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HELMA Eigenheimbau AG — Annual Report 2013
May 2, 2014
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Annual Report
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HELMA Eigenheimbau AG
Lehrte
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis 31.12.2013
Testierter Jahresabschluss und Lagebericht
Bilanz zum 31. Dezember 2013
der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte
Aktiva
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| Stand am 31.12.2013 € |
Stand am 31.12.2012 € |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 234.078,00 | 313.346,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 379.607,00 | 369.121,00 |
| 613.685,00 | 682.467,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.342.016,21 | 14.092.037,66 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 85.179,00 | 94.273,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.545.766,70 | 1.749.625,21 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.190.779,31 | 0,00 |
| 16.163.741,22 | 15.935.935,87 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.042.435,45 | 2.042.435,45 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 52.497,20 | 51.578,86 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 6.863.156,50 | 5.311.842,58 |
| 3. Fertige Erzeugnisse | 55.220,67 | 54.306,85 |
| 4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -6.587.519,15 | -5.096.159,00 |
| 383.355,22 | 321.569,29 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.718.526,93 | 8.136.497,22 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 41.324.426,24 | 20.483.206,31 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.987.379,69 | 2.063.089,88 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19.246,95 € (Vorjahr 19.246,95 €) | ||
| 52.030.332,86 | 30.682.793,41 | |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 3.370.474,70 | 394.639,15 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.021.544,46 | 474.814,37 |
| davon Disagio 0,00 € (Vorjahr 4.337,17 €) | ||
| 75.625.568,91 | 50.534.654,54 | |
| Passiva | ||
| Stand am 31.12.2013 € |
Stand am 31.12.2012 € |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 3.100.000,00 | 2.860.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 11.740.000,00 | 8.740.000,00 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 160.256,07 | 160.256,07 |
| IV. Bilanzgewinn | 8.790.212,09 | 4.616.310,56 |
| 23.790.468,16 | 16.376.566,63 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 12.699,91 | 13.276,37 |
| 2. Steuerrückstellungen | 952.608,01 | 92.367,10 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 8.942.629,95 | 8.155.457,05 |
| 9.907.937,87 | 8.261.100,52 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Anleihen | 26.425.565,86 | 10.054.166,67 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 425.565,86 € (Vorjahr 54.166,67 €) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.479.965,22 | 7.786.310,43 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.237.655,01 € (Vorjahr 3.752.627,30 €) | ||
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.514.672,62 | 1.393.312,15 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.514.672,62 € (Vorjahr 1.393.312,15 €) | ||
| 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.036.114,13 | 3.406.975,38 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.483.835,13 € (Vorjahr 1.503.146,32 €) | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 3.401.417,52 | 3.256.222,76 |
| davon aus Steuern 2.002.439,21 € (Vorjahr 1.746.122,69 €) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.227,73 € (Vorjahr 1.424,39 €) | ||
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.211.736,36 € (Vorjahr 1.980.747,89 €) | ||
| 41.857.735,35 | 25.896.987,39 | |
| D. Passive latente Steuern | 69.427,53 | 0,00 |
| 75.625.568,91 | 50.534.654,54 |
Gewinn- und Verlustrechnung der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013
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| 2013 € |
2012 € |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 77.582.793,15 | 78.235.070,88 |
| 2. Erhöhung (i.Vj. Minderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 1.552.227,74 | -2.436.824,01 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 56.947,98 | 51.360,49 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 704.289,11 | 505.788,51 |
| 79.896.257,98 | 76.355.395,87 | |
| 5. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -55.385.567,99 | -55.689.090,16 |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -9.800.123,79 | -8.080.503,39 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.554.292,74 | -1.385.709,73 |
| davon für Altersversorgung 79.315,39 € (Vorjahr 76.334,14 €) | ||
| -11.354.416,53 | -9.466.213,12 | |
| 7. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.445.374,72 | -1.389.098,54 |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten | -150.000,00 | -200.000,00 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.473.577,40 | -6.957.121,97 |
| 4.087.321,34 | 2.653.872,08 | |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 195.274,53 | 1.566.256,02 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 195.274,53 € (Vorjahr 1.566.256,02 €) | ||
| 10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages vereinnahmte Gewinne | 3.207.549,56 | 0,00 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 939.927,02 | 764.453,96 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 908.511,25 € (Vorjahr 752.685,59 €) | ||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.695.957,06 | -1.306.444,15 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 1.069,44 € (Vorjahr 0,00 €) | ||
| 2.646.794,05 | 1.024.265,83 | |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 6.734.115,39 | 3.678.137,91 |
| 14. außerordentliche Aufwendungen | -131.664,60 | 0,00 |
| 15. außerordentliches Ergebnis | -131.664,60 | 0,00 |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.330.159,17 | -169.683,45 |
| davon Aufwendungen aus latenten Steuern 69.427,53 € (Vorjahr 0,00 €) | ||
| 17. Sonstige Steuern | -13.390,09 | -13.476,48 |
| -1.343.549,26 | -183.159,93 | |
| 18. Jahresüberschuss | 5.258.901,53 | 3.494.977,98 |
| 19. Gewinnvortrag | 4.616.310,56 | 1.693.332,58 |
| 20. Ausschüttung | -1.085.000,00 | -572.000,00 |
| 21. Bilanzgewinn | 8.790.212,09 | 4.616.310,56 |
ANHANG für das Geschäftsjahr 2013
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.
Mit Datum vom 17.01.2013 wurde zwischen der HELMA AG und der Hausbau Finanz GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie zwischen der HELMA AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Diese beiden Verträge wurden nach der erfolgten Genehmigung der ordentlichen Hauptversammlung vom 05. Juli 2013 im Handelsregister eingetragen und sind somit erstmals für das Geschäftsjahr 2013 wirksam anzuwenden.
Mit notariellem Vertrag vom 11. November 2013 wurde zwischen der HELMA Ferienimmobilien GmbH und der HELMA Eigenheimbau AG ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Diesem Vertrag hat die Gesellschafterversammlung der HELMA Ferienimmobilien GmbH am 11. November 2013 einstimmig zugestimmt. Der Vertrag wird mit Eintragung ins Handelsregister für das Geschäftsjahr 2014 wirksam, wobei dies die Zustimmung der ordentlichen Hauptversammlung der HELMA Eigenheimbau AG im Juli 2014 voraussetzt.
Mit der Hausbau Finanz GmbH und der HELMA Wohnungsbau GmbH besteht eine ertrag steuerliche Organschaft, wohingegen mit der HELMA Ferienimmobilien GmbH eine umsatzsteuerliche Organschaft besteht.
2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Rahmen von Ansatz- und Bewertungswahlrechten sowie Ansatz- und Bewertungsmethoden ergaben sich keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet.
Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten bilanziert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und vierzig Jahren), angesetzt. Sofern gesicherte Informationen bezüglich eines niedrigeren beizulegenden Wertes vorliegen, erfolgt eine gesonderte Abschreibung und die Bewertung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die geringwertigen Vermögensgegenstände (bis 150,00 €) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird der sofortige Abgang der geringwertigen Vermögensgegenstände unterstellt. Für geringwertige Vermögensgegenstände (von über 150,00 € bis 1.000,00 €) wurde ein Sammelposten gebildet, welcher linear über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Erhaltene Anzahlungen werden, soweit nach HGB zulässig, offen von den Vorräten abgesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen werden zum Abschlussstichtag nach dem Anwartschaftsbarwert unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen bewertet. Den Berechnungen liegen im Wesentlichen folgende Annahmen zugrunde:
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| in % | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Zinssatz | 4,91 | 5,04 |
| Gehaltstrend | 0,0 | 0,0 |
| Rententrend | 2,0 | 2,0 |
| Fluktuation | 0,0 | 0,0 |
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden.
3. Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2013 ist am Ende des Anhangs dargestellt.
Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Berichtsjahr nicht entstanden.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (41.234.426,24 €) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.970.789,25 € enthalten. Auf ein Darlehen an die HELMA Lux S.A., Luxembourg, wurde im Geschäftsjahr eine Wertberichtigung in Höhe von 150 T€ vorgenommen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1.021.544,46 € wurde im Wesentlichen für Nebenkosten für langfristige Finanzierungen (743.213,14 €) und Fahrzeugkredite (72.478,90 €) gebildet.
Im April 2013 wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital durchgeführt. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhung wurden 240.000 neue Aktien zum Preis von 13,50 € platziert. In diesem Zusammenhang sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 131.664,60 € entstanden.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.100.000,00 € und ist eingeteilt in 3.100.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert. Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag keine eigenen Aktien.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Juli 2013 ist der Vorstand ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 4. Juli 2018 das Grundkapital einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu einem Betrag von höchstens Euro 1.550.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2013). Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum genehmigten Kapital wurde aufgehoben.
Die Hauptversammlung vom 5. Juli 2013 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um einen Betrag bis zu Euro 1.550.000,00 beschlossen (Bedingtes Kapital 2013). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 5. Juli 2013 beschlossenen Ermächtigung begeben werden können. Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum bedingten Kapital wurde aufgehoben.
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
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| € | |
|---|---|
| Bilanzgewinn zum 1. Januar 2013 | 4.616.310,56 |
| Jahresüberschuss 2013 | 5.258.901,53 |
| Dividende 2012, Ausschüttung in 2013 | -1.085.000,00 |
| Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2013 | 8.790.212,09 |
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 31. März 2014, der Hauptversammlung am 4. Juli 2014 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,53 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 1.807.300,00 €, auszuschütten und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 6.982.912,09 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Die Dividendensumme und der in die anderen Gewinnrücklagen einzustellende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf einem - nach Eintragung der am 14. März 2014 vollzogenen Kapitalerhöhung um 310.000,00 € - dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 3.410.000,00 €, eingeteilt in 3.410.000 Stückaktien.
Die HELMA AG hat im Geschäftsjahr vom Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Gebrauch gemacht. Der Buchwert zum Bilanzstichtag beträgt 234.078,00 €. Der insofern ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt 234.078,00 €. In Zusammenhang mit den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen wurden passive latente Steuern in Höhe von 69.427,53 € bilanziert. Der relevante Steuersatz liegt bei 29,65 %.
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den sonstigen Rückstellungen in einem Rückstellungsspiegel zusammengefasst dargestellt:
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| Art der Rückstellung | Stand am 01.01.2013 € |
Verbrauch 2013 € |
Auflösung 2013 € |
Zuführung 2013 € |
Stand am 31.12.2013 € |
|---|---|---|---|---|---|
| Operativer Bereich | |||||
| Ausstehende Rechnungen | 7.168.201,00 | 7.168.201,00 | 0,00 | 7.168.688,00 | 7.168.688,00 |
| Gewährleistungen | 217.400,00 | 11.400,00 | 0,00 | 0,00 | 206.000,00 |
| Schadenersatz | 7.500,00 | 0,00 | 0,00 | 80.000,00 | 87.500,00 |
| Personalbereich | |||||
| Urlaub/Überstunden | 158.706,05 | 158.706,05 | 0,00 | 142.561,29 | 142.561,29 |
| Berufsgenossenschaft | 61.000,00 | 61.000,00 | 0,00 | 69.000,00 | 69.000,00 |
| Schwerbehindertenausgleichsabgabe | 18.000,00 | 18.000,00 | 0,00 | 22.000,00 | 22.000,00 |
| Tantiemen | 77.600,00 | 77.600,00 | 0,00 | 332.000,00 | 332.000,00 |
| SAR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 378.620,66 | 378.620,66 |
| Altersvorsorge | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 62.800,00 | 62.800,00 |
| Übrige Rückstellungen | |||||
| Aufbewahrung Geschäftsunterlagen | 23.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 23.000,00 |
| Rechtliche Risiken | 150.000,00 | 150.000,00 | 0,00 | 200.000,00 | 200.000,00 |
| Werbekosten | 120.000,00 | 120.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Rückbauverpflichtungen | 25.000,00 | 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Telefon | 13.900,00 | 13.900,00 | 0,00 | 24.000,00 | 24.000,00 |
| Übrige | 79.000,00 | 74.000,00 | 0,00 | 184.600,00 | 189.600,00 |
| Jahresabschlusskosten | |||||
| Prüfungskosten | 28.500,00 | 28.500,00 | 0,00 | 28.500,00 | 28.500,00 |
| MABV Prüfung | 600,00 | 600,00 | 0,00 | 600,00 | 600,00 |
| DATEV | 1.050,00 | 1.050,00 | 0,00 | 2.760,00 | 2.760,00 |
| Steuererklärungen | 6.000,00 | 6.000,00 | 0,00 | 5.000,00 | 5.000,00 |
| Summe | 8.155.457,05 | 7.913.957,05 | 0,00 | 8.701.129,95 | 8.942.629,95 |
Im Rahmen einer Privatplatzierung wurde im 1. Halbjahr 2013 eine Anleihe im Nominalvolumen in Höhe von 1.000.000,00 € vollständig gezeichnet. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 01. April 2013 bis zum 30. September 2017. Der Nominalzins beträgt 5,4%; die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich.
Im September 2013 wurde eine weitere Anleihe im Nominalvolumen in Höhe von 25.000.000,00 € vollständig gezeichnet. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 19. September 2013 bis zum 19. September 2018. Der Nominalzins beträgt 5,875 %; die Zinszahlungen erfolgen jährlich.
Im Dezember 2013 wurde die im Dezember 2010 emittierte Inhaber-Schuldverschreibung im Nominalvolumen in Höhe von 10.000.000,00 € und einer Fälligkeit zur Rückzahlung am 01. Dezember 2015 vertragskonform vorzeitig vollständig zurückgezahlt.
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
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| Stand 31.12.2013 € |
Restlaufzeit bis 1 Jahr € |
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren € |
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre € |
|
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 26.425.565,86 | 425.565,86 | 26.000.000,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.479.965,22 | 1.237.655,01 | 3.664.963,19 | 1.577.347,02 |
| erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.514.672,62 | 2.514.672,62 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.036.114,13 | 1.483.835,13 | 1.552.279,00 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 3.401.417,52 | 2.211.736,36 | 161.487,41 | 1.028.193,75 |
| Summe | 41.857.735,35 | 7.873.464,98 | 31.378.729,60 | 2.605.540,77 |
Im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 662.575,26 € und die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.071.777,52 €.
Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 7.700.567,39 € im Wesentlichen durch Grundpfandsicherungen und Sicherungsübereignungen in Bezug auf das Anlagevermögen besichert.
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Zugunsten der verbundenen HELMA Wohnungsbau GmbH, Lehrte, bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften gegenüber Banken in Höhe von 4.000.000,00 €.
Daneben bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften zugunsten der HELMA Lux S.A., Luxembourg, in Höhe von 350.000,00 € sowie zugunsten der HELMA Ferienimmobilien GmbH, Lehrte, in Höhe von 10.950.000,00 €.
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften wird aufgrund deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen bzw. den positiven Ertragsaussichten als gering eingestuft.
Zum 31. Dezember 2013 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen:
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| Restlaufzeit bis 1 Jahr € |
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren € |
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre € |
|
|---|---|---|---|
| Fuhrpark | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Büroausstattung/ sonstige Ausstattung | 83.480,43 | 26.619,74 | 0,00 |
| Miete und Pachtverträge | 227.527,20 | 331.169,64 | 12.300,00 |
| 311.007,63 | 357.789,38 | 12.300,00 |
Die Gesellschaft beschäftigt verschiedene Handelsvertreter. Nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses könnte die Gesellschaft zur Zahlung von Ausgleichsverpflichtungen nach § 89 b HGB verpflichtet sein.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Umsatzerlöse in Höhe von 77.582.793,15 € wurden fast ausnahmslos im Inland erzielt. Vergütungen für Geschäftsbesorgungen sind in Höhe von 8.590.744,93 € enthalten.
5. Sonstige Angaben
5.1. Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr wurden von der Gesellschaft durchschnittlich 169 Arbeitnehmer (Vorjahr: 161) beschäftigt , davon 166 Angestellte und 3 gewerbliche Arbeitnehmer.
5.2. Vorstand
Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:
| ― | Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, Vorstandsvorsitzender |
| ― | Herr Gerrit Janssen, Hannover, Vorstand |
Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31. März 2015 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30. Juni 2019 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Die Mitglieder des Vorstands sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten, Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Die Bezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 765.577,76 €. Darüber hinaus wurden einem Vorstandsmitglied im Geschäftsjahr 2013 50.000 Stock Appreciation Rights (SAR) gewährt, welche frühestens ab dem 01. Juli 2015 ausgeübt werden können. Der Wert der SAR betrug zum Zeitpunkt der Gewährung 319.763,25 €.
5.3. Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr wie folgt zusammengesetzt:
| ― | Herr Otto W. Holzkamp, Hannover (Vorsitzender), (Beruf: Geschäftsführer), |
| ― | Herr Dr. Eberhard Schwarz, Hannover (stellvertretender Vorsitzender), (Beruf: Diplomchemiker), |
| ― | Herr Dr. Peter Plathe, Hannover, (Beruf: Vorsitzender Richter i. R.). |
Die Amtszeit der vorgenannten Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 72.000,00 €.
5.4. Abschlussprüfer
Die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar unterbleiben wegen der Angabe im Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 17 zweiter Halbsatz HGB.
5.5. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mehr als der vierte Teil der Aktien der HELMA Eigenheimbau AG gehört. Herr Karl-Heinz Maerzke hat uns ferner gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihm, teilweise kraft Zurechnung gemäß § 16 Abs. 4 AktG, eine Mehrheitsbeteiligung an der HELMA Eigenheimbau AG gehört.
5.6. Beteiligungen
Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hat:
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| Name | Sitz | Beteiligungsquote % |
Eigenkapital zum 31.12.2013 € |
Grundkapital zum 31.12.2013 € |
Jahresergebnis 2013 € |
|---|---|---|---|---|---|
| HELMA Wohnungsbau GmbH | Lehrte | 93,94* | 1.275.400,00 | 1.275.400,00 | 0,00 |
| Hausbau Finanz GmbH | Lehrte | 100,00 | 26.000,00 | 26.000,00 | 0,00 |
| HELMA LUX S.A.** | Luxembourg | 100,00 | -466.617,02 | 31.000,00 | -131.516,79 |
| HELMA Ferienimmobilien GmbH | Lehrte | 95,10 | 455.335,99 | 250.000,00 | 205.335,99 |
* Davon 4,01 % mittelbar über die Hausbau Finanz GmbH
** Das vorgenannte Ergebnis entspricht dem im Jahresabschluss der HELMA LUX S.A. nach luxemburgischem Recht ausgewiesenen Jahresergebnis.
5.7. Konzern
Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und hinterlegt wird. In den Kreis der Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind, gehören die zuvor genannten Unternehmen.
5.8. Nachtrag
Am 14. März 2014 wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital im Umfang von bis zu 310.000 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre beschlossen. Die Kapitalerhöhung konnte bereits am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden 310.000 neue Aktien bei institutionellen Investoren im Inland sowie im europäischen Ausland zum Preis von 22,00 € je Aktie platziert. Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung belief sich auf 6,82 Mio. €. Das Grundkapital der Gesellschaft wird nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister 3.410.000,00 € betragen.
Am 14. März 2014 wurde die Aufstockung der bestehenden Unternehmensanleihe über 25,0 Mio. € um bis zu 10,0 Mio. € beschlossen. Die Transaktion konnte bereits am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde das vollständige Aufstockungsvolumen in Höhe von 10,0 Mio. € von institutionellen Investoren in Deutschland und im europäischen Ausland gezeichnet. Der Ausgabekurs lag bei 102 %.
Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung und Anleiheaufstockung sollen im Wesentlichen für die Ausweitung des Projektgeschäftes in den Ballungsräumen deutscher Großstädte verwendet werden.
Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Lehrte, 17. März 2014
Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender
Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand
Entwicklung des Anlagevermögens der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte, im Geschäftsjahr 2013
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| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 € |
Zugänge € |
Umbuchungen € |
Abgänge € |
Stand am 31.12.2013 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 400.334,91 | 0,00 | 0,00 | 9.360,80 | 390.974,11 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 889.346,27 | 178.506,50 | 0,00 | 17.491,31 | 1.050.361,46 |
| 1.289.681,18 | 178.506,50 | 0,00 | 26.852,11 | 1.441.335,57 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 17.423.934,17 | 339.215,85 | -6.613,80 | 690.424,48 | 17.066.111,74 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 108.306,05 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 108.306,05 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.959.560,56 | 413.622,97 | 0,00 | 240.257,31 | 4.132.926,22 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 1.184.165,51 | 6.613,80 | 0,00 | 1.190.779,31 |
| 21.491.800,78 | 1.937.004,33 | 0,00 | 930.681,79 | 22.498.123,32 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.042.435,45 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.042.435,45 |
| 24.823.917,41 | 2.115.510,83 | 0,00 | 957.533,90 | 25.981.894,34 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 € |
Zugänge € |
Zuschreibungen € |
Abgänge € |
Stand am 31.12.2013 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 86.988,91 | 79.267,00 | 0,00 | 9.359,80 | 156.896,11 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 520.225,27 | 168.020,50 | 0,00 | 17.491,31 | 670.754,46 |
| 607.214,18 | 247.287,50 | 0,00 | 26.851,11 | 827.650,57 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.331.896,51 | 628.293,25 | 0,00 | 236.094,23 | 3.724.095,53 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 14.033,05 | 9.094,00 | 0,00 | 0,00 | 23.127,05 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.209.935,35 | 560.699,97 | 0,00 | 183.475,80 | 2.587.159,52 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5.555.864,91 | 1.198.087,22 | 0,00 | 419.570,03 | 6.334.382,10 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6.163.079,09 | 1.445.374,72 | 0,00 | 446.421,14 | 7.162.032,67 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2013 € |
Stand am 31.12.2012 € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 234.078,00 | 313.346,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 379.607,00 | 369.121,00 |
| 613.685,00 | 682.467,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.342.016,21 | 14.092.037,66 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 85.179,00 | 94.273,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.545.766,70 | 1.749.625,21 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.190.779,31 | 0,00 |
| 16.163.741,22 | 15.935.935,87 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.042.435,45 | 2.042.435,45 |
| 18.819.861,67 | 18.660.838,32 |
Zusammengefasster Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern
Organisationsstruktur
Die HELMA Eigenheimbau AG ist die Obergesellschaft des HELMA-Konzerns und ist selbst operativ als kundenorientierter Baudienstleister tätig. Auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrages werden darüber hinaus Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Baubetreuung, Bauplanung und Baudurchführung gegenüber den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH erbracht. Beide Tochtergesellschaften sind im Wesentlichen im Bauträgergeschäft tätig. Seit 2007 bietet der HELMA-Konzern seine Baudienstleistungen über die Tochtergesellschaft HELMA LUX S.A. auch in Luxemburg an und tritt dort zudem als Bauträger auf. Gegenüber der HELMA LUX S.A. werden ebenfalls Geschäftsbesorgungen durch die HELMA Eigenheimbau AG erbracht. Das Dienstleistungsspektrum des HELMA-Konzerns wird durch die Tochtergesellschaft Hausbau Finanz GmbH als Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittler abgerundet.
Organigramm des HELMA-Konzerns

Ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaften
Zur steuerlichen Optimierung im HELMA-Konzern wurden in 2013 die folgenden Unternehmensverträge geschlossen:
| ― | Ergebnisabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH; eingetragen in das Handelsregister der HELMA Wohnungsbau GmbH am 12. Juli 2013. Es besteht somit eine ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der HELMA Wohnungsbau GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG. |
| ― | Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der Hausbau Finanz GmbH; eingetragen in das Handelsregister der Hausbau Finanz GmbH am 12. Juli 2013. Es besteht somit eine ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft seitens der Hausbau Finanz GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG. |
| ― | Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Ferienimmobilien GmbH; geschlossen am 11. November 2013. Der Vertrag wird mit Eintragung ins Handelsregister der HELMA Ferienimmobilien GmbH wirksam; hierzu ist vorab die Zustimmung der Hauptversammlung der HELMA Eigenheimbau AG am 4. Juli 2014 notwendig. Ein ertragssteuerliches Organverhältnis besteht somit zum 31. Dezember 2013 noch nicht. Umsatzsteuerlich liegt eine Organschaft seitens der HELMA Ferienimmobilien GmbH mit der HELMA Eigenheimbau AG vor. |
Geschäftstätigkeit und Strategie
Geschäftsbereiche
Baudienstleistungsgeschäft Eigenheime - seit 1980
Die HELMA Eigenheimbau AG ist ein kundenorientierter Baudienstleister mit Full-Service-Angebot. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von schlüsselfertigen oder teilfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern in Massivbauweise. Insbesondere die Möglichkeit der individuellen Planung bzw. Individualisierung ohne Extrakosten sowie das ausgeprägte Knowhow im Bereich energieeffizienter Bauweisen werden am Markt als Alleinstellungsmerkmale der HELMA Eigenheimbau AG wahrgenommen. Mit überzeugenden, nachhaltigen Energiekonzepten hat sich die Gesellschaft als einer der führenden Anbieter solarer Energiesparhäuser etabliert und gehört mit mehreren tausend gebauten Eigenheimen zu den erfahrensten Unternehmen der Massivhausbranche.
Bauträgergeschäft Eigenheime - seit 1984
Über die HELMA Wohnungsbau GmbH tritt der HELMA-Konzern zudem als Bauträger auf und fokussiert sich hierbei auf den Ankauf von attraktiven Grundstücken, die inklusive eines individuell geplanten HELMA-Massivhauses als Einheit an Privatpersonen verkauft werden. Gerade in Ballungsräumen sind die exklusiven Grundstücke im Eigenbestand ein entscheidendes Vertriebsargument. Die Zielbaugebiete verfügen über bis zu 200 Bauplätze und befinden sich in den Speckgürteln von Großstädten wie z. B. Berlin, Hamburg, Hannover und München oder innerhalb dieser in verkehrsgünstiger Lage zum Stadtkern. Insbesondere in den Großräumen Hannover und Berlin haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten einen umfangreichen Track-Record aufgebaut und verfügen mit dem Baugebiet in Berlin-Karlshorst, in welchem inzwischen über 350 Einheiten errichtet wurden, über den größten inoffiziellen Musterhauspark Deutschlands. Neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften erweitern in ausgesuchten Lagen hochwertige Reiheneigenheime und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern in bewährter Massivbauqualität das Produktportfolio. Überdies werden vereinzelt Revitalisierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden vorgenommen und somit auch auf diese Weise moderner Wohnraum für Privatpersonen in Form von Eigentumswohnungen geschaffen.
Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittlung für Eigenheime - seit 2010
Über die Hausbau Finanz GmbH bieten wir unseren Kunden und Interessenten als zusätzlichen Service eine hauseigene, bankenunabhängige Finanzierungsberatung und -vermittlung für Baudarlehen an. Überdies vermittelt die Hausbau Finanz GmbH auch Bauversicherungen und verfügt in beiden Bereichen über einen umfangreichen Kundenbestand.
Bauträgergeschäft Ferienimmobilien - seit 2011
Über die HELMA Ferienimmobilien GmbH ist der HELMA-Konzern im Bauträgergeschäft für Ferienimmobilien tätig. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung sowie dem Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen, die an infrastrukturell gut entwickelten Standorten vorwiegend an der Nord- und Ostseeküste sowie attraktiven Seenlagen in Deutschland entstehen und überwiegend an Privatkunden zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage vertrieben werden. Durch die zusätzliche Einbindung starker Partner für die weitere Betreuung der Objekte in den Bereichen Vermietung, Verwaltung und Hausmeisterservice bieten wir unseren Kunden ein attraktives Rundum-Sorglos-Paket, welches ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellt.
Bauträgergeschäft Wohnimmobilien für Investoren - seit 2013
Über die HELMA Wohnungsbau GmbH ist der HELMA-Konzern seit 2013 nicht mehr ausschließlich im Bereich Eigenheime tätig, sondern entwickelt und realisiert auch zum Verkauf an institutionelle Investoren bestimmte Wohnungs- und wohnungsnahe Bauprojekte. Im Rahmen der Entwicklung dieser Bauprojekte wählen wir geeignete Grundstücke im Hinblick auf die Bedürfnisse der potentiellen Investoren und ihrer Mieter anhand umfangreicher Marktuntersuchungen aus, wobei für uns grundsätzlich alle Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern potenziell interessante Märkte darstellen. Die Projekte werden anschließend mit Unterstützung externer Architekten vorgeplant, wobei auch die jeweiligen baurechtlichen Vorschriften geprüft werden. Daraufhin erstellen wir ein Angebot mit detaillierten Informationen über die zu erwartende Rendite sowie über die potentielle Zielgruppe (Mieter) samt Wachstumsszenario. Nach der Planung der gesamten Bebauung und Erwirkung der Baugenehmigung erfolgt eine Direktansprache potentieller Investoren für den Kauf des gesamten Wohnimmobilienprojekts. Nach dem Verkauf wird die Errichtung des Baukörpers in Massivbauweise an einen Generalunternehmer zum Festpreis vergeben. Für die Kontrolle des Baufortschritts sind unsere eigenen Projektentwickler und Bauingenieure zuständig, welche damit die Einhaltung der Qualitätsstandards sicherstellen.
Wettbewerbsstärken
Wettbewerbsstärken im Bereich Eigenheime
Individualität: HELMA erstellt Häuser in wertbeständiger Massivbauweise. In traditionsreicher Handwerksarbeit Stein auf Stein oder, auf Wunsch, aus gemauerten Ziegelwandelementen. Die massive Bauweise aus Hochlochtonziegeln sorgt für eine natürliche Klimaregulation, ist effiziente Wärmedämmung und bietet überzeugenden Schallschutz. Unsere Individualität ist dabei immer so groß wie die unserer Bauherren. Unsere Hausvorschläge können das perfekte Haus oder auch nur Inspiration für die Umsetzung ganz eigener Pläne sein. Zusätzliche Kosten für Architektenleistungen fallen dafür nicht an.
Zentrale Bemusterungswelt: Im HELMA-Bemusterungszentrum am Unternehmenssitz in Lehrte bieten wir unseren Kunden auf 350 Quadratmetern Innenausstellungsfläche und einer ca. 200 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche im benachbarten HELMA-Musterhauspark eine umfangreiche Auswahl an Standard- und Sonderausstattungen der verschiedensten Gewerke. Hierbei werden Produkte zahlreicher namhafter Hersteller über die Ausstellung, von der Haustreppe über moderne Haustüren, Dachziegel, Klinker- und Putzvariationen bis hin zur Badausstattung, präsentiert.
Mit der individuellen Beratung durch geschultes Fachpersonal kann der Bemusterungsprozess vor Ort vorgenommen werden, so dass es für unsere Kunden nicht notwendig ist, sich für die individuelle Auswahl jeweils separat zu einem Baufachhändler, einem Badanbieter etc. zu begeben. Auf diese Weise kann der Bemusterungsprozess für das gesamte Haus in kurzer Zeit, ohne weite Wege und trotzdem ganz nach den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden durchgeführt werden.
Innovationskraft: Es ist unser Anspruch, insbesondere durch die massive Bauweise sowie die Verwendung hochwertiger Baumaterialien eine hohe Wertstabilität der von uns errichteten Bauten sicherzustellen. Verbesserte Materialien, optimierte Arbeitsmittel und effizientere Haustechnik werden daher vor dem Einsatz in Bauprojekten sorgfältig auf Praktikabilität und vorteilhaften Nutzen im Sinne der Bauherren geprüft und bewertet, so dass mit dem Einsatz von Innovationen immer auch ein Mehrwert bzw. eine Effizienzsteigerung für den Bauherrn generiert wird. Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich solarer Energiesparhäuser und effizienter Heizsysteme. Im Fokus steht dabei die intensive Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Dabei richten wir die Entwicklung unserer Energiekonzepte, neben einem für den Kunden attraktiven Kosten-Nutzen-Faktor, auch am Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Von grundlegender Bedeutung ist dabei das Ziel einer möglichst optimalen, zukunftsorientierten und umweltschonenden Investition in Haus und Heizsystem.
Sicherheit: Wir stehen als börsennotierte Aktiengesellschaft für größtmögliche Transparenz. Wir sind der direkte Vertragspartner unserer Bauherren und stehen diesen gegenüber in direkter Verantwortung. Der HELMA® -BauSchutzBrief ist automatisch Bestandteil unseres Leistungsumfangs und bietet umfangreiche Sicherheiten für Bauvorhaben und Bauherren. Neben den notwendigen Bauversicherungen enthält das Sicherheitspaket eine Vertragserfüllungsbürgschaft, eine unabhängige TÜV-Prüfung, eine Bauzeitgarantie und die Abwicklung der letzten Rate über ein notarielles Treuhandkonto.
Wettbewerbsstärken im Bereich Ferienimmobilien
Aufgrund unserer umfassenden Marktkenntnis sowie des bestehenden, breiten Kontaktnetzwerkes sind wir in der Lage, attraktive Grundstücke zur Umsetzung von Ferienimmobilienprojekten ausfindig zu machen. Unsere Zielgrundstücke ermöglichen unseren Kunden dabei, mit den von uns errichteten Ferienhäusern und -wohnungen eine solide und attraktive Mietrendite zu erzielen. Hierbei bieten wir den Erwerbern unserer Ferienimmobilien über langjährige und zuverlässige Partner ein Rundum-Sorglos-Paket an. Dieses umfasst zum einen die komplette Verwaltung der Ferienanlage (Pflege der Außenanlage, Müllentsorgung, Winterdienst). Zum anderen übernehmen unsere erfahrenen Vermietungspartner das komplette Vermietungsmanagement (Belegung des Ferienhauses, Schlüsselübergabe, Reinigung). Überdies haben wir mit Partnerfirmen passende Möbelpakete speziell für Ferienhäuser zusammengestellt. Unsere Kunden können so die gewünschten Möbelpakete bequem beim Anbieter bestellen und erhalten eine vollständige Inneneinrichtung inkl. Accessoires. So können unsere Kunden auch nach der Übergabe der Immobilie ihr neues Renditeobjekt vollkommen stressfrei genießen.
Wettbewerbsstärken im Bereich Wohnimmobilien für Investoren
Unser Geschäftsmodell im Bereich Wohnimmobilien für Investoren basiert auf der Trennung von Eigentum und Nutzen bei der Akquisition und Entwicklung von Immobilien. Damit vereinen wir nachhaltige Anlagebedürfnisse mit nachweislich wachsenden Nutzerinteressen. Neben den klassischen Aspekten der Lage, der Qualität und der Rendite erhalten Investoren von uns belegbare Zielgruppeninformationen und Vermarktungshilfsmittel, die einen langfristigen Vorteil auslösen können. Damit verfügen wir über ein ausgereiftes und gegenüber anderen Mitbewerbern optimiertes Projektentwicklungstool für den Bereich der nachhaltigen Immobilienentwicklung.
Absatzmärkte
Kunden im Bereich Eigenheime
Zu unseren Kunden im Bereich Eigenheime zählen zum überwiegenden Teil Personen und Familien aus den mittleren und höheren Einkommensbereichen. Soweit staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können, nutzen auch Kunden mit geringeren Einkommen unser Angebot. Junge Familien im Alter von 25-45 Jahren bilden dabei die größte Kundengruppe. Unsere Bauherren vereint die Wertschätzung, dass wir ihnen die Umsetzung individueller Wünsche umfassend ermöglichen.
Nach der erfolgreichen Expansion adressieren wir heute als Absatzmarkt das gesamte Bundesgebiet. Auf den stadtrand- und stadtnahen Baugebieten liegt dabei unser besonderes Augenmerk. Attraktive Potenziale bieten hierbei vor allem die nationalen Ballungsgebiete um Großstädte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart. Bei der Standortwahl für unsere Musterhäuser haben wir diesen anhaltenden Trend zum Leben in den Zentren besonders berücksichtigt und sind daher dort vertreten, wo ein hoher Neubaubedarf entsprechende Verkaufspotenziale entfaltet.
Kunden im Bereich Ferienimmobilien
Zu unseren Kunden im Bereich Ferienimmobilien zählen überwiegend Privatpersonen mit einem gehobenen Einkommen. Diese investieren in Ferienimmobilien überwiegend zum Zweck der Kapitalanlage; also zur Erzielung einer langfristig soliden und attraktiven Rendite. Überdies werden unsere Ferienimmobilien auch zur ausschließlichen Selbstnutzung seitens unserer Kunden erworben, die ihr eigenes Feriendomizil für ausgedehnte Aufenthalte und / oder regelmäßige Wochenendausflüge nutzen.
Kunden im Bereich Wohnimmobilien für Investoren
Der Kreis der Zielkunden im Geschäftsbereich Wohnimmobilien für Investoren umfasst langfristig orientierte Anleger und reicht je nach Investitionsvolumen von betreuten Anlegerkreisen (sog. Family Offices) über wohnwirtschaftliche Unternehmen wie Genossenschaften und privatfinanzierte Wohnungsunternehmen bis hin zu großen Fondsgesellschafen, Versicherungen und Pensionskassen.
Vertriebsstrategie
Vertriebsstrategie im Bereich Eigenheime
Unsere bundesweit in Massivbauweise errichteten Musterhäuser, die uns sowohl als Point of Sale als auch als Büro für unsere regionalen Projektleiter dienen, bilden die Eckpfeiler unseres Vertriebskonzeptes im Bereich Eigenheime. An den verschiedenen Standorten arbeiten wir auf Provisionsbasis mit selbständigen Fachberatern zusammen, die im Baubereich im Wesentlichen ausschließlich für uns tätig sind, und vor Ort als Ansprechpartner potenzieller Kunden fungieren. In Ergänzung stehen unseren zukünftigen Bauherren an den verschiedenen Vertriebsstandorten auch die Finanzierungsberater der Hausbau Finanz GmbH für eine persönliche Beratung zur Baufinanzierung zur Verfügung.
Die Anzahl unserer Musterhäuser, welche sich vorwiegend in Musterhausausstellungen und in der Nähe von Ballungszentren an häufig frequentierten Verkehrspunkten befinden, ist nach unserer bundesweiten Expansion in den Jahren nach dem Börsengang 2006 nahezu konstant. Aktuell verfügen wir im Bereich Eigenheime über 36 Musterhäuser. Unsere Musterhausstandorte haben dabei in der Regel einen langfristigen Charakter. Lediglich die Musterhäuser der HELMA Wohnungsbau GmbH, welche wir in den größeren unserer angekauften Grundstücksareale errichten, werden unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Projektes veräußert. Wir sind damit inzwischen im gesamten Bundesgebiet mit unseren Standorten vertreten. Im Marktvergleich verfügen wir über einen der modernsten Musterhausbestände und somit über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Musterhäuser des HELMA-Konzerns im Bereich Eigenheime 2005-2013
Anzahl der Musterhäuser

Vertriebsstrategie im Bereich Ferienimmobilien
Wir vertreiben unsere Immobilien zum einen über unseren eigenen, auf Ferienimmobilien spezialisierten Vertrieb. Zum anderen greifen wir bei diversen Projekten zusätzlich auch auf ausgewählte Maklerfirmen zurück. Projektbezogen werden zum Teil auch Musterhäuser bzw. -wohnungen erstellt, die einen kurzfristigen Charakter haben und nach Abschluss des Projektes veräußert werden. Interessenten für unsere Ferienimmobilien generieren wir über Anzeigen, Online-Portale sowie durch Mailings und Newsletter an unseren stetig wachsenden Interessenten- und Kundenstamm.
Vertriebsstrategie im Bereich Wohnimmobilien für Investoren
Die Ansprache institutioneller Investoren im Bereich Wohnimmobilien für Investoren erfolgt weitestgehend direkt über die HELMA-Geschäftsführung, welche über das hierfür notwendige Kontaktnetzwerk verfügt.
Wirtschaftliches Umfeld
Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2013 insgesamt als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 0,4% höher als im Vorjahr. Dennoch war das BIP in den letzten beiden Jahren noch kräftiger gewachsen (2012 um 0,7 % und 2011 um 3,3 %). Die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern sowie eine gehemmte weltwirtschaftliche Entwicklung belasteten die deutsche Wirtschaft. Allerdings hat sich die konjunkturelle Lage nach der Schwächephase im vergangenen Winter im Laufe des Jahres 2013 verbessert.
Der Konsum war wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft in 2013. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 0,9 %, die des Staates um 1,1 %. Dagegen gingen die Investitionen zurück. Unternehmen und Staat investierten zusammen 2,2 % weniger in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge als in 2012. Ebenfalls leicht rückgängig waren die Bauinvestitionen. Diese gingen preisbereinigt um 0,3 % zurück.
In 2013 konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre Wirtschaftsleistung steigern. Dabei waren die Unternehmensdienstleister der Wirtschaftsbereich mit einem besonders deutlichen Zuwachs von +3,4 %. Weitere Einbußen musste das Baugewerbe hinnehmen. Hier ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nochmals zurück, allerdings war der Rückgang in 2013 mit -1,2 % nur noch halb so stark wie in 2012. Auf Vorjahresniveau blieb das produzierende Gewerbe. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung genau wie das BIP um 0,4 %. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2013 mit 41,8 Millionen das siebte Jahr in Folge einen neuen Höchststand.
Für 2014 gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute von weiteren Expansionen aus. Durch Investitionen wird die ökonomische Aktivität in den nächsten zwei Jahren stark belebt. Neben dringlich werdenden Ersatzinvestitionen werden zunehmend auch Erweiterungsinvestitionen erfolgen, wobei diese für die Investoren durch ein extrem günstiges Finanzierungsumfeld positiv beeinflusst wird. Dies wird auch dem Wohnungsbau weiterhin starke Impulse verleihen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) expandiert in Deutschland voraussichtlich um 1,7 % in 2014 laut Institut für Weltwirtschaft (IfW).
Baugenehmigungen in Deutschland
Die Baugenehmigungszahlen in Deutschland sind in 2013 weiter angestiegen. So erwarten die Analysten von LBS-Research einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von rund 13 % auf ca. 270.000 Wohnungsbaugenehmigungen, welcher sich insbesondere auf städtische Wohnungsmärkte und in erster Linie auf den Mietwohnungsbau konzentriere. Für 2014 geht die LBS erneut von einer deutlichen Steigerung um 11% auf rund 300.000 Wohnungsbaugenehmigungen aus.
Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland (in Tausend Wohnungen)

Quelle: Statistisches Bundesamt/LBS
* LBS-Prognose
Wohnungsneubau im Aufwärtstrend
Der Wohnungsneubau in Deutschland ist weiter auf Erholungskurs. Die Bauintensität hierzulande rückt mit 2,5 fertiggestellten neuen Wohnungen auf 1.000 Einwohner auf Platz 10 von 19 Ländern vor, weitere drei Plätze besser als noch im Jahr 2012. Mit Ausnahme von Dänemark und Tschechien ist die Wohnungsbauintensität in allen direkten Nachbarländern deutlich höher. In Polen und Belgien liegen diese 60 % und in den Niederlanden fast 20 % höher. Annähernd das Doppelte wird in Österreich gebaut, in Frankreich, in der Schweiz und in Norwegen noch mehr. Lediglich in Tschechien befindet sich der Wohnungsneubau auf deutschem Niveau. Aufgrund der vergleichbaren Ausgangsbedingungen zu unseren Nachbarn seien laut LBS Research drei fertiggestellte Wohnungen pro 1.000 Einwohner und mehr pro Jahr durchaus als normal anzusehen, weshalb in Deutschland ein Anstieg der Neubauzahlen bis 2015 um rund 20 % auf drei fertiggestellte Wohnungen pro 1.000 Einwohner erwartet würde.
Wohnungsneubau in Europa 2013 (Prognose - Fertigstellungszahlen je 1.000 Einwohner)

Quelle: Ifo/Euroconstruct/LBS Research
Günstige Baufinanzierungsbedingungen
Die Zinsen für Baufinanzierungen bewegten sich in den vergangenen 12 Monaten auf dem niedrigsten Niveau der letzten dreißig Jahre. Bauherren und Erwerber von Bestandsimmobilien konnten somit von äußerst niedrigen Bau- und Immobiliendarlehen profitieren. Die nachfolgende Grafik über die Bauzinsentwicklung, welche die DGZF-Pfandbriefkurve darstellt, verdeutlicht das aktuell äußerst niedrige Zinsniveau. Diese Pfandbriefe dienen zur Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind daher ein guter Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Der Effektivzins, den Bauherren für eine Neubaufinanzierung mit durchschnittlichen persönlichen Rahmendaten zahlen, liegt dabei je nachdem, wo die Baufinanzierung abgeschlossen wird, um ca. 0,5 % bis 1,0 % über den im Schaubild abgebildeten Werten. Experten gehen davon aus, dass die aktuelle Niedrigzinsphase noch einige Zeit anhalten wird und mit einer Erhöhung des Leitzinses seitens der EZB aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Gesamteuropa aktuell nicht zu rechnen sei.
Bauzinsentwicklung* 1994-2014

* Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der Deka-Bank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld.
Hohe Nachfrage nach Immobilien als Geldanlage
Die Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien als Kapitalanlage war in 2013 unverändert hoch. Ursächlich hierfür waren unter anderem die äußerst geringe Verzinsung, welche Bankprodukte aktuell aufweisen, sowie die bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten, welche den Fokus weiterhin auf die Immobilie als solide Geldanlage lenken. Es ist davon auszugehen, dass die hohe Nachfrage nach Immobilien-Investments auch in 2014 weiter anhalten wird.
Eine aktuelle Studie der Elsner Unternehmensberatung kommt dabei in Bezug auf Ferienimmobilien-Investments zum Ergebnis, dass die Kunden unserer Ferienimmobilienprojekte äußerst attraktive Vermietungspotenziale haben. So ist Deutschland in 2013 erneut das mit Abstand beliebteste Reiseland der Ferienhausurlauber gewesen. Rund ein Drittel aller Befragten buchte ein Objekt im Inland und die Vorvermietungsstände für 2014 weisen daraufhin, dass sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen dürfte.
Entwicklung der Top 5-Reiseländer 2010-2013

Quelle: Elsner Unternehmensberatung
Von den in Deutschland gebuchten Ferienhäusern wiederum entfiel in 2013 ein Anteil von über 34 % auf die Ostseelagen, wo sich die Mehrzahl unserer Ferienimmobilienprojekte befindet. Darunter auch unser derzeit größtes Projekt - das Ostseeresort Olpenitz - in Schleswig Holstein.
Entwicklung der Top 5-Regionen in Deutschland 2010-2013
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| Anteil an Ferienhausurlauben in Deutschland in % |
2013 | 2012 | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Ostsee | 34,3 | 36,3 | 35,8 | 34,3 |
| Nordsee | 26,6 | 25,6 | 25,1 | 25,5 |
| Mecklenburgische Seenplatte | 4,8 | 3,5 | 3,9 | 3,7 |
| Allgäu/Bayerisch-Schwaben | 4,4 | 4,2 | 3,7 | 3,4 |
| Alpenregion | 2,7 | 1,9 | 2,3 | 2,4 |
Quelle: Elsner Unternehmensberatung
Auftragslage Konzern
Auftragseingang und Auftragsbestand
Im Berichtsjahr konnte der Netto-Auftragseingang gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 27,6 Mio. € auf 159,0 Mio. € (Vj: 131,4 Mio. €) gesteigert werden. Dies entspricht einem Auftragsplus von 21 %. Zum siebten Auftragsrekord in Folge haben im HELMA-Konzern insbesondere die im Bauträgergeschäft tätigen Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH einen wichtigen Beitrag geleistet. Wir gehen aufgrund der aktuellen Marktsituation sowie der erfolgreich vorbereiteten Projekte in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH fest davon aus, den Wachstumstrend auch im Geschäftsjahr 2014 fortsetzen zu können. Für das laufende Geschäftsjahr 2014 wird daher erneut eine Steigerungsrate beim Netto-Auftragseingang im zweistelligen Prozentbereich erwartet.
Der Netto-Auftragsbestand, welcher sich aus der Netto-Auftragssumme der zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen und damit nicht schlussgerechneten Aufträge zusammensetzt, belief sich in Folge eines erfolgreichen Vertriebsjahres zum 31.12.2013 auf 130,7 Mio. €. Damit liegt der Netto-Auftragsbestand zum Bilanzstichtag um 24,7 Mio. € bzw. 23% über dem Vorjahreswert von 106,0 Mio. €. Darin enthalten sind teilrealisierte Umsatzerlöse nach der PoC-Methode in Höhe von 28,0 Mio. € (31.12.2012: 20,6 Mio. €). Der vorhandene Auftragsbestand stellt eine solide Ausgangsposition für die Erzielung der für das laufende Geschäftsjahr 2014 avisierten Umsatz- und Ergebnissteigerung dar (siehe Prognosebericht).
Auftragseingang und Auftragsbestand im HELMA-Konzern

Aufteilung der Regionen

Auftragseingang nach Regionen
Im Geschäftsjahr 2013 haben wir deutliche Auftragszuwächse in den Regionen Nord (+20 %) und Ost (+67 %) erzielt. Während für das Auftragsplus in der Region Nord insbesondere der gesteigerte Hausabsatz im Baudienstleistungsgeschäft verantwortlich war, ist das signifikante Wachstum in der Region Ost hauptursächlich auf die hohen Verkaufszahlen bei diversen Projekten der HELMA Wohnungsbau GmbH in Berlin und Potsdam zurückzuführen. In der Region Ostseeküste, welche vom Verkauf von Ferienimmobilien geprägt ist, konnte im Berichtsjahr das Auftragsvolumen um 7 % gesteigert werden.
Dem hingegen ereignete sich in der Region West in 2013 ein weiterer Auftragsrückgang um rund 7 %. Hier sind wir nach erfolgter Umstrukturierung im Vertriebsbereich zuversichtlich, in den kommenden Jahren wieder auf unseren früheren Wachstumspfad in dieser Region zurückzukehren. Die Region Süd schloss das Jahr 2013 mit einem Minus beim Netto-Auftragseingang in Höhe von 59 % ab. Die Ursache hierfür war, dass im Großraum München in 2013 im Vergleich zum Vorjahr weitaus weniger Einheiten aus Bauträgerprojekten zum Verkauf standen. Durch die erfolgte konsequente Grundstücksakquise im Berichtsjahr hat sich dieser Zustand inzwischen wieder deutlich verändert, so dass wir in 2014 mit sehr hohen Wachstumsraten beim Vertriebsergebnis der Region Süd rechnen.
Die in der nachfolgenden Übersicht dargestellten Zahlen zum Netto-Auftragseingang umfassen sowohl die verkauften Häuser als auch die Grundstücke.
Netto-Auftragseingang nach Regionen im HELMA-Konzern
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| in Mio. € | 2013 | Anteil | 2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Nord (AG, WB) | 24,8 | 15,6 % | 20,7 | 15,7 % |
| Süd (AG, WB) | 8,7 | 5,5 % | 21,1 | 16,1 % |
| Ost (AG, WB) | 92,4 | 58,1 % | 55,2 | 42,0 % |
| West (AG, WB, LUX) | 23,6 | 14,8 % | 25,5 | 19,4 % |
| Ostsseküste (Fl) | 9,5 | 6,0 % | 8,9 | 6,8 % |
| Summe Konzern | 159,0 | 100,00 % | 131,4 | 100,0 % |

AG: HELMA Eigenheimbau AG
WB: HELMA Wohnungsbau GmbH
LUX: HELMA LUX S.A.
Fl: HELMA Ferienimmobilien GmbH
Für die kommenden Jahre sehen wir in allen fünf Regionen noch deutliche Steigerungspotenziale. Diese resultieren auf der einen Seite aus dem signifikant erweiterten Bauträgergeschäft und auf der anderen Seite aus den Möglichkeiten, die sich im Baudienstleistungsgeschäft durch die an Bekanntheit gewinnende Marke HELMA und der stetig zunehmenden Anzahl an Referenzen und Kundenempfehlungen ergeben.
Auftragseingang nach Haustypen
Im Berichtsjahr entfielen insgesamt 77,4 % der Netto-Auftragseingänge auf Ein- und Zweifamilienhäuser sowie auf Doppelhäuser. Reihenhäuser machten 5,1 % und Wohnungen 17,5 % der Netto-Auftragseingänge aus. Die deutliche Zunahme des Wohnungsanteils am Netto-Auftragseingang im HELMA-Konzern ist insbesondere der Tatsache geschuldet, dass im neuen Geschäftsbereich Wohnimmobilien für Investoren erwartungsgemäß ausschließlich Wohnungen vertrieben wurden.
Netto-Auftragseingang nach Haustypen* im HELMA-Konzern
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| in Mio € | 2013 | Anteil | 2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ein- und Zweifamilienhäuser | 118,8 | 74,7 % | 98,5 | 75,0 % |
| Doppelhäuser | 4,3 | 2,7 % | 9,6 | 7,3 % |
| Reihenhäuser | 8,0 | 5,1 % | 17,6 | 13,4 % |
| Wohnungen | 27,9 | 17,5 % | 5,7 | 4,3 % |
| Summe | 159,0 | 100,00 % | 131,4 | 100,0 % |

* bei den erzielten Netto-Auftrageingängen der Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH jeweils inklusive des dazugehörigen Grundstücksanteils
Ertragslage Konzern
Umsatzentwicklung
Die Umsatzerlöse im HELMA-Konzern konnten im Geschäftsjahr 2013 erwartungsgemäß um 21% auf ein neues Rekordniveau von 138,0 Mio. € (Vj: 114,0 Mio. €) gesteigert werden. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 535 Einheiten (Vj: 521 Einheiten) schlussgerechnet. Von den Schlussrechnungen entfielen 362 Häuser auf die HELMA Eigenheimbau AG, 1 Haus auf die HELMA LUX S.A., 151 Einheiten auf die HELMA Wohnungsbau GmbH und 21 Einheiten auf die HELMA Ferienimmobilien GmbH. Bei den beiden letztgenannten Angaben ist die Fertigstellung einer Hauseinheit, die zusammen mit einem Grundstück an den Kunden verkauft wurde, jeweils als nur eine Einheit enthalten.
Bei der Betrachtung der Umsatzerlöse nach Haustypen wird deutlich, dass mit 79,4 % der Umsatzerlöse der weit überwiegende Teil nach wie vor auf Ein- und Zweifamilienhäuser sowie auf Doppelhäuser entfällt. Reihenhäuser und Wohnungen machen zusammen 19,7 % der Umsatzerlöse aus, während der Bereich Sonstiges im Berichtsjahr für 0,9 % der Umsätze verantwortlich war.
Umsatzerlöse nach Haustypen* im HELMA-Konzern (nach IFRS)
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| in Mio. € | 2013 | Anteil | 2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ein- und Zweifamilienhäuser | 104,2 | 75,5 % | 88,7 | 77,8 % |
| Doppelhäuser | 5,4 | 3,9 % | 6,7 | 5,9 % |
| Reihenhäuser | 13,2 | 9,6 % | 15,5 | 13,6 % |
| Wohnungen | 13,9 | 10,1 % | 1,6 | 1,4 % |
| Sonstiges** | 1,3 | 0,9 % | 1,6 | 1,3 % |
| Summe | 138,0 | 100,0 % | 114,0 | 100,0 % |

* bei den erzielten Umsatzerlösen der Tochtergesellschaften HELMA Wohnungbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH jeweils inklusive des dazugehörigen Grundstücksanteils
** im Bereich Sonstiges sind im Wesentlichen die Umsatzerlöse aus der Hausbau Finanz GmbH sowie Grundstückskäufe ohne Baukörper enthalten
Der Umsatzanteil der HELMA Eigenheimbau AG am Konzern-Umsatz belief sich in 2013 auf 71,3 Mio. € (Vj: 68,8 Mio. €) bzw. 52 % (Vj: 60 %) und liegt damit leicht unter dem Prognosewert. Der Umsatzanteil der HELMA Wohnungsbau GmbH konnte in 2013 erwartungsgemäß von 37,2 Mio. € auf 59,5 Mio. € signifikant gesteigert werden und wurde zum weit überwiegenden Teil im Großraum Berlin realisiert. Damit legte der Umsatzanteil der HELMA Wohnungsbau GmbH am Konzern-Umsatz weiter zu, welcher sich im Berichtsjahr auf 43 % (Vj: 33 %) belief.
Die Anfang 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH hat im Berichtsjahr 5,5 Mio. € zum Konzern-Umsatz beigetragen. Der Umsatzanteil der HELMA LUX S.A. betrug 1,2 Mio. €. Wie im letzten Jahr angekündigt, werden wir uns in 2014 vom luxemburger Markt zurückziehen und uns zukünftig ausschließlich auf die Fortsetzung unseres organischen profitablen Wachstums im Bundesgebiet konzentrieren. Der Umsatzbeitrag der Hausbau Finanz GmbH lag in 2013 auf nahezu unverändertem und damit weiterhin erfreulichem Niveau von 0,5 Mio. €.
Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Umsatz (nach IFRS)
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| in Mio € | 2013 | Anteil | 2012 | Anteil | 2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HELMA Eigenheimbau AG | 71,3 | 51,7 % | 68,8 | 60,4 % | 74,4 | 71,8 % |
| HELMA Wohnungsbau GmbH | 59,5 | 43,1 % | 37,2 | 32,7 % | 28,0 | 27,0 % |
| HELMA LUX S.A. | 1,2 | 0,8 % | 0,6 | 0,5 % | 0,6 | 0,6 % |
| Hausbau Finanz GmbH | 0,5 | 0,4 % | 0,6 | 0,5 % | 0,6 | 0,6 % |
| HELMA Ferienimmobilien GmbH | 5,5 | 4,0 % | 6,8 | 5,9 % | 0,0 | 0,0 % |
| Summe | 138,0 | 100,0 % | 114,0 | 100,0 % | 103,6 | 100,0 % |
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| in Mio € | 2010 | Anteil | 2009 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| HELMA Eigenheimbau AG | 58,7 | 78,8 % | 56,1 | 89,9 % |
| HELMA Wohnungsbau GmbH | 15,6 | 21,0 % | 6,1 | 9,8 % |
| HELMA LUX S.A. | 0,2 | 0,2 % | 0,2 | 0,3 % |
| Hausbau Finanz GmbH | 0,0 | 0,0 % | 0,0 | 0,0 % |
| HELMA Ferienimmobilien GmbH | 0,0 | 0,0 % | 0,0 | 0,0 % |
| Summe | 74,5 | 100,0 % | 62,4 | 100,0 % |

Ertragsentwicklung
Ausgehend von den um 24,0 Mio. € bzw. 21 % gesteigerten Umsatzerlösen sowie einer Konzern-Gesamtleistung, die aufgrund der erfolgten Grundstückserwerbe sogar um 48,0 Mio. € bzw. 36 % zulegte, konnten wir das Konzern-EBIT überproportional um 41 % von 7,3 Mio. € auf 10,3 Mio. € verbessern und damit das prognostizierte EBIT im Berichtsjahr um 1,3 Mio. € übertreffen.
Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT 2009-2013 (nach IFRS)

Trotz des höheren Umsatzniveaus wurden in 2013 im Personalbereich keine Skaleneffekte erzielt, da wir vorausschauend auf die erwarteten signifikanten Umsatzsteigerungen der nächsten Jahre bereits im Berichtsjahr die notwendigen Grundlagen für ein spürbar ausgeweitetes Geschäftsvolumen geschaffen haben. Dies wird mit Blick auf die Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse deutlich, welche sich leicht von 9,5 % auf 9,8 % erhöhte.
Bei der bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwandsquote, die sich aus dem Quotienten aus der Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge und den Umsatzerlösen ergibt, konnte hingegen in 2013 eine Reduzierung von 7,2 % auf 6,6 % erreicht werden.
Wir gehen davon aus, dass die oben genannten Kostenquoten in 2014 konstant bis leicht rückläufig sein werden und wir somit bei den geplanten deutlichen Umsatzzuwächsen auch in geringem Umfang von Skaleneffekten profitieren werden.
Entwicklung der Kostenquoten auf Basis der Umsatzerlöse 2009-2013 (nach IFRS)

Die Rohertragsmarge konnte in 2013 auf hohem Niveau bei rund 24 % etabliert werden. Die dabei zugrunde liegende Materialaufwandsquote ist, um eine optimale Vergleichbarkeit herzustellen, um diejenigen Materialaufwendungen bereinigt, denen keinerlei Umsatzerlöse gegenüberstehen.
Wie in 2012 hat im Berichtsjahr der erhöhte Umsatzanteil des Bauträgergeschäfts die durchschnittliche Konzern-Rohertragsmarge positiv beeinflusst. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass sich die Rohertragsmargen in allen Geschäftsbereichen des HELMA-Konzerns erfreulich entwickelt haben, wozu unter anderem die verstärkte zentralisierte Auftragsvergabe einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Als Folge ist uns in 2013 eine über unsere Prognose hinausgehende Steigerung der EBIT-Marge von 6,4 % auf 7,5 % gelungen.
Entwicklung der Ergebnis-Kennziffern auf Basis der Umsatzerlöse 2009-2013 (nach IFRS)

Das Finanzergebnis belief sich im Berichtsjahr auf -2,0 Mio. € (Vj: -1,6 Mio. €). Mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 8,3 Mio. € (Vj: 5,8 Mio. €) und einem Jahresüberschuss nach Anteilen Fremder von 5,6 Mio. € (Vj: 3,8 Mio. €) haben wir im Geschäftsjahr 2013 erneut ein Rekordergebnis erzielt und die Umsatzrendite von 3,4 % auf 4,1 % gesteigert. Insgesamt konnte so ein Gewinn je Aktie von 1,85 € (Vj: 1,33 €) erwirtschaftet werden.
Geschäftsverlauf des HELMA-Konzerns (nach IFRS)
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| in € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 138.018.124,60 | 113.987.939,23 | 103.588.103,66 | 74.535.062,03 | 62.448.303,59 |
| - davon Erlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen (PoC-Methode) | 7.408.590,00 | 1.139.815,00 | 6.664.543,00 | 682.715,00 | -273.342,00 |
| Bestandsveränderungen | 42.125.573,21 | 18.179.463,84 | 9.132.211,56 | 2.463.646,35 | -188.994,23 |
| Gesamtleistung | 180.143.697,81 | 132.167.403,07 | 112.720.315,22 | 76.998.708,38 | 62.259.309,36 |
| andere aktivierte Eigenleistungen | 56.947,98 | 51.360,49 | 166.187,88 | 238.458,11 | 157.239,31 |
| sonstige betriebliche Erträge | 877.757,88 | 508.954,79 | 513.452,48 | 640.964,80 | 443.838,94 |
| Materialaufwand und Fremdleistungen | -145.762.653,20 | -104.389.285,21 | -89.975.216,63 | -60.761.613,59 | -48.659.055,93 |
| Personalaufwand | -13.521.767,65 | -10.817.789,65 | -9.444.972,88 | -7.334.725,00 | -6.386.388,65 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -10.001.345,04 | -8.746.671,87 | -7.847.297,30 | -5.930.422,04 | -5.451.379,84 |
| EBITDA | 11.792.637,78 | 8.773.971,62 | 6.132.468,77 | 3.851.370,66 | 2.363.563,19 |
| Abschreibungen | -1.506.901,21 | -1.439.238,25 | -1.346.590,20 | -1.127.291,81 | -1.259.417,99 |
| EBIT | 10.285.736,57 | 7.334.733,37 | 4.785.878,57 | 2.724.078,85 | 1.104.145,20 |
| Finanzergebnis | -2.014.397,86 | -1.579.282,77 | -1.404.614,67 | -813.993,14 | -860.196,34 |
| EBT | 8.271.338,71 | 5.755.450,60 | 3.381.263,90 | 1.910.085,71 | 243.948,86 |
| Ertragsteuern | -2.577.871,95 | -1.857.731,09 | -1.030.756,56 | -589.495,29 | -45.636,70 |
| Konzernergebnis vor Anteilen Fremder | 5.693.466,76 | 3.897.719,51 | 2.350.507,34 | 1.320.590,42 | 198.312,16 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -87.261,46 | -98.711,84 | -40,368,55 | -18.273,13 | -14.958,55 |
| Konzernergebnis nach Anteilen Fremder | 5.606.205,30 | 3.799.007,67 | 2.310.138,79 | 1.302.317,29 | 183.353,61 |
| Ergebnis je Aktie | 1,85 | 1,33 | 0,83 | 0,50 | 0,07 |
Vermögens- und Finanzlage Konzern
Aktiva
Die Bilanzsumme des HELMA-Konzerns hat sich im Berichtszeitraum um 52,0 Mio. € auf 136,6 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte lagen dabei zum Bilanzstichtag mit 18,2 Mio. € auf nahezu unverändertem Niveau. Demgegenüber kam es bei den kurzfristigen Vermögenswerten zu einer deutlichen Zunahme um 52,1 Mio. € auf 118,4 Mio. €. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus weiteren Grundstückszugängen aus unseren Bauträgerprojekten, welche die Vorräte um 42,6 Mio. € ansteigen ließen sowie einer Erhöhung der liquiden Mittel, welche zum Bilanzstichtag 6,8 Mio. € betrugen und damit um 5,3 Mio. € über dem Vorjahreswert lagen.
Konzern-Bilanzstruktur Aktiva (nach IFRS)
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| in Mio € | 31.12.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte langfristig | 18,23 | 13,3 % | 18,37 | 21,7 % |
| - davon Sachanlagevermögen | 15,76 | 11,5 % | 15,02 | 17,7 % |
| Vermögenswerte kurzfristig | 118,37 | 86,7 % | 66,28 | 78,3 % |
| - davon Vorräte inkl. Grundstücke | 78,41 | 57,4 % | 35,82 | 42,3 % |
| - davon liquide Mittel | 6,82 | 6,0 % | 1,54 | 1,8 % |
| Summe Aktiva | 136,60 | 100,0 % | 84,65 | 100,0 % |

Passiva
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag von 20,4 Mio. € auf 28,0 Mio. €. Die Stärkung des Eigenkapitals resultierte dabei im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr 2013 erwirtschafteten Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 5,6 Mio. € (abzüglich der im Juli 2013 erfolgten Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2012 im Umfang von 1,1 Mio. €) sowie der im April 2013 durchgeführten Kapitalerhöhung, welche einen Brutto-Emissionserlös von 3,2 Mio. € zur Folge hatte. Hieraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 20,5 % (31.12.2012: 24,1 %), welche aufgrund der deutlichen Zunahme der Bilanzsumme zwar unter dem Vorjahreswert liegt, im Branchenvergleich aber weiterhin ein überdurchschnittlich hohes Niveau aufweist.
Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum deutlich von 19,1 Mio. € auf 57,3 Mio. € bzw. auf einen Anteil von 42,0 % (31.12.2012: 22,6 %) an der Bilanzsumme, was insbesondere auf die Zunahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 15,4 Mio. € auf 53,3 Mio. € durch die Ausgabe der Unternehmensanleihe sowie den signifikant größeren Umfang an Grundstücksfinanzierungen mit Banken zurückzuführen ist.
Der verbleibende Anteil von 37,5 % (31.12.2012: 53,3 %) an der Bilanzsumme entfiel auf das kurzfristige Fremdkapital, welches sich zum Bilanzstichtag auf 51,2 Mio. € (31.12.2012: 45,2 Mio. €) belief, wobei die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche schwerpunktmäßig ebenfalls von Grundstücksfinanzierungen geprägt sind, mit 21,6 Mio. € leicht rückläufig waren.
Konzern-Bilanzstruktur Passiva (nach IFRS)
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| in Mio € | 31.12.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 28,03 | 20,5 % | 20,36 | 24,1 % |
| Fremdkapitel langfristig | 57,33 | 42,0 % | 19,09 | 22,6 % |
| - davon langfristige Finanzverbindlichkeiten | 53,26 | 39,0 % | 15,44 | 18,2 % |
| Fremdkapital kurzfristig | 51,24 | 37,5 % | 45,19 | 53,3 % |
| - davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 21,60 | 15,8 % | 22,44 | 26,5 % |
| Summe Passiva | 136,60 | 100,0 % | 84,64 | 100,0 % |

Die Nettofinanzverbindlichkeiten des HELMA-Konzerns erhöhten sich durch die oben genannte planmäßige Ausweitung der Grundstücksfinanzierungen sowie der Anleiheausgabe zum 31.12.2013 von 36,3 Mio. € auf 68,0 Mio. €. Gleichzeitig nahm das Eigenkapital in diesem Zeitraum von 20,4 Mio. € auf 28,0 Mio. € zu. Mit einem Anteil der Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme von 49,8 % (31.12.2012: 42,9 %) bei einer Eigenkapitalquote von 20,5 % (31.12.2012: 24,1 %) verfügt der HELMA-Konzern weiterhin über eine gesunde Kapitalstruktur.
Entwicklung von Nettofinanzverbindlichkeiten und Eigenkapital 2009-2013
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| in Mio. € | 31.12.2013 | in Relation zur Bilanzsumme | 31.12.2012 | in Relation zur Bilanzsumme | 31.12.2011 | in Relation zur Bilanzsumme |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzverbindlichkeiten | 74,8 | 37,8 | 20,4 | |||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | -6,8 | -1,5 | -3,8 | |||
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 68,0 | 49,8 % | 36,3 | 42,9 % | 16,6 | 25,9 % |
| Eigenkapital | 28,0 | 20,5 % | 20,4 | 24,1 % | 17,1 | 26,7 % |
| Bilanzsumme | 136,6 | 100,0 % | 84,6 | 100,0 % | 63,8 | 100,0 % |
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| in Mio. € | 31.12.2010 | in Relation zur Bilanzsumme | 31.12.2009 | in Relation zur Bilanzsumme |
|---|---|---|---|---|
| Finanzverbindlichkeiten | 13,4 | 11,3 | ||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | -3,1 | -2,5 | ||
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 10,3 | 23,9 % | 8,8 | 24,8 % |
| Eigenkapital | 12,2 | 28,4 % | 10,9 | 30,8 % |
| Bilanzsumme | 43,0 | 100,0 % | 35,4 | 100,0 % |
Kapitalflussrechnung
Die Profitabilität im HELMA-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2013 erneut erheblich gesteigert werden. Dies wird auch in der Betrachtung der Kapitalflüsse anhand einer weiteren Zunahme der erzielten Cash Earnings von 6,4 Mio. € auf 9,1 Mio. € deutlich. Aufgrund der zur geplanten weiteren Umsatzsteigerung im Bauträgergeschäft notwendigen Ausweitung des Working Capital um 40,3 Mio. € (Vj: 25,0 Mio. €) belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2013 insgesamt auf -31,3 Mio. € (Vj: -18,6 Mio. €).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr -2,0 Mio. € und lag damit um 1,4 Mio. € unterhalb des Vorjahresniveaus von -0,6 Mio. €. Den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (siehe Abschnitt Investitionen Konzern) in Höhe von 2,1 Mio. € standen dabei Desinvestitionen in Höhe von 0,1 Mio. € gegenüber.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2013 38,6 Mio. € (Vj: 16,9 Mio. €) und ist überwiegend auf die plangemäßen Abschlüsse von Grundstücksfinanzierungen zur Ausweitung des Bauträgergeschäftes sowie die Anleiheemission zurückzuführen.
Der Finanzmittelfonds des HELMA-Konzerns belief sich zum Bilanzstichtag auf 6,8 Mio. €. Im stichtagsbezogenen Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg in Höhe von 5,3 Mio. €. Dem HELMA-Konzern stehen darüber hinaus freie Kreditlinien in niedriger zweistelliger Millionenhöhe zur Verfügung. Die Finanzlage des HELMA-Konzerns stellt sich somit weiterhin als äußerst solide dar.
Konzern-Kapitalflussrechnung (nach IFRS)
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| in Mio € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -31,3 | -18,6 | -5,7 | -0,2 | 3,0 |
| - davon Cash Earnings | 9,1 | 6,4 | 4,4 | 2,9 | 1,5 |
| - davon Working Capital Veränderungen | -40,3 | -25,0 | -10,1 | -3,2 | 1,5 |
| - davon Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen | -0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -2,0 | -0,6 | -3,1 | -1,2 | -1,1 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 38,6 | 16,9 | 9,5 | 2,0 | -1,6 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6,8 | 1,5 | 3,8 | 3,1 | 2,5 |
Investitionen Konzern
Im Geschäftsjahr 2013 haben wir Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2,1 Mio. € (Vj: 1,6 Mio. €) getätigt. Davon entfiel auf den Bereich Grundstücke und Gebäude ein Investitionsanteil von 1,5 Mio. € (Vj: 0,7 Mio. €), der hauptsächlich für den im Bau befindlichen zweiten Anbau an das Verwaltungsgebäude, die Bemusterungserweiterung sowie das neue Plusenergie-Musterhaus (jeweils am Unternehmenssitz in Lehrte) verwendet wurde.
Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte betrugen im Berichtsjahr 0,2 Mio. € (Vj: 0,2 Mio. €) und entfielen im Wesentlichen auf Softwareprogrammierungen und -lizenzen.
Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich in 2013 auf 0,4 Mio. € (Vj: 0,7 Mio. €) und wurden schwerpunktmäßig für den Kauf von Kraftfahrzeugen, EDV-Ausstattung und Mobiliar verwendet.
Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
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| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | 1,5 | 0,7 | 1,9 | 0,6 | 0,6 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,5 | 0,3 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,4 | 0,7 | 1,2 | 0,4 | 0,3 |
| Summe | 2,1 | 1,6 | 3,3 | 1,5 | 1,2 |
Für das Geschäftsjahr 2014 planen wir Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in etwa in Höhe des Vorjahresniveaus. Zu diesen gehören unter anderem die Fertigstellung des zweiten Anbaus an das Verwaltungsgebäude, Investitionen in unsere bestehenden Musterhäuser und in EDV sowie Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge.
Unternehmerische Verantwortung - nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Innovation und Nachhaltigkeit prägen die Strategie des HELMA-Konzerns. Als wachstumsorientiertes Unternehmen stellen wir uns unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt und sind uns zugleich bewusst, dass wir unsere Marktstellung und unseren unternehmerischen Erfolg mittelfristig nur dann weiter ausbauen können, wenn wir kontinuierlich an unseren Produkten und Dienstleistungen arbeiten und diese durch Innovationen weiterentwickeln.
Attraktive Arbeitswelt
Hierzu bedarf es in großem Maße des Engagements und Ideenreichtums unserer Mitarbeiter. Es ist daher unser Ziel, uns nachhaltig als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu präsentieren, für unsere Mitarbeiter bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Fluktuationsrate somit weiterhin auf einem niedrigen Niveau im einstelligen Prozentbereich zu halten.
Fachliche Weiterbildung / Teambuilding:
Unseren Mitarbeitern bieten wir verschiedenste Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung an. Dazu ermitteln wir im ersten Quartal eines jeden Jahres, in den sogenannten Jahresgesprächen zwischen Mitarbeiter und Führungskraft, den jeweils individuellen Bedarf an fachlicher Weiterbildung, sammeln diese Wünsche und Anforderungen und erstellen daraus für die kommenden 12 Monate ein umfangreiches Weiterbildungsangebot. Dieses reicht von Auffrischungen der Kenntnisse alltäglich genutzter PC-Programme in hausinternen Gruppenseminaren bis hin zu spezifischer Weiterbildung und individuellem Kompetenzausbau einzelner Mitarbeiter in mehrtägigen, auswärtigen Schulungen. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Abständen Teambuilding-Maßnahmen angeboten, um das Miteinander in Abteilungsteams zu stärken und das bereichsübergreifende Verständnis zu fördern.
Sozialkompetenz:
Teamfähigkeit, verbale und nonverbale Kommunikation - das sind u.a. Anforderungen, die täglich neu an uns gestellt werden. Auch der Umgang mit Konflikten, beruflich oder privat, stellt viele von uns immer wieder vor große Herausforderungen. Sollen wir unsere Emotionen unterdrücken, steuern oder ungefiltert herauslassen? Wie funktioniert eine erfolgreiche Interaktion in Gruppen, in der Gesellschaft? Antworten auf diese Fragen und frische Denkansätze können sich unsere Mitarbeiter gemeinsam mit externen Trainern erarbeiten. Hierzu bieten wir regelmäßige Sozialkompetenz-Seminare an, die außerhalb der beruflichen Umgebung und in kleinen Gruppen stattfinden. Jeder einzelne Teilnehmer kann auf diese Weise neue Wege für sich und seine persönliche Entwicklung entdecken.
Gesundheitsmanagement / Betriebssport:
Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter sind das Fundament unserer täglichen Arbeit. Ergänzend zum Arbeitsumfeld und den Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen wir unsere Mitarbeiter daher mit Angeboten im Rahmen der Gesundheitsvorsorge. Von Ernährungsberatung und Seminaren zur progressiven Muskelentspannung, speziell zugeschnitten auf die Anforderungen und Belastungen des Berufsalltags, bis zur Unterstützung von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten im Mitarbeiterkreis, wie zum Beispiel der Laufsportgruppe und unserem Drachenbootteam, fördern wir die gesundheitliche Prävention inner- wie außerbetrieblich.
Soziales Engagement
Als Dienstleister für den privaten Hausbau ist es ein essentieller Bestandteil unserer täglichen Arbeit, einen gemeinsamen Platz für Menschen, die sich lieben, ein neues Zuhause für Kinder und Eltern zu schaffen.
Mit unserem sozialen und gesellschaftlichen Engagement sind wir aber auch ganz bewusst um den zentralen Lebensmittelpunkt Haus herum tätig. Unser Anliegen ist dabei speziell die Entwicklung von Kindern in verschiedenen Lebensabschnitten und -situationen mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.
So sehen wir unternehmensspezifische Events, wie z. B. Eröffnungen neuer Musterhäuser, projektbezogene Veranstaltungen oder bedeutende Firmenjubiläen nicht nur als freudiges Geschäftsereignis, sondern auch als Anlass diese Freude weiterzugeben und zu teilen. Letzteres geschieht sowohl durch finanzielle wie auch tatkräftige Maßnahmen auf regionaler Ebene für bewusst ausgewählte Projekte, wie z. B. integrative Kindergärten, Einrichtungen, die es Eltern schwer kranker Kinder ermöglichen, während des Behandlungszeitraums gemeinsam zu wohnen oder die Einrichtung von Spielzimmern in Krankenhäusern.
Ein beständiger Schwerpunkt unseres sozialen Engagements ist die Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten am Firmenstandort Lehrte. Hier beteiligt sich HELMA beispielsweise mit baulichen Maßnahmen an der Sanierung und Erneuerung von Schulhöfen sowie an der Erstellung von gemeinschaftlich zu nutzenden Räumlichkeiten von Grundschule und angrenzendem Kindergarten.
Nachhaltige Energiekonzepte
Durch die frühzeitige Fokussierung auf den Bereich der energieeffizienten Bauweisen haben wir uns in den vergangenen zehn Jahren nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil geschaffen, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und des CO2 -Ausstoßes geleistet. So können wir unseren Kunden mit unserer Solarhaus-Reihe attraktive Möglichkeiten bieten, mit Hilfe der Sonne in bedeutendem Umfang Heizkosten einzusparen und damit aktiven Klimaschutz umzusetzen. Zusätzlich realisieren unsere Kunden spürbare Energieeinsparungen, da wir alle Häuser bereits im Standard als KfW Effizienzhaus 70 gemäß EnEV 2009 errichten.
Solare Innovation
ecoSolarHäuser
Ein ecoSolarHaus kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit einem oder mehreren anderen Energieträgern. Die Sonnenenergie erwärmt hierbei nicht nur das Brauchwasser zum Duschen und Baden, sondern wird zusätzlich zum Heizen genutzt. Mit einem solaren Deckungsgrad von ca. 30 % überzeugen ecoSolarHäuser durch ein dauerhaft hohes Einsparpotenzial. Knapp ein Drittel der benötigten Wärmeenergie wird dabei aus der Kraft des Sonnenlichts gewonnen.
Sonnenhäuser
Ein Sonnenhaus deckt mindestens 50 % des Jahres-Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser solar. Hierzu verfügt das Haus zur aktiven Nutzung von kostenloser Sonnenenergie über eine ca. 40 m2 große Solarkollektorfläche auf dem nach Süden geneigten Dach. Der Restenergiebedarf wird regenerativ durch eine moderne Holzfeuerung gedeckt, z. B. über einen Holzvergaserofen oder eine Pelletheizung.
Die Energie aus beiden Quellen wird in einem etwa 7.000 Liter fassenden Pufferspeicher gesammelt und steht zeitunabhängig nach Bedarf zur Verfügung. Damit wird ein Sonnenhaus vollständig klimafreundlich CO2 -neutral beheizt. Unsere HELMA-Sonnenhäuser sind grundsätzlich KfW-Effizienzhäuser 55, womit neben den erheblichen Einsparungen bei den Heizkosten auch eine attraktive KfW-Förderung ermöglicht wird.
PlusEnergieHäuser
Ein PlusEnergieHaus produziert mittels einer großen Photovoltaikanlage (PV-Anlage) aus kostenlosem Sonnenlicht mehr Strom als Haus und Bewohner zusammen im Jahr verbrauchen und ermöglicht den Verkauf von nicht selbst genutztem Strom zu garantierten Preisen. Zudem stellt ein leistungsstarker Lithium-Ionen-Akku den tagsüber produzierten Strom auch in den Abend- und Nachtstunden zur Verfügung, wodurch der Anteil des selbst verbrauchten Stroms deutlich gesteigert wird.
In direkter Nähe zum Hauskraftwerk mit Energiespeicher ist die hocheffiziente Abluftwärmepumpe aufgestellt. Beide Anlagen kommunizieren stetig miteinander und interagieren bei Bedarf äußerst intelligent: Wenn die PV-Anlage überschüssigen Strom produziert und die Wärmepumpe in Betrieb ist, optimiert das Hauskraftwerk die Stromnutzung und steuert direkt die Heizanlage mit selbstproduziertem, kostenlosem Solarstrom an. Die nachhaltige Qualität der Anlagentechnik (PV-Module und Hauskraftwerk sind "Made in Germany") ermöglicht eine jährliche Stromerzeugung von ca. 14.000 kWh. Allein dadurch werden im Vergleich zum deutschen Strommix (2011) zur Erzeugung von konventionellem Netzstrom jedes Jahr etwa 7,6 t Kohlendioxid weniger ausgestoßen. Das PlusEnergieHaus von HELMA erfüllt bzw. übertrifft damit heute schon die EU-Forderung für 2020 (Nullenergiehäuser).
Das EnergieAutarkeHaus
Mit dem energieautarken Haus (EAH) begründeten wir eine völlig neue Generation solarer Effizienzhäuser und setzen einen neuen Maßstab im nachhaltigen Hausbau. Das EAH ermöglicht die solare Vollversorgung mit Wärme und Strom und macht seine Bewohner unabhängig von externen Energielieferungen der großen Versorger.
Im EAH deckt der kostenfreie und krisensichere Rohstoff Sonne 65 % des Jahreswärmebedarfs. Je nach Standort in Deutschland sind bis zu 70 % solare Deckung möglich. Dafür sammeln 46 m2 Sonnenkollektoren, mit 45° Neigung in die Dachfläche integriert und idealerweise nach Süden ausgerichtet, die Sonnenwärme. Die Wärme wird zentral von einem 9,3 Kubikmeter großen Langzeit-Solarspeicher aufgenommen. Hier steht sie das gesamte Jahr zur Warmwasser-Bereitung und zum Heizen zur Verfügung und wird über Wochen oder gar Monate gespeichert. In der sonnenärmeren Jahreszeit gibt der Speicher die Wärme über Wandflächen- oder Fußbodenheizung individuell regelbar an die Räume ab. Für den restlichen Wärmebedarf kommt der erneuerbare, heimische Rohstoff Holz in Form von Stückholz zum Einsatz. Über eine eingebaute Wassertasche gibt der Stückholzofen etwa 90 % der Heizenergie an den Pufferspeicher ab. Die restliche Abwärme sorgt zusätzlich für angenehme Temperaturen im Wohnraum. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und verbrennt CO2 -neutral. Allein mit Sonnenwärme herrschen so auf den 162 m2 Wohnfläche des EAH das ganze Jahr behagliche Temperaturen.
Zusätzlich zu den Kollektoren ist eine Photovoltaik-Anlage in das Dach integriert. Auf einer Fläche von 58 m2 erzeugt sie die Menge Strom, die das Haus für seine Eigenversorgung mit Haushaltsstrom benötigt. Der Überschussstrom wird für die Elektromobilität genutzt. Um den selbst erzeugten Strom flexibler einsetzen zu können - also auch dann, wenn die Sonne nicht scheint - wird dieser in einem Elektroenergiespeicher (Akku) zwischen gespeichert. So kann ein Elektromobil auch noch am Feierabend mit eigenproduziertem Strom geladen werden.
Für unsere Innovation "Das EnergieAutarkeHaus" wurden wir inzwischen mehrfach ausgezeichnet. Überdies wurde über das EAH fortlaufend im Fernsehen und in der Presse berichtet, womit wir unseren bundesweiten Bekanntheitsgrad weiter steigern und unsere führende Marktstellung im Bereich der energieeffizienten Bauweisen untermauern konnten.
In Freiberg wurden in 2013 die ersten beiden EAHs an private Bauherren übergeben. Zu diesem Anlass konnten wir im Oktober den renommierten Naturwissenschaftler Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizäcker als Laudator und Fürsprecher aus Überzeugung gewinnen. Im Juni zuvor hatte bereits der amtierende Umweltminister Peter Altmaier die Kollektorflächen für Solarthermie und Photovoltaik mit einer symbolischen Schalterumlegung eingeweiht und bundesweit für mediale Aufmerksamkeit gesorgt.
Mitarbeiter & Organe
Personalentwicklung im HELMA-Konzern
Die Mitarbeiterzahl zum 31.12.2013 hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2012 um 12 % von 188 auf 211 erhöht. Der Personalaufbau verteilte sich dabei auf nahezu alle Unternehmensbereiche und war bedingt durch das deutliche Auftragswachstum und die guten zukünftigen Geschäftsaussichten.
Die Anzahl der selbständigen Fachberater, mit denen wir im Vertriebsbereich an den verschiedenen Standorten auf Provisionsbasis zusammenarbeiten, lag im Bereich der Hausberatung mit 80 leicht über der Höhe des Vorjahres. Die Anzahl der selbständigen Finanzierungsberater blieb in 2013 mit 25 nahezu konstant.
Anzahl der Mitarbeiter und selbständigen Fachberater im HELMA-Konzern 2009-2013
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| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Mitarbeiter im HELMA-Konzern | 211 | 188 | 164 | 131 | 108 |
| Anzahl der selbständigen Fachberater (Hausberatung) | 80 | 78 | 76 | 76 | 81 |
| Anzahl der selbständigen Fachberater (Finanzierungsberatung) | 25 | 24 | 24 | 14 | 0 |
Ausbildung
Die Ausbildung junger, motivierter Menschen sehen wir als wichtigen Bestandteil unserer Personalpolitik an, mit welcher wir den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen und unseren fortwährenden Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften anteilig selbst decken wollen. Aktuell bilden wir drei Auszubildende in unserem Unternehmen aus und planen Mitte 2014 zwei weitere Ausbildungsplätze zu schaffen.
Organe der Gesellschaft
Dem Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG gehörten im Berichtsjahr der Unternehmensgründer Herr Karl-Heinz Maerzke als Vorsitzender und Herr Gerrit Janssen an. Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2015 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2019 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzte sich zum 31.12.2013 aus Otto W. Holzkamp (Vorsitzender), Dr. Eberhard Schwarz (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Peter Plathe zusammen. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft
Im Folgenden wird ergänzend zur Konzern-Berichterstattung die separate Entwicklung der Muttergesellschaft erläutert. Der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Lagebericht der HELMA Eigenheimbau AG wird gemäß § 315 Abs. 3 HGB mit dem des HELMA-Konzerns zusammengefasst.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der HELMA Eigenheimbau AG belief sich zum 31.12.2013 auf 75,6 Mio. € (31.12.2012: 50,5 Mio. €). Auf der Aktivseite resultierte diese Erhöhung insbesondere aus einer deutlichen Zunahme des Umlaufvermögens von 31,4 Mio. € auf 55,8 Mio. €, welche hauptsächlich im Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 20,8 Mio. € sowie der liquiden Mittel um 3,0 Mio. € begründet lag. Das Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag 18,8 Mio. € und lag damit auf nahezu unverändertem Niveau.
Bilanzstruktur Aktiva (nach HGB)
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| in € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 18.819.861,67 | 18.660.838,32 |
| Umlaufvermögen | 55.784.162,78 | 31.399.001,85 |
| - davon liquide Mittel | 3.370.474,70 | 394.639,15 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1.021.544,46 | 474.814,37 |
| Summe Aktiva | 75.625.568,91 | 50.534.654,54 |
Auf der Passivseite kam es im stichtagsbezogenen Jahresvergleich zu einer deutlichen Steigerung des Eigenkapitals von 16,4 Mio. € auf 23,8 Mio. €, wofür insbesondere der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 5,3 Mio. € sowie die im April 2013 vollzogene Kapitalerhöhung verantwortlich waren. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 31,5 % und weist somit einen im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Baudienstleistungsbranche weit überdurchschnittlichen Wert auf.
Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2013 auf insgesamt 41,9 Mio. € und lagen damit um 16,0 Mio. € über dem Vorjahresniveau, wofür insbesondere die Anleihe-Neuemission über 25,0 Mio. € im September 2013 nebst vorzeitiger Rückzahlung der Anleihe aus dem Jahr 2010 im Volumen von 10,0 Mio. € im Dezember 2013 ursächlich war. Die Rückstellungen nahmen im Zuge der Geschäftsausweitung in 2013 um 1,6 Mio. € auf 9,9 Mio. € zu.
Zum Geschäftsjahresende 2013 verfügt die HELMA Eigenheimbau AG über liquide Mittel in Höhe von 3,4 Mio. € sowie freie Kreditlinien in Millionenhöhe, so dass sich die Finanzlage unverändert als äußerst solide darstellt.
Bilanzstruktur Passiva (nach HGB)
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| in € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 23.790.468,16 | 16.376.566,63 |
| Rückstellungen | 9.907.937,87 | 8.261.100,52 |
| Verbindlichkeiten | 41.857.735,35 | 25.896.987,39 |
| Passive latente Steuern | 69.427,53 | 0,00 |
| Summe Passiva | 75.625.568,91 | 50.534.654,54 |
Ertragslage
Die Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG stieg im Berichtsjahr um 3,3 Mio. € auf 79,1 Mio. € (Vj: 75,8 Mio. €) an. Der Rohertrag konnte aufgrund einer deutlichen Reduzierung der Materialaufwandsquote auf Basis der Gesamtleistung auf 70,0% von 20,1 Mio. € auf 23,7 Mio. € gesteigert werden. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in den Umsatzerlösen der HELMA Eigenheimbau AG auch die Geschäftsbesorgungsvergütungen der Tochtergesellschaften enthalten sind, welchen kein nennenswerter Materialaufwand entgegensteht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 1,4 Mio. € auf 4,1 Mio. € verbessert werden. Das Finanzergebnis fiel mit 2,6 Mio. € um 1,6 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Insgesamt konnte die HELMA Eigenheimbau AG im Geschäftsjahr 2013 den Jahresüberschuss von 3,5 Mio. € auf 5,3 Mio. € steigern. Auch für die Folgejahre rechnen wir mit einer weiteren Ergebnisverbesserung.
Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)
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| in € | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 77.582.793,15 | 78.235.070,88 |
| Bestandsveränderungen | 1.552.227,74 | -2.436.824,01 |
| Gesamtleistung | 79.135.020,89 | 75.798.246,87 |
Geschäftsverlauf der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)
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| in € | 2013 | Anteil | 2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung | 79.135.020,89 | 100,0 % | 75.798.246,87 | 100,0 % |
| Materialaufwand | -55.385.567,99 | -70,0 % | -55.689.090,16 | -73,5 % |
| Rohertrag | 23.749.452,90 | 30,0 % | 20.109.156,71 | 26,5 % |
| andere aktivierte Eigenleistungen | 56.947,98 | 0,1 % | 51.360,49 | 0,1 % |
| sonstige betriebliche Erträge | 704.289,11 | 0,9 % | 505.788,51 | 0,7 % |
| Personalaufwand | -11.354.416,53 | -14,3 % | -9.466.213,12 | -12,5 % |
| Abschreibungen | -1.595.374,72 | -2,0 % | -1.589.098,54 | -2,1 % |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.473.577,40 | -9,5 % | -6.957.121,97 | -9,2 % |
| EBIT | 4.087.321,34 | 5,2 % | 2.653.872,08 | 3,5 % |
| Finanzergebnis | 2.646.794,05 | 3,3 % | 1.024.265,83 | 1,4 % |
| EBT | 6.734.115,39 | 8,5 % | 3.678.137,91 | 4,9 % |
| Jahresüberschuss | 5.258.901,53 | 6,6 % | 3.494.977,98 | 4,6 % |
Risikobericht
Risikomanagement
Im Rahmen unseres unternehmerischen Handelns sind wir naturgemäß verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dabei gehen wir Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind. Im Rahmen unseres Risikomanagements führen wir zur Beherrschung und Steuerung dieser Risiken sowie zur transparenten Darstellung von sich bietenden Chancen eine laufende Beobachtung und Bewertung von identifizierten Risiken durch.
Hierzu werden die risikorelevanten Faktoren aus den Bereichen Vertrieb, Vertragsmanagement, Technik, Finanzen, Projektentwicklung, Personal und Recht nicht nur fortlaufend überprüft, sondern auch hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der ggf. aus ihnen resultierenden Schäden gewichtet. Dem Vorstand, der regelmäßig - insbesondere im Rahmen des monatlichen Berichtswesens - über eine eventuelle Überschreitung festgelegter Risikogrenzwerte informiert wird, stehen somit die notwendigen Entscheidungskriterien zur Verfügung, um zeitnah angemessene Maßnahmen einzuleiten.
Relevante Risikofaktoren
Gesamtwirtschaftliches Risiko
Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist insbesondere aufgrund der niedrigen Arbeitslosenzahlen insgesamt als positiv zu beurteilen. Zudem sorgen die Flucht in Sachwerte und das historisch niedrige Zinsniveau für eine hohe Nachfrage nach Eigenheimen und Investments in Wohn- und Ferienimmobilien.
Trotz der derzeit guten allgemeinen Rahmenbedingungen sind wir uns des möglichen Risikos einer plötzlich und unerwartet abflauenden Konjunktur bewusst und beobachten und analysieren daher die aktuellen Marktgegebenheiten intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen bestmöglich vorbereitet zu sein und der jeweiligen Situation bedingte, notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen zu können.
Neue Technologien
Aus dem technologischen Fortschritt resultierende Innovationen im Bereich des Hausbaus werden von uns fortlaufend analysiert und finden nach entsprechender Eignungsprüfung Berücksichtigung in unserem Produktportfolio. Der enge Kontakt und Erfahrungsaustausch mit verschiedensten Herstellern, Verbänden und Geschäftspartnern sowie der Besuch von Fachmessen und Kongressen fördert hierbei die Innovationsfreudigkeit unseres Unternehmens. In der jüngeren Vergangenheit haben wir unser Produktportfolio insbesondere im Bereich der energieeffizienten Bauweisen durch vielversprechende Innovationen wie das ecoSolarHaus, das Sonnenhaus, das PlusEnergieHaus und das EnergieAutarkeHaus erweitern können. Dabei achten wir stets darauf, dass die mit den Innovationen verbundenen Chancen die Risiken deutlich überwiegen und die Anlaufkosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Absatzpotenzial stehen.
Materialkostenrisiko
Im Rahmen unserer fortlaufenden Planungen werden auch die zu erwartenden Materialpreisänderungen ermittelt und in unseren Kalkulationen berücksichtigt. Anhand einer vorausschauenden Festlegung der Verkaufspreise für unsere Häuser wirken wir dem Risiko steigender Materialpreise entgegen. Unerwartete und sprunghafte Materialpreissteigerungen, welche das einzukaufende Material und/oder die einzukaufenden Dienstleistungen betreffen, könnten sich nichtsdestotrotz nachteilig auf die Erträge aus den einzelnen Bauvorhaben auswirken. Zudem mildern wir auch mit entsprechenden Preisanpassungsklauseln, die an die Entwicklung des Baupreisindex gekoppelt sind, nach zeitlichem Ablauf der Festpreisbindungen in unseren Hausverträgen das Risiko steigender Rohstoffpreise ab.
Investitionsrisiken
Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer bundesweiten Expansion haben wir unsere Investitionen in neue Musterhäuser in den vergangenen Jahren auf ein moderates Niveau zurückgefahren. Nichtsdestotrotz werden wir auch zukünftig bei dem möglichen Aufbau einzelner Standorte oder bei Ersatzinvestitionen weiterhin mit größtmöglicher Sorgfalt vorgehen, um so das Risiko einer Fehlinvestition so gering wie möglich zu halten.
Dies gilt ebenso für den Ankauf von Grundstücken zur Erweiterung des Bauträgergeschäfts der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH. Hier investieren wir nur in solchen Gebieten, wo wir über das notwendige regionale Knowhow verfügen. Trotz sorgfältigster Prüfung der zu erwerbenden Grundstücke in der Akquisephase hinsichtlich der möglichen Bebaubarkeit und der Vertriebschancen kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es bei einzelnen Projekten zu Verzögerungen aufgrund von unerwartet langen Baugenehmigungsverfahren kommt oder sich die Verkaufserfolge langsamer bzw. zu niedrigeren Verkaufspreisen als geplant einstellen. In diesen Fällen würde ein solches Projekt mit einem geringeren Ertrag als erwartet abgeschlossen, was sich entsprechend negativ auf die Ertragslage des HELMA-Konzerns auswirken würde. Um dieses Risiko bestmöglich zu beherrschen, stellen wir sicher, dass uns in den Zielregionen jeweils eine umfangreiche und jahrzehntelange Expertise im Bauträger- und Grundstücksgeschäft sowie in der Vermarktung der jeweiligen Einheiten vorliegt.
Im Projektgeschäft treten wir überwiegend nur hinsichtlich des Grundstücksankaufes in Vorleistung und beginnen mit den einzelnen Bauvorhaben erst dann, wenn uns ein entsprechender notarieller Kaufvertrag inklusive Finanzierungsbestätigung des Kunden vorliegt. Ausnahmen von dieser Vorgehensweise, die insbesondere beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern sowie bei Revitalisierungsprojekten trotz eines erhöhten Vertriebsrisikos sinnvoll sein können, werden wir auch zukünftig einer besonders intensiven Prüfung unterziehen, um damit bestmöglich sicherzustellen, unser Kapital jeweils möglichst kurzfristig in einzelnen Projekten zu binden.
Personalrisiken
Wir verfolgen Personalrisiken mit größter Aufmerksamkeit und begegnen diesen mit zahlreichen Maßnahmen der Personalentwicklung. Im Fokus stehen dabei die Qualifikation unserer Mitarbeiter, eine niedrige Fluktuationsrate sowie die langfristige Bindung der Führungskräfte an das Unternehmen. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist ein entscheidendes Element für die hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen. Zur langfristigen Sicherung dieser Qualität stellen wir unseren Mitarbeitern und Fachberatern ein breites Angebot an Einarbeitungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogrammen zur Verfügung, das auch im Geschäftsjahr 2013 sehr lebhaft wahrgenommen wurde.
IT-Risiken
Um unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer IT-Systeme zu garantieren, investieren wir regelmäßig in eine moderne Hardware- und Software-Infrastruktur und nehmen regelmäßige Datensicherungen vor. Hierbei setzen wir Produkte der führenden Hersteller ein. Geltende Sicherheitsrichtlinien passen wir fortlaufend den neuesten technischen Entwicklungen an.
Rechtliche Risiken
Wesentliche rechtliche Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Finanzrisiken
Finanzielle Risiken, zu denen Liquiditäts-, Zins- und Ausfallrisiken zählen, überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken.
Die Liquiditätsrisiken werden im Konzern zentral, basierend auf einer rollierenden Liquiditätsplanung überwacht und gesteuert. Durch einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und freien Kreditlinien wird die Liquiditätsversorgung des Konzerns sichergestellt. Das Auftreten von Liquiditätsengpässen wird dadurch bestmöglich ausgeschlossen.
Das Risiko von Zinsänderungen im HELMA-Konzern resultiert im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Ein Anstieg des Zinsniveaus würde zu einer Verschlechterung des Finanzergebnisses führen. Ein signifikantes Zinsänderungsrisiko, welches die Ertragslage des HELMA-Konzerns in erheblichem Umfang negativ beeinträchtigen könnte, ist in Anbetracht der aktuellen Höhe der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten jedoch nicht ersichtlich. Zinsderivate werden nicht eingesetzt.
Das Risiko von Forderungsausfällen oder nicht weiterreichbarer Gewährleistungsansprüche ist aufgrund unseres Geschäftsmodells und unserer bewährten Form der Zusammenarbeit mit Sub- und Generalunternehmern im Verhältnis zur Umsatzhöhe als relativ gering einzuschätzen. Da die Unternehmen des HELMA-Konzerns in Deutschland und Luxemburg tätig und alle Jahresabschlüsse in Euro denominiert sind, bestehen keine Wechselkursrisiken.
Gesamtbewertung
Die Gesamtrisikosituation des HELMA-Konzerns wird im Rahmen des erläuterten Risikomanagements analysiert und gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Risiken erkennbar, die alleine oder in Kombination den Konzern in seinem Bestand gefährden könnten.
Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."
Nachtragsbericht
Am 14. März 2014 wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital im Umfang von bis zu 310.000 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre beschlossen. Die Kapitalerhöhung konnte bereits am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden 310.000 neue Aktien bei institutionellen Investoren im Inland sowie im europäischen Ausland zum Preis von 22,00 € je Aktie platziert. Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung belief sich auf 6,82 Mio. €. Das Grundkapital der Gesellschaft wird nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister 3.410.000,00 € betragen.
Am 14. März 2014 wurde die Aufstockung der bestehenden Unternehmensanleihe über 25,0 Mio. € um bis zu 10,0 Mio. € beschlossen. Die Transaktion konnte bereits am gleichen Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde das vollständige Aufstockungsvolumen in Höhe von 10,0 Mio. € von institutionellen Investoren in Deutschland und im europäischen Ausland gezeichnet. Der Ausgabekurs lag bei 102,0 %.
Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung und Anleiheaufstockung sollen im Wesentlichen für die Ausweitung des Projektgeschäftes in den Ballungsräumen deutscher Großstädte verwendet werden.
Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Dividende
Für das Geschäftsjahr 2013 weist die HELMA Eigenheimbau AG im Einzelabschluss nach HGB einen Bilanzgewinn von 8.790.212,09 € aus. Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 31. März 2014, der Hauptversammlung am 4. Juli 2014 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,53 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 1.807.300,00 €, auszuschütten und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 6.982.912,09 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die Dividendensumme und der in die anderen Gewinnrücklagen einzustellende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf einem - nach Eintragung der am 14. März 2014 vollzogenen Kapitalerhöhung um 310.000,00 € - dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 3.410.000,00 €, eingeteilt in 3.410.000 Stückaktien.
Der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und Aktiengesetzes erstellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG sowie der zusammengefasste Lagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Mittelfristige Wachstumsstrategie
Am 26. August 2013 haben wir im Rahmen der Veröffentlichung des Halbjahresberichtes unsere Wachstumsstrategie für den Fünfjahreszeitraum 2013-2017 erstmalig vorgestellt. Mit dem erzielten profitablen Wachstum sowie dem Kauf passender Grundstücke für den Ausbau des Bauträgergeschäftes haben wir den ersten Teilabschnitt zur Umsetzung dieser Strategie in 2013 erfolgreich vollzogen.
Nachfolgend wird daher zunächst die nahezu unveränderte Wachstumsstrategie wiedergegeben, welche lediglich an einigen Punkten beispielhaft um die Vorstellung zukünftiger Projekte erweitert und mit den Ist-Zahlen aus 2013 als Vergleichswerte zu den unverändert angestrebten Umsätzen aktualisiert wurde. Danach folgend wird im Prognosebericht die konkrete Umsatz- und EBIT-Planung für die Geschäftsjahre 2014-2015 vorgestellt.
Ziel des HELMA-Konzerns ist es, durch ein weiteres organisches Wachstum die eigene Marktposition auszubauen und zusätzliche Marktanteile in sämtlichen Geschäftsbereichen zu gewinnen. Diesbezüglich sind jedoch keine Akquisitionen geplant.
Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke HELMA
Im Baudienstleistungsgeschäft (Geschäftsbereich Eigenheime) sollen die Zuwächse insbesondere durch den stetig steigenden Bekanntheitsgrad der Marke HELMA und die mittels der abgeschlossenen bundesweiten Expansion erreichte, höhere Marktdurchdringung erzielt werden. Die fortlaufende Etablierung der Marke HELMA soll dabei insbesondere durch einen qualitativ hochwertigen Marktauftritt und die jährlich steigende Anzahl an realisierten Neubauvorhaben erreicht werden. Ziel ist es dabei auch, durch Kundenempfehlungen eine wachsende Zahl an Neukunden zu gewinnen und damit die Präsenz im Markt weiter zu stärken.
Erwerb attraktiver Grundstücke für das Bauträgergeschäft
Im Bauträgergeschäft (Geschäftsbereich Eigenheime) soll der deutliche Umsatzanstieg der vergangenen Jahre insbesondere durch den ausgeweiteten Erwerb attraktiver Grundstücke in wachstumsstarken Ballungsräumen kontinuierlich fortgesetzt werden. Auf diesen Grundstücken werden dem bewährten Geschäftsmodell folgend individuell geplante Einfamilienhäuser und/oder massiv gebaute Doppel-, Reihen- oder Mehrfamilienhäuser entstehen. Vereinzelt werden auch Grundstücke mit bestehenden Gebäuden erworben, an welchen Revitalisierungsmaßnahmen vorgenommen und somit auch auf diese Weise moderne Wohnräume für Privatpersonen in Form von Eigentumswohnungen geschaffen werden.
Zielregionen sind hierbei allen voran die Großstädte Berlin, Hamburg, Hannover und München. Da der HELMA-Konzern über eine Vielzahl an guten und langjährigen Bankkontakten verfügt, besteht hierbei grundsätzlich die Möglichkeit, erworbene Grundstücke mit einem Finanzierungsanteil zwischen 70 und 90 % mit einem der Bankpartner zu finanzieren. Die Finanzierungen beschränken sich dabei im Wesentlichen auf den Grundstücksankauf, da mit den Bauaktivitäten grundsätzlich erst nach dem jeweiligen Verkauf begonnen wird. Ausnahmen von dieser Vorgehensweise, die insbesondere beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern sowie bei Revitalisierungsprojekten trotz eines erhöhten Vertriebsrisikos sinnvoll sein können, werden wir auch zukünftig einer besonders intensiven Prüfung unterziehen, um damit bestmöglich sicherzustellen, unser Kapital jeweils möglichst kurzfristig in einzelnen Projekten zubinden.
Nachfolgend wird aus jeder der Zielregionen beispielhaft ein Projekt vorgestellt, wobei ganz bewusst unterschiedliche Größenordnungen ausgewählt wurden, um die Vielschichtigkeit unseres Angebotes darzustellen. Den Umsatz aus solchen und in ihrer Art vergleichbaren Projekten wollen wir im Rahmen unserer Wachstumsstrategie in den definierten Zielregionen in den kommenden Jahren deutlich steigern.
Berlin-Pankow:
| ― | Grundstücksareal mit ca. 130 Bauplätzen für individuelle Einfamilienhäuser |
| ― | Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2017 |
| ― | Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 50,0 Mio. € |
Hamburg-Hoheluft:
| ― | Mehrfamilienhaus mit 10 Eigentumswohnungen und insgesamt ca. 1.000 m2 Wohnfläche |
| ― | Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2015 |
| ― | Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 4,8 Mio. € |
Hannover-Altwarmbüchen:
| ― | Mehrfamilienhaus mit 8 Eigentumswohnungen und insgesamt ca. 800 m2 Wohnfläche |
| ― | Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2015 |
| ― | Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 2,4 Mio. € |
München-Eichenau:
| ― | Mehrfamilienhaus mit 6 Eigentumswohnungen und insgesamt ca. 500 m2 Wohnfläche |
| ― | Erwarteter Realisierungszeitraum 2014 |
| ― | Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 1,9 Mio. € |
Informationen über eine Vielzahl weiterer aktueller Projekte der HELMA Wohnungsbau GmbH sind unter www.HELMA-Wohnungsbau.de abrufbar und werden dort fortlaufend aktualisiert.
Etablierung als marktführender Akteur im Bereich Ferienimmobilien
Ein weiteres Ziel des HELMA-Konzerns ist es, sich als einer der marktführenden deutschen Akteure im Geschäftsbereich Ferienimmobilien zu etablieren. Auch in diesem Bereich soll die nachhaltige Steigerung der Umsatzerlöse über eine Erhöhung der Anzahl der jährlich realisierten Projekte bzw. des realisierten Projektumfangs erfolgen. Die zur Auffindung geeigneter Grundstücksflächen für die Umsetzung touristisch attraktiver Projekte notwendige Marktkenntnis wird dabei als eine der Kernkompetenzen der HELMA Ferienimmobilien GmbH angesehen. Zielregionen sind insbesondere die deutsche Nord- und Ostseeküste sowie deutsche Seenlagen mit jeweils guter Infrastruktur. In Bezug auf die Finanzierung der jeweiligen Projekte gilt das oben in Zusammenhang mit der Grundstücksfinanzierung für das Bauträgergeschäft im Bereich Eigenheime Genannte entsprechend.
Nachfolgend werden zwei größere Projekte aus dem Bereich Ferienimmobilien in Olpenitz und Zerpenschleuse dargestellt. Diese weisen gemeinsam ein jährliches Umsatzpotenzial auf, welches ausreichend ist, um in den kommenden Geschäftsjahren alleine das für den Bereich Ferienimmobilien prognostizierte jährliche Umsatzniveau von ca. 20 Mio. € zu übertreffen. Beide Projekte verfügen aufgrund ihrer Größe über einen für den HELMA-Konzern ungewöhnlich langen angedachten Projektrealisierungszeitraum. Die attraktiven Grundstückseinstandskosten rechtfertigen jedoch bei beiden Projekten gemäß Budgetplanung die für unsere Verhältnisse außergewöhnlich lange Kapitalbindung.
Darüber hinaus werden wir im Bereich Ferienimmobilien zukünftig weiterhin die Umsetzung von kleineren Ferienhaus-Projekten anstreben, welche wie unser erfolgreich abgeschlossenes Referenzprojekt in Glowe auf Rügen über jeweils 20-30 Einheiten verfügen.
Ostseeresort Olpenitz (Schleswig-Holstein):
| ― | Grundstücksareal für ca. 1.000 Einheiten in Ferienhäusern- und Wohnungen in einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands zwischen Schleimündung und Ostsee |
| ― | Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2021 in sechs Bauabschnitten |
| ― | Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 250,0 Mio. € |
Hafendorf Zerpenschleuse (nahe Berlin):
| ― | Grundstücksareal für 200 Ferienhäuser an einem malerischen Hafenbecken mit einer modernen Steganlage mit 50 Bootsliegeplätzen |
| ― | Erwarteter Realisierungszeitraum 2014-2018 |
| ― | Geschätztes Gesamt-Umsatzpotenzial rund 23,5 Mio. € |
Informationen über weitere aktuelle Projekte der HELMA Ferienimmobilien GmbH sind unter www.HELMA-Ferienimmobilien.de abrufbar und werden dort fortlaufend aktualisiert.
Steigerung des Umsatzanteils des Geschäftsbereichs Wohnimmobilienprojekte für Investoren
Im ersten Quartal 2013 ist der HELMA-Konzern zusätzlich in die Entwicklung und Realisierung von Wohnimmobilienprojekten für Investoren eingestiegen. Es wird angestrebt, in diesem Bereich zukünftig mindestens drei Projekte pro Jahr umzusetzen. Mit der Umsetzung der einzelnen Projekte in Form eines Baubeginnes wird dabei grundsätzlich erst nach Verkauf des jeweiligen gesamten Projektes an einen Investor begonnen. Da die Zielinvestoren mit ihrer Kapitalanlage in Wohnimmobilien in der Regel die Erzielung einer nachhaltig stabilen Rendite verfolgen, wird davon ausgegangen, dass diese Investoren die Projekte mehrheitlich baubegleitend bezahlen werden und sich in diesem Bereich die Vorfinanzierung somit ebenfalls auf den Grundstücksanteil beschränkt. Aufgrund seiner guten Bankkontakte verfügt der HELMA-Konzern jedoch ebenso über die Möglichkeit, ganze Projekte gemeinsam mit einem Kreditinstitut zu finanzieren, sofern der Investor eine endfällige Zahlung wünscht.
Bei einer endfälligen Zahlung des Erwerbers wäre jedoch die Absicherung der in der Zukunft liegenden Zahlung Voraussetzung dafür, eine solche zu akzeptieren.
Im August 2013 wurde ein in Potsdam geplantes und inzwischen im Bau befindliches Wohnimmobilienprojekt, dessen umsatzwirksame Realisierung bis Mitte 2015 vorgesehen ist und ein Gesamtvolumen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aufweist, an einen institutionellen Investor verkauft. Über die genauen Kaufpreismodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Dieser Verkauf sowie die weit fortgeschrittenen Gespräche über den Verkauf weiterer Wohnimmobilienprojekte an institutionelle Investoren bestätigen uns in unserer Entscheidung, diesen Geschäftsbereich in den HELMA-Konzern zu integrieren.
Wir rechnen aktuell damit, im Geschäftsjahr 2014 2-3 weitere Wohnimmobilienprojekte an institutionelle Investoren veräußern und danach mit deren Erstellung beginnen zu können.
Erzielung von Skaleneffekten durch Steigerung der Konzern-Umsatzerlöse in allen Geschäftsbereichen
Wir gehen fest davon aus, dass mit einer weiteren Erhöhung der Konzern-Umsatzerlöse mittelfristig auch Skaleneffekte in Form weiter verbesserter Kostenquoten in den Bereichen Personal und sonstige betriebliche Aufwendungen einhergehen würden, was sich entsprechend positiv auf die Ergebnismargen auswirkte.
Aus unserer Sicht wird bei konsequenter Umsetzung der oben beschriebenen Wachstums-Strategie innerhalb der nächsten vier Jahre (das Jahr 2014 mitgerechnet) die Überschreitung einer Konzern-Umsatzhöhe von 250 Mio. € (2013: 138,0 Mio. €) möglich sein. Voraussetzungen hierfür sind, dass (a) sich das Marktumfeld in den kommenden Jahren nicht merklich eintrübt, (b) es uns gelingt, weiterhin die für die Ausübung der Wachstumsstrategie im Bauträgergeschäft notwendige Anzahl an attraktiven Grundstücken ausfindig zu machen und (c) die enthaltenen Risiken im Risikobericht nicht in einer Ausprägung eintreten, welche die Wachstumsstrategie des HELMA-Konzerns spürbar beeinträchtigten.
Unter den oben beschriebenen Prämissen könnte sich das vorgenannte Konzern-Umsatzvolumen von 250 Mio. € wie folgt zusammensetzen:
| ― | Geschäftsbereich Eigenheime: Rund 200 Mio. € (Geschäftsjahr 2013:127,9 Mio. €) |
| ― | Geschäftsbereich Ferienimmobilien: Rund 20 Mio. € (Geschäftsjahr 2013: 5,5 Mio. €) |
| ― | Geschäftsbereich Wohnimmobilien für Investoren: Rund 30 Mio. € (Geschäftsjahr 2013: 2,9 Mio. €) |
Bei einer möglichen zukünftigen Veränderung des Marktumfeldes ist überdies nicht auszuschließen, dass sich die Anteile der jeweiligen Geschäftsbereiche am Konzern-Umsatz auch anders als vorstehend dargestellt entwickeln könnten.
Prognosebericht
Basierend auf dem höchsten Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte in Höhe von 130,7 Mio. €, mit welchem wir in das Geschäftsjahr 2014 gestartet sind, sowie der Vielzahl von Bauträgerprojekten, welche sich in konkreter Realisierung befinden, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 erneut deutliche Umsatzzuwächse von rund 32,0 Mio. € auf 170,0 Mio. €. Für die prognostizierte Umsatzsteigerung wird dabei mehrheitlich die Ausweitung des Bauträgergeschäftes in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH verantwortlich sein.
Mit Blick auf unsere bestehende Projektpipeline und bei vorsichtigen Annahmen in Bezug auf die Umsetzungsgeschwindigkeit der konkreten, der Planung zugrunde liegenden Projekte werden wir aller Voraussicht nach in 2015 die Umsatzgrenze von 200,0 Mio. € überschreiten.
Konzern-Umsatz 2009-2015e (nach IFRS)

Auf der Grundlage der oben beschriebenen Umsatzplanung wird im laufenden Geschäftsjahr eine Steigerung des Konzern-EBIT von 10,3 Mio. € auf rund 12,5 Mio. € erwartet. Damit würde sich die EBIT-Marge auf Basis der Umsatzerlöse gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 auf nahezu unverändertem Niveau von 7,4 % befinden. Trotz des relativ milden Winters gehen wir projektbedingt davon aus, auch in 2014 den überwiegenden Teil der Umsatz- und Ergebnisbeiträge in der zweiten Jahreshälfte zu erzielen.
Für das Geschäftsjahr 2015 rechnen wir mit einem weiteren deutlichen Anstieg des Konzern-EBIT auf eine Höhe oberhalb von 15,0 Mio. € resultierend aus einer signifikanten Umsatzsteigerung. Wir sind daher der festen Überzeugung, auch in den kommenden Jahren das profitable Wachstum des HELMA-Konzerns erfolgreich fortsetzen zu können.
Konzern-EBIT 2009-2015e (nach IFRS)

Lehrte, 17. März 2014
Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender
Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte, und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 19. März 2014
**Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**
Steffen Südmersen, Wirtschaftsprüfer
Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,
der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2013 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht.
In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Zu diesen gehörten im Berichtsjahr unter anderem die Abschlüsse von diversen Unternehmensverträgen zur Konzernsteueroptimierung sowie die Implementierung eines weiteren Geschäftsbereiches bei der HELMA Wohnungsbau GmbH, welcher sich auf die Entwicklung und Realisierung zum Verkauf an institutionelle Investoren bestimmter Wohnungsbauprojekte fokussiert.
Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich umfassend über die Unternehmensplanung, insbesondere die Finanz-, Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements.
Im Geschäftsjahr 2013 kam der Aufsichtsrat zu insgesamt sechs Sitzungen zusammen, an denen stets alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen haben. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Entscheidungen wurden auf der Grundlage der Berichterstattung und der Beschlussvorschläge des Vorstandes nach gründlicher Prüfung und Beratung getroffen.
Über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit wurde der Aufsichtsrat auch außerhalb von Sitzungen zeitnah informiert und hat die entsprechenden Beschlüsse insbesondere zu den Grundstücksankäufen der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH gefasst.
Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand, so dass Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns unverzüglich erörtert werden konnten.
Auf die Bildung von Ausschüssen hat der Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der Größe des Aufsichtsrats mit drei Mitgliedern im Geschäftsjahr 2013 verzichtet. Im Berichtsjahr gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat oder im Vorstand.
AUS DEN EINZELNEN AUFSICHTSRATSSITZUNGEN:
In der Aufsichtsratssitzung vom 27.03.2013 wurden der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für 2012 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich beraten. Gleiches gilt für den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 Aktiengesetz. Die Prüfungen des Aufsichtsrats führten zu keinen Einwendungen. Der jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurden gebilligt sowie der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG festgestellt. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Implementierung eines weiteren Geschäftsbereiches der HELMA Wohnungsbau GmbH, welcher sich auf die Entwicklung und Realisierung zum Verkauf an institutionelle Investoren bestimmter Wohnungsbauprojekte fokussiert, ausführlich vorgestellt und erörtert. Weiterhin informierte der Vorstand über die geplante Erweiterung der Büroflächen aufgrund des Personalzuwachses am Unternehmenssitz in Lehrte. Ferner stimmte der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung und Beratung dem Ergebnisabführungsvertrag mit der HELMA Wohnungsbau GmbH sowie dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Hausbau Finanz GmbH zu.
In der Sitzung vom 19.06.2013 wurde vom Vorstand die Budgetplanung für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 vorgestellt. Weiterhin wurde im Verlauf der Sitzung eine Änderung des § 7 der Geschäftsordnung des Vorstands in Bezug auf die zustimmungsbedürftigen Geschäfte vom Aufsichtsrat beschlossen. Ferner unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat darüber, für das zweite Halbjahr 2013 die Begebung einer Unternehmensanleihe im Volumen von rund 25 Mio. € in Erwägung zu ziehen. Darüber hinaus stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat die geplante wesentliche Erweiterung des Projekts Port Olpenitz durch die HELMA Ferienimmobilien GmbH vor.
In der Sitzung vom 05.07.2013 wurde seitens des Aufsichtsrats die wiederholte Bestellung von Herrn Gerrit Janssen zum Mitglied des Vorstands der HELMA Eigenheimbau AG für die Dauer von fünf Jahren und somit bis zum 30.06.2019 beschlossen.
In der Sitzung vom 28.08.2013 wurde die Ausgabe einer festverzinslichen Inhaber-Schuldverschreibung im Volumen von 25 Mio. € gemeinsam mit dem Vorstand erörtert und dieser im Rahmen einer telefonischen Abstimmung am 02.09.2013 zugestimmt.
In der Sitzung vom 16.09.2013 berichtete der Vorstand über die erfolgreich abgeschlossene Emission der Unternehmensanleihe, welche in voller Höhe von 25 Mio. € gezeichnet wurde und wies darauf hin, dass erwogen würde, die Anleihe aus dem Jahr 2010 im Volumen von 10 Mio. €, eine weitere positive Entwicklung der operativen Geldzuflüsse vorausgesetzt, vorzeitig zu kündigen und im Dezember 2013 in voller Höhe zurück zu zahlen. Zudem erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat weitere Einzelheiten des geplanten ergänzenden Ankaufs des Projekts Port Olpenitz. Der Aufsichtsrat stimmte dem Projekt sowie dem damit zusammenhängenden Grundstückskauf in der vorgestellten Form nach ausführlicher Erörterung und Abwägung zu.
In der Sitzung vom 09.12.2013 wurde der Aufsichtsrat über die Stände der zum Verkauf an institutionelle Investoren bestimmten Projekte in Potsdam und Hannover informiert. Ebenso wies der Vorstand darauf hin, dass der Vertrieb der Projekte der HELMA Ferienimmobilien GmbH planmäßig verläuft und erläuterte eine geplante Erweiterung des Grundstücksankaufsvolumens des Projekts Port Olpenitz; dieser geplanten Erweiterung stimmte der Aufsichtsrat zu. Darüber hinaus stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat die Investitionsplanung im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte für das Geschäftsjahr 2014 vor. Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung und Beratung dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HELMA Ferienimmobilien GmbH, der Änderung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Hausbau Finanz GmbH und der Änderung des Ergebnisabführungsvertrages mit der HELMA Wohnungsbau GmbH zu. Darüber hinaus informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über die Änderung des Gesellschaftsvertrags der Hausbau Finanz GmbH.
ERTEILUNG DES PRÜFAUFTRAGES AN DIE EBNER STOLZ MÖNNING BACHEM GMBH & CO. KG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT, HANNOVER:
Die Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, wurde von den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 05.07.2013 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 gewählt. Die Erteilung des Prüfungsauftrages durch den Aufsichtsrat erfolgte anschließend unter Vereinbarung klarer Regelungen hinsichtlich der Einzelheiten des Auftrags und der Zusammenarbeit des Aufsichtsrats mit dem Abschlussprüfer. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat informiert, dass keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen lassen. Er informierte über zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbrachte Leistungen.
BILANZSITZUNG DES AUFSICHTSRATS AM 31.03.2014:
Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerke. Die Jahresabschluss- und Konzernabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte wurden auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 31.03.2014 gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über die Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die erforderlichen Unterlagen waren rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung übermittelt worden, so dass ausreichend Gelegenheit zur Prüfung der Unterlagen bestand. Auf der Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss ohne Einwendungen gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 Aktiengesetz wurde vom Abschlussprüfer der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaften nicht unangemessen hoch waren,
3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen.''
Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen auch selbst geprüft und in der Bilanzsitzung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer erörtert. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der Aufsichtsrat hat sich dem auf einem - nach Eintragung der am 14.03.2014 vollzogenen Kapitalerhöhung um 310.000,00 € - dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 3.410.000,00 €, eingeteilt in 3.410.000 Stückaktien, basierenden Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinnes auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung angeschlossen. Gemeinsam mit dem Vorstand werden wir daher der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 8.790.212,09 € einen Betrag in Höhe von 1.807.300,00 € als Dividende auszuschütten - dies entspricht einer Dividende von 0,53 € je dividendenberechtigter Stückaktie - und den danach verbleibenden Betrag in Höhe von 6.982.912,09 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzerngesellschaften für ihre Arbeit. Sie haben erneut zu einem für den HELMA-Konzern sehr erfolgreichen Jahr beigetragen.
Lehrte, 01.04.2014
Für den Aufsichtsrat
Otto W. Holzkamp, Vorsitzender