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HELMA Eigenheimbau AG Audit Report / Information 2014

Jun 8, 2015

5406_rns_2015-06-08_f5a117cc-2a3a-4962-95e0-62cb595916ea.html

Audit Report / Information

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HELMA Eigenheimbau AG

Lehrte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Testierter Jahresabschluss und Lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2014

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

Aktiva

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Stand am 31.12.2014

Stand am 31.12.2013

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 152.852,00 234.078,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.460,00 379.607,00
490.312,00 613.685,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.375.983,21 13.342.016,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.085,00 85.179,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.600.870,15 1.545.766,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.190.779,31
16.052.938,36 16.163.741,22
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.011.340,95 2.042.435,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 52.094,70 52.497,20
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14.308.675,60 6.863.156,50
3. Fertige Erzeugnisse 0,00 55.220,67
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -14.110.048,25 -6.587.519,15
250.722,05 383.355,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.959.499,98 8.718.526,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 66.041.381,67 41.324.426,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.260.673,78 1.987.379,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.500,00 € (Vorjahr 19.246,95 €)
73.261.555,43 52.030.332,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.359.426,43 3.370.474,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.087.077,66 1.021.544,46
96.513.372,88 75.625.568,91
Passiva
Stand am 31.12.2014

Stand am 31.12.2013

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.410.000,00 3.100.000,00
II. Kapitalrücklage 18.250.000,00 11.740.000,00
III. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen 7.143.168,16 160.256,07
IV. Bilanzgewinn 6.655.409,62 8.790.212,09
35.458.577,78 23.790.468,16
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.115,36 12.699,91
2. Steuerrückstellungen 3.693.345,41 952.608,01
3. Sonstige Rückstellungen 6.475.589,34 8.942.629,95
10.181.050,11 9.907.937,87
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 36.613.239,60 26.425.565,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 613.239,60 € (Vorjahr 425.565,86 €)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.557.068,61 6.479.965,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.632.788,01 € (Vorjahr 1.237.655,01 €)
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.362.000,65 2.514.672,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.362.000,65 € (Vorjahr 2.514.672,62 €)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.703.649,15 3.036.114,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.133.047,84 € (Vorjahr 1.483.835,13 €)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.427.651,51 3.401.417,52
davon aus Steuern 1.164.778,69 € (Vorjahr 2.002.439,21 €)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 € (Vorjahr 6.227,73 €)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.275.585,46 € (Vorjahr 2.211.736,36 €)
50.663.609,52 41.857.735,35
D. Rechnungsabgrenzungsposten 164.814,85 0,00
E. Passive latente Steuern 45.320,62 69.427,53
96.513.372,88 75.625.568,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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2014

2013

1. Umsatzerlöse 78.092.210,15 77.582.793,15
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.934.205,43 1.552.227,74
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 56.947,98
4. Sonstige betriebliche Erträge 991.595,72 704.289,11
86.018.011,30 79.896.257,98
5. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -57.806.973,87 -55.385.567,99
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.052.215,44 -9.800.123,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.654.437,18 -1.554.292,74
davon für Altersversorgung 88.690,85 € (Vorjahr 79.315,39 €)
-11.706.652,62 -11.354.416,53
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.730.339,54 -1.445.374,72
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -150.000,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.269.733,20 -7.473.577,40
6.504.312,07 4.087.321,34
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 195.274,53
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 € (Vorjahr 195.274,53 €)
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages vereinnahmte Gewinne 4.168.918,57 3.207.549,56
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.848.275,82 939.927,02
davon aus verbundenen Unternehmen 1.828.639,33 € (Vorjahr 908.511,25 €)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.489.616,63 -1.695.957,06
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 € (Vorjahr 1.069,44 €)
3.527.577,76 2.646.794,05
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.031.889,83 6.734.115,39
14. außerordentliche Aufwendungen -358.300,22 -131.664,60
15. außerordentliches Ergebnis -358.300,22 -131.664,60
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.933.746,99 -1.330.159,17
davon Aufwendungen (-)/ Ertäge (+) aus latenten Steuern 24.106,91€ (Vorjahr -69.427,53 €)
17. Sonstige Steuern -84.433,00 -13.390,09
-3.018.179,99 -1.343.549,26
18. Jahresüberschuss 6.655.409,62 5.258.901,53
19. Gewinnvortrag 8.790.212,09 4.616.310,56
20. Ausschüttung -1.807.300,00 -1.085.000,00
21. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen -6.982.912,09 0,00
22. Bilanzgewinn 6.655.409,62 8.790.212,09

ANHANG für das Geschäftsjahr 2014

HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Mit Datum vom 17. Januar 2013 wurde zwischen der HELMA AG und der Hausbau Finanz GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie zwischen der HELMA AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, welcher mit Vereinbarung vom 11. Dezember 2013 um einen dynamischen Verweis auf § 302 AktG ergänzt wurde. Diese beiden Verträge wurden nach der erfolgten Genehmigung der ordentlichen Hauptversammlung vom 05. Juli 2013 bzw. vom 04. Juli 2014 im Handelsregister eingetragen und sind somit erstmals für das Geschäftsjahr 2013 wirksam anzuwenden.

Mit notariellem Vertrag vom 11. November 2013 wurde zwischen der HELMA Ferienimmobilien GmbH und der HELMA Eigenheimbau AG ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Diesem Vertrag hat die Gesellschafterversammlung der HELMA Ferienimmobilien GmbH am 11. November 2013 einstimmig zugestimmt. Nach Zustimmung der ordentlichen Hauptversammlung der HELMA Eigenheimbau AG vom 04. Juli 2014 und Eintragung ins Handelsregister vom 22. Juli 2014 wurde der Vertrag für das Geschäftsjahr 2014 wirksam.

Mit der Hausbau Finanz GmbH, der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH besteht damit eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft.

Die HELMA Eigenheimbau AG ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsplans vom 26. Juni 2014 mit der HELMA Lux S.A. mit Sitz in Luxembourg als übertragendem Rechtsträger verschmolzen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 26. September 2014. Mit Beginn des 01. Januar 2014 0.00 Uhr gilt der Geschäftsbetrieb der übertragenden Gesellschaft als auf Rechnung der übernehmenden Gesellschaft geführt. Die HELMA Eigenheimbau AG übernahm das Vermögen (1.046.735,90 €) sowie die Schulden (1.512.282,92 €) der HELMA Lux S.A. zu Buchwerten (§ 24 UmwG). Der aus der Verschmelzung resultierende Verlust in Höhe von 116.660,62 € wird unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen von Ansatz- und Bewertungswahlrechten sowie Ansatz- und Bewertungsmethoden ergaben sich keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet.

Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten bilanziert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und vierzig Jahren), angesetzt. Sofern gesicherte Informationen bezüglich eines niedrigeren beizulegenden Wertes vorliegen, erfolgt eine gesonderte Abschreibung und die Bewertung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die geringwertigen Vermögensgegenstände (bis 150,00 €) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird der sofortige Abgang der geringwertigen Vermögensgegenstände unterstellt. Für geringwertige Vermögensgegenstände (von über 150,00 € bis 1.000,00 €) wurde ein Sammelposten gebildet, welcher linear über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Erhaltene Anzahlungen werden, soweit nach HGB zulässig, offen von den Vorräten abgesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden zum Abschlussstichtag nach dem Anwartschaftsbarwert unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen bewertet. Den Berechnungen liegen im Wesentlichen folgende Annahmen zugrunde:

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in % 31.12.2014 31.12.2013
Zinssatz 4,56 4,91
Gehaltstrend 0,0 0,0
Rententrend 2,0 2,0
Fluktuation 0,0 0,0

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind teilweise Annahmen getroffen und Schätzwerte verwandt worden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, der Erträge und Aufwendungen ausgewirkt haben. Die tatsächlichen Werte können zu einem späteren Zeitpunkt in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2014 ist am Ende des Anhangs dargestellt.

Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Berichtsjahr nicht entstanden.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 66.041.381,67 € (Vj.: 41.234.426,24 €) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.785.843,24 € (Vj.: 8.970.789,25 €) enthalten. Die Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1.087.077,66 € (Vj.: 1.021.544,46 €) wurde im Wesentlichen für Nebenkosten für langfristige Finanzierungen in Höhe von 833.379,08 € (Vj.: 743.213.14 €) und Fahrzeugkredite in Höhe von 53.679,02 € (Vj.: 72.478,90 €) gebildet.

Im März 2014 wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital durchgeführt. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhung wurden 310.000 neue Aktien zum Preis von je 22,00 € platziert. In diesem Zusammenhang sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 241.639,60 € entstanden.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.410.000,00 € und ist eingeteilt in 3.410.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert. Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag keine eigenen Aktien.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. Juli 2014 ist der Vorstand ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 3. Juli 2019 das Grundkapital einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu einem Betrag von höchstens Euro 1.705.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014). Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum genehmigten Kapital wurde aufgehoben.

Die Hauptversammlung vom 4. Juli 2014 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um einen Betrag bis zu Euro 1.705.000,00 beschlossen (Bedingtes Kapital 2014). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 4. Juli 2014 beschlossenen Ermächtigung begeben werden können. Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum bedingten Kapital wurde aufgehoben.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

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Bilanzgewinn zum 1. Januar 2014 8.790.212,09
Dividende 2013, Ausschüttung in 2014 -1.807.300,00
Einstellung in die Gewinnrücklage -6.982.912,09
Jahresüberschuss 2014 6.655.409,62
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2014 6.655.409,62

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 30. März 2015 der Hauptversammlung am 3. Juli 2015 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,63 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 2.331.000,00 €, auszuschütten und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 4.324.409,62 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die Dividendensumme und der in die anderen Gewinnrücklagen einzustellende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf einem - nach Eintragung der am 20. März 2015 vollzogenen Kapitalerhöhung um 290.000,00 € - dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 3.700.000,00 €, eingeteilt in 3.700.000 Stückaktien.

Die HELMA AG hat im Geschäftsjahr vom Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Gebrauch gemacht. Der Buchwert zum Bilanzstichtag beträgt 152.852,00 €. In Zusammenhang mit den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen wurden passive latente Steuern in Höhe von 45.320,62 € bilanziert. Der relevante Steuersatz liegt bei 29,65 %. Der insofern ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt 107.531,38 €.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den sonstigen Rückstellungen in einem Rückstellungsspiegel zusammengefasst dargestellt:

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Art der Rückstellung Stand am 01.01.2014

Verbrauch 2014

Auflösung 2014

Zuführung 2014

Stand am 31.12.2014

Operativer Bereich
Ausstehende Rechnungen 7.168.688,00 7.168.688,00 0,00 4.261.362,11 4.261.362,11
Gewährleistungen 206.000,00 206.000,00 0,00 237.000,00 237.000,00
Schadenersatz 87.500,00 87.500,00 0,00 0,00 0,00
Personalbereich
Urlaub/Überstunden 142.561,29 142.561,29 0,00 171.748,68 171.748,68
Berufsgenossenschaft 69.000,00 69.000,00 0,00 70.000,00 70.000,00
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 22.000,00 22.000,00 0,00 25.000,00 25.000,00
Tantiemen 332.000,00 332.000,00 0,00 356.448,00 356.448,00
SAR 378.620,66 0,00 0,00 461.109,89 839.730,55
Altersvorsorge 62.800,00 62.800,00 0,00 74.900,00 74.900,00
Übrige Rückstellungen
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 23.000,00 0,00 0,00 0,00 23.000,00
Rechtliche Risiken 200.000,00 200.000,00 0,00 275.000,00 275.000,00
Telefon 24.000,00 24.000,00 0,00 17.500,00 17.500,00
Nachforderungen aus BP 0,00 0,00 0,00 70.000,00 70.000,00
Übrige 189.600,00 184.600,00 0,00 0,00 5.000,00
Jahresabschlusskosten
Prüfungskosten 28.500,00 28.500,00 0,00 37.000,00 37.000,00
MABV Prüfung 600,00 600,00 0,00 1200,00 1.200,00
DATEV 2.760,00 2.760,00 0,00 700,00 700,00
Steuererklärungen 5.000,00 5.000,00 0,00 10.000,00 10.000,00
Summe 8.942.629,95 8.536.009,29 0,00 6.068.968,68 6.475.589,34

Im Rahmen einer Privatplatzierung wurde im 1. Halbjahr 2013 eine Anleihe im Nominalvolumen in Höhe von 1.000.000,00 € vollständig gezeichnet. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 01. April 2013 bis zum 30. September 2017. Der Nominalzins beträgt 5,4%; die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich.

Im September 2013 wurde eine weitere Anleihe im Nominalvolumen in Höhe von 25.000.000,00 € vollständig gezeichnet. Im März 2014 wurde diese um 10.000.000,00 € zu einem Ausgabekurs von 102 % aufgestockt. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 19. September 2013 bis zum 19. September 2018. Der Nominalzins beträgt 5,875 %; die Zinszahlungen erfolgen jährlich.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

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Stand 31.12.2014

Restlaufzeit bis 1 Jahr

Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren

Restlaufzeit mehr als 5 Jahre

Anleihen 36.613.239,60 613.239,60 36.000.000,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.557.068,61 1.632.788,01 2.427.030,16 1.497.250,44
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.362.000,65 3.362.000,65 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.703.649,15 1.133.047,84 1.570.601,31 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 2.427.651,51 1.275.585,46 169.672,41 982.393,64
50.663.609,52 8.016.661,56 40.167.303,88 2.479.644,08

Im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.577.347,02 € und die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.028.193,75 €.

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 6.746.563,54 € (Vj.: 7.700.567,39 €) im Wesentlichen durch Grundpfandsicherungen und Sicherungsübereignungen in Bezug auf das Anlagevermögen besichert.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Zugunsten der verbundenen HELMA Wohnungsbau GmbH, Lehrte, bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften gegenüber Banken in Höhe von 8.476.800,00 € (Vj.: 4.000.000,00 €).

Daneben bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften zugunsten der HELMA Ferienimmobilien GmbH, Lehrte, in Höhe von 13.340.000,00 € (Vj.: 10.950.000,00 €).

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften wird aufgrund deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen bzw. den positiven Ertragsaussichten als gering eingestuft.

Zum 31. Dezember 2014 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen:

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Restlaufzeit bis 1 Jahr

Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren

Restlaufzeit mehr als 5 Jahre

Fuhrpark 5.606,16 5.606,16 0,00
Büroausstattung/ sonstige Ausstattung 110.677,58 0,00 0,00
Miet- und Pachtverträge 234.329,20 519.413,71 125.800,00
350.612,94 525.019,87 125.800,00

Die Gesellschaft beschäftigt verschiedene Handelsvertreter. Nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses könnte die Gesellschaft zur Zahlung von Ausgleichsverpflichtungen nach § 89 b HGB verpflichtet sein.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von 78.092.210,15 € (Vj.: 77.582.793,15 €) wurden fast ausnahmslos im Inland erzielt. Vergütungen für Geschäftsbesorgungen sind in Höhe von 10.096.044,71 € (Vj.: 8.590.744,93 €) enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden von der Gesellschaft durchschnittlich 179 Mitarbeiter (Vorjahr: 169) beschäftigt, davon 165 Angestellte, 4 gewerbliche Arbeitnehmer und 10 geringfügig Beschäftigte.

5.2. Vorstand

Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:

Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, Vorstandsvorsitzender
Herr Gerrit Janssen, Hannover, Vorstand

Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2020 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2019 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Die Mitglieder des Vorstands sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten, Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Bezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 819.024,78 € (Vj.: 765.577,76 €). Darüber hinaus wurden einem Vorstandsmitglied im Geschäftsjahr 2013 50.000 Stock Appreciation Rights (SAR) gewährt. Der Wert der SAR betrug zum Zeitpunkt der Gewährung 319.763,25 €.

5.3. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr wie folgt zusammengesetzt:

Herr Otto W. Holzkamp, Hannover (Vorsitzender), (Beruf: Geschäftsführer),
Herr Dr. Eberhard Schwarz, Hannover (stellvertretender Vorsitzender), (Beruf: Diplomchemiker), bis zum 04. Juli 2014
Herr Sven Aßmann, Hoisdorf (stellvertretender Vorsitzender), (Beruf: Rechtsanwalt), ab 04. Juli 2014
Herr Dr. Peter Plathe, Hannover, (Beruf: Vorsitzender Richter i. R.).

Die Amtszeit der vorgenannten Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 beschließt.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 85.057,53 € (Vj.: 72.000,00 €).

5.4. Abschlussprüfer

Die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar unterbleiben wegen der Angabe im Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 17 zweiter Halbsatz HGB.

5.5. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mehr als der vierte Teil der Aktien der HELMA Eigenheimbau AG gehört. Herr Karl-Heinz Maerzke hat uns ferner gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihm, teilweise kraft Zurechnung gemäß § 16 Abs. 4 AktG, eine Mehrheitsbeteiligung an der HELMA Eigenheimbau AG gehört.

5.6. Beteiligungen

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hat:

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Name Sitz Beteiligungsquote

%
Eigenkapital zum 31.12.2014

Grundkapital zum 31.12.2014

Jahresergebnis 2014

HELMA Wohnungsbau GmbH Lehrte 93,94* 1.275.400,00 1.275.400,00 0,00
Hausbau Finanz GmbH Lehrte 100,00 26.000,00 26.000,00 0,00
HELMA Ferienimmobilien GmbH Lehrte 95,10 250.000,00 250.000,00 0,00

* Davon 4,01 % mittelbar über die Hausbau Finanz GmbH

5.7. Konzern

Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2014 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und hinterlegt wird. In den Kreis der Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind, gehören die zuvor genannten Unternehmen.

5.8. Nachtrag

Am 20. März 2015 wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital im Umfang von bis zu 290.000 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre beschlossen. Die Kapitalerhöhung konnte bereits am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden 290.000 neue Aktien bei institutionellen Investoren im Inland sowie im europäischen Ausland zum Preis von 34,00 € je Aktie platziert. Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung belief sich auf 9,86 Mio. €. Das Grundkapital der Gesellschaft wird nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister 3.700.000,00 € betragen.

Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung sollen im Wesentlichen für die Ausweitung des Projektgeschäftes in den Ballungsräumen deutscher Großstädte verwendet werden.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Lehrte, 24. März 2015

Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender

Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2014

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Stand am 31.12.2014

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 390.974,11 0,00 0,00 0,00 390.974,11
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.050.361,46 157.323,71 0,00 0,00 1.207.685,17
1.441.335,57 157.323,71 0,00 0,00 1.598.659,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.066.111,74 628.249,16 1.676.763,17 542.488,97 18.828.635,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 108.306,05 0,00 0,00 0,00 108.306,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.132.926,22 750.196,50 0,00 257.297,05 4.625.825,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.190.779,31 485.983,86 -1.676.763,17 0,00 0,00
22.498.123,32 1.864.429,52 0,00 799.786,02 23.562.766,82
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.042.435,45 0,00 0,00 31.094,50 2.011.340,95
25.981.894,34 2.021.753,23 0,00 830.880,52 27.172.767,05

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2014

Zugänge

Zuschreibungen

Abgänge

Stand am 31.12.2014

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 156.896,11 81.226,00 0,00 0,00 238.122,11
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 670.754,46 199.470,71 0,00 0,00 870.225,17
827.650,57 280.696,71 0,00 0,00 1.108.347,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.724.095,53 799.972,33 0,00 71.415,97 4.452.651,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.127,05 9.094,00 0,00 0,00 32.221,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.587.159,52 640.576,50 0,00 202.780,50 3.024.955,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.334.382,10 1.449.642,83 0,00 274.196,47 7.509.828,46
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.162.032,67 1.730.339,54 0,00 274.196,47 8.618.175,74

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Buchwerte
Stand am 31.12.2014

Stand am 31.12.2013

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 152.852,00 234.078,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.460,00 379.607,00
490.312,00 613.685,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.375.983,21 13.342.016,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.085,00 85.179,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.600.870,15 1.545.766,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.190.779,31
16.052.938,36 16.163.741,22
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.011.340,95 2.042.435,45
18.554.591,31 18.819.861,67

Zusammengefasster Lagebericht

für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern

Organisationsstruktur

Die HELMA Eigenheimbau AG ist die Obergesellschaft des HELMA-Konzerns und ist selbst operativ als kundenorientierter Baudienstleister tätig. Auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrages werden darüber hinaus Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Baubetreuung, Bauplanung und Baudurchführung gegenüber den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH erbracht, welche im Bauträgergeschäft für Wohn- bzw. Ferienimmobilien tätig sind. Das Dienstleistungsspektrum des HELMA-Konzerns wird durch die Tochtergesellschaft Hausbau Finanz GmbH als Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittler abgerundet.

Organigramm des HELMA-Konzerns

Ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaften

Zur steuerlichen Optimierung im HELMA-Konzern wurden die folgenden Unternehmensverträge geschlossen:

Ergebnisabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH; eingetragen in das Handelsregister der HELMA Wohnungsbau GmbH am 12. Juli 2013. Es besteht somit eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der HELMA Wohnungsbau GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG.
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der Hausbau Finanz GmbH; eingetragen in das Handelsregister der Hausbau Finanz GmbH am 12. Juli 2013. Es besteht somit eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der Hausbau Finanz GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG.
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Ferienimmobilien GmbH; eingetragen in das Handelsregister der HELMA Ferienimmobilien GmbH am 22. Juli 2014. Es besteht somit eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der HELMA Ferienimmobilien GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG.

Geschäftstätigkeit und Strategie

Geschäftsbereiche

Baudienstleistungsgeschäft Eigenheime - seit 1980

Die HELMA Eigenheimbau AG ist ein kundenorientierter Baudienstleister mit Full-Service-Angebot Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von schlüsselfertigen oder teilfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern in Massivbauweise. Insbesondere die Möglichkeit der individuellen Planung bzw. Individualisierung ohne Extrakosten sowie das ausgeprägte Knowhow im Bereich energieeffizienter Bauweisen werden am Markt als Alleinstellungsmerkmale der HELMA Eigenheimbau AG wahrgenommen. Mit überzeugenden, nachhaltigen Energiekonzepten hat sich die Gesellschaft als einer der führenden Anbieter solarer Energiesparhäuser etabliert und gehört mit mehreren tausend gebauten Eigenheimen zu den erfahrensten Unternehmen der Massivhausbranche.

Bauträgergeschäft Eigenheime - seit 1984

Über die HELMA Wohnungsbau GmbH tritt der HELMA-Konzern zudem als Bauträger auf und fokussiert sich hierbei auf den Ankauf von attraktiven Grundstücken, die inklusive eines individuell geplanten HELMA-Massivhauses als Einheit an Privatpersonen verkauft werden. Gerade in Ballungsräumen sind die exklusiven Grundstücke im Eigenbestand ein entscheidendes Vertriebsargument. Die Zielbaugebiete verfügen über bis zu 250 Bauplätze und befinden sich in den Speckgürteln von Großstädten wie z. B. Berlin, Hamburg, Hannover und München oder innerhalb dieser in verkehrsgünstiger Lage zum Stadtkern. Insbesondere in den Großräumen Hannover und Berlin haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten einen umfangreichen Track-Record aufgebaut und verfügen mit dem Baugebiet in Berlin-Karlshorst, in welchem inzwischen ca. 400 Einheiten errichtet wurden, über den größten inoffiziellen Musterhauspark Deutschlands. Neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften erweitern in ausgesuchten Lagen hochwertige Reiheneigenheime und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern in bewährter Massivbauqualität das Produktportfolio.

Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittlung für Eigenheime - seit 2010

Über die Hausbau Finanz GmbH bieten wir unseren Kunden und Interessenten als zusätzlichen Service eine hauseigene, bankenunabhängige Finanzierungsberatung und -vermittlung für Baudarlehen an. Überdies vermittelt die Hausbau Finanz GmbH auch Bauversicherungen und verfügt in beiden Bereichen über einen umfangreichen Kundenbestand.

Bauträgergeschäft Ferienimmobilien - seit 2011

Über die HELMA Ferienimmobilien GmbH ist der HELMA-Konzern im Bauträgergeschäft für Ferienimmobilien tätig. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung sowie dem Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen, die an infrastrukturell gut entwickelten Standorten vorwiegend an der Nord- und Ostseeküste sowie attraktiven Seenlagen in Deutschland entstehen und überwiegend an Privatkunden zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage vertrieben werden. Durch die zusätzliche Einbindung starker Partner für die weitere Betreuung der Objekte in den Bereichen Vermietung, Verwaltung und Hausmeisterservice bieten wir unseren Kunden ein attraktives Rundum-Sorglos-Paket, welches ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Bauträgergeschäft Wohnimmobilien für Investoren - seit 2013

Über die HELMA Wohnungsbau GmbH ist der HELMA-Konzern seit 2013 nicht mehr ausschließlich im Bereich Eigenheime tätig, sondern entwickelt und realisiert auch zum Verkauf an institutionelle Investoren bestimmte Wohnungs- und wohnungsnahe Bauprojekte. Im Rahmen der Entwicklung dieser Bauprojekte wählen wir geeignete Grundstücke im Hinblick auf die Bedürfnisse der potentiellen Investoren und ihrer Mieter anhand umfangreicher Marktuntersuchungen aus, wobei für uns alle Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern potenziell interessante Märkte darstellen. Die Projekte werden anschließend mit Unterstützung externer Architekten vorgeplant, wobei auch die jeweiligen baurechtlichen Vorschriften geprüft werden. Daraufhin erstellen wir ein Angebot mit detaillierten Informationen über die zu erwartende Rendite sowie über die potentielle Zielgruppe (Mieter) samt Wachstumsszenario.

Nach der Planung der gesamten Bebauung und Erwirkung der Baugenehmigung erfolgt eine Direktansprache potentieller Investoren für den Kauf des gesamten Wohnimmobilienprojekts. Nach dem Verkauf wird die Errichtung des Baukörpers in Massivbauweise an einen Generalunternehmer zum Festpreis vergeben. Für die Kontrolle des Baufortschritts sind unsere eigenen Projektentwickler und Bauingenieure zuständig, welche damit die Einhaltung der Qualitätsstandards sicherstellen.

Vertriebsgebiete des HELMA-Konzerns

Wettbewerbsstärken

Wettbewerbsstärken im Bereich Eigenheime

Individualität: HELMA erstellt Häuser in wertbeständiger Massivbauweise. In traditionsreicher Handwerksarbeit Stein auf Stein oder, auf Wunsch, aus gemauerten Ziegelwandelementen. Die massive Bauweise aus Hochlochtonziegeln sorgt für eine natürliche Klimaregulation, ist effiziente Wärmedämmung und bietet überzeugenden Schallschutz. Unsere Individualität ist dabei immer so groß wie die unserer Bauherren. Unsere Hausvorschläge können das perfekte Haus oder auch nur Inspiration für die Umsetzung ganz eigener Pläne sein. Zusätzliche Kosten für Architektenleistungen fallen dafür nicht an.

Zentrale Bemusterungswelt: Im HELMA-Bemusterungszentrum am Unternehmenssitz in Lehrte bieten wir unseren Kunden auf 350 m2 Innenausstellungsfläche und einer 200 m2 großen Ausstellungsfläche im benachbarten HELMA-Musterhauspark eine umfangreiche Auswahl an Standard- und Sonderausstattungen der verschiedensten Gewerke. Hierbei werden Produkte zahlreicher namhafter Hersteller über die Ausstellung, von der Haustreppe über moderne Haustüren, Dachziegel, Klinker- und Putzvariationen bis hin zur Badausstattung, präsentiert. Mit der individuellen Beratung durch geschultes Fachpersonal kann der Bemusterungsprozess vor Ort vorgenommen werden, so dass es für unsere Kunden nicht notwendig ist, sich für die individuelle Auswahl jeweils separat zu einem Baufachhändler, einem Badanbieter etc. zu begeben. Auf diese Weise kann die Bemusterung für das gesamte Haus in kurzer Zeit, ohne weite Wege und trotzdem ganz nach den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden durchgeführt werden.

Innovationskraft: Es ist unser Anspruch, insbesondere durch die massive Bauweise sowie die Verwendung hochwertiger Baumaterialien eine hohe Wertstabilität der von uns errichteten Bauten sicherzustellen. Verbesserte Materialien, optimierte Arbeitsmittel und effizientere Haustechniken werden daher vor dem Einsatz in Bauprojekten sorgfältig auf Praktikabilität und vorteilhaften Nutzen im Sinne der Bauherren geprüft und bewertet, so dass mit dem Einsatz von Innovationen immer auch ein Mehrwert bzw. eine Effizienzsteigerung für den Bauherrn generiert wird. Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich solarer Energiesparhäuser und effizienter Heizsysteme. Im Fokus steht dabei die intensive Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Dabei richten wir die Entwicklung unserer Energiekonzepte, neben einem für den Kunden attraktiven Kosten-Nutzen-Faktor, auch am Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Von grundlegender Bedeutung ist dabei das Ziel einer möglichst optimalen, zukunftsorientierten und umweltschonenden Investition in Haus und Heizsystem.

Sicherheit: Wir stehen als börsennotierte Aktiengesellschaft für größtmögliche Transparenz. Wir sind der direkte Vertragspartner unserer Bauherren und stehen diesen gegenüber in direkter Verantwortung. Der HELMA®-BauSchutzBrief ist automatisch Bestandteil unseres Leistungsumfangs und bietet umfangreiche Sicherheiten für Bauvorhaben und Bauherren. Neben den notwendigen Bauversicherungen enthält das Sicherheitspaket eine Vertragserfüllungsbürgschaft, eine unabhängige DEKRA-Prüfung, eine Bauzeitgarantie und die Abwicklung der letzten Rate über ein notarielles Treuhandkonto.

Wettbewerbsstärken im Bereich Ferienimmobilien

Aufgrund unserer umfassenden Marktkenntnis sowie des bestehenden, breiten Kontaktnetzwerkes sind wir in der Lage, attraktive Grundstücke zur Umsetzung von Ferienimmobilienprojekten ausfindig zu machen. Unsere Zielgrundstücke ermöglichen unseren Kunden dabei, mit den von uns errichteten Ferienhäusern und -wohnungen eine solide und attraktive Mietrendite zu erzielen. Hierbei bieten wir den Erwerbern unserer Ferienimmobilien über langjährige und zuverlässige Partner ein Rundum-Sorglos-Paket an. Dieses umfasst zum einen die komplette Verwaltung der Ferienanlage (Pflege der Außenanlage, Müllentsorgung, Winterdienst). Zum anderen übernehmen unsere erfahrenen Vermietungspartner das komplette Vermietungsmanagement (Belegung des Ferienhauses, Schlüsselübergabe, Reinigung). Überdies haben wir mit Partnerfirmen passende Möbelpakete speziell für Ferienhäuser zusammengestellt. Unsere Kunden können so die gewünschten Möbelpakete bequem beim Anbieter bestellen und erhalten eine vollständige Inneneinrichtung inkl. Accessoires. So können unsere Kunden auch nach der Übergabe der Immobilie ihr neues Renditeobjekt vollkommen stressfrei genießen.

Wettbewerbsstärken im Bereich Wohnimmobilien für Investoren

Unser Geschäftsmodell im Bereich Wohnimmobilien für Investoren basiert auf der Trennung von Eigentum und Nutzen bei der Akquise und Entwicklung von Immobilien. Damit vereinen wir nachhaltige Anlagebedürfnisse mit nachweislich wachsenden Nutzerinteressen. Neben den klassischen Aspekten der Lage, der Qualität und der Rendite erhalten Investoren von uns belegbare Zielgruppeninformationen und Vermarktungshilfsmittel, die einen langfristigen Vorteil auslösen können. Damit verfügen wir über ein ausgereiftes und gegenüber anderen Mitbewerbern optimiertes Projektentwicklungstool für den Bereich der nachhaltigen Immobilienentwicklung.

Absatzmärkte

Kunden im Bereich Eigenheime

Zu unseren Kunden im Bereich Eigenheime zählen zum überwiegenden Teil Personen und Familien aus den mittleren und höheren Einkommensbereichen. Soweit staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können, nutzen auch Kunden mit geringeren Einkommen unser Angebot. Junge Familien im Alter von 25-45 Jahren bilden dabei die größte Kundengruppe. Unsere Bauherren vereint die Wertschätzung, dass wir ihnen die Umsetzung individueller Wünsche umfassend ermöglichen.

Nach der erfolgreichen Expansion adressieren wir heute als Absatzmarkt das gesamte Bundesgebiet. Auf den stadtrand- und stadtnahen Baugebieten liegt dabei unser besonderes Augenmerk. Attraktive Potenziale bieten hierbei vor allem die nationalen Ballungsgebiete um Großstädte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart. Bei der Standortwahl für unsere Musterhäuser haben wir diesen anhaltenden Trend zum Leben in den Zentren besonders berücksichtigt und sind daher dort vertreten, wo ein hoher Neubaubedarf entsprechende Verkaufspotenziale entfaltet.

Kunden im Bereich Ferienimmobilien

Zu unseren Kunden im Bereich Ferienimmobilien zählen überwiegend Privatpersonen mit einem gehobenen Einkommen. Diese investieren in Ferienimmobilien überwiegend zum Zweck der Kapitalanlage; also zur Erzielung einer langfristig soliden und attraktiven Rendite. Überdies werden unsere Ferienimmobilien auch zur ausschließlichen Selbstnutzung seitens unserer Kunden erworben, die ihr eigenes Feriendomizil für ausgedehnte Aufenthalte und / oder regelmäßige Wochenendausflüge nutzen.

Kunden im Bereich Wohnimmobilien für Investoren

Der Kreis der Zielkunden im Geschäftsbereich Wohnimmobilien für Investoren umfasst langfristig orientierte Anleger und reicht je nach Investitionsvolumen von betreuten Anlegerkreisen (sog. Family Offices) über wohnwirtschaftliche Unternehmen wie Genossenschaften und privatfinanzierte Wohnungsunternehmen bis hin zu großen Fondsgesellschafen, Versicherungen und Pensionskassen.

Vertriebsstrategie

Vertriebsstrategie im Bereich Eigenheime

Unsere bundesweit in Massivbauweise errichteten Musterhäuser, die uns sowohl als Point of Sale als auch als Büro für unsere regionalen Projektleiter dienen, bilden die Eckpfeiler unseres Vertriebskonzeptes im Bereich Eigenheime. An den verschiedenen Standorten arbeiten wir auf Provisionsbasis mit selbständigen Fachberatern zusammen, die im Baubereich im Wesentlichen ausschließlich für uns tätig sind, und vor Ort als Ansprechpartner potenzieller Kunden fungieren. In Ergänzung stehen unseren zukünftigen Bauherren an den verschiedenen Vertriebsstandorten auch die Finanzierungsberater der Hausbau Finanz GmbH für eine persönliche Beratung zur Baufinanzierung zur Verfügung.

Aktuell verfügen wir im Bereich Eigenheime über 36 Musterhäuser, welche sich vorwiegend in Musterhausausstellungen und in der Nähe von Ballungszentren an häufig frequentierten Verkehrspunkten befinden. Unsere Musterhausstandorte haben dabei in der Regel einen langfristigen Charakter. Lediglich die Musterhäuser unserer Bauträgertöchter, welche wir in den größeren unserer angekauften Grundstücksareale errichten, werden unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Projektes veräußert. Wir sind damit inzwischen im gesamten Bundesgebiet mit unseren Standorten vertreten. Im Marktvergleich verfügen wir über einen der modernsten Musterhausbestände und somit über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Musterhäuser des HELMA-Konzerns

Vertriebsstrategie im Bereich Ferienimmobilien

Wir vertreiben unsere Immobilien zum einen über unseren eigenen, auf Ferienimmobilien spezialisierten Vertrieb. Zum anderen greifen wir bei diversen Projekten zusätzlich auch auf ausgewählte Maklerfirmen zurück. Projektbezogen werden zum Teil auch Musterhäuser bzw. -wohnungen erstellt, die einen kurzfristigen Charakter haben und nach Abschluss des Projektes veräußert werden. Interessenten für unsere Ferienimmobilien generieren wir über Anzeigen, Online-Portale sowie durch Mailings und Newsletter an unseren stetig wachsenden Interessenten- und Kundenstamm.

Vertriebsstrategie im Bereich Wohnimmobilien für Investoren

Die Ansprache institutioneller Investoren im Bereich Wohnimmobilien für Investoren erfolgt weitestgehend direkt über die HELMA-Geschäftsführung, welche über das hierfür notwendige Kontaktnetzwerk verfügt.

Wirtschaftliches Umfeld

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt erneut als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 1,5 % höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1% und 2012 um 0,4 %). Die deutsche Wirtschaft konnte sich somit in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren.

Auf der Verwendungsseite des BIP war der Konsum wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 1,1 % und die des Staates um 1,0 %. Auch die Investitionen legten zu. So investierten Unternehmen und Staat im Inland zusammen 3,7 % mehr als ein Jahr zuvor in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Die preisbereinigten Bauinvestitionen erzielten ebenfalls ein kräftiges Plus von 3,4 %. Die sonstigen Anlagen, wozu seit dem Sommer 2014 auch Ausgaben für Forschung und Entwicklung zählen, lagen um 1,2% über dem Vorjahresniveau. Der deutsche Außenhandel gewann im Jahresdurchschnitt 2014 trotz eines weiterhin schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds ebenfalls etwas an Dynamik. So exportierte Deutschland preisbereinigt 3,7 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Jahr 2013. Die Importe legten aber fast genauso stark zu (+ 3,3 %). Die Differenz zwischen Exporten und Importen (der Außenbeitrag) leistete dadurch einen vergleichsweise geringen Beitrag von + 0,4 Prozentpunkten zum BIP-Wachstum in 2014.

Auf der Entstehungsseite des BIP konnten fast alle Wirtschaftsbereiche zur Belebung der deutschen Wirtschaft beitragen. Insbesondere im Baugewerbe kam es - unter anderem begünstigt durch die extrem milde Witterung in den Wintermonaten - im Jahr 2014 zu einem kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 2,7 %. Das Produzierende Gewerbe, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung ausmacht, konnte ebenfalls spürbar um 1,1 % zulegen. Daneben entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche überwiegend positiv. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2014 mit 42,7 Mio. das achte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Das waren 371 Tsd. Personen oder 0,9 % mehr als im Vorjahr.

Für 2015 gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute von weiteren Expansionen aus. So hat das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland jüngst aktualisiert und geht aufgrund des stärker als erwarteten Wachstums im Schlussquartal 2014 und infolge entlastender Sondereinflüsse für 2015 nunmehr von einem BIP-Wachstum in 2015 von 1,9 % aus. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert mit 1,7 % einen Anstieg in ähnlichem Umfang.

Wohnungsbaugenehmigungen und -fertigstellungen in Deutschland

Die Anzahl der Baugenehmigungen und Fertigstellungen von Wohneinheiten in Deutschland ist in den vergangen fünf Jahren kontinuierlich angestiegen. So wuchs die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden von 154 Tsd. Wohnungen in 2009 auf 237 Tsd. Wohnungen in 2013. Ähnlich dynamisch stellte sich das Wachstum bei den fertig gestellten Einheiten in neu errichteten Wohngebäuden dar, wo es zu einer Steigerung der Fertigstellungen von 137 Tsd. Wohnungen in 2009 auf 188 Tsd. Wohnungen in 2013 kam. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass für diese Entwicklung insbesondere das jeweils deutliche Wachstum bei den Mehrfamilienhäusern verantwortlich war, während die Ein- und Zweifamilienhäuser nur in sehr begrenztem Umfang Impulse beigesteuert haben.

Für das bereits abgelaufene Jahr 2014 wird für die unten abgebildeten Genehmigungen ein Anstieg von ca. 5 % und für die Fertigstellungen eine Steigerung von über 10 % erwartet. Hierbei gilt für die Wachstumsbeiträge der Bereiche Mehrfamilienhäuser sowie Ein- und Zweifamilienhäuser das oben Genannte entsprechend.

Wohnungsbaugenehmigungen und -fertigstellungen (Neubau) in Deutschland

Quelle: Statistisches Bundesamt

Wohnungsneubau weiterhin im Aufwärtstrend

Der Wohnungsneubau in Deutschland befindet sich weiterhin im Aufschwung. So liegt die Bauintensität hierzulande inzwischen bei 2,8 fertiggestellten neuen Wohnungen auf 1.000 Einwohner, womit Deutschland seinen Platz im europäischen Mittelfeld verteidigen kann. Von einem Boom zu sprechen erscheint jedoch nach wie vor übertrieben, denn die Bautätigkeit ist in einigen direkten Nachbarländern nach wie vor weitaus stärker als in Deutschland. So ist zum Beispiel die Wohnungsbauintensität in Belgien und Polen gut ein Drittel, in Österreich sogar 70 % höher als hierzulande. In Frankreich wird fast das Doppelte und beim europäischen "Fast-Spitzenreiter" Schweiz sogar mehr als das Doppelte gebaut. Lediglich in den Niederlanden wird in gleichem Maße wie in Deutschland gebaut; in Tschechien und Dänemark ist der Wohnungsbau etwas schwächer. Die Tatsache, dass es sich bei unseren Nachbarn überwiegend um Märkte mit vergleichbaren Ausgangsbedingungen wie in Deutschland handelt, macht laut LBS Research deutlich, dass drei Wohnungen und mehr pro 1.000 Einwohner in der Mitte Europas durchaus als "normal" anzusehen sind und Deutschland somit über weiteres Steigerungspotenzial verfügt.

Wohnungsneubau in Europa 2014 (Prognose - Fertigstellungszahlen je 1.000 Einwohner)

Quelle: Ifo/Euroconstruct/LBS Research

Das vorhandene Wachstumspotenzial wird auch mit Blick auf die Wohneigentumsquoten in Europa deutlich, wo Deutschland mit einer Quote von 46 % nach wie vor auf einem der hintersten Plätze rangiert.

Wohneigentumsquote in Europa

Wohneigentumsquote nach Bundesländern

Quelle: Ifo/Euroconstruct/Statistisches Bundesamt

Günstige Baufinanzierungsbedingungen

Die Zinsen für Baufinanzierungen bewegten sich im letzten Jahr auf dem niedrigsten Niveau der letzten dreißig Jahre. Bauherren und Erwerber von Bestandsimmobilien konnten somit von äußerst niedrigen Bau- und Immobiliendarlehen profitieren. Die nachfolgende Grafik über die Bauzinsentwicklung, welche die DGZF-Pfandbriefkurve darstellt, verdeutlicht das historisch niedrige Zinsniveau. Diese Pfandbriefe dienen zur Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind daher ein guter Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Der Effektivzins, den Bauherren für eine Neubaufinanzierung mit durchschnittlichen persönlichen Rahmendaten zahlen, liegt dabei je nachdem, wo die Baufinanzierung abgeschlossen wird, um ca. 0,5 % bis 1,0 % über den im Schaubild abgebildeten Werten. Experten gehen davon aus, dass die aktuelle Niedrigzinsphase noch einige Zeit anhalten könnte und mit einer spürbaren Erhöhung des Leitzinses seitens der EZB aktuell nicht zu rechnen sei.

Bauzinsentwicklung* 1995-2015

* Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der Deka-Bank und der Landesbarken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld.

Hohe Nachfrage nach Immobilien als Geldanlage

Die Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien als Kapitalanlage war in 2014 unverändert hoch. Ursächlich hierfür waren weiterhin die äußerst geringe Verzinsung, welche Bankprodukte aktuell aufweisen, sowie die bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten, welche den Fokus weiterhin auf die Immobilie als solide Geldanlage lenken. Es ist davon auszugehen, dass die hohe Nachfrage nach Immobilien-Investments auch in 2015 anhalten wird, wie auch das nachfolgend dargestellte Investmentbarometer belegt.

Immobilie als Geldanlage

Unabhängig davon, wie Sie derzeit selbst sparen - für wie attraktiv halten Sie die unten aufgeführten Geldanlageformen?

Eine aktuelle Studie der Elsner Unternehmensberatung bestätigt dabei in Bezug auf Ferienimmobilien-Investments, dass wir mit unseren aktuellen Projekten in den beliebtesten Regionen in Deutschland aktiv sind.

Ferienimmobilien in Deutschland

Ferienimmobilien an Nord- und Ostsee

Quelle: Elsner Unternehmensberatung

Auftragslage Konzern

Im Berichtsjahr konnte der Netto-Auftragseingang gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 34,0 Mio. € auf 193,0 Mio. € (Vj: 159,0 Mio. €) gesteigert werden. Dies entspricht einem Auftragsplus von 21 %. Zum achten Auftragsrekord in Folge haben im HELMA-Konzern alle Konzerngesellschaften mit einem jeweils zweistellig prozentualen Auftragszuwachs beigetragen. Wir gehen aufgrund der aktuellen Marktsituation sowie der erfolgreich vorbereiteten Projekte in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH fest davon aus, den Wachstumstrend auch im Geschäftsjahr 2015 fortsetzen zu können und erwarten daher erneut eine Steigerungsrate beim Netto-Auftragseingang im zweistelligen Prozentbereich.

Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Auftragseingang

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in T€ 2014 Anteil 2013 Anteil
HELMA Eigenheimbau AG 81.816 42,4% 73.044 45,9%
HELMA Wohnungsbau GmbH 88.475 45,8% 75.145 47,3%
HELMA Ferienimmobilien GmbH 22.714 11,8% 9.514 6,0%
HELMA LUX S.A. 0 0,0% 1.276 0,8%
Summe 193.005 100,0% 158.979 100,0%

Der Netto-Auftragsbestand, welcher sich aus der Netto-Auftragssumme der zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen und damit nicht schlussgerechneten Aufträge zusammensetzt, belief sich in Folge eines erfolgreichen Vertriebsjahres zum 31.12.2014 auf 177,1 Mio. €. Damit liegt der Netto-Auftragsbestand zum Bilanzstichtag um 46,4 Mio. € bzw. 36 % über dem Vorjahreswert von 130,7 Mio. €. Darin enthalten sind teilrealisierte Umsatzerlöse nach der PoC-Methode in Höhe von 52,2 Mio. € (31.12.2013: 28,0 Mio. €). Der vorhandene Auftragsbestand stellt eine solide Ausgangsposition für die Erzielung der für das laufende Geschäftsjahr 2015 avisierten Umsatz- und Ergebnissteigerung dar (siehe Prognosebericht).

Auftragseingang und Auftragsbestand im HELMA-Konzern

Ertragslage Konzern

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse im HELMA-Konzern konnten im Geschäftsjahr 2014 um 24 % auf das geplante Rekordniveau von 170,5 Mio. € (Vj: 138,0 Mio. €) gesteigert werden. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 577 Einheiten (Vj: 535 Einheiten) schlussgerechnet. Von den Schlussrechnungen entfielen 346 Häuser auf die HELMA Eigenheimbau AG, 140 Einheiten auf die HELMA Wohnungsbau GmbH und 91 Einheiten auf die HELMA Ferienimmobilien GmbH. Bei den beiden letztgenannten Angaben ist die Fertigstellung einer Hauseinheit, die zusammen mit einem Grundstück an den Kunden verkauft wurde, jeweils als nur eine Einheit enthalten.

Der Umsatzanteil der HELMA Eigenheimbau AG am Konzern-Umsatz belief sich in 2014 auf 77,4 Mio. € (Vj: 71,3 Mio. €) bzw. 45 % (Vj: 52 %). Bei der HELMA Wohnungsbau GmbH kam es im Berichtsjahr zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse von 59,5 Mio. € auf 65,7 Mio. €, welche insbesondere in den Großräumen Berlin, Hannover und München realisiert wurden. Der Umsatzanteil der HELMA Wohnungsbau GmbH am Konzern-Umsatz belief sich somit auf 39 % (Vj: 43 %).

Die Anfang 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH hat in 2014 den größten Umsatzanstieg verzeichnet und trug 26,7 Mio. € (Vj: 5,5 Mio. €) zum Konzern-Umsatz bei. Dies entspricht einem Anteil am Konzern-Umsatz von 16 %, nachdem dieser im Vorjahr noch bei 4 % gelegen hatte. Die Umsatzerlöse der Hausbau Finanz GmbH beliefen sich in 2014 auf 0,7 Mio. € (Vj: 0,5 Mio. €), während die HELMA LUX S.A., welche im Berichtsjahr mit der HELMA Eigenheimbau AG verschmolzen wurde, keine Umsätze mehr erzielt hat.

Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Umsatz (nach IFRS)

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in T€ 2014 Anteil 2013 Anteil 2012 Anteil
HELMA Eigenheimbau AG 77.352 45,4% 71.306 51,7% 68.835 60,4%
HELMA Wohnungsbau GmbH 65.717 38,5% 59.533 43,1 % 37.222 32,7%
HELMA Ferienimmobilien GmbH 26.695 15,7% 5.494 4,0% 6.743 5,9%
Hausbau Finanz GmbH 734 0,4% 531 0,4% 625 0,5%
HELMA LUX S.A. 0 0,0% 1.154 0,8% 563 0,5%
Summe 170.497 100,0% 138.018 100,0% 113.988 100,0%

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in T€ 2011 Anteil 2010 Anteil
HELMA Eigenheimbau AG 74.343 71,8% 58.757 78,8%
HELMA Wohnungsbau GmbH 28.033 27,0% 15.607 21,0%
HELMA Ferienimmobilien GmbH 0 0,0% 0 0,0%
Hausbau Finanz GmbH 629 0.6% 0 0,0%
HELMA LUX S.A. 583 0,6% 171 0,2%
Summe 103.588 100,0% 74.535 100,0%

Ertragsentwicklung

Ausgehend von den um 32,5 Mio. € bzw. 24 % gesteigerten Umsatzerlösen konnten wir das Konzern-EBIT überproportional um 38 % von 10,3 Mio. € auf 14,2 Mio. € verbessern und damit das prognostizierte EBIT im Berichtsjahr um 1,7 Mio. € übertreffen.

Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT (nach IFRS)

Dabei konnten in 2014 im Personalbereich erstmalig wieder Skaleneffekte erzielt werden, obwohl wir vorausschauend auf die erwarteten signifikanten Umsatzsteigerungen der nächsten Jahre auch im abgelaufenen Geschäftsjahr durch zahlreiche Neuanstellungen die Grundlagen für ein spürbar ausgeweitetes Geschäftsvolumen geschaffen haben. So reduzierte sich die Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse von 9,8 % auf 8,9 %.

Die bereinigte sonstige betriebliche Aufwandsquote, die sich aus dem Quotienten aus der Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge und den Umsatzerlösen ergibt, lag in 2014 mit 6,6 % auf unverändertem Niveau. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als größte Positionen die Vertriebs- und Marketingaufwendungen enthalten, welche sich in der Regel proportional zum Umsatz entwickeln.

Wir gehen davon aus, dass die oben genannten Kostenquoten über die kommenden Jahre leicht rückläufig sein werden und wir somit bei den geplanten deutlichen Umsatzzuwächsen weiterhin von Skaleneffekten profitieren werden.

Entwicklung der Kostenquoten auf Basis der Umsatzerlöse (nach IFRS)

Die Rohertragsmarge konnte in 2014 auf einem hohen Niveau von über 24 % etabliert werden. Die dabei zugrunde liegende Materialaufwandsquote ist, um eine optimale Vergleichbarkeit herzustellen, um diejenigen Materialaufwendungen bereinigt, denen keinerlei Umsatzerlöse gegenüberstehen.

Wie in den beiden Vorjahren hat im Berichtsjahr der erhöhte Umsatzanteil des Bauträgergeschäfts die durchschnittliche Konzern-Rohertragsmarge positiv beeinflusst. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass sich die Rohertragsmargen in allen Geschäftsbereichen des HELMA-Konzerns erfreulich entwickelt haben, wozu unter anderem die verstärkte zentralisierte Auftragsvergabe einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Als Folge ist uns in 2014 eine weitere Steigerung der EBIT-Marge von 7,5 % auf 8,3 % gelungen.

Entwicklung der Ergebnis-Kennziffern auf Basis der Umsatzerlöse (nach IFRS)

Das Finanzergebnis belief sich im Berichtsjahr auf -2,5 Mio. € (Vj: -2,0 Mio. €). Mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 11,7 Mio. € (Vj: 8,3 Mio. €) und einem Jahresüberschuss nach Anteilen Fremder von 8,1 Mio. € (Vj: 5,6 Mio. €) haben wir im Geschäftsjahr 2014 erneut ein Rekordergebnis erzielt und die Umsatzrendite von 4,1 % auf 4,8 % gesteigert. Insgesamt konnte so ein Gewinn je Aktie von 2,43 € (Vj: 1,85 €) erwirtschaftet werden.

Geschäftsverlauf des HELMA-Konzerns (nach IFRS)

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in T€ 2014 2013
Umsatzerlöse 170.497 138.018
- davon Erlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen (PoC-Methode) 24.252 7.409
Bestandsveränderungen 15.841 42.126
Gesamtleistung 186.338 180.144
andere aktivierte Eigenleistungen 0 57
sonstige betriebliche Erträge 1.205 878
Materialaufwand und Fremdleistungen -143.949 -145.763
Personalaufwand -15.177 -13.522
sonstige betriebliche Aufwendungen -12.446 -10.001
EBITDA 15.971 11.793
Abschreibungen -1.804 -1.507
EBIT 14.167 10.286
Finanzergebnis -2.477 -2.015
EBT 11.690 8.271
Ertragsteuern -3.527 -2.578
Konzernergebnis vor Anteilen Fremder 8.163 5.693
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -31 -87
Konzernergebnis nach Anteilen Fremder 8.132 5.606
Ergebnis je Aktie 2,43 1,85

Vermögens- und Finanzlage Konzern

Aktiva

Die Bilanzsumme des HELMA-Konzerns hat sich im Berichtszeitraum um 23,4 Mio. € auf 160,0 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte lagen dabei zum Bilanzstichtag mit 18,4 Mio. € auf nahezu unverändertem Niveau. Demgegenüber kam es bei den kurzfristigen Vermögenswerten zu einer deutlichen Zunahme um 23,2 Mio. € auf 141,6 Mio. €. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus weiteren Grundstückszugängen aus unseren Bauträgerprojekten, welche die Vorräte um 17,6 Mio. € ansteigen ließen. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 6,9 Mio. € und blieben damit gegenüber dem Vorjahreswert nahezu unverändert.

Konzern-Bilanzstruktur Aktiva (nach IFRS)

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in T€ 31.12.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Vermögenswerte langfristig 18.427 11,5% 18.233 13,3%
- davon Sachanlagevermögen 16.139 10,1 % 15.760 11,5%
Vermögenswerte kurzfristig 141.614 88,5% 118.367 86,7%
- davon Vorräte inkl. Grundstücke 96.054 60,0% 78.408 57,4%
- davon liquide Mittel 6.916 4,3% 6.821 5,0%
Summe Aktiva 160.041 100,0% 136.600 100,0%

Passiva

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag von 28,0 Mio. € auf 41,0 Mio. €. Die Stärkung des Eigenkapitals resultierte dabei im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr 2014 erwirtschafteten Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 8,1 Mio. € abzüglich der im Juli 2014 erfolgten Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2013 im Umfang von 1,8 Mio. € sowie der im März 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung, welche einen Brutto-Emissionserlös von 6,8 Mio. € zur Folge hatte. Hieraus ergibt sich zum Bilanzstichtag eine deutlich gestiegene Eigenkapitalquote von 25,6 % (31.12.2013: 20,5 %), welche im Branchenvergleich ein weit überdurchschnittlich hohes Niveau aufweist.

Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum von 57,3 Mio. € auf 76,9 Mio. € bzw. auf einen Anteil von 48,1 % (31.12.2013: 42,0 %) an der Bilanzsumme, was insbesondere auf die Zunahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 53,3 Mio. € auf 71,8 Mio. € durch die Aufstockung der Unternehmensanleihe um nominal 10,0 Mio. € im März 2014 sowie den größeren Umfang an Grundstücksfinanzierungen mit Banken zurückzuführen ist.

Der verbleibende Anteil von 26,3 % (31.12.2013: 37,5 %) an der Bilanzsumme entfiel auf das kurzfristige Fremdkapital, welches sich zum Bilanzstichtag auf 42,2 Mio. € (31.12.2013: 51,2 Mio. €) reduzierte. Hierfür war insbesondere der Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche schwerpunktmäßig ebenfalls von Grundstücksfinanzierungen geprägt sind, von 21,6 Mio. € auf 14,5 Mio. € verantwortlich.

Konzern-Bilanzstruktur Passiva (nach IFRS)

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in T€ 31.12.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Eigenkapital 40.952 25,6% 28.033 20,5%
Fremdkapital langfristig 76.910 48,1% 57.330 42,0%
- davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 71.796 44,9% 53.260 39,0%
Fremdkapital kurzfristig 42.179 26,3% 51.237 37,5%
- davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 14.521 9,1% 21.595 15,8%
Summe Passiva 160.041 100,0% 136.600 100,0%

Die Nettofinanzverbindlichkeiten des HELMA-Konzerns erhöhten sich insbesondere durch die oben genannte Anleiheaufstockung zum 31.12.2014 von 68,0 Mio. € auf 79,4 Mio. €. Gleichzeitig nahm das Eigenkapital in diesem Zeitraum von 28,0 Mio. € auf 41,0 Mio. € zu. Mit einem Anteil der Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme von 49,6% (31.12.2013: 49,8%) bei einer Eigenkapitalquote von 25,6% (31.12.2013: 20,5 %) verfügt der HELMA-Konzern weiterhin über eine gesunde Kapitalstruktur.

Entwicklung von Nettofinanzverbindlichkeiten und Eigenkapital

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in T€ 31.12.2014 in Relation zur Bilanzsumme 31.12.2013 in Relation zur Bilanzsumme
Finanzverbindlichkeiten 86.317 74.855
Zahlungsmittel und -äquivalente -6.916 -6.821
Nettofinanzverbindlichkeiten 79.401 49,6 % 68.034 49,8 %
Eigenkapital 40.952 25,6 % 28.033 20,5 %
Bilanzsumme 160.041 100,0% 136.600 100,0%

Kapitalflussrechnung

Die Profitabilität im HELMA-Konzern konnte im Berichtsjahr erneut signifikant verbessert werden. Dies wird auch in der Betrachtung der Kapitalflüsse anhand einer weiteren Zunahme der erzielten Cash Earnings von 9,1 Mio. € auf 11,2 Mio. € deutlich. Aufgrund der zur geplanten weiteren Umsatzsteigerung im Bauträgergeschäft notwendigen Ausweitung des Working Capital um 25,5 Mio. € (Vj: 40,3 Mio. €) belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2014 auf -14,3 Mio. € (Vj: -31,3 Mio. €).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag in 2014 mit -2,1 Mio. € in etwa auf dem Vorjahresniveau und war von den im Abschnitt Investitionen Konzern beschriebenen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte geprägt.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2014 16,4 Mio. € (Vj: 38,6 Mio. €) und ist überwiegend auf die bereits beschriebenen Kapitalmaßnahmen, bestehend aus der Anleiheaufstockung und der Kapitalerhöhung, zurückzuführen.

Der Finanzmittelfonds des HELMA-Konzerns belief sich zum Bilanzstichtag auf 6,9 Mio. €. Dem HELMA-Konzern stehen darüber hinaus freie Kreditlinien in niedriger zweistelliger Millionenhöhe zur Verfügung. Die Finanzlage des HELMA-Konzerns stellt sich somit weiterhin als äußerst solide dar.

Konzern-Kapitalflussrechnung (nach IFRS)

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in T€ 2014 2013
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -14.261 -31.297
- davon Cash Earnings 11.210 9.145
- davon Working Capital Veränderungen -25.517 -40.308
- davon Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen 46 -134
Cashflow aus Investitionstätigkeit -2.062 -1.993
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 16.418 38.571
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.916 6.821

Investitionen Konzern

Im Geschäftsjahr 2014 haben wir Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2,1 Mio. € (Vj: 2,1 Mio. €) getätigt Davon entfiel auf den Bereich Grundstücke und Gebäude ein Investitionsanteil von 1,1 Mio. € (Vj: 1,5 Mio. €), der hauptsächlich für die Fertigstellung des zweiten Anbaus an das Verwaltungsgebäude und der Bemusterungserweiterung (jeweils am Unternehmenssitz in Lehrte) verwendet wurde.

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte betrugen im Berichtsjahr 0,2 Mio. € (Vj: 0,2 Mio. €) und entfielen im Wesentlichen auf Softwareprogrammierungen und -lizenzen.

Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich in 2014 auf 0,8 Mio. € (Vj: 0,4 Mio. €) und wurden schwerpunktmäßig für den Kauf von Kraftfahrzeugen, EDV-Ausstattung und Mobiliar verwendet.

Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

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in T€ 2014 2013
Grundstücke und Gebäude 1.114 1.524
Immaterielle Vermögensgegenstände 164 180
Betriebs- und Geschäftsausstattung 804 440
Summe 2.083 2.144

Wir planen im Geschäftsjahr 2015 Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in etwas geringerem Umfang als im Vorjahr zu tätigen. Hierzu gehören Investitionen in unsere bestehenden Musterhäuser, der Neubau eines Musterhauses in Chemnitz, der Kauf von EDV-Ausstattung, die Programmierung von Software sowie Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge.

Unternehmerische Verantwortung - nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Innovation und Nachhaltigkeit prägen die Strategie des HELMA-Konzerns. Als wachstumsorientiertes Unternehmen stellen wir uns unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt und sind uns zugleich bewusst, dass wir unsere Marktstellung und unseren unternehmerischen Erfolg mittelfristig nur dann weiter ausbauen können, wenn wir kontinuierlich an unseren Produkten und Dienstleistungen arbeiten und diese durch Innovationen weiterentwickeln.

Attraktive Arbeitswelt

Hierzu bedarf es in großem Maße des Engagements und des Ideenreichtums unserer Mitarbeiter. Es ist daher unser Ziel, uns nachhaltig als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu präsentieren, für unsere Mitarbeiter bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Fluktuationsrate somit wie in den Vorjahren auf einem niedrigen Niveau im einstelligen Prozentbereich zu halten.

Fachliche Weiterbildung / Teambuilding

Unseren Mitarbeitern bieten wir verschiedenste Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung an. Dazu ermitteln wir im ersten Quartal eines jeden Jahres, in den sogenannten Jahresgesprächen zwischen Mitarbeiter und Führungskraft, den jeweils individuellen Bedarf an fachlicher Weiterbildung, sammeln diese Wünsche und Anforderungen und erstellen daraus für die kommenden zwölf Monate ein umfangreiches Weiterbildungsangebot. Dieses reicht von Auffrischungen der Kenntnisse alltäglich genutzter PC-Programme in hausinternen Gruppenseminaren bis hin zu spezifischer Weiterbildung und individuellem Kompetenzausbau einzelner Mitarbeiter in mehrtägigen, auswärtigen Schulungen. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Abständen Teambuilding-Maßnahmen angeboten, um das Miteinander in Abteilungsteams zu stärken und das bereichsübergreifende Verständnis zu fördern.

Sozialkompetenz

Teamfähigkeit, verbale und nonverbale Kommunikation - das sind u.a. Anforderungen, die täglich neu an uns gestellt werden. Auch der Umgang mit Konflikten, ob beruflich oder privat, stellt viele von uns immer wieder vor große Herausforderungen. Sollen wir unsere Emotionen unterdrücken, steuern oder ungefiltert herauslassen? Wie funktioniert eine erfolgreiche Interaktion in Gruppen, in der Gesellschaft? Antworten auf diese Fragen und frische Denkansätze können sich unsere Mitarbeiter gemeinsam mit externen Trainern erarbeiten. Hierzu bieten wir regelmäßige Sozialkompetenz-Seminare an, die außerhalb der beruflichen Umgebung und in kleinen Gruppen stattfinden. Jeder einzelne Teilnehmer kann auf diese Weise neue Wege für sich und seine persönliche Entwicklung entdecken.

Gesundheitsmanagement / Betriebssport

Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter sind das Fundament unserer täglichen Arbeit. Ergänzend zum Arbeitsumfeld und den Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen wir unsere Mitarbeiter daher mit Angeboten im Rahmen der Gesundheitsvorsorge. Von Ernährungsberatung und Seminaren zur progressiven Muskelentspannung, speziell zugeschnitten auf die Anforderungen und Belastungen des Berufsalltags, bis zur Unterstützung von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten im Mitarbeiterkreis, wie zum Beispiel der Laufsportgruppe und unserem Drachenbootteam, fördern wir die gesundheitliche Prävention inner- wie außerbetrieblich.

Soziales Engagement

Als Dienstleister für den privaten Hausbau ist es ein essentieller Bestandteil unserer täglichen Arbeit, einen gemeinsamen Platz für Menschen, die sich lieben, ein neues Zuhause für Kinder und Eltern zu schaffen.

Mit unserem sozialen und gesellschaftlichen Engagement sind wir aber auch ganz bewusst um den zentralen Lebensmittelpunkt Haus herum tätig. Unser Anliegen ist dabei speziell die Entwicklung von Kindern in verschiedenen Lebensabschnitten und -situationen mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.

So sehen wir unternehmensspezifische Events, wie z. B. Eröffnungen neuer Musterhäuser, projektbezogene Veranstaltungen oder bedeutende Firmenjubiläen nicht nur als freudiges Geschäftsereignis, sondern auch als Anlass diese Freude weiterzugeben und zu teilen. Letzteres geschieht sowohl durch finanzielle wie auch tatkräftige Maßnahmen auf regionaler Ebene für bewusst ausgewählte Projekte, wie z. B. integrative Kindergärten, Einrichtungen, die es Eltern schwer kranker Kinder ermöglichen, während des Behandlungszeitraums gemeinsam zu wohnen oder die Einrichtung von Spielzimmern in Krankenhäusern.

Ein beständiger Schwerpunkt unseres sozialen Engagements ist die Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten am Firmenstandort Lehrte. Hier beteiligt sich HELMA beispielsweise mit baulichen Maßnahmen an der Sanierung und Erneuerung von Schulhöfen sowie an der Erstellung von gemeinschaftlich zu nutzenden Räumlichkeiten von der Grundschule und dem angrenzenden Kindergarten.

Nachhaltige Energiekonzepte

Durch die frühzeitige Fokussierung auf den Bereich der energieeffizienten Bauweisen haben wir uns in den vergangenen zehn Jahren nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil geschaffen, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und des CO2 -Ausstoßes geleistet. So können wir unseren Kunden mit unserer Solarhaus-Reihe attraktive Möglichkeiten bieten, mit Hilfe der Sonne in bedeutendem Umfang Heizkosten einzusparen und damit aktiven Klimaschutz umzusetzen. Zusätzlich realisieren unsere Kunden spürbare Energieeinsparungen, da wir alle Häuser im Bereich Eigenheime bereits im Standard als KfW Effizienzhaus 70 errichten.

Mitarbeiter, Vertriebspartner und Organe

Personal- und Fachberaterentwicklung im HELMA-Konzern

Die Mitarbeiterzahl zum 31.12.2014 hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2013 um 10 % von 211 auf 233 erhöht. Der Personalaufbau verteilte sich dabei auf nahezu alle Unternehmensbereiche und war bedingt durch das deutliche Auftragswachstum und die guten zukünftigen Geschäftsaussichten.

Die Anzahl der selbstständigen Fachberater, mit denen wir im Vertriebsbereich an den verschiedenen Standorten auf Provisionsbasis zusammenarbeiten, war sowohl im Bereich der Hausberatung (81) als auch im Bereich der Finanzierungsberatung (26) nahezu konstant.

Anzahl der Mitarbeiter und selbstständigen Fachberater im HELMA-Konzern

Ausbildung

Die Ausbildung junger, motivierter Menschen sehen wir als wichtigen Bestandteil unserer Personalpolitik an, mit welcher wir den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen und unseren fortwährenden Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften anteilig selbst decken wollen. Aktuell bilden wir fünf Auszubildende in unserem Unternehmen aus.

Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG gehörten im Berichtsjahr der Unternehmensgründer Herr Karl-Heinz Maerzke als Vorsitzender und Herr Gerrit Janssen an. Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2020 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2019 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzte sich zum 31.12.2014 aus Otto W. Holzkamp (Vorsitzender), Sven Aßmann (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Peter Plathe zusammen. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 beschließt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft

Im Folgenden wird ergänzend zur Konzern-Berichterstattung die separate Entwicklung der Muttergesellschaft erläutert. Der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Lagebericht der HELMA Eigenheimbau AG wird gemäß § 315 Abs. 3 HGB mit dem des HELMA-Konzerns zusammengefasst.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der HELMA Eigenheimbau AG belief sich zum 31.12.2014 auf 96,5 Mio. € (31.12.2013: 75,6 Mio. €). Auf der Aktivseite resultierte diese Erhöhung insbesondere aus einer deutlichen Zunahme des Umlaufvermögens von 55,8 Mio. € auf 76,9 Mio. €, welche hauptsächlich im Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 24,7 Mio. € begründet lag. Das Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag 18,6 Mio. € und lag damit auf nahezu unverändertem Niveau.

Bilanzstruktur Aktiva (nach HGB)

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in T€ 31.12.2014 31.12.2013
Anlagevermögen 18.555 18.820
Umlaufvermögen 76.871 55.784
- davon liquide Mittel 3.359 3.370
Rechnungsabgrenzungsposten 1.087 1.022
Summe Aktiva 96.513 75.626

Auf der Passivseite kam es im stichtagsbezogenen Jahresvergleich zu einer deutlichen Steigerung des Eigenkapitals von 23,8 Mio. € auf 35,5 Mio. €, wofür insbesondere der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 6,7 Mio. € sowie die im März 2014 vollzogene Kapitalerhöhung verantwortlich waren. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 36,7 % und weist somit einen im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Baudienstleistungsbranche weit überdurchschnittlichen Wert auf.

Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2014 auf insgesamt 50,7 Mio. € und lagen damit um 8,8 Mio. € über dem Vorjahresniveau, wofür insbesondere die Aufstockung der Anleihe um nominal 10,0 Mio. € im März 2014 ursächlich war. Die Rückstellungen lagen in 2014 mit 10,2 Mio. € leicht über dem Vorjahreswert.

Zum Geschäftsjahresende 2014 verfügt die HELMA Eigenheimbau AG über liquide Mittel in Höhe von 3,4 Mio. € sowie freie Kreditlinien in Millionenhöhe, so dass sich die Finanzlage unverändert als äußerst solide darstellt.

Bilanzstruktur Passiva (nach HGB)

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in T€ 31.12.2014 31.12.2013
Eigenkapital 35.459 23.790
Rückstellungen 10.181 9.908
Verbindlichkeiten 50.664 41.858
Rechnungsabgrenzungsposten 164 0
Passive latente Steuern 45 70
Summe Passiva 96.513 75.626

Ertragslage

Die Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG stieg im Berichtsjahr um 5,9 Mio. € auf 85,0 Mio. € (Vj: 79,1 Mio. €) an.

Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)

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in T€ 2014 2013
Umsatzerlöse 78.092 77.583
Bestandsveränderungen 6.934 1.552
Gesamtleistung 85.026 79.135

Der Rohertrag konnte aufgrund einer weiteren Reduzierung der Materialaufwandsquote auf Basis der Gesamtleistung auf 68,0% von 23,7 Mio. € auf 27,2 Mio. € gesteigert werden. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in den Umsatzerlösen der HELMA Eigenheimbau AG auch die Geschäftsbesorgungsvergütungen der Tochtergesellschaften enthalten sind, welchen kein nennenswerter Materialaufwand entgegensteht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 2,4 Mio. € auf 6,5 Mio. € verbessert werden. Das Finanzergebnis fiel mit 3,5 Mio. € um 0,9 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Insgesamt konnte die HELMA Eigenheimbau AG im Geschäftsjahr 2014 den Jahresüberschuss von 5,3 Mio. € auf 6,7 Mio. € steigern. Auch für die Folgejahre rechnen wir mit einer weiteren Ergebnisverbesserung.

Geschäftsverlauf der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)

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in T€ 2014 Anteil 2013 Anteil
Gesamtleistung 85.026 100,0% 79.135 100,0%
Materialaufwand -57.807 -68,0% -55.386 -70,0%
Rohertrag 27.219 32,0 % 23.749 30,0%
andere aktivierte Eigenleistungen 0 0,0% 57 0,1%
sonstige betriebliche Erträge 992 1,2% 704 0,9%
Personalaufwand -11.707 -13,8% -11.354 -14,3%
Abschreibungen -1.730 -2,0% -1.595 -2,0%
sonstige betriebliche Aufwendungen -8.270 -9,7% -7.474 -9,5%
EBIT 6.504 7,7% 4.087 5,2%
Finanzergebnis 3.528 4,1 % 2.647 3,3%
EBT 10.032 11,8% 6.734 8,5%
Jahresüberschuss 6.655 7,8% 5.259 6,6%

Risikobericht

Risikomanagement

Im Rahmen unseres unternehmerischen Handelns sind wir naturgemäß verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dabei gehen wir Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind. Im Rahmen unseres Risikomanagements führen wir zur Beherrschung und Steuerung dieser Risiken sowie zur transparenten Darstellung von sich bietenden Chancen eine laufende Beobachtung und Bewertung von identifizierten Risiken durch.

Hierzu werden die risikorelevanten Faktoren aus den Bereichen Vertrieb, Vertragsmanagement, Technik, Finanzen, Projektentwicklung, Personal und Recht nicht nur fortlaufend überprüft, sondern auch die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken und die daraus ggf. resultierenden Schäden bewertet. Dem Vorstand, der regelmäßig - insbesondere im Rahmen des monatlichen Berichtswesens - über eine eventuelle Überschreitung festgelegter Risikogrenzwerte informiert wird, stehen somit die notwendigen Entscheidungskriterien zur Verfügung, um zeitnah angemessene Maßnahmen einzuleiten.

Relevante Risikofaktoren

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist insbesondere aufgrund der niedrigen Arbeitslosenzahlen insgesamt als positiv zu beurteilen. Zudem sorgen die Flucht in Sachwerte und das historisch niedrige Zinsniveau für eine hohe Nachfrage nach Eigenheimen und Investments in Wohn- und Ferienimmobilien. Trotz der derzeit guten allgemeinen Rahmenbedingungen sind wir uns des möglichen Risikos einer plötzlich und unerwartet abflauenden Konjunktur bewusst und beobachten und analysieren daher die aktuellen Marktgegebenheiten intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen bestmöglich vorbereitet zu sein und der jeweiligen Situation bedingte, notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen zu können.

Neue Technologien

Aus dem technologischen Fortschritt resultierende Innovationen im Bereich des Hausbaus werden von uns fortlaufend analysiert und finden nach entsprechender Eignungsprüfung Berücksichtigung in unserem Produktportfolio. Der enge Kontakt und Erfahrungsaustausch mit verschiedensten Herstellern, Verbänden und Geschäftspartnern sowie der Besuch von Fachmessen und Kongressen fördert hierbei die Innovationsfreudigkeit unseres Unternehmens. In der jüngeren Vergangenheit haben wir unser Produktportfolio insbesondere im Bereich der energieeffizienten Bauweisen durch vielversprechende Innovationen erweitern können. Dabei achten wir stets darauf, dass die mit den Innovationen verbundenen Chancen die Risiken deutlich überwiegen und die Anlaufkosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Absatzpotenzial stehen.

Materialkostenrisiko

Im Rahmen unserer fortlaufenden Planungen werden auch die zu erwartenden Materialpreisänderungen ermittelt und in unseren Kalkulationen berücksichtigt. Anhand einer vorausschauenden Festlegung der Verkaufspreise für unsere Häuser und Wohnungen wirken wir dem Risiko steigender Materialpreise entgegen. Unerwartete und sprunghafte Materialpreissteigerungen, welche das einzukaufende Material und/oder die einzukaufenden Dienstleistungen betreffen, könnten sich nichtsdestotrotz nachteilig auf die Erträge aus den einzelnen Bauvorhaben auswirken. Zudem mildern wir auch mit entsprechenden Preisanpassungsklauseln, die an die Entwicklung des Baupreisindex gekoppelt sind, nach zeitlichem Ablauf der Festpreisbindungen in unseren Hausverträgen das Risiko steigender Rohstoffpreise ab.

Investitionsrisiken

Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer bundesweiten Expansion haben wir unsere Investitionen in neue Musterhäuser und Standorte in den vergangenen Jahren auf ein moderates Niveau zurückgefahren. Nichtdestotrotz werden wir auch zukünftig bei dem möglichen Aufbau einzelner Standorte oder bei Ersatzinvestitionen mit größtmöglicher Sorgfalt vorgehen, um so das Risiko einer Fehlinvestition so gering wie möglich zu halten.

Dies gilt ebenso für den Ankauf von Grundstücken zur Erweiterung des Bauträgergeschäfts der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH. Hier investieren wir nur in solchen Gebieten, wo wir über das notwendige regionale Knowhow verfügen. Trotz sorgfältigster Prüfung der zu erwerbenden Grundstücke in der Akquisitionsphase hinsichtlich der möglichen Bebaubarkeit und der Vertriebschancen kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es bei einzelnen Projekten zu Verzögerungen aufgrund von unerwartet langen Baugenehmigungsverfahren kommt oder sich die Verkaufserfolge langsamer bzw. zu niedrigeren Verkaufspreisen als geplant einstellen. In diesen Fällen würde ein solches Projekt mit einem geringeren Ertrag als erwartet abgeschlossen, was sich entsprechend negativ auf die Ertragslage des HELMA-Konzerns auswirken würde. Um dieses Risiko bestmöglich zu beherrschen, stellen wir sicher, dass uns in den Zielregionen jeweils eine umfangreiche und jahrzehntelange Expertise im Bauträger- und Grundstücksgeschäft sowie in der Vermarktung der jeweiligen Einheiten vorliegt.

Im Projektgeschäft treten wir bei Einfamilienhäusern nur hinsichtlich des Grundstücksankaufes in Vorleistung und beginnen mit den einzelnen Bauvorhaben erst dann, wenn uns ein entsprechender notarieller Kaufvertrag inklusive Finanzierungsbestätigung des Kunden vorliegt. Beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern erfolgt der Baubeginn im Projektgeschäft hingegen bereits nach Erreichung vorab festgelegter Vorverkaufsquoten, so dass mit diesen Projekten trotz intensiver Prüfung des Vermarktungspotenzials ein erhöhtes Vertriebsrisiko einhergeht.

Personalrisiken

Wir verfolgen Personalrisiken mit größter Aufmerksamkeit und begegnen diesen mit zahlreichen Maßnahmen der Personalentwicklung. Im Fokus stehen dabei die Qualifikation unserer Mitarbeiter, eine niedrige Fluktuationsrate sowie die langfristige Bindung der Führungskräfte an das Unternehmen. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist ein entscheidendes Element für die hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen. Zur langfristigen Sicherung dieser Qualität stellen wir unseren Mitarbeitern und Fachberatern ein breites Angebot an Einarbeitungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogrammen zur Verfügung, das auch im Geschäftsjahr 2014 sehr lebhaft wahrgenommen wurde.

IT-Risiken

Um unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer IT-Systeme zu garantieren, investieren wir regelmäßig in eine moderne Hardware- und Software-Infrastruktur und nehmen regelmäßige Datensicherungen vor. Hierbei setzen wir Produkte der führenden Hersteller ein. Geltende Sicherheitsrichtlinien passen wir fortlaufend den neuesten technischen Entwicklungen an.

Rechtliche Risiken

Wesentliche rechtliche Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Finanzrisiken

Finanzielle Risiken, zu denen Liquiditäts-, Zins- und Ausfallrisiken zählen, überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken.

Die Liquiditätsrisiken werden im Konzern zentral, basierend auf einer rollierenden Liquiditätsplanung überwacht und gesteuert. Durch einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und freien Kreditlinien wird die Liquiditätsversorgung des Konzerns sichergestellt. Das Auftreten von Liquiditätsengpässen wird dadurch bestmöglich ausgeschlossen.

Das Risiko von Zinsänderungen im HELMA-Konzern resultiert im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Ein Anstieg des Zinsniveaus würde zu einer Verschlechterung des Finanzergebnisses führen. Ein signifikantes Zinsänderungsrisiko, welches die Ertragslage des HELMA-Konzerns in erheblichem Umfang negativ beeinträchtigen könnte, ist in Anbetracht der aktuellen Höhe der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten jedoch nicht ersichtlich. Zinsderivate werden nicht eingesetzt.

Das Risiko von Forderungsausfällen oder nicht weiterreichbarer Gewährleistungsansprüche ist aufgrund unseres Geschäftsmodells und unserer bewährten Form der Zusammenarbeit mit Sub- und Generalunternehmern im Verhältnis zur Umsatzhöhe als relativ gering einzuschätzen.

Da alle Unternehmen des HELMA-Konzerns ausschließlich in Deutschland tätig und alle Jahresabschlüsse in Euro denominiert sind, bestehen keine Wechselkursrisiken.

Gesamtbewertung

Die Gesamtrisikosituation des HELMA-Konzerns wird im Rahmen des erläuterten Risikomanagements analysiert und gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Risiken erkennbar, die alleine oder in Kombination den Konzern in seinem Bestand gefährden könnten.

Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

Nachtragsbericht

Am 20. März 2015 wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital im Umfang von bis zu 290.000 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre beschlossen. Die Kapitalerhöhung konnte bereits am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden 290.000 neue Aktien bei institutionellen Investoren im Inland sowie im europäischen Ausland zum Preis von 34,00 € je Aktie platziert. Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung belief sich auf 9,86 Mio. €. Das Grundkapital der Gesellschaft wird nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister 3.700.000,00 € betragen.

Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung sollen im Wesentlichen für die Ausweitung des Projektgeschäftes in den Ballungsräumen deutscher Großstädte verwendet werden.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Dividende

Für das Geschäftsjahr 2014 weist die HELMA Eigenheimbau AG im Einzelabschluss nach HGB einen Bilanzgewinn von 6.655.409,62 € aus. Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 30. März 2015 der Hauptversammlung am 3. Juli 2015 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,63 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 2.331.000,00 €, auszuschütten und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 4.324.409,62 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die Dividendensumme und der in die anderen Gewinnrücklagen einzustellende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf einem - nach Eintragung der am 20. März 2015 vollzogenen Kapitalerhöhung um 290.000,00 € - dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 3.700.000,00 €, eingeteilt in 3.700.000 Stückaktien.

Der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und Aktiengesetzes erstellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG sowie der zusammengefasste Lagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Mittelfristige Wachstumsstrategie

Am 26. August 2013 haben wir im Rahmen der Veröffentlichung des Halbjahresberichtes unsere Wachstumsstrategie für den Fünfjahreszeitraum 2013-2017 erstmalig vorgestellt. Mit dem erzielten profitablen Wachstum sowie dem Kauf passender Grundstücke für den Ausbau des Bauträgergeschäftes haben wir in den Jahren 2013 und 2014 bereits wichtige Meilensteine erreicht und sind daher in der Lage, unsere Umsatzplanungen für die nächsten drei Geschäftsjahre anzuheben.

Nachfolgend wird zunächst die inhaltlich nahezu unveränderte Wachstumsstrategie wiedergegeben, welche jedoch an einigen Punkten beispielhaft um die Vorstellung zukünftiger Projekte erweitert und mit den Ist-Zahlen aus 2014 als Vergleichswerte zu den erhöhten angestrebten Umsätzen aktualisiert wurde.

Ziel des HELMA-Konzerns ist es, durch ein weiteres organisches Wachstum die eigene Marktposition auszubauen und zusätzliche Marktanteile in sämtlichen Geschäftsbereichen zu gewinnen. Diesbezüglich sind jedoch keine Akquisitionen geplant.

Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke HELMA

Im Baudienstleistungsgeschäft (Geschäftsbereich Eigenheime) sollen die Zuwächse insbesondere durch den stetig steigenden Bekanntheitsgrad der Marke HELMA und die mittels der abgeschlossenen bundesweiten Expansion erreichte, höhere Marktdurchdringung erzielt werden. Die fortlaufende Etablierung der Marke HELMA soll dabei insbesondere durch einen qualitativ hochwertigen Marktauftritt, für den HELMA-Bauherr Sky du Mont für die kommenden vier Jahre als Werbepartner gewonnen werden konnte, sowie die jährlich steigende Anzahl an realisierten Neubauvorhaben erreicht werden. Ziel ist es dabei auch, durch Kundenempfehlungen eine wachsende Zahl an Neukunden zu gewinnen und damit die Präsenz im Markt weiter zu stärken.

Erwerb attraktiver Grundstücke für das Bauträgergeschäft

Im Bauträgergeschäft (Geschäftsbereich Eigenheime) soll der deutliche Umsatzanstieg der vergangenen Jahre insbesondere durch den ausgeweiteten Erwerb attraktiver Grundstücke in wachstumsstarken Ballungsräumen kontinuierlich fortgesetzt werden. Auf diesen Grundstücken werden dem bewährten Geschäftsmodell folgend individuell geplante Einfamilienhäuser und/oder massiv gebaute Doppel-, Reihen- oder Mehrfamilienhäuser entstehen und auf diese Weise moderne Wohnräume für Privatpersonen in Form von Häusern und Eigentumswohnungen geschaffen.

Zielregionen sind hierbei allen voran die Großstädte Berlin, Hamburg, Hannover und München. Da der HELMA-Konzern über eine Vielzahl an guten und langjährigen Bankkontakten verfügt, besteht hierbei grundsätzlich die Möglichkeit, erworbene Grundstücke mit einem Finanzierungsanteil zwischen 70 und 90 % mit einem der Bankpartner zu finanzieren. Die Finanzierungen beschränken sich dabei bei Einfamilien- und Doppelhäusern auf den Grundstücksankauf, da mit den Bauaktivitäten hier grundsätzlich erst nach dem jeweiligen Verkauf begonnen wird. Beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern kommt es teilweise auch zur anteiligen Finanzierung der Baukosten, sofern mit dem Bau bereits nach Erreichung vorab festgelegter Vorverkaufsstände begonnen wird. Diese Projekte werden wir auch zukünftig einer besonders intensiven Prüfung unterziehen, um damit bestmöglich sicherzustellen, unser Kapital jeweils möglichst kurzfristig in einzelnen Projekten zu binden.

Nachfolgend wird aus jeder der Zielregionen beispielhaft ein Projekt vorgestellt, wobei ganz bewusst unterschiedliche Größenordnungen ausgewählt wurden, um die Vielschichtigkeit unseres Angebotes darzustellen. Den Umsatz aus solchen und in ihrer Art vergleichbaren Projekten wollen wir im Rahmen unserer Wachstumsstrategie in den definierten Zielregionen in den kommenden Jahren deutlich steigern.

Berlin-Spandau:

Grundstücksareal mit über 200 Bauplätzen für individuelle Einfamilienhäuser
Erwarteter Realisierungszeitraum 2016-2019
Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 100,0 Mio. €

Hamburg-Othmarschen:

Mehrfamilienhaus mit 4 Eigentumswohnungen und insgesamt ca. 450 m2 Wohnfläche
Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2015
Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 2,7 Mio. €

Hannover-Kirchrode:

Mehrfamilienhaus mit 5 Eigentumswohnungen und insgesamt ca. 450 m2 Wohnfläche sowie 5 Reihenhäuser mit insgesamt ca. 700 m2 Wohnfläche
Erwarteter Realisierungszeitraum 2015
Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 3,6 Mio. €

München-Erding:

5 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 110 Eigentumswohnungen und ca. 8.600 m2 Wohnfläche
Erwarteter Realisierungszeitraum 2016-2018
Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 40,3 Mio. €

Informationen über eine Vielzahl weiterer aktueller Projekte der HELMA Wohnungsbau GmbH sind unter www.HELMA-Wohnungsbau.de abrufbar und werden dort fortlaufend aktualisiert.

Etablierung als marktführender Akteur im Bereich Ferienimmobilien

Ein weiteres Ziel des HELMA-Konzerns ist es, sich als einer der marktführenden deutschen Akteure im Geschäftsbereich Ferienimmobilien zu etablieren. Auch in diesem Bereich soll die nachhaltige Steigerung der Umsatzerlöse über eine Erhöhung der Anzahl der jährlich realisierten Projekte bzw. des realisierten Projektumfangs erfolgen. Die zur Auffindung geeigneter Grundstücksflächen für die Umsetzung touristisch attraktiver Projekte notwendige Marktkenntnis wird dabei als eine der Kernkompetenzen der HELMA Ferienimmobilien GmbH angesehen. Zielregionen sind insbesondere die deutsche Nord- und Ostseeküste sowie deutsche Seenlagen mit jeweils guter Infrastruktur. In Bezug auf die Finanzierung der jeweiligen Projekte gilt das oben in Zusammenhang mit der Grundstücksfinanzierung für das Bauträgergeschäft im Bereich Eigenheime Genannte entsprechend.

Nachfolgend werden zwei größere Projekte aus dem Bereich Ferienimmobilien in Olpenitz und Zerpenschleuse dargestellt. Diese weisen gemeinsam ein jährliches Umsatzpotenzial auf, welches ausreichend ist, um über die kommenden Geschäftsjahre alleine für einen Anstieg der Umsatzerlöse auf das für den Bereich Ferienimmobilien prognostizierte Niveau von ca. 50 Mio. € in 2017 zu sorgen. Beide Projekte verfügen aufgrund ihrer Größe über einen für den HELMA-Konzern ungewöhnlich langen angedachten Projektrealisierungszeitraum. Die attraktiven Grundstückseinstandskosten rechtfertigen jedoch bei beiden Projekten gemäß Budgetplanung die für unsere Verhältnisse außergewöhnlich lange Kapitalbindung.

Darüber hinaus werden wir im Bereich Ferienimmobilien zukünftig weiterhin die Umsetzung von kleineren Ferienhaus-Projekten anstreben, welche wie unsere erfolgreichen Referenzprojekte in Breege und Glowe auf Rügen über jeweils 20-30 Einheiten verfügen.

Ostseeresort Olpenitz (Schleswig-Holstein)

Grundstücksareal für ca. 1.100 Einheiten in Ferienhäusern und -Wohnungen in einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands zwischen Schleimündung und Ostsee
Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2022 in sieben Bauabschnitten
Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial über 300,0 Mio. €

Hafendorf Zerpenschleuse (nahe Berlin):

Grundstücksareal für 200 Ferienhäuser an einem malerischen Hafenbecken mit einer modernen Steganlage mit 50 Bootsliegeplätzen
Erwarteter Realisierungszeitraum 2015-2018
Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial über 25,0 Mio. €

Informationen über weitere aktuelle Projekte der HELMA Ferienimmobilien GmbH sind unter www.HELMA-Ferienimmobilien.de abrufbar und werden dort fortlaufend aktualisiert.

Steigerung des Umsatzanteils des Geschäftsbereichs Wohnimmobilienprojekte für Investoren

Im ersten Quartal 2013 ist der HELMA-Konzern zusätzlich in die Entwicklung und Realisierung von Wohnimmobilienprojekten für Investoren eingestiegen. Es wird angestrebt, in diesem Bereich mittelfristig drei bis vier Projekte pro Jahr umzusetzen. Mit der Umsetzung der einzelnen Projekte in Form eines Baubeginnes wird dabei grundsätzlich erst nach Verkauf des jeweiligen gesamten Projektes an einen Investor begonnen. Da die Zielinvestoren mit ihrer Kapitalanlage in Wohnimmobilien in der Regel die Erzielung einer nachhaltig stabilen Rendite verfolgen, wird davon ausgegangen, dass diese Investoren die Projekte mehrheitlich baubegleitend bezahlen werden und sich in diesem Bereich die Vorfinanzierung somit ebenfalls auf den Grundstücksanteil beschränkt. Aufgrund seiner guten Bankkontakte verfügt der HELMA-Konzern jedoch ebenso über die Möglichkeit, ganze Projekte gemeinsam mit einem Kreditinstitut zu finanzieren, sofern der Investor eine endfällige Zahlung wünscht.

In den Jahren 2013 und 2014 ist uns bereits der Verkauf von insgesamt drei Projekten mit einem Gesamt-Umsatzvolumen von über 35 Mio. € gelungen, wodurch wir uns in unserer Entscheidung bestätigt sehen, diesen Geschäftsbereich in den HELMA-Konzern zu integrieren.

Wir rechnen aktuell damit, im Geschäftsjahr 2015 zwei bis drei weitere Wohnimmobilienprojekte an institutionelle Investoren veräußern und danach mit deren Erstellung beginnen zu können.

Erzielung von Skaleneffekten durch Steigerung der Konzern-Umsatzerlöse in allen Geschäftsbereichen

Wir gehen fest davon aus, dass mit einer weiteren Erhöhung der Konzern-Umsatzerlöse mittelfristig auch weiterhin Skaleneffekte in Form einer kontinuierlich verbesserten Personalaufwandsquote einhergehen würden, was sich entsprechend positiv auf die Ergebnismargen auswirkte.

Aus unserer Sicht wird bei konsequenter Umsetzung der oben beschriebenen Wachstumsstrategie innerhalb der nächsten drei Jahre (das Jahr 2015 mitgerechnet) die Erreichung einer Konzern-Umsatzhöhe von 340 Mio. € (2014: 170,5 Mio. €) möglich sein. Voraussetzungen hierfür sind, dass (a) sich das Marktumfeld in den kommenden Jahren nicht merklich eintrübt, (b) es uns gelingt, weiterhin die für die Ausübung der Wachstumsstrategie im Bauträgergeschäft notwendige Anzahl an attraktiven Grundstücken ausfindig zu machen und (c) die enthaltenen Risiken im Risikobericht nicht in einer Ausprägung eintreten, welche die Wachstumsstrategie des HELMA-Konzerns spürbar beeinträchtigten.

Unter den oben beschriebenen Prämissen könnte sich das vorgenannte Konzern-Umsatzvolumen von 340 Mio. € im Geschäftsjahr 2017 wie folgt zusammensetzen:

Geschäftsbereich Eigenheime: ca. 250 Mio. € (2014: 131,1 Mio. €)
Geschäftsbereich Wohnimmobilien für Investoren: ca. 40 Mio. € (2014: 12,0 Mio. €)
Geschäftsbereich Ferienimmobilien: ca. 50 Mio. € (2014: 26,7 Mio. €)

Bei einer möglichen zukünftigen Veränderung des Marktumfeldes ist überdies nicht auszuschließen, dass sich die Anteile der jeweiligen Geschäftsbereiche am Konzern-Umsatz auch anders als vorstehend dargestellt entwickeln könnten.

Prognosebericht

Basierend auf dem höchsten Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte, mit welchem wir in das Geschäftsjahr 2015 gestartet sind, sowie der Vielzahl von Bauträgerprojekten, welche sich in konkreter Realisierung befinden, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2015 erneut deutliche Umsatzzuwächse von rund 39,5 Mio. € auf 210,0 Mio. €. Es wird davon ausgegangen, dass zur prognostizierten Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2015 alle Gesellschaften des HELMA-Konzerns spürbare Beiträge leisten werden.

Unter den im Abschnitt mittelfristige Wachstumsstrategie genannten Voraussetzungen werden wir mit Blick auf unsere bestehende Projektpipeline und bei konservativen Annahmen in Bezug auf die Umsetzungsgeschwindigkeit der konkreten, der Planung zugrunde liegenden Projekte voraussichtlich in 2016 die Umsatzgrenze von 260,0 Mio. € und in 2017 von 340,0 Mio. € überschreiten.

Konzern-Umsatz 2010-2017e (nach IFRS)

Auf der Grundlage der oben beschriebenen Umsatzplanung wird im laufenden Geschäftsjahr eine Steigerung des Konzern-EBIT von 14,2 Mio. € auf rund 17,5 Mio. € erwartet. Damit würde sich die EBIT-Marge auf Basis der Umsatzerlöse gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 auf nahezu unverändertem Niveau von 8,3% befinden. Trotz des relativ milden Winters gehen wir projektbedingt davon aus, auch in 2015 den überwiegenden Teil der Umsatz- und Ergebnisbeiträge in der zweiten Jahreshälfte zu erzielen.

Für die Geschäftsjahre 2016 ff. rechnen wir unter den im Abschnitt mittelfristige Wachstumsstrategie genannten Voraussetzungen mit einer EBIT-Marge von 7,0-10,0% und somit einem weiterhin signifikant ansteigenden Konzern-EBIT. Wir sind daher der festen Überzeugung, auch in den kommenden Jahren das profitable Wachstum des HELMA-Konzerns erfolgreich fortsetzen zu können.

Konzern-EBIT 2010-2015e (nach IFRS)

Lehrte, 24. März 2015

Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender

Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte, und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hannover, 25. März 2015

**Ebner Stolz GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**

Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer

Steffen Südmersen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,

der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2014 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht.

In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich umfassend über die Unternehmensplanung, insbesondere die Finanz-, Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements.

Im Geschäftsjahr 2014 kam der Aufsichtsrat zu insgesamt sechs Sitzungen zusammen, an denen mit Ausnahme der letzten Sitzung stets alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen haben. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Entscheidungen wurden auf der Grundlage der Berichterstattung und der Beschlussvorschläge des Vorstands nach gründlicher Prüfung und Beratung getroffen.

Über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit wurde der Aufsichtsrat auch außerhalb von Sitzungen zeitnah informiert und hat die entsprechenden Beschlüsse insbesondere zu den Kapitalmaßnahmen sowie den Grundstücksankäufen der HELMA Wohnungsbau GmbH gefasst.

Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand, so dass Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns unverzüglich erörtert werden konnten.

Auf die Bildung von Ausschüssen hat der Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der Größe des Aufsichtsrats mit drei Mitgliedern im Geschäftsjahr 2014 verzichtet.

AUS DEN EINZELNEN AUFSICHTSRATSSITZUNGEN:

In der Aufsichtsratssitzung vom 03.03.2014 hat der Aufsichtsrat einen umfassenden Statusbericht der Geschäftsführung zum Großprojekt der HELMA Ferienimmobilien GmbH in Olpenitz erhalten. Darüber hinaus stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat Projekte der HELMA Wohnungsbau GmbH im Großraum München ausführlich vor. Die mittelfristige Finanzierungsplanung war ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung.

In der Aufsichtsratssitzung vom 31.03.2014 wurden der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für 2013 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich beraten. Gleiches gilt für den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 Aktiengesetz. Die Prüfungen des Aufsichtsrats führten zu keinen Einwendungen. Der jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurden gebilligt sowie der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG festgestellt. Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete der Vorstand über die erfolgreich vollzogenen Kapitalmaßnahmen und stellte die Budgetplanung für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 vor. Ferner wurde der Entwurf der Tagesordnung für die Hauptversammlung von Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam erörtert.

In der Sitzung vom 16.06.2014 wurde die bevorstehende ordentliche Hauptversammlung eingehend besprochen. Ferner stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat ein größeres Grundstücksprojekt in Berlin-Spandau vor, gab ein Update zum Ferienimmobilienprojekt in Olpenitz und informierte über die aktuelle Finanz- und Auftragslage.

In der konstituierenden Aufsichtsratssitzung vom 04.07.2014, welche im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung stattfand, wurden Herr Otto W. Holzkamp zum Vorsitzenden und Herr Sven Aßmann zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte der Aufsichtsrat nach eingehender Beratung der Verschmelzung der HELMA LUX S.A. mit der HELMA Eigenheimbau AG und einer Änderung des §7 der Geschäftsordnung des Vorstands in Bezug auf die zustimmungspflichtigen Geschäfte zu.

In den Sitzungen vom 29.09.2014 und 16.12.2014 berichtete der Vorstand jeweils ausführlich über die Finanz-, Liquiditäts- und Auftragslage des HELMA-Konzerns und gab dem Aufsichtsrat detaillierte Auskünfte über diverse Projektstände der Tochtergesellschaften. Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung am 16.12.2014 war die Investitions- und Personalplanung für das Geschäftsjahr 2015, welche der Vorstand dem Aufsichtsrat ausführlich vorstellte.

ERTEILUNG DES PRÜFAUFTRAGES AN DIE EBNER STOLZ GMBH & CO. KG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT, HANNOVER:

Die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, wurde von den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 04.07.2014 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 gewählt. Die Erteilung des Prüfungsauftrages durch den Aufsichtsrat erfolgte anschließend unter Vereinbarung klarer Regelungen hinsichtlich der Einzelheiten des Auftrags und der Zusammenarbeit des Aufsichtsrats mit dem Abschlussprüfer. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat informiert, dass keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen lassen. Er informierte über zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbrachte Leistungen.

BILANZSITZUNG DES AUFSICHTSRATS AM 30.03.2015:

Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerke. Die Jahresabschluss- und Konzernabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte wurden auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 30.03.2015 gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über die Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die erforderlichen Unterlagen waren rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung übermittelt worden, so dass ausreichend Gelegenheit zur Prüfung der Unterlagen bestand. Auf der Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss ohne Einwendungen gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 Aktiengesetz wurde vom Abschlussprüfer der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaften nicht unangemessen hoch waren,

3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen.''

Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen auch selbst geprüft und in der Bilanzsitzung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer erörtert. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.

Der Aufsichtsrat hat sich dem auf einem - nach Eintragung der am 20.03.2015 vollzogenen Kapitalerhöhung um 290.000,00 € - dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 3.700.000,00 €, eingeteilt in 3.700.000 Stückaktien, basierenden Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinnes auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung angeschlossen. Gemeinsam mit dem Vorstand wird der Aufsichtsrat daher der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 6.655.409,62 € einen Betrag in Höhe von 2.331.000,00 € als Dividende auszuschütten - dies entspricht einer Dividende von 0,63 € je dividendenberechtigter Stückaktie - und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 4.324.409,62 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

Veränderung im Aufsichtsrat:

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 04.07.2014 endete turnusgemäß die Amtsperiode des Aufsichtsrats. Dr. Eberhard Schwarz schied nach langjähriger Mitgliedschaft aus dem Aufsichtsrat aus. Der Aufsichtsrat dankt Dr. Schwarz für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit zum Wohle des Unternehmens sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Hauptversammlung wählte Sven Aßmann neu zum Mitglied des Aufsichtsrats. Die Aufsichtsratsmitglieder Otto W. Holzkamp (Vorsitzender) und Dr. Peter Plathe wurden wieder gewählt. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder läuft bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird.

Wiederholte Bestellung eines Vorstandsmitglieds:

Der Aufsichtsrat hat am 01.04.2014 einstimmig beschlossen, Herrn Karl-Heinz Maerzke wiederholt für die Dauer von fünf Jahren und somit bis zum 31.03.2020 zum Mitglied des Vorstands der Gesellschaft zu bestellen.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzerngesellschaften für ihre hervorragende Arbeit. Sie haben erneut zu einem für den HELMA-Konzern sehr erfolgreichen Jahr beigetragen.

Lehrte, 01.04.2015

Für den Aufsichtsrat

Otto W. Holzkamp, Vorsitzender