | 758 | 800 | -5,3 |
| Europa | 254 | 273 | -7,0 |
| davon Osteuropa | 43 | 46 | -6,5 |
| Asien | 340 | 335 | 1,5 |
| davon China | 240 | 233 | 3,0 |
| Nordamerika | 120 | 142 | -15,5 |
| Übrige Regionen | 44 | 50 | -12,0 |
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics),
SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)

Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics),
SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)

Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Großteil durch die rückläufige Marktentwicklung bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb aufgezehrt wurde. Etwas mehr als die Hälfte der sehr stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus geringeren Bestellungen für lagertechnische Geräte.
Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent zurück. Dabei wurde das sehr gute Wachstum im chinesischen Markt durch die rückläufige Marktentwicklung in Nordamerika weitgehend aufgehoben. Das um 4 Prozent niedrigere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte überwiegend auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite deutliche Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 9 Prozent war auf geringere Bestellungen in Asien, Nordamerika und auch in Europa zurückzuführen.
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| 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | Veränd. % | ||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 67.000 | 67.400 | -0,6 |
| Mio. € | 2.065 | 1.946 | 6,1 | |
| Auftragsbestand 30.06. | Mio. € | 1.015 | 897 | 13,2 |
| Produktion | Stück | 58.800 | 58.900 | -0,2 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.956 | 1.784 | 9,6 |
Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 67,0 Tsd. Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2019 - trotz deutlich rückläufigem Kernmarkt -auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (67,4 Tsd. Fahrzeuge). Dabei lag der Anteil der Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte unter dem Vorjahreswert.
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst - umfasst, übertraf im Berichtszeitraum mit 2.065 Mio. € den Vorjahreswert von 1.946 Mio. € um 6 Prozent.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni 2019 1.015 Mio. € und war somit um 118 Mio. € beziehungsweise 13 Prozent höher als der Vorjahreswert (897 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. € zum Jahresende 2018 ergab sich ein Aufbau um 108 Mio. € beziehungsweise 12 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug somit fünf Monate.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden mit 58,8 Tsd. Fahrzeugen in etwa so viele Fahrzeuge produziert wie im Vorjahr (58,9 Tsd. Fahrzeuge). Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2019 mit 1.956 Mio. € einen um 10 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.784 Mio. €). Die Erlöse im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland stiegen in der Berichtsperiode um 7 Prozent auf 465 Mio. € (Vorjahr: 434 Mio. €). Die Auslandsumsätze legten um 10 Prozent auf 1.491 Mio. € (Vorjahr: 1.350 Mio. €) zu. Die Auslandsquote blieb damit konstant (76 Prozent). Außerhalb Europas erreichten die Umsatzerlöse 274 Mio. € (Vorjahr: 232 Mio. €). Das entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 14 Prozent (Vorjahr: 13 Prozent).

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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 465 | 434 | 7,1 |
| Westeuropa | 921 | 825 | 11,6 |
| Osteuropa | 296 | 293 | 1,0 |
| Übrige Länder | 274 | 232 | 18,1 |
| Gesamt | 1.956 | 1.784 | 9,6 |
Wesentlicher Treiber für den höheren Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2019 war das Neugeschäft, das mit 1.164 Mio. € einen um 145 Mio. € beziehungsweise 14 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.019 Mio. €) erreichte. Das Neugeschäft enthielt um 10 Prozent auf 295 Mio. € (Vorjahr: 268 Mio. €) gestiegene Erlöse der Sparte "Logistiksysteme" sowie um 21 Prozent auf 64 Mio. € (Vorjahr: 53 Mio. €) gestiegene Erlöse der Sparte "Versandhandel". Der Umsatz mit Miet- und Gebrauchtgeräten erreichte 317 Mio. € (Vorjahr: 305 Mio. €). Der Kundendienst und das Finanzdienstleistungsgeschäft trugen mit einem Plus von 8 Prozent beziehungsweise 26 Prozent merklich zum Umsatzanstieg des Konzerns bei.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 1.164 | 1.019 | 14,2 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 317 | 305 | 3,9 |
| Kundendienst | 525 | 487 | 7,8 |
| Segment "Intralogistik" | 2.006 | 1.812 | 10,7 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" | 573 | 454 | 26,2 |
| Überleitung | -623 | -481 | 29,5 |
| Jungheinrich-Konzern | 1.956 | 1.784 | 9,6 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 126,8 | 127,1 | -0,2 |
| Finanzergebnis | -8,6 | -11,8 | 27,1 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 118,2 | 115,3 | 2,5 |
| Ertragsteuern | 33,0 | 32,9 | 0,3 |
| Ergebnis nach Steuern | 85,2 | 82,4 | 3,4 |
Im 1. Halbjahr 2019 konnte vor dem Hintergrund der Belastungen aus dem Preisdruck im Markt, dem beginnenden Rückgang der Werksauslastung in einzelnen Werken und nachlaufenden Effekten aus dem Anstieg der Rohstoffpreise im Vorjahr mit 127 Mio. € nur ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) auf Vorjahresniveau (127 Mio. €) erzielt werden. Die EBIT-Umsatzrendite (EBIT-ROS) erreichte 6,5 Prozent nach 7,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Infolge der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" lag die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) aufgrund des hierdurch stark erhöhten zinspflichtigen Kapitals bei stabilem EBIT im 1. Halbjahr 2019 bei 13,0 Prozent. Ohne Berücksichtigung der IFRS 16-Effekte hätte der ROCE 14,1 Prozent betragen (Vorjahr: 15,3 Prozent).
Das Finanzergebnis belief sich im Berichtshalbjahr auf minus 9 Mio. € (Vorjahr: minus 12 Mio. €) und war im Wesentlichen durch das Ergebnis aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Im 1. Halbjahr 2019 waren hier Erträge zu verzeichnen, im Vorjahreszeitraum hingegen fielen Verluste an.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte nach sechs Monaten 118 Mio. € (Vorjahr: 115 Mio. €). Die EBT-Umsatzrendite (EBT-ROS) lag demzufolge bei 6,0 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent). Bei einer Konzernsteuerquote von 28,0 Prozent (Vorjahr: 28,5 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern 85 Mio. € im 1. Halbjahr 2019 (Vorjahr: 82 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte in der Berichtsperiode entsprechend 0,85 € (Vorjahr: 0,82 €).
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| in Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.390 | 1.362 | 2,1 |
| Langfristige Schulden | 2.147 | 1.907 | 12,6 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 232 | 219 | 5,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 563 | 473 | 19,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.174 | 1.048 | 12,0 |
| Übrige Schulden | 178 | 167 | 6,6 |
| Kurzfristige Schulden | 1.508 | 1.477 | 2,1 |
| Übrige Rückstellungen | 189 | 185 | 2,2 |
| Finanzverbindlichkeiten | 197 | 153 | 28,8 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 453 | 478 | -5,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 390 | 400 | -2,5 |
| Übrige Schulden | 279 | 261 | 6,9 |
| Bilanzsumme | 5.045 | 4.746 | 6,3 |
Zum 30. Juni 2019 erhöhte sich das Eigenkapital um 28 Mio. € auf 1.390 Mio. € (31.12.2018: 1.362 Mio. €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Ergebnis nach Steuern der Berichtsperiode, dem hauptsächlich die Dividendenausschüttung in Höhe von 50 Mio. € gegenüberstand. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 wurde im 2. Quartal 2019 eine Dividende in Höhe von 0,48 € (Vorjahr: 0,48 €) je Stammaktie und 0,50 € (Vorjahr: 0,50 €) je Vorzugsaktie ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote erreichte 28 Prozent (31.12.2018: 29 Prozent).
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen waren mit 232 Mio. € um 13 Mio. € höher als zum Geschäftsjahresende 2018 (31.12.2018: 219 Mio. €). Maßgeblich beeinflusst wurde der Anstieg durch die ergebnisneutralen Effekte aus der Neubewertung der Verpflichtungen, die sich aufgrund des von 1,9 Prozent zum Jahresende 2018 auf 1,3 Prozent zum Bilanzstichtag gesunkenen Diskontierungszinssatzes in Deutschland ergaben.
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns erhöhten sich um 134 Mio. € auf 760 Mio. € (31.12.2018: 626 Mio. €). Der Anstieg resultierte ausschließlich aus der Erstanwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zum 1. Januar 2019. Die nunmehr erfassten Leasingverbindlichkeiten erhöhten die Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 um 154 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2018. Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen lagen aufgrund der Zunahme der Finanzierung von neuen Verträgen mit 1.627 Mio. € um 101 Mio. € über dem Wert am 31. Dezember 2018 (1.526 Mio. €). Die übrigen kurzfristigen Schulden stiegen um 18 Mio. € auf 279 Mio. € (31.12.2018: 261 Mio. €). Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Erhöhung der Vertragsverbindlichkeiten gemäß IFRS 15.
Die Nettoverschuldung lag zum Berichtsstichtag bei 298 Mio. €. Unter Herausrechnung der Leasingverbindlichkeiten aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" in Höhe von 154 Mio. € hätte sich eine Nettoverschuldung von 144 Mio. € ergeben. Die Erhöhung von 36 Mio. € gegenüber dem Jahresende 2018 (108 Mio. €) resultierte vorrangig aus den Auszahlungen für Investitionen in die großen Bauprojekte.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 85 | 82 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 186 | 151 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) sowie der Forderungen aus Finanzdienstleistungen | -245 | -226 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten und Finanzdienstleistungen | 74 | 85 |
| Veränderung aus Working Capital | -39 | -80 |
| Sonstige Veränderungen | 38 | -29 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 99 | -17 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit1) | -92 | -70 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -66 | -2 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes1) | -59 | -89 |
1) Exklusive Saldo aus Auszahlungen für den Erwerb/Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von minus 4 Mio. € (Vorjahr: plus 5 Mio. €).
Aufgrund der Erstanwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zum 1. Januar 2019 ergab sich für die Darstellung der Kapitalflussrechnung in der Berichtsperiode eine Steigerung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 23 Mio. € gegenüber den nicht angepassten Werten des Vorjahreszeitraumes, da der Tilgungsanteil der Leasingzahlungen für die entsprechenden Verträge nunmehr im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen wird.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2019 99 Mio. € und erhöhte sich damit deutlich um 116 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum (minus 17 Mio. €). Der Cashflow aus dem Ergebnis nach Steuern zuzüglich Abschreibungen und Wertminderungen war um 38 Mio. € höher als im Vorjahreszeitraum. In den Abschreibungen und Wertminderungen waren Abschreibungen in Höhe von 24 Mio. € für die gemäß IFRS 16 aktivierten Nutzungsrechte enthalten. Um 67 Mio. € höhere Effekte resultierten aus den sonstigen Veränderungen, die im Wesentlichen durch erhöhte Auszahlungen von Mehrwertsteuerguthaben, die Rückzahlung kurzfristiger an Konzernfremde ausgereichter Darlehen und die geringere Inanspruchnahme von Rückstellungen im Berichtszeitraum gekennzeichnet waren. Weitere positive Effekte in Höhe von 41 Mio. € ergaben sich durch den gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeren Zuwachs im Working Capital. Der Mittelabfluss für Zugänge der Miet- und Leasinggeräte sowie Forderungen aus Finanzdienstleistungen wirkte gegenläufig und war unter Berücksichtigung der Finanzierung um 30 Mio. € höher als im Vorjahreszeitraum.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde um die in dieser Position enthaltenen Auszahlungen für den Erwerb beziehungsweise Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von insgesamt minus 4 Mio. € (Vorjahr: plus 5 Mio. €) bereinigt. Der sich so ergebende Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Berichtszeitraum mit minus 92 Mio. € um 22 Mio. € über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (minus 70 Mio. €). Dies wurde im Wesentlichen durch die Steigerung der Investitionen in die großen Bauprojekte bestimmt.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus 66 Mio. € im Berichtszeitraum reduzierte sich um 64 Mio. € gegenüber der Berichtsperiode des Vorjahres (minus 2 Mio. €). Maßgeblich hierfür war neben der zuvor erläuterten Veränderung der Darstellung aufgrund der Erstanwendung des IFRS 16 vor allem die gegenüber dem Vorjahr geringere Zunahme der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten. Darüber hinaus war der Cashflow des Vorjahres durch die Nettoaufnahme von Schuldscheindarlehen in Höhe von 25 Mio. € positiv geprägt.
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| in Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 2.854 | 2.514 | 13,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 868 | 670 | 29,6 |
| Miet- und Leasinggeräte | 922 | 909 | 1,4 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 866 | 769 | 12,6 |
| Übrige Vermögenswerte (inkl. Finanzanlagen) | 172 | 164 | 4,9 |
| Wertpapiere | 26 | 2 | >100 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.191 | 2.232 | -1,8 |
| Vorräte | 689 | 615 | 12,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 697 | 722 | -3,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 295 | 275 | 7,3 |
| Übrige Vermögenswerte | 75 | 105 | -28,6 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 436 | 515 | -15,3 |
| Bilanzsumme | 5.045 | 4.746 | 6,3 |
Die Bilanzsumme stieg um 299 Mio. € und lag zum 30. Juni 2019 bei 5.045 Mio. € (31.12.2018: 4.746 Mio. €).
Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen resultierte im Wesentlichen aus der Erstanwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zum 1. Januar 2019. Die nunmehr erfassten Nutzungsrechte erhöhten mit ihren Restbuchwerten die Sachanlagen zum Bilanzstichtag um 153 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2018. Zusätzlich schlugen sich große Bauprojekte, wie beispielsweise das Werk für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, der Ausbau des Werkes in Degernpoint sowie der Niederlassung Paris und die Erweiterung der Hauptverwaltung in Hamburg, nieder.
Der Wert der Mietgeräte ging um 9 Mio. € auf 372 Mio. € (31.12.2018: 381 Mio. €) zurück. Bedingt durch den deutlichen Zuwachs im Finanzdienstleistungsgeschäft stieg der Wert der Leasinggeräte um 22 Mio. € auf 550 Mio. € (31.12.2018: 528 Mio. €). Die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen lagen mit 1.161 Mio. € um 117 Mio. € über dem Vorjahreswert (31.12.2018: 1.044 Mio. €).
Die Vorräte stiegen stichtagsbedingt um 74 Mio. € auf 689 Mio. € (31.12.2018: 615 Mio. €), wobei dem Aufbau der Fertigerzeugnisse, Waren und geleisteten Anzahlungen im Vertrieb in Höhe von 27 Mio. € vor allem noch nicht fakturierte Kundenaufträge zugrunde lagen. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 25 Mio. € auf 697 Mio. € (31.12.2018: 722 Mio. €). Der Rückgang der liquiden Mittel und kurzfristigen Wertpapiere um 79 Mio. € auf 436 Mio. € (31.12.2018: 515 Mio. €) stand im Zusammenhang mit den aus dem Cashflow finanzierten Investitionen in die großen Bauprojekte.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| F&E1) -Ausgaben gesamt | 43 | 41 | 4,9 |
| davon aktivierte Entwicklungsausgaben | 16 | 12 | 33,3 |
| Aktivierungsquote in % | 37 | 29 | - |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben | 5 | 5 | - |
| F&E1) -Kosten laut Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 33 | 34 | -2,9 |
1) F&E = Forschung und Entwicklung
Der Jungheinrich-Konzern hat im laufenden Geschäftsjahr seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgeweitet. Der Fokus lag dabei insbesondere auf dem Ausbau der Marktführerschaft im Bereich Energiespeichersysteme basierend auf der Lithium-Ionen-Technologie als auch auf der Erweiterung des Produktportfolios für Regalbediengeräte und stationäre Fördertechnik.
Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben beliefen sich im 1. Halbjahr 2019 auf 43 Mio. € (Vorjahr: 41 Mio. €) und übertrafen damit den Vorjahreswert um 5 Prozent. Aufgrund der Zunahme wesentlicher Produktentwicklungen stieg die Aktivierungsquote auf 37 Prozent (Vorjahr 29 Prozent). Die Forschungs- und Entwicklungskosten laut Gewinn-und-Verlust-Rechnung betrugen 33 Mio. € (Vorjahr: 34 Mio. €).
Die Zahl der Beschäftigten, die konzernweit in Entwicklungsprojekten tätig waren, stieg im Berichtszeitraum auf durchschnittlich 646 Mitarbeiter (Vorjahr: 595 Mitarbeiter).

Im 1. Halbjahr 2019 wurde gegenüber Ende Dezember 2018 die Personalstärke um 344 Mitarbeiter erhöht. Der Ausbau entfiel größtenteils auf die Vertriebsorganisation. Zum 30. Juni 2019 waren 18.221 Mitarbeiter für Jungheinrich tätig, davon 41 Prozent im Inland und 59 Prozent im Ausland. Zusätzlich beschäftigte Jungheinrich zum 30. Juni 2019 konzernweit 527 (31.12.2018: 711) Leiharbeitnehmer, davon fast alle in den inländischen Werken.
Hinsichtlich der allgemeinen Darstellung des Segmentes "Finanzdienstleistungen" wird auf die ausführlichen Erläuterungen innerhalb des Konzernlageberichtes im Geschäftsbericht 2018 verwiesen.
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| in Mio. € | 30.06.2019 | 30.06.2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Vertragszugang zum Neuwert1) | 439 | 360 | 21,9 |
| Vertragsbestand zum Neuwert | 3.008 | 2.617 | 14,9 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 659 | 567 | 16,2 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.161 | 947 | 22,6 |
| Eigenkapital | 89 | 92 | -3,3 |
| Schulden | 2.060 | 1.730 | 19,1 |
| Umsatz1) | 573 | 454 | 26,2 |
| EBIT1) | 4,8 | 4,2 | 14,3 |
1) 01.01.-30.06.
Das Zugangsvolumen aus langfristigen Finanzdienstleistungsverträgen belief sich im 1. Halbjahr 2019 auf 439 Mio. € (Vorjahr: 360 Mio. €). Vom wertmäßigen Zugangsvolumen entfielen 68 Prozent (Vorjahr: 71 Prozent) auf die acht Länder mit Jungheinrich-Finanzdienstleistungsgesellschaften.
Zum 30. Juni 2019 stieg der Vertragsbestand insgesamt um 12 Prozent auf 181,2 Tsd. Fahrzeuge (Vorjahr: 161,9 Tsd. Fahrzeuge). Dies entspricht einem Neuwert von 3.008 Mio. € (Vorjahr: 2.617 Mio. €). Bezogen auf die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge wurden 41 Prozent über Finanzdienstleistungsverträge abgesetzt. Der Umsatz stieg von 454 Mio. € im 1. Halbjahr 2018 um 119 Mio. € auf 573 Mio. € im 1. Halbjahr 2019. Das entsprechende EBIT lag bei 4,8 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €).
Die Früherkennung von Risiken und Chancen sowie die daraus abzuleitenden Maßnahmen sind wichtige Bestandteile der Unternehmensführung. In seiner Risikoeinschätzung stützt sich das Unternehmen auf ein umfassendes Risikomanagement-System. In einer konzernweit gültigen Richtlinie sind dazu entsprechende Grundsätze und Vorgehensweisen definiert. Die Funktionsfähigkeit und die Wirksamkeit des Risiko-Früherkennungssystems sind fester Bestandteil regelmäßiger Prüfungen durch die Konzernrevision und der jährlichen Abschlussprüfung. Erkenntnisse aus diesen Prüfungen werden bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jungheinrich-spezifischen Risikomanagement-Systems berücksichtigt.
Weitere wesentliche Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2018 ausführlich dargestellten Risiken hinausgehen, sind seit Veröffentlichung des vorgenannten Berichtes nicht aufgetreten.
Aufgrund der deutlich rückläufigen Nachfrage nach Flurförderzeugen im 1. Halbjahr 2019 sowohl in der Welt als auch in Europa haben wir unsere Einschätzung hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Marktes angepasst. Inzwischen gehen wir für 2019 von einem anhaltenden und spürbaren Rückgang in unserem Kernmarkt Europa und in der Welt aus. In Asien könnte das Marktvolumen die Größenordnung des Vorjahres erreichen.
Vor dem Hintergrund der deutlich rückläufigen Marktentwicklung und mangels positiver Konjunktur- und Marktsignale erwarten wir, dass sich der Nachfragerückgang auf Jahressicht fortsetzt. Dies wird sich in geringeren Produktionsstückzahlen im 2. Halbjahr 2019 niederschlagen. Daher haben wir die Prognose für das Jahr 2019 mit Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung am 22. Juli 2019 angepasst.
Wir rechnen nunmehr mit einem Auftragseingang zwischen 3,80 Mrd. € und 4,05 Mrd. € (bisherige Prognose: 4,05 Mrd. € bis 4,20 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich nach wie vor innerhalb der bisher prognostizierten Bandbreite von 3,85 Mrd. € bis 4,05 Mrd. € bewegen.
Das EBIT sollte 2019 nach aktueller Einschätzung zwischen 240 Mio. € und 260 Mio. € liegen (bisherige Prognose: 275 Mio. € bis 295 Mio. €). Für die EBIT-Rendite wird eine Bandbreite zwischen 6,0 Prozent bis 6,7 Prozent erwartet (bisherige Prognose: 7,0 Prozent bis 7,4 Prozent). Das EBT dürfte 215 Mio. € bis 235 Mio. € erreichen (bisherige Prognose: 250 Mio. € bis 270 Mio. €). Die EBT-Rendite soll bei 5,4 Prozent bis 6,1 Prozent liegen (bisherige Prognose: 6,4 Prozent bis 6,8 Prozent).
Die im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2018 im März 2019 abgegebenen Prognosewerte für die Nettoverschuldung und für den ROCE berücksichtigen keine Effekte aus der erstmaligen Anwendung des neuen Accounting-Standards IFRS 16 "Leasingverhältnisse" im Geschäftsjahr 2019. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Finanzverbindlichkeiten wurden bisher als nicht steuerungsrelevant angesehen. Jedoch hat sich Jungheinrich - der sich aktuell herausbildenden Berichtspraxis folgend - zwischenzeitlich dazu entschlossen, diese Finanzverbindlichkeiten nunmehr in beiden Kennzahlen zu berücksichtigen. Entsprechend werden die Prognosebandbreiten für den ROCE und die Nettoverschuldung wie folgt angepasst:
Der ROCE dürfte vor dem Hintergrund der reduzierten EBIT-Prognose innerhalb einer Bandbreite von 12 Prozent bis 14 Prozent liegen (bisher: 15 Prozent bis 16 Prozent).
Für die Nettoverschuldung erwarten wir zum Jahresende 2019 einen Wert zwischen 230 Mio. € und 260 Mio. € (bisher: zwischen 90 Mio. € und 120 Mio. €).
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in diesem Zwischenbericht wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in diesem Zwischenbericht wird daher nicht übernommen.
Für die erstmalige Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zum 1. Januar 2019 wurde die modifizierte retrospektive Übergangsmethode gewählt. Die Vergleichszahlen der Vorjahresperioden wurden daher nicht angepasst.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.955,8 | 1.784,2 |
| Umsatzkosten | 1.389,8 | 1.243,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 566,0 | 540,3 |
| Vertriebskosten | 355,4 | 333,9 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 32,6 | 34,0 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 52,2 | 49,1 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1,0 | 3,8 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern | 126,8 | 127,1 |
| Finanzergebnis | -8,6 | -11,8 |
| Ergebnis vor Steuern | 118,2 | 115,3 |
| Ertragsteuern | 33,0 | 32,9 |
| Ergebnis nach Steuern | 85,2 | 82,4 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend | -0,1 | - |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 85,3 | 82,4 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/unverwässert) auf Basis des Ergebnisanteiles der Aktionäre der Jungheinrich AG | ||
| Stammaktien | 0,83 | 0,80 |
| Vorzugsaktien | 0,85 | 0,82 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 85,2 | 82,4 |
| Posten, die zukünftig möglicherweise in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Bewertung von Finanzinstrumenten mit Sicherungsbeziehung | -1,2 | 0,7 |
| Ergebnis aus der Währungsumrechnung | 5,8 | -6,5 |
| Posten, die nicht in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Pensionsbewertung | -13,2 | 12,6 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -8,6 | 6,8 |
| Gesamtergebnis | 76,6 | 89,2 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend | -0,1 | - |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 76,7 | 89,2 |
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| in Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 868,1 | 670,1 |
| Mietgeräte | 372,1 | 380,5 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 549,7 | 528,4 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 866,3 | 768,8 |
| Finanzanlagen und übrige Vermögenswerte | 56,8 | 52,1 |
| Wertpapiere | 26,0 | 2,5 |
| Latente Steueransprüche | 114,9 | 111,8 |
| 2.853,9 | 2.514,2 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 688,9 | 615,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 696,6 | 722,1 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 295,0 | 275,5 |
| Übrige Vermögenswerte | 75,0 | 104,1 |
| Wertpapiere | 166,0 | 182,2 |
| Liquide Mittel | 269,6 | 332,9 |
| 2.191,1 | 2.232,0 | |
| 5.045,0 | 4.746,2 |
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| in Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Anteile der Aktionäre der Jungheinrich AG | 1.388,9 | 1.362,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,8 | - |
| 1.389,7 | 1.362,1 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 232,4 | 218,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | 562,9 | 472,6 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.173,7 | 1.047,8 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 94,8 | 88,4 |
| Übrige Schulden | 83,5 | 79,5 |
| 2.147,3 | 1.907,1 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Übrige Rückstellungen | 188,5 | 185,2 |
| Finanzverbindlichkeiten | 197,1 | 153,4 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 453,0 | 478,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 390,3 | 400,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 45,6 | 40,4 |
| Übrige Schulden | 233,5 | 219,6 |
| 1.508,0 | 1.477,0 | |
| 5.045,0 | 4.746,2 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 85,2 | 82,4 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 186,4 | 151,3 |
| Veränderung der Rückstellungen | 16,5 | -21,3 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) | -128,0 | -169,3 |
| Veränderung der latenten Steueransprüche und Steuerschulden | -3,2 | 4,8 |
| Veränderung der | ||
| Vorräte | -72,7 | -109,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 24,7 | 13,1 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | -117,0 | -56,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -9,8 | 7,4 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 100,7 | 83,0 |
| Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten | -27,1 | 1,8 |
| Sonstige Veränderungen | 43,6 | -4,2 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 99,3 | -16,6 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -81,6 | -53,0 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 1,9 | 1,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in at-equity-bilanzierte Unternehmen und übrige Finanzanlagen | -7,6 | - |
| Auszahlungen für den Erwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen, abzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -4,7 | -18,0 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren | -76,8 | -51,6 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf/der Endfälligkeit von Wertpapieren | 72,6 | 56,2 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -96,2 | -65,3 |
| Gezahlte Dividenden an Aktionäre der Jungheinrich AG | -49,9 | -49,9 |
| Veränderung der Bankverbindlichkeiten und Finanzkredite | 6,7 | 47,7 |
| Auszahlungen zur Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -23,2 | n/a |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -66,4 | -2,2 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -63,3 | -84,1 |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes | -0,7 | 0,3 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | -64,0 | -83,8 |
| Finanzmittelbestand am 01.01. | 323,0 | 263,6 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 259,0 | 179,8 |
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| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Eigenkapital- veränderungen |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Währungs- umrechnung |
Neubewertung Pensionen |
Marktbewertung Finanzinstrumente mit Sicherungs- beziehung |
|||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2019 | 102,0 | 78,4 | 1.265,5 | -10,9 | -72,4 | -0,5 |
| Ergebnis nach Steuern |
- | - | 85,3 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern |
- | - | - | 5,8 | -13,2 | -1,2 |
| Gesamtergebnis | - | - | 85,3 | 5,8 | -13,2 | -1,2 |
| Dividende für das Vorjahr |
- | - | -49,9 | - | - | - |
| Nicht beherrschende Anteile aus Unternehmens- zusammenschlüssen |
- | - | - | - | - | - |
| Stand am 30.06.2019 | 102,0 | 78,4 | 1.300,9 | -5,1 | -85,6 | -1,7 |
| Stand am 01.01.2018 |
102,0 | 78,4 | 1.139,7 | 0,3 | -74,4 | -1,2 |
| Ergebnis nach Steuern |
- | - | 82,4 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern |
- | - | - | -6,5 | 12,6 | 0,7 |
| Gesamtergebnis | - | - | 82,4 | -6,5 | 12,6 | 0,7 |
| Dividende für das Vorjahr |
- | - | -49,9 | - | - | - |
| Stand am 30.06.2018 |
102,0 | 78,4 | 1.172,2 | -6,2 | -61,8 | -0,5 |
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| in Mio. € | Anteile der Aktionäre der Jungheinrich AG | Nicht beherrschende Anteile | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2019 | 1.362,1 | - | 1.362,1 |
| Ergebnis nach Steuern | 85,3 | -0,1 | 85,2 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -8,6 | - | -8,6 |
| Gesamtergebnis | 76,7 | -0,1 | 76,6 |
| Dividende für das Vorjahr | -49,9 | - | -49,9 |
| Nicht beherrschende Anteile aus Unternehmenszusammenschlüssen | 0,9 | 0,9 | |
| Stand am 30.06.2019 | 1.388,9 | 0,8 | 1.389,7 |
| Stand am 01.01.2018 | 1.244,8 | - | 1.244,8 |
| Ergebnis nach Steuern | 82,4 | - | 82,4 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 6,8 | - | 6,8 |
| Gesamtergebnis | 89,2 | - | 89,2 |
| Dividende für das Vorjahr | -49,9 | - | -49,9 |
| Stand am 30.06.2018 | 1.284,1 | - | 1.284,1 |
Der Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31. Dezember 2018 wurde in Übereinstimmung mit den am Stichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Es wurden alle zum 31. Dezember 2018 gültigen Standards und die Interpretationen des IFRS Interpretations Committee berücksichtigt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 wurde in Euro (€) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen Angaben in Mio. €. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.
Die bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2019 und der Ermittlung der Vergleichszahlen für das Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018. Diese Grundsätze sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2018 detailliert beschrieben.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ergaben sich für die Berichterstattung im Jahr 2019 im Wesentlichen aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse". Der Standard ersetzt die im IAS 17 "Leasingverhältnisse" sowie in den zugehörigen Interpretationen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 enthaltenen Regelungen zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen und war mit Wirkung zum 1. Januar 2019 erstmals von Jungheinrich verpflichtend anzuwenden.
Jungheinrich hat für die erstmalige Anwendung dieses Standards die modifizierte retrospektive Übergangsmethode gewählt. Die Vergleichszahlen der Vorjahresperioden wurden infolgedessen nicht rückwirkend angepasst. Anpassungen aus der Erstanwendung von IFRS 16 wurden in den Eröffnungsbilanzwerten zum 1. Januar 2019 erfasst.
Die aus der Erstanwendung des IFRS 16 resultierenden Änderungen betreffen hauptsächlich die Bilanzierung beim Leasingnehmer, der seit dem 1. Januar 2019 grundsätzlich alle Leasingverhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen in seiner Bilanz zu erfassen hat.
Jungheinrich nimmt das Wahlrecht im IFRS 16 in Anspruch und verzichtet für Leasingverträge mit einer Laufzeit von maximal zwölf Monaten, vorausgesetzt der Leasingvertrag enthält keine Kaufoption, sowie für sogenannte geringwertige Leasinggegenstände auf die Erfassung eines Nutzungsrechtes sowie einer Leasingverbindlichkeit. Für diese Verträge wird die bisherige Bilanzierung als "Operating Lease" beibehalten.
Im Jungheinrich-Konzern hatte die erstmalige Anwendung des IFRS 16 hauptsächlich Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung von Verträgen über die Anmietung von Immobilien und das Leasing von Fahrzeugen, die bisher als sogenannte "Operating Lease" nach IAS 17 klassifiziert waren.
Für die bisher als "Operating Lease" klassifizierten Verträge hat Jungheinrich zum 1. Januar 2019 Leasingverbindlichkeiten in Höhe des Barwertes der noch nicht geleisteten Leasingzahlungen unter Verwendung des Grenzfremdkapital-zinssatzes zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung erfasst. Diese Leasingverbindlichkeiten werden unter den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen. Die verwendeten Grenzfremdkapitalzinssätze am 1. Januar 2019 berücksichtigten die den Leasingverhältnissen zugrunde liegenden Laufzeiten und Währungen. Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz betrug 1,96 Prozent. Nach der erstmaligen Erfassung der Leasingverbindlichkeiten werden diese unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Jungheinrich hat das Wahlrecht im IFRS 16 in Anspruch genommen und die im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 entsprechend zu bilanzierenden Nutzungsrechte in Höhe der abgezinsten Leasingverbindlichkeiten bewertet. Erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen zu erfassende Effekte aus der Umstellung ergaben sich daher nicht. Die erstmalig angesetzten Nutzungsrechte wurden unter den Sachanlagen erfasst und werden anschließend linear über die Restvertragslaufzeit abgeschrieben.
Leasingverträge, die als sogenannte "Finance Lease" nach IAS 17 bereits unter den Sachanlagen aktiviert und als Finanzverbindlichkeiten passiviert wurden, blieben in ihrer Bilanzierung unverändert.
Im Rahmen des Überganges auf IFRS 16 erhöhten sich in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2019 die bilanzierten Vermögenswerte für gewährte Nutzungsrechte sowie die entsprechenden Leasingverbindlichkeiten jeweils um 152,8 Mio. €.
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| in Mio. € | |
|---|---|
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gemäß IAS 17 zum 31. Dezember 2018 | 162,2 |
| Zahlungen für hinreichend sichere Verlängerungs- und Kündigungsoptionen | 22,1 |
| Zahlungen für mietnahe Verpflichtungen (Service-Komponenten) | -18,2 |
| Sonstiges | 1,2 |
| Leasingverpflichtungen aus "Operating Leases" (undiskontiert) | 167,3 |
| Effekt aus der Abzinsung mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz zum 1. Januar 2019 | -14,5 |
| Buchwert zusätzlicher Leasingverbindlichkeiten aus Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 | 152,8 |
| Buchwert der Leasingverbindlichkeiten aus "Finance Leases" gemäß IAS 17 zum 31. Dezember 2018 | 12,5 |
| Buchwert der Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 zum 1. Januar 2019 | 165,3 |
Darüber hinaus gibt es ab dem Geschäftsjahr 2019 Änderungen in der Erfassung von Aufwendungen, die mit diesen Leasingverhältnissen verbunden sind. Die Abschreibungen der Nutzungsrechte werden gemäß IFRS 16 den Funktionskosten zugeordnet und sind damit Bestandteil des EBIT. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Bisher wurden die über die Vertragslaufzeiten linearen Miet- und Leasingraten aus "Operating Lease"-Verträgen aufwandswirksam vollständig im EBIT erfasst. Die Änderungen hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf das EBIT des 1. Halbjahres 2019 des Jungheinrich-Konzerns.
In der Konzern-Kapitalflussrechnung reduziert der Tilgungsanteil der Leasingzahlungen seit dem 1. Januar 2019 den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit und nicht, wie bisher, den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Aufgrund dessen verbesserte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im 1. Halbjahr 2019 um 23,2 Mio. €, während sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit entsprechend verringerte.
Neben der Jungheinrich AG, Hamburg, als Muttergesellschaft wurden 79 ausländische und 25 inländische Unternehmen in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst 91 vollkonsolidierte Unternehmen einschließlich eines strukturierten Unternehmens, die direkt oder indirekt von der Jungheinrich AG beherrscht werden. Nach der Equity-Methode werden 12 Gemeinschaftsunternehmen und ein assoziiertes Unternehmen bilanziert.
Zur Stärkung des Logistiksystemgeschäftes erlangte Jungheinrich zum 1. Januar 2019 gegen Zahlung eines Kaufpreises von 3,4 Mio. € die Beherrschung über die ISI Automation GmbH & Co. KG, Extertal (Deutschland), und hält seitdem 70 Prozent der Stimmrechts- und Kapitalanteile an dieser Gesellschaft. Der Kaufpreis wurde in Form von liquiden Mitteln erbracht.
Im Rahmen des Erwerbes der 70 Prozent der Anteile erhielten der Minderheitengesellschafter zudem ein Andienungsrecht und Jungheinrich eine Kaufoption bezüglich der verbleibenden 30 Prozent. Das Andienungsrecht kann vom Minderheitengesellschafter für jeweils einen Minderheitenanteil von 15 Prozent am 1. Januar 2022, 1. Januar 2023 oder 1. Januar 2024 ausgeübt werden. Die Option beinhaltet für die einzelnen Stichtage fest vereinbarte Kaufpreise von jeweils rund 0,7 Mio. € für einen Minderheitenanteil von 15 Prozent. Für einen Minderheitenanteil von 15 Prozent ist der Kaufpreis an die EBIT-ROS-Entwicklung der ISI Automation GmbH & Co. KG gekoppelt, dabei aber vertraglich begrenzt auf mindestens 0,5 Mio. € und maximal 1,0 Mio. €.
Jungheinrich wurde eine Kaufoption eingeräumt, die es ihr erlaubt, noch nicht angediente Anteile wirtschaftlich zum 1. Januar 2024 zu erwerben. Die Kaufpreise sind mit denen des Andienungsrechtes gleichlautend. Aufgrund der Ausgestaltung des Andienungsrechtes und der Kaufoption erfolgte bereits zum Erwerbszeitpunkt eine 100-prozentige Konsolidierung der ISI Automation GmbH & Co. KG. Die geschriebenen Put-Optionen wurden auf den Barwert von 1,3 Mio. € abgezinst und als Kaufpreisverbindlichkeit in den übrigen Schulden bilanziert. Die transaktionsbezogenen Kosten in Höhe von 0,1 Mio. € wurden im Jahr 2018 ergebniswirksam erfasst.
Aus zeitlichen Gründen konnte die Analyse der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden bis zur Veröffentlichung des Zwischenabschlusses noch nicht beendet werden. Die Erstkonsolidierung ist hinsichtlich der Bewertung des erworbenen Nettovermögens zum beizulegenden Zeitwert als vorläufig anzusehen.
Die vorläufige Verteilung des Kaufpreises auf das erworbene Nettovermögen kann nachfolgender Tabelle entnommen werden.
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| in Mio. € | Buchwerte | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|---|
| Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachlagen | 1,4 | 6,5 |
| Vorräte | 1,0 | 1,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0,3 | 0,3 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 0,2 | 0,2 |
| 2,9 | 8,0 | |
| Schulden | ||
| Übrige Rückstellungen | 0,2 | 0,2 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1,5 | 1,5 |
| Latente Steuerschulden | 0,0 | 1,5 |
| Übrige Schulden | 1,0 | 1,0 |
| 2,7 | 4,2 | |
| Erworbenes Nettovermögen | 0,2 | 3,8 |
| Übertragene Gegenleistung | 4,7 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0,9 |
Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 5,1 Mio. € sowie ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 0,9 Mio. € identifiziert. Die identifizierten ansetzbaren immateriellen Vermögenswerte betrafen erworbene Kundenbeziehungen und technologisches Know-how. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus dem gut ausgebildeten Mitarbeiterstamm und erwarteten Vorteilen aus einem zukünftigen Wachstum des Marktes und der Umsatzerlöse sowie der daraus resultierenden positiven Ertragslage des Logistiksystemgeschäftes. Diese Vorteile wurden nicht getrennt vom Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt, da sie den Vorschriften für den Ansatz immaterieller Vermögenswerte nicht entsprechen. Es wird nicht erwartet, dass ein Teil des Geschäfts- oder Firmenwertes für einkommensteuerliche Zwecke abzugsfähig ist.
Die Kaufpreisallokation für die im Januar 2018 erworbene Grupo Agencia Alemana wurde im 4. Quartal 2018 endgültig abgeschlossen. Es ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2018. Die Vergleichszahlen für das 1. Halbjahr 2018 wurden daher nicht angepasst.
Im 1. Quartal 2019 gründeten Jungheinrich und Triathlon Holding GmbH, Fürth (Deutschland), die JT Energy Systems GmbH, Glauchau (Deutschland). Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere das Halten und die Verwaltung von gewerblichen Immobilien und Schutzrechten sowie von Beteiligungen an Unternehmen in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Aufarbeitung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Jungheinrich hält einen Anteil von 70 Prozent an dem Tochterunternehmen. Die übrigen 30 Prozent werden von der Triathlon Holding GmbH, Fürth, gehalten.
Mit der JT mopro GmbH, Glauchau (Deutschland), wurde im 1. Quartal 2019 eine Gesellschaft für die Produktion und den Vertrieb von hauptsächlich Lithium-Ionen-Batterien gegründet. Die Errichtung des Werkes war zum 30. Juni 2019 noch nicht abgeschlossen.
Für den Ausbau des Versandhandels wurde im 2. Quartal 2019 die Hemmdal GmbH, Hamburg (Deutschland), gegründet.
Aus den Erstkonsolidierungen der drei neu gegründeten Gesellschaften ergaben sich keine Unterschiedsbeträge.
Jungheinrich erwarb mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2019 gegen Zahlung eines Kaufpreises von 2,6 Mio. € 40 Prozent der Anteile an der Cebalog GmbH, Pyrbaum (Deutschland) und erlangte einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik des Unternehmens. Die Gesellschaft wird ab dem Erwerbszeitpunkt als assoziiertes Unternehmen einbezogen und nach der Equity-Methode bilanziert.
Jungheinrich realisiert Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden durch Übertragung von Gütern und Erbringung von Dienstleistungen sowohl zeitpunkt- als auch zeitraumbezogen. Darüber hinaus erzielt der Konzern Erlöse aus Miet- und Leasingverträgen, bei denen Jungheinrich Leasinggeber ist.
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| 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzrealisierung zu einem bestimmten Zeitpunkt | 1.013,9 | - | 1.013,9 | 972,8 | 0,0 | 972,8 |
| Umsatzrealisierung über einen Zeitraum | 277,9 | 77,1 | 355,0 | 250,5 | 70,6 | 321,1 |
| Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.291,8 | 77,1 | 1.368,9 | 1.223,3 | 70,6 | 1.293,9 |
| Umsatzerlöse aus Miet- und Leasingverträgen | 170,9 | 416,0 | 586,9 | 168,5 | 321,8 | 490,3 |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.462,7 | 493,1 | 1.955,8 | 1.391,8 | 392,4 | 1.784,2 |
Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden gliedern sich nach Regionen und berichtspflichtigen Segmenten wie in folgender Tabelle dargestellt.
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| 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienst- leistungen |
JungheinrichKonzern | Intralogistik | Finanzdienst- leistungen |
Jungheinrich- Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 339,5 | 21,0 | 360,5 | 325,6 | 19,4 | 345,0 |
| Frankreich | 93,6 | 10,4 | 104,0 | 92,3 | 10,3 | 102,6 |
| Großbritannien | 52,0 | 10,6 | 62,6 | 49,2 | 9,4 | 58,6 |
| Italien | 82,3 | 21,2 | 103,5 | 79,0 | 19,7 | 98,7 |
| Übriges Europa | 515,3 | 12,2 | 527,5 | 492,6 | 10,2 | 502,8 |
| Übrige Länder | 209,1 | 1,7 | 210,8 | 184,6 | 1,6 | 186,2 |
| Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden |
1.291,8 | 77,1 | 1.368,9 | 1.223,3 | 70,6 | 1.293,9 |
berichterstattung
Die Segmentberichterstattung umfasst die berichtspflichtigen Segmente "Intralogistik" und "Finanzdienstleistungen". Die grundsätzliche Darstellung der Segmentinformationen wurde im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2018 detailliert beschrieben.
Die Überleitungspositionen enthalten die im Rahmen der Konsolidierung zu eliminierenden konzerninternen Umsätze, Zinsen und Zwischenerfolge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich-Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.462,7 | 493,1 | 1.955,8 | - | 1.955,8 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 543,2 | 80,1 | 623,3 | -623,3 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 2.005,9 | 573,2 | 2.579,1 | -623,3 | 1.955,8 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 141,2 | 4,8 | 146,0 | -19,2 | 126,8 |
| Finanzergebnis | -8,1 | -0,5 | -8,6 | - | -8,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 133,1 | 4,3 | 137,4 | -19,2 | 118,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 866,0 | 2,1 | 868,1 | - | 868,1 |
| Mietgeräte | 372,1 | - | 372,1 | - | 372,1 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 659,5 | 659,5 | -109,8 | 549,7 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 1.161,3 | 1.161,3 | - | 1.161,3 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 441,6 | 20,0 | 461,6 | - | 461,6 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.802,4 | 306,6 | 2.109,0 | -476,8 | 1.632,2 |
| Vermögenswerte 30.06. | 3.482,1 | 2.149,5 | 5.631,6 | -586,6 | 5.045,0 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.542,1 | 89,5 | 1.631,6 | -241,9 | 1.389,7 |
| Pensionsrückstellungen | 232,3 | 0,1 | 232,4 | - | 232,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 753,6 | 6,4 | 760,0 | - | 760,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.626,7 | 1.626,7 | - | 1.626,7 |
| Übrige Schulden | 954,1 | 426,8 | 1.380,9 | -344,7 | 1.036,2 |
| Schulden 30.06. | 1.940,0 | 2.060,0 | 4.000,0 | -344,7 | 3.655,3 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 3.482,1 | 2.149,5 | 5.631,6 | -586,6 | 5.045,0 |
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich-Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.391,8 | 392,4 | 1.784,2 | - | 1.784,2 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 420,1 | 61,4 | 481,5 | -481,5 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.811,9 | 453,8 | 2.265,7 | -481,5 | 1.784,2 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 134,8 | 4,2 | 139,0 | -11,9 | 127,1 |
| Finanzergebnis | -11,4 | -0,4 | -11,8 | - | -11,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 123,4 | 3,8 | 127,2 | -11,9 | 115,3 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 633,6 | 8,3 | 641,9 | -7,4 | 634,5 |
| Mietgeräte | 404,9 | - | 404,9 | - | 404,9 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 566,6 | 566,6 | -95,4 | 471,2 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 947,0 | 947,0 | - | 947,0 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 338,1 | 16,7 | 354,8 | - | 354,8 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.606,4 | 283,7 | 1.890,1 | -381,7 | 1.508,4 |
| Vermögenswerte 30.06. | 2.983,0 | 1.822,3 | 4.805,3 | -484,5 | 4.320,8 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.406,9 | 92,1 | 1.499,0 | -214,9 | 1.284,1 |
| Pensionsrückstellungen | 216,6 | 0,1 | 216,7 | - | 216,7 |
| Finanzverbindlichkeiten | 495,4 | 4,8 | 500,2 | - | 500,2 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.398,1 | 1.398,1 | - | 1.398,1 |
| Übrige Schulden | 864,1 | 327,2 | 1.191,3 | -269,6 | 921,7 |
| Schulden 30.06. | 1.576,1 | 1.730,2 | 3.306,3 | -269,6 | 3.036,7 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 2.983,0 | 1.822,3 | 4.805,3 | -484,5 | 4.320,8 |
Die grundsätzliche Darstellung der einzelnen Finanzinstrumente, deren Bewertung sowie die Bewertungsverfahren und Inputfaktoren für die Ermittlung ihrer beizulegenden Zeitwerte wurden im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2018 detailliert beschrieben.
Im Folgenden werden die im Zwischenabschluss verpflichtend aufzunehmenden zusätzlichen Angaben zu den Finanzinstrumenten dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns zum Bilanzstichtag dar. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die in der Konzernbilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und bei denen der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt, sind in der Tabelle nicht enthalten, ebenso Finanzanlagen in Höhe von 0,3 Mio. € (31.12.2018: 0,3 Mio. €), für die ihr beizulegender Zeitwert nicht verlässlich bestimmt werden kann.
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| 30.06.2019 | 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.161,3 | 1.173,0 | 1.044,3 | 1.056,1 |
| Wertpapiere1) | 126,0 | 126,0 | 119,8 | 119,8 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2,5 | 2,5 | 4,9 | 4,9 |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.626,7 | 1.636,3 | 1.526,1 | 1.536,2 |
| Finanzverbindlichkeiten | 760,0 | 768,7 | 626,0 | 631,4 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 6,5 | 6,5 | 3,5 | 3,5 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten1) | 1,3 | 1,3 | - | - |
1) zugeordnet der Bewertungskategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
Die Buchwerte der im Konzernabschluss wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sind in folgender Tabelle in Abhängigkeit von ihren zur Ermittlung verwendeten Informations- und Inputfaktoren in die entsprechenden Stufen der Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 eingeordnet.
Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren
Stufe 1 - in aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten,
Stufe 2 - andere Inputdaten als notierte Marktpreise, die sich für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt (abgeleitet aus Preisen) beobachten lassen,
Stufe 3 - herangezogene Inputfaktoren, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswertes oder der Verbindlichkeit basieren.
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| 30.06.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | Stufe 1 | Stufe 2 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Wertpapiere1) | 126,0 | - | - | 126,0 | 119,8 | - |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 0,5 | 2,0 | - | 2,5 | 0,7 | 4,2 |
| Passiva | ||||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | - | 6,5 | - | 6,5 | 0,1 | 3,4 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten1) | - | - | 1,3 | 1,3 | - | - |
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| 31.12.2018 | |
|---|---|
| in Mio. € | Gesamt |
| --- | --- |
| Aktiva | |
| Wertpapiere1) | 119,8 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 4,9 |
| Passiva | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 3,5 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten1) | - |
1) zugeordnet der Bewertungskategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 1 wurde auf Basis von Börsennotierungen zum Bilanzstichtag ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 2 wurde in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wurde auf Basis der zum Bilanzstichtag geltenden Kassamittelkurse unter Berücksichtigung der Terminaufschläge beziehungsweise -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit der Geschäfte ermittelt. Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten wurde auf der Basis der am Bilanzstichtag geltenden Marktzinsen und Zinsstrukturkurven unter Berücksichtigung der jeweiligen Zahlungsfälligkeiten ermittelt. Kontrahentenrisiken wurden bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte von Jungheinrich berücksichtigt.
In der Stufe 3 werden die im Rahmen des Unternehmenserwerbes als Kaufpreisverbindlichkeiten bilanzierten PutOptionen gezeigt. Auf die Erläuterungen zu den Veränderungen des Konsolidierungskreises wird verwiesen.
Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.
Es sind keine Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach Ablauf des 1. Halbjahres 2019 eingetreten.
Die maßgeblichen Stammaktionäre der Jungheinrich AG sind die LJH-Holding GmbH, Wohltorf, und die WJH-Holding GmbH, Aumühle.
Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen unterhielt Jungheinrich Beziehungen zu Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und verbundenen, nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Alle Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen resultierten aus der normalen Geschäftstätigkeit und wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die Transaktionen mit den nicht konsolidierten Tochterunternehmen waren von geringem Umfang.
Mitglieder des Vorstandes beziehungsweise des Aufsichtsrates der Jungheinrich AG sind Mitglieder in Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien anderer Unternehmen, mit denen die Jungheinrich AG im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen unterhält. Alle Geschäfte mit diesen Unternehmen werden zu den mit Dritten üblichen Bedingungen abgewickelt.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hamburg, den 8. August 2019
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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| Hans-Georg Frey | Dr. Lars Brzoska | Christian Erlach | Dr. Volker Hues | Dr. Klaus-Dieter Rosenbach |
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
www.jungheinrich.com
ISIN DE0006219934, WKN 621993
Zwischenbericht zum 30. Juni 2019
Quartalsmitteilung zum 30. September 2019
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