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HELMA Eigenheimbau AG — Annual Report 2011
Apr 25, 2012
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Annual Report
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HELMA Eigenheimbau AG
Lehrte
Jahresabschluss 2011
Testierter Jahresabschluss und Lagebericht
Bilanz der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte, zum 31. Dezember 2011
Aktiva
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| Stand am 31.12.2011 € |
Stand am 31.12.2010 € |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 271.453,88 | 138.077,76 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 396.733,00 | 493.073,00 |
| 668.186,88 | 631.150,76 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.642.798,79 | 13.629.365,71 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 79.675,00 | 8.132,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.686.857,21 | 1.191.921,70 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.235.868,20 | 44.943,17 |
| 16.645.199,20 | 14.874.362,58 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.054.685,45 | 1.804.685,45 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 19.824,85 | 31.184,72 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 7.750.514,58 | 5.531.467,10 |
| 3. Fertige Erzeugnisse | 52.458,86 | 52.458,86 |
| 4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -7.478.871,00 | -5.383.418,00 |
| 343.927,29 | 231.692,68 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.296.241,38 | 5.198.303,15 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 15.716.806,55 | 3.585.910,73 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.972.512,03 | 1.929.696,56 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.843,39 € (Vorjahr 6.843,39 €) | ||
| 24.985.559,96 | 10.713.910,44 | |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 3.197.492,10 | 2.213.855,92 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 487.666,96 | 259.260,31 |
| davon Disagio 21.557,17 € (Vorjahr 38.657,17 €) | ||
| 48.332.717,84 | 30.728.918,14 | |
| Passiva | ||
| Stand am 31.12.2011 € |
Stand am 31.12.2010 € |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 2.860.000,00 | 2.600.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 8.740.000,00 | 6.400.000,00 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 160.256,07 | 160.256,07 |
| IV. Bilanzgewinn (Vorjahr Bilanzverlust) | 1.693.332,58 | -2.890,72 |
| 13.453.588,65 | 9.157.365,35 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 13.844,83 | 14.404,72 |
| 2 Steuerrückstellungen | 16.756,00 | 16.756,00 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 7.400.264,20 | 5.288.737,51 |
| 7.430.865,03 | 5.319.898,23 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1 Anleihen | 10.054.166,67 | 1.368.832,21 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 54.166,67 € (Vorjahr 265.832,21 €) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.983.196,64 | 6.643.702,52 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.214.603,71 € (Vorjahr 423.673,65 €) | ||
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.663.577,88 | 2.221.289,42 |
| davor mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.663.577,88 € (Vorjahr 2.221.289,42 €) | ||
| 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.328.800,43 | 2.511.324,39 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.636.681,89 € (Vorjahr 989.378,09 €) | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 3.468.522,54 | 3.506.506,02 |
| davon aus Steuern 2.117.299,60 (Vorjahr 1.063.899,42 €) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 € (Vorjahr 0,00 €) | ||
| davon mit einer Restlaufzelt bis zu einem Jahr 2.207.222,66 € (Vorjahr 2.214.559,54 €) | ||
| 27.498.264,16 | 16.251.654,56 | |
| 48.382.717,84 | 30.728.918,14 |
Gewinn- und Verlustrechnung der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
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| 2011 € |
2010 € |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 73.390.227,73 | 63.004.732,43 |
| 2. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 2.219.047,48 | -1.569.166,42 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 166.187,88 | 238.458,11 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 458.676,77 | 498.753,39 |
| 76.234.139,86 | 62.172.777,51 | |
| 5. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -58.375.629,86 | -46.963.145,68 |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -7.187.648,47 | -5.710.961,56 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.208.929,50 | -982.670,82 |
| davon für Altersversorgung 82.587,49 € (Vorjahr 71.833,83 €) | ||
| -8.396.577,97 | -6.693.632,38 | |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.175.059,71 | -1.068.445,76 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.742.372,38 | -5.816.519,89 |
| 1.544.499,94 | 1.631.033,80 | |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 982.758,11 | 112.415,71 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 982.758,11 € (Vorjahr 112.415,71 €) | ||
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 563.426,75 | 168.578,21 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 533.811,54 € (Vorjahr 154.872,67 €) | ||
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.208.777,90 | -685.105,79 |
| 337.406,96 | -404.111,87 | |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.881.906,90 | 1.226.921,93 |
| 13. außerordentliche Aufwendungen | -95.000,00 | 0,00 |
| 14. außerordentliches Ergebnis | -95.000,00 | 0,00 |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0,00 | -13.157,68 |
| 16. Sonstige Steuern | -14.655,48 | -6.977,84 |
| -14.655,48 | -20.135,52 | |
| 17. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne | -76.028,12 | -76.028,13 |
| 18. Jahresüberschuss | 1.696.223,30 | 1.130.758,28 |
| 19. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.890,72 | -6.143.110,96 |
| 20. Entnahme aus der Kapitalrücklage | 0,00 | 5.000.000,00 |
| 21. Entnahme aus der gesetzlichen Rücklage | 0,00 | 9.461,96 |
| 22. Bilanzgewinn (Vorjahr Bilanzverlust) | 1.693.332,58 | -2.890,72 |
ANHANG für das Geschäftsjahr 2011
HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.
Mit Datum vom 03.01.2011 erfolgte die Neugründung der HELMA Ferienimmobilien GmbH mit Sitz in Lehrte. Die HELMA AG ist alleiniger Anteilseigner der am 07.01.2011 im Handelsregister eingetragenen Gesellschaft.
Seit dem 01.08.2010 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der HELMA Wohnungsbau GmbH und der Hausbau Finanz GmbH sowie mit der HELMA Ferienimmobilien GmbH seit deren Neugründung am 03.01.2011.
2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Rahmen von Ansatz- und Bewertungswahlrechten sowie Ansatz- und Bewertungsmethoden ergaben sich keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet.
Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten bilanziert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und vierzig Jahren), angesetzt. Sofern gesicherte Informationen bezüglich eines niedrigeren beizulegenden Wertes vorliegen, erfolgt eine gesonderte Abschreibung und die Bewertung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die geringwertigen Vermögensgegenstände (bis 150,00 €) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird der sofortige Abgang der geringwertigen Vermögensgegenstände unterstellt. Für geringwertige Vermögensgegenstände (von über 150,00 € bis 1.000,00 €) wurde ein Sammelposten gebildet, welcher linear über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Erhaltene Anzahlungen werden, soweit nach HGB zulässig, offen von den Vorräten abgesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen werden zum Abschlussstichtag nach dem Anwartschaftsbarwert unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen bewertet. Den Berechnungen liegen im Wesentlichen folgende Annahmen zugrunde:
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| in % | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Zinssatz | 4,5 | 4,5 |
| Gehaltstrend | 2,0 | 2,0 |
| Rententrend | 2,0 | 2,0 |
| Fluktuation | 0,0 | 0,0 |
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden.
3. Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2011 ist am Ende des Anhangs dargestellt.
Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten aktiviert.
Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen resultieren aus der Neugründung der HELMA Ferienimmobilien GmbH.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (15.716.806,55 €) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.727.351,33 € enthalten.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 487.666,96 € wurde im Wesentlichen für geleistete Disagien und Nebenkosten für langfristige Finanzierungen gebildet.
Nach der im April 2011 vollzogenen Kapitalerhöhung um 260.000,00 € beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 2.860.000,00 € und ist eingeteilt in 2.860.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert. Die Kapitalrücklage erhöhte sich um 2.340.000 €. Die Kosten der Kapitalerhöhung sind als außerordentliche Aufwendungen erfasst worden. Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag keine eigenen Aktien.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 8. Juli 2011 ist der Vorstand ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 7. Juli 2016 das Grundkapital einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu einem Betrag von höchstens 1.430.000,00 € zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum genehmigten Kapital wurde aufgehoben.
Die Hauptversammlung vom 8. Juli 2011 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um einen Betrag bis zu 1.430.000,00 € beschlossen (Bedingtes Kapital 2011). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 8. Juli 2011 beschlossenen Ermächtigung begeben werden können. Die bis dahin bestandene Ermächtigung zum bedingten Kapital wurde aufgehoben.
Der Bilanzverlust/-gewinn entwickelte sich wie folgt:
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| € | |
|---|---|
| - Verlustvortrag zum 1. Januar 2011 | -2.890,72 |
| - Jahresüberschuss 2011 | 1.696.223,30 |
| - Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2011 | 1.693.332,58 |
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 26.03.2012 der Hauptversammlung am 6. Juli 2012 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,20 € je dividendenberechtigter Stückaktie, somit 572.000,00 €, auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 1.121.332,58 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Die HELMA AG hat im Vorjahr sowie im aktuellen Jahr vom Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Gebrauch gemacht. Der Buchwert zum Bilanzstichtag beträgt 271.453,88 €. Der insofern ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt 271.453,88 €.
Es bestehen steuerliche Verlustvorträge. Auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge wurde in Ausübung des Wahlrechtes gem. § 271 Abs. 1 HGB verzichtet. Auf die Bilanzierung passiver latenter Steuern konnte aufgrund des Überhangs an aktiven latenten Steuern verzichtet werden. Der relevante Steuersatz liegt bei 29,65 %.
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den sonstigen Rückstellungen in einem Rückstellungsspiegel zusammengefasst dargestellt:
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| Art der Rückstellung | Stand am 01.01.2011 € |
Verbrauch 2011 € |
Auflösung 2011 € |
Zuführung 2011 € |
Stand am 31.12.2011 € |
|---|---|---|---|---|---|
| Operativer Bereich | |||||
| Ausstehende Rechnungen | 4.844.809,00 | 4.844.809,00 | 0,00 | 6.684.325,00 | 6.684.325,00 |
| Gewährleistungen | 92.500,00 | 92.500,00 | 0,00 | 105.500,00 | 105.500,00 |
| Schadenersatz | 7.500,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 7.500,00 |
| Personalbereich | |||||
| Urlaub/Überstunden | 165.328,51 | 165.328,51 | 0,00 | 172.239,20 | 172.239,20 |
| Berufsgenossenschaft | 42.000,00 | 42.000,00 | 0,00 | 54.000,00 | 54.000,00 |
| Schwerbehindertenausgleichsabgabe | 14.800,00 | 14.800,00 | 0,00 | 15.400,00 | 15.400,00 |
| Tantiemen | 50.000,00 | 50.000,00 | 0,00 | 74.600,00 | 74.600,00 |
| Abfindung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 9.000,00 | 9.000,00 |
| übrige Rückstellungen | |||||
| Aufbewahrung Geschäftsunterlagen | 23.000,00 | 23.000,00 | 0,00 | 23.000,00 | 23.000,00 |
| Prozesskosten | 10.000,00 | 0,00 | 0,00 | 90.000,00 | 100.000,00 |
| Werbekosten | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100.000,00 | 100.000,00 |
| Telefon | 2.900,00 | 2.900,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Aufsichtsratvergütung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 20.000,00 | 20.000,00 |
| Jahresabschlusskosten | |||||
| Prüfungskosten | 28.050,00 | 28.050,00 | 0,00 | 27.000,00 | 27.000,00 |
| MABV Prüfung | 600,00 | 600,00 | 0,00 | 600,00 | 600,00 |
| DATEV | 2.250,00 | 2.250,00 | 0,00 | 2.100,00 | 2.100,00 |
| Steuererklärungen | 5.000,00 | 5.000,00 | 0,00 | 5.000,00 | 5.000,00 |
| Summe | 5.288.737,51 | 5.271.237,51 | 0,00 | 7.382.764,20 | 7.400.264,20 |
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
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| Stand 31.12.2011 € |
Restlaufzeit bis 1 Jahr € |
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren € |
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre € |
|
|---|---|---|---|---|
| - Anleihen | 10.054.166,67 | 54.166,67 | 10.000.000,00 | 0,00 |
| - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.983.196,64 | 1.214.603,71 | 6.197.875,97 | 570.716,96 |
| - erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.663.577,88 | 2.663.577,88 | 0,00 | 0,00 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.328.800,43 | 1.636.681,89 | 1.692.118,54 | 0,00 |
| - sonstige Verbindlichkeiten | 3.468.522,54 | 2.208.987,24 | 146.283,19 | 1.113.252,11 |
| 27.498.264,16 | 7.778.017,39 | 18.036.277,70 | 1.683.969,07 |
Im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.833.879,13 € und die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.152.719,63 €.
Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 6.275.001,53 € im Wesentlichen durch Grundpfandsicherungen und Sicherungsübereignungen in Bezug auf das Anlagevermögen besichert.
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Zugunsten der verbundenen HELMA Wohnungsbau GmbH, Lehrte, bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften gegenüber Banken in Höhe von 2.175.000,00 €.
Daneben bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften zugunsten der HELMA LUX S.A., Walferdange, in Höhe von 350.000,00 € sowie zugunsten der HELMA Ferienimmobilien GmbH, Lehrte, in Höhe von 200.000,00 €.
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften wird aufgrund deren guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen bzw. den positiven Ertragsaussichten als gering eingestuft.
Zum 31. Dezember 2011 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen:
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| Restlaufzeit bis 1 Jahr € |
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren € |
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre € |
|
|---|---|---|---|
| - Fuhrpark | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| - Büroausstattung/sonstige Ausstattung | 96.091,56 | 79.574,28 | 0,00 |
| - Miete und Pachtverträge | 184.870,44 | 342.745,76 | 75.700,00 |
| 280.962,00 | 422.320,04 | 75.700,00 |
Die Gesellschaft beschäftigt verschiedene Handelsvertreter. Nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses könnte die Gesellschaft zur Zahlung von Ausgleichsverpflichtungen nach § 89 b HGB verpflichtet sein.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Umsatzerlöse in Höhe von 73.390.227,73 € wurden fast ausnahmslos im Inland erzielt. Vergütungen für Geschäftsbesorgungen sind in Höhe von 2.792.124,80 € enthalten.
5. Sonstige Angaben
5.1. Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr wurden von der Gesellschaft durchschnittlich 139 Arbeitnehmer (Vorjahr: 109) beschäftigt, davon 136 Angestellte und 3 gewerbliche Arbeitnehmer.
5.2. Vorstand
Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:
| ― | Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, Vorstandsvorsitzender |
| ― | Herr Gerrit Janssen, Hannover, Vorstand |
Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2015 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2014 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Die von der Gesellschaft gezahlten Gesamtbezüge an den Vorstand betrugen 600.428,86 €.
5.3. Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr wie folgt zusammengesetzt:
| ― | Herr Otto W. Holzkamp, Hannover (Vorsitzender), (Beruf: Geschäftsführer), |
| ― | Herr Dr. Eberhard Schwarz, Hannover (stellvertretender Vorsitzender), (Beruf: Diplomchemiker), |
| ― | Herr Dr. Peter Plathe, Hannover, (Beruf: Vorsitzender Richter i. R.). |
Die Amtszeit der vorgenannten Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 40.000,00 €.
5.4. Abschlussprüfer
Die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar unterbleiben wegen der Angabe im Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 17 zweiter Halbsatz HGB.
5.5. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Herr Karl-Heinz Maerzke, Hannover, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mehr als der vierte Teil der Aktien der HELMA Eigenheimbau AG gehört. Herr Karl-Heinz Maerzke hat uns ferner gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihm, teilweise kraft Zurechnung gemäß § 16 Abs. 4 AktG, eine Mehrheitsbeteiligung an der HELMA Eigenheimbau AG gehört.
5.6. Beteiligungen
Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hat:
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| Name | Sitz | Beteiligungsquote % |
Eigenkapital zum 31.12.2011 € |
Jahresergebnis 2011 € |
|---|---|---|---|---|
| HELMA Wohnungsbau GmbH | Lehrte | 93,9* | 1.854.817,74 | 666.917,74 |
| Hausbau Finanz GmbH | Lehrte | 100 | 249.904,24 | 199.565,87 |
| HELMA LUX S.A.** | Walferdange | 100 | -318.215,08 | -42.521,75 |
| HELMA Ferienimmobilien GmbH | Lehrte | 100 | 126.816,17 | -123.183,83 |
* Davon 4,01 % mittelbar über die Hausbau Finanz GmbH
** Das vorgenannte Ergebnis entspricht dem im Jahresabschluss der HELMA LUX S.A. nach luxemburgischem Recht ausgewiesenen Jahresergebnis.
5.7. Konzern
Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2011 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und hinterlegt wird. In den Kreis der Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind, gehören die zuvor genannten Unternehmen.
Lehrte, 15. März 2012
Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender
Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand
Entwicklung des Anlagevermögens , im Geschäftsjahr 2011
der HELMA Eigenheimbau AG, Lehrte
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| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2011 € |
Zugänge € |
Umbu- chungen € |
Abgänge € |
Stand am 31.12.2011 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 138.077,76 | 151.787,88 | 0,00 | 0,00 | 289.865,64 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 742.706,16 | 43.930,00 | 0,00 | 7.450,00 | 779.186,16 |
| 880.783,92 | 195.717,88 | 0,00 | 7.450,00 | 1.069.051,80 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 16.210.692,72 | 557.136,27 | 176.721,92 | 194.502,87 | 16.750.048,04 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 11.735,02 | 73.326,33 | 0,00 | 0,00 | 85.061,35 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.120.048,04 | 976.944,34 | 67.027,00 | 426.779,43 | 3.737.239,95 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 44.943,17 | 1.434.673,95 | -243.748,92 | 0,00 | 1.235.868,20 |
| 19.387.418,95 | 3.042.080,89 | 0,00 | 621.282,30 | 21.808.217,54 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.804.685,45 | 250.000,00 | 0,00 | 0,00 | 2.054.685,45 |
| 22.072.888,32 | 3.487.798,77 | 0,00 | 628.732,30 | 24.931.954,79 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2011 € |
Zugänge € |
Zuschrei- bungen € |
Abgänge € |
Stand am 31.12.2011 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 18.411,76 | 0,00 | 0,00 | 18.411,76 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 249.633,16 | 140.205,00 | 0,00 | 7.385,00 | 382.453,16 |
| 249.633,16 | 158.616,76 | 0,00 | 7.385,00 | 400.864,92 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.581.327,01 | 545.296,79 | 0,00 | 19.374,55 | 3.107.249,25 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.603,02 | 1.783,33 | 0,00 | 0,00 | 5.386,35 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.928.126,34 | 469.362,83 | 0,00 | 347.106,43 | 2.050.382,74 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.513.056,37 | 1.016.442,95 | 0,00 | 366.480,98 | 5.163.018,34 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.762.689,53 | 1.175.059,71 | 0,00 | 373.865,98 | 5.563.883,26 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2011 € |
Stand am 31.12.2010 € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 271.453,88 | 138.077,76 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 396.733,00 | 493.073,00 |
| 668.186,88 | 631.150,76 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.642.798,79 | 13.629.365,71 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 79.675,00 | 8.132,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.686.857,21 | 1.191.921,70 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.235.868,20 | 44.943,17 |
| 16.645.199,20 | 14.874.362,58 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.054.685,45 | 1.804.685,45 |
| 19.368.071,53 | 17.310.198,79 |
Zusammengefasster Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern
Geschäftstätigkeit und Strategie
Geschäftsmodell
Klassisches Baudienstleistungsgeschäft - seit 1980
Die HELMA Eigenheimbau AG ist ein kundenorientierter Baudienstleister mit Full-Service-Angebot. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von schlüsselfertigen oder teilfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern in Massivbauweise. Insbesondere die Möglichkeit der individuellen Planung bzw. Individualisierung ohne Extrakosten sowie das ausgeprägte Knowhow im Bereich energieeffizienter Bauweisen werden am Markt als Alleinstellungsmerkmale der HELMA Eigenheimbau AG wahrgenommen. Mit überzeugenden, nachhaltigen Energiekonzepten hat sich die Gesellschaft als einer der führenden Anbieter solarer Energiesparhäuser etabliert und gehört mit mehreren tausend gebauten Eigenheimen zu den erfahrensten Unternehmen der Massivhausbranche.
Bauträgergeschäft Eigenheime - seit 1984
Über die HELMA Wohnungsbau GmbH tritt der HELMA-Konzern zudem als Bauträger auf und fokussiert sich hierbei auf den Ankauf von attraktiven Grundstücken, die inklusive eines individuell geplanten HELMA-Massivhauses als Einheit an die Bauherren verkauft werden. Neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften erweitern in ausgesuchten Lagen hochwertige Reiheneigenheime in bewährter Massivbauqualität das Produktportfolio. Gerade in Ballungsräumen sind die exklusiven Grundstücke im Eigenbestand ein entscheidendes Vertriebsargument. Die Zielbaugebiete verfügen über bis zu 200 Bauplätze und befinden sich in den Speckgürteln von Großstädten wie z. B. Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover oder München oder innerhalb dieser in verkehrsgünstiger Lage zum Stadtkern. Insbesondere in den Großräumen Hannover und Berlin hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten einen umfangreichen Track-Record aufgebaut und verfügt mit dem Baugebiet in Berlin-Karlshorst, in welchem inzwischen rund 200 Einheiten errichtet wurden, über den größten inoffiziellen Musterhauspark Deutschlands.
Bauträgergeschäft Ferienimmobilien - seit 2011
Mit Gründung der HELMA Ferienimmobilien GmbH am 3. Januar 2011 ist der HELMA-Konzern auch im Bauträgergeschäft für Ferienimmobilien tätig. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung sowie dem Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen, die an infrastrukturell gut entwickelten Standorten vorwiegend an der Nord- und Ostseeküste Deutschlands entstehen und überwiegend an Privatkunden zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage vertrieben werden. Durch die zusätzliche Einbindung starker Partner für die weitere Betreuung der Objekte in den Bereichen Vermietung, Verwaltung und Hausmeisterservice bietet die HELMA Ferienimmobilien GmbH ihren Kunden ein attraktives Rundum-Sorglos-Paket, welches ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellt.
Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittlung - seit 2010
Mit Übernahme der Hausbau Finanz GmbH am 30. August 2010 in Form eines Assetdeals bietet der HELMA-Konzern seinen Kunden und Interessenten als zusätzlichen Service eine hauseigene, bankenunabhängige Finanzierungsberatung und -vermittlung für Baudarlehen an. Überdies vermittelt die Hausbau Finanz GmbH auch Bauversicherungen und verfügt in beiden Bereichen über einen umfangreichen Kundenbestand.
Wertschöpfungskette
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| Grundstückskauf | → | Vertrieb, Planung, Finanzierung | → | Bauregie | → | Hausübergabe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ■ Erfolgt überwiegend direkt durch den Bauherrn ■ Unterstützung bei der Suche nach geeignetem Grundstück unter Einbeziehung des HELMA- Grundstücksservice ■ Zudem Bauträgertätigkeit durch die HELMA Wohnungsbau GmbH und die HELMA Ferienimmobilien GmbH | ■ Beratung inkl. Online- Kalkulation an den verschiedenen Musterhausstandorten durch Fach- und Energieberater von HELMA ■ Individuelle Planung ohne Extrakosten durch eigene Architekten und Bauzeichner ■ Finanzierungsberatung über die Tochtergesellschaft Hausbau Finanz GmbH ■ Angebotserstellung zum garantierten Festpreis inkl. HELMA® -BauSchutzBrief | ■ Auftragsvergabe an Subunternehmer zum Festpreis ■ Koordination und Überwachung des Bauprozesses durch eigene Projektleiter ■ Projektleiter fungiert als Ansprechpartner des Bauherrn vor Ort ■ Zudem Zusammenarbeit mit Generalunternehmern im Bereich Ferienimmobilien | ■ Prüfung durch unabhängigen TÜV-Sachverständigen ■ Mängelfrei und ohne Restarbeiten ■ Übergabe eines wertbestän- digen, energieeffizienten Massivhauses an die HELMA-Bauherren bzw. einer attraktiven Ferienimmobilie zur Eigennutzung oder Kapitalanlage |
Organisationsstruktur
Die HELMA Eigenheimbau AG ist die Konzernobergesellschaft des HELMA-Konzerns. Als solche ist sie selbst auch operativ als kundenorientierter Baudienstleister tätig. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH, die im Wesentlichen das Bauträgergeschäft in den Bereichen Eigenheime und Ferienimmobilien im HELMA-Konzern verantworten, Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Baubetreuung, Bauplanung und Baudurchführung auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrages. Über die HELMA LUX S.A., eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der HELMA Eigenheimbau AG, bietet der HELMA-Konzern seit 2007 seine Baudienstleistungen auch in Luxemburg an und tritt dort zudem als Bauträger auf. Gegenüber der HELMA LUX S.A. werden ebenfalls Geschäftsbesorgungen durch die HELMA Eigenheimbau AG erbracht. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft Hausbau Finanz GmbH rundet als Finanzierungs- und Bauversicherungsvermittler das Dienstleistungsspektrum des HELMA-Konzerns ab.
Organigramm des HELMA-Konzerns

Vertriebsstrategie
Unsere bundesweit in Massivbauweise errichteten Musterhäuser, die uns sowohl als Point of Sale als auch als Büro für unsere regionalen Projektleiter dienen, bilden die Eckpfeiler unseres Vertriebskonzeptes. An den verschiedenen Standorten arbeiten wir auf Provisionsbasis mit selbständigen Fachberatern zusammen, die im Baubereich im Wesentlichen ausschließlich für uns tätig sind, und vor Ort als Ansprechpartner potenzieller Kunden fungieren. In Ergänzung stehen unseren zukünftigen Bauherren an den verschiedenen Vertriebsstandorten auch die Finanzierungsberater der Hausbau Finanz GmbH für eine persönliche Beratung zur Baufinanzierung zur Verfügung.
Die Anzahl unserer Musterhäuser, welche sich vorwiegend in Musterhausausstellungen und in der Nähe von Ballungszentren an häufig frequentierten Verkehrspunkten befinden, haben wir im Zeitraum von 2005 bis 2011 von 15 auf 38 erhöht. Unsere Musterhausstandorte haben dabei in der Regel einen langfristigen Charakter. Lediglich die Musterhäuser der HELMA Wohnungsbau GmbH, welche wir in den größeren unserer angekauften Grundstücksareale errichten, werden unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Projektes veräußert. Wir sind damit inzwischen im gesamten Bundesgebiet mit unseren Standorten vertreten. Im Marktvergleich verfügen wir über einen der modernsten Musterhausbestände und somit über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Die vollzogene Expansion wird dabei insbesondere auch im spürbar gestiegenen Bekanntheitsgrad der Marke HELMA sowie der fortwährend hohen Zahl von potenziellen Bauherren, die sich bundesweit für den Kauf eines individuellen HELMA-Hauses interessieren, deutlich. Im Geschäftsjahr 2011 haben wir dabei erstmals auch mit einer überregionalen Werbeaktion in Form einer Hausverlosung im Rahmen des Jubiläums der Firma Iglo auf unsere innovativen Produkte aufmerksam gemacht und unser Profil als Anbieter individueller Massivhäuser und Spezialist für nachhaltige Energiekonzepte weiter geschärft.
Musterhäuser des HELMA-Konzern 2005-2011
Anzahl der Musterhäuser

Absatzmärkte
Zu unseren Kunden zählen zum überwiegenden Teil Personen und Familien aus den mittleren und höheren Einkommensbereichen. Insoweit staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können, nutzen auch Kunden mit geringeren Einkommen unser Angebot. Junge Familien im Alter von 25-45 Jahren bilden dabei die größte Kundengruppe. Unsere Bauherren vereint die Wertschätzung, dass wir ihnen die Umsetzung individueller Wünsche umfassend ermöglichen.
Nach der erfolgreichen Expansion adressieren wir heute als Absatzmarkt das gesamte Bundesgebiet sowie Luxemburg. Auf den stadtrand- und stadtnahen Baugebieten liegt dabei unser besonderes Augenmerk. Attraktive Potenziale bieten hierbei vor allem die nationalen Ballungsgebiete um Großstädte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart. Bei der Standortwahl für unsere Musterhäuser haben wir diesen anhaltenden Trend zum Leben in den Zentren im Besonderen berücksichtigt und sind daher dort vertreten, wo ein hoher Neubaubedarf entsprechende Verkaufspotenziale entfaltet.
Wettbewerbsstärken
Individualität: HELMA erstellt Häuser in wertbeständiger Massivbauweise. In traditionsreicher Handwerksarbeit Stein auf Stein oder, auf Wunsch, aus gemauerten Ziegelwandelementen. Die massive Bauweise aus Hochlochtonziegeln sorgt für eine natürliche Klimaregulation, ist effiziente Wärmedämmung und bietet überzeugenden Schallschutz. Unsere Individualität ist dabei immer so groß wie die unserer Bauherren. Unsere Hausvorschläge können das perfekte Haus oder auch nur Inspiration für die Umsetzung ganz eigener Pläne sein. Zusätzliche Kosten für Architektenleistungen fallen dafür nicht an.
Nachhaltigkeit: HELMA zeichnet sich durch eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung im Bereich solarer Energiesparhäuser und effizienter Heizsysteme aus. Im Fokus steht dabei die intensive Nutzung der kostenlosen und unerschöpflichen Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Dabei richten wir die Entwicklung unserer Energiekonzepte, neben einem attraktiven Kosten-Nutzen-Faktor, stets am Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Das bedeutet, dass wir uns der Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und den Wünschen der Kunden nach einer zukunftsorientierten und umweltschonenden Investition in Haus und Heizsystem bewusst sind. HELMA verbindet ökologisches Bewusstsein und ökonomische Vernunft zu nachhaltigem Denken und Handeln.
Innovationskraft: HELMA-Bauvorhaben erlangen durch die massive Bauweise und die hohe Qualität der verwendeten Materialien sowie die Sorgfalt und Kompetenz der an Beratung, Planung und Ausführung beteiligten Mitarbeiter eine besondere Wertstabilität. Diese grundlegenden Prinzipien unserer Arbeit werden dabei beständig durch sinnvolle Innovationen - mit dem Ziel einen echten Mehrwert für die Bauherren und die Qualität unserer Häuser zu bieten - ergänzt. Verbesserte Materialien, optimierte Arbeitsmittel und effizientere Haustechnik werden von uns vorab sorgfältig auf Praktikabilität und vorteilhaften Nutzen im Sinne unserer Bauherren geprüft und bewertet. Innovation ist bei HELMA kein Selbstzweck, sondern immer ein zielgerichteter Schritt in Richtung Mehrwert und Effizienzsteigerung.
Sicherheit: HELMA steht als börsennotierte Aktiengesellschaft für größtmögliche Transparenz. Wir sind der direkte Vertragspartner unserer Bauherren und stehen diesen gegenüber in direkter Verantwortung. Der HELMA®-BauSchutzBrief ist automatisch Bestandteil unseres Leistungsumfangs und bietet umfangreiche Sicherheiten für Bauvorhaben und Bauherren. Neben den notwendigen Bauversicherungen enthält das Sicherheitspaket eine Vertragserfüllungsbürgschaft, eine unabhängige TÜV-Prüfung, eine Bauzeitgarantie und die Abwicklung der letzten Rate über ein notarielles Treuhandkonto.
Wirtschaftliches Umfeld
Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft ist auch im Jahr 2011 deutlich gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr, nachdem es bereits im letzten Jahr um 3,7 % zulegen konnte. Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 konnte dabei auch das Vorkrisenniveau beim preisbereinigten BIP wieder überschritten werden. Der wirtschaftliche Aufschwung ereignete sich dabei hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte. Im Jahr 2009 hatte Deutschland noch die stärkste Rezession der Nachkriegszeit mit einem historischen Rückgang des BIP von -5,1 % erlebt.
Die Wachstumsimpulse kamen 2011 vor allem aus dem Inland. Hierbei prägten insbesondere die privaten Konsumausgaben, die preisbereinigt um 1,5 % zulegten, die positive wirtschaftliche Entwicklung. Der Außenhandel hatte zwar einen geringeren Anteil am BIP-Wachstum als die Binnennachfrage, zeigte sich jedoch weiterhin dynamisch. So exportierte Deutschland im Jahr 2011 preisbereinigt 8,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe etwas weniger stark (+7,2 %). Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - steuerte somit 0,8 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum im Jahr 2011 bei.
Für das Jahr 2012 gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute von einem weiteren Wachstum des BIP aus. So rechnen das Institut für Weltwirtschaft (IfW), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mit einer Zunahme des preisbereinigten BIP zwischen 0,5 % und 0,6 %.
Baugenehmigungen in Deutschland
Die Baugenehmigungszahlen in Deutschland wiesen in 2011 ein sehr starkes Wachstum auf. Nachdem bereits 2010 mit rund 188.000 Wohnungsbaugenehmigungen ein Plus von 5,5 % erzielt werden konnte, gehen die Analysten von LBS-Research davon aus, dass sich in 2011 ein noch deutlicherer Zuwachs von rund 20 % auf 225.000 Wohnungsbaugenehmigungen ereignet habe und sich Deutschland somit nach der Wohnungsbauflaute der Vorjahre in einem Aufholprozess befände, der dringend nötig sei, um zukünftige Wohnungsengpässe zu vermeiden und den deutlich höheren Bedarf zu decken.
Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland (in Tausend Wohnungen)

Politische Rahmenbedingungen für die Eigenheimbaubranche
In den kommenden Jahren rechnen wir nicht mit der Auflegung von neuen Programmen seitens der Regierung, die das Potenzial aufweisen würden, dem Wohnungsneubau zusätzliche Impulse zu verleihen. Daher liegt der Fokus dieses Abschnittes auf der Beschreibung möglicher Neuerungen und Entwicklungen, die von der Politik geprägt sind und möglicherweise einen negativen Einfluss auf unsere Branche haben könnten. Da mit dem Wegfall der Eigenheimzulage die wichtigste staatliche Subvention zur Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum in Deutschland bereits vor einigen Jahren ersatzlos gestrichen wurde, sind die Risiken, welche für die Eigenheimbaubranche vom politischen Wirken ausgehen, inzwischen jedoch sehr begrenzt. Dies sehen wir aufgrund der daraus resultierenden guten unternehmerischen Planbarkeit durchaus als positiven Fakt. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Photovoltaikbranche, die im höchsten Maße von politischen Entscheidungen abhängig ist und vor dem Hintergrund, dass sich der Wohnungsneubau in den letzten zwei Jahren auch ohne staatliche Eingriffe wieder deutlich belebt hat, gilt dies umso mehr.
Mit Interesse wird die Eigenheimbaubranche im Laufe des Jahres 2012 die konkrete Ausgestaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012 verfolgen. Aufgrund unserer führenden Position im Bereich der energieeffizienten Bauweisen sehen wir den Neuerungen dabei mit relativer Gelassenheit entgegen, wobei es durchaus wünschenswert wäre, wenn sich die Kosten für den Neubau eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit Einführung der EnEV 2012 nicht deutlich erhöhten. So sehr wir die klimapolitischen Ziele, die hinter der EnEV stehen, begrüßen und mit unserem energieautarken Haus selbst die möglichen Anforderungen einer "EnEV 2020" wohl bereits übererfüllten, sollte der Wunsch nach einem Eigenheim auch in Zukunft für eine Familie mit durchschnittlichem Einkommen realisierbar bleiben. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Neuerungen, die mit der EnEV 2012 verbunden sein werden, im Vergleich zur EnEV 2009 eher moderat ausfallen und wir zu den Unternehmen in der Branche gehören, die von einer Verschärfung der Vorschriften in diesem Bereich eher profitieren würden.
Ein zweiter Punkt, der den Immobilienerwerb in Deutschland zusätzlich verteuert, ist die Erhöhung der Grunderwerbsteuer in vielen Bundesländern. Die nachfolgende Grafik zeigt die bisher umgesetzten sowie die bereits beschlossenen weiteren Erhöhungen an. Obwohl die Nebenkosten des Grunderwerbs hierdurch direkt steigen, ist eine negative Auswirkung auf die Nachfrage nach Eigenheimen dabei in der jüngeren Vergangenheit kaum wahrnehmbar gewesen, was insbesondere auf die vielen stimulierenden Effekte auf die Immobiliennachfrage, welche im nächsten Abschnitt näher erläutert werden, zurückzuführen ist. Insgesamt erwarten wir, dass die Grunderwerbsteuer vorerst nicht über ein Niveau von 5 % bis maximal 6 % ansteigen wird und die davon ausgehende hemmende Wirkung auf die Nachfrage nach Wohneigentum auch in den nächsten Jahren durch die vielfältigen Nachfrageimpulse, die aktuell den Wohnungsneubau beflügeln, mehr als wett gemacht wird. Wie anhand des nächsten Abschnittes deutlich wird, bewegen wir uns somit insgesamt in einem Marktumfeld, das wir auf mittelfristige Sicht als positiv bewerten und in dem wir trotz Erhöhungen der Grunderwerbsteuer ordentliche Rahmenbedingungen vorfinden, um unser deutliches Unternehmenswachstum der vergangenen Jahre auch zukünftig erfolgreich fortzusetzen.
Entwicklung der Grunderwerbsteuer
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| Bundesland | Steuersatz seit 1998 | Erhöhung ab | auf Steuersatz | Erhöhung ab | auf Steuersatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Berlin | 3,5% | 01.01.2007 | 4,50% | 01.04.2012 | 5,00 % |
| Brandenburg | 3,5% | 01.01.2011 | 5,00% | - | - |
| Baden-Württemberg | 3,5% | 05.11.2011 | 5,00% | - | - |
| Bremen | 3,5% | 01.01.2011 | 4,50% | - | - |
| Hamburg | 3,5% | 01.01.2009 | 4,50% | - | - |
| Mecklenburg-Vorpommern | 3,5% | 01.07.2012 | 5,00% | - | - |
| Niedersachsen | 3,5% | 01.01.2011 | 4,50% | - | - |
| Nordrhein-Westfalen | 3,5% | 01.10.2011 | 5,00% | - | - |
| Rheinland-Pfalz | 3,5% | 01.03.2012 | 5,00% | - | - |
| Saarland | 3,5% | 01.01.2011 | 4,00% | 01.01.2012 | 4,50 % |
| Sachsen-Anhalt | 3,5% | 01.03.2010 | 4,50% | 01.03.2012 | 5,00 % |
| Schleswig-Holstein | 3,5% | 01.01.2012 | 5,00% | - | - |
| Thüringen | 3,5% | 07.04.2011 | 5,00% | - | - |
| Bayern | 3,5% | - | - | - | - |
| Hessen | 3,5% | - | - | - | - |
| Sachsen | 3,5% | - | - | - | - |
Anhaltender Aufwärtstrend im Wohnungsneubau erwartet
Für 2012 gehen die Landesbausparkassen (LBS) von einem erneuten Anstieg der Baugenehmigungen von rund 4-5 % auf rund 235.000 Einheiten aus. Hierin würde eine folgerichtige Reaktion gesehen, nachdem die Signale zunähmen, dass vor allem in den wirtschaftsstarken Ballungsräumen die Haus- und Wohnungsangebote längst knapper geworden sind, nachdem der Wohnungsbau bereits seit Jahren hinter den Bedarfszahlen zurückbleibt. Auch die anhaltend von der Bevölkerung positiv eingeschätzten Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven sowie die günstigen Finanzierungskonditionen würden zu dieser Entwicklung beitragen.
Neubautätigkeit liegt weiterhin unterhalb des Bedarfes
Dass der Wohnungsbau in Deutschland in den letzten Jahren deutlich unter die Normallinie gefallen und der Bedarf deutlich höher war, zeigt laut der LBS nicht nur der Blick auf Faktoren wie den wachsenden Ersatzbedarf und die immer noch wachsende Zahl von Privathaushalten hierzulande, sondern auch der internationale Vergleich: So liegt Deutschland auch im Jahr 2011 mit zwei neu gebauten Wohnungen auf 1.000 Einwohner in Europa fast am Tabellenende. Demgegenüber ist in fast allen direkten Nachbarländern die Neubau-Intensität mindestens doppelt so hoch wie in Deutschland.
Wohnungsneubau in Europa 2011 (Prognose - Fertigstellungszahlen je 1.000 Einwohner)

Historisch niedriges Zinsniveau
Darüber hinaus sprechen die derzeitigen ökonomischen Rahmenbedingungen für weitere Impulse zugunsten der Nachfrage im Neubau. In Deutschland finden die Menschen aktuell historisch günstigste Bedingungen für den Erwerb eigener vier Wände vor, wie die nachfolgende Grafik über die Bauzinsentwicklung verdeutlicht, welche die DGZF-Pfandbriefkurve darstellt. Diese Pfandbriefe dienen zur Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind daher ein guter Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Der Effektivzins, den Bauherren für eine Neubaufinanzierung mit durchschnittlichen persönlichen Rahmendaten zahlen, liegt dabei je nachdem, wo die Baufinanzierung abgeschlossen wird, um ca. 0,5 % bis 1,0 % über den im Schaubild abgebildeten Werten.
Bauzinsentwicklung* 1992-2012

* Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der Deka-Bank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld.
Interessant ist hieran zudem, dass das derzeitige Tiefst-Zinsniveau nicht nur aktuell exzellente Rahmenbedingungen für eine Immobilieninvestition bietet, sondern dass auch ein Ansteigen der Zinsen, wie in der Vergangenheit oftmals beobachtet, nochmals zusätzliche Impulse für die Entscheidung, eine Immobilie zu erwerben bzw. einen Neubau zu realisieren, mit sich bringen würde. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle, repräsentative Umfrage der comdirect bank, die von Forsa durchgeführt wurde. So gaben 28 % der Befragten an, bei steigenden Konditionen ihr Vorhaben, eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen, beschleunigen zu wollen.
Bezahlbarkeit von Wohneigentum
Die positiven Auswirkungen, die das günstige Zinsniveau in Verbindung mit der derzeitigen Entwicklung der Einkommen und Hauspreise auf die Finanzierbarkeit von Wohneigentum hat, werden auch in einer Analyse des Berliner Forschungsinstituts empirica deutlich. Nach dieser würden Einkommen, Hauspreise und Finanzierungsbedingungen im Bundesdurchschnitt eine Wohneigentumsquote von 61 % erlauben, während die tatsächliche Wohneigentumsquote in Deutschland lediglich bei 43 % liegt. So wäre in 15 der 16 Bundesländer eine Wohneigentumsquote von ca. 50 % oder weitaus mehr möglich. In Bremen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen sind sogar drei von vier Haushalten in der Lage, ein ortsübliches Eigenheim zu finanzieren. Am anderen Ende der Tabelle steht Berlin, wo nur rund ein Drittel der Haushalte eine Hausfinanzierung stemmen könnte. Aber auch in der Bundeshauptstadt könnte die Wohneigentumsquote 20 Prozentpunkte höher liegen, als sie es derzeit ist. In Bremen und den neuen Ländern machen die Zusatzpotenziale sogar 32 bis 48 Prozentpunkte aus.
Bezahlbarkeit von Wohneigentum (in %)

KfW-Indikator Eigenheimbau signalisiert Zunahme der Neubautätigkeit
Auch die KfW Bankengruppe geht davon aus, dass der Aufwärtstrend beim Wohnungsneubau in 2012 anhalten wird. Dies signalisiere der aktuelle KfW-Indikator Eigenheimbau, der im Dezember 2011 im Vergleich zum September um 7,1 Prozentpunkte deutlich zulegte. Im letzten Monat des Jahres 2011 planten demnach 36,4 % der von der KfW im Rahmen des Wohneigentumsprogramms geförderten Kreditnehmer einen Neubau oder den Erwerb eines neu gebauten Eigenheims. Der von der KfW Bankengruppe vierteljährlich berechnete KfW-Indikator Eigenheimbau zeigt mit einem Informationsvorsprung von rund drei Monaten vor den in der amtlichen Statistik ausgewiesenen Auftragseingängen im Wohnungsbau an, wie sich der Eigenheimbau entwickeln wird. Damit ist er ein Frühindikator für die Wohnungsbauaktivität insgesamt, denn Veränderungen im Eigenheimsegment haben angesichts eines Strukturanteils von rund zwei Dritteln einen prägenden Einfluss. Gestützt werden die positiven Aussichten für den Wohnungsneubau laut der KfW Bankengruppe auch durch die amtlichen Frühindikatoren sowie die anhaltend günstigen Rahmenbedingungen für Bauherren mit niedrigem Zinsniveau sowie einer weiterhin robusten Arbeitsmarktlage mit steigenden verfügbaren Einkommen.
KfW-Indikator Eigenheimbau - Ein Frühindikator für den Wohnungsneubau

Immobilie als Inflationsschutz und sichere Geldanlage
Zudem wirkt die Tatsache, dass viele Menschen ihr Geld aufgrund der Unsicherheiten auf den Finanzmärkten aktuell gern in eine Immobilie investieren, stimulierend auf den Wohnungsneubau, was auch eine Trendstudie der PlanetHome AG aus März 2012 belegt. Nach dieser ist das Thema Immobilien für 58 % aller Deutschen in den vergangenen Monaten immer wichtiger geworden. Der vom Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) unterstützte Rat der Immobilienweisen hält in seinem im Februar 2012 vorgelegten Frühjahrsgutachten ebenso fest, dass die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise der deutschen Immobilienbranche bislang nichts anhaben konnte. Im Gegenteil haben niedrige Zinsen, Inflationsangst und der Mangel an sicheren Anlagemöglichkeiten die Investitionen in Wohneigentum deutlich ansteigen lassen. Der Rat der Immobilienweisen geht davon aus, dass sich diese Entwicklung voraussichtlich auch in den nächsten Jahren fortsetzen werde.
Auftragslage Konzern
Auftragseingang und Auftragsbestand
Im Berichtsjahr haben wir erneut einen Auftragsrekord aufgestellt. So wurde erstmalig in unserer über 30-jährigen Unternehmensgeschichte ein Netto-Auftragseingang (Häuser + Grundstücke) im Konzern von deutlich über 100 Mio. € erreicht. Mit einem starken Schlussquartal konnte auf Gesamtjahressicht ein Vertriebsplus von über 9 % erzielt und der Netto-Auftragseingang entsprechend von 97,6 Mio. € auf 106,8 Mio. € gesteigert werden. Der seit Jahren anhaltende Anstieg der Verkaufszahlen ist dabei in 2011 - wie geplant - in erster Linie auf das Projektgeschäft zurückzuführen, dessen Verkaufsvolumen sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Der Gesamtauftragseingang setzte sich in 2011 aus 558 Hauseinheiten und 114 Grundstücken (Vj: 564 Hauseinheiten und 56 Grundstücke) zusammen, wobei die Grundstücke dem bewährten Geschäftsmodell folgend jeweils inklusive HELMA-Haus an die Kunden verkauft wurden. Unsere Fokussierung auf energieeffiziente Massivhäuser mit solarer Unterstützung für Heizung und/oder Warmwasser wird dabei weiterhin anhand des hohen Anteils der verkauften Häuser mit Solaranlage deutlich, der im Berichtsjahr nahezu konstant bei deutlich über 80 % lag. Wir gehen aufgrund der aktuellen Marktsituation sowie der erfolgreich vorbereiteten Projekte in den Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH fest davon aus, den Wachstumstrend auch im Geschäftsjahr 2012 fortsetzen zu können. Für das laufende Geschäftsjahr 2012 wird daher eine Steigerungsrate beim Netto-Auftragseingang im zweistelligen Prozentbereich erwartet.
Der Netto-Auftragsbestand, welcher sich aus der Netto-Auftragssumme der zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen und damit nicht schlussgerechneten Aufträge zusammensetzt, betrug in Folge eines weiteren, guten Vertriebsjahres zum 31.12.2011 91,1 Mio. €. Damit liegt der Netto-Auftragsbestand zum Bilanzstichtag um 3,4 Mio. € bzw. 4 % über dem Vorjahreswert von 87,7 Mio. €. Darin enthalten sind teilrealisierte Umsatzerlöse nach der PoC-Methode in Höhe von 19,4 Mio. € (31.12.2010: 12,8 Mio. €). Der vorhandene Auftragsbestand stellt dabei eine solide Basis für die Erzielung der für das laufende Geschäftsjahr 2012 avisierten Umsatz- und Ergebnissteigerung dar. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass in 2012 ein weiterhin deutlich steigender Umsatzanteil des Bauträgergeschäftes am Konzern-Umsatz erwartet wird (siehe Prognosebericht), bei dem die durchschnittlichen Durchlaufzeiten eines Auftrages spürbar unterhalb derer im Baudienstleistungsgeschäft liegen.
Auftragseingang und Auftragsbestand im HELMA-Konzern

Auftragseingang nach Regionen
Aufteilung der Regionen

Im Geschäftsjahr 2011 sind wir vertriebsseitig in den Regionen Ost (+29 %) und Nord (+14 %) am stärksten gewachsen. Die in der nachfolgenden Übersicht dargestellten Zahlen zum Netto-Auftragseingang umfassen dabei sowohl die verkauften Häuser als auch die Grundstücke. Die signifikante Steigerung in der Region Ost ist insbesondere auf das sehr erfolgreiche Bauträgergeschäft zurückzuführen, welches aktuell stark auf den Großraum Berlin fokussiert ist. In der Region Nord waren die Gebiete Hamburg und Niedersachsen die tragenden Säulen des Verkaufszuwachses. Neu hinzugekommen in 2011 ist die Region Ostseeküste, in der wir den Vertriebserfolg der HELMA Ferienimmobilien GmbH mit 9 verkauften Einheiten und einem Netto-Auftragseingang von 1,9 Mio. € abbilden. Diese entfallen auf das erste Projekt unserer auf Ferienimmobilien spezialisierten Tochtergesellschaft in Glowe auf Rügen.
Für die kommenden Jahre sehen wir in allen fünf Regionen noch deutliche Steigerungspotenziale. Diese resultieren auf der einen Seite aus dem signifikant erweiterten Bauträgergeschäft und auf der anderen Seite aus den Möglichkeiten, die sich im Baudienstleistungsgeschäft unter anderem durch die immer bekannter werdende Marke HELMA und der stetig zunehmenden Anzahl an Referenzen ergeben. Zudem bestehen auch im Bereich Süd mit den Gebieten Bayern und Baden-Württemberg mittelfristig große Potenziale für einen deutlichen Mehrverkauf an Häusern. Hier arbeiten wir intensiv daran, unser Vertriebsteam weiter zu verstärken und eine bessere Marktdurchdringung zu erzielen.
Netto-Auftragseingang nach Regionen im HELMA-Konzern
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| Regionen | 2011 | 2010 | ||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang netto (in €) (Wohneinheiten + Grundstücke) | Anzahl verkaufter Wohneinheiten | Auftragseingang netto (in €) (Wohneinheiten + Grundstücke) | Anzahl verkaufter Wohneinheiten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Nord | 15.483.317,41 | 89 | 13.597.698,32 | 85 |
| Süd | 11.023.384,41 | 58 | 14.023.604,58 | 71 |
| Ost | 48.083.553,32 | 245 | 37.189.904,20 | 222 |
| West | 30.305.504,77 | 157 | 32.818.066,11 | 186 |
| Ostseeküste | 1.932.721,00 | 9 | - | - |
| Summe | 106.828.480,91 | 558 (davon 114 inkl. Grundstück) | 97.629.273,21 | 564 (davon 56 inkl. Grundstück) |

Ertragslage Konzern
Umsatzentwicklung
Der HELMA-Konzern hat seine Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2011 auf ein Rekordniveau von 103,6 Mio. € (Vj: 74,5 Mio. €) gesteigert. Dies entspricht einem Umsatzplus von 39 %. Hierbei konnten im Berichtsjahr 505 Einheiten (Vj: 393 Einheiten) schlussgerechnet werden. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo uns in den letzten zwei Monaten des Geschäftsjahres die widrigen Witterungsbedingungen stark bei der Bautätigkeit behinderten, fanden wir im Geschäftsjahr 2011 sehr gute Wetterverhältnisse vor, so dass ein zufrieden stellender Baufortschritt erzielt werden konnte. Von den Schlussrechnungen entfielen 406 Häuser auf die HELMA Eigenheimbau AG, 2 Häuser auf die HELMA LUX S.A. und 97 Einheiten auf die HELMA Wohnungsbau GmbH, wobei bei letzterer Angabe die Fertigstellung einer Hauseinheit, die zusammen mit einem Grundstück an den Kunden verkauft wurde, jeweils als nur eine Einheit enthalten ist.
Der Umsatzanteil der HELMA Eigenheimbau AG am Konzern-Umsatz belief sich in 2011 auf 74,3 Mio. € (Vj: 58,8 Mio. €) bzw. 72 % (Vj: 79 %). Der Umsatzanteil der HELMA Wohnungsbau GmbH konnte in 2011 plangemäß deutlich von 15,6 Mio. € auf 28,0 Mio. € gesteigert werden und wurde zum weit überwiegenden Teil im Großraum Berlin realisiert. Damit legte der Umsatzanteil des Bauträgergeschäfts am Konzern-Umsatz weiter zu und betrug im Berichtsjahr 27% (Vj: 21%). Die Anfang 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH hat - wie zu Jahresbeginn angekündigt - noch keinen Beitrag zum Konzern-Umsatz geleistet. Hier werden jedoch für 2012 mit der Umsetzung der ersten Projekte bereits nennenswerte Umsatzrealisierungen erfolgen (siehe Prognosebericht).
Beiträge der Konzerngesellschaften zum Konzern-Umsatz 2011 (nach IFRS)
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| Gesellschaft | Umsatz in € |
Anteil in % |
|---|---|---|
| HELMA Eigenheimbau AG | 74.343.036 | 71,77 |
| HELMA Wohnungsbau GmbH | 28.033.080 | 27,06 |
| HELMA LUX S.A. | 583.371 | 0,56 |
| Hausbau Finanz GmbH | 628.617 | 0,61 |
| HELMA Ferienimmobilien GmbH | 0 | 0,00 |
| Summe | 103.588.104 | 100,00 |

Die Umsatzanteile der HELMA LUX S.A. und Hausbau Finanz GmbH betrugen in 2011 jeweils rund 0,6 Mio. €. Das Umsatzvolumen unserer Luxemburger Tochtergesellschaft befindet sich damit unverändert auf einem wenig befriedigenden Niveau. Im Gegensatz dazu sind wir mit dem erzielten Resultat unserer Finanzierungstochter, die wir erst in der 2. Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2010 in den HELMA-Konzern integriert haben, sehr zufrieden. Der Umsatz der Hausbau Finanz GmbH teilte sich dabei zu 81 % auf den Bereich der Vermittlung von Baufinanzierungen und zu 19 % auf die baubezogenen Versicherungen auf. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass sich die Umsatzerlöse bei der Hausbau Finanz GmbH ausschließlich aus Provisionserlösen zusammensetzen.
Umsatzaufteilung der Hausbau Finanz GmbH
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| in € | 2011 | Anteil in % |
|---|---|---|
| Finanzierungen | 509.538,25 | 81,06 |
| Versicherungen | 119.078,44 | 18,94 |
| Summe | 628.616,69 | 100,00 |

Das von der Hausbau Finanz GmbH vermittelte Baufinanzierungsvolumen wies in Anbetracht der erst kurzen Konzernzugehörigkeit mit 53,0 Mio. € in 2011 bereits einen sehr erfreulichen Wert auf.
Baufinanzierungsvolumen der Hausbau Finanz GmbH

Ertragsentwicklung
Ausgehend von den um 29,1 Mio. € bzw. 39 % gesteigerten Umsatzerlösen sowie einer Konzern-Gesamtleistung, die aufgrund der erfolgten Grundstückserwerbe sogar um 35,7 Mio. € zulegte, konnten wir das Konzern-EBIT deutlich überproportional um 76 % von 2,7 Mio. € auf 4,8 Mio. € verbessern.
Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT 2008-2011 (nach IFRS)

Die aufgrund des höheren Umsatzniveaus im Berichtsjahr erzielten Skaleneffekte werden anhand der Betrachtung der Personalaufwandsquote auf Basis der Umsatzerlöse deutlich. So konnte diese trotz eines deutlichen Zuwachses bei den Mitarbeiterzahlen (+25 %) in 2011 spürbar auf 9,1 % verringert werden.
Die bereinigte sonstige betriebliche Aufwandsquote, die sich aus dem Quotienten aus der Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge und den Umsatzerlösen ergibt, lag hingegen unverändert bei 7,1 %. Zwar konnten auch innerhalb dieser Position in 2011 spürbare Skaleneffekte realisiert werden; diese wurden jedoch durch die überproportional angestiegenen Positionen Vertriebskosten (+52 % auf 3,0 Mio. €) und Marketingaufwand (+56 % auf 0,9 Mio. €) egalisiert. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass die Vertriebskosten, die für gewöhnlich proportional zum Umsatz zunehmen, in diesem Jahr auch die Vertriebsprovisionen der Finanzierungsberater der Hausbau Finanz GmbH beinhalten, ohne die es auch in 2011 zu einem nahezu proportionalen Zuwachs der Vertriebskosten gekommen wäre.
Wir gehen davon aus, dass die oben genannten Kostenquoten beide in 2012 rückläufig sein werden und wir somit weiterhin von Skaleneffekten profitieren können.
Entwicklung der Kostenquoten auf Basis der Umsatzerlöse 2008-2011 (nach IFRS)

Die Rohertragsmarge konnte in 2011 mit 21,4% relativ konstant im mittelfristig mindestens angestrebten Bereich von 20-22 % gehalten werden. Die dabei zugrunde liegende Materialaufwandsquote ist, um eine optimale Vergleichbarkeit herzustellen, um diejenigen Materialaufwendungen bereinigt, denen keinerlei Umsatzerlöse gegenüberstehen. Der höhere Umsatzanteil des Bauträgergeschäfts hat die durchschnittliche Konzern-Rohertragsmarge dabei in 2011 positiv beeinflusst. Ohne die im Sommer/Herbst 2011 in einzelnen Regionen sprunghaft erfolgte, marktseitige Nachfrageerhöhung nach Subunternehmerleistungen, die durch die äußerst starken Wachstumsraten bei den Baugenehmigungszahlen in Deutschland aus dem Frühjahr 2011 hervorgerufen wurde, wäre daher auch eine leichte Verbesserung der Rohertragsmarge im Berichtsjahr möglich gewesen. Mit der fortschreitenden Umsetzung der zentralen Auftragsvergabe haben wir eine wichtige Maßnahme ergriffen, die Rohertragsmarge auch zukünftig nachhaltig auf einem stabil hohen Niveau zu etablieren.
Aufgrund des gestiegenen Umsatzanteils des Bauträgergeschäftes am Konzern-Umsatz sowie den erzielten Skaleneffekten im Personalaufwandsbereich ist es uns in 2011 gelungen, die EBIT-Marge von 3,7 % auf 4,6 % zu steigern. Wir befinden uns somit in den letzten Jahren auf konstantem Wege, unsere mittelfristige Ziel-EBIT-Marge von 6-8 % zu erreichen (siehe Prognosebericht).
Entwicklung der Ergebnis-Kennziffern auf Basis der Umsatzerlöse 2008-2011 (nach IFRS)

Das Finanzergebnis belief sich im Berichtsjahr auf -1,4 Mio. € (Vj: -0,8 Mio. €). In dieser Entwicklung spiegeln sich auf der einen Seite die Zinszahlung für die im Dezember 2010 begebene Anleihe mit einem Volumen von 10,0 Mio. € sowie die mit der vorzeitigen Rückzahlung der stillen Beteiligung über 1,0 Mio. € in Verbindung stehenden Kosten entsprechend wider. Auf der anderen Seite steigen mit den deutlich erweiterten Grundstückskäufen zur Ausweitung des Bauträgergeschäftes auch die hiermit in Verbindung stehenden Finanzierungskosten, zu denen neben Zinskosten auch Avalprovisionen gehören. Mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 3,4 Mio. € (Vj: 1,9 Mio. €) und einem Jahresüberschuss vor Anteilen Fremder von 2,4 Mio. € (Vj: 1,3 Mio. €) haben wir im Geschäftsjahr 2011 erneut ein Rekordergebnis erzielt und die Umsatzrendite von 1,8 % auf 2,3 % gesteigert. Insgesamt konnte so ein Gewinn je Aktie von 0,83 € (Vj: 0,50 €) erwirtschaftet werden.
Geschäftsverlauf des HELMA-Konzerns (nach IFRS)
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| in € | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 103.588.103,66 | 74.535.062,03 |
| - davon Erlöse aus langfristigen Fertigungsaufträgen (PoC-Methode) | 6.664.543,00 | 682.715,00 |
| Bestandsveränderungen | 9.132.211,56 | 2.463.646,35 |
| Gesamtleistung | 112.720.315,22 | 76.998.708,38 |
| andere aktivierte Eigenleistungen | 166.187,88 | 238.458,11 |
| sonstige betriebliche Erträge | 513.452,48 | 640.964,80 |
| Materialaufwand und Fremdleistungen | -89.975.216,63 | -60.761.613,59 |
| Personalaufwand | -9.444.972,88 | -7.334.725,00 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.847.297,30 | -5.930.422,04 |
| EBITDA | 6.132.468,77 | 3.851.370,66 |
| Abschreibungen | -1.346.590,20 | -1.127.291,81 |
| EBIT | 4.785.878,57 | 2.724.078,85 |
| Finanzergebnis | -1.404.614,67 | -813.993,14 |
| EBT | 3.381.263,90 | 1.910.085,71 |
| Ertragsteuern | -1.030.756,56 | -589.495,29 |
| Jahresüberschuss vor Anteilen Fremder | 2.350.507,34 | 1.320.590,42 |
Vermögens- und Finanzlage Konzern
Aktiva
Die Bilanzsumme des HELMA-Konzerns hat sich im Berichtszeitraum um 20,9 Mio. € auf 63,9 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich dabei zum Bilanzstichtag auf 20,3 Mio. € und lagen somit um 1,6 Mio. € über dem Vorjahresniveau, wofür insbesondere der Zuwachs des Sachanlagevermögens von 14,6 Mio. € auf 16,3 Mio. € verantwortlich war. Demgegenüber fiel die Zunahme bei den kurzfristigen Vermögenswerten wesentlich deutlicher aus, die zum Bilanzstichtag 43,6 Mio. € (31.12.2010: 24,2 Mio. €) betrugen. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus weiteren Grundstückszugängen aus unseren Bauträgerprojekten, welche die Vorräte um 11,2 Mio. € ansteigen ließen, sowie einer Erhöhung der Forderungen entsprechend unserer deutlichen Geschäftsausweitung. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 3,8 Mio. € und lagen damit um 0,7 Mio. € über dem Vorjahreswert.
Konzern-Bilanzstruktur Aktiva (nach IFRS)
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| in € | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Vermögenswerte langfristig | 20.313.255,72 | 18.716.646,52 |
| Vermögenswerte kurzfristig | 43.554.699,08 | 24.248.335,28 |
| - davon liquide Mittel | 3.792.545,55 | 3.074.475,98 |
| Summe Aktiva | 63.867.954,80 | 42.964.981,80 |

Passiva
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag von 12,2 Mio. € auf 17,1 Mio. €. Die Stärkung des Eigenkapitals ist dabei einerseits auf den in 2011 erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von 2,4 Mio. € zurückzuführen. Andererseits sorgte die vollzogene Kapitalerhöhung um 10 % des Grundkapitals im April 2011, bei der 260.000 Aktien zum Preis von 10,00 € je Aktie vollständig bei institutionellen Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz platziert wurden, für einen Anstieg des Eigenkapitals um netto weitere 2,5 Mio. €. Hieraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 26,7 % (31.12.2010: 28,4 %), welche somit trotz der deutlichen Zunahme der Bilanzsumme um 49 % weiterhin auf einem im Branchenvergleich überdurchschnittlich hohen Niveau liegt.
Das langfristige Fremdkapital verdoppelte sich im Berichtszeitraum nahezu und lag zum Geschäftsjahresende bei 21,2 Mio. €, was insbesondere auf die im vollen Umfang platzierte Unternehmensanleihe (Platzierungsanteil in 2011: 8,9 Mio. €) sowie den Abschluss einer langfristigen Darlehensfinanzierung für den Anbau des Verwaltungsgebäudes in Höhe von 1,0 Mio. € zurückzuführen war. Die Anleihe weist dabei ein Nominalvolumen von insgesamt 10,0 Mio. € auf, das bei einer Laufzeit von 5 Jahren am 01.12.2015 zur Rückzahlung fällig und jährlich mit einen Zinssatz von 6,5 % zu verzinsen ist. Das oben genannte Darlehen wurde für eine Dauer von 10 Jahren mit einem Zinssatz von 3,3 % p. a. abgeschlossen. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr somit von 25,7 % auf 33,3 % an.
Der verbleibende Anteil von 40,0 % (31.12.2010: 45,9 %) an der Bilanzsumme entfiel auf das kurzfristige Fremdkapital, welches sich zum Bilanzstichtag auf 25,6 Mio. € (31.12.2010: 19,7 Mio. €) belief. Die Erhöhung des kurzfristigen Fremdkapitals resultierte dabei entsprechend unserer deutlichen Geschäftsausweitung insbesondere aus der Zunahme der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 4,6 Mio. € sowie der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen um 2,6 Mio. €. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr hingegen um 2,4 Mio. € reduziert und betrugen zum Bilanzstichtag 2,0 Mio. €.
Konzern-Bilanzstruktur Passiva (nach IFRS)
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| in € | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 17.067.123,70 | 12.199.452,13 |
| Fremdkapital langfristig | 21.246.972,53 | 11.054.453,78 |
| Fremdkapital kurzfristig | 25.553.858,57 | 19.711.075,89 |
| Summe Passiva | 63.867.954,80 | 42.964.981,80 |

Die Nettofinanzverbindlichkeiten des HELMA-Konzerns erhöhten sich zum 31.12.2011 von 10,3 Mio. € auf 16,6 Mio. €. Gleichzeitig nahm das Eigenkapital in diesem Zeitraum, wie oben beschrieben, von 12,2 Mio. € auf 17,1 Mio. € zu. Mit einem Anteil der Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme von 25,9% (31.12.2010: 23,9%) bei einer Eigenkapitalquote von 26,7 % (31.12.2010: 28,4 %) verfügt der HELMA-Konzern weiterhin über eine sehr gesunde Kapitalstruktur.
Entwicklung von Nettofinanzverbindlichkeiten und Eigenkapital 2008-2011
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| in T€ | 31.12.2011 | in Relation zur Bilanz- summe | 31.12.2010 | in Relation zur Bilanz- summe | 31.12.2009 | in Relation zur Bilanz- summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzverbindlichkeiten | 20.344 | 13.335 | 11.302 | |||
| Zahlungsmittel und -äquivalente | -3.793 | -3.074 | -2.518 | |||
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 16.551 | 25,9% | 10.261 | 23,9% | 8.784 | 24,8% |
| Eigenkapital | 17.067 | 26,7% | 12.199 | 28,4% | 10.905 | 30,8% |
| Bilanzsumme | 63.868 | 100,0% | 42.965 | 100,0% | 35.440 | 100,0% |
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| in T€ | 31.12.2008 | in Relation zur Bilanzsumme |
|---|---|---|
| Finanzverbindlichkeiten | 12.890 | |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | -2.223 | |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 10.667 | 31,0% |
| Eigenkapital | 10.715 | 31,1% |
| Bilanzsumme | 34.447 | 100,0% |
Kapitalflussrechnung
Die in 2011 erneut gesteigerte Profitabilität des HELMA-Konzerns wird auch in der Betrachtung der Kapitalflüsse anhand einer weiteren deutlichen Steigerung der erzielten Cash Earnings von 2,9 Mio. € auf 4,4 Mio. € deutlich. Aufgrund der zur geplanten, weiteren Umsatzsteigerung im Bauträgergeschäft notwendigen Ausweitung des Working Capital um 10,2 Mio. € belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2011 insgesamt auf -5,7 Mio. €.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr -3,1 Mio. € und lag damit um 1,9 Mio. € unterhalb des Vorjahresniveaus von -1,2 Mio. € (siehe Abschnitt Investitionen Konzern).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 9,5 Mio. € (Vj: 2,0 Mio. €), und liegt schwerpunktmäßig in der erfolgreichen Platzierung der Unternehmensanleihe begründet.
Zum 31.12.2011 betrug der Finanzmittelfonds des HELMA-Konzerns 3,8 Mio. €. Im stichtagsbezogenen Jahresvergleich entspricht dies einem Zuwachs in Höhe von 0,7 Mio. €. Darüber hinaus stehen dem HELMA-Konzern freie Kreditlinien in hoher einstelliger Millionenhöhe zur Verfügung. Die Finanzlage des HELMA-Konzerns stellt sich somit weiterhin als sehr solide dar und bietet gute Voraussetzungen für die angestrebten Unternehmensziele der folgenden Geschäftsjahre.
Konzern-Kapitalflussrechnung (nach IFRS)
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| in T€ | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -5.730,9 | -239,7 |
| - davon Cash Earnings | 4.396,3 | 2.923,1 |
| - davon Working Capital Veränderungen | -10.161,5 | -3.541,3 |
| - davon Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen | 34,3 | 81,0 |
| - davon Veränderung zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0,0 | 297,5 |
| Cash flow aus Investitionstätigkeit | -3.077,3 | -1.210,8 |
| Cash flow aus Finanzierungstätigkeit | 9.526,3 | 2.006,5 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 3.792,6 | 3.074,5 |
Investitionen Konzern
Im Geschäftsjahr 2011 haben wir Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 3,3 Mio. € (Vj: 1,5 Mio. €) getätigt. Davon entfiel auf den Bereich Grundstücke und Gebäude ein Investitionsanteil von 1,9 Mio. € (Vj: 0,6 Mio. €), der zum einen für den Anbau an das Verwaltungsgebäude und eine Parkplatzerweiterung am Unternehmenssitz in Lehrte genutzt wurde. Wir haben damit dem deutlichen Mitarbeiterwachstum der vergangenen Jahre Rechnung getragen. Zum anderen wurde mit diesen Investitionsmitteln der Bau des energieautarken Hauses und des Bemusterungspavillions im Musterhauspark in Lehrte umgesetzt. Dadurch konnten weitere Alleinstellungsmerkmale für den HELMA-Konzern realisiert werden. So verfügen wir nunmehr über den innovativsten Musterhauspark Europas im Bereich der energieeffizienten Bauweisen und über eine der modernsten Bemusterungsausstellungen in Deutschland.
Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte betrugen im Berichtsjahr 0,2 Mio. € (Vj: 0,5 Mio. €) und entfielen im Wesentlichen auf Software und die Entwicklungskosten für die Bemusterungsausstellung.
Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich in 2011 auf 1,2 Mio. € (Vj: 0,4 Mio. €) und wurden schwerpunktmäßig für den Kauf von Kraftfahrzeugen, EDV-Ausstattung und Mobiliar verwendet, mit welchem wir einerseits dem deutlichen Mitarbeiterzuwachs gerecht wurden und zum anderen unseren Fuhrpark modernisiert haben, der zum 31.12.2011 aus 77 Fahrzeugen bestand, von denen die Hälfte im Jahr 2011 erworben wurden.
Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
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| in T€ | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | 1.925 | 638 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 218 | 450 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.155 | 432 |
| Summe | 3.298 | 1.520 |
Für das Geschäftsjahr 2012 planen wir insgesamt Investitionen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von rund 0,8 Mio. € bis 1,3 Mio. € vorzunehmen. Zu diesen gehören unter anderem der Bau von 1-2 Musterhäusern, Ersatzinvestitionen in Kraftfahrzeuge sowie die Neuprogrammierung unserer Websites.
Innovation und Nachhaltigkeit
Innovation und Nachhaltigkeit prägen die Strategie des HELMA-Konzerns. Als wachstumsorientiertes Unternehmen stellen wir uns unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt und sind uns zugleich bewusst, dass wir unsere Marktstellung und unseren unternehmerischen Erfolg mittelfristig nur dann weiter ausbauen können, wenn wir kontinuierlich an unseren Produkten und Dienstleistungen arbeiten und diese durch Innovationen weiterentwickeln.
Attraktive Arbeitswelt
Hierzu bedarf es in großem Maße des Engagements und Ideenreichtums unserer Mitarbeiter. Es ist daher unser Ziel, uns nachhaltig als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu präsentieren und für unsere Mitarbeiter bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Wir werden unseren Mitarbeitern deshalb ab dem Jahr 2012 in deutlich erweitertem Umfang Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Aus- und Weiterbildung bieten und haben mit dem abgeschlossenen Anbau an unser Verwaltungsgebäude nach dem deutlichen Mitarbeiterwachstum der vergangenen Jahre auch wieder die räumlichen Voraussetzungen für ein angenehmes Arbeitsumfeld geschaffen.
Klima- und Ressourcenschutz
Durch die frühzeitige Fokussierung auf den Bereich der energieeffizienten Bauweisen haben wir uns in den vergangenen zehn Jahren nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil geschaffen, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und des CO2 -Ausstoßes geleistet. So können wir unseren Kunden mit unserer Solarhaus-Reihe attraktive Möglichkeiten bieten, mit Hilfe der Sonne in bedeutendem Umfang Heizkosten einzusparen und damit aktiven Klimaschutz umzusetzen. Zu diesem tragen wir neben unserem Produktportfolio auch durch verschiedenste andere Maßnahmen bei. Hierzu gehörten in 2011 unter anderem die Errichtung eines energieeffizienten Anbaus, die Installation einer modernen Photovoltaikanlage auf unserem Verwaltungsgebäude sowie der klimaneutrale Druck aller unserer Kataloge, Imagebroschüren und Geschäftsberichte.
Innovative und nachhaltige Energiekonzepte
Integration innovativer Energiesparmaßnahmen im Zeitverlauf
ecoSolar-Häuser
Ein ecoSolar-Haus kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit einem oder mehreren anderen Energieträgern. Die Sonnenenergie erwärmt hierbei nicht nur das Brauchwasser zum Duschen und Baden, sondern wird zusätzlich zum Heizen genutzt. Mit einem solaren Deckungsgrad von ca. 30 % überzeugen ecoSolar-Häuser durch ein dauerhaft hohes Einsparpotenzial. Knapp ein Drittel der benötigten Wärmeenergie wird dabei aus der Kraft des Sonnenlichts gewonnen.
Sonnenhäuser
Ein Sonnenhaus deckt mindestens 50 % des Jahres-Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser solar. Hierzu verfügt das Haus zur aktiven Nutzung von kostenloser Sonnenenergie über eine ca. 40 Quadratmeter große Solarkollektorfläche auf dem nach Süden geneigten Dach. Der Restenergiebedarf wird regenerativ durch eine moderne Holzfeuerung gedeckt, z. B. über einen Holzvergaserofen oder eine Pellettsheizung. Die Energie aus beiden Quellen wird in einem etwa 7.000 Liter fassenden Pufferspeicher gesammelt und steht zeitunabhängig nach Bedarf zur Verfügung. Damit wird ein Sonnenhaus vollständig klimafreundlich CO2 -neutral beheizt. Unsere HELMA-Sonnenhäuser sind grundsätzlich KfW-Effizienzhäuser 55, womit neben den erheblichen Einsparungen bei den Heizkosten auch eine attraktive KfW-Förderung ermöglicht wird.
Das EnergieAutarkeHaus
Mit dem energieautarken Haus (EAH) begründen wir eine völlig neue Generation solarer Effizienzhäuser und setzen einen neuen Maßstab im nachhaltigen Hausbau. Das EAH ermöglicht die solare Vollversorgung mit Wärme und Strom und macht seine Bewohner völlig unabhängig von externen Energielieferungen der großen Versorger.
Im EAH deckt der kostenfreie und krisensichere Rohstoff Sonne 65 % des Jahreswärmebedarfs. Je nach Standort in Deutschland sind bis zu 70 % solare Deckung möglich. Dafür sammeln 46 Quadratmeter Sonnenkollektoren, mit 45° Neigung in die Dachfläche integriert und idealerweise nach Süden ausgerichtet, die Sonnenwärme. Die Wärme wird zentral von einem 9,3 Kubikmeter großen Langzeit-Solarspeicher aufgenommen. Hier steht sie rund um das Jahr zur Warmwasser-Bereitung und zum Heizen zur Verfügung und wird über Wochen oder gar Monate gespeichert. In der sonnenärmeren Jahreszeit gibt der Speicher die Wärme über Wandflächen- oder Fußbodenheizung individuell regelbar an die Räume ab. Für den restlichen Wärmebedarf kommt der erneuerbare, heimische Rohstoff Holz in Form von Stückholz zum Einsatz. Über eine eingebaute Wassertasche gibt der Stückholzofen etwa 90 % der Heizenergie an den Pufferspeicher ab. Die restliche Abwärme sorgt zusätzlich für angenehme Temperaturen im Wohnraum. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und verbrennt CO2 -neutral. Allein mit Sonnenwärme herrschen so auf den 162 Quadratmetern Wohnfläche des EAH das ganze Jahr behagliche Temperaturen.
Zusätzlich zu den Kollektoren ist eine Photovoltaik-Anlage in das Dach integriert. Auf einer Fläche von 58 Quadratmetern erzeugt sie die Menge Strom, die das Haus für seine Eigenversorgung mit Haushaltsstrom benötigt. Der Überschussstrom wird für die Elektro-Mobilität genutzt. Um den selbst erzeugten Strom flexibler einsetzen zu können - also auch dann, wenn die Sonne nicht scheint - wird dieser in einem Elektroenergiespeicher (Akku) zwischen gespeichert. So kann ein Elektromobil auch noch am Feierabend mit eigenproduziertem Strom geladen werden. Mit seinem monolithischen, in sich gedämmten Mauerwerk, der Dreifachverglasung, der Dachdämmung sowie der gedämmten Bodenplatte erfüllt das EAH dabei selbstverständlich auch die hohen Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 55. Gemessen an einem konventionellen Gebäude liegt der Primärenergiebedarf des EAH mit 5 kWh pro Quadratmeter und Jahr um 93 % unter dem Wert, den die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt und etwa 83 % unter Passivhausstandard.
Für unsere Innovation "Das EnergieAutarkeHaus" wurden wir im Geschäftsjahr 2011 mehrfach ausgezeichnet. So wurde uns unter anderem von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar e.V. die begehrte Plakette des Deutschen Solarpreises 2011 für die herausragende und beispielhafte Initiative zur Nutzung erneuerbarer Energie verliehen. Überdies wurde über das EAH fortlaufend im Fernsehen und in der Presse berichtet, womit wir unseren bundesweiten Bekanntheitsgrad weiter steigern und unsere führende Marktstellung im Bereich der energieeffizienten Bauweisen untermauern konnten.
Mitarbeiter & Organe
Personalentwicklung im HELMA-Konzern
Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2010 um 25 % von 131 auf 164 erhöht. Neben dem aufgrund des deutlichen Auftragswachstums notwendigen Personalaufbau, der insbesondere in den Bereichen Projektleitung und Bauzeichnung erfolgte, wurden auch die neueren Abteilungen "Statik/EnEV" und "zentrale Auftragsvergabe" personell weiter verstärkt. Zudem ist die im Januar 2011 gegründete Tochtergesellschaft HELMA Ferienimmobilien GmbH erstmalig in den Mitarbeiterzahlen enthalten.
Die Anzahl der selbständigen Fachberater, mit denen wir im Vertriebsbereich an den verschiedenen Standorten auf Provisionsbasis zusammenarbeiten, lag im Bereich der Hausberatung mit 76 auf unverändertem Niveau. Die Anzahl der selbständigen Finanzierungsberater konnte in 2011 von 14 auf 24 ausgebaut werden.
Anzahl der Mitarbeiter und selbständigen Fachberater im HELMA-Konzern 2008-2011
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| 31.12.2011 | 31.12.2010 | 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Mitarbeiter im HELMA-Konzern | 164 | 131 | 108 | 103 |
| Anzahl der selbständigen Fachberater (Hausberatung) | 76 | 76 | 81 | 92 |
| Anzahl der selbständigen Fachberater (Finanzierungsberatung) | 24 | 14 | 0 | 0 |
Ausbildung
Die Ausbildung junger, motivierter Menschen sehen wir als wichtigen Bestandteil unserer Personalpolitik an, mit welcher wir den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen und unseren fortwährenden Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften anteilig selbst decken wollen. Aktuell bilden wir zwei Auszubildende in den Bereichen Bauzeichnung und Marketing aus, die sich jeweils im zweiten Ausbildungsjahr befinden. Mitte 2012 werden wir überdies drei weitere Ausbildungsplätze in den nachfolgenden Bereichen schaffen:
| ― | Bereich Sekretariat: Kaufmann/-frau für Bürokommunikation |
| ― | Bereich Buchhaltung/Sachbearbeitung: Bürokaufmann/-frau |
| ― | Bereich Kaufmännische Verwaltung: Immobilienkaufmann/-frau |
Organe der Gesellschaft
Dem Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG gehörten im Berichtsjahr der Unternehmensgründer Herr Karl-Heinz Maerzke als Vorsitzender und Herr Gerrit Janssen an. Herr Karl-Heinz Maerzke ist bis zum 31.03.2015 und Herr Gerrit Janssen bis zum 30.06.2014 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzte sich zum 31.12.2011 aus Otto W. Holzkamp (Vorsitzender), Dr. Eberhard Schwarz (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Peter Plathe zusammen. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft
Im Folgenden wird ergänzend zur Konzern-Berichterstattung die separate Entwicklung der Muttergesellschaft erläutert. Der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Lagebericht der HELMA Eigenheimbau AG wird gemäß § 315 Abs. 3 HGB mit dem des HELMA-Konzerns zusammengefasst.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der HELMA Eigenheimbau AG betrug zum 31.12.2011 48,4 Mio. € (31.12.2010: 30,7 Mio. €). Auf der Aktivseite ist diese Erhöhung insbesondere auf eine Zunahme des Umlaufvermögens um 15,4 Mio. € auf 28,5 Mio. € zurückzuführen, die in den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet lag. Das Sachanlagevermögen belief sich zum Bilanzstichtag auf 19,4 Mio. € und lag damit um 2,1 Mio. € über dem Vorjahreswert.
Bilanzstruktur Aktiva (nach HGB)
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| in € | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 19.368.071,53 | 17.310.198,79 |
| Umlaufvermögen | 28.526.979,35 | 13.159.459,04 |
| - davon liquide Mittel | 3.197.492,10 | 2.213.855,92 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 487.666,96 | 259.260,31 |
| Summe Aktiva | 48.382.717,84 | 30.728.918,14 |
Auf der Passivseite kam es im stichtagsbezogenen Jahresvergleich zu einer Zunahme des Eigenkapitals in Höhe des erwirtschafteten Jahresüberschusses sowie der Emissionserlöse aus der vollzogenen Kapitalerhöhung im April 2011 von 9,2 Mio. € auf 13,5 Mio. €. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 28 % und weist somit einen im Branchendurchschnitt weit überdurchschnittlichen Wert auf.
Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2011 auf insgesamt 27,5 Mio. € und lagen damit 11,2 Mio. € über dem Vorjahresniveau, wofür unter anderem die neu begebene Anleihe verantwortlich war. Die Rückstellungen nahmen im Zuge der deutlichen Geschäftsausweitung in 2011 um 2,1 Mio. € auf 7,4 Mio. € zu.
Zum Geschäftsjahresende 2011 verfügt die HELMA Eigenheimbau AG über liquide Mittel in Höhe von 3,2 Mio. € sowie freie Kreditlinien in Millionenhöhe, so dass sich die Finanzlage unverändert als äußerst solide darstellt.
Bilanzstruktur Passiva (nach HGB)
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| in € | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 13.453.588,65 | 9.157.365,35 |
| Rückstellungen | 7.430.865,03 | 5.319.898,23 |
| Verbindlichkeiten | 27.498.264,16 | 16.251.654,56 |
| Summe Passiva | 48.382.717,84 | 30.728.918,14 |
Ertragslage
Die Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG belief sich im Berichtsjahr auf 75,6 Mio. € (Vj: 61,4 Mio. €). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Mio. € bzw. 23 %. Der Rohertrag konnte dabei trotzt einer geringfügigen Erhöhung der Materialaufwandsquote auf Basis der Gesamtleistung auf 77,2 % von 14,5 Mio. € auf 17,2 Mio. € gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 1,5 Mio. € (Vj: 1,6 Mio. €) auf nahezu unverändertem Niveau. Das Finanzergebnis fiel mit 0,3 Mio. € um 0,7 Mio. € besser aus als im Vorjahr. Insgesamt konnte die HELMA Eigenheimbau AG im Geschäftsjahr 2011 den Jahresüberschuss um 50 % auf 1,7 Mio. € erhöhen. Auch für die Folgejahre gehen wir fest von einer weiteren Ergebnissteigerung aus.
Gesamtleistung der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)
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| in € | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 73.390.227,73 | 63.004.732,43 |
| Bestandsveränderungen | 2.219.047,48 | -1.569.166,42 |
| Gesamtleistung | 75.609.275,21 | 61.435.566,01 |
Geschäftsverlauf der HELMA Eigenheimbau AG (nach HGB)
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| in € | 2011 | % | 2010 | % |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung | 75.609.275,21 | 100,00 | 61.435.566,01 | 100,00 |
| Materialaufwand | -58.375.629,86 | -77,21 | -46.963.145,68 | -76,44 |
| Rohertrag | 17.233.645,35 | 22,79 | 14.472.420,33 | 23,56 |
| andere aktivierte Eigenleistungen | 166.187,88 | 0,22 | 238.458,11 | 0,39 |
| sonstige betriebliche Erträge | 458.676,77 | 0,61 | 498.753,39 | 0,81 |
| Personalaufwand | -8.396.577,97 | -11,11 | -6.693.632,38 | -10,90 |
| Abschreibungen | -1.175.059,71 | -1,55 | -1.068.445,76 | -1,74 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.742.372,38 | -8,92 | -5.816.519,89 | -9,47 |
| EBIT | 1.544.499,94 | 2,04 | 1.631.033,80 | 2,65 |
| Finanzergebnis | 337.406,96 | 0,45 | -404.111,87 | -0,66 |
| EBT | 1.881.906,90 | 2,49 | 1.226.921,93 | 2,00 |
| Jahresüberschuss | 1.696.223,30 | 2,24 | 1.130.758,28 | 1,84 |
Risikobericht
Risikomanagement
Im Rahmen unseres unternehmerischen Handelns sind wir naturgemäß verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dabei gehen wir Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind. Im Rahmen unseres Risikomanagements führen wir zur Beherrschung und Steuerung dieser Risiken sowie zur transparenten Darstellung von sich bietenden Chancen eine laufende Beobachtung und Bewertung von identifizierten Risiken durch.
Hierzu werden die risikorelevanten Faktoren aus den Bereichen Vertrieb, Vertragsmanagement, Technik, Finanzen, Personal und Recht nicht nur fortlaufend überprüft, sondern auch die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken und die daraus ggf. resultierenden Schäden bewertet. Dem Vorstand, der regelmäßig - insbesondere im Rahmen des monatlichen Berichtswesens - über eine eventuelle Überschreitung festgelegter Risikogrenzwerte informiert wird, stehen somit die notwendigen Entscheidungskriterien zur Verfügung, um zeitnah angemessene Maßnahmen einzuleiten.
Relevante Risikofaktoren
Gesamtwirtschaftliches Risiko
Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist in den vergangenen zwölf Monaten trotz der Eurokrise insgesamt als positiv zu beurteilen und auch die niedrigen Arbeitslosenzahlen stimmen zuversichtlich. Zudem sorgen die Flucht in Sachwerte und das historisch niedrige Zinsniveau aktuell für eine erhöhte Nachfrage nach Eigenheimen. Trotz der derzeit guten allgemeinen Rahmenbedingungen sind wir uns des möglichen Risikos einer plötzlich und unerwartet abflauenden Konjunktur bewusst und beobachten und analysieren daher die aktuellen Marktgegebenheiten intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen optimal vorbereitet zu sein und der jeweiligen Situation bedingte, notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen zu können.
Neue Technologien
Aus dem technologischen Fortschritt resultierende Innovationen im Bereich des Hausbaus werden von uns fortlaufend analysiert und finden nach entsprechender Eignungsprüfung Berücksichtigung in unserem Produktportfolio. Der enge Kontakt und Erfahrungsaustausch mit verschiedensten Herstellern, Verbänden und Geschäftspartnern sowie der Besuch von Fachmessen und Kongressen fördert hierbei die Innovationsfreudigkeit unseres Unternehmens. In der jüngeren Vergangenheit haben wir unser Produktportfolio insbesondere im Bereich der energieeffizienten Bauweisen durch vielversprechende Innovationen wie das ecoSolar-Haus, das Sonnenhaus und nicht zuletzt das EnergieAutarkeHaus erweitern können. Dabei achten wir stets darauf, dass die mit den Innovationen verbundenen Chancen die Risiken deutlich überwiegen und die Anlaufkosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Absatzpotenzial stehen.
Materialkostenrisiko
Im Rahmen unserer fortlaufenden Planungen werden auch die zu erwartenden Materialpreisänderungen ermittelt und in unseren Kalkulationen berücksichtigt. Anhand einer vorausschauenden Festlegung der Verkaufspreise für unsere Häuser wirken wir dem Risiko steigender Materialpreise entgegen. Unerwartete und sprunghafte Materialpreissteigerungen, welche das einzukaufende Material und/oder die einzukaufenden Dienstleistungen betreffen, könnten sich nichtsdestotrotz nachteilig auf die Erträge aus den einzelnen Bauvorhaben auswirken. Zudem mildern wir auch mit entsprechenden Preisanpassungsklauseln, die an die Entwicklung des Baupreisindex gekoppelt sind, nach zeitlichem Ablauf der Festpreisbindungen in unseren Hausverträgen das Risiko steigender Rohstoffpreise ab.
Investitionsrisiken
Nach dem Abschluss unserer erfolgreich vollzogenen, bundesweiten Expansion haben wir unsere Investitionen in neue Musterhäuser in den vergangenen Jahren bereits auf ein relativ moderates Niveau zurückgefahren. Die in früheren Geschäftsjahren neu aufgebauten Vertriebsstandorte haben dabei in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrheitlich einen spürbaren Beitrag zur Erzielung neuer Vertriebsrekorde leisten können. Auch in Zukunft werden wir bei dem möglichen Aufbau einzelner Standorte oder bei Ersatzinvestitionen mit größtmöglicher Sorgfalt vorgehen, um so das Risiko einer Fehlinvestition so gering wie möglich zu halten. Dies gilt ebenso für den Ankauf von Grundstücksarealen zur Erweiterung des Bauträgergeschäfts der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH. Hier werden wir nur in solchen Gebieten investieren, wo wir über das notwendige regionale Knowhow, langjährige Erfahrungswerte und das Potenzial eines zügigen Abverkaufs verfügen. In der Regel werden wir dabei im Projektgeschäft nur hinsichtlich des Grundstücksankaufes in Vorleistung treten und mit den einzelnen Bauvorhaben erst dann beginnen, wenn uns ein entsprechender notarieller Kaufvertrag inklusive Finanzierungsbestätigung des Kunden vorliegt. Ausnahmen von dieser Vorgehensweise, die insbesondere beim Bau von Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern trotz eines erhöhten Vertriebsrisikos sinnvoll sein können, werden wir auch zukünftig einer besonders intensiven Prüfung unterziehen, um damit bestmöglich sicherzustellen, unser Kapital jeweils möglichst kurzfristig in einzelnen Projekten zubinden.
Personalrisiken
Wir verfolgen Personalrisiken mit größter Aufmerksamkeit und begegnen diesen mit zahlreichen Maßnahmen der Personalentwicklung. Im Fokus stehen dabei die Qualifikation unserer Mitarbeiter, eine niedrige Fluktuationsrate sowie die langfristige Bindung der Führungskräfte an das Unternehmen. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist ein entscheidendes Element für die hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen. Zur langfristigen Sicherung dieser Qualität stellen wir unseren Mitarbeitern und Fachberatern ein breites Angebot an Einarbeitungs-, Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogrammen zur Verfügung, das auch im Geschäftsjahr 2011 sehr lebhaft wahrgenommen wurde. Hierzu zählt unter anderem die HELMA-Akademie, mit der wir speziell für unsere Fachberater und Projektleiter ein eigenes Forum zur Weiterbildung geschaffen haben.
IT-Risiken
Um unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer IT-Systeme zu garantieren, investieren wir regelmäßig in eine moderne Hardware und Software-Infrastruktur und nehmen regelmäßige Datensicherungen vor. Hierbei setzen wir Produkte der führenden Hersteller ein. Geltende Sicherheitsrichtlinien passen wir fortlaufend den neuesten technischen Entwicklungen an.
Rechtliche Risiken
Wesentliche rechtliche Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Finanzrisiken
Finanzielle Risiken, zu denen Liquiditäts-, Zins- und Ausfallrisiken zählen, überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken.
Die Liquiditätsrisiken werden im Konzern zentral, basierend auf einer rollierenden Liquiditätsplanung überwacht und gesteuert. Durch einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und freien Kreditlinien ist die Liquiditätsversorgung des Konzerns sicher gestellt. Das Auftreten von Liquiditätsengpässen kann somit ausgeschlossen werden.
Das Risiko von Zinsänderungen im HELMA-Konzern resultiert im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Ein signifikantes Zinsänderungsrisiko ist in Anbetracht der aktuellen Höhe der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten nicht ersichtlich. Zinsderivate werden nicht eingesetzt.
Das Risiko von Forderungsausfällen oder nicht weiterreichbarer Gewährleistungsansprüche ist aufgrund unseres Geschäftsmodells und unserer bewährten Form der Zusammenarbeit mit unseren Subunternehmern weiterhin als gering einzuschätzen.
Da die Unternehmen des HELMA-Konzerns im Wesentlichen in Deutschland und Luxemburg tätig und alle Jahresabschlüsse in Euro denominiert sind, bestehen keine Wechselkursrisiken.
Gesamtbewertung
Die Gesamtrisikosituation des HELMA-Konzerns wird im Rahmen des erläuterten Risikomanagements analysiert und gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Risiken erkennbar, die alleine oder in Kombination den Konzern in seinem Bestand gefährden könnten.
Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.
Dividende
Für das Geschäftsjahr 2011 weist die HELMA Eigenheimbau AG im Einzelabschluss nach HGB einen Bilanzgewinn von 1.693.332,58 € aus. Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 26. März 2012 der Hauptversammlung am 6. Juli 2012 folgende Gewinnverwendung zur Beschlussfassung vorzuschlagen:
Ausschüttung einer Dividende von 0,20 € je dividendenberechtigter Stückaktie in Höhe von 572.000,00 € und Vortrag des Restbetrages von 1.121.332,58 € auf neue Rechnung.
Der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und Aktiengesetzes erstellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG sowie der zusammengefasste Lagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Prognosebericht
Auf der Grundlage unseres soliden Auftragsbestandes in Höhe von 91,1 Mio. €, mit welchem wir in das Geschäftsjahr 2012 starten, sowie der vielen attraktiven, neuen Bauträgerprojekte, mit deren Umsetzung unsere Tochtergesellschaften HELMA Wohnungsbau GmbH und HELMA Ferienimmobilien GmbH im Prognosezeitraum beginnen werden, erwarten wir auch für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse. So rechnen wir mit einem Anstieg der Konzern-Umsätze im Geschäftsjahr 2012 von 103,6 Mio. € auf 115-125 Mio. € und im Geschäftsjahr 2013 auf rund 140 Mio. €. Für die prognostizierten Umsatzsteigerungen wird dabei mehrheitlich der weitere, signifikante Ausbau des Bauträgergeschäftes verantwortlich sein. Dessen Anteil am Konzern-Umsatz (2011: 28,0 Mio. €) wird dabei im laufenden Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich zwischen 40-50 Mio. € betragen, zu welchem auch die in 2011 gegründete HELMA Ferienimmobilien GmbH erstmalig bis zu 10 Mio. € beisteuern wird.
Konzern-Umsatz 2008-2013e (nach IFRS)

Zur Verdeutlichung des Umsatzpotenzials, welches wir aller Voraussicht nach in den nächsten vier Jahren im Bauträgergeschäft heben werden, enthält die nachfolgende Grafik einen Überblick über die Anzahl an Einheiten, für die wir bereits aktuell über die notwendigen Grundstücke über erfolgte Käufe bzw. vorhandene Kaufoptionen verfügen. Insgesamt können somit über 600 Einheiten als nahezu gesichert betrachtet werden, die alleine ein Umsatzpotenzial im Bauträgergeschäft (inklusive der jeweils noch zu errichtenden Hauseinheiten) für 2012-2015 von kumuliert ca. 180 Mio. € beinhalten würden.
Dabei wird sich dieses Potenzial für die kommenden Jahre fortlaufend noch dadurch erhöhen, dass wir im Zeitablauf weitere Grundstücke, die in dieser Übersicht noch nicht enthalten sind, erwerben werden, um somit das Bauträgergeschäft auch in weiteren Regionen in Deutschland, neben Berlin und Rügen, auszuweiten. Insbesondere in Berlin, wo die HELMA Wohnungsbau GmbH zukünftig kontinuierlich über 100 Einheiten pro Jahr errichten wird, sowie auf Rügen, wo die HELMA Ferienimmobilien GmbH insgesamt bereits vier aussichtsreiche Projekte vorbereitet hat, werden wir somit zu den marktführenden Unternehmen in den jeweiligen Bereichen gehören.
Gesichertes Umsatzpotenzial im Bauträgergeschäft für 2012-2015

Basierend auf der oben beschriebenen Umsatzplanung rechnen wir im Geschäftsjahr 2012 mit einem Konzern-EBIT von 6,5-7,5 Mio. € und für das Geschäftsjahr 2013 mit einer weiteren, spürbaren Ergebnissteigerung. Damit würde sich die EBIT-Marge auf Basis der Umsatzerlöse (2011: 4,6%) auf den mittelfristig angestrebten Wert von über 6% erhöhen. Neben der Realisierung von weiteren Skaleneffekten gehen wir auch aufgrund des immer größer werdenden Anteils des margenstarken Bauträgergeschäftes am Konzern-Umsatz von dieser kontinuierlichen Steigerung der EBIT-Marge aus.
Konzern-EBIT 2008-2012e (nach IFRS)

Wie in den Vorjahren rechnen wir dabei auch zukünftig damit, den weit überwiegenden Teil der Umsatz- und Ergebnisbeiträge witterungsbedingt jeweils in der zweiten Jahreshälfte zu erzielen. In 2012 könnte diese ungleichmäßige, unterjährige Verteilung sogar noch verstärkter ausfallen, da sich auch ein Großteil der Umsatzrealisierung des Bauträgergeschäftes auf das zweite Halbjahr fokussiert. So ist beispielsweise ein Baubeginn bei unserem derzeit größten und bedeutendsten Projekt in der HELMA Wohnungsbau GmbH, 4. Bauabschnitt in Berlin-Karlshorst, frühestens ab Mai 2012 möglich. Mit Verschiebungen einzelner Projekte in einer Größenordnung, welche die geplanten, deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächse in 2012 und 2013 gefährden könnten, ist aktuell jedoch nicht zu rechnen. Wir gehen somit fest davon aus, das nachhaltige, profitable Wachstum des HELMA-Konzerns auch in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 erfolgreich fortsetzen zu können.
Lehrte, 15. März 2012
Karl-Heinz Maerzke, Lehrte, Vorstandsvorsitzender
Gerrit Janssen, Lehrte, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HELMA Eigenheimbau Aktiengesellschaft, Lehrte, und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 19. März 2012
**Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**
Christian Fröhlich, Wirtschaftsprüfer
Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2011 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht.
In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung insbesondere die Finanz-, Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements.
Im Geschäftsjahr 2011 kam der Aufsichtsrat zu insgesamt vier Sitzungen zusammen, an denen stets alle Mitglieder des Aufsichtsrates teilgenommen haben. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Entscheidungen wurden auf Grundlage der Berichterstattung und der Beschlussvorschläge des Vorstands nach gründlicher Prüfung und Beratung getroffen.
Über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit wurde der Aufsichtsrat auch außerhalb von Sitzungen zeitnah informiert. Beschlüsse außerhalb von Aufsichtsratssitzungen wurden im Umlaufverfahren gefasst. Zu diesen gehörten im Berichtsjahr die Beschlüsse zur Kapitalerhöhung im April 2011 sowie zu Grundstückskäufen der HELMA Wohnungsbau GmbH im Oktober 2011 und der HELMA Ferienimmobilien GmbH im Dezember 2011. An den Umlaufbeschlüssen haben stets alle Mitglieder des Aufsichtsrates teilgenommen. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand, so dass Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns unverzüglich erörtert werden konnten.
Auf die Bildung von Ausschüssen hat der Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der Größe des Aufsichtsrates mit drei Mitgliedern im Geschäftsjahr 2011 verzichtet.
Im Berichtsjahr gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat oder im Vorstand. Mit Schreiben vom 27. Januar 2012 hat jedoch das durch die Hauptversammlung am 10. Juli 2009 gewählte Ersatzmitglied des Aufsichtsrats, Herr Kurt Waldorf, sein Mandat als Ersatzmitglied des Aufsichtsrats der HELMA Eigenheimbau AG niederlegt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Waldorf für seine langjährige Verbundenheit mit der Gesellschaft.
Aus den einzelnen Aufsichtsratssitzungen
In der Aufsichtsratssitzung am 28. März 2011 wurden der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für 2010 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich beraten. Die Prüfungen des Aufsichtsrates führten zu keinen Einwendungen. Der jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurden gebilligt sowie der Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG festgestellt. Im weiteren Verlauf der Sitzung erläuterte der Vorstand die Geschäfts- und Vertriebsentwicklung im ersten Quartal sowie die Jahresplanung 2011 inklusive der Finanz-, Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung. Ferner informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den aktuellen Stand des Verkaufs des alten Verwaltungsgebäudes in Isernhagen sowie den Platzierungsverlauf der HELMA-Anleihe. Darüber hinaus stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat ein Projekt zur Verringerung der internen Durchlaufzeiten sowie das dazugehörige Maßnahmenpaket umfassend vor. Weitere Themen der ersten Aufsichtsratssitzung im Geschäftsjahr 2011 waren das Energieautarke Haus, die Bemusterungsausstellung, die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Lehrte durch einen Anbau, das erste Projekt der HELMA Ferienimmobilien GmbH in Glowe auf Rügen sowie die Vorbereitung der ordentlichen Hauptversammlung inklusive der Besprechung der dazugehörigen Tagesordnung.
In der Sitzung am 6. Juni 2011 wurde die Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres 2011, insbesondere die Ertrags-, Finanz- und Auftragslage sowie die allgemeine Baupreisentwicklung ausführlich besprochen. Weitere Schwerpunkte der Sitzung waren die Nachbetrachtung der erfolgreich vollzogenen Kapitalmaßnahmen mit der HELMA-Anleihe und der Barkapitalerhöhung, die ordentliche Hauptversammlung 2011 sowie Beratungen über Grundstückserwerbe durch die Bauträgertöchter, darunter der Erwerb des vierten Bauabschnitts in Berlin Karlshorst, nebst dazugehöriger Finanzierungsmaßnahmen.
In der Sitzung am 26. September 2011 berichtete der Vorstand ausführlich über die Auftrags- und Ertragslage des HELMA-Konzerns, die erfolgreiche Entwicklung der HELMA Wohnungsbau GmbH und der HELMA Ferienimmobilien GmbH sowie deren geplante Geschäftsausweitung einschließlich des geplanten Erwerbs weiterer Grundstücksareale. Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung waren die Beratungen und die Verabschiedung einer überarbeiteten Geschäftsordnung des Vorstands. Überdies informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über die Entwicklung der Hausbau Finanz GmbH, den Anbau an das Verwaltungsgebäude in Lehrte sowie die Personalentwicklung.
In der Sitzung am 9. Dezember 2011 stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat eingehend die konkrete Entwicklung sämtlicher Tochtergesellschaften inklusive weiterer geplanter Grundstückskäufe der HELMA Wohnungsbau GmbH sowie HELMA Ferienimmobilien GmbH vor. In diesem Zusammenhang stimmte der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung der Kapitalerhöhung der HELMA Ferienimmobilien GmbH um 150.000,00 € auf 250.000,00 € zu. Darüber hinaus informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über die Auftrags- und Ertragsentwicklung im Berichtsjahr, die Investitionsplanung für 2012 sowie die Finanzlage des HELMA-Konzerns. Weitere Themen in der letzten Sitzung des Geschäftsjahres 2011 waren die Musterhausplanung und der Verkaufsstand des alten Verwaltungsgebäudes in Isernhagen.
Erteilung des Prüfungsauftrages an die Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover
Die Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover wurde von den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 8. Juli 2011 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 gewählt. Die Erteilung des Prüfungsauftrages durch den Aufsichtsrat erfolgte anschließend unter Vereinbarung klarer Regelungen hinsichtlich der Einzelheiten des Auftrags und der Zusammenarbeit des Aufsichtsrates mit dem Abschlussprüfer. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat informiert, dass keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen lassen. Er informierte über zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbrachte Leistungen.
Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 26. März 2012
Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss der HELMA Eigenheimbau AG und der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 sowie der zusammengefasste Lagebericht für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerke.
Die Jahresabschluss- und Konzernabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte wurden auf der Bilanzaufsichtsratssitzung am 26. März 2012 gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert.
Der Abschlussprüfer berichtete über die Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die erforderlichen Unterlagen waren rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung übermittelt worden, so dass ausreichend Gelegenheit zur Prüfung der Unterlagen bestand. Auf der Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für die HELMA Eigenheimbau AG und den Konzern hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss ohne Einwendungen gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstands geprüft, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 1.693.332,58 € einen Betrag in Höhe von 572.000,00 € als Dividende auszuschütten - dies entspricht einer Dividende von 0,20 € je dividendenberechtigter Stückaktie - und einen Betrag in Höhe von 1.121.332,58 € auf neue Rechnung vorzutragen. Auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung schließt sich der Aufsichtsrat dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an.
Dem vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz wurde vom Abschlussprüfer der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaften nicht unangemessen hoch waren,
3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."
Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen auch selbst geprüft und in der Bilanzsitzung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer erörtert. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzerngesellschaften für ihre Arbeit. Sie haben erneut zu einem für den HELMA-Konzern sehr erfolgreichen Jahr beigetragen.
Lehrte, 2. April 2012
Für den Aufsichtsrat
Otto W. Holzkamp, Vorsitzender