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Hays PLC Annual Report 2019

Dec 2, 2019

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Annual Report

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Publication

Hays AG

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019

Markt und Branche

Die Hays AG ist ein Personaldienstleister. Sie vermittelt Experten an Kunden in freiberuflicher Tätigkeit („Contracting“) oder in Festanstellung („Perm“). Zudem übernimmt die Gesellschaft im „Managed Service Providing“ Dienstleistungen für die Einkaufsabteilungen der Kunden, indem deren Einkauf von Freiberuflern gebündelt wird.

Die deutsche Wirtschaft ist im Kalenderjahr 2018 mit 1,4 % gewachsen. Bedingt durch die Stagnation im zweiten Halbjahr 2018 konnte damit das Niveau des Vorjahres nicht gehalten werden. Das Jahr 2019 begann mit einem guten ersten Quartal, wobei durch die späten Osterferien das zweite Quartal wieder schwächer ausfallen wird. Im späteren Verlauf dürfte sie mit Raten zulegen, die knapp dem langjährigen Mittel entsprechen werden. Entsprechend beträgt die Prognose für das Kalenderjahr 2019 0,9 % (DIW). Der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung liegt jedoch eine Zweiteilung in kräftige Impulse aus den Dienstleistungsbereichen auf der einen Seite sowie eine ausgeprägte Industrieflaute auf der anderen Seite zugrunde. Die Erwartung für 2020 ist, dass sich die Industriekonjunktur im Prognoseverlauf beleben, während die Impulse aus den Dienstleistungsbereichen wohl etwas nachgeben werden. Das Wachstum wird im Jahresdurchschnitt 2020 mit 1,7 % wieder höher ausfallen, was mit 0,4 % auch auf eine höhere Zahl an Arbeitstagen zurückzuführen sein wird.

Somit sind die Wachstumsaussichten zwar noch solide, aber geprägt von einem risikobehafteten Umfeld. Die Modalitäten des Brexits sind noch ungeklärt, wobei das größte Risiko derzeit die von den USA ausgehenden Handelskonflikte darstellen. Eine Verschärfung der Auseinandersetzung der USA mit China oder die Ausweitung des Zollstreits mit der Europäischen Union dürften die Handelsströme und die Investitionen stärker als bisher belasten.

Die Unsicherheit in den Märkten wird viele Kunden dazu veranlassen geplante Projekte nach hinten zu verschieben. Dennoch wird in Summe die Nachfrage nach freiberuflichen und festangestellten Spezialisten weiterhin bestehen bleiben. Allerdings wird diese je nach Fachrichtung unterschiedlich groß ausfallen. Grundsätzlich ist der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland, der die Großunternehmen dazu zwingt, bestimmte, dringend benötigte Expertise am Markt einzukaufen, weiterhin struktureller und damit langfristiger Natur. Dies trifft aufgrund der Struktur der deutschen Wirtschaft mit ihrer Exportorientierung insbesondere für IT-Spezialisten und Ingenieure zu. Für passgenaue Ressourcen, deren spezielle Kenntnisse dauerhaft oder zeitlich begrenzt für ein Projekt benötigt werden, existiert ein permanenter Bedarf, zu dessen Deckung eine steigende Anzahl von Unternehmen bereit ist, spezialisierte Dienstleister zu beauftragen.

Die Konkurrenz um qualifizierte Ressourcen ist nach wie vor extrem hoch. Sowohl Endkunden als auch große Personaldienstleister gehen verstärkt dazu über, Aus- und Weiterbildungen anzubieten oder zu finanzieren. Auch Ressourcen aus dem benachbarten Ausland werden verstärkt gesucht und engagiert, wobei jedoch die Sprachbarriere weiterhin der limitierende Faktor bleibt.

Trotzdem trifft im deutschen Markt immer noch eine begrenzte Anzahl von hochqualifizierten Spezialisten auf eine deutlich höhere Nachfrage. Steigende Verkaufspreise sind die Folge und der Markt bietet einer Vielzahl von Anbietern mit ähnlichem Geschäftsmodell wie dem der Hays AG attraktive Chancen. Allerdings ist festzustellen, dass die Hays AG nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal darin besitzt, dass sie ihre Dienstleistung deutschlandweit für eine Vielzahl von Skills und für verschiedene Vertragsformen anbietet.

Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Hays AG konzentriert sich mit ihren Dienstleistungen auf Unternehmen aus den TOP 500 der deutschen Wirtschaft mit einer Streuung über alle Branchen. Die größten 10 Kunden sind für weniger als 20% des Rohertrags verantwortlich.

Das Ergebnis des am 30. Juni 2019 endenden Geschäftsjahres ist positiv zu beurteilen. Bezüglich dem Umsatzwachstum sind wir zwar hinter unseren Erwartungen geblieben, konnten allerdings die Margen erhöhen, wodurch wir im Ergebnis dennoch stabil wachsen konnten. Die Hays AG hat ihre Marktposition nachdrücklich bestätigt und ausgebaut. Gemäß den Marktstudien von Lünendonk ist die Hays AG weiterhin mit großem Abstand der Marktführer.

Die Hays AG ist in Mannheim, Augsburg, Berlin, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Ingolstadt, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart, Ulm, Walldorf und Wiesbaden vertreten und bietet ihren Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze, die durch Wachstumsdynamik, Effizienz und hohe Eigenverantwortung geprägt sind. Die Mitarbeiterzahl stieg in den vergangenen 12 Monaten von 1.923 auf 2.050 Personen zum Ende des Geschäftsjahres. Durch den Personalaufbau wurde letztlich die Substanz in allen Geschäftsfeldern gestärkt. So war die Gesellschaft in der Lage, die Kundennachfragen mit einer ausreichenden Anzahl von eingearbeiteten Mitarbeitern und etablierten Prozessen zu bedienen. Alle Geschäftsfelder werden weiterbetrieben und sind auf Wachstum ausgerichtet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliche Kennzahl zur Unternehmenssteuerung wird die Unternehmensleistung herangezogen und hier insbesondere die Umsatzerlöse. Neben der Unternehmensleistung wird das operative Ergebnis als bedeutsame Kennzahl zur internen Steuerung herangezogen. Im Rahmen der Unternehmensführung werden weitere finanzielle Kennzahlen erhoben und einbezogen, die bei der internen Steuerung hinsichtlich der mittel- und langfristigen Weiterentwicklung des Unternehmens von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung sind.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen des Berichtswesens werden für das Unternehmen auch nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die jedoch nur für die interne Steuerung erhoben werden und darüber hinaus keine wesentliche Bedeutung haben. Im Wesentlichen werden Kennzahlen aus dem Personalwesen einbezogen, wie zum Beispiel die Anzahl der Mitarbeiter, Schulungsstunden.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.153 leicht vermindert. Auf der Aktivseite stehen dem umsatzbedingten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 9.350) ein Anstieg der immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 1.353) gegenüber. Dieser ist im Wesentlichen auf Softwarezugänge im Rahmen von laufenden Optimierungsprojekten zurückzuführen.

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 4.749 auf TEUR 71.278 resultiert im Wesentlichen auf höheren Forderungen gegenüber den deutschen Hays Gesellschaften, der in höheren Umlagen begründet ist. Zum Stichtag betrugen die Forderungen aus dem Cash-Pool-Guthaben gegenüber der Hays Holding GmbH TEUR 66.795 (Vorjahr TEUR 65.835).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist die Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 77.055 enthalten. Zum 15. Juni 2016 wurde zwischen der Hays AG und der Hays Holding GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dem die Hauptversammlung am 15. Juni 2016 zugestimmt hat. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 29. Juni 2016. Dieser trat rückwirkend zum 1. Juli 2015 in Kraft.

Ertragslage

Der Umsatz der Hays AG in Höhe von 1.510 Mio. € (Vorperiode 1.568 Mio. €) ist in der Periode vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 3,7 % gesunken. In der Entwicklung sind wir dabei unter unseren Erwartungen (+ 5-7 %) geblieben, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Umsätze im Bereich „Managed Service Providing“ um 141 Mio. € auf 322 Mio. € zurückzuführen ist. Der Bereich der Vermittlung von freiberuflichen Experten ist hingegen um 58 Mio. € bzw. 5,5 % auf 1.106 Mio. € gestiegen. Das Geschäft mit der Vermittlung von Experten in Festanstellung hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 49 Mio. € (Vorjahr: 44 Mio. €) erzielt und ist damit um 11,4 % gestiegen.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) beträgt TEUR 251.237 (Vorjahr: TEUR 231.553) und wies eine Steigerung von 8,5 % auf. Somit konnte der Effekt aus dem Rückgang des margenschwachen MSP Geschäftes durch das solide Wachstum in den beiden anderen Geschäftsbereichen mehr als ausgeglichen werden.

Das Betriebsergebnis von TEUR 77.240 liegt um 4,1 % über dem Wert des Vorjahres (TEUR 74.183). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung des Rohertrages zurückzuführen. Die gestiegene Mitarbeiteranzahl und damit auch gestiegenen Personalaufwendungen haben diesen positiven Effekt gemindert. Die Erhöhung der Mitarbeiteranzahl, insbesondere im Vertrieb, ist korrespondierend mit der Wachstumsstrategie der Hays AG. Das mit dem Personalaufbau erwartete Umsatzwachstum bzw. die Umsatzstabilisierung wird sich auch in den folgenden Geschäftsjahren positiv in den Büchern niederschlagen.

Die Umsatzrendite (Betriebsergebnis zu Umsatz) liegt mit 5,1 % über dem Wert des Vorjahres (Vorjahr: 4,7 %). Der Anstieg dieser Kennzahl ist ebenfalls im Wesentlichen auf die positive Entwicklung des Rohertrages zurückzuführen.

Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 83.515 (Vorjahr: TEUR 80.234). Der Anstieg ist hauptsächlich auf das um TEUR 3.352 höhere Periodenergebnis zurückzuführen.

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -5.949 (Vorjahr: TEUR -6.333). Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen. Die Forderungen aus dem Cash-Pooling haben um TEUR 960 zugenommen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich im Wesentlichen aufgrund des höheren Periodenergebnisses und damit auch höheren Ergebnisabführung entsprechend gemindert.

Nach wie vor ist die Bonität der Kunden der Hays AG als erstklassig zu bezeichnen. Die Forderungsausfälle sind im Promillebereich des Jahresumsatzes.

Begründet durch den leichten Rückgang der Bilanzsumme bei einem konstanten Eigenkapital ist die Eigenkapitalquote auf 18,4 % (Vorjahr: 18,3 %) gestiegen.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Hays hat seine führende Marktposition in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Nach wie vor bestehen für spezialisierte Personaldienstleistungen ein hohes Potenzial und gute Wachstumschancen. Die Vorteile, die diese Dienstleistungen sowohl Großunternehmen in Bezug auf Flexibilität und Kostenersparnis als auch selbständigen Spezialisten in Bezug auf erzielbaren Verdienst und abwechslungsreiche Arbeit bieten, sind unverändert vorhanden. Großunternehmen setzen ihre Bemühungen fort, ihre Einkaufsvolumina auf Preferred Supplier zu bündeln bzw. bestimmte klar abgegrenzte interne Prozesse auf externe Dienstleister zu verlagern. Die Anzahl der Lieferanten pro Kunde wird sich damit reduzieren und die bestehende Fragmentierung des Marktes mittelfristig zurückgehen. Hays unterstützt seine Kunden aktiv in diesen Prozessen. Aus diesem Grund haben wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin stark in die Automatisierung der Abrechnungsprozesse investiert. Es ist anzunehmen, dass Hays sowohl aufgrund seiner Größe, seiner technischen Infrastruktur als auch der Dauer seiner Kundenbeziehungen von dieser Entwicklung profitieren wird.

Risiken bestehen sowohl aufgrund genereller konjunktureller und politischer Entwicklungen als auch marktspezifischer Gegebenheiten. Im Falle eines Konjunktureinbruches und der daraus resultierenden Investitionszurückhaltung von Großkunden, würde das Geschäft von Hays direkt negativ beeinflusst werden. Politische Veränderungen vor allem im Bereich der Arbeits- und Sozialgesetzgebung können einen negativen Einfluss ausüben, wobei die Gefahr darin besteht, dass der Unterschied im Liberalisierungsgrad weiter zunimmt. Hier sind sowohl die Unterschiede zu den europäischen Nachbarn als aber auch zu den neuen EU-Mitgliedern und EU-Beitrittskandidaten in Osteuropa relevant. Durch Near-shoring sind insbesondere Großunternehmen in der Lage, ihre IT-Abteilungen aber auch andere Servicefunktionen wie Buchhaltung, Controlling und Reporting in diese Länder zu verlagern und damit den Faktor Arbeit billiger aber auch flexibler zu gestalten. Durch den Ausbau des Permanent Geschäftes sowie die Hinzunahme des Finance und Marketing & Sales sowie des Life Science und Legal Geschäftes hat sich jedoch das Risikoprofil der Hays AG in den vergangenen Jahren positiv geändert. Die Abhängigkeit vom IT/Engineering Geschäft hat sich, obwohl nach wie vor vorhanden, weiter reduziert.

Der Eintritt insbesondere großer international tätiger ausländischer Personaldienstleister in den deutschen Markt wird sich noch verstärken, wodurch sich die Konkurrenzsituation weiter verschärfen wird. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dadurch sowohl auf der Einkaufs- als auch auf Kundenseite Risiken entstehen, die den Gewinn von Hays negativ beeinflussen können.

Demgegenüber sind Ausfall- und Liquiditätsrisiken zum einen wegen der diversifizierten Kundenstruktur und zum anderen aufgrund der guten Bonität der Kunden von Hays als weniger relevant einzustufen. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden überwacht werden. Wesentliche Risiken aus Verbindlichkeiten sind nicht zu erkennen, da große Teile aus Lieferungen und Leistungen resultieren und in Euro fakturiert sind. Sie stellen somit kein wesentliches Währungskursrisiko dar. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen einer Liquiditätsplanung erfasst und überwacht.

Hays hat ein internes Reporting und Frühwarnsystem etabliert, mittels dessen alle relevanten Risiken regelmäßig vom Vorstand analysiert werden und auf dessen Basis Entscheidungen zur Unternehmensteuerung getroffen werden.

Wir, der Vorstand, gehen davon aus, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten mit einem moderaten Wachstum gerechnet. Bei den Umsatzerlösen erwarten wir im Bereich „Contracting“ eine konstante bis leicht sinkende Entwicklung, denen ein starkes Wachstum insbesondere im Bereich „Perm“ gegenüberstehen wird. Im Bereich „Managed Service Providing“ wird ein leichtes Wachstum erwartet. Insgesamt rechnet die Gesellschaft, unter der Annahme stabiler gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, mit konstanten bis leicht rückläufigen Umsatzerlösen von 0 bis -2 %. Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund des Wachstums im margenstärkeren Geschäftsfeld „Perm“ dennoch geringfügig steigen. Im darauffolgenden Geschäftsjahr 2020/21 erwartet die Gesellschaft entsprechend der Prognose für das Gesamtwirtschaftswachstum wieder einen Umsatzanstieg in allen Bereichen.

Die Planungen sehen einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor, der ausreichen wird, um alle Investitionen leisten zu können sowie zur Aufstockung des Cash-Pool Guthabens beitragen wird. Investitionen sind nur in dem Maße geplant, wie es das Wachstum der Mitarbeiterzahl erfordert. Es ist geplant in 2019/20 weitere Standorte in Deutschland zu eröffnen.

Zusammenfassend befindet sich Hays in einer sehr guten Ausgangslage, um sowohl in einem Szenario einer stagnierenden Gesamtwirtschaft als auch bei einer positiven Entwicklung der Konjunktur zu bestehen und die sich ergebenden Chancen eines dynamischen Marktes zu nutzen. Die Belegschaft ist hoch motiviert, den Expansionskurs fortzusetzen. Gefahren für eine Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre stellen im Wesentlichen eine Verschlechterung der oben angesprochenen exogenen Faktoren dar, die von Hays direkt nicht beeinflussbar sind.

Erklärung der Unternehmensführung

Gem. dem „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ ist sich die Geschäftsführung der Hays AG dessen Anforderung bezüglich der Frauenquote in Aufsichtsrat, in der Geschäftsführung sowie in den 2 darunterliegenden Führungsebenen bewusst.

Die Geschäftsführer haben sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in der Belegschaft schrittweise zu steigern. Die Zielgröße für den Frauenanteil der ersten Führungsebene wird auf 10 % und der zweiten Führungsebene auf 35 % festgelegt. Beide Zielgrößen sollen bis zum 26. Juni 2023 erreicht werden.

Der Aufsichtsrat der Hays AG legt für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2019 die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand auf 0 % fest.

Mannheim, 13. September 2019

Der Vorstand

Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender

Markus Auer

Dirk Hahn

Christoph Niewerth

Bilanz zum 30. Juni 2019

in Tsd Euro

Aktiva

2019 2018
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 12.018 10.665
Sachanlagen 7.217 7.226
19.235 17.891
Umlaufvermögen
Vorräte 272 363
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 351.448 355.670
Flüssige Mittel 763 440
352.483 356.473
Rechnungsabgrenzungsposten 3.114 2.621
374.832 376.985
Passiva
2019 2018
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.073 7.073
Kapitalrücklage 1.186 1.186
Gewinnrücklagen 142 142
Bilanzgewinn/-verlust 60.391 60.391
68.792 68.792
Rückstellungen 14.795 13.205
Verbindlichkeiten 286.359 290.251
Rechnungsabgrenzungsposten 4.886 4.737
374.832 376.985

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018/19 in Tsd Euro

2019 2018
Umsatzerlöse 1.509.992 1.568.253
Sonstige betriebliche Erträge 4.626 3.491
Materialaufwand 1.258.755 1.336.701
Personalaufwand 124.695 112.528
Abschreibungen 3.681 2.516
Sonstige betriebliche Aufwendungen 50.247 45.817
Finanzergebnis 152 103
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17 319
Ergebnis nach Steuern 77.071 73.760
sonstige Steuern 16 57
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführter Gewinn 77.055 73.703
Jahresüberschuss 0 0
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 60.391 60.391
Bilanzgewinn/-verlust 60.391 60.391

Anhang für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2019

der Hays AG, Mannheim

1. Allgemeine Angaben

Rechtliche Verhältnisse

Die Gesellschaft wurde am 15. November 1999 gegründet und ist unter der Firma

„Hays AG“

im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 8258 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Mannheim.

Am 30. Juni 2015 wurden die Anteile der Hays International Holdings Limited, London (Großbritannien) an der Hays AG an die neu gegründete Tochtergesellschaft Hays Holding GmbH, Mannheim (Deutschland) übertragen.

Mit der Hays Holding GmbH, Mannheim, wurde am 15. Juni 2016 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser trat rückwirkend zum 1. Juli 2015 in Kraft.

Durch den vorliegenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht seit dem 1. Juli 2015 eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft zur Hays Holding GmbH. Umsatzsteuerlich ist die Gesellschaft seit dem 1. April 2016 Organgesellschaft der Hays Holding GmbH, die als Organträger fungiert.

Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss der Hays AG, Mannheim, wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) unter Berücksichtigung des Aktiengesetzes (AG) aufgestellt. Die Hays AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. Juni (abweichendes Wirtschaftsjahr).

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst, um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern. Die zusammengefassten Posten sind im Anhang detailliert ausgewiesen und erläutert.

2. Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Die Bewertungsmethoden der Vorjahre wurden unverändert beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt wesentlichen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsindividuelle Nutzungsdauer von ein bis acht Jahren linear abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Kosten für entgeltlich erworbene Software und deren Customizing, die zum Bilanzstichtag über das Gesamtprojekt betrachtet noch nicht betriebsbereit war. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Sachanlagen

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung planmäßig über die betriebsindividuelle Nutzungsdauer anhand der linearen Methode.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen EDV-Hardware, die zum Bilanzstichtag noch nicht betriebsbereit war.

Planmäßige Abschreibungen wurden wie folgt vorgenommen:

Anlagegegenstände Abschreibungsmethode/ Nutzungsdauer in Jahren
Bauten auf fremden Grundstücken
Mietereinbauten Linear/ 5 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung
EDV-Hardware Linear/ 2-8 Jahre
Büroausstattung Linear/ 2-15 Jahre

Auf die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen wurde die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet.

Umlaufvermögen

In den Vorräten sind Betriebsstoffe (Bestand Werbemittel) enthalten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt. Ein niedrigerer beizulegender Wert am Bilanzstichtag wird durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Latente Steuern

Latente Steuern wurden aufgrund des nunmehr seit dem 1. Juli 2015 bestehenden Organschaftsverhältnisses auf Ebene der Organträgerin Hays Holding GmbH, Mannheim, berechnet und gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften ausgewiesen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunkts des Eintritts unbestimmt sind und bei denen mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist, mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung erfasst. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

30.06.2019

TEUR
30.06.2018

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 278.813 288.164
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 71.278 66.530
Sonstige Vermögensgegenstände 1.357 976
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 351.448 355.670

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 66.795 (Vorjahr: TEUR 65.835) die Gesellschafterin Hays Holding GmbH aus einer Cash Pool Vereinbarung. Insofern besteht für die Cash Pool Forderung eine Mitzugehörigkeit zu den flüssigen Mitteln. Die Weiteren TEUR 4.483 (Vorjahr: TEUR 695) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.357 (Vorjahr: TEUR 976) beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 751 (Vorjahr: TEUR 698).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Flüssige Mittel

Es handelt sich um Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund der Cash Pooling Vereinbarung mit der Hays Holding GmbH werden die EUR Guthaben bei Kreditinstituten täglich an die Hays Holding GmbH übertragen. Fremdwährungsbestände werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet und sind nicht Gegenstand der Cash-Pool-Vereinbarung.

Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

30.06.2019

TEUR
30.06.2019

TEUR
30.06.2018

TEUR
Grundkapital 7.073 7.073
Kapitalrücklage 1.186 1.186
Andere Gewinnrücklagen 142 142
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 60.391 60.391
Gewinnausschüttung 0 -0
Zwischensumme 60.391 60.391
Jahresüberschuss 0 0
Bilanzgewinn 60.391 60.391
Eigenkapital 68.792 68.792

Zum Bilanzstichtag beträgt das Grundkapital EUR 7.073.360,00, eingeteilt in 7.073.360 Inhaber-Stückaktien mit einem Nennbetrag von EUR 1 je Stück.

Am 4. April 2007 wurde der Gesellschaft von der Hays International Holdings Limited, London (Großbritannien), mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an der Hays AG gehört. Gleichzeitig hat die Hays Specialist Recruitment (Holdings) Limited, London (Großbritannien), mitgeteilt, dass ihr keine Beteiligung an der Hays AG mehr gehört.

Mit Abspaltungsvertrag vom 29. Februar 2016 wurden die von der Hays AG als Alleingesellschafterin gehaltenen Aktien der Hays (Schweiz) AG mit einem Buchwert von TEUR 63 rückwirkend zum 1. Juli 2015 im Wege einer Abspaltung zur Aufnahme ohne Gewährung neuer Geschäftsanteile an die alleinige Anteilseignerin Hays Holding GmbH, Mannheim übertragen. Gleichzeitig fand eine Reduktion der Kapitalrücklage um den Buchwert von TEUR 63 statt. Die Handelsregistereinträge erfolgten am 2. März 2016 beim Amtsgericht Mannheim.

Die Hays plc., London, Großbritannien, ist alleinige Anteilseignerin sowohl der Hays International Holdings Limited, als auch der Hays Specialist Recruitment (Holdings) Limited, beide London (Großbritannien). Die Hays International Holdings Limited, London/Großbritannien, ist alleinige Anteilseignerin der Hays Holding GmbH, Mannheim, die wiederum alleinige Anteilseignerin der Hays AG, Mannheim, ist.

In der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 1.186 (Vorjahr: TEUR 1.186) ist die gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 708 (Vorjahr: TEUR 708) enthalten.

Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 142 resultieren aus der erstmaligen Anwendung des § 274 HGB i.d.F. des BilMoG im Jahr 2011.

Rückstellungen

Neben den Steuer-Rückstellungen in Höhe von TEUR 411 (Vorjahr: TEUR 411) bestehen sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 14.384, welche sich wie folgt zusammensetzen:

30.06.2019

TEUR
30.06.2018

TEUR
Personalrückstellungen 10.968 9.887
Boni an Kunden 1.822 1.312
Prozesskosten 268 697
Beratungs- und Prüfungskosten 311 194
Marketing 64 34
Ausstehende Rechnungen 3 5
Übrige 948 665
14.384 12.794

In den Personalrückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni und nicht genommener Urlaub enthalten.

Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

30.06.2019

TEUR
30.06.2018

TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 191.239 198.977
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 91.240 87.280
Sonstige Verbindlichkeiten 3.880 3.994
Verbindlichkeiten 286.359 290.251

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 31.765 (Vorjahr: TEUR 27.000) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Des Weiteren sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber der Anteilseignerin in Höhe von TEUR 59.475 (Vorjahr: TEUR 60.280) enthalten. Hierin sind TEUR 77.055 (Vorjahr: TEUR 73.703) aus Ergebnisabführung enthalten, welche zusammen mit Umlageverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.577 (Vorjahr: TEUR 5.831) und mit Forderungen in Höhe von TEUR 21.157 (Vorjahr: TEUR 19.254) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft saldiert wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.880 (Vorjahr: TEUR 3.994) enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 2.275 (Vorjahr: TEUR 2.078).

Die gesamten Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen in Rechnung gestellte aber noch nicht als Umsatz realisierte Erlöse aus Vermittlungen im Permanentgeschäft für das Folgejahr in Höhe von TEUR 4.886 (Vorjahr: TEUR 4.737).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen.

Laufzeit 30.06.2019

TEUR
30.06.2018

TEUR
Bis zu 1 Jahr 19.132 20.348
Zwischen 1 und 5 Jahren 44.341 45.427
Mehr als 5 Jahre 15.534 9.399
Gesamt 79.007 75.174

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse, gegliedert nach Inland und Ausland, stellen sich wie folgt dar:

1.07.2018 - 30.06.2019

TEUR
1.07.2017 - 30.06.2018

TEUR
Inland 1.498.284 1.558.222
Ausland EU 10.543 8.822
Ausland Nicht-EU 1.165 1.209
1.509.992 1.568.253

Die Umsatzerlöse, gegliedert nach Geschäftsbereichen, stellen sich wie folgt dar:

1.07.2018 - 30.06.2019

TEUR
1.07.2017 - 30.06.2018

TEUR
Contracting 1.105.963 1.047.642
Managed Service Providing 321.980 463.131
Permanent Placements 48.955 43.919
Übrige Erlöse 33.094 13.561
1.509.992 1.568.253

Die übrigen Erlöse beinhalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an Konzernunternehmen in Höhe von TEUR 4.121 (Vorjahr: TEUR 8.619) und erstmalig in diesem Berichtsjahr auch Umlageweiterbelastungen an Konzernunternehmen in Höhe von TEUR 25.457 (Vorjahr: TEUR 0).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten:

1.07.2018 -30.06.2019

TEUR
1.07.2017 -30.06.2018

TEUR
Verrechnung Sonstige Sachbezüge (Kfz Gestellung) 2.727 2.227
Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen 0 297
Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.561 605
Währungsumrechnungen 23 23
Übrige Erträge 315 339
4.626 3.491

Materialaufwand

Bei dem Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen) handelt es sich um Aufwendungen für die vermittelten Fachkräfte.

Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

1.07.2018 - 30.06.2019

TEUR
1.07.2017 - 30.06.2018

TEUR
Gehälter 105.660 95.853
Soziale Abgaben 19.035 16.675
124.695 112.528

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Absatz 5 HGB waren im Geschäftsjahresdurchschnitt 2.028 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.902).

Zum Geschäftsjahresende betrug die Anzahl der Angestellten 2.050 (Vorjahr: 1.923), die sich den Bereichen Backoffice (541; Vorjahr: 467), Recruitment Management (94; Vorjahr: 100), Sales (1.312; Vorjahr: 1.251) und Special Sales (103; Vorjahr: 85) zuordnen lassen.

Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen für Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 46).

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis gliedert sich wie folgt:

1.07.2018 - 30.06.2019 1.07.2017 - 30.06.2018
TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36 68
- davon aus verbundenen Unternehmen 35 62
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 188 171
- davon an verbundene Unternehmen 154 81
152 103

Das Finanzergebnis beinhaltet mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 54) Zinsaufwendungen gegenüber dem Finanzamt.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

1.07.2018 - 30.06.2019

TEUR
1.07.2017 - 30.06.2018

TEUR
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 0 134
Gewerbesteuer 0 156
Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag 17 29
17 319

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2018/2019 beträgt TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 80).

5. Ergänzende Angaben

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands

Aufsichtsräte der Gesellschaft sind:

Herr Alistair Cox, London (Großbritannien), Vorsitzender, (Chief Executive Officer bei Hays PLC, London)
Herr James Hilton, London (Großbritannien), (Group Financial Controller bei Hays PLC, London)
Herr Paul Venables, London (Großbritannien), (Chief Financial Officer bei Hays PLC, London)

Die Aufsichtsratsmitglieder haben keine Vergütung für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr erhalten.

Vorstände der Gesellschaft sind:

Herr Dipl.-Kaufmann Klaus Breitschopf, Mannheim, (Vorstandsvorsitzender), CEO (Chief Executive Officer)
Herr Dipl.-Betriebswirt Markus Auer, Brühl, CFO (Chief Financial Officer)
Herr Dipl.-Kaufmann Dirk Hahn, Ilvesheim, COO (Chief Operating Officer)
Herr Dipl.-Wirtschaftsingenieur Christoph Niewerth, Dreieich-Buchschlag, COO (Chief Operating Officer)

Die Vorstände erhalten keine Vorstandsvergütung von der Hays AG.

Konzernabschluss

Das Mutterunternehmen der Hays AG, Mannheim, ist die Hays Holding GmbH, Mannheim, die alle Anteile an der Gesellschaft hält.

Der Jahresabschluss der Hays AG wird in den Konzernabschluss der Hays PLC., London, Großbritannien, einbezogen, welche für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt, der im Companies House für England und Wales in Cardiff, Großbritannien, unter der Nummer 2150.950 registriert ist. Der Konzernabschluss der Hays PLC einschließlich des Bestätigungsvermerks wird in die deutsche Sprache übersetzt und soll beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers zur Offenlegung eingereicht werden.

Mannheim, 13. September 2019

Der Vorstand

Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender

Dirk Hahn

Christoph Niewerth

Markus Auer

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019

Immaterielle Vermögensgegenstände

in Tsd Euro
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Geleistete Anzahlungen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.7.2018 8.044 9.426 17.470
Zugänge 2.949 0 2.949
Abgänge 0 0 0
Umbuchungen 4.217 - 4.217 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.6.2019 15.210 5.209 20.419
Abschreibungen 1.7.2018 6.805 0 6.805
Abschreibungen des Geschäftsjahres 1.596 0 1.596
Zuschreibungen 0 0 0
Änderung aus Abgänge 0 0 0
Änderung aus Umbuchungen 0 0 0
Abschreibungen 30.6.2019 8.401 0 8.401
Restbuchwerte 30.6.2019 6.809 5.209 12.018
Restbuchwerte 30.6.2018 1.239 9.426 10.665
Sachanlagen

in Tsd Euro
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.7.2018 969 13.664 692 15.325
Zugänge 122 2.016 0 2.138
empfangene/abgesetzte Zuschüsse 0 0 0 0
Abgänge 0 - 35 - 61 - 96
Umbuchungen 0 498 - 498 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.6.2019 1.091 16.143 133 17.367
Abschreibungen 1.7.2018 420 7.680 0 8.100
Abschreibungen des Geschäftsjahres 60 2.025 0 2.085
Zuschreibungen 0 0 0 0
Änderung aus Abgänge 0 - 35 0 - 35
Änderung aus Umbuchungen 0 0 0 0
Abschreibungen 30.6.2019 480 9.670 0 10.150
Restbuchwerte 30.6.2019 611 6.473 133 7.217
Restbuchwerte 30.6.2018 549 5.984 692 7.225

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hays AG, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hays AG, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hays AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Stuttgart, den 13. September 2019

**PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sutharsan Sriskantharajah, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2019 wurde am 23. Oktober 2019 festgestellt.