Annual Report • Aug 1, 2016
Annual Report
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I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Die Firma Wilhelm Kneitz AG wurde 1912 als Plüsch- und Möbelstoffweberei gegründet und hat heute den Schwerpunkt in der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Textilien für die Automobilindustrie.
2. Forschung und Entwicklung
Entsprechend unserer Zielsetzung und um dem Anspruch unserer Premiumkunden gerecht zu werden, werden unsere Produkte entsprechend den Markterfordernissen und Vorgaben unserer OEM-Partner laufend optimiert und in der Entwicklungsabteilung pro Jahr mit über 500 Design- und Bindungsvarianten neu entwickelt. Daneben sorgt unser Betriebslabor mit modernsten Prüfgeräten dafür, dass alle erforderlichen Werte nach entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Im Jahr 2014 fiel das Wachstum der Weltwirtschaft geringer aus als ursprünglich prognostiziert. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg insgesamt moderat um 2,6 %.
Trotz vieler internationaler Krisen hat die deutsche Wirtschaft von den günstigen wirtschaftlichen Voraussetzungen insgesamt etwas stärker profitiert als das europäische Umland. Sie hat sich von der konjunkturellen Schwäche Mitte des vergangenen Jahres schneller als erwartet erholt.
Neben den gestiegenen Ausgaben der privaten Haushalte entwickelten sich auch die Anlageinvestitionen positiv und die Exporte von Waren und Dienstleistungen konnten nochmals zulegen.
So ist bei dem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt nach dem Statistischen Bundesamt ein Zuwachs von 1,6 % für das Jahr 2014 zu verzeichnen.
Auch für 2015 zeigen sich positive Erwartungen, die sich in Wachstumsprognosen bis zu 1,8 % niederschlagen.
Der Aufschwung der Automobilindustrie hat sich in 2014 und 2015 fortgesetzt, wobei der Westeuropäische Automarkt ordentlich zulegen konnte. Dennoch bleibt aufgrund der starken Exportlastigkeit eine gewisse Unsicherheit, die sich in immer kürzer revidierten Absatzprognosen – z.B. China – niederschlägt.
2. Geschäftsverlauf
Wir können wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014/15 zurückblicken. Das ist umso bemerkenswerter, da der Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie weiter anhält und auch auf der Rohstoffseite durch eine Quasi-Monopolstellung der Hersteller keine Entspannung zu erwarten ist. Diesen Einflüssen können wir nur durch den Einsatz modernster Maschinen, flexiblen Produktionsabläufen und engagierten Mitarbeitern begegnen.
3. Umsatz- und Ertragslage
In der Produktion herrschte im gesamten Geschäftsjahr Vollauslastung, ergänzt durch zeitweise Sonderschichten, was insgesamt zu einer Ausbringungsmenge von 5,6 Mio. Verkaufsmetern führte und eine Steigerung um 2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Entsprechend dazu erhöhten sich die Umsatzerlöse um 774 T€ auf 47,5 Mio.€, die zu einer Gesamtleistung von 47,3 Mio.€ und einem Betriebsaufwand von 43,9 Mio.€ führten.
Der Materialaufwand von 32,4 Mio.€ hat sich um 736 T€ erhöht.
Im sonstigen betrieblichen Aufwand von 3,2 Mio.€ sind bedeutende Modernisierungsmaßnahmen enthalten.
Der Personalaufwand stieg um 156 T€ auf 7,3 Mio.€, die Mitarbeiterzahl erhöhte sich von 150 Personen auf 155 Personen.
Wesentliche Entwicklungskosten wurden nicht aktiviert.
Das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) beträgt 5,5 Mio.€
4. Finanzlage
Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im vergangenen Geschäftsjahr weiter verbessert, die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut, wie auch das positive Jahresergebnis aufzeigt.
Die Bilanzsumme weist 19,8 Mio.€ gegenüber 18,4 Mio.€ im Vorjahr aus.
Das neutrale Ergebnis beträgt 1,6 Mio.€. Dies ist im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Das Finanzergebnis verbessert sich auf -55 T€.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verändern sich von 2,5 Mio.€ im Vorjahr auf 2,6 Mio.€ im Berichtsjahr.
Die kurzfristigen Rückstellungen bleiben mit 3,8 Mio.€ nahezu unverändert.
Die Abschreibungen sind mit 952 T€ gegenüber 989 T€ im Vorjahr ausgewiesen.
Das Eigenkapital hat sich von 10,3 Mio.€ auf 12,5 Mio.€ erhöht. Dies entspricht einer Quote von 63 % (Vorjahr 56%).
Die Inanspruchnahme von Krediten bei unseren Finanzinstituten hat sich durch laufende Tilgungen reduziert, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung.
III. Chancen- und Risikobericht
1. Chancen künftiger Entwicklung
Die Erstellung von Prognosen erscheint im Augenblick schwieriger denn je, zumal nicht nur wirtschaftliche Einflussgrößen zu berücksichtigen sind, sondern hauptsächlich politische und monetäre Maßnahmen maßgeblich zu verstärkter Unsicherheit beitragen.
Infolge der fortgeschrittenen Globalisierung lassen sich die Wechselwirkungen von Sanktionen gegen Russland, Konjunktursteuerung in China, Folgen des Iran-Abkommens - um nur einige zu nennen – nur sehr schwer in verlässliche Aussagen fassen.
So unternehmen die großen Automobilhersteller verstärkte Anstrengungen, um ihre erreichte Marktposition abzusichern und zu verbessern.
Durch unsere langjährige Entwicklungsarbeit im Premiumsegment der Automobilindustrie haben wir unser Spektrum bei Modellen und Marken weiter vergrößert und beliefern weltweit eine Vielzahl von Automotive-Kunden und Systempartner.
Das Umsatzwachstum der vergangenen Jahre ermöglicht es uns, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und durch permanente Investitionen den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte auch für die Zukunft zu gewährleisten.
Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktionskapazitäten wird fortgeführt, und wenn nötig, forciert. Hierin liegen die wesentlichen Bestandteile unserer Qualitätssicherung und ein eventuelles Einsparpotential.
Wir gehen für das neue Geschäftsjahr und darüber hinaus von einer Konstanz des Umsatzes beziehungsweise einer möglichen Steigerung aus und rechnen mit einer Festigung des Ergebnisses.
2. Risiken künftiger Entwicklung
Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind durch die Ausrichtung und Erweiterung im Automobilbereich nicht zu erkennen. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage dürfte nachhaltig nicht gefährdet sein.
Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich abgedeckt. Eventuelle Forderungsausfälle sind größtenteils durch Kreditversicherungen abgedeckt.
Wirtschaftliche Risiken und konjunkturelle Entwicklungen können den Geschäftsablauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können.
Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sowie geldpolitische Entscheidungen sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen.
In der Produktion haben wir Ausfallkriterien unserer Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Instandhaltung und Erneuerung weitgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko bei unseren Materialien haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner und eine hohe Qualifizierung unserer Lieferpartner bewertet und ausgewählt.
Die Abhängigkeit von einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch eine eigene Lagerhaltung einschränken wollen.
Finanzielle Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Eigenkapitalausstattung kurzfristig nicht. Weiterhin bestehen ausreichend Kreditlinien bei unseren Geschäftsbanken, die nicht in Anspruch genommen werden. Die Liquidität für das Unternehmen ist weitreichend gesichert. Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, da wir an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO fakturieren. Gleiches gilt für unsere Lieferpartner.
Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar.
3. Risikomanagement
Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Zu unseren weiteren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals.
Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Überwachung deren Bonität.
Das Betriebsvermögen, die Finanzen und Betriebsergebnisse werden von der Planungs- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäftsplan und Budget verfolgt, überwacht und abgerechnet.
IV. Personelles
Das Unternehmen ist bestrebt, den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen.
Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Engagement, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.
Die Firma Wilhelm Kneitz AG gedenkt an dieser Stelle dem im Januar dieses Jahres verstorbenen Vorstand Wilhelm Kneitz. Seine wegweisenden Weichenstellungen haben sein Unternehmen zum heutigen Erfolg geführt.
Wirsberg, im August 2015
Der Vorstand
AKTIVA
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| 30.6.2015 EUR |
30.6.2014 EUR |
|
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | 4.689.304,00 | 4.830.029,10 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 72.751,00 | 104.446,00 |
| II. Sachanlagen | 4.616.553,00 | 4.725.583,10 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | 14.641.201,15 | 13.535.007,09 |
| I. Vorräte | 5.423.500,00 | 5.446.550,00 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.532.807,54 | 5.472.993,42 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 3.684.893,61 | 2.615.463,67 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 67.667,46 | 56.816,68 |
| D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG | 423.079,65 | 0,00 |
| 19.821.252,26 | 18.421.852,87 | |
| PASSIVA | ||
| 30.6.2015 EUR |
30.6.2014 EUR |
|
| A. EIGENKAPITAL | 12.487.841,77 | 10.321.786,57 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.533.875,64 | 1.533.875,64 |
| II. Kapitalrücklage | 1.800.000,00 | 1.800.000,00 |
| III. Gewinnrücklagen | 1.400.000,00 | 1.400.000,00 |
| IV. Gewinnvortrag | 3.787.910,93 | 1.929.739,88 |
| V. Jahresüberschuss | 3.966.055,20 | 3.658.171,05 |
| B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN | 5.600,00 | 15.700,00 |
| C. RÜCKSTELLUNGEN | 4.474.562,05 | 4.906.207,98 |
| D. VERBINDLICHKEITEN | 2.853.248,44 | 3.178.158,32 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 31.250,00 | 119.524,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.606.075,21 | 2.446.830,48 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 215.923,23 | 611.803,84 |
| - davon aus Steuern: EUR 74.057,10 (Vorjahr: EUR 85.146,52) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.325,46 (Vorjahr: EUR 1.514,15) | ||
| 19.821.252,26 | 18.421.852,87 |
scroll
| 2014/15 EUR |
2013/14 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 47.489.850,85 | 46.716.049,09 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -259.800,00 | 156.500,00 |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 60.965,73 | 18.183,55 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 2.126.039,64 | 575.100,68 |
| 5. Materialaufwand | -32.438.140,32 | -31.702.214,53 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -17.534.197,58 | -16.602.262,49 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -14.903.942,74 | -15.099.952,04 |
| 6. Personalaufwand | -7.318.512,74 | -7.162.667,09 |
| a) Löhne und Gehälter | -6.162.246,74 | -6.078.674,39 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.156.266,00 | -1.083.992,70 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 143.274,08 (Vorjahr: EUR 138.805,45) | ||
| 7. Abschreibungen | -952.299,71 | -988.585,01 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -952.299,71 | -988.585,01 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.220.125,76 | -2.405.200,38 |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 7.620,04 | 10.790,16 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -62.287,60 | -93.423,01 |
| - davon aus Aufzinsung: EUR 72.363,00 (Vorjahr: EUR 148.621,00) | ||
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 5.433.310,13 | 5.124.533,46 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.433.955,15 | -1.409.447,34 |
| 13. sonstige Steuern | -33.299,78 | -56.915,07 |
| 14. Jahresüberschuss | 3.966.055,20 | 3.658.171,05 |
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Grundsätzliche Angaben
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß § 264, §§ 268 274a, 276 278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AKtG erstellt.
B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden
1.1 Bilanzierungsmethoden
Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.
1.2 Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.
technische Anlagen und Maschinen
sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 61 enthalten. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt.
andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh , Hilfs und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.
fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto Forderungen Rechnung getragen.
sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet und als Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen saldiert.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet.
AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG
Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,37% (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrecht (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck. Sie wurden gem. § 246 Abs. 2. S. 2 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen saldiert und als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen.
EIGENKAPITAL ist zum Nennwert bewertet.
SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN werden gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt und unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet.
RÜCKSTELLUNGEN
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,37% (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrecht (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck.
Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.
sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe (TEUR 5.533) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält keine Beträge aus abgegrenzten Disagien.
4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
Pensionen in Höhe von TEUR 1.102, die gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.526 saldiert wurden, sind als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen.
5. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage
Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert.
6. Sonderposten für Zuwendungen
Angabe der Vorschriften, nach denen der Sonderposten gebildet wurde
Der Sonderposten für Zuwendungen wurde für Investitionszuschüsse gem. R 6.5 EStG i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB a.F. und § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt.
7. Rückstellungen
7.1 Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 626 wurden unsaldiert ausgewiesen, da diesbezüglich keine Rückdeckungsansprüche abgetreten wurden.
7.2 sonstige Rückstellungen
Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen (in TEUR):
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| Tantiemen: | 913 |
| Weihnachtsgeld/Sonderzahlung: | 418 |
| Urlaubslöhne/Freizeitausgleich: | 282 |
| Nutzungsentschädigung: | 497 |
| Eventualverbindlichkeiten: | 202 |
| Garantien: | 123 |
| Abnahmeverpflichtungen: | 111 |
| Berufsgenossenschaftsbeiträge: | 37 |
8. Verbindlichkeiten
Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 2.853, davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 31, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.606 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 216.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 31 sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert.
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG
1. periodenfremdes Ergebnis
1.1 periodenfremde Erträge
Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):
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| Erträge aus Auflösung von Rückstellungen: | 1.573 |
| Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen: | 15 |
| Erträge aus Wertberichtigungen zu Forderungen: | 5 |
| Erträge aus der Auflösung der Sonderposten: | 10 |
| Sonstige Erträge: | 2 |
1.2 periodenfremde Aufwendungen
Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):
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| Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen: | 4 |
| Rückforderung von Doppelzahlungen: | 16 |
| Sonstige Aufwendungen: | 4 |
2. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 72) mit Erträgen aus Festgeldanlagen und aus Wertpapierdepot (TEUR 74), sowie Aufwendungen aus dem Wertpapierdepot (TEUR 44) saldiert.
3. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG (in TEUR):
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| Jahresergebnis: | 3.966 |
| Gewinnvortrag: | 5.588 |
| Ausschüttungen: | -1.800 |
| Bilanzgewinn: | 7.754 |
E. GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
F. SONSTIGE ANGABEN
1. Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse im Wesentlichen durch die Unterdotierung der Unterstützungskasse i.H. v. TEUR 811.
Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Beschaffungskontrakte mit Lieferanten zu marktüblichen Konditionen, die den Bedarf an Rohstoffen absichern.
3. Zusätzliche Bilanzvermerke
Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).
4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
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| Arbeiter: | 96 |
| Angestellte (ohne Geschäftsführung): | 52 |
| Auszubildende: | 5 |
| Mitarbeiter: | 153 |
5. Gesellschaftsorgane
5.1 Vorstand
Vorstände der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Herr Dipl. Ing. Wilhelm Kneitz, Diplom-Ingenieur bis 04.01.2015 (verstorben)
Herr Alfred Kneitz, Betriebswirt ab 16.01.2015
5.2 Aufsichtsrat
Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:
Vorsitz:
Herr Dipl. Ing. Werner Eschenbacher, Architekt, bis 08.12.2014
Herr Egon Fraas, im Ruhestand, ab 08.12.2014
Stellvertretender Vorsitz:
Herr Egon Fraas, in Ruhestand, bis 08.12.2014
Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist, ab 08.12.2014
Mitglieder:
Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist, bis 08.12.2014
Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz, Dipl.-Pharmazeutin, ab 08.12.2014
Ersatzmitglied:
Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz, Dipl. Pharmazeutin, bis 08.12.2014
Herr Alfred Kneitz, Betriebswirt, ab 08.12.2014 bis 16.01.2015
5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder
Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 18 T€.
F. UNTERSCHRIFT gemäß § 245 HGB
Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015
Wirsberg, 26.08.2015
gez. Alfred Kneitz
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.7.2014 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 30.6.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 750.636,12 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 750.636,12 |
| II. Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 10.553.575,63 | 1.091,77 | 0,00 | 0,00 | 10.554.667,40 |
| technische Anlagen und Maschinen | 12.221.777,56 | 858.985,27 | 462.986,99 | 1.057.637,37 | 12.486.112,45 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.720.911,53 | 295.321,13 | 1.916,55 | 122.873,18 | 6.895.276,03 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 812.604,13 | 229.882,28 | -464.903,54 | 573.682,84 | 3.900,03 |
| 30.308.868,85 | 1.385.280,45 | 0,00 | 1.754.193,39 | 29.939.955,91 | |
| 31.059.504,97 | 1.385.280,45 | 0,00 | 1.754.193,39 | 30.690.592,03 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.7.2014 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 30.6.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 646.190,12 | 31.695,00 | 0,00 | 677.885,12 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 9.674.654,63 | 48.315,77 | 0,00 | 9.722.970,40 |
| technische Anlagen und Maschinen | 10.043.801,56 | 699.094,26 | 1.057.627,37 | 9.685.268,45 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.864.829,53 | 173.194,68 | 122.860,18 | 5.915.164,03 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,03 | 0,00 | 0,00 | 0,03 |
| 25.583.285,75 | 920.604,71 | 1.180.487,55 | 25.323.402,91 | |
| 26.229.475,87 | 952.299,71 | 1.180.487,55 | 26.001.288,03 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 30.6.2015 EUR |
Stand am 30.6.2014 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 72.751,00 | 104.446,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 831.697,00 | 878.921,00 |
| technische Anlagen und Maschinen | 2.800.844,00 | 2.177.976,00 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 980.112,00 | 856.082,00 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.900,00 | 812.604,10 |
| 4.616.553,00 | 4.725.583,10 | |
| 4.689.304,00 | 4.830.029,10 |
Der vorstehend zur Veröffentlichung bestimmte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB weisen wir darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, den 28. August 2015
**Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Coenen, Wirtschaftsprüferin
Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer
Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend abgestimmt.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Geschäftsberichtes der Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner, in Hof, geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben auch unsererseits den Jahresabschluss, den Geschäftsbericht des Vorstands und seinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzergebnisses überprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir auf Grund unserer eigenen Prüfung bei.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir Beanstandungen nicht zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Jahresergebnisses schließen wir uns an.
Ein Konzernabschluss und ein Konzerngeschäftsbericht waren nicht zu erstellen.
Wirsberg, 07.12.2015
gez. Egon Fraas, Aufsichtsratsvorsitzender
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