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CPI Europe AG — Earnings Release 2011
Mar 30, 2011
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IMMOFINANZ AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Sonstiges
IMMOFINANZ AG: Ergebnisse der ersten drei Quartale 2010/11 ((1. Mai 2010
bis 31. Jänner 2011)
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der
EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent
verantwortlich.
IMMOFINANZ AG: Ergebnisse der ersten drei Quartale 2010/11
(1. Mai 2010 bis 31. Jänner 2011)
- Umsatz: EUR 558,6 Mio. (Vorjahr EUR 536,8 Mio.)
- EBITDA: EUR 292,6 Mio. (Vorjahr EUR 306,1 Mio.)
- EBIT: EUR 343,3 Mio. (Vorjahr EUR 246,7 Mio.)
- EBT: EUR 251,4 Mio. (Vorjahr EUR 265,8 Mio.)
- Konzernergebnis: EUR 229,3 Mio. (Vorjahr EUR 221,1 Mio.)
- Cashflow aus dem Ergebnis: EUR 303,2 Mio. (Vorjahr EUR 252,9 Mio.)
- Buchwert / Aktie: EUR 5,01 (Vorjahr EUR 4,63)
- NAV / Aktie (verwässert): EUR 5,13 (Vorjahr EUR 4,78)
- Ergebnis / Aktie (verwässert): EUR 0,23 (Vorjahr EUR 0,20)
Die IMMOFINANZ Group hat durch ein weiter gestiegenes Ergebnis im 3.
Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 den erfolgreichen Turnaround und den
Aufwärtstrend des 1. und 2. Quartals bestätigt. Kontinuierliche Portfolio-
und Kostenoptimierung und die verstärkte Konzentration auf
Cashflow-Generierung sollen in den Folgequartalen eine weitere Verbesserung
des operativen Ergebnisses ermöglichen.
Erträge aus Asset Management
In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2010/11 wurden Mieterlöse
in Höhe von EUR 423,1 Mio. erzielt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres (EUR 400,8 Mio.) ist das ein Plus von 5,6%. Diese positive
Entwicklung ist vor allem auf den signifikanten Anstieg im dritten Quartal
zurückzuführen: Im Vorjahresvergleich wurden im dritten Quartal 2010/11 um
6,8% bzw. EUR 9,3 Mio. höhere Mieterlöse erwirtschaftet. Im Vergleich zum
zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bedeutet dies einen Anstieg
von 5,5 % bzw. EUR 7,6 Mio.
Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sind die Mieterlöse in den
Segmenten Einzelhandel (+ 24,0%), Wohnen (+ 2,7%) und Logistik (+ 8,6%)
angewachsen, während sie im Segment Büro (- 9,4%) rückläufig waren. Der
Rückgang im Bereich Büro ist auf Immobilienverkäufe und den Beginn der
Bauarbeiten im bislang vermieteten Kölner Gerling-Quartier zurückzuführen.
Die Umsatzerlöse der ersten drei Quartale sind um 4,1% von EUR 536,8 Mio.
auf EUR 558,6 Mio. gestiegen. Die im Vorjahresvergleich um 38,9 Mio. bzw.
55,3% gestiegenen Immobilienaufwendungen sind auf erhöhte Instandhaltungs-
und Sanierungsaktivitäten zur Steigerung der Vermietbarkeit, insbesondere
in Bezug auf Immobilien in Österreich, zurückzuführen. Die Erträge aus
Asset Management waren deshalb mit EUR 333,5 Mio. leicht rückläufig
(Vorjahr: EUR 347,4 Mio.).
Erträge aus Immobilienverkäufen
Aus den im Berichtszeitraum durchgeführten Immobilienverkäufen wurden
Erträge in Höhe von EUR 19,4 Mio. (Vorjahr: EUR 35,4 Mio.) erwirtschaftet.
Bei den verkauften Immobilien handelt es sich überwiegend um Wohnimmobilien
in Österreich.
Erträge aus Immobilienentwicklung
Durch den Verkauf von Vorratsimmobilien konnten im Berichtszeitraum Erlöse
in Höhe von EUR 56,0 Mio. und Erträge in Höhe von EUR 10,6 Mio. erzielt
werden. Im Vergleich zum Vorjahr (EUR 16,0 Mio.) wurden die Erlöse aus
Wohnungsverkäufen somit mehr als verdreifacht. Die Veräußerungserlöse
dieser Vorratsimmobilien wurden vor allem in Österreich (EUR 45,4 Mio.) und
Polen (EUR 6,4 Mio.) generiert.
Sonstige betriebliche Erträge
Diese Position in Höhe von EUR 36,7 Mio. ist im Quartal etwa zur Hälfte auf
einen Forderungsverzicht eines Kreditinstituts für eine Finanzierung eines
Objektes, das im Zusammenhang mit den Vereinbarungen mit der Constantia
Packaging B.V. übernommen wurde, zurückzuführen.
EBITDA, EBIT, EBT, Konzernergebnis und Cashflow
Das operative Ergebnis (EBITDA) liegt im Quartalsvergleich mit EUR 111,2
Mio. deutlich über dem Vorjahresquartal, kumulativ jedoch mit EUR 292,6
Mio. noch geringfügig (-4,4%) unter dem Vorjahreswert (EUR 306,1 Mio.).
Zurückzuführen ist diese Entwicklung vor allem auf die erhöhten
Immobilienaufwendungen.
Aufgrund des positiven Bewertungsergebnisses in Höhe von EUR 50,7 Mio.
(Vorjahr: EUR -59,4 Mio.), hat sich das EBIT von EUR 246,7 Mio. um 39,2%
auf EUR 343,3 Mio. verbessert. Das Finanzergebnis ist von EUR 19,1 Mio. auf
EUR -91,9 Mio. gesunken. Dieser Rückgang ist ausschließlich auf unbare,
rein buchhalterische Wechselkurseffekte (EUR -48,4 Mio. nach EUR 92,7 Mio.
im Vorjahr) zurückzuführen, die nur zum Teil durch die positive Bewertung
von Finanzinstrumenten (EUR 30,0 Mio. nach EUR -46,9 Mio. im Vorjahr)
kompensiert werden konnten. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) hat sich deshalb
- noch - geringfügig von EUR 265,8 Mio. auf EUR 251,4 Mio. verringert.
Insgesamt konnte das Konzernergebnis aufgrund einer geringeren Steuerquote
von EUR 221,1 Mio. auf EUR 229,3 Mio. gesteigert werden.
Der Cashflow aus dem Ergebnis hat sich um 19,9% von EUR 252,9 Mio. auf EUR
303,2 Mio. erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde auf
EUR 333,1 Mio. gesteigert. Dies entspricht im Vergleich zur Vorperiode (EUR
270,4 Mio.) einem Plus von EUR 62,7 Mio. bzw. 23,2%, das insbesondere auf
den Abbau von Forderungen (EUR 181,3 Mio.) zurückzuführen ist.
Der operative Cashflow, der die laufende Geschäftstätigkeit sowie die
Investitionstätigkeit umfasst, wurde in den ersten drei Quartalen des
laufenden Geschäftsjahres auf EUR 381,3 Mio. (Vorjahr: EUR 111,5 Mio.) mehr
als verdreifacht. Dies kommt vor allem aus den Veräußerungserlösen, die
deutlich über den Investitionsausgaben liegen.
NAV je Aktie und Ergebnis je Aktie
Der verwässerte Net Asset Value (NAV) je Aktie ist gegenüber dem 30. April
2010 von EUR 4,78 auf EUR 5,13 angestiegen. Diese Steigerung ist auf das
gute Ergebnis in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres
und auf die positiven Effekte des Aktienrückkaufprogramms zurückzuführen.
Die IMMOFINANZ-Aktie notiert auf Basis des Aktienkurses vom 31. Jänner 2011
(EUR 3,22) mit einem Abschlag von 37,2% zum NAV. Das verwässerte Ergebnis
je Aktie beträgt für die ersten drei Quar¬tale des laufenden
Geschäftsjahres 2010/11 EUR 0,23, was einem Anstieg von mehr als 15,0%
gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht (Vorjahr: EUR
0,20).
Bruttorendite und Auslastung der Bestandsimmobilien
Auch die Immobilienkennzahlen konnten im dritten Quartal deutlich
verbessert werden: Während die Auslastung per 31. Oktober 2010 bei 89,0%
lag, konnte diese bis zum Ende des dritten Quartals auf 89,7% erhöht
werden. Die laufende Bruttorendite des Bestandsportfolios, die für das
erste Halbjahr 6,6% betragen hat, konnte im dritten Quartal bereits auf
6,9% gesteigert werden.
Der detaillierte Q3-Bericht ist auf der Homepage www.immofinanz.com im
Investor Relations Bereich veröffentlicht.
Kontakt:
Mag. Clemens Eisinger
Head of Corporate Finance & Investor Relations
IMMOFINANZ AG
A-1100 Wien, Wienerbergstraße 11
Tel.: +43 (0) 5 7111 - 2315
Fax: +43 (0) 5 7111 - 8315
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www.immofinanz.com
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