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HUGO BOSS AG — Management Reports 2012
Apr 25, 2013
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Management Reports
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HUGO BOSS AG
Metzingen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
LAGEBERICHT 1
GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND UNTERNEHMENSSTRUKTUR
HUGO BOSS ist einer der Weltmarktführer im Premium- und Luxussegment des Bekleidungsmarkts. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung und Vermarktung hochwertiger Mode und Accessoires im Damen- und Herrenbereich. Mit seiner Markenwelt spricht HUGO BOSS unterschiedliche, klar voneinander abgegrenzte Zielgruppen an. Dabei wird ein umfassendes Produktportfolio abgedeckt, das aus klassisch-moderner Konfektion, eleganter Abendbekleidung und Sportswear, Schuhen, Lederaccessoires sowie in Lizenz vertriebenen Düften, Brillen, Uhren, Kindermode, Motorradhelmen, Mobiltelefonen, Mobile Accessories und Textilien für den Home-Bereich besteht.
Durch gezielte Marketingmaßnahmen sowie das Engagement im Sport- und Kultursponsoring stärkt HUGO BOSS die weltweite Bekanntheit und das Image seiner Marken. Außer durch klassische Werbeformen wie Print- und Out-of-Home-Medien werden die relevanten Zielgruppen zunehmend über neue Marketinginstrumente wie soziale Netzwerke angesprochen. Sportsponsoring-Maßnahmen konzentrieren sich auf Premium-Sportarten wie Formel 1, Golf oder Segeln, die Markenwerte wie Dynamik, Perfektion und Präzision auf ideale Weise transportieren. In seinen Kultursponsoring-Aktivitäten betont HUGO BOSS die Gemeinsamkeiten zwischen Kunst und Mode im Hinblick auf Design, Ästhetik und Kreativität. Akzente setzt das Unternehmen zusätzlich durch medienwirksame Fashion Events in den Modemetropolen der Welt, die die Attraktivität und Akzeptanz der Marken des Konzerns bei wichtigen Zielgruppen zusätzlich unterstreichen und die Markenwelt von HUGO BOSS emotionalisieren.
HUGO BOSS lässt seine Produkte überwiegend durch unabhängige Zulieferer fertigen, die insbesondere in Osteuropa und Asien angesiedelt sind. Seine Kollektionen vertreibt das Unternehmen in 129 Ländern weltweit. Die wichtigste Absatzregionen ist weiterhin Europa. Heute können Kunden HUGO BOSS Produkte an mehr als 6.800 Verkaufspunkten erwerben. Neben Mehrmarken-Verkaufspunkten, die von Großhandelspartnern betrieben werden, nimmt die Bedeutung von Monomarken-Verkaufspunkten deutlich zu. Eigenständige HUGO BOSS Geschäfte werden dabei entweder von Franchisepartnern oder durch HUGO BOSS selbst betrieben.
ORGANISATIONSSTRUKTUR
Die HUGO BOSS AG, mit Sitz in Metzingen, Deutschland, ist die Muttergesellschaft des HUGO BOSS Konzerns. Hier werden alle zentralen Leitungsfunktionen für den Konzern gebündelt. Zu den zentralen Aufgaben der HUGO BOSS AG gehören die Festlegung der Unternehmensstrategie (insbesondere der Marken- und Vertriebsstrategie), die Unternehmensfinanzierung, das Risikomanagement sowie das Treffen von Kollektionsentscheidungen und die Steuerung des Vertriebsnetzwerkes. Darüber hinaus ist die HUGO BOSS AG neben der internen Kommunikation insbesondere für die externe Kommunikation, einschließlich der Kontakte zum Kapitalmarkt und zu den Aktionären, verantwortlich.
Außer aus der HUGO BOSS AG setzt sich der Konzern aus 53 konsolidierten Tochtergesellschaften zusammen, die die Verantwortung für die lokalen Geschäftstätigkeiten tragen. Die HUGO BOSS AG war im abgelaufenen Geschäftsjahr an 13 Gesellschaften direkt beteiligt. Eine detaillierte Übersicht der direkten und indirekten Beteiligungsverhältnisse ist auf im Anteilsbesitz in Textziffer 2 im Anhang zum Jahresabschluss zu finden.
Die Führungsstruktur der HUGO BOSS AG ergibt sich in erster Linie aus den gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen. Als deutsche Aktiengesellschaft hat die HUGO BOSS AG eine duale Führungs- und Kontrollstruktur. Gesteuert wird das Unternehmen durch den Gesamtvorstand. Der Aufsichtsrat berät den Vorstand und überwacht dessen Geschäftsführung. Die Grundzüge der Vergütung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind im Vergütungsbericht dargestellt. Die aktienbasierte Vergütung für Führungskräfte ist im Anhang auf Seite 90 ff. zu finden.
Im Vorstand der HUGO BOSS AG sind der Vorstandsvorsitzende und die gleichberechtigten Vorstände mit ihren - einzelne Zentralfunktionen umfassenden - Vorstandsressorts vertreten. Die Zentralfunktionen sind unter den Vorstandsmitgliedern wie folgt aufgeteilt:
CLAUS-DIETRICH LAHRS
Vorsitzender des Vorstands
Vorstand für die Bereiche Vertrieb, Retail,
Lizenzen, Kommunikation und Global Replenishment
CHRISTOPH AUHAGEN
Vorstand für die Bereiche Brand Management,
Creative Management, Sourcing und Manufacturing
MARK LANGER
Vorstand für die Bereiche Controlling,
Investor Relations, Finanzen, Recht und Compliance, Personal, Logistik, IT
und Central Services, Arbeitsdirektor
Der Vorstand wird in seiner Tätigkeit durch eine im Jahr 2008 geschaffene erweiterte Geschäftsleitung unterstützt, der die Direktoren für die Regionen Europa inkl. Naher Osten/ Afrika, Amerika und Asien/Pazifik sowie Direktoren zentraler Funktionen angehören.
UNTERNEHMENSSTEUERUNG
GESAMTVORSTAND VERANTWORTET UNTERNEHMENSSTEUERUNG
Die HUGO BOSS AG wird durch den Gesamtvorstand gesteuert, der insbesondere die strategische Ausrichtung des Konzerns festlegt. Die operative Umsetzung der Konzernstrategie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Regional- und Markendirektoren sowie den Leitern der Zentralfunktionen. Die Organisations- und Führungsstruktur ordnet Befugnisse und Verantwortlichkeiten unternehmensintern eindeutig zu und definiert die Berichtslinien. Sie richtet somit alle Unternehmensressourcen auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts aus. Davon profitiert auch die HUGO BOSS AG, weil diese über den Intercompany-Leistungsaustausch ebenfalls unmittelbar an Unternehmenswertsteigerungen partizipiert, wobei die HUGO BOSS AG selbst anhand der Konzernkennzahlen gesteuert wird.
ZENTRALE STEUERUNGSGRÖSSEN
ZENTRALE STEUERUNGSGRÖSSEN DES HUGO BOSS KONZERNS

FOKUS AUF STEIGERUNG DES FREE CASH FLOWS
Zur Steigerung des Unternehmenswerts konzentriert sich HUGO BOSS auf die Maximierung des Free Cashflows. Ein dauerhaft positiver Free Cashflow sichert die finanzielle Unabhängigkeit der Gesellschaft sowie des Konzerns und seine jederzeitige Zahlungsfähigkeit. Die wesentlichen Ansatzpunkte zur Verbesserung des Free Cashflows liegen in der Steigerung von Umsatz und betrieblichem Ergebnis, definiert als EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) vor Sondereffekten. Durch konsequentes Management des kurzfristigen operativen Nettovermögens (Trade Net Working Capital) und disziplinierte Investitionstätigkeit wird darüber hinaus die Free Cashflow-Entwicklung unterstützt.
DEFINITION FREE CASHFLOW
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| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | |
|---|---|
| + | Cashflow aus Investitionstätigkeit |
| \= | FREE CASHFLOW |
UMSATZ UND EBITDA
Als wachstumsorientiertes Unternehmen misst die HUGO BOSS AG der profitablen Steigerung des Umsatzes besondere Bedeutung bei. Alle Aktivitäten zur Umsatzsteigerung werden an ihrem Potenzial gemessen, das um Sondereffekte bereinigte EBITDA und die bereinigte EBITDA-Marge (das Verhältnis von Ergebnis zu Umsatz) langfristig zu steigern. Das EBITDA wurde aufgrund seiner Eigenschaft als wesentlicher Treiber des Free Cashflows als wichtigste Steuerungsgröße gewählt. Der wesentliche Ansatzpunkt zur Steigerung der EBITDA-Marge wird in der Effizienzverbesserung im eigenen Einzelhandel sowie in der Optimierung der konsequenten Durchsetzung der Preisstrategie gesehen. Darüber hinaus erfolgt eine strikte Kontrolle der operativen Aufwendungen mit dem Ziel, deren Anstieg im Verhältnis zum Umsatz auf ein unterproportionales Maß zu begrenzen.
Die Geschäftsleitung der Konzerngesellschaften trägt direkte Verantwortung für ein profitables Unternehmenswachstum. Ein Teil der Gesamtvergütung der Führungskräfte der eigenständigen Vertriebsgesellschaften ist deshalb variabel und an die Erreichung der Ziele für Umsatz und EBITDA vor Sondereffekten sowie weiterer Cashflow-relevanter Kennzahlen gekoppelt.
KURZFRISTIGES OPERATIVES NETTOVERMÖGEN
Aufgrund des vergleichsweise wenig anlageintensiven Geschäftsmodells von HUGO BOSS stellt das kurzfristige operative Nettovermögen (Trade Net Working Capital) die bedeutendste Kennzahl zur Steuerung eines effizienten Kapitaleinsatzes dar.
DEFINITION KURZFRISTIGES OPERATIVES NETTOVERMÖGEN
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| Vorräte | |
|---|---|
| + | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
| - | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
| \= | KURZFRISTIGES OPERATIVES NETTOVERMÖGEN |
Das Management der Vorräte sowie von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegt in der Verantwortung der operativen Zentralbereiche und der Vertriebseinheiten. Die Steuerung dieser drei Komponenten erfolgt über die Kennzahlen DIO (Days Inventories Outstanding - Vorratsreichweite), DSO (Days Sales Outstanding - Forderungsreichweite) und DPO (Days Payables Outstanding - Verbindlichkeitenreichweite), an die teilweise auch die variable Vergütung der Geschäftsführung der Zentralbereiche und der Vertriebseinheiten gekoppelt ist. Weiterhin ist das Verhältnis von kurzfristigem operativem Nettovermögen und Umsatz Gegenstand der Zielvorgaben für den Vorstand und wird im Rahmen der Planung und des monatlichen Reportings berichtet.
INVESTITIONEN
Die Prüfung der Werthaltigkeit vorgeschlagener Investitionsprojekte erfolgt unter Berücksichtigung der relevanten Kapitalkosten. Der Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten bildet aktuell den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit. Aus diesem Grund wurde für Projekte in diesem Bereich ein spezifischer Genehmigungsprozess etabliert. Dieser umfasst neben der qualitativen Analyse potenzieller Standorte vor allem auch die Analyse des Kapitalwerts eines jeden Projekts.
UNTERNEHMENSINTERNES STEUERUNGSSYSTEM
Die Planungs-, Steuerungs- und Überwachungsaktivitäten der Gesellschaft fokussieren die Optimierung der beschriebenen zentralen Steuerungsgrößen. Die Kernelemente des unternehmensinternen Steuerungssystems sind
| ― | die Planung, |
| ― | das konzernweite, IT-gestützte Berichtswesen und |
| ― | das Investitionscontrolling. |
Die Planung bezieht sich auf einen rollierenden Dreijahreszeitraum. Sie wird im Rahmen des unternehmensweiten Budgetprozesses jährlich unter Berücksichtigung der aktuellen Geschäftslage erstellt.
Auf Basis zentraler Zielvorgaben des Konzernvorstands erstellen die Vertriebsgesellschaften vollständige Ergebnis-, Bilanz- und Investitionsplanungen für die von ihnen verantworteten Absatzmärkte oder Geschäftsfelder. Daraus abgeleitet erarbeiten die Entwicklungs- und Beschaffungseinheiten eine mittelfristige Kapazitätsplanung und übersetzen diese in eine Kostenplanung. Die Bottom-up-Planung der Geschäftseinheiten wird zentral auf Plausibilität geprüft und zur Gesamtkonzernplanung aggregiert.
Die Jahresplanung wird in regelmäßigen Abständen vor dem Hintergrund der tatsächlichen Geschäftsentwicklung und bestehender Chancen und Risiken überarbeitet, um das zu erwartende Konzernergebnis im laufenden Jahr prognostizieren zu können. Auf Basis der erwarteten Cashflow-Entwicklung erstellt zudem die Konzern-Treasury-Abteilung auf monatlicher Basis eine Prognose zur Entwicklung der Liquiditätssituation. Dadurch können finanzielle Risiken frühzeitig erkannt und Maßnahmen hinsichtlich des Finanzierungs- beziehungsweise Anlagebedarfs getroffen werden. Darüber hinaus stellt die währungsdifferenzierte Liquiditätsplanung unter anderem die Grundlage für die Einleitung eventueller Währungssicherungsmaßnahmen dar. Weitere Angaben zur Steuerung der finanziellen Risiken sind im Risikobericht aufgeführt.
BERICHTSWESEN
Der Vorstand wird monatlich in Form von standardisierten, weitgehend IT-gestützten Berichten unterschiedlicher Detailstufen über den operativen Geschäftsverlauf informiert. Dieses Berichtswesen wird bei Bedarf durch Ad-hoc-Analysen ergänzt. Die durch das konzernweite Berichtswesen generierten Ist-Daten werden monatlich mit den Plandaten verglichen. Zielabweichungen müssen erläutert und geplante Gegenmaßnahmen dargestellt werden. Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf das Konzernergebnis müssen unverzüglich an den Vorstand berichtet werden. Besonderer Wert wird darüber hinaus auf die Analyse von Frühindikatoren gelegt, die geeignet sind, einen Hinweis auf die zukünftige Geschäftsentwicklung zu geben. In diesem Zusammenhang erfolgt die Analyse der Auftragsentwicklung, der Entwicklung des Replenishment-Geschäfts und der flächenbereinigten Umsatzentwicklung im eigenen Einzelhandel in mindestens wöchentlichem Rhythmus. In regelmäßigen Abständen wird zudem ein Vergleich mit der Entwicklung relevanter Wettbewerber durchgeführt.
INVESTITIONSCONTROLLING
Das Investitionscontrolling bewertet geplante und realisierte Investitionsprojekte hinsichtlich ihres Beitrags zur Erreichung der Renditeziele der Gesellschaft. Dabei werden ausschließlich Projekte initiiert, die einen positiven Beitrag zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens erwarten lassen. Zudem wird in regelmäßigen Abständen die Profitabilität bereits realisierter Projekte durch nachgelagerte Analysen überprüft. Im Falle von Abweichungen zu den ursprünglich gesetzten Renditezielen werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen.
STRATEGIE
MITTELFRISTIGE WACHSTUMSSTRATEGIE
Die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre unterstreicht die Stärke des von HUGO BOSS verfolgten Geschäftsmodells. Dieses bildet die Basis für die Erreichung der ambitionierten Wachstumsziele. HUGO BOSS als Konzern strebt an, durch organisches Wachstum im Jahr 2015 einen Umsatz von 3 Mrd. EUR und ein operatives Ergebnis (EBITDA vor Sondereffekten) von 750 Mio. EUR zu erwirtschaften. Die geplante Ergebnissteigerung wird zusammen mit dem strikten Management des kurzfristigen operativen Nettovermögens und der disziplinierten Investitionstätigkeit die Basis für die angestrebte Maximierung des Free Cashflows und damit für die Steigerung des Unternehmenswerts sein.
MITTELFRISTIGE WACHSTUMSSTRATEGIE BASIERT AUF VIER SÄULEN
HUGO BOSS hat vier wesentliche Wachstumsfelder identifiziert, für die strategische Initiativen zur nachhaltigen Steigerung von Umsatz und Ergebnis definiert wurden. So soll die Attraktivität der einzelnen Marken durch ansprechende Produktinitiativen und eine überzeugende Markenkommunikation weiter gestärkt werden. Der eigene Einzelhandel wird zum zukünftig wichtigsten Vertriebskanal ausgebaut werden. Außerdem sieht der HUGO BOSS erhebliches Wachstumspotenzial in Asien und Amerika. Schließlich sollen die operativen Prozesse weiter gestärkt werden.
MITTELFRISTIGE WACHSTUMSSTRATEGIE

STÄRKUNG DER MARKENATTRAKTIVITÄT
STARKE MARKEN BILDEN DIE GRUNDLAGE FÜR DEN ZUKÜNFTIGEN UNTERNEHMENSERFOLG
Die über Jahrzehnte erworbene Kompetenz im Segment hochwertiger Damen- und Herrenbekleidung sowie von Schuhen und Lederaccessoires im Premium- und Luxussegment prägt das Produktangebot aller Konzernmarken. Alle Marken zeichnen sich durch die Verwendung hochwertigster Materialien, exzellente Verarbeitungsqualität und herausragendes Design aus. Außer mit der Kernmarke BOSS spricht das Unternehmen Konsumenten mit den Marken BOSS Green, BOSS Orange und HUGO an, um den vielfältigen Einstellungen und Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen Rechnung zu tragen.
HUGO BOSS schärft kontinuierlich die Positionierung seiner Marken, um sie eindeutig voneinander und dem Wettbewerb abzugrenzen. Dabei liegt der Fokus außer auf der Ausprägung einer unverwechselbaren Designhandschrift der Kollektionen auf der markenindividuellen Gestaltung der Kommunikation und der optimalen Präsentation am Verkaufspunkt.
KERNMARKE BOSS PRÄGT DIE KONSUMENTENWAHRNEHMUNG
HUGO BOSS sieht in allen Marken deutliches Potenzial für weiteres Wachstum. Die Kernmarke BOSS wird auch zukünftig die bei Weitem größte Einzelmarke bleiben. Sie steht für anspruchsvolle, elegante Mode, die sowohl im Businesswear- als auch im Sportswear-Bereich modisch aufgeschlossene Damen und Herren, die perfekt angezogen sein möchten, anspricht. Durch die Zusammenführung der Marken BOSS Black und BOSS Selection in der Kernmarke BOSS wird die Markenpräsentation, beginnend mit der Herbstkollektion 2013, vereinfacht und die Marktposition von BOSS vor allem im Luxusbereich gestärkt. Insbesondere wird das Angebot maßgeschneiderter Anzüge ("Made to Measure") deutlich ausgebaut, um die Kompetenz des Unternehmens in Bezug auf hochwertigste Schneiderkunst zu unterstreichen.
HUGO BILDET DIE MODISCHE SPITZE VON HUGO BOSS
Die Marke HUGO genießt mit ihrer progressiven Ausrichtung und avantgardistischem Design eine starke Marktstellung bei hoch modisch orientierten Konsumenten. Mit seiner minimalistischen Designsprache und reduzierten Looks ist HUGO klar unterscheidbar vom Wettbewerb. Der Konzern sieht für die Marke erhebliches Wachstumspotenzial im gezielten Ausbau ihrer eigenständigen Einzelhandelspräsenz insbesondere in Märkten wie den USA, in denen die Marktdurchdringung von HUGO noch vergleichsweise gering ist.
ÜBERZEUGENDES SPORTSWEAR-ANGEBOT DIFFERENZIERT HUGO BOSS VOM WETTBEWERB
Außer über seine historisch starke Marktposition in der Herrenkonfektion verfügt HUGO BOSS über ein hochwertiges Sportswear-Angebot in den Marken BOSS, BOSS Orange und BOSS Green. Während BOSS für anspruchsvolle elegante Sportswear und höchste Standards in puncto Qualität, Design, Passform und Verarbeitung steht, spricht BOSS Orange tendenziell jüngere Kunden an, die einen individuellen und unkonventionellen Kleidungsstil bevorzugen. BOSS Green schließlich punktet mit aktiver Sportswear, die Mode mit Sport und Technologie mit Stil verbindet.
HUGO BOSS MARKENPOSITIONIERUNG

AUSBAU DER MARKTSTELLUNG IN DER WOMENSWEAR
HUGO BOSS strebt eine Verbesserung seiner Marktstellung im Womenswear-Bereich an. Als separate Einheit unter eigenständiger Führung wurde dieser Bereich organisatorisch deutlich gestärkt. Außer in der Konfektion, in der HUGO BOSS mit einer modernen Designhandschrift, einer verlässlichen Passform und einem vorteilhaften Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, bieten sich auch in der Leisurewear und bei Schuhen und Accessoires, die die Bekleidungskollektionen zum kompletten Outfit ergänzen, attraktive Wachstumsmöglichkeiten. HUGO BOSS wird dementsprechend der Womenswear zukünftig mehr Raum auf den eigenen Einzelhandelsflächen bieten. Darüber hinaus wird die Womenswear im Jahr 2013 erstmals mit einer exklusiven Kampagne und einem eigenen Auftritt im Rahmen der New Yorker Fashion Show beworben.
UMFANGREICHE MARKENKOMMUNIKATIONSAKTIVITÄTEN
HUGO BOSS unterstützt die Wahrnehmung seiner Marken durch umfangreiche Kommunikationsaktivitäten. Neben auf die einzelnen Markenidentitäten abgestimmten Print-Kampagnen unterstützen vor allem gezielte Sportsponsoringaktivitäten im Motorsport, Golf und Segeln ein modernes Markenimage. Ferner erhöhen Fashion Shows wie die für Mai 2013 geplante Show in Shanghai die Sichtbarkeit der Marken bei den Endkonsumenten, der Fachpresse sowie Geschäftspartnern. HUGO BOSS verstärkt außerdem seine Online-Aktivitäten, um in den relevanten sozialen Netzwerken und Blogs präsent zu sein und in einen immer individuelleren Dialog mit seinen Kunden treten zu können.
AUSBAU DES EIGENEN EINZELHANDELS
EIGENER EINZELHANDEL ALS WESENTLICHER WACHSTUMSTREIBER
HUGO BOSS richtet seine Vertriebsaktivitäten und sein Geschäftsmodell immer stärker auf den eigenen Einzelhandel aus, ohne den Großhandelsbereich zu vernachlässigen. HUGO BOSS trägt damit der zunehmenden Konsumentennachfrage nach Monomarken-Vertriebsformaten insbesondere in Märkten wie China und dem attraktiven Renditeprofil dieses Vertriebskanals Rechnung. HUGO BOSS als Konzern rechnet damit, dass sich der Umsatzanteil des eigenen Einzelhandels aufgrund von Neueröffnungen, Übernahmen und Produktivitätssteigerungen auf mindestens 55% im Jahr 2015 erhöhen wird (2012: 49%).
EINZELHANDELSKOMPETENZ WIRD WEITER VERBESSERT
In den vergangenen Jahren hat HUGO BOSS wichtige Maßnahmen implementiert, um sein Geschäftsmodell immer stärker den Erfordernissen des eigenen Einzelhandels anzupassen und schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können. Der Kollektionsrhythmus wurde von vormals zwei auf nun vier Kollektionen pro Jahr umgestellt. Monatlich wechselnde Themen sorgen für fortlaufend neue Kaufanreize, um die Kundenfrequenz zu erhöhen. Durch die Verkürzung der Vorlaufzeiten, das heißt des Zeitraums zwischen dem Start der Kollektionsentwicklung und der Auslieferung an den Kunden, von früher 50 auf heute 38 Wochen ist das Marken- und Kreativmanagement nunmehr in der Lage, Erkenntnisse aus dem Abverkauf der vorangegangenen Saison unmittelbar in die Entwicklung der nachfolgenden Kollektion aufzunehmen und so den Kollektionsaufbau zu optimieren. Produkte mit hohem Umsatzpotenzial und großer Bedeutung für die Kollektionsaussage werden in einer sogenannten Core Range zusammengefasst, die in allen eigenen Stores in Europa angeboten wird.
STEIGERUNG DER SERVICEQUALITÄT HAT HOHE PRIORITÄT
Im Bewusstsein, dass der Kunde bei exzellenten Produkten einen ebenso guten Service verlangt, genießt die Steigerung der Kundenzufriedenheit bei HUGO BOSS hohe Priorität. Durch die Gestaltung des Vergütungssystems wird das Verkaufspersonal zur Steigerung der Servicequalität motiviert. Die Einhaltung von Servicestandards wird durch Mystery Shopping-Besuche fortlaufend kontrolliert und gemessen. Eventuelle Defizite werden vor allem durch umfangreiche Trainingsmaßnahmen adressiert.
SYSTEMATISCHES KUNDENBEZIEHUNGSMANAGEMENT
HUGO BOSS hat außerdem seine Anstrengungen im Kundenbeziehungsmanagement verstärkt, um die Bedürfnisse seiner Kunden besser verstehen und erfüllen zu können und sie somit enger an die Marke zu binden. HUGO BOSS spricht seine Kunden immer stärker individuell mit relevanten und interessanten Informationen und Angeboten an, um ihnen kanalübergreifend ein attraktives Markenerlebnis zu bieten. Insbesondere haben Konsumenten die Möglichkeit, sich in den eigenen Stores registrieren zu lassen, um beispielsweise zu exklusiven Kollektionsneuvorstellungen oder besonderen Store-Events eingeladen zu werden.
WEITERER AUSBAU DES STORE-NETZWERKS GEPLANT
HUGO BOSS sieht über die nächsten Jahre große Möglichkeiten, seine globale Marktdurchdringung durch die Eröffnung neuer Stores und Shop-in-Shops zu steigern. In den nächsten Jahren sollen deshalb jährlich rund 50 Neueröffnungen getätigt werden. Zusätzlich zur Eröffnung neuer Stores prüft HUGO BOSS als Konzern in Abhängigkeit von der Attraktivität und den Wachstumsaussichten des jeweiligen Markts die Übernahme von bislang durch Franchisepartner betriebenen Stores. Auch die eigenständige Führung von bislang durch Großhandelspartner verantworteten Shop-in-Shops bietet interessante Potenziale. Im vergangenen Jahr konnte HUGO BOSS die Umsatzproduktivität übernommener Flächen unter anderem durch eine eigenverantwortliche Sortimentsgestaltung und eigenes Verkaufspersonal deutlich steigern und somit einen positiven Umsatz- und Ergebniseffekt erzielen. Darüber hinaus investiert HUGO BOSS in die Renovierung bestehender Stores, um die Konsistenz der globalen Markenwahrnehmung und die Flächenproduktivität zu steigern.
BEDEUTUNG DER ONLINE-EINZELHANDELSAKTIVITÄTEN WÄCHST
Neben dem stationären Einzelhandel baut HUGO BOSS auch seine Online-Einzelhandelsaktivitäten aus und trägt damit der zunehmenden Akzeptanz dieses Vertriebskanals durch die Konsumenten Rechnung. Außer auf der Eröffnung neuer Online Stores liegt der Fokus auf der fortlaufenden Optimierung der bestehenden Stores in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit, Produktangebot und -präsentation sowie Serviceleistungen. Verstärktes Augenmerk wird darüber hinaus auf die zunehmende Integration der Online-Aktivitäten in den stationären Einzelhandel gelegt, um dem Konsumenten ein nahtloses und komfortables Einkaufserlebnis zu bieten.
GROSSHANDEL BLEIBT WICHTIGER VERTRIEBSKANAL
Die Übernahme von Flächen von Handelspartnern, anhaltende Konsolidierungstendenzen sowie eine nur geringe Flächenexpansion werden das Wachstumspotenzial im Großhandelsgeschäft begrenzen. Trotzdem ist der Konzern auf Basis seiner seit Jahrzehnten etablierten Kundenbeziehungen im Premium- und Luxusbekleidungssegment und seiner Markenstärke zuversichtlich, seinen Handelspartnern auch zukünftig ein überzeugendes Produktangebot, branchenführende Serviceniveaus und eine hohe Liefertreue bieten zu können und damit Marktanteile hinzuzugewinnen.
AUSSCHÖPFUNG GLOBALER WACHSTUMSPOTENZIALE
GLOBALE MARKENBEKANNTHEIT BIETET WACHSTUMSCHANCEN
Die Attraktivität seiner Marken hat HUGO BOSS eine hohe globale Bekanntheit verschafft. Marktübergreifend steht HUGO BOSS für attraktives europäisches Design, überlegene Qualität und ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Unternehmen sieht große Chancen, diese Markenwahrnehmung in den kommenden Jahren noch umfassender als bislang zu kommerzialisieren und insbesondere solche Märkte, in denen die Präsenz des Konzerns noch relativ gering ist, stärker zu durchdringen. Es wird deshalb davon ausgegangen, dass sich der Anteil der außerhalb von Europa erwirtschafteten Umsätze in den nächsten Jahren kontinuierlich erhöhen wird.
EUROPA BLEIBT KERNREGION FÜR HUGO BOSS
Europa wird auch zukünftig der größte Absatzmarkt für die Gesellschaft bleiben. HUGO BOSS baut weiterhin auf sein starkes Portfolio von Großhandelspartnern und die Attraktivität, die seine Marken in diesem Vertriebskanal genießen. Eine zunehmend wichtige Rolle wird der eigene Einzelhandel spielen. In vielen Märkten ergänzt HUGO BOSS seine Präsenz bei Großhandelspartnern durch eigene Stores und stärkt damit die Wertigkeit seiner Marken. Zudem wurde im vergangenen Jahr damit begonnen, vermehrt Großhandelsflächen selbst zu bewirtschaften. HUGO BOSS konnte sich damit dem schwierigen Marktumfeld insbesondere in Südeuropa weitgehend entziehen. Neben dem Ausbau der Marktstellung in traditionellen Kernmärkten wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Beneluxstaaten sieht der Konzern attraktive Wachstumschancen in Osteuropa. Zukünftig wird das Unternehmen seine Distribution in diesem Markt in einem stärkeren Maße selbst kontrollieren.
GUTE WACHSTUMSCHANCEN IN AMERIKA
HUGO BOSS genießt im amerikanischen Markt eine starke Dynamik. Diese gründet vor allem auf einer vorteilhaften, durch einen europäischen Lifestyle geprägten Wahrnehmung seiner Marken. Neben modernem Design wird HUGO BOSS insbesondere eine hohe Verlässlichkeit in Bezug auf Passform und Qualität sowie ein attraktives Wertversprechen attestiert. Diese Stärke möchte HUGO BOSS zunehmend auch in bislang unterrepräsentierten Teilen seines Portfolios wie der Marke HUGO oder der Womenswear ausspielen. Im Großhandelsbereich konzentriert sich HUGO BOSS auf Partnerschaften mit Einzelhändlern im gehobenen Marktsegment. Hier stellt die Optimierung der Markenpräsentation sowohl im Kategoriegeschäft als auch zunehmend in Shop-in-Shop-Formaten einen wichtigen Wachstumshebel dar. Im eigenen Einzelhandel steht neben selektiven Neueröffnungen insbesondere in Lateinamerika die Verbesserung des Einkaufserlebnisses im Vordergrund.
INVESTITIONEN IN WEITERES WACHSTUM DER REGION ASIEN/PAZIFIK
HUGO BOSS misst der Verbesserung seiner Marktposition in der Region Asien/Pazifik eine hohe Bedeutung bei. Eine kontinuierlich wachsende Mittelschicht und der damit verbundene Zuwachs an Kaufkraft für Premium- und Luxusgüter insbesondere in China bietet HUGO BOSS erhebliche Absatzpotenziale. Das Unternehmen hat deshalb insbesondere im vergangenen Jahr in seine Markenwahrnehmung investiert. So wurde beispielsweise in Peking die größte Fashion Show veranstaltet, die HUGO BOSS jemals in Asien ausgerichtet hat. Gleichzeitig wurde der Schauspieler Chow Yun-Fat als Markenbotschafter verpflichtet. Im Jahr 2013 wird das Unternehmen mit einer Fashion Show in Shanghai daran anknüpfen. Besonderes Augenmerk liegt darüber hinaus auf der Stärkung des Einzelhandelsnetzwerks. Insbesondere durch die Eröffnung von Flagship Stores in Metropolen wie Shanghai und Hongkong aber auch durch die Renovierung bestehender Stores wird die Hochwertigkeit des Markenauftritts weiter gesteigert.
VERBESSERUNG DER OPERATIVEN PROZESSE
OPERATIVE STÄRKE BEGRÜNDET KOMMERZIELLEN ERFOLG
Starke operative Prozesse versetzen HUGO BOSS in die Lage, hochwertige Produkte in großen Stückzahlen effizient, schnell und im industriellen Maßstab entwickeln, beschaffen, produzieren und ausliefern zu können. Dies bietet HUGO BOSS die Chance, sich über ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis und hohe Liefertreue vom Wettbewerb zu differenzieren. Auch im Jahr 2013 wird das Unternehmen seinen Fokus auf die Optimierung der operativen Prozesse entsprechend den Anforderungen des eigenen Einzelhandels legen.
VERTIKAL INTEGRIERTE ORGANISATIONSSTRUKTUR SICHERT DESIGN- UND PRODUKTEXZELLENZ
HUGO BOSS hat seine Organisationsstruktur im vergangenen Jahr optimiert, um den Produktdesign- und -entwicklungsprozess noch enger mit der industriellen Fertigung beziehungsweise Beschaffung zu verbinden. Zu diesem Zweck wurde die strikte Markenorganisation durch eine an den Kategorien Clothing, Sportswear, Womenswear sowie Shoes und Accessories orientierte Struktur abgelöst. Durch die enge Verzahnung aller an der Produktentwicklung beteiligten Verantwortlichen wird die Produktqualität gesteigert, die Entwicklungsgeschwindigkeit gefördert und es werden Synergieeffekte in Entwicklung und Beschaffung realisiert.
EIGENE PRODUKTIONSAKTIVITÄTEN SICHERN KRITISCHES KNOW-HOW
HUGO BOSS produziert weiterhin einen signifikanten Anteil seines Produktangebots in der klassischen Konfektion selbst. Die Nutzung eigener Produktionsstätten sichert dem Unternehmen kritisches Know-how und ermöglicht die konsequente Ausrichtung der Entwicklungsaktivitäten auf die spätere industrielle Fertigung. Zudem ermöglichen die aus der eigenen Produktion gewonnenen Erkenntnisse die profitable Steuerung des externen Zulieferernetzes, das auf der Grundlage langfristig gewachsener Partnerschaften eine gleichbleibend hohe Produktqualität garantiert. Durch die enge und frühzeitige Einbindung der Zulieferer fließen produktionstechnische Überlegungen unmittelbar in den Entwicklungsprozess ein.
HUGO BOSS legt sein Augenmerk besonders auf eine homogene und leistungsfähige IT-Struktur, die die operativen Prozesse aller Funktionen wirkungsvoll unterstützt und die notwendige Transparenz für unternehmerische Entscheidungen schafft. So kann die Durchverkaufsentwicklung im eigenen Einzelhandel über die konzernweite SAP Retail-Plattform unmittelbar kontrolliert werden, was kurze Reaktionszeiten in Bezug auf Warenallokation und Preisnachlassmanagement ermöglicht. Im Jahr 2013 ist die Implementierung einer neuen IT-Lösung geplant, die eine vollständig integrierte Sicht auf den Warenfluss im eigenen Einzelhandel ermöglicht und somit eine unmittelbar an der Nachfrage des Endkonsumenten ausgerichtete Planung erlaubt.
Eine leistungsfähige Logistikinfrastruktur sichert die zeit- und mengengenaue Belieferung der Absatzpartner. HUGO BOSS wird im Jahr 2013 weitere Anstrengungen unternehmen, um die Schnelligkeit und Flexibilität seiner logistischen Prozesse zu erhöhen, um vor allem sein wachsendes Portfolio eigener Stores noch besser versorgen zu können. In diesem Zusammenhang nimmt der Bau eines neuen Liegewarenlagers in der Nähe der Konzernzentrale eine hohe Priorität ein. Nach Fertigstellung im Jahr 2014 wird das Distributionszentrum die Effizienz wesentlicher Handlingprozesse gegenüber dem heutigen Stand deutlich verbessern.
MITARBEITER
Die Arbeit der rund 2.800 tätigen Mitarbeiter der HUGO BOSS AG bildet die Grundlage für den Unternehmenserfolg. Die Fähigkeiten der Mitarbeiter und ihre Leidenschaft für Mode werden in unverwechselbaren Produkten sichtbar. Ziel der Personalarbeit im HUGO BOSS Konzern ist es, in einem internationalen Umfeld den Teamgeist und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter zu fördern und ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich Kreativität und Perfektion bestmöglich entfalten können.
UNTERNEHMENSLEITBILD SPIEGELT UNTERNEHMENSKULTUR WIDER
Im Jahr 2012 wurde im Rahmen eines international angelegten Projekts und unter Einbezug von Mitarbeitern unterschiedlicher Fachbereiche und Hierarchieebenen ein Unternehmensleitbild für den HUGO BOSS Konzern erarbeitet. Das Leitbild beruht auf den Werten Qualität, Respekt, Leidenschaft, Kooperation und Innovation - Werte, die die tägliche Zusammenarbeit der Mitarbeiter prägen und die Unternehmenskultur widerspiegeln. Das Personalmanagement von HUGO BOSS ist darauf ausgerichtet, die Werte des Unternehmensleitbilds so mit Leben zu füllen, dass sich jeder einzelne Mitarbeiter mit seinen Qualifikationen, seinem Engagement und Enthusiasmus in das Unternehmen einbringen und zur nachhaltigen Erreichung der Unternehmensziele beitragen kann.
PERSONALSTRATEGIE UNTERSTÜTZT UNTERNEHMENSWACHSTUM
Ziel der Personalarbeit bei HUGO BOSS ist es, die passenden Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen, sie systematisch weiterzuentwickeln und langfristig zu binden. Durch das Angebot inspirierender und herausfordernder Aufgaben soll gewährleistet werden, dass sich jeder Einzelne bestmöglich einbringt und so den Unternehmenserfolg fördert. Im vergangenen Jahr lag der Fokus des Personalmanagements wiederum vor allem auf der personalseitigen Abbildung der zunehmenden strategischen Ausrichtung auf den eigenen Einzelhandel. Angesichts der fortschreitenden Internationalisierung der Geschäftstätigkeit wurde ebenfalls besonderes Augenmerk auf die Ausgestaltung konzernweit standardisierter und transparenter Prozesse in der Personalauswahl und -entwicklung gelegt.
AUSBAU DER BELEGSCHAFT IM JAHR 2012
Die Mitarbeiterzahl der HUGO BOSS AG stieg auch im Jahr 2012 weiter an. Am Ende des Geschäftsjahres 2012 waren durchschnittlich 2.740 Mitarbeiter bei der HUGO BOSS AG beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr (2011: 2.557 Mitarbeiter) stieg die Anzahl damit um 183 Mitarbeiter beziehungsweise 7%.
Von der Gesamtzahl der Beschäftigten waren 2012 durchschnittlich 30% (2011: 31%) im gewerblichen und 70% (2011: 69%) im kaufmännischen Bereich tätig.
AUSBILDUNG HAT EINEN FESTEN PLATZ IM UNTERNEHMEN
Die Berufsausbildung ist ein wesentlicher Bestandteil der Nachwuchssicherung bei HUGO BOSS. Gewerblich-technische und kaufmännische Berufsausbildungen sowie Studiengänge an der Dualen Hochschule (DH) leisten einen wichtigen Beitrag zur gezielten Sicherung des Fachkräftebedarfs und bieten Absolventen attraktive Einstiegsmöglichkeiten. Studenten der Dualen Hochschule werden schon während der Ausbildung an das Arbeiten im internationalen Kontext herangeführt. So bietet HUGO BOSS allen dualen Studenten die Gelegenheit, während eines Auslandseinsatzes in einer internationalen Konzerngesellschaft interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Die Zahl der Auszubildenden und DH-Studenten stieg im vergangenen Jahr auf insgesamt 90 (+12%). Für das Jahr 2013 ist eine weitere Steigerung geplant. 18 Auszubildende und DH-Studenten haben im Jahr 2012 ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Gleichzeitig haben 37 neue Auszubildende und DH-Studenten ihre Ausbildung begonnen.
HUGO BOSS SPRICHT SEINE TALENTE FRÜHZEITIG AN
HUGO BOSS möchte sich als interessanter und attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen klar am Markt positionieren. Um den Nachwuchs frühzeitig zu entdecken und für das Unternehmen zu gewinnen, arbeitet das Unternehmen eng mit nationalen und internationalen Hochschulen zusammen. Durch eine Vielzahl von Unternehmenspräsentationen und Führungen am Firmensitz in Metzingen, durch regelmäßige Vorträge der Mitarbeiter unterschiedlicher Fachbereiche an den Hochschulen selbst und die Veranstaltung von Nachwuchswettbewerben bleibt HUGO BOSS in engem Austausch mit den Studenten. Immer wieder greift das Unternehmen bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften auf die so geknüpften Kontakte zurück.
PRAKTIKUM ALS EINSTIEG IN DAS UNTERNEHMEN
Als "Fair Company" (eine Initiative der Zeitschrift "Junge Karriere" unter dem Dach des Handelsblatts und der WirtschaftsWoche) bietet die HUGO BOSS AG Praktika vornehmlich studienbegleitend und zur beruflichen Orientierung an und zahlt den Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung. Insgesamt wurde im Jahr 2012 über 300 Praktikanten die Möglichkeit geboten, in fast allen Fachbereichen praktische Erfahrungen bei HUGO BOSS zu sammeln. Ausgewählte Praktikanten können im Anschluss an das Praktikum das Studium mit einer Abschlussarbeit im Unternehmen abrunden. Im Jahr 2012 wurden bei HUGO BOSS knapp 35 Abschlussarbeiten betreut. Ein gezieltes Förderprogramm ermöglicht es, sehr gute Praktikanten über ihre Zeit im Unternehmen hinaus an HUGO BOSS zu binden und weiterzuentwickeln, um sie später als qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.
ATTRAKTIVITÄT ALS ARBEITGEBER STEIGT
Der Erfolg der Personalmarketing-Aktivitäten sowie der Praktikantenbetreuung im vergangenen Jahr zeigt sich unter anderem daran, dass das Unternehmen sein Abschneiden in unterschiedlichen Rankings der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands weiter verbessern konnte. Zudem wurde HUGO BOSS erstmals von der Clevis GmbH mit dem Award TOP Praktikum 2012 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht für eine besonders gute Qualität des Praktikantenprogramms und Engagement für eine qualifizierte Ausbildung von Nachwuchskräften.
INDIVIDUELLE PERSONALENTWICKLUNG STEIGERT DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT DER ORGANISATION
Mit einer systematischen Personalweiterbildung und -entwicklung, die auf einem transparenten Kompetenzmodell beruht, zielt HUGO BOSS auf eine stetige Verbesserung des Wissens und der Fähigkeiten seiner Mitarbeiter ab. Damit steigt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Organisation insgesamt, sondern auch die Motivation und das Selbstvertrauen des einzelnen Mitarbeiters.
Durch gezielte Maßnahmen können die Mitarbeiter ihre Leistung im Arbeitsalltag verbessern und ihre Kenntnisse über die Anforderungen der aktuellen Stelle hinaus ausbauen. Neben einer Vielzahl von Präsenzschulungen werden insbesondere im eigenen Einzelhandel auch immer mehr online basierte Trainings angeboten, die in unterschiedlichen Sprachvarianten die standardisierte Weiterbildung der Mitarbeiter ermöglichen.
Daneben wird die Weiterentwicklung des Einzelnen fallweise durch den Wechsel in andere Abteilungen oder Funktionen sowohl innerhalb der Konzernzentrale als auch bei einer internationalen Tochtergesellschaft, durch die Ausweitung des eigenen Aufgabengebiets oder durch den Aufstieg in Führungspositionen gefördert. Der berufliche Werdegang jeder Führungskraft wird durch die gezielte Beratung und die stetige Förderung der persönlichen, methodischen, fachlichen und führungsbezogenen Kompetenzen begleitet.
Als Ergänzung zur Führungskarriere wurde im vergangenen Jahr das Konzept einer Fachkarriere entwickelt. Besonders talentierten und engagierten Mitarbeitern wird damit ermöglicht, ihre Kenntnisse über klar definierte Entwicklungsstufen in einer Spezialistenlaufbahn weiter auszubauen. Sowohl Fachkarriere als auch Führungskarriere sollen die Mitarbeiter so bei ihrer langfristigen beruflichen und persönlichen Entwicklung bei HUGO BOSS innerhalb ihres Fachbereiches und auch fachbereichsübergreifend unterstützen.
Um die Leistung, Kompetenzen und Entwicklungspotenziale jedes Einzelnen zu bewerten und transparent zu dokumentieren, führen alle Vorgesetzten jährlich Feedbackgespräche durch. In den Gesprächen werden die Aufgaben und persönlichen Ziele für das kommende Jahr festgehalten und der Trainings- und Schulungsbedarf zur Erreichung der individuellen Ziele definiert.
DIE ENTLOHNUNG DER MITARBEITER BERUHT AUF EINEM TRANSPARENTEN VERGÜTUNGSSYSTEM
Bei HUGO BOSS ist die Vergütung der Mitarbeiter so konzipiert, dass die Leistung jedes Einzelnen fair und transparent entlohnt und eine Kultur von Leistungsbereitschaft und Engagement gefördert wird. Als Grundlage der Vergütung werden klar dokumentierte Stellenbeschreibungen und -bewertungen herangezogen. Die Vergütung der tariflich angestellten Mitarbeiter in Deutschland richtet sich dabei nach dem Tarifvertrag der Südwestdeutschen Bekleidungsindustrie. Die Vergütung des Personals mit Tätigkeiten im Einzelhandel orientiert sich am deutschen Einzelhandelstarifvertrag. Den Mitarbeitern im Einzelhandel und im Vertrieb steht neben dem fixen Gehalt eine variable, an quantitative Ziele geknüpfte Vergütung zu. So ist die Vergütung der Mitarbeiter in den eigenen Einzelhandelsgeschäften beispielsweise an die Erfüllung konzernweit einheitlich definierter Servicestandards und Richtlinien für den eigenen Einzelhandel gekoppelt. Zudem werden durch die Erreichung bestimmter Einzelhandelskennzahlen gemeinsame Anreize für die Mitarbeiter der einzelnen Stores geschaffen. Außertariflich angestellte Mitarbeiter erhalten neben ihrem Grundgehalt eine Tantieme, die sowohl an Unternehmensziele als auch an die Erreichung qualitativer und quantitativer persönlicher Ziele geknüpft ist. Durch die zum Jahresanfang 2013 wirksame Einführung eines fixen Arbeitgeberbeitrags und die verbesserte Bezuschussung der Mitarbeiterbeiträge wurde darüber hinaus das Angebot der betrieblichen Altersvorsorge im vergangenen Jahr weiter ausgebaut.
Neben den vertraglich festgelegten Gehaltskomponenten steht den Mitarbeitern unter anderem ein Fahrtkostenzuschuss, der vergünstigte Einkauf von HUGO BOSS Produkten sowie die Nutzung des Kunst- und Kulturangebots im Rahmen der Sponsoringaktivitäten zu. Zudem haben alle Mitarbeiter in der Konzernzentrale die Möglichkeit, ganzjährig und gebührenfrei im hauseigenen Fitnessstudio zu trainieren.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG ALS WICHTIGER BESTANDTEIL DER KOLLEKTIONSERSTELLUNG
HUGO BOSS versteht Forschung und Entwicklung (F&E) als wichtiges Element im Prozess der Kollektionserstellung, der die Umsetzung einer kreativen Idee in ein kommerzialisierbares Produkt umfasst. Dieser Prozess beinhaltet als Ausgangspunkt die systematische Identifikation von Modetrends, die Analyse von Markt- und Abverkaufsdaten sowie die Auswertung von Konsumentenfeedback, um die Kundenbedürfnisse bestmöglich einschätzen zu können. Im Produktentwicklungsprozess im engeren Sinne äußert sich Innovation vor allem in der Verwendung neuartiger Materialien und innovativer Designs sowie qualitäts- und effizienzsteigernder Verarbeitungstechniken.
BEI HUGO BOSS TRIFFT INNOVATION AUF KONTINUITÄT
Als Unternehmen, das sich im Premium- und Luxussegment des globalen Bekleidungsmarkts erfolgreich positioniert hat, ist es für HUGO BOSS von größter Bedeutung, dem Kunden Saison für Saison modische, innovative Produkte zu präsentieren und so immer wieder neue Kaufanreize zu bieten. Auf der anderen Seite erwartet der Kunde von HUGO BOSS Produkten in jeder Kollektion eine gleichbleibend hohe Produktqualität, absolute Passformsicherheit und eine unverkennbare Designhandschrift. Der Entwicklungsfokus bei HUGO BOSS liegt daher darauf, sowohl die Ansprüche an Qualität, Passformsicherheit und konsistente Markenführung als auch an ausgezeichnetes und innovatives Design zu erfüllen.
ENGES ZUSAMMENSPIEL VON KREATIVABTEILUNG UND TECHNISCHER ENTWICKLUNG
Der Forschungs- und Entwicklungsprozess steht am Anfang der Wertschöpfungskette und spielt daher eine entscheidende Rolle für den späteren Kollektionserfolg.
Im ersten Schritt der Kollektionsvorbereitung definiert das Kreativmanagement die Kollektionsaussage, entwirft die Farb-, Themen-, Form- und Oberstoffkonzepte und legt angestrebte Produktpreise fest. Die Erkenntnisse aus der Analyse der Spiegelsaison fließen darin ein. Auf der Suche nach neuen Ideen lassen sich die Kreativteams darüber hinaus von Eindrücken inspirieren, die sie beispielsweise in den Bereichen Architektur, Design und Kunst, aber auch in Bezug auf neue Technologien sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen sammeln. In diesem ersten Schritt der Produktentwicklung greifen die Designteams in begrenztem Umfang auch auf externe Berater wie beispielsweise Trendscouts zurück, um Modetrends noch frühzeitiger zu erkennen.
In einem zweiten Schritt übergibt die Kreativabteilung ihre Skizzen an die Modellabteilung (Pattern Design), wo die kreativen Ideen zunächst schnitttechnisch auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden. Anschließend werden die Modelle in der technischen Entwicklung zu Prototypen weiterentwickelt. Die Prototypen durchlaufen ausgiebige Tests, bei denen unter anderem die für eine spätere Serienfertigung nötigen Daten zu den physikalischen Eigenschaften der Stoffe gewonnen werden.
An die Phase der Prototypenerstellung schließt sich das sogenannte Sampling an, das heißt die Anfertigung einer Musterkollektion und deren Präsentation und Verkauf an die internationalen Großhandelskunden. Es folgen die Produktion der bestellten Teile und deren Verkauf über den internationalen Groß- und Einzelhandel an die Endkunden.
PRODUKTENTSTEHUNGSPROZESS BEI HUGO BOSS

VIRTUALISIERUNG SOLL DEN ENTWICKLUNGSPROZESS WEITER VEREINFACHEN
Um die technische Entwicklung weiter zu vereinfachen und zu beschleunigen, arbeitet das Unternehmen an einem Projekt, das die computerbasierte, virtuelle Entwicklung ausgewählter Produktkategorien ermöglichen soll. Die virtuellen Prototypen können nicht nur mit den am Prozess beteiligten internen Ansprechpartnern, sondern auch mit den weltweiten Lieferanten direkt am PC diskutiert und flexibel angepasst werden. Durch die enge Kooperation zwischen den Entwicklungsteams und den Zulieferbetrieben können die Produkte so nicht nur schneller und qualitativ hochwertiger, sondern durch den verringerten Bedarf an physischen Prototypen auch kostengünstiger entwickelt werden. Im Jahr 2013 soll die Technik fest in dem Entwicklungsprozess etabliert werden und vor allem in den Produktkategorien Hemden, Anzüge, Kleider und Schuhe zum Einsatz kommen.
OPTIMIERTE ORGANISATIONSSTRUKTUR SCHAFFT DURCHGÄNGIGEN ENTWICKLUNGSPROZESS
HUGO BOSS hat seine Organisationsstruktur im vergangenen Jahr optimiert, um die verschiedenen Schritte des Produktdesign-, Produktentwicklungs- und Beschaffungsprozesses noch enger aufeinander abzustimmen. Im Rahmen der Neuausrichtung wurde das Marken- und Kreativmanagement anhand der Kategorien Clothing, Sportswear, Womenswear sowie Shoes and Accessories organisiert. Durch die Angleichung der Organisationslogik wird somit unter anderem eine unmittelbare Anbindung der Kreativbereiche an die für die Modell- und die technische Entwicklung verantwortlichen Produktdivisionen sowie die Beschaffungs- beziehungsweise Produktionsaktivitäten erreicht. Dies gewährleistet eine direktere Kommunikation aller an der Produktentwicklung beteiligten Verantwortlichen und Effizienzgewinne hinsichtlich Qualität, Geschwindigkeit und Kosten.
ENTWICKLUNGSARBEIT AUF VIER STANDORTE VERTEILT
Die Innovations- und Entwicklungsarbeit ist bei HUGO BOSS in den vier Entwicklungszentren in Metzingen (Deutschland), Coldrerio (Schweiz), Morrovalle (Italien) und Scandicci (Italien) organisiert. In der Konzernzentrale in Metzingen nutzt das Unternehmen die langjährige Erfahrung industrieller Textilfertigung für richtungsweisende Produktentwicklungen im Kernbereich der klassischen Damen- und Herrenkonfektion sowie in der Freizeit- und Sportbekleidung. Im Kompetenzzentrum in Coldrerio (Schweiz) liegt sowohl die Verantwortung für die Entwicklung der textilen Produktgruppen Hemden, Krawatten und Strickware als auch die übergeordnete Betreuung für Schuhe und Lederaccessoires sowie Bodywear. An den italienischen Standorten in Morrovalle und Scandicci liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Schuhen und Lederaccessoires.
QUALITÄT BEGINNT IN DER PRODUKTENTSTEHUNGSPHASE
Der Endverbraucher erwartet von HUGO BOSS Produkten höchste Qualität. Die Entwicklungsphase ist dafür von entscheidender Bedeutung. Eine enge und frühzeitige Zusammenarbeit zwischen den Marken- und Kreativabteilungen, den Modellmachern sowie der technischen Entwicklung ist dabei unerlässlich. Im Entwicklungszentrum am Standort Metzingen beispielsweise arbeiten Modellmacher, die das Produkt schnitttechnisch entwickeln, und Produktentwickler, die es technisch und kommerziell umsetzen, in einer sehr frühen Phase der Produktentstehung eng zusammen. Dadurch können Verbesserungspotenziale und Mängel in den Entwürfen so rechtzeitig aufgedeckt werden, dass Korrekturen weit vor Produktionsbeginn unproblematisch möglich sind. Die Produktentwicklung bei HUGO BOSS ist zudem durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen den internen Kreativ- und Entwicklungsteams einerseits und den externen Zulieferern und Technologiepartnern andererseits charakterisiert. Dies gewährleistet nicht nur einen späteren störungsfreien Fertigungsprozess, sondern sichert HUGO BOSS auch einen Wettbewerbsvorsprung im Bereich der Herstellungstechnik und der Produktqualität.
BESCHAFFUNG UND PRODUKTION
GROSSTEIL DER PRODUKTION DURCH UNABHÄNGIGE LIEFERANTEN
Als international produzierendes und handelndes Unternehmen sind standardisierte, systemunterstützte und eingespielte Beschaffungs- und Produktionsprozesse für HUGO BOSS ein bedeutender Erfolgsfaktor. Ungefähr 20% des gesamten Warensortiments werden in HUGO BOSS eigenen Werken gefertigt (2011: 21%), circa 80% des Sortiments werden von unabhängigen Lieferanten in Lohnfertigung hergestellt oder als Handelsware bezogen (2011: 79%). Indem die Gesellschaft einen erheblichen Teil seines Produktangebots in der klassischen Konfektion selbst produziert, besitzt und erweitert er ständig wesentliches Know-how und optimiert Qualität sowie Warenverfügbarkeit.
Eigene Produktionsstätten bestehen in Izmir (Türkei), dem größten eigenen Produktionsstandort, Cleveland (USA), Metzingen (Deutschland), Radom (Polen) und Morrovalle (Italien). In Izmir werden vor allem Anzüge, Hosen, Sakkos, Hemden und klassische Damenoberbekleidung produziert. Im Werk in Cleveland fertigt HUGO BOSS Anzüge für den amerikanischen Markt. Am Standort Metzingen werden neben Prototypen, Musterteilen und Einzelbestellungen vor allem Anzüge, Sakkos und Hosen in Kleinserie produziert. Insbesondere werden hier die maßgefertigten Made to Measure Anzüge von HUGO BOSS hergestellt. Der Produktionsfokus in Radom und Morrovalle liegt auf der Fertigung von Schuhen.
STRATEGISCHE STEUERUNG DES LIEFERANTENNETZWERKS ALS ERFOLGSFAKTOR
Durch die Abdeckung eines breiten Produktspektrums in den Bereichen Bekleidung und Accessoires im Premium- und Luxusgütersegment greift HUGO BOSS auf ein stabiles und hinreichend großes Netzwerk von spezialisierten Zulieferbetrieben zurück. Im vergangenen Jahr arbeitete HUGO BOSS im Handelswaren- und Lohnfertigungsbereich dabei unverändert mit circa 320 Lieferanten zusammen (2011: 320). Der aufgrund der gestiegenen Nachfrage höhere Beschaffungsbedarf konnte im vergangenen Geschäftsjahr durch eine optimierte Kapazitätsauslastung mit dem bestehenden Lieferantennetzwerk abgedeckt werden. Das Einkaufsvolumen wird grundsätzlich auf ein weltweites Netzwerk von Lieferanten verteilt, um das Risiko zu streuen und sich möglichst unabhängig von einzelnen Beschaffungsmärkten und Produktionsbetrieben zu machen. So machte der größte unabhängige Lieferant nur etwa 8% des gesamten Einkaufsvolumens des HUGO BOSS Konzerns aus (2011: 8%).
BESCHAFFUNGSFORMEN UNTERSCHEIDEN SICH NACH PRODUKTGRUPPEN
Die Beschaffungsaktivitäten werden nach Rohwarenbezug, in Lohnfertigung produzierter Ware und bezogener Handelsware unterschieden. Im Bereich der Rohware werden hauptsächlich Stoffe, aber auch Zutaten wie Innenfutter, Knöpfe, Garne oder Reißverschlüsse eingekauft. Der Großteil der selbst und in Lohnfertigung verarbeiteten Rohware kommt dabei aus Europa. Stoffe werden vorrangig von langjährigen Stofflieferanten aus Italien bezogen.
In Lohnfertigung werden primär Anzüge, Sakkos und Hosen produziert. HUGO BOSS arbeitet in diesen Produktgruppen hauptsächlich mit Betrieben in Osteuropa zusammen. Für die in Lohnfertigung erstellten Produkte bekommt der Lieferant neben den Schnitten die zu verwendenden Stoffe und Zutaten gestellt. Im Gegensatz dazu ist die Beschaffung im Bereich Sportswear stark auf Handelsware ausgerichtet. Bei dieser Art der Beschaffung werden die Lieferanten in der Regel von HUGO BOSS mit den benötigten Schnittmustern versorgt, decken sich aber eigenständig mit Rohmaterialien ein. Handelsware im Bereich Sportswear wird vor allem aus Asien und Osteuropa. Die Produktkategorien Schuhe und Lederaccessoires werden mit Ausnahme der klassischen Schuhkollektion, die in den unternehmenseigenen Werken in Italien und Polen produziert wird, vorrangig von Handelspartnern aus Asien und Europa bezogen.
ANTEIL OSTEUROPAS AN BESCHAFFUNG WÄCHST
Nach wertmäßiger Betrachtung wird mehr als die Hälfte aller HUGO BOSS Produkte (in Eigenproduktion gefertigte Ware, in Lohnfertigung erstellte Ware und Handelsware) in Osteuropa und der Türkei produziert (52%, 2011: 50%). Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang mit einem Gesamtanteil am Beschaffungswert von 15% das eigene Werk in der Türkei (2011: 16%). 31% der Produkte kommen aus Asien (2011: 30%). China ist in dieser Region weiterhin das wichtigste Zulieferland. Der Rest der Ware stammt aus Westeuropa (10%, 2011: 11%), Nordafrika (4%, 2011: 6%) und Amerika (3%, 2011: 3%).
OBJEKTIVE AUSWAHLKRITERIEN ALS GRUNDLAGE DER LIEFERANTENAUSWAHL
Bei der Lieferantenauswahl werden klar definierte produktionstechnische Auswahlkriterien zugrunde gelegt. Das wichtigste Kriterium stellt die Einhaltung der hohen Qualitäts- und Verarbeitungsanforderungen dar. Daneben werden unter anderem die finanzielle Stärke, die Kostenstruktur und die Produktivität sowie die vorhandenen technischen Standards und die Innovationsfähigkeit des Lieferanten bei der Auswahl berücksichtigt. Die strikte Beachtung der Sozial- und Umweltstandards nach den Konventionen der International Labour Organization (ILO) und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen in den Produktionsstätten ist unabdingbare Voraussetzung für die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung.
ENGE LIEFERANTENBEZIEHUNG VON STRATEGISCHER BEDEUTUNG
HUGO BOSS hat ein hohes Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten. Nur durch die gemeinsame Weiterentwicklung des Fertigungs-Know-hows kann die hohe Qualität gewährleistet werden, für die HUGO BOSS Produkte weltweit bekannt sind. Insbesondere vor dem Hintergrund verkürzter Vorlaufzeiten ist die enge Abstimmung zwischen den produzierenden Betrieben und der technischen Entwicklungsabteilung unentbehrlich. So werden produktionstechnische Erwägungen zu einem sehr frühen Zeitpunkt in den Produktentwicklungsprozess integriert. Ebenso fließt das Feedback der Lieferanten zu den verarbeiteten Stoffen und Schnitten der vergangenen Kollektionen in die Konzeption der neuen Entwürfe mit ein.
KOMPLEXITÄTSREDUKTION ERHÖHT EFFIZIENZ IN DER BESCHAFFUNG
Um Kostensteigerungen in den Beschaffungsprozessen, vor allem aufgrund von höheren Lohnkosten, wirksam begegnen zu können, sind ständige Effizienzverbesserungen in Kooperation mit den Zulieferern notwendig. Ein wichtiger Hebel ist dabei die Sicherstellung einer optimalen Auslastung der Kapazitäten bei den Lieferanten mit möglichst hohen Losgrößen. In diesem Zusammenhang spielen die Core Range und die mit ihrer Einführung einhergehende Reduktion der Kollektionskomplexität eine wichtige Rolle. So wurde die Komplexität der Kollektionen in den letzten Jahren um ein Drittel reduziert. Im vergangenen Jahr konnte dabei eine Verringerung um 7% im Vorjahresvergleich erreicht werden. Des Weiteren ermöglicht der im vergangenen Jahr eingeführte Vier-Kollektionen-Rhythmus eine saisonale Glättung der Beschaffungsaktivitäten und damit eine optimierte Kapazitätsauslastung beim Lieferanten.
Der Konzern arbeitet darüber hinaus weiter an der Optimierung seiner Planungs- und Beschaffungsprozesse, um frühzeitig und kostengünstig Produktionskapazitäten für die benötigten Volumina zu reservieren. Zu diesem Zweck wurde die elektronische Anbindung der Zulieferbetriebe an das Unternehmen in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut und somit die Transparenz über die Beschaffungskette hinweg optimiert.
QUALITÄTSSICHERUNG UMFASST GESAMTEN PRODUKTIONSPROZESS
HUGO BOSS stellt höchste Anforderungen an die Qualität seiner Produkte. Um diese zu erfüllen, setzt die Qualitätsprüfung unmittelbar dort an, wo das Produkt entsteht - beim Lieferanten selbst. So werden den Produktionsbetrieben standardisierte Qualitäts- und Verarbeitungshandbücher zur Verfügung gestellt, in denen die Anforderungen dokumentiert sind. Für die HUGO BOSS eigenen Werke werden die wichtigsten qualitätsrelevanten Prozesse zudem in einem Prozesshandbuch beschrieben und unterliegen mit der ISO-9001-Zertifizierung einer ständigen Optimierung.
Um den hohen Qualitätsanforderungen zu genügen und Fertigungstoleranzen zu minimieren, ist der Fertigungsprozess, wo ökonomisch sinnvoll, automatisiert. Die Einhaltung der Fertigungsstandards wird zudem durch fixe Kontrollen, die stets an bestimmten Arbeitsschritten innerhalb der Produktionslinie durchgeführt werden, sichergestellt. Des Weiteren erfolgen regelmäßig Stichproben einzelner Arbeitsschritte. Die weitgehende hard- und softwaretechnische Unterstützung der Prüfvorgänge ermöglicht dabei ein hohes Maß an Standardisierung und eine elektronische Auswertung der Ergebnisse.
NACHHALTIGKEIT
Als international tätiges Unternehmen ist sich HUGO BOSS seiner besonderen Verantwortung gegenüber Gesellschaft, Mitarbeitern und Umwelt bewusst. Nachhaltigkeit, verstanden als Prinzip der unternehmerischen Exzellenz, umfasst bei HUGO BOSS genau diese ökonomischen, sozialen sowie ökologischen Aspekte verantwortungsvollen Wirtschaftens und sucht den Dialog mit unterschiedlichen Stakeholdern.
Das Unternehmen stellt sich der damit verbundenen Vielzahl von Herausforderungen. Nicht nur innerhalb des gesellschaftlichen Engagements, sondern auch in Produktions- und Qualitätsprozessen sowie im Umgang mit Mitarbeitern und bei Umweltthemen gilt es, den Gedanken der Exzellenz operativ umzusetzen und bei strategischen Entscheidungen zu berücksichtigen.
PRODUKTION UND QUALITÄT
EINHALTUNG INTERNATIONALER SOZIALSTANDARDS
Wie im Verhaltenskodex (Code of Conduct) definiert, verpflichtet HUGO BOSS sich und seine Lieferanten zur Einhaltung international anerkannter arbeits- und sozialrechtlicher Mindeststandards nach den Konventionen der International Labour Organization (ILO) und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Die daraus resultierenden Sozialstandards sind fester Bestandteil der vertraglichen Regelungen mit allen Lieferanten und Voraussetzung für die Aufnahme neuer Geschäftspartner. In den Sozialstandards sind folgende Punkte geregelt: Einhaltung von nationalen Gesetzen, Verbot von Kinderarbeit, Verbot von Zwangsarbeit, maximale Arbeitszeiten, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Diskriminierungsverbot, Zahlung angemessener Löhne, gesunde und sichere Arbeitsbedingungen, Anspruch auf Koalitionsfreiheit und Tarifverhandlung sowie ein bewusster Umgang mit der Umwelt.
Gibt es keine ausreichende nationale Gesetzgebung, die unter anderem Arbeitszeiten und angemessene Löhne definiert, so setzen die HUGO BOSS Sozialstandards den Mindeststandard.
REGELMÄSSIGE ÜBERPRÜFUNG DER EINHALTUNG DER SOZIALSTANDARDS
In regelmäßigen Social Compliance Audits werden weltweit Lohnfertiger und Handelswarenlieferanten, die einen relevanten Umsatz mit HUGO BOSS generieren, sowohl mit eigenen Auditoren als auch in Zusammenarbeit mit externen und erfahrenen Dienstleistungspartnern überprüft. Die Audits stellen zum einen die Einhaltung der Sozialstandards sicher und dienen zum anderen der Unterstützung der HUGO BOSS Lieferanten, sich auf dem Gebiet des Social Managements weiterzuentwickeln.
Neue Lieferanten werden vor einer dauerhaften Geschäftsbeziehung mit HUGO BOSS stets im Bereich Social Standards auditiert. Dies erlaubt eine nachhaltige und sozialgerechte Zusammenarbeit zwischen dem HUGO BOSS Konzern und den Lieferanten, die es beständig auszubauen gilt.
Das Auditergebnis fließt zudem in die halbjährliche Lieferantenbewertung mit ein. Werden Verstöße gegen die Sozialstandards und gesetzlichen Vorgaben festgestellt, wird je nach Schweregrad das Auditintervall erhöht und zusammen mit den Lieferanten ein verbindlicher Maßnahmenplan mit erneuter Umsetzungskontrolle vereinbart. In Ausnahmefällen, wie zum Beispiel bei wiederholten Verwarnungen ohne eingeleitete Verbesserungen oder schwerwiegenden Verstößen gegen die Sozialstandards, behält sich HUGO BOSS das Recht vor, die Zusammenarbeit zu beenden.
KEIN EINSATZ VON SANDBLASTING
Ebenso misst HUGO BOSS der Vermeidung von Gesundheitsgefahren in den Produktionsbetrieben eine hohe Bedeutung bei. Vor diesem Hintergrund verzichtet der Konzern auf das sogenannte Sandblasting. Sandblasting bezeichnet die Verwendung von Sandstrahlen als Veredelungsmethode bei Denim-Produkten, um einen "Used"-Effekt zu erzielen. Wird bei diesem Verfahren Quarzsand ohne ausreichende Schutzmaßnahmen eingesetzt, kann dies zu schweren Gesundheitsschäden bei den Mitarbeitern führen.
HUGO BOSS setzt keine Strahltechnik ein. Der Verzicht bezieht sich damit nicht nur auf quarzhaltige Strahlmittel, sondern auch auf alternative Strahlmittel.
GEZIELTE ANFORDERUNGEN BEI PRODUKTSICHERHEIT
Als international führendes Unternehmen in der gehobenen Bekleidungsindustrie ist es für den HUGO BOSS selbstverständlich, sich auch der Verantwortung gegenüber den Verbrauchern zu stellen. HUGO BOSS Produkte dürfen nicht gesundheitsgefährdend sein. Daher verpflichtet das Unternehmen jeden Lieferanten, eine Garantieerklärung zur Einhaltung einer sogenannten Restricted Substances List (RSL) zu unterzeichnen. Die RSL beinhaltet Vorgaben, die sicherstellen, dass die eingesetzten Materialien den jeweiligen Landesgesetzen sowie den häufig über die gesetzlichen Minimalbestimmungen hinausgehenden internen Richtlinien des Konzerns entsprechen und weder im Fertigungsprozess (zum Beispiel durch schädliche Emissionen) noch bei der Verwendung gesundheitsschädlich sind. HUGO BOSS unterstützt diese Prävention durch aktive Schadstofftests, welche in akkreditierten Laboren durchgeführt werden und die Sicherheit und Qualität der Produkte dauerhaft gewährleisten.
MITARBEITER
UNTERSTÜTZUNG DER WORK-LIFE-BALANCE DURCH FAMILIEN-FÖRDERUNG, SPORT UND ERNÄHRUNG
Seit 2008 ist das Unternehmen Teil des bundesweiten Netzwerks "Erfolgsfaktor Familie" und bietet ein flexibles Modell der Familienförderung an. Dies soll vor allem die Rückkehr an den Arbeitsplatz aus der Elternzeit und dem Mutterschutz erleichtern. Für Mitarbeiter in der Konzernzentrale in Metzingen gibt es eigens reservierte Plätze in zwei Kindertagesstätten und die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für eine anderweitige Betreuung zu bekommen. Von diesen Angeboten profitieren derzeit über 130 Elternpaare.
Bei der Ernährung am Arbeitsplatz leistet HUGO BOSS als Arbeitgeber einen grundlegenden Beitrag zur Gesundheit. Im eigenen Betriebsrestaurant wird ein ausgewogenes Ernährungskonzept mit täglich wechselnden Menüs und einer großen Auswahl an frischem Obst sowie Salat angeboten. Zudem haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich von einem Ernährungsberater coachen zu lassen.
Alle Mitarbeiter in der Konzernzentrale haben darüber hinaus die Möglichkeit, im unternehmenseigenen Fitnessstudio zu trainieren und an subventionierten Kursen wie zum Beispiel Rückentraining, Aerobic oder Pilates teilzunehmen. Weiterhin wird der Fußballplatz, das Beachvolleyballfeld und der HUGO BOSS Run von vielen Mitarbeitern in Metzingen genutzt. 2012 haben über 800 Läufer an der Veranstaltung am Stammsitz des Unternehmens teilgenommen.
DIVERSITY - GELEBTE VIELFALT UND OFFENHEIT BEI HUGO BOSS
HUGO BOSS ist als internationales Unternehmen in 129 Ländern weltweit und für Kunden mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen tätig. "Diversity" bedeutet für das Unternehmen die Anerkennung der gesellschaftlichen Vielfalt und die Sicherstellung der Chancengleichheit für alle Mitarbeiter im Unternehmen, unabhängig von deren Nationalität, Geschlecht, religiöser und politischer Gesinnung, sexueller Orientierung sowie Alter und möglicher Behinderung.
Diversity ist nicht nur eine Bereicherung der Unternehmenskultur, sondern auch ein klarer Erfolgsfaktor im internationalen Wettbewerb. Diese Kultur der Vielfalt bei HUGO BOSS wurde vom "Great Place to Work"-Institut bereits mehrfach ausgezeichnet. Den hohen Stellenwert, den Diversity im Unternehmen einnimmt, hat der Konzern zudem mit dem Beitritt zur UN-Charta der Vielfalt im Jahr 2008 unterstrichen.
UMWELT
FÖRDERUNG DES TIER- UND ARTENSCHUTZES
HUGO BOSS respektiert den Artenschutz und unterstützt damit die Erhaltung der Artenvielfalt. Nicht artgerechte Tierzucht- und Tierhaltungsmethoden werden folgerichtig abgelehnt. Zudem reduziert HUGO BOSS seit Jahren die Verwendung von Fellprodukten innerhalb der Kollektionen. Meist handelt es sich bei der Verwendung um Applikationen sowie Verbrämungen an Kragen, Kapuze und Ärmeln.
Darüber hinaus steht das Unternehmen seit vielen Jahren mit einzelnen Tierschutz- und Verbraucherorganisationen im Austausch. Insbesondere zum Thema Mulesing pflegt HUGO BOSS einen offenen Dialog und distanziert sich von dem Vorgehen. Mulesing bezeichnet ein schmerzhaftes operatives Verfahren, das zumeist in Australien bei Merinoschafen durchgeführt wird, um sie vor dem Befall aggressiver Fliegenarten zu schützen. Tierfreundlichere Alternativen zu diesem Verfahren sind zwar vorhanden, befinden sich aber noch in der Entwicklung. Das Unternehmen hat daher entschieden, den Einkauf von Merinowolle möglichst auf Quellen umzulenken, die nachweisen können, dass das Verfahren keine Anwendung findet.
KONTINUIERLICHE VERBESSERUNGEN IM KLIMA- UND UMWELTSCHUTZ
Die Idee der "Eco-Efficiency" - vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) definiert als "Mehrwert bei geringerer Umweltbelastung" - stellt die Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von Logistik- und Gebäudekonzepten bei HUGO BOSS dar. Umweltdaten wie Treibhausgase, Abfall und Wasserverbrauch werden vom Unternehmen gemäß den Richtlinien der international anerkannten Global Reporting Initiative (GRI) erhoben und ausgewertet. Die Erkenntnisse dienen als Basis für die klima- und umweltschutztechnische Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette.
So wurde im Jahr 2012 beim Transport von Waren aus dem konzerneigenen Werk in Izmir, Türkei, sowie Waren von Zulieferbetrieben aus Asien verstärkt auf umweltfreundlichere Seefracht zurückgegriffen. Zudem wurde der Fuhrpark des Konzerns mit kraftstoffsparenden Fahrzeugen ausgestattet und die zurückgelegten Distanzen wurden reduziert.
Durch die Integration umweltspezifischer Überlegungen in die Gestaltung und Bewirtschaftung unternehmenseigener Betriebsstätten und Verwaltungsgebäude konnte die Energieeffizienz des Unternehmens (exklusive der konzernweiten Retailorganisationen) in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert werden. So sank der CO2 Ausstoß (nach Definition der GRI Scope 1 und 2) im Jahr 2011 um 16% auf 19.666 Tonnen CO2 (2010: 23.398 Tonnen CO2 ) und konnte im vergangenen Jahr um weitere 3% auf 19.024 Tonnen CO2 verringert werden. Zudem beziehen beispielsweise die HUGO BOSS AG in Deutschland sowie die Schweizer Niederlassung im Tessin zertifizierten umweltfreundlichen Strom, der vollständig aus ökologischen Energiequellen gewonnen wird.
Die Nutzung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Baukonzepte ist bei der Planung sowie Realisierung aktueller Bauprojekte wie des neuen Distributionszentrums in Filderstadt-Bonladen nahe Stuttgart oder des ebenfalls im Bau befindlichen neuen Verwaltungsgebäudes auf dem HUGO BOSS Campus in Metzingen selbstverständlich.
Um die Anstrengungen im Energiemanagement strukturiert weiterzuentwickeln, hat die HUGO BOSS AG Ende 2012 die ISO-Zertifizierung 50001 eingeführt. Diese wird es dem Unternehmen ermöglichen, die Zielvorgaben für eine effizientere Nutzung von Energie zu erreichen, die Ergebnisse zu messen und in einem kontinuierlichen Prozess das Energiemanagement zu optimieren.
Der Großteil des Wasserverbrauchs des Unternehmens fällt für sanitäre Zwecke an. In geringerem Maß wird er zudem von der eigenen Produktion verursacht. Durch die vom Unternehmen eingeführten Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs konnte dieser in den vergangenen beiden Jahren deutlich gesenkt werden.
SOZIALES
UNICEF und HUGO BOSS verbindet eine langjährige Partnerschaft. Die UNICEF-Initiative "Schulen für Afrika" wird seit vielen Jahren erfolgreich von dem Unternehmen unterstützt.
Das Unternehmen engagiert sich des Weiteren in Krisenzeiten, wenn kurzfristige Hilfe notwendig ist. Auch sorgt sich HUGO BOSS national um Kinder und Jugendliche und unterstützt seit 2011 als fester Partner die Off Road Kids Stiftung, ein bundesweit arbeitendes Hilfswerk für Straßenkinder in Deutschland.
Darüber hinaus sind HUGO BOSS und die Mitarbeiter in der Hauptverwaltung eng mit dem Standort Metzingen verbunden. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurden insgesamt mehr als 100 gemeinnützige regionale Projekte sowie medizinische, gesellschaftliche und karitative Einrichtungen mittels Sach- und Geldspenden unterstützt. Seit vielen Jahren besteht beispielsweise eine enge Verbindung zur Kinderkrebsstation Tübingen und zum Roten Kreuz.
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
GESAMTWIRTSCHAFTLICH LAGE
Nachdem die ersten Monate des Jahres 2012 auf eine Aufhellung der weltweiten Konjunkturentwicklung hindeuteten, verlor die wirtschaftliche Entwicklung im Verlauf des Jahres merklich an Fahrt. Die Eintrübung der wirtschaftlichen Lage war dabei nicht nur in der Eurozone, sondern auch in den USA und China spürbar. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen für HUGO BOSS haben sich dadurch im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.
Die Eurozone litt im vergangenen Jahr unter einem leichten Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität. Gründe hierfür waren die andauernden politischen und konjunkturellen Unsicherheiten rund um die Staatsschuldenkrise. Insbesondere die von hoher Verschuldung und steigender Arbeitslosigkeit betroffenen Peripherieländer der Eurozone waren von einem deutlichen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität im Jahresverlauf betroffen. Eine schwache Investitionstätigkeit, ein vielerorts rückläufiger Privatkonsum sowie die nachlassende Exportnachfrage dämpften auch in den Kernländern der Eurozone zusehends die konjunkturelle Entwicklung. So schwächte sich auch das Wachstum in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte ab, entwickelte sich aber aufgrund der vergleichsweise robusten Investitions- und Exporttätigkeit der Unternehmen sowie stabiler privater Konsumtätigkeit besser als in der Gesamtregion.
Die amerikanische Wirtschaft wies im vergangenen Jahr ein moderates Wachstum auf. Trotz der im historischen Vergleich hohen Arbeitslosigkeit entwickelten sich die Ausgaben der privaten Haushalte im Jahresverlauf robust. Aufgrund der anhaltenden fiskalischen und politischen Unsicherheiten hielten sich die Unternehmen mit ihrer Investitionstätigkeit dagegen zurück. Belastet wurde die Wirtschaft trotz diverser geld- und fiskalpolitischer Unterstützungsmaßnahmen zudem von der durchwachsenen Entwicklung auf dem Immobilienmarkt und der durch die weltweite Wirtschaftsverlangsamung bedingten zurückgehenden Auslandsnachfrage. Auch in Lateinamerika nahm die wirtschaftliche Dynamik aufgrund eines schwächeren Exportwachstums und einer geringeren Investitionstätigkeit ab. Besonders deutlich war die Wachstumsverlangsamung in Brasilien zu beobachten, wohingegen sich insbesondere Chile, Kolumbien und Peru positiv entwickelten.
In Asien hat sich das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr weiter verlangsamt. Dazu trugen eine schwächere Exportnachfrage und, insbesondere in China, eine nachlassende Inlandsnachfrage bei. In China bremsten die in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung und zur Begrenzung des Preisanstiegs auf dem Immobilienmarkt das Wachstum. Bereits gegen Jahresende zeigten sich allerdings wieder erste Erholungstendenzen, was darauf hinzudeuten scheint, dass die chinesische Wirtschaft ihre Schwächephase überwunden haben könnte. Die leichte Konjunkturaufhellung lässt sich auch auf den im vergangenen Jahr vollzogenen Regierungswechsel und die Hoffnung auf umfassende wirtschaftliche Reformen zurückführen. In Japan und Australien trübte sich die wirtschaftliche Lage im Jahresverlauf unter anderem aufgrund einer schwachen Konsumnachfrage, starker lokaler Währungen sowie einer zurückgehenden Exporttätigkeit ein.
BRANCHENENTWICKLUNG
Der positive Trend der weltweiten Premium- und Luxusgüterbranche blieb im vergangenen Jahr trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen und eines schwachen Konsumumfelds ungebrochen. Insgesamt verzeichnete die Branche mit einem währungsbereinigten Anstieg von 5% ein geringeres Wachstum als im vergangenen Jahr, übertraf damit aber deutlich die Wachstumsraten der Gesamtwirtschaft.
Insbesondere eigene Einzelhandelsaktivitäten erwiesen sich abermals als Wachstumstreiber, wohingegen sich das Umfeld im Großhandelsbereich zunehmend herausfordernd gestaltete. Starke Zuwachsraten wurden zudem im Online-Geschäft verzeichnet.
In Europa schwächte sich das Konsumentenvertrauen aufgrund der sich zuspitzenden Unsicherheit über die Zukunft der Eurozone zusehends ab. Die robuste Entwicklung der osteuropäischen Märkte und eine solide Entwicklung in Westeuropa konnten ein schwächeres Wachstum in Südeuropa aber weitgehend kompensieren. Vor allem in den Metropolregionen West- und Südeuropas unterstützte die Nachfrage von Touristen insbesondere aus Asien das Marktwachstum. In Amerika legte die Branche auf Basis einer unverändert positiven Konsumstimmung im relevanten Marktsegment weiter zu. Gestützt wurde das Wachstum von stabilen Wachstumsraten der US-amerikanischen Warenhäuser und der anhaltend hohen Konsumnachfrage in Südamerika. In Asien schwächte sich das Wachstum im Jahresverlauf aufgrund der zunehmenden Verunsicherung der Konsumenten, insbesondere in China, ab. Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen politischen Ausrichtung des Landes und die allgemeine Abschwächung des Wirtschaftswachstums sorgten hier für eine nachlassende Branchendynamik. Dennoch wies die Region im Branchenvergleich überproportionale Wachstumsraten auf und profitierte von der positiven Entwicklung der verfügbaren Einkommen, die es einer stetig steigenden Zahl von Konsumenten ermöglicht, Premium- und Luxusgüterprodukte zu erwerben.
UMSATZ- UND ERTRAGSLAGE
Die HUGO BOSS AG als Muttergesellschaft nimmt innerhalb des HUGO BOSS Konzerns unterschiedliche Funktionen wahr. Zum einen ist die HUGO BOSS AG in den Märkten Deutschland und durch ihre Betriebsstätte in Österreich für alle Vertriebskanäle verantwortlich. Auch die Kollektionsausrichtung und -entwicklung der wesentlichen Produktgruppen aller Marken sind in der Konzernzentrale in Metzingen angesiedelt. Weitere in der Konzernzentrale gebündelte Aufgaben umfassen das Management des konzerneigenen Einzelhandels, die Beschaffung, Logistik, IT, das Personalmanagement, das Finanzmanagement inklusive der Unternehmensfinanzierung sowie das Risikomanagement. Darüber hinaus ist die HUGO BOSS AG neben der internen Kommunikation insbesondere für die externe Kommunikation, einschließlich der Kapitalmarktberichterstattung, verantwortlich.
Im Rahmen der übergeordneten Konzernfunktionen ist die Konzernobergesellschaft vertreten durch ihre Vorstände für die Ausrichtung des Konzerns zuständig und legt somit die Unternehmensstrategie fest.
Neben dem operativen Geschäft beeinflusst insbesondere die Steuerung der Zentralfunktionen die Entwicklung der Ertragslage der HUGO BOSS AG. Die Weiterberechnung von Kosten für erbrachte Dienstleistungen an die Konzerngesellschaften sowie das aus der Holdingfunktion der HUGO BOSS AG resultierende Beteiligungsergebnis sind dabei die wesentlichen Posten.
Der Umsatz der HUGO BOSS AG setzt sich zusammen aus Umsätzen mit konzernexternen Großhandelspartnern sowie konzerninternen Umsätzen mit ausländischen Tochtergesellschaften.
UMSATZENTWICKLUNG
Im Geschäftsjahr 2012 erhöhte sich der Umsatz der HUGO BOSS AG um ca. 12% auf 1.093 Mio. EUR (2011: 972 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist insbesondere auf den Anstieg des Umsatzes mit Dritten, sowie den steigenden Anteil des Umsatzes aus dem konzerneigenen Einzelhandel der Tochtergesellschaften zurückzuführen. Dabei stellt sich die regionale Umsatzentwicklung mit Tochtergesellschaften sowie externen Handelspartnern wie folgt dar:
REGIONALE UMSATZENTWICKLUNG (in Mio. EUR) Mit Tochtergesellschaften sowie externen Handelspartnern

In der Region Europa inkl. Naher Osten/Afrika stieg der Umsatz mit Tochtergesellschaften der HUGO BOSS AG im Geschäftsjahr 2012 um insgesamt 5 % auf 400 Mio. EUR (2011: 381 Mio. EUR). Der Umsatz mit Dritten betrug 420 Mio. EUR (2011: 363 Mio. EUR).
Umsätze außerhalb Deutschlands und Österreichs wurden im Wesentlichen mit Tochtergesellschaften erzielt.
Auf dem amerikanischen Kontinent verbesserte sich der Umsatz der HUGO BOSS AG um 27% auf 174 Mio. EUR (2011: 137 Mio. EUR). In Asien verzeichnete die HUGO BOSS AG einen Umsatzanstieg von 9 % auf 99 Mio. EUR (2011: 91 Mio. EUR).
Die Umsatzentwicklung nach Marken hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls positiv entwickelt. Der Umsatz der Marke BOSS stieg um 12% auf 974 Mio. EUR (2011: 868 Mio. EUR). Die Marke HUGO erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatzanstieg von 15% auf 120 Mio. EUR (2011: 104 Mio. EUR).
ERGEBNISENTWICKLUNG
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| (in Mio. EUR) | 2012 | in % des Umsatzes | 2011 | in % des Umsatzes | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.093,4 | 100,0 | 972,2 | 100,0 | 12 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -731,1 | -66,9 | -654,7 | -67,3 | -12 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 362,3 | 33,1 | 317,4 | 32,7 | 14 |
| Vertriebskosten | -239,6 | -21,9 | -225,6 | -23,2 | -6 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -82,4 | -7,5 | -76,2 | -7,8 | -8 |
| Sonstige betriebliche Erträge1 | 126,3 | 11,6 | 103,8 | 10,7 | 22 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -67,4 | -6,2 | -63,1 | -6,5 | -7 |
| Ergebnis aus Betriebstätigkeit | 99,1 | 9,1 | 56,4 | 5,8 | 76 |
| Beteiligungsergebnis | 250,8 | 22,9 | 78,4 | 8,1 | >100 |
| Zinsergebnis1 | -13,3 | -1,2 | -7,5 | -0,8 | -78 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 336,6 | 30,8 | 127,3 | 13,1 | >100 |
| Ertragsteuern und sonstige Steuern | -49,4 | -4,5 | -39,0 | -4,0 | -27 |
| Jahresüberschuss | 288,2 | 26,4 | 88,3 | 9,1 | >100 |
| Einstellung in (-) / Entnahme aus (+) anderen Gewinnrücklagen | -72,5 | 6,6 | 111,9 | 11,5 | >100 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 4,0 | 0,4 | 2,8 | 0,3 | 42 |
| Bilanzgewinn | 219,7 | 20,1 | 203,1 | 20,9 | 8 |
1 Die Vorjahreswerte wurden angepasst.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 14% auf 362 Mio. EUR (2011: 317 Mio. EUR). Die Bruttoergebnismarge konnte dabei von 32,7% im Vorjahr auf 33,1% gesteigert werden. Die Veränderung ist hauptsächlich auf ein höheres Preisniveau auf dem Absatzmarkt sowie positive Wechselkurseffekte zurückzuführen. Höhere Abschreibungen auf Fertigwaren- und Rohwarenbestände aufgrund verringerter Veräußerbarkeit wirkten sich hierbei gegenläufig aus.
Die Aufwendungen für Vertriebskosten erhöhten sich im Geschäftsjahr um 6% auf 240 Mio. EUR (2011: 226 Mio. EUR). Der Anstieg ist größtenteils durch gestiegene Aufwendungen im Bereich der Logistik und Beschaffung bedingt. Darüber hinaus ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr höhere Handelsmarketingkosten durch den Ausbau des internationalen Filialnetzwerks.
Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich um 8% auf 82 Mio. EUR (2011: 76 Mio. EUR) und setzen sich hauptsächlich aus Personalkosten, Raummieten, Leasingkosten, Abschreibungen sowie diversen IT-Aufwendungen zusammen. Der Anstieg ergibt sich in erster Linie aus höheren Personalkosten bedingt durch einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen insbesondere in den Zentralfunktionen IT und Personal. Darüber hinaus ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr höhere Aufwendungen für Altersversorgung.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus Forderungsabwertungen, Fremdwährungseffekten, sowie Forschungs- und Entwicklungskosten zusammen und erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 7% auf 67 Mio. EUR (2011: 63 Mio. EUR). Die Erhöhung beruht zum Großteil auf höheren Personalkosten im Rahmen der Kollektionserstellung. Aufgrund der Umstellung auf vier Kollektionen im Rahmen des Projekts D.R.I.V.E. haben sich die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöht.
Der Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stehen um 22% gestiegene sonstige betriebliche Erträge von 126 Mio. EUR (2011: 104 Mio. EUR) gegenüber. Die sonstigen betriebliche Erträge setzen sich im Wesentlichen aus der Weiterbelastung von Kosten und Leistungen an verbundene Unternehmen zusammen. So stiegen insbesondere die Erträge für die Weiterberechnung von Handelsmarketingkosten an die ausländischen Tochtergesellschaften sowie die Weiterberechnung von IT Kosten im Vorjahresvergleich an.
Das Ergebnis aus Betriebstätigkeit verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 56 Mio. EUR auf 99 Mio. EUR. Dies ist bedingt durch die positive Umsatzentwicklung sowie die Verbesserung des Bruttoergebnisses. Demgegenüber stehen operative Aufwendungen auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen den Jahresüberschuss der HUGO BOSS Trade Mark Management GmbH & Co. KG in Höhe von 97 Mio. EUR (2011: 80 Mio. EUR), welcher entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen auf das Darlehenskonto der Kommanditistin HUGO BOSS AG gutgeschrieben und entnommen wird.
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen betreffen Erträge aus Abführungsverträgen mit Tochtergesellschaften der HUGO BOSS AG. Im Geschäftsjahr 2012 betrugen diese 153 Mio. EUR (2011: 0 Mio. EUR). Sie ergeben sich aus einer Gewinnabführung von der HUGO BOSS Internationale Beteiligungs-GmbH. Diese Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2012 Dividendenerträge von der HUGO BOSS Holding Netherlands B.V. erhalten.
Aufwendungen aus Verlustübernahme ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht. Im Vorjahr enthält dieser Posten Aufwendungen aus der Verlustübernahme der HUGO BOSS Internationale Beteiligungs-GmbH sowie der HUGO BOSS Beteiligungsgesellschaft mbH in Höhe von 1 Mio. EUR.
Der Nettozinsaufwand (sonstige Zinsen und ähnliche Erträge abzüglich Zinsen und ähnliche Aufwendungen) wies zum Geschäftsjahr 2012 einen Anstieg auf 13 Mio. EUR (2011: 7 Mio. EUR) aus. Ursächlich für die Veränderung waren insbesondere geringere Erträge aus dem Verkauf von Absicherungsgeschäften im Zusammenhang mit dem "Stock Appreciation Rights Program", denen keine entsprechenden Grundgeschäfte mehr gegenüberstehen. Dahingegen lag der Zinsaufwand, welcher sich im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen mit verbundenen Unternehmen zusammensetzt, auf dem Niveau des Vorjahres.
Das Ergebnis vor Steuern belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 337 Mio. EUR (2011: 127 Mio. EUR). Der Anstieg des Ergebnisses vor Steuern resultierte aus dem verbesserten Betriebsergebnis sowie höheren Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen sowie Beteiligungen.
Die Steuerquote lag mit 14,3% deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (2011: 30,6%). Einen positiven Effekt auf die Steuerquote hatten die in den Gewinnabführungen enthaltenen Dividendenerträge sowie Erträge aus einer ausländischen Mitunternehmerschaft. Erträge aus aperiodischen Ertragsteuern sowie aperiodischen Quellensteuern in Höhe von 3 Mio. EUR (2011: Aufwendungen in Höhe von 4 Mio. EUR) führten zu einer weiteren Verbesserung der Steuerquote. Ohne diese beiden Effekte ergab sich für das Geschäftsjahr eine normalisierte Steuerquote von 28,0% (2011: 27,7%).
Der Jahresüberschuss lag somit im Geschäftsjahr 2012 mit 288 Mio. EUR deutlich über dem Wert des Vorjahres (2011: 88 Mio. EUR).
DIVIDENDE UND ERGEBNISVERWENDUNG
Das Geschäftsjahr 2012 der HUGO BOSS AG schloss mit einem Jahresüberschuss von 288 Mio. EUR ab (2011: 88 Mio. EUR). Der Bilanzgewinn betrug nach Einstellung in die Gewinnrücklagen 220 Mio. EUR (2011: 203 Mio. EUR). Vor dem Hintergrund einer ertragsorientierten Ausschüttungspolitik schlägt der Vorstand vor, eine Dividende von 3,12 EUR je Stammaktie (2011: 2,88 EUR je Stammaktie und 2,89 EUR je Vorzugsaktie) für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Dies entspricht einem Betrag von 216 Mio. EUR (2011: 199 Mio. EUR). Des Weiteren wird vorgeschlagen, den auf eigene Anteile entfallenden Dividendenbetrag in Höhe von 4 Mio. EUR auf neue Rechnung vorzutragen (2011: 4 Mio. EUR).
VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
BILANZSTRUKTUR UND BILANZKENNZAHLEN
Die Bilanzsumme verminderte sich zum Ende des Jahres 2012 um 3% auf 906 Mio. EUR (31.12.2011: 934 Mio. EUR). Diese Veränderung wurde insbesondere durch einen Rückgang des Vorratsvermögens sowie der flüssigen Mittel getrieben.
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Vorjahresvergleich auf 55% (31.12.2011: 44%).
Der Anteil der langfristigen Aktiva stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 73% (31.12.2011: 70%). Der Anteil der kurzfristigen Aktiva sank entsprechend von 30% im Vorjahr auf 27% zum 31. Dezember 2012.
Die Struktur der Aktivseite der HUGO BOSS AG ist stark geprägt durch die Holdingfunktion für den Konzern. Auf den Anteil der Finanzanlagen entfallen 60% der Bilanzsumme (31.12.2011: 58%). In den Finanzanlagen sind die direkten Beteiligungen der HUGO BOSS AG an der HUGO BOSS Internationale Beteiligungs-GmbH, die über die Enkelgesellschaft HUGO BOSS International B.V. die Anteile an den ausländischen Tochtergesellschaften hält, sowie die HUGO BOSS Trade Mark Management GmbH & Co. KG als Inhaberin der Markenrechte des Konzerns enthalten. Die direkten und indirekten Beteiligungen der HUGO BOSS AG sowie die Veränderungen im Geschäftsjahr sind im Anteilsbesitz in Textziffer 2 im Anhang zum Jahresabschluss aufgeführt.
Die Struktur der Passivseite hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls verändert. Der Anteil der Verbindlichkeiten verringerte sich auf 33% (31.12.2011: 46%), bedingt durch eine Teilrückführung des Intercompany-Darlehens mit der HUGO BOSS International B.V. in Höhe von 150 Mio. EUR.
VERMÖGENSLAGE
Das Anlagevermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 666 Mio. EUR (31.12.2011: 655 Mio. EUR) an. Investitionen in Grundstücke und Bauten am Standort Metzingen sowie in den Ausbau des Einzelhandelsnetzwerks in Deutschland und Österreich durch die Neueröffnung sieben neuer Standorte führten zu einem Anstieg dieser Position.
Die Vorräte sanken zum Ende des Geschäftsjahres 2012 um 6% auf 156 Mio. EUR (31.12.2011: 166 Mio. EUR). Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist hierbei der Rückgang der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 19%. Der Wert zum 31.12.2011 an Roh-, Hilfs und Betriebsstoffen war maßgeblich beeinflusst durch die höhere Bestandsvorhaltung aufgrund der Umsetzungen der neuen Geschäftsstrategie D.R.I.V.E.. Die neue Geschäftsstrategie bewirkte eine Verkürzung der Kollektionserstellungszyklen, welche einhergeht mit kürzeren Bestellzeiträumen. Dies führte teilweise zu einem höheren Bestand an Oberstoffen und Zutaten, für die noch keine direkten Produktionsaufträge bestanden. Im Rahmen der D.R.I.V.E. Implementierung hat sich im laufenden Geschäftsjahr der Bestand an vorgehaltenen Oberstoffen und Zutaten wieder auf ein normales Maß eingependelt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit externen Großhandelspartnern stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 36% auf 22 Mio. EUR (31.12.2011: 16 Mio. EUR) an. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das unternehmensweite Projekt D.R.I.V.E., im Zuge dessen sich auch die Auslieferungszyklen verändert haben. Dadurch lag insbesondere im Dezember das Auslieferungsvolumen deutlich über dem Wert des Vergleichsmonats. Die durchschnittliche Forderungsreichweite hat sich im Vergleich zum Vorjahr dabei leicht verschlechtert.
Auch die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verzeichneten einen Anstieg von knapp 50% auf 31 Mio. EUR (31.12.2011: 21 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist sowohl bedingt durch das Wachstum der Umsätze mit ausländischen Tochtergesellschaften als auch durch einen Anstieg aufgrund der geänderten Vertriebsstruktur in Asien.
Die sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit 24 Mio. EUR 31 % unter dem Vorjahreswert (31.12.2011: 34 Mio. EUR) und betreffen hauptsächlich Bonusforderungen gegenüber Lieferanten, Kaufoptionen zur Absicherung der Stock Appreciation Rights, Ertragsteuerforderungen sowie Umsatzsteuerforderungen. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände ist einerseits bedingt durch einen Rückgang der Ertragssteuerforderungen aufgrund erhaltenen Steuererstattungen im Geschäftsjahr 2012. Darüber hinaus verringerte sich dieser Posten durch den Verkauf von Optionen im Zusammenhang mit dem "Stock Appreciation Rights Program", denen keine entsprechenden Grundgeschäfte mehr gegenüberstehen.
Der Finanzmittelbestand, also die Summe aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, verringerte sich im Vergleich zum 31.12.2011 um 33 Mio. EUR auf 7 Mio. EUR (31.12.2011: 40 Mio. EUR). Der Rückgang ist insbesondere durch die Teilrückführung des Intercompany Darlehens sowie das Pooling der überschießenden Liquidität bei der HUGO BOSS International B.V. bedingt.
Bei den Passiva wirkte sich vor allem ein Rückgang der Verbindlichkeiten aus. Diese verringerten sich auf 303 Mio. EUR (31.12.2011: 431 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen getrieben durch die Teilrückführung des Intercompany Darlehens mit der HUGO BOSS International B.V. in Höhe von 150 Mio. EUR. Demgegenüber steht die Aufnahme von externen Darlehensbeträgen insbesondere im Zusammenhang mit der Errichtung der Verwaltungsgebäude am Standort Metzingen in Höhe von 17 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken aufgrund des geringeren Rohwarenbedarfs um 12% auf 83 Mio. EUR (31.12.2011: 94 Mio. EUR).
Die Rückstellungen erhöhten sich auf 102 Mio. EUR (31.12.2011: 94 Mio. EUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Steuerrückstellungen zurückzuführen. Bedingt durch die positive Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 ergab sich eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage.
Das kurzfristige operative Nettovermögen (Trade Net Working Capital) stellt die zentrale Steuerungsgröße der HUGO BOSS AG zur Messung eines effizienten Kapitaleinsatzes dar. Als Komponenten gehen dabei ausschließlich die drei operativen Bestandsgrößen Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in die Berechnung dieser Kennzahl ein.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg das kurzfristige operative Nettovermögen um 8% auf 95 Mio. EUR (31.12.2011: 88 Mio. EUR). Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde dabei teilweise durch den Rückgang der Vorräte kompensiert. Der unterproportionale Anstieg im Vergleich zum Umsatz war insbesondere durch wirksame Maßnahmen zur Reduzierung des Vorratsvermögens getrieben.
FINANZLAGE
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| (in Mio. EUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 332 | 117 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -50 | -35 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -316 | -80 |
| Veränderung Finanzmittelbestand | -33 | 2 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 40 | 38 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 7 | 40 |
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit 332 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert (2011: 117 Mio. EUR). Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf einen höheren Jahresüberschuss von 288 Mio. EUR (2011: 88 Mio. EUR) zurückzuführen. Darüber hinaus ergaben sich im Zusammenhang mit der Umstellung des Kollektionsrhythmus und den ergriffenen Maßnahmen zur Optimierung des Vorratsvermögens ein Zahlungsmittelzufluss aus dem kurzfristigen Nettovermögen in Höhe von 7 Mio. EUR. Demgegenüber steht ein Zahlungsmittelabfluss im Vorjahr von 16 Mio. EUR. Höhere Mittelzuflüsse aus der Veränderung der Vorräte und Forderungen konnten die erhöhten Zahlungsabflüsse der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderen Passivposten überkompensieren.
Im Bereich der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss im Geschäftsjahr 2012 von 50 Mio. EUR (2011: Mittelabfluss 35 Mio. EUR). Höhere Investitionen in Grundstücke und Bauten am Standort Metzingen sowie in den Ausbau des Einzelhandelsnetzwerks summierten sich auf 39 Mio. EUR (2011: 28 Mio. EUR). Eine detaillierte Darstellung der Investitionen ist im Kapitel "Investitionen" zu finden.
Der Free Cashflow, der sich aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ermittelt, erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012 um 200 Mio. EUR auf 282 Mio. EUR (2011: 82 Mio. EUR).
Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit war geprägt von der Auszahlung der Dividende in Höhe von 199 Mio. EUR. Zum 31. Dezember 2012 betrug der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit 316 Mio. EUR (2011: 80 Mio. EUR). Auch die Teilrückführung des Intercompany Darlehens mit der HUGO BOSS International B.V. in Höhe von 150 Mio. EUR führte zu einem erhöhten Mittelabfluss. Die Aufnahme von externen Mitteln zur Finanzierung der Gebäudeinvestionen am Standort Metzingen führten zu einem Mittelzufluss von 17 Mio. EUR.
Der Finanzmittelbestand, also die Summe aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, verringerte sich im Vergleich zum 31.12.2011 um 33 Mio. EUR auf 7 Mio. EUR (31.12.2011: 40 Mio. EUR).
FINANZMANAGEMENT
Der HUGO BOSS AG stehen ausreichend Mittel zur Finanzierung von Investitionen und Wachstum zur Verfügung. Die wichtigste Liquiditätsquelle stellen dabei die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit dar. Die Finanzierung erfolgt in erster Linie über das Konzerndarlehen mit der HUGO BOSS International B.V.
Über den syndizierten Kredit der HUGO BOSS International B.V. wird dem HUGO BOSS Konzern ein Gesamtvolumen von bis zu 450 Mio. EUR zur Verfügung gestellt, das je nach Finanzierungsbedarf auf die einzelnen Konzerngesellschaften allokiert wird. Am 31. Dezember 2012 bestand bei der HUGO BOSS AG ein Intercompany-Darlehen mit der HUGO BOSS International B.V. in Höhe von 50 Mio. EUR (31.12.2011: 200 Mio. EUR). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde aufgrund der positiven Entwicklung des Free Cashflows eine Teilrückführung des Intercompany-Darlehens in Höhe von 150 Mio. EUR durchgeführt. Dieses Darlehen wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Daneben bestehen mit der HUGO BOSS International B.V. weitere kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 147 Mio. EUR (31.12.2011: 96 Mio. EUR). Dieses kurzfristige Darlehen wird auf Basis des 1-Monats-EURIBOR zuzüglich einer fixierten Marge verzinst.
Zur weiteren Liquiditätssicherung wurde durch die HUGO BOSS AG im abgelaufenen Geschäftsjahr externe Fördermittel zur Finanzierung der Gebäudeprojekte am Standort Metzingen aufgenommen. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 17 Mio. EUR und steht der HUGO BOSS AG langfristig und zu einem festen Zinssatz zur Verfügung.
Zudem können bei Kreditinstituten Darlehen und Kreditlinien zur Deckung von kurzfristigen Verbindlichkeiten genutzt werden.
Zum Bilanzstichtag befand sich der Konzern in Verhandlungen zur langfristigen Refinanzierung. HUGO BOSS strebt als Anschlussfinanzierung wieder eine konsortiale Finanzierung der Höhe von 450 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren und zu marktüblichen Konditionen an, welche über laufzeitkongruente konzerninterne Darlehen an die Konzerngesellschaften zur Verfügung gestellt werden.
Aufgrund des niedrigen externen Finanzierungsvolumens ist die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen gering. Gehen die anderen Konzerngesellschaften direkt externe Kreditgeschäfte ein, geben je nach Anforderung die HUGO BOSS AG oder die HUGO BOSS International B.V. Garantien oder Patronatserklärungen ab.
Eine genauere Darstellung des Managements der finanziellen Risiken sowie deren Absicherung sind unter dem Kapitel "Risikobericht" und im Anhang unter "sonstige finanzielle Verpflichtungen" zu finden.
INVESTITIONEN
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 39 Mio. EUR (2011: 28 Mio. EUR).
Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen Software erfasst. Der Zugang in Höhe von 12 Mio. EUR (2011: 15 Mio. EUR) ergab sich im Wesentlichen aus Investitionen in Software und Nutzungsrechte im Zusammenhang mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des ERP-Systems, bestehend aus der Branchenlösung SAP AFS sowie SAP Retail für den unternehmenseigenen Einzelhandel.
Die Zugänge zu den Sachanlagen in Höhe von 27 Mio. EUR (2011: 13 Mio. EUR) resultieren vor allem aus Grundstücken und Bauten am Standort Metzingen. Darüber hinaus führte die Neueröffnung von sieben Einzelhandelsstandorten in Deutschland und Österreich zu zusätzlichen Investitionen. So wurden 2012 unter anderem zusätzliche Einzelhandelsgeschäfte in Wien und Salzburg eröffnet. In Deutschland konnten durch die Eröffnung neuer Outlets in Neumünster und Berlin zusätzliche Flächen in Norddeutschland hinzugewonnen werden.
Die bestehenden Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben sind im Anhang unter "Sonstige finanzielle Verpflichtungen" aufgeführt und belaufen sich zum 31. Dezember 2012 auf 8 Mio. EUR (31. Dezember 2011: 3 Mio. EUR).
AUSSERBILANZIELLE FINANZIERUNGSINSTRUMENTE
Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden im Wesentlichen in der Form von Leasing von Immobilien am Standort Metzingen, Deutschland, genutzt. Die sich hieraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen sind im Anhang unter "Sonstige finanzielle Verpflichtungen" sowie "Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte nach § 285 Nr. 3a HGB" angegeben. Andere außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden nicht genutzt.
VERGÜTUNGSBERICHT
GRUNDZÜGE DES VERGÜTUNGSSYSTEMS FÜR DEN VORSTAND
Entscheidungen über das Vergütungssystem des Vorstands liegen ebenso wie die regelmäßige Beratung und Überprüfung des Vergütungssystems in der Verantwortung des Aufsichtsrats. Die Erarbeitung von Vorschlägen soll durch den Personalausschuss erfolgen. Das Vergütungssystem, das für die Mitglieder des Vorstands der HUGO BOSS AG seit dem Geschäftsjahr 2010 gilt, wurde von der Hauptversammlung am 10. Mai 2011 mit großer Mehrheit gebilligt.
Die Gesamtvergütung des Vorstands setzt sich aus erfolgsunabhängigen (fixen) Vergütungsbestandteilen und erfolgsabhängigen (variablen) Vergütungsbestandteilen zusammen. Die Vergütungsstruktur ist durch die Berücksichtigung von Vergütungskomponenten mit mehrjähriger Bemessungsgrundlage auch auf die nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat unter Einbeziehung von etwaigen Konzernbezügen auf der Grundlage einer Leistungsbeurteilung festgelegt. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Der Aufsichtsrat kann nach seinem pflichtgemäßen Ermessen bei außerordentlichen Leistungen oder Erfolgen eines Vorstandsmitglieds über Sonderleistungen entscheiden.
Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 21. Juni 2010 unterbleibt die Angabe der individuellen Bezüge der Vorstandsmitglieder. Die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 8 sowie § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 5 bis 8 des Handelsgesetzbuchs verlangten Angaben unterbleiben entsprechend für fünf Jahre. Dieser Beschluss gilt für das am 1. Januar 2010 begonnene Geschäftsjahr und die weiteren vier folgenden Geschäftsjahre, also bis zum 31. Dezember 2014. Daher erfolgt der Ausweis der Gesamtvergütung sowohl als Gesamtsumme als auch aufgeteilt in die einzelnen Vergütungsbestandteile.
GRUNDVERGÜTUNG UND NEBENLEISTUNGEN
Die fixen Vergütungsbestandteile umfassen eine feste Grundvergütung, Nebenleistungen und einen Beitrag zur Altersversorgung. Die feste Grundvergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die Vorstandsmitglieder erhalten zusätzliche Nebenleistungen wie Dienstwagen, Zuschüsse zu Kranken- und Pflegeversicherungen, Abschluss von und Beiträge zu Unfall- sowie D&O-Versicherungen und sonstige zum Gehalt gehörende Sachleistungen sowie weitere zur Erfüllung der Vorstandsaufgaben notwendige Ausstattungen und Leistungen. Der Selbstbehalt der D&O- Versicherung entspricht gemäß dem § 93 Absatz 2 Satz 3 AktG einer Höhe von 10 Prozent des jeweiligen Schadens, jedoch maximal das Eineinhalbfache der festen jährlichen Vergütung. Der aus der privaten Nutzung des Dienstwagens entstehende geldwerte Vorteil ist durch das Vorstandsmitglied zu versteuern.
ERFOLGSABHÄNGIGE VERGÜTUNG
Die erfolgsabhängige Vergütung enthält variable Vergütungsbestandteile mit nachhaltiger Anreizwirkung. Die variable Vergütung bemisst sich neben persönlichen Zielen für jedes Vorstandsmitglied an der Entwicklung von quantitativen Zielgrößen. Die quantitativen Zielgrößen sind auf die Wertsteigerung des Unternehmens ausgerichtet und orientieren sich an der Entwicklung der beiden Steuerungskennzahlen EBITDA vor Sondereffekten und kurzfristiges operatives Nettovermögen (Trade Net Working Capital) über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Höhe der variablen Vergütung für ein Geschäftsjahr ist abhängig von der Erfüllung der im Vorfeld für den Mehrjahreszeitraum definierten quantitativen Ziele sowie der Zielerreichung der mit dem Aufsichtsrat vereinbarten persönlichen Ziele. Für den Mehrjahreszeitraum von drei Jahren werden Ergebnisziele sowie für jedes einzelne Geschäftsjahr individuelle Leistungsziele definiert, der Grad der Zielerreichung wird jedoch für jedes der drei Ziele über den Mehrjahreszeitraum ermittelt und anschließend gewichtet. Der gewichtete Durchschnitt der Zielerreichung aller drei Ziele ist maßgeblich für den Auszahlungsbetrag.
Bei vollständiger Zielerreichung erfolgt die Auszahlung des für jedes Vorstandsmitglied vertraglich bestimmten Betrages zu 100%. Die maximale Auszahlung bei einer Zielerreichung von 120% und mehr beträgt 150% des vertraglich bestimmten Betrages. Liegt die Zielerreichung unter 75% oder weniger, erfolgt keine Auszahlung.
Für einen mit dem Geschäftsjahr 2012 endenden Übergangszeitraum bei Einführung der mehrjährigen Bonusvereinbarung im Jahre 2010 erhielten die Vorstandsmitglieder in 2010 und 2011 Abschlagszahlungen auf die erwartete variable Vergütung. Die endgültige Abrechnung des Übergangszeitraums erfolgt mit Ablauf des Geschäftsjahres 2012. Sofern die erhaltenen Abschlagszahlungen den erdienten Bonus für den Dreijahreszeitraum 2010-2012 übersteigen, ist die Differenz vom Vorstandsmitglied an die HUGO BOSS AG zurückzuzahlen.
AKTIENBASIERTE VERGÜTUNG
Die aktiven Vorstände halten keine Partizipationsrechte aus den in den Geschäftsjahren 2001 bis 2009 aufgelegten Tranchen des "Stock Appreciation Rights Program".
LEISTUNGEN IM FALL DER BEENDIGUNG DER TÄTIGKEIT
Für den Fall der vorzeitigen Beendigung enthalten die Dienstverträge Regelungen, die - von der in der Entsprechenserklärung vom Dezember 2012 erklärten Abweichung abgesehen -im Einklang mit den Vorgaben des Corporate Governance Kodex stehen. Für den Fall der regulären Beendigung enthalten die Dienstverträge - mit Ausnahme von Pensionsregelungen - keine Regelungen.
Daneben bestehen für die Vorstände Pensionszusagen durch die Gesellschaft. Das spätere Ruhegeld richtet sich nach der Anzahl der Dienstjahre und dem Grundgehalt.
PENSIONSAUFWENDUNGEN
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Aufwand erdiente Pensionszusagen (HGB) | 2.259 | 1.103 |
| Barwert Rückstellung (HGB) nach Saldierung des Planvermögens | 1.386 | -72 |
GESAMTVERGÜTUNG
Der Vorstand erhielt im Jahr 2012 Gesamtbezüge in Höhe von 7.053 TEUR (2011: 5.348 TEUR). Davon entfielen 3.303 TEUR auf die fixen Gehaltsbestandteile inklusive Nebenleistungen (2011: 2.873 TEUR) und 3.750 TEUR (2011: 2.475 TEUR) auf den Bonus für den Dreijahreszeitraum 2010-2012 einschließlich der noch ausstehenden Beträge für den Übergangszeitraum.
SONSTIGE ANGABEN
Ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene erhielten im Jahr 2012 Gesamtbezüge in Höhe von 15.226 TEUR (2011: 10.202 TEUR). Darin enthalten sind Leistungen an frühere Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit der Beendigung ihrer Tätigkeit sowie Auszahlungen im Zusammenhang mit der Ausübung noch ausstehender Partizipationsrechte aus dem "Stock Appreciation Rights Program" in Höhe von 15.035 TEUR (2011: 10.016 TEUR). Durch den Verkauf der zur Absicherung der Partizipationsrechte gehaltenen Kaufoptionen entstand kein zusätzlicher Zahlungsmittelabfluss für den Konzern. Im Geschäftsjahr 2012 wurden Vorstandsmitgliedern weder Kredite gewährt, noch wurden zugunsten dieser Personen Haftungsverhältnisse eingegangen.
VERGÜTUNG FÜR DEN AUFSICHTSRAT
Die von der Hauptversammlung festgelegte Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist in §12 der Satzung der HUGO BOSS AG geregelt. Die Vergütung orientiert sich an der Unternehmensgröße und dem Tätigkeitsumfang des Aufsichtsratsmitglieder. Die Vergütung der Aufsichtsräte ist aufgeteilt in einen fixen und einen variablen Bestandteil. Der variable Bestandteil bemisst sich nach der Höhe des Ergebnisses je Aktie im Konzernabschluss. Die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden und die seines Stellvertreters werden bei der Berechnung der Vergütung berücksichtigt. Die fixe und variable Vergütung wird nach Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das jeweilige abgelaufene Geschäftsjahr entscheidet, ausbezahlt. Mitglieder des Aufsichtsrats, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat oder einem Ausschuss angehört haben, erhalten für jeden angefangenen Monat ihrer Tätigkeit eine zeitanteilige Vergütung. Mitgliedern des Aufsichtsrats werden Auslagen, die im Zusammenhang mit der Ausübung des Mandats entstehen, erstattet. Eine etwaige Umsatzsteuer wird von der Gesellschaft vergütet, soweit die Mitglieder des Aufsichtsrats berechtigt sind, die Umsatzsteuer der Gesellschaft gesondert in Rechnung zu stellen und dieses Recht ausüben. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit im Jahr 2011 Gesamtbezüge in Höhe von 1.956 TEUR. Für das Jahr 2012 betragen die Gesamtbezüge voraussichtlich 2.014 TEUR, darin enthalten ist eine Rückstellung für den variablen Anteil in Höhe von 1.259 TEUR (2011: TEUR 1.156), der sich an der Höhe des voraussichtlichen Ergebnisses je Aktie im Konzernabschluss bemisst.
RECHTLICHE ANGABEN
ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Die Erklärung zur Unternehmensführung (gem. § 289a HGB) beinhaltet die Entsprechenserklärung, Angaben zu den Unternehmensführungspraktiken sowie die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat. :// www.group.hugoboss.com / Investor Relations / Corporate Governance
BERICHT ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN
Der Vorstand der HUGO BOSS AG ist zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG verpflichtet. In dem Abhängigkeitsbericht wurden die Beziehungen zur Permira Holdings Limited, Guernsey, und den zum HUGO BOSS Konzern gehörenden Unternehmen erfasst. Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen hat der Vorstand Bericht erstattet und zusammenfassend erklärt: "... dass die Gesellschaft nach den Umständen im Zeitpunkt des jeweiligen Geschäfts für jede Leistung im Sinne dieses Berichts stets eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Aus Maßnahmen, die auf Veranlassung oder im Interesse der Permira Holdings Limited, Guernsey bzw. ihrer verbundenen Unternehmen getroffen oder unterlassen wurden, entstanden der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2012 keine Nachteile"
ÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABEN NACH DEN §§ 289 ABS. 4, 315 ABS. 4 HGB
Nachfolgend sind die nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB erforderlichen Angaben aufgeführt und erläutert. Aus Sicht des Vorstands besteht darüber hinaus kein weitergehender Erläuterungsbedarf im Sinne der §§ 175 Abs. 2 Satz 1, 176 Abs. 1 Satz 1 AktG.
Das gezeichnete Kapital der HUGO BOSS AG setzt sich nach der Aktiengattungszusammenlegung aus 70.400.000 nennwertlosen Stammaktien mit einem rechnerischen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR je Stammaktie zusammen.
Es bestehen Kapitalbeteiligungen, die 10% der Stimmrechte überschreiten.
Daneben sind der HUGO BOSS AG keine weiteren Aktionäre gemeldet worden, die mehr als 10% der Stimmrechte überschreiten. Es liegen dem Unternehmen auch keine sonstigen Meldungen von Aktionären vor, die 3% oder mehr der Stimmrechte der HUGO BOSS AG halten.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, existieren bei der HUGO BOSS AG nicht. Für die Ausübung der Aktionärsrechte von Aktionären, die Mitarbeiter der HUGO BOSS AG sind, existieren keine Sonderregelungen.
Die Ernennung und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands der HUGO BOSS AG richten sich nach den §§ 84, 85 AktG und § 31 MitbestG in Verbindung mit § 6 der Satzung. Der Vorstand besteht gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung aus mindestens zwei Mitgliedern. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung bestimmt.
Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden ernennen. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Die Vorstandsmitglieder sollen nach § 6 Abs. 3 der Satzung bei ihrer Bestellung in der Regel nicht älter als 60 Jahre sein. Die Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt.
Über Änderungen der Satzung beschließt die Hauptversammlung. Soweit das Aktiengesetz nicht zwingend etwas Abweichendes bestimmt, wird der Beschluss gemäß § 17 Abs. 2 der Satzung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und - soweit eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals erforderlich ist - mit einfacher Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Nach § 20 der Satzung ist dem Aufsichtsrat die Befugnis eingeräumt, Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, zu beschließen.
ERMÄCHTIGUNG DES VORSTANDS ZUR ERHÖHUNG DES GRUNDKAPITALS (GENEHMIGTES KAPITAL 2009) MIT DER MÖGLICHKEIT DES BEZUGSRECHTSAUSSCHLUSSES
Der Vorstand ist gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Namensstamm- und/oder Namensvorzugsaktien ohne Stimmrecht, die den bereits ausgegebenen Namensvorzugsaktien ohne Stimmrecht gleichstehen, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, insgesamt jedoch höchstens um einen Betrag von 35.200.000 EUR zu erhöhen. Die Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgen unter Wahrung des Verhältnisses beider Aktiengattungen zueinander. Bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals steht den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, das Bezugsrecht der Inhaber von Aktien einer Gattung auf Aktien der anderen Gattung auszuschließen, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.
ERMÄCHTIGUNG ZUM ERWERB EIGENER AKTIEN UND ZUR VERWENDUNG EIGENER AKTIEN AUCH UNTER AUSSCHLUSS EINES ANDIENUNGS- UND BEZUGSRECHTS EINSCHLIESSLICH DER ERMÄCHTIGUNG ZUR EINZIEHUNG ERWORBENER EIGENER AKTIEN UND KAPITALHERABSETZUNG
Die Befugnisse des Vorstands zum Aktienrückkauf wurden in der Hauptversammlung vom 21. Juni 2010 erneuert. Danach ist der Vorstand ermächtigt, bis zum 20. Juni 2015 Namensstamm- und/oder Namensvorzugsaktien ohne Stimmrecht der Gesellschaft bis zu einem Anteil von insgesamt höchstens 10% des am 21. Juni 2010 ausstehenden Grundkapitals zu erwerben. Die HUGO BOSS AG kann von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ganz oder in Teilbeträgen, allein für Namensstamm- und/oder Namensvorzugsaktien und damit unter teilweisem Ausschluss eines eventuellen Andienungsrechts der jeweiligen Gattung, einmal oder mehrmals in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke Gebrauch machen. Der Erwerb darf über die Börse oder mittels an die Inhaber der entsprechenden Aktiengattung gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Nach dieser Ermächtigung zurückerworbene eigene Aktien können über die Börse oder mittels Angebot an alle Aktionäre unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre wieder veräußert werden. Sie können aber auch eingezogen, als Gegenleistung für einen eventuellen Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen an Unternehmen, für eine Veräußerung zu einem Preis, der den aktuellen Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet, und für die Zulassung der Aktie an ausländischen Börsenplätzen verwendet werden.
Der durch die HUGO BOSS International B.V. aufgenommene und durch die HUGO BOSS AG garantierte syndizierte Kredit sowie bilaterale Linien enthalten marktübliche Vereinbarungen, die unter den Bedingungen eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots - sogenannte "Change of Control"-Klauseln - den Vertragspartnern zusätzliche Kündigungsrechte einräumen.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern existieren nicht.
RISIKO- UND CHANCENBERICHT
Die Risiko- und Chancenpolitik von HUGO BOSS verfolgt neben der Bestandssicherung des Unternehmens das Ziel der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts sowie die Erreichung finanzieller und strategischer Unternehmensziele. Durch ein wirksames Risikomanagement wird sichergestellt, dass Risiken frühzeitig erkannt und soweit möglich minimiert werden. Die Identifikation neuer Chancen dient neben der weiteren Reduzierung potenzieller Risiken für den Unternehmenserfolg, insbesondere auch der Sicherstellung profitablen Wachstums.
RISIKOBERICHT
Der Erfolg der Gesellschaft beruht auf der konsequenten Nutzung von Chancen im Rahmen der mittel- und langfristigen Unternehmensstrategie. Ergänzend dazu verfolgt die Risikopolitik das Ziel, den Bestand des Unternehmens zu sichern, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern sowie finanzielle und strategische Unternehmensziele zu erreichen.
RISIKOMANAGEMENT
Die Basis eines erfolgreichen Risikomanagements stellen konzerneinheitliche Standards für den systematischen Umgang mit Risiken dar. Diese werden für HUGO BOSS im Rahmen der Risikopolitik durch den Vorstand festgelegt und in einem konzernweit gültigen Risikohandbuch dokumentiert, das den Mitarbeitern online zur Verfügung steht. Risiken sind als potenzielle, negative Abweichungen vom geplanten operativen Ergebnis (EBIT) definiert. Festgelegte Grenzwerte beschreiben die Risikotragfähigkeit von HUGO BOSS und ermöglichen eine Einordnung der Risiken in Risikostufen von "gering" bis "hoch" Die Berichterstattung von Risiken erfolgt in regelmäßigen Zeitabständen. Bei Vorliegen von kritischen Themen wird der reguläre Berichterstattungsprozess durch eine Ad-hoc- Berichterstattung ergänzt, um diese rechtzeitig zu analysieren. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter von HUGO BOSS zu risikobewusstem Handeln und zur Vermeidung existenzgefährdender Risiken verpflichtet. Alle Risiken werden nach einheitlicher Systematik in einer Risikosoftware erfasst. Die Historisierung sowie Revisionssicherheit werden damit sichergestellt.
Um Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, diese zu analysieren, zu steuern, zu überwachen und gegebenenfalls mit risikominimierenden Maßnahmen entgegenzuwirken, erfolgt die Koordination des konzernweiten Risikomanagements zentral im Bereich "Risiko- und Versicherungsmanagement" der HUGO BOSS AG. Dieser entwickelt die Instrumente des Risikomanagementsystems kontinuierlich weiter und stellt sicher, dass Risiken und Chancen unternehmensweit systematisch nach einer einheitlichen Methode und regelmäßig innerhalb der festgelegten Intervalle erfasst werden.
DEZENTRALE RISIKOANALYSE IN DEN UNTERNEHMENSBEREICHEN
Die Verantwortung für die Risikoanalyse, den adäquaten Umgang mit Risiken und die Umsetzung wirksamer risikoreduzierender Maßnahmen liegt dezentral in den jeweiligen Unternehmensbereichen, in denen die Risiken auftreten können. Hierzu sind je Bereich Risikoverantwortliche (Risk Owner) definiert. Der für das Risk Management verantwortliche Zentralbereich berichtet regelmäßig an den Vorstand und unterstützt ihn bei der Umsetzung, Durchführung und Überwachung des Risikomanagements- und internen Kontrollsystems sowie bei der Berichterstattung an den Prüfungsausschuss ("Audit Committee") des Aufsichtsrats.
Der Umgang mit Risiken erfolgt auf vier Arten: Vermeidung, Verringerung, Übernahme und Übertragung von Risiken. Bestandteil des Risikomanagements ist dementsprechend die Übertragung von Risiken auf Versicherer. Finanzielle Folgen versicherbarer Risiken werden damit weitestgehend neutralisiert.
DIFFERENZIERTE RISIKOQUANTIFIZIERUNG DURCH SZENARIOBETRACHTUNG
Die Risiken werden mindestens einmal im Jahr, in Abhängigkeit ihres Ausmaßes jedoch auch in halb-, vierteljährlichen beziehungsweise monatlichen Intervallen auf ihre Aktualität überprüft, gegebenenfalls überarbeitet sowie um neue Risikoaspekte erweitert. Die Risikoquantifizierung erfolgt durch Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeiten der Risiken einerseits und der damit verbundenen Auswirkungen auf das operative Ergebnis (EBIT) andererseits.
Um ein möglichst differenziertes Bild der Risiken zu erhalten, werden unterschiedliche Risikoszenarien für den besten, mittleren und schlechtesten Fall betrachtet. Damit wird dem potenziell starken Einfluss von Extremszenarien mit zwar geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber großer Auswirkung Rechnung getragen. Zusätzlich zu der auf die 12-monatige Planperiode abgestellten Risikoquantifizierung wird auch eine mittelfristige Risikotendenz ermittelt.
Mithilfe der kontinuierlichen Überwachung von Frühwarnindikatoren können Planabweichungen rechtzeitig erkannt werden. Meldeketten und das Einleiten geeigneter, im Vorfeld definierter Gegenmaßnahmen gewährleisten eine rasche Reaktion im Eintrittsfall eines Risikos.
HUGO BOSS ist in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen sowie darauf kurzfristig und angemessen zu reagieren. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit des Risikomanagements wird außerdem regelmäßig von der Internen Revision überprüft. Mit der Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontroll-, Risikomanagement- und Revisionssystems befasst sich regelmäßig der vom Aufsichtsrat eingerichtete Prüfungsausschuss ("Audit Committee"), auch unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer. Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung wird durch den Wirtschaftsprüfer überprüft, ob der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen in geeigneter Weise getroffen hat.
RISIKOBEREICHE UND STRUKTUR DER EINZELRISIKEN
Die HUGO BOSS identifizierten Einzelrisiken werden jeweils in übergeordnete Risikobereiche zusammengefasst. Diese werden wiederum einer externen, strategischen, finanziellen, operativen oder unternehmensorganisatorischen Hauptrisikokategorie zugeordnet.
Im Folgenden werden die wichtigsten Risiken dargestellt, wobei eventuelle andere Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die aktuell als unwesentlich eingeschätzt werden, die Unternehmensentwicklung künftig ebenso beeinträchtigen können.
EXTERNE RISIKEN
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN
Wie jedes global agierende Unternehmen sieht sich auch HUGO BOSS gesamtwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Entscheidend ist hierbei vor allem die weltweite Konjunkturlage, aus der sich das Risiko reduzierter Nachfrage nach Textilgütern und Accessoires des Premium- und Luxusmarkts ergeben kann. Grundsätzlich besteht für den Konsumgüterbereich aufgrund der Abhängigkeit vom Kaufverhalten der Kunden ein Risiko, das sich auf den Planumsatz auswirken kann. Allerdings verfügt HUGO BOSS durch zeitlich vorgelagerte Ordereingänge sowie die Entwicklung des konzerneigenen Einzelhandels über wichtige Frühwarnindikatoren, die eine rechtzeitige Prognose der Auswirkungen möglicher gesamtwirtschaftlicher Risiken erlauben. Um möglichen negativen Auswirkungen einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage frühzeitig und effektiv gegenzusteuern, hat HUGO BOSS verschiedene Gegenmaßnahmen getroffen. Hierzu gehört ein klares Markenprofil, mit dem der Ausbau von Marktanteilen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld angestrebt wird. Ein auf internationales Wachstum angelegtes Geschäftsmodell erschließt zudem neue Konsumentenpotenziale und trägt zur Kompensation von möglichen Nachfragerückgängen in einzelnen Märkten bei. Weiterhin wird eine ausgeglichene Verteilung des Umsatzes auf verschiedene Regionen angestrebt, um eine zu starke Abhängigkeit von Einzelmärkten zu vermeiden. So wird HUGO BOSS auch künftig den Ausbau in profitablen Wachstumsregionen, insbesondere Asien/Pazifik, vorantreiben. Der im Vergleich zu den Steigerungsraten der Weltwirtschaft und der Luxusbranche überproportionale Umsatzzuwachs von HUGO BOSS im Geschäftsjahr 2012 zeigt, dass diese Maßnahmen erfolgreich waren und HUGO BOSS von einer starken Marktposition profitiert. Für das Geschäftsjahr 2013 geht der Konzern von einem fortgesetzten Wachstum der Weltwirtschaft und der Premium- und Luxusgüterbranche aus. Das tatsächliche Wachstum kann aus Sicht des Managements jedoch regional sehr unterschiedlich ausfallen. Aus ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen können sich somit mögliche Auswirkungen auf das geplante Unternehmenswachstum ergeben. Aufgrund der andauernden Unsicherheiten um die Euro-Schuldenkrise und der endgültigen Abwendung der sogenannten Fiskalklippe in den USA schätzt das Management die finanzielle Auswirkung als wesentlich ein.
ABSATZMARKTRISIKEN
Als international tätiges Unternehmen ist HUGO BOSS auch einem Risiko im Zusammenhang mit Veränderungen in den Absatzmärkten ausgesetzt. Dieses Risiko kann sich aufgrund von Änderungen des politischen und regulatorischen Umfelds oder soziokultureller Entwicklungen realisieren. Wie für alle Unternehmen besteht zudem eine mögliche Gefahr für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens in Form von terroristischen Handlungen und Umweltkatastrophen. Um Länderrisiken auf der Absatzseite so gering wie möglich zu halten, werden HUGO BOSS Produkte überwiegend in Ländern mit stabilem ökonomischem und politischem Umfeld vertrieben. Änderungen des regulatorischen Umfelds in den Absatzmärkten der HUGO BOSS AG sind aus Sicht des Vorstands aktuell als unwahrscheinlich einzustufen. Die finanzielle Auswirkung einer unerwarteten Veränderung des regulatorischen Umfelds oder der soziokulturellen Entwicklung schätzt der Vorstand als gering ein.
STRATEGISCHE RISIKEN
KOLLEKTIONS- UND BRANCHENRISIKEN
Aus sich verändernden Fashion- und Lifestyle-Trends können Kollektions- und Branchenrisiken entstehen. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Trends rechtzeitig zu erkennen und diese rasch in eine unverwechselbare Kollektionsaussage umzusetzen. Diesem Risiko begegnet HUGO BOSS mit intensiven Analysen der Zielgruppen und Märkte. Die Kollektionen der insgesamt vier Saisons pro Jahr setzen sich aus unterschiedlichen Elementen zusammen, die von saisonübergreifenden Bestandteilen bis hin zu kurzfristig verfügbaren Programmen reichen. Dadurch können Trends zeitnah in die Kollektion integriert werden. Ebenso sind Initiativen implementiert, die auf eine Verkürzung der Produktentwicklungszyklen zur schnelleren Reaktion auf Markttrends abzielen. Auch eine verstärkte Kundennähe aufgrund des Einzelhandelsgeschäfts trägt wesentlich dazu bei, Informationen zu Trends und Kaufverhalten rasch in die Kollektionen einfließen zu lassen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Kollektions- und Branchenrisiken wird aus Sicht des Managements als unwahrscheinlich erachtet. Potenzielle negative Auswirkungen werden als gering eingestuft.
RISIKEN FÜR MARKENIMAGE UND CORPORATE IMAGE
Der wirtschaftliche Erfolg von HUGO BOSS beruht auf dem Markenimage und einer langfristig starken Positionierung der Marken im hochwertigen Premium- und Luxusgütermarkt. Daher haben Schutz und Erhalt des Markenimages bei HUGO BOSS eine entsprechend hohe Priorität. Dies erfolgt durch strategische Maßnahmen wie eine klar differenzierte Markenpositionierung, die durch gezielte Marketingmaßnahmen unterstützt wird, sowie durch einen weltweit einheitlichen Markenauftritt mit laufender Beobachtung und Analyse der Märkte. Weiterhin sind der rechtliche Schutz der Marke und die Verfolgung von Produktpiraterie wichtige Bestandteile zur Sicherung des Markenimages.
Das Corporate Image von HUGO BOSS reflektiert sich in der Wahrnehmung der Stakeholder, wie zum Beispiel Kunden, Aktionäre, Lieferanten und Mitarbeiter. Die Unternehmenskommunikation mit Externen wird zentral über die Bereiche Communications sowie Investor Relations gesteuert. Zudem wird die Einhaltung von Gesetzen, Standards und Richtlinien sowohl unternehmensintern als auch bei Lieferanten regelmäßig kontrolliert. Negative Einflüsse aus Risiken für das Markenimage und Corporate Image werden derzeit als möglich eingestuft. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird jedoch als gering erachtet.
INVESTITIONSRISIKEN
Eines der zentralen strategischen Ziele von HUGO BOSS ist die Fortführung des Ausbaus des konzerneigenen Einzelhandels. Mit Retailaktivitäten sind Investitionsrisiken verbunden, die aufgrund von Geschäftsaufbau und -instandhaltung, langfristigen Mietverträgen sowie Personalkosten entstehen. Dies führt zu einer zwangsläufigen Erhöhung der Fixkosten, der jedoch die Chance steigender Rohertragsmargen gegenübersteht. Um das Risiko von Fehlinvestitionen und unprofitablen konzerneigenen Einzelhandelsgeschäften so gering wie möglich zu halten, werden Entscheidungen für Neueröffnungen sowie Schließungen zentral, in Absprache mit den zuständigen Regionaldirektoren, getroffen. Der Eröffnung neuer Einzelhandelsgeschäfte gehen stets umfassende Standortprüfungen und Potenzialanalysen sowie eine intensive Umsatz- und Entwicklungsplanung voraus.
Die Konzerngesellschaften sind verpflichtet, monatlich die Performance ihrer Retailaktivitäten zu berichten. Durch ein kontinuierliches Monitoring der Performance wird gewährleistet, dass frühzeitig eine negative Entwicklung einzelner Stores erkannt werden kann, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen, wie etwaige Umstrukturierungen, ergreifen zu können. Gemindert wird das Investitionsrisiko zusätzlich durch ein weltweit einheitliches Store-Konzept der Verkaufspunkte, so dass im Falle einer Geschäftsaufgabe die Einrichtung teilweise andernorts weitergenutzt werden kann. Im Rahmen des generellen Investitionscontrollings werden auch alle sonstigen Investitionen unter Berücksichtigung der mit ihnen verbundenen Risiken auf ihren Wertbeitrag hin überprüft. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Maßnahmen wird das Investitionsrisiko als gering bei unwahrscheinlicher Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt.
FINANZIELLE RISIKEN
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist die HUGO BOSS AG als weltweit tätiges Unternehmen einem Zinsänderungs-, Liquiditäts- und Währungsrisiken sowie Kontrahentenrisiken ausgesetzt, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Die genannten Risiken unterliegen fortlaufenden intensiven Kontrollen. Hierbei wird die Entwicklung des Exposures ständig beobachtet, quantifiziert und - sofern notwendig -abgesichert, um bilanzielle Risiken zu minimieren.
FINANZIERUNGS- UND LIQUIDITÄTSRISIKEN
Das Management des Liquiditätsrisikos zählt zu den zentralen Aufgaben der Treasury-Abteilung der HUGO BOSS AG. Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln bestehenden oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen in Bezug auf Fristigkeit, Volumen und Währung nicht nachgekommen werden kann. Dieses Risiko wird bei HUGO BOSS zentral gesteuert. Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit und die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird auf Basis einer dreijährigen Finanzplanung sowie einer monatlich rollierenden währungsdifferenzierten Liquiditätsplanung mit einem Planungszeitraum von bis zu einem Jahr der Finanzbedarf ermittelt und durch Kreditlinien sowie liquide Mittel abgesichert.
Die finanzielle Flexibilität ist durch einen bis Mai 2013 laufenden Konsortialkredit sichergestellt. Der aktuelle Kreditrahmen unter der konsortialen Finanzierung beträgt 450 Mio. EUR, wovon zum Bilanzstichtag lediglich die feste Tranche in Höhe von 300 Mio. EUR in Anspruch genommen wurde.
Der bestehende Konsortialkreditvertrag enthält marktübliche Vereinbarungen zur Einhaltung bestimmter Kennzahlen (Covenants), die bei Verletzung zu einer vorzeitigen Fälligkeit führen würden. Risiken, die sich aus Verstößen gegen Financial Covenants ergeben könnten, sieht HUGO BOSS selbst im Falle sich verschlechternder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nicht.
Zum Bilanzstichtag stand der Konzern in Verhandlungen zur langfristigen Refinanzierung. HUGO BOSS strebt als Anschlussfinanzierung wieder eine konsortiale Finanzierung in der Höhe von 450 Mio. EUR an.
Das Management geht davon aus, dass die Anschlussfinanzierung des bestehenden Konsortialkredits zum Ende des ersten Quartals 2013 erfolgreich abgeschlossen sein wird. Unter dieser Voraussetzung ist die Aufnahme von ausreichend finanziellen Mitteln zur Finanzierung des weiteren Unternehmenswachstums gewährleistet. Zur Sicherstellung der Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit kann der Vorstand weitere Maßnahmen ergreifen. Hierunter würde eine mögliche Veräußerung von eigenen Anteilen, das Aufschieben von geplanten Investitionen in den weiteren Retailausbau oder eine Verminderung von Dividendenzahlungen fallen. Daneben stehen dem Konzern weitere mögliche Finanzierungsquellen, beispielsweise genehmigtes und bedingtes Kapital, zur Verfügung. Somit geht der Vorstand auch für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine Anschlussfinanzierung nicht zu Stande kommen würde, von einer Sicherstellung der Liquidität im Prognosezeitraum aus. Daher schätzt das Management die Eintrittswahrscheinlichkeit von Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken als unwahrscheinlich mit einem geringen finanziellen Ausmaß ein.
ZINSÄNDERUNGSRISIKO
Marktbedingte Schwankungen der Zinssätze wirken sich einerseits auf die Höhe der Zinsaufwendungen der HUGO BOSS AG aus und beeinflussen andererseits den Marktwert von Finanzinstrumenten. Wesentliche Zinssatzänderungen können daher Rentabilität, Liquidität und die Finanzlage des Konzerns beeinflussen.
Die Finanzverbindlichkeiten der HUGO BOSS AG sind größtenteils variabel verzinslich und unterliegen einer kurzfristigen Zinsbindung. Das daraus resultierende Zinsänderungsrisiko stellt gleichzeitig ein Cashflow-Risiko mit Implikationen auf die Höhe zukünftiger Zinszahlungen dar. Um die Auswirkungen künftiger Zinsvolatilitäten auf die Finanzierungskosten der Kredite zu minimieren, werden größtenteils derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps eingesetzt. Derivate, die in eine im Sinne der IFRS wirksame Sicherungsbeziehung eingebunden sind, wirken sich im Falle von Zinsänderungen auf das Eigenkapital aus. Derivate ohne eine solche Sicherungsbeziehung werden ergebniswirksam erfasst. Zum Bilanzstichtag waren die Derivate zur Zinsabsicherung der syndizierten Kreditlinie in eine wirksame Sicherungsbeziehung im Sinne der IFRS eingebunden.
Angesichts der aktuellen Geldpolitik, insbesondere der der europäischen Zentralbank sowie der Federal Reserve, sieht das Management, im Gegensatz zum Vorjahr, wesentliche Zinsänderungen aktuell als unwahrscheinlich an.
WÄHRUNGSKURSRISIKO
Die Währungskursrisiken der HUGO BOSS AG resultieren im Wesentlichen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus konzerninternen Finanzierungstätigkeiten.
Im operativen Geschäft entstehen Wechselkursrisiken primär dann, wenn die Umsatzerlöse in einer anderen als der funktionalen Währung der Gesellschaft anfallen (Transaktionsrisiko).
Die Währungskursrisiken der HUGO BOSS AG aus dem operativen Geschäft entstehen dabei hauptsächlich aus der Geschäftstätigkeit in den USA, Großbritaninien, Australien, Kanada, der Schweiz, Japan, Hongkong und China sowie der Einkaufstätigkeit der Beschaffungseinheiten in Fremdwährungen.
Das Währungsmanagement für Transaktionsrisiken wird für alle Konzerngesellschaften zentral vorgenommen. Das primäre Ziel ist zunächst die Reduktion des gesamten Währungsexposures durch natürlich Hedges. Deartige Hedges bestehen darin, dass sich die Fremdwährungsexposures aus dem operativen Geschäft über den Konzern hinweg auszleichen und damit in Höhe der ausgeglichenen Position keine Absicherungsmaßnahmen nötig sind.
Zur etwaigen Absicherung des verbleibenden Exposures können Devisentermin- und Swappgeschäfte sowie Plain-Vanilla-Devisenoptionen herangezogen werden. Ziel der Hedging-Strategie ist es primär, die bilanziellen Auswirkungen von Währungsschwankungen zu begrenzen. Die Laufzeiten der abgeschlossenen Derivate werden bei Abschluss in der Regel dem darunterliegenden Grundgeschäft angepasst. Die eingesetzten derivativen Finanzinstrumente, deren Handel im OTC-Markt erfolgt, dienen ausschließlich zur Absicherung der Grundgeschäfte. Um das bestmögliche Geschäft einzugehen, werden Quotierungen von mehreren Banken eingeholt und wird die Transaktion mit der am besten quotierenden Bank abgeschlossen.
Fremwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sowie aus Darlehen in Fremdwährung gegenüber verbundenen Unternehmen. Durch konzerneinheitliche Richtlinien ist eine strikte Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle sämtlicher Finanzmarkttransaktionen sichergestellt. Ebenso bilden diese Richtlinien die Grundlage für Auswahl und Umfang der Absicherung. Zielsetzung der Währungsabsicherung ist dabei die Minimierung von Währungseffekten auf die Entwicklung von Ergebnis und Eigenkapital.
KREDITRISIKO
Das Kreditrisiko gegenüber Finanzinstituten entsteht vor allem durch die Anlage liquider Mittel im Rahmen des Liquiditätsmanagements, gegebenenfalls kurzfristig hinterlegter Bankguthaben sowie den Handel mit derivativen Finanzinstrumenten.
Die Gesellschaft ist bei Finanzinstrumenten einem (Banken-)Ausfallrisiko ausgesetzt, das aus der möglichen Nichterfüllung einer Vertragspartei resultiert und daher maximal in Höhe des positiven beizulegenden Zeitwerts des betreffenden Finanzinstruments besteht. Zur Minimierung der Ausfallrisiken werden in der HUGO BOSS AG Finanzinstrumente im Finanzierungsbereich grundsätzlich nur mit Kontrahenten sehr guter Bonität unter Einhaltung vorgegebener Risikolimits abgeschlossen. Nur in Ausnahmefällen und mit Genehmigung des Vorstands dürfen auch mit Banken niedrigerer Bonität innerhalb enger Limits und Laufzeiten Anlagen getätigt oder Derivategeschäfte abgeschlossen werden. HUGO BOSS geht davon aus, dass die Risikokonzentration gering ist, und betrachtet die Ausfallwahrscheinlichkeit von Kontrahenten als gering. Aufgrund der Zusammenarbeit mit Banken mit durchweg sehr guter Bonität wird mit einem unwahrscheinlichen Eintritt von Kontrahentenausfällen gerechnet.
AKTIENKURSRISIKO
Zur Absicherung zukünftiger Aufwendungen im Zusammenhang mit dem aktienbasierten Vergütungsprogramm "Stock Appreciation Rights Program" werden durch HUGO BOSS derivative Instrumente eingesetzt. Durch Schwankungen im Aktienkurs unterliegen sowohl die Stock Appreciation Rights als auch die eingesetzten Sicherungsinstrumente einer Wertänderung. Sicherungsinstrumente, denen kein Grundgeschäft mehr gegenübersteht, können sich auf das Ergebnis des Konzerns auswirken. Die Effektivität der Absicherung sowie die Ausübung der Stock Appreciation Rights wird monatlich überwacht. Die derivativen Absicherungsinstrumente werden in dem Umfang verändert, soweit keine Verpflichtungen aus dem "Stock Appreciation Rights Program" mehr bestehen. Jedoch können sich aufgrund eines zeitlich verzögerten Verkaufs der Absicherungsgeschäfte möglicherweise negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben, die aus Sicht der HUGO BOSS AG jedoch als gering einzustufen sind.
STEUERLICHE RISIKEN
Steuerliche Fragestellungen werden durch die zentrale Steuerabteilung in Zusammenarbeit mit externen Steuerberatern regelmäßig analysiert und beurteilt. Steuerliche Risiken bestehen für alle offenen Veranlagungszeiträume und können aus der laufenden Geschäftstätigkeit oder Änderungen in der rechtlichen oder steuerlichen Struktur der Gesellschaften resultieren. Für bereits bekannte steuerliche Risiken wurden in den vergangenen Geschäftsjahren Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet. Die Höhe dieser Rückstellungen basiert auf verschiedenen Annahmen wie beispielsweise der Auslegung der jeweiligen Vorschrift, der Rechtssprechung und Verwaltungsmeinung durch lokale Steuerberatungsunternehmen, auf deren Basis das Management die Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit eines eventuellen Risikos bemisst. Aufgrund von Änderungen in der Steuergesetzgebung einzelner Länder oder anderer Einschätzungen von bestehenden Sachverhalten durch die Steuerbehörden geht der Konzern von möglichen weiteren steuerrechtlichen Risiken aus.
OPERATIVE RISIKEN
BESCHAFFUNGSMARKTVERBUNDENE RISIKEN
Die hohen Anforderungen an die Qualität der HUGO BOSS Produkte und damit an die Beschaffungs- und Produktionsprozesse bedingen enge Partnerschaften mit Lieferanten. Im Zuge des insgesamt gestiegenen Beschaffungs- und Produktionsvolumens wurde die Zusammenarbeit mit ausgewählten Lieferanten weiter intensiviert. Abhängigkeiten können durch eine Konzentration von Produktionskapazitäten auf Hauptlieferanten entstehen. Ein mögliches Kumulrisiko könnte zudem aus regionalen Ereignissen resultieren, die mehrere Lieferanten, Geschäftsbereiche oder Produktgruppen gleichzeitig betreffen. Eine praktische Relevanz ist beispielsweise im Hinblick auf Erdbebenrisiken am Produktionsstandort in der Türkei gegeben. Ein mögliches Schadenspotenzial und Verlagerungsmöglichkeiten wurden identifiziert und die Risiken eines finanziellen Schadens weitestgehend über Versicherungen abgedeckt.
Um die zuverlässige Verfügbarkeit von Produktionsmaterialien und -kapazitäten in geeigneter Qualität und zu marktgerechten Preisen sicherzustellen, werden Bestellungen bei Lieferanten und die Kapazitätsauslastung der Produzenten zentral koordiniert. Die Lieferantenstruktur wird regelmäßig mit dem Ziel überprüft, Länderrisiken rechtzeitig zu erkennen. Im Einklang mit den von Qualität und verfügbarer Produktionskapazität abhängigen Volumina wird eine weitestgehende Risikostreuung sichergestellt. Das Einkaufsvolumen wird grundsätzlich auf ein weltweites Netzwerk von Lieferanten verteilt, um das Risiko zu streuen und sich möglichst unabhängig von einzelnen Beschaffungsmärkten und Produktionsbetrieben zu machen. So machte der größte unabhängige Lieferant nur etwa 8% des gesamten Einkaufsvolumens der HUGO BOSS AG aus (2011: 8%). Aufgrund dessen schätzt das Management Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten oder der regionalen Verteilung des Beschaffungsvolumens als unwahrscheinlich ein. Infolge der gestiegenen Nachfrage sowie der verkürzten Vorlaufzeiten im Rahmen der Umstellung auf einen Vier-Kollektionen-Rhythmus ist die Bedeutung einer zuverlässigen und pünktlichen Warenversorgung weiter gestiegen. Die finanziellen Auswirkungen von Risiken aufgrund von Abhängigkeiten im Beschaffungsbereich sind daher im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und als moderat einzustufen.
Lohnerhöhungen in der Produktion, die insbesondere in wirtschaftlich aufstrebenden Regionen wahrscheinlich sind, sowie steigende Rohstoffpreise können zu höheren Produktkosten führen und dadurch die Rohertragsmarge belasten. Die HUGO BOSS AG begegnet diesem Risiko mit einer margenbasierten Kollektionsplanung, unternehmensweiten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei Produktions- und Beschaffungsprozessen, einer Verbesserung des Materialeinsatzes sowie einer konsequenten Umsetzung der Preispolitik. Aufgrund des zeitlichen Vorlaufs in den Beschaffungs- und Produktionsprozessen kann bereits auf Frühwarnindikatoren reagiert werden. In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in wirtschaftlich aufstrebenden Regionen wird aktuell davon ausgegangen, dass Risiken aus höheren Produktkosten zwar möglich sind, sich jedoch nur in geringem Ausmaß negativ auf die erwartete Ergebnisentwicklung auswirken würden.
Die Allokation von Produktionskapazitäten sowie Roh- und Fertigwaren im Rahmen von Beschaffungsprozessen ist mit Dispositionsrisiken verbunden. Ein Abweichen von der angemessenen Allokation kann einerseits zur Überdisponierung und zu einem sich daraus ergebenden Risiko der erhöhten Kapitalbindung, andererseits zur Unterdisponierung mit dem Risiko nicht realisierter Umsatzchancen führen. Die Auswirkungen hieraus werden als wahrscheinlich mit einem wesentlichen Einfluss auf die erwartete Ergebnisentwicklung eingeschätzt. Der Konzern arbeitet daher mit großem Nachdruck an einer kontinuierlichen Verbesserung der Prognosequalität und der Verkürzung der Vorlaufzeiten, um dieses Risiko weiter zu verringern. Zu diesem Zweck wurde die elektronische Anbindung der Zulieferbetriebe an das Unternehmen in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut und somit die Transparenz über die Beschaffungskette hinweg optimiert.
QUALITÄTSRISIKEN
Die Produktqualität spielt für den Markenauftritt eine entscheidende Rolle. Die Produkte unterliegen auf allen Fertigungsstufen einer konzerneinheitlichen Qualitätskontrolle. Produktionsstandorte werden regelmäßig von Reisetechnikern aufgesucht und auf die strikte Einhaltung von Design- und Produktionsvorgaben hin überprüft. Eingangskontrollen, Kontrollen bei den Zulieferern sowie Qualitätstests im Technical Development Center am Hauptsitz in Metzingen stellen sicher, dass die hohen Qualitätsstandards von HUGO BOSS eingehalten werden und Warenlieferungen einwandfrei und termingerecht an den Kunden erfolgen. Dennoch schätzt HUGO BOSS auch zukünftig das Eintreten von Produktretouren aus qualitativen Gründen als sehr wahrscheinlich ein. Der Einfluss auf die zukünftige Ergebnisentwicklung ist jedoch aufgrund der Bildung von entsprechenden Retourenrückstellungen und der regelmäßigen Überprüfung der berücksichtigten Werte als moderat einzustufen.
LOGISTIKRISIKEN
Die Lagerung der Roh- und Fertigwaren konzentriert sich auf wenige, ausgewählte Standorte. Das zentrale Distributionszentrum für Hängewaren am Sitz der Konzernzentrale in Metzingen und der Aufbau eines zentralen Liegewarenlagers verstärkten diesen Konsolidierungstrend zusätzlich. Es können Logistikrisiken entstehen, die sich beispielsweise auf den Ausfall oder Verlust von Lagern beziehen. Um dem Risiko entgegenzuwirken, Teile der Roh- oder Fertigwaren und damit Umsätze durch Lieferunfähigkeit zu verlieren, werden strategisch wichtige Lager selbst betrieben sowie umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen zum Brandschutz und zur Sicherheit umgesetzt und wird deren Einhaltung kontinuierlich überprüft. Zudem hat HUGO BOSS das unmittelbare finanzielle Risiko eines Warenverlusts in Lagern sowie des Ausfalls eigener Produktionsstätten über Versicherungen abgedeckt. Finanzielle Auswirkungen sind daher als gering einzustufen. Aufgrund des fortgesetzten Ausbaus des konzerneigenen Einzelhandels ist die Bedeutung einer zeit- und mengengenauen Belieferung weiter gestiegen. Daher ist die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken in den Logistikprozessen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und wird als möglich eingestuft. Die finanziellen Auswirkungen sind weiterhin als gering einzustufen.
VERTRIEBSRISIKEN
Es besteht das Risiko, dass einzelne konzerneigene Einzelhandelsgeschäfte unter den ursprünglich geplanten Umsatzzielen liegen und im äußersten Fall geschlossen werden müssen. Diese Kostenrisiken werden im Bereich der strategischen Risiken bei Investitionskostenrisiken berücksichtigt.
Mit steigendem Anteil des konzerneigenen Einzelhandels ist als Folgerisiko der gesamtwirtschaftlichen Situation oder der unterdurchschnittlichen Entwicklung der konzerneigenen Einzelhandelsgeschäfte potenziell eine entsprechende Steigerung des Bestandsrisikos verbunden. Dies kann in Abschreibungen auf Vorräte oder in letzter Konsequenz in der Notwendigkeit der Warenvernichtung resultieren. Mit differenzierten Einzelhandelsformaten und darauf abgestimmten Kollektionen wird eine konstante Verbesserung der Effizienz auf den Verkaufsflächen angestrebt.
Das Vorratsmanagement wird auch künftig von großer Bedeutung sein. Die Herausforderung besteht darin, bei optimierten Beständen dennoch kurzfristig auf Kundenaufträge reagieren zu können. Zur Minderung der Vorratsrisiken und zur generellen Optimierung der Bestände wird das Replenishment in einem zentralen Verantwortungsbereich koordiniert. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der damit teilweise verminderten Verwertbarkeit der Vorräte ergeben, werden Abwertungen vorgenommen und in regelmäßigen Abständen überprüft. Zum Bilanzstichtag wurden aus Sicht des Managements Wertminderungen in ausreichender Höhe vorgenommen. Ein Nachfragerückgang oder eine Fehleinschätzung der Abverkaufsquote können sich möglicherweise negativ auf die Lagerumschlagshäufigkeit auswirken und führen eventuell zu höheren Preisnachlässen. Beide Faktoren wirken sich auf die Werthaltigkeit der Vorräte aus und führen zu weiteren Abwertungen, die in moderatem Umfang auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft beeinflussen können.
Zur Vermeidung eventueller Abhängigkeiten von einzelnen Kunden im Großhandelskanal wird auf eine ausgewogene Kundenstruktur geachtet. Mit der Expansion der eigenen Einzelhandelsaktivitäten wird die Abhängigkeit vom Handel reduziert. Kennzahlen wie Auftragsbestände, Umsatzerlöse und Auslieferungsquoten werden kontinuierlich und zeitnah im Vertriebscontrolling überwacht.
Im Großhandelskanal kann es zu Forderungsausfällen kommen. Dieses Risiko ist sowohl abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch von der individuellen finanziellen Situation der Kunden. Die HUGO BOSS AG ist somit negativen Auswirkungen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenzen einzelner Handelspartner sowie kumulierten Ausfällen als Folge einer eventuellen konjunkturellen Verschlechterung in einzelnen Märkten und Regionen ausgesetzt. Im Gegenzug relativiert jedoch der überproportional steigende Anteil des konzerneigenen Einzelhandels am Gesamtumsatz dieses Risiko. Das bereits in der Vergangenheit erfolgreich implementierte, konzernweite Debitorenmanagement, das nach einheitlichen Regelungen funktioniert, wurde durch zentral koordinierte Maßnahmen weiter intensiviert. Diese konzentrieren sich auf die Bonitätsprüfung sowie Vergabe und Einhaltung von Kundenkreditlimits, die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und die Handhabung zweifelhafter Forderungen. In Einzelfällen führte dies auch zum Verzicht auf Geschäfte mit Kunden, die als nicht kreditwürdig eingestuft wurden. Die Interne Revision überprüft regelmäßig die Einhaltung dieser Konzernrichtlinien. Eine Konzentration von Ausfallrisiken durch wesentliche Außenstände bei einzelnen Kunden lag zum Bilanzstichtag nicht vor. Daher werden mögliche Risiken im Zusammenhang mit Zahlungsausfall von Großhandelspartnern insgesamt als gering eingeschätzt.
Externe Rahmenbedingungen wie der Wettbewerb können zu Veränderungen in der Nachfrage nach HUGO BOSS Produkten und zu einem höheren Preisdruck in den betroffenen Absatzmärkten führen.
Trotz des weiteren Ausbaus des konzerneigenen Einzelhandels wird der Großhandel auch zukünftig einen wichtigen Vertriebskanal darstellen. Der Aufbau von engen Kundenbeziehungen und langjährigen Partnerschaften mit Handelspartnern im gehobenen Marktsegment sind daher auch weiterhin von Bedeutung, um weitere Marktanteile hinzugewinnen zu können. Die Gewährung von zusätzlichen Rabatten an die Großhandelspartner könnte negative Auswirkungen auf die Rohertragsmarge haben. Auch erhöhte Preisnachlässe im Einzelhandel aufgrund einer Verschlechterung der Nachfrage würden sich negativ auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns auswirken. Zur Limitierung der Vergabe von Preisnachlässen werden jedoch für jeden Einzelmarkt und Absatzkanal im Vorfeld Margen- und Ergebnisziele definiert. Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der gewährten Preisnachlässe im Rahmen der Monatsabschlusserstellung, sowohl für den Großhandel als auch für den konzerneigenen Einzelhandel. Die Einhaltung der konzerninternen Richtlinien zur Vergabe von Preisnachlässen im Einzelhandel wird zudem kontinuierlich durch das zentrale Vertriebscontrolling überwacht. Für bereits zugesagte Preisnachlässe insbesondere im Großhandel sind zum Bilanzstichtag Rückstellungen in ausreichendem Umfang gebildet worden. Das Management geht jedoch davon aus, dass die Gewährung von weiteren Preisnachlässen wahrscheinlich ist und diese sich in moderatem Umfang auf die geplante Ergebnisentwicklung der Gesellschaft auswirken können.
ORGANISATORISCHE RISIKEN
IT-RISIKEN
Ein reibungsloser Geschäftsablauf wird durch eine konzernweit einheitliche IT-Infrastruktur ermöglicht. Um Risiken wie Systemunterbrechungen, Datenverluste und unberechtigte Zugriffe zu verringern, werden verschiedene Maßnahmen in Form von mehrstufigen Sicherheits- und Virenkonzepten, Vergabe von Zugriffsrechten, Zugangskontrollsystemen und unabhängiger Energieversorgung umgesetzt. Das Management geht daher davon aus, dass der Eintritt von IT-Risiken unwahrscheinlich ist und sich diese nur in geringem Umfang finanziell auswirken können.
RECHTLICHE RISIKEN
Im Rahmen der weltweiten Geschäftsaktivitäten können mögliche rechtliche Risiken entstehen. Alle wesentlichen Rechtsgeschäfte der HUGO BOSS AG werden von der zentralen Rechtsabteilung geprüft und genehmigt, um Rechtsstreitigkeiten weitestgehend zu vermeiden. Die zentrale Rechtsabteilung arbeitet dabei eng mit lokalen Anwälten sowie den Tochtergesellschaften zusammen. Haftungsrisiken werden durch weltweit wirksame Versicherungen reduziert. Für Gerichts- und Rechtsberatungskosten sind im abgelaufenen Geschäftsjahr Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet worden. Das Risiko von weiteren rechtlichen Risiken wird als möglich eingeschätzt, jedoch ist die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus Sicht des Managements gering.
PERSONALRISIKEN
Risiken im Zusammenhang mit Personal ergeben sich im Wesentlichen durch Engpässe bei der Personalbeschaffung, Fachkräftemangel und Fluktuation. Diese Risiken werden mithilfe umfassender Weiterbildungsmaßnahmen, leistungsgerechter Vergütung und frühzeitiger Nachfolgeplanung begrenzt. Darüber hinaus werden die Entwicklung und Karriereplanung der Mitarbeiter durch ein umfangreiches Talent- und Performancemanagement gezielt gefördert. Die beschriebenen Personalrisiken werden in Anbetracht des aktuellen Personalbedarfs der Gesellschaft als möglich eingeschätzt, mit gleichzeitig geringer Auswirkung auf die geplante Ergebnisentwicklung.
RISIKEN IM ZUSAMMENHANG MIT CORPOATE GOVERNANCE UND COMPLIANCE
HUGO BOSS zeichnet sich durch eine vertrauensbasierte Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien aus. Auf jeder Ebene sind eigenverantwortliches Handeln und Denken gefordert. Der Zugang zu vertraulichen Informationen sowie die Übertragung hoher unternehmerischer Verantwortung bergen trotz ausgebauter und mehrstufiger Prüfungs- und Kontrollmechanismen grundsätzlich das Risiko des Missbrauchs. Im Sinne guter Corporate Governance hat HUGO BOSS daher entsprechende Regelungen in die Arbeitsverträge aller Mitarbeiter aufgenommen. Personen, die im Sinne des Aktienrechts über Insiderkenntnisse verfügen, werden in einem Insiderverzeichnis geführt und verpflichten sich zur Einhaltung der damit verbundenen Vorschriften. Darüber hinaus werden die bestehenden Autorisierungsregelungen regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.
Sämtliche Mitarbeiter der HUGO BOSS AG sind zur Einhaltung des in der Gesellschaft geltenden allgemeinen Verhaltenskodex und der ergänzenden spezifischen Complianceregeln verpflichtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde erneut ein umfangreiches Trainingsprogramm zum Thema Compliance durchgeführt. Die Einhaltung der Complianceregeln wird zentral überwacht und an den Vorstand berichtet. Der Eintritt von Verstößen gegen die Complianceregeln wird als möglich eingestuft, eine Nichteinhaltung würde sich jedoch aus Sicht des Managements nur in geringem Ausmaß finanziell auswirken.
Weiterhin werden Lieferanten vertraglich zur Einhaltung von Sozialstandards verpflichtet, die unter anderem Arbeitssicherheit, das Verbot von Kinderarbeit und eine angemessene Entlohnung regeln. Die Überwachung erfolgt durch regelmäßige Prüfungen. Werden Verstöße gegen Standards und gesetzliche Vorgaben festgestellt, wird je nach Schweregrad das Prüfungsintervall erhöht, zusammen mit dem Lieferanten ein verbindlicher Maßnahmenplan mit erneuter Umsetzungskontrolle vereinbart oder in schwerwiegenden Fällen die Zusammenarbeit beendet.
Die Nichteinhaltung der Sozialstandards der Gesellschaft wird durch den Gesamtvorstand aktuell als unwahrscheinlich eingestuft. Unerwartete Verstöße könnten sich in moderatem Umfang auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken.
BEURTEILUNG DER RISIKOSITUATION DURCH DIE UNTERNEHMENSLEITUNG
Die Muttergesellschaft sowie auch alle Tochtergesellschaften arbeiten mit der gleichen Art der Risikoanalyse und des Risikomanagements, das die organisatorische Voraussetzung für das rechtzeitige Erkennen von Risiken ist. Dabei werden Risiken einheitlich quantifiziert, indem ihr Einfluss auf das EBIT und/oder den Cashflow ermittelt wird.
Einzelne oder aggregierte Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nach derzeitiger Informationslage nicht erkennbar.
BERICHT ZUM RECHNUNGSLEGUNGSBEZOGENNEN INTERNEN KONTROLLSYSTEM UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM NACH §§ 289 ABS. 5 UND 315 ABS. 2 NR. 5 HGB
Das Interne Kontroll- und Risikomanagementsystem in Bezug auf den Rechnungslegungsprozess und die Abschlusserstellung der HUGO BOSS AG hat zum Ziel, sämtliche Geschäftsvorfälle bilanziell richtig zu erfassen, aufzubereiten und zu würdigen. Die klare Definition von Verantwortungsbereichen im Finanzbereich der HUGO BOSS AG und die geeignete Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter bilden neben der Verwendung adäquater Software sowie der Vorgabe einheitlich anzuwendender Richtlinien die Grundlage für einen ordnungsgemäßen, effizienten und konsistenten Rechnungslegungsprozess. Insgesamt wird somit sichergestellt, dass die Vermögenswerte und Schulden im Abschluss zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen sind und eine verlässliche Aussage über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Cashflow getroffen werden kann.
RECHNUNGSLEGUNGSRELEVANTE IT-SYSTEME
Managementkontrollen in allen Geschäftsbereichen setzen die Bereitstellung von korrekten und zeitnahen Informationen voraus. Den Business-Informations- und Reporting-Systemen kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Diesbezüglich hat sich auch die Kontrollqualität mit der konzernweiten Einführung von SAP AFS, SAP Retail und dem BIS-System (Business Intelligence Services)- System wesentlich verbessert. Das BIS enthält sowohl für den Finanzbereich wie auch für alle operativen Bereiche eine Vielzahl von Kennzahlenberichten, die täglich abgerufen werden können.
Im Finanzbereich zählt das monatliche umfangreiche Reporting Package zu den wichtigsten Reportinginstrumenten. Im Rahmen des standardisierten konzernweiten Berichtswesens liefern alle HUGO BOSS Gesellschaften detaillierte Informationen zu den wichtigsten Bilanz- und GuV-Positionen sowie Kennzahlen und Erklärungen. Dabei werden sowohl die Berichtstermine als auch Inhalte verbindlich durch den zentralen Finanzbereich vorgegeben. Für eine Großzahl der Berichtsinhalte existieren automatisierte und standardisierte Berichtsformate. Die fachliche Verantwortung hierfür liegt bei den zentralen Finanz- und Controllingbereichen. Dies beinhaltet neben der zentralen Stammdatenpflege des konzerneinheitlichen Kontenplans auch die kontinuierliche Überprüfung der Berichtsformate im Hinblick auf Konformität mit den geltenden internationalen Rechnungslegungsvorschriften. Darüber hinaus wird in regelmäßigen Abständen die konzerneinheitliche Abbildung der HUGO BOSS Geschäftsvorfälle überprüft und bei abweichender Darstellung korrigiert.
Um unbefugte Datenzugriffe auf rechnungslegungsrelevante Inhalte zu vermeiden und die Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität der Daten jederzeit sicherzustellen, wurde die SAP Security Policy (ein Bestandteil der IT-Sicherheitsrichtlinie) konzernweit implementiert. Diese Richtlinie enthält zudem Anforderungen zur Kontrolle der Ordnungsmäßigkeit im Finanzbereich. Durch systemgestützte Kontrollen und workflowbasierte Prozesse, die ein Mehr-Augen-Prinzip, angemessene Funktionstrennungen und Genehmigungsprozesse vorgeben, wird die IT-Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Prozesse ergänzt. Hierzu gehören beispielsweise die Rechnungskontrolle und -freigabe, Beschaffungsprozesse oder das SAP- Berechtigungsmanagement.
Darüber hinaus werden die benötigten Berechtigungen eines Mitarbeiters über sogenannte Rollen definiert, in denen sich Arbeitsplätze oder Positionen im Unternehmen widerspiegeln. Zur Gewährleistung einer angemessenen Funktionstrennung in SAP-Systemen setzt HUGO BOSS seit 2009 vollumfänglich eine spezielle Detektionssoftware ein. Diese gleicht das Berechtigungsprofil eines Benutzers mit einem vorinstallierten SoD-Schema (Segregation of Duties-Schema) ab. Dank des Einsatzes der Software konnten kritische Berechtigungen identifiziert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das konzernweite Berechtigungsmanagement und die Definition von Rollen sind ebenfalls in den zentralen IT-Abteilungen der HUGO BOSS AG in Metzingen angesiedelt.
Alle Tochter- und Enkelgesellschaften der HUGO BOSS AG stellen rechtlich selbstständige Einheiten dar. Neben dem Geschäftsführer (nachfolgend: Managing Director), der die operative Geschäftstätigkeit im jeweiligen Markt verantwortet, ist der Finanzleiter (nachfolgend: Finance Manager) für alle rechnungslegungsrelevanten Sachverhalte der Gesellschaft verantwortlich. Auch die kontinuierliche Überwachung der wichtigsten Steuerungsgrößen, das monatliche Reporting der Finanzkennzahlen an den zentralen Finanzbereich sowie die Erstellung der Dreijahresplanung für den jeweiligen Markt liegen im Verantwortungsbereich des Finance Managers. Darüber hinaus sind neue Investitionsprojekte, insbesondere im Bereich des konzerneigenen Einzelhandels, in Bezug auf Machbarkeit und Profitabilität zu analysieren und ebenfalls mit dem Controllingbereich der HUGO BOSS AG abzustimmen.
Als fachlicher Vorgesetzter aller Finance Manager ist der Finanzvorstand der HUGO BOSS AG weisungsbefugt und somit verantwortlich für das weltweite Finanzmanagement.
Die Finance Manager und die Managing Directors der HUGO BOSS Gesellschaften bestätigen zudem quartalsweise in einem sogenannten "CFO Certificate" die Einhaltung definierter Grundsätze und die Durchführung von Managementkontrollen. Diese Kontrollen sind teilweise auch systemseitig in der konzerneinheitlichen ERP- Software integriert. Darüber hinaus ist auch über die Angemessenheit der Kontrollen zur Sicherung der Datenintegrität und des Zugriffsschutzes auf Daten sowie über Fälle von Betrug oder grobe Verletzungen des Internen Kontrollsystems zu berichten.
Der zentrale Finanzbereich in Metzingen ist neben der aktiven Unterstützung aller Geschäftsbereiche und Konzerngesellschaften auch für die Erarbeitung und Aktualisierung von einheitlichen Richtlinien und Arbeitsanweisungen für rechnungslegungsrelevante Prozesse verantwortlich. Dazu gehören im Wesentlichen die Erstellung und Aktualisierung einer Forderungswertberichtigungsrichtlinie, einer Investitionsrichtlinie, des IAS/IFRS-Bilanzierungshandbuchs sowie klare Vorgaben zur Intercompany-Abstimmung.
Fragestellungen zu spezifischen Bilanzierungs- oder Bewertungssachverhalten mit Relevanz für den HUGO BOSS Konzern werden ebenfalls zentral bearbeitet, analysiert, dokumentiert und an die "HUGO BOSS Financial Community" kommuniziert. Eine zentrale E-Mail-Adresse bietet zudem die Möglichkeit, offene Fragen zeitnah an die zentralen Finanzbereiche zu adressieren. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungssachverhalte sowie Änderungen der relevanten IAS/IFRS-Standards und -Interpretationen werden mit den Konzernwirtschaftsprüfern in mindestens quartalsweise stattfindenden Jour-fixe-Terminen diskutiert. In regelmäßigen Abständen werden darüber hinaus Fortbildungsveranstaltungen organisiert, Updates zu rechnungslegungsrelevanten Themen über den sogenannten "Accounting Newsletter" kommuniziert und im konzerneigenen Intranet im "Finance Forum" zur Verfügung gestellt. Für Nachwuchskräfte im Finanzbereich finden im Rahmen eines Financial College Schulungen statt. Einmal jährlich treffen sich die verantwortlichen Finance Manager zum Finance Managers Meeting.
Die Interne Revision ist Teil des Internen Kontrollsystems und überprüft im Rahmen ihrer Überwachungsfunktion die definierten Kontrollen auf Einhaltung und Wirksamkeit. Der Jahresaudit-Plan wird mit dem Vorstand und dem Audit Committee abgestimmt, wobei inhaltliche Schwerpunkte festgelegt werden. Ad-hoc-Audits sind jederzeit möglich. Alle Audit-Berichte werden direkt an den Finanzvorstand und gegebenenfalls weitere Vorstände berichtet. Darüber hinaus legt die Interne Revision auch gegenüber dem Audit Committee regelmäßig Rechenschaft ab.
CHANCENBERICHT
Die systematische Identifikation und Realisierung wertsteigernder unternehmerischer Chancen ist ein wichtiges Element zur Sicherstellung profitablen Unternehmenswachstums.
Aufgrund der direkten Verknüpfung mit den Zielen und der Strategie des jeweiligen Geschäftsbereichs obliegt die Verantwortung für die Identifikation, Bewertung und Realisierung von Chancen dem operativen Management in den Regionen, Einzelmärkten und Zentralfunktionen. Chancen werden dabei immer im Zusammenhang mit eventuellen Risiken betrachtet. Sie werden nur verfolgt, wenn sie das mit ihnen verbundene Risiko überwiegen und das Risiko als beherrschbar und in seinen potenziellen Auswirkungen begrenzt eingeschätzt wird.
Kurzfristige Chancen, verstanden als potenzielle, positive Abweichungen vom geplanten operativen Ergebnis (EBIT) für das laufende Geschäftsjahr, werden in regelmäßigen Abständen zentral erfasst. Das langfristige Chancenmanagement ist unmittelbar mit der Konzernplanung verknüpft. Identifizierte und anhand ihres Beitrags zum Unternehmenswert bewertete Chancen fließen in die jährliche Budget- und langfristige strategische Planung ein. Dabei trifft der Vorstand im Dialog mit den operativen Einheiten die Entscheidung hinsichtlich ihrer Realisierung und teilt die dazu notwendigen Ressourcen zu.
HUGO BOSS hat die folgenden wesentlichen Chancen identifiziert, die ihren Ursprung sowohl im Unternehmensumfeld als auch in der Unternehmensstrategie selbst haben.
EXTERNE CHANCEN
Die konjunkturelle Lage auf seinen Absatzmärkten beeinflusst die Wachstumsaussichten des Unternehmens. Als Konsumgüterunternehmen kann HUGO BOSS unmittelbar von positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkung auf das Konsumentenvertrauen und das Kaufverhalten der Kunden profitieren.
Regulatorische und gesetzgeberische Veränderungen können einen potenziell positiven Einfluss auf die Absatzchancen und die Profitabilität des Unternehmens haben. Die Senkung von Einfuhrzöllen oder Steuern kann beispielsweise die Wettbewerbsposition des Unternehmens in Relation zum lokalen Wettbewerb verbessern.
STRATEGISCHE UND OPERATIVE CHANCEN
Branchenexperten erwarten ein starkes globales Wachstum des für die Premium- und Luxusgüterbranche relevanten Marktsegments. So rechnen einzelne Analysten damit, dass weltweit bis zum Jahr 2025 rund 600 Millionen Menschen mehr als heute finanziell in der Lage sein werden, Premium- und Luxusgüter zu erwerben. Insbesondere in Schwellenländern wie China werden aufgrund steigender Einkommen und eines im Vergleich zu anderen Weltregionen hohen Konsumanteils am verfügbaren Gesamteinkommen deutliche Zuwächse erwartet. HUGO BOSS sieht sich aufgrund seiner Markenpositionierung an der Schwelle zum Luxusbereich ideal positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Durch länderspezifisch zugeschnittene Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien arbeitet er an der Realisierung des identifizierten Wachstumspotenzials.
In den vergangenen Jahren ist das Interesse insbesondere von jüngeren Männern an modischer Bekleidung deutlich gewachsen. Immer mehr Männer achten verstärkt auf ein modisches Äußeres, um ihrer eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen oder sich von anderen zu differenzieren. Auch wird der eigenen Bekleidung eine zunehmend wichtige Rolle in Bezug auf die Wahrnehmung der persönlichen Kompetenz im beruflichen Umfeld zugesprochen. Das Markenversprechen von HUGO BOSS, modische und stilsichere Bekleidung in hervorragender Qualität zu bieten, adressiert diese Bedürfnisse sehr effektiv, so dass HUGO BOSS gute Chancen sieht, von der global gestiegenen Modeaffinität von Männern zu profitieren.
Der rasante technologische Fortschritt der letzten 15 Jahre, insbesondere die sprunghaft gestiegene Bedeutung des Internets, hat die Einkaufs- und Lebensgewohnheiten der Konsumenten stark verändert. HUGO BOSS begreift diese Veränderungen als Chance, das Image seiner Marken aufzuwerten, bestehende Kundenbeziehungen zu stärken und neue Kunden zu gewinnen. Mit dem Ausbau und der kontinuierlichen Verbesserung seines Online Stores entspricht HUGO BOSS den Ansprüchen der Konsumenten in Bezug auf Produktpräsentation, Produktauswahl, Service und Komfort. Die engere Verzahnung des Online-Angebots mit dem stationären Einzelhandel bietet darüber hinaus erhebliche Wachstumschancen. Gleichzeitig nutzt der Konzern digitale Medien, um seine Marken unmittelbar erlebbar zu machen und die Kundenansprache zunehmend zu individualisieren.
HUGO BOSS sieht sich im globalen Bekleidungsmarkt hervorragend positioniert. Alle Marken stehen für exzellente Qualität, herausragende Verarbeitung und modernes Design. Das Unternehmen spricht mit seinen Marken ein breites Publikum über das gesamte Spektrum des Premium-Modemarkts hinweg an - von der avantgardistischen Marke HUGO bis zur Lifestyle-Marke BOSS Orange. Durch die beschlossene Zusammenführung von BOSS Selection und der Kernmarke BOSS hat das Unternehmen darüber hinaus sein Angebot im Luxussegment gestärkt. Der Konzern verspricht sich durch den weiteren Ausbau seines Produktangebots in diesem Marktsegment verbesserte Chancen, seine Kunden noch enger und über alle Lebensphasen hinweg an die Marke zu binden.
HUGO BOSS hält insbesondere im Bekleidungssegment des Premium-Männermodemarkts in vielen Regionen die Marktführerschaft. Im Damenmodemarkt ist die Penetration in den meisten Märkten jedoch deutlich geringer. Das Unternehmen misst deshalb diesem Markt ein erhebliches Potenzial bei und arbeitet intensiv an der erfolgreichen Umsetzung seiner Strategie in diesem Geschäftsbereich, um Marktanteile hinzuzugewinnen. Insbesondere im Bereich der Sportswear sieht HUGO BOSS auf Basis seines Markterfolgs im Herrenmodebereich diesbezüglich signifikante Chancen. Auch in den Produktkategorien Schuhe und Accessoires hat HUGO BOSS in Ergänzung seines Bekleidungssortiments gute Wachstumschancen identifiziert.
HUGO BOSS hat seine Vertriebsaktivitäten in den letzten Jahren immer stärker auf den Endkonsumenten ausgerichtet und den Umsatzanteil des eigenen Einzelhandels deutlich gesteigert. Das Unternehmen entspricht damit der Kundenpräferenz für Monomarken-Vertriebsformate insbesondere in vielen schnell wachsenden Schwellenländern, in denen die in Europa und Nordamerika etablierten Mehrmarken-Vertriebsformate wie Kaufhäuser eine deutlich geringere Marktdurchdringung haben. Zusätzlich gehen immer mehr Handelspartner in den etablierten Kernmärkten des Unternehmens dazu über, Herstellern die eigenständige Bewirtschaftung ihrer Flächen zu übertragen. HUGO BOSS hat deshalb seine Einzelhandelskompetenz systematisch gesteigert und sieht große Chancen, außer sein etabliertes Großhandelsgeschäft überdurchschnittliche Umsatz- und Gewinnzuwächse durch den direkten Vertrieb an Endkonsumenten zu erwirtschaften.
Durch die umfassende Kontrolle über die Gestaltung des Verkaufspunkts ist das Unternehmen zudem in der Lage, die Präsentation seiner Marken aufzuwerten und somit die wahrgenommene Wertigkeit seines Produktangebots zu erhöhen. HUGO BOSS sieht in dieser Entwicklung große Chancen, die Konsumentennachfrage sowohl in eigenen Stores als auch bei seinen Handelspartnern profitabel zu steigern.
HUGO BOSS hat der wachsenden Bedeutung des eigenen Einzelhandels außerdem mit der Optimierung wesentlicher operativer Prozesse Rechnung getragen. Das Unternehmen ist damit in der Lage, sich stärker auf die Bedürfnisse des Endkonsumenten auszurichten und schneller als in der Vergangenheit auf Marktveränderungen zu reagieren. HUGO BOSS sieht auch in den nächsten Jahren erhebliche Chancen, durch fortlaufende Prozessoptimierungen positive Umsatz- und Ergebniseffekte zu erzielen. So bietet beispielsweise der Bau eines neuen Liegewarenlagers erhebliche Chancen, das Management der Warenflüsse im europäischen eigenen Einzelhandel zu optimieren und Effizienzgewinne zu realisieren.
FINANZIELLE CHANCEN
Günstige Wechselkursentwicklungen können die Ergebnisentwicklung potenziell positiv beeinflussen. HUGO BOSS analysiert das Marktumfeld kontinuierlich, um diesbezügliche Chancen zu identifizieren und wahrzunehmen.
NACHTRAGS- UND PROGNOSEBERICHT
NACHTRAGSBERICHT
HUGO BOSS LEGT ADR-PROGRAMM AUF
HUGO BOSS hat am 18. Januar 2013 ein Level 1 American Depositary Receipt (ADR)-Programm in den USA aufgelegt.
Der Konzern möchte damit seine Sichtbarkeit auf den US-amerikanischen Kapitalmärkten verbessern und seine Investorenbasis dort erweitern. Die Wertpapiere werden unter der CUSIP 444560106 und dem Börsenkürzel BOSSY auf dem Over-the-Counter-Markt in den USA gehandelt. Ein ADR repräsentiert ein Fünftel der Stammaktie der HUGO BOSS AG. Depotbank für die ADRs ist The Bank of New York Mellon.
Die Stammaktien von HUGO BOSS werden auch weiterhin über das elektronische Handelssystem XETRA, an der Frankfurter Börse und an allen deutschen Regionalbörsen unter dem Kürzel BOSS gehandelt.
TOCHTERGESELLSCHAFT IN SINGAPUR
Mit Wirkung zum 23. Januar 2013 wurden sämtliche Anteile an der Gesellschaft H. Boss East Asia Pte Ltd., Singapur, auf die HUGO BOSS International B.V. übertragen.
KEINE WEITEREN BERICHTSPFLICHTIGEN EREIGNISSE
Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2012 und der Freigabe der Veröffentlichung dieses Berichts am 22. Februar 2013 gab es keine weiteren nennenswerten gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten.
PROGNOSEBERICHT
Als international agierendes Modeunternehmen wird das profitable Wachstum von HUGO BOSS außer von den konzernweit umgesetzten strategischen Initiativen auch von den globalen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie branchenspezifischen Entwicklungen beeinflusst. So spiegeln sich beispielsweise das für HUGO BOSS bedeutende Konsumentenvertrauen oder die private Konsumtätigkeit häufig in der konjunkturellen Lage oder zukunftsgerichteten Stimmungsindikatoren wider. Für das Unternehmen ist es daher von großer Bedeutung, konjunkturelle und branchenspezifische Trends frühzeitig zu erkennen, um mit geeigneten Maßnahmen rechtzeitig darauf reagieren zu können.
Der folgende Bericht gibt die Prognosen des HUGO BOSS Managements hinsichtlich des künftigen Geschäftsverlaufs wider und beschreibt die erwartete Entwicklung der maßgeblichen volkswirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen. Er entspricht dem Kenntnisstand des Managements zum Zeitpunkt der Berichterstellung, wohl wissend, dass die tatsächliche Entwicklung aufgrund des Eintretens von Risiken und Chancen, wie im Risiko- und Chancenbericht beschrieben, positiv wie negativ wesentlich von diesen Prognosen abweichen kann. Die HUGO BOSS AG übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
GESAMTWIRTSCHAFTLICHER AUSBLICK
Für das Jahr 2013 rechnen Experten mit einem moderaten weltweiten Wirtschaftswachstum, wobei der Anstieg etwas stärker ausfallen dürfte als im vergangenen Jahr. Überschattet wird der Konjunkturausblick von den andauernden Unsicherheiten um die Euro-Schuldenkrise und die endgültige Abwendung der so genannten Fiskalklippe (budgetrechtlich festgelegte Steuererhöhungen und staatliche Ausgabenkürzungen) in den USA. Chancen für die Wirtschaft bieten vor allem die in den Schwellenländern geplanten oder teilweise schon umgesetzten geld- und fiskalpolitischen Impulse. Das Wachstum wird 2013 daher regional unterschiedlich stark ausfallen: Asien dürfte weiterhin weltweiter Wachstumsmotor bleiben, in den USA sollte die Wirtschaft - eine nachhaltige Lösung der US-Haushaltsprobleme vorausgesetzt - moderat wachsen, wohingegen sich die Wirtschaft im Euroraum insgesamt stabil oder sogar leicht rückläufig entwickeln könnte.
In Europa haben sich die wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert, weisen aber dennoch auf einen schwachen Rückgang der Konjunktur hin. Die hohe Arbeitslosigkeit sowie die anhaltende Sparpolitik der Regierungen wirken sich dabei weiter belastend auf die Konsumtätigkeit aus. Nach einer moderaten Rezession im ersten Halbjahr wird dem Euroraum in der zweiten Jahreshälfte unter anderem aufgrund der sich belebenden Weltwirtschaft und der dadurch bedingten wieder anziehenden Auslandsnachfrage eine leichte Expansion zugetraut. Eine schnelle Lösung der Staatsschuldenkrise insbesondere in Südeuropa ist nicht in Sicht und viel wird davon abhängen, inwiefern die Länder der Peripherie Fortschritte zur Überwindung der Krise erzielen können. Für Deutschland wird im Jahr 2013 mit einem leichten Wachstum und damit einer überdurchschnittlichen Entwicklung gerechnet. Die niedrige Arbeitslosigkeit, der robuste private Konsum, eine stabile Inlandsnachfrage und der wieder anziehende Export sollten dies begünstigen.
Sofern eine nachhaltige Lösung zum Abbau der hohen Staatsverschuldung gefunden wird, sollten die Wachstumsbedingungen in den USA im Jahr 2013 weiter positiv bleiben. Gesunkene Energiekosten, eine spürbare Belebung der privaten Konsumtätigkeit sowie eine Ausweitung der Investitionstätigkeit der Unternehmen sollten dazu beitragen. Insgesamt wird in den USA mit einem Konjunkturwachstum von 2% gerechnet. Nach einer durchwachsenen Entwicklung im vergangenen Jahr prognostizieren Wirtschaftsforscher 2013 eine deutliche Erholung der Wachstumsraten in Lateinamerika. Begünstigt werden dürfte der Trend unter anderem von einer Belebung im Exportsektor. Maßgeblich zum Wachstum in der Region beitragen dürften Chile, Kolumbien und Peru, wobei sich auch die brasilianische Konjunktur angesichts beträchtlicher geldpolitischer Stimuli aufhellen sollte.
Die asiatische Wirtschaft dürfte im Jahr 2013 noch etwas stärker als im Vorjahr wachsen. Das Wachstum wird voraussichtlich bei fast 7% liegen und von den weltweiten Erholungstendenzen begünstigt werden. In China wird die neue politische Führung voraussichtlich wichtige wirtschaftliche Impulse geben und dabei ihren Fokus auch auf die Ankurbelung des privaten Konsums legen. Für das Jahr 2013 rechnen Experten in China mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten Wirtschaftswachstum von knapp über 8%. In den reifen Märkten Japan und Australien wird mit einer durchwachsenen Entwicklung gerechnet. Nach der jüngsten Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Japan sollte ein aggressiverer fiskal- und geldpolitischer Kurs der Regierung ab der zweiten Jahreshälfte 2013 für eine moderate Erholung sorgen. Das australische Wirtschaftswachstum dürfte sich aufgrund der schwierigen Lage im Immobiliensektor und eines zurückhaltenden Privatkonsums leicht verlangsamen.
Für das Jahr 2013 wird mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends in der Premium- und Luxusgüterbranche gerechnet. Die währungsbereinigte Wachstumsrate soll laut Branchenexperten im mittleren einstelligen Bereich liegen und damit voraussichtlich die der Gesamtwirtschaft übertreffen. Trotz der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Lage in Europa und Amerika soll das Wachstum von einer wieder stärker anziehenden Nachfrage vor allem in China gestützt werden.
Im Jahr 2013 werden voraussichtlich alle Regionen zum Branchenwachstum beitragen, wobei dieses insbesondere durch eine steigende Nachfrage in den Schwellenländern unterstützt werden dürfte. In Form von Tourismus wird dadurch voraussichtlich auch die Umsatzentwicklung in Europa und Amerika unterstützt. Das Wachstum in West- und vor allem Südeuropa wird voraussichtlich weiter von der eingetrübten Verbraucherstimmung belastet werden. Ausgeglichen werden dürfte dies durch das große Wachstum vor allem in Russland und dem Nahen Osten. In Amerika wird die Nachfrage durch das wieder gestiegene Konsumentenvertrauen als weiterhin stabil eingeschätzt. Zu den moderaten Wachstumsaussichten der Region werden die lateinamerikanischen Märkte überdurchschnittlich beitragen. Sowohl in Europa als auch in Amerika wird mit einer fortgesetzten Konsolidierung der Branche gerechnet. Global sollte sich die Erschließung von Regionen außerhalb der großen Metropolen verstärken. Trotz der im vergangenen Jahr beobachteten Wachstumsverlangsamung werden die stärksten Zuwachsraten der Branche in Asien prognostiziert. In China wird damit gerechnet, dass sich das Branchenumfeld gegenüber der deutlichen Eintrübung im Jahr 2012 wieder erholt. Das Ausmaß der Erholung wird dabei wesentlich vom Vertrauen der relevanten Konsumentenschicht in die zukünftige wirtschaftliche und politische Entwicklung des Landes abhängen.
HUGO BOSS erwartet, seinen Umsatz im Jahr 2013 auf währungsbereinigter Basis weiter zu steigern. HUGO BOSS geht dabei davon aus, dass das Wachstum die Steigerungsraten der Weltwirtschaft und der Luxusgüterbranche übertreffen wird.
WACHSTUM IN ALLEN REGIONEN
Alle Regionen werden im Jahr 2013 zur prognostizierten Umsatzsteigerung der HUGO BOSS AG beitragen. In Europa werden Zuwächse in allen wichtigen Märkten erwartet. Insbesondere in Osteuropa wird ein starkes Wachstum vorhergesagt. In den vergleichsweise deutlich kleineren Märkten Südeuropas könnten die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise und das schwierige Konsumumfeld zu schwächeren Wachstumsraten führen. Für die Region Amerika wird eine anhaltend positive Entwicklung prognostiziert, die weiter vor allem von der Stärke des US-amerikanischen Markts getragen werden sollte. In Asien plant HUGO BOSS ein stärkeres währungsbereinigtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr, das von einer graduellen Verbesserung der Wachstumsraten im wichtigen chinesischen Markt unterstützt werden sollte. Auch der Umsatz im Segment Lizenzen sollte sich positiv entwickeln.
EIGENER EINZELHANDEL BLEIBT MOTOR DER UMSATZENTWICKLUNG
Der eigene Einzelhandel wird auch im Jahr 2013 der Hauptumsatztreiber für den Gesamtkonzern sein. Es wird erwartet, dass die Umsätze im eigenen Einzelhandel vor allem aufgrund starken Wachstums in eigenen Einzelhandelsgeschäften und dem Online-Geschäft zweistellig steigen werden. Neben den positiven Effekten aus dem Ausbau des eigenen Storenetzwerks wird auch auf vergleichbarer Fläche ein Umsatzanstieg prognostiziert. Der Konzern profitiert dabei von der weiteren Professionalisierung seiner Einzelhandelsaktivitäten und der hohen Attraktivität seiner Marken. Die Übernahme von bislang durch Einzelhandelspartner geführten HUGO BOSS Shop-in-Shops in Deutschland und Spanien wird die Umsatzsteigerung im eigenen Einzelhandel moderat unterstützen. Für den Großhandelsbereich wird eine ungefähr stabile Umsatzentwicklung prognostiziert. Diese Prognose basiert auf der Entwicklung des Auftragseingangs, dem Feedback der Handelspartner zu den neuen Kollektionen sowie den Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung des Replenishment-Geschäfts.
Auch im Jahr 2013 wird HUGO BOSS den eigenen Einzelhandel ausbauen und die Anzahl der eigenen Einzelhandelsgeschäfte steigern. Basierend auf der Analyse seiner globalen Marktdurchdringung sieht HUGO BOSS Möglichkeiten für profitables Flächenwachstum in allen Regionen. Im Jahr 2013 plant HUGO BOSS insbesondere die Erschließung des russischen Markts durch eigenen Einzelhandel. Neben organischen Neueröffnungen plant der Konzern die Übernahme von bislang durch Einzelhandelspartner geführten HUGO BOSS Shop-in-Shops in Deutschland und Spanien.
HUGO BOSS plant, im Jahr 2013 sein operatives Ergebnis (EBITDA vor Sondereffekten) zu steigern. Das Wachstum des Ergebnisses soll den Umsatzanstieg übertreffen. Haupttreiber der Ergebnisverbesserung werden der Ausbau und das weiter verbesserte Management des eigenen Einzelhandels sein. Aufgrund des steigenden Anteils dieses Vertriebskanals wird sich die Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Die operativen Aufwendungen werden hauptsächlich aufgrund des weiteren Ausbaus der eigenen Einzelhandelsaktivitäten und höherer Marketingaufwendungen steigen. Auch bei den Forschungs- und Entwicklungskosten wird mit einem moderaten Anstieg gerechnet. Vor dem Hintergrund des erwarteten Umsatzwachstums geht der Konzern allerdings davon aus, dass das Verhältnis der operativen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz sinken wird. Infolge des verbesserten EBITDA vor Sondereffekten wird auch für das Konzernergebnis ein Anstieg erwartet.
STRIKTES MANAGEMENT DES KURZFRISTIGEN OPERATIVEN NETTOVERMÖGENS
Das strikte Management des kurzfristigen operativen Nettovermögens (Trade Net Working Capital) genießt weiterhin hohe Priorität, um Verbesserungen des operativen Cashflows zu erzielen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verringerung der Kapitalbindungsdauer. Verbesserungspotenzial wird insbesondere bei der Verringerung der Vorratsreichweite gesehen. So wird durch die häufigere Erneuerung des Warenangebots infolge des geänderten Kollektionsrhythmus und eine verbesserte Planung des Warenflusses eine Verringerung der Vorratsreichweite vor allem im eigenen Einzelhandel angestrebt. Insgesamt geht HUGO BOSS für das Jahr 2013 davon aus, dass das kurzfristige operative Nettovermögen langsamer als der Konzernumsatz wachsen wird.
INVESTITIONEN
Der Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten sowie die Renovierung bestehender Stores und Shops werden auch im Jahr 2013 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bilden. Darüber hinaus werden weitere Ausgaben im Zusammenhang mit dem laufenden Bau eines neuen Distributionszentrums für Liegewaren sowie der Errichtung eines neuen Bürogebäudes am Hauptsitz der Gesellschaft anfallen. Allerdings hat HUGO BOSS noch keine Entscheidung hinsichtlich der Finanzierungsform dieser Maßnahmen getroffen, so dass ihre bilanzielle Abbildung noch nicht vollständig abschätzbar ist. Ohne Berücksichtigung weiterer, zu aktivierender Ausgaben im Zusammenhang mit den genannten Projekten werden die Investitionen im Jahr 2013 in etwa auf Vorjahresniveau liegen.
FORTGESETZTE STARKE CASHFLOW-ENTWICKLUNG
Im Jahr 2013 erwartet HUGO BOSS vor allem aufgrund der geplanten Ergebnissteigerung, eines strikten Managements des kurzfristigen operativen Nettovermögens und disziplinierter Investitionstätigkeit eine starke Cashflow-Entwicklung. Überschüssige Mittel sollen außer zur Dividendenzahlung zur weiteren Verringerung der Verschuldung eingesetzt werden. HUGO BOSS geht dementsprechend davon aus, dass die Nettoverschuldung am Jahresende den Wert des Vorjahres unterschreiten wird. Zur fortgesetzten Wahrung seiner finanziellen Flexibilität plant der Konzern die Refinanzierung der bestehenden Konsortialkreditlinie durch eine neuerliche konsortiale Finanzierung in einer Höhe von 450 Mio. EUR. Der Konzern erwartet vor dem Hintergrund seines soliden Finanzprofils und seiner anhaltend starken Innenfinanzierungskraft, die Refinanzierungsbemühungen erfolgreich und zu marktüblichen Konditionen abschließen zu können.
DIVIDENDE JE AKTIE STEIGT DEUTLICH
HUGO BOSS verfolgt eine ertragsorientierte Ausschüttungspolitik, die die Aktionäre angemessen an der Gewinnentwicklung des Konzerns beteiligt. Es sollen regelmäßig zwischen 60 % und 80 % des Konzerngewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen aufgrund der deutlichen Gewinnsteigerung im abgelaufenen Geschäftsjahr und der positiven Erwartungen für das Jahr 2013, der Hauptversammlung am 16. Mai 2013 eine Dividende von 3,12 EUR je Stammaktie (2011: 2,88 EUR je Stammaktie und 2,89 EUR je Vorzugsaktie) für das Geschäftsjahr 2012 vorzuschlagen. Der Vorschlag entspricht einer Ausschüttungsquote von 70% des auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Konzernergebnisses im Jahr 2012 (2011: 70%). Sofern die Aktionäre dem Vorschlag zustimmen, wird die Dividende am Folgetag der Hauptversammlung, dem 17 Mai 2013, ausgezahlt. Basierend auf der Anzahl der am Jahresende ausstehenden Aktien wird die Ausschüttungssumme 216 Mio. EUR betragen (2011: 199 Mio. EUR).
AMBITIONIERTE MITTELFRISTIGE WACHSTUMSPLÄNE IM HUGO BOSS KONZERN
Der Konzern plant, mittelfristig deutliche Steigerungen von Umsatz und Ergebnis zu erzielen. Die Konzernstrategie ist dabei auf organisches Wachstum des bestehenden Markenportfolios ausgerichtet. Im Jahr 2015 soll der Konzernumsatz 3 Mrd. EUR erreichen. Das operative Ergebnis soll im selben Jahr auf 750 Mio. EUR gesteigert werden. Im Jahr 2014 erwartet der Konzern weitere Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung dieser Ziele. Umsatz und operatives Ergebnis sollen weiter gesteigert werden. Ein anhaltend rezessives wirtschaftliches Umfeld insbesondere in wichtigen europäischen Kernmärkten, Kosteninflation in den Beschaffungsprozessen und ein Attraktivitätsverlust der Konzernmarken könnten die Erreichung dieser Ziele gefährden. Der Konzern hat Vorkehrungen getroffen, um die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen eines Eintritts dieser und weiterer Risiken zu begrenzen. Einzelheiten sind dem Risikobericht zu entnehmen.
GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE UND ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG DER HUGO BOSS AG
Zusammengefasst zeigt die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage, dass sich die HUGO BOSS AG zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer soliden wirtschaftlichen Lage befand.
Zudem erwartet das Management der HUGO BOSS AG im Jahr 2013 fortgesetzte Steigerungen von Umsatz und Ergebnis. Auch über das Jahr hinaus bietet die langfristige strategische Ausrichtung von HUGO BOSS seiner Meinung nach weiteres Potenzial zur Erzielung profitablen Wachstums und zur Erreichung der für das Jahr 2015 prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele des Konzerns. Die HUGO BOSS AG als Zulieferant der Konzernvertriebsgesellschaften partizipiert unmittelbar an dieser Entwicklung.
Metzingen, den 22. Februar 2013
HUGO BOSS AG
Der Vorstand
Claus-Dietrich Lahrs
Christoph Auhagen
Mark Langer
JAHRESABSCHLUSS 2
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012
DER HUGO BOSS AG
AKTIVA
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| (in TEUR) | Anhang-Nr. | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 35.584 | 39.138 | ||
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | (1) | |||
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 636 | 753 | ||
| 3. Geleistete Anzahlungen | 2.917 | 2.564 | ||
| 39.137 | 42.455 | |||
| II. Sachanlagen | (1) | |||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.443 | 15.075 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.579 | 1.665 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 49.886 | 48.779 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 11.892 | 2.899 | ||
| 81.800 | 68.418 | |||
| III. Finanzanlagen | (2) | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 544.857 | 544.336 | ||
| 2. Beteiligungen | 10 | 10 | ||
| 544.867 | 544.346 | |||
| 665.804 | 655.219 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 39.969 | 49.418 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 933 | 466 | ||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 114.791 | 114.516 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 445 | 1.283 | ||
| 156.138 | 165.683 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (3) | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 21.718 | 16.002 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 30.991 | 20.760 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 23.553 | 34.237 | ||
| 76.262 | 70.999 | |||
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 7.008 | 40.448 | ||
| 239.408 | 277.130 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (4) | 1.153 | 1.174 | |
| 906.365 | 933.523 | |||
| Passiva | ||||
| (in TEUR) | Anhang-Nr. | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | (5) | |||
| 1. Stammaktien | 70.400 | |||
| Nennbeträge eigener Anteile auf Stammaktien | -1.384 | 69.016 | 35.331 | |
| 2. Vorzugsaktien ohne Stimmrecht | 0 | |||
| Nennbeträge eigener Anteile auf Vorzugsaktien | 0 | 0 | 33.685 | |
| 69.016 | 69.016 | |||
| II. Kapitalrücklage | (5) | 399 | 399 | |
| III. Gewinnrücklagen | (5) | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 6.641 | 6.641 | ||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 200.404 | 127.851 | ||
| 207.045 | 134.492 | |||
| IV. Bilanzgewinn | (6) | 219.648 | 203.097 | |
| 496.108 | 407.004 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | (8) | 3.704 | 1.479 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 6.326 | 2.982 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen1 | (9) | 91.789 | 89.090 | |
| 101.819 | 93.551 | |||
| C. Verbindlichkeiten | (10) | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.901 | 0 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1 | 82.651 | 93.842 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 196.865 | 330.278 | ||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.811 | 6.953 | ||
| 303.228 | 431.073 | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 5.210 | 1.895 | ||
| 906.365 | 933.523 |
1 Die Vorjahreswerte wurden angepasst.
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2012
DER HUGO BOSS AG
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| (in TEUR) | Anhang-Nr. | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | (13) | 1.093.400 | 972.178 |
| 2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | (14) | -731.129 | -654.741 |
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 362.271 | 317.437 | |
| 4. Vertriebskosten | (15) | -239.594 | -225.582 |
| 5. Allgemeine Verwaltungskosten | (16) | -82.424 | -76.175 |
| 6. Sonstige betriebliche Erträge1 | (17) | 126.332 | 103.814 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (18) | -67.439 | -63.107 |
| 8. Ergebnis aus Betriebstätigkeit | 99.146 | 56.387 | |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | (19) | 97.487 | 79.543 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 | (20) | 3.057 | 8.686 |
| 11. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | (21) | 153.275 | 0 |
| 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme | (21) | 0 | -1.114 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (20) | -16.392 | -16.159 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 336.573 | 127.343 | |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (22) | -48.246 | -38.870 |
| 16. Sonstige Steuern | -120 | -128 | |
| 17. Jahresüberschuss | 288.207 | 88.345 | |
| 18. Einstellung in (-)/ Entnahme aus (+) anderen Gewinnrücklagen | -72.553 | 111.948 | |
| 19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 3.994 | 2.804 | |
| 20. Bilanzgewinn | 219.648 | 203.097 |
1 Die Vorjahreswerte wurden angepasst.
ANHANG DER HUGO BOSS AG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012
ALLGEMEINE ANGABEN
Der Jahresabschluss 2012 der HUGO BOSS AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktienrechts erstellt. Der Ausweis erfolgt in Tausend Euro (TEUR).
Um die Übersichtlichkeit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zu gewährleisten, wurden Vermerke und Erläuterungen zu einzelnen Positionen gemäß § 265 Abs. 7 HGB ausschließlich im Anhang aufgeführt.
Der Abschluss erfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang.
Die HUGO BOSS AG erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren.
Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen im Jahresabschluss der HUGO BOSS AG nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Angaben widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.
BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSRUNDSÄTZE
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten.
Im Geschäftsjahr 2012 wurden jedoch Ausweisänderungen in den sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen vorgenommen, die für das Vorjahr angepasst wurden. Eine Beschreibung der vorgenommenen Änderung ist den jeweiligen Anhangsziffern zu entnehmen.
ANLAGEVERMÖGEN
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Die aktivierten, entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 8 beziehungsweise 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind durch langfristig bestehende Mietverträge begründet.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt.
Für die Abschreibungen auf Gebäude werden Nutzungsdauern von 8 bis 50 Jahren angesetzt, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 19 Jahre, bei anderen Anlagen 5 bis 15 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre.
Die planmäßigen Abschreibungen werden für Zugänge bis zum 31. Dezember 2007 nach der degressiven Methode errechnet. Zugänge nach dem 31. Dezember 2007 werden ausschließlich linear abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis einschließlich 150 EUR, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als 150 EUR, aber nicht mehr als 1.000 EUR betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils mit einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst.
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert.
UMLAUFVERMÖGEN
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.
Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt.
In die Herstellungskosten werden Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung und Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen worden.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.
Flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag, gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet.
EIGENKAPITAL
Eigene Anteile werden gemäß § 272 Abs. 1a HGB mit dem Nennbetrag offen vom "Gezeichneten Kapital" abgesetzt.
RÜCKSTELLUNGEN UND VERBINDLICHKEITEN
Die Pensionsrückstellungen werden für handelsrechtliche Zwecke auf Basis des Anwartschaftbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode, kurz PUC-Methode) ermittelt. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als versicherungsmathematischer Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Die Ermittlung erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,05 % (November 2012; Oktober 2011: 5,13 %), einer Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,50 % sowie einer Anpassung der laufenden Renten von 1,75 % und der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zur Festsetzung der Restlaufzeit von 15 Jahren wird die Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch genommen.
Die Gesellschaft hält Vermögensgegenstände, die der Absicherung der Pensionsleistungen dienen. Diese Vermögensgegenstände erfüllen die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 1. Halbsatz HGB und sind mit den Pensionsrückstellungen zu verrechnen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
SICHERUNGSGESCHÄFTE
Das Unternehmen sicherte sich in Vorjahren durch Termingeschäfte oder Optionen gegen Währungsschwankungen ab. Diese Geschäfte wurden in den meisten Fällen zur Absicherung fester Kundenaufträge, mindestens aber auf der Basis einer konzernweiten währungsdifferenzierten Liquiditätsplanung abgeschlossen.
Währungssicherungsgeschäfte wurden mit dem Marktwert zum Bilanzstichtag, im Falle eines positiven Marktwerts jedoch höchstens mit ihren Anschaffungskosten bewertet.
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Währungssicherungsgeschäfte.
Für das "Stock Appreciation Rights Program" sind Sicherungsgeschäfte abgeschlossen, mit denen die Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern gesichert sind.
Die Anschaffungskosten der für die Absicherung erworbenen Kaufoptionen wurden aktiviert und auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgewertet. Die per 31. Dezember 2012 noch verbleibenden Verpflichtungen aus dem "Stock Appreciation Rights Program" sind nach marktüblichen Methoden mit dem Zeitwert bewertet, welche von den ausgebenden Banken zur Verfügung gestellt werden.
WÄHRUNGSUMRECHNUNG
Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet und zum Bilanzstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
LATENTE STEUERN
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden ermittelt. Dabei werden nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organgesellschaften beziehungsweise bei Personengesellschaften, an denen die HUGO BOSS AG als Gesellschafter beteiligt ist, bestehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises von derzeit aktuell 28,0 % (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag). Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet; dieser beträgt derzeit 15,83 %. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung wird diese in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.
ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1 ANLAGEVERMÖGEN
Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2012 ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.
Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen Software erfasst. Der Zugang von 12.117 TEUR (2011: 15.044 TEUR) ergab sich im Wesentlichen aus Investitionen in Software, die zu einer weiteren Verbesserung und Strukturierung der Prozesse im Unternehmen führte.
Die Zugänge zu den Sachanlagen in Höhe von 26.936 TEUR (2011: 12.896 TEUR) resultieren aus Investitionen in Grundstücke und Bauten am Standort Metzingen sowie in den Ausbau des Einzelhandelsnetzwerks in Deutschland und Österreich durch die Neueröffnung sieben neuer Standorte.
Die Abgänge resultieren zu einem wesentlichen Teil aus dem Abgang von Showroom-Möbeln und EDV-Anlagen.
In den Abschreibungen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten (2011: 0 TEUR).
2 ANTEILSBESITZ DER HUGO BOSS AG
Der Anteilsbesitz der HUGO BOSS AG ist auf den folgenden Seiten dargestellt.
Alle direkten und indirekten Beteiligungen der HUGO BOSS AG sind im Anhang in den Angaben zum Anteilsbesitz aufgeführt.
Die HUGO BOSS AG hält entweder direkt oder indirekt jeweils 100 % der Kapitalanteile an den im nachfolgenden Anteilsbesitz aufgeführten Unternehmen. Einzige Ausnahmen sind die Beteiligungen der BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 869 KG, der ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Dieselstraße KG und der ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Metzingen KG. Die Kapitalanteile der HUGO BOSS AG betragen bei diesen jeweils 94,0 %.
Mit der Rainbow Gruppe, einem langjährigen Franchisepartner in China, und der HUGO BOSS AG besteht ein "Joint Venture" an der HUGO BOSS Lotus Hong Kong Ltd. An diesem ist die HUGO BOSS AG indirekt mit 60 % der Anteile beteiligt. Die HUGO BOSS Lotus Hong Kong Ltd. hält ihrerseits sämtliche Anteile an der Lotus Concept Trading (Macau) Co., Ltd., Macau, und der Lotus (Shenzhen) Commerce Ltd., Shenzhen, China.
ANTEILSBESITZ DER HUGO BOSS AG GEMÄSS § 285 NR. 11 HGB
Soweit nicht anders vermerkt, beträgt die Kapitalbeteiligung 100%.
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| Gesellschaft (in TEUR) | Sitz | Ergebnis 2012 | Eigenkapital 2012 |
|---|---|---|---|
| HUGO BOSS Holding Netherlands B.V. | Amsterdam, Niederlande | 147.109 | 650.471 |
| HUGO BOSS Internationale Beteiligungs-GmbH1,4 | Metzingen, Deutschland | 0 | 524.800 |
| HUGO BOSS International B.V. | Amsterdam, Niederlande | 113.806 | 419.391 |
| HUGO BOSS Ticino S.A. | Coldrerio, Schweiz | 72.709 | 96.000 |
| HUGO BOSS USA, Inc.3 | New York, NY, USA | 31.047 | 94.939 |
| Lotus (Shenzhen) Commerce Ltd.5 | Shenzhen, China | 6.135 | 49.299 |
| HUGO BOSS Benelux B.V. | Amsterdam, Niederlande | 17.319 | 40.867 |
| HUGO BOSS Hong Kong Ltd. | Hongkong | 14.452 | 40.342 |
| HUGO BOSS International Markets AG | Zug, Schweiz | 30.811 | 40.197 |
| HUGO BOSS Lotus Hong Kong Ltd. | Hongkong | 7.014 | 34.621 |
| HUGO BOSS UK Limited | London, Großbritannien | 14.559 | 32.821 |
| HUGO BOSS Textile Industry Ltd. | Izmir, Türkei | 1.333 | 30.011 |
| HUGO BOSS Trade Mark Management GmbH & Co. KG1 | Metzingen, Deutschland | 98.817 | 28.026 |
| HUGO BOSS France SAS | Paris, Frankreich | 10.339 | 27.585 |
| HUGO BOSS Canada, Inc. | Toronto, Kanada | 4.996 | 24.592 |
| HUGO BOSS China Retail Co. Ltd. | Shanghai, China | 3.224 | 15.014 |
| HUGO BOSS Italia S.p.A. | Mailand, Italien | 1.541 | 13.786 |
| HUGO BOSS Holdings Pty. Ltd. | Preston, Australien | 0 | 12.363 |
| HUGO BOSS Benelux B.V. CIA, S.C | Madrid, Spanien | 5.472 | 12.015 |
| HUGO BOSS Mexico S.A. de C.V.1 | Mexiko-Stadt, Mexiko | 2.687 | 8.881 |
| HUGO BOSS Australia Pty. Ltd. | Preston, Australien | -4.244 | 6.889 |
| Lotus Concept Trading (Macau) Co., Ltd.5 | Macau | 5.164 | 6.216 |
| HUGO BOSS Shoes & Accessories Italia S.p.A. | Morrovalle, Italien | 156 | 5.991 |
| HUGO BOSS Nordic ApS | Kopenhagen, Dänemark | 3.283 | 5.201 |
| HUGO BOSS Switzerland Retail AG | Zürich, Schweiz | -835 | 4.369 |
| HUGO BOSS (Schweiz) AG | Zug, Schweiz | 3.759 | 3.974 |
| HUGO BOSS Belgium BVBA | Diegem, Belgien | 1.101 | 3.633 |
| HUGO BOSS do Brasil Ltda. | São Paulo, Brasilien | 476 | 2.954 |
| HUGO BOSS Belgium Retail BVBA1 | Diegem, Belgien | -380 | 2.927 |
| HUGO BOSS Benelux Retail B.V. | Amsterdam, Niederlande | 541 | 2.854 |
| HUGO BOSS Guangdong Trading Co. Ltd. | Guangzhou, China | 130 | 2.350 |
| HUGO BOSS Ireland Limited | Dublin, Irland | 1.262 | 2.185 |
| HUGO BOSS Dienstleistungs GmbH1 | Metzingen, Deutschland | 17 | 1.403 |
| MSC Poland Sp.z.o.o. | Radom, Polen | 63 | 1.302 |
| HUGO BOSS Holding Sourcing S.A. | Coldrerio, Schweiz | 569 | 1.151 |
| HUGO BOSS Mexico Management Services S.A. de C.V.1 | Mexiko-Stadt, Mexiko | 168 | 805 |
| HUGO BOSS Scandinavia AB | Stockholm, Schweden | -578 | 566 |
| HUGO BOSS Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG1 | Metzingen, Deutschland | 282 | 257 |
| HUGO BOSS Trade Mark Management Verwaltungs-GmbH | Metzingen, Deutschland | 1 | 34 |
1 Direkte Beteiligungen der HUGO BOSS AG.
2 Beteiligungen mit einem Kapitalanteil von 94 %
3 Teilkonzernabschluss.
4 Gesellschaften, die einen Ergebnisabführungsvertrag mit der HUGO BOSS AG haben.
5 Beteiligungen mit einem direkten und indirektem Kapitalanteil von 60 %.
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| Gesellschaft (in TEUR) | Sitz | Ergebnis 2012 | Eigenkapital 2012 |
|---|---|---|---|
| ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Dieselstraße KG1,2 | Grünwald, Deutschland | 56 | -75 |
| HUGO BOSS Beteiligungsgesellschaft mbH1,4 | Metzingen, Deutschland | 0 | -116 |
| HUGO BOSS Distributionszentrum Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt HUGO BOSS Filderstadt KG1 | Metzingen, Deutschland | -142 | -118 |
| HUGO BOSS RUS LLC1 | Moskau, Russland | -29 | -962 |
| HUGO BOSS Magazacilik Ltd. Sti. | Izmir, Türkei | -504 | -1.035 |
| GRAMOLERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft Objekt Ticino mbH | Metzingen, Deutschland | 151 | -1.096 |
| HUGO BOSS Hellas LLC | Athen, Griechenland | -1.005 | -1.225 |
| ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Metzingen KG1,2 | Grünwald, Deutschland | -1.972 | -4.557 |
| HUGO BOSS Portugal & Companhia | Lissabon, Portugal | -1.316 | -6.271 |
| BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 869 KG1,2 | Pullach, Deutschland | -527 | -7.323 |
| HUGO BOSS Japan K.K. | Tokio, Japan | -512 | -34.219 |
1 Direkte Beteiligungen der HUGO BOSS AG.
2 Beteiligungen mit einem Kapitalanteil von 94%.
3 Teilkonzernabschluss.
4 Gesellschaften, die einen Ergebnisabführungsvertrag mit der HUGO BOSS AG haben.
5 Beteiligungen mit einem direkten und indirektem Kapitalanteil von 60%.
3 FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
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| Gegliedert nach Restlaufzeiten | Mit einer Restlaufzeit von | |||
|---|---|---|---|---|
| 2012 (in TEUR) | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahren | mehr als 5 Jahren | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 21.718 | - | - | 21.718 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 30.991 | - | - | 30.991 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 20.890 | 2.079 | 584 | 23.553 |
| 73.599 | 2.079 | 584 | 76.262 |
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| Gegliedert nach Restlaufzeiten | Mit einer Restlaufzeit von | |||
|---|---|---|---|---|
| 2011 (in TEUR) | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahren | mehr als 5 Jahren | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.002 | - | - | 16.002 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 20.760 | - | - | 20.760 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 31.388 | 2.122 | 727 | 34.237 |
| 68.150 | 2.122 | 727 | 70.999 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 19.233 TEUR (2011: 12.061 TEUR) Darlehen, im Übrigen Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Forderungen aus Leistungsbeziehungen mit Tochterunternehmen zurückzuführen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zum 31. Dezember 2012 im Wesentlichen Bonusforderungen gegenüber Lieferanten (9.599 TEUR; 2011: 10.256 TEUR), Kaufoptionen zur Absicherung der Stock Appreciation Rights (703 TEUR; 2011: 3.435 TEUR), Ertragsteuerforderungen (4.200 TEUR; 2011: 8.234 TEUR) sowie Umsatzsteuerforderungen (3.845 TEUR; 2011: 7.226 TEUR).
4 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält hauptsächlich abgegrenzte Aufwendungen für EDV-Wartungsverträge sowie Mietverträge.
5 EIGENKAPITAL
GEZEICHNETES KAPITAL
Das gezeichnete Kapital der HUGO BOSS AG beträgt zum 31. Dezember 2012 insgesamt 69.016 TEUR (2011: 69.016 TEUR). Die Stückaktien haben einen Nennwert von 1 EUR. Das Gezeichnete Kapital setzt sich wie folgt zusammen:
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| (in TEUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Stammaktien | 70.400 | 35.860 |
| Eigene Anteile auf Stammaktien | -1.384 | -529 |
| Vorzugsaktien1 | 0 | 34.540 |
| Eigene Anteile auf Vorzugsaktien1 | 0 | -855 |
| 69.016 | 69.016 |
1 Vorzugsaktien wurden am 15. Juni 2012 in Stammaktien umgewandelt
GENEHMIGTES KAPITAL
Der Vorstand der HUGO BOSS AG kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Mai 2014 über ein genehmigtes Kapital von 35.200.000 EUR verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des Grundkapitals durch die Ausgabe neuer Namensstamm- und/ oder Namensvorzugsaktien ohne Stimmrecht, die den bereits ausgegebenen Namensvorzugsaktien ohne Stimmrecht gleichstehen.
KAPITALRÜCKLAGE
Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien und ist gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB ausgewiesen. Sie beträgt unverändert zum Vorjahr 399 TEUR. Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine Zuführungen oder Entnahmen getätigt.
GEWINNRÜCKLAGEN
Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich insgesamt wie folgt:
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| (in TEUR) | |
|---|---|
| Stand 31.12.2011 | 127.851 |
| Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen gemäß Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat | 72.553 |
| Stand 31.12.2012 | 200.404 |
EIGENE AKTIEN
Am 31. Dezember 2012 wurden 1.383.833 Stammaktien gehalten. Der darauf entfallende Anteil am gezeichneten Kapital beträgt 1.384 TEUR (2011: 1.384 TEUR) (1,97 %). Die Gesamtzahl der eigenen Aktien beinhaltet 855.278 ehemalige Vorzugsaktien, die im Zuge der am 15. Juni 2012 vorgenommenen Umstellung in Stammaktien umgewandelt wurden. Der Nennbetrag wurde vom "Gezeichneten Kapital" offen abgesetzt. Der Differenzbetrag in Höhe von 30.300 TEUR zwischen dem Nennwert der eigenen Anteile und dem zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Buchwert wurde im Jahr 2010 mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
Die eigenen Anteile stammen aus Erwerben in den Jahren 2004 bis 2007:
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| Kauf | Anzahl Stammaktien in Stück | Anzahl Vorzugsaktien in Stück |
|---|---|---|
| 03/2004 | 35.966 | 0 |
| 05/2004 | 36.280 | 0 |
| 06/2004 | 11.513 | 0 |
| 07/2004 | 40.506 | 0 |
| 02/2005 | 12.992 | 0 |
| 03/2005 | 34.794 | 1.000 |
| 04/2005 | 84.000 | 82.467 |
| 10/2005 | 21.700 | 153.700 |
| 05/2006 | 0 | 210.200 |
| 06/2006 | 79.700 | 0 |
| 07/2006 | 158.628 | 0 |
| 08/2006 | 0 | 20.021 |
| 09/2006 | 9.976 | 110.084 |
| 01/2007 | 0 | 94.411 |
| 02/2007 | 2.500 | 183.395 |
| 06/2012 | 855.278 | -855.278 |
| 31.12.2012 | 1.383.833 | 0 |
Die historischen Anschaffungskosten der eigenen Anteile betrugen 42.362 TEUR.
In der Hauptversammlung vom 21. Juni 2010 wurde beschlossen, dem Vorstand eine Ermächtigung bis zum 20. Juni 2015 zu erteilen, eigene Namensstamm- und/oder Namensvorzugsaktien ohne Stimmrecht der Gesellschaft bis zu einem Anteil von insgesamt höchstens 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben.
Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine zusätzlichen eigenen Aktien erworben oder veräußert.
Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen derzeit nicht.
6 BILANZGEWINN
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| (in TEUR) | |
|---|---|
| Bilanzgewinn am 31.12.2011 | 203.097 |
| Dividendenzahlung für 2011 | 199.103 |
| Gewinnvortrag | 3.994 |
| Jahresüberschuss 2012 | 288.207 |
| Einstellung in (-)/ Entnahme aus (+) anderen Gewinnrücklagen | -72.553 |
| Bilanzgewinn am 31.12.2012 | 219.648 |
7 ANGABEN ZU AUSSCHÜTTUNGSGESPERRTEN BETRÄGEN
Zur Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen wie im Vorjahr keine.
8 RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN
Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch qualifizierte Versicherungspolicen (Deckungsvermögen) gesichert. Die Leistungen aus den Versicherungspolicen dienen ausschließlich der Erfüllung der jeweiligen Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger durch Verpfändung entzogen.
Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsanspruchs besteht aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattung (sogenannte Überschussbeteiligung).
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| (in TEUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | 56.654 | 54.128 |
| Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherung | 52.950 | 52.649 |
| Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellung) | 3.704 | 1.479 |
| Anschaffungskosten des in der Rückdeckungsversicherung angelegten Vermögens | 52.950 | 52.649 |
Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträge und die Zinsaufwendungen aus korrespondierenden Erfüllungsbeträgen der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2012 sind nachstehend dargestellt:
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Zinserträge aus Deckungsvermögen | 1.098 | 1.771 |
| Zinsaufwand aus korrespondierenden Pensionsrückstellungen | 1.965 | 2.359 |
| Saldierter Zinsaufwand | 867 | 588 |
Der Saldo in Höhe von 867 TEUR wird im Zinsaufwand ausgewiesen.
9 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
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| (in TEUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Personalaufwendungen | 41.749 | 39.416 |
| Ausstehende Eingangsrechnungen | 17.484 | 20.001 |
| Übrige Rückstellungen | 32.556 | 29.673 |
| 91.789 | 89.090 |
Die Rückstellungen für Personalaufwendungen betreffen überwiegend Rückstellungen für Gewinnbeteiligungen und Boni, Abfindungsansprüche, Altersteilzeit, sowie die Abwicklung der Stock Appreciation Rights.
Ab dem Geschäftsjahr 2012 werden eindeutig in deren Höhe und Fälligkeit bekannte ausstehende Rechnungen nicht mehr in den sonstigen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen sondern in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend um 16.357 TEUR angepasst.
Die übrigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Warenrücksendungen, schwebende Rechtsstreitigkeiten und Rückstellungen für sonstige Risiken. Für laufende Verfahren wurden Rückstellungen in ausreichendem Maße eingestellt.
10 VERBINDLICHKEITEN
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| (in TEUR) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gegliedert nach Restlaufzeiten | Mit einer Restlaufzeit von | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2012 | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahren | mehr als 5 Jahren | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 16.901 | 16.901 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 82.651 | - | - | 82.651 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 196.865 | - | - | 196.865 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.980 | - | 2.831 | 6.811 |
| 283.496 | - | 19.732 | 303.228 |
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| (in TEUR) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gegliedert nach Restlaufzeiten | Mit einer Restlaufzeit von | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2011 | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahren | mehr als 5 Jahren | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 93.842 | - | - | 93.842 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 330.278 | - | - | 330.278 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.047 | - | 2.906 | 6.953 |
| 428.167 | - | 2.906 | 431.073 |
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 196.553 TEUR (2011: 328. 959 TEUR) Darlehen, im Übrigen Lieferungen und Leistungen.
Zum 31.12.2012 bestehen Sicherheiten in Form von Grundschulden in Höne von 16.895 TEUR für die passivierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
AUFTEILUNG DER SONSTIGEN VERBINDLICHKEITEN
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| (in TEUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Aus Steuern | 3.093 | 3.246 |
| Im Rahmen der sozialen Sicherheit | 2.831 | 2.920 |
| Übrige | 887 | 787 |
| 6.811 | 6.953 |
11 HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
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| (in TEUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften | 327.784 | 328.485 |
| Davon für verbundene Unternehmen | (327.784) | (328.485) |
| Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | 9.577 | 9.945 |
| Davon für verbundene Unternehmen | (9.577) | (9.945) |
| 337.361 | 338.430 |
Bürgschaften und Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wurden ausschließlich zugunsten von Tochtergesellschaften abgegeben. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme aus den oben aufgeführten Haftungsverhältnissen ist daher derzeit nicht zu rechnen.
12 LATENTE STEUERN
Als Ertragsteueraufwendungen werden Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag und im Ausland entrichtete Ertragsteuern (z. B. anrechenbare Quellensteuer) ausgewiesen.
Insgesamt besteht zum 31.12.2012 aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungen und Schulden - sowohl aus eigenen als auch aus solchen Gesellschaften des steuerlichen Organkreises beziehungsweise von Personengesellschaften, an denen HUGO BOSS als Gesellschafter beteiligt ist - eine zukünftige Steuerentlastung von 11.789 TEUR (2011: 10.024 TEUR). Die Ermittlung dieses Betrags erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 28,0 % (HUGO BOSS AG und Organgesellschaften) beziehungsweise 15,83 % (Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft).
Passive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen im Anlagevermögen. Die Unterschiede bei den Pensionsrückstellungen und dem zu saldierenden Planvermögen führen zu aktiven Steuerlatenzen. Weitere aktive Latenzen resultieren aus für steuerliche Zwecke nicht ansetzbaren Rückstellungen. Insgesamt ergibt sich ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von 11.789 TEUR (2011: 10.024 TEUR). In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde eine aktive latente Steuer nicht bilanziert.
Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten.
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
13 UMSATZERLÖSE
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| (in TEUR) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| BOSS | HUGO | Gesamtbetrag | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Europa1 | 717.4712 | 652.384 | 103.100 | 91.864 | 820.571 | 744.248 |
| Amerika | 159.8973 | 126.759 | 13.901 | 9.984 | 173.798 | 136.743 |
| Asien/Pazifik | 96.5164 | 89.431 | 2.515 | 1.756 | 99.031 | 91.187 |
| 973.884 | 868.574 | 119.516 | 103.604 | 1.093.400 | 972.178 |
1 inkl. Naher Osten und Afrika
2 Davon bei BOSS - Black 73%, Orange 17%, Green 7%, Selection 3%
3 Davon bei BOSS - Black 82%, Orange 7%, Green 9%, Selection 2%
4 Davon bei BOSS - Black 69%, Orange 8%, Green 9%, Selection 14%
14 HERSTELLUNGSKOSTEN DER ZUR ERZIELUNG DER UMSATZERLÖSE ERBRACHTEN LEISTUNGEN
Die Herstellungskosten setzen sich im Wesentlichen aus Materialaufwendungen, Frachtkosten und Lizenzgebühren zusammen.
15 VERTRIEBSKOSTEN
Die Aufwendungen für Vertriebskosten setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Marketingaufwendungen | 55.509 | 58.562 |
| Aufwendungen indirekte Vertriebsorganisation | 66.253 | 54.647 |
| Aufwendungen für eigenen Einzelhandel | 38.106 | 37.663 |
| Lager- und Beschaffungsaufwendungen | 79.726 | 74.710 |
| 239.594 | 225.582 |
16 ALLGEMEINE VERWALTUNGSKOSTEN
Die allgemeinen Verwaltungskosten resultieren hauptsächlich aus Personalkosten, Raummieten, Leasingkosten, Abschreibungen sowie diversen IT-Aufwendungen.
17 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 126.332 | 103.814 |
| Davon aus Währungsumrechnung | (2.546) | (4.289) |
| Davon aperiodische Erträge | (4.279) | (2.424) |
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten hauptsächlich Erlöse aus der Weiterberechnung von Kosten und Leistungen an verbundene Unternehmen.
Ab dem Geschäftsjahr 2012 werden Erträge aus Kaufoptionen, die als Sicherungsgeschäfte klassifiziert wurden, innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Im Vorjahr waren diese in den Zinsen und ähnlichen Ertägen enthalten. Die Vorjahresangabe wurde entsprechend um 1.435 TEUR angepasst.
Die aperiodischen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4.244 TEUR (2011: 2.348 TEUR).
18 SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 67.439 | 63.107 |
| Davon aus Währungsumrechnung | (2.237) | (5.864) |
| Davon aperiodische Aufwendungen | (182) | (464) |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus Forderungsabwertungen, Fremdwährungseffekten sowie Forschungs- und Entwicklungskosten zusammen.
Die aperiodischen Aufwendungen resultieren aus Verlusten aus Anlageverkäufen und Anlagenverschrottungen.
19 ERTRÄGE AUS BETEILIGUNGEN
Die Erträge aus Beteiligungen entfallen vollständig auf verbundene Unternehmen. Sie betreffen den Jahresüberschuss der HUGO BOSS Trade Mark Management GmbH & Co. KG, Metzingen in Höhe von 97.487 TEUR (2011: 79.543 TEUR), welcher entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen auf das Darlehenskonto der Kommanditistin HUGO BOSS AG gutgeschrieben und entnommen wird.
20 SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE/ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 370 TEUR (2011: 356 TEUR) enthalten. Ein Betrag von 396 TEUR (2011: 811 TEUR) der Zinsen und ähnlichen Erträge resultiert aus verbundenen Unternehmen.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 1.035 TEUR (2011: 765 TEUR). Im Gesamtbetrag der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 14.970 TEUR (2011: 15.049 TEUR) aus verbundenen Unternehmen enthalten.
21 ERTRÄGE AUS GEWINNABFÜHRUNG/ AUFWENDUNGEN AUS VERLUSTÜBERNAHMEN
Mit den Tochterunternehmen HUGO BOSS Beteiligungsgesellschaft mbH, Metzingen und HUGO BOSS Internationale Beteiligungs-GmbH, Metzingen bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge.
22 STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Insgesamt | 48.246 | 38.870 |
| Davon aperiodischer Aufwand | (778) | (2.912) |
ZUSÄTZLICHE ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG AUFGRUND DER ANWENDUNG DES UMSATZKOSTENVERFAHRENS
MATERIALAUFWAND
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 426.781 | 457.924 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 68.362 | 91.797 |
| Materialaufwand | 495.143 | 549.721 |
PERSONALAUFWAND
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| (in TEUR) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 155.713 | 132.312 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 23.798 | 21.254 |
| Davon für Altersversorgung | (1.988) | (1.306) |
| Personalaufwand | 179.511 | 153.566 |
SONSTIGE ANGABEN
MITARBEITERZAHLEN
Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
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| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 832 | 803 |
| Kaufmännische Arbeitnehmer | 1.908 | 1.754 |
| 2.740 | 2.557 |
FREMDWÄHRUNGSSICHERUNGSGESCHÄFTE
Devisensicherungsgeschäfte bestehen zum 31. Dezember 2012 keine.
SICHERUNGSGESCHÄFTE FÜR VERPFLICHTUNGEN AUS DEM "STOCK APPRECIATION RIGHTS PROGRAM" (SAR)
Um das Risiko aus Aktienkursschwankungen im Zusammenhang mit dem in 2001 aufgelegten "Stock Appreciation Rights Program" (SAR) und damit mögliche Auswirkungen auf den Cashflow und das Ergebnis der HUGO BOSS AG zu begrenzen, wurde Ende 2007 ein entsprechendes Absicherungsprogramm mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen.
Im Rahmen des "Stock Appreciation Rights Program" erhalten die Führungskräfte der HUGO BOSS AG eine bestimmte Anzahl an Partizipationsrechten, über die sie von Kurssteigerungen der Aktien der HUGO BOSS AG profitieren können. Die Partizipationsrechte gewähren ausschließlich einen Anspruch auf Barausgleich, nicht jedoch auf Aktien der HUGO BOSS AG.
Zum 31. Dezember 2012 bestehen folgende Kaufoptionen:
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| (in TEUR) | Buchwert | 2012 Zeitwert |
|---|---|---|
| Kaufoption (zur Absicherung der SAR) | 702 | 2.920 |
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| (in TEUR) | Buchwert | 2011 Zeitwert |
|---|---|---|
| Kaufoption (zur Absicherung der SAR) | 3.435 | 7.926 |
Die Anschaffungskosten der für die Absicherung erworbenen Kaufoptionen werden in den sonstigen Vermögensgegenständen aktiviert und gegebenenfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgewertet. Gewinne werden bilanziell erst erfasst, wenn sie realisiert sind.
1. Programmänderung 2009
Im Dezember 2009 hat sich das Management der HUGO BOSS AG zur Vermeidung zusätzlicher Ausgaben für Sicherungsinstrumente dazu entschlossen, die Rahmenbedingungen des "Stock Appreciation Rights Program" neu zu regeln. Mit Wirkung zum 14. Dezember 2009 wurde daher allen berechtigten Führungskräften folgende Programmänderung angeboten:
1 / Verzicht auf die Partizipationsrechte sowie auf sämtliche Rechte aus den in den Jahren 2005 bis 2008 begebenen Tranchen gegen Auszahlung einer Entschädigung
2 / Anpassung der Ausübungsbedingungen der in 2009 begebenen Tranche
Die Entschädigungszahlung für den Verzicht auf die Rechte der Tranchen 5 bis 8 entsprach der Summe des Optionswertes der jeweiligen Tranche multipliziert mit der Anzahl an Partizipationsrechten. Die maßgeblichen Optionswerte wurden von externen Banken im Auftrag der HUGO BOSS AG unter Verwendung eines üblichen Bewertungsmodells auf den 14. Dezember 2009 ermittelt. Als maßgeblicher Aktienkurs wurde dafür der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Vorzugsaktie der HUGO BOSS AG im Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse an den fünf Börsenhandelstagen unmittelbar vor dem 14. Dezember 2009 angesetzt.
Um die Effekte aus außerordentlichen, nicht vorhersehbaren Aktienkursentwicklungen nach unten und oben hin zu begrenzen, wurde im Rahmen der Programmänderung sowohl der minimal als auch der maximal mögliche Ausübungsgewinn je Option für die Partizipationsrechte der Tranche 9 definiert. Hierbei entsprach die zu gewährende Vergütung mindestens der Differenz zwischen der rechnerisch auf eine Vorzugsaktie der HUGO BOSS AG entfallenden Marktkapitalisierung der letzten fünf Börsenhandelstage unmittelbar vor dem 14. Dezember 2009 und dem Basispreis der Vorzugsaktie bei Ausgabe, höchstens jedoch 33,20 EUR. Zudem konnten die Berechtigten nach Zustimmung zur Programmänderung bereits vor Ablauf der Erdienungsphase vorzeitig jeweils bis zu einem Drittel der Partizipationsrechte der Tranche 9 mit Wirkung zum 14. Dezember 2009 ausüben. Dies war erstmalig zum 14. Dezember 2009 möglich. Der Ausübungsgewinn entsprach In diesem Fall der oben definierten Mindestvergütung von 11,77 EUR.
Mit Zustimmung zur Programmänderung verlängerte sich die Haltefrist auf drei Jahre mit Ablauf zum 31. Dezember 2011 (zwei Jahre vor Programmänderung), der Ausübungszeitraum verkürzte sich entsprechend auf zwei Jahre mit Ablauf zum 14. Dezember 2013 (dreijährige Ausübungsphase vor Programmänderung). Die Gesamtlaufzeit der im Geschäftsjahr 2009 begebenen Tranche 9 blieb mit fünf Jahren unverändert.
Nach kontinuierlichem Anstieg des Aktienkurses wurde der maximal mögliche Ausübungsgewinn je Option für die Partizipationsrechte der Tranche 9 bereits im Oktober des Geschäftsjahres 2010 überschritten. Unter dem in 2009 modifizierten Programm könnte die Tranche 9 ab Beginn des Jahres 2012 erstmalig vollständig ausgeübt werden.
2. Vorzeitige Ablösung Tranche 9
Da das "Stock Appreciation Rights Program" erheblichen administrativen Aufwand sowohl in den Personal- als auch in den Finanzabteilungen der HUGO BOSS Gruppe verursacht, hat sich das Management der HUGO BOSS AG für eine vorzeitige Ablösung der Tranche 9 entschieden und allen Inhabern von Partizipationsrechten der Tranche 9 eine Auszahlung des maximal möglichen Ausübungsgewinns je Option zum 15.12.2010 angeboten. Durch die vorzeitige Beendigung des Programms entstehen keine zusätzlichen Aufwendungen, sofern der Aktienkurs auch Ende des Jahres 2011 bei 45,00 EUR oder höher liegt. Die Aufwendungen aus der Pro-rata-Zuführung zur Rückstellung der Tranche 9 aus dem Jahr 2011 werden lediglich in das Jahr 2010 vorgezogen.
Zum 31.12.2010 lag der Kurs für Vorzugsaktien bei 56,50 EUR und somit deutlich über dem für den maximalen Ausübungsgewinn notwendigen Aktienkurs von 45,00 EUR.
Noch vorhandene Partizipationsrechte der Tranche 8 können auch nach Programmänderung in 2010 nach den Regelungen der ursprünglichen Optionsbedingungen ausgeübt werden.
3. Rahmenbedingungen "Stock Appreciation Rights Program"
Mit Ausnahme der abgelösten Tranche 9 haben die restlichen Tranchen des "Stock Appreciation Rights Program" eine Laufzeit von sechs Jahren. Mit Ablauf der Erdienungsphase von zwei Jahren beginnt der vierjährige Ausübungszeitraum. Noch vorhandene Partizipationsrechte der Tranchen 5 bis 8 konnten auch nach Programmänderung in 2009 nach den Regelungen der ursprünglichen Optionsbedingungen ausgeübt werden. Sofern bei Ablauf der Erdienungsphase oder im anschließenden Ausübungszeitraum die Entwicklung der Marktkapitalisierung der HUGO BOSS AG die Entwicklung des MDAX um 5 Prozentpunkte übertrifft (Ausübungshürde), können die Partizipationsrechte der Tranchen 7 und 8 ausgeübt werden.
Die zu gewährende Vergütung orientiert sich an der Differenz zwischen der rechnerisch auf eine Vorzugsaktie der HUGO BOSS AG entfallenden Marktkapitalisierung unter Berücksichtigung der Durchschnittskurse während der fünf Börsenhandelstage, die dem Tag der Ausübung vorangehen, und dem Basispreis der Vorzugsaktie nach Maßgabe der Bedingungen. Der Basispreis entspricht dem Durchschnittskurs der Vorzugsaktien der HUGO BOSS AG während der zwanzig Börsenhandelstage, die dem Ausgabetag vorausgehen.
Um das Risiko aus Aktienkursschwankungen im Zusammenhang mit dem "Stock Appreciation Rights Program" und damit mögliche Auswirkungen auf den Cashflow und das Ergebnis der HUGO BOSS AG zu begrenzen, wurde Ende 2007 ein entsprechendes Absicherungsprogramm mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen. Gemäß dem Absicherungsprogramm kaufte die HUGO BOSS AG im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 von unabhängigen Banken amerikanische Kaufoptionen auf HUGO BOSS Vorzugsaktien mit denselben Laufzeiten wie die gewährten "Stock Appreciation Rights" (SAR). Das Bezugsrecht beträgt dabei 1 : 1, das heißt, eine Option entspricht einer Vorzugsaktie. Das entsprechende Investitionsvolumen belief sich auf knapp 33 Mio. EUR.
Soweit im Zeitpunkt der Ausübung der SAR durch einen Mitarbeiter die entsprechenden Kaufoptionen an die ausgebende Bank verkauft werden, wird der Mittelabfluss aus der Ausübung der SAR durch einen Mittelzufluss aus dem Verkauf der Kaufoptionen ausgeglichen.
Sowohl die für die HUGO BOSS AG aus den SAR entstandenen Verpflichtungen, welchen durch Bildung entsprechender Rückstellungen Rechnung getragen wird, als auch die der Absicherung dienenden Kaufoptionen werden regelmäßig zu den Stichtagen erfolgswirksam mit dem niedrigeren beizulegendem Zeitwert berücksichtigt.
Die Veränderungen aus der Bewertung auf den beizulegenden Zeitwert werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beziehungsweise sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, soweit diese Mitarbeiter der HUGO BOSS AG betreffen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kaufoptionen mehr zur Absicherung von Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern anderer HUGO BOSS Konzernunternehmen.
NICHT IN DER BILANZ ENTHALTENE GESCHÄFTE NACH § 285 NR. 3 HGB
HUGO BOSS nutzt nicht nur eigene Grundstücke und Gebäude, sondern ist auch Mieter mehrerer Gebäude und der dazugehörenden Grundstücke. Dieser Nutzung liegen Immobilienleasingverträge (Operating-Leasing) zugrunde. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge haben Restlaufzeiten von 10 bis 14 Jahren. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Leasingaufwand in Höhe von derzeit 6.107 TEUR. Die Leasingraten sind in der Aufstellung zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB enthalten. Diese Immobilienleasingverträge enthalten Rückkaufsoptionen für die jeweiligen Immobilien.
SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN NACH § 285 NR. 3A HGB
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| 2012 | Miet- und Leasingverträge | Davon verb. Unternehmen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | Gesamt | Gebäude/ Immobilien | Hard- und Software | Sonstige Verträge | Gebäude Leasing | Sonstige Verträge |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Fällig 2013 | 35.975 | 26.401 | 8.014 | 1.560 | 5.136 | - |
| Fällig 2014-2017 | 91.925 | 85.814 | 5.267 | 844 | 16.869 | - |
| Fällig nach 2017 | 92.795 | 92.795 | - | - | 30.497 | - |
| 220.695 | 205.010 | 13.281 | 2.404 | 52.502 | - | |
| Verpflichtungen aus im Geschäftsjahr begonnenen Investitionsvorhaben, fällig 2013 und 2014 | 7.529 |
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| 2011 | Miet- und Leasingverträge | Davon verb. Unternehmen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | Gesamt | Gebäude/ Immobilien | Hard- und Software | Sonstige Verträge | Gebäude Leasing | Sonstige Verträge |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Fällig 2012 | 31.445 | 22.792 | 7.391 | 1.262 | 4.540 | - |
| Fällig 2013-2016 | 75.137 | 72.088 | 2.691 | 358 | 14.484 | - |
| Fällig nach 2016 | 83.586 | 83.586 | - | - | 28.168 | - |
| 190.168 | 178.466 | 10.082 | 1.620 | 47.192 | - | |
| Verpflichtungen aus im Geschäftsjahr begonnenen Investitionsvorhaben, fällig 2012 und 2013 | 2.898 |
Bei den Werten handelt es sich um Nominalbeträge, d. h. nicht abgezinste Beträge.
VERGÜTUNG VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands sind auf den Seiten 108 bis 109 angegeben.
VERGÜTUNG DER MITGLIEDER DES VORSTANDS
Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 21. Juni 2010 unterbleibt die Angabe der individuellen Bezüge der Vorstandsmitglieder. Die in § 285 Satz 1 Nr. 9 a) Satz 1 bis 4 des Handelsgesetzbuchs (HGB) verlangten Angaben unterbleiben für fünf Jahre. Dieser Beschluss gilt für das am 01. Januar 2010 begonnene Geschäftsjahr und die weiteren vier folgenden Geschäftsjahre, also bis zum 31. Dezember 2014. Daher erfolgt der Ausweis der Gesamtvergütung als Gesamtsumme, aber aufgeteilt in die einzelnen Vergütungsbestandteile.
Die Gesamtvergütung der Mitglieder des Vorstands nach §285 Satz 1 Nr. 9 a) Satz 1 bis 4 HGB belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 7053 TEUR (Vorjahr: 5.348 TEUR). Davon entfielen 3.303 TEUR auf die fixen Gehaltsbestandteile inklusive Nebenleistungen (2011: 2.873 TEUR), 3.750 TEUR (2011: 2.475 TEUR) auf den Bonus für den Dreijahreszeitraum 2010-2012.
Im Geschäftsjahr 2012 wurden Vorstandsmitgliedern weder Kredite gewährt, noch wurden zugunsten dieser Personen Haftungsverhältnisse eingegangen.
VERGÜTUNG EHEMALIGER VORSTANDSMITGLIEDER
Ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene erhielten im Jahr 2012 Gesamtbezüge in Höhe von 15.226 TEUR (2011: 10.202 TEUR). Darin enthalten sind Leistungen an frühere Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit der Beendigung ihrer Tätigkeit sowie Auszahlungen im Zusammenhang mit der Ausübung noch ausstehender Partizipationsrechte aus dem "Stock Appreciation Rights Program" in Höhe von 15.035 TEUR (2011: 10.016 TEUR). Durch den Verkauf der zur Absicherung der Partizipationsrechte gehaltenen Kaufoptionen entstand kein zusätzlicher Zahlungsmittelabfluss für den Konzern.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von 17795 TEUR (2011: 17.178 TEUR).Das entsprechende Planvermögen in Form der Rückdeckungsversicherung beläuft sich auf 17.101 TEUR (2011: 16.813 TEUR).
Frühere Mitglieder des Vorstands halten 68.760 Partizipationsrechte (2011: 117520) aus dem in den Geschäftsjahren 2001 bis 2009 begebenen Tranchen des "Stock Appreciation Rights Program". Der beizulegende Zeitwert der am Bilanzstichtag noch ausstehenden Partizipationsrechte der Tranche 8 beläuft sich auf 2.967 TEUR (31.12.2011: 2.871 TEUR). Die Optionsrechte hatten zum Zeitpunkt der Gewährung einen beizulegenden Zeitwert von 0 TEUR. Aufgrund der 1:1 Absicherung der Partizipationsrechte durch Kaufoptionen kompensieren sich die Ergebniseffekte aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der Partizipationsrechte und Kaufoptionen nahezu vollständig.
VERGÜTUNG FÜR DEN AUFSICHTSRAT
Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit im Jahr 2011 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 1.956. Für das Jahr 2012 betragen die Gesamtbezüge voraussichtlich TEUR 2.014, darin enthalten ist eine Rückstellung für den variablen Anteil in Höhe von TEUR 1.259 (2011: TEUR 1.156), der sich nach der Höhe des Ergebnisses je Aktie im Konzernabschluss bemisst.
Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats halten insgesamt weniger als 1 % (2011: weniger als 1 %) der von der HUGO BOSS AG ausgegebenen Aktien.
Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a) Satz 5 bis 9 HGB sind im Vergütungsbericht im Lagebericht auf den Seiten 41 enthalten.
MANAGEMENT BETEILIGUNGSPROGRAMM
Im Rahmen des in 2008 eingeführten "Management Beteiligungsprogramms" (kurz: MPP) konnten sich die Vorstände und Führungskräfte der zweiten Ebene gegen Leistung einer Zahlung indirekt an der Red & Black TopCo S.à r.l. beteiligen. Seit der Ende 2009 stattgefundenen Umstrukturierung hält die Red & Black TopCo S.à r.l. über die Red & Black Lux S.à r.l. neben der indirekten Beteiligung an der HUGO BOSS AG auch direkt 100 % der Anteile an der Valentino Fashion Group S.p.A. Das Management von HUGO BOSS hat insofern nicht allein in die HUGO BOSS Gruppe, sondern auch in die von ihr nicht kontrollierten oder beeinflussbaren Gesellschaften der Valentino Fashion Group investiert.
Die indirekte Beteiligung an der Red & Black TopCo S.à r.l. erfolgt über eine deutsche Kommanditgesellschaft mit der Firma "Red & Black Management Beteiligungs GmbH & Co. KG" (kurz "MPP KG" genannt). Die MPP KG ist zu 0,07 % am stimmberechtigten Kapital der Red & Black TopCo S.à r.l. beteiligt und hält sogenannte "Class D Anteile" Der Gesellschaftsvertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, mindestens jedoch bis Ende 2024. Die Rechtsstellung der Manager in der MPP KG ist im Gesellschaftsvertrag geregelt.
Der Beteiligungshöchstbetrag an der MPP KG ist individuell vorgegeben. Die Manager sind im Handelsregister eingetragene Kommanditisten der MPP KG.
Ende des Jahres 2010 wurde das MPP für die bereits beteiligten Manager (nachfolgend "Alt-Manager") modifiziert und noch nicht beteiligten Managern (nachfolgend "Neu-Manager") erneut eine Beteiligung an der MPP KG angeboten.
Der Erwerb der Kommanditgesellschaftsanteile an der MPP KG durch die Neu-Manager erfolgte im Dezember 2010 zum aktuellen Verkehrswert. Die Alt-Manager halten ihre bereits 2008 erworbenen Anteile an der MPP KG unverändert weiter. Es findet weder ein Tausch noch ein Verkauf der von den Alt-Managern gehaltenen Anteile an der MPP KG statt.
Das Management von HUGO BOSS soll nach der Neustrukturierung des MPP im Falle eines Börsengangs oder eines Verkaufs der HUGO BOSS Gruppe (nachfolgend "Exit") über die MPP KG ausschließlich an den auf HUGO BOSS entfallenden Exit-Erlösen (nachfolgend "HB AG Erlöse") partizipieren. Sämtliche auf die Valentino Fashion Group S.p.A. entfallenden Erlöse und Kosten werden bei der Ermittlung der HB AG Erlöse neutralisiert. Der Anspruch zur Partizipation an diesen HB AG Erlösen entsteht über einen mehrjährigen Erdienungszeitraum bis zum 31.12.2014 zeitanteilig.
Im Rahmen der Modifikation des MPP ist der Nachrang zu einzelnen Finanzierungsinstrumenten und die Übererlösberechtigung ("Ratchet") dieser Class D Anteile weggefallen. Mit der satzungsrechtlichen Umstrukturierung wurden sogenannte Liquidationspräferenzen geschaffen. Diese räumen den Vorrang bestimmter Kapitalien vor Verteilung der HB AG Erlöse an die Kommanditisten ein und schaffen den finanziellen Ausgleich des inzwischen eingetretenen Wertverfalls der Class D Anteile gegenüber dem aktuellen Verkehrswert für die Investoren.
Werden die einem Manager zurechenbaren MPP-Anteile im Zuge eines Exits veräußert, so steht ihm grundsätzlich der dabei erzielte HB AG Erlös nach Abzug von Schulden und Liquidationspräferenzen anteilig zu. Die Berechtigung des Managers auf Auskehrung des anteiligen verbleibenden Veräußerungserlöses ist daran geknüpft, dass der betreffende Manager im Zeitpunkt des Exits die HUGO BOSS Gruppe noch nicht verlassen hat. Einschränkungen der Berechtigung auf Auskehrung des anteiligen Veräußerungserlöses gibt es nur bei Managern, die vor einem Exit ausscheiden. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Managers hat die Red & Black TopCo S.à r.l. grundsätzlich das Recht, die von dem betroffenen Manager gehaltenen Anteile anzukaufen. Bei der Festlegung des Ankaufspreises wird dabei unterschieden, ob der ausscheidende Manager als sogenannter "Good Leaver" oder "Bad Leaver" zu qualifizieren ist.
Im Falle der Umsetzung des geplanten Exits wird bei künftigen Gewinnausschüttungen und für künftige Veräußerungsgewinne bei den teilnehmenden Vorständen und Führungskräften eine Zuordnung der Vergütung zur Gesellschafterposition vorgenommen. Arbeitsentgelt, das ergebniswirksam bei HUGO BOSS zu buchen wäre, wird in diesem Fall nicht entstehen.
Das MPP hat wie im Vorjahr im Geschäftsjahr 2012 das Periodenergebnis der HUGO BOSS AG nicht beeinflusst, da seit Einführung des MPP kein Exit oder vergleichbare Transaktionen stattgefunden haben, die unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert bewertet gewesen wären. Vermögensgegenstände oder Schulden aus dem MPP waren weder am 31. Dezember 2011 noch am Bilanzstichtag anzusetzen.
CORPORATE GOVERNANCE KODEX
Vorstand und Aufsichtsrat der HUGO BOSS AG haben im Dezember 2012 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben. Diese ist auf der Internetseite der Gesellschaft den Aktionären dauerhaft zugänglich.
HONORAR DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Die Angabe unterbleibt gemäß § 285 Nr. 17 HGB, da die Angabe im Konzernabschluss der HUGO BOSS AG erfolgt.
KONZERNZUGEHÖRIGKEIT
Die HUGO BOSS AG, Metzingen, und die Red & Black Holding GmbH, Oberursel (Taunus), sind mit der Permira Holdings Limited, Guernsey (oberstes Mutterunternehmen), und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen verbundene Unternehmen.
Die Gesellschaft wird in die Konzernabschlüsse der HUGO BOSS AG, Metzingen (kleinster Konsolidierungskreis), sowie der Red & Black Holding GmbH, Oberursel (Taunus) (größter Konsolidierungskreis), einbezogen.
Diese Konzernabschlüsse sind am jeweiligen Sitz der Gesellschaften erhältlich und werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
DIVIDENDE UND ERGEBNISVERWENDUNG
Das Geschäftsjahr 2012 der HUGO BOSS AG schloss mit einem Jahresüberschuss von 288.207 TEUR ab (2011: 88.345 TEUR). Der Bilanzgewinn beträgt nach der Entnahme aus der Gewinnrücklage 219.648 TEUR (2011: 203.097 TEUR). Vor dem Hintergrund einer ertragsorientierten Ausschüttungspolitik schlägt der Vorstand vor, eine Dividende von 3,12 EUR je Stammaktie (2011: 2,88 EUR je Stammaktie und 2,89 EUR je Vorzugsaktie) für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Dies entspricht einem Betrag von 215.330 TEUR (2011: 199.103 TEUR). Des Weiteren wird vorgeschlagen, 4.318 TEUR (2011: 3.994 TEUR) auf neue Rechnung vorzutragen.
ANGABEN ZUM MEHRHEITSAKTIONÄR
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 17. Oktober 2005 folgenden Hinweis zur Mitteilung gemäß § 21 WpHG vom 12. März 2003 der V.F.G. International N.V., Amsterdam/ Niederlande:
• "Unter Bezugnahme auf unsere Meldung vom 12. März 2003 zeigen wir die seit 28. September 2005 eingetragene Namensänderung von Marzotto International N.V. in V.F.G. International N.V. an.
Wir halten nach wie vor 78,76 % des stimmberechtigten Grundkapitals."
Metzingen, im Oktober 2005
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 08. August 2007 folgende Korrekturmitteilung zu den Stimmrechtsmitteilungen vom 03. August 2007 gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften und Personen:
7. RED & BLACK HOLDCO S.À R.L.
Die Red & Black HoldCo S.à r.l. hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black HoldCo S.à r.l., Luxemburg (Anschrift: 282, route de Longwy, L-1940 Luxemburg), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Red & Black HoldCo S.à r.l. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Red & Black HoldCo S.à r.l. mittelbar über die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black HoldCo S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
8. RED & BLACK HOLDCO 2 S.À R.L.
Die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l. hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., Luxemburg (Anschrift: 282, route de Longwy, L-1940 Luxemburg), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen,Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %,30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Red & Black HoldCo 2 S.à r.l. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Red & Black HoldCo 2 S.à r.l. mittelbar über die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black HoldCo 2 S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
9. P4 SUB L.P.1
Die P4 Sub L.P.1 hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der P4 Sub L.P.1, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der P4 Sub L.P.1 aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der P4 Sub L.P.1 mittelbar über die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der P4 Sub L.P.1 aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
10. PERMIRA IV L.P.1
Die Permira IV L.P.1 hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV L.P.1, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira IV L.P.1 aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira IV L.P.1 mittelbar über die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira IV L.P.1 aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
11. PERMIRA IV MANAGERS L.P.
Die Permira IV Managers L.P. hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV Managers L.P., Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira IV Managers L.P. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira IV Managers L.P. mittelbar über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira IV Managers L.P. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
12. PERMIRA IV MANAGERS LIMITED
Die Permira IV Managers Limited hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV Managers Limited, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira IV Managers Limited aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira IV Managers Limited mittelbar über die Permira IV Managers L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira IV Managers Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV Managers L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
13. PERMIRA IV L.P.2
Die Permira IV L.P.2 hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV L.P.2, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira IV L.P.2 aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira IV L.P.2 mittelbar über die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira IV L.P.2 aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
14. P4 CO-INVESTMENTS L.P.
Die P4 Co-Investments L.P. hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der P4 Co-Investment L.P., Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der P4 Co-Investment L.P. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der P4 Co-Investment L.P. mittelbar über die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der P4 Co-Investments L.P. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
15. PERMIRA INVESTMENTS LIMITED
Die Permira Investments Limited hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira Investments Limited, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira Investments Limited aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira Investments Limited mittelbar über die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira Investments Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
16. PERMIRA IV GP L.P.
Die Permira IV GP L.P. hat uns mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der Permira IV GP L.P., Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira IV GP L.P. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira IV GP L.P. mittelbar über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co- Investments L.P., die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira IV GP L.P. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investments L.P., die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
17. PERMIRA IV GP LIMITED
Die Permira IV GP Limited hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV GP Limited, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira IV GP Limited aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira IV GP Limited mittelbar über die Permira IV GP L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investments L.P., die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira IV GP Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV GP L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Red & Black Topco 2 S.à r.l., die Red & Black Lux 2 S.à r.l., die Red & Black 2 S.r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investments L.P., die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
18. PERMIRA NOMINEES LIMITED
Die Permira Nominees Limited hat uns mitgeteilt:
Der Stimmrechtsanteil der Permira Nominees Limited, Guernsey (Anschrift: Trafalgar Court, Les Banques, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 2. August 2007 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 80,23 % der Stimmrechte (28.770.683 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 78,76 % (28.242.128 Stimmrechte) der Permira Nominees Limited aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Permira Nominees Limited mittelbar über die Permira Investments Limited, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l. und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Permira Nominees Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira Investments Limited, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Red & Black S.r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 14. März 2008 folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften:
"Am 11. März 2008 ist die Red & Black 2 S.r.l., Mailand (Anschrift: via San Paolo 10, 20121 Mailand, Italien) auf die Red & Black S.r.l., Mailand (Anschrift: via San Paolo 10, 20121 Mailand, Italien) verschmolzen worden. Dadurch ist die Red & Black 2 S.r.l. erloschen. Rechtsnachfolger ist die Red & Black S.r.l..
Vor dem Hintergrund des vorgenannten Verschmelzungsvorganges teilen wir Ihnen namens und im Auftrag der Red & Black S.r.l., Mailand (Anschrift: via San Paolo 10, 20121 Mailand, Italien) nach §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG Folgendes mit:
Als Rechtsnachfolger der Red & Black S.r.l. 2, Mailand (Anschrift: via San Paolo 10, 20121 Mailand, Italien): Der Stimmrechtsanteil der Red & Black S.r.l. 2, Mailand (Anschrift: via San Paolo 10, 20121 Mailand, Italien), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 11. März 2008 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten und beträgt seit diesem Tage 0,00 % (keinerlei Stimmrechte).
Für sich selbst:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black S.r.l., Mailand (Anschrift: via San Paolo 10, 20121 Mailand, Italien), an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, beträgt zum 11. März 2008 weiterhin mehr als 75 % der Stimmrechte, nämlich 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) der Red & Black S.r.l. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Red & Black S.r.l. mittelbar über die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black S.r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet."
Metzingen, den 14. März 2008
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 25. März 2008 folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der Red & Black S.p.A.:
Die Red & Black S.r.l., Mailand ist in Red & Black S.p.A., Mailand, Italien umgewandelt worden. Auch nach Wirksamwerden der Umwandlung am 19. März 2008 hält diese Gesellschaft weiterhin einen Stimmrechtsanteil an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland von über 75 %. Mit Wirksamwerden der Umwandlung am 19. März 2008 beträgt der Stimmrechtsanteil der Red & Black S.p.A., Mailand, Italien an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) der Red & Black S.p.A. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Red & Black S.p.A. mittelbar über die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black S.p.A. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
Der Vorstand
Metzingen, den 26. März 2008
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 23. April 2008 folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der Red & Black TopCo S.à r.l., Luxemburg, sowie der Red & Black Lux S.à r.l., Luxemburg.
Am 21. April 2008 ist zunächst die Red & Black TopCo 2 S.à r.l., Luxemburg auf die Red & Black TopCo S.à r.l., Luxemburg verschmolzen worden. Ebenfalls am 21. April 2008 ist in einem zweiten Schritt die Red & Black Lux 2 S.à r.l., Luxemburg auf die Red & Black Lux S.à r.l., Luxemburg verschmolzen worden. Dadurch sind sowohl die Red & Black TopCo 2 S.à r.l. als auch die Red & Black Lux 2 S.à r.l. erloschen. Rechtsnachfolger der Red & Black TopCo 2 S.à r.l. ist die Red & Black TopCo S.à r.l.; Rechtsnachfolger der Red & Black Lux 2 S.à r.l. ist die Red & Black Lux S.à r.l.. Vor dem Hintergrund der vorgenannten Verschmelzungsvorgänge teilen die Red & Black TopCo S.à r.l. sowie die Red & Black Lux S.à r.l. nach §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG Folgendes mit:
1. Red & Black TopCo S.à r.l. Als Rechtsnachfolger der Red & Black TopCo 2 S.à r.l., Luxemburg:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black TopCo 2 S.à r.l., Luxemburg an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 21. April 2008 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten und beträgt seit diesem Tage 0,00 % (keinerlei Stimmrechte).
Für sich selbst:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black TopCo S.à r.l., Luxemburg an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, beträgt zum 21. April 2008 weiterhin mehr als 75 % der Stimmrechte, nämlich 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) der Red & Black TopCo S.à r.l. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Red & Black TopCo S.à r.l. mittelbar über die Red & Black Lux S.à r.l., Luxemburg, die Red & Black S.p.A., Mailand, Italien und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black TopCo S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
2. Red & Black Lux S.à r.l. Als Rechtsnachfolger der Red & Black Lux 2 S.à r.l., Luxemburg:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Lux 2 S.à r.l., Luxemburg an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 21. April 2008 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten und beträgt seit diesem Tage 0,00 % (keinerlei Stimmrechte).
Für sich selbst:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Lux S.à r.l., Luxemburg, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, beträgt zum 21. April 2008 weiterhin mehr als 75 % der Stimmrechte, nämlich 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) der Red & Black Lux S.à r.l. aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Red & Black Lux S.à r.l. mittelbar über die Red & Black S.p.A., Mailand, Italien, und die Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien, kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black Lux S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
Metzingen, den 24. April 2008
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 02. Mai 2008 folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der Valentino Fashion Group S.p.A., Mailand, Italien (bis zum 1. Mai 2008 firmierend unter Red & Black S.p.A., Mailand, Italien), eingetragen im Unternehmensregister von Mailand am 26. Juni 2007 unter Nummer 05786030964:
1. Am 1. Mai 2008 ist die Valentino Fashion Group S.p.A. mit Sitz in Mailand, Italien eingetragen im Unternehmensregister von Mailand am 15. Februar 2005 unter Nummer 047403870962 (nachfolgend als "Valentino Alt" bezeichnet) auf die Red & Black S.p.A., Mailand, Italien verschmolzen worden. Dadurch ist die Valentino Alt erloschen. Rechtsnachfolger ist die Red & Black S.p.A., Mailand, Italien.
2. Im Zuge des vorgenannten Verschmelzungsvorgangs ist am 1. Mai 2008 die Firma der Red & Black S.p.A. in Valentino Fashion Group S.p.A. (nachfolgend als "Valentino Neu" bezeichnet) geändert worden.
3. Vor dem Hintergrund der vorgenannten Verschmelzung und Umfirmierung teilt die Valentino Neu nach §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG Folgendes mit:
Als Rechtsnachfolger der Valentino Alt:
Der Stimmrechtsanteil der Valentino Alt an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 1. Mai 2008 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten und beträgt seit diesem Tage 0,00 % (keinerlei Stimmrechte).
Für sich selbst:
Der Stimmrechtsanteil der Valentino Neu an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, beträgt zum 1. Mai 2008 auch nach Wirksamwerden der Verschmelzung und Umwandlung weiterhin mehr als 75 % der Stimmrechte, nämlich 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) der Valentino Neu aus von der V.F.G. International N.V., Amsterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von der Valentino Neu kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Valentino Neu aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
Metzingen, den 02. Mai 2008
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 06. August 2008 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften und Personen:
Der Stimmrechtsanteil der Permira Holdings LLP, London, Großbritannien, an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 4. August 2008 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten und beträgt 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Aktien). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % der Stimmrechte (31.563.471 Aktien) der Permira Holdings LLP aus von der V.F.G. International N.V. gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. V.F.G. International N.V. ist ein von Permira Holdings LLP mittelbar über die Permira Holdings Limited, die Permira IV Managers Limited, die Permira IV Managers L.P., die Permira IV GP Limited, die Permira IV GP L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investments L.P., die Permira Investments Limited, die Permira Nominees Limited, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black TopCo S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Valentino Fashion Group SpA kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % der Stimmrechte (528.555 Aktien) wird der Permira Holdings LLP aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira Holdings Limited, die Permira IV Managers Limited, die Permira IV Managers L.P., die Permira IV GP Limited, die Permira IV GP L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black HoldCo 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investments L.P., die Permira Investments Limited, die Permira Nominees Limited, die Red & Black HoldCo S.à r.l., die Red & Black TopCo S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l., die Valentino Fashion Group S.p.A. und die V.F.G. International N.V. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
Metzingen, den 07. August 2008
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 24. September 2009 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften und Personen:
Der Stimmrechtsanteil der Permira Holdings LLP, London, Großbritannien, an der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, hat am 21. September 2009 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten und beträgt zu diesem Tag 0,00 % (keine Stimmrechte).
Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass die Stimmrechtsanteile sämtlicher anderer Gesellschaften, über die der Mitteilungspflichtigen ihr bisheriger Stimmrechtsanteil an der HUGO BOSS AG bislang zugerechnet wurden, von den oben gemeldeten Schwellenunterschreitungen durch die Meldepflichtige unberührt bleiben. Obergesellschaft in der bestehenden Struktur ist nunmehr die Permira Holdings Limited und nicht die Permira Holdings LLP.
Metzingen, den 25. September 2009
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 23. Dezember 2009 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften und Personen:
1. Valentino Fashion Group S.p.A.
Die Valentino Fashion Group S.p.A. mit Sitz in Mailand, Italien, hat uns mitgeteilt: Hiermit teilen wir, die Valentino Fashion Group S.p.A., Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der HUGO BOSS AG am 23. Dezember 2009 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) beträgt. Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass die Stimmrechtsanteile sämtlicher anderer Gesellschaften, denen bislang von der Valentino Fashion Group S.p.A. Stimmrechte aus Aktien der HUGO BOSS AG zugerechnet wurden, von den oben gemeldeten Schwellenunterschreitungen durch die Valentino Fashion Group S.p.A. unberührt bleiben. Obergesellschaft in der bestehenden Struktur bleibt die Permira Holdings Limited.
2. Blitz F09-vier-sechs GmbH
Die Blitz F09-vier-sechs GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns mitgeteilt: Hiermit teilen wir, die Blitz F09-vier-sechs GmbH, Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der HUGO BOSS AG am 23. Dezember 2009 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % überschritten hat und zu diesem Tag 89,49 % (32.092.026 Stimmrechte) beträgt.
Davon wird der Blitz F09-vier-sechs GmbH ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) aus von der V.F.G. INTERNATIONAL N.V., Rotterdam, Niederlande, gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Blitz F09-vier-sechs GmbH aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Zur Klarstellung: Der Überschreitung der oben genannten Stimmrechtsschwellen liegt eine konzerninterne Umstrukturierung zugrunde. Obergesellschaft in der bestehenden Struktur bleibt die Permira Holdings Limited.
Metzingen, den 28. Dezember 2009
Der Vorstand
Die HUGO BOSS AG erhielt am 24. März 2010 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften:
1. V.F.G. International N.V., Amersfoort, Niederlande:
Der Stimmrechtsanteil der V.F.G. International N.V. Amersfoort, Niederlande an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 23. März 2010 die Schwellen von 75 %, 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten und beträgt seit diesem Tage 0,00 % (keinerlei Stimmrechte).
2. Red & Black Holding GmbH (ehemals Blitz F09-vier-sechs GmbH), München, Deutschland:
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Holding GmbH (ehemals Blitz F09-viersechs GmbH), München, Deutschland an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, beträgt zum 23. März 2010 weiterhin mehr als 75 % der Stimmrechte, nämlich 89,49 % der Stimmrechte (32.092.026 Stimmrechte). Davon wird nunmehr ein Stimmrechtsanteil von 88,02 % (31.563.471 Stimmrechte) von der Red & Black Holding GmbH gemäß § 21 Abs. 1 WpHG direkt gehalten.
Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,47 % (528.555 Stimmrechte) wird der Red & Black Holding GmbH aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass die Stimmrechtsanteile sämtlicher anderer Gesellschaften, denen bislang von der V.F.G. International N.V. Stimmrechte aus Aktien der HUGO BOSS AG zugerechnet wurden, von den oben gemeldeten Schwellenunterschreitungen durch die V.F.G. International N.V. unberührt bleiben. Obergesellschaft in der bestehenden Struktur bleibt die Permira Holdings Limited.
Metzingen, den 26. März 2010
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 15. März 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 25 a, 41 Abs. 4d WpHG der UniCredit Bank AG:
Die UniCredit Bank AG hielt, am 1. Februar 2012 unmittelbar Finanz- und sonstige Instrumente gemäß § 25a Abs. 1 WpHG, die es uns auf Grund ihrer Ausgestaltung ermöglichen, bis zu 88,02% der Stimmrechte (31.563.471 von 35.860.000 Stammaktien) der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, zu erwerben. Bei den Instrumenten handelt es sich jeweils um Sicherheiten, die uns 2009 im Zusammenhang mit unserem Darlehensgeschäft gewährt wurden, nämlich um eine Call Option, die uns den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 44,01% ermöglicht und die im Dezember 2015 ausgeübt werden kann, soweit sich der Ausübungszeitraum nicht auf Grund bestimmter vertraglicher Regelungen verschiebt, und um Pfandrechte, die uns im Sicherungsfall den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 88,02% ermöglichen. Weitere meldepflichtige Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25 WpHG halten wir nicht. Die Summe der meldepflichtigen Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25, 25a WpHG entspricht daher den oben gemachten Angaben.
Metzingen, den 20. März 2012
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 15. März 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 25 a, 41 Abs. 4d WpHG der UniCredit S.p.A.:
Die UniCredit S.p.A. hielt, über unsere deutsche Tochtergesellschaft UniCredit Bank AG am 1. Februar 2012 mittelbar Finanz- und sonstige Instrumente gemäß § 25a Abs. 1 WpHG, die es der UniCredit Bank AG auf Grund ihrer Ausgestaltung ermöglichen, bis zu 88,02% der Stimmrechte (31.563.471 von 35.860.000 Stammaktien) der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, zu erwerben. Bei den Instrumenten handelt es sich jeweils um Sicherheiten, die der UniCredit Bank AG 2009 im Zusammenhang mit ihrem Darlehensgeschäft gewährt wurden, nämlich um eine Call Option, die der UniCredit Bank AG den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 44,01% ermöglicht und die im Dezember 2015 ausgeübt werden kann, soweit sich der Ausübungszeitraum nicht auf Grund bestimmter vertraglicher Regelungen verschiebt, und um Pfandrechte, die der UniCredit Bank AG im Sicherungsfall den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 88,02% ermöglichen.
Die Instrumente werden über das folgende kontrollierte Unternehmen gehalten:
UniCredit Bank AG.
Weitere meldepflichtige Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25 WpHG halten wir nicht. Die Summe der meldepflichtigen Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25, 25a WpHG entspricht daher den oben gemachten Angaben.
Metzingen, den 20. März 2012
Der Vorstand
• Die HUGO BOSS AG erhielt am 15. März 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 25 a, 41 Abs. 4d WpHG der Mediobanca - Banca die Credito Finanzario S.p.A.:
Die Mediobanca - Banca di Credito Finanziario S.p.A hielt, am 1. Februar 2012 unmittelbar ein Finanzinstrument gemäß § 25a Abs. 1 WpHG, das es uns auf Grund seiner Ausgestaltung ermöglicht, bis zu 44,01% der Stimmrechte (15.781.735 von 35.860.000 Stammaktien) der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, zu erwerben. Bei dem Instrument handelt es sich um eine Call Option, die uns 2009 im Zusammenhang mit unserem Darlehensgeschäft gewährt wurde und uns den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 44,01% ermöglicht. Die Call Option kann im Dezember 2015 ausgeübt werden, soweit sich der Ausübungszeitraum nicht auf Grund bestimmter vertraglicher Regelungen verschiebt. Weitere meldepflichtige Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25 WpHG halten wir nicht. Die Summe der meldepflichtigen Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25, 25a WpHG entspricht daher den oben gemachten Angaben.
Metzingen, den 20. März 2012
Der Vorstand
Die HUGO BOSS AG erhielt am 12. April 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 41 Abs. 4d WpHG der PFC Srl, Vicenza, Italien:
PFC Srl hielt / hätte am 1. Februar 2012 einen Stimmrechtsanteil gehalten von 88.34% (entsprechend 31.680.229 Stimmrechte) der HUGO BOSS AG, gerechnet auf die Gesamtzahl der Stimmrechte der HUGO BOSS AG in Höhe von 35.860.000 durch die Ansammlung von
| ― | Stimmrechten aus Stammaktien, die wir unter bestimmten Umständen indirekt erwerben konnten auf Basis eines direkt gehaltenen Instruments gemäß § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG, und |
| ― | von uns gehaltene Stimmrechte nach § 21 WpHG. |
Im Einzelnen,
| ― | unser Stimmrechtsanteil gemäß § 21 WpHG entspricht 0,33% (entsprechend 116.758 Stimmrechten) und |
| ― | unser Stimmrechtsanteil indirekt erwerbbar auf Basis eines direkt gehaltenen Instruments nach § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG entspricht 88,02% (entsprechend 31.563.471 Stimmrechte). |
Bei dem von uns gehaltenen Instrument handelt es sich um das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots, das in einer Aktionärsvereinbarung enthalten ist, die 2007 unterzeichnet wurde und am 02. August 2017 endet. Die Vereinbarung besteht zwischen unserer Gesellschaft und ZETA FINANCE S.A. als Minderheitsaktionäre und Red & Black Holdco S.à.r.l. und Red & Black Holdco 2 S.à.r.l. als Mehrheitsaktionäre der Beteiligungsgesellschaft Red & Black Topco S.à.r.l. ("Topco").
Vorausgesetzt, dass die Mehrheit der Aktionäre von Topco beabsichtigt, ihre Stimmrechtsmehrheit an Topco oder der unmittelbaren Tochtergesellschaft zu verkaufen und unter anderen bestimmten Voraussetzungen und nur unter bestimmten eingeschränkten Umständen, bezieht sich das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots nicht direkt auf Aktien der HUGO BOSS AG, aber ermöglicht es uns, ein Angebot abzugeben, und, falls die Mehrheit der Aktionäre dieses Angebot annimmt, die Mehrheit der Aktien von Topco oder einer Tochtergesellschaft zu kaufen, die wiederum - neben anderem Anlagevermögen - derzeit indirekt einen Stimmrechtsanteil von 88,02% (entsprechend 31.563.471 Stimmrechte) der HUGO BOSS AG hält.
Metzingen, den 13. April 2012
Der Vorstand
Die HUGO BOSS AG erhielt am 12. April 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 41 Abs. 4d WpHG der Zeta Finance S.A., Luxemburg, Luxemburg:
Zeta Finance S.A. hielt am 1. Februar 2012 ein Instrument gemäß § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG, das uns unter bestimmten Umständen ermöglicht, bis zu 88,02% der Stimmrechte (entsprechend 31.563.471 Stimmrechte) der HUGO BOSS AG indirekt zu erwerben, gerechnet auf die Gesamtzahl der Stimmrechte der HUGO BOSS AG in Höhe von 35.860.000.
Bei dem von uns gehaltenen Instrument handelt es sich um das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots, das in einer Aktionärsvereinbarung enthalten ist, die 2007 unterzeichnet wurde und am 02. August 2017 endet. Die Vereinbarung besteht zwischen unserer Gesellschaft und PFC S.r.l. als Minderheitsaktionäre und Red & Black Holdco S.à.r.l. und Red & Black Holdco 2 S.à.r.l. als Mehrheitsaktionäre der Beteiligungsgesellschaft Red & Black Topco S.à.r.l. ("Topco").
Vorausgesetzt, dass die Mehrheit der Aktionäre von Topco beabsichtigt, ihre Stimmrechtsmehrheit an Topco oder der unmittelbaren Tochtergesellschaft zu verkaufen und unter anderen bestimmten Voraussetzungen und nur unter bestimmten eingeschränkten Umständen, bezieht sich das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots nicht direkt auf Aktien der HUGO BOSS AG, aber ermöglicht es uns, ein Angebot abzugeben, und, falls die Mehrheit der Aktionäre dieses Angebot annimmt, die Mehrheit der Aktien von Topco oder einer Tochtergesellschaft zu kaufen, die wiederum - neben anderem Anlagevermögen - derzeit indirekt einen Stimmrechtsanteil von 88,02% (entsprechend 31.563.471 Stimmrechte) der HUGO BOSS AG hält.
Metzingen, den 13. April 2012
Der Vorstand
Die HUGO BOSS AG erhielt am 12. April 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 41 Abs. 4d WpHG der Zignago Holding S.p.A., Fossalta di Portogruaro (VE), Italien:
Zignago Holding S.p.A. hielt am 1. Februar 2012 mittelbar ein Instrument gemäß § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG, das es ZETA FINANCE S.A. auf Grund seiner Ausgestaltung ermöglicht, bis zu 88,02% der Stimmrechte (entsprechend 31.563.471 Stimmrechte) der HUGO BOSS AG indirekt zu erwerben, gerechnet auf die Gesamtzahl der Stimmrechte der HUGO BOSS AG in Höhe von 35.860.000.
Bei dem indirekt von uns gehaltenen Instrument handelt es sich um das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots, das in einer Aktionärsvereinbarung enthalten ist, die 2007 unterzeichnet wurde und am 02. August 2017 endet. Die Vereinbarung besteht zwischen ZETA FINANCE S.A. und PFC S.r.l. als Minderheitsaktionäre der Beteiligungsgesellschaft Red & Black Topco S.à.r.l. ("Topco"). Das indirekt von uns gehaltene Instrument wird direkt von ZETA FINANCE S.A. gehalten, die direkt von uns kontrolliert wird.
Vorausgesetzt, dass die Mehrheit der Aktionäre von Topco beabsichtigt, ihre Stimmrechtsmehrheit an Topco oder der unmittelbaren Tochtergesellschaft zu verkaufen und unter anderen bestimmten Voraussetzungen und nur unter bestimmten Umständen, bezieht sich das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots nicht direkt auf Aktien der HUGO BOSS AG, aber ermöglicht es ZETA FINANCE S.A., ein Angebot abzugeben, und, falls die Mehrheit der Aktionäre dieses Angebot annimmt, die Mehrheit der Aktien von Topco oder einer Tochtergesellschaft zu kaufen, die wiederum - neben anderem Anlagevermögen - derzeit einen Stimmrechtsanteil von 88,02% (entsprechend 31.563.471 Stimmrechte) der HUGO BOSS AG hält.
Metzingen, den 13. April 2012
Der Vorstand
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG
Die HUGO BOSS AG erhielt am 18. Juni 2012 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 WpHG der nachfolgend genannten Gesellschaften:
1. Red & Black Holding GmbH
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Holding GmbH, Oberursel, Deutschland, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) von der Red & Black Holding GmbH gemäß § 21 Abs. 1 WpHG direkt gehalten. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Red & Black Holding GmbH aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
2. Red & Black Lux S.à r.l.
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Lux S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Red & Black Lux S.à r.l. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Red & Black Lux S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
3. Red & Black Topco S.à r.l.
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Topco S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Red & Black Topco S.à r.l. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Red & Black Topco S.à r.l. mittelbar über die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Red & Black Topco S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
4. Red & Black Holdco S.à r.l.
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Holdco S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg, an der HUGO BOSS AG Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Red & Black Holdco S.à r.l. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Red & Black Holdco S.à r.l. mittelbar über die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Red & Black Holdco S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
5. Red & Black Holdco 2 S.à r.l.
Der Stimmrechtsanteil der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. mittelbar über die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
6. P4 Sub L.P.1
Der Stimmrechtsanteil der P4 Sub L.P.1 St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der P4 Sub L.P.1 aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der P4 Sub L.P.1 mittelbar über die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der P4 Sub L.P.1 aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
7. Permira IV L.P.1
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV L.P.1 St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira IV L.P.1 aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira IV L.P.1 mittelbar über die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira IV L.P.1 aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
8. Permira IV Managers L.P.
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV Managers L.P. St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira IV Managers L.P. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira IV Managers L.P. mittelbar über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira IV Managers L.P. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
9. Permira IV Managers Limited
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV Managers Limited St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira IV Managers Limited aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira IV Managers Limited mittelbar über die Permira IV Managers L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira IV Managers Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV Managers L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
10. Permira IV L.P.2
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV L.P.2 St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira IV L.P.2 aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira IV L.P.2 mittelbar über die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira IV L.P.2 aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
11. P4 Co-Investment L.P.
Der Stimmrechtsanteil der P4 Co-Investment L.P. St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln), an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der P4 Co-Investment L.P. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der P4 Co-Investment L.P. mittelbar über die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der P4 Co-Investment L.P. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
12. Permira Investments Limited
Der Stimmrechtsanteil der Permira Investments Limited St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira Investments Limited aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira Investments Limited mittelbar über die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira Investments Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
13. Permira IV GP L.P.
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV GP L.P. St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira IV GP L.P. aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira IV GP L.P. mittelbar über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investment L.P., die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira IV GP L.P. aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investment L.P., die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
14. Permira IV GP Limited
Der Stimmrechtsanteil der Permira IV GP Limited St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira IV GP Limited aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira IV GP Limited mittelbar über die Permira IV GP L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investment L.P., die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira IV GP Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Pemira IV GP L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investment L.P., die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
15. Permira Nominees Limited
Der Stimmrechtsanteil der Permira Nominees Limited St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira Nominees Limited aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira Nominees Limited mittelbar über die Permira Investments Limited, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira Nominees Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira Investments Limited, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
16. Permira Holdings Limited
Der Stimmrechtsanteil der Permira Holdings Limited, St Peter Port, Guernsey, Kanalinseln, an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, hat am 15. Juni 2012 aufgrund einer Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte in Folge der Umwandlung der Vorzugsaktien ohne Stimmrecht in Stammaktien mit Stimmrecht die Schwelle von 75 % unterschritten. Der Stimmrechtsanteil beträgt nunmehr 67,53 % der Stimmrechte (47.540.145 Stimmrechte). Davon wird ein Stimmrechtsanteil von 65,56 % (46.156.312 Stimmrechte) der Permira Holdings Limited aus von der Red & Black Holding GmbH gehaltenen Aktien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet. Die Red & Black Holding GmbH ist ein von der Permira Holdings Limited mittelbar über die Permira IV GP Limited, die Permira IV GP L.P., die Permira IV Managers Limited, die Permira IV Managers L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investment L.P., die Permira Nominees Limited, die Permira Investments Limited, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l. und die Red & Black Lux S.à r.l. kontrolliertes Unternehmen. Ein weiterer Stimmrechtsanteil von 1,97 % (1.383.833 Stimmrechte) wird der Permira Holdings Limited aus von der HUGO BOSS AG gehaltenen eigenen Aktien über die Permira IV GP Limited, die Pemira IV GP L.P., die Permira IV Managers Limited, die Permira IV Managers L.P., die Permira IV L.P.1, die P4 Sub L.P.1, die Red & Black Holdco 2 S.à r.l., die Permira IV L.P.2, die P4 Co-Investment L.P., die Permira Nominees Limited, die Permira Investments Limited, die Red & Black Holdco S.à r.l., die Red & Black Topco S.à r.l., die Red & Black Lux S.à r.l. und die Red & Black Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 3 WpHG zugerechnet.
Metzingen, 21. Juni 2012
Der Vorstand
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG
Die HUGO BOSS AG hat von der PFC S.r.l., Vicenza, Italien, folgende Mitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHG am 18. Juni 2012 erhalten:
"Hiermit teilen wir nach § 25a Abs. 1 WpHG mit, dass wir am 15. Juni 2012 durch Zusammenrechnung von
| ― | Stimmrechten aus Stammaktien, die wir unter bestimmten Umständen aufgrund eines unmittelbar gehaltenen Instruments nach § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG indirekt erwerben können, und |
| ― | Stimmrechten, die wir nach § 21 WpHG halten, einen Stimmrechtsanteil von 65,93 % (entspricht 46.413.470 Stimmrechten) an der HUGO BOSS AG, bezogen auf die Gesamtzahl der Stimmrechte an der HUGO BOSS AG in Höhe von 70.400.000, hielten/gehalten hätten. Zu diesem Tag hätten wir damit die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten. Unsere Stimmrechtsanteile im Einzelnen: |
| ― | Unser Stimmrechtsanteil nach § 21 WpHG beträgt 0,37 % (entspricht 257.158 Stimmrechten), und |
| ― | unser Stimmrechtsanteil, den wir aufgrund eines unmittelbar gehaltenen Instruments nach § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG indirekt erwerben können, beträgt 65,56 % (entspricht 46.156.312 Stimmrechten). Das von uns gehaltene Instrument bezieht sich auf ein Recht zur Abgabe eines ersten Angebots, das in einer 2007 unterzeichneten und am 02. August 2017 auslaufenden Aktionärsvereinbarung (Shareholders Agreement) zwischen unserem Unternehmen und der ZETA FINANCE S.A. als Minderheitsaktionären und der Red & Black Holdco S.à r.l. und der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. als Mehrheitsaktionären der Holding-Gesellschaft Red & Black Topco S.à r.l. ("Topco") enthalten ist. Das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots bezieht sich nicht unmittelbar auf die Anteile an der HUGO BOSS AG, sondern ermöglicht es uns lediglich - sofern die Mehrheitsaktionäre von Topco den Verkauf ihrer Kontrollbeteiligung an Topco oder dessen unmittelbarer Tochtergesellschaft beabsichtigen sowie unter bestimmten weiteren Bedingungen und nur unter bestimmten begrenzten Umständen -, ein Angebot abzugeben und, bei Annahme dieses Angebots durch die Mehrheitsaktionäre, die Mehrheit der Anteile an Topco oder der Tochtergesellschaft zu erwerben, die wiederum - neben anderen Vermögenswerten - derzeit mittelbar einen Stimmrechtsanteil von 65,56 % (entspricht 46.156.312 Stimmrechten) an der HUGO BOSS AG hält." |
Metzingen, 21. Juni 2012
Der Vorstand
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG
Die HUGO BOSS AG erhielt am 19. Juni 2012 folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 25a Abs. 1 WpHG der UniCredit Bank AG, München, Deutschland:
Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit, dass wir, die UniCredit Bank AG, München, Deutschland, am 15. Juni 2012 die Meldeschwelle von 75% der Stimmrechte an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, unterschritten haben. Wir halten unmittelbar Finanz- und sonstige Instrumente gemäß § 25a Abs. 1 WpHG, die es uns auf Grund ihrer Ausgestaltung ermöglichen, bis zu 65,56% der Stimmrechte (46.156.312 von 70.400.000 Stammaktien) der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, zu erwerben. Das Unterschreiten der Meldeschwelle ist Folge der Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte. Bei den Instrumenten handelt es sich jeweils um Sicherheiten, die uns 2009 im Zusammenhang mit unserem Darlehensgeschäft gewährt wurden, nämlich um eine Call Option, die uns den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 32,78% ermöglicht und die im Dezember 2015 ausgeübt werden kann, soweit sich der Ausübungszeitraum nicht auf Grund bestimmter vertraglicher Regelungen verschiebt, und um Pfandrechte, die uns im Sicherungsfall den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 65,56% ermöglichen. Weitere meldepflichtige Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25 WpHG halten wir nicht. Die Summe der meldepflichtigen Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25, 25a WpHG entspricht daher den oben gemachten Angaben.
Metzingen, 21. Juni 2012
Der Vorstand
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG
Die HUGO BOSS AG erhielt am 19. Juni 2012 folgenden Hinweis gemäß § 25a Abs. 1 WpHG der UniCredit S.p.A., Rom, Italien:
"Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit, dass wir, die UniCredit S.p.A, Rom, Italien., die Meldeschwelle von 75% der Stimmrechte an der HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland, am 15. Juni 2012 unterschritten haben. Wir halten über unsere deutsche Tochtergesellschaft UniCredit Bank AG mittelbar Finanz- und sonstige Instrumente gemäß § 25a Abs. 1 WpHG, die es der UniCredit Bank AG auf Grund ihrer Ausgestaltung ermöglichen, bis zu 65,56% der Stimmrechte (46.156.312 von 70.400.000 Stammaktien) der HUGO BOSS AG, Dieselstraße 12, 72555 Metzingen, Deutschland, zu erwerben. Das Unterschreiten der Meldeschwelle ist Folge der Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte. Bei den Instrumenten handelt es sich jeweils um Sicherheiten, die der UniCredit Bank AG 2009 im Zusammenhang mit ihrem Darlehensgeschäft gewährt wurden, nämlich um eine Call Option, die der UniCredit Bank AG den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 32,78% ermöglicht und die im Dezember 2015 ausgeübt werden kann, soweit sich der Ausübungszeitraum nicht auf Grund bestimmter vertraglicher Regelungen verschiebt, und um Pfandrechte, die der UniCredit Bank AG im Sicherungsfall den Erwerb eines Stimmrechtsanteils von bis zu 65,56% ermöglichen. Die Instrumente werden über das folgende kontrollierte Unternehmen gehalten: UniCredit Bank AG.
Weitere meldepflichtige Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25 WpHG halten wir nicht. Die Summe der meldepflichtigen Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22, 25, 25a WpHG entspricht daher den oben gemachten Angaben."
Metzingen, 21. Juni 2012
Der Vorstand
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG
Die HUGO BOSS AG hat von der Zeta Finance S.A., Luxemburg, Luxemburg, folgende Mitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHG am 18. Juni 2012 erhalten:
"Hiermit teilen wir nach § 25 Abs. 1 Satz 1 WpHG mit, dass wir am 15. Juni 2012 ein Instrument nach § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG hielten, das uns unter bestimmten Umständen das Recht einräumt, indirekt 65,56 % der Stimmrechte (entspricht 46.156.312 Stimmrechten) an der HUGO BOSS AG, bezogen auf die Gesamtzahl der Stimmrechte der HUGO BOSS AG in Höhe von 70.400.000, zu erwerben. An diesem Tag hätten wir damit die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten.
Das von uns gehaltene Instrument bezieht sich auf ein Recht zur Abgabe eines ersten Angebots, das in einer 2007 unterzeichneten und am 02. August 2017 auslaufenden Aktionärsvereinbarung (Shareholders Agreement) zwischen unserem Unternehmen und der PFC S.r.l. als Minderheitsaktionären und der Red & Black Holdco S.à r.l. und der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. als Mehrheitsaktionären der Holding-Gesellschaft Red & Black Topco S.à r.l. ("Topco") enthalten ist.
Das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots bezieht sich nicht unmittelbar auf die Anteile an der HUGO BOSS AG, sondern ermöglicht es uns lediglich - sofern die Mehrheitsaktionäre von Topco den Verkauf ihrer Kontrollbeteiligung an Topco oder dessen unmittelbarer Tochtergesellschaft beabsichtigen sowie unter bestimmten weiteren Bedingungen und nur unter bestimmten begrenzten Umständen -, ein Angebot abzugeben und, bei Annahme dieses Angebots durch die Mehrheitsaktionäre, die Mehrheit der Anteile an Topco oder der Tochtergesellschaft zu erwerben, die wiederum - neben anderen Vermögenswerten - derzeit mittelbar einen Stimmrechtsanteil von 65,56 % (entspricht 46.156.312 Stimmrechten) an der HUGO BOSS AG hält."
Metzingen, 21. Juni 2012
Der Vorstand
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs.1 WpHG
Die HUGO BOSS AG hat von der Zignago Holding S.p.A., Fossalta, Italien, folgende Mitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHG am 18. Juni 2012 erhalten:
"Hiermit teilen wir nach § 25a Abs.1 WpHG mit, dass wir am 15. Juni 2012 ein Instrument nach § 25a Abs. 1 Satz 1 WpHG mittelbar hielten, das der ZETA FINANCE S.A. das Recht einräumt, indirekt 65,56 % der Stimmrechte (entspricht 46.156.312 Stimmrechten) an der HUGO BOSS AG, bezogen auf die Gesamtzahl der Stimmrechte der HUGO BOSS AG in Höhe von 70.400.000, zu erwerben. An diesem Tag hätten wir damit die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten.
Das von uns mittelbar gehaltene Instrument bezieht sich auf ein Recht zur Abgabe eines ersten Angebots, das in einer 2007 unterzeichneten und am 02. August 2017 auslaufenden Aktionärsvereinbarung (Shareholders Agreement) zwischen der ZETA FINANCE S.A. und der PFC S.r.l. als Minderheitsaktionären und der Red & Black Holdco S.à r.l. und der Red & Black Holdco 2 S.à r.l. als Mehrheitsaktionären der Holding-Gesellschaft Red & Black Topco S.à r.l. ("Topco") enthalten ist. Das von uns mittelbar gehaltene Instrument wird unmittelbar von der ZETA FINANCE S.A. gehalten, die von uns direkt kontrolliert wird.
Das Recht zur Abgabe eines ersten Angebots bezieht sich nicht unmittelbar auf die Anteile an der HUGO BOSS AG, sondern ermöglicht es der ZETA FINANCE S.A. lediglich - sofern die Mehrheitsaktionäre von Topco den Verkauf ihrer Kontrollbeteiligung an Topco oder dessen unmittelbarer Tochtergesellschaft beabsichtigen sowie unter bestimmten weiteren Bedingungen und nur unter bestimmten begrenzten Umständen -, ein Angebot abzugeben und, bei Annahme dieses Angebots durch die Mehrheitsaktionäre, die Mehrheit der Anteile an Topco oder der Tochtergesellschaft zu erwerben, die wiederum - neben anderen Vermögenswerten - derzeit mittelbar einen Stimmrechtsanteil von 65,56 % (entspricht 46.156.312 Stimmrechten) an der HUGO BOSS AG hält."
Metzingen, 21. Juni 2012
Der Vorstand
Daneben sind der HUGO BOSS AG keine weiteren Aktionäre gemeldet worden, die mehr als 10 % der Stimmrechte überschreiten. Es liegen dem Unternehmen auch keine sonstigen Meldungen von Aktionären vor, die 3 % oder mehr der Stimmrechte der HUGO BOSS AG halten.
VORSTAND
CLAUS-DIETRICH LAHRS
Stuttgart, Deutschland
Vorsitzender des Vorstands
Vorstand für die Bereiche:
Vertrieb
Retail
Lizenzen
Kommunikation
und Global Replenishment
CHRISTOPH AUHAGEN
Stuttgart, Deutschland
Vorstand für die Bereiche:
Brand Management
Creative Management
Sourcing und Manufacturing
MARK LANGER
Stuttgart, Deutschland
Vorstand für die Bereiche:
Controlling
Investor Relations
Finanzen
Recht und Compliance
Personal
Logistik
IT und Central Services
Arbeitsdirektor
AUFSICHTSRAT
DR. HELLMUT ALBRECHT
München, Deutschland
Managementberater
Vorsitzender des Aufsichtsrats
ANTONIO SIMINA
Metzingen, Deutschland
Schneider/Betriebsratsvorsitzender
HUGO BOSS AG,
Metzingen, Deutschland
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Arbeitnehmervertreter
GERT BAUER
Reutlingen, Deutschland
1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle
Reutlingen/Tübingen, Deutschland
Arbeitnehmervertreter
HELMUT BRUST
Bad Urach, Deutschland
Direktor Social Affairs
HUGO BOSS AG,
Metzingen, Deutschland
Arbeitnehmervertreter
BERND SIMBECK
Metzingen, Deutschland
Kaufmännischer Angestellter
HUGO BOSS AG,
Metzingen, Deutschland
Arbeitnehmervertreter
SINAN PISKIN
Metzingen, Deutschland
Kaufmännischer Angestellter
HUGO BOSS AG,
Metzingen, Deutschland
Arbeitnehmervertreter
DR. MARTIN WECKWERTH
Frankfurt am Main, Deutschland
Partner
Permira Beteiligungsberatung GmbH,
Frankfurt am Main, Deutschland
MONIKA LERSMACHER
Kornwestheim, Deutschland
Gewerkschaftssekretärin
IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg,
Stuttgart, Deutschland
Arbeitnehmervertreterin
DAMON MARCUS BUFFINI
Surrey, Großbritannien
Geschäftsführer
Permira Advisers LLP,
London, Großbritannien
LUCA MARZOTTO
Venedig, Italien
Vorstandsvorsitzender
Zignago Holding S.p.A.,
Fossalta di Portogruaro, Italien
GAETANO MARZOTTO
Mailand, Italien
Aufsichtsratsvorsitzender
Gruppo Santa Margherita S.p.A.,
Fossalta di Portogruaro, Italien
DR. KLAUS MAIER
Stuttgart, Deutschland
Managementberater
WEITERE ANGABEN ZU DEN AUFSICHTSRATS- UND VORSTANDSMITGLIEDERN
Die Aufsichtsratsmitglieder unserer Gesellschaft sind gleichzeitig Mitglieder eines Organs folgender Gesellschaften:1
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| Dr. Hellmut Albrecht | MME Moviement AG2 | Berlin, Deutschland |
| pro-beam Verwaltungs AG2 | Planegg, Deutschland | |
| Gert Bauer | ElringKlinger AG | Dettingen/Erms, Deutschland |
| Monika Lersmacher | Berthold Leibinger GmbH | Ditzingen, Deutschland |
| Dr. Klaus Maier | Diehl Stiftung & Co. KG | Nürnberg, Deutschland |
| Titan X Holding AB2 | Mjällby, Schweden | |
| GALERIA Kaufhof GmbH | Köln, Deutschland | |
| Gaetano Marzotto | Zignago Holding S.p.A. | Fossalta di Portogruaro, Italien |
| Santa Margherita S.p.A.2 | Fossalta di Portogruaro, Italien | |
| Zignago Vetro S.p.A. | Fossalta di Portogruaro, Italine | |
| Alpitour S.p.A. | Torino, Italien | |
| Luca Marzotto | Zignago Holding S.p.A. | Fossalta di Portogruaro, Italien |
| Santa Margherita S.p.A. | Fossalta di Portogruaro, Italien | |
| H. Farm Ventures SpA,2 | Roncade, Italien | |
| New High Glass Inc. | Miami, FL, USA | |
| Federvini2 | Rom, Italien | |
| Vetri Speciali S.p.A. | Trento, Italien | |
| Zignago Vetro S.p.A. | Fossalta di Portogruaro, Italien | |
| Banca Popolare Friul Adria S.p.A. | Pordenone, Italien | |
| Dr. Martin Weckwerth | Valentino Fashion Group S.p.A. | Mailand, Italien |
1 Nicht genannte Mitglieder haben keine Mandate in anderen Gesellschaften.
2 Tätigkeit als Vorsitzender.
OFFENLEGUNG
Der Jahres- und Konzernabschluss der HUGO BOSS AG werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und auf der Internetseite von HUGO BOSS veröffentlicht.
Metzingen, den 22. Februar 2013
HUGO BOSS AG
Der Vorstand
Claus-Dietrich Lahrs
Christoph Auhagen
Mark Langer
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
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| (in TEUR) | Anschaffungs- und Herstellungskosten | Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2012 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | 31.12.2012 | des Geschäftsjahrs | kumuliert | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 92.236 | 10.269 | 1.495 | -1.053 | 102.947 | 15.260 | 67.363 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.340 | 0 | 0 | 0 | 1.340 | 117 | 704 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 2.564 | 1.848 | -1.495 | 0 | 2.917 | 0 | 0 |
| 96.140 | 12.117 | 0 | -1.053 | 107.204 | 15.377 | 68.067 | |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 30.744 | 4.134 | 22 | 0 | 34.900 | 787 | 16.457 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 9.883 | 463 | 0 | -467 | 9.879 | 547 | 8.300 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 130.870 | 10.781 | 2.446 | -4.769 | 139.328 | 11.994 | 89.442 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.899 | 11.558 | -2.468 | -97 | 11.892 | 0 | 0 |
| 174.396 | 26.936 | 0 | -5.333 | 195.999 | 13.328 | 114.199 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 544.876 | 521 | 0 | 0 | 545.397 | 0 | 540 |
| 2. Beteiligungen | 10 | 0 | 0 | 0 | 10 | 0 | 0 |
| 544.886 | 521 | 0 | 0 | 545.407 | 0 | 540 | |
| 815.422 | 39.574 | 0 | -6.386 | 848.610 | 28.705 | 182.806 |
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| (in TEUR) | Buchwerte | |
|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 35.584 | 39.138 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 636 | 753 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 2.917 | 2.564 |
| 39.137 | 42.455 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.443 | 15.075 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.579 | 1.665 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 49.886 | 48.779 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 11.892 | 2.899 |
| 81.800 | 68.418 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 544.857 | 544.336 |
| 2. Beteiligungen | 10 | 10 |
| 544.867 | 544.346 | |
| 665.804 | 655.219 |
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HUGO BOSS AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der HUGO BOSS AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der HUGO BOSS AG beschrieben sind.
Metzingen, den 22. Februar 2013
HUGO BOSS AG
Der Vorstand
CLAUS-DIETRICH LAHRS
CHRISTOPH AUHAGEN
MARK LANGER
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HUGO BOSS AG, Metzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar"
Stuttgart, 22. Februar 2013
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Matischiok, Wirtschaftsprüfer
Koch, Wirtschaftsprüfer
WEITERE ANGABEN 3
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN
Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/ könnten", "planen", "projizieren", "sollten", und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
FINANZKALENDER UND KONTAKTE
FINANZKALENDER
14. MÄRZ 2013
Bilanzpresse- und Analystenkonferenz
02. MAI 2013
Veröffentlichung des Berichts zum Ersten Quartal 2013
16. MAI 2013
Hauptversammlung
31. JULI 2013
Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts 2013
31. OKTOBER 2013
Veröffentlichung des Neunmonatsberichts 2013
KONTAKTE
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DENNIS WEBER
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DR. HJÖRDIS KETTENBACH
Leiterin Unternehmenskommunikation
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