Interim / Quarterly Report • May 10, 2019
Interim / Quarterly Report
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Ergebnis je Aktie, Segmentergebnis-Marge sowie Bruttomarge | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Ausgewählte Daten der Ertragslage | ||||
| Umsatzerlöse | 1.983 | 1.836 | 3.953 | 3.611 |
| Bruttomarge | 37,8% | 37,1% | 38,7% | 36,8% |
| Segmentergebnis | 332 | 314 | 691 | 597 |
| Segmentergebnis-Marge | 16,7% | 17,1% | 17,5% | 16,5% |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 236 | 200 | 472 | 395 |
| Investitionen1 | 349 | 263 | 757 | 556 |
| Abschreibungen | 233 | 211 | 463 | 416 |
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten | 249 | 457 | 503 | 663 |
| Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -18 | - | -18 | -1 |
| Konzernüberschuss | 231 | 457 | 485 | 662 |
| Ergebnis je Aktie (in Euro), zurechenbar auf Aktionäre der Infineon Technologies AG - unverwässert | 0,20 | 0,40 | 0,43 | 0,59 |
| Ergebnis je Aktie (in Euro), zurechenbar auf Aktionäre der Infineon Technologies AG - verwässert | 0,20 | 0,40 | 0,43 | 0,58 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in Euro) - verwässert | 0,24 | 0,26 | 0,48 | 0,46 |
| Ausgewählte Daten der Finanzlage | ||||
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | 215 | 310 | 524 | 468 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | 65 | -127 | -130 | -394 |
| Darin: Auszahlungen (-)/Einzahlungen (+) für Finanzinvestments, Saldo | 417 | -151 | 752 | -125 |
| Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | -305 | -209 | -323 | -222 |
| Free-Cash-Flow aus fortgeführten Aktivitäten2 | -137 | 334 | -358 | 199 |
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| Zum | ||
|---|---|---|
| € in Millionen, außer Mitarbeiterzahlen | 31. März 2019 | 30. September 2018 |
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| Ausgewählte Daten der Vermögenslage | ||
| Summe Aktiva | 11.093 | 10.879 |
| Summe Eigenkapital | 6.664 | 6.446 |
| Eigenkapitalquote | 60,1% | 59,3% |
| Brutto-Cash-Position3 | 1.882 | 2.543 |
| Gesamte Finanzverbindlichkeiten | 1.549 | 1.532 |
| Netto-Cash-Position3 | 333 | 1.011 |
| Marktkapitalisierung4 | 20.008 | 22.134 |
| Mitarbeiter5 | 41.449 | 40.098 |
1 Investitionen: Summe aus Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, einschließlich aktivierter Forschungs- und Entwicklungskosten.
2 Der Free-Cash-Flow ist definiert als Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten und Mittelzufluss/ -abfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten, bereinigt um Zahlungsströme aus dem Kauf und Verkauf von Finanzinvestments.
3 Die Brutto-Cash-Position ist definiert als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zuzüglich Finanzinvestments.Die Netto-Cash-Position ist definiert als Brutto-Cash-Position verringert um kurzfristige und langfristige Finanzverbindlichkeiten.
4 Die Berechnung erfolgt auf Basis ungerundeter Werte. Die Aktien in Eigenbesitz wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt.
5 Der Begriff Mitarbeiter wird im vorliegenden Halbjahresfinanzbericht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen verwendet.
Geschäftsentwicklung von Infineon im abgelaufenen Halbjahr:
| ― | Trotz eines herausfordernden Marktumfeldes Anstieg der Umsatzerlöse und des Segmentergebnisses |
| ― | Konzernüberschuss und Ergebnis je Aktie gegenüber Vorjahresvergleichszeitraum gesunken - im Wesentlichen durch den im Vorjahresvergleichszeitraum enthaltenen Gewinn aus der Veräußerung des größten Teils des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten an Cree, Inc. |
| ― | Bereinigtes Ergebnis je Aktie gegenüber Vorjahresvergleichszeitraum um 2 Cent auf €0,48 gestiegen |
| ― | Der Ausblick für den Umsatz und das Segmentergebnis für das Geschäftsjahr 2019 gemäß der Ad-hoc-Mitteilung vom 27. März 2019 wird bestätigt |
"Dank seines robusten Geschäftsmodells hat sich Infineon im zweiten Quartal in einem deutlich abkühlenden Markt gut behauptet", sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon. "Der Boom ist erst einmal vorbei, die Nachfragedynamik hat sich abgeschwächt. Darauf haben wir Ende März mit der Anpassung unserer Jahresprognose reagiert und uns auf geringeres Wachstum eingestellt. Gleichzeitig haben wir konsequent Maßnahmen ergriffen, um den Zyklus erfolgreich zu managen und Kosten zu senken. An strategischen Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Infineon halten wir fest. Denn die langfristigen Aussichten in unseren wichtigen Zielmärkten wie Elektromobilität, automatisiertes Fahren, erneuerbare Energien, Rechenzentren und mobile Kommunikation sind hervorragend."
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 1 Prozent auf €1.983 Millionen nach zuvor €1.970 Millionen. In den Segmenten Automotive und Digital Security Solutions stieg der Umsatz, während er im Segment Industrial Power Control minimal und im Segment Power Management & Multimarket etwas deutlicher zurückging.
Im Vergleich mit dem zweiten Quartal des Vorjahres stiegen die Umsätze in den Bereichen Automotive, Industrial Power Control sowie Power Management & Multimarket an, während der Umsatz im Segment Digital Security Solutions auf dem Niveau des Vorjahres lag.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 875 | 811 | 1.721 | 1.582 |
| Anteil am Gesamtumsatz | 44% | 44% | 43% | 44% |
| Segmentergebnis | 112 | 116 | 228 | 219 |
| Anteil am Segmentergebnis von Infineon | 34% | 37% | 33% | 37% |
| Segmentergebnis-Marge | 12,8% | 14,3% | 13,2% | 13,8% |
Im Segment Automotive stieg der Umsatz von €846 Millionen im Vorquartal auf €875 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019. Der Grund für den Anstieg waren eine bessere Nachfrage in den Bereichen elektrische Antriebe und Fahrerassistenzsysteme. Das Segmentergebnis erreichte im abgelaufenen Quartal €112 Millionen nach €117 Millionen im Vorquartal. Die Segmentergebnis-Marge belief sich im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 12,8 Prozent nach 13,8 Prozent im Vorquartal.
Der Umsatz im Segment Automotive stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 8 Prozent auf €875 Millionen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 hatte der Umsatz €811 Millionen betragen. Das Segmentergebnis im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erreichte €112 Millionen nach €116 Millionen im zweiten Quartal des Vorjahres. Die Segmentergebnis-Marge belief sich auf 12,8 Prozent nach 14,3 Prozent in dem Vorjahresquartal.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 347 | 317 | 699 | 614 |
| Anteil am Gesamtumsatz | 18% | 17% | 18% | 17% |
| Segmentergebnis | 67 | 62 | 137 | 111 |
| Anteil am Segmentergebnis von Infineon | 20% | 20% | 20% | 19% |
| Segmentergebnis-Marge | 19,3% | 19,6% | 19,6% | 18,1% |
Der Umsatz im Segment Industrial Power Control betrug im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres €347 Millionen nach €352 Millionen im Vorquartal. Der leichte Umsatzrückgang von 1 Prozent war die Folge niedrigerer Nachfrage in den Bereichen Industrieantriebe, Fotovoltaik und Haushaltsgeräte, während sich die Nachfrage in den Bereichen Züge und Wind positiv entwickelte. Das Segmentergebnis verminderte sich von €69 Millionen im Vorquartal auf €67 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019. Die Segmentergebnis-Marge betrug 19,3 Prozent nach 19,6 Prozent im Vorquartal.
Im Segment Industrial Power Control stieg der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal von €317 Millionen um 9 Prozent auf €347 Millionen. Das Segmentergebnis verbesserte sich von €62 Millionen im Vorjahresquartal auf €67 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019. Die Segmentergebnis-Marge betrug 19,3 Prozent nach 19,6 Prozent im zweiten Quartal des Vorjahres.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 591 | 543 | 1.208 | 1.088 |
| Anteil am Gesamtumsatz | 30% | 30% | 31% | 30% |
| Segmentergebnis | 132 | 108 | 287 | 214 |
| Anteil am Segmentergebnis von Infineon | 40% | 34% | 42% | 36% |
| Segmentergebnis-Marge | 22,3% | 19,9% | 23,8% | 19,7% |
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 betrug der Umsatz im Segment Power Management & Multimarket €591 Millionen nach €617 Millionen im Vorquartal. Der Rückgang von 4 Prozent spiegelt eine schwächere Nachfrage in nahezu allen Produktbereichen wider. Bei einer Vielzahl von Endanwendungen bestehen bei den jeweiligen Komponenten zur Stromversorgung weiterhin hohe Lagerbestände in den Lieferketten. Produkte für mobile Endgeräte mussten einen saisonal bedingten Rückgang hinnehmen. Das Segmentergebnis erreichte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres €132 Millionen nach €155 Millionen im Vorquartal. Die Segmentergebnis-Marge belief sich auf 22,3 Prozent. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019 hatte sie 25,1 Prozent betragen.
Der Umsatz im Segment Power Management & Multimarket stieg um 9 Prozent von €543 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 auf €591 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019. Das Segmentergebnis stieg auf €132 Millionen nach €108 Millionen im Vorjahresquartal. Die Segmentergebnis-Marge verbesserte sich von 19,9 Prozent im Vorjahresquartal auf 22,3 Prozent im abgelaufenen Quartal.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 164 | 164 | 313 | 326 |
| Anteil am Gesamtumsatz | 8% | 9% | 8% | 9% |
| Segmentergebnis | 19 | 27 | 35 | 52 |
| Anteil am Segmentergebnis von Infineon | 6% | 9% | 5% | 9% |
| Segmentergebnis-Marge | 11,6% | 16,5% | 11,2% | 16,0% |
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 verbesserte sich der Umsatz im Segment Digital Security Solutions von €149 Millionen im Vorquartal um 10 Prozent auf €164 Millionen. Der Anstieg war vor allem auf höhere Umsätze im Bereich Bezahlkarten zurückzuführen. Auch im Bereich eSIM für Automotive stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorquartal spürbar an. Das Segmentergebnis stieg von €16 Millionen im Vorquartal auf €19 Millionen im zweiten Quartal. Die Segmentergebnis-Marge erreichte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 11,6 Prozent nach 10,7 Prozent im Vorquartal.
Der Umsatz im Segment Digital Security Solutions blieb im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 mit €164 Millionen unverändert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Das Segmentergebnis ging von €27 Millionen auf €19 Millionen zurück. Die Segmentergebnis-Marge betrug 11,6 Prozent nach 16,5 Prozent im Vorjahresquartal.
Die Infineon-Aktie beendete das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 mit einem Kurs von €17,69 und somit 10 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs von €19,57 zum 30. September 2018.
Für das Geschäftsjahr 2018 hatten Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung am 21. Februar 2019 eine Anhebung der Dividende um 2 Cent beziehungsweise um 8 Prozent auf €0,27 je Aktie vorzuschlagen. Die Aktionäre haben diesem Vorschlag zugestimmt und somit wurde im abgelaufenen Halbjahr ein Betrag von €305 Millionen an die Aktionäre ausbezahlt.
Am letzten Geschäftstag des ersten Halbjahres belief sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien auf 1.137.344.594. Hierin enthalten sind unverändert 6 Millionen Aktien in Eigenbesitz, die nicht dividendenberechtigt sind.
Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im zweiten Halbjahr des Kalenderjahres 2018 deutlich verlangsamt und auch der Wachstumsausblick für das Kalenderjahr 2019 ist schwächer als ursprünglich erwartet. Nach einem Anstieg von 3,1 Prozent im Kalenderjahr 2018 dürfte die Weltwirtschaft nach Meinung der Experten des Internationalen Währungsfonds im Kalenderjahr 2019 lediglich um 2,7 Prozent wachsen (IWF, April 2019). Im Herbst 2018 war für das Kalenderjahr 2019 noch ein Wachstum von 3,1 Prozent erwartet worden. Als Gefahren für die Weltwirtschaft werden unverändert der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie das nach wie vor ungeklärte Brexit-Verfahren genannt. Insgesamt sind die Risiken für die internationale Konjunktur seit dem Herbst 2018 gestiegen.
Die deutliche Abkühlung der Weltkonjunktur hinterlässt auch in der Halbleiterindustrie ihre Spuren. Der für Infineon relevante Welt-Halbleitermarkt ohne Speicher-ICs und Mikroprozessoren soll im Kalenderjahr 2019 verglichen mit dem Kalenderjahr 2018 um 2,6 Prozent schrumpfen, nach einem Plus von 5,7 Prozent im Kalenderjahr 2018 (Marktforschungsunternehmen IHS Markit, März 2019). Damit liegt die aktuelle Prognose deutlich unter der vom Herbst 2018. Damals erwarteten die Experten von IHS Markit für das Kalenderjahr 2019 noch ein Plus von 6,1 Prozent. Dies ist im aktuellen Wachstumsausblick bereits enthalten. Alle Wachstumsangaben beziehen sich auf die in US-Dollar betrachteten Marktgrößen.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum | 31. März | ||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Ergebnis je Aktie | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 1.983 | 1.836 | 3.953 | 3.611 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 749 | 682 | 1.528 | 1.328 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -236 | -200 | -472 | -395 |
| Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten | -212 | -209 | -430 | -414 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, Saldo | 4 | 259 | 6 | 260 |
| Betriebsergebnis | 305 | 532 | 632 | 779 |
| Finanzergebnis (Finanzerträge und -aufwendungen, Saldo) | -9 | -13 | -22 | -26 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | -1 | - | -5 | - |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -46 | -62 | -102 | -90 |
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten | 249 | 457 | 503 | 663 |
| Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -18 | - | -18 | -1 |
| Konzernüberschuss | 231 | 457 | 485 | 662 |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) - unverwässert | 0,20 | 0,40 | 0,43 | 0,59 |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) - verwässert | 0,20 | 0,40 | 0,43 | 0,58 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in Euro) - verwässert | 0,24 | 0,26 | 0,48 | 0,46 |
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 hat sich der Konzernüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum um €177 Millionen oder 27 Prozent auf €485 Millionen verringert. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum konnten die Umsatzerlöse um 9 Prozent und das Bruttoergebnis vom Umsatz um 15 Prozent verbessert werden. Gegenläufig wirkten höhere Betriebskosten sowie insbesondere niedrigere sonstige betriebliche Erträge. Letztere enthielten im Vorjahresvergleichszeitraum einen Gewinn vor Steuern von €268 Millionen aus dem Verkauf des größten Teils des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten an Cree, Inc. Weiterhin sind akquisitionsbedingte Abschreibungen und sonstige Aufwendungen in Höhe von €53 Millionen (Vorjahr: €58 Millionen) im Wesentlichen für International Rectifier (insbesondere Ergebniseffekte aus der Kaufpreisallokation) enthalten.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um €342 Millionen auf €3.953 Millionen (Vorjahr: €3.611 Millionen), wobei Leistungshalbleiter mit €324 Millionen zum Umsatzwachstum beitrugen. Der größte Anteil am gesamten Umsatzanstieg entfiel mit 41 Prozent oder €139 Millionen auf Automotive, gefolgt von Power Management & Multimarket mit 35 Prozent oder €120 Millionen und Industrial Power Control mit 25 Prozent oder €85 Millionen. Digital Security Solutions verzeichnete aufgrund der schwierigen Marktlage einen Umsatzrückgang von 4 Prozent oder €13 Millionen.
Die Entwicklung des US-Dollar wirkte sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 positiv auf die Umsatzerlöse aus. Dabei betrug der durchschnittliche Euro/US-Dollar-Wechselkurs 1,14 gegenüber 1,20 im Vorjahresvergleichszeitraum.
Mit €1.330 Millionen oder 34 Prozent entfiel mehr als ein Drittel der Umsatzerlöse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 auf die Region Greater China (Vorjahresvergleichszeitraum: €1.213 Millionen oder 34 Prozent), gefolgt von der Region Europa, Naher Osten und Afrika mit €1.191 Millionen oder 30 Prozent (Vorjahresvergleichszeitraum: €1.212 Millionen oder 34 Prozent).
Den größten Anteil am Umsatzwachstum im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 hatte mit €120 Millionen oder 35 Prozent die Region Amerika, nachdem dort im Vorjahr gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 mit minus €21 Millionen ein leicht rückläufiger Umsatz zu verzeichnen war.
China wies mit einem Anteil von €1.023 Millionen oder 26 Prozent am weltweiten Infineon-Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 den höchsten Umsatz auf Länderebene auf, gefolgt von Deutschland mit €570 Millionen oder 14 Prozent. In Deutschland war gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ein leichter Umsatzrückgang von 2 Prozent zu verzeichnen.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Europa, Naher Osten, Afrika | 631 | 32% | 636 | 35% | 1.191 | 30% |
| Darin: Deutschland | 302 | 15% | 306 | 17% | 570 | 14% |
| Asien-Pazifik (ohne Japan, Greater China) |
295 | 15% | 270 | 15% | 604 | 15% |
| Greater China | 640 | 32% | 594 | 32% | 1.330 | 34% |
| Darin: China | 494 | 25% | 437 | 24% | 1.023 | 26% |
| Japan | 143 | 7% | 126 | 7% | 293 | 7% |
| Amerika | 274 | 14% | 210 | 11% | 535 | 14% |
| Darin: USA | 227 | 11% | 167 | 9% | 442 | 11% |
| Gesamt | 1.983 | 100% | 1.836 | 100% | 3.953 | 100% |
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| Sechs Monate zum 31. März | ||
|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2018 | |
| --- | --- | --- |
| Europa, Naher Osten, Afrika | 1.212 | 34% |
| Darin: Deutschland | 583 | 16% |
| Asien-Pazifik (ohne Japan, Greater China) |
528 | 14% |
| Greater China | 1.213 | 34% |
| Darin: China | 899 | 25% |
| Japan | 243 | 7% |
| Amerika | 415 | 11% |
| Darin: USA | 331 | 9% |
| Gesamt | 3.611 | 100% |
Das Bruttoergebnis vom Umsatz (Umsatzerlöse abzüglich Umsatzkosten) belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 auf €1.528 Millionen und stieg damit um 15 Prozent gegenüber €1.328 Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018. Damit entwickelte sich das Bruttoergebnis vom Umsatz besser als im Vergleich die Umsatzsteigerung von 9 Prozent.
Die Bruttomarge erhöhte sich demgemäß im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 auf 38,7 Prozent gegenüber 36,8 Prozent im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ist im Wesentlichen auf die Umsatzsteigerung bei Automotive, Industrial Power Control und Power Management & Multimarket zurückzuführen. Gegenläufig wirkten erhöhte Leerstandskosten. Weiterhin werden in den Umsatzkosten Ergebniseffekte aus der Kaufpreisallokation sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von €29 Millionen (insbesondere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, die im Rahmen der Kaufpreisallokation für International Rectifier zu beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden) erfasst.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzkosten | 1.234 | 1.154 | 2.425 | 2.283 |
| Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum | 7% | 6% | ||
| Prozent vom Umsatz | 62,2% | 62,9% | 61,3% | 63,2% |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 749 | 682 | 1.528 | 1.328 |
| Prozent vom Umsatz (Bruttomarge) | 37,8% | 37,1% | 38,7% | 36,8% |
Bei den Betriebskosten (Forschungs- und Entwicklungskosten sowie Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten) gab es im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 einen Anstieg um €93 Millionen oder 11 Prozent auf €902 Millionen (Vorjahreszeitraum: €809 Millionen), insbesondere aufgrund gestiegener Forschungs- und Entwicklungskosten. Im Verhältnis zum Umsatz beliefen sich die Betriebskosten im abgelaufenen Halbjahr auf 22,8 Prozent nach 22,4 Prozent im Vorjahresvergleichszeitraum.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten sind mit €472 Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 im Vergleich zu €395 Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 um €77 Millionen gestiegen. In Prozent vom Umsatz erhöhten sich die Forschungs- und Entwicklungskosten von 10,9 Prozent im Vorjahresvergleichszeitraum auf 11,9 Prozent im abgelaufenen Halbjahr.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 236 | 200 | 472 | 395 |
| Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum | 18% | 19% | ||
| Prozent vom Umsatz | 11,9% | 10,9% | 11,9% | 10,9% |
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 wurden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weiter intensiviert und unter anderem zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Zum 31. März 2019 waren im Bereich Forschung und Entwicklung 7.590 Mitarbeiter beschäftigt (7.161 zum 30. September 2018 beziehungsweise 6.756 zum 31. März 2018).
Die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten beliefen sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 auf 10,9 Prozent vom Umsatz (Vorjahreszeitraum: 11,5 Prozent).
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen, außer Prozentsätze | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten | 212 | 209 | 430 | 414 |
| Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum | 1% | 4% | ||
| Prozent vom Umsatz | 10,7% | 11,4% | 10,9% | 11,5% |
Der Saldo aus Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum von €260 Millionen auf €6 Millionen gesunken, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Veräußerungsgewinn vor Steuern von €268 Millionen aus dem Verkauf des größten Teils des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten an Cree, Inc. enthalten war.
Der verringerte Konzernüberschuss führte zu einem entsprechenden Rückgang des Ergebnisses je Aktie. Beliefen sich das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 auf €0,59 beziehungsweise €0,58, lagen die entsprechenden Werte im abgelaufenen Halbjahr bei jeweils €0,43.
Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS wird sowohl durch Effekte aus der Kaufpreisallokation für Akquisitionen (insbesondere International Rectifier) als auch durch weitere Sondersachverhalte beeinflusst. Um die Vergleichbarkeit der operativen Performance im Zeitablauf zu erhöhen, ermittelt Infineon das bereinigte Ergebnis je Aktie (verwässert) wie folgt:
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen (wenn nicht anders angegeben) | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten, zurechenbar auf Aktionäre der Infineon Technologies AG - verwässert | 249 | 457 | 503 | 663 |
| Zuzüglich/Abzüglich: | ||||
| Wertaufholungen/Wertminderungen (beispielsweise auf den Geschäfts- oder Firmenwert)1 | - | 11 | - | 11 |
| Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen | 3 | 2 | 5 | 7 |
| Akquisitionsbedingte Abschreibungen und sonstige Aufwendungen | 24 | 29 | 53 | 58 |
| Gewinne aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen oder Beteiligungen an Tochtergesellschaften, Saldo2 | - | -268 | - | -267 |
| Sonstige Erträge und Aufwendungen, Saldo | - | 8 | 1 | 9 |
| Steuereffekt auf Bereinigungen | -6 | 61 | -13 | 53 |
| Wertaufholungen beziehungsweise Wertberichtigungen von aktiven latenten Steuern, die aus der jährlich zu aktualisierenden Ertragsprognose resultieren | -2 | -3 | -7 | -11 |
| Bereinigter Konzernüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten, zurechenbar auf Aktionäre der Infineon Technologies AG - verwässert | 268 | 297 | 542 | 523 |
| Gewichtete Anzahl der ausstehenden Aktien (in Millionen) - verwässert | 1.132 | 1.134 | 1.132 | 1.134 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in Euro) - verwässert3 | 0,24 | 0,26 | 0,48 | 0,46 |
1 Ab dem 1. Oktober 2018 werden Wertaufholungen/Wertminderungen auf Vermögenswerte grundsätzlich im Segmentergebnis erfasst (ausgenommen Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert). Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.
2 Ab dem 1. Oktober 2018 ohne Gewinne (Verluste) aus dem Abgang von Vermögenswerten. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.
3 Die Berechnung des bereinigten Ergebnisses je Aktie basiert auf ungerundeten Werten.
Der bereinigte Konzernüberschuss und das bereinigte Ergebnis je Aktie (verwässert) sind kein Ersatz oder keine höherwertigen Kennzahlen, sondern stets als zusätzliche Information zu dem nach IFRS ermittelten Konzernüberschuss beziehungsweise Ergebnis je Aktie (verwässert) aufzufassen.
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| € in Millionen, außer Prozentsätze | 31. März 2019 | 30. September 2018 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Vermögenswerte | 5.193 | 5.423 | -4% |
| Langfristige Vermögenswerte | 5.900 | 5.456 | 8% |
| Summe Vermögenswerte | 11.093 | 10.879 | 2% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.875 | 2.182 | -14% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 2.554 | 2.251 | 13% |
| Summe Verbindlichkeiten | 4.429 | 4.433 | 0% |
| Summe Eigenkapital | 6.664 | 6.446 | 3% |
Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich zum 31. März 2019 um €230 Millionen auf €5.193 Millionen, verglichen mit €5.423 Millionen zum 30. September 2018, im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Brutto-Cash-Position um €661 Millionen (siehe ausführlich "Brutto-Cash-Position und Netto-Cash-Position" im Kapitel "Darstellung der Finanzlage"). Gegenläufig wirkten vor allem der Anstieg der Vorräte um €226 Millionen und die Bilanzierung der Vertragsvermögenswerte im Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 in Höhe von €106 Millionen (siehe Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss unter Nr. 1).
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von €5.456 Millionen zum 30. September 2018 um €444 Millionen auf €5.900 Millionen zum 31. März 2019. Die Investitionen ins Sachanlagevermögen lagen mit €683 Millionen über den Abschreibungen von €388 Millionen. Investiert wurde unter anderem in die Fertigungsstätten in Kulim und Melaka (beide Malaysia), Dresden und Regensburg (beide Deutschland) sowie Villach (Österreich). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte lagen mit €74 Millionen nur leicht unter den Abschreibungen von €75 Millionen. Durch den Erwerb von 100 Prozent der Anteile an der Siltectra GmbH ergab sich des Weiteren eine Erhöhung von Geschäfts- und Firmenwerten und anderen immateriellen Vermögenswerten von €130 Millionen (siehe Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss unter Nr. 3).
Zum 31. März 2019 blieben die Verbindlichkeiten mit €4.429 Millionen nahezu unverändert gegenüber dem 30. September 2018 (€4.433 Millionen). Rückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern gingen um €130 Millionen zurück, hauptsächlich weil die für das Vorjahr getätigten Zahlungen der erfolgsabhängigen Mitarbeitervergütung die Neubildung für den Berichtszeitraum überstiegen. Gegenläufig wirkte vor allem der Anstieg der Bilanzposition Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um €80 Millionen im Wesentlichen bedingt durch einen versicherungsmathematischen Verlust von €74 Millionen im Zusammenhang mit der Bewertung der Pensionsverpflichtung (siehe Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss unter Nr. 2).
Das Eigenkapital ist zum 31. März 2019 um €218 Millionen (3 Prozent) auf €6.664 Millionen gestiegen (30. September 2018: €6.446 Millionen). Ursächlich hierfür waren vor allem der im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 erzielte Konzernüberschuss von €485 Millionen sowie Fremdwährungseffekte von €57 Millionen. Aus der Erstanwendung von IFRS 15 zum 1. Oktober 2018 resultierte eine Erhöhung um €37 Millionen. Gegenläufig wirkten insbesondere die für das Geschäftsjahr 2018 gezahlte Dividende von €305 Millionen sowie im sonstigen Ergebnis erfasste versicherungsmathematische Verluste aus der Bewertung von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von €66 Millionen nach Steuern (siehe Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss unter Nr. 2).
Die Eigenkapitalquote stieg damit zum 31. März 2019 auf 60,1 Prozent (30. September 2018: 59,3 Prozent).
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| Sechs Monate zum 31. März | ||
|---|---|---|
| € in Millionen | 2019 | 2018 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | 524 | 468 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | -130 | -394 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | -323 | -222 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus nicht fortgeführten Aktivitäten | -2 | 3 |
| Zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 69 | -145 |
| Währungsumrechnungseffekte auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 8 | 11 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 77 | -134 |
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 ergab sich ein um €56 Millionen höherer Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten von €524 Millionen. Ausgehend von einem Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern von €1.088 Millionen wirkten zahlungswirksame Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Vorräte, der Rückstellungen sowie der sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit gesamt €463 Millionen reduzierend auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Darüber hinaus beliefen sich die Zahlungen für Ertragsteuern und Zinsen in Summe auf €107 Millionen.
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten hatte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 €468 Millionen betragen. Ausgehend von einem Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Abschreibungen, Zinsen, Ertragsteuern und dem Gewinn aus dem Verkauf des größten Teils des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten an Cree, Inc. von €926 Millionen, wirkten vor allem zahlungswirksame Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Vorräte, der Rückstellungen sowie der sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit gesamt €366 Millionen reduzierend auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 auf €130 Millionen. Davon entfielen auf Investitionen in Sachanlagen €683 Millionen sowie €74 Millionen auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte. Ebenfalls reduzierend wirkte der Nettoabfluss aus der Akquisition von 100 Prozent der Anteile an der Siltectra GmbH mit €123 Millionen. Gegenläufig wirkten im Saldo €752 Millionen aus Einzahlungen aus dem Verkauf von Finanzinvestments.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 auf €394 Millionen. Davon entfielen auf Investitionen in Sachanlagen €479 Millionen, €77 Millionen auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte sowie im Saldo €125 Millionen auf Auszahlungen aus dem Kauf von Finanzinvestments. Gegenläufig wirkte der Mittelzufluss aus dem Verkauf des größten Teils des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten an Cree, Inc. von €321 Millionen.
Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten war im Wesentlichen durch die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2018 von €305 Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 geprägt und lag im Saldo bei €323 Millionen (Vorjahreszeitraum: €222 Millionen).
Infineon berichtet die Kennzahl Free-Cash-Flow, definiert als Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit und Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit, jeweils aus fortgeführten Aktivitäten, bereinigt um Zahlungsströme aus dem Kauf und Verkauf von Finanzinvestments. Der Free-Cash-Flow dient als zusätzliche Kenngröße, da Infineon einen Teil der Liquidität in Form von Finanzinvestments hält. Das bedeutet nicht, dass der so ermittelte Free-Cash-Flow für sonstige Ausgaben verwendet werden kann, da Dividenden, Schuldendienstverpflichtungen oder andere feste Auszahlungen noch nicht abgezogen sind. Der Free-Cash-Flow ist kein Ersatz oder höherwertige Kennzahl, sondern stets als zusätzliche Information zum Cash-Flow gemäß Konzern-Kapitalflussrechnung, zu anderen Liquiditätskennzahlen sowie sonstigen gemäß IFRS ermittelten Kennzahlen aufzufassen. Der Free-Cash-Flow beinhaltet nur Werte aus fortgeführten Aktivitäten und wird wie folgt aus der Konzern-Kapitalflussrechnung hergeleitet:
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| Sechs Monate zum 31. März | ||
|---|---|---|
| € in Millionen | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | 524 | 468 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | -130 | -394 |
| Auszahlungen (+)/Einzahlungen (-) für Finanzinvestments, Saldo | -752 | 125 |
| Free-Cash-Flow | -358 | 199 |
Der Free-Cash-Flow aus fortgeführten Aktivitäten lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 bei minus €358 Millionen. Investitionen in Sachanlagen sowie immaterielle und sonstige Vermögenswerte von gesamt €757 Millionen sowie der Erwerb von 100 Prozent der Anteile an der Siltectra GmbH mit €123 Millionen überstiegen den Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten von €524 Millionen.
Die folgende Tabelle stellt die Brutto-Cash-Position und Netto-Cash-Position sowie die Finanzverbindlichkeiten dar. Da Infineon einen Teil der liquiden Mittel in Form von Finanzinvestments hält, die unter IFRS nicht als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente klassifiziert sind, berichtet Infineon die Brutto- und die Netto-Cash-Position, um Investoren die Liquiditätslage besser zu erläutern. Die Brutto- und die Netto-Cash-Position werden wie folgt aus der Konzern-Bilanz hergeleitet:
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| € in Millionen | 31. März 2019 | 30. September 2018 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 809 | 732 |
| Finanzinvestments | 1.073 | 1.811 |
| Brutto-Cash-Position | 1.882 | 2.543 |
| Abzüglich: | ||
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten sowie kurzfristig fällige Bestandteile langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 28 | 25 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 1.521 | 1.507 |
| Gesamte Finanzverbindlichkeiten | 1.549 | 1.532 |
| Netto-Cash-Position | 333 | 1.011 |
Die Brutto-Cash-Position, die sich aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Finanzinvestments zusammensetzt, betrug zum 31. März 2019 €1.882 Millionen und war um €661 Millionen niedriger verglichen mit €2.543 Millionen zum 30. September 2018. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen der negative Free-Cash-Flow von €358 Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 und die Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von €305 Millionen. Entsprechend verringerte sich die Netto-Cash-Position, definiert als Brutto-Cash-Position abzüglich kurzfristiger und langfristiger Finanzverbindlichkeiten, zum 31. März 2019 um €678 Millionen auf €333 Millionen (30. September 2018: €1.011 Millionen).
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 stieg die Anzahl der Mitarbeiter auf 41.449 zum 31. März 2019 an. Die folgende Übersicht zeigt die Zusammensetzung unserer Belegschaft nach Regionen zu den jeweiligen Stichtagen:
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| Zum | |||
|---|---|---|---|
| 31. März 2019 | 30. September 2018 | Veränderung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Regionen: | |||
| Europa | 18.341 | 17.411 | 5% |
| Darin: Deutschland | 11.868 | 11.328 | 5% |
| Asien-Pazifik (ohne Japan, Greater China) | 16.823 | 16.494 | 2% |
| Greater China | 2.097 | 2.085 | 1% |
| Darin: China | 1.934 | 1.928 | 0% |
| Japan | 204 | 194 | 5% |
| Amerika | 3.984 | 3.914 | 2% |
| Darin: USA | 2.006 | 1.976 | 2% |
| Gesamt | 41.449 | 40.098 | 3% |
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2019 erwartet das Unternehmen bei einem angenommenen EUR/USD-Wechselkurs von 1,15 einen Umsatzanstieg von 1 Prozent mit einer Spanne von plus oder minus 2 Prozentpunkten. In der Mitte der Umsatzspanne wird die Segmentergebnis-Marge etwa 15 Prozent betragen.
Im Geschäftsjahr 2019 erwartet Infineon einen Umsatz in Höhe von €8,0 Milliarden, plus oder minus 2 Prozent. Im Vorjahr hatte der Umsatz €7,6 Milliarden betragen, der Umsatzanstieg wird also mit etwas über 5 Prozent prognostiziert. Bei der Prognose wird ein künftiger EUR/USD-Wechselkurs von 1,15 unterstellt. Für die Segmente Automotive und Industrial Power Control wird erwartet, dass das Umsatzwachstum über dem Konzerndurchschnitt liegen wird. Beim Segment Power Management & Multimarket sollte der Umsatz leicht geringer als im Konzerndurchschnitt steigen. Für das Segment Digital Security Solutions wird von einem Umsatzrückgang um einen mittleren einstelligen Prozentsatz gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Die Segmentergebnis-Marge wird in der Mitte der Umsatzprognose voraussichtlich 16 Prozent betragen.
Im Geschäftsjahr 2019 wird nunmehr ein Free-Cash-Flow von neutral bis minus €150 Millionen erwartet. Für den RoCE wird, verglichen mit 20,5% zum 30. September 2018, ein deutlicher Rückgang prognostiziert.
Für das Geschäftsjahr 2019 sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten in Höhe von circa €1,5 Milliarden geplant. Darin enthalten ist der Bau des Reinraums für die neue 300-Millimeter-Fertigung in Villach. Die Abschreibungen sollten sich auf etwa €1 Milliarde belaufen, wovon rund €90 Millionen auf Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Erwerb von International Rectifier, entfallen.
Im Rahmen der unternehmerischen Aktivitäten und angesichts der internationalen Aufstellung und des breiten Produktportfolios eröffnen sich für Infineon einerseits viele Chancen, andererseits ist das Unternehmen zahlreichen Risiken ausgesetzt. Zur frühzeitigen Identifizierung und erfolgreichen Steuerung relevanter Risiken und Chancen setzt Infineon verschiedene aufeinander abgestimmte Risikomanagement- und Kontrollsysteme ein. Das Risikomanagement bei Infineon ist eng mit der Unternehmensplanung verknüpft und integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse im Konzern und unterstützt so die nachhaltige Sicherung unseres künftigen Unternehmenserfolgs.
Bestimmte Risiken, die wesentliche nachteilige Auswirkungen auf Infineons Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, bestimmte Chancen sowie das Rahmenkonzept des Risikomanagementsystems sind im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 (Seite 76 bis 86) dargestellt.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 hat Infineon keine wesentlichen Änderungen identifiziert, die über die Risiken und Chancen hinausgehen, die im Geschäftsbericht 2018 und im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2019 unter Nr. 9 dargestellt sind.
Weitere Risiken, die Infineon derzeit nicht bekannt sind oder die gegenwärtig als unwesentlich eingeschätzt werden, könnten Infineons Geschäftsaktivitäten ebenfalls beeinträchtigen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind Infineon derzeit nicht bekannt.
für die drei und sechs Monate zum 31. März 2019 und 2018
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| Anhang | Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | Nr. | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 12 | 1.983 | 1.836 | 3.953 | 3.611 |
| Umsatzkosten | -1.234 | -1.154 | -2.425 | -2.283 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 749 | 682 | 1.528 | 1.328 | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -236 | -200 | -472 | -395 | |
| Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten | -212 | -209 | -430 | -414 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 12 | 280 | 23 | 285 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -8 | -21 | -17 | -25 | |
| Betriebsergebnis | 305 | 532 | 632 | 779 | |
| Finanzerträge | 6 | 3 | 11 | 6 | |
| Finanzaufwendungen | -15 | -16 | -33 | -32 | |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | -1 | - | -5 | - | |
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 295 | 519 | 605 | 753 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 4 | -46 | -62 | -102 | -90 |
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten | 249 | 457 | 503 | 663 | |
| Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 5 | -18 | - | -18 | -1 |
| Konzernüberschuss | 231 | 457 | 485 | 662 | |
| Ergebnis je Aktie (in Euro), zurechenbar auf Aktionäre der Infineon | |||||
| Technologies AG - unverwässert:1 | |||||
| Ergebnis je Aktie (in Euro) aus fortgeführten Aktivitäten -unverwässert | 0,22 | 0,40 | 0,45 | 0,59 | |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) aus nicht fortgeführten Aktivitäten -unverwässert | -0,02 | - | -0,02 | - | |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) - unverwässert | 0,20 | 0,40 | 0,43 | 0,59 | |
| Ergebnis je Aktie (in Euro), zurechenbar auf Aktionäre der Infineon Technologies AG - verwässert:1 | |||||
| Ergebnis je Aktie (in Euro) aus fortgeführten Aktivitäten -verwässert | 0,22 | 0,40 | 0,45 | 0,58 | |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) aus nicht fortgeführten Aktivitäten -verwässert | -0,02 | - | -0,02 | - | |
| Ergebnis je Aktie (in Euro) - verwässert | 0,20 | 0,40 | 0,43 | 0,58 |
1 Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf ungerundeten Werten.
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| Anhang | Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | Nr. | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernüberschuss | 231 | 457 | 485 | 662 | |
| Versicherungsmathematische Gewinne (Verluste) aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | 2 | -66 | -2 | -66 | -2 |
| Summe der Positionen, die zukünftig nicht in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | -66 | -2 | -66 | -2 | |
| Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen | 43 | -27 | 57 | -40 | |
| Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von Sicherungsgeschäften | 1 | - | 3 | - | |
| Summe der Positionen, die zukünftig in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | 44 | -27 | 60 | -40 | |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -22 | -29 | -6 | -42 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 209 | 428 | 479 | 620 | |
| Davon entfallen auf: | |||||
| Aktionäre der Infineon Technologies AG | 209 | 428 | 479 | 620 |
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| € in Millionen | Anhang Nr. | 31. März 2019 | 31. März 2018 | 30. September 20181 |
|---|---|---|---|---|
| AKTIVA: | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 809 | 726 | 732 | |
| Finanzinvestments | 1.073 | 1.712 | 1.811 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 891 | 859 | 971 | |
| Vorräte | 1.706 | 1.305 | 1.480 | |
| Ertragsteuerforderungen | 63 | 6 | 52 | |
| Vertragsvermögenswerte | 106 | - | - | |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 533 | 336 | 366 | |
| Zur Veräußerung stehende Vermögenswerte | 12 | 29 | 11 | |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 5.193 | 4.973 | 5.423 | |
| Sachanlagen | 3.304 | 2.788 | 3.038 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert und andere immaterielle | 1.758 | 1.520 | 1.596 | |
| Vermögenswerte | ||||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 37 | 38 | 37 | |
| Aktive latente Steuern | 639 | 636 | 648 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 162 | 116 | 137 | |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 5.900 | 5.098 | 5.456 | |
| Summe Aktiva | 11.093 | 10.071 | 10.879 | |
| PASSIVA: | ||||
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten sowie kurzfristig fällige Bestandteile langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 6 | 28 | 320 | 25 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.128 | 957 | 1.181 | |
| Rückstellungen | 7 | 311 | 314 | 590 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 140 | 125 | 117 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 268 | 181 | 269 | |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.875 | 1.897 | 2.182 | |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 6 | 1.521 | 1.469 | 1.507 |
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2 | 632 | 509 | 552 |
| Passive latente Steuern | 12 | 16 | 9 | |
| Langfristige Rückstellungen | 7 | 243 | 67 | 46 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 146 | 134 | 137 | |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 2.554 | 2.195 | 2.251 | |
| Summe Verbindlichkeiten | 4.429 | 4.092 | 4.433 | |
| Eigenkapital: | 8 | |||
| Grundkapital | 2.275 | 2.273 | 2.274 | |
| Zusätzlich eingezahltes Kapital (Kapitalrücklage) | 4.187 | 4.496 | 4.486 | |
| Gewinnrücklage/Verlustvortrag | 123 | -744 | -333 | |
| Andere Rücklagen | 116 | -9 | 56 | |
| Eigene Aktien | -37 | -37 | -37 | |
| Eigenkapital der Aktionäre der Infineon Technologies AG | 6.664 | 5.979 | 6.446 | |
| Summe Passiva | 11.093 | 10.071 | 10.879 |
1 Entsprechend den von uns gewählten Übergangsmethoden gemäß IFRS 15 und IFRS 9 erfolg t keine Anpassung der Vorperioden an die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
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| Anhang | Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | Nr. | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernüberschuss | 231 | 457 | 485 | 662 | |
| Zuzüglich: Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 5 | 18 | 18 | 1 | |
| Anpassungen zur Überleitung des Konzern-überschusses | |||||
| auf Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit: | |||||
| Planmäßige Abschreibungen | 233 | 211 | 463 | 416 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 4 | 46 | 62 | 102 | 90 |
| Zinsergebnis | 10 | 13 | 20 | 25 | |
| Verluste (Gewinne) aus dem Abgang von Sachanlagen | -1 | 1 | -1 | 1 | |
| Gewinn aus dem Verkauf des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten | -268 | -268 | |||
| Dividende von Gemeinschaftsunternehmen | - | - | - | 6 | |
| Wertminderungen | - | 11 | - | 11 | |
| Sonstiges nicht zahlungswirksames Ergebnis | -6 | 5 | -3 | 8 | |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -36 | -63 | 74 | -11 | |
| Veränderung der Vorräte | -107 | -46 | -250 | -91 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -65 | 11 | -69 | -61 | |
| Veränderung der Rückstellungen | 56 | 61 | -106 | -97 | |
| Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -117 | -97 | -112 | -106 | |
| Erhaltene Zinsen | 4 | 2 | 10 | 6 | |
| Gezahlte Zinsen | -8 | -8 | -28 | -26 | |
| Gezahlte Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -43 | -42 | -79 | -98 | |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | 215 | 310 | 524 | 468 | |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus nicht fortgeführten Aktivitäten | -2 | -2 | -2 | 3 | |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 213 | 308 | 522 | 471 | |
| Auszahlungen für Finanzinvestments | -285 | -881 | -752 | -1.378 | |
| Einzahlungen aus Finanzinvestments | 702 | 730 | 1.504 | 1.253 | |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Geschäftsaktivitäten und Anteilen an Tochtergesellschaften, abzüglich abgegangener Zahlungsmittel | - | 321 | - | 321 | |
| Investitionen in nahestehende Unternehmen | -5 | -10 | -5 | -10 | |
| Akquisitionen von Geschäftseinheiten, abzüglich übernommener Zahlungsmittel | 3 | - | -24 | -123 | -24 |
| Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte | -35 | -40 | -74 | -77 | |
| Auszahlungen für Sachanlagen | -314 | -223 | | -683 | -479 | |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und sonstigen Vermögenswerten | 2 | - | 3 | - | |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | 65 | -127 | -130 | -394 | |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus nicht fortgeführten Aktivitäten | - | - | - | - | |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit | 65 | -127 | -130 | -394 | |
| Veränderung der Finanzforderungen und -verbindlichkeiten von nahestehenden Unternehmen | -1 | - | -13 | - | |
| Erhöhung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | - | - | 1 | - | |
| Rückzahlungen langfristiger Finanzverbindlichkeiten | - | -2 | -8 | -15 | |
| Veränderung der als Sicherheitsleistungen hinterlegten liquiden Mittel | - | 75 | - | 74 | |
| Einzahlungen aus Ausgabe von Aktien | 1 | 1 | 2 | 2 | |
| Dividendenzahlungen | -305 | -283 | -305 | -283 | |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten | -305 | -209 | -323 | -222 | |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit aus nicht fortgeführten Aktivitäten | - | - | - | - | |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -305 | -209 | -323 | -222 | |
| Zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -27 | -28 | 69 | -145 | |
| Währungsumrechnungseffekte auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9 | 9 | 8 | 11 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenanfang | 827 | 745 | 732 | 860 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende | 809 | 726 | 809 | 726 |
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| € in Millionen, außer Anzahl von Aktien | Anhang Nr. | Ausgegebene Stückaktien | Andere Rücklagen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Betrag | Zusätzlich eingezahltes Kapital (Kapitalrücklage) | Gewinnrücklage/ Verlustvortrag | Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzern-Bilanz zum 1. Oktober 2017 | 8 | 1.136.200.929 | 2.272 | 4.774 | -1.404 | 32 |
| Konzernüberschuss | - | - | - | 662 | - | |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | -2 | -40 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | - | - | - | 660 | -40 | |
| Dividenden | - | - | -283 | - | - | |
| Ausgabe von auf den Namen lautenden Stückaktien: | ||||||
| Ausübung von Aktienoptionen | 247.330 | 1 | 1 | - | - | |
| Aktienbasierte Vergütungen | - | - | 4 | - | - | |
| Konzern-Bilanz zum 31. März 2018 | 1.136.448.259 | 2.273 | 4.496 | -744 | -8 | |
| Konzern-Bilanz zum 30. September 2018 | 8 | 1.136.995.834 | 2.274 | 4.486 | -333 | 59 |
| Effekte aus Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 | 1 | 37 | ||||
| Konzern-Bilanz zum 1. Oktober 2018 | 1.136.995.834 | 2.274 | 4.486 | -296 | 59 | |
| Konzernüberschuss | - | - | - | 485 | - | |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | -66 | 57 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | - | - | - | 419 | 57 | |
| Dividenden | - | - | -305 | - | - | |
| Ausgabe von auf den Namen lautenden Stückaktien: | ||||||
| Ausübung von Aktienoptionen | 348.760 | 1 | 2 | - | - | |
| Aktienbasierte Vergütungen | - | - | 4 | - | - | |
| Konzern-Bilanz zum 31. März 2019 | 1.137.344.594 | 2.275 | 4.187 | 123 | 116 |
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| € in Millionen, außer Anzahl von Aktien | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|
| Sicherungsgeschäfte | Eigene Aktien | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Infineon Technologies AG | |
| --- | --- | --- | --- |
| Konzern-Bilanz zum 1. Oktober 2017 | -1 | -37 | 5.636 |
| Konzernüberschuss | - | - | 662 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | -42 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | - | - | 620 |
| Dividenden | - | - | -283 |
| Ausgabe von auf den Namen lautenden Stückaktien: | |||
| Ausübung von Aktienoptionen | - | - | 2 |
| Aktienbasierte Vergütungen | - | - | 4 |
| Konzern-Bilanz zum 31. März 2018 | -1 | -37 | 5.979 |
| Konzern-Bilanz zum 30. September 2018 | -3 | -37 | 6.446 |
| Effekte aus Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 | 37 | ||
| Konzern-Bilanz zum 1. Oktober 2018 | -3 | -37 | 6.483 |
| Konzernüberschuss | - | - | 485 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 3 | - | -6 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 3 | - | 479 |
| Dividenden | - | - | -305 |
| Ausgabe von auf den Namen lautenden Stückaktien: | |||
| Ausübung von Aktienoptionen | - | - | 3 |
| Aktienbasierte Vergütungen | - | - | 4 |
| Konzern-Bilanz zum 31. März 2019 | - | -37 | 6.664 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Infineon-Gruppe ("Infineon" oder "Infineon-Konzern"), bestehend aus der Infineon Technologies AG (nachfolgend auch "die Gesellschaft") und deren Tochtergesellschaften, für die drei und sechs Monate zum 31. März 2019 und 2018 wurde gemäß den vom International Accounting Standards Board ("IASB") erlassenen International Financial Reporting Standards ("IFRS") aufgestellt, soweit diese von der Europäischen Union ("EU") übernommen worden sind. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Entsprechend wurden bestimmte Informationen und Anhangangaben, die üblicherweise in Konzernabschlüssen enthalten sind, gekürzt oder weggelassen. Obwohl die hierin abgebildete Konzern-Bilanz zum 30. September 2018 aus dem geprüften Konzernabschluss abgeleitet wurde, sind nicht alle erforderlichen Anhangangaben der Berichterstattung nach IFRS übernommen worden. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss sollte in Verbindung mit dem geprüften Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2018 gelesen werden. Dieser wurde gemäß IFRS aufgestellt, soweit diese von der EU übernommen worden sind. Die Ertragsteueraufwendungen werden in Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes für das Gesamtjahr ermittelt.
Die angewandten Bilanzierungsgrundsätze für den beiliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss entsprechen den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 angewandten Grundsätzen. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bildet die Anwendung neuer sowie überarbeiteter Standards und Interpretationen, die für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Geschäftsjahre gültig sind. Im Abschnitt "Erstmals angewendete Rechnungslegungsvorschriften" werden die Auswirkungen der Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 im Detail beschrieben. Die Anwendung aller weiteren neuen beziehungsweise überarbeiteten Standards hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Infineon.
Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung. Aus den Ergebnissen der Zwischenberichtsperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses erfordert Schätzungen und Annahmen des Managements. Diese haben Einfluss auf den Ausweis von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die Angabe von Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperioden. Die tatsächlichen Beträge können wesentlich von den Schätzungen des Managements abweichen.
Alle in diesem verkürzten Konzernzwischenabschluss ausgewiesenen Beträge sind in Euro ("€"), außer wenn anders angegeben.
Abweichungen von Betragsangaben untereinander sind aufgrund von Rundungen möglich.
Für den verkürzten Konzernzwischenabschluss wurden die folgenden neuen oder geänderten Standards und Interpretationen des IASB erstmalig angewendet:
IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt die bestehenden Regelungen des IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" und wurde von Infineon zum 1. Oktober 2018 erstmals angewandt. IFRS 9 enthält neue Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten sowie neue Regelungen zu Wertminderungen, wohingegen die für Infineon einschlägigen Vorschriften für finanzielle Verbindlichkeiten weitestgehend aus IAS 39 übernommen wurden. Darüber hinaus erfordert der neue Standard neue umfangreichere Anhangangaben und enthält Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen.
Die Erstanwendung erfolgte durch eine Anpassung des Eröffnungsbilanzwerts im Eigenkapital in Höhe des kumulativen Effekts. Die Vergleichsperiode wird entsprechend den bisherigen Regelungen dargestellt (modifizierte retrospektive Anwendung).
Die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten beruhen auf dem zugrunde liegenden Geschäftsmodell des Portfolios, nach dem der finanzielle Vermögenswert gesteuert wird, sowie der konkreten Ausgestaltung der vertraglich vereinbarten Zahlungsströme. In begrenztem Umfang weist Infineon nunmehr finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert aus, die in der Vergangenheit gemäß IAS 39 zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bilanziert wurden. Eigenkapitalinstrumente werden bei Infineon grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
Die Erfassung von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte richtet sich gemäß IFRS 9 nach den erwarteten Verlusten statt wie bislang unter IAS 39 nach den eingetretenen Verlusten. Infineon wendet das sogenannte vereinfachte Wertminderungsmodell für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie das sogenannte allgemeine Wertminderungsmodell für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und Finanzinvestments an. Die wahrscheinlichkeitsgewichteten Modelle zur Ermittlung zukünftig erwarteter Kreditausfälle sind in die bestehenden Kreditrisikomanagementprozesse integriert.
Die neuen Regelungen zur Anwendung von Hedge-Accounting, welche auf eine bessere Abbildung der Risikomanagementstrategie abzielen, hatten bei Infineon vor allem Änderungen der Dokumentations- und Effektivitätsanforderungen zur Folge. Alle bestehenden Sicherungsbeziehungen erfüllen die Voraussetzungen zum Hedge-Accounting nach IFRS 9 und werden wie bisher fortgeführt. Eine bilanzielle Auswirkung zum Erstanwendungszeitpunkt am 1. Oktober 2018 hat sich somit nicht ergeben.
Die Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten nach IFRS 9 entsprechen im Wesentlichen den bisherigen Vorschriften in IAS 39. Die Erstanwendung von IFRS 9 ergab keine Auswirkungen auf die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten.
Für weitere Ausführungen zu Finanzinstrumenten wird auf den Konzern-Anhang Nr. 11 verwiesen.
IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen" wurde von Infineon zum 1. Oktober 2018 erstmals angewandt. Er ersetzt alle bisherigen Standards und Interpretationen zur Umsatzlegung einschließlich IAS 11, IAS 18, IFRIC 13, IFRIC 15 und IFRIC 18 sowie SIC 31. IFRS 15 legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum hinweg Umsatzerlöse zu erfassen sind. Hierfür gibt der Standard ein prinzipienbasiertes, einheitliches fünfstufiges Modell vor, das auf alle Kategorien von Umsatztransaktionen mit Kunden anzuwenden ist. Im Kern erfolgt die Umsatzlegung bei Kontrollübergang an den Kunden. Die Umsatzerlöse sind mit dem Betrag der Gegenleistung zu bewerten, die das Unternehmen zu erhalten erwartet.
Die Erstanwendung von IFRS 15 erfolgte durch eine Anpassung des Eigenkapital-Eröffnungsbilanzwerts in Höhe des kumulativen Effekts. Die Vergleichsperioden werden entsprechend den bisherigen Regelungen dargestellt (modifizierte retrospektive Anwendung).
Nach IFRS 15 erfolgt für bestimmte Vertragsarten eine zeitraum- anstatt einer bisher zeitpunktbezogenen Umsatzrealisierung. Dies betrifft bei Infineon vorrangig Verkäufe kundenspezifischer Produkte ohne alternativen Nutzen, für die Infineon bereits vor Auslieferung einen Rechtsanspruch auf Zahlung bereits erbrachter Leistungen besitzt. Der Leistungsfortschritt wird im Rahmen der zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung mittels einer inputbasierten Methode bestimmt. Bei Verkäufen an einige Kunden, bei denen Infineon ein Konsignationslager unterhält, hat sich der Zeitpunkt der Umsatzrealisierung von der Entnahme der fertigen Erzeugnisse und Waren durch den Kunden auf den Zeitpunkt der Einlieferung in das Kundenkonsignationslager verschoben. Darüber hinaus ergeben sich für Infineon keine weiteren wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage, was darauf zurückzuführen ist, dass aus den Kundenverträgen bei Infineon üblicherweise lediglich jeweils eine Leistungsverpflichtung resultiert, die entweder über einen Zeitraum oder zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt wird.
Die Erstanwendung von IFRS 15 führte zum 1. Oktober 2018 insbesondere zu einer Erfassung von Vertragsvermögenswerten in Höhe von €89 Millionen und einer Verringerung der Vorräte um €45 Millionen, sodass sich der Verlustvortrag zum 1. Oktober 2018 unter Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuereffekte um €37 Millionen verringerte.
Die nachfolgenden Tabellen stellen die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 15 auf die Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung, die Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die Konzern-Bilanz und die Konzern-Kapitalflussrechnung dar:
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| € in Millionen | wie berichtet | IFRS 15 Anpassungen | Werte ohne IFRS 15 Anpassungen |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 3.953 | 17 | 3.936 |
| Umsatzkosten | -2.425 | -10 | -2.415 |
| Konzernüberschuss | 485 | 7 | 478 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 479 | 7 | 472 |
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| € in Millionen | wie berichtet | IFRS 15 Anpassungen | Werte ohne IFRS 15 Anpassungen |
|---|---|---|---|
| Vorräte | 1.706 | -55 | 1.761 |
| Vertragsvermögenswerte | 106 | 106 | - |
| Aktive latente Steuern | 639 | -6 | 645 |
| Summe Aktiva | 11.093 | 45 | 11.048 |
| Gewinnrücklage | 123 | 45 | 78 |
| Summe Eigenkapital | 6.664 | 45 | 6.619 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für die 6 Monate zum 31. März 2019:
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| € in Millionen | wie berichtet | IFRS 15 Anpassungen | Werte ohne IFRS 15 Anpassungen |
|---|---|---|---|
| Konzernüberschuss | 485 | 7 | 478 |
| Veränderung der Vorräte | -250 | 10 | -260 |
| Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -112 | -17 | -95 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 522 | - | 522 |
Für die Disaggregation der Umsatzerlöse wird auf den Konzern-Anhang Nr. 12 verwiesen.
Infineon befindet sich aktuell im Prozess der Implementierung des neuen Standards IFRS 16 "Leasingverhältnisse".
Hinsichtlich IFRS 16 wurde ein bereichsübergreifendes Projekt gestartet, das sich mit quantitativen und qualitativen Analysen, Befragungen, Vertragsanalysen sowie der prozess- und systemseitigen Implementierung der Neuregelungen des IFRS 16 befasst. Der Konzern analysiert gegenwärtig die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16; belastbare quantitative Ergebnisse liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.
IAS 34 "Zwischenberichterstattung" verlangt bei unerwarteten wesentlichen Veränderungen der Marktbedingungen eine unterjährige Anpassung der Bewertung von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. Als Folge der Zinsentwicklung an den Finanzmärkten in den abgelaufenen sechs Monaten ergab sich zum 31. März 2019 eine deutliche Verringerung des zur Bewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen anzuwendenden Abzinsungsfaktors mit einem wesentlichen Effekt auf die Anwartschaftsbarwerte (DBO) der leistungsorientierten Versorgungspläne. Der Abzinsungsfaktor für die inländischen und österreichischen leistungsorientierten Versorgungspläne verringerte sich zum 31. März 2019 auf 1,2 Prozent (30. September 2018: 1,7 Prozent). Der beizulegende Zeitwert des inländischen Planvermögens ist dementsprechend gestiegen. Daraus ergibt sich zum 31. März 2019 eine Anpassung der Pensionsverpflichtungen von in Summe €74 Millionen vor Steuern beziehungsweise €66 Millionen nach Steuern, die als versicherungsmathematischer Verlust aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen im Sonstigen Ergebnis ausgewiesen wird.
Am 9. November 2018 hat Infineon sämtliche Anteile an der Siltectra GmbH ("Siltectra") mit Sitz in Dresden (Deutschland) erworben.
Siltectra hat eine Technologie entwickelt, mit der Siliziumkarbid(SiC)-Kristalle sehr präzise und effizient bearbeitet werden können. Dabei entstehen insbesondere im Vergleich zum bisherigen Verfahren nahezu keine Materialverluste. Diese Technologie kann auf zweierlei Weise verwendet werden. Zum einen kann sie zum Teilen eines Siliziumkarbid-Rohlings in Wafer genutzt werden, wobei gegenüber dem herkömmlichen Verfahren deutlich mehr Wafer entstehen. Zum anderen ermöglicht es die Technologie, eine sehr dünne Schicht von der Oberseite eines Wafers abzutrennen und den verbleibenden Wafer erneut zu verwenden. Diese Vorgehensweise "aus eins mach zwei" ist von großer Bedeutung, da die Versorgung mit SiC-Wafern für längere Zeit zu einem limitierenden Faktor werden kann - vor allem, wenn das Material künftig in größerem Umfang im Bereich Elektromobilität eingesetzt wird. Infineon wird in den kommenden Jahren daran arbeiten, die Siltectra-Technologie in der Serienfertigung nutzbar zu machen.
Die übertragene Gegenleistung (Kaufpreis) für das erworbene Unternehmen beträgt €124 Millionen. Für die Kaufpreisallokation auf Basis der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt ergibt sich der Ansatz einer Technologie sowie eines Geschäfts- oder Firmenwerts.
Die nachfolgende Tabelle stellt die endgültige Verteilung des Kaufpreises auf die Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt dar:
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| € in Millionen | |
|---|---|
| Andere immaterielle Vermögenswerte (Technologie) | 35 |
| Übrige Vermögenswerte | 4 |
| Summe Vermögenswerte | 39 |
| Passive latente Steuern | 7 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 3 |
| Summe Verbindlichkeiten | 10 |
| Erworbenes Nettovermögen | 29 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 95 |
| Kaufpreis | 124 |
| Durch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beglichen in den sechs Monaten zum 31. März 2019 | 124 |
| Übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -1 |
| Nettoabfluss aus Akquisition | 123 |
Aus der Akquisition ergibt sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von €95 Millionen, der steuerlich nicht abzugsfähig ist. Der entstandene Geschäfts- oder Firmenwert ist vor allem auf erwartete Kostenvorteile aus der Nutzung und Fortentwicklung der von Siltectra entwickelten Technologie zurückzuführen.
Siltectra hat im Berichtszeitraum keine Umsatzerlöse erzielt. Seit der Erstkonsolidierung bis zum 31. März 2019 hat Siltectra ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von minus €1 Million zum Konzern-Gesamtergebnis nach Steuern beigetragen. Eine Einbeziehung von Siltectra bereits ab dem 1. Oktober 2018 hätte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage von Infineon gehabt.
In den drei und sechs Monaten zum 31. März 2019 wurde die effektive Steuerquote im Wesentlichen beeinflusst durch ausländische Steuersätze, Steuervergünstigungen und die Änderung von Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern sowie einen latenten Steuerertrag aus der Auflösung latenter Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Akquisition von International Rectifier.
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 295 | 519 | 605 | 753 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -46 | -62 | -102 | -90 |
| Steuerquote | 16% | 12% | 17% | 12% |
Am 23. Januar 2009 stellte die Qimonda AG ("Qimonda"), eine sich im Mehrheitsbesitz von Infineon befindende Tochtergesellschaft, beim Amtsgericht München Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Am 1. April 2009 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Insolvenzverfahren wurden auch über weitere in- und ausländische Tochtergesellschaften von Qimonda eröffnet. Einige dieser Insolvenzverfahren sind bereits abgeschlossen. Auswirkungen dieser Vorgänge sind, sofern die zugrunde liegenden Ereignisse vor der Eröffnung der Insolvenzverfahren eintraten, in allen ausgewiesenen Berichtsperioden in der Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung als nicht fortgeführte Aktivitäten dargestellt. Sofern Ereignisse nach der Eröffnung der Insolvenzverfahren eingetreten sind, werden ihre Auswirkungen als Teil der fortgeführten Aktivitäten dargestellt.
Die im Zusammenhang mit der Insolvenz von Qimonda bestehenden Risiken und Rückstellungen sind unter Anhang Nr. 9 ("Rechtliche Risiken - Vorgänge im Zusammenhang mit Qimonda") ausführlich beschrieben.
In den drei und sechs Monaten zum 31. März 2019 ergaben sich Anpassungen bei einzelnen Rückstellungen an die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit der Insolvenz von Qimonda. Infineon geht hinsichtlich des Verfahrens zur angeblichen wirtschaftlichen Neugründung und Differenzhaftung von einer verlängerten Verfahrensdauer aus. Hierfür gebildete Rückstellungen wurden entsprechend angepasst und von kurz- auf langfristig umgegliedert (siehe Anhang Nr. 7).
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Qimondas Anteil am Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -21 | - | -21 | - |
| Anteil Sonstiger am Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 3 | - | 3 | -1 |
| Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -18 | - | -18 | -1 |
Am 31. März 2019 wurden Grundstücke und Gebäude sowie technische Anlagen und Maschinen mit einem Buchwert in Höhe von €12 Millionen (30. September 2018: €11 Millionen) als zur Veräußerung stehende Vermögenswerte ausgewiesen.
Die Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| € in Millionen | 31. März 2019 | 30. September 2018 |
|---|---|---|
| Kurzfristig fällige Bestandteile der langfristigen Finanzverbindlichkeiten, Durchschnittszinssatz 1,60% (30. September 2018: 1,65%) | 28 | 25 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten sowie kurzfristige Bestandteile langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 28 | 25 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: | ||
| Unbesicherte Darlehen, Durchschnittszinssatz 1,11% (30. September 2018: 0,95%), fällig 2020-2023 | 15 | 19 |
| Besicherte Darlehen, Durchschnittszinssatz 2,03%, fällig 2020 | 178 | 185 |
| Anleihe €500 Millionen, Kupon 1,50%, fällig 2022 | 498 | 497 |
| USPP-Anleihen US$935 Millionen, Durchschnittszinssatz 4,09%, fällig 2024-2028 | 830 | 806 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 1.521 | 1.507 |
| Gesamt | 1.549 | 1.532 |
Die kurz- und langfristigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| € in Millionen | 31. März 2019 | 30. September 2018 |
|---|---|---|
| Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern | 282 | 374 |
| Gewährleistungen | 35 | 42 |
| Rückstellungen im Zusammenhang mit Qimonda (siehe Anhang Nr. 5 beziehungsweise Nr. 9) | 205 | 185 |
| Sonstige | 32 | 35 |
| Summe Rückstellungen | 554 | 636 |
| Davon kurzfristig | 311 | 590 |
| Davon langfristig | 243 | 46 |
Das Grundkapital der Infineon Technologies AG betrug zum 31. März 2019 €2.274.689.188, eingeteilt in 1.137.344.594 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von €2 am Grundkapital (davon 6 Millionen eigene Aktien). Zum 30. September 2018 betrug das Grundkapital €2.273.991.668, eingeteilt in 1.136.995.834 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien (davon 6 Millionen eigene Aktien). In den sechs Monaten zum 31. März 2019 sind 348.760 neue Aktien ausgegeben worden (davon in den drei Monaten zum 31. März 2019: 183.000), die infolge der Ausübungen von Aktienoptionen durch Arbeitnehmer sowie durch aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder entstanden sind.
In der Hauptversammlung am 21. Februar 2019 wurde beschlossen, aus dem Bilanzgewinn der Infineon Technologies AG für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von €0,27 je dividendenberechtigte Stückaktie auszuschütten. Unter Berücksichtigung der fehlenden Dividendenberechtigung eigener Aktien sowie junger Aktien, die infolge der Ausübung von Aktienoptionen durch Arbeitnehmer sowie durch aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder ausgegeben wurden, führte dies zu einer Ausschüttung von €305 Millionen. Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2018 erfolgte analog zu den Vorjahren aus der Kapitalrücklage, da zum 30. September 2018 ein Verlustvortrag bestand.
Im Oktober 2008 hat die EU-Kommission gegen die Gesellschaft und weitere Hersteller von Chips für Smartcards ein kartellrechtliches Untersuchungsverfahren eingeleitet. Im September 2014 hat die EU-Kommission eine Geldbuße in Höhe von €83 Millionen gegen Infineon verhängt. Im November 2014 hat Infineon Klage gegen die Bußgeldentscheidung beim Europäischen Gericht eingelegt. Das Gericht hat die Klage abgewiesen und Infineon hat Ende Februar 2017 beim Europäischen Gerichtshof ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidung eingereicht. Der Europäische Gerichtshof hat den Fall am 26. September 2018 an die erste Instanz zurückverwiesen, um die Verhältnismäßigkeit der Geldbuße nochmals überprüfen zu lassen.
Im Zusammenhang mit dem Verfahren der EU-Kommission sind in Kanada zwei Sammelklagen auf Schadensersatz in unbezifferter Höhe anhängig: die erste Klage in der Provinz British Columbia im Juli 2013 und eine weitere Klage in der Provinz Quebec im September 2014. Die Klagen folgten jeweils Presseberichten über die Untersuchung beziehungsweise Entscheidung der EU-Kommission. Es wurden von den Gerichten noch keine Verfahrenstermine angesetzt.
Jegliche weitere Stellungnahme der Gesellschaft zu diesen Verfahren könnte die Position der Gesellschaft in diesen Verfahren ernsthaft beeinträchtigen.
Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Mai 2006 wurden alle wesentlichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Geschäftsaktivitäten, die dem Speichergeschäft ("Memory Products") zuzuordnen waren, aus Infineon ausgegliedert und im Wege der Sacheinlage in Qimonda eingebracht. Am 23. Januar 2009 hat Qimonda beim Amtsgericht München Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Am 1. April 2009 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aus der Insolvenz von Qimonda haben sich verschiedene Streitigkeiten zwischen dem Insolvenzverwalter und Infineon entwickelt.
Der Insolvenzverwalter hat im November 2010 beim Landgericht München I eine unbezifferte Feststellungsklage gegen die Infineon Technologies AG und - im Wege der Streitverkündung - gegen die Infineon Technologies Holding B.V. sowie die Infineon Technologies Investment B.V. eingereicht. Er hat beantragt festzustellen, dass Infineon verpflichtet sei, die Unterbilanz von Qimonda auszugleichen, die im Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen von Qimonda bestand, das heißt, Qimonda denjenigen Betrag zu erstatten, um den das tatsächliche Gesellschaftsvermögen von Qimonda im Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hinter dem Betrag des Grundkapitals von Qimonda zurückblieb. Der Insolvenzverwalter ist der Auffassung, dass es sich bei der Aufnahme der operativen Tätigkeit durch Qimonda um eine von der Rechtsprechung sogenannte wirtschaftliche Neugründung handele, die nicht formgerecht offengelegt worden sei. Am 6. März 2012 hat der Bundesgerichtshof in einem in anderer Sache ergangenen Grundsatzurteil entschieden, dass es für eine etwaige Haftung im Fall der wirtschaftlichen Neugründung allerdings nicht - wie vom Insolvenzverwalter behauptet - auf den Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung, sondern lediglich den Zeitpunkt der Neugründung ankommt.
Am 14. Februar 2012 hat der Insolvenzverwalter zusätzlich zu seiner unbezifferten Feststellungsklage hilfsweise einen Zahlungsantrag gestellt und zudem weitere Ansprüche geltend gemacht. Wegen der angeblichen wirtschaftlichen Neugründung verlangte der Insolvenzverwalter mit seinem Hilfsantrag die Zahlung von mindestens €1,71 Milliarden zuzüglich Zinsen. Am 15. Juni 2012 hat der Insolvenzverwalter seinen Zahlungsantrag vom 14. Februar 2012 erhöht. Seinen angeblichen Anspruch aus wirtschaftlicher Neugründung beziffert der Insolvenzverwalter nunmehr mit mindestens rund €3,35 Milliarden zuzüglich Zinsen. Außerdem stützt er einen wesentlichen Teil seiner Ansprüche zusätzlich auf die - schon im August 2011 unbeziffert außergerichtlich geltend gemachte - sogenannte Differenzhaftung. Dem liegt die Behauptung zugrunde, das von Infineon ausgegliederte Speichergeschäft habe von Anfang an einen negativen Wert in Milliardenhöhe gehabt. Die Differenz zum geringsten Ausgabebetrag der an Infineon im Zuge der Ausgliederung von Qimonda ausgegebenen Aktien habe Infineon dem Insolvenzverwalter zu erstatten. Weiterhin macht der Insolvenzverwalter einen Zahlungsanspruch aus Qimonda angeblich zu Unrecht weiterbelasteten Beraterkosten im Zusammenhang mit dem Qimonda-Börsengang von €10 Millionen geltend.
Die behauptete Differenzhaftung steht im Widerspruch zu zwei Wertgutachten, die in Vorbereitung der Kapitalerhöhung von unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften angefertigt wurden, und zwar von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Auftrag von Infineon und von einer anderen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als gerichtlich bestelltem Sacheinlage- und Nachgründungsprüfer. In ihrem damaligen Wertgutachten kam die von Infineon beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu dem Ergebnis, dass der Wert des eingebrachten Geschäftsbereichs den geringsten Ausgabebetrag der ausgegebenen Aktien um ein Vielfaches überstieg. Die gerichtlich bestellte Sacheinlage- und Nachgründungsprüferin hat dem Gericht bestätigt, dass der geringste Ausgabebetrag der ausgegebenen Aktien - wie vom Gesetz gefordert - durch den Wert der Sacheinlagen gedeckt sei. Außerdem hat Infineon im Rahmen der Verteidigung gegen die vom Insolvenzverwalter geltend gemachten Ansprüche mehrere gutachterliche Stellungnahmen in Auftrag gegeben, die ebenfalls zu dem Ergebnis kommen, dass die vom Insolvenzverwalter geltend gemachten Einwendungen gegen die Bewertung der Sacheinlage nicht bestehen.
Der Rechtsstreit fokussiert sich mittlerweile auf die wegen angeblich fehlender Werthaltigkeit geltend gemachten Ansprüche. Am 29. August 2013 hat das Gericht einen unabhängigen Sachverständigen zur Klärung der vom Insolvenzverwalter aufgeworfenen Bewertungsfragen bestellt, der sich auch mit technischen Fragestellungen beschäftigt.
Der Rechtsstreit wird von beiden Parteien mit sehr hohem Aufwand geführt. Die Parteien haben bereits eine Vielzahl äußerst umfangreicher Schriftsätze ausgetauscht. Für beide Seiten sind zahlreiche Experten und Sachverständige tätig, die den jeweiligen Parteivortrag mit Gutachten und Stellungnahmen stützen.
Am 21. September 2018 hat der gerichtlich bestellte Sachverständige in Abstimmung mit den Parteien einen Zwischenbericht über seine vorläufige Einschätzung zum Wert der Sacheinlagen vorgelegt. Die Gesellschaft ist grundsätzlich bereit, auf Basis dieses Zwischenberichts Gespräche über eine außergerichtliche Beilegung des Rechtsstreits zu führen.
Es ist derzeit nicht absehbar, ob der Rechtsstreit tatsächlich durch eine außergerichtliche Einigung beendet werden kann und, wenn dies nicht der Fall sein sollte, wann es zu einer erstinstanzlichen gerichtlichen Entscheidung kommt.
Infineon war bis zur Ausgliederung des Speichergeschäfts persönlich haftende Gesellschafterin von Qimonda Dresden. Bestimmte Altgläubiger haben deshalb sogenannte Nachhaftungsansprüche gegen Infineon. Diese kann nur der Insolvenzverwalter im Namen dieser Gläubiger geltend machen. Mit den meisten wesentlichen Nachhaftungsgläubigern konnten zwischenzeitlich Vergleiche erzielt werden.
Infineon erfasst Rückstellungen und Verbindlichkeiten für solche Verpflichtungen und Risiken, von denen Infineon zum jeweiligen Bilanzstichtag annimmt, dass sie wahrscheinlich zu einer Zahlung führen können - das heißt, dass aus Sicht von Infineon zum jeweiligen Beurteilungszeitpunkt überwiegende Gründe für eine Verpflichtung oder ein Risiko sprechen -, und wenn die Verpflichtung oder das Risiko zum jeweiligen Beurteilungszeitpunkt mit hinreichender Genauigkeit eingeschätzt werden kann.
Wie oben beschrieben, sieht sich Infineon im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren über das Vermögen von Qimonda und deren Tochtergesellschaften bestimmten Risiken ausgesetzt. Zum 31. März 2019 hat Infineon daher unter Würdigung des Zwischenberichts des gerichtlich bestellten Sachverständigen Rückstellungen im Zusammenhang mit Qimonda von insgesamt €205 Millionen bilanziert. Darin sind im Wesentlichen Rückstellungen für den weiterhin anhängigen Rechtsstreit um die angebliche wirtschaftliche Neugründung und Differenzhaftung inklusive Verteidigungskosten enthalten. Zum 30. September 2018 beliefen sich die Rückstellungen im Zusammenhang mit Qimonda auf €185 Millionen.
Es gibt keine Sicherheit, dass die für Qimonda erfassten Rückstellungen ausreichen, um allen Verpflichtungen nachzukommen, die sich im Zusammenhang mit der Insolvenz von Qimonda, insbesondere mit den oben dargestellten Angelegenheiten, ergeben können. Außerdem könnten möglicherweise Verpflichtungen und Risiken eintreten, die momentan nicht als wahrscheinlich angesehen werden und daher nicht von den Rückstellungen erfasst sind und insoweit eine Eventualverbindlichkeit darstellen. Sollten die in dem Rechtsstreit aus wirtschaftlicher Neugründung und Differenzhaftung geltend gemachten Ansprüche Bestand haben, könnten - über die gebildeten Rückstellungen hinaus -erhebliche finanzielle Verpflichtungen für Infineon entstehen, welche einen negativen Einfluss auf das Geschäft und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.
Gegen Infineon laufen verschiedene andere Rechtsstreitigkeiten und Verfahren im Zusammenhang mit der jetzigen oder früheren Geschäftstätigkeit. Diese können Produkte, Leistungen, Patente, Umweltangelegenheiten und andere Sachverhalte betreffen.
Infineon ist nach derzeitigem Kenntnisstand der Auffassung, dass aus dem Ausgang dieser anderen Rechtsstreitigkeiten und Verfahren jeweils kein wesentlicher negativer Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies in Zukunft anders bewertet werden muss und sich aus der Neubewertung der anderen Rechtsstreitigkeiten und Verfahren eine wesentliche negative Beeinflussung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, insbesondere zum Zeitpunkt der Neubewertung, ergeben könnte.
Darüber hinaus ist Infineon im Zusammenhang mit seiner jetzigen oder früheren Geschäftstätigkeit vielfältigen rechtlichen Risiken ausgesetzt, die bisher nicht zu Rechtsstreitigkeiten führten. Dazu zählen unter anderem Risiken aus Produkthaftungs-, Umwelt-, Kapitalmarkt-, Antikorruptions-, Wettbewerbs- und Kartellrecht sowie sonstigen Compliance-Vorschriften. In diesem Zusammenhang könnte Infineon auch für Gesetzesverstöße einzelner Mitarbeiter oder Dritter in Anspruch genommen werden.
Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und sonstige ungewisse Rechtspositionen werden gebildet, wenn es wahrscheinlich ist, dass eine Verpflichtung entstanden ist, und der entsprechende Betrag zumindest annähernd geschätzt werden kann. Soweit Verpflichtungen aus Rechtsstreitigkeiten und sonstigen ungewissen Rechtspositionen nicht überwiegend wahrscheinlich sind oder nicht annähernd verlässlich geschätzt werden können, sind diese als Eventualverbindlichkeiten zu qualifizieren.
Sobald weitere Informationen verfügbar sind, wird eine mögliche Haftung erneut überprüft und, wenn notwendig, werden die Schätzungen entsprechend angepasst. Die in Bezug auf diese Vorgänge gebildeten Rückstellungen sind abhängig von künftigen neuen Entwicklungen oder veränderten Umständen in jedem der Vorgänge, welche erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.
Eine vergleichsweise Erledigung oder negative gerichtliche Entscheidung in jeder der oben beschriebenen Angelegenheiten könnte erhebliche finanzielle Verpflichtungen begründen und andere negative Auswirkungen haben, was wiederum einen wesentlichen nachteiligen Einfluss auf das Geschäft und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Infineon haben kann. Unabhängig von der Richtigkeit der Vorwürfe und dem Erfolg der genannten Klagen und anderen oben beschriebenen Angelegenheiten können erhebliche Kosten im Zusammenhang mit der Verteidigung gegen diese Angelegenheiten entstehen.
Infineon nimmt im laufenden Geschäftsbetrieb auch Transaktionen mit Gemeinschaftsunternehmen und anderen verbundenen Unternehmen vor ("nahestehende Unternehmen"). Nahestehende Personen sind Personen in Schlüsselpositionen des Unternehmens, namentlich Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats und deren nahe Angehörige ("nahestehende Personen").
Infineon bezieht bestimmte Vorprodukte und Leistungen von und verkauft bestimmte Produkte und Leistungen an nahestehende Unternehmen. Diese Käufe von und Verkäufe an nahestehende Unternehmen erfolgen in der Regel zu fremdüblichen Bedingungen.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen beziehungsweise gegenüber nahestehenden Unternehmen setzen sich zum 31. März 2019 und 30. September 2018 wie folgt zusammen:
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| 31. März 2019 | 30. September 2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | Gemeinschaftsunternehmen | Andere verbundene Unternehmen | Gemeinschaftsunternehmen | Andere verbundene Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 4 | - | 7 | - |
| Finanzforderungen | 34 | 1 | 18 | 1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 8 | 1 | 10 | 1 |
| Finanzverbindlichkeiten | - | - | - | 1 |
Die Umsätze und Leistungsverrechnungen mit beziehungsweise empfangene Lieferungen und Leistungen von nahestehenden Unternehmen setzen sich in den drei und sechs Monaten zum 31. März 2019 und 2018 wie folgt zusammen:
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| Drei Monate zum 31. März | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| € in Millionen | Gemeinschaftsunternehmen | Andere verbundene Unternehmen | Gemeinschaftsunternehmen | Andere verbundene Unternehmen |
| Umsätze und Leistungsverrechnungen | 10 | 4 | 4 | - |
| Empfangene Lieferungen und Leistungen | 20 | 3 | 18 | 5 |
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| Sechs Monate zum 31. März | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| € in Millionen | Gemeinschaftsunternehmen | Andere verbundene Unternehmen | Gemeinschaftsunternehmen | Andere verbundene Unternehmen |
| Umsätze und Leistungsverrechnungen | 18 | 9 | 8 | 1 |
| Empfangene Lieferungen und Leistungen | 40 | 6 | 36 | 9 |
Zum 1. März 2019 wurden dem Vorstand 44.954 (virtuelle) Performance Shares mit einem beizulegenden Zeitwert von €13,79 je Performance Share zugeteilt.
Herr Dominik Asam hat mit Wirkung zum Ablauf des 31. März 2019 sein Amt als Vorstandsmitglied der Infineon Technologies AG im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat niedergelegt und das Unternehmen verlassen. Gemäß dem Dienstvertrag sind mit dem Ausscheiden von Herrn Asam die Ansprüche aus dem Short Term Incentive (STI) für das Geschäftsjahr 2019 sowie aus den noch laufenden Mid Term Incentive (MTI)- und Long Term Incentive (LTI)-Tranchen verfallen. Mit Herrn Asam wurde für eine Laufzeit von 18 Monaten ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart. Der infolge des Ausscheidens von Herrn Asam zu erfassende Nettoertrag (inklusive erforderlicher Anpassung der Pensionsverpflichtung) beträgt circa €1 Million.
Darüber hinaus gab es in den drei und sechs Monaten zum 31. März 2019 und 2018 keine Transaktionen zwischen Infineon und nahestehenden Personen, die über das jeweils bestehende Dienst- oder Bestellungsverhältnis hinausgingen.
Entsprechend dem Vorschlag des Präsidialausschusses hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 13. März 2019 Herrn Dr. Sven Schneider zum neuen Finanzvorstand bestellt, der sein Amt am 1. Mai 2019 angetreten hat.
Die Einteilung der Finanzinstrumente in Kategorien sowie die jeweiligen Bewertungsverfahren erfolgen erstmalig nach den Vorschriften unter IFRS 9 und werden im Anhang Nr. 1 erläutert. Die wesentlichen Annahmen sind weitestgehend unverändert gegenüber dem 30. September 2018 und ausführlich im Anhang zum Konzernabschluss 2018 unter Nr. 2 dargestellt. Ein detaillierter Überblick über Infineons Finanzinstrumente, die finanziellen Risikofaktoren und das Management finanzieller Risiken ist im Anhang zum Konzernabschluss 2018 unter Nr. 22 und Nr. 23 enthalten.
Die folgende Tabelle stellt die Klassifizierungs- und Bewertungskategorien von finanziellen Vermögenswerten nach IAS 39 und die Überleitung zu den neuen Klassifizierungs- und Bewertungskategorien nach IFRS 9 sowie die jeweiligen Buchwerte zum 1. Oktober 2018 dar.
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| € in Millionen | Originäre Klassifizierung IAS 39 | Klassifizierung nach IFRS 9 | Buchwert zum 30. September 2018 | Buchwert zum 1. Oktober 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 732 | 643 |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert | - | 89 | ||
| Finanzinvestments | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 1.248 | 1.246 |
| Zur Veräußerung verfügbar | Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert | 563 | 563 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 971 | 973 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 110 | 110 |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert | Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert | 3 | 3 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 64 | 46 |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert | - | 18 | ||
| Zur Veräußerung verfügbar | Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert | 40 | 36 | |
| Keiner IFRS 9 Bewertungskategorie zuordenbar |
- | 4 | ||
| Summe Buchwert | 3.731 | 3.731 |
Aus Änderungen in den Klassifizierungs- und Bewertungskategorien zum 1. Oktober 2018 ergab sich bei Infineon kein Umstellungseffekt.
Die folgende Tabelle stellt die erfolgsneutralen Erstanwendungseffekte des neuen Wertminderungsmodells zum 1. Oktober 2018 dar.
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| € in Millionen | 2018 |
|---|---|
| Stand zum 1. Oktober nach IAS 39 | 9 |
| Anpassung bei Erstanwendung von IFRS 9 | |
| Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2 |
| Wertminderungen auf Finanzinvestments | -2 |
| Stand zum 1. Oktober nach IFRS 9 | 9 |
Die mit dem beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente werden gemäß IFRS 13 den folgenden Fair-Value-Hierarchien zugeordnet. Die Zuordnung zu den verschiedenen Levels erfolgt nach der Marktnähe der in die Fair-Value-Ermittlung einfließenden Bewertungsparameter:
| ― | Level 1: notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Schulden, |
| ― | Level 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Level 1 berücksichtigten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt oder indirekt beobachten lassen, |
| ― | Level 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte und Schulden, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
Die Einteilung in die Levels zum 31. März 2019 und 30. September 2018 stellt sich wie folgt dar:
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| € in Millionen | Beizulegender Zeitwert | Beizulegender Zeitwert nach Kategorie | ||
|---|---|---|---|---|
| 31. März 2019 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Kurzfristige Vermögenswerte: | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 61 | 61 | - | - |
| Finanzinvestments | 119 | 119 | - | - |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 2 | - | 2 | - |
| Langfristige Vermögenswerte: | ||||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 54 | 36 | - | 18 |
| Gesamt | 236 | 216 | 2 | 18 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten: | ||||
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 2 | - | 2 | - |
| Gesamt | 2 | - | 2 | - |
| 30. September 2018 | ||||
| Kurzfristige Vermögenswerte: | ||||
| Finanzinvestments | 563 | 563 | - | - |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 3 | - | 3 | - |
| Langfristige Vermögenswerte: | ||||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 40 | 18 | - | 22 |
| Gesamt | 606 | 581 | 3 | 22 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten: | ||||
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 5 | - | 5 | - |
| Gesamt | 5 | - | 5 | - |
Zahlungsmitteläquivalente enthalten teilweise Investitionen in geldmarktnahe Fonds.
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte beziehungsweise Verbindlichkeiten enthalten derivative Finanzinstrumente (einschließlich der Cash-Flow-Hedges). Deren beizulegender Zeitwert wird mittels Diskontierung künftiger Zahlungsströme nach der Discounted-Cash-Flow-Methode ermittelt. Als Bewertungsparameter werden, soweit möglich, die am Stichtag beobachtbaren relevanten Marktdaten (wie Währungskurse oder Rohstoffpreise) verwendet, die von anerkannten externen Quellen bezogen werden (Level 2).
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte enthalten Beteiligungen und Fondsanteile. Soweit diese an einem aktiven Markt gehandelt werden, wird der beizulegende Zeitwert auf Basis der aktuell notierten Preise ermittelt (Level 1). Für Beteiligungen, die über keinen auf einem aktiven Markt notierten Marktpreis verfügen, werden bestehende vertragliche Regelungen (auf Basis der extern beobachtbaren Dividendenpolitik) zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts berücksichtigt (Level 3).
Innerhalb der Levels haben - wie im Vorjahr - keine Umqualifizierungen stattgefunden.
Das Geschäft von Infineon ist in die vier operativen Segmente Automotive, Industrial Power Control, Power Management & Multimarket und Digital Security Solutions strukturiert.
Die Sonstigen Geschäftsbereiche umfassen verbleibende Aktivitäten von veräußerten Geschäften und andere Geschäftsaktivitäten. Darin enthalten sind seit dem Verkauf des Mobilfunkgeschäfts Lieferungen an Intel Mobile Communications. Zudem enthalten sie, seit dem Verkauf des größten Teils des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten, Lieferungen von LDMOS-Wafern und zugehörigen Komponenten an sowie Packaging- und Test-Dienstleistungen für Cree, Inc.
Konzernfunktionen und Eliminierungen dient der Eliminierung konzerninterner Umsatzerlöse und Ergebnisse, soweit diese zwischen den Segmenten vorliegen.
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| € in Millionen | Gesamt Sechs Monate zum 31. März | Leistungshalbleiter Sechs Monate zum 31. März | Embedded Control Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse von Verträgen mit Kunden | ||||||
| Automotive | 1.721 | 1.582 | 1.110 | 1.007 | 319 | 292 |
| Industrial Power Control | 699 | 614 | 699 | 614 | - | - |
| Power Management & Multimarket | 1.208 | 1.088 | 943 | 807 | - | - |
| Digital Security Solutions | 313 | 326 | - | - | 313 | 326 |
| Zwischensumme | 3.941 | 3.610 | 2.752 | 2.428 | 632 | 618 |
| Sonstige Geschäftsbereiche | 12 | 1 | ||||
| Konzernfunktionen und Eliminierungen | - | - | ||||
| Gesamt | 3.953 | 3.611 |
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| € in Millionen | HF und Sensoren Sechs Monate zum 31. März | |
|---|---|---|
| 2019 | 2018 | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse von Verträgen mit Kunden | ||
| Automotive | 292 | 283 |
| Industrial Power Control | - | - |
| Power Management & Multimarket | 265 | 281 |
| Digital Security Solutions | - | - |
| Zwischensumme | 557 | 564 |
| Sonstige Geschäftsbereiche | ||
| Konzernfunktionen und Eliminierungen | ||
| Gesamt |
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| € in Millionen | Gesamt | Leistungshalbleiter | Embedded Control | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Drei Monate zum 31. März | Drei Monate zum 31. März | Drei Monate zum31. März | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse von Verträgen mit Kunden | ||||||
| Automotive | 875 | 811 | 561 | 515 | 165 | 150 |
| Industrial Power Control | 347 | 317 | 347 | 317 | - | - |
| Power Management & Multimarket | 591 | 543 | 465 | 410 | - | - |
| Digital Security Solutions | 164 | 164 | - | - | 164 | 164 |
| Zwischensumme | 1.977 | 1.835 | 1.373 | 1.242 | 329 | 314 |
| Sonstige Geschäftsbereiche | 6 | 1 | ||||
| Konzernfunktionen und Eliminierungen | - | - | ||||
| Gesamt | 1.983 | 1.836 |
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| € in Millionen | HF und Sensoren | |
|---|---|---|
| Drei Monate zum 31. März | ||
| --- | --- | --- |
| 2019 | 2018 | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse von Verträgen mit Kunden | ||
| Automotive | 149 | 146 |
| Industrial Power Control | - | - |
| Power Management & Multimarket | 126 | 133 |
| Digital Security Solutions | - | - |
| Zwischensumme | 275 | 279 |
| Sonstige Geschäftsbereiche | ||
| Konzernfunktionen und Eliminierungen | ||
| Gesamt |
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Segmentergebnis: | ||||
| Automotive | 112 | 116 | 228 | 219 |
| Industrial Power Control | 67 | 62 | 137 | 111 |
| Power Management & Multimarket | 132 | 108 | 287 | 214 |
| Digital Security Solutions | 19 | 27 | 35 | 52 |
| Sonstige Geschäftsbereiche | 2 | 1 | 5 | 1 |
| Konzernfunktionen und Eliminierungen | - | - | -1 | - |
| Gesamt | 332 | 314 | 691 | 597 |
Die folgende Tabelle stellt die Überleitung vom Segmentergebnis auf das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag dar:
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| Drei Monate zum 31. März | Sechs Monate zum 31. März | |||
|---|---|---|---|---|
| € in Millionen | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Segmentergebnis | 332 | 314 | 691 | 597 |
| Zuzüglich/Abzüglich: | ||||
| Wertaufholungen/Wertminderungen (beispielsweise auf den Geschäfts- oder Firmenwert)1 | - | -11 | - | -11 |
| Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen | -3 | -2 | -5 | -7 |
| Akquisitionsbedingte Abschreibungen und sonstige Aufwendungen | -24 | -29 | -53 | -58 |
| Gewinne aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen oder Beteiligungen an Tochtergesellschaften, Saldo2 | - | 268 | - | 267 |
| Sonstige Erträge und Aufwendungen, Saldo | - | -8 | -1 | -9 |
| Betriebsergebnis | 305 | 532 | 632 | 779 |
| Finanzerträge | 6 | 3 | 11 | 6 |
| Finanzaufwendungen | -15 | -16 | -33 | -32 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | -1 | - | -5 | - |
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 295 | 519 | 605 | 753 |
1 Ab dem 1. Oktober 2018 werden Wertaufholungen/Wertminderungen auf Vermögenswerte grundsätzlich im Segmentergebnis erfasst (ausgenommen Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert). Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.
2 Ab dem 1. Oktober 2018 ohne Gewinne (Verluste) aus dem Abgang von Vermögenswerten. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.
In den drei Monaten zum 31. März 2019 entfallen von den "akquisitionsbedingten Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen" in Höhe von €24 Millionen €14 Millionen auf die Umsatzkosten sowie €10 Millionen auf die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten.
In den sechs Monaten zum 31. März 2019 entfallen von den "akquisitionsbedingten Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen" in Höhe von €53 Millionen €29 Millionen auf die Umsatzkosten, €1 Million auf die Forschungs- und Entwicklungskosten sowie €23 Millionen auf die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten.
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| € in Millionen | 31. März 2019 | 30. September 2018 |
|---|---|---|
| Vorräte: | ||
| Automotive | 535 | 454 |
| Industrial Power Control | 196 | 159 |
| Power Management & Multimarket | 344 | 302 |
| Digital Security Solutions | 22 | 49 |
| Sonstige Geschäftsbereiche | 3 | - |
| Konzernfunktionen und Eliminierungen | 606 | 516 |
| Gesamt | 1.706 | 1.480 |
Neubiberg, 9. Mai 2019
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Neubiberg, 9. Mai 2019
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| Dr. Reinhard Ploss | Dr. Sven Schneider | Dr. Helmut Gassel | Jochen Hanebeck |
An die Infineon Technologies AG, Neubiberg
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Bilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapital-Veränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Infineon Technologies AG, Neubiberg, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2018 bis 31. März 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
München, den 9. Mai 2019
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Andrejewski | Pritzer |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen über das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge des Infineon-Konzerns.
Diesen Aussagen liegen Annahmen und Prognosen zugrunde, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen und aktuellen Einschätzungen beruhen. Sie sind mit einer Vielzahl von Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der tatsächliche Geschäftsverlauf kann daher wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen.
Infineon übernimmt über die gesetzlichen Anforderungen hinaus keine Verpflichtung, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.
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| Berichtszeitraum | Ende des Berichtszeitraums | Veröffentlichung der Pressemitteilung (vorläufig) |
|---|---|---|
| Drittes Quartal Geschäftsjahr 2019 | 30. Juni 2019 | 1. August 2019 |
| Viertes Quartal und Geschäftsjahr 2019 | 30. September 2019 | 12. November 2019 |
Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts zum 31. März 2019: 10. Mai 2019
Infineon Technologies AG Investor Relations Am Campeon 1-15
85579 Neubiberg bei München, Deutschland
Telefon: +49 89 234-26655
Fax: +49 89 234-9552987
E-Mail: [email protected]
Besuchen Sie http://www.infineon.com/investor für eine elektronische Version des Halbjahresfinanzberichts und für weitere Informationen.
Am Campeon 1- 15, 85579 Neubiberg bei München (Deutschland)
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