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INTERFACE INC — Audit Report / Information 2018
Nov 6, 2019
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Audit Report / Information
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Publication
InterFace AG
Unterhaching
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018
der InterFace AG
1. Geschäft und Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2018
Die InterFace AG bietet Dienstleistungen im Feld der Informationstechnologie an. Das Leistungsangebot der InterFace AG umfasst mehrere fachliche Schwerpunkte:
| • | IT-Governance |
| Projektmanagement und Projektcoaching, Service-, Qualitäts- und IT-Sicherheitsmanagement sowie Analyse, Design, Implementierung und Optimierung von IT-Prozessen mit besonderem Augenmerk auf Aspekten des Veränderungsmanagements | |
| • | IT-Rechenzentrum |
| Unterstützung beim Aufbau und Betrieb von großen Rechenzentren mit den Schwerpunkten Virtualisierungs-, Speicher- und Hochverfügbarkeitslösungen sowie Datenmanagement | |
| • | IT-Softwareentwicklung |
| Anforderungsanalyse, Architektur, Design, Implementierung, Pflege und Wartung von Software-Anwendungen, agile Softwareentwicklungsmethoden und spezielle Lösungen für die Dokumentenerzeugung | |
| • | IT-Arbeitsplatz |
| Sicherstellen der Arbeitsfähigkeit durch intelligentes und professionelles Arbeitsplatzmanagement. Strategie, Konzeption, Umsetzung, Betrieb. Sourcing, Provider-, Roll-out- und Release-Management. Gestaltung, Durchführung und Bewertung von Ausschreibungen |
Die Kunden der InterFace AG sind überwiegend Großunternehmen, Forschungsinstitutionen und Behörden, die IT-Lösungen im unternehmenskritischen Einsatz haben und sich so den Anforderungen eines modernen „Enterprise Computing“ stellen müssen. Die InterFace AG beliefert Endkunden und große Technologielieferanten und Systemintegratoren, welche die Zulieferung der InterFace AG zum Eigenbedarf nutzen oder, integriert in ihre Leistungserbringung, an Endkunden weitergeben.
Die Firmenzentrale der InterFace AG befindet sich in Unterhaching bei München; daneben unterhält die InterFace AG seit 2008 eine Geschäftsstelle in Nürnberg, seit 2011 die Geschäftsstelle „Rhein.Ruhr“ in Duisburg und seit 2014 die Geschäftsstelle in Stuttgart. Eine weitere Geschäftsstelle in Darmstadt wurde zum 01.05.2018 eröffnet. Unsere Dienstleistung erbringen wir bundesweit.
Das Leitbild der InterFace AG beinhaltet, sich nicht auf die Rolle des Lieferanten von Profilen („Body Leasing“ und „Expert Placement") zu reduzieren. Ziel ist es, Aufgaben ganzheitlich durch Teams mit besonderem Know-how zu übernehmen. Dies bedeutet aber nicht in jedem Fall die gesamte Lieferung „aus einer Hand“. Vielmehr werden Wissenstransfer und „Coaching“ des Kunden und dessen Projekte immer relevanter.
Die Wettbewerbssituation stellt sich für die InterFace AG ambivalent dar. Als kleineres und flexibles Unternehmen sehen wir uns gegenüber größeren Mitbewerbern nicht grundsätzlich im Nachteil. Die gewählte Marktstrategie, den Kunden ein strukturiertes Dienstleistungsangebot mit sich ergänzenden Schwerpunkten anzubieten, ist erfolgreich. Die Möglichkeit, Teilleistungen fallweise in ein erweitertes Angebot zu integrieren, stellt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen ähnlicher Größenordnung dar. Die Ergänzung des eigenen Leistungsangebots durch Leistungselemente aus Unternehmen der IF-Group und aus einem wachsenden Partnernetzwerk gewinnt stetig an Bedeutung.
Wie bereits im Vorjahr waren in 2018 weitere Investitionen in neue Geschäftsideen rund um das Themengebiet der Digitalen Transformation mit entsprechendem Personalaufbau und Ausbildungen notwendig. Insgesamt wurden die Ziele für das Jahr 2018 beim Umsatz und bei der Umsatzrendite vollumfänglich erreicht.
Den gesetzlichen Auflagen beim Umweltschutz ist das Unternehmen immer gefolgt. Dies gilt für die Beseitigung von Altlasten ebenso wie z.B. für die empfohlene Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.
Die durch unsere erfolgreiche ISO-9001-Zertifizierung seit 2003 etablierte Beschreibung und Verbesserung unserer internen und externen Prozesse wurde auch in 2018 im Rahmen einer umfassenden Systembewertung und Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) erfolgreich fortgeführt.
2. IF-Group
Die InterFace AG beabsichtigt weiter zu wachsen. Für das Kern-Unternehmen InterFace AG wird dabei ein nachhaltiges und kontinuierliches Wachstum angestrebt. Hier wollen wir uns auf unsere zentralen Erfolgsthemen und deren Weiterentwicklung konzentrieren. Weitere, unser Leistungsangebot ergänzende IT-Themen können, wo erfolgversprechend, auch im Rahmen von Beteiligungsunternehmen realisiert werden. Die komplementären Leistungsangebote werden in einem Unternehmensverbund, der „IF-Group“ gebündelt, dies gestützt durch Beteiligungsverhältnisse und abgestimmte Marketingkommunikation. Die grundsätzliche unternehmerische Eigenständigkeit soll dabei erhalten bleiben.
Zum 31.12.2018 verfügt die InterFace AG über zwei Beteiligungsunternehmen: die IF-Blueprint AG und die IF-TECH AG. Die Anteile an der IF-Localization GmbH wurden in 2018 veräußert. Die IF-Group wurde in 2018 nicht erweitert.
3. Ertragslage
Die Gesamtleistung der InterFace AG konnte mit T€ 22.614 im Jahr 2018 gegenüber T€ 22.468 in 2017 um T€ 146 gesteigert werden. Das Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher ausgefallen. Die personellen und administrativen Investitionen in die digitale Transformation des Unternehmens und die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche konnten gut getragen werden. Der Jahresüberschuss beträgt nach T€ 290 im Jahr 2017 T€ 681 im Jahr 2018. Die wichtigsten Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:
| 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapitalrentabilität (in %) | 27,1 | 8,4 | 6,6 | 14,5 |
| Umsatzrentabilität (in %) | 4,3 | 2,0 | 1,3 | 3,0 |
Der Personalbestand der InterFace AG zum 31.12.2018 beträgt einschließlich Vorstand insgesamt 153 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dreizehn Mitarbeiter/innen sind teilzeittätig. Das Unternehmen beschäftigt zum Stichtag dreiundzwanzig Werkstudenten.
| 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|
| Personalbestand zum 31.12. | 134 | 146 | 152 | 153 |
| Vorstand | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Arbeitnehmer/innen in Elternzeit | 2 | 0 | 2 | 2 |
| Arbeiternehmer/innen | 129 | 143 | 147 | 148 |
| davon Teilzeit | 8 | 14 | 12 | 13 |
| davon Altersteilzeit | 0 | 0 | 0 | 1 |
| davon Azubi | 1 | 1 | 0 | 0 |
| davon Studenten, Praktikanten, Aushilfen | 13 | 18 | 22 | 23 |
Umgerechnet auf „Vollzeitäquivalente“ beträgt der Personalbestand – ohne die Mitglieder des Vorstands und Werkstudenten – zum Stichtag 120 Mitarbeiter/innen (2017: 118; 2016: 114). 2018 wurden – ohne die Mitglieder des Vorstands – insgesamt 240.000 Arbeitsstunden (einschließlich Urlaub, Krankheit, sonstige Fehlzeiten) erbracht (2017: 238.400; 2016: 235.100).
Die InterFace AG als Dienstleistungsunternehmen stützt sich auf einen Kernbestand von Festangestellten. Bei Unterauftragnehmern kooperiert das Unternehmen mit Freiberuflern oder regionalen Klein- und Mittelunternehmen. Eine wesentliche Lieferantenabhängigkeit ist nicht gegeben. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig der Anteil der Leistungserbringung durch externe Consultants stabil sein wird. In diesem Zusammenhang werden wir auch in Zukunft unsere seit 1997 geltende und ab 2007 unbefristet erteilte „Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung“ nutzen.
4. Finanzlage
a) Die Investitionen in das Anlagevermögen im Jahr betrugen T€ 363.
b) Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte wie auch in den vorangegangenen Jahren planmäßig durch Eigenkapital. Die wichtigsten Kennzahlen zur Kapitalstruktur und Finanzierung stellen sich wie folgt dar:
| 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapitalquote (in %) | 51,2 | 60,9 | 58,0 | 64,2 |
| Anlagenintensität (in %) | 11,4 | 12,9 | 9,1 | 9,0 |
| Anlagendeckung (in %) | 449,0 | 484,2 | 634,8 | 716,0 |
| Cash Flow (in T€) | 1.345 | 669 | 562 | 943 |
| Dynamischer Verschuldungsgrad | 3,1 | 4,1 | 5,7 | 2,9 |
Das Finanzmanagement des Unternehmens folgt immer dem Grundsatz der kaufmännischen Umsicht. Vorrangige Zielsetzung ist es, eine weitgehende Unabhängigkeit von dritter Seite zu gewährleisten und auch für absehbare Risikoszenarien ausreichende Liquidität vorzuhalten. Alle Ausgaben zur Geschäftsentwicklung werden vom Vorstand sorgfältig geprüft und verantwortlich beschlossen.
Die Gesellschaft verfügt über ausreichend freie Mittel aus Rücklagen. Besondere Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben sind weder geplant noch nötig, ebenso keine weiteren Kapitalmaßnahmen.
Die zugesagten Überziehungskredite in Höhe von T€ 240 werden – seit Jahren – nicht in Anspruch genommen. Kapitalanlagen in Höhe von insgesamt T€ 267 sichern Ansprüche von Arbeitnehmern aus Langzeitarbeitskonten ab. Im Übrigen bestehen außer den bei Festgeldanlagen üblichen Bindungen keine Beschränkungen, die die Verfügbarkeit von Finanzmitteln beeinträchtigen könnten.
Neben den normalen kurzfristigen Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen, aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Steuern und Abgaben hat das Unternehmen keine wesentlichen Verbindlichkeiten.
Aufgrund der Beschaffungsstrategie sind keine wesentlichen Leasingverpflichtungen vorhanden.
5. Vermögenslage
Signifikante Abweichungen bei der Vermögenslage gegenüber dem Vorjahr sind nicht vorhanden; die notwendigen Ersatzinvestitionen in 2018 betrafen insbesondere den Fuhrpark sowie Hardware.
Der Mietvertrag für das von der InterFace AG gemietete Gebäude in Unterhaching hat eine Laufzeit bis 31. März 2023. Zurzeit nutzt die InterFace AG circa 75% der gemieteten Flächen selbst, der Rest ist untervermietet.
Die Büroräume am Standort Duisburg sind bis 31. März 2022, jene am Standort Nürnberg bis 31. Januar 2021 angemietet; der Mietvertrag am Standort Stuttgart hat eine Laufzeit bis 31.07.2024.Der Mietvertrag am Standort Darmstadt endet am 30.04.2023.
Insgesamt wird die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Berichterstattung als sehr positiv beurteilt.
6. Risikobericht
Die Risikomanagementziele der Gesellschaft sind darauf ausgerichtet, Risiken zu identifizieren, diese zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Als Risiko wird hierbei die Möglichkeit von negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft angesehen.
Hierzu hat die InterFace AG im Rahmen ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach § 91 Abs. 2 AktG ein dem Geschäftsumfang angemessenes Risikofrüherkennungssystem eingerichtet. Schon vor der ISO-Zertifizierung im Jahr 2003 verfügte das Unternehmen über ein eigenes Risikofrüherkennungssystem. Dieses System wurde weiter ausgebaut und ist jetzt Teil der ISO-Prozess-Beschreibungen. Maßnahmen zur Absicherung der Compliance des Unternehmens sind seit 2009 in das zertifizierte Qualitätsmanagement des Unternehmens integriert.
Der Kundenstamm der InterFace AG ist diversifiziert. Gewisse Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden sind nicht von der Hand zu weisen, aber im Rahmen der bestehenden Risikostrategie weiterhin beherrschbar. Die InterFace AG steht mit einem sich nach thematischer Ausrichtung und Form der Leistungserbringung ergänzendem Dienstleistungsangebot vergleichsweise flexibel im Markt.
Trotz der Entwicklung hin zu immer längeren Zahlungszielen gerade bei Großunternehmen sind aufgrund der guten Kapitalausstattung keine konkreten finanzwirtschaftlichen Risiken ersichtlich, wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht zu erkennen.
Risiken der Änderung von Verkaufspreisen sind permanent vorhanden; der Preisdruck im Markt ist für Unternehmen wie die InterFace AG unverändert hoch. Aufgrund der Kundenstruktur (Behörden bzw. Kunden mit guter Bonität) sind keine weiteren wesentlichen Ausfallrisiken im Debitorenbereich zu erwarten; auf eine Debitorenversicherung wird deshalb verzichtet.
Rechtliche Bestandgefährdungsrisiken wie Bürgschaften für Dritte oder Patronatserklärungen sind nicht vorhanden, ebenso wie sonstige Haftungsgefahren und Schadensersatzansprüche unwahrscheinlich sind. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.
7. Prognosebericht
Aussagen über Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft enthalten Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Vorausschauende Aussagen beruhen somit auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der InterFace AG liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich – sowohl positiv als auch negativ – von denen abweichen, wie sie hier als erwartet angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich neben anderem insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, Einführung konkurrierender Geschäftsfelder durch andere Unternehmen, fehlende Akzeptanz neuer Geschäftsfelder, unerwartete Forderungsausfälle von Großkunden.
Der Vorstand der InterFace AG blickt optimistisch in die Zukunft. Mit unserem Leistungsangebot liegen wir gut im Markt. Das Unternehmen hat ein hohes Ansehen, der Bekanntheitsgrad steigt stetig, uns wird viel Vertrauen entgegengebracht. Die guten Kontakte zu Partnern und Kunden erweitern sich laufend. So verfügen wir über ein wertvolles Potenzial für eine künftige Zusammenarbeit.
Der Arbeitsmarkt für IT-Berater bietet weiterhin Herausforderungen für die Gewinnung von gut qualifizierten Mitarbeitern. Die InterFace AG reagiert darauf seit Jahren durch den Betrieb des firmeneigenen IF-Labs an verschiedenen Standorten zur Ausbildung von Studenten und Nachwuchskräften. Ergänzend dazu pflegen wir dauerhaft Hochschulkontakte und treiben den Aufbau der e-Personalsuche voran.
Ein besonderes Anliegen ist der InterFace AG weiterhin die Pflege und Weiterentwicklung einer unterscheidenden, personal orientierten und nachhaltigen Unternehmenskultur. Diese ist gerade in einem Markt, in dem wirklich qualifizierte Mitarbeiter gesucht werden, von zentraler Bedeutung. Anstrengungen hier sind oftmals mit Investitionen verbunden, da notwendige Freiräume zumindest kurzfristig Arbeitszeit kosten und Einbußen beim Umsatz bedeuten.
Grundsätzlich zeigt sich ein verstärktes Anliegen von Mitarbeitern, Beruf und Privatleben in ein ausgeglichenes Verhältnis zu bringen. Ein Symptom ist, dass Mitarbeiterinnen wie Mitarbeiter in höherem Maße Elternzeit in Anspruch nehmen. Auch zeigt sich wachsender Bedarf an Zeit für Pflege- und Betreuung von Kindern und älteren Angehöriger. Insgesamt steigt so die Nachfrage nach reduzierter oder individuell gestaltbarer Arbeitszeit, der wir mit verstärkten Angeboten u.a. für Homeoffice-Arbeitsmöglichkeiten Rechnung tragen.
Entscheidendes Element einer differenzierenden Unternehmenskultur ist auch das hohe Gewicht, das die InterFace AG auf die kontinuierliche Weiterbildung, eine umfassende persönliche Entwicklung und ein stets am State-of-the-Art ausgerichteten fachlichen Zertifizierungsniveau ihrer Mitarbeiter legt. So lagen im Jahr 2018 die Ausgaben für Qualifikationsentwicklung weiterhin auf hohem Niveau.
Die stabile Aktionärssituation erlaubt dem Management der InterFace AG ein kontinuierliches und nachhaltiges Arbeiten. Unter diesen Rahmenbedingungen blicken wir grundsätzlich vertrauensvoll in die Zukunft.
Auch mit diesen InterFace-spezifischen Stärken sind wir uns der Risiken der allgemeinen Wirtschaftslage sowie des volatilen politischen Umfeldes bewusst. Unser besonderes Augenmerk gilt hier den Chancen und Risiken der Digitalen Transformation. Auch Schlüsselkunden der InterFace AG sind derzeit nicht im Stande, langfristige Geschäftspläne bezüglich ihrer IT-Vorhaben abzugeben und eine längerfristig stabile Planungsperspektive zu ermöglichen. Die Zukunft kann von Faktoren abhängig sein, die außerhalb des Einflussbereichs der InterFace AG liegen. Dank einer guten Vorsorgepolitik, der hohen Reputation des Unternehmens bei seinen Kunden sowie auf verschiedenen Ebenen angelegter (wirtschaftlicher und struktureller) Reserven ist das Unternehmen unseres Erachtens auch für schwierige Zeiten mit eventuell disruptiven Ereignissen, soweit wie möglich, gerüstet.
Zusammenfassend wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft für das Jahr 2019 wie folgt beurteilt:
Der Vorstand der InterFace AG geht optimistisch in das Jahr 2019.
Wir gehen davon aus, dass in 2019 sowohl die Umsätze als auch die Umsatzrendite über dem Niveau des Vorjahres liegen werden.
Unterhaching, den 15. Februar 2019
Paul Schuster
Maximilian Buchberger
Dr. Christof Stierlen
Bilanz zum 31. Dezember 2018
InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching
AKTIVA
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 7.354,00 | 15 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 575.920,00 | 548 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 30 |
| 2. Beteiligungen | 106.125,00 | 106 |
| 689.399,00 | 699 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 7.600,00 | 16 |
| 2. Unfertige Leistungen | 0,00 | 48 |
| 7.600,00 | 64 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.162.231,63 | 2.618 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 | (0) | |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 6.045,20 | 0 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 | (0) | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 118.124,28 | 197 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 | (0) | |
| 3.286.401,11 | 2.815 | |
| III. Wertpapiere | ||
| Sonstige Wertpapiere | 31.086,57 | 28 |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 3.643.617,64 | 3.995 |
| 6.968.705,32 | 6.902 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 28.008,77 | 37 |
| 7.686.113,09 | 7.638 | |
| PASSIVA | ||
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| EUR | TEUR | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.500.000,00 | 1.500 |
| II. Kapitalrücklage | 27.419,38 | 27 |
| III. Gewinnrücklage | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 122.580,62 | 123 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 500.000,00 | 500 |
| 622.580,62 | 623 | |
| IV. Gewinnvortrag | 2.102.112,11 | 1.998 |
| V. Jahresüberschuss | 680.776,51 | 290 |
| 4.932.888,62 | 4.438 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 142.058,00 | 0 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.114.046,00 | 817 |
| 1.256.104,00 | 817 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0,00 | 450 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 | (450) | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 911.131,40 | 1.074 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 911.131,40 | (1.074) | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 59.894,92 | 48 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 59.894,92 | (48) | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 509.407,34 | 794 |
| davon aus Steuern: EUR 445.802,89 | (725) | |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.569,38 | (10) | |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 509.407,34 | (794) | |
| 1.480.433,66 | 2.366 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 16.686,81 | 17 |
| 7.686.113,09 | 7.638 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2018
InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching
| 2018 | 2017 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Rohergebnis | 15.455.279,23 | 14.444 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 10.401.144,74 | 10.026 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.513.150,79 | 1.472 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 29.890,82 | (31) | ||
| 11.914.295,53 | |||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 263.490,79 | 257 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.401.306,05 | 2.326 | |
| 876.186,86 | 363 | ||
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 61.518,75 | 68 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 | (12) | ||
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0,36 | 1 | |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 243.606,85 | 101 | |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 694.099,12 | 331 | |
| 9. Sonstige Steuern | 13.322,61 | 41 | |
| 10. Jahresüberschuss | 680.776,51 | 290 | |
| II. Gewinnvortrag | 2.102.112,11 | 1.998 | |
| 12. Bilanzgewinn | 2.782.888,62 | 2.288 |
Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2018
InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Die InterFace AG hat ihren Sitz in Unterhaching und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 126682) eingetragen.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Bilanz entspricht in der Gliederung § 266 Abs. 2 und 3 HGB; für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Darstellung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
II. ANGABEN ZUR BILANZ
(1) Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer (bzw. beim Altbestand) degressiver Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die planmäßigen Nutzungsdauern.
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten bis zu EUR 250,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 250,00 bis einschließlich EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben (handelsrechtliche Vereinfachungsregelung).
Bei der Entwicklung des Anlagevermögens sind die tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen.
Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
| Anteil am Kapital | Eigenkapital 31.12.2018 | Ergebnis 2018 | |
|---|---|---|---|
| % | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| IF-Blueprint AG, München *) | 43,83 % | 743 | 164 |
| IF-TECH AG, München | 15,00 % | 833 | 292 |
*) Bilanzstichtag 30.06.2018
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus nachstehendem Anlagespiegel ersichtlich:
Anlagenspiegel
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018 | Zugänge 2018 | Abgänge 2018 | 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 677.303,91 | 0,00 | 19.052,93 | 658.250,98 |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.386.536,95 | 363.496,79 | 227.010,15 | 1.523.023,59 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.000,00 | 0,00 | 30.000,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 106.125,00 | 0,00 | 0,00 | 106.125,00 |
| 136.125,00 | 0,00 | 30.000,00 | 106.125,00 | |
| 2.199.965,86 | 363.496,79 | 276.063,08 | 2.287.399,57 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018 | Zugänge 2018 | Abgänge 2018 | 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 662.460,91 | 7.489,00 | 19.052,93 | 650.896,98 |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 838.244,95 | 256.001,79 | 147.143,15 | 947.103,59 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.500.705,86 | 263.490,79 | 166.196,08 | 1.598.000,57 |
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| --- | --- | --- |
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 7.354,00 | 14.843,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 575.920,00 | 548.292,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 30.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 106.125,00 | 106.125,00 |
| 106.125,00 | 136.125,00 | |
| 689.399,00 | 699.260,00 |
(2) Umlaufvermögen
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, die Bewertung der unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten und die Bewertung der geleisteten Anzahlungen zum Nominalwert.
Die Bewertung der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. So weit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen von den Forderungen abgesetzt. Bei den Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertpapiere, die verpfändet sind und ausschließlich der Erfüllung von langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet worden.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gleiches gilt für die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominal-betrag angesetzt.
(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzung enthält vorausbezahlte Rechnungen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
(4) Grundkapital
Das Grundkapital ist mit EUR 1.500.000,00 ausgewiesen. Sämtliche ausgegebenen Anteile sind in voller Höhe einbezahlt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 928.830 nennwertlose Stückaktien; es handelt sich um Namensaktien.
(5) Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf TEUR 27.
(6) Gesetzliche Rücklagen
Die gesetzlichen Rücklagen sind unter Berücksichtigung der bestehenden Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB unter Beachtung des § 150 Abs. 2 AktG in vorgeschriebener Höhe voll dotiert.
(7) Steuerrückstellungen/Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Personalverpflichtungen in Höhe von | 1.016 | 722 |
| Sonstige Verpflichtungen in Höhe von | 98 | 102 |
| 1.114 | 828 |
Die von der Gesellschaft gebildeten Rückstellungen für Langzeitarbeitszeitkonten und einen Altersteilzeitfall mit einem Erfüllungsbetrag von insgesamt TEUR 267 wurden mit dem zuzuordnenden Deckungsvermögen der Position der an die Mitarbeiter verpfändeten Wertpapiere in Höhe von TEUR 235 in den Rückstellungen verrechnet.
Die Anschaffungskosten dieses Deckungsvermögens betrugen TEUR 235, der verrechnete beizulegende Zeitwert TEUR 235. Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens entsprechen den Kurswerten der Wertpapiere zum 31.12.2018.
(8) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eine Besicherung von Verbindlichkeiten besteht zum 31.12.2018 wie im Vorjahr ebenfalls nicht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
(9) Passive Rechnungsabgrenzung
Die Rechnungsabgrenzung enthält vorausbezahlte Rechnungen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
III. ANGABEN ZUR G+V
Die Sonstigen Steuern erhalten aperiodische Aufwendung in Höhe von TEUR 5, Vorjahr TEUR 33.
IV. SONSTIGE ANGABEN
(1) Mitarbeiter
Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt (ohne die Mitarbeiter, die als Volontäre beschäftigt sind, und ohne die Vorstandsmitglieder):
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 124 | 122 |
(2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
Mietverträge Büroräume:
| Fälligkeit bis ein Jahr | TEUR | 419 |
| Fälligkeit ein bis fünf Jahre | TEUR | 1.209 |
| Fälligkeit über fünf Jahre | TEUR | 54 |
| Gesamt | TEUR | 1.682 |
Die Beträge betreffen im Wesentlichen die Gebäudemiete Unterhaching (Laufzeit bis 31.03.2023).
Leasingverträge KFZ:
| Fälligkeit bis ein Jahr | TEUR | 68 |
| Fälligkeit ein bis fünf Jahre | TEUR | 47 |
| Fälligkeit über fünf Jahre | TEUR | 0 |
| Gesamt | TEUR | 115 |
(3) Organe der Gesellschaft
Aufsichtsrat
| Prof. Dr. Dr. h. c. Manfred Broy, | |
| Hochschullehrer i.R., Oberhaching | - Vorsitzender des Aufsichtsrats - |
| Prof. Dr. Kathrin Möslein, | |
| Hochschullehrerin, Nürnberg | - stellvertretende Vorsitzende - |
| Dipl.-Math. Univ. Roland M. Dürre, | |
| Unternehmer, Neubiberg | |
| Vorstand | |
| Paul Schuster | |
| Dipl. Phys. Univ., Taufkirchen | - Sprecher des Vorstands - |
| Maximilian Buchberger | |
| Informations-Elektroniker, Gauting | |
| Dr. Christof Stierlen | |
| Dipl.-Kaufmann Univ., Eichenau |
Bezüglich der Angabe der Vergütung des Vorstands verweisen wir auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.
(4) Bezüge des Aufsichtsrats
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Jahresabschluss 2018 Vergütungen in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 45) berücksichtigt.
(5) Anteilsbesitz
Zum Abschlussstichtag hält die Belras AG, Schweiz, einen Anteil von 28,89 % an der InterFace AG.
(6) Nachtragsbericht
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
(7) Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss mit insgesamt EUR 2.782.888,62 einen Betrag in Höhe von EUR 371.532,00 auszuschütten; dies entspricht einer Ausschüttung von EUR 0,40 pro Stückaktie. Der verbleibende Betrag von EUR 2.411.356,62 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Unterhaching, den 15. Februar 2019
Der Vorstand
(Paul Schuster)
(Maximilian Buchberger)
(Dr. Christof Stierlen)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die InterFace AG, Unterhaching
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der InterFace AG, Unterhaching, – bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InterFace AG, Unterhaching, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und |
| • | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Ein-wendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lagebe-richts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür ver-antwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 18. Februar 2019
**Kesel & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
München**
Lutz Weigell
(Wirtschaftsprüfer)
Lars Dörries
(Wirtschaftsprüfer)
Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 a HGB
Vorstehend offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2018.
Ergebnisverwendungsbeschluss
Der Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung vom 09.05.2019 entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag.
Feststellung des Jahresabschlusses
Vorstehender Jahresabschluss wurde am 11.03.2019 durch den Aufsichtsrat gebilligt und damit festgestellt.
Bericht des Aufsichtsrates
der InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching
Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 die ihm gesetzlich und satzungsmäßig zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der InterFace AG laufend überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand in seinen Sitzungen und anhand regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte über die Geschäftsentwicklung der InterFace AG informieren lassen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bei wichtigen Einzelfragen beratend mitgewirkt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer bestellten Kesel & Partner PartGmbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft worden. Die Abschlussprüfer haben den Bestätigungsvermerk in uneingeschränkter Form erteilt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis dieser Prüfung zustimmend an.
Aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss zum 31.12.2018 von insgesamt EUR 2.782.888,62 sollen EUR 371.532,00 ausgeschüttet werden, dies entspricht einer Ausschüttung von EUR 0,40 pro Stückaktie (Zur Information: dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 55% des Jahresüberschusses 2018). Der verbleibende Betrag von EUR 2.411.356,62 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Der Aufsichtsrat schließt sich diesem Gewinnverwendungsvorschlag an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Er hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der InterFace AG für die erfolgreiche Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Unterhaching, den 11. März 2019
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy
Vorsitzender des Aufsichtsrates