Annual Report • Jun 13, 2019
Annual Report
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I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Die Firma Wilhelm Kneitz AG wurde 1912 als Plüsch- und Möbelstoffweberei gegründet und hat heute den Schwerpunkt in der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Textilien für die Automobilindustrie.
2. Forschung und Entwicklung
Entsprechend unserer Zielsetzung und um dem Anspruch unserer Premiumkunden gerecht zu werden, werden unsere Produkte entsprechend den Markterfordernissen und Vorgaben unserer OEM-Partner laufend optimiert und in der Entwicklungsabteilung pro Jahr mit über 800 Design- und Bindungsvarianten neu entwickelt. Daneben sorgt unser Betriebslabor mit modernsten Prüfgeräten dafür, dass alle erforderlichen Werte nach entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Mehr als ein Jahr lang zeigten sich Konjunkturexperten aus aller Welt in Hochstimmung - doch nun ist die Zuversicht in der Weltwirtschaft angesichts des eskalierenden Handelsstreits weitgehend verschwunden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im laufenden Jahr gesenkt. Die Prognose für 2019 wurde auf 2,1 (2,0) Prozent angehoben. Deutschland geht es wirtschaftlich gut, attestiert der Internationale Währungsfonds. Doch am Horizont sehen die Experten durchaus Grund zur Sorge. Die deutsche Wirtschaft bleibt nach Einschätzung des IWF ein Muster an Stabilität, ist aber auch vor Risiken nicht gefeit. Die Effekte eines harten Brexits, eines zunehmenden wirtschaftlichen Protektionismus, von Strafzöllen und einer Neuordnung der Lastenverteilung in der Eurozone könnten das Investitionsklima jedoch belasten.
Wie prognostiziert, ist der weltweite Automarkt 2017 mit 2,7% langsamer gewachsen, als im Jahr zuvor (6,4%). Das Wachstumstempo für 2018 wird mit prognostizierten 2,2% auch hinter den Erwartungen von 2017 liegen. Wieder einmal mehr wird das weltweite Wachstum vom asiatischen Markt beeinflusst. Eine angestrebte Steigerung von 4,5% in China, bedeuten über 50% (25,75 Millionen Fahrzeuge) des globalen Autogeschäfts. Daneben wird Indien immer mehr zu einer tragenden Säule des Weltmarkts. Das Land ist mit 3,2 Millionen Neuwagenverkäufen mittlerweile der fünftgrößte Automarkt.
2. Geschäftsverlauf
Nach dem Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2016/17 konnte trotz Auftragsschwankungen im Geschäftsjahresverlauf eine Umsatzsteigerung von 5,4% erzielt werden. Somit können wir mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden sein. Der Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie hält weiter unvermindert an und wird auch verstärkt durch Auseinandersetzungen der großen Zulieferunternehmen mit den Automobilherstellern. Auch auf der Rohstoffseite kam es durch eine Quasi-Monopolstellung der Hersteller zu erheblichen Preissteigerungen. Rohstoffverknappungen im Bereich Farbstoff und Schaum, sowie hohe Energiekosten und Auswirkungen der neuen REACH-Verordnung 2018 werden weiterhin Preissteigerungen im Liefer- und Herstellprozess verursachen. Diesen Einflüssen können wir nur durch den Einsatz modernster Maschinen, flexiblen Produktionsabläufen und engagierten Mitarbeitern begegnen.
3. Umsatz- und Ertragslage
Die Produktion wurde der stark schwankenden Auftragslage angepasst und erreichte eine Ausbringungsmenge von 5,4 Mio. Metern (Vorjahr 5,1 Mio. Meter). Entsprechend dazu wurden Umsatzerlöse von 42,8 Mio. € erzielt (Vorjahr 40,6 Mio. €), die zu einer Betriebsleistung von 43,7 Mio. € (Vorjahr 40,6 Mio. €) und einem Betriebsaufwand von 39,6 Mio. € (Vorjahr 37,4 Mio. €) führten. Der Materialaufwand steigerte sich um 1,6 Mio. € auf 29,3 Mio. €, die Materialaufwandsquote liegt mit 66,9% unter Vorjahr von 68,3%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 2,0 Mio. € im Vorjahr auf 2,5 Mio. € im Berichtsjahr. Die Kosten im Personalbereich erhöhten sich moderat von 6,8 Mio. € auf 6,9 Mio. €, die Mitarbeiterzahl sank von 146 Personen auf 142 Personen. Entwicklungskosten in Höhe von etwa 0,7 Mio. € wurden nicht aktiviert. Das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) beträgt 4,2 Mio. €, Vorjahr 3,4 Mio. €.
4. Vermögens- und Finanzlage, Kapitalstruktur
Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich im vergangenen Geschäftsjahr auch weiterhin gut dar, die Lage des Unternehmens ist nach wie vor zufriedenstellend, wie auch das positive Jahresergebnis von 3,0 Mio. € aufzeigt. Die Bilanzsumme weist 21,6 Mio. € gegenüber 18,1 Mio. € im Vorjahr aus. Das Finanzergebnis ist mit -25 T€ ausgewiesen (Vorjahr 48 T€). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verändern sich von 2,1 Mio. € im Vorjahr auf 2,4 Mio. € im Berichtsjahr. Die kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich von 2,6 Mio. € auf 3,1 Mio. € im Berichtsjahr. Die Abschreibungen sind mit 845 T€ gegenüber 938 T€ im Vorjahr ausgewiesen. Das Eigenkapital ist mit 15,2 Mio. € gestiegen. Dies entspricht einer Quote von 70,3% (Vorjahr 70,0%). Es bestehen zur Zeit keine Kredite bei unseren Finanzinstituten, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung.
III. Chancen- und Risikobericht
1. Chancen künftiger Entwicklung
Durch unsere langjährige innovative Entwicklungsarbeit im Premiumsegment der Automobilindustrie sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner und beliefern weltweit eine Vielzahl von Automotive-Kunden und Systempartner. Viele Entwicklungsthemen „rund um den Sitzbezug“ werden fortführend forciert. Der Themenbereich „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ zur Verbesserung von Materialeinsatz, Ressourcen- und Energieeffizienz, sowie soziale Verantwortung bildet eine Leitlinie mit großem Einfluss auf unsere Forschungsarbeit und die Weiterentwicklung der Wilhelm Kneitz AG. Die stabile Ertragslage der vergangenen Jahre ermöglicht es uns, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und durch permanente Investitionen und hochwertigen Materialeinsatz den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte auch für die Zukunft zu gewährleisten. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktionskapazitäten und die stetige (energetische) Sanierung unseres Werkes wird fortgeführt. Hierin liegen die wesentlichen Bestandteile unserer Qualitätssicherung und eventuelle Einsparpotentiale. Für das neue Geschäftsjahr haben wir unsere Umsatzziele dem Marktumfeld angepasst und erwarten gegenüber dem Vorjahresumsatz einen Rückgang von geschätzt 10%; dies insbesondere aufgrund von Abrufverzögerungen durch die WLTP-Zulassungsverfahren und auch aufgrund anstehender Modellwechsel. Wir rechnen mit einem positiven Jahresergebnis, welches voraussichtlich einen ähnlichen Rückgang gegenüber Vorjahr wie die Umsatzerlöse zeigen wird.
2. Risiken künftiger Entwicklung
Die durch die Abgasmanipulation ausgelöste Einführung von WLTP-Zulassungsverfahren (Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure) und deren verbindliche Umsetzung bis 01. September 2018 stellt Autobauer vor größte Herausforderungen. Modelle werden z. T. gestrichen, Auslieferzeiten werden verschoben, Bänder stehen zeitweise still. Dies führt in der Zulieferindustrie zu Abrufverzögerungen und Stornierungen bestellter Waren.
Der Megatrend „alternative Antriebe“ hat sich weiter zu einer konkreten Forderung entwickelt, die in der Automobilindustrie höchste Priorität eingeräumt und mit Hochtouren bearbeitet wird.
Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind durch unsere Ausrichtung und Erweiterung im Automobilbereich nicht zu erkennen. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage ist nachhaltig nicht gefährdet. Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich abgedeckt. Eventuelle Forderungsausfälle sind größtenteils durch Kreditversicherungen abgedeckt. Wirtschaftliche Risiken und konjunkturelle Entwicklungen können den Geschäftsverlauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können. Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sowie wirtschafts- oder umweltpolitische Entscheidungen sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen. In der Produktion haben wir Ausfallkriterien unserer Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Instandhaltung und Erneuerung weitgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko im Materialbedarf haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner reduziert. Eine hohe Bewertung und regelmäßige Auditierung qualifiziert unsere Lieferpartner. Die Abhängigkeit von einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch eine eigene Lagerhaltung einschränken wollen. Finanzielle Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung kurzfristig nicht. Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, da wir an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO fakturieren. Gleiches gilt für unsere Lieferpartner.
Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar.
3. Risikomanagement
Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Zu unseren weiteren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals. Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Beobachtung deren Bonität. Das Betriebsvermögen, die Finanzen und der gesamte Betriebsverlauf werden von der Planungs- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäfts- und Budgetplan verfolgt, überwacht und abgerechnet.
IV. Personelles
Das Unternehmen ist bestrebt, den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen. Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Engagement, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.
Wirsberg, im September 2018
Der Vorstand
AKTIVA
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| 30.6.2018 EUR |
30.6.2017 EUR |
|
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | 4.250.492,66 | 4.027.505,00 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 6.769,00 | 20.949,00 |
| II. Sachanlagen | 4.243.723,66 | 4.006.556,00 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | 17.179.554,80 | 13.900.230,57 |
| I. Vorräte | 4.729.200,00 | 4.222.500,00 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.567.166,81 | 5.322.797,04 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 6.883.187,99 | 4.354.933,53 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 62.238,97 | 58.710,65 |
| D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG | 68.464,60 | 129.080,70 |
| 21.560.751,03 | 18.115.526,92 | |
| PASSIVA | ||
| 30.6.2018 EUR |
30.6.2017 EUR |
|
| A. EIGENKAPITAL | 15.168.064,83 | 12.672.183,71 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.533.875,64 | 1.533.875,64 |
| II. Kapitalrücklage | 1.800.000,00 | 1.800.000,00 |
| III. Gewinnrücklagen | 1.400.000,00 | 1.400.000,00 |
| IV. Gewinnvortrag | 7.438.308,07 | 5.359.709,56 |
| V. Jahresüberschuss | 2.995.881,12 | 2.578.598,51 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 3.686.343,18 | 3.137.108,05 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 2.706.343,02 | 2.306.235,16 |
| - davon aus Steuern: EUR 80.594,68 (Vorjahr: EUR 65.062,13) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.465,05 (Vorjahr: EUR 862,29) | ||
| 21.560.751,03 | 18.115.526,92 |
scroll
| 2017/18 EUR |
2016/17 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 42.790.285,78 | 40.590.351,79 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 680.000,00 | -310.800,00 |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 10.084,76 | 3.681,72 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 302.167,56 | 557.766,24 |
| 5. Materialaufwand | -29.259.846,34 | -27.706.031,51 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -13.722.668,93 | -13.796.686,89 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -15.537.177,41 | -13.909.344,62 |
| 6. Personalaufwand | -6.931.109,78 | -6.790.906,75 |
| a) Löhne und Gehälter | -5.724.191,92 | -5.530.367,15 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.206.917,86 | -1.260.539,60 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 199.987,25 (Vorjahr: EUR 190.196,00) | ||
| 7. Abschreibungen | -844.940,47 | -937.720,72 |
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -844.940,47 | -937.720,72 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.531.570,96 | -1.965.498,98 |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 63,61 | 48.476,78 |
| - davon aus Aufzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 60.417,00) | ||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -25.057,46 | -278,53 |
| - davon aus Aufzinsung: EUR 53.465,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.162.141,52 | -877.907,47 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 3.027.935,18 | 2.611.132,57 |
| 13. sonstige Steuern | -32.054,06 | -32.534,06 |
| 14. Jahresüberschuss | 2.995.881,12 | 2.578.598,51 |
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
1. Grundsätzliche Angaben
Die Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke, hat ihren Sitz in Wirsberg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 50 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.
2. Darstellungsstetigkeit
Die Darstellung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden
1. Bilanzierungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
2. Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.
technische Anlagen und Maschinen
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 6 enthalten.
Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt.
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 1 enthalten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellkosten bewertet.
In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 3 enthalten.
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh, Hilfs und Betriebsstoffe
sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.
fertige Erzeugnisse
sind mit Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.
sonstige Vermögensgegenstände
sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
sind zum Nennwert bewertet.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
wurden basierend auf den zugrundeliegenden Sachverhalten berechnet.
AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG
Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,53 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrechts (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck.
Sie wurden gem. § 246 Abs. 2. S. 2 HGB i.V. m. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen saldiert und als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen.
EIGENKAPITAL
ist zum Nennwert bewertet.
RÜCKSTELLUNGEN
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,53 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrechts (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurde die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre (3,53 %) zum Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre (2,64 %) beträgt 79 TEUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.
Steuerrückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.
sonstige Rückstellungen
wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Restlaufzeiten
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
Pensionen in Höhe von TEUR 1.026, die gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.094 saldiert wurden, sind als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Rückdeckungsvermögens belaufen sich auf TEUR 996.
5. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage
Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert. Aufgrund der im Wirtschaftsjahr 2015/16 geänderten Bewertungssystematik bei Berechnung der Pensionsrückstellungen resultiert eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von 79 TEUR.
6. Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 542 wurden unsaldiert ausgewiesen, da diesbezüglich keine Rückdeckungsansprüche abgetreten wurden.
7. sonstige Rückstellungen
Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben
Die sonstigen Rückstellungen (in TEUR) enthalten im Wesentlichen:
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| Tantiemen: | 622 |
| Weihnachtsgeld + Sonderzahlung: | 494 |
| Urlaubslöhne/Freizeitausgleich: | 256 |
| Nutzungsentschädigung: | 543 |
| Eventualverbindlichkeit: | 227 |
| Garantien: | 172 |
| Instandhaltung: | 61 |
| Berufsgenossenschaft: | 34 |
8. Verbindlichkeiten
Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung
Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr) und sind nicht besichert.
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG
1. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 53) sowie Aufwendungen aus dem Wertpapierdepot (TEUR 118) mit Erträgen aus Festgeldanlagen und aus dem Wertpapierdepot (TEUR 149) saldiert.
2. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG
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| Jahresergebnis: | TEUR 2.996 |
| Gewinnvortrag: | TEUR 7.938 |
| Ausschüttungen: | TEUR -500 |
| Bilanzgewinn: | TEUR 10.434 |
E. GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG
Die Vorständin schlägt der Hauptversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
F. SONSTIGE ANGABEN
1. Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse im Wesentlichen durch die Unterdotierung der Unterstützungskasse i.H. v. TEUR 493.
Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Beschaffungskontrakte mit Lieferanten zu marktüblichen Konditionen, die den Bedarf an Rohstoffen absichern.
3. Zusätzliche Bilanzvermerke
Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).
4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
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| Arbeiter: | 83 |
| Angestellte (ohne Geschäftsführung): | 54 |
| Auszubildende: | 5 |
| Mitarbeiter: | 142 |
5. Gesellschaftsorgane
5.1 Vorstand
Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:
Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz,
Vorstand Business Management und Organisation
5.2 Aufsichtsrat
Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:
Vorsitz:
Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist
Stellvertretender Vorsitz:
Herr Alfred Kneitz, Betriebswirt
Mitglieder:
Herr Egon Fraas, im Ruhestand
Herr Matthias Naumann, Dipl. Ing. Architekt (FH)
5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder
Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 21 T€.
6. Nachtragsbericht
Bis zum heutigen Tag gibt es im neuen Geschäftsjahr 2018/19 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, welche die aktuelle Lage der Gesellschaft oder auch den Jahresabschluss zum 30.06.2018 beeinflussen.
G. UNTERSCHRIFT gemäß § 245 HGB
Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018
Wirsberg, 28.09.2018
gez. Sibylla Naumann, Vorstand
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.7.2017 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 30.6.2018 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 761.261,12 | 0,00 | 0,00 | 761.261,12 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 10.554.667,40 | 84.026,94 | -2.766,00 | 10.635.928,34 |
| technische Anlagen und Maschinen | 13.364.457,75 | 245.911,50 | 0,00 | 13.610.369,25 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.041.815,35 | 59.305,24 | -34.302,72 | 7.066.817,87 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,03 | 707.397,66 | 0,00 | 707.397,69 |
| 30.960.940,53 | 1.096.641,34 | -37.068,72 | 32.020.513,15 | |
| 31.722.201,65 | 1.096.641,34 | -37.068,72 | 32.781.774,27 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.7.2017 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 30.6.2018 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 740.312,12 | 14.180,00 | 0,00 | 754.492,12 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 9.790.185,40 | 16.255,94 | 0,00 | 9.806.441,34 |
| technische Anlagen und Maschinen | 11.121.918,75 | 642.738,50 | 0,00 | 11.764.657,25 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.042.280,35 | 171.766,03 | -8.355,51 | 6.205.690,87 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,03 | 0,00 | 0,00 | 0,03 |
| 26.954.384,53 | 830.760,47 | -8.355,51 | 27.776.789,49 | |
| 27.694.696,65 | 844.940,47 | -8.355,51 | 28.531.281,61 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 30.6.2018 EUR |
Stand am 30.6.2017 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.769,00 | 20.949,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 829.487,00 | 764.482,00 |
| technische Anlagen und Maschinen | 1.845.712,00 | 2.242.539,00 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 861.127,00 | 999.535,00 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 707.397,66 | 0,00 |
| 4.243.723,66 | 4.006.556,00 | |
| 4.250.492,66 | 4.027.505,00 |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, den 28. September 2018
**Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Coenen, Wirtschaftsprüferin
Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer
Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend abgestimmt.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Geschäftsberichtes der Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner, in Hof, geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben auch unsererseits den Jahresabschluss, den Geschäftsbericht des Vorstands und seinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzergebnisses überprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir auf Grund unserer eigenen Prüfung bei.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir Beanstandungen nicht zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Jahresergebnisses schließen wir uns an.
Ein Konzernabschluss und ein Konzerngeschäftsbericht waren nicht zu erstellen.
Wirsberg, 05.10.2018
gez. Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Aufsichtsratsvorsitzender
Verwendung des Bilanzgewinns
Beschluss der Hauptversammlung
Die ordentliche Hauptversammlung hat am 16. November 2018 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 / 2018 in Höhe von € 10.434.189,19 wie folgt zu verwenden:
Vortrag auf neue Rechnung € 10.434.189,19
Aus diesem Gewinnvortrag wurde mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 30.01.19 eine Ausschüttung zum 06.02.19 in Höhe von € 1.000.000,00 vorgenommen.
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