Quarterly Report • May 14, 2020
Quarterly Report
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| in Mio. EUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Umsatz | 401,2 | 437,6 |
| EBITDA | 39,3 | 54,9 |
| EBIT | 16,0 | 33,6 |
| EBIT-Marge (in %) | 4,0 | 7,7 |
| Konzern-Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) | 8,9 | 19,9 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,35 | 0,81 |
| Operativer Cashflow | 2,6 | -15,2 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 0,1 | -17,5 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -7,8 | -18,3 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 36,7 | 21,6 |
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| 31.3.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.861,9 | 1.808,2 |
| Eigenkapital | 735,9 | 727,7 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 39,5 | 40,2 |
| Working Capital | 480,8 | 478,3 |
| Nettoverschuldung | 561,4 | 546,2 |
| Liquide Mittel | 163,8 | 135,1 |
| Beteiligungen (Anzahl zum Stichtag) | 47 | 47 |
| ― | Über 16 % EBIT-Marge im Segment Bau/Infrastruktur |
| ― | Deutlicher Verlust im Segment Fahrzeugtechnik |
| ― | Diversität im Portfolio und hohe Liquidität sorgen für Stabilität |
| ― | Prognosefähigkeit eingeschränkt |

die Corona-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Zwar nehmen zumindest in den westlichen Demokratien die gesellschaftlichen Diskussionen über eine schrittweise Rückkehr zu einer neuen Normalität zunehmend größeren Raum ein. Die Geschwindigkeit einer möglichen Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens und eines Wiederanlaufens der globalen Wirtschaftskreisläufe lässt sich aber aktuell nicht zuverlässig prognostizieren. Die internationalen Institutionen und Sachverständigen korrigieren jedenfalls ihre Prognosen über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2020 sukzessive nach unten.
Auch die Beteiligungsunternehmen unserer Gruppe müssen sich intensiv mit den Folgen der Corona-Pandemie für ihr Geschäft auseinandersetzen. Gemeinsam mit den Geschäftsführungen haben wir als Vorstand von INDUS eine Vielzahl von Maßnahmen initiiert, um die negativen Folgen der Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gruppe zu kontrollieren und zu reduzieren. Dies gelingt bei den einzelnen Beteiligungsunternehmen unterschiedlich gut.
Beim Blick auf die Entwicklung unserer Gruppe im ersten Quartal 2020 können wir schon deutliche Spuren der Corona-Pandemie erkennen. Das betrifft stark das Segment Fahrzeugtechnik und deutlich spürbar das Segment Maschinen- und Anlagenbau. Aber auch das Segment Medizin- und Gesundheitstechnik registriert bereits erste Belastungen. Unser Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr in den ersten drei Monaten 2020 um 8,3 % auf 401,2 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) reduzierte sich um 52,4 % auf 16,0 Mio. Euro.
Einen außergewöhnlich starken positiven Beitrag lieferte das Segment Bau/Infrastruktur: Hier machte sich besonders der milde Winter bemerkbar, der bereits ab Anfang Januar zu saisonal ungewöhnlich hohen Umsätzen führte. Im Segment Fahrzeugtechnik verzeichneten alle Segmentunternehmen deutliche Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr. Dies ist zum einen auf eine starke Nachfrageschwäche in Europa und den USA und zum anderen auf die Folgen der Corona-Pandemie in China zurückzuführen. Ein Großteil der Unternehmen im Segment Maschinen- und Anlagenbau spürte im ersten Quartal Auswirkungen einer allgemeinen Marktberuhigung. Zusätzlich waren auch unmittelbare Auswirkungen der Corona-Pandemie vor allem in China bereits deutlich bemerkbar. Bis auf ein Unternehmen des Segments Medizin- und Gesundheitstechnik verzeichneten alle anderen im ersten Quartal Umsatzrückgänge im einstelligen Prozentbereich. Besonders auffällig war der Rückgang im Bereich der Rehabilitationstechnik. Das Segment Metalltechnik entwickelte sich im ersten Quartal stabil. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs konnte das Ergebnis sogar leicht verbessert werden.
Der operative Cashflow lag mit 2,6 Mio. Euro erfreuliche 17,8 Mio. Euro über dem Vorjahr. Die Liquidität im Konzern lag am Ende des Quartals bei ungewöhnlich hohen 163,8 Mio. Euro. Dabei ist zu beachten, dass wir im März vorsorglich bereits bestehende Kreditlinien in Höhe von insgesamt 42,0 Mio. Euro teilweise gezogen haben. Damit ist unsere Liquiditätsversorgung auch bei länger dauernden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gesichert. In enger Zusammenarbeit mit unseren wichtigen Finanzierungspartnern verzeichnen wir keine Einschränkungen im Rahmen unserer rollierenden Refinanzierung. Ein Rückgriff auf Staatshilfen wird somit absehbar nicht erforderlich sein.
Bereits im Januar konnten wir von einem der Unternehmensgründer der m+p International Mess- und Rechnertechnik GmbH nach seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung dessen Restanteile von 14,5 % planmäßig erwerben. Damit halten wir nun rund 91 % der Geschäftsanteile an diesem Hersteller von Soft- und Hardware zur Schwingungsregelung und -messung, der in unserer Zukunftsbranche Mess-/Regel- und Automatisierungstechnik aktiv ist. Aktuell verfolgen wir mehrere M&A-Projekte, teilweise bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.
Wie Sie sich sicher erinnern, enthielt unser am 30. März 2020 veröffentlichter Geschäftsbericht 2019 eine Prognose, in der wir basierend auf den damals vorliegenden volkswirtchaftlichen Szenarien die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf INDUS einschätzten. Zwischenzeitlich haben sich die volkswirtschaftlichen Szenarien für das Jahr 2020 allerdings deutlich verdüstert - sowohl für Europa als auch für die gesamte Welt. Teilweise ergeben sich auch in unseren Beteiligungsunternehmen unerwartete Entwicklungen. So spüren mehrere Unternehmen unseres Segments Medizin- und Gesundheitstechnik deutlich negative Effekte durch das gestörte Geschäft in den Sanitätshäusern und den weitgehenden Ausfall "normaler" Operationen in den für Corona-Patienten geräumten Krankenhäusern. In den Gesprächen mit unseren Beteiligungsunternehmen sehen wir eine hohe Unsicherheit bei der Einschätzung, wie sich das Geschäft im Jahr 2020 entwickeln wird. Entscheidend wird die Charakteristik des Wiederanlaufens der Wirtschaftskreisläufe sein.
Vor diesem Hintergrund halten wir es im Moment nicht für möglich, eine für den Kapitalmarkt verlässliche Prognose für das Gesamtjahr 2020 abzuleiten. Wir müssen aber davon ausgehen, dass das operative Ergebnis deutlich unter unserer ursprünglichen Erwartung liegen wird. Wir haben deshalb unsere Prognose aus dem März 2020 zurückgezogen. Wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit stabilisiert, dass eine verlässliche Prognose wieder formuliert werden kann, werden wir diese selbstverständlich umgehend kommunizieren.
Aktuell gilt es, mit allen Kräften die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise auf unsere Beteiligungsunternehmen weitmöglichst zu reduzieren. Dazu arbeitet der Vorstand eng mit den Geschäftsführungen unserer Beteiligungsunternehmen zusammen. Die Personalkapazitäten müssen möglichst schnell an die geringe Auslastung angepasst werden. Ziel ist es, die Stammbelegschaften unserer Unternehmen dauerhaft zu erhalten und durch die Nutzung von Kurzarbeit trotzdem die Personalkosten zu reduzieren. Intensiv achten unsere Geschäftsführungen im Personalbereich dabei auch auf die Einhaltung aller Regelungen zum Arbeitsschutz gemäß dem neuen Arbeitsschutz-Standards in Hinblick auf das Coronavirus. Zusätzlich ist ein striktes Kostenmanagement im Sachkostenbereich essenziell. Ein stringentes Forderungsmanagement und Management des Working Capital sowie Zurückhaltung bei den Investitionen in Sachanlagen tragen erheblich zur Absicherung der Liquidität von INDUS bei.
Gerade in diesen Zeiten kommt es aber auch auf die konsequente Nutzung von Chancen an. Deshalb führen wir unsere Schwerpunkte aus dem Strategieprogramm PARKOUR mit unveränderter Intensität fort, um Innovationen voranzutreiben und die operative Exzellenz zu steigern.
Lassen Sie uns am Ende dieses Briefs noch einmal an die Zeiten der Finanzkrise erinnern. Auch damals hat die räumliche und sachliche Diversifikation unserer Gruppe maßgeblich dazu beigetragen, dass wir besser als viele andere durch die Krise gekommen sind. Genau diese Stärke werden wir auch wieder im Jahr 2020 beim Meistern der Herausforderungen der Corona-Pandemie ausspielen.
Bergisch Gladbach im Mai 2020
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| Dr. Johannes Schmidt | Dr. Jörn Großmann | Axel Meyer | Rudolf Weichert |
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 401,2 | 437,6 | -36,4 | -8,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3,6 | 2,8 | 0,8 | 28,6 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1,5 | 6,4 | -4,9 | -76,6 |
| Bestandsveränderung | 10,0 | 6,5 | 3,5 | 53,8 |
| Gesamtleistung | 416,3 | 453,3 | -37,0 | -8,2 |
| Materialaufwand | -189,9 | -216,2 | 26,3 | 12,2 |
| Personalaufwand | -133,3 | -129,8 | -3,5 | -2,7 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -53,8 | -52,4 | -1,4 | -2,7 |
| EBITDA | 39,3 | 54,9 | -15,6 | -28,4 |
| Abschreibungen | -23,3 | -21,3 | -2,0 | -9,4 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 16,0 | 33,6 | -17,6 | -52,4 |
| Finanzergebnis | -2,5 | -3,5 | 1,0 | 28,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 13,5 | 30,1 | -16,6 | -55,1 |
| Steuern | -4,6 | -10,2 | 5,6 | 54,9 |
| Ergebnis nach Steuern | 8,9 | 19,9 | -11,0 | -55,3 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 0,5 | 0,1 | 0,4 | >100 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 8,4 | 19,8 | -11,4 | -57,6 |
Das erste Quartal 2020 stand für die INDUS-Gruppe mit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie im Zeichen schwieriger wirtschaftlicher und operativer Rahmenbedingungen. Die INDUS-Beteiligungen aus drei der fünf Segmente waren im Berichtszeitraum bereits in erheblichem Maß von den Folgen der Pandemie beeinträchtigt. Darüber hinaus sieht sich INDUS weiterhin mit den Problemen aus dem Segment Fahrzeugtechnik konfrontiert. Das Segment Bau/Infrastruktur erzielte ein Plus beim Umsatz und beim operativen Ergebnis (EBIT). Die EBIT-Marge stieg auf außergewöhnliche 16,6 %.
Im ersten Quartal 2020 konnten die INDUS-Beteiligungen einen Umsatz in Höhe von 401,2 Mio. EUR erzielen. Dies bedeutet eine Reduktion um -36,4 Mio. EUR (-8,3 %) im Vergleich zum ersten Quartal 2019. Dabei sind die Umsatzerlöse im Segment Fahrzeugtechnik sowie im Segment Maschinen- und Anlagenbau deutlich zurückgegangen. In den Segmenten Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Metalltechnik waren leichte Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Das Umsatzwachstum im Segment Bau/ Infrastruktur in Höhe von 6,9 Mio. EUR konnte die Rückgänge in den restlichen vier Segmenten nicht kompensieren. Der organische Umsatzrückgang der INDUS-Gruppe betrug 10,2 %. Anorganisch konnte durch den Erwerb der MESUTRONIC und DSG im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 1,9 % erzielt werden.
Die Materialaufwandsquote sank von 49,4 % auf 47,3 %. Die Personalaufwandsquote stieg um 3,5 Prozentpunkte von 29,7 % auf 33,2 %. Trotz der zum Teil niedrigen Produktionsauslastungen - insbesondere in den Segmenten Fahrzeugtechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau - konnten die Personalkosten nicht im gleichen Maß angepasst werden.
Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 53,8 Mio. EUR war im Berichtsquartal aufgrund von Währungsverlusten leicht höher als im Vorjahresvergleich (Vorjahr: 52,4 Mio. EUR). Die Abschreibungen erhöhten sich um 9,4 % auf insgesamt 23,3 Mio. EUR. Der Anstieg ist auf die gestiegenen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre zurückzuführen.
Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 16,0 Mio. EUR und lag damit um 17,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge betrug 4,0 % nach 7,7 % im Vorjahresvergleichszeitraum. Der Rückgang ist insbesondere auf die Entwicklungen in den Segmenten Fahrzeugtechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau zurückzuführen.
Das Finanzergebnis verbesserte sich um 1,0 Mio. EUR von -3,5 Mio. EUR auf -2,5 Mio. EUR. Ursache für die Verbesserung waren insbesondere höhere Erträge bei der Bewertung der Minderheitsanteile. Im Finanzergebnis sind das Zinsergebnis, das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen und das übrige Finanzergebnis enthalten. Innerhalb des übrigen Finanzergebnisses sind die Bewertungen der Zinsswaps und der Minderheitsanteile ausgewiesen.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 13,5 Mio. EUR unterhalb des Vorjahresvergleichswerts (30,1 Mio. EUR). Der Steueraufwand betrug 4,6 Mio. EUR nach 10,2 Mio. EUR im Vorjahr. Daraus ergibt sich eine Steuerquote von 34,1 % nach nahezu unveränderten 33,9 % im Vorjahr. Vor dem Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 11,0 Mio. EUR gesunkenes Ergebnis nach Steuern in Höhe von 8,9 Mio. EUR (Vorjahr: 19,9 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,35 EUR nach 0,81 EUR im Vorjahr.
Im Durchschnitt der ersten drei Monate 2020 wurden in den Unternehmen der INDUS-Gruppe 10.823 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.668 Mitarbeiter) beschäftigt.
INDUS hat im Januar 2020 planmäßig die Anteile eines Altgesellschafters und bisherigen Geschäftsführers an der m+p International Mess- und Rechnertechnik GmbH, Hannover, erworben. Durch den Erwerb der Anteile in Höhe von 14,5 % konnte INDUS die Geschäftsanteile an m+p auf 91,06 % erhöhen. m+p ist Anbieter von Mess- und Testsystemen zur Schwingungsprüfung und -analyse und gehört seit Januar 2017 zur INDUS-Gruppe.
Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur, Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Metalltechnik. Zum 31. März 2020 umfasste das Beteiligungsportfolio 47 operative Einheiten.
Der Segmentumsatz im Bereich Bau/Infrastruktur konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,9 Mio. EUR (8,0 %) auf 93,5 Mio. EUR gesteigert werden. Das Umsatzwachstum entfällt im Wesentlichen auf die Bereiche Klimageräte, Bewehrung für Stahlbeton sowie Dichtungssysteme und Hauseinführungen.
Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Umsatz überproportional um 55,0 % auf 15,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,0 Mio. EUR) an. Die EBIT-Marge erreichte mit 16,6 % einen sehr guten Wert. Sie übertraf die gute Marge aus dem Vorjahr (11,5 %) um 5,1 Prozentpunkte. Zum gestiegenen Segmentergebnis tragen die abermals gestiegenen Ergebnisse der Bereiche Digitale Infrastruktur und Klimageräte bei.
Insgesamt liegt die erfreuliche Entwicklung im Segment Bau/Infrastruktur über unseren Erwartungen und ist aufgrund des besonders milden Winters im ersten Quartal besser als wir dieses für den weiteren Verlauf 2020 erwarten. Die Corona-Krise hat sich bis zum März nicht auf die Ergebnisse der Beteiligungen ausgewirkt. Ab April wird bei einzelnen Beteiligungen ein Rückgang der Auslandsmärkte aufgrund von Corona-Effekten zu verzeichnen sein. Für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir im Vergleich zum Vorjahr mit einem sinkenden Umsatz und einem sinkenden operativen Ergebnis (EBIT).
Die Investitionen im Segment betrafen ausschließlich Sachinvestitionen und lagen mit 4,1 Mio. EUR leicht unterhalb des Vorjahrs (4,9 Mio. EUR).
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 93,5 | 86,6 | 6,9 | 8,0 |
| EBITDA | 19,4 | 13,3 | 6,1 | 45,9 |
| Abschreibungen | -3,9 | -3,3 | -0,6 | -18,2 |
| EBIT | 15,5 | 10,0 | 5,5 | 55,0 |
| EBIT-Marge in % | 16,6 | 11,5 | 5,1 pp | - |
| Investitionen | 4,1 | 4,9 | -0,8 | -16,3 |
| Mitarbeiter | 1.900 | 1.843 | 57 | 3,1 |
Das Segment Fahrzeugtechnik wird weiterhin von den aus 2019 bekannten Rahmenbedingungen - Automobilkrise wegen Abgasskandals, Wandel der Branche hin zur Elektromobilität, Restrukturierungen bei zwei INDUS-Beteiligungen und rückläufige Abrufzahlen bei den Serienzulieferern - belastet. Hinzu kommen seit März 2020 bereits erste Auswirkungen der Corona-Pandemie durch Schließungen bei den OEMs in China und damit verbundene Abrufsenkungen bei den Automobilzulieferern. Ende März befanden sich rund 21% der Mitarbeiter an deutschen Standorten in diesem Segment in Kurzarbeit.
Bei INDUS ist im ersten Quartal 2020 der Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik um 13,9 Mio. EUR bzw. 15,0 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Von dem Umsatzrückgang sind sämtliche Beteiligungen des Segments betroffen. Ursache sind die oben beschriebenen Belastungen. Im Vorjahresvergleichsquartal waren dagegen nur einzelne Gesellschaften des Segments - insbesondere zwei der Serienzulieferer - von negativen Effekten betroffen.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit -12,0 Mio. EUR um -12,2 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge des Segments beträgt -15,2 % nach 0,2 % im Vorjahr. Sämtliche Beteiligungen des Segments verzeichneten im Berichtszeitraum rückläufige Ergebnisse.
Für das zweite Quartal erwarten wir deutlich verstärkte Effekte aus der Corona-Pandemie. Die Monate April und Mai werden hiervon am stärksten belastet sein. Für das Gesamtjahr 2020 erwarten wir sinkende Umsätze und rückläufige Ergebnisse. Die ursprünglich prognostizierte EBIT-Marge von -7 % bis -9 % kann für das Gesamtjahr nicht erreicht werden. Die weitere Entwicklung des Segments im Jahresverlauf ist stark abhängig von der Dauer des Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie und der Geschwindigkeit des Wiederanlaufs der Automobil- und Automobilzulieferindustrie und kann aktuell nicht zuverlässig prognostiziert werden.
Aufgrund des vom INDUS-Vorstand vorgegebenen restriktiven Vorgehens lagen die Investitionen in Höhe von 0,6 Mio. EUR im Segment Fahrzeugtechnik deutlich niedriger als im Vorjahresvergleichszeitraum in Höhe von 2,3 Mio. EUR.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 78,9 | 92,8 | -13,9 | -15,0 |
| EBITDA | -5,0 | 7,1 | -12,1 | <-100 |
| Abschreibungen | -7,0 | -6,9 | -0,1 | -1,4 |
| EBIT | -12,0 | 0,2 | -12,2 | <-100 |
| EBIT-Marge in % | -15,2 | 0,2 | -15,4 pp | - |
| Investitionen | 0,6 | 2,3 | -1,7 | -73,9 |
| Mitarbeiter | 3.264 | 3.333 | -69 | -2,1 |
Der Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau sank gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal deutlich um 25,0 Mio. EUR (-22,9 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen bei den Beteiligungen im Umfeld der Werkzeugmaschinenindustrie und den Beteiligungen mit stärkerem Chinageschäft zu verzeichnen. Er ist die Konsequenz einer allgemeinen Marktberuhigung. Einige der INDUS-Beteiligungen - insbesondere die Gesellschaften mit stärkerem Chinageschäft - waren bereits im Zeitraum Januar bis März 2020 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbunden Auftragsrückgängen deutlich betroffen.
Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 10,2 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag mit 3,1 % auf einem unerwartet niedrigen Niveau für das Segment Maschinen- und Anlagenbau. Von dem Rückgang des operativen Ergebnisses sind nahezu alle Beteiligungen des Segments betroffen.
Für den weiteren Verlauf im Geschäftsjahr 2020 erwartet INDUS aufgrund der aktuell erkennbaren schlechten Auftragseingänge sinkende Umsätze und rückläufige Ergebnisse. Die ursprünglich prognostizierte EBIT-Marge von 9 % bis 11 % kann für das Gesamtjahr nicht erreicht werden. Die weitere Entwicklung des Segments im Geschäftsjahr ist stark abhängig von dem zeitlichen Verlauf der Erholung nach dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im zweiten Quartal. Sie kann aktuell nicht zuverlässig prognostiziert werden. Zu berücksichtigen sind hier auch die in diesem Segment üblicherweise mehrmonatigen Durchlaufzeiten von Aufträgen, die auch bei einer möglichen Erholung des Auftragseingangs ab Anfang des dritten Quartals teilweise erst zu Umsätzen im Jahr 2021 führen werden.
Die Investitionen des Berichtszeitraums in Höhe von 0,6 Mio. EUR betreffen genau wie im Vorjahreszeitraum (2,9 Mio. EUR) ausschließlich Sachinvestitionen. Für den Rückgang ist unter anderem die restriktive Investitionspolitik aufgrund der Corona-Pandemie ursächlich.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 84,3 | 109,3 | -25,0 | -22,9 |
| EBITDA | 7,7 | 17,2 | -9,5 | -55,2 |
| Abschreibungen | -5,1 | -4,4 | -0,7 | 15,9 |
| EBIT | 2,6 | 12,8 | -10,2 | -79,7 |
| EBIT-Marge in % | 3,1 | 11,7 | -8,6 pp | - |
| Investitionen | 0,6 | 2,9 | -2,3 | -79,3 |
| Mitarbeiter | 2.261 | 2.065 | 196 | 9,5 |
Die Beteiligungen im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik konnten im ersten Quartal 2020 einen Umsatz in Höhe von 38,7 Mio. EUR erwirtschaften. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 2,2 Mio. EUR (-5,4 %). Bis auf eine Beteiligung waren alle Gesellschaften des Segments von dem Rückgang betroffen.
Das INDUS-Segment Medizin- und Gesundheitstechnik ist vom Lockdown der Wirtschaft durch die Corona-Pandemie durch mehrere Effekte betroffen. So werden eine Großzahl der Produkte über Sanitätshäuser vertrieben, die entweder geschlossen sind oder kaum Kundenbesuche verzeichnen. Der Absatz von Produkten, die für Operationen benötigt werden, ist aufgrund der Verschiebung planmäßiger Operationen deutlich reduziert. Durch den Lockdown ausgesetzte Mannschaftssportarten führen zu einem Einbruch bei Bandagen und Orthesen.
Das operative Ergebnis (EBIT) für den Berichtszeitraum blieb mit 3,1 Mio. EUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres (3,8 Mio. EUR). Die EBIT-Marge lag mit 8,0 % um 1,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahr.
Die ursprüngliche Prognose lässt sich für dieses Segment nicht aufrechterhalten. Die Corona-Pandemie wird deutlich negative Effekte auf das Segment haben, deren Höhe sich weder beim Umsatz noch beim Ergebnis derzeit zuverlässig abschätzen lassen.
Die Investitionen lagen mit 0,9 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (0,8 Mio. EUR).
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 38,7 | 40,9 | -2,2 | -5,4 |
| EBITDA | 5,6 | 6,1 | -0,5 | -8,2 |
| Abschreibungen | -2,5 | -2,3 | -0,2 | 8,7 |
| EBIT | 3,1 | 3,8 | -0,7 | -18,4 |
| EBIT-Marge in % | 8,0 | 9,3 | -1,3 pp | - |
| Investitionen | 0,9 | 0,8 | 0,1 | 12,5 |
| Mitarbeiter | 1.696 | 1.711 | -15 | -0,9 |
Das Segment Metalltechnik verzeichnete im ersten Quartal 2020 einen Umsatzrückgang um 2,2 Mio. EUR (2,0 %) auf 106,1 Mio. EUR (Vorjahr: 108,3 Mio. EUR). Hierfür war unter anderem das rückläufige Geschäft des Bereichs Kunststoffgalvanik, der im Verlauf des Jahres 2020 stillgelegt werden wird, verantwortlich.
Erfreulicherweise lag das operative Ergebnis (EBIT) mit 9,0 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Ursache hierfür ist der Bereich Hartmetallwerkzeuge und Bergbau, in dem eine lebhafte Nachfrage zu verzeichnen war. Die EBIT-Marge lag mit 8,5 % um 0,6 Prozentpunkte oberhalb des Vorjahresvergleichswerts (7,9 %) und befindet sich auf hohem Niveau.
Das Investitionsvolumen lag im ersten Quartal mit 1,8 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr (7,9 Mio. EUR). Der hohe Vorjahreswert war insbesondere auf eine Kapazitätsausweitung bei einer großen Beteiligung zurückzuführen.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 106,1 | 108,3 | -2,2 | -2,0 |
| EBITDA | 13,6 | 12,8 | 0,8 | 6,2 |
| Abschreibungen | -4,7 | -4,2 | -0,5 | -11,9 |
| EBIT | 9,0 | 8,6 | 0,4 | 4,7 |
| EBIT-Marge in % | 8,5 | 7,9 | 0,6 pp | - |
| Investitionen | 1,8 | 7,9 | -6,1 | -77,2 |
| Mitarbeiter | 1.662 | 1.679 | -17 | -1,0 |
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | Q1 2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Operativer Cashflow | 2,6 | -15,2 | 17,8 | >100 |
| Zinsen | -2,5 | -2,3 | -0,2 | -8,7 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 0,1 | -17,5 | 17,6 | >100 |
| Auszahlungen für Investitionen | -7,9 | -18,8 | 10,9 | 58,0 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 0,1 | 0,5 | -0,4 | -80,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -7,8 | -18,3 | 10,5 | 57,4 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -0,1 | -0,2 | 0,1 | 50,0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 67,0 | 45,9 | 21,1 | 46,0 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -22,5 | -18,1 | -4,4 | -24,3 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -4,6 | -4,7 | 0,1 | -2,1 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | -3,1 | -1,3 | -1,8 | <-100 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 36,7 | 21,6 | 15,1 | 69,9 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | 29,0 | -14,2 | 43,2 | >100 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | -0,3 | 0,5 | -0,8 | <-100 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 135,1 | 109,6 | 25,5 | 23,3 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 163,8 | 95,9 | 67,9 | 70,8 |
Trotz des im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Ergebnisses nach Steuern von 8,9 Mio. EUR (Vorjahr: 19,9 Mio. EUR) hat sich der operative Cashflow im ersten Quartal 2020 um 17,8 Mio. EUR gegenüber der Vergleichsperiode erhöht. Ursache hierfür ist insbesondere ein verringertes Wachstum des Working Capitals verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt stieg der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 17,6 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -7,8 Mio. EUR nach -18,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Mittelabfluss entfiel wie in der Vergleichsperiode nahezu ausschließlich auf Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. In dem Rückgang macht sich bereits der aufgrund der Corona-Krise restriktive Umgang mit Investitionen bemerkbar.
Die Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten sind um 21,1 Mio. EUR auf 67,0 Mio. EUR gestiegen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat INDUS als Liquiditätsrisikovorsorge 42,0 Mio. EUR aus bestehenden und vertraglich vereinbarten Kreditlinien gezogen. Weiterhin wurden im ersten Quartal fällige, teilweise bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von 3,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR) getilgt. Die Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten sind mit 4,6 Mio. EUR gegenüber der Vergleichsperiode nahezu unverändert (Vorjahr: 4,7 Mio. EUR). Insgesamt ist der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit um 15,1 Mio. EUR angestiegen.
Die liquiden Mittel lagen demzufolge mit 163,8 Mio. EUR über dem Bestand von 135,1 Mio. EUR zum Jahresende 2019 sowie über dem Vergleichswert des ersten Quartals des Vorjahres. Dieser ungewöhnlich hohe Bestand der liquiden Mittel ist dem bewusst durchgeführten Aufbau eines Liquiditätspuffers bei der Holding als Vorsichtsmaßnahme wegen möglicher Auswirkungen der Corona-Pandemie geschuldet.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.3.2020 | 31.12.2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| AKTIVA | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.043,9 | 1.058,2 | -14,3 | -1,4 |
| Anlagevermögen | 1.026,5 | 1.039,2 | -12,7 | -1,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 17,4 | 19,0 | -1,6 | -8,4 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 818,0 | 750,0 | 68,0 | 9,1 |
| Vorräte | 403,1 | 381,4 | 21,7 | 5,7 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 251,1 | 233,5 | 17,6 | 7,5 |
| Liquide Mittel | 163,8 | 135,1 | 28,7 | 21,2 |
| Bilanzsumme | 1.861,9 | 1.808,2 | 53,7 | 3,0 |
| PASSIVA | ||||
| Langfristige Finanzierungsmittel | 1.390,6 | 1.389,4 | 1,2 | 0,1 |
| Eigenkapital | 735,9 | 727,7 | 8,2 | 1,1 |
| Fremdkapital | 654,7 | 661,7 | -7,0 | -1,1 |
| davon Rückstellungen | 51,6 | 54,4 | -2,8 | -5,1 |
| davon Verbindlichkeiten und latente Steuern | 603,1 | 607,3 | -4,2 | -0,7 |
| Kurzfristige Finanzierungsmittel | 471,3 | 418,8 | 52,5 | 12,5 |
| davon Rückstellungen | 78,8 | 74,6 | 4,2 | 5,6 |
| davon Verbindlichkeiten | 392,5 | 344,2 | 48,3 | 14,0 |
| Bilanzsumme | 1.861,9 | 1.808,2 | 53,7 | 3,0 |
Die Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe betrug 1.861,9 Mio. EUR und war damit um 3,0 % höher als zum 31. Dezember 2019. Ursache für den Anstieg ist insbesondere die um 28,7 Mio. EUR erhöhte Liquidität und ein Anstieg der Vorräte um 21,7 Mio. EUR. Der Aufbau der Liquidität ist bewusst aufgrund der Corona-Pandemie erfolgt. INDUS hat im März vorsorglich 42,0 Mio. EUR aus bestehenden Kreditlinien in Anspruch genommen, um mit diesem Puffer die Liquidität innerhalb der Gruppe für die Fortdauer der Corona-Pandemie zu sichern.
Das Eigenkapital stieg um 8,2 Mio. EUR (1,1 %) an. Die Eigenkapitalquote zum 31. März 2020 betrug 39,5 % und lag damit leicht unter der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 (40,2 %). Der Anstieg der kurzfristigen Finanzierungsmittel ist insbesondere auf die oben erwähnte Erhöhung der Liquiditätsversorgung der Gruppe zurückzuführen.
Das Working Capital betrug 480,8 Mio. EUR zum 31. März 2020 und lag damit nur unwesentlich höher als zum 31. Dezember 2019 (478,3 Mio. EUR). Dieser geringe Anstieg um 2,5 Mio. EUR ist untypisch für das erste Quartal eines Geschäftsjahres. Der geringere Aufbau der Bestände ist einerseits auf restriktives Working Capital Management, aber andererseits auch auf die Pandemie-bedingten rückläufigen Umsätze zurückzuführen.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.3.2020 | 31.12.2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Vorräte | 403,1 | 381,4 | 21,7 | 5,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 211,6 | 202,5 | 9,1 | 4,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -79,9 | -55,9 | -24,0 | 42,9 |
| Erhaltene Anzahlungen | -23,2 | -18,9 | -4,3 | -22,8 |
| Vertragsverpflichtungen | -30,8 | -30,8 | 0,0 | 0,0 |
| Working Capital | 480,8 | 478,3 | 2,5 | 0,5 |
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 561,4 Mio. EUR zum 31. März 2020. Damit sind die Nettofinanzverbindlichkeiten um 15,2 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember 2019. Der Anstieg setzt sich aus erhöhten Finanzschulden (+43,9 Mio. EUR) und dem gegenläufig wirkenden Anstieg liquider Mittel (+28,7 Mio. EUR) zusammen. Der Anstieg der kurzfristigen Finanzschulden resultiert aus der Inanspruchnahme von zugesagten Kreditlinien für den Aufbau eines Liquiditätspuffers für die INDUS-Gruppe zum Ausgleich möglicher Liquiditätsabflüsse wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.3.2020 | 31.12.2019 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Finanzschulden | 544,7 | 546,3 | -1,6 | -0,3 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 180,5 | 135,0 | 45,5 | 33,7 |
| Liquide Mittel | -163,8 | -135,1 | -28,7 | 21,2 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 561,4 | 546,2 | 15,2 | 2,8 |
Für den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht 2019 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem. Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Basis unserer Betrachtung war damals die Annahme, dass nach sechs bis acht Wochen (Mitte bis Ende Mai) eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation eintreten würde. Diese Annahme ist aus heutiger Sicht zu optimistisch gewesen. Daneben zeigen sich die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Segmenten Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie Medizin- und Gesundheitstechnik deutlich stärker als noch im März 2020 erwartet. Wir erwarten jedoch weiterhin keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise haben einen erheblichen Einfluss auf die weltweite Wirtschaft. Die Wirtschaft in China scheint nach dem Lockdown im Februar zügig zur Normalität zurückzukehren, die USA und Europa sind hingegen aktuell stark betroffen. Die Wirtschaft in den USA und in Europa ist durch die gesundheitspolitischen Maßnahmen stark eingeschränkt. Die Volatilität der Kapitalmärkte ist Ausdruck der Unsicherheit darüber, wann, wie und ob die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Jahr 2020 zurückgenommen werden. Für das erste Halbjahr wird das BIP in Deutschland voraussichtlich schrumpfen und ggf. ab dem dritten Quartal wieder wachsen. In Summe wird eine kurze, aber heftige Rezession in Deutschland erwartet. Entsprechend befinden sich die Konjunkturerwartungen für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland laut Ifo-Institut im April 2020 mit -56,1 % im freien Fall. Die Automobilindustrie ist mit der Schließung vieler Werke schwer getroffen. Auch die Konjunkturindikatoren für die Metallerzeugende und -bearbeitende Industrie sind mit einer Kapazitätsauslastung von nur noch 67 % und Geschäftserwartungen von -64,5 % besonders hart getroffen, sodass die leichte Erholung zu Jahresbeginn abgewürgt wurde. Im Maschinenbau sind die Geschäftserwartungen noch dramatischer um -71,8 % eingebrochen. Ein Hauptgrund sind die verschlechterten Exporterwartungen mit -64,9 %.
Der am 26. März 2020 veröffentlichte Geschäftsbericht 2019 von INDUS enthielt eine Prognose, in der wir basierend auf den damals vorliegenden volkswirtschaftlichen Szenarien die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf INDUS einschätzten. Zwischenzeitlich haben sich die volkswirtschaftlichen Szenarien für das Jahr 2020 allerdings deutlich verdüstert - sowohl für Europa als auch für die gesamte Welt. Teilweise ergeben sich auch in den Beteiligungsunternehmen der Gruppe unerwartete Entwicklungen; so spüren mehrere Unternehmen im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik deutlich negative Effekte durch das gestörte Geschäft in den Sanitätshäusern und den weitgehenden Ausfall "normaler" Operationen in den für Corona-Patienten geräumten Krankenhäusern. Die allgemeine Unsicherheit in den Beteiligungsunternehmen über die weitere Entwicklung im Jahr 2020 erreicht aktuell ihren Höhepunkt. Entscheidend für die weitere Entwicklung im Jahresverlauf wird die Geschwindigkeit des Wiederanlaufens der Wirtschaftskreisläufe sein. Dieser Wiederanlauf hat aber gerade erst begonnen.
Vor diesem Hintergrund ist es aktuell nicht möglich, eine belastbare und für den Kapitalmarkt verlässliche Prognose für das Gesamtjahr 2020 abzuleiten. Es ist aber davon auszugehen, dass das operative Ergebnis im Gesamtjahr 2020 deutlich unter der ursprünglichen Prognose liegen wird. Wir ziehen deshalb unsere Prognose aus dem März 2020 zurück. Wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit stabilisiert, dass eine verlässliche Prognose wieder formuliert werden kann, werden wir diese umgehend kommunizieren.
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| in TEUR | ANHANG | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|---|
| UMSATZERLÖSE | 401.242 | 437.647 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.596 | 2.847 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.507 | 6.434 | |
| Bestandsveränderung | 10.007 | 6.413 | |
| Materialaufwand | [3] | -189.863 | -216.183 |
| Personalaufwand | [4] | -133.336 | -129.786 |
| Abschreibungen | -23.301 | -21.368 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | [5] | -53.811 | -52.445 |
| OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) | 16.041 | 33.559 | |
| Zinserträge | 93 | 14 | |
| Zinsaufwendungen | -4.063 | -3.716 | |
| ZINSERGEBNIS | -3.970 | -3.702 | |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 147 | 207 | |
| Übriges Finanzergebnis | 1.262 | 51 | |
| FINANZERGEBNIS | [6] | -2.561 | -3.444 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) | 13.480 | 30.115 | |
| Steuern | [7] | -4.5895 | -10.256 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 8.895 | 19.859 | |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 458 | 80 | |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 8.437 | 19.779 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR | [8] | 0,35 | 0,81 |
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 8.895 | 19.859 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 3.706 | -2.040 |
| Latente Steuern | -974 | 839 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 2.732 | -1.201 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -3.615 | 1.721 |
| Veränderung der Marktwerte von Sicherungsinstrumenten (Cashflow Hedge) | 261 | -1.347 |
| Latente Steuern | -60 | 213 |
| Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -3.414 | 587 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | -682 | -614 |
| GESAMTERGEBNIS | 8.213 | 19.245 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 458 | 80 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 7.755 | 19.165 |
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von 3.706 TEUR (Vorjahr: -2.040 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus der Erhöhung des Zinssatzes für Pensionsverpflichtungen um 0,4 % für inländische Pensionsverpflichtungen und um 0,25 % für ausländische Pensionen (Schweiz).
Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Umrechnung der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung abgeschlossenen Zinsswaps.
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| in TEUR | ANHANG | 31.3.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 415.046 | 415.169 | |
| Nutzungsrechte aus Leasing/Miete | 73.359 | 75.738 | |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 98.765 | 101.409 | |
| Sachanlagen | 422.960 | 430.679 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 2.816 | 2.843 | |
| Finanzanlagen | 6.421 | 6.366 | |
| At-Equity-bewertete Anteile | 7.171 | 6.951 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.990 | 3.309 | |
| Latente Steuern | 14.374 | 15.720 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.043.902 | 1.058.184 | |
| Vorräte | [9] | 403.063 | 381.364 |
| Forderungen | [10] | 211.589 | 202.527 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 22.842 | 21.107 | |
| Laufende Ertragsteuern | 16.691 | 9.889 | |
| Liquide Mittel | 163.763 | 135.120 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 817.948 | 750.007 | |
| BILANZSUMME | 1.861.850 | 1.808.191 |
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| in TEUR | ANHANG | 31.3.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 63.571 | 63.571 | |
| Kapitalrücklage | 239.833 | 239.833 | |
| Übrige Rücklagen | 430.265 | 422.510 | |
| Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | 733.669 | 725.914 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 2.205 | 1.807 | |
| Eigenkapital | 735.874 | 727.721 | |
| Pensionsrückstellungen | 50.142 | 52.942 | |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.446 | 1.482 | |
| Langfristige Finanzschulden | [11] | 544.684 | 546.341 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | [12] | 20.574 | 21.370 |
| Latente Steuern | 37.886 | 39.602 | |
| Langfristige Schulden | 654.732 | 661.737 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 78.844 | 74.608 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | [11] | 180.462 | 135.045 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 79.870 | 55.931 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | [12] | 123.262 | 140.096 |
| Laufende Ertragsteuern | 8.806 | 13.053 | |
| Kurzfristige Schulden | 471.244 | 418.733 | |
| BILANZSUMME | 1.861.850 | 1.808.191 |
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| in TEUR | GEZEICHNETES KAPITAL | KAPITALRÜCKLAGE | GEWINNRÜCKLAGE | SONSTIGE RÜCKLAGEN | EIGENKAPITAL DER INDUS-AKTIONÄRE | ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER |
|---|---|---|---|---|---|---|
| STAND AM 31.12.2018 | 63.571 | 239.833 | 424.785 | -21.066 | 707.123 | 2.702 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.779 | 19.779 | 80 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -614 | -614 | ||||
| Gesamtergebnis | 19.779 | -614 | 19.165 | 80 | ||
| Dividendenzahlung | -203 | |||||
| STAND AM 31.3.2019 | 63.571 | 239.833 | 444.564 | -21.680 | 726.288 | 2.579 |
| STAND AM 31.12.2019 | 63.571 | 239.833 | 447.566 | -25.056 | 725.914 | 1.807 |
| Ergebnis nach Steuern | 8.437 | 8.437 | 458 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -682 | -682 | ||||
| Gesamtergebnis | 8.437 | -682 | 7.755 | 458 | ||
| Dividendenzahlung | -60 | |||||
| STAND AM 31.3.2020 | 63.571 | 239.833 | 456.003 | -25.738 | 733.669 | 2.205 |
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| in TEUR | EIGENKAPITAL DES KONZERNS |
|---|---|
| STAND AM 31.12.2018 | 709.825 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.859 |
| Sonstiges Ergebnis | -614 |
| Gesamtergebnis | 19.245 |
| Dividendenzahlung | -203 |
| STAND AM 31.3.2019 | 728.867 |
| STAND AM 31.12.2019 | 727.721 |
| Ergebnis nach Steuern | 8.895 |
| Sonstiges Ergebnis | -682 |
| Gesamtergebnis | 8.213 |
| Dividendenzahlung | -60 |
| STAND AM 31.3.2020 | 735.874 |
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert.
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 8.895 | 19.859 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 23.301 | 21.368 |
| Steuern | 4.585 | 10.256 |
| Finanzergebnis | 2.561 | 3.444 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 481 | 837 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 1.400 | 5.762 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva | -30.831 | -50.589 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva | 9.713 | -7.740 |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | -17.503 | -18.414 |
| Operativer Cashflow | 2.602 | -15.217 |
| Gezahlte Zinsen | -2.644 | -2.308 |
| Erhaltene Zinsen | 93 | 13 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 51 | -17.512 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -7.736 | -18.810 |
| Finanzanlagen | -112 | -71 |
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus Abgängen von sonstigen Anlagen | 57 | 537 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -7.791 | -18.344 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -60 | -203 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | -3.149 | -1.300 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 67.000 | 45.935 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -22.467 | -18.139 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -4.580 | -4.746 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 36.744 | 21.547 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | 29.004 | -14.309 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | -361 | 538 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 135.120 | 109.647 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 163.763 | 95.876 |
Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 31. März 2020 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt. Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 angewendet, die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten.
Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten Quartal 2020 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam angepasst.
Alle ab dem Geschäftsjahr 2020 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt.
Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG durch die Anwendung von neuen Standards.
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -164.737 | -187.214 |
| Bezogene Leistungen | -25.126 | -28.969 |
| Summe | -189.863 | -216.183 |
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | -112.751 | -109.690 |
| Soziale Abgaben | -19.351 | -18.921 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -1.234 | -1.175 |
| Summe | -133.336 | -129.786 |
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Vertriebsaufwendungen | -21.007 | -21.249 |
| Betriebsaufwendungen | -16.751 | -16.771 |
| Verwaltungsaufwendungen | -12.747 | -13.241 |
| Übrige Aufwendungen | -3.306 | -1.184 |
| Summe | -53.811 | -52.445 |
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 93 | 14 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.063 | -3.716 |
| Zinsergebnis | -3.970 | -3.702 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 147 | 207 |
| Marktwerte Zinsswaps | 0 | 1 |
| Minderheitsanteile | 1.261 | -13 |
| Erträge aus Finanzanlagen | 1 | 63 |
| Übriges Finanzergebnis | 1.262 | 51 |
| Summe | -2.561 | -3.444 |
Die Position "Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe von 683 TEUR (Vorjahr: 520 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/ Put-Optionen zustehen.
Der Ertragsteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils aktuellen Steuerplanung errechnet.
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| in TEUR | Q1 2020 | Q1 2019 |
|---|---|---|
| Ergebnis der INDUS-Aktionäre | 8.437 | 19.779 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd. Stück) | 24.451 | 24.451 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,35 | 0,81 |
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| in TEUR | 31.3.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 136.494 | 132.655 |
| In Arbeit befindliche Erzeugnisse | 107.374 | 96.908 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 127.210 | 124.951 |
| Geleistete Anzahlungen | 31.985 | 26.850 |
| Summe | 403.063 | 381.364 |
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| in TEUR | 31.3.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | 196.795 | 180.579 |
| Vertragsforderungen | 12.614 | 19.470 |
| Forderungen an assoziierte Unternehmen | 2.180 | 2.478 |
| Summe | 211.589 | 202.527 |
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| in TEUR | 31.3.2020 | KURZFRISTIG | LANGFRISTIG | 31.12.2019 | KURZFRISTIG | LANGFRISTIG |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 414.489 | 147.183 | 267.306 | 267.306 | 100.992 | 260.702 |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 72.711 | 15.197 | 57.514 | 74.520 | 15.971 | 58.549 |
| Schuldscheindarlehen | 237.946 | 18.082 | 219.864 | 245.172 | 18.082 | 227.090 |
| Summe | 725.146 | 139.391 | 544.684 | 681.386 | 135.045 | 546.341 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 37.348 TEUR (31.12.2019: 40.266 TEUR) bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrags oder aufgrund von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können.
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| BAU/ INFRASTRUKTUR | FAHRZEUG- TECHNIK |
MASCHINEN- UND ANLAGENBAU | MEDIZIN- UND GESUNDHEITS- TECHNIK |
METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1 2020 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 93.456 | 78.931 | 84.274 | 38.715 | 106.065 | 401.441 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 8.785 | 19.758 | 14.517 | 4.020 | 13.935 | 61.015 |
| Umsatzerlöse | 102.241 | 98.689 | 98.791 | 42.735 | 120.000 | 462.456 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 15.521 | -12.020 | 2.593 | 3.148 | 8.951 | 18.193 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | -213 | 0 | 360 | 0 | 0 | 147 |
| Abschreibungen | -3.864 | -7.000 | -5.068 | -2.477 | -4.669 | -23.078 |
| Segment-EBITDA | 19.385 | -5.020 | 7.661 | 5.625 | 13.620 | 41.271 |
| Investitionen | 4.099 | 562 | 606 | 906 | 1.788 | 7.961 |
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| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
|---|---|---|
| Q1 2020 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -199 | 401.242 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -61.015 | 0 |
| Umsatzerlöse | -61.214 | 401.242 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -2.152 | 16.041 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 147 |
| Abschreibungen | -223 | -23.301 |
| Segment-EBITDA | -1.929 | 39.342 |
| Investitionen | -113 | 7.848 |
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| BAU/ INFRASTRUKTUR | FAHRZEUG- TECHNIK |
MASCHINEN- UND ANLAGENBAU | MEDIZIN- UND GESUNDHEITS- TECHNIK |
METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1 2019 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 86.559 | 92.786 | 109.303 | 40.923 | 108.261 | 437.832 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 8.111 | 20.903 | 16.890 | 4.338 | 20.055 | 70.297 |
| Umsatzerlöse | 94.670 | 113.689 | 126.193 | 45.261 | 128.316 | 508.129 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 9.982 | 191 | 12.840 | 3.844 | 8.643 | 35.500 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 116 | 20 | 71 | 0 | 0 | 207 |
| Abschreibungen | -3.367 | -6.910 | -4.411 | -2.273 | -4.195 | -21.156 |
| Segment-EBITDA | 13.349 | 7.101 | 17.251 | 6.117 | 12.838 | 56.656 |
| Investitionen | 4.924 | 2.258 | 2.921 | 824 | 7.855 | 18.782 |
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| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
|---|---|---|
| Q1 2019 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -185 | 437.647 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -70.297 | 0 |
| Umsatzerlöse | -70.482 | 437.647 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -1.941 | 33.559 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 207 |
| Abschreibungen | -212 | -21.368 |
| Segment-EBITDA | -1.729 | 54.927 |
| Investitionen | 99 | 18.881 |
Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung:
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| Q1 2020 | Q1 2019 | |
|---|---|---|
| Segmentergebnis (EBIT) | 18.193 | 35.500 |
| Nicht zugeordnete Bereiche inkl. AG | -1.836 | -1.924 |
| Konsolidierungen | -316 | -17 |
| Finanzergebnis | -2.561 | -3.444 |
| Ergebnis vor Steuern | 13.480 | 30.115 |
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen Berichterstattung. Die Informationen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten. Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt, wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik, Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik).
Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht.
Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt.
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht.
Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente, beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet.
Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt- oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als 10 % am Umsatz erreichen.
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| in TEUR | KONZERN | INLAND | EU | DRITTLAND |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1. Quartal 2020 | 401.242 | 209.226 | 87.451 | 104.565 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.3.2020 | 1.020.117 | 865.118 | 55.240 | 99.759 |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1. Quartal 2019 | 437.647 | 231.607 | 90.744 | 115.296 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.12.2019 | 1.032.789 | 873.328 | 56.787 | 102.674 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde.
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| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH IFRS 9 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 9 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.3.2020 | |||||
| Finanzanlagen | 6.421 | 0 | 6.421 | 2.511 | 3.910 |
| Liquide Mittel | 163.763 | 0 | 163.763 | 0 | 163.763 |
| Forderungen | 211.589 | 12.614 | 198.975 | 0 | 198.975 |
| Sonstige Vermögenswerte | 25.832 | 15.754 | 10.078 | 70 | 10.008 |
| Finanzinstrumente: AKTIVA | 407.605 | 28.368 | 379.237 | 2.581 | 376.656 |
| Finanzschulden | 725.146 | 0 | 725.146 | 0 | 725.146 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 79.870 | 0 | 79.870 | 0 | 79.870 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 143.836 | 69.758 | 74.078 | 43.343 | 30.735 |
| Finanzinstrumente: PASSIVA | 948.852 | 69.758 | 879.094 | 43.343 | 835.751 |
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| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH IFRS 9 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 9 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2019 | |||||
| Finanzanlagen | 6.366 | 0 | 6.366 | 2.482 | 3.884 |
| Liquide Mittel | 135.120 | 0 | 135.120 | 0 | 135.120 |
| Forderungen | 202.527 | 19.470 | 183.057 | 0 | 183.057 |
| Sonstige Vermögenswerte | 24.416 | 13.078 | 11.338 | 34 | 11.304 |
| Finanzinstrumente: AKTIVA | 368.429 | 32.548 | 335.881 | 2.516 | 333.365 |
| Finanzschulden | 681.386 | 0 | 681.386 | 0 | 681.386 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.931 | 0 | 55.931 | 0 | 55.931 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 161.466 | 68.717 | 92.749 | 46.521 | 46.228 |
| Finanzinstrumente: PASSIVA | 898.783 | 68.717 | 830.066 | 46.521 | 783.545 |
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| 31.3.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 70 | 34 |
| Finanzielle Vermögenswerte zu Anschaffungskosten bewertet | 376.656 | 333.365 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 2.511 | 2.482 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 379.237 | 335.881 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 37.349 | 40.273 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Anschaffungskosten bewertet | 835.751 | 783.545 |
| Derivate mit Sicherungsbeziehung, Hedge Accounting | 5.994 | 6.248 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 879.094 | 830.066 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 13. Mai 2020 zur Veröffentlichung freigegeben.
Bergisch Gladbach, den 13. Mai 2020
INDUS Holding AG
Der Vorstand
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| Dr. Johannes Schmidt | Dr. Jörn Großmann |
| Axel Meyer | Rudolf Weichert |
Jana Külschbach
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)2204/40 00-35
E-Mail: [email protected]
Dafne Sanac
Investor Relations
Telefon: +49 (0)2204/40 00-32
E-Mail: [email protected]
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 00-0
Telefax: +49 (0)2204/40 00-20
E-Mail: [email protected]
www.indus.de
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| DATUM | EVENT |
|---|---|
| 11. August 2020 | Veröffentlichung des Zwischenberichts zum ersten Halbjahr 2020 |
| August 2020 | Hauptversammlung 2020 |
| 12. November 2020 | Veröffentlichung des Zwischenberichts zu den ersten neun Monaten 2020 |
Dr.-Ing. Johannes Schmidt
14. Mai 2020
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen
Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen. Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert.
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