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CPI Europe AG — Interim / Quarterly Report 2021
Sep 29, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Inhalt

| Vorwort des Vorstands | X6 |
|---|---|
| IMMOFINANZ am Kapitalmarkt | X8 |
Konzernzwischenlagebericht
| Wirtschaftlicher Überblick und Immobilienmärkte | X12 |
|---|---|
| Portfoliobericht | X14 |
| Immobilienbewertung | X26 |
| Finanzierung | X28 |
| Geschäftsentwicklung | X31 |
| EPRA-Finanzkennzahlen | X34 |
| Risikobericht | X39 |
Konzernzwischenabschluss
| Konzernbilanz | X42 |
|---|---|
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | X43 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | X44 |
| Konzern-Geldflussrechnung | X45 |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung | X46 |
| Konzernanhang | X48 |
| Finanzkalender | X70 |
|---|---|
| Impressum | X70 |

Kennzahlen
Ergebnis
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 Veränderung in % | |||
|---|---|---|---|---|
| Mieterlöse | in MEUR | 145,0 | 146,2 | -0,8 |
| Ergebnis aus Asset Management | in MEUR | 106,8 | 102,8 | 3,9 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | in MEUR | -3,7 | -0,7 | ≤ -100,0% |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | in MEUR | 22,0 | -16,7 | n. a. |
| Operatives Ergebnis | in MEUR | 103,3 | 59,7 | 73,0 |
| Neubewertungen | in MEUR | 78,1 | -159,2 | n. a. |
| EBIT | in MEUR | 155,9 | -83,6 | n. a. |
| Finanzergebnis | in MEUR | 91,6 | -42,4 | n. a. |
| EBT | in MEUR | 247,4 | -126,0 | n. a. |
| Konzernergebnis | in MEUR | 228,6 | -120,4 | n. a. |
| FFO 1 vor Steuern1 | in MEUR | 64,4 | 59,8 | 7,7 |
| FFO 1 je Aktie vor Steuern1, 2 | in EUR | 0,52 | 0,59 | -11,9 |
1 Siehe Berechnungen im Kapitel "Geschäftsentwicklung".
2 Anzahl der berücksichtigten Aktien: 123.293.795 für Q1–2 2021 bzw. 100.876.743 für Q1–2 2020
Vermögen
| 30.06.2021 | 31.12.2020 Veränderung in % | |||
|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | in MEUR | 6.996,9 | 6.831,4 | 2,4 |
| Bilanzielle Eigenkapitalquote | in % | 47,4 | 45,1 | n. a. |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | in MEUR | 2.170,2 | 2.119,5 | 2,4 |
| Liquide Mittel1 | in MEUR | 966,9 | 1.051,4 | -8,0 |
| Loan-to-Value (netto) | in % | 38,1 | 37,8 | n. a. |
| Gearing | in % | 67,7 | 71,2 | n. a. |
| Gesamtdurchschnittszinssatz inklusive Kosten für Derivate | in % | 1,9 | 2,0 | n. a. |
| Durchschnittliche Laufzeit Finanzverbindlichkeiten2 | in Jahren | 4,3 | 4,3 | 0,0 |
1 Inklusive zur Veräußerung gehaltener liquider Mittel
2 Wandelanleihe 2017–2024 wird zum Laufzeitende 2024 dargestellt; Anleiheinhaber haben eine Put-Option in 2022.
Immobilienvermögen
| 30.06.2021 | 31.12.2020 Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|
| 209 | 209 | 0,0 | |
| in m2 | 1.985.196 | 1.953.460 | 1,6 |
| in % | 94,1 | 96,0 | n. a. |
| in % | 5,9 | 6,2 | n. a. |
| in % | 6,2 | 6,6 | n. a. |
| in MEUR | 5.094,9 | 4.978,9 | 2,3 |
| in MEUR | 1.486,4 | 1.482,8 | 0,2 |
1 Gemäß "Portfoliobericht"
EPRA1
| 30.06.2021 | 31.12.2020 Veränderung in % | |||
|---|---|---|---|---|
| EPRA Net Reinstatement Value | in MEUR | 3.857,2 | 3.590,6 | 7,4 |
| EPRA Net Reinstatement Value je Aktie | in EUR | 31,28 | 29,12 | 7,4 |
| EPRA Net Tangible Assets | in MEUR | 3.699,0 | 3.430,3 | 7,8 |
| EPRA Net Tangible Assets je Aktie | in EUR | 30,00 | 27,82 | 7,8 |
| EPRA Net Disposal Value | in MEUR | 3.327,4 | 3.055,9 | 8,9 |
| EPRA Net Disposal Value je Aktie | in EUR | 26,99 | 24,79 | 8,9 |
| EPRA Net Asset Value | in MEUR | 3.679,4 | 3.425,8 | 7,4 |
| EPRA Net Asset Value je Aktie | in EUR | 29,84 | 27,79 | 7,4 |
| EPRA-Leerstandsquote2 | in % | 6,1 | 4,0 | n. a. |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 Veränderung in % | |||
| EPRA-Ergebnis | in MEUR | 161,9 | 22,4 | ≥ +100,0% |
| EPRA-Ergebnis je Aktie | in EUR | 1,31 | 0,22 | ≥ +100,0% |
| EPRA-Ergebnis nach unternehmensspezifischen Bereinigungen3 |
in MEUR | 100,8 | 26,0 | ≥ +100,0% |
| EPRA-Ergebnis je Aktie nach unternehmensspezifischen Bereinigungen3 |
in EUR | 0,82 | 0,26 | ≥ +100,0% |
| EPRA Net Initial Yield3 | in % | 5,6 | 5,6 | n. a. |
| EPRA "Topped-up" Net Initial Yield3 | in % | 6,0 | 6,0 | n. a. |
1 Siehe Berechnungen im Kapitel "EPRA-Finanzkennzahlen".
2 Die EPRA-Leerstandsquote basiert auf dem Verhältnis der geschätzten Marktmiete der leerstehenden Flächen zur geschätzten Marktmiete des Bestandsportfolios. 3 Die Vergleichszahle wurde angepasst.
Aktienkennzahlen
| 30.06.2021 | 31.12.2020 Veränderung in % | |||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert je Aktie | in EUR | 27,18 | 25,20 | 7,8 |
| Ultimokurs der Aktie | in EUR | 18,95 | 16,97 | 11,7 |
| Abschlag Aktienkurs zum EPRA NTA verwässert je Aktie | in % | 36,8 | 39,0 | n. a. |
| Gesamtanzahl der Aktien | 123.293.795 | 123.293.795 | 0,0 | |
| davon Anzahl eigene Aktien | 6.998.228 | 6.998.228 | 0,0 | |
| Ultimo-Börsenkapitalisierung | in MEUR | 2.336,4 | 2.092,3 | 11,7 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 Veränderung in % | |||
| Ergebnis je Aktie (unverwässert)1 | in EUR | 1,85 | -1,19 | n. a. |
| Ergebnis je Aktie (verwässert)2 | in EUR | 1,69 | -1,19 | n. a. |
1 Anzahl der berücksichtigten Aktien (unverwässert): 123.293.795 für Q1–2 2021 sowie 100.876.743 für Q1–2 2020 2 Anzahl der berücksichtigten Aktien(verwässert): 137.196.458 für Q1–2 2021 sowie 100.876.743 für Q1–2 2020
Die Vorzeichenangabe bei Veränderungen entspricht einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise: Verbesserungen werden mit Plus (+) bezeichnet, Verschlechterungen mit Minus (-). Sehr hohe positive bzw. negative prozentuelle Veränderungen werden als ≥ +100% oder ≤ -100% dargestellt. Bei Vorzeichenwechsel von Ergebnisgrößen sowie bei Veränderungen von Prozentwerten werden die prozentuellen Veränderungen als "nicht anwendbar" (n. a.) gekennzeichnet. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Vorwort des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
Obwohl die Märkte im 1. Halbjahr 2021 noch überwiegend unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen standen, konnte die IMMOFINANZ ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Vor allem Zuwächse im Ergebnis aus Asset Management und im Ergebnis aus Immobilienentwicklung sowie Einsparungen führten zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 73% auf EUR 103,3 Mio. Aufgrund von Impffortschritten und damit einhergehend einer Erholung der Wirtschaft konnte auch ein Teil der krisenbedingten Immobilienabwertungen des Vorjahres wieder aufgeholt werden. Insgesamt drehte unser Konzernergebnis stark ins Plus und liegt mit EUR 228,6 Mio. deutlich über dem Niveau des vergleichbaren Vorkrisen-Halbjahres 2019. Auch im FFO 1, der keine Bewertungsergebnisse inkludiert und die operative Cashflow-Ertragskraft der Gesellschaft widerspiegelt, erzielten wir eine Verbesserung um knapp 8% auf EUR 64,4 Mio. Damit liegen wir ebenfalls deutlich über dem FFO 1 des Referenzzeitraums 2019 vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie.
Der Vermietungsgrad unserer Immobilien erreicht mit 94,1% unverändert ein im internationalen Vergleich hohes Niveau. Unsere Retail-Immobilien sind mit 97,5% so gut wie voll vermietet, aktuell sind alle Flächen in unseren Einkaufszentren und Retail Parks uneingeschränkt geöffnet. Im Bürobereich sahen wir im 1. Halbjahr einen leichten Rückgang des Vermietungsgrads auf 90,3%, wobei dieser überwiegend auf eine Flächenreduktion mit einem von Covid-19 stark betroffenen Großmieter in Deutschland zurückzuführen ist. Die damit freigewordenen Flächen vermarkten wir nun als flexible myhive-Lösungen. Trotz des insgesamt noch herausfordernden Umfelds konnten wir zudem einige großflächige und langfristige Neuvermietungen abschließen, etwa über rund 11.000 m2 mit einem führenden rumänischen Anbieter für Medical Centers in Bukarest.
Dividendenvorschlag für 2020 erhöht
Vor dem Hintergrund der starken Ergebnis- und Finanzsituation und des erfolgreichen Krisenmanagements haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 von EUR 0,55 je Aktie auf EUR 0,75 je Aktie zu erhöhen.
Europaweite Vorreiterrolle
Unsere Geschäfts- und Portfolioentwicklung im 1. Halbjahr 2021 zeigt somit einmal mehr, dass wir mit unseren Immobilienprodukten sowohl im Krisenumfeld als auch für die Zeit danach sehr gut positioniert sind und europaweit eine Vorreiterrolle eingenommen haben – sowohl mit Blick auf unsere hochwertigen und flexiblen myhive-Bürolösungen als auch auf unsere Position als führender Betreiber von Retail Parks in Europa. Wie angekündigt haben wir daher auch im 1. Halbjahr unseren Wachstumskurs fortgesetzt und in Bukarest ein Bürogebäude in bester Zentrumslage erworben. Dieses wird nun zu einem hochwertigen und nachhaltigen myhive-Gebäude umgebaut und ab 2024 ein architektonischer und nachhaltig grüner Blickfang in der rumänischen Hauptstadt sein. Im Juli, und damit kurz nach Ende des Berichtszeitraums, haben wir zudem mit unserer Retail-Marke STOP SHOP den Markteintritt in Italien getätigt. Damit ist STOP SHOP nun in zehn europäischen Ländern präsent. Und wir werden weiter expandieren – sowohl in Italien als auch in anderen Märkten.
Für dieses Wachstum sind wir mit einer robusten Bilanzstruktur, die eine Eigenkapitalquote von 47,4% und einen Netto-Loan-to-Value von 38,1% umfasst, sowie einer verfügbaren Liquidität von mehr als einer Milliarde Euro sehr gut aufgestellt. Unser Investmentgrade Rating von S&P (BBB- mit stabilem Ausblick) und die günstigen Finanzierungskosten von 1,91% unterstützen diesen Wachstumskurs. Die Ende August 2021 angekündigte vorzeitige Wandlung unserer Pflichtwandelanleihe mit einem Nominale von EUR 120 Mio. aufgrund der guten Kursentwicklung unserer Aktie ermöglicht uns darüber hinaus Zinseinsparungen von mehr als EUR 8 Mio. bis zum ursprünglichen Laufzeitende der Anleihe im Jahr 2023.
Freiwilliges Angebot an die Aktionäre der S IMMO
Nachdem wir bereits seit Herbst 2018 größte Aktionärin der S IMMO sind und diese wiederum an der IMMOFINANZ beteiligt ist, haben wir uns nach eingehender Analyse sämtlicher Optionen im März dieses Jahres entschlossen, ein freiwilliges Übernahmeangebot an die Aktionäre der S IMMO vorzubereiten und dieses Angebot im Mai veröffentlicht.
In der Hauptversammlung der S IMMO am 24. Juni 2021 hat mit rund 61% des vertretenen Aktionärskapitals eine deutliche Mehrheit für die Abschaffung des Höchststimmrechts gestimmt. Der Beschluss erreichte aber nicht die erforderliche 75%-Mehrheit. Somit ist eine Bedingung unseres Übernahmeangebots nicht eingetreten, und es ist folglich entfallen.
Erfolgreiches Wachstum und großes Potenzial für das neue Geschäftsfeld leistbares, nachhaltiges Wohnen
Als einer der führenden europäischen Gewerbeimmobilienanbieter setzen wir unser Wachstum strategiekonform fort. Im Bürobereich umfasst dies eine weitere Expansion mit der Marke myhive in den Hauptstädten unserer Kernländer, wie etwa mit der zuletzt getätigten Akquisition einer Büroimmobilie in Bukarester Toplage. Mit den Retail Parks STOP SHOP planen wir ein Wachstum auf rund 140 Standorte. Der Länderfokus liegt dabei auf der Adriatic-Region inklusive Italien und Kroatien, CEE sowie selektiv auch Westeuropa. Aktuell umfasst unsere Pipeline möglicher Akquisitionen und Projektentwicklungen auf Sicht der nächsten fünf Jahre ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro.
Darüber hinaus werden wir mit dem Markteinstieg in leistbares Wohnen zur Miete in eine weitere Assetklasse diversifizieren. Mit unserem Konzept Top on STOP werden wir eingeschoßige Retail Parks unserer Marke STOP SHOP überbauen und damit nachhaltigen und kostengünstigen Wohnraum unmittelbar neben Nahversorgern und Freizeitangeboten schaffen. Mit dieser Nachverdichtung sichern wir eine optimierte und verantwortungsvolle Ausnutzung wertvoller Bodenressourcen. Eine nachhaltige, modulare Holzbauweise ermöglicht Kombinationen vom Mini-Loft bis zur Familienwohnung, ein klimaneutrales Energiekonzept umfasst den Einsatz von Photovoltaik, Wärmerückgewinnung und Geothermie sowie eine Flächenentsiegelung durch Bepflanzung und die Einrichtung von gemeinsam genutzten Begegnungszonen.
Das Potenzial in unserem bestehenden Portfolio ist groß: Mittelfristig planen wir die Überbauung von rund 50% unserer bestehenden und künftigen STOP SHOP Standorte mit leistbaren Mietwohnungen. Das entspräche einer Wohnfläche von bis zu rund 600.000 m2 oder an die 12.000 smarte und nachhaltige Wohnungen. Wir starten mit Pilotprojekten in Österreich bzw. den angrenzenden Ländern. Wie auch bei unseren anderen Immobilienprodukten ermöglicht eine hohe Standardisierung danach eine rasche Ausrollung bei einer attraktiven Wohn-Rendite für unsere Aktionäre.
Wien, am 30. August 2021
Der Vorstand
Stefan Schönauer CFO
Dietmar Reindl COO
IMMOFINANZ am Kapitalmarkt
Börsenumfeld und IMMOFINANZ-Aktie
Aufgrund der anhaltenden geld- und fiskalpolitischen Unterstützungen als Folge der Covid-19-Pandemie und den Fortschritten bei den Impfungen setzten die Kapitalmärkte ihre 2020 eingesetzte Erholung in den ersten sechs Monaten 2021 fort. Die steigenden Durchimpfungsraten und die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Covid-19-Krise, die mit einem erwarteten Konjunkturaufschwung einhergehen soll, führte im 1. Halbjahr 2021 teilweise zu neuen Höchstständen an den Börsen.
So kletterte der europäische Index EURO STOXX 600 bis Ende Juni auf 452,84 Punkte und lag damit um 13,5% über dem Vorjahresultimo. Der Immobilien-Branchenindex EPRA Developed Europe (ex UK) verbesserte sich bis Ende Juni um 5,1%. Der österreichische Aktienmarkt verzeichnete aufgrund seiner prozyklischen Ausrichtung im 1. Halbjahr eine sehr positive Entwicklung. So legte der Wiener Leitindex ATX bis Ende Juni 22,4% zu. Der Immobilien-ATX erholte sich um 14,7% gegenüber dem Vorjahresultimo.
Die IMMOFINANZ-Aktie startete mit einem Kurs von EUR 16,97 in das Geschäftsjahr 2021 und erzielte am 31. März einen Schlusskurs von EUR 17,41 (+2,6% seit Jahresbeginn). Im Zuge der allgemeinen Erholung der Weltbörsen verbesserte sich der Aktienkurs bis Ende Juni auf EUR 18,95, das entspricht einem Plus von 11,7% seit Jahresbeginn. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts (27. August 2021) lag die Aktie bei EUR 20,92 (+23,3% seit Jahresbeginn).
Die Verbreitung neuer Covid-19-Mutationen und damit einhergehend mögliche neue Eindämmungsmaßnahmen bleiben für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres Unsicherheitsfaktoren für die weitere Entwicklung der Börsen.

Entwicklung der IMMOFINANZ-Aktie im Vergleich zu ausgewählten Indizes indexiert zum 1. Jänner 2021
UNSER UNTERNEHMEN IMMOFINANZ am Kapitalmarkt
Performancevergleich
| 1. Jänner bis 30. Juni 2021 | in % |
|---|---|
| IMMOFINANZ-Aktie | 11,7 |
| ATX | 22,4 |
| Immobilien-ATX | 14,7 |
| EURO STOXX 600 | 13,5 |
| EPRA/NAREIT Developed Europe (ex UK) | 5,1 |
Stammdaten zur Aktie
| ISIN | AT0000A21KS2 |
|---|---|
| Segment | ATX, WIG |
| Reuters | IMFI.VI |
| Bloomberg | IIA:AV |
| Geschäftsjahr 2021 | 1. Jänner bis 31. Dezember |
Quelle: Bloomberg
Informationen zur Aktie
| 30.06.2021 | 31.12.2020 Veränderung in % | |||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert je Aktie | in EUR | 27,18 | 25,20 | 7,8 |
| EPRA Net Reinstatement Value je Aktie1 | in EUR | 31,28 | 29,12 | 7,4 |
| EPRA Net Tangible Assets je Aktie1 | in EUR | 30,00 | 27,82 | 7,8 |
| EPRA Net Disposal Value je Aktie1 | in EUR | 26,99 | 24,79 | 8,9 |
| EPRA Net Asset Value je Aktie1 | in EUR | 29,84 | 27,79 | 7,4 |
| EPRA Triple Net Asset Value je Aktie1 | in EUR | 29,71 | 27,35 | 8,6 |
| Ultimokurs der Aktie | in EUR | 18,95 | 16,97 | 11,7 |
| Börsenhöchstkurs auf Schlusskursbasis | in EUR | 19,61 | 26,95 | -27,2 |
| Börsentiefstkurs auf Schlusskursbasis | in EUR | 16,17 | 11,50 | 40,6 |
| Abschlag Aktienkurs zum EPRA NTA je Aktie | in % | 36,8 | 39,0 | n. a. |
| Gesamtanzahl der Aktien | in Stück | 123.293.795 | 123.293.795 | 0,0 |
| davon eigene Aktien | in Stück | 6.998.228 | 6.998.228 | 0,0 |
| Ultimo-Börsenkapitalisierung | in MEUR | 2.336,4 | 2.092,3 | 11,7 |
| Streubesitz2 | in % | ca. 60 | ca. 65 | n. a. |
1 Siehe Berechnung im Kapitel "EPRA-Finanzkennzahlen".
2 Berechnungsmethode laut Definition der Wiener Börse, Regelwerk Prime Market
Grundkapital und freiwilliges Übernahmeangebot an die Aktionäre der S IMMO
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 30. Juni 2021 unverändert EUR 123,3 Mio. und war in 123.293.795 Inhaberaktien zerlegt. Die Anzahl der eigenen Aktien belief sich unverändert auf 6.998.228 Stück bzw. 5,68% des Grundkapitals (31. Dezember 2020: 6.998.228 Stück bzw. 5,68%).
Am 19. Mai 2021 veröffentlichte die IMMOFINANZ die Angebotsunterlage für das freiwillige Übernahmeangebot an die Aktionäre der S IMMO AG. Das Angebot war auf den Zeitraum vom 19. Mai 2021 bis 16. Juli 2021 befristet. Der Angebotspreis betrug EUR 22,25 pro Aktie und entspracht einer Prämie von 40,3% auf den 6-Monats VWAP der S IMMO-Aktie. Im Juni 2021 wurde in der Hauptversammlung der S IMMO die erforderliche Mehrheit für die Aufhebung des Höchststimmrechts nicht erreicht. Damit war eine wesentliche Bedingung des Übernahmeangebots der IMMOFINANZ an die Aktionäre der S IMMO nicht erfüllt. Die IMMOFINANZ hat in der Folge entschieden, dass das Übernahmeangebot nicht geändert wird, wodurch es entfiel.
Hauptversammlung und Ausschüttungspolitik
Die ursprünglich für den 18. Juni 2021 geplante 28. ordentliche Hauptversammlung wurde im Zusammenhang mit dem am 19. Mai veröffentlichten freiwilligen Übernahmeangebot der IMMOFINANZ an die Aktionäre der S IMMO verschoben. Dadurch verschoben sich auch die Beschlüsse über die Verwendung des Bilanzgewinns 2020 und eine Dividendenausschüttung.
Am 13. Juli legte die IMMOFINANZ den Termin für die Abhaltung der 28. ordentlichen Hauptversammlung mit 19. Oktober 2021 fest. Gemäß den Bestimmungen der Gesellschaftsrechtlichen COVID-19-Verordnung wird das Aktionärstreffen virtuell durchgeführt. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes können Aktionäre und deren Vertreter (mit Ausnahme der besonderen Stimmrechtsvertreter) daher nicht physisch anwesend sein. Vor dem Hintergrund der starken Ergebnis- und Finanzsituation und des erfolgreichen Krisenmanagements haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 von EUR 0,55 je Aktie auf EUR 0,75 je Aktie zu erhöhen. Alle Unterlagen zur Hauptversammlung werden termingerecht veröffentlicht unter https://immofinanz.com/de/investor-relations/hauptversammlung.
Nachweisstichtag für die Teilnahme an der Hauptversammlung ist der 9. Oktober 2021, Dividendenzahltag der 25. Oktober 2021.
Änderung im Vorstand
Die IMMOFINANZ wurde am 29. Juni darüber informiert, dass die CEO Ronny Pecik zuzuordnende RPR Privatstiftung ihren gesamten Geschäftsanteil an der RPPK Immo GmbH, die insgesamt 13 Mio. IMMOFINANZ-Aktien und fünf von der IMMOFINANZ AG begebene Pflichtwandelanleihen hielt, an die EUROVEA Services, s.r.o. verkauft hat. Alleiniger Gesellschafter der EUROVEA Services, s.r.o. ist Peter Korbačka. Ronny Pecik trat somit mit Wirkung per 29. Juni 2021 als Mitglied des Vorstands der IMMOFINANZ zurück.
Der Vorstand setzt sich per 30. Juni 2021 somit aus Dietmar Reindl (COO) und Stefan Schönauer (CFO) zusammen.
Aktionärsstruktur
Die Aktien der IMMOFINANZ sind breit gestreut und überwiegend im Festbesitz bzw. im Besitz österreichischer Privatanleger sowie langfristig orientierter, institutioneller Investoren aus Europa und den USA. Der Streubesitzanteil (gemäß Definition der Wiener Börse, Regelwerk Prime Market) betrug per 30. Juni 2021 rund 60%.
Folgende Aktionäre hielten per 30. Juni 2021 mehr als 4%:
| Stimmrechte in % (Basis Grundkapital per 30.06.2021) |
Letzter Meldezeitpunkt |
||
|---|---|---|---|
| S IMMO AG (über CEE Immobilien GmbH)1 | 13,4 | 1. Oktober 2020 | |
| Peter Korbačka (über RPPK Immo GmbH)2 | 10,5 | 30. Juni 2021 | |
| Radovan Patrick Vitek (über WXZ1 a.s.)3 | 9,1 | 19. Mai 2021 |
1 Gemäß Teilnahmeverzeichnis der letzten Hauptversammlung am 1. Oktober 2020 2 10,54% via Aktien und weitere 0,02% über Pflichtwandelanleihen
3 9,13 % via Aktien und weitere 0,88% via Pflichtwandelanleihe
Darüber hinaus liegen keine Meldungen zu Über- bzw. Unterschreitungen von Beteiligungsschwellen vor.
Detailanalyse
Regelmäßige Aktionärsanalysen helfen uns dabei, regionale Schwerpunkte bei der Investor-Relations-Arbeit zu setzen. Die zuletzt im Juli 2021 durchgeführte Analyse zeigt folgendes Bild: 27,2% aller IMMOFINANZ-Aktien sind im Besitz österreichischer Privatanleger. Institutionelle Investoren halten 23,0% im Streubesitz, wovon die meisten aus den USA (7,1%), Österreich (5,8%) und UK (2,0%) stammen. 33,0% sind im Festbesitz von Investoren, weitere 5,7% entfallen auf eigene Aktien, die laut Streubesitzdefinition der Wiener Börse ebenfalls dem Festbesitz zuzurechnen sind. Die restlichen 7,9% sind nicht identifizierte Investoren oder Aktien im Besitz von ausländischen Privatanlegern. 3,2% entfallen auf Trading Accounts.

Struktur privater und institutioneller Anleger
Quelle: IPREO by IHS Markit, Juli 2021
Empfehlungen der Analysten
Analysten folgender zehn nationaler und internationaler Finanzhäuser veröffentlichen regelmäßig ihre Einschätzungen zur IMMOFINANZ: Baader Helvea, Deutsche Bank, Erste Group, HSBC, Kepler Cheuvreux, PKO BP Securities, Raiffeisen Bank International, Société Générale, Wood & Company sowie Wiener Privatbank. Ihre laufend aktualisierten Einschätzungen sind auf der Unternehmens-Website unter https://immofinanz.com/de/investor-relations/aktie im Reiter "Analysen" abrufbar.
Finanzkalender
| 9. Oktober 2021 | Nachweisstichtag zur Teilnahme an der 28. ordentlichen Hauptversammlung |
|---|---|
| 19. Oktober 2021 | 28. ordentliche Hauptversammlung |
| 21. Oktober 2021 | Erwarteter Ex-Dividenden-Tag |
| 22. Oktober 2021 | Erwarteter Nachweisstichtag zur Feststellung des Dividendenanspruchs (Record Date) |
| 25. Oktober 2021 | Erwarteter Dividendenzahltag |
| 29. November 20211 | Veröffentlichung des Ergebnisses für die ersten drei Quartale 2021 |
| 30. November 2021 | Zwischenmitteilung für die ersten drei Quartale 2021 |
1 Veröffentlichung erfolgt nach Börsenschluss der Wiener Börse.
Ihr IR-Kontakt
Wir stehen Ihnen gerne für Fragen und Auskünfte zum Unternehmen und zu unserer Aktie zur Verfügung.
Bettina Schragl Simone Korbelius T: +43 1 88090 2290 T: +43 1 88090 2291 [email protected] [email protected]
Konzernzwischenlagebericht
Wirtschaftlicher Überblick und Immobilienmärkte
Trotz anhaltender Covid-19-Pandemie nahm die Wirtschaft dank weltweiter Impfkampagnen und damit einhergehender Öffnungsschritte im 1. Halbjahr 2021 wieder Fahrt auf. Getrieben von Aufholeffekten konnten die Volkswirtschaften in den Kernländern der IMMOFINANZ hohe Wachstumsraten verzeichnen. Allerdings wurde der Aufwärtskurs durch Verwerfungen in den internationalen Lieferketten und stark steigende Rohstoffpreise gebremst. Auf dem Finanzmarkt rief die EZB dazu auf, die nationalen Hilfspakete nicht frühzeitig einzustellen. Mithilfe einer stützenden Geldpolitik soll trotz höherer Inflationsraten ein stabiler wirtschaftlicher Aufschwung gewährleistet werden, und die Europäische Union stellt zusätzlich finanzielle Mittel für den Umbau zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft bereit.
Nachdem das BIP im 1. Quartal 2021 aufgrund pandemiebedingter Lockdowns im Euroraum noch um 0,3% und in der EU um 0,1% gesunken war, konnte im 2. Quartal ein Wachstum von 2,0% im Euroraum und von 1,9% in der EU verzeichnet werden. Im Vergleich zu dem von der Pandemie stark getroffenen 2. Quartal 2020 betrug die Wachstumsrate im Euroraum 13,7% und in der gesamten EU 13,2%.
In der Sommerprognose 2021 verkündete EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni die größte Aufwärtskorrektur innerhalb der letzten zehn Jahre. Gemäß der Europäischen Kommission werde sich die Wirtschaft schneller erholen als noch in der Frühjahrprognose angenommen. 2021 soll das BIP im Euro-Währungsraum um 4,8% und 2022 um 4,5% wachsen. Für diese positive Entwicklung gibt es mehrere Gründe: Die Entwicklung im 1. Quartal 2021 lag über den Erwartungen, und auch in der Bekämpfung von Covid-19 konnten Fortschritte verzeichnet werden, die zu einer Belebung des Dienstleistungssektors führten. Starke Unterstützung erhält das Wachstum auch vom privaten Konsum und den Investitionen von Unternehmen, zudem sollen die Aufbau- und Resilienzpläne der EU mit jährlich etwa 1,2% ihren Teil zum Aufschwung beisteuern. Die Kommission verweist allerdings darauf, dass die Prognose nach wie vor mit hohen Risiken verbunden ist und stellt dabei vor allem den Kampf gegen Covid-19 sowie inflationäre Risiken in den Vordergrund.
Die Arbeitslosenquote in der EU betrug am Ende des 2. Quartals 7,1%. Damit war die Arbeitslosigkeit sowohl im Vergleich zu Mai 2021 mit 7,3% als auch gegenüber Juni 2020 mit ebenfalls 7,3% leicht rückläufig. In der Eurozone betrug die Arbeitslosenquote geprägt durch denselben leicht rückläufigen Trend 7,7%. Dank der starken wirtschaftlichen Erholung ist auch für die kommenden Monate mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote zu rechnen.
Die Verbraucherpreisinflation lag im Euroraum am Ende des 2. Quartals bei 1,9% und damit deutlich über den 0,3% von Juni 2020. In der EU betrug die Inflation zum selben Zeitpunkt 2,2% im Vergleich zu 0,2% im Jahr zuvor. Größter Treiber der Inflation war die dynamische Entwicklung der Energiekosten. Innerhalb der Kernmärkte der IMMOFINANZ verzeichneten Ungarn (5,3%), Polen (4,1%) und Rumänien (3,5%) die höchsten Inflationsraten. Die niedrigsten Preissteigerungen wiesen Slowenien (1,7%), Deutschland (2,1%) und Kroatien (2,2%) auf. In Österreich betrug die Inflation für Juni 2,8%.
Transaktions- und Vermietungsmarkt
Auf dem Transaktionsmarkt sind die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nach wie vor deutlich spürbar: Im 1. Halbjahr 2021 wurden in Europa gewerbliche Immobilien im Volumen von EUR 124,1 Mrd. umgesetzt. Dies entspricht einem Rückgang von 11,0% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Dabei zeigte das 2. Quartal jedoch wieder eine Zunahme des Transaktionsvolumens. Der insgesamt negative Trend ließ das Transaktionsvolumen im gleitenden Jahresdurchschnitt mit EUR 271,7 Mrd. im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 332,3 Mrd. um 18,2% sinken. Am stärksten waren die Rückgänge im Bereich der Hotels (-49,0%), während Logistik- und Industrieimmobilien einen Zuwachs von 37,0% beim Transaktionsvolumen verzeichnen konnten. Von Experten werden für die zweite Jahreshälfte eine Normalisierung der Volumina und eine stabile Entwicklung der Transaktionsmärkte erwartet.
Auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt belief sich das Transaktionsvolumen im 1. Halbjahr auf EUR 23,5 Mrd. Das 2. Quartal lag dabei mit einem Volumen von EUR 14,1 Mrd. um rund 50,0% über dem Wert für das 1. Quartal. In den letzten zwölf Monaten betrug das Transaktionsvolumen EUR 70,0 Mrd. und blieb damit um 26,0% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Spitzenrendite für Büroimmobilien beträgt in Düsseldorf 2,9%, die niedrigsten Renditen der Top-7-Städte werden derzeit in München und Berlin mit rund 2,6% erreicht.
In Österreich wurden im 1. Halbjahr 2021 Gewerbeimmobilien im Wert von EUR 1,6 Mrd. umgesetzt. Für das Gesamtjahr wird derzeit ein Transaktionsvolumen von EUR 4,0 Mrd. erwartet, das dem langjährigen Durchschnitt entsprechen würde. Die Spitzenrenditen liegen auf dem Wiener Büromarkt stabil bei 3,3% und bei Fachmarktzentren bei rund 5,0%.
In den CEE-Ländern entwickelten sich die Transaktionsmärkte tendenziell rückläufig. Zuwächse konnte im 1. Halbjahr nur die Slowakei mit 8,8% auf ca. EUR 470 Mio. verzeichnen. Den größten Rückgang verzeichnete Tschechien mit -58% auf EUR 800,4 Mio. Dies ist vor allem auf das sehr umsatzstarke 1. Quartal 2020 zurückzuführen, in dem EUR 1,7 Mrd. umgesetzt wurden. Dem Trend folgten weiters Polen mit -31%, Rumänien mit -21% und Ungarn mit -18,7%. In der Gunst der Investoren stehen Büroimmobilien nach wie vor hoch im Kurs, in der Investmentpräferenz stark gestiegen sind Logisitk- und Industrieimmobilien, welche von Investoren als krisensicher betrachtet werden.
Die Mieten in den einzelnen Märkten zeigen nach wie vor einen stabilen, teilweise auch leicht steigenden Trend. Dank der raschen wirtschaftlichen Erholung konnten bisher keine anhaltend negativen Entwicklungen beobachtet werden.
Die Kernmärkte der IMMOFINANZ weisen tendenziell steigende Leerstandsraten auf. Auf dem Wiener Büromarkt ist der Leerstand mit 4,5% hingegen rückläufig. Warschau, Bukarest und Bratislava verzeichnen mit rund 12,0% derzeit die höchsten Leerstandsraten.
Portfoliobericht
Covid-19-Update
Während das Vergleichshalbjahr 2020 erst ab Mitte März von der Covid-19-Pandemie beeinflusst wurde, war im laufenden Geschäftsjahr bereits das 1. Quartal zur Gänze von der Pandemie geprägt. Die Verbreitung neuer Virusmutationen sowie ein zu Jahresbeginn anfänglich schleppender Verlauf der Impfungen bzw. Lieferschwierigkeiten bei den Impfstoffen führten zu erneuten bzw. verlängerten Eindämmungsmaßnahmen der Regierungen, die temporäre Schließungen im Einzelhandel und in weiterer Folge auch Lockdowns umfassten. Waren per Ende März 2021 noch rund 48% der vermieteten Einzelhandelsflächen der IMMOFINANZ temporär geschlossen, verbesserte sich die Lage im Laufe des 2. Quartals durch Fortschritte bei den EU-weiten Impfkampagnen allerdings deutlich, sodass mittlerweile keine pandemiebedingten Flächenschließungen mehr bestehen.
Wie auch bei früheren Wellen ersichtlich, erholten sich die Besucherzahlen in den Fachmarktzentren nach Beendigung von Lockdowns sehr rasch. Die STOP SHOP Retail Parks profitierten dabei vom direkten Zugang zu den einzelnen Geschäften vom Parkplatz aus und von der Fokussierung auf Güter des täglichen Bedarfs mit einem Schwerpunkt im günstigen Preissegment. Des Weiteren war zu beobachten, dass als Folge der Pandemie zwar etwas weniger oft eingekauft, aber pro Besuch mehr Geld ausgegeben wurde. Dies spiegelt sich in der Entwicklung der Besucherfrequenz und in den Einzelhandelsumsätzen wider. Insgesamt lag der Footfall in den STOP SHOP Standorten im Zeitraum Jänner bis Juni 2021 unter Einbeziehung der Covid-19 bedingten Schließungstage um 7,0% unter dem Vorjahreszeitraum, wobei die Bereiche Entertainment und Fitness am stärksten betroffen waren. Die Retailer setzten im 1. Halbjahr 2021 allerdings um 11% mehr um als im Vergleichszeitraum 2020.
Bei den VIVO! Einkaufszentren wirkten sich die im Zuge des 2. Quartals gesetzten Lockerungen sehr positiv aus, sodass die Besucherzahlen im Zeitraum Jänner bis Juni 2021 unter Einbeziehung der Covid-19-bedingten Schließungstage um 18,0% über dem Vorjahreswert liegen, der Umsatz der Retailer verbesserte sich sogar um 31%. Das ist vor allem auf die vier VIVO! Einkaufszentren in Rumänien zurückzuführen, die im Vorjahr bis Mitte Juni 2020 von umfangreichen Schließungen betroffen waren.
Bis Ende Juli 2021 wurden rund 95% der im 1. Halbjahr 2021 in Rechnung gestellten Mieten (nach Mietreduktionen und Wertberichtigungen) des Einzelhandels- und Bürobereichs bezahlt (Retail: 92%; Office: 98%). Dieser hohe Prozentsatz spricht für die intensive und professionelle Kommunikation der IMMOFINANZ zu diesem Thema mit den Mietern sowie für deren Bonität und für die Angemessenheit der temporären Unterstützungsvereinbarungen. Die Höhe der in diesem Zeitraum gewährten Mietreduktionen belief sich auf 7,7% der Vertragsmiete (Retail: 11,6%; Office: 4,3%).
Immobilienportfolio
Zum 30. Juni 2021 umfasste das Immobilienportfolio der IMMOFINANZ 209 Objekte∗ (31. Dezember 2020: 209 Objekte), vor allem in den Kernmärkten Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Adriatic, mit einem Portfoliowert von EUR 5.094,9 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 4.978,9 Mio.). Davon entfielen mit EUR 4.565,0 Mio. bzw. 89,6% des Buchwerts der Großteil auf Bestandsimmobilien mit einer vermietbaren Fläche von 2,0 Mio. m2, die laufende Mieterlöse erwirtschaften. Den Projektentwicklungen sind EUR 382,2 Mio. bzw. 7,5% des Buchwerts zuzurechnen. Ein Buchwert in Höhe von EUR 147,8 Mio. bzw. 2,9% entfiel auf Pipelineprojekte, die zukünftig geplante Projektentwicklungen, unbebaute Grundstücke, Immobilienvorräte und zum Verkauf vorgesehene Objekte beinhalten.
Die IMMOFINANZ richtet ihr Portfolio konsequent nach drei klar definierten Marken mit hohem Standardisierungsgrad aus: myhive steht für internationale, flexible Bürolösungen, STOP SHOP für Retail Parks und VIVO! für Einkaufszentren. Per Ende Juni 2021 entfielen 76,3% des Buchwerts des Bestandsportfolios bzw. 81,7%
∗ Immobilien, die zur Veräußerung gehalten werden und unter IFRS 5 fallen, werden wie bisher nicht im Portfoliobericht berücksichtigt (Details siehe Kapitel 4.5 im Konzernzwischenabschluss).
der Mieterlöse (Q2 2021) auf Immobilien dieser drei Marken. Weitere 10,8% des Buchwerts sind Bürogebäude, die an Einzelmieter vergeben sind. Die größten Objekte sind hier der City Tower in Wien, der an den österreichischen Staat vermietet ist, und FLOAT in Düsseldorf.
Struktur des Immobilienportfolios
Buchwert gesamt: MEUR 5.094,9

Aus geografischer Sicht befinden sich 50,5% des Immobilienportfolios in Österreich, Deutschland und Polen und somit in den sogenannten "Developed Markets" gemäß Klassifizierung von FTSE EPRA/NAREIT.
Aufgrund der Anwendung von IFRS 16 seit dem 1. Quartal 2019 ergeben sich Abweichungen zwischen den im Portfoliobericht dargestellten und den in der Bilanz enthaltenen Werten. Die im Portfoliobericht angeführten Portfoliowerte basieren auf den gutachterlichen Wertermittlungen bzw. einer internen Bewertung. Die bilanzierten Immobilienwerte enthalten darüber hinaus aktivierte Nutzungsrechte auf Erbbaurechte.
Vor dem Hintergrund des strategiekonformen Ausbaus der Geschäftsaktivitäten in den Märkten Slowenien, Serbien und Kroatien hat die IMMOFINANZ beschlossen, diese drei Länder zu einem Segment zusammenzufassen und, beginnend mit dem 1. Quartal 2021, als separates Segment Adriatic zu berichten. Davor wurden diese drei Länder als Teil des Segments Weitere Länder berichtet.
| Immobilienportfolio | Anzahl der Immobilien |
Bestands immobilien in MEUR |
Projekt entwicklungen in MEUR |
Pipeline projekte in MEUR1 |
Immobilien portfolio in MEUR |
Immobilien portfolio in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 30 | 798,0 | 88,5 | 29,8 | 916,3 | 18,0 |
| Deutschland | 8 | 548,7 | 133,6 | 0,6 | 682,9 | 13,4 |
| Polen | 27 | 974,6 | 1,0 | 0,0 | 975,6 | 19,1 |
| Tschechien | 21 | 571,9 | 0,9 | 0,0 | 572,7 | 11,2 |
| Ungarn | 23 | 380,0 | 69,1 | 0,3 | 449,3 | 8,8 |
| Rumänien | 37 | 610,6 | 71,1 | 93,9 | 775,5 | 15,2 |
| Slowakei | 21 | 325,2 | 0,0 | 1,2 | 326,4 | 6,4 |
| Adriatic2 | 38 | 356,1 | 18,0 | 4,2 | 378,3 | 7,4 |
| Weitere Länder3 | 4 | 0,0 | 0,0 | 18,0 | 18,0 | 0,4 |
| IMMOFINANZ | 209 | 4.565,0 | 382,2 | 147,8 | 5.094,9 | 100,0 |
| in % | 89,6 | 7,5 | 2,9 | 100,0 |
Immobilienportfolio nach Kernmärkten und Klassifikation
Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte
Rechendifferenzen auftreten.
1 Inklusive Immobilienvorräte (Köln bzw. Adama) in Höhe von EUR 0,6 Mio. 2 In nach Buchwerten absteigender Reihenfolge: Serbien, Slowenien und Kroatien
3 Türkei
Zukäufe
Die IMMOFINANZ setzte im 1. Halbjahr 2021 die strategische Expansion ihrer internationalen, flexiblen Büromarke myhive wie angekündigt fort und erwarb am 23. März das Bürogebäude "Bucharest Financial Plaza" von der Erste-Group-Tochter Banca Comercială Română (BCR). Das Gebäude im Zentrum von Bukarest wird in ein hochwertiges und ESG-konformes myhive-Gebäude mit zumindest Gold-Nachhaltigkeitszertifizierung modernisiert und nach dem Umbau eine Bruttomietfläche von rund 27.700 m2 umfassen. Die Transaktionskosten beliefen sich auf EUR 36,0 Mio. Des Weiteren wurde im 1. Quartal der Ankauf von vier Retail Parks in Serbien abgeschlossen, deren Erwerb noch im Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht wurde. Das Immobilienpaket in Serbien umfasst Standorte in den Städten Leskovac, Šabac, Sombor und Zaječar mit einer vermietbaren Fläche von rund 28.200 m2.
Im Juli, also nach dem Berichtszeitraum, wurde ein voll vermieteter Retail Park in der norditalienischen Stadt San Fior mit einer vermietbaren Fläche von rund 27.000 m2 erworben, der künftig unter STOP SHOP San Fior firmieren wird. Verkäufer war die internationale Investmentbank Barings. Der Verkaufspreis belief sich auf rund EUR 35,0 Mio. Das Closing der Transaktion erfolgte am 2. Juli und der Retail Park wird künftig im Segment Adriatic berichtet. Mit diesem Ankauf setzt die IMMOFINANZ die Expansion ihrer erfolgreichen und krisenresistenten Retail-Park-Marke STOP SHOP fort und erschließt mit Italien einen neuen Markt in Westeuropa.
Investitionen
Im 1. Halbjahr 2021 beliefen sich die Investitionen in das Immobilienportfolio insgesamt auf EUR 107,2 Mio., nachdem der Wert im 1. Halbjahr 2020 EUR 57,5 Mio. betragen hatte.
Verkäufe
Im 1. Halbjahr 2021 wurden trotz anhaltend herausfordernder Rahmenbedingungen Immobilien im Ausmaß von EUR 148,6 Mio. inklusive IFRS 5 bzw. EUR 38,1 Mio. exklusive IFRS 5 (exklusive Erlöse aus dem Verkauf von Immobilienvorräten) verkauft. Zu den abgegebenen Objekten zählen u. a. vier Bürogebäude in Warschau an die Indotek Group sowie drei kleinere Büroimmobilien und ein Grundstück in Budapest.
Der Buchwert des gesamten Immobilienportfolios setzte sich zum 30. Juni 2021 wie folgt zusammen:
Immobilienportfolio nach Marken und Klassifikation
| Anzahl der Immobilien |
Bestands immobilien in MEUR |
Projekt entwicklungen in MEUR |
Pipeline projekte in MEUR1 |
Immobilien portfolio in MEUR |
Immobilien portfolio in % |
|---|---|---|---|---|---|
| 62 | 2.828,8 | 359,8 | 60,4 | 3.249,0 | 63,8 |
| 34 | 1.763,5 | 340,0 | 0,0 | 2.103,4 | 41,3 |
| 126 | 1.728,7 | 9,1 | 25,4 | 1.763,2 | 34,6 |
| 11 | 657,2 | 0,2 | 0,0 | 657,4 | 12,9 |
| 108 | 1.060,7 | 8,8 | 4,5 | 1.073,9 | 21,1 |
| 21 | 7,4 | 13,3 | 62,0 | 82,7 | 1,6 |
| 209 | 4.565,0 | 382,2 | 147,8 | 5.094,9 | 100,0 |
1 Inklusive Immobilienvorräte (Köln bzw. Adama) in Höhe von EUR 0,6 Mio.
Bestandsimmobilien
Zum 30. Juni 2021 wiesen die 157 Bestandsimmobilien der IMMOFINANZ einen Buchwert von EUR 4.565,0 Mio. auf (31. Dezember 2020: 153 Bestandsimmobilien bzw. EUR 4.428,5 Mio. Buchwert). Davon entfielen 62,0% auf den Büro- und 37,9% auf den Einzelhandelsbereich. Gemessen am Buchwert lag der Schwerpunkt der Bestandsobjekte in den Märkten Polen (EUR 974,6 Mio.), Österreich (EUR 798,0 Mio.) und Rumänien (EUR 610,6 Mio.). Die vermietbare Fläche betrug 1.985.196 m2 (31. Dezember 2020: 1.953.460 m2). Das Bestandsportfolio wies eine Bruttorendite von 5,9% auf Basis der IFRS-Mieterlöse und eine Rendite von 6,2% auf Basis der Mietvorschreibung auf. Die Differenz erklärt sich aus der Abgrenzung von Mietanreizen wie etwa marktübliche mietfreie Zeiten oder Ausbaukosten (Fit-outs), die gemäß IFRS über die Vertragslaufzeit linear abgegrenzt werden (Basis für Bruttorendite gemäß IFRS), aber in der tatsächlichen Mietvorschreibung nicht enthalten sind.
Der Vermietungsgrad lag bei 94,1% (30. Juni 2020: 95,9%; 31. Dezember 2020: 96,0%). Der Rückgang im Vergleich zum Jahresende 2020 ist vor allem auf die Vereinbarung zur Flächenreduktion ab 2021 mit einem von der Pandemie stark betroffenen Single Tenant in Deutschland zurückzuführen. Die freigewordenen Flächen werden nun als flexible myhive-Lösungen vermarktet. Gemäß Berechnungsformel der EPRA ergibt sich eine Leerstandsquote von 6,1% (30. Juni 2020: 4,0%; 31. Dezember 2020: 4,0%). Die EPRA-Leerstandsquote
basiert auf dem Verhältnis der geschätzten Marktmiete der leerstehenden Flächen zur geschätzten Marktmiete des Bestandsportfolios (weitere Angaben zu EPRA-Finanzkennzahlen finden sich ab Seite 34). Die Vermietungsleistung konnte trotz herausfordernden Marktumfelds deutlich gesteigert werden und lag im 1. Halbjahr 2021 mit rund 156.700 m2 um rund zwei Drittel über dem Vergleichswert des Vorjahres (exklusive Sonstige Bestandsimmobilien; Q1–2 2020: 90.900 m2 ). Das ist vor allem auf Verlängerungen bestehender Mietverträge im Retail-Bereich als Gegenleistung für die Gewährung von Unterstützungen durch die IMMOFINANZ sowie eine großflächige Neuvermietung im Bürobereich in Bukarest zurückzuführen. Insgesamt entfielen 34.900 m2 auf Neuvermietungen sowie 121.800 m2 auf Verlängerungen (Q1–2 2020: 28.100 m2 bzw. 62.800 m2 ). Die durchschnittliche, nach Mieterlösen gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT∗ ) lag per 30. Juni 2021 bei 4,1 Jahren (31. Dezember 2020: 4,2 Jahre).
Mietauslaufprofil Bestandsimmobilien gesamt
Auslaufende Mietverträge bis zum frühestmöglichen Vertragsende im Verhältnis zur vermieteten Gesamtmietfläche (nur in GLA-Flächen1):
| 1 Jahr in % | 2 Jahre in % | 3 Jahre in % | 4 Jahre in % | 5 Jahre in % | > 5 Jahre in % | > 10 Jahre in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 14 | 12 | 14 | 16 | 15 | 27 | 1 |
1 Gesamtmietfläche (Gross Lettable Area): gesamte, den Mietern zur exklusiven Nutzung verfügbare Fläche. Dies schließt somit Gemeinflächen, wie z. B. Verkehrsflächen, Parkflächen, Serviceflächen etc. aus.
Bestandsimmobilien nach Kernmärkten
Die Länderverteilung des Bestandsimmobilienportfolios gemessen am Buchwert, stellte sich zum 30. Juni 2021 wie folgt dar:

Bestandsimmobilien nach Kernmärkten
| Bestandsimmobilien | Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Vermietbare Fläche in m2 |
Vermietete Fläche in m2 |
Vermietungsgrad in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 24 | 798,0 | 17,5 | 237.692 | 225.886 | 95,0 |
| Deutschland | 4 | 548,7 | 12,0 | 94.059 | 78.804 | 83,8 |
| Polen | 24 | 974,6 | 21,3 | 418.320 | 399.053 | 95,4 |
| Tschechien | 20 | 571,9 | 12,5 | 233.407 | 224.205 | 96,1 |
| Ungarn | 19 | 380,0 | 8,3 | 225.354 | 217.784 | 96,6 |
| Rumänien | 13 | 610,6 | 13,4 | 334.099 | 295.208 | 88,4 |
| Slowakei | 20 | 325,2 | 7,1 | 188.042 | 174.419 | 92,8 |
| Adriatic1 | 33 | 356,1 | 7,8 | 254.223 | 252.232 | 99,2 |
| IMMOFINANZ | 157 | 4.565,0 | 100,0 | 1.985.196 | 1.867.591 | 94,1 |
| Bestandsimmobilien | Mieterlöse Q2 2021 in MEUR |
Bruttorendite (Rendite Mietvor schreibung) in % |
Buchwert Finanzierungen in MEUR |
Finanzierungs kosten variabel in %2 |
Finanzierungs kosten inkl. Derivate in % |
LTV in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 8,6 | 4,3 (4,6) | 330,0 | 0,8 | 1,5 | 41,4 |
| Deutschland | 4,2 | 3,1 (3,2) | 268,9 | 0,6 | 1,0 | 49,0 |
| Polen | 15,8 | 6,5 (7,0) | 429,6 | 1,3 | 1,9 | 44,1 |
| Tschechien | 7,6 | 5,3 (5,5) | 303,4 | 1,3 | 1,6 | 53,1 |
| Ungarn | 6,4 | 6,8 (7,3) | 197,8 | 1,4 | 1,8 | 52,1 |
| Rumänien | 11,2 | 7,3 (8,0) | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Slowakei | 5,8 | 7,1 (7,4) | 181,0 | 1,4 | 1,9 | 55,6 |
| Adriatic1 | 7,7 | 8,7 (8,7) | 83,2 | 1,9 | 1,9 | 23,4 |
| IMMOFINANZ | 67,4 | 5,9 (6,2) | 1.793,8 | 1,1 | 1,6 | 39,3 |
| Projektentwicklungen bzw. Pipelineprojekte |
1,5 | 71,8 | 1,4 | 1,7 | ||
| Mieterlöse aus veräußerten Objekten und Anpassungen |
1,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| Konzernfinanzierungen | 0,0 | 1.271,5 | 0,0 | 2,3 | ||
| IMMOFINANZ | 70,2 | 3.137,2 | 1,1 | 1,9 | ||
| Marktwert Immobilien portfolio in MEUR |
5.094,9 | |||||
| EPRA NAV S IMMO-Aktien (19,5 Mio. Stück)3 in MEUR |
536,4 | |||||
| Liquide Mittel4 in MEUR | -966,9 | |||||
| Zur Veräußerung gehalte nes Immobilienvermögen/ Verbindlichkeiten (Asset & Share Deals) in MEUR |
0,0 | 58,5 | ||||
| IMMOFINANZ in MEUR | 2.170,2 | 5.689,8 | ||||
| Netto-LTV in % | 38,1 | |||||
1 In nach Buchwerten absteigender Reihenfolge: Serbien, Slowenien und Kroatien 2 Finanzierungskosten gemäß nomineller Restschuld 3 19,5 Mio. Stück Aktien der S IMMO zum EPRA NAV von EUR 27,51 pro Aktie per 30. Juni 2021
4 Liquide Mittel inklusive liquider Mittel aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten
Like-for-like-Mieterlöse
In einer Like-for-like-Betrachtung (d. h. zwecks Vergleichbarkeit zum 2. Quartal 2020 bereinigt um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe) entwickelten sich die Mieterlöse im 2. Quartal 2021 mit EUR 63,5 Mio. (+0,2%) stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf Sicht des 1. Halbjahres 2021 kam es pandemiebedingt und aufgrund der laufenden Modernisierung eines VIVO! Shopping Centers in Rumänien zu einem leichten Rückgang um EUR 1,0 Mio. oder 0,8% auf EUR 126,3 Mio.
Bestandsimmobilien like-for-like nach Kernmärkten
| Bestandsimmobilien like-for-like1 |
Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Mieterlöse Q2 2021 in MEUR |
Mieterlöse Q2 2020 in MEUR |
Veränderung der Mieterlöse in MEUR |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 20 | 672,9 | 16,2 | 7,2 | 7,1 | 0,1 |
| Deutschland | 3 | 348,8 | 8,4 | 3,5 | 3,4 | 0,1 |
| Polen | 23 | 955,9 | 23,0 | 15,5 | 15,6 | -0,2 |
| Tschechien | 18 | 543,9 | 13,1 | 7,2 | 7,4 | -0,2 |
| Ungarn | 19 | 380,0 | 9,2 | 6,4 | 6,4 | 0,0 |
| Rumänien | 13 | 610,6 | 14,7 | 11,2 | 11,5 | -0,4 |
| Slowakei | 20 | 325,2 | 7,8 | 5,8 | 5,6 | 0,2 |
| Adriatic1 | 27 | 312,8 | 7,5 | 6,8 | 6,3 | 0,5 |
| IMMOFINANZ | 143 | 4.150,0 | 100,0 | 63,5 | 63,3 | 0,2 |
| Mieterlöse aus veräußerten/zugegangenen Objekten, IFRS-15- bzw. IFRS-16-Anpassungen sowie Projektentwicklungen |
6,7 |
IMMOFINANZ 70,2
Bestandsimmobilien like-for-like nach Nutzungsart und Marken
| Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Mieterlöse Q2 2021 in MEUR |
Mieterlöse Q2 2020 in MEUR |
Veränderung der Mieterlöse in MEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| 43 | 2.519,7 | 60,7 | 31,5 | 31,9 | -0,4 |
| 24 | 1.454,4 | 35,0 | 19,5 | 19,3 | 0,2 |
| 99 | 1.622,9 | 39,1 | 31,9 | 31,2 | 0,6 |
| 10 | 657,2 | 15,8 | 12,6 | 12,6 | 0,0 |
| 88 | 961,2 | 23,2 | 19,2 | 18,5 | 0,6 |
| 1 | 7,4 | 0,2 | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
| 143 | 4.150,0 | 100,0 | 63,5 | 63,3 | 0,2 |
Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen
auftreten. 1 In dieser Berechnung sind nur jene Objekte enthalten, die in beiden Perioden vollständig im Besitz der IMMOFINANZ waren; sie ist also um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe bereinigt.
Bestandsimmobilien Büro
Der Buchwert der 46 Bürobestandsimmobilien der IMMOFINANZ belief sich zum 30. Juni 2021 auf EUR 2.828,8 Mio. (31. Dezember 2020: 47 Bestandsimmobilien bzw. EUR 2.749,9 Mio.) und repräsentierte somit 62,0% des gesamten Bestandsimmobilienportfolios bzw. rund 50% der Mieterlöse der Bestandsimmobilien im 2. Quartal 2021. Aus regionaler Sicht war die IMMOFINANZ mit ihren Büros schwerpunktmäßig in den Kernmärkten Polen (EUR 694,9 Mio.), Österreich (EUR 654,5 Mio.) und Deutschland (EUR 541,3 Mio.) vertreten.
Die vermietbare Fläche betrug zum 30. Juni 2021 937.919 m2 (31. Dezember 2020: 940.303 m2). Auf Basis der annualisierten Mieterlöse (Q2 2021: EUR 33,4 Mio.) wies das Büroportfolio eine Bruttorendite von 4,7% bzw. 5,1% auf Basis der Mietvorschreibung auf. Die als myhive gebrandeten Büroimmobilien repräsentierten einen Buchwert von EUR 1.763,5 Mio. und erwirtschafteten eine Bruttorendite von 4,9% bzw. 5,3% auf Basis der Mietvorschreibung.
Der Vermietungsgrad des Büroportfolios belief sich Ende Juni 2021 auf 90,3% (30. Juni 2020: 94,2%; 31. Dezember 2020: 93,7%), wobei der Rückgang seit Jahresbeginn überwiegend auf die Flächenreduktion mit einem von Covid-19 stark betroffenen Single Tenant in Deutschland zurückzuführen ist. Gemäß Berechnungsformel der EPRA ergab sich eine Leerstandsquote von 9,0% (30. Juni 2020: 5,1%; 31. Dezember 2020: 5,5%). Trotz des herausfordernden Marktumfelds lag die Vermietungsleistung im Bürobereich unverändert bei rund 57.700 m2 (Q1–2 2020: 57.200 m2). Rund 19.400 m2 entfielen auf Neuvermietungen, darunter etwa ein Mietvertrag für 25 Jahre über rund 11.000 m2 mit der Provita Group, einem führenden Anbieter für Medical Centers in Rumänien. Bestehende Mietverträge wurden im Ausmaß von 38.300 m2 verlängert (Q1–2 2020: 18.700 m2 Neuvermietungen bzw. 38.500 m2 Verlängerungen).
Das Büroportfolio der IMMOFINANZ weist eine ausgewogene Mieterstruktur auf. Auf die zehn größten Mieter entfielen per 30. Juni 2021 22,2% der Bürobestandsfläche. Kein Einzelmieter hatte mehr als 3,2% der gesamten Bürobestandsfläche gemietet. Die WAULT∗ betrug 4,3 Jahre (31. Dezember 2020: 4,4 Jahre).
Mietauslaufprofil Bestandsimmobilien Büro
Auslaufende Mietverträge bis zum frühestmöglichen Vertragsende im Verhältnis zur vermieteten Gesamtmietfläche (nur in GLA-Flächen1):
| 1 Jahr in % | 2 Jahre in % | 3 Jahre in % | 4 Jahre in % | 5 Jahre in % | > 5 Jahre in % | > 10 Jahre in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 16 | 14 | 14 | 19 | 11 | 25 | 1 |
1 Gesamtmietfläche (Gross Lettable Area): gesamte, den Mietern zur exklusiven Nutzung verfügbare Fläche. Dies schließt somit Gemeinflächen, wie z. B. Verkehrsflächen, Parkflächen, Serviceflächen etc., aus.
Die gemessen am Buchwert zehn größten Bestandsimmobilien im Büroportfolio sind (in absteigender Reihenfolge): myhive Warsaw Spire (Warschau), myhive am Wienerberg (Wien), FLOAT (Düsseldorf), myhive Medienhafen (Düsseldorf), City Tower Vienna (Wien), Na Příkopě 14 (Prag), Cluster Produktionstechnik (Aachen), BBC Gamma (Prag), myhive Átrium Park (Budapest) und myhive S-Park (Bukarest). Eine Übersicht über die Büroimmobilien der IMMOFINANZ finden Sie unter https://immofinanz.com/de/buroimmobilien/burosuche.
Kennzahlen Bestandsimmobilien Büro nach Kategorien
| Bestandsimmobilien | Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Vermietbare Fläche in m2 |
Vermietete Fläche in m2 |
Vermietungsgrad in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| IMMOFINANZ | 46 | 2.828,8 | 100,0 | 937.919 | 846.794 | 90,3 |
| davon myhive | 27 | 1.763,5 | 62,3 | 606.522 | 543.481 | 89,6 |
| Bestandsimmobilien | Mieterlöse Q2 2021 in MEUR |
Bruttorendite (Rendite Mietvor schreibung) in % |
Buchwert Finanzierungen in MEUR |
Finanzierungs kosten variabel in %1 |
Finanzierungs kosten inkl. Derivate in % |
LTV in % |
| IMMOFINANZ | 33,4 | 4,7 (5,1) | 1.203,9 | 1,0 | 1,5 | 42,6 |
davon myhive 21,4 4,9 (5,3) 771,8 1,2 1,7 43,8
1 Finanzierungskosten gemäß nomineller Restschuld
Die Covid-19-Pandemie hat den im Bürobereich bestehenden Trend zur Digitalisierung beschleunigt, da viele Mitarbeiter über längere Zeiträume ins Homeoffice wechseln mussten. Auch wenn davon auszugehen ist, dass das in diesem Umfang nicht so bleiben wird und die Rückkehr ins Büro bereits umfassend begonnen wurde, hat die Pandemie den Wunsch nach höherer Flexibilität bei den Mietern verstärkt. Die IMMOFINANZ ist mit ihrem flexiblen myhive-Bürokonzept gut positioniert und bietet Mietern Immobilien in guten Lagen in einem hochwertigen Büro- und Community-Umfeld mit bestem Service, Infrastruktur und Wohlfühlambiente. Mieter bezahlen nur das, was sie an Fläche benötigen und können ihren Bedarf kurzfristig anpassen.
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT Portfoliobericht

EUR 2.828,8 Mio. per 30. Juni 2021
| Anzahl der Immobilien | 10 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 694,9 |
| Buchwert in % | 24,6 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 232.703 |
| Vermietungsgrad in % | 94,7 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 10,0 |
| Bruttorendite in % | 5,8 |
Tschechien Ungarn Rumänien
| Anzahl der Immobilien | 7 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 389,6 |
| Buchwert in % | 13,8 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 122.509 |
| Vermietungsgrad in % | 94,1 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 4,4 |
| Bruttorendite in % | 4,5 |
| Anzahl der Immobilien | 2 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 58,3 |
| Buchwert in % | 2,1 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 35.612 |
| Vermietungsgrad in % | 80,9 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 0,9 |
| Bruttorendite in % | 6,0 |
1 Kroatien
| Anzahl der Immobilien | 10 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 654,5 |
| Buchwert in % | 23,1 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 165.149 |
| Vermietungsgrad in % | 93,1 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 6,1 |
| Bruttorendite in % | 3,7 |
| Anzahl der Immobilien | 8 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 285,2 |
| Buchwert in % | 10,1 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 182.084 |
| Vermietungsgrad in % | 81,7 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 4,7 |
| Bruttorendite in % | 6,6 |
| Anzahl der Immobilien | 1 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 28,3 |
| Buchwert in % | 1,0 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 15.995 |
| Vermietungsgrad in % | 99,1 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 0,5 |
| Bruttorendite in % | 6,8 |
Polen Deutschland Österreich
| Anzahl der Immobilien | 3 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 541,3 |
| Buchwert in % | 19,1 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 94.059 |
| Vermietungsgrad in % | 83,8 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 4,1 |
| Bruttorendite in % | 3,0 |
| Anzahl der Immobilien | 5 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 176,7 |
| Buchwert in % | 6,2 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 89.809 |
| Vermietungsgrad in % | 94,7 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 2,8 |
| Bruttorendite in % | 6,2 |
Adriatic Slowakei IMMOFINANZ 1
| Anzahl der Immobilien | 46 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 2. 828,8 |
| Buchwert in % | 100,0 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 937.919 |
| Vermietungsgrad in % | 90,3 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 33,4 |
| Bruttorendite in % | 4,7 |
Bestandsimmobilien Einzelhandel
Der Buchwert der 110 Bestandsimmobilien der IMMOFINANZ im Einzelhandelsbereich belief sich per 30. Juni 2021 auf EUR 1.728,7 Mio. (31. Dezember 2020: 105 Bestandsimmobilien bzw. EUR 1.671,1 Mio.) und umfasste somit 37,9% des gesamten Bestandsimmobilienportfolios bzw. rund 50 % der Mieterlöse des Bestandsportfolios im 2. Quartal 2021. Die regional größten Märkte waren Adriatic (Serbien, Slowenien und Kroatien) mit EUR 327,7 Mio., Rumänien mit EUR 325,4 Mio. und Polen mit EUR 279,7 Mio. Die STOP SHOP Retail Parks repräsentierten einen Buchwert von EUR 1.060,7 Mio. und eine Bruttorendite von 7,9% bzw. eine Rendite auf Basis der Mietvorschreibung von 8,0%. Die VIVO! Shopping Center hatten einen Buchwert von EUR 657,2 Mio. und erwirtschafteten eine Bruttorendite von 7,7% bzw. eine Rendite auf Basis der Mietvorschreibung von 8,1%.
Auf Basis der annualisierten Mieterlöse (Q2 2021: EUR 33,9 Mio.) wies das Einzelhandelsportfolio eine Bruttorendite von 7,8% bzw. eine Rendite auf Basis der Mietvorschreibung von 8,1% auf. Die vermietbare Fläche betrug 1.047.277 m2 (31. Dezember 2020: 1.013.157 m2). Der Vermietungsgrad lag per 30. Juni 2021 bei 97,5% (30. Juni 2020: 97,8%; 31. Dezember 2020: 98,1%); die Retail Parks und Shopping Center der Marken STOP SHOP und VIVO! waren zu 98,1% bzw. 96,2% vermietet. Die gesamte Vermietungsleistung im Einzelhandelsbereich belief sich im 1. Halbjahr 2021 auf rund 99.000 m2 (Q1–2 2020: 33.700 m2) und erreichte damit beinahe das Dreifache des Vorjahreszeitraums. Rund 15.500 m2 entfielen auf Neuvermietungen und 83.500 m2 auf Verlängerungen bestehender Mietverträge (Q1–2 2020: 9.400 m2 bzw. 24.300 m2 ). Diese Verlängerungen erfolgten unter anderem als Gegenleistung für die von der IMMOFINANZ an die Mieter gewährten temporären Unterstützungen während der Lockdown-Phasen.
Durch einen ausgewogenen Mietermix wird für Einzelhändler und deren Kunden ein optimales Umfeld geschaffen. Die Einzelhandelsimmobilien der IMMOFINANZ verfügen über solide internationale und lokale Ankermieter, wobei kein Retailer mehr als 4,1% der gesamten Bestandsfläche im Einzelhandel gemietet hat. Die WAULT∗ erhöhte sich per 30. Juni 2021 auf 4,5 Jahre (31. Dezember 2020: 3,9 Jahre).
Branchenmix – Einzelhandel
Nur vermietete Flächen in Bestandsimmobilien per 30. Juni 2021

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT Portfoliobericht

EUR 1.729,1 Mio. per 30. Juni 2021
| Anzahl der Immobilien | 32 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 327,7 |
| Buchwert in % | 19,0 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 238.228 |
| Vermietungsgrad in % | 99,2 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 7,3 |
| Bruttorendite in % | 8,9 |
| Anzahl der Immobilien | 18 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 266,9 |
| Buchwert in % | 15,4 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 152.430 |
| Vermietungsgrad in % | 95,5 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 4,9 |
| Bruttorendite in % | 7,4 |
| Anzahl der Immobilien | 14 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 143,4 |
| Buchwert in % | 8,3 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 72.543 |
| Vermietungsgrad in % | 99,4 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 2,5 |
| Bruttorendite in % | 7,0 |
Adriatic Rumänien 1 Polen
| Anzahl der Immobilien | 5 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 325,4 |
| Buchwert in % | 18,8 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 152.016 |
| Vermietungsgrad in % | 96,3 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 6,5 |
| Bruttorendite in % | 8,0 |
| Anzahl der Immobilien | 14 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 203,2 |
| Buchwert in % | 11,8 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 135.545 |
| Vermietungsgrad in % | 98,0 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 3,7 |
| Bruttorendite in % | 7,3 |
| Österreich | IMMOFINANZ | ||
|---|---|---|---|
| Anzahl der Immobilien Buchwert in MEUR Buchwert in % Vermietbare Fläche in m2 Vermietungsgrad in % |
14 143,4 8,3 72.543 99,4 |
Anzahl der Immobilien Buchwert in MEUR Buchwert in % Vermietbare Fläche in m2 1.047.277 Vermietungsgrad in % |
110 1.728,7 100,0 97,5 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR Bruttorendite in % |
2,5 7,0 |
Mieterlöse Q2 2021 in MEUR Bruttorendite in % |
33,9 7,8 |
| Anzahl der Immobilien | 14 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 279,7 |
| Buchwert in % | 16,2 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 185.618 |
| Vermietungsgrad in % | 96,2 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 5,8 |
| Bruttorendite in % | 8,3 |
Slowakei Tschechien Ungarn
| Anzahl der Immobilien | 13 |
|---|---|
| Buchwert in MEUR | 182,3 |
| Buchwert in % | 10,5 |
| Vermietbare Fläche in m2 | 110.898 |
| Vermietungsgrad in % | 98,3 |
| Mieterlöse Q2 2021 in MEUR | 3,2 |
| Bruttorendite in % | 7,1 |
1 Buchwerte: Serbien MEUR 158,3, Slowenien MEUR 144,1 und Kroatien MEUR 25,4
Mietauslaufprofil Bestandsimmobilien Einzelhandel
Auslaufende Mietverträge bis zum frühestmöglichen Vertragsende im Verhältnis zur vermieteten Gesamtmietfläche (nur in GLA-Flächen1):
| 1 Jahr in % | 2 Jahre in % | 3 Jahre in % | 4 Jahre in % | 5 Jahre in % | > 5 Jahre in % | > 10 Jahre in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 13 | 11 | 14 | 14 | 19 | 28 | 1 |
1 Gesamtmietfläche (Gross Lettable Area): gesamte, den Mietern zur exklusiven Nutzung verfügbare Fläche. Dies schließt somit Gemeinflächen, wie z. B. Verkehrsflächen, Parkflächen, Serviceflächen etc., aus.
Die gemessen am Buchwert zehn größten Bestandsimmobilien im Einzelhandelsportfolio sind (in absteigender Reihenfolge): VIVO! Cluj-Napoca (Rumänien), VIVO! Bratislava (Slowakei), VIVO! Lublin (Polen), VIVO! Constanţa (Rumänien), VIVO! Baia Mare (Rumänien), VIVO! Stalowa Wola (Polen), VIVO! Hostivař (Tschechien), VIVO! Piła (Polen), VIVO! Krosno (Polen) und STOP SHOP Třebíč (Tschechien). Eine Übersicht über die IMMOFINANZ-Einzelhandelsimmobilien finden Sie unter https://immofinanz.com/de/retail/retail-suche.
Kennzahlen Bestandsimmobilien Einzelhandel nach Kategorien
| Bestandsimmobilien | Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Vermietbare Fläche in m2 |
Vermietete Fläche in m2 |
Vermietungsgrad in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| IMMOFINANZ | 110 | 1.728,7 | 100,0 | 1.047.277 | 1.020.797 | 97,5 |
| davon VIVO!/ Shopping Center |
10 | 657,2 | 38,0 | 314.180 | 302.166 | 96,2 |
| davon STOP SHOP/ Retail Park |
98 | 1.060,7 | 61,4 | 722.796 | 709.000 | 98,1 |
| Bestandsimmobilien | Mieterlöse Q2 2021 in MEUR |
Bruttorendite (Rendite Mietvor schreibung) in % |
Buchwert Finanzierungen in MEUR |
Finanzierungs kosten variabel in %1 |
Finanzierungs kosten inkl. Derivate in % |
LTV in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| IMMOFINANZ | 33,9 | 7,8 (8,1) | 587,1 | 1,4 | 1,9 | 34,0 |
| davon VIVO!/ Shopping Center |
12,6 | 7,7 (8,1) | 150,1 | 1,4 | 1,8 | 22,8 |
| davon STOP SHOP/ Retail Park |
21,1 | 7,9 (8,0) | 437,1 | 1,5 | 2,0 | 41,2 |
1 Finanzierungskosten gemäß nomineller Restschuld
Die von den Regierungen aufgrund der Covid-19-Pandemie verhängten temporären Schließungen haben nahezu alle Branchen getroffen. Diskont-Anbieter schneiden allerdings deutlich besser ab, was auf das steigende Preisbewusstsein der Konsumenten zurückzuführen ist. Die IMMOFINANZ ist mit ihren kosteneffizienten Retail-Marken STOP SHOP und VIVO! gut positioniert und profitiert dabei von der Fokussierung auf Güter des täglichen Bedarfs und Mieter aus dem Diskontsegment.
Projektentwicklungen
Per 30. Juni 2021 wiesen die Projektentwicklungen einen Buchwert von EUR 382,2 Mio. auf. Dies entspricht 7,5% des Gesamtimmobilienportfolios (31. Dezember 2020: EUR 358,6 Mio. bzw. 7,2%). Davon entfielen EUR 344,1 Mio. auf aktive Projektentwicklungen sowie EUR 38,1 Mio. auf Projekte in der Vorbereitungs- bzw. Konzeptphase, für die noch keine offenen Baukosten angegeben werden können, darunter etwa STOP STOP Projektentwicklungen in Kroatien, Polen und Ungarn. Der erwartete Verkehrswert der aktiven Projekte bei Fertigstellung belief sich auf EUR 519,4 Mio. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Kernmärkten Deutschland und Rumänien mit einem erwarteten Verkehrswert von EUR 168,1 Mio. bzw. EUR 148,8 Mio.
Die aktuellen Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit
Deutschland
Im Düsseldorfer Medienhafen entsteht mit dem myhive Medienhafen das deutschlandweit erste Bürogebäude dieser Marke inklusive der flexiblen myhive-Produkte. Das Hochhaus ist als Multi-Tenant-Gebäude konzipiert und wird rund 21.000 m2 vermietbare Fläche auf 16 Geschoßen umfassen, geplanter Fertigstellungstermin ist im 3. Quartal 2021.
Österreich
Die Projektentwicklungen in Wien betreffen die Modernisierung von zwei bestehenden Büroimmobilien am Standort myhive am Wienerberg mit rund 28.000 m2 Gesamtfläche.
Ungarn
Auch in Budapest erfolgt die Modernisierung eines bestehenden Bürogebäudes. Die Fertigstellung ist für das 2. Halbjahr 2021 geplant.
Rumänien
Am Bukarester Bürostandort IRIDE Business Park wurden die Gebäude myhive IRIDE 18 und 19 modernisiert und in das Konzept der Marke myhive integriert. Im April hat die Provita Group, ein führender Anbieter für Medical Centers in Rumänien, die gesamte Fläche des myhive IRIDE 18 langfristig gemietet und wird dort ein multidisziplinäres Krankenhaus eröffnen. Es wird eine Kapazität von 110 Betten sowie sieben Operationssälen aufweisen und soll nach den erforderlichen Adaptierungen im 1. Quartal 2022 eröffnen.
Das im 1. Quartal 2021 erworbene Bucharest Financial Plaza im Zentrum von Bukarest wird in eine hochwertige und nachhaltige Büroimmobilie der flexiblen Premium-Marke myhive umgebaut und als myhive Victoriei in das Portfolio integriert. Der Beginn der Modernisierungsarbeiten soll nach der Planungs- und Genehmigungsphase im 2. Halbjahr 2022 erfolgen, die Fertigstellung ist für 2024 geplant.
Kroatien
In der kroatischen Stadt Kaštela ist die Entwicklung eines neuen Retail Parks der Marke STOP SHOP geplant. Dieses Fachmarktzentrum wird rund 6.800 m2 vermietbare Fläche mit 220 Parkplätzen umfassen. Der Baustart erfolgte Mitte August, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 geplant.
Projektentwicklungen nach Kernmärkten
| Projekt entwicklungen |
Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Offene Baukosten in MEUR |
Geplante vermietbare Fläche in m2 |
Voraussichtlicher Verkehrswert nach Fertigstellung in MEUR |
Erwartete Mieterlöse bei Vollauslastung in MEUR |
Erwartete Yield nach Fertigstel lung in %1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2 | 69,5 | 20,2 | 40,9 | 29.541 | 110,4 | 5,2 | 4,7 |
| Deutschland | 1 | 132,8 | 38,6 | 17,0 | 21.707 | 168,1 | 5,9 | 3,9 |
| Ungarn | 1 | 66,7 | 19,4 | 12,6 | 34.218 | 80,2 | 6,3 | 7,9 |
| Rumänien | 3 | 71,1 | 20,7 | 72,7 | 56.755 | 148,8 | 10,8 | 7,5 |
| Adriatic2 | 1 | 4,1 | 1,2 | 6,9 | 6.763 | 11,8 | 1,0 | 9,0 |
| Aktive Projekte | 8 | 344,1 | 100,0 | 150,1 | 148.984 | 519,4 | 29,1 | 5,9 |
| Projekte in Vorbereitung |
10 | 38,1 |
IMMOFINANZ 18 382,2
1 Erwartete Mieterlöse nach Fertigstellung im Verhältnis zum aktuellen Buchwert inklusive offener Baukosten 2 Kroatien
Pipelineprojekte
Pipelineprojekte sind zukünftig geplante Projektentwicklungen, Grundstücksreserven oder temporär eingestellte Projekte. Per 30. Juni 2021 wiesen sie einen Buchwert von EUR 147,8 Mio. auf (31. Dezember 2020: EUR 191,8 Mio.). Der Schwerpunkt der Pipelineprojekte liegt in Rumänien (EUR 93,9 Mio.). Es ist geplant, den Umfang der Pipelineprojekte – insbesondere Grundstücksreserven in Rumänien – auch weiterhin durch strategiekonforme Verkäufe zu verringern.
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte betrugen per 30. Juni 2021 EUR 72,5 Mio. (inklusive aktivierter Nutzungsrechte auf Erbbaurechte) und sind im vorliegenden Portfoliobericht nicht enthalten (31. Dezember 2020: EUR 168,4 Mio.). Für alle diese Immobilien wurden bereits Kaufverträge unterzeichnet. Details siehe Kapitel 4.5 im Konzernzwischenabschluss.
Immobilienbewertung
Die IMMOFINANZ erstellt ihren Konzernabschluss entsprechend den Grundsätzen der IFRS (International Financial Reporting Standards) und lässt ihre Immobilien regelmäßig durch unabhängige Experten neu bewerten. Diese externe Bewertung des Immobilienportfolios erfolgt jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember jeden Jahres und entspricht den EPRA-Empfehlungen (EPRA Best Practices Policy Recommendations) nach der Verkehrswertmethode gemäß IFRS.
In die Bewertung fließen objektbezogene Faktoren wie der Vermietungsgrad, die Höhe der Mieterlöse, die Länge der Mietverträge sowie Alter und Qualität der Immobilien ein. Des Weiteren werden externe Faktoren wie die Entwicklung des regionalen und allgemeinen Marktumfelds, der Wirtschaft und des Finanzierungsumfelds berücksichtigt. Mit 30. Juni 2021 hat CBRE nahezu das gesamte Immobilienportfolio der IMMOFINANZ in Höhe von rund EUR 5 Mrd. bewertet. Auf die interne Immobilienbewertung entfallen 0,5%.
Entwicklung der Immobilienbewertung im 1. Halbjahr 2021
Die gesamte Neubewertung im Konzern drehte im 1. Halbjahr 2021 mit EUR 78,1 Mio. deutlich ins Plus, nachdem diese im Vergleichszeitraum des Vorjahres krisenbedingt negativ war (Q1–2 2020: EUR -159,2 Mio.).
Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien belief sich im 1. Halbjahr 2021 auf EUR 52,5 Mio., nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres Abwertungen als Folge der Covid-19-Pandemie vorgenommen worden waren (Q1–2 2020: EUR -143,4 Mio.). Die aktuellen Wertsteigerungen entfielen großteils auf Büroobjekte in Österreich und Deutschland und reflektieren das anhaltend dynamische Marktumfeld. Die Abwertung in Polen ist vor allem auf einen niedrigeren Vermietungsgrad und vorübergehend geringere Mieterlöse in einem Shopping Center zurückzuführen.
Entwicklung der Immobilienbewertung like-for-like
Eine Like-for-like-Betrachtung – also zwecks Vergleichbarkeit um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe bereinigt – zeigt für das 1. Halbjahr 2021 einen Bewertungseffekt in Höhe von EUR 41,5 Mio. (Q1–2 2020: EUR -124,6 Mio.).
Bestandsimmobilien like-for-like nach Kernmärkten
| Bestandsimmobilien like-for-like1 |
Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Bewertungseffekte Q1–2 2021 in MEUR |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 20 | 672,9 | 16,2 | 25,0 |
| Deutschland | 3 | 348,8 | 8,4 | 7,6 |
| Polen | 23 | 955,9 | 23,0 | -4,9 |
| Tschechien | 18 | 543,9 | 13,1 | 4,3 |
| Ungarn | 19 | 380,0 | 9,2 | 1,1 |
| Rumänien | 13 | 610,6 | 14,7 | -0,7 |
| Slowakei | 20 | 325,2 | 7,8 | 1,5 |
| Adriatic1 | 27 | 312,8 | 7,5 | 7,5 |
| IMMOFINANZ | 143 | 4.150,0 | 100,0 | 41,5 |
1 In dieser Berechnung sind nur jene Objekte enthalten, die in beiden Perioden vollständig im Besitz der IMMOFINANZ waren; sie ist also um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe bereinigt.
Bestandsimmobilien like-for-like nach Assetklassen
| Bestandsimmobilien like-for-like1 |
Anzahl der Immobilien |
Buchwert in MEUR |
Buchwert in % |
Bewertungseffekte Q1–2 2021 in MEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Büro | 43 | 2.519,7 | 60,7 | 25,2 | |
| davon myhive | 24 | 1.454,4 | 35,0 | 10,8 | |
| Einzelhandel | 99 | 1.622,9 | 39,1 | 16,3 | |
| davon VIVO!/Shopping Center | 10 | 657,2 | 15,8 | -1,4 | |
| davon STOP SHOP/Retail Park | 88 | 961,2 | 23,2 | 17,7 | |
| Sonstige | 1 | 7,4 | 0,2 | 0,0 | |
| IMMOFINANZ | 143 | 4.150,0 | 100,0 | 41,5 |
1 In dieser Berechnung sind nur jene Objekte enthalten, die in beiden Perioden vollständig im Besitz der IMMOFINANZ waren; sie ist also um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe bereinigt.
myhive am Wienerberg Wien | AT | ca. 150.000 m2 vermietbare Fläche

Finanzierung
Die gesamten Finanzverbindlichkeiten∗ der IMMOFINANZ beliefen sich zum 30. Juni 2021 auf EUR 3,1 Mrd. (31. Dezember 2020: EUR 3,2 Mrd.). Die liquiden Mittel (inklusive zur Veräußerung gehaltener liquider Mittel) betrugen EUR 966,9 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 1.051,4 Mio.), die Nettoverschuldung des Konzerns, also die Verschuldung nach Abzug der liquiden Mittel, lag somit bei EUR 2,2 Mrd. (31. Dezember 2020: EUR 2,1 Mrd.).
Die im März 2020 abgeschlossene, unbesicherte und wiederholt ausnutzbare Konzernkreditlinie über EUR 100,0 Mio. ist zum Berichtsstichtag nicht ausgenutzt und steht damit vollumfänglich zur Verfügung. Die Kreditlinie wurde im Berichtszeitraum vorzeitig bis zum 30. Juni 2023 verlängert, kann optional beansprucht werden und sichert dem Konzern weitere finanzielle Flexibilität.
Robuste Bilanzstruktur
Die IMMOFINANZ verfügt über eine robuste Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 47,4% (31. Dezember 2020: 45,1%) sowie einem Netto-Loan-to-Value (Netto-LTV) von 38,1% (31. Dezember 2020: 37,8%).

- Apr. 16 31. Dez. 16 31. Dez. 17 31. Dez. 18 31. Dez. 19 31. Dez. 20 30. Juni 21
Entwicklung des Netto-LTV Berechnung Netto-LTV per 30. Juni 2021
Werte in TEUR
| Netto-LTV in % | 38,1 |
|---|---|
| Buchwerte der Immobilien3 & EPRA NAV der S IMMO4 |
5.689.830,2 |
| Netto-Buchwerte der Finanzierungen | 2.170.221,7 |
| - Liquide Mittel2 | 966.943,6 |
| Buchwerte der Finanzierungen1 | 3.137.165,4 |
1 Inklusive IFRS-5-Werte, exklusive IFRS-16-Werte
2 Liquide Mittel inklusive liquider Mittel aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 3 Exklusive Right of Use, Werte gemäß IFRS 16
4 19,5 Mio. Stück Aktien der S IMMO zum EPRA NAV von EUR 27,51 pro Aktie per 30. Juni 2021
Die durchschnittlichen Gesamtfinanzierungskosten der IMMOFINANZ beliefen sich per 30. Juni 2021 inklusive der Derivate auf 1,91% p. a. (31. Dezember 2020: 1,99% p. a.). Die Hedging-Quote lag stabil bei 88,6% (31. Dezember 2020: 88,6%).
Fälligkeitsprofil
Die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit der Finanzverbindlichkeiten lag stabil bei 4,25 Jahren (31. Dezember 2020: 4,25 Jahre). Die nachstehende Grafik zeigt das Fälligkeitsprofil der IMMOFINANZ per 30. Juni, geordnet nach Jahren. Die für das Geschäftsjahr 2021 ausgewiesenen auslaufenden Finanzierungen beliefen sich zum 30. Juni 2021 auf lediglich EUR 14,2 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 14,2 Mio.).


1 Wandelanleihe 2017–2024 per 30. Juni 2021 nicht im Geld. Die Wandelanleihe hat eine Put-Option der Anleiheninhaber am 24. Jänner 2022.
Unbelastetes Immobilienvermögen
Neben dem fremdfinanzierten und durch marktübliche Sicherheiten (z. B. Hypotheken, Verpfändung von Geschäftsanteilen) belasteten Immobilienvermögen waren zum 30. Juni 2021 EUR 1.486,4 Mio. bzw. 28,8% (31. Dezember 2020: EUR 1.482,8 Mio. bzw. 28,9%) des Immobilienvermögens nicht fremdfinanziert und daher unbelastet. Inklusive der Aktien der S IMMO (bewertet zum EPRA NAV), die ebenfalls unbelastet sind, erhöhte sich dieser Wert auf EUR 2.022,8 Mio. bzw. 35,6%.
Aufteilung unbelastete Immobilien nach Assetklassen
Unbelastetes Immobilienvermögen gesamt: MEUR 1.486,4

Zusammensetzung der Finanzverbindlichkeiten
Die ausschließlich in Euro denominierten Finanzverbindlichkeiten der IMMOFINANZ beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Anleihen. Zum 30. Juni 2021 setzten sich diese Verbindlichkeiten wie folgt zusammen:
| Gewichteter Durchschnittszinssatz der Finanzverbindlichkeiten | Bilanzielle Restschuld in TEUR per 30.06.2021 |
Gesamtdurchschnittszinssatz inkl. Kosten für Derivate in %1 |
|---|---|---|
| Wandelanleihen2 | 291.699,0 | 1,50 |
| Unternehmensanleihen | 979.822,7 | 2,56 |
| Bankverbindlichkeiten3 | 1.865.643,7 | 1,64 |
| IMMOFINANZ | 3.137.165,4 | 1,91 |
1 Auf Basis nomineller Restschuld exklusive Pflichtwandelanleihe
2 Wandelanleihe 2017–2024 (Kuponreduktion auf 1,5% nach Erhalt des Investment-Grade-Ratings) sowie die Summe der zukünftigen Kuponzahlungen der Pflichtwandelanleihe 2020–2023, die als Fremdkapital kategorisiert sind
3 Inklusive IFRS 5
In Summe belief sich die Restschuld aus den Finanzverbindlichkeiten der IMMOFINANZ per 30. Juni 2021 auf EUR 3.137,2 Mio.
Derivate
Um sich gegen Zinserhöhungen abzusichern, setzt die IMMOFINANZ Derivate ein. Zum Stichtag 30. Juni 2021 betrug das Volumen der durch Zinsderivate abgesicherten Finanzverbindlichkeiten EUR 1.429,8 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 1.459,6 Mio.). In Summe waren damit unverändert 88,6% der Finanzverbindlichkeiten gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert (31. Dezember 2020: 88,6%); 45,4% via Zinsderivate, weitere 43,2% waren Finanzverbindlichkeiten mit fixer Verzinsung.
| Zinsderivat1 | Variables Element | Marktwert inkl. Zinsen & CVA/DVA per 30.06.2021 in TEUR |
Referenzbeträge in TEUR |
Durchschnittlich abgesicherter Basiszinssatz in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsswap | 3-M-EURIBOR | -14.545,7 | 1.429.754,0 | 0,05 |
| IMMOFINANZ AG | -14.454,7 | 1.429.754,0 |
1 Inklusive IFRS 5 (Zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte siehe Kapitel 4.5 im Konzernzwischenabschluss)
Finanzverbindlichkeiten – Verzinsung per 30. Juni 2021

Anleihen
Das ausstehende Nominale aus Anleihen belief sich per 30. Juni 2021 auf EUR 1.397,3 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 1.397,3 Mio.). Dabei handelt es sich um die im Jänner 2017 emittierte Wandelanleihe mit Laufzeit bis 2024 und einer Put-Option der Anleiheninhaber zum Nominale im Jahr 2022 (Wandlungspreis aktuell: EUR 21,3772), die im Juli 2020 emittierte nachrangige Pflichtwandelanleihe mit einer Laufzeit bis 2023 (Wandlungspreis aktuell: EUR 17,1472) sowie zwei Benchmark-Unternehmensanleihen, die im Jänner 2019 und im Oktober 2020 emittiert wurden.
| ISIN | Fälligkeit | Kupon in % | Nominale per 31.12.2020 in TEUR |
Rückkäufe/ Tilgungen/ Wandlungen/ Neuemissionen 2021 in TEUR |
Nominale per 30.06.2021 in TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Unternehmensanleihe XS1935128956 | 27.01.2023 | 2,63 | 482.800 | 0 | 482.800 | |
| Unternehmensanleihe XS2243564478 | 15.10.2027 | 2,50 | 500.000 | 0 | 500.000 | |
| Wandelanleihe | XS1551932046 | 24.01.20241 | 1,502 | 294.500 | 0 | 294.500 |
| IMMOFINANZ | 2,32 | 1.277.300 | 0 | 1.277.300 | ||
| Pflichtwandelanleihe3 | AT0000A2HPN2 | 23.07.2023 | 4,00 | 120.000 | 0 | 120.000 |
| IMMOFINANZ | n. a. | 1.397.300 | 0 | 1.397.300 | ||
1 Laufzeitende 2024; Put-Option der Anleiheinhaber per 24. Jänner 2022
2 Der Erhalt des Investment-Grade-Ratings führte mit Wirkung vom 24. Jänner 2019 zu einer Kuponreduktion um 50 Basispunkte auf 1,50%. 3 Die Pflichtwandelanleihe stellt ein zusammengesetztes Finanzinstrument dar, das bei Zugang in eine Eigen- und eine Fremdkapitalkomponente aufzuteilen ist.
Als finanzielle Verbindlichkeit ist dabei die Verpflichtung zu laufenden Zinszahlungen zu berücksichtigen. Die Verpflichtung zur Wandlung stellt hingegen eine Eigenkapitalkomponente dar.
Im 1. Quartal 2019 erhielt die IMMOFINANZ AG das langfristige Emittenten-Rating BBB- mit stabilem Ausblick von S&P Global Ratings. Im Zuge des jährlichen Review-Prozesses bestätigte S&P Global Ratings im Februar 2021 Rating und Ausblick. Nachdem die IMMOFINANZ im März 2021 die Absicht zur Abgabe eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an die Aktionäre der S IMMO AG bekannt gegeben hatte, revidierte S&P den Ausblick von stabil auf negativ. Im Juni 2021 wurde in der Hauptversammlung der S IMMO die erforderliche Mehrheit für die Aufhebung des Höchststimmrechts nicht erreicht. Damit war eine wesentliche Bedingung des Übernahmeangebots der IMMOFINANZ an die Aktionäre der S IMMO nicht erfüllt. Die IMMOFINANZ hat in der Folge entschieden, dass das Übernahmeangebot nicht geändert wird, wodurch es entfiel. Daraufhin wurde von S&P der Ausblick für das Emittenten-Rating wieder auf stabil revidiert.
Im Zusammenhang mit der Emission der Unternehmensanleihe 2019–2023 und der Unternehmensanleihe 2020–2027 verpflichtete sich die IMMOFINANZ zur Einhaltung folgender marktüblicher Finanzkennzahlen, die auf Basis des konsolidierten Abschlusses gemäß IFRS ermittelt werden:
| Verpflichtung | Grenzwert in % | Wert per 30.06.2021 in % |
|---|---|---|
| Verschuldungsgrad (Net Debt to Value Ratio)1 | Max. 60,0 | 39,4 |
| Besicherter Verschuldungsgrad (Secured Net Debt to Value Ratio)1 | Max. 45,0 | 16,9 |
| Zinsdeckungsgrad (Interest Coverage Ratio) | Min. 150,0 | 418,4 |
1 Werte beziehen sich auf letztgültige Berechnung gemäß Anleihebedingungen zum oder vor dem Stichtag.
Geschäftsentwicklung
Obwohl die Märkte und die Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2021 nach wie vor von der Covid-19-Pandemie beeinflusst waren, konnte die IMMOFINANZ deutliche Verbesserungen im operativen Ergebnis sowie des FFO 1 erzielen. Das Konzernergebnis drehte darüber hinaus stark ins Plus und lag per 30. Juni 2021 mit EUR 228,6 Mio. über dem Niveau des vergleichbaren Vorkrisen-Halbjahres 2019.
Gewinn- und Verlustrechnung
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Mieterlöse | 144.988 | 146.221 |
| Ergebnis aus Asset Management | 106.807 | 102.781 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | -3.677 | -738 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | 21.974 | -16.723 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.192 | 941 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -22.967 | -26.533 |
| Operatives Ergebnis | 103.329 | 59.728 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte | 52.542 | -143.367 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 155.871 | -83.639 |
| Finanzergebnis | 91.566 | -42.380 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 247.437 | -126.019 |
| Konzernergebnis | 228.624 | -120.364 |
Bei stabilen Mieterlösen von EUR 145,0 Mio. (Q1–2 2020: EUR 146,2 Mio.) verbesserte sich das Ergebnis aus Asset Management um 3,9% auf EUR 106,8 Mio. (Q1–2 2020: EUR 102,8 Mio.). Dieser Anstieg ist vor allem auf Einsparungen bei den Immobilienaufwendungen zurückzuführen, die um 18,8% auf EUR -31,6 Mio. (Q1–2 2020: EUR -38,9 Mio.) sanken. Damit liegen sie pandemiebedingt zwar noch über dem Vorkrisenniveau, die darin enthaltenen Mietforderungsabschreibungen, mit denen die IMMOFINANZ ihre Mieter in den Schließungsperioden unterstützte, konnten im Vergleich zum Vorjahr allerdings bereits deutlich reduziert werden und beliefen sich auf EUR -9,4 Mio. (Q1–2 2020: EUR -18,2 Mio.).
Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen beläuft sich auf EUR -3,7 Mio. (Q1–2 2020: EUR -0,7 Mio.). Darin ist ein negativer, unbarer Effekt aus der Endkonsolidierung in Höhe von EUR -8,3 Mio. aus der Reklassifizierung von Differenzen aus der Währungsumrechnung enthalten. Dieser negative Effekt in der Gewinn- und Verlustrechnung wird in der Gesamtergebnisrechnung neutralisiert und hat daher keine Auswirkung auf das Eigenkapital der Gesellschaft. Im 1. Halbjahr wurden Immobilienverkäufe mit einem Volumen von EUR 148,6 Mio. getätigt, wobei es sich vor allem um ältere Büroobjekte in Warschau und Budapest handelte.
Das Ergebnis aus der Immobilienentwicklung drehte auf EUR 22,0 Mio. deutlich ins Plus (Q1–2 2020: EUR -16,7 Mio.), was im Wesentlichen auf positive Bewertungseffekte beim Büroprojekt in Düsseldorf zurückzuführen ist.
Operatives Ergebnis
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbesserten sich vor allem durch den Wegfall von Einmaleffekten aus dem Vorjahr um 13,4% auf EUR -23,0 Mio. (Q1–2 2020: EUR -26,5 Mio.). Das operative Ergebnis konnte somit kräftig um 73,0% auf EUR 103,3 Mio. gesteigert werden (Q1–2 2020: EUR 59,7 Mio.).
Bewertungsergebnis und Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit
Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien beläuft sich auf EUR 52,5 Mio., nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres krisenbedingte Abwertungen als Folge der Covid-19-Pandemie vorgenommen worden waren (Q1–2 2020: EUR -143,4 Mio.). Die Wertsteigerungen entfallen großteils auf Büroobjekte in Österreich und Deutschland und reflektieren das anhaltend dynamische Marktumfeld.
Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) verbesserte sich folglich signifikant auf EUR 155,9 Mio. (Q1–2 2020: EUR -83,6 Mio.).
Finanzergebnis und Steuern
Der Finanzierungsaufwand beträgt EUR -42,2 Mio. (Q1–2 2020: EUR -37,7 Mio.) und spiegelt damit auch das im Jahresvergleich um rund 11,1% gestiegene Finanzierungsvolumen wider. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten inklusive Hedging betragen 1,91% p. a. (31. Dezember 2020: 1,99%). Das sonstige Finanzergebnis von EUR 8,5 Mio. (Q1–2 2020: EUR -12,4 Mio.) resultiert überwiegend aus der Bewertung von Zinsderivaten (Q1–2 2021: EUR 11,1 Mio.) aufgrund gestiegener langfristiger Zinssätze.
Die Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen drehten auf EUR 124,1 Mio. (Q1–2 2020: EUR 6,4 Mio.). Davon entfielen EUR 121,8 Mio. auf die S IMMO (EUR 85,3 Mio. Wertaufholung der Beteiligung aufgrund des gestiegenen Aktienkurses und EUR 36,5 Mio. Ergebnisanteil). Das Finanzergebnis liegt somit bei EUR 91,6 Mio. (Q1–2 2020: EUR -42,4 Mio.).
Konzernergebnis
Das Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich deutlich auf EUR 247,4 Mio. (Q1–2 2020: EUR -126,0 Mio.). Nach Ertragsteuern in Höhe von EUR -18,8 Mio. (Q1–2 2020: EUR 5,7 Mio.) liegt das Konzernergebnis bei EUR 228,6 Mio. (Q1–2 2020: EUR -120,4 Mio.). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie∗ (unverwässert) von EUR 1,85 bzw. verwässert von EUR 1,69 (Q1–2 2020: EUR -1,19).
Funds from Operations (FFO)
Der FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft (vor Steuern und inklusive Zinsabgrenzung für Anleihen) verbesserte sich um 7,7% auf EUR 64,4 Mio. (Q1–2 2020: EUR 59,8 Mio.). Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Ergebnisses aus Asset Management zurückzuführen. Der FFO 1 je Aktie beläuft sich auf EUR 0,52 nach EUR 0,59 im Vergleichszeitraum unter Berücksichtigung einer höheren Aktienanzahl (herangezogene Aktienanzahl siehe Tabelle unten).
∗ Anzahl der berücksichtigten Aktien für Q1–2 2021: 123.293.795 (unverwässert) sowie 137.196.458 (verwässert) Anzahl der berücksichtigten Aktien für Q1–2 2020: 100.876.743 (unverwässert und verwässert)
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT Geschäftsentwicklung
| Werte in TEUR | GuV Q1–2 2021 |
Anpassungen | FFO Q1–2 2021 |
FFO Q1–2 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Asset Management | 106.807 | 43 | 106.851 | 102.820 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | -3.677 | 3.677 | 0 | 0 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | 21.974 | -21.974 | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.192 | -345 | 848 | 753 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -22.967 | 4.105 | -18.863 | -19.473 |
| Operatives Ergebnis | 103.329 | -14.494 | 88.836 | 84.100 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Fir menwerte |
52.542 | -52.542 | 0 | 0 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 155.871 | -67.035 | 88.836 | 84.100 |
| Finanzierungsaufwand1 | -42.157 | |||
| Finanzierungsertrag | 1.114 | |||
| Wechselkursveränderungen | 37 | |||
| Sonstiges Finanzergebnis | 8.458 | |||
| Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen |
124.114 | |||
| Finanzergebnis | 91.566 | -115.960 | -24.394 | -24.269 |
| FFO 1 vor Steuern (exklusive S IMMO) | 247.437 | -182.996 | 64.442 | 59.831 |
| FFO 1 je Aktie vor Steuern (exklusive S IMMO) in EUR | 0,52 | 0,59 | ||
| Dividenden von S IMMO | 0 | 0 | ||
| FFO 1 vor Steuern | 64.442 | 59.831 | ||
| FFO 1 je Aktie vor Steuern in EUR | 0,52 | 0,59 | ||
| Anzahl der Aktien (laut EPS-Berechnung) für die Berechnung |
123.293.795 | 100.876.743 |
1 Im Finanzierungsaufwand Q1–2 2021 wurden die Zinsabgrenzungen für die Unternehmensanleihen 2019–2023 und 2020–2027 berücksichtigt; die Kuponzahlung für die Pflichtwandelanleihe 2020–2023 (Q1–2 2021: EUR 2,4 Mio.) ist nicht enthalten. Zudem erfolgte eine Bereinigung der Einmalkosten aus den Derivaten aufgrund vorzeitiger Tilgung bzw. Verkauf.
Bilanz
Die Kurzfassung der Bilanz stellt sich wie folgt dar:
| Werte in TEUR | 30.06.2021 | in % | 31.12.2020 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Immobilienvermögen | 4.774.781 | 4.680.351 | ||
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 382.184 | 358.640 | ||
| Immobilienvorräte | 619 | 74,7 | 619 | 76,2 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 72.483 | 168.382 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 60.862 | 0,9 | 63.765 | 0,9 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 500.956 | 7,2 | 367.932 | 5,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen |
238.023 | 3,4 | 144.639 | 2,1 |
| Liquide Mittel | 966.943 | 13,8 | 1.047.085 | 15,3 |
| Aktiva | 6.996.851 | 100,0 | 6.831.413 | 100,0 |
| Eigenkapital | 3.319.410 | 47,4 | 3.083.707 | 45,1 |
| Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen | 291.699 | 4,2 | 291.056 | 4,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.909.286 | 41,6 | 2.916.051 | 42,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten |
153.350 | 2,2 | 188.958 | 2,8 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 56.224 | 0,8 | 89.370 | 1,3 |
| Latente Steuerschulden | 266.882 | 3,8 | 262.271 | 3,8 |
| Passiva | 6.996.851 | 100,0 | 6.831.413 | 100,0 |
Die IMMOFINANZ verfügt über eine robuste Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 47,4% (31. Dezember 2020: 45,1%). Der Netto-Loan-to-Value beträgt 38,1%.
Auf das Immobilienportfolio entfallen in Summe EUR 5,2 Mrd. und somit 74,7% der Aktiva. Dieses ist auf die Bilanzposten "Immobilienvermögen", "In Bau befindliches Immobilienvermögen", "Immobilienvorräte" und "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" aufgeteilt. Im Bilanzposten "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" sind neben dem Immobilienvermögen auch noch sonstige Vermögenswerte enthalten, die bei einem Verkauf an den Erwerber übertragen werden.
Die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen belaufen sich auf EUR 501,0 Mio., davon entfallen EUR 497,5 Mio. auf die S IMMO AG. Bezogen auf die rund 19,5 Mio. von der IMMOFINANZ gehaltenen Aktien an der S IMMO ergibt sich ein Buchwert je Aktie von EUR 25,51 (31. Dezember 2020: EUR 18,65). Die S IMMO-Beteiligung wurde im 1. Halbjahr 2021 aufgrund der deutlichen Erholung des Aktienkurses um EUR 85,3 Mio. aufgewertet.
Die liquiden Mittel lagen bei EUR 966,9 Mio., wobei der Rückgang im Vergleich zum 31. Dezember 2020 u. a. auf die im Jänner erfolgte jährliche Kuponzahlung für die Unternehmensanleihe 2019–2023 sowie auf diverse STOP SHOP Ankäufe im Segment Adriatic und den Erwerb einer Büroimmobilie in Bukarest zurückzuführen ist.
EPRA-Finanzkennzahlen
EPRA-Nettovermögenswert
Die European Public Real Estate Association (EPRA) empfiehlt, beginnend mit dem Jahresabschluss 2020 eine überarbeitete Version der Net-Asset-Value-Kennzahlen (NAV-Kennzahlen) zu veröffentlichen, um aktuelle Markt- und Unternehmensentwicklungen besser zu reflektieren. Die beiden bekannten Kennzahlen Net Asset Value (NAV) und Triple Net Asset Value (NNNAV) werden dabei durch die drei neuen Kennzahlen Net Reinstatement Value (NRV), Net Tangible Assets (NTA) und Net Disposal Value (NDV) ersetzt.
Die Kennzahlen werden entsprechend der EPRA Best Practices Recommendations (EPRA BPR) berechnet, wobei ausgehend vom IFRS-Eigenkapital Anpassungen vorgenommen werden, um den Stakeholdern eine möglichst klare Information bezüglich des Marktwerts des Vermögens und der Schulden des Immobilienunternehmens unter verschiedenen Szenarien bereit zu stellen.
Um den Übergang möglichst anschaulich aufzuzeigen, berechnet die IMMOFINANZ sowohl für den 30. Juni 2021 als auch für den 31. Dezember 2020 als Vergleichsperiode eine Überleitung vom bisherigen EPRA NAV und EPRA NNNAV zu den drei neuen NAV-Kennzahlen gemäß den EPRA-BPR-Leitlinien vom Oktober 2019. Der NTA nach EPRA ist als die relevanteste Kennzahl für die Geschäftstätigkeit der IMMOFINANZ anzusehen und dient daher als neue primäre Kennzahl für den Nettovermögenswert.
Überleitung vom EPRA NAV zu den drei neuen EPRA-Kennzahlen
| Frühere Kennzahlen 30.06.2021 |
Neue Kennzahlen 30.06.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | NAV/NNNAV | NRV | NTA | NDV | |
| Eigenkapital exklusive nicht beherrschender Anteile | 3.351.159 | 3.351.159 | 3.351.159 | 3.351.159 | |
| Hybride Finanzinstrumente (Wandelanleihen) | 0 | -14.890 | -14.890 | -14.890 | |
| Verwässertes Eigenkapital exklusive nicht beherrschender Anteile nach Berücksichtigung von Wandelanleihen und Optionsausübungen |
3.351.159 | 3.336.269 | 3.336.269 | 3.336.269 | |
| Verwässertes Eigenkapital exklusive nicht beherrschender Anteile nach Berücksichtigung von Wandelanleihen und Optionsausübungen sowie stillen Reserven |
3.351.159 | 3.336.269 | 3.336.269 | 3.336.269 | |
| Beizulegender Zeitwert von derivativen Finanzinstrumenten | 14.476 | 14.476 | 14.476 | 0 | |
| Latente Steuern auf derivative Finanzinstrumente | -2.784 | -2.784 | -2.784 | 0 | |
| Latente Steuern auf Immobilienvermögen | 340.663 | 340.663 | 321.231 | 0 | |
| Firmenwerte infolge latenter Steuer | -24.069 | -24.069 | -24.069 | -24.069 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0 | -165 | 0 | |
| EPRA NAV (verwässert) | 3.679.443 | ||||
| Beizulegender Zeitwert von derivativen Finanzinstrumenten | -14.476 | 0 | 0 | 0 | |
| Latente Steuern auf derivative Finanzinstrumente | 2.784 | 0 | 0 | 0 | |
| Zeitwertbewertung der Finanzverbindlichkeiten | 5.398 | 0 | 0 | 20.288 | |
| Latente Steuern auf die Zeitwertbewertung von Finanzverbindlichkeiten | -1.350 | 0 | 0 | -5.072 | |
| Latente Steuern auf Immobilienvermögen | -9.350 | 0 | 0 | 0 | |
| Grunderwerbsteuer und sonstige Erwerberkosten | 0 | 192.632 | 54.065 | 0 | |
| EPRA NNNAV (verwässert) | 3.662.450 | 3.857.186 | 3.699.022 | 3.327.416 | |
| Anzahl der Aktien exklusive eigener Aktien in Stück | 123.293.795 | 123.293.795 | 123.293.795 | 123.293.795 | |
| EPRA NAV je Aktie in EUR | 29,84 | 31,28 | 30,00 | 26,99 | |
| EPRA NNNAV je Aktie in EUR | 29,71 |
| Kennzahlen 30.06.2021 |
Neue Kennzahlen 30.06.2021 | |||
|---|---|---|---|---|
| Frühere Kennzahlen 31.12.2020 |
Neue Kennzahlen 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | NAV/NNNAV | NRV | NTA | NDV | |
| Eigenkapital exklusive nicht beherrschender Anteile | 3.107.583 | 3.107.583 | 3.107.583 | 3.107.583 | |
| Hybride Finanzinstrumente (Wandelanleihen) | 0 | -21.654 | -21.654 | -21.654 | |
| Verwässertes Eigenkapital exklusive nicht beherrschender Anteile nach Berücksichtigung von Wandelanleihen und Optionsausübungen |
3.107.583 | 3.085.929 | 3.085.929 | 3.085.929 | |
| Verwässertes Eigenkapital exklusive nicht beherrschender Anteile nach Berücksichtigung von Wandelanleihen und Optionsausübungen sowie stillen Reserven |
3.107.583 | 3.085.929 | 3.085.929 | 3.085.929 | |
| Beizulegender Zeitwert von derivativen Finanzinstrumenten | 29.125 | 29.177 | 29.125 | 0 | |
| Latente Steuern auf derivative Finanzinstrumente | -5.745 | -5.755 | -5.745 | 0 | |
| Latente Steuern auf Immobilienvermögen | 318.982 | 321.471 | 304.332 | 0 | |
| Firmenwerte infolge latenter Steuer | -24.184 | -24.184 | -24.184 | -24.184 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0 | -276 | 0 | |
| EPRA NAV (verwässert) | 3.425.761 | ||||
| Beizulegender Zeitwert von derivativen Finanzinstrumenten | -29.125 | ||||
| Latente Steuern auf derivative Finanzinstrumente | 5.745 | ||||
| Zeitwertbewertung der Finanzverbindlichkeiten1 | -29.393 | 0 | 0 | -7.739 | |
| Latente Steuern auf die Zeitwertbewertung von Finanzverbindlichkeiten1 | 7.348 | 0 | 0 | 1.935 | |
| Latente Steuern auf Immobilienvermögen | -8.068 | ||||
| Grunderwerbsteuer und sonstige Erwerberkosten | 0 | 183.972 | 41.081 | 0 | |
| EPRA NNNAV (verwässert) | 3.372.268 | 3.590.610 | 3.430.262 | 3.055.940 | |
| Anzahl der Aktien exklusive eigener Aktien in Stück | 123.293.795 | 123.293.795 | 123.293.795 | 123.293.795 | |
| EPRA NAV je Aktie in EUR | 27,79 | 29,12 | 27,82 | 24,79 | |
| EPRA NNNAV je Aktie in EUR | 27,35 |
| 31.12.2020 | Neue Kennzahlen 31.12.2020 | |||
|---|---|---|---|---|
1 Die Vergleichszahl wurde angepasst.
Bei der Berechnung der EPRA-NAV-Kennzahlen wurden keine potenziellen Aktien berücksichtigt, die aus der Wandlung der Wandelanleihe 2017–2024 resultieren würden, da die Wandelanleihe per 30. Juni 2021 nicht "im Geld" war. Der Verwässerungseffekt der hybriden Finanzinstrumente (Wandelanleihen) ergab sich durch die Eigenkapitalkorrektur in Bezug auf die Wandelanleihe 2017–2024. Der Eigenkapitalanteil reduziert sich dabei über die Laufzeit anhand des Effektivzinssatzes auf null. Die im Juli 2020 emittierte Pflichtwandelanleihe 2020–2023 ist verpflichtend in Aktien der Gesellschaft zu wandeln und gemäß IFRS als Eigenkapitalinstrument eingestuft. Damit ist die Pflichtwandelanleihe 2020–2023 vollständig im Eigenkapital und in der Aktienanzahl enthalten.
Der EPRA NTA je Aktie erhöhte sich per 30. Juni 2021 um 7,8% auf EUR 30,00 nach EUR 27,82 per Ende 2020. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung des Konzernergebnisses und die positive Neubewertung zurückzuführen (siehe Überleitung unten).
Der Buchwert je Aktie lag bei EUR 27,18 (31. Dezember 2020: EUR 25,20).

EPRA NTA Bridge
1 Aktienanzahl 31. Dezember 2020 bzw. 30. Juni 2021 in Tausend: 123.294 (unverwässert)
EPRA-Ergebnis je Aktie
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien in 1.000 Stück | 123.294 | 100.877 |
| Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen exklusive nicht beherrschender Anteile |
228.660 | -119.938 |
| Neubewertung von Immobilienvermögen und in Bau befindlichem Immobilienvermögen | -75.763 | 160.168 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 3.676 | 738 |
| Firmenwertabschreibungen, negative Unterschiedsbeträge und Ergebniseffekte aus Kaufpreisanpassungen |
-117 | 0 |
| Zeitwertbewertung von Finanzinstrumenten | -10.266 | 13.209 |
| Steuern in Bezug auf EPRA-Anpassungen | 16.700 | -31.467 |
| EPRA-Anpassungen in Bezug auf Gemeinschaftsunternehmen und nicht beherrschende Anteile | -1.009 | -305 |
| EPRA-Ergebnis | 161.881 | 22.405 |
| EPRA-Ergebnis je Aktie in EUR | 1,31 | 0,22 |
| Unternehmensspezifische Anpassungen | ||
| Einmaleffekte in sonstigen betrieblichen Aufwendungen | 3.640 | 4.873 |
| Bewertung S IMMO | -85.274 | 0 |
| Fremdwährungsgewinne und -verluste | -37 | -253 |
| Latente Steuern in Bezug auf unternehmensspezifische Anpassungen | 20.636 | -1.037 |
| EPRA-Ergebnis nach unternehmensspezifischen Anpassungen | 100.845 | 25.988 |
| EPRA-Ergebnis je Aktie nach unternehmensspezifischen Anpassungen in EUR | 0,82 | 0,26 |
Das EPRA-Ergebnis je Aktie belief sich im 1. Halbjahr 2021 auf EUR 1,31 und nach unternehmensspezifischer Bereinigung auf EUR 0,82 je Aktie. Diese Verbesserung ist im Wesentlichen eine Folge des höheren operativen Ergebnisses, nachdem dieses im Vergleichszeitraum des Vorjahres von Einmaleffekten belastet war.
EPRA-Nettoanfangsrendite
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| Immobilienvermögen | 4.725.658 | 4.721.453 |
| Immobilienvermögen – anteilig in Gemeinschaftsunternehmen | 1.268 | 1.268 |
| Abzüglich unbebaute Grundstücke | -159.848 | -197.055 |
| Abzüglich unbebaute Grundstücke – anteilig in Gemeinschaftsunternehmen | -1.268 | -1.268 |
| Gesamtimmobilienvermögen | 4.565.810 | 4.524.398 |
| Aufschlag für geschätzte, vom Käufer zu tragende Nebenkosten | 169.392 | 167.855 |
| Gesamtportfoliowert an Bestandsimmobilien | 4.735.201 | 4.692.253 |
| Mieterlöse – zahlungswirksam, auf das Geschäftsjahr hochgerechnet | 290.909 | 290.553 |
| Nicht verrechenbare Immobilienaufwendungen | -24.557 | -26.417 |
| Nettomieterlöse – auf das Geschäftsjahr hochgerechnet | 266.352 | 264.136 |
| Fiktives Mietende von mietfreien Zeiten oder anderen Mietanreizen | 20.109 | 16.119 |
| "Topped-up"-Nettojahresmiete | 286.461 | 280.254 |
| EPRA Net Initial Yield in % | 5,6 | 5,6 |
| EPRA "Topped-up" Net Initial Yield in % | 6,0 | 6,0 |
Die EPRA NIY blieb im 1. Halbjahr 2021 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 stabil bei 5,6% und die "Topped-up" NIY bei 6,0%.
EPRA-Leerstandsquote
EPRA-Leerstandsquote nach Kernmärkten
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bestandsimmobilien | Vermietbare Fläche in m2 |
Marktmiete Leerstand in MEUR |
Marktmiete gesamt in MEUR |
EPRA-Leer standsquote in % |
EPRA-Leer standsquote in % |
| Österreich | 237.692 | 0,2 | 3,2 | 5,2 | 4,4 |
| Deutschland | 94.059 | 0,3 | 1,8 | 16,8 | 0,9 |
| Polen | 418.320 | 0,2 | 5,8 | 4,0 | 3,8 |
| Tschechien | 233.407 | 0,1 | 2,9 | 4,2 | 3,9 |
| Ungarn | 225.354 | 0,1 | 2,6 | 3,7 | 2,5 |
| Rumänien | 334.099 | 0,4 | 4,7 | 9,5 | 5,6 |
| Slowakei | 188.042 | 0,2 | 2,2 | 8,2 | 7,9 |
| Adriatic1 | 254.223 | 0,0 | 2,5 | 1,0 | 2,0 |
| IMMOFINANZ | 1.985.196 | 1,6 | 25,6 | 6,1 | 4,0 |
1 In nach Buchwerten absteigender Reihenfolge: Serbien, Slowenien und Kroatien
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bestandsimmobilien | Vermietbare Fläche in m2 |
Marktmiete Leerstand in MEUR |
Marktmiete gesamt in MEUR |
EPRA-Leer standsquote in % |
EPRA-Leer standsquote in % |
| Büro | 937.919 | 1,3 | 14,0 | 9,0 | 5,5 |
| davon myhive | 606.522 | 1,0 | 9,4 | 10,3 | 6,6 |
| Einzelhandel | 1.047.277 | 0,3 | 11,6 | 2,6 | 2,1 |
| davon VIVO!/Shopping Center | 314.180 | 0,2 | 4,7 | 3,8 | 3,0 |
| davon STOP SHOP/Retail Park | 722.796 | 0,1 | 6,8 | 1,7 | 1,4 |
| IMMOFINANZ | 1.985.196 | 1,6 | 25,6 | 6,1 | 4,0 |
EPRA-Leerstandsquote nach Nutzungsart und Marken
Die EPRA-Leerstandsquote lag per 30. Juni 2021 bei 6,1% (31. Dezember 2020: 4,0%) und erhöhte sich im Bürobereich auf 9,0%. Der Anstieg der Leerstandsquote im Vergleich zum Jahresende 2020 ist vor allem auf die Vereinbarung mit einem von der Corona-Pandemie stark betroffenen Großmieter in Deutschland für eine Flächenreduktion seit Beginn 2021 zurückzuführen. Die freigewordenen Flächen werden nun als flexible myhive-Lösungen vermarktet. Das Retail-Portfolio war mit 2,6% nahezu voll vermietet, wobei die STOP SHOP Retail Parks mit 1,7% per 30. Juni 2021 den geringsten Leerstand aufwiesen.
EPRA-Kostenquote
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | -31.582 | -38.890 |
| Nettobetriebskostenaufwendungen exklusive Nebenkosten, die über die Mieten umgelegt, aber nicht separat abgerechnet werden |
-1.110 | -528 |
| EPRA-Kosten (inklusive direkter Leerstandskosten) | -32.692 | -39.418 |
| Leerstandsaufwand | -3.748 | -3.454 |
| EPRA-Kosten (exklusive direkter Leerstandskosten) | -28.944 | -35.965 |
| Bruttomieterlöse inklusive Servicegebühr und Nebenkostenbestandteile | 144.988 | 145.520 |
| Abzüglich Servicegebühr und Nebenkostenbestandteile der Bruttomieteinnahmen | -5.988 | -6.139 |
| Bruttomieterlöse | 138.999 | 139.381 |
| EPRA-Kostenquote (inklusive direkter Leerstandskosten) in % | 23,5 | 28,3 |
| EPRA-Kostenquote (exklusive direkter Leerstandskosten) in % | 20,8 | 25,8 |
Die EPRA-Kostenquote inklusive direkter Leerstandskosten verbesserte sich auf 23,5% (Q1–2 2020: 28,3%), exklusive direkter Leerstandskosten auf 20,8% nach 25,8% im Vorjahrszeitraum. Dieser Rückgang ist vor allem auf die gesunkenen Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen zurückzuführen. Die darin enthaltenen Mietforderungsabschreibungen aus dem Asset Management, mit denen die IMMOFINANZ ihre Mieter in den Schließungsperioden unterstützte, konnten im Vergleich zum Vorjahr bereits deutlich reduziert werden und beliefen sich auf EUR -9,4 Mio. (Q1–2 2020: EUR -18,2 Mio.).
EPRA-Investitionsausgaben
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Akquisitionen | 38.152 | 0 |
| Projektentwicklungen | 50.037 | 48.223 |
| Immobilienvermögen | 16.383 | 8.799 |
| davon Zuwachs an vermietbarer Fläche1 | 0 | 0 |
| davon kein Zuwachs an vermietbarer Fläche1 | 15.898 | 7.672 |
| davon Mieteranreize1 | 485 | 1.126 |
| EPRA-Investitionsausgaben | 104.572 | 57.022 |
1 Die Vergleichszahl wurde angepasst.
Die Investitionsausgaben von EUR 104,6 Mio. betrafen im 1. Halbjahr 2021 durchwegs Immobilien im Alleineigentum der IMMOFINANZ (Q1–2 2020: EUR 57,0 Mio.) und waren vor allem geprägt durch die Projektentwicklung des Bürohochhauses myhive Medienhafen Alto in Düsseldorf, die Modernisierung bestehender Büroimmobilien in Rumänien und Wien sowie den Erwerb des Bucharest Financial Plaza im 1. Quartal 2021.
Darüber hinaus wurde der Ankauf von vier serbischen Retail Parks abgeschlossen, deren Erwerb noch im Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht wurde. Das Immobilienpaket in Serbien umfasst Standorte in den Städten Leskovac, Šabac, Sombor und Zaječar. Des Weiteren wurde der Ankauf eines Grundstücks in Kroatien abgeschlossen.
Die Investitionen in das Immobilienvermögen in Höhe von EUR 16,4 Mio. betrafen im Wesentlichen die Bürogebäude myhive Medienhafen Largo (Düsseldorf, vormals trivago Campus), myhive Ungargasse (Wien) und myhive Warsaw Spire (Warschau). Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Verbesserungen bestehender Mietflächen sowie Mieteranreize. Investitionen für zusätzliche Mietflächen sind von untergeordneter Bedeutung und werden gemäß EPRA-Vorgaben ebenso in der Position "davon kein Zuwachs an vermietbarer Fläche" gezeigt.
Risikobericht
Die IMMOFINANZ ist als international tätiger Immobilieninvestor, Bestandshalter und Projektentwickler in ihrer Geschäftstätigkeit unterschiedlichen allgemeinen sowie branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Mit einem integrierten Risikomanagement verfügt der Konzern über eine solide Grundlage, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und mögliche Folgen daraus einzuschätzen.
Auf Basis der bereits im Einsatz befindlichen Sicherungs- und Steuerungsinstrumente sind zurzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. In gesamthafter Beurteilung war die Risikosituation für das 1. Halbjahr 2021 aufgrund der andauernden Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen als erhöht einzustufen.
Risiken im 1. Halbjahr 2021
Wesentliche Markt- und immobilienspezifische Risiken
Das 1. Halbjahr 2021 war nach wie vor von Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie geprägt: Neben teilweise geschlossenen Einzelhandelsflächen war auch der Arbeitsalltag in Büros durch Homeoffice Regelungen stark beeinflusst. Dank gesteigerter Impfraten folgten im 2. Quartal die ersten Öffnungsschritte und damit einhergehend auch eine wirtschaftliche Erholung. Während im 1. Quartal im Euroraum noch ein Rückgang des BIP von 0,3% verzeichnet wurde, ergab sich im 2. Quartal bereits ein Wirtschaftswachstum von 2,0%. Dieses basiert auf einer signifikanten Erholung der Weltwirtschaft und erlaubt daher einen deutlich positiveren Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten. Das trifft auch auf die Kernländer der IMMOFINANZ zu. Dennoch bleibt eine neuerliche Zunahme der Covid-19-Infektionen ein großer Unsicherheitsfaktor, ebenso wie ein Fortbestehen der derzeitigen Verwerfungen bei internationalen Lieferketten.
Die Covid-19-Pandemie hatte auf den Immobilienbereich je nach Assetklasse unterschiedliche Auswirkungen. Im Einzelhandel konnte nach der Wiedereröffnung in den VIVO! Einkaufszentren eine deutliche Verbesserung der Umsätze verzeichnet werden. Die Standorte der Marke STOP SHOP erwiesen sich als krisenresistent und profitierten von ihrem direkten Zugang zu den einzelnen Geschäften vom Parkplatz aus und der Fokussierung auf Güter des täglichen Bedarfs. Dank des Impffortschritts ist von einer weiteren Normalisierung im Einzelhandel auszugehen. Der Büromarkt reagiert zeitversetzt auf Krisen, so lässt sich auf den Büromärkten derzeit ein Nachfragerückgang feststellen. Die IMMOFINANZ profitiert hier von ihrem hohen Vermietungsgrad, langfristigen Vermietungen und dem flexiblen Flächenangebot unter der Marke myhive. Mit Normalisierung der wirtschaftlichen Aktivität ist mittelfristig wieder eine Zunahme der Flächennachfrage zu erwarten.
Die von der IMMOFINANZ derzeit aktiv verfolgten Projektentwicklungen (in Bau befindliches Immobilienvermögen) haben einen Buchwert von EUR 344,1 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 300,8 Mio.). Die offenen Baukosten für diese Projektentwicklungen betrugen zum 30. Juni 2021 EUR 150,1 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 62,2 Mio.). Pipelineprojekte wiesen zum 30. Juni 2021 einen Buchwert von EUR 147,8 Mio. auf (31. Dezember 2020: EUR 191,8 Mio.).
Wesentliche Unternehmens- und sonstige Risiken
Die IMMOFINANZ ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit auch sonstigen Risiken ausgesetzt. Rechtliche und steuerliche Risiken, Organisationsrisiken und Risiken im Zusammenhang mit Environmental und Social Governance blieben im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 im Wesentlichen unverändert.
Bedeutende Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums werden im Konzernzwischenabschluss im Kapitel 8 erläutert.
Wien, am 30. August 2021
Der Vorstand
Mag. Stefan Schönauer CFO
Mag. Dietmar Reindl COO
Konzernzwischenabschluss
| Konzernbilanz 42 |
|---|
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 43 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung 44 |
| Konzern-Geldflussrechnung 45 |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 46 |
| Konzernanhang 48 |
| 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 48 |
| 2. Konsolidierungskreis 49 |
| 3. Informationen zu den Geschäftssegmenten 50 |
| 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz 56 |
| 5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 61 |
| 6. Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten 65 |
| 7. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen 68 |
| 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 68 |
| Erklärung des Vorstands 69 |
Konzernbilanz
| Werte in TEUR | Anhang | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|---|
| Immobilienvermögen | 4.1 | 4.774.781 | 4.680.351 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 4.2 | 382.184 | 358.640 |
| Sonstige Sachanlagen | 5.645 | 5.313 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 24.235 | 24.460 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 4.3 | 500.956 | 367.932 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 4.4 | 42.079 | 56.917 |
| Steuererstattungsansprüche | 554 | 514 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 12.842 | 12.524 | |
| Latente Steuererstattungsansprüche | 4.966 | 9.016 | |
| Langfristiges Vermögen | 5.748.242 | 5.515.667 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 4.4 | 195.944 | 87.722 |
| Steuererstattungsansprüche | 12.620 | 11.938 | |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 4.5 | 72.483 | 168.382 |
| Immobilienvorräte | 619 | 619 | |
| Liquide Mittel | 966.943 | 1.047.085 | |
| Kurzfristiges Vermögen | 1.248.609 | 1.315.746 | |
| Aktiva | 6.996.851 | 6.831.413 | |
| Grundkapital | 123.294 | 123.294 | |
| Kapitalrücklagen | 4.702.527 | 4.702.527 | |
| Eigene Aktien | -156.328 | -156.328 | |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -177.097 | -194.682 | |
| Erwirtschaftete Ergebnisse | -1.141.238 | -1.367.228 | |
| Anteil der Gesellschafter der IMMOFINANZ AG | 3.351.158 | 3.107.583 | |
| Nicht beherrschende Anteile | -31.748 | -23.876 | |
| Eigenkapital | 3.319.410 | 3.083.707 | |
| Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen | 282.507 | 281.806 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.7 | 2.737.795 | 2.818.552 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 4.8 | 36.933 | 59.032 |
| Steuerschulden | 2 | 2 | |
| Rückstellungen | 16.410 | 17.196 | |
| Latente Steuerschulden | 266.882 | 262.271 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 3.340.529 | 3.438.859 | |
| Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen | 9.192 | 9.250 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.7 | 171.491 | 97.499 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 4.8 | 116.417 | 129.926 |
| Steuerschulden | 8.251 | 7.482 | |
| Rückstellungen | 17.579 | 19.827 | |
| Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten | 4.5 | 13.982 | 44.863 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 336.912 | 308.847 | |
| Passiva | 6.996.851 | 6.831.413 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| Werte in TEUR | Anhang | Q2 2021 | Q1–2 2021 | Q2 2020 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|---|---|---|
| Mieterlöse | 5.1 | 70.205 | 144.988 | 71.831 | 146.221 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 20.398 | 42.360 | 18.810 | 41.348 | |
| Sonstige Umsatzerlöse | 22 | 500 | 599 | 2.119 | |
| Umsatzerlöse | 90.625 | 187.848 | 91.240 | 189.688 | |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | 5.2 | -14.486 | -31.582 | -26.474 | -38.892 |
| Betriebskostenaufwendungen | -24.227 | -49.459 | -21.451 | -48.015 | |
| Ergebnis aus Asset Management | 51.912 | 106.807 | 43.315 | 102.781 | |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 5.3 | -3.264 | -3.677 | 1.069 | -738 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | 5.4 | 20.882 | 21.974 | -15.976 | -16.723 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.5 | 282 | 1.192 | 578 | 941 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.6 | -12.853 | -22.967 | -12.720 | -26.533 |
| Operatives Ergebnis | 56.959 | 103.329 | 16.266 | 59.728 | |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
5.7 | 51.561 | 52.542 | -98.379 | -143.367 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 108.520 | 155.871 | -82.113 | -83.639 | |
| Finanzierungsaufwand | 5.8 | -22.133 | -42.157 | -18.170 | -37.711 |
| Finanzierungsertrag | 5.8 | 459 | 1.114 | 723 | 1.082 |
| Wechselkursveränderungen | 771 | 37 | 1.866 | 253 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | 5.8 | -465 | 8.458 | -7.091 | -12.401 |
| Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen |
33.247 | 124.114 | 10.559 | 6.397 | |
| Finanzergebnis | 5.8 | 11.879 | 91.566 | -12.113 | -42.380 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 120.399 | 247.437 | -94.226 | -126.019 | |
| Laufende Ertragsteuern | -2.653 | -5.750 | -1.221 | -4.711 | |
| Latente Ertragsteuern | -12.186 | -13.063 | 12.731 | 10.366 | |
| Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 105.560 | 228.624 | -82.716 | -120.364 | |
| Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Konzernergebnis | 105.560 | 228.624 | -82.716 | -120.364 | |
| davon Anteil der Gesellschafter der IMMOFINANZ AG | 105.597 | 228.660 | -82.565 | -119.938 | |
| davon Anteil der nicht beherrschenden Anteile | -37 | -36 | -151 | -426 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 0,86 | 1,85 | -0,82 | -1,19 | |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 0,78 | 1,69 | -0,82 | -1,19 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| Werte in TEUR | Anhang | Q2 2021 | Q1–2 2021 | Q2 2020 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 105.560 | 228.624 | -82.716 | -120.364 | |
| Sonstiges Ergebnis (reklassifizierbar) | |||||
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | 7.426 | 6.226 | -1.206 | -2.329 | |
| davon Änderungen im Geschäftsjahr | -909 | -2.109 | -1.206 | -2.858 | |
| davon Reklassifizierungen in den Gewinn oder Verlust | 2.2 | 8.335 | 8.335 | 0 | 529 |
| Sonstiges Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen |
4.3 | 42 | 843 | -326 | 126 |
| davon Änderungen im Geschäftsjahr | 103 | 1.133 | -313 | 64 | |
| davon Ertragsteuern | -61 | -290 | -13 | 62 | |
| Summe sonstiges Ergebnis (reklassifizierbar) | 6.822 | 7.069 | -1.662 | -2.203 | |
| Sonstiges Ergebnis (nicht reklassifizierbar) | |||||
| Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten |
-646 | -825 | -130 | -130 | |
| davon Änderungen im Geschäftsjahr | -863 | -1.100 | -173 | -173 | |
| davon Ertragsteuern | 217 | 275 | 43 | 43 | |
| Sonstiges Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen |
4.3 | 3.915 | 11.341 | -4.081 | -32.777 |
| davon Änderungen im Geschäftsjahr | 5.220 | 15.121 | -5.442 | -43.703 | |
| davon Ertragsteuern | -1.305 | -3.780 | 1.361 | 10.926 | |
| Summe sonstiges Ergebnis (nicht reklassifizierbar) | 3.915 | 10.516 | -4.081 | -32.907 | |
| Summe sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | 10.737 | 17.585 | -5.743 | -35.110 | |
| Gesamtkonzernergebnis | 116.297 | 246.209 | -88.459 | -155.474 | |
| davon Anteil der Gesellschafter der IMMOFINANZ AG | 116.334 | 246.245 | -87.862 | -154.052 | |
| davon Anteil der nicht beherrschenden Anteile | -37 | -36 | -597 | -1.422 |
Konzern-Geldflussrechnung
| Werte in TEUR | Anhang | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Steuern | 247.437 | -126.019 | |
| Neubewertungen von Immobilienvermögen | 5.7 | -78.123 | 159.239 |
| Firmenwertabschreibungen und nachträgliche Kaufpreisanpassungen | 117 | -45 | |
| Wertminderungen und -aufholungen von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten | 9.380 | 18.071 | |
| Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | -124.114 | -6.398 | |
| Fremdwährungsbewertung und Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten | -14.683 | 14.565 | |
| Zinsensaldo | 40.412 | 35.724 | |
| Ergebnis aus der Endkonsolidierung | 2.2 | 4.142 | 357 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge und Aufwendungen bzw. Umgliederungen | -2.017 | -917 | |
| Cashflow aus dem Ergebnis vor Steuern | 82.551 | 94.577 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | -2.982 | -2.840 | |
| Cashflow aus dem Ergebnis nach Steuern | 79.569 | 91.737 | |
| Veränderung von Immobilienvorräten | 44 | 1.291 | |
| Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Forderungen | -95.128 | -26.581 | |
| Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten | 4.498 | -2.537 | |
| Veränderungen von Rückstellungen | -2.250 | -8.991 | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -13.267 | 54.919 | |
| Erwerb von Immobilienvermögen und in Bau befindlichem Immobilienvermögen | -63.901 | -66.719 | |
| Unternehmenszusammenschlüsse und andere Erwerbe abzüglich liquider Mittel | -23.765 | 0 | |
| Erwerb/Veräußerung von kurzfristigen Vermögenswerten | -1.000 | 0 | |
| Erhaltene Gegenleistung aus der Veräußerung von Tochterunternehmen abzüglich liquider Mittel | 73.590 | 17.425 | |
| Erwerb von sonstigen langfristigen Vermögenswerten | -1.022 | -2.629 | |
| Veräußerung von Immobilienvermögen und in Bau befindlichem Immobilienvermögen | 42.126 | 12.861 | |
| Erhaltene Dividenden aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 4.3 | 3.439 | 3.129 |
| Erhaltene Zinsen und Dividenden aus Finanzinstrumenten | 100 | 982 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 29.567 | -34.951 | |
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten einschließlich Verminderung gesperrter liquider Mittel | 166.712 | 102.292 | |
| Rückführung von Finanzverbindlichkeiten einschließlich Erhöhung gesperrter liquider Mittel | -224.679 | -84.158 | |
| Derivate | -4.858 | -5.383 | |
| Gezahlte Zinsen | -26.937 | -30.747 | |
| Zahlungen aus der Pflichtwandelanleihe | -2.400 | 0 | |
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilseignern | -8.501 | 0 | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -100.663 | -17.996 | |
| Währungsdifferenzen | -112 | -4.867 | |
| Veränderung der liquiden Mittel | -84.475 | -2.895 | |
| Anfangsbestand an liquiden Mitteln (Konzernbilanzwert) | 1.047.085 | 341.161 | |
| Zuzüglich liquider Mittel in Veräußerungsgruppen | 4.333 | 3.980 | |
| Anfangsbestand an liquiden Mitteln | 1.051.418 | 345.141 | |
| Endbestand an liquiden Mitteln | 966.943 | 342.246 | |
| Abzüglich liquider Mittel in Veräußerungsgruppen | 4.5 | 0 | 2.752 |
| Endbestand an liquiden Mitteln (Konzernbilanzwert) | 966.943 | 339.494 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| Kapital | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Anhang | Grundkapital | rücklagen Eigene Aktien | ||
| Stand zum 31. Dezember 2020 | 123.294 | 4.702.527 | -156.328 | ||
| Sonstiges Ergebnis | |||||
| Konzernergebnis | |||||
| Gesamtkonzernergebnis | |||||
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilseignern | |||||
| Abgang nicht beherrschender Anteile | |||||
| Stand zum 30. Juni 2021 | 123.294 | 4.702.527 | -156.328 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2019 | 112.085 | 4.465.194 | -250.378 | ||
| Sonstiges Ergebnis | |||||
| Konzernergebnis | |||||
| Gesamtkonzernergebnis | |||||
| Stand zum 30. Juni 2020 | 112.085 | 4.465.194 | -250.378 | ||
| Erfolgsneutrale Bewertungsrück lage (vormals |
AFS-Rücklage) IAS-19-Rücklage | Rücklage Hedge Accounting |
Währungs umrechnungs rücklage |
Erwirtschaftete Ergebnisse |
Summe | Nicht beherrschende Anteile |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| -12.522 | -408 | -3.843 | -177.909 | -1.367.228 | 3.107.583 | -23.876 | 3.083.707 |
| 10.516 | 1.089 | 5.980 | 17.585 | 17.585 | |||
| 228.660 | 228.660 | -36 | 228.624 | ||||
| 10.516 | 1.089 | 5.980 | 228.660 | 246.245 | -36 | 246.209 | |
| -2.670 | -2.670 | -5.834 | -8.504 | ||||
| 0 | -2.002 | -2.002 | |||||
| -2.006 | -408 | -2.754 | -171.929 | -1.141.238 | 3.351.158 | -31.748 | 3.319.410 |
| 12.767 | -405 | -3.398 | -175.575 | -1.200.196 | 2.960.094 | -22.949 | 2.937.145 |
| -32.907 | -650 | -557 | -34.114 | -996 | -35.110 | ||
| -119.938 | -119.938 | -426 | -120.364 | ||||
| -32.907 | -650 | -557 | -119.938 | -154.052 | -1.422 | -155.474 | |
| -20.140 | -405 | -4.048 | -176.132 | -1.320.134 | 2.806.042 | -24.371 | 2.781.671 |
Kumuliertes übriges Eigenkapital
Konzernanhang
1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Konzernzwischenabschluss der IMMOFINANZ zum 30. Juni 2021 wurde für den Zeitraum vom 1. Jänner 2021 bis zum 30. Juni 2021 (1. Halbjahr 2021) in Übereinstimmung mit den für Zwischenberichte maßgeblichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
Der verkürzte Berichtsumfang des Konzernzwischenabschlusses der IMMOFINANZ steht im Einklang mit IAS 34. Hinsichtlich der angewendeten IFRS, der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie weiterer Informationen und Angaben wird auf den Konzernabschluss der IMMOFINANZ zum 31. Dezember 2020 verwiesen. Dieser bildet die Basis für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss der IMMOFINANZ.
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der IMMOFINANZ wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer, die Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH, unterzogen.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Tausend Euro (gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode) aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen Rundungsdifferenzen auftreten.
2. Konsolidierungskreis
2.1 Entwicklung Konsolidierungskreis
| Vollkonsolidierte Tochter |
Gemeinschafts unternehmen |
Assoziierte Unternehmen |
||
|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungskreis | unternehmen | at Equity | at Equity | Summe |
| Stand zum 31. Dezember 2020 | 194 | 2 | 7 | 203 |
| Erstmals einbezogene Unternehmen | ||||
| Andere Erwerbe | 6 | 0 | 0 | 6 |
| Gründungen | 3 | 0 | 0 | 3 |
| Nicht mehr einbezogene Unternehmen | ||||
| Verkäufe | -6 | 0 | 0 | -6 |
| Verschmelzungen | -2 | 0 | 0 | -2 |
| Liquidationen | -3 | 0 | 0 | -3 |
| Stand zum 30. Juni 2021 | 192 | 2 | 7 | 201 |
| davon ausländische Unternehmen | 133 | 2 | 0 | 135 |
| davon in Liquidation | 14 | 0 | 0 | 14 |
2.2 Veräußerung von Tochterunternehmen
In nachfolgender Tabelle werden die Auswirkungen auf die Bilanzposten sowie auf das Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammengefasst dargestellt:
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 |
|---|---|
| Immobilienvermögen (siehe 4.1) | 35.000 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 220 |
| Latente Steuererstattungsansprüche | 1.060 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 74.991 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 10.140 |
| Zur Veräußerung gehaltene liquide Mittel | 2.764 |
| Liquide Mittel | 2.160 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -77 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | -5.382 |
| Rückstellungen | -2 |
| Latente Steuerschulden | -3.703 |
| Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten | -40.849 |
| Veräußertes Nettovermögen | 76.322 |
| In liquiden Mitteln erhaltene Gegenleistung | 78.514 |
| Abzüglich veräußertes Nettovermögen | -76.322 |
| Abzüglich nicht beherrschende Anteile | 2.002 |
| Reklassifizierung von Differenzen aus der Währungsumrechnung in den Gewinn oder Verlust | -8.336 |
| Ergebnis aus der Endkonsolidierung | -4.142 |
| In liquiden Mitteln erhaltene Gegenleistung | 78.514 |
| Abzüglich veräußerter Bestand an liquiden Mitteln | -4.924 |
| Nettozuflüsse an liquiden Mitteln | 73.590 |
3. Informationen zu den Geschäftssegmenten
Im Folgenden sind die berichtspflichtigen Segmente der IMMOFINANZ dargestellt.
| Österreich | Deutschland | |||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Büro | 10.498 | 11.271 | 12.905 | 10.070 |
| Einzelhandel | 5.702 | 5.781 | 0 | 0 |
| Sonstige | 1.893 | 2.268 | 1.107 | 1.192 |
| Mieterlöse | 18.093 | 19.320 | 14.012 | 11.262 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 4.934 | 4.388 | 3.079 | 2.686 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 125 | 59 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse | 23.152 | 23.767 | 17.091 | 13.948 |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | -8.343 | -7.685 | -1.902 | -1.081 |
| Betriebskostenaufwendungen | -5.920 | -5.784 | -3.093 | -2.746 |
| Ergebnis aus Asset Management | 8.889 | 10.298 | 12.096 | 10.121 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 2.719 | -620 | -135 | -158 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | -548 | -6.198 | 27.495 | -7.146 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 58 | 120 | 126 | 23 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.080 | -206 | -1.225 | -1.195 |
| Operatives Ergebnis | 10.038 | 3.394 | 38.357 | 1.645 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
29.279 | -13.810 | 11.684 | -7.137 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 39.317 | -10.416 | 50.041 | -5.492 |
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
| Immobilienvermögen | 849.028 | 763.325 | 561.115 | 542.954 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 88.530 | 150.510 | 133.566 | 94.756 |
| Firmenwerte | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Immobilienvorräte | 0 | 0 | 559 | 559 |
| Segmentvermögen | 937.558 | 913.835 | 695.240 | 638.269 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |
| Segmentinvestitionen | 5.476 | 19.675 | 18.641 | 16.385 |
KONZERNZWISCHENABSCHLUSS Informationen zu den Geschäftssegmenten
| Polen | Tschechien | |||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Büro | 19.217 | 20.037 | 7.402 | 7.110 |
| Einzelhandel | 11.752 | 11.305 | 6.742 | 6.752 |
| Sonstige | 2.307 | 3.779 | 785 | 842 |
| Mieterlöse | 33.276 | 35.121 | 14.929 | 14.704 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 10.253 | 10.972 | 3.942 | 3.721 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 121 | 1.418 | 12 | 56 |
| Umsatzerlöse | 43.650 | 47.511 | 18.883 | 18.481 |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | -7.172 | -8.279 | -2.352 | -2.812 |
| Betriebskostenaufwendungen | -12.523 | -12.936 | -4.095 | -3.736 |
| Ergebnis aus Asset Management | 23.955 | 26.296 | 12.436 | 11.933 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 2.161 | -636 | -54 | -103 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | -5 | -222 | 0 | 1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 41 | 221 | 17 | 29 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.551 | -1.752 | -692 | -730 |
| Operatives Ergebnis | 24.601 | 23.907 | 11.707 | 11.130 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
-4.487 | -39.786 | 5.490 | -5.958 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 20.114 | -15.879 | 17.197 | 5.172 |
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
| Immobilienvermögen | 1.000.834 | 1.001.664 | 574.293 | 569.883 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 1.046 | 610 | 874 | 0 |
| Firmenwerte | 32 | 32 | 7.056 | 7.056 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 61.233 | 136.485 | 0 | 0 |
| Immobilienvorräte | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 1.063.145 | 1.138.791 | 582.223 | 576.939 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |
| Segmentinvestitionen | 5.109 | 6.950 | 679 | 1.005 |
| Slowakei | Ungarn | |||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Büro | 1.589 | 1.533 | 5.653 | 7.125 |
| Einzelhandel | 9.547 | 9.456 | 7.831 | 8.126 |
| Sonstige | 247 | 324 | 959 | 1.188 |
| Mieterlöse | 11.383 | 11.313 | 14.443 | 16.439 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 3.814 | 3.620 | 4.679 | 4.950 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 27 | 48 | 3 | 67 |
| Umsatzerlöse | 15.224 | 14.981 | 19.125 | 21.456 |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | -4.404 | -4.151 | -2.177 | -2.754 |
| Betriebskostenaufwendungen | -3.709 | -3.370 | -5.803 | -5.836 |
| Ergebnis aus Asset Management | 7.111 | 7.460 | 11.145 | 12.866 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 0 | 541 | -4.275 | -24 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | 0 | -61 | -202 | -89 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 9 | 34 | 121 | 6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -808 | -569 | -669 | -920 |
| Operatives Ergebnis | 6.312 | 7.405 | 6.120 | 11.839 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
1.475 | -11.313 | 1.152 | -14.062 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 7.787 | -3.908 | 7.272 | -2.223 |
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
| Immobilienvermögen | 326.401 | 324.874 | 380.243 | 414.240 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 0 | 0 | 69.080 | 67.730 |
| Firmenwerte | 184 | 184 | 2.385 | 2.385 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 0 | 0 | 0 | 20.030 |
| Immobilienvorräte | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 326.585 | 325.058 | 451.708 | 504.385 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |
| Segmentinvestitionen | 578 | 2.110 | 1.634 | 531 |
KONZERNZWISCHENABSCHLUSS Informationen zu den Geschäftssegmenten
| Rumänien | Adriatic | |||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Büro | 7.984 | 8.378 | 753 | 677 |
| Einzelhandel | 13.404 | 13.717 | 13.770 | 12.041 |
| Sonstige | 2.717 | 2.957 | 204 | 263 |
| Mieterlöse | 24.105 | 25.052 | 14.727 | 12.981 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 8.333 | 8.442 | 3.326 | 2.569 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 125 | 162 | 87 | 309 |
| Umsatzerlöse | 32.563 | 33.656 | 18.140 | 15.859 |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | -3.520 | -8.975 | -1.590 | -3.063 |
| Betriebskostenaufwendungen | -10.814 | -10.946 | -3.502 | -2.661 |
| Ergebnis aus Asset Management | 18.229 | 13.735 | 13.048 | 10.135 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | -458 | 521 | -383 | -259 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | -4.758 | -2.981 | -8 | -27 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 389 | 430 | 43 | 50 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -993 | -4.032 | -978 | -603 |
| Operatives Ergebnis | 12.409 | 7.673 | 11.722 | 9.296 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
-687 | -43.782 | 8.634 | -6.765 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 11.722 | -36.109 | 20.356 | 2.531 |
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
| Immobilienvermögen | 704.609 | 710.830 | 360.280 | 326.330 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 71.080 | 38.540 | 18.008 | 6.494 |
| Firmenwerte | 13.412 | 13.529 | 1.001 | 998 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 8.350 | 6.870 | 0 | 0 |
| Immobilienvorräte | 60 | 60 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 797.511 | 769.829 | 379.289 | 333.822 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |
| Segmentinvestitionen | 38.294 | 10.147 | 36.547 | 730 |
| Weitere Länder | Summe berichtspflichtige Geschäftssegmente |
|||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Büro | 0 | 0 | 66.001 | 66.201 |
| Einzelhandel | 0 | 0 | 68.748 | 67.178 |
| Sonstige | 20 | 29 | 10.239 | 12.842 |
| Mieterlöse | 20 | 29 | 144.988 | 146.221 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 0 | 0 | 42.360 | 41.348 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 0 | 0 | 500 | 2.119 |
| Umsatzerlöse | 20 | 29 | 187.848 | 189.688 |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | -122 | -92 | -31.582 | -38.892 |
| Betriebskostenaufwendungen | 0 | 0 | -49.459 | -48.015 |
| Ergebnis aus Asset Management | -102 | -63 | 106.807 | 102.781 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 12 | 0 | -413 | -738 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | 0 | 0 | 21.974 | -16.723 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 324 | 2 | 1.128 | 915 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -209 | -64 | -8.205 | -10.071 |
| Operatives Ergebnis | 25 | -125 | 121.291 | 76.164 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
2 | -754 | 52.542 | -143.367 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 27 | -879 | 173.833 | -67.203 |
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
| Immobilienvermögen | 17.978 | 26.251 | 4.774.781 | 4.680.351 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 0 | 0 | 382.184 | 358.640 |
| Firmenwerte | 0 | 0 | 24.070 | 24.184 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 2.900 | 0 | 72.483 | 163.385 |
| Immobilienvorräte | 0 | 0 | 619 | 619 |
| Segmentvermögen | 20.878 | 26.251 | 5.254.137 | 5.227.179 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |
| Segmentinvestitionen | 196 | 0 | 107.154 | 57.533 |
KONZERNZWISCHENABSCHLUSS Informationen zu den Geschäftssegmenten
| Überleitung auf den Konzernabschluss |
IMMOFINANZ | |||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Büro | 0 | 0 | 66.001 | 66.201 |
| Einzelhandel | 0 | 0 | 68.748 | 67.178 |
| Sonstige | 0 | 0 | 10.239 | 12.842 |
| Mieterlöse | 0 | 0 | 144.988 | 146.221 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 0 | 0 | 42.360 | 41.348 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 0 | 0 | 500 | 2.119 |
| Umsatzerlöse | 0 | 0 | 187.848 | 189.688 |
| Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen | 0 | 0 | -31.582 | -38.892 |
| Betriebskostenaufwendungen | 0 | 0 | -49.459 | -48.015 |
| Ergebnis aus Asset Management | 0 | 0 | 106.807 | 102.781 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | -3.264 | 0 | -3.677 | -738 |
| Ergebnis aus der Immobilienentwicklung | 0 | 0 | 21.974 | -16.723 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 64 | 26 | 1.192 | 941 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -14.762 | -16.462 | -22.967 | -26.533 |
| Operatives Ergebnis | -17.962 | -16.436 | 103.329 | 59.728 |
| Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte |
0 | 0 | 52.542 | -143.367 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | -17.962 | -16.436 | 155.871 | -83.639 |
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | |
| Immobilienvermögen | 0 | 0 | 4.774.781 | 4.680.351 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 0 | 0 | 382.184 | 358.640 |
| Firmenwerte | 0 | 0 | 24.070 | 24.184 |
| Zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen | 0 | 0 | 72.483 | 163.385 |
| Immobilienvorräte | 0 | 0 | 619 | 619 |
| Segmentvermögen | 0 | 0 | 5.254.137 | 5.227.179 |
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |
| Segmentinvestitionen | 0 | 0 | 107.154 | 57.533 |
4. Erläuterungen zur Konzernbilanz
4.1 Immobilienvermögen
Die Entwicklung des Immobilienvermögens stellt sich im 1. Halbjahr 2021 wie folgt dar:
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 |
|---|---|
| Anfangsbestand | 4.680.351 |
| Abgänge infolge der Veräußerung von Tochterunternehmen (siehe 2.2) | -35.000 |
| Währungsänderungen | -2.223 |
| Zugänge | 57.117 |
| Abgänge | -20.061 |
| Neubewertung | 56.310 |
| Umbuchungen | 44.187 |
| Umgliederung in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | -5.900 |
| Endbestand | 4.774.781 |
Die Zugänge betreffen überwiegend Investitionen in Einzelhandelsimmobilien in Serbien und Kroatien sowie Büroimmobilien in Österreich und Deutschland, während die Abgänge vor allem auf die Veräußerungen einer Büroimmobilie in Österreich sowie eines Grundstücks in der Türkei zurückzuführen sind. Umbuchungen beziehen sich im Wesentlichen auf Umgliederungen von in Bau befindlichem Immobilienvermögen ins Immobilienvermögen in Österreich.
Im Immobilienvermögen sind IFRS-16-Nutzungsrechte in Höhe von EUR 62,7 Mio. (2020: EUR 60,7 Mio.) enthalten. Zum 30. Juni 2021 werden keine IFRS-16-Nutzungsrechte des Immobilienvermögens als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte ausgewiesen (2020: EUR 2,6 Mio.).
4.2 In Bau befindliches Immobilienvermögen
Die Entwicklung des in Bau befindlichen Immobilienvermögens stellt sich wie folgt dar:
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 |
|---|---|
| Anfangsbestand | 358.640 |
| Währungsänderungen | 119 |
| Zugänge | 50.037 |
| Neubewertung | 23.121 |
| Umbuchungen | -49.733 |
| Endbestand | 382.184 |
Die Zugänge betreffen vor allem deutsche sowie rumänische myhive-Projektentwicklungen (Medienhafen in Düsseldorf und Victoriei in Bukarest) sowie Investitionen an Standorten in Wien und Budapest.
Umbuchungen beziehen sich im Wesentlichen auf Umgliederungen von in Bau befindlichem Immobilienvermögen ins Immobilienvermögen in Österreich.
Sowohl zum Stichtag als auch in der Vergleichsperiode befinden sich im in Bau befindlichen Immobilienvermögen keine IFRS-16-Nutzungsrechte. Sämtliche IFRS-16-Nutzungsrechte des in Bau befindlichen Immobilienvermögen in Höhe von EUR 14,0 Mio. (2020: EUR 12,4 Mio.) werden als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte ausgewiesen (siehe Kapitel 4.5).
4.3 Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen:
| Werte in TEUR | S IMMO | Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|
| Anteil der IMMOFINANZ | 26,49% | ||
| Anfangsbestand | 363.589 | 4.343 | 367.932 |
| Laufende Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 36.505 | 2.335 | 38.840 |
| Sonstiges Ergebnis aus Differenzen aus der Währungsumrechnung | -300 | 54 | -246 |
| Sonstiges Ergebnis aus erfolgsneutralen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten (FVOCI) |
11.341 | 0 | 11.341 |
| Sonstiges Ergebnis aus der Veränderung der Hedge-Accounting-Rücklage | 1.089 | 0 | 1.089 |
| Ergebnisverrechnung mit weiteren Posten der Nettoinvestition | 0 | 165 | 165 |
| Dividende | 0 | -3.439 | -3.439 |
| Wertaufholung | 85.274 | 0 | 85.274 |
| Endbestand | 497.498 | 3.458 | 500.956 |
Der Buchwert der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen beträgt zum 30. Juni 2021 EUR 501,0 Mio., davon entfallen EUR 497,5 Mio. auf die S IMMO AG. Bezogen auf die 19.499.437 von der IMMOFINANZ gehaltenen Aktien ergibt sich ein Buchwert je Aktie der S IMMO AG in Höhe von EUR 25,51. Die in der Gewinn-und Verlustrechnung ausgewiesenen Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen betragen EUR 124,1 Mio., davon entfallen EUR 121,8 Mio. auf die S IMMO AG.
Zum 30. Juni 2021 lagen keine objektiven Hinweise auf Wertminderung der S IMMO-Beteiligung vor.
Werte in TEUR 30.06.2021 davon Restlaufzeit unter 1 Jahr davon Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren davon Restlaufzeit über 5 Jahre 31.12.2020 Mietforderungen 36.236 35.946 290 0 25.420 Übrige 24.027 24.027 0 0 27.559 Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60.263 59.973 290 0 52.979 Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 5 Forderungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen 1.783 1.124 644 15 1.752 Summe Forderungen gegenüber nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 1.783 1.124 644 15 1.757 Liquide Mittel gesperrt 39.013 6.377 31.045 1.591 40.883 Finanzierungen 7.311 86 107 7.118 7.758 Hausverwaltung 4.350 4.036 292 22 1.499 Offene Kaufpreisforderungen Immobilienverkauf 70 70 0 0 70 Offene Kaufpreisforderungen Anteilsverkauf 13.642 13.642 0 0 12.960 Übrige 93.183 92.228 888 67 9.384 Summe sonstige finanzielle Forderungen 157.569 116.439 32.332 8.798 72.554 Finanzamt 17.684 17.684 0 0 16.586 Sonstige vertragliche Vermögenswerte 724 724 0 0 763 Summe sonstige nicht finanzielle Forderungen 18.408 18.408 0 0 17.349 Summe 238.023 195.944 33.266 8.813 144.639
4.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
Für Information zu durch Covid-19 bedingten Forderungsabschreibungen siehe Kapitel 5.2.
Der Anstieg der übrigen finanziellen Forderungen ist auf Anzahlungen für den Erwerb von Anteilen an einer Projektgesellschaft zurückzuführen. Die Projektgesellschaft ist mit der Errichtung von Fachmarktzentren unter der Marke STOP SHOP beauftragt
4.5 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten
Von den zum 31. Dezember 2020 als zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wurden im 1. Halbjahr 2021 vier Büroimmobilien in Polen, zwei Büroimmobilien in Ungarn sowie ein Grundstück der Assetklasse Sonstige veräußert.
Für weitere zum 31. Dezember 2020 bereits als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und zum 30. Juni 2021 noch nicht realisierte Veräußerungen wird vom Management unverändert an der Veräußerungsabsicht festgehalten.
Zum 30. Juni 2021 stellen sich die als zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zusammengefasst wie folgt dar:
| Werte in TEUR | Buchwert zum 30.06.2021 |
Buchwert zum 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Immobilienvermögen | 13.561 | 104.417 |
| In Bau befindliches Immobilienvermögen | 58.922 | 58.968 |
| Latente Steuererstattungsansprüche | 0 | 147 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 0 | 517 |
| Liquide Mittel | 0 | 4.333 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 72.483 | 168.382 |
| Reklassifizierbare Rücklagen | 0 | -904 |
| Finanzverbindlichkeiten | 13.982 | 40.901 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 1.837 |
| Rückstellungen | 0 | 315 |
| Latente Steuerschulden | 0 | 1.810 |
| Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten | 13.982 | 44.863 |
In dem zur Veräußerung gehaltenen Immobilienvermögen und in Bau befindlichem Immobilienvermögen sind IFRS-16-Nutzungsrechte in Höhe von EUR 0,0 Mio. (2020: EUR 2,6 Mio.) bzw. EUR 14,0 Mio. (2020: EUR 12,4 Mio.) enthalten.
In den zur Veräußerung gehaltenen Finanzverbindlichkeiten sind gegengleich Leasingverbindlichkeiten in Höhe von EUR 14,0 Mio. (2020: EUR 15,0 Mio.) enthalten.
4.6 Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen
Zum 30. Juni 2021 sind Wandelanleihen der IMMOFINANZ mit einem Nominale von insgesamt EUR 294,5 Mio. (31. Dezember 2020: EUR 294,5 Mio.) aushaftend. Die Grundschuld der Anleihe sowie die zugehörigen Zinskupons werden nach der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
| Werte in TEUR | 30.06.2021 | davon Restlaufzeit unter 1 Jahr |
davon Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren |
davon Restlaufzeit über 5 Jahre |
31.12.2020 |
|---|---|---|---|---|---|
| Wandelanleihe 2017–2024 | 280.123 | 4.405 | 275.718 | 0 | 277.205 |
| Pflichtwandelanleihe 2020–2023 | 11.576 | 4.787 | 6.789 | 0 | 13.851 |
| Summe | 291.699 | 9.192 | 282.507 | 0 | 291.056 |
Wandelanleihe 2017–2024
Mit Wirkung vom 24. Jänner 2017 hat die IMMOFINANZ eine mit vorerst 2,0% verzinste Wandelanleihe mit einem Nominale in Höhe von EUR 297,2 Mio. und einer Laufzeit bis zum 24. Jänner 2024 im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens mit institutionellen Investoren begeben. Der Kupon reduzierte sich gemäß den Anleihebedingungen um 50 Basispunkte ab der Zinszahlungsperiode mit Beginn 24. Jänner 2019 auf 1,5%, da die IMMOFINANZ im 1. Quartal 2019 ein Investment-Grade-Rating von BBB- von S&P Global Ratings erhielt. S&P Global Ratings bestätigte das Rating im Zuge des jährlichen Review-Prozesses im Februar 2020 sowie nach der erfolgreichen Aktienplatzierung und der Emission der Pflichtwandelanleihe im Juli 2020. S&P Global Ratings bestätigte das Rating im Zuge des jährlichen Review-Prozesses im Februar 2021 neuerlich, der Ausblick für das Emittenten-Rating ist auf stabil gesetzt.
Weiters ist die Wandelanleihe 2017–2024 mit einer (nicht trennungspflichtigen) Put-Option zum Nominale zuzüglich aufgelaufener Zinsen zum 24. Jänner 2022 ausgestattet. Dieses Datum war bis zum 3. Quartal 2020 auch als Fristigkeit der Wandelanleihe angenommen worden. Seit 31. Dezember 2020 wird durch eine veränderte Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Ausübung der Put-Option die Fristigkeit mit 24. Jänner 2024 angenommen.
Der Wandlungspreis der Wandelanleihe 2017–2024 beträgt derzeit EUR 21,3772 je Aktie. Das Wandlungsrecht kann bis zum 10. Jänner 2024 ausgeübt werden.
Pflichtwandelanleihe 2020–2023
Die IMMOFINANZ hat am 23. Juli 2020 eine nachrangige Pflichtwandelanleihe mit einem Gesamtnominale von EUR 120,0 Mio. begeben. Die Pflichtwandelanleihe stellt ein zusammengesetztes Finanzinstrument dar, das bei Zugang in eine Eigen- und eine Fremdkapitalkomponente aufzuteilen ist. Als finanzielle Verbindlichkeit wird dabei die Verpflichtung zu laufenden Zinszahlungen berücksichtigt, die Verpflichtung zur Wandlung stellt eine Eigenkapitalkomponente dar. Unter den Verbindlichkeiten aus Wandelanleihen wird der Barwert der künftigen Zinszahlungen ausgewiesen.
4.7 Finanzverbindlichkeiten
Folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2021:
| Werte in TEUR | 30.06.2021 | davon Restlaufzeit unter 1 Jahr |
davon Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren |
davon Restlaufzeit über 5 Jahre |
31.12.2020 |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.865.642 | 142.502 | 1.084.622 | 638.518 | 1.875.952 |
| davon besichert | 1.865.519 | 142.379 | 1.084.622 | 638.518 | 1.875.829 |
| davon nicht besichert | 123 | 123 | 0 | 0 | 123 |
| Verbindlichkeiten aus der Begebung von Anleihen | 979.822 | 25.625 | 472.065 | 482.132 | 978.051 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 63.822 | 3.364 | 9.992 | 50.466 | 62.048 |
| Summe | 2.909.286 | 171.491 | 1.566.679 | 1.171.116 | 2.916.051 |
Die Verbindlichkeiten aus der Begebung von Anleihen enthalten zwei festverzinsliche, unbesicherte, nicht nachrangige Anleihen. Eine Anleihe wurde am 21. Jänner 2019 begeben, hat ein Nominale von EUR 482,8 Mio., eine Laufzeit von vier Jahren und ist mit 2,625% verzinst. Die andere Anleihe wurde am 8. Oktober 2020 begeben, hat ein Nominale von EUR 500 Mio., eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit 2,50% verzinst.
Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten fast ausschließlich Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16.
| davon Restlaufzeit |
davon Restlaufzeit zwischen 1 und 5 |
davon Restlaufzeit |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | 30.06.2021 | unter 1 Jahr | Jahren | über 5 Jahre | 31.12.2020 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 56.496 | 55.295 | 1.201 | 0 | 65.714 |
| Derivative Finanzinstrumente | 14.715 | 0 | 9.067 | 5.648 | 29.178 |
| Hausverwaltung | 6.412 | 6.412 | 0 | 0 | 6.763 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht beherrschen den Anteilen |
0 | 0 | 0 | 0 | 4.594 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unter nehmen |
84 | 84 | 0 | 0 | 107 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gemeinschaftsunternehmen |
313 | 4 | 19 | 290 | 320 |
| Kautionen und erhaltene Garantien | 26.071 | 6.804 | 14.448 | 4.819 | 25.644 |
| Erhaltene Anzahlungen aus Immobilienverkäufen | 1.060 | 1.060 | 0 | 0 | 810 |
| Ausbau und Renovierungen | 1.394 | 1.185 | 209 | 0 | 2.297 |
| Verbindlichkeiten offener Kaufpreis (Liegen schaftsankauf) |
8 | 8 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige | 12.997 | 12.953 | 33 | 11 | 18.469 |
| Summe sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 63.054 | 28.510 | 23.776 | 10.768 | 88.182 |
| Finanzamt | 11.751 | 11.751 | 0 | 0 | 9.514 |
| Erhaltene Miet- und Leasingvorauszahlungen | 22.049 | 20.861 | 153 | 1.035 | 25.548 |
| Summe sonstige nicht finanzielle Verbindlich keiten |
33.800 | 32.612 | 153 | 1.035 | 35.062 |
| Summe | 153.350 | 116.417 | 25.130 | 11.803 | 188.958 |
4.8 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
5.1 Mieterlöse
| Q1–2 2021 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Büro | Einzelhandel | Sonstige | Summe |
| Büroflächen | 64.805 | 114 | 138 | 65.057 |
| Einzelhandelsflächen | 2.302 | 65.348 | 0 | 67.650 |
| Sonstige Flächen | 10.519 | 1.613 | 149 | 12.281 |
| davon Parkplatzflächen | 6.227 | 156 | 125 | 6.508 |
| davon Lagerflächen | 2.092 | 185 | 1 | 2.278 |
| davon Hotel | 639 | 0 | 0 | 639 |
| davon Werbung und Telekommunikation | 851 | 1.188 | 4 | 2.043 |
| davon andere | 710 | 84 | 19 | 813 |
| Summe | 77.626 | 67.075 | 287 | 144.988 |
| Q1–2 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Büro | Einzelhandel | Sonstige | Summe |
| Büroflächen | 66.030 | 73 | 77 | 66.180 |
| Einzelhandelsflächen | 3.862 | 62.733 | 0 | 66.595 |
| Sonstige Flächen | 10.998 | 1.496 | 952 | 13.446 |
| davon Parkplatzflächen | 6.776 | 162 | 215 | 7.153 |
| davon Lagerflächen | 2.456 | 195 | 0 | 2.651 |
| davon Hotel | 123 | 0 | 705 | 828 |
| davon Werbung und Telekommunikation | 912 | 1.056 | 3 | 1.971 |
| davon andere | 731 | 83 | 29 | 843 |
| Summe | 80.890 | 64.302 | 1.029 | 146.221 |
Durch Covid-19 kam es im 1. Halbjahr 2021 in einzelnen Ländern zu gesetzlich induzierten Mietstundungen. Daneben wurden freiwillige retro- und prospektive Mietreduktionen vereinbart. Reine Mietstundungen führen zu keiner ergebniswirksamen Auswirkung auf die Umsatzerlöse. Mietreduktionen für künftige Perioden werden als Mietanreize (Lease Incentives) über die Restlaufzeit des jeweiligen Mietvertrags verteilt. Bereits vorgeschriebene Mietforderungen wurden entsprechend aufwandswirksam wertberichtigt (zu den durch Covid-19 begründeten Forderungsabschreibungen siehe auch Kapitel 5.2).
5.2 Aufwendungen aus dem Immobilienvermögen
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Provisionsaufwendungen | -209 | -220 |
| Instandhaltungsaufwendungen | -4.794 | -7.192 |
| Hauseigentümerbetriebskosten | -6.622 | -6.252 |
| Immobilienmarketing | -1.902 | -1.670 |
| Personalaufwand aus Asset Management | -2.493 | -2.441 |
| Sonstige Aufwendungen aus Asset Management | -1.362 | -1.263 |
| Ausbaukosten | -4.316 | -1.030 |
| Forderungsabschreibungen aus Asset Management | -9.381 | -18.249 |
| Sonstiger Aufwand | -503 | -575 |
| Summe | -31.582 | -38.892 |
Der Rückgang der Forderungsabschreibungen ist auf die aufgrund von Covid-19 erhöhten Forderungsabschreibungen im Vorjahr zurückzuführen. Von den in der Tabelle ausgewiesenen EUR -9,4 Mio. Forderungsabschreibungen im 1. Halbjahr 2021 sind EUR -9,2 Mio. durch Covid-19 bedingt.
5.3 Ergebnis aus Immobilienverkäufen
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Büro | 34.470 | 0 |
| Einzelhandel | 2.000 | 8.369 |
| Sonstige | 4.636 | 548 |
| Summe Erlöse aus Immobilienverkäufen | 41.106 | 8.917 |
| Abzüglich Buchwertabgänge | -41.106 | -8.369 |
| Summe Buchgewinn/-verlust aus Immobilienverkäufen | 0 | 548 |
| Ergebnis aus der Endkonsolidierung | -4.142 | -357 |
| Verkaufsprovisionen | -256 | -216 |
| Personalaufwand aus Immobilienverkäufen | -168 | -701 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwand aus Immobilienverkäufen | -890 | -1.035 |
| Vorsteuerberichtigungen aus Immobilienverkäufen | -534 | 0 |
| Sonstige Aufwendungen | -46 | 94 |
| Summe Aufwendungen aus Immobilienverkäufen | -1.894 | -1.858 |
| Neubewertungsergebnis von verkauftem und zur Veräußerung gehaltenem Immobilienvermögen (siehe 5.7) |
2.359 | 929 |
| Summe | -3.677 | -738 |
Im Zusammenhang mit Verkäufen im Geschäftsjahr kam es aufgrund von Covid-19 zu Verzögerungen in der Abwicklung, Preisanpassungen wurden jedoch nicht vorgenommen. Im Ergebnis aus der Endkonsolidierung sind EUR -8,3 Mio. aus der Reklassifizierung von Differenzen aus der Währungsumrechnung in den Gewinn oder Verlust enthalten, davon betreffen EUR -3,3 Mio. die Liquidation einer zypriotischen Holdinggesellschaft, die bereits 2018 beschlossen und im 1. Halbjahr 2021 finalisiert wurde. Der negative Effekt in der Gewinnund Verlustrechnung aus der Reklassifizierung von Differenzen aus der Währungsumrechnung wird in der Gesamtergebnisrechnung neutralisiert.
5.4 Ergebnis aus der Immobilienentwicklung
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Verkaufserlös aus Immobilienvorräten | 0 | 567 |
| Herstellkosten der verkauften Immobilienvorräte | 0 | -19 |
| Erträge und Aufwendungen aus abgeschriebenen Kaufpreisforderungen aus Immobilienvorräten | -9 | 0 |
| Hauseigentümerbetriebskosten Immobilienvorräte | -9 | |
| Sonstige Aufwendungen aus Immobilienvorräten | 1.179 | |
| Summe Aufwendungen aus Immobilienvorräten | 1.170 | |
| Aufwendungen aus der Immobilienentwicklung | -1.685 | |
| Neubewertungsergebnis von in Bau befindlichem Immobilienvermögen (siehe 5.7) | 23.121 | -16.756 |
| Summe | 21.974 | -16.723 |
5.5 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Weiterverrechnungen | 17 | 243 |
| Versicherungsvergütungen | 42 | 99 |
| Erträge aus ausgebuchten Verbindlichkeiten | 576 | 37 |
| Rückvergütung für Pönalen | 4 | 53 |
| Übrige | 553 | 509 |
| Summe | 1.192 | 941 |
Die Erträge aus ausgebuchten Verbindlichkeiten stellen vorrangig eine verjährte und nicht rückzahlbare Kaufpreisanzahlung in Höhe von TEUR 324 im Geschäftssegment Weitere Länder dar.
Im Geschäftsjahr 2021 entfielen die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge überwiegend auf Steuergutschriften sowie auf Erlöse aus Mietvertragsvergebührungen.
5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Verwaltungsaufwendungen | -34 | -78 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen | -6.055 | -3.978 |
| Pönalen | -21 | -6 |
| Steuern und Gebühren | -746 | -2.593 |
| Werbung | -2.035 | -1.648 |
| EDV- und Kommunikationsaufwand | -615 | -1.373 |
| Gutachten | -266 | -240 |
| Personalaufwand | -11.395 | -13.901 |
| Sonstige Abschreibungen | -803 | -687 |
| Übrige | -997 | -2.029 |
| Summe | -22.967 | -26.533 |
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Steuern und Gebühren sowie Personalaufwendungen zurückzuführen. Im 1. Halbjahr 2020 waren Abschreibungen uneinbringlicher Umsatzsteuerforderungen in Rumänien in Höhe von EUR 1,8 Mio. in der Position Steuern und Gebühren enthalten.
5.7 Bewertungsergebnis aus Immobilienvermögen und Firmenwerte
Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilienvermögen und Firmenwerte enthält im Geschäftsjahr 2021 ausschließlich Effekte aus der Immobilienbewertung.
Die Neubewertungen von Immobilien verteilen sich wie folgt auf Neubewertungsgewinne (Aufwertungen) und -verluste (Abwertungen):
| Q1–2 2021 | Q1–2 2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Aufwertung | Abwertung | Summe | Aufwertung | Abwertung | Summe |
| Immobilienvermögen | 77.317 | -24.676 | 52.641 | 8.731 | -152.143 | -143.412 |
| In Bau befindliches Immobilien vermögen |
31.224 | -8.103 | 23.121 | 8 | -16.764 | -16.756 |
| Verkauftes und zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen |
4.713 | -2.354 | 2.359 | 1.288 | -359 | 929 |
| Summe | 113.254 | -35.133 | 78.121 | 10.027 | -169.266 | -159.239 |
5.8 Finanzergebnis
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
|---|---|---|
| Für finanzielle Verbindlichkeiten AC | -37.549 | -33.326 |
| Für derivative Finanzinstrumente | -4.608 | -4.385 |
| Summe Finanzierungsaufwand | -42.157 | -37.711 |
| Für finanzielle Forderungen AC | 1.114 | 975 |
| Für derivative Finanzinstrumente | 0 | 107 |
| Summe Finanzierungsertrag | 1.114 | 1.082 |
| Wechselkursveränderungen | 37 | 253 |
| Ergebnis aus sonstigen Finanzinstrumenten und Abgängen von Finanzinstrumenten | -999 | 24 |
| Ergebniswirksame Bewertung von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten | 11.266 | -13.209 |
| Ausschüttungen | 0 | 606 |
| Forderungszu- und -abschreibungen | 70 | 178 |
| Negativzinsen auf liquide Mittel | -1.879 | 0 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 8.458 | -12.401 |
| Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 124.114 | 6.397 |
| Summe | 91.566 | -42.380 |
AC: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten (Financial Assets/Liabilities Measured at Amortised Cost)
Das Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten enthält im Wesentlichen die Bewertung derivativer Finanzinstrumente (Zinsswaps).
Bezüglich der Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen siehe 4.3.
6. Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten
6.1 Klassen und Kategorien von Finanzinstrumenten
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede vom Unternehmen definierte Klasse dar und leitet diese auf die entsprechenden Bilanzposten über.
| Buchwert finanzielle Vermögens werte |
Buchwert Non-FI |
Buchwert gesamt |
Buchwert gesamt |
Beizulegender Zeitwert gesamt |
Beizulegender Zeitwert gesamt |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | 30.06.2021 | 30.06.2021 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
60.263 | 0 | 60.263 | 52.979 | 60.263 | 52.979 |
| Finanzierungsforderungen | 9.094 | 0 | 9.094 | 9.515 | 9.094 | 9.515 |
| Kredite und sonstige Forderungen |
150.258 | 18.408 | 168.666 | 82.145 | 168.666 | 82.145 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen |
219.615 | 18.408 | 238.023 | 144.639 | 238.023 | 144.639 |
| Immobilienfondsanteile | 1.991 | 0 | 1.991 | 1.911 | 1.991 | 1.911 |
| Derivate | 240 | 0 | 240 | 0 | 240 | 0 |
| Übrige andere Finanzinstrumente |
10.611 | 0 | 10.611 | 10.613 | 10.611 | 10.613 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte |
12.842 | 0 | 12.842 | 12.524 | 12.842 | 12.524 |
| Liquide Mittel | 966.943 | 0 | 966.943 | 1.047.085 | 966.943 | 1.047.085 |
| Summe Aktiva | 1.199.400 | 18.408 | 1.217.808 | 1.204.248 | 1.217.808 | 1.204.248 |
Non-FI: nicht finanzielle Vermögenswerte (Non-financial Assets)
| Buchwert finanzielle Verbindlich keiten |
Buchwert Non-FI |
Buchwert gesamt |
Buchwert gesamt |
Beizulegender Zeitwert gesamt |
Beizulegender Zeitwert gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.2021 | 30.06.2021 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
| 291.699 | 0 | 291.699 | 291.056 | 310.180 | 312.505 |
| 979.822 | 0 | 979.822 | 978.051 | 1.016.094 | 1.022.436 |
| 1.865.642 | 0 | 1.865.642 | 1.875.952 | 1.805.491 | 1.839.511 |
| 63.822 | 0 | 63.822 | 62.048 | 63.822 | 62.048 |
| 2.909.286 | 0 | 2.909.286 | 2.916.051 | 2.885.407 | 2.923.995 |
| 56.496 | 0 | 56.496 | 65.714 | 56.496 | 65.714 |
| 14.715 | 0 | 14.715 | 29.178 | 14.715 | 29.178 |
| 48.339 | 33.800 | 82.139 | 94.066 | 82.139 | 94.066 |
| 119.550 | 33.800 | 153.350 | 188.958 | 153.350 | 188.958 |
| 3.320.535 | 33.800 | 3.354.335 | 3.396.065 | 3.348.937 | 3.425.458 |
Non-FI: nicht finanzielle Verbindlichkeiten (Non-financial Liabilities)
6.2 Bemessungshierarchie der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten
Im Folgenden werden jene Finanzinstrumente, die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, analysiert. Für diese Zwecke wurde eine hierarchische Einstufung in die Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 vorgenommen. Diese umfasst die folgenden Stufen:
- Stufe 1: Preisnotierung für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten auf einem aktiven Markt (ohne Anpassung)
- Stufe 2: Inputs, die für Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten entweder direkt (z. B. als Preise) oder indirekt (z. B. abgeleitet von Preisen) beobachtbar sind und nicht unter Stufe 1 fallen
- Stufe 3: Inputs für Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht auf am Markt beobachtbaren Daten basieren
| 30.06.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
||||
| Übrige andere Finanzinstrumente | - | 3.879 | 3.879 | |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
||||
| Immobilienfondsanteile | - | - | 1.991 | 1.991 |
| Derivate | - | - | 240 | 240 |
| Übrige andere Finanzinstrumente | 6.732 | - | - | 6.732 |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
||||
| Derivate | - | - | 14.715 | 14.715 |
| 31.12.2020 | ||||
| Werte in TEUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Übrige andere Finanzinstrumente | - | - | 3.979 | 3.979 |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
||||
| Immobilienfondsanteile | - | - | 1.911 | 1.911 |
| Übrige andere Finanzinstrumente | 6.634 | - | - | 6.634 |
| Ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
||||
| Derivate | - | - | 29.178 | 29.178 |
Eine Überleitungsrechnung von den Eröffnungs- zu den Schlusswerten von Finanzinstrumenten, die nach Stufe 3 ermittelt wurden, stellt sich wie folgt dar:
| Immobilien fondsanteile |
Derivate Übrige andere Finanz instrumente |
Summe | ||
|---|---|---|---|---|
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2021 | Q1–2 2021 | Q1–2 2021 |
| Anfangsbestand | 1.911 | -29.178 | 3.979 | -23.288 |
| In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst | 80 | 11.088 | 0 | 11.168 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | 0 | 0 | -1.100 | -1.100 |
| Zugänge | 0 | -226 | 1.000 | 774 |
| Abgänge | 0 | 3.823 | 0 | 3.823 |
| Umbuchung aus dem/in das zur Veräußerung gehaltene/n Vermögen |
0 | 18 | 0 | 18 |
| Endbestand | 1.991 | -14.475 | 3.879 | -8.605 |
Von den in der Tabelle dargestellten, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ergebnissen in Höhe von EUR 11,2 Mio. sind EUR 10,3 Mio. solchen Finanzinstrumenten zuzurechnen, die zum 30. Juni 2021 gehalten wurden. Der Ausweis erfolgte im sonstigen Finanzergebnis.
Die Bewertungsverfahren und bewertungsrelevanten Inputfaktoren bei der Ermittlung beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten (sowohl des fortgeführten als auch des nicht fortgeführten Geschäftsbereichs) sind wie folgt:
| Stufe | Finanzinstrumente | Bewertungsverfahren | Wesentliche Inputfaktoren | Wesentliche, nicht be obachtbare Inputfaktoren |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Immobilienfondsanteile | Kapitalwertorientierte Verfahren |
Diskontierungszinssatz, er wartete Kapitalrückführun gen und Ausschüttungen |
Diskontierungszinssatz: 8,50% bis 9,00% |
| 3 | Derivate (Zinsswaps) | Kapitalwertorientierte Verfahren |
Am Markt beobachtbare Zinskurven, Ausfallwahr scheinlichkeiten, Ausfall quoten, Aushaftung zum Ausfallzeitpunkt |
Kreditmarge: 1,50% bis 2,75% |
| 3 | Übrige andere Finanzinstru mente |
Kapitalwertorientierte Verfahren |
Diskontierungszinssatz, er wartete Cashflows |
Diskontierungszinssatz: 14,91% bis 15,22% |
Die IMMOFINANZ berechnet den beizulegenden Zeitwert der Derivate durch die Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme auf Basis kapitalwertorientierter Bewertungsverfahren. Die Zinssätze für die Diskontierung der künftigen Zahlungsströme werden anhand einer am Markt beobachtbaren Zinskurve ermittelt. Zur Berechnung des Credit Value Adjustments (CVA) und des Debt Value Adjustments (DVA) sind folgende drei Parameter notwendig: Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default, PD), Ausfallquote (Loss Given Default, LGD) und die Aushaftung zum Ausfallzeitpunkt (Exposure at Default, EAD). Die Ausfallwahrscheinlichkeit wird aus Credit-Default-Swaps Spreads (CDS Spreads) des jeweiligen Kontrahenten abgeleitet. Sind die beizulegenden Zeitwerte der Derivate positiv, stellen sie eine Forderung für die IMMOFINANZ dar, und somit wird eine CVA-Ermittlung für diesen Forderungsbetrag vorgenommen. Hierzu werden die Ausfallwahrscheinlichkeiten der Kontrahenten benötigt. Die IMMOFINANZ kontrahiert mit über zehn Finanzinstituten. Für eine große Anzahl sind am Markt beobachtbare CDS Spreads verfügbar. In den Ausnahmefällen der Nichtverfügbarkeit wurden durchschnittliche Branchen-Benchmarks herangezogen. In der Bemessungshierarchie für beizulegende Zeitwerte entsprechen diese Inputfaktoren der Stufe 1 und 2. Sind die beizulegenden Zeitwerte der Derivate negativ, stellen sie eine Verbindlichkeit für die IMMOFINANZ dar, und somit wird eine DVA-Ermittlung für diese Verbindlichkeit vorgenommen. In diesem Fall muss die eigene Ausfallwahrscheinlichkeit ermittelt werden. Die IMMOFINANZ schließt Derivate zum Großteil auf der Ebene der die Immobilien bewirtschaftenden Objektgesellschaften ab. Für diese gibt es weder am Markt beobachtbare CDS Spreads, noch lassen sich für diese Benchmarks finden. Als Schätzer für CDS Spreads werden daher Kreditmargen herangezogen; aus diesen wird die Ausfallwahrscheinlichkeit abgeleitet. Die Ermittlung der Kreditmargen für die IMMOFINANZ erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird ein Durchschnitt der Margen aus unterschriebenen Kreditverträgen und Term Sheets gebildet. Der Zeithorizont für die verwendeten Margen beträgt zwölf Monate. Im zweiten Schritt werden indikative Kreditmargenangebote von Banken eingeholt und diese Werte mit den Kreditvertrags- und Term-Sheet-Werten gemittelt. Diese Angebote werden nach Ländern und Assetklassen gruppiert. Die einzelnen Objektgesellschaften, die Finanzinstrumente abgeschlossen haben, werden nach Land und Assetklasse einer Gruppe zugeordnet. Zusätzlich werden die ermittelten Kreditmargen über externe Marktberichte plausibilisiert. Das Ergebnis sind marktkonforme Kreditmargen, die als Schätzer für die Bewertung des Eigenbonitätsrisikos herangezogen werden können. In der Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 entsprechen diese Inputfaktoren der Stufe 3. Die Ausfallquote (LGD) ist jener relative Wert, der zum Zeitpunkt des Ausfalls verloren geht. Die IMMOFINANZ hat zur Berechnung des CVA und DVA eine marktübliche Ausfallquote herangezogen. Die Aushaftung zum Ausfallzeitpunkt ist jener Wert, der die erwartete Höhe der Forderung oder Verbindlichkeit zum Zeitpunkt des Ausfalls ausdrückt. Die Berechnung der Aushaftung zum Ausfallzeitpunkt erfolgt über eine Monte-Carlo-Simulation.
Bei kapitalwertorientierten Verfahren führt eine Erhöhung des Diskontierungszinssatzes, des Exit Yields oder der Kontrahenten-CDS-Werte zu einer Verringerung des beizulegenden Zeitwerts, während eine Verringerung dieser Inputfaktoren den beizulegenden Zeitwert erhöht.
Bei der Bewertung des Ausfallrisikos fließen Ausfallwahrscheinlichkeiten, Annahmen über Ausfallquoten sowie die zum Zeitpunkt des angenommenen Ausfalls aushaftenden Beträge ein. Eine Erhöhung der Ausfallwahrscheinlichkeit und der Ausfallquote führt bei einem Derivat mit positivem Aushaftungsbetrag (Forderung) zu einer Verringerung des beizulegenden Zeitwerts, bei einem Derivat mit negativem aushaftendem Betrag (Verbindlichkeit) zu einer Verminderung der Verbindlichkeit; ein Sinken der Ausfallwahrscheinlichkeit und -quote führt zum gegenteiligen Effekt.
7. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Geschäftsfälle mit nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen führten im 1. Halbjahr 2021 im Konzernzwischenabschluss der IMMOFINANZ zu folgenden Salden:
| Werte in TEUR | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Beziehungen mit Gemeinschaftsunternehmen | ||
| Forderungen | 1.783 | 1.752 |
| darin enthaltene Wertberichtigungen | -5.870 | -5.776 |
| Verbindlichkeiten | 314 | 318 |
| Beziehungen mit assoziierten Unternehmen | ||
| Forderungen | 0 | 5 |
| Verbindlichkeiten | 84 | 107 |
| Werte in TEUR | Q1–2 2021 | Q1–2 2020 |
| Beziehungen mit Gemeinschaftsunternehmen | ||
| Sonstige Erträge | 5 | 5 |
| Zinserträge | 125 | 126 |
| Forderungswertberichtigungen/Wertaufholungen | -94 | 24 |
| davon die Nettoinvestition in die Beteiligung verändernde Ergebnisanteile | -164 | -143 |
| Beziehungen mit assoziierten Unternehmen | ||
| Sonstige Erträge | 311 | 387 |
| Sonstige Aufwendungen | -1.298 | -1.218 |
Im 1. Halbjahr 2021 gab es keine angabepflichtigen Geschäftsfälle mit nahestehenden Personen der IMMOFINANZ.
8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 2. Juli 2021 hat die IMMOFINANZ einen Retail Park mit einer vermietbaren Fläche von rund 27.000 m2 in der norditalienischen Stadt San Fior erworben. Verkäufer ist die internationale Investmentbank Barings. Der Verkaufspreis beläuft sich auf rund EUR 35,0 Mio. Mit dem Markteintritt in Italien ist die IMMOFINANZ mit ihren STOP SHOP Retail Parks nun in zehn europäischen Ländern präsent. Bis 2024 sind bis zu zehn weitere STOP SHOP Standorte in Italien geplant.
Am 26. August 2021 hat die IMMOFINANZ angekündigt, dass sie das Recht zur vorzeitigen Pflichtwandlung der 4% Pflichtwandelschuldverschreibung – fällig 2023 im Gesamtnennbetrag von EUR 120 Mio. – gemäß den Emissionsbedingungen zum optionalen Pflichtwandlungstag 26. September 2021 ausüben wird.
Am 30. August 2021 haben der Vorstand und der Aufsichtsrat beschlossen, den Dividendenvorschlag an die 28. ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 von EUR 0,55 je Aktie auf EUR 0,75 je Aktie zu erhöhen.
Erklärung des Vorstands
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den Regelungen für Zwischenberichte in den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernzwischenabschluss der IMMOFINANZ zum 30. Juni 2021 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne der börsenrechtlichen Anforderungen vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss sowie bezüglich der wesentlichen Risiken und Unsicherheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und der offenzulegenden Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, am 30. August 2021
Der Vorstand der IMMOFINANZAG
Mag. Stefan Schönauer, Bakk. CFO
Mag. Dietmar Reindl COO
Finanzkalender 2021
| 9. Oktober 2021 | Nachweisstichtag zur Teilnahme an der Hauptversammlung |
|---|---|
| 19. Oktober 2021 | 28. ordentliche Hauptversammlung |
| 21. Oktober 2021 | Ex-Dividenden-Tag |
| 22. Oktober 2021 | Nachweisstichtag zur Feststellung des Dividendenanspruchs |
| 25. Oktober 2021 | Dividenden-Zahltag |
| 29. November 20211 | Veröffentlichung des Ergebnisses für die ersten drei Quartale 2021 |
| 30. November 2021 | Zwischenmitteilung für die ersten drei Quartale 2021 |
1 Veröffentlichung erfolgt nach Börsenschluss der Wiener Börse
Impressum
Fotos: IMMOFINANZ AG, GoodStudio/Shutterstock.com Konzept und Gestaltung: be.public Corporate & Financial Communications und Rosebud, inhouse produziert mit firesys GmbH (Seiten 4–69) Druck: DRUCKWERKSTATT, Hosnedlgasse 16 b, 1220 Wien
Disclaimer
Wir haben diesen Bericht mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Der Bericht enthält Annahmen und Prognosen, die auf Basis aller zum Zeitpunkt der Erstellung zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeit erwarteten abweichen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. des Leseflusses wurden genderspezifische Bezeichnungen nicht berücksichtigt. Der Bericht erscheint in deutscher und englischer Sprache und kann von unserer Website im Bereich Investor Relations heruntergeladen werden. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutsche Version. Mit diesem Bericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der IMMOFINANZ verbunden.
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