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ifa systems AG Annual Report 2013

May 20, 2015

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Annual Report

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ifa systems AG

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf entsprach der Planung der Verwaltung. Das 4. Quartal hat wesentlich zum Umsatz und Ertrag beigetragen. In dem letzten Quartal werden die Jahreslizenzen abgerechnet, der Umsatz liegt deshalb etwa 80 % über dem Durchschnitt der ersten 3 Quartale.

Der Gesamtumsatz stieg im Berichtsjahr um ca. 4,0 % auf 5.748 TEUR.

Der Aufwandsbereich war 2013 gekennzeichnet durch die auslaufenden Markterschließungskosten. Insgesamt sanken dadurch die Personalkosten um ca. 19,6 % auf 2.053 TEUR und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um ca. 409 TEUR (16 %) auf 2.204 TEUR.

Lage

Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (HGB) stieg von ca. 72 TEUR auf ca. 360 TEUR.

Die Verbesserungen des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt an den in 2013 im Wesentlichen deutlich reduzierten Personalaufwendungen sowie den ebenfalls gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Dagegen sind Abschreibungen von ca. 331 TEUR berücksichtigt (Vorjahr ca. 70 TEUR). Darin enthalten ist eine außerplanmäßige Abschreibung auf fremdbezogene Lizenzen in Höhe von 50.665,00 EUR, die durch neue Entwicklungen ersetzt wurden.

Finanzlage

Durch den positiven Cashflow erhöhte sich das Guthaben bei Banken auf 688 TEUR (Vorjahr 591 TEUR).

Die ifa systems AG schüttete gemäß der Hauptversammlung 0,03 EUR je 1,00 Aktie aus. Dies entsprach einer Ausschüttung von 75 TEUR.

Vermögenslage

Das gezeichnete Kapital betrug zum Ende des Berichtsjahres 2.500 TEUR entsprechend 2.500.000 Aktien zu je 1,00 EUR. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.697 auf TEUR 9.867 im Jahr 2013 erhöht. Die Eigenkapitalquote entwickelte sich von 85,4 % auf 82,9 %.

Die ifa systems AG Gruppe weist immaterielle Vermögensgegenstände in Form von Lizenzen und Urheberrechten in Höhe von TEUR 5.218 (Vorjahr TEUR 4.660) aus. Mit diesen Vermögensgegenständen werden obligatorische Runtime-Lizenzen generiert, die mehr als 50% des Gesamtumsatzes ausmachen.

Der kalkulatorische Ertragswert der aktivierten Lizenzen stieg damit entsprechend. Nach den internen Kalkulationen, die auf einem Wirtschaftsprüfungsgutachten von 2002 basieren, beträgt der Ertragswert damit mindestens ca. 22 Mio. EUR.

Nachtragsbericht

Nach dem 31.12.2013 sind keine besonderen Geschäftsvorfälle, deren Kenntnis für die Beurteilung der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wichtig sind, eingetreten.

Prognosebericht

Das Unternehmen positioniert sich im Bereich „Life Science“ (Wissenschaften in der Medizin, der Biologie, der Pharmakologie etc.). Mit Systemen, die zur Unterstützung medizinischer Entscheidungen eingesetzt werden können, hat das Unternehmen eine Marktposition mit Alleinstellungsmerkmalen in der Ophthalmologie (Augenheilkunde) erreicht. Die internationalen Förderprogramme (beispielsweise in den USA und in China) unterstützen Investitionen in sogenannten „Clinical Decision Support Systems“ (CDSS).

In den vergangenen 4 Jahren hat das Unternehmen mit steigender Tendenz in professionelle Health-IT-Applikationen investiert. Dabei handelt es sich um wissensbasierte Datenbanken, digitale Schnittstellenmodule und hochintegrierte Anwendungssoftware.

Im laufenden Jahr werden gezielt Verträge mit ausgewählten Kooperationspartnern angestrebt, um regionale Distributionsstrukturen in Europa, Lateinamerika, Asien und im Mittleren Osten aufzubauen.

Die positive Entwicklung bei den Laufzeitlizenzen (Runtime-Lizenzen) werden auch die kommenden Jahre bestimmen. In 2013 deckten diese Erträge aus Dauervertragsverhältnissen über 75 % der Fixkosten. Diese steigende Tendenz wird sich 2014 fortsetzen.

Durch die ausgelaufenen Markterschließungsaufwendungen wurden die Aufwendungen der ifa systems AG ohne Tochtergesellschaften plangemäß um ca. 920 TEUR p.a. reduziert. Im Folgejahr werden sich die Kosten um ca. 4-5% entsprechend der Produktivkapazität erhöhen. Insgesamt wird eine Steigerung des Jahresüberschusses der Unternehmensgruppe um ca. 10% erwartet.

Risikobericht

Die Unternehmensführung nutzt internationale Marktchancen durch eine gezielte Expansion des Unternehmens. Dies erfolgt mit kalkulierten Risiken, die sich aus der Produkt- und Marktausweitung ergeben.

Durch die zunehmenden Projekte mit großen Kliniken kann es zu Projektverschiebungen kommen, die die Gesellschaft selbst nicht beeinflussen kann. Diese können zu einer Verschiebung der Auslastung des Unternehmens (siehe 4. Quartal 2012) führen.

Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig und satzungsgemäß im Rahmen der Sitzungen das Qualitäts- und Risikomanagement im Unternehmen. Für die interne Projektabwicklung bestehen umfassende QM-basierte Strukturen, die die Risiken in der internen Abwicklung soweit wie möglich minimieren. Entstandene Risiken in der Vergangenheit waren ausschließlich extern durch fehlende Kapazitäten bei Auftraggebern oder/und nicht termingerechte Abwicklungen von anderen Lieferanten begründet.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Unternehmen hat in 2013 die Fremdmittel weiterhin um 200 TEUR abgebaut. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen nur noch ca. 625 TEUR. Diesen stehen ca. 688 TEUR Guthaben bei Kreditinstituten gegenüber.

Wertberichtigungen wurden kontenbezogen nach individueller Prüfung vorgenommen (insgesamt unter

1,5 % des Jahresumsatzes).

Absatzrisiken

Durch die gesamtwirtschaftliche Lage in allen internationalen Regionen können die Absatzrisiken in der Zukunft sowohl bei privaten wie auch öffentlichen Auftraggebern steigen. Bislang sind solche Risiken nur bei Verschiebungen von Projekten erkennbar. Andererseits sind die Auftraggeber im Gesundheitsbereich allgemein als solvent einzustufen. Die Wertberichtigungen aus insolventen Projekten lagen in den vergangenen Jahren unter 0,5 %. Projekte können von gesetzlichen und regulatorischen Bestimmungen abhängig sein. Bei Verschiebungen dieser Regelungen können auch Projekte verschoben werden.

Frechen, den 20. Mai 2014

gez.

Guido Niemann

Jörg Polis

Christoph Reinartz

Bilanz

Aktiva

scroll

31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Anlagevermögen 9.990.485,69 9.593.197,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.217.869,84 4.660.810,02
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 974.990,49 767.122,49
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4.242.879,35 3.893.687,53
II. Sachanlagen 55.755,00 76.995,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.755,00 76.995,00
III. Finanzanlagen 4.716.860,85 4.855.392,85
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.529.292,15 4.529.292,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 90.500,00
3. Beteiligungen 83.309,41 83.309,41
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 104.259,29 152.291,29
B. Umlaufvermögen 1.835.506,77 1.635.312,34
I. Vorräte 75.265,89 116.309,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.072.502,04 927.846,41
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.002,67 502,67
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.064.499,37 927.343,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 70.694,10 122.912,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 687.738,84 591.156,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.878,93 89.495,15
D. Aktive latente Steuern 9.701,47 34.335,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.905.572,86 11.352.340,36
Passiva
31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Eigenkapital 9.867.081,05 9.697.233,01
I. gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Kapitalrücklage 6.127.240,00 6.127.240,00
III. Gewinnrücklagen 993.295,55 1.028.295,55
IV. Bilanzgewinn 246.545,50 41.697,46
davon Gewinnvortrag 41.697,46 681.602,24
B. Rückstellungen 580.275,78 223.483,11
C. Verbindlichkeiten 1.160.600,18 1.197.460,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 625.000,00 825.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 200.000,00 200.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 102.832,97 68.096,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 102.832,97 68.096,43
3. sonstige Verbindlichkeiten 432.767,21 304.363,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 432.767,21 304.363,67
D. Passive latente Steuern 297.615,85 234.164,14
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.905.572,86 11.352.340,36

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll

1.1.2013 - 31.12.2013

EUR
1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
1. Rohergebnis 5.004.531,68 5.380.463,54
2. Personalaufwand 2.052.949,97 2.554.765,94
a) Löhne und Gehälter 1.709.964,34 2.127.229,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 342.985,63 427.536,00
davon für Altersversorgung 2.296,00 2.432,00
3. Abschreibungen 331.497,83 69.644,31
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 331.497,83 69.644,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.203.813,54 2.622.073,12
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 4.843,20 10.136,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.749,52 25.182,78
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65.589,63 87.485,48
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 360.430,23 71.677,47
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 111.868,19 25.763,01
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern -24.633,53 34.335,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 63.451,71 101.287,44
9. sonstige Steuern 3.714,00 4.217,00
10. Jahresüberschuss 244.848,04 41.697,46

Ergebnisverwendung

scroll

1.1.2013 - 31.12.2013

EUR
1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
10. Jahresüberschuss 244.848,04 41.697,46
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 41.697,46 681.602,24
12. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 35.000,00 0,00
a) aus anderen Gewinnrücklagen 35.000,00 0,00
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00 431.602,24
a) in andere Gewinnrücklagen 0,00 431.602,24
14. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 75.000,00 250.000,00
15. Bilanzgewinn 246.545,50 41.697,46

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ifa systems AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Euro 50.665,00 vorgenommen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 1.400.000,00 Euro.

Davon entfallen 207.868,00 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 1.203,48.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 70.694,10 (Vorjahr: Euro 122.912,97).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 735.600,18 (Vorjahr: Euro 572.460,10).

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Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2013 31.12.2013

TEuro
kleiner 1 J.

TEuro
1 bis 5 J.

TEuro
größer 5 J.

TEuro
--- --- --- --- ---
gegenüber Kreditinstituten 625,0 200,0 425,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 369,6 369,6 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 102,8 102,8 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 63,1 63,1 0,0 0,0
Summe 1160,5 735,5 425,0 0,0

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 625.000,00.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Stille Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bewertungseinheiten

Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Mietaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Euro 116.542,97.

Der Leasingaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Euro 115.155,45.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

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Betrag

Euro
Andere Gewinnrücklagen zum 1.1. des Geschäftsjahres 993.895,55
Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen -35.000,00
Andere Gewinnrücklagen zum 31.12. des Geschäftsjahres 958.895,55

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 677.374,64.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

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Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 974.990,49
Passivierung latenter Steuern -297.615,85
Gesamtbetrag 677.374,64

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 30,53 %.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Guido Niemann, Bergisch Gladbach

Herr Jörg Polis, Düren

Herr Christoph Reinartz, Pulheim

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Rainer Waedlich, Vorsitzender

Frau Susanne Post-Schenke

Frau Claudia Wente-Waedlich

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf Euro 354.488,92.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der den Mitgliedern des Vorstands gewährte permanente Reisekostenvorschuss beträgt unverändert 1.000,00 Euro.

Zu den zu Gunsten einzelner Vorstandsmitglieder vergebenen Krediten wird ausgeführt:

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Kreditentwicklung Betrag

Euro
Stand bisheriger Kredite 0,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00
\= neuer Kreditbestand 0,00

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

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Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis

Euro
Eigenkapital

Euro
ifa informationssysteme für augenärzte GmbH, Wien 100,00% 17.043,01 219.455,14
MedKaizen AG, Frechen 22,92% -181,54 164.075,63
Integration AG, Frechen 100,00% -12.517,25 99.682,29
ifa united i-tech, inc., Fort Lauderdale (Florida) 100,00% 497.593,15 5.794.316,93
Inoveon Corp., Oklahoma City 100,00% 8.619,44 350.488,97

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 42
Auszubildende 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 44

Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von Euro 2.500.000,00 ist eingeteilt in 2.500.000 auf den Inhaber lautende Aktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 Euro.

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15.06.2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 14.06.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 1.104.000,00 zu erhöhen.

Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 812.000,00, das bis zum 14.06.2016 befristet ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 weist einen Jahresüberschuss von EUR 244.848,04 aus. Unter Einbeziehung eines Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.697,46 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 246.545,50.

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, auf das dividendenberechtigte Grundkapital von EUR 2.500.000,00 eine Dividende von EUR 0,09 je Stückaktie auszuschütten und den verbleibenden Betrag von EUR 21.545,50 auf neue Rechnung vorzutragen.

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Betrag

Euro
Jahresüberschuss 2013 244.848,04
Gewinnvortrag 1.697,46
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 246.545,50
Gewinnverwendungsvorschlag
Ausschüttung 225.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 21.545,50

Frechen, den 20. Mai 2014

gez.

Guido Niemann, Vorstand

Jörg Polis, Vorstand

Christoph Reinartz, Vorstand

Anlagespiegel

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Anschaffungs-, Herstellungskosten Abschreibungen Buchwert Abschreibungen
01.01.2013

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
kumulierte 31.12.2013

EUR
31.12.2013

EUR
Geschäftsjahr

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 767.122,49 207.868,00 0,00 0,00 974.990,49 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.107.537,75 646.709,35 124.661,27 386.706,48 4.242.879,35 297.517,53
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.874.660,24 854.577,35 124.661,27 386.706,48 5.217.869,84 297.517,53
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.295,42 12.740,30 12.621,92 231.658,80 55.755,00 33.980,30
Summe Sachanlagen 287.295,42 12.740,30 12.621,92 231.658,80 55.755,00 33.980,30
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.529.292,15 0,00 0,00 0,00 4.529.292,15 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 90.500,00 0,00 90.500,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 83.309,41 0,00 0,00 0,00 83.309,41 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 152.291,29 47.968,00 96.000,00 0,00 104.259,29 0,00
Summe Finanzanlagen 4.855.392,85 47.968,00 186.500,00 0,00 4.716.860,85 0,00
Summe Anlagevermögen 10.017.348,51 915.285,65 323.783,19 618.365,28 9.990.485,69 331.497,83

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der ifa systems AG hat in der Besetzung der Vorjahre auch in 2013 die ihm nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Es bestand ein regelmäßiger und enger Informationsaustausch mit dem Vorstand. In schriftlichen und mündlichen Kommunikationen wurde der Aufsichtsrat immer zeitnah und umfassend über die Geschäftstätigkeit, die Planung und strategische Entwicklungen informiert.

Neben Abstimmungen im Umlaufverfahren und Telefonkonferenzen fanden die folgenden Aufsichtsratssitzungen statt:

AR-Sitzung vom 29.1.2013

Neben dem Bericht des Vorstands zum abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Strategie und die Planung für 2013 ausführlich diskutiert und festgeschrieben. Darüber hinaus wurden die Rahmenparameter für die interne 3-Jahresplanung (2013 – 2015) abgestimmt.

AR-Sitzung vom 19.3.2013

Der Vorstand stellte die aktuellen Akquisitionsmaßnahmen auf den internationalen Märkten vor. Die Primärzielgruppen sind große Universitätsaugenkliniken und große Augenkliniken weltweit. Der fi nale interne 3-Jahresplan wurde mit dem Aufsichtsrat synchronisiert.

AR-Sitzung vom 3.5.2013

Der fi nale Jahresabschluss wurde von Vorstand und Aufsichtsrat ausführlich besprochen und die korrespondierenden Präsentationen für die Ordentliche Hauptversammlung wurden abgestimmt. Parallel wurde der Strategieplan für 2013-2017 von beiden Gremien diskutiert.

AR-Sitzung vom 6.6.2013

Neben der Analyse der ersten 5 Monate standen die Anforderungen der SW-Entwicklung für den US-Markt im Mittelpunkt.

Eine zusätzliche Zertifizierung durch offizielle Regierungsstellen ist erforderlich, damit Anwender ihr Programm mit den öffentlichen Fördermitteln fortsetzen können.

Außerdem beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, die Gesellschaft für potentielle internationale Aktionäre mit englischsprachigen Informationen attraktiv zu machen. Durch die Anwender weltweit steht eine attraktive Zielgruppe von Investoren mit starker Unternehmensbindung zur Verfügung.

AR-Sitzung vom 27.6.2013

Vorstand und Aufsichtsrat analysierten die Entwicklung des ersten Halbjahrs 2013 und stimmten die Prognosen für die kommenden 6 Monate ab. Ein weiteres Schwerpunktthema waren die Anforderungen „Aufwendungen in der Produktentwicklung“ in den kommenden 12 Monaten.

AR-Sitzung vom 14.10.2013

Vom Vorstand wurden die Aktivitäten zum Aufbau einer weltweiten Distributionsstruktur ausführlich erläutert. Nach der erfolgreichen Markterschließungsphase werden gezielt geeignete Vertriebsgesellschaften und Agenten gesucht.

Entsprechende internationale Aktionen sind bereits angelaufen.

AR-Sitzung vom 19.12.2013

Der Geschäftsverlauf im 4. Quartal wurde vom Vorstand vorgestellt. Die Planungen wurden erreicht und die Prognosen für 2014 synchronisiert.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat am 20. Mai 2014 den fristgerecht aufgestellten und vollständigen Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Lagebericht vorgestellt. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft.

Im Berichtszeitraum sind im Aufsichtsrat keine Interessenskonflikte entstanden.

Der Bestätigungsvermerk des Aufsichtsrats lautet nach eingehender Prüfung:

Die Angaben des Berichts sind korrekt und vollständig und der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Bericht und Jahresabschluss im Rahmen der Beschlussfassung vom 21. Mai 2014 gebilligt.

Gemäß Satzung der Gesellschaft ist der Jahresabschluss damit festgestellt.

Alle dokumentierten Rechtsgeschäfte sind angemessen und entsprechend üblichen Marktbedingungen realisiert worden.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der ifa systems AG und allen Mitarbeitern der ifa systems AG Gruppe für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das beispielhafte Engagement für das Unternehmen und Health-IT in der Ophthalmologie weltweit.

Frechen, den 21. Mai 2014

gez. Rainer Waedlich, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ifa Systems AG, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Wuppertal, den 20. Mai 2014

**TREUMERKUR Dr. Schmidt und Partner KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Arvid Feuerstack, Wirtschaftsprüfer