Pre-Annual General Meeting Information • Feb 20, 2011
Pre-Annual General Meeting Information
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Peter Bauer Vorstandsvorsitzender Infineon Technologies AG
am 17. Februar 2011 in München
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
als ich vor einem Jahr vor Ihnen stand, war zu spüren, dass Sie den ein- und vorgeschlagenen Kurs des Vorstandes mittragen. Dafür waren Management und Mitarbeiter dankbar. Das Fortschreiten auf diesem Weg hat sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht.
Mit einer entschlossenen Restrukturierung, einer intelligenten Refinanzierung und einer mutigen Ausrichtung des Portfolios auf margenstarke und weniger volatile Produkte ist Infineon heute so erfolgreich und stabil wie nie zuvor. Die Fokussierung auf die gesellschaftlich wichtigen und dynamischen Trendthemen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit eröffnen Infineon überproportionale Wachstumschancen. Ihr Unternehmen ist wertvoller geworden. Die Entwicklung des Aktienkurses sowie der generelle Zuspruch von Analysten und Investoren sind hierfür zwei besonders deutliche Zeichen.
Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Vertreter der Medien,
liebe Gäste,
meine Vorstandskollegen und ich begrüßen Sie sehr herzlich zur heutigen Hauptversammlung der Infineon Technologies AG.
Bevor ich – wie es der Tagesordnungspunkt 1 vorsieht – auf die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres eingehe und einen Blick in Richtung Zukunft werfe, möchte ich Ihnen zunächst ein neues Gesicht im Vorstand vorstellen: Dominik Asam, unser neuer Finanzvorstand, angelsächsisch CFO.
Seit 1. Januar ist er bei uns an Bord, und ich bin sehr froh, dass wir ihn für Infineon gewinnen konnten. Für Herrn Asam ist Infineon, wenn Sie so wollen, ein Heimspiel – schließlich verantwortete er von 2003 bis 2005 die Bereiche Strategie und Investor Relations. Er kennt sich also nicht nur im Halbleitergeschäft sehr gut aus. Er weiß auch ein Unternehmen finanziell zu führen. Herr Asam wird Ihnen im Anschluss an meine Rede detailliert die Zahlen des letzten Geschäftsjahres vorstellen.
Gleichzeitig bedanke ich mich im Namen des gesamten Vorstandes bei Ihnen, Herr Professor Wucherer, für die fordernde, jedoch immer konstruktive und ausgesprochen engagierte Zusammenarbeit. Vor einem Jahr, wer kann sich nicht daran erinnern, gab es erhebliche Turbulenzen um die Besetzung des Aufsichtsratsvorsitzenden. Letztlich konnte sich Professor Wucherer durchsetzen. Er hat Ihnen versprochen, in dem Jahr seiner Amtszeit für einen geordneten Nachfolgeprozess zu sorgen. Dieses Versprechen hat er, wie ich finde, sehr überzeugend eingelöst. Unter Ihrer Aufsicht, verehrter Herr Professor Wucherer, in fruchtbarer Zusammenarbeit mit dem gesamten Aufsichtsrat hat sich Infineon hervorragend entwickelt. Nochmals herzlichen Dank.
Meine Damen und Herren, die Wetterlage ist derzeit ja allgemein recht freundlich. Es riecht nach Frühling. Die Zeichen stehen auf Wachstum. Wenn wir weiter alles richtig machen, ändert sich daran auch erst einmal nichts.
Die gelungene Neuausrichtung gibt uns die Möglichkeit, das gute wirtschaftliche Wetter zu nutzen. Hohe und schwierige Berge lassen sich bei gutem Wetter eindeutig leichter besteigen. Doch solche Berge erklimmt man auch bei gutem Wetter nur, wenn die Fitness stimmt. Schlechtes Wetter härtet hingegen ab, so geschah es mit uns im Jahr 2009.
Deshalb sei mir an dieser Stelle ein Rückblick erlaubt. Lange Zeit – und wem sage ich das – gab es ja kaum Anlass zur Begeisterung.
Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Hauptversammlung als CEO im Jahr 2009 erinnern. Der Bericht über das Geschäftsjahr war alles andere als einfach für mich. Die Infineon-Aktie bewegte sich im Jahr 2008 bis in das Jahr 2009 hinein unterhalb der Ein-Euro-Marke. Der Ausblick war trübe. Hinzu kamen Milliardenabschreibungen wegen Qimonda, die wie Senkblei am Unternehmen hingen. Ihre berechtigte Kritik brach geradezu über uns herein.
Gefordert war damals Ehrlichkeit, die Realitäten nüchtern zu analysieren und zu akzeptieren, die richtigen Schlüsse zu ziehen und eben nicht zu resignieren. Unsere Ziele waren anspruchsvoll. Infineon, unser Management und unsere Mitarbeiter haben sich den Herausforderungen gestellt, den Wandel selbst gestaltet.
Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich nun behaupte: Infineon spielt heute in einer anderen Liga. Der Turnaround ist gelungen. Wir schreiben seit sechs Quartalen in Folge schwarze Zahlen. Wenn Sie so wollen, hat mit dem Geschäftsjahr 2009 eine neue Ära von Infineon begonnen. Wir reden heute nicht mehr nur über Potenziale, sondern sehen Ergebnisse. Und unsere Ziele bleiben anspruchsvoll. Seien Sie versichert.
Lassen Sie mich an dieser Stelle noch einmal betonen, welche Bedeutung der Verkauf der Wireless-Sparte an Intel für Infineon hat. Die zunehmende Konvergenz im Mobilfunkmarkt hätte in naher Zukunft enorme Zusatzinvestitionen in Forschung und Entwicklung gefordert.
Sicher, wir hätten diese Investitionen irgendwie stemmen können. Und höchstwahrscheinlich wären wir mit neuen Partnerschaften und geringerer Profitabilität im Rennen der drei größten Spieler dabei gewesen. Doch die Nummer eins wären wir sicher niemals geworden und damit immer verwundbar. Uns fehlte das, was Intel heute dazu beiträgt – die Applikationsprozessoren –, um in diesem schnelllebigen Markt der Taktgeber zu sein. Aber genau das ist unser Anspruch: Wir wollen die Märkte aus einer Spitzenposition heraus gestalten. So wie wir es heute bereits in den Segmenten Automotive, Industrial & Multimarket sowie Chip Card & Security tun.
Daher war die Entscheidung richtig, das attraktive Angebot von Intel anzunehmen. Dadurch, dass wir Wireless zu einem profitablen Segment entwickelt haben, konnten wir einen stolzen Preis von 1,4 Milliarden US-Dollar erzielen. Das Timing des Verkaufes war in jeder Hinsicht ideal.
Möglich wurde dieser Erfolg aber nur, weil es uns gelungen ist, diesen Bereich so profitabel zu entwickeln. Wer hätte das nach der Insolvenz unseres damaligen Hauptkunden BenQ gedacht? Professor Eul und seine Mannschaft, alle Mitarbeiter der Wireless Solutions-Sparte, haben einen hervorragenden Job gemacht. Es ist uns gelungen, hier massiv Wert zu schaffen – für das Unternehmen und für Sie, liebe Aktionärinnen und Aktionäre. Großes Kompliment und großer Dank an unsere ehemaligen Kollegen. Alle guten Wünsche begleiten Sie.
Mein Dank richtet sich genauso an die Mitarbeiter und die Führungsmannschaft des neuen Infineon. Es war ein komplexes Unterfangen, im Zuge des Wireless-Verkaufs ein Drittel des Unternehmens aus gewachsenen Strukturen herauszulösen. Alle haben sich mit dem Wandel identifiziert und ihn – jeder mit seinen Ideen – nach vorn getrieben. Mir ist bewusst, wie herausfordernd und auch anstrengend solche Phasen sind. Umso mehr zollen wir unseren Mitarbeitern Respekt, dass sie den Veränderungsprozess zu ihrer ureigenen Aufgabe gemacht haben.
Infineon stünde heute ohne diesen Willen zur Erneuerung nicht so gut da. Deshalb ist es uns wichtig, unseren Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten, das Engagement fördert und Kreativität ermöglicht.
Ein Baustein ist die aktuelle Überarbeitung des Personalentwicklungssystems. Führungspersonal und Mitarbeiter sollen in einen viel engeren Dialog treten. Es geht darum, das persönliche Entwicklungspotenzial zu erkennen und die daraus entstehenden Chancen für beide Seiten optimal zu nutzen.
Ein weiterer Baustein ist die Umstellung unseres Vergütungssystems im letzten Jahr. Der variable Gehaltsanteil ist nun nicht mehr von der Erreichung individueller Ziele abhängig, sondern orientiert sich ausschließlich an der Gesamtleistung des Unternehmens. Damit partizipieren Mitarbeiter im außertariflichen Bereich noch stärker am realisierten Unternehmenserfolg.
Die Kolleginnen und Kollegen bei Infineon sind die Botschafter unseres Unternehmens. Sie tragen das Unternehmen nach außen. Sie machen Infineon zu einer attraktiven Marke. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter der entscheidende Hebel im Wettbewerb um Talente. Infineon hat in dieser Hinsicht Einiges zu bieten. Mit unseren Personalmaßnahmen wollen wir als Arbeitgeber jedoch noch attraktiver werden.
Meine Damen und Herren, niemand von uns hier im Saal hätte zu Beginn des Jahres 2010 ernsthaft die Prognose gewagt, dass im Verlauf des Jahres die deutsche Wirtschaft bereits um 3,6 Prozent wächst.
Es sind vor allem die boomenden asiatischen Märkte mit den Schwergewichten Indien und China, die gefühlt die halbe Welt aus der Krise ziehen. China präsentiert sich, als hätte es eine Krise der Weltwirtschaft nie gegeben. Frühzeitig haben die Chinesen ein gigantisches Konjunkturprogramm aufgelegt. 400 Milliarden Euro geben sie für neue Schienennetze, Flughäfen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. Das Ergebnis wird staunen lassen. China ist im Jahr 2010 mit über 10 Prozent gewachsen, und das, obwohl die Kreditvergabe drastisch gedrosselt wurde.
Das zunehmende Wohlstandsniveau treibt massiv den Autoabsatz. Allein im Jahr 2010 wurden 18 Millionen Fahrzeuge in der Volksrepublik verkauft – mehr als
irgendwo anders in der Welt. Der Spiegel schreibt in seiner ersten Ausgabe des Jahres, dass die Globalisierung China immer westlicher mache: " […] in Shanghai wie in New York tragen erfolgreiche Manager dunkle Anzüge, lesen die Financial Times und lassen sich in großen Mercedes-Limousinen chauffieren". Ob dunkle Anzüge oder die Financial Times Sinnbilder westlicher Kultur darstellen, das möchte ich jetzt nicht kommentieren. Worüber ich mich aber sehr freue, ist die Lust auf Premium-Fahrzeuge. Hier ist der Anteil an Halbleitern besonders hoch.
Auch bei Erneuerbaren Energien setzt China zum entscheiden Sprung an die Spitze an. Nicht zuletzt dank üppiger staatlicher Förderung könnte die Volksrepublik den Westen bald bei diesen Zukunftstechnologien abhängen. Schon heute ist die chinesische Solarindustrie größer als die deutsche. In der Windenergie hat China im letzten Jahr mehr Windkraftanlagen gebaut als die Amerikaner, die hier bislang das Zepter in der Hand hielten. Giganten wie Sinovel und Goldwind sind zu führenden Windkraftfirmen aufgestiegen und unsere Partner geworden.
Meine Damen und Herren, getrieben von einem gestiegenen Mobilitätsanspruch einer rasant wachsenden asiatischen Mittelschicht und dem Bewusstsein, Energie möglichst effizient einzusetzen, hat sich Asien zu dem entscheidenden globalen Absatzmarkt für Halbleiter entwickelt. Im Jahr 2009 lag der Anteil Asiens am Welt-Halbleitermarkt bei 57 Prozent. Behalten die Prognostiker recht, steigt dieser Anteil bis Mitte des Jahrzehnts auf 60 Prozent – bei einem weiter wachsenden Gesamtmarkt.
Infineon ist in Asien überproportional zu anderen Regionen gewachsen. Basierend auf den Geschäftszahlen des Jahres 2010 erwirtschaftet Infineon 42 Prozent seiner Erlöse in der Region Asien inklusive Japan. Damit sind wir in dieser Kategorie Spitzenreiter unter allen DAX30-Unternehmen. Kurzum: Wir reden nicht nur über Asien, wir sind auch vor Ort und machen gute Geschäfte.
Dennoch werden wir unsere Präsenz in der Region weiter ausbauen. Wir müssen dazu zum "Local Citizen in China" werden – das ist der Name eines unserer Unternehmensprojekte. Für diesen Anspruch steht auch die neue Geschäftseinheit in Peking, die im Januar eröffnet wurde. Unter einem Dach entwickeln und fertigen wir sogenannte IGBT-Stacks. Das sind moderne Subsysteme aufgebaut aus Leistungshalbleitern. Dadurch gelingt es uns, für unsere lokalen Kunden – wie zum Beispiel Goldwind – passgenaue Lösungen bereitzuhalten.
Unser Erfolg in Asien beruht in erster Linie auf der Erkenntnis, dass Geschäfte in der Region niemals rein betriebswirtschaftlich durchkalkulierte Investments sein können. Es geht darüber hinaus um Kundennähe und um enge Kooperationen mit unseren Partnern vor Ort. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen und schaffen gemeinsam Wert. Wir haben uns vorgenommen, uns noch enger in die lokalen Strukturen des Marktes einzubinden – ein "Local Citizen" zu sein, ein chinesisches Unternehmen zu werden. Damit schaffen wir die besten Voraussetzungen für weiteren Erfolg in einem stark wachsenden Markt.
Meine Damen und Herren, ich hoffe, es gelingt mir heute, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Respekt vor den Herausforderungen der Zukunft zu vermitteln. Auch wenn in diesem Geschäft nur die Schnellsten und Innovativsten überleben und man dauerhaft auf der Hut sein muss, darf man sich auch mal über ein gutes Jahr freuen. Die weitere Erholung von Infineon gestützt von einer guten Weltkonjunktur sowie der Schlusspunkt der Portfolio-Optimierung mit dem Verkauf der Wireless-Sparte an Intel geben mir dazu auch genügend Anlass. Infineon ist kerngesund. Die Mitarbeiter und das Führungsteam haben Ihr Unternehmen in den letzten knapp drei Jahren wieder wertvoll gemacht.
Das dokumentieren vor allem die Zahlen des letzten Geschäftsjahres. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis haben wir unsere mehrfach angehobene Prognose am Ende nochmals übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 51 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Einen solchen Umsatzsprung gab es noch niemals zuvor bei Infineon.
Am Ende des Tages entscheidet der Gewinn über Ihr Wohl und Wehe. Im Geschäftsjahr 2010 betrug das Konzernergebnis 660 Millionen Euro. Alle Segmente trugen dazu bei. Viel besser konnte es wohl nicht mehr laufen. Auch unser anspruchsvolles Renditeziel einer Segmentergebnismarge zwischen 15 und 20 Prozent haben wir im letzten Geschäftsjahr schon fast erreicht. Darüber hinaus sind wir in geordneten Verhältnissen angekommen und haben die Dividendenfähigkeit dieses Unternehmens hergestellt. Der Vorstand schlägt daher die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 10 Cent pro Aktie vor.
Für das laufende Geschäftsjahr sind wir optimistisch. Der Start ist uns jedenfalls gelungen. Das Momentum des letzten Geschäftsjahres haben wir mitgenommen. 922 Millionen Euro wurden im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres umgesetzt. 177 Millionen davon konnten wir als Segmentergebnis ausweisen, das sind 19,2 Prozent des Umsatzes.
Herr Asam wird später detaillierter auf diese Zahlen eingehen.
Meine Damen und Herren, die guten Nachrichten über Infineon durchdringen mehr und mehr die Finanzmärkte. Es ist gelungen, Vertrauen zurückzugewinnen und uns aus der Geisel der Vergangenheit zu befreien. Das ist die wohl erfreulichste Nachricht des letzten Geschäftsjahres.
Bei 8,11 Euro stand gestern die Infineon-Aktie. Im Vergleich zum Jahr davor ist das fast eine Verdoppelung. Mit diesem Kurssprung eilen wir nicht nur dem DAX davon, sondern lassen auch den Philadelphia Semiconductor Stocks Index, oder SOXX, weit hinter uns.
Mit dem aktuellen Kurs der Infineon-Aktie geht eine Marktkapitalisierung von 8,8 Milliarden Euro einher. Zuletzt erreichten wir dieses Bewertungsniveau im Sommer 2002. Damals hatten wir noch sechs Bereiche und machten doppelt so viel Umsatz. Daran sehen Sie: Unser Geschäft ist heute deutlich werthaltiger, schlanker und näher am Kunden, näher als wir es je waren.
Der unternehmerische Spielraum, den wir uns in der jüngsten Vergangenheit erarbeitet haben, ist mit dem Verkauf unserer Wireless-Sparte an Intel noch einmal stark gewachsen. Derzeit verfügen wir über 2,7 Milliarden Euro an liquiden Mitteln. Die Eigenkapitalquote beträgt 53 Prozent. Wenn Sie so wollen, sind wir in finanzieller Hinsicht kerngesund und top fit.
Sie als Aktionäre fragen sich, was Infineon nun mit dem Geld anstellt. Wir wollen hier gewissermaßen dreigleisig fahren.
Geld in der Kasse halten für Zukäufe.
Was unser organisches Wachstum angeht, werden wir im laufenden Geschäftsjahr 700 Millionen Euro investieren – hauptsächlich in den Ausbau unserer Fertigungskapazität. Infineon ist damit in der Lage, schneller zu wachsen als der Markt.
Mit Blick auf Ihre Beteiligung am Erfolg von Infineon, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, haben wir im letzten Jahr bereits vorzeitig für 80 Millionen Euro einen Teil unserer Wandelanleihe zurückgekauft. Dadurch konnten wir zum einen die Zinslast für Infineon senken, zum anderen die Zahl der verwässerten Aktien reduzieren. Die Wandelanleihe ist weit im Geld und daher als Aktie zu werten. Wir haben mit dem Rückkauf eine äquivalente Anzahl von 11,8 Millionen Aktien eingezogen.
Wir ziehen darüber hinaus auch Aktienrückkäufe in Betracht. Deshalb möchte der Vorstand Sie heute um die Genehmigung bitten, Infineon-Aktien erwerben zu dürfen.
Last but not least sind Akquisitionen, die auf unsere drei Fokusthemen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit einzahlen, prinzipiell denkbar. Allerdings bleiben unsere Kriterien streng. Kandidaten müssen sowohl strategisch zu uns passen als auch über ein angemessenes Wertsteigerungspotenzial verfügen. Vor allem muss der Preis stimmen.
Doch gerade was die Bewertung angeht, ist das Niveau in den letzten Monaten weiter um einiges gestiegen. Der Halbleitermarkt hat eine rasante Entwicklung erlebt. Viele Unternehmen unserer Branche sind derzeit teuer. Vor diesem Hintergrund stellt sich grundsätzlich die Frage, inwieweit es im aktuellen Marktumfeld überhaupt sinnvoll ist, Zukäufe zu tätigen.
Salopp gesagt: Nur weil wir jetzt viel Geld haben, werden wir es nicht mit vollen Händen ausgeben. Geld brennt keine Löcher in die Hosentasche, problematische Zukäufe können die Taschen aber dauerhaft leeren.
Wir bleiben aber auf jeden Fall wachsam. Und sollten sich geeignete Opportunitäten auftun, sind wir handlungsfähig. Ich bin schon lange im Halbleitergeschäft, um mich nicht in jedem Aufschwung von der Euphorie davontragen zu lassen. Allzu häufig reizen Höhenflüge der Märkte zu strategischen Großtaten. Nicht selten muss man dann wenig später den Triumphwagen mit dem Besen tauschen. Je höher der Preis
eines Kandidaten ist, desto höher muss das Potenzial für Infineon sein. Ansonsten bleibt das Geld in der Kasse.
Meine Damen und Herren, ich habe den Weg beleuchtet, der uns hierher gebracht hat. Ich habe dargelegt, wie wir mit unserer Liquidität umgehen werden. Ich will Ihnen nun vorstellen, wohin die Reise mit Infineon gehen soll.
Derzeit läuft der Motor bei Infineon auf allen Zylindern bei hoher Drehzahl. Die Auftragsbestände sind hervorragend und liefern reichlich Kraftstoff für die nächsten Quartale. Wir werden im laufenden Geschäftsjahr weiter stark wachsen und unsere Profitabilität steigern. Das ist jedoch kein Impfstoff gegen konjunkturelle Schwächephasen. Im Zuge unserer Neuausrichtung, weg von den sogenannten Schweinezyklen mancher Halbleitermärkte, hängt unser Geschäft jetzt fast ausschließlich an den konjunkturellen Zyklen unserer Kunden. Als Zulieferer spüren wir die Wellenbewegungen zwar etwas früher und meist stärker, mit der Straffung unseres Portfolios sind wir heute jedoch weit von den extremen Aufs und Abs der Vergangenheit entfernt.
Unser Ziel ist, über konjunkturelle Zyklen hinweg unternehmerisch voll handlungsfähig zu bleiben – dauerhaft schwarze Zahlen zu schreiben. Dazu haben wir die Voraussetzungen geschaffen: mit der Restrukturierung, der Refinanzierung und nicht zuletzt mit der Ausrichtung unserer Produkte auf Märkte, die langfristig hohe Wachstumsraten ausweisen: Das sind Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit – Themen mit einer enormen gesellschaftlichen Relevanz.
Lassen Sie mich zu diesen Themen ein bisschen ausholen – auch um Ihnen die Dimension der Märkte bewusst zu machen. Beginnen wir mit dem ersten Trend, der Energieeffizienz.
Wollen wir den Klimawandel stoppen, muss es uns zunächst gelingen, dass mehr Wohlstand auf der Welt nicht in gleichem Maße mit höherem Energieverbrauch und steigenden Emissionen einhergehen. Dies ist nun schon fast allgemeines Gedankengut. Ich bin jedoch der Meinung: Das reicht langfristig nicht. Wir müssen die gegenwärtige Entwicklung umkehren. Das heißt weniger Energieverbrauch bei deutlich sinkenden Emissionen.
Hierzu sind gigantische Investitionen notwendig. Allein zum Erreichen der Klimaziele in Europa müssten die EU-Länder – laut einer Studie der Unternehmensberatung Accenture und der Barclays Bank – in den kommenden Jahren 2,9 Billionen Euro, das heißt 2.900 Milliarden Euro für technische Innovationen ausgeben. Auf Deutschland entfallen 350 Milliarden Euro. Wirtschaftsexperten und Klimaforscher sind sich einig, dass das Geld am effektivsten im Elektrizitätssektor angelegt ist.
Mit anderen Worten: Die Elektrizität wird zum wichtigsten Energieträger des 21. Jahrhunderts. Elektrischer Strom ist quasi die eleganteste Form, die Energie annehmen kann. Er ist schnell und günstig von A nach B übertragbar. Zudem ist er am einfachsten in die erforderliche Form konvertierbar, die Sie, die Verbraucher, am Ende benötigen.
Die Halbleiterbranche ist hier in einer Schlüsselposition. Es sind Halbleiter, die Netzstrom aus Wind, Sonne und Wasser erst möglich machen. Modernste Leistungshalbleiter sind die Bedingung für den Transport von Energie über große Entfernungen. Und ohne Halbleiter wäre ein sparsamer Umgang mit Strom undenkbar – egal ob in Motoren, Netzteilen, Lampen, oder in Computern, Fernsehern und so weiter.
Schauen Sie sich diesen Wafer an. Unter den 2.052 Chips auf dieser Scheibe ist der 3,5-milliardste CoolMOS versteckt. Beim CoolMOS handelt es sich um Leistungstransistoren, die die Energieeffizienz in einer Vielzahl von Anwendungen erhöhen.
Mit den energieeffizienten Halbleiterlösungen von Infineon können bis zu 25 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs eingespart werden. Die Elektronikschaltung eines Serverboards beispielsweise verbraucht dank der CoolMOS-Transistoren rund 30 Watt weniger Strom. Hochgerechnet auf circa 60 Millionen Server, die weltweit im Einsatz sind, entspräche dies einer Ersparnis von 1,8 Gigawatt – der Leistung eines mittleren Atomkraftwerks. Daran sehen Sie, welchen großen Beitrag ein kleiner Chip, der weniger als 1 Euro kostet, zum Umweltschutz leisten kann.
Meine Damen und Herren, der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen den Klimawandel. Was in der Diskussion meist vergessen wird ist der notwendige Umbau von herkömmlichen Stromnetzen zu Smart Grids – sogenannte intelligente Stromnetze. Erst Smarts Grids ermöglichen es, dezentrale, unterschiedlichste Stromquellen auf der einen Seite und Verbraucher auf der anderen effizient miteinander zu verbinden. Windkraftanlagen genauso wie die Solaranlage auf dem Hausdach und nicht zuletzt zukünftig das Elektroauto in Ihrer Garage, das sowohl Strom aufnimmt als auch abgibt.
Die Steuerung eines Smart Grid ist hochkomplex. Strom wird auf dem Weg von der Erzeugung bis zum Verbrauch x-mal umgewandelt, von einer Frequenz in eine andere, von Wechselstrom auf Gleichstrom und wieder zurück, von einer hohen Spannung in eine niedrigere und eine noch niedrigere. Und jedes Mal sind wir, wie bereits gesagt, mit unseren Chips dabei.
Hinter dem Umbau der herkömmlichen Stromnetze zu Smart Grids verbirgt sich ein gewaltiger Markt. Die jährlichen Investitionen in den Umbau und die Aufrüstung werden voraussichtlich von rund 40 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 in den nächsten 20 Jahren auf mehr als 250 Milliarden US-Dollar jährlich steigen.
Das sind, ohne übertreiben zu wollen, rosige Aussichten für Infineon, die wir nutzen wollen und nutzen werden. Das ist unser und sicherlich auch Ihr Anspruch, liebe Aktionärinnen und Aktionäre.
Ich komme nun zum zweiten großen gesellschaftlichen Trend, der Mobilität.
Was für die Energieeffizienz gilt, gilt auch für die Mobilität. Die Karten werden neu gemischt. Unsere bisherige Vorstellung von Fortbewegung wird sich drastisch ändern – insbesondere in den Megacities dieser Welt.
Die Städte dehnen sich aus, bis 2050 sollen 70 Prozent aller Menschen in Städten leben. Das Wirtschaftswachstum wird dort schneller zunehmen als die Weltwirtschaft insgesamt. Besonders in den großen Städten der Schwellenländer ist die wirtschaftliche Dynamik atemberaubend.
Mit der hohen Dynamik wachsen allerdings auch die Probleme. Städte stehen für rund 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen und für 75 Prozent des globalen Energieverbrauchs. Wir haben noch alle die Bilder aus Peking kurz vor den Olympischen Spielen im Jahr 2008 vor Augen. Die ganze Stadt verschwand unter einer Glocke aus Smog.
Es gibt zwei Wege, des Emissionsproblems aus dem Individualverkehr Herr zu werden:
Gerade bevölkerungsreiche Länder wie China bauen ihr Schienennetz massiv aus. Wir erleben gerade die Renaissance des Zuges. Das Hochgeschwindigkeitsnetz wird in der Volksrepublik bis zum Jahr 2020 um 54 Prozent erweitert – von derzeit 13.000 Kilometer auf dann 20.000 Kilometer. Das zieht auch enorme Investitionen in die entsprechenden Zugflotten nach sich, deren Antriebe vollgepackt sind mit Halbleitern. Halbleiter ermöglichen, dass Bremsenergie zurückgewonnen und Energie insgesamt bedarfsgerecht abgegeben wird. Gleichzeitig erhöhen sie den Komfort. Sie kennen das vielleicht aus den ICEs der Deutschen Bahn. Diese Züge beginnen ihre Fahrt nahezu unbemerkt. Und fahren sanft in den Bahnhof ein – kein Ruckeln, kein abruptes Bremsen. Das ist unseren Chips zu verdanken.
Das Wachstum bei Hochgeschwindigkeitszügen findet nicht nur in China statt. Auch in Europa modernisieren Bahngesellschaften ihre Zugflotten. Ein Beispiel: Eurostar hat jüngst von Siemens zehn neue Velaro-Züge geordert. Das ist nicht nur ein tolles Geschäft für Siemens, sondern auch für uns. Jeder Zug ist mit bis zu 130 IGBT-Modulen im Gesamtwert von fast 100.000 Euro bestückt. Ich halte ein solches IGBT-Modul in der Hand. Es sieht vielleicht nicht besonders spektakulär aus und ist auch nicht so ein Miniaturprodukt, wie Sie sich vielleicht Halbleiterprodukte vorstellen. Ein IGBT-Modul ist jedoch Hightech par excellence. So ein Ding schaltet Spannungen bis zu 6.500 Volt und Ströme bis zu 800 Ampere, ohne Funken und fast ohne Verluste.
Meine Damen und Herren, allein mit mehr Zügen auf den Schienen werden wir das Klimaproblem nicht lösen. Auch im Individualverkehr muss sich noch einiges tun. Das Zauberwort hier heißt Elektromobilität und die ist am Ende auch das größere Umsatzpotenzial für uns.
Um den Stromern zum Durchbruch zu verhelfen, ist es entscheidend, zunächst die "Early Adopters", also die Erstkäufer, zu verstehen. Elektroautos sollten nicht nur günstig sein und über eine angemessene Reichweite verfügen. Sie müssen auch emotional überzeugen. Wenn ich mir den Tesla Roadster draußen im Foyer so
anschaue, mache ich mir allerdings um die Zukunft der Elektromobilität keine Sorgen. Das ansprechende Design und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden machen richtig Spaß. Zu diesen Spitzenleistungen ist der Tesla fähig, weil 84 wassergekühlte Infineon-Leistungstransistoren den Antriebsmotor steuern. Höchste Energieeffizienz wird erst durch den Einsatz unserer speziellen Infineon-Dünnwafer-Technologie erreicht.
Am unteren Ende der Preisskala sehen wir schon heute einen Massenmarkt. Hier meine ich insbesondere die Elektrofahrräder, zum Beispiel in China. China ist Radfahrernation. Das Fahrrad ist dort das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Allein im Jahr 2009 wurden dort 25 Millionen Elektrofahrräder abgesetzt. Etwa jedes dritte fährt mit Chips von Infineon. Dahinter verbergen sich sogenannte Mikrocontroller, die einen gleichmäßigen, effizienten Betrieb des Motors ermöglichen. Infineon hat sich bei Fahrrädern mit Elektroantrieb innerhalb von nur drei Jahren weltweit einen Marktanteil von etwa einem Drittel erarbeitet.
Elektrofahrzeuge sind heute keine Visionen mehr. Sie sehen nicht nur aus wie normale Fahrräder oder Autos. Sie fahren auch so – wenn nicht sogar besser. Viele vertraute Segmente können sind bedienen. Das kleine Stadtauto kann genauso elektrisch fahren, wie der Familien-Van oder der Transporter.
Bis diese Fortbewegungsmittel das Straßenbild dominieren, wird noch einige Zeit ins Land ziehen. Gerade beim Elektroauto sind die Kosten für die Batterien immer noch zu hoch. Die Reichweite der Fahrzeuge zu gering. Das mag zunächst ein Hemmschuh sein, doch mit rapiden Fortschritten bei der Fertigung von Batterien wird ihr Preis bald auf 400 Dollar pro Kilowattstunde sinken. Dann wird das Elektroauto sehr attraktiv.
Die Elektromobilität wird kommen – entweder aus Deutschland oder nach Deutschland.
Entweder schafft es Deutschland beim Herzstück des Elektroautos, der Batterie und dem Antriebsstrang, sich technologisch an die Spitze zu setzen, oder wir müssen um unseren Status als die Automobilnation bangen. Unabhängig davon, wer das Rennen am Ende macht – und das ist die heute wichtigste Nachricht für Sie: Infineon ist nicht nur Marktführer bei der Automobilelektronik, sondern bei so ziemlich jedem Elektroauto-Projekt außerhalb Japans dabei.
Abschließend möchte ich auf die dritte Säule unseres Erfolges eingehen: auf die Sicherheit. Und hier meine ich nicht nur die Gefahrenabwehr im konventionellen Sinne, sondern auch die wachsende Bedeutung von Schutzmechanismen im Internet. Auf der Sicherheitskonferenz Anfang Februar hier in München sagte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Bedrohungen der virtuellen Kriegsführung, sogenannte Cyberspace-Attacken, nicht weniger gefährlich sind als klassische militärische Angriffe. Plötzlich ist das Thema IT-Sicherheit das Top-Thema auf der politischen Agenda.
Die hohe Priorität ist durchaus begründet. In dem Maße, wie das Datenaufkommen wächst, wächst das Bedürfnis nach Datenschutz. Das gilt für Privatpersonen genauso wie für Unternehmen. Für einige Firmen ist ein sicheres Internet nichts weniger als die Existenzgrundlage. Damit wird die Sicherheit im Internet zu einem wesentlichen Standortvorteil. Der Staat wird in Zukunft nicht nur für die Rechtssicherheit sorgen müssen. Vermutlich gehört die Internetsicherheit auch bald zu seinen hoheitlichen Aufgaben. Erste Signale in diese Richtung gibt es bereits. Bundesinnenminister de Maizière plant zum Schutz vor Cyber-Angriffen ein nationales Cyber-Abwehrzentrum.
Mehr Sicherheit geht einher mit einem wachsenden Markt für Infineon. Wir nehmen mit unseren Sicherheitslösungen der modernen Kommunikation nicht nur ein Stück weit die Unsicherheit. Wir sorgen auch und vor allem für mehr Berechenbarkeit und Verlässlichkeit im bewussten oder unbewussten digitalen Austausch.
Ich hoffe Sie können alle den Ausweis sehen, den ich gerade hochhalte. Es ist der neue deutsche Personalausweis mit Chip und Sicherheitstechnologie "Integrity Guard" von Infineon. Durchschnittlich ist der Ausweis zehn Jahre gültig. Das ist theoretisch eine lange Zeit, bis Hacker einen Weg zu den sensiblen Daten finden können. Wir haben eine Methode gefunden, den Inhalt im Ausweischip doppelt zu schützen. Wir verschlüsseln nicht nur Daten, sondern auch die Rechenvorgänge. Auf dem Chip befindet sich keine einzige unverschlüsselte Information, nicht im Speicher und nicht auf den Datenpfaden. Damit ist ein bisher nicht gekanntes Sicherheitsniveau erreicht. Infineon ist für diese Spitzentechnologie für den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft nominiert worden.
Meine sehr verehrten Aktionärinnen und Aktionäre, Infineon ist ein attraktives Unternehmen mit der richtigen Strategie für die Zukunft. Ich hoffe, ich konnte Sie davon überzeugen. Unsere Bilanz ist gesund. Die Kosten sind im Griff. Unsere Geschäfte laufen profitabel im Takt der konjunkturellen Zyklen unserer Kunden.
Die Erde wird bald zehn Milliarden Menschen tragen. Sie wollen alle in Wohlstand leben. Der Energiehunger wird zunehmen. Der Wunsch nach individueller Freiheit, nach mehr Mobilität wächst. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlichen Schutzräumen in einem immer dichteren, digitalen, weltweiten Netzwerk.
Dieses sind in erster Linie technische Herausforderungen. Hierfür liefert Infineon die Innovationsbausteine, die DNA.
Unsere Welt im Jahr 2050 könnte folgendermaßen aussehen: Autos fahren alle mit Ökostrom. Schnellzüge verbinden die großen Städte miteinander – auch in China, Indien und Brasilien. Wir verfügen über ausreichend saubere Energie. Und trotz Allgegenwärtigkeit ist das Internet sicher.
Diese Zukunft ist keine Träumerei. Diese Welt ist machbar. Eine aktuelle WWF-Studie zeigt es uns. Dies setzt aber voraus, dass wir hart arbeiten, dass alle Länder an einem Strang ziehen. Infineon jedenfalls wird seinen Beitrag leisten. Aus Verantwortung für die Gesellschaft, aus Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und aus Verantwortung gegenüber Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre. Wir werden aus Potenzialen weiter Wert schaffen. Das verspreche ich Ihnen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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