Earnings Release • Nov 6, 2018
Earnings Release
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| Jungheinrich-Konzern | 3. Quartal 2018 | 3. Quartal 2017 | Veränd. % | 1.-3. Quartal 2018 | 1.-3. Quartal 2017 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 33.200 | 28.800 | 15,3 | 100.600 | 92.100 |
| Mio. € | 1.050 | 846 | 24,1 | 2.996 | 2.596 | |
| Auftragsbestand 30.09./31.12. | Mio. € | - | - | - | 1.043 | 709 |
| Produktion Flurförderzeuge | Stück | 31.000 | 30.700 | 1,0 | 89.900 | 88.300 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 915 | 827 | 10,6 | 2.699 | 2.461 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | Mio. € | 66,2 | 60,1 | 10,1 | 193,3 | 183,8 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1 | % | 7,2 | 7,3 | - | 7,2 | 7,5 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 60,5 | 56,6 | 6,9 | 175,8 | 173,2 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS)21 | % | 6,6 | 6,8 | - | 6,5 | 7,0 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 43,3 | 40,8 | 6,1 | 125,7 | 124,7 |
| Mitarbeiter 30.09./31.12. | FTE3) | - | - | - | 17.585 | 15.797 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie | € | 0,42 | 0,40 | 5,0 | 1,24 | 1,23 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2017 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | 9,2 | 123.500 |
| 15,4 | 3.560 | |
| Auftragsbestand 30.09./31.12. | 47,1 | 692 |
| Produktion Flurförderzeuge | 1,8 | 120.100 |
| Umsatzerlöse | 9,7 | 3.435 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 5,2 | 259 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1 | - | 7,5 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 1,5 | 243 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS)21 | - | 7,1 |
| Ergebnis nach Steuern | 0,8 | 182 |
| Mitarbeiter 30.09./31.12. | 11,3 | 16.248 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 0,8 | 1,80 |
1) EBIT/Umsatzerlöse x 100
2) EBT/Umsatzerlöse x 100
3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)
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| Auftragseingang in Tsd. Stück | 1.-3. Quartal 2018 | 1.-3. Quartal 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Welt | 1.164 | 1.025 | 13,6 |
| Europa | 394 | 347 | 13,5 |
| davon Osteuropa | 69 | 57 | 21,1 |
| Asien | 491 | 426 | 15,3 |
| davon China | 339 | 285 | 18,9 |
| Nordamerika | 204 | 186 | 9,7 |
| Übrige Regionen | 75 | 66 | 13,6 |
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics),
SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)
Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge stieg von Januar bis September 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent. Das entspricht 139 Tsd. Fahrzeugen. Treibende Kraft für das höhere Marktvolumen war die Nachfrage im asiatischen Markt mit Schwerpunkt China. In Westeuropa erhöhte sich das Marktvolumen um 12 Prozent. In Osteuropa stieg die Nachfrage dank Polen um 21 Prozent. Das starke Wachstum in Nordamerika resultierte zu mehr als der Hälfte aus gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich höheren Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler.
Das globale Wachstum im Produktsegment Lagertechnik betrug 17 Prozent beziehungsweise 78 Tsd. Flurförderzeuge. Davon entfielen jeweils mehr als 40 Prozent auf Asien und Europa. Das um 11 Prozent höhere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler wurde zur Hälfte von höheren Bestellungen in Asien getragen. Der weltweite Anstieg der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 10 Prozent war ebenfalls zu über 40 Prozent auf die merklich gestiegenen Bestellungen in dieser Region zurückzuführen. In allen drei Produktsegmenten war innerhalb Asiens die Nachfrage im chinesischen Markt ausschlaggebend für die hohen Wachstumsraten.
Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 100,6 Tsd. Fahrzeugen nach neun Monaten um 9 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (92,1 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die sehr gute Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich.
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst -umfasst, legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent zu und erreichte 2.996 Mio. € (Vorjahr: 2.596 Mio. €). Der Anstieg war maßgeblich auf die höhere Nachfrage nach Logistiksystemlösungen zurückzuführen.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 30. September 2018 kletterte auf 1.043 Mio. € und war somit um 334 Mio. € beziehungsweise 47 Prozent höher als der Vorjahreswert (709 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 692 Mio. € zum Jahresende 2017 ergab sich sogar ein Aufbau um 351 Mio. € beziehungsweise 51 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit sechs Monate. Ein Großteil des Auftragsbestandes entfällt auf die Sparte "Logistiksysteme".
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| in Mio. € | 1.-3. Quartal 2018 | 1.-3. Quartal 2017 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 1.545 | 1.435 | 7,7 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 464 | 418 | 11,0 |
| Kundendienst | 735 | 675 | 8,9 |
| Segment "Intralogistik" | 2.744 | 2.528 | 8,5 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" | 689 | 594 | 16,0 |
| Überleitung | -734 | -661 | -11,0 |
| Jungheinrich-Konzern | 2.699 | 2.461 | 9,7 |
Der im Vorjahresvergleich um 10 Prozent höhere Konzernumsatz reflektiert die gute Auftragslage. Die Umsatzerlöse im Neugeschäft enthielten 407 Mio. € (Vorjahr: 403 Mio. €) aus der Sparte "Logistiksysteme". Der sehr hohe Vorjahreswert war unter anderem durch die Realisierung zweier Großaufträge geprägt. Die Sparte "Versandhandel" expandierte um mehr als 30 Prozent und erzielte einen Umsatz von 79 Mio. € (Vorjahr: 58 Mio. €).
Neben spürbar gestiegenen Personalkosten und über den Erwartungen liegenden Rohstoffpreisen wurde das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) durch Kosten für die Branchenleitmesse CeMAT sowie Lieferengpässe mit Preiserhöhungen bei einzelnen Lieferanten belastet. Dennoch konnte nach neun Monaten eine EBIT-Steigerung um 5 Prozent auf 193,3 Mio. € (Vorjahr: 183,8 Mio. €) erzielt werden. Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) erreichte 7,2 Prozent nach 7,5 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Vor dem Hintergrund der Entwicklung an den globalen Finanzmärkten war das Finanzergebnis im Berichtszeitraum in Höhe von minus 17,4 Mio. € (Vorjahr: minus 10,6 Mio. €) im Wesentlichen aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach neun Monaten auf 175,8 Mio. € (Vorjahr: 173,2 Mio. €). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 6,5 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Bei einer Konzernsteuerquote von 28,5 Prozent (Vorjahr: 28,0 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern im Zeitraum von Januar bis September 125,7 Mio. € (Vorjahr: 124,7 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte 1,24 € (Vorjahr: 1,23 €).
Zum 30. September 2018 ergab sich eine Nettoverschuldung in Höhe von 172 Mio. € (31.12.2017: 7 Mio. €). Der Anstieg der Verschuldung resultierte neben Stichtagseffekten vorrangig aus dem Aufbau von Working Capital und dem Ausbau der Mietflotte sowie aus Zahlungen für Unternehmenserwerbe.
Die Einschätzung der Marktentwicklung für das Gesamtjahr 2018 hat sich gegenüber dem Zeitpunkt der Halbjahresberichterstattung im August 2018 nicht verändert. Wir gehen für 2018 von einem über 10 Prozent liegenden Wachstum in unserem Kernmarkt Europa und in der Welt aus.
Die für das laufende Geschäftsjahr im August 2018 aktualisierte Prognose passen wir auf Basis der aktuellen Entwicklungen nochmals an.
Der Auftragseingang soll zwischen 3,85 Mrd. € und 3,95 Mrd. € liegen (vorher: oberes Ende der Bandbreite von 3,75 Mrd. € bis 3,85 Mrd. €). Der Umsatz dürfte zwischen 3,65 Mrd.€ und 3,75 Mrd. € liegen (vorher: oberes Ende der Bandbreite von 3,6 Mrd. € bis 3,7 Mrd. €). Das obere Ende der jeweiligen Bandbreite halten wir dabei für erreichbar. Trotz der zuvor genannten Ergebnisbelastungen, insbesondere durch den Anstieg der Rohstoffpreise, halten wir an unserer EBIT-Prognose (270 Mio. € bis 280 Mio. €) fest. Gleiches gilt für die EBT-Pro-gnose (250 Mio. € bis 260 Mio. €). Allerdings können wir nicht ausschließen, dass beide Ergebnisgrößen jeweils am unteren Ende der Prognosebandbreite liegen werden. Demzufolge rechnen wir mit einer EBIT-Rendite sowie einer EBT-Rendite unterhalb der Größenordnung des jeweiligen Vorjahreswertes (7,5 Prozent, 7,1 Prozent).
Auch für die Nettoverschuldung hat sich unsere Einschätzung nochmals geändert. Wir erwarten zum Jahresende 2018 wachstumsbedingt eine Größenordnung von 120 Mio. € (vorher: eine Größenordnung von 100 Mio. €).
Der ROCE dürfte innerhalb der im Rahmen der Halbjahresberichterstattung avisierten Bandbreite von 15 Prozent bis 16 Prozent liegen.
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in dieser Zwischenmitteilung wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunfts-gerichtete Aussagen in dieser Zwischenmitteilung wird daher nicht übernommen.
Hamburg, den 6. November 2018
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
www.jungheinrich.com
Wertpapierkennnummern: ISIN DE0006219934, WKN 621993
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| Quartalsmitteilung zum 30. September 2018 | 6. November 2018 |
| Bilanzpressekonferenz | 20. März 2019 |
| Analystenkonferenz | 20. März 2019 |
| Hauptversammlung 2019 | 30. April 2019 |
| Dividendenzahlung | 6. Mai 2019 |
| Quartalsmitteilung zum 31. März 2019 | 10. Mai 2019 |
| Zwischenbericht zum 30. Juni 2019 | 8. August 2019 |
| Quartalsmitteilung zum 30. September 2019 | 7. November 2019 |
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