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Homag Group AG — Interim / Quarterly Report 2016
Aug 11, 2016
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Interim / Quarterly Report
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HOMAG Group AG
Halbjahresbericht 2016
Inhalt
| Lagebericht der HOMAG Group AG | 3 |
|---|---|
| Wirtschaftliche Rahmenbedingungen | 3 |
| Entwicklung der Absatzmärkte | 3 |
| Veränderungen in den Organen | 3 |
| Ertragslage | 4 |
| Vermögens- und Finanzlage | 4 |
| Mitarbeiter | 5 |
| Investitionen | 5 |
| Risiko- und Chancenbericht | 5 |
| Prognosebericht | 5 |
| Halbjahresabschluss | 6 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 6 |
| Bilanz | 7 |
| Verkürzter Anhang für das 1. Halbjahr 2016 | 8 |
| Allgemeine Hinweise | 8 |
| Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | 9 |
| Erläuterungen der Bilanz | 10 |
| Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung | 15 |
| Sonstige Angaben | 17 |
| Versicherung der gesetzlichen Vertreter | 19 |
| Kontakt | 20 |
| Rechtliche Hinweise | 20 |
Lagebericht der HOMAG Group AG
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Nach der Schwäche im Winterhalbjahr hat die weltweite Konjunktur nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Frühjahr 2016 wieder an Fahrt gewonnen. Dabei expandierte die Wirtschaft in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften in der Grundtendenz weiter in mäßigem Tempo. In den Schwellenländern sehen die Konjunkturexperten die Talsohle durchschritten und erkennen in China Anzeichen dafür, dass die wirtschaftliche Expansion wieder angezogen hat.
In Deutschland setzt sich der Aufschwung fort. Motor des Wachstums ist laut IfW die Binnenwirtschaft, da sowohl der private als auch der staatliche Konsum weiter zulegen. Die Investitionen entwickeln sich mehr und mehr zum zweiten Standbein und zur Triebkraft des Aufschwungs. Auch die deutschen Exporte gewannen im Frühjahr wieder kräftig an Fahrt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni 2016 zum dritten Mal in Folge gestiegen. Sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Geschäftserwartung schätzen die Unternehmen besser ein als noch im Vormonat.
Laut dem Branchenverband VDMA legte der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau zwischen Januar und Mai 2016 um vier Prozent zu. Die Inlandsaufträge verzeichneten einen Zuwachs von fünf Prozent, das Ausland wuchs um drei Prozent. Im HOMAG-relevanten Segment der sekundären Holzbearbeitung hat sich der Auftragseingang nach Angaben des zuständigen Fachverbands innerhalb des VDMA zwischen Januar und Mai 2016 – ohne Berücksichtigung von Preisbereinigungen – um zehn Prozent erhöht. Dabei stieg der Auftragseingang aus dem Ausland um sieben Prozent und im Inland um 23 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um sechs Prozent.
Entwicklung der Absatzmärkte
Im 1. Halbjahr 2016 verzeichneten die Gesellschaften der HOMAG Group in Zentraleuropa beim Auftragseingang ein Wachstum, das durch den deutschen Markt getrieben wurde. Die Region Westeuropa lag leicht über Vorjahr, wobei sich Belgien und die Niederlande gut entwickelten, während Frankreich, Italien und Großbritannien hinter den Vorjahreswerten zurückblieben. Osteuropa entwickelte sich schwächer, hier rechnen wir mit einer Erholung bis zum Jahresende, unter anderem aufgrund einer verbesserten Nachfrage infolge von EU-Investitionsförderungen bei unseren Kunden.
Nord- und Zentralamerika sind zwar gut gestartet, befinden sich aber durch ein schwächeres Projektgeschäft in den USA leicht unter Vorjahr. Südamerika liegt weiter unter Vorjahr, da sich die schwierige Situation in Brasilien fortgesetzt hat. Die Region Asien/Pazifik bewegt sich auf dem Niveau des Vorjahres, wobei sich Japan und Saudi Arabien gut entwickelten, Australien und Indien hingegen die Vorjahreswerte nicht erreichen konnten. China hat nach einem schwachen Jahresstart in den letzten Monaten deutlich an Dynamik gewonnen.
Veränderungen in den Organen
Herr Harald Becker-Ehmck, Operations- und Entwicklungsvorstand, und Herr Jürgen Köppel, Vorstand Vertrieb, Service und Marketing, haben den Aufsichtsrat Anfang Juni 2016 jeweils um vorzeitige Beendigung ihres Dienstvertrags zum 30. Juni 2016 gebeten, um sich neuen beruflichen Herausforderungen außerhalb der HOMAG Group stellen zu können. Seit 1. Juli 2016 setzt sich der Vorstand der HOMAG Group AG aus Herrn Pekka Paasivaara, Vorstandsvorsitzender, und Herrn Franz Peter Matheis, Finanzvorstand, zusammen.
Herr Ralph Heuwing, Vorstand Finanzen der Dürr AG, der im Oktober 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat der HOMAG Group bestellt worden war, wurde auf der Hauptversammlung am 2. Juni 2016 per Wahl als Aufsichtsratsmitglied bestätigt. Nach der Hauptversammlung bestätigte der Aufsichtstrat Ralph Heuwing in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender.
Ertragslage
Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Erträge aus den Tochtergesellschaften sowie Aufwendungen für die Leitung der Unternehmensgruppe gekennzeichnet. Aufgrund der Erstanwendung der sich aus dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergebenden Vorschriften ergeben sich teilweise neue Positionen bzw. Verschiebungen innerhalb der Positionen.
Das betrifft beispielsweise die Konzernumlagen, die jetzt erstmals als Umsatzerlöse in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden, im Vorjahr aber noch in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten waren. Eine neue Position ist auch der Materialaufwand mit den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 2,4 Mio. EUR, die bislang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten waren. Diese sind dadurch sowie aufgrund verringerter Rechts- und Beratungskosten auf 3,4 Mio. EUR (Vorjahr: 7,9 Mio. EUR) gesunken.
Die Erhöhung im Bereich der Löhne und Gehälter auf 7,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR) ist unter anderem auf eine Umstrukturierung bei den Mitarbeitern in der HOMAG Group zurückzuführen. Mehrere Führungskräfte, die zuvor in den jeweiligen Tochtergesellschaften angestellt waren, wurden im 1. Halbjahr 2016 im Zuge der Neuorganisation ONE HOMAG der HOMAG Group AG zugeordnet. Der daraus resultierende Personalaufwand wird an die Tochtergesellschaften weiterbelastet, was sich in Form von Umsatzerlösen bei der HOMAG Group AG zeigt.
Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 EUR) resultieren aus der Ausschüttung unserer Tochtergesellschaft Stiles Machinery im 1. Halbjahr 2016. Das Zinsergebnis verbesserte sich von -0,8 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2015 auf -0,2 Mio. EUR. Grund hierfür waren die geringere Nettoverschuldung sowie verbesserte Zinskonditionen durch die Ablösung des Konsortialkreditvertrags, der zum Mai 2015 gekündigt wurde. Seitdem sind wir in die Konzernfinanzierung des Dürr-Konzerns mit deutlich günstigeren Konditionen eingebunden.
In Summe hat sich das Halbjahresergebnis nach Steuern auf -3,1 Mio. EUR (Vorjahr: -8,1 Mio. EUR) verbessert. Hierbei ist zu beachten, dass Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen aufgrund ihrer rechtlichen Entstehung erst im Jahresabschluss ausgewiesen werden. Dabei wird sich erwartungsgemäß ein deutlich positives Ergebnis vor eigener Ergebnisabführung und ein ausgeglichenes Ergebnis nach Ergebnisabführung ergeben. Der für die Gewinnabführung relevante Teil des 2015 mit Dürr geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird erstmals im Geschäftsjahr 2016 wirksam.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite hat sich das Umlaufvermögen auf 44,1 Mio. EUR (Vorjahr: 48,6 Mio. EUR) verringert, da sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 46,1 Mio. EUR auf 41,6 Mio. EUR reduziert haben. Dies resultiert aus der Darlehensrückführung sowie aus der Ergebnisabführung des Vorjahres von Tochtergesellschaften. Gestiegen ist hingegen das Cash-Pooling-Guthaben.
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital auf 103,7 Mio. EUR (Vorjahr: 122,7 Mio. EUR) reduziert. Ursächlich hierfür ist der Rückgang des Bilanzgewinns auf 52,8 Mio. EUR (Vorjahr: 71,7 Mio. EUR) aufgrund der Dividendenausschüttung für 2015 in Höhe von 15,8 Mio. EUR sowie des negativen Halbjahresergebnisses.
Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten auf 10,8 Mio. EUR (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR) ist im Wesentlichen eine Folge der Kündigung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung bei verschiedenen inländischen Tochtergesellschaften während des Geschäftsjahres 2015. Den früheren Teilnehmern des Mitarbeiterkapitalbeteiligungsprogrammes wurde angeboten, die ihnen zur Auszahlung anstehenden Kapitalbeträge ab 1. Januar 2016 in Form eines Darlehens an die HOMAG Group AG wiederanzulegen. Rund die Hälfte der Teilnehmer hat von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Der Gesamtbetrag der entsprechenden Darlehen beträgt 9,0 Mio. EUR und wird innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Mitarbeiter
Die Mitarbeiterzahl ist in der HOMAG Group AG zum 30. Juni 2016 auf 64 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30. Juni 2015: 42 Mitarbeiter) – jeweils ohne Vorstände – gestiegen. Zu beachten ist, dass dieser Anstieg im Wesentlichen nicht auf einen Personalaufbau in der Gruppe zurückzuführen ist, sondern lediglich mehrere Führungskräfte, die bislang bei Tochtergesellschaften angestellt waren, jetzt der HOMAG Group AG zugeordnet wurden.
Investitionen
In der HOMAG Group AG sind wir bestrebt, die Investitionen in Sachanlagen so gering wie möglich zu halten und benötigte Mittel bei verbundenen Unternehmen zu mieten. Im 1. Halbjahr 2016 lagen die Investitionen bei null EUR.
Risiko- und Chancenbericht
Das installierte System des Risikomanagements sowie die einzelnen Unternehmensrisiken und -chancen sind im Jahresabschluss 2015 der HOMAG Group AG auf den Seiten 11 bis 17 beschrieben. Die dort getroffenen Aussagen gelten für das erste Halbjahr 2016 im Wesentlichen unverändert. Existenzgefährdende Risiken sind für die HOMAG Group AG derzeit nicht erkennbar.
Prognosebericht
Der VDMA rechnet für den deutschen Maschinenbau für 2016 abermals mit einer stagnierenden Produktion. Für den Bereich der Holzbearbeitungsmaschinen geht der zuständige Fachverband für 2016 von einem Produktionsplus von bis zu fünf Prozent aus.
Die Ertragslage der HOMAG Group AG ist aufgrund ihrer Funktion als Holdinggesellschaft von den Erträgen der Tochtergesellschaften abhängig. Auf deren Absatzmärkten haben durch die jüngsten Entwicklungen in der Türkei und im Nahen Osten sowie den angekündigten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU die Unsicherheiten zugenommen. Die genauen Auswirkungen sind dabei noch nicht genau absehbar.
Ab dem Geschäftsjahr 2016 führt der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Dürr Technologies GmbH zu einer Abführung des handelsrechtlichen Ergebnisses an die Dürr Technologies GmbH. Entsprechend erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Ergebnisabführung deutlich über Vorjahr. Das höhere Ergebnis vor Ergebnisabführung erwarten wir aufgrund des Wegfalls von Einmalaufwendungen, die im Geschäftsjahr 2015 im Zusammenhang mit den organisatorischen Änderungen der HOMAG Group sowie der Kündigung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung bei mehreren Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG anfielen. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis nach Gewinnabführung null EUR betragen.
Halbjahresabschluss
Gewinn- und Verlustrechnung
| in EUR | 2016 01.01. – 30.06. |
2015 01.01. – 30.06. |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 5.891.667,48 | 0,00 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 211.705,78 | 6.505.352,71 |
| Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -2.441.505,58 | 0,00 |
| Personalaufwand | ||
| Löhne und Gehälter | -7.087.501,55 | -4.631.029,41 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -436.258,86 | -318.768,17 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | -7.288,00 | -351.684,50 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.388.199,10 | -7.879.483,81 |
| -7.257.379,83 | -6.675.613,18 | |
| Erträge aus Beteiligungen | 5.000.000,00 | 0,00 |
| Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 100.436,05 | 491.072,07 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -291.603,44 | -1.322.593,06 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -682.475,68 | -568.298,83 |
| Ergebnis nach Steuern | -3.131.022,90 | -8.075.433,00 |
| Sonstige Steuern | -4.789,64 | -3.590,65 |
| Halbjahresergebnis | -3.135.812,54 | -8.079.023,65 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 55.890.802,05 | 58.206.637,91 |
| Bilanzgewinn | 52.754.989,51 | 50.127.614,26 |
Bilanz Aktiva
| in EUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 20.354,00 | 23.146,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 26.740,00 | 31.236,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 190.882.601,81 | 190.882.601,81 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.735,00 | 991,00 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 41.609.830,16 | 46.059.058,74 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.486.416,41 | 2.536.239,43 |
| 44.103.981,57 | 48.596.289,17 | |
| II. Guthaben bei Kreditinsituten | 73.061,52 | 172.942,54 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 28.180,77 | 0,00 |
| Bilanzsumme | 235.134.919,67 | 239.706.215,52 |
Bilanz Passiva
| in EUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.688.000,00 | 15.688.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 33.799.650,00 | 33.799.650,00 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 1.456.134,50 | 1.456.134,50 |
| IV. Bilanzgewinn | 52.754.989,51 | 71.735.682,05 |
| 103.698.774,01 | 122.679.466,55 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 635.973,17 | 626.731,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 3.810.920,47 | 3.239.885,63 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 5.890.319,79 | 5.096.187,79 |
| 10.337.213,43 | 8.962.804,42 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 29,34 | 0,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 181.010,13 | 831.178,19 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 110.093.215,60 | 106.382.548,54 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 2.000,00 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 10.824.677,16 | 848.217,82 |
| 121.098.932,23 | 108.063.944,55 | |
| Bilanzsumme | 235.134.919,67 | 239.706.215,52 |
Verkürzter Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2016
Allgemeine Hinweise
Die Homag Group AG mit Sitz in 72296 Schopfloch, Homagstraße 3-5, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 440649 eingetragen.
Der vorliegende Zwischenabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, haben wir die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung von der Angabe der Vermerke entlastet und diese in den Anhang übernommen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Die Vergleichszahlen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend den Empfehlungen des "Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 16; Zwischenberichterstattung (DRS 16)" ausgewiesen.
Aufgrund der Erstanwendung der sich aus dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergebenden Vorschriften sind die Beträge des vorhergehenden Geschäftshalbjahres teilweise nicht vergleichbar. Soweit einschlägig, haben wir dies bei den "Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung" entsprechend vermerkt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Zwischenabschluss sind dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden befolgt worden wie im letzten Jahresabschluss.
Da ab dem Jahr 2016 die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwenden sind, gilt darüber hinaus Folgendes:
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden ermittelt und im Anschluss saldiert. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,7 Prozent zugrunde gelegt.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurde keiner prüferischen Durchsicht oder Prüfung im Sinne des § 317 HGB unterzogen.
Erläuterungen der Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| in EUR | 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2016 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
1.382.930,91 | 0,00 | 0,00 | 1.382.930,91 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 76.000,38 | 0,00 | 0,00 | 76.000,38 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 200.723.655,30 | 0,00 | 0,00 | 200.723.655,30 |
| 202.182.586,59 | 0,00 | 0,00 | 202.182.586,59 |
10
| Buchwerte | Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.2016 31.12.2015 |
30.06.2016 | Zugänge | 01.01.2016 | ||
| 20.354,00 23.146,00 |
1.362.576,91 | 2.792,00 | 1.359.784,91 | ||
| 31.236,00 26.740,00 |
49.260,38 | 4.496,00 | 44.764,38 | ||
| 190.882.601,81 190.882.601,81 |
9.841.053,49 | 0,00 | 9.841.053,49 | ||
| 190.936.983,81 190.929.695,81 |
11.252.890,78 | 7.288,00 | 11.245.602,78 |
Angaben zum Anteilsbesitz
Hinsichtlich der Zusammensetzung des Anteilsbesitzes verweisen wir auf den Jahresabschluss 2015.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| in TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8 | 1 |
| – davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr – | (0) | (0) |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 41.610 | 46.059 |
| – davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr – | (0) | (0) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.486 | 2.536 |
| – davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr – | (248) | (238) |
| 44.104 | 48.596 |
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 4.809 (31.12.2015: TEUR 3.954) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 34.770 (31.12.2015: TEUR 11.624) Darlehen (inklusive Cash-Pooling).
Latente Steuern
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,7 Prozent zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Forderungen und den Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht angesetzt.
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Stichtag des Zwischenabschlusses TEUR 15.688 (31.12.2015: TEUR 15.688). Es ist in 15.688.000 nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Stichtag des Zwischenabschlusses unverändert TEUR 33.800.
Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen der Homag Group AG, Schopfloch, betragen zum Stichtag des Zwischenabschlusses unverändert TEUR 1.456.
Bilanzgewinn
| in TEUR | |
|---|---|
| Vortrag 1. Januar 2016 | 71.736 |
| Ausschüttung | -15.845 |
| 55.891 | |
| Halbjahresergebnis 2016 | -3.136 |
| Stand am 30. Juni 2016 | 52.755 |
Basierend auf der mit Wirkung zum 1. Januar 2016 geschlossenen Gewinnabführungskomponente hat sich die Homag Group AG verpflichtet, ihren gesamten nach Maßgabe der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn an die Dürr Technologies GmbH abzuführen. Da diese Verpflichtung erst mit Ablauf des Geschäftsjahres entsteht, wird unterjährig ein vom 31. Dezember 2015 abweichender Bilanzgewinn ausgewiesen.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen betreffen mit TEUR 593 drei einzelvertragliche Zusagen für ehemalige Vorstandsmitglieder der in 1999 auf die Homag Group AG verschmolzenen IMA AG. Die für diese ehemaligen Organmitglieder im Halbjahr geleisteten Rentenzahlungen belaufen sich auf TEUR 31 (Vorjahreshalbjahr: TEUR 31).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken Rechnung; es wurden im Wesentlichen Rückstellungen gebildet für:
- Tantiemen
- Ausstehende Rechnungen
- Aufsichtsratsvergütungen
- Sonstige Personalkosten
- Abschlusskosten
Verbindlichkeiten
| Restlaufzeit | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | über 5 Jahre | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr) |
0 (0) |
0 (0) |
0 (0) |
0 | (0) |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) |
181 (831) |
0 (0) |
0 (0) |
181 | (831) |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr) |
110.093 (106.383) |
0 (0) |
0 (0) |
110.093 | (106.383) |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht (Vorjahr) |
0 (2) |
0 (0) |
0 (0) |
0 | (2) |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) |
1.823 (848) |
9.002 (0) |
0 (0) |
10.825 | (848) |
| - davon aus Steuern | 1.457 | 0 | 0 | 1.457 | 813 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 2 | 0 | 0 | 2 | 2 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 113 (31.12.2015: TEUR 372) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling und Darlehen in Höhe von TEUR 106.620 (31.12.2015: TEUR 102.497).
Haftungsverhältnisse
| in TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Aus Bürgschaften | 1.115 | 14.607 |
| - davon für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen | (1.115) | (14.607) |
| Aus Gewährleistung | 4.568 | 4.884 |
| - davon zugunsten von verbundenen Unternehmen | (4.568) | (4.884) |
| 5.683 | 19.491 |
Die Bürgschaften resultieren im Wesentlichen aus Aval-Inanspruchnahmen von Tochtergesellschaften bei Kreditversicherern, aus denen sich eine Mithaftung ergibt.
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Unternehmen als gering eingeschätzt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von TEUR 302. Die Leasingverträge enden zwischen 2016 und 2019.
Derivative Finanzinstrumente
| Sicherungsinstrument | Enddatum | Nominalbetrag | beizulegender Zeitwert | Bilanzposten | Buchwert |
|---|---|---|---|---|---|
| in TUSD | in TEUR | in TEUR | |||
| Devisentermingeschäft | 2016 | 573 | -11 | Sonstige Rückstellungen | 11 |
| Devisenswap | 2016 | 1.041 | -13 | Sonstige Rückstellungen | 13 |
| Summe | 1.614 | -24 |
Die beizulegenden Zeitwerte wurden nach der Mark-to-Market-Methode ermittelt.
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) hätten sich die Umsatzerlöse für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2015 auf TEUR 6.267 belaufen. Die Umsatzerlöse resultieren aus Konzernumlagen bzw. Kostenweiterbelastungen im Konzern.
Sonstige betriebliche Erträge
Nach den Vorschriften des BilRUG hätten sich die sonstigen betrieblichen Erträge für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2015 auf TEUR 239 belaufen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von TEUR 12 (01.01.-30.06.2015: TEUR 91).
Materialaufwand
Nach den Vorschriften des BilRUG hätten sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2015 auf TEUR 3.563 belaufen.
Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 40 (01.01.-30.06.2015: TEUR 31).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Nach den Vorschriften des BilRUG hätten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2015 auf TEUR 4.316 belaufen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 14 (01.01.-30.06.2015: TEUR 217).
Erträge aus Beteiligungen
Diese stammen vollumfänglich aus verbundenen Unternehmen.
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen
Einzelne Tochtergesellschaften haben sich verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Homag Group AG abzuführen. Da diese Verpflichtung erst mit Ablauf des Geschäftsjahres entsteht, werden unterjährig keine Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen ausgewiesen.
Zinsergebnis
Es wurden von verbundenen Unternehmen TEUR 90 (01.01.-30.06.2015: TEUR 491) an Zinserträgen vereinnahmt, während auf verbundene Unternehmen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 156 (01.01.-30.06.2015: TEUR 222) entfielen.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Gesellschaft ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen den nach § 16 KStG selbst zu versteuernden Einkommensanteil auf zu leistende Ausgleichszahlungen. Es handelt sich um den zeitanteiligen Betrag für das erste Halbjahr 2016.
Sonstige Angaben
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem 30. Juni 2016 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Mitglieder des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtszeitraum wie folgt zusammen:
Arbeitgebervertreter
Ralph Heuwing, Stuttgart
Vorsitzender des Aufsichtsrats Finanzvorstand der Dürr AG, Stuttgart
Ralf W. Dieter, Stuttgart Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, Stuttgart
Dr. Jochen Berninghaus, Herdecke
Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Anwaltssozietät Spieker & Jaeger, Dortmund
Gerhard Federer, Gengenbach
Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, Heuchelheim und der Schunk Verwaltungsgesellschaft mbH, Heuchelheim
Dr. Anja Schuler, Zürich, Schweiz
Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Basel, Schweiz
Dr. Hans Schumacher, Schönaich
Vorsitzender der Geschäftsführung der Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
Arbeitnehmervertreter
Frank Iwer, Stuttgart
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Ressortleitung der Abteilung Grundsatzfragen beim Vorstand der IG Metall, Frankfurt
Carmen Hettich-Günther, Rottenburg
Angestellte strategischer Einkauf und Betriebsratsvorsitzende der Homag GmbH, Schopfloch
Ernst Esslinger, Alpirsbach
Leiter IT-Engineering der Homag GmbH, Schopfloch
Armin Auer, Herrenberg
Leiter Projektmanagement und Betriebsratsvorsitzender der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Holzbronn
Martina Herold, Herzebrock
Betriebsratsvorsitzende der WEEKE Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz
Erich Koch, Schwalenberg
- Bevollmächtigter der IG Metall Detmold, Detmold
Mitglieder des Vorstands
Als Vorstände waren im Berichtszeitraum bestellt:
Pekka Paasivaara, Nagold
Vorsitzender des Vorstands Corporate Development, Personal / Arbeitsdirektor, Kommunikation
Harald Becker-Ehmck, Nagold Vorstand Produktion, Einkauf, Qualität und Beteiligungen, Forschung & Entwicklung bis 30. Juni 2016
Jürgen Köppel, Beckum Vorstand Vertrieb, Service, Marketing bis 30. Juni 2016
Franz Peter Matheis, Eppertshausen
Vorstand Finanzen, IT, Recht & Compliance
Mitarbeiteranzahl
Im Durchschnitt waren im Zeitraum vom 01.01.2016 bis zum 30.06.2016 beschäftigt:
| Anzahl | |
|---|---|
| Angestellte | 61 |
| Vorstände | 4 |
| 65 |
Konzernverhältnisse
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, und wird in deren auf der Website www.durr.com veröffentlichten Konzernzwischenabschluss, der für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufgestellt wird, nach § 315a HGB (IFRS) einbezogen.
Zur Erstellung eines Konzernzwischenabschlusses war die Gesellschaft zum 30. Juni 2016 nicht verpflichtet, da die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 30. Juni 2016 den o. a. Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht mit befreiender Wirkung erstellt.
Offenlegungspflichtige Mitteilungen
Im Berichtszeitraum ergaben sich im Hinblick auf Stimmrechtsmitteilungen keine Änderungen gegenüber dem letzten Jahresabschluss.
Schopfloch, den 26. Juli 2016
HOMAG Group AG Der Vorstand
Pekka Paasivaara Franz Peter Matheis
HOMAG Group AG
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Erklärung gemäß § 264 Abs. 2 S. 3 HGB und 289 Abs. 1 S. 5 HGB
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Schopfloch, den 26. Juli 2016
HOMAG Group AG Der Vorstand
Pekka Paasivaara Franz Peter Matheis
Kontakt
HOMAG Group AG
Homagstraße 3–5 72296 Schopfloch Deutschland
Tel.: +49 (0) 7443 13 – 0 Fax: +49 (0) 7443 13 – 2300 Mail: [email protected] www.homag-group.com
Kommunikation
Jens Fahlbusch
Tel.: +49 (0) 7443 13 – 2796 Fax: +49 (0) 7443 13 – 82796 Mail: [email protected]
Rechtliche Hinweise
Service
Unsere Geschäfts- und Zwischenberichte sowie weitere aktuelle Informationen über die HOMAG Group AG sind im Internet abrufbar unter: www.homag-group.com
Zukunftsgerichtete Aussagen
Der vorliegende Jahresabschluss enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird", "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der HOMAG Group AG sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der HOMAG Group AG, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Zwischenbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.
Sonstige Hinweise
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten. Wir haben bei der Formulierung teilweise die maskuline Form gewählt, adressieren dabei aber immer beide Geschlechter.