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INTERFACE INC Annual Report 2014

Mar 18, 2016

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Annual Report

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Publication

InterFace AG

Unterhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching

AKTIVA

31.12.2014 31.12.2013
EUR TEUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Software 25.659,00 7
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 769.891,00 556
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 181
2. Beteiligungen 116.125,00 17
941.675,00 761
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 19.100,00 65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.429.677,67 3.457
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 19.754,72 19
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.326.611,87 3.078
6.795.144,26 6.619
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.703,57 34
7.768.522,83 7.414
PASSIVA
31.12.2014 31.12.2013
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500
II. Kapitalrücklage 27.419,38 27
III. Gewinnrücklage 608.713,48 604
IV. Bilanzgewinn 1.252.487,02 1.425
3.388.619,88 3.556
B. Rückstellungen 1.476.771,00 1.104
C. Verbindlichkeiten 2.874.691,68 2.724
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.142,23 (34)
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: EUR 181.106,51 (4)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 28.440,27 30
7.768.522,83 7.414

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2014

InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching

2014 2013
EUR EUR TEUR
--- --- --- ---
1. Rohergebnis 12.246.078,99 10.273
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.994.455,24 6.820
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.222.804,22 952
davon für Altersversorgung: EUR 27.767,49 9.217.259,46 (29)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 241.760,29 180
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.704.179,56 1.496
82.879,68 825
5. Erträge aus Beteiligungen 37.337,50 15
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 6.000,00 (15)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.681,17 14
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 104,33 0
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 128.794,02 854
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.750,00 237
10. Sonstige Steuern 7.307,00 6
11. Jahresüberschuss 111.737,02 611
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.146.336,98 1.345
13. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 5.586,98 31
14. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 0,00 500
15. Bilanzgewinn 1.252.487,02 1.425

Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2014

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer (bzw. beim Altbestand) degressiver Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die planmäßigen Nutzungsdauern.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten bis zu EUR 150,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 150,00 bis einschließlich EUR 410,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben (handelsrechtliche Vereinfachungsregelung).

Bei der Entwicklung des Anlagevermögens sind die tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Einstandskosten, die Bewertung der unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten und die Bewertung der geleisteten Anzahlungen zum Nominalwert.

Die Bewertung der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. So weit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen von den Forderungen abgesetzt. Bei den Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertpapiere, die verpfändet sind und ausschließlich der Erfüllung von langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet worden.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(2) Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2014 Zugänge 2014 Abgänge 2014 Umbuchungen 2014 31.12.2014
--- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 657.122,68 25.461,50 0,00 0,00 682.584,18
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.347.963,70 491.659,79 288.900,89 0,00 1.550.722,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 205.625,00 0,00 77.000,00 -98.625,00 30.000,00
2. Beteiligungen 17.500,00 0,00 0,00 98.625,00 116.125,00
223.125,00 0,00 77.000,00 0,00 146.125,00
2.228.211,38 517.121,29 365.900,89 0,00 2.379.431,78
Abschreibungen/Zuschreibungen
01.01.2014 Zugänge 2014 Zuschreibunge n 2014 Abgänge 2014 31.12.2014
--- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 649.996,68 6.928,50 0,00 0,00 656.925,18
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 791.830,70 234.831,79 245.830,89 780.831,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
25.000,00 0,00 0,00 25.000,00 0,00
1.466.827,38 241.760,29 0,00 270.830,89 1.437.756,78
Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
--- --- ---
EUR EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.659,00 7.126,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 769.891,00 556.133,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 180.625,00
2. Beteiligungen 116.125,00 17.500,00
146.125,00 198.125,00
941.675,00 761.384,00

(3) Beteiligungen

Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2014 Ergebnis 2014
% TEUR TEUR
--- --- --- ---
IF-TECH AG, Unterhaching 35,00 % 305 137
IF-Localization GmbH, Unterhaching 60,00 % 133 52
IF-Blueprint AG, Unterhaching *) 43,83 % 439 86

*) Bilanzstichtag 30.06.2014

(4) Forderungen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1) enthalten.

(5) Grundkapital

Das Grundkapital ist mit EUR 1.500.000,00 ausgewiesen. Sämtliche ausgegebenen Anteile sind in voller Höhe einbezahlt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 928.830 nennwertlose Stückaktien; es handelt sich um Namensaktien.

(6) Gesetzliche Rücklagen

Die gesetzlichen Rücklagen sind unter Berücksichtigung der bestehenden Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB unter Beachtung des § 150 Abs. 2 AktG in vorgeschriebener Höhe dotiert. Zum 31.12.2014 wurden der gesetzlichen Rücklage EUR 5.586,98 zugeführt.

(7) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

2014 2013
TEUR TEUR
--- --- ---
Personalverpflichtungen in Höhe von 1.393 1.000
Sonstige Verpflichtungen in Höhe von 76 77
1.469 1.077

Die von der Gesellschaft gebildeten Rückstellungen für Langzeitarbeitszeitkonten mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 102 wurden mit dem zuzuordnenden Deckungsvermögen der Position der an die Mitarbeiter verpfändeten Wertpapiere in den Rückstellungen verrechnet.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 750 (Vj. TEUR 0) enthalten.

Die Anschaffungskosten dieses Deckungsvermögens betrugen TEUR 102, der verrechnete beizulegende Zeitwert TEUR 102. Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens entsprechen den Kurswerten der Wertpapiere zum 31.12.2014.

(8) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eine Besicherung von Verbindlichkeiten besteht zum 31.12.2014 wie im Vorjahr ebenfalls nicht.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit TEUR 181 (Vj. TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

III. SONSTIGE ANGABEN

(9) Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt (ohne die Mitarbeiter, die als Volontäre beschäftigt sind, und ohne die Vorstandsmitglieder):

2014 2013
Angestellte 108 92

(10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von derzeit TEUR 348 p. a. (Vj. TEUR 319) und betreffen im Wesentlichen die Gebäudemiete Unterhaching (Laufzeit bis 31.03.2023).

(11) Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Prof. Dr. Dr. h. c. Manfred Broy, - Vorsitzender des Aufsichtsrats -
Hochschullehrer,
Oberhaching
Dipl.-Ing. Peter G. Jilek, - stellvertretender Vorsitzender -
Geschäftsführer i. R.,
Grünwald
(bis 31.12.2014)
Prof. Dr. Kathrin Möslein, - stellvertretende Vorsitzende
Hochschullehrerin, ab 01.01.2015 -
Nürnberg
Roland M. Dürre,
Dipl.-Math. Univ.
Neubiberg
(ab 01.01.2015)
Vorstand
Roland M. Dürre - Vorsitzender des Vorstands -
Dipl.-Math. Univ.
Neubiberg
(bis 31.12.2014)
Paul Schuster - Sprecher des Vorstands -
Dipl. Phys. Univ.
Taufkirchen
(ab 01.01.2015)
Maximilian Buchberger
Informations-Elektroniker
Gauting
Dr. Christof Stierlen
Dipl.-Kaufmann Univ.
Eichenau
Thomas Vallon M.A.
Dipl.-Theol. Univ., M.A.
Grafing
(bis 31.12.2014)

(12) Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands haben im Geschäftsjahr TEUR 1.473 betragen (Vj. TEUR 1.093). Erstmalig enthalten ist der Aufwand aus der Rückstellungszuführung für eine voraussichtliche Abfindungsverpflichtung.

(13) Bezüge des Aufsichtsrats

Für die Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Jahresabschluss 2014 Vergütungen in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 45) berücksichtigt.

(14) Anteilsbesitz

Zum Abschlussstichtag hält die Belras AG, Schweiz, einen Anteil von 28,89 % an der InterFace AG.

(15) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf TEUR 27.

(16) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

TEUR
Gewinnvortrag 1.425
./. Gewinnausschüttung in 2014 ./. 279
1.146
./. Einstellung in die gesetzlichen Rücklagen ./. 6
./. Einstellung in die Anderen Gewinnrücklagen ./. 0
Jahresüberschuss 2014 112
Stand 31.12.2014 1.252

(17) Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn von EUR 1.252.487,02 einen Betrag in Höhe von EUR 92.883,00 auszuschütten; dies entspricht einer Ausschüttung von EUR 0,10 pro Stückaktie. Der verbleibende Betrag von EUR 1.159.604,02 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterhaching, den 13. Februar 2015

Der Vorstand

gez. Paul Schuster

gez. Maximilian Buchberger

gez. Dr. Christof Stierlen

Hinweis nach § 325 Abs. 1 sowie § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 HGB:

Vorstehender Jahresabschluss wurde durch den Aufsichtsrat am 20.03.2015 festgestellt.

Der Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung vom 06.05.2015 entspricht dem Gewinnverwendungsvorschlag.

Lagebericht der Interface AG für das Geschäftsjahr 2014

1. Geschäft und Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2014

Die InterFace AG bietet Dienstleistungen im Umfeld der Informatik (Informationstechnologie) an. Das Leistungsangebot der InterFace AG umfasst drei Schwerpunkte:

IT-Organisation

Projektmanagement und Projektcoaching, Service-, Qualitäts- und IT-Sicherheitsmanagement sowie Analyse, Design, Implementierung und Optimierung von IT-Prozessen mit besonderem Augenmerk auf Aspekten des Veränderungsmanagements
IT-Infrastruktur

Unterstützung beim Aufbau und Betrieb von großen Rechenzentren mit den Schwerpunkten Virtualisierungs-, Speicher- und Hochverfügbarkeitslösungen sowie Datenmanagement
IT-Applikationen

Anforderungsanalyse, Architektur, Design, Implementierung, Pflege und Wartung von Software-Anwendungen, agile Softwareentwicklungsmethoden und spezielle Lösungen für Produktionstext

Diesem Leistungsangebot folgend ist die InterFace AG in drei Geschäftsfelder gegliedert. Jedes Geschäftsfeld konzentriert sich auf die fachliche und geschäftliche Entwicklung seines Leistungsangebotes. Das Know-how der in den drei Geschäftsfeldern eingesetzten Berater ist stark unterschiedlich, ergänzt sich aber zu einem ganzheitlichen Beratungsangebot zur Informationstechnologie.

Alle drei Geschäftsfelder erbringen einen relevanten Anteil an Umsatz und Ergebnis der InterFace AG.

Unterstützt werden die Geschäftsfelder durch ein Vertriebs-, Marketing- und Organisationsteam. Die Vorstände verantworten jeweils ein Geschäftsfeld und nehmen darüber hinaus Querschnittsaufgaben wahr.

Geschäftsfelder:

Maximilian Buchberger: IT-Infrastruktur
Dr. Christof Stierlen: IT-Applikationen
Thomas Vallon: IT-Organisation

Querschnitts-Aufgaben:

Maximilian Buchberger: Vertrieb und Marketing
Roland M. Dürre: Corporate Identity, Corporate Communication und Innovationsmgmt.
Dr. Christof Stierlen: Unternehmensstrategie und Portfoliomanagement
Thomas Vallon: Personal, Organisation und Verwaltung

Die Kunden der InterFace AG sind überwiegend Großunternehmen und Behörden, die IT-Lösungen im unternehmenskritischen Einsatz haben und sich so den Anforderungen eines modernen „Enterprise Computing“ stellen müssen. Die InterFace AG beliefert Endkunden und als Subunternehmer große Technologielieferanten und Systemintegratoren, welche die Zulieferung der InterFace AG zum Eigenbedarf nutzen oder integriert in ihre Leistungserbringung an Endkunden weitergeben.

Die Firmenzentrale der InterFace AG befindet sich in Unterhaching bei München; daneben unterhält die InterFace AG seit 2008 eine Geschäftsstelle in Nürnberg sowie seit 2011 die Geschäftsstelle „Rhein.Ruhr“ in Duisburg. In 2014 wurde eine weitere Geschäftsstelle in Stuttgart eröffnet. Unsere Dienstleistung erbringen wir bundesweit.

Das Leitbild der InterFace AG beinhaltet, sich nicht auf die Rolle des Lieferanten von Profilen („Body Leasing“ und „Expert Placement") zu reduzieren. Ziel ist es, Aufgaben ganzheitlich durch Teams mit besonderem Know-how zu übernehmen. Dies bedeutet aber nicht in jedem Fall die gesamte Lieferung „aus einer Hand“. Vielmehr werden Wissenstransfer und „Coaching“ des Kunden und dessen Projekte immer relevanter.

Die Wettbewerbssituation stellt sich für die InterFace AG ambivalent dar. Als kleineres und flexibles Unternehmen sehen wir uns gegenüber größeren Mitbewerbern nicht grundsätzlich im Nachteil. Die gewählte Marktstrategie, den Kunden ein strukturiertes Dienstleistungsangebot mit drei sich ergänzenden Schwerpunkten anzubieten, ist erfolgreich. Die Möglichkeit, Teilleistungen fallweise in ein erweitertes Angebot zu integrieren, stellt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen ähnlicher Größenordnung dar. Die Ergänzung des eigenen Leistungsangebots durch Leistungselemente aus Unternehmen der IF-Group und aus einem wachsenden Partnernetzwerk gewinnt stetig an Bedeutung.

Den gesetzlichen Auflagen beim Umweltschutz ist das Unternehmen immer gefolgt. Dies gilt für die Beseitigung von Altlasten ebenso wie z.B. für die empfohlene Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.

Die durch unsere erfolgreiche ISO-9001-Zertifizierung seit 2003 eingeleitete Beschreibung und Verbesserung unserer internen und externen Prozesse wurde auch in 2014 im Rahmen einer umfassenden Systembewertung und Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) erfolgreich fortgeführt.

2. IF-Group

Die InterFace AG beabsichtigt weiter zu wachsen. Für das Kern-Unternehmen InterFace AG wird dabei ein nachhaltiges und kontinuierliches Wachstum angestrebt. Hier wollen wir uns auf unsere zentralen Erfolgsthemen und deren Weiterentwicklung konzentrieren. Weitere, unser Leistungsangebot ergänzende IT-Themen können, wo erfolgversprechend, auch im Rahmen von Beteiligungsunternehmen realisiert werden. Die komplementären Leistungsangebote werden in einem Unternehmensverbund, der „IF-Group“ gebündelt, dies gestützt durch Beteiligungsverhältnisse und abgestimmte Marketingkommunikation. Die grundsätzliche unternehmerische Eigenständigkeit soll dabei erhalten bleiben.

Zum 31.12.2014 verfügt die InterFace AG über drei Beteiligungsunternehmen: die IF-Blueprint AG, die IF-Localization GmbH sowie die IF-TECH AG. Die Beteiligung an der IF-Agora GmbH wurde in 2014 verkauft, die IF-Group wurde nicht erweitert.

3. Ertragslage

Der Umsatz der InterFace AG konnte mit T€ 20.502 in 2014 gegenüber T€ 18.524 in 2013 nochmals gesteigert werden, das operative Ergebnis war trotz zusätzlicher personeller Investitionen und vorgenommener Rückstellungen für die im Jahr 2015 vorgesehene Umorganisation im normalen Bereich. Negativ im Vergleich zur Vorjahresplanung hat sich die Sonderbelastung durch eine Rückstellung für mögliche Abfindungsverpflichtungen ausgewirkt. Der Jahresüberschuss beträgt nach T€ 611 im Jahr 2013 T€ 112 im Jahr 2014. Die wichtigsten Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:

2011 2012 2013 2014
Eigenkapitalrentabilität (in %) 12,6 18,9 18,0 3,2
Umsatzrentabilität (in %) 2,6 3,5 3,3 0,5

Der Personalbestand der InterFace AG zum 31.12.2014 beträgt einschließlich Vorstand insgesamt 128 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon befinden sich drei Mitarbeiterinnen in Elternzeit, vier Mitarbeiter/innen sind teilzeittätig. Das Unternehmen beschäftigt zum Stichtag zwölf Werkstudenten und einen Auszubildenden:

2011 2012 2013 2014
Personalbestand zum 31.12. 78 93 113 128
Vorstand 4 4 4 4
Arbeitnehmer/innen in Elternzeit 1 0 0 3
Arbeiternehmer/innen 73 89 109 121
davon Teilzeit 3 4 3 4
davon Altersteilzeit 0 0 0 0
davon Azubi 0 0 0 1
davon Studenten u. Praktikanten 10 12 17 12

Umgerechnet auf „Vollzeitäquivalente“ beträgt der Personalbestand ohne die Mitglieder des Vorstands und Werkstudenten zum Stichtag 104 Mitarbeiter/innen (2013: 83; 2012: 73). 2014 wurden ohne die Mitglieder des Vorstands insgesamt 197.954 Arbeitsstunden (einschließlich Urlaub, Krankheit, sonstige Fehlzeiten) erbracht (2013: 164.938, 2012: 152.536).

Die InterFace AG als Dienstleistungsunternehmen stützt sich auf einen Kernbestand von Festangestellten. Bei Unterauftragnehmern kooperiert das Unternehmen mit Freiberuflern oder regionalen Klein- und Mittelunternehmen. Das Auftragsvolumen an externe Berater ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig höher. Eine wesentliche Lieferantenabhängigkeit ist nicht gegeben. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig der Anteil der Leistungserbringung durch externe Consultants rückläufig sein wird, da die Kunden mittlerweile mehr Problembewusstsein für die Risiken von Scheinselbständigkeit und verdeckter Arbeitnehmerüberlassung entwickeln. In diesem Rahmen werden wir in Zukunft unsere seit 1997 geltende und ab 2007 unbefristet erteilte „Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung“ in größerem Umfang als bisher nutzen.

4. Finanzlage

a)

Die Investitionen in das Anlagevermögen im Jahr 2014 betrugen T€ 517.

b)

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte wie auch in den vorangegangenen Jahren planmäßig durch Eigenkapital. Die wichtigsten Kennzahlen zur Kapitalstruktur und Finanzierung stellen sich wie folgt dar:

2011 2012 2013 2014
Eigenkapitalquote (in %) 51,0 48,7 47,9 43,6
Anlagenintensität (in %) 12,3 9,7 10,3 12,1
Anlagendeckung (in %) 411,8 502,8 467,3 359,8
Cash Flow (in T€) 540 772 782 344
Dynamischer Verschuldungsgrad 5,1 4,4 4,9 12,7

Das Finanzmanagement des Unternehmens folgt immer dem Grundsatz der kaufmännischen Umsicht. Vorrangige Zielsetzung ist es, eine weitgehende Unabhängigkeit von dritter Seite zu gewährleisten und auch für absehbare Risikoszenarien ausreichende Liquidität vorzuhalten. Alle Ausgaben zur Geschäftsentwicklung werden vom Vorstand sorgfältig geprüft und verantwortlich beschlossen.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichend freie Mittel aus Rücklagen. Besondere Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben sind weder geplant noch nötig, ebenso keine weiteren Kapitalmaßnahmen.

Die zugesagten Überziehungskredite in Höhe von T€ 240 werden seit Jahren nicht in Anspruch genommen. Kapitalanlagen in Höhe von insgesamt T€ 121 sichern Ansprüche von Arbeitnehmern aus Langzeitarbeitskonten ab. Im Übrigen bestehen außer den bei Festgeldanlagen üblichen Bindungen keine Beschränkungen, die die Verfügbarkeit von Finanzmitteln beeinträchtigen könnten.

Neben den normalen kurzfristigen Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen, aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Steuern und Abgaben hat das Unternehmen keine wesentlichen Verbindlichkeiten.

Subventionen wurden nicht in Anspruch genommen; damit verbundene Auflagen bestehen daher nicht. Ebenso sind aufgrund der Beschaffungsstrategie keine wesentlichen Leasingverpflichtungen vorhanden.

5. Vermögenslage

Wesentliche Abweichungen bei der Vermögenslage gegenüber dem Vorjahr sind nicht vorhanden; die notwendigen Ersatzinvestitionen in 2014 betrafen insbesondere den Fuhrpark sowie Hardware.

Der Mietvertrag für das von der InterFace AG gemietete Gebäude in Unterhaching hat eine Laufzeit bis 31. März 2023. Zurzeit nutzt die InterFace AG circa 70% der gemieteten Flächen selbst, der Rest ist untervermietet.

Die Büroräume am Standort Duisburg sind bis 31. März 2017, jene am Standort Nürnberg bis 31. Januar 2018 angemietet; der Mietvertrag am Standort Stuttgart hat eine Laufzeit bis 14.07.2020.

Insgesamt wird die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Berichterstattung als sehr positiv beurteilt.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen.

7. Risikobericht

Die Risikomanagementziele der Gesellschaft sind darauf ausgerichtet, Risiken zu identifizieren, diese zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Als Risiko wird hierbei die Möglichkeit von negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft angesehen.

Hierzu hat die InterFace AG im Rahmen ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach § 91 Abs. 2 AktG ein dem Geschäftsumfang angemessenes Risikofrüherkennungssystem eingerichtet. Schon vor der ISO-Zertifizierung im Jahr 2003 verfügte das Unternehmen über ein eigenes Risikofrüherkennungssystem. Dieses System wurde weiter ausgebaut und ist jetzt Teil der ISO-Prozess-Beschreibungen. Maßnahmen zur Absicherung der Compliance des Unternehmens sind seit 2009 in das zertifizierte Qualitätsmanagement des Unternehmens integriert.

Der Kundenstamm der InterFace AG ist diversifiziert. Gewisse Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden sind nicht von der Hand zu weisen, aber im Rahmen der bestehenden Risikostrategie beherrschbar. Die InterFace AG steht mit einem sich nach thematischer Ausrichtung und Form der Leistungserbringung ergänzendem Dienstleistungsangebot vergleichsweise flexibel im Markt.

Trotz der Entwicklung hin zu immer längeren Zahlungszielen gerade bei Großunternehmen sind aufgrund der guten Kapitalausstattung keine konkreten finanzwirtschaftlichen Risiken ersichtlich, wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht zu erkennen.

Risiken der Änderung von Verkaufspreisen sind permanent vorhanden; der Preisdruck im Markt ist für Unternehmen wie die InterFace AG unverändert hoch. Aufgrund der Kundenstruktur (Behörden bzw. Kunden mit guter Bonität) sind derzeit keine wesentlichen Ausfallrisiken im Debitorenbereich zu verzeichnen; auf eine Debitorenversicherung konnte deshalb verzichtet werden.

Rechtliche Bestandgefährdungsrisiken wie Bürgschaften für Dritte oder Patronatserklärungen sind nicht vorhanden, ebenso wie sonstige Haftungsgefahren und Schadensersatzansprüche unwahrscheinlich sind. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

8. Prognosebericht

Aussagen über Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft enthalten Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Vorausschauende Aussagen beruhen somit auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der InterFace AG liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich sowohl positiv als auch negativ von denen abweichen, wie sie hier als erwartet angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich neben anderem insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, Einführung konkurrierender Geschäftsfelder durch andere Unternehmen, fehlende Akzeptanz neuer Geschäftsfelder, unerwartete Forderungsausfälle von Großkunden.

Der Vorstand der InterFace AG blickt zuversichtlich in die Zukunft. Mit unserem Leistungsangebot liegen wir gut im Markt. Das Unternehmen hat ein hohes Ansehen, der Bekanntheitsgrad steigt stetig, uns wird viel Vertrauen entgegen gebracht. Die guten Kontakte zu Partnern und Kunden erweitern sich laufend. So verfügen wir über ein wertvolles Potenzial für eine künftige Zusammenarbeit.

Es gibt auch Hemmnisse; die Entwicklung am Arbeitsmarkt und der Nachfragemarkt entwickeln sich widersprüchlich. Die Anzahl der Bewerber steigt, allerdings erfüllen die Bewerber häufig trotz guter formaler Qualifikation nicht unsere Anforderungen. Auch die Gehaltsstrukturen sind nicht immer stimmig, die Zusammenhänge zwischen Ausbildung, Gehalt und erzielbaren Stundensätzen sind nicht immer rational nachvollziehbar.

Durch die Fortsetzung unseres Regionalisierungsprogramms versuchen wir dem Bedürfnis vieler Mitarbeiter entgegen zu kommen, wohnortnah zu arbeiten. Dazu haben wir auch unsere Standorte in Darmstadt und Stuttgart verstärkt. Die Betreuung unserer Kunden durch mehr Festangestellte und ein wachsendes Erfordernis der Leistungserbringung außerhalb des Kundenbetriebs kann die Anmietung von Büroräumen an weiteren Lokationen (auch kurzfristig) erforderlich machen.

Die Maßnahmen der letzten Jahre (Rücknahme der Kontierungsquote bei Führungskräften, Einstellung branchenerfahrener Manager zur Betreuung der strategisch wichtigen Kunden und Stärkung der Regionalisierung) haben erste Früchte getragen.

Ein besonderes Anliegen ist der InterFace AG die Pflege und Weiterentwicklung einer unterscheidenden, personal orientierten und nachhaltigen Unternehmenskultur. Diese ist gerade in einem Markt, in dem wirklich qualifizierte Mitarbeiter gesucht werden, von zentraler Bedeutung. Anstrengungen hier sind oftmals mit Investitionen verbunden, da notwendige Freiräume zumindest kürzerfristig Arbeitszeit kosten und Einbußen beim Umsatz bedeuten.

Grundsätzlich zeigt sich ein verstärktes Anliegen von Mitarbeitern, Beruf und Privatleben in ein ausgeglichenes Verhältnis zu bringen. Ein Symptom ist, dass Mitarbeiterinnen wie Mitarbeiter in wesentlich höherem Maße als bislang Elternzeit in Anspruch nehmen. Auch zeigt sich wachsender Bedarf an Zeit für Pflege- und Betreuung älterer Angehöriger. Insgesamt steigt so die Nachfrage nach reduzierter oder individuell gestaltbarer Arbeitszeit.

Entscheidendes Element einer differenzierenden Unternehmenskultur ist auch das hohe Gewicht, das die InterFace AG auf die kontinuierliche Weiterbildung, eine umfassende persönliche Entwicklung und ein stets am State of the Art ausgerichteten fachliches Zertifizierungsniveau ihrer Mitarbeiter legt. So lagen in 2014 die Ausgaben für Qualifikationsentwicklung wieder auf dem hohen Stand des Vorjahres.

Die stabile Aktionärssituation erlaubt dem Management der InterFace AG ein kontinuierliches und nachhaltiges Arbeiten. Unter diesen Rahmenbedingungen blicken wir trotz manch schwieriger Randbedingungen grundsätzlich vertrauensvoll in die Zukunft.

Trotz dieser InterFace-spezifischen Stärken sind wir uns der massiven Risiken der allgemeinen, nach wie vor volatilen Wirtschaftslage bewusst. Auch Schlüsselkunden der InterFace AG sind derzeit nicht im Stande, langfristige Geschäftsprognosen abzugeben und eine längerfristig stabile Planungsperspektive zu ermöglichen. Die Zukunft kann von Faktoren abhängig sein, die außerhalb des Einflussbereichs der InterFace AG liegen. Dank einer guten Vorsorgepolitik, der hohen Reputation des Unternehmens bei seinen Kunden sowie auf verschiedenen Ebenen angelegter (wirtschaftlicher und struktureller) Reserven ist das Unternehmen unseres Erachtens auch für schwierige Zeiten mit eventuell disruptiven Ereignissen, soweit wie möglich, gerüstet.

Zum 31. Dezember 2014 ist der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende Roland M. Dürre aus dem Unternehmen ausgeschieden. Die Familie Dürre als Mehrheitsaktionär beabsichtigt, die Firma weiter als stabiler Hauptgesellschafter zu unterstützen. Sie ist nach dem Ausscheiden von Roland M. Dürre als Vorstand durch ihn im Aufsichtsrat vertreten.

Ebenfalls zum 31. Dezember 2014 verließ unser langjähriger Kollege Thomas Vallon den Vorstand der InterFace AG, dem wir für seinen unermüdlichen Einsatz besonders danken.

Zum 1. Januar 2015 ist Herr Paul Schuster in den Vorstand der InterFace AG bestellt worden, der das Unternehmen auf dem weiteren Weg in die Zukunft begleiten wird.

Anfang 2015 ist, der Unternehmenserweiterung und Umsatzsteigerung folgend, eine Umorganisation des Unternehmens erfolgt. Die bisherigen drei Geschäftsfelder wurden neu organisiert in sieben Geschäftseinheiten mit jeweils einem regionalen beziehungsweise thematischen Schwerpunkt. Das Kerngeschäft der InterFace AG bleibt dabei unverändert. Die Änderungen beziehen sich lediglich auf die interne Organisation des Unternehmens, um trotz des Wachstums weiterhin mit unseren Prozessen möglichst nahe an unseren Kunden und den relevanten Themen des Marktes zu bleiben.

Zusammenfassend wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft für das Jahr 2015 wie folgt beurteilt:

Der Vorstand der InterFace AG geht zuversichtlich in das Jahr 2015.

Wir gehen davon aus, 2015 bei steigendem Umsatz und ohne Belastung durch Sondereinflüsse eine Umsatzrendite deutlich über der des Jahres 2014 erzielen zu können.

Unterhaching, den 13. Februar 2015

Paul Schuster

Maximilian Buchberger

Dr. Christof Stierlen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der InterFace AG, Unterhaching, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Der Jahresabschluss entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss; er vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der InterFace AG, Unterhaching, und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 16. Februar 2015

Dr. Fritz Kesel & Partner OHG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München

gez. Lutz Weigell (Wirtschaftsprüfer)

gez. ppa. Lars Dörries (Wirtschaftsprüfer)

Hinweis nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB:

Vorstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2014 der InterFace AG, Unterhaching.

Bericht des Aufsichtsrates

der InterFace Aktiengesellschaft, Unterhaching

Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 die ihm gesetzlich und satzungsmäßig zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der InterFace AG laufend überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand in seinen Sitzungen und anhand regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte über die Geschäftsentwicklung der InterFace AG informieren lassen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bei wichtigen Einzelfragen beratend mitgewirkt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer bestellten Dr. Fritz Kesel & Partner OHG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft worden. Die Abschlussprüfer haben den Bestätigungsvermerk in uneingeschränkter Form erteilt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis dieser Prüfung zustimmend an.

Aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2014 von EUR 1.252.487,02 sollen EUR 92.883,00 ausgeschüttet werden; dies entspricht einer Ausschüttung von EUR 0,10 pro Stückaktie. Der verbleibende Betrag von EUR 1.159.604,02 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Der Aufsichtsrat schließt sich diesem Gewinnverwendungsvorschlag an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Er hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der InterFace AG für die erfolgreiche Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Unterhaching, den 20. März 2015

Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy, Vorsitzender des Aufsichtsrates