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HELMA Eigenheimbau AG Annual Report 2015

May 17, 2016

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Annual Report

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HELMA Eigenheimbau AG

Lehrte

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Testierter Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

AKTIVA

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Anhang 31.12.2015

T€
31.12.2014

T€
Langfristiges Vermögen
Sonstige immaterielle Vermögenswerte (1) 521 526
Geschäfts- oder Firmenwert (2) 1.380 1.380
Sachanlagevermögen (3) 16.342 16.139
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (4) 281 287
Sonstige langfristige Vermögenswerte (5) 1 1
Langfristiges Vermögen gesamt 18.525 18.333
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte (6) 154.369 96.054
Forderungen aus Auftragsfertigung (7) 37.271 21.382
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8) 19.345 13.829
Steuerforderungen (9) 51 0
Sonstige kurzfristige Forderungen (10) 2.940 3.433
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (11) 12.493 6.916
Kurzfristiges Vermögen gesamt 226.469 141.614
Aktiva gesamt 244.994 159.947
PASSIVA
Anhang 31.12.2015

T€
31.12.2014

T€
Eigenkapital (12)
Gezeichnetes Kapital 4.000 3.410
Kapitalrücklage 41.533 20.798
Gewinnrücklagen 11.468 7.143
Bilanzgewinn 12.776 9.480
Anteile der Aktionäre der HELMA Eigenheimbau AG 69.777 40.831
Anteile anderer Gesellschafter 121 121
Eigenkapital gesamt 69.898 40.952
Langfristiges Fremdkapital
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (13) 12 13
Sonstige langfristige Rückstellungen (14) 748 1.256
Langfristige Finanzverbindlichkeiten (15) 60.403 71.796
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (16) 2.630 1.791
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 9 0
Latente Steuern (17) 3.366 1.960
Langfristiges Fremdkapital gesamt 67.168 76.816
Kurzfristiges Fremdkapital
Sonstige kurzfristige Rückstellungen (18) 31.535 7.426
Steuerschulden (19) 2.334 3.744
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (20) 50.671 14.521
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (21) 5.438 4.949
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (22) 17.950 11.539
Kurzfristiges Fremdkapital gesamt 107.928 42.179
Passiva gesamt 244.994 159.947

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Gesamteinkommensrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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Anhang 2015

T€
2014

T€
Umsatzerlöse (23) 210.618 170.497
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (24) 53.380 15.841
Andere aktivierte Eigenleistungen (25) 7 0
Sonstige betriebliche Erträge (26) 1.004 1.205
Materialaufwand und Fremdleistungen (27) -212.805 -143.949
Personalaufwand (28) -17.512 -15.177
Abschreibungen (29) -1.720 -1.804
Sonstige betriebliche Aufwendungen (30) -15.198 -12.446
Betriebsergebnis (EBIT) 17.774 14.167
Finanzierungsaufwendungen (31) -2.824 -2.500
Sonstige Finanzerträge (32) 6 23
14.956 11.690
Ertragsteuern (33) -4.973 -3.527
Konzernergebnis vor Anteilen Fremder 9.983 8.163
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -31 -31
Konzernergebnis nach Anteilen Fremder 9.952 8.132

Eine Überleitung von dem Konzernergebnis zum Gesamtergebnis gemäß IAS 1.81 ff. entfällt, da das Konzernergebnis dem Gesamteinkommen entspricht.

Ergebnis je Aktie:

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unverwässert (€ je Aktie) 2,69 2,43
verwässert (€ je Aktie) 2,69 2,43

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung im Geschäftsjahr 2015

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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Gezeichnetes Kapital

T€
Kapitalrücklage

T€
Gewinnrücklagen

T€
Bilanzgewinn

T€
Anteile der Aktionäre der HELMA Eigenheimbau AG

T€
Anteile anderer Gesellschafter

T€
Summe Eigenkapital

T€
Stand zum 1. Januar 2014 3.100 14.458 160 10.138 27.856 177 28.033
Kapitalerhöhung 310 6.340 0 0 6.650 0 6.650
Dividende 0 0 0 -1.807 -1.807 0 -1.807
Entnahmen / Einstellungen 0 0 6.983 -6.983 0 -87 -87
Konzernergebnis 0 0 0 8.132 8.132 31 8.163
Stand zum 31. Dezember 2014 3.410 20.798 7.143 9.480 40.831 121 40.952
Kapitalerhöhung 590 20.735 0 0 21.325 0 21.325
Dividende 0 0 0 -2.331 -2.331 0 -2.331
Entnahmen / Einstellungen 0 0 4.325 -4.325 0 -31 -31
Konzernergebnis 0 0 0 9.952 9.952 31 9.983
Stand zum 31. Dezember 2015 4.000 41.533 11.468 12.776 69.777 121 69.898

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses

Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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2015

T€
2014

T€
Cash flow aus Geschäftstätigkeit
1. Ergebnis nach Steuern 9.983 8.163
2. +/- Abschreibungen auf Anlagevermögen 1.720 1.804
3. +/- Veränderung der langfristigen Rückstellungen -509 528
4. +/- Veränderung der latenten Steuern 1.406 503
5. +/- Sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge 1.081 212
6. = Cash Earnings (Summe aus 1 bis 5) 13.681 11.210
7. -/+ Veränderung der Vorräte -58.315 -17.646
8. -/+ Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände -21.331 -5.700
9. +/- Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen 22.640 242
10. +/- Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Finanzverbindlichkeiten) 7.085 -2.413
11. = Working-Capital Veränderungen (Summe aus 7 bis 10) -49.921 -25.517
12. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen 10 46
13. = Cash flow aus Geschäftstätigkeit (Summe aus 6, 11 und 12) -36.230 -14.261
14. + Einzahlungen aus dem Abgang des Sachanlagevermögens 80 21
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.697 -1.919
16. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -305 -164
17. = Cash flow aus Investitionstätigkeit (Summe aus 14 bis 16) -1.922 -2.062
18. - Auszahlungen an andere Gesellschafter -31 -87
19. - Dividende -2.331 -1.807
20. + Einzahlungen aus Kapitalerhöhung 21.325 6.650
21. +/- Einzahlung aus Begebung/Tilgung von Anleihen 0 10.200
22. +/- Aufnahme/Tilgung Schuldscheindarlehen 15.000 0
23. +/- Aufnahme/Tilgung sonstiger Finanzverbindlichkeiten 9.766 1.462
24. = Cash flow aus Finanzierungstätigkeit (Summe aus 18 bis 23) 43.729 16.418
25. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe aus 13, 17 und 24) 5.577 95
26. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.916 6.821
27. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 12.493 6.916

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015

1. Allgemeine Informationen

1.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen, Grundsätzliches

Die Muttergesellschaft des Konzerns ist die HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft (im Folgenden HELMA AG), Lehrte, Deutschland. Sie wird im Handelsregister des Amtsgerichts Hildesheim unter der Nummer HRB 201182 mit der Adresse "Zum Meersefeld 4, 31275 Lehrte" geführt.

Der Haupttätigkeitsbereich der HELMA AG liegt in der Planung und in der Bauregie schlüsselfertiger und teilschlüsselfertiger Einfamilien- (Schwerpunkt), Zweifamilien- und Doppelhäuser im Kundenauftrag. Die Häuser werden entweder vollständig individuell geplant oder auf Basis von verschiedenen Haustypen errichtet, wobei für den Kunden die Möglichkeit besteht, den von ihm gewählten Haustyp nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen individuell zu gestalten.

Die HELMA Wohnungsbau GmbH, Lehrte, eine Tochtergesellschaft der HELMA AG, ist im Bereich des klassischen Bauträgergeschäfts tätig und bietet seit Anfang 2013 das Bauträgergeschäft auch für institutionelle Investoren an.

Über die Hausbau Finanz GmbH, Lehrte, ist die Gesellschaft seit Ende 2010 im Bereich der Vermittlung von baubezogenen Finanzierungen und Versicherungen tätig.

Die am 03. Januar 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH, Lehrte, eine Tochtergesellschaft der HELMA AG, ist im Bereich der Entwicklung und Planung sowie dem Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen tätig.

Mit Datum vom 17. Januar 2013 wurde zwischen der HELMA AG und der Hausbau Finanz GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie zwischen der HELMA AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, welche am 11. Dezember 2013 um einen dynamischen Verweis auf § 302 AktG ergänzt wurden. Diese beiden Verträge wurden durch die ordentliche Hauptversammlung am 05. Juli 2013 und die Ergänzungen am 04. Juli 2014 genehmigt und im Handelsregister eingetragen und sind somit erstmals für das Geschäftsjahr 2013 wirksam anzuwenden.

Mit notariellem Vertrag vom 11. November 2013 wurde zwischen der HELMA Ferienimmobilien GmbH und der HELMA Eigenheimbau AG ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Diesem Vertrag hat die Gesellschafterversammlung der HELMA Ferienimmobilien GmbH am 11. November 2013 einstimmig zugestimmt. Nach Zustimmung der ordentlichen Hauptversammlung der HELMA Eigenheimbau AG vom 04. Juli 2014 und Eintragung ins Handelsregister vom 22. Juli 2014 wurde der Vertrag für das Geschäftsjahr 2014 wirksam.

Als Mutterunternehmen des HELMA Konzerns ist die HELMA AG seit September 2006 im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse (Entry Standard) gelistet (WKN A0EQ57; ISIN DE000A0EQ578).

Der Konzernabschluss 2015 wurde in € aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden sämtliche Beträge in Tausend € (T€) ausgewiesen. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung geringfügige Differenzen bei der Summenbildung auftreten können.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 der HELMA AG wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen führen das Kalenderjahr als Geschäftsjahr.

Der Konzernabschluss umfasst neben der Konzernbilanz und der Konzern-Gesamteinkommensrechnung die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, die Konzern-Kapitalflussrechnung, den Konzernanhang einschließlich Konzernanlagenspiegel und die Segmentberichterstattung.

1.2 Im laufenden Geschäftsjahr anzuwendende Standards und Interpretationen

Im Geschäftsjahr 2015 wurden neue Standards, Veränderungen an bestehenden Standards sowie neue Interpretationen verabschiedet.

Hierzu zählen:

a) Veröffentlichte Standards und Interpretationen, die für den IFRS-Abschluss zum 31.12.2015 erstmals verpflichtend anzuwenden sind:

Änderungen von Standards:

Diverse Änderungen: Annual Improvement Project des IASB 2011 - 2013 (Inkrafttreten 01.01.2015)

Neue Interpretationen:

IFRIC 21 "Levies": Bilanzielle Abbildung von staatlich erhobenen Abgaben (Inkrafttreten 17.07.2014)

b) Veröffentlichte Standards und Interpretationen, die für den IFRS-Abschluss zum 31.12.2015 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind:

Änderungen von Standards (Amendments):

Änderungen zu IAS 1 "Presentation of Financial Statements": Verbesserung von Angabepflichten (Disclosure Initiative) (Inkrafttreten 01.01.2016)
Änderungen zu IAS 19 "Employee Benefits": Mitarbeiterbeiträge (Inkrafttreten 01.02.2015)
Änderungen zu IAS 16 "Property, Plant and Equipment" und IAS 38 "Intangible Assets": Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden (Inkrafttreten: 01.01.2016)
Änderungen zu IAS 16 "Property, Plant and Equipment" und IAS 41 "Agriculture": Landwirtschaft - Fruchttragende Pflanzen (Inkrafttreten 01.01.2016)
Änderungen zu IAS 27 "Separate Financial Statements": Anwendung der Equity-Methode im Einzelabschluss (Inkrafttreten 01.01.2016)
Änderungen zu IFRS 10 "Consolidated Financial Statements", IFRS 12 "Disclosure of Interests in other Entities" und IAS 28 "Investments in Associates and Joint Ventures": Investmentgesellschaften - Anwendung der Ausnahmevorschrift zur Konsolidierung (Inkrafttreten 01.01.2016)*
Änderungen an IFRS 11 "Joint Arrangements": Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit (Inkrafttreten 01.01.2016)
Diverse Änderungen: Annual Improvement Project des IASB 2010 - 2012 (Inkrafttreten 01.02.2015)
Diverse Änderungen: Annual Improvement Project des IASB 2012 - 2014 (Inkrafttreten 01.01.2016)

Neue Standards:

IFRS 9 "Financial Instruments" (Inkrafttreten 01.01.2018)*
IFRS 14 "Regulatory Deferral Account" (Inkrafttreten 01.01.2016)**
IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" (Inkrafttreten 01.01.2018)*

* EU-Endorsement noch nicht erfolgt.

** IFRS 14 soll nicht in EU-Recht übernommen werden.

Zum Zeitpunkt der in der EU verpflichtenden Anwendung der neuen Standards und Interpretationen hat und wird die Gesellschaft diese berücksichtigen. Signifikante Auswirkungen auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung haben sich nicht ergeben. Durch den veröffentlichten, allerdings noch nicht für den Abschluss zum 31.12.2015 verpflichtend anzuwendenden, IFRS 15 sind keine signifikanten Auswirkungen auf die Umsatzrealisierung zu erwarten. Für die Angabepflichten in den Notes ergeben sich Änderungen und Erweiterungen.

2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen durch den Vorstand, die sich auf die ausgewiesenen Beträge in der Konzernbilanz sowie auf die Offenlegung der Eventualforderungen und -verbindlichkeiten zum Abschlusszeitpunkt und auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode auswirken. Den Annahmen und Schätzungen liegen Prämissen zugrunde, die auf dem jeweils aktuellen Kenntnisstand basieren. Das tatsächliche Ergebnis kann von diesen Schätzungen und Annahmen abweichen.

2.1 Aktiva

Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte (Lizenzen, EDV-Software, Kundenbeziehungen) werden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, welche bis zu fünf Jahre beträgt.

Die erwarteten Nutzungsdauern und die Abschreibungsmethoden wurden zum Ende des Geschäftsjahres überprüft.

Zu jedem Abschlussstichtag werden die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte überprüft, um festzustellen, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen.

Entwicklungskosten für neu entwickelte Gebäudetypen, zu denen Untersuchungen zur technischen Realisierbarkeit sowie zur Vermarktbarkeit vorliegen, werden mit den direkt und indirekt zurechenbaren Herstellungskosten aktiviert, soweit eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und sowohl die technische Realisierbarkeit als auch die Vermarktung der neu entwickelten Produkte sichergestellt sind (IAS 38). Die Entwicklungstätigkeit muss ferner mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu künftigen Finanzmittelzuflüssen führen. Dem Herstellungsprozess zurechenbare Fremdkapitalkosten werden, sofern wesentlich, aktiviert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt auf der Grundlage der geplanten technischen Nutzungsdauer der Produkte. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Forschungskosten sind gemäß IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gesamteinkommensrechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der bei einem Unternehmenszusammenschluss entsteht, ist zum Zeitpunkt der Kontrollverlagerung als Vermögenswert zu erfassen (Erwerbszeitpunkt). Er entspricht dem Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über den Konzernanteil an dem beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens zum Erwerbszeitpunkt.

Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf alle zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können. Zahlungsmittelgenerierende Einheiten, welchen ein Teil des Geschäfts- oder Firmenwertes zugeteilt wurde, sind mindestens einmal jährlich auf Wertminderung zu prüfen. Liegen Hinweise für eine Wertminderung einer Einheit vor, wird diese häufiger evaluiert.

Die Werthaltigkeitsprüfung basiert auf der Ermittlung des erzielbaren Betrages (Recoverable amount). Dieser ergibt sich aus dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit deren erzielbaren Betrag, liegt ein Wertminderungsbedarf vor, der gemäß IAS 36.104 f. erfasst wird.

Der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ist das so genannte Nettovermögen und setzt sich aus dem operativen Vermögen, also dem für die operative Tätigkeit betriebsnotwendigen Vermögen, zuzüglich aufgedeckter stiller Reserven (insbesondere Goodwill) und abzüglich den aus der operativen Tätigkeit resultierenden Verbindlichkeiten zusammen.

Während für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Veräußerungskosten primär marktpreisorientierte Verfahren zum Einsatz kommen, wird bei der Ermittlung des Nutzungswertes auf kapitalwertorientierte Verfahren zurückgegriffen.

Bei den kapitalwertorientierten Verfahren wird das Konzept der gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC-Ansatz nach Steuern) angewendet.

Hierbei wurden folgende Annahmen getroffen:

Die Eigenkapitalkosten werden auf Basis des Capital Asset Pricing Models berechnet und betragen 8,10 Prozent (Vorjahr 8,35 Prozent). Dieser Zins wurde unter Berücksichtigung eines risikolosen Basiszinssatzes von 1,50 Prozent (Vorjahr: 1,75 Prozent), einer Risikoprämie von 6,0 Prozent (Vorjahr: 6,0 Prozent) sowie eines Betafaktors von 1,1 (Vorjahr: 1,1) ermittelt.
Der Nutzungswert wird anhand des Barwertes des Cash Flow aus zwei Wachstumsphasen ermittelt. Für Phase 1 (2 Jahre) werden die vom Vorstand verabschiedeten Detailplanungen der Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Für Phase 2 wird eine ewige Rente zugrunde gelegt. Das angenommene Wachstum beträgt hier 1 Prozent.

Sachanlagevermögen

Sachanlagen (mit Ausnahme von Grundstücken) sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und erfasster Wertminderungen ausgewiesen. Die Herstellungskosten umfassen hierbei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten.

Die Abschreibung erfolgt so, dass die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Vermögenswerten abzüglich ihrer Restwerte über deren Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden. Die erwarteten Nutzungsdauern, Restwerte und Abschreibungsmethoden werden jährlich überprüft und sämtliche notwendige Schätzungsänderungen prospektiv berücksichtigt.

Die Sachanlagen werden linear über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:

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Voraussichtliche Nutzungsdauern Jahre
Musterhäuser bis zu 33
Bürogebäude bis zu 33
Außenanlagen 10 bis 35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 15

Die Bestimmung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wird unter Beachtung der voraussichtlichen physischen Abnutzung, der technischen Veralterung sowie rechtlicher und vertraglicher Beschränkungen vorgenommen.

Für die Musterhäuser auf eigenem Grund und Boden wird eine Nutzungsdauer von bis zu 33 Jahren angenommen. Bei den Musterhäusern auf fremdem Grund und Boden wird die niedrigere Mietdauer als Nutzungsdauer angenommen.

Im Bau befindliche Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Fremdkapitalkosten werden, sofern wesentlich, aktiviert. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. Erreichen des betriebsbereiten Zustandes.

Grundstücke werden nicht planmäßig abgeschrieben.

Leasing

Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasingverhältnisse klassifiziert, wenn durch die Leasingvereinbarung im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen werden. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating Leasingverhältnisse klassifiziert.

Im Rahmen eines Finanzierungsleasingverhältnisses gehaltene Vermögenswerte werden als Vermögenswerte des Konzerns zu ihrem beizulegenden Zeitwert zu Beginn des Leasingverhältnisses oder, falls dieser niedriger ist, zum Barwert der Mindestleasingzahlungen erfasst. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasingnehmer ist innerhalb der Konzernbilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasingverhältnissen zu zeigen.

Vermögenswerte, die im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen gehalten werden, werden über ihre erwartete Nutzungsdauer auf die gleiche Art und Weise wie im Eigentum des Konzerns stehende Vermögenswerte oder, falls diese kürzer ist, über die Laufzeit des zugrunde liegenden Leasingverhältnisses abgeschrieben.

Die Leasingzahlungen werden so in Zinsaufwendungen und Tilgung der Leasingverpflichtung aufgeteilt, dass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden direkt in der Konzern-Gesamteinkommensrechnung erfasst.

Mietzahlungen aus Operating Leasingverhältnissen werden als Aufwand linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht eher dem zeitlichen Nutzenverlauf für den Leasingnehmer. Bedingte Mietzahlungen im Rahmen eines Operating Leasingverhältnisses werden in der Periode, in der sie entstehen, als Aufwand erfasst.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden mit den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die der Bemessung der Abschreibungen zugrunde liegende Nutzungsdauer beträgt 50 Jahre.

Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß IAS 2.23 und Nettoveräußerungswert angesetzt.

Die Anschaffungskosten repräsentieren im Wesentlichen die von Subunternehmern in Rechnung gestellten Leistungen. Auf diese Anschaffungskosten wird ein Gemeinkostenzuschlag, der sich aus Verwaltungskosten zusammensetzt, gerechnet. Grundlage für die Gemeinkostenzuschläge sind die Ist-Gemeinkosten der Periode.

Fremdkapitalkosten werden, sofern wesentlich, aktiviert.

Wertminderungen werden berücksichtigt, wenn der Nettoveräußerungswert einzelner Vermögenswerte unter deren Buchwert sinkt.

Forderungen aus Auftragsfertigung

Ist das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich zu schätzen, so werden die Auftragserlöse und Auftragskosten in Verbindung mit diesem Fertigungsauftrag entsprechend dem Leistungsfortschritt am Abschlussstichtag jeweils im Verhältnis der erreichten Leistungen zur Gesamtleistung erfasst.

Erwartete Verluste aus Fertigungsaufträgen wurden sofort in vollem Umfang als Aufwand erfasst.

Finanzielle Vermögenswerte und Schulden

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich im Wesentlichen aus den Forderungen und den Zahlungsmitteln bzw. Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Die Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt nach IAS 39. Demnach werden finanzielle Vermögenswerte in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der Gesellschaft ein vertragliches Recht zusteht, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von einer anderen Partei zu erhalten. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten.

Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den nachstehenden Kategorien:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte: Finanzielle Vermögenswerte werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wenn der finanzielle Vermögenswert entweder zu Handelszwecken gehalten oder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designiert wird. Darüber hinaus fallen derivative Finanzinstrumente unter diese Kategorie.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Kredite und Forderungen: Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Nennbetrag vermindert um Wertberichtigungen für Forderungsausfälle. Unverzinsliche langfristige Forderungen werden abgezinst.
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen: Dieses sind finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen und einer festen Laufzeit, über die sie gehalten werden. Diese werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Diese umfassen diejenigen finanziellen Vermögenswerte, die nicht einer der zuvor genannten Kategorien zugeordnet wurden. Diese sind mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgsneutral im Eigenkapital abgegrenzt und erst bei Veräußerung oder Wertminderung erfolgswirksam erfasst.

Gegenwärtig hält die Gesellschaft ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Kredite und Forderungen.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten auslaufen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden.

Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

Finanzielle Vermögenswerte, mit Ausnahme der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte, werden zu jedem Abschlussstichtag auf das Vorhandensein von Indikatoren für eine Wertminderung untersucht. Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn infolge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eintraten, ein objektiver Hinweis dafür vorliegt, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows der Finanzanlage negativ verändert haben.

Bei einigen Kategorien von finanziellen Vermögenswerten, z. B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden Vermögenswerte, für die keine Wertminderung auf Einzelbasis festgestellt wird, auf Portfoliobasis auf Wertminderungsbedarf überprüft.

Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte

Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen werden als zur Veräußerung stehend klassifiziert, wenn ihr Buchwert überwiegend durch die Veräußerung als durch die weitere Nutzung zu erzielen sein wird. Diese Voraussetzung wird erst als erfüllt angesehen, wenn die Veräußerung sehr wahrscheinlich ist und der Vermögenswert zur sofortigen Veräußerung bereitsteht. Die jeweils zuständigen Organe der Gesellschaft müssen den Verkauf beschlossen haben und der Verkauf sollte innerhalb eines Jahres nach Qualifizierung als zur Veräußerung stehend beabsichtigt sein. Weiterhin muss die Suche nach einem Käufer aktiv begonnen worden sein.

Zum Verkauf stehende langfristige Vermögenswerte werden zu dem niedrigeren Wert aus Buchwert und dem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Liquide Mittel werden zu ihrem Nominalwert angesetzt.

Liquide Mittel, die als Sicherheit für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen und über welche die Gesellschaft nicht verfügen kann, sind nicht in den liquiden Mitteln enthalten, sondern werden unter den sonstigen lang- oder kurzfristigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

2.2 Passiva

Eigenkapitalbeschaffungskosten

Eigenkapitalbeschaffungskosten werden nach Berücksichtigung der auf diese entfallenden Steuern von der Kapitalrücklage abgesetzt.

Finanzielle Schulden

Finanzielle Schulden werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn die Gesellschaft eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zu den Anschaffungskosten. In den Folgejahren werden die finanziellen Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens für Leistungszusagen auf Altersversorgung nach IAS 19 bewertet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden in angemessener Höhe für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Voraussetzung für den Ansatz ist, dass die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die Höhe der Verpflichtung zuverlässig ermittelbar ist.

Rückstellungen für Gewährleistungsaufwendungen werden zum Fertigstellungszeitpunkt/ Verkaufszeitpunkt nach der besten Einschätzung der Geschäftsleitung hinsichtlich der zur Erfüllung der Verpflichtung des Konzerns notwendigen Aufwendungen angesetzt.

Die langfristigen Rückstellungen werden im Wesentlichen mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert.

Aktienorientierte Vergütung

Die im Rahmen eines aktienorientierten Vergütungssystems an einen Vorstand ausgegebenen Stock Appreciation Rights (SAR) sind als aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich zu klassifizieren. Die SAR werden gemäß IFRS 2 auf Basis eines finanzmathematischen Optionspreismodells zu jedem Berichtsstichtag und am Erfüllungstag bewertet. Der ermittelte Wert der ausübbaren SAR wird als Personalaufwand erfolgswirksam erfasst. In gleichem Umfang werden Rückstellungen gebildet.

2.3 Konzern-Gesamteinkommensrechnung

Die Konzern-Gesamteinkommensrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit Entstehen des Anspruchs realisiert. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst.

Sofern die entsprechenden Voraussetzungen nach IAS 11 vorliegen, werden Bauaufträge nach der percentage of completion-Methode (PoC) bilanziert. Hierbei werden die im Geschäftsjahr angefallenen Kosten und die auf das Geschäftsjahr entfallenden Erlöse entsprechend dem Fertigstellungsgrad ergebniswirksam erfasst. Der Fertigstellungsgrad wird entsprechend dem Verhältnis der erreichten Leistung zur Gesamtleistung ermittelt.

2.4 Währungsumrechnung

Forderungen, liquide Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden nach Maßgabe des Wechselkurses am Abschlussstichtag bewertet.

2.5 Ertragsteuern

Die Bilanzierung und Bewertung von Ertragsteuern erfolgt gemäß IAS 12. Latente Steuern werden bis auf wenige im Standard festgelegte Ausnahmen für alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach IFRS und den Steuerwerten gebildet (bilanzorientiertes Vorgehen). Latente Steueransprüche aufgrund von ungenutzten steuerlichen Verlustvorträgen werden angesetzt, soweit IAS 12 dies zulässt. Die Bewertung der latenten Steuern beruht auf den zurzeit geltenden Steuersätzen. Auf aktive Steuerlatenzen werden in Abhängigkeit von der zukünftigen Realisierbarkeit ggf. Wertberichtigungen vorgenommen. Abweichend vom Vorjahr erfolgt ein saldierter Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern. Die Vorjahresangaben wurden angepasst.

3. Konsolidierung

3.1 Grundlagen der Konsolidierung

Die Abschlüsse der einzelnen Gesellschaften sind zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Alle einbezogenen Gesellschaften haben den gleichen Abschlussstichtag.

Auf konzernfremde Dritte entfallende Anteile am Eigenkapital sind in der Konzernbilanz als "Anteile anderer Gesellschafter" im Eigenkapital erfasst. Der Buchwert der Anteile anderer Gesellschafter wird um diejenigen Veränderungen des Eigenkapitals (Entnahmen/Einlagen und Ergebnisanteil) fortgeschrieben, die diesen zuzurechnen sind. Die Anteile anderer Gesellschafter entfallen auf nicht beherrschende Gesellschafter.

Alle konzerninternen Geschäftsvorfälle, Salden und Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Konsolidierung vollständig eliminiert.

3.2 Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben dem Mutterunternehmen HELMA AG drei vollkonsolidierte verbundene Gesellschaften, an denen die Gesellschaft Mehrheitsbeteiligungen hält. Die Beteiligungsverhältnisse der Gesellschaften haben sich im Berichtsjahr nicht verändert.

Der Konsolidierungskreis ist der anschließenden Aufstellung des Anteilsbesitzes zu entnehmen:

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital in % (mittel- und unmittelbar)
Tochterunternehmen der HELMA AG, Lehrte
HELMA Wohnungsbau GmbH, Lehrte 93,94%
Hausbau Finanz GmbH, Lehrte 100,00%
HELMA Ferienimmobilien GmbH, Lehrte 95,10%

4. Angaben zur Konzernbilanz

Langfristiges Vermögen

Die Entwicklung der Immateriellen Vermögenswerte, des Sachanlagevermögens und der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sind dem beigefügten Konzernanlagenspiegel zu entnehmen.

Immaterielle Vermögenswerte

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(1) Sonstige immaterielle Vermögenswerte 521 T€
31.12.2014 526 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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Bilanzansatz

in T€
Zugänge

in T€
Abgänge

in T€
Umbuchungen

in T€
Abschreibungen

in T€
Bilanzansatz

in T€
01.01.2015 2015 2015 2015 2015 31.12.2015
526 305 0 0 310 521

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte beinhalten Lizenzen, EDV-Software und Kundenbestände im Bereich Bauversicherungen.

Darüber hinaus wurden in den Vorjahren neben Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung des EnergieAutarkenHauses sowie Kosten für die Entwicklung eines neuen Bemusterungskonzeptes auch Kosten für die Entwicklung betriebsprozessbezogener Software sowie des Internetauftritts aktiviert.

Anhaltspunkte für Wertminderungen liegen nicht vor.

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(2) Geschäfts- oder Firmenwert 1.380 T€
31.12.2014 1.380 T€

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus der Anschaffung der Beteiligung an der HELMA Wohnungsbau GmbH und ist daher dem Segment "Bauträgergeschäft" zuzuordnen. Der zum Abschlussstichtag durchgeführte Werthaltigkeitstest (Impairment-Test) nach IAS 36 unter Berücksichtigung der IDW RS HFA 16 führte zum Abschlussstichtag zu einer Bestätigung des Vorjahreswertes.

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(3) Sachanlagevermögen 16.342 T€
31.12.2014 16.139 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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Bilanzansatz

in T€
Zugänge

in T€
Abgänge

in T€
Umbuchungen

in T€
Abschreibungen

in T€
Bilanzansatz

in T€
01.01.2015 2015 2015 2015 2015 31.12.2015
16.139 1.697 90 0 1.404 16.342

Das Sachanlagevermögen setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 14.103 14.376
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 179 0
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.060 1.763
Summe 16.342 16.139

Anhaltspunkte für Wertminderungen lagen nicht vor.

Die Grundstücke werden im Wesentlichen durch Grundpfandrechte belastet. Der Posten "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" unterliegt wie im Vorjahr mit Ausnahme bestimmter fremdfinanzierter Kraftfahrzeuge keinen wesentlichen Zugriffsbeschränkungen aufgrund von Sicherungsübereignungen oder Verpfändungen.

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(4) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 281 T€
31.12.2014 287 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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Bilanzansatz in T€ 01.01.2015 Zugänge in T€ 2015 Abgänge in T€ 2015 Umbuchungen in T€ 2015 Abschreibungen in T€ 2015 Bilanzansatz in T€ 31.12.2015
287 0 0 0 6 281

Die HELMA Wohnungsbau GmbH hält zum Zwecke der Erzielung von Mieteinnahmen vier Wohneinheiten in Magdeburg. Die Bewertung erfolgt nach dem Anschaffungskostenmodell zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Abschreibung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie erfolgt linear über 50 Jahre.

Wertminderungen waren nicht notwendig. Der auf Basis von Marktbeobachtungen geschätzte Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Es bestehen zum Abschlussstichtag keine Beschränkungen hinsichtlich der Veräußerbarkeit der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie.

Die Mieteinnahmen dieser Immobilie beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 26 T€ (Vj: 27 T€). Die direkt mit der Immobilie im Zusammenhang stehenden Aufwendungen betrugen 22 T€ (Vj: 11 T€).

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(5) Sonstige langfristige Vermögenswerte 1 T€
31.12.2014 1 T€

Unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten wurden ausschließlich langfristige Kautionen erfasst.

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Langfristiges Vermögen, gesamt 18.525 T€
31.12.2014 18.333 T€

Kurzfristiges Vermögen

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(6) Vorräte 154.369 T€
31.12.2014 96.054 T€

Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Werbematerial) 53 53
unfertige Leistungen 150.196 95.276
geleistete Anzahlungen auf Vorräte 4.120 725
Summe 154.369 96.054

Hinsichtlich der ausgewiesenen Vorräte bestehen die branchenüblichen Verpflichtungen. Im Berichtsjahr wurden 1.540 T€ (Vj: 1.330 T€) Zinsaufwendungen aktiviert und unter den unfertigen Leistungen ausgewiesen.

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(7) Forderungen aus Auftragsfertigung 37.271 T€
31.12.2014 21.382 T€

Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Anteilig realisierte Umsatzerlöse 87.653 52.222
erhaltene Anzahlungen zu Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung -50.382 -30.840
Summe 37.271 21.382

Die Forderungen aus Auftragsfertigung beinhalten Forderungen aus der Anwendung der PoC-Methode bei langfristigen Fertigungsaufträgen. Sie wurden outputorientiert entsprechend dem Verhältnis der erreichten Leistung zur Gesamtleistung ermittelt.

Aus der Anwendung der PoC-Methode ergaben sich folgende Ergebnisauswirkungen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Anteilig realisierte Umsatzerlöse 87.653 52.222
Anteilige realisierte Anschaffungs- und Herstellungskosten -76.231 -45.447
Ergebnis aus der Anwendung der PoC-Methode 11.422 6.775

Bei den vorstehenden Tabellen wird unter dem aktuellen Geschäftsjahr der kumulierte Wert der zum Bilanzstichtag bestehenden langfristigen Auftragsfertigungen ausgewiesen. Das Delta zum kumulierten Wert des Vorjahres spiegelt sich dabei in der aktuellen Konzern-Gesamteinkommensrechnung wider.

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(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.345 T€
31.12.2014 13.829 T€

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind der Kategorie Kredite und Forderungen zuzurechnen und werden deshalb zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Wertminderungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht (Vj: 0 T€). Es existieren keine weiteren nennenswerten Kreditrisiken.

Die bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der vorliegenden Hausverträge durch Finanzierungsbestätigungen der von den Kunden gewählten Finanzierungspartner in voller Höhe als werthaltig anzusehen. Darüber hinaus ist ein Teil der noch offenen Beträge bereits auf Notaranderkonten hinterlegt. Im Geschäftsjahr sowie auch in den Vorjahren kam es zu keinen nennenswerten Forderungsausfällen, die eine über die bereits durchgeführten Wertberichtigungen hinaus gehende Korrektur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen notwendig machen würde.

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(9) Steuerforderungen 51 T€
31.12.2014 0 T€

Die Steuerforderungen zum Bilanzstichtag beinhalteten Zahlungsansprüche der HELMA AG aus Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer (Vj: 0 T€).

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(10) Sonstige kurzfristige Forderungen 2.940 T€
31.12.2014 3.433 T€

Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
debitorische Kreditoren 338 546
Handelsvertreterprovisionen 1.369 1.500
aktive RAP 994 1.063
übrige kurzfristige Forderungen 239 324
Summe 2.940 3.433

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(11) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 12.493 T€
31.12.2014 6.916 T€

Dieser Bilanzposten umfasst Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

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Kurzfristiges Vermögen, gesamt 226.469 T€
31.12.2014 141.614 T€

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Summe Vermögen 244.994 T€
31.12.2014 159.947 T€

(12) Eigenkapital

Die Veränderung des Konzerneigenkapitals wird in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (Anlage 3) ausführlich dargestellt.

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Gezeichnetes Kapital 4.000 T€
31.12.2014 3.410 T€

Nach der im März 2015 vollzogenen Kapitalerhöhung um 290 T€ und der im Oktober durchgeführten Kapitalerhöhung um weitere 300 T€ beträgt das gezeichnete Kapital der HELMA AG 4.000 T€ und verteilt sich auf 4.000.000 Stückaktien ohne Nennwert. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Eine Aktie gewährt eine Stimme.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Juli 2015 ist der Vorstand ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 2. Juli 2020 das Grundkapital einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu einem Betrag von höchstens 1.850 T€ zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum genehmigten Kapital wurde aufgehoben.

Die Hauptversammlung vom 3. Juli 2015 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um einen Betrag bis zu 1.850 T€ beschlossen (Bedingtes Kapital 2015). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 3. Juli 2015 beschlossenen Ermächtigung begeben werden können. Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum bedingten Kapital wurde aufgehoben.

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Kapitalrücklage 41.533 T€
31.12.2014 20.798 T€

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Gewinnrücklagen 11.468 T€
31.12.2014 7.143 T€

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Bilanzgewinn 12.776 T€
31.12.2014 9.480 T€

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Anteile anderer Gesellschafter 121 T€
31.12.2014 121 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Stand zum 1. Januar 121 177
Summe der Entnahmen/Einlagen -31 -87
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 31 31
Stand zum 31. Dezember 121 121

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Eigenkapital, gesamt 69.898 T€
31.12.2014 40.952 T€

Wirtschaftliches Eigenkapital

Die Ziele des Kapitalmanagements der Gesellschaft liegen

in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung,
in der Gewährleistung einer adäquaten Verzinsung des Eigenkapitals sowie
in der Aufrechterhaltung einer optimalen, die Kapitalkosten möglichst gering haltenden Kapitalstruktur.

Die Überwachung der Kapitalstruktur erfolgt auf Basis des Verschuldungsgrades sowie der Eigenkapitalquote. Die Strategie der Gesellschaft besteht darin, einen sinnvollen Verschuldungsgrad unter Unternehmenswert-Gesichtspunkten einzugehen, der weiterhin Zugang zu Fremdkapital zu vertretbaren Kosten unter Beibehaltung eines guten Kreditratings gewährleistet. Daneben wurden Mindesteigenkapitalquoten zum Teil in abgeschlossenen Kreditverträgen als Bedingung vereinbart.

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Beträge

in T€
31.12.2015 31.12.2014
in Relation zur Bilanzsumme in Relation zur Bilanzsumme
--- --- --- --- ---
Finanzverbindlichkeiten 111.074 86.317
Zahlungsmittel und -äquivalente -12.493 -6.916
Nettofremdkapital 98.581 40,2% 79.401 49,6%
Eigenkapital 69.898 28,5% 40.952 25,6%
Bilanzsumme 244.994 100,0% 159.947 100,0%

Die im Rahmen der Darlehensverträge geforderten Finanzkennzahlen (Covenants) wurden durch die Gesellschaft im Berichtsjahr erfüllt.

Langfristiges Fremdkapital

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(13) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12 T€
31.12.2014 13 T€

Die HELMA AG hat in geringem Umfang Pensionszusagen erteilt. Hierbei handelt es sich um Pensionszusagen, die feste Leistungsansprüche gewähren und als leistungsorientierte Pläne gemäß IAS 19 zu bilanzieren sind. Die Pensionsrückstellungen werden zum Abschlussstichtag nach dem Anwartschaftsbarwert unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen bewertet. Den Berechnungen liegen im Wesentlichen folgende Annahmen zugrunde:

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in % 31.12.2015 31.12.2014
Zinssatz 3,92 4,56
Gehaltstrend 0,0 0,0
Rententrend 2,0 2,0
Fluktuation 0,0 0,0

Kostentrends im Bereich der medizinischen Versorgung wurden nicht berücksichtigt. Ein Planvermögen nach IAS 19 besteht nicht.

Zahlungen aus den Pensionsrückstellungen sind im Berichtsjahr in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 2 T€) erfolgt.

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(14) Sonstige langfristige Rückstellungen 748 T€
31.12.2014 1.256 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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in T€ Stand zum 01.01.2015 Umgliederung 2015 Verbrauch 2015 Auflösung 2015 Zuführung 2015 Stand zum 31.12.2015
Art der Rückstellung
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 23 0 0 0 0 23
Gewährleistungen 393 0 393 0 725 725
SAR 840 840 0 0 0 0
Summe 1.256 840 393 0 725 748

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(15) Langfristige Finanzverbindlichkeiten 60.403 T€
31.12.2014 71.796 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzpartnern
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 42.183 30.637
Restlaufzeit über 5 Jahre 2.220 5.159
Mini-Anleihe 2013-2017
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 1.000 1.000
Anleihe 2013-2018
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 0 35.000
Schuldscheindarlehen
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 13.000 0
Restlaufzeit über 5 Jahre 2.000 0
Summe 60.403 71.796

Die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzpartnern betreffen insbesondere die Finanzierung von Grundstücken und Musterhäusern, des Verwaltungsgebäudes in Lehrte, des Fuhrparks und der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Finanzpartnern waren zum Abschlussstichtag 58.211 T€ (Vorjahr 45.942 T€) durch Grundpfandrechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzpartnern werden mit Zinssätzen zwischen 0,9 % und 5,9 % verzinst.

Im Rahmen einer Privatplatzierung wurde im 1. Halbjahr 2013 eine Anleihe im Nominalvolumen in Höhe von 1.000 T€ vollständig gezeichnet. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 01. April 2013 bis zum 30. September 2017. Der Nominalzins beträgt 5,4%; die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich.

Im September 2013 wurde eine weitere Anleihe im Nominalvolumen in Höhe von 25.000 T€ vollständig gezeichnet. Im März 2014 wurde diese um 10.000 T€ zu einem Ausgabekurs von 102 % aufgestockt. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 19. September 2013 bis zum 19. September 2018. Der Nominalzins beträgt 5,875 %; die Zinszahlungen erfolgen jährlich. Diese Anleihe verfügt über ein vorzeitiges Kündigungsrecht zum 19. September 2016 zu 101 % des Nennbetrags. Der Vorstand geht davon aus, von diesem Recht Gebrauch zu machen, um die Anleihe zu günstigeren Konditionen zu refinanzieren. Die Vorfälligkeitsentschädigung wurde im Rahmen der Rückstellungsbewertung berücksichtigt und die Anleihe im Gesamtvolumen von 35.000 T€ in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten umgegliedert.

Im Berichtsjahr wurden zwei langfristige Schuldscheinscheindarlehen über 5 Mio. € und 10 Mio. € platziert. Das erste im Berichtsjahr aufgenommene Schuldscheindarlehen verteilt sich auf eine 5-jährige Tranche über 3 Mio. € zu einem Zinssatz von 2,914 % p. a. sowie eine 7-jährige Tranche über 2 Mio. € zu einem Zinssatz von 3,587 % p. a. Ein weiteres Schuldscheindarlehen über 10 Mio. € weist bei einer Laufzeit von 5 Jahren eine jährliche Verzinsung von 3,075 % auf.

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(16) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.630 T€
31.12.2014 1.791 T€

Die langfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stellen sogenannte Sicherheitseinbehalte dar.

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(17) Latente Steuern 3.366 T€
31.12.2014 1.960 T€

Die passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
HELMA AG
- auf unfertige Leistungen -4.516 -4.014
- auf Forderungen aus Auftragsfertigung 6.821 5.824
- auf Auftragskosten für langfristige Auftragsfertigung -1.825 -1.398
- auf sonstige Vermögensgegenstände -215 -196
- auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 22 45
HELMA Wohnungsbau GmbH
- auf unfertige Leistungen -8.581 -7.123
- auf Forderungen aus Auftragsfertigung 19.069 9.660
- auf Auftragskosten für langfristige Auftragsfertigung -7.181 -619
- auf sonstige Vermögensgegenstände -294 -125
- auf aktivierte Zinsen -92 -58
HELMA Ferienimmobilien GmbH
- auf unfertige Leistungen -787 0
- auf Forderungen aus Auftragsfertigung 928 0
- auf Auftragskosten für langfristige Auftragsfertigung 93 0
- auf sonstige Vermögensgegenstände -18 0
- auf aktivierte Zinsen -58 -36
Summe 3.366 1.960

Die latenten Steueransprüche und latenten Steuerschulden werden saldiert, soweit die Voraussetzungen nach IAS 12.74 erfüllt sind. Im Vorjahr erfolgte ein getrennter Ausweis der aktiven latenten Steuern auf aktivierte Zinsen in Höhe von 94 T€. Alle passiven latenten Steuern sind kurzfristig.

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Langfristiges Fremdkapital, gesamt 67.168 T€
31.12.2014 76.816 T€

Kurzfristiges Fremdkapital

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(18) Sonstige kurzfristige Rückstellungen 31.535 T€
31.12.2014 7.426 T€

Dieser Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:

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in T€ Stand zum 01.01.2015 Umgliederung 2015 Verbrauch 2015 Auflösung 2015 Zuführung 2015 Stand zum 31.12.2015
Art der Rückstellung
Kosten für langfristige Auftragsfertigung/POC 6.802 0 6.802 0 29.129 29.129
SAR 0 840 168 0 798 1.470
übrige sonstige Rückstellungen 624 0 624 0 936 936
Summe 7.426 840 7.594 0 30.863 31.535

Die Rückstellungen für Kosten für langfristige Auftragsfertigung/PoC beinhalten Kosten von Subunternehmern, die der Gesellschaft noch nicht in der Höhe, die dem Fertigstellungsgrad entspricht, in Rechnung gestellt wurden.

Aktienorientierte Vergütung

Im Geschäftsjahr 2013 wurden einem Vorstand 50.000 Stock Appreciation Rights (SAR) gewährt. Der Wert der SAR betrug zum Zeitpunkt der Gewährung 320 T€. Ein SAR gewährt das Recht, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes eine Barzahlung in Höhe der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Kurs einer Aktie der HELMA Eigenheimbau AG während der letzten 20 Tage vor Ausübung des SAR und einem festgelegten Ausübungspreis von 10,25 €, abzüglich der kumulierten Dividendenhöhe je Aktie zwischen dem 01. Juli 2014 und dem jeweiligen Ausübungsdatum der SAR, zu erhalten, sofern erstmalig in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren kumuliert ein EBIT von mindestens 15,0 Mio. € oder erstmalig in drei aufeinander folgenden Geschäftsjahren kumuliert ein EBIT von mindestens 20,0 Mio. € erreicht wird (Erfolgsziele). Die Ausübung der gewährten SAR ist frühestens ab dem 01. Juli 2015 über einen Zeitraum von vier Jahren möglich. Am 11. Dezember 2015 wurden 10.000 SAR ausgeübt. Der durchschnittliche Kurs einer Aktie der HELMA Eigenheimbau AG betrug während der letzten 20 Tage vor Ausübung der SAR 41,88 €. Am Ausübungstag betrug der festgelegte Ausübungspreis 10,25 € und die kumulierte Dividendenhöhe 1,16 €.

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(19) Steuerschulden 2.334 T€
31.12.2014 3.744 T€

Unter diesem Posten werden Verbindlichkeiten zur Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag ausgewiesen.

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(20) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 50.671 T€
31.12.2014 14.521 T€

Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzpartnern 15.058 13.908
Anleihe 2013-2018 35.000 0
Anleihen Zinsen 613 613
Summe 50.671 14.521

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(21) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.438 T€
31.12.2014 4.949 T€

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(22) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 17.950 T€
31.12.2014 11.539 T€

Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Ausstehende Subunternehmerrechnungen 15.187 9.006
Personal 975 929
Umsatzsteuer 781 994
Lohn- und Kirchensteuern 431 222
übrige sonstige Verbindlichkeiten 576 388
Summe 17.950 11.539

Die Verbindlichkeiten gegenüber Personal resultieren im Wesentlichen aus noch bestehenden Urlaubs- und Tantiemeansprüchen von Mitarbeitern.

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Kurzfristiges Fremdkapital, gesamt 107.928 T€
31.12.2014 42.179 T€

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Summe Eigen- und Fremdkapital 244.994 T€
31.12.2014 159.947 T€

5. Angaben zur Konzern-Gesamteinkommensrechnung

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Umsatzerlöse 210.618 T€
2014 170.497 T€

Dieser Posten gliedert sich wie folgt:

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in T€ 2015 2014
Deutschland 210.618 170.294
übriges Europa 0 203
Summe 210.618 170.497

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(24) Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 53.380 T€
2014 15.841 T€

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(25) andere aktivierte Eigenleistungen 7 T€
2014 0 T€

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(26) sonstige betriebliche Erträge 1.004 T€
2014 1.205 T€

Dieser Posten gliedert sich wie folgt:

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in T€ 2015 2014
Erlöse geldwerter Vorteil PKW-Nutzung 430 397
Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 9 218
Versicherungsentschädigungen 76 91
übrige 489 499
Summe 1.004 1.205

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(27) Materialaufwand und Fremdleistungen -212.805 T€
2014 -143.949 T€

Die Fremdleistungen stellen von Subunternehmern bezogene Leistungen dar.

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(28) Personalaufwand -17.512 T€
2014 -15.177 T€

Dieser Posten gliedert sich wie folgt:

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in T€ 2015 2014
Löhne und Gehälter -15.130 -12.992
soziale Abgaben (davon Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -145 T€, Vorjahr: -104 T€) -2.382 -2.185
Summe -17.512 -15.177

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(29) Abschreibungen -1.720 T€
2014 -1.804 T€

Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 2015 2014
immaterielle Vermögensgegenstände -310 -326
Gebäude, Mieteranlagen und Außenanlagen -685 -796
andere Anlagen-, Betriebs- und Geschäftsausstattung -719 -677
als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -6 -5
Summe -1.720 -1.804

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(30) sonstige betriebliche Aufwendungen -15.198 T€
2014 -12.446 T€

Dieser Posten gliedert sich wie folgt:

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in T€ 2015 2014
Vertriebsprovisionen -5.973 -5.048
Werbekosten, Messen und Ausstellungen -2.078 -1.582
Aufwand für Gewährleistungen -634 -654
Rechts- und Beratungsaufwendungen -740 -829
Verwaltungskosten (Telefon, Porto, Bürobedarf) -482 -460
Fremdleistungen -629 -483
Raumkosten -839 -820
KFZ-Kosten -567 -589
Betriebs- und Reparaturaufwendungen -336 -265
Repräsentations- und Reisekosten -320 -340
Mieten für Betriebsausstattung -142 -127
Versicherungen, Gebühren, Beiträge -107 -81
Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens -19 -49
übrige Aufwendungen -2.332 -1.119
Summe -15.198 -12.446

Der Anstieg der übrigen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den vollständig berücksichtigten ergebniswirksamen Risiken aus der Aufdeckung veruntreuender Fehlbuchungen eines ehemaligen Mitarbeiters.

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Betriebsergebnis (EBIT) 17.774 T€
2014 14.167 T€

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(31) Finanzierungsaufwendungen -2.824 T€
2014 -2.500 T€

Die Finanzierungsaufwendungen, die mit den Anleihen in Zusammenhang stehen, betragen -2.712 T€ (Vj: -2.192 T€).

Die Finanzierungsaufwendungen wurden mit der Summe der aktivierten Zinsaufwendungen in Höhe von 1.540 T€ (Vorjahr 1.330 T€) saldiert.

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(32) sonstige Finanzerträge 6 T€
2014 23 T€

Unter diesem Posten werden ausschließlich Zinserträge ausgewiesen.

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Ergebnis vor Steuern 14.956 T€
2014 11.690 T€

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(33) Ertragsteuern -4.973 T€
2014 -3.527 T€

Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen:

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in T€ 2015 2014
laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag -3.567 -3.024
latente Steuern -1.406 -503
davon aufgrund der Entstehung bzw. Umkehrung temporärer Unterschiede -1.406 -478
Summe -4.973 -3.527

Die folgende Darstellung erläutert die wesentlichen Unterschiede zwischen dem rechnerischen Steueraufwand aus Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für die Jahre 2015 und 2014 sowie dem tatsächlichen Steueraufwand:

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in T€ 2015 2014
Ergebnis vor Ertragsteuern 14.956 11.690
Konzernsteuersatz 30,60% 29,65%
Rechnerischer Ertragsteueraufwand 4.577 3.466
Erhöhung (Minderung) des Steueraufwands durch:
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben 36 77
Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen 133 108
Steueraufwand Vorjahre 192 25
Auswirkungen latente Steuern Vorjahre aufgrund Anpassung Steuersatz 62 0
Übrige -27 -149
Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.973 3.527
Effektiver Steuersatz 33,25% 30,17%

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Ergebnis nach Steuern 9.983 T€
2014 8.163 T€

6. Angaben zur Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung ist in der Anlage 3 dargestellt.

7. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Darstellung der Konzern-Kapitalflussrechnung (Anlage 4) erfolgt nach der indirekten Methode.

Für Zwecke der Kapitalflussrechnung umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

Im Geschäftsjahr wurden 4.741 T€ (Vj: 409 T€) Ertragsteuern gezahlt.

Im Geschäftsjahr wurden 4.364 T€ (Vj: 3.830 T€) Zinsen gezahlt.

Im Geschäftsjahr wurden 6 T€ (Vj: 23 T€) Zinsen eingenommen.

8. Sonstige Anhangangaben

8.1 Finanzrisiken

Zur systematischen Erfassung und Bewertung der aus Finanzinstrumenten resultierenden Risiken (Marktrisiken (Währungs-, Zinsänderungs- und sonstige Preisrisiken), Liquiditätsrisiken, Ausfallrisiken) hat der HELMA-Konzern ein zentral ausgerichtetes Risikomanagementsystem etabliert. Dieses ist so ausgestaltet, dass die Risiken frühzeitig erkannt und Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden können. Es erfolgt eine kontinuierliche Berichterstattung.

Währungsrisiken:

Es bestehen keine Währungsrisiken, da der HELMA-Konzern nur im Euroraum tätig wird. Daher wurden Währungsrisiken bisher nicht durch Devisenderivate abgesichert. Da die HELMA AG keine Tochtergesellschaften besitzt, deren Jahresabschlüsse in einer Fremdwährung denominiert sind, resultieren hieraus ebenfalls keine Währungsrisiken.

Zinsänderungsrisiken:

Das Risiko von Zinsänderungen im HELMA-Konzern resultiert aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Zinsderivate werden nicht eingesetzt.

Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und Aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:

Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.
Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cashflow-Hedges gegen Zinsänderungen designiert sind, aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.
Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten, die nicht in eine Sicherungsbeziehung eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Zinsergebnis und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.

Bei einer Erhöhung bzw. Verringerung des Marktzinsniveaus im Berichtsjahr um 100 Basispunkte wäre auf Konzernebene das Zinsergebnis um ca. 410 T€ niedriger bzw. höher (Vj: 354 T€ niedriger bzw. höher) ausgefallen.

Sonstige Preisrisiken:

Sonstigen Preisrisiken, z.B. aus Börsenkursen oder Indizes, ist die HELMA AG nicht ausgesetzt.

Liquiditätsrisiko:

Die Liquiditätsplanung erfolgt aufgrund einer rollierenden Vorschau aller wichtigen monatlichen Planungs- und Ergebnisgrößen. Diese Liquiditätsplanung wird in regelmäßigen Gesprächen mit den den HELMA-Konzern finanzierenden Finanzpartnern besprochen und dient zur Sicherstellung der Finanzierungsbedarfe bzw. Kreditzusagen.

Angaben zur Kapitalsteuerung in dem HELMA-Konzern können den Erläuterungen zum Bilanzposten "Eigenkapital" entnommen werden.

Eine Fristigkeitenanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten mit vertraglich vereinbarten Restlaufzeiten kann den Erläuterungen zum Bilanzposten "langfristige Finanzverbindlichkeiten" entnommen werden.

Ausfallrisiken:

Die Ausfallrisiken der Gesellschaft beschränken sich auf ein übliches Geschäftsrisiko, welchem durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen wird.

Das maximale Ausfallrisiko wird im Wesentlichen durch die Buchwerte der in der Konzernbilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben. Zum Abschlussstichtag liegen keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernde Vereinbarungen (wie z. B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor.

Im Portfolio der Forderungen sind keine Forderungen enthalten, die wesentliche Zahlungsstörungen aufweisen. Wertberichtigungen waren wie auch im Vorjahr daher nicht erforderlich.

Konzentration von Geschäftsrisiken:

Eine Konzentration von Geschäftsrisiken liegt nicht vor. In der Vergangenheit hat die Gesellschaft nur unwesentliche Ausfälle seitens Einzelkunden hinnehmen müssen. In jedem Konzernunternehmen wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben. Im Rahmen des Risikomanagements werden Risiken aufgrund von Liquiditätsausfällen und die Konzentration von Geschäftsrisiken auf Kunden- und Lieferantenseite überprüft und beobachtet.

8.2 Angaben zum Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Konzernjahresergebnisses durch die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien in Höhe von 3.702.959 Stück (Vorjahr: 3.348.000 Stück) und beträgt demnach 2,69 € pro Aktie (Vorjahr: 2,43 €).

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in T€ 2015 2014
Ergebnisanteil nach Steuern 9.983 8.163
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 31 31
Ergebnisanteil der Aktionäre der HELMA Eigenheimbau AG 9.952 8.132

Da die Gesellschaft keine aktiengleichen Rechte bzw. Optionen emittiert hat, entspricht das verwässerte dem unverwässerten Ergebnis.

8.3 Segmentberichterstattung

Der Konzern hat Geschäftssegmente auf Basis der internen Steuerung von Konzernbereichen abzugrenzen, deren Betriebsergebnisse regelmäßig vom Hauptentscheidungsträger des Unternehmens im Hinblick auf Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen zu diesem Segment und der Bewertung seiner Ertragskraft überprüft werden.

Die an den Vorstand des HELMA-Konzerns im Hinblick auf Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen zu den Segmenten und der Bewertung seiner Ertragskraft berichteten Informationen beziehen sich auf folgende Hauptprodukte und Hauptdienstleistungen:

Baudienstleistungsgeschäft
Bauträgergeschäft
Sonstiges

Der Haupttätigkeitsbereich des Baudienstleistungsgeschäftes liegt in der Planung und Bauregie schlüsselfertiger Einfamilien-, Zweifamilien- und Doppelhäuser im Kundenauftrag. Im Bauträgergeschäft werden auf eigenen Grundstücken Bauobjekte realisiert und vermarktet. Zu diesem Segment zählt auch das Bauträgergeschäft zum Verkauf an institutionelle Investoren. Das Segment Sonstiges beinhaltet das Vermittlungsgeschäft von baubezogenen Finanzierungen und Versicherungen.

Die entscheidungsrelevanten Informationen werden auf IFRS-Basis an den Vorstand berichtet.

Umsatzerlöse mit einem einzelnen Kunden, die mehr als 10 % der gesamten Umsatzerlöse betragen, liegen nicht vor.

Intersegmenterlöse bestehen ausschließlich in dem Segment Baudienstleistungsgeschäft (10.484 T€; Vorjahr 10.096 T€).

Bezüglich der regionalen Verteilung der Umsatzerlöse wird auf die Angaben zur Konzern-Gesamteinkommensrechnung, Punkt (25) Umsatzerlöse, verwiesen. Wesentliches Vermögen wird nicht außerhalb Deutschlands gehalten.

Segmentberichterstattung für das Geschäftsjahr 2015

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Baudienstleistungsgeschäft Bauträgergeschäft Sonstiges Gesamt
2015

T€
2014

T€
2015

T€
2014

T€
2015

T€
2014

T€
2015

T€
2014

T€
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
Segmenterlöse (mit externen Kunden) 78.245 77.352 131.595 92.411 778 734 210.618 170.497
Planmäßige Abschreibungen 1.624 1.726 63 30 33 48 1.720 1.804
Segmentbetriebsergebnis (EBIT) incl. Berücksichtigung des ergebnisabhängigen Anteils der Geschäftsbesorgung 6.067 6.834 11.458 7.164 249 169 17.774 14.167
Segmentvermögen* 16.612 16.543 491 368 41 41 17.144 16.952
Zugänge zum Segmentvermögen 1.774 2.021 187 59 41 3 2.002 2.083

* Immaterielle Vermögenswerte (ohne Geschäfts- und Firmenwert), Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

8.4 Besondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

8.5 Genehmigung des Abschlusses

Der geprüfte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde vom Aufsichtsrat am 30. März 2015 gebilligt. Der geprüfte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 wird voraussichtlich am 24. März 2016 vom Aufsichtsrat gebilligt.

8.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Miet- und Pachtverträge:

Es bestehen Mietverträge für bebaute und unbebaute Grundstücke mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren.

Leasingverträge

Bei den Operating Leasinggegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Betriebs- und Büroausstattung.

Die finanziellen Verpflichtungen, welche aus diesen Vereinbarungen erwachsen, betragen insgesamt:

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in T€ bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe (Vorjahr)
Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen 384 761 385 1.530
(1.024)
Verpflichtungen aus Operating Leasingverträgen für Betriebs- und Büroausstattung 149 27 0 176
(152)
Gesamt 533 788 385 1.706
(1.176)

Im Berichtsjahr 2015 wurden Leasingaufwendungen im Zusammenhang mit dem Operating Leasing in Höhe von 167 T€ (Vorjahr 138 T€) aufwandswirksam erfasst.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverpflichtungen zugunsten Dritter bestehen nicht.

Handelsvertreter

Die Gesellschaft beschäftigt verschiedene Handelsvertreter. Nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses könnte die Gesellschaft zur Zahlung von Ausgleichsverpflichtungen nach § 89 b HGB verpflichtet sein.

8.7 Wesentliche Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die HELMA AG mietete von der HINDENBURG Immobilien GmbH & Co. KG, Lehrte, diverse unbebaute Grundstücksteilflächen in Lehrte zum Zweck der Errichtung von Musterhäusern. Mittlerweile sind die angemieteten Grundstücksteilflächen mit Musterhäusern sowie einem Empfangsgebäude bebaut. Insgesamt sind im Geschäftsjahr 2015 Mietaufwendungen für Anmietungen von der HINDENBURG Immobilien GmbH & Co. KG, Lehrte, in Höhe von 63 T€ angefallen.

Herr Karl-Heinz Maerzke erhielt im Jahr 2015 für seine Vorstandstätigkeit eine Vergütung. Die Ehefrau von Herrn Maerzke ist Angestellte der HELMA AG und erhielt hierfür ebenfalls eine Vergütung.

Für den Verkauf zweier Wohn- und Geschäftshäuser in Hannover wurde von der HELMA Wohnungsbau GmbH mit den Eheleuten Karl-Heinz und Regina Maerzke ein notarieller Vertrag mit einem Kaufpreis von 12.444 T€ geschlossen. Dieser entfällt mit 11.851 T€ auf Herrn Karl-Heinz Maerzke und mit 593 T€ auf Frau Regina Maerzke.

Für den Verkauf eines Geschäftshauses in Berlin wurde von der HELMA Wohnungsbau GmbH mit Herrn Karl-Heinz Maerzke ein notarieller Vertrag mit einem Kaufpreis von 1.920 T€ geschlossen.

Für beauftragte Fremdleistungen eines Herrn Karl-Heinz Maerzke zuzurechnenden Bauvorhabens stellte die HELMA Wohnungsbau GmbH einen Betrag von brutto 1 T€ in Rechnung.

Herr Sven Aßmann erhielt neben der Vergütung für seine Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied eine Vergütung für erbrachte Rechts- und Beratungsleistungen in Höhe von 2 T€.

Alle Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktkonformen Konditionen abgewickelt.

8.8 Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:

Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, Vorstandsvorsitzender
Herr Gerrit Janssen, Hannover, Vorstand
Herr Max Bode, Hannover, Vorstand ab 01. Juli 2015

Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31. März 2020, Herr Gerrit Janssen bis zum 30. Juni 2019 und Herr Max Bode bis zum 30. Juni 2020 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Herr Karl-Heinz Maerzke und Herr Gerrit Janssen sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft jeweils mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Das Gezeichnete Kapital der HELMA Eigenheimbau AG wird zu 28,69 % von der Familie Karl-Heinz Maerzke gehalten; weitere 14,54 % werden von der HINDENBURG Immobilien GmbH & Co. KG, Lehrte, gehalten, die Herrn Karl-Heinz Maerzke zuzurechnen ist.

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015 betrugen 931 T€ (Vj: 819 T€).

Darüber hinaus wurden einem Vorstandsmitglied im Geschäftsjahr 2013 50.000 Stock Appreciation Rights (SAR) gewährt, wovon 10.000 in 2015 ausgeübt wurden (siehe Erläuterungen unter Sonstige kurzfristige Rückstellungen).

Gegenüber dem Vorstand bestehen zum 31. Dezember 2015 keine Forderungen.

Weitere Leistungen, die den Vorstandsmitgliedern für die Beendigung ihrer Tätigkeiten zugesagt worden sind, bestehen nicht.

Leistungen an frühere Mitglieder des Vorstandes bestanden im Berichtszeitraum nicht.

Aufsichtsrat

Herr Otto W. Holzkamp, Hannover (Vorsitzender), (Beruf: Geschäftsführer),

Herr Sven Aßmann, Hoisdorf (stellvertretender Vorsitzender), (Beruf: Rechtsanwalt),

Herr Dr. Peter Plathe, Hannover, (Beruf: Vorsitzender Richter i. R.).

Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 beschließt.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 99 T€ (Vj: 85 T€).

Leistungen an frühere Mitglieder des Aufsichtsrates bestanden im Berichtszeitraum nicht.

8.9 Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden vom HELMA-Konzern durchschnittlich 236 Mitarbeiter (Vj: 223) beschäftigt (davon 232 Angestellte und 4 gewerbliche Arbeitnehmer) sowie zusätzlich durchschnittlich 14 geringfügig Beschäftigte (Vj: 11).

8.10 Aufstellung des Anteilsbesitzes

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Name Sitz Beteiligungsquote

%
Eigenkapital zum 31.12.2015

Grundkapital zum 31.12.2015

Jahresergebnis 2015

Jahresüberschuss 2015 vor Gewinnabführung

HELMA Wohnungsbau GmbH Lehrte 93,94* 1.275.400,00 1.275.400,00 0,00 3.203.053,53
Hausbau Finanz GmbH Lehrte 100,00 26.000,00 26.000,00 0,00 265.372,23
HELMA Ferienimmobilien GmbH Lehrte 95,10 250.000,00 250.000,00 0,00 1.138.638,76

* Davon 4,01 % mittelbar über die Hausbau Finanz GmbH

8.11 Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH, HELMA Ferienimmobilien GmbH und Hausbau Finanz GmbH machen von den Vorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2015 Gebrauch.

8.12 Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt einschließlich der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen 123 T€. Es entfällt in Höhe von 69 T€ auf die Abschlussprüfungen, in Höhe von 8 T€ auf andere Bestätigungsleistungen, in Höhe von 45 T€ auf Steuerberatungsleistungen sowie in Höhe von 1 T€ auf sonstige Leistungen.

Lehrte, 14. März 2016

Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender

Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand

Max Bode, Lehrte, Vorstand

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2015

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2015

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.434 305 15 0 1.724
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 391 0 0 0 391
3. Geschäfts- oder Firmenwert 4.038 0 0 0 4.038
5.863 305 15 0 6.153
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.829 404 216 22 19.039
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.199 1.046 454 46 5.837
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 247 0 -68 179
24.028 1.697 670 0 25.055
III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
1. Grund und Boden 73 0 0 0 73
2. Gebäude 281 0 0 0 281
354 0 0 0 354
30.245 2.002 685 0 31.562

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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015

T€
Geschäftsjahr und sonstige Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2015

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.061 229 15 0 1.275
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 238 81 0 0 319
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.658 0 0 0 2.658
3.957 310 15 0 4.252
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.453 685 202 0 4.936
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.436 719 378 0 3.777
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
7.889 1.404 580 0 8.713
III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
1. Grund und Boden 0 0 0 0 0
2. Gebäude 67 6 0 0 73
67 6 0 0 73
11.913 1.720 595 0 13.038

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Buchwerte
31.12.2015

T€
31.12.2014

T€
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 449 373
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 72 153
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.380 1.380
1.901 1.906
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.103 14.376
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.060 1.763
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 179 0
16.342 16.139
III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
1. Grund und Boden 73 73
2. Gebäude 208 214
281 287
18.524 18.332

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2014

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2014

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.270 164 0 0 1.434
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 391 0 0 0 391
3. Geschäfts- oder Firmenwert 4.038 0 0 0 4.038
5.699 164 0 0 5.863
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.523 696 0 1.610 18.829
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.683 804 288 0 5.199
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.191 419 0 -1.610 0
22.397 1.919 288 0 24.028
III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
1. Grund und Boden 73 0 0 0 73
2. Gebäude 281 0 0 0 281
354 0 0 0 354
28.450 2.083 288 0 30.245

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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014

T€
Geschäftsjahr und sonstige Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2014

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 816 245 0 0 1.061
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 157 81 0 0 238
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.658 0 0 0 2.658
3.631 326 0 0 3.957
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.657 796 0 0 4.453
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.980 677 221 0 3.436
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
6.637 1.473 221 0 7.889
III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
1. Grund und Boden 0 0 0 0 0
2. Gebäude 62 5 0 0 67
62 5 0 0 67
10.330 1.804 221 0 11.913

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Buchwerte
31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 373 454
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 153 234
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.380 1.380
1.906 2.068
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.376 12.866
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.763 1.703
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 1.191
16.139 15.760
III. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
1. Grund und Boden 73 73
2. Gebäude 214 219
287 292
18.332 18.120

Der beigefügte Anhang (notes) ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Zusammengefasster Lagebericht

für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern

Organisationsstruktur

Die HELMA Eigenheimbau AG ist die Obergesellschaft des HELMA-Konzerns und ist selbst operativ als kundenorientierter Baudienstleister tätig. Auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrages werden darüber hinaus Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Baubetreuung, Bauplanung und Baudurchführung gegenüber den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH erbracht, welche im Bauträgergeschäft für Wohn- bzw. Ferienimmobilien tätig sind. Das Dienstleistungsspektrum des HELMA-Konzerns wird durch die Tochtergesellschaft Hausbau Finanz GmbH als Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittler abgerundet.

Organigramm des HELMA-Konzerns

Ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaften

Zur steuerlichen Optimierung im HELMA-Konzern wurden die folgenden Unternehmensverträge geschlossen:

Ergebnisabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH; eingetragen in das Handelsregister der HELMA Wohnungsbau GmbH am 12. Juli 2013. Es besteht somit eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der HELMA Wohnungsbau GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG.
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der Hausbau Finanz GmbH; eingetragen in das Handelsregister der Hausbau Finanz GmbH am 12. Juli 2013. Es besteht somit eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der Hausbau Finanz GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG.
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Ferienimmobilien GmbH; eingetragen in das Handelsregister der HELMA Ferienimmobilien GmbH am 22. Juli 2014. Es besteht somit eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der HELMA Ferienimmobilien GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG.

Geschäftstätigkeit und Strategie

Geschäftsbereiche

Baudienstleistungsgeschäft Wohnen - seit 1980

Die HELMA Eigenheimbau AG ist ein kundenorientierter Baudienstleister mit Full-Service-Angebot. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von schlüsselfertigen oder teilfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern in Massivbauweise. Insbesondere die Möglichkeit der individuellen Planung bzw. Individualisierung ohne Extrakosten sowie das ausgeprägte Knowhow im Bereich energieeffizienter Bauweisen werden am Markt als Alleinstellungsmerkmale der HELMA Eigenheimbau AG wahrgenommen. Mit überzeugenden, nachhaltigen Energiekonzepten hat sich die Gesellschaft als einer der führenden Anbieter solarer Energiesparhäuser etabliert und gehört mit mehreren tausend gebauten Eigenheimen zu den erfahrensten Unternehmen der Massivhausbranche.

Bauträgergeschäft Wohnen - seit 1984

Über die HELMA Wohnungsbau GmbH tritt der HELMA-Konzern zudem als Bauträger auf und fokussiert sich hierbei einerseits auf den Ankauf von attraktiven Grundstücken, die inklusive eines individuell geplanten HELMA-Massivhauses als Einheit an Privatpersonen verkauft werden. Neben den individuell gestaltbaren Einfamilienhäusern erweitern andererseits in ausgesuchten Lagen vorgeplante Doppelhaushälften, Reiheneigenheime und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern in bewährter hochwertiger Massivbauweise das Produktportfolio. Dabei sind sowohl Projekte mit nur wenigen Einheiten als auch solche mit bis zu hundert Wohnungen für uns von Interesse.

Im Segment der individuellen Einfamilienhäuser ist die Vorgehensweise nahezu die gleiche wie in der HELMA Eigenheimbau AG, mit der Ausnahme, dass die Errichtung der Einfamilienhäuser auf Grundstücken erfolgt, die zuvor von der HELMA Wohnungsbau GmbH erworben wurden. Die Zielbaugebiete für diese Einfamilienhäuser verfügen über bis zu 250 Bauplätze und befinden sich in den Speckgürteln von Großstädten wie z. B. Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig und München oder innerhalb dieser in verkehrsgünstiger Lage zum Stadtkern. In den Großräumen Berlin, Hamburg, Hannover und München haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten einen umfangreichen Track-Record aufgebaut und verfügen mit dem Baugebiet in Berlin - Karlshorst, in welchem inzwischen ca. 400 Einheiten errichtet wurden, über den größten inoffiziellen Musterhauspark Deutschlands.

Bei der Entwicklung der vorgeplanten Wohnungen in Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern wählen wir zunächst geeignete Grundstücke im Hinblick auf die Bedürfnisse der potentiellen Eigennutzer sowie Kapitalanleger und ihrer Mieter anhand umfangreicher Marktuntersuchungen aus. Anschließend werden die Projekte vorgeplant, wobei auch die jeweiligen baurechtlichen Vorschriften geprüft werden. In Abhängigkeit vom Projektumfang greifen wir hierbei auch auf die Unterstützung von externen Architekten zurück. Nach der Planung der gesamten Bebauung und Erwirkung der Baugenehmigung erfolgt die Vermarktung an Privatkunden oder eine Direktansprache potentieller Erwerber für den Kauf des gesamten Wohnimmobilienprojekts. Die Errichtung des Baukörpers in Massivbauweise wird je nach Projektumfang gewerkeweise oder an einen Generalunternehmer zum Festpreis vergeben. Für die Kontrolle des Baufortschritts sind unsere eigenen Projektentwickler und Bauingenieure zuständig, welche damit die Einhaltung der Qualitätsstandards sicherstellen.

Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittlung - seit 2010

Über die Hausbau Finanz GmbH bieten wir unseren Kunden und Interessenten als zusätzlichen Service eine hauseigene, bankenunabhängige Finanzierungsberatung und -vermittlung für Baudarlehen an. Überdies vermittelt die Hausbau Finanz GmbH auch Bauversicherungen und verfügt in beiden Bereichen über einen umfangreichen Kundenbestand.

Bauträgergeschäft Ferienimmobilien - seit 2011

Über die HELMA Ferienimmobilien GmbH ist der HELMA-Konzern im Bauträgergeschäft für Ferienimmobilien tätig. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung sowie dem Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen, die an infrastrukturell gut entwickelten Standorten vorwiegend an der Nord- und Ostseeküste sowie attraktiven Seenlagen in Deutschland entstehen und überwiegend an Privatkunden zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage vertrieben werden. Durch die zusätzliche Einbindung starker Partner für die weitere Betreuung der Objekte in den Bereichen Vermietung, Verwaltung und Hausmeisterservice bieten wir unseren Kunden ein attraktives Rundum-Sorglos-Paket, welches ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Vertriebsgebiete des HELMA-Konzerns

Wettbewerbsstärken

Wettbewerbsstärken im Bereich Wohnen

Individualität: HELMA erstellt Häuser in wertbeständiger Massivbauweise. In traditionsreicher Handwerksarbeit Stein auf Stein oder, auf Wunsch, aus gemauerten Ziegelwandelementen. Die massive Bauweise aus Hochlochtonziegeln sorgt für eine natürliche Klimaregulation, ist effiziente Wärmedämmung und bietet überzeugenden Schallschutz. Unsere Individualität ist dabei immer so groß wie die unserer Bauherren. Unsere Hausvorschläge können das perfekte Haus oder auch nur Inspiration für die Umsetzung ganz eigener Pläne sein. Zusätzliche Kosten für Architektenleistungen fallen dafür nicht an.

Zentrale Bemusterungswelt: Im HELMA-Bemusterungszentrum am Unternehmenssitz in Lehrte bieten wir unseren Kunden auf 350 m2 Innenausstellungsfläche und einer 200 m2 großen Ausstellungsfläche im benachbarten HELMA-Musterhauspark eine umfangreiche Auswahl an Standard- und Sonderausstattungen der verschiedensten Gewerke.

Hierbei werden Produkte zahlreicher namhafter Hersteller über die Ausstellung, von der Haustreppe über moderne Haustüren, Dachziegel, Klinker- und Putzvariationen bis hin zur Badausstattung präsentiert. Mit der individuellen Beratung durch geschultes Fachpersonal kann der Bemusterungsprozess vor Ort vorgenommen werden, so dass es für unsere Kunden nicht notwendig ist, sich für die individuelle Auswahl jeweils separat zu einem Baufachhändler, einem Badanbieter etc. zu begeben. Auf diese Weise kann die Bemusterung für das gesamte Haus in kurzer Zeit, ohne weite Wege und trotzdem ganz nach den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden durchgeführt werden.

Innovationskraft: Es ist unser Anspruch, insbesondere durch die massive Bauweise sowie die Verwendung hochwertiger Baumaterialien eine hohe Wertstabilität der von uns errichteten Bauten sicherzustellen. Verbesserte Materialien, optimierte Arbeitsmittel und effizientere Haustechniken werden daher vor dem Einsatz in Bauprojekten sorgfältig auf Praktikabilität und vorteilhaften Nutzen im Sinne der Bauherren geprüft und bewertet, so dass mit dem Einsatz von Innovationen immer auch ein Mehrwert bzw. eine Effizienzsteigerung für den Bauherrn generiert wird. Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich solarer Energiesparhäuser und effizienter Heizsysteme. Im Fokus steht dabei die intensive Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Dabei richten wir die Entwicklung unserer Energiekonzepte, neben einem für den Kunden attraktiven Kosten-Nutzen-Faktor, auch am Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Von grundlegender Bedeutung ist dabei das Ziel einer möglichst optimalen, zukunftsorientierten und umweltschonenden Investition in Haus und Heizsystem.

Sicherheit: Wir stehen als börsennotierte Aktiengesellschaft für größtmögliche Transparenz. Wir sind der direkte Vertragspartner unserer Bauherren und stehen diesen gegenüber in direkter Verantwortung. Der HELMA®-BauSchutzBrief ist automatisch Bestandteil unseres Leistungsumfangs und bietet umfangreiche Sicherheiten für Bauvorhaben und Bauherren. Neben den notwendigen Bauversicherungen enthält das Sicherheitspaket eine Vertragserfüllungsbürgschaft, eine unabhängige DEKRA-Prüfung, eine Bauzeitgarantie und die Abwicklung der letzten Rate über ein notarielles Treuhandkonto.

Wettbewerbsstärken im Bereich Ferienimmobilien

Aufgrund unserer umfassenden Marktkenntnis sowie des bestehenden, breiten Kontaktnetzwerkes sind wir in der Lage, attraktive Grundstücke zur Umsetzung von Ferienimmobilienprojekten ausfindig zu machen. Unsere Zielgrundstücke ermöglichen unseren Kunden dabei, mit den von uns errichteten Ferienhäusern und -wohnungen eine solide und attraktive Mietrendite zu erzielen. Hierbei bieten wir den Erwerbern unserer Ferienimmobilien über langjährige und zuverlässige Partner ein Rundum-Sorglos-Paket an. Dieses umfasst zum einen die komplette Verwaltung der Ferienanlage (Pflege der Außenanlage, Müllentsorgung, Winterdienst). Zum anderen übernehmen unsere erfahrenen Vermietungspartner das komplette Vermietungsmanagement (Belegung des Ferienhauses, Schlüsselübergabe, Reinigung). Überdies haben wir mit Partnerfirmen passende Möbelpakete speziell für Ferienhäuser zusammengestellt. Unsere Kunden können so die gewünschten Möbelpakete bequem beim Anbieter bestellen und erhalten eine vollständige Inneneinrichtung inkl. Accessoires. So können unsere Kunden auch nach der Übergabe der Immobilie ihr neues Renditeobjekt vollkommen stressfrei genießen.

Absatzmärkte

Kunden im Bereich Wohnen

Zu unseren Kunden im Baudienstleistungs- und Bauträgergeschäft zählen zum überwiegenden Teil Privatpersonen und Familien aus den mittleren und höheren Einkommensbereichen. Soweit staatliche Förderung in Anspruch genommen werden kann, nutzen auch Kunden mit geringerem Einkommen unser Angebot. Junge Familien im Alter von 25-45 Jahren bilden dabei die größte Kundengruppe. Unsere Bauherren vereint die Wertschätzung, dass wir ihnen die Umsetzung individueller Wünsche umfassend ermöglichen.

Nach der erfolgreichen Expansion in den Jahren nach unserem in 2006 durchgeführten Börsengang adressieren wir heute im Baudienstleistungsgeschäft als Absatzmarkt das gesamte Bundesgebiet, mit Ausnahme von großen Teilen Bayerns und Baden-Württembergs. Auf den stadtrand- und stadtnahen Baugebieten liegt dabei unser besonderes Augenmerk. Attraktive Potenziale bieten hierbei vor allem die nationalen Ballungsgebiete um Großstädte wie Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden, Leipzig, Düsseldorf und Frankfurt. Bei der Standortwahl für unsere Musterhäuser haben wir diesen anhaltenden Trend zum Leben in den Zentren besonders berücksichtigt und sind daher dort vertreten, wo ein hoher Neubaubedarf entsprechende Verkaufspotenziale entfaltet.

Im Bauträgergeschäft umfasst der Kreis der Zielkunden zusätzlich zu Selbstnutzern und Privatanlegern auch institutionelle Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont. Je nach Investitionsvolumen zählen betreute Anlegerkreise (sog. Family Offices), wohnwirtschaftliche Unternehmen wie Genossenschaften und privatfinanzierte Wohnungsunternehmen sowie Fondsgesellschaften, Versicherungen und Pensionskassen zu unseren potenziellen Kunden.

Kunden im Bereich Ferienimmobilien

Zu unseren Kunden im Bereich Ferienimmobilien zählen überwiegend Privatpersonen mit einem gehobenen Einkommen. Diese investieren in Ferienimmobilien überwiegend zum Zweck der Kapitalanlage, also zur Erzielung einer langfristig soliden und attraktiven Rendite. Überdies werden unsere Ferienimmobilien auch zur ausschließlichen Selbstnutzung seitens unserer Kunden erworben, die ihr eigenes Feriendomizil für ausgedehnte Aufenthalte und / oder regelmäßige Wochenendausflüge nutzen.

Vertriebsstrategie

Vertriebsstrategie im Bereich Wohnen

Unsere über das gesamte Vertriebsgebiet hinweg in Massivbauweise errichteten Musterhäuser, die uns sowohl als Point of Sale als auch als Büro für unsere regionalen Projektleiter dienen, bilden die Eckpfeiler unseres Vertriebskonzeptes im Bereich Wohnen. An den verschiedenen Standorten arbeiten wir auf Provisionsbasis mit selbstständigen Fachberatern zusammen, die im Baubereich im Wesentlichen ausschließlich für uns tätig sind und vor Ort als Ansprechpartner potenzieller Kunden fungieren. In Ergänzung stehen unseren zukünftigen Bauherren an den verschiedenen Vertriebsstandorten auch die Finanzierungsberater der Hausbau Finanz GmbH für eine persönliche Beratung zur Baufinanzierung zur Verfügung.

Aktuell verfügen wir im Bereich Wohnen über 33 Musterhäuser, welche sich vorwiegend in Musterhausausstellungen und in der Nähe von Ballungszentren an häufig frequentierten Verkehrspunkten befinden. Unsere Musterhausstandorte haben dabei in der Regel einen langfristigen Charakter. Lediglich die Musterhäuser unserer Bauträgertöchter, welche wir in den größeren unserer angekauften Grundstücksareale errichten, werden unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Projektes veräußert. Wir sind damit inzwischen in nahezu dem gesamten Bundesgebiet mit unseren Standorten vertreten. Im Marktvergleich verfügen wir über einen der modernsten Musterhausbestände und somit über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Neben der lokalen Präsenz unserer Fachberater nutzt die HELMA-Geschäftsführung ihr umfangreiches Kontaktnetzwerk zur gezielten Ansprache von institutionellen Investoren für das Bauträgergeschäft im Bereich Wohnen.

Musterhäuser des HELMA-Konzerns

Anzahl der Musterhäuser

Vertriebsstrategie im Bereich Ferienimmobilien

Wir vertreiben unsere Immobilien zum einen über unseren eigenen, auf Ferienimmobilien spezialisierten Vertrieb. Zum anderen greifen wir bei diversen Projekten zusätzlich auch auf ausgewählte Maklerfirmen zurück. Projektbezogen werden zum Teil auch Musterhäuser bzw. -wohnungen erstellt, die einen kurzfristigen Charakter haben und nach Abschluss des Projektes veräußert werden. Interessenten für unsere Ferienimmobilien generieren wir über Anzeigen, Online-Portale sowie durch Mailings und Newsletter an unseren stetig wachsenden Interessenten- und Kundenstamm.

Wirtschaftliches Umfeld

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Trotz leichtem Gegenwind aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld blieb die deutsche Wirtschaft auch in 2015 weiter auf Expansionskurs. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr (1,6 %) konnte die positive Entwicklung weiter fortgesetzt werden. Eine zentrale Rolle für die robuste Binnenkonjunktur spielt dabei nach wie vor die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Auf der Verwendungsseite des BIP war der Konsum wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 1,9 %. Bei den Konsumausgaben des Staates konnte mit einem Anstieg von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr ebenfalls eine positive Entwicklung beobachtet werden. Auch die Investitionen legten in 2015 zu. So investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6 % mehr als im Vorjahr in Ausrüstung wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Die Bauinvestitionen konnten mit einem preisbereinigten Anstieg um 0,2 % auf dem Niveau des Vorjahres verstetigt werden. Trotz unsicheren weltwirtschaftlichen Umfelds gewann der Außenhandel in 2015 weiter an Dynamik. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen verzeichneten mit einem Anstieg um 5,4 % ein deutliches Plus. Die Importe legten ebenso um 5,7 % zu, sodass der Außenbeitrag (Differenz zwischen Exporten und Importen) mit einem Anstieg um 0,2 % einen vergleichsweise geringen Beitrag zum BIP-Wachstum in 2015 leistete.

Auf der Entstehungsseite des BIP konnten insbesondere das produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) sowie die Dienstleistungsbereiche zur wirtschaftlichen Belebung beitragen. Nach einem kräftigen Anstieg im Vorjahr verzeichnete das Baugewerbe eine konstante Entwicklung und lag mit einem leichten Rückgang um 0,2 % in etwa auf dem Niveau von 2014. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %.

Erstmals wurde die Wirtschaftsleistung in Deutschland von mehr als 43 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Im Jahr 2015 waren rund 329 Tsd. Personen oder 0,8 % mehr erwerbstätig als im Vorjahr. Damit setzte sich die positive Arbeitsmarktentwicklung das zehnte Jahr in Folge fort.

Für 2016 prognostizieren die Wirtschaftsforschungsinstitute eine Fortsetzung der Expansion. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Aufgrund der in den letzten Monaten schwächeren Entwicklung der Weltwirtschaft wird für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,7 % erwartet. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert mit einem BIP-Wachstum von 1,8 % einen Anstieg in ähnlichem Umfang.

Wohnungsbaugenehmigungen und Fertigstellungen in Deutschland

Die Anzahl der Baugenehmigungen und Fertigstellungen von neu errichteten Wohneinheiten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So wuchs die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden von 165 Tsd. Wohnungen in 2010 auf 246 Tsd. Wohnungen in 2014. Maßgeblich für dieses Wachstum war insbesondere die Entwicklung der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Innerhalb der letzten fünf Jahre konnte mit einem Anstieg von 67 Tsd. auf 128 Tsd. Baugenehmigungen nahezu eine Verdopplung beobachtet werden.

Die dynamische Entwicklung der Baugenehmigungen spiegelt sich auch in den Fertigstellungszahlen wider. 140 Tsd. fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2010 stehen 216 Tsd. Fertigstellungen in 2014 gegenüber.

Für das bereits abgelaufene Jahr 2015 ist bei den Wohnungsbaugenehmigungen erneut ein deutlicher Anstieg zu erwarten. So wurde im Zeitraum von Januar bis September 2015 der Bau von 223 Tsd. Wohnungen genehmigt. Dies entspricht einer Steigerung von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Wohnungsbaugenehmigungen und -fertigstellungen (Neubau) in Deutschland

Die Dynamik der Baugenehmigungsentwicklung deckt jedoch nicht den prognostizierten Bedarf an Neubauwohnungen über den Zeitraum der nächsten fünf Jahre. Wohnwirtschaftlichen Experten zufolge werden im Zeitraum bis 2020 pro Jahr 250.000 bis 300.000 neue Wohnungen benötigt, wobei insbesondere für die Ballungszentren langfristig ein besonders hoher Neubaubedarf prognostiziert wird. In den Kernregionen der HELMA Wohnungsbau GmbH Hamburg, Berlin, Leipzig und München wird einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zufolge im Vergleich zur Bautätigkeit in 2014 ein Anstieg des Bedarfs an neu errichteten Wohnungen zwischen 35,6 und 124,8 % erwartet. Die Region Hannover wurde im Rahmen der Studie nicht näher betrachtet.

Wohnungsneubaubedarf

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Bautätigkeit 2014 Jährlicher Bedarf 2015 bis 2020 Prozentuale Veränderung ggü. 2014
Hamburg 6.974 10.424 49,5 %
Berlin 8.744 19.655 124,8 %
Leipzig 1.059 1.436 35,6 %
München 6.661 13.408 101,3 %

Quelle: Statistisches Bundesamt / IW Köln

Wohnungsneubau weiterhin im Aufwärtstrend

Basierend auf dem hohen Bedarf an Neubauten befindet sich der Wohnungsneubau in Deutschland weiterhin im Aufschwung. So liegt die Bauintensität hierzulande wie im Vorjahr bei 2,8 fertiggestellten neuen Wohnungen auf 1.000 Einwohner, womit Deutschland seinen Platz im europäischen Mittelfeld verteidigen kann. Von einem Boom zu sprechen scheint jedoch übertrieben, denn die Bautätigkeit ist in einigen direkten Nachbarländern nach wie vor weitaus stärker als in Deutschland.

Während für die Niederlande ähnliche Fertigstellungszahlen prognostiziert werden, ist die Wohnungsbauintensität in Belgien in etwa ein Drittel, in Frankreich etwa 50 % und in Österreich sogar 85 % höher als hierzulande. In der Schweiz - dem europäischen Spitzenreiter - wird sogar doppelt so viel gebaut. Lediglich für Dänemark und Tschechien ist der Wohnungsneubau etwas schwächer. Die Tatsache, dass es sich bei unseren Nachbarn überwiegend um Märkte mit vergleichbaren Ausgangsbedingungen wie in Deutschland handelt, macht laut LBS Research deutlich, dass drei Wohnungen und mehr pro 1.000 Einwohner in der Mitte Europas durchaus als "normal" anzusehen sind und Deutschland somit über weiteres Steigerungspotenzial verfügt.

Wohnungsneubau in Europa 2015 (Prognose - Fertigstellungszahlen je 1.000 Einwohner)

Quelle: Ifo/Euroconstruct/LBS Research

Das vorhandene Wachstumspotenzial wird auch mit Blick auf die Wohneigentumsquoten in Europa deutlich, wo Deutschland mit einer Quote von 45 % nach wie vor auf einem der hintersten Plätze rangiert.

Wohneigentumsquote in Europa

Quelle: Ifo/Euroconstruct/Statistisches Bundesamt

Wohneigentumsquote nach Bundesländern

Quelle: Ifo/Euroconstruct/Statistisches Bundesamt

Günstige Baufinanzierungsbedingungen

Die Zinsen für Baufinanzierungen bewegten sich im letzten Jahr auf dem niedrigsten Niveau der letzten dreißig Jahre. Bauherren und Erwerber von Bestandsimmobilien konnten somit von äußerst niedrigen Bau- und Immobiliendarlehen profitieren. Die nachfolgende Grafik über die Bauzinsentwicklung, welche die DGZF-Pfandbriefkurve darstellt, verdeutlicht das historisch niedrige Zinsniveau. Diese Pfandbriefe dienen zur Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind daher ein guter Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Der Effektivzins, den Bauherren für eine Neubaufinanzierung mit durchschnittlichen persönlichen Rahmendaten zahlen, liegt dabei je nachdem, wo die Baufinanzierung abgeschlossen wird, um ca. 0,5 % bis 1,0 % über den im Schaubild abgebildeten Werten. Unter Berücksichtigung der niedrigen Inflationsraten gehen Experten davon aus, dass die aktuelle Niedrigzinsphase noch einige Zeit anhalten könnte und mit einer spürbaren Erhöhung des Leitzinses seitens der EZB aktuell nicht zu rechnen sei.

Bauzinsentwicklung* 1996-2016

* Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF- Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der Deka-Bank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld.

Hohe Nachfrage nach Immobilien als Geldanlage

Die Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien als Kapitalanlage war in 2015 unverändert hoch. Ursächlich hierfür waren weiterhin die äußerst geringe Verzinsung, welche Bankprodukte aktuell aufweisen, sowie die bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten, welche den Fokus weiterhin auf die Immobilie als solide Geldanlage lenken. Es ist davon auszugehen, dass die hohe Nachfrage nach Immobilien-Investments auch in 2016 anhalten wird, wie auch das nachfolgend dargestellte Investmentbarometer belegt.

Immobilie als Geldanlage

Unabhängig davon, wie Sie derzeit selbst sparen - für wie attraktiv halten Sie die unten aufgeführten Geldanlageformen?

Quelle: GfK Verein, Investmentbarometer 2014/15

Ferienimmobilien in Deutschland / Nord- und Ostsee

Einer aktuellen Studie der Elsner Unternehmensberatung zufolge sind die Nord- und Ostsee die beliebtesten Reiseziele. Diese Urlaubsorte liegen auch in der Gunst der Immobilieninvestoren vorne. Rund die Hälfte der Erwerber legten dabei Wert auf die Lage am Meer, See oder Fluss. In Bezug auf Ferienimmobilien-Investments bestätigt diese Studie, dass wir mit unseren aktuellen Projekten in den beliebtesten Regionen in Deutschland tätig sind.

Ferienimmobilien in Deutschland

Ferienimmobilien an Nord- und Ostsee

Lage der Ferienimmobilie

Quelle: Elsner Unternehmensberatung

Auftragslage Konzern

Im Berichtsjahr konnte der Netto-Auftragseingang gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 76,4 Mio. € auf 269,4 Mio. € (Vj: 193,0 Mio. €) gesteigert werden. Dies entspricht einem Auftragsplus von 40 %. Für den neunten Auftragsrekord in Folge waren mit Steigerungen von 36 % bzw. 57 % insbesondere die HELMA Eigenheimbau AG sowie die HELMA Wohnungsbau GmbH verantwortlich. In der HELMA Ferienimmobilien GmbH konnte die positive Entwicklung der Auftragseingänge aus den Vorjahren verstetigt werden. Aufgrund der aktuellen Marktsituation sowie der erfolgreich vorbereiteten Projekte in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH gehen wir für 2016 erneut von einem spürbaren Auftragswachstum aus, wobei die letzten drei Quartale wie im Vorjahr aller Voraussicht nach deutlich stärker ausfallen werden als das erste Quartal.

Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Auftragseingang

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in T€ 2015 Anteil

in %
2014 Anteil

in %
2013 Anteil

in %
2012 Anteil

in %
2011 Anteil

in %
HELMA Eigenheimbau AG* 111.155 41,3 81.816 42,4 74.320 46,7 82.062 62,4 78.813 73,8
HELMA Wohnungsbau GmbH 138.620 51,4 88.475 45,8 75.145 47,3 40.441 30,8 26.082 24,4
HELMA Ferienimmobilien GmbH 19.611 7,3 22.714 11,8 9.514 6,0 8.895 6,8 1.933 1,8
Summe 269.386 100 193.005 100 158.979 100 131.398 100 106.828 100

* Die HELMA LUX S.A, wurde in 2014 mit der HELMA Eigenheimbau AG verschmolzen, Die Auftragseingänge der HELMA LUX S, A. aus den Geschäftsjahren 2011 -2013 sind in den Angaben der HELMA Eigenheimbau AG enthalten.

Der Netto-Auftragsbestand, welcher sich aus der Netto-Auftragssumme der zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen und damit nicht schlussgerechneten Aufträge zusammensetzt, belief sich in Folge eines erfolgreichen Vertriebsjahres zum 31.12.2015 auf 267,3 Mio. €. Damit liegt der Netto-Auftragsbestand zum Bilanzstichtag um 90,2 Mio. € bzw. 51 % über dem Vorjahreswert von 177,1 Mio. €. Darin enthalten sind teilrealisierte Umsatzerlöse nach der PoC-Methode in Höhe von 88,2 Mio. € (31.12.2014: 52,2 Mio. €). Der vorhandene Auftragsbestand stellt somit eine solide Ausgangsposition für die Erzielung der für das laufende Geschäftsjahr 2016 avisierten Umsatz- und Ergebnissteigerung dar (siehe Prognosebericht).

Auftragseingang und Auftragsbestand im HELMA-Konzern

Ertragslage Konzern

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse im HELMA-Konzern konnten im Geschäftsjahr 2015 um 24 % auf das geplante Rekordniveau von 210,6 Mio. € (Vj: 170,5 Mio. €) gesteigert werden. Insgesamt wurden im Berichtjahr 598 Einheiten (Vj: 577 Einheiten) schlussgerechnet. Von den Schlussrechnungen entfielen 352 Häuser auf die HELMA Eigenheimbau AG, 188 Einheiten auf die HELMA Wohnungsbau GmbH und 58 Einheiten auf die HELMA Ferienimmobilien GmbH. Bei den beiden letztgenannten Angaben ist die Fertigstellung einer Hauseinheit, die zusammen mit einem Grundstück an den Kunden verkauft wurde, jeweils als nur eine Einheit enthalten.

Der Umsatzanteil der HELMA Eigenheimbau AG am Konzern-Umsatz belief sich in 2015 auf 78,2 Mio. € (Vj. 77,4 Mio. €) bzw. 37 % (Vj: 45 %). Bei der HELMA Wohnungsbau GmbH kam es im Berichtjahr erwartungsgemäß zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse von 65,7 Mio. € auf 110,9 Mio. €, welche insbesondere in den Großräumen Berlin, Hannover und München realisiert wurden. Der Umsatzanteil der HELMA Wohnungsbau GmbH am Konzern-Umsatz belief sich somit auf 53 % (Vj: 39 %). Die Anfang 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH hat im Berichtsjahr 20,7 Mio. € (Vj: 26,7 Mio. €) bzw. 10 % (Vj: 16 %) zum Konzern-Umsatz beigetragen und konnte damit das Vorjahresniveau nicht ganz erreichen. Die Umsatzerlöse der Hausbau Finanz GmbH beliefen sich in 2015 auf 0,8 Mio. € (Vj: 0,7 Mio. €).

Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Umsatz (nach IFRS)

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in T€ 2015 Anteil

in %
2014 Anteil

in %
2013 Anteil

in %
2012 Anteil

in %
2011 Anteil

in %
HELMA Eigenheimbau AG* 78.245 37.1 77.352 45,4 72.460 52,5 69.398 60,9 74.926 72,4
HELMA Wohnungsbau GmbH 110.916 52,7 65.717 38,5 59.533 43,1 37.222 32,7 28.033 27,0
HELMA Ferienimmobilien GmbH 20.679 9,8 26.695 15,7 5.494 4,0 6.743 5,9 0 0,0
Hausbau Finanz GmbH 778 0,4 734 0,4 531 0,4 625 0,5 629 0,6
Summe 210.618 100 170.497 100 138.018 100 113.988 100 103.588 100

* Die HELMA LUX S.A. wurde in 2014 mit der HELMA Eigenheimbau AG verschmolzen, Die Umsatzerlöse der HELMA LUX S.A. aus den Geschäftsjahren 2011-2013 sind in den Angaben der HELMA Eigenheimbau AG enthalten.

Ertragsentwicklung

Ausgehend von den um 40,1 Mio. € bzw. 24 % gesteigerten Umsatzerlösen konnten wir das Konzern-EBIT um 25 % von 14,2 Mio. € auf 17,8 Mio. € verbessern und damit das prognostizierte EBIT im Berichtsjahr um 0,3 Mio. € übertreffen.

Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT (nach IFRS)

Dabei konnte in 2015 wie im Vorjahr eine Reduzierung der Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse beobachtet werden, obwohl wir vorausschauend auf die erwarteten signifikanten Umsatzsteigerungen der nächsten Jahre auch im abgelaufenen Geschäftsjahr durch zahlreiche Neuanstellungen die Grundlagen für ein spürbar ausgeweitetes Geschäftsvolumen geschaffen haben. Hintergrund für die um 0,6 % auf 8,3 % verringerte Personalaufwandsquote ist dabei der weiterhin steigende Anteil des Bauträgergeschäftes am Konzern-Umsatz. So sorgen die in den Umsatzerlösen der HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH enthaltenen Grundstücksanteile für eine insgesamt signifikant geringere Personalkostenintensität des Bauträgergeschäftes im Vergleich zum Baudienstleistungsgeschäft.

Die bereinigte sonstige betriebliche Aufwandsquote, die sich aus dem Quotienten aus der Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge und den Umsatzerlösen ergibt, lag in 2015 mit 6,7 % auf nahezu unverändertem Niveau. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als größte Positionen die Vertriebs- und Marketingaufwendungen enthalten, welche sich in der Regel proportional zum Umsatz entwickeln.

Wir gehen davon aus, dass die oben genannten Kostenquoten bei einem überproportional wachsenden Bauträgergeschäft in den kommenden Jahren weiterhin rückläufig sein werden.

Entwicklung der Kostenquoten auf Basis der Umsatzerlöse (nach IFRS)

Die Rohertragsmarge konnte in 2015 mit 23,4 % auf einem hohen Niveau gehalten werden. Die dabei zugrunde liegende Materialaufwandsquote ist, um eine optimale Vergleichbarkeit herzustellen, um diejenigen Materialaufwendungen bereinigt, denen keinerlei Umsatzerlöse gegenüberstehen. Insgesamt ist uns in 2015 so eine leichte Steigerung der EBIT-Marge von 8,3 % auf 8,4 % gelungen.

Entwicklung der Ergebnis-Kennziffern auf Basis der Umsatzerlöse (nach IFRS)

Das Finanzergebnis belief sich im Berichtsjahr auf -2,8 Mio. € (Vj: -2,5 Mio. €). Mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 15,0 Mio. € (Vj: 11,7 Mio. €) und einem Jahresüberschuss nach Anteilen Fremder von 10,0 Mio. € (Vj: 8,1 Mio. €) haben wir im Geschäftsjahr 2015 erneut ein Rekordergebnis erzielt und die Umsatzrendite mit 4,7 % auf einem hohen Niveau etabliert. Insgesamt konnte so ein Gewinn je Aktie von 2,69 € (Vj: 2,43 €) erwirtschaftet werden.

Geschäftsverlauf des HELMA-Konzerns (nach IFRS)

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in T€ 2015 2014
Umsatzerlöse 210.618 170.497
- davon Erlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen (PoC-Methode) 35.432 24.252
Bestandsveränderungen 53.380 15.841
Gesamtleistung 263.998 186.338
andere aktivierte Eigenleistungen 7 0
sonstige betriebliche Erträge 1.004 1.205
Materialaufwand und Fremdleistungen -212.805 -143.949
Personalaufwand -17.512 -15.177
sonstige betriebliche Aufwendungen -15.198 -12.446
EBITDA 19.494 15.971
Abschreibungen -1.720 -1.804
EBIT 17.774 14.167
Finanzergebnis -2.818 -2.477
EBT 14.956 11.690
Ertragsteuern -4.973 -3.527
Konzernergebnis vor Anteilen Fremder 9.983 8.163
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -31 -31
Konzernergebnis nach Anteilen Fremder 9.952 8.132
Ergebnis je Aktie 2,69 2,43

Vermögens- und Finanzlage Konzern

Aktiva

Die Bilanzsumme des HELMA-Konzerns hat sich im Berichtszeitraum um 53,2 % von 159,9 Mio. € auf 245,0 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte lagen dabei zum Bilanzstichtag mit 18,5 Mio. € auf nahezu unverändertem Niveau. Demgegenüber kam es bei den kurzfristigen Vermögenswerten zu einer deutlichen Zunahme um 84,9 Mio. € auf 226,5 Mio. €, welche im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Vorräte um 58,3 Mio. € auf 154,4 Mio. € resultierte. Als größte Positionen, welche zugleich die Basis für ein weiterhin stark wachsendes Projektgeschäft darstellen, beinhalteten die Vorräte die nach dem Niederstwertprinzip bewerteten Projektgrundstücke in Höhe von 125,7 Mio. € (31.12.2014: 84,4 Mio. €) sowie unfertige Baukörper im Volumen von 26,0 Mio. € (31.12.2014: 9,8 Mio. €). Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 12,5 Mio. € und lagen damit um 5,6 Mio. € über dem Vorjahreswert.

Konzern-Bilanzstruktur Aktiva (nach IFRS)

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in T€ 31.12.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Vermögenswerte langfristig 18.525 7,6% 18.333 11,5%
- davon Sachanlagevermögen 16.342 6,7% 16.139 10,1%
Vermögenswerte kurzfristig 226.469 92,4% 141.614 88,5%
- davon Vorräte inkl. Grundstücke 154.369 63,0% 96.054 60,1 %
- davon liquide Mittel 12.493 5,1 % 6.916 4,3%
Summe Aktiva 244.994 100,0% 159.947 100,0%

Passiva

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag von 41,0 Mio. € auf 69,9 Mio. €. Die Stärkung des Eigenkapitals resultierte dabei im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr 2015 erwirtschafteten Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 10,0 Mio. € abzüglich der im Juli 2015 erfolgten Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2014 im Umfang von 2,3 Mio. € sowie den im März und Oktober 2015 durchgeführten Kapitalerhöhungen, welche Brutto-Emissionserlöse von 9,9 Mio. € bzw. 12,0 Mio. € zur Folge hatten. Hieraus ergibt sich zum Bilanzstichtag eine deutlich gestiegene Eigenkapitalquote von 28,5 % (31.12.2014: 25,6 %), welche im Branchenvergleich ein weit überdurchschnittlich hohes Niveau aufweist.

Das langfristige Fremdkapital verminderte sich im Berichtszeitraum von 76,8 Mio. € auf 67,2 Mio. € bzw. auf einen Anteil von 27,4 % (31.12.2014: 48,0 %) an der Bilanzsumme, was insbesondere auf die Reduzierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 71,8 Mio. € auf 60,4 Mio. € zurückzuführen ist. Darin enthalten sind zwei Schuldscheinscheindarlehen über 5 Mio. € und 10 Mio. €, die im Berichtsjahr jeweils mit langfristigen Laufzeiten platziert wurden. Das erste im Berichtsjahr aufgenommene Schuldscheindarlehen verteilt sich auf eine 5-jährige Tranche über 3 Mio. € zu einem Zinssatz von 2,914 % p. a. sowie eine 7-jährige Tranche über 2 Mio. € zu einem Zinssatz von 3,587 % p. a. Ein weiteres Schuldscheindarlehen über 10 Mio. € weist bei einer Laufzeit von 5 Jahren eine jährliche Verzinsung von 3,075 % auf.

Bei Abschluss der Schuldscheindarlehensverträge wurde die Einhaltung von Covenants vertraglich vereinbart. Zum 31.12.2015 erfüllt der HELMA-Konzern alle geforderten Finanzkennzahlen (Eigenkapital von mindestens 21 Mio. € und eine Eigenkapitalquote von mindestens 15,0 %). Daneben ist der HELMA-Konzern eine Dividendenbeschränkung eingegangen, nach der Dividenden an ihre Aktionäre nur bis maximal 50 % des Bilanzgewinns, wie er sich aus dem handelsrechtlichen Einzelabschluss der HELMA Eigenheimbau AG ergibt, gezahlt werden dürfen.

Der verbleibende Anteil von 44,1 % (31.12.2014: 26,4 %) an der Bilanzsumme entfiel auf das kurzfristige Fremdkapital, welches sich zum Bilanzstichtag auf 107,9 Mio. € (31.12.2014: 42,2 Mio. €) erhöhte. Hierfür war insbesondere der Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten von 14,5 Mio. € auf 50,7 Mio. € verantwortlich, der aus der Umgliederung der Anleihe mit einem Volumen von 35,0 Mio. € resultiert. Für die Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 19. September 2018 besteht ab dem 19. September 2016 ein vorzeitiges Kündigungsrecht zu 101 % des Nennbetrags. Da eine vorzeitige Kündigung seitens der Gesellschaft als sehr wahrscheinlich angesehen wird, erfolgt der Ausweis unter den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Konzern-Bilanzstruktur Passiva (nach IFRS)

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in T€ 31.12.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Eigenkapital 69.898 28,5% 40.952 25,6%
Fremdkapital langfristig 67.168 27,4% 76.816 48,0%
- davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 60.403 24,7% 71.796 44,9%
Fremdkapital kurzfristig 107.928 44,1 % 42.179 26,4%
- davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 50.671 20,7% 14.521 9,1%
Summe Passiva 244.994 100,0% 159.947 100,0%

Die Nettofinanzverbindlichkeiten des HELMA-Konzerns erhöhten sich insbesondere durch die oben genannte Schuldscheinbegebung zum 31.12.2015 von 79,4 Mio. € auf 98,6 Mio. €. Gleichzeitig nahm das Eigenkapital in diesem Zeitraum von 41,0 Mio. € auf 69,9 Mio. € zu. Mit einem Anteil der Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme von 40,2 % (31.12.2014: 49,6 %) bei einer Eigenkapitalquote von 28,5 % (31.12.2014: 25,6 %) verfügt der HELMA-Konzern weiterhin über eine sehr gesunde Kapitalstruktur.

Entwicklung von Nettofinanzverbindlichkeiten und Eigenkapital

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in T€ 31.12.2015 in Relation zur Bilanzsumme 31.12.2014 in Relation zur Bilanzsumme
Finanzverbindlichkeiten 111.074 86.317
Zahlungsmittel und -äquivalente -12.493 -6.916
Nettofinanzverbindlichkeiten 98.581 40,2% 79.401 49,6%
Eigenkapital 69.898 28,5% 40.952 25,6%
Bilanzsumme 244.994 100,0% 159.947 100,0%

Kapitalflussrechnung

Die Profitabilität im HELMA-Konzern konnte im Berichtsjahr erneut signifikant verbessert werden. Dies wird auch in der Betrachtung der Kapitalflüsse anhand einer weiteren Zunahme der erzielten Cash Earnings von 11,2 Mio. € auf 13,7 Mio. € deutlich. Aufgrund der zur geplanten weiteren Umsatzsteigerung im Bauträgergeschäft notwendigen Ausweitung des Working Capital um 49,9 Mio. € (Vj: 25,5 Mio. €) belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2015 auf -36,2 Mio. € (Vj: -14,3 Mio. €).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag in 2015 mit -1,9 Mio. € in etwa auf dem Vorjahresniveau und war von den im Abschnitt Investitionen Konzern beschriebenen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte geprägt.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2015 43,7 Mio. € (Vj: 16,4 Mio. €) und ist überwiegend auf die bereits beschriebenen Kapitalmaßnahmen, bestehend aus den Kapitalerhöhungen und der Begebung der Schuldscheindarlehen, zurückzuführen.

Der Finanzmittelfonds des HELMA-Konzerns belief sich zum Bilanzstichtag auf 12,5 Mio. €. Dem HELMA-Konzern stehen darüber hinaus freie Kreditlinien in niedriger zweistelliger Millionenhöhe zur Verfügung. Die Finanzlage des HELMA-Konzerns stellt sich somit weiterhin als äußerst solide dar.

Konzern-Kapitalflussrechnung (nach IFRS)

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in T€ 2015 2014 2013 2012 2011
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -36.230 -14.261 -31.297 -18.582 -5.731
- davon Cash Earnings 13.681 11.210 9.145 6.447 4.396
- davon Working Capital Veränderungen -49.921 -25.517 -40.308 -24.979 -10.161
- davon Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen 10 46 -134 -50 34
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.922 -2.062 -1.993 -601 -3.077
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 43.729 16.418 38.571 16.930 9.526
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 12.493 6.916 6.821 1.540 3.793

Investitionen Konzern

Im Geschäftsjahr 2015 haben wir Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2,0 Mio. € (Vj: 2,1 Mio. €) getätigt. Davon entfiel auf den Bereich Grundstücke und Gebäude ein Investitionsanteil von 0,6 Mio. € (Vj: 1,1 Mio. €), der hauptsächlich für den Neubau eines Musterhauses in Chemnitz sowie die Instandhaltung der bestehenden Musterhäuser verwendet wurde.

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte betrugen im Berichtsjahr 0,3 Mio. € (Vj: 0,2 Mio. €) und entfielen im Wesentlichen auf Softwareprogrammierungen und -lizenzen.

Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich in 2015 auf 1,1 Mio. € (Vj: 0,8 Mio. €) und wurden schwerpunktmäßig für den Kauf von Kraftfahrzeugen, EDV-Ausstattung und Mobiliar verwendet.

Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

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in T€ 2015 2014
Grundstücke und Gebäude 605 1.114
Immaterielle Vermögensgegenstände 305 164
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.092 804
Summe 2.002 2.083

Wir planen im Geschäftsjahr 2016 Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in etwa in gleichem Umfang wie im Vorjahr zu tätigen. Hierzu gehören Investitionen in unsere bestehenden Musterhäuser, der Kauf von EDV-Ausstattung, die (Fremd-) Programmierung von Software sowie Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge.

Unternehmerische Verantwortung - nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Innovation und Nachhaltigkeit prägen die Strategie des HELMA-Konzerns. Als wachstumsorientiertes Unternehmen stellen wir uns unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt und sind uns zugleich bewusst, dass wir unsere Marktstellung und unseren unternehmerischen Erfolg mittelfristig nur dann weiter ausbauen können, wenn wir kontinuierlich an unseren Produkten und Dienstleistungen arbeiten und diese durch Innovationen weiterentwickeln.

Attraktive Arbeitswelt

Hierzu bedarf es in großem Maße des Engagements und des Ideenreichtums unserer Mitarbeiter. Es ist daher unser Ziel, uns nachhaltig als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu präsentieren, für unsere Mitarbeiter bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Fluktuationsrate somit wie in den Vorjahren auf einem niedrigen Niveau im einstelligen Prozentbereich zu halten.

Fachliche Weiterbildung / Teambuilding

Unseren Mitarbeitern bieten wir verschiedenste Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung an. Dazu ermitteln wir im ersten Quartal eines jeden Jahres, in den sogenannten Jahresgesprächen zwischen Mitarbeiter und Führungskraft, den jeweils individuellen Bedarf an fachlicher Weiterbildung, sammeln diese Wünsche und Anforderungen und erstellen daraus für die kommenden zwölf Monate ein umfangreiches Weiterbildungsangebot. Dieses reicht von Auffrischungen der Kenntnisse alltäglich genutzter PC-Programme in hausinternen Gruppenseminaren bis hin zu spezifischer Weiterbildung und individuellem Kompetenzausbau einzelner Mitarbeiter in mehrtägigen, auswärtigen Schulungen. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Abständen Teambuilding-Maßnahmen angeboten, um das Miteinander in Abteilungsteams zu stärken und das bereichsübergreifende Verständnis zu fördern.

Sozialkompetenz

Teamfähigkeit, verbale und nonverbale Kommunikation - das sind u. a. Anforderungen, die täglich neu an uns gestellt werden. Auch der Umgang mit Konflikten, ob beruflich oder privat, stellt viele von uns immer wieder vor große Herausforderungen. Sollen wir unsere Emotionen unterdrücken, steuern oder ungefiltert herauslassen? Wie funktioniert eine erfolgreiche Interaktion in Gruppen, in der Gesellschaft? Antworten auf diese Fragen und frische Denkansätze können sich unsere Mitarbeiter gemeinsam mit externen Trainern erarbeiten. Hierzu bieten wir regelmäßige Sozialkompetenz-Seminare an, die außerhalb der beruflichen Umgebung und in kleinen Gruppen stattfinden. Jeder einzelne Teilnehmer kann auf diese Weise neue Wege für sich und seine persönliche Entwicklung entdecken.

Gesundheitsmanagement / Betriebssport

Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter sind das Fundament unserer täglichen Arbeit. Ergänzend zum Arbeitsumfeld und den Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen wir unsere Mitarbeiter daher mit Angeboten im Rahmen der Gesundheitsvorsorge. Von Ernährungsberatung und Seminaren zur progressiven Muskelentspannung, speziell zugeschnitten auf die Anforderungen und Belastungen des Berufsalltags, bis zur Unterstützung von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten im Mitarbeiterkreis, wie zum Beispiel der Laufsportgruppe und unserem Drachenbootteam, fördern wir die gesundheitliche Prävention inner- wie außerbetrieblich. Im letzten Jahr konnten wir dieses vielfältige Angebot außerdem um eine Yogagruppe sowie ein Beachvolleyballteam erweitern.

Soziales Engagement

Als Dienstleister für den privaten Hausbau ist es ein essentieller Bestandteil unserer täglichen Arbeit, einen gemeinsamen Platz für Menschen, die sich lieben, ein neues Zuhause für Kinder und Eltern zu schaffen.

Mit unserem sozialen und gesellschaftlichen Engagement sind wir aber auch ganz bewusst um den zentralen Lebensmittelpunkt Haus herum tätig. Unser Anliegen ist dabei speziell die Entwicklung von Kindern in verschiedenen Lebensabschnitten und -situationen mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.

So sehen wir unternehmensspezifische Events, wie z. B. Eröffnungen neuer Musterhäuser, projektbezogene Veranstaltungen oder bedeutende Firmenjubiläen nicht nur als freudiges Geschäftsereignis, sondern auch als Anlass diese Freude weiterzugeben und zu teilen. Letzteres geschieht sowohl durch finanzielle wie auch tatkräftige Maßnahmen auf regionaler Ebene für bewusst ausgewählte Projekte, wie z. B. integrative Kindergärten, Einrichtungen, die es Eltern schwer kranker Kinder ermöglichen, während des Behandlungszeitraums gemeinsam zu wohnen oder die Einrichtung von Spielzimmern in Krankenhäusern.

Ein beständiger Schwerpunkt unseres sozialen Engagements ist die Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten am Firmenstandort Lehrte. Hier beteiligt sich HELMA beispielsweise mit baulichen Maßnahmen an der Sanierung und Erneuerung von Schulhöfen sowie an der Erstellung von gemeinschaftlich zu nutzenden Räumlichkeiten von der Grundschule und dem angrenzenden Kindergarten. Darüber hinaus unterstützt HELMA Programme zur Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund sowie ein Gewaltpräventionsprojekt für Grundschuldkinder zur Förderung der Problemlösungskompetenz.

Nachhaltige Energiekonzepte

Durch die frühzeitige Fokussierung auf den Bereich der energieeffizienten Bauweisen haben wir uns in den vergangenen zehn Jahren nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil geschaffen, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und des CO2-Ausstoßes geleistet.

So können wir unseren Kunden mit unserer Solarhaus-Reihe attraktive Möglichkeiten bieten, mit Hilfe der Sonne in bedeutendem Umfang Heizkosten einzusparen und damit aktiven Klimaschutz umzusetzen. Zusätzlich realisieren unsere Kunden spürbare Energieeinsparungen, da alle unsere Häuser bereits im Standard eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen.

Mitarbeiter, Vertriebspartner und Organe

Personal- und Fachberaterentwicklung im HELMA-Konzern

Die Mitarbeiterzahl zum 31.12.2015 hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2014 um 9 % von 233 auf 254 erhöht. Darüber hinaus beschäftigte der HELMA-Konzern zum Bilanzstichtag 15 geringfügig Beschäftigte (Vj: 13). Der Personalaufbau verteilte sich dabei auf nahezu alle Unternehmensbereiche und war bedingt durch das deutliche Auftragswachstum und die guten zukünftigen Geschäftsaussichten.

Die Anzahl der selbstständigen Fachberater, mit denen wir im Vertriebsbereich an den verschiedenen Standorten auf Provisionsbasis zusammenarbeiten, ist im Bereich der Hausberatung um 11 % von 81 auf 90 angestiegen. Die Anzahl der selbstständigen Finanzierungsberater blieb in 2015 mit 26 konstant.

Anzahl der Mitarbeiter im HELMA-Konzern

Anzahl der selbstständigen Fachberater im HELMA-Konzern

Ausbildung

Die Ausbildung junger, motivierter Menschen sehen wir als wichtigen Bestandteil unserer Personalpolitik an, mit welcher wir den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen und unseren fortwährenden Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften anteilig selbst decken wollen. Aktuell bilden wir drei Auszubildende in unserem Unternehmen aus.

Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG gehörten im Berichtsjahr der Unternehmensgründer Herr Karl-Heinz Maerzke als Vorsitzender sowie Herr Gerrit Janssen und Herr Max Bode (ab dem 01.07.2015) an. Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2020, Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2019 und Herr Max Bode bis zum 30.06.2020 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzte sich zum 31.12.2015 aus Otto W. Holzkamp (Vorsitzender), Sven Aßmann (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Peter Plathe zusammen. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 beschließt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft

Im Folgenden wird ergänzend zur Konzern-Berichterstattung die separate Entwicklung der Muttergesellschaft erläutert. Der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Lagebericht der HELMA Eigenheimbau AG wird gemäß § 315 Abs. 3 HGB mit dem des HELMA-Konzerns zusammengefasst.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der HELMA Eigenheimbau AG belief sich zum 31.12.2015 auf 139,7 Mio. € (31.12.2014: 96,5 Mio. €). Auf der Aktivseite resultierte diese Erhöhung insbesondere aus einer deutlichen Zunahme des Umlaufvermögens von 76,9 Mio. € auf 120,2 Mio. €, welche hauptsächlich im Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 39,9 Mio. € begründet lag. Das Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag 18,6 Mio. € und lag damit auf nahezu unverändertem Niveau.

Bilanzstruktur Aktiva (nach HGB)

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Anlagevermögen 18.623 18.555
Umlaufvermögen 120.170 76.871
- davon liquide Mittel 7.006 3.359
Rechnungsabgrenzungsposten 955 1.087
Summe Aktiva 139.748 96.513

Auf der Passivseite kam es im stichtagsbezogenen Jahresvergleich zu einer deutlichen Steigerung des Eigenkapitals von 35,5 Mio. € auf 61,4 Mio. €, wofür insbesondere der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 6,4 Mio. € sowie die im März und Oktober 2015 vollzogenen Kapitalerhöhungen verantwortlich waren. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 43,9 % und weist somit einen im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Baudienstleistungsbranche weit überdurchschnittlichen Wert auf. Die Rückstellungen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 2015 10,0 Mio. € (31.12.2014: 10,2 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2015 auf insgesamt 68,3 Mio. € und lagen damit um 17,6 Mio. € über dem Vorjahresniveau, wofür insbesondere die Aufnahme von zwei Schuldscheindarlehen über 5 Mio. € und 10 Mio. € ursächlich war. Das erste im Berichtsjahr aufgenommene Schuldscheindarlehen verteilt sich auf eine 5-jährige Tranche über 3 Mio. € zu einem Zinssatz von 2,914 % p. a. sowie eine 7-jährige Tranche über 2 Mio. € zu einem Zinssatz von 3,587 % p. a. Ein weiteres Schuldscheindarlehen über 10 Mio. € weist bei einer Laufzeit von 5 Jahren eine jährliche Verzinsung von 3,075 % auf. Bei Abschluss der Schuldscheindarlehensverträge wurde die Einhaltung von Covenants vertraglich vereinbart. Zum 31.12.2015 erfüllt der HELMA-Konzern alle geforderten Finanzkennzahlen (Eigenkapital von mindestens 21 Mio. € und eine Eigenkapitalquote von mindestens 15,0 %).

Daneben ist der HELMA-Konzern eine Dividendenbeschränkung eingegangen, nach der Dividenden an ihre Aktionäre nur bis maximal 50 % des Bilanzgewinns, wie er sich aus dem handelsrechtlichen Einzelabschluss der HELMA Eigenheimbau AG ergibt, gezahlt werden dürfen.

Zum Geschäftsjahresende 2015 verfügt die HELMA Eigenheimbau AG über liquide Mittel in Höhe von 7,0 Mio. € sowie freie Kreditlinien in Millionenhöhe, so dass sich die Finanzlage unverändert als äußerst solide darstellt.

Bilanzstruktur Passiva (nach HGB)

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in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Eigenkapital 61.362 35.459
Rückstellungen 9.970 10.181
Verbindlichkeiten 68.291 50.664
Rechnungsabgrenzungsposten 103 164
Passive latente Steuern 22 45
Summe Passiva 139.748 96.513

Ertragslage

Die Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG stieg im Berichtsjahr um 2,3 Mio. € auf 87,3 Mio. € (Vj: 85,0 Mio. €) an.

Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)

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in T€ 2015 2014
Umsatzerlöse 86.076 78.092
Bestandsveränderungen 1.180 6.934
Gesamtleistung 87.256 85.026

Der Rohertrag konnte aufgrund einer weiteren Reduzierung der Materialaufwandsquote auf Basis der Gesamtleistung auf 66,8 % von 27,2 Mio. € auf 28,9 Mio. € gesteigert werden. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in den Umsatzerlösen der HELMA Eigenheimbau AG auch die Geschäftsbesorgungsvergütungen der Tochtergesellschaften enthalten sind, welchen kein nennenswerter Materialaufwand entgegensteht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Berichtsjahr 5,9 Mio. € und fiel damit 0,6 Mio. € niedriger als im Vorjahr aus. Das Finanzergebnis konnte um 1,0 Mio. € auf 4,5 Mio. gesteigert werden. Insgesamt erzielte die HELMA Eigenheimbau AG im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von 6,4 Mio. €, der mit 0,3 Mio. € geringfügig unterhalb dem Vorjahresniveau liegt. Auf Basis der Auftragsbestände zum 31.12.2015 rechnen wir für die Folgejahre mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung, welche in den Abschnitten Mittelfristige Wachstumsstrategie und Prognosebericht näher erläutert wird.

Geschäftsverlauf der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)

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in T€ 2015 Anteil 2014 Anteil
Gesamtleistung 87.256 100,0% 85.026 100,0%
Materialaufwand -58.319 -66,8% -57.807 -68,0%
Rohertrag 28.937 33,2% 27.219 32,0%
andere aktivierte Eigenleistungen 7 0,0% 0 0,0%
sonstige betriebliche Erträge 720 0,8% 992 1,2%
Personalaufwand -12.788 -14,7% -11.707 -13,8%
Abschreibungen -1.624 -1,9% -1.730 -2,0%
sonstige betriebliche Aufwendungen -9.317 -10,6% -8.270 -9,7%
EBIT 5.935 6,8 % 6.504 7,7 %
Finanzergebnis 4.477 5,1 % 3.528 4,1 %
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.412 11,9 % 10.032 11,8 %
Außerordentliche Aufwendungen aus Kapitalerhöhungen -770 -0,9 % -358 -0,4 %
EBT 9.642 11,1 % 9.674 11,4 %
Jahresüberschuss 6.374 7,3 % 6.655 7,8 %

Risikobericht

Risikomanagement

Im Rahmen unseres unternehmerischen Handelns sind wir naturgemäß verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dabei gehen wir Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind. Im Rahmen unseres Risikomanagements führen wir zur Beherrschung und Steuerung dieser Risiken sowie zur transparenten Darstellung von sich bietenden Chancen eine laufende Beobachtung und Bewertung von identifizierten Risiken durch.

Hierzu werden die risikorelevanten Faktoren aus den Bereichen Vertrieb, Vertragsmanagement, Technik, Finanzen, Projektentwicklung, Personal und Recht nicht nur fortlaufend überprüft, sondern auch hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der ggf. aus ihnen resultierenden Schäden gewichtet. Dem Vorstand, der regelmäßig - insbesondere im Rahmen des monatlichen Berichtswesens - über eine eventuelle Überschreitung festgelegter Risikogrenzwerte informiert wird, stehen somit die notwendigen Entscheidungskriterien zur Verfügung, um zeitnah angemessene Maßnahmen einzuleiten.

Relevante Risikofaktoren

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist insbesondere aufgrund der niedrigen Arbeitslosenzahlen insgesamt als positiv zu beurteilen. Zudem sorgen die Flucht in Sachwerte und das historisch niedrige Zinsniveau für eine hohe Nachfrage nach Eigenheimen und Investments in Wohn- und Ferienimmobilien. Trotz der derzeit guten allgemeinen Rahmenbedingungen sind wir uns des möglichen Risikos einer plötzlich und unerwartet abflauenden Konjunktur bewusst und beobachten und analysieren daher die aktuellen Marktgegebenheiten intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen bestmöglich vorbereitet zu sein und der jeweiligen Situation bedingte, notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen zu können.

Regulatorische Risiken

Rechtliche und steuerliche Vorschriften definieren den regulatorischen Rahmen der Immobilienbranche und beeinflussen die Geschäftstätigkeit der in der Branche tätigen Unternehmen. Veränderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen, welche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben, werden von uns laufend überwacht, um bei Bedarf zeitnah angemessene Maßnahmen einleiten zu können.

Da die gesetzlichen Bestimmungen für alle Marktteilnehmer gleichermaßen Gültigkeit besitzen, sind aus den derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen grundsätzlich keine maßgeblichen Risiken für unser Geschäft erkennbar.

Jedoch gilt es zu berücksichtigen, dass dies nur unter der Annahme eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus uneingeschränkt gilt. So hat eine Vielzahl neuer bzw. verschärfter Bauauflagen sowie die Erhöhung der Grunderwerbsteuer in nahezu dem gesamten Bundesgebiet in den vergangenen Jahren den Erwerb von Neubau-Immobilien erheblich verteuert. Aufgrund der guten konjunkturellen Lage in Deutschland sowie der niedrigen Zinsen blieb die Nachfrage jedoch trotz der deutlich erhöhten Bau- und Erwerbsnebenkosten auf einem hohen Niveau. Ein deutlicher Zinsanstieg könnte daher zu einer spürbar reduzierten Marktnachfrage führen, wenn nicht parallel die aktuell stark kostentreibenden Auflagen und Abgaben wieder reduziert oder durch Subventionen bzw. steuerliche Anreize abgemildert würden.

Projektrisiken

Zur Ausübung der Geschäftstätigkeit der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH werden regelmäßig neue Grundstücke benötigt, die nach der Projektierung bebaut und veräußert werden. Wir legen dabei großen Wert auf eine ausreichende Diversifikation unserer Projekte in Bezug auf Anzahl, Größe, Art der Baukörper und Lage in verschiedenen deutschen Metropolregionen und erreichen dadurch eine deutliche Reduktion der Gesamtrisiken aus dem Projektgeschäft.

Die zu erwerbenden Grundstücke werden von uns in der Akquisitionsphase gründlich hinsichtlich der möglichen Bebaubarkeit geprüft und die Ertragsperspektiven der mit ihnen verbundenen potenziellen Projekte sorgfältig bewertet. Nichtsdestotrotz kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei einzelnen Projekten aus den unterschiedlichsten Gründen zu unerwarteten Verzögerungen, Kostensteigerungen und/oder Erlösreduzierungen gegenüber den kalkulierten Werten kommt.

In diesen Fällen würde ein solches Projekt mit einem geringeren Ertrag als erwartet abgeschlossen, was sich entsprechend negativ auf die Ertragslage des HELMA-Konzerns auswirken würde. Um dieses Risiko bestmöglich zu beherrschen, stellen wir sicher, dass uns in den Zielregionen jeweils eine umfangreiche Expertise im Bauträger- und Grundstücksgeschäft sowie in der Vermarktung der jeweiligen Einheiten vorliegt.

Im Projektgeschäft treten wir bei Einfamilienhäusern nur hinsichtlich des Grundstücksankaufes in Vorleistung und beginnen mit den einzelnen Bauvorhaben erst dann, wenn uns ein entsprechender notarieller Kaufvertrag inklusive Finanzierungsbestätigung des Kunden vorliegt. Beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern erfolgt der Baubeginn im Projektgeschäft hingegen bereits nach Erreichung vorab festgelegter Vorverkaufsquoten, so dass mit diesen Projekten trotz intensiver Prüfung des Vermarktungspotenzials ein erhöhtes Vertriebsrisiko einhergeht.

Beschaffungsrisiken

Aus einer hohen Immobiliennachfrage können Angebotsengpässe bei Bauleistungen und neuen Grundstücken für das Projektgeschäft resultieren.

Über eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit haben wir uns in den letzten Jahrzehnten ein großes Netzwerk an Partnerfirmen aufgebaut, auf die wir bei der Vergabe von Bauleistungen regelmäßig zurückgreifen. Darüber hinaus erweitern wir unser Netzwerk fortlaufend um neue General- oder Subunternehmer, die ihre Leistungsfähigkeit anhand eines entsprechenden Track-Records nachweisen. Nichtsdestotrotz kann es in Bezug auf die Verfügbarkeit qualifizierter General- und Subunternehmer insbesondere in Zeiten hoher Immobiliennachfrage vereinzelt zu Engpässen und damit einhergehend zu zeitlichen Verzögerungen sowie zu einem unerwarteten Anstieg der Baukosten kommen, was sich entsprechend negativ auf die Ertragslage des HELMA-Konzerns auswirken würde.

Dem Risiko der Grundstücksknappheit begegnen wir mit einer nachhaltigen und vorausschauenden Grundstücksakquise, die es uns ermöglicht, unsere Planungen auf Basis gesicherter Grundstückskäufe aufzustellen. Ferner sind wir nicht auf eine einzelne Zielregion konzentriert, sondern verteilen unsere Projekte auf verschiedene deutsche Metropolregionen. Diese Diversifikation ermöglicht uns ein Ausweichen auf eine der anderen Regionen, sollte das verfügbare Angebot in einzelnen Gebieten vorübergehend nicht unseren Anforderungen entsprechen.

Materialkostenrisiko

Im Rahmen unserer fortlaufenden Planungen werden auch die zu erwartenden Materialpreisänderungen ermittelt und in unseren Kalkulationen berücksichtigt. Anhand einer vorausschauenden Festlegung der Verkaufspreise für unsere Häuser und Wohnungen wirken wir dem Risiko steigender Materialpreise entgegen. Unerwartete und sprunghafte Materialpreissteigerungen, welche das einzukaufende Material und/oder die einzukaufenden Dienstleistungen betreffen, könnten sich nichtsdestotrotz nachteilig auf die Erträge aus den einzelnen Bauvorhaben auswirken. Zudem mildern wir auch mit entsprechenden Preisanpassungsklauseln, die an die Entwicklung des Baupreisindex gekoppelt sind, nach zeitlichem Ablauf der Festpreisbindungen in unseren Hausverträgen das Risiko steigender Rohstoffpreise ab.

Investitionsrisiken

Nach dem erfolgten Abschluss unserer geografischen Expansion haben wir unsere Investitionen in neue Musterhäuser und Standorte in den vergangenen Jahren auf ein moderates Niveau zurückgefahren. Gleichwohl werden wir auch zukünftig bei dem möglichen Aufbau einzelner Standorte oder bei Ersatzinvestitionen mit größtmöglicher Sorgfalt vorgehen, um so das Risiko einer Fehlinvestition so gering wie möglich zu halten.

Personalrisiken

Wir verfolgen Personalrisiken mit größter Aufmerksamkeit und begegnen diesen mit zahlreichen Maßnahmen der Personalentwicklung. Im Fokus stehen dabei die Qualifikation unserer Mitarbeiter, eine niedrige Fluktuationsrate sowie die langfristige Bindung der Führungskräfte an das Unternehmen. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist ein entscheidendes Element für die hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen. Zur langfristigen Sicherung dieser Qualität stellen wir unseren Mitarbeitern und Fachberatern ein breites Angebot an Einarbeitungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogrammen zur Verfügung, das auch im Geschäftsjahr 2015 sehr lebhaft wahrgenommen wurde.

Reputationsrisiko

Eine negative mediale Berichterstattung über unsere Projekte oder unsere unternehmerische Tätigkeit kann die Reputation des HELMA-Konzerns negativ beeinflussen. Durch das Internet und soziale Netzwerke können solche Informationen und Meinungen schnell und weitreichend verbreitet werden. Über ein gezieltes und nachhaltiges Reputationsmanagement planen, steuern und kontrollieren wir daher den Ruf unseres Unternehmens gegenüber allen relevanten Stakeholdern.

Neue Technologien

Aus dem technologischen Fortschritt resultierende Innovationen im Bereich des Hausbaus werden von uns fortlaufend analysiert und finden nach entsprechender Eignungsprüfung Berücksichtigung in unserem Produktportfolio. Der enge Kontakt und Erfahrungsaustausch mit verschiedensten Herstellern, Verbänden und Geschäftspartnern sowie der Besuch von Fachmessen und Kongressen fördert hierbei die Innovationsfreudigkeit unseres Unternehmens. In der jüngeren Vergangenheit haben wir unser Produktportfolio insbesondere im Bereich der energieeffizienten Bauweisen durch vielversprechende Innovationen erweitern können. Dabei achten wir stets darauf, dass die mit den Innovationen verbundenen Chancen die Risiken deutlich überwiegen und die Anlaufkosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Absatzpotenzial stehen.

IT-Risiken

Um unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer IT-Systeme zu garantieren, investieren wir regelmäßig in eine moderne Hardware- und Software-Infrastruktur und nehmen regelmäßige Datensicherungen vor. Hierbei setzen wir Produkte der führenden Hersteller ein. Geltende Sicherheitsrichtlinien passen wir fortlaufend den neuesten technischen Entwicklungen an.

Rechtliche Risiken

Wesentliche rechtliche Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Finanzrisiken

Finanzielle Risiken, zu denen Liquiditäts-, Zins- und Ausfallrisiken zählen, überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken.

Die Liquiditätsrisiken werden im Konzern zentral, basierend auf einer rollierenden Liquiditätsplanung überwacht und gesteuert. Durch einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und freien Kreditlinien wird die Liquiditätsversorgung des Konzerns sichergestellt. Das Auftreten von Liquiditätsengpässen wird dadurch bestmöglich ausgeschlossen.

Da sich der HELMA-Konzern im Rahmen der Schuldscheindarlehen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen (Covenants) verpflichtet hat, werden diese regelmäßig überprüft. Die Nichteinhaltung der geforderten Werte zum Jahresende stellt einen außerordentlichen Kündigungsgrund dar. Zum 31. Dezember 2015 sind die Covenants eingehalten und es liegt kein Grund für die Erwartung eines Bruchs innerhalb der Planungsperiode vor. Dieses Risiko wird daher als gering eingeschätzt.

Das Risiko von Zinsänderungen im HELMA-Konzern resultiert im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Ein Anstieg des Zinsniveaus würde zu einer Verschlechterung des Finanzergebnisses führen. Ein signifikantes Zinsänderungsrisiko, welches die Ertragslage des HELMA-Konzerns in erheblichem Umfang negativ beeinträchtigen könnte, ist in Anbetracht der aktuellen Höhe der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten jedoch nicht ersichtlich. Zinsderivate werden nicht eingesetzt.

Das Risiko von Forderungsausfällen oder nicht weiterreichbarer Gewährleistungsansprüche ist aufgrund unseres Geschäftsmodells und unserer bewährten Form der Zusammenarbeit mit Sub- und Generalunternehmern im Verhältnis zur Umsatzhöhe als relativ gering einzuschätzen.

Da alle Unternehmen des HELMA-Konzerns ausschließlich in Deutschland tätig und alle Jahresabschlüsse in Euro denominiert sind, bestehen keine Wechselkursrisiken.

Gesamtbewertung

Die Gesamtrisikosituation des HELMA-Konzerns wird im Rahmen des erläuterten Risikomanagements analysiert und gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Risiken erkennbar, die alleine oder in Kombination den Konzern in seinem Bestand gefährden könnten.

Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

Dividende

Für das Geschäftsjahr 2015 weist die HELMA Eigenheimbau AG im Einzelabschluss nach HGB einen Bilanzgewinn von 6.374.319,83 € aus. Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 24. März 2016 der Hauptversammlung am 1. Juli 2016 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,79 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 3.160.000,00 €, auszuschütten und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 3.214.319,83 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die Dividendensumme und der in die anderen Gewinnrücklagen einzustellende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf einem dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 4.000.000,00 €, eingeteilt in 4.000.000 Stückaktien.

Der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und Aktiengesetzes erstellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG sowie der zusammengefasste Lagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Mittelfristige Wachstumsstrategie

Ziel des HELMA-Konzerns ist es, durch ein weiteres organisches Wachstum die eigene Marktposition auszubauen und zusätzliche Marktanteile in sämtlichen Geschäftsbereichen zu gewinnen. Diesbezüglich sind jedoch keine Akquisitionen geplant.

Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke HELMA

Im Baudienstleistungsgeschäft (HELMA Eigenheimbau AG) sollen die Zuwächse vor allem durch den stetig steigenden Bekanntheitsgrad der Marke HELMA erzielt werden. Die fortlaufende Etablierung der Marke HELMA soll dabei insbesondere durch einen qualitativ hochwertigen Marktauftritt, für den HELMA-Bauherr Sky du Mont für die kommenden Jahre als Werbepartner fungiert, sowie die jährlich steigende Anzahl an realisierten Neubauvorhaben erreicht werden.

Ziel ist es dabei auch, durch Kundenempfehlungen eine wachsende Zahl an Neukunden zu gewinnen und damit die Präsenz im Markt weiter zu stärken. Hierbei werden wir uns zukünftig im Baudienstleistungsgeschäft ausschließlich auf unsere starken, gewachsenen Vertriebsregionen konzentrieren und daher Teile Bayerns und Baden Württembergs im Rahmen dieser Fokussierung nicht mehr bedienen.

Erwerb attraktiver Grundstücke für das Bauträgergeschäft

Im Bauträgergeschäft im Bereich Wohnen (HELMA Wohnungsbau GmbH) soll der deutliche Umsatzanstieg der vergangenen Jahre insbesondere durch den ausgeweiteten Erwerb attraktiver Grundstücke in wachstumsstarken Ballungsräumen kontinuierlich fortgesetzt werden. Auf diesen Grundstücken werden dem bewährten Geschäftsmodell folgend individuell geplante Einfamilienhäuser und/oder massiv gebaute, vorkonfektionierte Doppel-, Reihen- oder Mehrfamilienhäuser entstehen.

Zielregionen sind hierbei allen voran die Großstädte Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig, München und Potsdam. Da der HELMA-Konzern über eine Vielzahl an guten und langjährigen Bankkontakten verfügt, besteht hierbei grundsätzlich die Möglichkeit, erworbene Grundstücke mit einem Finanzierungsanteil von rund 80 % mit einem der Bankpartner zu finanzieren. Die Finanzierungen beschränken sich dabei bei Einfamilien- und Doppelhäusern auf den Grundstücksankauf, da mit den Bauaktivitäten hier grundsätzlich erst nach dem jeweiligen Verkauf begonnen wird. Beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern kommt es teilweise auch zur anteiligen Finanzierung der Baukosten, sofern mit dem Bau bereits nach Erreichung vorab festgelegter Vorverkaufsstände begonnen wird. Diese Projekte werden wir auch zukünftig einer besonders intensiven Prüfung unterziehen, um damit bestmöglich sicherzustellen, unser Kapital jeweils möglichst kurzfristig in einzelnen Projekten zu binden.

Informationen über eine Vielzahl aktueller Projekte der HELMA Wohnungsbau GmbH sind unter www.HELMA-Wohnungsbau.de abrufbar und werden dort fortlaufend aktualisiert.

Etablierung als marktführender Akteur im Bereich Ferienimmobilien

Ein weiteres Ziel des HELMA-Konzerns ist es, sich als einer der marktführenden deutschen Akteure im Geschäftsbereich Ferienimmobilien zu etablieren. Auch in diesem Bereich soll die nachhaltige Steigerung der Umsatzerlöse über eine Erhöhung der Anzahl der jährlich realisierten Projekte bzw. des realisierten Projektumfangs erfolgen. Die zur Auffindung geeigneter Grundstücksflächen für die Umsetzung touristisch attraktiver Projekte notwendige Marktkenntnis wird dabei als eine der Kernkompetenzen der HELMA Ferienimmobilien GmbH angesehen. Zielregionen sind insbesondere die deutsche Nord- und Ostseeküste sowie deutsche Seenlagen mit jeweils guter Infrastruktur. In Bezug auf die Finanzierung der jeweiligen Projekte gilt das oben in Zusammenhang mit der Grundstücksfinanzierung für das Bauträgergeschäft im Bereich Wohnen Genannte entsprechend.

Informationen über aktuelle Projekte der HELMA Ferienimmobilien GmbH sind unter www.HELMA-Ferienimmobilien.de abrufbar und werden dort fortlaufend aktualisiert.

Deutliche Steigerung der Konzern-Umsatzerlöse

Aus unserer Sicht wird bei konsequenter Umsetzung der oben beschriebenen Wachstumsstrategie innerhalb der nächsten drei Jahre (das Jahr 2016 mitgerechnet) die Erreichung einer Konzern-Umsatzhöhe von 420 Mio. € (2015: 210,6 Mio. €) möglich sein. Voraussetzungen hierfür sind, dass (a) sich das Marktumfeld in den kommenden Jahren nicht merklich eintrübt, (b) es uns gelingt, weiterhin die für die Ausübung der Wachstumsstrategie im Bauträgergeschäft notwendige Anzahl an attraktiven Grundstücken ausfindig zu machen und (c) die enthaltenen Risiken im Risikobericht nicht in einer Ausprägung eintreten, welche die Wachstumsstrategie des HELMA-Konzerns spürbar beeinträchtigten.

Unter den oben beschriebenen Prämissen könnte sich das vorgenannte Konzern-Umsatzvolumen von 420 Mio. € im Geschäftsjahr 2018 in etwa wie folgt zusammensetzen:

HELMA Eigenheimbau AG: ca. 120 Mio. € (Geschäftsjahr 2015: 78,2 Mio. €)
HELMA Wohnungsbau GmbH: ca. 250 Mio. € (Geschäftsjahr 2015: 110,9 Mio. €)
HELMA Ferienimmobilien GmbH: ca. 50 Mio. € (Geschäftsjahr 2015: 20,7 Mio. €)

Bei einer möglichen zukünftigen Veränderung des Marktumfeldes ist überdies nicht auszuschließen, dass sich die Anteile der jeweiligen Gesellschaften am Konzern-Umsatz auch anders als vorstehend dargestellt entwickeln könnten.

Prognosebericht

Basierend auf dem höchsten Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte, mit welchem wir in das Geschäftsjahr 2016 gestartet sind, sowie der Vielzahl von Bauträgerprojekten, welche sich in konkreter Realisierung befinden, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 erneut deutliche Umsatzzuwächse von rund 49,4 Mio. € auf 260,0 Mio. €. Es wird davon ausgegangen, dass zur prognostizierten Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2016 alle Gesellschaften des HELMA-Konzerns spürbare Beiträge leisten werden.

Unter den im Abschnitt mittelfristige Wachstumsstrategie genannten Voraussetzungen halten wir mit Blick auf unsere bestehende Projektpipeline in 2017 ein Umsatzvolumen von 340,0 Mio. € und in 2018 von 420,0 Mio. € für erreichbar.

Konzern-Umsatz 2011 -2018e (nach IFRS)

Auf der Grundlage der oben beschriebenen Umsatzplanung wird im laufenden Geschäftsjahr eine Steigerung des Konzern-EBIT von 17,8 Mio. € auf rund 22,0 Mio. € erwartet. Damit würde sich die EBIT-Marge auf Basis der Umsatzerlöse gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 auf nahezu unverändertem Niveau von 8,5 % befinden. Trotz des relativ milden Winters gehen wir projektbedingt davon aus, auch in 2016 den überwiegenden Teil der Umsatz- und Ergebnisbeiträge in der zweiten Jahreshälfte zu erzielen.

Für die Geschäftsjahre 2017 ff. rechnen wir unter den im Abschnitt mittelfristige Wachstumsstrategie genannten Voraussetzungen sowie aufgrund des steigenden Anteil des Bauträgergeschäftes am Konzern-Umsatz mit einer weiterhin steigenden EBIT-Marge, welche wir mittelfristig in einer Bandbreite von 8,0 % bis 11,0 % erwarten. Wir sind daher der festen Überzeugung, auch in den kommenden Jahren das profitable Wachstum des HELMA-Konzerns erfolgreich fortsetzen zu können.

Konzern-EBIT 2011 -2016e (nach IFRS)

Lehrte, 14. März 2016

Karl-Heinz Maerzke, Vorstandsvorsitzender

Gerrit Janssen, Vorstand

Max Bode, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamterfolgsrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hannover, 16. März 2016

**Ebner Stolz GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer

Steffen Südmersen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,

der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2015 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht.

In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich umfassend über die Unternehmensplanung, insbesondere die Finanz-, Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements.

Im Geschäftsjahr 2015 kam der Aufsichtsrat zu insgesamt fünf Sitzungen zusammen, an denen die Mitglieder wie folgt anwesend waren:

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26.02.2015 30.03.2015 22.06.2015 21.09.2015 14.12.2015
Herr Holzkamp x x x X -
Herr Dr. Plathe - x x x X
Herr Aßmann x x x x X

Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Entscheidungen wurden auf der Grundlage der Berichterstattung und der Beschlussvorschläge des Vorstands nach gründlicher Prüfung und Beratung getroffen.

Über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit wurde der Aufsichtsrat auch außerhalb von Sitzungen zeitnah informiert und hat die entsprechenden Beschlüsse insbesondere zu den Kapitalmaßnahmen sowie zu einzelnen Projekten der HELMA Wohnungsbau GmbH gefasst.

Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand, sodass Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns unverzüglich erörtert werden konnten.

Auf die Bildung von Ausschüssen hat der Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der Größe des Aufsichtsrats mit drei Mitgliedern im Geschäftsjahr 2015 verzichtet.

Im Berichtsjahr 2015 gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat.

AUS DEN EINZELNEN AUFSICHTSRATSSITZUNGEN:

In der Aufsichtsratssitzung vom 26.02.2015 berichtete der Vorstand über im ersten Halbjahr 2015 geplante Finanzierungsmaßnahmen. Gemeinsam mit dem Vorstand wurde insbesondere die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens erörtert und dieser im Rahmen einer telefonischen Abstimmung am Abend des selbigen Tages zugestimmt. Darüber hinaus stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat die Planung für die Geschäftsjahre 2015-2017 vor, die seitens des Aufsichtsrates zustimmend zur Kenntnis genommen wurden. Weiterhin hat der Aufsichtsrat einen umfassenden Statusbericht der Geschäftsführung zum Großprojekt der HELMA Ferienimmobilien GmbH in Olpenitz erhalten.

In der Aufsichtsratssitzung vom 30.03.2015 wurden der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für 2014 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich beraten. Gleiches gilt für den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 Aktiengesetz. Die Prüfungen des Aufsichtsrats führten zu keinen Einwendungen. Der jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurden gebilligt sowie der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG festgestellt. Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete der Vorstand über die erfolgreich vollzogene Kapitalerhöhung sowie über den aktuellen Stand der geplanten Schuldscheinbegebung. Darüber hinaus wurde der Entwurf der Tagesordnung für die Hauptversammlung von Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam erörtert.

In der Aufsichtsratssitzung vom 22.06.2015 wurde die Bestellung von Herrn Max Bode zum weiteren Mitglied des Vorstands der HELMA Eigenheimbau AG für die Dauer von fünf Jahren und somit bis zum 30.06.2020 beschlossen. Weiterhin erläuterte der Vorstand die aktuelle Finanz- und Auftragslage sowie die erwarteten Verkaufs- und Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2015. Darüber hinaus wurden dem Aufsichtsrat seitens des Vorstands Informationen zum Thema IT-Informationssicherheit zur Verfügung gestellt. Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete der Vorstand außerdem über positive Vertriebserfolge der HELMA Ferienimmobilien GmbH in Olpenitz sowie über verschiedene Projekte der HELMA Wohnungsbau GmbH in Hannover und Potsdam.

In der Aufsichtsratssitzung vom 21.09.2015 erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat den Halbjahresbericht und informierte im Hinblick auf die positive Umsatzentwicklung über notwendige Neueinstellungen insbesondere im Bereich der Projektentwicklung sowie in der Bauleitung. Ferner unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat über die Entwicklung der aktuellen Projekte in der HELMA Wohnungsbau GmbH sowie der HELMA Ferienimmobilien GmbH. Im weiteren Verlauf präsentierte der Vorstand die geplante Neuordnung der Strukturen in der HELMA Wohnungsbau GmbH, wobei zukünftig zwischen individuell planbaren Einfamilienhäusern und vorgeplanten Reihen- und Doppelhäusern sowie Geschosswohnungen differenziert wird. In diesem Zusammenhang informierte der Vorstand auch über die damit verbundenen personellen Veränderungen. Zudem wurde eine geplante weitere Schuldscheinbegebung vom Vorstand erläutert. Nach ausführlicher Erörterung und Abwägung der Finanzierungsmaßnahme erteilte der Aufsichtsrat seine Zustimmung.

In der Aufsichtsratssitzung vom 14.12.2015 berichtete der Vorstand über die erfolgreiche Begebung eines Schuldscheindarlehens über 10 Mio. €. Ferner informierte der Vorstand den Aufsichtsrat umfassend über die Finanz-, Liquiditäts- und Auftragslage des HELMA-Konzerns und gab dem Aufsichtsrat detaillierte Auskünfte über die aktuelle Entwicklung des Großprojektes Ostseeresort Olpenitz der HELMA Ferienimmobilien GmbH. Darüber hinaus stellte der Vorstand die Investitionsplanung für das Geschäftsjahr 2016 vor.

ERTEILUNG DES PRÜFAUFTRAGES AN DIE EBNER STOLZ GMBH & CO. KG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT, HANNOVER:

Die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, wurde von den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 03.07.2015 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 gewählt. Die Erteilung des Prüfungsauftrages durch den Aufsichtsrat erfolgte anschließend unter Vereinbarung klarer Regelungen hinsichtlich der Einzelheiten des Auftrags und der Zusammenarbeit des Aufsichtsrats mit dem Abschlussprüfer. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat informiert, dass keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen lassen. Er informierte über zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbrachte Leistungen.

BILANZSITZUNG DES AUFSICHTSRATS AM 24.03.2016:

Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerke. Die Jahresabschluss- und Konzernabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte wurden auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 24.03.2016 gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über die Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die erforderlichen Unterlagen waren rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung übermittelt worden, sodass ausreichend Gelegenheit zur Prüfung der Unterlagen bestand. Auf der Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss ohne Einwendungen gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 Aktiengesetz wurde vom Abschlussprüfer der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaften nicht unangemessen hoch waren,

3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen.''

Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen auch selbst geprüft und in der Bilanzsitzung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer erörtert. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.

Der Aufsichtsrat hat sich dem auf einem dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 4.000.000,00 €, eingeteilt in 4.000.000 Stückaktien, basierenden Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinnes auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung angeschlossen. Gemeinsam mit dem Vorstand wird der Aufsichtsrat daher der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 6.374.319,83 € einen Betrag in Höhe von 3.160.000,00 € als Dividende auszuschütten - dies entspricht einer Dividende von 0,79 € je dividendenberechtigter Stückaktie - und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 3.214.319,83 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

BESTELLUNG EINES WEITEREN VORSTANDSMITGLIEDS:

Der Aufsichtsrat hat am 22.06.2015 einstimmig beschlossen, Herrn Max Bode mit Wirkung ab dem 01.07.2015 für die Dauer von fünf Jahren und somit bis zum 30.06.2020 zum weiteren Mitglied des Vorstands der Gesellschaft zu bestellen.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzerngesellschaften für ihre hervorragende Arbeit. Sie haben erneut zu einem für den HELMA-Konzern sehr erfolgreichen Jahr beigetragen.

Lehrte, 25.03.2016

Für den Aufsichtsrat

Otto W. Holzkamp, Vorsitzender