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HOFTEX GROUP — Annual Report 2019
May 22, 2020
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Annual Report
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Publication
Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke
Wirsberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/2019
der Firma Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Die Firma Wilhelm Kneitz AG wurde 1912 als Plüsch- und Möbelstoffweberei gegründet und hat heute den Schwerpunkt in der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Textilien für die Automobilindustrie.
Forschung und Entwicklung
Entsprechend unserer Zielsetzung und um dem Anspruch unserer Premiumkunden gerecht zu werden, werden unsere Produkte entsprechend den Markterfordernissen und Vorgaben unserer OEM-Partner laufend optimiert und in der Entwicklungsabteilung pro Jahr mit über 800 Design- und Bindungsvarianten neu entwickelt. Daneben sorgt unser Betriebslabor mit modernsten Prüfgeräten dafür, dass alle erforderlichen Werte nach entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die gesamtwirtschaftliche Lage wird schlechter, die Aussichten sind auch nicht besser – Experten blicken laut einer Umfrage mit wenig Optimismus auf die Weltwirtschaft. Bereits seit Jahren wird ein Anstieg protektionistischer Maßnahmen beobachtet. Maßgeblich der vom US-Präsidenten angetriebene Handelskrieg der beiden größten Volkswirtschaften USA und China, lastet demnach auf den Wachstumsaussichten.
So hat der Internationale Währungsfonds IWF seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft gesenkt. Das Plus werde in diesem Jahr nur noch bei 3,2 Prozent liegen, teilte der IWF mit, nachdem im April noch mit einem Wachstum von 3,3 Prozent gerechnet wurde.
Die Wirtschaft in der Eurozone wird 2019 aus Sicht des IWF unverändert um 1,3 Prozent zunehmen. Für 2020 hebt der Fonds seine Prognose um 0,1 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent an. Die Wirtschaft in Deutschland dürfte wegen schwächerer internationaler Nachfrage nach deutschen Produkten dieses Jahr um 0,1 Prozentpunkte langsamer wachsen, nämlich um 0,7 Prozent. Für das kommende Jahr prognostiziert der IWF eine Zunahme um 1,7 Prozent.
Eben noch Rekordmeldungen von der automobilen Schlüsselindustrie – jetzt Ernüchterung. Konjunkturabkühlung in China, dramatisch rückläufige Absatzzahlen, Gewinnwarnungen, Arbeitsplatzabbau. Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Die E-Mobilität verschlinge Milliardensummen. Dazu bekommt das alte Geschäftsmodell Konkurrenz von Car- und Ridesharing-Unternehmen. Nicht zu vergessen noch die hausgemachten Probleme, die Nachwehen des Dieselskandals und die neuen Emissionsziele. Nach einem schwachen Jahr versuchen die Autobauer wieder in die Spur zu kommen, wobei die Voraussetzungen angesichts der nachlassenden Konjunktur und der Brexit-Sorgen nicht gerade rosig sind.
Anders als bisher angenommen, dürfte der Pkw-Absatz 2019 in der EU nicht um bis zu ein Prozent wachsen, sondern werde wohl um ein Prozent fallen, teilte der Auto-Branchenverband ACEA mit. Das würde einer Verkaufszahl von etwas mehr als 15 Millionen Fahrzeugen entsprechen.
Der chinesische Automarkt ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahrzehnten geschrumpft. Und 2019 war bislang nicht besser. Im ersten Halbjahr sackten die Autoabsatzzahlen in China laut Herstellervereinigung CAAM um 12,4 %. Und die Aussichten für das Gesamtjahr sind ebenfalls nicht erfreulich.
2. Geschäftsverlauf
Für das Geschäftsjahr 2018/19 wurden die Umsatzziele dem Marktumfeld angepasst. Abrufverzögerungen und Stornierungen bestellter Ware führten zu einem Umsatzrückgang von 14 % im Geschäftsjahresverlauf. Dennoch wurde ein – in Anbetracht der schwierigen Gegebenheiten - zufriedenstellendes, positives Ergebnis erzielt.
Der Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie auf die Zulieferindustrie verstärkt sich durch die oben genannten Probleme zunehmend. Rohstoffverknappungen im Bereich Farbstoff sowie stetig steigende hohe Energiekosten und Auswirkungen der REACH-Verordnung werden weiterhin Preissteigerungen im Liefer- und Herstellprozess verursachen. Diesen Einflüssen können wir nur durch den Einsatz modernster Maschinen, flexiblen Produktionsabläufen und engagierten Mitarbeitern begegnen.
Im Laufe des Geschäftsjahres wurde die Holding Wilhelm Kneitz Textile Gruppe GmbH gegründet, die nun einen Teil der Wilhelm Kneitz AG-Aktien hält. Eine Maßnahme, die im Zuge einer Diversifizierung mögliche Risiken begrenzen soll.
3. Umsatz- und Ertragslage
Die Produktion wurde der stark schwankenden Auftragslage angepasst und erreichte eine Ausbringungsmenge von 4,6 Mio. Metern (Vorjahr 5,4 Mio. Meter).
Entsprechend dazu wurden Umsatzerlöse von 36,6 Mio. € erzielt (Vorjahr 42,8 Mio. €), die zu einer Betriebsleistung von 36,5 Mio. € (Vorjahr 43,5 Mio. €) und einem Betriebsaufwand von 33,8 Mio. € (Vorjahr 39,6 Mio. €) führten.
Der Materialaufwand sank um 4,8 Mio. € auf 24,5 Mio. €, die Materialaufwandsquote liegt mit 67,1 % unter Vorjahr von 67,3 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von 2,5 Mio. € im Vorjahr auf 2,0 Mio. € im Berichtsjahr.
Die Kosten im Personalbereich verringerten sich von 6,9 Mio. € auf 6,5 Mio. €, die Mitarbeiterzahl sank von 142 Personen auf 137 Personen.
Entwicklungskosten in Höhe von etwa 0,8 Mio. € wurden nicht aktiviert.
Das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) beträgt 3,0 Mio. €, Vorjahr 4,2 Mio. €.
4. Vermögens- und Finanzlage, Kapitalstruktur
Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich im vergangenen Geschäftsjahr auch weiterhin gut dar, die Lage des Unternehmens ist nach wie vor zufriedenstellend, wie auch das positive Jahresergebnis von 2,2 Mio. € aufzeigt.
Die Bilanzsumme weist 21,0 Mio. € gegenüber 21,6 Mio. € im Vorjahr aus.
Das Finanzergebnis ist mit -23 T€ ausgewiesen (Vorjahr -25 T€).
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich von 2,4 Mio. € im Vorjahr auf 1,4 Mio. € im Berichtsjahr.
Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich von 2,5 Mio. € auf 2,1 Mio. € im Berichtsjahr.
Die Abschreibungen sind mit 853 T€ gegenüber 845 T€ im Vorjahr ausgewiesen.
Das Eigenkapital ist mit 16,3 Mio. € gestiegen. Dies entspricht einer Quote von 77,9% (Vorjahr 70,3%).
Es bestehen zur Zeit keine Kredite bei unseren Finanzinstituten, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung.
5. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den Umsatzerlösen (36,6 Mio. €) und dem EBIT (3 Mio. €). Im Vorjahr wurde für beide Kennzahlen ein Rückgang erwartet, basierend auf den Prognosen und den Risiken der Automobil- und Zulieferindustrie. Dies ist auch so eingetreten.
III. Chancen- und Risikobericht
1. Chancen künftiger Entwicklung
Durch unsere langjährige innovative Entwicklungsarbeit im Premiumsegment der Automobilindustrie sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner und beliefern weltweit eine Vielzahl von Automotive-Kunden und Systempartner.
Viele Entwicklungsthemen „rund um den Sitzbezug“ werden forciert. Der Themenbereich „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ zur Verbesserung von Materialeinsatz, Ressourcen- und Energieeffizienz, sowie soziale Verantwortung bildet eine Leitlinie mit großem Einfluss auf unsere Forschungsarbeit und die Weiterentwicklung der Wilhelm Kneitz AG.
Die stabile Ertragslage der vergangenen Jahre ermöglicht es uns, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und durch permanente Investitionen und hochwertigen Materialeinsatz den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte auch für die Zukunft zu gewährleisten.
Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktionskapazitäten und die stetige (energetische) Sanierung unseres Werkes wird fortgeführt. Hierin liegen die wesentlichen Bestandteile unserer Qualitätssicherung und eventuelle Einsparpotentiale.
Für das neue Geschäftsjahr haben wir unsere Umsatzziele dem Marktumfeld und der Erwartungshaltung der Automobilindustrie angepasst und erwarten gegenüber dem Vorjahresumsatz einen Rückgang in einem Bereich von ca. 10 %, mit entsprechender Auswirkung auf das EBIT.
2. Risiken künftiger Entwicklung
Die durch die Abgasmanipulation ausgelöste Einführung von WLTP-Zulassungsverfahren (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) und deren erneute verbindliche Umsetzung bis 01. September 2019 stellt Autobauer vor größte Herausforderungen. Wenig gefragte Modell- und Motorenvarianten werden gestrichen, Auslieferzeiten werden verschoben, Bänder stehen zeitweise still. Dies führt in der Zulieferindustrie zu Abrufverzögerungen und Stornierungen bestellter Waren.
Der Megatrend „alternative Antriebe“ hat sich weiter zu einer konkreten Forderung entwickelt, die in der Automobilindustrie höchste Priorität eingeräumt und mit Hochtouren bearbeitet wird.
Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind durch unsere Ausrichtung und Erweiterung im Automobilbereich nicht zu erkennen. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage ist nachhaltig nicht gefährdet. Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich abgedeckt. Eventuelle Forderungsausfälle sind größtenteils durch Kreditversicherungen abgedeckt.
Wirtschaftliche Risiken und konjunkturelle Entwicklungen können den Geschäftsverlauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können. Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sowie wirtschafts- oder umweltpolitische Entscheidungen sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen.
In der Produktion haben wir Ausfallkriterien unserer Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Instandhaltung und Erneuerung weitgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko im Materialbedarf haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner reduziert. Eine hohe Bewertung und regelmäßige Auditierung qualifiziert unsere Lieferpartner. Die Abhängigkeit von einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch eine eigene Lagerhaltung einschränken wollen.
Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar.
3. Risikomanagement
Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Zu unseren weiteren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Effizienz und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparungen bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals.
Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs.
Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Beobachtung deren Bonität und Zahlungsverhalten. Unser straffes Forderungsmanagement, verbunden mit Warenkreditversicherungen minimiert das Risiko von Forderungsausfällen.
Das Betriebsvermögen, die Finanzen und der gesamte Betriebsverlauf werden von der Planungs- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäfts- und Budgetplan verfolgt, überwacht und abgerechnet.
4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Neben den im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten zählen Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und die Finanzanlagen zu den eingesetzten Finanzinstrumenten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Grundsätzlich wird beim Management eine konservative Risikopolitik verfolgt.
Finanzielle Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung kurzfristig nicht. Bankkonten werden täglich überwacht. Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, da wir an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO fakturieren. Gleiches gilt für unsere Lieferpartner.
IV. Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Zum 30. Juni 2019 besitzt die Wilhelm Kneitz Textile Gruppe GmbH, Wirsberg, 89,93 % der Anteile am Grundkapital der Wilhelm Kneitz AG.
Der gemäß § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht des Vorstandes enthält folgende Schlusserklärung:
"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundnene Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder mit einem mit ihm verbundenen Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2018/2019 nicht getroffen oder unterlassen worden."
V. Personelles
Das Unternehmen ist bestrebt, den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen.
Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Engagement, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.
Wirsberg, im August 2019
gez. Der Vorstand
Bilanz
Aktiva
| 30.6.2019 EUR |
30.6.2018 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 3.896.785,95 | 4.250.492,66 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 5.395,00 | 6.769,00 |
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 5.395,00 | 6.769,00 |
| II. Sachanlagen | 3.891.390,95 | 4.243.723,66 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 874.975,00 | 829.487,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 2.181.196,00 | 1.845.712,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 824.235,00 | 861.127,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 10.984,95 | 707.397,66 |
| B. Umlaufvermögen | 16.901.923,87 | 17.179.554,80 |
| I. Vorräte | 4.572.600,00 | 4.729.200,00 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.501.409,00 | 5.567.166,81 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.973.682,58 | 4.669.431,60 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 15.375,40 | 0,00 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.008.078,33 | 0,00 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 504.272,69 | 897.735,21 |
| III. Wertpapiere | 496.666,59 | 0,00 |
| 1. sonstige Wertpapiere | 496.666,59 | 0,00 |
| IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 6.331.248,28 | 6.883.187,99 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 59.623,98 | 62.238,97 |
| D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 100.707,29 | 68.464,60 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 20.959.041,09 | 21.560.751,03 |
| Passiva | ||
| 30.6.2019 EUR |
30.6.2018 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 16.335.249,31 | 15.168.064,83 |
| I. gezeichnetes Kapital | 1.533.875,64 | 1.533.875,64 |
| II. Kapitalrücklage | 1.800.000,00 | 1.800.000,00 |
| III. Gewinnrücklagen | 1.400.000,00 | 1.400.000,00 |
| IV. Gewinnvortrag | 9.434.189,19 | 7.438.308,07 |
| V. Jahresüberschuss | 2.167.184,48 | 2.995.881,12 |
| B. Rückstellungen | 2.989.288,60 | 3.686.343,18 |
| C. Verbindlichkeiten | 1.634.503,18 | 2.706.343,02 |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.443.757,64 | 2.447.581,93 |
| 2. sonstige Verbindlichkeiten | 190.745,54 | 258.761,09 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 20.959.041,09 | 21.560.751,03 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 1.7.2018 - 30.6.2019 EUR |
1.7.2017 - 30.6.2018 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 36.636.565,73 | 42.790.285,78 |
| 2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -136.500,00 | 680.000,00 |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 20.417,60 | 10.084,76 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 375.157,58 | 302.180,02 |
| 5. Materialaufwand | 24.491.160,88 | 29.259.846,34 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 10.677.694,59 | 13.722.668,93 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 13.813.466,29 | 15.537.177,41 |
| 6. Personalaufwand | 6.527.345,54 | 6.931.109,78 |
| a) Löhne und Gehälter | 5.273.379,21 | 5.724.191,92 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.253.966,33 | 1.206.917,86 |
| 7. Abschreibungen | 853.341,47 | 844.940,47 |
| a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 853.341,47 | 844.940,47 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.981.560,91 | 2.531.583,42 |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 8.359,36 | 63,61 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 3.333,41 | 0,00 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 27.583,58 | 25.057,46 |
| 12. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 820.306,94 | 1.162.141,52 |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 2.199.367,54 | 3.027.935,18 |
| 14. sonstige Steuern | 32.183,06 | 32.054,06 |
| 15. Jahresüberschuss | 2.167.184,48 | 2.995.881,12 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2018/2019
Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
1. Grundsätzliche Angaben
Die Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke, hat ihren Sitz in Wirsberg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 50 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.
2. Darstellungsstetigkeit
Die Darstellung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Bilanzierungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
2. Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.
technische Anlagen und Maschinen
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 15 enthalten.
Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 5 enthalten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 250 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellkosten bewertet.
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.
fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.
sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN wurden basierend auf den zugrundeliegenden Sachverhalten berechnet.
AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG
Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,03 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrechts (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck.
Sie wurden gem. § 246 Abs. 2. S. 2 HGB i.V. m. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen saldiert und als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen.
EIGENKAPITAL ist zum Nennwert bewertet.
RÜCKSTELLUNGEN
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,03 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrechts (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurde die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre (3,03 %) zum Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre (2,2 %) beträgt 67 TEUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.
Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.
sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.07.2018 EURO |
Zugänge EURO |
Abgänge EURO |
Umbuchungen EURO |
30.06.2019 EURO |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 761.261,12 | 867,00 | 0,00 | 0,00 | 762.128,12 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 761.261,12 | 867,00 | 0,00 | 0,00 | 762.128,12 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 10.635.928,34 | 34.233,52 | -18.269,75 | 49.645,94 | 10.701.538,05 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 13.610.369,25 | 145.114,18 | -742.666,13 | 873.343,94 | 13.886.161,24 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 7.066.817,87 | 79.970,32 | -11.301,45 | 31.048,19 | 7.166.534,93 |
| 4 Anlagen im Bau | 707.397,69 | 308.892,86 | -51.267,50 | -954.038,07 | 10.984,98 |
| Summe Sachanlagen | 32.020.513,15 | 568.210,88 | -823.504,83 | 0,00 | 31.765.219,20 |
| Summe Anlagevermögen | 32.781.774,27 | 569.077,88 | -823.504,83 | 0,00 | 32.527.347,32 |
| Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.07.2018 EURO |
Zugänge EURO |
Abgänge EURO |
Umbuchungen EURO |
Stand 30.06.2019 EURO |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 754.492,12 | 2.241,00 | 0,00 | 0,00 | 756.733,12 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 754.492,12 | 2.241,00 | 0,00 | 0,00 | 756.733,12 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 9.806.441,34 | 20.226,84 | -105,13 | 0,00 | 9.826.563,05 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 11.764.657,25 | 682.966,12 | -742.658,13 | 0,00 | 11.704.965,24 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 6.205.690,87 | 147.907,51 | -11.298,45 | 0,00 | 6.342.299,93 |
| 4 Anlagen im Bau | 0,03 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,03 |
| Summe Sachanlagen | 27.776.789,49 | 851.100,47 | -754.061,71 | 0,00 | 27.873.828,25 |
| Summe Anlagevermögen | 28.531.281,61 | 853.341,47 | -754.061,71 | 0,00 | 28.630.561,37 |
| Nettobuchwerte | ||
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| Stand 30.06.2019 EURO |
Stand 30.06.2018 EURO |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.395,00 | 6.769,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 5.395,00 | 6.769,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 874.975,00 | 829.487,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.181.196,00 | 1.845.712,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 824.235,00 | 861.127,00 |
| 4 Anlagen im Bau | 10.984,95 | 707.397,66 |
| Summe Sachanlagen | 3.891.390,95 | 4.243.723,66 |
| Summe Anlagevermögen | 3.896.785,95 | 4.250.492,66 |
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Restlaufzeiten
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
Pensionen in Höhe von TEUR 1.001, die gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.102 saldiert wurden, sind als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Rückdeckungsvermögens belaufen sich auf TEUR 1.003.
5. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage
Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert. Aufgrund der im Wirtschaftsjahr 2015/16 geänderten Bewertungssystematik bei Berechnung der Pensionsrückstellungen resultiert eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von 67 TEUR.
6. Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 498 wurden unsaldiert ausgewiesen, da diesbezüglich keine Rückdeckungsansprüche abgetreten wurden.
7. sonstige Rückstellungen
Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben
Die sonstigen Rückstellungen (in TEUR) enthalten im Wesentlichen:
| Tantiemen | 441 |
| Weihnachtsgeld + Sonderzahlung | 363 |
| Urlaubslöhne/Freizeitausgleich | 289 |
| Nutzungsentschädigung | 529 |
| Eventualverbindlichkeit | 260 |
| Garantien | 64 |
| Instandhaltung | 50 |
| Berufsgenossenschaft | 36 |
8. Verbindlichkeiten
Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung
Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 44) sowie Aufwendungen aus dem Wertpapierdepot (TEUR 22) mit Erträgen aus Festgeldanlagen und aus dem Wertpapierdepot (TEUR 43) saldiert.
2. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG
| Jahresergebnis | 2.167 | TEUR |
| Gewinnvortrag | 10.434 | TEUR |
| Ausschüttungen | -1.000 | TEUR |
| Bilanzgewinn | 11.601 | TEUR |
E. GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG
Die Vorständin schlägt der Hauptversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
F. SONSTIGE ANGABEN
1. Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse im Wesentlichen durch die Unterdotierung der Unterstützungskasse i.H. v. TEUR 432.
Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Beschaffungskontrakte mit Lieferanten zu marktüblichen Konditionen, die den Bedarf an Rohstoffen absichern.
3. Zusätzliche Bilanzvermerke
Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).
4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
| Arbeiter | 78 |
| Angestellte (ohne Geschäftsführung) | 55 |
| Auszubildende | 4 |
| Mitarbeiter | 137 |
5. Gesellschaftsorgane
5.1 Vorstand
Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:
Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz,
Vorstand Business Management und Organisation
5.2 Aufsichtsrat
Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:
Vorsitz:
Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist
Stellvertretender Vorsitz:
Herr Alfred Kneitz, Betriebswirt
Mitglieder:
Herr Egon Fraas, im Ruhestand
Herr Matthias Naumann, Dipl. Ing. Architekt (FH)
5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder
Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 21 T€.
6. Nachtragsbericht
Bis zum heutigen Tag gibt es im neuen Geschäftsjahr 2019/20 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, welche die aktuelle Lage der Gesellschaft oder auch den Jahresabschluss zum 30.06.2019 beeinflussen.
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019
der WILHELM KNEITZ AG, Textilwerke, in WIRSBERG/OFR.
Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend abgestimmt.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr ist unter Einbeziehung der Buchführung von der SWP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Die SWP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben auch unsererseits den Jahresabschluss, den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzergebnisses überprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer treten wir auf Grund unserer eigenen Prüfung bei.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir Beanstandungen nicht zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht. Dieser ist damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Jahresergebnisses schließen wir uns an.
Der Vorstand der Gesellschaft hat nach § 312 Aktiengesetz für den Zeitraum vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen („Abhängigkeitsbericht“) erstellt. Der Abhängigkeitsbericht wurde vom Abschlussprüfer der Gesellschaft geprüft. Dieser hat keine Einwendungen erhoben und gemäß § 313 AktG den folgenden Vermerk erteilt:
„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft
nicht unangemessen hoch war.“
Der Abhängigkeitsbericht und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Die Überprüfung ergab keine Beanstandungen.
Wirsberg, 14.10.2019
gez. Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Aufsichtsratsvorsitzender
sonstige Berichtsbestandteile
UNTERSCHRIFT gemäß § 245 HGB
Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019
Wirsberg, 30. August 2019
gez. Sibylla Naumann
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2019 festgestellt.
Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg, – bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG - Textilwerke, Wirsberg für das Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019 und |
| • | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 26. September 2019
**SWP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Dr. Walter Schwarz, Wirtschaftsprüfer
gez. Christian vom Ende, Wirtschaftsprüfer
Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form, bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.