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Hochtief AG — Interim / Quarterly Report 2021
May 11, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 28305337

HOCHTIEF Aktiengesellschaft
Essen
Quartalsbericht Januar bis März 2021
Quartalsbericht
Januar bis März 2021
Finanzielle Highlights
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| ― | Nominaler Konzerngewinn von 86 Mio. Euro; -3% ggü. Vj. und auf vergl. Basis, +2% vor Abertis ungeachtet Covid-19 |
| ― | Auftragseingang +31% ggü. Vj. auf 5,9 Mrd. Euro; Auftragsbestand 47,6 Mrd. Euro, +6% |
| ― | Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit vor Factoring von 675 Mio. Euro LTM weiterhin robust |
| ― | Net Cash um 141 Mio. Euro ggü. Vj. gestiegen, nach 722 Mio. Euro Aktionärsvergütung LTM |
| ― | Guidance 2021 bestätigt, positivere Trends in Kernmärkten des Konzerns |
HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen
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| (in Mio. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 auf vergleichbarer Basis |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz adjustiert | 4.934,4 | 5.600,8 | -11,9% | 23.679,2 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT | 157,6 | 151,8 | 3,8% | 802,3 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT vor Abertis | 160,6 | 150,6 | 6,6% | 819,4 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) | 3,2 | 2,7 | 0,5 | 3,4 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern vor Abertis Marge (%) | 3,3 | 2,7 | 0,6 | 3,5 |
| Operativer Konzerngewinn | 99,2 | 97,7 | 1,5% | 476,7 |
| Operativer Konzerngewinn vor Abertis | 102,2 | 96,5 | 5,9% | 493,8 |
| EBITDA | 247,7 | 248,0 | -0,1% | 1.749,7 |
| EBITDA Marge (%) | 5,0 | 4,4 | 0,6 | 7,4 |
| EBIT | 172,8 | 192,2 | -10,1% | 1.046,1 |
| EBIT Marge (%) | 3,5 | 3,4 | 0,1 | 4,4 |
| Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT | 145,4 | 143,2 | 1,5% | 881,9 |
| Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT vor Abertis | 148,4 | 142,0 | 4,5% | 899,0 |
| Nominaler Konzerngewinn | 86,0 | 88,9 | -3,3% | 427,2 |
| Nominaler Konzerngewinn vor Abertis | 89,0 | 87,7 | 1,5% | 444,3 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit | -597,0 | -298,2 | -298,8 | 742,8 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring | -448,7 | -362,0 | -86,7 | 1.098,1 |
| Betriebliche Investitionen netto | 20,4 | 36,4 | -16,0 | 371,1 |
| Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -617,4 | -334,7 | -282,7 | 371,7 |
| Nettofinanzvermögen/Nettofinanzverschuldung | 6,8 | -134,3 | 141,1 | 617,9 |
| Auftragseingang | 5.907,9 | 4.512,7 | 30,9% | 23.069,9 |
| Leistung | 5.769,2 | 6.116,1 | -5,7% | 24.549,6 |
| Auftragsbestand | 47.610,7 | 44.991,6 | 5,8% | 45.840,4 |
| Mitarbeiter (Stichtag) | 33.501 | 51.980 | -35,6% | 46.644 |
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte
Umsätze 01-12 2020, adjustiert um Gorgon und weitere geringfügige Effekte
Alle Zahlen für Q1 2020 sind auf vergleichbarer Basis dargestellt, d. h. vergleichbar mit Q1 2021 bzgl. Thiess at-Equity Konsolidierung und exklusive BICC.
The Spiral, New York City:
Mit seinem umlaufenden grünen Garten, der sich hoch in den Himmel windet, ist The Spiral derzeit wohl das atemberaubendste Hochhaus, das in Manhattan gebaut wird. Das 65 Stockwerke umfassende Gebäude wird von Turner realisiert und soll 2022 fertiggestellt sein.
An die Aktionäre
Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF,
HOCHTIEF ist ungeachtet der Auswirkungen von Covid-19 positiv in das Jahr 2021 gestartet. Der Konzern unterstützt weiterhin behördliche Pandemiemaßnahmen durch Ausbau- und Modernisierungsarbeiten an Krankenhäusern, um sie an erhöhte Sicherheitsanforderungen anzupassen und zusätzliche Kapazitäten für Covid-19-Behandlungen zu schaffen. Unsere Tochtergesellschaft Turner zum Beispiel hat mehr als 50 Krankenhäuser in den USA unterstützt und in kurzer Zeit neue und zusätzliche Kapazitäten aufgebaut.
Im ersten Quartal des Jahres hat der Konzern einen nominalen Konzerngewinn von 86 Mio. Euro erzielt, gegenüber 89 Mio. Euro im ersten Quartal 2020 auf vergleichbarer Basis (like for like, LFL). Auf vergleichbarer Basis bedeutet hier nach Bereinigung um den Verkauf von 50 Prozent unserer Thiess-Anteile, wobei die behaltene 50-Prozent-Beteiligung nach der Equity-Methode konsolidiert wird. Der operative Konzerngewinn von 99 Mio. Euro stieg im Jahresvergleich um 2 Prozent LFL bzw. um 6 Prozent vor dem Beitrag von Abertis. Die Konzernmargen zeigten sich in allen Divisions stabil.
Beim Auftragseingang verzeichnete HOCHTIEF einen deutlichen Anstieg auf 5,9 Mrd. Euro, von 4,5 Mrd. Euro im ersten Quartal 2020. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, wobei alle Divisions weiterhin an einer disziplinierten Auftragshereinnahme festhielten. Infolgedessen blieb der Auftragsbestand des Konzerns mit 47,6 Mrd. Euro bzw. einem Zuwachs von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr robust. Die Hälfte des Auftragsbestands entfällt auf Projekte in Nordamerika, weitere 41 Prozent auf den Raum Asien-Pazifik und 9 Prozent auf Europa.
HOCHTIEF-Konzern - Übersicht Q1 2021 1)
Nom. Konzerngewinn von 86 Mio. EUR; -3% ggü. Vj. und auf vergl. Basis, +2% vor Abertis ungeachtet Covid-19
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| ― | Umsatz in Q1 2021 von 4,9 Mrd. EUR, -12% (-9% FX-ber.) ggü. Vorjahr auf hohem Vor-Covid-19-Niveau; robuste op. Margen |
| ― | Operativer Konzerngewinn von 99 Mio. EUR; 102 Mio. EUR vor Abertis (+6% ggü. Vj.) |
| ― | Abertis-Ergebnisbeitrag von -3 Mio. EUR in Q1 2021 (ggü. 1 Mio. EUR in Q1 2020) aufgrund Covid-19-Mobilitätsbeschränkungen; ansteigender Verkehrstrend |

Auftragseingang +31% ggü. Vj. auf 5,9 Mrd. EUR; Auftragsbestand 47,6 Mrd. EUR, +6% ggü. Vj.
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| ― | Auftragseingang stark erholt, getrieben von Asia Pacific und Americas, ungeachtet Covid-19 |
| ― | Geografisch diversifizierter Auftragsbestand beinhaltet 50% in Americas, 41% Asia Pacific, 9% Europe |

Net Cash aus lfd. Gesch.tätigkeit vor Factoring von 675 Mio. EUR LTM weiterhin robust
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| ― | Free-Cashflow-Niveau vor Factoring stabil ggü. Vj. (+11 Mio. EUR), trotz niedrigerem Umsatz und Covid-19-Auswirkungen |
| ― | Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit vor Factoring von -449 Mio. EUR in Q1 2021, reflektiert Saisonalität, niedrigeren Umsatz (-666 Mio. EUR) ggü. Vj. und Covid-19-Auswirkungen |
| ― | Betriebliche Investitionen deutlich auf 20 Mio. EUR in Q1 2021 gesunken, nach 50% Thiess Verkauf |

Net Cash um 141 Mio. EUR ggü. Vj. gestiegen, nach 722 Mio. EUR Aktionärsvergütung LTM
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| ― | Starke Liquiditätsposition von 5,3 Mrd. EUR, zusätzlich 1,7 Mrd. EUR nicht gezogene Kreditlinien |
| ― | HOCHTIEF begab 500 Mio. EUR, achtjährige geratete Anleihe mit 0,625%-Kupon im April 2021 |

Guidance 2021 bestätigt, positivere Trends in Kernmärkten des Konzerns
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| ― | Guidance 2021: op. Konzerngewinn 410-460 Mio. EUR, eine Steigerung von 11-25% ggü. Vj. auf vergleichbarer Basis (LFL), abhängig von Marktbedingungen |
| ― | Dividende 2020 von 3,93 EUR/Aktie, der HV zum Beschluss am 06.05.21 vorgeschlagen; unveränderte 65% Ausschüttungsquote (278 Mio. EUR) |
| ― | Starke Tender-Pipeline > 620 Mrd. EUR in 2021 und darüber hinaus inkl. PPP-Pipeline von 180 Mrd. EUR sowie zahlreiche von Regierungen bekannt gegebene Konjunkturprogramme |

1) In dieser Übersicht sind alle Zahlen für Q1 2020 auf vergleichbarer Basis dargestellt, d. h. vergleichbar mit Q1 2021 bzgl. Thiess at-Equity Konsolidierung und exklusive BICC LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate/LFL = like for like/auf vergleichbarer Basis
Die Umsatzerlöse von 4,9 Mrd. Euro lagen um 666 Mio. Euro unter dem Vergleichswert für Q1 2020, als Covid-Effekte weitgehend noch in den frühen Stadien waren. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit 675 Mio. Euro - auf vergleichbarer Basis und vor Factoring - auf Basis der letzten zwölf Monate (LTM) nach wie vor robust, wobei die Abweichung im ersten Quartal das niedrigere Umsatzniveau und die Saisonalität widerspiegelt.
Die betrieblichen Investitionen sind netto gegenüber dem Vorjahreswert aufgrund der Entkonsolidierung von Thiess deutlich gesunken. Auf vergleichbarer Basis liegen die Nettoinvestitionen bei 20 Mio. Euro, gegenüber 36 Mio. Euro im ersten Quartal 2020.
Das Nettofinanzvermögen von HOCHTIEF belief sich Ende März 2021 auf 7 Mio. Euro und lag damit 141 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Darin sind Aktionärsvergütungen in den vorangegangenen zwölf Monaten in Höhe von 722 Mio. Euro bereits berücksichtigt. Der Konzern beendete das Quartal mit einer starken Liquiditätsposition von 5,3 Mrd. Euro sowie zusätzlich nicht in Anspruch genommenen Kreditfazilitäten von 1,7 Mrd. Euro.
Für das Jahr 2021 und darüber hinaus haben unsere regionalen Einheiten relevante Projekte im Wert von mehr als 620 Mrd. Euro identifiziert, gestützt von PPP-Projekten im Wert von 180 Mrd. Euro und zusätzlich zahlreichen staatlichen Konjunkturpaketen.
Am 6. Mai 2021 stimmte die HOCHTIEF-Hauptversammlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von 3,93 Euro je Aktie zu, mithin 278 Mio. Euro in absoluten Zahlen. Dies entspricht einer unveränderten Ausschüttungsquote von 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns. Darüber hinaus wurden den Aktionären im Jahr 2020 durch den Rückkauf von 3,5 Prozent unserer Aktien 168 Mio. Euro zurückgezahlt.
Konzernausblick
HOCHTIEF erwartet für das Jahr 2021 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 410 bis 460 Mio. Euro, somit eine Steigerung um 11 bis 25 Prozent gegenüber dem um den Verkauf von 50 Prozent der Thiess-Anteile bereinigten Wert von 368 Mio. Euro im Jahr 2020.
Strategie in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance
HOCHTIEF ist einer der weltweit führenden Infrastrukturkonzerne in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Insbesondere Nachhaltigkeit ist eines unserer Leitprinzipien in unserem unternehmerischen Handeln und ein Eckpfeiler unserer Strategie. Unser langjähriges Engagement für Nachhaltigkeit spiegelt sich zum Beispiel in unserer Aufnahme in den Dow Jones Sustainability Index wider. Dieser Index umfasst die umweltorientiertesten Unternehmen, und wir sind stolz darauf, seit 15 Jahren Mitglied zu sein. Darüber hinaus hat MSCI unseren Konzern mit einem starken AA-ESG-Rating ausgezeichnet, und Sustainalytics hat HOCHTIEF in seinem globalen Nachhaltigkeitsranking unter den Top-10-Unternehmen unserer Branche gelistet. Auch das Carbon Disclosure Project (CDP) hat uns für unsere Bemühungen zum Klimawandel ausgezeichnet.
2021 intensivieren wir unsere Bemühungen um ökologische, soziale und Governance-Prioritäten und nutzen dabei die digitalen Technologien, die wir für unsere fortgesetzte Transformation entwickeln. Der Vorstand arbeitet federführend an dieser doppelten Transformation - grün und digital -, die ein Schlüsselelement unserer Strategie ist.
Mit unserem neuen Nachhaltigkeits-Plan 2021 bis 2025 aktualisieren wir unsere Nachhaltigkeitsoffensive und arbeiten an wissenschaftlich fundierten Zielen zur CO2-Reduktion. HOCHTIEF unterstützt die Ziele des Pariser Abkommens, die Erderwärmung zu stoppen und Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, voll und ganz und hat den Ehrgeiz, dieses Ziel für unseren Konzern deutlich früher zu erreichen.
Unsere Kunden schätzen unser Leistungsangebot in diesem Bereich. HOCHTIEF erzielte im Jahr 2020 mit Green-Building-Projekten einen Umsatz von über 8,3 Mrd. Euro bzw. ein Drittel des Konzernumsatzes. Wir sind führend im Bereich Green Building in den USA und unterstützen den Trend, die Branche immer nachhaltiger zu gestalten. Turner hat mehr als 1.200 Green-Building-Projekte realisiert, verfügt über mehr LEED-akkreditierte Fachleute (die wichtigste Nachhaltigkeits-Kennzahl im US-Baumarkt) als jedes andere Bauunternehmen und hat rund 60 Mrd. US-Dollar an Green-Building-Projekterfahrung gesammelt.
Wir arbeiten mit führenden Zulieferern und Nachunternehmern zusammen, um den ökologischen Fußabdruck der eingesetzten Maschinen und Materialien deutlich zu verbessern, zum Beispiel durch den Einsatz von Wasserstoff für die Stahl- und Betonproduktion und durch den Einsatz von elektrisch betriebenen Baumaschinen, die mit Ökostrom laufen.
Die soziale Komponente der Nachhaltigkeit bei HOCHTIEF haben wir gerade durch unsere aktualisierte Konzernpolitik zur Einhaltung der Menschenrechte bekräftigt, die auf unserer Internetseite zu finden ist. Die Vielfalt unserer Mitarbeiter in Bezug auf Alter, Geschlecht, Staatsbürgerschaft, Religion und Herkunft ist uns als internationaler Konzern ein wichtiges Anliegen. Diese Diversität in unseren Teams hat einen positiven Einfluss auf ihre Leistung. Vielfalt ist ein integraler Bestandteil der Personalprozesse bei HOCHTIEF.
Auch der Governance-Aspekt in den ESG-Kriterien hat für uns höchste Priorität. Im Hinblick auf die Corporate Governance verpflichtet sich der Vorstand, HOCHTIEF im Interesse aller Stakeholder zu führen. Dabei messen wir der Bewertung langfristiger Chancen und dem Risikomanagement besondere Aufmerksamkeit bei.
Compliance ist ein Schlüssel zur Umsetzung unserer Unternehmensgrundsätze, insbesondere in Bezug auf unsere Verhaltenskodizes, und wir legen großen Wert darauf, dass sich unsere hohen Standards auf die gesamte Lieferkette erstrecken und dass die Menschenrechte für alle gelten, die an unseren Projekten arbeiten. Wir arbeiten nur mit Partnern zusammen, die sich zu unseren Werten bekennen, und wir verstärken unsere Bemühungen, diese überwachen und zertifizieren zu lassen.
Ein wichtiges Instrument zur Umsetzung unserer ESG-Strategie ist die Digitalisierung.
Unser 2018 gegründeter Innovationshub Nexplore arbeitet an zahlreichen Lösungen, mit denen wir den Bauprozess nachhaltiger, effektiver und auch deutlich kostengünstiger gestalten können. Wir entwickeln nachhaltigere Prozesse und optimieren die Logistik mithilfe von Blockchain, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.
Vor Kurzem ist Nexplore dem MIT Climate and Sustainability Consortium beigetreten. Diese Allianz aus führenden Unternehmen unterschiedlichster Branchen, darunter Apple, IBM, Boeing, Dow und PepsiCo, tritt mit dem Ziel an, die groß angelegte, reale Umsetzung von Lösungen gegen die Bedrohung durch den Klimawandel stark zu beschleunigen. Das Konsortium entwickelt eine ehrgeizige Implementierungsstrategie für Umweltinnovationen, um der Dringlichkeit des Klimawandels zu begegnen.
Unsere doppelte Transformationsoffensive in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit kommt den Menschen in unseren Projekten, der Umwelt, unseren Kunden und allen anderen Stakeholdern zugute und ermöglicht es uns, die führenden Marktpositionen von HOCHTIEF weiter zu stärken.
Ihr
Marcelino Fernández Verdes
Vorsitzender des Vorstands
Zwischenlagebericht
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Überblick
Im ersten Quartal 2021 setzten sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie weiter fort. Demgegenüber blieb das erste Quartal des Vorjahres noch weitgehend unbeeinflusst von der Corona-Krise.
HOCHTIEF erzielte im ersten Quartal 2021 mit einem nominalen Konzerngewinn in Höhe von 86 Mio. Euro ein solides Ergebnis. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring belief sich für den Zeitraum der letzten zwölf Monate (LTM) auf 675 Mio. Euro und der Konzern verfügte zum Ende des ersten Quartals 2021 über einen Auftragsbestand von 48 Mrd. Euro.
Im Laufe des Geschäftsjahres 2020 hatte CIMIC mit von Elliott Advisors (UK) Ltd beratenen Fonds eine Vereinbarung über die Veräußerung von 50 Prozent der Anteile an der Tochtergesellschaft Thiess abgeschlossen und die Transaktion am 31. Dezember 2020 finalisiert. Thiess wurde dementsprechend zum Geschäftsjahresende 2020 als vollkonsolidiertes Unternehmen aus dem Konzernabschluss entkonsolidiert. Mit Beginn des ersten Quartals 2021 werden die Ergebnisbeiträge von Thiess at Equity im HOCHTIEF-Konzernabschluss übernommen. Im ersten Quartal des Vorjahres war die Gesellschaft noch als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen mit sämtlichen Erträgen und Aufwendungen sowie Vermögenswerten und Schulden im HOCHTIEF-Konzernabschluss enthalten.
Um eine vergleichbare Basis zu schaffen, verweisen wir in diesem Bericht deshalb auch jeweils auf die um den Effekt des Thiess-Anteilsverkaufs bereinigten Zahlen des ersten Quartals 2020.
Umsatz und Ertragslage
Im ersten Quartal 2021 erzielte der HOCHTIEF-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 4,9 Mrd. Euro. Bereinigt um den Effekt aus dem Thiess-Anteilsverkauf sowie um Wechselkursschwankungen, entspricht dies einem Rückgang von 9 Prozent, wobei die noch vor Covid-19 erzielten Umsatzerlöse im ersten Quartal 2020 eine hohe Vergleichsbasis darstellen.
Umsatzerlöse - fortgeführte Aktivitäten
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| (In Mio. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung währungsbereinigt |
|---|---|---|---|---|
| HOCHTIEF Americas | 3.221,9 | 3.927,6 | -18,0% | -10,5% |
| HOCHTIEF Asia Pacific | 1.395,6 | 1.931,4 | -27,7% | -34,1% |
| HOCHTIEF Asia Pacific auf vergleichbarer Basis* | 1.395,6 | 1.376,7 | 1,4% | -7,5% |
| HOCHTIEF Europe | 284,7 | 262,9 | 8,3% | 8,8% |
| Corporate | 32,2 | 33,6 | -4,2% | 3,0% |
| HOCHTIEF-Konzern | 4.934,4 | 6.155,5 | -19,8% | -17,0% |
| Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis* | 4.934,4 | 5.600,8 | -11,9% | -8,8% |
* bereinigt um Thiess-Effekt
Die Umsatzerlöse der Division HOCHTIEF Americas beliefen sich im ersten Quartal 2021 auf 3,2 Mrd. Euro. Auf währungsbereinigter Basis lagen die Umsatzerlöse um 11 Prozent unter dem Vorjahreswert, der noch ein sehr starkes Wachstum verzeichnet hatte, bevor sich die Pandemie auf die Geschäftsaktivitäten auszuwirken begann.
CIMIC erzielte im ersten Quartal 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 2,2 Mrd. australischen Dollar. Auf vergleichbarer Basis (like for like) lag der Umsatz um 8 Prozent unter dem Vorjahreswert von knapp 2,4 Mrd. australischen Dollar, wobei in den Bereichen Construction und Services das Wachstum bei den Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten anzuziehen begann. Auf Ebene der Division HOCHTIEF Asia Pacific belief sich der Umsatz auf 1,4 Mrd. Euro.
Die Division HOCHTIEF Europe setzte auch weiterhin auf eine disziplinierte Angebotsstrategie. Daher konnte das Umsatzvolumen trotz der Auswirkungen von Covid-19 um 8 Prozent auf 285 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Das auf Märkten außerhalb Deutschlands erzielte Umsatzvolumen lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2021 bei 4,7 Mrd. Euro. Der Internationalisierungsgrad des HOCHTIEF-Konzerns erreichte mit 96 Prozent ein zum Vorjahr vergleichbares Niveau.
Das Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen sowie übrigen Beteiligungen verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr (34 Mio. Euro) um 12 Mio. Euro auf 46 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte insbesondere aus der erstmaligen Equity-Konsolidierung von Thiess in Höhe von 26 Mio. Euro. Der Ergebnisbeitrag des Abertis-Investments lag im ersten Quartal 2021 mit -3 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert in Höhe von 1 Mio. Euro. Hier machten sich nach wie vor Mobilitätseinschränkungen bemerkbar; das Unternehmen profitierte jedoch von seinem diversifizierten Portfolio und einer hohen Resilienz im Bereich Schwerlastverkehr.
Das Finanzergebnis lag in den ersten drei Monaten 2021 per Saldo bei Aufwendungen in Höhe von 30 Mio. Euro (Vorjahr 45 Mio. Euro). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 15 Mio. Euro resultierte insbesondere aus gesunkenen Zinsaufwendungen infolge der Refinanzierungsaktivitäten des Konzerns.
HOCHTIEF erzielte im ersten Quartal 2021 ein nominales Ergebnis vor Steuern (PBT) in Höhe von 145 Mio. Euro (Vorjahr 207 Mio. Euro). Auf vergleichbarer Basis (like for like) ergab sich ein Anstieg um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative PBT (nominales PBT, bereinigt um nicht operative Effekte) belief sich auf 158 Mio. Euro (Vorjahr 216 Mio. Euro). Auf vergleichbarer Basis (like for like) verbesserte sich das operative PBT gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent.
Ergebnis vor Steuern (PBT) - fortgeführte Aktivitäten
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| (In Mio. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 |
Veränderung | Veränderung währungsbereinigt |
|---|---|---|---|---|
| HOCHTIEF Americas | 88,4 | 87,1 | 1,5% | 10,2% |
| HOCHTIEF Asia Pacific | 63,5 | 120,6 | -47,3% | -52,9% |
| HOCHTIEF Asia Pacific auf vergleichbarer Basis* | 63,5 | 56,7 | 12,0% | 0,2% |
| HOCHTIEF Europe | 10,5 | 10,2 | 2,9% | 7,8% |
| Abertis-Investment | -3,0 | 1,2 | - | - |
| Corporate | -14,0 | -12,0 | -16,7% | -10,0% |
| Nominales PBT Konzern - fortgeführte Aktivitäten | 145,4 | 207,1 | -29,8% | -28,7% |
| Nominales PBT Konzern - fortgeführte Aktivitäten auf vergleichbarer Basis* | 145,4 | 143,2 | 1,5% | 3,1% |
| Nicht operative Effekte | 12,2 | 8,6 | 41,9% | |
| Restrukturierung | 5,9 | 6,9 | -14,5% | |
| Investition/Desinvestition | 6,0 | 6,6 | -9,1% | |
| Wertberichtigungen | 0,0 | 0,0 | - | |
| Verschiedenes | 0,3 | -4,9 | - | |
| Operatives PBT Konzern - fortgeführte Aktivitäten | 157,6 | 215,7 | -26,9% | |
| Operatives PBT Konzern - fortgeführte Aktivitäten auf vergleichbarer Basis* | 157,6 | 151,8 | 3,8% |
* bereinigt um Thiess-Effekt
Turner und Flatiron erzielten im ersten Quartal 2021 eine solide Ergebnisentwicklung. Das nominale PBT der Division HOCHTIEF Americas belief sich auf 88 Mio. Euro und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr (87 Mio. Euro) auf währungsbereinigter Basis um 10 Prozent.
Der Ergebnisbeitrag der Division HOCHTIEF Asia Pacific spiegelt die HOCHTIEF-Beteiligung an CIMIC (78,58 Prozent per Ende März 2021, 76,1 Prozent per Ende März 2020) und die damit verbundenen Finanzierungs- und Holdingkosten sowie die Kursveränderungen des australischen Dollars gegenüber dem Euro wider. CIMIC erzielte im ersten Quartal 2021 solide Ergebniszahlen. Das nominale PBT belief sich auf 120 Mio. australische Dollar. Auf vergleichbarer Basis (like for like) lag das PBT damit leicht über dem Vorjahreswert (119 Mio. australische Dollar). Auf Ebene der Division belief sich das nominale PBT auf 64 Mio. Euro gegenüber einem Vorjahreswert von 57 Mio. Euro auf vergleichbarer Basis.
Die Division HOCHTIEF Europe erzielte im ersten Quartal 2021 ein nominales PBT in Höhe von knapp 11 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.
Die Aufwendungen aus Ertragsteuern beliefen sich im ersten Quartal 2021 auf 39 Mio. Euro (Vorjahr 60 Mio. Euro). Die Steuerquote beträgt 27 Prozent (Vorjahr 29 Prozent).
Der nominale Konzerngewinn des HOCHTIEF-Konzerns belief sich im ersten Quartal 2021 auf 86 Mio. Euro (Vorjahr 115 Mio. Euro). Auf vergleichbarer Basis (like for like) ergab sich - trotz der Auswirkungen von Covid-19 - ein Rückgang um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim operativen Konzerngewinn erreichte HOCHTIEF 99 Mio. Euro (Vorjahr 124 Mio. Euro). Bereinigt um den Effekt aus dem Verkauf von 50 Prozent der Thiess-Anteile, entspricht dies einer Steigerung um 2 Prozent.
Konzerngewinn - fortgeführte Aktivitäten
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| (In Mio. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 |
Veränderung | Veränderung währungsbereinigt |
|---|---|---|---|---|
| HOCHTIEF Americas | 56,4 | 55,5 | 1,6% | 11,4% |
| HOCHTIEF Asia Pacific | 36,8 | 61,1 | -39,8% | -47,0% |
| HOCHTIEF Asia Pacific auf vergleichbarer Basis* | 36,8 | 35,1 | 4,8% | -7,7% |
| HOCHTIEF Europe | 8,0 | 10,2 | -21,6% | -16,7% |
| Abertis-Investment | -3,0 | 1,2 | - | - |
| Corporate | -12,2 | -13,1 | 6,9% | 11,5% |
| Nominaler Konzerngewinn - fortgeführte Aktivitäten | 86,0 | 114,9 | -25,2% | -23,3% |
| Nominaler Konzerngewinn - fortgeführte Aktivitäten auf vergleichbarer Basis* | 86,0 | 88,9 | -3,3% | -0,9% |
| Nicht operative Effekte | 13,2 | 8,8 | 50,0% | |
| Restrukturierung | 6,3 | 6,9 | -8,7% | |
| Investition/Desinvestition | 6,3 | 6,8 | -7,4% | |
| Wertberichtigungen | 0,0 | 0,0 | - | |
| Verschiedenes | 0,6 | -4,9 | - | |
| Operativer Konzerngewinn - fortgeführte Aktivitäten | 99,2 | 123,7 | -19,8% | |
| Operativer Konzerngewinn - fortgeführte Aktivitäten auf vergleichbarer Basis* | 99,2 | 97,7 | 1,5% |
* bereinigt um Thiess-Effekt
Ergebnisse der nicht fortgeführten Aktivitäten
Die nicht fortgeführten Aktivitäten betreffen die 45-prozentige Beteiligung von CIMIC an BICC.
Am 15. Februar 2021 gab CIMIC die Unterzeichnung eines Kaufvertrags mit SALD Investment LLC ("SALD") über den Verkauf der von CIMIC gehaltenen Anteile an der vollkonsolidierten Tochtergesellschaft BICC bekannt. Mithin wurde das Tochterunternehmen als aufgegebener Geschäftsbereich gemäß IFRS 5 klassifiziert und zum 31. Dezember 2020 entsprechend ausgewiesen.
Die privatwirtschaftliche Investmentgesellschaft SALD mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird die 45-prozentige Beteiligung von CIMIC an BICC zum Nominalwert erwerben. SALD kauft auch die verbleibenden, nicht im Besitz von CIMIC befindlichen 55 Prozent an BICC zu einem Nominalbetrag. Aufgrund der Verkaufstransaktion wurde BICC im laufenden Geschäftsjahr als vollkonsolidiertes Unternehmen aus dem Konzernabschluss entkonsolidiert. Das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Aktivitäten belief sich im ersten Quartal 2021 auf 0 Euro (Vorjahr 8 Mio. Euro), da die mit der Beteiligung verbundenen Risiken bereits in den Vorjahren erfasst wurden.
HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche Projekte

Auftragseingang und Auftragsbestand
Der Auftragseingang belief sich im ersten Quartal 2021 auf 5,9 Mrd. Euro und stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um nominal 31 Prozent an. Bereinigt um Wechselkurseffekte, betrug der Anstieg 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Konzern hält auch weiterhin in allen Divisions an seiner disziplinierten Auftragsannahme fest.
Infolgedessen stieg der Auftragsbestand auf 47,6 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 6 Prozent auf vergleichbarer Basis und einem Anstieg von 3 Prozent nach zusätzlicher Bereinigung um Wechselkurseffekte. Unser Fokus liegt weiterhin auf den entwickelten Märkten. Der geografisch diversifizierte Auftragsbestand ist von hoher Qualität, wobei sich rund zwei Drittel des Auftragsbestands auf die Bereiche Construction-Management, Contract-Mining, Dienstleistungen und Alliance-Style-Verträge verteilen.
Auftragseingang (in Mrd. Euro)

Auftragsbestand (in Mrd. Euro)

Finanzlage
Cashflow - fortgeführte Aktivitäten
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| (In Mio. EUR) | Q1 2021 |
Q1 2020 |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring | -448,7 | -451,5 | 2,8 | 1.098,1 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring auf vergleichbarer Basis* | -448,7 | -362,0 | -86,7 | - |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit | -597,0 | -387,7 | -209,3 | 742,8 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit auf vergleichbarer Basis* | -597,0 | -298,2 | -298,8 | - |
| Betriebliche Investitionen brutto | -22,7 | -106,1 | 83,4 | -397,2 |
| Betriebliche Investitionen brutto auf vergleichbarer Basis* | -22,7 | -41,2 | 18,5 | - |
| Betriebliche Anlagenabgänge | 2,3 | 6,2 | -3,9 | 26,1 |
| Betriebliche Anlagenabgänge auf vergleichbarer Basis* | 2,3 | 4,7 | -2,4 | - |
| Betriebliche Investitionen netto | -20,4 | -99,9 | 79,5 | -371,1 |
| Betriebliche Investitionen netto auf vergleichbarer Basis* | -20,4 | -36,5 | 16,1 | - |
| Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -617,4 | -487,6 | -129,8 | 371,7 |
| Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf vergleichbarer Basis* | -617,4 | -334,7 | -282,7 | - |
| Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring | -469,1 | -551,4 | 82,3 | 727,0 |
| Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring auf vergleichbarer Basis* | -469,1 | -398,5 | -70,6 | - |
* bereinigt um Thiess-Effekt
Die Cashflow-Performance in den ersten drei Monaten 2021 spiegelt die typische Saisonalität des ersten Quartals sowie die Auswirkungen von Covid-19 und geringere Umsatzerlöse wider. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring belief sich auf -449 Mio. Euro gegenüber -362 Mio. Euro auf vergleichbarer Basis (like for like) im Vorjahr. Über den Zeitraum der letzten zwölf Monate belief sich das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring auf 675 Mio. Euro auf vergleichbarer Basis (like for like).
Die betrieblichen Investitionen (brutto) des HOCHTIEF-Konzerns beliefen sich im ersten Quartal 2021 auf 23 Mio. Euro (davon entfielen 55 Prozent auf die Division HOCHTIEF Asia Pacific) im Vergleich zu 106 Mio. Euro im Vorjahr. Der deutliche Rückgang um 83 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr reflektiert die erstmalige at Equity-Konsolidierung von Thiess im ersten Quartal 2021. Auf vergleichbarer Basis (like for like) ergab sich ein Rückgang um 19 Mio. Euro. Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen beliefen sich auf 2 Mio. Euro (Vorjahr 6 Mio. Euro). Per Saldo führten die betrieblichen Investitionen (netto) für die Erbringung von Infrastrukturarbeiten zu einem Liquiditätsabfluss in Höhe von 20 Mio. Euro (Vorjahr 100 Mio. Euro; auf vergleichbarer Basis: 37 Mio. Euro).
Der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring belief sich in den letzten zwölf Monaten auf 541 Mio. Euro (auf vergleichbarer Basis: 569 Mio. Euro).
Vermögenslage
Die Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum 31. März 2021 auf 16,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2020: 17,0 Mrd. Euro).
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen im ersten Quartal 2021 um 142 Mio. Euro auf 5,4 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen wechselkursbedingte Zuwächse bei den von CIMIC aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerten sowie bei den Finanzanlagen. In den Finanzanlagen wirkte sich zudem die Equity-Wertfortschreibung des 50-prozentigen Anteils an Thiess aus.
Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Ende des ersten Quartals 2021 auf 11,4 Mrd. Euro und lagen damit um 292 Mio. Euro unter dem Betrag zum 31. Dezember 2020. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen stiegen vor allem saisonal bedingt sowie durch Währungseffekte im ersten Quartal 2021 um 615 Mio. Euro auf 5,7 Mrd. Euro. Mit einem leicht gestiegenen Wertpapierbestand in Höhe von 506 Mio. Euro und einem Bestand an flüssigen Mitteln von 4,8 Mrd. Euro verfügt HOCHTIEF zum Stichtag 31. März 2021 über eine weiterhin starke Liquiditätsposition von insgesamt 5,3 Mrd. Euro. Die Ausbuchung der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte erfolgte im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags für die von CIMIC gehaltenen BICC-Anteile am 15. Februar 2021. Zum 31. März 2021 werden die Anteile at Equity bewertet und mit einem Beteiligungsbuchwert in Höhe von 0 Euro ausgewiesen.
Das Eigenkapital des HOCHTIEF-Konzerns stieg zum Stichtag 31. März 2021 im Vergleich zum Stand am Ende des Vorjahres (963 Mio. Euro) um 231 Mio. Euro auf 1,2 Mrd. Euro. Die Veränderungen im ersten Quartal 2021 betrafen das Ergebnis nach Steuern (106 Mio. Euro), Währungseffekte (120 Mio. Euro), Dividenden (-28 Mio. Euro) und sonstige ergebnisneutrale Veränderungen (33 Mio. Euro).
Die langfristigen Schulden erhöhten sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2021 um 408 Mio. Euro auf 5,7 Mrd. Euro, während die langfristigen Finanzverbindlichkeiten des HOCHTIEF-Konzerns um insgesamt 418 Mio. Euro auf 4,3 Mrd. Euro zunahmen. Die im Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 16 ausgewiesenen langfristigen Leasingverbindlichkeiten beliefen sich zum Stichtag 31. März 2021 auf 277 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 279 Mio. Euro).
Die kurzfristigen Schulden gingen im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2020 um 789 Mio. Euro zurück und beliefen sich zum Ende des ersten Quartals 2021 auf 9,9 Mrd. Euro. Die Finanzverbindlichkeiten stiegen dabei im Wesentlichen durch die Umgliederung von Kreditverbindlichkeiten aus dem Langfrist- in den Kurzfristbereich um 114 Mio. Euro auf 1,2 Mrd. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten blieben mit 7,8 Mrd. Euro nahezu unverändert auf dem Niveau vom 31. Dezember 2020. Die Ausbuchung der mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundenen Schulden erfolgte im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags für die von CIMIC gehaltenen BICC-Anteile am 15. Februar 2021.
Das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns entwickelte sich im ersten Quartal 2021 saisontypisch und belief sich zum Stichtag 31. März 2021 auf 7 Mio. Euro. Im Vergleich zum Stand am 31. März 2020 zeigt sich eine Verbesserung um 141 Mio. Euro nach erfolgter Aktionärsvergütung durch Dividendenausschüttung und Aktienrückkäufe in Höhe von 722 Mio. Euro in den letzten zwölf Monaten.
Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern - fortgeführte Aktivitäten*
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| (In Mio. EUR) | 31.03.2021 | 31.03.2020 | Veränderung | 31.12.2020 |
|---|---|---|---|---|
| HOCHTIEF Americas | 1.100,1 | 1.155,5 | -55,4 | 1.399,5 |
| HOCHTIEF Asia Pacific | -153,8 | -531,5 | 377,7 | 114,1 |
| HOCHTIEF Europe | 503,9 | 353,8 | 150,1 | 544,4 |
| Corporate | -1.443,4 | -1.112,1 | -331,3 | -1.440,1 |
| Konzern | 6,8 | -134,3 | 141,1 | 617,9 |
* Definition siehe Konzernbericht 2020, Seite 241
Chancen- und Risikobericht
Die Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2020 verändert. Die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2020 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risi-ken 1 gelten somit unverändert weiter.
Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung
HOCHTIEF erwartet für das Jahr 2021 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 410 bis 460 Mio. Euro und somit eine Steigerung um 11 bis 25 Prozent gegenüber dem - um den Verkauf von 50 Prozent der Thiess-Anteile bereinigten - Wert von 368 Mio. Euro im Jahr 2020.
1 Sie finden unseren Chancen- und Risikobericht im Konzernbericht 2020 ab Seite 119 und im Internet unter www.hochtief.de.
Aus den Divisions
HOCHTIEF Americas
Division HOCHTIEF-Americas: Kennzahlen
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| (in Mio. EUR) | Q1 2021 |
Q1 2020 |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Bereichsumsatz | 3.221,9 | 3.927,6 | -18,0% | 14.676,1 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT | 90,9 | 87,7 | 3,6% | 336,5 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) | 2,8 | 2,2 | 0,6 | 2,3 |
| Operativer Konzerngewinn | 58,2 | 56,0 | 3,9% | 244,4 |
| Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT | 88,4 | 87,1 | 1,5% | 325,9 |
| Nominaler Konzerngewinn | 56,4 | 55,5 | 1,6% | 236,5 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit | -309,4 | -232,7 | -76,7 | 642,6 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring | -278,8 | -153,5 | -125,3 | 673,4 |
| Betriebliche Investitionen brutto | 6,8 | 4,3 | 2,5 | 22,2 |
| Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) | 1.100,1 | 1.155,5 | -55,4 | 1.399,5 |
| Auftragseingang | 3.308,9 | 2.942,3 | 12,5% | 15.391,8 |
| Leistung | 3.211,6 | 3.749,4 | -14,3% | 14.283,8 |
| Auftragsbestand (Stichtag) | 23.728,6 | 23.378,9 | 1,5% | 22.599,2 |
| Mitarbeiter (Stichtag) | 11.899 | 12.254 | -2,9% | 12.000 |
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte
Die Division HOCHTIEF Americas hat sich im ersten Quartal des Jahres solide entwickelt.
Mit 3,2 Mrd. Euro fielen die Umsatzerlöse währungsbereinigt um 11 Prozent beziehungsweise mehr als 400 Mio. Euro niedriger aus als im ersten Quartal 2020. Dies war zum Teil durch den Covid-19-Effekt bedingt, der sich letztes Jahr erst in der Anfangsphase befand. Der Vergleich ist auch vom hohen Umsatzniveau im ersten Quartal 2020 beeinflusst, das in US-Dollar um 16 Prozent höher ausfiel als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 sind die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2021 in lokaler Währung um 3 Prozent gestiegen und bestätigen damit die Robustheit unseres Geschäfts in Amerika.
Das operative Ergebnis vor Steuern (PBT) stieg im ersten Quartal 2021 um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr bzw. um 3 Mio. Euro auf 91 Mio. Euro an. Die dabei erzielte robuste Marge ist ein Beleg für die soliden Aktivitäten dieser Division, die größtenteils das Construction-Management umfassen.
Die Veränderung im Cashflow ist vor allem auf die saisonalen Schwankungen im Working Capital sowie auf das niedrigere Umsatzniveau zurückzuführen. Legt man zur Eliminierung saisonaler Effekte den Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten zugrunde, liegt das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit trotz der Auswirkungen der Pandemie auf einem sehr hohen Niveau von 566 Mio. Euro. Das Nettofinanzvermögen der Division war Ende März 2021 mit 1,1 Mrd. Euro weiterhin solide.
Der Auftragseingang in den ersten drei Monaten des Jahres lag mit 3,3 Mrd. Euro auf USD-Basis deutlich um nahezu ein Viertel höher als im Vorjahr. Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 23,7 Mrd. Euro und ist damit seit Ende 2020 um 9 Prozent in lokaler Währung gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Zu den neuen Projekten von Turner gehört ein Auftrag für den Gesundheitsdienstleister Universal Health Services: In Washington D.C. wird ein neues Krankenhaus mit 136 Betten entstehen. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf zirka 313 Mio. Euro.
Zudem wurde Turner mit Baumanagement-Dienstleistungen für eine Fläche von über 90.000 Quadratmetern in einem 42-stöckigen Bürogebäude in Bellevue, Washington, für Amazon beauftragt.
Im kanadischen British Columbia realisiert Turner das Sanderson Building, das aus zwei Bürogebäuden sowie einer Tiefgarage bestehen wird. Auf dem Campus des Rockefeller Centers in New York werden zurzeit alle öffentlichen Flächen modernisiert; Turner übernimmt einen Teil der Innenarbeiten.
Innerhalb eines Joint Ventures führt Flatiron das Projekt "I-10 Broadway Curve" in Arizona aus, bei dem knapp 18 Kilometer der Autobahn erweitert werden. Der Auftragswert für die Arbeitsgemeinschaft beläuft sich auf zirka 507 Mio. Euro.
Flatiron plant und baut zudem das Pumpwerk Morena in San Diego. Das Projekt soll 2025 fertiggestellt werden und hat einen Wert von zirka 91 Mio. Euro. Die Arbeiten sind ein wesentlicher Teil des Zwei-Milliarden-US-Dollar-Programms "Pure Water San Diego".
Ausblick HOCHTIEF Americas
Für 2021 gehen wir von einem operativen Ergebnis vor Steuern von 320 bis 350 Mio. Euro aus.
HOCHTIEF Asia Pacific
Division HOCHTIEF Asia Pacific: Kennzahlen
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| (in Mio. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 auf vergleichbarer Basis |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Bereichsumsatz | 1.395,6 | 1.376,7 | 1,4% | 6.886,3 |
| Bereichsumsatz adjustiert | 1.395,6 | 1.376,7 | 1,4% | 7.611,7 |
| Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT | 63,5 | 56,7 | 12,0% | 534,0 |
| Nominales Ergebnis vor Steuern Marge (%) | 4,6 | 4,1 | 0,5 | 7,0 |
| Nominaler Konzerngewinn | 36,8 | 35,1 | 4,8% | 229,5 |
| Nettofinanzvermögen/Nettofinanzverschuldung | -153,8 | -531,5 | 377,7 | 114,1 |
| Auftragsbestand (Stichtag) | 19.584,0 | 17.485,2 | 12,0% | 18.922,1 |
| Mitarbeiter (Stichtag) | 16.404 | 34.296 | -52,2% | 29.341 |
Der Ergebnisbeitrag der Division HOCHTIEF Asia Pacific spiegelt die HOCHTIEF-Beteiligung an CIMIC (78,58 Prozent per Ende März 2021, 76,06 Prozent per Ende März 2020) und die damit verbundenen Finanzierungs- und Holdingkosten sowie die Kursveränderungen des australischen Dollars gegenüber dem Euro wider.
Alle Zahlenangaben der Division in der folgenden Darstellung für das erste Quartal 2020 verstehen sich auf vergleichbarer Basis (like for like), das heißt bereinigt um den Ende 2020 erfolgten Verkauf des 50-prozentigen Anteils an Thiess. Die verbleibenden 50 Prozent werden nun at Equity bilanziert.
Das Ergebnis vor Steuern von HOCHTIEF Asia Pacific belief sich im ersten Quartal 2021 auf 64 Mio. Euro, bei Umsatzerlösen von 1,4 Mrd. Euro.
Zum Ende des Berichtszeitraums wies die Division eine Nettofinanzverschuldung von 154 Mio. Euro und einen Auftragsbestand von 19,6 Mrd. Euro aus.
Kennzahlen CIMIC
Für das erste Quartal 2021 verzeichnete CIMIC Umsatzerlöse in Höhe von 2,2 Mrd. australischen Dollar, verglichen mit 2,4 Mrd. australischen Dollar (like for like) im Vorjahr. Die Abweichung spiegelt dabei den Vergleich mit dem ersten Quartal 2020 wider, als Covid-19 noch keinen wesentlichen Einfluss hatte.
Das Vorsteuerergebnis (PBT) in Höhe von 120 Mio. australischen Dollar war im Vergleich zum ersten Quartal 2020 stabil (like for like), und die damit verbundene PBT-Marge blieb mit 5,5 Prozent robust. CIMIC erzielte einen Nettogewinn nach Steuern (NPAT) von 100 Mio. australischen Dollar.
Vor Factoring stieg der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im ersten Quartal 2021 um etwas mehr als 40 Mio. australische Dollar gegenüber dem Vorjahr an, und der Free Cashflow verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als 100 Mio. australische Dollar.
Es wurden Nettoinvestitionen in Höhe von 18 Mio. australischen Dollar getätigt, verglichen mit 49 Mio. australischen Dollar im ersten Quartal 2020. CIMIC beendete das Quartal mit einer Nettofinanzverschuldung von 215 Mio. australischen Dollar.
Dem Auftragsbestand von 30,2 Mrd. australischen Dollar, in dem der 50-prozentige Anteil an Thiess enthalten ist, steht ein Like-for-like-Wert von 31,4 Mrd. australischen Dollar im Vorjahr gegenüber. Der Auftragseingang hat mit 3,5 Mrd. australischen Dollar gegenüber 2,3 Mrd. australischen Dollar im ersten Quartal 2020 stark zugelegt.
Den Erwartungen zufolge werden 2021 und darüber hinaus für CIMIC relevante Projekte in Höhe von 520 Mrd. australischen Dollar ausgeschrieben und/oder vergeben. Diese Pipeline umfasst identifizierte PPP-Projekte im Wert von 130 Mrd. australischen Dollar.
Zu den neuen Projekten in der Division HOCHTIEF Asia Pacific gehört ein Zehn-Jahres-Auftrag für die CIMIC-Gesellschaft UGL mit einem Volumen von zirka 958 Mio. Euro: In New South Wales wird die Gesellschaft das Nahverkehrsnetz des Landes warten und betreiben und verantwortet damit mehr als 2300 Kilometer Schiene.
In Queensland verantwortet CPB Contractors einen weiteren Abschnitt des Projekts "Bruce Highway Upgrade" mit einem Auftragswert von zirka 188 Mio. Euro. Bis 2024 wird ein neues Teilstück der Autobahn mit einer Länge von 18 Kilometern gebaut, hinzu kommen Neuausrichtungen bestehender Straßen, 19 Brücken und eine neue Anschlussstelle.
UGL erhielt einen Schienenauftrag für die Gippsland-Linie in Victoria mit einem Auftragswert von zirka 80 Mio. Euro. Der Fokus liegt unter anderem auf dem Bau neuer Bahnsteige und auf Ausbesserungsarbeiten an Bahnhöfen. Das Projekt soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein.
Zudem wurden einige Wartungsverträge von UGL im Energiesektor mit einem Gesamtwert von zirka 70 Mio. Euro verlängert.
Broad Construction realisiert das Projekt Ferny Grove Central in Brisbane mit einem Auftragswert von zirka 65 Mio. Euro: Bis 2023 werden ein Wohn- und Gewerbequartier mit Einzelhandel sowie Parkplatzflächen für Pendler entstehen.
In Queensland wird Broad Construction den zweiten Abschnitt eines Schulprojekts ausführen; Sedgman übernimmt Arbeiten an einer Abwasseranlage an der Byerwen-Mine. Der Auftragswert für beide Projekte beläuft sich auf zirka 65 Mio. Euro.
Ausblick HOCHTIEF Asia Pacific
Vorbehaltlich der Marktbedingungen geht CIMIC für 2021 weiterhin von einem Nettogewinn nach Steuern (NPAT) im Bereich von 400 bis 430 Mio. australischen Dollar aus.
HOCHTIEF Europe
Division HOCHTIEF Europe: Kennzahlen
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| (in Mio. EUR) | Q1 2021 |
Q1 2020 |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Bereichsumsatz | 286,3 | 264,0 | 8,4% | 1.270,7 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT | 14,4 | 13,2 | 9,1% | 57,9 |
| Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) | 5,0 | 5,0 | 0,0 | 4,6 |
| Operativer Konzerngewinn | 13,4 | 13,3 | 0,8% | 56,0 |
| Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT | 10,5 | 10,2 | 2,9% | 42,9 |
| Nominaler Konzerngewinn | 8,0 | 10,2 | -21,6% | 40,2 |
| Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit | -28,9 | -67,0 | 38,1 | 120,8 |
| Betriebliche Investitionen brutto | 2,4 | 3,0 | -0,6 | 10,2 |
| Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) | 503,9 | 353,8 | 150,1 | 544,4 |
| Auftragseingang | 321,5 | 537,4 | -40,2% | 1.961,3 |
| Leistung | 356,0 | 331,1 | 7,5% | 1.566,6 |
| Auftragsbestand (Stichtag) | 4.298,8 | 4.127,8 | 4,1% | 4.319,9 |
| Mitarbeiter (Stichtag) | 4.935 | 5.214 | -5,4% | 5.055 |
| davon in Deutschland | 3.180 | 3.262 | -2,5% | 3.237 |
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte
Die Division HOCHTIEF Europe ist trotz der Auswirkungen von Covid-19 mit höheren Umsatzerlösen, einem verbesserten Cashflow und einem soliden Auftragsbestand gut in das Jahr gestartet.
Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal 2021 um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 286 Mio. Euro an, unter Beibehaltung der Angebotsdisziplin der Division bei neuen Projektausschreibungen. Der operative Nettogewinn von 13 Mio. Euro entsprach dem Vergleichszeitraum 2020 bei einem soliden Margenniveau.
Die Entwicklung des Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit spiegelt die Saisonalität des ersten Quartals wider, weist aber eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 38 Mio. Euro auf. Über den Zeitraum der letzten zwölf Monate erwirtschaftete die Division Europe ein Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit von knapp 160 Mio. Euro.
Ende März 2021 wies die Bilanz der Division eine starke Nettovermögensposition von 504 Mio. Euro aus, was einem Zuwachs von 150 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Auftragseingang im Berichtszeitraum in Höhe von 321 Mio. Euro bedeutet, dass in den letzten zwölf Monaten Neuaufträge im Wert von 1,7 Mrd. Euro gesichert wurden. Dies entspricht dem 1,1-Fachen der Leistung im Betrachtungszeitraum. Der Auftragsbestand der Division lag zum Jahresende 2020 bei 4,3 Mrd. Euro und stellt eine rechnerische Auslastung von nahezu 3 Jahren dar.
Zu den neuen Aufträgen in der Division HOCHTIEF Europe zählt der Zuschlag für den Weiterbau der A1-Rheinbrücke in Leverkusen. HOCHTIEF wird bis Ende 2023 einen Brückenteil des rund einen Kilometer langen Bauwerks vollenden. An dem Gesamtauftragsvolumen von 216 Mio. Euro hält HOCHTIEF einen Anteil von 32 Prozent.
In den Niederlanden baut HOCHTIEF die Kapazitäten des Rotterdamer Hafens aus. Der größte Containerhafen Europas wird bis 2024 um Kaianlagen mit einer Länge von zirka 2,4 Kilometern erweitert. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von knapp 170 Mio. Euro, der HOCHTIEF-Anteil beträgt etwa 70 Mio. Euro.
Eine neue Zentrale für das Matopolska Science Centre Cogiteon baut HOCHTIEF bis Anfang 2023 in der polnischen Stadt Krakau. Nachhaltige Eigenschaften sollen das Gebäude prägen, unter anderem ist der erste große begehbare Dachgarten der Stadt geplant, der fast 10.000 Quadratmeter umfassen soll.
Ausblick HOCHTIEF Europe
Für 2021 gehen wir von einem operativen Ergebnis vor Steuern von 40 bis 60 Mio. Euro aus.
Abertis-Investment
Kennzahlen Abertis (100 %)
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| (in Mio. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Operativer Umsatz | 1.069 | 1.043 | 2% | 4.054 |
| Operativer Umsatz, vergleichbar 1) | - | - | -3% | - |
| EBITDA | 709 | 667 | 6% | 2.628 |
| Vergleichbares EBITDA 1) | - | - | -2% | - |
| Gewinn nach Steuern, vor PPA | 84 | 119 | -29% | 365 |
1) Vergleichbare Veränderung gegenüber Vorjahr bei unverändertem Portfolio und Wechselkursen sowie exklusive weiterer nicht vergleichbarer Effekte
Beitrag Abertis-Investment am Ergebnis von HOCHTIEF
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| (in Mio. EUR) | Q1 2021 |
Q1 2020 |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Nominales Ergebnis 2) | -3,0 | 1,2 | - | -17,1 |
| Operatives Ergebnis 3) | -3,0 | 1,2 | - | -17,1 |
| Abertis - Erhaltene Dividende | - | - | - | 172,8 |
2) Das nominale Ergebnis ist im EBITDA, Ergebnis vor Steuern/PBT und Konzerngewinn enthalten.
3) Das operative Ergebnis ist im Ergebnis vor Steuern/PBT und Konzerngewinn enthalten.
Seit Juni 2018 hält HOCHTIEF eine 20-prozentige Beteiligung an Abertis HoldCo, dem direkten Eigentümer von 98,7 Prozent an Abertis Infraestructuras, S.A. (Abertis), einem führenden internationalen Mautstraßenbetreiber. Dieses Investment wird nach der Equity-Methode einbezogen, und der Beitrag zum Konzerngewinn ist folglich als operative Position im EBITDA enthalten.
Der Beitrag des Abertis-Investments zum Ergebnis des HOCHTIEF-Konzerns spiegelt die operative Leistung von Abertis sowie den nicht zahlungswirksamen Aufwand aus der Kaufpreisallokation (PPA) wider.
Für das erste Quartal 2021 wurde ein Ergebnisbeitrag von Abertis in Höhe von -3 Mio. Euro erfasst, verglichen mit 1 Mio. Euro im ersten Quartal 2020.
Wesentliche Entwicklungen bei Abertis
Hinsichtlich des durchschnittlichen täglichen Verkehrsaufkommens verzeichnete Abertis im ersten Quartal 2021 aufgrund der anhaltenden Mobilitätseinschränkungen einen Rückgang von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau, profitierte jedoch von der Resilienz seines diversifizierten Mautstraßen-Portfolios sowie von einem erhöhten Schwerlastverkehrsaufkommen.
Die Ergebnisse der einzelnen Länder variierten in Abhängigkeit von Timing und Ausmaß der Lockdowns sowie der maßgeblichen Reisebeschränkungen: Frankreich -9 Prozent, Spanien -19 Prozent, Italien -9 Prozent, Brasilien -1 Prozent, Chile +1 Prozent, Mexiko -1 Prozent und USA -1 Prozent.
Die Umsatzerlöse legten im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2 Prozent auf 1,07 Mrd. Euro zu, bedingt durch die Einbeziehung von zwei Akquisitionen im Jahr 2020 (Red de Carreteras de Occidente [RCO], Mexiko; Elizabeth River Crossings [ERC], USA), die zu einem Anstieg des EBITDA um 6 Prozent auf 709 Mio. Euro führten. Der Nettogewinn vor Kaufpreisallokation betrug 84 Mio. Euro.
Die Mautstraßengesellschaft Abertis schüttete im April 2021 eine Dividende in Höhe von 601 Mio. Euro aus, von der HOCHTIEF anteilig 119 Mio. Euro erhielt. Das Board of Directors von Abertis hat zudem einer Dividendenpolitik zugestimmt, der zufolge im Jahr 2022 600 Mio. Euro ausgeschüttet werden sollen.
Die Kapitalstruktur von Abertis wurde durch die Begebung von Hybridanleihen im Volumen von 1,25 Mrd. Euro im November 2020 und von 750 Mio. Euro im Januar 2021 gestärkt. Abertis verfügt über eine solide Liquiditätsausstattung und hat bis 2023 keinen wesentlichen Refinanzierungsbedarf.
Ausblick Abertis-Investment
Für das Jahr 2021 gehen wir davon aus, dass unsere Abertis-Beteiligung vorbehaltlich der Marktbedingungen wieder einen positiven Nettobeitrag leisten wird.
Zwischenabschluss (verkürzt)
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
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| (In Tsd. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 angepasst* |
Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 4.934.409 | 6.155.520 | -19,8 % | 22.953.752 |
| Bestandsveränderung der Erzeugnisse | 4.915 | 20.244 | -75,7 % | 30.991 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 42.638 | 48.579 | -12,2 % | 1.651.822 |
| Materialaufwand | -3.649.627 | -4.453.708 | -18,1 % | -17.435.055 |
| Personalaufwand | -911.523 | -1.093.217 | -16,6 % | -4.418.586 |
| Abschreibungen | -74.814 | -174.373 | -57,1 % | -703.634 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -216.844 | -285.094 | -23,9 % | -1.169.595 |
| Gewinn- und Verlustanteile an assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet werden | 37.426 | 31.214 | 19,9 % | 106.936 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 9.067 | 2.916 | 210,9 % | 19.911 |
| Finanzerträge | 15.937 | 20.890 | -23,7 % | 63.975 |
| Finanzaufwendungen | -46.187 | -65.873 | -29,9 % | -218.571 |
| Ergebnis vor Steuern - fortgeführte Aktivitäten | 145.397 | 207.098 | -29,8 % | 881.946 |
| Ertragsteuern | -39.147 | -60.085 | -34,8 % | -332.305 |
| Ergebnis nach Steuern - fortgeführte Aktivitäten | 106.250 | 147.013 | -27,7 % | 549.641 |
| davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 20.237 | 32.161 | -37,1 % | 122.400 |
| davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn/-verlust) | 86.013 | 114.852 | -25,1 % | 427.241 |
| Ergebnis nach Steuern - nicht fortgeführte Aktivitäten | - | 7.852 | -100,0 % | 32.439 |
| davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss | - | 7.852 | -100,0 % | 32.439 |
| davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn/-verlust) | - | - | - | - |
| Ergebnis nach Steuern - insgesamt | 106.250 | 154.865 | -31,4 % | 582.080 |
| davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 20.237 | 40.013 | -49,4 % | 154.839 |
| davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn/-verlust) | 86.013 | 114.852 | -25,1 % | 427.241 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | - | - | - | - |
| Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie - fortgeführte Aktivitäten | 1,26 | 1,63 | -22,7 % | 6,16 |
| Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie - nicht fortgeführte Aktivitäten | - | - | - | - |
| Ergebnis je Aktie gesamt | 1,26 | 1,63 | -22,7 % | 6,16 |
* Die Anpassungen beziehen sich auf BIC Contracting LLC (BICC).
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
scrollen
| (In Tsd. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 angepasst* | Veränderung | 01-12 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 106.250 | 154.865 | -31,4 % | 582.080 |
| Ergebnisbestandteile, die möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||||
| Unterschied aus der Währungsumrechnung** | 120.017 | -49.194 | - | -222.098 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | ||||
| originär | 16.247 | 3.597 | 351,7 % | -3.764 |
| derivativ | -1.392 | -2.083 | 33,2 % | -1.921 |
| Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen von at Equity bilanzierten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen | 12.848 | -76.130 | - | -66.106 |
| Ergebnisbestandteile, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 23.370 | 15.411 | 51,6 % | -28.969 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nach Steuern | 171.090 | -108.399 | - | -322.858 |
| Gesamtergebnis des Berichtszeitraums nach Steuern | 277.340 | 46.466 | 496,9 % | 259.222 |
| davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 52.785 | 28.546 | 84,9 % | 78.481 |
| davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre | 224.555 | 17.920 | - | 180.741 |
* Die Anpassungen beziehen sich auf BIC Contracting LLC (BICC).
** Davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten: 32.505 Tsd. Euro (Q1 2020: angepasst -13.111 Tsd. Euro; 01-12 2020: -51.157 Tsd. Euro).
Konzernbilanz
Aktiva
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| (In Tsd. EUR) | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.085.931 | 1.041.440 |
| Sachanlagen | 902.336 | 912.110 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 20.369 | 20.629 |
| At Equity bewertete Finanzanlagen | 2.495.819 | 2.409.185 |
| Übrige Finanzanlagen | 77.056 | 63.641 |
| Finanzforderungen | 114.434 | 111.580 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 188.517 | 180.542 |
| Ertragsteueransprüche | 2.917 | 4.065 |
| Latente Steuern | 518.388 | 520.553 |
| 5.405.767 | 5.263.745 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 295.092 | 284.094 |
| Finanzforderungen | 132.556 | 113.962 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 5.654.799 | 5.040.054 |
| Ertragsteueransprüche | 21.867 | 27.795 |
| Wertpapiere | 505.885 | 473.537 |
| Flüssige Mittel | 4.815.163 | 4.949.899 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | - | 828.469 |
| 11.425.362 | 11.717.810 | |
| 16.831.129 | 16.981.555 |
Passiva
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| (In Tsd. EUR) | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre | 894.221 | 669.607 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 299.146 | 293.012 |
| 1.193.367 | 962.619 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 443.123 | 481.607 |
| Andere Rückstellungen | 374.526 | 358.597 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.349.957 | 3.932.097 |
| Leasingverbindlichkeiten | 276.689 | 279.367 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 214.569 | 209.914 |
| Latente Steuern | 54.621 | 43.608 |
| 5.713.485 | 5.305.190 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Andere Rückstellungen | 767.330 | 775.477 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.165.867 | 1.051.368 |
| Leasingverbindlichkeiten | 123.131 | 123.068 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 7.800.013 | 7.857.106 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 67.936 | 69.602 |
| Mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundene Schulden | - | 837.125 |
| 9.924.277 | 10.713.746 | |
| 16.831.129 | 16.981.555 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
scrollen
| (In Tsd. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 angepasst* |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 106.250 | 154.865 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | 68.538 | 169.405 |
| Veränderung der Rückstellungen | -29.914 | -17.345 |
| Veränderung der latenten Steuern | 23.629 | 46.443 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und kurzfristigen Wertpapieren | -1.729 | -4.207 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen | -13.408 | 24.539 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | -750.291 | -767.661 |
| Veränderung der sonstigen Bilanzposten | -103 | 55 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -597.028 | -393.906 |
| Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | ||
| Betriebliche Investitionen | -22.687 | -106.010 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 2.267 | 6.198 |
| Akquisitionen und Beteiligungen | ||
| Investitionen | -50.407 | -123.916 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen/Desinvestments | 186 | 197 |
| Veränderung flüssiger Mittel aus Erst- und Entkonsolidierungen | -14.439 | 1.390 |
| Veränderung der Wertpapiere und Finanzforderungen | -26.259 | -221.643 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -111.339 | -443.784 |
| Auszahlungen aus dem Rückkauf eigener Aktien | - | -19.111 |
| Auszahlungen aus dem Rückkauf eigener Aktien bei CIMIC | - | -2.337 |
| Einzahlungen in das Eigenkapital durch Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 4.619 | 4.491 |
| Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen | - | -100.522 |
| Dividenden an Anteile ohne beherrschenden Einfluss | -1.997 | -6.047 |
| Aufnahme von Finanzschulden | 714.414 | 3.829.408 |
| Tilgung von Finanzschulden | -278.143 | -1.729.579 |
| Tilgung von Leasingschulden | -40.269 | -69.312 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 398.624 | 1.906.991 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel | -309.743 | 1.069.301 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf die flüssigen Mittel | 160.314 | -146.149 |
| Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt | -149.429 | 923.152 |
| Flüssige Mittel zum Jahresanfang | 4.964.592 | 4.499.585 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 14.693 | - |
| davon: flüssige Mittel laut Konzernbilanz | 4.949.899 | 4.499.585 |
| Flüssige Mittel zum Jahresende | 4.815.163 | 5.422.737 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | - | - |
| davon: flüssige Mittel laut Konzernbilanz | 4.815.163 | 5.422.737 |
* Die Anpassungen beziehen sich auf BIC Contracting LLC (BICC).
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
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| (In Tsd. EUR) | Gezeichnetes Kapital HOCHTIEF Aktiengesellschaft | Kapitalrücklage HOCHTIEF Aktiengesellschaft | Gewinnrücklagen einschließlich Bilanzgewinn | Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | Unterschied aus der Währungsumrechnung | Marktbewertung von Finanzinstrumenten | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2020 | 180.856 | 1.711.057 | -293.206 | -356.288 | 104.140 | -61.083 |
| Dividenden | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis nach Steuern angepasst* | - | - | 114.852 | - | - | - |
| Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten angepasst* | - | - | - | - | -39.317 | -73.026 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | - | - | - | 15.411 | - | - |
| Gesamtergebnis angepasst* | - | - | 114.852 | 15.411 | -39.317 | -73.026 |
| Übrige neutrale Veränderungen | - | - | -125.698 | - | - | - |
| Stand 31.03.2020 angepasst* | 180.856 | 1.711.057 | -304.052 | -340.877 | 64.823 | -134.109 |
| Stand 01.01.2021 | 180.856 | 1.711.057 | -662.575 | -385.257 | -49.178 | -125.296 |
| Dividenden | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 86.013 | - | - | - |
| Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten | - | - | - | - | 90.390 | 24.782 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | - | - | - | 23.370 | - | - |
| Gesamtergebnis | - | - | 86.013 | 23.370 | 90.390 | 24.782 |
| Übrige neutrale Veränderungen | - | - | 59 | - | - | - |
| Stand 31.03.2021 | 180.856 | 1.711.057 | -576.503 | -361.887 | 41.212 | -100.514 |
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| (In Tsd. EUR) | Anteile der HOCHTIEF Aktionäre | Anteile ohne beherrschenden Einfluss | Summe |
|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2020 | 1.285.476 | 309.443 | 1.594.919 |
| Dividenden | - | -9.858 | -9.858 |
| Ergebnis nach Steuern angepasst* | 114.852 | 40.013 | 154.865 |
| Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten angepasst* | -112.343 | -11.467 | -123.810 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 15.411 | - | 15.411 |
| Gesamtergebnis angepasst* | 17.920 | 28.546 | 46.466 |
| Übrige neutrale Veränderungen | -125.698 | -17.913 | -143.611 |
| Stand 31.03.2020 angepasst* | 1.177.698 | 310.218 | 1.487.916 |
| Stand 01.01.2021 | 669.607 | 293.012 | 962.619 |
| Dividenden | - | -27.623 | -27.623 |
| Ergebnis nach Steuern | 86.013 | 20.237 | 106.250 |
| Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten | 115.172 | 32.548 | 147.720 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 23.370 | - | 23.370 |
| Gesamtergebnis | 224.555 | 52.785 | 277.340 |
| Übrige neutrale Veränderungen | 59 | -19.028 | -18.969 |
| Stand 31.03.2021 | 894.221 | 299.146 | 1.193.367 |
* Die Anpassungen beziehen sich auf BIC Contracting LLC (BICC).
Erläuternde Konzernanhangangaben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernzwischenbericht zum 31. März 2021, der am 10. Mai 2021 zur Veröffentlichung freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden.
Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020.
HOCHTIEF hat aufgrund geänderter Kapitalmarktzinsen zum 31. März 2021 die Abzinsungssätze zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie folgt verändert:
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| (In Prozent) | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Deutschland | 1,36 | 1,00 |
| USA | 2,45 | 2,17 |
| Großbritannien | 2,10 | 1,45 |
Ansonsten werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 angewandt, sodass für weitere Informationen auf die dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen wird.
Während der Großteil des operativen Geschäfts von HOCHTIEF als systemrelevante Leistungen eingestuft und die Geschäftstätigkeit fortgeführt wurde, führte die Corona-Pandemie (Covid-19) zu temporären Verzögerungen bei Neuaufträgen und Umsatzrückgängen in unserer gesamten Geschäftstätigkeit sowohl im Inland als auch im Ausland.
Da die Corona-Pandemie anhält, verfolgt HOCHTIEF weiterhin die Auswirkungen von Covid-19 auf die betriebliche und finanzielle Entwicklung im Jahr 2021. Ungeachtet der Auswirkungen der anhaltenden Covid-19-Pandemie bleibt der Ausblick für alle Kernmärkte von HOCHTIEF positiv.
Währungsumrechnung
Für die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:
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| Durchschnitt | Bilanzstichtag | |||
|---|---|---|---|---|
| (In EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 US-Dollar (USD) | 0,83 | 0,91 | 0,85 | 0,81 |
| 1 australischer Dollar (AUD) | 0,64 | 0,58 | 0,65 | 0,63 |
| 1 britisches Pfund (GBP) | 1,15 | 1,16 | 1,17 | 1,11 |
| 100 polnische Zloty (PLN) | 21,90 | 22,77 | 21,50 | 21,93 |
| 100 tschechische Kronen (CZK) | 3,83 | 3,85 | 3,83 | 3,81 |
| 100 chilenische Pesos (CLP) | 0,12 | 0,11 | 0,12 | 0,12 |
Änderungen des Konsolidierungskreises
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 wurde eine inländische Gesellschaft erstmals in den Konzernabschluss einbezogen.
Eine inländische Gesellschaft und 24 ausländische Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.
Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2021 im Inland um eine Gesellschaft und im Ausland um acht Gesellschaften vermindert. Zudem wurden im Ausland zwei gemeinschaftliche Tätigkeiten mehr in den Konzernabschluss einbezogen.
Zum 31. März 2021 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 45 inländische und 306 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 15 inländische und 93 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 78 ausländische gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen.
Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss, der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS Actividades de Construcción y Servicios, S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird.
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche
Am 15. Februar 2021 gab CIMIC die Unterzeichnung eines Kaufvertrags mit SALD Investment LLC ("SALD") über den Verkauf der von CIMIC gehaltenen Anteile an der vollkonsolidierten Tochtergesellschaft BICC bekannt. Mithin wurde das Tochterunternehmen als aufgegebener Geschäftsbereich gemäß IFRS 5 klassifiziert und zum 31. Dezember 2020 entsprechend ausgewiesen und im ersten Quartal 2021 entkonsolidiert.
Die privatwirtschaftliche Investmentgesellschaft SALD mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird die 45-prozentige Beteiligung von CIMIC an BICC zum Nominalwert erwerben. SALD kauft auch die verbleibenden, nicht im Besitz von CIMIC befindlichen 55 Prozent an BICC zu einem Nominalbetrag. Aufgrund der Verkaufstransaktion wurde BICC im laufenden Geschäftsjahr als vollkonsolidiertes Unternehmen aus dem Konzernabschluss entkonsolidiert.
Die Vermögenswerte und Schulden, die als zur Veräußerung gehalten eingestuft werden, sind in der Bilanz separat darzustellen. Dabei beliefen sich zum 31. Dezember 2020 die Vermögenswerte auf 828 Mio. Euro und die Schulden auf 837 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2021 erfolgte die Ausbuchung der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundenen Schulden im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags für die BICC-Anteile am 15. Februar 2021. Da der Abschluss der Transaktion in den nächsten Monaten erwartet wird, wird die Beteiligung zum 31. März 2021 at Equity mit einem Beteiligungsbuchwert von 0 Euro unter den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten ausgewiesen.
Im ersten Quartal 2021 belief sich das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Aktivitäten auf 0 Euro (31. März 2020: 8 Mio. Euro), da die mit der Beteiligung verbundenen Risiken bereits in den Vorjahren erfasst wurden. Die vorgenommene Entkonsolidierung erfolgte mithin ergebnisneutral.
Tochtergesellschaft CIMIC
Der Anteil von HOCHTIEF an CIMIC beträgt zum 31. März 2021 gegenüber dem 31. Dezember 2020 unverändert 78,58 Prozent (31. März 2020: 76,06 Prozent).
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
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| (In Tsd. EUR) | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.354.948 | 2.992.476 |
| Vertragsvermögenswerte | 1.619.604 | 1.413.818 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 868.764 | 814.302 |
| 5.843.316 | 5.220.596 |
Bereits in Rechnung gestellte Teilleistungen und weitere Vertragsforderungen werden unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Noch nicht abgerechnete Leistungen werden als Vertragsvermögenswerte erfasst, sofern die Anzahlungen die kumulierte Leistung (Auftragskosten und Auftragsergebnis) nicht übersteigen. Verbleibt nach Abzug der Anzahlungen ein negativer Saldo, wird dieser unter den Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
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| (In Tsd. EUR) | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.623.235 | 5.568.759 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 1.847.703 | 1.893.381 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 543.644 | 604.880 |
| 8.014.582 | 8.067.020 |
Berichterstattung zu Finanzinstrumenten
Für jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie zu berücksichtigen:
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| Stufe 1: | Vorliegen von notierten Preisen in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (ohne die Vornahme von Anpassungen) als Eingangsparameter; zum Beispiel börsennotierte Wertpapiere. |
| Stufe 2: | Verwendung von anderen Eingangsparametern als den notierten Preisen der Stufe 1, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt, das heißt als Preis, oder indirekt, das heißt aus Preisen, abgeleitet oder beobachtet werden können; zum Beispiel Zinsswaps oder Devisentermingeschäfte. |
| Stufe 3: | Keine relevant beobachtbaren Eingangsparameter sind verfügbar, sodass als Eingangsparameter ein Abgangspreis aus Sicht eines Marktteilnehmers zu ermitteln ist, der den Vermögenswert hält oder die Schuld begleichen muss; zum Beispiel Beteiligungen, die zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind und deren Zeitwert durch eine Unternehmensbewertung ermittelt wurde. |
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| 31.03.2021 | 31.12.2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (In Tsd. EUR) | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe | Stufe 1 | Stufe 2 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Übrige Finanzanlagen | 337 | 31.342 | 45.377 | 77.056 | 308 | 27.133 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||||||
| langfristig | - | - | - | - | 3 | 744 |
| kurzfristig | 250 | 548 | - | 798 | 71 | 3.259 |
| Wertpapiere | 505.740 | 145 | - | 505.885 | 473.398 | 139 |
| Summe Aktiva | 506.327 | 32.035 | 45.377 | 583.739 | 473.780 | 31.275 |
| Passiva | ||||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||||
| langfristig | 119 | 7.886 | 8.435 | 16.440 | 13 | 8.755 |
| kurzfristig | 115 | 9.337 | - | 9.452 | 42 | 22.162 |
| Summe Passiva | 234 | 17.223 | 8.435 | 25.892 | 55 | 30.917 |
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| 31.12.2020 | ||
|---|---|---|
| (In Tsd. EUR) | Stufe 3 | Summe |
| --- | --- | --- |
| Aktiva | ||
| Übrige Finanzanlagen | 36.200 | 63.641 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||
| langfristig | - | 747 |
| kurzfristig | - | 3.330 |
| Wertpapiere | - | 473.537 |
| Summe Aktiva | 36.200 | 541.255 |
| Passiva | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| langfristig | 8.178 | 16.946 |
| kurzfristig | - | 22.204 |
| Summe Passiva | 8.178 | 39.150 |
In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich bei den Finanzverbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 5.515.824 Tsd. Euro (31. Dezember 2020: 4.983.465 Tsd. Euro) bei einem beizulegenden Zeitwert von 5.562.099 Tsd. Euro (31. Dezember 2020: 5.055.761 Tsd. Euro).
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 erfolgte - wie im Vergleichsjahr - zwischen den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine Umgliederung.
Die Devisentermingeschäfte des Konzerns werden nicht in aktiven Märkten gehandelt. Die beizulegenden Zeitwerte dieser Verträge werden geschätzt. Dies erfolgt anhand einer Bewertungsmethode, die die Anwendung beobachtbarer Eingangsparameter, wie zum Beispiel Marktwechselkurse und Marktzinssätze, maximiert. Sie werden deshalb Stufe 2 der Fair Value-Hierarchie zugeordnet.
In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen - bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Veränderungen in den Eingangsparametern der Stufe 3 zu vernünftigerweise möglichen alternativen Annahmen hätten keine wesentlichen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis, die Gesamtvermögenswerte und -schulden sowie das Eigenkapital. Die Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten in folgender Weise dar:
Überleitung der Stufe 3 im ersten Quartal 2021
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| (In Tsd. EUR) | |
|---|---|
| Stand 01.01.2021 | 28.022 |
| Währungsanpassungen | 983 |
| In der GuV erfasste Gewinne (+)/Verluste (-) | 6.273 |
| Übrige Veränderungen | 1.664 |
| Stand 31.03.2021 | 36.942 |
Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2020
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| (In Tsd. EUR) | |
|---|---|
| Stand 01.01.2020 | 70.118 |
| Währungsanpassungen | -1.286 |
| In der GuV erfasste Gewinne (+)/Verluste (-) | 900 |
| Übrige Veränderungen | -41.710 |
| Stand 31.12.2020 | 28.022 |
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet.
Kapitalrisikomanagement
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2021 hat der Konzern weitergehend einen vorübergehend erhöhten Liquiditätsbestand ausgewiesen, wobei sich die flüssigen und äquivalenten Mittel auf 4.818.083 Tsd. Euro (31. Dezember 2020: 4.952.730 Tsd. Euro) belaufen. Zugesagte Fazilitäten wurden als vorsorgliche Risikominderungsmaßnahme im Hinblick auf potenzielle Unsicherheiten auf den Finanzmärkten durch Covid-19 weiterhin in Anspruch genommen.
Einige flüssige Mittel sind mit einem Betrag von 183.361 Tsd. Euro (31. Dezember 2020: 281.526 Tsd. Euro) durch finanzielle oder betriebliche Beschränkungen sowie aus dem Verkauf von Forderungen verfügungsbeschränkt.
Eigene Aktien
Zum 31. März 2021 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen Aktien von insgesamt 2.459.263 Stück (3,48 Prozent des Grundkapitals).
Dividende
Die Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 6. Mai 2021 die Ausschüttung einer Dividende von 3,93 Euro je für das Geschäftsjahr 2020 dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 267.976.654,92 Euro, die am 7. Juli 2021 geleistet wird.
Finanzereignisse
Auch im ersten Quartal 2021 haben HOCHTIEF und die wesentlichen Konzerneinheiten im Zuge der Corona-Pandemie weitergehend einen vorübergehend erhöhten Liquiditätsbestand ausgewiesen. So war zum Beispiel die im Mai 2020 syndizierte Barkreditfazilität mit einer Laufzeit bis November 2021 zum Bilanzstichtag weiterhin vollständig mit 400 Mio. Euro in Anspruch genommen und vorübergehend kurzfristig angelegt.
Zum Bilanzstichtag bestand unter dem im Mai 2020 aufgesetzten Commercial-Paper-Programm eine Ausnutzung über 155 Mio. Euro.
Im März änderte die Ratingagentur Standard & Poor's ("S&P") das Rating für HOCHTIEF auf BBB-/A-3. Dabei wurde der Ausblick auf die weitere Bonitätsentwicklung als stabil bewertet ("outlook stable"). Auch für CIMIC änderte sich das S&P-Rating auf BBB-/ A-3 im März, während die Ratingagentur Moody's bereits im Januar 2021 das bisherige Bonitätsrating bestätigte ("Baa2/stabil").
In Bezug auf Ereignisse nach dem 31. März 2021 verweist dieser Text auf den Abschnitt "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" am Ende des Konzernanhangs.
Finanzierungsvereinbarungen
Der Konzern schließt Factoring-Vereinbarungen mit Banken und Finanzinstituten ab. Diese Vereinbarungen beziehen sich nur auf vom Kunden anerkannte, bestätigte Forderungen ohne Rückgriffmöglichkeit, bei denen die Zahlung lediglich von einer Frist abhängt. Im Rahmen dieser Factoring-Vereinbarungen gilt:
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| ― | Die bestätigten Forderungen werden ausgebucht, wenn die Risiken und Chancen der Forderungen übertragen wurden, da der Cashflow nur dann abgeleitet wird, wenn vom Konzern gelieferte Waren oder erbrachte Dienstleistungen beziehungsweise geleistete Arbeiten vorhanden sind, für die er einen Anspruch auf Zahlung hat; |
| ― | der Mittelzufluss an den Konzern entsteht nur, wenn ein vom Kunden bestätigter und vertraglich zur Zahlung an den Konzern fälliger Betrag vorhanden ist, wenn es keine Streitigkeiten bezüglich der fälligen Beträge gibt und der Kunde dies durch eine Bestätigung anerkannt hat; und |
| ― | mit dem Eingang beim Konzern erlischt unwiderruflich das Recht des Konzerns auf die bestätigte Forderung gegenüber den Kunden. |
Das Factoring dieser Forderungen erfolgt daher ohne Rückgriffmöglichkeit. Zum 31. März 2021 lag das Volumen des Factorings ohne Rückgriffmöglichkeit konzernweit bei 1 Mrd. Euro (31. März 2020: 1,5 Mrd. Euro, 31. Dezember 2020: 1,1 Mrd. Euro).
Der Konzern schließt mit Finanzinstituten Supply-Chain-Finanzierungsvereinbarungen für Lieferanten ab, die sich zur Verbesserung ihrer Liquidität für eine frühzeitige Zahlung von Waren und Dienstleistungen entscheiden können. Das Supply-Chain-Finanzierungsprogramm wird auf freiwilliger Basis angeboten und Lieferanten können jederzeit nach eigenem Ermessen ein- und aussteigen. Die Bedingungen der Vereinbarungen sind wie folgt:
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| ― | Der Gläubiger steht im Zusammenhang mit operativen Aufwendungen, die sich aus der Lieferung von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen ergeben; |
| ― | sie spiegeln übliche Kreditbedingungen wider; |
| ― | es bestehen keine zusätzlichen Krediterweiterungen; und |
| ― | es gelten die branchenüblichen Verpflichtungen, wie zum Beispiel die Gewährleistungspflicht für fehlerhafte Arbeiten. |
Dementsprechend verändern die Bedingungen der Vereinbarungen die ursprüngliche Verbindlichkeit nicht. Daher werden die Beträge auch weiterhin unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten erfasst. Die konzernweiten Supply-Chain-Finanzierungen lagen am 31. März 2021 bei 106 Mio. Euro (31. März 2020: 460 Mio. Euro, 31. Dezember 2020: 145,6 Mio. Euro).
Haftungsverhältnisse
Die Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien; sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 um 69.218 Tsd. Euro auf 219.123 Tsd. Euro erhöht.
Segmentberichterstattung
Die operativen Gesellschaften des HOCHTIEF-Konzerns sind den vier Divisions HOCHTIEF Americas, HOCHTIEF Asia Pacific, HOCHTIEF Europe und Abertis-Investment zugeordnet. Diese Struktur zeigt die operative Ausrichtung des Konzerns und die starke Regionalpräsenz mit Fokus auf entwickelte Märkte. Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den jeweiligen geschäftlichen Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei auf der internen Berichterstattung.
Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions/Segmente:
HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und in Kanada;
HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Aktivitäten in den Bereichen Bau, Dienstleistungen und PPP im asiatisch-pazifischen Raum;
HOCHTIEF Europe bündelt das auf Europa fokussierte Kerngeschäft und plant, entwickelt, baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien und Infrastruktureinrichtungen;
Abertis-Investment beinhaltet die Beteiligung am spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis Infraestructuras, S.A., und ist nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, sowie Konsolidierungseffekte dargestellt. Die Versicherungsaktivitäten werden in der Konzernzentrale verantwortlich von der HOCHTIEF Insurance Broking and Risk Management Solutions GmbH - mit Gesellschaften in Luxemburg, zu denen unter anderem die Builders Reinsurance S.A. gehört - gesteuert. Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem Rückversicherungsleistungen für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht- sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen an.
Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Divisions/Segmenten des HOCHTIEF-Konzerns sind im vorstehenden Zwischenlagebericht enthalten.
Die Umsätze gliedern sich in die Aktivitäten "Bau/PPP", "Construction-Management/Services" und "Andere". "Bau/PPP" beinhaltet Flatiron bei HOCHTIEF Americas, CPB Contractors, Leighton Asia und Pacific Partnerships bei HOCHTIEF Asia Pacific sowie HOCHTIEF Infrastructure und HOCHTIEF PPP Solutions bei HOCHTIEF Europe. Die wesentlichen "Construction-Management-und Services"-Gesellschaften sind Turner bei HOCHTIEF Americas, das Dienstleistungsgeschäft von UGL und das Mineralienverarbeitungsgeschäft von Sedgman bei HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Engineering sowie synexs und Trinac bei HOCHTIEF Europe. Umsätze aus dem Nichtkerngeschäft sind der Kategorie "Andere" zugeordnet.
Die Umsätze bei HOCHTIEF Americas in Höhe von 3.221.931 Tsd. Euro (31. März 2020: 3.927.613 Tsd. Euro) betreffen im Wesentlichen die Kategorie "Construction-Management/Services". Bei HOCHTIEF Asia Pacific werden Umsätze von 1.395.648 Tsd. Euro (31. März 2020: 1.931.413 Tsd. Euro) hauptsächlich in den Aktivitäten "Bau/PPP" und "Construction-Management/Services" erzielt. Die externen Umsätze bei HOCHTIEF Europe bestehen in Höhe von 284.685 Tsd. Euro (31. März 2020: 262.907 Tsd. Euro) im Wesentlichen in der Aktivität "Bau/PPP". Sonstige Umsätze bei "Corporate" belaufen sich auf 32.145 Tsd. Euro (31. März 2020: 33.587 Tsd. Euro).
Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze, im Wesentlichen aus der Aktivität "Andere" in Corporate, betragen 40.967 Tsd. Euro (31. März 2020: 43.950 Tsd. Euro).
Insgesamt werden nahezu alle Umsatzerlöse über einen bestimmten Zeitraum erfasst.
Überleitungsrechnung vom Ergebnis vor Steuern zum EBITDA
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| (In Tsd. EUR) | Q1 2021 | Q1 2020 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern - fortgeführte Aktivitäten | 145.397 | 207.098 |
| + Finanzaufwendungen | 46.187 | 65.873 |
| - Finanzerträge | -15.937 | -20.890 |
| - Übriges Beteiligungsergebnis (ohne Ergebnis aus dem Abgang von Beteiligungen) | -9.067 | -2.968 |
| + Anpassung nicht operativer Netto-Aufwendungen | 6.267 | 11.935 |
| EBIT - fortgeführte Aktivitäten | 172.847 | 261.048 |
| + Abschreibungen | 74.814 | 174.373 |
| EBITDA - fortgeführte Aktivitäten | 247.661 | 435.421 |
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie
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| Q1 2021 | Q1 2020 | |
|---|---|---|
| Konzerngewinn (in Tsd. EUR) | 86.013 | 114.852 |
| Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (gewichteter Durchschnitt) in Tsd. Stück | 68187 | 70611 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,26 | 1,63 |
Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Der Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 wurden keine wesentlichen Geschäfte zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 26. April 2021 hat HOCHTIEF eine Anleihe über 500 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 8 Jahren und einem Kupon von 0.625 Prozent per anno am internationalen Kapitalmarkt platziert. Die Ratingagentur S&P hat das Anleiherating mit einem Investment-Grade-Rating BBB- eingestuft. Durch die Emission konnte das Fälligkeitenprofil der langfristigen HOCHTIEF-Finanzierungen weiter diversifiziert und verlängert werden. Die Emissionserlöse werden für allgemeine Unternehmenszwecke, wie beispielsweise die Refinanzierung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten, genutzt.
Am 26. April 2021 wurde ebenfalls die im Mai 2020 abgeschlossene syndizierte und seither vollständig in Anspruch genommene Kreditlinie in Höhe von 400 Mio. Euro aus angelegten Mitteln vollständig zurückgezahlt.
HOCHTIEF hat am 28. April 2021 eine Dividende aus dem Abertis-Investment in Höhe von 119 Mio. Euro erhalten.
Impressum
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Investor Relations:
HOCHTIEF Investor Relations
Opernplatz 2, 45128 Essen
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Bildnachweise:
Titelseite: Turner Construction Company;
CIMIC/Schwerdtfeger (S. 3)
Aktueller Finanzkalender:
www.hochtief.de/investor-relations/finanzkalender
Dieser Quartalsbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.
Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse (zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten, Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten, übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.