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Infineon Technologies AG

Investor Presentation Jul 1, 2002

222_rns_2002-07-01_b51b5c60-ef24-402a-9693-0a64744f7381.pdf

Investor Presentation

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■ Ausgabe 3 ■ Juli 2002

investor newsletter

im fokus

2–3 ■ Der kleidsame Computer

trends & themen

  • 4–5 Gemeinsames Unternehmen von Infineon, Agere und Motorola
    • High-Tech meets High Speed
    • Personalien
    • Unabhängiger vom Speichermarkt: Infineon kauft Mikroelektroniksparte von Ericsson
    • AMD, DuPont und Infineon bauen Maskenzentrum

entwicklung & produkte

  • 6–9 Nano-Forscher erzielen technischen Durchbruch
    • Wachstumsmarkt Bluetooth: das Ende des Kabelsalats
    • Hongkong: Personalausweis mit Infineon Chip
    • Sicherheit auf Tellern
    • Chips für Karten: Infineon bleibt Weltmarktführer
    • Mit Infineon Chips zum Ein-Liter-Auto

zahlen & fakten

10–11 ■ Verbesserte Ergebnisse in schwierigem Marktumfeld

ausblick

12 ■ Verhaltener Optimismus bis Ende 2002 ■ Aktienentwicklung

DER KLEIDSAME COMPUTER

Frisch gewaschen und gebügelt: Bei intelligenter Kleidung wird die Elektronik eingewebt.

Die Technik der Zukunft ist tragbar – und das im doppelten Wortsinn. Denn beispielsweise Audio- und Telekommunikationsgeräte sind inzwischen so klein, dass sie nicht mehr nur in den Manteltaschen verschwinden, sondern künftig auch direkt in den Mantelstoff verwoben, also integriert in der Kleidung getragen werden können. Infineon hat jetzt erstmals eine Jacke mit einem winzigen Audio-Modul vorgestellt, das in der Kleidung weder auffällt noch einschränkt und dem auch Waschen und Bügeln nichts anhaben kann. Es kann beispielsweise als MP3- Player dienen, als Gerät zur Texterkennung oder als Musiksynthesizer. Das Audio-Modul ist nur drei Millimeter dick, bei Seitenlängen von jeweils 2,5 Zentimetern.

Klimaanlage in der Windjacke

Wer eine solche Jacke trägt, kann Mikrofone und Kopfhörer ebenso daran anstöpseln wie Speicher, Tastaturen, Displays, Sensoren und Aktoren. Auch Sender können eingewebt werden oder GPS-Satellitenempfänger. Herausnehmbar sind nur die Batterien und Speicherkarten, damit neue Musiktitel oder Software aufgespielt werden können. Zig Varianten also allein für diese eine Anwendung – und doch ist diese Soundjacke nur ein erstes Beispiel, ein winziger Ausschnitt dessen, was technologisch machbar ist. So könnte Jeans-Bekleidung via GPS die Eltern darüber auf dem Laufenden halten, wo sich ihre Sprösslinge gerade aufhalten, Funktionskleidung alarmiert bei Unfällen den Notdienst, Windjacken verfügen über eine integrierte Klimaanlage, elektronische Etiketten verhindern den Waschstart, wenn der Wollpullover im falschen Waschgang landet, das Abendkleid hat eine eingebaute Massagefunktion, der Jogginganzug misst Puls und Schrittfrequenz und erstellt ganze Trainingspläne – und so weiter und so fort.

80 Prozent wollen High-Tech-Kleidung

All das mag zunächst wie futuristische Fantasie anmuten. Und ganz sicher wird nicht alles, was möglich ist, auch sinnvoll sein. Niemand weiß, welche der heute existierenden Prototypen sich am Ende am Markt durchsetzen werden. Und doch: Mikroelektronik zum Anziehen ist ein interessanter Zukunftsmarkt. Mehr als 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland, so hat eine Umfrage des Bekleidungsphysiologischen Instituts Hohenstein ergeben, würden sich darauf einlassen. In etwa zehn Jahren könnte es Massenanwendungen geben. Wenn es so weit ist, muss die Kleidung mit rund zehn Euro Mehrkosten nicht unbedingt viel teurer als herkömmliche sein.

Sensoren schlagen Alarm

Ein baldiger Durchbruch ist im medizinischen Sektor denkbar, der einen interessanten Markt darstellt: Zum einen reagiert der medizinisch-sportliche Bereich weniger preissensitiv als der Konsumgütermarkt. Zum anderen steigt mit einer tendenziell alternden Bevölkerung auch die Nachfrage nach Pflege im weitesten Sinne. Beispielsweise nach "Personal Health Monitoring", der personenbezogenen Überwachung der Gesundheit, bei der unsichtbare Sensoren Puls, Temperatur oder andere Körperfunktionen messen. Die Patienten müssten davon gar nichts bemerken, während ihre Lebensqualität stiege. Ebenso könnte ein Sensor bei Risikopatienten den Notarzt alarmieren, wenn das Herz Probleme macht. Gleiches könnten Sensoren leisten, die bei Stürzen reagieren. Und in die Säuglingskleidung integriert, könnten Sensoren helfen, den gefürchteten plötzlichen Kindstod zu verhindern. Auf der Intensivstation könnten Schlafanzüge die Körperfunktionen überwachen, ohne dass man die Patienten dafür verkabeln müsste.

Eingekapselt alltagstauglich

Für die Techniker indes bestand die größte Herausforderung darin, die Textilien mit der Elektronik zu verbinden, denn während die Stoffstrukturen sich im Millimeterbereich bewegen, sind die elektronischen Leiterbahnen nur mikrometerklein. Mit der Audiojacke haben Infineon Techniker das Problem gelöst: Das Chipmodul wird innerhalb einer hermetisch verschlossenen Kapsel fest mit hauchdünnen, silberummantelten Kupferdrähten verbunden, die, in den Jackenstoff verwoben, Signale und Daten transportieren. Und damit wird das intelligente Kleidungsstück wirklich alltagstauglich. Der Strom für die intelligente Kleidung kommt bisher noch von Batteriemodulen. Bisher, denn derzeit wird auch an integrierten Thermogeneratoren geforscht, die aus dem Temperaturunterschied zwischen Kleidung und Körper Strom erzeugen sollen. Infineon hat bereits einen Generator auf Siliziumbasis entwickelt, der medizinischen Sensoren ausreichend Strom liefern würde.

Computer zum Anziehen

Die Geräte selbst zum Kleidungsstück werden zu lassen – das erscheint als logischer Schritt in einer technologischen Entwicklungskette, die zu einer immer stärkeren Miniaturisierung von Geräten führt. Für Infineon entstehen dadurch auch gänzlich neue Partnerschaften: Für die Soundjacke kooperiert der Chip-Hersteller mit der Deutschen Meisterschule für Mode in München. Computer zum Anziehen müssen eben nicht nur tragbar, sondern auch kleidsam sein.

Keyboard im Ärmel, Lautsprecher im Kragen und obendrein noch chic: Zunächst zeigen Prototypen, was intelligente Kleidung alles kann.

HIGH-TECH MEETS HIGH SPEED

I nfineon gratuliert seinem Technologie-Partner Audi und den Fahrern zu den sensationellen ersten drei Plätzen beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Sowohl als Technologie-Partner als auch im Sportsponsoring unterstützt Infineon das Audi Sport Team Joest im Rahmen seines Motorsport-Engagements. Drei Infineon Audi R8 Sportwagen mit jeweils drei Fahrern traten das Rennen am 17. und 18. Juni an, die in Ingolstadt und Neckarsulm entwickelt worden waren, und belegten die drei ersten Plätze. In den Motoren, die 610 PS stark sind, arbeiten Mikro-Controller und Hochleistungs-Schalter von Infineon sowohl für das Motor-Management als auch für die Betätigung des Getriebes. Sie verarbeiten die Eingangssignale verschiedener Sensoren, zeichnen Motordaten und Fahrwerksdaten auf oder steuern Zündung und Einspritzung. Und die Erfahrungen mit den Extrembelastungen aus solchen Rennen dienen bei Infineon natürlich der Entwicklung von Bauelementen für Autos der Serienproduktion; z. B. regulieren Hochleistungsschalter, Einspritzventile, Zündspulen oder Anwendungen im Hochstrombereich, den Anlasser.

@ Infos: http://www.audi.de

robert lefort (41)

hat im Juni die Verantwortung für das Nordamerika-Geschäft von Infineon übernommen. LeFort begann seine Laufbahn bei der Infineon Technologies North America Corp. im Jahr 2000, wo er zuletzt Leiter der dortigen Automobil- und Industrieelektronik-Sparte war. Bis zu seinem Wechsel zu Infineon war er in führender Position bei Delphi tätig, einem führenden Anbieter von Automobil- und Elektroniksystemen.

thomas seifert (38)

hat im Mai die Verantwortung für den Geschäftsbereich Drahtgebundene Kommunikation bei Infineon Technologies übernommen, wo er bereits seit 2000 das operative Geschäft geführt hat. Zuvor war Seifert tätig als Finanzchef und später als Werksleiter der Infineon Chip-Fabrik in Richmond/Virginia, USA.

GEMEINSAMES UNTER-NEHMEN VON INFINEON, AGERE UND MOTOROLA

I nfineon gründet mit Agere Systems und Motorola das Gemeinschaftsunternehmen StarCore LLC, das digitale Signalprozessor (DSP)-Technologie für Mobiltelefone, Geräte der Unterhaltungselektronik und Kommunikationssysteme entwickeln und vermarkten soll. Wenn die Kartellbehörden dem zustimmen, nimmt das Unternehmen mit Hauptsitz in Austin/Texas, USA und einer Niederlassung in Tel Aviv, Israel im Spätsommer dieses Jahres seine Arbeit auf. Leitkunden werden zunächst Agere, Infineon und Motorola sein. StarCore wird seine Produkte jedoch allen Halbleiter- und Kommunikationssystemherstellern weltweit anbieten.

Die DSP-Technologie übernimmt zahlreiche elektronische Funktionen wie Sprachkomprimierung und Spracherkennung, Komprimierung digitaler Musik- und Videodaten und andere Anwendungen der Breitbanddatenübertragung, die wesentlich für die Mobilfunktechnik und viele andere Wachstumssegmente der Halbleiterindustrie sind.

Das Marktforschungsunternehmen Forward Concepts geht aufgrund dieser breiten Anwendungspalette im Bereich DSP von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 27 Prozent bis zum Jahr 2006 aus. StarCore bündelt die Ressourcen von Ageres und Motorolas gemeinsamem Entwicklungszentrum und Infineons CARMEL-Design- und Lizenzierungs-Geschäft. Alle drei Unternehmen werden StarCore für neue Chip-Designs lizenzieren.

@ Infos: http://www.starcore-dsp.com

UNABHÄNGIGER VOM SPEICHERMARKT: INFINEON KAUFT MIKROELEKTRONIKSPARTE VON ERICSSON

I nfineon will den Großteil der Chip-Sparte des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson übernehmen. Sollten die Kartellbehörden dem zustimmen, kann Infineon noch in diesem Sommer sein Angebotsspektrum bei Bluetooth Lösungen, für Hochfrequenz-Komponenten in Mobiltelefonen und für Mobilfunk-Infrastruktur weiter ausbauen. Eine strategisch bedeutsame Entscheidung für beide Seiten: Während Ericsson unter der derzeit schwachen Nachfrage nach Telefon-Infrastruktur leidet und sich weiter auf seine Kernbereiche konzentrieren will, arbeitet Infineon daran, noch unabhängiger vom volatilen Speicherchip-Geschäft zu werden und insbesondere die Kommunikationssegmente weiter auszubauen. Infineon gewinnt mit der Transaktion nicht nur im Markt sehr gut eingeführte Produkte, sondern auch den Ericsson Konzern sowie das Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmen SonyEricsson als strategische Kunden. Ferner baut Infineon damit seine Marktanteile bei Bluetooth auf über 30 Prozent aus. Der Kaufpreis von 400 Millionen Euro soll in Infineon Aktien bezahlt werden. Dafür werden rund 700 Mitarbeiter überwiegend aus Entwicklungs- und Marketingbereichen, Produktionsprozesse sowie Forschung- und Entwicklungseinrichtungen übernommen. Etwa 600 Mitarbeiter der Mikroelektronik-Sparte in zwei Stockholmer Werken verbleiben bei dem schwedischen Ausrüster.

Ericsson und Infineon kooperieren in der mobilen Kommunikation (v.l.n.r.): Dr. Ulrich Schumacher, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies; Kurt Hellström, Präsident und CEO von Ericsson.

Entwicklungszyklen verkürzen: Für ein neues Werk zur Entwicklung von Fotomasken, das derzeit in Dresden errichtet wird, hat sich Infineon mit AMD und DuPont zusammengetan.

AMD, DUPONT UND INFINEON BAUEN MASKENZENTRUM

Der Mikroprozessor-Hersteller Advanced Micro Devices AMD, DuPont Photomasks als ein führender Anbieter von Micro-Imaging-Technologien und Infineon Technologies errichten in Dresden ein gemeinsames Zentrum zur Entwicklung und Produktion von Belichtungsmasken für die Chip-Produktion. Damit wollen wir gemeinsam unsere führenden Positionen im weltweiten Wettbewerb um die nächsten Halbleitergenerationen weiter ausbauen. Um Siliziumscheiben (Wafer) mit Chipstrukturen zu belichten, bedarf es lithographischer Masken. In Dresden sollen die Masken der nächsten Generationen entwickelt und in Musterstückzahlen hergestellt werden. Mit der Advanced Mask Technology Center GmbH & Co. KG (AMTC) wurde ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, an dem die Kooperationspartner zu je einem Drittel beteiligt sind. Die Grundsteinlegung für das Maskenzentrum, das in unmittelbarer Nähe zu den Dresdner Werken von Infineon und AMD bis Anfang 2003 errichtet wird, war am 4. Juni. AMTC geht davon aus, dass dort rund 170 Mitarbeiter beschäftigt werden. Mit dieser strategischen Neuausrichtung kann Infineon künftig die Entwicklungszyklen bei den selbst benötigten Belichtungsmasken verkürzen und dabei auch die Kosten weiter reduzieren.

@ Infos: http://www.amtc-dresden.de

NANO-FORSCHER ERZIELEN TECHNISCHEN DURCHBRUCH

I nfineon ist auf dem Weg zur Produktion eines möglichen Nachfolgers für Silizium als Basismaterial für die Chip-Herstellung einen entscheidenden Schritt weiter. Erstmals ist es unseren Forschern gelungen, so genannte Carbon-Nanotubes – winzige Röhren auf Basis des chemischen Elements Kohlenstoff – an vordefinierten Stellen auf Wafern mit 150 Millimetern Durchmesser wachsen zu lassen. Mit einem in der Mikroelektronik weit verbreiteten Verfahren ist es möglich, in naher Zukunft die interessanten Eigenschaften der Nanoröhren in

Temperaturen, die allerdings durch die bemerkenswerte Wärmeleitfähigkeit der Carbon-Nanotubes in den Griff zu bekommen sind. Besonders für die Produktion moderner Hochleistungs-Prozessoren ist das eine sehr interessante Aussicht, da derzeit die Kühlmechanismen für Computer-Prozessoren mit hohen Gigahertz-Taktungen immer aufwändiger werden. Infineon rechnet damit, dass Carbon-Nanotubes frühestens 2005 erstmals in Chip-Entwicklungen zum Einsatz kommen. Vor allem komplexe Logikbausteine,

bestehende Fertigungsprozesse einzubinden und für die Entwicklung verbesserter Integrierter Schaltkreise zu nutzen. Carbon-Nanotubes verfügen über eine extrem hohe Stromleitfähigkeit und ertragen Stromdichten, bei denen Kupfer schmelzen würde. Darüber hinaus fließt der Strom durch die Nanoröhren fast ohne Reibung – eine aufwändige Abführung von überschüssiger Hitze ist damit nicht notwendig. Lediglich an den Kontaktstellen zu anderen Materialien entwickeln sich erhöhte

Mikro-Controller und Halbleiter für den Telekommunikations-Bereich kommen für die neue Technologie in Frage. Der nächste logische Schritt wäre dann, Kupfer-Leiterbahnen auf normalen Chips durch die leitungsfähigen Kohlenstoff-Röhren zu ersetzen, was sich vor allem in wesentlich höheren Taktraten und Leistungsdaten widerspiegeln wird. Langfristig könnten die Nanotubes das verhältnismäßig teure Silizium als Substrat in der Halbleitertechnik ablösen.

Durchbruch beim gezielten Wachstum von Nanotubes: In 10 bis 15 Jahren sollen die ersten Chips auf den Markt kommen, deren Grundlage winzige Röhren aus Kohlenstoffatomen sind.

WACHSTUMSMARKT BLUETOOTH: DAS ENDE DES KABELSALATS

Das Mobiltelefon sagt's dem Computer, und der richtet es dem Drucker aus – und zwar ganz ohne Kabel. Hinter der Bluetooth Produktfamilie von Infineon steckt nicht weniger als das Ende des Datenkabelsalats, wie er sich heute hinter den meisten Schreibtischen findet. Die schnelle drahtlose Datenübertragung über kurze Entfernungen zählt in der Branche zu den Wachstumsmärkten schlechthin. Infineon erhielt als erstes Halbleiterunternehmen die Zertifizierung für eine komplette Bluetooth Lösung und hat damit die weltweite Technologieführerschaft inne. Erste Bausteine namens BlueMoon I finden sich inzwischen in Geräten von Marktführern wie Sony und Nokia. Das System besteht aus zwei Chips – einem universellen Basisband-Controller und einem hochintegrierten Hochfrequenz-Transceiver, die den drahtlosen Kurzstreckenfunk ermöglichen. BlueMoon I wird für Mobiltelefone und seit kurzem auch für zwei neue Sony Camcorder verwendet. Weitere BlueMoonfähige Produkte sollen in Kürze folgen.

Im Juni stellte Infineon zudem auf dem Bluetooth Congress in Amsterdam seinen BlueMoon Universal-Chip vor, eine neue, besonders kleine, leistungsfähige und energiesparende Bluetooth Ein-Chip-Lösung. Universal ist das System, da es über zahlreiche Standardschnittstellen verfügt wie USB, PCM (SSI), UART und Codec. Ab 2003 soll der Chip in hohen Stückzahlen produziert werden.

Bereits für 2002 wird erwartet, dass sich der Markt für Bluetooth Systeme im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht. Allein zur Jahresmitte hat Infineon über sieben Millionen Bluetooth Chips ausgeliefert. @ Infos: http://www.bluetooth.com/

Starke Winzlinge: Bluetooth Chips ermöglichen die schnelle drahtlose Datenübertragung und lassen auf eine interessante Marktentwicklung hoffen.

HONGKONG: PERSONALAUSWEIS MIT INFINEON CHIP

Nahezu allen Bürgern Hongkongs wird in Zukunft ein Infineon Chip zum ständigen Begleiter: Ab 2003 werden in der chinesischen Stadt neue, elektronische Personalausweise ausgegeben, zu denen neben Namen und Passbild auch ein Mikro-Controller-Chip von Infineon gehören wird. Gespeichert sind darauf neben Namen, Geburtsdatum und Ausweisnummer auch die charakteristischen Merkmale der Fingerabdrücke einer Person. Dadurch lässt sich der Chipkarten-Ausweis, der auf den Namen SMARTICS (Smart Identity Card System) getauft wurde, eindeutig einer Person zuordnen. Modernste Sicherheitsfunktionen von Infineon werden die Daten dabei zuverlässig schützen. Pflicht ist der Personalausweis in Hongkong für rund 6,8 Millionen Bürger, die älter als elf Jahre sind.

SICHERHEIT AUF TELLERN

Der Sonntagsbraten könnte in Zukunft genauestens Auskunft über seine Herkunft geben – mit dem elektronischen Tierpass. Nur so groß wie ein Sandkorn ist der Halbleiterchip von Infineon, der in den Ohrmarken beispielsweise von Rindern und Schweinen Platz findet. Herkunftsort und Geburtstag lassen sich darin ebenso abspeichern wie etwa Abstammung oder Impfungen. Die Neuentwicklung, die seit Februar an rund 200 Tieren getestet wird, nutzt in erster Linie dem Verbraucher. Denn der gesamte Lebenslauf des Tieres wird bis zur Schlachtung fälschungssicher erfasst; verändern kann die verschlüsselten Daten nur der berechtigte, staatlich bestellte Tierarzt. Der Chip verfügt über eine Antenne, über die die Daten abgerufen werden können, wenn die Tiere eine spezielle Schleuse durchlaufen. Mit etwa zwei DIN-A4- Seiten Text kann rund 40-mal mehr als mit vergleichbaren Produkten gespeichert werden. Das Projekt wurde vom Bundesland Schleswig-Holstein initiiert, dem größten deutschen Tiererzeugerland. Neben Infineon sind an dem Projekt auch die Bundesdruckerei sowie die Unternehmen Siemens und Orga Kartensysteme beteiligt.

Identität im Ohr: Der

Wussten Sie schon, dass ... ... etwa jede zweite der rund zwei Milliarden bis Ende 2001 ausgegebenen Chipkarten mit einem Sicherheits-Chip von Infineon bestückt wurde und damit theoretisch jeder dritte Erdbewohner einen Chip von Infineon nutzt?

CHIPS FÜR KARTEN: INFINEON BLEIBT WELTMARKTFÜHRER

I nfineon ist das vierte Jahr in Folge Weltmarktführer bei Chips für Kartenanwendungen. Laut einer Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest enthalten 51 Prozent der im Jahr 2001 ausgelieferten Chipkarten einen Chip von Infineon, das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2000. Nach Umsatz beträgt der Infineon Marktanteil 38 Prozent von rund 1,17 Milliarden US-Dollar. Beispielsweise kommt jeder dritte Chip auf den derzeit etwa 750 Millionen SIM-Karten, die weltweit in Mobiltelefonen stecken, von Infineon. Auch 65 Prozent der rund 1,5 Milliarden Telefonkarten, die auf der ganzen Welt verkauft werden, sind mit Chips von Infineon bestückt. Daneben ist Infineon Hauptzulieferer für die Versichertenkarten der Krankenkassen in Deutschland: 175 Millionen der 200 Millionen seit 1993 ausgelieferten Chips für Versichertenkarten stammen von Infineon.

Mit einer weiteren Stärkung der Marktposition wird vor allem im Bereich der Bankenkarten und Chipkarten für Ausweise gerechnet. Zuletzt konnte Infineon hier eine Liefervereinbarung mit MasterCard International treffen: Partner- und Mitgliedsbanken von MasterCard können nun Sicherheits-Chips von Infineon auf den von ihnen ausgegebenen Kredit- und Bankenkarten einsetzen.

MIT INFINEON CHIPS ZUM EIN-LITER-AUTO

I nfineon arbeitet derzeit mit Automobilherstellern an einer neuen Generation von Chips für Motor- und Getriebesteuerungen. Mit innovativen Konzepten sollen die Mikro-Controller dafür sorgen, dass sich in den nächsten vier Jahren zum einen die Leistung von Getriebe- und Motorensteuerungen verzehnfacht, und dass zum anderen immer weniger Kraftstoff verbraucht wird und damit weniger Schadstoffe ausgestoßen werden. Die Software, die auf den neuen Chips der AUDO-NG-Familie installiert ist, wird heutige Hardware-Komponenten größtenteils ersetzen können. Die Gesamtkosten anspruchsvoller Motormanagement-Systeme verringern sich dadurch drastisch, und damit muss das Ein-Liter-Auto kein unbezahlbarer Traum bleiben. Infineon ist im Jahr 2001 mit einem Marktanteil von 14,7 Prozent die Nummer eins auf dem europäischen Chipmarkt für Automobilanwendungen. Weltweit, so ergab eine Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens

Strategy Analytics weiter, belegt Infineon mit acht Prozent den zweiten Rang. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um über 16 Prozent in einem Markt, der um zwei Prozent zurückging. Die Chips verfügen über Taktraten von bis zu 400 MHz und bringen Speicherkapazitäten von bis zu zwei Megabyte.

(Fast) jedes Auto fährt mit Infineon Chip

Nach Angaben des Weltverbandes der Automobilhersteller OICA werden weltweit jährlich rund 55 Millionen Automobile hergestellt. Im Durchschnitt steuern bereits etwa 100 Chips verschiedenste Funktionen in Fahrzeugen: Neben der Motor- und Getriebesteuerung finden sich Infineon Chips in Airbags, ABS und Stabilitätskontrolle (ESP), in elektrischen Fensterhebern, Licht- und Klimaanlagen sowie in Kommunikations- und Navigationssystemen.

Intelligenz für Motor und Getriebe

Mit modernen Motormanagement-Systemen wird die komplette Antriebseinheit in Fahrzeugen gesteuert und geregelt. Infineons hoch integrierte Chips sind entscheidend für die Umsetzung zukunftsweisender Antriebs- und Getriebekonzepte. Diese sind für höhere Motorenleistung, besseren Fahrkomfort, geringeren Treibstoffverbrauch sowie eine Reduzierung des Schadstoffausstoßes erforderlich. Intelligente Systeme mit Infineon Chips messen und variieren laufend sämtliche Parameter für einen optimalen Motorbetrieb. Für ein verbessertes Verhalten des Antriebs ist eine sehr exakte Regelung und damit eine hohe Rechenleistung erforderlich.

Autos verbrauchen immer weniger Sprit – vor allem auch dank verbesserter Fahrzeugelektronik. Anspruchsvolle Motor- und Getriebe-Managementsysteme sorgen dafür, dass das Ein-Liter-Auto kein Traum bleiben muss.

VERBESSERTE ERGEBNISSE IN SCHWIERIGEM MARKTUMFELD

Quartalszahlen von Infineon: Nachfragezuwachs in allen Geschäftsbereichen/ Kostensenkungsprogramm greift

I nfineon profitiert nun von den seit einem Jahr konsequent umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen und konnte trotz der allgemeinen Marktschwäche ihren Quartalsverlust deutlich verringern. Im vom 1. April bis 30. Juni dauernden dritten Quartal des Geschäftsjahres 2002 lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bei minus 107 Millionen Euro gegenüber einem Verlust in Höhe von 178 Millionen Euro im Vorquartal und 598 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahresquartal. Reduziert wurde auch der Nettoverlust, und zwar auf 76 Millionen Euro nach 108 Millionen Euro im Vorquartal und 371 Millionen Euro im Vorjahr. Der Verlust pro Aktie verringerte sich im dritten Quartal auf minus 0,11 Euro, nach minus 0,16 Euro im zweiten Quartal und minus 0,59 Euro im dritten Quartal 2001.

Dagegen wurde der Quartalsumsatz auf 1,4 Milliarden Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von einem Prozent gegenüber dem Vorquartal und zehn Prozent gegenüber 2001. Dabei konnten in allen Geschäftsbereichen Marktanteile hinzugewonnen werden. Zudem greift zugunsten besserer Ergebnisse das ehrgeizige Kostensenkungsprogramm Impact, das im laufenden Geschäftsjahr bereits zu Cash-Einsparungen von über 1,5 Milliarden Euro geführt hat.

"Wir haben in den vergangenen Monaten unsere Kostenstruktur weiter optimiert und unsere Kundenbasis sowie die strategischen Partnerschaften bei Technologieentwicklung, System-Know-how und Fertigung wesentlich erweitert. Damit sind wir gut positioniert, um unsere Ergebnisse nachhaltig zu verbessern und die Marktanteile in unseren Kernsegmenten weiter zu erhöhen", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Schumacher.

Neben Impact wirkten sich auf der Ergebnisseite in erster Linie die höhere Nachfrage nach Sicherheits-Controllern in der mobilen Kommunikation und im Bankensektor sowie nach Breitband-Zugangsprodukten positiv aus. Auch der Markt für Leistungselektronik im Automobil- und Industriebereich ist stabil geblieben. Nach dem Rückgang im April und Mai haben sich zudem die Preise für Speicherchips wieder etwas erholt, so dass sich hier die Verluste gegenüber dem Vorquartal um knapp 40 Prozent verringerten. Die Gewinnschwelle erreichte Infineon im Bereich Mobile Kommunikation, der mit zwei Millionen Euro erstmals seit vier Quartalen wieder ein positives EBIT erzielte.

Infineon verfügte Ende Juni über eine starke Brutto-Cash-Position von 1,9 Milliarden Euro und erzielte im Berichtszeitraum einen positiven operativen Cash-Flow von 293 Millionen Euro. Vor allem durch den hohen Preisdruck bei Speicherprodukten sank die Bruttomarge im abgelaufenen Quartal auf 18 Prozent, gegenüber 21 Prozent im Vorquartal.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) betrugen 237 Millionen Euro oder 17 Prozent vom Gesamtumsatz, gegenüber 264 Millionen Euro oder 19 Prozent im Vorquartal – ein Rückgang, der durch das Kostensenkungsprogramm mit verstärkter strategische Fokussierung von F&E-Projekten zustande kommt. Dank Impact sanken auch die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten auf 151 Millionen Euro oder 11 Prozent vom Umsatz, gegenüber 165 Millionen Euro oder 12 Prozent im Vorquartal.

Außerhalb Europas wurden 56 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet, gegenüber 55 Prozent im Vorquartal. Zum 30. Juni 2002 beschäftigte Infineon weltweit rund 29.600 Mitarbeiter, davon etwa 5.100 in Forschung und Entwicklung.

Segment-Umsatzerlöse in Mio. Euro für das Quartal zum 30.06.02

Regionale Umsatzverteilung in Prozent für das Quartal zum 30.06.02

| im fokus | trends & themen | entwicklung & produkte | zahlen & fakten | ausblick | 11

ausgewählte daten der

quartals-kapitalflussrechnung 3 Monate zum
31.03.02 30.06.02
in Mio. Euro
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit –389 –541
Mittelabfluss/-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit –120 293
Abschreibungen 347 332

Umsatz und Ergebnis trotz weiterhin schwierigen Marktumfelds durch erhöhte Marktanteile verbessert, Nettoverlust durch weitere Kostensenkungen auf 76 Mio. Euro reduziert, starke Brutto-Cash-Position von 1,9 Mrd. Euro und positiver operativer Cash-Flow von 293 Mio. Euro.

Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche

Der Geschäftsbereich Drahtgebundene Kommunikation verbesserte seinen Umsatz im dritten Quartal um sieben Prozent auf 103 Millionen Euro, vor allem durch den Verkauf von Breitband-Zugangsprodukten und die gestiegene Nachfrage nach Komponenten für Glasfaseranwendungen. In erster Linie aufgrund der Kostenreduzierungen verbesserte sich der EBIT-Verlust auf minus 49 Millionen Euro.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Mobile Kommunikation stieg im dritten

ausgewählte daten der quartals
konzern-gewinn-und-verlustrechnung 3 Monate zum
31.03.02 30.06.02
in Mio. Euro
Umsatzerlöse 1.385 1.404
Umsatzkosten –1.088 –1.145
Bruttoergebnis vom Umsatz –297 259
Forschungs- und Enwicklungskosten –264 –237
Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten –165 –151
Betriebsergebnis –119 –127
Konzernfehlbetrag –108 –76
Konzernfehlbetrag je Aktie –0,16 –0,11
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) –178 –107

ausgewählte konzern-bilanzdaten zum

30.09.01 30.06.02

in Mio. Euro
Zahlungsmittel 757 1.136
Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristigen
Verbindlichkeiten exklusive Zahlungsmittel –85 621
Bilanzsumme 9.743 10.635
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten sowie kurzfristig fällige
Bestandteile langfristiger Finanzverbindlichkeiten 119 111
Langfristige Finanzverbindlichkeiten ohne kurzfristig fällige
Bestandteile 249 1.712
Summe Eigenkapital 6.900 6.366

Quartal gegenüber dem Vorquartal um ein Prozent auf 211 Millionen Euro, vor allem durch die weiterhin konstante Nachfrage nach Mobiltelefonen. Das EBIT-Ergebnis erreichte mit zwei Millionen Euro den positiven Bereich. Auch hier wirken vor allem die Kostensenkungen; zudem wurde der Produktmix weiter optimiert.

Der Geschäftsbereich Sicherheits- & Chipkarten-ICs erreichte im dritten Quartal einen Umsatz von 120 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorquartal, vor allem durch den verstärkten Absatz von Sicherheits-Controllern für die mobile Kommunikation und Anwendungen im Bankensektor. Das EBIT hat sich auf minus 4 Millionen Euro verbessert. Hier greift vor allem das gestiegene Umsatzvolumen bei Sicherheits-Controllern, aber auch weitere Kostensenkungen zeigen Wirkung.

Um drei Prozent auf 308 Millionen Euro stieg der Umsatz des Geschäftsbereichs Automobil- und Industrieelektronik – und das sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Stärker nachgefragt wird vor allem Leistungselektronik für den Automobil- und Industriesektor, immer mehr jedoch auch Hauptplatinen für PCs. Der EBIT-Gewinn erhöhte sich auf 30 Millionen Euro. Auch hier greifen Kostensenkungsmaßnahmen, zudem werden Produktionskapazitäten besser ausgelastet.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Speicherprodukte verringerte sich – inklusive der Realisierung zurückgestellter Lizenzeinnahmen – im dritten Quartal um sieben Prozent auf 545 Millionen Euro, was vor allem den beträchtlichen Preisrückgang gegenüber dem zweiten Quartal reflektiert. Die Kostensenkungen reduzierten den EBIT-Verlust auf 17 Millionen Euro.

VERHALTENER OPTIMISMUS BIS ENDE 2002

Erste Anzeichen lassen zwar eine moderate Nachfragesteigerung in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2002 erwarten, doch eine echte Markterholung ist noch nicht in Sicht. Entsprechend ist damit zu rechnen, dass die Marktbedingungen für die meisten Geschäftsbereiche vorerst schwierig bleiben, vor allem aufgrund des anhaltend starken Preisdrucks. Das Infineon Management geht jedoch davon aus, dass das Unternehmen über ein ausgewogen fokussiertes Produktportfolio und eine entsprechend gute Ausgangslage verfügt.

Im Geschäftsbereich Speicherprodukte erwartet Infineon trotz geringer Sichtweite bei den Aufträgen eine weiter steigende Nachfrage, die zunächst abhängig sein wird von den privaten PC-Käufen zu Beginn des neuen Schuljahres sowie später von den Bestellungen der PC-Hersteller für das Weihnachtsgeschäft. Ein moderates Wachstum

erwartet Infineon auch im Mobilfunkmarkt, hauptsächlich durch die weitere Einführung von GSM/GPRS-Mobiltelefonen. Genauso wird sich voraussichtlich der Markt für Sicherheits- & Chipkarten-ICs weiter erholen, vor allem getragen durch ein kontinuierliches Wachstum in den Bereichen Bankwesen, Identifikation und Unterhaltung. Der Markt für Telekommunikations-Infrastruktur jedoch bleibt weiterhin schwierig. Ein leichtes Wachstum könnte sich allerdings im Marktsegment für Breitband-Zugangslösungen wie ADSL und VDSL einstellen, insbesondere in Asien und Japan. Außerdem geht Infineon weiter davon aus, dass der Geschäftsbereich Automobilelektronik trotz rückläufiger Automobilproduktion von neuen Applikationen wie Telematik und Infotainment sowie höheren Standards in den Bereichen Sicherheit, Karosserie und Komfort profitieren wird.

Hinweis:

Dieses Dokument enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Infineon beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Infineon ist weder geplant noch übernimmt Infineon die Verpflichtung dazu.

infineon kalender

■ 08.11.02 Jahrespressekonferenz
2002,
Veröffentlichung
der vorläufigen Ergeb
nisse für das Geschäfts
jahr 2002
inklusive des
4.
Quartals (bis 30.
Sep. 2002)
■ 20.01.03 Veröffentlichung der
Ergebnisse für das
1.
Quartal (bis 31.
Dezember) des
Geschäftsjahres 2003
■ 21.01.03 Hauptversammlung/
München, Deutsch
land
Messen und Ausstellungen
■ 23.–25.07.02 Automotive Engineering/
Yokohama, Japan
■ 07.08.02 Delphi Customer
Day/Kokomo, USA
■ 15.10.02 Ericsson Vendor
Day/Stockholm,
Schweden
■ 16.–18.10.02 Convergence/Detroit,
USA
■ 16.–19.10.02 World PC Expo/Tokyo,
Japan
■ 27.–31.10.02 PCIM/Chicago, USA
■ 29.–31.10.02 PowerSystem
World/Chicago, USA
■ 30.–31.10.02 IP based SoC Design
2002/Grenoble,
Frankreich
■ 12.–15.11.02 Elektronika/München,
Deutschland

impressum investor newsletter 03/2002 Herausgeber

Infineon Technologies AG Investor Relations und Finanzkommunikation Postfach 80 09 49 81609 München Tel.: +49 89 234-26655 Fax: +49 89 234-718484 E-Mail: [email protected] www.infineon.com/boerse Redaktion Katja Bürkle, Verena Raab, Achim Schneider (verantwortlich) Gestaltung

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