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Annual Report Jun 30, 2015

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Annual Report

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Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke

Wirsberg

Jahresabschluss zum 30. Juni 2014

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013/14

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, in der EU und im Umfeld der Weltwirtschaft

Im Jahr 2013 wurde die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands nochmals durch die insgesamt schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen belastet. Gemäß den ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,4 Prozent über das Vorjahresniveau, nachdem es im Jahr 2012 mit 0,7 Prozent nur moderat zugenommen hatte. Insbesondere der Jahresauftakt verlief für die deutsche Wirtschaft verhalten. Der rückläufige Außenhandel sowie der ungewöhnlich harte und lang andauernde Winter dämpften die Produktion. Im weiteren Jahresverlauf hellte sich die Wirtschaftslage aber merklich auf. Hierzu trugen nicht zuletzt die nachlassende Unsicherheit wegen der Entwicklung des Euroraums und eine Belebung des Exportgeschäfts bei. Dennoch gingen vom Außenhandel ebenso wie von den Investitionsausgaben auf Jahressicht kaum Wachstumsimpulse aus. Das Wirtschaftswachstum wurde vor allem vom Anstieg der Konsumausgaben getragen.

Die Investitionsbereitschaft wurde durch die nachlassende Unsicherheit über die wirtschaftspolitische und konjunkturelle Entwicklung sowie durch die nach wie vor sehr günstigen Finanzierungsbedingungen gefördert. Wachstumsimpulse gingen auch von der Beseitigung der Hochwasserschäden vom Juni aus.

Die Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise schlugen sich zu Beginn des Jahres nochmals spürbar in der Außenhandelsstatistik Deutschlands nieder. Anders als im Vorjahr konnten die Rückgänge im Exportgeschäft mit den Partnerländern des Euroraums wegen einer insgesamt verhaltenen Weltkonjunktur nur bedingt durch die Nachfrage in den außereuropäischen Ländern kompensiert werden. Nach dem Auslaufen der Rezession im Euro-Währungsgebiet im Frühjahr gewannen die Außenhandelsaktivitäten der deutschen Wirtschaft aber wieder an Schwung.

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich ungeachtet des verhaltenen Wirtschaftswachstums nach wie vor in einer soliden Grundfassung. In den Daten zur Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzten sich die Aufwärtstrends fort.

Das positive Gesamtbild wird allerdings etwas durch die Arbeitslosenzahl getrübt. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent.

Branchen- und Konjunkturverlauf

Der Aufschwung in der Investitionsgüter- und Automobilindustrie in Deutschland hat sich 2013 und 2014 fortgesetzt und gefestigt. Die Automobilindustrie im übrigen Europa - hauptsächlich im Süden - befindet sich in einer Wirtschaftskrise, vorwiegend bei den Massenherstellern. Das Premiumsegment in der Automobilindustrie hat seine Führungsrolle fortgesetzt und meldet für die Jahre 2013 und 2014 weitere Rekorde bei Verkäufen und Stückzahlen. Die Erfolge beruhen allerdings hauptsächlich auf Steigerungen im Export, besonders nach Übersee und Asien, die Zulassungszahlen in Europa und Deutschland sind seit Jahren rückläufig oder stagnieren.

Die Rohstoffmärkte haben sich etwas beruhigt und sind weniger volatil. Große Anstrengungen für alternative und energiesparende Motoren und Antriebstechnologien werden sich weiter verstärken und alle Hersteller arbeiten intensiv an aufwändigen Entwicklungen. Der Trend zu Elektroantrieben und Hybrid-Fahrzeugen verstärkt sich weiterhin und nimmt einen großen Stellenwert ein. Der Wandel zu kleinen Elektrostadtfahrzeugen oder das Carsharing sind weiter auf dem Vormarsch und werden einen wesentlichen Stellenwert bei Kleinfahrzeugen einnehmen. Die deutschen und europäischen Automobilhersteller müssen einen Vorsprung der asiatischen Hersteller ausgleichen und dieses Marktsegment für die Zukunft abdecken.

Das Geschäftsjahr 2013/2014

Der laufende Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie auf ihre Zulieferer hat sich weiter verstärkt. Die Globalisierung und die weltweite Versorgung verstärken sich, die Wertschöpfungskette der Zulieferer wird weiter ausgebaut vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Die Konzentration im internationalen Zulieferbereich wird sich weiter verstärken, die Internationalisierung schreitet unvermindert voran.

Unser Unternehmen hat seine Stellung trotz der steigenden Konkurrenz gut behauptet und seine Marktposition im Fahrzeugbereich Pkw weiter gefestigt und ausgebaut. Wir haben weitere Marktanteile erschlossen und unser Marken- und Modellspektrum erweitert und damit vergrößert sich auch unser Produktbereich. Wir arbeiten derzeit mit fünf Automobilmarken in Deutschland und Europa. Durch ein gestiegenes Volumen konnten wir unseren Umsatz wesentlich steigern und haben die Gesamtleistung um EUR 6,65 Mio. erhöht.

Der Betriebsaufwand hat sich dadurch ebenfalls um EUR 4,84 Mio. gesteigert. Wir sind als Entwicklungs- und Serienlieferant bei allen fünf Automobilmarken fest etabliert und werden in hohem Maße gefordert.

Die fortlaufenden und jahrelangen Anstrengungen und Maßnahmen zur Erweiterung des anspruchsvollen Automobilmarktes haben sich bewährt und haben sich durch Festigung des Umsatzes ausgewirkt Es wurde ein Umsatz von EUR 46,7 Mio. erzielt, was eine Steigerung von 17,2 Prozent zum Vorjahresumsatz entspricht.

Kosteneinsparungen mussten die Preisreduzierungen bei unseren Abnehmer kompensieren. Die Metermengen haben sich erhöht, die Gesamtleistung hat sich unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen auf EUR 46,89 Mio. erhöht. Es wurde ein positives Jahresergebnis von EUR 3,66 Mio. nach Steuern erwirtschaftet, was uns zufrieden stellt.

In der Produktion herrschte im gesamten Geschäftsjahr Vollauslastung. Mehrfach mussten fast ganzjährig Sonderschichten gefahren werden, Kurzarbeit war nicht notwendig. Außerdem wurde der Maschinenpark weiter modernisiert, rationalisiert und in der Kapazität erweitert.

Die Personalkosten stiegen um TEUR 324 und bedeuten eine Erhöhung von 4,7 Prozent. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 150 Personen. Die Personalkostenquote beträgt 15,1 Prozent (Vorjahr 16,9 Prozent). Der Materialaufwand verringerte sich um 1,6 Prozent, der gesamte Betriebsaufwand erhöhte sich um 12,9 Prozent.

Die Abschreibungen betragen TEUR 989 und verringern sich um TEUR 190, der Cash-Flow konnte von TEUR 3.855 im Vorjahr auf TEUR 4.636 im Berichtsjahr gesteigert werden.

Im Aufwand sind bedeutende Entwicklungskosten enthalten, auf deren mögliche Aktivierung verzichtet wurde.

Das neutrale Ergebnis beträgt TEUR 82, das Finanzergebnis verbesserte sich auf TEUR -83.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im laufenden Geschäftsjahr weiter verbessert. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 1.578 auf TEUR 18.422.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten bei Lieferanten vermindern sich um TEUR 42, die kurzfristigen Rückstellungen erhöhen sich um TEUR 1.466. Die langfristigen Rückstellungen verringern sich um TEUR 671.

Das Eigenkapital hat sich um TEUR 1.458 auf TEUR 10.322 erhöht und liegt bei einer Quote von 56,1 Prozent (Vorjahr 52,6 Prozent).

Die Inanspruchnahme von Krediten bei unseren Finanzinstituten hat sich durch laufende Tilgungen reduziert, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung.

Risikomanagementsystem

Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Weiter zu unseren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals.

Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Überwachung deren Bonität. Unsere Kundenforderungen sind zum größten Teil durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

Das Betriebsvermögen, die Finanzen und Betriebsergebnisse werden von Plan- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäftsplan und Budget verfolgt, überwacht und abgerech-net.

Risiken und Chancen

Im Berichtszeitraum hat sich die Stagnation im Automobilgeschäft in Europa fortgesetzt. Die Zulassungszahlen sind, hervorgerufen durch die Wirtschaftskrise in Südeuropa, weiter zurückgegangen und dies schon seit Jahren. Nur der Export nach Übersee und nach Asien legt weiter zu. Russland wird sich für die Europäer als neuer Markt auch bei Automobilen langfristig entwickeln. Eine positive Fortentwicklung ist jedoch vom Ausgang der Ukraine-Krise mit Russland abhängig.

Risiken künftiger Entwicklung

Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind durch die Ausrichtung und Erweiterung im Automobilbereich nicht zu erkennen. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage dürfte nachhaltig nicht gefährdet sein. Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich abgedeckt. Eventuelle Forderungsausfälle sind größtenteils durch Kreditversicherungen abgesichert.

Wirtschaftliche Risiken und konjunkturelle Entwicklungen können den Geschäftsablauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können. Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen.

In der Produktion haben wir Ausfallkriterien unserer Maschinen und Anlagen durch kontinu-ierliche Instandhaltung und Erneuerung weitgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko bei unseren Materialien haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner und einer hohen Qualifizierung unserer Lieferpartner bewertet und ausgewählt. Eine Abhängigkeit bei einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch eine gewisse eigene Lagerhaltung einschränken wollen.

Finanzielle Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Eigenkapitalausstattung kurzfristig nicht. Weiterhin bestehen ausreichend Kreditlinien bei unseren Geschäftsbanken, die nicht in Anspruch genommen werden. Die Liquidität für das Unternehmen ist weitreichend gesichert. Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, wir fakturieren an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO, gleiches gilt für unsere Lieferpartner.

Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar.

Chancen künftiger Entwicklung

Die aktuellen Prognosen sind langfristig sehr schwierig und ungenau aufgrund der äußeren Einflüsse, können jedoch nach Beendigung der Wirtschaftskrise als weiterhin optimistisch beurteilt werden. Die Premiumhersteller unternehmen verstärkte Anstrengungen, um ihre erreichte Marktposition zu festigen und noch zu verbessern.

Durch langjährige Entwicklungsarbeit im Premiumsegment der Automobilindustrie haben wir unser Spektrum bei Modellen und Automobilmarken weiter vergrößert. Wir arbeiten derzeit mit fünf Automobilmarken für eine große Auswahl von Modellen und beliefern weltweit eine Vielzahl von Automotive-Kunden und System-Partner.

Aufgrund des Umsatzwachstums der vergangenen Jahre können wir die bestehenden Arbeitsplätze sichern und permanente Investitionen den hohen Qualitätsstand unserer Fertigprodukte auch für die Zukunft gewährleisten. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktivkapazitäten wird fortgeführt und, wenn nötig, forciert. Hierin liegen wesentliche Bestandteile unserer Qualitätssicherung und für Einsparpotential.

Wir gehen für das neue Geschäftsjahr und darüber hinaus von einer Konstanz des Umsatzes beziehungsweise einer möglichen Steigerung aus und rechnen dabei mit einer Festigung des Ergebnisses. Wir beabsichtigen eine Erweiterung der Modellpaletten und Ausweitung der Automobilmarken.

Personelles

Das Unternehmen ist bestrebt den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen.

Als Belohnung für die erbrachte Leistung und den hohen Einsatzwillen der Mitarbeiter haben wir, mit Übereinstimmung des Betriebsrates, eine Prämie für alle Beschäftigten beschlossen, die 2014 ausbezahlt wird.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Ver-ständnis für die notwendigen Maßnahmen, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit für das Unternehmen und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.

Wirsberg, im September 2014

Der Vorstand

BILANZ ZUM 30. JUNI 2014

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

AKTIVA

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30.6.2014

EUR
30.6.2013

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.830.029,10 4.186.447,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 104.446,00 149.657,00
II. Sachanlagen 4.725.583,10 4.036.790,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 13.535.007,09 12.607.675,77
I. Vorräte 5.446.550,00 6.260.700,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.472.993,42 5.468.007,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.615.463,67 878.968,17
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 56.816,68 49.275,00
18.421.852,87 16.843.397,77
Passiva
30.6.2014

EUR
30.6.2013

EUR
A. EIGENKAPITAL 10.321.786,57 8.863.615,52
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Kapitalrücklage 1.800.000,00 1.800.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.400.000,00 1.400.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.929.739,88 1.807.196,00
V. Jahresüberschuss 3.658.171,05 2.322.543,88
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 15.700,00 19.900,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 4.906.207,98 4.110.791,58
D. VERBINDLICHKEITEN 3.178.158,32 3.849.090,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 119.524,00 237.580,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.446.830,48 2.489.058,12
3. sonstige Verbindlichkeiten 611.803,84 1.122.452,55
- davon aus Steuern: EUR 85.146,52 (Vorjahr: EUR 78.904,59)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.514,15 (Vorjahr: EUR 446,50)
18.421.852,87 16.843.397,77

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013/14

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2013/14

EUR
2012/13

EUR
1. Umsatzerlöse 46.716.049,09 39.873.030,22
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 156.500,00 354.900,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 18.183,55 12.133,14
4. sonstige betriebliche Erträge 575.100,68 570.647,85
5. Materialaufwand -31.702.214,53 -27.762.723,24
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -16.602.262,49 -14.555.009,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -15.099.952,04 -13.207.713,70
6. Personalaufwand -7.162.667,09 -6.839.280,04
a) Löhne und Gehälter -6.078.674,39 -5.498.266,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.083.992,70 -1.341.013,90
- davon für Altersversorgung: EUR 138.805,45 (Vorjahr: EUR 420.901,44)
7. Abschreibungen -988.585,01 -1.178.538,94
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -988.585,01 -1.178.538,94
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.405.200,38 -1.633.442,24
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.790,16 14.220,67
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -93.423,01 -158.486,49
- davon aus Aufzinsung: EUR 148.621,00 (Vorjahr: EUR 153.665,00)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.124.533,46 3.252.460,93
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.409.447,34 -907.374,99
13. sonstige Steuern -56.915,07 -22.542,06
14. Jahresüberschuss 3.658.171,05 2.322.543,88

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013/14

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß § 264, §§ 268 274a, 276 278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AKtG erstellt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.

technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 18 enthalten. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

fertige Erzeugnisse

sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto Forderungen Rechnung getragen.

sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

sind mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet und als Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen saldiert.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet.

EIGENKAPITAL

ist zum Nennwert bewertet.

SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN

werden gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt und unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,76% (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrecht (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck.

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns und aus Betriebsprüfungsfeststellungen dotiert.

sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im nachstehenden Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe (TEUR 5.473) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält keine Beträge aus abgegrenzten Disagien.

4. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage

Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert.

5. Sonderposten für Zuwendungen

Angabe der Vorschriften, nach denen der Sonderposten gebildet wurde

Der Sonderposten für Zuwendungen wurde für Investitionszuschüsse gem. R 6.5 EStG i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB a.F. und § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt.

6. Rückstellungen

6.1 Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 3.271 wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Zeitwert der verpfändeten Lebensversicherung, des Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 2.126 saldiert ausgewiesen.

6.2 sonstige Rückstellungen

Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen (in TEUR):

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Tantiemen: 1.074
Weihnachtsgeld + Sonderzahlung: 367
Urlaubslöhne/Freizeitausgleich: 274
Nutzungsentschädigung: 586
Eventualverbindlichkeiten: 193
Garantien: 144

7. Verbindlichkeiten

7.1 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 3.147, davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 88, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.447 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 612.

Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren bestehen keine Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 31, davon gegenüber Kreditinstituten TEUR 31.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 31 sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert.

7.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 352, die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. periodenfremdes Ergebnis

1.1 periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):

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Erträge aus Auflösung von Rückstellungen: 96
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen: 12
Erträge aus Wertberichtigungen zu Forderungen: 4
Erträge aus der Auflösung der Sonderposten: 4
Sonstige Erträge: 5

1.2 periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):

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Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen und zu Rückstellungen: 8
Forderungsverluste: 1
Rückforderung von Doppelzahlungen: 30

2. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 149) mit Erträgen aus Rückdeckungsversicherung (TEUR 21), der Festgeldanlagen (TEUR 2), Erträgen aus Wertpapierdepot (TEUR 65), sowie Aufwendungen aus dem Wertpapierdepot (TEUR 7) saldiert.

3. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG (in TEUR):

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Jahresergebnis: 3.658
Gewinnvortrag: 4.130
Ausschüttungen: -2.200
Bilanzgewinn: 5.588

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse im Wesentlichen durch die Unterdotierung der Unterstützungskasse i.H. v. TEU 835.

Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sind insgesamt unwesentlich und betreffen laufende Verpflichtungen

3. Zusätzliche Bilanzvermerke

Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer nach Gruppen

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Arbeiter: 95
Angestellte (ohne Geschäftsführung): 50
Auszubildende 5
Mitarbeiter gesamt: 150

5. Gesellschaftsorgane

5.1 Vorstand

Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Herr Dipl. Ing. Wilhelm Kneitz, Diplom Ingenieur.

5.2 Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:

Vorsitz:

Herr Dipl. Ing. Werner Eschenbacher, Architekt;

Stellvertretender Vorsitz:

Herr Egon Fraas, in Ruhestand

Mitglieder:

Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist

Ersatzmitglied:

Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz, Dipl. Pharmazeutin

5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 18 T€.

F. UNTERSCHRIFT gemäß § 245 HGB

Wilhelm Kneitz AG,

Wirsberg

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014

Wirsberg, 11.09.2014

gez. Wilhelm Kneitz, Vorstand

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.7.2013

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 30.6.2014

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 750.636,12 0,00 0,00 0,00 750.636,12
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.553.575,63 0,00 0,00 0,00 10.553.575,63
technische Anlagen und Maschinen 11.654.157,58 653.020,34 50.632,72 136.033,08 12.221.777,56
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.556.681,01 224.336,15 0,00 60.105,63 6.720.911,53
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.441,03 774.795,82 -50.632,72 0,00 812.604,13
28.852.855,25 1.652.152,31 0,00 196.138,71 30.308.868,85
29.603.491,37 1.652.152,31 0,00 196.138,71 31.059.504,97

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Abschreibungen
Stand am 1.7.2013

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 30.6.2014

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 600.979,12 45.211,00 0,00 646.190,12
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.548.312,63 126.342,00 0,00 9.674.654,63
technische Anlagen und Maschinen 9.512.447,58 647.403,86 116.049,88 10.043.801,56
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.755.305,01 169.628,15 60.103,63 5.864.829,53
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,03 0,00 0,00 0,03
24.816.065,25 943.374,01 176.153,51 25.583.285,75
25.417.044,37 988.585,01 176.153,51 26.229.475,87

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Buchwerte
Stand am 30.6.2014

EUR
Stand am 30.6.2013

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.446,00 149.657,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 878.921,00 1.005.263,00
technische Anlagen und Maschinen 2.177.976,00 2.141.710,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 856.082,00 801.376,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 812.604,10 88.441,00
4.725.583,10 4.036.790,00
4.830.029,10 4.186.447,00

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hof, den 15. September 2014

**Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Ute Coenen, Wirtschaftsprüferin

Frank Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS über das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014

der WILHELM KNEITZ AG, Textilwerke, in WIRSBERG/OFR.

Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend abgestimmt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Geschäftsberichtes der Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft Rödl & Partner, in Hof, geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben auch unsererseits den Jahresabschluss, den Geschäftsbericht des Vorstands und seinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzergebnisses überprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir auf Grund unserer eigenen Prüfung bei.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir Beanstandungen nicht zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Jahresergebnisses schließen wir uns an.

Ein Konzernabschluss und ein Konzerngeschäftsbericht waren nicht zu erstellen.

Wirsberg, 08.12.2014

gez. Werner Eschenbacher, Aufsichtsratsvorsitzender

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