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ifa systems AG Annual Report 2012

Mar 18, 2014

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Annual Report

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ifa systems AG

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

Überblick über den Geschäftsverlauf

Die ersten drei Quartale 2012 verliefen hinsichtlich Umsatz und Ertrag plangemäß. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres wurde ein relativer Rückgang zum Vorjahr und auch gegenüber den Plandaten verzeichnet. Es kam zu Verschiebungen bei internationalen Projekten. Die Gründe hierfür lagen einerseits an fehlenden Kapazitäten bei den Auftraggebern (Human Resources für Health-IT). Andererseits hat die US-Regierung verschiedene „Meilensteine' bei der Einführung von Health-IT (Electronic Health Record/ EHR) verschoben. So wird die Einführung der neuen digitalen Diagnoseverschlüsselung mit ICD-10 erst ab Ende 2014 bindend.

Auf der Kostenseite war 2012 noch gekennzeichnet durch die Markterschließungen in Asien und den USA. Zum Jahresende wurden Personalkapazitäten im Bereich der internationalen Markterschließung bereits abgebaut und führten Anfang 2013 bereits zu den avisierten Reduktionen beim Aufwand.

Der im HGB Abschluss ausgewiesene Umsatz ist deshalb niedriger, weil im Vorjahr die Umsätze mit US Kunden von der Muttergesellschaft berechnet wurden. In 2012 erfolgte die Berechnung durch die US Tochtergesellschaft (ca. 1.800 TEUR).

Ertragslage

Der Ertrag war gekennzeichnet durch das nicht zufriedenstellende vierte Quarta/ 2012. Durch die nur geringfügigen Steigerungen im Außenumsatz und die erhöhten Aufwendungen war der Ertrag deutlich niedriger als im Vorjahr.

Dadurch ist das Jahresergebnis nach HGB von TEUR 681 im Vorjahr auf TEUR 42 gesunken.

Finanzlage

Auch in 2012 wurden die planmäßigen Markterschließungen und Entwicklungen aus zwei Kapitalerhöhungen im zweiten Quartal des Jahres realisiert. Die Kosten für die Kapitalerhöhung von ca. 100 TEUR sind in den Aufwendungen enthalten. Erlöst wurden ca. 1.580 TEUR.

Die ifa systems AG schüttete gemäß der Hauptversammlung Euro 0,10 je 1,00 Aktie aus. Dies entsprach einer Ausschüttung von 250 TEUR.

Vermögenslage

Das gezeichnete Kapital betrug zum Ende des Berichtsjahres 2.500 TEUR entsprechend 2.500.000 Aktien zu je 1,00 Euro.

Die ifa systems AG Gruppe weist zum 31. Dezember 2012 immaterielle Vermögensgegenstände in Form von Lizenzen und Urheberrechten in Höhe von TEUR 4.660 aus, Mit diesen Vermögensgegenständen werden obligatorischen Runtime-Lizenzen generiert. Die Zuwachsrate betrug ca. 9,5%.

Der kalkulatorische Ertragswert der aktivierten Lizenzen stieg damit ebenfalls um diesen Anteil. Nach den internen Kalkulationen, die auf einem Wirtschaftsprüfungsgutachten von 2002 basieren, beträgt der Ertragswert damit mindestens ca. 20 Mio. Euro.

Nachtragsbericht

Nach dem 31.12.2012 sind keine besonderen Geschäftsvorfälle, deren Kenntnis für die Beurteilung der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wichtig sind, eingetreten.

Risikobericht

Die Unternehmensführung nutzt internationale Marktchancen durch eine gezielte Expansion des Unternehmens. Dies erfolgt mit kalkulierten Risiken, die sich aus der Produkt- und Marktausweitung ergeben.

Durch die zunehmenden Projekte mit großen Kliniken kann es zu Projektverschiebungen kommen, die die Gesellschaft selbst nicht beeinflussen kann. Diese können zu einer Verschiebung der Auslastung des Unternehmens (siehe .4 Quartal 2012) führen.

Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig und satzungsgemäß im Rahmen der Sitzungen das Qualitäts- und Risikomanagement im Unternehmen. Für die interne Projektabwicklung bestehen umfassende QM-basierte Strukturen, die die Risiken in der internen Abwicklung soweit wie möglich minimieren. Entstandene Risiken in der Vergangenheit waren ausschließlich extern durch fehlende Kapazitäten bei Auftraggebern oder / und nicht termingerechte Abwicklungen von anderen Lieferanten begründet.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Unternehmen hat in 2012 die Fremdmittel weiterhin um 200 TEUR abgebaut. Der Anteil der Bankverbindlichkeiten sinkt damit auf nur ca. 5% der Bilanzsumme.

Wertberichtigungen wurden kontenbezogen nach individueller Prüfung vorgenommen.

Absatzrisiken

Durch die gesamtwirtschaftliche Lage in allen internationalen Regionen können die Absatzrisiken in der Zukunft sowohl bei privaten wie auch öffentlichen Auftraggebern steigen. Bislang sind solche Risiken nur bei Verschiebungen von Projekten erkennbar. Andererseits sind die Auftraggeber im Gesundheitsbereich allgemein als solvent einzustufen. Die Wertberichtigungen aus insolventen Projekten lagen in den vergangenen Jahren unter 0,5%.

Prognosebericht

Das Unternehmen positioniert sich im Bereich „Life Science" (Wissenschaften in der Medizin: Biologie, Pharmakologie etc.). Mit Systemen, die zur Unterstützung medizinischer Entscheidungen eingesetzt werden können, hat das Unternehmen eine Marktposition mit Alleinstellungsmerkrnalen in der Ophthalmologie (Augenheilkunde) erreicht. Die internationalen Förderprogramme (beispielsweise inden USA und China) unterstützen die Investitionen in sogenannte „Clinical Decision Support Systems' (CDSS). Das Unternehmen hat in den vergangenen drei Jahren gezielt in wissensbasierte Health-IT-Applikationen investiert, die in den kommenden 10Jahren Innovationen in der Medizin bestimmen werden_ Parallel wurden mit hohen Aufwendungen Märkte durch qualifizierte Referenzprojekte (z.B. USA, China, Asien-Pazifik: Mittlerer Osten) aufbereitet.

Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren gezielt Partnerschaften und Kooperationen suchen und eingehen, um entsprechende Umsätze und Erträge mit den geschaffenen Vermögensgegenständen (Lizenzen, Datenbanken etc.) zu generieren.

Die positive Entwicklung bei den Laufzeitlizenzen (Runtime-Lizenzen) werden auch die kommenden Jahre bestimmen. In 2013 werden diese Erträge aus Dauervertragsverhältnissen bis zu 75% der Fixkosten der Unternehmensgruppe decken.

Durch den Abschluss der Markterschließungsphasen werden sich die Aufwendungen der da systems AG ohne Tochtergesellschaften in den kommenden Jahren um durchschnittlich 950 TEUR p.a. reduzieren. Der Cash Flow wird sich entsprechend durch Kostenreduktion und Steigerung bei den Runtime-Lizenzen erhöhen.

Frechen. den 7. Mai 2013

Guido Niemann

Jörg Polis

Christoph Reinartz

Bilanz

Aktiva

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31.12.2012

EUR
31.12.2011

EUR
A. Anlagevermögen 9.593.197,87 7.296.050,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.660.810,02 3.146.062,01
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 767.122,49 435.304,50
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.893.687,53 2.710.757,51
II. Sachanlagen 76.995,00 137.648,13
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.995,00 137.648,13
III. Finanzanlagen 4.855.392,85 4.012.339,86
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.529.292,15 3.729.120,61
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 90.500,00 109.500,00
3. Beteiligungen 83.309,41 83.309,41
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 152.291,29 90.409,84
B. Umlaufvermögen 1.635.312,34 3.027.364,52
I. Vorräte 116.309,00 113.396,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 927.846,41 2.573.910,19
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 502,67 799.163,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 927.343,74 1.774.746,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 591.156,93 340.058,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.495,15 145.354,69
D. Aktive latente Steuern 34.335,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.352.340,36 10.468.769,21
Passiva
31.12.2012

EUR
31.12.2011

EUR
A. Eigenkapital 9.697.233,01 8.301.735,55
I. gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.208.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 0,00 -2.857,00
2. eingefordertes Kapital 2.500.000,00 2.205.143,00
II. Kapitalrücklage 6.127.240,00 4.835.440,00
III. Gewinnrücklagen 1.028.295,55 579.550,31
IV. Bilanzgewinn 41.697,46 681.602,24
B. Rückstellungen 223.483,11 536.543,68
C. Verbindlichkeiten 1.197.460,10 1.497.613,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 825.000,00 1.025.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.096,43 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 304.363,67 472.613,28
D. Passive latente Steuern 234.164,14 132.876,70
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.352.340,36 10.468.769,21

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
1.1.2011 - 31.12.2011

EUR
1. Rohergebnis 5.380.463,54 7.543.319,89
2. Personalaufwand 2.554.765,94 2.398.330,31
a) Löhne und Gehälter 2.127.229,94 1.953.670,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 427.536,00 444.660,09
davon für Altersversorgung 2.432,00 720,00
3. Abschreibungen 69.644,31 117.111,53
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 69.644,31 117.111,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.622.073,12 3.977.555,50
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 10.136,40 7.852,86
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.182,78 32.414,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.485,48 90.304,60
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.677,47 992.432,54
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 25.763,01 306.223,30
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 34.335,00 0,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 101.287,44 76.363,17
9. sonstige Steuern 4.217,00 4.607,00
10. Jahresüberschuss 41.697,46 681.602,24

Ergebnisverwendung

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1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
1.1.2011 - 31.12.2011

EUR
10. Jahresüberschuss 41.697,46 681.602,24
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 681.602,24 526.846,66
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 431.602,24 129.406,66
a) in andere Gewinnrücklagen 431.602,24 129.406,66
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 250.000,00 397.440,00
14. Bilanzgewinn 41.697,46 681.602,24

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Angaben zur Ergebnisverwendung:

Die Hauptversammlung hat am 25. Juni 2013 dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands zugestimmt.

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ifa systems AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, inzwischen veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 2.000.000,00 Euro.

Davon entfallen 331.817,99 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 3.028,28.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 122.912,97 (Vorjahr: Euro 345.838,23).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 572.460,10 (Vorjahr: Euro 672.613,28).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 825.000,00.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Stille Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bewertungseinheiten

Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Mietaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Euro 177.722,47.

Der Leasingaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Euro 140.922,74.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Das aus der Kapitalerhöhung erzielte Agio von 1.291.800,00 Euro wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

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Betrag

Euro
Andere Gewinnrücklagen zum 1.1. des Geschäftsjahres 545.150,31
Abgang eigene Anteile 17.143,00
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 431.602,24
Andere Gewinnrücklagen zum 31.12. des Geschäftsjahres 993.895,55
davon Entnahmen gem. Gewinnverwendungsvorschlag -35.000,00
andere Gewinnrücklagen nach Gewinnverwendungsvorschlag 958.895,55

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 532.958,35.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

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Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 767.122,49
Passivierung latenter Steuern -234.164,14
Gesamtbetrag 532.958,35

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 30,53 %.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Guido Niemann, Bergisch Gladbach

Herr Jörg Polis, Düren

Herr Christoph Reinartz, Pulheim

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Rainer Waedlich, Vorsitzender

Frau Susanne Post-Schenke

Frau Claudia Wente-Waedlich

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf Euro 395.510,86.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der den Mitgliedern des Vorstands gewährte permanente Reisekostenvorschuss beträgt unverändert 1.000,00 Euro.

Zu den zu Gunsten einzelner Vorstandsmitglieder vergebenen Krediten wird ausgeführt:

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Kreditentwicklung Betrag

Euro
Stand bisheriger Kredite 29.480,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr 29.480,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00
\= neuer Kreditbestand 0,00

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

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Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis

Euro
Eigenkapital

Euro
ifa informationssysteme für augenärzte GmbH, Wien 100,00% 32.367,63 202.412,13
MedKaizen AG, Langenhagen 22,92% -4.473,53 164.257,17
Integration AG, Frechen 100,00% -17.377,73 112.199,54
ifa united i-tech, inc., Fort Lauderdale (Florida) 100,00% 173.463,91 3.536.548,55
Inoveon Corp., Oklahoma City 100,00% -27.166,45 207.564,89

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 52
Auszubildende 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 56

Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Die im Bestand ausgewiesenen eigenen Aktien wurden Anfang 2012 zweckbestimmt zum Gesamtbetrag von 20.000,00 Euro als Erfolgsbeteiligung übertragen.

Zum 31.12.2012 waren keine eigenen Aktien im Bestand.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von Euro 2.500.000,00 ist eingeteilt in 2.500.000 auf den Inhaber lautende Aktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 Euro.

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15.06.2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 14.06.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 1.104.000,00 zu erhöhen.

Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 812.000,00, das bis zum 14.06.2016 befristet ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 weist einen Jahresüberschuss von EUR 41.697,46 aus. Unter Einbeziehung einer Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 35.000,00 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 76.697,46.

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, auf das dividendenberechtigte Grundkapital von EUR 2.500.000,00 eine Dividende von EUR 0,03 je Stückaktie auszuschütten und den verbelibenden Betrag von EUR 1.697,46 auf neue Rechnung vorzutragen.

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Betrag

Euro
Jahresüberschuss 2012 41.697,46
Entnahme aus Gewinnrücklagen 35.000,00
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 76.697,46
Gewinnverwendungsvorschlag
Ausschüttung 75.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 1.697,46

Frechen, den 7. Mai 2013

Guido Niemann

Jörg Polis

Christoph Reinartz

Anlagespiegel

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2012

Euro
Zugänge

Euro
Abgänge

Euro
Umbuchungen

Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 435.304,50 331.817,99 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.905.507,94 1.213.189,02 11.159,21 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.340.812,44 1.545.007,01 11.159,21 0,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.315,93 13.582,18 88.602,69 0,00
Summe Sachanlagen 362.315,93 13.582,18 88.602,69 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.729.120,61 800.171,54 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 109.500,00 0,00 19.000,00 0,00
Beteiligungen 83.309,41 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 90.409,84 153.381,45 91.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.012.339,86 953.552,99 110.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.715.468,23 2.512.142,18 210.261,90 0,00

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kumulierte Abschreibungen 31.12.2012

Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr

Euro
Buchwert 31.12.2012

Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr

Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 767.122,49 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 213.850,22 0,00 3.893.687,53 30.253,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 213.850,22 0,00 4.660.810,02 30.253,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210.300,42 0,00 76.995,00 39.391,31
Summe Sachanlagen 210.300,42 0,00 76.995,00 39.391,31
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 4.529.292,15 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 90.500,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 83.309,41 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 152.291,29 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 4.855.392,85 0,00
Summe Anlagevermögen 424.150,64 0,00 9.593.197,87 69.644,31

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der ifa systems AG hat in der Besetzung der Vorjahre auch in 2012 die ihm nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Es bestand ein regelmäßiger und enger Informationsaustausch mit dem Vorstand. In schriftlichen und mündlichen Kommunikationen wurde der Aufsichtsrat immer zeitnah und umfassend über die Geschäftstätigkeit, die Planung und strategische Entwicklungen informiert. Dabei wurde insbesondere auch das Risiko-Management für die Unternehmensgruppe regelmäßig reflektiert.

In 2012 fanden neben vielen Telefonkonferenzen und Abstimmungen im Umlaufverfahren fünf Aufsichtsratssitzungen statt.

AR-Sitzung vom 27.1.2012

Der Vorstand berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 und stellte dem Aufsichtsrat die Planungen für das laufende Jahr vor. Im Mittelpunkt standen weitere Markterschließungen innerhalb und außerhalb der Ophthalmologie (Augenheilkunde). Die Realisierung von Qualitätsmanagement zur Steigerung der Produktivität war ein weiteres zentrales Thema.

AR-Sitzung vom 29.3.2012

Der Vorstand berichtete über aktuelle Projektvorhaben auf den internationalen Märkten. Zentrale Themen waren neben der Ertragssituation auch weitere Maßnahmen der ifa Academy (Aus- und Weiterbildung intern und extern).

AR-Sitzung vom 29.6.2012

Vorstand und Aufsichtsrat analysierten die Entwicklung im US-Geschäft. Es wurde eine neue Programmgeneration für akademische Augenkliniken (erster Einsatz in der Universitätsaugenklinik in Oklahoma City) vorgestellt. Parallel wurde die Unternehmensplanung für das zweite Halbjahr 2012 vom Vorstand vorgestellt und vom Aufsichtsrat genehmigt.

AR-Sitzung vom 22.10.2012

Der Vorstand stellte das zusätzliche Geschäftsfeld für den Vertrieb von Schnittstellenprogrammen an IT-Unternehmen vor (B2B – Business to Business). Außerdem wurden die Planungen für 2013 mit korrespondierenden Kosteneinsparungen, Schwerpunkt Aufwendungen für Markterschließungen, vorgestellt und beschlossen.

AR-Sitzung vom 20.12.2012

Der Vorstand berichtet über den Geschäftsverlauf im vierten Quartal und insbesondere im Dezember 2012. Die Abweichungen von der Planung wurden festgestellt und in einer Pressemitteilung am 02.01.2013 nach weiteren Prüfungen veröffentlicht. Gleichzeitig wurde die finale Planung für 2013 mit Kosteneinsparungen von ca. 12,5 % beschlossen.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat am 9. Mai 2013 den fristgerecht aufgestellten Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Lagebericht vorgestellt. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft.

Im Berichtszeitraum sind im Aufsichtsrat keine Interessenkonflikte entstanden.

Der Bestätigungsvermerk des Aufsichtsrats lautet nach eingehender Prüfung:

Die Angaben des Berichts sind korrekt und vollständig.

Alle dokumentierten Rechtsgeschäfte sind angemessen und entsprechen üblichen Marktbedingungen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der ifa systems AG und allen Mitarbeitern der ifa systems AG Gruppe für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die große Identifikation mit den Visionen und Zielen des Unternehmens.

Frechen, den 13. Mai 2013

Der Aufsichtsrat

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ifa systems AG, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Wuppertal, den 8. Mai 2013

**TREUMERKUR Dr. Schmidt und Partner KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Arvid Feuerstack, Wirtschaftsprüfer