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CPI Europe AG — Share Issue/Capital Change 2003
Mar 4, 2003
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Ad-hoc | 4 March 2003 08:36
Immofinanz Immob. Anlagen
IMMOFINANZ: Kapitalerhöhung bei 100%-Tochter IMMOEAST um bis zu 70 Mio. Euro Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. ——————————————————————————– IMMOFINANZ: Kapitalerhöhung bei 100%-Tochter IMMOEAST um bis zu 70 Mio. Euro Die Immoeast Immobilien Anlagen AG, die Osteuropa-Tochter der im Prime Market der Wiener Börse gelisteten Immofinanz Immobilien Anlagen AG, wird eine Kapitalerhöhung um bis zu maximal 49 Prozent vornehmen. Die Kapitalmaßnahme erfolgt in der Form eines “Private Placement” und wird der Gesellschaft zusätzliches Eigenkapital von bis zu 69,95 Millionen Euro bringen. Dabei ist dieses Volumen als Maximalrahmen zu betrachten, der keineswegs voll ausgeschöpft werden muß. Insgesamt werden bis zu 67.255 neue Aktien begeben. Der Ausgabepreis beträgt 1040 Euro, die Mindeststückelung 1000 Aktien. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 18. April. Die Immoeast verfügt derzeit über ein Eigenkapital von 72,8 Millionen Euro und ein Immobilienvermögen von 156,2 Millionen Euro. Insgesamt ist die Gesellschaft an drei Objekten in Ungarn und elf Objekten in Tschechien mit einer Gesamtnutzfläche von 451.013 m² beteiligt. Mit der Kapitalerhöhung eröffnen sich für die Immoeast und damit auch für die Muttergesellschaft Immofinanz im Vorfeld der EU-Osterweiterung bedeutende Wachstumschancen auf den Immobilienmärkten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Das bestehende Immobilienportefeuille mit Schwerpunkten in Prag und Budapest soll in weiterer Folge stark ausgebaut werden. Im Zuge dieser Investments wird auch die geographische Streuung vergrößert werden. Derzeit werden Objekte und lokale Partner für Investitionen in Polen, der Slowakei und Slowenien sondiert. Ziel ist ein Anstieg des Immobilienvermögens auf rund 300 Millionen Euro. Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 04.03.2003 Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung: “Wir haben den Weg des Private Placement gewählt, weil wir bei diesem Schritt sehr gezielt wichtige institutionelle Investoren, Stiftungen und vermögende Privatanleger ansprechen wollen”, so Immofinanz-Vorstandsvorsitzender Karl Petrikovics. “Wir suchen Partner, die den Aufbau der Immoeast zu einem auch im internationalen Maßstab führenden Immobilieninvestor im Osten Europas langfristig begleiten wollen und können.” Das Private Placement ist aber auch ein erster Schritt in Richtung einer eigenständigen Börsenotiz der Immoeast. Im Gegensatz zur Immofinanz wird die Immoeast Gewinnausschüttungen vornehmen. Geplant sind jährliche Dividendenzahlungen von rund vier Prozent. “Wir rechnen damit, dass ein großer Teil der Kapitalerhöhung von privaten Großanlegern über Stiftungen und von institutionellen Anlegern gezeichnet wird. Für diese stehen meist regelmäßige Auszahlungen im Vordergrund, während für die rund 40.000 Kleinaktionäre der Immofinanz sehr wichtig ist, dass sie ihre Erträge in Form von steuerfreien Kursgewinnen anstatt von KESt-pflichtigen Dividenden lukrieren können”, begründet Petrikovics die unterschiedliche Dividendenpolitik von Mutter und Tochter. “Wir können in Zukunft auf den Ostmärkten in ganz anderen Dimensionen planen. Daher können wir uns auch bei besonders interessanten Großprojekten engagieren und unsere Ostengagement breiter diversifizieren. Dennoch bleibt die sorgfältig austarierte Vermögens- und Risikostruktur der Immofinanz unangetastet”, so Petrikovics. Gerade in den kommenden Jahren würden sich auf den Immobilienmärkten in Osteuropa rund um die EU-Osterweiterung enorme Chancen eröffnen. “Aber um hier als Investor erfolgversprechend und ausreichend gestreut agieren zu können, muß man in der oberen Gewichtsklasse mitspielen und die bevorstehende Kapitalerhöhung gibt uns als einzigem österreichischen Unternehmen, die Möglichkeit, das auch wirklich zu tun.” Davon werde auch die Muttergesellschaft Immofinanz langfristig erheblich profitieren. Das gesamte Immobilienvermögen der Immofinanz Immobilien Anlagen AG beträgt derzeit 1,38 Milliarden Euro. Es umfaßt 152 Objekte mit 1,19 Millionen Quadratmetern. Die Aktie der Gesellschaft hat sich ebenfalls exzellent entwickelt. Die Einjahresrendite (per 31. Jänner) betrug 8,59 Prozent nach Steuern. Dies entspricht einer Vorsteuerrendite von 11,45 Prozent bei einer KESt-pflichtigen Veranlagung wie etwa Anleihen. Weitere Informationen: Dr. Karl Petrikovics Tel. + 43 1 532 06 39 – 700 ——————————————————————————– WKN: 080905; ISIN: AT0000809058; Index: Notiert: Amtlicher Handel in Wien 040836 Mär 03