Interim / Quarterly Report • Sep 7, 2017
Interim / Quarterly Report
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Friedrich-Wilhelm-Straße 18
53113 Bonn
Tel. +49 (0)228/33 60 72 39
Fax +49 (0)228/31 00 71
www.infas-holding.de
Sitz der Gesellschaft:
53113 Bonn
Vorstand der Gesellschaft:
Dipl.-Soz. Menno Smid
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Dr. Oliver Krauß
Amtsgericht Bonn
HRB 17379
USt.-Ident.-Nr. DE 155601174
St.Nr. 205/5725/1339
ISIN: DE0006097108
WKN: 609710
Notiert: Geregelter Markt (General Standard) in Frankfurt am Main
Der infas Holding Konzern besteht zum 30. Juni 2017 aus der Muttergesellschaft infas Holding AG sowie folgenden Tochtergesellschaften:
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| infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas 360 GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas quo GmbH, Nürnberg | 100,00 Prozent |
| BNS - Business Network Solutions GmbH, Bonn | 33,33 Prozent |
Die infas Holding AG als Konzernmuttergesellschaft ist ausschließlich als Management- und Finanzholding des infas Holding Konzerns tätig und erzielt keine Umsatzerlöse. Die Aktien der infas Holding AG sind im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Gesteuert wird der Konzern durch den Vorstand der infas Holding AG.
Der Konzern ist mit seinen Tochtergesellschaften im Segment Markt- und Sozialforschung tätig. Die Tochtergesellschaften erzielen ihren Umsatz im Wesentlichen im Inland.
Im Segment der Markt- und Sozialforschung ist der Konzern mit drei Gesellschaften vertreten, und zwar mit dem infas-Institut, der infas 360 in Bonn sowie der im April 2017 gegründeten infas quo in Nürnberg. Die infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH erbringt Forschungs- und Beratungsleistungen mit dem Schwerpunkt Sozialforschung und Marktforschung, während die infas 360 GmbH Geomarketing, Customer Analytics und Marketingforschung miteinander kombiniert. Die infas quo GmbH hingegen ist spezialisiert auf die Finanzmarktforschung und verfolgt einen strikten Consultancy-Ansatz in der Marktforschung.
Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland - dem zentralen wirtschaftlichen Raum der Aktivitäten der infas Holding AG - wird aus der Sicht der ifo Konjunkturprognose 2016/2017 positiv verlaufen. Unter dem Titel "Deutsche Wirtschaft stark und stabil" verlautbart das ifo-Institut zur Jahresmitte 2017: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich nun schon im fünften Jahr eines moderaten Aufschwungs. Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung nimmt allmählich zu, und die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten dürften mittlerweile die Normalauslastung leicht überschritten haben. Dabei bleibt die konjunkturelle Dynamik im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen gering, auch weil der wenig schwankungsanfällige Konsum die Hauptantriebskraft ist." Das ifo-Institut rechnet mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent im laufenden und 2,0 Prozent im kommenden Jahr. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die konjunkturelle Entwicklung von der weiter lebhaften Konsumnachfrage der privaten Haushalte und der regen Bautätigkeit bestimmt. Einen zunehmenden Beitrag zum Aufschwung werden die Exporte leisten, die von den verbesserten Konjunkturaussichten im Euroraum und im Rest der Welt profitieren.
Auch die Stimmung bei den deutschen Dienstleistern hat sich merklich verbessert. Die Unternehmen waren deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Für die kommenden Monate wurden sie etwas optimistischer. Die Umsatzentwicklung schätzen sie als sehr gut ein.
Diese Einschätzung, die sich auf den Dienstleistungsbereich der deutschen Wirtschaft insgesamt bezieht, kann für die Marktforschungsbranche in der Eindeutigkeit so nicht formuliert werden. Auch wenn es nur einige wenige gesicherte Daten zur Entwicklung der Branche in 2016 gibt, deuten die Veröffentlichungen der großen Marktforschungsinstitute, die im Rahmen ihrer Veröffentlichungspflichten Daten zur Verfügung stellen, eher auf eine widersprüchliche Entwicklung mit erheblichen Gefahrenpotentialen hin. So muss die GfK - immer noch eine wichtige Referenzgröße der deutschen Marktforschung - von sinkenden Umsätzen und Renditen berichten. Die Prognosen für das Jahr gehen daher auch von Rückgängen bei Umsatz und Ertrag aus.
Bei einem ebenfalls großen Player mit Veröffentlichungspflichten, nämlich Ipsos, wird von einem stabilen Umsatz berichtet. Es wird aber bezogen auf das Jahr ebenfalls ein Umsatzrückgang befürchtet, da sich die Konsumgüterbranche mit Aufträgen zurückhält. Das organische Wachstum habe zur Jahresmitte 2017 bei 0,1 Prozent gelegen, heißt es in einer Mitteilung. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Operating Profit) sank um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der Konzernumsatz ist im ersten Halbjahr 2017 von 9,3 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum um 3,3 Mio. € auf 12,6 Mio. € und damit um 35,5 Prozent deutlich gestiegen. Der Geschäftsbereich Markt- und Sozialforschung konnte mit einem Umsatz von 12,0 Mio. € den Umsatz des Vorjahres von 8,8 Mio. € deutlich übertreffen. Der Geschäftsbereich infas 360 erhöhte seinen Umsatz von 0,5 Mio. € im Vorjahr auf 0,6 Mio. € zum 30. Juni 2017. Der im April 2017 neu gegründete Geschäftsbereich infas quo hat bereits 33 T€ zum Konzernumsatz beigetragen.
Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,9 Mio. € auf 6,3 Mio. € deutlich erhöht. Gemessen an den Umsätzen ergibt sich eine Steigerung von 41,9 Prozent zum 30. Juni 2016 auf 50,0 Prozent zum 30. Juni 2017. Diese Erhöhung erklärt sich im Wesentlichen aus dem gestiegenen projektbezogenen Zukauf von externen Dienstleistern im Geschäftsbereich Markt- und Sozialforschung.
Der Personalaufwand ist als Folge der höheren Anzahl an Mitarbeitern und notwendigen Gehaltsanpassungen für wichtige Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr von 3,4 Mio. € auf 3,8 Mio. € gestiegen.
Die Abschreibungen liegen im ersten Halbjahr 2017 mit 190 T€ (Vorjahreszeitraum: 147 T€) über dem Vorjahresniveau. Die Investitionen in die EDV betragen 0,1 Mio. € und liegen damit unter dem Vorjahreswert von 0,2 Mio. €.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns stiegen von 1,4 Mio. € im Vorjahr auf 1,6 Mio. € zum 30. Juni 2017 durch höhere Kosten für Mieten und EDV sowie Anlaufkosten für den Aufbau eines weiteren Telefonstudios des Geschäftsbereichs Markt- und Sozialforschung in Nürnberg.
Das EBIT liegt mit 703 T€ zum 30. Juni 2017 über dem Niveau von 541 T€ im ersten Halbjahr des Vorjahres. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus dem verbesserten EBIT des infas-Instituts gegenüber dem Vorjahr einerseits und dem von -261 T€ im Vorjahr auf -99 T€ zum 30. Juni 2017 verbesserten EBIT des Geschäftsbereichs infas 360 andererseits.
Das Finanzergebnis hat sich von -46 T€ im ersten Halbjahr 2016 auf -35 T€ zum 30.Juni 2017 durch gesunkene Zinsaufwendungen verbessert.
Das Ergebnis vor Steuern veränderte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 495 T€ auf 653 T€ zum 30. Juni 2017.
Das erste Halbjahr 2017 schließt die infas Holding AG mit einem positiven IFRS-Ergebnis nach Steuern in Höhe von 331 T€ (Vorjahr: 287 T€) ab.
Der operative Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit war im ersten Halbjahr 2017 mit -5.816 T€ negativ (Vorjahreszeitraum: -116 T€). Dies ist insbesondere auf die stichtagsbezogene Reduzierung der kurzfristigen Schulden von 11,0 Mio. € zum 31.Dezember 2016 auf 7,3 Mio. € zum 30. Juni 2017 zurückzuführen.
Das langfristige Vermögen hat sich von 5,3 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 4,9 Mio. € reduziert insbesondere durch die latenten Steueransprüche, die von 3,8 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 3,4 Mio. € zum 30. Juni 2017 gesunken sind. Die Reduzierung resultiert aus dem Abbau der steuerlichen Verlustvorträge bei der infas Holding Aktiengesellschaft und dem verringerten Wertansatz der Rückstellung für Pensionen zum 30. Juni 2017.
Die kurzfristigen Vermögenswerte veränderten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 von 15,5 Mio. € auf 12,5 Mio. €. Dies ist insbesondere auf die von 11,8 Mio. € auf 5,8 Mio. € zum 30. Juni 2017 gesunkenen liquiden Mittel zurückzuführen.
Das Eigenkapital hat sich von 4,4 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 5,0 Mio. € zum 30. Juni 2017 erhöht. Dies ist auf den höheren Bilanzgewinn und die positive Veränderung der Eigenkapitalminderung aus sonstigem Konzernergebnis zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote im Konzern verbesserte sich zusätzlich auch durch die gesunkene Bilanzsumme zum 30. Juni 2017 auf 28,7 Prozent (31. Dezember 2016: 21,2 Prozent).
Die langfristigen und kurzfristigen Schulden sind im Vergleich zum 31. Dezember 2016 insgesamt von 16,4 Mio. € auf 12,4 Mio. € gesunken. Die langfristigen Schulden verringerten sich von 5,3 Mio. € auf 5,1 Mio. € zum 30. Juni 2017 im Wesentlichen durch die Berücksichtigung von versicherungsmathematischen Gewinnen bei der Bewertung der Rückstellung für Pensionen von 5,1 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 4,8 Mio. € zum 30. Juni 2017. Der Rückgang der kurzfristigen Schulden von 11,0 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 7,3 Mio. € zum 30. Juni 2017 ergibt sich insbesondere aus dem Rückgang der Verpflichtungen aus Aufträgen in Bearbeitung von 6,9 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 4,9 Mio. zum 30. Juni 2017.
Die Fähigkeit des Konzerns, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war zu jedem Zeitpunkt gegeben.
Die infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH erwirtschaftete bei einem Umsatz von 12,0 Mio. € (Vorjahr 8,9 Mio. €) ein EBIT von 1,1 Mio. € (Vorjahr 1,0 Mio. €). Die Umsatzsteigerung um ca. 30 Prozent ist sehr erfreulich. Sie wurde allerdings mit kostenintensiven und längerfristigen Projekten erreicht, so dass ein nur leicht gesteigertes EBIT gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist. Verantwortlich für diesen Sachverhalt ist in erster Linie die Tatsache, dass sehr wenige Projekte im ersten Halbjahr abgeschlossen werden konnten, und die Arbeit an neuen Großprojekten erst begann, so dass zum Halbjahr eher geringe Gewinne zu realisieren waren. Hinzu kommt, dass erhebliche Anstrengungen stattgefunden haben, um die Fremdvergabe von Erhebungskapazitäten abzubauen. Seinen Niederschlag finden die Bemühungen in einem weiteren infas-Telefonstudio in Nürnberg, das ab Mitte September mit bis zu 30 Plätzen aktiv sein wird. Vor diesem Hintergrund ist es hochwahrscheinlich, dass die Jahresziele erreicht werden. Die Aussichten sind grundsätzlich positiv zu beurteilen.
Die infas 360 GmbH erhöhte ihren Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 475 T€ auf 639 T€ (nach IFRS). Da die Kosten ziemlich im Zaum gehalten wurden, wird im Vergleich zum Vorjahr im ersten Halbjahr 2017 das negative EBIT merklich verbessert. Auch hier sind die Perspektiven für den Abschluss des Jahres positiv zu bewerten.
Die infas quo GmbH ging im April an den Start. Die ersten Projekte wurden bereits kurz danach akquiriert, so dass von einem verheißungsvollen Start ausgegangen werden kann. Der im April 2017 neu gegründete Geschäftsbereich infas quo hat bereits 33 T€ zum Konzernumsatz beigetragen Derzeit befindet sich infas quo in einer Akquisitionsoffensive, wobei die Abarbeitung der Projekte durch die enge Bindung an die Schwestern gewährleistet ist. Insgesamt sind auch hier die Perspektiven für das Jahr positiv zu beurteilen.
Es ist unverändert das Ziel der infas Holding Aktiengesellschaft, auf Basis einer exzellenten Dienstleistung und höchster Qualitätsmaßstäbe der präferierte Partner für Informationsdienstleistungen, insbesondere für Markt- und Sozialforschung mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft, zu sein. Es ist das Ziel, in den von uns mittlerweile erweitert adressierten Märkten Spitzenpositionen zu erreichen. Es sind dies: die klassische Markt-, Meinungs- und insbesondere Sozialforschung einerseits, digitalisierte Marketingforschung andererseits sowie schließlich Consultancy orientierte Marktforschung. Insgesamt sollen die Wachstumsbestrebungen ihren organisatorischen Ausdruck in einem mittelständisch orientierten, wissensintensiven Informationsdienstleister für Markt- und Sozialforschung und angrenzende Gebiete finden.
Ein wichtiges Ziel ist es dabei, nachhaltiges Wachstum in den verschiedenen Bereichen zu erreichen. Dies gelingt bei der infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH seit geraumer Zeit. Insbesondere in diesem Marktbereich ist es wesentlicher Bestandteil der Strategie, ein Premiumangebot in der Sozialforschung zu etablieren, das insbesondere den veränderten Rahmenbedingungen in der empirischen Sozialforschung gerecht wird.
Die infas 360 GmbH positioniert sich im neuen Markt des "Data Driven Marketings". Mit ihrem Leistungsportfolio aus Daten sammeln, kombinieren und analysieren konzentriert sich das Unternehmen auf die Bereiche Smart Research, CRM und Geomarketing und steht für einen digitalisierten Beratungsansatz. .
Die infas quo hat eine klare Mission, und zwar Kunden zu helfen, sich in der komplexen Welt von heute schneller zurechtzufinden, besser zu kommunizieren und schneller zum Erfolg zu kommen, indem infas quo den richtigen Weg aufzeigt. Es handelt sich hier um einen beratungsintensiven Ansatz, der entsprechende Qualifikationen der Mitarbeiter voraussetzt.
Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern betrug zum Stichtag 30. Juni 2017 145 (Vorjahr: 142). Der Personalaufwand stieg von 3,4 Mio. € im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 3,8 Mio. € zum 30. Juni 2017.
Die objektiven Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung sind widersprüchlich, wie die Ergebnisse der beiden zitierten großen Unternehmen der Branche zeigen. Eine positive Entwicklung der infas Holding AG scheint vor dem Hintergrund der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2017 und des im zweiten Halbjahr noch abzuarbeitenden Auftragsbestands allerdings gesichert. Dies gilt jedoch nur, und das muss besonders betont werden, wenn ein normaler Geschäftsverlauf unterstellt wird. Insgesamt bestehen aus heutiger Sicht für die infas Holding AG und ihre Tochtergesellschaften derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken.
Die Auftragslage im Bereich Markt- und Sozialforschung ist durch einige Akquisitionserfolge insgesamt positiv zu bewerten. Unterstellt man für das zweite Halbjahr eine ähnlich gute Performanz bei der Abarbeitung der Aufträge wie im ersten Halbjahr, und nimmt man zudem den noch abzuarbeitenden Auftragsbestand für das weitere Halbjahr in den Blick, kann von einem guten Ergebnis für 2017 ausgegangen werden. Es muss dabei natürlich unterstellt werden, dass die Marktlage der Markt- und Sozialforschung insgesamt stabil bleibt und von möglichen konjunkturellen Eintrübungen, die insgesamt nicht abgesehen werden können, weitgehend unbeeinflusst bleibt und es infas vor diesem Hintergrund gelingt, weitere Projekte zu akquirieren.
Bei der infas 360 GmbH ist die Perspektive für das zweite Halbjahr positiv zu beurteilen. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres lassen so eine Einschätzung durchaus zu. Dies gilt ebenso für den vielversprechenden Start der infas quo. Vor diesem Hintergrund stehen die Aussichten für die infas Holding AG, die gesetzten Ziele zu erreichen, auch sehr gut.
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| 30.06.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 639.693,74 | 712.136,50 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 167.097,00 | 167.097,00 |
| Sachanlagen | 428.908,08 | 420.189,50 |
| Anteile an at-equity-bilanzierten Unternehmen | 129.041,55 | 144.023,43 |
| Sonstige Finanzanlagen | 1,00 | 1,00 |
| Latente Steueransprüche | 3.430.974,00 | 3.755.630,00 |
| Sonstige Vermögenswerte | 117.320,15 | 99.447,01 |
| Langfristige Vermögenswerte gesamt | 4.913.035,52 | 5.298.524,44 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 6.521,15 | 101.021,15 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 576.157,57 | 815.153,71 |
| Dienstleistungsgeschäfte mit aktivischem Saldo | 4.850.780,40 | 1.706.778,66 |
| Ertragsteuerforderungen | 158.622,94 | 131.462,60 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.088.127,63 | 968.437,63 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.807.789,84 | 11.764.916,02 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 0,00 | 0,00 |
| Kurzfristige Vermögenswerte gesamt | 12.487.999,53 | 15.487.769,77 |
| 17.401.035,05 | 20.786.294,21 |
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| 30.06.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 9.000.000,00 | 9.000.000,00 |
| Gewinnrücklagen | ||
| Gesetzliche Rücklage | 33.991,62 | 33.991,62 |
| Eigenkapitalminderung infolge vollständiger Anteilsübernahme | -4.002.480,65 | -4.002.480,65 |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | -1.257.724,00 | -1.489.031,00 |
| Konzernbilanzgewinn | 1.209.441,38 | 878.431,82 |
| Den Anteilseignern zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | 4.983.228,35 | 4.420.911,79 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 0,00 | 0,00 |
| Eigenkapital gesamt | 4.983.228,35 | 4.420.911,79 |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 4.760.032,00 | 5.060.880,00 |
| Latente Steuerschulden | 326.268,00 | 271.142,00 |
| Langfristige Schulden gesamt | 5.086.300,00 | 5.332.022,00 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 90.480,00 | 140.996,37 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.058.685,00 | 1.068.500,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 24.373,63 | 48.747,31 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 176.038,07 | 1.258.870,19 |
| Verpflichtungen aus Aufträgen in Bearbeitung | 4.880.233,20 | 6.911.705,11 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.101.696,80 | 1.604.541,44 |
| Zur Veräußerung bestimmte Schulden | 0,00 | 0,00 |
| Kurzfristige Schulden gesamt | 7.331.506,70 | 11.033.360,42 |
| 17.401.035,05 | 20.786.294,21 |
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| 30.06.2017 | 30.06.2016 | ||
|---|---|---|---|
| € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 12.634.852,52 | 9.278.933,63 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18.057,03 | 71.006,63 | |
| Materialaufwand/Aufwendungen für bezogene Leistungen | -6.286.979,94 | -3.862.399,12 | |
| Personalaufwand | -3.848.639,60 | -3.438.488,28 | |
| Abschreibungen | -190.391,65 | -147.131,77 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.624.214,51 | -1.361.234,46 | |
| Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen | -14.981,88 | 0,00 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 11.619,63 | 7.031,62 | |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | -186,32 | -978,18 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -45.936,47 | -52.197,23 | |
| Finanzergebnis | -34.503,16 | -46.143,79 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 653.198,81 | 494.542,84 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -322.189,25 | -177.305,00 | |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 331.009,56 | 317.237,84 | |
| Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen nach Abzug von Steuern | 0,00 | -30.267,06 | |
| Konzernergebnis/ -gesamtergebnis | 331.009,56 | 286.970,78 | |
| Ergebnisanteile Gesellschafter ohne beherrschenden Einfluss | 0,00 | 0,00 | |
| Ergebnisanteil Gesellschafter des Mutterunternehmens | 331.009,56 | 286.970,78 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) aus fortzuführenden und aufgegebenen Geschäftsbereichen |
0,04 | 0,03 | |
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 0,04 | 0,04 |
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| 30.06.2017 | 30.06.2016 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 331.009,56 | 286.970,78 |
| Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust ungegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionen | 345.131,00 | -688.033,00 |
| Latente Steuereffekte | -113.824,00 | 226.913,00 |
| Sonstiges Konzernergebnis | 231.307,00 | -461.120,00 |
| Konzerngesamtergebnis | 562.316,56 | -174.149,22 |
| Davon Anteil Aktionäre der infas Holding AG | 562.316,56 | -174.149,22 |
| Davon Anteil nicht beherrschender Gesellschafter | 0,00 | 0,00 |
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| 30.06.2017 | 30.06.2016 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Ertragsteuern | 653 | 495 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 190 | 147 |
| Erhöhung/Verminderung der Rückstellungen | -62 | 818 |
| Zinsaufwendungen/Zinserträge | 34 | 45 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögenswerte | -2.950 | 574 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verpflichtungen aus Aufträgen in Bearbeitung, der erhaltenen Anzahlungen und der sonstigen Verbindlichkeiten | -3.615 | -1.310 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -81 | -166 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 15 | -719 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | -5.816 | -116 |
| Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten | 0 | 0 |
| Auszahlungen für den Erwerb von langfristigen Vermögenswerten | -126 | -217 |
| Erhaltene Zinsen | 12 | 7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -114 | -210 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten/sonstigen Darlehen | 0 | 0 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Bankkrediten/sonstigen Darlehen | -25 | -24 |
| Gezahlte Zinsen | -2 | -52 |
| Gezahlte Dividenden an Aktionäre | 0 | 0 |
| Gezahlte Dividenden an Gesellschafter ohne beherrschenden Einfluss | 0 | 0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -27 | -76 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -5.957 | -402 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 11.765 | 8.687 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 5.808 | 8.285 |
| Der Finanzmittelfonds beinhaltet nur die liquiden Mittel und stimmt mit den entsprechenden Bilanzposten überein. |
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| 30.06.2016 | Gezeichnetes Kapital |
Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
Kapital- rücklage |
Eigenkapital- minderung aus sonstigem Konzernergebnis |
Eigenkapitalminderung infolge vollständiger Anteilsübernahme |
Konzern- Bilanzgewinn |
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | € | € | € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2016 | 9.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | -1.082.408,00 | -4.002.480,65 | 698.747,10 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2016 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -461.120,00 | 0,00 | 286.970,78 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 30.06.2016 | 9.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | -1.543.528,00 | -4.002.480,65 | 985.717,88 |
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| 30.06.2016 | Konzern-Eigenkapital |
|---|---|
| € | |
| --- | --- |
| Stand 01.01.2016 | 4.613.858,45 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2016 | -174.149,22 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 |
| Stand 30.06.2016 | 4.439.709,23 |
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| 30.06.2017 | Gezeichnetes Kapital |
Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
Kapital- rücklage |
Eigenkapital- minderung aus sonstigem Konzernergebnis |
Eigenkapitalminderung infolge vollständiger Anteilsübernahme |
Konzern- Bilanzgewinn |
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | € | € | € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2017 | 9.000.000,00 | 33.991,62 | 0,00 | -1.489.031,00 | -4.002.480,65 | 878.431,82 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2017 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 231.307,00 | 0,00 | 331.009,56 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 30.06.2017 | 9.000.000,00 | 33.991,62 | 0,00 | -1.257.724,00 | -4.002.480,65 | 1.209.441,38 |
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| 30.06.2017 | Konzern-Eigenkapital |
|---|---|
| € | |
| --- | --- |
| Stand 01.01.2017 | 4.420.911,79 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2017 | 562.316,56 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 |
| Stand 30.06.2017 | 4.983.228,35 |
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| 30.06.2016 | Markt- und Sozialforschung | infas 360 | infas quo | Holding | Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 8.832 | 447 | 0 | 0 | 9.279 | |
| Umsatzerlöse Konzern | 0 | 28 | 0 | 0 | -28 | 0 |
| Umsatzerlöse gesamt | 8.832 | 475 | 0 | 0 | -28 | 9.279 |
| Betriebsergebnis vor Finanz- und Beteiligungsergebnis und Steuern (EBIT) | 1.019 | -261 | 0 | -262 | 45 | 541 |
| Mitarbeiter | 108 | 11 | 0 | 2 | 0 | 121 |
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| 30.06.2017 | Markt- und Sozialforschung | infas 360 | infas quo | Holding | Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 12.047 | 555 | 33 | 0 | 12.635 | |
| Umsatzerlöse Konzern | 28 | 84 | 0 | 11 | -123 | 0 |
| Umsatzerlöse gesamt | 12.075 | 639 | 33 | 11 | -123 | 12.635 |
| Betriebsergebnis vor Finanz- und Beteiligungsergebnis und Steuern (EBIT) | 1.143 | -99 | -81 | -259 | -1 | 703 |
| Mitarbeiter | 123 | 15 | 2 | 2 | 0 | 142 |
Der 6-Monatsbericht der infas Holding Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2017 wurde entsprechend dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. In diesem Zwischenabschluss wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016. Eine detaillierte Beschreibung der angewandten Methoden ist im Konzernanhang 2016 enthalten.
Änderungen durch Standards und Interpretationen, die durch die EU übernommen und ab dem 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwenden sind, wurden berücksichtigt und haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Gleiches gilt auch für die jährlichen Verbesserungen an den IFRS.
Die im Bericht enthaltene Bilanz zum 30. Juni 2017, die Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung (jeweils für das erste Halbjahr 2017 und 2016), die Kapitalflussrechnung (jeweils für die ersten sechs Monate 2017 und 2016) sowie die Eigenkapitalveränderungsrechnung (jeweils für die ersten sechs Monate 2017 und 2016) wurden weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht nach § 317 HGB unterzogen und sind in Verbindung mit dem Konzernabschluss des Jahres 2016 zu lesen.
Der Halbjahresfinanzbericht ist in Euro aufgestellt. Die Zahlenangaben in der Konzern-Kapitalflussrechnung und Segmentberichterstattung sowie in den Anhangangaben sind jeweils auf Tausend Euro gerundet. Alle Beträge sind kaufmännisch gerundet.
In den Konzernabschluss sind die infas Holding Aktiengesellschaft und alle Gesellschaften (Bilanzstichtag durchgängig 31. Dezember) einbezogen, bei denen wir einen beherrschenden Einfluss - controlling financial interest - haben. Der Konsolidierungskreis umfasst folgende inländische Tochtergesellschaften:
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| Anteil am Kapital | |
|---|---|
| infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas 360 GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas quo GmbH, Nürnberg | 100,00 Prozent |
Die im April 2017 mit einem Stammkapital in Höhe von 50 T€ als 100-prozentige Tochtergesellschaft der infas Holding Aktiengesellschaft gegründete infas quo GmbH mit Sitz in Nürnberg wird mit in den Konzernzwischenabschluss einbezogen. Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus der Einbeziehung der infas quo GmbH in den Konzernzwischenabschluss. In der Konzern-Segmentberichterstattung wird die infas quo GmbH als neuer Geschäftsbereich ausgewiesen.
In der nachfolgenden Tabelle sind die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien dargestellt.
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| Bewertung nach IAS 39 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| In T€ | Buchwert lt. Bilanz 30.06.2017 | (Fortgeführte) Anschaffungskosten | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert 30.06.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 117 | 117 | 117 | ||
| Kredite und Forderungen | 117 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 576 | 576 | 576 | ||
| Kredite und Forderungen | 576 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 661 | 661 | 661 | ||
| Kredite und Forderungen | 661 | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.808 | 5.808 | 5.808 | ||
| Kredite und Forderungen | 5.808 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 24 | 24 | 24 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 24 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 176 | 176 | 176 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 176 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 915 | 915 | 915 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 915 |
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| Bewertung nach IAS 39 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| In T€ | Buchwert lt. Bilanz 31.12.2016 | (Fortgeführte) Anschaffungskosten | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert 31.12.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 99 | 99 | 99 | ||
| Kredite und Forderungen | 99 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 815 | 815 | 815 | ||
| Kredite und Forderungen | 815 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 580 | 580 | 580 | ||
| Kredite und Forderungen | 580 | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 11.765 | 11.765 | 11.765 | ||
| Kredite und Forderungen | 11.765 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 49 | 49 | 49 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 49 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.259 | 1.259 | 1.259 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 1.259 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 744 | 744 | 744 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 744 |
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, für sonstige kurzfristige Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie für die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht der Buchwert ebenfalls dem beizulegenden Zeitwert.
Die infas Holding Aktiengesellschaft ist mittelbar über die Tochtergesellschaft infas 360 GmbH zu 33,33 Prozent an der BNS - Business Network Solutions GmbH, Bonn, beteiligt. Die BNS - Business Network Solution weist zum 30. Juni 2017 ein Eigenkapital in Höhe von 387 T€ und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 45 T€ aus. Der Anteil des Konzerns am Ergebnis dieser Gesellschaft wird zum 30. Juni 2017 als Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen ausgewiesen.
Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2017 hat sich von -46 T€ im Vorjahreszeitraum auf -35 T€ verbessert. Die Zinserträge liegen mit 12 T€ über dem Vorjahresvergleichswert von 7 T€. Die Zinsaufwendungen sind mit 46 T€ etwas unter dem Vorjahresvergleichswert von 52 T€.
Ertragsteuern werden in der Berichtsperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr pro Gesellschaft erwartet wird.
Auf die Erläuterungen im Konzernanhang 2016 zum Ansatz und zu der Ermittlung der aktiven und passiven latenten Steuern wird verwiesen.
Im Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017 sind versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 345 T€ (Vorjahr -688 T€) im sonstigen Ergebnis berücksichtigt worden. Die latenten Steuern aus der Erfassung dieser Gewinne im sonstigen Ergebnis betragen 114 T€ (Vorjahr 227 T€) und führen zu einem positiven sonstigen Konzernergebnis in Höhe von 231 T€ (Vorjahr - 461 T€).
In der Berichtsperiode haben sich keine hier anzugebenden Sachverhalte ergeben.
Die Geschäfte des Unternehmens werden durch Herrn Dipl.-Soz. Menno Smid allein geführt.
Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Es haben sich keine wesentlichen Veränderungen seit dem Jahresabschluss für das Jahr 2016 der infas Holding Aktiengesellschaft ergeben, aus denen sich neue Risiken für den Konzern ableiten lassen. Für weitere Einzelheiten und Erläuterungen zum Risikoprofil der Gesellschaft wird auf den Geschäftsbericht 2016 verwiesen.
-Der Vorstand-
Bonn, im August 2017
infas Holding Aktiengesellschaft
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden, und die tatsächlichen Ergebnisse werden erheblich von denen in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen können. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten werden von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss der infas Holding AG unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Synergieeffekte sowie gesetzliche, juristische und politische Entscheidungen. Die infas Holding AG sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
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