Interim / Quarterly Report • Aug 8, 2018
Interim / Quarterly Report
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Für die erstmalige Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" zum 1. Januar 2018 wurde jeweils die modifizierte retrospektive Übergangsmethode gewählt. Die Vergleichszahlen der Vorjahresperioden wurden daher nicht angepasst.
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| 2. Quartal | 2. Quartal | 1. Halbjahr | 1. Halbjahr | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jungheinrich-Konzern | 2018 | 2017 | Veränd. % | 2018 | 2017 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | Stück | 34.900 | 32.300 | 8,0 | 67.400 | 63.300 |
| Mio. € | 1.024 | 881 | 16,2 | 1.946 | 1.750 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. | Mio. € | 897 | 708 | |||
| Produktion Flurförderzeuge | Stück | 28.900 | 28.500 | 1,4 | 58.900 | 57.600 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 912 | 843 | 8,2 | 1.784 | 1.634 |
| davon Inland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 434 | 399 |
| davon Ausland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 1.350 | 1.235 |
| Auslandsquote | % | k.A. | k.A. | - | 76 | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | Mio. € | 69,2 | 67,3 | 2,8 | 127,1 | 123,7 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | % | 7,6 | 8,0 | - | 7,1 | 7,6 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE)1) | % | k.A. | k.A. | - | 15,3 | 17,5 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 64,1 | 63,8 | 0,5 | 115,3 | 116,6 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | % | 7,0 | 7,6 | - | 6,5 | 7,1 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 45,0 | 45,9 | - 2,0 | 82,4 | 83,9 |
| Investitionen2) | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 41 | 28 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 41 | 36 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | Mio. € | 4.321 | 3.681 | |||
| Eigenkapital 30.06./31.12. | Mio. € | 1.284 | 1.153 | |||
| davon gezeichnetes Kapital | Mio. € | 102 | 102 | |||
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | FTE3) | 17.293 | 15.487 | |||
| davon Inland | FTE3) | 7.164 | 6.586 | |||
| davon Ausland | FTE3) | 10.129 | 8.901 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2017 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | 6,5 | 123.500 |
| 11,2 | 3.560 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. | 26,7 | 692 |
| Produktion Flurförderzeuge | 2,3 | 120.100 |
| Umsatzerlöse | 9,2 | 3.435 |
| davon Inland | 8,8 | 851 |
| davon Ausland | 9,3 | 2.584 |
| Auslandsquote | - | 75 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 2,7 | 258,6 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | - | 7,5 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE)1) | - | 17,3 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | - 1,1 | 243,4 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | - | 7,1 |
| Ergebnis nach Steuern | - 1,8 | 182,1 |
| Investitionen2) | 46,4 | 88 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung | 13,9 | 77 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | 17,4 | 4.130 |
| Eigenkapital 30.06./31.12. | 11,4 | 1.244 |
| davon gezeichnetes Kapital | - | 102 |
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | 11,7 | 16.248 |
| davon Inland | 8,8 | 6.962 |
| davon Ausland | 13,8 | 9.286 |
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| 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 | ||
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Vorzugsaktie | € | 0,82 | 0,83 | 1,80 |
| Eigenkapital je Aktie | € | 12,59 | 11,30 | 12,20 |
| Börsenkurs4) | ||||
| Hoch | € | 41,06 | 34,71 | 40,63 |
| Tief | € | 30,40 | 26,00 | 26,00 |
| Schluss | € | 31,76 | 32,01 | 39,35 |
| Marktkapitalisierung | Mio. € | 3.240 | 3.265 | 4.014 |
| Börsenumsatz5) | Mio. € | 578 | 453 | 1.025 |
| KGV6) | Faktor | 19,4 | 19,3 | 21,9 |
| Anzahl Aktien7) | Mio. Stück | 102,0 | 102,0 | 102,0 |
1) EBIT in % auf das eingesetzte zinspflichtige Kapital8) (Stichtag), EBIT annualisiert
2) Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungsausgaben
3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)
4) Xetra-Schlusskurse
5) Xetra und Frankfurt
6) KGV = Schlusskurs/Ergebnis je Vorzugsaktie annualisiert
7) Eingeteilt in 54,0 Mio. Stück Stammaktien und 48,0 Mio. Stück Vorzugsaktien
8) Eigenkapital + Finanzverbindlichkeiten - Liquide Mittel und Wertpapiere + Pensionsrückstellungen und langfristige Personalrückstellungen
Hinweise: Die Tabellen in diesem Bericht können rundungsbedingte Differenzen enthalten. Gelegentlich sprechen wir im Berichtstext von Mitarbeitern. Dies dient lediglich der leichteren Lesbarkeit und schließt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.
Die maßgeblichen inländischen Aktienindizes entwickelten sich von Januar bis Juni 2018 unterschiedlich. Der DAX verzeichnete einen Wertverlust von 4,7 Prozent, der MDAX verlor im 1. Halbjahr 2018 1,3 Prozent. Der SDAX verharrte nahezu unverändert. Nur der TecDAX konnte um etwas mehr als 6 Prozent zulegen. Ausschlaggebend für die weitgehend negative Stimmung an den Kapitalmärkten und die damit verbundenen Kursrückgänge waren vor allem die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sowie der Europäischen Union.
Die Jungheinrich-Aktie zeigte mit einem Minus von 19,3 Prozent eine deutliche Abwärtstendenz und erreichte am 21. Juni 2018 mit 30,40 € ihren tiefsten Kurs im Berichtszeitraum. Den höchsten Stand im 1. Halbjahr 2018 und damit sein Allzeithoch markierte das Papier am 12. und 15. Januar 2018 bei 41,06 €.
Zum 30. Juni 2018 notierte die Aktie bei 31,76 €. Die Marktkapitalisierung erreichte zu diesem Zeitpunkt 3.240 Mio. € (31.12.2017: 4.014 Mio. €).
Die Hauptversammlung der Jungheinrich AG hat für das Geschäftsjahr 2017 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,50 € je Vorzugsaktie beziehungsweise 0,48 € je Stammaktie beschlossen. Das entspricht - bezogen auf die Vorzugsaktie - einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausschüttungssumme betrug 50 Mio. €.

1) Alle Werte sind auf den Kurs der Jungheinrich-Aktie indexiert.
| ― | Starkes Wachstum im Weltmarkt und im Kernmarkt Europa |
| ― | Höchstwerte bei Auftragseingang (Wert), Umsatz und EBIT |
| ― | Prognose konkretisiert: Auftragseingang und Umsatz am oberen Rand der Bandbreite |
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| Bruttoinlandsprodukt in % | Prognose 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Welt | 3,9 | 3,7 |
| USA | 2,9 | 2,3 |
| China | 6,6 | 6,9 |
| Eurozone | 2,2 | 2,4 |
| Deutschland | 2,2 | 2,5 |
Quelle: Internationaler Währungsfonds (Stand: Juli 2018 mit aktualisierten Vorjahresangaben)
Das Wachstum der Weltwirtschaft wird 2018 von nahezu allen Volkswirtschaften getragen. Allerdings spielen die politischen und geopolitischen Krisenherde, insbesondere der Handelsstreit zwischen den USA und China, eine belastende Rolle. Die US-Wirtschaft wächst weiterhin sehr ordentlich. In China bleibt das Wachstum voraussichtlich etwas hinter dem Vorjahr zurück. Die erwartete konjunkturelle Entwicklung im Euroraum ist mit einem Plus von 2,2 Prozent zwar immer noch robust, verlangsamt sich aber seit Jahresbeginn. Dem Konjunkturverlauf in diesem Wirtschaftsraum kommt für Jungheinrich eine bedeutende Rolle zu, da im Jahr 2017 88 Prozent des Konzernumsatzes in Europa erzielt wurden. Die deutsche Wirtschaft dürfte 2018 etwas verhaltener wachsen als 2017. Im Juni 2018 erreichte der ifo-Geschäftsklimaindex, der als Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland gilt, 101,8 Punkte. Dies war der niedrigste Wert der vergangenen zwölf Monate. Zuletzt bewegte sich dieses Konjunkturbarometer im Mai 2017 auf einem ähnlich niedrigen Niveau. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) hält an seiner Jahres prognose von 5 Prozent Wachstum für die reale Maschinenbauproduktion in Deutschland fest.
Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge stieg im 1. Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent. Das entspricht knapp 107 Tsd. Fahrzeugen. Die Wachstumsdynamik hat im 2. Quartal 2018 wieder spürbar zugenommen, insbesondere bei lagertechnischen Geräten. Treibende Kraft für das höhere Marktvolumen war die Nachfrage im asiatischen Markt mit Schwerpunkt China. In Westeuropa erhöhte sich das Marktvolumen um 12 Prozent. In Osteuropa stieg die Nachfrage dank Polen um 24 Prozent. Das starke Wachstum in Nordamerika resultierte zu 60 Prozent aus gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich höheren Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler.

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| in Tsd. Stück | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Welt | 800 | 693 | 15,4 |
| Europa | 273 | 241 | 13,3 |
| davon Osteuropa | 46 | 37 | 24,3 |
| Asien | 335 | 284 | 18,0 |
| davon China | 233 | 190 | 22,6 |
| Nordamerika | 142 | 126 | 12,7 |
| Übrige Regionen | 50 | 43 | 16,3 |
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics), SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)

Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics),
SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)
Das globale Wachstum im Produktsegment Lagertechnik betrug 18 Prozent beziehungsweise 54 Tsd. Flurförderzeuge. Davon entfielen jeweils mehr als 40 Prozent auf Asien und Europa. Das um 11 Prozent höhere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler wurde vor allem von höheren Bestellungen in Asien getragen. Der weltweite Anstieg der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 15 Prozent war ebenfalls zu fast der Hälfte auf die merklich gestiegenen Bestellungen in dieser Region zurückzuführen. In allen drei Produktsegmenten war innerhalb Asiens die Nachfrage im chinesischen Markt ausschlaggebend für die hohen Wachstumsraten.
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| 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 | Veränd. % | ||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 67.400 | 63.300 | 6,5 |
| Mio. € | 1.946 | 1.750 | 11,2 | |
| Auftragsbestand 30.06. | Mio. € | 897 | 708 | 26,7 |
| Produktion | Stück | 58.900 | 57.600 | 2,3 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.784 | 1.634 | 9,2 |
Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 67,4 Tsd. Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2018 um 6 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (63,3 Tsd. Fahrzeuge).

Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder - Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst - umfasst, lag im Berichtszeitraum mit 1.946 Mio. € um 11 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.750 Mio. €. Etwas mehr als ein Viertel des Anstieges resultierte aus einer höheren Nachfrage nach Logistiksystemlösungen.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni 2018 897 Mio. € und war somit um 189 Mio. € beziehungsweise 27 Prozent höher als der Vorjahreswert (708 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 692 Mio. € zum Jahresende 2017 ergab sich ein Aufbau um 205 Mio. € beziehungsweise 30 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug somit fünf Monate.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden 58,9 Tsd. Fahrzeuge produziert. Das waren 2 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2017 (57,6 Tsd. Fahrzeuge). Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2018 mit 1.784 Mio. € einen um 9 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.634 Mio. €). Die Erlöse im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland stiegen in der Berichtsperiode um 9 Prozent auf 434 Mio. € (Vorjahr: 399 Mio. €). Die Auslandsumsätze legten ebenfalls um 9 Prozent auf 1.350 Mio. € (Vorjahr: 1.235 Mio. €) zu. Außerhalb Europas erreichten die Umsatzerlöse 232 Mio. € (Vorjahr: 195 Mio. €). Das entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 13 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent). Die Auslandsquote blieb mit 76 Prozent konstant.

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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 434 | 399 | 8,8 |
| Westeuropa | 825 | 791 | 4,3 |
| Osteuropa | 293 | 249 | 17,7 |
| Übrige Länder | 232 | 195 | 19,0 |
| Gesamt | 1.784 | 1.634 | 9,2 |
Wesentlicher Treiber für den höheren Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2018 war das Neugeschäft, das mit 1.019 Mio. € einen um 75 Mio. € beziehungsweise 8 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (944 Mio. €) erreichte. Es enthielt um 7 Prozent auf 268 Mio. € (Vorjahr: 251 Mio. €) gestiegene Erlöse der Sparte "Logistiksysteme" sowie um 39 Prozent auf 53 Mio. € (Vorjahr: 38 Mio. €) gestiegene Erlöse der Sparte "Versandhandel". Der Umsatz mit Miet- und Gebrauchtgeräten erreichte 305 Mio. € (Vorjahr: 277 Mio. €). Der Kundendienst und das Finanzdienstleistungsgeschäft trugen mit einem Plus von 8 Prozent beziehungsweise 16 Prozent merklich zum Umsatzanstieg des Konzerns bei.
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| in Mio € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 1.019 | 944 | 7,9 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 305 | 277 | 10,1 |
| Kundendienst | 487 | 449 | 8,5 |
| Segment "Intralogistik" | 1.812 | 1.670 | 8,5 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" | 454 | 390 | 16,4 |
| Überleitung | - 481 | - 426 | - 12,9 |
| Jungheinrich-Konzern | 1.784 | 1.634 | 9,2 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 127,1 | 123,7 | 2,7 |
| Finanzergebnis | - 11,8 | - 7,1 | - 66,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 115,3 | 116,6 | - 1,1 |
| Ertragsteuern | 32,9 | 32,7 | 0,6 |
| Ergebnis nach Steuern | 82,4 | 83,9 | - 1,8 |
Neben spürbar gestiegenen Personalkosten und über den Erwartungen liegenden Rohstoffpreisen wurde das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) durch Kosten für die Branchenleitmesse CeMAT sowie Lieferengpässe mit Preis erhöhungen bei einzelnen Lieferanten belastet. Im EBIT verkraftet sind erneut erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Dennoch konnte im 1. Halbjahr 2018 eine EBIT-Steigerung um 3 Prozent auf 127 Mio. € (Vorjahr: 124 Mio. €) erzielt werden. Die EBIT-Umsatzrendite (EBIT-ROS) erreichte 7,1 Prozent nach 7,6 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) lag aufgrund des starken Wachstums des zinspflichtigen Kapitals bei vergleichsweise geringem EBIT-Anstieg mit 15,3 Prozent im 1. Halbjahr 2018 unter dem Vergleichswert des Vorjahres (17,5 Prozent).
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten war das Finanzergebnis im Berichtshalbjahr in Höhe von minus 12 Mio. € (Vorjahr: minus 7 Mio. €) im Wesentlichen durch das Ergebnis aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte nach sechs Monaten 115 Mio. € (Vorjahr: 117 Mio. €). Die EBT-Umsatzrendite (EBT-ROS) lag demzufolge bei 6,5 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent). Bei einer Konzernsteuerquote von 28,5 Prozent (Vorjahr: 28,0 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern 82 Mio. € im 1. Halbjahr 2018 (Vorjahr: 84 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte in der Berichtsperiode entsprechend 0,82 € (Vorjahr: 0,83 €).
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| in Mio. € | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.284 | 1.244 | 3,2 |
| Langfristige Schulden | 1.752 | 1.611 | 8,8 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 217 | 220 | - 1,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 380 | 299 | 27,1 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.004 | 946 | 6,1 |
| Übrige Schulden | 151 | 146 | 3,4 |
| Kurzfristige Schulden | 1.285 | 1.274 | 0,9 |
| Übrige Rückstellungen | 160 | 188 | - 14,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 120 | 151 | - 20,5 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 394 | 369 | 6,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 377 | 367 | 2,7 |
| Übrige Schulden | 234 | 199 | 17,6 |
| Bilanzsumme | 4.321 | 4.130 | 4,6 |
Zum 30. Juni 2018 erhöhte sich das Eigenkapital um 40 Mio. € auf 1.284 Mio. € (31.12.2017: 1.244 Mio. €). Wesentlicher Einflussfaktor war die positive Ertragsentwicklung, der hauptsächlich die Dividendenausschüttung in Höhe von 50 Mio. € (Vorjahr: 44 Mio. €) gegenüberstand. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 wurde im 2. Quartal 2018 eine Dividende in Höhe von 0,48 € (Vorjahr: 0,42 €) an die Stammaktionäre und von 0,50 € (Vorjahr: 0,44 €) an die Vorzugsaktionäre ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote blieb mit 30 Prozent (31.12.2017: 30 Prozent) stabil.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen waren mit 217 Mio. € um 3 Mio. € geringer als zum Geschäftsjahresende 2017 (31.12.2017: 220 Mio. €). Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen sanken um 28 Mio. € auf 160 Mio. € (31.12.2017: 188 Mio. €), hauptsächlich bedingt durch die Inanspruchnahme von Rückstellungen im Personalbereich sowie die Umgliederung der Rückstellungen für Erlösschmälerungen gemäß IFRS 15. Letztere wurden nunmehr in Höhe von 10 Mio. € (31.12.2017: 11 Mio. €) als Verpflichtungen aus Kundenverträgen unter den übrigen kurzfristigen Schulden ausgewiesen.
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns erhöhten sich um 50 Mio. € auf 500 Mio. € (31.12.2017: 450 Mio. €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus einer um 25 Mio. € höheren Nettoaufnahme von Schuldscheindarlehen und der erstmaligen Einbeziehung neuer Vertriebsgesellschaften in Südamerika. Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen lagen aufgrund der Zunahme der Finanzierung von neuen Verträgen mit 1.398 Mio. € um 83 Mio. € über dem Wert am 31. Dezember 2017 (1.315 Mio. €). Die übrigen kurzfristigen Schulden stiegen um 35 Mio. € auf 234 Mio. € (31.12.2017: 199 Mio. €). Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die Erfassung und Umgliederung von Bilanzpositionen im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 15 sowie der Anstieg der erhaltenen Kundenanzahlungen.
Nachdem zum Jahresende 2017 eine Nettoverschuldung (Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel und Wertpapiere) in Höhe von 7 Mio. € ausgewiesen wurde, lag die Nettoverschuldung zum 30. Juni 2018 bei 145 Mio. €. Die Entwicklung resultierte vorrangig aus dem Aufbau von Working Capital, dem Ausbau der Mietflotte sowie aus Kaufpreiszahlungen für Unternehmenserwerbe.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 82 | 84 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 151 | 136 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) sowie der Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - 226 | - 192 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten und Finanzdienstleistungen | 85 | 47 |
| Veränderung aus Working Capital | - 80 | - 42 |
| Sonstige Veränderungen | - 29 | - 23 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | - 17 | 10 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit1) | - 70 | - 36 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | - 2 | - 47 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes1) | - 89 | - 73 |
1) Exklusive Saldo aus Auszahlungen für den Erwerb/Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von plus 5 Mio. € (Vorjahr: plus 5 Mio. €).
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2018 minus 17 Mio. € und verringerte sich damit um 27 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum (plus 10 Mio. €). Der Cashflow aus dem Ergebnis nach Steuern zuzüglich Abschreibungen und Wertminderungen war um 13 Mio. € höher als in der vergleichbaren Berichtsperiode. Negative Effekte in Höhe von 38 Mio. € ergaben sich durch den gegenüber dem Vorjahr höheren Zuwachs im Working Capital. Der Mittelabfluss für Zugänge der Miet- und Leasinggeräte sowie Forderungen aus Finanzdienstleistungen war unter Berücksichtigung der Finanzierung ähnlich hoch wie im Vorjahr.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde um die in dieser Position enthaltenen Auszahlungen für den Erwerb beziehungsweise Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von insgesamt plus 5 Mio. € (Vorjahr: plus 5 Mio. €) bereinigt. Der sich so ergebende Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Berichtszeitraum mit minus 70 Mio. € um 34 Mio. € über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (minus 36 Mio. €). Der Mittelabfluss in der Berichtsperiode war neben den im Vorjahresvergleich höheren Auszahlungen für Erweiterungs- und Erhaltungsinvestitionen im Wesentlichen bestimmt durch die Kaufpreiszahlungen für neu erworbene Vertriebsgesellschaften in Südamerika.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus 2 Mio. € im Berichtszeitraum verbesserte sich um 45 Mio. € gegenüber der Berichtsperiode des Vorjahres (minus 47 Mio. €). Maßgeblich hierfür waren im Wesentlichen die Nettoaufnahme von Schuldscheindarlehen in Höhe von 25 Mio. € sowie die Zunahme kurzfristiger Bankverbindlichkeiten.
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| in Mio € | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 2.388 | 2.259 | 5,7 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 634 | 604 | 5,0 |
| Miet- und Leasinggeräte | 876 | 823 | 6,4 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 693 | 649 | 6,8 |
| Übrige Vermögenswerte (inkl. Finanzanlagen) | 160 | 151 | 6,0 |
| Wertpapiere | 25 | 32 | - 21,9 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.933 | 1.871 | 3,3 |
| Vorräte | 611 | 481 | 27,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 649 | 658 | - 1,4 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 254 | 242 | 5,0 |
| Übrige Vermögenswerte | 89 | 79 | 12,7 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 330 | 411 | - 19,7 |
| Bilanzsumme | 4.321 | 4.130 | 4,6 |
Die Bilanzsumme stieg um 191 Mio. € und lag zum 30. Juni 2018 bei 4.321 Mio. € (31.12.2017: 4.130 Mio. €). Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte und Sach anlagen resultierte im Wesentlichen aus dem Zugang von Kundenverträgen und Geschäfts- oder Firmenwerten im Zuge der Erstkonsolidierung von drei südamerikanischen Vertriebsgesellschaften im Januar 2018.
Der Wert der Mietgeräte nahm vor dem Hintergrund des Ausbaues der Mietflotte um 30 Mio. € auf 405 Mio. € (31.12.2017: 375 Mio. €) zu. Bedingt durch die Ausweitung des Finanzdienstleistungsgeschäftes stieg der Wert für Leasinggeräte um 23 Mio. € auf 471 Mio. € (31.12.2017: 448 Mio. €) sowie für die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen um 56 Mio. € auf 947 Mio. € (31.12.2017: 891 Mio. €).
Die Vorräte stiegen stichtagsbedingt um 130 Mio. € auf 611 Mio. € (31.12.2017: 481 Mio. €), wobei dem Aufbau der Fertigerzeugnisse, Waren und geleisteten Anzahlungen im Vertrieb in Höhe von 67 Mio. € vor allem noch nicht fakturierte Kundenaufträge zugrunde lagen. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 9 Mio. € auf 649 Mio. € (31.12.2017: 658 Mio. €). Der Rückgang der liquiden Mittel und kurzfristigen Wertpapiere um 81 Mio. € auf 330 Mio. € (31.12.2017: 411 Mio. €) stand im Zusammenhang mit den aus dem Cashflow finanzierten Unternehmenserwerben und größeren Investitionsprojekten.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| F&E1) -Ausgaben gesamt | 41 | 36 | 13,9 |
| davon aktivierte Entwicklungsausgaben | 12 | 10 | 20,0 |
| Aktivierungsquote in % | 29 | 27 | - |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben | 5 | 6 | - 16,7 |
| F&E1) -Kosten laut Gewinn- und-Verlust-Rechnung | 34 | 32 | 6,3 |
1) F&E = Forschung und Entwicklung
Der Jungheinrich-Konzern hat im laufenden Geschäftsjahr seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgeweitet. Dabei lag der Fokus auf der weiteren Teil- und Vollautomatisierung von Fahrzeugen, der Fortsetzung der technischen Optimierung der Lithium-Ionen-Technologie für den Einsatz in Flurförderzeugen sowie dem Ausbau der Produktvarianz. Mit der Teilautomatisierung können Assistenzsysteme angeboten werden, welche die Produktivität und Sicherheit im Fahrzeugeinsatz deutlich erhöhen. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben beliefen sich im 1. Halbjahr 2018 auf 41 Mio. € (Vorjahr: 36 Mio. €) und übertrafen damit den Vorjahreswert um 14 Prozent. Aufgrund der Zunahme wesentlicher Produktentwicklungen stieg die Aktivierungsquote auf 29 Prozent (Vorjahr: 27 Prozent). Die Forschungs- und Entwicklungskosten laut Gewinn- und-Verlust-Rechnung betrugen 34 Mio. € (Vorjahr: 32 Mio. €).
Die Zahl der Beschäftigten, die konzernweit in Entwicklungsprojekten tätig waren, stieg im Berichtszeitraum auf durchschnittlich 595 Mitarbeiter (Vorjahr: 514 Mitarbeiter).
Im 1. Halbjahr 2018 wurde gegenüber Ende Dezember 2017 die Personalstärke um 1.045 Mitarbeiter erhöht. Der Ausbau entfiel größtenteils auf die Vertriebsorganisation. Der Schwerpunkt lag dabei in Europa sowie in Südamerika. Bei den im Januar 2018 hinzugekommenen Vertriebsgesellschaften in Kolumbien, Ecuador und Peru waren zum Berichtsstichtag insgesamt 259 Mitarbeiter beschäftigt. Zum 30. Juni 2018 waren 17.293 Mitarbeiter für Jungheinrich tätig, davon 41 Prozent im Inland und 59 Prozent im Ausland. Zusätzlich beschäftigte Jungheinrich zum 30. Juni 2018 konzernweit 572 (31.12.2017: 737) Leiharbeitnehmer, davon fast alle in den inländischen Werken.

Hinsichtlich der allgemeinen Darstellung des Segmentes "Finanzdienstleistungen" wird auf die ausführlichen Erläuterungen innerhalb des Konzernlageberichtes im Geschäftsbericht 2017 verwiesen.
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| in Mio. € | 30.06.2018 | 30.06.2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Vertragszugang zum Neuwert1) | 360 | 337 | 6,8 |
| Vertragsbestand zum Neuwert | 2.617 | 2.342 | 11,7 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 567 | 491 | 15,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 947 | 793 | 19,4 |
| Eigenkapital | 92 | 87 | 5,7 |
| Schulden | 1.730 | 1.476 | 17,2 |
| Umsatz1) | 454 | 390 | 16,4 |
| EBIT1) | 4,2 | 5,6 | - 25,0 |
1) 01.01. - 30.06.
Das Zugangsvolumen aus langfristigen Finanzdienstleistungsverträgen belief sich im 1. Halbjahr 2018 auf 360 Mio. € (Vorjahr: 337 Mio. €). Vom wertmäßigen Zugangsvolumen entfielen 71 Prozent (Vorjahr: 74 Prozent) auf die acht Länder mit Jungheinrich-Finanzdienstleistungsgesellschaften.
Zum 30. Juni 2018 stieg der Vertragsbestand insgesamt um 14 Prozent auf 161,9 Tsd. Fahrzeuge (Vorjahr: 142,3 Tsd. Fahrzeuge). Dies entspricht einem Neuwert von 2.617 Mio. € (Vorjahr: 2.342 Mio. €). Bezogen auf die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge wurden 39 Prozent über Finanzdienstleistungsverträge abgesetzt. Der Umsatz stieg von 390 Mio. € im 1. Halbjahr 2017 um 64 Mio. € auf 454 Mio. € im 1. Halbjahr 2018. Das entsprechende EBIT lag bei 4,2 Mio. € (Vorjahr: 5,6 Mio. €).
Die Früherkennung von Risiken und Chancen sowie die daraus abzuleitenden Maßnahmen sind wichtige Bestandteile der Unternehmensführung. In seiner Risikoeinschätzung stützt sich das Unternehmen auf ein umfassendes Risikomanagement-System. In einer konzernweit gültigen Richtlinie sind dazu entsprechende Grundsätze und Vorgehensweisen definiert. Die Funktionsfähigkeit und die Wirksamkeit des Risiko-Früherkennungssystems sind fester Bestandteil regelmäßiger Prüfungen durch die Konzernrevision und der jährlichen Abschlussprüfung. Erkenntnisse aus diesen Prüfungen werden bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jungheinrich-spezifischen Risikomanagement-Systems berücksichtigt.
Weitere wesentliche Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2017 ausführlich dargestellten Risiken hinausgehen, sind seit Veröffentlichung des vorgenannten Berichtes nicht aufgetreten.
Aufgrund der unerwartet starken Nachfrage nach Flurförderzeugen im 1. Halbjahr 2018 sowohl in der Welt als auch in Europa haben wir unsere Einschätzung hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Marktes angepasst und sind optimistischer. Inzwischen gehen wir für 2018 von einem über 10 Prozent liegenden Wachstum in unserem Kernmarkt Europa und in der Welt aus.
Entsprechend erwarten wir, dass Auftragseingang und Umsatz im laufenden Geschäftsjahr das obere Ende der Prognosebandbreite erreichen (Auftragseingang 3,75 Mrd. € bis 3,85 Mrd. €, Konzernumsatz 3,6 Mrd. € bis 3,7 Mrd. €). Trotz der zuvor genannten Ergebnisbelastungen, insbesondere durch den Anstieg der Rohstoffpreise, halten wir an unserer EBIT-Prognose (270 Mio. € bis 280 Mio. €) fest. Gleiches gilt für die EBT-Prognose (250 Mio. € bis 260 Mio. €). Wir rechnen daher mit einer EBIT-Rendite sowie einer EBT-Rendite in der Größenordnung des jeweiligen Vorjahreswertes (7,5 Prozent, 7,1 Prozent).
Im Jahr 2017 wurden 88 Prozent des Konzernumsatzes in Europa erzielt, 8 Prozent davon entfielen auf Großbritannien. Wir erwarten im laufenden Jahr keine substanziellen Auswirkungen des Brexits auf die Geschäftsaktivitäten beziehungsweise auf die Unternehmensprognose.
Für den ROCE und die Nettoverschuldung haben wir unsere Prognosen angepasst. Der ROCE dürfte innerhalb einer Bandbreite von 15 Prozent bis 16 Prozent liegen (vorher: 16,5 Prozent bis 17,5 Prozent). Für die Nettoverschuldung erwarten wir zum Jahresende 2018 wachstumsbedingt eine Größenordnung von 100 Mio. € (vorher: mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Bereich).
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in diesem Zwischenbericht wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in diesem Zwischenbericht wird daher nicht übernommen.
Für die erstmalige Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" zum 1. Januar 2018 wurde jeweils die modifizierte retrospektive Übergangsmethode gewählt. Die Vergleichszahlen der Vorjahresperioden wurden daher nicht angepasst.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.784,2 | 1.634,2 |
| Umsatzkosten | 1.243,9 | 1.139,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 540,3 | 495,1 |
| Vertriebskosten | 333,9 | 296,4 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 34,0 | 32,1 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 49,1 | 44,8 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3,8 | 1,9 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern | 127,1 | 123,7 |
| Finanzergebnis | - 11,8 | - 7,1 |
| Ergebnis vor Steuern | 115,3 | 116,6 |
| Ertragsteuern | 32,9 | 32,7 |
| Ergebnis nach Steuern | 82,4 | 83,9 |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 82,4 | 83,9 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/unverwässert) | ||
| Stammaktien | 0,80 | 0,81 |
| Vorzugsaktien | 0,82 | 0,83 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 82,4 | 83,9 |
| Posten, die zukünftig möglicherweise in die Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Bewertung von Finanzinstrumenten mit Sicherungsbeziehung | 0,7 | 0,6 |
| Ergebnis aus der Bewertung von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten | n/a | - 0,1 |
| Ergebnis aus der Währungsumrechnung | - 6,5 | - 9,0 |
| Posten, die nicht in die Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Pensionsbewertung | 12,6 | 7,0 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 6,8 | - 1,5 |
| Gesamtergebnis | 89,2 | 82,4 |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 89,2 | 82,4 |
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| in Mio. € | 30.06.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 634,5 | 603,8 |
| Mietgeräte | 404,9 | 374,9 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 471,2 | 448,3 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 693,5 | 649,3 |
| Finanzanlagen und übrige Vermögenswerte | 58,1 | 44,3 |
| Wertpapiere | 25,0 | 32,5 |
| Latente Steueransprüche | 101,2 | 105,9 |
| 2.388,4 | 2.259,0 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 610,8 | 481,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 648,8 | 658,0 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 253,5 | 241,4 |
| Übrige Vermögenswerte | 89,5 | 79,1 |
| Wertpapiere | 140,1 | 137,9 |
| Liquide Mittel | 189,7 | 272,8 |
| 1.932,4 | 1.870,5 | |
| 4.320,8 | 4.129,5 |
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| in Mio. € | 30.06.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.284,1 | 1.244,2 |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 216,7 | 219,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 380,2 | 299,3 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.004,3 | 945,9 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 84,4 | 82,4 |
| Übrige Schulden | 66,2 | 63,6 |
| 1.751,8 | 1.611,1 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Übrige Rückstellungen | 159,6 | 188,2 |
| Finanzverbindlichkeiten | 120,0 | 150,6 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 393,8 | 369,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 376,6 | 367,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 40,5 | 40,1 |
| Übrige Schulden | 194,4 | 159,0 |
| 1.284,9 | 1.274,2 | |
| 4.320,8 | 4.129,5 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2018 | 1. Halbjahr 2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 82,4 | 83,9 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 151,3 | 136,3 |
| Veränderung der Rückstellungen | - 21,3 | - 30,6 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) | - 169,3 | - 151,1 |
| Veränderung der latenten Steueransprüche und Steuerschulden | 4,8 | 10,7 |
| Veränderung der | ||
| Vorräte | - 109,3 | - 84,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 13,1 | 46,1 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - 56,3 | - 40,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7,4 | 5,8 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 83,0 | 48,8 |
| Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten | 1,8 | - 1,7 |
| Sonstige Veränderungen | - 4,2 | - 12,0 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | - 16,6 | 10,4 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 53,0 | - 37,3 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 1,1 | 1,3 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen, abzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - 18,0 | - |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren | - 51,6 | - 43,9 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf/der Endfälligkeit von Wertpapieren | 56,2 | 48,5 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 65,3 | - 31,4 |
| Gezahlte Dividenden | - 49,9 | - 43,8 |
| Veränderung der Bankverbindlichkeiten und Finanzkredite | 47,7 | - 3,6 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | - 2,2 | - 47,4 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | - 84,1 | - 68,4 |
| Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes | 0,3 | - 1,2 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | - 83,8 | - 69,6 |
| Finanzmittelbestand am 01.01. | 263,6 | 205,3 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 179,8 | 135,7 |
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| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Marktbewertung Finanzinstrumente |
||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Währungsumrechnung | Neubewertung Pensionen |
zur Veräußerung verfügbar |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2018 | 102,0 | 78,4 | 1.138,1 | 0,3 | - 74,4 | 1,0 |
| Anpassung durch Erstanwendung IFRS 9 2) |
- | - | 1,7 | - | - | - 1,0 |
| Anpassung durch Erstanwendung IFRS 15 2) |
- | - | - 0,1 | - | - | - |
| Stand am 01.01.2018 angepasst | 102,0 | 78,4 | 1.139,7 | 0,3 | - 74,4 | n/a |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 82,4 | - | - | n/a |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - 6,5 | 12,6 | n/a |
| Gesamtergebnis | - | - | 82,4 | - 6,5 | 12,6 | n/a |
| Dividende für das Vorjahr | - | - | - 49,9 | - | - | n/a |
| Stand am 30.06.2018 | 102,0 | 78,4 | 1.172,2 | - 6,2 | - 61,8 | n/a |
| Stand am 01.01.2017 | 102,0 | 78,4 | 999,7 | 16,0 | - 82,3 | 0,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 83,9 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - 9,0 | 7,0 | - 0,1 |
| Gesamtergebnis | - | - | 83,9 | - 9,0 | 7,0 | - 0,1 |
| Dividende für das Vorjahr | - | - | - 43,8 | - | - | - |
| Stand am 30.06.2017 | 102,0 | 78,4 | 1.039,8 | 7,0 | - 75,3 | 0,4 |
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| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | ||
|---|---|---|
| Marktbewertung Finanzinstrumente | ||
| --- | --- | --- |
| in Mio. € | mit Sicherungsbeziehung | Gesamt 1) |
| --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2018 | - 1,2 | 1.244,2 |
| Anpassung durch Erstanwendung IFRS 9 2) |
- | 0,7 |
| Anpassung durch Erstanwendung IFRS 15 2) |
- | - 0,1 |
| Stand am 01.01.2018 angepasst | - 1,2 | 1.244,8 |
| Ergebnis nach Steuern | - | 82,4 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 0,7 | 6,8 |
| Gesamtergebnis | 0,7 | 89,2 |
| Dividende für das Vorjahr | - | - 49,9 |
| Stand am 30.06.2018 | - 0,5 | 1.284,1 |
| Stand am 01.01.2017 | - 0,2 | 1.114,1 |
| Ergebnis nach Steuern | - | 83,9 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 0,6 | - 1,5 |
| Gesamtergebnis | 0,6 | 82,4 |
| Dividende für das Vorjahr | - | - 43,8 |
| Stand am 30.06.2017 | 0,4 | 1.152,7 |
1) Das Konzern-Eigenkapital ist den Aktionären der Jungheinrich AG vollständig zuzurechnen.
2) Details können den Erläuterungen im Konzernanhang entnommen werden.
Der Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31. Dezember 2017 wurde in Übereinstimmung mit den am Stichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Es wurden alle zum 31. Dezember 2017 gültigen Standards und die Interpretationen des IFRS Interpretations Committee berücksichtigt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2018 in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2018 wurde in Euro (€) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen Angaben in Mio. €. Die Gewinn- und-Verlust-Rechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.
Die bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2018 und der Ermittlung der Vergleichszahlen für das Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017. Diese Grundsätze sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2017 detailliert beschrieben.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ergaben sich für die Berichterstattung im Jahr 2018 im Wesentlichen aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 "Finanzinstrumente" und des IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden", die mit Wirkung zum 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwenden sind. Die Standards wurden im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2017 ausführlich erläutert.
Im Rahmen der Umstellung wurden Vorjahreswerte nicht angepasst. Effekte aus der Umstellung wurden erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen berücksichtigt. Im Folgenden werden die Effekte aus der Erstanwendung der IFRS 9 und IFRS 15 auf die einzelnen Posten der Konzernbilanz zum 1. Januar 2018 dargestellt.
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| Anpassung durch Erstanwendung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | 31.12.2017 | IFRS 9 | IFRS 15 | Gesamt | 01.01.2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | |||||
| Langfristige Vermögenswerte | |||||
| Latente Steueransprüche | 105,9 | - 0,3 | - | - 0,3 | 105,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||||
| Vorräte | 481,3 | - | 16,5 | 16,5 | 497,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 658,0 | 1,0 | - 1,7 | - 0,7 | 657,3 |
| Passiva | |||||
| Eigenkapital | |||||
| Gewinnrücklagen | 1.138,1 | 1,7 | - 0,1 | 1,6 | 1.139,7 |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | - 74,3 | - 1,0 | - | - 1,0 | - 75,3 |
| Kurzfristige Schulden | |||||
| Übrige Rückstellungen | 188,2 | - | - 10,9 | - 10,9 | 177,3 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 40,1 | - | - 1,8 | - 1,8 | 38,3 |
| Übrige Schulden | 159,0 | - | 27,6 | 27,6 | 186,6 |
Die Anpassungen durch Erstanwendung des IFRS 9 "Finanzinstrumente" resultierten aus der Neuklassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, welche insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen auf die Jungheinrich-Konzernbilanz hatten. Wertpapiere im Spezialfonds, die der bisherigen IAS 39-Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zugeordnet waren, sind nach IFRS 9 der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugeordnet. Die zum 31. Dezember 2017 im Eigenkapital in den sonstigen Eigenkapitalveränderungen erfassten nicht realisierten Ergebnisse für diese Wertpapiere in Höhe von 1,0 Mio. € einschließlich darauf entfallender latenter Steuern wurden zum 1. Januar 2018 in die Gewinnrücklagen umgegliedert. Die aufgrund des IFRS 9 geänderten Regelungen für die Erfassung von Wertminderungen haben insgesamt zu einer Verringerung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen in Höhe von insgesamt 1,0 Mio. € vor Steuern in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 geführt. Zum einen erhöhten sich die Wertminderungen aufgrund der nach IFRS 9 geforderten Berücksichtigung von erwarteten Kreditverlusten. Zum anderen wurden pauschalierte Einzelwertberichtigungen ausgebucht, die nach IAS 39 anhand von Erfahrungswerten für Finanzinstrumente bei erreichten Überfälligkeiten gebildet waren. Zur Bewertung von erwarteten Kreditverlusten für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte wendet Jungheinrich die im IFRS 9 enthaltene vereinfachte Vorgehensweise an. Außerdem nimmt Jungheinrich das Wahlrecht im IFRS 9 in Anspruch und wendet weiterhin die Bilanzierungsvorschriften des IAS 39 für Sicherungsgeschäfte an.
Die Anpassungen durch IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" resultierten im Wesentlichen aus der Neubewertung von Fertigungsaufträgen für Regalbediengeräte. Mit Anwendung des IFRS 15 erfolgt für diese Fertigungsaufträge die Erfassung von Umsatzerlösen zeitpunkt- und nicht wie bisher zeitraumbezogen. Die Eröffnungsbilanzwerte für Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Schulden wurden entsprechend angepasst. Die Neubewertung der Fertigungsaufträge hat zu einer Verringerung der Gewinnrücklagen in Höhe von insgesamt 0,1 Mio. € vor Steuern in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 geführt. Die vom IFRS 15 geforderte bilanzielle Erfassung von fälligen, aber noch nicht von Kunden erhaltenen Anzahlungen führte zu einer Bilanzverlängerung gegenüber dem 31. Dezember 2017 in Höhe von 4,4 Mio. €. Die zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Rückstellungen ausgewiesenen Verpflichtungen für Erlösschmälerungen sowie die im Rechnungsabgrenzungsposten erfassten bereits erhaltenen Gegenleistungen für zukünftige Umsatzerlöse werden nach IFRS 15 als Vertragsverbindlichkeiten klassifiziert und somit seit dem 1. Januar 2018 in den übrigen Schulden ausgewiesen.
Jungheinrich hat den vom IASB veröffentlichten und von der EU übernommenen IFRS 16 "Leasingverhältnisse" im Berichtsjahr nicht vorzeitig angewendet. IFRS 16 ist erstmals verpflichtend auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Die erwarteten Auswirkungen aus der Anwendung des Standards wurden im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2017 qualitativ ausführlich erläutert. Die Analyse der quantitativen Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 16 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen.
Neben der Jungheinrich AG, Hamburg, als Muttergesellschaft wurden 77 ausländische und 19 inländische Unternehmen in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst 86 vollkonsolidierte Unternehmen einschließlich eines strukturierten Unternehmens, die direkt oder indirekt von der Jungheinrich AG beherrscht werden. Nach der Equity-Methode werden zehn Gemeinschaftsunternehmen bilanziert.
Für die Ausweitung des Direktvertriebes in Südamerika übernahm Jungheinrich im Januar 2018 mit der Grupo Agencia Alemana seinen langjährigen Vertriebspartner in Südamerika, der bisher die Märkte in Kolumbien, Peru und Ecuador bearbeitet hat.
Jungheinrich hält seitdem 100 Prozent der Stimmrechts- und Kapitalanteile an den folgenden drei Gesellschaften:
| ― | Jungheinrich Colombia SAS (vormals: Agencia Alemana de Colombia S.A.S.), Bogotá, Kolumbien, |
| ― | Agencia Alemana del Perú S.A.C., Lima, Peru, |
| ― | Agencia Alemana del Ecuador S.A., Guayaquil, Ecuador. |
Für den Unternehmenserwerb wurde ein Kaufpreis von 20,2 Mio. € vereinbart, der von Jungheinrich in Form von liquiden Mitteln zu erbringen ist. Zur Absicherung von etwaigen Garantie- und Freistellungsansprüchen waren 4,0 Mio. € des Kaufpreises zum Erwerbszeitpunkt auf einem Treuhandkonto zu hinterlegen. Dieser Betrag wird in den Jahren 2019 bis 2023 in fünf gleich großen Raten zuzüglich Zinsen an die Verkäufer ausgezahlt, sofern keine Beträge davon in Anspruch genommen werden. Jungheinrich erwartet, dass die allgemeinen Zusicherungen und Gewährleistungen erfüllt werden und damit der Kaufpreis vollständig an die Verkäufer übertragen wird. Zum 30. Juni 2018 waren 14,5 Mio. € des Kaufpreises gezahlt und 5,7 Mio. € noch als kurzfristige Verbindlichkeiten bilanziert.
Aus zeitlichen Gründen konnte die Analyse der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden bis zur Veröffentlichung des Zwischenabschlusses noch nicht beendet werden. Die Erstkonsolidierung ist hinsichtlich der Bewertung des erworbenen Nettovermögens zum beizulegenden Zeitwert als vorläufig anzusehen.
Die vorläufige Verteilung des Kaufpreises auf das erworbene Nettovermögen kann nachfolgender Tabelle entnommen werden.
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| in Mio. € | Buchwerte | Kaufpreisallokation | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 0,1 | 11,5 | 11,6 |
| Sachanlagen | 0,3 | - | 0,3 |
| Mietgeräte | 5,5 | - 1,8 | 3,7 |
| Vorräte | 3,8 | - 0,1 | 3,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4,5 | - 0,1 | 4,4 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 0,7 | - 0,2 | 0,5 |
| Liquide Mittel | 2,0 | - | 2,0 |
| 16,9 | 9,3 | 26,2 | |
| Schulden | |||
| Übrige Rückstellungen | 0,9 | 0,2 | 1,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4,1 | - | 4,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2,1 | - | 2,1 |
| Latente Steuerschulden | - | 2,4 | 2,4 |
| Übrige Schulden | 2,2 | - | 2,2 |
| 9,3 | 2,6 | 11,9 | |
| Erworbenes Nettovermögen | 7,6 | 6,7 | 14,3 |
| Übertragene Gegenleistung | 20,2 | ||
| Geschäfts- oder Firmenwert | 5,9 |
Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 11,5 Mio. € sowie ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 5,9 Mio. € identifiziert. Die identifizierten ansetzbaren immateriellen Vermögenswerte betrafen im Wesentlichen erworbene Kundenverträge. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist entstanden, weil die übertragene Gegenleistung Beträge beinhaltete, die Vorteile aus dem zukünftig erwarteten Wachstum des Marktes und der Umsatzerlöse sowie der daraus resultierenden positiven Entwicklung der Ertragslage berücksichtigen. Diese Vorteile wurden nicht getrennt vom Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt, da sie den Vorschriften für den Ansatz immaterieller Vermögenswerte nicht entsprechen. Es wird nicht erwartet, dass ein Teil des Geschäfts- oder Firmenwertes für einkommensteuerliche Zwecke abzugsfähig ist.
Die Segmentberichterstattung umfasst die berichtspflichtigen Segmente "Intralogistik" und "Finanzdienstleistungen". Die grundsätzliche Darstellung der Segmentinformationen wurde im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2017 detailliert beschrieben.
Die Überleitungspositionen enthalten die im Rahmen der Konsolidierung zu eliminierenden konzerninternen Umsätze, Zinsen und Zwischenerfolge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.391,8 | 392,4 | 1.784,2 | - | 1.784,2 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 420,1 | 61,4 | 481,5 | - 481,5 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.811,9 | 453,8 | 2.265,7 | - 481,5 | 1.784,2 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 134,8 | 4,2 | 139,0 | - 11,9 | 127,1 |
| Finanzergebnis | - 11,4 | - 0,4 | - 11,8 | - | - 11,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 123,4 | 3,8 | 127,2 | - 11,9 | 115,3 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 633,6 | 8,3 | 641,9 | - 7,4 | 634,5 |
| Mietgeräte | 404,9 | - | 404,9 | - | 404,9 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 566,6 | 566,6 | - 95,4 | 471,2 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 947,0 | 947,0 | - | 947,0 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 338,1 | 16,7 | 354,8 | - | 354,8 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.606,4 | 283,7 | 1.890,1 | - 381,7 | 1.508,4 |
| Vermögenswerte 30.06. | 2.983,0 | 1.822,3 | 4.805,3 | - 484,5 | 4.320,8 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.406,9 | 92,1 | 1.499,0 | - 214,9 | 1.284,1 |
| Pensionsrückstellungen | 216,6 | 0,1 | 216,7 | - | 216,7 |
| Finanzverbindlichkeiten | 495,4 | 4,8 | 500,2 | - | 500,2 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.398,1 | 1.398,1 | - | 1.398,1 |
| Übrige Schulden | 864,1 | 327,2 | 1.191,3 | - 269,6 | 921,7 |
| Schulden 30.06. | 1.576,1 | 1.730,2 | 3.306,3 | - 269,6 | 3.036,7 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 2.983,0 | 1.822,3 | 4.805,3 | - 484,5 | 4.320,8 |
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.299,4 | 334,8 | 1.634,2 | - | 1.634,2 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 370,7 | 55,7 | 426,4 | - 426,4 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.670,1 | 390,5 | 2.060,6 | - 426,4 | 1.634,2 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 132,3 | 5,6 | 137,9 | - 14,2 | 123,7 |
| Finanzergebnis | - 6,7 | - 0,4 | - 7,1 | - | - 7,1 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 125,6 | 5,2 | 130,8 | - 14,2 | 116,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 573,5 | 9,3 | 582,8 | - 7,4 | 575,4 |
| Mietgeräte | 357,5 | - | 357,5 | - | 357,5 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 491,5 | 491,5 | - 82,0 | 409,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 792,7 | 792,7 | - | 792,7 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 284,6 | 16,9 | 301,5 | - | 301,5 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.304,3 | 252,6 | 1.556,9 | - 313,0 | 1.243,9 |
| Vermögenswerte 30.06. | 2.519,9 | 1.563,0 | 4.082,9 | - 402,4 | 3.680,5 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.250,9 | 86,5 | 1.337,4 | - 184,7 | 1.152,7 |
| Pensionsrückstellungen | 213,6 | 0,1 | 213,7 | - | 213,7 |
| Finanzverbindlichkeiten | 311,2 | 2,7 | 313,9 | - | 313,9 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.204,6 | 1.204,6 | - | 1.204,6 |
| Übrige Schulden | 744,2 | 269,1 | 1.013,3 | - 217,7 | 795,6 |
| Schulden 30.06. | 1.269,0 | 1.476,5 | 2.745,5 | - 217,7 | 2.527,8 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 2.519,9 | 1.563,0 | 4.082,9 | - 402,4 | 3.680,5 |
Die grundsätzliche Darstellung der einzelnen Finanzinstrumente, deren Bewertung sowie die Bewertungsverfahren und Inputfaktoren für die Ermittlung ihrer beizulegenden Zeitwerte wurden im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2017 detailliert beschrieben.
Im Folgenden werden die im Zwischenabschluss verpflichtend aufzunehmenden zusätzlichen Angaben zu den Finanzinstrumenten dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns zum Bilanzstichtag dar. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die in der Konzernbilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und bei denen der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt, sind in der Tabelle nicht enthalten, ebenso Finanzanlagen in Höhe von 27,6 Mio. € (31.12.2017: 27,2 Mio. €), für die ihr beizulegender Zeitwert nicht verlässlich bestimmt werden kann.
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| in Mio. € | 30.06.2018 | 31.12.2017 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 947,0 | 951,0 | 890,7 | 901,4 |
| Wertpapiere1) | 40,0 | 40,0 | 52,0 | 52,1 |
| Wertpapiere2) | 125,1 | 125,1 | 118,4 | 118,4 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 4,0 | 4,0 | 2,8 | 2,8 |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.398,1 | 1.410,7 | 1.315,1 | 1.332,6 |
| Finanzverbindlichkeiten | 500,2 | 508,6 | 449,9 | 452,8 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 3,1 | 3,1 | 5,4 | 5,4 |
1) Kategorie "Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" (Vorjahr: "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen")
2) Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" (Vorjahr: "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte")
Die Buchwerte der im Konzernabschluss wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sind in der Tabelle auf Seite 20 in Abhängigkeit von ihren zur Ermittlung verwendeten Informations- und Inputfaktoren in die entsprechenden Stufen der Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 eingeordnet.
Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:
Stufe 1 - in aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten,
Stufe 2 - andere Inputdaten als notierte Marktpreise, die sich für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt (abgeleitet aus Preisen) beobachten lassen,
Stufe 3 - herangezogene Inputfaktoren, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswertes oder der Verbindlichkeit basieren.
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| 30.06.2018 | 31.12.2017 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Gesamt | Stufe 1 | Stufe 2 | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Wertpapiere1) | 125,1 | - | 125,1 | 118,4 | - | 118,4 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 0,2 | 3,8 | 4,0 | - | 2,8 | 2,8 |
| Passiva | ||||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0,2 | 2,9 | 3,1 | - | 5,4 | 5,4 |
1) Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" (Vorjahr: "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte")
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 1 wurde auf Basis von Börsennotierungen zum Bilanzstichtag ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 2 wurde in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wurde auf Basis der zum Bilanzstichtag geltenden Kassamittelkurse unter Berücksichtigung der Terminaufschläge beziehungsweise -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit der Geschäfte ermittelt. Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten wurde auf der Basis der am Bilanzstichtag geltenden Marktzinsen und Zinsstrukturkurven unter Berücksichtigung der jeweiligen Zahlungsfälligkeiten ermittelt. Kontrahentenrisiken wurden bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte von Jungheinrich berücksichtigt. Devisenoptionen wurden anhand von Optionspreismodellen unter Verwendung von aktuellen Marktdaten bewertet.
Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.
Im Jungheinrich-Konzern werden keine Finanzinstrumente der Stufe 3 gehalten.
Es sind keine Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach Ablauf des 1. Halbjahres 2018 eingetreten.
Die maßgeblichen Stammaktionäre der Jungheinrich AG sind die LJH-Holding GmbH, Wohltorf, und die WJH-Holding GmbH, Aumühle.
Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen unterhielt Jungheinrich Beziehungen zu Gemeinschaftsunternehmen und verbundenen, nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Alle Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen resultierten aus der normalen Geschäftstätigkeit und wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die Transaktionen mit den nicht konsolidierten Tochterunternehmen waren von geringem Umfang.
Mitglieder des Vorstandes beziehungsweise des Aufsichtsrates der Jungheinrich AG sind Mitglieder in Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien anderer Unternehmen, mit denen die Jungheinrich AG im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen unterhält. Alle Geschäfte mit diesen Unternehmen werden zu den mit Dritten üblichen Bedingungen abgewickelt.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hamburg, den 9. August 2018
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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| Hans-Georg Frey | Dr. Lars Brzoska | Dr. Volker Hues | Dr. Klaus-Dieter Rosenbach |
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
www.jungheinrich.com
ISIN DE0006219934, WKN 621993
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| Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 | 9. August 2018 |
| Quartalsmitteilung zum 30. September 2018 | 6. November 2018 |
Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Er steht ausschließlich in elektronischer Form auf der Internetseite des Unternehmens zur Verfügung.
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