Quarterly Report • Nov 11, 2021
Quarterly Report
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Finanzbericht: 29285127

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| in Mio. EUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Umsatz | 1.296,4 | 1.164,1 |
| EBITDA | 157,1 | 114,4 |
| EBIT vor Wertminderungen | 86,8 | 45,1 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen (in %) | 6,7 | 3,9 |
| Wertminderungen | -8,2 | -40,8 |
| EBIT | 78,6 | 4,3 |
| EBIT-Marge (in %) | 6,1 | 0,4 |
| Konzern-Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) | 39,4 | -33,5 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,48 | -1,40 |
| Operativer Cashflow | 74,1 | 98,2 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 59,8 | 84,6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -105,4 | -29,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 14,4 | 6,9 |
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| 30.9.2021 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.895,5 | 1.728,8 |
| Eigenkapital | 773,1 | 676,4 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 40,8 | 39,1 |
| Working Capital | 482,5 | 410,5 |
| Nettoverschuldung | 522,7 | 518,9 |
| Liquide Mittel | 161,2 | 194,7 |
| Beteiligungen (Anzahl zum Stichtag) | 47 | 46 |
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| ― | Umsatz in den ersten neun Monaten erreicht rd. 1,3 Mrd. EUR (+11,4 %) |
| ― | EBIT vor Wertminderungen steigt auf 86,8 Mio. EUR |
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| ― | Unsichere Rahmenbedingungen belasten die Fahrzeugtechnik |
| ― | EBIT-Prognose für Geschäftsjahr 2021 angepasst |

in den ersten neun Monaten 2021 stieg der Umsatz der INDUS-Beteiligungen auf rund 1,3 Mrd. EUR. Das sind 11,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor Wertminderungen erwirtschaftete die Gruppe ein operatives Ergebnis (EBIT) von rund 87 Mio. EUR. Die EBIT-Marge vor Wertminderungen liegt bei 6,7 %.
Auch im dritten Quartal 2021 hat sich damit die positive Entwicklung in der INDUS - Gruppe trotz eines zunehmend komplexen Marktumfelds insgesamt fortgesetzt. Denn die Situation auf den Beschaffungsmärkten hat sich verschärft: Das betrifft die Verfügbarkeit von Material, aber auch steigende Materialpreise. Hinzu kommen stark zunehmende Energie- und Frachtkosten.
Alle Segmente unseres Portfolios haben ihren Umsatz gesteigert. Insbesondere die Beteiligungen im Segment Maschinen- und Anlagenbau (+19,7 %) und im Segment Bau (+14,3 %) bauten ihre Geschäftstätigkeit aus. Während im Segment Bau/Infrastruktur und Metalltechnik die stark steigenden Materialkosten die EBIT-Margen dämpften, ist die gute Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau besonders erfreulich. Hier erreichte die EBIT-Marge nach neun Monaten 11,5 %. Damit findet das Segment sukzessive zu seiner alten Stärke zurück. Das Segment Medizintechnik setzt die verhalten positive Entwicklung fort.
Das Marktumfeld für die Fahrzeugtechnik-Unternehmen, die die Serienfertigung beliefern oder in der Entwicklung für die Pkw-Industrie tätig sind, hat sich im abgelaufenen Quartal weiter eingetrübt. Aufgrund des Chipmangels ist der Pkw-Absatz unerwartet stark eingebrochen. Zum Teil steht die Produktion bei den Herstellern still; das hat deutliche Auswirkungen auf die Serienzulieferer. Durch den Chipmangel ist darüber hinaus die Auslieferung von Messtechnik-Produkten bei einem Segmentunternehmen deutlich gestört. Hinzu kommen die erneut rigiden Sparmaßnahmen der Pkw-Hersteller, die die Unternehmen in der Entwicklung und dem Prototypenbau zu spüren bekommen. Wegen veränderter Zukunftsaussichten haben wir infolgedessen im Rahmen des planmäßigen Werthaltigkeitstests bei einer Beteiligung des Segments Fahrzeugtechnik Wertminderungen in Höhe von 5,7 Mio. EUR vorgenommen.
Für einen Serienzulieferer - unser Portfoliounternehmen WIESAUPLAST - befinden wir uns in weit fortgeschrittenen Verkaufsverhandlungen mit einem strategischen Investor. Ein Abschluss der Verhandlungen innerhalb der nächsten Zeit ist sehr wahrscheinlich. Deshalb wurde das Unternehmen in den Bilanzposten " Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" umgegliedert; im Zuge der erforderlichen Neubewertung von Vermögenswerten und Schulden haben wir Wertminderungen in Höhe von 2,5 Mio. EUR realisiert.
Nach Buchung der Wertminderungen liegt das operative Ergebnis (EBIT) der INDUS-Gruppe bei rund 79 Mio. EUR. Die EBIT-Marge beträgt 6,1 %.
Durch die sich wieder belebende Geschäftstätigkeit, die gezielte Bevorratung schwierig zu beschaffender Materialien, aber auch höhere Materialpreise stieg das Working Capital in der Gruppe erwartungsgemäß an. Mit einer Liquidität von rund 161 Mio. EUR ist die Gruppe komfortabel ausgestattet. Das gibt uns Spielraum für geplante M&A-Aktivitäten. Nach den beiden Akquisitionen JST und WIRUS und dem Zukauf von FLACO sind wir derzeit in aussichtsreichen Gesprächen für weitere Akquisitionen in den von uns definierten Zukunftsbranchen.
Beim Blick auf das Jahresende 2021 und den Jahresbeginn 2022 bleiben erhebliche Unsicherheiten - insbesondere im Bereich der Materialverfügbarkeit und der Materialpreisentwicklung. Das Segment Fahrzeugtechnik wird auch im vierten Quartal durch ausbleibende Abrufe der Automobilindustrie belastet werden. Es bleibt zu hoffen, dass 2022 möglichst bald ausreichend Chips zur Verfügung stehen, damit die Pkw-Produktion wieder anspringen kann. Für die anderen vier Segmente erwarten wir bis zum Jahresende eine weiter stabile Umsatzentwicklung. Unsere Umsatzprognose für die INDUS-Gruppe für das Gesamtjahr 2021 belassen wir unverändert bei 1,6 bis 1,75 Mrd. EUR. Aufgrund der sich nun verstärkenden Unsicherheiten im Marktumfeld Fahrzeugtechnik passen wir unsere Prognose für das operative Ergebnis (EBIT) an: Wir erwarten in diesem Übergangsjahr nun ein EBIT von 95 bis 110 Mio. EUR.
Bei der Umsetzung unserer Strategie PARKOUR geht es voran: Nach der erfolgreichen Umsetzung von ZWISCHEN -SPURT im vergangenen Jahr werden wir mit dem Verkauf der WIESAUPLAST-Gruppe erneut einen wichtigen Schritt gehen und die Abhängigkeit von der Serienzulieferung für die Automobilindustrie in unserem Portfolio weiter reduzieren. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft erfordern von uns im Vorstand natürlich auch eine permanente Auseinandersetzung mit Zukunftschancen: So beschäftigen wir uns aktuell intensiv mit den weiteren Schritten zur Umsetzung unserer Strategie PARKOUR. Darüber werden wir Sie dann zu gegebener Zeit ausführlich informieren.
Mit besten Grüßen
Bergisch Gladbach, im November 2021
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| Dr. Johannes Schmidt | Dr. Jörn Großmann |
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| Axel Meyer | Rudolf Weichert |
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| Differenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | Q3 2021 | Q3 2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 1.296,4 | 1.164,1 | 132,3 | 11,4 | 446,1 | 389,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10,4 | 12,7 | -2,3 | -18,1 | 2,0 | 3,1 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 3,3 | 3,2 | 0,1 | 3,1 | 0,7 | 0,4 |
| Bestandsveränderung | 24,1 | -6,4 | 30,5 | >100 | 8,1 | -9,3 |
| Gesamtleistung | 1.334,2 | 1.173,6 | 160,6 | 13,7 | 456,9 | 384,1 |
| Materialaufwand | -616,8 | -529,9 | -86,9 | -16,4 | -213,9 | -166,1 |
| Personalaufwand | -394,4 | -377,4 | -17,0 | -4,5 | -131,5 | -117,8 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -165,9 | -151,9 | -13,9 | -9,2 | -56,9 | -52,3 |
| EBITDA | 157,1 | 114,4 | 42,7 | 37,3 | 54,6 | 47,9 |
| Abschreibungen | -78,5 | -110,1 | 31,7 | 28,8 | -32,3 | -25,3 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 78,6 | 4,3 | 74,3 | >100 | 22,3 | 22,6 |
| Finanzergebnis | -15,0 | -10,6 | -4,4 | -41,5 | -5,2 | -5,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 63,6 | -6,3 | 69,9 | >100 | 17,1 | 17,0 |
| Ertragsteuern | -24,2 | -27,2 | 3,0 | 11,0 | -6,5 | -11,2 |
| Ergebnis nach Steuern | 39,4 | -33,5 | 72,9 | >100 | 10,6 | 5,8 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 0,5 | 0,8 | -0,3 | -37,5 | 0,1 | 0,2 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 38,9 | -34,3 | 73,2 | >100 | 10,5 | 5,6 |
| Ergebnis je Aktie | 1,48 | -1,40 | 2,88 | >100 | 0,39 | 0,23 |
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| Differenz | ||
|---|---|---|
| absolut | in % | |
| --- | --- | --- |
| Umsatz | 56,2 | 14,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | -1,1 | -35,5 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0,3 | 75,0 |
| Bestandsveränderung | 17,4 | >100 |
| Gesamtleistung | 72,8 | 19,0 |
| Materialaufwand | -47,8 | -28,8 |
| Personalaufwand | -13,7 | -11,6 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -4,6 | -8,8 |
| EBITDA | 6,7 | 14,0 |
| Abschreibungen | -7,0 | -27,7 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | -0,3 | -1,3 |
| Finanzergebnis | 0,4 | 7,1 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 0,1 | 0,6 |
| Ertragsteuern | 4,7 | 42,0 |
| Ergebnis nach Steuern | 4,8 | 82,8 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | -0,1 | -50,0 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 4,9 | 87,5 |
| Ergebnis je Aktie | 0,16 | 80,0 |
Die ersten neun Monate 2021 sind insgesamt positiv für die INDUS-Gruppe verlaufen. Die Belastungen durch die Corona-Pandemie sind im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
Die Segmente Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Metalltechnik konnten ihre Umsätze und operativen Ergebnisse (EBIT) gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zum Teil deutlich steigern. Das Segment Fahrzeugtechnik ist -trotz einer deutlichen Umsatz- und Ergebnisverbesserung gegenüber Vorjahr - durch die Restrukturierungen der beiden Serienzulieferer sowie zusätzlich durch die steigenden Material- und Logistikkosten, die Materialverfügbarkeiten (Chipmangel) und die gesunkenen Abrufe der OEMs stark beeinträchtigt.
Das im Vorjahr durchgeführte Maßnahmenpaket ZWISCHENSPURT wirkte sich positiv auf das operative Ergebnis (EBIT) des laufenden Jahres aus. Durch die Stilllegung von BACHER und der Kunststoffgalvanik von SIMON sowie durch den Verkauf des SIMON-Geschäftsfelds Kinetics und der Beteiligungen KIEBACK und FICHTHORN konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Verbesserungen erzielt werden.
Im Zeitraum von Januar bis September 2021 konnten die INDUS-Beteiligungen einen Umsatz in Höhe von 1.296,4 Mio. EUR erzielen. Damit wurde insgesamt ein Umsatzanstieg um 11,4 % (132,3 Mio. EUR) erreicht. Das anorganische Wachstum aus den Neuerwerben JST, WIRUS und FLACO betrug 3,2 %. Durch das Maßnahmenpaket ZWISCHENSPURT hat die INDUS-Gruppe gleichzeitig 2,1 % Umsatz abgegeben.
Die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten sind im Segment Maschinen- und Anlagenbau mit 19,7 % im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gewachsen. Aber auch die anderen Segmente konnten deutlich mehr Umsatz als im Vorjahr aufweisen.
Die Gesamtleistung lag mit 1.334,2 Mio. EUR um 13,7 % (160,6 Mio. EUR) über dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 1.173,6 Mio. EUR. Der Materialaufwand stieg überproportional zum Umsatz um 16,4 % (86,9 Mio. EUR) auf 616,8 Mio. EUR (Vorjahr: 529,9 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote liegt mit 47,6 % über dem Vorjahresniveau (45,5 %). Der Personalaufwand stieg unterproportional um lediglich 4,5 % auf 394,4 Mio. EUR (Vorjahr: 377,4 Mio. EUR). Die Personalaufwandsquote sank um 2,0 Prozentpunkte von 32,4 % auf 30,4 %.
Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 165,9 Mio. EUR (Vorjahr: 151,9 Mio. EUR) war im Berichtszeitraum um 9,2 % (14,0 Mio. EUR) höher als im Vorjahresvergleichszeitraum. Dies ist in Relation etwas niedriger als das Umsatzwachstum (11,4 %). Die Entwicklung reflektiert im Wesentlichen die angestiegenen Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Verpackungen, Messen und Reisetätigkeiten. Dies ist einerseits auf Preissteigerungen und andererseits auf die wieder deutlich angestiegene Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Das EBITDA in Höhe von 157,1 Mio. EUR liegt um 42,7 Mio. EUR über dem Vorjahresvergleichswert (Vorjahr: 114,4 Mio. EUR).
Die Abschreibungen verringerten sich um 31,6 Mio. EUR auf insgesamt 78,5 Mio. EUR (Vorjahr: 110,1 Mio. EUR). Darin sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 70,3 Mio. EUR (Vorjahr 69,3 Mio. EUR) und Wertminderungen in Höhe von 8,2 Mio. EUR (Vorjahr: 40,8 Mio. EUR) enthalten. Die Wertminderungen betreffen das Segment Fahrzeugtechnik (Vorjahr: 33,8 Mio. EUR Fahrzeugtechnik, 2,3 Mio. EUR Maschinen- und Anlagenbau und 4,7 Mio. EUR Metalltechnik).
Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 78,6 Mio. EUR und lag damit um 74,3 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (4,3 Mio. EUR). Die EBIT-Marge stieg auf 6,1 % (Vorjahr: 0,4 %). Ursachen für den starken Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) und der EBIT-Marge sind die Corona-Pandemie, welche den Vorjahresvergleichszeitraum erheblich belastete, die generell gestiegene Geschäftstätigkeit bei den Beteiligungen und die positiven Auswirkungen des Maßnahmenpakets ZWISCHENSPURT.
Das operative Ergebnis vor Wertminderungen betrug in den ersten neun Monaten 86,8 Mio. EUR (Vorjahr: 45,1 Mio. EUR). Die EBIT-Marge vor Wertminderungen konnte von 3,9 % im Vorjahrszeitraum auf 6,7 % im Berichtszeitraum gesteigert werden.
Das Finanzergebnis verringerte sich um 4,4 Mio. EUR auf -15,0 Mio. EUR. Hintergründe sind insbesondere höhere Aufwendungen bei der Bewertung der Minderheitsanteile. Im Finanzergebnis sind das Zinsergebnis, das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen und das übrige Finanzergebnis enthalten. Innerhalb des übrigen Finanzergebnisses sind die Bewertungen der Zinsswaps und der Minderheitsanteile ausgewiesen.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 63,6 Mio. EUR und lag damit um 69,9 Mio. EUR oberhalb des Vorjahresvergleichswerts (-6,3 Mio. EUR). Der Steueraufwand reduzierte sich um 3,0 Mio. EUR auf 24,2 Mio. EUR (Vorjahr: 27,2 Mio. EUR). Vor dem Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 72,9 Mio. EUR gestiegenes Ergebnis nach Steuern in Höhe von 39,4 Mio. EUR (Vorjahr: -33,5 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,48 EUR nach -1,40 EUR im Vorjahr.
Im Durchschnitt der ersten neun Monate 2021 wurden in den Unternehmen der INDUS-Gruppe 10.828 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.693 Mitarbeiter) beschäftigt.
INDUS hat zum 4. Januar 2021 den Erwerb der JST Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG wirtschaftlich vollzogen. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags war bereits am 17. November 2020 erfolgt. JST mit Firmensitz in Buxtehude ist ein mittelständischer Anbieter von integrierten Kontrollraumlösungen und wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. JST bietet umfassendes Know-how im Zusammenhang mit der Konzeptionierung und dem Aufbau von Kontrollräumen. Darüber hinaus bietet JST ihren Kunden auch die Wartung an.
Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2021.
Mit Vertrag vom 19. März 2021 hat die INDUS Holding AG 70 % der Geschäftsanteile an der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG, Rietberg-Mastholte (Kreis Gütersloh), erworben. Das Produktangebot von WIRUS umfasst Fenster aus Kunststoff und Aluminium, Schiebe-, Haus- und Nebeneingangstüren sowie Sicht- und Sonnenschutzsysteme. WIRUS verfügt über einen überdurchschnittlich hohen Digitalisierungsgrad in Vertrieb, Produktion und Logistik sowie ein starkes Wachstum. Der Geschäftsführer und bisherige Hauptgesellschafter steht dem Unternehmen weiter als geschäftsführender Mitgesellschafter zur Verfügung.
Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Mai 2021.
Mit Vertrag und Wirkung vom 1. Juli 2021 hat die HORNGROUP Holding GmbH & Co. KG 80 % der Anteile an der FLACO Geräte GmbH, Gütersloh, übernommen. FLACO produziert mit rund 65 Mitarbeitern Produkte und Systeme für das Fluidmanagement in Werkstätten, Tankstellen und Industriebetrieben. Das mittelständische Unternehmen erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund 12 Mio. EUR. Der Geschäftsführer und bisherige Hauptgesellschafter steht dem Unternehmen weiter als geschäftsführender Mitgesellschafter zur Verfügung.
Der Vorstand der INDUS Holding AG ist mit einem strategischen Investor in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf der WIESAUPLAST GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften aus dem Segment Fahrzeugtechnik. Zum 30. September 2021 wird der Verkauf zwar nicht als sicher, aber innerhalb der nächsten Zeit als sehr wahrscheinlich angesehen. WIESAUPLAST fertigt in Deutschland und Mexiko hochpräzise technische Kunststoffteile für die Automobiltechnik, vornehmlich sicherheitskritische Komponenten u. a. für hydraulische Bremssysteme. WIESAUPLAST gehört seit 1997 zur INDUS-Gruppe.
Die INDUS Holding AG hat am 25. März 2021 eine Kapitalerhöhung in Höhe von knapp 10 % des Grundkapitals platziert. Die 2.445.050 neuen Aktien wurden im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) bei institutionellen Anlegern platziert. Der Platzierungspreis wurde auf 34,90 EUR festgelegt. Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung beläuft sich auf 85,3 Mio. EUR vor Provision und Kosten. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2020 gewinnberechtigt. Sie wurden bei langfristig orientierten institutionellen Investoren, einschließlich deutschen Family Offices, platziert.
Das gezeichnete Kapital ist von 63,6 Mio. EUR um 6,3 Mio. EUR auf 69,9 Mio EUR gestiegen. Das Agio der Kapitalerhöhung wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.
Im zweiten Quartal 2021 wurden ein wechselseitiger Optionsvertrag für den Erwerb des 20 %igen Minderheitsanteils an der WEIGAND Bau GmbH geschlossen. Weiterhin wurden 23,2 % Minderheitsanteile an einer Enkelgesellschaft erworben.
Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur, Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Metalltechnik. Zum 30. September 2021 umfasste das Beteiligungsportfolio 47 operative Einheiten.
Das Segment Bau/Infrastruktur erwirtschaftet weiterhin Ergebnisse auf einem sehr hohen Niveau und erzielt seit Jahren ein Wachstum. In diesem Geschäftsjahr war der Erwerb von 70 % der Anteile an der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG (WIRUS) in Rietberg-Mastholte (Kreis Gütersloh) die wichtigste Veränderung im Segment. WIRUS produziert Fenster aus Kunststoff und Aluminium, Schiebe-, Haus- und Nebeneingangstüren sowie Sicht- und Sonnenschutzsysteme. Mit dem Erwerb von WIRUS konnte INDUS einen Hidden Champion mit hohem Digitalisierungsgrad und starkem Wachstum für das Beteiligungsportfolio gewinnen und damit das Segment Bau/Infrastruktur weiter stärken.
Der Umsatz im Segment Bau/Infrastruktur konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42,4 Mio. EUR (14,3 %) auf 338,0 Mio. EUR gesteigert werden. Das Umsatzwachstum entfällt auf anorganisches Wachstum von 9,4 % durch den Erwerb von WIRUS sowie auf organisches Wachstum in Höhe von 4,9 %, zu dem die Mehrzahl der Beteiligungen des Segments beitragen konnten.
Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 54,2 Mio. EUR und lag damit um 1,1 Mio. EUR bzw. 2,1 % über dem Vorjahr (Vorjahr: 53,1 Mio. EUR). Die EBIT-Marge erreichte mit 16,0 % abermals einen sehr hohen Wert und liegt oberhalb der Ziel-EBIT-Marge von 15 %, aber unter dem außergewöhnlich hohen Vorjahreswert von 18,0 %.
Insgesamt bewegt sich das Segment Bau/Infrastruktur nach den ersten neun Monaten weiter auf hohem Niveau und innerhalb unserer Erwartungen. Im ersten Quartal verlief das Wintergeschäft bei einigen Beteiligungen etwas schleppend. Dagegen konnte im zweiten und dritten Quartal eine deutliche Belebung verzeichnet werden. In der separaten Betrachtung des dritten Quartals zeigt sich ein operatives Ergebnis (EBIT) von 18,6 Mio. EUR im Vergleich zu 16,9 Mio. EUR im Vorjahresvergleichszeitraum. Zur Erhöhung von 1,7 Mio. EUR (10,1 %) tragen die Neuakquisition WIRUS ebenso wie die bisherigen Beteiligungen bei. Die Auftragseingänge sind weiterhin sehr gut. Bislang ist es bei den Segmentunternehmen unter anderem wegen gezielter Bevorratung von Rohstoffen nicht zu bedeutenden Materialengpässen gekommen. Allerdings sind die Gesellschaften seit mehren Monaten mit deutlich steigenden Materialpreisen konfrontiert, die durch Preiserhöhungen der Endprodukte kompensiert werden müssen.
Für das Gesamtjahr gehen wir weiter von einem stark steigenden Umsatz und einem leicht steigenden operativen Ergebnis (EBIT) aus. Die EBIT-Marge wird innerhalb eines Bandes von 13 bis 15 % liegen.
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| Differenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | Q3 2021 | Q3 2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
338,0 | 295,6 | 42,4 | 14,3 | 121,8 | 96,7 |
| EBITDA | 68,4 | 64,7 | 3,7 | 5,7 | 23,8 | 20,8 |
| Abschreibungen | -14,2 | -11,6 | -2,6 | -22,4 | -5,2 | -3,9 |
| EBIT | 54,2 | 53,1 | 1,1 | 2,1 | 18,6 | 16,9 |
| EBIT-Marge in % | 16,0 | 18,0 | -2,0 pp | - | 15,3 | 17,5 |
| Investitionen | 43,4 | 11,4 | 32,0 | >100 | 3,6 | 2,9 |
| Mitarbeiter | 2.127 | 1.890 | 237 | 12,5 | 2.273 | 1.894 |
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| Differenz | ||
|---|---|---|
| absolut | in % | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
25,1 | 26,0 |
| EBITDA | 3,0 | 14,4 |
| Abschreibungen | -1,3 | -33,3 |
| EBIT | 1,7 | 10,1 |
| EBIT-Marge in % | -2,2 pp | - |
| Investitionen | 0,7 | 24,1 |
| Mitarbeiter | 379 | 20,0 |
Die Investitionen im Segment betrafen sowohl Sachinvestitionen als auch den Erwerb von WIRUS. Die Sachinvestitionen betrugen 10,7 Mio. EUR und lagen damit leicht unterhalb des Vorjahresvergleichswerts (11,4 Mio. EUR).
Der Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik ist in den ersten drei Quartalen 2021 um 14,8 Mio. EUR bzw. 7,5 % auf 213,0 Mio. EUR (Vorjahr: 198,2 Mio. EUR) angestiegen. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahresvergleichszeitraum die Gesellschaften dieses Segments vom Corona-Lockdown besonders betroffen waren. Zusätzlich wirken sich einige neue Serienanläufe positiv auf den Umsatz aus. Damit konnten bislang folgende Effekte, die negativ auf den Umsatz wirken, überkompensiert werden: Zum einen ist bei den OEMs beginnend im dritten Quartal ein deutlicher Rückgang der Abrufe wegen des Chipmangels zu verzeichnen gewesen. Des Weiteren enthalten die Vorjahreszahlen noch die mittlerweile entkonsolidierten Gesellschaften KIEBACK und FICHTHORN; diese wurden 2020 im Rahmen des Maßnahmenpakets ZWISCHENSPURT verkauft. Die beiden im Rahmen von Zwischenspurt veräußerten Segmentunternehmen reduzieren den Umsatz im Vorjahresvergleich um 4,4 %, sodass das Umsatzwachstum bei den anderen Segmentunternehmen bei 11,9 % liegt.
Das operative Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen lag mit -33,3 Mio. EUR um 7,8 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (-41,1 Mio. EUR). Die EBIT-Marge vor Wertminderungen betrug -15,6 % nach -20,7 % im Vorjahr. Wesentliche Ursachen für die EBIT-Verbesserung sind zum einen der Corona-Effekt im Vorjahr und zum anderen das Ausscheiden der zwei oben erwähnten Unternehmen aus dem Konsolidierungskreis. Bei einer Beteiligung aus dem Bereich Modellbau sind im Rahmen des planmäßigen Wertminderungstests Wertminderungen in Höhe von 5,7 Mio. EUR vorgenommen worden.
Der Vorstand der INDUS Holding AG ist mit einem strategischen Investor in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf der WIESAUPLAST GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften aus dem Segment Fahrzeugtechnik. Zum 30. September 2021 wird der Verkauf zwar nicht als sicher, aber innerhalb der nächsten Zeit als sehr wahrscheinlich angesehen. Im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Veräußerung wurden die Vermögenswerte und Schulden der WIESAUPLAST-Gesellschaften neu bewertet und in die Bilanzposten "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" sowie "Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" umgegliedert. Durch die Bewertung ergab sich eine Wertminderung (gem. IFRS 5) in Höhe von 2,5 Mio. EUR.
Damit wurden insgesamt Wertminderungen in Höhe von 8,2 Mio. EUR (Vorjahr: 33,8 Mio. EUR) im Segment Fahrzeugtechnik erfasst. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit -41,5 Mio. EUR um 33,4 Mio EUR über dem Vorjahr (-74,9 Mio. EUR).
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| Differenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | Q3 2021 | Q3 2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
213,0 | 198,2 | 14,8 | 7,5 | 69,5 | 65,6 |
| EBITDA | -13,6 | -20,2 | 6,6 | 32,7 | -7,2 | -5,5 |
| Planmäßige Abschreibungen | -19,7 | -20,9 | 1,2 | 5,7 | -6,6 | -6,5 |
| EBIT vor Wertminderungen | -33,3 | -41,1 | 7,8 | 19,0 | -13,8 | -12,0 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen in % |
-15,6 | -20,7 | 5,1 pp | - | -19,9 | -18,3 |
| Wertminderungen | -8,2 | -33,8 | 25,6 | 75,7 | -8,2 | 0,0 |
| EBIT | -41,5 | -74,9 | 33,4 | 44,6 | -22,0 | -12,0 |
| EBIT-Marge in % | -19,5 | -37,8 | 18,3 pp | - | -31,7 | -18,3 |
| Investitionen | 15,1 | 7,3 | 7,8 | >100 | 4,5 | 3,4 |
| Mitarbeiter | 3.288 | 3.228 | 60 | 1,9 | 3.308 | 3.161 |
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| Differenz | ||
|---|---|---|
| absolut | in % | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
3,9 | 5,9 |
| EBITDA | -1,7 | -30,9 |
| Planmäßige Abschreibungen | -0,1 | -1,5 |
| EBIT vor Wertminderungen | -1,8 | -15,0 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen in % |
-1,6 pp | - |
| Wertminderungen | -8,2 | - |
| EBIT | -10,0 | -83,3 |
| EBIT-Marge in % | -13,4 pp | - |
| Investitionen | 1,1 | 32,4 |
| Mitarbeiter | 147 | 4,7 |
Zwei Beteiligungen aus dem Bereich der Serienzulieferer befinden sich weiter im Restrukturierungsprozess und tragen erneut hohe negative Ergebnisbeiträge bei. Der Aufbau der neuen Low-Cost-Standorte ist weit fortgeschritten und der Serienanlauf eines wichtigen Neuprojektes bei einer Beteiligung hat begonnen. Bei beiden Beteiligungen wird sich die Auslastung ab 2022 deutlich verbessern; das Jahr 2021 ist daher für beide Unternehmen ein Aufbau- und Übergangsjahr.
Der gesamte Automobilsektor leidet derzeit unter dem weltweiten Chipmangel und der allgemeinen Materialknappheit. Dadurch ist auch die Auslieferung von Messtechnikprodukten bei einem Segmentunternehmen deutlich gestört. Wie lange diese Situation anhalten wird, ist aktuell nicht absehbar. Das bedeutet auch für die INDUS -Beteiligungen des Segments Fahrzeugtechnik hohe Unsicherheit durch steigende Materialpreise und gedämpften Absatz. Die Weitergabe der gestiegenen Preise an die OEMs ist nur teilweise und mit zeitlichem Verzug möglich.
Für das Gesamtjahr 2021 erwarten wir im Segment Fahrzeugtechnik nun leicht steigende Umsätze und stark steigende Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) wird aber - gerade im Hinblick auf die laufenden Restrukturierungsprozesse und die gestiegenen Materialpreise - deutlich negativ bleiben.
Die Investitionen in Höhe von 15,1 Mio. EUR im Segment Fahrzeugtechnik (Vorjahr: 7,3 Mio. EUR) stehen zum Großteil im Zusammenhang mit dem Aufbau der neuen Produktionsstätten und dem Anlauf neuer Serien bei den beiden Serienzulieferern.
Die Unternehmen des Segments Maschinen- und Anlagenbau erleben nach dem schwierigen Corona-Jahr 2020 aktuell ein kräftiges Comeback. Zum Jahresanfang konnte außerdem bereits der Erwerb der JST Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG als neues Segmentunternehmen wirtschaftlich vollzogen werden. JST ist ein mittelständischer Anbieter von integrierten Kontrollraumlösungen und bietet umfassendes Know-how in der Konzeptionierung, dem Aufbau und der Wartung von Kontrollräumen. Zur Jahresmitte hat dann die HORNGROUP Holding GmbH & Co. KG 80 % der Anteile an der FLACO Geräte GmbH, Gütersloh, übernommen. FLACO produziert mit rund 65 Mitarbeitern Produkte und Systeme für das Fluidmanagement in Werkstätten, Tankstellen und Industriebetrieben.
Der Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau betrug in den ersten neun Monaten 2021 311,9 Mio. EUR und verzeichnete ein deutliches Plus in Höhe von 51,4 Mio. EUR (19,7 %) gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Die Zunahme resultiert aus einer generell erhöhten Geschäftstätigkeit und betrifft fast das gesamte Segment; besonders herausragend ist der Anstieg im Bereich Logistik. Hinzu kommt die Umsatzsteigerung durch die Unternehmenserwerbe. Das Umsatzwachstum im Segment entfällt zu 16,2 % auf organisches Wachstum und zu 3,5 % auf anorganisches Wachstum.
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| Differenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | Q3 2021 | Q3 2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
311,9 | 260,5 | 51,4 | 19,7 | 113,1 | 94,7 |
| EBITDA | 52,2 | 31,9 | 20,3 | 63,6 | 21,7 | 17,6 |
| planmäßige Abschreibungen | -16,4 | -15,2 | -1,2 | -7,9 | -5,7 | -5,1 |
| EBIT vor Wertminderungen | 35,8 | 16,6 | 19,2 | >100 | 16,0 | 12,5 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen in % |
11,5 | 6,4 | 5,1 pp | - | 14,1 | 13,2 |
| Wertminderungen | 0,0 | -2,3 | 2,3 | 100,0 | 0,0 | -2,3 |
| EBIT | 35,8 | 14,3 | 21,5 | >100 | 16,0 | 10,2 |
| EBIT-Marge in % | 11,5 | 5,5 | 6,0 pp | - | 14,1 | 10,8 |
| Investitionen | 34,0 | 2,5 | 31,5 | >100 | 5,2 | 1,3 |
| Mitarbeiter | 2.250 | 2.247 | 3 | 0,1 | 2.270 | 2.226 |
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| Differenz | ||
|---|---|---|
| absolut | in % | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
18,4 | 19,4 |
| EBITDA | 4,1 | 23,3 |
| planmäßige Abschreibungen | -0,6 | -11,8 |
| EBIT vor Wertminderungen | 3,5 | 28,0 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen in % |
0,9 pp | - |
| Wertminderungen | 2,3 | 100,0 |
| EBIT | 5,8 | 56,9 |
| EBIT-Marge in % | 3,3 pp | - |
| Investitionen | 3,9 | >100 |
| Mitarbeiter | 44 | 2,0 |
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg überproportional um 21,5 Mio. EUR auf 35,8 Mio. EUR an, wobei im Vergleichswert des Vorjahres Wertminderungen in Höhe von 2,3 Mio. EUR enthalten waren. Die EBIT-Marge lag mit 11,5 % deutlich über dem Vorjahr (5,5 %). In der isolierten Betrachtung des dritten Quartals 2021 konnte eine Verbesserung des operativen Ergebnisses von 10,2 Mio. EUR auf 16,0 Mio. EUR realisiert werden. Die EBIT-Marge des dritten Quartals 2021 beträgt 14,1 % (Vorjahr: 10,8 %). Zu berücksichtigen sind hier die im Vorjahresvergleichszeitraum erfassten Wertminderungen aus dem jährlichen Werthaltigkeitstest in Höhe von 2,3 Mio. EUR.
Die meisten Segmentunternehmen verzeichneten in den ersten drei Quartalen 2021 ein verbessertes operatives Ergebnis (EBIT) und darüber hinaus einen deutlich erhöhten Auftragseingang, was sich in den Folgemonaten positiv auswirken wird.
Für den weiteren Verlauf im Geschäftsjahr 2021 erwartet INDUS einen stark steigenden Umsatz und ein stark steigendes operatives Ergebnis (EBIT). Wegen der positiven Entwicklung und der verbesserten Auftragslage wird die EBIT-Marge in der Bandbreite von 8 bis 10 % erwartet.
Die Investitionen des Berichtszeitraums in Höhe von 34,0 Mio. EUR betreffen den Erwerb von JST, FLACO und Sachinvestitionen. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 3,8 Mio. EUR und sind um 1,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2,5 Mio. EUR) angestiegen.
Die Beteiligungen im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik erwirtschafteten in den ersten neun Monaten 2021 einen Umsatz in Höhe von 110,6 Mio. EUR und erzielten damit eine Umsatzsteigerung von 3,9 Mio. EUR (+3,7 %). Der Umsatzanstieg ist rein organisch und wurde insbesondere im Bereich des Zubehörs für Rollatoren und Rollstühle sowie im Bereich der Bandagen und Stützstrümpfe erzielt.
Auch das operative Ergebnis (EBIT) in Höhe von 9,0 Mio. EUR (Vorjahr: 7,8 Mio. EUR) hat sich um 1,2 Mio. EUR (15,4 %) verbessert. Die EBIT-Marge stieg von 7,3 % in den ersten neun Monaten 2020 auf 8,1 % im Berichtszeitraum. Im Vorjahresvergleichszeitraum ist der Corona- bedingt starke Einbruch im Frühjahr enthalten. Die Auswirkungen der Corona-Krise waren bis ins erste Quartal 2021 hinein deutlich spürbar. Das dritte Quartal 2021 liegt mit einem Umsatz von 37,4 Mio. EUR (Vorjahr: 36,0 Mio. EUR) auf einem eher gemäßigten Niveau.
Durch die Verlagerung eines Produktionsstandortes werden im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres bis ins nächste Geschäftsjahr hinein Verlagerungs- und Umzugskosten aufgewendet, denen erst ab 2023 entsprechende Kostenentlastungen gegenüberstehen.
Im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik gehen wir für das Gesamtjahr daher von einem leicht steigenden Umsatz und einem leicht steigenden operativen Ergebnis (EBIT) aus. Die EBIT-Marge wird im Bereich von 7 bis 9 % erwartet.
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| Differenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | Q3 2021 | Q3 2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
110,6 | 106,7 | 3,9 | 3,7 | 37,4 | 36,0 |
| EBITDA | 16,7 | 15,3 | 1,4 | 9,2 | 5,7 | 6,2 |
| Abschreibungen | -7,7 | -7,5 | -0,2 | -2,7 | -2,5 | -2,5 |
| EBIT | 9,0 | 7,8 | 1,2 | 15,4 | 3,2 | 3,7 |
| EBIT-Marge in % | 8,1 | 7,3 | 0,8 pp | - | 8,6 | 10,3 |
| Investitionen | 7,7 | 3,0 | 4,7 | >100 | 1,2 | 1,2 |
| Mitarbeiter | 1.611 | 1.656 | -45 | -2,7 | 1.616 | 1.630 |
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| Differenz | ||
|---|---|---|
| absolut | in % | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
1,4 | 3,9 |
| EBITDA | -0,5 | -8,1 |
| Abschreibungen | 0,0 | 0,0 |
| EBIT | -0,5 | -13,5 |
| EBIT-Marge in % | -1,7 pp | - |
| Investitionen | 0,0 | 0,0 |
| Mitarbeiter | -14 | -0,9 |
Die Investitionen lagen mit 7,7 Mio. EUR deutlich oberhalb des Vorjahreszeitraums (3,0 Mio. EUR) und betrafen insbesondere den Erwerb eines neuen Produktionsstandortes.
Im Segment Metalltechnik erwirtschafteten die Beteiligungen in den ersten neun Monaten 2021 einen Umsatzanstieg von 19,7 Mio. EUR (6,5 %) auf 323,0 Mio. EUR (Vorjahr: 303,3 Mio. EUR). Der Effekt verteilt sich über mehrere Gesellschaften, die den durch die Umsetzung des Maßnahmenpakets ZWISCHENSPURT entfallenden Umsatz überkompensieren konnten. Im Rahmen dieses Maßnahmenpakets wurde 2020 die Schließung von BACHER beschlossen und die Schließung des SIMON-Geschäftsfelds Kunststoffgalvanik beschlossen und vollzogen. Darüberhinaus konnte SIMON das Geschäftsfeld Kinetics erfolgreich veräußern. Die Stilllegung von BACHER ist mittlerweile ebenfalls abgeschlossen; die letzten Aufträge wurden im dritten Quartal abgearbeitet. Durch die Umsetzung von ZWISCHENSPURT reduziert sich der Umsatz im Vorjahresvergleich um 5,1 %, sodass das Umsatzwachstum bei den anderen Segmentunternehmen bei 11,6 % liegt.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 27,7 Mio. EUR um 17,5 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (10,2 Mio. EUR). Die EBIT-Marge übertraf mit 8,6 % den Vorjahresvergleichswert um 5,2 Prozentpunkte (3,4 %). Ursache ist die verbesserte Ertragslage der Segmentunternehmen und der Wegfall der - im Zusammenhang mit ZWISCHENSPURT entstandenen - Sonderbelastungen und Wertminderungen aus dem vergangenen Geschäftsjahr.
In den kommenden Monaten werden die Beteiligungen des Segments durch die steigenden Rohstoffpreise zunehmend belastet sein. Bislang konnten die Gesellschaften durch die gezielte Bevorratung von Rohstoffen diese Preisanstiege noch teilweise abfedern.
Für das Gesamtjahr wird ein leicht steigender Umsatz und ein stark steigendes Ergebnis erwartet. Die EBIT-Marge wird zwischen 7 und 9 % betragen.
Das Investitionsvolumen lag in den ersten neun Monaten mit 5,7 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorjahres (3,7 Mio. EUR).
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| Differenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | Q3 2021 | Q3 2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
323,0 | 303,3 | 19,7 | 6,5 | 104,3 | 96,9 |
| EBITDA | 39,2 | 28,3 | 10,9 | 38,5 | 12,0 | 10,2 |
| Planmäßige Abschreibungen | -11,5 | -13,4 | 1,9 | 14,2 | -3,9 | -4,2 |
| EBIT vor Wertminderungen | 27,7 | 14,9 | 12,8 | 85,9 | 8,1 | 6,0 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen in % |
8,6 | 4,9 | 3,7 pp | - | 7,8 | 6,2 |
| Wertminderungen | 0,0 | -4,7 | 4,7 | 100,0 | 0,0 | -0,6 |
| EBIT | 27,7 | 10,2 | 17,5 | >100 | 8,1 | 5,4 |
| EBIT-Marge in % | 8,6 | 3,4 | 5,2 pp | - | 7,8 | 5,6 |
| Investitionen | 5,7 | 3,7 | 2,0 | 54,1 | 1,8 | 1,7 |
| Mitarbeiter | 1.529 | 1.632 | -103 | -6,3 | 1.501 | 1.596 |
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| Differenz | ||
|---|---|---|
| absolut | in % | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
7,4 | 7,6 |
| EBITDA | 1,8 | 17,6 |
| Planmäßige Abschreibungen | 0,3 | 7,1 |
| EBIT vor Wertminderungen | 2,1 | 35,0 |
| EBIT-Marge vor Wertminderungen in % |
1,6 pp | - |
| Wertminderungen | 0,6 | 100,0 |
| EBIT | 2,7 | 50,0 |
| EBIT-Marge in % | 2,2 pp | - |
| Investitionen | 0,1 | 5,9 |
| Mitarbeiter | -95 | -6,0 |
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| Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | absolut | in % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis nach Steuern | 39,4 | -33,5 | 72,9 | >100 |
| Abschreibungen | 78,5 | 109,0 | -30,5 | -28,0 |
| weitere zahlungsunwirksame Veränderungen | 39,7 | 38,2 | 1,5 | 3,9 |
| zahlungswirksame Veränderung Working Capital | -76,2 | 22,9 | -99,1 | <-100 |
| Veränderung sonstige Bilanzposten | 20,6 | -11,1 | 31,7 | >100 |
| Steuerzahlungen | -27,9 | -27,3 | -0,6 | -2,2 |
| Operativer Cashflow | 74,1 | 98,2 | -24,1 | -24,5 |
| Zinsen | -14,3 | -13,6 | -0,7 | -5,1 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 59,8 | 84,6 | -24,8 | -29,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte |
-43,1 | -28,1 | -15,0 | -53,4 |
| Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Gesellschaften | -62,9 | 0,0 | -62,9 | - |
| Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 0,6 | -0,9 | 1,5 | >100 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -105,4 | -29,0 | -76,4 | <-100 |
| Einzahlungen aus Kapitalerhöhung | 84,7 | 0,0 | 84,7 | - |
| Auszahlungen Dividende | -21,5 | -19,6 | -1,9 | -9,7 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -0,3 | -0,5 | 0,2 | 40,0 |
| Auszahlungen für Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | -0,7 | 0,0 | -0,7 | - |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 57,5 | 140,0 | -82,5 | -58,9 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -89,4 | -76,3 | -13,1 | -17,2 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -15,9 | -14,4 | -1,5 | -10,4 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | 0,0 | -22,3 | 22,3 | 100,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 14,4 | 6,9 | 7,5 | >100 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -31,2 | 62,5 | -93,7 | <-100 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 1,0 | -1,3 | 2,3 | >100 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | -3,3 | -0,2 | -3,1 | <-100 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 194,7 | 135,1 | 59,6 | 44,1 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 161,2 | 196,1 | -34,9 | -17,8 |
Ausgehend von einem Ergebnis nach Steuern von 39,4 Mio. EUR (Vorjahr: -33,5 Mio. EUR) wurde ein operativer Cashflow von 74,1 Mio. EUR erzielt. Dieser lag um 24,1 Mio. EUR unterhalb des operativen Cashflows des Vorjahresvergleichszeitraums (98,2 Mio. EUR). Ursächlich hierfür war insbesondere der Abfluss aus dem gestiegenen Working Capital im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von -76,2 Mio. EUR (Vorjahr: 22,9 Mio. EUR). Dieser Anstieg resultiert aus dem erwarteten unterjährigen Working-Capital-Aufbau aufgrund der deutlich belebten Geschäftstätigkeit im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2020. Zudem sicherten sich die Gesellschaften mit einem höheren Vorratsbestand gegen Preissteigerungen und Rohstoffverknappungen ab. Schließlich führen die stark steigenden Materialpreise zu steigenden Vorratswerten auch bei unveränderten Lagermengen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -105,4 Mio. EUR nach -29,0 Mio. EUR im Vorjahr. Der Vorjahresvergleichszeitraum war aufgrund der Corona-Krise durch eine restriktive Investitionspolitik zur Liquiditätssicherung geprägt. Im Berichtszeitraum wurde demgegenüber bei den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wieder ein deutlich höheres Niveau erreicht. Der Anstieg der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf -43,1 Mio. EUR (Vorjahr: -28,1 Mio. EUR) betrifft alle Segmente. Die Investitionen in vollkonsolidierte Gesellschaften in Höhe von -62,9 Mio. EUR entfallen auf die Akquisitionen von JST und WIRUS auf Beteiligungsebene und FLACO auf Enkeltochterebene.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist geprägt durch die im März 2021 durchgeführte Kapitalerhöhung mit einem Mittelzufluss in Höhe von 84,7 Mio. EUR. Der Saldo aus Ein- und Auszahlungen aus der Aufnahme und Tilgung von Krediten betrug im aktuellen Zeitraum - 31,9 Mio. EUR. Im Vorjahr beinhalteten die Einzahlungen auch eine Liquiditätsrisikovorsorge wegen Corona aus vertraglich vereinbarten Kreditlinien. Die Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und betragen -15,9 Mio. EUR. In den ersten neun Monaten 2020 wurden Tilgungen von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von -22,3 Mio. EUR durchgeführt. Im Berichtsjahr sind keine bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten getilgt worden. Insgesamt stieg der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 7,5 Mio. EUR auf 14,4 Mio. EUR.
Die liquiden Mittel betrugen 161,2 Mio. EUR zum 30. September 2021 und liegen damit weiter auf einem komfortablen Niveau.
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| Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2021 | 31.12.2020 | absolut | in % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| AKTIVA | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.066,7 | 1.001,7 | 65,0 | 6,5 |
| Anlagevermögen | 1.047,6 | 985,8 | 61,8 | 6,3 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 19,1 | 15,9 | 3,2 | 20,1 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 828,8 | 727,1 | 101,7 | 14,0 |
| Vorräte | 389,3 | 332,5 | 56,8 | 17,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 238,9 | 199,9 | 39,0 | 19,5 |
| Liquide Mittel | 161,2 | 194,7 | -33,5 | -17,2 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 39,4 | 0,0 | 39,4 | - |
| Bilanzsumme | 1.895,5 | 1.728,8 | 166,7 | 9,6 |
| PASSIVA | ||||
| Langfristige Finanzierungsmittel | 1.410,0 | 1.333,5 | 76,5 | 5,7 |
| Eigenkapital | 773,1 | 676,4 | 96,7 | 14,3 |
| Fremdkapital | 636,9 | 657,1 | -20,2 | -3,1 |
| davon Rückstellungen | 44,9 | 51,1 | -6,2 | -12,1 |
| davon Verbindlichkeiten und latente Steuern | 592,0 | 606,0 | -14,0 | -2,3 |
| Kurzfristige Finanzierungsmittel | 485,5 | 395,3 | 90,2 | 22,8 |
| davon Rückstellungen | 112,4 | 77,3 | 35,1 | 45,4 |
| davon Verbindlichkeiten | 373,1 | 318,0 | 55,1 | 17,3 |
| Bilanzsumme | 1.895,5 | 1.728,8 | 166,7 | 9,6 |
Die Konzern-Bilanzsumme der INDUS-Gruppe ist mit 1.895,5 Mio. EUR um 166,7 Mio EUR höher als zum 31. Dezember 2020. Der Anstieg um 9,6 % resultiert im Wesentlichen aus dem Working-Capital-Aufbau sowie den erstmaligen Konsolidierungen von JST, WIRUS und FLACO, die insgesamt zu einem Zugang an Vermögenswerten in Höhe von 117,2 Mio. EUR führten.
Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2021 betrug 40,8 % und lag damit um 1,7 Prozentpunkte über der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2020 (39,1 %). Das Eigenkapital stieg insgesamt um 96,7 Mio. EUR auf 773,1 Mio. EUR. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die im ersten Quartal 2021 durchgeführte Kapitalerhöhung zurückzuführen.
Das Working Capital betrug zum 30. September 2021 482,5 Mio. EUR und lag damit um 17,5 % (72,0 Mio. EUR) höher als zum 31. Dezember 2020 (410,5 Mio. EUR). Der unterjährige Anstieg des Working Capital korreliert mit der im Jahresverlauf ansteigenden Geschäftstätigkeit. Hinzu kommt ein Aufbau an Vorräten, der bei einigen Beteiligungen bewusst aufgrund der Rohstoffknappheit und der damit verbundenen Preissteigerungen erfolgt ist. Schließlich führen die stark steigenden Materialpreise zu steigenden Vorratswerten auch bei unveränderten Lagermengen.
Die Finanzverbindlichkeiten haben sich mit 683,9 Mio. EUR rückläufig im Vergleich zum 31. Dezember 2020 (713,6 Mio. EUR) entwickelt. Die Entwicklung des Finanzbedarfs ergibt sich aus der Kapitalflussrechnung und ist im Wesentlichen geprägt durch das bessere (zahlungswirksame) Ergebnis nach Steuern, den Working-Capital-Aufbau, die Kapitalerhöhung und die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Kreditaufnahme.
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| Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2021 | 31.12.2020 | absolut | in % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Vorräte | 389,3 | 332,5 | 56,8 | 17,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 206,4 | 161,9 | 44,5 | 27,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -73,2 | -48,9 | -24,3 | -49,7 |
| Erhaltene Anzahlungen | -21,6 | -9,7 | -11,9 | <-100 |
| Vertragsverpflichtungen | -18,4 | -25,3 | 6,9 | 27,3 |
| Working Capital | 482,5 | 410,5 | 72,0 | 17,5 |
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 522,7 Mio. EUR zum 30. September 2021 und sind damit um 3,8 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember 2020. Die liquiden Mittel haben sich um 33,5 Mio. EUR reduziert, gleichzeitig sind jedoch die Finanzschulden in ähnlicher Höhe (-29,7 Mio. EUR) rückläufig.
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| Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2021 | 31.12.2020 | absolut | in % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Finanzschulden | 501,7 | 553,8 | -52,1 | -9,4 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 182,2 | 159,8 | 22,4 | 14,0 |
| Liquide Mittel | -161,2 | -194,7 | 33,5 | 17,2 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 522,7 | 518,9 | 3,8 | 0,7 |
Für den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht 2020 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effektives Risikomanagementsystem. Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Bezüglich der Risikolage rund um die COVID-19-Pandemie sind bei unseren Gesellschaften keine wesentlichen Verschlechterungen seit Ende Dezember 2020 zu verzeichnen. Die Prozesse laufen stabil bzw. werden flexibel an die jeweiligen Corona-Infektionsbestimmungen angepasst.
Risiken für die Gruppe ergeben sich aus den zunehmend gestörten globalen Lieferketten und Verfügbarkeiten von Vormaterialien. Hier besteht einerseits das Risiko, dass die -bei einzelnen Materialien erheblichen - Preissteigerungen nicht oder nicht in vollem Umfang weitergegeben werden können, und andererseits, dass die Verfügbarkeit benötigter Vorprodukte zur Aufrechterhaltung der Produktion nicht gegeben ist. Als Reaktion auf diese aktuellen Unsicherheiten haben die Unternehmen der Gruppe ihre jeweiligen Lieferketten bestmöglich analysiert und soweit möglich und sinnvoll die Bevorratung erhöht. Ein Risiko besteht auch durch indirekte Effekte auf der Kundenseite. Hier sind insbesondere im Segment Fahrzeugtechnik - im Wesentlichen aufgrund des Chipmangels - seit dem dritten Quartal deutlich unter den ursprünglichen Prognosen liegende Abrufe zu verzeichnen.
In der Gesamtbetrachtung lag die deutsche Wirtschaft im Sommer 2021 weiter auf Erholungskurs. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal um 1,8 % im Vergleich zum Vorquartal, bleibt aber unter Vorkrisenniveau. Insbesondere im Dienstleistungsgewerbe konnten mit den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen die Geschäftsaktivitäten kräftig gesteigert werden. Im Verarbeitenden Gewerbe öffnet sich dagegen zunehmend eine Schere zwischen der weiter hohen Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen -und einer gedämpften Industrieproduktion. Angesichts von Materialknappheit bei Rohstoffen und Vorprodukten sowie gestörter Logistikketten verschärfen sich die Lieferengpässe und drücken die Kapazitätsauslastung.
So verringerte sich die deutsche Industrieproduktion im August um beinahe 5 % im Vergleich zum Vormonat. Neben Vorleistungsgütern waren hiervon insbesondere Investitionsgüter betroffen. Gerade der Fahrzeugbau leidet unter dem Chipmangel: Laut VDA gingen die Produktionszahlen im September um 44 % zurück. Ebenso sanken Export, Neuzulassungen in Deutschland sowie Auftragseingänge im Vormonatsvergleich massiv. Auch im Baugewerbe gaben Produktion und Auftragseingang im Spätsommer leicht nach. Neben Materialengpässen sind fehlende Arbeitskräfte in der Branche spürbar. Auslastung und Orderzufluss bleiben aber weiter auf hohem Niveau. Das Produktionsniveau der Maschinenbauer dagegen zeigte sich annähernd stabil, die Erholung vom Corona-Einbruch setzt sich fort. Die Umsätze konnten weiter gesteigert werden, die Bestellungen von Juni bis August legten laut VDMA im Vorjahresvergleich um 45 % zu. Im Bereich Medizin- und Gesundheitstechnik belasteten auch im Jahr 2021 die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie: Vor allem verschobene Operationen, zurückgehende Arztbesuche und reduzierte Verordnungen schränkten die Geschäftsaktivitäten ein.
Im Jahresverlauf ist mit einer Fortsetzung der negativen Auswirkungen der Lieferprobleme und Materialengpässe zu rechnen. Hinzu kommt ein wachsender Preisdruck angesichts steigender Einfuhr- und Erzeugerpreise. Da sich auch der Schwung im Dienstleistungssektor abschwächen dürfte, ist der Ausblick für die deutsche Gesamtwirtschaft verhalten. So trübten sich ifo-Geschäftsklimaindex und ifo-Exporterwartungen im Oktober ein. Die Bundesregierung senkt die BIP-Erwartungen in ihrer Herbstprognose auf ein Umsatzwachstum von 2,6 %.
Das Baugewerbe scheint den schwierigen Rahmenbedingungen zu trotzen: Entgegen dem Trend stieg hier das ifo-Geschäftsklima erneut an. In der Fahrzeugtechnik und auch bei den Unternehmen der Metallindustrie dagegen schlagen die Marktunsicherheiten durch und verschlechtern die Geschäftserwartungen deutlich. Die Aussichten im Maschinenbau bleiben - trotz eingetrübtem ifo-Index - positiv. Laut VDMA-Umfrage erwarten die Maschinenbauer für 2021 mehrheitlich Umsatzzuwächse. Die Unternehmen der Medizin- und Gesundheitstechnik haben weiter mit den Auswirkungen der Medical Device Regulation (MDR) zu kämpfen.
Auch die internationale Konjunkturlage lässt auf ein abgeschwächtes Wachstum schließen. So ist die US-Wirtschaft im dritten Quartal mit 2,0 % deutlich langsamer gewachsen als erwartet. In China wirken sich globale Lieferengpässe sowie zuletzt Stromverknappung und neuerliche Lockdowns auf die Konjunktur aus. Zwar hat sich Ende Oktober der Stimmungsindikator "Caixin" leicht erhöht, der staatliche chinesische Einkaufsmanagerindex erhielt aber erneut einen Dämpfer.
Das Geschäft der INDUS-Gruppe entwickelte sich in den ersten neun Monaten in den vier Segmenten Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Metalltechnik erwartungsgemäß wie in der Prognose aus dem Halbjahresbericht 2021 vorhergesagt.
Erhebliche Belastungen ergaben sich seit dem dritten Quartal im Segment Fahrzeugtechnik durch die stark zurückgehenden Abrufe bei den Serienzulieferern wegen der - im Wesentlichen aufgrund des Chipmangels - stark zurückgefahrenen Fahrzeugproduktion der OEMs. Dazu kommen die erneut rigiden Sparmaßnahmen der Pkw-Hersteller, die sich auch auf die Unternehmen in der Entwicklung und dem Prototypenbau auswirken.
Der operative Cashflow lag mit 74,1 Mio. EUR um 24,1 Mio. EUR unterhalb des Vorjahres. Ursächlich hierfür ist insbesondere das angestiegene Working Capital. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der belebten Geschäftstätigkeit, aus stark steigenden Materialpreisen sowie einer höheren Bevorratung aufgrund der knappen Materialverfügbarkeiten.
Für den Rest des Jahres erwarten wir in den vier Segmenten Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik sowie Metalltechnik weiter eine Entwicklung im Rahmen unserer Segmentprognose aus dem Halbjahresbericht 2021. Für das Segment Fahrzeugtechnik wird die Entwicklung im vierten Quartal weiter negativ geprägt durch die infolge des Chipmangels zu geringen Produktionsmengen der Pkw-Hersteller; hinzu kommt die Belastung aus den im dritten Quartal gebuchten Wertminderungen in Höhe von 8,2 Mio. EUR.
Für das Gesamtjahr 2021 lassen wir unsere Umsatzprognose von 1,60 bis 1,75 Mrd. EUR unverändert. Die Prognosebandbreite für das operative Ergebnis (EBIT) reduzieren wir aufgrund der steigenden Unsicherheiten im Marktumfeld Fahrzeugtechnik auf 95 bis 110 Mio. EUR.
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| in TEUR | Anhang | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | Q3 2021 | Q3 2020 |
|---|---|---|---|---|---|
| UMSATZERLÖSE | 1.296.372 | 1.164.137 | 446.059 | 389.938 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10.375 | 12.691 | 2.037 | 3.074 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 3.258 | 3.240 | 673 | 409 | |
| Bestandsveränderung | 24.119 | -6.443 | 8.088 | -9.348 | |
| Materialaufwand | [4] | -616.836 | -529.866 | -213.925 | -166.098 |
| Personalaufwand | [5] | -394.411 | -377.437 | -131.441 | -117.752 |
| Abschreibungen | [6] | -78.453 | -110.124 | -32.304 | -25.327 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | [7] | -165.851 | -151.935 | -56.934 | -52.294 |
| OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) | 78.573 | 4.263 | 22.253 | 22.602 | |
| Zinserträge | 97 | 189 | 10 | 55 | |
| Zinsaufwendungen | -12.463 | -12.784 | -3.915 | -4.672 | |
| ZINSERGEBNIS | -12.366 | -12.595 | -3.905 | -4.617 | |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 742 | 558 | 281 | 54 | |
| Übriges Finanzergebnis | -3.349 | 1.480 | -1.509 | -1.014 | |
| FINANZERGEBNIS | [8] | -14.973 | -10.557 | -5.133 | -5.577 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN | 63.600 | -6.294 | 17.120 | 17.025 | |
| Ertragsteuern | [9] | -24.234 | -27.223 | -6.494 | -11.254 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 39.366 | -33.517 | 10.626 | 5.771 | |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 545 | 836 | 128 | 202 | |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 38.821 | -34.353 | 10.498 | 5.569 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR | [10] | 1,48 | -1,40 | 0,39 | 0,23 |
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | Q3 2021 | Q3 2020 |
|---|---|---|---|---|
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 39.366 | -33.517 | 10.626 | 5.771 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 3.369 | 591 | 657 | -1.697 |
| Latente Steuern | -904 | -223 | -164 | 454 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 2.465 | 368 | 493 | -1.243 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | 1.847 | -6.870 | 1.353 | -2.361 |
| Veränderung der Marktwerte von Sicherungsinstrumenten (Cashflow Hedge) | 1.298 | 609 | 171 | 230 |
| Latente Steuern | -204 | -105 | -26 | -21 |
| Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 2.941 | -6.366 | 1.498 | -2.152 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 5.406 | -5.998 | 1.991 | -3.395 |
| GESAMTERGEBNIS | 44.772 | -39.515 | 12.617 | 2.376 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 545 | 836 | 128 | 202 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 44.227 | -40.351 | 12.489 | 2.174 |
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von 3.369 TEUR (Vorjahr: 591 TEUR). Diese resultieren aus der Erhöhung des Zinssatzes für inländische Pensionsverpflichtungen um 0,45 Prozentpunkte (Vorjahr: 0,2 Prozentpunkte) und für ausländische Pensionen (Schweiz) um 0,18 Prozentpunkte (Vorjahr: 0,0 Prozentpunkte).
Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Umrechnung der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung abgeschlossenen Zinsswaps.
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| in TEUR | Anhang | 30.9.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Geschäfts- und Firmenwert | [11] | 403.057 | 380.932 |
| Nutzungsrechte aus Leasing/Miete | 82.593 | 85.780 | |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 139.475 | 93.066 | |
| Sachanlagen | 401.355 | 405.470 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.821 | 5.938 | |
| Finanzanlagen | 7.024 | 7.130 | |
| At-Equity-bewertete Anteile | 8.296 | 7.527 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.879 | 3.915 | |
| Latente Steuern | 16.236 | 11.992 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.066.736 | 1.001.750 | |
| Vorräte | [12] | 389.254 | 332.463 |
| Forderungen | [13] | 206.378 | 161.943 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 17.074 | 20.402 | |
| Laufende Ertragsteuern | 15.460 | 17.568 | |
| Liquide Mittel | 161.244 | 194.701 | |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | [14] | 39.359 | 0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 828.769 | 727.077 | |
| BILANZSUMME | 1.895.505 | 1.728.827 | |
| PASSIVA | |||
| Gezeichnetes Kapital | 69.928 | 63.571 | |
| Kapitalrücklage | 318.143 | 239.833 | |
| Übrige Rücklagen | 383.528 | 371.904 | |
| Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | 771.599 | 675.308 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 1.453 | 1.046 | |
| Eigenkapital | 773.052 | 676.354 | |
| Pensionsrückstellungen | 43.485 | 49.682 | |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.454 | 1.404 | |
| Langfristige Finanzschulden | [15] | 501.668 | 553.773 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | [16] | 45.860 | 20.139 |
| Latente Steuern | 44.527 | 32.109 | |
| Langfristige Schulden | 636.994 | 657.107 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 112.398 | 77.339 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | [15] | 182.196 | 159.841 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 73.232 | 48.926 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | [16] | 90.502 | 94.175 |
| Laufende Ertragsteuern | 11.967 | 15.085 | |
| Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | [14] | 15.164 | 0 |
| Kurzfristige Schulden | 485.459 | 395.366 | |
| BILANZSUMME | 1.895.505 | 1.728.827 |
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklage | Sonstige Rücklagen |
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre |
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
|---|---|---|---|---|---|---|
| STAND AM 1.1.2020 | 63.571 | 239.833 | 447.566 | -25.056 | 725.914 | 1.807 |
| Ergebnis nach Steuern | -34.353 | -34.353 | 836 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -5.998 | -5.998 | ||||
| Gesamtergebnis | -34.353 | -5.998 | -40.351 | 836 | ||
| Dividendenzahlung | -19.560 | -19.560 | -470 | |||
| STAND AM 30.9.2020 | 63.571 | 239.833 | 393.653 | -31.054 | 666.003 | 2.173 |
| STAND AM 1.1.2021 | 63.571 | 239.833 | 398.426 | -26.522 | 675.308 | 1.046 |
| Ergebnis nach Steuern | 38.821 | 38.821 | 545 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 5.406 | 5.406 | ||||
| Gesamtergebnis | 38.821 | 5.406 | 44.227 | 545 | ||
| Kapitalerhöhung | 6.357 | 78.310 | 84.667 | |||
| Dividendenzahlung | -21.517 | -21.517 | -306 | |||
| Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | -11.086 | -11.086 | 168 | |||
| STAND AM 30.9.2021 | 69.928 | 318.143 | 404.644 | -21.116 | 771.599 | 1.453 |
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| in TEUR | Eigenkapital des Konzerns |
|---|---|
| STAND AM 1.1.2020 | 727.721 |
| Ergebnis nach Steuern | -33.517 |
| Sonstiges Ergebnis | -5.998 |
| Gesamtergebnis | -39.515 |
| Dividendenzahlung | -20.030 |
| STAND AM 30.9.2020 | 668.176 |
| STAND AM 1.1.2021 | 676.354 |
| Ergebnis nach Steuern | 39.366 |
| Sonstiges Ergebnis | 5.406 |
| Gesamtergebnis | 44.772 |
| Kapitalerhöhung | 84.667 |
| Dividendenzahlung | -21.823 |
| Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | -10.918 |
| STAND AM 30.9.2021 | 773.052 |
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zum 30. September 2021 umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile an Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert.
Im zweiten Quartal 2021 wurden ein wechselseitiger Optionsvertrag für den Erwerb des 20%igen Minderheitsanteils an der Weigand Bau GmbH geschlossen. Weiterhin wurden 23,2 % Minderheitsanteile an einer Enkeltochter erworben. Beide Vorgänge sind im Eigenkapitalspiegel als "Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter" dargestellt.
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 39.366 | -33.517 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 78.453 | 109.025 |
| Ertragsteuern | 24.234 | 27.223 |
| Finanzergebnis | 14.973 | 10.557 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 576 | 438 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 37.218 | 23.619 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva | -106.116 | 21.779 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva | 13.306 | -33.632 |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | -27.906 | -27.249 |
| Operativer Cashflow | 74.104 | 98.243 |
| Gezahlte Zinsen | -14.433 | -13.850 |
| Erhaltene Zinsen | 97 | 189 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 59.768 | 84.582 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -42.578 | -26.712 |
| Finanzanlagen | -484 | -1.315 |
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | -62.929 | 0 |
| Einzahlungen aus Abgängen von | ||
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | 0 | -4.305 |
| Sonstigen Anlagen | 590 | 3.378 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -105.401 | -28.954 |
| Einzahlungen Kapital (Kapitalerhöhung) | 84.667 | 0 |
| Auszahlungen Dividende | -21.517 | -19.560 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -306 | -470 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | 0 | -22.336 |
| Auszahlungen für Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | -713 | 0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 57.500 | 140.000 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -89.392 | -76.344 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -15.825 | -14.435 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 14.414 | 6.855 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -31.219 | 62.483 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 1.013 | -1.267 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | -3.251 | -221 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 194.701 | 135.120 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 161.244 | 196.115 |
Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. September 2021 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt. Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 angewendet, die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten.
Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die in den ersten drei Quartalen 2021 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam angepasst.
Alle ab dem Geschäftsjahr 2021 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt.
Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der INDUS Holding AG durch die Anwendung von neuen Standards.
Mit Vertrag vom 17. November 2020 hat die INDUS Holding AG sämtliche Geschäftsanteile an der JST Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG in Buxtehude erworben. JST ist ein mittelständischer Anbieter von integrierten Kontrollraumlösungen und bietet umfassendes Know-how in der Konzeptionierung, dem Aufbau und der Wartung von Kontrollräumen. JST wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Der wirtschaftliche Übergang der Transaktion und die Erstkonsolidierung von JST erfolgte im Januar 2021.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 28.182 TEUR zum Erwerbszeitpunkt. Dieser besteht aus einer Barkomponente in Höhe von 27.256 TEUR sowie einer bedingten Kaufpreiszahlung in Höhe von 926 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und bewertet wurde und aus einer Earn-Out-Klausel resultiert. Die Barkomponente wurde am 4. Januar 2021 gezahlt. Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose über das zukünftig relevante EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 6.267 TEUR ist steuerlich abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert ist die Residualgröße der gesamten Gegenleistung abzüglich des Werts der neubewerteten erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden und repräsentiert nicht bilanzierungsfähige Ertragspotenziale der übernommenen Gesellschaft für die Zukunft sowie das Know-how der Belegschaft.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt ermittelt:
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| Buchwerte zum Zugangszeitpunkt |
Neubewertung | Zugang Konzernbilanz | |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 6.267 | 6.267 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 0 | 20.241 | 20.241 |
| Sachanlagen | 137 | 0 | 137 |
| Vorräte | 564 | 1.649 | 2.213 |
| Forderungen | 864 | 0 | 864 |
| Sonstige Aktiva* | 660 | 0 | 660 |
| Liquide Mittel | 850 | 0 | 850 |
| Summe Vermögenswerte | 3.075 | 28.157 | 31.232 |
| Sonstige Rückstellungen | 364 | 0 | 364 |
| Finanzschulden | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 278 | 0 | 278 |
| Sonstige Passiva** | 2.408 | 0 | 2.408 |
| Summe Schulden | 3.050 | 0 | 3.050 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige Verbindlichkeiten, sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die neubewerteten immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Kundenbeziehungen und Software.
Die Erstkonsolidierung von JST erfolgte im Januar 2021. Zum Ergebnis der ersten neun Monate trägt JST einen Umsatz in Höhe von 6.356 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -960 TEUR bei.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung von JST belasten das operative Ergebnis in Höhe von 3.358 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Mit Vertrag vom 19. März 2021 hat die INDUS Holding AG 70 % der Geschäftsanteile an der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG, Rietberg-Mastholte (Kreis Gütersloh), erworben. Das Produktangebot von WIRUS umfasst Fenster aus Kunststoff und Aluminium, Schiebe-, Haus- und Nebeneingangstüren sowie Sicht- und Sonnenschutzsysteme. WIRUS wird dem Segment Bau/Infrastruktur zugeordnet. Der wirtschaftliche Übergang und die Erstkonsolidierung von WIRUS erfolgte im Mai 2021.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 55.811 TEUR zum Erwerbszeitpunkt. Dieser besteht aus einer Barkomponente in Höhe von 33.735 TEUR sowie einer bedingten Kaufpreiszahlung in Höhe von 22.076 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und bewertet wurde und aus Call-/Put-Optionen resultiert. Die Barkomponente wurde am 20. Mai 2021 gezahlt. Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose über das zukünftig relevante EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 18.077 TEUR ist steuerlich teilweise abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert ist die Residualgröße der gesamten Gegenleistung abzüglich des Werts der neubewerteten erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden und repräsentiert nicht bilanzierungsfähige Ertragspotenziale der übernommenen Gesellschaft für die Zukunft sowie das Know-how der Belegschaft.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt ermittelt:
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| Buchwerte zum Zugangszeitpunkt |
Neubewertung | Zugang Konzernbilanz | |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 18.077 | 18.077 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 10 | 32.461 | 32.471 |
| Sachanlagen | 6.125 | 6.062 | 12.187 |
| Vorräte | 4.316 | 748 | 5.064 |
| Forderungen | 4.668 | 0 | 4.668 |
| Sonstige Aktiva* | 701 | 0 | 701 |
| Liquide Mittel | 1.035 | 0 | 1.035 |
| Summe Vermögenswerte | 16.855 | 57.348 | 74.203 |
| Pensionsrückstellungen | 804 | 0 | 804 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.347 | 0 | 2.347 |
| Finanzschulden | 3.615 | 0 | 3.615 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.701 | 0 | 3.701 |
| Sonstige Passiva** | 2.981 | 4.944 | 7.925 |
| Summe Schulden | 13.448 | 4.944 | 18.392 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige Verbindlichkeiten, sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die neubewerteten immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Kundenbeziehungen und Software.
Die Erstkonsolidierung von WIRUS erfolgte im Mai 2021. Zum Ergebnis der ersten neun Monate trägt WIRUS einen Umsatz in Höhe von 27.837 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 2.368 TEUR bei. Wäre WIRUS bereits zum 1. Januar 2021 einbezogen worden, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 46.116 TEUR und das operative Ergebnis (EBIT) auf 2.245 TEUR.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung von WIRUS belasten das operative Ergebnis in Höhe von -1.422 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Mit Vertrag und Wirkung vom 1. Juli 2021 hat die HORNGROUP Holding GmbH & Co. KG 80 % der Anteile an der FLACO Geräte GmbH, Gütersloh, übernommen. FLACO produziert Produkte und Systeme für das Fluidmanagement in Werkstätten, Tankstellen und Industriebetrieben. Das mittelständische Unternehmen erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund 12 Mio. EUR. FLACO wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 8.427 TEUR zum Erwerbszeitpunkt. Dieser besteht aus einer Barkomponente in Höhe von 4.680 TEUR sowie einer bedingten Kaufpreiszahlung in Höhe von 3.747 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und bewertet wurde und aus einer Earn- Out-Klausel sowie aus einer Call-/ Put-Option resultiert. Die Barkomponente wurde am 1. Juli 2021 gezahlt. Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose über das zukünftig relevante EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 86 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert ist die Residualgröße der gesamten Gegenleistung abzüglich des Werts der neubewerteten erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden und repräsentiert nicht bilanzierungsfähige Ertragspotenziale der übernommenen Gesellschaft für die Zukunft sowie das Know-how der Belegschaft.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt ermittelt:
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| Buchwerte zum Zugangszeitpunkt |
Neubewertung | Zugang Konzernbilanz | |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 86 | 86 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 0 | 5.700 | 5.700 |
| Sachanlagen | 536 | 0 | 536 |
| Vorräte | 2.538 | 559 | 3.097 |
| Forderungen | 828 | 0 | 828 |
| Sonstige Aktiva* | 691 | 0 | 691 |
| Liquide Mittel | 857 | 0 | 857 |
| Summe Vermögenswerte | 5.450 | 6.345 | 11.795 |
| Pensionsrückstellungen | 135 | 0 | 135 |
| Sonstige Rückstellungen | 169 | 0 | 169 |
| Finanzschulden | 36 | 0 | 36 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 312 | 0 | 312 |
| Sonstige Passiva** | 826 | 1.890 | 2.716 |
| Summe Schulden | 1.478 | 1.890 | 3.368 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige Verbindlichkeiten, sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die neubewerteten immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Kundenbeziehungen.
Die Erstkonsolidierung von FLACO erfolgte im Juli 2021. Zum Ergebnis der ersten neun Monate 2021 trägt FLACO einen Umsatz in Höhe von 2.847 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -336 TEUR bei. Wäre FLACO bereits zum 1. Januar 2021 einbezogen worden, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 8.660 TEUR und das operative Ergebnis (EBIT) auf 385 TEUR.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung von FLACO belasten das operative Ergebnis in Höhe von 662 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -536.732 | -457.363 |
| Bezogene Leistungen | -80.104 | -72.503 |
| Summe | -616.836 | -529.866 |
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | -332.034 | -317.120 |
| Soziale Abgaben | -59.163 | -56.595 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -3.214 | -3.722 |
| Summe | -394.411 | -377.437 |
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Planmäßige Abschreibungen | -70.265 | -69.324 |
| Wertminderungen | -8.188 | -40.800 |
| Summe | -78.453 | -110.124 |
Die Abschreibungen setzen sich aus den planmäßigen Abschreibungen und aus den Wertminderungen zusammen. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen aus dem planmäßigen Wertminderungstest zum 30. September 2021 in Höhe von 5.709 TEUR (Vorjahr: Wertminderungen zum 30. Juni in Höhe von 36.883 TEUR und zum 30. September in Höhe von 2.925 TEUR) und Wertminderungen im Zusammenhang mit einer Umgliederung in "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" in Höhe von 2.479 TEUR (Vorjahr: 992 TEUR) erfasst. Die Wertminderungen betreffen Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 2.529 TEUR (Vorjahr: 33.924 TEUR), immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 461 TEUR (Vorjahr: 1.498 TEUR) und Sachanlagen in Höhe 5.198 TEUR (Vorjahr: 5.378 TEUR). Sämtliche Wertminderungen des Geschäftsjahres betreffen das Segment Fahrzeugtechnik (Vorjahr: Fahrzeugtechnik 33.777 TEUR, Maschinen- und Anlagenbau 2.300 TEUR, Metalltechnik 4.723 TEUR).
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Vertriebsaufwendungen | -67.594 | -56.245 |
| Betriebsaufwendungen | -51.259 | -46.203 |
| Verwaltungsaufwendungen | -37.378 | -36.552 |
| Übrige Aufwendungen | -9.620 | -12.935 |
| Summe | -165.851 | -151.935 |
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 97 | 189 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -12.463 | -12.784 |
| Zinsergebnis | -12.366 | -12.595 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 742 | 558 |
| Minderheitsanteile | -3.648 | 1.058 |
| Erträge aus Finanzanlagen | 299 | 422 |
| Übriges Finanzergebnis | -3.349 | 1.480 |
| Summe | -14.973 | -10.557 |
Die Position "Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe von -219 TEUR (Vorjahr: 2.224 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/ Put-Optionen zustehen.
Der Ertragsteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils aktuellen Steuerplanung errechnet.
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| in TEUR | Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 |
|---|---|---|
| Ergebnis der INDUS-Aktionäre | 38.821 | -34.353 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd. Stück) | 26.143 | 24.451 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,48 | -1,40 |
Zum 30. September 2021 wurde der planmäßige jährliche Werthaltigkeitstest für sämtliche Geschäfts- und Firmenwerte durchgeführt. Hierfür lagen von allen Beteiligungsunternehmen aktuelle Planungen vor. In die Planungsprämissen fließen sowohl aktuelle Erkenntnisse als auch historische Entwicklungen ein.
Nach dem detaillierten Planungszeitraum von in der Regel drei Jahren werden die zukünftigen Cashflows mit einer globalen Wachstumsrate von 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %) hochgerechnet. Die so ermittelten Zahlungsreihen werden mit Kapitalkostensätzen abgezinst. Diese basieren auf einem risikolosen Zinssatz in Höhe von 0,093 % (Vorjahr: 0,00 %), einer Marktrisikoprämie von 7,50 % (Vorjahr: 8,00 %) sowie auf segmentspezifischen Betafaktoren, die von einer Peer Group abgeleitet wurden, und Fremdkapitalverschuldungssätzen. Die folgenden Vorsteuer-Kapitalkostensätze fanden dabei Verwendung: Bau/Infrastruktur 8,7 % (Vorjahr: 8,5 %); Fahrzeugtechnik 8,7 % (Vorjahr: 9,5 %); Maschinen- und Anlagenbau 9,1 % (Vorjahr: 9,3 %); Medizintechnik 6,1 % (Vorjahr: 6,7 %) und Metalltechnik 8,7 % (Vorjahr: 8,6 %).
Der planmäßige Wertminderungstest hat zu Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 2.342 TEUR geführt. Die Wertminderungen betreffen eine zahlungsmittelgenerierende Einheit des Segments Fahrzeugtechnik. Im Vorjahresvergleichszeitraum waren Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 2.300 TEUR vorgenommen worden und betrafen das Segment Maschinen- und Anlagenbau.
Im Vorjahr wurde aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise ein anlassbedingter Werthaltigkeitstest zum 30. Juni 2020 vorgenommen. Dieser anlassbedingte Test führte zu Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 31.624 TEUR. Die Wertminderungen betrafen die Segmente Fahrzeugtechnik in Höhe von 29.231 TEUR und Metalltechnik in Höhe von 2.393 TEUR.
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| in TEUR | 30.9.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 147.563 | 120.836 |
| In Arbeit befindliche Erzeugnisse | 105.015 | 80.319 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 116.340 | 111.011 |
| Geleistete Anzahlungen | 20.336 | 20.297 |
| Summe | 389.254 | 332.463 |
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| in TEUR | 30.9.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | 183.465 | 149.081 |
| Vertragsforderungen | 21.175 | 10.699 |
| Forderungen an assoziierte Unternehmen |
1.738 | 2.163 |
| Summe | 206.378 | 161.943 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG ist mit einem strategischen Investor in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf der WIESAUPLAST GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften aus dem Segment Fahrzeugtechnik. Zum 30. September 2021 wird der Verkauf zwar nicht als sicher, aber innerhalb der nächsten Zeit als sehr wahrscheinlich angesehen.
Daher werden die zugeordneten Vermögenswerte als "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" ausgewiesen. Schulden der Veräußerungsgruppe wurden analog in die Bilanzposition "Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" gebucht. Abwertungen im Zusammenhang mit der Veräußerung von WIESAUPLAST sind im vorliegenden Zwischenabschluss mit 2.479 TEUR aufwandswirksam enthalten. WIESAUPLAST gehört seit 1997 zu INDUS und ist auf die Serienzulieferung hochpräziser und sicherheitsrelevanter Kunststoffteile für die Automobilindustrie spezialisiert.
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| in TEUR | 30.9.2021 | Kurzfristig | Langfristig | 31.12.2020 | Kurzfristig | Langfristig |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 324.194 | 96.618 | 227.576 | 340.405 | 100.294 | 240.111 |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 83.734 | 17.496 | 66.238 | 86.120 | 16.465 | 69.655 |
| Schuldscheindarlehen | 275.936 | 68.082 | 207.854 | 287.089 | 43.082 | 244.007 |
| Summe | 683.864 | 182.196 | 501.668 | 713.614 | 159.841 | 553.773 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 56.177 TEUR (31. Dezember 2020: 18.990 TEUR) bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrags oder aufgrund von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können.
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| Bau/ Infrastruktur |
Fahrzeugtechnik | Maschinen- und Anlagenbau |
Medizin- und Gesundheitstechnik |
Metalltechnik | Summe Segmente |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 337.988 | 213.029 | 311.853 | 110.583 | 322.997 | 1.296.450 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 32.633 | 66.408 | 48.912 | 13.941 | 49.931 | 211.825 |
| Umsatzerlöse | 370.621 | 279.437 | 360.765 | 124.524 | 372.928 | 1.508.275 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 54.205 | -41.539 | 35.793 | 8.958 | 27.710 | 85.127 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | -154 | -59 | 955 | 0 | 0 | 742 |
| Abschreibungen | -14.160 | -27.967 | -16.428 | -7.694 | -11.503 | -77.752 |
| davon planmäßig | -14.160 | -19.779 | -16.428 | -7.694 | -11.503 | -69.564 |
| davon Wertminderungen | 0 | -8.188 | 0 | 0 | 0 | -8.188 |
| Segment-EBITDA | 68.365 | -13.572 | 52.221 | 16.652 | 39.213 | 162.879 |
| Investitionen | 43.376 | 15.077 | 33.954 | 7.701 | 5.717 | 105.825 |
| davon Unternehmenserwerbe | 32.700 | 0 | 30.229 | 0 | 0 | 62.929 |
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| Überleitung | Konzernabschluss | |
|---|---|---|
| Q1-Q3 2021 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -78 | 1.296.372 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -211.825 | 0 |
| Umsatzerlöse | -211.903 | 1.296.372 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -6.554 | 78.573 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 742 |
| Abschreibungen | -701 | -78.453 |
| davon planmäßig | -701 | -70.265 |
| davon Wertminderungen | 0 | -8.188 |
| Segment-EBITDA | -5.853 | 157.026 |
| Investitionen | 166 | 105.991 |
| davon Unternehmenserwerbe |
0 | 62.929 |
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| Bau/ Infrastruktur |
Fahrzeugtechnik | Maschinen- und Anlagenbau |
Medizin- und Gesundheitstechnik |
Metalltechnik | Summe Segmente |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2020 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
295.629 | 198.247 | 260.492 | 106.698 | 303.302 | 1.164.368 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 25.999 | 51.536 | 44.102 | 11.816 | 40.087 | 173.540 |
| Umsatzerlöse | 321.628 | 249.783 | 304.594 | 118.514 | 343.389 | 1.337.908 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 53.112 | -74.938 | 14.328 | 7.774 | 10.195 | 10.471 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | -345 | -96 | 999 | 0 | 0 | 558 |
| Abschreibungen | -11.581 | -54.726 | -17.535 | -7.509 | -18.094 | -109.445 |
| davon planmäßig | -11.581 | -20.949 | -15.235 | -7.509 | -13.371 | -68.645 |
| davon Wertminderungen | 0 | -33.777 | -2.300 | 0 | -4.723 | -40.800 |
| Segment-EBITDA | 64.693 | -20.212 | 31.863 | 15.283 | 28.289 | 119.916 |
| Investitionen | 11.401 | 7.343 | 2.490 | 3.026 | 3.701 | 27.961 |
| davon Unternehmenserwerbe |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
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| Überleitung | Konzernabschluss | |
|---|---|---|
| Q1-Q3 2020 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
-231 | 1.164.137 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -173.540 | 0 |
| Umsatzerlöse | -173.771 | 1.164.137 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -6.208 | 4.263 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 558 |
| Abschreibungen | -679 | -110.124 |
| davon planmäßig | -679 | -69.324 |
| davon Wertminderungen | 0 | -40.800 |
| Segment-EBITDA | -5.529 | 114.387 |
| Investitionen | 66 | 28.027 |
| davon Unternehmenserwerbe |
0 | 0 |
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| Bau/ Infrastruktur |
Fahrzeugtechnik | Maschinen- und Anlagenbau |
Medizin- und Gesundheitstechnik | Metalltechnik | Summe Segmente |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q3 2021 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
121.835 | 69.483 | 113.081 | 37.391 | 104.273 | 446.063 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 11.537 | 22.050 | 17.591 | 4.850 | 17.594 | 73.622 |
| Umsatzerlöse | 133.372 | 91.533 | 130.672 | 42.241 | 121.867 | 519.685 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 18.602 | -22.004 | 16.023 | 3.201 | 8.109 | 23.931 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 87 | -5 | 199 | 0 | 0 | 281 |
| Abschreibungen | -5.176 | -14.786 | -5.728 | -2.520 | -3.856 | -32.066 |
| davon planmäßig | -5.176 | -6.598 | -5.728 | -2.520 | -3.856 | -23.878 |
| davon Wertminderungen | 0 | -8.188 | 0 | 0 | 0 | -8.188 |
| Segment-EBITDA | 23.778 | -7.218 | 21.751 | 5.721 | 11.965 | 55.997 |
| Investitionen | 3.565 | 4.508 | 5.200 | 1.238 | 1.794 | 16.305 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 3.823 | 0 | 0 | 3.823 |
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| Überleitung | Konzernabschluss | |
|---|---|---|
| Q3 2021 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
-4 | 446.059 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -73.622 | 0 |
| Umsatzerlöse | -73.626 | 446.059 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -1.678 | 22.253 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 281 |
| Abschreibungen | -239 | -32.304 |
| davon planmäßig | -239 | -24.116 |
| davon Wertminderungen | 0 | -8.188 |
| Segment-EBITDA | -1.439 | 54.557 |
| Investitionen | 24 | 16.329 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 3.823 |
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| Bau/ Infrastruktur |
Fahrzeugtechnik | Maschinen- und Anlagenbau |
Medizin- und Gesundheitstechnik | Metalltechnik | Summe Segmente |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q3 2020 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 96.658 | 65.622 | 94.724 | 36.049 | 96.938 | 389.991 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 9.268 | 19.126 | 13.389 | 3.891 | 12.376 | 58.051 |
| Umsatzerlöse | 105.926 | 84.748 | 108.113 | 39.940 | 109.314 | 448.042 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 16.952 | -12.023 | 10.207 | 3.674 | 5.436 | 24.246 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 54 | -96 | 96 | 0 | 0 | 54 |
| Abschreibungen | -3.873 | -6.504 | -7.409 | -2.500 | -4.807 | -25.093 |
| davon planmäßig | -3.873 | -6.504 | -5.109 | -2.500 | -4.181 | -22.167 |
| davon Wertminderungen | 0 | 0 | -2.300 | 0 | -626 | -2.926 |
| Segment-EBITDA | 20.825 | -5.519 | 17.616 | 6.174 | 10.243 | 49.339 |
| Investitionen | 2.925 | 3.385 | 1.317 | 1.244 | 1.716 | 10.587 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
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| Überleitung | Konzernabschluss | |
|---|---|---|
| Q3 2020 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten |
-53 | 389.938 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -58.051 | 0 |
| Umsatzerlöse | -58.104 | 389.938 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -1.644 | 22.602 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 54 |
| Abschreibungen | -234 | -25.327 |
| davon planmäßig | -234 | -22.401 |
| davon Wertminderungen | 0 | -2.926 |
| Segment-EBITDA | -1.411 | 47.928 |
| Investitionen | 141 | 10.728 |
| davon Unternehmenserwerbe |
0 | 0 |
Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung:
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| Q1-Q3 2021 | Q1-Q3 2020 | Q3 2021 | Q3 2020 | |
|---|---|---|---|---|
| Segmentergebnis (EBIT) | 85.127 | 10.471 | 23.931 | 24.246 |
| Nicht zugeordnete Bereiche inkl. AG | -6.610 | -5.810 | -2.116 | -1.568 |
| Konsolidierungen | 56 | -398 | 438 | -76 |
| Finanzergebnis | -14.973 | -10.557 | -5.133 | -5.577 |
| Ergebnis vor Steuern | 63.600 | -6.294 | 17.120 | 17.025 |
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen Berichterstattung. Die Informationen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten. Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt, wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik, Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik).
Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht.
Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT) entsprechend der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt.
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht.
Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente, beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls nicht sinnvoll, da sich die Sitze der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befinden.
Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt- oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als 10 % am Umsatz erreichen.
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| in TEUR | Konzern | Inland | EU | Drittland |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1.-3- Quartal 2021 | 1.296.372 | 663.236 | 277.037 | 356.099 |
| 3. Quartal 2021 | 446.059 | 231.276 | 94.822 | 119.961 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 30.9.2021 | 1.040.597 | 892.401 | 57.075 | 91.121 |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1.-3- Quartal 2020 | 1.164.137 | 601.824 | 251.107 | 311.206 |
| 3. Quartal 2020 | 389.938 | 194.602 | 88.475 | 106.861 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.12.2020 | 978.713 | 830.743 | 57.378 | 90.592 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde.
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| Bilanzansatz | Nicht im Anwendungsbereich IFRS 9 | Finanzinstrumente IFRS 9 |
Davon zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Davon zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | |
|---|---|---|---|---|---|
| 30.9.2021 | |||||
| Finanzanlagen | 7.024 | 0 | 7.024 | 2.723 | 4.301 |
| Liquide Mittel | 161.244 | 0 | 161.244 | 0 | 161.244 |
| Forderungen | 206.378 | 21.175 | 185.203 | 0 | 185.203 |
| Sonstige Vermögenswerte | 19.953 | 11.249 | 8.704 | 0 | 8.704 |
| Finanzinstrumente: AKTIVA | 394.599 | 32.424 | 362.175 | 2.723 | 359.452 |
| Finanzschulden | 683.864 | 0 | 683.864 | 0 | 683.864 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 73.232 | 0 | 73.232 | 0 | 73.232 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 136.362 | 55.337 | 81.025 | 59.159 | 21.866 |
| Finanzinstrumente: PASSIVA | 893.458 | 55.337 | 838.121 | 59.159 | 778.962 |
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| Bilanzansatz | Nicht im Anwendungsbereich IFRS 9 | Finanzinstrumente IFRS 9 |
Davon zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Davon zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2020 | |||||
| Finanzanlagen | 7.130 | 0 | 7.130 | 2.509 | 4.621 |
| Liquide Mittel | 194.701 | 0 | 194.701 | 0 | 194.701 |
| Forderungen | 161.943 | 10.699 | 151.244 | 0 | 151.244 |
| Sonstige Vermögenswerte | 24.317 | 12.914 | 11.403 | 145 | 11.258 |
| Finanzinstrumente: AKTIVA | 388.091 | 23.613 | 364.478 | 2.654 | 361.824 |
| Finanzschulden | 713.614 | 0 | 713.614 | 0 | 713.614 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 48.926 | 0 | 48.926 | 0 | 48.926 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 114.314 | 52.090 | 62.224 | 23.269 | 38.955 |
| Finanzinstrumente: PASSIVA | 876.854 | 52.090 | 824.764 | 23.269 | 801.495 |
Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann. Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet.
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| 30.9.2021 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 0 | 145 |
| Finanzielle Vermögenswerte zu Anschaffungskosten bewertet | 359.452 | 361.824 |
| Finanzielle Vermögenswerte, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 2.723 | 2.509 |
| Finanzinstrumente: AKTIVA | 362.175 | 364.478 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 56.177 | 18.990 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Anschaffungskosten bewertet |
778.962 | 801.495 |
| Derivate mit Sicherungsbeziehung, Hedge Accounting | 2.982 | 4.279 |
| Finanzinstrumente: PASSIVA | 838.121 | 824.764 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 10. November 2021 zur Veröffentlichung freigegeben.
Bergisch Gladbach, den 10. November 2021
INDUS Holding AG
Der Vorstand
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| Dr. Johannes Schmidt | Dr. Jörn Großmann |
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| Axel Meyer | Rudolf Weichert |
Nina Wolf
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)2204/40 00-73
E-Mail: [email protected]
Dafne Sanac
Investor Relations
Telefon: +49 (0)2204/40 00-32
E-Mail: [email protected]
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 00-0
Telefax: +49 (0)2204/40 00-20
E-Mail: [email protected]
www.indus.de
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| Datum | Event |
|---|---|
| 11. November 2021 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q3/9M 2021 |
| 23. Februar 2022 | Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen 2021 |
| 23. März 2022 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2021 |
| 5. Mai 2022 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q1/3M 2022 |
| 31. Mai 2022 | Hauptversammlung 2022 |
| 4. August 2022 | Veröffentlichung Zwischenbericht H1/6M 2022 |
| 10. November 2022 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q3/9M 2022 |
INDUS Finanztermine und Corporate Events vormerken: www.indus.de/investor-relations/finanztermine
Dr.-Ing. Johannes Schmidt
11. November 2021
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Catrin Moritz, INDUS-Gruppe
Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen
Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen im vorliegenden Bericht sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen. Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert.
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