Annual / Quarterly Financial Statement • Mar 3, 2021
Annual / Quarterly Financial Statement
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Finanzbericht: 27800022

Die 1853 gegründete HOFTEX GROUP AG mit Hauptsitz in Hof (Bayern) ist eine international agierende Unternehmensgruppe der Textilindustrie. Die Hoftex Group zählt zu Europas großen Textilunternehmen und prägt seit rund 160 Jahren die internationale Textilindustrie. In dieser Zeit hat sie sich vom Standard-Textilproduzenten in mehreren Schritten zum diversifizierten Nischenanbieter innovativer Textilprodukte entwickelt. Die Unternehmensgruppe ist in die drei Geschäftsbereiche HOFTEX, NEUTEX und TENOWO gegliedert, deren Schwerpunkt in Entwicklung, Produktion und Vertrieb innovativer Textilprodukte für verschiedene Anwendungen liegt. Die Unternehmen der Hoftex Group sind auf 3 Kontinenten in 6 Ländern an insgesamt 11 Standorten mit Produktion und Vertrieb vertreten und stehen ihren Kunden weltweit als Partner zur Verfügung.
Der Geschäftsbereich HOFTEX stellt den Ursprung der heutigen Hoftex Group dar und bietet gefärbte Garne und Zwirne mit Schwerpunkt für die Anwendung in technischen Textilprodukten und Bekleidung an. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse seiner Kunden entwickelt und färbt HOFTEX sowohl klassische Garne und Zwirne als auch zahlreiche Spezialgarne. Die zentral in Deutschland gelegene Produktion und Entwicklung sichert den Kunden kurze Produktionszeiten und termingerechte Lieferung.
Der Geschäftsbereich NEUTEX bündelt die Segmente Dekorationsstoffweberei, Färberei und Ausrüstung und behauptet seit mehr als 50 Jahren seine Position in einer Branche, in der Kreativität, eine stetige Anpassung an den Zeitgeist der lokalen Märkte, kurze Entwicklungs- und Produktionszeiten sowie eine hohe Innovationskraft und -geschwindigkeit entscheidend für den Erfolg sind. Heute produziert und vertreibt NEUTEX als Premium-Systemlieferant weltweit Dekostoffe als Meterware sowie fertig konfektionierte Heimtextilien und liefert neuartige textile Sonnenschutzlösungen an die weiterverarbeitende Industrie.
Der Geschäftsbereich TENOWO nimmt mit Standorten in Europa, Nordamerika und China eine marktführende Stellung für die Entwicklung und Herstellung innovativer technischer Textilprodukte und Vliesstoffe ein und beweist, dass die moderne Textilindustrie auch in Deutschland weiterhin erfolgreich sein kann. TENOWO entwickelt und produziert dabei Produkte wie Akustikvliesstoffe für die Automobilbranche, Vliesstoffe für die Bauindustrie, die Kabelindustrie, für medizinische Anwendungen und für die Bekleidungsbranche.
Die Hoftex Group wird über strategische Geschäftseinheiten in Form von Geschäftsbereichen gesteuert. Diese sind nach ihren spezifischen Herstellungstechnologien und Produkten in die Bereiche HOFTEX (yarns), NEUTEX (home deco) und TENOWO (nonwovens) gegliedert.
Die HOFTEX GROUP AG ist in ihrer Funktion als Holdinggesellschaft für die strategische Gesamtausrichtung des Konzerns verantwortlich. Darüber hinaus übernimmt die HOFTEX GROUP AG mit den bei ihr angesiedelten zentralen Funktionen Einkauf, Personal, Konzernrechnungswesen, Steuern und Finanzen, Konzerncontrolling, IT, Recht und Betriebstechnik übergreifende Aufgaben für die Unternehmen der Gruppe.
Der Aufsichtsrat, bestehend aus neun Mitgliedern, berät den Vorstand und überwacht dessen Geschäftsführung. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen ist der Aufsichtsrat einzubeziehen. Insbesondere prüft er den Jahres- und Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht. In der Hauptversammlung erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende den schriftlichen Bericht des Aufsichtsrats.
Der Vorstand setzt sich aus zwei Mitgliedern zusammen, während die Geschäftsbereiche in den einzelnen Tochtergesellschaften von den Geschäftsführern geführt werden. Die Geschäftsführer werden dabei unterstützt von einem Management-Team, bestehend aus den Bereichen Vertrieb, Produktion/Technik und Rechnungswesen/Controlling.
Zum 31. Dezember 2019 gehörten 14 inländische (Vorjahr: 15) und 5 ausländische (Vorjahr: 4) Gesellschaften zur Hoftex Group. Die nachstehende Grafik gibt einen Überblick über die Geschäftsbereiche und deren Standorte:
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| 2019 | ||
|---|---|---|
| Standorte | Hof (DE) | |
| Selbitz (DE) | ||
| Umsatz *) | Mio. EUR | 20,5 |
| Absatz *) | Mio. kg | 2,4 |
| Mitarbeiter | Ø 2019 | 95 |
*) incl. Standort Drebach Hoftex CoreTech bis 8/19
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| 2019 | ||
|---|---|---|
| Standorte | Hof (DE) | |
| Reichenbach (DE) | ||
| Mittweida (DE) | ||
| Lincolnton (USA) | ||
| Huzhou (CN) | ||
| Mailand (IT) | ||
| San Luis de | ||
| Potosi (MX) | ||
| Umsatz | Mio. EUR | 134,9 |
| Absatz | Mio. qm | 272,3 |
| Mitarbeiter | Ø 2019 | 751 |
Abb. 1: Konzernübersicht
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| 2019 | ||
|---|---|---|
| Standorte | Münchberg (DE) | |
| Targu Mures (RO) | ||
| Umsatz | Mio. EUR | 13,4 |
| Absatz | Mio. qm | 3,5 |
| Mitarbeiter | Ø 2019 | 243 |

Abb. 1: Konzernübersicht
Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen will die Hoftex Group ihre Strategie eines ertragsorientierten und nachhaltigen Wachstums weiter fortsetzen.
Um die Position als weltweiter Lieferant und Partner unserer Kunden auszubauen, wollen wir international wachsen und bauen unsere globale Präsenz aus. Dadurch profitieren die Kunden von kürzeren Entwicklungs- und Lieferzeiten, was einen entscheidenden Vorteil im internationalen Wettbewerb darstellt. In bestehenden Märkten wollen wir unsere Marktpositionen durch innovative Produkte zu bestmöglicher Qualität ausbauen. Unser Produktportfolio wollen wir durch Entwicklung neuer Geschäftsfelder ausbauen. Unter Berücksichtigung der diversifizierten Märkte der einzelnen Geschäftsbereiche wird die strategische Ausrichtung im Rahmen der strategischen Konzern-Vorgaben individuell entwickelt.
Dabei fokussieren sich die Geschäftsbereiche darauf, innovative Produkte zu besten Qualitätsstandards herzustellen. Um auch zukünftig operative Profitabilität zu ermöglichen, fokussieren wir uns darauf, die Auslastung aller Standorte zu optimieren und die Effizienz interner Abläufe deutlich zu steigern. Hierfür richten wir unsere Prozesse nach den Prinzipien des Lean Management aus und leben ein gemeinsames Qualitätsverständnis. Der Ausbau unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und die Bündelung unseres im Konzern vorhandenen einmaligen textilen Know-hows sehen wir als elementare Aufgabe und als Erfolgsfaktor.
Unsere Mitarbeiter sichern den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens. Durch Professionalität, Qualitätsbewusstsein, Loyalität, unternehmerisches Handeln und Motivation tragen sie entscheidend zur Erreichung unserer strategischen Ziele bei. An unseren weltweiten Standorten sind Menschen unterschiedlichster Nationalitäten für uns tätig. Als Hoftex Group sehen wir uns als eine Familie mit gemeinsamen Werten, die auf Vertrauen, Fairness, Integrität, Einfühlungsvermögen, Kommunikation, Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung basieren. Wir fördern die fachliche und soziale Kompetenz unserer Mitarbeiter und richten unsere strategische Personalpolitik auf kontinuierliche Förderungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie einen integrativen Führungsstil aus.
Die beständige Eigentümerstruktur der HOFTEX GROUP AG und ihr Produkt- und Leistungsportfolio gewährleisten eine langfristig ausgerichtete, stabile Unternehmensentwicklung und die Verfolgung der Unternehmensstrategie. Die Kunden der Hoftex Group haben somit über mehrjährige Produktzyklen hinweg die Sicherheit, einen verlässlichen und liefertreuen Partner an ihrer Seite zu wissen.
Zu den für die Unternehmenssteuerung wichtigen finanziellen Leistungsindikatoren gehören Umsatz, EBITDA und Investitionssumme. Das finanzielle Steuerungssystem ermöglicht es, die Erreichung der Geschäftsbereichs-Ziele zu messen. Der Vorstand wird durch die Geschäftsführung der Geschäftsbereiche mittels detaillierter Berichte in regelmäßigen Beiratssitzungen über den Geschäftsverlauf informiert. Dadurch kann der Vorstand nicht zufriedenstellenden Entwicklungen zeitnah entgegenwirken.
Neben den zur Unternehmenssteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren werden zusätzlich nichtfinanzielle Indikatoren wie z.B. Anfall von Reklamationen, Energieverbrauch und Pünktlichkeit der Auslieferungen mit den Management-Teams besprochen.
Ein Baustein in der Gesamtstrategie sind die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in innovative Textillösungen, um sich auch zukünftig als weltweiter Lieferant und Partner am Markt zu positionieren. Dabei ist die Kooperation mit Forschungseinrichtungen und Instituten genauso wichtig wie die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit den Kunden. Der Fokus liegt darauf, den Kunden optimale Produkte mit hohen Qualitätsstandards zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern. Hierzu definiert unser anwendungsorientierter Vertrieb frühzeitig spezifische Kundenbedürfnisse und lässt dies in die Entwicklungsarbeit bereits etablierter Produkte, aber auch in Neuentwicklungen einfließen.
Zu unseren Kooperationspartnern zählen unter anderem die Hochschule Hof, die Universität Bayreuth, das Sächsische Textilforschungsinstitut Chemnitz, die Technische Universität Dresden oder die RWTH Aachen. In gemeinsamen Projekten wird unsere Entwicklungs-Kompetenz ebenso wie unsere Technologie-Kompetenz sinnvoll ergänzt.
Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Berichtsjahr standen die Weiterentwicklung der Produkt-Qualitäten, die Neuentwicklung von Produkten, die Identifizierung neuer Anwendungen für unsere Produkte und der ressourcenschonendere Einsatz von Rohstoffen. Immer größere Bedeutung gewinnt der Einsatz recycelter oder biologisch abbaubarer Rohstoffe. Durch die Verarbeitung recycelter Carbonfasern zu Vliesstoffen bietet der Geschäftsbereich TENOWO eine nachhaltige Lösungsstrategie für die Wiederverarbeitung dieses Hochleistungswerkstoffs. In speziellen Fertigungsverfahren werden neuartige Vliesstoffe aus recycelten Carbonfasern entwickelt. Die neu entstandenen Produkte verfügen über besondere Materialeigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Weiterverarbeitbarkeit und öffnen für TENOWO neue Anwendungsbereiche und Märkte. Die Entwicklungsarbeit im Geschäftsbereich NEUTEX konzentriert sich neben der Kreation neuer Designs auf zusätzliche Produkteigenschaften durch neue Bindungstechniken oder den Einsatz neuer Materialien. So entstanden neue Produkte aus Naturfasern, wie Wollmischungen.
Zum weiteren Ausbau unserer Technologie-Expertise im Bereich Vliesstoff-Herstellung wird das im Jahr 2019 am Standort Mittweida eingeweihte Technologie-Zentrum für Nähwirkvliesstoffe mit weiteren Anlagen ausgestattet. Durch die Konzentration der Produkt- und Verfahrensentwicklung an diesem Standort ist es möglich, die Entwicklungszeiten zu verkürzen und die dort gewonnenen Erkenntnisse zügig in die Serienproduktion an den verschiedenen Standorten zu transferieren.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 1,4 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Insgesamt waren 25 Mitarbeiter in diesem Bereich beschäftigt. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finden ausschließlich bei den Tochtergesellschaften der Hoftex Group statt.
Nachdem im Vorjahr bereits ein leichter Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik zu verzeichnen war, setzte sich dieser Trend auch in 2019 fort. Die konjunkturelle Abkühlung fiel jedoch mit einer Wachstumsrate von 2,9 % stärker aus als erwartet (IWF-Prognose für 2019: 3,3 %).

Quelle: Eigene Darstellung basierend auf den jeweils veröffentlichten Zahlen des IMF (WEO vom Jan. 2020)
*) Schätzung
Abb. 2: Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2012 bis 2019
In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verlangsamte sich die konjunkturelle Dynamik wie erwartet - die Wachstumsrate der Industrieländer lag bei 1,7 %. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich auf geografischer Ebene wieder ein ausgewogeneres Bild (mit Ausnahme von Japan). Die Abkühlung im Euroraum setzte sich auch in 2019 fort, die Wachstumsrate reduzierte sich auf 1,2 % (Vorjahr: 1,8 %). Insbesondere Deutschland verzeichnete einen massiven Rückgang der Wachstumsrate auf 0,5 % (Vorjahr: 1,5 %). Die USA konnten die positive Dynamik des Vorjahres nicht fortführen, das Wachstum lag mit 2,3 % fast wieder auf dem Niveau von 2017 (Vorjahr: 2,9 %). Die japanische Wirtschaft konnte sich dagegen nach dem starken Einbruch in 2018 mit einer Wachstumsrate von 1,0 % wieder etwas erholen (Vorjahr: 0,3 %).
Auch das Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich in 2019 weiter verlangsamt. Mit einer Wachstumsrate von 6,1 % (2018: 6,6 %) verzeichnete China damit den schwächsten Zuwachs seit fast 30 Jahren. Der Verband südostasiatischer Nationen ASEAN verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von 5,2 % in 2018 auf 4,7 % in 2019. Die indische Konjunktur musste eine starke Abkühlung hinnehmen und blieb mit einem Wachstum von 4,8 % deutlich hinter den Erwartungen (Vorjahr: 6,8 %). Russland konnte die seit 2016 anhaltende Erholung nicht weiter fortsetzen und erzielte ein Wachstum von 1,1 % (Vorjahr: 2,3 %). Für die osteuropäischen Länder setzte sich der Einbruch der Wachstumsdynamik auch in diesem Jahr weiter fort. Entgegen der Prognosen fiel dieser allerdings nicht ganz so stark aus wie angenommen, es konnte eine Wachstumsrate von 1,8 % erzielt werden (Vorjahr: 3,1 %).
Das Geschäftsklima in der Textil- und Modeindustrie hat sich entgegen der Erwartungen weiter verschlechtert. Der Gesamtumsatz der deutschen Textil- und Modeindustrie (bezogen auf Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten) lag 2019 bei 16,8 Milliarden Euro. Nach dem Konjunkturbericht des Gesamtverbands textil+mode verzeichnete die Industrie somit abermals einen Umsatzeinbruch von -3,2 % (Vorjahr: -1,9 %).
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| Umsatz | Beschäftigung | Exporte | |
|---|---|---|---|
| -3,2 % | -2,2 % | +2,5 % |
Abb. 3: Entwicklung Umsatz, Beschäftigung, Exporte in der Textil- und Modeindustrie 2019
Das Textilsegment blieb mit einem starken Umsatzminus von -4,4 % (Vorjahr: -0,4 %) weit hinter den Erwartungen zurück. Besonders stark betroffen waren die Vorstufenbereiche Spinnerei (-12,2 %), Weberei (-6,9 %) und Veredelung (-6,4 %) sowie der Bereich der Haus- und Heimtextilien (konfektionierte Textilwaren -4,2 %, Teppiche -8,4 %). Anders als im Vorjahr konnten in keinem einzigen Segment positive Entwicklungen beobachtet werden. Nachdem im Bereich der Vliesstoffe 2018 bereits ein großer Umsatzeinbruch von -5,4 % verzeichnet wurde, konnte sich die Sparte auch in diesem Jahr nicht wesentlich erholen (Rückgang von -2,6 %). Der Bereich der technischen Textilien lag 2019 leicht im Minus und musste einen Umsatzrückgang von -0,4 % hinnehmen. Die negative Entwicklung der beiden Bereiche liegt vor allem in der Abkühlung der Industriekonjunktur begründet, da viele Textilunternehmen als Zulieferer tätig sind und somit in hohen Abhängigkeiten z.B. zur Automobilbranche stehen.

Quelle: Gesamtverband textil+mode, Konjunkturbericht Feb. 2020
Abb. 4: Umsatzveränderungen der Textilsegmente 2019
Das Beschäftigungsniveau in der deutschen Textil- und Modeindustrie war in diesem Jahr aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt rückläufig (-2,2 %). Das Segment Textil verzeichnete einen Beschäftigungsrückgang von -3,3 %, das Bekleidungssegment konnte die Beschäftigung dagegen halten (+0,1 %).
Die Lohn- und Gehaltssummen entwickelten sich zur Beschäftigung gegenläufig. Im Textilsegment sanken die Bezüge um -0,4 %, dagegen zahlte das Bekleidungssegment +2,7 % mehr als noch im Vorjahr.
Die Exporte entwickelten sich auch in diesem Jahr nach oben (+2,5 %). Das Exportvolumen im Textilsegment blieb mit -2,9 % unter dem Niveau des Vorjahres, das Bekleidungssegment konnte dagegen auch in diesem Jahr wieder ein großes Wachstum von +5,6 % verzeichnen.
Wie die gesamte deutsche Wirtschaft hat auch die Hoftex Group ein schwieriges Geschäftsjahr 2019 hinter sich. Als international agierendes, exportstarkes Unternehmen waren die Geschäftsbereiche insbesondere negativ von den internationalen Handelskonflikten sowie auch dem EU-Austritt Großbritanniens betroffen. Unsicherheiten am Markt bei Kunden und Lieferanten resultierten letztendlich in einer globalen Nachfrageschwäche, die Androhung und Umsetzung von Strafzöllen für verschiedene Waren führte auch für die Unternehmen der Hoftex Group zu Wettbewerbsverzerrungen. Hinzu kam der grundlegende Strukturwandel der deutschen Autoindustrie - Deutschlands Schlüsselbranche und mit weit mehr als der Hälfte unserer Umsatzerlöse der wesentliche Abnehmermarkt für die Hoftex Group. Nachdem sich die negativen Marktanzeichen im zweiten Halbjahr bestätigten, haben wir dies entsprechend kommuniziert und unsere Geschäftsziele für 2019 angepasst.
2019 erhöhte sich der Umsatz unseres größten Geschäftsbereichs im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % auf 134,9 Mio. € (Vorjahr: 133,9 Mio. €). Damit konnte sich TENOWO trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Markt behaupten. Bereits im 3. Quartal 2019 war absehbar, dass die geplanten Absatz- und Umsatzsteigerungen für 2019 nicht erreicht werden können. Dies lag vor allem an der schwächelnden Automobilkonjunktur. TENOWO ist mit seinen Vliesstoffen etablierter Lieferant der nationalen und internationalen Automobilzulieferer-Industrie und damit ebenso vom globalen Nachfragerückgang betroffen. Die weltweite Pkw-Nachfrage sank in 2019 um 5 %, maßgeblich beeinflusst durch den massiven Rückgang in China um fast 10 %. Auch in Indien, Japan, Russland und USA ging die Nachfrage zurück. Der europäische Pkw-Markt lag noch leicht über Vorjahr (Quelle: www.vda.de/de/services/zahlen-und-daten). Das geringere Kaufinteresse führte 2019 folglich zu einem globalen Produktionsrückgang bei Fahrzeugen. Auch die weltweiten Standorte von TENOWO spürten die Nachfrageschwäche. Sowohl an den internationalen Standorten in USA und China, aber auch an den deutschen Standorten von TENOWO entwickelten sich die Umsätze im Segment Automotive rückläufig. Die stärksten Rückgänge mussten die Standorte USA und China hinnehmen, was letztendlich zu einer unausgeglichenen und rückläufigen Produktionsauslastung führte. Die deutschen Standorte konnten sich auch aufgrund ihrer technologischen Anlagenvielfalt und Spezialanwendungen stärkeren Absatzrückgängen im Segment Automotive entziehen.
Positiv wirkte sich für TENOWO im abgelaufenen Geschäftsjahr die seit mehreren Jahren verfolgte strategische Ausrichtung auf neue Märkte und Anwendungen im Segment Industrial aus. Industrial konnte mit seinen Geschäftsfeldern weiter bei Absatz und Umsatz zulegen und damit die Umsatzrückgänge im Bereich Automotive kompensieren. Vor allem die Standorte Hof und Reichenbach entwickeln sich zunehmend zu Kompetenzzentren für Filtrations-, Medical- und Bauanwendungen. Entsprechend liegt der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit aktuell im Segment Industrial, unter anderem mit Anlage-Investitionen am Standort Hof. Der seit Herbst 2018 zur TENOWO Gruppe hinzugekommene italienische Vertriebs- und Produktionsstandort in Mailand ergänzt mit seinem Produkt- und Markt-Know-how das strategische Geschäftsfeld Medical maßgeblich.
Der traditionelle Bereich Interlinings, in dem sämtliche Bekleidungsanwendungen zusammengefasst sind, entwickelte sich weiterhin auf gleichbleibendem Niveau. In diesem seit Jahren rückläufigen Markt kann TENOWO seine Marktanteile seit Jahren stabil halten. Innerhalb des Portfolios der TENOWO macht dieser Bereich inzwischen nur noch rund 8 % am Gesamtumsatz aus.
Aufgrund der Absatz- und Umsatzentwicklung der verschiedenen Segmente konnten vor allem an den internationalen Standorten die Maschinenkapazitäten nicht konstant ausgelastet werden. Die Verschiebung des Produktmixes an den deutschen Standorten und die Umsetzung verschiedener Investitionsprojekte führte zu veränderten Kostenstrukturen. In 2018 wurden verschiedene Prozessoptimierungs-Programme gestartet, die im Berichtsjahr bereits erste Früchte trugen und vor allem in China zu deutlichen Effizienzsteigerungen führten.
Neben der Fertigstellung des Verwaltungsgebäudes und des Technikums in Mittweida lag der Investitionsschwerpunkt an den beiden Produktionsstandorten in Hof. Hier wurden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen ebenso wie Gebäudesanierungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Teil der Projekte ist bereits abgeschlossen, ein Teil der Projekte wird noch in die nächsten Geschäftsjahre 2020 und 2021 hineinwirken.
Insgesamt hat sich TENOWO in dem schwierigen Marktumfeld 2019 gut behauptet und seine strategische Ausrichtung weiter vorantreiben können. Aufgrund der Marktsituation konnte TENOWO jedoch nicht an das Vorjahresergebnis anknüpfen.
2019 reduzierte sich der Umsatz von NEUTEX, Produzent und Lieferant von Dekostoffen, innenliegenden Sonnenschutzlösungen und technischen Geweben, um 11,8 % auf 13,4 Mio. € (Vorjahr: 15,2 Mio. €); im gleichen Maß war das Absatzvolumen rückläufig. Vom Umsatzrückgang waren sowohl der Inlandsmarkt als auch die Exportmärkte über alle Geschäftsfelder hinweg betroffen. Bereits im ersten Halbjahr zeigten die Branchenkonjunkturdaten einen Abwärtstrend bei Absatz, Umsatz und Produktion von Bekleidung und Textil. Diese Talfahrt hielt über das gesamte Geschäftsjahr 2019 an. Die Geschäftsentwicklung der NEUTEX war von der negativen Dynamik in ihrem Kerngeschäft ebenso betroffen. Der anhaltende Importdruck aus Asien erschwerte das Geschäft zusätzlich. Produktneuentwicklungen konnten aufgrund der Branchenschwäche nicht wie geplant am Markt platziert werden, was den Auf- und Ausbau von Marktanteilen vor allem in den Bereichen SUN und CONTRACT verzögerte. Vom Nachfragerückgang im Bereich READY war auch die Konfektion in Rumänien betroffen. Durch hohe Flexibilität ist Textor jedoch in der Lage, kurzfristig auf geänderte Auslastung zu reagieren und die Kapazitäten entsprechend anzupassen.
Operativ wurden die aufgesetzten Programme zur Performance-Verbesserung weitergeführt und auf konsequente Kostendisziplin geachtet. Trotzdem konnten die Einsparungen die erlittenen Umsatzeinbußen und die damit verbundene Unterauslastung in der Produktion nicht ausgleichen, so dass sich die Ertragslage verschlechterte und das Ergebnis in den negativen Bereich sank. Geschäftsbereich HOFTEX
2019 reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsbereichs HOFTEX um rund 10 % auf 20,5 Mio. € (Vorjahr: 22,7 Mio. €). Der Umsatz war dabei sowohl im Segment Spinnen & Zwirnen als auch im Segment Färben rückläufig.
Seit einigen Jahren verschiebt sich das Leistungsspektrum der Färberei mehr in Richtung Lohnfärben. Entsprechend konnte trotz Umsatzrückgang das Absatzvolumen des Vorjahres und eine gleichbleibende Kapazitätsauslastung erreicht werden. In einem nach wie vor unter massivem Wettbewerbsdruck aus der Türkei und Asien stehenden Markt konnte die Färberei ihre Marktanteile als zuverlässiger Partner für deutsche und europäische Kunden in der Bekleidungs- und Automobil-Zulieferer-Industrie behaupten. Der Produktionsstandort Selbitz zeichnet sich als moderner, effizienter und ressourcenschonender Färbereibetrieb aus, der aufgrund seiner Ausstattung und seines Fachpersonals schnell, flexibel und individuell auf Kundenwünsche eingehen kann. Die Investitionen der vergangenen Jahre trugen dieser Entwicklung Rechnung und konzentrierten sich auch im Berichtsjahr 2019 auf Optimierung und Flexibilisierung der Produktion.
Der Umsatz des Geschäftsbereichs HOFTEX ist zudem beeinflusst durch den Wegfall des Segments Spinnen & Zwirnen. Am 18. Juni 2019 unterzeichnete die Hoftex GmbH einen Vertrag zur Veräußerung der Spinnerei in Drebach, der Hoftex CoreTech GmbH, an Filidea S.r.l., Biella/Italien. Mit Abschluss der Transaktion wurden mit Wirkung zum 31. August 2019 alle Gesellschaftsanteile und das komplette Anlage- und Umlaufvermögen an Filidea übertragen. Grundstück und Gebäude verbleiben weiterhin im Eigentum der Hoftex GmbH. Filidea S.r.l., ein Joint Venture der italienischen Marchi & Fildi SpA und der türkischen Abalıoğlu Holding A.Ş, ist ein langjähriger Geschäftspartner der Hoftex und produziert und vertreibt Garne und Zwirne für verschiedene Anwendungen unter anderem in den Bereichen Sicherheitsbekleidung, Möbelherstellung sowie Rund- und Flachstrickanwendungen. Für die weiteren Aktivitäten im Geschäftsbereich Hoftex sowie in den Geschäftsbereichen Tenowo und Neutex ergeben sich keine Auswirkungen aus der Veräußerung. Bilanziell hat der Verkauf keine wesentlichen Auswirkungen.
Auch im Berichtsjahr 2019 wurden die Ergebnisziele im Bereich HOFTEX nicht erreicht. Der Verkauf des Standortes Drebach bedeutet für die Hoftex Group einen Rückzug aus der traditionellen Spinnereiproduktion, die in den letzten Jahren keine positiven Ergebnisbeiträge in der Gruppe mehr liefern konnte und die weitere Fokussierung und strategische Ausrichtung auf die Entwicklung und Produktion von Vliesstoffen.
Das Geschäft der Immobiliengesellschaften entwickelte sich plangemäß. Die extern erzielten Mietumsätze blieben aufgrund der stabilen Vermietungssituation mit 2,2 Mio. € konstant auf Vorjahresniveau. TENOWO als ein wichtiger Ankermieter am Standort Moschendorf hat mit der Installation weiterer Maschinen und Anlagen ihre Produktionsflächen erweitert. Im Zuge dessen wurden einige technische und bauliche Maßnahmen durchgeführt. Die Ertragslage blieb im Berichtsjahr weitestgehend konstant.
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| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | 2019 | 2018 | abs. | in % |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 171,1 | 174,1 | -3,0 | -1,7 |
| Gesamtleistung | 166,8 | 173,6 | -6,8 | -3,9 |
| Rohertrag | 86,5 | 91,0 | -4,5 | -4,9 |
| Materialaufwand | -83,8 | -87,2 | +3,4 | -3,9 |
| Personalaufwand | -46,3 | -45,6 | -0,7 | +0,9 |
| Jahresüberschuss | 2,7 | 8,0 | -5,3 | -66,3 |
| EBITDA | 15,4 | 20,8 | -5,4 | -26,0 |
Der Umsatz der Hoftex Group ging im Berichtsjahr um 1,7 % auf 171,1 Mio. € zurück. TENOWO konnte trotz des schwierigen Marktumfeldes im Bereich Automotive an die Vorjahreswerte anknüpfen, seine Ziele jedoch nicht erreichen. Die Geschäftsbereiche HOFTEX und NEUTEX mussten starke Umsatzrückgänge auf ihren Zielmärkten hinnehmen. Den weitaus größeren Teil unserer Umsatzerlöse erzielten wir im Ausland. Die Umsatzerlöse mit dem Ausland beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf 102,1 Mio. € (Vorjahr: 104,0 Mio. €). Der Umsatz in der Region EU lag bei 30 %, der Umsatz mit Drittländern ebenfalls bei 30 %. Der inländische Umsatz belief sich mit einem Anteil von 40 % auf Vorjahresniveau.

Abb. 5: Aufgliederung der Umsätze nach Regionen in Mio. €
Der Rückgang der Fertigwarenbestände und der unfertigen Erzeugnisse ergab eine Bestandsminderung von -4,3 Mio. € (Vorjahr: -0,5 Mio. €). Die Verringerung der Bestände ist vor allem eine Folge der Veräußerung der Spinnerei Hoftex CoreTech GmbH und des damit verbundenen Verkaufs der Lagerbestände. Die Rohertragsmarge berechnet als Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung ist mit 52 % unverändert zum Vorjahr geblieben. Ebenso ist die Materialaufwandsquote von 50 % gleich geblieben. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich auf 3,5 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €). Eine wesentliche Ursache hierfür waren geringere Erträge aus Anlagenabgängen, da 2018 ein Ertrag aus dem Abgang einer ausländischen Minderheitsbeteiligung stark positiv wirkte.
Bezogen auf die Gesamtleistung ist der Anteil an Personalaufwendungen von 26 % auf 28 % gestiegen. Ursächlich hierfür sind vor allem gestiegene Personalkosten im Geschäftsbereich TENOWO. Um den Aufbau der neuen Geschäftsfelder zügig voranzubringen, wurden in 2019 neue Organisationsstrukturen umgesetzt und in Fachpersonal mit Branchen- und Technologie-Know-how investiert.
Die Abschreibungen, die durchgehend Fixkostencharakter haben, sind mit 11,3 Mio. € um 0,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus den Investitionen im Geschäftsbereich TENOWO.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich auf 23,7 Mio. € (Vorjahr: 24,6 Mio. €), vor allem bedingt durch eine Reduzierung der Vertriebskosten um 0,4 Mio. €, geringerer Währungsverluste um 0,3 Mio. € und einem Rückgang der Verwaltungskosten um 0,1 Mio. €.
Das Zinsergebnis von -1,6 Mio. € (Vorjahr: -1,8 Mio. €) und die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von -0,1 Mio. € (Vorjahr: -0,5 Mio. €) führten zu einem Ergebnis nach Steuern von 3,4 Mio. € gegenüber 8,8 Mio. € im Vorjahr. Der geringere Steueraufwand in 2019 ist vor allem durch Erstattungsansprüche für das Berichtsjahr 2019 beeinflusst.
Mit 2,7 Mio. € entspricht das Konzernergebnis im Berichtsjahr 2019 (Vorjahr: 8,0 Mio. €) einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 0,50 € (Vorjahr: 1,47 €). Wir werden der Hauptversammlung eine Dividende von 0,15 € je Stückaktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 30 % auf das Konzernergebnis.
Mit einer sehr guten Eigenkapitalquote von 59,0 % zum 31. Dezember 2019, den Schuldscheindarlehen sowie den Betriebsmittelkreditlinien verfügt der Hoftex Group-Konzern über eine tragfähige Finanzierungsstruktur.
Die im Geschäftsjahr 2016 begebenen Schuldscheindarlehen mit einer Laufzeit von drei bis sieben Jahren und einem Gesamtvolumen von 50,0 Mio. € werden variabel bzw. fix verzinst. Die erste Tilgung in Höhe von 9,0 Mio. € erfolgte Ende 2019.
Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 19,2 Mio. € ist gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € gestiegen, vor allem bedingt durch den positiven Effekt aus der Veränderung des Working Capitals. Insbesondere der Abbau von Vorräten infolge der Veräußerung der zum Geschäftsbereich HOFTEX gehörenden Spinnerei Hoftex CoreTech GmbH trug zur Verbesserung bei.
Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -14,3 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €) ist wesentlich geprägt durch Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen von 14,6 Mio. €.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2019 -13,0 Mio. € (Vorjahr: -5,7 Mio. €). Insbesondere die Tilgung der ersten Tranche der Schuldscheindarlehen, die Zinsen - hauptsächlich aus den Schuldscheindarlehen - sowie die Dividendenausschüttung spiegeln sich in dem negativen Cashflow wider.

Abb. 6: Cashflow-Entwicklung Hoftex Group in Mio. €
Die Bilanzsumme des Hoftex Group-Konzerns verminderte sich zum 31. Dezember 2019 auf 182,8 Mio. €. Sie lag damit um 11,5 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 194,3 Mio. €.
Bei niedrigeren immateriellen Vermögensgegenständen von 2,4 Mio. € (Vorjahr: 2,8 Mio. €) stiegen die Sachanlagen von 98,1 Mio. € auf 102,7 Mio. €. Die Investitionen in Höhe von 15,0 Mio. € betreffen hauptsächlich den Neubau eines Verwaltungsgebäudes und eines Technikums bei der Tenowo GmbH am Vliesstandort Mittweida, Investitionen zur weiteren Effizienzsteigerung in der Produktion am Standort Lincolnton/USA und Erweiterungs- und Ersatz-Investitionen für den weiteren Ausbau des Geschäftsfeldes Industrial am Standort Hof. Die planmäßigen Abschreibungen betrugen im Berichtsjahr insgesamt 11,3 Mio. € (Vorjahr: 10,5 Mio. €).
Im Umlaufvermögen haben Mittelfreisetzungen bei Vorräten in Höhe von 8,0 Mio. € stattgefunden. Dies beruht im Wesentlichen auf der mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. August 2019 erfolgten Veräußerung aller Gesellschaftsanteile der Hoftex CoreTech GmbH, des im Eigentum der Hoftex GmbH befindlichen beweglichen Anlagevermögens sowie des Umlaufvermögens an den Erwerber.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von 23,2 Mio. € auf 23,6 Mio. € leicht angestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 1,8 Mio. € erhöht. Gegenläufig wirkten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Rückgang um 1,3 Mio. €.
Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von 30,9 Mio. € auf 22,9 Mio. € vermindert. Der Rückgang beruht hauptsächlich auf der erfolgten Tilgung der ersten Tranche der Schuldscheindarlehen von 9,0 Mio. €.
Das Eigenkapital des Hoftex Group-Konzerns erhöhte sich von 105,8 Mio. € auf 107,8 Mio. € zum 31. Dezember 2019. Diese Zunahme resultiert aus dem erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss zuzüglich erfolgsneutraler Verrechnungen von Währungsdifferenzen mit dem Eigenkapital, die Dividendenzahlung von 1,4 Mio. € wirkte gegenläufig. Die Quote des bilanziellen Eigenkapitals beträgt 59,0 % gegenüber 54,5 % im Vorjahr.
Die Rückstellungen lagen mit 19,6 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres von 21,8 Mio. €. Die Pensionsrückstellungen sind mit den vollen Werten, unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 2,71 % (Vorjahr: 3,21 %) dotiert. Hiervon wurden die zurechenbaren Werte aus Ansprüchen an Versicherungen abgezogen. Der Ausweis der Pensionsrückstellungen hat um insgesamt 0,2 Mio. € abgenommen. Von den anderen Rückstellungen haben sich die Steuerrückstellungen um 0,6 Mio. € und die sonstigen Rückstellungen um 1,3 Mio. € vermindert.
Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 54,7 Mio. € (Vorjahr: 66,0 Mio. €). Ursächlich für den Rückgang ist vor allem die Verminderung der Bankverbindlichkeiten um 10,4 Mio. € aufgrund der planmäßigen Tilgung der Schuldscheindarlehen Ende 2019 in Höhe von 9,0 Mio. € und der Rückführung eines Kurzfristkredites von 1,1 Mio. € durch die Tenowo Huzhou New Materials Co. Ltd. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel in Höhe von 5,7 Mio. € sind um 1,2 Mio. € zurückgegangen. Die übrigen Verbindlichkeiten von 7,7 Mio. € sind nahezu unverändert geblieben (Vorjahr: 7,5 Mio. €).
Gegenüber dem Vorjahr sank die Anzahl der Mitarbeiter der Hoftex Group um 61 auf 1.136 Beschäftigte (Vorjahr: 1.197). Infolge des Verkaufs der Hoftex CoreTech GmbH mit Wirkung zum 31. August 2019 traten 106 Mitarbeiter aus der Gruppe aus. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 waren insgesamt 1.071 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.213) im Konzern beschäftigt, davon 799 in Deutschland, was 75 % der gesamten Belegschaft entspricht.
Der größte Geschäftsbereich der Hoftex Group, die TENOWO, hatte in 2019 auch die meisten Beschäftigten mit 751 (Vorjahr: 739). Der nach Mitarbeitern größte Standort ist der Stammsitz Hof mit 371 Mitarbeitern (Vorjahr: 364).

Abb. 7: Mitarbeiter zum Stichtag 31.12. nach Ländern
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| Deutschland | 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| USA | 799 | 918 |
| Rum | 101 | 104 |
| Rumänien | 82 | 88 |
| China | 56 | 71 |
| Italien | 31 | 32 |
| Mexiko | 2 | 0 |
Festlegungen zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen nach §§ 76 Abs. 4, 111 Abs. 5 AktG
Entsprechend dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst haben Vorstand und Aufsichtsrat die angestrebten Frauenquoten definiert. Die Zielgröße des Aufsichtsrats für die Frauenquote des Zwei-Personen-Vorstands liegt weiterhin bei 0 %. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass ihm bis zum 31. Dezember 2021 mindestens zwei Frauen angehören. Aktuell sind mit Renate Dempfle und Melanie Liebert auf Anteilseignerseite sowie Johanna Falasa und Carmen Teismann auf Arbeitnehmerseite vier Frauen im Aufsichtsrat vertreten. Für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands hat der Vorstand der HOFTEX GROUP AG eine Zielgröße von 20 % innerhalb einer Umsetzungsfrist bis zum 31. Dezember 2021 beschlossen. Die Frauenquote in der ersten Führungsebene liegt aktuell bei 33 %. Eine Zielgröße für die zweite Führungsebene wurde nicht festgelegt, da die HOFTEX GROUP AG als Holdinggesellschaft über flache Führungsstrukturen verfügt und es daher keine durchgehende zweite Führungsebene gibt.
Die Hoftex Group sieht sich ständig einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln der einzelnen Geschäftsfelder und demnach auch der einzelnen Tochtergesellschaften verbunden sind oder sich aus externen Einflüssen ergeben. Gleichzeitig ist es für die HOFTEX GROUP AG von Bedeutung, Chancen für das Unternehmen zu identifizieren, um diese für die Ziele des Unternehmens zu nutzen und um die Wettbewerbsfähigkeit der HOFTEX GROUP AG und ihren Tochtergesellschaften zu sichern und auszubauen.
Es ist die Aufgabe des Managements die Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen mit entsprechenden Maßnahmen rechtzeitig begegnen zu können. Um dies zu ermöglichen, hat die Hoftex Group ein geeignetes Risikomanagementsystem etabliert.
Die Risiken und Chancen der Hoftex Group lassen sich allgemein in folgender Matrix darstellen:
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| ― | Standorte und Länder |
| ― | Wettbewerb |
| ― | Preis |
| ― | Markttrends und Absatz |
| ― | Beschaffungsmarkt |
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| ― | Produktion |
| ― | Einkauf und Logistik |
| ― | Personal |
| ― | Projektmanagement |
| ― | Forschung und Entwicklung |
| ― | Vertrieb |
| ― | Information Management |
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| ― | Währungen und Zinsen |
| ― | Forderungen |
| ― | Liquidität |
| ― | Bestandsabwertung |
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| ― | Regularien und Gesetze |
| ― | Umwelt |
| ― | Verhaltenskodex |
| ― | Informationssicherheit und Datenschutz |
| ― | Steuerrecht |
| ― | Kapitalmarkt |
Im Folgenden wird nicht auf jeden einzelnen Punkt eingegangen. Es werden lediglich diejenigen Bereiche erläutert, in denen es relevante Risiken und Chancen zu nennen gibt.
Die HOFTEX GROUP AG ist abhängig von der Dynamik verschiedener Branchen. Kundenseitig sind die wichtigsten Branchen die Automobilindustrie sowie die Heimtextilindustrie. Auf der Lieferantenseite ist die HOFTEX GROUP AG unmittelbar abhängig von der Branche der Faserproduzenten. Ein Abschwung in den genannten Branchen kann allgemein zu einem Risiko für die Hoftex Group führen. Durch eine kontinuierlich an die aktuellen Gegebenheiten angepasste Vertriebs- und Marketingstrategie versuchen wir neue Märkte und neue Kunden zu gewinnen, um dem genannten Risiko entgegenzuwirken und um unsere Absatzstrategie weiter zu diversifizieren.
Wir sehen uns weltweit mit starken Wettbewerbern aus der Textilindustrie konfrontiert. Vor allem ein Vordringen chinesischer Konkurrenten auf den europäischen Markt kann uns gefährlich werden. Ein weiterer Anstieg des Wettbewerbsdrucks, gefüttert durch steigende Rohstoffpreise und einen steigenden Preisdruck seitens der Kunden, kann signifikante Auswirkungen auf unsere Ertrags- und Vermögenslage haben. Als Gegenmaßnahme streben wir kontinuierlich nach guten und engen Kundenbeziehungen und analysieren stetig die für uns relevanten Märkte.
Weiterhin ist die Digitalisierung ein nicht zu unterschätzender Treiber in der Weltwirtschaft und demnach auch in der Textilbranche und in großem Maße auch für uns relevant. Durch Digitalisierungsinitiativen sowohl in der Produktion wie auch in der Verwaltung und im Vertrieb versuchen wir der Branche einen Schritt voraus zu sein und sehen es als eine wichtige zukunftsweisende Chance an, hier auf dem aktuellen Stand zu sein und eine Vorreiterposition in der Branche zu übernehmen.
Anhand vermehrter digitaler Prozesse und Technologien ist eine verstärkte Nutzung von aktuellen Qualitätssicherungssystemen und -instrumenten entlang unserer Wertschöpfungskette möglich, welche dem Reklamationsrisiko vorbeugen können. Des Weiteren sind wir fortlaufend und aktiv auf der Suche nach potenziellen neuen Lieferanten und streben zukünftig neue Entwicklungen mit unseren Lieferanten an, um auch hier eine engere Bindung zu erlangen und neuartige Rohstoffvarianten für unsere Produkte und Kunden zu erarbeiten.
Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARSCoV-2) ist die Hoftex Group Risiken sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite ausgesetzt. Die weltweit von den jeweiligen Regierungen angeordneten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus führen zu Produktionsstopps bei Kunden und Lieferanten. Die Maßnahmen wirken entlang der gesamten Wertschöpfungskette über die Verfügbarkeit von Rohstoffen, den Absatz von Fertigwaren, die Fortführung von Investitionsprojekten bis hin zur Aufrechterhaltung der Produktion aufgrund von Personal-Engpässen. Durch das seit Jahren entwickelte globale Sourcing kann Hoftex Group auf alternative Bezugsquellen ausweichen. Produktionsstätten in verschiedenen Regionen und Ländern ermöglichen es, für lokale Märkte zu produzieren und somit internationale Transportrouten zu reduzieren. Nichtsdestotrotz wird sich diese Pandemie negativ auf die Geschäfts- und Ertragslage der Hoftex Group auswirken.
Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erstrecken sich über vielseitige Produkt- und Anwendungsbereiche innerhalb der Textilwelt. Durch wesentliche Investitionen kann hier ein erhöhtes Verlustrisiko entstehen, welches sich auf unsere Vermögens- und Ertragslage auswirken kann. Dennoch ist die innovative und kreative Arbeit unseres Teams für Forschung und Entwicklung ein signifikanter Chancenbringer für den gesamten Konzern und unabdinglich in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit.
Des Weiteren lassen sich durch enge Entwicklungskooperationen mit Kunden und Lieferanten Synergien heben und Chancen realisieren, die sich auch auf die Teams Einkauf/Beschaffung und Vertrieb ausdehnen können.
Darüber hinaus ist unser Team für Forschung und Entwicklung beständig im engen Austausch mit seinen internen Kunden im Konzern. Dadurch haben wir die Chance auf einen vernetzten Wissenstransfer untereinander und wir können gezielt auf relevante und geeignete Märkte, Produkte und Lösungen eingehen, die zukunftsweisend und erfolgskritisch für unsere gesamten Tochtergesellschaften sind.
Als ein sehr von der Rohstoffbeschaffung abhängiges Unternehmen, ist die Hoftex Group einigen Risiken auf dem Beschaffungsmarkt ausgesetzt. Generell sind vor allem Preisschwankungen und Qualitätsschwankungen ein großes Risiko. In den Geschäftsbereichen der HTG unterliegen die Rohstoffpreise regelmäßigen Schwankungen und durch einen generellen Anstieg der Rohstoffnachfrage tendenziell ansteigenden Preisen. Das Risiko von Qualitätsschwankungen wird in der HOFTEX GROUP AG durch ein fortlaufendes Monitoring der Lieferanten gesteuert. Das Beschaffungsteam arbeitet eng mit den jeweiligen Lieferanten zusammen und strebt auch hier nach immer weiteren Entwicklungsmöglichkeiten zur Minimierung von Beschaffungsrisiken auf beiden Seiten.
Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen unserem Beschaffungsteam und unseren Lieferanten lässt sich der anhaltende Trend nach immer mehr Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette als Chance für die Zukunft nutzen.
Der Produktionsbereich der HOFTEX GROUP AG ist von einer detaillierten und weit vorausschauenden Planung abhängig. Gibt es Abweichungen zum Plan durch interne oder externe Einflüsse wie Lieferverzögerungen durch den Lieferanten oder kurzfristige Änderungswünsche vom Kunden, besteht das Risiko der Produktionsverzögerung. Das kann wiederum zu einer punktuellen Über- oder Unterproduktion führen. Durch eine enge Kommunikation der Produktionsstätten untereinander und durch unsere internationale Ausrichtung lassen sich Produktionskapazitäten innerhalb der Hoftex Group bei Bedarf verlagern und somit kann zeitnah auf Probleme reagiert werden, um das genannte Risiko zu reduzieren. Darüber hinaus ist im Bereich der Produktion mit kontinuierlichen Risiken im Rahmen der Qualität, Sicherheit und Umwelt zu rechnen. Diesen Risiken wird mit geeigneten Managementsystemen, Arbeits- und Umweltsicherungsschulungen sowie entsprechenden Versicherungen entgegengewirkt.
Neue Produktionstechnologien, welche durch die Digitalisierung begünstigt werden, bieten für uns eine große Chance. Durch eine vernetzte Produktion über alle Standorte hinweg, kann es möglich sein, anhand geeigneter Datenanalysen zukünftig effizienter zu produzieren, die Qualität zu verbessern und Kosteneinsparungen zu realisieren.
Für die Hoftex Group können verschiedene Risiken und Chancen im Bereich der Nachfrage von Bedeutung sein. Eine mögliche Kaufzurückhaltung unserer Kunden kann durch eine negative Berichterstattung in Bezug auf die Textilindustrie im Allgemeinen und speziell in Bezug auf die Automobilindustrie entstehen. Gleichzeitig kann jedoch eine positive Berichterstattung in den Medien eine Chance für Teilbereiche und die gesamte HOFTEX GROUP AG bedeuten.
Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiter und Talente in speziellen Bereichen z.B. der Digitalisierung und Teilen der Produktion ist in den Regionen, in denen wir tätig sind und in der Textilindustrie im Allgemeinen weiterhin sehr stark. Generell besteht das Risiko, dass Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und es dadurch in der Produktion sowie in der Verwaltung zu geschäftsschädigenden Effekten sowie Wissensverlust kommen kann. Mit Personalentwicklungsprogrammen geben wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich regelmäßig weiterzubilden und die Chance, attraktive Zusatzaufgaben in der Unternehmensgruppe zu übernehmen. Gerade die Digitalisierung und neue Technologien bieten die Chance, den Mitarbeitern eine interessante, moderne und flexible Arbeitsatmosphäre sowie Arbeitsmethoden anzubieten sowie neue potenzielle Bewerber zu finden und für uns zu begeistern.
Im Zusammenhang mit der Digitalisierung unserer Geschäftsmodelle und Prozesse spielt die Systemlandschaft der Hoftex Group eine wichtige Rolle. Als global agierendes Unternehmen ist es für uns relevant, dass Informationen aktuell, vollständig und korrekt vorhanden sind und ausgetauscht werden können. Um dies zu gewährleisten, investieren wir kontinuierlich in unsere IT-Infrastruktur und bauen diese fortlaufend aus, um sie den aktuellen Bedingungen, intern wie extern, anzupassen. Darauf aufbauend wird sich auch unser Projektmanagement ausdehnen und entsprechend anpassen.
Aufgrund stetig wachsender Anforderungen an Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Daten, hat die HOFTEX GROUP AG präventive Maßnahmen definiert, um damit verbundene Risiken zu minimieren und um mögliche Schäden zu reduzieren. Dennoch können trotz aller Vorkehrungen die Risiken von Störungen und Angriffen auf unsere IT-Systeme sowie der unsachgemäße Umgang mit ihnen nicht komplett vermieden werden. Ausfälle der IT-Systeme können den Geschäftsbetrieb signifikant stören.
Die HOFTEX GROUP AG ist aufgrund ihrer globalen Geschäftstätigkeit Risiken und Chancen in Bezug auf Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Diese resultieren in besonderem Umfang aus Schwankungen des US-Dollars (USD) und des Chinesischen Yen (CNY) sowie anderen Währungen gegenüber dem Euro. Risiken und Chancen im operativen Geschäft entstehen vor allem, wenn Umsatzerlöse in einer anderen Währung generiert werden als die dazugehörigen Kosten (Transaktionsrisiko). Das daraus resultierende Risiko wird intensiv beobachtet und bei Bedarf werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung abgeschlossen. Des Weiteren bestehen Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Umrechnung der Einzelabschlüsse von Konzerngesellschaften außerhalb der Eurozone in die Konzernwährung Euro (Translationsrisiko).
Zinsrisiken und -chancen können für die HOFTEX GROUP AG durch steigende oder sinkende Finanzierungskosten infolge eines Zinsniveauanstiegs oder Zinsniveaurückgangs entstehen. Zur Absicherung gegen mögliche Risiken, werden Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen und die Zinsentwicklungen kontinuierlich beobachtet.
Ausstehende Forderungen von Kunden oder anderweitige Zahlungsverpflichtungen von Drittparteien, denen nicht nachgekommen wird, bilden für die HOFTEX GROUP AG ein nicht unerhebliches Risiko. Dem steuern wir entgegen, indem wir ein striktes Monitoring der Ausfallrisiken durch unser Konzerncontrolling durchführen. Weiter werden ausstehende Forderungen durch Warenkreditversicherungen gegen Ausfälle und Zahlungsunfähigkeiten der Kunden abgesichert. Die Bonitäten unserer Kunden werden regelmäßig über die Warenkreditversicherer geprüft sowie durch unser Credit-Insurance-Team überwacht und kontrolliert.
Für die Hoftex Group können Liquiditätsrisiken darin bestehen, wenn Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Eine fortlaufende Liquiditätsplanung sowie eine mehrjährige Finanzplanung ermöglichen es der HOFTEX GROUP AG langfristige Kreditlinien und liquide Mittel vorzuhalten. Dadurch wird auch die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität des Konzerns sichergestellt.
Mit der Notierung im Freiverkehr an der Börse München ist die HOFTEX GROUP AG Regulierungsrichtlinien und Gesetzen unterworfen, woraus entsprechende Risiken entstehen können. Um den Kapitalmarktrisiken entgegenzuwirken, stehen wir in engem Kontakt zu einer Rechtsanwaltskanzlei, die uns unterstützt.
Wie andere international agierende Unternehmen auch, ist die HOFTEX GROUP AG verschiedenen Rechts- und Compliance-Risiken ausgesetzt. Dabei geht es um Risiken aus möglichen Rechtsstreitigkeiten und Compliance-Verstößen sowie aus der Nichteinhaltung von regulatorischen Vorgaben. Darüber hinaus unterliegen wir weltweit vielfältiger staatlicher Regulierungen im Bereich des Umweltschutzes, Datenschutzes und weiterer gesetzlicher Vorgaben. Die Nichteinhaltung kann zu erheblichen Strafen, Schadensersatz und Reputationsverlusten führen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, arbeiten wir mit einer beratenden Anwaltskanzlei zusammen. Des Weiteren haben wir Datenschutzbeauftragte, Datenschutzkoordinatoren sowie Arbeitsschutzbeauftragte in den verschiedenen Standorten und arbeiten eng mit einem externen Berater zusammen.
Nach jüngsten Aussagen des Internationalen Währungsfonds IWF soll die Weltwirtschaft in 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie dramatisch schrumpfen. Wurde im Januar 2020 noch mit einem positiven Wirtschaftswachstum von 3,3 % gerechnet, geht man aktuell von einem Rückgang um -3 % aus. Für die Eurozone rechnet der IWF mit einer noch dramatischeren Entwicklung und prognostiziert einen Rückgang von -7,5 % (Prognose Januar 2020: +1,3 %). Die Wachstumsprognose für China liegt nach der offensichtlich erfolgreichen Eindämmung der Pandemie bei 1,2 % für das laufende Jahr. Unter der Voraussetzung, dass die Pandemie im zweiten Halbjahr 2020 unter Kontrolle gebracht werden kann, rechnet der IWF mit einer deutlichen Erholung in 2021, mit einem möglichen weltweiten Wirtschaftswachstum von 5,8 % und europäischen Wachstum von 4,7 %. Da derzeit jedoch sehr große Unsicherheiten zur weiteren Entwicklung der Coronavirus-Krise und den daraus abzuleitenden Maßnahmen der Regierungen herrschen, ist diese Prognose äußerst vage. Entscheidend für eine rasche Erholung ist, dass die Regierungen die Wirtschaft gezielt bei der Überwindung der Krise mit Hilfspaketen, Krediten und Geldern unterstützen.
Noch im Januar 2020 prognostizierte der Gesamtverband textil+mode anhand des ifo-Konjunkturklimaindex für die Segmente Textil und Bekleidung eine leichte Belebung des Marktes mit moderaten Umsatzsteigerungsraten. Die Prognose beruhte auf den sich seit Mitte 2019 stabilisierenden Branchen-Konjunkturzahlen und der positiven Erwartungshaltung der Textilunternehmen.
Wirft man einen Blick auf die aktuelle Situation, sind die Auswirkungen der sich weltweit verbreitenden Coronavirus-Krise auf sämtliche Wirtschaftsbranchen derzeit nur sehr schwer quantifizierbar. Eines ist jedoch sicher: sie sind bereits heute massiv - nach neuesten Zahlen verzeichnete der stationäre Modehandel im ersten Quartal 2020 rund 26 % Umsatzrückgänge - und sie werden es für das gesamte Geschäftsjahr 2020 bleiben. Das öffentliche Leben und damit auch der Konsum sind weltweit aufgrund der verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen der Regierungen auf ein Minimum eingeschränkt. Wie lange diese Maßnahmen anhalten, ist derzeit ungewiss. Aber auch bei einer Normalisierung der Lage im zweiten Halbjahr ist nicht mit einer raschen Erholung der Wirtschaft und damit des Konsums zu rechnen.
Zu Beginn des Jahres 2020 fanden wir eine Welt vor, die von Handelskonflikten zwischen den großen Nationen und Regionen geprägt war. Die Gesellschaft befindet sich in einem Prozess, dem Klimawandel ernsthaft entgegenzuwirken. Die Automobilbranche steht vor einem Wandel, der in diesem Ausmaß für diese wichtige Industrie und auch für die Kunden ohne Beispiel ist. Nichtsdestotrotz befand sich die Weltwirtschaft mit ihren robusten Volkswirtschaften auf Wachstumskurs, wenn auch auf niedrigem Niveau.
Die Hoftex Group sah gerade aufgrund der Internationalität und eines nicht unerheblichen Umsatzanteils für die Automobilbranche in 2020 einige Herausforderungen auf sich zukommen. Wir blickten für das Jahr 2020 verhalten optimistisch in die Zukunft und planten mit einem Umsatz von rund 160 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahresumsatz, bereinigt um den Effekt aus dem Verkauf der Hoftex CoreTech GmbH, entspricht dies einem leichten Anstieg um 2 %.
Für die weitere strategische Ausrichtung in neue Geschäftsfelder wurden bereits in 2019 umfangreiche Investitionsvorhaben gestartet, die auch in 2020 hineinwirken. Für 2020 planen wir insgesamt Investitionen in Höhe von rund 10 Mio. €. Der überwiegende Teil fließt in die TENOWO Standorte Hof und Mittweida. Während in Hof der Schwerpunkt auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen für die Bereiche Industrial, Medical und neue Anwendungen liegt, wird in Mittweida in die weitere technische Ausstattung des Malimo-Technikums investiert.
Parallel bauen die Geschäftsbereiche für die neuen Herausforderungen neue Organisationsstrukturen auf, investieren in Fachpersonal und Projekte im Bereich IT und Digitalisierung. Der Geschäftsbereich NEUTEX setzt im Bereich Vertrieb stark auf digitale Marketing- und Vertriebskonzepte und hat diese bereits auf der Leitmesse Heimtextil im Januar 2020 Kunden und Branchenfachleuten vorgestellt. Mit digitaler Unterstützung ist es möglich, Kunden und Kaufinteressenten die NEUTEX-Kollektionen schneller und individueller zugänglich zu machen. Zusätzlich ermöglicht eine weitere neue Applikation, individuell auf den Kunden zugeschnittene Produkte digital zu konfigurieren und zu bestellen. Die Produkteinführung von Ready 3.0 ist für das zweite Quartal 2020 geplant.
Die Kosten für diese Zukunftsprojekte werden das Ergebnis kurzfristig belasten, sind aber wichtige Investitionen in den dauerhaften Erfolg der Gruppe.
Ausgehend von diesen Rahmenbedingungen für 2020 erwarteten wir einen EBITDA zwischen 14 Mio. € bis16 Mio. €, was in etwa dem Niveau von 2019 entspricht (IST 2019: 15,4 Mio. €). Bis Mitte März lagen wir sowohl bei Umsatz als auch bei EBITDA insgesamt auf Planniveau.
Angesichts der weltweiten Coronavirus-Krise und der jüngsten Prognose des IWF müssen wir aber mit tiefgreifenden Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld rechnen. Auch die Unternehmen der Hoftex Group sind aktuell bereits betroffen und haben ihre Produktionskapazitäten entsprechend angepasst. Der Vorstand rechnet frühestens für das dritte Quartal 2020 mit einer Erholung und Stabilisierung der Wirtschaftslage. Wir erwarten deshalb für das Geschäftsjahr 2020 einen deutlich niedrigeren Umsatz als ursprünglich geplant, was zu einem erheblich geringeren EBITDA als prognostiziert führen wird. Das Management der Hoftex Group überprüft laufend die Entwicklungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Geschäfte und prüft Maßnahmen zur Unterstützung des Konzerns.
An unseren Investitionsvorhaben werden wir festhalten, jedoch wird es möglicherweise zu zeitlichen Verzögerungen bei Anlieferung und Installation von Anlagenkomponenten kommen.
Hof, den 30. April 2020
HOFTEX GROUP AG
Der Vorstand
Klaus Steger
Robert Seibold
Aktiva
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| in Tausend EUR | Anhang | 31.12.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 6 | 2.408 | 2.836 |
| II. Sachanlagen | 6 | 102.654 | 98.134 |
| III. Finanzanlagen | 6 | 43 | 43 |
| 105.105 | 101.013 | ||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | |||
| I. Vorräte | 7 | 29.701 | 37.652 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 8 | 23.649 | 23.151 |
| III. Liquide Mittel | 9 | 22.856 | 30.907 |
| 76.206 | 91.710 | ||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 370 | 496 | |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 10 | 1.092 | 1.107 |
| Bilanzsumme | 182.773 | 194.326 | |
| Passiva | |||
| in Tausend EUR | Anhang | 31.12.2019 | 31.12.2018 |
| A. EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 11 | 13.920 | 13.920 |
| II. Kapitalrücklage | 13 | 41.158 | 41.158 |
| III. Gewinnrücklagen | 14 | 54.254 | 51.454 |
| IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -1.667 | -2.281 | |
| V. Konzernbilanzgewinn | 15 | 133 | 1.586 |
| 107.798 | 105.837 | ||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 16 | 19.635 | 21.809 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 17 | 54.656 | 65.996 |
| D. PASSIVE LATENTE STEUERN | 10 | 684 | 684 |
| Bilanzsumme | 182.773 | 194.326 |
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| in Tausend EUR | Anhang | 2019 | 2018 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 18 | 171.051 | 174.103 |
| Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse | -4.279 | -485 | |
| Gesamtleistung | 166.772 | 173.618 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 19 | 3.490 | 4.626 |
| Materialaufwand | 20 | -83.767 | -87.207 |
| Rohertrag | 86.495 | 91.037 | |
| Personalaufwand | 21 | -46.256 | -45.556 |
| Abschreibungen | 6 | -11.329 | -10.545 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 22 | -23.749 | -24.559 |
| Betriebsergebnis | 5.161 | 10.377 | |
| Beteiligungsergebnis | 23 | 0 | 650 |
| Zinsergebnis | 24 | -1.614 | -1.770 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 25 | -143 | -465 |
| Ergebnis nach Steuern | 3.404 | 8.792 | |
| Sonstige Steuern | 26 | -696 | -770 |
| Konzernjahresüberschuss | 2.708 | 8.022 |
Die HOFTEX GROUP AG ist eine in der Bundesrepublik registrierte Kapitalgesellschaft, die im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter HRB 50 als Aktiengesellschaft registriert ist. Die Adresse lautet Fabrikzeile 21, D-95028 Hof. Sie ist die Holdinggesellschaft des Hoftex Group Konzerns.
Der Geschäftsgegenstand entspricht dem Eintrag im Handelsregister. Die Hauptaktivitäten der Hoftex Group sind die Produktion von Vliesstoffen für technische Anwendungen und für Bekleidung, die Herstellung von Roh-, Buntgeweben und Dekostoffen, die Fertigung von Roh- und Farbgarnen sowie von Spezialgarnen und -zwirnen.
Die Aktien der Gesellschaft werden seit dem 29. Juni 2009 im Freiverkehr an der Börse München im Marktsegment M:access gehandelt; seither gilt die HOFTEX GROUP AG nicht mehr als "börsennotiert" oder "kapitalmarktorientiert" im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) bzw. des Aktiengesetzes (AktG).
Der Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG zum 31. Dezember 2019 wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen Vorschriften des HGB sowie des AktG aufgestellt.
Die Pflicht zur Aufstellung des Konzernabschlusses ergibt sich aus § 290 HGB. Der Konzernabschluss ist in den ersten fünf Monaten des neuen Geschäftsjahres für das vorausgegangene Geschäftsjahr aufzustellen. Der Konzernabschluss ist in Euro (€) aufgestellt. Alle Angaben erfolgen - soweit nicht explizit anders vermerkt - in Tausend Euro (T€).
Die einzelnen Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen und der Konzernabschluss sind auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG und die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2019 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes bzw. des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Für Zwecke der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften gegebenenfalls auf die Vorschriften des HGB übergeleitet.
Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung zusammengefasst. Diese Posten sind im Konzernanhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
In den Konzernabschluss zum 31.12.2019 sind neben der HOFTEX GROUP AG 14 (Vorjahr: 15) inländische und 5 (Vorjahr: 4) ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen der HOFTEX GROUP AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht und sie somit die Kontrolle über diese Unternehmen ausübt. Weiterhin ist die Unterstützungskasse der Hoftex Group, die Wohlfahrtseinrichtung der Vogtländischen Baumwollspinnerei AG e.V., in den Konzernabschluss gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB i.V.m. DRS 19 einbezogen. Wegen untergeordneter Bedeutung für den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde auf die Einbeziehung von einem inländischen Tochterunternehmen nach § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.
Die Veränderung des Konsolidierungskreises ergab sich aus einem im Geschäftsjahr getätigten Verkauf von 100 % der Anteile der Hoftex CoreTech GmbH an die Firma Filidea S.r.l., Biella/Italien. Die Entkonsolidierung des Tochterunternehmens erfolgte zum 31.8.2019. Zum 1.1.2019 wurde die Tenowo de Mexico S. de R.L. de C.V. mit Sitz in San Luis Potosi/Mexiko, welche im Gründungsjahr 2018 aufgrund untergeordneter Bedeutung nach § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogen wurde, erstmalig konsolidiert. Geschäftsgegenstand der Gesellschaft ist die Auslieferung von Vliesstoffartikeln an Automotivekunden in Mexiko.
Der Konsolidierungskreis der HOFTEX GROUP AG umfasst zum 31. Dezember 2019 die folgenden Gesellschaften:
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| Firma | Sitz | Anteil am Kapital in % |
Währung | Eigenkapital in Tausend 7) |
Jahresergebnis in Tausend |
|---|---|---|---|---|---|
| vollkonsolidierte Unternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Hoftex GmbH | Hof | 1) 100,00 | Euro | 14.069 | (EAV) 8) |
| Hof Garn Verwaltungs GmbH | Hof | 100,00 | Euro | -214 | -7 |
| Hoftex Färberei GmbH | Hof | 2) 100,00 | Euro | 800 | (EAV) |
| Hoftex Färberei Betriebs GmbH | Hof | 3) 100,00 | Euro | 150 | (EAV) |
| Tenowo GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 63.171 | (EAV) |
| Tenowo Hof GmbH | Hof | 4) 100,00 | Euro | 150 | (EAV) |
| Tenowo Reichenbach GmbH | Hof | 4) 100,00 | Euro | 150 | (EAV) |
| Tenowo Mittweida GmbH | Hof | 4) 100,00 | Euro | 150 | (EAV) |
| Tenowo Inc. | Lincolnton, USA | 4) 100,00 | USD 9) | 8.381 | -2.418 |
| Tenowo Huzhou New Materials Co. Ltd. | Huzhou, China | 4) 100,00 | CNY 10) | 43.646 | -4.046 |
| Resintex Industriale S.r.l. | Mailand, Italien | 4) 100,00 | Euro | 2.323 | -297 |
| Tenowo de Mexico S. de R.L. de C.V. 14) | San Luis de Potosi, Mexiko | 5) 100,00 | MXN 11) | -3.084 | -3.134 |
| Neutex Home Deco GmbH | Münchberg | 100,00 | Euro | 7.536 | (EAV) |
| Neutex Betriebs GmbH | Münchberg | 6) 100,00 | Euro | 150 | (EAV) |
| SC Textor S.A. | Targu Mures, Rumänien | 6) 100,00 | RON 12) | 13.250 | -28 |
| Textil Hof Immobilien Geschäftsführungs GmbH 13) | Hof | 100,00 | Euro | 87 | 2 |
| Hoftex Immobilien II GmbH & Co. KG 15) | Hof | 100,00 | Euro | 13.719 | 897 |
| Feinspinnerei Hof GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 43 | -2 |
| Hoftex Immobilien I GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 4.472 | (EAV) |
| vollkonsolidierte Unternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB | |||||
| Wohlfahrtseinrichtung der Vogtländischen Baumwollspinnerei AG e.V. | Hof | 0,00 | Euro | - | - |
| nicht konsolidierte Unternehmen gemäß § 296 Abs. 2 HGB | |||||
| HBD Textil-GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 2 | -2 |
1) 96 % der Anteile hält die HOFTEX GROUP AG, 4 % die Hof Garn Verwaltungs GmbH.
2) 100 % der Anteile hält die Hoftex GmbH.
3) 100 % der Anteile hält die Hoftex Färberei GmbH.
4) 100 % der Anteile hält die Tenowo GmbH.
5) 90 % der Anteile hält die Tenowo GmbH; 10 % die Tenowo Inc.
6) 100 % der Anteile hält die Neutex Home Deco GmbH.
7) Die Angabe erfolgt einschließlich des Geschäftsjahresergebnisses.
8) EAV = Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ("Ergebnisabführungsvertrag"); die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.
9) Stichtagskurs zum 31.12.2019: 1 Euro = 1,1234 USD
10) Stichtagskurs zum 31.12.2019: 1 Euro = 7,8205 CNY
11) Stichtagskurs zum 31.12.2019: 1 Euro = 21,2202 MXN
12) Stichtagskurs zum 31.12.2019: 1 Euro = 4,7830 RON
13) Unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Hoftex Immobilien II GmbH & Co. KG.
14) Im Geschäftsjahr 2019 erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen.
15) Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift nach § 264b HGB in Anspruch.
Für Erstkonsolidierungen aus der Zeit vor dem 1.1.2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB nach der Buchwertmethode. Für Erstkonsolidierungen ab diesem Zeitpunkt erfolgt diese ausschließlich nach der Neubewertungsmethode, bei der das Eigenkapital des Tochterunternehmens im Erstkonsolidierungszeitpunkt vollständig zum beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten bewertet wird. Ein aus einem Unternehmenserwerb auf der Aktivseite verbleibender Unterschiedsbetrag ist als Geschäfts- oder Firmenwert auszuweisen.
Ein im Geschäftsjahr 2018 aktivierter Geschäfts- oder Firmenwert wird über die planmäßige voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer begründet sich hauptsächlich in der kurzfristigen Vertragsdisposition mit den Abnehmerkreisen.
Die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen werden entsprechend vom tatsächlichen Erwerbszeitpunkt oder bis zum tatsächlichen Abgangszeitpunkt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzernabschluss einheitlich zur Anwendung kommenden Methoden anzugleichen.
Sämtliche Forderungen und Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.
Zwischenergebnisse, konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften, sowie Rückstellungsbildungen zwischen den Konzernunternehmen werden eliminiert.
Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände besteht nach § 248 Abs. 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht in Höhe der Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 3 Sätze 1 und 2 HGB, soweit es sich hierbei nicht um selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens handelt. Das Wahlrecht wurde nicht in Anspruch genommen. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden vor allem von Dritten erworbene Software und Lizenzen ausgewiesen. Diese werden ab dem Anschaffungszeitpunkt planmäßig linear über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den planmäßigen Werteverzehr hinausgehen, wird erforderlichenfalls durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr vorliegen, werden Wertaufholungen vorgenommen.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen konzerneinheitlich, grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.
Das Finanzanlagevermögen wird grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. bei einer dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Wenn die Gründe für die Beibehaltung eines niedrigeren Wertansatzes entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung gemäß § 253 Abs. 5 HGB. Von der Ausnahmeregelung des § 313 Abs. 3 Satz 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder gegebenenfalls dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu Anschaffungskosten bei Anwendung der Durchschnittsmethode oder zum niedrigeren Tagespreis des Beschaffungs- oder Absatzmarktes angesetzt.
Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden in angemessenem Umfang einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Niedrigere Wiederbeschaffungskosten oder realisierbare Preise am Bilanzstichtag werden durch Abschreibungen auf den niedrigsten Wert berücksichtigt. Für Verwertungsrisiken werden angemessene und ausreichende Abschreibungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen.
Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Latente Steuern werden auf Basis des Temporary-Konzepts gebildet. Dementsprechend wird in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften ein Passivposten für latente Steuern gebildet, wenn sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen ergeben, die sich in Zukunft voraussichtlich abbauen, und sich daraus eine Steuerbelastung ergibt. Ergeben sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen künftig Steuerentlastungen, so erfolgt eine Berücksichtigung maximal bis zur Höhe passiver latenter Steuern aus anderen Bewertungsdifferenzen. Ein Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern wird nicht aktiviert. Auch werden keine aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge gebildet. Bei inländischen Gesellschaften wurden die latenten Steuern unter Zugrundelegung eines Ertragsteuersatzes von 29 % (Körperschaftsteuer 15 %, Gewerbesteuer 14 %) ermittelt. Bei den ausländischen Tochtergesellschaften wurde der im jeweiligen Land gültige Steuersatz, der zwischen 16 % und 30 % liegt, verwendet.
Soweit sich aus den Vorschriften zur Vollkonsolidierung (§§ 300 bis 307 HGB) zusätzliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätze ergeben, die sich in späteren Zeiträumen voraussichtlich ausgleichen, wurden aktive und passive latente Steuern angesetzt, die mit der pauschalen Steuerquote von 29 % ermittelt wurden. Gemäß dem Wahlrecht nach § 306 HGB werden diese saldiert.
Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung im Rahmen von Gehaltsumwandlungen wurden Kapitallebensversicherungen abgeschlossen, die an die berechtigten Mitarbeiter verpfändet und somit dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Die Bewertung erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2009 zum beizulegenden Zeitwert, welcher dem Konzern vom Versicherer mitgeteilt wird. Der Zeitwert wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Versicherungsansprüche die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte liegen annähernd auf Höhe der von den Versicherungsunternehmen mitgeteilten Zeitwerte von T€ 2.835 (Vorjahr: T€ 3.088), der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 4.475 (Vorjahr: T€ 4.447). Es ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag (Rückstellung) aus der Vermögensverrechnung in Höhe von T€ 1.641 (Vorjahr: T€ 1.359). Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen sowie Aufwendungen infolge von Änderungen des Marktzinssatzes erfasst. Den Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 312 (Vorjahr: T€ 366) stehen Vermögenserträge von T€ 34 (Vorjahr: T€ 31) gegenüber.
Pensionsrückstellungen werden für die Versorgungsansprüche einzelner Mitarbeiter und Pensionäre nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage verbindlicher Zusagen zum Bilanzstichtag gebildet. Der Barwert wird mit einem Rechnungszinsfuß von 2,71 % und einer Rentendynamik von 1,5 % ermittelt. Bei dem zugrunde gelegten Rechnungszinsfuß für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen handelt es sich gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB um den von der Deutschen Bundesbank nach RückAbzinsV ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der sich zum 31. Dezember 2019 aus der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergebende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf T€ 560 (Vorjahr: T€ 703). Der entsprechende Betrag bei der HOFTEX GROUP AG von T€ 453 (Vorjahr: T€ 569) unterliegt der Ausschüttungssperre.
Die betriebliche Altersversorgung ist seit dem Jahr 1976 für Neuzugänge geschlossen. Gemäß einer Betriebsvereinbarung vom 14. Dezember 1994 wurden mit Wirkung ab 31. Dezember 1994 sowohl bereits unverfallbare als auch die noch verfallbaren Versorgungsanwartschaften in ihrer Höhe als DM-Betrag festgeschrieben und garantiert.
Für die biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurden die in 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Gehälter werden nicht mehr erhöht, da sie bereits festgeschrieben wurden. Durch die Schließung der Altersvorsorge ist die Berücksichtigung der Fluktuationsrate hinfällig.
Nach § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB und dessen Auslegung in DRS 19 (Bekanntmachung 18. Februar 2011) sind Unterstützungskassen in den Konzernabschluss einzubeziehen. Diese Rechtsauffassung hat zur Folge, dass auch die Unterstützungskasse der Hoftex Group in den Konzernabschluss einzubeziehen ist. Die Unterstützungskasse hat einen Großteil ihrer Verpflichtungen über Lebensversicherungen ausfinanziert. Die Ansprüche an die Versicherung haben zum Bilanzstichtag einen Zeitwert von T€ 1.562 (Vorjahr: T€ 1.816). Die Pensionsverpflichtungen, bewertet nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB belaufen sich auf T€ 2.708 (Vorjahr: T€ 2.694). Der verbleibende Verpflichtungsüberhang in Höhe von T€ 1.146 (Vorjahr: T€ 878) wird in der Konzernbilanz gemäß Art. 28 Abs. 1 EGHGB nicht angesetzt.
Sonstige Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Weiterhin sind sonstige Rückstellungen zu bilden für unterlassene Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, und für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden. Wir bilden die Rückstellungen in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um diese zu erfüllen. Bei der Bemessung der Rückstellungen haben wir allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Die Werte für Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsvereinbarungen entsprechen den am Bilanzstichtag tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbeträgen.
Soweit Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet werden, werden diese nach der sog. "Einfrierungsmethode" bilanziert.
Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt, stellen die Anschaffungskosten keine Wertobergrenze dar und Gewinne sind ertragswirksam zu berücksichtigen. Im Konzern erfolgt die Umrechnung der Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen zum Stichtagskurs. Differenzbeträge aus der Schuldenkonsolidierung werden erfolgsneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt. Auf die Eigenkapitalpositionen werden die historischen Kurse angewendet. Aufwendungen und Erträge werden zum von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
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| in Tausend EUR | Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2019 | Währungsänderungen | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Stand am 31.12.2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte | 5.558 | 1 | 369 | 0 | 194 | 5.734 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwerte | 566 | 0 | 0 | 0 | 0 | 566 |
| 6.124 | 1 | 369 | 0 | 194 | 6.300 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 132.632 | 230 | 317 | 211 | 140 | 133.250 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 211.782 | 552 | 2.669 | 3.577 | 30.703 | 187.877 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 54.918 | 17 | 1.717 | 65 | 32.541 | 24.176 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.106 | 38 | 9.900 | -3.853 | 1 | 10.190 |
| 403.438 | 837 | 14.603 | 0 | 63.385 | 355.493 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 26 | 0 | 0 | 0 | 0 | 26 |
| 2. Beteiligungen | 16 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 43 | 0 | 0 | 0 | 0 | 43 | |
| 409.605 | 838 | 14.972 | 0 | 63.579 | 361.836 |
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| in Tausend EUR | Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2019 | Währungsänderungen | Zugänge | Zuschreibungen | Abgänge | Stand am 31.12.2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte | 3.250 | 1 | 683 | 0 | 193 | 3.741 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwerte | 38 | 0 | 113 | 0 | 0 | 151 |
| 3.288 | 1 | 796 | 0 | 193 | 3.892 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 83.074 | 70 | 1.902 | 359 | 78 | 84.609 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 171.427 | 350 | 7.435 | 0 | 30.576 | 148.636 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 50.803 | 14 | 1.196 | 0 | 32.419 | 19.594 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 305.304 | 434 | 10.533 | 359 | 63.073 | 252.839 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 308.592 | 435 | 11.329 | 359 | 63.266 | 256.731 |
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| in Tausend EUR | Nettobuchwerte | |
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2019 | Stand am 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte | 1.993 | 2.308 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwerte | 415 | 528 |
| 2.408 | 2.836 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 48.641 | 49.558 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 39.241 | 40.355 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.582 | 4.115 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 10.190 | 4.106 |
| 102.654 | 98.134 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 26 | 26 |
| 2. Beteiligungen | 16 | 16 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 1 | 1 |
| 43 | 43 | |
| 105.105 | 101.013 |
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| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 12.484 | 17.111 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 2.783 | 3.291 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 14.434 | 17.250 |
| 29.701 | 37.652 |
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| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18.706 | 20.036 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 91 | 68 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 4.852 | 3.047 |
| 23.649 | 23.151 |
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. In den übrigen Forderungspositionen sind wie im Vorjahr keine langfristigen Posten enthalten.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.
Unter liquiden Mitteln werden der Kassenbestand, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen.
Zeitliche Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergeben sich im Wesentlichen bei den Sachanlagen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Finanzanlagen, sonstigen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen. Darüber hinaus bestehen steuerliche Verlustvorträge.
In den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen wurden latente Steuern nur angesetzt, wenn sich insgesamt ein Überhang der passiven latenten Steuern über die aktiven latenten Steuern ergab. Im Geschäftsjahr 2019 wurden aktive latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen von T€ 1.092 gebildet.
Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr 2019 wie folgt entwickelt:
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| 2019 | 2018 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | 1.092 | 1.107 | -15 |
| Passive latente Steuern | 684 | 684 | 0 |
Das gezeichnete Kapital der HOFTEX GROUP AG beträgt € 13.919.988,69 und ist eingeteilt in 5.444.800 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien, von denen jede Aktie zur Ausübung einer Stimme berechtigt. Eine Aktie gewährt einen rechnerischen Anteil von gerundet € 2,56 am Gesellschaftskapital.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Juli 2019 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 11. Juli 2024 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu T€ 5.000 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Von der Ermächtigung, das Grundkapital zu erhöhen, wurde bisher kein Gebrauch gemacht.
Als Kapitalrücklage des Konzerns wird die Kapitalrücklage der HOFTEX GROUP AG in Höhe von T€ 41.158 ausgewiesen. Sie beinhaltet nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB das Ausgabeaufgeld von T€ 2.199 aus der im Jahr 2008 durchgeführten Kapitalerhöhung sowie Einlagen der Altgesellschafter.
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Gewinnrücklagen 1.1. | 51.454 | 46.754 |
| Einstellung gem. § 58 Abs. 3 AktG | 1.500 | 2.000 |
| Einstellung gem. § 58 Abs. 2 AktG | 1.300 | 2.700 |
| Gewinnrücklagen 31.12. | 54.254 | 51.454 |
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Konzernbilanzgewinn / -verlust 1.1. | 1.586 | -538 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. § 58 Abs. 3 AktG durch die Hauptversammlung | -1.500 | -2.000 |
| Dividendenzahlung | -1.361 | -1.198 |
| Konzernverlustvortrag | -1.275 | -3.736 |
| Konzernjahresüberschuss | 2.708 | 8.022 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. § 58 Abs. 2 AktG durch Vorstand und Aufsichtsrat | -1.300 | -2.700 |
| Konzernbilanzgewinn 31.12. | 133 | 1.586 |
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| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 10.172 | 10.421 |
| Vermögensverrechnung mit zuordenbaren Versicherungsansprüchen | -1.272 | -1.272 |
| Ausweis Pensionsrückstellungen | 8.900 | 9.149 |
| Steuerrückstellungen | 255 | 870 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.480 | 11.790 |
| 19.635 | 21.809 |
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Gewährleistungen, Rechts- und Beratungskosten sowie ausstehende Rechnungen enthalten.
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| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 41.211 | 51.587 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.573 | 6.800 |
| Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel | 135 | 134 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.370 | 6.179 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.367 | 1.296 |
| davon aus Steuern | (380) | (341) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | (143) | (144) |
| 54.656 | 65.996 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 6.366 (Vorjahr: T€ 6.174) gegenüber der Mehrheitsaktionärin ERWO Holding AG und anderen Unternehmen des ERWO-Konzernverbundes. Davon sind T€ 4.384 (Vorjahr: T€ 4.354) von der Zhangjiagang Yangtse Spinning Co. (ZYS) in China an die Tenowo Huzhou Ltd. bis auf Weiteres zur Verfügung gestellte Betriebsmittelkredite, die zu einem marktkonformen Zinssatz verzinst werden. Mit T€ 162 (Vorjahr: T€ 205) betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen den Liefer- und Leistungsverkehr und mit T€ 1.824 (Vorjahr: T€ 1.620) sonstige Verbindlichkeiten.
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| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.137 | 36.074 | 0 | 10.399 | 41.188 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.573 | 0 | 0 | 6.800 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel | 135 | 0 | 0 | 134 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.370 | 0 | 0 | 6.179 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.367 | 0 | 0 | 1.296 | 0 | 0 |
| davon aus Steuern | (380) | (0) | (0) | (341) | (0) | (0) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | (143) | (0) | (0) | (144) | (0) | (0) |
| 18.582 | 36.074 | 0 | 24.808 | 41.188 | 0 |
Die HOFTEX GROUP AG und ihre Tochtergesellschaften bilden gegenüber den kreditgebenden Banken einen gesamtschuldnerischen Haftungsverbund.
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| Nach Bereichen | 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| Hoftex | 20.474 | 22.735 |
| Neutex | 13.383 | 15.243 |
| Tenowo | 134.918 | 133.871 |
| Sonstige | 2.276 | 2.254 |
| 171.051 | 174.103 | |
| Nach Regionen | ||
| Inland | 68.974 | 70.056 |
| Übrige Europäische Union | 50.357 | 49.742 |
| Übriges Ausland | 51.720 | 54.305 |
| 171.051 | 174.103 |
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 1.601 | 1.641 |
| Erträge aus Währungskursveränderungen | 277 | 336 |
| Erträge aus Anlagenabgängen | 260 | 1.972 |
| Erträge aus dem Eingang abgeschriebener Forderungen und der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen | 303 | 288 |
| Erträge aus Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens | 359 | 0 |
| Sonstige periodenfremde Erträge | 264 | 164 |
| Übrige betriebliche Erträge | 426 | 225 |
| 3.490 | 4.626 |
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 80.387 | 84.244 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.380 | 2.963 |
| 83.767 | 87.207 |
Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung beträgt 50,2 % (Vorjahr: 50,2 %).
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 37.625 | 37.116 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 8.631 | 8.440 |
| davon für Altersversorgung | (459) | (453) |
| 46.256 | 45.556 |
Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 769 | 830 |
| Angestellte | 323 | 323 |
| 1.092 | 1.153 |
Darüber hinaus waren im Jahresdurchschnitt 44 Auszubildende (Vorjahr: 44) beschäftigt.
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Zuführung Wertberichtigungen, Ausbuchung von Forderungen | 328 | 250 |
| Aufwendungen aus Währungskursveränderungen | 153 | 462 |
| Sonstige periodenfremde Aufwendungen | 236 | 192 |
| Verwaltungskosten | 5.578 | 5.694 |
| Betriebskosten | 8.795 | 8.732 |
| Vertriebskosten | 7.500 | 7.943 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | 1.159 | 1.286 |
| 23.749 | 24.559 |
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Erträge aus assoziierten Unternehmen | 0 | 650 |
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 52 | 136 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | (0) | (92) |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.666 | -1.906 |
| davon an verbundene Unternehmen | (-202) | (-250) |
| davon aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen | (-312) | (-366) |
| -1.614 | -1.770 |
Der Ertrag aus dem Deckungsvermögen beträgt T€ 34 (Vorjahr: T€ 31).
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer Geschäftsjahr | -367 | -386 |
| Auflösung Steuerrückstellung Vorjahre | 0 | 137 |
| Körperschaftsteuererstattungen | 381 | 52 |
| Körperschaftsteuernachzahlungen | -42 | -100 |
| Gewerbesteuer Geschäftsjahr | -268 | -292 |
| Auflösung Steuerrückstellung Vorjahre | 45 | 250 |
| Gewerbesteuererstattungen | 272 | 0 |
| Gewerbesteuernachzahlungen | -149 | -50 |
| Veränderung latente Steuern | -15 | -76 |
| -143 | -465 |
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| 2019 | 2018 | ||
|---|---|---|---|
| Grundsteuer | -584 | -581 | |
| Kfz-Steuer | -15 | -15 | |
| sonstige Steuern | |||
| - in Deutschland -90 | -73 | ||
| - in USA 118 | -20 | ||
| - in China -70 | -51 | ||
| - in Italien -5 | 0 | ||
| -47 | -144 | ||
| Lohnsteuer und Umsatzsteuer aus Betriebsprüfungen | -50 | -30 | |
| -696 | -770 |
Der Abschlussprüfer Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, hat für das Geschäftsjahr Honorare von insgesamt T€ 310 (Vorjahr: T€ 344) berechnet.
Das Gesamthonorar ist wie folgt aufzuschlüsseln:
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 190 | 205 |
| andere Bestätigungsleistungen | 25 | 30 |
| Steuerberatungsleistungen | 95 | 74 |
| sonstige Leistungen | 0 | 35 |
| 310 | 344 |
Die Angabe der Vorstandsgesamtbezüge gemäß § 314 Nr. 6a HGB unterbleibt unter analoger Anwendung der Befreiungsvorschrift der §§ 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB.
Die Bezüge des Aufsichtsrats betragen T€ 89 (Vorjahr: T€ 90).
Die Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen betragen T€ 305 (Vorjahr: T€ 332). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebene sind T€ 3.317 (Vorjahr: T€ 3.309) zurückgestellt.
Der ausgewiesene Finanzmittelfonds umfasst die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel. Die Konzern-Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode aufgestellt. Ausgehend vom Konzern-Jahresergebnis wurden die wesentlichen nicht auszahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge sowie Änderungen im Netto-Umlaufvermögen berücksichtigt, um den Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit zu ermitteln. Weiter wurden die Mittelzu- und -abflüsse aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt.
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| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| Bürgschaftsverpflichtungen | 70 | 120 |
Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nicht zu rechnen.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Bestellobligen und aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt T€ 5.062 (Vorjahr: T€ 5.513).
Die HOFTEX GROUP AG schließt nur derivative Finanzinstrumente ab, die in einem eindeutigen Sicherungszusammenhang stehen und mit entsprechenden Grundgeschäften zu einer Bewertungseinheit (Makro-Hedge) zusammengefasst werden. Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken von variabel verzinslichen langfristigen Bankverbindlichkeiten wurden zwei Zinsswaps in Höhe von zusammen T€ 16.500 abgeschlossen, um das Risiko aus künftigen Zinssteigerungen zu begrenzen. Die zum 31. Dezember 2019 im Bestand befindlichen Zinssicherungsgeschäfte mit Restlaufzeiten von 24 Monaten, deren Fälligkeit innerhalb der Fälligkeiten der Grundgeschäfte liegen, wurden mit diesen Grundgeschäften in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Zum Bilanzstichtag waren aus diesen Transaktionen daher keine Rückstellungen aus Bewertungseinheiten zu bilden; d.h. in Höhe der beizulegenden negativen Zeitwerte von insgesamt T€ 171 wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften vermieden.
Für die von der Gesellschaft abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäfte ergeben sich zum 31. Dezember 2019 folgende beizulegende Zeitwerte:
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| Fälligkeit | Nominalbetrag | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Swapsatz |
|---|---|---|---|---|
| 23.12.2021 | Mio. EUR 10,0 | TEUR 0 | TEUR -106 | 0,5225 % |
| 23.12.2021 | Mio. EUR 6,5 | TEUR 0 | TEUR -65 | 0,5000 % |
Die Zeitwerte der Zinsbegrenzungsgeschäfte werden von den Kontrahentenbanken anhand von anerkannten Berechnungsmodellen unter Zugrundelegung der jeweiligen Zinsstrukturkurve ermittelt.
Auch der Hoftex Group-Konzern ist von den Auswirkungen der aktuellen Covid-19-Krise betroffen. Der Vorstand rechnet frühestens für das dritte Quartal 2020 mit einer Erholung und Stabilisierung der Wirtschaftslage. Für das Geschäftsjahr 2020 wird deshalb mit einem deutlich niedrigeren Konzernumsatz und einem erheblich geringeren EBITDA gerechnet. Hinsichtlich ausführlicher Erläuterungen verweisen wir auf unsere Ausführungen in den Abschnitten "Risiken und Chancen" und "Ausblick Geschäftsverlauf" im Konzernlagebericht.
Tom Steger
Vorsitzender
Selbstständiger Rechtsanwalt
Nürnberg
Martin Steger
Stellv. Vorsitzender
Selbstständiger Immobilienkaufmann
Nürnberg
Werner Berlet
IT-Manager
Bad Homburg
Renate Dempfle
Geschäftsführerin der PDV Inter-Media GmbH
Augsburg
Johanna Falasa * Kaufmännische Angestellte
Münchberg
Melanie Liebert
Selbstständige Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin
Augsburg
York Riedel
Selbstständiger Rechtsanwalt
Nürnberg
Wolfgang Schmidt *
Vorsitzender Betriebsrat Tenowo Hof und Reichenbach
Hof
Carmen Teismann * Laborangestellte
Schwarzenbach/Saale
* von den Arbeitnehmern gewählt
Klaus Steger
Vorstandsvorsitzender, Chief Executive Officer
Nürnberg
Robert Seibold
Chief Financial Officer
Abenberg
Die HOFTEX GROUP AG, Hof, eine i.S.v. § 267 HGB kleine Kapitalgesellschaft, ist als Konzernmutterunternehmen selbst Tochterunternehmen der ERWO Holding AG, Schwaig bei Nürnberg. Die zwei Gesellschaften erstellen jeweils als Konzernmutterunternehmen einen Konzernabschluss unter Einbeziehung ihrer jeweiligen Tochterunternehmen; auf eine Inanspruchnahme von § 291 HGB wird verzichtet. In ihrem Anhang zum Jahresabschluss berichtet die HOFTEX GROUP AG, dass sie in den Konzernabschluss der ERWO Holding AG einbezogen ist. Dazu ergänzt sie, dass die ERWO Holding AG den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt (§ 285 Nr. 14 HGB), und die HOFTEX GROUP AG den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen (§ 285 Nr. 14a HGB). Beide Konzernabschlüsse sind jeweils im Bundesanzeiger verfügbar.
Mit Zustimmung des Aufsichtsrats wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, den Bilanzgewinn der HOFTEX GROUP AG wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende von € 0,15 je Stückaktie auf das gezeichnete Kapital von € 13.919.988,69 (= 5.444.800 Stückaktien) | 816.720,00 € |
| Einstellung in Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 3 AktG | 1.000.000,00 € |
| Vortrag auf neue Rechnung | 861.521,21 € |
| Bilanzgewinn | 2.678.241,21 € |
Hof, 30. April 2020
HOFTEX GROUP AG
Der Vorstand
Steger
Seibold
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| in Tausend EUR | 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | 2.708 | 8.022 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 10.970 | 10.545 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen inkl. Pensionsrückstellungen | -2.278 | -1.277 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 93 | -259 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 8.136 | 1.437 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -995 | 223 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -226 | -1.831 |
| +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | 1.337 | 1.434 |
| +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag | 143 | 465 |
| +/- Ertragsteuerzahlungen | -656 | -313 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 19.232 | 18.446 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -369 | -621 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 540 | 994 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -14.603 | -11.743 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 0 | 10.055 |
| + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | 75 | 0 |
| - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | 0 | -3.277 |
| + Einzahlungen aus der Begebung kurzfristiger Finanzmittel von der Muttergesellschaft | 0 | 15.000 |
| - Auszahlungen aus der Begebung kurzfristiger Finanzmittel an die Muttergesellschaft | 0 | -6.000 |
| + Erhaltene Zinsen | 17 | 106 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -14.340 | 4.514 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 0 | 130 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | -10.375 | -1.111 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung kurzfristiger Finanzmittel an verbundene Unternehmen | 0 | -2.000 |
| + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen | 86 | 36 |
| - Gezahlte Zinsen | -1.354 | -1.540 |
| - Gezahlte Dividenden | -1.361 | -1.198 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -13.004 | -5.683 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -8.112 | 17.277 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 61 | 14 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. | 30.907 | 13.616 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31.12. | 22.856 | 30.907 |
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| in Tausend EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2018 | 13.920 | 41.158 | 46.754 | -3.307 |
| Dividendenzahlung für das Jahr 2017 | ||||
| Konzernjahresüberschuss 2018 | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 1.026 | |||
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 3 AktG | 2.000 | |||
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 2 AktG | 2.700 | |||
| Stand 31.12.2018 | 13.920 | 41.158 | 51.454 | -2.281 |
| Dividendenzahlung für das Jahr 2018 | ||||
| Konzernjahresüberschuss 2019 | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 614 | |||
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 3 | 1.500 | |||
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 2 AktG | 1.300 | |||
| Stand 31.12.2019 | 13.920 | 41.158 | 54.254 | -1.667 |
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| in Tausend EUR | Konzernbilanzgewinn/ -verlust | Gesamt |
|---|---|---|
| Stand 01.01.2018 | -538 | 97.987 |
| Dividendenzahlung für das Jahr 2017 | -1.198 | -1.198 |
| Konzernjahresüberschuss 2018 | 8.022 | 8.022 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 1.026 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 3 AktG | -2.000 | 0 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 2 AktG | -2.700 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 1.586 | 105.837 |
| Dividendenzahlung für das Jahr 2018 | -1.361 | -1.361 |
| Konzernjahresüberschuss 2019 | 2.708 | 2.708 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 614 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 3 | -1.500 | 0 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen nach § 58 Abs. 2 AktG | -1.300 | 0 |
| Stand 31.12.2019 | 133 | 107.798 |
An die HOFTEX GROUP AG, Hof/Saale
Wir haben den Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG, Hof/Saale, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HOFTEX GROUP AG, Hof/Saale, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB, die im Abschnitt 3 des Konzernlageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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| ― | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögensund Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Der Vorstand ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
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| ― | die im Abschnitt 3 des Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB, |
| ― | den Geschäftsbericht, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. |
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit in Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| ― | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 30. April 2020
Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Klaus Löffler, Wirtschaftsprüfer
Tanja Markert, Wirtschaftsprüferin
Im Geschäftsjahr 2019 hat der Aufsichtsrat der HOFTEX GROUP AG den Vorstand gemäß Aktiengesetz, Satzung und Geschäftsordnung bei allen wesentlichen Geschäftsvorfällen und strategischen Entscheidungen, die das Unternehmen und den Konzern betrafen, überwacht und beratend begleitet. Vom Vorstand wurde der Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl durch schriftliche als auch mündliche Berichte über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sowie deren Geschäftsbereiche und wesentliche Tochtergesellschaften unterrichtet und über Projekte mit erheblicher Bedeutung informiert. Anhand des periodischen Berichtswesens war der Aufsichtsrat ebenso in die Investitions-, Finanz- und Personalplanung eingebunden. Hierzu gehörten weiter Berichte über Auftragseingang, Mitarbeiterentwicklung, Umsatz, Cashflow, Ertragslage, Plan- / Ist-Abweichungen und die Liquiditätslage mit denen sich der Aufsichtsrat intensiv befasst hat.
Alle Maßnahmen und Geschäfte, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden in den Aufsichtsratssitzungen intensiv mit dem Vorstand diskutiert und vom Aufsichtsrat eingehend und pflichtgemäß geprüft.
Zusätzlich zur Berichterstattung durch den Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Sitzungen in regelmäßigen Gesprächen mit dem Vorstand über die aktuelle Situation und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren lassen.
Im Berichtsjahr fanden vier turnusmäßige Aufsichtsratssitzungen statt. Außerordentliche Sitzungen wurden nicht einberufen. Mit Ausnahme von zwei Sitzungen, bei denen jeweils ein Mitglied entschuldigt fehlte, nahm der Aufsichtsrat geschlossen an den Beratungen teil. Der Aufsichtsrat bildete im abgelaufenen Berichtsjahr weiterhin keine Ausschüsse, da er auch mit neun Mitgliedern noch die geeignete Größe hat, sämtliche Angelegenheiten im Gesamtaufsichtsrat zu erörtern und zu entscheiden.
In der Sitzung am 25. März 2019 hat sich der Aufsichtsrat neben den wiederkehrenden Themen der aktualisierten Geschäftsordnung für den Vorstand gewidmet. Diese wurde nach umfassender Erörterung vom Aufsichtsrat verabschiedet. Auf der Agenda standen außerdem die Berichterstattung des Vorstands zum aktuellen Geschäftsverlauf des zum Geschäftsbereich Tenowo gehörenden italienischen Vliesstoffherstellers Resintex Industriale S.r.l. sowie Maßnahmen zur Optimierung des Produktionsbereichs an den Vliesstandorten Hof und Mittweida.
Am 20. Mai 2019 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit den Jahresabschlüssen und Prüfungsberichten für die HOFTEX GROUP AG und den Konzern zum 31. Dezember 2018. Die Tagesordnung zur Hauptversammlung mit den verschiedenen Beschlussvorlagen wurde gebilligt. Neben der Berichterstattung über die aktuelle Geschäftsentwicklung informierte der Vorstand das Gremium über den aktuellen Stand der Verkaufsverhandlungen der zum Geschäftsbereich Hoftex gehörenden Spinnerei Hoftex CoreTech am Standort Drebach.
Neben der Präsentation der Konzernzahlen per Juli 2019 erläuterte der Vorstand in der Sitzung am 16. September 2019 die verschiedenen Aktivitäten zur strategischen Weiterentwicklung der Neutex sowie den aktuellen Status der Investitionen im Konzern.
In der letzten Sitzung des Berichtsjahres am 9. Dezember 2019 stellte der Vorstand die aktuelle Geschäftssituation per Oktober 2019, den Forecast 2019, die Unternehmensplanung 2020 und die Investitionsplanung 2020 bis 2023 vor. Die Planung fand die Zustimmung des Aufsichtsrats, nachdem sie eingehend geprüft und darin enthaltene Chancen und Risiken mit dem Vorstand intensiv diskutiert wurden. Darüber hinaus wurde der vorgelegte Investitionsplan für das Geschäftsjahr 2020 durch den Aufsichtsrat bewilligt. Zudem hat sich das Gremium umfassend über den Geschäftsbereich Neutex informieren lassen. Anhand eines umzusetzenden 10-Punkte-Planes hat der Vorstand die künftige strategische Ausrichtung und Optimierung der Neutex erläutert.
Als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 hatte die Hauptversammlung die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, gewählt. Diese hat den Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG und den Konzernabschluss zum 31.12.2019 sowie den Konzernlagebericht unter Einschluss der Buchführung und des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfungsberichte wurden den Aufsichtsratsmitgliedern unverzüglich nach Fertigstellung übersandt.
Der Aufsichtsrat hat die Bilanzsitzung am 18. Mai 2020 gemeinsam mit dem Abschlussprüfer der Gesellschaft durchgeführt. Dabei wurden der Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG und der Konzernabschluss zum 31.12.2019, der Lagebericht des Konzerns, der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prüfungsberichte mit dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat nahm die Prüfungsergebnisse zustimmend zur Kenntnis. Er hat seinerseits den Jahres- und Konzernabschluss, den Konzernlagebericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung sind auch von ihm keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG per 31.12.2019 gebilligt und damit festgestellt. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden ebenfalls gebilligt. Das Gremium schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an.
Der für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegte Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht) und der diesbezügliche Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat diesen Bericht mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."
Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht und das Ergebnis der Prüfung des Berichts durch den Abschlussprüfer zur Kenntnis genommen, beide Berichte geprüft und beide Ergebnisse mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer besprochen. Dem Ergebnis der Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Abschlussprüfer schließt sich der Aufsichtsrat an.
Der Vorstand hat am Schluss des Berichts erklärt, dass nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit dem herrschenden und mit diesem verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens Maßnahmen weder getroffen noch unterlassen hat. Gegen diese Erklärung sind seitens des Aufsichtsrats nach dem abschließenden Ergebnis der Erörterungen und seiner Prüfung des Abhängigkeitsberichts keine Einwendungen zu erheben.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2019.
Hof, im Mai 2020
Der Aufsichtsrat der HOFTEX GROUP AG
Tom Steger, Vorsitzender des Aufsichtsrats
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