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Homag Group AG — Management Reports 2017
Apr 23, 2018
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Management Reports
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Homag Group AG
Schopfloch
Jahresabschluss 2017
Lagebericht der HOMAG Group AG
1. Geschäft und Steuerungssystem
Geschäftstätigkeit und rechtliche Struktur der HOMAG Group AG
Die HOMAG Group AG ist eine Holdinggesellschaft. Ihre Hauptaufgaben als Obergesellschaft der HOMAG Group sind die Lenkung der sieben Business Units sowie die Definition und Umsetzung der Strategie für die Gesellschaften der Gruppe, die Finanzierung der Gesellschaften und die fachliche Führung der Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland. Die HOMAG Group AG hält unter anderem 100 Prozent an der HOMAG GmbH, welche die größte Gesellschaft der HOMAG Group ist, sowie direkt oder indirekt die Mehrheitsanteile von sechs weiteren inländischen und sechs ausländischen produzierenden Gesellschaften sowie über 20 Vertriebs-, Service- sowie Softwaregesellschaften.
Im Geschäftsjahr 2017 kam es zu folgender Veränderung in der Struktur:
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Die HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH wurde in HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH umfirmiert.
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Die WEEKE Bohrsysteme GmbH wurde in HOMAG Bohrsysteme GmbH umfirmiert.
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Die BRANDT Kantentechnik GmbH wurde in HOMAG Kantentechnik GmbH umfirmiert.
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Die HOMAG Group AG hat die Blitz 17-38 GmbH erworben. Die Blitz 17-38 GmbH wurde in tapio GmbH umfirmiert.
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Die HOMAG Group AG hat von der ZIMMER Group GmbH 24% der Anteile an BENZ GmbH Werkzeugsysteme erworben und damit den Anteil auf 75% erhöht.
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Die HOLZMA PLATTENAUFTEILTECHNIK S.A. wurde in HOMAG Machinery Barcelona S.A. umfirmiert.
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Von der Homag Machinery Środa Sp. z o. o. wurde ein Teilbetrieb "Herstellung von Maschinen, Ausrüstungen und Systeme zur Holzbearbeitung und deren Installation" auf die HOMAG Polska Sp. z o. o. abgespalten. Im Rahmen der Abspaltung wurde das Stammkapital der Homag Machinery Środa Sp. z o. o. von 6.001.000 PLN auf 5.994.999 PLN herabgesetzt. Das Stammkapital der HOMAG Polska Sp. z o. o. wurde durch Bildung von 139 Anteilen um 13.900 PLN erhöht, diese Anteile wurden von der HOMAG Group AG übernommen.
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Die Homag Machinery Środa Sp. z o.o. wurde in HOMAG Services Poland Sp. z o.o. umfirmiert und von der HOMAG Polska Sp. z o. o. an die HOMAG Finance GmbH veräußert.
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Bei der HOMAG India Private Limited gab es folgende Veränderungen:
| ― | Die HOMAG Finance GmbH hat 31.241.101 Anteile an der HOMAG India Private Limited an die HOMAG Group AG verkauft. |
| ― | Die HOMAG Group AG hat die verbleibenden 10.000 Anteile an der HOMAG India Private Limited an die HOMAG GmbH verkauft. |
| ― | Die HOMAG Group AG hat 10.000 Anteile an der HOMAG India Private von Dritten erworben. |
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Die HOMAG Finance GmbH hat weitere Anteile an der HOMAG Korea Co., Ltd. erworben und besitzt nun 100% der Anteile.
Unternehmensführung
Die HOMAG Group AG wird vom Vorstand geführt. Der Vorstand bestand im Geschäftsjahr 2017 zunächst aus drei und seit 1. Mai 2017 aus zwei Personen. Dem Aufsichtsrat, der sich paritätisch aus sechs Aktionärs- sowie sechs Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, erstattet der Vorstand regelmäßig Bericht.
Veränderungen in den Organen
Herr Andreas Birk wurde zum 1. Januar 2017 als neues Vorstandsmitglied bestellt und hat sein Amt mit Wirkung zum 30. April 2017 niedergelegt.
Auf der Hauptversammlung am 3. Mai 2017 wurde Herr Carlo Crosetto, Finanzvorstand der Dürr AG, in den Aufsichtsrat der HOMAG Group AG gewählt. Er ersetzt den früheren Dürr-Finanzvorstand Ralph Heuwing, der sein Mandat zum Ende der Hauptversammlung niedergelegt hatte. Herr Frank Iwer hat sein Amt als Aufsichtsrat der HOMAG Group AG mit Wirkung zum Ende der ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 24. Juli 2017 niedergelegt. Auf Antrag des Vorstands hat das Amtsgericht Stuttgart Herrn Roman Romanowski mit Wirkung zum 28. Juli 2017 als Vertreter der Arbeitnehmer zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.
2. Strategie und Ziele
Das Ziel der HOMAG Group AG als Management-Holding ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe kontinuierlich zu verbessern. Im Rahmen der mehrstufigen Umsetzung der im Jahr 2015 definierten Strategie werden Organisationsstrukturen und Prozesse weiterentwickelt und vereinfacht. Unter dem Motto "ONE HOMAG" wird die standortübergreifende Zusammenarbeit gefördert. Schwerpunkte dabei sind Optimierung des Produktportfolios und Erhöhung der Effizienz. Im Mittelpunkt stehen modular aufgebaute kundenorientierte Lösungen.
Im Jahr 2017 lag unser Fokus in der Stärkung unserer Vertriebsorganisation und der weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Dafür steht unser Programm "New Sales", womit unsere Kunden jeweils einen zentralen Ansprechpartner im Unternehmen erhalten und wir die Kundenorientierung weiter erhöhen. Diesem Ziel dient auch die 2017 erfolgte Zusammenführung nahezu aller Marken zur Marke HOMAG. Damit dokumentieren wir nach außen, dass wir als ein Unternehmen agieren.
Ein weiterer zentraler Punkt unserer Strategie ist die Digitalisierung. Mit tapio haben wir die erste digitale IoT-Plattform in unserer Branche entwickelt und diese erfolgreich im Markt etabliert. Mit tapio können unsere Kunden beispielweise die Maschinenzustände von überall verfolgen und ihre Produktionseffizienz erhöhen. Wir erweitern das Angebot auf tapio stetig und vergrößern das Partnernetzwerk, um unseren Kunden sowie den Partnern eine Vielfalt an innovativen digitalen Produkten für eine moderne Produktion und zukunftsweisende Geschäftsmodelle anzubieten. Dafür entwickeln wir zudem verstärkt Softwarelösungen für die gesamte Prozesskette vom Point of Sale bis zur Fertigung.
Mit unserem innovativen und sehr breiten Produktangebot, mit dem wir unseren Kunden alles aus einer Hand bieten können, unserem in der Branche einzigartigen Konzept der digitalen Durchgängigkeit der Daten vom Point of Sale über den gesamten Produktionsprozess mit unserer umfassenden Software-Suite, effizienten und durchgängigen Prozessen sowie umfassenden Serviceleistungen wollen wir unser weltweites Wachstum vorantreiben.
3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Konjunkturentwicklung
Die Expansion der Weltwirtschaft hat sich nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Jahr 2017 spürbar beschleunigt. Dabei ist die Konjunktur nahezu in allen großen Volkswirtschaften gleichzeitig aufwärts gerichtet, so dass das globale Bruttoinlandsprodukt 2017 um 3,8 Prozent gestiegen ist. Auch der Welthandel hat nach einer längeren Schwächephase wieder angezogen, wozu auch die weltweit ausgeweiteten Investitionen beigetragen haben. In den Schwellenländern hat sich die Konjunktur im Jahresverlauf 2017 weiter gefestigt. Im asiatischen Raum blieb die Expansion insgesamt kräftig - in China und Indien konnte die Wirtschaft um 6,8 bzw. 6,4 Prozent zulegen und der gesamte asiatische Raum wuchs um 6,4 Prozent. Nach dem Minus 2016 stieg die Wirtschaftsleistung auch in Lateinamerika wieder um 1,4 Prozent. In Russland ist die Produktion ebenfalls wieder deutlich aufwärts gerichtet.
In den reifen Volkswirtschaften expandierte die Produktion wieder kräftiger und das Bruttoinlandsprodukt stieg insgesamt um 2,4 Prozent. Dabei erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in den USA um 2,3 Prozent, in Kanada um 3,0 Prozent und in Japan um 1,8 Prozent. In der Europäischen Union stand die wirtschaftliche Expansion auf einer breiten Basis, da alle Länder ein Wirtschaftswachstum verzeichneten. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt in der EU sowie im Euroraum um 2,4 Prozent. Überdurchschnittlich entwickelten sich unter anderem Spanien, die Niederlande, Österreich, Irland, Slowenien, Polen und Rumänien. Eine schwächere Entwicklung zeigten beispielsweise Frankreich, Italien, Belgien das Vereinigte Königreich und Dänemark.
In Deutschland hat sich die konjunkturelle Dynamik 2017 noch einmal beschleunigt. Die Kapazitäten sind deutlich über normal ausgelastet und die deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur. Der Aufschwung steht dabei auf einem breiten Fundament, da sowohl die Ausfuhren lebhaft expandieren als auch die hohe binnenwirtschaftliche Dynamik die Konjunktur stützt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2017 nach Angaben des statistischen Bundesamts um 2,2 Prozent.
Maschinen- und Anlagenbau
Für den deutschen Maschinenbau in Summe meldet der Branchenverband VDMA für 2017 ein Plus beim Auftragseingang von 8 Prozent. Dabei stiegen die Aufträge aus dem Inland um 5 Prozent und aus dem Ausland um 10 Prozent.
Entwicklung der Absatzmärkte
Innerhalb der einzelnen Regionen konnte die HOMAG Group in Nordamerika im Jahr 2017 einen Rekord-Auftragseingang verzeichnen. Während das Servicegeschäft und der Verkauf von Standardmaschinen auf dem hohem Vorjahresniveau verblieben, konnte der Vertrieb von speziell konfigurierten Einzelmaschinen, Produktionszellen und Projekten erneut gesteigert werden.
2017 erfolgte in Südamerika der Turn-around. Nach dem sehr schwachen Jahr 2016 stieg unser Verkaufsvolumen sehr deutlich gegenüber dem Vorjahr und wir haben unseren Marktanteil wieder erhöht. Schwach entwickelte sich dabei noch das Systemgeschäft.
Für die Region Nord- und Osteuropa war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr zweistellig wuchs. Der russische Markt ist zum zweiten Mal in Folge stark gewachsen. In der Türkei konnten wir in einem schwierigen Umfeld wichtige Aufträge gewinnen und das Geschäftsvolumen erhöhen. Der stärkste Einzelmarkt der Region war erneut Polen.
Der Auftragseingang in der Region Zentral- und Südeuropa ist auch in 2017 wieder zweistellig gewachsen.
Das Wachstum war durch große Systemaufträge aus der Küchenmöbel- und Türenindustrie gekennzeichnet. Die Wachstumsrate in Deutschland, als größtem Markt dieser Region, verbesserte sich nochmals gegenüber dem Vorjahr.
Die Region Asien / Pazifik (ohne China) und Naher Osten verzeichnete einen leichten Rückgang im Vergleich zum Gesamtjahr 2016. Dabei war die Entwicklung in den Märkten mehrheitlich bestimmt durch Großaufträge, während die Nachfrage nach Einzelmaschinen etwas schwächer war. Erneut sehr erfreulich entwickelte sich der chinesische Markt.
Vor dem Hintergrund großer Investitionsvorhaben der führenden chinesischen Möbelhersteller konnten wir den bisher höchsten Auftragseingang in China erzielen.
Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2017
Das Jahr 2017 war für die Gesellschaft durch die weitere Umsetzung des Optimierungsprogramms FOCUS geprägt. Unter dem Leitgedanken "ONE HOMAG" wurde bereits im Geschäftsjahr 2015 damit gestartet, die Organisation der HOMAG Group weiterzuentwickeln, um einheitliche und effizientere Strukturen und Prozesse zu etablieren und als ein starkes und integriertes Unternehmen am Markt aufzutreten. Diesen Prozess haben wir 2017 abgeschlossen und auch die verschiedenen Marken zu der einen Marke HOMAG zusammengeführt.
Wichtigstes marktbezogenes Ereignis war die Messe LIGNA in Hannover. Hier haben wir auf 5.000 m2 50 Maschinen in allen Leistungsklassen gezeigt und waren mit der Besucherzahl und dem Auftragseingang sehr zufrieden. Mit durchgängigen Konzepten von der kompakten Einstiegswerkstatt für den kleinen Handwerker über die vernetzte Werkstatt für den industriellen Einstiegsbereich bis hin zur komplexen industriellen Fertigung hatten wir für Betriebe der Möbel- und Bauelementefertigung jeder Größe etwas im Angebot. Im Herzen des Messestands präsentierte HOMAG die Innovationen der Zukunft und gab den Messebesuchern im InnovationCenter einen Eindruck von der Möbelproduktion der Zukunft und von digitalen Lösungen.
Mit "tapio" haben wir 2017 die weltweit erste digitale Plattform für die Wertschöpfungskette in der Holzindustrie präsentiert. Damit betreten die Unternehmen der Branche die nächste Stufe in der Industrie 4.0. "tapio" vereint digitale Produkte für die gesamte Holzindustrie mit tausenden von Produktionsmaschinen und dem sehr vielfältigen Angebot von Material und Werkzeugen in einer IoT-Plattform. Unter IoT versteht man Internet of Things, also das Internet der Dinge. Einer der zahlreichen Vorteile von tapio ist die mobile Anzeige vom Status der Maschinen (weltweit) in Echtzeit.
4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der HOMAG Group AG
Ertragslage
Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Erträge aus den Tochtergesellschaften sowie Aufwendungen für die Leitung der Unternehmensgruppe gekennzeichnet.
Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr von 10,3 Mio. EUR auf 17,7 Mio. EUR erhöht. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass seit dem Geschäftsjahr 2017 sämtliche Messeaktivitäten über die HOMAG Group AG koordiniert und die Aufwendungen von dort an die partizipierenden Tochtergesellschaften verrechnet werden. Zum anderen präsentierten wir uns 2017 auf der Branchenleitmesse LIGNA, die nur alle zwei Jahre stattfindet, so dass sich die Messekosten gegenüber 2016 erhöht haben.
Die LIGNA sowie die geänderte Abwicklung der Messen sind auch der Hauptgrund für die Erhöhung des Materialaufwands auf 6,7 Mio. EUR (Vorjahr: 3,8 Mio. EUR).
Die Verringerung des Personalaufwands auf 13,6 Mio. EUR (Vorjahr: 14,5 Mio. EUR) ist insbesondere auf gesunkene Aufwendungen für Abfindungen zurückzuführen. Demgegenüber haben sich die Löhne und Gehälter inklusive der Sozialabgaben aufgrund des leichten Personalaufbaus erhöht.
Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 18,0 Mio. EUR (Vorjahr 8,0 Mio. EUR) resultieren aus der Ausschüttung unserer Tochtergesellschaften Stiles Machinery und HOMAG Bohrsysteme GmbH. Die Erhöhung ist auf die verbesserte Ertragssituation dieser Unternehmen zurückzuführen.
Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen stiegen von 28,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 62,2 Mio. EUR und reflektieren die weiter verbesserte handelsrechtliche Ergebnisentwicklung der Gesellschaften, mit denen ein Gewinnabführungsvertrag besteht.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen erhöhten sich auf 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Hier haben wir 2017 eine Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert unserer brasilianischen Gesellschaft vorgenommen. Im Vorjahr betraf der ausgewiesene Aufwand zwei Konzerngesellschaften, davon eine im Inland und eine in Indien.
Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Dürr Technologies GmbH fielen Steuern bei der HOMAG Group AG lediglich im Zusammenhang mit der Ausgleichszahlung an die Minderheitsaktionäre sowie für die vororganschaftliche Zeit an.
Insgesamt stieg somit das Ergebnis nach Steuern vor Ergebnisabführung der HOMAG Group AG von 21,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 68,2 Mio. EUR. Die Prognose des Vorjahres, ein Ergebnis vor Ergebnisabführung deutlich über Vorjahr zu erreichen, wurde erreicht.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite haben sich im Anlagevermögen bei den Finanzanlagen die Anteile an verbundenen Unternehmen auf 207,6 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 190,5 Mio. EUR). Hauptgrund dafür ist die erfolgte Aufstockung der Anteile an der BENZ GmbH Werkzeugsysteme. Wir haben den Anteil in 2017 von 51% auf 75% erhöht. Die laut Kaufvertrag für 2019 vereinbarte Erhöhung auf 100% wurde bereits zum 31. Dezember 2017 bilanziell erfasst, da die Anteile wirtschaftlich der HOMAG Group AG zuzurechnen sind.
Weiterhin haben wir die tapio GmbH mit den für die Aufnahme und den Ausbau des operativen Geschäftsbetriebs erforderlichen Mitteln ausgestattet und Anteile an der HOMAG India Private Limited konzernintern erworben. Demgegenüber steht eine erfolgte Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert einer brasilianischen Konzerngesellschaft.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich deutlich auf 98,7 Mio. EUR (Vorjahr: 35,1 Mio. EUR) erhöht. Dies resultiert in erster Linie aus der deutlich verbesserten Ertragslage der Tochtergesellschaften, mit denen ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Hinzu kommen positive Effekte aus dem Cash-Pooling. Die Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände auf 0,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2 Mio. EUR) ist auf die Restabwicklung vororganschaftlicher Steuererstattungsansprüche zurückzuführen.
Unsere Guthaben bei Kreditinstituten lagen durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit dem Dürr-Konzern mit 0,1 Mio. EUR auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres (0,1 Mio. EUR).
Auf der Passivseite bewegt sich das Eigenkapital mit 106,2 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (106,8 Mio. EUR). Der Gewinnvortrag aus 2016 in Höhe von 55,9 Mio. EUR wurde nach Vornahme der Dividendenzahlung in Höhe von 0,6 Mio. EUR in die Gewinnrücklagen eingestellt, die sich dementsprechend auf 56,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR) erhöht haben. Die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 34,7 Prozent (Vorjahr: 46,9 Prozent).
Die Steuerrückstellungen verringerten sich aufgrund der partiell erfolgten Abwicklung vororganschaftlicher Steuerverpflichtungen von 4,3 Mio. EUR auf 4,0 Mio. EUR. Die sonstigen Rückstellungen stiegen auf 6,0 Mio. EUR (Vorjahr: 5,2 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Personalrückstellungen für die erfolgsabhängige Vergütung aufgrund des guten Geschäftsverlaufs.
Bei den Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich auf 172,3 Mio. EUR (Vorjahr: 101,2 Mio. EUR) gestiegen. Grund dafür ist die höhere Verpflichtung aus der Ergebnisabführung an die Dürr Technologies GmbH. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten auf 17,2 Mio. EUR (Vorjahr: 9,2 Mio. EUR) resultiert unter anderem aus der darin enthaltenen Rest-Tranche an der BENZ GmbH Werkzeugsysteme, bei der die Kaufpreiszahlung im Jahr 2019 erfolgen wird.
Die Bilanzsumme hat sich durch die verbesserte Ergebnissituation von 228,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 306,5 Mio. EUR erhöht.
Investitionen
In der HOMAG Group AG sind wir bestrebt, die Investitionen in Sachanlagen so gering wie möglich zu halten und benötigte Mittel bei verbundenen Unternehmen zu mieten. 2017 kam es zu keinen Investitionen in Sachanlagen.
Im Bereich der Finanzanlagen haben wir 2017 rund 18 Mio. EUR im Bereich der verbundenen Unternehmen investiert, nachdem es 2016 keine nennenswerten Investitionen gab. Die Investitionen betreffen die BENZ GmbH Werkzeugsysteme, bei der wir unseren Anteil 2017 von 51% auf 75% erhöht haben, wobei die für 2019 vereinbarte Erhöhung auf 100% bereits zum 31. Dezember 2017 bilanziell erfasst ist. Zudem haben wir die tapio GmbH mit den für die Aufnahme und den Ausbau des operativen Geschäftsbetriebs erforderlichen Mitteln ausgestattet und Anteile an der HOMAG India Private Limited konzernintern erworben.
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der HOMAG Group AG
Der Vorstand der HOMAG Group AG bewertet das Geschäftsjahr 2017 als erfolgreich. Bei Auftragseingang und Umsatz der Gesellschaften der HOMAG Group AG wurden neue historische Höchstwerte erzielt. Zudem wurde die EBIT-Marge in den Tochtergesellschaften weiter gesteigert. Der Auftragsbestand erreichte ebenfalls einen neuen Rekordwert. Die Auftragsreichweite bei den Gesellschaften der HOMAG Group sorgt für eine sehr hohe Auslastung der Werke und der Serviceorganisation.
Mit der weiteren Umsetzung des Wertsteigerungsprogrammes FOCUS und den darin definierten Maßnahmen sieht der Vorstand die HOMAG Group AG und die Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG gut vorbereitet, um nach einem erfolgreichen Berichtsjahr in den kommenden Jahren in einem weitgehend stabilen wirtschaftlichen Umfeld weiter profitabel wachsen zu können.
5. Nachhaltigkeitsbericht
Nachhaltigkeit im Leitbild verankert
Ein nachhaltiges Handeln ist für die HOMAG Group AG ein integrativer Bestandteil der Unternehmensstrategie. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern und Aktionären sowie unseren Geschäftspartnern bewusst und sind davon überzeugt, dass sich ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereinbaren lassen. Wir bekennen uns zur "Nachhaltigkeit durch Verantwortung" auch in unserem Leitbild.
Nachhaltigkeit heißt, sich langfristig zu orientieren und die Geschäftsziele nicht an einem kurzfristigen Wachstum auszurichten. Insgesamt sehen wir es als unsere Pflicht, alle Maßnahmen im Unternehmen unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten zu betrachten. Deshalb möchten wir durch unser verantwortungsbewusstes Handeln auch in Zukunft komplexen Herausforderungen wirksam begegnen.
Umweltschutz
Bei Neuentwicklungen ist die Energieeffizienzsteigerung ein wichtiger Entwicklungsbestandteil. Denn sowohl für uns als auch für unsere Kunden ist die Nachhaltigkeit in der Produktion, also die energieeffiziente und ressourcenschonende Herstellung der Produkte, ein zentraler Faktor. Großen Wert bei allen unseren Neuentwicklungen legen wir deshalb auf die Verbindung von Leistung und Sparsamkeit bei Energie- und Materialeinsatz und damit auf die Zukunftssicherheit unserer Technologien.
Alle Maßnahmen, die zur Erhöhung der Nachhaltigkeit führen, haben wir unter dem Label ecoPlus zusammengefasst. Dazu gehört beispielsweise der energiesparende Standby-Betrieb unserer Maschinen und Anlagen. Des Weiteren arbeitet ein Großteil aller Maschinen der HOMAG Group mit hocheffizienten IE2-Antrieben. Im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben erreichen sie einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und senken dabei gleichzeitig die CO2 -Emissionen.
Durch Investitionen in moderne, umweltgerechte Technik wollen wir langfristig den Energiebedarf unserer weltweiten Produktionsstätten reduzieren. Zu diesen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs gehören Investitionen in Gebäude und den Maschinenpark ebenso wie der Einsatz energiesparender Beleuchtung.
Soziale Verantwortung
Als Arbeitgeber nehmen wir die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern ernst. Die Nachwuchsförderung sowie die kontinuierliche berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns ein elementarer Bestandteil. Mit regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen messen wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und leiten entsprechende Maßnahmen ab, um diese stetig zu erhöhen. Ein Sozialbudget steht zur Förderung von Maßnahmen zum Wohle der Mitarbeiter bereit, so fand 2017 ein gemeinsamer Gesundheitstag an vielen deutschen Standorten statt.
Gesellschaftliches Engagement
Gesellschaftliches Engagement ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb kooperieren wir mit Bildungseinrichtungen, um jungen Menschen bei der Berufsfindung frühzeitig eine Orientierung geben zu können. Außerdem unterstützen wir den Uni Campus Schwarzwald der Universität Stuttgart in Freudenstadt und beteiligen uns aktiv durch Vorlesungen, Laborpraktika und weitere Aktivitäten. Zusätzlich haben wir 2017 mehreren jungen Flüchtlingen über Praktika, Verbundausbildung und DH-Studium einen Start ins Berufsleben ermöglicht.
Ihre karitativen Zuwendungen hat die HOMAG Group AG unter dem Namen "HOMAG Cares" zusammengefasst. Die Initiative ist seit vielen Jahren unter anderem ein Bestandteil von Messen und Veranstaltungen weltweit. Bei der Unterstützung karitativer Einrichtungen rund um den Globus steht stets im Vordergrund, dass die Spenden auch direkt dort ankommen, wo Hilfe gebraucht wird.
6. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Mitarbeiterzahl ist in der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2017 auf 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 67 Mitarbeiter) - jeweils ohne Vorstände - gestiegen. An strategisch wichtigen Stellen wurden Mitarbeiter aufgebaut, um die gruppenübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der HOMAG Group weiter zu optimieren.
Die HOMAG Group AG als Arbeitgeber
Für unseren Umgang miteinander und unseren Führungsstil haben wir klare Leitbilder und Werte, die für uns Orientierung und Verpflichtung zugleich sind. Da das Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach innen und außen unseren Erfolg maßgeblich bestimmt, ist es umso wichtiger, dass die Werte von allen Mitarbeitern bei deren täglicher Arbeit gelebt werden.
Die Balance zwischen beruflichem Engagement und privatem Ausgleich ist eine entscheidende Grundlage für Motivation und Leistungsfähigkeit. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Teilzeitangebote, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten an und unterstützen sie damit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Um Talente zu gewinnen, die die gesamte Gruppe für ihr weiteres geplantes Wachstum benötigt, haben wir unser Engagement in den professionellen sozialen Medien auf den Plattformen Xing, LinkedIN und Kununu systematisch ausgebaut und so die Arbeitgebermarke weiterentwickelt.
Personalentwicklung in der HOMAG Group AG
Die Garanten für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb ist es uns wichtig, deren Entwicklung nachhaltig zu fördern, um das erreichte hohe Qualifikationsniveau, das Wissen und die Innovationskraft im Konzern beizubehalten und auszubauen. Dazu bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfangreiche Möglichkeiten im Rahmen unseres Qualifizierungsprogramms zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung an.
Auch Weiterbildungen, zum Beispiel zum Bachelor, Master oder Techniker, in Teilzeit oder mit Rückkehrgarantie, unterstützen wir. Das 2016 eingeführte Seminarportal MyTraining wird global sehr gut angenommen und genutzt.
Um das Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten zu erweitern, haben wir 2017 zusätzliche Formate wie Development Center für Nachwuchskräfte, Business Coachings für Führungskräfte, Team- und Bereichsentwicklungen sowie Abendveranstaltungen zur übergreifenden Diskussion von Führungsthemen eingeführt. Zudem haben wir erneut einen Schwerpunkt auf den Bereich Führungskräfte-Entwicklung gelegt und auch gezielt in die Entwicklung des Managements investiert. Weitere Schwerpunkte stellten 2017 die Qualifizierung unserer Servicetechniker in Bezug auf kundenorientiertes Verhalten dar sowie die Qualifizierung der internationalen Vertriebskollegen im Bereich Methoden, Prozesse, und Softwaretools.
Im Rahmen des geplanten Wachstums und unserer Ausrichtung zum internationalen Technologieführer ist es eine wichtige Aufgabe, den Nachwuchs an jungen qualifizierten Mitarbeitern dauerhaft sicherzustellen. Mit einer komplett überarbeiteten Employer-Branding-Kampagne sprechen wir daher auch gezielt Schüler und Hochschulabsolventen an. Um das Interesse von Schülern für Ausbildungsberufe im Unternehmen zu erhöhen, bieten die Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG unterschiedlichste Aktivitäten an. Neben Ausbildungstreffs, bei denen sich die Unternehmen in Workshops und Betriebsrundgängen vorstellen, präsentiert sich die HOMAG Group auf zahlreichen Hochschulmessen. Ziel ist es, mit den richtigen Studierenden und Absolventen in Kontakt zu treten, um ihnen Einstiegsmöglichkeiten in der HOMAG Group aufzuzeigen. In diesem Zuge sind viele HOMAG Führungskräfte als Dozenten und Betreuer von Abschlussarbeiten aktiv, z.B. am Unicampus Schwarzwald, wo Masterstudierende in Kooperation mit der Universität Stuttgart in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Führung ausgebildet werden.
7. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a Abs. 2 Nr. 4 HGB
Für den Frauenanteil im Vorstand, im Aufsichtsrat und in den beiden oberen Managementebenen der HOMAG Group hat die HOMAG Group AG Zielgrößen bis zum 30. Juni 2022 festgelegt. Für den Aufsichtsrat beträgt diese Zielgröße 25 Prozent und wurde 2017 erreicht. Für den Vorstand und die erste Führungsebene betragen die Zielgrößen angesichts der noch geringen Anzahl weiblicher Führungskräfte in der HOMAG Group jeweils 0 Prozent. Für die zweite Führungsebene beträgt die Zielgröße 8,33 Prozent und wurde 2017 noch nicht erreicht.
Definition der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands:
Der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die disziplinarisch direkt an einen Vorstand der HOMAG Group AG berichten und denen disziplinarisch mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zugeordnet ist.
Definition der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands:
Der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die disziplinarisch direkt an ein Mitglied der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands der HOMAG Group AG berichten und denen disziplinarisch mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zugeordnet ist.
8. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht
Als Unternehmen ist die HOMAG Group AG Risiken ausgesetzt, kann aber auch Chancen realisieren. Dabei können die Chancen und Risiken sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch durch externe Faktoren bedingt sein.
Die Risiko- und Chancenpolitik der HOMAG Group AG orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Damit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik.
8.1 Risikobericht
Risikomanagementsystem
Das Risikomanagementsystem basiert auf einem monatlichen Berichtswesen und einem Projektcontrolling. Es basiert auf der Vorgabe von Zielen, die mit einem monatlichen Berichtswesen der einzelnen Bereiche überwacht werden.
Dabei werden die zu überwachenden und zu berichtenden Einzelrisiken der Tochtergesellschaften ermittelt, bewertet und auf Ebene der HOMAG Group AG verdichtet, das heißt spezifischen Risikofeldern zugeordnet. Außerordentliche Entwicklungen werden unverzüglich an den Vorstand und Aufsichtsrat kommuniziert. Alle relevanten Gesellschaften wurden in die Risikoinventur einbezogen.
Die Gesellschaften der HOMAG Group sind in das Risikomanagementsystem der Dürr-Gruppe integriert. Im Zuge dieses Risikomanagementsystems erfolgt zwei Mal jährlich eine vollständige Risikoinventur bei allen Gesellschaften.
Auf Basis einer risikoorientierten Prüfungsplanung werden im Rahmen unserer internen Revision die Tochtergesellschaften geprüft. Die Prüfungen werden durch die Konzernrevision der Dürr AG im Auftrag der HOMAG Group AG durchgeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass Risiken erkannt, interne Prozessabläufe überprüft und Optimierungspotenziale aufgezeigt werden. Im Berichtsjahr 2017 wurden zwei Produktionsgesellschaften und vier Vertriebsgesellschaften geprüft. Über die Ergebnisse der Revisionen wird der Vorstand umgehend informiert. Auf Basis der Berichte werden erforderliche Maßnahmen beschlossen und eingeleitet.
Operative, finanzwirtschaftliche und Compliance-Risiken der HOMAG Group AG
Wesentlichkeit
Nachfolgend beschreiben wir Risiken, die wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage, die Vermögenslage, den Cashflow und die Reputation haben können. Alle Risiken teilen wir in drei Risikogruppen auf: operative Risiken, finanzwirtschaftliche Risiken sowie Compliance-Risiken.
Risiken für die HOMAG Group AG
Risiken ergeben sich für die HOMAG Group AG im Wesentlichen aus einer möglichen negativen Entwicklung der gehaltenen Beteiligungen. Für die Beteiligungen bestehen vor allem die nachfolgend beschriebenen Risiken.
Operative Risiken
Gesamtwirtschaftliche Risiken
Zyklische Schwankungen der Gesamtwirtschaft haben Auswirkungen auf den Markt für Holzbearbeitungsmaschinen. Investitionsentscheidungen von Kunden hängen in hohem Maß von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Region sowie der Situation im jeweiligen Segment ab. Bei Konjunkturabschwüngen neigen Kunden dazu, den Kauf von Maschinen und Anlagen hinauszuschieben. Die Nachfrage nach Dienstleistungen hingegen reagiert weniger zyklisch. Zwar können wir aufgrund unserer weltweiten Präsenz wirtschaftliche Abschwünge in einzelnen Regionen kompensieren, eine weltweite Wirtschaftskrise wirkt sich aber auch auf die Auftragssituation der Gruppengesellschaften negativ aus.
Wir begegnen diesem gesamtwirtschaftlichen Risiko, indem wir unsere personellen Kapazitäten so weit wie möglich flexibel halten und unsere Produktionskapazitäten frühzeitig an die Entwicklung des Auftragseingangs und der Projektpipeline anpassen. Zudem ermöglicht uns unsere globale Aufstellung, Nachfrageschwächen in einzelnen Ländern abzufedern.
Bedeutende geopolitische Risiken sind derzeit unter anderem die Nordkorea-Krise, der Brexit und die unsichere politische Lage im Iran. Hinzu kommt eine gewisse Unsicherheit in Polen, insofern, dass aufgrund der neuen nationalkonservativen Regierung die EU-Subventionen sinken könnten. Ein weiteres Risiko sind protektionistische Maßnahmen durch die US-Administration. In Summe haben sich die gesamtwirtschaftlichen Risiken im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht.
Wettbewerbs- und Marktrisiken
Es besteht keine Abhängigkeit von einem oder wenigen Kunden, da im Regelfall der direkte Umsatzanteil jedes einzelnen unserer Kunden unter 5 Prozent liegt. Ein Risiko auf der Kundenseite kann sich aus Forderungsausfällen ergeben. Dieses Risiko minimieren wir durch Anzahlungen entsprechend dem Produktionsfortschritt, unser stringentes Forderungsmanagement sowie in Einzelfällen durch Kreditversicherungen.
Das Risiko von Wettbewerbern, die unsere Technologieführerschaft gefährden könnten, schätzen wir als eher gering ein, da die Markteintrittsbarrieren in unserer Branche hoch sind. Wir können sie jedoch nicht vollständig ausschließen. Hauptsächlich im unteren Marktsegment unserer Produkte nimmt die Anzahl an Wettbewerbsprodukten auf dem globalen Markt langsam zu. Die Wettbewerbs- und Marktrisiken blieben in einer Gesamtsicht im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert.
Forschungs- und Entwicklungsrisiken
Unsere mittel- und langfristige, innovationsorientierte Produktstrategie sichert uns seit vielen Jahren die Technologieführerschaft, sie birgt jedoch das Risiko von technologischen Fehlentwicklungen in sich. Wir begegnen diesem Risiko mit umfangreichen Marktbeobachtungen sowie intensiven Kundenbeziehungen, durch die wir bereits frühzeitig Rückmeldungen zu Neuentwicklungen erhalten. Erhöhte Anlaufkosten schließen wir bei Neuprodukten so weit wie möglich aus, indem wir mit systematischen Verfahrenszyklen arbeiten. Jede Neuentwicklung durchläuft während der Produktentstehung einen standardisierten Produktentwicklungsprozess, der für alle Gesellschaften der HOMAG Group verbindlich ist. Dabei werden die Kosten der Neuentwicklung konsequent monitort und der Entwicklungsfortschritt bewertet. Ferner wird durch ein prozessbegleitendes Qualitätsmanagement eine hohe Produktqualität bereits in der Startphase des Produktanlaufs sichergestellt. Mit unserer umfangreichen Digitalisierungsstrategie bei Maschinen, Software, Lösungen und IoT-Services sind wir gut auf sich aus der Digitalisierung ergebende Veränderungen vorbereitet.
Die Forschungs- und Entwicklungsrisiken haben sich im Berichtsjahr reduziert.
Beschaffungs- und Einkaufsrisiken
Um sicherzustellen, dass die Qualität wichtiger Rohmaterialien, Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt, und um Versorgungsengpässe zu vermeiden, wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus und arbeiten mit ihnen meist langjährig zusammen. Dies versetzt uns in die Lage, sich abzeichnende finanzielle oder technische Schwierigkeiten bei den Lieferanten frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus führen wir weitergehende Maßnahmen, wie zum Beispiel Lieferantenaudits, durch.
Eine verlässliche Prognose für die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise wie Stahl, Kupfer oder Aluminium ist aufgrund der sich schnell verändernden politischen und wirtschaftlichen Situation in vielen Ländern schwer zu treffen, da diese unter anderem auch nach wie vor stark abhängig von institutionellen Kapitalanlegern sind.
Die HOMAG Group nutzt durch eine weltweite Beschaffung regionale Preisvorteile. Die Beschaffung wichtiger Warengruppen koordinieren weltweit tätige, spezialisierte Commodity Manager. Den negativen Auswirkungen von Preissteigerungen begegnet die HOMAG Group, soweit möglich, durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit fixen Preisen und Nachfragebündelungen innerhalb des Konzerns. Die HOMAG Group profitiert dadurch von höheren Einkaufsvolumina. Zudem beauftragt die HOMAG Group nach Möglichkeit mehrere Lieferpartner für gewisse Lieferumfänge.
Zudem ist auch der weitere Ausbau des internationalen Einkaufs auf die Sicherung der erforderlichen Qualität und die langfristige Minimierung des Versorgungsrisikos ausgerichtet.
Die Beschaffungsrisiken (Preise und Lieferzeiten) haben sich durch die sehr starke Ausweitung des Geschäftsvolumens im Laufe des Jahres weiter erhöht. Dieser Entwicklung wird durch umfangreiche Maßnahmen begegnet. Für 2018 erwarten wir daher eine leichte Reduzierung dieses Risikos.
Risiken aus der Projektabwicklung / Projektengineering und Qualität
Die Gesellschaften der HOMAG Group AG sind, unter anderem als Generalunternehmer, in der Projektierung integrierter Fertigungsanlagen für Kunden aus der holzbearbeitenden Industrie tätig. Das Projektgeschäft birgt verschiedene Risiken, die aufgrund der Komplexität der Projekte und der Koordination und Integration verschiedener nationaler und internationaler Beteiligter entstehen können. Diese Risiken werden vor Abwicklung eines Projekts umfassend bewertet und einem Freigabe- und Genehmigungsprozess unterzogen. Es kann jedoch trotz sorgfältigster Planung, Kostenkalkulation und Projektcontrolling nicht ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel als Folge verspäteter oder fehlerhafter Abwicklung von Projekten Vertragsstrafen und/oder Schadensersatzansprüche gegen Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG geltend gemacht werden. Dies kann zum Verlust wichtiger Kunden führen und einen Vertrauensverlust im Markt zur Folge haben. Daraus kann eine erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HOMAG Group AG folgen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, haben wir eine detaillierte Projektsteuerung, ein enges Projektcontrolling sowie ein regelmäßiges Projekt-Reporting eingeführt. Dabei beziehen sich Projektsteuerung und -controlling auf projektinterne Prozesse, während sich das Projekt-Reporting an den Vorstand richtet. Beide Prozesse umfassen sowohl terminliche als auch finanzielle Komponenten.
In der HOMAG Group besteht ein hoher Qualitätsanspruch. Um die Risiken aus Produkthaftung und Garantieansprüchen zu minimieren, setzen wir auf ein umfassendes Total-Quality-Management-System. Wir sind kontinuierlich dabei, unsere Prozesse, unser System zur Qualitätssicherung und unsere Produkte im Konzern weiter zu verbessern.
Die Mehrzahl unserer Fertigungsstätten ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert, was den hohen Standard unseres Qualitätssicherungssystems dokumentiert.
Volumenbedingt erhöhte sich das Gesamtrisikopotenzial aus Projekt- und Qualitätsrisiken im Geschäftsjahr leicht zum Vorjahr.
IT-Risiken
Den IT-bezogenen Risiken, die aus dem Ausfall von IT-Systemen und der IT-Infrastruktur erwachsen können, begegnet die HOMAG Group durch die fortlaufende Weiterentwicklung einer verlässlichen, skalierbaren und flexiblen IT-Systemlandschaft. Die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Informationstechnologie sind für die HOMAG Group von wachsender Bedeutung.
Nach wie vor ist ein weltweiter Anstieg von Bedrohungen der Informationssicherheit zu verzeichnen. Dies gilt in zunehmendem Maße sowohl für den Einsatz von informationstechnologischen Systemen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen als auch für die Unterstützung der externen Kommunikation der HOMAG Group. Risiken bestehen für die HOMAG Group hinsichtlich Datenverlust, -beschädigung oder -missbrauch. Dies könnte zu Verzögerungen in den Geschäftsprozessen oder sogar zu Einschränkungen der Produktionsleistung eines Werkes führen. Eine Auswirkung auf die Kosten- und Umsatzseite ist dabei nicht auszuschließen.
Auch im Jahr 2017 haben wir unsere IT-Sicherheit überprüft, verbessert und weiter ausgebaut. Das Gesamtrisikopotenzial stabilisierte sich auf dem Niveau des Vorjahres. Der Produktivstart des ERP-Systems SAP in der größten Tochtergesellschaft HOMAG GmbH zu Beginn des Jahres 2018 könnte temporär das IT-Risiko im Hinblick auf die optimale Nutzung erhöhen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Währungsrisiken
Aus unseren internationalen Aktivitäten können währungsbedingte Risiken entstehen, welche die Umsatz- und Ertragslage mittelbar negativ beeinflussen können. Diese Risiken minimieren wir jedoch, indem wir versuchen, so viele Geschäfte wie möglich, auch außerhalb des Euroraums, in Euro zu fakturieren und unsere Fremdwährungspositionen niedrig zu halten. Für den Umsatzanteil, den wir mit Fremdwährungen erzielen, schließen wir überwiegend projektbezogene Währungssicherungsgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften ab.
Durch eine weitere Zentralisierung des Fremdwährungsmanagements konnte das Risikopotenzial aus Währungsrisiken bei den Gruppengesellschaften mit Mehrheitsbeteiligung im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden.
Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken
Durch die Einbindung der HOMAG Group AG in die interne Konzernfinanzierung mit der Dürr AG im Rahmen eines Cash-Poolings seit Mai 2015 ist die Liquidität abgesichert. Mit Ausnahme der Einbindung der HOMAG Group AG in die Konzernfinanzierung mit der Dürr AG unterliegt die HOMAG Group AG keinen Zinsänderungsrisiken. Eventuell notwendig werdende Zinssicherungen werden bei Bedarf von der Dürr AG vorgenommen. Durch eine systembasierte Liquiditätsplanung wird eine optimale Disposition der liquiden Mittel unterstützt.
Es bestehen derzeit keine aktuell erkennbaren Risiken aus der Finanzierung, die den Fortbestand der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften gefährden könnten. Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln ist die Gesellschaft Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern die Verpflichtungen aus Finanzinstrumenten vom Vertragspartner nicht erfüllt werden.
Durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit der Dürr AG sind die liquiden Mittel der HOMAG Group AG mit 0,1 Mio. EUR auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres (0,1 Mio. EUR), woraus sich ein entsprechend geringes Risiko aus der Anlage von liquiden Mitteln ergibt. Die finanzielle Situation der Dürr AG und des Cash-Pools wird monatlich überwacht.
Durch liquide Mittel bei Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG entstehende Risikopositionen steuert die HOMAG Group AG durch Diversifikation und sorgfältige Auswahl der Vertragspartner. Gegenwärtig sind keine liquiden Mittel aufgrund von Ausfällen überfällig oder wertberichtigt.
Die Liquiditätsrisiken befinden sich auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.
Steuerliche Risiken
Im Berichtsjahr wurde im Inland eine gruppenweite steuerliche Betriebsprüfung für die Jahre 2012 und 2013 fortgesetzt. Wenn die Steuerbehörden ihren Auftrag, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen, konsequent verfolgen, sollten sich für uns keine nennenswerten Risiken hieraus ergeben.
Steuerliche Chancen sehen wir unter anderem im Zusammenhang mit verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Zinsschranke und einem insoweit vielversprechenden Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 14. Oktober 2015, der diese Bedenken sehr anschaulich auf den Punkt bringt. Der Bundesfinanzhof hat dem Bundesverfassungsgericht insoweit eine Vorlage zur Feststellung der Verfassungsmäßigkeit von § 8a Körperschaftsteuergesetz eingereicht. Mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in dieser Sache ist im Jahr 2018 zu rechnen. Aufgrund des derzeit nicht abschätzbaren Ausgangs des Verfahrens haben wir keine bilanziellen Auswirkungen erfasst.
Weiterhin werden wir die Zusammenarbeit mit unserem neuen Mehrheitsaktionär nutzen, um steuerliche Potenziale noch besser heben zu können und dem zunehmenden Druck seitens der Finanzverwaltung, das Steueraufkommen zu erhöhen, standzuhalten. Die HOMAG Group AG will dabei ein redlicher Steuerzahler bleiben, muss aber Anliegen der weltweiten Finanzbehörden, die im Ergebnis zu einer Doppelbesteuerung führen, entschieden entgegentreten und auf die Einhaltung von OECD-Besteuerungsgrundsätzen drängen.
Weiterhin sei im Zusammenhang mit der steuerlichen Risikosituation auf den Abschluss des Gewinnabführungsvertrages mit der Dürr Technologies GmbH mit Wirkung ab dem Veranlagungszeitraum 2016 und der damit verbundenen steuerlichen Organschaft hingewiesen. Nicht zuletzt dadurch haben sich die steuerlichen Risiken weiter leicht verringert.
Personelle Risiken
Die HOMAG Group ist als technologieorientiertes und international tätiges Unternehmen abhängig von Experten in Schlüsselfunktionen und hoch qualifizierten Führungskräften.
Risiken in diesem Bereich bestehen in der Fluktuation und in der nicht bedarfsgerechten Besetzung offener Stellen. Daraus können sich negative Folgen ergeben. Mit unserem Nachwuchskräfteförderungsprogramm bereiten wir uns auf den zukünftigen Personalbedarf vor. Zusätzlich positioniert sich die HOMAG Group als attraktiver Arbeitgeber im Markt und legt großen Wert auf die Ausbildung eigener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die gezielte Personalentwicklung sind wir angesichts der demografischen Herausforderungen, die gerade in Deutschland auf uns zukommen werden, derzeit personell gut aufgestellt.
Die personellen Risiken bewegen sich im Berichtsjahr auf dem Niveau des Vorjahres.
Compliance-Risiken
Allgemeine Compliance-Risiken
Compliance umfasst in der HOMAG Group AG alle organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen, gesetzlicher Bestimmungen sowie unternehmensinterner Richtlinien. Sie dienen primär der Prävention von Regelverstößen, die dem Unternehmen einen Schaden zufügen könnten. In der HOMAG Group AG ist der Finanzvorstand für Compliance-Themen zuständig.
Zur Weiterentwicklung der Compliance-Organisation hat die HOMAG Group AG eine Compliance-Beauftragte berufen, die direkt an den Vorstand berichtet. Der Vorstand berichtet seinerseits dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Status quo der eingerichteten Compliance-Organisation und die wesentlichen aufgetretenen Compliance-Themen. Die HOMAG Group AG und ihre Tochtergesellschaften sind in die Compliance Organisation des Dürr-Konzerns eingebunden.
Jede für die HOMAG Group tätige Person ist verpflichtet, alle gesetzlichen Regelungen uneingeschränkt einzuhalten und sich in ihrem Arbeitsumfeld ehrlich und fair zu verhalten. Zu unseren Grundsätzen gehört insbesondere auch die Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften, die die Sicherung und Aufrechterhaltung eines freien und unverfälschten Wettbewerbs regeln.
Das angemessene Compliance-Management-System der HOMAG Group ergab im Geschäftsjahr bei weiter gestiegenen externen und internen Compliance-Erfordernissen ein nur gering erhöhtes Risikoniveau.
Rechtliche Risiken
Ein Risiko unserer Geschäftstätigkeit besteht in der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen beziehungsweise damit verbundenen Kompensationsforderungen. Derzeit bestehen keine wesentlichen Risiken aus Forderungsausfällen und der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.
Die rechtlichen Risiken erhöhten sich aufgrund des höheren Geschäftsvolumens leicht gegenüber dem Vorjahr.

8.2 Chancenbericht
Die systematische Identifikation und Realisierung wertsteigernder unternehmerischer Chancen ist ein wichtiges Element zur Sicherstellung unseres profitablen Unternehmenswachstums. Im Folgenden beschreiben wir unsere bedeutendsten Chancen. Diese stellen jedoch nur einen Ausschnitt der sich uns bietenden Möglichkeiten dar, die sich für die HOMAG Group AG im Wesentlichen aus den Chancen der von ihr gehaltenen Beteiligungen ergeben.
Regionales Wachstum
Die zunehmende Bedeutung der Wachstumsregionen resultiert hauptsächlich aus der wachsenden Kaufkraft vor Ort. Dies betrifft speziell China, Indien, Süd-Ostasien und Teile von Süd- bzw. Mittelamerika sowie Nordamerika. Wachstumspotenziale sehen wir auch weiter im arabischen Raum, wo wir in 2014 eine eigene Vertriebs- und Servicegesellschaft gegründet haben. Wir sind in fast allen aufstrebenden Märkten mit eigenen Vertriebs- und Serviceorganisationen präsent und werden unsere Ressourcen gezielt einsetzen, um zusätzliche Aufträge zu generieren.
Die fortschreitende Urbanisierung wird in den aufstrebenden Volkswirtschaften zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum, Möbeln und Bauelementen führen. Auch das Streben nach einem höheren Lebensstandard wird weiter an Bedeutung gewinnen.
Produktspezifisches Wachstum
In unserer Branche erkennen wir weltweit einen steigenden Trend nach höherer Individualität und Variantenvielfalt. Intelligent vernetzte Losgröße-1-Anlagen sowie die Technologietrends Automation und Robotik werden deshalb in Zukunft von großer Bedeutung sein - sowohl im Industriebereich als auch bei kleineren Handwerksbetrieben. Dabei gewinnen das Thema vernetzte Produktion und damit verbunden auch die Software- und Steuerungstechnik deutlich an Bedeutung.
Eine Chance sehen wir insbesondere darin, dass wir die gesamte Prozesskette entlang der Holzbearbeitung abdecken und unseren Kunden alles aus einer Hand bieten können. Hierzu zählt auch eine durchgängige Steuerungstechnik.
Aufgrund der stärkeren Individualisierung der Endprodukte erwarten wir auch im Verpackungsbereich ein weiteres Wachstum, da jedes Produkt unterschiedliche Maße haben wird und speziell angepasste Verpackungsdesigns benötigt werden.
Wachstumschancen sehen wir auch in der 2017 erfolgten Einführung von "tapio", der weltweit ersten digitalen Plattform für die Wertschöpfungskette in der Holzindustrie. Auf dieser Plattform bieten wir unseren Kunden verschiedene Produkte an, die sie unter anderem dabei unterstützen, ihre Produktionseffizienz zu erhöhen, und die ihre Arbeit erleichtern. Durch den Absatz dieser Produkte ergeben sich zusätzliche Umsatzpotenziale.
Der Onlinehandel von Möbelstücken nimmt derzeit stark zu. Diese Möbel dürfen einerseits bestimmte Gewichtsklassen nicht überschreiten und andererseits müssen sie einfach und schnell zu montieren sein. Somit wird es vor allem die Leichtbauweise sein, die in Zukunft an Bedeutung gewinnt.
Weitere Chancen sehen wir auch im Service-Bereich, denn unsere Kunden legen immer mehr Wert auf die Verfügbarkeit ihrer Maschinen und Anlagen. Hierfür nutzen wir ergänzend zu unseren bisherigen Produkten verstärkt mobile Anwendungen, wie zum Beispiel die ServiceApp. In unserer Branche haben wir mit unserem weltweiten Servicenetzwerk im Vergleich zu unserem Wettbewerb die höchste Präsenz im Markt.
Durch die Bündelung der Service-Aktivitäten in einer gruppenweiten Organisationseinheit werden wir die Wachstumschancen dieses Bereiches weiter ausschöpfen.
Wertsteigerung
Seit der mehrheitlichen Übernahme durch Dürr haben wir viele Maßnahmen implementiert, die unsere Effizienz in der HOMAG Group nachhaltig steigern. Dazu gehört neben der Implementierung einheitlicher Prozesse und Systeme zum Beispiel die Bündelung der Einkaufsvolumina, wodurch weitere Einsparungspotenziale für die Gesellschaften erschlossen werden. Bei Produktentwicklungen werden durch eine gesellschaftsübergreifende koordinierte Entwicklung Ressourcen effizienter genutzt und Skaleneffekte erzielt. Die angestrebte Standardisierung des Produktportfolios der Gesellschaften der HOMAG Group unter dem Leitgedanken "ONE HOMAG" wird mittel- und langfristig noch weitere Ertragspotenziale erschließen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ermöglicht die Realisierung direkter Synergien sowie den Zugang zu Erfahrungen in der gesamten Dürr-Gruppe.
Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation der HOMAG Group AG
Die Einschätzung der gesamten Risikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Die Gesamtsituation der HOMAG Group AG und ihrer Tochtergesellschaften hat sich nicht wesentlich verändert, da sich die Chancen- und Risikoveränderungen nahezu ausgleichen. Von großer Bedeutung bleibt für die HOMAG Group die Entwicklung der Weltwirtschaft. Den Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Unsicherheiten stehen Chancen aus der guten Marktentwicklung in China gegenüber.
Aus heutiger Sicht sieht der Vorstand der HOMAG Group AG den Fortbestand der Gesellschaft und der HOMAG Group nicht gefährdet.
8.3 Prognosebericht
Prognose für die Branchenentwicklung
Für den deutschen Maschinenbau erwartet der VDMA 2018 ein Produktionsplus von erneut drei Prozent. Neben einem guten Export sieht der Branchenverband verstärkt auch Chancen auf dem Inlandsmarkt. Das Umfeld bleibt allerdings von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Für den weltweiten Maschinenumsatz wird ein Plus in der Größenordnung von vier Prozent prognostiziert.
Für 2018 rechnet der für Holzbearbeitungsmaschinen zuständige Fachverband innerhalb des VDMA aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen mit einem weiteren Umsatzwachstum von insgesamt rund acht Prozent.
Prognose für die HOMAG Group AG
Die Ertragslage der Gesellschaft ist aufgrund ihrer Funktion als Holdinggesellschaft von den Erträgen der Tochtergesellschaften abhängig. Diese werden durch die Erträge aus Beteiligungen und aus Ergebnisabführungsverträgen bestimmt. Weiterhin werden Umsatzerlöse aus der Weiterbelastung zentral bereitgestellter Leistungen erzielt.
Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein Ergebnis vor Ergebnisabführung über Vorjahr. Das höhere Ergebnis vor Ergebnisabführung erwarten wir vor dem Hintergrund des höheren Auftragsbestandes bei den Tochtergesellschaften und der daraus geplanten Umsatzerhöhung bei diesen. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis nach Gewinnabführung null EUR betragen.
Jahresabschluss Gewinn- und Verlustrechnung
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| in EUR | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 17.690.640,41 | 10.274.281,81 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 608.546,21 | 760.160,15 |
| 18.299.186,62 | 11.034.441,96 | |
| Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -6.716.678,36 | -3.760.627,95 |
| Personalaufwand | ||
| Löhne und Gehälter | -12.591.852,69 | -13.548.042,36 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -995.352,56 | -979.898,68 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | -13.182,00 | -14.516,00 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.461.757,75 | -5.472.951,81 |
| -26.778.823,36 | -23.776.036,80 | |
| Erträge aus Beteiligungen | 18.000.000,00 | 8.000.000,00 |
| Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen | 62.161.637,13 | 28.789.726,12 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 194.659,96 | 255.024,74 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | -1.083.662,63 | -663.638,43 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -666.439,57 | -589.136,46 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.886.462,44 | -1.595.324,81 |
| Ergebnis nach Steuern | 68.240.095,71 | 21.455.056,32 |
| Sonstige Steuern | -17.531,04 | -9.814,72 |
| 68.222.564,67 | 21.445.241,60 | |
| Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführtes Ergebnis | -68.222.564,67 | -21.445.241,60 |
| Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Bilanz
Aktiva
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| in EUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 11.980,00 | 17.563,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 14.704,00 | 22.303,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 207.568.544,47 | 190.489.173,38 |
| 207.595.228,47 | 190.529.039,38 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.500,00 | 595,00 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 98.689.765,30 | 35.137.708,71 |
| 3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | 10.000,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 37.157,01 | 2.228.990,05 |
| 98.739.422,31 | 37.367.293,76 | |
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 61.730,89 | 82.424,72 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 112.164,00 | 0,00 |
| Bilanzsumme | 306.508.545,67 | 227.978.757,86 |
| Passiva | ||
| in EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.688.000,00 | 15.688.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 33.799.650,00 | 33.799.650,00 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 56.719.416,55 | 1.456.134,50 |
| IV. Gewinnvortrag | 0,00 | 55.890.802,05 |
| 106.207.066,55 | 106.834.586,55 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 545.159,00 | 557.406,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 3.987.083,29 | 4.265.115,95 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 5.997.914,72 | 5.210.966,20 |
| 10.530.157,01 | 10.033.488,15 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 364.080,84 | 687.645,38 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 172.256.209,11 | 101.228.064,74 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 17.151.032,16 | 9.194.973,04 |
| 189.771.322,11 | 111.110.683,16 | |
| Bilanzsumme | 306.508.545,67 | 227.978.757,86 |
Anhang für 2017
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Bestimmungen in der Satzung. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, haben wir die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung von der Angabe der Vermerke entlastet und diese in den Anhang übernommen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Registerinformationen
Die Gesellschaft ist unter der Firma Homag Group AG mit Sitz in Schopfloch im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 440649 eingetragen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.
Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Werten, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist, angesetzt. Die Überprüfung des beizulegenden Werts erfolgt auf Basis der Ermittlung des Ertragswerts der einzelnen Tochtergesellschaften unter Zugrundelegung der aktuellen Vier-Jahres-Planung. Den in die Planung einfließenden Werten liegen zahlreiche Annahmen zugrunde, so dass die Ermittlung der beizulegenden Werte ermessensabhängig ist und von Schätzungen über die künftige Geschäftsentwicklung abhängt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,68 Prozent (Vorjahr: 4,00 Prozent) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75 Prozent (Vorjahr: 1,75 Prozent) berücksichtigt.
Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim obersten Organträger Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum 31. Dezember 2017 bestehen keine auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.
Die im Anhang ausgewiesenen Kursgewinne bzw. -verluste enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.
Erläuterungen der Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Entwicklung des Anlagevermögens
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| in EUR | 1.1.2017 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 808.568,91 | 0,00 | 0,00 | 808.568,91 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 76.000,38 | 0,00 | 0,00 | 76.000,38 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 200.993.865,30 | 18.163.033,72 | 0,00 | 219.156.899,02 |
| 201.878.434,59 | 18.163.033,72 | 0,00 | 220.041.468,31 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 1.1.2017 | Zugänge | Abgänge | Zuschreibungen | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 791.005,91 | 5.583,00 | 0,00 | 0,00 | 796.588,91 |
| II. Sachanlagen | |||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 53.697,38 | 7.599,00 | 0,00 | 0,00 | 61.296,38 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.504.691,92 | 1.083.662,63 | 0,00 | 0,00 | 11.588.354,55 |
| 11.349.395,21 | 1.096.844,63 | 0,00 | 0,00 | 12.446.239,84 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| in EUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 11.980,00 | 17.563,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 14.704,00 | 22.303,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 207.568.544,47 | 190.489.173,38 |
| 207.595.228,47 | 190.529.039,38 |
Finanzanlagen
Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes der HOMAG Group AG, Schopfloch, ist der nachfolgenden Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.
Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurden dabei für die Beteiligungen, die ihren Sitz in Deutschland haben, aus den nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüssen entnommen. Für alle übrigen Gesellschaften stellten die nach den Vorschriften der IFRS aufgestellten Abschlüsse (Reporting Packages) die Grundlage für diese Angaben dar.
Anteilsbesitz Inland
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| Währung | Anteil am Kapital 31.12.2017 |
Eigenkapital TEUR 31.12.2017 |
Ergebnis nach Steuern TEUR 2017 |
|
|---|---|---|---|---|
| Unmittelbarer Anteilsbesitz: | ||||
| HOMAG GmbH, Schopfloch | EUR | 100,00 % | 86.546 | EAV |
| SCHULER Consulting GmbH, Pfalzgrafenweiler | EUR | 100,00 %1 | 15 | -637 |
| Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Schopfloch | EUR | 100,00 %2 | 15 | -1 |
| HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw | EUR | 100,00 %3 | 14.025 | EAV |
| HOMAG Kantentechnik GmbH, Lemgo | EUR | 100,00 % | 19.602 | EAV |
| HOMAG Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz | EUR | 100,00 % | 38.015 | 8.229 |
| Benz GmbH Werkzeugsysteme, Haslach i.K. | EUR | 75,00 % | 14.463 | 2.213 |
| Homag eSOLUTION GmbH, Schopfloch | EUR | 51,00 % | 1.512 | -248 |
| tapio GmbH, München | EUR | 100,00 % | 971 | -54 |
| Mittelbarer Anteilsbesitz: | ||||
| HOMAG Finance GmbH, Schopfloch | EUR | 100,00 % | 63.429 | 15.491 |
| HOMAG Automation GmbH, Lichtenberg/Erzgeb. | EUR | 100,00 % | 15.488 | EAV |
| Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, St. Johann | EUR | 75,90 % | 3.105 | 28 |
| Futura GmbH, Schopfloch | EUR | 100,00 % | 25 | 0 |
1 Davon werden 94,00 % von der HOMAG GmbH und 6,00 % von der Homag Group AG gehalten.
2 Davon werden 39,95 % von der HOMAG GmbH und 60,05 % von der Homag Group AG gehalten.
3 Davon werden 54,46 % von der HOMAG GmbH und 45,54 % von der Homag Group AG gehalten.
EAV Ergebnisabführungsvertrag mit der Homag Group AG bzw. HOMAG GmbH
Anteilsbesitz Ausland
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| Währung | Anteil am Kapital 31.12.2017 |
Eigenkapital in TEUR 31.12.2017 |
Ergebnis nach Steuern in TEUR 2017 |
|
|---|---|---|---|---|
| Unmittelbarer Anteilsbesitz: | ||||
| HOMAG Machinery Bangalore Pvt. Ltd., Bangalore/Indien | EUR | 100,00 %4 | 2.174 | 362 |
| Homag India Private Limited, Bangalore/Indien | EUR | 100,00 % | 1.633 | 444 |
| HOMAG INDÚSTRIA E COMÉRCIO DE MÁQUINAS PARA MADEIRA LTDA.,Taboão da Serra/Brasilien | EUR | 100,00 % | 2.140 | -800 |
| STILES MACHINERY INC., Grand Rapids, Michigan/USA | EUR | 100,00 % | 21.113 | 9.706 |
| Mittelbarer Anteilsbesitz: | ||||
| HOMAG MACHINERY BARCELONA S.A., L'Ametlla del Vallès/Spanien | EUR | 100,00 % | 5.258 | 2.399 |
| Homag Machinery (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/V. R. China | EUR | 81,25 %5 | 20.243 | 7.202 |
| HOMAG AUSTRIA Gesellschaft mbH, Oberhofen am Irrsee/Österreich | EUR | 100,00 % | 1.160 | 414 |
| HOMAG ITALIA S.P.A., Giussano/Italien | EUR | 100,00 % | 5.017 | 2.252 |
| HOMAG France S.A.S., Schiltigheim/Frankreich | EUR | 100,00 % | 6.020 | 3.106 |
| HOMAG CANADA INC., Mississauga, Ontario/Kanada | EUR | 100,00 % | 4.871 | 1.612 |
| HOMAG POLSKA Sp. z o.o., Środa Wielkopolska/Polen | EUR | 100,00 %6 | 19.091 | -21.1307 |
| HOMAG Services Poland Sp. z o.o., Środa Wielkopolska/Polen | EUR | 100,00 %8 | 2.322 | 874 |
| Homag Japan Co. Ltd., Higashiosaka/Japan | EUR | 100,00 % | 6.139 | 1.014 |
| HOMAG DANMARK A/S, Galten/Dänemark | EUR | 100,00 % | 1.874 | 639 |
| HOMAG U.K. LTD., Castle Donington/Großbritannien | EUR | 100,00 % | 4.749 | 1.297 |
| HOMAG KOREA CO. LTD., Seoul/Südkorea | EUR | 100,00 % | 3.902 | 518 |
| HOMAG Group Trading SEE EOOD, Plovdiv/Bulgarien | EUR | 100,00 % | 759 | 169 |
| Homag Machinery North America, Inc., Grand Rapids, Michigan/USA | EUR | 100,00 % | -118 | -187 |
| HOMAG ESPAÑA MAQUINARIA S.A., Llinars del Vallès (Barcelona)/Spanien | EUR | 100,00 % | 1.989 | 568 |
| HOMAG CHINA GOLDEN FIELD LIMITED, Hongkong/V. R. China | EUR | 25,00 % | 32.0569 | 9.0759 |
| Homag Australia Pty. Limited, Sydney/Australien | EUR | 100,00 % | 3.123 | 1.049 |
| Homag (Schweiz) AG, Höri/Schweiz | EUR | 100,00 % | 3.424 | 333 |
| OOO "Homag Russland", Moskau/Russland | EUR | 100,00 %10 | 1.134 | 776 |
| HOMAG ASIA (PTE) LTD., Singapur/Singapur | EUR | 100,00 % | 1.135 | -141 |
| HA MALAYSIA SDN BHD., Puchong/Malaysia | EUR | 100,00 % | -379 | 37 |
| HA (THAILAND) CO. LTD., Bangkok/Thailand | EUR | 100,00 % | 309 | -13 |
| BENZ INCORPORATED, Charlotte, North Carolina/USA | EUR | 100,00 %11 | 1.301 | 478 |
| HOMAG Arabia FZE, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate | EUR | 100,00 % | -165 | -254 |
| HOMAG Equipment Machinery Trading LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate | EUR | 49,00 %12 | -418 | -129 |
| HOMAG NEW ZEALAND LIMITED, Auckland/Neuseeland | EUR | 100,00 % | 10 | 5 |
4 Davon werden 99,99 % von der Homag Group AG und 0,01 % von der HOMAG GmbH gehalten.
5 Davon werden 56,25 % von der HOMAG GmbH, 12,5 % von der HOMAG Bohrsysteme GmbH, 6,25 % von der HOMAG Kantentechnik GmbH und 6,25 % von der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH gehalten.
6 Davon werden 99,99 % von der HOMAG Finance GmbH und 0,01 % von der Homag Group AG gehalten.
7 Beinhaltet spaltungsbedingten Buchverlust auf konzernintern veräußerte Verbundanteile in Höhe von 27.235 TEUR.
8 Davon werden 99,98 % von der HOMAG Finance GmbH und 0,02 % von der Homag Group AG gehalten.
9 vorläufige Werte
10 Davon werden 99 % von der HOMAG Finance GmbH und 1 % von der HOMAG GmbH gehalten.
11 Exakt durchgerechnete Beteiligungsquote: 75 %
12 Stimmrechte abweichend hiervon 100%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
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| in TEUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2 | 1 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - | (0) | (0) |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 98.690 | 35.158 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - | (0) | (0) |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | 10 | 0 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - | (0) | (0) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 37 | 2.228 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - | (0) | (0) |
| 98.739 | 37.367 |
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 656 (Vorjahr: TEUR 2.161) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 34.284 (Vorjahr: TEUR 4.089) Forderungen aus Cash-Pooling (inkl. Darlehen).
Latente Steuern
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,7 Prozent zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Forderungen und den Rückstellungen. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim obersten Organträger Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart.
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 15.688.
Es ist in 15.688.000 nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 33.800.
Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen der Homag Group AG, Schopfloch, betragen zum Bilanzstichtag TEUR 56.719 (Vorjahr: TEUR 1.456). Der Anstieg ist auf den Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung vom 3. Mai 2017 zurückzuführen, wonach der Gewinnvortrag aus 2016 in Höhe von TEUR 55.891 nach Vornahme der Dividendenzahlung in Höhe von TEUR 628 in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen betreffen mit TEUR 545 drei einzelvertragliche Zusagen für ehemalige Vorstandsmitglieder der in 1999 auf die Homag Group AG verschmolzenen IMA AG. Die für diese ehemaligen Organmitglieder im Berichtsjahr geleisteten Rentenzahlungen belaufen sich auf TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 62).
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 31. Der Betrag unterliegt keiner Abführungssperre.
Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der kongruent rückgedeckten Altersversorgungszusagen:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 1.172 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 1.188 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 1.172 |
| Verrechnete Aufwendungen | 9 |
| Verrechnete Erträge | 9 |
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken Rechnung; es wurden im Wesentlichen Rückstellungen gebildet für:
| ― | Mitarbeiterboni |
| ― | Tantieme |
| ― | Ausstehende Rechnungen |
| ― | Aufsichtsratsvergütungen |
| ― | Sonstige Personalkosten |
Verbindlichkeiten
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| Restlaufzeit | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | über 5 Jahre | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 364 | 0 | 0 | 364 | |
| (Vorjahr) | (668) | (0) | (0) | (688) | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 172.256 | 0 | 0 | 172.256 | |
| (Vorjahr) | (101.228) | (0) | (0) | (101.228) | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 226 | 16.925 | 0 | 17.151 | |
| (Vorjahr) | (417) | (8.778) | (0) | (9.195) | |
| - davon aus Steuern | 221 | 0 | 0 | 221 | |
| (Vorjahr) | (309) | (0) | (0) | (309) | |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 5 | 0 | 0 | 5 | |
| (Vorjahr) | (2) | (0) | (0) | (2) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 408 (Vorjahr: TEUR 152) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 103.434 (Vorjahr: TEUR 76.301).
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse resultieren aus Konzernumlagen bzw. Kostenweiterbelastungen im Konzern.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 4) sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 440). Darüber hinaus sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten.
Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 207 (Vorjahr: TEUR 143).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4).
Erträge aus Beteiligungen und aus Ergebnisabführungsverträgen
Diese stammen vollumfänglich aus verbundenen Unternehmen.
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Hierbei handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen.
Zinsergebnis
Es wurden von verbundenen Unternehmen TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 234) an Zinserträgen vereinnahmt, während auf verbundene Unternehmen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 271 (Vorjahr: TEUR 298) entfielen. Die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen betragen TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 18).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Gesellschaft ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen den nach § 16 KStG selbst zu versteuernden Einkommensanteil auf zu leistende Ausgleichszahlungen sowie den Zuführungsbetrag zu den Steuerrückstellungen aus vororganschaftlicher Zeit.
Gewinnverwendungsvorschlag
Mangels Ausweis eines Bilanzgewinns entfällt ein Gewinnverwendungsvorschlag seitens des Vorstands.
Haftungsverhältnisse
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| in TEUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Aus Bürgschaften | 449 | 980 |
| - davon für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen | (449) | (980) |
| Aus Gewährleistung | 5.607 | 3.990 |
| - davon zugunsten von verbundenen Unternehmen | (5.607) | (3.990) |
| 6.056 | 4.970 |
Die Bürgschaften resultieren im Wesentlichen aus Aval-Inanspruchnahmen von Tochtergesellschaften bei Kreditversicherern, aus denen sich eine Mithaftung ergibt.
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Unternehmen als gering eingeschätzt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von TEUR 1.180. Die Leasingverträge enden zwischen 2018 und 2020.
Sonstige Angaben
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem 31. Dezember 2017 nicht eingetreten.
Mitglieder des Aufsichtsrats
(1) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und
(2) Mitgliedschaft in anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die nicht zur HOMAG Group gehören (Stand: 31.12.2017)
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| Ralf W. Dieter, Stuttgart Vorsitzender des Aufsichtsrats, Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG, Stuttgart | (1) | - Schuler AG, Göppingen - Körber AG, Hamburg - Carl Schenck AG, Darmstadt (Vorsitzender) - Dürr Systems AG, Stuttgart (Vorsitzender) - iTAC Software AG, Montabaur (Vorsitzender) |
| (2) | - Dürr Paintshop Systems Engineering (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, V.R. China (Supervisor) | |
| Carmen Hettich-Günther, Rottenburg1 Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, seit 28.09.2017 Freigestellte Betriebsratsvorsitzende der HOMAG GmbH, Schopfloch, und Konzernbetriebsratsvorsitzende der HOMAG Group AG | (1) | - Dürr AG, Stuttgart |
| Frank Iwer, Stuttgart1,2 Ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, bis 24.07.2017 Leiter Koordinierung und politische Planung im Vorstandsbereich 01 der IG Metall, Frankfurt | (1) | - ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen (Stellvertretender Vorsitzender) |
| Armin Auer, Herrenberg1 Betriebsratsvorsitzender der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn | ||
| Dr. Jochen Berninghaus, Herdecke | (1) | - Geno Bank eG, Essen (Stellvertretender Vorsitzender) |
| Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Anwaltssozietät Spieker & Jaeger, Dortmund | (2) | - Kludi-Gruppe, Menden - MWH Märkisches Werk, Halver - Halbach-Gruppe, Schwerte - Friedberg-Gruppe, Gelsenkirchen |
| Carlo Crosetto, Stuttgart3 Finanzvorstand der Dürr AG, Stuttgart | - Carl Schenck AG, Darmstadt, seit 27.02.2017 - Dürr Systems AG, Stuttgart, seit 01.03.2017 |
|
| Ernst Esslinger, Alpirsbach1 Director Methods/Tools der HOMAG GmbH, Schopfloch | ||
| Gerhard Federer, Gengenbach Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, Heuchelheim | (1) | - Dürr AG, Stuttgart |
| Martina Herold, Westkirchen-Ennigerloh1 Betriebsratsvorsitzende der HOMAG Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz | ||
| Ralph Heuwing, Stuttgart4 Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG, München | (1) | - Carl Schenck AG, Darmstadt, bis 27.02.2017 - MCH Management Capital Holding AG, München - Dürr Systems AG, Stuttgart, bis 28.02.2017 - Ringmetall AG, München - Ivoclar Vivadent AG, Schaan, Liechtenstein, Mitglied des Verwaltungsrats |
| Erich Koch, Schieder-Schwalenberg1 1. Bevollmächtigter der IG Metall Detmold, Detmold | ||
| Roman Romanowski, Stuttgart1, 5 Betriebsratsvorsitzender der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn | ||
| Dr. Anja Schuler, Zürich, Schweiz Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie | (1) | - Dürr AG, Stuttgart |
| Dr. Hans Schumacher, Schönaich Sprecher des Vorstands der Dürr Systems AG, Stuttgart | (1) | - Lapp Holding AG, Stuttgart |
1 Arbeitnehmervertreter/-in
2 bis 24.07.2017
3 seit 03.05.2017
4 bis 03.05.2017
5 seit 28.07.2017
Aufsichtsratsausschüsse
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| Prüfungsausschuss | - Gerhard Federer (Vorsitzender) - Carmen Hettich-Günther1 - Dr. Jochen Berninghaus - Frank Iwer1 bis 24.07.2017 - Roman Romanowski1 ab 28.09.2017 |
| Personalausschuss | - Ralf W. Dieter (Vorsitzender) - Dr. Anja Schuler - Gerhard Federer - Carmen Hettich-Günther1 - Armin Auer1 - Frank Iwer1 bis 24.07.2017 - Roman Romanowski1 ab 28.09.2017 |
| Nominierungsausschuss | - Ralf W. Dieter (Vorsitzender) - Ralph Heuwing bis 03.05.2017 - Carlo Crosetto ab 03.05.2017 - Dr. Anja Schuler |
| Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz | - Ralf W. Dieter (Vorsitzender) - Gerhard Federer - Armin Auer1 - Frank Iwer1 bis 24.07.2017 - Carmen Hettich-Günther1 ab 28.09.2017 |
1 Arbeitnehmervertreter/-in
Mitglieder des Vorstands
(1) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und
(2) Mitgliedschaft in anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31.12.2017)
Pekka Paasivaara, Nagold
Vorsitzender des Vorstands, Personal / Arbeitsdirektor, Corporate Communication, Corporate Development, Global Operations (Werke, F& E, Software, Qualität)
Franz Peter Matheis, Eppertshausen
Vorstand Finanzen, Controlling, Rechnungswesen & Steuern, Treasury, IT, Recht & Compliance, Risikomanagement, Interne Revision, Strategischer Einkauf
Andreas Birk, Eschborn
Assessor jur., Mitglied des Vorstands der Carl Schenck AG, Darmstadt, bis 30.04.2017
Gesamtbezüge von Vorstand und Aufsichtsrat
Die Angabe der Bezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2017 unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf insgesamt TEUR 242, davon wurden im Geschäftsjahr 2017 TEUR 8 für das Vorjahr gewährt.
Mitarbeiteranzahl
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| Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt: | Anzahl |
|---|---|
| Angestellte | 62 |
| Vorstände | 2 |
| 64 |
Konzernverhältnisse
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, und wird in deren im Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernabschluss, der für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufgestellt wird, nach § 315e HGB (IFRS) einbezogen.
Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 nicht verpflichtet, da die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2017 den o.a. Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung erstellt.
Prüfungs- und Beratungsgebühren
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Homag Group AG sowie der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften wurde durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, durchgeführt. Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB. Die gesamten Honorare der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, sind in den Angaben im Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, enthalten.
Offenlegungspflichtige Mitteilungen
Die folgenden Mitteilungen wurden gemäß § 21 Abs. 1 WpHG in Verbindung mit § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG veröffentlicht:
―
Herr Gerhard Schuler, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.
―
14,67 % der Stimmrechte (das entspricht 2.300.959 Stimmrechten) sind Herrn Gerhard Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.
―
Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Herrn Gerhard Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:
| ― | Mareike Hengel, |
| ― | Dr. Anja Schuler, |
| ― | Silke Schuler-Gunkel, |
| ― | Erich und Hanna Klessmann Stiftung. |
―
Frau Mareike Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.
―
21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Mareike Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.
―
Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Mareike Hengel dabei Stimmrechte zugerechnet:
| ― | Gerhard Schuler, |
| ― | Dr. Anja Schuler, |
| ― | Silke Schuler-Gunkel, |
| ― | Erich und Hanna Klessmann Stiftung. |
―
Frau Dr. Anja Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 %
―
(das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.
―
21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Dr. Anja Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.
―
Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Dr. Anja Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:
| ― | Gerhard Schuler, |
| ― | Mareike Hengel, |
| ― | Silke Schuler-Gunkel, |
| ― | Erich und Hanna Klessmann Stiftung. |
―
Frau Silke Schuler-Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.
―
21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Silke Schuler-Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.
―
Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Silke Schuler-Gunkel dabei Stimmrechte zugerechnet:
| ― | Gerhard Schuler, |
| ― | Mareike Hengel, |
| ― | Dr. Anja Schuler, |
| ― | Erich und Hanna Klessmann Stiftung. |
―
Die Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Gütersloh, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.
―
20,22 % der Stimmrechte (das entspricht 3.172.551 Stimmrechten) sind der Erich und Hanna Klessmann Stiftung gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.
―
Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden der Erich und Hanna Klessmann Stiftung dabei Stimmrechte zugerechnet:
| ― | Gerhard Schuler, |
| ― | Mareike Hengel, |
| ― | Dr. Anja Schuler, |
| ― | Silke Schuler-Gunkel. |
―
Die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 75,76 % (das entspricht 11.885.556 Stimmrechten) betragen hat.
53,71 % der Stimmrechte (das entspricht 8.426.254 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Dürr Technologies GmbH mit Satzungssitz in Stuttgart.
22,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.459.302 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Stimmrechtspool u.a. mit Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung.
―
Die Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 75,76 % (das entspricht 11.885.556 Stimmrechten) betragen hat.
22,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.459.302 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Stimmrechtspool u.a. mit Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung.
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Die Anna GbR, Freudenstadt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Frau Lea Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Frau Mira Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Die Hengel MST GbR, Freudenstadt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Herr Simon Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Herrn Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Herr Tobias Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Herrn Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Frau Runa Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Die Wood Generations GbR, Freiburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
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Frau Luisa Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.
25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Erklärung gemäß § 264 Abs. 2 S. 5 HGB und 289 Abs. 1 S. 5 HGB
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Schopfloch, den 1. März 2018
HOMAG Group AG
Der Vorstand
Pekka Paasivaara
Franz Peter Matheis
Bestätigungsvermerk
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Homag Group AG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Homag Group AG, Schopfloch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Homag Group AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht zum Einzelabschluss dargestellte Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid) sowie die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.
Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.
Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus
| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Stuttgart, 5. März 2018
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Koch, Wirtschaftsprüfer
Difflipp, Wirtschaftsprüfer
Rechtliche Hinweise
Service
Unsere Geschäfts- und Zwischenberichte sowie weitere aktuelle Informationen über die HOMAG Group AG sind im Internet abrufbar unter: www.homag.com
Zukunftsgerichtete Aussagen
Der vorliegende Jahresabschluss enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird", "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der HOMAG Group AG sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der HOMAG Group AG, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Zwischenbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.
Sonstige Hinweise
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten. Wir haben bei der Formulierung teilweise die maskuline Form gewählt, adressieren dabei aber immer beide Geschlechter.
Kontakt
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Homagstraße 3-5, 72296 Schopfloch, Deutschland
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