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HELMA Eigenheimbau AG Annual Report 2012

Apr 29, 2013

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Annual Report

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HELMA Eigenheimbau AG

Lehrte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Testierter Jahresabschluss und Lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2012

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

Aktiva

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Stand am

31.12.2012

Stand am

31.12.2011

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 313.346,00 271.453,88
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 369.121,00 396.733,00
682.467,00 668.186,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.092.037,66 13.642.798,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.273,00 79.675,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.749.625,21 1.686.857,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.235.868,20
15.935.935,87 16.645.199,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.042.435,45 2.054.685,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 51.578,86 19.824,85
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.311.842,58 7.750.514,58
3. Fertige Erzeugnisse 54.306,85 52.458,86
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -5.096.159,00 -7.478.871,00
321.569,29 343.927,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.136.497,22 7.296.241,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.483.206,31 15.716.806,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.063.089,88 1.972.512,03
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19.246,95 € (Vorjahr 6.843,39 €)
30.682.793,41 24.985.559,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 394.639,15 3.197.492,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 474.814,37 487.666,96
davon Disagio 4.337,17 € (Vorjahr 21.557,17 €)
50.534.654,54 48.382.717,84
Passiva
Stand am

31.12.2012

Stand am

31.12.2011

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.860.000,00 2.860.000,00
II. Kapitalrücklage 8.740.000,00 8.740.000,00
III. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen 160.256,07 160.256,07
IV. Bilanzgewinn 4.616.310,56 1.693.332,58
16.376.566,63 13.453.588,65
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.276,37 13.844,83
2. Steuerrückstellungen 92.367,10 16.756,00
3. Sonstige Rückstellungen 8.155.457,05 7.400.264,20
8.261.100,52 7.430.865,03
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 10.054.166,67 10.054.166,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 54.166,67 € (Vorjahr 54.166,67 €)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.786.310,43 7.983.196,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.752.627,30 € (Vorjahr 1.214.603,71 €)
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.393.312,15 2.663.577,88
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.393.312,1 5 € (Vorjahr 2.663.577,88 €)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.406.975,38 3.328.800,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.503.146,32 € (Vorjahr 1.636.681,89 €)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.256.222,76 3.468.522,54
davon aus Steuern 1.746.122,69 € (Vorjahr 2.117.299,60 €)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.424,39 € (Vorjahr 0,00 €)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.980.747,89 € (Vorjahr 2.207.222,66 €)
25.896.987,39 27.498.264,16
50.534.654,54 48.382.717,84

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte

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2012

2011

1. Umsatzerlöse 78.235.070,88 73.390.227,73
2. Minderung (i.Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.436.824,01 2.219.047,48
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 51.360,49 166.187,88
4. Sonstige betriebliche Erträge 505.788,51 458.676,77
76.355.395,87 76.234.139,86
5. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -55.689.090,16 -58.375.629,86
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.080.503,39 -7.187.648,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.385.709,73 -1.208.929,50
davon für Altersversorgung 76.334,14 € (Vorjahr 82.587,49 €)
-9.466.213,12 -8.396.577,97
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.389.098,54 -1.175.059,71
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -200.000,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.957.121,97 -6.742.372,38
2.653.872,08 1.544.499,94
9. Erträge aus Beteiligungen 1.566.256,02 982.758,11
davon aus verbundenen Unternehmen 1.566.256,02 € (Vorjahr 982.758,11 €)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 764.453,96 563.426,75
davon aus verbundenen Unternehmen 752.685,59 € (Vorjahr 533.811,54 €)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.306.444,15 -1.208.777,90
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 € (Vorjahr 6.000,00 €)
1.024.265,83 337.406,96
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.678.137,91 1.881.906,90
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 -95.000,00
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 -95.000,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -169.683,45 0,00
16. Sonstige Steuern -13.476,48 -14.655,48
-183.159,93 -14.655,48
17. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 -76.028,12
18. Jahresüberschuss 3.494.977,98 1.696.223,30
19. Gewinnvortrag (i.Vj. Verlustvortrag) 1.693.332,58 -2.890,72
20. Ausschüttung -572.000,00 0,00
21. Bilanzgewinn 4.616.310,56 1.693.332,58

ANHANG für das Geschäftsjahr 2012

HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Mit Datum vom 03.01.2011 erfolgte die Neugründung der HELMA Ferienimmobilien GmbH mit Sitz in Lehrte. Die Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister erfolgte am 07.01.2011. Mit Datum vom 03.12.2012 wurde von der HELMA AG als alleiniger Anteilseignerin ein Anteilsbestand im Nennwert von 12.250,00 € (4,9%) an den Geschäftsführer der HELMA Ferienimmobilien GmbH, Herrn Per Barlag Arnholm, verkauft.

Seit dem 01.08.2010 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der HELMA Wohnungsbau GmbH und der Hausbau Finanz GmbH sowie mit der HELMA Ferienimmobilien GmbH seit deren Neugründung am 03.01.2011.

Mit Datum vom 17.01.2013 wurde zwischen der HELMA AG und der Hausbau Finanz GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie zwischen der HELMA AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der nach Zustimmung der zuständigen Organe zum 01.01.2013 in Kraft treten soll.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen von Ansatz- und Bewertungswahlrechten sowie Ansatz- und Bewertungsmethoden ergaben sich keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet.

Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten bilanziert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und vierzig Jahren), angesetzt. Sofern gesicherte Informationen bezüglich eines niedrigeren beizulegenden Wertes vorliegen, erfolgt eine gesonderte Abschreibung und die Bewertung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die geringwertigen Vermögensgegenstände (bis 150,00 €) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird der sofortige Abgang der geringwertigen Vermögensgegenstände unterstellt. Für geringwertige Vermögensgegenstände (von über 150,00 € bis 1.000,00 €) wurde ein Sammelposten gebildet, welcher linear über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Erhaltene Anzahlungen werden, soweit nach HGB zulässig, offen von den Vorräten abgesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden zum Abschlussstichtag nach dem Anwartschaftsbarwert unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen bewertet. Den Berechnungen liegen im Wesentlichen folgende Annahmen zugrunde:

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in % 31.12.2012 31.12.2011
Zinssatz 5,04 5,14
Gehaltstrend 0,0 0,0
Rententrend 2,0 2,0
Fluktuation 0,0 0,0

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2012 ist am Ende des Anhangs dargestellt.

Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten im Zusammenhang mit der Implementierung von Benutzeranwendungen sowie der Entwicklung eines Internetauftritts aktiviert. Weitere Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Berichtsjahr nicht entstanden.

Die Reduzierung bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen resultiert aus dem Verkauf von Anteilen an der HELMA Ferienimmobilien GmbH in Höhe von 12.250,00 €.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (20.483.206,31 €) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.122.517,90 € enthalten. Auf ein Darlehen an die HELMA Lux S.A., Walferdange, wurde eine Wertberichtigung in Höhe von 200 T€ vorgenommen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 474.814,37 € wurde im Wesentlichen für Nebenkosten für langfristige Finanzierungen gebildet. Weiterhin wird ein Disagio in Höhe von 4.337,17 € ausgewiesen.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 2.860.000,00 € und ist eingeteilt in 2.860.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert. Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag keine eigenen Aktien.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 8. Juli 2011 ist der Vorstand ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 7. Juli 2016 das Grundkapital einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu einem Betrag von höchstens Euro 1.430.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum genehmigten Kapital wurde aufgehoben.

Die Hauptversammlung vom 8. Juli 2011 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um einen Betrag bis zu Euro 1.430.000,00 beschlossen (Bedingtes Kapital 2011). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 8. Juli 2011 beschlossenen Ermächtigung begeben werden können. Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum bedingten Kapital wurde aufgehoben.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

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Bilanzgewinn zum 1. Januar 2012 1.693.332,58
Jahresüberschuss 2012 3.494.977,98
Dividende 2011, Ausschüttung in 2012 -572.000,00
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 4.616.310,56

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 27.03.2013 der Hauptversammlung am 5. Juli 2013 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,35 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 1.001.000,00 €, auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 3.615.310,56 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Dividendensumme und der auf neue Rechnung vorzutragende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf dem am 12. März 2013 dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von EUR 2.860.000,00, eingeteilt in 2.860.000 Stückaktien.

Die HELMA AG hat im Vorjahr sowie im aktuellen Jahr vom Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Gebrauch gemacht. Der Buchwert zum Bilanzstichtag beträgt 313.346,00 €. Der insofern ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt 313.346,00 €.

Es bestehen steuerliche Verlustvorträge. Auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge wurde in Ausübung des Wahlrechtes gem. § 271 Abs. 1 HGB verzichtet. Auf die Bilanzierung passiver latenter Steuern konnte aufgrund des Überhangs an aktiven latenten Steuern verzichtet werden. Der relevante Steuersatz liegt bei 29,65 %.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den sonstigen Rückstellungen in einem Rückstellungsspiegel zusammengefasst dargestellt:

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Art der Rückstellung Stand am

01.01.2012

Verbrauch

2012

Auflösung

2012

Zuführung

2012

Stand am

31.12.2012

Operativer Bereich
Ausstehende Rechnungen 6.684.325,00 6.684.325,00 0,00 7.168.201,00 7.168.201,00
Gewährleistungen 105.500,00 105.500,00 0,00 217.400,00 217.400,00
Schadenersatz 7.500,00 0,00 0,00 0,00 7.500,00
Personalbereich
Urlaub/Überstunden 172.239,20 172.239,20 0,00 158.706,05 158.706,05
Berufsgenossenschaft 54.000,00 54.000,00 0,00 61.000,00 61.000,00
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 15.400,00 15.400,00 0,00 18.000,00 18.000,00
Tantiemen 74.600,00 74.600,00 0,00 77.600,00 77.600,00
Abfindung 9.000,00 9.000,00 0,00 0,00 0,00
Übrige Rückstellungen
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 23.000,00 23.000,00 0,00 23.000,00 23.000,00
Rechtliche Risiken 100.000,00 100.000,00 0,00 150.000,00 150.000,00
Werbekosten 100.000,00 0,00 0,00 20.000,00 120.000,00
Rückbauverpflichtungen 0,00 0,00 0,00 25.000,00 25.000,00
Telefon 0,00 0,00 0,00 13.900,00 13.900,00
Aufsichtsratsvergütung 20.000,00 20.000,00 0,00 0,00 0,00
Übrige 0,00 0,00 0,00 79.000,00 79.000,00
Jahresabschlusskosten
Prüfungskosten 27.000,00 27.000,00 0,00 28.500,00 28.500,00
MABV Prüfung 600,00 600,00 0,00 600,00 600,00
DATEV 2.100,00 2.100,00 0,00 1.050,00 1.050,00
Steuererklärungen 5.000,00 5.000,00 0,00 6.000,00 6.000,00
Summe 7.400.264,20 7.292.764,20 0,00 8.047.957,05 8.155.457,05

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

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Stand 31.12.2012

Restlaufzeit bis 1 Jahr

Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren

Restlaufzeit mehr als 5 Jahre

Anleihen 10.054.166,67 54.166,67 10.000.000,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.786.310,43 3.752.627,30 3.371.107,87 662.575,26
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.393.312,15 1.393.312,15 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.406.975,38 1.503.146,32 1.903.829,06 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 3.256.222,76 1.980.747,89 203.697,35 1.071.777,52
25.896.987,39 8.684.000,33 15.478.634,28 1.734.352,78

Im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 570.716,96 € und die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.113.252,11 €.

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 6.045.690,30 € im Wesentlichen durch Grundpfandsicherungen und Sicherungsübereignungen in Bezug auf das Anlagevermögen besichert.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Zugunsten der verbundenen HELMA Wohnungsbau GmbH, Lehrte, bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften gegenüber Banken in Höhe von 2.875.000,00 €.

Daneben bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften zugunsten der HELMA Lux S.A., Walferdange, in Höhe von 350.000,00 € sowie zugunsten der HELMA Ferienimmobilien GmbH, Lehrte, in Höhe von 1.700.000,00 €.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften wird aufgrund deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen bzw. den positiven Ertragsaussichten als gering eingestuft.

Zum 31. Dezember 2012 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen:

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Restlaufzeit bis 1 Jahr

Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren

Restlaufzeit mehr als 5 Jahre

Fuhrpark 0,00 0,00 0,00
Büroausstattung/ sonstige Ausstattung 102.384,92 68.724,98 0,00
Miete und Pachtverträge 214.068,00 292.760,24 39.000,00
316.452,92 361.485,22 39.000,00

Die Gesellschaft beschäftigt verschiedene Handelsvertreter. Nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses könnte die Gesellschaft zur Zahlung von Ausgleichsverpflichtungen nach § 89 b HGB verpflichtet sein.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von 78.235.070,88 € wurden fast ausnahmslos im Inland erzielt. Vergütungen für Geschäftsbesorgungen sind in Höhe von 5.573.728,40 € enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden von der Gesellschaft durchschnittlich 161 Arbeitnehmer (Vorjahr: 139) beschäftigt, davon 158 Angestellte und 3 gewerbliche Arbeitnehmer.

5.2. Vorstand

Im Geschäftsjahr 2012 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:

Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, Vorstandsvorsitzender
Herr Gerrit Janssen, Hannover, Vorstand

Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2015 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2014 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Die Mitglieder des Vorstands sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten, Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die von der Gesellschaft gezahlten Gesamtbezüge an den Vorstand betrugen 612.968,24 €.

5.3. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr wie folgt zusammengesetzt:

Herr Otto W. Holzkamp, Hannover (Vorsitzender), (Beruf: Geschäftsführer),
Herr Dr. Eberhard Schwarz, Hannover (stellvertretender Vorsitzender), (Beruf: Diplomchemiker),
Herr Dr. Peter Plathe, Hannover, (Beruf: Vorsitzender Richter i. R.).

Die Amtszeit der vorgenannten Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 72.000,00 €.

5.4. Abschlussprüfer

Die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar unterbleiben wegen der Angabe im Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 17 zweiter Halbsatz HGB.

5.5. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mehr als der vierte Teil der Aktien der HELMA Eigenheimbau AG gehört. Herr Karl-Heinz Maerzke hat uns ferner gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihm, teilweise kraft Zurechnung gemäß § 16 Abs. 4 AktG, eine Mehrheitsbeteiligung an der HELMA Eigenheimbau AG gehört.

5.6. Beteiligungen

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hat:

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Name Sitz Beteiligungsquote

%
Eigenkapital zum 31.12.2012

Jahresergebnis 2012

HELMA Wohnungsbau GmbH Lehrte 93,94* 2.539.537,40 1.351.637,40
Hausbau Finanz GmbH Lehrte 100,00 165.898,12 139.898,12
HELMA LUX S.A.** Walferdange 100,00 -335.100,23 -16.885,15
HELMA Ferienimmobilien GmbH Lehrte 95,10 471.656,84 344.840,67

* Davon 4,01 % mittelbar über die Hausbau Finanz GmbH

** Das vorgenannte Ergebnis entspricht dem im Jahresabschluss der HELMA LUX S.A. nach luxemburgischem Recht ausgewiesenen Jahresergebnis.

5.7. Konzern

Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2012 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und hinterlegt wird. In den Kreis der Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind, gehören die zuvor genannten Unternehmen.

Lehrte, 12. März 2013

Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender

Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte, im Geschäftsjahr 2012

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am

1.1.2012

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Stand am

31.12.2012

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 289.865,64 110.469,27 0,00 0,00 400.334,91
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 779.186,16 110.160,11 0,00 0,00 889.346,27
1.069.051,80 220.629,38 0,00 0,00 1.289.681,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.750.048,04 550.340,15 1.348.020,10 1.224.474,12 17.423.934,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 85.061,35 13.161,09 10.083,61 0,00 108.306,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.737.239,95 641.855,94 -10.083,61 409.451,72 3.959.560,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.235.868,20 112.151,90 -1.348.020,10 0,00 0,00
21.808.217,54 1.317.509,08 0,00 1.633.925,84 21.491.800,78
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.054.685,45 0,00 0,00 12.250,00 2.042.435,45
24.931.954,79 1.538.138,46 0,00 1.646.175,84 24.823.917,41

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am

1.1.2012

Zugänge

Zuschreibungen

Abgänge

Stand am

31.12.2012

--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 18.411,76 68.577,15 0,00 0,00 86.988,91
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 382.453,16 137.772,11 0,00 0,00 520.225,27
400.864,92 206.349,26 0,00 0,00 607.214,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.107.249,25 645.318,25 0,00 420.670,99 3.331.896,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.386,35 8.646,70 0,00 0,00 14.033,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.050.382,74 528.784,33 0,00 369.231,72 2.209.935,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.163.018,34 1.182.749,28 0,00 789.902,71 5.555.864,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.563.883,26 1.389.098,54 0,00 789.902,71 6.163.079,09

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Buchwerte
Stand am

31.12.2012

Stand am

31.12.2011

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 313.346,00 271.453,88
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 369.121,00 396.733,00
682.467,00 668.186,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.092.037,66 13.642.798,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.273,00 79.675,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.749.625,21 1.686.857,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.235.868,20
15.935.935,87 16.645.199,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.042.435,45 2.054.685,45
18.660.838,32 19.368.071,53

Zusammengefasster Lagebericht

für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern

Organisationsstruktur

Die HELMA Eigenheimbau AG ist die Konzernobergesellschaft des HELMA-Konzerns. Als solche ist sie selbst auch operativ als kundenorientierter Baudienstleister tätig. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH, die im Wesentlichen das Bauträgergeschäft im HELMA-Konzern verantworten, Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Baubetreuung, Bauplanung und Baudurchführung auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrages. Über die HELMA LUX S.A., eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der HELMA Eigenheimbau AG, bietet der HELMA-Konzern seit 2007 seine Baudienstleistungen auch in Luxemburg an und tritt dort zudem als Bauträger auf. Gegenüber der HELMA LUX S.A. werden ebenfalls Geschäftsbesorgungen durch die HELMA Eigenheimbau AG erbracht. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft Hausbau Finanz GmbH rundet als Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittler das Dienstleistungsspektrum des HELMA-Konzerns ab.

Organigramm des HELMA-Konzerns

Geschäftstätigkeit und Strategie im Bereich Eigenheime

Geschäftsmodell

Baudienstleistungsgeschäft Eigenheime - seit 1980

Die HELMA Eigenheimbau AG ist ein kundenorientierter Baudienstleister mit Full-Service-Angebot. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von schlüsselfertigen oder teilfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern in Massivbauweise. Insbesondere die Möglichkeit der individuellen Planung bzw. Individualisierung ohne Extrakosten sowie das ausgeprägte Knowhow im Bereich energieeffizienter Bauweisen werden am Markt als Alleinstellungsmerkmale der HELMA Eigenheimbau AG wahrgenommen. Mit überzeugenden, nachhaltigen Energiekonzepten hat sich die Gesellschaft als einer der führenden Anbieter solarer Energiesparhäuser etabliert und gehört mit mehreren tausend gebauten Eigenheimen zu den erfahrensten Unternehmen der Massivhausbranche.

Bauträgergeschäft Eigenheime - seit 1984

Über die HELMA Wohnungsbau GmbH tritt der HELMA-Konzern zudem als Bauträger auf und fokussiert sich hierbei auf den Ankauf von attraktiven Grundstücken, die inklusive eines individuell geplanten HELMA-Massivhauses als Einheit an Privatpersonen verkauft werden.

Gerade in Ballungsräumen sind die exklusiven Grundstücke im Eigenbestand ein entscheidendes Vertriebsargument. Die Zielbaugebiete verfügen über bis zu 200 Bauplätze und befinden sich in den Speckgürteln von Großstädten wie z. B. Berlin, Hamburg, Hannover und München oder innerhalb dieser in verkehrsgünstiger Lage zum Stadtkern.

Insbesondere in den Großräumen Hannover und Berlin hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten einen umfangreichen Track-Record aufgebaut und verfügt mit dem Baugebiet in Berlin-Karlshorst, in welchem inzwischen rund 250 Einheiten errichtet wurden, über den größten inoffiziellen Musterhauspark Deutschlands.

Neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften erweitern in ausgesuchten Lagen hochwertige Reiheneigenheime und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern in bewährter Massivbauqualität das Produktportfolio. Überdies werden zukünftig vereinzelt Revitalisierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden vorgenommen und somit auch auf diese Weise moderner Wohnraum für Privatpersonen in Form von Eigentumswohnungen geschaffen.

Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittlung für Eigenheime - seit 2010

Über die Hausbau Finanz GmbH bietet der HELMA-Konzern seinen Kunden und Interessenten als zusätzlichen Service eine hauseigene, bankenunabhängige Finanzierungsberatung und -vermittlung für Baudarlehen an. Überdies vermittelt die Hausbau Finanz GmbH auch Bauversicherungen und verfügt in beiden Bereichen über einen umfangreichen Kundenbestand.

Wertschöpfungskette Eigenheime

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Grundstückskauf ► Vertrieb, Planung, Finanzierung ► Bauregie ► Hausübergabe
- Erfolgt überwiegend direkt durch den Bauherrn - Beratung an den verschiedenen Musterhausstandorten durch Fach- und Energieberater von HELMA - Auftragsvergabe an Subunternehmer zum Festpreis - Prüfung durch unabhängigen TÜV-Sachverständigen
- Unterstützung bei der Suche nach geeignetem Grundstück unter Einbeziehung des HELMA-Grundstücksservice - Individuelle Planung ohne Extrakosten durch eigene Architekten und Bauzeichner - Koordination und Überwachung des Bauprozesses durch eigene Projektleiter - Mängelfrei und ohne Restarbeiten
- Zudem Bauträgertätigkeit durch die HELMA Wohnungsbau GmbH - Finanzierungsberatung über die Hausbau Finanz GmbH - Projektleiter fungiert als Ansprechpartner des Bauherrn vor Ort - Übergabe eines wertbeständigen, energieeffizienten Massivhauses an die HELMA-Bauherren
- Angebotserstellung zum garantierten Festpreis inkl. HELMA®-BauSchutzBrief - Zudem Zusammenarbeit mit Generalunternehmern im Bereich Mehrfamilienhäuser

Vertriebsstrategie

Unsere bundesweit in Massivbauweise errichteten Musterhäuser, die uns sowohl als Point of Sale als auch als Büro für unsere regionalen Projektleiter dienen, bilden die Eckpfeiler unseres Vertriebskonzeptes im Bereich Eigenheime. An den verschiedenen Standorten arbeiten wir auf Provisionsbasis mit selbständigen Fachberatern zusammen, die im Baubereich im Wesentlichen ausschließlich für uns tätig sind, und vor Ort als Ansprechpartner potenzieller Kunden fungieren. In Ergänzung stehen unseren zukünftigen Bauherren an den verschiedenen Vertriebsstandorten auch die Finanzierungsberater der Hausbau Finanz GmbH für eine persönliche Beratung zur Baufinanzierung zur Verfügung.

Die Anzahl unserer Musterhäuser, welche sich vorwiegend in Musterhausausstellungen und in der Nähe von Ballungszentren an häufig frequentierten Verkehrspunkten befinden, haben wir im Zeitraum von 2005 bis 2012 von 15 auf 38 erhöht. Unsere Musterhausstandorte haben dabei in der Regel einen langfristigen Charakter. Lediglich die Musterhäuser der HELMA Wohnungsbau GmbH, welche wir in den größeren unserer angekauften Grundstücksareale errichten, werden unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Projektes veräußert. Wir sind damit inzwischen im gesamten Bundesgebiet mit unseren Standorten vertreten. Im Marktvergleich verfügen wir über einen der modernsten Musterhausbestände und somit über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Die vollzogene Expansion wird dabei insbesondere auch im spürbar gestiegenen Bekanntheitsgrad der Marke HELMA sowie der fortwährend hohen Zahl von potenziellen Bauherren, die sich bundesweit für den Kauf eines individuellen HELMA-Hauses interessieren, deutlich.

Musterhäuser des HELMA-Konzerns 2005-2012

Anzahl der Musterhäuser

Absatzmärkte

Zu unseren Kunden im Bereich Eigenheime zählen zum überwiegenden Teil Personen und Familien aus den mittleren und höheren Einkommensbereichen. Soweit staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können, nutzen auch Kunden mit geringeren Einkommen unser Angebot Junge Familien im Alter von 25-45 Jahren bilden dabei die größte Kundengruppe. Unsere Bauherren vereint die Wertschätzung, dass wir ihnen die Umsetzung individueller Wünsche umfassend ermöglichen.

Nach der erfolgreichen Expansion adressieren wir heute als Absatzmarkt das gesamte Bundesgebiet sowie Luxemburg. Auf den stadtrand- und stadtnahen Baugebieten liegt dabei unser besonderes Augenmerk. Attraktive Potenziale bieten hierbei vor allem die nationalen Ballungsgebiete um Großstädte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart. Bei der Standortwahl für unsere Musterhäuser haben wir diesen anhaltenden Trend zum Leben in den Zentren besonders berücksichtigt und sind daher dort vertreten, wo ein hoher Neubaubedarf entsprechende Verkaufspotenziale entfaltet.

Wettbewerbsstärken

Individualität: HELMA erstellt Häuser in wertbeständiger Massivbauweise. In traditionsreicher Handwerksarbeit Stein auf Stein oder, auf Wunsch, aus gemauerten Ziegelwandelementen. Die massive Bauweise aus Hochlochtonziegeln sorgt für eine natürliche Klimaregulation, ist effiziente Wärmedämmung und bietet überzeugenden Schallschutz. Unsere Individualität ist dabei immer so groß wie die unserer Bauherren. Unsere Hausvorschläge können das perfekte Haus oder auch nur Inspiration für die Umsetzung ganz eigener Pläne sein. Zusätzliche Kosten für Architektenleistungen fallen dafür nicht an.

Nachhaltigkeit: HELMA zeichnet sich durch eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung im Bereich solarer Energiesparhäuser und effizienter Heizsysteme aus. Im Fokus steht dabei die intensive Nutzung der kostenlosen und unerschöpflichen Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Dabei richten wir die Entwicklung unserer Energiekonzepte, neben einem attraktiven Kosten-Nutzen-Faktor, stets am Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Das bedeutet, dass wir uns der Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und den Wünschen der Kunden nach einer zukunftsorientierten und umweltschonenden Investition in Haus und Heizsystem bewusst sind. HELMA verbindet ökologisches Bewusstsein und ökonomische Vernunft zu nachhaltigem Denken und Handeln.

Innovationskraft: HELMA-Bauvorhaben erlangen durch die massive Bauweise und die hohe Qualität der verwendeten Materialien sowie die Sorgfalt und Kompetenz der an Beratung, Planung und Ausführung beteiligten Mitarbeiter eine besondere Wertstabilität. Diese grundlegenden Prinzipien unserer Arbeit werden dabei beständig durch sinnvolle Innovationen - mit dem Ziel einen echten Mehrwert für die Bauherren und die Qualität unserer Häuser zu bieten - ergänzt. Verbesserte Materialien, optimierte Arbeitsmittel und effizientere Haustechnik werden von uns vorab sorgfältig auf Praktikabilität und vorteilhaften Nutzen im Sinne unserer Bauherren geprüft und bewertet. Innovation ist bei HELMA kein Selbstzweck, sondern immer ein zielgerichteter Schritt in Richtung Mehrwert und Effizienzsteigerung.

Sicherheit: HELMA steht als börsennotierte Aktiengesellschaft für größtmögliche Transparenz. Wir sind der direkte Vertragspartner unserer Bauherren und stehen diesen gegenüber in direkter Verantwortung. Der HELMA®-BauSchutzBrief ist automatisch Bestandteil unseres Leistungsumfangs und bietet umfangreiche Sicherheiten für Bauvorhaben und Bauherren. Neben den notwendigen Bauversicherungen enthält das Sicherheitspaket eine Vertragserfüllungsbürgschaft, eine unabhängige TÜV-Prüfung, eine Bauzeitgarantie und die Abwicklung der letzten Rate über ein notarielles Treuhandkonto.

Geschäftstätigkeit und Strategie im Bereich Ferienimmobilien

Geschäftsmodell

Bauträgergeschäft Ferienimmobilien - seit 2011

Über die HELMA Ferienimmobilien GmbH ist der HELMA-Konzern im Bauträgergeschäft für Ferienimmobilien tätig. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung sowie dem Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen, die an infrastrukturell gut entwickelten Standorten vorwiegend an der Nord- und Ostseeküste Deutschlands entstehen und überwiegend an Privatkunden zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage vertrieben werden. Durch die zusätzliche Einbindung starker Partner für die weitere Betreuung der Objekte in den Bereichen Vermietung, Verwaltung und Hausmeisterservice bietet die HELMA Ferienimmobilien GmbH ihren Kunden ein attraktives Rundum-Sorglos-Paket, welches ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Wertschöpfungskette Ferienimmobilien

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Entwicklung → Planung → Vertrieb und Finanzierung → Errichtung → Übergabe
- Suche nach geeigneten Standorten zur Umsetzung moderner Ferienimmobilienanlagen - Planung der Projekte mit Unterstützung externer Architekten für eine speziell touristische Nutzung - Umfassende Beratung der Interessenten hinsichtlich einer Investition in eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage - Auftragsvergabe an Generalunternehmer zum Festpreis - Übergabe einer attraktiven Ferienimmobilie an den HELMA-Kunden
- Prüfung der Infrastruktur sowie der touristischen Rahmenbedingungen anhand verschiedenster Marktuntersuchungen - Umfassende Planung der gesamten Bebauung - Aufstellung eines Vermietungskonzeptes unter Einbindung eines Vermietungspartners - Kontrolle des Baufortschritts und Qualitätssicherstellung durch erfahrene Bauingenieure - Fortbestehendes Rundum-Sorglos-Paket über zuverlässige und spezialisierte Partnerfirmen
- Klärung des Baurechts, Aufstellung eines Bebauungsplanes und Erwirkung der Genehmigung - Erstellung aller Unterlagen für die Abgeschlossenheit - Finanzierungsberatung über die Hausbau Finanz GmbH, sofern ein Fremdkapitalanteil gewünscht ist
- Vorstellung der Einrichtungskonzepte

Vertriebsstrategie

Wir vertreiben unsere Immobilien überwiegend über unseren eigenen, auf Ferienimmobilien spezialisierten Vertrieb. Projektbedingt greifen wir teilweise auch auf ausgewählte ortsansässige Maklerfirmen zurück. Eine Verteilung eines Projektes auf mehrere Maklerfirmen nehmen wir grundsätzlich nicht vor, um eine Exklusivität für das Projekt gewährleisten zu können.

Interessenten für unsere Ferienimmobilien generieren wir über Anzeigen, Online-Portale sowie durch Mailings und Newsletter an unseren stetig wachsenden Interessenten- und Kundenstamm, welcher inzwischen ca. 17.000 Kontakte aufweist.

Den allgemeinen Bekanntheitsgrad unserer Projekte sowie der HELMA Ferienimmobilien GmbH - als eine der marktführenden Firmen im Bereich Ferienimmobilien - bauen wir kontinuierlich durch Pressemitteilungen aus.

Absatzmärkte

Zu unseren Kunden im Bereich Ferienimmobilien zählen überwiegend Personen mit einem gehobenen Einkommen. Diese besitzen teilweise bereits eine oder mehrere Ferienimmobilien und sind aufgrund der attraktiven erzielbaren Renditen auf der Suche nach einer Weiteren.

Derzeitig sind wir ausschließlich an der deutschen Ostseeküste tätig. Unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit von interessanten Grundstücken werden wir unser Geschäftsmodell zukünftig auch auf die Nordseeküste, die Mecklenburgische Seenplatte sowie andere touristisch interessante Gebiete Deutschlands ausweiten.

Wettbewerbsstärken

Aufgrund unserer umfassenden Marktkenntnis sowie des bestehenden, breiten Kontaktnetzwerkes sind wir stets in der Lage, attraktive Grundstücke zur Umsetzung unserer Projekte ausfindig zu machen. Unsere Zielgrundstücke ermöglichen unseren Kunden mit den von uns errichteten Ferienhäusern und -wohnungen eine hohe Mietrendite zu erzielen.

Hierbei bieten wir den Erwerbern unserer Ferienimmobilien über langjährige und zuverlässige Partner ein Rundum-Sorglos-Paket an. Dieses umfasst zum einen die komplette Verwaltung der Ferienanlage (Pflege der Außenanlage, Müllentsorgung, Winterdienst). Zum anderen übernehmen unsere erfahrenen Vermietungspartner das komplette Vermietungsmanagement (Belegung des Ferienhauses, Schlüsselübergabe, Reinigung). Überdies haben wir mit Partnerfirmen passende Möbelpakete speziell für Ferienhäuser zusammengestellt. Unsere Kunden können so die gewünschten Möbelpakete bequem beim Anbieter bestellen und erhalten eine vollständige Inneneinrichtung inkl. Accessoires.

So können unsere Kunden auch nach der Übergabe der Immobilie ihr neues Renditeobjekt vollkommen stressfrei genießen.

Geschäftstätigkeit und Strategie im Bereich Wohnimmobilien für Investoren

Geschäftsmodell

Bauträgergeschäft Wohnimmobilien für Investoren - seit 2013

Über die HELMA Wohnungsbau GmbH wird der HELMA-Konzern im Bauträgergeschäft zukünftig nicht mehr ausschließlich im Bereich Eigenheime tätig sein, sondern darüber hinaus auch nachhaltige, zum Verkauf an institutionelle Investoren bestimmte Wohnungs- und wohnungsnahe Bauprojekte entwickeln und realisieren.

Hierbei stehen die Wohnbedürfnisse von Zielgruppen im Vordergrund, die eine positive Entwicklung an den angebotenen Standorten vorweisen und für deren Wohnbedürfnisse kein adäquates Angebot in Qualität und Quantität vorhanden ist. Eine passende Wohnimmobilie für diese Zielgruppe - die potenziellen Mieter - zu entwickeln und zu realisieren, eröffnet unserem Zielkunden - dem Investor - die Möglichkeit eine langfristig attraktive Mietrendite zu erzielen.

Wertschöpfungskette Wohnimmobilien für Investoren

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Entwicklung → Planung → Vertrieb → Errichtung → Übergabe
- Selektion geeigneter Grundstücke aus der Kenntnis der Bedürfnisse der Zielgruppen (potenzielle Mieter) anhand umfangreicher Marktuntersuchungen - Angebotserstellung mit detaillierten Informationen über die zu erwartende Rendite und zur Qualität sowie über die Zielgruppen (Mieter) und deren Wachstumsszenario - Direktansprache potenzieller Investoren für den Kauf des gesamten Wohnimmobilienprojektes durch die HELMA-Geschäftsführung - Auftragsvergabe an Generalunternehmer zum Festpreis - Übergabe einer qualitativ hochwertigen Wohnimmobilie an den Investor, welche dessen langfristig orientierten Anlagebedürfnissen gerecht wird
- Vorplanung der Projekte mit Unterstützung externer Architekten und Klärung des Baurechts - Planung der gesamten Bebauung mit externen Architekten und Erwirkung der Genehmigung - Je nach Investitionsvolumen reicht der Zielkunde von Family Offices über Wohnwirtschaftliche Unternehmen (z. B. Genossenschaften) bis hin zu großen Fondsgesellschaften - Kontrolle des Baufortschritts und Qualitätssicherstellung durch erfahrene Projektentwickler und Bauingenieure

Vertriebsstrategie und Absatzmärkte

Die Ansprache der Investoren erfolgt weitestgehend direkt über die HELMA-Geschäftsführung, welche über das hierfür notwendige Kontaktnetzwerk verfügt. Der Kreis der Zielkunden reicht dabei je nach Investitionsvolumen von betreuten Anlegerkreisen (sog. Family Offices) über Wohnwirtschaftliche Unternehmen wie Genossenschaften und privatfinanzierte Wohnungsunternehmen bis hin zu großen Fondsgesellschaften.

Interessante Märkte sind grundsätzlich alle Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern. Das Hauptaugenmerk wird jedoch auf den Gebieten liegen, welche der HELMA-Konzern bereits in anderen Geschäftsbereichen intensiv bearbeitet, um somit bestmöglich vom Knowhow-Transfer zwischen den Bereichen profitieren zu können. Die ersten konkreten Projekte sind in den Großräumen Berlin und Hannover geplant.

Da der Absatz der Wohnimmobilienprojekte an den oben genannten Kreis langfristig orientierter Anleger erfolgt, besteht keine Notwendigkeit dafür, dass sich das Projekt und der Standort der Investoren in der gleichen Region befinden.

Wettbewerbsstärken

Mit unserem Geschäftsmodell, welches auf der Trennung von Eigentum und Nutzen bei der Akquise und Entwicklung von Immobilien basiert, vereinen wir nachhaltige Anlagebedürfnisse mit nachweislich wachsenden Nutzerinteressen.

Neben den klassischen Aspekten der Lage, der Qualität und der Rendite, erhalten Investoren von uns belegbare Zielgruppeninformationen und Vermarktungshilfsmittel, die einen langfristigen Vorteil auslösen können. Damit verfügen wir über ein ausgereiftes und gegenüber anderen Mitbewerbern optimiertes Projektentwicklungstool für den Bereich der nachhaltigen Immobilienentwicklung.

Wirtschaftliches Umfeld

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist in 2012 weiter gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % zu. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP wesentlich kräftiger gestiegen (2010: +4,2 % und 2011: +3,0 %). Dabei handelte es sich jedoch um Aufholprozesse nach der weltweiten Wirtschaftskrise 2009. Im Jahr 2012 erwies sich die deutsche Wirtschaft dagegen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als widerstandsfähig und trotzte der Eurokrise. Allerdings hat sich auch die deutsche Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte merklich abgekühlt.

Auf der Verwendungsseite des BIP erwies sich der Außenhandel angesichts eines schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds weiterhin als robust. Deutschland exportierte im Jahr 2012 preisbereinigt insgesamt 4,1 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe lediglich um 2,3 %. Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - steuerte 1,1 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum 2012 bei und war damit einmal mehr wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft.

Die Binnennachfrage entwickelte sich unterschiedlich. Zwar wurde im Inland mehr konsumiert (+0,8 % bei den privaten und +1,0 % bei den staatlichen Konsumausgaben). Die Investitionen konnten aber erstmals seit der Wirtschaftskrise 2009 keinen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum liefern. Sie gingen zum Teil deutlich zurück: Die Bauinvestitionen um 1,1 % und die Ausrüstungsinvestitionen sogar um 4,4 %. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2012 mit 41,6 Millionen das sechste Jahr in Folge einen neuen Höchststand.

Für das Jahr 2013 gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute von einem geringen Wachstum des BIP aus. So rechnen das Institut für Weltwirtschaft (IfW), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mit einer Zunahme des preisbereinigten BIP zwischen 0,3 % und 0,9 %.

Baugenehmigungen in Deutschland

Die Baugenehmigungszahlen in Deutschland sind in 2012 weiter angewachsen. Nachdem bereits 2011 mit rund 228.000 Wohnungsbaugenehmigungen ein Plus von 22 % erzielt werden konnte, gehen die Analysten von LBS-Research davon aus, dass sich in 2012 ein weiterer Zuwachs von rund 5 % auf 240.000 Wohnungsbaugenehmigungen ereignet habe. Der größte Anstieg entfalle dabei auf Eigentumswohnungen, was die Tatsache bestätigte, dass vor allem in den Städten mehr Wohneigentum dringend nötig sei. Für 2013 wird seitens LBS Research ein Anstieg um mindestens 4 % auf 250.000 genehmigte Wohnungen prognostiziert.

Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland (in Tausend Wohnungen)

Wohnungsneubau im Aufwärtstrend

Der Wohnungsneubau in Deutschland ist auf Erholungskurs. Das zeigen nicht nur die oben beschriebenen Baugenehmigungszahlen. Auch der europäische Vergleich der Fertigstellungen macht deutlich, dass sich Deutschland in Europa mit einer prognostizierten Bauintensität von 2,3 neu gebauten Wohnungen pro 1.000 Einwohner auf Platz 13 von 19 Ländern vorgearbeitet hat. Das sind weitere drei Plätze besser als im Vorjahr; damals konnte erstmals nach sechs Jahren der letzte Platz verlassen werden. Die früher größten Bauboom-Länder Spanien und Irland befinden sich dagegen am Tabellenende.

Die nachfolgende Übersicht zeigt aber auch, dass mit Ausnahme Dänemarks in allen unmittelbaren Nachbarländern - bezogen auf die Bevölkerungszahl - deutlich mehr gebaut wird. So ist die Wohnungsbauintensität in Polen, den Niederlanden, Belgien und Tschechien um 45 bis 90 Prozent höher als in Deutschland. Teils weit mehr als das Doppelte wird sogar in Österreich, Frankreich und beim europäischen Spitzenreiter Schweiz neu gebaut. Die Tatsache, dass es sich dabei durchaus um Märkte mit vergleichbaren Ausgangsbedingungen wie in Deutschland handelt, macht laut LBS Research deutlich, dass drei bis über fünf neugebaute Wohnungen pro tausend Einwohner durchaus als normal anzusehen seien. Somit bestünde in Deutschland den Wohnungsneubau betreffend weiterhin nennenswertes Steigerungspotenzial, für welches auch die weiter verbesserten Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven in Deutschland sprechen.

Wohnungsneubau in Europa 2012 (Prognose - Fertigstellungszahlen je 1.000 Einwohner)

Günstige Baufinanzierungsbedingungen

Das Zinsniveau in Deutschland liegt aktuell unterhalb der bereits niedrigen Vorjahreswerte. Die Finanzierungsbedingungen für den Kauf oder Neubau einer Immobilie sind daher im historischen Vergleich als exzellent zu bezeichnen wie die nachfolgende Grafik über die Bauzinsentwicklung verdeutlicht, welche die DGZF-Pfandbriefkurve darstellt. Diese Pfandbriefe dienen zur Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind daher ein guter Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Der Effektivzins, den Bauherren für eine Neubaufinanzierung mit durchschnittlichen persönlichen Rahmendaten zahlen, liegt dabei je nachdem, wo die Baufinanzierung abgeschlossen wird, um ca. 0,5 % bis 1,0 % über den im Schaubild abgebildeten Werten.

Auch ein mögliches Ansteigen des Zinsniveaus sehen wir zunächst mehr als Chance denn als Risiko an, da ein solches - wie in der Vergangenheit oftmals beobachtet - nochmals zusätzliche Impulse für die Entscheidung, eine Immobilie zu erwerben bzw. einen Neubau zu realisieren, mit sich bringen würde.

Bauzinsentwicklung* 1993-2013

Hohe Nachfrage nach Immobilien als Geldanlage

Aufgrund der nach wie vor vorherrschenden Unsicherheiten an den internationalen Finanzmärkten sowie der äußerst geringen Guthabenzinsen, die seitens der Banken und Sparkassen auf Einlagen gezahlt werden, ist aktuell eine sehr hohe Nachfrage nach Immobilien als Geldanlage zu verzeichnen. Nach einer repräsentativen Umfrage der GfK im Auftrag des privaten Bankenverbandes würde nahezu die Hälfte der Deutschen in Immobilien investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätten. Damit haben Immobilien im Vergleich zum Vorjahr weiter deutlich an Beliebtheit gewonnen.

Auftragslage Konzern

Auftragseingang und Auftragsbestand

Im Geschäftsjahr 2012 wurde der Netto-Auftragseingang gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 24,6 Mio. € auf 131,4 Mio. € (Vj: 106,8 Mio. €) gesteigert. Dies entspricht einem Zuwachs von 23 %. Zum sechsten Auftragsrekord in Folge haben im HELMA-Konzern alle Geschäftsfelder beigetragen. So wiesen sowohl die HELMA Eigenheimbau AG (Baudienstleistung) als auch die im Bauträgergeschäft tätigen Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH jeweils deutliche Wachstumsraten auf.

Wir gehen aufgrund der aktuellen Marktsituation sowie der erfolgreich vorbereiteten Projekte in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH fest davon aus, den Wachstumstrend auch im Geschäftsjahr 2013 fortsetzen zu können. Für das laufende Geschäftsjahr 2013 wird daher erneut eine Steigerungsrate beim Netto-Auftragseingang im zweistelligen Prozentbereich erwartet.

Der Netto-Auftragsbestand, welcher sich aus der Netto-Auftragssumme der zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen und damit nicht schlussgerechneten Aufträge zusammensetzt, betrug in Folge eines sehr guten Vertriebsjahres zum 31.12.2012 106,0 Mio. €. Damit liegt der Netto-Auftragsbestand zum Bilanzstichtag um 14,9 Mio. € bzw. 16 % über dem Vorjahreswert von 91,1 Mio. €. Darin enthalten sind teilrealisierte Umsatzerlöse nach der PoC-Methode in Höhe von 20,6 Mio. € (31.12.2011: 19,4 Mio. €). Der vorhandene Auftragsbestand stellt eine äußerst solide Basis für die Erzielung der für das laufende Geschäftsjahr 2013 avisierten Umsatz- und Ergebnissteigerung dar (siehe Prognosebericht).

Auftragseingang und Auftragsbestand im HELMA-Konzern

Aufteilung der Regionen

Auftragseingang nach Regionen

Im Geschäftsjahr 2012 sind wir mit Ausnahme der Region West (-16 %) in allen Regionen vertriebsseitig deutlich gewachsen. Hintergrund für die nicht zufriedenstellende Entwicklung in der Region West war die unbefriedigende Performance in Nordrhein-Westfalen. Hier sind wir nach erfolgter Umstrukturierung im Vertriebsbereich zuversichtlich, zukünftig wieder die Verkaufszahlen früherer Jahre zu erreichen. Alle anderen Regionen wiesen eine sehr erfreuliche Entwicklung auf. Die Wachstumsraten fielen wie folgt aus: Region Nord (+33 %), Region Süd (+92 %), Region Ost (+15 %), Region Ostseeküste (+360 %).

Die in der nachfolgenden Übersicht dargestellten Zahlen zum Netto-Auftragseingang umfassen dabei sowohl die verkauften Häuser als auch die Grundstücke.

Netto-Auftragseingang nach Regionen im HELMA-Konzern

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Regionen 2012 2011
Auftragseingang netto

in €
Anteil

in %
Auftragseingang netto

in €
Anteil

in %
--- --- --- --- ---
Nord 20.664.498,69 15,7 15.483.317,41 14,5
Süd 21.137.863,85 16,1 11.023.384,41 10,3
Ost 55.210.127,46 42,0 48.083.553,32 45,0
West 25.490.526,73 19,4 30.305.504,77 28,4
Ostseeküste 8.894.828,00 6,8 1.932.721,00 1,8
Summe 131.397.844,73 100,0 106.828.480,91 100,0

Für die kommenden Jahre sehen wir in allen fünf Regionen noch deutliche Wachstumspotenziale. Diese resultieren auf der einen Seite aus dem signifikant erweiterten Bauträgergeschäft und auf der anderen Seite aus den Möglichkeiten, die sich im Baudienstleistungsgeschäft unter anderem durch die immer bekannter werdende Marke HELMA und der stetig zunehmenden Anzahl an Referenzen ergeben. Zudem bestehen auch im Bereich Süd mit den Gebieten Bayern und Baden-Württemberg mittelfristig große Potenziale für einen Mehrverkauf an Häusern. Hier arbeiten wir weiterhin intensiv an einer besseren Marktdurchdringung.

Auftragseingang nach Haustypen

Im Berichtsjahr entfielen insgesamt 82,3 % der Netto-Auftragseingänge auf Ein- und Zweifamilienhäuser sowie auf Doppelhäuser. Reihenhäuser und Wohnungen machten zusammen 17,7 % der Netto-Auftragseingänge aus.

Netto-Auftragseingang nach Haustypen* im HELMA-Konzern

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in T€ 2012 Anteil
Ein- und Zweifamilienhäuser 98.479,5 75,0 %
Doppelhäuser 9.634,2 7,3 %
Reihenhäuser 17.571,1 13,4 %
Wohnungen 5.713,0 4,3 %
Summe 131.397,8 100,0 %

* bei den erzielten Netto-Auftragseingängen der Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH jeweils inklusive des dazugehörigen Grundstücksanteils

Ertragslage Konzern

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse im HELMA-Konzern konnten im Geschäftsjahr 2012 um 10 % auf ein neues Rekordniveau von 114,0 Mio. € (Vj: 103,6 Mio. €) gesteigert werden. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 521 Einheiten (Vj: 505 Einheiten) schlussgerechnet. Von den Schlussrechnungen entfielen 396 Häuser auf die HELMA Eigenheimbau AG, 2 Häuser auf die HELMA LUX S.A., 91 Einheiten auf die HELMA Wohnungsbau GmbH und 32 Einheiten auf die HELMA Ferienimmobilien GmbH. Bei den beiden letztgenannten Angaben ist die Fertigstellung einer Hauseinheit, die zusammen mit einem Grundstück an den Kunden verkauft wurde, jeweils als nur eine Einheit enthalten.

Bei der Betrachtung der Umsatzerlöse nach Haustypen wird deutlich, dass mit 83,7 % der Umsatzerlöse der weit überwiegende Teil nach wie vor auf Ein- und Zweifamilienhäuser sowie auf Doppelhäuser entfällt. Reihenhäuser und Wohnungen machen zusammen 15,0 % der Umsatzerlöse aus, während der Bereich Sonstiges im Berichtsjahr für 1,3 % der Umsätze verantwortlich war.

Umsatzerlöse nach Haustypen* im HELMA-Konzern (nach IFRS)

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in T€ 2012 Anteil
Ein- und Zweifamilienhäuser 88.702,2 77,8 %
Doppelhäuser 6.716,5 5,9 %
Reihenhäuser 15.509,4 13,6 %
Wohnungen 1.560,6 1,4 %
Sonstiges** 1.499,2 1,3 %
Summe 113.987,9 100,0 %

* bei den erzielten Umsatzerlösen der Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH jeweils inklusive des dazugehörigen Grundstücksanteils.

** im Bereich Sonstiges sind im Wesentlichen die Umsatzerlöse aus der Hausbau Finanz GmbH sowie Grundstücksverkäufe ohne Baukörper enthalten

Der Umsatzanteil der HELMA Eigenheimbau AG am Konzern-Umsatz belief sich in 2012 auf 68,8 Mio. € (Vj: 74,3 Mio. €) bzw. 60 % (Vj: 72 %). Der Umsatzanteil der HELMA Wohnungsbau GmbH konnte in 2012 plangemäß von 28,0 Mio. € auf 37,2 Mio. € gesteigert werden und wurde zum weit überwiegenden Teil in den Großräumen Berlin und München realisiert. Damit legte der Umsatzanteil des Bauträgergeschäfts im Bereich Eigenheime am Konzern-Umsatz weiter zu und betrug im Berichtsjahr 33 % (Vj: 27 %). Die Anfang 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH hat mit 6,7 Mio. € bzw. 6 % erstmals einen nennenswerten Beitrag zum Konzern-Umsatz geleistet.

Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Umsatz (nach IFRS)

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2012 2011
Gesellschaft Umsatz

in T€
Anteil

in %
Umsatz

in T€
Anteil

in %
--- --- --- --- ---
HELMA Eigenheimbau AG 68.835 60,4 74.343 71,8
HELMA Wohnungsbau GmbH 37.222 32,7 28.033 27,0
HELMA LUX S.A. 563 0,5 583 0,6
Hausbau Finanz GmbH 625 0,5 629 0,6
HELMA Ferienimmobilien GmbH 6.743 5,9 0 0,0
Summe 113.988 100,0 103.588 100,0

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2010 2009
Gesellschaft Umsatz

in T€
Anteil

in %
Umsatz

in T€
Anteil

in %
--- --- --- --- ---
HELMA Eigenheimbau AG 58.757 78,8 56.124 89,9
HELMA Wohnungsbau GmbH 15.607 21,0 6.131 9,8
HELMA LUX S.A. 171 0,2 193 0,3
Hausbau Finanz GmbH 0 0,0 0 0,0
HELMA Ferienimmobilien GmbH 0 0,0 0 0,0
Summe 74.535 100,0 62.448 100,0

Wie bereits im Vorjahr betrugen die Umsatzanteile der HELMA LUX S.A. und Hausbau Finanz GmbH in 2012 jeweils 0,6 Mio. €. Das Umsatzvolumen unserer Luxemburger Tochtergesellschaft befindet sich damit unverändert auf einem unbefriedigenden Niveau. Es ist daher wahrscheinlich, dass wir uns perspektivisch aus dem Luxemburger Markt zurückziehen und uns vollends auf die nach wie vor guten Wachstumsmöglichkeiten im Inland fokussieren werden.

Die Umsatzhöhe der Hausbau Finanz GmbH hingegen ist erneut positiv einzustufen. Im Berichtsjahr teilte sich der Umsatz der Baufinanzierungstochter zu 79 % auf den Bereich der Vermittlung von Baufinanzierungen und zu 21 % auf die baubezogenen Versicherungen auf. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass sich die Umsatzerlöse bei der Hausbau Finanz GmbH ausschließlich aus Provisionserlösen zusammensetzen.

Umsatzaufteilung der Hausbau Finanz GmbH

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in T€ 2012 Anteil 2011 Anteil
Finanzierungen 496,1 79,4 % 509,5 81,1 %
Versicherungen 128,5 20,6 % 119,1 18,9 %
Summe 624,6 100,0 % 628,6 100,0 %

Das von der Hausbau Finanz GmbH vermittelte Baufinanzierungsvolumen wies in 2012 mit 62,2 Mio. € (Vj: 53,0 Mio. €) ein sehr erfreuliches Niveau auf. Hierbei konnten die erzielten Werte des Vorjahres in allen vier Quartalen deutlich übertroffen werden. Der Anteil der für HELMA-Kunden durchgeführten Finanzierungen lag wie im Vorjahr bei 71 % des Gesamtfinanzierungsvolumens.

Baufinanzierungsvolumen der Hausbau Finanz GmbH

Ertragsentwicklung

Ausgehend von den um 10,4 Mio. € bzw. 10 % gesteigerten Umsatzerlösen sowie einer Konzern-Gesamtleistung, die aufgrund der erfolgten Grundstückserwerbe sogar um 19,4 Mio. € bzw. 17% zulegte, konnten wir das Konzern-EBIT deutlich überproportional um 53 % von 4,8 Mio. € auf 7,3 Mio. € verbessern.

Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT 2009-2012 (nach IFRS)

Trotz des höheren Umsatzniveaus wurden in 2012 keine Skaleneffekte erzielt, da wir vorausschauend auf die erwarteten signifikanten Umsatzsteigerungen der nächsten Jahre bereits im Berichtsjahr die notwendigen Grundlagen für ein spürbar ausgeweitetes Geschäftsvolumen geschaffen haben. Dies wird insbesondere mit Blick auf die Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse deutlich, welche sich von 9,1 % auf 9,5 % erhöhte.

Die bereinigte sonstige betriebliche Aufwandsquote, die sich aus dem Quotienten aus der Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge und den Umsatzerlösen ergibt, lag mit 7,2 % (Vj: 7,1 %) auf nahezu unverändertem Niveau.

Wir gehen davon aus, dass die oben genannten Kostenquoten beide in 2013 rückläufig sein werden und wir somit wieder von Skaleneffekten profitieren können.

Entwicklung der Kostenquoten auf Basis der Umsatzerlöse 2009-2012 (nach IFRS)

Die Rohertragsmarge konnte in 2012 erheblich auf einen Wert von 23,7 % (Vj: 21,4 %) verbessert werden und liegt somit oberhalb unseres mittelfristig mindestens angestrebten Bereichs von 20-22 %. Die dabei zugrunde liegende Materialaufwandsquote ist, um eine optimale Vergleichbarkeit herzustellen, um diejenigen Materialaufwendungen bereinigt, denen keinerlei Umsatzerlöse gegenüberstehen.

Der höhere Umsatzanteil des Bauträgergeschäfts hat die durchschnittliche Konzern-Rohertragsmarge dabei in 2012 positiv beeinflusst. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass sich die Rohertragsmargen erfreulicherweise in allen Geschäftsbereichen des HELMA-Konzerns erhöht haben, wozu unter anderem die verstärkte zentralisierte Auftragsvergabe einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Als Folge ist es uns somit bereits im Berichtsjahr gelungen, die EBIT-Marge auf ein Niveau von 6,4 % (Vj: 4,6 %) zu bringen und damit unsere mittelfristige Ziel-EBIT-Marge von 6-8 % zu erreichen.

Entwicklung der Ergebnis-Kennziffern auf Basis der Umsatzerlöse 2009-2012 (nach IFRS)

Das Finanzergebnis belief sich im Berichtsjahr auf -1,6 Mio. € (Vj: -1,4 Mio. €). Mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 5,8 Mio. € (Vj: 3,4 Mio. €) und einem Jahresüberschuss vor Anteilen Fremder von 3,9 Mio. € (Vj: 2,4 Mio. €) haben wir im Geschäftsjahr 2012 erneut ein Rekordergebnis erzielt und die Umsatzrendite von 2,3 % auf 3,4 % gesteigert. Insgesamt konnte so ein Gewinn je Aktie von 1,33 € (Vj: 0,83 €) erwirtschaftet werden.

Geschäftsverlauf des HELMA-Konzerns (nach IFRS)

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in € 2012 2011 2010 2009
Umsatzerlöse 113.987.939,23 103.588.103,66 74.535.062,03 62.448.303,59
- davon Erlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen (PoC-Methode) 1.139.815,00 6.664.543,00 682.715,00 -273.342,00
Bestandsveränderungen 18.179.463,84 9.132.211,56 2.463.646,35 -188.994,23
Gesamtleistung 132.167.403,07 112.720.315,22 76.998.708,38 62.259.309,36
andere aktivierte Eigenleistungen 51.360,49 166.187,88 238.458,11 157.239,31
sonstige betriebliche Erträge 508.954,79 513.452,48 640.964,80 443.838,94
Materialaufwand und Fremdleistungen -104.389.285,21 -89.975.216,63 -60.761.613,59 -48.659.055,93
Personalaufwand -10.817.789,65 -9.444.972,88 -7.334.725,00 -6.386.388,65
sonstige betriebliche Aufwendungen -8.746.671,87 -7.847.297,30 -5.930.422,04 -5.451.379,84
EBITDA 8.773.971,62 6.132.468,77 3.851.370,66 2.363.563,19
Abschreibungen -1.439.238,25 -1.346.590,20 -1.127.291,81 -1.259.417,99
EBIT 7.334.733,37 4.785.878,57 2.724.078,85 1.104.145,20
Finanzergebnis -1.579.282,77 -1.404.614,67 -813.993,14 -860.196,34
EBT 5.755.450,60 3.381.263,90 1.910.085,71 243.948,86
Ertragsteuern -1.857.731,09 -1.030.756,56 -589.495,29 -45.636,70
Jahresüberschuss vor Anteilen Fremder 3.897.719,51 2.350.507,34 1.320.590,42 193.312,16
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -98.711,84 -40.368,55 -18.273,13 -14.958,55
Jahresüberschuss nach Anteilen Fremder 3.799.007,67 2.310.138,79 1.302.317,29 183.353,61
Ergebnis je Aktie 1,33 0,83 0,50 0,07

Vermögens- und Finanzlage Konzern

Aktiva

Die Bilanzsumme des HELMA-Konzerns hat sich im Berichtszeitraum um 20,8 Mio. € auf 84,6 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich dabei zum Bilanzstichtag auf 18,4 Mio. € und lagen somit um 1,9 Mio. € unter dem Vorjahresniveau, wofür insbesondere der Rückgang des Sachanlagevermögens von 16,3 Mio. € auf 15,0 Mio. € verantwortlich war. Demgegenüber kam es bei den kurzfristigen Vermögenswerten zu einer deutlichen Zunahme um 22,7 Mio. € auf 66,3 Mio. €. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus weiteren Grundstückszugängen aus unseren Bauträgerprojekten, welche die Vorräte um 16,0 Mio. € ansteigen ließen, sowie einer Erhöhung der Forderungen entsprechend unserer deutlichen Geschäftsausweitung. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 1,5 Mio. € und lagen damit um 2,3 Mio. € unter dem Vorjahreswert.

Konzern-Bilanzstruktur Aktiva (nach IFRS)

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in € 31.12.2012 % 31.12.2011 %
Vermögenswerte langfristig 18.365.854,37 21,7 20.313.255,72 31,8
- davon Sachanlagevermögen 15.021.992,25 17,7 16.310.951,33 25,5
Vermögenswerte kurzfristig 66.279.061,03 78,3 43.554.699,08 68,2
- davon Vorräte 35.816.055,73 42,3 19.829.837,88 31,0
- davon liquide Mittel 1.539.673,46 1,8 3.792.545,55 5,9
Summe Aktiva 84.644.915,40 100,0 63.867.954,80 100,0

Passiva

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag von 17,1 Mio. € auf 20,4 Mio. €. Die Stärkung des Eigenkapitals resultierte dabei im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr 2012 erwirtschafteten Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 3,9 Mio. € abzüglich der im Juli 2012 erfolgten Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2011 im Umfang von 0,6 Mio. €. Hieraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 24,1 % (31.12.2011: 26,7 %), welche aufgrund der deutlichen Zunahme der Bilanzsumme zwar leicht unter dem Vorjahreswert liegt, im Branchenvergleich aber weiterhin ein überdurchschnittlich hohes Niveau aufweist.

Das langfristige Fremdkapital verringerte sich im Berichtszeitraum von 21,2 Mio. € auf 19,1 Mio. € bzw. auf einen Anteil von 22,6 % an der Bilanzsumme, was insbesondere auf die Reduzierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten um 2,9 Mio. € auf 15,4 Mio. € zurückzuführen ist. Hauptursächlich für diesen Rückgang ist die Umgliederung des Nachrangdarlehens in Höhe von 3,0 Mio. € zu den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, da dieses mit jährlich 7,93 % verzinste Darlehen im April 2013 zur Rückzahlung ansteht.

Der verbleibende Anteil von 53,3 % (31.12.2011: 40,0 %) an der Bilanzsumme entfiel auf das kurzfristige Fremdkapital, welches sich zum Bilanzstichtag auf 45,2 Mio. € (31.12.2011: 25,6 Mio. €) belief. Die Erhöhung des kurzfristigen Fremdkapitals resultierte dabei entsprechend der in hohem Umfang erfolgten Grundstückskäufe insbesondere aus der Zunahme der zu deren Finanzierung aufgenommenen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten von 2,0 Mio. € auf 22,4 Mio. €.

Konzern-Bilanzstruktur Passiva (nach IFRS)

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in € 31.12.2012 % 31.12.2011 %
Eigenkapital 20.384.724,67 24,1 17.067.123,70 26,7
Fremdkapital langfristig 19.088.100,00 22,6 21.246.972,53 33,3
- davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 15.442.888,63 18,2 18.354 488,36 28,7
Fremdkapital kurzfristig 45.192.090,73 53,3 25.553.858,57 40,0
- davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 22.443.741,58 26,5 1.989.838,12 3,1
Summe Passiva 84.644.915,40 100,0 63.867.954,80 100,0

Die Nettofinanzverbindlichkeiten des HELMA-Konzerns erhöhten sich durch die oben genannte planmäßige Ausweitung der Grundstücksankaufsfinanzierungen zum 31.12.2012 von 16,6 Mio. € auf 36,3 Mio. €. Gleichzeitig nahm das Eigenkapital in diesem Zeitraum von 17,1 Mio. € auf 20,4 Mio. € zu. Mit einem Anteil der Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme von 42,9 % (31.12.2011: 25,9 %) bei einer Eigenkapitalquote von 24,1 % (31.12.2011: 26,7 %) verfügt der HELMA-Konzern weiterhin über eine gesunde Kapitalstruktur.

Entwicklung von Nettofinanzverbindlichkeiten und Eigenkapital 2009-2012

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in T€ 31.12.2012 in Relation zur Bilanzsumme 31.12.2011 in Relation zur Bilanzsumme
Fmanzverbindlichkeiten 37.887 20.344
Zahlungsmittel und -äquivalente -1.540 -3.793
Nettofinanzverbindlichkeiten 36.347 42,9 % 16.551 25,9%
Eigenkapital 20.365 24,1 % 17.067 26,7 %
Bilanzsumme 34.645 100,0 % 63.868 100,0 %

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in T€ 31.12.2010 in Relation zur Bilanzsumme 31.12.2009 in Relation zur Bilanzsumme
Fmanzverbindlichkeiten 13.335 11.302
Zahlungsmittel und -äquivalente -3.074 -2.518
Nettofinanzverbindlichkeiten 10.261 23,9 % 8.784 24,8%
Eigenkapital 12.199 28,4 % 10.905 30,8 %
Bilanzsumme 42.965 100,0% 35.440 100,0%

Kapitalflussrechnung

Die Profitabilität im HELMA-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2012 erneut erheblich gesteigert werden. Dies wird auch in der Betrachtung der Kapitalflüsse anhand einer weiteren Zunahme der erzielten Cash Earnings von 4,4 Mio. € auf 6,4 Mio. € deutlich. Aufgrund der zur geplanten weiteren Umsatzsteigerung im Bauträgergeschäft notwendigen Ausweitung des Working Capital um 25,0 Mio. € (Vj: 10,2 Mio. €) belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2012 insgesamt auf -18,6 Mio. € (Vj: -5,7 Mio. €).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr -0,6 Mio. € und lag damit um 2,5 Mio. € oberhalb des Vorjahresniveaus von -3,1 Mio. €. Den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (siehe Abschnitt Investitionen Konzern) in Höhe von 1,6 Mio. € standen dabei Desinvestitionen in Höhe von 1,0 Mio. € gegenüber, welche maßgeblich durch die Verkäufe der ehemaligen Verwaltung in Isernhagen bei Hannover und des Musterhauses in Bielefeld geprägt waren. In beiden Fällen konnten dabei Verkaufserlöse oberhalb des Buchwertes realisiert werden.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2012 16,9 Mio. € (Vj: 9,5 Mio. €) und ist überwiegend auf die plangemäßen Abschlüsse von Grundstücksankaufsfinanzierungen zur Ausweitung des Bauträgergeschäftes zurückzuführen.

Der Finanzmittelfonds des HELMA-Konzerns belief sich zum Bilanzstichtag auf 1,5 Mio. €. Im stichtagsbezogenen Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang in Höhe von 2,3 Mio. €. Dem HELMA-Konzern stehen darüber hinaus freie Kreditlinien in hoher einstelliger Millionenhöhe zur Verfügung. Die Finanzlage des HELMA-Konzerns stellt sich somit weiterhin als äußerst solide dar.

Konzern-Kapitalflussrechnung (nach IFRS)

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in T€ 2012 2011 2010 2009
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -18.581,7 -5.730,9 -239,7 3.001,3
- davon Cash Earnings 6.447,5 4.396,3 2.923,1 1.473,1
- davon Working Capital Veränderungen -24.978,8 -10.161,5 -3.541,3 1.506,7
- davon Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen -50,4 34,3 81,0 21,5
- davon Veränderung zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 0,0 0,0 297,5 0,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -601,1 -3.077,3 -1.210,8 -1.148,5
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 16.929,9 9.526,3 2.006,5 -1.557,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.539,7 3.792,6 3.074,5 2.518,5

Investitionen Konzern

Im Geschäftsjahr 2012 haben wir Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Mio. € (Vj: 3,3 Mio. €) vorgenommen. Davon entfiel auf den Bereich Grundstücke und Gebäude ein Investitionsanteil von 0,7 Mio. € (Vj: 1,9 Mio. €), der hauptsächlich für die Fertigstellung des ersten Anbaus an das Verwaltungsgebäude am Unternehmenssitz in Lehrte sowie die Errichtung eines neuen ecoSolar-Musterhauses in Fellbach bei Stuttgart verwendet wurde.

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte betrugen im Berichtsjahr 0,2 Mio. € (Vj: 0,2 Mio. €) und entfielen im Wesentlichen auf Softwareanpassungen und unseren neu gestalteten Internetauftritt.

Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich in 2012 auf 0,7 Mio. € (Vj: 1,2 Mio. €) und wurden schwerpunktmäßig für den Kauf von Kraftfahrzeugen, EDV-Ausstattung und Mobiliar verwendet.

Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

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in T€ 2012 2011 2010 2009
Grundstücke und Gebäude 662 1.925 638 634
Immaterielle Vermögensgegenstände 225 218 450 274
Betriebs- und Geschäftsausstattung 699 1.155 432 328
Summe 1.586 3.298 1.520 1.236

Für das Geschäftsjahr 2013 planen wir insgesamt Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von rund 3,0 Mio. € vorzunehmen. Zu diesen gehören unter anderem der zweite Anbau an das Verwaltungsgebäude sowie eine Parkplatzerweiterung am Unternehmenssitz in Lehrte, die Errichtung von 2-3 Musterhäusern und Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge.

Unternehmerische Verantwortung

Innovation und Nachhaltigkeit prägen die Strategie des HELMA-Konzerns. Als wachstumsorientiertes Unternehmen stellen wir uns unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt und sind uns zugleich bewusst, dass wir unsere Marktstellung und unseren unternehmerischen Erfolg mittelfristig nur dann weiter ausbauen können, wenn wir kontinuierlich an unseren Produkten und Dienstleistungen arbeiten und diese durch Innovationen weiterentwickeln.

Attraktive Arbeitswelt

Hierzu bedarf es in großem Maße des Engagements und Ideenreichtums unserer Mitarbeiter. Es ist daher unser Ziel, uns nachhaltig als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu präsentieren und für unsere Mitarbeiter bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Mit unserem modernen Verwaltungsgebäude haben wir dabei die räumlichen Voraussetzungen für ein angenehmes Arbeitsumfeld hergestellt.

Unseren Mitarbeitern bieten wir verschiedenste Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung an. Zu diesen gehören einerseits die HELMA-Akademie, in welcher externe und interne Fachleute den aktuellen Stand der Technik und neue Trends im Hausbau vermitteln und andererseits diverse Schulungsmaßnahmen zur fortlaufenden Erweiterung von Fach-Knowhow und Sozialkompetenz. Hierzu zählen unter anderem Softwareschulungen, Führungskräftetrainings und Seminare zu Themen wie Teambuilding, Stressbewältigung und Konfliktmanagement.

Soziales Engagement

Als Dienstleister für den privaten Hausbau ist es ein essentieller Bestandteil unserer täglichen Arbeit, einen gemeinsamen Platz für Menschen, die sich lieben, ein neues Zuhause für Kinder und Eltern zu schaffen.

Mit unserem sozialen und gesellschaftlichen Engagement sind wir aber auch ganz bewusst um den zentralen Lebensmittelpunkt Haus herum tätig. Unser Anliegen ist dabei speziell die Entwicklung von Kindern in verschiedenen Lebensabschnitten und -situationen mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.

So sehen wir unternehmensspezifische Events, wie z. B. Eröffnungen neuer Musterhäuser, projektbezogene Veranstaltungen oder bedeutende Firmenjubiläen nicht nur als freudiges Geschäftsereignis, sondern auch als Anlass diese Freude weiterzugeben und zu teilen. Letzteres geschieht sowohl durch finanzielle wie auch tatkräftige Maßnahmen auf regionaler Ebene für bewusst ausgewählte Projekte, wie z. B. integrative Kindergärten, Einrichtungen, die es Eltern schwer kranker Kinder ermöglichen, während des Behandlungszeitraums gemeinsam zu wohnen oder die Einrichtung von Spielzimmern in Krankenhäusern.

Ein beständiger Schwerpunkt unseres sozialen Engagements ist die Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten am Firmenstandort Lehrte. Hier beteiligt sich HELMA beispielsweise mit baulichen Maßnahmen an der Sanierung und Erneuerung von Schulhöfen sowie an der Erstellung von gemeinschaftlich zu nutzenden Räumlichkeiten von Grundschule und angrenzendem Kindergarten.

Durch den Kauf von Lern- und Spielmaterialen sowie technischem Equipment tragen wir unseren Teil dazu bei, die kindgerechte Ausstattung der Lehrter Kindergärten und die Arbeit des pädagogischen Personals zu verbessern.

Unser gesamtes soziales Engagement ist getreu der Firmenphilosophie, nachhaltige Werte zu schaffen, langfristig angelegt. So werden wir auch in den kommenden Jahren bestrebt sein, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen weiter zu fördern und mit unseren Möglichkeiten dazu beitragen, die Lern- und Lebenssituation dieser zu verbessern. Kinder und Jugendliche sind das Fundament unserer Gesellschaft, sie sind unsere Zukunft!

Klima- und Ressourcenschutz

Durch die frühzeitige Fokussierung auf den Bereich der energieeffizienten Bauweisen haben wir uns in den vergangenen zehn Jahren nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil geschaffen, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und des CO2 -Ausstoßes geleistet. So können wir unseren Kunden mit unserer Solarhaus-Reihe attraktive Möglichkeiten bieten, mit Hilfe der Sonne in bedeutendem Umfang Heizkosten einzusparen und damit aktiven Klimaschutz umzusetzen. Zusätzlich realisieren unsere Kunden spürbare Energieeinsparungen, da wir alle Häuser bereits im Standard als KfW Effizienzhaus 70 gemäß EnEV 2009 errichten.

Auch am eigenen Unternehmenssitz setzen wir auf die umweltfreundliche Nutzung der Sonnenenergie zur Reduktion des Energieverbrauchs. Zu diesem Zweck haben wir Ende 2011 auf dem Dach unserer Firmenzentrale in Lehrte eine hochmoderne Photovoltaik-Anlage errichtet. Die Solaranlage besitzt eine Größe von 126 m2 , bestehend aus zwei Einzelanlagen und insgesamt 80 Modulen mit je 210 Watt. Die maximale Gesamtleistung beträgt 16,8 kWp, was einer Solarstrom-Produktion von jährlich ca. 14.500 Kilowattstunden entspricht. Der produzierte Strom wird primär selbst verbraucht, wenn Überschüsse vorhanden sind, werden diese in das öffentliche Netz eingespeist. Bei unserem 36-Meter hohen Werbe-Pylon mit einer Werbefläche von 280 m2 haben wir ebenfalls auf stromsparende Technik geachtet und den Werbeturm auf sparsame LED-Beleuchtung umgerüstet, was zu einer Stromkostenverringerung von nahezu 70 % führte.

Alle unsere Marketingprospekte und Hauskataloge werden klimaneutral auf FSC®-zertifiziertem Papier gedruckt bei ausschließlicher Verwendung biologisch abbaubarer Lacke. Zudem sind wir auf dem Weg zum "papierlosen Büro" darin bestrebt, die elektronische Archivierung voranzutreiben und die Anzahl der Papier-Dokumente im Arbeitsalltag erheblich zu reduzieren.

Innovative und nachhaltige Energiekonzepte

Integration innovativer Energiesparmaßnahmen im Zeitverlauf

ecoSolar-Häuser

Ein ecoSolar-Haus kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit einem oder mehreren anderen Energieträgern. Die Sonnenenergie erwärmt hierbei nicht nur das Brauchwasser zum Duschen und Baden, sondern wird zusätzlich zum Heizen genutzt. Mit einem solaren Deckungsgrad von ca. 30 % überzeugen ecoSolar-Häuser durch ein dauerhaft hohes Einsparpotenzial. Knapp ein Drittel der benötigten Wärmeenergie wird dabei aus der Kraft des Sonnenlichts gewonnen.

Sonnenhäuser

Ein Sonnenhaus deckt mindestens 50 % des Jahres-Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser solar. Hierzu verfügt das Haus zur aktiven Nutzung von kostenloser Sonnenenergie über eine ca. 40 m2 große Solarkollektorfläche auf dem nach Süden geneigten Dach. Der Restenergiebedarf wird regenerativ durch eine moderne Holzfeuerung gedeckt, z. B. über einen Holzvergaserofen oder eine Pellettsheizung.

Die Energie aus beiden Quellen wird in einem etwa 7.000 Liter fassenden Pufferspeicher gesammelt und steht zeitunabhängig nach Bedarf zur Verfügung. Damit wird ein Sonnenhaus vollständig klimafreundlich CO2 -neutral beheizt. Unsere HELMA-Sonnenhäuser sind grundsätzlich KfW-Effizienzhäuser 55, womit neben den erheblichen Einsparungen bei den Heizkosten auch eine attraktive KfW-Förderung ermöglicht wird.

Das EnergieAutarkeHaus

Mit dem energieautarken Haus (EAH) begründeten wir eine völlig neue Generation solarer Effizienzhäuser und setzen einen neuen Maßstab im nachhaltigen Hausbau. Das EAH ermöglicht die solare Vollversorgung mit Wärme und Strom und macht seine Bewohner unabhängig von externen Energielieferungen der großen Versorger.

Im EAH deckt der kostenfreie und krisensichere Rohstoff Sonne 65 % des Jahreswärmebedarfs. Je nach Standort in Deutschland sind bis zu 70 % solare Deckung möglich. Dafür sammeln 46 m2 Sonnenkollektoren, mit 45° Neigung in die Dachfläche integriert und idealerweise nach Süden ausgerichtet, die Sonnenwärme. Die Wärme wird zentral von einem 9,3 Kubikmeter großen Langzeit-Solarspeicher aufgenommen. Hier steht sie das gesamte Jahr zur Warmwasser-Bereitung und zum Heizen zur Verfügung und wird über Wochen oder gar Monate gespeichert. In der sonnenärmeren Jahreszeit gibt der Speicher die Wärme über Wandflächen- oder Fußbodenheizung individuell regelbar an die Räume ab. Für den restlichen Wärmebedarf kommt der erneuerbare, heimische Rohstoff Holz in Form von Stückholz zum Einsatz. Über eine eingebaute Wassertasche gibt der Stückholzofen etwa 90 % der Heizenergie an den Pufferspeicher ab. Die restliche Abwärme sorgt zusätzlich für angenehme Temperaturen im Wohnraum. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und verbrennt CO2 -neutral. Allein mit Sonnenwärme herrschen so auf den 162 m2 Wohnfläche des EAH das ganze Jahr behagliche Temperaturen.

Zusätzlich zu den Kollektoren ist eine Photovoltaik-Anlage in das Dach integriert. Auf einer Fläche von 58 m2 erzeugt sie die Menge Strom, die das Haus für seine Eigenversorgung mit Haushaltsstrom benötigt. Der Überschussstrom wird für die Elektromobilität genutzt. Um den selbst erzeugten Strom flexibler einsetzen zu können - also auch dann, wenn die Sonne nicht scheint - wird dieser in einem Elektroenergiespeicher (Akku) zwischen gespeichert. So kann ein Elektromobil auch noch am Feierabend mit eigenproduziertem Strom geladen werden. Mit seinem monolithischen, in sich gedämmten Mauerwerk, der Dreifachverglasung, der Dachdämmung sowie der gedämmten Bodenplatte erfüllt das EAH dabei selbstverständlich auch die hohen Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 55. Gemessen an einem konventionellen Gebäude liegt der Primärenergiebedarf des EAH mit 5 kWh pro m2 und Jahr um 93 % unter dem Wert, den die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt und etwa 83 % unter Passivhausstandard.

Für unsere Innovation "Das EnergieAutarkeHaus" wurden wir mehrfach ausgezeichnet. So wurde uns unter anderem von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar e. V. die begehrte Plakette des Deutschen Solarpreises für die herausragende und beispielhafte Initiative zur Nutzung erneuerbarer Energie verliehen. Überdies wurde über das EAH fortlaufend im Fernsehen und in der Presse berichtet, womit wir unseren bundesweiten Bekanntheitsgrad weiter steigern und unsere führende Marktstellung im Bereich der energieeffizienten Bauweisen untermauern konnten.

In Freiberg werden aktuell die ersten beiden EAHs für private Bauherren errichtet, welche noch im Geschäftsjahr 2013 übergeben und voraussichtlich im Juni 2013 vom Bundesumweltminister besichtigt werden.

Mitarbeiter & Organe

Personalentwicklung im HELMA-Konzern

Die Mitarbeiterzahl zum 31.12.2012 hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2011 um 15 % von 164 auf 188 erhöht. Der Personalaufbau verteilte sich dabei auf nahezu alle Unternehmensbereiche und war bedingt durch das deutliche Auftragswachstum und die guten zukünftigen Geschäftsaussichten.

Die Anzahl der selbständigen Fachberater, mit denen wir im Vertriebsbereich an den verschiedenen Standorten auf Provisionsbasis zusammenarbeiten, lag im Bereich der Hausberatung mit 78 auf nahezu unverändertem Niveau. Die Anzahl der selbständigen Finanzierungsberater blieb in 2012 mit 24 konstant.

Anzahl der Mitarbeiter und selbständigen Fachberater im HELMA-Konzern 2009-2012

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31.12.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009
Anzahl der Mitarbeiter im HELMA-Konzern 188 164 131 108
Anzahl der selbständigen Fachberater (Hausberatung) 78 76 76 81
Anzahl der selbständigen Fachberater (Finanzierungsberatung) 24 24 14 0

Ausbildung

Die Ausbildung junger, motivierter Menschen sehen wir als wichtigen Bestandteil unserer Personalpolitik an, mit welcher wir den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen und unseren fortwährenden Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften anteilig selbst decken wollen. Aktuell bilden wir im ersten Ausbildungsjahr drei Auszubildende in den Bereichen Buchhaltung/Sachbearbeitung, Kaufmännische Verwaltung und Sekretariat aus. Des Weiteren bilden wir im dritten Ausbildungsjahr zwei Auszubildende in den Bereichen Bauzeichnung und Marketing aus. Mitte 2013 werden wir Ausbildungsplätze in den nachfolgenden Bereichen schaffen:

Bereich Bauzeichnung: Bauzeichner-/in
Bereich Marketing: Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien

Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG gehörten im Berichtsjahr der Unternehmensgründer Herr Karl-Heinz Maerzke als Vorsitzender und Herr Gerrit Janssen an. Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2015 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2014 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzte sich zum 31.12.2012 aus Otto W. Holzkamp (Vorsitzender), Dr. Eberhard Schwarz (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Peter Plathe zusammen. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.

Vermögens-,Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft

Im Folgenden wird ergänzend zur Konzern-Berichterstattung die separate Entwicklung der Muttergesellschaft erläutert. Der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Lagebericht der HELMA Eigenheimbau AG wird gemäß § 315 Abs. 3 HGB mit dem des HELMA-Konzerns zusammengefasst.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der HELMA Eigenheimbau AG betrug zum 31.12.2012 50,5 Mio. € (31.12.2011: 48,4 Mio. €). Auf der Aktivseite ist diese Erhöhung insbesondere auf eine Zunahme des Umlaufvermögens um 2,9 Mio. € auf 31,4 Mio. € zurückzuführen, die in den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet lag. Das Anlagevermögen belief sich zum Bilanzstichtag auf 18,7 Mio. € und lag damit um 0,7 Mio. € unter dem Vorjahreswert.

Bilanzstruktur Aktiva (nach HGB)

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in € 31.12.2012 31.12.2011
Anlagevermögen 18.660.838,32 19.368.071,53
Umlaufvermögen 31.399.001,85 28.526.979,35
- davon liquide Mittel 394.639,15 3.197.492,10
Rechnungsabgrenzungsposten 474.814,37 487.666,96
Summe Aktiva 50.534.654,54 48.382.717,84

Auf der Passivseite kam es im stichtagsbezogenen Jahresvergleich zu einer Zunahme des Eigenkapitals von 13,5 Mio. € auf 16,4 Mio. €, wofür insbesondere der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 3,5 Mio. € verantwortlich war. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 32,4 % und weist somit einen im Branchendurchschnitt weit überdurchschnittlichen Wert auf. Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2012 auf insgesamt 25,9 Mio. € und lagen damit um 1,6 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Rückstellungen nahmen im Zuge der Geschäftsausweitung in 2012 um 0,8 Mio. € auf 8,3 Mio. € zu. Zum Geschäftsjahresende 2012 verfügt die HELMA Eigenheimbau AG über liquide Mittel in Höhe von 0,4 Mio. € sowie freie Kreditlinien in Millionenhöhe, so dass sich die Finanzlage unverändert als äußerst solide darstellt.

Bilanzstruktur Passiva (nach HGB)

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in € 31.12.2012 31.12.2011
Eigenkapital 16.376.566,63 13.453.588,65
Rückstellungen 8.261.100,52 7.430.865,03
Verbindlichkeiten 25.896.987,39 27.498.264,16
Summe Passiva 50.534.654,54 48.382.717,84

Ertragslage

Die Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG belief sich im Berichtsjahr auf 75,8 Mio. € (Vj: 75,6 Mio. €) und lag damit auf nahezu unverändertem Niveau. Der Rohertrag konnte aufgrund einer deutlichen Reduzierung der Materialaufwandsquote auf Basis der Gesamtleistung auf 73,5 % von 17,2 Mio. € auf 20,1 Mio. € gesteigert werden. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in den Umsatzerlösen der HELMA Eigenheimbau AG auch die Geschäftsbesorgungsvergütungen der Tochtergesellschaften enthalten sind, welchen kein nennenswerter Materialaufwand entgegensteht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte von 1,5 Mio. € auf 2,7 Mio. € gesteigert werden. Das Finanzergebnis fiel mit 1,0 Mio. € um 0,7 Mio. € besser aus als im Vorjahr. Insgesamt konnte die HELMA Eigenheimbau AG im Geschäftsjahr 2012 den Jahresüberschuss von 1,7 Mio. € auf 3,5 Mio. € erhöhen. Auch für die Folgejahre gehen wir fest von einer weiteren Ergebnissteigerung aus.

Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)

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in € 2012 2011
Umsatzerlöse 78.235.070,88 73.390.227,73
Bestandsveränderungen -2.436.824,01 2.219.047,48
Gesamtleistung 75.798.246,87 75.609.275,21

Geschäftsverlauf der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)

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in € 2012 % 2011 %
Gesamtleistung 75.798.246,87 100,0 75.609.275,21 100,0
Materialaufwand -55.689.090,16 -73,5 -58.375.629,86 -77,2
Rohertrag 20.109.156,71 26,5 17.233.645,35 22,8
andere aktivierte Eigenleistungen 51.360,49 0,1 166.187,88 0,2
sonstige betriebliche Erträge 505.788,51 0,7 458.676,77 0,6
Personalaufwand -9.466.213,12 -12,5 -8.396.577,97 -11,1
Abschreibungen -1.589.098,54 -2,1 -1.175.059,71 -1,6
sonstige betriebliche Aufwendungen -6.957.121,97 -9,2 -6.742.372,38 -8,9
EBIT 2.653.872,08 3,5 1.544.499,94 2,0
Finanzergebnis 1.024.265,83 1,4 337.406,96 0,5
EBT 3.678.137,91 4,9 1.881.906,90 2,5
Jahresüberschuss 3.494.977,98 4,6 1.696.223,30 2,2

Risikobericht

Risikomanagement

Im Rahmen unseres unternehmerischen Handelns sind wir naturgemäß verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dabei gehen wir Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind. Im Rahmen unseres Risikomanagements führen wir zur Beherrschung und Steuerung dieser Risiken sowie zur transparenten Darstellung von sich bietenden Chancen eine laufende Beobachtung und Bewertung von identifizierten Risiken durch.

Hierzu werden die risikorelevanten Faktoren aus den Bereichen Vertrieb, Vertragsmanagement, Technik, Finanzen, Projektentwicklung, Personal und Recht nicht nur fortlaufend überprüft, sondern auch die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken und die daraus ggf. resultierenden Schäden bewertet. Dem Vorstand, der regelmäßig - insbesondere im Rahmen des monatlichen Berichtswesens - über eine eventuelle Überschreitung festgelegter Risikogrenzwerte informiert wird, stehen somit die notwendigen Entscheidungskriterien zur Verfügung, um zeitnah angemessene Maßnahmen einzuleiten.

Relevante Risikofaktoren

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist trotz der Eurokrise und insbesondere aufgrund der niedrigen Arbeitslosenzahlen insgesamt als positiv zu beurteilen. Zudem sorgen die Flucht in Sachwerte und das historisch niedrige Zinsniveau für eine hohe Nachfrage nach Eigenheimen und Investments in Wohn- und Ferienimmobilien. Trotz der derzeit guten allgemeinen Rahmenbedingungen sind wir uns des möglichen Risikos einer plötzlich und unerwartet abflauenden Konjunktur bewusst und beobachten und analysieren daher die aktuellen Marktgegebenheiten intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen bestmöglich vorbereitet zu sein und der jeweiligen Situation bedingte, notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen zu können.

Neue Technologien

Aus dem technologischen Fortschritt resultierende Innovationen im Bereich des Hausbaus werden von uns fortlaufend analysiert und finden nach entsprechender Eignungsprüfung Berücksichtigung in unserem Produktportfolio. Der enge Kontakt und Erfahrungsaustausch mit verschiedensten Herstellern, Verbänden und Geschäftspartnern sowie der Besuch von Fachmessen und Kongressen fördert hierbei die Innovationsfreudigkeit unseres Unternehmens. In der jüngeren Vergangenheit haben wir unser Produktportfolio insbesondere im Bereich der energieeffizienten Bauweisen durch vielversprechende Innovationen wie das ecoSolar-Haus, das Sonnenhaus und das EnergieAutarkeHaus, für welches wir mit dem deutschen Solarpreis ausgezeichnet wurden, erweitern können. Dabei achten wir stets darauf, dass die mit den Innovationen verbundenen Chancen die Risiken deutlich überwiegen und die Anlaufkosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Absatzpotenzial stehen.

Materialkostenrisiko

Im Rahmen unserer fortlaufenden Planungen werden auch die zu erwartenden Materialpreisänderungen ermittelt und in unseren Kalkulationen berücksichtigt. Anhand einer vorausschauenden Festlegung der Verkaufspreise für unsere Häuser wirken wir dem Risiko steigender Materialpreise entgegen. Unerwartete und sprunghafte Materialpreissteigerungen, welche das einzukaufende Material und/oder die einzukaufenden Dienstleistungen betreffen, könnten sich nichtsdestotrotz nachteilig auf die Erträge aus den einzelnen Bauvorhaben auswirken. Zudem mildern wir auch mit entsprechenden Preisanpassungsklauseln, die an die Entwicklung des Baupreisindex gekoppelt sind, nach zeitlichem Ablauf der Festpreisbindungen in unseren Hausverträgen das Risiko steigender Rohstoffpreise ab.

Investitionsrisiken

Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer bundesweiten Expansion haben wir unsere Investitionen in neue Musterhäuser in den vergangenen Jahren bereits auf ein relativ moderates Niveau zurückgefahren. Die in früheren Geschäftsjahren neu aufgebauten Vertriebsstandorte haben dabei in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrheitlich einen spürbaren Beitrag zur Erzielung neuer Vertriebsrekorde leisten können. Auch in Zukunft werden wir bei dem möglichen Aufbau einzelner Standorte oder bei Ersatzinvestitionen mit größtmöglicher Sorgfalt vorgehen, um so das Risiko einer Fehlinvestition so gering wie möglich zu halten.

Dies gilt ebenso für den Ankauf von Grundstücken zur Erweiterung des Bauträgergeschäfts der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH. Hier investieren wir nur in solchen Gebieten, wo wir über das notwendige regionale Knowhow und langjährige Erfahrungswerte verfügen. Im Projektgeschäft werden wir dabei überwiegend nur hinsichtlich des Grundstücksankaufes in Vorleistung treten und mit den einzelnen Bauvorhaben erst dann beginnen, wenn uns ein entsprechender notarieller Kaufvertrag inklusive Finanzierungsbestätigung des Kunden vorliegt. Ausnahmen von dieser Vorgehensweise, die insbesondere beim Bau von Reihen- und Mehrfamilienhäusern sowie bei Revitalisierungsprojekten trotz eines erhöhten Vertriebsrisikos sinnvoll sein können, werden wir auch zukünftig einer besonders intensiven Prüfung unterziehen, um damit bestmöglich sicherzustellen, unser Kapital jeweils möglichst kurzfristig in einzelnen Projekten zu binden.

Personalrisiken

Wir verfolgen Personalrisiken mit größter Aufmerksamkeit und begegnen diesen mit zahlreichen Maßnahmen der Personalentwicklung. Im Fokus stehen dabei die Qualifikation unserer Mitarbeiter, eine niedrige Fluktuationsrate sowie die langfristige Bindung der Führungskräfte an das Unternehmen. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist ein entscheidendes Element für die hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen. Zur langfristigen Sicherung dieser Qualität stellen wir unseren Mitarbeitern und Fachberatern ein breites Angebot an Einarbeitungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogrammen zur Verfügung, das auch im Geschäftsjahr 2012 sehr lebhaft wahrgenommen wurde.

IT-Risiken

Um unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer IT-Systeme zu garantieren, investieren wir regelmäßig in eine moderne Hardware- und Software-Infrastruktur und nehmen regelmäßige Datensicherungen vor. Hierbei setzen wir Produkte der führenden Hersteller ein. Geltende Sicherheitsrichtlinien passen wir fortlaufend den neuesten technischen Entwicklungen an.

Rechtliche Risiken

Wesentliche rechtliche Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Finanzrisiken

Finanzielle Risiken, zu denen Liquiditäts-, Zins- und Ausfallrisiken zählen, überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken.

Die Liquiditätsrisiken werden im Konzern zentral, basierend auf einer rollierenden Liquiditätsplanung überwacht und gesteuert. Durch einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und freien Kreditlinien ist die Liquiditätsversorgung des Konzerns sicher gestellt. Das Auftreten von Liquiditätsengpässen kann somit ausgeschlossen werden.

Das Risiko von Zinsänderungen im HELMA-Konzern resultiert im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Ein signifikantes Zinsänderungsrisiko ist in Anbetracht der aktuellen Höhe der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten nicht ersichtlich. Zinsderivate werden nicht eingesetzt.

Das Risiko von Forderungsausfällen oder nicht weiterreichbarer Gewährleistungsansprüche ist aufgrund unseres Geschäftsmodells und unserer bewährten Form der Zusammenarbeit mit Sub- und Generalunternehmern im Verhältnis zur Umsatzhöhe als relativ gering einzuschätzen.

Da die Unternehmen des HELMA-Konzerns in Deutschland und Luxemburg tätig und alle Jahresabschlüsse in Euro denominiert sind, bestehen keine Wechselkursrisiken.

Gesamtbewertung

Die Gesamtrisikosituation des HELMA-Konzerns wird im Rahmen des erläuterten Risikomanagements analysiert und gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Risiken erkennbar, die alleine oder in Kombination den Konzern in seinem Bestand gefährden könnten.

Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

Nachtragsbericht

Am 17. Januar 2013 wurde mit dem Ziel, die Konzernsteuerquote zu optimieren, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der Hausbau Finanz GmbH geschlossen, welchem die Gesellschafterversammlung der Hausbau Finanz GmbH am 17. Januar 2013 zugestimmt hat. Unter der Voraussetzung, dass die Hauptversammlung der HELMA Eigenheimbau AG am 5. Juli 2013 ebenfalls ihre Zustimmung zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag erteilt und die Eintragung in das Handelsregister der Hausbau Finanz GmbH noch in 2013 erfolgt, hat der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag - mit Ausnahme des enthaltenen Weisungsrechts - eine rückwirkende Gültigkeit für die Zeit ab dem 1. Januar 2013.

Am 17. Januar 2013 wurde mit dem Ziel, die Konzernsteuerquote zu optimieren, ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH geschlossen, welchem die Gesellschafterversammlung der HELMA Wohnungsbau GmbH am 17. Januar 2013 zugestimmt hat. Unter der Voraussetzung, dass die Hauptversammlung der HELMA Eigenheimbau AG am 5. Juli 2013 ebenfalls ihre Zustimmung zum Ergebnisabführungsvertrag erteilt und die Eintragung in das Handelsregister der HELMA Wohnungsbau GmbH noch in 2013 erfolgt, hat der Ergebnisabführungsvertrag eine rückwirkende Gültigkeit für die Zeit ab dem 1. Januar 2013.

Die HELMA Wohnungsbau GmbH hat im Januar 2013 eine Geschäftsfelderweiterung vorgenommen, welche die Planung, den Bau und den Verkauf von Reihen- und Mehrfamilienhäusern an institutionelle Investoren vorsieht. Zu diesem Zweck wurden am 18. Januar 2013 im Rahmen eines asset-deals mehrere vorentwickelte Wohnungsbauprojekte von der bauwo Wohn AG übernommen. Hierbei wurde weder die Verpflichtung zum Kauf von Grundstücken noch zur Umsetzung der jeweiligen Projekte eingegangen. Beides würde jeweils erst nach finaler Prüfung der jeweiligen Projekte, welche sich in den Städten Berlin, Hannover und Potsdam befinden, erfolgen.

Am 18. Januar 2013 wurden Harald Beinlich und Björn Jeschina zu weiteren Geschäftsführern der HELMA Wohnungsbau GmbH bestellt.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Dividende

Für das Geschäftsjahr 2012 weist die HELMA Eigenheimbau AG im Einzelabschluss nach HGB einen Bilanzgewinn von 4.616.310,56 € aus. Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 27. März 2013 der Hauptversammlung am 5. Juli 2013 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,35 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 1.001.000,00 €, auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 3.615.310,56 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Dividendensumme und der auf neue Rechnung vorzutragende Betrag in vorstehendem Beschlussvorschlag zur Gewinnverwendung basieren auf dem am 12. März 2013 dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 2.860.000,00 €, eingeteilt in 2.860.000 Stückaktien.

Der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und Aktiengesetzes erstellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG sowie der zusammengefasste Lagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Prognosebericht

Basierend auf dem höchsten Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte in Höhe von 106,0 Mio. €, mit welchem wir in das Geschäftsjahr 2013 gestartet sind, sowie der Vielzahl von Bauträgerprojekten, welche sich in konkreter Realisierung befinden, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2013 erneut signifikante Umsatzzuwächse um rund 26,0 Mio. € auf 140,0 Mio. €. Für die prognostizierte Umsatzsteigerung wird dabei mehrheitlich die erneute Ausweitung des Bauträgergeschäftes in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH verantwortlich sein. D essen Anteil am Konzern-Umsatz (2012: 44,0 Mio. €) wird im laufenden Geschäftsjahr 2013 voraussichtlich rund 65,0 Mio. € betragen. Im Bereich Baudienstleitung, in welchem die HELMA Eigenheimbau AG tätig ist, wird ebenfalls ein deutlicher Umsatzzuwachs um 6,0 Mio. € auf rund 75,0 Mio. € erwartet.

Mit Blick auf unsere bestehende Projektpipeline und bei vorsichtigen Annahmen in Bezug auf die tatsächliche Umsetzung der derzeit noch in finaler Prüfung befindlichen Projekte werden wir aller Voraussicht nach das Umsatzniveau in 2014 auf mindestens 170,0 Mio. € erhöhen und in 2015 erstmals die Umsatzgrenze von 200,0 Mio. € überschreiten. Wir rechnen fest damit, dass die vorgenannten Umsatzsteigerungen jeweils mit entsprechenden deutlichen Ergebnissteigerungen einhergehen werden.

Konzern-Umsatz 2009-2015e (nach IFRS)

Auf der Grundlage der oben beschriebenen Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2013 wird eine Steigerung des Konzern-EBIT von 7,3 Mio. € auf mindestens 9,0 Mio. € erwartet. Damit würde sich die EBIT-Marge auf Basis der Umsatzerlöse gegenüber dem Geschäftsjahr 2012 auf unverändertem Niveau von 6,4 % befinden. Dies halten wir für eine konservative Annahme, da die EBIT-Marge unter der Voraussetzung ähnlicher Rohertragsmargen wie im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie der Realisierung von Skaleneffekten durchaus weiter ansteigen könnte.

Konzern-EBIT 2009-2013e (nach IFRS)

Wie in der Vergangenheit gehen wir auch zukünftig davon aus, den weit überwiegenden Teil der Umsatz- und Ergebnisbeiträge witterungs- und projektbedingt jeweils in der zweiten Jahreshälfte zu erzielen. In 2013 wird diese ungleichmäßige, unterjährige Verteilung aller Voraussicht nach noch intensiver ausfallen, da wir zum einen in 2013 einen lang anhaltenden Winter zu verzeichnen haben, der sich bis tief in den Monat März hineinzieht. Zum anderen wird sich ein Großteil der Umsatzrealisierung des Bauträgergeschäftes auf das zweite Halbjahr fokussieren. Mit Verschiebungen einzelner Projekte in einer Größenordnung, welche die geplanten, deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächse gefährden könnten, ist aktuell jedoch nicht zu rechnen, da derartige Projekte - dem konservativen Planungsansatz folgend - in der Prognose jeweils erst im Folgejahr enthalten sind. Wir sind daher der festen Überzeugung, in den kommenden Jahren mindestens die vorgenannten Umsatz- und Ergebnisprognosen zu realisieren und somit das profitable Wachstum des HELMA-Konzerns künftig erfolgreich fortschreiben zu können.

Lehrte, 12. März 2013

Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender

Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte, und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hannover, 18. März 2013

**Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**

Christian Fröhlich, Wirtschaftsprüfer

Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2012 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht.

In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich umfassend über die Unternehmensplanung insbesondere die Finanz-, Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements.

Im Geschäftsjahr 2012 kam der Aufsichtsrat zu insgesamt vier Sitzungen zusammen, an denen stets alle Mitglieder des Aufsichtsrates teilgenommen haben. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Entscheidungen wurden auf der Grundlage der Berichterstattung und der Beschlussvorschläge des Vorstandes nach gründlicher Prüfung und Beratung getroffen.

Über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit wurde der Aufsichtsrat auch außerhalb von Sitzungen zeitnah informiert und hat die entsprechenden Beschlüsse insbesondere zu den Grundstücksankäufen der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH gefasst.

Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand, so dass Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns unverzüglich erörtert werden konnten.

Auf die Bildung von Ausschüssen hat der Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der Größe des Aufsichtsrates mit drei Mitgliedern im Geschäftsjahr 2012 verzichtet.

Im Berichtsjahr gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat oder im Vorstand.

Aus den einzelnen Aufsichtsratssitzungen

In der Aufsichtsratssitzung vom 26. März 2012 wurden der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für 2011 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich beraten. Die Prüfungen des Aufsichtsrates führten zu keinen Einwendungen. Der jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurden gebilligt sowie der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG festgestellt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Regelungen über die Informationen des Aufsichtsrates über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sowie über beabsichtigte größere Grundstücksankäufe vereinbart.

Der Vorstand teilte mit, dass die Bemusterungsausstellung im Verwaltungsgebäude und die Außenbemusterung fertiggestellt sind mit dem Ziel, jedes individuell bundesweit zu bauende Haus in Lehrte zu bemustern.

In der Sitzung vom 4. Juni 2012 informierte der Finanzvorstand darüber, dass er ein Gutachten zur Optimierung der Konzernsteuerquote einholen will und dass danach etwa gebotene Umstrukturierungen im Konzern für das Jahr 2013 geplant werden. Ferner wurde die Änderung von Regelungen in der Geschäftsordnung für den Vorstand beschlossen.

In der Sitzung vom 24. September 2012 wurde das inzwischen vorliegende Gutachten zur Optimierung der Konzernsteuerquote im Einzelnen diskutiert. Dabei wurde als sachgerechteste Lösung die Schaffung einer ertragssteuerlichen Organschaft zwischen der HELMA Eigenheimbau AG und der HELMA Wohnungsbau GmbH angesehen, die den Abschluss eines Ergebnisabführungsvertrages erfordert. Es wurde vereinbart, die hierfür notwendigen Verträge zu entwerfen und mit den beteiligten Gesellschaftern und Gremien mit dem Ziel einer Umsetzung mit Wirkung zum 01.01.2013 zu diskutieren.

In der Sitzung vom 10. Dezember 2012 wurde eine weitere Änderung der Geschäftsordnung für den Vorstand beschlossen. Ferner wurde die Investitionsplanung für 2013 vom Vorstand vorgestellt und im Einzelnen erörtert.

Der Aufsichtsrat hat beschlossen, dem Finanzvorstand Herrn Gerrit Janssen Einzelvertretungsvollmacht zu erteilen.

Außerdem wurde die für April 2013 angekündigte Betriebsprüfung der Jahre 2006-2010 erörtert.

Erteilung des Prüfungsauftrages an die Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover

Die Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover wurde von den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 6. Juli 2012 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 gewählt. Die Erteilung des Prüfungsauftrages durch den Aufsichtsrat erfolgte anschließend unter Vereinbarung klarer Regelungen hinsichtlich der Einzelheiten des Auftrags und der Zusammenarbeit des Aufsichtsrates mit dem Abschlussprüfer. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat informiert, dass keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen lassen. Er informierte über zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbrachte Leistungen.

Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 27. März 2013

Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerke.

Die Jahresabschluss- und Konzernabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte wurden auf der Bilanzaufsichtsratssitzung am 27. März 2013 gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert.

Der Abschlussprüfer berichtete über die Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die erforderlichen Unterlagen waren rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung übermittelt worden, so dass ausreichend Gelegenheit zur Prüfung der Unterlagen bestand. Auf der Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss ohne Einwendungen gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Dem vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz wurde vom Abschlussprüfer der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaften nicht unangemessen hoch waren,

3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen auch selbst geprüft und in der Bilanzsitzung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer erörtert. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.

Der Aufsichtsrat hat den auf einem dividendenberechtigten Grundkapital in Höhe von 2.860.000,00 €, eingeteilt in 2.860.000 Stückaktien, basierenden Vorschlag des Vorstands geprüft, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 4.616.310,56 € einen Betrag in Höhe von 1.001.000,00 € als Dividende auszuschütten - dies entspricht einer Dividende von 0,35 € je dividendenberechtigter Stückaktie - und einen Betrag in Höhe von 3.615.310,56 € auf neue Rechnung vorzutragen. Auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung schließt sich der Aufsichtsrat dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzerngesellschaften für ihre Arbeit. Sie haben erneut zu einem für den HELMA-Konzern sehr erfolgreichen Jahr beigetragen.

Lehrte, 28. März 2013

Für den Aufsichtsrat

Otto W. Holzkamp, Vorsitzender