Annual Report • Jun 23, 2010
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer

Die Action Press Holding AG erzielt als Management- und Finanzholding der Action Press Holding-Gruppe keine Umsatzerlöse. Die Geschäftsentwicklung hängt primär von der Entwicklung der Tochtergesellschaften infas in Bonn einerseits und action press in Hamburg andererseits ab. Das Jahresergebnis resultiert aus Gewinnausschüttungen und -abführungen von Konzernunternehmen sowie Weiterberechnung von Konzernleistungen, denen Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüberstehen. Das Jahr 2009 war aus der wirtschaftlichen Perspektive gesehen eindeutig von den Nachwirkungen des Bebens der weltwirtschaftlichen Krise bestimmt. Da fast 90 Prozent des Umsatzes der Tochtergesellschaften Deutschland generiert wird, sei an dieser Stelle auf diese Entwicklung anhand der vierteljährlichen Zahlen des statistischen Bundesamtes verwiesen, die bisher nicht gekannte, drastische Rückgängen für das Jahr 2009 ausweist.
Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt, verkettet
scroll
| Jahr / Vierteljahr | Ursprungswerte | Saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA |
|---|---|---|
| Ursprungswerte: Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in % | ||
| Saisonbereinigte Werte: Veränderung gegenüber Vorquartal in %; | ||
| Jahresangaben nur kalenderbereinigt gegenüber Vorjahr in %. | ||
| Stand: 12. Februar 2010 | ||
| 2008 | 1,3 | 1,0 |
| 2009 | -5,0 | -4,9 |
| 1. Vj 2009 | -6,4 | -3,5 |
| 2. Vj 2009 | -7,0 | 0,4 |
| 3. Vj 2009 | -4,7 | 0,7 |
| 4. Vj 2009 | -1,7 | 0,0 |
Die Aussichten für eine Erholung sind offensichtlich entgegen so mancher Zahl, die in der Öffentlichkeit kursieren, weitaus kritischer einzuschätzen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte nach diesen Zahlen, - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im vierten Quartal 2009 auf dem Niveau des Vorquartals (+0,0%). Damit hat sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten (+0,4%) und dritten Quartal 2009 (+0,7%) nicht fortgesetzt.
Im Ergebnis ist daher von einer nach wie vor sehr schwierigen Lage der deutschen Wirtschaft auszugehen, was natürlich unmittelbare Konsequenzen sowohl für die Markt- und Sozialforschung als auch für den Printmedienmarkt hat.
Vor diesem Hintergrund war die Geschäftsentwicklung bei der Action Press Holding AG im Jahr 2009 von Gegensätzen geprägt. Während sich das infas Institut gut behaupten konnte, waren bei action press empfindliche Rückgänge beim Umsatz und Ertrag zu verzeichnen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erreichten im Geschäftsjahr 2009 84 T€ und haben sich damit nur geringfügig gegenüber dem Vorjahreswert von 82 T€ verändert. Sie beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Konzernumlagen in Höhe von 54 T€ (Vorjahr: 60 T€) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 25 T€ (Vorjahr: 3 T€).
Der Personalaufwand reduzierte sich von 175 T€ im Vorjahr auf 130 T€ im Geschäftsjahr 2009. In den Personalkosten sind die Gesamtbezüge des Vorstandes mit 48 T€ (Vorjahr: 91 T€) enthalten.1
1 Darin sind auch die Bezüge bis zum 4. April 2009 von dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Gürmen enthalten
Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen im Geschäftsjahr 2009 wie im Vorjahr 5 T€.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 262 T€ in 2008 auf 407 T€ in 2009 deutlich erhöht. Diese Steigerung ist insbesondere auf zusätzliche Kosten, die durch den Verkauf der Gesellschaftsanteile an der MIT Event- und Incentive Management GmbH entstanden sind, zurückzuführen.
Die Erträge aus Beteiligungen für das Geschäftsjahr 2009 belaufen sich auf 0,6 Mio. € und liegen damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,4 Mio. €. Diese Veränderung resultiert aus der negativen Entwicklung der Ertragslage der action press gmbh & co. kg in Hamburg.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind im Geschäftsjahr 2009 nicht angefallen. Im Vorjahr betrafen die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 115 T€ die Beteiligung an der MIT Event- und Incentive Management GmbH.
Aufgrund von Darlehenstilgungen lagen die Zinsen und ähnliche Aufwendungen mit 27 T€ deutlich unter dem Wert des Vorjahres (84 T€).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist um 667 T€ von 792 T€ im Vorjahr auf 125 T€ im Geschäftsjahr 2009 gesunken.
Nach Berücksichtigung von sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 126 T€ (Vorjahr: 792 T€).
Im Geschäftsjahr 2009 sind keine Investitionen in Sach- und Finanzanlagen vorgenommen worden (Vorjahr: 5 T€).
Die Bilanzsumme ist leicht von 12.264.266,27 € im Vorjahr auf 12.145.570,23 € zum 31.12.2009 gesunken. Die Eigenkapitalquote stieg dabei von 82 % auf 83,8 % und führt zu einer weiteren Verbesserung der Eigenfinanzierung.
Wie auch im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag keine Bankverbindlichkeiten. Die übrigen Verbindlichkeiten konnten durch Rückführungen von 733 T€ zum 31.12.2008 auf 410 T€ zum 31.12.2009 deutlich reduziert werden. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Bankguthaben von 142 T€ (Vorjahr 272 T€).
Die Action Press Holding AG ist als Finanzholding diversen qualitativen und quantitativen Risiken ausgesetzt. Qualitative Risiken stellen in erster Linie Absatz- und Beschaffungsrisiken dar. Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen, denen die Konzerngesellschaften ausgesetzt sind, haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschärft. Verstärkt wird dieser Effekt durch den zunehmenden Verdrängungswettbewerb. Zu den quantitativen Risiken zählen interne Risiken hinsichtlich der Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung. Die Action Press Holding AG ist zur Deckung der betrieblichen und sonstigen Aufwendungen auf den Empfang von Zahlungen und Gewinnausschüttungen ihrer operativen Tochtergesellschaften angewiesen. Eine Vielzahl von Faktoren kann dazu führen, dass sich die tatsächlich eintretenden Ereignisse wesentlich von der prognostizierten Lage unterscheiden und geringere als die erwarteten Auszahlungen von den operativen Tochtergesellschaften vereinnahmt werden.
Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, findet ein ausgewogenes Risiko-Management-System (RMS) Anwendung. Kernbestandteil dieses Systems ist ein Frühwarnsystem, für das sowohl strategische als auch operative Risiken definiert sind. Für diese werden kontinuierlich Kennziffern generiert, die wiederum Bestandteil eines internen Monitoringsystems sind, mit dem regelmäßig und systematisch eine Risikoidentifikation stattfindet. Zur Sicherstellung einer effizienten und effektiven Risikokontrolle sind in dem RMS die Kommunikationsstrukturen klar definiert.
Das bestehende Risikomanagement-System wurde aufgrund der Neuerungen durch das BilMoG im Dezember 2009 dokumentarisch erweitert und ergänzt. Die wesentlichen internen und externen Risikofelder aus der operativen Aktivität, dem Finanz- und Rechnungswesen sowie IT wurden einer Analyse unter Festlegung von Parametern unterzogen, die Handlungsweisen definieren und / oder die sofortige Berichtspflicht an den Vorstand bedingen.
Hierdurch werden potentielle Risiken eruiert, bewertet sowie laufend überprüft. Alle Konzerngesellschaften berichten regelmäßig anhand der definierten Kennziffern. Zur Steuerung und Überwachung der Planzahlen und Ziele ist somit ein systematisches Erfassungs- und Kontrollsystem etabliert. Quartalsabschlüsse werden für alle Gesellschaften erstellt und die realisierten Zahlen den Planzahlen gegenübergestellt. Durch eine regelmäßige, enge Kommunikation der Geschäftsleitung mit dem Rechnungswesen und den Steuerberatern wird ein zeitnaher und sachgerechter Informationsstand sichergestellt. Gleichzeitig werden jedoch auch die Chancen analysiert, welche sich durch Trends in Markt und Wettbewerb ergeben.
Aufgrund der Größenordnung der Action Press Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften wird der Buchhaltungsprozess durch professionelle Steuerberatungsgesellschaften extern in einem Dienstleistungs- und Prüfungsverhältnis geführt. Damit soll auch sichergestellt werden, dass der Rechnungslegungsprozess in der Bearbeitungskette und auf allen Ebenen intern wie auch extern stets allen gesetzlichen Vorschriften und Anforderungen entspricht und etwaige Risiken entweder vermieden oder frühzeitig erkannt werden können. Die Buchführungsdaten werden von der DATEV-Organisation verarbeitet und ausgewertet. Die Ordnungsmäßigkeit des DATEV-Buchführungsprogramms wurde durch produktunabhängige Systemprüfung bestätigt. Der Kontenplan, der der Buchhaltung zugrunde liegt, entspricht den betrieblichen Anforderungen und bildet die Geschäftsvorfälle entsprechend der gesetzlichen Vorschriften ab. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess umfasst im Wesentlichen eine Funktionstrennung sowie Zugriffsbeschränkungen hinsichtlich des intern ausgeführten Zahlungssystems. Die externen Dienstleistungsgesellschaften sind im Rahmen ihrer Tätigkeit aufgefordert, alle Transaktionen ebenfalls auf gesetzliche Vorschriften und Anforderungen zu prüfen und Verstöße dagegen sowie Unregelmäßigkeiten, welcher Art auch immer, sofort dem Vorstand der Gesellschaft anzuzeigen. Dies gilt im Besonderen im Abgleich der Zahlungsströme, die aus den Transaktionen resultieren.
Durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz besteht für börsennotierte Unternehmen nach §§ 289 und 315 HGB die Pflicht, Angaben zur Kapitalzusammensetzung, Aktionärsrechten und deren Beschränkungen, Beteiligungsverhältnissen und zu den Organen der Gesellschaft zu machen, welche übernahmerelevante Informationen darstellen.
Das Grundkapital der Action Press Holding AG beträgt 9.000.000,00 €. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die namenlosen Stückaktien unterliegen keinerlei Übertragungsbeschränkungen.
Soweit dem Vorstand der Gesellschaft bekannt, bestehen keinerlei Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung der Aktien betreffen. Darüber hinaus sind dem Vorstand keine Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern bekannt, welche Beschränkungen in Stimmrechten und Übertragung von Aktien beinhalten. Die Action Press Holding AG hat die Inhaber von Aktien mit keinerlei Sonderrechten ausgestattet und hat auch keine Aktien begeben, die Sonderrechte oder Kontrollbefugnisse verleihen.
An der Gesellschaft ist die Effecten-Spiegel AG mit knapp über 42 % zum Bilanzstichtag gemäß § 289 (4) Nr. 3 HGB direkt oder indirekt beteiligt.
Es bestehen keinerlei Arbeitnehmerbeteiligungen am Kapital, bei denen die Kontrollrechte nicht unmittelbar ausgeübt werden.
Gemäß §§ 5 und 6 der Satzung der Action Press Holding AG besteht der Vorstand aus einer oder mehreren Personen. Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder und bestimmt ihre Zahl. Im Geschäftsjahr 2009 bestand der Vorstand bis zum 4. April 2009 aus zwei Personen, danach aus einer Person. Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so ist es einzeln zur Vertretung der Gesellschaft befugt. Der Aufsichtsrat hat dem Vorstand Einzelvertretungsmacht und die Befugnis erteilt, gleichzeitig Rechtsgeschäfte für die Gesellschaft und als Vertreter Dritter abzuschließen. Der Vorstand ist ebenso von den Beschränkungen des § 181 BGB in den Grenzen des § 112 AktG befreit.
Für die Änderung der Satzung gelten die gesetzlichen Vorschriften (§§ 133, 179 AktG).
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen - so genannte Change of Control Klauseln - und Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebotes mit Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern bestehen nicht.
Gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 5 HGB ist die Action Press Holding AG dazu verpflichtet, im Lagebericht die Grundzüge des Vergütungssystems der Gesellschaft für die im Anhang genannten Gesamtbezüge darzustellen. Ein Vergütungssystem, wie es der Deutsche Corporate Governance Kodex vorsieht, besteht nicht. Aufsichtsrat und Vorstand beziehen feste Bezüge, die im Anhang beziffert werden.
Die nach § 289 a HGB vorgeschriebene Erklärung zur Unternehmensführung ist auf der Internetseite der Action Press Holding AG "www.actionpressholdingag.de" öffentlich zugänglich.
Die bereits angesprochene, nach wie vor schwierige Lage der Wirtschaft im Jahr 2009 hatte deutliche Auswirkungen auf die Märkte, in denen infas aktiv ist.
Dies zeigt sich auch bei den 33 größten Instituten in Deutschland, die jeweils über 5 Millionen Euro im Jahr 2009 umsetzen. 72 Prozent dieser Institute melden einen zum Teil drastischen Rückgang des Umsatzes für das Jahr 2009 .2
2 Hierbei handelt es sich um Eigenangaben der Institute, die alljährlich im Januar von dem Brancheninformationsdienst "Context" gesammelt und veröffentlicht werden
Dennoch hat das Jahr 2009 - nach dem bereits erfolgreichen Jahr 2008 - für infas einen erfreulichen Verlauf genommen. Einerseits erreichte das Institut die am Anfang des Jahres prognostizierte Leistung von 10,6 Mio. €. (Vorjahr: 11,1 Mio. €). Erfreulich ist andererseits, dass die Gewinnsituation signifikant noch weiter verbessert wurde und das beste bisher erreichte Ergebnis berichtet werden konnte. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit umfasst nunmehr 1.062 T€ (Vorjahr: 867 T€) und erreicht relativ zum Ergebnis gesehen, 10 Prozent der Gesamtleistung (Vorjahr: 7,8 Prozent), was auch branchenweit als ein Spitzenergebnis einzuschätzen ist. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass damit eine Gewinnsteigerung von 22,5 Prozent erreicht werden konnte.
infas verfügt hinsichtlich ihrer Portfolios von Kunden, Märkten und Methodenkompetenzen durchaus über eine hohe Diversifikation. Das Krisenjahr 2009 konnte daher gut überstanden werden. So setzte der umsatzstärkste Bereich von infas, Sozialforschung, in diesem Jahr seine Geschäftsentwicklung erfolgreich fort und steigerte seinen Umsatz um 18,9 Prozent. Der erreichte Umsatz umfasste somit 68 Prozent des Gesamtumsatzes von infas. Anders war es in dem Bereich Markt- und Verkehrsforschung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierten sich die Umsätze in diesem Bereich um 13,9 Prozent. Dieser Rückgang ist direkt auf die krisenhafte Entwicklung zurückzuführen, weil ein guter Teil von Industriekunden, die mit infas sehr spezifische Fragestellungen bearbeiteten, in Folge der Krise Projekte auslaufen ließen bzw. keine neuen beauftragten und dafür eher auf die klassischen Marktforschungsmethoden insbesondere die billigere Online-Forschung zurückgriffen. Hier sind international aufgestellte und sehr umsatzstarke Marktforschungsunternehmen gut positioniert, die ihre Leistung zumeist preiswerter anbieten können als infas.
Mit dem seit Jahren kontinuierlich steigenden Umsatz einerseits und der damit verbundenen Einsicht andererseits, den größten Teil der gesamten Prozesskette der angebotenen Dienstleistung selber leisten zu müssen, weil der Markt dies für infas in der erwarteten Komplexität definitiv nicht erbringen kann, ging ein Ausbau der personellen Ressourcen im Institut einher. Mit 71 Beschäftigten zum Geschäftsjahresende wurde ein neuer Höchststand der Beschäftigung erreicht (Vorjahr: 60 Mitarbeiter). Die Fluktuationsquote von infas, die die Relation der Arbeitnehmerkündigungen zur durchschnittlichen Mitarbeiterzahl angibt ist praktisch ohne Relevanz. Mathematisch betrug sie 0,028 Prozent.
Stichtagsbezogen und abrechnungsbedingt haben sich die unfertigen Leistungen von 5,4 Mio. € zum 31.12.2008 auf 6,76 Mio. € zum 31.12.2009 verändert. Die diesen unfertigen Leistungen gegenüberstehenden Kundenanzahlungen veränderten sich von 9,0 Mio. € zum 31.12.2008 auf 10,7 Mio. € zum 31.12.2009. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 5,8 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €).
Trotz der derzeit noch schwer abzuschätzenden gesamtwirtschaftlichen Folgen der internationalen Wirtschaftskrise rechnen bereits einige Experten für das Jahr 2010 mit einer Erholung der Weltwirtschaft. Diese Einschätzung ist aber strittig. Nach einer jüngsten Prognose des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo im April 2010 wird die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr um dramatische 2,2 Prozent sogar noch weiter schrumpfen. Schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Zwar rechnen die Forscher damit, dass die Krise 2010 langsam abebbt, dennoch wird die Wirtschaft auch in diesem Jahr der Prognose zufolge noch um 0,2 Prozent schrumpfen, kalenderbereinigt um 0,3 Prozent. Der bisher stärkste Konjunktureinbruch in der Geschichte der Bundesrepublik lag bei 0,9 Prozent im Jahr 1975 infolge der Ölkrise. Es könnte demnach die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg werden - und sie wird nach dieser Einschätzung nicht so schnell vorüber sein.
Wie schon die Erfahrungen aus dem Jahre 2009 lehren, muss davon ausgegangen werden, dass die Marktforschungsbranche sich den ungünstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht entziehen kann. Daher kann in dem Bereich Markt- und Verkehrsforschung nicht mit Steigerungsraten gerechnet werden. Allerdings ist wiederum nicht auszuschließen, dass manche Kunden eher aus dem Tal kommen als andere und daher auf das Spezialwissen von infas zurückkommen werden. Hierfür gibt es erste Hinweise. infas gehört zudem zu den wenigen Instituten, die als Full Service Dienstleister mit seinem hohen methodischen Niveau gut aufgestellt ist, insbesondere für empirisch komplexe Fragestellungen, die in der Krise nicht einfacher zu beantworten sind.
Dies gilt auch und gerade für den Bereich Sozialforschung. Die großen ungelösten Fragen der deutschen Gesellschaft, wie Arbeitsmarkt, Bildung, Alter und Gesundheit generieren einen Forschungsbedarf, der auch unter den ungünstigsten Konstellationen der öffentlichen Haushalte abzudecken sein wird. Hier wird weiterhin empirisch relevanter Wissensbedarf entstehen. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass mittlerweile in Deutschland höchstens zwei Institute den hohen methodischen Anforderungen bei der Generierung von wissenschaftlich begründetem, relevantem empirischem Wissen genügen. Ein Institut davon ist infas. Selbst bei schlechteren makroökonomischen Entwicklungen würde für das Institut kein akutes wesentliches Risiko bestehen, weil der Spezialisierungsgrad recht hoch ist und infas nicht weltweit aufgestellt ist.
Die Auftragslage von infas kann derzeit mit "gut" umschrieben werden. Das gute Ergebnis 2009 ist u.a. auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass mehrere Großprojekte mit erhöhter Effektivität und Effizienz angegangen werden konnten. Dies und der gute Auftragsbestand lassen einerseits erwarten, dass eine moderate Steigerung von Umsatz und Ertrag im Jahr 2010 möglich sind. Es wird vor diesem Hintergrund ein normaler Geschäftsverlauf unterstellt. Andererseits lassen die geschilderten, eher unübersichtlichen Marktbedingungen sowie der selbst für Experten nicht klare Konjunkturverlauf den Weg offen für Unsicherheitsfaktoren. Sollten diese oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den formulierten Erwartungen abweichen.
Keine.
Das Geschäftsfeld Foto wird von der action press Gmbh & Co. Kg, Hamburg, bedient. action press ist eine von Europas größten Pressebildagenturen. Zu den 1.500 nationalen und internationalen Kunden zählen alle großen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage Deutschlands sowie Buchverlage, TV-Sender, Werbeagenturen und Online-Medien. Partneragenturen in über 30 Ländern vertreten action press in ihren jeweiligen Märkten.
Über 90 Prozent des Umsatzes generiert action press mit Printmedien, den überwiegenden Anteil davon mit illustrierten Zeitschriften. Zwar bleiben Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland trotz der bereits mehrfach angesprochenen krisenhaften Entwicklung weiterhin relativ stabil. Wie aus den aktuellen Erhebungen3 der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) hervorgeht, ist die Zeitschriftennutzung im Vergleich zum vorhergehenden Erfassungszeitraum im Durchschnitt von 3,71 auf 3,79 Titel pro Person sogar leicht gestiegen. Dennoch ist nach Angaben des VDZ4 der Gesamtumsatz der Zeitschriftenbranche im Jahr 2009 um 9,4 Prozent zurückgegangen. Der Grund liegt in den eingebrochenen Werbeumsätzen und Anzeigenerlösen, die im direkten Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise stehen. Dieser dramatische Einbruch führt dazu, dass die Verlage neue Wege gehen und ihre Kostenstrukturen zum Teil radikal überprüfen, um überleben zu können.
3 Die Erhebungen wurden im Juli 2009 abgeschlossen
4 Verband der Zeitschriftenverleger
Von diesen Einsparungen ist auch action press betroffen. Die Verlage rationalisieren unter anderem beim Einkauf von Bildern, und zwar auf zweierlei Weise: Zum einen werden über das Internet frei verfügbare, kostenlose Bilder verstärkt genutzt. Zum anderen sind die Nutzungshonorare, wie sie noch vor dem Einbruch der Wirtschaftskrise gezahlt wurden, auf dem Markt nicht mehr durchsetzbar. Der Wettbewerb unter den Bildagenturen hat sich vor diesem Hintergrund im Jahr 2009 verschärft. Es findet ein zugespitzter Verdrängungswettbewerb statt.
Vor dem geschilderten Hintergrund hat action press einen empfindlichen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierten sich die Umsätze um 22 Prozent auf 6,0 Mio. € (Vorjahr: 7,7 Mio. €). Dieser Umsatzrückgang wirkt sich auch auf das Ergebnis aus. action press weist zum 31.12.2009 einen Verlust von 57 T€ aus.
Die geschilderte Situation ist die Grundlage für Maßnahmen, die das Management beschlossen hat, die auf drei Säulen fußt und das Unternehmen kurzfristig wieder in die Gewinnzone und langfristig wieder auf die alten Umsatz- und Gewinnentwicklungspfade zurückführen wird.
Erstens hat eine Analyse der Prozesse stattgefunden, um Kostenersparnisse zu identifizieren. In diesem Zusammenhang waren und sind deutliche Einschnitte nötig und möglich. Auf der Kostenseite hat action press im vierten Quartal 2009 ein Sparprogramm eingeleitet. Beliefen sich die monatlichen Personal- und Personalnebenkosten im Dezember 2008 noch auf T€ 202, wurden sie im Jahresvergleich bis Dezember 2009 auf T€ 176 reduziert. Für 2010 sind weitere Einsparungen beim Personal avisiert. Das setzt allerdings voraus, die Potentiale zur Optimierung der Prozesse in Produktion, Verwaltung und Technik noch erst zu realisieren, damit das hohe Serviceniveau, das action press auszeichnet, nicht beeinträchtigt wird.
Zum zweiten wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, das Kerngeschäft zu stärken. Hier gilt es, verlorenes Terrain zurückzugewinnen und die herausragende Position als Anbieter von Boulevard-Themen zu verteidigen. Ausgangspunkt ist das Alleinstellungsmerkmal von action press: action press ist nach wie vor die Nr. 1 im Yellow Bereich in Deutschland, und es gilt, diese Position auszubauen. Die aktuelle, schnellstmögliche Bereitstellung attraktiven Bildmaterials für die Kunden, ist die Grundlage für eine erfolgreiche Pressebildagentur. Um das zu erreichen, wird die Eigenproduktion sowohl quantitativ wie auch qualitativ gezielt ausgebaut. Dazu werden die nötigen redaktionellen Ressourcen bereitgestellt. Entsprechende organisatorische Umstrukturierungen wurden und werden in einem laufenden Prozess vorgenommen. Neben der Gewinnung neuer, attraktiver Fotografen im Inland und starker Partneragenturen im Ausland wird eine engere Kooperation mit PR-Agenturen und Veranstaltern angestrebt, um sowohl durch den Auftrag zur Bebilderung des Events als auch durch den Weiterverkauf der Bilder Umsatz zu generieren. In dem Bemühen, den Kunden ein attraktives Angebot zu unterbreiten, sind bereits Fortschritte erzielt worden. So konnte sich action press die exklusiven Vermarktungsrechte an dem Bildmaterial einer der weltweit führenden Paparazzi-Bildagentur sichern. Mittelfristig verspricht sich action press aus dieser Zusammenarbeit merkliche Umsatzsteigerungen.
In diesem Zusammenhang wurde im dritten Quartal 2009 die Marketing- und Vertriebsabteilung völlig neu strukturiert. Die Bemühungen zielen einerseits auf die noch engere Einbindung der Key Account Kunden und zentraler Lieferanten. Bei den wichtigsten Bestandskunden, mit denen action press den Großteil seines Umsatzes macht, zeichnen sich bereits erste Erfolge ab. Darüber hinaus wird action press den Marktanteil in ausgewählten Kundengruppen, mit denen bisher weniger Umsatz gemacht wurde, steigern. Schließlich wird action press neben dem klassischen Modell des Einzelbildverkaufes in zunehmendem Maße Pauschalvereinbarungen, Paketpreise und andere Produkte, die einfach sind, Kunden binden und Verwaltungskosten sparen helfen, stärker etablieren. Die Umsetzung geeigneter Schritte in dieser Richtung werden noch in diesem Jahr beginnen, setzen sie doch ein Umdenken und die Umgestaltung bestehender Ablaufstrukturen voraus.
Drittens wird auf die neue Situation im Bildbereich eingegangen und es wird darauf ankommen, neben dem klassischen Geschäftskonzept, nämlich die Distribution von Bildern für die Printmedien, zusätzlichen Umsatz mit neuen Kunden und neuen Produkten zu generieren. Hier ergeben sich auch durch die Krise ganz neue Wachstumschancen. Internet, Apps, Endkundengeschäft und Video sind hier die Schlagworte, die es zu nennen gilt. Den Markt der Zukunft sehen Experten im Internet. Der Vorstandschef der Axel Springer AG Mathias Döpfner plant beispielsweise, dass innerhalb der kommenden sieben Jahre Umsatz und Gewinn je zur Hälfte aus dem klassischen Printgeschäft und den Online-Aktivitäten stammen sollen. Somit wird auch die Bedeutung des Internet als Absatzmarkt für Bilder deutlich zunehmen.
Da der Nutzung von Bildern online im Gegensatz zum Print weder technische noch räumliche Grenzen gesetzt sind, ergibt sich die Möglichkeit, praktisch unbegrenzt viele Bilder abzusetzen. Allerdings verfügen die wenigsten redaktionellen Webauftritte bisher über ein plausibles ökonomisches Konzept. Internetnutzer sind selten bereit für Inhalte zu zahlen und die Werbeerlöse sind - trotz Wachstums - noch gering. Demnach ist das Budget für den Einkauf von Bildnutzungsrechten ebenfalls gering. Die im Internet zu erlösenden Nutzungshonorare sind deutlich niedriger als die im Print Bereich, häufig kaum kostendeckend. Dennoch muss action press sich hier langfristig die Marktanteile der Zukunft sichern.
Ein wichtiger Baustein für den Erfolg im Internet ist die Ausweitung des Produktportfolios um den Verkauf von Videos. Diesen bereits existierenden kleinen Bereich wird action press weiter ausbauen. Die Krise der Verlage eröffnet action press aber auch weitere Chancen. Durch Zentralisierung und Rationalisierung dramatisch geschrumpfte Redaktionen werden zukünftig weniger Zeit zum "Blattmachen" haben. Der Bedarf an "fertigen Geschichten" in Bild und Text wird steigen. action press wird entsprechende redaktionelle Angebote entwickeln, die den Verlagen Zeit und Geld sparen.
action press hat somit eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen und verfügt über geeignete Instrumente, um aus der momentanen Krise gestärkt hervorgehen zu können. Langfristig sind die Aussichten positiv zu bewerten.
Im Januar 2010 wurde Kurzarbeit für einen Teil der Belegschaft beantragt und genehmigt.
Für das Geschäftsjahr 2009 hat der Vorstand der Action Press Holding Aktiengesellschaft einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt und dort abschließend folgendes erklärt: "Nach den Umständen, die uns jeweils im Zeitpunkt der Vornahme obiger Rechtsgeschäfte bekannt gewesen sind, hat unsere Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Nachteile sind für unsere Gesellschaft durch diese Rechtsgeschäfte nicht entstanden. Berichtspflichtige Maßnahmen sind im Geschäftsjahr 2009 weder getroffen noch unterlassen worden".
Bonn, im April 2010
Action Press Holding Aktiengesellschaft
Der Vorstand
AKTIVA
scroll
| € | Geschäftsjahr € |
Vorjahr € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.791,00 | 2.926,50 | |
| II. Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 14.280,50 | 20.164,50 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.957.263,11 | 10.957.264,11 | |
| 2. Beteiligungen | 1,00 | 1,00 | |
| 3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen | 0,00 | 10.957.264,11 | 1,00 |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 826.132,83 | 802.509,89 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (VJ: € 0,00) | |||
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 201.397,67 | 1.027.530,50 | 208.007,28 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (VJ: € 2.567,50) | |||
| II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 142.277,10 | 271.492,64 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.427,02 | 1.899,35 | |
| 12.145.570,23 | 12.264.266,27 | ||
| PASSIVA | |||
| € | Geschäftsjahr € |
Vorjahr € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 9.000.000,00 | 9.000.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 932.400,00 | 932.400,00 | |
| III. Bilanzgewinn | |||
| - Gewinn-/(Verlustvortrag) | 124.165,30 | (667.328,24) | |
| - Jahresüberschuss | 125.493,64 | 249.658,94 | 791.493,54 |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 1.430.466,00 | 1.350.858,00 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 122.700,00 | 1.553.166,00 | 123.820,00 |
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.196,07 | 1.090,71 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 3.196,07 (VJ: € 1.090,71) | |||
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 407.149,22 | 410.345,29 | 731.932,26 |
| -davon aus Steuern: € 549,65 (VJ: € 2.348,66) | |||
| -davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (VJ: € 0,00) | |||
| -davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 327.874,36 (VJ: € 304.770,71) | |||
| 12.145.570,23 | 2.264.266,27 |
scroll
| € | 2009 € |
2008 € |
|
|---|---|---|---|
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 84.054,28 | 82.377,82 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 49.362,62 | 97.752,13 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 80.667,64 | 130.030,26 | 77.624,47 |
| - davon für Altersversorgung: € 79.608,00 (VJ: € 73.971,00) | |||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 4.624,00 | 4.683,68 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 407.238,68 | 262.235,37 | |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 601.072,25 | 1.338.393,03 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: € 601.072,25 (VJ: € 1.338.393,03) | |||
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 9.536,19 | 11.821,86 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: € 8.432,55 ( VJ: € 10.808,51) | |||
| 7. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | 115.099,00 | |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 27.113,31 | 583.493,13 | 83.720,52 |
| - davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (VJ: € 5.401,40) | |||
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 125.654,47 | 791.477,54 | |
| 10. (Erstattete) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (0,70) | 0,00 | |
| 11. (Erstattete) Sonstige Steuern | 163,53 | 162,83 | (16,00) |
| 12. Jahresüberschuss | 125.491,64 | 791.493,54 | |
| 13. Gewinn-/(Verlustvortrag) | 124.165,30 | (667.328,24) | |
| 14. Bilanzgewinn | 249.656,94 | 124.165,30 |
Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Abzug erhaltener Preisnachlässe und planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear bzw. degressiv entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.
Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Wirtschaftsjahr voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zu Nennbeträgen, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, angesetzt.
Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.
Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen die Verpflichtungen der Gesellschaft aus den bis zum Bilanzstichtag erteilten Pensionszusagen.
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen.
Der Ansatz erfolgt jeweils mit dem Rückzahlungsbetrag. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.
Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht (Vorjahr T€ 3).
Bei der Bemessung der Pensionsrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden.
scroll
| Art der Rückstellung | Stand 01.01.2009 € |
Inanspruchnahme € |
Auflösung € |
Zuführung € |
Stand 31.12.2009 € |
|---|---|---|---|---|---|
| Pensionen | 1.350.858,00 | 0,00 | 0,00 | 79.608,00 | 1.430.466,00 |
| Ausstehende Rechnung | 29.060,00 | 18.000,00 | 7.060,00 | 10.500,00 | 14.500,00 |
| Jahresabschluss | 55.000,00 | 55.000,00 | 0,00 | 55.000,00 | 55.000,00 |
| Urlaub | 2.760,00 | 2.760,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Prozessrisiken | 35.000,00 | 16.725,34 | 18.274,66 | 47.500,00 | 47.500,00 |
| Archivierung | 2.000,00 | 0,00 | 0,00 | 3.700,00 | 5.700,00 |
| Summe | 1.474.678,00 | 92.485,34 | 25.334,66 | 196.308,00 | 1.553.166,00 |
4. Angaben zu Verbindlichkeiten - § 285 Nr. 1a+b, § 251, § 268 Abs. 7 HGB
scroll
| Art der Verbindlichkeiten | mit einer Restlaufzeit von | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag € |
bis zu 1 € | 1 bis 5 Jahren € |
mehr als 5 Jahren € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.196,07 | 3.196,07 | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 407.149,22 | 327.874,36 | 79.274,86 | 0,00 |
| Summe | 410.345,29 | 331.070,43 | 79.274,86 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.
Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.
scroll
| Art des Eigenkapitals | Vortrag am 1.1.2009 T€ |
Einstellung aus dem JÜ des VJ T€ |
Ausschüttung Für Vorjahr T€ |
Zunahme Abnahme lfd. Jahr T€ |
Veränderung aufgrund Kapitalerhöhung T€ |
Stand am 31.12.2009 T€ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| I. Grundkapital | 9.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | 9.000 |
| II. Kapitalrücklage | 932 | 0 | 0 | 0 | 0 | 932 |
| III. Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| IV. Verlustvortrag | - 667 | + 791 | 0 | 0 | 0 | 124 |
| V. Jahresergebnis | 791 | - 791 | 0 | 126 | 0 | 126 |
| 10.056 | 0 | 0 | 126 | 0 | 10.182 |
Zum Bilanzstichtag ist das Grundkapital voll eingezahlt und beträgt € 9.000.000,00 eingeteilt in 9.000.000 Inhaberaktien (Stückaktien).
Gemäß Beschluss des Vorstandes wurde in 2006 eine Kapitalerhöhung um € 1.036.000,00 durchgeführt. Die Kapitalerhöhung wurde am 17. August 2006 in das Handelsregister eingetragen. Das Agio aus der Kapitalerhöhung wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.
Die Gesellschaft ist an den nachfolgend aufgeführten Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt.
scroll
| Nominalkapital in T€ |
Anteile in % |
Buchwert 31.12.2009 T€ |
Eigenkapital T€ |
Jahresergebnis T€ |
Stichtag Jahresabschluss- |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| action press gmbh & co. kg | 51 | 100 | 8.571 | 51 | - 57 | 31.12.2009 |
| action press beteiligungs gmbh | 25 | 100 | 26 | 42 | 3 | 31.12.2009 |
| infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH | 250 | 85 | 2.361 | 957 | 707 | 31.12.2009 |
Die Mehrheits-Beteiligung an der MIT Event und Incentive Management GmbH, Frankfurt, wurde mit Wirkung zum 31.03.2009 veräußert.
Die folgende Gesellschaft war nach deren Angaben wie folgt am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt:
scroll
| Effecten-Spiegel AG, Düsseldorf | > 30 % |
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 1.
Die Bezüge des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Besim Gürmen für das Geschäftsjahr (bis 4.4.2009) umfassten ein Fixum von T€ 23. Daneben wurden Herrn Gürmen bis 4.4.2009 Sachbezüge in Höhe von T€ 3 gewährt. Des Weiteren bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber Herrn Gürmen in Höhe von T€ 55. Die Zuführung im Berichtsjahr betrug T€ 12. Die Bezüge des Vorstandsvorsitzenden Menno Smid betrugen T€ 22 als Fixum. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands sind T€ 1.375 zurückgestellt.
Die Gesamtbezüge einschließlich Aufwandsentschädigungen für den Aufsichtsrat betrugen in 2009 T€ 19.
Gegenüber dem Aufsichtsrat und dem Vorstand bestanden am 31.12.2009 weder Verbindlichkeiten noch Forderungen.
Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:
Vorstand:
| ― | Dipl.-Kfm. Besim Gürmen, Düsseldorf, Vorsitzender bis 4.4.2009 gleichzeitig Geschäftsführer in der Tochtergesellschaft action press beteiligungs gmbh bis 4.4.2009 |
| ― | Dipl.-Soz. Menno Smid, Bonn, Mitglied und seit 5.4.2009 Alleinvorstand gleichzeitig Geschäftsführer in der Tochtergesellschaft infas GmbH |
Aufsichtsrat:
| ― | Dipl.-Kfm. Udo Christochowitz, Trier , Vorsitzender bis 11.03.2009 ehem. Geschäftsführer der Hochwald Nahrungsmittelwerke GmbH, Trier |
| ― | Dipl.-Kff. Isolde Hammans, Bonn , stellv. Vorsitzende bis 21.08.2009 |
| ― | Bw. Wolfgang Stach, Düsseldorf , bis 21.08.2009 |
| ― | Dr. Klaus Hahn, Essen, Unternehmensberater, Mitglied seit 23.03.2009 und seit 30.03.2009 Vorsitzender, Mitglied des Aufsichtsrates der Effecten-Spiegel AG Düsseldorf, der Autosafe AG Umwelttechnik, Neukirchen-Vluyn (bis 31.12.2009), der Wohnungsgesellschaft des rheinischen Handwerks AG, Köln |
| ― | Mag. Elmar Simma, Bregenz, Unternehmensberater, seit 21.08.2009 Mitglied des Aufsichtsrates der Arlberg-Stiftung, Bregenz |
| ― | Dipl.-Kfm. Dr. Markus Beermann, Essen, vom 21.08.2009 bis 10.09.2009 Mitglied der Geschäftsleitung der WAZ Mediengruppe, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Real Estate AG |
| ― | Dipl.-Kfm. Wilhelm Nottenkämper, Usingen, Finanzberater, seit 4.12.2009 stellv. Vorsitzender |
Die Action Press Holding AG, Bonn (HRB 17379 beim Handelsregister des Amtsgerichts Bonn) stellt für das Geschäftsjahr 2009 einen befreienden Konzernabschluss nach IFRS auf, in den die in Punkt B Nr. 6 "Beteiligungsverhältnisse" genannten Unternehmen einbezogen sind. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Die Gesellschaft hat die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" abgegeben und i.V.m. der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289 a HGB den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Honorarvolumen i. H. v. insgesamt T€ 35 für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Aufwand erfasst. Es handelt sich hierbei ausschließlich um die Kosten für die Abschlussprüfung.
Die Gesellschaft hat sich für das Kreditengagement der Beteiligungsgesellschaft action press gmbh & co. kg gegenüber der Hamburger Sparkasse bis zu einem Betrag von T€ 401 verbürgt.
Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Ergebnisverwendung aufgestellt.
Der Vorschlag zur Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt € 125.493,64.
Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages zum 1.1.2009 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von € 249.658,94, der auf neue Rechnung des Geschäftsjahres 2010 vorgetragen wird.
Wir versichern nach besten Wissen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Bonn, den 25. März 2010
Action Press Holding AG
Vorstand
"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Neuss, den 9. April 2010
**WISBERT-TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Jörg Wisbert, Wirtschaftsprüfer
scroll
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2009 € |
Zugänge € |
Umbuchung € |
Abgänge € |
Stand 31.12.2009 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.326,74 | 0,00 | 0,00 | 845,74 | 6.481,00 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 192.462,28 | 0,00 | 0,00 | 35.638,29 | 156.823,99 |
| 2. GWG | 0,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,50 |
| Summe | 192.462,78 | 0,00 | 0,00 | 35.638,29 | 156.824,49 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.774.041,92 | 0,00 | 0,00 | 816.778,81 | 10.957.263,11 |
| 2. Beteiligungen | 5.250,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.250,00 |
| 3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen | 20.000,00 | 0,00 | 0,00 | 20.000,00 | 0,00 |
| 11.799.291,92 | 0,00 | 0,00 | 836.778,81 | 10.962.513,11 | |
| Gesamtes Anlagevermögen | 11.999.081,44 | 0,00 | 0,00 | 873.262,84 | 11.125.818,60 |
scroll
| Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2009 € |
Zugänge € |
Umbuchung € |
Abgänge € |
Stand 31.12.2009 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.400,24 | 1.036,00 | 0,00 | 746,24 | 4.690,00 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 172.298,28 | 3.588,00 | 0,00 | 33.342,29 | 142.543,99 |
| 2. GWG | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe | 172.298,28 | 3.588,00 | 0,00 | 33.342,29 | 142.543,99 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 816.777,81 | 0,00 | 0,00 | 816.777,81 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 5.249,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.249,00 |
| 3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen | 19.999,00 | 0,00 | 0,00 | 19.999,00 | 0,00 |
| 842.025,81 | 0,00 | 0,00 | 836.776,81 | 5.249,00 | |
| Gesamtes Anlagevermögen | 1.018.724,33 | 4.624,00 | 0,00 | 870.865,34 | 152.482,99 |
scroll
| Restbuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2009 € |
Stand 31.12.2008 € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.791,00 | 2.926,50 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 14.280,00 | 20.164,00 |
| 2. GWG | 0,50 | 0,50 |
| Summe | 14.280,50 | 20.164,50 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.957.263,11 | 10.957.264,11 |
| 2. Beteiligungen | 1,00 | 1,00 |
| 3. Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen | 0,00 | 1,00 |
| 10.957.264,11 | 10.957.266,11 | |
| Gesamtes Anlagevermögen | 10.973.335,61 | 10.980.357,11 |
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.