Interim / Quarterly Report • Sep 10, 2019
Interim / Quarterly Report
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Friedrich-Wilhelm-Straße 18
53113 Bonn
Tel. +49 (0)228/33 60 72 39
Fax +49 (0)228/31 00 71
www.infas-holding.de
Sitz der Gesellschaft:
53113 Bonn
Vorstand der Gesellschaft:
Dipl.-Soz. Menno Smid (CEO)
Dipl.-Kfm. Alexander Mauch (CFO)
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Dr. Oliver Krauß
Amtsgericht Bonn
HRB 17379
USt.-Ident.-Nr. DE 155601174
St.Nr. 205/5725/1339
ISIN: DE0006097108
WKN: 609710
Notiert: Geregelter Markt (General
Standard) in Frankfurt am Main
Der infas-Konzern besteht zum 30.06.2019 aus der Muttergesellschaft infas Holding Aktiengesellschaft sowie folgenden in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften:
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| Gesellschaft | Beteiligungsquote |
|---|---|
| infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas 360 GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas quo GmbH, Nürnberg | 100,00 Prozent |
| Lutum + Tappert DV-Beratung GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| BNS - Business Network Solutions GmbH, Bonn | 33,33 Prozent |
Die infas 360 GmbH hält einen Anteil in Höhe von 33,33 Prozent an der im August 2016 mit einem Stammkapital i. H. v. insgesamt 30 T€ neu gegründeten BNS -Business Network Solutions GmbH, Bonn. Die Gesellschaft wird als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode bilanziert.
Die infas Holding AG als Konzernmuttergesellschaft ist ausschließlich als Management- und Finanzholding des infas-Konzerns tätig und erzielt keine Umsatzerlöse. Die Aktien der infas Holding AG sind im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Gesteuert wird der Konzern durch den Vorstand der infas Holding AG.
Der Konzern ist mit seinen Tochtergesellschaften im Bereich Markt-, Meinungs- und Sozialforschung tätig. Die Tochtergesellschaften erzielen ihren Umsatz im Wesentlichen im Inland.
Im angegebenen Bereich ist der Konzern mit vier Gesellschaften vertreten, und zwar mit dem infas-Institut, der infas 360 und der Lutum + Tappert DV-Beratung GmbH in Bonn und der im April 2017 gegründeten infas quo in Nürnberg. Die infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH erbringt Forschungs- und Beratungsleistungen mit dem Schwerpunkt Meinungs- und Sozialforschung, während die infas 360 GmbH und die Lutum + Tappert DV-Beratung GmbH Geomarketing, Customer Analytics und Marketingforschung miteinander kombinieren. Die infas quo hingegen verfolgt einen strikten Consultancy-Ansatz in der Marktforschung.
Im Übergang zum Jahr 2019 wurde von Experten die mögliche wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bereits kritisch eingeschätzt. Im Verlauf des ersten Halbjahres wurden weitere ursprüngliche Prognosen zurückgenommen, so dass mittlerweile für 2019 ein durchschnittliches Wachstum von nur noch 0,7 Prozent erwartet wird. Dabei zeigen sich die Bundesregierung und die EU-Kommission pessimistischer. Sie prognostizieren nur noch ein Wachstum des BIP von 0,5 Prozent, das ifo Institut hingegen sieht ein Wachstum um 0,6 Prozent1 . Die Begründungen sind unterschiedlich, im Vordergrund stehen aber bei allen Experten vor allem die Sorge um den unvollendeten BREXIT und den Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China, der sich mittlerweile zu einem Währungskonflikt ausweitet. Bei einer nicht kontrollierbaren Eskalation dieses Konflikts kann nach ziemlich einhelliger Meinung eine Rezession nicht mehr ausgeschlossen werden.
Diese möglichen Entwicklungen der Gesamtwirtschaft lassen sich nicht umstands-los auf die Markt- und Sozialforschungsbranche übertragen. Sicher ist nur, dass sich die deutlichen Rückgänge der Umsätze der Gesamtbranche der Markt- und Sozialforschung der letzten drei Jahre, vor diesem Hintergrund nur schwerlich in eine positive Richtung entwickeln dürften.2
Der Konzernumsatz ist im ersten Halbjahr 2019 von 12,9 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum um 2,3 Mio. € auf 15,2 Mio. € und damit um 17,5 Prozent gestiegen. Das Segment Meinungs- und Sozialforschung konnte mit einem Umsatz von 13,0 Mio. € den Umsatz des Vorjahres in Höhe von 11,7 Mio. € übertreffen. Der Umsatz im Segment infas 360 liegt im ersten Halbjahr mit 867 T€ leicht unter dem Niveau des Vorjahres mit 939 T€. Das im April 2017 neu gegründete Segment infas quo erreichte im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 625 T€, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 340 T€ eine deutliche Steigerung bedeutet. Das seit dem 31.12.2018 zum Konzern gehörende Segment Lutum + Tappert erreichte in diesem Halbjahr einen Umsatz von 687 T€.
Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 4,8 Mio. € auf 6,4 Mio. € deutlich erhöht. Gemessen an den Umsätzen erhöhte sich der Anteil von 36,8 Prozent zum 30.06.2018 auf 42,1 Prozent zum 30.06.2019. Diese Erhöhung erklärt sich im Wesentlichen aus dem gestiegenen projektbezogenen Aufwand im Bereich der Datenerhebung im Segment Meinungs- und Sozialforschung.
1 ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2019 vom 14.03.2019.
2 Genauere Zahlen oder Einschätzungen gibt es für die Branche zu diesem Zeitpunkt nicht. Der Wirtschaftsverband der Branche hat allerdings im Juli eine Konjunkturumfrage zur Problematik der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung unter den Mitgliedsinstituten gestartet. Ergebnisse liegen noch nicht vor.
Der Personalaufwand ist als Folge der höheren Anzahl an Mitarbeitern und notwendigen Gehaltsanpassungen für wichtige Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr von 5,0 Mio. € auf 5,8 Mio. € gestiegen.
Die Abschreibungen liegen im ersten Halbjahr 2019 mit 773 T€ über dem Vorjahresniveau von 227 T€. Das erklärt sich vor allem durch die Erstanwendung von IFRS 16. Im Gegenzug sind dadurch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns von 1,8 Mio. € im Vorjahr auf 1,5 Mio. € zum 30.06.2019 gesunken.
Das EBIT liegt mit 848 T€ zum 30.06.2019 unter dem Niveau von 1.200 T€ im ersten Halbjahr des Vorjahres. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus den negativen Ergebnisbeiträgen der infas quo, infas 360 und Lutum + Tappert sowie der Holding.
Das Finanzergebnis hat sich von -42 T€ im ersten Halbjahr 2018 auf -81 T€ zum 30.06.2019 verschlechtert, was größtenteils ebenfalls auf die Erstanwendung des IFRS 16 zurückzuführen ist
Das Ergebnis vor Steuern veränderte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 1.158 T€ auf 767 T€ zum 30.06.2019.
Das erste Halbjahr 2019 schließt die infas Holding AG mit einem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von 214 T€ (Vorjahr: 730 T€) ab.
Der operative Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit war im ersten Halbjahr 2019 mit -3.739 T€ negativ (Vorjahreszeitraum: -2.793 T€). Dies ist insbesondere auf die stichtagsbezogene Steigerung der vertraglichen Vermögenswerte und der Reduzierung der vertraglichen Verbindlichkeiten zurückzuführen.
Das langfristige Vermögen hat sich von 5,6 Mio. € zum 31.12.2018 auf 7,5 Mio. € zum 30.06.2019 erhöht, insbesondere durch die Erstanwendung von IFRS 16, die zu einer Erhöhung der Nutzungsrechte um 1,7 Mio. € führte. Dadurch ist ebenfalls eine Erhöhung der latenten Steueransprüche zu verzeichnen, die von 2,3 Mio. € zum 31.12.2018 auf 2,8 Mio. € zum 30.06.2019 gestiegen sind.
Die kurzfristigen Vermögenswerte veränderten sich im Vergleich zum 31.12.2018 von 20,5 Mio. € auf 19,3 Mio. €. Dies ist insbesondere auf die von 14,8 Mio. € auf 10,5 Mio. € zum 30.06.2019 gesunkenen liquiden Mittel zurückzuführen, aber auch auf die von 2,3 Mio. € auf 1,2 Mio. € gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig war die Entwicklung der vertraglichen Vermögenswerte von 2,9 Mio. € auf 5,8 Mio. €.
Das Eigenkapital hat sich von 8,0 Mio. € zum 31.12.2018 auf 7,7 Mio. € zum 30.06.2019 entwickelt. Dies ist auf das niedrigere kumulierte sonstige Konzernergebnis und die positive Veränderung des Konzernbilanzgewinns zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote im Konzern verringerte sich zum 30.06.2019 auf 28,8 Prozent (31.12.2018: 30,9 Prozent).
Die langfristigen und kurzfristigen Schulden sind im Vergleich zum 31.12.2018 insgesamt von 18,0 Mio. € auf 19,1 Mio. € gestiegen. Die langfristigen Schulden erhöhten sich zum 30.06.2019 von 6,5 Mio. € auf 8,8 Mio. € im Wesentlichen durch die Berücksichtigung der passiven latenten Steuern auf die Bewertungsunterschiede in der Umsatzrealisierung (+746 T€), die Erhöhung der Pensionsrückstellungen (+860 T€) und durch die Erstanwendung von IFRS 16 (+700 T€). Der Rückgang der kurzfristigen Schulden von 11,5 Mio. € zum 31.12.2018 auf 10,2 Mio. € zum 30.06.2019 ergibt sich größtenteils aus dem Rückgang der vertraglichen Verbindlichkeiten von 5,7 Mio. € zum 31.12.2018 auf 3,9 Mio. € zum 30.06.2019. Gegenläufig war die Bilanzierung der kurzfristigen Leasing-Verbindlichkeit in Höhe von 1,0 Mio. € nach IFRS 16.
Die Fähigkeit des Konzerns, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war zu jedem Zeitpunkt gegeben.
Die infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 bei einem Umsatz in Höhe von 13,0 Mio. € (Vorjahr 11,7 Mio. €) ein EBIT von 1,8 Mio. € (Vorjahr 1,8 Mio. €). Der Umsatzanstieg um ca. 11,7 Prozent konnte nur minimal ergebnissteigernd umgesetzt werden, da er zum großen Teil auf Projekten beruht, bei denen F2F-Interviews zu realisieren sind, für die ein vergleichsweise hoher Aufwand notwendig ist und die zu erwartenden Gewinne aufgrund der Projektstruktur noch nicht realisiert werden konnten. Insgesamt verläuft die Entwicklung im Institut planmäßig. Der Auftragsbestand ist nach wie vor sehr hoch und die Kostenstruktur bleibt ausgewogen. Die Aussichten sind vor diesem Hintergrund grundsätzlich positiv zu beurteilen. Die Erreichung der angepeilten Zielsetzungen für das Jahr 2019 erscheinen realistisch.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Umsatz von infas 360 de facto stark erhöht, auch wenn die Zahlen dies auf den ersten Blick nicht widerspiegeln, da das Vorjahr durch einen buchhalterischen Sondereffekt bei den Umsatzerlösen in Höhe von 386 T€ begünstigt war. Der ausgewiesene Umsatz von infas 360 liegt zum 30.06.2019 bei 867 T€ (Vorjahr: 939 T€). Vor diesem Hintergrund ist auch die Erreichung der angestrebten Ziele zu erwarten, zumal die bereits akquirierten externe Aufträge für das zweite Halbjahr 2019 fast doppelt so hoch liegen wie im Vorjahresvergleichszeitraum. Dazu zählt auch ein Großauftrag aus der Immobilienbranche. In der hausgenauen Schätzung aller bundesweit 20 Mio. Wohnimmobilien entfaltet sich voll das mikrogeografische Datenportfolio der Gesellschaft.
Die Lutum + Tappert DV-Beratung GmbH ist im gleichen Geschäftsfeld wie die infas 360 tätig und dient als Ergänzung des Geschäftsfeldes. Lutum + Tappert hat im ersten Halbjahr operativ sehr erfolgreich gearbeitet. Der Umsatz von 687 T€ und das Ergebnis (EBIT) von -110 T€ ist durch einen negativen Effekt aus der Erstkonsolidierung verzerrt. Bereinigt läge der Umsatz bei 959 T€ und das EBIT bei 162 T€.
Für das Gesamtjahr erwarten wir einen profitablen Geschäftsverlauf.
infas quo konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zu 2018 fast verdoppeln. Die Investition in den Aufbau des Online-Panels und das Angebot an agiler und qualitativ hoher Marktforschung zahlen sich langsam aus. Neue Kunden konnten gewonnen werden. Das Ergebnis wird aktuell noch durch Investitionen in den Aufbau von weiteren Panels in den Bereichen Fashion und Tiergesundheit sowie dem Personalaufbau belastet. Mit einem Ergebnis von -243 T€ liegt es leicht unter den Erwartungen.
Der Ausblick ist auf das zweite Halbjahr ist allerdings optimistisch: Es wird erwartet, dass das Umsatzziel von knapp 2 Mio. € bei einem negativen Ergebnis von etwa 150 T€ erreicht wird. Die Auftragslage ist sehr positiv, die ersten Projekte in den neuen Panels wurden erfolgreich abgeschlossen.
Es ist unverändert das Ziel der infas Holding Aktiengesellschaft, in den adressierten Märkten eine exzellente Dienstleistung anzubieten, die auch höchsten Qualitätsmaßstäben genügt. Die adressierten Märkte sind die klassische Markt-, Meinungs- und, insbesondere, Sozialforschung einerseits, digitalisierte Marketingforschung andererseits sowie schließlich Consultancy-orientierte Marktforschung. Insgesamt sollen die Wachstumsbestrebungen die infas Holding als einen mittelständisch orientierten, wissensintensiven Informationsdienstleister als Alternative zu den "Big Four" der Branche positionieren.
Wichtig ist dabei, nachhaltiges Wachstum in den verschiedenen Bereichen zu erreichen. Dies gelingt bei der infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH seit geraumer Zeit. Insbesondere in diesem Marktbereich ist es wesentlicher Bestandteil der Strategie, ein Premiumangebot in der Sozialforschung zu etablieren, das insbesondere den veränderten Rahmenbedingungen der empirischen Sozialforschung gerecht wird.
Die infas 360 positioniert sich gemeinsam mit Lutum + Tappert im neuen Markt "Data Driven Marketing". Mit ihrem Leistungsportfolio aus Daten sammeln, kombinieren und analysieren konzentriert sich das Unternehmen auf die Bereiche Smart Research, CRM und Geomarketing und steht für einen digitalisierten Beratungsansatz, der ebenfalls auch Marktforschung umfasst, wenn auch dabei keine Befragungen genutzt werden, sondern sich auf Data Analytics konzentriert wird.
Die infas quo hat eine klare Mission, und zwar mit klassischen Methoden der Marktforschung einen beratungsintensiven Consultancy-Ansatz anzubieten, insbesondere in Märkten, die disruptiven Prozessen unterworfen sind und sich in Kürze radikal ändern müssen. Kunden in dieser Situation zu helfen, sich in der komplexen Welt von heute schneller zurecht zu finden, besser zu kommunizieren und schneller zum Erfolg zu kommen, ist das Ziel von infas quo. Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um einen beratungsintensiven Ansatz handelt, der entsprechende Marktkenntnisse der Mitarbeiter voraussetzt.
Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern betrug zum Stichtag 30.06.2019 194 (Vorjahr: 160). Der Personalaufwand stieg von 5,0 Mio. € im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 5,8 Mio. € zum 30.06.2019.
Die objektiven Rahmenbedingungen der Branche sind, wie bereits dargestellt, nicht eindeutig. Eine positive Entwicklung der infas Holding AG scheint vor dem Hintergrund der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019 und des im zweiten Halbjahr noch abzuarbeitenden Auftragsbestands allerdings gesichert. Dies gilt jedoch nur, und das muss besonders betont werden, wenn ein normaler Geschäftsverlauf unterstellt wird. Insgesamt bestehen aus heutiger Sicht für die infas Holding AG und ihre Tochtergesellschaften keine bestandsgefährdenden Risiken.
Die Auftragslage im Bereich Meinungs- und Sozialforschung ist insgesamt hoch. Unterstellt man für das zweite Halbjahr eine ähnlich gute Performanz bei der Abarbeitung der Aufträge wie im ersten Halbjahr, kann von einem guten Ergebnis für 2019 ausgegangen werden. Es muss dabei natürlich unterstellt werden, dass sowohl die Marktlage der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung insgesamt stabil und von möglichen unvorhersehbaren konjunkturellen Eintrübungen weitgehend unbeeinflusst bleibt, als auch es infas gelingt, weitere Projekte zu akquirieren.
Bei der infas 360 GmbH sowie bei der Lutum + Tappert GmbH ist die Perspektive für das zweite Halbjahr positiv zu beurteilen. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres lassen so eine Einschätzung durchaus zu. Dies gilt ebenso für die im ersten Halbjahr stark gewachsene infas quo GmbH. Vor diesem Hintergrund sind die Aussichten für die infas Holding AG vielversprechend, ihre gesetzten Ziele zu erreichen.
Insgesamt dürfte die Wachstumsdynamik in der zweiten Jahreshälfte -insbesondere im Bereich Meinungs- und Sozialforschung - zunehmen. Diese optimistische Erwartungshaltung ist auf aussichtsreiche Markt- und Geschäftsbedingungen in allen vier Segmenten zurückzuführen.
Die in die Zukunft gerichteten Aussagen und Planzahlen im vorliegenden Dokument basieren auf Annahmen und unterliegen unvorhersehbaren Risiken. Soweit sich diese Annahmen der Gesellschaft als unzutreffend herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare Risiken ergeben, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von den in diesem Dokument dargestellten, zukunftsgerichteten Aussagen und Planzahlen abweicht.
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 730.660,10 | 648.323,32 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.621.652,36 | 167.097,00 |
| Sachanlagen | 559.771,37 | 350.030,04 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 55.226,19 | 97.691,42 |
| Sonstige Finanzanlagen | 1,00 | 1,00 |
| Latente Steueransprüche | 2.754.313,17 | 2.942.810,08 |
| Sonstige Vermögenswerte | 114.301,72 | 115.861,72 |
| Nutzungsrechte | 1.703.966,72 | 0,00 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 7.539.892,63 | 4.321.814,58 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 157.020,80 | 99.640,46 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.243.262,87 | 1.918.796,64 |
| Vertraglicher Vermögenswert | 5.821.707,99 | 5.051.618,47 |
| Ertragsteuerforderungen | 69.456,13 | 105.880,13 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.479.933,15 | 674.191,23 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 10.482.368,45 | 9.089.701,39 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 19.253.749,39 | 16.939.828,32 |
| 26.793.642,02 | 21.261.642,90 |
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 9.000.000,00 | 9.000.000,00 |
| Eigene Anteile | -3.693,03 | 0,00 |
| Gesetzliche Rücklage | 254.165,68 | 105.697,71 |
| Eigenkapitalminderung infolge vollständiger Anteilsübernahme | -4.002.480,65 | -4.002.480,65 |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | -1.889.266,35 | -1.280.451,47 |
| Konzernbilanzgewinn | 4.347.926,70 | 3.424.142,47 |
| Eigenkapital gesamt | 7.706.652,35 | 7.246.908,06 |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 6.012.776,85 | 4.885.535,00 |
| Latente Steuerschulden | 1.656.554,82 | 1.041.509,06 |
| Leasing-Verbindlichkeit | 699.857,76 | 0,00 |
| Kaufpreisverbindlichkeit langfristig | 480.000,00 | 0,00 |
| Langfristige Schulden gesamt | 8.849.189,43 | 5.927.044,06 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 318.992,03 | 90.480,00 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.299.529,67 | 1.336.648,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 456.833,79 | 82.949,07 |
| Vertragliche Verbindlichkeit | 3.909.769,61 | 4.853.485,24 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.235.058,57 | 1.724.128,47 |
| Leasing-Verbindlichkeit | 1.017.616,57 | 0,00 |
| Kurzfristige Schulden gesamt | 10.237.800,24 | 8.087.690,78 |
| 26.793.642,02 | 21.261.642,90 |
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | ||
|---|---|---|---|
| € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 15.198.298,01 | 12.937.555,53 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 77.599,49 | 14.565,21 | |
| Materialaufwand/Aufwendungen für bezogene Leistungen | -6.396.331,85 | -4.755.570,44 | |
| Personalaufwand | -5.804.420,99 | -4.977.800,37 | |
| Abschreibungen | -773.100,88 | -226.732,62 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.453.717,22 | -1.792.222,77 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 848.326,56 | 1.199.794,54 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.703,59 | 5.616,81 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -82.742,09 | -47.143,26 | |
| Finanzergebnis | -81.038,50 | -41.526,45 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 767.288,06 | 1.158.268,09 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -553.405,20 | -428.535,27 | |
| Konzernergebnis/-Gesamtergebnis | 213.882,86 | 729.732,82 | |
| Ergebnis je Aktie | 0,02 | 0,08 |
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 213.882,86 | 729.732,82 |
| Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionen | -815.578,18 | 141.660,00 |
| Latente Steuereffekte | 268.977,68 | -46.719,47 |
| Sonstiges Konzernergebnis | -546.600,50 | 94.940,53 |
| Konzerngesamtergebnis | -332.717,64 | 824.673,35 |
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Periodenergebnis vor Steuern | 767.288,06 | 1.158.268,09 |
| Abschreibungen | 773.100,88 | 226.732,62 |
| Erhöhung/Verminderung der Rückstellungen | -146.129,40 | 7.210,78 |
| Zinsaufwendungen/Zinserträge | -1.833,51 | -5.782,55 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögenswerte | -48.122,51 | 359.362,08 |
| Veränderung vertragliche Vermögenswerte | -2.941.477,07 | -1.020.040,55 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten | -253.061,05 | -1.683.094,07 |
| Veränderung vertragliche Verbindlichkeiten | -1.779.591,46 | -1.754.093,43 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -120.277,84 | -81.407,98 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 11.475,00 | 0,00 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | -3.738.628,90 | -2.792.845,01 |
| Auszahlungen für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | -13.728,00 | 0,00 |
| Auszahlungen für den Erwerb von langfristigen Vermögenswerten | -64.487,63 | -56.856,98 |
| Erhaltene Zinsen | 1.703,59 | 5.847,27 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -76.512,04 | -51.009,71 |
| Auszahlungen zum Ankauf eigener Anteile | -3.144,84 | 0,00 |
| Tilgung der Leasingverbindlichkeit | -456.630,01 | 0,00 |
| Gezahlte Zinsen | -30.634,55 | -64,72 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -490.409,40 | -64,72 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -4.305.550,34 | -2.843.919,44 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 14.787.918,79 | 11.933.620,83 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 10.482.368,45 | 9.089.701,39 |
| Der Finanzmittelfonds beinhaltet nur die liquiden Mittel und stimmt mit den entsprechenden Bilanzposten überein. |
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| 30.06.2019 | Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
Eigenkapital- minderung aus sonstigem Konzernergebnis |
Eigenkapital- minderung infolge vollständiger Anteilsübernahme |
Konzern-Bilanzgewinn |
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | € | € | € | € | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2019 | 9.000.000,00 | -548,19 | 254.165,68 | -1.342.665,85 | -4.002.480,65 | 4.134.043,84 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Erwerb eigener Anteile | 0,00 | -3.144,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2019 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -546.600,50 | 0,00 | 213.882,86 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 30.06.2019 | 9.000.000,00 | -3.693,03 | 254.165,68 | -1.889.266,35 | -4.002.480,65 | 4.347.926,70 |
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| 30.06.2019 | Konzern-Eigenkapital |
|---|---|
| € | |
| --- | --- |
| Stand 01.01.2019 | 8.042.514,83 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 |
| Erwerb eigener Anteile | -3.144,84 |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2019 | -332.717,64 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 |
| Stand 30.06.2019 | 7.706.652,35 |
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| 30.06.2018 | Gezeichnetes Kapital | Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
Eigenkapital- minderung aus sonstigem Konzernergebnis |
Eigenkapital- minderung infolge vollständiger Anteilsübernahme |
Konzern-Bilanzgewinn | Konzern-Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | € | € | € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2018 | 9.000.000,00 | 105.697,71 | -1.375.392,00 | -4.002.480,65 | 2.694.409,65 | 6.422.234,71 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2018 | 0,00 | 0,00 | 94.940,53 | 0,00 | 729.732,82 | 824.673,35 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 30.06.2018 | 9.000.000,00 | 105.697,71 | -1.280.451,47 | -4.002.480,65 | 3.424.142,47 | 7.246.908,06 |
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| 30.06.2019 | infas-lnstitut | infas 360 | infas quo | Holding | Lutum + Tappert | Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Außenumsatz | 13.019 | 867 | 625 | 0 | 687 | 0 |
| Konzeninterner Umsatz | 127 | 142 | 2 | 18 | 0 | -289 |
| Umsatz gesamt | 13.146 | 1.009 | 627 | 18 | 687 | -289 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 1.782 | -180 | -242 | -419 | -110 | 17 |
| Mitarbeiter | 141 | 18 | 13 | 4 | 18 | 0 |
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| 30.06.2019 | Konzern |
|---|---|
| T€ | |
| --- | --- |
| Außenumsatz | 15.198 |
| Konzeninterner Umsatz | 0 |
| Umsatz gesamt | 15.198 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 848 |
| Mitarbeiter | 194 |
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| 30.06.2018 | infas-lnstitut | infas 360 | infas quo | Holding | Lutum + Tappert | Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Außenumsatz | 11.658 | 939 | 340 | 0 | 0 | 0 |
| Konzeninterner Umsatz | 69 | 271 | 0 | 11 | 0 | -351 |
| Umsatz gesamt | 11.727 | 1.210 | 340 | 11 | 0 | -351 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 1.767 | -143 | -101 | -323 | 0 | 0 |
| Mitarbeiter | 127 | 18 | 12 | 3 | 0 | 0 |
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| 30.06.2018 | Konzern |
|---|---|
| T€ | |
| --- | --- |
| Außenumsatz | 12.937 |
| Konzeninterner Umsatz | 0 |
| Umsatz gesamt | 12.937 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 1.200 |
| Mitarbeiter | 160 |
Der Halbjahresfinanzbericht der infas Holding Aktiengesellschaft zum 30.06.2019 wurde entsprechend dem Konzernabschluss zum 31.12.2018 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. In diesem Zwischenabschluss wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2018. Eine detaillierte Beschreibung der angewandten Methoden ist im Konzernanhang 2018 enthalten.
Änderungen durch Standards und Interpretationen, die durch die EU übernommen und ab dem 01.01.2019 verpflichtend anzuwenden sind, wurden berücksichtigt. Aufgrund der verpflichtenden Erstanwendung von IFRS 16 "Leases" ab Januar 2019 wurden die Nutzungsrechte an den zugrunde liegenden Leasing-Vermögenswerten in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit angesetzt. Der bilanzielle Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt betrug zum 01.01.2019 2.205 T€. Die darüber hinaus anzuwendenden jährlichen Verbesserungen an den IFRS haben hingegen keine wesentliche Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der infas Holding.
Die im Bericht enthaltene Bilanz zum 30.06.2019, die Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung (jeweils für das erste Halbjahr 2019 und 2018), die Kapitalflussrechnung (jeweils für die ersten sechs Monate 2019 und 2018) sowie die Eigenkapitalveränderungsrechnung (jeweils für die ersten sechs Monate 2019 und 2018) wurden keiner Prüfung nach § 317 HGB unterzogen und sind in Verbindung mit dem Konzernabschluss des Jahres 2018 zu lesen.
Der Halbjahresfinanzbericht ist in Euro aufgestellt.
Die Unternehmen werden nach IFRS 10 in den Konzernabschluss, aufgrund der Beherrschung durch die Muttergesellschaft, infas Holding Aktiengesellschaft, einbezogen.
Die infas Holding AG erlangt die Beherrschung, wenn sie Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen ausüben kann, schwankenden Renditen aus ihrer Beteiligung ausgesetzt ist und die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann.
Der Konsolidierungskreis umfasst folgende inländische Tochtergesellschaften:
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| Anteil am Kapital | |
|---|---|
| infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas 360 GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas quo GmbH, Nürnberg | 100,00 Prozent |
| Lutum + Tappert DV-Beratung GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
In der folgenden Tabelle sind die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien dargestellt.
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| Bewertung nach IFRS 9 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| In T€ | Buchwert lt. Bilanz 30.06.2019 | (Fortgeführte) Anschaffungskosten | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2019 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 114 | 114 | 114 | ||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 114 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.243 | 1.243 | 1.243 | ||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 1.243 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.407 | 1.407 | 1.407 | ||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 1.407 | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 10.482 | 10.482 | 10.482 | ||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 10.482 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 457 | 457 | 457 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 457 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.235 | 3.235 | 3.235 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 3.235 |
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| Bewertung nach IAS 39 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| In T€ | Buchwert lt. Bilanz 31.12.2018 | (Fortgeführte) Anschaffungskosten | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 116 | 116 | 116 | ||
| Kredite und Forderungen | 116 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.919 | 1.919 | 1.919 | ||
| Kredite und Forderungen | 1.919 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 719 | 719 | 719 | ||
| Kredite und Forderungen | 719 | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.090 | 9.090 | 9.090 | ||
| Kredite und Forderungen | 9.090 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 83 | 83 | 83 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 83 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.724 | 1.724 | 1.724 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 1.724 |
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht der Buchwert ebenfalls dem beizulegenden Zeitwert.
Die infas Holding Aktiengesellschaft ist mittelbar über die Tochtergesellschaft infas 360 GmbH zu 33,33 Prozent an der BNS - Business Network Solutions GmbH, Bonn, beteiligt. Zum Stichtag lagen keine Informationen zu den Ergebnissen der Business Network Solutions GmbH, Bonn vor, so dass die Anteile an der At-equity-Beteiligung zum 30.06.2019 unverändert angesetzt wurden.
Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2019 hat sich von -42 T€ im Vorjahreszeitraum auf -81 T€ verschlechtert. Die Zinserträge liegen mit 2 T€ unter dem Vorjahresvergleichswert von 6 T€. Die Zinsaufwendungen liegen aufgrund der erstmals zu erfassenden Zinsaufwendungen aus Leasingverhältnissen mit 83 T€ deutlich über dem Vorjahresvergleichswert von 47 T€.
Ertragsteuern werden in der Berichtsperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr pro Gesellschaft erwartet wird.
Auf die Erläuterungen im Konzernanhang 2018 zum Ansatz und zur Ermittlung der aktiven und passiven latenten Steuern wird verwiesen.
Im Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2019 sind versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von -816 T€ (Vorjahr 142 T€) im sonstigen Ergebnis berücksichtigt worden. Die latenten Steuern aus der Erfassung dieser Gewinne im sonstigen Ergebnis betragen 269 T€ (Vorjahr 47 T€) und führen zu einem negativen sonstigen Konzernergebnis in Höhe von 547 T€ (positives Ergebnis des Vorjahres 95 T€).
In der Berichtsperiode haben sich keine hier anzugebenden Sachverhalte ergeben.
Die Geschäfte des Unternehmens werden durch Herrn Dipl.-Soz. Menno Smid (CEO) und Herrn Dipl.-Kfm. Alexander Mauch (CFO) geführt.
Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
-Der Vorstand-
Bonn, im August 2019
infas Holding Aktiengesellschaft
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