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Annual Report Jul 30, 2013

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Annual Report

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Wilhelm Kneitz AG

Wirsberg

Jahresabschluss zum 30. Juni 2012

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

Wirtschaftsstandort Deutschland mit Umfeld der EU in der Weltwirtschaft

Im Jahr 2011 hat sich die deutsche Wirtschaft weiterhin von der schweren globalen Rezession der Jahre 2008 und 2009 erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preisbereinigt um kräftige 3,0 Prozent, nachdem es bereits 2010 um 3,7 Prozent gestiegen war. Das vor Ausbruch der Re-zession erlangte gesamtwirtschaftliche Produktionsniveau konnte infolge eines witterungsbedingt überaus dynamischen Jahresauftakts bereits im zweiten Quartal wieder erreicht werden. Zum Jahresende haben die konjunkturellen Antriebskräfte dann aber aufgrund der Unsicherheit über die Staatsschuldenkrisen in einigen Euro-Ländern und den USA sowie des geringeren Expansionstempos der Weltwirtschaft merklich nachgelassen. Auch im 1. Halbjahr 2012 war ein Rückgang der Konjunktur, ausgelöst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise in südeuropäischen Ländern, merklich spürbar.

Das Investitionsklima 2011 blieb insgesamt günstig. Die Bruttoanlageinvestitionen wurden kräftig ausgeweitet und waren vor allem im ersten Quartal sehr lebhaft. Im Unternehmenssektor führten Faktoren wie die insgesamt verbesserte Ertragslage, die zunehmende Auslastung und die vergleichsweise günstigen Finanzierungsbedingungen zu mehr Investitionen.

Die deutsche Wirtschaft hat ihren grenzüberschreitenden Handel in 2011 abermals ausweiten können. Die Zuwächse im Export- und Importgeschäft fielen bei einer schwächeren Weltwirtschaft mit 8,2 Prozent bzw. 7,4 Prozent aber geringer aus als im Vorjahr (13,7 Prozent bzw. 11,7 Prozent). Das Exportgeschäft wurde insbesondere durch eine rege Nachfrage aus den osteuropäischen Ländern, der Türkei, Russland und China stimuliert. Das Importgeschäft erhielt sowohl aus der Exportdynamik als auch von einer stärkeren inländischen Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern Impulse.

Begünstigt durch die gute Konjunktur hat sich die Arbeitsmarktlage in 2011 und 2012 weiter verbessert. Die Anzahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 41,1 Millionen gestiegen. Die Erwerbstätigkeit nahm in fast allen Wirtschaftsbereichen zu. Die Arbeitslosenzahl ist 2011 durchschnittlich um 263 000 auf 2,98 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote nahm im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent ab. Im ersten Halbjahr 2012 hat sie sich weiter auf 6,8 % reduziert. In anderen europäischen Ländern hat die Arbeitslosigkeit kontinuierlich zugenommen. Deutschland steht somit in wirtschaftlicher Situation und in der Beschäftigtenlage als Musterbeispiel an vorderster Stelle in Europa.

Branchen und Konjunkturverlauf

Der Aufschwung in der Investitionsgüter- und Automobilindustrie in Deutschland hat sich 2011 fortgesetzt und gefestigt. Die Automobilindustrie im übrigen Europa jedoch ist teilweise in eine starke Wirtschaftskrise bei Massenherstellern gekommen, die die Marken OPEL, FORD, FIAT, PEUGEOT und CITROEN getroffen haben. Das Premiumsegment in der Automobilindustrie hat seine Führungsrolle fortgesetzt und meldet für die Jahre 2011 und 2012 weitere Rekorde bei Verkäufen und Stückzahlen. Die Erfolge beruhen allerdings hauptsächlich auf Steigerungen im Export, besonders nach Übersee und Asien; die Zulassungszahlen in Europa und Deutschland sind seit Jahren rückläufig.

Die Rohstoffmärkte haben sich erfreulicherweise im Jahr 2011 beruhigt, allerdings ist im Laufe des Jahres 2012 der Rohölpreis ständig im Steigen. Große Anstrengungen für alternative und energiesparende Motoren und Antriebstechnologien werden sich weiter verstärken und alle Hersteller arbeiten intensiv an aufwändigen Entwicklungen. Auch die Kleinfahrzeuge werden besonders an Bedeutung gewinnen, um energiesparende Antriebselemente zu installieren.

Das Geschäftsjahr 2011/2012

Der hohe Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie auf ihre Zulieferer hält unvermindert an. Auch der Wettbewerbsdruck hat weiter zugenommen. Die Globalisierung und die weltweite Versorgung verstärken sich, die Wertschöpfungskette der Zulieferer wird weiter ausgebaut vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.

Unser Unternehmen hat seine Stellung trotz der steigenden Konkurrenz gut behauptet und seine Marktposition im Fahrzeugbereich PKW weiter gefestigt. Wir haben keine Marktanteile verloren und beliefern weiterhin die bekannten Automobilmarken mit den gleichen Modellen wie bisher. Das Modellspektrum hat sich erweitert und damit vergrößert sich auch unser Produktbereich. Neben unseren Hauptmarken AUDI, BMW und VW konnten wir unser Markenspektrum um SEAT und SKODA erweitern. Durch den Anstieg in Volumen und Stückzahlen konnten wir unseren Umsatz deutlich steigern. Die Gesamtleistung hat sich um TEUR 4.119 gesteigert, der Betriebsaufwand erhöhte sich um TEUR 3.456.

Wir sind als Entwicklungs- und Serienlieferant bei unseren nationalen und internationalen Partnern etabliert.

Die fortlaufenden und jahrelangen Anstrengungen und Maßnahmen zur Erweiterung des anspruchsvollen Automobilmarktes haben sich bewährt und haben sich durch Mengen- und Umsatzsteigerungen ausgewirkt. Es wurde ein Umsatz von € 39,6 Mio. erzielt, was einer Erhöhung von 11,3 Prozent zum Vorjahresumsatz entspricht. Kosteneinsparungen mussten die Preisreduzierungen bei unseren Abnehmern kompensieren. Die Metermengen haben sich um 12,7 Prozent erhöht, die Gesamtleistung hat sich unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen auf € 39,7 Mio. erhöht. Es wurde ein positives Jahresergebnis von TEUR 2.037 nach Steuern erwirtschaftet.

In der Produktion herrschte im gesamten Geschäftsjahr Vollauslastung. Teilweise mussten über mehrere Monate Sonderschichten gefahren werden, Kurzarbeit war nicht notwendig. Außerdem wurde der Maschinenpark weiter modernisiert, rationalisiert und in der Kapazität erweitert.

Die Personalkosten steigern sich um TEUR 349 und bedeuten eine Erhöhung von 5,7 Prozent. Die Mitarbeiterzahl wurde angepasst und beträgt im Jahresdurchschnitt 146 Personen (Vorjahr 148). Die Personalkostenquote beträgt 16,1 Prozent (Vorjahr 17 Prozent). Der Materialaufwand verändert sich um 11,6 Prozent, der gesamte Betriebsaufwand erhöhte sich um 10,2 Prozent.

Die Abschreibungen betragen TEUR 887 und haben sich um TEUR 117 reduziert, weil Abschreibungen auf das Umlaufvermögen im Berichtsjahr nicht angefallen sind.

Im Aufwand sind bedeutende Entwicklungskosten enthalten, auf deren mögliche Aktivierung verzichtet wurde.

Das neutrale Ergebnis reduziert sich auf TEUR 160. Das Finanzergebnis erhöht sich auf TEUR -156.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im laufenden Geschäftsjahr weiter verbessert. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 1.225 auf TEUR 16.458. Die Verbindlichkeiten bei Banken und Lieferanten verändern sich um + TEUR 24, die Rückstellungen verringern sich um TEUR 61 Das Eigenkapital hat sich um TEUR 637 erhöht und liegt bei einer Quote von 49,4 Prozent (Vorjahr 49,3 Prozent).

Die Inanspruchnahme von Krediten bei unseren Finanzinstituten hat sich durch laufende Tilgungen reduziert, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung.

Risikomanagementsystem

Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Weiter zu unseren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals.

Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Überwachung deren Bonität.

Unsere Kundenforderungen sind zum größten Teil durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

Das Betriebsvermögen, die Finanzen und Betriebsergebnisse werden von Plan- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäftsplan und Budget verfolgt, überwacht und abgerech-net.

Risiken künftiger Entwicklung

Im Jahr 2011 und in das erste Halbjahr 2012 hat sich der Aufschwung in unserem Segment des Automobilgeschäfts fortgesetzt. Den größten Ausschlag für den Aufschwung und den eingesetzten Boom bringen allerdings die wachsenden Exportmärkte in Asien, Südamerika und Russland, besonders für die Premiumhersteller. Der EU-Raum hat, bedingt durch die anhaltenden Wirtschaftskrisen in Süd- und Osteuropa und in Griechenland, am wenigsten zum Aufschwung beigetragen.

Die Marktanteile und die Nachfrageveränderungen bei den Automobilmarken und den Modellen wirken sich in der Menge und der Ausstattung direkt auf den Absatz unserer Produkte aus und beeinflussen unsere Produktionskapazitäten und die Umsatzentwicklung sehr kurzfristig. Unser Marktbereich Automobilindustrie ist ein reiner Konsumgütermarkt, der den äußeren Einflussfaktoren sehr stark ausgesetzt ist. Deshalb müssen wir auf unbeeinflussbare Faktoren sehr schnell reagieren, was weiterhin unsere Stärke bedeutet.

Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen nicht. Für das laufende Geschäft und die geplanten Investitionen stehen ausreichend Liquidität und, bei Bedarf, Kreditzusagen in Form freier Kreditlinien zur Verfügung. Unsere Kreditlinien bei den Hausbanken bleiben konstant. Aktivitäten mit anderen Instituten kommen nicht hinzu.

Wir fakturieren an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO, gleiches gilt für unsere Lieferpartner. Somit existiert in unserem Unternehmen kein Fremdwährungsrisiko.

Risiken bei Zinsänderungen im Finanzierungsbereich sind als unbedeutend zu beurteilen. Das Unternehmen hat sich durch notwendige langfristige Finanzierungen rechtzeitig abgesichert und die Finanzverbindlichkeiten auf TEUR 356 abgebaut.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von Bedeutung beziehungsweise Risiken aufgetreten.

Chancen künftiger Entwicklung

Die aktuellen Prognosen sind langfristig sehr schwierig und ungenau aufgrund der äußeren Einflüsse, können jedoch nach Beendigung der Wirtschaftskrise als weiterhin optimistisch beurteilt werden. Die Premiumhersteller unternehmen verstärkte Anstrengungen, um Ihre erreichte Marktposition zu festigen und noch zu verbessern.

Alle Automobilmarken bewegen sich in Richtung Klein- und Stadtfahrzeuge mit alternativen und energiesparenden Antriebsaggregaten und Motoren. Die Volumenhersteller versuchen durch Verkaufsaktionen und Finanzierungshilfen die Stückzahlen zu erhalten oder zu erhöhen. Die Zulassungszahlen in Deutschland stagnieren auf niedrigem Niveau.

Es konnten wesentliche Einsparungen erzielt und durch Veränderungen in der Personalbesetzung bestehende Arbeitsplätze gesichert werden, ohne dabei den hohen Qualitätsstandard unserer Fertigprodukte zu vernachlässigen. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktivkapazitäten wird fortgeführt und, wenn nötig, forciert. Hierin liegen wesentliche Bestandteile unserer Qualitätssicherung und für Einsparpotential.

Wir gehen für das neue Geschäftsjahr und darüber hinaus von einer Stabilisierung des Umsatzes und einer möglichen Steigerung aus und wollen eine Erweiterung der Modellpaletten und Ausweitung der Automobilmarken vornehmen.

Personelles

Das Unternehmen ist bestrebt den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen.

Als Belohnung für die erbrachte Leistung und den hohen Einsatzwillen der Mitarbeiter haben wir, mit Übereinstimmung des Betriebsrates, eine Prämie für alle Beschäftigten beschlossen, die 2012 ausbezahlt wird.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Verständnis für die notwendigen Maßnahmen, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit für das Unternehmen und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.

Wirsberg, 5.September 2012

Der Vorstand

BILANZ ZUM 30. JUNI 2012

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

Aktiva

scroll

30.6.2012

EUR
30.6.2011

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.451.177,00 4.513.095,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.385,00 60.350,00
II. Sachanlagen 4.402.792,00 4.452.745,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.987.981,56 10.696.931,36
I. Vorräte 4.822.450,00 4.985.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.332.096,05 4.473.121,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 833.435,51 1.238.809,67
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.120,00 23.070,00
16.458.278,56 15.233.096,36
Passiva
30.6.2012

EUR
30.6.2011

EUR
A. EIGENKAPITAL 8.141.071,64 7.504.290,64
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Kapitalrücklage 1.800.000,00 1.800.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.400.000,00 1.400.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.370.415,00 1.018.110,10
V. Jahresüberschuss 2.036.781,00 1.752.304,90
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 32.100,00 61.400,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 4.639.477,19 4.700.203,03
D. VERBINDLICHKEITEN 3.645.629,73 2.967.202,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 355.636,00 473.692,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.800,00 4.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.060.059,12 1.929.460,73
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.214.134,61 560.049,96
- davon aus Steuern: EUR 71.755,93 (Vorjahr: EUR 111.028,70)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.221,41 (Vorjahr: EUR 1.779,05)
16.458.278,56 15.233.096,36

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12

scroll

2011/12

EUR
2010/11

EUR
1. Umsatzerlöse 39.635.574,08 35.624.232,25
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 70.800,00 -27.700,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 14.233,87 5.548,36
4. sonstige betriebliche Erträge 832.040,83 904.294,62
5. Materialaufwand -28.637.742,97 -25.664.724,56
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -15.394.140,26 -13.158.117,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.243.602,71 -12.506.606,96
6. Personalaufwand -6.473.034,46 -6.124.106,77
a) Löhne und Gehälter -5.400.362,81 -5.108.076,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.072.671,65 -1.016.030,17
- davon für Altersversorgung: EUR 135.014,57 (Vorjahr: EUR 130.371,89)
7. Abschreibungen -887.002,92 -1.004.359,35
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -887.002,92 -854.610,54
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -149.748,81
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.562.479,42 -1.172.113,50
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.797,67 23.669,08
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -173.942,38 -141.723,28
- davon aus Aufzinsung: EUR 140.697,00 (Vorjahr: EUR 145.353,00)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.836.244,30 2.423.016,85
12. außerordentliche Erträge 0,00 330.000,00
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 -182.759,00
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 147.241,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -776.924,24 -795.828,89
16. sonstige Steuern -22.539,06 -22.124,06
17. Jahresüberschuss 2.036.781,00 1.752.304,90

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011/12

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß § 264, §§ 268 274a, 276 278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AKtG erstellt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

In den Zugängen sind keine aktivierten Eigenleistungen enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.

technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 9 enthalten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 5 enthalten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel gezeigt.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Fertige Erzeugnisse

sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto Forderungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Disagio

sind zu Nennwerten unter Absetzung planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Die Absetzung wird auf die Laufzeit der Darlehen verteilt.

Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet.

EIGENKAPITAL

ist zum Nennwert bewertet.

SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN

werden gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt und unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,10% (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrecht (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

sind mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet und als Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen saldiert.

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe (TEUR 6.332) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge aus abgegrenzten Disagien in Höhe von TEUR 4.

4. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage

Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert.

5. Sonderposten für Zuwendungen

Angabe der Vorschriften, nach denen der Sonderposten gebildet wurde

Der Sonderposten für Zuwendungen wurde für Investitionszuschüsse gem. R 6.5 EStG i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB a.F. und § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt.

6. Rückstellungen

6.1 Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 2.899 wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Zeitwert der verpfändeten Lebensversicherung, des Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.171 saldiert ausgewiesen.

6.2 Sonstige Rückstellungen

Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen (in TEUR):

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Tantiemen 530
Weihnachtsgeld + Sonderzahlung 472
Urlaubslöhne/Freizeitausgleich 224
Nutzungsentschädigung 248
Aufbewahrung 28
Garantien 46
sonstige 574

7. Verbindlichkeiten

7.1 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 3.408, davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 118, aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 16, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.060 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.214.

Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 238, davon gegenüber Kreditinstituten TEUR 238.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert.

7.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 1.071, die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG

1. Periodenfremdes Ergebnis

1.1 Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):

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Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 29
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 44
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen 162
Erträge aus der Auflösung der Sonderposten 29
Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen 150
sonstige Erträge 16
gesamt 430

1.2 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen (inTEUR):

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Zuführung von Wertberichtigungen zu Forderungen 30
Forderungsverluste 12
Rückforderung Doppelzahlung 223
übrige 5
Steuern Betriebsprüfung, Steuern Vorjahre 13
gesamt 283

2. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 141) mit Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung (TEUR 9), den Festgeldanlagen (TEUR 13) sowie Aufwendungen aus dem Wertpapierdepot (TEUR 24) saldiert.

3. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG (in TEUR)

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Jahresergebnis 2.037
Gewinnvortrag 2.770
Ausschüttungen -1.400
Bilanzgewinn 3.407

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse (in TEUR):

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Beteiligung Kulmbacher Bank eG 2
Unterdotierung der Unterstützungskasse *) 894
gesamt 896

*) Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (in TEUR):

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bis ein Jahr ein bis fünf Jahre Gesamt
Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasing- / Wartungsverträgen 64 264 328

3. Zusätzliche Bilanzvermerke

Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen

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Arbeiter 90
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 50
Auszubildende 6
Mitarbeiter gesamt 146

5. Gesellschaftsorgane

5.1 Vorstand

Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Herr Dipl. Ing. Wilhelm Kneitz, Diplom Ingenieur.

5.2 Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:

Vorsitz:

Herr Dipl. Ing. Werner Eschenbacher, Architekt;

Stellvertretender Vorsitz:

Herr Egon Fraas, in Ruhestand

Mitglieder:

Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist

Ersatzmitglied:

Frau Sibylla Naumann geb. Kneitz, Dipl. Pharmazeutin

5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 18 T€.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB

Wilhelm Kneitz AG,

Wirsberg

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012

Wirsberg, 05.09.2012

Gez. Wilhelm Kneitz, Vorstand

Gemäß § 328 HGB weisen wir darauf hin, dass der Jahresabschluss am 03. Dezember 2012 festgestellt wurde.

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am

1.7.2011

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand am

30.6.2012

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 598.090,87 10.932,50 0,00 0,00 609.023,37
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.543.450,68 0,00 0,00 0,00 10.543.450,68
technische Anlagen und Maschinen 11.216.170,64 633.197,64 58.803,12 349.268,93 11.558.902,47
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.374.131,54 181.120,73 13.899,90 147.074,90 6.422.077,27
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.703,02 33.383,03 -72.703,02 0,00 33.383,03
28.206.455,88 847.701,40 0,00 496.343,83 28.557.813,45
28.804.546,75 858.633,90 0,00 496.343,83 29.166.836,82

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Abschreibungen
Stand am

1.7.2011

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand am

30.6.2012

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 537.740,87 22.897,50 0,00 560.638,37
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.177.725,68 124.594,00 0,00 9.302.319,68
technische Anlagen und Maschinen 8.982.222,64 588.415,76 320.779,93 9.249.858,47
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.593.761,54 151.095,63 142.013,90 5.602.843,27
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1,02 0,03 1,02 0,03
23.753.710,88 864.105,42 462.794,85 24.155.021,45
24.291.451,75 887.002,92 462.794,85 24.715.659,82

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Buchwerte
Stand am

30.6.2012

EUR
Stand am

30.6.2011

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.385,00 60.350,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.241.131,00 1.365.725,00
technische Anlagen und Maschinen 2.309.044,00 2.233.948,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.234,00 780.370,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.383,00 72.702,00
4.402.792,00 4.452.745,00
4.451.177,00 4.513.095,00

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Kulmbach, den 14. September 2012

**Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Coenen, Wirtschaftsprüferin

Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer

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