AGM Information • May 10, 2022
AGM Information
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JUNGHEINRICH AKTIENGESELLSCHAFT, HAMBURG, 10. MAI 2022
Vorsitzender des Vorstandes – Es gilt das gesprochene Wort –
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
dies ist heute die dritte Jungheinrich Hauptversammlung, auf der ich als Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG zu Ihnen sprechen darf.
Es ist auch die dritte Hauptversammlung in Folge, die im Schatten globaler Krisen stattfindet. Davon zeugt nicht zuletzt, dass es die dritte Hauptversammlung ist, die wieder rein virtuell stattfindet.
In den Jahren 2020 und 2021 habe ich mit Blick auf die Corona-Pandemie von "außergewöhnlichen Zeiten" und von einer der vermutlich "größten medizinischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisen seit dem Zweiten Weltkrieg" gesprochen. Tatsächlich war und ist die Corona-Pandemie mit ihren negativen Auswirkungen auf alle Lebensbereiche so außergewöhnlich und so einschneidend, wie wir es uns vermutlich alle zuvor niemals hätten vorstellen können.
Heute stehe ich vor Ihnen und das Jahr 2022 wird geprägt von einer zusätzlichen, noch viel tiefergehenden Krise - dem Ausbruch eines Krieges in Europa.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist eine Zäsur, und ja, die schon viel beschriebene Zeitenwende.
Als Mensch und insbesondere auch als Familienvater bin ich tief erschüttert über die Bilder. die uns seit Ende Februar Tag für Tag aus der Ukraine erreichen. Ich bin mir sicher, Ihnen geht es da nicht anders.
In einer solchen Situation sollten wir uns alle aufgefordert fühlen, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen und das Richtige zu tun - als Mitmenschen, als Europäer und auch als Unternehmen.
Bevor wir uns aber diesen aktuellen Ereignissen widmen und auf die bei Jungheinrich eingeleiteten Maßnahmen näher eingehen, lassen Sie uns gemeinsam auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2021 schauen.
Selten haben in einem Jahr Krise und Boom so nah beieinandergelegen wie im Jahr 2021.
Das zurückliegende Geschäftsjahr war geprägt von einem außergewöhnlichen Spannungsfeld:
Die Lockdowns in zahlreichen Ländern wurden mit unterschiedlicher Intensität und Dauer betrieben, mit erheblichen Mobilitätsbeschränkungen für die Menschen und die Wirtschaft. Daraus folgte, dass eine Vielzahl von Fabriken nicht mehr produzierten und Häfen keine Waren mehr umschlagen konnten. Beides mit drastischen Folgen für die globale Materialversorgung.
Das Bild der im Suez-Kanal feststeckenden "Ever Given" wurde 2021 für die Unterbrechung der weltweiten Lieferketten zum Symbol - auch wenn dieses Ereignis bei Weitem nicht das größte Problem in diesem Kontext darstellte.
Einen wesentlichen Einfluss auf die Versorgungsengpässe hatte die weltweit hohe Nachfrage sowohl nach Industrie- als auch nach Konsumgütern, die im Jahresverlauf vor allem Elektronikbauteile zur absoluten Mangelware machte. In diesem Zuge stiegen die Kosten für Halbleiter und Mikrochips exorbitant, was sich u. a. auch darin ausdrückte, dass die Steigerungen nicht mehr in Prozent, sondern in Faktoren ausgedrückt wurden. Im Jahr 2021 wurde somit bereits deutlich, dass die Verfügbarkeit von Elektronikbauteilen eine der Schlüsselfragen unserer Zeit ist und in den nächsten Jahren bleiben wird.
Verschärfend hinzu kamen bereits 2021 steigende Energiepreise, wie Sie es sicher auch in Ihrem privaten Umfeld wahrnehmen, und nicht zuletzt der Fachkräftemangel - wobei "Mangel" für die heute schon prekäre Lage am Arbeitsmarkt bei Weitem nicht mehr die richtige Bezeichnung ist.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
im Spannungsfeld von Boom und Krise war 2021 nach Zahlen das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte:
Dass wir 2021 stärker als zunächst geplant wachsen konnten, ist vor allem das Resultat unserer weltweit mehr als 19.100 Mitarbeitenden, die tagtäglich für Jungheinrich im Einsatz sind-
Dank der herausragenden Leistung der gesamten Belegschaft war es möglich:
Wir haben im Jahr 2021 gemäß unserer Strategie 2025+ nachhaltig Werte geschaffen und den Unternehmenswert gesteigert. Zudem zeigt die Wiederaufnahme in den MDAX, dass sich Jungheinrich auch aus Sicht des Kapitalmarktes auf einem guten Weg befindet.
Für diese Leistung gilt allen Jungheinrich Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt, unabhängig in welcher Funktion sie tagtäglich im Einsatz sind, unser herzlicher Dank!
Vor dem Hintergrund des starken Jahresüberschusses schlägt der Vorstand vor, Ihnen unseren Aktionärinnen und Aktionären – eine Dividende in Höhe von 0,66 € je Stammaktie und 0,68 € je Vorzugsaktie auszuschütten.
Das entspricht einer Erhöhung um 61% bei den Stammaktien und 58% bei den Vorzugsaktien gegenüber dem Vorjahr.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
im Rahmen unserer ursprünglichen Planung für das Jahr 2022 hatten wir bereits mit fortwährenden Versorgungsengpässen – insbesondere bei Elektronikbauteilen – und weiter steigenden Materialkosten kalkuliert. Jedoch haben sich nach der Invasion Russlands in die Ukraine die ohnehin schon ungünstigen Vorzeichen noch einmal signifikant verschärft.
Zu den massiven Materialkostensteigerungen, insbesondere auch bei Stahl und Stahlkomponenten, kommen deutliche Erhöhungen bei den Energie- und Logistikkosten sowie Ineffizienzen in der gesamten Wertschöpfungskette aufgrund coronabedingter Quarantänemaßnahmen hinzu, letztere nun vor allen Dingen in China.
Dies alles hat aus unserer Sicht eine Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2022 notwendig werden lassen.
Deshalb haben wir bereits am 24. März 2022 im Rahmen einer Ad-hoc-Meldung mitgeteilt, dass wir vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen zwar weiterhin ein profitables Wachstum erwarten, allerdings mit einer geringeren Dynamik als ursprünglich geplant.
Für den Auftragseingang rechnen wir für 2022 aktuell mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Eine genaue Einschätzung über den weiteren Geschäftsverlauf ist angesichts der gegenwärtigen, hochvolatilen Entwicklungen äußerst schwierig. Wir beobachten die Märkte und Ereignisse tagesaktuell und arbeiten weiterhin unter Einsatz von Task-Forces und Krisenteams, um negative Einflüsse auf Jungheinrich so gering wie möglich zu halten.
Jungheinrich ist ein Familienunternehmen. Unsere werteorientierte Unternehmenskultur ist tief in unserem Selbstverständnis verankert und existiert nicht nur auf dem Papier. Nachhaltiges Handeln wird von uns gelebt – gerade auch in schwierigen Zeiten.
So haben wir unmittelbar nach Ausbruch des Krieges zahlreiche Initiativen und humanitäre Hilfen eingeleitet und die finanzielle Absicherung der ukrainischen Belegschaft sichergestellt.
Mit unserer unternehmensinternen Kampagne "One Yellow Team" werden private Geldspenden der Mitarbeitenden durch Jungheinrich verdoppelt. Bislang entstand durch alle Initiativen eine hohe sechsstellige Summe zur Unterstützung von Hilfsmaßnahmen in der Ukraine und in den Nachbarländern.
Auf ihrer Flucht vor dem Krieg wurden darüber hinaus zahlreiche Familienangehörige von ukrainischen Mitarbeitenden durch Jungheinrich Kolleginnen und Kollegen – insbesondere aus den Nachbarländern - unterstützt und aufgenommen. Ich danke an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern für ihre Spenden und ihr hohes persönliches Engagement. Ganz herzlichen Dank!
Darüber hinaus hat Jungheinrich nach Ausbruch des Krieges einen Exportstopp für Neuund Gebrauchtgeräte sowie Ersatzteile nach Russland und Belarus beschlossen. Alle Lieferungen in diese beiden Länder wurden bis auf Weiteres gestoppt. Über die zukünftige Planung unserer Geschäftsaktivitäten werden wir in Abhängigkeit der weiteren politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Russland entscheiden.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
im Herbst 2020 haben wir unsere Unternehmensstrategie 2025+ beschlossen und ein zentrales Ziel formuliert: Wir wollen nachhaltig Werte für alle unsere Stakeholder schaffen - für unsere Kunden und Geschäftspartner, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für Sie – unsere Aktionärinnen und Aktionäre – und auch für die Gesellschaft insgesamt.
An diesem Ziel und unserer Strategie 2025+ halten wir fest und setzen unsere strategischen Projekte und Maßnahmen weiterhin konsequent um, trotz der geopolitischen Veränderungen und der viel beschriebenen Zeitenwende.
Bereits im Jahresverlauf 2021 haben wir aufgrund der erfolgreichen Umsetzung die Zielgrößen der Strategie 2025+ überprüft und die Umsatz-, Produktivitäts- und Renditeziele erhöht.
Wir haben uns viel vorgenommen, um diese Ziele zu erreichen. Im Rahmen von sechs Handlungsfeldern - Automatisierung, Digitalisierung, Energiesysteme, Effizienz, Global Footprint und Nachhaltigkeit - wurde eine Vielzahl von Projekten initiiert und vorangetrieben.
Auf die im vergangenen Jahr erzielten Fortschritte und umgesetzten Maßnahmen möchte ich heute kurz eingehen:
Automatisierte Systeme und Fahrzeuge sind der größte Wachstumsmarkt für die Intralogistik und damit ein entscheidendes Handlungsfeld für unser Unternehmen.
Die beiden wichtigsten Meilensteine in 2021 stellten für uns die Markteinführung unseres neuen automatisierten Vertikal-Kommissionierers EKS 215a und die Akquisition des Technologieunternehmens arculus dar.
Digitalisierung ist in zweierlei Hinsicht essenziell für Jungheinrich:
Zum einen verschaffen wir unseren Kunden einen Mehrwert durch digitale Produkte und Lösungen für das Lager der Zukunft:
Zum anderen legen wir mit der Digitalisierung intralogistischer Geschäftsprozesse auch die Basis für neue Geschäftsmodelle. Mit unserem neuen IT-Werk haben wir dafür ein hybrides Cloud-Fundament geschaffen, das Menschen, Maschinen und Software weltweit miteinander vernetzt. Darüber hinaus freue ich mich über den Ausbau unserer Digitalisierungskompetenz mit der gerade erst erfolgten Gründung unseres neuen Entwicklungs-Hubs in Zagreb.
"Die Zukunft fährt elektrisch", so liest man es häufig in den Medien.
Jungheinrich tut dies schon lange, nämlich seit 70 Jahren. Und ein ganz besonderes Jubiläum konnten wir 2021 begehen: "10 Jahre Lithium-Ionen-Technologie made by Jungheinrich". Wir waren 2011 der erste Hersteller, der den Mut hatte, ein Serienfahrzeug mit Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt zu bringen. Und dieser Mut wird bis heute mit unserer Technologieführerschaft im Bereich Lithium-Ionen-Energiesysteme belohnt.
Mit unseren Lithium-Ionen-integrierten und hochinnovativen POWERLINE-Fahrzeugen setzen wir einen neuen Standard bei Flurförderzeugen und schaffen für unsere Kunden einen deutlichen Mehrwert im Hinblick auf Kompaktheit, Ergonomie, Sicherheit und Performance. Im Jahr 2021 haben wir mit den Deichselhubwagen ERE 225i und ERD 220i zwei neue Mitglieder unserer POWERLINE-Familie erfolgreich in den Markt eingeführt. Beide Fahrzeuge sind bis zur Auslieferung zudem komplett CO2-neutral.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
die digitale Transformation von Jungheinrich ist eines unserer Schlüsselprojekte. Wir sind im zurückliegenden Jahr wieder wichtige Schritte vorangekommen und haben im Rahmen unseres Transformationsprogramms DEEP (Digital-End-to-End-Processes) die Ist-Prozess-Analyse sowie die Definition der neuen IT-Zielarchitektur abgeschlossen. Einen zweiten Meilenstein stellte die Konzeption des neuen Konzernsteuerungssystems dar. Die Erhöhung der Effizienz, vor allen Dingen aber auch der Kundenzentrierung, bleibt dabei unser wichtigstes Ziel des DEEP-Programms.
Mit dem Ziel, die Produktionskapazitäten und -effizienz fortlaufend zu optimieren, erweitern wir unser Produktionsnetzwerk mit einem neuen Werk im tschechischen Chomutov, dessen
Grundsteinlegung am vergangenen Freitag stattgefunden hat. Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 wird in Chomutov der erste Schubmaststapler vom Band laufen, im vollständigen Betrieb werden 350 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Die lokale Aufstellung und Kundennähe in einem internationalen Netzwerk ist einer der Erfolgsfaktoren unseres Geschäftsmodells. Wir denken global und handeln lokal. Deshalb ist die Erweiterung unserer globalen Präsenz außerhalb Europas, sowohl organisch als auch über strategische Partnerschaften und Akquisitionen, ein wichtiges Handlungsfeld.
Vor einer Woche haben wir unsere 41. Direktvertriebsniederlassung in Neuseeland eröffnet. Wir vergrößern unseren Fußabdruck in der Asien-Pazifik-Region und schaffen damit Mehrwert für unsere lokalen und auch internationalen Kunden. Die neuen neuseeländischen Kolleginnen und Kollegen heiße ich an dieser Stelle ganz herzlich in unserer Jungheinrich Familie willkommen.
Nachhaltigkeit und Rendite - lange galt dies als Gegensatz. Doch der vermeintliche Widerspruch von Ökonomie und Ökologie löst sich auf. Gesellschaftliche Verantwortung zu tragen, gehört für viele Unternehmen längst nicht mehr nur zum guten Ton, sondern zum integralen Bestandteil ihres Wertekanons. Mehr noch: Ein umfassendes Nachhaltigkeitsverständnis wird zunehmend zur Voraussetzung für zukünftiges Wachstum, denn Menschen und Gesellschaften überall auf der Welt erwarten zu Recht von Unternehmen ein neues Rollenverständnis. Verantwortungsvolle Unternehmen gehen dabei mit gutem Beispiel voran. Sie zeigen, dass Ehrgeiz in dieser Sache ein entscheidender Pfeiler des zukünftigen Erfolges ist.
Als Teil der globalen Gesellschaft sind wir uns unserer vielfältigen Verantwortung bewusst und richten unsere Geschäftsaktivitäten auf eine nachhaltige Entwicklung aus. Daher haben wir uns auch der "Science Based Targets initiative" verpflichtet und Klimaneutralität als Unternehmensziel festgelegt.
Der Anteil von Elektrofahrzeugen in unserem Produktportfolio beträgt heute annähernd 100% und stellt damit einen entscheidenden Hebel zur Reduktion von CO2-Emissionen dar.
So senkt ein Lithium-Ionen-Stapler den CO2-Ausstoß um rund 52% gegenüber einem verbrennungsmotorischen Stapler, bei ausschließlicher Verwendung von Strom aus regenerativen Quellen im betrieblichen Einsatz können die CO2-Emissionen sogar um bis zu 90% gesenkt werden. Bei Jungheinrich betreiben wir seit dem 1. Quartal 2021 alle deutschen Standorte ausschließlich mit Ökostrom, weitere Niederlassungen in Europa und dem Rest der Welt werden folgen. Außerdem haben wir begonnen, eigenen Solarstrom zu erzeugen, wie beispielsweise hier in unserer Hamburger Konzernzentrale, und wollen zukünftig alle dafür geeigneten Standorte Schritt für Schritt mit Photovoltaikanlagen ausrüsten.
Ein weiterer wichtiger Hebel zur CO2-Reduktion und Beitrag zur Kreislaufwirtschaft ist die Aufarbeitung von gebrauchten Fahrzeugen, die bei Jungheinrich eine 94%ige Wiederverwertungsrate aufweisen. Dergleichen arbeiten wir mit unseren Partnern gebrauchte Batterien im Rahmen von Second- und Third-Life-Konzepten auf. Den jüngsten Meilenstein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie stellt das Projekt "CO2neutraler Kundendienst" dar, das wir gerade in Norwegen pilotieren.
Die Umsetzung der vorgenannten und vieler weiterer Maßnahmen zeigt Erfolg. Nachdem wir zuvor mehrere Jahre von einem der wichtigsten CSR-Ratingunternehmen, EcoVadis, mit Gold ausgezeichnet wurden, erhielt Jungheinrich 2021 erstmals die höchstmögliche Auszeichnung in Platin und gehört damit zu den TOP 1% der nachhaltigsten Unternehmen weltweit.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich möchte Ihnen, unseren Aktionärinnen und Aktionären, ganz herzlich für Ihre Treue und für Ihr Vertrauen in Jungheinrich danken und dass Sie uns auf unserem gemeinsamen Weg weiter begleiten. Zudem danke ich dem Aufsichtsrat für die stets enge und konstruktive Zusammenarbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr. Einen ganz besonderen Dank möchte ich an unsere beiden Gesellschafterfamilien Lange und Wolf aussprechen für die vertrauensvolle Unterstützung in diesen außergewöhnlichen und herausfordernden Zeiten.
Ich danke Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich nun. Sie mit einer exklusiven Filmpremiere zu überraschen und abschließend noch unseren neuen Markenbotschafter zu Wort kommen zu lassen.
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