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Annual Report Jun 10, 2010

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Annual Report

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Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke

Wirsberg

Jahresabschluss zum 30. Juni 2009

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/09

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

Wirtschaftsstandort Deutschland mit Umfeld der EU in der Weltwirtschaft

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland und in der Welt hat im 2. Halbjahr 2008 und im Jahr 2009 ein jähes Ende erfahren. Die gesamte Weltwirtschaft ist in eine unvorhersehbare Krise geraten, deren Ausmaße bis zur Gegenwart noch nicht absehbar sind. Hervorgerufen sind die Auswirkungen durch einen Zusammenbruch der Finanzwirtschaft in den USA und weltweit, wodurch die Binnen- und Exportwirtschaft in nicht vorhersehbare Schwierigkeiten gekommen ist.

Die Rückgänge der Binnenkonjunktur in Deutschland bewegen sich im hohen zweistelligen Prozentbereich und können durch Konjunkturprogramme der Politik nicht ausgeglichen werden. Die Auslagerungen von Produktionskapazitäten aus Deutschland in Nicht-EU-Länder schreitet unvermindert fort und wird den Arbeitsmarkt in hohem Maße beeinflussen. Kostensenkungsprogramme und Kurzarbeit wurden in der gesamten Wirtschaft eingeführt und sind dringend notwendig. Steigerungen bei den Sozialkosten und die Verschuldung des Staates steigen in unvorstellbare Höhen, deren Rückzahlungen derzeit noch nicht absehbar sind und die Staatshaushalte überdimensional belastet. Die Stützungsmaßnahmen und Bürgschaften des Staates haben eine Höhe erreicht, die vor kurzem noch unvorstellbar waren. Mit vorherigen Weltwirtschaftskrisen und Konjunktureinbrüchen ist die derzeitige Lage nicht vergleichbar.

Deutschland als eine der größten Exportnationen und ohne Bodenschätze ist von der dramatischen Krise mit am höchsten betroffen und leidet unter einer Minderbeschäftigung, Unterversorgung durch die Finanzwirtschaft und erhöhter Risikolage im internationalen Wirtschaftskreislauf. Mit Ausfällen und Insolvenzen muss gerechnet werden. Bei einigen internationalen und global aufgestellten Unternehmenskonzernen ist es zu größeren Zusammenbrüchen gekommen. Die Dauer der Weltwirtschaftskrise ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt vollkommen ungewiss. Wie lange die Turbulenzen an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft anhalten werden, ist noch nicht abzusehen. Außerdem ist der Arbeitsmarkt durch verstärkte Kurzarbeit beeinflusst, der auf Dauer zu steigender Arbeitslosigkeit führen wird. Die Alarmsignale zu größeren Entlassungen sind unüberhörbar und nur die Kurzarbeit hält die Arbeitslosenquote niedrig. Damit steigen unweigerlich die Sozialkosten für den Staat.

Branchen und Konjunkturverlauf

Die Investitionsgüter- und Automobilindustrie in Deutschland erlebt einen nicht vorstellbaren Einbruch und teilweise sind Exportmärkte vollkommen weggebrochen. Das Premiumsegment im Automobilbau in Deutschland hat seine Führungsrolle vorübergehend verloren und große wohlklingende Marken leiden unter zweistelligen Rückgängen bei Produktion, Stückzahlen und Umsatz. Begünstigt werden preiswerte und kostengünstige Fahrzeuge, die größtenteils nicht in Deutschland hergestellt werden können. Hierbei sind die deutschen, europäischen und amerikanischen Hersteller gegenüber den osteuropäischen und asiatischen Produzenten im Nachteil und in der Entwicklung von modernen Motoren- und Antriebstechnologien ins Hintertreffen geraten. Kleinere kostensparende und preisgünstige Fahrzeuge werden bevorzugt und können von deutschen Herstellern nur am Rande angeboten und gefertigt werden. Die Importfahrzeuge erfahren einen unvorstellbaren Aufschwung und haben bei den Zulassungszahlen durch Prämien mehr als die Hälfte des Marktes abgedeckt. Großfahrzeuge, Firmen- und Vermieterflotten werden derzeit nur in sehr geringem Maße angeschafft, die Kaufzurückhaltung hält schon mehr als ein Jahr an.

Durch die Einführung von Abwrackprämien und weiteren Vergünstigungen in Deutschland und anderen Industrieländern wird auf Staatskosten ein künstlicher Kaufanreiz geboten, der nach Auslaufen der Konjunkturprogramme wieder in sich zusammenfallen und ein großes Nachfragedefizit auslösen wird. Zum Ende des Jahres 2009 und zum Jahreswechsel 2010 wird der Privatbedarf abgedeckt sein und einen bedeutenden Nachfragerückgang hervorrufen. Die Auswirkungen bei Industrie, Handel und Zulieferindustrie wird zu Ausfällen, Einbrüchen und Insolvenzen führen. Die Höhe der Defizite ist derzeit noch nicht absehbar, da einige Unternehmen und Branchen ihre Marktstellung wesentlich gefährden.

Das Geschäftsjahr 2008/2009

Der hohe Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie auf ihre Zulieferer hält unvermindert an. Durch Rückgänge bei Stückzahlen, Produktion und Umsatz sind die guten Ergebnisse der letzten Jahre beendet. Die Exportmärkte in Europa, Asien und Amerika sind eingebrochen, in der Hauptsache für die Premiumhersteller.

Unser Unternehmen hat seine Stellung trotz der großen Schwierigkeiten im Automobilmarkt einigermaßen gut behaupten können und damit seine Marktstellung im Fahrzeug-Segment (Pkw, Caravan) gefestigt. Wir haben keine Marktanteile verloren und beliefern weiterhin die bekannten Automobilmarken mit den gleichen Modellen wie bisher. Das Modellspektrum hat sich erweitert und damit vergrößert sich auch unser Produktbereich.

Die Konsumgüterbranche kämpft weiter um ihre Marktanteile, der Verdrängungswettbewerb hält unverändert an und wird sich noch verstärken. Wir haben versucht, die Kostensteigerungen beim Material und externen Leistungen zu reduzieren und haben dadurch unsere Wettbewerbsfähigkeit stabilisiert. Wegen der Automobilkrise sind unsere Umsätze starken Schwankungen unterlegen und wir mussten einen Umsatzrückgang von 8 % hinnehmen. Trotz Einsparungen sind die Energiekosten überproportional um 10,6 % gestiegen, bedingt durch den langen Winter und Steigerungen bei den Gaspreisen.

Wir sind als Entwicklungs- und Serienlieferant bei unseren nationalen und internationalen Partnern akzeptiert und die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Unternehmens werden honoriert.

Die fortlaufenden und jahrelangen Anstrengungen und Maßnahmen zur Erweiterung des anspruchsvollen Automobilmarktes haben sich bewährt, jedoch konnten die Umsätze vom letzten Jahr nicht gehalten werden und betragen € 28,9 Mio. gegenüber € 31,5 Mio. im Vorjahr. Kosteneinsparungen mussten die Preisreduzierungen bei unseren Abnehmern kompensieren. Die Metermengen haben sich um 7 % reduziert, die Gesamtleistung hat sich unter der Berücksichtigung von Bestandsveränderungen (-584 T€) um 9,4 % verringert. Dadurch ist ein Jahresergebnis von T€ - 30 entstanden.

Unsere Fertigungskapazitäten waren im Berichtszeitraum bei Heimtextilien unterbeschäftigt und mussten dem Bedarf angepasst und reduziert werden. Bei den Automobilstoffen hatten wir über 6 Monate Vollauslastung, über die anderen 6 Monate mussten die Kapazitäten reduziert und teilweise durch Kurzarbeit ausgeglichen werden. Weiterhin wurde der Maschinenpark in Vorbereitung, Fertigung und Nachbehandlung modernisiert, rationalisiert und produktiv gestaltet.

Durch Einsparungen beim Personal hat sich der Aufwand pro Mitarbeiter reduziert. Die Personalkosten reduzierten sich durch Personalveränderungen um 852 T€, dies entspricht einer Veränderung von – 12,7 %. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich und beträgt im Jahresdurchschnitt 166 Personen (Vorjahr 172). Die Personalkostenquote beträgt 20,4 % (Vorjahr 21 %).

Die Materialaufwandsquote erhöhte sich um 3,7 % wegen höherer externer Leistungen, die notwendig waren. Der allgemeine Betriebsaufwand hat sich erfreulicherweise um 11 % verringert und konnte durch Einsparungen reduziert werden. Der Cash Flow hat sich verringert auf 722 T€ (Vorjahr 1.443 T€), die EBIT Marge veränderte sich auf 3 T€ (Vorjahr 681).

Die Abschreibungen erhöhten sich auf 902 T€ (Vorjahr 857 T€).

Im Aufwand sind bedeutende Entwicklungskosten enthalten.

Das neutrale Ergebnis aus Anlageverkäufen hat sich erhöht auf 194 T€ (Vorjahr 76 T€).

Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stabilisiert. Die Bilanzsumme verringerte sich um 269 T€ auf 13.925 T€ und liegt begründet in der Abnahme des Sachanlagevermögens um 168 T€ und des Umlaufvermögens um 59 T€. Die Forderungen sind durch den starken Umsatzzuwachs im 4. Quartal des Geschäftsjahres um 799 T€ gestiegen.

Die Verbindlichkeiten bei Banken und Lieferanten erhöhten sich um 900 T€, weil aufgrund anderer Beschaffungsquellen wesentlich größere Garnmengen eingelagert und vorfinanziert werden mussten.

Das Eigenkapital hat sich um 451 T€ reduziert und liegt bei einer Quote von 40 % (Vorjahr 42,4 %). Die Inanspruchnahme von Krediten bei unseren Finanzinstituten hat sich leicht erhöht, die Kreditlinien bei unseren Banken wurden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung, die Bankaktivitäten haben sich konstant gehalten.

Risikomanagementsystem

Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Weiter zu unseren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals.

Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Überwachung deren Bonität.

Durch Firmenzusammenbrüche in Europa und USA hat die Überwachung von Liquidität und Bonität unserer Abnehmer oberste Priorität für Unternehmensleitung und Finanzwesen erfahren. Ein persönlicher Kontakt mit den verantwortlichen Stellen und Personen bei unseren Abnehmern der Zulieferindustrie und der Automobilindustrie sind von größter Wichtigkeit. Die Verantwortung und Risikosensibilität hat sich für alle Beteiligten wesentlich erhöht.

Das Betriebsvermögen, die Finanzen und Betriebsergebnisse werden von Plan- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäftsplan und Budget verfolgt, überwacht und abgerechnet.

Risiken künftiger Entwicklung

Der Inlandsmarkt für Automobile hat vorübergehend durch staatliche Fördermaßnahmen einen Aufschwung erfahren, der im 4. Quartal und zum Jahreswechsel 2009 voraussichtlich stark nachlassen wird. Die Exportmärkte in Europa, Asien und Amerika sind am Tiefpunkt der Rezession angekommen und werden sich nur langsam erholen können. Anzeichen zur wesentlichen Besserung sind noch nicht erkennbar.

Der Geschäftsverlauf wird in der Hauptsache durch die Konjunkturentwicklung in Deutschland, Europa und auf den Exportmärkten beeinflusst. Die Marktanteile und die Nachfrageveränderungen bei den Automobilmarken und den Modellen wirken sich in der Menge und der Ausstattung direkt auf den Absatz unserer Produkte aus und beeinflussen unsere Produktionskapazitäten und die Umsatzentwicklung sehr kurzfristig. Unsere Marktbereiche Automobil- und Möbelindustrie sind reine Konsumgütermärkte, die den äußeren Einflussfaktoren sehr stark ausgesetzt sind. Deshalb müssen wir auf unbeeinflussbare Faktoren sehr schnell reagieren, was weiterhin unsere Stärke bedeutet.

Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen nicht. Für das laufende Geschäft und die geplanten Investitionen stehen ausreichend Liquidität und Kreditzusagen in Form freier Kreditlinien zur Verfügung. Unsere Kreditlinien bei den Hausbanken blieben konstant. Aktivitäten mit anderen Instituten kamen nicht hinzu.

Wir fakturieren an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO, gleiches gilt für unsere Lieferpartner. Somit existiert in unserem Unternehmen kein Fremdwährungsrisiko.

Risiken bei Zinsänderungen im Finanzierungsbereich können durch mittelfristige Finanzierungen oder durch Ausweichen in den Kurzfristbereich aufgefangen werden und sind als unbedeutend zu beurteilen. Das Unternehmen hat sich durch notwendige langfristige Finanzierungen rechtzeitig abgesichert.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge und neuerliche Risiken aufgetreten.

Prognosebericht - Chancen künftiger Entwicklung

Die aktuellen Prognosen sind langfristig sehr schwierig und ungenau aufgrund der äußeren Einflüsse, können jedoch nach Beendigung der derzeitigen Wirtschaftskrise als vorsichtig optimistisch beurteilt werden. Wir erwarten eine leichte Erholung für unsere Automobilmärkte auch im Export und moderate Steigerungen bei den Absatzmengen und Umsatzzahlen. Die Premiumhersteller werden verstärkte Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre bisherige Marktstellung wieder zu erreichen. Einige Volumenhersteller haben durch staatliche Fördermaßnahmen profitiert, die Ungewissheit liegt jedoch in der näheren Zukunft nach Auslaufen der Abwrackprämie.

Bei Möbeln und Einrichtungsgegenständen erwarten wir weitere Umsatzrückgänge und wir erwägen den Auslauf dieser Produktsparte, da wir keine positiven Zukunftsaussichten erwarten.

Der eingeschlagene Weg bei der Eigenwertschöpfung soll noch verstärkt werden. Es konnten wesentliche Einsparungen erzielt und durch Veränderungen in der Personalbesetzung neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bei unseren Lieferpartnern für Garn, Veredlung und Kaschierung müssen weiter Kostenreduzierungen und Einsparungen erzielt und neue Beschaffungswege bei der Versorgung von Rohmaterial gefunden werden.

Große Chancen sehen wir weiterhin in der weltweiten Materialbeschaffung und Versorgung. Unser hoher Materialanteil kann nur durch günstigeren Einkauf unserer Garne positiv beeinflusst werden, ohne dabei den hohen Qualitätsstandard unserer Fertigprodukte zu vernachlässigen. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktivkapazitäten wird fortgeführt und möglicherweise forciert. Hierin liegen wesentliche Bestandteile unserer Qualitätssicherung und für Einsparpotential.

Unsere Planungen für das neue Geschäftsjahr befassen sich mit einer Umsatzstabilisierung und möglicher Steigerung und Erweiterung im Automobilbereich. Der Möbel- und Heimtextilienbereich wird weiter abnehmen.

Personelles

Das Unternehmen versucht, den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten und notwendige Veränderungen sozialgerecht zu gestalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Verständnis für die notwendigen Maßnahmen, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit für das Unternehmen und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren Einsatz zum Wohle der Firma.

Wirsberg, im September 2009

Der Vorstand

BILANZ ZUM 30. JUNI 2009

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

AKTIVA

scroll

30.6.2009

EUR
30.6.2008

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.470.584,00 4.668.936,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 112.255,00 142.487,00
II. Sachanlagen 4.358.329,00 4.526.449,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.437.546,05 9.496.054,22
I. Vorräte 4.269.950,00 4.490.850,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.327.050,08 3.898.252,65
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 90.959,40 374.839,59
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 749.586,57 732.111,98
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.544,00 28.840,00
13.925.674,05 14.193.830,22
PASSIVA
30.6.2009

EUR
30.6.2008

EUR
A. EIGENKAPITAL 5.571.038,28 6.021.251,76
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Kapitalrücklage 900.000,00 1.320.000,00
III. Gewinnrücklagen 2.300.000,00 2.300.000,00
IV. Bilanzgewinn 837.162,64 867.376,12
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 330.000,00 486.100,00
C. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 93.900,00 118.900,00
D. RÜCKSTELLUNGEN 3.449.174,00 3.960.825,00
E. VERBINDLICHKEITEN 4.481.561,77 3.606.753,46
- davon aus Steuern: EUR 148.177,49 (Vorjahr: EUR 148.498,78)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.501,88 (Vorjahr: EUR 1.790,52)
13.925.674,05 14.193.830,22

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/09

scroll

2008/09

EUR
2007/08

EUR
1. Rohergebnis 7.557.306,55 9.244.163,89
2. Personalaufwand -5.865.165,27 -6.717.659,58
a) Löhne und Gehälter -4.668.914,54 -5.437.139,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.196.250,73 -1.280.520,41
- davon für Altersversorgung: EUR 230.819,94 (Vorjahr: EUR 257.833,57)
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -902.339,52 -856.815,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -705.447,51 -965.678,32
5. Betriebsergebnis 84.354,25 704.010,42
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.294,53 63.743,63
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -58.880,19 -42,55
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74.676,98 -62.957,46
9. Finanzergebnis -92.262,64 743,62
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.908,39 704.754,04
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -253.312,93
12. sonstige Steuern -22.305,09 -23.640,03
13. Jahresfehlbetrag/ -überschuss -30.213,48 427.801,08
14. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 867.376,12 439.575,04
15. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 420.000,00 300.000,00
16. Auszahlungen an Gesellschafter -420.000,00 -300.000,00
17. Bilanzgewinn/-verlust 837.162,64 867.376,12

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/09

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 274a, 276 278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279 283 HGB, erstellt

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Folgende Ansatzwahlrechte wurden ausgeübt:

Sonderposten mit Rücklageanteil (§§ 247 Abs. 3, 273 HGB);

Sonderposten für Zuwendungen (§§ 247 Abs. 3, 273 HGB)

Disagio (§ 250 Abs. 3 HGB).

Die Ansatzwahlrechte wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr ausgeübt. Umgegliedert und unter Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen wurden die im Vorjahr unter Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesenen Wertpapiere.

1.2 Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

In den Zugängen des Berichtsjahres sind keine aktivierte Eigenleistungen enthalten.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen.

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 15 enthalten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht eine Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt.

Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel gezeigt.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren verteilt gleichmäßig abgeschrieben wird.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert.

Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh , Hilfs und Betriebsstoffe sowie Handelswaren

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Fertige Erzeugnisse

sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto Forderungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Disagio

sind zu Nennwerten unter Absetzung planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Die Absetzung wird auf die Laufzeit der Darlehen verteilt.

Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet.

EIGENKAPITAL

ist zum Nennwert bewertet.

SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL UND

SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE

sind nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6,0 % mit dem Barwert bewertet.

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe von TEUR 4.327 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2.2 Erläuterung der antizipativen Aktiva

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind als antizipative Aktiva im Wesentlichen Erstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt (333 TEUR) enthalten.

2.3 Ausleihungen an Gesellschafter und Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Es bestehen unbesicherte, kurzfristige Ausleihungen an einen Gesellschafter, der zugleich Mitglied des Geschäftsführungsorgans ist, in Höhe von TEUR 34. Diese werden zum allgemein gültigen Marktzins verzinst. Feste Rückzahlungsmodalitäten sind nicht vereinbart.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge aus abgegrenzten Disagien in Höhe von TEUR 10.

4. Kapitalrücklage

Entnahmen während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr wurden TEUR 420 aus der Kapitalrücklage entnommen.

5. Gewinn- oder Verlustvortrag

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 867.

6. Sonderposten mit Rücklageanteil

Angabe der Vorschriften, nach denen der Sonderposten gebildet wurde

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde gemäß § 6b EStG und R 6.5 EStR i.V.m. §§ 247 Abs. 3, 273 HGB gebildet.

8. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 3.855, mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 120, davon gegenüber Kreditinstituten TEUR 120.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 990 TEUR sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert.

D.ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1.Sonstige betriebliche Erträge

Der Sonderposten für Zuwendungen wurde im Berichtsjahr durch Auflösung in Höhe von TEUR 25 gemindert, der Sonderposten mit Rücklagenanteil nach §6b EStG wurde durch Übertragung um TEUR 14 sowie erfolgswirksam um TEUR 142 aufgelöst. Die Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 181 wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

2.Periodenfremdes Ergebnis

2.1Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

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TEUR
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 194
Erträge aus der Auflösung der Sonderposten 181
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen 78
Erträge aus Entschädigungszahlungen 3
Gesamt 456

2.2 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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TEUR
Zuführung von Wertberichtigungen 114
Verluste aus Anlagenabgängen 2
Übrige 7
Gesamt 123

3. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn

scroll

EUR
Jahresergebnis -30.213,48
Gewinnvortrag 867.376,12
Entnahme aus der Kapitalrücklage 420.000,00
Auszahlungen an Gesellschafter -420.000,00
Bilanzgewinn 837.162,64

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

scroll

30.06.2009

TEUR
Vorjahr

TEUR
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen,
Beteilugung Kulmbacher Bank eG 2 2
Unterdotierung der Unterstützungskasse *) 932 963
934 965

*) Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

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bis ein Jahr

TEUR
ein bis fünf Jahre

TEUR
Gesamt

TEUR
Verpflichtungen aus
mehrjährigen Wartungsverträgen 35 13 171
mehrjährigen Leasingverträgen 4 0 4
39 136 175

3. Zusätzliche Bilanzvermerke

Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen

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Arbeiter 108
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 54
Auszubildende 4
Mitarbeiter 166

5. Gesellschaftsorgane

5.1 Vorstand

Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Herr Dipl. Ing. Wilhelm Kneitz, Diplom Ingenieur.

5.2 Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:

Vorsitz:

Herr Dipl. Ing. Werner Eschenbacher, Architekt;

Sellvertretender Vorsitz:

Herr Egon Fraas, in Ruhestand

Mitglieder:

Herr Dipl.-Ing. Wilhelm Braun, Pensionist, bis 01.12.2008

Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist, ab 01.12.2008

Ersatzmitglied:

Frau Sibylla Kneitz, Dipl. Pharmazeutin, ab 01.12.2008

5.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angaben der Gesamtbezüge für den Vorstand werden gemäß § 285 Nr. 9a HGB mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten insgesamt im Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von TEUR 12.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB

Wilhelm Kneitz AG,

Wirsberg

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009

Wirsberg, 17.09.2009

gez. Herr Wilhelm Kneitz, Vorstand

Anlagespiegel

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.7.2008

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 30.6.2009

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 602.863,27 0,00 0,00 0,00 602.863,27
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.529.014,02 14.436,66 0,00 0,00 10.543.450,68
technische Anlagen und Maschinen 12.858.011,09 620.280,67 14.860,00 -1.822.733,34 11.670.418,42
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.478.008,97 64.623,19 0,00 -149.851,61 6.392.780,55
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.860,00 7.800,00 (14.860,00) 0,00 7.800,00
29.879.894,08 707.140,52 0,00 -1.972.584,95 28.614.449,65
30.482.757,35 707.140,52 0,00 -1.972.584,95 29.217.312,92

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Abschreibungen
Stand am 1.7.2008

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 30.6.2009

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 460.376,27 30.232,00 0,00 490.608,27
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.750.019,02 158.092,66 0,00 8.908.111,68
technische Anlagen und Maschinen 11.001.375,09 566.166,67 -1.822.716,34 9.744.825,42
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.602.050,97 147.848,19 -146.715,61 5.603.183,55
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
25.353.445,08 872.107,52 -1.969.431,95 24.256.120,65
25.813.821,35 902.339,52 -1.969.431,95 24.746.728,92

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Buchwerte
Stand am 30.6.2009

EUR
Stand am 30.6.2008

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.255,00 142.487,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.635.339,00 1.778.995,00
technische Anlagen und Maschinen 1.925.593,00 1.856.636,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 789.597,00 875.958,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.800,00 14.860,00
4.358.329,00 4.526.449,00
4.470.584,00 4.668.936,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Kulmbach, den 17. September 2009

**Dr. Bernd Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Coenen , Wirtschaftsprüferin

Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer

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