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Hays PLC Management Reports 2015

Nov 23, 2016

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Management Reports

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Publication

Hays AG

Mannheim

Befreiender Konzernabschluss gem. § 292 HGB

zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015

HAYS PLC

London/UK

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015

MARKTÜBERBLICK

AUSGEREIFTE UND AUFSTREBENDE MÄRKTE

Der weltweite Markt der Personalrekrutierung von Fachkräften wird vorrangig durch das Vertrauen von Unternehmen bei der Einstellung von Mitarbeitern mit besonderen Qualifikationen und durch das Vertrauen der Bewerber bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes getrieben. Wir bezeichnen dies als "Job Churn".

Zusätzlich haben wir vier weitere Faktoren identifiziert, die unsere Märkte bestimmen: die Entwicklung der strukturellen Wachstumsmärkte im Bereich der Rekrutierung von Fachkräften, den Mangel an qualifizierten Kräften in bestimmten Märkten, die Globalisierung des Arbeitsflusses und den Konjunkturzyklus.

LÄNGERFRISTIGE HAUPTTRENDS

ENTWICKLUNGEN BEI DEN ERWERBSTÄTIGEN

Darunter fallen der Aufstieg der digitalen Wirtschaft, steigende IT-Ausgaben und die Nachfrage nach flexiblerer Arbeit auf Projektbasis. Dies, die höhere Mobilität von erfahrenen Arbeitnehmern und die Globalisierung von Arbeitsplätzen tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen ihre Fähigkeiten als selbstständige Unternehmer anbieten.

ENTWICKLUNG DER TECHNOLOGIE

Technologie verändert in vieler Hinsicht die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, ermöglicht Telearbeit und beeinflusst die Art, wie Klienten und Bewerber sich mit dem Arbeitsmarkt und Hays beschäftigen und interagieren. Die Digitalisierung von Angebot und Nachfrage schafft ebenfalls enorme Datenmengen, die analysiert und abgearbeitet werden müssen.

VERÄNDERUNG DES KLIENTENVERHALTENS

Viele Unternehmen setzen bei ihren Beschäftigten verstärkt auf Flexibilität, indem sie qualifiziertes Personal auf Auftrags– oder Projektbasis einstellen. Im Gegenzug profitieren sie von Beschäftigten, die über ein breites Portfolio an einschlägiger Erfahrung verfügen.

VERÄNDERTE GESCHÄFTSPRAKTIKEN

Darunter fallen verstärkte Auslagerung der Personalbeschaffung in vielen weniger ausgereiften Märkten weltweit, in denen die Rekrutierung von Fachleuten noch weitgehend unternehmensintern erfolgt, sowie das gestiegene Beschaffungsniveau in Großunternehmen.

AUSTRALIEN

NEUES WACHSTUM, ABER RESSOURCEN UNTER DRUCK

In Australien hellte sich die allgemeine Stimmung im Jahresverlauf auf, obwohl hinsichtlich der unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Regionen eine gewisse Zurückhaltung herrscht. Die Investitionen in Minen blieben verhalten, da Eisenerz– und andere Rohstoffpreise bislang nie dagewesene Tiefpunkte erlebten. Nach einer Reihe von Zinssenkungen Anfang des Jahres trat die Konjunktur in eine Übergangsphase ein, angeführt vom Dienstleistungssektor, der vor allem in späteren Jahresverlauf eine gewisse Erholung erkennen ließ.

DEUTSCHLAND

BEDINGUNGEN BLEIBEN SOLIDE

Die deutsche Konjunktur zeigte sich im Jahresverlauf widerstandsfähig, obwohl sie unter den anhaltenden Problemen in der Eurozone litt, sowie unter dem schwächeren Wachstum in einigen der für Deutschland wichtigen Exportmärkte, einschließlich Chinas. Dies wurde durch Steigerungen beim privaten Verbrauch und bei Bauinvestitionen ausgeglichen. Die Unsicherheit bezüglich der Regulierung am Arbeitsmarkt dauerte an, und zum Jahresende hatte die derzeitige Koalitionsregierung die Gesetzesvorlage zu Zeit– und Werkvertragsarbeit noch immer nicht unterzeichnet.

VEREINIGTES KÖNIGREICH

FORTSETZUNG DER BREIT ANGELEGTEN ERHOLUNG

Die Wirtschaft im Vereinigten Königreich setzte ihre breit angelegte Erholung im Jahresverlauf fort, obwohl die anhaltende Schwäche und geopolitische Instabilität in der benachbarten Eurozone den Optimismus dämpften. Im Jahresverlauf tauchte kurzzeitig das Gespenst der Deflation auf, wodurch sich eine potenzielle Zinsanhebung durch die Bank of England weiter verzögerte. Zusammen mit sinkender Arbeitslosigkeit und steigenden Löhnen führte dies zu einer Verbesserung des Verbrauchervertrauens und des Geschäftsklimas sowie zu weiterhin starken Aktivitätsniveaus in den Sektoren Bau und Immobilien.

KONJUNKTURELLER HINTERGRUND

Die Konjunkturzyklusphase und der Ausblick sowie die in unseren Märkten vorherrschende Stimmung wirken sich direkt und häufig signifikant auf das Aktivitätsniveau aus. Dies kann sowohl positiv, als auch negativ gesehen werden, vor allem in Bezug auf das Vertrauen der Unternehmen hinsichtlich Investitionen und der Bewerber beim Wechsel von Arbeitsplätzen.

Das erste Halbjahr 2015 war geprägt von verbesserten Bedingungen in einigen Schlüsselmärkten, wie zum Beispiel Australien, und auf dem gesamten europäischen Kontinent, wo viele Länder nach einigen schwierigen Jahren eine signifikant bessere Stimmung der Bewerber verzeichneten. Anderswo blieben die Marktbedingungen in bei weitem den meisten unserer Länder generell günstig.

Trotz der andauernden Unsicherheiten in der Eurozone, der geopolitischen Instabilität in Teilen der Welt wie im Nahen Osten und in der Ukraine und volatilen Gegebenheiten auf den Energiemärkten gab es in diesem Jahr keine massiven Konjunkturschocks oder signifikant negative Ereignisse, was für die gute Stimmung unter unseren Klienten und Bewerbern maßgeblich ist. Die Gesetzesvorlage zu einigen Märkten für Zeit– und Werkvertragsarbeit in Deutschland sorgt nach wie vor für Unsicherheit in bestimmten Segmenten und wirkt sich auf die Einstellungsentscheidungen dieser Klienten aus. In Australien belastete der Rückgang der Rohstoffpreise die Aktivitätsniveaus in den von Bodenschätzen dominierten Regionen. Ansonsten blieb das Umfeld in unseren Schlüsselmärkten günstig.

Die wichtigsten Zentralbanken setzen ihre unterstützende Geldpolitik mit historisch niedrigen Zinsen im Vereinigten Königreich und in den USA und einer weiteren Leitzinssenkung in der Eurozone fort. China senkte aufgrund des geringeren Wachstums und der nachgebenden Immobilienpreise seinen Leitzins drei Mal innerhalb von sechs Monaten. Australien verzeichnete ebenfalls Senkungen des Basiszinses und löste so einen Anstieg der Immobilienwerte in New South Wales und Victoria aus, was den australischen Dollar belastete und insgesamt zu einer allgemeinen Verbesserung des Geschäftsklimas in der zweiten Jahreshälfte führte.

In den USA kündigte die Federal Reserve Bank das Ende des Programms der 2008 eingeleiteten quantitativen Lockerung an. Dagegen startete in Europa die Europäische Zentralbank ihr eigenes Anleihenkaufprogramm, da die Länder der gemeinsamen Währung in eine Deflationsperiode abglitten. Im Vereinigten Königreich drohte erstmals seit den 1960er Jahren ebenfalls Deflation, was allgemein als günstig und als treibende Kraft für Konsumausgaben betrachtet wurde. Folglich sanken angesichts der Inflationsrate, die deutlich unterhalb des von der Bank of England angestrebten Ziels von 2% lag, die Aussichten auf Zinserhöhungen.

Auf politischer Ebene stand das Vereinigte Königreich in diesem Jahr im Mittelpunkt: Schottland stimmte für einen Verbleib im Vereinigten Königreich und im weiteren Jahresverlauf wurde eine neue Regierung gebildet, der ein klares Ergebnis aus den Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich vorausgegangen war. Wahlen fanden auch in Japan und Griechenland statt, die in Griechenland zu zunehmenden Spekulationen über ein Ausscheiden des Landes aus der Eurozone führten.

Für die Zukunft erwartet der Internationale Währungsfonds nur ein moderates globales Wirtschaftswachstum, aber die allgemeinen Bedingungen dürften sich weiter kontinuierlich verbessern. Obwohl weiterhin Risiken bestehen, bleiben die Aussichten daher günstig.

BEURTEILUNG DURCH DEN CHIEF EXECUTIVE

FOKUS UND GRÖSSENORDNUNG

WICHTIGE ERKENNTNISSE DIESES JAHRES, VON CHIEF EXECUTIVE ALISTAIR COX

"Erstmals seit 2008 haben wir ein Wachstum in allen unseren Kernmärkten weltweit erzielt."

In diesem Abschnitt lege ich aus meiner Sicht dar, wie sich der Konzern in diesem Jahr entwickelt hat, und erläutere den neuesten Stand zu den signifikanten strategischen und operativen Fortschritten, die wir in den letzten zwölf Monaten – gemessen an den Prioritäten, die ich im Vorjahr gesetzt habe – erreicht haben. Schließlich skizziere ich unsere langfristigen Ziele und unsere Schwerpunkte für 2016.

In der Geschäftswelt und allgemein in der Gesellschaft spielen wir eine bedeutende Rolle: wir helfen unseren Klienten, die richtige Person für die richtige Arbeit zur richtigen Zeit zu finden, und wir helfen unseren Bewerbern, die perfekte Rolle zu finden, um die nächste Stufe ihrer eigenen Karriere zu entwickeln. Wir arbeiten täglich mit Organisationen – den größten weltweit bis hin zu den kleinsten – zusammen, damit sie genau das Talent finden, das sie für Erfolg und Wachstum benötigen. Da sich die Weltkonjunktur weiter erholt hat, investieren viele unserer Klienten in den Ausbau ihrer Belegschaft, um der gestiegenen Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen Rechnung zu tragen.

Gleichzeitig verzeichnen sie zunehmend Abgänge, da die aktuell Beschäftigten zuversichtlicher werden und häufiger ihren Arbeitsplatz wechseln. Dies alles schafft einen dynamischen Rekrutierungsmarkt, dessen Situation dadurch weiter erschwert wird, dass nun die Nachfrage nach Qualifikationen in zahlreichen Sektoren das Angebot übersteigt. Dies wiederum führt zu Lohninflation; ein Mangel an qualifiziertem Personal macht sich weltweit zunehmend bemerkbar. Dank dieser steigenden Nachfrage nach Talenten konnten wir im letzten Jahr über einer Viertelmillion Menschen helfen, ihren nächsten Arbeitsplatz zu finden. Das ist eine eindrucksvolle Größenordnung. Dabei arbeiteten wir mit Tausenden von Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor zusammen, um die fähigen Menschen zu finden, die sie für den Aufbau ihres Geschäfts benötigen. Wir sind stolz darauf und bezeichnen dies als "Powering the World of Work". In dieser Rolle tragen wir dazu bei, Unternehmen, Volkswirtschaften und Gesellschaften auf dieser Welt voranzubringen; und darin sehen wir unsere Daseinsberechtigung als Unternehmen.

UNSERE ZIELE

1 WEITERE VERBESSERUNG DER PRODUKTIVITÄT DER BERATER

2 WEITERE SELEKTIVE INVESTITIONEN, UM PROFITABLES WACHSTUM ZU FÖRDERN

3 PLATTFORMÜBERGREIFENDE GRÖSSENVORTEILE ERZIELEN

4 WEITERE SUCHE NACH WEGEN, UM EFFIZIENZ UND EFFEKTIVITÄT ZU VERBESSERN

IM VORJAHR FESTGELEGTE PRIORITÄTEN:

• Ausstattung der Berater mit den besten Tools, um sie so effektiv wie möglich zu machen

• Nutzung neuer Technologien

• Investieren in unsere Schulungs– und Entwicklungsprogramme weltweit, und deren Entfaltung

• Zielgerichtete Investments in die Geschäftsfelder, die zusätzliche Kapazitäten benötigen

• Konzentration der Ressourcen auf diejenigen Geschäftsfelder, die am besten positioniert sind, um einen bedeutenden Beitrag zum Konzernergebnis der nächsten fünf Jahre zu leisten

• Schwierige Entscheidungen zum Schutz der Rentabilität, soweit erforderlich

• Unsere Unternehmensstärke im Vereinigten Königreich, in Australien und Deutschland replizieren in immer mehr Länder weltweit

• Aggressive Arbeit in Märkten, die langfristige Wachstumsmöglichkeiten bieten, wie die USA und Japan

ERZIELTE FORTSCHRITTE IN 2015:

• UK & Irland: Produktivitätszuwachs 3%, Beitrag zur Steigerung des Bereichsgewinns um £19,6 Millionen(1)

• Reinvestitionen in Asien und Deutschland, um künftiges Wachstum zu fördern

• Zunahme der durchschnittlichen Anzahl der Konzernberater ohne die Veredus-Übernahme: 9% in diesem Jahr, der Netto Gebühren des Konzerns ebenfalls um 9%(1)

• Fokus auf Schulungs-Management und Effektivität aller Berater

• Endbestand an Konzernberatern (ohne die Veredus-Übernahme) lag in diesem Jahr um 9% höher, da wir 464 Berater zusätzlich einstellten

• Die Mitarbeiterzahl zielte auf wachstumsstarke Märkte wie Asien (plus 20%) und Deutschland (plus 14%) ab, da wir in die Bereiche unseres Unternehmens investierten, die auf kleine und mittelständische Klienten fokussiert sind

• Abschluss der Veredus-Übernahme in den USA, was dem Konzern eine starke Plattform verschaffte, um im größten Recruitment-Markt weltweit zu wachsen

• Kontinuierlicher Ausbau unseres Contracting-Modells (Leiharbeit), um von einer makroökonomischen Verschiebung bei qualifizierten Arbeitskräften zu profitieren. Durch die Veredus-Übernahme gewannen wir weitere 700 Leiharbeiter.

• Konsequenter Fokus auf die Maximierung von Produktivität und Effektivität aller Prozesse des Konzerns

• Back-Office-Automatisierungsprojekt in Deutschland zur Steigerung der Effizienz läuft

• Das Innovationsteam forscht, analysiert und entwickelt weiterhin Beziehungen zu neuen und aufkommenden Geschäftsmodellen

Dies war ein weiteres erfolgreiches Jahr für Hays. Wir steigerten unsere Netto Gebühren um 9%(1) und den Betriebsgewinn um 25%(1). Unsere Cash Performance war ebenfalls eindrucksvoll: wir wandelten 116% des operativen Gewinns in operativen Cashflow um und schlossen das Jahr mit einer Nettoverschuldung von £31 Millionen gegenüber £63 Millionen im Vorjahr. Unser Ziel ist es, die Nettoverschuldung zu tilgen und eine Nettoliquidität im Unternehmen aufzubauen, und wir sind dabei auf einem guten Weg. Dank unserer starken Finanzperformance konnten wir vorschlagen, unsere Kerndividende um 5% zu erhöhen und dabei weiterhin unsere Kerndividenden-Abdeckung mit dem Ziel einer Verdreifachung des Gewinns auszubauen. Paul Venables, Group Finance Director, erläutert unsere Finanzperformance ausführlicher ab Seite 23.

GÜNSTIGE MÄRKTE

Die Marktbedingungen blieben in den meisten unserer 33 Länder im Jahresverlauf günstig. Stabile Konjunkturbedingungen und das Fehlen von massiven Konjunkturschocks erhöhten seitens unserer Klienten die Zuversicht, freiwerdende Stellen neu zu besetzen und neue Mitarbeiter einzustellen, und seitens unserer Bewerber, die Stellen zu wechseln. Dabei ist wichtig, dass wir erstmals seit 2008 ein Wachstum in allen unseren Kernmärkten weltweit erzielten.

Im Vereinigten Königreich und Irland stiegen die Netto Gebühren um 11%(1) und unser extrem starker Gewinnhebel in diesem Geschäft ermöglichte uns eine Steigerung des Betriebsgewinns um £19,6 Millionen(1), wobei 74%(1) der zusätzlich generierten Netto Gebühren durchgereicht wurden in den zusätzlichen Gewinn. In Deutschland, unserem gewinnmäßig größten Geschäftsfeld, waren die Bedingungen im Jahresverlauf günstig und wir erzielten ein weiteres Rekordjahr für Netto Gebühren und Betriebsgewinne mit einem Zuwachs von jeweils 6%(1).

Im übrigen Europa erzielten wir ein starkes zweistelliges(1) Wachstum in wichtigen Ländern wie Belgien, der Schweiz und Polen. Einige Märkte, die seit einiger Zeit eine Herausforderung darstellten, u. a. Spanien und Italien, fanden zu starkem Wachstum zurück. Wir verzeichneten weiterhin kräftiges Wachstum in Frankreich, einem Markt, in dem wir nun echte Größenvorteile erzielen, indem wir unsere Mitbewerber übertreffen.

In Australien erlebten wir erstmals seit 2012 wieder Wachstum, da das Vertrauen in eine Reihe unserer Marktsegmente zurückgekehrt ist, insbesondere in die Angestelltenmärkte (Perm-Märkte) in den Staaten ohne Bergbau. In Asien waren die Bedingungen während des gesamten Jahres günstig, da unser Japangeschäft um 15%(1) zulegte und ein Rekordjahr erreichte, während Malaysia, Hongkong und China ein starkes zweistelliges(1) Wachstum generierten.

In Südamerika blieben die Bedingungen in Brasilien problematisch und wir führten entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung unserer Kostenbasis durch. Auch das übrige Lateinamerikageschäft in Mexiko, Chile und Kolumbien verzeichnete weiterhin ein ausgezeichnetes Wachstum – die Netto Gebühren stiegen in jedem dieser Länder um über 40%(1).

In Nordamerika legte unser Kanadageschäft 10%(1) zu, stagnierte jedoch zum Jahresende, da der Einbruch bei der Energie– und Rohstoffbranche die Gesamtwirtschaft belastete. In den USA blieben die Bedingungen allerdings äußerst günstig und wir konnten nicht nur unser bestehendes Geschäft aggressiv ausbauen, sondern wagten auch den wichtigen Schritt der Übernahme von Veredus Corp. Dadurch erhielten wir sofort eine bedeutende Plattform, um in diesem attraktiven Markt weiter zu wachsen. Nachstehend in diesem Abschnitt finden Sie dazu ausführlichere Informationen.

KONTINUIERLICHER FORTSCHRITT IN RICHTUNG UNSERER FINANZZIELE

Im Jahr 2013 skizzierten wir unsere Fünfjahres-Ambitionen für den Konzern. Unsere Finanzziele bestehen darin, den Betriebsgewinn des Konzerns zwischen 2013 und 2018 ungefähr zu verdoppeln und die Stellen, an denen wir unsere Gewinne erzielen, zu diversifizieren. Diese Ambitionen gingen von einem globalen makroökonomischen Umfeld eines moderaten, aber beständigen Gesamtwachstums aus. In der Welt von heute rechnen wir durchaus mit gelegentlichen kleineren Konjunkturschocks, aber unsere Grundannahme enthält kein größeres destabilisierendes Ereignis. Bisher – nach zwei Jahren dieses Fünfjahreszeitraums – erwies sich diese Annahme als zutreffend und bleibt gültig. Die großen Volkswirtschaften der Welt, einschließlich unserer eigenen Schlüsselmärkte, sind zu einem stetigen Wirtschaftswachstum zurückgekehrt. Natürlich bestehen Probleme in der Eurozone, in Russland und im Nahen Osten, aber kein Einzelereignis ist eskaliert und hat die solide Erholung, die wir unverändert genießen, entgleisen lassen. Vor diesem Hintergrund können wir nach unserer Einschätzung sehr erfolgreich sein. Nach den ersten beiden Jahren unseres Plans liegt der Handel insgesamt über unseren ursprünglichen Erwartungen und viele unserer Unternehmen entwickeln sich besser als geplant; allerdings wirkt sich die jüngste Stärke des Britischen Pfunds offensichtlich ungünstig aus und hat unsere umgerechneten Ergebnisse deutlich verwässert. Dennoch hat sich das Geschäft auf LFL-Basis sehr gut entwickelt und wir lagen am Ende des Jahres 2015 im Rahmen unserer ursprünglichen Ambitionen für 2018, selbst unter Berücksichtigung der bisherigen Währungsauswirkungen. Für die Zukunft bedeutet die Stärke des Pfunds, dass wir hart arbeiten und deutlich über unseren Erwartungen abschneiden müssen, um unsere unbereinigten Fünfjahresziele zu erreichen, aber wir bleiben zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird.

Im gesamten Jahresverlauf konzentrierten wir uns unverändert auf die Verbesserung der Produktivität der Berater und darauf, selektive, schnelle Investitionen in das Unternehmen dort vorzunehmen, wo wir weitere Wachstumsmöglichkeiten erkennen. Im Vereinigten Königreich steigerten wir die Produktivität um 3%; das erwies sich als wichtiger Treiber für die verbesserte Rentabilität dieses Geschäfts. Mit diesem zusätzlichen Gewinn verfügten wir über den Spielraum, um in Bereichen wie zum Beispiel in Asien in zusätzliche Kapazitäten zu investieren, wo wir lukrative Märkte erkennen, und in Deutschland, wo wir in die Geschäftsbereiche investiert haben, die auf kleine und mittelständische Klienten ausgerichtet sind.

Ohne die Übernahme von Veredus stieg der Endbestand an Konzernberatern um 9%, was einen Zugang von 464 neuen Beratern für unser Unternehmen bedeutete. Unser Ansatz für diese Investition ist nun seit vielen Jahren konsistent. Wir bewerten jede Chance nach ihren eigenen Vorzügen und investieren selektiv, wo wir klare und attraktive Wachstumsmöglichkeiten erkennen. Entscheidungen werden von den einzelnen Büros und den einzelnen Mitarbeitern getroffen und wir überprüfen ständig unsere Optionen. Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in unserer Fähigkeit, Trends in lokalen Märkten schnell und präzise zu verstehen und zu interpretieren. Dazu benötigen wir erstklassige Management-Teams, die unsere Unternehmen in aller Welt führen, aber auch Echtzeit-Informationen und -Daten. Einer der Vorteile unserer Investments in Front– und Back-Office-Systeme, die wir weltweit 2012 abgeschlossen haben, besteht in der Qualität, Korrektheit und Schnelligkeit der Daten, die wir erzeugen können, um eine schnelle faktengestützte Entscheidungsfindung zu ermöglichen – Informationen für Anlageentscheidungen, die wir in das Unternehmen tätigen.

SIGNIFIKANTER STRATEGISCHER UND OPERATIVER FORTSCHRITT

In diesem Jahr haben wir in einigen Bereichen signifikante strategische und operative Fortschritte erzielt. Einer der wichtigsten war unsere Übernahme des IT-Personaldienstleisters Veredus Corp. in den USA im Dezember 2014. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in unserer strategischen Entwicklung, über den Sie nachstehend mehr erfahren können. Die USA sind der größte Recruitment-Markt der Welt; die Branche ist dort schon lange etabliert und anerkannt, aber es besteht zweifellos noch immer ein signifikantes Wachstumspotenzial. Ich erwarte, dass das US-Geschäft von Hays schnell zu einem der größten im Konzern wird und unmittelbar zu unseren Future Material Profit Drivers gehören wird: zu den Unternehmen, die über das Potenzial verfügen, bis 2018 einen Betriebsgewinn von £10 Millionen zu erzielen. Seit der Übernahme haben wir Veredus erfolgreich in Hays integriert und einen interessanten Plan entwickelt, wie wir im US-Geschäft beträchtlichen Wert generieren werden. Nach diesem Plan fungiert nun das ursprüngliche Veredus-Führungsteam als Hays US-Führungsteam; die bestehenden Hays Life Sciences und Oil & Gas-Unternehmen in New York und Houston werden in das Veredus-Netz integriert, das einem entsprechenden Rebranding unterzogen wird. Nachdem wir die Unternehmen zusammengeführt haben, bestehen unsere anfänglichen Prioritäten nun darin, aggressiv zu investieren, um Größenvorteile im IT-Contracting-Geschäft zu generieren, das Angebot der Beschaffung von Festangestellten zu verstärken und neue Spezialisierungen in den derzeit 12 Büros zu schaffen, beginnend mit Construction & Property. Eine bedeutende Präsenz in den USA zu unterhalten ist auch für viele unserer globalen Klienten immer wichtiger, und die Chance, bestehende Beziehungen in die und aus den USA zu nutzen, ist beachtlich. Wir erzielen bereits ausgezeichnete Fortschritte beim Leverage dieser Beziehungen und erhalten nun Aufträge in den USA und in der übrigen Welt, weil wir in unserer Branche über eine einzigartige Größenordnung und Abdeckung verfügen. Mit einer ausgezeichneten Plattform vor Ort und einem Management-Team von Weltrang, das das Geschäft vorantreibt, sehe ich das Wachstum, das wir nun aus dem größten Markt der Welt generieren können, sehr optimistisch.

Auch an anderer Stelle haben wir weitere strategische Fortschritte bei der Einführung unseres marktführenden IT-Contracting-Geschäfts – angeführt von den Experten aus unserem Deutschlandgeschäft – in andere Märkte erzielt, von denen wir glauben, dass das Modell dort erfolgreich sein kann, u. a. Kanada, Frankreich und Japan. Mit dieser Initiative treiben wir nicht nur die Diversifizierung unserer globalen Einkommensströme und der Rentabilität voran, sondern reagieren auch auf einen der makroökonomischen Trends, den wir am globalen Markt für qualifizierte Arbeitskräfte erkennen: den zunehmenden Bedarf an Zeitarbeit und flexibler Arbeit in einigen Disziplinen und Tätigkeitsbereichen, um die Stammbelegschaft eines Klienten zu ergänzen. Auch hier erkenne ich enorme Chancen für uns, eine erheblich größere Leiharbeiter-Basis weltweit aufzubauen, und wir verfügen über alle Komponenten, Systeme und Fähigkeiten, um dies auf Weltklasseniveau zu realisieren.

Alles in allem haben wir ein erfolgreiches Jahr verzeichnet, starke Finanzergebnisse erzielt, grundlegende Schritte beim Aufbau unseres globalen Netzwerks unternommen, unsere Marke gestärkt, neue Ideen ins Geschäft eingebracht und unzählige professionelle Talente in neue und interessante Aufgabenstellungen weltweit vermittelt. Allerdings wäre nichts davon möglich gewesen ohne die harte Arbeit und das Engagement der 9.023 Mitarbeiter, aus denen das Unternehmen Hays besteht, und ich möchte hier allen für das, was sie in diesem Jahr erreicht haben, meinen persönlichen Dank aussprechen.

UNSERE STRATEGIE

Unser langfristiges Ziel ist klar: der unbestrittene weltweit größte Personaldienstleister im Fachkräftebereich zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentrieren wir uns darauf, gut diversifiziertes, profitables und Liquidität-generierendes Wachstum zu generieren.

Bereits im November 2013 haben wir unsere Meinung darüber skizziert, wohin wir unser Geschäft in finanzieller Hinsicht führen könnten. Wir setzen uns das Ziel, den Betriebsgewinn des Konzerns ungefähr zu verdoppeln, ausgehend vom Niveau von 2013 in Höhe von £125 Millionen auf £250 Millionen bis 2018, und die Zusammensetzung dieses Betriebsgewinns nach Sektor und Geographie erheblich zu diversifizieren. Bisher erzielten wir den Großteil unserer Gewinne in unseren drei größten Märkten: im Vereinigten Königreich, Australien und Deutschland. Künftig möchten wir eine Reihe von weiteren Ländern erschließen, die nach unserer Meinung einen bedeutenden Beitrag zur Finanzperformance des Konzerns leisten können. So sind unsere drei großen Geschäftsfelder für uns noch immer von enormer Bedeutung und werden noch auf lange Zeit den Großteil unserer Gewinne für den Konzern generieren. Im Lauf der Zeit werden wir uns jedoch weniger auf sie stützen und stattdessen die Chancen nutzen, die sich in vielen anderen Bereichen ergeben.

Beim Aufbau dieses Zukunfts-Portfolios werden wir bei unseren Investitionen konsequente Prioritäten setzen. Um dies zu erreichen, segmentieren wir unsere 33 Länderunternehmen in vier Kategorien. Dies erleichtert die Information und Entscheidung darüber, wo wir unsere Ressourcen – in Form von Kapital oder Mitarbeitern – konzentrieren. Jede dieser Kategorien wird auf Seite 17 und 18 detailliert beschrieben.

In unserer Branche weltweit führend zu sein bedeutet allerdings mehr als nur eine überlegene Finanzperformance zu erzielen. Es geht auch darum, über die beste Marke in unserer Branche zu verfügen und nicht nur aufgrund der Servicequalität anerkannt zu werden, die wir unseren Klienten und Bewerbern bieten, sondern auch aufgrund unseres Ansehens in den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, sowie als Vordenker in der Welt der Arbeit und Arbeitsvermittlung.

Es liegt enorm viel Substanz in einer attraktiven und mächtigen Marke und ich bin überzeugt, dass unsere Marke heute stärker ist als je zuvor. Wir sind in der heutigen Welt der Sozialen Medien als führendes Unternehmen in unserem Bereich ausdrücklich anerkannt und profitieren nun von über einer Million Followern der LinkedIn Plattform. Damit steht unser Unternehmen gemessen an den Followern weltweit an siebzehnter Stelle und weit vor den übrigen Personaldienstleistern in diesem bedeutenden Netzwerk. Unsere Kooperationen mit Manchester City FC in der English Premier League und mit New York City FC in der Major League Soccer in den USA tragen unsere Botschaft Woche für Woche hinaus zu Milliarden von Followern in aller Welt und bringen die Wahrnehmung unseres Unternehmens auf ein sehr hohes Niveau. Unser Sponsoring der jährlichen CBI Konferenz im Vereinigten Königreich bringt uns sehr publikumswirksam ins Zentrum der Unternehmensdebatte in Großbritannien. Weltweit und Tag für Tag bauen wir unsere lokale Marke auf, um unser Ziel zu erreichen: das am höchsten anerkannte und geschätzte Unternehmen in unserem Sektor zu sein. Mit jeder dieser Initiativen möchten wir die Wahrnehmung unseres Geschäfts erhöhen und uns als der zuständige Personaldienstleister im Fachkräftebereich in jedem einzelnen unserer lokalen Märkte positionieren.

Dass wir als das weltweit führende Unternehmen unseren Klienten Dienstleistungen von Weltrang bieten, bedeutet ebenfalls, dass wir diesen Service entsprechend den Bedürfnissen der Klienten ausbauen müssen. Die Ausstattung unserer Berater mit den neuesten Tools, damit sie besser Netzwerke aufbauen und die Probleme unserer Klienten schneller und besser als unsere Mitbewerber lösen können, ist ebenfalls ein Schlüssel zum Erfolg in unserer Branche. Daher investierten während der Rezession erheblich, um neue Front– und Back Office-Systeme und Datenbanken konzernweit aufzubauen. Dabei generierten wir nun das geistige Eigentum an diesen Tools, das wir heute innehaben. In dem Maß, wie sich die Volkswirtschaft und die Handelsbedingungen verbessert haben, erkennen wir nun, wie sich die Vorzüge dieser Investitionen herauskristallisieren: durch ein effektiveres Geschäft, verbesserte Produktivität der Berater, gestiegenes Serviceniveau und gewonnene Marktanteile, da unsere Mitarbeiter die ihnen zur Verfügung gestellte Technologie und Tools nutzen. Der Aufbau dieser Systeme war jedoch eine Herausforderung. Nun ist er abgeschlossen und ich glaube, es wird für andere schwierig sein, unseren Ansatz zu kopieren. Damit erhalten wir einen klaren Wettbewerbsvorteil in der Branche. Allerdings erlauben wir uns keinen Stillstand und forschen bereits nach neuen Ideen und Tools, um unser Geschäft weiter voranzutreiben.

Dennoch ist Hays letztendlich ein "People Business". Unsere Mitarbeiter stehen immer im Mittelpunkt unseres Handelns, und dies wird auch so bleiben. Um weltweit führend zu sein, müssen wir daher das Unternehmen sein, für das die besten Mitarbeiter unserer Branche gerne arbeiten möchten. Wir glauben an eine leistungsorientierte Kultur und ein Belohnungssystem, das hohe Leistung fördert. Wir glauben an die Förderung von innen. Wir entwickeln unsere eigenen künftigen Manager und Führungspersonen und bieten ihnen die Chance, ihre gesamte Karriere bei Hays aufzubauen. Wir haben auch investiert, um die best-verfügbaren Schulungs– und Entwicklungsprogramme zu entwickeln: einerseits, um unsere Berater zu den Experten zu machen, die sie in ihrem jeweils eigenen Bereich sein müssen, andererseits, um zu gewährleisten, dass wir über eine starke Pipeline an lokalem Management verfügen, das sich überall im Unternehmen entwickelt, damit wir alle Chancen, die wir auf der Welt erkennen, nutzen können.

Der Aufbau einer starken Gemeinschaft innerhalb von Hays, in der sich alle unsere Mitarbeiter aktiv in die Entwicklung des Geschäfts einbringen, ist für mich wichtig, da ich überzeugt bin, dass ein derartiges Engagement eine mächtige Kultur stützt. Um unseren Fortschritt in diesem Bereich zu messen, überwachen wir unsere Mitarbeiter jährlich in Bezug auf ihren Input und ich freue mich, dass in diesem Jahr 80% unserer Kollegen aus aller Welt ihr Feedback zu Aspekten gaben, die wir besser machen können. Die Führungsteams weltweit nutzen dieses Wissen, um unsere Personalpolitik laufend zu verfeinern und so zu gewährleisten, dass wir ein begehrter Arbeitgeber bleiben. Wir erleben nun die öffentliche Anerkennung unserer Bemühungen auf diesem Gebiet und ich bin stolz darauf, dass unser Unternehmen im letzten Jahr mehrere People and Culture Awards erringen konnte, u. a. Best Places to Work 2015 im Vereinigten Königreich, und Employer of Choice for Gender Equality 2014 in Australien.

UNSERE STRATEGIE

Klare Führungsposition auf dem Weltmarkt der Personaldienstleister im Fachkräftebereich

und

gut diversifiziertes, profitables und Liquidität generierendes Wachstum

SCHWERPUNKTE FÜR DAS ERREICHEN UNSERER ZIELE

• Bis 2018 unseren angestrebten Betriebsgewinn von £250 Millionen erreichen und die geografische Zusammensetzung dieser Gewinne gegenüber früheren Spitzenergebnissen erheblich diversifizieren

• Taktisch in unser Unternehmen investieren, um alle Marktchancen zu nutzen und das langfristige Wachstum in den Märkten mit einer sich öffnenden Struktur zu stützen

• Die besten und produktivsten Leute der Branche einstellen, halten, schulen und entwickeln. Uns auf Kultur, Führungsqualität und Belohnung konzentrieren

• Hays in jedem unserer Märkte als die vorausdenkende Autorität in der Arbeitswelt und den angesehensten Personaldienstleister im Fachkräftebereich entwickeln

• Weiterhin neue und aufstrebende Medien, Technologien und Marktzugänge einführen und darauf reagieren

“Veredus freut sich, der Partner von Hays im US-Markt zu werden. Wir konzentrieren uns darauf, unser bestehendes IT Contractor– und Permanent-Geschäft zu vergrößern und auszuweiten und neue Spezialisierungen in unser Netzwerk von Niederlassungen einzuführen.”

DAN RODRIGUEZ

CEO VEREDUS, NUN MD HAYS USA

HAYS SCHLOSS DIE ÜBERNAHME VON 80% DER VEREDUS CORP. IM DEZEMBER 2014 AB.

Hays zahlte zunächst $44 Millionen für 80% des Eigenkapitals des Unternehmens und hat die Option, die verbleibenden 20% von den verkaufenden Aktionären (die über eine entsprechende Verkaufsoption verfügen) zu erwerben, was ab März 2018 möglich ist.

Veredus ist ein reiner IT-Personaldienstleister, der ca. 80% seiner Netto Gebühren aus Leiharbeits– und Temp-Einsätzen und ca. 20% aus Perm-Vermittlungen generiert. Das Unternehmen wurde 2000 mit Sitz in Tampa, Florida, gegründet und ist mit 10 Büros auf den Südosten und den Mittleren Westen der USA konzentriert. Bei der Übernahme verfügte es über 150 Mitarbeiter und hat 700 Leiharbeiter, die derzeit bei einer breiten Palette von Klienten eingesetzt sind. Im letzten Jahr vermittelte das Unternehmen in 30 Staaten.

HEUTE UND MORGEN

Da die Marktbedingungen günstig bleiben und weiterhin eine schrittweise und stetige Verbesserung zeigen, bleiben unser Fokus und unsere Prioritäten auf der Schwelle zum dritten Jahr unseres Fünfjahresplans weitgehend unverändert.

AKTUELLE WICHTIGE GEWINNTREIBER

(Deutschland, Australien und das Vereinigte Königreich)

Diese Märkte sind große, gut etablierte Geschäftsfelder mit Management-Teams von Weltrang. Das Vereinigte Königreich und Australien sind eher ausgereifte Personalbeschaffungsmärkte. Wir sind in beiden der marktführende Personaldienstleister im Fachkräftebereich und dort seit über 40 Jahren tätig. Dagegen ist der deutsche Markt für die Beschaffung von Fachkräften weit weniger ausgereift. Wir schätzen, dass nur rund 20% aller qualifizierten Stellen von externen Agenturen, wie zum Beispiel Hays, besetzt werden. Daher ist der entscheidende Treiber in diesem Markt weniger die Konjunktur, als vielmehr das Wachstum des Anteils am Beschaffungsmarkt, der ausgelagert wird.

KÜNFTIGE BEDEUTENDE GEWINNTREIBER

(Frankreich, Japan, USA und Kanada)

Uns ist die Notwendigkeit bewusst, dass wir innerhalb von Hays mehr Geschäftsfelder aufbauen müssen, die erheblich zum Gesamtertrag des Konzerns beitragen können. Mit dieser gesteigerten Diversifizierung verringern wir unsere Abhängigkeit von einer kleinen Zahl von Ländern und gestalten unsere Erträge über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg widerstandsfähiger. Jedes dieser Unternehmen kann bis 2018 einen Betriebsgewinn von £10 Millionen liefern. In jedem Fall investieren wir, um schnell einen Mitarbeiterbestand und Bürokapazität aufzubauen und neue Spezialisierungen einzuführen, wo und wann sie erforderlich sind.

AUSBLICK AUF 2016

Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Maximierung von Produktivität und Effektivität unserer Beraterteams in aller Welt. Dies bedeutet, dass wir darauf fokussiert sind, die besten Mitarbeiter einzustellen und sie zu den besten ihrer Branche auszubilden. Zudem rüsten wir sie dann mit den neuesten Tools und Technologien aus, die sie benötigen, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen und ihr wahres Potenzial zu entwickeln.

Wir investieren unverändert in zusätzliche Kapazität dort, wo wir eine starke Nachfrage erkennen, und heute bedeutet dies, in große Teile des Netzwerks zu investieren. Unser Ziel besteht darin, kurzfristige Marktchancen zu nutzen, aber auch zu investieren, um das langfristige Wachstum und die Entwicklung des Konzerns zu fördern. Wir beabsichtigen, weitere Fortschritte zu erzielen, indem wir schnell eine Reihe von aufstrebenden Unternehmen in Europa, auf dem amerikanischen Kontinent und in Asien entwickeln, damit diese unsere größeren Unternehmen im Vereinigten Königreich, in Deutschland und Australien ergänzen können. Allerdings beeinflusst der Konjunkturzyklus unser Geschäft. Daher überwachen wir laufend die Bedingungen in unseren Märkten, um schnell reagieren zu können, falls sich die Bedingungen verschlechtern sollten. Unser fortschrittliches System bietet uns Echtzeit-Informationen. So sind wir besser informiert als je zuvor, wenn wir derartige Entscheidungen treffen.

Wir werden weiterhin unsere Marke über mehrere Wege weltweit fördern, damit wir der bevorzugte Experte werden, wenn Klienten professionelle und technische Mitarbeiter rekrutieren möchten. Digitales Engagement bildet einen bedeutenden Teil dieser Strategie. Wir werden kontinuierlich in Tools und Plattformen investieren und dabei innovativ agieren, um unseren Ruf bei unseren Klienten und Bewerbern aufzubauen.

Schließlich werden wir weiterhin nach neuen und aufkommenden Technologien und Geschäftsmodellen forschen und darauf reagieren, die nach unserer Meinung unser Geschäft beeinflussen können. Wir haben unser eigenes internes Innovationsteam, das mir unterstellt ist. Es bewertet diese sich ständig weiter entwickelnde Welt kontinuierlich, so dass wir Chancen bereits in ihrem Frühstadium erkennen. Durch diesen Prozess haben wir uns bereits mit vielen interessanten Ideen befasst und ich erwarte, dass dies so bleibt, da wir eine Vorreiterrolle bei diesen Innovationen behalten wollen.

Insgesamt haben wir das Unternehmen so positioniert, dass es von einem wachsenden Markt profitiert, und wir ernten nun die Früchte früherer Arbeit, da sich die Märkte stetig nach oben bewegen. Wir verfügen über ein hoch engagiertes und motiviertes Team weltweit, ein Klientennetzwerk von Weltrang, einen zuvor unerreichten Zugang zu den Bewerbern, die unsere Klienten benötigen, und die Tools und Fähigkeiten, um sicherzustellen, dass wir unsere führende Marktposition festigen. Zwar bestehen weiterhin Risiken in aller Welt, aber unser Geschäft ist stark und dynamisch und ich bin optimistisch in Bezug auf unsere Aussichten für 2016 und darüber hinaus.

BEDEUTENDE BEITRAGSLEISTER

(Neuseeland, Schweiz, Belgien, China, Mexiko, Brasilien)

In einigen Fällen leisten diese Unternehmen bereits einen bedeutenden Beitrag zu den Konzernerträgen mit Gewinnen von £5 Millionen oder mehr, aber diese Märkte werden naturgemäß immer von begrenzter Größe sein. Andere Märkte haben das Potenzial, dieses Niveau kurzfristig zu erreichen oder zu übertreffen. Wir erleben auch andere Fälle, wie zum Beispiel Lateinamerika oder China, die langfristig sehr große Geschäftsfelder werden können. Unser Investmentansatz wird dort von den langfristigen Chancen getrieben, eine signifikante Größenordnung zu erreichen, wo wir das Potenzial erkennen, aber auch von der kurzfristigen Bedingung, im Laufe der Zeit Gewinne zu erzielen.

ENTSCHEIDEND FÜR DAS NETZWERK

(20 weitere Länder)

Einige unserer Länderunternehmen liefern zwar für sich nicht die Profitabilitätsniveaus, die auf Konzernebene bedeutend sind, aber sie sind für den Erfolg unseres Netzwerks entscheidend. Sie spielen eine Rolle bei der Dienstleistung für globale Kunden in lokalen Märkten, ermöglichen uns Zugang zu Bewerbern und liefern gemessen an der Größenordnung ihrer lokalen Märkte attraktive Erträge. Wir werden diese Unternehmen weiter führen, damit sie die Gewinne über die Netto Gebühren hinaus steigern.

OPERATIVER GESCHÄFTSVERLAUF NACH BEREICHEN

ASIEN PAZIFIK

Hays ist der marktführende Personaldienstleister für Fachkräfte in Australien und gilt seit 1976 als Pionier der Branche in diesem Land.

In diesem Jahr kehrte unser Australiengeschäft erstmals seit 2012 wieder zum jährlichen Wachstum zurück. Dies ist dem Perm-Geschäft (Festanstellungen) zu verdanken, da das Vertrauen der Bewerber in verschiedenen Schlüsselmärkten zunahm und unser Neuseelandgeschäft ebenfalls solides Wachstum verzeichnete. Auf Asien entfallen 22% unseres Bereichs Asien-Pazifik und in diesem Jahr verzeichneten alle fünf unserer Länder einen Rekord der Netto Gebühren. Wir erwarten, dass das Australiengeschäft auch künftig einen signifikanten Beitrag zum Konzerngewinn leistet. Unser Fokus in Asien bleibt auf den Aufbau starker, führender Positionen in diesen neueren und weniger ausgereiften Märkten gerichtet.

OPERATIVE ERGEBNISSE

Geschäftsjahr zum 30. Juni 2015 2014 Tatsächliches Wachstum LFL(1) Wachstum
Netto Gebühren (in Mio. £) 178,5 173,9 3% 8%
Betriebsgewinn (in Mio. £) 49,7 49,7 0% 7%
Umwandlungsrate (conversion rate)(2) 27,8% 28,6%
Berater zum Periodenende(3) 1.195 1.055 13%

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftsbereiche bei konstanten Währungsverhältnissen.

(2) Die Umwandlungsrate bezeichnet den Anteil der Umwandlung der Netto Gebühren in Betriebsgewinn (vor außerordentlichen Aufwendungen/Erträgen).

(3) Anzahl der zum 30. Juni beschäftigten Berater.

In der Region Asien-Pazifik stiegen die Netto Gebühren um 3% (8% auf LFL-Basis(1)) auf £178,5 Millionen; der Betriebsgewinn stagnierte (plus 7% auf LFL-Basis(1)) bei £49,7 Millionen. Die Ergebnisse spiegeln sich in einer Umwandlungsrate von 27,8% (2014: 28.6%) wider. Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Wachstum und dem so genannten "LFL-Wachstum" (Wachstum unter Ausblendung der Wechselkurseffekte) liegt im Wesentlichen in der deutlichen Abwertung des Wechselkurses zwischen dem australischen Dollar bzw. dem japanischen Yen zum britischen Pfund. Dies führte zu einer Reduzierung der Netto Gebühren des Bereichs um £9,2 Millionen und des Betriebsgewinns um £3,1 Millionen.

In Australien und Neuseeland stiegen die Netto Gebühren um 7%(1) und der Betriebsgewinn um 5%(1). Das Wachstum ist vorwiegend dem Perm-Geschäft (Festanstellungen) zu verdanken – dort legten die Netto Gebühren um eindrucksvolle 17%(1) zu, da sich die Zuversicht der Bewerber in einigen wichtigen Märkten verbesserte. Die Netto Gebühren aus dem Zeitarbeitsgeschäft kletterten um 2%(1). Das staatliche Geschäft nahm um 15%(1) zu, da die Aktivitätsniveaus in diesem Markt nach einer verhaltenen Phase wieder zu den historischen Werten zurückgekehrt waren. Im Privatsektor stieg unser Geschäft um 4% (1). In Australien erzielten wir ein erfreuliches Wachstum der Netto Gebühren von 7% (1). In New South Wales und Victoria, auf die 52% der australischen Netto Gebühren entfallen, kletterten die Netto Gebühren um 15% (1) bzw. 5% (1). Queensland gewann 3% (1), obwohl Western Australia um 12% (1) zurückging, da die verringerte Aktivität im Sektor Rohstoffe und Bergbau den Handel aus diesem Bundesstaat weiterhin deutlich belastete. Die übrigen kleineren Bundesstaaten verzeichneten ein exzellentes Wachstum, vor allem Australian Capital Territory, das vom staatlichen Sektor dominiert wird und 53% (1) zulegte. Auch in Neuseeland wuchsen die Netto Gebühren um erfreuliche 9% (1).

In Asien, auf das 22% der Netto Gebühren der Sparte entfallen, erzielten wir ein starkes Wachstum der Netto Gebühren von 13% (1) und des Betriebsergebnisses von 22% (1) auf £5,5 Millionen. Alle Länder der Region verzeichneten Rekorde bei den Netto Gebühren. In Japan kletterten die Netto Gebühren um 15% (1) und die Marktverhältnisse blieben im gesamten Jahr günstig. Die Netto Gebühren stiegen in China um 17% (1), in Hongkong um 10% (1), Malaysia um 52% (1) und Singapur um 1% (1).

Die Anzahl der Personalberater in der Region Asien-Pazifik stieg im Jahresvergleich um 13%. In Australien und Neuseeland legte die Anzahl der Personalberater um 10% zu, da wir investiert haben, um das Anfangsstadium der Erholung zu nutzen, die wir in diesem Markt erkannt haben. In Asien schlossen wir zum Jahresende mit über 420 Beratern. Dies entspricht einem Anstieg von 20%. Wir investierten, um das Wachstum zu fördern, die günstigen Marktbedingungen in der gesamten Region zu nutzen und starke Führungspositionen in den neueren, weniger ausgereiften Märkten aufzubauen.

KONTINENTALEUROPA UND ÜBRIGE WELT

Wir traten 2003 in den deutschen Markt ein und haben inzwischen ein Unternehmen aufgebaut, das heute den größten Beitrag zum Betriebsergebnis des Konzerns liefert. Für Hays bietet sich nach wie vor eine einzigartige strukturelle Chance und unser Fokus ist nach wie vor, in Deutschland ein Betriebsergebnis von £100 Millionen zu erzielen.

Insgesamt erreichen 13 unserer übrigen 23 Länder in dieser Sparte Rekordzahlen bei den Netto Gebühren. Auch in diesem Jahr haben wir das Leiharbeits-Modell ausgebaut und die Übernahme von Veredus bietet uns eine Plattform, von der aus wir das Wachstum in den USA, dem größten Personalbeschaffungsmarkt der Welt, vorantreiben können.

OPERATIVE ERGEBNISSE

Geschäftsjahr zum 30. Juni 2015 2014 Tatsächliches Wachstum LFL(1) Wachstum
Netto Gebühren (in Mio. £) 313,8 305,0 3% 9%
Betriebsgewinn (in Mio. £) 68,7 64,4 7% 18%
Umwandlungsrate (conversion rate)(2) 21,9% 21,1%
Berater zum Periodenende(3) 2.423 2.145 13%

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftsbereiche bei konstanten Währungsverhältnissen.

(2) Die Umwandlungsrate bezeichnet den Anteil der Umwandlung der Netto Gebühren in Betriebsgewinn (vor außerordentlichen Aufwendungen/Erträgen).

(3) Anzahl der zum 30. Juni beschäftigten Berater ohne die Auswirkung der Veredus-Übernahme.

In Kontinentaleuropa und dem übrigen Ausland (CE & RoW) steigerten wir die Netto Gebühren um 3% (9% auf LFL-Basis (1)) auf £313,8 Millionen, wodurch sich das Betriebsergebnis um 7% (18% auf LFL-Basis (1)) auf £68,7 Millionen erhöhte. Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Wachstum und dem sogenannten "LFL-Wachstum" (Wachstum unter Ausblendung der Wechselkurseffekte) liegt im Wesentlichen in der deutlichen Abwertung des Wechselkurses des Euros zum britischen Pfund. Dies führte zu einer Reduzierung der Netto Gebühren um £26,0 Millionen und des Betriebsergebnisses um £6,4 Millionen. Die Umwandlungsrate der Sparte erhöhte sich auf 21,9% (2014: 21,1%) dank des starken Wachstums der Netto Gebühren und der starken Auswirkung der zusätzlich generierten Netto Gebühren auf das Betriebsergebnis, vor allem in einigen kontinentaleuropäischen Märkten.

Deutschland, auf das 50% der Netto Gebühren der Sparte entfallen, lieferte ein überzeugendes Net Fee-Wachstum von 6% (1). Wir verzeichneten einen Anstieg in den Bereichen Contracting / Zeitarbeit, die jeweils 6% (1), zulegten; auch die Vermittlung von Festanstellungen nahm um 6% (1) zu. Bei neuen Fachgebieten, auf die nun 27% der Netto Gebühren in Deutschland entfallen, insbesondere den Bereichen Accountancy & Finance, Sales & Marketing und Healthcare verzeichneten wir ein starkes Wachstum, diese Bereiche wuchsen um jeweils über 10% (1). Die Netto Gebühren im IT-Bereich, auf den 41% des Deutschlandgeschäfts entfallen, wuchs um 7% (1). Im Bereich Engineering stiegen die Netto Gebühren um 2% (1).

Bei den übrigen Ländern der Sparte stiegen die Netto Gebühren um 12% (1) und das Betriebsergebnis erhöhte sich um £7,1 Millionen (1), d. h. die zusätzlich generierten Netto Gebühren schlugen mit 44% (1) auf das Betriebsergebnis durch. In Frankreich, dem zweitgrößten Land der Sparte, kletterten die Netto Gebühren um eindrucksvolle 10% (1) und das Betriebsergebnis wuchs trotz einer gedämpften Marktentwicklung um 48% (1).

In Nordamerika lieferte Kanada ein starkes Wachstum der Netto Gebühren von 10% (1). Unser USA-Geschäft ohne die Veredus-Übernahme setzte seine erfreuliche Entwicklung fort – die Netto Gebühren legten um 34% (1) zu. In Lateinamerika, Chile, Kolumbien und Mexiko ergaben sich hohe Wachstumswerte, aber Brasilien blieb mit einem Rückgang der Netto Gebühren um 13% (1) problematisch.

In der gesamten Sparte erzielten 16 Länder ein Wachstum der Netto Gebühren von mindestens 10% (1) und 14 Länder generierten Rekorde, darunter Deutschland, Belgien, Kanada, Polen und die Schweiz.

Die Anzahl der Personalberater in der Sparte erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 13% (3). In Deutschland nahm die Zahl der Personalberater – vorwiegend im ersten Halbjahr – um 14% zu, da wir in die Geschäftsbereiche investierten, die auf mittelständische Klienten fokussiert sind. In Frankreich erhöhte sich die Beraterzahl um 10%, da wir investierten, um das Wachstum und die starke Performance dieses Geschäfts zu fördern. Wir investierten zudem in Märkten, die klare Wachstumschancen aufzeigten. Viele von ihnen, wie Spanien, mit einer Zunahme der Berater um 23%, zeigten eine nachhaltige Erholung nach einer schwierigen Phase.

VEREINIGTES KÖNIGREICH UND IRLAND

Wir starteten 1969 in unserem Heimatmarkt. Heute sind wir der führende Personaldienstleister für Fachleute in dem wohl am meisten ausgereiften und umkämpften Markt.

In diesem Jahr erzielten wir einen ausgezeichneten Betriebsergebnis-Hebel von 74% (1) und ein starkes Wachstum der Netto Gebühren in allen Regionen. Dies verdanken wir unserem Perm-Geschäft (Festanstellungen), da die Zuversicht der Bewerber hoch blieb. Unser Unternehmen im Vereinigten Königreich und Irland bleibt gut platziert, um die derzeit günstigen Marktbedingungen voll zu nutzen und wir konzentrieren uns sehr darauf, weiterhin ein erhebliches Gewinnwachstum zu erzielen.

OPERATIVE ERGEBNISSE

Geschäftsjahr zum 30. Juni 2015 2014 Tatsächliches Wachstum LFL(1) Wachstum
Netto Gebühren (in Mio. £) 271,9 246,0 11% 11%
Betriebsgewinn (in Mio. £) 45,7 26,2 74% 75%
Umwandlungsrate (conversion rate)(2) 16,8% 10,7%
Berater zum Periodenende(3) 2.203 2.157 2%

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftsbereiche bei konstanten Währungsverhältnissen.

(2) Die Umwandlungsratebezeichnet den Anteil der Umwandlung der Netto Gebühren in Betriebsgewinn (vor außerordentlichen Aufwendungen/Erträgen).

(3) Anzahl der zum 30. Juni beschäftigten Berater.

Im Vereinigten Königreich und Irland stiegen die Netto Gebühren kräftig um 11% (1) auf £271,9 Millionen und generierten eine erhebliche Verbesserung des Betriebsergebnisses auf £45,7 Millionen (2014: £26,2 Millionen). Das entspricht einer Umwandlungsrate von 16,8% (2014: 10,7%). Unser Temp-Geschäft erreichte ein solides Wachstum von 7% (1), während unser Perm-Geschäft sogar um 16% (1) zulegte, da die Zuversicht der Bewerber anhielt.

Der Anstieg der Geschäftstätigkeit erfolgte auf breiter Basis und alle Regionen und die meisten Fachgebiete haben zum Wachstum der Netto Gebühren beigetragen. Herausragende Ergebnisse gab es in den Regionen North West, Midlands, East, London (ohne City) und South of England; sie legten jeweils um über 15% zu. In Irland erzielte unser Unternehmen ein Wachstum der Netto Gebühren von 1% (1).

Unter den Fachgebieten lieferte der IT-Bereich ein ausgezeichnetes Wachstum von 22% (1), Construction & Property schnitt stark ab und legte 14% (1) zu, die Netto Gebühren in unserem größten Fachbereich Accountancy & Finance wuchsen um 13% (1) und im Bereich Senior Finance um 12% (1).

Der Privatsektor trägt mit 71% zu den Netto Gebühren der Sparte bei. Er generierte ein starkes Wachstum der Netto Gebühren von 11% (1). Unser Geschäft im öffentlichen Sektor stieg ebenfalls um erfreuliche 11% (1) dank der besonders guten Performance in den Bereichen Education und IT.

Die verbesserte Profitabilität im Vereinigten Königreich und Irland ist dem starken Wachstum der Netto Gebühren von 11% (1) zu verdanken. Im Jahresverlauf erhöhten sich die Anzahl der Berater im Durchschnitt um 8% und ihre Produktivität um 3%. Zusammen mit den anhaltenden Vorteilen aus unserer weitgehend automatisierten Back Office Plattform führte dies zu einer verbesserten Umwandlungsrate. Zusammen sorgten diese Faktoren dafür, dass 74% (1) der zusätzlich generierten Netto Gebühren in das Betriebsergebnis einflossen. Unser Geschäft im Vereinigten Königreich und Irland bleibt stark platziert, um die derzeit günstigen Marktbedingungen voll nutzen zu können. Für die Zukunft erwarten wir eine Umwandlung zusätzlich generierter Netto Gebühren in Betriebsgewinn von ca. 60%(1).

Die Beraterzahl in dieser Sparte ist im Vergleich zum Vorjahr um 2% gestiegen. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im Mai haben wir nach den signifikanten Investitionen im ersten Halbjahr nicht weiter investiert und uns auf die Verbesserungen in der Produktivität der Berater konzentriert.

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftsbereiche bei konstanten Währungsverhältnissen.

FINANZBERICHT

FORTSCHRITTLICH UND EFFIZIENT

"Erneut haben wir finanziell stark abgeschnitten: mit einem Wachstum des Betriebsergebnisses um 25% (1) und einer weiteren Steigerung unserer branchenführenden Umwandlungsrate."

LEISTUNGSKENNZAHLEN

• 17% unbereinigtes Wachstum beim Betriebsergebnis trotz einer Belastung von £9,6 Millionen durch ungünstige Wechselkurse

• Ausgezeichnetes LFL-Gewinnwachstum von £33,1 Millionen aus dem LFL-Wachstum der Netto Gebühren von £65,1 Millionen, eine Umwandlung von 51%

• Die Beraterzahl stieg um 9% (3), da wir zielgerichtet investieren, um das Gewinnwachstum zu fördern

• Starke Cash Performance, Umwandlung von 116% des Betriebsergebnisses in operativen Cashflow und Verringerung der Nettoverschuldung um £32 Millionen auf £31 Millionen, obwohl wir £36 für die Übernahme von Veredus in den USA ausgegeben haben

• Starkes EPS-Wachstum von 21% belegt die starke Performance im Betriebsergebnis und einen niedrigeren effektiven Steuersatz

• Gesamtjahresdividende um 5% erhöht, entsprechend unserer Strategie, sie mit dem Dreifachen des Gewinns zu decken

STEIGERUNG DER NETTO GEBÜHREN DES KONZERNS (1)

+9%

STEIGERUNG DES BETRIEBSERGEBNISSES (1)

+25%

UMWANDLUNGSRATE VON NETTO GEBÜHREN DES KONZERNS IN BETRIEBSERGEBNIS (2)

+21,5%

AUFSTOCKUNG DER KONZERNBERATER UM 9% IM JAHRESVERLAUF (2014: 5.357) (3)

5.821

ZUSAMMENFASSUNG ERFOLGSRECHNUNG

Geschäftsjahr zum 30. Juni (in Millionen £) 2015 2014 Tatsächliches Wachstum LFL(1) Wachstum
Umsatzerlöse(5) 3.842,8 3.678,5 4% 9%
Netto Gebühren(5) 764,2 724,9 5% 9%
Betriebsgewinn aus laufender Geschäftstätigkeit 164,1 140,3 17% 25%
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 189,8 175,6 8%
Gewinn vor Steuern 156,1 132,3 18%
Basic earnings per share 7,44p 6,13p 21%
Dividende je Aktie 2,76p 2,63p 5%

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftsbereiche bei konstanten Währungsverhältnissen.

(2) Die Umwandlungsrate bezeichnet den Anteil der Umwandlung der Netto Gebühren in Betriebsgewinn (vor außerordentlichen Aufwendungen/Erträgen).

(3) Anzahl der zum 30. Juni beschäftigten Berater ohne die Auswirkung der Veredus-Übernahme.

(4) Die zugrunde liegende Bruttomarge aus dem Zeitarbeitsgeschäft entspricht den Netto Gebühren aus der Arbeitnehmerüberlassung dividiert durch den Bruttoumsatz aus Arbeitnehmerüberlassung und betrifft ausschließlich Zeitarbeitsvermittlungen, in denen Hays Netto Gebühren generiert. Ausgeschlossen sind Transaktionen, bei denen Hays als Vermittler für Arbeitnehmer fungiert, die von Dritten überlassen wurden, und Vereinbarungen, bei denen Hays erhebliche Dienstleistungen im Bereich der Personalabrechnung erbringt.

(5) Die Netto Gebühren in Höhe von £764,2 Millionen (2014: £724,9 Millionen) wurden im Konzernanhang unter Punkt 5 auf die statuarischen Umsätze in Höhe von £3.842,8 Millionen (2014: £3.678,5 Millionen) übergeleitet.

EINLEITUNG

Die Umsatzerlöse für das am 30. Juni 2015 abgelaufene Geschäftsjahr sind um 4% (9% auf LFL-Basis(1)) und die Netto Gebühren um 5% (9% auf LFL-Basis(1)) gestiegen. Das Betriebsergebnis kletterte um 17% (25% auf LFL-Basis(1)). Die Wechselkursschwankungen verringerten die Netto Gebühren um £35,8 Millionen und das Betriebsergebnis um £9,6 Millionen. Dies lag hauptsächlich an den erheblichen Abschreibungen aufgrund der Entwicklung der Wechselkurse der Hauptwährungen, in denen der Konzern gegenüber dem britischen Pfund engagiert ist, d. h. vor allem dem australischen Dollar und dem Euro, die für den Konzern ein signifikantes Risiko bleiben.

Die operative Kostenbasis lag um 3% über dem Vorjahreswert (6% höher auf LFL-Basis (1)). Der Anstieg resultiert vor allem aus den gestiegenen Provisionszahlungen, die analog zu den Netto Gebühren gestiegen sind, und dem Anstieg des Personalaufwands im Zusammenhang mit der um 9% (3) gestiegenen Beraterzahl des Konzerns. Bei den Gemeinkosten im gesamten Konzern wurde die strenge Kontrolle beibehalten.

Die Umwandlungsrate des Konzerns (Group Conversion Rate), welche den Anteil der Netto Gebühren angibt, der in operativen Gewinn umgesetzt wurde, verbesserte sich um 210 Basispunkte auf 21,5% infolge des Wachstums der Netto Gebühren, der anhaltenden Vorteile aus unserer weitgehend automatisierten Back Office-Plattform und unserer weiterhin konsequenten Kontrolle der operativen Kostenbasis.

UMWANDLUNGSRATE

2011 17,0%
2012 17,5%
2013 17,5%
2014 19,4%
2015 21,5%

Die Anzahl der Berater (Consultants) betrug Ende Juni 2015 5.821 (3) und liegt damit gegenüber dem Vorjahr um 9% und gegenüber Dezember 2014 um 4% höher, da wir zielgerichtet investierten, um das Gewinnwachstum zu fördern. In unseren Geschäftsfeldern im Vereinigten Königreich und Irland stieg die Anzahl der Berater im Jahresvergleich um 2%. In unserem internationalen Geschäft erhöhten wir die Anzahl der Berater um 13% (3) im Jahresvergleich.

DEVISENKURSE

Die Währungsschwankungen gegenüber dem britischen Pfund wirkten sich in diesem Jahr deutlich ungünstig auf die gemeldete Performance aus. Im Jahresverlauf bis Ende Juni 2015 belasteten die Währungsschwankungen das Betriebsergebnis insgesamt mit £9,6 Millionen. Die Wechselkursschwankungen bleiben ein erhebliches Problem. Zum Beispiel wirkt sich eine jährliche Veränderung des Wechselkurses des australischen Dollars und des Euro pro Jahr um einen (1) Cent mit £0,6 Millionen bzw. £1,7 Millionen belastend auf die Netto Gebühren aus, auf das Betriebsergebnis mit £0,2 Millionen bzw. £0,6 Millionen pro Jahr.

Der Wechselkurs des australischen Dollars zum britischen Pfund lag im Geschäftsjahr bis zum 30. Juni 2015 bei durchschnittlich A$1,8894 und am Schlusstag bei A$2,0397. Zum 25. August 2015 lag der Wechselkurs bei A$2,2019. Der Wechselkurs des Euro zum britischen Pfund lag im Geschäftsjahr bis zum 30. Juni 2015 bei durchschnittlich €1,3144 und am Schlusstag bei €1,4112. Zum 25. August 2015 lag der Wechselkurs bei €1,3627. Wenn wir das Betriebsergebnis des Konzerns für das Gesamtjahr von £164,1 Millionen zu den am 25. August 2015 geltenden Wechselkursen umrechnen, verringert es sich um etwa £12 Millionen auf ca. £152 Millionen.

STARKE PERFORMANCE UND GUTES BESTÄNDIGES TEMP-WACHSTUM

Die Netto Gebühren im Bereich der Festanstellungsvermittlung erhöhten sich um 13%(1), bedingt durch ein Volumenwachstum von 10%, da sich das Vertrauen der Klienten und Bewerber in einigen Schlüsselmärkten, vor allem im Vereinigten Königreich, in Australien und einigen europäischen Ländern, gefestigt hatte. Dies wurde durch eine Erhöhung der durchschnittlichen Vermittlungsgebühr um 3% gestützt, da wir einen allgemeinen Anstieg der Lohninflation erkannten, vor allem in den Bereichen mit einer offensichtlichen Knappheit an Bewerbern. Die Netto Gebühren im Bereich der Zeitarbeit, auf die 58% der Netto Gebühren des Konzerns entfallen, stiegen um 7%(1). Die Volumina kletterten um 7%, Produktmix / geleistete Arbeitsstunden sanken um 2% und die zugrunde liegenden Margen aus dem Zeitarbeitsgeschäft(4) stiegen um 30 Basispunkte auf 16,9% (2014: 16,6%).

FORTSCHRITTE BEI DER ÜBERNAHME VON VEREDUS CORP. IN DEN USA

Im Dezember 2014 komplettierten wir die Übernahme von Veredus Corp. (Veredus), eines reinen IT-Personaldienstleisters mit Sitz in Florida, für einen anfänglichen Gegenwert von £36 Millionen, davon entfallen £30 Millionen auf die anfängliche Übernahme und £6 Millionen auf die Zahlung eines Steuerausgleichs. Zum Zeitpunkt der Übernahme verfügte Veredus über 134 Berater in 10 Büros, konzentriert auf den Südosten und Mittelwesten der USA.

Die Integration kommt gut voran, und das Unternehmen generierte im Juni einen Rekord an Zeitarbeitszahlen und Zeitarbeits-Fees. Vom Zeitpunkt der Übernahme bis Juni 2015 generierte Veredus Netto Gebühren von £10,0 Millionen und das Betriebsergebnis lag an der Gewinnschwelle. Eine gute Handelsperformance wurde durch die Abschreibung der alten Veredus-Marke und einmaliger Kosten in Verbindung mit der Transaktion und der Unternehmensentwicklung nach der Übernahme belastet. Unsere globale OneTouch Datenbank wurde im Juni erfolgreich unternehmensweit installiert und die Integration der Marke macht gute Fortschritte. Wir haben damit begonnen, ein Fachgebiet Construction & Property neben dem IT-Geschäft in spezifischen Zielmärkten auszudehnen, und investierten in den Aufbau von Beratern im Unternehmen. Die Zahl lag Ende Juni bei 148, was einem Anstieg von 10% seit der Übernahme entspricht.

FORTSCHRITTE IM VERGLEICH ZU UNSEREN AMBITIONEN FÜR 2018

Im November 2013 – ausgehend von einer klaren Annahme in Bezug auf das makroökonomische Umfeld – erläuterten wir unsere Ambition, bis Juni 2018 das Betriebsergebnis des Konzerns auf £250 Millionen in etwa zu verdoppeln, und dort kräftig zu diversifizieren, wo wir diese Gewinne generieren. Nach zwei Jahren in diesem Fünfjahresplan liegen wir mit diesen Ambitionen im Kurs. Seit Juni 2013 haben wir das Betriebsergebnis von £125 Millionen auf £164 Millionen gesteigert. Das entspricht einem ausgezeichneten organischen Wachstum von £57 Millionen, teilweise ausgeglichen durch die ungünstige Wechselkursentwicklung mit £18 Millionen. Wenn wir unsere Ambition für das Betriebsergebnis 2018 von £250 Millionen zum aktuellen Tages-Wechselkurs umrechnen, liegen wir etwa £30 Millionen niedriger. Dennoch, und trotz der in unserem Geschäft naturgemäß nicht vorhersehbaren künftigen Entwicklung, bleiben wir zuversichtlich, im Jahr 2018 unsere Ambition eines Betriebsergebnisses von £250 Millionen zu erreichen.

VERÄNDERUNGEN DER BERATERZAHLEN

Im Jahresverlauf investierten wir, um das Wachstum dort zu fördern, wo die Märkte stark und die Wachstumschancen klar erkennbar sind, auch in den Märkten, die sich gerade von einer schwierigen Phase erholen, wie zum Beispiel Australien und Teile Europas. Investitionen tätigten wir auch in noch nicht ausgereiften Märkten wie Asien und bestimmten Unternehmen in Lateinamerika, wo wir eine führende Position aufbauen möchten.

Die Anzahl der Konzernberater ohne Veredus lag Ende Juni bei insgesamt 5.821 und damit um 4% über dem Wert vom Dezember 2014 und 9% höher im Jahresvergleich. In der Region Asien-Pazifik stieg die Anzahl der Berater im Jahresvergleich um 13%. Im Vereinigten Königreich und Irland lag die Beraterzahl um 2% höher; in Kontinentaleuropa und der übrigen Welt (CE & RoW) um 13% (3) höher.

BERATERZAHL

2011 4.943
2012 5.013
2013 5.037
2014 5.357
2015 5.821

LAUFENDES GESCHÄFT

Wir verzeichnen ein allgemein erfreuliches Wachstum der Netto Gebühren. Wir erkennen viele eindeutige Chancen für weiteres Wachstum und werden auch künftig zielgerichtet investieren, um diese Chancen zu nutzen.

Wechselkursschwankungen der wichtigsten Währungen des Konzerns, vor allem des australischen Dollars und des Euro, bleiben ein deutliches Risiko für unsere gemeldete Finanzperformance. Seit dem Q4 Trading Update vom Juli haben sie sich zusätzlich mit £1 Millionen negativ ausgewirkt.

ASIEN PAZIFIK

Wir finden in Australien noch immer gute Wachstumsniveaus, wenn auch bei verhaltenem Vertrauen in den Markt. Das starke Wachstum in New South Wales und Victoria traf auf schwierige Bedingungen in Western Australia. Wir verzeichnen unverändert ein starkes Wachstum unserer Festanstellungsvermittlung, aber begrenztes Wachstum im Zeitarbeitsbereich. Das Wachstum im staatlichen Sektor ist unverändert stark, im privaten Sektor solide. In Asien bleibt das Wachstum allgemein stark. Ausgehend von den vorherrschenden Bedingungen in der Sparte und nach signifikanten Investitionen im Geschäftsjahr 2015 erwarten wir, dass sich die Anzahl der Mitarbeiter in der ersten Jahreshälfte moderat erhöhen wird.

KONTINENTALEUROPA (CE) UND DIE ÜBRIGE WELT (RoW)

In CE & RoW bleibt das Wachstum insgesamt erfreulich. In Deutschland verzeichnen wir ein unverändert gutes Wachstum und in den übrigen Märkten der Sparte sind die Bedingungen in den meisten Märkten vorwiegend gut, in vielen Märkten sogar stark. Insgesamt erwarten wir, dass sich die Mitarbeiterzahl in der Sparte im ersten Halbjahr selektiv erhöhen wird.

VEREINIGTES KÖNIGREICH UND IRLAND

Im Vereinigten Königreich und Irland verzeichnen wir ein insgesamt erfreuliches Wachstum der Netto Gebühren, auch wenn sich die Geschäftstätigkeit nach den Wahlen noch nicht beschleunigt hat. Das Wachstum in allen Regionen und in den meisten Fachbereichen findet weiterhin auf breiter Basis statt und ist bei Zeitarbeit und Festanstellungen, sowie im staatlichen und auch im privaten Sektor erfreulich. Insgesamt erwarten wir, dass sich die Mitarbeiterzahl in der Sparte im ersten Halbjahr selektiv erhöhen wird.

NETTOFINANZIERUNGSKOSTEN

Die Nettofinanzierungskosten im Geschäftsjahr betrugen £8,0 Millionen (2014: £8,0 Millionen). Die durchschnittliche Verzinsung der Brutto-Schulden im Berichtszeitraum betrug 2,5% (2014: 2,8%). Daraus resultierten Netto-Zinsverbindlichkeiten einschließlich der Amortisation der Kreditgebühren von £4,1 Millionen (2014: £5,0 Millionen). Der Rückgang resultiert weitgehend aus den gegenüber dem Vorjahr gesunkenen durchschnittlichen Nettofinanzverbindlichkeiten. Der Nettozinsaufwand für Verpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen betrug £3,0 Millionen (2014: £2,6 Millionen). Aus dem Pension Protection Fund (gesetzliche Rentenversicherung im Vereinigten Königreich) ergab sich ein Aufwand von £0,5 Millionen (2014: £0,4 Millionen). Die Abwicklung des Abschlags auf die künftige Veredus-Übernahmeverbindlichkeit wird unter Zinsen verbucht und betrug £0,4 Millionen. Wir erwarten für das am 30. Juni 2016 ablaufende Geschäftsjahr Nettofinanzierungskosten von etwa £7,5 Millionen.

STEUERN

Der Steueraufwand in diesem Geschäftsjahr betrug £50,7 Millionen (2014: £46,3 Millionen) bei einem effektiven Steuersatz von 32,5% (2014 35,0%). Der effektive Steuersatz ergibt sich unter Berücksichtigung der Generierung des Konzerngewinns in den verschiedenen Regionen. Der Rückgang des Steuersatzes resultiert aus der stark verbesserten Profitabilität im Vereinigten Königreich und der geringeren Anzahl der Länder, die steuerliche Verluste generieren. Wir erwarten im Geschäftsjahr bis 30. Juni 2016 einen effektiven Steuersatz von 31,0%.

ERGEBNIS JE AKTIE

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 21% auf 7,44 Pence (2014: 6,13 Pence) und entspricht dem höheren Betriebsgewinn und dem niedrigeren effektiven Steuersatz des Konzerns.

CASH FLOW UND BILANZ

Mit einer Umwandlungsrate des Betriebsgewinns in betrieblichen Cashflow von 116% (2014: 125%) wurde ein starker Cashflow erzielt. Dies resultiert aus einem guten Working Capital Management im Jahresverlauf und dem günstigen Wochentag, an dem das Geschäftsjahr endete.

UMWANDLUNGSRATE (CASH CONVERSION)

2011 85%
2012 127%
2013 109%
2014 125%
2015 116%

Die Nettoinvestitionen betrugen £11,9 Millionen (2014: £11,7 Millionen). Die Übernahmekosten für Veredus lagen bei etwa £36 Millionen, wie bereits in einem früheren Abschnitt erläutert. Wir erwarten für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2016 Investitionen in Höhe von etwa £13 Millionen.

Q1: WACHSTUM IN JEDER REGION

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres ergaben sich ein Anstieg der Netto Gebühren auf Konzernebene von 9% und ein Wachstum in jeder Sparte. Unsere drei größten Geschäftsfelder – Vereinigtes Königreich, Australien und Deutschland – erzielten erstmals seit fast vier Jahren gleichzeitig ein Wachstum. Besonders erfreulich war nach zwei Jahren die Rückkehr Australiens zum Wachstum. Dies ist der starken Perm-Performance zu verdanken. Das Vereinigte Königreich und Irland verzeichneten ein starkes Wachstum auf breiter Basis von 13% (1), wobei unsere Hauptfachgebiete Accounting and Finance, IT und Construction & Property um jeweils mehr als 15% (1) zulegten. Darüber hinaus setzten viele Märkte in Europa, Amerika und Asien ihre Erholung fort und 11 unserer Geschäftsfelder erzielten in diesem Quartal Rekordergebnisse bei den Netto Gebühren, darunter Kanada, Schweiz und Deutschland.

Q2: DIE ÜBERNAHME VON VEREDUS

Der Geschäftsbereich Perm wuchs im zweiten Quartal in jeder unserer drei Regionen und erzielte einen Anstieg der Netto Gebühren von 11%(1) auf Konzernebene. In den meisten unserer Märkte waren die Bedingungen günstig. Erfreulich war die Fortsetzung des Wachstums in Australien – dort kletterten die Netto Gebühren um 11%(1). Das Vereinigte Königreich und Irland erlebten ein weiteres starkes Quartal mit einem Net Fee Wachstum von 14%(1). Deutschland erzielte weiterhin ein erfreuliches Wachstum. Innerhalb der CE & RoW generierten 15 Länder ein Wachstum von mindestens 10%(1) einschließlich Frankreichs mit 14%(1). In diesem Quartal haben wir die Übernahme von Veredus Corp. abgeschlossen, eines IT-Personaldienstleisters in den USA, der uns eine großartige Plattform bietet, um im größten Stellenmarkt der Welt schnell zu expandieren.

In diesem Jahr wurden Dividenden von insgesamt £37,9 Millionen ausgeschüttet; der Beitrag für das Altersvorsorgedefizit lag bei £14,0 Millionen. Die Nettozinszahlungen einschließlich der Kreditgebühren betrugen £5,2 Millionen und die Steuerzahlung £43,6 Millionen.

Die Nettoverschuldung sank von £62,7 Millionen zum Jahresbeginn auf £30,7 Millionen am Jahresende. Im Geschäftsjahr bis 30. Juni 2016 erwarten wir eine Nettoliquidität.

ALTERSVORSORGELEISTUNGEN

Die Vorsorgepflicht des Konzerns nach IAS 19 zum 30. Juni 2015 betrug £58,7 Millionen, im Vergleich zum 30. Juni des Vorjahres ergibt sich somit ein Anstieg von £14,8 Millionen. Dieser resultiert vor allem aus einem deutlichen Rückgang der Leitzinsen, nur teilweise kompensiert durch die Beiträge der Gesellschaft, einer sinkenden Inflationsrate und einer Erhöhung der Anlageerträge.

Im Jahresverlauf zahlte die Gesellschaft £14,0 Millionen (2014: £13,5 Millionen) an den leistungsorientierten Pensionsplan. Dies geschah im Rahmen des vereinbarten Plans zur Rückführung des Vorsorgedefizits. Im Rahmen einer dreijährlichen Bewertung aus dem Jahr 2012 wurde das versicherungsmathematische Defizit mit ca. £150 Millionen quantifiziert. Der Deckungsplan sieht eine jährliche Zahlung von £12,8 Millionen ab Juli 2012 mit einer festen Steigerung von 3% pro Jahr für einen Zeitraum von fast 10 Jahren vor. Im Juni 2012 wurde der Pensionsplan zur künftigen Ansammlung von Leistungen geschlossen. Das Ergebnis der nächsten Bewertung, die auf den Daten vom Juni 2015 basieren wird, erwarten wir für Anfang 2016.

KAPITALSTRUKTUR UND DIVIDENDE

Im Zusammenhang mit dem Freien Cashflow bestehen für den Vorstand die Prioritäten in der Finanzierung der Investitionen und der Entwicklung des Konzerns, der Erhaltung einer starken Bilanzstruktur, sowie in einer nachhaltigen Dividendenpolitik, die sowohl tragbar, als auch angemessen ist.

Unter Berücksichtigung der finanziellen Performance des Konzerns in diesem Jahr und da wir eine Abdeckung der Kerndividende mit dem Dreifachen der Gewinne anstreben, schlägt der Vorstand vor, die Schluss-Kerndividende um 5% auf 1,89 Pence zu erhöhen, was zu einer Erhöhung der Dividende für das Gesamtjahr um ebenfalls 5% auf 2,76 Pence führt. Die Dividende für das Gesamtjahr ist somit in Höhe des 2,7-fachen durch den Gewinn abgedeckt.

Der Vorstand bleibt entschlossen, diese nachhaltige und progressive Dividendenpolitik fortzuführen und wird auch künftig das Dividendenniveau entsprechend unserer erklärten Dividendendeckungspolitik überprüfen. Zudem bekräftigen wir unsere Politik bezüglich der Verwendung des Überschusses des Freien Cashflow wie folgt: Sobald wir eine Nettoliquidität im Bereich von £50 Millionen erreichen und der Ausblick positiv ist, wollen wir den überschüssigen Freien Cashflow, der generiert wurde und diese Nettoliquidität übersteigt, und der für die vorstehend aufgeführten Prioritäten nicht benötigt wird, in Form von Sonderdividenden oder auf anderen geeigneten Wegen an die Aktionäre ausschütten, um die Kerndividende zu ergänzen.

Die Schlussdividende wird vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre am 13. November 2015 an die Aktionäre ausgezahlt, die am 9. Oktober 2015 im Register eingetragen waren.

TREASURY MANAGEMENT

Das laufende Geschäft des Konzerns wird durch die einbehaltenen Gewinne und Bankkredite finanziert. Der Konzern schloss die Refinanzierung seiner fünfjährigen ungesicherten revolvierenden Kreditfazilität im April 2015 ab. Die neue Vereinbarung enthält eine Verringerung der Kern-Kreditfazilität von £300 Millionen auf £210 Millionen und eine Laufzeitverlängerung bis April 2020. Die Kreditvereinbarungsklauseln bleiben unverändert und erfordern einen Konzern-Zinsdeckungsgrad von mindestens 4:1 (Juni 2015: 46:1) und einen Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung zu EBITDA) von maximal 2,5:1 (Juni 2015: 0,2:1). Der Zinssatz der Fazilität basiert auf einem Sperrklinkenmechanismus mit einem Aufschlag auf den LIBOR in der Bandbreite von 0,90% bis 1,55%.

Die Aufnahme sämtlicher Kredite erfolgt durch die Abteilung Treasury im Vereinigten Königreich. Diese Abteilung steuert auch das Liquiditätsrisiko des Konzerns nach den vom Vorstand festgelegten Richtlinien. Die Abteilung Treasury des Konzerns beteiligt sich weder an Spekulationsgeschäften, noch operiert sie als Profit Center.

Zur Reduzierung des Risikos von Zinsschwankungen im Rahmen seiner variabel verzinslichen revolvierenden Kreditfazilität greift der Konzern auf bestimmte Finanzderivate zurück. Der Konzern hat zwei Zinsswap-Vereinbarungen abgeschlossen, wobei feste Zahlungen gegen variable Zinssätze mit einem Kreditvolumen von £10 Millionen ausgetauscht werden. Die Laufzeiten betragen bis zu einem Jahr. Der Konzern nutzt oder hält keine Finanzderivate zu Spekulationszwecken.

Ein Ausfallrisiko entsteht primär aus dem Investieren von Überschussmitteln. Der Konzern beschränkt seine Geschäfte mit Banken und Geldmarktfonds auf solche mit guter Bonität und begrenzt das Engagement in jeder dieser Institutionen.

Q3: PERM-BEREICH MIT SPITZENWACHSTUM

Zu Beginn des zweiten Halbjahres verzeichneten wir ein erfreuliches Wachstum der Netto Gebühren von 8%(1) auf Konzernebene. Dabei stand unser Perm-Geschäft (Festanstellungen) trotz schwieriger Vergleichszahlen an der Spitze. Die Bedingungen blieben in den meisten unserer Märkte günstig und wir verzeichneten in 15 Ländern, u. a. den bedeutenden Wachstumsmärkten wie Frankreich, China, Japan und den USA, ein Wachstum von 10%(1) oder mehr. Unser Australiengeschäft erholte sich weiter, die Netto Gebühren stiegen um 8%(1), während Deutschland ein solides Quartal erlebte: das Wachstum bei neueren Fachgebieten wie Accountancy and Finance lag bei 10%(1). Das Wachstum im Vereinigten Königreich und Irland war erfreulich, aber insgesamt schwächten sich die Zuwächse im Quartalsverlauf und im Vorfeld der britischen Parlamentswahlen leicht ab.

Q4: EIN GUTES JAHRESENDE

Das Schlussquartal unseres Geschäftsjahres verzeichnete für alle drei unserer Hauptsparten ein unverändert erfreuliches Wachstum. Dadurch wuchsen die Netto Gebühren des Konzerns um 9%(1). An der Spitze stand dabei erneut der Bereich Festanstellungen. Im Vereinigten Königreich vertrieb das klare Wahlergebnis eine gewisse Verunsicherung aus dem Rekrutierungsmarkt. Unser Geschäft im Vereinigten Königreich und Irland wuchs um 9%(1). Die Erholung in Australien setzte sich fort, insbesondere in New South Wales und Victoria, obwohl die Minenregionen problematisch blieben. Unser Geschäft im Bereich CE & RoW verzeichnete ein unverändertes Wachstum auf breiter Grundlage – 14 Länder generierten ein Wachstum von mindestens 10%(1). Wir bekräftigten die Prognose für das Betriebsergebnis des Gesamtjahres. Im zweiten Halbjahr lagen die Gewinne leicht über denen des ersten Halbjahres, obwohl sich die Wechselkursbewegungen deutlich negativ auswirkten.

HAUPTRISIKEN

MANAGEMENT UND KONTROLLE

RISIKO – ZYKLISCHER CHARAKTER UNSERES GESCHÄFTS

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Die Leistung des Konzerns hängt signifikant von den Veränderungen der zugrunde liegenden Wirtschaftstätigkeit, vor allem im Vereinigten Königreich, in Deutschland und Australien, ab.

Die Diversifizierung der Geschäftstätigkeiten des Konzerns in die Vermittlung von Zeitarbeit (Temp-Bereich) und Festanstellungen (Perm-Bereich) für den privaten und staatlichen Sektor schafft ein Gleichgewicht. Zudem ist der Konzern in 33 Ländern aktiv und auf 20 Fachbereiche spezialisiert. Es wurden weiterhin Fortschritte in der Diversifizierung des Geschäfts erzielt, um das Risiko der Abhängigkeit des Konzerns vom Vereinigten Königreich, von Deutschland und Australien zu mindern. Die Übernahme von Veredus Corp. gilt als bedeutende Entwicklung in dieser Hinsicht.

Die Kostenstruktur des Konzerns ist sehr variabel und auf die jeweilige Geschäftstätigkeit zugeschnitten. Der Konzern stellt sicher, dass die Höhe der Nettoverschuldung auf einem niedrigen und beherrschbaren Niveau gehalten wird. Der Konzern generiert einen hohen Cashflow bei geringem Investitionsbedarf. Die Cashflow-Generierung hat hohe Priorität und der Konzern hat angemessene Investitionen in seine Bonitätskontrollen und die Working Capital Management-Prozesse getätigt.

RISIKO – GESCHÄFTSMODELL

Der Konzern ist durch die steigende Nutzung der Sozialen Medien für Rekrutierungszwecke dem Wettbewerb ausgesetzt, sowie einem wachsenden Trend zur ausgelagerten Arbeitsbeschaffung: dies setzt die Margen unter Druck.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Durch unsere Präsenz in zahlreichen Ländern und unser vielfältiges Segmentangebot konnten wir viele multidisziplinäre Aufträge bei großen Unternehmen gewinnen und halten. Dies hat unsere Beziehung zu diesen Klienten gestärkt und unseren Anteil an ihren Ausgaben für Personalbeschaffung erhöht.

Wir beobachten Marktveränderungen in Bezug auf Branchentrends einschließlich der Sozialen Netzwerke und des Insourcings. Wir werden weiterhin in unsere Online-Präsenz investieren, um so den Kunden eine hohe Qualitätserfahrung zu verschaffen. Ein dem Chief Executive unterstelltes internes Innovationsteam beurteilt kontinuierlich den Markt, um Chancen und Entwicklungen zu identifizieren.

Durch unsere strategischen Beziehungen, z. B. mit LinkedIn, erweitern wir unser Engagement in professionellen Online-Netzwerken und Personalbeschaffungsportalen auf globaler Basis.

RISIKO – QUALIFIZIERTES PERSONAL

Die Umsetzung der internationalen Wachstumspläne des Konzerns ist abhängig von seiner Fähigkeit, geeignetes Personal einzustellen, zu schulen, weiterzubilden und an sich zu binden.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Wir bieten einen nachhaltigen Laufbahnentwicklungsweg für Neueingestellte, beginnend mit einem strukturierten Einarbeitungsprogramm und Weiterbildungsmaßnahmen entsprechend ihrem Laufbahnfortschritt bei Hays.

Entwicklungszentren sind auf den Fortschritt von "High Potentials" fokussiert und bieten weitere Entwicklungsmöglichkeiten, helfen jedoch auch, Kompetenz-Lücken aufzudecken.

Wir investieren weiterhin in unsere Führungs– und Entwicklungsprogramme, die auf die Geschäftsstrategie des Konzerns ausgerichtet sind.

Wir stellen auch künftig sicher, dass die allgemeinen Vergütungsleistungen wettbewerbsfähig bleiben. Dies umfasst auch ein langfristiges Prämiensystem, das etwa 320 Führungskräften angeboten wird und die Zugehörigkeit fördert.

In allen Regionen werden jährlich Nachfolgepläne auf Board– und Management Board-Ebene erstellt, um potenzielle künftige Führungskräfte für das Unternehmen zu identifizieren und individuelle Entwicklungspläne zu generieren.

RISIKO-COMPLIANCE

Durch eine verschärfte Gesetzgebung und spezielle Regulierungsvorschriften für bestimmte Geschäftsbereiche und insbesondere Zeitarbeitnehmer sind Überprüfungen (vor) der Beschäftigung erforderlich, die den Konzern eventuell höheren potenziellen rechtlichen, Finanz– und Reputationsrisiken aussetzen.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Alle neuen Mitarbeiter, die Fees generieren, erhalten Schulungen über die ihren Recruitment-Aufgaben entsprechenden gültigen operativen Standards mit zusätzlicher Unterstützung durch die Compliance-Abteilung.

Die Compliance-Prozesse und Überwachungsmaßnahmen sind an die entsprechenden Fachgebiete angepasst, um sicherzustellen, dass auch die mit größeren Risiken behafteten Fachbereiche, wie z. B. Education und Healthcare im Vereinigten Königreich berücksichtigt werden.

Die mit operativen und unterstützenden Aufgaben befassten Mitarbeiter erhalten regelmäßige Schulungen, um zu gewährleisten, dass Rechts– und Compliance-Änderungen verstanden und angewandt werden. In Ländern, in denen aus rechtlichen Gründen zusätzliche Compliance-Anforderungen bestehen, werden Experten herangezogen. Dies betrifft beispielsweise das Fachgebiet Arbeitssicherheit und -gesundheit in Australien.

Spezielle Compliance-Prüfer überprüfen stichprobenartig die Bewerbungsunterlagen, um sicherzustellen, dass bei den Bewerbern angemessene Sicherheitsprüfungen stattfinden und Sorgfaltspflichten entsprechend den gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften erfüllt werden.

RISIKO – TECHNOLOGISCHE ABHÄNGIGKEIT

Angesichts unserer technologischen Abhängigkeit in unserem Tagesgeschäft würden Systemausfälle und Datenverluste unsere Aktivitäten stark beeinträchtigen.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Die technologische Strategie des Konzerns wird regelmäßig überprüft, um zu gewährleisten, dass die konzernweit genutzten Systeme die strategische Ausrichtung unterstützen.

Permanente "Life Cycle Management" Programme mindern das Risiko der Überalterung von Hardware.

Technologiesysteme sind in verschiedenen Rechenzentren untergebracht. Der Konzern kann den Verlust eines Rechenzentrums durch die Errichtung von "Disaster Recovery Sites", die sich physisch nicht am gleichen Ort wie die laufenden Systeme befinden, kompensieren.

RISIKO – DATA GOVERNANCE

Der Konzern arbeitet täglich mit vertraulichen Personendaten in 33 Ländern und unterliegt dabei einer Vielfalt von Gesetzen und Regelungen. Ein erheblicher Verstoß gegen den Datenschutz würde den Konzern möglichen rechtlichen, Finanz– und Reputationsrisiken aussetzen.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Robuste Verfahren beim Umgang mit, der Speicherung und der Übertragung von vertraulichen Daten sind konzernweit implementiert.

Datenschutz– und Informationssicherheitsrichtlinien und -verfahren sind konzernweit implementiert. Soweit Datenschutz und Gesetze zum Schutz der Privatsphäre dies zulassen, werden zum Schutz E-Mail-Überwachungsprogramme eingesetzt, um mögliche Problembereiche zu erkennen, unsere vertraulichen Informationen und die Personendaten der Bewerber bestmöglich zu schützen und die Risiken von Cyber-Crime zu mindern.

VERTRAGSRISIKO

Der Konzern schließt Verträge mit Klienten, die eventuell bedenkliche Bedingungen enthalten.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Bei Vertragsverhandlungen versucht die Geschäftsführung, das Risiko zu minimieren und sicherzustellen, dass die Art der Risiken und ihre möglichen Auswirkungen erkannt werden.

Unsere globale Rechtsabteilung verfügt über umfangreiches Wissen und Erfahrung, um die Geschäftsführung über das Risikoniveau, das in den zunehmend bedenklichen Verträgen steckt, zu beraten.

Der Group Finance Director prüft alle gewerblichen Verträge mit bedenklichen, nicht standardisierten Bedingungen gegenüber der Risikobereitschaft des Konzerns.

Die wesentlichen Verträge werden bezüglich ihrer Risiken geprüft, um Verbesserungen bei der Ausführung unserer Dienstleistungen für unsere Klienten festzustellen und umzusetzen.

Zusicherungen werden in Schlüsselländern durch die Innenrevision vorgenommen, um so ein angemessenes Management der wesentlichen Vertragsverpflichtungen zu gewährleisten.

RISIKO – DEVISENKURSE

Aufgrund seiner umfangreichen Geschäftstätigkeit außerhalb des Vereinigten Königreichs ist der Konzern dem Risiko von Wechselkursschwankungen ausgesetzt.

MASSNAHMEN DES MANAGEMENTS ZUR RISIKOMINDERUNG

Die in den Euro-Märkten und in Australien erzielten Gewinne stellen einen erheblichen Teil des Konzerngewinns dar. Der Konzern betreibt bezüglich der Fremdwährungen kein aktives Risikomanagement. Allerdings wird das Risiko aktiv überwacht und seine Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit gegenüber den Anlegern offen gelegt, so dass es vollständig verstanden wird.

VERGÜTUNGSBERICHT

"Unser professioneller Ruf und unsere professionelle Integrität sind für unsere Bewerber, Klienten, Aktionäre und unser Geschäft unabdingbar. Wir dehnen diese Werte auch auf unseren Vergütungsansatz aus und freuen uns, dass wir auf der letzten Jahreshauptversammlung eine eindrucksvolle Zustimmung zu unserer Vergütungspolitik erhalten haben. Zwar befürworten wir, dass Leistung belohnt wird. In diesem Jahr haben wir allerdings Rückforderungen (Clawbacks) in unsere Incentive-Pläne aufgenommen, weil wir wissen, wie wichtig ein solides Risikomanagement für die Förderung eines langfristigen Shareholder Value ist."

Ich freue mich, Ihnen unseren Vergütungsbericht für die Directors 2015 vorstellen zu können.

UNSER GESCHÄFT WÄCHST WEITER UND GEDEIHT

2015 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für Hays. Bei einer insgesamt günstigen Situation in unseren Märkten investierte die Geschäftsleitung, um das erfreuliche Wachstum der Netto Gebühren von 9% (1) zu fördern, und erzielte über ein effektives operatives Management einen ausgezeichneten Betriebsergebnis-Hebel mit einem Gewinnanstieg von 25% (1) und starker Cashflow-Umwandlung. Mit dieser Leistung sind wir Branchenführer. Derart überzeugende Ergebnisse in Verbindung mit einer gegenüber den Mitbewerbern klaren Outperformance des Aktienkurses von Hays in den letzten drei Jahren trugen direkt zu den Vergütungsergebnissen für die Executive Directors in den jährlichen und langfristigen Prämiensystemen bei, was nachstehend dargestellt wird.

UNSERE EXECUTIVE-VERGÜTUNG 2015 SPIEGELT DIESE STARKEN ERGEBNISSE WIDER

• Der gewährte Jahresbonus spiegelte die Leistung 2015 wider und betrug 98,0% der maximalen Zuerkennung (122,50% des Gehalts) für den CEO und 97,0% der maximalen Zuerkennung (121,25% des Gehalts) für den CFO. (Maximal möglich waren 125% des Gehalts.) 40% des Bonus wurden für drei Jahre in Aktien festgelegt.

• Der 2012 PSP zuerkannt zu 100% der Gewährung (175% des Gehalts) entspricht seiner dreijährigen Performance-Periode, die am 30. Juni 2015 endete

• Das Grundgehalt der Executive Directors wurde ab 1. Juli 2015 um 2,0% erhöht. Dies entsprach der durchschnittlichen Lohnerhöhung für andere Beschäftigt e im Vereinigten Königreich.

• Executive Directors erhalten eine GJ 2016 PSP Gewährung von 175% des Gehalts, die 2018 zugeteilt wird, wenn die Performance-Kriterien erfüllt sind

Ein Ermessensspielraum wurde nicht ausgeübt.

• Das Honorar unseres Vorstandsvorsitzender wurde um 2,0% angehoben und das Board überprüfte die Honorare anderer Non-Executive Directors (NEDs) und nahm einige Anpassungen vor

Umfassende Details zur Vergütung der Executive Directors für 2015 finden Sie in der einen Abbildung auf Seite 89 und im vollständigen Vergütungsbericht auf den Seiten 89 – 106.

Details zur Vergütung des Vorstandsvorsitzender und der NEDs finden Sie auf Seite 100.

UNSERE VERGÜTUNGSPOLITIK ERZIELTE EIN POSITIVES STIMMERGEBNIS UND ES WURDEN KEINE ÄNDERUNGEN VORGESCHLAGEN

Auf der letzten Jahreshauptversammlung erhielt unsere Vergütungspolitik eine verbindliche Zustimmung von 92,6%. Dies bestätigt die starke Unterstützung für die Vergütungsstruktur und den Vergütungsansatz für unsere Executive Directors.

Wir bedanken uns bei den Aktionären der Gesellschaft für die Zeit und Mühen, die sie eingebracht haben, um mit uns diese Politik auszuarbeiten, da es für unseren Vergütungsansatz entscheidend ist, einen aktiven und engagierten Dialog mit unseren Aktionären zu führen.

Wir bleiben dem vereinbarten Rahmenwerk verpflichtet und daher gibt es in diesem Jahr keine vorgeschlagenen Änderungen unserer Vergütungspolitik, die eine weitere Zustimmung der Aktionäre benötigen. Im Jahresverlauf haben wir allerdings die anhaltende Debatte über die Minderung von Risiken und den Zusammenhang von Risikomanagement und Vergütung weiter überwacht und diskutiert. Der Ausschuss hat zudem die neue Richtlinie über Rückforderungen (Clawback) überwacht und debattiert. Dadurch konnten wir eine angemessene Feinabstimmung unserer Grundsatzverwaltung vornehmen.

WIR HABEN DIE RICHTIGEN PERFORMANCEZAHLEN GEWÄHLT

Bei der Festlegung des jährlichen Konzernbudgets versucht das Board, zu gewährleisten, dass erzielbare und dennoch ehrgeizige Ziele gegenüber dem Risiko angemessen ausgewogen sind.

Die in unserem Annual Bonus Plan und dem Performance Share Plan (PSP) verwendeten Performance-Ziele wurden ausgewählt, da sie der Fähigkeit der Executives entsprechen, die alltägliche operative Effizienz und die Nachhaltigkeit des langfristigen Geschäfts zu managen.

WIR HABEN UNSERE INCENTIVE-PLÄNE UM CLAWBACK-BESTIMMUNGEN ERGÄNZT, UM RISIKOMANAGEMENT BESSER AN DIE VERGÜTUNG ZU KNÜPFEN

Entsprechend der im September 2014 veröffentlichten Revision des UK Corporate Governance Codex hat der Ausschuss beschlossen, Clawback-Bestimmungen in seinen Annual Bonus Plan und den PSP aufzunehmen.

Diese Bestimmungen gelten ab der PSP-Gewährung im Jahr 2015 und eventueller Boni, die 2016 für die Performance im Geschäftsjahr 2016 gewährt wurden. Unsere Incentive-Pläne enthalten bereits Malus-Bestimmungen, aber die auslösenden Ereignisse wurden angepasst, um denen der neuen Clawback-Bestimmung zu entsprechen.

Der Ausschuss debattierte über die Zeitdauer, für die der Clawback anzuwenden ist. Mit der Einführung von Clawback und der Anpassung der Malus-Bestimmungen berücksichtigte der Ausschuss die kurzfristige und zyklische Natur unseres Geschäfts und beschloss daher Folgendes:

• Beim Annual Bonus Plan gilt der Clawback drei Jahre ab dem Datum der Gewährung des Bar-Elements, und der Malus gilt für das zurückgestellte Element während der dreijährigen Rückstellungsphase; und

• Beim PSP gilt der Malus während der dreijährigen Performance-Phase und der Clawback für zwei Jahre nach der Übertragung.

Die auslösenden Elemente für Clawback und Malus wurden vereinheitlicht und lauten wie folgt

• Erhebliche fehlerhafte Angaben im Rechnungswesen (betraf bisher nur den Malus);

• Rechenfehler bei der Berechnung der Gewährung;

• Rechenfehler bei der Berechnung der Performance-Bedingungen; und

• Grobes Fehlverhalten.

WIR VERPFLICHTEN UNS ZU VERANTWORTUNGSVOLLEM VERHALTEN

Dank der Expertise von Hays können wir die Fähigkeiten unserer Bewerber auf die Bedürfnisse unserer Klienten abstimmen, und eine erfolgreiche Vermittlung trägt dazu bei, das Risiko auf hohem Niveau zu mindern. Die Einführung des Clawback bekräftigt die Verpflichtung des Ausschusses zum Risikomanagement und ergänzt die Kultur der Gesellschaft, dass wir uns gegenüber unseren Bewerbern, Klienten, Aktionären und anderen Stakeholdern verantwortungsvoll und angemessen verhalten.

Zudem gründeten wir im Jahresverlauf 2015 einen neuen Konzern-Risikoausschuss. Einzelheiten dazu finden Sie auf Seite 51 dieses Geschäftsberichts. Wir werden eng mit dem Konzern-Risikoausschuss zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass unser aktueller Rahmen zur Verknüpfung von Risikomanagement und Vergütung robust und angemessen bleibt.

Weitere Informationen über unseren Risikoansatz sind auf Seite 70 des Geschäftsberichts, und der Zusammenhang mit der Vergütung ist auf den Seiten 85 bis 88 dieses Berichts dargestellt.

IM BERICHTSWESEN STREBEN WIR KLARE UND KNAPPE DARLEGUNG AN

Wir sind bestrebt, den Vergütungsbericht der Directors klar, knapp und leicht verständlich zu gestalten. Da es in diesem Jahr keine Veränderung unserer formalen genehmigten Vergütungspolitik gibt, haben wir beschlossen, dies auf unserer Website darzustellen. Sie finden die Informationen unter haysplc.com. Dies ergänzt unseren Ansatz zur verstärkten Digitalisierung.

Wir haben eine Zusammenfassung der Grundsätze in diesen Bericht eingefügt, die die wichtigsten Kriterien unserer Vergütungskomponenten hervorhebt. Damit stellen wir deren Verknüpfung mit unserer Strategie, die Art, wie sie unsere wichtigsten Risikobereiche berücksichtigen, und die Einzelheiten über die Umsetzung der Grundsätze im Geschäftsjahr 2015 dar.

WIR SETZEN AUF EINEN OFFENEN UND KONSTRUKTIVEN DIALOG MIT UNSEREN AKTIONÄREN

Der Ausschuss behält die anhaltende Debatte in der Anlegergemeinschaft und der allgemeinen Öffentlichkeit über die Bezahlung von Führungskräften im Blick. Daher begrüßen wir Feedback von Aktionären und Vertretungsgremien. Im Gegenzug berät sich der Ausschuss bei Bedarf mit den Aktionären.

Darüber hinaus nimmt der Ausschuss seine Pflicht sehr ernst, zu beurteilen und zu gewährleisten, dass die Resultate der zugrunde liegenden Performance der Gesellschaft und der Erfahrung der Aktionäre den Ergebnissen entsprechen.

Wir gehen davon aus, dass Sie diesen Bericht als klar und hilfreich empfinden, dass er zeigt, wie wir Leistung, Vergütung und das zugrunde liegende Verhalten ausgewogen gestalten, und dass uns unsere Verpflichtung gegenüber den Aktionären sehr wichtig ist.

PAUL HARRISON

VORSITZENDER DES PRÜFUNGSAUSSCHUSSES

27. August 2015

AUF EINEN BLICK

UNSERE VERGÜTUNGSPOLITIK UND -STRUKTUR

Wichtige Vergütungskomponente Wichtige Merkmale
Grundgehalt und Kernleistungen Wettbewerbsfähige Gehälter und Leistungen, um die richtigen Executives zu gewinnen
Jahresbonus • 60% Gewinn pro Aktie (EPS) • 20% Umwandlungsrate • 20% Persönlich Maximales Potenzial 125% des Gehalts Wichtige Finanz-KPI und persönliche Ziele
Performance Share Plan • 1/3 EPS • 1/3 Umwandlungsrate 1/3 TSR Maximales Potenzial 175% des Gehalts KPI fokussiert auf Erträge der Aktionäre und langfristige Nachhaltigkeit
Voraussetzungen für Aktienbesitz Chief Executive – 200% des Gehalts Group Finance Director – 100% des Gehalts Gewährleistung einer erheblichen persönlichen Beteiligung am Unternehmen

• Starke Verbindung von Vergütung und Leistung

• Berücksichtigen, dass unsere Risikomanagement– und unsere Incentive-Pläne eine Malus-Regelung und ab dem GJ 2016 einen Clawback enthalten.

Weitere Angaben auf Seite 85

WAS HABEN WIR GETAN?

Vergütungskomponente Was wir getan haben
Grundgehalt Gehaltserhöhungen für Chief Executive und Group Finance Director um 2,0% ab 1. Juli 2015. Neue Gehälter: Chief Executive: £709.294 Group Finance Director: £511.400 Erhöhung entspricht dem Budget für UK-Beschäftigte von 2,0%
Bonus Chief Executive: 98% des Maximalwerts, d. h. 122,5% des Gehalts, entspricht einem Bonus von £851.848 Group Finance Director: 97% des Maximalwerts, d. h. 121,25% des Gehalts, entspricht einem Bonus von £607.915 40% der vorgenannten Gewährungen wurden in Aktien für drei Jahre festgelegt.
PSP 175% des gezahlten Gehalts
Aktienbeteiligungen am 30. Juni 2015 Chief Executive: 607% des Grundgehalts (erforderlich = 200%) Group Finance Director: 311% des Grundgehalts (erforderlich = 100%)

Die "Single Figure" (letztgültige Zahl) finden Sie auf Seite 85

Weitere Angaben auf Seite 85

WIE HABEN WIR ABGESCHNITTEN?

Bonus Zahlen messen den Erfolg des täglichen Managements in einem volatilen und zyklischen Geschäft

Zahl Soll Ist Erreichung

in %
EPS 7,02p 7,74p* 100%
Umwandlungsrate 86% 108,5% 100%
Personenbezogen – Chief Executive - 90% 90%
Personenbezogen – Group Finance Director - 85% 85%

* Sowohl das Performance-Ziel (Soll), als auch die tatsächliche Performance (Ist) basierten auf den Budget-Wechselkursen. Daher ist die tatsächliche Performance aufgrund der Veränderungen der Wechselkurse im Jahresverlauf höher als die gemeldete Performance.

September 2012 PSP Gewährung Zahlen belegen den Erfolg bei der Erzielung starker Ergebnisse im Dreijahreszyklus

Zahl Soll Ist Erreichung

in %
Relative TSR gegenüber Vergleichsgruppe Oberes Quartil (UQ) UQ 100%
EPS 17,39% 18,71% 100%

WICHTIGE ALLGEMEINE GESCHÄFTSERFOLGE IM GJ 2015

• LFL Net Fee Wachstum von 9% (1)

• Betriebsgewinn Zuwachs um 25% (1)

• Starke Umwandlungsrate

• Übernahme von Veredus

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftsbereiche bei konstanten Währungsverhältnissen.

Weitere Angaben auf Seite 89

WAS HABEN WIR GEÄNDERT?

Es gab keine Veränderungen unserer Vergütungspolitik.

Auf der Jahreshauptversammlung im November 2014 erhielt unsere Vergütungspolitik eine verbindliche Zustimmung von 92,6%, was die starke Unterstützung für unseren Ansatz bestätigt

Entsprechend dem revidierten UK Corporate Governance Code haben wir jedoch:

• Clawback-Bestimmungen in unsere Incentive-Pläne eingefügt. Dies betrifft die GJ 2016 PSP-Gewährungen im Jahr 2015 und später ausgezahlte Bonuszuwendungen, die 2016 in Bezug auf die Performance im GJ 2016 gewährt wurden.

Weitere Angaben befinden sich auf Seite 102

Wir haben zudem untersucht, wie unsere Vergütungspolitik die wichtigsten Risikobereiche von Hays berücksichtigt.

Weitere Angaben befinden sich auf Seite 70

Unsere vollständige Vergütungspolitik finden Sie auf den Seiten 60 bis 70 des Geschäftsberichts 2014 und auf unserer Website haysplc.com.

Eine Zusammenfassung dieser Politik finden Sie auf den Seiten 85 bis 88 dieses Geschäftsberichts.

Weitere Angaben auf Seite 85

ZUSAMMENFASSUNG UNSERER VERGÜTUNGSPOLITIK UND WAS WIR IN DIESEM JAHR GETAN HABEN

Unsere Vergütungspolitik wurde in der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft am 12. November 2014 von den Aktionären angenommen und fand starke Zustimmung.

In diesem Jahr gibt es bei der Vergütungspolitik keine wesentlichen Veränderungen, aber die Aktionäre werden gebeten, Folgendes zu berücksichtigen:

• Entsprechend dem revidierten UK Corporate Governance Codex (dem "Codex"), Ausgabe September 2014, haben wir nun Rückforderungsbestimmungen (Clawbacks) in unsere Incentive-Pläne aufgenommen. Entsprechend dem Code gelten diese für alle Gewährungen im Geschäftsjahr 2016. Clawback-Bestimmungen gelten daher für die PSP-Gewährung im September 2015 und für das zurückgestellte Element eventueller Boni, die 2016 für die Performance im Geschäftsjahr 2016 gewährt wurden.

Unsere vollständige genehmigte Vergütungspolitik (Politik) finden Sie im Vergütungsbericht der Directors im Geschäftsbericht 2014 Seiten 60 bis 70 und auf unserer Website haysplc.com. Diese Zusammenfassung gilt nicht als Ersatz oder für Abstimmungszwecke. Sie soll nur die wichtigsten Kriterien unserer Politik und das, was wir in diesem Jahr getan haben, herausstellen. Wir hoffen, dass die Aktionäre dies als hilfreich betrachten. Wir verfolgen einen klaren und transparenten Ansatz und nehmen unsere Verantwortung gegenüber unseren Aktionären ernst. Wir hoffen, dass diese Zusammenfassung aufzeigt, wie wir eine wettbewerbsfähige und motivierte Belegschaft mit den Bedenken des Marktes in Bezug auf das Niveau und die Struktur der Bezahlung ausgewogen gestalten, aber auch die Notwendigkeit, die Vergütung mit dem entsprechenden Risikomanagement im Gleichgewicht zu halten.

ZEITHORIZONT

1 JAHR 2 JAHRE 3 JAHRE LAUFEND

Wichtige Vergütungskomponente und Zeithorizont Wichtige Merkmale Wie unsere Vergütungspolitik mit unserer Strategie verknüpft ist

GEHALT UND KERNLEISTUNGEN

Gehaltsfestlegung jährlich ab dem 1. Juli. Weitgehend angepasst an Gehaltserhöhungen für andere Arbeitnehmer der Gesellschaft im Vereinigten Königreich. Die Kernleistungen umfassen eine Barvergütung an Stelle der Pension (30% des Grundgehalts), private Krankenversicherung, Lebensversicherung und sonstige Leistungen wie bei Arbeitnehmern im Vereinigten Königreich. Das Grundgehalt, damit verbundene Leistungen und variable Gehaltselemente tragen gemeinsam dazu bei, die Art von Executives zu gewinnen, zu halten und zu motivieren, die erforderlich sind, um die Strategie zu prägen und umzusetzen und hervorragende Erträge für die Aktionäre zu generieren.
Wichtige Vergütungskomponente und Zeithorizont Wichtige Merkmale Wie unsere Vergütungspolitik mit unserer Strategie verknüpft ist

BAR-BONUS

Maximales Potenzial 125% des Grundgehalts 60% eines verdienten Bonus wird in bar ausgezahlt und 40% verzögert – siehe unten. Der Schwellenwert der Performance ergibt 20% des Gehalts, basierend auf dem Erreichen des EPS-Schwellenwerts und der Umwandlungsrate. Der Bar-Bonus ab dem GJ 2016 unterliegt den Clawback-Bestimmungen für die drei Jahre nach der Gewährung. Finanzielle und persönliche Ziele werden in Bezug auf unsere vom Board genehmigte Geschäftsstrategie festgelegt. Aktuelle Gewichtungen und Maßnahmen sind: 60% Gewinn pro Aktie* 20% Umwandlungsrate* 20% Persönlich * Key Performance Indicators (KPIs). Die Zahlen sind ausgerichtet auf die Erträge für die Aktionäre (über Gewinn pro Aktie) unter Beachtung der Gewährleistung der Effizienz des laufenden Geschäfts (Umwandlungsrate) und mit ständigem Fokus auf die Zukunftsplanung (persönliche Ziele).
Wichtige Vergütungskomponente und Zeithorizont Wichtige Merkmale Wie unsere Vergütungspolitik mit unserer Strategie verknüpft ist

ZURÜCKGESTELLTER BONUS

40% eines jeden verdienten Bonus werden in Aktien für drei Jahre festgelegt. Der zurückgestellte Bonus unterliegt während der dreijährigen Rückstellungsperiode den Malus-Bestimmungen. Der zurückgestellte Bonus wird in Aktien vergütet und trägt so dazu bei, die künftige Ausrichtung mit der der Aktionäre und unserer längerfristigen Strategie zu verbinden.
Wichtige Vergütungskomponente und Zeithorizont Wichtige Merkmale Wie unsere Vergütungspolitik mit unserer Strategie verknüpft ist

PERFORMANCE SHARE PLAN (PSP)

Das normale Maximalpotenzial für Executive Directors liegt bei 175% des Grundgehalts. Normalerweise jährlich gewährt. Performance-Periode: drei Jahre. Die Schwellen-Performance entspricht 25% der Gewährung, d. h. 43,75% des Gehalts. Die Gewährung unterliegt den Malus-Bestimmungen vor der Übertragung. Gewährungen ab dem GJ 2016 unterliegen für bis zu zwei Jahre nach der Übertragung den Clawback-Bestimmungen. Die wichtigen Zahlen zur Finanzperformance werden entsprechend der vom Board genehmigten langfristigen Strategie der Gesellschaft festgelegt. Die aktuellen Performance-Bedingungen sind: • Ein Drittel basiert auf dem Total Shareholder Return (TSR) gegenüber der Vergleichsgruppe; die Übertragung erfolgt vorbehaltlich einer zufriedenstellenden Finanzperformance über den betreffenden Zeitraum nach Festlegung durch den Ausschuss; • Ein Drittel basiert auf dem kumulierten Gewinn pro Aktie; und • Ein Drittel basiert auf der Umwandlungsrate.
Wichtige Vergütungskomponente und Zeithorizont Wichtige Merkmale Wie unsere Vergütungspolitik mit unserer Strategie verknüpft ist

VORAUSSETZUNGEN FÜR AKTIENBESITZ

Chief Executive – 200% des Grundgehalts Group Finance Director – 100% des Grundgehalts Die Voraussetzungen für den Aktienbesitz gewährleisten, dass die Interessen der Executive Directors auf die der Aktionäre mit einem längeren Zeithorizont ausgerichtet sind.
Wie unsere Vergütungspolitik das Risiko berücksichtigt Was wir getan haben
Ein Hauptrisiko besteht im Verlust von spezialisierten Talenten. Dies wird abgemildert durch das Angebot eines im Vergleich zu Unternehmen vergleichbarer Größe und vergleichbarer Vergleichsgruppe wettbewerbsfähigen Pakets, sowie durch Anerkennung der Bandbreite der Rolle und der individuellen Erfahrung, die der Betreffende für die Gesellschaft bringt. Ab 1. Juli 2015 wurden die Grundgehälter der Executive Directors um 2,0% erhöht. Alistair Cox – Das Jahresgrundgehalt erhöhte sich von £695.386 auf £709.294 Paul Venables – Das Jahresgrundgehalt erhöhte sich von £501.373 auf £511.400 Das Salary Pay Review Budget für Mitarbeiter im Vereinigten Königreich erhöhte sich um 2,0%. Dort erhalten Sie weitere Informationen:Seite 89 des Geschäftsberichts, Abschnitt Vergütung
Bei der Festlegung des jährlichen Konzernbudgets ist das Board bestrebt zu gewährleisten, dass erzielbare und dennoch ehrgeizige Ziele gegenüber dem Risiko angemessen ausgewogen sind. Die Finanzziele werden dann für die Vergütung in das Budget einbezogen. Die ausgewählten Finanzzahlen sind KPIs des Geschäftsfeldes und zeigen, wie gut das Management unsere wichtigsten Finanz– und Reputationsrisiken des Unternehmens vermindert, u. a.: • dessen zyklische Natur, eng korrelierend mit der Konjunktur • Sicherstellen, dass wir über das richtige Geschäftsmodell im Umgang mit Marktveränderungen verfügen; • die Bedeutung von Compliance und Datenverwaltung im Betrieb über 33 Länder hinweg mit vielen regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen; und • zunehmende Abhängigkeit von Technologie und dem damit verbundenen Risiko des Datenverlusts oder des Systemausfalls. Der Gewinn pro Aktie (EPS) ist eine Maßzahl, die auf die Interessen der Aktionäre ausgerichtet ist. Die Ziele werden gesetzt durch Berücksichtigung von Marktbedingungen und die über einen robusten Budget-Prozess bestimmten Performance-Erwartungen. Die Umwandlungsrate fördert über das Betriebskapital und die Kontrolle der Investitionen einen freien Cashflow. Sie ist ein bedeutender Indikator der Effizienz des Unternehmens. Persönliche Ziele sind mit der Realisierung von wichtigen Projekten verbunden, die die operative Schlagkraft und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns in Verbindung mit seiner Zukunftsstrategie fördern sollen. Dies bedeutet auch, innerhalb des Risikorahmens unseres Konzerns zu arbeiten. Die Verzögerung von Boni über Aktien trägt ebenfalls zur Förderung langfristiger Ergebnisse bei. Der Jahresbonus enthält Malus-Bestimmungen während seiner dreijährigen Sperrfrist und Clawback-Bestimmungen (neu für Boni ab GJ 2016, die für drei Jahre ab der Bar-Gewährung wirksam sind). Nach der Ausgabe des Codes haben wir Clawback-Bedingungen eingeführt, die alle Bar-Boni erfassen, die für Leistungen im vollen Geschäftsjahr 2016 und danach gewährt werden. Clawback betrifft das Bar-Element bis zu drei Jahre nach Gewährung. Weitere Aspekte unserer Bonuspolitik haben sich nicht verändert. Für die Leistungen im gesamten Geschäftsjahr 2015 wurden folgende Boni gewährt: Alistair Cox, CEO – £851.848 Davon werden 60% d. h. £511.109, in bar gewährt und der Rest zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt – siehe unten. Paul Venables, CFO – £607.915 Davon werden 60% d. h. £364.749 in bar gewährt und der Rest zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt – siehe unten.
40% des vorstehend genannten Bonus wurden für drei Jahre in Aktien festgelegt wie folgt: Alistair Cox – £340.739 Paul Venables – £243.166 Die Aktien werden am 4. September 2015 zum Schlusskurs des Vortags gewährt. Dort erhalten Sie weitere Informationen:Seite 90 des Geschäftsberichts, Abschnitt Vergütung
Die PSP-Zahlen mindern das Risiko – sie bieten einen ausgewogenen Ansatz zwischen der tatsächlichen Finanzperformance und der Effizienz des Unternehmens über einen längeren Zeithorizont, sowie eine relative Performance gegenüber vergleichbaren Unternehmen und eine längerfristige Orientierung an den Aktionären. Die TSR-Zahlen messen den relativen Ertrag der Hays-Aktien gegenüber einem Korb von Vergleichsunternehmen; das Ergebnis wird untermauert durch die zugrunde liegende Finanzperformance der Gesellschaft. Die Zahlen für die EPS-Ziele werden berechnet durch Berücksichtigung des Budgets der Gesellschaft für 1 Jahr plus Wachstum in einer festen Bandbreite von RPI+4% und RPI+12% p. a. für die Jahre 2 und 3. Die Umwandlungsrate zeigt die beständige Ausrichtung auf die laufende Liquiditätseffizienz des Unternehmens, unabhängig von den Handelsbedingungen des Unternehmens. Die Gewährung von Aktien wird mit den Aktionären abgestimmt. Die Malus-Bestimmungen (während der dreijährigen Performance-Periode) und die Clawback-Bestimmungen (neu für Gewährungen ab GJ 2016, gültig für zwei Jahre ab der Gewährung) dienen ebenfalls der Verringerung des Risikos. Nach der Ausgabe des Codes haben wir Clawback-Bestimmungen eingeführt, die die PSP-Gewährungen im Geschäftsjahr 2016 betreffen, die am Ende des Geschäftsjahres 2018 zugeteilt werden. Clawback würde für zwei Jahre nach der Gewährung gelten. Andere Aspekte unserer PSP-Politik haben sich nicht verändert. Der Ausschuss hat beschlossen, die folgenden Gewährungen vorzunehmen, die am 10. September 2015 erfolgen, basierend auf dem Aktienkurs des Vortags. Alistair Cox – 175% des Gehalts. Dies entspricht einem Nennwert bei der Gewährung in Höhe von £1.241.265. Paul Venables – 175% des Gehalts. Dies entspricht einem Nennwert bei der Gewährung in Höhe von £894.950. Die Anzahl der zugeteilten Aktien entspricht der Performance, gemessen an den Zahlen. Dort erhalten Sie weitere Informationen:Seite 90 des Geschäftsberichts, Abschnitt Vergütung
Förderung eines erheblichen persönlichen Anteils am Unternehmen durch die Anforderung einer substanziellen Aktienbeteiligung, um die bessere Ausrichtung der Executives auf die Aktionäre zu unterstützen und auf das Erzielen von langfristigem Shareholder Value abzustellen, der eine Verringerung des Risikos beinhaltet. Weitere Aspekte unserer Aktienbeteiligungs-Politik haben sich nicht verändert. Die Aktienbeteiligungen in % des Grundgehalts zum 30. Juni 2015 beinhalten nur voll zugeteilte Aktien, bei denen die Executive Directors als wirtschaftliche Eigentümer gelten: Alistair Cox, CEO – 607% des Gehalts Paul Venables – 311% des Gehalts. Die Voraussetzungen für die Aktienbeteiligungen sind in vollem Umfang erfüllt. Der Aktienkurs zum 30. Juni 2015 lag bei £1.634. Dort erhalten Sie weitere Informationen:Seite 89 des Geschäftsberichts, Abschnitt Vergütung

"SINGLE FIGURE" FÜR VERGÜTUNG (GEPRÜFT)

Die folgende Tabelle zeigt die gesamte "Single Figure" für die Vergütung eines jeden Executive Directors in Bezug auf die qualifizierenden Dienstleistungen für das Geschäftsjahr 2015. Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2014 sind ebenfalls angegeben. Details zur Vergütung der Non-Executive Directors (NEDs) finden Sie auf Seite 100.

in £ 1.000Executive Director GehaltAnmerkung 1 Leistungen Anm. 2 Pension Anm. 3
2015
Alistair Cox Chief Executive 695 43 208
Paul Venables Group Finance DirectorGroup Finance Director 501 33 150
2014
Alistair Cox 678 46 204
Paul Venables 489 29 147
in £ 1.000 Executive Director SonstigeAnm. 4 Jahresbonus Anm. 5 Gesamtvergütung ohne PSP PSP(1) Anm. 6 Gesamtvergütung
2015
Alistair Cox Chief Executive 0 852 1.798 2.464 4.262
Paul Venables Group Finance DirectorGroup Finance Director 0 608 1.292 1.777 3.069
2014
Alistair Cox 1 831 1.760 1.066 2.826
Paul Venables 1 599 1.265 769 2.034

(1) Die 2015 PSP-Zahlen enthalten nicht den Wert der Aktien in Dividendenhöhe, die sich auf die Dividende beziehen, die der Genehmigung durch die Jahreshauptversammlung 2015 bedarf, aber für die die Gewährungen die Voraussetzungen erfüllen. Die 2014 PSP-Zahlen entsprechen nun dem tatsächlichen Zuteilungspreis; der Gesamtbetrag wurde daher ebenfalls angepasst.

KOMPONENTEN DER SINGLE FIGURE UND BERECHNUNGSMODUS

Die folgenden Tabellen erläutern, wie die Single Figure abgeleitet wurde.

GEHALT – ANMERKUNG 1 (GEPRÜFT)

Zusammenfassung der und Erläuterung zur Gehaltspolitik Name Gehalt für GJ 2015 % Erhöhung gegenüber GJ 2014 Gehalt für GJ 2014
Festgelegt jährlich ab dem 1. Juli. Weitgehend angeglichen an die Gehaltserhöhungen an Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich. Die Gehälter wurden mit Wirkung ab 1. Juli 2014 um 2,5% erhöht. Alistair Cox £695.386 2,5% £678.425
Festgelegt jährlich ab dem 1. Juli. Weitgehend angeglichen an die Gehaltserhöhungen an Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich. Die Gehälter wurden mit Wirkung ab 1. Juli 2014 um 2,5% erhöht. Paul Venables £501.373 2,5% £489.144

LEISTUNGEN – ANMERKUNG 2 (GEPRÜFT)

in £ 1.000Zusammenfassung der und Erläuterung zur Leistungspolitik Executive Director PMI Lebensversicherung
Kernleistungen ausgerichtet auf die übrigen Arbeitnehmer im UK 2015
Alistair Cox 2 8
Paul Venables 2 4
2014
Alistair Cox 2 10
Paul Venables 2 3
in £ 1.000Zusammenfassung der und Erläuterung zur Leistungspolitik Executive Director Einkommensschutz Reise– und Fahrtaufwendungen Fahrzeugpauschale Summe
Kernleistungen ausgerichtet auf die übrigen Arbeitnehmer im UK 2015
Alistair Cox 9 4 20 43
Paul Venables 9 18 33
2014
Alistair Cox 8 6 20 46
Paul Venables 6 18 29

Die Zahlen zu PMI, Lebensversicherung und Einkommensschutz entsprechen den jährlichen Prämien.

PENSION – ANMERKUNG 3 (GEPRÜFT)

Neben einer Barzahlung anstelle der Pension in Höhe von 30% des Grundgehalts bestehen für Directors keine weiteren Pensionsvereinbarungen.

Zur Klarstellung: Keiner der Executive Directors verfügt über einen leistungsorientierten Pensionsplan.

Zusammenfassung der und Erläuterung zur Pensionspolitik

Barpauschale: 30% des Grundgehalts. Es gibt keine weitere Pensionsleistung.

Executive Director Pension in T£
2015
Alistair Cox 208
Paul Venables 150
2014
Alistair Cox 204
Paul Venables 147

SONSTIGE LEISTUNGEN – ANMERKUNG 4 (GEPRÜFT)

Erläuterung sonstiger Leistungen

Die Zahl für 2014 zeigt den Wert des Abschlags auf SAYE-Optionen zum Gewährungsdatum.

Weder Alistair Cox noch Paul Venables beteiligten sich am 2015 SAYE, da sie bereits mit der maximalen Höhe sparen, die nach diesem Plan zulässig ist.

Executive Director Sonstige in T£
2015
Alistair Cox 0
Paul Venables 0
2014
Alistair Cox 1
Paul Venables 1

JAHRESBONUS – ANMERKUNG 5 (GEPRÜFT)

Die angegebene Zahl ist der Gesamtbonus, der in Bezug auf die Performance in diesem Jahr gewährt wurde, einschließlich des zurückgestellten Teils.

Bei Boni, die für die Performance 2015 und 2014 gewährt wurden, werden 40% der angegebenen Zahl für drei Jahre in Aktien festgelegt. Es gibt keine weiteren Performance-Bedingungen, aber es kommen die Bedingungen für Ausscheiden zur Anwendung.

Auf Seite 92 finden Sie ausführliche Informationen zur Zielerreichung.

in T£Zusammenfassung der und Erläuterung zur jährlichen BonuspolitikExecutive Director JAHRES- BONUS Davon bar – 60% Davon zurückgestellt – 40% % der Gehaltserreichung
Das maximale Bonuspotenzial beträgt 125% des Grundgehalts, davon werden 60% bar bezahlt und 40% der Gewährungen erfolgen verzögert über Aktien. 2015
Alistair Cox 852 511 341 122,50%
Paul Venables 608 365 243 121,25%
2014
Alistair Cox 831 499 332 122,50%
Paul Venables 599 359 240 122,50%

PSP – ANMERKUNG 6

2012 PSP-GEWÄHRUNG, ZUTEILUNG 2015

Der Wert der 2012 PSP (Zuteilung im November 2015) basiert auf dem Aktienkurs von 161,26 Pence, der über einen Durchschnitt für das Schlussquartal des Geschäftsjahres nach den Bestimmungen berechnet wurde, da die Zuteilung nach dem Datum dieses Berichts erfolgen wird. Bei Zuteilung lag der Aktienkurs bei 81,55 Pence. Die Gewährung wurde in voller Höhe zugeteilt.

Auf Seite 92 finden Sie ausführliche Informationen zur Zielerreichung.

2011 PSP-GEWÄHRUNG IN 2014 UNVERFALLBAR

Der Wert der 2011 PSP (unverfallbar in 2014 und veröffentlicht in der Single Figure von 2014) basierte auf dem Aktienkurs von 148,88 Pence, der über einen Durchschnitt für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2014 nach den Bestimmungen berechnet wurde, da die Zuteilung nach dem Datum dieses Berichts erfolgte. Bei Zuteilung lag der Aktienkurs bei 70,90 Pence. Am Tag der Zuteilung, dem 23. September 2014, lag der tatsächliche Aktienkurs bei 119,18 Pence. Dieser Kurs wurde verwendet, um den Wert der 2011 PSP-Gewährungen in der Single Figure für 2014 in der vorstehenden Tabelle zu berechnen.

in T£ Wert der Single Figure 2015 basierend auf einem Aktienkurs von 161,26p
Zusammenfassung der und Erläuterung zur PSP-Politik Executive Director Anpassung
Maximales Potenzial 175% des Grundgehalts 2015 Der Wert wird im Geschäftsbericht 2016 angepasst, wenn der Zuteilungskurs bekannt ist und Aktien in Höhe der Dividenden hinzugefügt wurden.
Dreijährige Leistungsperiode Alistair Cox 2.464
Paul Venables 1.777
2014 Wert der Single Figure 2014 basierend auf einem Aktienkurs von 148,88p Wert basierend auf dem tatsächlichen Aktienkurs von 1 Zuteilung von 119,18p
Alistair Cox 1.332 1.066
Paul Venables 960 769

ZUSATZINFORMATIONEN ZU DEN JAHRESBONUSGEWÄHRUNGEN 2015 UND DEN PERFORMANCE SHARE PLAN AWARDS (PSP) 2012 IN 2015 UNVERFALLBAR

Der Vergütungsausschuss ist überzeugt, dass die Performance-Kriterien für alle Incentives lauten wie folgt:

• Geeignete Anforderung;

• Bezug zur Unternehmensstrategie;

• Einbeziehung des Verständnisses für das Unternehmensrisiko;

• Beachtung der Erwartungen der Aktionäre; und

• Berücksichtigung der zyklischen Entwicklung der Recruitment-Märkte, in denen der Konzern operiert.

Soweit eine Performance-Bedingung nicht erfüllt ist, verfällt der betreffende Teil der Gewährung. Die Performance wird nicht erneut geprüft.

Die Performance-Zahlen und -Ziele Beurteilung Erreichung, und was danach geschieht
60% nach dem Gewinn pro Aktie (EPS): ausgerichtet auf die Erträge der Aktionäre; 20% nach der Umwandlungsrate: gewährleistet die ständige Effizienz des Unternehmens; und 20% nach persönlichen Zielen: Sicherung und Plan für die Zukunft der Gesellschaft. Die persönlichen Ziele umfassen:Alistair Cox: • Überwachung einer erfolgreichen US-Übernahme • Weiteres Wachstum im Asiengeschäft Paul Venables: • Management aller Aspekte einer US-Übernahme einschließlich der erfolgreichen Integration • Weitere Vertiefung des Unternehmensrisiko-Managementprozesses Aufgrund der strategischen Art der persönlichen Ziele des Chief Executive und des Group Finance Director ist die Gesellschaft der Meinung, dass andere Ziele, die ihrer Art nach kontinuierlich sind und die Entwicklung unseres Geschäfts betreffen, wirtschaftlich sensibel sind. Der Ausschuss überprüft die Ergebnisse der Gesellschaft und die Performance der Ececutive Directors anhand ihrer persönlichen Ziele. Die grundlegenden EPS-Ziele und die tatsächliche Performance wurden über die Budget-Wechselkurse gemessen. Umwandlungsrate ist der operative Cashflow der Gesellschaft nach Abzug der Nettoinvestitionsposten im Geschäftsjahr, angegeben in Prozent des Betriebsgewinns vor außerordentlichen Posten. Neben der Bewertung der Gesamtperformance eines Executive im Vergleich zu den wichtigen Zielvorgaben berücksichtigt der Ausschuss auch seine Sicht der regulatorischen Compliance der Directors und von deren Risikoansatz (einschließlich der Umwelt-, Sozial– und Governance-Risiken (ESG)). Der Ausschuss hat bei den Bonus-Ergebnissen keinen Ermessensspielraum ausgeübt. Alistair Cox Erreichte 122,5% des Gehalts (von einem maximalen Potenzial von 125%, d. h. 98% des Maximums). Dies entspricht einem Bonus von £851.848 (wie in der Single Figure angegeben), davon werden: • 60% oder £511.109 in bar bezahlt; und • 40% oder £340.739 drei Jahre lang in Aktien festgelegt. Es gibt keine weiteren Performance-Bedingungen. Paul Venables Erreichte 121,25% des Gehalts (von einem maximalen Potenzial von 125%, d. h. 97% des Maximums). Dies entspricht einem Bonus von £607.915 (wie in der Single Figure angegeben), davon werden: • 60% oder £364.749 in bar bezahlt; und • 40% oder £243.166 für drei Jahre in Aktien festgelegt. Es gibt keine weiteren Performance-Bedingungen.

TATSÄCHLICHE ERGEBNISSE (GEPRÜFT)

Jahresbonus Ergebnis 2015
Performance-Bedingung Gewichtung Erforderliche Performance-Schwelle Maximale Performance-Schwelle Tatsächliche Performance Wert des Jahresbonus zum Erreichen der Schwelle und der maximalen Performance (in % des Gehalts)
--- --- --- --- --- ---
EPS 60 % 6,55p 7,48p 7,74p 15-75
Umwandlungsrate 20 % 71% 101% 108,47% 5-25
Persönlich 20% - 100% 85-90% 0-25
Gesamt 2015 100% Diese Gesamtbeträge sind enthalten in der 2015
* Sowohl das Performance-Ziel, als auch die tatsächliche Performance basierten auf den Budget-Wechselkursen. Single Figure
Daher ist die tatsächliche Performance aufgrund der Veränderungen der Wechselkurse im Jahresverlauf höher als die gemeldete Performance.
Gesamtbonus
Erreicht 2014
Jahresbonus Ergebnis 2015 Alistair Cox Alistair Cox Paul Venable Paul Venable
Performance-Bedingung Erreichung in % des Gehalts Bonuswert in T£ Erreichung in % des Gehalts Bonus-wert in T£
--- --- --- --- ---
EPS 75% 522 75% 376
Umwandlungsrate 25% 174 25% 125
Persönlich 22,5% 156 21,25 107
Gesamt 2015 122,5% 852 121,25 608
* Sowohl das Performance-Ziel, als auch die tatsächliche Performance basierten auf den Budget-Wechselkursen.
Daher ist die tatsächliche Performance aufgrund der Veränderungen der Wechselkurse im Jahresverlauf höher als die gemeldete Performance. Davon in bar 511 Davon in bar 365
Davon Davon
zurückgestellt – 40% 341 zurückgestellt – 40% 243
122,5% 831 122,5% 599
Davon in bar 499 Davon in bar 359
Davon Davon
zurückgestellt – 40% 332 zurückgestellt – 40% 240
Davon in bar 499 Davon in bar 359

Die auf Seite 92 dargestellten persönlichen Ziele wurden erreicht. Im Dezember 2014 übernahm Hays Veredus in Nordamerika. Diese Übernahme wird dazu beitragen, unser Geschäft in den USA zu festigen. Im Jahr 2014 wurde ein Konzern-Risikoausschuss gegründet, um ein höheres Maß an Governance zu bewirken und unseren bereits robusten Risikomanagementrahmen auszubauen. Wie auf Seite 19 erläutert, generierte Hays in Asien ein starkes Net Fee-Ergebnis und ein Wachstum des Betriebsgewinns.

Der Chief Executive und der Group Finance Director haben persönliche Ziele, die ebenso an die Entwicklung und das Wachstum unseres langfristigen Geschäfts gebunden sind, wie auch an die Verbesserung der Finanzperformance durch höhere Effizienz und Technologie. Diese spezifischen Ziele gelten als wirtschaftlich sensibel, da sie auf Dauer ausgelegt sind.

2012 PERFORMANCE SHARE PLAN (PSP) IN 2015 UNVERFALLBAR

ZUSAMMENFASSUNG

Die Performance-Zahlen(Früherer Plan vor der Politik 2014) Beurteilung Erreichung, und was danach geschieht
Dreijahresplan Performance-Periode: 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2015 Gewährt: 8. November 2012; Zuteilung am 8. November 2015 (am ersten darauf folgenden Arbeitstag). Zahlen 50% nach dem Gewinn pro Aktie (EPS): längerfristig ausgerichtet auf die Erträge der Aktionäre. 50% auf den relativen Total Shareholder Return (TSR): Rangfolge der Performance von Hays gegenüber einer Gruppe von Vergleichsunternehmen des Sektors: Adecco SA CDI Corporation Kelly Services, Inc. ManpowerGroup Inc. Michael Page International plc Randstad Holdings nv Robert Half International Inc Robert Walters plc SThree plc USG People N.V. Der kumulative Gewinn pro Aktie ist der konsolidierte Gewinn pro Aktie der Gesellschaft, berechnet nach IAS 33 für jedes Geschäftsjahr kumulativ über die Performance-Periode. Wertminderungen des Goodwill aus Übernahmen vor dem 30. Juni 2006 sind von der Berechnung des Gewinns pro Aktie ausgeschlossen. Der Ausschuss kann die Berechnungen des kumulativen Gewinns pro Aktie anpassen und u. a. ungewöhnliche oder einmalige Posten berücksichtigen, die nicht der zugrunde liegenden Performance entsprechen. TSR für jedes Unternehmen ist die Differenz zwischen den durchschnittlichen Marktwerten (in GBP) einer fiktiven Aktienbeteiligung (einschließlich Dividenden) in diesem Unternehmen an allen Handelstagen im Dreimonatszeitraum vor dem Beginn und dem Ende der Performance-Periode, dividiert durch die durchschnittlichen Marktwerte (in GBP) einer fiktiven Aktienbeteiligung an dem Unternehmen an allen Handelstagen für den Dreimonatszeitraum vor dem Beginn der Performance-Periode. Der TSR für die Hay-Aktien wird mit der betreffenden TSR-Performance der Vergleichsgruppe verglichen. Die Zuteilung erfolgt bei zufriedenstellender Finanzperformance in der Performance-Periode nach der Festlegung des Ausschusses. Der Ausschuss hat bei den PSP-Ergebnissen keinen Ermessensspielraum ausgeübt. Alistair Cox Zugeteilt 1.427.302 Aktien 2012. 100% der Gewährung wurde zugeteilt. 1.528.218 Aktien werden im November 2015 freigegeben, darunter aufgelaufene Aktien in Höhe der Dividenden, mit Ausnahme derjenigen, die die Dividende betreffen, die auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung zu beschließen ist. Dies entspricht einem Wert von £2.464.404 bei einem vorläufigen Aktienkurs von £1.6126 – siehe unten. Dieser Wert wird im Bericht 2016 angepasst, wenn der endgültige Aktienkurs und die Dividenden bekannt sind. Paul Venables Zugeteilt 1.029.082 Aktien 2012. 100% der Gewährung wurde zugeteilt. 1.101.841 Aktien werden im November 2015 freigegeben, darunter aufgelaufene Aktien in Höhe der Dividenden, mit Ausnahme derjenigen, die die Dividende betreffen, die auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung zu beschließen ist. Dies entspricht einem Wert von £1.776.829 bei einem vorläufigen Aktienkurs von £1.6126 – siehe unten. Dieser Wert wird im Bericht 2016 angepasst, wenn der endgültige Aktienkurs und die Dividenden bekannt sind.

TATSÄCHLICHE ERGEBNISSE (GEPRÜFT)

PSP 2012 (GEWÄHRT GJ 2013) ZUGETEILT 2015

Performance-Periode 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2015
Gewährungsdatum 8. November 2012
Freigabedatum (oder am ersten Arbeitstag danach) 8. November 2015
Gewichtung Erforderliche Performance-Schwelle Maximale Performance-Schwelle Unter dem Schwellenwert
Performance Medianwert der Vergleichs-gruppe Erstes Quartil der Vergleichsgruppe
Relativer TSR 50% 0
EPS(1) 50% 14,86p 17,39p 0
Summe 100% 0
PSP-Wert in % des Gehalts für:
Schwellenwert Maximal Tatsächliche Performance PSP-Wert erzielt in % des Gehalts
--- --- --- --- ---
Performance
Relativer TSR 21,875 87,5 UQ 87,5%
EPS(1) 21,875 87,5 18,71p 87,5%
Summe 43,75 175 -- 175%

25% der Gewährung 100% der Gewährung

(1) Für die PSP-Zuteilung im GJ 2013 wurde der dreijährige kumulative Zielwert so berechnet, dass das Zielwachstum im 1. Jahr auf der Reuters-Konsensusprognose für das GJ 2013 von 4,86 Pence basierte, erstellt an dem Arbeitstag vor dem Datum der Erteilung der Gewährungen. Im GJ 2013 lagen der Schwellenwert bzw. die maximale Bandbreite für dieses Ziel bei -/+ 4%. Die Jahre 2 und 3 erforderten ein weiteres Wachstum gegenüber dem GJ 2013 von RPI + 4% bis 12% p. a. für den Schwellenwert und das maximale Wachstum. Der für die anfänglichen Zielwerte angenommene RPI betrug 2,6% p. a. Die vorstehend aufgeführten endgültigen Schwellenwert– und Maximalwertzahlen berücksichtigen den tatsächlichen RPI.

Name % des 2012 Gehalts gewährt Nennwert bei Gewährung Aktienkurs bei Gewährung Maximale Anzahl der Aktien
Alistair Cox 175% 1.164 81,55 1.427.302
Paul Venables 175% 839 81,55 1.029.082
Name Anzahl der zugeteilten Aktien einschließlich der Dividendenäquivalente Freigabe Wert (aus der Single Figure im Kapitel Vergütung) in £ 1.000(1) 2011 gewährter Wert, zugeteilt 2014 wie angegeben in der Single Figure 2014 in £ 1.000 2011 gewährt, Wert angepasst zum Aktienkurs am Freigabedatum in £ 1.000(2)
Alistair Cox 1.528.218 8. Nov 2.464 1.332 1.066
Paul Venables 1.101.841 8. Nov 1.777 960 769

(1) Der Wert der 2012 PSP basiert auf dem Aktienkurs von 161,26 Pence, der über einen Durchschnitt für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2015 nach den Bestimmungen berechnet wurde, da die Zuteilung nach dem Datum dieses Berichts erfolgen wird. Nicht enthalten ist der Wert der Aktien in Dividendenhöhe, die sich auf die Dividende beziehen, die der Genehmigung durch die Jahreshauptversammlung 2015 bedarf, für die die Gewährungen die Voraussetzungen erfüllen.

(2) Der Wert der 2011 PSP (veröffentlicht in der Single Figure von 2014) basierte auf dem Aktienkurs von 148,88 Pence, der über einen Durchschnitt für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2014 nach den Bestimmungen berechnet wurde, da die Zuteilung nach dem Datum dieses Berichts erfolgte. Bei Zuteilung lag der Aktienkurs bei 70,90 Pence. Am Tag der Zuteilung, dem 23. September 2014, lag der tatsächliche Aktienkurs bei 119,18 Pence. Dieser Kurs wurde verwendet, um den Wert der 2011 PSP-Gewährungen in der Single Figure für 2014 in der vorstehenden Tabelle zu berechnen.

WAS GESCHAH SONST NOCH 2015?

PERFORMANCE SHARE PLAN (PSP) GEWÄHRUNGEN IM GJ 2015

Die nachstehende Tabelle zeigt die Details der PSP-Gewährungen als Nullkostenoptionen im Geschäftsjahr 2015 und deren Zuteilung entsprechend der Erreichung von Performancebedingungen, die in künftigen Berichtsperioden auf die Probe gestellt werden. Die Gewährungen erfolgten entsprechend dem PSP in der Vergütungspolitik, wie von den Aktionären auf der Jahreshauptversammlung 2014 genehmigt. Der Aktienkurs für die Berechnung der Gewährung liegt bei 124,6 Pence und entspricht dem Schlusskurs am Tag vor dem Gewährungsdatum.

PSP 2014 (GEWÄHRT GJ 2015) IN 2017 UNVERFALLBAR (GEPRÜFT)

Performanceperiode 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2017
Gewährungsdatum 14. November 2014
Freigabedatum 14. November 2017

PSP-Wert in % des Gehalts für:

Performance-Bedingung Gewichtung Erforderliche Performance-Schwelle Maximale Performance-Schwelle
Relativer TSR 1/3 Medianwert der Vergleichsgruppe Erstes Quartil der Vergleichsgruppe
EPS(1) 1/3 21,67p 25,5p
Umwandlungsrate 1/3 71% 101%
Summe 100%
Unter dem Schwellenwert Schwellenwert Maximal
0 14,583 58,33
0 14,583 58,33
0 14,583 58,33
0 43,75 175
25% der Gewährung 100% der Gewährung

(1) Bei der Festlegung der EPS-Ziele für eine Gewährung berücksichtigt der Ausschuss die folgenden Faktoren:

Budget (dessen Festlegung ist ein robuster und transparenter Prozess): Das Budget der Gesellschaft für das GJ 2015 und die Erwartungen für die Performance, die strategische Ausrichtung des Geschäfts über die von der PSP-Gewährung abgedeckte Periode, die Marktbedingungen und die Tendenz des künftigen Handels.
Im GJ 2015 lagen der Schwellenwert und die maximale Bandbreite für dieses Ziel bei -/+ 4%.
Die Erwartungen an den Schwellenwert und das maximale Wachstum für die Jahre 2 und 3 sind in einer Bandbreite festgelegt, die derzeit RPI+4% bis RPI+12% beträgt. Die anfänglichen Zielwerte setzen einen RPI von 3% p. a. voraus. Die anfänglichen Schwellen– und Maximalwerte werden so angepasst, dass sie dem dann tatsächlichen bekannten RPI entsprechen.
Analystenprognosen.
Name % des GJ 2015 Gehalts gewährt Nennwert bei Gewährung in £ 1.000 Aktienkurs bei Gewährung

in

£
Maximale Anzahl der Aktien Anzahl der Aktien
Alistair Cox 175 1.217 1,246 976.666 244.166
Paul Venables 175 877 1,246 704.175 176.043

SONSTIGE AUSSTEHENDE GEWÄHRUNGEN

Zur Information sind sonstige ausstehende PSP-Gewährungen, zurückgestellte Jahresboni aus früheren Jahren und ausstehende Aktienoptionen der Executive Directors nachstehend aufgeführt.

AUSSTEHENDE 2013 PSP GEWÄHRUNG (GEWÄHRT IN GJ 2014 UND IN 2016 UNVERFALLBAR) (GEPRÜFT)

Diese Gewährung erfolgte entsprechend dem früheren Plan und unterliegt den gleichen Performance-Bedingungen wie die 2012 gewährten PSP, die in 2015 unverfallbar wurden (siehe Seite 93).

Performanceperiode 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2016
Gewährungsdatum 12. September 2013
Freigabedatum 12. September 2016
Name % des 2012 Gehalts gewährt Nennwert bei Gewährung in T£ Aktienkurs bei Gewährung

£
Maximale Anzahl der Aktien Schwellenwert-Anzahl von Aktien
Alistair Cox 175 1.187 1,139 1.042.356 260.589
Paul Venables 175 856 1,139 751.538 187.839

AUSSTEHENDE ZURÜCKGESTELLTE GEWÄHRUNGEN VON JAHRESBONI (DAB) (GEPRÜFT)

Die nachstehende Tabelle zeigt die im Rahmen des DAB gehaltenen Aktien, die im Geschäftsjahr 2015 gewährt oder zugeteilt wurden. Die zugeteilten Aktien betreffen die später ausgezahlten Jahresboni früherer Jahre. Die im Geschäftsjahr 2015 gewährten Aktien betreffen den zurückgestellten Jahresbonus, der die Performance im Geschäftsjahr 2014 betrifft. Dividendenäquivalente Aktien, die im Rahmen des DAB auflaufen, wurden in der nachstehenden Tabelle ignoriert. Es gibt keine weiteren Performance-Bedingungen.

Name Ausstehende Gewährungen am 1. Juli 2014 Erfolgte Gewährungen im GJ 2015 Gewährungskurs (Marktkurs zum Datum der Gewährung)

£
Alistair Cox 798.866 250.699 1,326
Paul Venables 579.026 180.754 1,326
Name Nennwert der durchgeführten Gewährungen GJ 2015 (zum Gewährungskurs) £ Erfolgte Zuteilungen im GJ 2015 Ausstehende Gewährungen zum 30. Juni 2015
Alistair Cox 332.427 339.828 709.737
Paul Venables 239.680 248.060 511.720

AKTIENOPTIONEN

Beide Executive Directors beteiligen sich am UK Sharesave Scheme (genehmigt von HMRC) zu den gleichen Bedingungen wie andere berechtigte Arbeitnehmer.

Die nachstehende Tabelle zeigt die ausstehenden, von den Executive Directors gehaltenen Optionen für Stammaktien in dem am 30. Juni 2015 abgelaufenen Geschäftsjahr.

Name Plandatum der Gewährung Saldo 1. Juli 2014 Ausgeübt Saldo 30. Juni 2015 Optionspreis
Alistair Cox 31. März 2014 6.870 - 6.870 1,31
Paul Venables 31. März 2014 4.122 - 4.122 1,31
Paul Venables 28. März 2013 4.090 - 4.090 0,88
Name Ausübungsdatum Marktkurs zum Ausübungsdatum Gewinn Datum des Ausübungsbeginns Ablaufdatum
Alistair Cox - - - 1. Mai 2017 31. Oktober 2017
Paul Venables - - - 1. Mai 2017 31. Oktober 2017
Paul Venables - - - 1. Mai 2017 31. Oktober 2017

AUFSTELLUNG DER AKTIENBETEILIGUNGEN UND AKTIENANTEILE DER DIRECTORS (GEPRÜFT)

Die bestehenden Anforderungen an die Aktienbeteiligung bei Hays liegen derzeit bei 200% des Grundgehalts für den Chief Executive und 100% des Grundgehalts für den Group Finance Director. Von beiden wird erwartet, dass sie ihre Aktienbeteiligungen über einen angemessenen Zeitraum aufbauen, der normalerweise fünf Jahre beträgt.

Die Anzahl der Aktien der Gesellschaft, bei denen die aktuellen Directors als wirtschaftliche Eigentümer gelten, und Details zu den langfristigen Incentive-Beteiligungen zum 30. Juni 2015 sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.

Name Geforderte Aktienbeteiligung in % des Gehalts Anzahl der Aktien im Direktbesitz / zugeteilte Aktien Aktienkurs zum 30. Juni 2015
Alistair Cox 200% 2.583.871 £ 1.634
Paul Venables 100% 953.014 £ 1.634
Name Grundgehalt zum 1. Juli 2014 Tatsächlicher Aktienbesitz in % des Grundgehalts Vorgaben erfüllt
Alistair Cox £ 695.386 607% Ja
Paul Venables £ 501.373 311% Ja

Bei den für die vorstehende Berechnung verwendeten Aktien sind diejenigen mit Performance-Bedingungen, d. h. diejenigen, die über den PSP gewährt wurden und noch immer innerhalb ihrer Performanceperiode liegen, nicht enthalten, auch nicht die nicht ausgeübten Optionen sowie Aktien, die einer Sperrfrist oder einem Aufschub unterliegen und Aktien, die in einem privaten Trust gehalten werden, dessen Executive Director nicht als Treuhänder fungiert. Enthalten sind zugeteilte Aktien, bei denen die Executive Directors als wirtschaftliche Eigentümer gelten, Aktien, die unabhängig über den Markt erworben wurden und Aktien, die von einem Ehegatten oder einem Lebenspartner oder einem Kind unter 18 Jahren erworben wurden. Die gesamten Aktienbeteiligungen der Executive Directors, einschließlich der Aktien, die einem Aufschub unterliegen, aber ohne Sharesave Options, sind nachstehend aufgeführt.

Name Typ Anzahl der Aktien im Direktbesitz / zugeteilten Aktien Wert der Aktien im Direktbesitz / zugeteilten Aktien(2)

£
Anzahl der Aktien, die Aufschub unterliegen / Sperrfrist(1) Wert der Aktien, die Aufschub unterliegen / Sperrfrist (2)£
Alistair Cox Aktien 2.583.871 4.222.045
Optionen 709.737 1.159.710
Summe
Paul Venables Aktien 953.014 1.557.225
Optionen 511.720 836.150
Summe
Name Typ Anzahl aller zugeteilten und nicht zugeteilten Aktien (ohne Aktien mit Performancebedingungen) Wert aller zugeteilten und nicht zugeteilten Aktien (ohne Aktien mit Performancebedingungen)(2)£ Aktienbeteiligung in % des Grundgehalts – zugeteilte und nicht zugeteilte Aktien PSP-Aktienbeteiligungen mit Performancebedingungen
Alistair Cox Aktien
Optionen 3.446.324
Summe 3.293.608 5.381.755 774%
Paul Venables Aktien
Optionen 2.484.795
Summe 1.464.734 2.393.375 477%

(1) Nicht zugeteilte Aktien werden bei Zuteilung steuer– und sozialversicherungspflichtig. Anzahl ohne dividendenäquivalente Aktien.

(2) Der Aktienkurs zum 30. Juni 2015, der in der vorstehenden Tabelle verwendet wurde, betrug £1.634.

Zum 3. September 2015 ergeben sich keine Veränderungen der vorgenannten Beteiligungen.

SONSTIGE INFORMATIONEN

TOTAL SHAREHOLDER RETURN (TSR)

Die Grafik zeigt den Wert eines Investments von £100 in die Gesellschaft im Vergleich zum FTSE 350 Index. Die Grafik zeigt den TSR, generiert durch die Änderungen des Aktienkurses und die Reinvestition von Dividendenerträgen im gleichen Zeitraum. Der Ausschuss hält den FTSE 350 für den geeigneten Index, da die Gesellschaft im gesamten Zeitraum diesem Index angehörte. Diese Grafik wurde nach den Bestimmungen berechnet.

VERGÜTUNG DES CHIEF EXECUTIVE ÜBER DIE ZEIT

Die nachstehende Tabelle zeigt die Gesamtvergütung des Chief Executive in den letzten sechs Jahren, berechnet nach der gleichen Methodik wie für die gesamte Single Figure der Vergütung. Die Zahl für 2014 wurde angepasst, um den tatsächlichen Aktienkurs zum Datum der PSP-Zuteilung zu berücksichtigen, wie vorstehend auf Seite 94 erläutert.

Chief Executive 2010 2011 2012
Gesamtwert Single Figure (T£) 1.634 2.157 1.328
Erreichtes Zahlungsniveau des Jahresbonus (in % der maximalen Möglichkeit) 89% 80% 37%
Erreichtes Niveau der PSP-Zuteilung (in % der maximalen Möglichkeit) 0% 50% 0%
Erreichtes Niveau der DAB-Erfüllung (in % der maximalen Möglichkeit) k. A. 59% 60%
Chief Executive 2013 2014 2015
Gesamtwert Single Figure (T£) 2.012 2.826 4.262
Erreichtes Zahlungsniveau des Jahresbonus (in % der maximalen Möglichkeit) 95% 98% 98%
Erreichtes Niveau der PSP-Zuteilung (in % der maximalen Möglichkeit) 22% 50% 100%
Erreichtes Niveau der DAB-Erfüllung (in % der maximalen Möglichkeit) k. A. k. A. k. A.

VERÄNDERUNG DER VERGÜTUNG DES CHIEF EXECUTIVE IM VERGLEICH ZU UK-ARBEITNEHMERN

Die folgende Tabelle zeigt die Veränderung in der Vergütung des Chief Executive von 2014 auf 2015 im Vergleich zur durchschnittlichen prozentualen Veränderung bei Arbeitnehmern im Vereinigten Königreich.

Die Vergütung des Chief Executive – angegeben in der nachstehenden Tabelle – wurde berechnet unter Einbeziehung von Grundgehalt, steuerpflichtigen Leistungen, ausgenommen seiner Pauschale anstelle der Pension, und des Jahresbonus (ohne einen zurückgestellten Betrag). Die Gehälter von Arbeitnehmern im Vereinigten Königreich (auf der der durchschnittliche Prozentsatz basiert) werden berechnet über den Einkommensanstieg von Vollzeit-Arbeitnehmern im Vereinigten Königreich mit Hilfe der P60– und P11d-Daten aus den Steuerjahren 2014 und 2015. Teilzeit-Arbeitnehmer wurden aus der Untersuchung ausgeschlossen, da sich für viele die Bezahlung aufgrund der Schwankungen der Arbeitsstunden innerhalb dieses Zeitraums erheblich verändert.

Die Analyse der Arbeitnehmer erfolgt auf derselben Basis, d. h. für 2014 und 2015 werden dieselben Personen erfasst.

Die Vergleichszahlen basieren auf Arbeitnehmern im Vereinigten Königreich (wie vorstehend erläutert), da beide Executive Directors und die meisten Mitglieder des Management Boards im Vereinigten Königreich ansässig sind und dies als ein geeigneter Vergleich erscheint.

Gehalt
in T£ 2015 in T£ 2014 % Veränderung
--- --- --- ---
Chief Executive 695 678 2,5%
Gesamtzahlung UK 37.710 45.010
Anzahl der Arbeitnehmer 1.001 1.284
Durchschnitt pro Arbeitnehmer 37 35 5,7%
Steuerpflichtige Leistungen
in T£ 2015 in T£ 2014 % Veränderung
--- --- --- ---
Chief Executive 43 46 -6,5%
Gesamtzahlung UK 1.328 1.404
Anzahl der Arbeitnehmer 1.001 1.284
Durchschnitt pro Arbeitnehmer 1 1 0%
Variable Zahlung
in T£ 2015 in T£ 2014 % Veränderung
--- --- --- ---
Chief Executive 852 831 2,5%
Gesamtzahlung UK 22.680 24.014
Anzahl der Arbeitnehmer 1.001 1.284
Durchschnitt pro Arbeitnehmer 23 19 21%

EXTERNE ERNENNUNGEN

Die Gesellschaft ist der Meinung, dass bestimmte externe Ernennungen dazu beitragen können, die Erfahrung des und die Mitwirkung im Board der Executive Directors zu erweitern. Derartige Ernennungen bedürfen der vorherigen Zustimmung der Gesellschaft und dürfen keine Unternehmen betreffen, mit denen wir im Wettbewerb stehen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschaft kann die entsprechende Person eventuelle Vergütungen behalten.

Für die 12 Monate bis zum 31. März 2015 wurden folgende Vergütungen von den Executive Directors verdient und behalten:

Alistair Cox: £80.000 (3i Group plc)

Paul Venables: £53.000 (Wincanton plc)

RELATIVE BEDEUTUNG DER AUSGABEN FÜR BEZAHLUNG

Die nachstehende Tabelle zeigt die relative Bedeutung der Ausgaben für die Bezahlung im Geschäftsjahr 2015 und im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zu anderen Auszahlungen. Alle Zahlen stammen aus dem entsprechenden Hays-Geschäftsbericht.

Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr 2015 in £ Mio. Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr 2014 in £ Mio. % Veränderung
Gewinnverteilung über Dividenden 39,3 37,2 5,6%
Gesamtausgaben für Vergütung einschließlich Directors 440,6 424,4 3,8%

ZAHLUNGEN AN EHEMALIGE DIRECTORS / ZAHLUNGEN FÜR AUSSCHEIDEN 2015

Im Geschäftsjahr 2015 fanden keine Zahlungen in Bezug auf die obengenannten Vorgänge statt.

Diese Angabe wurde von Deloitte geprüft.

ERKLÄRUNG ZUR ABSTIMMUNG AUF DER JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2014

Die nachstehende Tabelle zeigt die verbindliche Abstimmung über die Vergütungspolitik 2014 und die Konsultativabstimmung über den Vergütungsbericht 2014 auf der Jahreshauptversammlung 2014 der Gesellschaft. Der Ausschuss ist überzeugt, dass das deutlich positive Stimmergebnis die starke Unterstützung der Aktionäre für die Vergütungsvereinbarungen des Konzerns aufzeigt.

Stimmen DAFÜR % Stimmen DAGEGEN % Enthaltungen
Vergütungspolitik (verbindliche Abstimmung) 967.894.803 92,62% 77.110.744 7,38% 4.758.892
Geschäftsbericht zur Vergütung (Konsultativabstimmung) 1.032.178.351 98,55% 15.157.505 1,45% 2.428.583

NON-EXECUTIVE DIRECTORS (NEDS)

HONORARE 2015

Die nachstehende Tabelle zeigt die aktuelle Struktur der Honorare und die tatsächlich gezahlten Honorare 2015. 2014 oder 2015 wurden keine steuerpflichtigen Leistungen gezahlt.

NON-EXECUTIVE DIRECTORS (GEPRÜFT)

£000s Alan Thomson Paul Harrison William Eccleshare Victoria Jarman
Chairman SID
R R R
R
N N N N
N
A A A
A
Basis 240 52,5 21,7 52,5
Honorar des Ausschusses
Ausschussvorsitzender(1) 12 12
SID 5
Honorare gesamt 2015 240 69,5 21,7 64,5
Honorare gesamt 2014 230 68 51 63
£000s Torsten Kreindl Richard Smelt Pippa Wicks
R R R
N N N
A A A
Basis 52,5 52,5 52,5 18,3
Honorar des Ausschusses
Ausschussvorsitzender(1)
SID
Honorare gesamt 2015 52,5 52,5 52,5 18,3
Honorare gesamt 2014 51 51 51

Schlüssel

R Mitglied des Vergütungsausschusses SID Senior Independent Director
A Mitglied des Prüfungsausschusses R Chairman des betreffenden Ausschusses

N Mitglied des Nominierungsausschusses

(1) Für den Vorsitz im Nominierungsausschuss gibt es kein zusätzliches Honorar.

(2) William Eccleshare schied am 12. November 2014 aus dem Board aus; sein Honorar entspricht dem Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis 12. November 2014.

(3) Peter Williams wurde am 24. Februar 2015 in den Vorstand aufgenommen; sein Honorar entspricht dem Zeitraum vom 24. Februar 2015 bis 30. Juni 2015.

AKTIENBETEILIGUNGEN 2015 (GEPRÜFT)

Die nachstehende Tabelle zeigt die Aktienbeteiligungen der NEDs zum 30. Juni 2015.

Non-Executive Director Aktienbesitz am 30. Juni 2015 Aktienbesitz am 30. Juni 2014oder Eintrittsdatum, falls später
Alan Thomson 200.000 200.000
Paul Harrison 8.678 8.678
Victoria Jarman 14.000 14.000
Torsten Kreindl
Richard Smelt 8.267 8.267
Pippa Wicks
Peter Williams(1) 6.946 6.946

(1) Peter Williams wurde am 24. Februar 2015 zum Board-Mitglied ernannt.

Zum 3. September 2015 ergeben sich keine Veränderungen der vorgenannten Beteiligungen.

VERGÜTUNGEN FÜR ARBEITNEHMER UNTERHALB DER BOARD-EBENE

Wie in unserer Vergütungspolitik festgelegt, berücksichtigt der Ausschuss jedes Jahr vor der Überprüfung der Vergütung der Executive Directors und der Mitglieder des Management Boards einen Bericht, den der Group HR Director erstellt hat und der die Vergütungspraxis im Konzern ausführlich erläutert. Der Bericht gibt einen regionalen Überblick darüber, wie die Mitarbeitervergütung im Marktvergleich abschneidet, zeigt wesentliche Veränderungen im Jahresverlauf und enthält eine ausführliche Analyse des Grundgehalts und der variablen Gehaltsveränderungen innerhalb des Vereinigten Königreichs, in dem alle Executive Directors und die meisten Mitglieder des Management Boards ansässig sind. Zwar berät sich die Gesellschaft nicht direkt mit den Arbeitnehmern im Rahmen des Überprüfungsprozesses der Bezahlung der Führungskräfte und der Formulierung der in diesem Bericht dargestellten Vergütungspolitik, aber die Gesellschaft erhält ein Update und Feedback von der weiteren Belegschaft auf Jahresbasis. Dazu bedient sie sich einer Arbeitnehmer-Umfrage, die auch einige Fragen zur Vergütung enthält.

Die Gesellschaft führt keine Vergleichsmaßnahmen zu Vergütungen durch.

ERKLÄRUNG ZUR UMSETZUNG DER VERGÜTUNGSPOLITIK IM NÄCHSTEN GESCHÄFTSJAHR

Nachstehend sind die Entscheidungen zur Vergütungspolitik aufgeführt, die für das Geschäftsjahr 2016 eingeführt wurden.

Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen unserer Vergütungspolitik. Allerdings berücksichtigte der Vergütungsausschuss den Code und führte Clawbacks (Rückforderungsbestimmungen) bei den Incentive-Plänen der Executives ein. Bei der Überprüfung der Perioden, auf die Clawbacks anzuwenden sind, berücksichtigte der Ausschuss die relative Kurzfristigkeit und zyklische Natur unseres Geschäfts. In die Incentive-Pläne ist bereits die Malus-Bestimmung eingearbeitet. Allerdings nutzte der Ausschuss die Gelegenheit, die Auslöser für Malus und Clawback zu vereinheitlichen. Nachstehend ist die Wirkung von Malus und Clawback zusammengefasst. Clawback wird für die 2015 gewährten PSP und für jeden Jahresbonus verwendet, der 2016 für die Performance im Geschäftsjahr 2016 gewährt wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER MALUS– UND CLAWBACK-BESTIMMUNGEN

JAHRESBONUS

• Clawback wird auf das Bar-Element für drei Jahre ab dem Gewährungsdatum angewandt

• Malus wird auf das zurückgestellte Element während der dreijährigen Rückstellungsperiode angewandt

PSP

• Malus wird auf die dreijährige Performanceperiode angewandt

• Clawback wird für zwei Jahre ab dem Zuteilungsdatum angewandt

Zur Klarstellung: Clawback-Bestimmungen und die neuen Auslöser für Malus und Clawback finden keine Anwendung auf bereits gewährte Jahresboni oder PSP.

AUSLÖSER

• Erhebliche fehlerhafte Angaben im Rechnungswesen (betraf bisher nur den Malus)

• Rechenfehler bei der Berechnung der Gewährung

• Rechenfehler bei der Berechnung der Performance-Bedingungen

• Grobes Fehlverhalten

UMSETZUNG DER VERGÜTUNGSPOLITIK IM GESCHÄFTSJAHR 2016

EXECUTIVE DIRECTORS

Position Name Grundgehalt ab 1. Juli 2015 Maximales Bonuspotenzial in % des Gehalts Maximale PSP-Gewährung in % des Gehalts Leistungen und Pension
Vorstandsvorsitzender Alistair Cox £709.294 125% 175% keine Veränderung
Finanzvorstand Paul Venables £511.400 125% 175% keine Veränderung
Die Gehälter für CEO und CFO wurden um 2,0% entsprechend dem Pay Review Budget für sonstige Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich erhöht. Die Performance-Bedingungen finden Sie nachstehend. Die Performance-Bedingungen finden Sie in der Vergütungspolitik und der Zusammenfassung der Politik auf Seite 88.

PERFORMANCE-BEDINGUNGEN FÜR BONUS

Die Gewichtung der Performance-Bedingungen bleibt 2016 wie folgt:

Performance-Bedingung Gewichtung
EPS 60%
Umwandlungsrate 20%
Persönliche 20%
Summe 100%

Ansonsten erfolgt die Umsetzung des Bonusplans entsprechend der Vergütungspolitik und der Zusammenfassung der Politik auf Seite 88. Es ist anzumerken, dass der Ausschuss die Offenlegung der tatsächlichen Performance-Ziele für wirtschaftlich sensibel hält. Der Ausschuss ermöglicht die rückwirkende Offenlegung der Performance-Ziele für finanzielle Maßnahmen, damit die Aktionäre den verdienten Bonus im Kontext der geleisteten Performance beurteilen können. Der Ausschuss ist überzeugt, dass einige der persönlichen Ziele auch weiterhin wirtschaftlich sensibel sein können.

2015 PSP PERFORMANCE-BEDINGUNGEN (GEWÄHRT GJ 2016)

Leistungsbedingung Gewichtung Erforderliche Performance-Schwelle Maximale Performance-Schwelle
Relativer TSR(1) 1/3 Medianwert der Vergleichsgruppe Erstes Quartil der Vergleichsgruppe
EPS(2) 1/3 25,06p 29,32p
Umwandlungsrate 1/3 71% 101%
Summe 100%
PSP-Wert in % des Gehalts für:
Unter dem Schwellenwert Schwellenwert Maximal
--- --- ---
0 014,583 58,33
0 014,583 58,33
0 014,583 58,33
0 043,75 175
25% der Gewährung 100% der Gewährung

(1) TSR wird an einer speziell ausgewählten Vergleichsgruppe gemessen. Dabei erfordert die Zuteilung eine zufriedenstellende Finanzperformance entsprechend der Festlegung durch den Ausschuss.

(2) Bei der Festlegung der EPS-Ziele für eine Gewährung berücksichtigt der Ausschuss die folgenden Faktoren:

Budget (dessen Festlegung ist ein robuster und transparenter Prozess).

– Budget der Gesellschaft für das GJ 2016 und die Erwartungen an die Performance;

– Strategische Ausrichtung des Geschäfts in dem von der PSP-Gewährung betroffenen Zeitraum;

– Marktbedingungen und die Aussichten für den künftigen Handel.

Im GJ 2016 lagen der Schwellenwert und die maximale Bandbreite für dieses Ziel bei -/+ 4%.
Die Erwartungen an den Schwellenwert und das maximale Wachstum für die Jahre 2 und 3 sind in einer Bandbreite festgelegt, die derzeit RPI+4% bis RPI+12% p. a. beträgt. Die anfänglichen Zielwerte setzen einen RPI von 3% p. a. voraus. Die anfänglichen Schwellen– und Maximalwerte werden so angepasst, dass sie dem dann tatsächlichen bekannten RPI entsprechen.
Analystenprognosen.

Der Ausschuss prüfte das Honorar des Gruppen Vorstandsvorsitzenders im GJ 2015 und beschloss, dass es im GJ 2016 um 2,0% erhöht werden sollte. Dies entspricht der Vergütungsüberprüfung anderer Arbeitnehmer in der Gesellschaft.

Im GJ 2015 überprüfte der Vorstand die Honorare der übrigen Non-Executive Directors (NEDs). Es wurde beschlossen, dass ihr Grundhonorar im GJ 2016 analog zu anderen Erhöhungen in der Gesellschaft um 2,0% steigen sollte. Zudem wird in Anerkennung des erhöhten Zeitaufwands für den SID das zusätzliche SID-Honorar von £5.000 p. a. auf £10.000 p. a. im GJ 2016 angehoben. Das Honorar des Ausschussvorsitzenden wurde nicht geändert. Alle Erhöhungen werden ab dem 1. Juli 2015 wirksam.

Die nachstehende Tabelle zeigt die Änderungen.

Position Honorar für GJ 2016 Honorar für GJ 2015
Vorstansvorsitzender £244.800 £240.000
Grundhonorar £53.550 £52.500
Ausschussvorsitzender £12.000 £12.000
SID £10.000 £5.000

GOVERNANCE UND ANSATZ

DIENSTVERTRÄGE

Für Executive Directors gilt eine maximal 12-monatige Kündigungsfrist.

Beginn des laufenden Vertrags Nicht abgelaufene Dienstzeit Kündigungsfrist durch die Gesellschaft Kündigungsfrist durch den Executive
Alistair Cox Sep 2007 Unbegrenzt Ein Jahr Ein Jahr
Paul Venables Mai 2006 Unbegrenzt Ein Jahr Sechs Monate

Die Non-Executive Directors haben keine Dienstverträge mit der Gesellschaft, sind jedoch für den Vorstand durch Ernennungsschreiben für einen Anfangszeitraum von drei Jahren ernannt. Sie haben dem jährlichen Rücktritt und der Wiederernennung durch die Aktionäre auf der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft zugestimmt. Ernennungen, mit Ausnahme der des Chairman, können von der Gesellschaft fristlos gekündigt werden. Ernennungsschreiben sind zur Überprüfung vom Company Secretary erhältlich; ein Proforma-Ernennungsschreiben finden Sie auf der Website der Gesellschaft unter haysplc.com.

Non-Executive Director Ernennungsdatum durch das Board Datum des aktuellen Ernennungsschreibens Kündigungsfrist
Alan Thomson 1. Oktober 2010 14. Juli 2010 (verlängert) Drei Monate
Paul Harrison 8. Mai 2007 31. August 2011 (verlängert) Keine
Victoria Jarman 1. Oktober 2011 31. August 2011 (verlängert) Keine
Torsten Kreindl 1. Juni 2013 30. Mai 2013 (verlängert) Keine
Richard Smelt 15. November 2007 31. August 2011 (verlängert) Keine
Pippa Wicks 1. Januar 2012 30. November 2011 (verlängert) Keine
Peter Williams 24. Februar 2015 24. Februar 2015 Keine

REMUNERATION COMMITTEE (Vergütungsausschuss)

MITGLIEDER UND ANWESENDE

Die nachstehende Tabelle zeigt die Mitglieder und Anwesenden des Vergütungsausschusses 2015.

Mitglieder Vergütungsausschuss Position Kommentare
Paul Harrison Chairman des Vergütungsausschusses unabhängig
William Eccleshare Mitglied vom 24. November 2004 bis 12. November 2014 unabhängig
Victoria Jarman Mitglied ab 1. Oktober 2011 unabhängig
Torsten Kreindl Mitglied ab 1. Juni 2013 unabhängig
Richard Smelt Mitglied ab 15. November 2007 unabhängig
Pippa Wicks Mitglied ab 1. Januar 2012 unabhängig
Peter Williams Mitglied ab 24. Februar 2015 unabhängig
Teilnehmer des Vergütungsausschusses Position Kommentare
Alan Thomson Vorstandsvorsitzender der Gruppe und ständiger Teilnehmer durch Einladung. Unabhängig bei Ernennung am 1. Oktober 2010.
Alistair Cox Chief Executive Teilnahme nach Einladung, aber nicht an Diskussionen über seine eigene Entlohnung beteiligt.
Der Group HR Director und der Group Head of Reward nehmen nach Einladung teil und sind als Executives verantwortlich für die Beratung zur Vergütungspolitik. Der Company Secretary fungiert für den Ausschuss als Secretary.
PwC Unabhängiger Berater des Ausschusses. Teilnahme nach Einladung.

Niemand ist bei Diskussionen um seine/ihre eigene Vergütung anwesend.

GESCHÄFTSORDNUNG

Im Rahmen der vereinbarten Geschäftsordnung hat der Vorstand die Verantwortung für die Vergütungspolitik und für die Festlegung spezifischer Pakete für Executive Directors, den Vorstandsvorsitzenden und andere Senior Executives auf den Ausschuss übertragen. Die Gesellschaft berät sich mit wichtigen Aktionären in Bezug auf die Vergütungspolitik und die Einführung neuer Incentive-Regelungen. Die Geschäftsordnung für den Ausschuss ist auf der Website der Gesellschaft – haysplc.com – sowie beim Company Secretary am Firmensitz verfügbar.

SITZUNGEN 2015

Der Ausschuss tagt normalerweise mindestens vier Mal pro Jahr. Im Jahr 2015 tagte er drei Mal und führte auch einen ständigen Dialog über E-Mail oder Telefon. Auf den Sitzungen wurden vor allem die folgenden wichtigen Themen und Aktivitäten diskutiert:

• eine Überprüfung des Grundgehalts, der Bonus– und PSP-Gewährungen der Executive Directors und anderer Senior Executives;

• Überlegungen über die Angemessenheit der bestehenden Vereinbarungen für das Geschäftsjahr 2016;

• eine Überprüfung der Belohnungsstrategie im Kontext des Konzernrisikos;

• Überlegungen zur Beziehung zwischen der Belohnung der Führungskräfte und den bestehenden Belohnungsstrukturen für andere Konzernmitarbeiter;

• Überlegungen zur Einführung von Clawback in die Incentive-Vereinbarungen der Executives nach der Einführung des Codes; und

• eine Überprüfung der Geschäftsordnung des Ausschusses.

BERATER DES VERGÜTUNGSAUSSCHUSSES

Der Ausschuss nimmt weiterhin die Dienste von PricewaterhouseCoopers LLP (PwC) als unabhängigen Berater in Anspruch. Die Ernennung erfolgte 2014 nach einer formalen Ausschreibung. Während des Geschäftsjahres beriet PwC den Ausschuss über alle Aspekte der Vergütungspolitik für Executive Directors und die Mitglieder des Management Board. PwC beriet die Gesellschaft zudem in Bezug auf Unternehmenssteuern, indirekte Besteuerung und Rechtsfragen. Diese Arbeit wird von einer völlig separaten Gruppe innerhalb von PwC durchgeführt. Der Ausschuss empfand keinen Konflikt mit der Unabhängigkeit und Objektivität der für den Ausschuss geleisteten Arbeit

Der Ausschuss ist zuversichtlich, dass die Beratung objektiv und unabhängig erfolgte. PwC ist Mitglied der Remuneration Consultant’s Group. Der freiwillige Verhaltenskodex dieses Gremiums soll eine objektive und unabhängige Beratung für die Vergütungsausschüsse gewährleisten.

Die Gesamtgebühr für die für den Ausschuss 2015 geleistete Arbeit betrug £121.850 ohne MwSt. Zwar sind für jede Tätigkeit Gebührenschätzungen allgemein erforderlich, aber Gebühren werden nach Zeit abgerechnet. Dabei entsprechen die Stundensätze dem Niveau der Expertise und Erfahrung der betreffenden Berater.

VERHÄLTNIS ZU DEN AKTIONÄREN

Der Ausschuss will einen aktiven und produktiven Dialog mit den Anlegern über Entwicklungen im Vergütungsbereich der Corporate Governance im Allgemeinen und über die Vergütungsvereinbarungen der Executives der Gesellschaft im Besonderen führen. Das Ergebnis der Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung 2014 wird als starke Unterstützung für den aktuellen Vergütungsansatz empfunden. Der Ausschuss wird dies jedoch weiter beobachten, da sich Corporate Governance und regulatorische Anforderungen weiterentwickeln, und um zu gewährleisten, dass die Vergütungspolitik für die künftige Geschäftstätigkeit von Hays angemessen bleibt. Der Ausschuss berät sich mit Aktionären über alle wesentlichen Änderungen seiner Vergütungsstruktur oder seines Vergütungsansatzes.

BERÜCKSICHTIGUNG DES RISIKOS

Jedes Jahr bewertet der Ausschuss die Vergütungsstruktur der Executives in Bezug auf die wichtigsten Risikobereiche. Die Zusammenfassung auf den Seiten 85 bis 88 zeigt, wie die Vergütungspolitik diese Risiken berücksichtigt. Bei der Prüfung der Performance der Executives berücksichtigt der Ausschuss, ob das Erreichen der Ziele und eventuelle Planzahlungen das allgemeine Risikoprofil der Gesellschaft berücksichtigt haben.

ALLGEMEINE GOVERNANCE

Der Vergütungsbericht der Directors wurde erstellt in Übereinstimmung mit Schedule 8 / The Large and Medium-sized Companies and Groups (Accounts and Reports) (Amendment) Regulations 2013, den revidierten Bestimmungen des Codes und dem Kotierungsreglement.

Konzernbilanz

Aktiva

30.6.2015

TEuro
30.6.2014

TEuro
A. Anlagevermögen 243.800,00 224.700,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 228.200,00 207.100,00
1. Geschäfts– oder Firmenwert 198.400,00 170.600,00
a. derivativer Firmenwert (Goodwill) 198.400,00 170.600,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 29.800,00 36.500,00
II. Sachanlagen 15.600,00 17.600,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.400,00 3.300,00
a. unbebaute Grundstücke 200,00 700,00
b. Übrige Grundstücke, nicht zuordenbar 3.200,00 2.600,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.900,00 7.900,00
a. Sonstige technische Anlagen und Maschinen 6.900,00 7.900,00
3. andere Anlagen, Betriebs– und Geschäftsausstattung 5.300,00 6.400,00
a. Sonstige Betriebs– und Geschäftsausstattung 5.300,00 6.400,00
B. Umlaufvermögen 670.300,00 627.300,00
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 600.500,00 579.300,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 600.500,00 579.300,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 69.800,00 48.000,00
1. Guthaben bei Kreditinstituten 69.800,00 48.000,00
C. Aktive latente Steuern 36.400,00 35.100,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 950.500,00 887.100,00
Passiva
30.6.2015 30.6.2014

TEuro
A. Eigenkapital 269.600,00 TEuro 240.700,00
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 14.700,00 TEuro 14.700,00
1. gezeichnetes Kapital 14.700,00 TEuro 14.700,00
II. Kapitalrücklage 369.600,00 TEuro 369.600,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen -114.700,00 TEuro -143.600,00
1. gesetzliche Rücklage -138.200,00 TEuro -197.700,00
2. Rücklage für eigene Anteile 2.700,00 TEuro 2.700,00
3. Sonderrücklage 2.100,00 TEuro 33.400,00
a. Erläuterungen zur Sonderrücklage Währungsumrechnungsrücklage
4. andere Ergebnisrücklagen 18.700,00 TEuro 18.000,00
B. Rückstellungen 14.900,00 TEuro 15.400,00
1. sonstige Rückstellungen 14.900,00 TEuro 15.400,00
davon kurzfristiger Anteil 3.000,00 TEuro 3.400,00
davon langfristiger Anteil 11.900,00 TEuro 12.000,00
C. Verbindlichkeiten 666.000,00 TEuro 631.000,00
1. Sonstige Schuldtitel / sonstige Finanzschulden 100,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 100.500,00 TEuro 110.700,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 500,00 TEuro 700,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 478.700,00 TEuro 457.700,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 86.800,00 TEuro 62.500,00
davon aus Steuern 19.500,00 TEuro 18.600,00
a. gegenüber Mitarbeitern 58.700,00 TEuro 43.900,00
b. übrige sonstige Verbindlichkeiten 8.600,00 TEuro
Bilanzsumme, Summe Passiva 950.500,00 TEuro 887.100,00

Konzern-Gewinn– und Verlustrechnung

1.7.2014 – 30.6.2015

TEuro
1.7.2013 – 30.6.2014

TEuro
1. Betriebsergebnis (GKV) 164.100,00 140.300,00
a) Rohergebnis (GKV) 764.200,00 724.900,00
Gesamtleistung (GKV) 3.842.800,00 3.678.500,00
Umsatzerlöse (GKV) 3.842.800,00 3.678.500,00
Materialaufwand (GKV) 3.078.600,00 2.953.600,00
b) Personalaufwand (GKV) 440.600,00 424.400,00
Löhne und Gehälter 381.600,00 366.100,00
übrige Löhne und Gehälter 370.800,00 357.400,00
nicht zuordenbare Löhne und Gehälter 10.800,00 8.700,00
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 59.000,00 58.300,00
soziale Abgaben 46.400,00 46.100,00
Aufwendungen für Altersversorgung 12.600,00 12.200,00
c) Abschreibungen (GKV) 22.400,00 22.100,00
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 22.400,00 22.100,00
auf andere immaterielle Vermögensgegenstände 13.700,00 12.900,00
auf Sachanlagen 8.700,00 9.200,00
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 137.100,00 138.100,00
Aufwendungen für Leasing 30.800,00 31.200,00
Rechts– und Beratungskosten 1.300,00 1.200,00
Aufwand aus Wertberichtigungen des lfd. Jahres 2.500,00 3.400,00
Einzelwertberichtigungen des lfd. Jahres 2.500,00 3.400,00
andere sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 102.500,00 102.300,00
2. Finanz– und Beteiligungsergebnis -8.000,00 -8.000,00
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 500,00 500,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.500,00 8.500,00
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 156.100,00 132.300,00
4. außerordentliche Erträge 200,00 4.900,00
a) Erträge durch Stilllegung von Betriebsteilen 200,00 4.900,00
5. außerordentliches Ergebnis 200,00 4.900,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 50.700,00 46.300,00
Konzern-Jahresüberschuss 105.600,00 90.900,00

Konzernanhang

1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Hays plc. ist eine im Vereinigten Königreich gegründete Gesellschaft und eingetragen in England und Wales. Ihr Sitz befindet sich in 250 Euston Road, London NW1 2AF.

Der Konzernabschluss wurde gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRSs) und den Interpretationen des IFRS Interpretation Committee (IFRICs) erstellt. Er entspricht daher dem Artikel 4 der von der EU übernommenen Verordnung "International Accounting Standard (IAS)".

NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN

Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2015 geltenden Bilanzierungsrichtlinien und Bewertungsmethoden erstellt. Mit Ausnahme der folgenden neuen Rechnungslegungsstandards, Änderungen und Interpretationen, die verpflichtend für die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnende Berichtsperiode anzuwenden sind, entsprechen diese Bilanzierungsrichtlinien den bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2014 angewandten Richtlinien.

• IFRS 10 Konzernabschlüsse (von der EU ab 1. Januar 2014 übernommen)

• IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen (von der EU ab 1. Januar 2014 übernommen)

• IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen (von der EU ab 1. Januar 2014 übernommen)

• IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 (Änderungen) Investmentgesellschaften (wirksam ab 1. Januar 2014)

• IAS 27 (geändert) Separate Abschlüsse (von der EU ab 1. Januar 2014 übernommen)

• IAS 28 (geändert) Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (von der EU ab 1. Januar 2014 übernommen)

• IAS 32 (Änderung) Ausweis – Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten (wirksam ab 1. Januar 2014)

• IAS 36 (Änderung) Angaben zum erzielbaren Betrag bei nicht-finanziellen Vermögenswerten (wirksam ab 1. Januar 2014)

• IFRIC 21 (Interpretation) Abgaben (wirksam ab 1. Januar 2014)

Es wurden keine Änderungen der Bilanzierungsmethoden infolge der Berücksichtigung aller sonstigen IFRS– und IFRIC-Änderungen und Interpretationen, die während des Geschäftsjahres in Kraft getreten sind, vorgenommen, da diese keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns hatten bzw. irrelevant waren.

Der Konzern hat noch keine der bestimmten neuen Standards, Änderungen und Interpretationen bezüglich bestehender Standards, die bereits veröffentlicht sind, übernommen, da diese erst für Bilanzierungsperioden wirksam sind, die am oder nach dem 1. Juli 2015 beginnen. Diese neuen Verlautbarungen sind nachstehend aufgeführt:

• IFRS 9 Finanzinstrumente (wirksam ab 1. Januar 2018)

• IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden (wirksam ab 1. Januar 2017)

• IFRS 10 und IAS 28 (Änderung) Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (wirksam ab 1. Januar 2016)

• IFRS 11 (Änderungen) Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit (wirksam ab 1. Januar 2016)

• IAS 16 und IAS 38 (Änderung) Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (wirksam ab 1. Januar 2016)

• IAS 1 (Änderungen) Darstellung des Abschlusses (wirksam ab 1. Januar 2016)

• IAS 19 (Änderungen) Leistungen an Arbeitnehmer (EU-Übernahme ab 1. Februar 2015)

• IAS 27 (Änderungen) Equity-Methode in Einzelabschlüssen (wirksam ab 1. Januar 2016)

• Jährliche Verbesserungen zu IFRSs 2012 (EU-Übernahme ab 1. Februar 2015)

• Jährliche Verbesserungen zu IFRSs 2013 (EU-Übernahme ab 1. Februar 2015)

• Jährliche Verbesserungen zu IFRSs 2014 (EU-Übernahme ab 1. Februar 2016)

Die Directors untersuchen derzeit die Auswirkung der Anwendung dieser Standards, Änderungen und Interpretationen.

Die wichtigsten Bilanzierungsvorschriften des Konzerns, die bei der Darstellung dieses Jahresabschlusses verwendet wurden, wurden einheitlich für alle dargestellten Perioden angewandt und sind nachstehend erläutert:

2. WICHTIGE BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE

A. ERSTELLUNGSGRUNDLAGE

Der Konzernabschluss wurde gemäß den von der EU übernommenen IFRSs aufgestellt und entspricht somit Artikel 4 der EU IAS Verordnung.

Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Finanzinstrumente auf Grundlage historischer Anschaffungskosten erstellt. Finanzinstrumente wurden auf Grundlage des Fair Value ausgewiesen.

B. GOING CONCERN

Im Strategiebericht (Strategic Report) auf Seiten 3 bis 22 werden die Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammen mit den Faktoren, die wahrscheinlich seine künftige Entwicklung, Erfolgsrechnung und Lage beeinflussen werden, dargestellt. Die Finanzlage des Konzerns, seine Cashflows und die Liquiditätslage sind im Finanzbericht auf den Seiten 23 bis 30 erläutert. Anhang Nr. 18 und 19 zum Konzernabschluss enthalten Details über die Vermögensverwaltung, langfristigen Finanzierungsvereinbarungen und das finanzielle Risiko des Konzerns.

Der Konzern verfügt über ausreichende finanzielle Ressourcen, um zusammen mit dem intern generierten Cashflow einen laufenden Geschäftsbetrieb einschließlich der vertraglichen und geschäftlichen Verpflichtungen und eventueller vorgeschlagener Dividenden finanzieren zu können. Der Konzern ist daher weiterhin gut aufgestellt und kann seine Geschäftsrisiken managen.

Nach eingehender Untersuchung haben sich die Directors ein Urteil gebildet. Sie gehen davon aus, dass zum Zeitpunkt der Feststellung des Konzernabschlusses mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass der Konzern über ausreichende Ressourcen verfügt, um seinen Geschäftsbetrieb auf absehbare Zeit fortführen zu können. Aus diesem Grund gehen die Directors bei der Aufstellung des Konzernabschlusses von der Fortführung der Geschäftstätigkeit aus.

C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDLAGE

Die Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt der Erlangung der Kontrolle durch den Konzern vollständig konsolidiert. Bei Verlust der Kontrolle wird das Unternehmen ab diesem Zeitpunkt dekonsolidiert.

Die Erwerbsmethode wird bei der Bilanzierung eines erworbenen Tochterunternehmens durch den Konzern angewandt. Dabei werden die identifizierten Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Fair Value zum Zeitpunkt des Erwerbs bewertet. Sofern die Kosten des Erwerbs den Fair Value des Konzernanteils am erworbenen identifizierten Nettovermögen übersteigen, wird die Differenz als Firmenwert (Goodwill) ausgewiesen. Der Jahresabschluss konsolidiert die Abschlüsse von Hays plc. und aller Tochterunternehmen. Die Ergebnisse der während des Geschäftsjahrs erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen werden ab dem Übernahmedatum bzw. bis zum Inkrafttreten des Verkaufs einbezogen.

Alle Transaktionen, Salden, Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konzerns werden durch Konsolidierung eliminiert.

D. UMSATZERLÖSE

Die Umsatzerlöse werden zum Fair Value des erhaltenen oder fälligen Entgelts bewertet und stellen Forderungen im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit aus der Lieferung von Gütern und der Erbringung von Dienstleistungen abzüglich Abschlägen, Umsatzsteuer und sonstigen verkaufsbezogenen Steuern dar.

Die Erlöse aus der Vermittlung von Bewerbern in Festanstellungen werden zu dem Zeitpunkt verbucht, zu dem der betreffende Bewerber seine Vollzeitanstellung aufnimmt. Für die erwarteten Aufwendungen aus Verpflichtungen aufgrund einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses der betreffenden Personen werden Rückstellungen gebildet.

Die Erlöse aus der Vermittlung von Zeitarbeitern werden über den Zeitraum realisiert, über den die Zeitarbeiter zur Verfügung gestellt werden. Ist der Konzern als Auftraggeber tätig, entspricht der Umsatz den Beträgen, die für die Arbeit der Zeitarbeiter in Rechnung gestellt werden. Dies beinhaltet auch die Gehaltskosten für die Zeitarbeitnehmer.

In den Fällen, in denen Hays als Hauptverpflichteter (Prinzipal) im Rahmen von Vereinbarungen tätig wird, bei denen die Rechnung jedoch im Namen anderer Personaldienstleister gestellt wird, werden die Umsatzerlöse in Höhe der im Namen und auf Rechnung von anderen Personaldienstleistern vereinnahmten Beträge realisiert. Dies betrifft auch Vereinbarungen, bei denen der Konzern keine unmittelbaren Provisionen erhält.

Ist der Konzern als Vermittler tätig, entspricht der Umsatz den Provisionen, die für die Vermittlung der Zeitarbeitnehmer in Rechnung gestellt werden. Dies beinhaltet nicht die Gehaltskosten für die Zeitarbeitnehmer.

E. NETTO GEBÜHREN

Die Netto Gebühren bestehen aus den Umsatzerlösen abzüglich der Gehaltskosten der Zeitarbeitnehmer für befristete Aufgaben und der Vergütung anderer Vermittlungsagenturen. Bei der Vermittlung von Festanstellungen entsprechen die Netto Gebühren den Umsatzerlösen.

F. AUSSERORDENTLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

Die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen werden in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung ausgewiesen. Sie werden aufgrund ihrer Höhe und nicht wiederkehrenden Natur separat ausgewiesen, um sie so für die Leser des Abschlusses sichtbar darzustellen und das zugrunde liegende Konzernergebnis nachvollziehbar zu machen.

G. .FREMDWÄHRUNG

Bei der Konsolidierung werden in Fremdwährung denominierte Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von Tochterunternehmen mit dem Kurs zum Bilanzstichtag in GBP umgerechnet. Die Erträge und Aufwendungen werden mit den Durchschnittskursen der Periode in GBP umgerechnet. Sämtliche Fremdwährungsdifferenzen, die aus der Beteiligung eines Unternehmens an einem ausländischen Tochterunternehmen entstanden sind, einschließlich langfristiger Darlehen, werden separat im Eigenkapital erfasst und in der Währungsumrechnungsrücklage des Konzerns ausgewiesen.

Bei Veräußerung eines Tochterunternehmens werden sämtliche in die Währungsumrechnungsrücklage eingestellten Beträge in die Berechnung der Gewinne bzw. Verluste aus der Veräußerung einbezogen. Alle übrigen Umrechnungsdifferenzen werden in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst.

Anpassungen des Goodwill und des Fair Value im Zusammenhang mit dem Erwerb eines ausländischen Unternehmens werden als Vermögenswert bzw. Verbindlichkeit des ausländischen Unternehmens behandelt und zum Kurs des Bilanzstichtags umgerechnet.

H. KOSTEN AUS ALTERSVERSORGUNGSLEISTUNGEN

Die Aufwendungen im Rahmen der leistungsorientierten Pensionspläne und sonstiger Altersversorgungsleistungen für Arbeitnehmer werden anhand des Barwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt und aufwandswirksam in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst. Die Berechnungen basieren auf versicherungsmathematischen Annahmen, die die Marktbedingungen zum Beginn des Geschäftsjahres widerspiegeln. Alle Neubewertungsgewinne und -verluste werden unmittelbar in den Rücklagen verbucht und in der Periode, in der sie auftreten, in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung ausgewiesen. Nachverrechneter Dienstzeitaufwand / Kürzungen werden bei Unverfallbarkeit der Anwartschaft unmittelbar in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst, ansonsten linear über den Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit der Anwartschaft verteilt.

Der Konzern hat von dem Wahlrecht nach IFRS 1 Gebrauch gemacht, sämtliche kumulierten Neubewertungsgewinne und -verluste zum 1. Juli 2004, dem Übergangszeitpunkt auf IFRS, in den Gewinnrücklagen zu erfassen. Der Konzern hat beschlossen, alle Neubewertungsgewinne und -verluste, die nach dem 1. Juli 2004 entstehen, über die Rücklagen zu verbuchen und in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung auszuweisen.

Die Altersversorgungsverpflichtungen sind in der Konzernbilanz zum Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung ausgewiesen. Dieser Wert berücksichtigt den nicht ausgewiesenen nachverrechneten Dienstzeitaufwand und wird abzüglich des Fair Value des Planvermögens angesetzt. Sämtliche Aktiva aus dieser Berechnung sind begrenzt auf den nachverrechneten Dienstzeitaufwand zuzüglich des Zeitwerts eventueller Erstattungen und Abnahmen der künftigen Planbeiträge.

Zahlungen in die beitragsorientierten Pensionspläne sind aufwandswirksam im Zeitpunkt ihres Entstehens in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst.

I. ANTEILSBASIERTE VERGÜTUNGEN

Der Fair Value der anteilsbasierten

Vergütung, die anhand der marktbasierten Leistungskriterien bemessen wird, wird zum Zeitpunkt der Ausgabe bestimmt und als Aufwand in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung linear über den Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit der Anwartschaft unter Berücksichtigung der erwarteten Anzahl der unverfallbaren Aktien erfasst.

Der Fair Value der anteilsbasierten Vergütung, die anhand der nicht-marktbasierten Leistungskriterien bemessen wird, wird zum Zeitpunkt der Ausgabe bestimmt und aufwandswirksam in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung über den Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit der Anwartschaft auf Grundlage der Anzahl der erwarteten unverfallbaren Aktien erfasst. Die Anzahl der Aktien, deren Unverfallbarkeit erwartet wird, wird zum Ende jeder Periode an die Erfüllung der Leistungskriterien angepasst.

Der Fair Value wird über die relevanten Bewertungsmodelle ermittelt. Die anteilsbasierte Vergütung wird vollständig aus dem Eigenkapital erbracht.

J. FREMDKAPITALKOSTEN

Der Zinsaufwand wird als Aufwand in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung in der Periode erfasst, in der er entsteht. Im Zusammenhang mit Darlehen anfallende Kreditgebühren werden über die Laufzeit des Darlehensvertrags abgeschrieben.

K. STEUERN

Der Steueraufwand umfasst sowohl laufende als auch latente Steuern,

Die laufenden Steuerverbindlichkeiten ergeben sich aus dem zu versteuernden Jahresgewinn. Der zu versteuernde Gewinn weicht jedoch von dem in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresüberschuss ab, da er nicht die in anderen Jahren zu versteuernden oder absetzbaren Erträge bzw. Aufwendungen berücksichtigt und außerdem auch Posten ausschließt, die nie steuerpflichtig bzw. absetzbar sind. Die Berechnung der Verbindlichkeiten des Konzerns aus laufenden Steuern wird über die zum Bilanzstichtag geltenden oder substanziell beschlossenen Steuersätze durchgeführt.

Latente Steuern, die sich aus temporären Differenzen ergeben, werden auf Grundlage der zum Bilanzstichtag gültigen oder substanziell beschlossenen Steuersätze angesetzt. Aktive latente Steuern werden nur verbucht, soweit es wahrscheinlich ist, dass in der Zukunft zu versteuernde Gewinne verfügbar sein werden, die mit den abzugsfähigen temporären Differenzen verrechnet werden können.

Temporäre Differenzen entstehen, wenn die in der Handelsbilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzten Vermögensgegenstände und die Verpflichtungen des Konzerns von den Wertansätzen in der Steuerbilanz abweichen.

Latente Steuern werden ebenfalls auf nicht ausgeschüttete Gewinne der Tochterunternehmen und verbundenen Unternehmen gebildet, bei denen der Konzern keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Gewinnausschüttung hat und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporäre Differenz in der Zukunft umkehren wird.

L. FIRMENWERT (GOODWILL)

Der bei der Konsolidierung entstehende Goodwill resultiert aus dem Überschuss des Kaufpreises über den Fair Value der erworbenen identifizierbaren Sachanlagen, immateriellen Vermögensgegenstände und der Verbindlichkeiten.

Goodwill wird als Vermögensgegenstand ausgewiesen und jährlich auf Wertminderung überprüft. Im Rahmen der Überprüfung auf Wertminderung werden Vermögensgegenstände auf der niedrigsten Ebene zusammengefasst, auf der eigene identifizierbare Cashflows vorliegen (Zahlungsmittel generierende Einheiten, CGUs). Jede Wertminderung wird unmittelbar in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst und ist nicht nachträglich umkehrbar.

Bei Veräußerung einer Geschäftseinheit wird der darauf entfallende Goodwill-Betrag in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.

Aus vor der Umstellung auf IFRS am 1. Juli 2004 durchgeführten Übernahmen entstandener Goodwill wurde nach Durchführung einer Überprüfung auf Wertminderung an diesem Stichtag zu den bis dahin unter UK-GAAP geltenden Beträgen angesetzt. Goodwill, der aus Übernahmen vor dem 1. Juli 1998 entstand, wurde gemäß UK-GAAP direkt über die Rücklagen abgeschrieben. Dieser Goodwill wird seither nicht mehr ausgewiesen und wird nicht mehr in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus einer Veräußerung einbezogen.

M. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Konzernbilanz zum Fair Value am Tag des Erwerbs abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibung und eventueller Abschreibungen wegen Wertminderungen ausgewiesen. Die Directors prüfen jährlich, ob Hinweise auf eine Wertminderung der immateriellen Vermögensgegenstände vorliegen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Konzernbilanz mit den direkt zurechenbaren Kosten ihrer Entstehung abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen ausgewiesen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über ihre erwartete Nutzungsdauer auf maximal 10 Jahre abgeschrieben. In wesentliche ERP-Implementierungen eingebundene Software, die den Vermittlungsprozess und das Berichtswesen unterstützt, wird über eine Nutzungsdauer von bis zu sieben Jahren abgeschrieben. Die übrige Software wird über drei bis fünf Jahre abgeschrieben.

N. SACHANLAGEN

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und Abschreibungen wegen Wertminderungen ausgewiesen. Sobald Sachanlagen genutzt werden, werden sie linear über ihre voraussichtlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben:

Eigene Grundstücke

– keine Abschreibung

Eigene Gebäude

– zwischen 2% und 10%

Gepachtete Grundstücke

– die Kosten werden über die Restlaufzeit des Mietverhältnisses abgeschrieben

Maschinen und Anlagen

– zwischen 5% und 33%

Betriebs– und Geschäftsausstattung

– zwischen 10% und 25%

O. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zum Fair Value erfasst. Sofern objektive Hinweise auf eine Wertminderung des Vermögensgegenstands bestehen, werden entsprechende Wertberichtigungen für die geschätzten uneinbringlichen Beträge in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst.

P. ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Barmittel und Guthaben bei Banken und ähnlichen Einrichtungen, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen.

Q. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Fair Value bewertet.

R. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN

Verzinsliche Bankdarlehen und Überziehungskredite werden mit dem erhaltenen Betrag abzüglich direkter Ausgabekosten angesetzt.

Finanzierungskosten einschließlich Agio, welches im Rahmen von Tilgungen oder Rückzahlungen fällig ist, und direkte Ausgabekosten werden periodengerecht in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung über die Effektivzinsmethode erfasst und, sofern sie nicht in der Periode, in der sie anfallen, beglichen werden, zum Buchwert des Instruments addiert.

S. FINANZDERIVATE UND BILANZIERUNG VON SICHERUNGSGESCHÄFTEN

Der Konzern nutzt bestimmte Finanzderivate zur Verringerung seines Zinsschwankungsrisikos. Der Konzern nutzt oder hält keine Finanzderivate zu Spekulationszwecken.

Veränderungen des Fair Value von als Sicherungsinstrumente vorgesehenen und effektiven Finanzderivaten, die zur Absicherung künftiger Zahlungsströme eingesetzt werden, werden ergebnisneutral erfasst, sämtliche ineffektiven Teile werden unmittelbar in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung verbucht.

Der Konzern nutzt eine Bandbreite von 80% bis 125% für die Effektivität von Sicherungsgeschäften gemäß IAS 39. Jede Sicherungsbeziehung mit einer Effektivität außerhalb dieses Bereichs gilt als ineffektiv und wird nicht mehr als Sicherungsbeziehung ausgewiesen.

Die Fair Values von Zinsswaps entsprechen den anhand gegebener Marktzinssätze und Marktdevisenkurse berechneten Wiederbeschaffungskosten. Der Fair Value langfristiger Darlehen wird durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows mit gegebenen Marktzinssätzen berechnet.

Im Eigenkapital abgegrenzte Beträge werden in der gleichen Periode, in der das Grundgeschäft das Ergebnis beeinflusst, in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst.

Die Bilanzierung von Cashflow-Sicherungsgeschäften wird eingestellt, wenn ein Sicherungsgeschäft ausläuft oder verkauft, gekündigt oder ausgeübt wird, oder die Anforderungen für eine Bilanzierung als Sicherungsgeschäft nicht mehr erfüllt. Wenn ein kumulierter Gewinn oder Verlust aus dem im Eigenkapital erfassten Sicherungsinstrument bis zum Eintritt der festen Verpflichtung oder erwarteten Transaktion in die Gewinnrücklage im Eigenkapital belassen wird bzw. wenn der Eintritt der besicherten Transaktion nicht länger als wahrscheinlich gilt, wird dieser kumulierte Gewinn oder Verlust unmittelbar als Ertrag bzw. Aufwand in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst.

T. LEASING-VERHÄLTNISSE

Leasing-Vereinbarungen, bei denen ein wesentlicher Teil der mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen beim Leasinggeber verbleibt, werden beim Leasingnehmer als Operating Lease klassifiziert.

Fällige Mietzahlungen im Rahmen von Operating-Lease-Verhältnissen werden linear über die Laufzeit der Leasing-Vereinbarung in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasst.

Zuwendungen und Ansprüche, die als Anreiz für den Abschluss einer Operating-Lease-Vereinbarung getätigt bzw. gewährt wurden, werden linear über den Zeitraum der Leasing-Vereinbarung erfasst.

U. RÜCKSTELLUNGEN

Eine Rückstellung wird verbucht, wenn dem Konzern aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige, rechtliche oder faktische Verpflichtung entstanden ist, bei der ein Abfluss von Ressourcen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich ist und wenn dieser Betrag verlässlich geschätzt werden kann. Ist die Auswirkung erheblich, werden die Rückstellungen bestimmt durch die Diskontierung der erwarteten künftigen Zahlungsströme mit einem Satz vor Steuern, der die aktuellen Marktbewertungen des Zinseffekts und die spezifischen Risiken der Verbindlichkeit widerspiegelt.

3. KRITISCHE BILANZIERUNGSANNAHMEN UND WICHTIGE QUELLEN DER UNSICHERHEIT BEI SCHÄTZUNGEN

UMSATZREALISIERUNG

Die Hauptbereiche von Annahmen bei der Umsatzrealisierung betreffen

(i) den Abschluss, da wir die Einnahme aus der Vermittlung von Festanstellungen an dem Tag verbuchen, an dem ein Bewerber seine Tätigkeit aufnimmt, und bei Zeitarbeit die Einnahme über die Laufzeit der Vermittlung verbuchen; und

(ii) die Verbuchung von vertraglichen Zeitarbeit-Vereinbarungen, bei denen Hays auf Brutto– statt auf Nettobasis agiert.

Umsatzrealisierung und Netto Gebühren werden in Nr. 1 (d) und (e) des Konzernanhangs erläutert.

WERTMINDERUNG DES GOODWILL

Der Firmenwert (Goodwill) wird mindestens jährlich auf Wertminderungen geprüft. Bei diesen Tests werden Annahmen zu künftigen Wachstumsraten und Abzinsungssätzen, die auf künftige Zahlungsströme der Zahlungsmittel generierenden Einheit angewandt werden, vorgenommen. Diese Annahmen sind in Anhang Nr. 13 zum Konzerngeschäftsbericht ausführlicher erläutert.

PENSIONSBILANZIERUNG

Gemäß IAS 19 in der geänderten Fassung ‘Leistungen an Arbeitnehmer’, verbuchte der Konzern eine Unterdeckung der Pensionen von £58,7 Millionen (2014: £43,9 Millionen). Bei der Ermittlung der Pensionsunterdeckung wurden einige Annahmen getroffen, die in Anhang Nr. 21 des Konzernabschlusses erläutert sind.

WERTBERICHTIGUNGEN BEZÜGLICH DER EINBRINGLICHKEIT VON FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Wie in Anhang Nr. 17 erläutert, wurden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Bei der Überprüfung der Angemessenheit dieser Wertberichtigungen wurden die Altersstruktur der Schuld und die Ausfallwahrscheinlichkeit berücksichtigt, ebenso wie das gegenwärtige Konjunkturumfeld.

KAPITALKONSOLIDIERUNG

Nach der Übernahme von 80% der Aktien von Veredus Corp. hat der Konzern die besonderen Anforderungen von IFRS 10 einschließlich des Substanzprinzips berücksichtigt. Maßgeblich ist zudem, ob der Fair Value des später bezahlten Kaufpreises korrekt verbucht ist und ob die Bewertung des Fair Value den erworbenen Vermögensgegenständen entspricht. Diese sind in Anhang Nr. 32 zum Konzernabschluss erläutert.

4. SEGMENTINFORMATIONEN

IFRS 8 GESCHÄFTSSEGMENTE

Gemäß IFRS 8 werden die Geschäftssegmente auf Grundlage der internen Berichterstattung über Konzernbereiche bestimmt, die regelmäßig

durch den obersten Entscheidungsträger überprüft werden, um die Ressourcen auf die Segmente zu verteilen und ihre Performance zu bewerten.

Daher teilt der Konzern das Geschäft weiterhin in die drei geografischen Segmente Asien-Pazifik, Kontinentaleuropa und übriges Ausland, sowie Vereinigtes Königreich und Irland ein. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen der Segmentierung der Konzern-Umsatzerlöse nach geografischen Ursprungs– und Zielmärkten.

Die laufende Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasst eine einzige Branche – die Vermittlung von qualifiziertem, professionellem und erfahrenem Personal.

NETTO GEBÜHREN UND BETRIEBSGEWINN AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Das Management Board des Konzerns, das als oberster Entscheidungsträger gilt, verwendet die nach Segmenten aufgeschlüsselten Netto Gebühren und nicht die Umsatzerlöse als Ertragskennzahl im internen Berichtswesen. Dies liegt daran, dass die Netto Gebühren keine Gehaltszahlungen für Zeitarbeiter und keine Zahlungen an andere Vermittlungsagenturen enthalten, bei denen der Konzern als Auftraggeber agiert, da diese Zahlungen für die Zuteilung von Ressourcen an die Segmente auch nicht als relevant angesehen werden. Das Management Board des Konzerns berücksichtigt die Netto Gebühren bei der Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen. Der Konzern meldet in seinem internen Management-Reporting keine Posten unterhalb der Ebene "Betriebsergebnis nach Segmenten". Die vollständigen Angaben dieser Posten finden Sie in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung auf Seite 116. Anhang Nr. 5 enthält eine Überleitungsumrechnung von Umsatzerlösen in Netto Gebühren.

(In £ Millionen) 2015 2014
Netto Gebühren aus laufender Geschäftstätigkeit
Asien-Pazifik 178,5 173,9
Kontinentaleuropa und übrige Welt 313,8 305,0
Vereinigtes Königreich und Irland 271,9 246,0
764,2 724,9
(In £ Millionen) 2015 2014
Betriebsgewinn aus laufender Geschäftstätigkeit
Asien-Pazifik 49,7 49,7
Kontinentaleuropa und übrige Welt 68,7 64,4
Vereinigtes Königreich und Irland 45,7 26,2
164,1 140,3

NETTOFORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Um die Entwicklung und die Verteilung von Ressourcen aus einer Bilanzperspektive zu überwachen, überwacht das Management Board des Konzerns die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Wertminderungen nur auf Segmentbasis. Diese werden auf Grundlage einer einheitlichen Währung überwacht, um die Vergleichbarkeit über das gesamte Jahr hinweg sicherzustellen. Sie werden nachstehend dargestellt und in Anhang Nr. 17 in die Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übergeleitet.

(In £ Millionen) Betrag laut interner Berichterstattung Fremdwährung 2015
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen
Asien-Pazifik 55,1 (6,0) 49,1
Kontinentaleuropa und übrige Welt 185,7 (18,8) 166,9
Vereinigtes Königreich und Irland 153,8 (0,1) 153,7
394,6 (24,9) 369,7
(In £ Millionen) Betrag laut interner Berichterstattung Fremdwährung 2014
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen
Asien-Pazifik 69,6 (5,6) 64,0
Kontinentaleuropa und übrige Welt 184,0 (12,4) 171,6
Vereinigtes Königreich und Irland 146,2 (0,6) 145,6
399,8 (18,6) 381,2

5. BETRIEBSERGEBNIS AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Die folgenden Aufwendungen werden zur Bestimmung der Netto Gebühren von den Umsatzerlösen abgezogen:

(In £ Millionen) 2015 2014
Umsatzerlöse 3.842,8 3.678,5
Gehaltszahlungen an Zeitarbeitnehmer (2.941,5) (2.805,8)
Vergütung anderer Personaldienstleister (137,1) (147,8)
764,2 724,9

Das Betriebsergebnis resultiert aus den Netto Gebühren von £764,2 Millionen (2014: £724,9 Millionen) abzüglich der folgenden Positionen:

(In £ Millionen) 2015 2014
Personalaufwendungen (Anhang Nr. 7) 440,6 424,4
Abschreibungen auf Sachanlagen 8,7 9,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 13,7 12,9
Aufwendungen für Operating Lease (Anhang Nr. 31) 30,8 31,2
Wertminderungsverlust auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2,5 3,4
Honorar der Abschlussprüfer (Anhang Nr. 6)
– für Jahresabschlussprüfung 0,9 0,9
– für sonstige Dienstleistungen 0,4 0,3
Sonstige externe Kosten 102,5 102,3
600,1 584,6

6. HONORAR DER ABSCHLUSSPRÜFER

(In £ Millionen) 2015 2014
Honorar der Abschlussprüfer der Gesellschaft für die Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft 0,2 0,2
Honorar der Abschlussprüfer der Gesellschaft und ihre verbundenen Unternehmen für sonstige für den Konzern erbrachte Leistungen
Prüfung der Tochtergesellschaften der Gesellschaft nach gesetzlichen Vorschriften 0,7 0,7
Prüfungskosten gesamt 0,9 0,9
Halbjahresüberprüfung laut Gesetz 0,1 0,1
Steuerberatung und sonstige Leistungen 0,3 0,2
Nicht prüfungsrelevante Honorare, gesamt 0,4 0,3

Für sonstige Leistungen, die im Wesentlichen auf Fachberatung im Zusammenhang mit Bilanzierungssachverhalten entfallen, ergaben sich insgesamt £33.000 (2014: £59.000). Es wurden keine Leistungen gegen Erfolgshonorar ausgeführt.

7. PERSONALAUFWENDUNGEN

Die zusammengefasste Vergütung der Mitarbeiter (einschließlich der Executive Directors) betrug:

(In £ Millionen) 2015 2014
Löhne und Gehälter 370,8 357,4
Sozialversicherungsbeiträge 46,4 46,1
Sonstige Altersvorsorgeaufwendungen 12,6 12,2
Anteilsbasierte Vergütungen 10,8 8,7
440,6 424,4

Durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigte Mitarbeiter (einschließlich Executive Directors):

(Anzahl) 2015 2014
Fortgeführte Geschäftsbereiche:
Asien-Pazifik 1.577 1.435
Kontinentaleuropa und übrige Welt 3.504 3.067
Vereinigtes Königreich und Irland 3.742 3.494
8.823 7.996

Anzahl der am Bilanzstichtag beschäftigten Mitarbeiter (einschließlich Executive Directors):

(Anzahl) 2015 2014
Fortgeführte Geschäftsbereiche:
Asien-Pazifik 1.639 1.458
Kontinentaleuropa und übrige Welt 3.643 3.124
Vereinigtes Königreich und Irland 3.741 3.655
9.023 8.237

8. FINANZERGEBNIS

FINANZERTRÄGE

(In £ Millionen) 2015 2014
Zinseinnahmen aus Bankguthaben 0,5 0,5

FINANZAUFWENDUNGEN

(In £ Millionen) 2015 2014
Zinsaufwand für Bankdarlehen und Überziehungskredite (4,6) (5,5)
Zinsaufwand aus Übernahmeverbindlichkeiten (0,4)
Gesetzlicher Rentenversicherungsbeitrag (0,5) (0,4)
Nettozinsaufwand für Pensionsverpflichtungen (3,0) (2,6)
(8,5) (8,5)
Nettofinanzergebnis (8,0) (8,0)

9. STEUERN AUS FORTGEFÜHRTER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Der Steueraufwand / -ertrag für das Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

LAUFENDE STEUERN

(In £ Millionen) 2015 2014
Laufende Steueraufwendungen für das laufende Jahr (49,6) (42,5)
Im laufenden Jahr gebuchte Anpassungen in Bezug auf laufende Steuern aus früheren Jahren (0,2) (2,8)

LATENTE STEUERN

(In £ Millionen) 2015 2014
Latenter Steuerertrag für das laufende Geschäftsjahr 0,2 0,8
Anpassungen latenter Steueraufwendungen wegen geänderter Steuersätze und Gesetze (0,8) (1,8)
Anpassungen latenter Steueraufwendungen in Bezug auf frühere Jahre (0,3) -
(0,9) (1,0)
Ertragssteuerbelastung gesamt des laufenden Geschäftsjahres aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (50,7) (46,3)

Der Ertragssteueraufwand für das Jahr kann mit dem Buchgewinn wie folgt abgestimmt werden:

(In £ Millionen) 2015 2014
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern 156,1 132,3
Ertragssteueraufwand berechnet mit 20,75% (2014: 22,50%) (32,4) (29,8)
Steuerliche Netto-Auswirkungen nicht steuerpflichtiger / nicht abzugsfähiger Aufwendungen auf die Berechnung des zu versteuernden Ergebnisses (3,7) 1,3
Effekte nicht genutzter steuerlicher Verluste, die nicht als aktive latente Steuern verbucht wurden - (1,5)
Effekte verschiedener Steuersätze von Tochtergesellschaften in anderen Steuerhoheiten (13,8) (11,6)
Effekte auf latente Steuern durch Änderungen der Ertragssteuersätze (0,8) (1,8)
Effekte der Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütung und Aktienoptionen 0,5 (0,1)
(50,2) (43,5)
Im laufenden Jahr gebuchte Anpassungen in Bezug auf laufende Steuern aus früheren Jahren (0,2) (2,8)
Anpassungen latenter Steueraufwendungen in Bezug auf frühere Jahre (0,3) -
In der Konzerngewinn– und Verlustrechnung erfasster Ertragssteueraufwand aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (50,7) (46,3)
Effektiver Jahressteuersatz bei fortgeführter Geschäftstätigkeit 32,5% 35,0%

Der für die vorstehende Überleitung herangezogene Steuersatz für das Unternehmen in den Jahren 2015 und 2014 beträgt 20,75% (2014: 22,50%); zu entrichten auf das zu versteuernde Einkommen von Kapitalgesellschaften im Vereinigten Königreich unter Berücksichtigung der lokalen Steuergesetzgebung.

10. NICHT FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE

Die in der Konzerngewinn – und Verlustrechnung einbezogenen Ergebnisse aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit lauteten wie folgt:

(In £ Millionen) 2015 2014
Gewinn aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 5,0
Gewinn vor Steuern 5,0
Steuerertrag / -aufwand 0,2 (0,1)
Ergebnis aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit nach Steuern 0,2 4,9

Der Gewinn von £0,2 Millionen entstand aus der Auflösung von Steuerrückstellungen, die angesichts der nachfolgenden Ereignisse nicht mehr benötigt wurden. Der Gewinn des Vorjahres von £4,9 Millionen entstand hauptsächlich durch die Auflösung von Wertberichtigungen, die bei Abschluss des Verkaufs von Randbereichen zwischen März 2003 und November 2004 gebildet und dann nicht mehr benötigt wurden.

Die Barmittelabflüsse aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit betrugen £0,3 Millionen (2014: £2,0 Millionen).

Es gab keine Barmittelzuflüsse aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit (2014: £ Null).

11. DIVIDENDEN

Während des Geschäftsjahres wurden folgende Dividenden vom Konzern gezahlt und als Ausschüttungen an die Gesellschafter erfasst:

2015 Pence je Aktie 2015 £ Mio. 2014 Pence je Aktie 2014 £ Mio.
Vorjahresdividende (Final) 1,80 25,6 1,67 23,5
Zwischendividende des Berichtsjahres 0,87 12,3 0,83 11,6
37,9 35,1

Für dieses Geschäftsjahr wurden die folgenden Dividenden vom Konzern gezahlt / vorgeschlagen:

2015 Pence je Aktie 2015 £ Mio. 2014 Pence je Aktie 2014 £ Mio.
Ausgeschüttete Zwischendividende 0,87 12,3 0,83 11,6
Schlussdividende (vorgeschlagen) 1,89 27,0 1,80 25,6
2,76 39,3 2,63 37,2

Die Schlussdividende für das Geschäftsjahr 2015 von 1,89 Pence pro Aktie (£27,0 Millionen) wird auf der Hauptversammlung am 11. November 2015 vorgeschlagen und wurde zum 30. Juni 2015 nicht als Verbindlichkeit verbucht. Bei Zustimmung wird die Schlussdividende am 13. November 2015 an die bis zum Geschäftsschluss am 9. Oktober 2015 eingetragenen Aktionäre ausgeschüttet.

12. ERGEBNIS JE AKTIE

Geschäftsjahr zum 30. Juni 2015 Ergebnis (£ Mio.) gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien (Mio.) Betrag je Aktie (in Pence)
Fortgeführte Geschäftsbereiche:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 105,4 1.416,4 7,44
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen 24,5 (0,13)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 105,4 1.440,9 7,31
Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 0,2 1.416,4 0,01
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen 24,5
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 0,2 1.440,9 0,01
Fortgeführte und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 105,6 1.416,4 7,46
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen 24,5 (0,13)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 105,6 1.440,9 7,33
Geschäftsjahr zum 30. Juni 2014 Ergebnis (£ Mio.) gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien (Mio.) Betrag je Aktie (in Pence)
Fortgeführte Geschäftsbereiche:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 86,0 1.403,9 6,13
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen 30,0 (0,13)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 86,0 1.433,9 6,00
Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 4,9 1.403,9 0,35
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen 30,0 (0,01)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 4,9 1.433,9 0,34
Fortgeführte und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 90,9 1.403,9 6,47
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen 30,0 (0,13)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 90,9 1.433,9 6,34

Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien in beiden Geschäftsjahren beinhaltet nicht die Aktien im Eigenbestand und die vom Hays plc. Employee Share Trust gehaltenen Aktien.

13. FIRMENWERT (GOODWILL)

(In £ Millionen) 2015 2014
Anschaffungskosten
1. Juli 170,6 177,3
Wechselkursanpassungen (8,1) (6,7)
Zugänge im Jahresverlauf 35,9
30. Juni 198,4 170,6

Aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierender Goodwill wird jährlich auf Wertminderung geprüft. Sofern Hinweise bestehen, dass der Goodwill wertgemindert sein könnte, werden häufigere Überprüfungen auf Wertminderung durchgeführt. Im Rahmen dieser Überprüfungen auf Wertminderung werden der Buchwert jeder Zahlungsmittel generierenden Einheit (CGU) einschließlich des Goodwill mit dem erzielbaren Betrag verglichen.. Die erzielbaren Beträge der CGUs werden über Berechnungen des Nutzungswerts bestimmt.

Der Zugang von £35,9 Millionen in diesem Jahr betrifft vorwiegend die Übernahme von Veredus Corp., eines reinen IT-Personaldienstleisters mit Sitz in Florida, USA.

Die wesentlichen Annahmen für die Berechnungen des Nutzungswerts lauten wie folgt:

Annahme Wie bestimmt
Betriebsergebnis Das Betriebsergebnis basiert auf den aktuellen, vom Management Board genehmigten Jahresprognosen für die CGUs. Dabei werden Erwartungen auf das Wachstum der Fees, die Produktivität der Berater und die Betriebskosten berücksichtigt. Der Konzern erstellt Cashflow-Prognosen aus den aktuellen, von der Geschäftsleitung bestätigten Finanzplanungen, und extrapoliert Cashflows auf unbegrenzte Zeit, basierend auf den langfristigen Wachstumsraten und den erwarteten Umwandlungsraten.
Abzinsungssätze Die Vorsteuerabzinsungssätze, die zur Abzinsung der prognostizierten Cashflows verwendet werden, liegen zwischen 9.0% und 13,3% (2014: 13,0%) und entsprechen der aktuellen Marktbewertung des geldwerten Zeitwerts und den für die betreffenden CGUs spezifischen Länderrisiken. Der Abzinsungssatz, der in allen Konzernteilen zur Abzinsung der Cashflows verwendet wird, basiert auf den durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten (WACC), bereinigt um den risikofreien Zins für zehnjährige Staatsanleihen, emittiert von Regierungen im betreffenden Markt. Falls in den Zinsen der Staatsanleihen eine erhebliche Risikokomponente enthalten ist, können stattdessen die Zinsen von inländischen Unternehmensanleihen höchster Bonität verwendet werden. Diese Sätze werden um einen Risikoaufschlag ergänzt, der das erhöhte Risiko einer Aktieninvestition widerspiegelt, und gegebenenfalls auch das systematische Risiko des betreffenden Konzernunternehmens. Bei dieser Anpassung ist der Risikoaufschlag des Aktienmarkts (d. h. der erhöhte Ertrag, der für einen Anleger, der im Gesamtmarkt investiert, über einem risikolosen Zins liegen muss) zu berücksichtigen, aber auch die Risikoanpassung – das Beta – welches das Risiko eines spezifischen Konzernunternehmens gegenüber dem Gesamtmarkt widerspiegelt.
Wachstumsraten Die mittelfristigen Wachstumsraten basieren auf den Prognosen des Managements, die einer minimalen durchschnittlichen geschätzten Wachstumsrate von 5,0% (2014: 5,0%) entsprechen. Dabei werden sowohl die bisherige Erfahrung, als auch das gesamtwirtschaftliche Umfeld berücksichtigt, einschließlich der BIP-Erwartungen, die das Fee-Wachstum dominieren. Die langfristigen Wachstumsraten basieren auf den Prognosen des Managements, die externen Quellen mit einer durchschnittlichen geschätzten Wachstumsrate von 2,0% (2014: 2,0%) entsprechen. Dabei wird das Fee-Wachstum sowohl von den BIP-Erwartungen, als auch von der langfristigen Lohninflation getrieben. Das BIP-Wachstum gilt als wichtiger Einflussfaktor unseres Geschäfts und spielt daher bei der Entwicklung langfristiger Prognosen eine Schlüsselrolle. Die Lohninflation fungiert ebenfalls als wichtiger Treiber der Netto Gebühren, da diese direkt aus dem Gehaltsniveau der vermittelten Bewerber abgeleitet sind. Aufgrund bisheriger Erfahrungen gilt die Kombination dieser beiden Faktoren als verlässliche Grundlage für die Ermittlung langfristiger Wachstumsraten.

Die Geschäftsführung stellte fest, dass es keine Wertminderung bezüglich der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGUs) gibt. Für diese wurde eine Sensitivitätsanalyse zur Bewertung der erzielbaren Beträge des Goodwill durchgeführt. Diese Analyse basierte auf Änderungen wesentlicher Annahmen, die vom Management für möglich gehalten wurden. Einbezogen wurden eine Veränderung des Abzinsungssatzes von bis zu 1% und Veränderungen der langfristigen Wachstumsrate ab dem 2. Jahr von 0% bis 2%.

Die Sensitivitätsanalyse ergibt, dass keines dieser Szenarien eine Wertminderung einer CGU bewirken würde.

Ein durch einen Unternehmenszusammenschluss erworbener Goodwill wird zum Zeitpunkt des Erwerbs auf die CGUs des Konzerns aufgeteilt, die voraussichtlich von diesem Unternehmenszusammenschluss profitieren werden. Der Buchwert des Goodwill setzt sich wie folgt zusammen:

(In £ Millionen) 2015 2014
Asien-Pazifik 19,1 18,8
Kontinentaleuropa und übrige Welt 86,2 58,7
Vereinigtes Königreich und Irland 93,1 93,1
198,4 170,6

14. SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

(In £ Millionen) 2015 2014
Anschaffungskosten
1. Juli 91,2 87,7
Wechselkursanpassungen (1,1) (1,4)
Übernommen 3,0
Zugänge 4,3 6,1
Abgänge (4,2) (1,2)
30. Juni 93,2 91,2
Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen
1. Juli 54,7 43,3
Wechselkursanpassungen (0,8) (0,8)
Abschreibungsaufwand der Periode 13,7 12,9
Abgänge (4,2) (0,7)
30. Juni 63,4 54,7
Nettobuchwert
30. Juni 29,8 36,5
1. Juli 36,5 44,4

Nach der Übernahme von Veredus Corp. im Geschäftsjahr wurde für die übernommene Veredus-Marke ein immaterieller Vermögensgegenstand von £3,0 Millionen verbucht. Der Vermögensgegenstand, der seinen Fair Value darstellt, wird linear über drei Jahre ab dem Tag des Erwerbs abgeschrieben.

Alle übrigen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Zugänge zu Computer-Software. Die Zugänge im laufenden Jahr von £3,1 Millionen betreffen unternehmensintern generierte Vermögensgegenstände (2014: £4,1 Millionen).

Die geschätzte durchschnittliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände im Bereich Computer-Software beträgt sieben Jahre (2014: sieben Jahre). Die in die wesentlichen ERP-Implementierungen integrierte Software wird über eine Nutzungsdauer von bis zu sieben Jahren linear abgeschrieben. Die übrige Software wird über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben.

Zum Bilanzstichtag lagen keine Investitionsverpflichtungen vor (2014: £ Null).

15. SACHANLAGEN

(In £ Millionen) Grundbesitz Gepachtete Grundstücke (kurzfristig) Maschinen und Anlagen Betriebs– und Geschäftsausstattung Summe
Anschaffungskosten
Stand zum 1. Juli 2014 1,8 12,1 26,1 28,0 68,0
Wechselkursanpassungen (0,1) (1,2) (1,8) (1,5) (4,6)
Investitionsausgaben 1,7 4,4 1,7 7,8
Übernommen 0,2 0,2
Umgliederung (1,1) 1,6 1,1 (1,6)
Abgänge (1,8) (0,7) (4,2) (6,7)
Stand 30. Juni 2015 0,6 12,4 29,1 22,6 64,7
Kumulierte Abschreibungen
Stand zum 1. Juli 2014 1,1 9,5 18,2 21,6 50,4
Wechselkursanpassungen (0,2) (0,9) (1,3) (1,2) (3,6)
Abschreibungsaufwand der Periode 1,3 5,1 2,3 8,7
Übernommen 0,1 0,1
Umgliederung (0,5) 1,0 0,9 (1,4)
Abgänge (1,7) (0,7) (4,1) (6,5)
Stand 30. Juni 2015 0,4 9,2 22,2 17,3 49,1
Nettobuchwert
Stand 30. Juni 2015 0,2 3,2 6,9 5,3 15,6
Stand zum 1. Juli 2014 0,7 2,6 7,9 6,4 17,6

Zum Bilanzstichtag lagen wie im Vorjahr keine Investitionsverpflichtungen vor.

(In £ Millionen) Grundbesitz Gepachtete Grundstücke (kurzfristig) Maschinen und Anlagen Betriebs– und Geschäftsausstattung Summe
Anschaffungskosten
Stand zum 1. Juli 2013 1,9 12,5 32,1 30,1 76,6
Wechselkursanpassungen (0,1) (1,0) (1,3) (1,1) (3,5)
Investitionsausgaben 1,1 2,5 2,1 5,7
Abgänge (0,5) (7,2) (3,1) (10,8)
Stand 30. Juni 2015 1,8 12,1 26,1 28,0 68,0
Kumulierte Abschreibungen
Stand zum 1. Juli 2013 1,0 9,4 21,1 22,8 54,3
Wechselkursanpassungen (0,8) (1,0) (0,9) (2,7)
Abschreibungsaufwand der Periode 0,1 1,4 5,3 2,4 9,2
Abgänge (0,5) (7,2) (2,7) (10,4)
Stand 30. Juni 2015 1,1 9,5 18,2 21,6 50,4
Nettobuchwert
Stand 30. Juni 2015 0,7 2,6 7,9 6,4 17,6
Stand zum 1. Juli 2013 0,9 3,1 11,0 7,3 22,3

16. LATENTE STEUERN

Aktive latente Steuern beziehen sich auf:

(In £ Millionen) 1. Juli2014 Aufwands– / ertragswirksame Erfassung in der Konzern-GuV Aufwands– / ertragswirksame Erfassung im sonstigen Ergebnis
Beschleunigte steuerliche Abschreibung 16,8 (3,3)
Altersversorgungsverpflichtung 8,8 2,9
Anteilsbasierte Vergütungen 4,1 0,5
Rückstellungen 2,2 0,2
Verluste 1,2
Sonstige kurzfristigen zeitlichen Differenzen 3,2 0,5
35,1 (0,9) 2,9
(In £ Millionen) Ab– / Zuführung Eigenkapital Währungsumrechnungsdifferenzen 30. Juni 2015
Beschleunigte steuerliche Abschreibung euerabschreibung 13,5
Altersversorgungsverpflichtung 11,7
Anteilsbasierte Vergütungen (0,1) 4,5
Rückstellungen (0,3) 2,1
Verluste 1,2
Sonstige kurzfristigen zeitlichen Differenzen (0,3) 3,4
(0,1) (0,6) 36,4
(In £ Millionen) 1. Juli2013 Aufwands– / ertragswirksame Erfassung in der Konzern-GuV Aufwands– / ertragswirksame Erfassung im sonstigen Ergebnis
Beschleunigte steuerliche Abschreibung 16,7 0,4
Altersversorgungsverpflichtung 8,3 (0,7) 1,2
Anteilsbasierte Vergütungen 3,3 (0.5)–
Rückstellungen 2,5 (0.2)–
Sonstige kurzfristigen zeitlichen Differenzen 3,4 ––
34,2 (1,0) 1.2.2
(In £ Millionen) Ab– / Zuführung Eigenkapital Währungsumrechnungsdifferenzen 30. Juni 2014
Beschleunigte steuerliche Abschreibung (0,3) 16,8
Altersversorgungsverpflichtung 8,8
Anteilsbasierte Vergütungen 1,3 4,1
Rückstellungen (0,1) 2,2
Sonstige kurzfristigen zeitlichen Differenzen (0,2) 3,2
1,3 (0,6) 35,1

Die aktiven latenten Steuern im Vereinigten Königreich in Höhe von £30,4 Millionen (2014: £29,2 Millionen) werden auf Basis der Geschäftsentwicklung des Jahres und der vom Management genehmigten Prognosen verbucht. Die übrigen aktiven latenten Steuern von £4,7 Millionen entstehen in den anderen Jurisdiktionen, in denen der Konzern tätig ist.

Aktive und passive latente Steuern werden nach den Steuersätzen bewertet, die erwartungsgemäß in den Perioden anfallen, in denen sie aufgelöst werden. Die Regierung im Vereinigten Königreich kündigte eine Senkung der Körperschaftssteuer auf 19 % ab 1. April 2017 und auf 18 % ab 1. April 2020 an. Diese Veränderungen wurden nicht hinreichend konkretisiert und sind daher in den obigen Angaben nicht enthalten. Die Auswirkung künftiger Steuersenkungen wird zu künftigen Bilanzstichtagen berücksichtigt, soweit sie beschlossen sind. Allerdings dürfte sich dies nicht wesentlich auf den Konzern auswirken.

NICHT VERBUCHTE ABZUGSFÄHIGE TEMPORÄRE DIFFERENZEN, NICHT GENUTZTE STEUERLICHE VERLUSTE UND NICHT GENUTZTE STEUERGUTHABEN

(In £ Millionen) 2015 2014
Abzugsfähige temporäre Differenzen, ungenutzte steuerliche Verluste und ungenutzte Steuerguthaben, für die keine aktiven latenten Steuern gebildet wurden, setzen sich wie folgt zusammen:
Steuerverluste (umsatzbedingt) 40,1 45,7
Steuerverluste (kapitalbedingt) 4,4 4,4
44,5 50,1

NICHT VERBUCHTE STEUERPFLICHTIGE TEMPORÄRE DIFFERENZEN AUS INVESTITIONEN UND ZINSEN

(In £ Millionen) 2015 2014
Steuerpflichtige temporäre Differenzen aus Investitionen in Tochtergesellschaften, für die keine passiven latenten Steuern gebildet wurden, setzen sich wie folgt zusammen:
Ausländische Tochtergesellschaften 3,8 3,0
darauf Steuern 0,2 0,2

17. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

(In £ Millionen) 2015 2014
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 385,2 397,2
Abzüglich Abschreibung wegen Wertminderung (15,5) (16,0)
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 369,7 381,2
Anzahlungen und abgegrenztes Einkommen ("accrued income") 230,8 198,1
600,5 579,3

Die Directors sind der Ansicht, dass der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ihrem Fair Value in etwa entspricht. Das durchschnittliche Zahlungsziel beträgt 35 Tage (2014: 38 Tage)

Die Altersanalyse der nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt folgendes Bild:

(In £ Millionen) 2015 2014
Noch nicht fällig 297,4 284,1
Bis zu einem Monat überfällig 55,7 77,9
Einen bis drei Monate überfällig 16,6 19,2
369,7 381,2

Die Währungsrisiken des Konzerns liegen hauptsächlich im Euro und im Australischen Dollar. Die Anfälligkeit einer Veränderung des Wechselkurses um einen (1) Cent zum Jahresende gegenüber dem Euro und dem Australischen Dollar würde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu Veränderungen von £1,1 Millionen und £0,2 Millionen führen.

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelten sich wie folgt:

(In £ Millionen) 2015 2014
1. Juli 16,0 16,9
Wechselkursschwankungen (0,8) (0,5)
Abschreibungsaufwand der Periode 2,5 3,4
Uneinbringliche, abgeschriebene Beträge (2,2) (3,8)
30. Juni 15,5 16,0

Die Alterung der im Wert geminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrifft vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die seit über drei Monaten überfällig sind.

KREDITRISIKO

Das Kreditrisiko des Konzerns betrifft vor allem seine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Beträge beinhalten Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen. Eine Wertberichtigung wird gebildet, wenn eine Verlustsituation festgestellt wird, die aufgrund der bisherigen Erfahrung eine wahrscheinliche Verringerung der Einbringlichkeit der Cashflows erkennen lässt. Der Konzern reduziert dieses Risiko durch Bonitätskontrollen und durch vertragliche Vereinbarungen mit anderen Vermittlungsagenturen, wenn der Konzern Rechnungen auf deren Namen stellt. Das Risiko des Konzerns verteilt sich auf eine große Zahl von Klienten.

Die risikobezogenen Angaben auf Seite 30 des Strategieberichts sind Teil dieses Jahresabschlusses.

18. ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE

(In £ Millionen) 2015 2014
Bankguthaben und Kassenbestand 69,8 48,0

Der Effektivzinssatz auf kurzfristige Einlagen betrug 1,3% (2014: 0,8%). Die durchschnittliche Restlaufzeit der kurzfristigen Einlagen betrug einen Tag (2014: einen Tag).

KREDITRISIKO

Das Ausfallrisiko bei liquiden Mitteln wird durch Bonitätsbeurteilung der Finanzinstitute durch internationale Rating-Agenturen streng überwacht. Jeder Bank ist ein Kreditlimit zugeordnet. Die Bankguthaben werden bezüglich dieser Limits überwacht.

ZINSRISIKO-PROFIL DER ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind in Abhängigkeit von den lokalen Geldmärkten variabel verzinslich.

19. BANKDARLEHEN UND ÜBERZIEHUNGSKREDITE

(In £ Millionen) 2015 2014
Bankkredite 100,0 110,0
Überziehungen 0,5 0,7
100,5 110,7

RISIKOMANAGEMENT

Die Treasury-Richtlinien und -Kontrollen des Konzerns sind im Finanzbericht auf Seite 33 erläutert.

ZINSRISIKO

Der Konzern unterliegt mit seinen variabel verzinslichen Darlehen und Überziehungskrediten dem Cashflow-Zinsrisiko. Am 30. Juni 2015 hatte der Konzern seine nicht besicherte revolvierende Kreditfazilität mit £100 Millionen (2014: £110 Millionen) valutiert. Um dieses Risiko teilweise abzusichern, schloss der Konzern 2011 Zinsderivate ab. Der Fair Value (beizulegender Zeitwert) dieser Derivate zum 30. Juni 2015 betrug £ Null (2014: £0,1 Million).

Das Zinsprofil der Bankdarlehen und Überziehungskredite stellt sich wie folgt dar:

(In £ Millionen) 2015 2014
Variabler Zinssatz GBP 100,5 110,7

ZUGESAGTE KREDITLINIEN

Der Konzern schloss die Refinanzierung seiner fünfjährigen ungesicherten revolvierenden Kreditfazilität am 23. April 2015 ab. Die neue Vereinbarung enthält eine Verringerung der Kern-Kreditfazilität von £300 Millionen auf £210 Millionen und eine Laufzeitverlängerung bis April 2020. Die Kreditvereinbarungsklauseln bleiben unverändert und erfordern einen Konzern-Zinsdeckungsgrad von mindestens 4:1 und einen Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung zu EBITDA) von maximal 2,5:1. Der Zinssatz der Fazilität basiert auf einem Sperrklinkenmechanismus mit einem Aufschlag auf den LIBOR in der Bandbreite von 0,90% bis 1,55%.

Am 30. Juni 2015 waren £110 Millionen der zugesagten Kreditlinie nicht beansprucht.

ZINSSÄTZE

Die gewichteten durchschnittlich gezahlten Zinssätze lauteten:

2015 2014
Bankdarlehen 2,5% 2,8%

Eine Änderung des LIBOR-Satzes im Jahresverlauf um 10 Basispunkte würde den Vorsteuergewinn um etwa £0,1 Millionen verändern.

FÄLLIGKEITEN VON BANKDARLEHEN UND ÜBERZIEHUNGSKREDITEN

Die Fälligkeiten der Fremdmittel lauten wie folgt:

(In £ Millionen) 2015 2014
Innerhalb eines Jahres 0,5 0,7
Über ein Jahr 100,0 110,0
100,5 110,7

FAIR VALUES VON FINANZIELLEN VERMÖGENSGEGENSTÄNDEN, BANKDARLEHEN UND ÜBERZIEHUNGSKREDITEN

Der Fair Value von finanziellen Vermögensgegenständen, Bankdarlehen und Überziehungskrediten entspricht aufgrund der kurzen Laufzeit der variabel verzinslichen Produkte im Wesentlichen ihrem Buchwert.

KAPITALMANAGEMENT

Im Zusammenhang mit dem Freien Cashflow bestehen für das Board die Prioritäten in der Finanzierung der Investitionen und der Entwicklung des Konzerns, der Erhaltung einer starken Bilanzstruktur, sowie in einer nachhaltigen Dividendenpolitik, die sowohl tragbar, als auch angemessen ist. Das Board strebt ein Verhältnis von Gewinn zu Dividende zwischen 2,0 und 3,0 an und will auch künftig eine nachhaltige und wachsende Dividende ausschütten. Weitere Angaben hierzu finden Sie im Finanzbericht auf Seite 29.

Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus einer Nettoverschuldung, die Barmittel und Barmitteläquivalente (Anhang Nr. 18), Bankdarlehen und Überziehungskredite (Anhang Nr. 19) und das Eigenkapital der Aktionäre der Muttergesellschaft – bestehend aus dem ausgegebenen Stammkapital, Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen laut Anhang Nr. 23 – 28, umfasst.

Der Konzern wird nicht durch extern auferlegte Kapitalforderungen eingeschränkt.

WÄHRUNGSRISIKO

Der Konzern war zum 30. Juni 2015 keinen wesentlichen Risiken in der Gewinn– und Verlustrechnung aus Wechselkursänderungen aufgrund von in Fremdwährungen denominierten Aktiva und Passiva ausgesetzt.

Der Konzern verwendet zur Absicherung des Wechselkursrisikos in der Bilanz und in der Gewinn– und Verlustrechnung keine Derivate.

Die Währungsrisiken des Konzerns für das Betriebsergebnis liegen hauptsächlich im Euro und im Australischen Dollar. Die Anfälligkeit einer Veränderung des Wechselkurses um durchschnittlich einen (1) Cent im Jahr gegenüber dem Euro und dem Australischen Dollar würde beim Betriebsgewinn zu Veränderungen von £0,6 Millionen und £0,2 Millionen führen.

20. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

(In £ Millionen) 2015 2014
Kurzfristig
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 116,6 110,7
Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern und Sozialabgaben 66,2 72,6
Sonstige Kreditoren 34,3 28,4
Rückstellungen 261,6 246,0
478,7 457,7

Die Directors sind der Ansicht, dass der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ihrem Fair Value in etwa entspricht. Das durchschnittliche, für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Anspruch genommene Zahlungsziel beträgt 30 Tage (2014: 28 Tage)

21. ALTERSVERSORGUNGSVERPFLICHTUNGEN

Im Vereinigten Königreich und in anderen Ländern betreibt der Konzern eine Reihe von Pensionsplänen, die sowohl beitrags-, als auch leistungsorientierte Pläne umfassen. Die wichtigsten Pläne des Konzerns bestehen im Vereinigten Königreich. Dort betreibt der Konzern einen beitragsorientierten und zwei leistungsorientierte Pensionspläne. Die meisten im Ausland eingerichteten Versorgungspläne betreffen entweder beitragsorientierte oder staatliche Pensionspläne und wirken sich nicht wesentlich auf das Konzernergebnis aus.

BEITRAGSORIENTIERTER VERSORGUNGSPLAN IM VEREINIGTEN KÖNIGREICH

Der wichtigste beitragsorientierte Pensionsplan des Konzerns ist der Hays Group Personal Pension Plan. Er steht allen berechtigten Arbeitnehmern offen und wird durch einen entsprechenden Gehaltsabzug bei den Arbeitnehmern finanziert. Bei berechtigten Arbeitnehmern werden auch zusätzliche Arbeitgeberbeiträge geleistet. Die Arbeitgeberbeiträge liegen zwischen 4% und 15% des pensionsfähigen Gehalts und sind abhängig von der Höhe der Arbeitnehmerbeiträge und der Betriebszugehörigkeit.

Die in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung insgesamt erfassten Aufwendungen von £6,2 Millionen (2014: £5,9 Millionen) umfassen die fälligen Arbeitgeberbeiträge für die Stakeholder Pension Plans. Die zum Geschäftsjahresende ausstehenden Beiträge betrugen £0,5 Millionen (2014: £0,5 Millionen). Das Planvermögen der Stakeholder Pension Plans ist vom Vermögen des Konzerns getrennt.

LEISTUNGSORIENTIERTE PENSIONSPLÄNE IM VEREINIGTEN KÖNIGREICH

Die wichtigsten leistungsorientierten Pensionspläne des Konzerns im Vereinigten Königreich sind das Hays Pension Scheme und das Hays Supplementary Scheme. Das Hays Pension Scheme ist ein leistungsorientierter Pensionsplan, der durch einen Fonds finanziert wird und vom letzten Gehalt abhängt. Er bietet Mitgliedern Renten und Sterbegelder. Das Hays Supplementary Scheme ist ein ungedeckter und nicht steuerbegünstigter Altersversorgungsplan für Mitarbeiter, die mit ihrem pensionsfähigen Gehalt der HMRC-Einkommenshöchstgrenze unterliegen. Diese Pläne wurden am 30. Juni 2012 zugunsten der künftigen Ansammlung von Leistungen abgeschafft. Die Pensionen wurden bis zum Zeitpunkt der Abschaffung des Plans berechnet. Die Pläne werden von einem Treuhänder geführt, der vom Konzern unabhängig ist und unterliegen alle drei Jahre einem umfassenden versicherungsmathematischen Gutachten.

Das letzte versicherungsmathematische Gutachten des Hays Pension Scheme stammt vom 30. Juni 2012 und ergab eine Unterdeckung von ca. £150 Millionen. Mit Wirkung ab 1. Juli 2012 wurde ein überarbeiteter Defizitfinanzierungsplan vereinbart, der von der Beibehaltung des Jahresbeitrags von £13,1 Millionen ausgeht, der jährlich um feste 3% über einen auf unter zehn Jahre verkürzten Zeitraum steigt. Im Jahresverlauf erbrachte der Konzern entsprechend dem vereinbarten Defizitfinanzierungsplan einen Beitrag von £13,5 Millionen für das Hays Pension Scheme (2014: £13,1 Millionen). Die im Geschäftsjahr geleisteten Beiträge betreffen vor allem Zahlungen zum Abbau des Defizits.

Die leistungsorientierten Pensionspläne setzen den Konzern versicherungsmathematischen Risiken aus, wie z. B. dem Langlebigkeitsrisiko, dem Inflationsrisiko, dem Zinsänderungsrisiko und dem Marktrisiko (Investmentrisiko). Der Konzern ist keinen unüblichen, körperschaftsspezifischen oder planspezifischen Risiken ausgesetzt.

Der in der Konzernbilanz erfasste Nettobetrag, der aus den Verpflichtungen des Konzerns aus seinen leistungsorientierten Pensionsplänen resultiert, wird nachstehend dargestellt:

(In £ Millionen) 2015 2014
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (685,3) (612,3)
abzüglich des Fair Value des Planvermögens:
Aktien 131,8 120,5
Schuldverschreibungen und UK-Staatsanleihen 277,2 267,8
Absolute Return Fonds 37,2 34,3
Liquide Mittel und LDI-Fonds 159,1 132,9
Immobilien 21,3 12,9
626,6 568,4
Nettoverbindlichkeiten aus leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen (58,7) (43,9)

Nahezu alle Vermögensgegenstände des Plans sind an aktiven Märkten notiert. Die Immobilien können als Level-3-Instrumente klassifiziert werden.

Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung entwickelte sich wie folgt:

(In £ Millionen) 2015 2014
Veränderungen des Leistungsaufwands
Anfängliche leistungsorientierte Verpflichtung zum 1. Juli (612,3) (560,2)
Laufender Dienstzeitaufwand (1,3) (1,3)
Zins aus Verpflichtungen für leistungsorientierte Pensionspläne (26,6) (26,5)
Nettobewertungsgewinn – Änderung der Erfahrungswerte 11,2
Nettobewertungsverlust – Änderung der finanziellen Annahmen (74,5) (41,3)
Gezahlte Leistungen und Aufwendungen 18,2 17,0
Abschließende leistungsorientierte Verpflichtung zum 30. Juni (685,3) (612,3)
Analyse der leistungsorientierten Verpflichtung
Vollständig oder teilweise finanzierte Pläne (675,6) (602,1)
Vollständig nicht finanzierte Pläne (9,7) (10,2)
Summe (685,3) (612,3)

Die Verpflichtungen aus den leistungsorientierten Pensionsplänen betragen 72% (2014: 68%) in Bezug auf die Anwartschaften des Plans und 28% (2014: 32%) in Bezug auf Rentner.

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Verpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen des Vereinigten Königreichs am Ende des Berichtszeitraums beträgt 23,0 Jahre (2014: 22,8 Jahre). Der Fair Value der Vermögens der leistungsorientierten Pensionspläne entwickelte sich wie folgt:

(In £ Millionen) 2015 2014
Veränderung des Fair Value des Planvermögens
Fair Value des Planvermögens zum 1. Juli 568,4 527,2
Zinsertrag aus Planvermögen 24,9 25,2
Ertrag des Planvermögens 37,5 19,5
Arbeitgeberbeiträge 14,0 13,5
Gezahlte Leistungen und Aufwendungen (18,2) (17,0)
Fair Value des Planvermögens zum 30. Juni 626,6 568,4

Die Höhe der Beiträge zur Reduzierung des Finanzierungsdefizits, die erwartungsgemäß während des Geschäftsjahres bis 30. Juni 2016 in den Plan eingezahlt werden, beträgt £13,9 Millionen. Da die Pläne zum 30. Juni 2012 geschlossen wurden, sind künftig keine weiteren Service-Beiträge zu zahlen.

Der in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung verbuchte Nettoaufwand beträgt:

(In £ Millionen) 2015 2014
Nettozinsaufwand (1,7) (1,3)
Laufender Dienstzeitaufwand (1,3) (1,3)
Nettoaufwand in der Konzerngewinn– und Verlustrechnung (3,0) (2,6)

Der Nettoaufwand im laufenden Jahr und im Vorjahr wurde in den Finanzierungsaufwendungen berücksichtigt.

Folgende Beträge wurden in der Kapitalflussrechnung des Konzerns erfasst:

(In £ Millionen) 2015 2014
Erträge aus Planvermögen (ohne Beträge, die im Nettozinsaufwand enthalten sind) 37,5 19,5
Versicherungsmathematische Neubewertung:
Nettobewertungsverlust – Änderung der Erfahrungswerte 11,2
Nettobewertungsverlust – Änderung der finanziellen Annahmen (74,5) (41,3)
Neubewertung der Nettoverpflichtung aus der Leistungsorientierung (25,8) (21,8)

Eine auf den 30. Juni 2015 vorgezogene Fortschreibung der versicherungsmathematischen Bewertung des Hays Pension Scheme und eine Bewertung des Hays Supplementary Pension Scheme wurden von einem unabhängigen Versicherungsmathematiker, einem Mitarbeiter von Hymans Robertson LLP, vorgenommen.

Die am 30. Juni 2015 unterstellten Annahmen sind nachstehend aufgeführt:

2015 2014
Abzinsungssatz 3,8% 4,4%
RPI-Inflationsrate 3,3% 3,4%
CPI-Inflationsrate 2,3% 2,4%
Steigerungen bei Rentenzahlungen 3,2% 3,3%
Steigerungen bei Rentenanwartschaften 2,3% 2,4%

Der Abzinsungsfaktor wurde über die Rendite einer Staatsanleihe des Vereinigten Königreichs von 2,8% per annum (2014: 3,5%) zuzüglich eines Bonitätsaufschlags von 1,0% per annum (2014: 0,9%) ermittelt. 0,9%). Die Rendite der Staatsanleihe von 2,8% ist das Äquivalent der Umlaufrendite zur Bewertung der Verbindlichkeiten der von der Bank of England veröffentlichten Renditestrukturkurve für die entsprechenden Staatsanleihen.

Die Annahme zum RPI (Einzelhandelspreisindex) wurde als Staatsanleihenmarkt-implizierter RPI festgelegt – entsprechend der Duration der Verbindlichkeiten (circa 23 Jahre) abzüglich eines Inflationsrisikoaufschlags von 0,2% per annum. Dieser Ansatz entspricht dem des Vorjahres.

Die Annahmen zur Lebenserwartung wurden über die Club Vita Basistabelle berechnet. In Übereinstimmung mit dem CMI Modell 2011 wurde eine langfristige Erhöhung der Lebenserwartung von 1,25% p.a. angenommen und eine auf kurze Sicht nicht erreichte Höchstlebensdauer. Auf dieser Grundlage hat ein jetzt 65-jähriger Rentner eine Lebenserwartung von 24,6 Jahren und eine ebenso alte Rentnerin eine Lebenserwartung von 25,9 Jahren.

Eine Sensitivitätsanalyse der wesentlichen Annahmen zur Bemessung der Plan-Verbindlichkeiten ergibt:

Veränderung der Annahme Einfluss auf Pläne
Abzinsungssatz 0,5% £83 Millionen
RPI-Inflationsrate 0,5% £52 Millionen
Angenommene Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren (Sterberate) +1 Jahr £21 Millionen

Die vorstehende Sensitivitätsanalyse könnte für die tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtungen nicht repräsentativ sein, da es unwahrscheinlich ist, dass die Veränderungen der Annahmen isoliert voneinander geschehen, da einige Annahmen korrelieren können.

In dieser Sensitivitätsanalyse wurde der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen über das Anwartschaftsbarwertverfahren am Ende der Berichtsperiode bestimmt. Dieser Wert ist identisch mit dem Wert, der bei der Berechnung der Verbindlichkeit aus leistungsorientierten Verpflichtungen in der Konzernbilanz ausgewiesen wird.

22. RÜCKSTELLUNGEN

(In £ Millionen) Grundbesitz Sonstige Summe
Stand zum 1. Juli 2014 5,3 10,1 15,4
Wechselkursanpassungen (0,1) (0,1)
Der GuV belastet 2,2 2,2
Der GuV gutgeschrieben (2,2) (2,2)
Verbraucht (0,2) (0,2) (0,4)
Stand 30. Juni 2015 2,9 12,0 14,9
(In £ Millionen) 2015 2014
Kurzfristig 3,0 3,4
Langfristig 11,9 12,0
14,9 15,4

Die Rückstellungen für Grundstücke und Gebäude betreffen Mieten und ähnliche Verpflichtungen aus gepachteten Grundstücken und Gebäuden für Perioden, in denen nicht erwartet wird, dass sie vom Konzern genutzt werden. Diese Mietverhältnisse laufen 2015 aus und die Beträge werden über diesem Zeitraum gezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verbindlichkeiten aus möglichen Gewährleistungsansprüchen, die aus den im Jahr 2004 durchgeführten Veräußerungen von Geschäftseinheiten resultieren, sowie Rückstellungen für abgegrenzte Leistungen an Mitarbeiter.

Es wird erwartet, dass von diesen Rückstellungen £3,0 Millionen in den nächsten 12 Monaten aufgebraucht werden. Es ist jedoch nicht möglich, den Zeitpunkt der Zahlungen für die restlichen Rückstellungen zu bestimmen.

23. EINGEFORDERTES KAPITAL

EINGEFORDERTE; GEZEICHNETE UND VOLLSTÄNDIG EINGEZAHLTE STAMMAKTIEN VON JE 1 PENCE

Aktienkapital Anzahl (1.000) Aktienkapital in £ Mio.
1. Juli 2014 und 30. Juni 2015 1.464.097 14,7

Gemäß dem Companies Act 2006 verfügt die Gesellschaft über kein genehmigtes Aktienkapital mehr.

Die Gesellschaft darf 10% ihres ausgegebenen Aktienkapitals im Eigenbestand halten.

Zum 30. Juni 2015 verfügte die Gesellschaft über 43,1 Millionen (2014: 57,9 Millionen) Hays plc. Aktien im Eigenbestand.

24. KAPITALRÜCKLAGE

(In £ Millionen) 2015 2014
30. Juni 369,6 369,6

25. RÜCKLAGEN FÜR EIGENE ANTEILE

(In £ Millionen) 2015 2014
30. Juni 2,7 2,7

26. GEWINNRÜCKLAGEN

(In £ Millionen) 2015 2014
1. Juli (197,7) (244,3)
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen (25,8) (21,8)
Steuern auf ergebnisneutral erfasste Positionen 7,1 2,5
Jahresüberschuss 105,6 90,9
Ausgeschüttete Dividenden (37,9) (35,1)
Anteilsbasierte Vergütungen 10,5 10,1
30. Juni (138,2) (197,7)

27. KUMULIERTE WÄHRUNGSUMRECHNUNGSRÜCKLAGE

(In £ Millionen) 2015 2014
1. Juli 33,4 54,8
Währungsumrechnungsanpassungen (31,3) (21,4)
30. Juni 2,1 33,4

28. SONSTIGE RÜCKLAGEN

(In £ Millionen) 2015 2014
Rücklage für Aktien im Eigenbestand (0,2)
Eigenkapitalrücklage 18,7 18,3
Rücklage für Sicherungsgeschäfte (0,1)
18,7 18,0

SONSTIGE RÜCKLAGEN – RÜCKLAGEN FÜR AKTIEN IM EIGENBESTAND

(In £ Millionen) 2015 2014
1. Juli (0,2) (0,6)
Veränderungen im Eigenbestand 0,2 0,4
30. Juni (0,2)

Kapitalanlagen in "eigenen Aktien" werden von einem Mitarbeiter-Treuhandfonds gehalten, um sicherzustellen, dass die leistungsabhängigen Aktienprämien an die Mitarbeiter ausgegeben werden können. Auf Dividenden aus eigenen Aktien wurde verzichtet, soweit sie nicht vom Konzern als reiner Nominee für Mitarbeiter im Zusammenhang mit Aktienzusagen nach Steuern gehalten werden. Zum 30. Juni 2015 waren keine Aktien im Eigenbestand (2014: 458.019).

Die Rücklage für Aktien im Eigenbestand beinhaltet nicht die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworbenen eigenen Anteile. Die Kosten für die Aktienrückkäufe werden von der Gewinnrücklage abgezogen. Im Geschäftsjahr wurden keine Aktienrückkäufe getätigt (2014: keine).

SONSTIGE RÜCKLAGEN – EIGENKAPITALRÜCKLAGE

(In £ Millionen) 2015 2014
1. Juli 18,3 20,0
Anteilsbasierte Vergütungen 0,4 (1,7)
30. Juni 18,7 18,3

Die Eigenkapitalrücklage wird infolge von IFRS 2 (aktienbasierte Vergütungen) gebildet.

SONSTIGE RÜCKLAGEN – RÜCKLAGE FÜR SICHERUNGSGESCHÄFTE

(In £ Millionen) 2015 2014
1. Juli (0,1) (0,5)
Marktbewertung von Finanzderivaten 0,1 0,4
30. Juni (0,1)

Der Konzern hat zwei Zinsswap-Vereinbarungen abgeschlossen, wobei feste Zahlungen gegen variable Zinssätze mit einem Kreditvolumen von £10 Millionen ausgetauscht werden. Die Laufzeiten betragen bis zu einem Jahr. Die beiden Zinsswaps wurden im Oktober 2011 eröffnet. Diese Instrumente werden in der IFRS 7 Fair Value Hierarchie in Level 2 eingeordnet.

29. ANTEILSBASIERTE VERGÜTUNGEN

Im Geschäftsjahr wurden £10,8 Millionen (2014: £8,7 Millionen) der Konzerngewinn– und Verlustrechnung für die anteilsbasierte Vergütung mit Ausgleich über das Eigenkapital belastet.

AKTIENOPTIONEN

Am 30. Juni 2015 waren im Rahmen der Aktienoptionspläne der Gesellschaft die folgenden Optionen bei Stammaktien der Gesellschaft zu je 1 Pence gewährt und nicht ausgeübt:

Anzahl der Aktien Nennwert der Aktien

in £
Zeichnungskurs Pence / Aktie Normaler Ausübungszeitraum
Hays UK Sharesave Scheme 512.967 5.130 78 2015
1.307.259 13.073 88 2016
976.714 9.767 131 2017
1.423.323 14.233 142 2018
4.220.263 42.203
Hays International Sharesave Scheme 480.202 4.802 78 2015
782.123 7.821 88 2016
349.216 3.492 131 2017
419.944 4.199 142 2018
2.031.485 20.314
Nicht ausgeübte Sharesave-Optionen, gesamt 6.251.748 62.517

Anspruchsberechtigt für das Hays International Sharesave Scheme sind Mitarbeiter in Australien, Neuseeland, Deutschland, der Republik Irland, Kanada, Hongkong, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Details zu den nicht ausgeübten Aktienoptionen stellen sich wie folgt dar:

2015 Anzahl der Aktienoptionen (1.000) 2015 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungskurs (Pence) 2014 Anzahl der Aktienoptionen (1.000) 2014 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungskurs (Pence)
Sharesave
Nicht ausgeübt zum Jahresbeginn 7.642 94 7.856 86
Gewährt im Jahresverlauf 1.896 142 1.708 131
Verwirkt / abgelöst während des Jahres (882) 108 (1.039) 91
Ausgeübt im Jahresverlauf (2.318) 81 (631) 102
Erloschen im Jahresverlauf (86) 106 (252) 92
Nicht ausgeübt zum Jahresende 6.252 111 7.642 94
Ausübbar zum Jahresende 993 78 338 112

Am 31. März 2015 waren 1,9 Millionen Sharesave Optionen gewährt. Der durchschnittliche erwartete Fair Value der zu diesem Zeitpunkt zugesagten Optionen beträgt £0,7 Millionen. Im Vorjahr wurden 1,7 Millionen Sharesave Optionen gewährt. Der durchschnittliche geschätzte Fair Value der im Vorjahr zugesagten Optionen betrug £0,6 Millionen.

Die für das Bewertungsmodell (binominales Modell) verwendeten Parameter lauten wie folgt:

Aktienkurs bei Gewährung 158 Pence
Ausübungskurs 142 Pence
Erwartete Volatilität 32,0%
Erwartete Laufzeit 3,34 Jahre
Risikoloser Zins 0,80%
Erwartete Dividende 1,80%

Die erwartete Volatilität wurde durch Berechnung der historischen Volatilität der Aktienkurse der Gesellschaft über die letzten drei Jahre ermittelt.

PERFORMANCE SHARE PLAN (PSP) UND DEFERRED ANNUAL BONUS (DAB)

Der PSP soll Leistungsanerkennung mit den wesentlichen langfristigen Werttreibern des Unternehmens verbinden und die Interessen der Executive Directors und der ca. 320 Mitarbeiter im globalen Senior-Management, sowie der langfristigen Interessen der Anteilseigner gleichermaßen berücksichtigen. Die Gewährung der PSP-Leistungen beruht auf Ermessensentscheidungen. Der Erwerb der Unverfallbarkeit hängt vom Erreichen von Leistungszielen ab, die über einen dreijährigen Zeitraum bzw. einen einjährigen Zeitraum mit einer zweijährigen Sperrfrist gemessen werden.

Nur die Executive Directors und andere Mitglieder des Management Boards nehmen am DAB teil. Dieser fördert eine engere Verbindung zwischen der kurzfristigen und langfristigen Leistung, da die Boni in Form von Aktien erst nach drei Jahren ausgezahlt werden.

Weitere Informationen zu Vergütungsplänen für die Executive Directors finden Sie im Vergütungsbericht auf den Seiten 79 bis 106. Die im Geschäftsjahr ausstehende anteilsbasierte Vergütung stellte sich wie folgt dar:

2015 Anzahl der Aktienoptionen (1.000) 2015 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungskurs (Pence) 2014 Anzahl der Aktienoptionen (1.000) 2014 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungskurs (Pence)
Performance Share Plan
Nicht ausgeübt zum Jahresbeginn 30.897 79 34.198 78
Gewährt im Jahresverlauf 8.446 116 9.291 103
Ausgeübt im Jahresverlauf (10.361) 71 (5.650) 109
Verfallen im Jahresverlauf (3.220) 69 (6.942) 82
Nicht ausgeübt zum Jahresende 25.762 97 30.897 79
2015 Anzahl der Aktienoptionen (1.000) 2015 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungskurs (Pence) 2014 Anzahl der Aktienoptionen (1.000) 2014 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungskurs (Pence)
Zurückgestellter Jahresbonus
Nicht ausgeübt zum Jahresbeginn 2.994 86 2.923 84
Gewährt im Jahresverlauf 918 133 1.051 107
Ausgeübt im Jahresverlauf (1.284) 75 (980) 103
Nicht ausgeübt zum Jahresende 2.628 107 2.994 86

30. NAHE STEHENDE PERSONEN UND UNTERNEHMEN

VERGÜTUNG DER MITGLIEDER DER GESCHÄFTSLEITUNG

Über die Vergütung des Management Boards, das die Schlüsselposition des Konzerns bildet, wird im Folgenden anhand der gemäß IAS 24 "Angaben zu Beziehungen über nahe stehende Unternehmen und Personen" definierten Kategorien berichtet. Diese Angaben umfassen den insgesamt innerhalb des Konzerns angefallenen Vergütungsaufwand, jedoch nicht die individuell gezahlten Vergütungen. Zusätzliche Informationen zu Bezügen der Executive Directors enthält der Vergütungsbericht auf Seiten 79 bis 106.

(In £ Millionen) 2015 2014
Kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer 6,6 7,7
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0,1
Anteilsbasierte Vergütungen 4,8 1,4
11,5 9,1

Informationen über die Ausgestaltung der Pensionsfonds finden Sie im Anhang Nr. 21.

31. OPERATING-LEASE-VEREINBARUNGEN

DER KONZERN ALS LEASINGNEHMER

(In £ Millionen) 2015 2014
Leasingzahlungen für Operating-Lease-Vereinbarungen, verbucht als Aufwand im Geschäftsjahr 30,8 31,2

Die folgende Übersicht zeigt die zum 30. Juni 2015 ausstehenden Verpflichtungen des Konzerns für künftige Mindest-Leasingzahlungen für nicht kündbare Operating-Lease-Vereinbarungen mit folgenden Fälligkeiten:

(In £ Millionen) 2015 2014
Innerhalb eines Jahres 30,0 31,4
Zwischen zwei und fünf Jahren 46,0 52,2
Nach fünf Jahren 4,3 7,0
80,3 90,6

32 ÜBERNAHME EINER TOCHTERGESELLSCHAFT

Am 4. Dezember 2014 erwarb der Konzern 80% von Veredus Corp., einem reinen IT-Personaldienstleister mit Sitz in Florida, USA, für einen Barbetrag von insgesamt £36,1 Millionen, bestehend aus einer anfänglichen Barzahlung von £30,3 Millionen bei Übernahme und einer steuerlichen Ausgleichszahlung von £5,8 Millionen im März 2015. Mit dem Erwerb von Veredus gewinnen wir ein erfahrenes und hochkarätiges Management-Team, aber auch ein gut etabliertes Büronetz in den USA. Dies ergibt eine starke Wachstumsplattform im größten Recruitment-Markt der Welt.

(In £ Millionen) Buchwert Fair Value Anpassung Fair Value
Übernommene Vermögensgegenstände, netto
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,1 2,9 3,0
Sachanlagen 0,1 0,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 7,2 (0,7) 6,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,4 0,4
7,8 2,2 10,0
Firmenwert ("Goodwill") 34,3
Gesamtzahlung 44,3
Beglichen durch:
Barzahlung im Jahr 36,1
Spätere Zahlung 8,2
44,3
Netto-Mittelabfluss durch die Übernahme
Barbetrag 36,1
Übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (0,4)
35,7

Die Transaktion wurde nach der Erwerbsmethode verbucht. Um die Substanz der Transaktion nach den Grundsätzen von IFRS 10 widerzuspiegeln, wurde sie so verbucht, als wären 100% des Eigenkapitals übernommen worden. Die nach Fair Value Anpassungen übernommenen Vermögensgegenstände betrugen netto £10,0 Millionen.

Die zurückgestellte Vergütung unterliegt einer Put / Call-Vereinbarung, nach der Hays eine Option auf den Erwerb der verbleibenden 20% des Eigenkapitals von den Aktionären eingeräumt wird (die Aktionäre sind ebenfalls berechtigt, die verbleibenden 20% des Eigenkapitals zu verkaufen). Die Option kann erstmals im März 2018 zu einem vorher festgelegten KGV ausgeübt werden und unterliegt einer Deckelung. Der maximal mögliche Betrag aller künftigen Zahlungen, die der Konzern unter dieser bedingten Entgeltvereinbarung eventuell leisten muss, ist £27,6 Millionen. Fair Value Anpassungen der übernommenen Nettoaktiva betreffen vorwiegend die Verbuchung eines immateriellen Vermögensgegenstandes in Bezug auf die übernommene Veredus-Marke wie in Anhang Nr. 14 zum Jahresabschluss erläutert.

Das übernommene Unternehmen leistete im Zeitraum zwischen der Übernahme und dem Bilanzstichtag einen Beitrag von £33,8 Millionen zum Umsatz, von £10,0 Millionen zu den Netto Gebühren, und von £0,3 Millionen zum Betriebsergebnis des Konzerns. Dies entsprach den Erwartungen. Eine gute Handelsperformance wurde durch die Abschreibung der alten Marke, einmalige Transaktionskosten und die Entwicklung des Unternehmens nach der Übernahme ausgeglichen.

Wäre die Übernahme am ersten Tag des Geschäftsjahres abgeschlossen worden, hätten sich der Konzernumsatz um £25,9 Millionen erhöht, die Netto Gebühren um £8,1 Millionen und das Betriebsergebnis um £2,2 Millionen.

33. VERÄNDERUNG DER NETTOVERSCHULDUNG

(In £ Millionen) 1. Juli 2014 Cashflow Wechselkursveränderungen 30. Juni 2015
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 48,0 31,4 (9,6) 69,8
Bankkredite und Überziehungen (110,7) 10,2 (100,5)
Nettoverschuldung (62,7) 41,6 (9,6) (30,7)

Die vorstehende Tabelle ist eine ergänzende Information zur Darstellung der Veränderungen der Nettoverschuldung, die sich aus den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten abzüglich der Bankdarlehen und Überziehungskredite ergibt.

Bestätigungsvermerk

PRÜFUNGSBERICHT DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS AN DIE GESELLSCHAFTER VON HAYS PLC

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS DER HAYS PLC

Unserer Ansicht nach

• stellt der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage des Konzerns sowie der Muttergesellschaft zum 30. Juni 2015, und des Konzerngewinns für das zu diesem Datum abgeschlossene Geschäftsjahr dar;

• ist der Konzernabschluss ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRSs) erstellt worden;

• ist der Jahresabschluss der Muttergesellschaft in Übereinstimmung mit der United Kingdom Generally Accepted Accounting Practice ordnungsgemäß aufgestellt worden; und

• wurde der Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Companies Act 2006 und, in Bezug auf den Konzernabschluss, gemäß Artikel 4 der IAS-Verordnung, erstellt.

Der Jahresabschluss umfasst folgende Bestandteile: Konzern-Gewinn– und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Bilanzen des Konzerns und der Muttergesellschaft, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzernanhang Nr. 1 bis 33. Die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses angewandten Rechnungslegungsvorschriften entsprechen geltendem Recht und den IFRSs in der von der Europäischen Union übernommenen Fassung. Die bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft angewandten Rechnungslegungsvorschriften entsprechen geltendem Recht und den United Kingdom Accounting Standards (United Kingdom Generally Accepted Accounting Practice).

GOING CONCERN

Entsprechend dem Kotierungsreglement haben wir die im Directors’ Report enthaltene Aussage der Directors geprüft, dass der Konzern ein fortgeführtes Unternehmen (Going Concern) darstellt. Wir bestätigen, dass:

• wir festgestellt haben, dass der Ansatz der Unternehmensfortführung im Rechnungswesen durch die Directors bei der Erstellung des Jahresabschlusses angemessen ist; und

• dass wir keine wesentlichen Unsicherheiten festgestellt haben, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Unternehmensfortführung aufkommen lassen.

Da jedoch nicht alle künftigen Ereignisse oder Bedingungen vorhersehbar sind, gilt diese Erklärung nicht als Garantie für die Fähigkeit des Konzerns zur Unternehmensfortführung.

UNSERE BEWERTUNG DES RISIKOS ERHEBLICHER FEHLERHAFTER ANGABEN

Neben den Risiken, die wir im Jahresabschluss des Vorjahres festgestellt hatten, haben wir nach der Übernahme der Veredus Corporation im laufenden Jahr ein weiteres Risiko in Bezug auf die Kapitalkonsolidierung festgestellt.

Die nachstehend beschriebenen bewerteten Risiken von erheblichen fehlerhaften Angaben sind diejenigen, die sich auf unsere Prüfstrategie, die Zuweisung von Ressourcen in der Prüfung und die Ausrichtung der Bemühungen des beauftragten Teams am stärksten auswirkten.

Risiko Wie wir mit unserem Prüfungsumfang auf das Risiko reagieren
EINBRINGLICHKEIT VON FORDERUNGEN UND PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNG Die Einbringlichkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der passiven Rechnungsabgrenzung, sowie die Höhe der Wertberichtigungen für uneinbringliche Forderungen gelten als signifikante Risiken aufgrund des weitreichenden Charakters dieser Salden für den Abschluss und die Bedeutung von Zahlungseingängen für das Betriebskapitalmanagement des Unternehmens. Am 30. Juni 2015 beliefen sich die Salden der Gesamtforderungen und der passiven Rechnungsabgrenzung abzüglich der Wertberichtigungen laut Anhang Nr. 17 auf £558,9 Millionen. Weitere Informationen finden Sie im Jahresabschluss, Anhang Ziffer 17. Wir haben: • das Management eingehend befragt bezüglich der Höhe und des Alters von Forderungen und der passiven Rechnungsabgrenzung, ebenso wie der Konsistenz und Angemessenheit der Werberichtungen für Forderungen und passive Rechnungsabgrenzung durch Bewertung der Einbringlichkeit mit Verweis auf die Barmitteleingänge in Bezug auf Schuldner und die erhobenen Rechnungen gegenüber der aktiven Rechnungsabgrenzung. Zudem haben wir die frühere Erfahrung der Gesellschaft mit dem Risiko uneinbringlicher Forderungen, das jeweilige Ausfallrisiko der Gegenpartei, die Höhe der Wertberichtigungen, die andere Personaldienstleister unterhalten, und das allgemeine Konjunkturumfeld in den einzelnen Jurisdiktionen berücksichtigt; • kritisch die Einbringlichkeit von überfälligen Forderungen ohne entsprechende Wertberichtigungen mit Bezug auf die historischen Ausmaße des Risikos uneinbringlicher Forderungen und das Kreditprofil der Gegenparteien bewertet; • diese Salden stichprobenartig geprüft durch Abstimmung mit der Verbuchung von Rechnungen zum Periodenende, mit Verbuchung von Geldeingängen zum Periodenende oder durch Abstimmung mit den Bedingungen des betreffenden Vertrags, je nachdem, was zutrifft; und • die Konsistenz der Annahmen über die Einbringlichkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und passiver Rechnungsabgrenzung auf Jahresbasis überprüft, um durch Gespräche mit dem Management über dessen Beweggründe und die Einholung von Nachweisen zur Untermauerung der Annahmen festzustellen, ob es Anzeichen auf Voreingenommenheit seitens des Managements gibt.
Risiko Wie wir mit unserem Prüfungsumfang auf das Risiko reagieren
KAPITALKONSOLIDIERUNG VEREDUS Aus der Übernahme von 80% der Aktien der Veredus Corporation entstanden drei wichtige Prüfungsannahmen: • die Beurteilung, ob der Konzern die Kontrolle über Veredus übernommen hat, unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen aus IFRS 10 ‘Consolidated Financial Statements’; • die Beurteilung der Angemessenheit des Fair Value des später bezahlten Kaufpreises von £8,6 Millionen. Dies ist ein wertender Vorgang, da das Management die künftigen Gewinne von Veredus schätzen muss; und • die Verhältnismäßigkeit des Fair Value der Aktiva, Passiva und Eventualverbindlichkeiten, die in Übereinstimmung mit IFRS 3 ‘Business Combinations’ verbucht wurden, schätzen muss. Der Fair Value der übernommenen Nettovermögensgegenstände, der immateriellen Vermögensgegenstände und des Goodwill wurde im Jahresabschluss mit £10,0 Millionen bzw. £3,0 Millionen bzw. £34,3 Millionen verbucht. Weitere Informationen finden Sie im Jahresabschluss, Anhang Ziffer 32. Wir haben: • den Übernahmevertrag geprüft, vor allem die Stimmrechte berücksichtigt, sowie den Gewinnanteil und die Art und Weise, wie die Option für die Übernahme der verbleibenden 20% ausgeübt werden kann; • die Vorab-Barzahlung mit den Kontoauszügen abgeglichen; • die Angemessenheit der prognostizierten künftigen Gewinne von Veredus hinterfragt – durch Vergleich mit der historischen Performance und den Annahmen über die Zukunftsaussichten für die externen makroökonomischen Daten; • Bewertungsexperten von Deloitte beauftragt, die uns bei der Hinterfragung und dem Benchmarking der wichtigsten vom Management getroffenen Annahmen zur Feststellung des Fair Value der übernommenen immateriellen Vermögensgegenstände und des verbleibenden, aus der Transaktion entstehenden Goodwill unterstützen, und haben die im Jahresabschluss enthaltenen Angaben in Bezug auf die Anforderungen von IFRS 3 geprüft.
Risiko Wie wir mit unserem Prüfungsumfang auf das Risiko reagieren
UMSATZREALISIERUNG Die wichtigsten Risiken der Umsatzrealisierung sind: • Abgrenzung, wenn der Umsatz nicht entsprechend der Konzerngrundsätze verbucht wird, d. h. Umsatz in Verbindung mit Zeitarbeit-Vermittlungen über den Zeitraum, für den Zeitarbeiter gestellt werden, und Vermittlung von Festanstellungen ab dem Tag des Arbeitsbeginns; und • die Darstellung von Zeitarbeits-Vermittlungen, bei denen Hays als Auftraggeber fungiert und der Umsatz auf Brutto– und nicht auf Nettobasis verbucht und ausgewiesen wird. Die vorstehend aufgezeigten Risiken aus der Umsatzrealisierung betreffen Bereiche, die Annahmen des Managements involvieren können, und gelten daher als signifikante Risiken. Weitere Informationen zu den übernommenen Bilanzierungsgrundsätzen finden Sie im Jahresabschluss, Anhang Ziffer 1. Wir haben: • das Konzept und die Umsetzung wichtiger Kontrollen im Umfeld der verbuchten Umsatzströme beurteilt; • die Angemessenheit und Richtigkeit von vorgenommenen Abschlussanpassungen berücksichtigt: durch Einbeziehung des Tages des Arbeitsbeginns bei der Vermittlung von Festanstellungen und der Laufzeit einer Zeitarbeits-Vermittlung mit Bezug auf den Bilanzstichtag; • überprüft, ob der Umsatz entsprechend IAS 18 ‘Revenue’ und den Bilanzierungsgrundsätzen von Hays verbucht wurde; dazu haben wir Details der Umsatzrealisierungspolitik des Konzerns, ihre Anwendung und eventuelle signifikante neue Verträge geprüft; und • bestätigt, dass alle wesentlichen Zeitarbeitsverträge, in denen Hays als Auftraggeber fungiert und die Mehrheit der Risiken und Erträge in Verbindung mit dem zugrunde liegenden Vertrag behält, im Jahresabschluss auf Bruttoumsatzbasis verbucht und ausgewiesen wurden.
Risiko Wie wir mit unserem Prüfungsumfang auf das Risiko reagieren
WERTMINDERUNG DES GOODWILL Am 30. Juni 2015 lag der Goodwill-Saldo bei insgesamt £198,4 Millionen. Das Management muss jährlich die Wertminderung überprüfen. Dieser Prozess ist aufgrund des nicht greifbaren Charakters des Goodwill komplex und stark wertend. Er basiert auf Annahmen zum künftigen Wachstum und zu künftigen Abzinsungssätzen, die vor allem in bestimmten Jurisdiktionen anfällig sein können, in denen die Wachstumsraten normalerweise vom BIP und der Lohninflation des betreffenden Landes abhängen. Daher besteht ein Risiko dass der Goodwill in der Bilanz überbewertet ist, falls eine Annahme oder Einschätzung als unangemessen betrachtet wird. Weitere Informationen finden Sie im Jahresabschluss, Anhang Ziffer 13. Wir haben: • ·die verwendeten Modelle einschließlich der verwendeten makroökonomischen Einschätzungen ausführlich geprüft und hinterfragt; • wichtige Einschätzungen (einschließlich der Abzinsungssätze und Wachstumsraten) vorgenommen, die konzernweit im Modell für externe Daten verwendet werden; soweit möglich, haben wir uns auf die Informationen von den Deloitte-Bewertungsexperten gestützt; • die Angemessenheit der prognostizierten künftigen Cashflows durch Vergleich mit der historischen Performance und den Zukunftsaussichten bewertet; • eine Sensitivitätsanalyse wichtiger Annahmen, einschließlich der übernommenen Abzinsungsfaktoren, durchgeführt; und • eine ausführliche Überprüfung und Hinterfragung der Angaben in Bezug auf Wertminderung und auf die Überprüfung der Wertminderung des Managements vorgenommen.
Risiko Wie wir mit unserem Prüfungsumfang auf das Risiko reagieren
BILANZIERUNG VON PENSIONSVERPFLICHTUNGEN Die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen ist komplex und beinhaltet Bereiche mit signifikanten Annahmen, vor allem in Bezug auf Abzinsungssätze und Inflationsraten, die bei der Bewertung des Nettodefizits verwendet werden. Daher besteht das Risiko, dass unangemessene Sätze verwendet werden, was zu einer unzutreffenden Bewertung der Pension zum Jahresende führt. Am 30. Juni 2015 lag das Nettopensionsdefizit bei insgesamt £58,7 Millionen. Das verbuchte Nettopensionsdefizit ist geringer als der aktuelle Wert künftiger Beiträge zur Finanzierung des bestehenden Defizits. Weitere Informationen finden Sie im Jahresabschluss, Anhang Ziffer 21. Wir haben: • die vom Konzern für die Bewertung seiner Verpflichtungen aus Altersversorgungsleistung übernommenen versicherungsmathematischen Einschätzungen (Abzinsungssatz, Inflationsraten, Sterbetafeln) bewertet, insbesondere die Veränderungen der demografischen Einschätzungen während des Jahres; • interne Spezialisten eingeschaltet, um diese Einschätzungen zu beurteilen und mit einer relevanten Vergleichsgruppe zu vergleichen; • die Verbindlichkeiten aus dem Pensionsplan überprüft. Zwar weist der Plan derzeit ein Nettodefizit auf. Das verbuchte Nettopensionsdefizit ist jedoch geringer als der aktuelle Wert künftiger Beiträge zur Finanzierung des bestehenden Defizits. Um zu bewerten, ob eine zusätzliche Verbindlichkeit verbucht werden muss, haben wir die Dokumente des Pensionsplan-Trusts geprüft, um zu bewerten, ob Hays über einen bedingungslosen Anspruch auf einen eventuellen Planüberschuss verfügt; und • die Angaben in Anhang Nr. 21 überprüft und sie mit den Bestimmungen von IAS 19 ‘Employee Benefits’ verglichen.

Die Meinung des Prüfungsausschusses zu diesen Risiken finden Sie auf Seite 68.

Unsere Prüfungsverfahren zu diesen Aspekten wurden im Kontext unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes entwickelt und nicht, um eine Beurteilung zu einzelnen Konten oder Angaben abzugeben. Unser Bestätigungsvermerk auf dem Jahresabschluss wurde nicht in Bezug auf eines der vorstehend erläuterten Risiken abgeändert und wir nehmen auch keine Beurteilung dieser einzelnen Aspekte vor.

UNSER WESENTLICHKEITSKRITERIUM Wir definieren Wesentlichkeit als die Größenordnung von fehlerhaften Angaben im Jahresabschluss, die es wahrscheinlich macht, dass wirtschaftliche Entscheidungen einer angemessen fachkundigen Person dadurch geändert oder beeinflusst würden. Wir setzen sowohl bei der Planung des Umfangs unserer Prüfarbeiten, als auch bei der Auswertung der Ergebnisse unserer Arbeit auf Wesentlichkeit. Wir legten die Wesentlichkeit für den Konzern auf £7,4 Millionen (2014: £7,0 Millionen) fest, was ungefähr 5% (2014: 5,3%) des Gewinns vor Steuern und weniger als 3% (2014: 3%) des Eigenkapitals entspricht. Wir vereinbarten mit dem Prüfungsausschuss, dass wir dem Ausschuss alle Prüfungsdifferenzen von über £150.000 melden würden, sowie Differenzen unter diesem Schwellenwert, die aus unserer Sicht die Meldung aus qualitativen Gründen rechtfertigen. Wir melden dem Prüfungsausschuss auch Offenlegungsfragen, die wir bei der Bewertung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses feststellten.
90EIN ÜBERBLICK ÜBER DEN UMFANG UNSERER PRÜFUNGNETTO GEBÜHREN (%) GEWINN VOR STEUERN (%) Umfassende Prüfung Vereinbarte Verfahren Zentraler Review Der Umfang unsere Konzernprüfung bestand darin, einen Überblick über den Konzern und sein Umfeld, einschließlich der konzernweiten Kontrollen zu gewinnen und erheblich fehlerhafte Angaben auf Konzernebene zu bewerten. Auf der Grundlage dieser Bewertung konzentrierten wir unseren Konzern-Prüfungsumfang vorwiegend auf die Prüfungsarbeit an 33 (2014: 32) Standorten. Davon wurden 19 (2014: 18) einer vollständigen Prüfung unterzogen, die verbleibenden 14 (2014: 14) wurden in Bezug auf bestimmten Kontosalden / bestimmte Prüfungsverfahren geprüft, wobei sich der Umfang unserer Überprüfung aus unserer Beurteilung der Risiken erheblicher fehlerhafter Angaben und der Wesentlichkeit der Konzernaktivitäten an diesen Standorten ergab. Diese 19 Standorte gelten als die Hauptgeschäftsbereiche innerhalb der drei Berichtssegmente des Konzerns. Auf sie entfallen 90% (2014: 90%) der Netto Gebühren des Konzerns und 92% (2014: 98%) des Gewinns vor Steuern. Die drei wichtigen Standorte sind Australien (Asien / Pazifik), Deutschland (CE & RoW) und Vereinigtes Königreich (Vereinigtes Königreich und Irland), auf die 74% der Netto Gebühren und 81% des Gewinns vor Steuern entfallen. Unsere Prüfungstätigkeit an den 33 Standorten wurde auf den Ebenen der Wesentlichkeit durchgeführt, die auf die jeweilige einzelne Einheit anzuwenden waren und unterhalb der Konzern-Wesentlichkeit lagen. Die Bandbreite reichte von £1,2 Millionen bis £4,7 Millionen (2014: £1,1 Millionen bis £4,4 Millionen). Auf Ebene der Muttergesellschaft prüften wir auch den Konsolidierungsprozess und führten analytische Verfahren durch, um unsere Meinung zu untermauern, dass keine signifikanten Risiken von erheblichen fehlerhaften Angaben in den gesamten Finanzinformationen der verbleibenden Komponenten bestehen, die nicht der Prüfung, oder der Überprüfung von bestimmten Kontosalden unterlagen. Das Konzern-Prüfungsteam setzte sein Programm von geplanten Besuchen fort, das so konzipiert ist, dass der Senior Statutory Auditor oder ein führendes Mitglied des Konzern-Prüfungsteams mindestens alle zwei Jahre jeden der wesentlichen Standorte besucht, auf die sich der Prüfungsumfang des Konzerns konzentrierte. Während der Prüfung 2015 besuchte der Senior Statutory Auditor das Vereinigte Königreich, Deutschland und die USA. Zudem besuchten führende Mitglieder des Prüfungsteams Spanien, Portugal und Frankreich. In den Jahren, in denen wir keine signifikante Komponente besuchen, integrieren wir das Komponenten-Prüfungsteam in unsere Teamplanung und unser Risikobriefing, besprechen deren Risikobewertung, nehmen an der Abschlussbesprechung teil und überprüfen die Dokumentation der Feststellungen aus ihrer Arbeit.
BEURTEILUNG ANDERER ASPEKTE NACH VORGABE DES COMPANIES ACT 2006 Nach unserer Überzeugung: • wurde der zu prüfende Teil des Vergütungsberichts der Directors entsprechend dem Companies Act 2006 ordnungsgemäß erstellt; und • sind die im Strategiebericht und im Directors’ Report gegebenen Informationen über das Geschäftsjahr, für das der Jahresabschluss erstellt wird, konsistent mit dem Jahresabschluss.
ANGELEGENHEITEN, ÜBER DIE AUSNAHMSWEISE BERICHTET WERDEN MUSS ANGEMESSENHEIT DER ERHALTENEN ERKLÄRUNGEN UND BUCHFÜHRUNGSUNTERLAGEN Nach dem Companies Act 2006 müssen wir Ihnen berichten, wenn aus unserer Sicht: • wir nicht alle Informationen und Erklärungen erhalten haben, die wir für unsere Prüfung benötigen; oder • von der Muttergesellschaft keine hinreichenden Buchführungsunterlagen geführt wurden oder die für unsere Prüfung hinreichenden Ausweise von den Niederlassungen, die wir nicht besucht haben, nicht eingegangen sind; oder • wenn der Jahresabschluss der Muttergesellschaft nicht mit den Buchführungsunterlagen und den Ausweisen übereinstimmt. Wir haben in Bezug auf diese Angelegenheiten nichts zu berichten.
VERGÜTUNG DER DIRECTORS Laut dem Companies Act 2006 müssen wir auch melden, wenn nach unserer Meinung bestimmte Angaben über die Vergütung der Directors nicht gemacht wurden oder der zu prüfende Teil des Vergütungsberichts der Directors nicht mit den Buchführungsunterlagen und Ausweisen übereinstimmt. Wir haben in Bezug auf diese Angelegenheiten nichts zu berichten.
ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (CORPORATE GOVERNANCE STATEMENT) Nach dem Kotierungsreglement müssen wir auch den Teil des Corporate Governance Statements, der die Einhaltung von neun Bestimmungen des UK Corporate Governance Codex durch die Gesellschaft betrifft, prüfen. Wir haben aus unserer Überprüfung nichts zu berichten.
UNSERE PFLICHT ZUR LEKTÜRE WEITERER INFORMATIONEN IM GESCHÄFTSBERICHT Nach den International Standards on Auditing (Vereinigtes Königreich und Irland) müssen wir Ihnen melden, wenn aus unserer Sicht Informationen im Geschäftsbericht: • erheblich von den Informationen im geprüften Jahresabschluss abweichen; oder • nach unserem Wissen über den Konzern, das wir uns bei der Durchführung unserer Prüfung erworben haben, offensichtlich wesentlich unrichtig oder wesentlich inkonsistent sind; oder • auf andere Weise irreführend sind. Insbesondere müssen wir beurteilen, ob wir eventuelle Unstimmigkeiten zwischen unserem bei der Prüfung erworbenen Wissen und der Aussage der Directors, dass sie den Geschäftsbericht für fair, ausgewogen und verständlich halten, festgestellt haben, und ob der Geschäftsbericht die Angelegenheiten angemessen darstellt, die wir dem Prüfungsausschuss mitgeteilt haben, weil wir ihre Angabe für erforderlich halten. Wir bestätigen, dass wir keine derartigen Unstimmigkeiten oder irreführenden Angaben festgestellt haben.
JEWEILIGE VERANTWORTUNG DERDIRECTORS UND DER ABSCHLUSSPRÜFER Wie bereits ausführlicher im Directors’ Responsibilities Statement erläutert, sind die Directors verantwortlich für die Erstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser aus ihrer Sicht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild ergibt. Unsere Aufgabe ist die Prüfung und Beurteilung des Jahresabschlusses nach geltendem Recht und den International Standards on Auditing (UK und Irland). Nach diesen Standards müssen wir die Ethical Standards for Auditors des Auditing Practices Boards einhalten. Wir erfüllen auch den International Standard on Quality Control 1 (UK und Irland). Unsere Prüfungsmethoden und -tools sollen gewährleisten, dass unsere Verfahren zur Qualitätskontrolle effektiv sind, verstanden und angewandt werden. Unsere Qualitätskontrollen und -systeme schließen unser spezialisiertes Team für die Prüfung von professionellem Verhalten sowie Überprüfungen durch unabhängige Partner ein. Dieser Bericht wird ausschließlich für die Gesellschafter als Gremium entsprechend Chapter 3, Part 16 des Companies Act 2006 erstellt. Unsere Prüfungshandlungen wurden so durchgeführt, dass wir den Gesellschaftern die Angelegenheiten darlegen, die wir für sie in einem Prüfbericht darstellen müssen, und zu keinem anderen Zweck. Soweit dies gesetzlich in irgendeiner Form möglich ist, akzeptieren oder übernehmen wir für unsere Prüfungshandlungen, für diesen Bericht oder für die Meinungen, die wir uns gebildet haben, keine Verantwortung gegenüber irgendjemand anderem als der Gesellschaft und ihren Gesellschaftern als Gremium.
UMFANG DER PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Eine Prüfung umfasst die Einholung von Nachweisen über die Beträge und Offenlegungen im Jahresabschluss, die ausreichen, um mit hinreichender Sicherheit die Feststellung zu ermöglichen, dass der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen – gleich ob aufgrund von Betrug oder Irrtum – ist. Dies umfasst eine Bewertung, ob die Bilanzierungsgrundsätze für die Umstände des Konzerns und der Muttergesellschaft angemessen sind und konsistent angewandt und hinreichend dargestellt wurden und ob die signifikanten, von den Directors vorgenommenen Schätzungen und die Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses angemessen sind. Zudem haben wir alle Finanz– und Nichtfinanzinformationen im Geschäftsbericht gelesen, um wesentliche Unstimmigkeiten gegenüber dem geprüften Jahresabschluss festzustellen und alle Informationen zu identifizieren, die offensichtlich wesentlich unrichtig oder wesentlich inkonsistent sind gegenüber dem Wissen, das wir bei der Durchführung unserer Prüfung erworben haben. Wenn wir offensichtliche erhebliche fehlerhafte Angaben oder Unstimmigkeiten feststellen, berücksichtigen wir die Auswirkungen in unserem Bericht.

STEPHEN GRIGGS (SENIOR STATUTORY AUDITOR), FCA

FÜR UND IM AUFTRAG VON DELOITTE LLP

CHARTERED ACCOUNTANTS AND STATUTORY AUDITOR

LONDON, VEREINIGTES KÖNIGREICH