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HELMA Eigenheimbau AG — Interim / Quarterly Report 2011
Sep 28, 2011
5406_10-q_2011-09-28_ed698e1a-4fbb-4562-be93-a7c21608217c.pdf
Interim / Quarterly Report
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Halbjahresbericht 2011
| Inhalt | HELMA Konzern auf einen Blick 3 |
|---|---|
| Brief an die Aktionäre 4 | |
| Aktie 6 | |
| Konzern-Zwischenlagebericht 7 | |
| Konzernbilanz 16 | |
| Konzern-Gesamteinkommensrechnung 18 | |
| Konzern-Kapitalflussrechung 19 | |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung. 20 | |
| Kontakt / Finanzkalender / Impressum 21 | |
| HELMA-Standorte 22 |
HELMA Konzern auf einen Blick
Ertragslage (nach IFRS)
| in TEUR | H1 2011 | H1 2010 |
|---|---|---|
| Umsatz | 43.400 | 29.218 |
| EBITDA | 1.425 | 189 |
| EBIT | 822 | -335 |
| Ergebnis nach Steuern | 149 | -517 |
Vertriebserfolg (Häuser und Grundstücke)
| in TEUR | H1 2011 | H1 2010 |
|---|---|---|
| Auftragseingang netto | 53.674 | 49.220 |
| Auftragsbestand netto* | 110.064 | 92.622 |
*zum Periodenende
Konzernbilanz (nach IFRS)
| in TEUR | 30.06.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 55.552 | 42.965 |
| Eigenkapital | 14.871 | 12.199 |
| Liquide Mittel | 5.831 | 3.074 |
Sonstige Daten
| 30.06.2011 | 31.12.2010 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiterzahl | 155 | 131 |
| Zahl der Musterhäuser | 38 | 37 |
Brief an die Aktionäre
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,
die positive Geschäftsentwicklung des HELMA-Konzerns hat sich auch in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011 fortgesetzt. So konnten ein weiteres Vertriebsplus von rund 9 Prozent auf 53,7 Mio. EUR, eine signifikante Steigerung der Umsatzerlöse von 29,2 Mio. EUR auf 43,4 Mio. EUR sowie eine EBIT-Verbesserung um 1,16 Mio. EUR auf 0,82 Mio. EUR erzielt werden. Vor dem Hintergrund, dass das erste Halbjahr für gewöhnlich deutlich größeren witterungsbedingten Einschränkungen bei den Bautätigkeiten unterliegt als dies in der zweiten Jahreshälfte der Fall ist, sind wir mit der bisherigen Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr sehr zufrieden. Das deutlich umsatzstärkere zweite Halbjahr liegt somit noch vor uns, wofür der weiterhin hohe Auftragsbestand eine sehr gute Voraussetzung bietet.
Auch die Entwicklung unserer neuen Tochtergesellschaften verläuft erfreulich. So ist es gelungen, die Hausbau Finanz GmbH, welche als Finanzierungsvermittler agiert, zügig in die HELMA-Gruppe zu integrieren. Bereits rund 35 Prozent unserer Kunden schließen ihre Hausfinanzierung über unsere Mitte 2010 erworbene Finanzierungstochter ab, welche im laufenden Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von über 0,1 Mio. EUR zum Konzernergebnis beisteuern wird und zugleich unser Dienstleistungsportfolio optimal abrundet. Die HELMA Ferienimmobilien GmbH, welche wir zu Beginn des Geschäftsjahres gegründet haben, konnte inzwischen ebenfalls aussichtsreich aufgestellt und das erste Ferienprojekt in Glowe auf Rügen erfolgreich gestartet werden. Unsere Planung, bereits ab dem Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse von über 10 Mio. EUR im Bereich Ferienimmobilien zu erzielen, wird somit gut erreicht werden können, da sich weitere Projekte bereits in konkreter Planung befinden.
Karl-Heinz Maerzke Vorstandsvorsitzender
Gerrit Janssen Finanzvorstand
Unser größter Wachstumstreiber ist aktuell das Projektgeschäft, wo wir unseren Kunden ein attraktives Grundstück zusammen mit einem individuellen Massivhaus als Gesamtpaket anbieten. Durch umfangreiche Grundstücksarealkäufe haben wir dabei die Grundlage geschaffen, das Wachstum in diesem Bereich auch in den kommenden Jahren fortsetzen zu können. Mit der vollständigen Platzierung der HELMA-Anleihe sowie der erfolgreichen Kapitalerhöhung haben wir hierfür auch die finanziellen Voraussetzungen realisieren können.
Darüber hinaus haben wir unsere Alleinstellungsmerkmale im ersten Halbjahr 2011 ausbauen können, indem wir als erstes Unternehmen in Europa ein bezahlbares energieautarkes Haus auf den Markt gebracht haben. Die Einführung dieses innovativen Produktes, welches unsere Kunden völlig unabhängig von externen Energieversorgern macht, hat uns überdies eine enorme mediale Aufmerksamkeit gebracht, welche dem gesamten Unternehmen zu Gute kommt.
Insgesamt konnten wir somit in der ersten Jahreshälfte die Basis für eine wachstumsstarke und ertragsreiche Zukunft des HELMA-Konzerns weiter festigen und sind daher zuversichtlich nicht nur im laufenden Geschäftsjahr sondern auch in den Folgejahren neue Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis zu erzielen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Maerzke Gerrit Janssen Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand
Aktie
Nachdem die HELMA-Aktie zu Jahresbeginn noch bei Kursen von rund 8 EUR notierte, wurde bereits im März 2011 mit über 13 EUR der bisherige Jahreshöchstkurs markiert. Somit konnte die HELMA-Aktie zunächst ein dem positiven Geschäftsverlauf entsprechendes deutliches Kursplus verzeichnen. Im Anschluss daran bewegte sich die Aktie bis August 2011 in einem Korridor von 10-13 EUR. Im Zuge der Börsenturbulenzen der vergangenen Wochen, welche insbesondere auch den Nebenwerten zu schaffen machten, erlitt jedoch auch die HELMA-Aktie einen kurzfristigen Kursrücksetzer auf rund 8 EUR, wovon sich diese jedoch relativ zügig wieder auf ein Kursniveau von knapp unter 10 EUR erholen konnte. Damit wies die HELMA-Aktie auch im vergangenen Jahr eine erheblich bessere Entwicklung als der Entry Standard Index auf.
Zudem ist als äußerst positiv hervorzuheben, dass sich das tägliche Handelsvolumen in der HELMA-Aktie im vergangenen Jahr vervielfacht hat, was zum einen auf die im April 2011 vollzogene zehnprozentige Kapitalerhöhung zurückzuführen ist, welche den Streubesitz spürbar auf über 30 Prozent erhöht hat. Zum anderen ist aber auch die kontinuierliche und intensive Investor Relations Arbeit für das stetig gestiegene Interesse an der HELMA-Aktie verantwortlich. Hierzu gehörten unter anderem die Teilnahme an diversen Investorenkonferenzen sowie die Durchführung einer internationalen Roadshow im Frühjahr 2011.
HELMA Eigenheimbau AG Zum Meersefeld 4 31275 Lehrte
Konzern-Zwischenlagebericht
Geschäftsverlauf und Ertragslage
Umsatzentwicklung
Die HELMA-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2011 die Umsatzerlöse deutlich gesteigert. So erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48,5 Prozent auf 43,4 Mio. EUR. Der höchste Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte, mit welchem aufgrund des erfolgreichen Vertriebsjahres 2010 in das laufende Geschäftsjahr gestartet werden konnte (+25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresbeginn), bildete hierfür eine ideale Ausgangsposition. Überdies konnte aufgrund der etwas besseren Witterungsverhältnisse im Vergleich zum harten Vorjahreswinter auch ein wenig früher mit der Abarbeitung der Aufträge begonnen werden.
Bezüglich der Erlösanteile resultierte der signifikante Umsatzanstieg in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011 insbesondere aus der Steigerung des Erlösanteils aus langfristigen Fertigungsauftragen nach der PoC-Methode um 125,8 Prozent auf 20,9 Mio. EUR (H1 2010: 9,2 Mio. EUR). Der Umsatzanteil aus schlussgerechneten Bauvorhaben lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 22,5 Mio. EUR um 12,8 Prozent über dem Vorjahreswert.
Entsprechend der strategischen Ausweitung des Projektgeschäftes haben sich die Umsatzanteile der einzelnen Konzerngesellschaften plangemäß entwickelt. So ist das klassische Baudienstleistungsgeschäft mit rund drei Vierteln des Gesamtumsatzes nach wie vor Hauptumsatzbringer, jedoch konnte der Anteil des margenstarken und deutlich wachsenden Projektgeschäftes bereits auf über 25 Prozent ausgeweitet werden.
Da die Hausbau Finanz GmbH in den Umsätzen ausschließlich Provisionserlöse ausweist, ist deren Anteil am Konzernumsatz trotz der äußerst erfreulichen Gesamtentwicklung der Finanzierungstochter relativ gering. Die zu Jahresbeginn gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH wird - wie kommuniziert - erstmals im Geschäftsjahr 2012 im Zuge der Realisierung der ersten Ferienimmobilien-Projekte in bedeutendem Umfang zum Konzernumsatz beitragen.
| H1 2011 | H1 2010 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gesellschaft | Umsatz in TEUR |
Anteil in % |
Umsatz in TEUR |
Anteil in % |
|
| HELMA Eigenheimbau AG | 31.768 | 73,2 | 25.373 | 86,8 | |
| HELMA Wohnungsbau GmbH | 10.970 | 25,3 | 3.753 | 12,9 | |
| HELMA LUX S.A. | 392 | 0,9 | 92 | 0,3 | |
| Hausbau Finanz GmbH | 270 | 0,6 | 0 | 0,0 | |
| Ferienimmobilien | HELMA Ferienimmobilien GmbH | 0 | 0,0 | 0 | 0,0 |
| Gesamt | 43.400 | 100,0 | 29.218 | 100,0 |
Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Umsatz (nach IFRS)
0,82
EUR
Ertragsentwicklung
Auch die Bestandsveränderungen legten im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Grundstückszugängen um 1,5 Mio. EUR auf 5,2 Mio. EUR zu, sodass die Gesamtleistung des HELMA-Konzerns im ersten Halbjahr 2011 auf 48,6 Mio. EUR (H1 2010: 33,0 Mio. EUR) gesteigert werden konnte. Ausgehend von diesem deutlichen Umsatz- und Gesamtleistungsanstieg konnte das Halbjahresergebnis vor Zinsen und Steuern von -0,34 Mio. EUR auf 0,82 Mio. EUR verbessert werden. Dies entspricht einem Plus beim EBIT von 1,16 Mio. EUR.
Konzern-Umsatz H1 2009-2011 in Mio. EUR nach IFRS
Konzern-EBIT H1 2009-2011 in Mio. EUR nach IFRS
Hierzu hat ausgehend vom höheren Umsatzniveau auch im ersten Halbjahr 2011 die Reduzierung der Kostenquoten aufgrund von Skaleneffekten beigetragen. So verringerte sich die Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse auf 10,5 Prozent (H1 2010: 12,2 Prozent) und die bereinigte sonstige betriebliche Aufwandsquote konnte von 8,5 Prozent auf 7,2 Prozent gesenkt werden. Hierbei ergeben sich die bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus der Summe der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen. Insgesamt gilt es überdies zu berücksichtigen, dass die Kostenquoten tendenziell in der zweiten Jahreshälfte noch geringer ausfallen, da der Hauptanteil der Umsatzerlöse innerhalb eines normal verlaufenen Geschäftsjahres auf die zweite Jahreshälfte entfällt.
Die bereinigte Rohertragsmarge betrug in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011 20,3 Prozent nach 19,9 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. Die dabei zugrunde liegende Materialaufwandsquote ist, um eine optimale Vergleichbarkeit herzustellen, um diejenigen Materialaufwendungen bereinigt, welchen keinerlei Umsatzerlöse gegenüberstehen.
Das Finanzergebnis fiel im Berichtszeitraum insbesondere aufgrund der deutlichen Zunahme des langfristigen Fremdkapitals resultierend aus der Anleihebegebung um 0,24 Mio. EUR geringer aus als im Vorjahr und betrug -0,6 Mio. EUR. Für das Konzern-EBT ergibt sich somit eine Verbesserung von 0,91 Mio. EUR auf 0,22 Mio. EUR. Insgesamt wurde damit ein positives Halbjahresergebnis nach Steuern in Höhe von 0,15 Mio. EUR erzielt, was ein Ergebnisplus von 0,67 Mio. EUR bedeutet.
Vermögenswerte langfristig
| in EUR | H1 2011 | H1 2010 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse - davon Erlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen (PoC-Methode) |
43.400.478,57 20.854.273,00 |
29.217.588,49 9.237.262,00 |
| Bestandsveränderungen | 5.205.290,06 | 3.727.890,39 |
| andere aktivierte Eigenleistungen | 7.200,00 | 93.180,35 |
| sonstige betriebliche Erträge | 265.594,43 | 227.116,20 |
| Materialaufwand und Fremdleistungen | -39.500.202,46 | -26.807.601,75 |
| Personalaufwand | -4.573.330,48 | -3.565.784,62 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.379.919,52 | -2.703.051,26 |
| EBITDA | 1.425.110,60 | 189.337,80 |
| Abschreibungen | -603.448,89 | -524.821,33 |
| EBIT | 821.661,71 | -335.483,53 |
| Finanzergebnis | -603.359,43 | -359.430,43 |
| EBT | 218.302,28 | -694.913,96 |
| Ertragsteuern | -68.822,73 | 177.457,94 |
| Ergebnis nach Steuern | 149.479,55 | -517.456,02 |
Geschäftsverlauf des HELMA-Konzerns (nach IFRS)
Vermögens- und Finanzlage
Aktiva
Die Bilanzsumme des HELMA-Konzerns erhöhte sich im Berichtszeitraum von 43,0 Mio. EUR auf 55,6 Mio. EUR. Die langfristigen Vermögenswerte legten dabei zum 30.06.2011 um rund 1,5 Mio. EUR auf 20,2 Mio. EUR zu, was in der Zunahme des Sachanlagevermögens um 1,0 Mio. EUR sowie der aktiven latenten Steuern um 0,5 Mio. EUR begründet lag. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten kam es zu einem Anstieg um 45,9 Prozent von 24,2 Mio. EUR auf 35,4 Mio. EUR. Hauptursächlich hierfür waren die Erhöhung der Vorräte durch Grundstückszugänge um 4,9 Mio. EUR, der Zuwachs an liquiden Mitteln um 2,8 Mio. EUR sowie die Steigerung der Forderungen aus Auftragsfertigung aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 3,8 Mio. EUR.
Konzern-Bilanzstruktur Aktiva (nach IFRS)
| 100 | 36,3 | 43,6 | Vermögenswerte kurzfristig | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In EUR | 30.06.2011 | 31.12.2010 | ||||
| Vermögenswerte langfristig | 20.177.027,23 | 18.716.646,52 | 75 | 63,7 | ||
| Vermögenswerte kurzfristig | 35.375.048,52 | 24.248.335,28 | 50 | 56,4 | ||
| - davon liquide Mittel | 5.831.125,89 | 3.074.475,98 | 25 | |||
| Summe Aktiva | 55.552.075,75 | 42.964.981,80 | 0 | Aktiva 30.06.2011 | Aktiva 31.12.2010 | |
%
Passiva
Trotz der deutlichen Zunahme der Bilanzsumme um rund 29,3 Prozent ist es gelungen, die Eigenkapitalquote mit 26,8 Prozent (31.12.2010: 28,4 Prozent) auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau zu halten. Dies wurde insbesondere durch die erfolgreich vollzogene Kapitalerhöhung um zehn Prozent des Grundkapitals im April 2011 ermöglicht, bei welcher 260.000 Aktien zum Preis von je 10,0 EUR je Aktie vollständig bei institutionellen Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz platziert wurden. Überdies trug auch das positive Halbjahresergebnis zur Stärkung des Eigenkapitals bei. Das langfristige Fremdkapital verdoppelte sich im Berichtszeitraum nahezu und lag zur Jahresmitte bei 20,4 Mio. EUR, was auf die im vollen Umfang platzierte Unternehmensanleihe im Nominalvolumen von 10,0 Mio. EUR zurückzuführen war. Das kurzfristige Fremdkapital legte dagegen zum Bilanzstichtag nur in geringfügigem Maße auf 20,3 Mio. EUR zu, wobei innerhalb dieser Position die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um rund 1,9 Mio. EUR reduziert werden konnten. Insgesamt verfügt der HELMA-Konzern damit trotz der spürbaren Ausweitung der Bilanzsumme weiterhin über eine sehr gesunde Kapitalstruktur.
Konzern-Bilanzstruktur Passiva (nach IFRS)
| in EUR | 30.06.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 14.871.392,29 | 12.199.452,13 |
| Fremdkapital langfristig | 20.389.588,92 | 11.054.453,78 |
| Fremdkapital kurzfristig | 20.291.094,54 | 19.711.075,89 |
| Summe Passiva | 55.552.075,75 | 42.964.981,80 |
Kapitalflussrechnung
Das positive operative Ergebnis des HELMA-Konzerns im ersten Halbjahr 2011 kommt bei der Betrachtung der Kapitalflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit in der Position Cash Earnings mit einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert um rund 0,9 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR deutlich zum Ausdruck. Aufgrund der zur weiteren Umsatzsteigerung im Projektgeschäft notwendigen Grundstückszugänge kam es überdies zum erwarteten Aufbau des Working Capital um ca. 6,0 Mio. EUR gegenüber dem Geschäftsjahresende 2010. Der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich somit in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011 auf ca. -5,3 Mio. EUR.
Aufgrund der im Vorjahresvergleich um rund 1,0 Mio. EUR höheren Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte verringerte sich der Cash flow aus der Investitionstätigkeit auf ca. -1,6 Mio. EUR.
Der Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit erhöhte sich im Vorjahresvergleich von -0,1 Mio. EUR signifikant auf ca. 9,6 Mio. EUR, was insbesondere auf die erfolgreiche Platzierung der Unternehmensanleihe im Nominalvolumen von 10,0 Mio. EUR zurückzuführen war. Zum Bilanzstichtag verfügt der HELMA-Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von 5,8 Mio. EUR. Darüber hinaus stehen ungenutzte Kreditlinien in Millionenhöhe zur Verfügung.
Da geplant ist, größere Grundstückskäufe auch zukünftig zu ca. 70 Prozent mittels kurzfristiger Grundstücksankaufsfinanzierungen mit den verschiedenen Bankpartnern umzusetzen, verfügt der HELMA-Konzern zum Bilanzstichtag nicht nur über eine sehr solide Finanzlage, sondern ist überdies in der Lage, weiterhin Grundstückskäufe in größerem Umfang zu tätigen, sofern sich günstige Gelegenheiten dazu bieten. Aufgrund der sich aktuell in Prüfung befindlichen Projekte ist auch für die kommenden zwölf Monate von einem bundesweiten Erwerb weiterer Grundstücke auszugehen.
Konzern-Kapitalflussrechnung (nach IFRS)
| in TEUR | H1 2011 | H1 2010 |
|---|---|---|
| Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit - davon Cash Earnings - davon Working Capital Veränderungen - davon Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen - davon Veränderung zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte |
-5.323,1 721,5 -6.042,9 -1,7 0,0 |
307,7 -207,4 207,0 10,6 297,5 |
| Cash flow aus Investitionstätigkeit | -1.568,9 | -605,8 |
| Cash flow aus Finanzierungstätigkeit | 9.648,6 | -95,5 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 3.074,5 | 2.518,5 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 5.831,1 | 2.124,9 |
Auftragslage
Auftragseingang
Die HELMA-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2011 einen Netto-Auftragseingang (Häuser und Grundstücke) in Höhe von 53,7 Mio. EUR (H1 2010: 49,2 Mio. EUR) erzielt. Dies entspricht einem Auftragsplus in Höhe von rund 9 Prozent im Vergleich zu den bereits sehr guten Auftragseingangswerten desselben Vorjahreszeitraums. Für den Anstieg war im Wesentlichen das florierende Projektgeschäft im Bereich der HELMA Wohnungsbau GmbH verantwortlich.
Die HELMA-Gruppe befindet sich somit zur Jahresmitte auf gutem Wege, auf Gesamtjahressicht erneut ein deutliches Verkaufswachstum zu realisieren. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in der zweiten Jahreshälfte 2011 die zu Anfang des Geschäftsjahres gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH erstmalig zum Vertriebserfolg der HELMA-Gruppe beitragen wird. Überdies ist in den kommenden sechs Monaten weiterhin mit sehr guten Verkaufszahlen im Projektgeschäft zu rechnen, wozu mit den jüngst getätigten Grundstückskäufen die notwendigen Grundlagen geschaffen wurden. Aufgrund der kürzeren Durchlaufzeiten im Projektgeschäft würde dabei ein Netto-Auftragseingang für das Gesamtjahr 2011 von rund 105 Mio. EUR als solide Basis erachtet, um den geplanten Anstieg der Umsatzerlöse auf 125 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2012 realisieren zu können.
H1 2009 H1 2010
Auftragsbestand
Der Netto-Auftragsbestand der HELMA-Gruppe, welcher sich aus der Netto-Auftragssumme der zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen und damit nicht schlussgerechneten Aufträge zusammensetzt, belief sich zum 30.06.2011 auf 110,1 Mio. EUR und liegt damit um rund 19 Prozent über dem Vorjahreswert. Darin enthalten sind teilrealisierte Umsatzerlöse nach der PoC-Methode in Höhe von 33,6 Mio. EUR (30.06.2010: 21,3 Mio. EUR). Der hohe Auftragsbestand zur Jahresmitte stellt somit wie im Vorjahr eine sehr gute Ausgangsposition für ein umsatzstarkes zweites Halbjahr dar.
Auftragseingang und Auftragsbestand in Mio. EUR
Investitionen
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betrugen im ersten Halbjahr 2011 rund 1,6 Mio. EUR (H1 2010: 0,6 Mio. EUR). Diese entfielen im Bereich Grundstücke und Gebäude, wie geplant, überwiegend auf den Bau des energieautarken Hauses, die Bemusterungsausstellung sowie die Schaffung weiterer Parkplätze am Verwaltungssitz. Damit verfügt der HELMA-Konzern nunmehr über einen der innovativsten Musterhausparks Europas sowie im bundesweiten Wettbewerbsvergleich über eine der modernsten Bemusterungen. Im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung entfiel ein Großteil der Investitionen auf den Fuhrpark, wo für rund 0,46 Mio. EUR fünfundzwanzig neue Fahrzeuge gekauft wurden. In der zweiten Jahreshälfte 2011 werden die Investitionen im Bereich Sachanlagen insbesondere vom Anbau an das Verwaltungsgebäude mit einem Investitionsrahmen von rund 1,0 Mio. EUR geprägt sein.
Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
| in TEUR | H1 2011 | H1 2010 |
|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | 926 | 356 |
| Software | 41 | 104 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 637 | 163 |
| Gesamt | 1.604 | 623 |
Mitarbeiter & Organe
Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2010 um rund 18 Prozent von 131 auf 155 erhöht. Neben dem aufgrund des deutlichen Auftragswachstums notwendigen Personalaufbau, welcher insbesondere in den Bereichen Bauleitung und Bauzeichnung erfolgte, wurden auch die neueren Abteilungen "Statik/EnEV" und "zentrale Auftragsvergabe" personell weiter verstärkt. Zudem ist die im Januar 2011 gegründete Tochtergesellschaft HELMA Ferienimmobilien GmbH erstmals in den Mitarbeiterzahlen enthalten.
Die Anzahl der selbständigen Fachberater, mit denen wir im Vertriebsbereich an den verschiedenen Standorten auf Provisionsbasis zusammenarbeiten, lag im Bereich der Hausberatung mit 76 auf unverändertem Niveau. Die Anzahl der selbständigen Finanzierungsberater konnte seit dem Erwerb der Hausbau Finanz GmbH Mitte 2010 auf 22 ausgebaut werden.
Anzahl der Mitarbeiter und selbständigen Fachberater im HELMA-Konzern
| 30.06.2011 | 31.12.2010 | 30.06.2010 | |
|---|---|---|---|
| Anzahl der Mitarbeiter im HELMA-Konzern | 155 | 131 | 118 |
| Anzahl der selbständigen Fachberater (Hausberatung) | 76 | 76 | 76 |
| Anzahl der selbständigen Fachberater (Finanzierungsberatung) | 22 | 14 | 0 |
In der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat hat es im Berichtszeitraum keine Veränderungen gegeben. Die Organe der Gesellschaft setzen sich daher weiterhin wie folgt zusammen:
Vorstand
Karl-Heinz Maerzke (Vorsitzender) Gerrit Janssen
Aufsichtsrat
Otto W. Holzkamp (Vorsitzender) Dr. Eberhard Schwarz (stellvertretender Vorsitzender) Dr. Peter Plathe
Risikobericht
Seit Beginn des Geschäftsjahres haben sich keine wesentlichen Änderungen hinsichtlich der Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung ergeben. Es wurden vom Vorstand keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft identifiziert. Es gelten daher die im Risikobericht des Konzernabschlusses 2010 gemachten Angaben.
Nachtragsbericht
Die das Projektgeschäft in der HELMA-Gruppe verantwortende Tochtergesellschaft HELMA Wohnungsbau GmbH hat mit dem Erwerb des vierten, letzten Bauabschnittes in Berlin Karlshorst von der Niederlassung Berlin/Brandenburg der TLG IMMOBILIEN GmbH den größten und bisher bedeutendsten Grundstückskauf in der Unternehmensgeschichte getätigt. Das Areal weist eine Nettobaulandfläche von ca. 58.000 Quadratmetern auf und ist zur Bebauung mit 103 individuellen Einfamilienhäusern sowie 55 Einheiten in verdichteter Bauweise vorgesehen. Das aus dem Grundstückskauf resultierende Umsatzpotenzial (Grundstücke und Häuser) liegt bei rund 46 Mio. EUR. Die Gesamtprojektlaufzeit, welche den vollständigen Abverkauf und den Bau der Häuser umfasst, wird mit ca. fünf Jahren angenommen. Der überwiegende Teil der Umsatzrealisierung aus diesem Projekt wird in den Jahren 2012-2014 erwartet. Dabei wird mit der Errichtung der einzelnen Häuser - dem gewohnten Geschäftsmodell folgend - erst nach den jeweiligen Verkäufen an die Endkunden begonnen. Der Vertriebsstart erfolgte im September 2011. Aufgrund der in den vergangenen Jahren erfolgreich realisierten ersten drei Bauabschnitte des Projektes "Carlsgarten" in Berlin ist mit der Fortsetzung des Projektes neben dem hohen Vertriebspotenzial auch eine sehr große Planungssicherheit verbunden. Dies ist neben unserer sehr guten Marktkenntnis sowie der hohen Attraktivität des Grundstücksareals als solches auch auf die rund einhundertfünfzig zufriedenen HELMA-Referenzkunden zurückzuführen, welche in unmittelbarer Nachbarschaft des erworbenen Areals wohnen und einen enormen Vertriebsvorteil bedeuten.
Überdies wurden seit Jahresbeginn über die HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA LUX S.A. diverse Grundstücke zur Umsetzung kleinerer Projekte mit jeweils 2-4 Einheiten in Hamburg-Blankenese, Hannover-Bothfeld, Heilbronn, München-Moosach und Luxemburg-Ettelbrück erworben. Die Nettobaulandfläche dieser Grundstücke beträgt insgesamt rund 4.300 Quadratmeter. Die auf den einzelnen Grundstücken insgesamt geplanten 15 Einheiten weisen ein Umsatzpotenzial von 8,5 Mio. EUR auf, welches bei einem mehrheitlichen Vertriebsstart im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich überwiegend in 2012 realisiert wird.
Das Umsatzpotenzial (Grundstücke und Häuser), welches aus allen oben genannten Grundstückskäufen bei Kaufpreisen inkl. Nebenkosten von insgesamt rund 14,1 Mio. EUR resultiert, beläuft sich auf ca. 54,5 Mio. EUR.
Die im Nachtragsbericht enthaltenen Informationen untermauern dabei die im März 2011 im Rahmen der 2-Jahres-Planung veröffentlichte Umsatzerwartung des HELMA-Konzerns für das Geschäftsjahr 2012, welche eine deutliche Ausweitung des Projektgeschäftes beinhaltete. Zugleich wurde mit der Sicherung des vierten Bauabschnitts in Karlshorst frühzeitig ein bedeutender Grundstock für die darauffolgenden Jahre gelegt.
Prognosebericht
Marktseitig rechnen wir für das Geschäftsjahr 2011 mit einem moderaten Wachstum für die Eigenheimbau-Branche. Auch wenn gesamtwirtschaftlich gesehen die Finanzmarkt- und Eurokrise aktuell bei dem einen oder anderen Verbraucher zu einer gewissen Verunsicherung führen mag, werden insbesondere die historisch niedrigen Baugeldzinsen sowie die steigende Nachfrage nach Immobilien als Kapitalanlage, Altersvorsorge oder Inflationsschutz in den kommenden Monaten weiterhin positive Impulse für die Eigenheimbau-Branche setzen.
In den kommenden Jahren erwarten wir deutliche Auftragszuwächse innerhalb der HELMA-Gruppe vor allem durch die Ausweitung und bundesweite Diversifizierung des Projektgeschäftes sowie aufgrund des neuen Geschäftsfeldes Ferienimmobilien. Dabei rechnen wir damit, in den kommenden Jahren fortlaufend ein zweistelliges prozentuales Verkaufswachstum erzielen zu können.
Unsere Umsatzplanung erhalten wir mit Blick auf den zufriedenstellenden Auftragsbestand zur Jahresmitte, den aktuellen Fortschritt bei den Auftragsabwicklungen sowie die Erwartung eines wie in den Vorjahren im Vergleich zur ersten Jahreshälfte deutlich stärkeren zweiten Halbjahres aufrecht. Sofern es zum Jahresende hin nicht frühzeitig zu erheblichen witterungsbedingten Einschränkungen bei der Bauausführung kommen sollte, gehen wir daher unverändert von einer signifikanten Umsatzsteigerung von 74,5 Mio. EUR auf rund 100 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2011 aus, was einer Zuwachsrate von rund 34 Prozent entspräche.
Dabei würden sich aufgrund von Skaleneffekten die Kostenquoten für den Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 weiter verringern, was unter der Voraussetzung stabiler Rohmargen eine deutliche Profitabilitätssteigerung und einen Zuwachs beim Konzern-EBIT von 2,7 Mio. EUR auf rund 5,0 Mio. EUR zur Folge haben würde. Damit würde zudem ein Anstieg der Konzern-EBIT-Marge von 3,7 Prozent auf bis zu 5,0 Prozent einhergehen.
Lehrte, im September 2011
Karl-Heinz Maerzke Gerrit Janssen Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand
Konzernbilanz
(nach IFRS)
| AKTIVA/ in EUR | 30.06.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | ||
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 754.817,46 | 809.020,76 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.380.173,97 | 1.380.173,97 |
| Sachanlagevermögen | 15.591.731,23 | 14.567.598,67 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 306.466,51 | 309.275,00 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 6.843,39 | 6.843,39 |
| Latente Steuern | 2.136.994,67 | 1.643.734,73 |
| Langfristiges Vermögen gesamt | 20.177.027,23 | 18.716.646,52 |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Vorräte | 13.519.073,33 | 8.628.007,69 |
| Forderungen aus Auftragsfertigung | 7.612.162,78 | 3.769.477,38 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.458.837,06 | 6.327.701,45 |
| Steuerforderungen | 77.102,31 | 6.740,18 |
| Sonstige kurzfristige Forderungen | 2.426.747,15 | 1.991.932,60 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.831.125,89 | 3.074.475,98 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 450.000,00 | 450.000,00 |
| Kurzfristiges Vermögen gesamt | 35.375.048,52 | 24.248.335,28 |
| Aktiva gesamt | 55.552.075,75 | 42.964.981,80 |
Konzernbilanz
(nach IFRS)
| PASSIVA/ in EUR | 30.06.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 2.860.000,00 | 2.600.000,00 |
| Kapitalrücklage | 11.550.159,46 | 9.276.991,96 |
| Gewinnrücklagen | 160.256,07 | 160.256,07 |
| Bilanzgewinn | 203.456,64 | 74.297,22 |
| Anteile der Aktionäre der HELMA Eigenheimbau AG | 14.773.872,17 | 12.111.545,25 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 97.520,12 | 87.906,88 |
| Eigenkapital gesamt | 14.871.392,29 | 12.199.452,13 |
| Langfristiges Fremdkapital | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 16.565,43 | 16.565,43 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 127.300,00 | 127.300,00 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 18.001.998,12 | 8.943.295,01 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.465.647,29 | 1.651.012,46 |
| Latente Steuern | 778.078,08 | 316.280,88 |
| Langfristiges Fremdkapital gesamt | 20.389.588,92 | 11.054.453,78 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | ||
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 7.065.326,06 | 2.995.462,00 |
| Steuerschulden | 76.199,74 | 96.179,00 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 2.444.229,62 | 4.342.054,81 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 0,00 | 26.401,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.210.971,68 | 5.015.670,17 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 14.929,07 | 49.828,68 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 6.479.438,37 | 7.185.480,23 |
| Kurzfristiges Fremdkapital gesamt | 20.291.094,54 | 19.711.075,89 |
| Passiva gesamt | 55.552.075,75 | 42.964.981,80 |
Konzern-Gesamteinkommensrechnung (nach IFRS)
| in EUR | H1 2011 | H1 2010 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 43.400.478,57 | 29.217.588,49 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 5.205.290,06 | 3.727.890,39 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 7.200,00 | 93.180,35 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 265.594,43 | 227.116,20 |
| Materialaufwand und Fremdleistungen | -39.500.202,46 | -26.807.601,75 |
| Personalaufwand | -4.573.330,48 | -3.565.784,62 |
| Abschreibungen | -603.448,89 | -524.821,33 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.379.919,52 | -2.703.051,26 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 821.661,71 | -335.483,53 |
| Finanzierungsaufwendungen | -640.422,32 | -390.123,61 |
| Sonstige Finanzerträge | 37.062,89 | 30.693,18 |
| Ergebnis vor Steuern | 218.302,28 | -694.913,96 |
| Ertragsteuern | -68.822,73 | 177.457,94 |
| Jahresüberschuss vor Anteilen Fremder | 149.479,55 | -517.456,02 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -20.320,13 | -16.925,01 |
| Jahresüberschuss nach Anteilen Fremder | 129.159,42 | -534.381,03 |
Eine Überleitung von dem Jahresüberschuss zum Gesamtergebnis gemäß IAS 1.81 ff. entfällt, da der Jahresüberschuss dem Gesamteinkommen entspricht.
| Ergebnis je Aktie in EUR | ||
|---|---|---|
| unverwässert | 0,05 | -0,21 |
| verwässert | 0,05 | -0,21 |
Konzern-Kapitalflussrechung
(nach IFRS)
| in TEUR | H1 2011 | H1 2010 | ||
|---|---|---|---|---|
| Cash flow aus Geschäftstätigkeit | ||||
| 1. | Ergebnis nach Steuern | 149,5 | -517,4 | |
| 2. | +/- | Abschreibungen auf Anlagevermögen | 603,5 | 524,8 |
| 3. | +/- | Veränderung der langfristigen Rückstellungen | 0,0 | 0,0 |
| 4. | +/- | Veränderung der latenten Steuern | -31,5 | -214,8 |
| 5. | +/- | Sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge | 0,0 | 0,0 |
| 6. | = | Cash Earnings (Summe aus 1 bis 5) | 721,5 | -207,4 |
| 7. | -/+ | Veränderung der Vorräte | -4.891,1 | -3.749,2 |
| 8. | -/+ | Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände | -3.479,0 | 649,5 |
| 9. | +/- | Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | 4.031,8 | 1.640,2 |
| 10. | +/- | Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Finanzverbindlichkeiten) | -1.704,6 | 1.666,5 |
| 11. | +/- | Working-Capital Veränderungen (Summe aus 7 bis 10) | -6.042,9 | 207,0 |
| 12. | -/+ | Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen | -1,7 | 10,6 |
| 13. | +/- | Veränderung zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0,0 | 297,5 |
| 14. | = | Cash flow aus Geschäftstätigkeit (Summe aus 6 und 11 bis 13) | -5.323,1 | 307,7 |
| 15. | + | Einzahlungen aus dem Abgang des Sachanlagevermögens | 35,3 | 17,6 |
| 16. | - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -1.562,9 | -518,9 |
| 17. | - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -41,3 | -104,5 |
| 18. | = | Cash flow aus Investitionstätigkeit (Summe aus 15 bis 17) | -1.568,9 | -605,8 |
| 19. | -/+ | Einzahlung aus Kapitalerhöhung | 2.533,2 | 0,0 |
| 20. | -/+ | Auszahlungen/Einzahlungen andere Gesellschafter | -10,7 | 0,0 |
| 21. | +/- | Aufnahme/Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | 7.161,0 | -63,0 |
| 22. | - | Auszahlungen aus Finanzierungsleasing | -34,9 | -32,5 |
| 23. | = | Cash flow aus Finanzierungstätigkeit (Summe aus 19 bis 22) | 9.648,6 | -95,5 |
| 24. | Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe aus 14, 18 und 23) | 2.756,6 | -393,6 | |
| 25. | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 3.074,5 | 2.518,5 | |
| 26. | Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 5.831,1 | 2.124,9 | |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach IFRS)
| in EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn | rücklagen Bilanzgewinn | Anteile der Aktionäre der HELMA Eigenheim bau AG |
Anteile anderer Ge sellschafter |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31. Dezember 2010 |
2.600.000,00 | 9.276.991,96 | 160.256,07 | 74.297,22 | 12.111.545,25 | 87.906,88 | 12.199.452,13 |
| Kapitalerhöhung | 260.000,00 | 2.273.167,50 | – | – | 2.533.167,50 | – | 2.533.167,50 |
| Gewinnausschüttungen | – | – | – | – | – | -10.706,89 | -10.706,89 |
| Periodenergebnis | – | – | – | 129.159,42 | 129.159,42 | 20.320,13 | 149.479,55 |
| Stand 30. Juni 2011 |
2.860.000,00 | 11.550.159,46 | 160.256,07 | 203.456,64 | 14.773.872,17 | 97.520,12 | 14.871.392,29 |
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| 12. Januar 2012 | Vertriebszahlen Q1-Q4 2011 |
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| 07.-08. Dezember 2011 | 12. MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz |
| 12. Oktober 2011 | Vertriebszahlen Q1-Q3 2011 |
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Gestaltung HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte
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Bei den veröffentlichten Angaben in diesem Bericht, die sich auf die zukünftige Entwicklung der HELMA Eigenheimbau AG beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind gekennzeichnet durch Begriffe wie "beabsichtigen", "bestreben", "erwarten", "glauben", "planen", "prognostizieren", "rechnen mit" oder "schätzen". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf den uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen und können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen.
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