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Hays PLC Annual Report 2010

Nov 9, 2011

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Annual Report

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Publication

Hays plc.

250 Euston Road

London NW1 2 AF

United Kingdom/Wales

Konzernabschluss zum 30. Juni 2011

Hays AG, Mannheim

Hays plc., London, UK - Lagebericht zum 30. Juni 2011

Rückkehr zum Wachstum

Bericht des Board of Directors:

Unser Geschäft hat eine inhärente Beweglichkeit und Flexibilität. Kombiniert mit den von uns durchgeführten Investitionen sind wir gut positioniert, die verbesserten Marktbedingungen voll zu nutzen.

Wir begannen das Jahr unter den schwierigsten Marktbedingungen jemals, wodurch die meisten Teile des Geschäfts mit Nachfrageeinbrüchen von mehr als 40 % zu kämpfen hatten. Vor diesem Hintergrund erreicht unser Geschäft ein gutes Niveau der Rentabilität und die Vorteile der frühen Maßnahmen zur Verringerung der Kostenbasis im Vorjahr fließen uns zu.

In der ersten Hälfte des Jahres wurde die Zahl der Berater weiter reduziert und ergab einen Gesamtrückgang von 32 % im Vergleich zum Höchstwert. Ab der zweiten Hälfte des Jahres begannen die meisten unserer Märkte sich zu erholen worauf wir schnell reagierten, indem wir, vor allem im asiatisch-pazifischen Raum, wo wir in der zweiten Hälfte den Personalbestand um 17 % erhöhten, investiert haben. Als Ergebnis erreichten wir eine erheblich verbesserte Leistung in der zweiten Hälfte des Jahres und der Konzern ist im vierten Quartal zum Wachstum auf Jahresbasis zurückgekehrt.

Obwohl der Gewinn pro Aktie (vor außerordentlichem Ergebnis) für das Jahr um 58 % gesunken ist, halten wir dies für eine solide Leistung vor dem Hintergrund des starken Rückgangs. Unser Geschäft wurde in den letzten 18 Monaten gründlich auf seine Belastbarkeit getestet und ich freue mich zu sagen, dass wir bewiesen haben, dass unser Geschäftsmodell sehr schwierigen Marktbedingungen standhalten kann und wir eine der besten finanziellen Leistungen der Branche geliefert haben.

Während wir alle erforderlichen Schritte unternahmen, das Geschäft in der Abschwung Phase zu steuern, waren wir sehr darauf bedacht, unsere langfristigen Ziele hinsichtlich der enormen strukturellen Wachstumschancen in unseren Märkten nicht aus den Augen zu verlieren. Wir haben unsere operative Präsenz durch Aufrechterhaltung der geografischen Abdeckung, der in jedem unserer Märkte angebotenen Fachgebieten geschützt. Wie im vergangenen Jahr bereits berichtet haben wir, trotz der schwierigen Bedingungen in unseren Märkten, unsere Investitionen auf drei Schlüsselbereiche fokussiert:

1. IT Entwicklungsprogramme

2. Stärkung der Marke

3. Ausbildung und Entwicklung der Mitarbeiter.

Wie im weiteren Jahresbericht genauer erläutert, ist jeder Bereich nun bereit, Wertbeiträge zu leisten, insbesondere durch den Abschluss der wesentlichen IT-Änderungen, der Markenführung in allen unseren Märkten mit Schwerpunkt "Expertise" als unser Hauptunterscheidungsmerkmal und mit der verbesserten Ausstattung unsere Mitarbeiter, um in den Marktbedingungen von heute zu gewinnen. Diese Investitionen positionieren uns sehr gut, um die nächste Phase des Wachstums zu nutzen.

In diesem Jahr konzentriert sich unsere Strategie auf Wachstum. In den internationalen Märkten erweitern wir unser Geschäft durch organische Replikation unseres Geschäftsmodells, Wachstum in unseren vorhandenen Märkten und durch Eintritt in eine Reihe von spannenden neuen Märkten, von denen wir glauben, dass sie ein hohes Potential haben. Im Vereinigten Königreich behalten wir unseren Fokus auf der Stärkung unserer marktführenden Position indem Effizienz und Marktanteile ausgebaut werden, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um sich verbessernde Geschäftsbedingungen zu nutzen.

Dividende

Unserer Dividendenpolitik soll eine nachhaltige Dividende über den Konjunkturzyklus, aber auch eine progressive Dividende in Zeiten des Wachstums, unterstützen. Unter Berücksichtigung der verbesserten Trends in der zweiten Hälfte des Jahres, der Zuversicht des Board of Directors in die Vorausschau und die Belastbarkeit der Konzernbilanz, schlägt das Board of Directors vor, die endgültige Dividende auf dem Vorjahresniveau von 3,95 Pence zu halten. Daraus würde eine Gesamtjahresdividende von 5,80 Pence resultieren (2009: 5,80 Pence).

Mitarbeiter

Die letzten Jahre waren besonders hart für unsere Mitarbeiter, von denen viele zusätzliche Rollen und Verantwortlichkeiten übernehmen mussten, um die erforderlichen Maßnahmen zur Steuerung des Abschwungs durchführen zu können. Diesen schwierigen Zeiten wurde jedoch auf allen Ebenen mit einem Maß an Engagement und Entschlossenheit begegnet, auf das ich sehr stolz bin und ich möchte im Namen des Boards of Directors unseren Dank an alle unsere Mitarbeiter auf der ganzen Welt aussprechen.

Noch erfreulicher ist, dass wir in der zweiten Hälfte des Jahres begonnen haben, unsere Mitarbeiterzahl zu erhöhen, indem mehr als 200 neue Menschen in das Unternehmen aufgenommen wurden. Ich begrüße unsere neuen Mitarbeiter und ich bin sehr zuversichtlich, dass das hohe Niveau von Professionalität und Unternehmergeist innerhalb des Unternehmens ein starkes Umfeld zur Verfügung stellt, in dem sie sich entwickeln und ihre Karriere aufbauen können.

Verantwortung des Unternehmens

Unser Ansatz hinsichtlich der Corporate Responsibility deckt ein breites Spektrum von Philosophien, Aktivitäten und Normen, die im Detail weiter unten in der jährlichen Berichterstattung dargestellt werden. Wieder haben wir als Organisation in diesem Jahr in zahlreichen Veranstaltungen Geld für wohltätige Zwecke gesammelt. Wir haben einen Fundraising-Tag für die UNICEF Haiti Hilfe über unser globales Geschäft organisiert. Im Vereinigten Königreich sah unsere 'Beat the Moon'-Veranstaltung über 100 Mitarbeiter klettern, Rad fahren, Kanu fahren und laufen im Lake District für unsere ständige Hilfe an die Aktion für Kinder. Diese repräsentieren nur zwei der vielen Veranstaltungen, die während des Jahres stattfanden und die mehr als £ 290.000 eingebracht haben. Dies charakterisiert und zeigt die Großzügigkeit und den Geist, der in der Organisation vorhanden ist.

Untersuchungen der Wettbewerbsbehörde (The Office of Fair Trade “OFT“)

Am 30. September 2009 gab die Wettbewerbsbehörde (The Office of Fair Trading "OFT") ihre Entscheidung bekannt, dass der Hays-Bereich Construction & Property (Bau & Gebäude) im Vereinigten Königreich Wettbewerbsrecht im Zeitraum von Oktober 2004 bis November 2005 verletzt hatte. Nach vollständiger Zusammenarbeit mit dem OFT wurde Hays eine Strafe von £ 30,4 Millionen auferlegt. Während die Untersuchung sich auf einen isolierten, durch einen einzelnen Angestellten, der nicht mehr im Unternehmen ist, verursachten Sachverhalt bezog, der nur einen kleinen Teil des Bereichs Construction & Property in UK betraf, waren wir zutiefst enttäuscht, Gegenstand einer solchen Untersuchung zu sein, und ich versichere, dass das Board of Directors die Ergebnisse der Untersuchung sehr ernst genommen hat. Unverzüglich nach dem Bekanntwerden der Untersuchung haben wir Compliance- und Ausbildungsmaßnahmen des Konzerns in diesem Bereich erheblich verstärkt und haben ein detailliertes Schulungsprogramm für alle wichtigen Mitarbeiter implementiert. Jedoch betrachten wir die Höhe der Geldbuße als willkürlich und unverhältnismäßig im Verhältnis zu den Sachverhalten, auf die sie sich bezieht, und haben daher Berufung hinsichtlich dieser Entscheidung eingelegt.

Zusammenfassung

Als Aktionär ist dies die erste große Rezession, in der Sie die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells beurteilen konnten. Diese wurde vor allem durch die Fähigkeit nachgewiesen, die Rentabilität in der ersten Hälfte des Jahres zu verteidigen und dann in der zweiten Hälfte Schwerpunkte in identifizierten Wachstumsfeldern zu setzen. Die unserem Geschäftsmodells innewohnende Beweglichkeit und Flexibilität, kombiniert mit unseren oben genannten Investitionen, positionieren uns, die verbesserten Marktbedingungen in fast allen unseren Märkten zu nutzen.

Wie am 15. Juli 2010 mitgeteilt, werde ich im November mit der Hauptversammlung in den Ruhestand treten und die Zügel an Alan Thomson übergeben. Seit der Ankündigung habe ich viel Zeit mit Alan verbracht, er verfügt über hervorragende Fähigkeiten kombiniert mit der Persönlichkeit Hays zu noch größerem Erfolg zu führen.

Seit meinem Eintritt in das Board of Directors 1998, habe ich die Transformation der Gruppe zu einem fokussierten Personaldienstleistungs- und Vermittlungsunternehmen mit einer zunehmend globalen Präsenz erlebt. Heute, wir bewegen uns aus einer der tiefsten Rezessionen der Neuzeit heraus ist Hays, angeführt von Alistair und seinem Führungsteam, gut positioniert, um die aufregenden, in unseren Märkten steckenden Wachstumschancen zu nutzen. Als eine persönliche Anmerkung möchte ich sagen, dass ich meine Zeit im Unternehmen sehr genossen habe. Ich habe außergewöhnliche Unterstützung des Hays-Teams und der Berater des Konzerns erfahren und ich wünsche jedem aufrichtig, den völlig verdienten Erfolg.

Bob Lawson

Vorsitzender

Directors’ Report – Business Review:

Bericht des Chief Executive Officers

Während der Rezession hielten wir konsequent an unserer Verpflichtung fest, eine stärkere und breitere Basis für ein effizienteres Geschäft aufzubauen.

2010

2010 war ein Jahr zweier sehr unterschiedliche Hälften. Nach einem herausforderndem 2009, begannen wir 2010 mit Märkten, die weiterhin einige der schwierigsten Bedingungen präsentierten. Das Ausmaß und das Tempo des Rückgangs in unseren Märkten während des Abschwungs waren beispiellos. In etwas mehr als 12 Monaten hat sich unser Permanent Placement-Geschäft (Vermittlung in Festanstellung) weltweit halbiert. Unsere Gebühren im UK-Privatsektor sanken um 58 % von ihrem Höhepunkt und viele Teile unseres internationalen Geschäfts waren sogar noch stärker betroffen. Vor diesem Hintergrund war unser unmittelbares Ziel, unser Geschäft so robust wie möglich zu verteidigen und die Rentabilität durch Kostenkontrolle zu schützen.

Die zweite Hälfte des Jahres verlief ganz anders, da die Erholung in Schlüsselmärkten begann, an Dynamik zu gewinnen. Die Erholung in Australien und Asien startete und weitete sich im Verlauf des Jahres auf Europa und Amerika aus. Unser Fokus verschob sich entsprechend, und zum ersten Mal in mehr als 18 Monaten begannen wir beim Aufbau unserer Berater Basis zu reinvestieren um sicherzustellen, dass wir die Erholung in jedem Markt vollständig ausnutzen. Es ist sehr ermutigend, dass sich diese frühen Anzeichen einer Erholung weiter verbreitert und in den meisten unserer Märkte fest verwurzelt haben und folglich wir eine materielle Aufholung der Gewinne während des zweitens Hälfte erreicht haben und das Jahr mit einem sich verbesserten Ausblick in mehr als 90 % des Geschäfts beendeten.

Strategische Fortschritte in 2010

Im vergangenen Jahr habe ich vier Schlüsselbereiche für den Konzern festgelegt. Diese Ziele wurden entwickelt, um die kurzfristigen Bedürfnisse hinsichtlich liquider Mittel, Gewinn und Produktivitätssteigerung mit den längerfristigen strategischen Zielen der höheren Marktanteile, Stärkung unserer Marke und Abschluss der Einführung von Weltklasse IT-Systeme auszutarieren. Ich freue mich sagen zu können, dass wir in jedem Bereich erhebliche Fortschritte erzielt haben.

1. Liquide Mittel, Jahresüberschuss und Steigerung der Produktivität

In der ersten Hälfte des Jahres hatte Kostenkontrolle die klare Priorität. Wo notwendig, haben wir die Mitarbeiterzahl reduziert, wodurch die Zahl der Berater in der ersten Hälfte um 4 % zurück ging und zu einer gesamten Verringerung um 32 % im Vergleich zum Spitzenwert führte. Später im Jahr als sich die Märkte stabilisierten und erholten, schalteten wir schnell vom Kostensenkungs- in den Investitionsmodus um, zunächst im asiatisch-pazifischen Raum und dann in anderen wichtigen Märkten, einschließlich Deutschland und Brasilien. Unsere Fähigkeit, von den Veränderungen in diesen Märkten profitieren zu können, verhalf uns zur Steigerung des Betriebsgewinn um 23 % * in der zweiten Hälfte im Vergleich zu der ersten Hälfte.

Zur gleichen Zeit behielten wir unseren Fokus auf der Generierung liquider Mittel bei und erreichten eine weitere starke Leistung für das Jahr mit 97 % Umwandlung von operativen Gewinn ** in operativen Cashflow ***.

2. Steigerung des Marktanteils

Rezessionen bieten Chancen für starke Unternehmen, ihre Marktposition zu stärken, und dies ist es, was wir im letzten Jahr erreicht haben. Wir haben unsere Ressourcen auf die widerstandsfähigen Teile der Märkte konzentriert und unsere Dienstleistungen dahingehend entwickelt, sicherzustellen, dass sie für unsere Kunden in einem sich entwickelnden Markt relevant sind. Dies ermöglichte es uns, Teile des Geschäfts trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten weiter wachsen zu lassen. Unser Pharma-Geschäft wuchs z. B. in den Netto Gebühren um 35 % * im Vergleich zum letzten Jahr, da wir diese Dienste in unserem internationales Netzwerk eingeführt haben. Trotz des Drucks auf den öffentlichen Sektor in UK wuchs unser Geschäft im Gesundheits- und im Bildungswesen  um 29 % bzw. 4 %, wodurch wir uns diese Märkte weiter erschlossen.

Auf der ganzen Welt haben viele unserer größeren Kunden Möglichkeiten zur Konsolidierung ihrer Lieferantenbasis hinsichtlich ihrer Rekrutierungsbedürfnisse gesucht. Sie beabsichtigten mit Organisationen Partnerschaften einzugehen, die sie in mehreren Berufsfeldern und manchmal in mehreren Ländern mit Dienstleistungen versorgen können. Diese Kunden gesteuerte Entwicklung auf dem Markt entsprechen wir mit unseren Stärken in Bezug auf internationale Zusammenarbeit und sektoraler Diversifizierung und wir haben unsere Fähigkeiten weiter entwickelt, um diese Chancen bestmöglich zu nutzen. Infolgedessen haben wir unsere Marktführerschaft ausgebaut, zum Beispiel wurden Multi-Service-Verträge mit Bank of America und JP Morgan im Bereich Finanzdienstleistungen im Vereinigten Königreich, die Audit Commission and Department for Business, Enterprise und Regulatory Reform (BERR) im öffentlichen Sektor des Vereinigten Königreichs, Goodyear in China, JDSU in Europa und Asien, und Sony in Europa gewonnen. Unsere Strategie und die Fähigkeit die Mehrheit aller professionellen Rekrutierungsbedarfe solch wichtiger Organisationen zu bedienen wird ein Schlüsselfaktor für Wachstum und Marktanteil sein, wenn sich die Märkte für Personaldienstleistung erholen.

Schließlich bedeutet, wie bereits erwähnt, der steigende Marktanteil Investitionen in unsere Beraterbasis. Durch umgehende Investition in den Personalbestand in den sich erholenden Märkten auf der ganzen Welt und dem Versetzen von Beratern in widerstandsfähigere Märkte, wuchsen die Netto-Gebühren um 8 % in der zweiten Hälfte im Vergleich zur ersten Hälfte.

3. Vollständige Einführung der IT-Systeme

Technologie ist ein Schlüsselinstrument, das es unseren Beratern erlaubt, ihre Kunden besser, schneller und fachgerechter zu bedienen. Unsere Fähigkeit die Kundenbedarfe in bestmöglicher Weise mit der richtigen Person zu bedienen ist eine Funktion der Kenntnisse unserer Berater, der Qualität der Kandidaten, die wir finden und der Fähigkeiten des IT-Systems, die beste Übereinstimmung zu finden. Die besten Systeme zu haben, stellt einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar, und ich freue mich sagen zu können, dass wir jetzt im Wesentlichen die globale Einführung unserer neuen Front-Office-Systeme abgeschlossen haben.

Wir haben auch unser UK-Back-Office-Automatisierungsprojekt abgeschlossen. Das neue System ist bereits im Einsatz und bietet automatisierte Zeiterfassung, Zahlungs- und Abrechnungsprozesse sowie Echtzeit-Informationen für die Steuerung unseres Geschäfts. Wir haben erhebliche Kosten unserer UK Verwaltungsfunktionen vermindert, unseren Kundenservice verbessert und, was wichtiger ist, ein System geschaffen mit realen Skaleneffekten, die mit der Erholung des UK-Geschäftsumfangs eine erhebliche Rendite erbringen werden.

4. Stärkung der Marke

Führende Unternehmen haben führende Marken und 2010 erfolgte die Einführung der neuen Markenpositionierung: 'Recruiting experts worldwide‘. Durch die Nutzung unserer Marke wollen wir unser Unternehmen überall dort profilieren, wo wir aktiv sind, uns von unseren Konkurrenten unterscheiden und unser einzigartiges Know-how für unsere Kunden besser kommunizieren.

Der reale Wert unserer Marke liegt jedoch in unserer Fähigkeit, unsere Expertise zu vertiefen und in alles einzubringen, was wir tun, um die Service-Erfahrung für unsere Kunden und Kandidaten fortwährend zu verbessern. Die Qualität unserer Marke hängt letztlich von der Qualität der Dienstleistungen unsere Berater ab, weshalb ein großer Teil unserer Ausgaben in diesem Jahr die weitere Stärkung unserer Schulungsprogramme betraf.

Dies reicht von der Standardisierung unserer Einführungs- und Technikschulung für Berater und der Vertiefung unseres Branchen-Know-how durch die Einführung von 'ManagementDirect', zur Entwicklung unserer Management- und Führungsfunktionen, in Verbindung mit dem Chartered Institute of Management und führenden internationalen Business Schools. Der Nutzen dieser Investitionen wird sich in verbesserter Kundenzufriedenheit ausdrücken, die wiederum Marktanteile und Gebühren liefern wird. Jedoch ist es lohnend zu sehen, dass unsere Anstrengungen anerkannt werden. Wir haben mehrere Branchenauszeichnungen darunter 'Beste Temp/Interim Recruitment Firma' für den Finanzmarkt an Hays UK und 'Beste Anwendung des Online-Recruiting' bei den 2010 UK Online Recruitment-Awards gewonnen.

Schwerpunkte für 2011

Unser unerschütterliches Ziel ist, das herausragende globale Unternehmen für Fachkräftevermittlungen aufzubauen und unser Ziel ist es, dies unabhängig von dem wirtschaftlichen Hintergrund zu tun. Um dies zu erreichen, fokussiert sich unsere Strategie auf vier wesentliche Komponenten: Wachstum unseres Geschäfts durch Replikation, operative Effizienz, Entwickeln der besten Mitarbeiter in der Industrie und Anwenden des "Hays-Weg" Dinge einheitlich in der ganzen Welt zu tun. Daraus resultieren die folgenden vier zentralen Zielsetzungen für 2011:

1. Fortführung der internationalen Diversifikation

Die langfristigen Möglichkeiten zur Entwicklung einer Reihe von internationalen Märkten sind beträchtlich. Im Laufe der Jahre haben wir unsere Fähigkeit, die strukturellen Veränderungen in diesen Märkten zu nutzen, nachgewiesen, mit wachsenden internationalen Gebühren von 38 % im Jahr 2007 und 54 % im Jahr 2008. Vor fünf Jahren, waren wir ein Unternehmen dominiert durch unser UK-Geschäft, mit nur einem Viertel unserer Gebührenerträge im Ausland. Heute werden 60 % unserer Gebühren von unseren internationalen Märkten geliefert, und wir erwarten, dass diese Diversifizierung weiterhin anhält.

Unser Ziel ist es, unseren internationalen Berater-Personalbestand innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr als zu verdoppeln und wir sind auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Wir sind weiterhin dabei, den Personalbestand in Asia-Pacific, Deutschland und Brasilien aufzubauen und werden im Rest von Europa soweit die Erholung greift investieren. Wir planen auch, während des Jahres in neue Regionen zu expandieren. In den USA werden wir in New Jersey unsere Geschäftstätigkeit beginnen, um zunächst unseren pharmazeutischen Kunden dienen. Nach dem enormen Erfolg des brasilianischen Geschäfts wollen wir unser Geschäft in ganz Südamerika mit Start in Mexiko beginnen.

2. Steigerung von Produktivität und Effizienzgewinnen

Nach Installation der Schlüsselsysteme, konzentrieren wir uns darauf, die volle Kapazität unserer neuen Technologie zu nutzen  und somit die Beraterproduktivität zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und den Kundenservice zu verbessern.

Wir arbeiten auch an der Verbesserung unserer online-Präsenz und daran, unseren Kunden vielfältige und benutzerfreundliche Wege zu bieten, um mit uns über das Internet zusammenzuarbeiten. Das Internet ist bereits ein sehr wichtiger Kanal für uns, aber wir wollen unsere online-Inhalte und transaktionale Kapazität weiterentwickeln. Ebenso ermöglichen es uns unsere neuen State-of-the-Art-Systeme vielfältige Plattformen für die Kommunikation mit Kunden und Kandidaten, in der von diesen gewählten Weise zu entwickeln. Daher haben wir speziell für das iPhone und das iPad entwickelte Anwendungen eingeführt, und wir werden weiterhin unsere online-Präsenz für mobile Plattformen anpassen, wo wir es für notwendig halten.

3. Die Marke nutzen

Letztes Jahr haben wir die Marke neueingeführt. Dieses Jahr werden wir sie in allem verankern, was wir in der ganzen Welt tun. Das bedingt Investitionen in weitere Ausbildung, die Entwicklung neuer Initiativen zur Verbesserung unserer Kundendienstleistungen, zur Förderung unserer Expertise im Markt der Fachkräftevermittlungen und die Entwicklung der Expertise hinsichtlich Schlüsselqualifikationen und Fragen der Mitarbeiterbeschäftigung in jedem unserer Märkte auf der ganzen Welt. Unsere gesamte Geschäftstätigkeit basiert darauf, die richtige Person für die Bedürfnisse unserer Kunden zu finden. Das ist eine sehr wertvolle Dienstleistung und wir wollen die unbestrittenen Experten im Markt für Fachkräftevermittlung sein, so dass alle unsere Branding Anstrengungen auf dieses Ziel gerichtet werden.

4. Heranziehen, halten und entwickeln der besten Mitarbeiter

Wir sind in einer Branche, wo der begrenzende Faktor für das Wachstum nicht das Kapital ist, sondern die Menschen und ihre Fähigkeiten. Anwerbung, Entwicklung und die Bindung der besten Leute ist entscheidend für unseren Erfolg. Aus diesem Grund haben wir in Zeiten des Abschwungs verstärkt in unsere Ausbildungsprogramme investiert und wir werden dies weiterhin tun in dem Maße, in dem sich unser Markt erholt. Unser Ziel ist es, unsere Fähigkeiten in allen Aspekten zu stärken und zu erweitern, von neuen Beratern bis zu den Führungskräften, um sicherzustellen, dass wir während der nächsten Wachstumsphase mehr Wachstumschancen parallel verfolgen können.

Bob Lawson

Wie wir im Juli angekündigt haben, wird Bob im November aus dem Board of Directors und aus seiner Rolle als Vorsitzender zurücktreten und in den Ruhestand gehen. Im Namen eines jeden bei Hays möchte ich Bob für das große Engagement und die Führung der Gruppe in den letzten 12 Jahren danken. Bob überwachte die Transformation der Hays aus einem Konglomerat zu einem weltweit führenden Spezialisten für Fachkräftevermittlungen. Er förderte weiterhin die Entwicklung unseres Unternehmens von einem hauptsächlich britischen Unternehmen zu einer internationalen Gruppe, die nun in 28 Ländern tätig ist und die Mehrheit der Gebühren außerhalb des Vereinigten Königreichs generiert. Auf der persönlichen Ebene habe ich es sehr genossen, mit Bob in den letzten drei Jahren zu arbeiten und ich danke ihm, dass ich von seinem tiefgehenden Wissen und der Erfahrung profitieren konnte, zusammen mit seinen weisen Ratschlägen und seiner guten Laune. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen wünsche ich ihm das allergrößte Glück in der Zukunft.

Ich freue mich, Alan Thomson, der unser neuer Vorsitzender nach der Hauptversammlung im November werden wird, in der Gruppe willkommen zu heißen. Alan bringt eine reichhaltige und tiefgehende internationale Erfahrung aus seiner aktuellen Rolle als Vorsitzender von Bodycote plc, als Senior Independent Director und Audit-Committee-Vorsitzender der Johnson Matthey plc und als non-Executive Director von Alstom SA mit. Alan verstärkt uns in einer sehr spannenden Zeit auf unserer Reise und wird einen wichtigen Beitrag für unser Geschäft leisten.

Zusammenfassung

Während der Rezession waren wir unerschütterlich in unserer Verpflichtung, ein stärkeres und auf einer breiteren Basis beruhendes und effizienteres Geschäft aufzubauen. Letztes Jahr haben wir uns auf unsere wichtigsten Investitionsvorhaben konzentriert und, trotz schwierigen Rahmenbedingungen, geliefert. In diesem Jahr bleibt unsere Strategie im Wesentlichen unverändert: Weiterführen unserer internationalen Diversifizierung und das Bauen auf die Investitionen, die wir in den Bereichen IT, Marketing und Mitarbeiterentwicklung gemacht haben.

Die wesentliche Änderung ist eine schwergewichtige. Während das vergangene Jahr in erster Linie ausgerichtet war, die Auswirkungen der Rezession zu begrenzen und die Plattform für zukünftiges Wachstum zu stärken, ist es in diesem Jahr die Nutzung der Möglichkeiten des Aufschwungs. Wir haben die Rezession gut bewältigt, nun müssen wir die Dynamik nutzen, die wir in den meisten der Märkte sehen, in denen wir tätig sind.

Alistair Cox

Vorsitzender der Geschäftsführung

„Operating Review“

Asien-Pazifik

Höhepunkte 2010

·         Starker Aufschwung in der Region während des Jahres mit 17%* aufeinanderfolgendem   Wachstum der Nettogebühren in der zweiten Hälfte im Vergleich zur ersten Hälfte

·         Breiter Aufschwung in Australien und Neuseeland über alle Regionen und Fachgebiete

·         Asiatische Unternehmen agieren nun über dem Level vor dem Abschwung

·         Exzellente Umwandlungsrate von 36% erzielt

·         Aktive Investitionen in die Angestelltenzahl über die Region um signifikante Marktchancen nutzen zu können

Geschäftsentwicklung

In der Asien-Pazifik Region sind die Nettogebühren um 2% gesunken (18% auf der „Like-for-Like“ Basis*) auf £146,3 Mio. und das Betriebsergebnis ist um 15% (30% auf der „Like-for-Like“ Basis*) auf £52,0 Mio. gesunken. Die Region erwirtschaftete 65% des Konzernbetriebsergebnisses, womit Asien-Pazifik die größte beitragende Region ist. Der Unterschied zwischen dem faktischen und dem „Like-for-Like“ Wachstum ist hauptsächlich auf die Aufwertung des australischen Dollars zurückzuführen. Das Geschäft erreichte eine starke Umwandlungsrate von 35,5 % für das Geschäftsjahr, mit einer Umwandlungsrate in der zweiten Hälfte von 36,5%.

Die Nettogebühren unseres marktführenden Unternehmens in Australien und Neuseeland sind um 21%* gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Nettogebühren sind im Zeitarbeitsgeschäft um 18%* gesunken und für die Festangestelltenvermittlung um 25%*. Nach einer Periode der Stabilität der Nettogebühren im ersten Quartal des Jahres haben wir drei aufeinanderfolgende Quartale mit Wachstum der Nettogebühren verzeichnet, indem wir den starken Aufschwung im Privatsektor über alle Fachgebiete und Bundesstaaten nutzten. Der Aufschwung wurde durch das Geschäft der Vermittlung von Festangestellten angetrieben, welches 35%* Wachstum der Nettogebühren in der zweiten Hälfte erreichte, mit einem gemäßigten Aufschwung im Geschäft der Zeitarbeitervermittlung welches 4%* Wachstum der Nettogebühren in der zweiten Hälfte erreichte. Der Aufschwung erfolgte weitestgehend über alle Fachgebiete, geführt von „Financial Services“ und „Ressourcen & Mining“, mit jedem dieser Fachgebiete wurde ein Wachstum der Nettogebühren über 30%* in der zweiten Hälfte erreicht. In unserem Geschäft für den öffentlichen Dienst, welches 25% der Nettogebühren in Australien und Neuseeland erwirtschaftet, waren die Nettogebühren während des Jahres relativ stabil.

Unser asiatisches Geschäft, welches im Geschäftsjahr 12% der Nettogebühren der Region Asien-Pazifik erwirtschaftet hat, konnte ein Wachstum von 14%* der Nettogebühren gegenüber dem Vorjahr erzielen. Die Marktbedingungen verbesserten sich deutlich während des Geschäftsjahres, angetrieben durch ein verbessertes Nachfrageniveau über einen breiten Bereich der Fachgebiete, gipfelnd in einen Höchstrekord von monatlich erreichten Nettogebühren in Japan, China und Singapur während des Geschäftsjahres. Wir verfolgen aggressiv unsere Strategie, die Größe des Geschäfts in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln. Asien agiert momentan über dem Niveau vor dem Abschwung.

Die Mitarbeiterzahl** der Berater in Asien-Pazifik stieg um 14% während des Geschäftsjahres mit signifikantem Zuwachs in der zweiten Hälfte. In Australien und Neuseeland erhöhte sich die Zahl der Berater um 12% in der zweiten Hälfte mit breitem Zuwachs über alle Fachgebiete und Regionen. In Asien hat sich die Zahl der Berater aggressiv und breit in der zweiten Hälfte erhöht, resultierend in einem Zuwachs von 43% auf 175 Berater, was 6% über dem Spitzenwert von vor dem Abschwung liegt. [1]

Kontinentaleuropa und Rest der Welt

Höhepunkte 2010

·         Stabile Performance in Deutschland mit Markterholung in der zweiten Hälfte

·         Breiter Aufschwung über die Regionen im vierten Quartal mit Brasilien, Ungarn, Portugal und Dänemark, die Rekordwerte von monatliche Nettogebühren erzielten

·         Gesicherte Infrastruktur über die Regionen positioniert uns gut, um das Wachstum vermarkten zu können

Geschäftsentwicklung

In der Region Kontinentaleuropa und Rest der Welt sind die Nettogebühren um 12% gesunken (16% auf der „Like-for-Like“ Basis*) auf £167,5 Mio. und das Betriebsergebnis** ist um 48% (50% auf der „Like-for-Like“ Basis*) auf £17,1 Mio. gesunken. Die Region erwirtschaftet 21% des Konzernbetriebsergebnisses**. Der Unterschied zwischen dem faktischen und dem „Like-for-Like“ Wachstum ist hauptsächlich auf die Kurszunahme des Euro zurückzuführen. Die Umwandlungsrate sank von 17,3% auf 10,2% in 2010.

Unser deutsches Geschäft, welches 48% der Nettogebühren der Region und den Großteil des Jahresergebnisses der Region erwirtschaftet hat, weist gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Nettogebühren von 12% aus. Deutschland war innerhalb des Konzerns das stabilste Land während des Abschwungs und die Nettogebühren in Deutschland zeigten einen stabilen Trend in der ersten Jahreshälfte und einen Anstieg der Nettogebühren von 8% in der zweiten Hälfte, angetrieben durch einen breiten Aufschwung des Zeitarbeitsgeschäftes wie auch der Vermittlung von Festangestellten. Unser deutsches Geschäft wird auch in Zukunft weiter in Spezialisierungen wie Rechnungswesen und Finanzen, Anlagenbau und Objekte, Vertrieb und Marketing, Legal und Pharma diversifizieren, welche nun 21% der gesamten Nettogebühren in Deutschland erwirtschaften (2005: 3%). Unsere Marktführungsposition und die steigende Diversifikation des Geschäfts bringen uns in eine starke Position, um von den verbesserten Marktbedingungen zu profitieren.

Unsere anderen Geschäfte innerhalb der Region, welche 19 Länder abdeckt, sind hauptsächlich auf die Vermittlung von Festangestellten fokussiert. Nach relativ stabilen Nettogebühren in der ersten Hälfte des Jahres, haben die meisten Länder in der zweiten Hälfte wieder Wachstum erfahren, nachdem sich das Vertrauen der Kunden und Kandidaten über unsere Märkte hinweg gestärkt hatte. Unsere Geschäfte in Brasilien, Portugal, Dänemark und Ungarn erzielten während des vierten Quartals einen Höchststand monatlicher Nettogebühren, mit 14 Ländern innerhalb der Region, die ein Wachstum der Nettogebühren von 10%* in diesem Quartal erzielten. Unsere Geschäfte in Süd- und Osteuropa, die momentan 11% der Nettogebühren erzielen, waren von Schuldenproblemen der Staaten nicht betroffen.

Die Anzahl*** der Berater sank um 3% während des Geschäftsjahres. Dies setzt sich zusammen aus einer Reduktion von 9% in der ersten Hälfte, welche durch einen Anstieg von 6% in der zweiten Hälfte, insbesondere in Deutschland und Brasilien, kompensiert wurde. Wir planen momentan die Mitarbeiterzahl über alle Länder der Region nach der Urlaubszeit im Sommer zu erhöhen. Während des Abschwungs haben wir in diesen Unternehmen die Infrastruktur beibehalten und sind daher gut positioniert, um das signifikante strukturelle und zyklische Wachstum zu nutzen, welches wir für die nächsten Jahre erwarten. [2]

Vereinigtes Königreich und Irland

Höhepunkte 2010

·         Fortlaufende Stabilität während des Geschäftsjahres mit Wachstum im privaten Sektor, welches die Schwäche in Teilen des öffentlichen Sektors kompensiert

·         Starkes Wachstum in den Bereichen Gesundheitswesen, Pharma und Erziehung

·         Exzellenter Aufschwung in den führenden Bereichen Financial Services und City-bezogenes [Finanzindustrie der Londoner „City“] Geschäft

·         Gutes Wachstum im Bereich der großen Unternehmen mit Gewinnung einiger wichtiger Mandanten

·         Projekte für operatives Geschäft und Verwaltung fast komplett beendet

Geschäftsentwicklung

Im Vereinigten Königreich und Irland sind die Nettogebühren um 26% gesunken auf £243,9 Mio. und das Betriebsergebnis** ist um 82% auf £11,4 Mio. gesunken. Die Nettogebühren sanken um 23% im Geschäft der Zeitarbeitsvermittlung und um 32% bei der Vermittlung von Festangestellten. Die Umwandlungsrate sank im Geschäftsjahr von 19,2% auf 4,7%.

Insgesamt blieb die Nachfrage während des Geschäftsjahres relativ stabil mit Nettogebühren in der zweiten Hälfte des Jahres in gleicher Höhe wie in der ersten Hälfte. Im privaten Sektor haben sich die Nettogebühren in der zweiten Hälfte im Gegensatz zur ersten Hälfte erhöht durch die Bereiche Pharma, Großkunden, und City-bezogene Vermittlung, welche teilweise ein starkes Wachstum erreichten. Wie erwartet, war die Leistung im öffentlichen Sektor unterschiedlich. In den Service Bereichen haben wir weiterhin Wachstum erzielt, mit Nettogebühren in den Bereichen Gesundheitswesen und Erziehung um 29% bzw. 4% gegenüber dem Vorjahr. Im Kontrast dazu hat der Druck auf die öffentlichen Finanzen den Rest unseres öffentlichen Sektor Geschäftes beeinflusst, insbesondere den Anlagenbau und Objekte sowie Verwaltungsfunktionen. Die gesamten Nettogebühren des öffentlichen Sektors, die momentan 30% unserer Nettogebühren im Vereinigten Königreich und Irland repräsentieren, sind um 19% im Vergleich zum Vorjahr gesunken und sind nun über ein Drittel unter den Höchstständen.

Die Anzahl*** der Berater im Vereinigten Königreich und Irland sank um 5% während des Geschäftsjahres mit der stärksten Reduktion zu Beginn des Jahres. Während des Jahres haben wir auf das Wachstum im privaten Sektor durch Umleiten der Ressourcen vom öffentlichen Sektor reagiert und werden dies auch weiterhin tun, falls der momentane Trend anhält. Auf Basis dessen erwarten wir, die Mitarbeiterzahl auf dem momentanen Level in den kommenden Monaten halten zu können.

Während des Geschäftsjahres haben wir 38 Niederlassungen in ausgewählten Städten geschlossen, um die Effizienz zu steigern. In diesem Jahr haben wir außerdem exzellente Fortschritte in unseren Schlüsselinvestitionsprogrammen zur Effizienzsteigerung erreicht. Unser neues „Front-Office“ System wurde vollständig im Vereinigten Königreich und Irland eingeführt und wir richten unsere Aufmerksamkeit nun darauf, dies wirksam einzusetzen um die Produktivität der Berater zu erhöhen und den Mandanten und Kandidaten einen verbesserten Service zu liefern. Das Projekt der Automatisierung der Verwaltung wird bis Oktober 2010 abgeschlossen sein. Als Ergebnis dieser Einführung sowie der Volumenreduktion während des Abschwungs, wird die Anzahl der Arbeitsplätze in der Verwaltung vom Höchststand um etwa 50% auf ca. 300 reduziert werden, von denen eine wesentliche Anzahl in Indien angesiedelt werden wird. Außerdem haben wir weiterhin unser nationales Management für Großkunden sowie den Bereich Outsourcing der Personalbeschaffung unserer Mandanten gestärkt. Durch diese Investitionen konnten wir einige wichtige Kunden gewinnen, insbesondere die Bank of America, JP Morgan Chase und The Audit Commission and Northampton County Council. Diese Erfolge haben unsere Marktführerposition weiter gestärkt, insbesondere in der City. [3]

Finanzbericht

Eine deutliche Verbesserung der Leistung in der zweiten Hälfte

Wir haben einen Aufschwung mit einer breiten Basis in der zweiten Hälfte des Jahres festgestellt und nutzten dies mit einem Wachstum der Nettogebühren von 8%* sowie einer Erhöhung des Betriebsergebnisses von 23%* im Vergleich zur ersten Jahreshälfte.

Die Leistung des Konzerns während des Geschäftsjahres wurde sowohl von Geschäftsbedingungen als auch von verbesserten Marktbedingungen in der zweiten Hälfte des Jahres deutlich beeinflusst. Insgesamt sind die Umsatzerlöse des Konzerns um 5%* gestiegen, die Nettogebühren um 17% zurückgegangen (auf der „like-for-like“ Basis* um 21%), und das Betriebsergebnis um 49% gesunken (53% auf der „like-for-like“ Basis*). Die Ergebnisse waren durch Währungskursschwankungen begünstigt, insbesondere der des australischen Dollar und des Euro, welche einen positiven Einfluss auf die steigenden Nettogebühren von £37,2 Mio. und das Betriebsergebnis von £13,9 Mio. hatten. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist hauptsächlich bedingt durch Zugewinne von bedeutenden Großkunden, welche einen großen Teil von durchlaufenden Fremdanbieter Erlösen enthalten, sowie dem Auslaufen der umsatzsteuerlichen Sonderregelung („Staff Hire Concession“).

Die Vermittlung von Zeitarbeitern stellt 58% der Nettogebühren des Konzerns dar, und war während des Abschwungs stabiler als das Geschäft der Vermittlung von Festangestellten, mit einem Rückgang der Nettogebühren von 18%*. Dies spiegelt einen Mengenrückgang von 9% wider und einen Rückgang von 160 Basispunkten in der zugrundeliegenden Marge von 15,2% (2009: 16,8%)****. Ungefähr die Hälfte des Margenrückganges resultiert aus dem Mixeffekt eines größeren Umfangs von Vermittlungen, die durch Verträge mit großem Volumen, aber mit moderatem Preisdruck, gemacht wurden, was insbesondere unsere größten Märkte für Zeitarbeitsvermittlung nämlich Australien, Deutschland und das Vereinigte Königreich, betraf.

Allerdings blieb die Marge in der zweiten Jahreshälfte weitgehend stabil bei fortlaufender Betrachtung über alle Märkte. Auf fortlaufender Basis sind die Nettogebühren des Konzerns im Bereich der Zeitarbeitsvermittlung in der zweiten Jahreshälfte um 4%* gestiegen, angetrieben von gestiegener Nachfrage in den Geschäften des privaten Sektors in Australien, Deutschland und dem Vereinigten Königreich, und wir erwarten weiterhin sich bessernde Trends in diesen Märkten.

Die Nettogebühren im Bereich der Vermittlung von Festangestellten stellen 42% der Nettogebühren des Konzerns dar, und sind um 26%* zurückgegangen mit einem Volumenrückgang in der Festvermittlung von 19%. Die durchschnittlichen Gebühren per Vermittlung sind im Vergleich zum Vorjahr um 8%* gesunken, hauptsächlich aufgrund eines weniger positiven Mixes. Zu Beginn des Jahres waren die Marktbedingungen in allen Ländern sehr schwierig, allerdings haben wir in der zweiten Hälfte des Jahres eine verbesserte Nachfrage feststellen können in fast allen Geschäftsbereichen mit dem größten Aufschwung in Asien-Pazifik. Dies führte in der zweiten Jahreshälfte zu einem fortlaufenden Wachstum der Nettogebühren von 15%* in der Festvermittlung, mit einem Impuls der sich im laufenden Jahr fortsetzt.

Die Kostenbasis des Konzerns exklusive außerordentlicher Aufwendungen war 11%* geringer als letztes Jahr, hauptsächlich basierend auf frühzeitigem Handeln zu Beginn des Vorjahres um die Kostenbasis neu auszurichten. Allerdings führten das geringere Vermittlungsvolumen gegenüber dem letzten Jahr und das geringere Niveau der durchschnittlichen Produktivität der Berater, das durch die beschränkte Nachfrage im Markt bedingt war, zu einer Verringerung der Umwandlungsrate des Konzerns, welche das Verhältnis zwischen Nettogebühren umgewandelt in Betriebsergebnis** darstellt, von 23,6% im letzten Jahr auf 14,4% im Geschäftsjahr. Als die Besserung der Marktbedingungen in der zweiten Hälfte des Jahres zu einer Erhöhung der Produktivität der Berater führten, erreichten wir auch eine verbesserte Umwandlungsrate von 15,5% gegenüber 13,3% in der ersten Hälfte.

Die Anzahl der Berater***** im Gesamtkonzern zum Jahresende ist um 1% gesunken gegenüber dem Jahresanfang. Dies beinhaltet eine Erhöhung von 14% in Asien-Pazifik, wo wir rasch die Mitarbeiterzahlen aufbauten, um die starke Erholung des Marktumfeldes zu nutzen, welche kompensiert wird durch einen Abbau von 5% im Vereinigten Königreich und einem Abbau von 3% in Kontinentaleuropa und dem Rest der Welt, von denen die wesentlichen Reduktionen zum Jahresbeginn stattfanden.

Zusammengefasste Gewinn- und Verlustrechnung
Geschäftsjahresende zum 30. Juni (in Mio. £) 2010 2009 Wachstum LFL*-Wachstum
Umsatzerlöse 2.691,1 2.447,7 10% 5%
Nettogebühren
Zeitarbeit 323,5 373,4 -13% -18%
Festanstellung 234,2 297,4 -21% -26%
Gesamt 557,7 670,8 -17% -21%
Operatives Ergebnis ** 80,5 158,0 -49% -53%
Umsetzungsrate 14,4% 23,6%
Zugrunde liegende Zeitarbeitsmarge 15,2% 16,8%
Anteil Zeitarbeits- an Gesamt-Nettogebühren 58% 56%
Berateranzahl am Jahresende 4.508 4.558 -1%

Außerordentliche Aufwendungen

In der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung sind in 2010 außerordentliche Aufwendungen von £41,4 Mio. enthalten. Von diesen betreffen £29,0 Mio. die Entscheidung der Wettbewerbsaufsichtsbehörde („Office of Fair Trade“), wie schon im Halbjahresbericht erwähnt, die entschieden, dass Hays‘ Construction & Property Geschäft in Großbritannien zwischen Oktober 2004 und November 2005 gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen hat. Hays hat in vollem Umfang mit der Wettbewerbsaufsichtsbehörde während ihrer Untersuchung kooperiert und wurde mit einer Strafe von £30,4 Mio. belegt. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt und während des Verfahrens wurde die Strafe von £30,4 Mio. als Kaution von Hays angelegt. Die restlichen £12,4 Mio. der außerordentlichen Aufwendungen betreffen nicht wiederkehrende Restrukturierungskosten, die im Abschluss für das vierte Quartal veröffentlicht wurden. Diese enthalten größtenteils Abfindungen für Verwaltungsangestellte sowie zahlungsunwirksame Abschreibungen auf Sachanlagen, die aus dem kurz vor der Beendigung stehenden Projektes der Automatisierung der Verwaltung in Großbritannien resultieren.

Nettofinanzaufwendungen

Die Nettofinanzaufwendungen für das Geschäftsjahr betragen £9,4 Mio. (2009: £7,0 Mio.). Der durchschnittliche Zinssatz während des Jahres auf die Bruttoschulden beträgt 1,0% (2009: 3,2%), welcher zu einer Nettoverbindlichkeit aus Bankzinsen von £1,6 Mio. (2009: £3,5 Mio.) geführt hat. Es gab einen zahlungsunwirksamen Nettozinsaufwand aus leistungsorientierten Pensionsplänen von £6,7 Mio. (2009: £2,4 Mio.), wobei der Anstieg hauptsächlich aus der niedrigeren erwarteten Rendite auf das Planvermögen resultiert, sowie der Gebühr für den Pensionssicherungsverein von £1,1 Mio. (2009: £1,1 Mio.). Die Nettofinanzaufwendungen für das zum 30. Juni 2011 endende Geschäftsjahr werden auf einem ähnlichen Level wie in 2010 erwartet.

Besteuerung

Die Besteuerung vor dem außerordentlichen Ergebnis** für das Geschäftsjahr beträgt £26,6 Mio., was einer effektiven Steuerrate von 37,4% (2009: 29,9%) entspricht. Der Anstieg der effektiven Steuerrate resultiert aus der Veränderung der geographischen Aufteilung der Jahresüberschüsse, dem Vorhandensein von ungenutzten Steuerverlusten in einigen Ländern während des Geschäftsjahres und einem Anstieg von steuerlich nicht zugelassenen Aufwendungen. Der Konzern hat außerdem eine Steuergutschrift von £3,5 Mio. im Hinblick auf während des Jahres angefallene außerordentliche Restrukturierungskosten bilanziert, welche zu einem gesamten Steueraufwand von £23,1 Mio. führen. Es wird erwartet, dass die effektive Steuerrate in 2011 auf ca. 34% gesenkt wird, da eine Anzahl von Ländern wieder Gewinne erzielen werden und somit die Steuerverluste ausgeglichen werden können.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie vor außerordentlichen Aufwendungen** sank um 58% auf 3,25 Pence (2009: 7,72 Pence). Der Rückgang des Ergebnisses je Aktie spiegelt den Rückgang des Betriebsergebnisses, die höheren Nettofinanzaufwendungen und die Erhöhung der effektiven Steuerrate wider. Das Ergebnis je Aktie nach außerordentlichen Aufwendungen sank um 94% auf 0,48 Pence.

Cashflow und Bilanz

Der Cashflow des Geschäftsjahres fiel durch kontinuierliche Kontrolle des Working Capitals mit einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit*** von 97% des Betriebsergebnisses** hoch aus. Insgesamt betrug die Nettoliquidität aus laufender Geschäftstätigkeit £78,1 Mio. (2009: £260,9 Mio.). Aus dem Working Capital flossen £21,4 Mio. ab hauptsächlich aufgrund der Zahlung in Höhe von £20 Mio. an andere Agenturen aus dem Auslaufen der umsatzsteuerlichen Sonderregelung („Staff Hire Concession“) zu Beginn des Geschäftsjahres, welche den einmaligen Zahlungseingang vom Juni 2009 umkehrte. Das Zahlungsziel der Debitoren von 35 Tagen blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant (2009: 35 Tage). Die gezahlten Steuern betragen £22,1 Mio.

Nettoinvestitionen betrugen £29,8 Mio. und spiegeln die zusätzlichen Investitionen für die Haupt-IT-Projekte des Konzerns wider. Diese IT Projekte sind nun im Wesentlichen abgeschlossen und daher werden sich die Investitionen im Geschäftsjahr, welches zum 30. Juni 2011 endet, auf die historischen Werte von ca. £15 Mio. pro Jahr reduzieren. Als Ergebnis der Investitionen in die IT-Projekte erhöhten sich die Abschreibungen des Jahres von £11,6 Mio. im Vorjahr auf £14,6 Mio. und wir erwarten einen Anstieg auf £22 Mio. im nächsten Jahr. Hinsichtlich des James Harvard-Kaufes wurde im Geschäftsjahr die letzte Kaufpreisrate von £18,7 Mio. gezahlt, die sich aus dem sehr guten Erfolg nach der Akquisition dieses Unternehmens ergibt. In diesem Jahr generierte James Harvard £11,4 Mio. Betriebsergebnis, verglichen mit einer Gesamtkaufpreis von £48,3 Mio.

Die während des Jahres gezahlten Dividenden betragen £79,5 Mio. und £3,3 Mio. wurden als Nettozinsen gezahlt. Hauptsächlich wegen dieser Dividendenzahlung erhöhten sich die Nettofinanzschulden von einer Nettoliquidität von £0,7 Mio. zu Beginn des Geschäftsjahres zu einer Nettoschuld von £77,2 Mio. zum Ende des Geschäftsjahres. Während der Rezession haben wir unsere Nettoschulden um ca. £40 Mio. verringert, während wir die Zahlungen von Dividenden beibehalten haben, was die Gleichmäßigkeit des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit sowie die Robustheit des Hays Geschäftsmodelles beweist.

Der Konzern hat die Refinanzierung der revolvierenden Kreditlinie zum 1. Juli 2010 vollendet. Die neue Anlage von £300 Mio. bietet genügend Spielraum für die erwartete Höhe der laufenden und zukünftigen Schulden des Konzerns. Die Covenants dieses erneuerten Kredits erfordern, dass die Konzernzinsen mindestens 4:1 abdeckt sind und der Verschuldungsgrad (Nettoverbindlichkeiten zu EBITDA) nicht mehr als 2,5:1 beträgt. Der Konzern hat genügend Spielraum innerhalb dieser Covenants.

Kapitalstruktur und Dividenden

Die momentanen Prioritäten der Geschäftsleitung für unseren Free Cashflow sind Finanzierung der Konzernentwicklung, die Erhaltung der guten Bilanzstruktur und eine nachhaltige Dividendenpolitik zu unterstützen. Unter Berücksichtigung der verbesserten Marktbedingungen in der zweiten Hälfte des Jahres, dem Vertrauen der Geschäftsleitung in die Ergebnisprognose und der Stärke der Konzernbilanz, hat die Geschäftsführung vorgeschlagen, die finale Dividenden auf der Höhe von letztem Jahr von 3,95 Pence je Aktie zu halten, was £54,2 Mio. entspricht. Das würde zu gesamten Dividenden für das Geschäftsjahr von 5,80 Pence je Aktie führen (2009: 5,80 Pence). Das vorgesehene Datum der Dividendenzahlung wird der 19. November 2010 sein und die Auszahlung erfolgt an diejenigen Anteilseigner, die zum Ende der Geschäftsstunden am 22. Oktober 2010 registriert sind.

Pensionsverpflichtungen

Die Pensionsrückstellung des Konzerns nach IAS 19 zum 30. Juni 2010 von £67,1 Mio. (£48,3 Mio. Netto von latenten Steuern) ist im Vergleich zum 30. Juni 2009 um £42,1 Mio. gesunken, hauptsächlich wegen der höher als erwarteten Rendite des Planvermögens und den niedriger als erwarteten Verbindlichkeiten aus dem Pensionsplan, was teilweise durch einen Rückgang des Abzinsungssatzes kompensiert wurde. Während des Jahres hat die Gesellschaft £5,5 Mio. in den leistungsorientierten Pensionsplan eingezahlt, was £1,2 Mio. zusätzliche Finanzierung für die Pensionsdeckungslücke enthält.

Um die Deckungslücke auszugleichen, hat Hays sich grundsätzlich mit dem Treuhänder des Pensionsplanes geeinigt, die Finanzierung der Deckungslücke auf £12 Mio. im Geschäftsjahr 2011 zu erhöhen (£9 Mio. abzüglich Steuern), und danach um 3% jedes Jahr zu erhöhen ab dem Geschäftsjahr 2011. Diese angepasste Höhe der jährlichen Zahlungen für die Deckungslücke befindet sich am unteren Ende der vorher gegebenen Empfehlungen, welche zwischen £10 Mio. und £20 Mio. lagen.

Aktuelle Geschäftsentwicklung

Die Prognose für 90% unserer Märkte verbessert sich weiterhin, inklusive des privaten Sektors in Großbritannien. Die Beweglichkeit und Flexibilität von unseren Geschäften, zusammen mit unseren Investitionen, die wir während des Abschwungs getätigt haben, positioniert uns ideal, um die signifikanten Wachstumsmöglichkeiten auszunutzen, die sich uns zunehmend über alle Märkte bieten.

Treasury Management

Die Treasury Tätigkeiten des Konzerns bleiben einfach und unkompliziert durch die Finanzierungen der Konzerngeschäfte mit Gewinnrücklagen und Bankdarlehen. Am 1. Juli 2010 hat der Konzern die Refinanzierung der revolvierenden Kreditlinie, die auf £300 Mio. gesenkt werden konnte und bis Januar 2014 Gültigkeit hat, beendet und nutzt diesen Kredit um die laufenden Working Capital-Anforderungen zu angemessen zu erfüllen. Alle Darlehen werden durch die Treasury-Abteilung des Konzerns in Großbritannien aufgenommen, welche das Treasury-Risiko des Konzerns im Einklang mit den Richtlinien der Geschäftsleitung durchführt. Die Treasury-Abteilung des Konzerns führt keine spekulativen Transaktionen durch und agiert nicht als ergebnisorientierte Abteilung.

Kontrahenten-Risiko entsteht hauptsächlich aus Investitionen überschüssiger Mittel. Der Konzern beschränkt die Transaktionen auf Banken und Geldmarktfonds, die ein akzeptables Kreditrating vorweisen können und begrenzt das Volumen für einzelne Finanzinstitute. [4]

Paul Venables

Group Finance Director

* LFL (Like-for-Like) Wachstum steht für organisches Wachstum der laufenden Geschäftstätigkeit mit konstanter Währung. Die Anzahl der Geschäftstage in 2010 und 2009 waren gleich.

** Die Änderung der Berater wird anhand von Stichtagszahlen dargestellt, vergleichend den 30. Juni 2010 mit dem 30. Juni 2009. Die Zahl wurde in 2009 und 2010 geändert, und um Ressourcen-Analysten zusätzlich zu den Kundenberatern ergänzt.

* LFL (Like-for-Like) Wachstum steht für organisches Wachstum der laufenden Geschäftstätigkeit mit konstanter Währung. Die Anzahl der Geschäftstage in 2010 und 2009 waren gleich.

** 2010 Angaben vor außerordentlichen Aufwendungen

***Die Änderung der Berater wird anhand von Stichtagszahlen dargestellt, vergleichend den 30. Juni 2010 mit dem 30. Juni 2009. Die Zahl wurde in 2009 und 2010 geändert, und um Ressourcen-Analysten zusätzlich zu den Kundenberatern ergänzt.

* LFL (Like-for-Like) Wachstum steht für organisches Wachstum der laufenden Geschäftstätigkeit mit konstanter Währung. Die Anzahl der Geschäftstage in 2010 und 2009 waren gleich.

** 2010 Angaben vor außerordentlichen Aufwendungen

***Die Änderung der Berater wird anhand von Stichtagszahlen dargestellt, vergleichend den 30. Juni 2010 mit dem 30. Juni 2009. Die Zahl wurde in 2009 und 2010 geändert, und um Ressourcen-Analysten zusätzlich zu den Kundenberatern ergänzt.

* LFL (Like-for-Like) Wachstum steht für organisches Wachstum der laufenden Geschäftstätigkeit mit konstanter Währung. Die Anzahl der Geschäftstage in 2010 und 2009 waren gleich.

** 2010 Angaben vor außerordentlichen Aufwendungen von £41,4 Mio., die £29,0 Mio. für die OFT-Strafzahlung, die momentan in der Berufungsinstanz verhandelt wird, sowie £12,4 Mio. einmalige Restrukturierungskosten für die Automation der administrativen Abläufe in Großbritannien.

***Ausschließlich Zahlungswirkung von außerordentlichen Aufwendungen von £4,1 Mio., die im Geschäftsjahr gezahlt wurden.

**** Die zugrunde liegende Bruttomarge für das Zeitarbeitsgeschäft wird aus den Nettogebühren für Zeitarbeit im Verhältnis zu den Bruttogebühren für Zeitarbeit ermittelt und bezieht sich ausschließlich auf Zeitarbeitstransaktionen, bei denen Hays Nettogebühren erwirtschaftet und schließt solche Transaktionen aus, in denen Hays als Agent für Zeitarbeiter tätig wird, die von anderen Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt werden.

***** Die Änderung der Berater wird anhand von Stichtagzahlen dargestellt, vergleichend den 30. Juni 2010 mit dem 30. Juni 2009. Die Zahl wurde in 2009 und 2010 geändert, und um Ressourcen-Analysten zusätzlich zu den Kundenberatern ergänzt.

Hays plc., London, UK - Bilanz zum 30. Juni 2010

Konsolidierte Bilanz
zum 30. Juni
(in Mio. £) Anhang 2010 2009
langfristige Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 14 185,6 174,9
andere immaterielle Vermögenswerte 15 62,1 38,6
Sachanlagevermögen 16 23,8 29,1
aktive latente Steuern 17 29,0 42,9
300,5 285,5
kurzfristige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände 18 407,2 352,4
Liquide Mittel 19 74,7 55,0
481,9 407,4
Summe Aktiva 782,4 692,9
kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 21 (371,9) (312,5)
Verbindlichkeiten aus laufender Steuer (14,6) (16,3)
Bankverbindlichkeiten 20 (151,9) -
Rückstellungen 23 (7,9) -
(546,3) (328,8)
langfristige Verbindlichkeiten
Bankverbindlichkeiten 20 - (54,3)
Pensionsrückstellungen 22 (67,1) (109,2)
sonstige Rückstellungen 23 (36,7) (46,2)
(103,8) (209,7)
Summe Passiva (650,1) (538,5)
Nettovermögen 132,3 154,4
Eigenkapital
gezeichnetes Kapital 24 14,7 14,7
Kapitalrücklage 25 369,6 369,6
Rücklage für eigene Anteile 26 2,7 2,7
Gewinnrücklage 27 (313,0) (282,6)
Andere Rücklagen 28 58,3 50,0
Eigenkapital 132,3 154,4

Hays plc., London, UK - Gewinn- und Verlustrechnung zum 30. Juni 2010

Konsolidierte Erfolgsrechnung
für das zum 30. Juni endende Geschäftsjahr
2010 außer-
2010 vor ordentliche
außer- Aufwendungen
ordentlichen und Erträge
Aufwen- & nicht
dungen fortgeführte
(in Mio. £) Anhang und Erträge Aktivitäten 2010 2009
Umsatzerlöse
laufende Geschäftstätigkeit 2.691,1 - 2.691,1 2.447,7
Nettogebühren 4 557,7 - 557,7 670,8
laufende Geschäftstätigkeit
Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit 4 80,5 (41,4) 39,1 158,0
Finanzerträge 9 0,7 - 0,7 1,9
Finanzaufwendungen 9 (10,1) - (10,1) (8,9)
Ergebnis vor Steuern 71,1 (41,4) 29,7 151,0
Steuern 10 (26,6) 3,5 (23,1) (45,2)
Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit nach Steuern 44,5 (37,9) 6,6 105,8
Gewinn aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 11 - 2,7 2,7 -
Gewinn der Anteilseigner des Mutterunternehmens 44,5 (35,2) 9,3 105,8
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
- Basic (verwässert) 13 3,25p -2,77p 0,48p 7,72p
- Diluted (unverwässert) 13 3,21p -2,73p 0,48p 7,71p
Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit
- Basic (verwässert) 13 3,25p -2,57p 0,68p 7,72p
- Diluted (unverwässert) 13 3,21p -2,54p 0,67p 7,71p

Hays plc., London - Konzernanhang zum 30. Juni 2010

1.    Allgemeine Informationen

Hays plc ist ein als Kapitalgesellschaft eingetragenes Unternehmen in England und Wales mit dem eingetragenen Firmensitz in 250 Euston Road, London NW1 2AF.

Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) und den International Financial Reporting Interpretation Committee Interpretationen (IFRICs), wie sie von der Europäischen Union verabschiedet wurden, aufgestellt und steht somit im Einklang mit Art. 4 der Europäischen Union International Accounting Standard (IAS) Verordnung.

Neue Standards und Interpretationen

Der Konzernabschluss ist nach den am 30. Juni 2010 gültigen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Diese Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten mit Ausnahme der im Folgenden beschriebenen neuen Standards, Änderungen und Interpretationen, welche für ab dem 1. Januar 2009 beginnende Geschäftsjahre verbindlich waren.

IAS 1 (überarbeitet 2007)

Darstellung des Abschlusses

IAS 1 (2007) hat eine Reihe von Änderungen bezüglich der Darstellung und des Inhalts des Jahresabschlusses eingeführt. Bei Einführung haben sich keine Änderungen zum Ausweis von vorher bereitgestellten Jahresabschlüssen ergeben bis auf folgende:

Die Aufstellung der erfassten Aufwendungen und Erträge wurde umbenannt in Gesamtergebnisrechnung. Der Eigenkapitalspiegel wurde aufgenommen. Eine dritte Vergleichsperiode ist in die Bilanz einzufügen, wenn sich Änderungen an bereits veröffentlichten Informationen ergeben haben. Diese Anforderung wird im Berichtsjahr durch IFRS 8 ausgelöst. Die Geschäftsführung hat entschieden, dass diese Angabe der Zahlen für 2008 keine zusätzlichen Informationen oder eine Verbesserung der Klarheit für den Konzernabschluss liefert. Eine vollständige Erklärung über die Auswirkungen des IFRS 8 folgt in Abschnitt 4.

IFRS 8

Geschäftssegmente

IFRS 8 betrifft die Offenlegung von Geschäftssegmenten und hat zu einer Überprüfung der zu berichtenden Konzernsegmente geführt (siehe Abschnitt 4).

IFRS 2 (Änderung)

Anteilsbasierte Vergütung – Ausübungsbedingungen und Annullierungen

Die Änderungen klären die Definition von Ausübungsbedingungen für den Zweck von IFRS 2 und führen ein Konzept für den Fall ein, dass keine Ausübungsbedingung vorliegt und klären die Bilanzierungsvorschrift für Annullierungen. Diese Änderung hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss.

IAS 23 (überarbeitet 2007)

Fremdkapitalkosten

Die Hauptänderung betrifft den Wegfall des Wahlrechts, die Fremdkapitalkosten bei Entstehung als Aufwand zu erfassen. Diese Änderung hatte keinen Einfluss auf den Konzernabschluss, da das Wahlrecht schon vor der Änderung nicht ausgeübt wurde.

Es wurden aufgrund der Änderungen von anderen IFRS und IFRIC Interpretationen keine Änderungen an den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen, die während des Geschäftsjahres in Kraft getreten sind, da diese nicht wesentlich für die Geschäftstätigkeit des Konzerns oder nicht relevant waren.

Der Konzern hat bestimmte neue Standards sowie Änderungen und Interpretationen von Standards noch nicht angewendet, die bereits veröffentlicht sind, aber erst für Geschäftsjahre verpflichtend angewendet werden müssen, die am 1. Juli 2010 beginnen.

Diese neuen Veröffentlichungen sind nachfolgend angegeben:

Verbesserungen der IFRS 2009                                  (wirksam ab 1. Januar 2010)

IFRS 2 (Änderung)                                         Anteilsbasierte Vergütung in bar

(wirksam ab 1. Januar 2010)

IAS 32 (Änderung)                                                    Finanzinstrumente: Darstellung – Klarstellung von Bezugsrechten

(wirksam ab 1. Februar 2010)

IFRIC 19                                                        Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente (wirksam ab 1. Juli 2010)

Verbesserungen der IFRS 2010                                  (wirksam ab 1. Juli 2010 und 1. Januar 2011)

IAS 24 (überarbeitet 2009)                                       Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (wirksam ab 1. Januar 2010)

IFRIC 14 (Änderung)                                                 IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung

(wirksam ab 1. Januar 2011)

IFRS 9                                                            Finanzinstrumente

(wirksam ab 1. Januar 2013)

Die Geschäftsführung wertet momentan die Auswirkungen der Anwendung dieser Standards, Änderungen und Interpretationen aus.

Die im Konzern angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für diesen Konzernabschluss werden nachfolgend erläutert und wurden einheitlich für alle Perioden angewendet.

2.             Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a.     Aufstellungsgrundlage

Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie von der Europäischen Union verabschiedet wurden, aufgestellt und ist somit im Einklang mit Art. 4 der EU IAS Verordnung.

Der Konzernabschluss wurde auf Basis von Anschaffungskosten erstellt.

b.    Fortführung der Geschäftstätigkeit – Going Concern

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammen mit den möglichen Faktoren, die die zukünftige Entwicklung, Leistung und Position beeinflussen können, ist im Geschäftsbericht erläutert. Die Finanzlage des Konzerns, die Kapitalflussrechnung sowie die Liquidität werden im Finanzbericht beschrieben. Zusätzlich wird in den Punkten 19 bis 20 des Anhangs auf Finanzaktivitäten, langfristige Finanzierung und finanzielle Risiken eingegangen.

Der Konzern hat ausreichende finanzielle Ressourcen, die, zusammen mit intern generierten Zahlungsströmen, hinreichend die Liquidität sichern, um die laufende Geschäftstätigkeit, einschließlich vertraglicher und geschäftlicher Verpflichtungen sowie alle zugesagten Dividenden, zu finanzieren. Der Konzern ist in einer guten Position, seine Geschäftsrisiken zu bewältigen.

Nach eingehender Untersuchung ist die Geschäftsführung zu dem Urteil gelangt, dass der Konzern zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses angemessene Ressourcen zur Verfügung stehen, um die Geschäftstätigkeit in der nächsten Zukunft fortzuführen. Aus diesem Grund geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Geschäftstätigkeit als Basis für die Aufstellung des Konzernabschlusses aus.

c.    Konsolidierungsmethoden

Die einbezogenen Gesellschaften werden vollkonsolidiert ab dem Zeitpunkt in dem die Kontrolle an den Konzern übergegangen ist. Wenn die Kontrolle nicht mehr ausgeübt werden kann, werden die Gesellschaften wieder endkonsolidiert.

Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Gesellschaften erfolgt nach der Erwerbsmethode. Zum Erwerbszeitpunkt wurden die identifizierbaren Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Verbleibende Unterschiedsbeträge über dem beizulegenden Zeitwert werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Im Abschluss werden die Buchwerte von Hays plc und aller einbezogenen Gesellschaften konsolidiert. Das Ergebnis der im Geschäftsjahr gekauften oder abgegangenen Gesellschaften wird ab dem Zeitpunkt des effektiven Erwerbs oder bis zum Zeitpunkt des effektiven Verkaufs einbezogen.

Alle konzerninternen Transaktionen, Salden, Aufwendungen und Erträge werden bei der Konsolidierung eliminiert.

d.    Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden mit dem beizulegenden Zeitwert nach Abzug von umsatzabhängigen Steuern sowie Rabatten und Skonti bewertet, wenn die geschuldeten Lieferungen und Leistungen erbracht wurden.

Umsatzerlöse aus der Vermittlung von permanenten Kandidaten werden zu dem Zeitpunkt realisiert, an dem der Kandidat seine Vollzeittätigkeit aufnimmt. Es werden Rückstellungen für die erwarteten Kosten zur Erfüllung der Verpflichtungen gebildet, die anfallen, falls Mitarbeiter nicht über die vereinbarte Vertragslaufzeit arbeiten.

Umsatzerlöse aus der Vermittlung von temporären Mitarbeitern werden über die Periode realisiert, für die der temporäre Mitarbeiter vermittelt wurde. Wenn der Konzern als Auftraggeber agiert, stellen die Umsatzerlöse die Beträge dar, die für die temporären Mitarbeiter in Rechnung gestellt wurden inklusive der Gehaltskosten dieser Mitarbeiter.

Bei Vereinbarungen, bei denen Hays als Auftragsgeber agiert, die Rechnung aber im Namen von anderen Personalvermittlungsgesellschaften gestellt wird, werden die Umsatzerlöse in Höhe des Rechnungsbetrages realisiert und im Auftrag der anderen Personalvermittlung vereinnahmt. Dies betrifft auch Vereinbarungen, in denen der Konzern keine direkte Provision erhält.

Wenn der Konzern als Handelsvertreter agiert, werden die Umsatzerlöse in Höhe der Provision für die vermittelten temporären Mitarbeiter realisiert und enthalten nicht die Gehaltskosten für die Zeitarbeitsnehmer. Wenn der Konzern Einkommen aus der Gehaltsabrechnung erzielt, wird nur die Servicegebühr für diesen Service realisiert.

e.    Nettogebühren

Nettogebühren stellen Umsatzerlöse abzüglich der Gehaltskosten der Zeitarbeitnehmer für temporäre Vermittlung und Entlohnung von anderen Personalvermittlern dar. Für die Vermittlung von permanenten Kandidaten entsprechen die Nettogebühren den Umsatzerlösen.

f.     Außerordentliche Sachverhalte

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge, wie sie in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden, betreffen Sachverhalte, die aufgrund ihrer Größe und nicht wiederkehrenden Art separat klassifiziert wurden, um die Aufmerksamkeit des Lesers des Konzernabschlusses auf diese Aufwendungen zu lenken und um das grundlegende Ergebnis des Konzern zu zeigen.

g.    Währungsumrechnung

Für die auf ausländische Währung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden der ausländischen einbezogenen Gesellschaften erfolgt eine Umrechnung in Sterling mit dem Umrechnungskurs zum Bilanzstichtag. Aufwendungen und Erträge werden in Sterling umgerechnet mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres. Währungskursdifferenzen, die aus der Investition in eine ausländische Gesellschaft, inklusive langfristige Darlehen resultieren, werden als ein separater Bestandteil des Eigenkapitals bilanziert und direkt in den Konzernumrechnungsrücklagen erfasst.

Bei Abgang von Tochterunternehmen werden alle als Umrechnungsrücklage erfassten Beträge aus der Umrechnungsrücklage in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus dem Verkauf einbezogen. Alle anderen Umrechnungsdifferenzen werden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Ein Geschäfts- oder Firmenwert und Änderungen des beizulegenden Zeitwerts, die aus dem Kauf eines ausländischen Unternehmens resultieren, werden als Vermögensgegenstände und Schulden des ausländischen Unternehmens behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet.

h.    Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Aufwendungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen und anderen Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden nach der "Projected Unit Credit"-Methode (Methode der laufenden Einmalprämien) bewertet und basierend auf versicherungsmathematischen Annahmen, als Aufwand in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, die die Marktsituation zu Beginn des Geschäftsjahres reflektiert. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten erfolgt über die Gesamtergebnisrechnung ("Consolidated Statement of Comprehensive Income") im Jahr der Entstehung. Nach zu verrechnender Dienstzeitaufwand wird in dem Umfang, in dem er erdient wurde, sofort erfasst oder wenn nicht erdient, wird er über die Periode des Erdienungszeitraums linear erfasst. 

Der Konzern hat sich unter IFRS 1 entschieden alle kumulativen versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS am 1. Juli 2004 in die Gewinnrücklagen aufzunehmen. Der Konzern hat sich entschieden, alle versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die nach dem 1. Juli 2004 entstehen, in der Gesamtergebnisrechnung ("Consolidated Statement of Comprehensive Income") zu erfassen.

Der in der Bilanz passivierte Wert der leistungsorientierten Verpflichtung entspricht dem Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung, korrigiert um den noch nicht erfassten, nach zu verrechnenden Dienstzeitaufwand und abzüglich des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Planvermögens. Aus der Berechnung verbleibende Aktivwerte des Planvermögens sind beschränkt auf den nach zu verrechnenden Dienstzeitaufwand zuzüglich des Barwerts der verfügbaren Rückzahlungen und der Minderungen von zukünftigen Beitragsleistungen zum Pensionsplan.

Zahlungen aus beitragsorientierten Pensionsplänen werden bei Fälligkeit als Aufwand erfasst.

i.      Aktienbasierte Vergütung

Der beizulegende Zeitwert von aktienbasierter Vergütung, welche anhand marktbasierter Leistungskriterien erreicht wurde, wird am Ausgabetag bestimmt und in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung als Aufwand linear über den Zeitraum der Unverfallbarkeit erfasst, unter Berücksichtigung der geschätzten Zahl der Anteile, die unverfallbar werden.

Der beizulegende Zeitwert von aktienbasierter Vergütung, welche durch nicht marktbasierte Leistungskriterien erlangt wurde, wird am Ausgabetag bestimmt und als Aufwand über den Zeitraum der Unverfallbarkeit, unter Annahme der Anteile, die voraussichtlich unverfallbar werden, erfasst. Die Anzahl der Anteile, die voraussichtlich unverfallbar werden, wird je nach Erfüllung der Leistungskriterien am Ende der Periode angepasst.

Der beizulegende Zeitwert wird bestimmt durch relevante Bewertungsmodelle. Jede aktienbasierende Vergütung wird über das Eigenkapital abgewickelt.

j.      Fremdkapitalkosten

Kapitalkosten werden als Aufwand in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung in der Periode erfasst, in der sie entstanden sind. Entstandene Vertragsgebühren im Zusammenhang mit Kreditaufnahmen werden über die Länge des Vertrages abgeschrieben.

k.    Steuern

Der Steueraufwand besteht aus laufenden sowie latenten Steuern.

Die Verbindlichkeit aus laufender Steuer basiert auf dem steuerpflichtigen Gewinn des Geschäftsjahres. Der steuerpflichtige Gewinn weicht vom Jahresüberschuss wie er in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung berichtet wird ab, weil er keine Aufwendungen und Erträge enthält, die in anderen Geschäftsjahren steuerpflichtig oder abzugsfähig sind und die nie steuerpflichtig oder abzugsfähig werden. Die Verbindlichkeit des Konzerns aus laufender Steuer wird mit einem Steuersatz berechnet, der zum Bilanzstichtag beschlossen war.

Die latenten Steuern werden auf Basis aller temporären Differenzen sowie mit einem Steuersatz, der zum Bilanzstichtag gültig oder beschlossen war, gebildet. Aktive latente Steuern werden nur soweit aktiviert, wie es wahrscheinlich ist, dass steuerpflichtige Gewinne realisiert werden, gegen diese die abziehbaren temporären Differenzen gegengerechnet werden können.

Temporäre Differenzen entstehen, wenn ein Unterschied zwischen dem Bilanzwert und dem Betrag, der diesem Vermögensgegenstand oder der Schuld für Steuerzwecke zugeschrieben wird, besteht.

Latente Steuern werden gebildet für nicht ausgeschüttete Ergebnisse von Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen, bei denen der Konzern die Dividendenzahlung zeitlich nicht steuern kann und wo es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Differenzen in der Zukunft aufheben werden.

l.      Geschäfts- oder Firmenwert

Der im Rahmen der Konsolidierung entstehende Geschäfts- oder Firmenwert stellt den Überschuss der Gegenleistung abzüglich des beizulegenden Zeitwertes der erworbenen identifizierbaren materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten dar.

Der Geschäfts- oder Firmenwert ist als Vermögensgegenstand aktiviert und wird mindestens einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Jegliche Wertminderung wird umgehend in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und nachfolgend nicht mehr rückgängig gemacht.

Bei Verkauf eines Geschäftssegments wird der zurechenbare Anteil des Geschäfts- oder Firmenwertes in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus dem Verkauf einbezogen.

Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der aus Unternehmenskäufen vor dem Tag der Erstanwendung von IFRS (1. Juli 2004) entstand, wurde mit dem ursprünglichen UK GAAP Betrag beibehalten und an diesem Stichtag auf Wertminderung überprüft. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der aus Unternehmenskäufen vor dem 1. Juli 1998 entstand, wurde unter UK GAAP direkt mit den Rücklagen verrechnet. Dieser Geschäfts- oder Firmenwert wurde nicht wieder zugeschrieben und wurde nachfolgend in keine Berechnung eines Gewinns oder Verlusts aus einem Verkauf einbezogen.

m.  Immaterielle Vermögenswerte

Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt aktiviert und abzüglich akkumulierter Abschreibung und Wertminderung auf den beizulegenden Wert in der Konzernbilanz ausgewiesen. Die Geschäftsleitung überprüft die immateriellen Vermögenswerte mindestens einmal jährlich auf Wertminderung.

Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte werden in der Bilanz mit den direkt zuordenbaren Kosten bei der Erstellung des Vermögenswertes aktiviert, abzüglich akkumulierter Abschreibungen. Immaterielle Vermögenswerte werden systematisch über die geschätzte Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren abgeschrieben. Softwares, die in große ERP Systeme integriert sind, welche den Einstellungsprozess von Mitarbeitern und die Buchhaltung unterstützen, werden über eine Nutzungsdauer von bis zu 7 Jahren abgeschrieben. Sonstige Software wird über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben.

n.    Sachanlagen

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen und Wertberichtigungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Sachanlagen, sobald diese genutzt werden, mit folgenden Raten:

Eigene Grundstücke                                              - keine Abschreibung

Eigene Gebäude                                         - variierend zwischen 2 % und 10 %

Gepachteter Grundbesitz                                       - die Anschaffungskosten werden über die nicht abgelaufene Laufzeit der Pacht abgeschrieben

Maschinen und Anlagen                            - variierend zwischen 5 % und 33 %

Betriebs- und Geschäftsausstattung                       - variierend zwischen 10 % und 25 %

o.    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum beizulegenden Zeitwert in der Bilanz abzüglich angemessener Wertberichtigungen für erwartete Kreditrisiken, die in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden, angesetzt, wenn es objektive Nachweise für die Wertminderung gibt.

p.    Liquide Mittel

Die liquiden Mittel bestehen aus Kassenbestand und kurzfristigen Guthaben bei Banken und ähnlichen Institutionen, die sofort in Bargeld umgewandelt werden können und einem geringem Risiko in Bezug auf Wertschwankungen unterliegen.

q.    Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

r.     Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verzinsliche Bankdarlehen und Überziehungen werden abzüglich direkter Ausgabekosten mit den Einzahlungsbeträgen erfasst.

Finanzierungskosten, inklusive Aufschläge für Abrechnungen oder Rückzahlungen und direkte Ausgabekosten, werden periodengerecht auf Basis der Effektivverzinsung in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und werden dem Buchwert des Finanzinstruments bis zu der Höhe hinzugefügt, in der sie nicht in der Periode beglichen werden, in der sie entstanden sind.

s.     Leasing

Ein Leasingverhältnis, bei dem im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben, wird als operatives Leasing beim Leasingnehmer klassifiziert.

Mietverbindlichkeiten unter operativem Leasing werden in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand linear über den Mietzeitraum erfasst.

Zugewendete Vorteile und zugesagte Ansprüche als Anreiz, einen Vertrag über ein operatives Leasing abzuschließen, werden ebenso linear über den Mietzeitraum verteilt.

t.      Rückstellungen

Eine Rückstellung wird erfasst, wenn der Konzern eine gegenwärtige rechtsverbindliche oder faktische Verpflichtung hat, die aus Ereignissen der Vergangenheit entstanden ist, deren Erfüllung erwartungsgemäß mit einem Abfluss von Ressourcen verbunden ist und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Wenn die Auswirkung wesentlich ist, wird die Rückstellung durch Abzinsung auf den Barwert mittels eines Vorsteuer-Zinssatzes bestimmt, der die aktuellen Markterwartungen im Hinblick auf den Zinseffekt sowie die für die Schuld spezifischen Risiken widerspiegelt.

3.    Kritische Rechnungslegungsurteile und wichtige Quellen für unsichere Schätzungen

Pensionspläne

Unter IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" hat der Konzern einen Pensionsfehlbetrag von £61,7 Mio. (2009: £109,2 Mio.) erfasst. Eine Reihe von Annahmen wurde getroffen, um den Pensionsfehlbetrag zu ermitteln, welche in Abschnitt 22 des Anhanges erläutert werden.

Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird mindestens einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Bei der Durchführung dieser Prüfung werden Annahmen getroffen, die zukünftige Wachstumsraten betreffen sowie den Diskontsatz für die zukünftigen Zahlungsströme der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Diese Annahmen werden in Abschnitt 14 des Anhangs erläutert.

Rückstellungen in Hinblick auf verkaufte Geschäftsbereiche

Wie in Abschnitt 23 erläutert, werden Rückstellungen in Hinblick auf verkaufte Geschäftsbereiche gebildet. Um die Angemessenheit dieser Rückstellungen zu beurteilen, werden Schätzungen über wahrscheinliche Zahlungsabflüsse in der Zukunft angestellt.

Wertberichtigungen auf Forderungen

Wie in Abschnitt 18 erläutert, wurden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Um die Angemessenheit dieser Wertberichtigung zu beurteilen, wird die Altersstruktur der Forderungen analysiert sowie das potenzielle Ausfallrisiko unter Berücksichtigung der momentanen wirtschaftlichen Situation in Betracht gezogen.

4.    Segmentberichterstattung

Anwendung von IFRS 8, Segmentberichterstattung

Der Konzern wendet mit Wirkung vom 1. Juli 2009 IFRS 8, Segmentberichterstattung, an. IFRS 8 fordert, dass die Geschäftssegmente auf Basis der internen Segmentberichterstattung des Konzerns bestimmt werden, die regelmäßig von der Geschäftsführung im Hinblick auf Ressourcenallokation und Beurteilung der Geschäftstätigkeit herangezogen werden.

Auf dieser Basis teilt der Konzern die Geschäftstätigkeit weiterhin in 3 Regionen auf: Asien-Pazifik, Kontinentaleuropa & Rest der Welt sowie Vereinigtes Königreich & Irland.

Die laufende Geschäftstätigkeit des Konzerns besteht in der Personalbeschaffung von Fachkräften.

Nettogebühren und Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Konzern hat in den internen Ergebnisrechnungen die Umsatzerlöse, wie z. B. Gehälter von Zeitarbeitern und Zahlungen an andere Personalvermittler, wo der Konzern als Auftraggeber agiert, nicht nach Segmenten unterschieden, weil dies für die Allokation der Ressourcen auf die Segmente nicht als relevant erachtet wird. Die Geschäftsführung sieht hingegen die Nettogebühren als relevante Größe. Die Abstimmung der Umsatzerlöse mit den Nettogebühren erfolgt in Abschnitt 6.

Nettogebühren und Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit

(in Mio. £) 2010 2009
Netto-Gebühren aus laufender Geschäftstätigkeit
Asien Pazifik 146,3 149,1
Kontinentaleuropa & Rest der Welt 167,5 191,0
Großbritannien & Irland 243,9 330,7
557,7 670,8
2010 2010
vor außer- außer-
ordentlichen ordentliche
(in Mio. £) Posten Posten 2010 2009
Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit
Asien Pazifik 52,0 - 52,0 61,4
Kontinentaleuropa & Rest der Welt 17,1 (1,4) 15,7 33,1
Großbritannien & Irland 11,4 (40,0) (28,6) 63,5
80,5 (41,4) 39,1 158,0

Der Konzern berichtet in den internen Management Reports nicht von Sachverhalten, die unter dem operativen Gewinn der einzelnen Segmente liegen. Diese Einzelheiten können in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung eingesehen werden.

Es existiert keine wesentliche Abweichung zwischen der Aufteilung der Konzernumsatzlöse nach geographischer Herkunft und Leistungsort.

Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen

Um aus Bilanzsicht die Geschäftstätigkeit zu überprüfen und Ressourcen zuzuordnen, prüft die Geschäftsführung die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive Wertberichtigung für jedes Segment. Diese werden auf einer konstanten Währungsbasis geprüft, um die Vergleichbarkeit über das Jahr hinweg sicherzustellen. Sie sind in folgender Tabelle dargestellt und mit den Summen aus Abschnitt 18 abgestimmt.

Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen

(in £ Mio.)

wie intern wie intern
(in Mio. £) berichtet Devisen 2010 berichtet Devisen 2009
Asien Pazifik 39,3 6,4 45,7 29,9 0,7 30,6
Kontinentaleuropa & Rest der Welt 72,4 (1,8) 70,6 57,5 4,3 61,8
Großbritannien & Irland 146,8 (0,1) 146,7 137,5 0,2 137,7
258,5 4,5 263,0 224,9 5,2 230,1

Wesentliche Kunden

In den Umsatzerlösen enthalten ist ein Betrag von ca. £278 Mio. (2009: £28 Mio.), welcher mit dem größten Kunden des Konzern erzielt wurden. Dieser Umsatz wurde innerhalb des Segments Vereinigtes Königreich & Irland generiert. Dieser Kunde ist der einzige, der über 10 % der Umsatzerlöse des Konzerns übersteigt. Allerdings stellt er weniger als 1,5 % der Nettogebühren des Konzerns dar, da dieser Umsatz einen großen Teil von Vergütungen an andere Personalvermittler enthält.

5.    Außerordentliche Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr sind dem Konzern außerordentliche Aufwendungen in Höhe von £41,4 Mio. entstanden. Diese betreffen folgende Vorfälle:

Am 30. September 2009 hat die Wettbewerbsaufsichtsbehörde (Office of Fair Tade „OFT“) entschieden, dass Hays‘ Baugewerbe & Immobilien Geschäft (Construction & Property) in Großbritannien zwischen Oktober 2004 und November 2005 gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen hat. Hays hat in vollem Umfang mit der OFT während ihrer Untersuchung, auch hinsichtlich Strafmilderung, kooperiert und wurde mit einer Strafe von £30,4 Mio. belegt, gegen die Berufung eingelegt wurde. Die Auswirkungen dieser Strafe sowie Rechtskosten, die mit der Berufung anfallen, wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand von £29,0 Mio. erfasst. Die Strafe wurde noch nicht bezahlt, eine kurzfristige Verbindlichkeit in Höhe von £30,4 Mio. wurde unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten passiviert, welche von dem Ergebnis der Berufung abhängt.

Dem Konzern entstanden nicht wiederkehrende Restrukturierungskosten von £12,4 Mio., die größtenteils Abfindungen für Verwaltungsangestellte in Höhe von £7,9 Mio. enthalten, sowie Mietaufwendungen für Leerstände von £2,5 Mio. und zahlungsunwirksame Abschreibungen auf Sachanlagen von £2,0 Mio. Diese Aufwendungen betreffen das Projekt der Automatisierung der Verwaltung in Großbritannien und stehen kurz vor dem Abschluss. Der außerordentliche Aufwand hat eine Steuergutschrift von £3,5 Mio. verursacht.

Der Zahlungseffekt der außerordentlichen Aufwendungen am Bilanzstichtag betrug £4,1 Mio. mit einem erwarteten zukünftigen Zahlungsausgang von £35,3 Mio. hauptsächlich während des zum 30. Juni 2011 endenden Geschäftsjahres.

Die nicht wiederkehrenden Nettokosten von £0,3 Mio. aus dem Vorjahr, die in der laufenden Geschäftstätigkeit ausgewiesen wurden, wurden nicht um gegliedert (Abschnitt 6).

6.    Betriebsergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit

Die folgenden Kosten werden von den Umsatzerlösen abgezogen, um die Nettogebühren aus laufender Geschäftstätigkeit zu ermitteln:

(in Mio. £) 2010 2009
Umsatzerlöse 2.691,1 2.447,7
Vergütung der Zeitarbeiter -1.811,8 -1.672,4
Vergütung von anderen Personalvermittlern -321,6 -104,5
Nettogebühren 557,7 670,8

Das Betriebsergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit wird ausgewiesen nach Belastung/Hinzurechnung folgender Posten von den Nettogebühren in Höhe von £557,7 Mio. (2009: £670,8 Mio.):

2010 2010
vor außer- außer-
ordentlichen ordentliche
(in Mio. £) Anhang Posten Posten 2010 2009
Personalkosten 8 345,0 7,9 352,9 371,3
Abschreibungen 11,8 2,0 13,8 10,4
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 2,8 - 2,8 1,2
Abschlussprüferhonorar 7
-für Jahresabschlussprüfung 1,0 - 1,0 1,0
-für sonstige Dienstleistungen 0,2 - 0,2 0,2
andere externe Kosten 116,4 31,5 147,9 128,7
477,2 41,4 518,6 512,8

Die betrieblichen Aufwendungen aus dem Vorjahr enthalten Restrukturierungskosten von £8,0 Mio. und eine Auflösung von £7,7 Mio. für aktenbasierte Vergütungszahlung im Vorjahr aufgrund der Leistungsveränderung (saldiert £0,3 Mio.).

7.    Abschlussprüferhonorar

(in Mio. £) 2010 2009
Gebühren für die Abschlussprüfer der Gesellschaft bezüglich
der Prüfung des Jahresabschlusses des Unternehmens 0,3 0,3
Gebühren für die Abschlussprüfer der Gesellschaft und ihre
Mitarbeiter bezüglich der sonstigen für den Konzern
erbrachten Dienstleistungen
Die Prüfung der Tochtergesellschaften gemäß Gesetzgebung 0,7 0,7
Summe der Prüfungskosten 1,0 1,0
Halbjahresreview gemäß Gesetzgebung 0,1 0,1
Steuern & andere Dienstleistungen 0,1 0,1
Summe der Kosten außerhalb der Prüfung 0,2 0,2

Andere Beratungen, hauptsächlich fachliche Buchhaltungsberatung, betragen £26,000 (2009: £15,000).

Verbindlichkeiten für Gebühren an Deloitte LLP und deren verbundene Unternehmen für Nicht-Prüfungsaufträge an das Unternehmen sind nicht Angabe pflichtig, weil diese Gebühren auf Konsolidierungsebene angegeben werden müssen.

8.    Personalkosten

Die aggregierten Personalkosten (inklusive Geschäftsführung) betragen:

2010 2010
vor außer- außer-
ordentlichen ordentliche
(in Mio. £) Posten Posten 2010 2009
Löhne und Gehälter 288,4 7,1 295,5 319,4
Sozialaufwendungen 36,1 0,8 36,9 40,1
sonstige Pensionsaufwendungen 12,0 - 12,0 11,4
aktienbasierende Vergütungen 8,5 - 8,5 0,4
345,0 7,9 352,9 371,3

Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl (inklusive Geschäftsführung):

(Anzahl) 2010 2009
laufende Geschäftstätigkeit
Asien Pazifik 1.070 1.309
Kontinentaleuropa & Rest der Welt 1.880 2.258
Großbritannien & Irland 3.766 4.471
6.716 8.038

Mitarbeiterzahl am Stichtag (inklusive Geschäftsführung):

(Anzahl) 2010 2009
laufende Geschäftstätigkeit
Asien Pazifik 1.183 1.047
Kontinentaleuropa & Rest der Welt 1.929 1.997
Großbritannien & Irland 3.733 3.889
6.845 6.933

9.    Finanzergebnis  

Finanzertrag

(in Mio. £) 2010 2009
Zinseinnahmen aus Bankguthaben 0,7 1,9

Finanzaufwendungen

(in Mio. £) 2010 2009
Zinsaufwand für Bankdarlehen (2,3) (5,4)
Gebühren für den Pensionsfonds (1,1) (1,1)
Nettozinsen für Pensionsverpflichtungen (6,7) (2,4)
(10,1) (8,9)
Netto-Finanzergebnis (9,4) (7,0)

10.              Steuern

Der Steueraufwand des laufenden Jahres setzt sich wie folgt zusammen:

2010
2010 nicht
(in Mio. £) fortgeführt fortgeführt 2010 2009
laufende Steuer (22,0) 1,6 (20,4) (43,8)
latente Steuer (1,1) - (1,1) (1,4)
(23,1) 1,6 (21,5) (45,2)

Steuern für Posten, die direkt im Eigenkapital erfasst wurden:

(in Mio. £) 2010 2009
latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne oder
Verluste für den leistungsorientierten Pensionsplan (13,3) 5,2

Faktoren, die den Steueraufwand des laufenden Jahres beeinflusst haben

Der laufende Steueraufwand des Jahres weicht von dem Normalsatz der Körperschaftssteuer in Großbritannien von 28,0 % (2009: 28,0 %) ab. Die Differenz setzt sich wie folgt zusammen:

2010 2010
vor außer- außer-
ordentlichen ordentliche
(in Mio. £) Posten Posten 2010 2009
Gewinn vor Steuern aus laufender Geschäftstätigkeit 71,1 (41,4) 29,7 151,0
Steuer zum Normalsatz der britischen Körperschaft-
steuer von 28 % (2009: 28 %) (19,9) 11,6 (8,3) (42,2)
Faktoren, die die Gebühren für dieses Jahr beeinflussen:
Steuereffekt von Kosten, die bei der Ermittlung des zu
versteuernden Gewinns nicht abzugsfähig sind (2,9) (8,1) (11,0) (1,1)
Anpassung in Bezug auf ausländische Steuersätze (2,9) - (2,9) (2,4)
Vorjahresanpassungen 1,8 - 1,8 3,8
erschwerte Verluste aus Übersee (1,5) - (1,5) (2,7)
Auswirkungen der Gebühren für aktienbasierten
Vergütungen und Aktienoptionen (1,2) - (1,2) (0,6)
Ertragsteuern aus laufender Geschäftstätigkeit (26,6) 3,5 (23,1) (45,2)
effektiver Steuersatz für das Jahr aus
fortgeführten Geschäftstätigkeiten 37,4% 8,5% 77,8% 29,9%
(in Mio. £) 2010 2009
Gewinn vor Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 1,1 -
Steuer zum Normalsatz der britischen Körperschaft-
steuer von 28 % (2009: 28 %) (0,3) -
Faktoren, die die Gebühren für dieses Jahr beeinflussen:
Auflösung von Steuerrückstellungen (Anmerkung 11) 1,6 -
Vorjahresanpassungen 0,3 -
Steuerguthaben aus nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten 1,6 -
effektiver Steuersatz für das Jahr aus nicht
fortgeführten Geschäftstätigkeiten n/a -

11.               Aufgegebene Geschäftsbereiche

Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, die in der Konzerngewinn- und - Verlust Rechnung enthalten sind, setzt sich wie folgt zusammen:

(in Mio. £) 2010 2009
Gewinn aus dem Verkauf von Anlagen 1,1 -
Gewinn vor Steuern 1,1 -
Steuerguthaben 1,6 -
Gewinn aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit nach Steuern 2,7 -

Der Gewinn aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen in Höhe von £1,1 Mio. betrifft Zahlungseingänge auf Schuldverschreibungen, die aus dem Verkauf des Hays US Home Delivery Geschäfts stammen, die bereits vollständig wertberichtigt waren.

Die Steuererträge von £1,6 Mio. resultieren aus einer Verminderung von Steuerrückstellungen in Höhe von £1,6 Mio., die im Rahmen des Verkaufs von nicht das Hauptgeschäft betreffenden Aktivitäten des Konzern zwischen März 2003 und November 2004 gebildet worden waren und nun vor dem Hintergrund besserer Erkenntnisse nicht mehr benötigt wurden.

Zahlungseingänge von den aufgegebenen Geschäftsbereichen sind wie folgt:

(in Mio. £) 2010 2009
Investitionstätigkeiten 1,1 -

12.               Dividenden

Die folgenden Dividenden wurden vom Konzern gezahlt und sind als Ausschüttungen an Eigenkapitalgeber im Geschäftsjahr bilanziert worden:

2010 2009
Pence 2010 Pence 2009
pro Stück Mio. £ pro Stück Mio. £
Vorjahresdividende final 3,95 54,2 3,95 54,0
Berichtsjahresdividende vorläufig 1,85 25,3 1,85 25,3
79,5 79,3

Die folgenden Dividenden sind im Hinblick auf das laufende Geschäftsjahr vorgeschlagen:

2010 2009
Pence 2010 Pence 2009
pro Stück Mio. £ pro Stück Mio. £
Vorabdividende 1,85 25,3 1,85 25,3
finale Dividende (bekanntgegeben) 3,95 54,2 3,95 54,0
5,80 79,5 5,80 79,3

Die finale Dividende für das Jahr 2010 von 3,95 Pence pro Aktie (£54,2 Mio.) wird bei der jährlichen Hauptversammlung am 10. November 2010 vorgeschlagen und wurde nicht als Verbindlichkeit zum 30. Juni 2010 bilanziert. Nach der Genehmigung wird die finale Dividende am 19. November 2010 an die zu Geschäftsschluss am 22. Oktober 2010 registrierten Aktionären ausgezahlt.

13.              Ergebnis je Aktie

gewichtete
durch-
schnittliche
Anzahl Betrag
Ergebnis der Aktien je Aktie
Für das am 30. Juni 2010 endende Geschäftsjahr (in Mio. £) (in Mio.) (in Pence)
Laufende Geschäftstätigkeit vor
außerordentlichen Aufwendungen:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender Geschäftstätigkeit 44,5 1.371,1 3,25
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 (0,04)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender Geschäftstätigkeit 44,5 1.386,1 3,21
Fortgeführte Geschäftstätigkeiten nach
außerordentlichen Aufwendungen:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender Geschäftstätigkeit 6,6 1.371,1 0,48
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 -
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender Geschäftstätigkeit 6,6 1.386,1 0,48
Nicht fortgeführte Aktivitäten
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 2,7 1.371,1 0,20
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 (0,01)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 2,7 1.386,1 0,19
Laufende & nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender und nicht
fortgeführter Geschäftstätigkeit 9,3 1.371,1 0,68
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 (0,01)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender und nicht
fortgeführter Geschäftstätigkeit 9,3 1.386,1 0,67

Abstimmung des Ergebnisses

In Mio. £ Ergebnis
Laufende Geschäftstätigkeit vor außerordentlichen Aufwendungen 44,5
außerordentliche Aufwendungen (41,4)
Steuerguthaben aud außerordentliche Aufwendungen 3,5
Laufende Geschäftstätigkeit 6,6
gewichtete
durch-
schnittliche
Anzahl Betrag
Ergebnis der Aktien je Aktie
für das zum 30. Juni 2009 endende Geschäftsjahr (in Mio. £) (in Mio.) (in Pence)
Laufende Geschäftstätigkeiten vor und nach
außerordentlichen Aufwendungen
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender Geschäftstätigkeit 105,8 1.370,5 7,72
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 1,1 (0,01)
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus laufender Geschäftstätigkeit 105,8 1.371,6 7,71

Es gab im Vorjahr keine Aufgabe von Geschäftsbereichen.

Die durchschnittliche Anzahl von ausgegebenen Aktien für beide Jahre enthält keine Vorratsaktien und keine Aktien, die vom Hays plc Employee Share Trust gehalten werden.

14.              Geschäfts- oder Firmenwert

(in Mio. £) 2010 2009
Buchwert
Zum 1. Juli 174,9 168,9
Umbuchungen 0,8 10,2
Zugänge während des Jahres 9,9 -
Abschreibungen während des Jahres - (4,2)
Zum 30. Juni 185,6 174,9

Die Zugänge von £9,9 Mio. während des Geschäftsjahres stellen eine Erhöhung der aufgeschobenen Kaufpreiszahlung hinsichtlich der Earn-Out Regelung im Zusammenhang mit dem Kauf von James Harvard dar.

Der bei der Konsolidierung entstehende Geschäfts- oder Firmenwert wird einmal jährlich auf Wertminderung überprüft oder auch öfter, falls ein Hinweis auf eine Wertminderung besteht. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde auf Wertminderung überprüft, indem den Buchwerten der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (cash generating units – CGUs) inklusive Geschäfts- oder Firmenwert der erzielbare Betrag gegenübergestellt wird. Die erzielbaren Beträge der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden durch Ertragswertberechnungen ermittelt.

Die Hauptannahmen für die Ertragswertberechnungen betreffen das Betriebsergebnis, den Diskontierungssatz und die Wachstumsraten. Das Betriebsergebnis basiert auf den aktuellsten, von der Geschäftsführung bestätigten Ein-Jahres-Prognosen für die CGUs und Schätzungen der Geschäftsführung bezüglich Diskontierungssätzen, welche auf Vorsteuersätzen beruhen und die aktuelle Marktsituationen des Barwertes reflektieren und des spezifischen Risikos der CGUs. Der Konzern erstellt Cashflow-Prognosen basierend auf den aktuellsten, von der Geschäftsführung genehmigten Finanzprognosen und leitet ewige Cashflows ab basierend auf langfristigen Wachstumsraten und erwarteten Umrechnungskursen. Die langfristigen Wachstumsraten basieren auf Prognosen der Geschäftsführung, welche konsistent sind mit externen Quellen von durchschnittlichen geschätzten Wachstumsraten von 3,0 % (2009: 3,0 %), diese spiegeln die langfristigen Gehaltssteigerungen als Treiber des Gebührenwachstums wider. Die Rate, die zur Diskontierung der prognostizierten Cashflows benutzt wird, beträgt 12,0 % (2009: 12,0 %). Im Jahr 2009 hat die Geschäftsführung eine Nachsteuerdiskontrate von 9,0 % verwendet, dies ergibt eine Vorsteuerdiskontrate von 12,0 %.

Die Prüfung auf Wertminderung wird zum Jahresende durchgeführt indem der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes mit dem erzielbaren Betrag der CGU, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, verglichen wird. Die Geschäftsführung hat keinen Anhaltspunkt für eine Wertminderung festgestellt.

Eine Sensitivitätsanalyse wurde zur Bestimmung der erzielbaren Beträge für die Geschäfts- oder Firmenwerte durchgeführt. Grundlage waren Änderungen der Hauptannahmen, welche die Geschäftsführung für möglich hält. Diese Annahmen enthielten eine Änderung in der Diskontrate von bis zu 1 % und Änderungen in der Wachstumsrate von 0 % bis 5 %.

In der Gruppe der CGUs der Region Vereinigtes Königreich & Irland ist der Buchwert hinsichtlich des UK RSG Kaufs von £15,3 Mio. in Übereinstimmung mit dem Ertragswert. Die Sensitivitätsanalyse, basierend auf einer Änderung von 0,5 % der Diskontrate, resultierte in einer Veränderung des Ertragswertes von ca. £0,9 Mio. Eine Veränderung der Wachstumsrate von 1% führt zu einer Veränderung des Ertragswertes von £0,5 Mio. Eine Steigerung der Diskontrate auf 13 % ohne Wachstum würde zu einer möglichen Wertminderung von £4,5 Mio. führen. Die Geschäftsführung wird damit fortfahren, diese Akquisition zu überwachen. Basierend auf dem Wachstumspotenzial, welches höher sein könnte als in den Schätzungen angenommen, sowie auf einer ebenso möglichen Erhöhung der Diskontierungssätze, sieht die Geschäftsführung keinen Grund zur Wertminderung.

Die Sensitivitätsanalyse zeigt, dass sich für jedes mögliche Szenario für keine der CGUs eine Wertminderung ergibt.

Der beim Kauf entstehende Geschäfts- oder Firmenwert wird beim Kauf der Gruppe von CGUs zugeordnet, von der erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus dem Kauf zieht. Der Buchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde wie folgt zugeordnet:

(in Mio. £) 2010 2009
Asien Pazifik 23,9 19,9
Kontinentaleuropa & Rest der Welt 59,9 62,6
Großbritannien & Irland 101,8 92,4
185,6 174,9

15.              Andere immaterielle Vermögenswerte

(in Mio. £) 2010 2009
Buchwert
Zum 1. Juli 48,7 14,1
Umbuchungen 0,1 0,3
Zugänge 26,2 34,6
Abgänge - (0,3)
Zum 30. Juni 75,0 48,7
Abschreibung
Zum 1. Juli 10,1 8,7
Umbuchungen - 0,2
Aufwand des Jahres 2,8 1,2
Zum 30. Juni 12,9 10,1
Nettobuchwert
Zum 30. Juni 62,1 38,6

Alle anderen immateriellen Vermögenswerte betreffen Computer Software.

Die Zugänge zu den anderen immateriellen Vermögensgegenständen des Geschäftsjahres enthalten £25,6 Mio. (2009: £33,1 Mio.) für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände.

In den anderen immateriellen Anschaffungskosten sind £6,9 Mio.  (2009: £34,2 Mio.) für Anlagen im Bau enthalten. Diese Vermögenswerte betreffen Konzernprojekte zur Softwareerneuerung.

Die geschätzte durchschnittliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte beträgt sieben Jahre (2009: fünf Jahre). Die Erhöhung der Nutzungsdauer zum Vorjahr basiert auf Software, die in große ERP Systeme integriert wurden, welche über sieben Jahre abgeschrieben werden. Andere Software wird zwischen drei und fünf Jahren abgeschrieben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen hieraus betragen £0,2 Mio. (2009: £1,2 Mio.).

16.              Sachanlagevermögen

Gepachteter Maschinen
Grund- Grund- und
(in Mio. £) besitz besitz Anlagen Einbauten Summe
Anschaffungskosten
Zum 1. Juli 2009 1,3 7,1 29,3 28,8 66,5
Umbuchungen (0,1) 1,1 0,8 0,1 1,9
Investitionen - 0,9 6,4 0,6 7,9
Abgänge - (0,6) (3,5) (0,9) (5,0)
Zum 30. Juni 2010 1,2 8,5 33,0 28,6 71,3
kumulierte Abschreibungen
Zum 1. Juli 2009 0,8 4,2 19,0 13,4 37,4
Umbuchungen (0,1) 0,5 1,1 (0,3) 1,2
Aufwand des Jahres 0,1 1,7 4,5 5,5 11,8
Abgänge - (0,4) (2,2) (0,3) (2,9)
Zum 30. Juni 2010 0,8 6,0 22,4 18,3 47,5
Nettobuchwerte
Zum 30. Juni 2010 0,4 2,5 10,6 10,3 23,8
Zum 1. Juli 2009 0,5 2,9 10,3 15,4 29,1

Sonstige finanzielle Verpflichtungen betragen Null (2009: Null).

Gepachteter Maschinen
Grund- Grund- und
(in Mio. £) besitz besitz Anlagen Einbauten Summe
Buchwert
Zum 1. Juli 2008 1,2 6,3 36,7 38,8 83,0
Umbuchungen 0,1 0,2 0,5 0,6 1,4
Investitionen - 0,9 5,0 1,5 7,4
Abgänge - (0,3) (12,9) (12,1) (25,3)
Zum 30. Juni 2009 1,3 7,1 29,3 28,8 66,5
kumulierte Abschreibungen
Zum 1. Juli 2009 0,7 2,7 28,4 19,0 50,8
Umbuchungen 0,1 0,1 0,2 0,3 0,7
Aufwand des Jahres - 1,5 3,3 5,6 10,4
Abgänge - (0,1) (12,9) (11,5) (24,5)
Zum 30. Juni 2009 0,8 4,2 19,0 13,4 37,4
Nettobuchwerte
Zum 30. Juni 2009 0,5 2,9 10,3 15,4 29,1
Zum 1. Juli 2008 0,5 3,6 8,3 19,8 32,2

17.              Latente Steuern

Pensions-
verpflich-
(in Mio. £) tungen Sonstige Summe
Werte
Bilanz zum 1. Juli 2009 30,6 12,3 42,9
(Zahllast) /Erstattungsanspruch auf den Gewinn 1,5 (2,5) (1,0)
Eigenkapitalumbuchung aus Aufwand (13,3) - (13,3)
Umbuchung - 0,4 0,4
Bilanz zum 30. Juni 2010 18,8 10,2 29,0

Die Spalte "Sonstiges" enthält beschleunigte steuerliche Abschreibungen, steuerliche Verlustvorträge und andere zeitliche Differenzen.

Aktive sowie passive latente Steuern werden saldiert, wenn der Konzern ein durchsetzbares Recht dazu hat sowie die Steuern von derselben Steuerbehörde erhoben und derselben steuerbaren Gesellschaft oder Gesellschaften zugeordnet werden, die laufende Steuerforderungen und Verbindlichkeiten saldieren.

Am Bilanzstichtag standen dem Konzern nicht genutzte Steuerverluste in Höhe von £33,2 Mio. (2009: £36,1 Mio.) zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen zur Verfügung, wovon £6,2 Mio. aus Verlusten innerhalb von Großbritannien stammen, £8,4 Mio. beziehen sich auf anderweitig nicht anrechenbare EU Verluste, die möglicherweise gegen Gewinne aus Großbritannien anrechenbar sind sowie £18,6 Mio., die Verluste aus Übersee betreffen. Für solche Verluste wurde keine aktive latente Steuer gebildet (2009: Null). Von diesen unrealisierten Steuerverlusten verfallen £0,7 Mio. zwischen 2012 und 2018 und für die restlichen £32,5 Mio. ist eher unwahrscheinlich, dass sie kurzfristig verfallen.

Die Regierung von Großbritannien hat angekündigt, dass mit Wirkung vom 1. April 2011 die Körperschaftssteuerrate von 28 % auf 27 % reduziert wird. Wenn diese Änderung bis zum 30. Juni 2010 verabschiedet worden wäre, wäre die aktive latente Steuer des Konzerns um £0,7 Mio. reduziert worden, von denen £0,6 Mio. gegen das Eigenkapital und £0,1 Mio. in der Gesamtergebnisrechnung ("Comprehensive Income") erfasst worden wären.

Der Konzern hat keine ungenutzten Steuerguthaben, die gegen zukünftige Gewinne verrechnet werden könnten (2009: £3,1 Mio.). Im Vorjahr wurden für diese Guthaben keine aktiven latenten Steuern gebildet. Der Rückgang zum Vorjahr basiert auf einer Änderung der Steuergesetze in Großbritannien.

Der aggregierte Betrag der zeitlichen Differenzen im Zusammenhang mit Beteiligungen in verbundene Unternehmen, für die keine passiven latenten Steuern gebildet wurden, beläuft sich auf £2,9 Mio. Die zeitlichen Differenzen zum 30. Juni 2010 sind niedriger als im Vorjahr aufgrund der Änderung der Steuergesetzgebung in Großbritannien, wonach ausländische Dividenden, die nach dem 1. Juli 2009 erhalten wurden, größtenteils von der Steuerpflicht befreit sind. Die zeitlichen Differenzen zum 30. Juni 2010 beinhalten nur die nicht ausgeschütteten Erträge solcher ausländischer Tochterunternehmen, bei denen Ausschüttungen weiterhin in einer Steuerverbindlichkeit resultieren können, grundsätzlich als ein Ergebnis von Quellensteuern auf Dividenden von Tochterunternehmen in deren jeweiligem Sitzland.

Pensions-
verpflich-
(in Mio. £) tungen Sonstige Summe
Werte
Bilanz zum 1. Juli 2008 24,7 14,0 38,7
Neueinstufung 0,7 (0,7) -
Zahllast auf den Gewinn - (1,5) (1,5)
Eigenkapitalumbuchung zu Ertrag 5,2 - 5,2
Umbuchung - 0,5 0,5
Bilanz zum 30. Juni 2009 30,6 12,3 42,9

18.               Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(in Mio. £) 2010 2009
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 279,2 247,8
Abzgl. Wertberichtigungen (16,2) (17,7)
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 263,0 230,1
Vorauszahlungen und Rechnungsabgrenzungsposten 144,2 122,3
407,2 352,4

Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

Das durchschnittliche Zahlungsziel liegt bei 35 Tagen (2009: 35 Tage).

Die Altersstruktur der nicht wertberichtigten Forderungen ist wie folgt:

(in Mio. £) 2010 2009
Noch nicht fällig 143,3 129,3
bis zu einem Monat fällig 91,1 84,4
ein bis drei Monate fällig 28,6 16,4
263,0 230,1

Die Entwicklung der Wertberichtigung ergibt sich wie folgt:

(in Mio. £) 2010 2009
Per 1. Juli 17,7 16,2
Wechselkursauswirkungen 0,4 0,3
Aufwand des Jahres 2,1 4,6
Uneinbringliche Forderungen (4,0) (3,4)
Per 30. Juni 16,2 17,7

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko des Konzerns ist hauptsächlich den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzurechnen. In der Bilanz erfolgt ein Nettoausweis unter Berücksichtigung der Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein Kreditereignis eingetreten ist, welches, basierend auf Erfahrung aus Vorjahren, als Beleg für eine verminderte Werthaltigkeit der ausstehenden Zahlungen gewertet wird. Der Konzern reduziert dieses Risiko durch einen Kreditkontrollprozess und durch vertragliche Vereinbarungen mit anderen Personalvermittlern in den Situationen, in welchen der Konzern eine Rechnung auf deren Namen stellt. Das Risiko des Konzerns ist über eine große Zahl von Kunden gestreut.

Die Angaben zu den Risiken, welche im Geschäftsbericht enthalten sind, sind Teil dieses Konzernabschlusses.

19.               Liquide Mittel

(in Mio. £) 2010 2009
Bankguthaben und Kassenbestand 26,4 51,6
kurzfristige Bankeinlagen 48,3 3,4
74,7 55,0

Der effektive Zinssatz für kurzfristige Anlagen beträgt 1,3 % (2009: 2,7 %); diese Anlagen haben eine durchschnittliche Fälligkeit von einem Tag (2009: ein Tag).

Kurzfristige Bankanlagen enthalten £30,4 Mio., die für den Fall der Strafzahlung an die Wettbewerbsaufsichtsbehörde bereitgehalten werden.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko von liquider Mittel wird streng überwacht und ist begrenzt auf Banken, die Kreditratings von internationalen Ratingagenturen vorweisen können und zusätzlich das festgelegte Mindestrating der Finanzabteilung des Konzerns erfüllen. Ein Kreditlimit wird auf jede Bank angewendet und jede Anlage wird dahingehend laufend überprüft.

Zinssatzrisiko der liquiden Mittel

Die liquiden Mittel erbringen Zinsen mit variablen Zinssätzen auf Basis lokaler Geldmarktsätze.

20.              Bankverbindlichkeiten

(in Mio. £) 2010 2009
Schuldverschreibungen - 0,8
Bankdarlehen 145,0 52,0
Überziehungskredite 6,9 1,5
151,9 54,3

Erläuterungen zu den Konzerngrundsätzen bezüglich Finanzen und Kontrollen sind in den Erläuterungen zur Finanzlage zu finden.

Zinssatzrisiko der Bankverbindlichkeiten und Überziehungskredite

Das Zinssatzrisiko der Bankverbindlichkeiten und Überziehungskredite ist wie folgt:

(in Mio. £) 2010 2009
variabler Zinssatz - Sterling 151,9 54,3

Die Verbindlichkeiten mit variablem Zinssatz bestehen aus Bankdarlehen, ungesicherten Überziehungen und Schuldverschreibungen, verzinslich mit Sätzen, die auf den lokalen Geldmarktsätzen basieren.

Fälligkeit der Bankverbindlichkeiten und Überziehungskredite

Die Fälligkeit der Fremdfinanzierung setzt sich wie folgt zusammen:

(in Mio. £) 2010 2009
Innerhalb eines Jahres 151,9 -
mehr als ein Jahr - 54,3
151,9 54,3

Wie in Abschnitt 33 im Detail erläutert, hat der Konzern am 1. Juli 2010 die ungesicherte, revolvierende Kreditlinie erneuert. Diese neue Kreditlinie läuft im Januar 2014 aus.

Beizulegende Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Bankverbindlichkeiten

Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte und Bankverbindlichkeiten weicht aufgrund der Kurzfristigkeit dieser Instrumente, die alle auf variablen Zinssätzen basieren, nicht wesentlich vom Buchwert ab.

Zugesagte Kreditlinien

Dem Konzern steht eine ungesicherte, revolvierende Kreditlinie über £460 Mio. zur Verfügung, welche am 1. Juli 2010 erneuert wurde, siehe Details in Abschnitt 33. Die "covenants" dieser Kreditlinie erforderten zum Bilanzstichtag, dass der Konzernzins mindestens das Verhältnis 4:1 abdeckt und der Verschuldungsgrad (Nettoverbindlichkeiten zu EBITDA) nicht größer als 3:1 beträgt. Der Zinssatz dieses Kredits beruht auf einem Sperrmechanismus mit einer Marge über LIBOR im Bereich von 0,375 % bis 0,525 %.

Zum 30. Juni 2010 waren £315,0 Mio. dieser zugesagten Kreditlinie ungenutzt.

Finanzmanagement

Die Geschäftsführung sieht die momentanen Schwerpunkte der Zahlungsströme aus den Gebühreneinnahmen des Konzerns in der Finanzierung der Konzernentwicklung, der Erhaltung einer belastbaren Bilanzstruktur und der Unterstützung einer nachhaltigen Dividendenpolitik. Die allgemeine Strategie des Konzerns besteht unverändert zum Vorjahr darin, das Kapital so zu steuern, dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit aller Gesellschaften des Konzerns sicher gestellt ist.

Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Nettoverbindlichkeiten, welche wiederum aus liquiden Mitteln (Abschnitt 19) und Bankverbindlichkeiten (Abschnitt 20) bestehen sowie aus anteiligem Eigenkapital der Eigenkapitalgeber der Muttergesellschaft, bestehend aus ausgegebenem Stammkapital, Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen wie in den Abschnitten 24 bis 28 erläutert.

Der Konzern ist nicht durch extern auferlegte Kapitalanforderungen eingeschränkt.

Währungsrisiko

Der Konzern hat zum 30. Juni 2010 kein wesentliches Risiko, die Gewinn- und Verlustrechnung betreffend, in Bezug auf Gewinne oder Verluste aus Währungskursdifferenzen bzgl. monetärer Vermögensgegenständen und Schulden in ausländischer Währung.

Zinssätze

Die gewichteten durchschnittlichen Zinssätze setzen sich wie folgt zusammen:

2010 2009
Bankkredite 1,0% 3,2%

21.              Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

(in Mio. £) 2010 2009
kurzfristig
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78,9 61,8
Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern und Sozialabgaben 41,7 43,3
Sonstige Verbindlichkeiten 19,3 21,1
Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten 230,2 176,3
Akquisitionsverbindlichkeiten 1,8 10,0
371,9 312,5

Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Das durchschnittliche Zahlungsziel für Wareneinkäufe liegt bei 32 Tagen (2009: 31 Tage).

22.               Pensionsverpflichtungen

In Großbritannien hat der Konzern einen beitrags- und zwei leistungsorientierte Pensionspläne. Die Mehrheit der ausländischen Verpflichtungen ist entweder beitragsorientiert oder staatlich gefördert und ist auf den Konzern bezogen nicht wesentlich.

Beitragsorientierter Pensionsplan Großbritannien

Der Hays Stakeholder Pensionsplan wurde am 1. Juli 2001 eingeführt. Beitragszahlungen werden durch Beiträge der Mitarbeiter und für berechtigte Mitarbeiter durch den Arbeitgeber gezahlt. Beiträge des Arbeitgebers liegen zwischen 2 % und 18 % des pensionsfähigen Einkommens abhängig von der Höhe der Beiträge des Mitarbeiters und dem Dienstalter.

Die Gesamtkosten von £2,3 Mio. (2009: £1,4 Mio.), welche in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden, verkörpern die gezahlten Beiträge des Arbeitsgebers zum Stakeholder Pensionsplan. Beiträge in Höhe von £0,2 Mio. (2009: £0,1 Mio.) sind zum Stichtag ausstehend. Das Vermögen des Stakeholder Pensionsplanes wird separat von dem des Konzerns gehalten.

Leistungsorientierte Pensionspläne Großbritannien

(i)                 Der Hays Pensionsplan ist ein leistungsorientierter Pensionsplan, bei dem die Leistungen auf der Beschäftigungsdauer und dem letzten pensionsfähigen Einkommen basieren. Es handelt sich um einen kapitalgedeckten, anerkannten leistungsorientierten Plan, der seit 1. Juli 2001 für neue Mitglieder geschlossen ist. Der Plan wird durch einen rechtlich getrennten Treuhandfond verwaltet.

(ii)               Der Hays Supplementary Pensionplan ist ein zusätzlicher nichtkapitalgedeckter, nicht anerkannter Altersversorgungsplan für Mitarbeiter, die von der HMRC Einkommensdeckelung des pensionsfähigen Gehaltes betroffen sind.

Die letzte formelle versicherungsmathematische Bewertung des Hays Pensionsplanes erfolgte zum 30. Juni 2009, wurde allerdings bis jetzt noch nicht beendet. Eine Fortschreibung der versicherungsmathematischen Bewertung des Hays Pensionsplanes zum 30. Juni 2010 und eine Bewertung des Hays Supplementary Pensionsplans wurden von einem unabhängigen Versicherungsmathematiker, einem Mitarbeiter von Mercer, vorgenommen. Die Hauptannahmen, welche zum 30. Juni 2010 verwendet wurden, sind nachfolgend aufgelistet.

IAS 19 Bilanzierung

Hays plc hat die Bilanzierungsvorschriften nach IAS 19 wie folgt angewendet:

·         Planvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag bewertet

·         Verpflichtungen werden anhand der "Projected Unit Credit"-Methode (Methode der laufenden Einmalprämien) bewertet und mit der momentanen Rendite von hochwertigen Unternehmensanleihen mit ähnlichen Laufzeiten diskontiert; und

·         versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort vollständig in der Periode, in der sie entstehen, außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung in den Gewinnrücklagen erfasst und in der Gesamtergebnisrechnung ("Comprehensive Income" ) ausgewiesen.

Die Hauptannahmen lauten wie folgt:

2010 2009
Inflationsannahme 3,35% 3,65%
Diskontsatz 5,43% 6,35%
Prozentsatz der Gehaltssteigerungen 3,60% 3,90%
Steigerungsrate der Pensionen durch Zahlung und Aufschub 3,35% 3,65%
Erwartete langfristige Rendite auf Planvermögen 5,97% 6,46%

Die Annahme der erwarteten langfristigen Rendite für das Planvermögen basiert auf einem gewichteten Durchschnitt der zugrunde gelegten Renditeerwartung jeder Vermögensklasse und den Anteilen jeder Vermögensklasse zum Jahresanfang.

Die langfristige erwartete Rendite des Planvermögens hat keinen Einfluss auf die Höhe der Verbindlichkeit, aber beeinflusst die erwartete Rendite des Planvermögens innerhalb des Nettofinanzergebnisses.

Die Sterberate wurde berechnet auf Basis der S1NA generationsübergreifenden Sterbetabellen mit mittlerer Kohortenprojektion und einem Puffer für zukünftige Entwicklungen von 1 % pro Jahr mit Altersanpassungen (minus 0,5 Jahre für männliche Pensionäre). Daraus folgt, dass ein 65-jähriger Mann, der derzeit pensioniert ist, eine erwartete Lebensdauer von 21,5 Jahren hat.

Die in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Beträge für den leistungsorientierten Plan ergeben sich wie folgt:

(in Mio. £) 2010 2009
laufender Dienstzeitaufwand (4,1) (4,5)
Erwartete Rendite auf Planvermögen 21,0 24,8
Zinsen auf Pensionsverpflichtungen (27,7) (27,2)
Nettozinsaufwand (6,7) (2,4)
In der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung
erfasster Gesamtbetrag (10,8) (6,9)

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Gesamtergebnisrechnung ("Consolidated Statement of Comprehensive Income") folgendermaßen erfasst:

(in Mio. £) 2010 2009
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste
bzgl. des Planvermögens 37,2 (78,2)
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste
bzgl. der Planverbindlichkeiten 52,2 (12,4)
Einfluss von Änderungen in den Annahmen bezogen auf
den Zeitwert der Planverbindlichkeiten (42,0) 69,4
Direkt in der konsolidierten Gesamterfolgsrechnung
Nettoertrag/ (-aufwand) 47,4 (21,2)
(in Mio. £) 2010 2009
Übertragene Deckungslücke des Planes (109,2) (88,1)
laufender Dienstzeitaufwand (4,1) (4,5)
Beiträge 5,5 7,0
Nettofinanzrendite (6,7) (2,4)
Versicherungsmathematischer Gewinn/ (Verlust) 47,4 (21,2)
Vorgetragene Deckungslücke des Planes (67,1) (109,2)

Der in der Bilanz erfasste Betrag aus den Konzernverpflichtungen hinsichtlich der leistungsorientierten Pensionspläne stellt sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2010 2009
Barwert des erdienten Teils der Verpflichtung (445,3) (439,1)
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 378,2 329,9
Deckungslücke des leistungsorientierten Plans (67,1) (109,2)
In der Bilanz erfasster Rückstellungsbetrag (67,1) (109,2)

Änderungen des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung ergeben sich wie folgt:

(in Mio. £) 2010 2009
Änderung der leistungsorientierten Verpflichtung
Saldo per 01. Juli (439,1) (474,8)
laufender Dienstzeitaufwand (4,1) (4,5)
Zinsaufwand (27,7) (27,1)
Mitgliederbeiträge (0,6) (1,4)
Versicherungsmathematische Gewinne/ (Verluste) 52,2 (12,4)
Änderungen der Annahmen (42,0) 69,3
Gezahlte Leistungen 14,2 11,8
Gezahlte Aufwendungen 1,8 -
Leistungsorientierte Verpflichtung per 30. Juni (445,3) (439,1)
Analyse der leistungsorientierten Verpflichtung
Voll oder teilweise gedeckte Pläne (437,8) (432,2)
Voll ungedeckte Pläne (7,5) (6,9)
Total (445,3) (439,1)
Änderungen im beizulegenden Zeitwert des Planvermögens
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens per 1. Juli 329,9 386,7
Erwarte Rendite des Planvermögens 21,0 24,8
Versicherungsmathematische Gewinne/ (Verluste) 37,2 (78,2)
Arbeitgeberbeiträge 5,5 7,0
Mitgliederbeiträge 0,6 1,4
Gezahlte Leistungen (14,2) (11,8)
Gezahlte Aufwendungen (1,8) -
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens per 30. Juni 378,2 329,9

Die Veränderung des Verlustes ist hauptsächlich zurückzuführen auf höhere Renditen des Planvermögens als erwartet, auf die tatsächlichen Gewinne aus der Verbindlichkeitssaldierung durch eine Änderung der Annahmen (um näher an den angepassten versicherungsmathematischen Annahmen zu sein) sowie auf eine Senkung der Nettorendite (Diskontrate gegenüber Inflationsrate).

Die Analyse des Planvermögens und der erwarteten Rendite zum Bilanzstichtag setzt sich wie folgt zusammen:

2010 2010 2009 2009
Beizulegender Erwartete Beizulegender Erwartete
Zeitwert Rendite Zeitwert Rendite
Mio. £ % Mio. £ %
Unternehmensanteile 196,7 7,30% 170,5 7,50%
Schuldverschreibungen &  Staatsanleihen 166,4 4,90% 157,7 5,40%
Sonstige 15,1 0,50% 1,7 0,50%
378,2 5,97% 329,9 6,46%

Um die erwartete langfristige Rendite des Planvermögens zu bestimmen, welche heran gezogen wird, um die Nettopensionskosten für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2010 zu ermitteln, betrachtet der Konzern die Höhe der erwarteten Rendite von risikofreien Investitionen (überwiegend Staatsanleihen), die Rendite von mit AA bewerteten Unternehmensanleihen, die Höhe des Risikozuschlags, die mit den anderen Vermögensklassen zusammenhängen in denen das Portfolio angelegt wird, und die Erwartungen von zukünftigen Renditen jeder Vermögensklasse zum 30. Juni 2009. Die erwartete Rendite für jede Vermögensklasse wird dann gewichtet, basierend auf der Vermögensverteilung, um eine erwartete langfristige Rendite des Planvermögens für das Portfolio zu erhalten. Dies resultierte in einer Annahme von 6,46 % für das zum 30. Juni 2010 endende Geschäftsjahr.

Die Fünfjahresübersicht über Anpassungen stellt sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2010 2009 2008 2007 2006
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (445,3) (439,1) (474,8) (455,6) (431,7)
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 378,2 329,9 386,7 412,1 375,8
Defizit im Plan (67,1) (109,2) (88,1) (43,5) (55,9)
Erfahrungsanpassung der Planverbindlichkeiten
Betrag (Mio. £) 52,2 (12,4) (6,1) (4,7) (4,7)
Prozentsatz der Planverbindlichkeiten (%) 12% -3% -1% -1% -1%
Erfahrungsanpassung des Planvermögens
Betrag (Mio. £) 37,2 (78,2) (51,0) 16,0 18,5
Prozentsatz des Planvermögens (%) 10% -24% -13% 4% 5%

Die erwarteten Verlustausgleichszahlungen, die während des Geschäftsjahres noch an den Plan gezahlt werden müssen, betragen ca. £12 Mio., abhängig von den Ergebnissen der alle drei Jahre vorgenommenen versicherungsmathematischen Bewertung.

23.               Rückstellungen

(in Mio. £) Vermögen Sonstiges Gesamt
Saldo per 1. Juli 20,0 26,2 46,2
Wechselkursanpassungen (0,1) (0,1) (0,2)
Aufwendungen 2,5 3,3 5,8
Verbrauch (3,8) (3,4) (7,2)
Saldo per 30. Juni 18,6 26,0 44,6
(in Mio. £) 2010 2009
Kurzfristig 7,9 -
Langfristig 36,7 46,2
44,6 46,2

Die Rückstellungen für Grundstücke und Bauten enthalten Mieten und andere ähnliche Verpflichtungen für bestimmte Mietobjekte für Geschäftsjahre, in denen diese voraussichtlich nicht vom Konzern genutzt werden. Die Leasingverpflichtung endet im Geschäftsjahr 2015 und die Beträge werden über diesen Zeitraum bezahlt.

Sonstige Rückstellungen enthalten Gewährleistung und Umweltlasten als ein Resultat der Geschäftsverkäufe und der Konzernumwandlung, welche in 2004 abgeschlossen wurde, in die Zukunft verlagerte Vergütungen für Leistungen der Mitarbeiter und Restrukturierungsrückstellungen hauptsächlich bedingt durch die Verwaltungsumstrukturierung (Abschnitt 5). In diesen Rückstellungen sind £3,8 Mio. für die Restrukturierung enthalten, welche erwartungsgemäß in den nächsten 12 Monaten ausgezahlt werden. Es ist nicht möglich, den Zahlungszeitpunkt der restlichen Rückstellungen zu schätzen.

24.               Abgerufenes Stammkapital

Eingefordertes, zugewiesenes und voll eingezahltes Aktienkapital

Aktienkapital Aktienkapital
Stück in '000 Mio. £
Am 1. Juli 2009 und 30. Juni 2010 1.464.097 14,7

Gemäß Aktiengesetz von 2006 sind Unternehmen nicht länger verpflichtet, genehmigtes Stammkapital zu halten und bei der Hauptversammlung 2009 wurde ein Beschluss der Gesellschafter genehmigt, den Vorteil dieser Deregulierung zu nutzen. Daher hält das Unternehmen nicht länger genehmigtes Stammkapital.

Unter Teil 18 des Aktiengesetzes von 2006 ist es der Gesellschaft erlaubt, 10 % des ausgegebenen Stammkapitals als eigene Anteile zu halten.

Zum 30. Juni 2010 hält die Gesellschaft 80,2 Mio. (2009: 82,0 Mio.) Hays plc Anteile als eigene Anteile.

25.               Kapitalrücklage

(in Mio. £) 2010 2009
Am 30. Juni 369,6 369,6

26.               Rücklage für eigene Anteile

(in Mio. £) 2010 2009
Am 1. Juli und 30. Juni 2010 2,7 2,7

27.               Gewinnrücklagen

(in Mio. £) 2010 2009
Am 1. Juli (282,6) (307,0)
Versicherungsmathematische Gewinne/ (Verluste) aus
dem leistungsorientierten Plan 47,4 (21,2)
Steuern auf Posten, die direkt ins Eigenkapital gebucht werden (13,3) 5,2
Jahresüberschuss 9,3 105,8
Gewinn aus dem Verkauf von eigenen Anteilen
aus der Rücklage - 5,4
Gezahlte Dividenden (79,5) (79,3)
Aktienbasierte Zahlungen 6,5 4,5
Andere Aktienbewegungen (0,8) 5,4
Aktienrückkauf - (1,4)
Am 30. Juni (313,0) (282,6)

Zu Beginn des Vorjahres, als Teil des Aktien-Rückkauf-Programmes, hat Hays 1,7 Mio. Anteile (als eigene Anteile gehalten) gekauft für Gesamtkosten von £1,4 Mio.

28.               Andere Rücklagen

(in Mio. £) 2010 2009
Eigene Anteile (4,7) (5,5)
Kapitalrücklage 12,7 12,0
Kumulierte Transaktionsrücklage 50,3 43,5
58,3 50,0

Andere Rücklagen – eigene Anteile

(in Mio. £) 2010 2009
Am 1. Juli (5,5) (1,5)
Veränderungen der eigenen Anteile 0,8 -
Verkauf von eigenen Anteilen - (4,0)
Am 30. Juni (4,7) (5,5)

Kapitalanlagen in "eigene Anteile" werden von einem Mitarbeiter-Treuhandfond gehalten, um leistungsabhängige Aktienprämien an die Mitarbeiter zu erfüllen. Auf Dividenden für diese "eigenen Anteile" wurde verzichtet. Die Anzahl der gehaltenen Anteile zum 30. Juni 2010 beträgt 11.842.305 (2009: 13.811.276).

Die Rücklage für "eigene Anteile" enthält keine eigenen Anteile aus dem Aktien-Rückkauf-Programm. Die Käufe des Aktien-Rückkauf-Programmes werden von der Gewinnrücklage abgezogen.

Andere Rücklagen – Kapitalrücklage

(in Mio. £) 2010 2009
Am 1. Juli 12,0 16,9
Aktienbasierte Zahlungen 0,7 (4,9)
Am 30. Juni 12,7 12,0

Die Kapitalrücklage wird aufgrund von IFRS 2 (aktienbasierte Vergütung) gebildet.

Andere Rücklagen – kumulierte Umrechnungsrücklage

(in Mio. £) 2010 2009
Am 1. Juli 43,5 27,6
Anpassungen aus der Währungsumrechnung 6,9 15,9
Am 30. Juni 50,4 43,5

29.               Aktienbasierte Vergütung

Während des Geschäftsjahres wurden £8,5 Mio. (2009: £0,4 Mio.) aus aktienbasierenden Vergütungstransaktionen in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Aktienoptionen

Zum 30. Juni 2010 wurden die folgenden Optionen bewilligt und sind ausstehend hinsichtlich der Stammaktien des Konzerns von 1 Pence gemäß des Aktienoptionsprogramms des Konzerns:

Nominalwert Emissions-
Anzahl der Aktien preis Datum der
der Aktien in £ pence/Aktie Ausübbarkeit
Hays plc Aktienoptionsprogramm für Führungskräfte 1995 812.429 8.124 348 2003-2010
1.877.912 18.779 117 2004-2011
905.038 9.050 100 2005-2012
3.595.379 35.953
Hays plc Unternehmensweites
Aktienoptionsprogramm 1996 180.396 1.804 392 2003-2010
276.288 2.763 132 2004-2011
142.930 1.429 113 2005-2012
599.614 5.996
Hays UK Sharesave Programm 284.560 2.846 100 2008-2010
306.305 3.063 142 2010-2010
1.322.720 13.227 98 2011-2011
6.956.866 69.569 69 2012-2012
1.431.048 14.310 93 2013-2013
10.301.499 103.015
Hays International Sharesave Programm 1.739.686 17.397 93 to 142 2008-2013
16.236.178 162.361

Das Hays International Sharesave Programm ist für Mitarbeiter in Australien, Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, den Niederlanden, Neuseeland, Portugal, Irland, Singapur, Spanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verfügbar.

Details zu den ausstehenden Aktienoptionen während des Geschäftsjahres lauten wie folgt:

2010 2010 2009 2009
Anzahl Gewichteter Anzahl Gewichteter
der durch- der durch-
Aktien- schnittlicher Aktien- schnittlicher
optionen Ausübungspreis optionen Ausübungspreis
in '000 pence in '000 pence
Aktienoptionen (exklusive Sharesave)
Ausstehend zum Beginn des Jahres 6.523 209 9.603 207
Während des Jahres ausgeübt - 0 - 0
Während des Jahres ausgelaufen (2.328) 273 (3.080) 202
Ausstehend am Ende des Jahres 4.195 173 6.523 209
Ausübbar am Ende des Jahres 4.195 173 6.523 209

Die ausstehenden Aktien zum 30. Juni 2010 haben einen gewichteten durchschnittlichen Ausübungspreis von 173 Pence und eine gewichtete durchschnittliche verbleibende Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Während des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2010 wurden keine Optionen ausgeübt oder gewährt.

2010 2010 2009 2009
Anzahl Gewichteter Anzahl Gewichteter
der durch- der durch-
Aktien- schnittlicher Aktien- schnittlicher
optionen Ausübungspreis optionen Ausübungspreis
in '000 pence in '000 pence
Sharesave
Ausstehend zum Beginn des Jahres 13.989 80 14.081 114
Während des Jahres gewährt 1.746 93 10.086 69
Während des Jahres verfallen/ gekündigt (1.334) 85 (8.369) 100
Während des Jahres ausgeübt (291) 100 - 0
Während des Jahres ausgelaufen (2.069) 86 (1.809) 101
Ausstehend am Ende des Jahres 12.041 79 13.989 80
Ausübbar am Ende des Jahres 655 124 375 112

Am 26. März 2010 wurden 1,7 Mio. "Sharesave" Optionen gewährt. Der kumulierte Wert der geschätzten beizulegenden Zeitwerte dieser gewährten Optionen an diesem Tag beträgt £0,5 Mio. Im Vorjahr wurden 10,1 Mio. "Sharesave" Optionen gewährt. Der kumulierte Wert der geschätzten beizulegenden Zeitwerte dieser gewährten Optionen im Vorjahr beträgt £1,2 Mio.

Die Eingaben in das Bewertungsmodell (ein binomisches Bewertungsmodell) sind wie folgt:

Aktienpreis bei Gewährung 109,000 pence
Ausübungspreis 93,00 pence
Erwartete Volatilität 38,0%
Erwartete Laufzeit 3,4 Jahre
Risikofrei Rate 2,1%
Erwartete Dividenden 5,3%

Die erwartete Volatilität wurde mithilfe der historischen Volatilität des Konzernaktienkurses über die letzten drei Jahre errechnet.

Performance Share Plan (PSP) und Deferred Annual Bonus (DAB)

Der PSP wurde entworfen, um die Entlohnung mit den langfristigen Hauptwerttreibern des Geschäfts zu verbinden und um die Interessen der Geschäftsführung und der ca. 350 Mitarbeiter des weltweiten Führungsstabes an die langfristigen Interessen der Eigenkapitalgeber anzupassen. PSP Vergütungen sind ermessensabhängig und die Unverfallbarkeit hängt von der Zielerfüllung ab, die entweder über einen Zeitraum von drei Jahren oder über einen Zeitraum von einem Jahr, mit der Pflicht dieses Level zwei Jahre zu halten, gemessen wird.

Nur die Geschäftsführung erhält einen DAB, welcher eine stärkere Verbindung der kurzfristigen und langfristigen Geschäftsentwicklung unterstützt, da der Jahresbonus nach einem Drei-Jahreszeitraum in Aktien ausgegeben wird.

Weitere Informationen über diese Programme für die Geschäftsführung können dem Vergütungsbericht entnommen werden.

30.               Nahestehende Personen

Vergütung von Führungskräften

Die Vergütung von Führungskräften des Konzerns, zusammengefasst für jede Kategorie, die nach IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen" vorgegeben ist, setzt sich wie folgt zusammen und stellt die Gesamtvergütungskosten des Konzerns dar und nicht Leistungen an einzelne. Weitere Informationen über die Vergütung der Geschäftsführung werden im Geschäftsführervergütungsbericht angegeben.

(in Mio. £) 2010 2009
Kurzfristige Mitarbeiterleistungen 5,8 4,8
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0,1 0,1
Aktienbasierte Vergütung 2,0 -
7,9 4,9

In 2009 wurden £7,7 Mio. bezüglich aktienbasierter Vergütung des Vorjahres aufgelöst, aufgrund von Leistungsveränderungen. Daher betragen die Nettokosten hinsichtlich nahestehender Personen Null.

Die Vorjahresangaben wurden aktualisiert und enthalten nun £2,2 Mio. kurzfristige Mitarbeiterleistungen hinsichtlich der Geschäftsführung, die vorher nur im Geschäftsführervergütungsbericht angegeben waren.

31.               Operative Leasingverhältnisse

Der Konzern als Leasingnehmer

(in Mio. £) 2010 2009
Mindestleasingzahlungen, im Jahresüberschuss unter
operativen Leasingverhältnissen erfasst 29,5 30,1

Zum 30. Juni 2010 hat der Konzern ausstehende Verpflichtungen für zukünftige Mindestleasingzahlungen für unkündbare operative Leasingverhältnisse, die wie folgt fällig werden:

(in Mio. £) 2010 2009
Innerhalb eines Jahres 13,7 11,8
Zwischen zwei und fünf Jahren 45,7 55,0
Nach fünf Jahren 10,9 18,5
70,3 85,3

32.              Veränderung des Netto-Umlaufvermögens

Wechselkurs
(in Mio. ) 01.07.2009 Kapitalfluss -veränderung 30. Juni 2010
Flüssige Mittel 55,0 18,7 1,0 74,7
Bankdarlehen und Überziehungen (54,3) (97,6) - (151,9)
0,7 (78,9) 1,0 (77,2)

Die Tabelle dient zur zusätzlichen Information über die Veränderung des Netto-Umlaufvermögens, das als liquide Mittel abzüglich Bankverbindlichkeiten und Überziehungen definiert wird.

33.               Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 1. Juli 2010 hat der Konzern seinen ungesicherten, revolvierenden Kreditrahmenvertrag erneuert und in dem Zusammenhang die notwendige Kreditlinie von £460 Mio. auf £300 Mio. herabgesetzt. Der neue Kredit läuft bis Januar 2014. Die "covenants" dieses erneuerten Kredits erfordern, dass der Konzernzins mindestens das Verhältnis 4:1 abdeckt und der Verschuldungsgrad (Nettoverbindlichkeiten zu EBITDA) nicht größer als 2,5:1 beträgt. Der Zinssatz dieses Kredits beruht auf einem Sperrmechanismus mit einer Marge über LIBOR im Bereich von 1,75 % und 2,25 %.

prozentuale
Performance Wert Zahlung
Kumulative Earnings per Share Höchstbetrag 3,55p 100%
(1/3 des Bonus) Grenze 2,72p 30%
prozentuale prozentuale
Performance Freisetzung Zahlung
Kumulative Umwandlungsrate in Liquide Mittel Maximum 112,6% 100%
1/3/ des Bonus Ziel 92,6% 50%
Grenze 82,6% 20%

Hays plc., London, UK - Bestätigungsvermerk zum 30. Juni 2010

Konzernabschluss

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers über den Konzernabschluss

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers an das Board of Directors der Hays plc

Wir haben den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2010, bestehend aus der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung, der Gesamterfolgsrechnung, der Konzern-Bilanz, der Konzern-Kapitalflussrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und die dazugehörigen Erläuterungen 1 bis 33 geprüft. Bei deren Aufstellung angewendete Rechnungslegungsvorschriften und die von der Europäischen Union angenommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sind das geltende Recht.

Dieser Bericht wurde nur für das Board of Directors als Gesellschaftsorgan gem. Kapitel 3, Abschnitt 16 des Aktiengesetzes 2006 erstellt. Unsere Prüfungshandlungen wurden ausschließlich zur Berichterstattung über solche Sachverhalte durchgeführt, die im Rahmen eines Prüfungsberichts dem Board of Directors der Gesellschaft zur Kenntnis gebracht werden müssen und für keinerlei sonstige Zwecke. Wir akzeptieren oder übernehmen im weitestgehend gesetzlich zulässigen Umfang für unsere Prüftätigkeit, für diesen Bericht oder für unsere Bestätigungsvermerke keine Verantwortung gegenüber anderen als der Gesellschaft und dem Board of Directors der Gesellschaft als Gesellschaftsorgan.

Verantwortlichkeiten der Direktoren und Abschlussprüfer

Wie in dem „Verantwortlichkeitsbericht der Direktoren“ genauer erläutert, sind die Direktoren für die Aufstellung des Konzernabschlusses, und dass dieser ein zutreffendes Bild der Lage vermittelt, verantwortlich.

Unsere Aufgabe ist es, den Konzernabschluss in Übereinstimmung mit geltendem Recht und den internationalen Prüfungsstandards (Großbritannien und Irland) zu prüfen. Diese Standards verlangen von uns, den ethischen Grundsätzen des „Auditing Practices Board“ (APB's) für Wirtschaftsprüfer zu entsprechen.

Umfang der Jahresabschlussprüfung

Eine Prüfung beinhaltet die Durchsicht von Nachweisen zu den Posten und Angaben des Jahresabschlusses, um eine hinreichende Sicherheit zu erlangen, dass der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, die durch Betrug oder Fehler verursacht sein könnten. Dies beinhaltet eine Beurteilung bezüglich: der Eignung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Gegebenheiten des Konzerns und ob diese stetig angewendet und angemessen erläutert wurden; der Angemessenheit der wesentlichen Schätzungen der Direktoren im Rahmen der Rechnungslegung; und der Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses.

Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss

Nach unserer Überzeugung stellt der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild bezüglich der Lage des Konzerns zum 30. Juni 2010 sowie des Gewinns für das abgeschlossene Geschäftsjahr dar:

·    ist der Konzernabschluss ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union angenommenen IFRS erstellt worden;

·    ist der Konzernabschluss ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den Anforderungen des „Companies Act 2006“ und gemäß den Anforderungen des IAS 4 erstellt worden.

Bestätigungsvermerk zu anderen durch den „Companies Act 2006“ vorgeschriebenen Sachverhalten

Nach unserer Überzeugung entsprechen die Angaben im Lagebericht für das Geschäftsjahr, für das der Abschluss erstellt wurde, dem Konzernabschluss.

Sachverhalte über die wir in Ausnahmefällen verpflichtend berichten müssen

Wir haben in Bezug auf Folgendes nichts zu berichten:

Gemäß des „Companies Act 2006“ sind wir verpflichtet, Ihnen zu berichten, falls wir zu der Überzeugung gelangen, dass:

·    bestimmte Angaben bezüglich der Vergütung, die im Gesetz festgelegt sind, nicht gemacht werden;

·    wir nicht alle Informationen und Erläuterungen, die wir für unsere Prüfung benötigen, erhalten haben.

Nach dem Regeln für börsennotierte Unternehmen sind wir zur Durchsicht verpflichtet von:

·    den Feststellungen des Board of Directors, die im Bericht des Board of Directors in Bezug auf die Unternehmensfortführung enthalten sind; und

·    dem Teil der Corporate Governance Erklärung, welche sich auf die Einhaltung der neun Bestimmungen des aus Juni 2008 stammenden „Combined Code“ für unsere Durchsicht beziehen.

Weitere Sachverhalte

Wir haben getrennt über den Jahresabschluss des Mutterunternehmens Hays plc für das Geschäftsjahr, das zum 30. Juni 2010 endet und über die Informationen des Vergütungsberichts des Board of Directors, der als geprüft dargestellt ist, berichtet.

Ian Waller (Senior Statutory Auditor)

für und im Auftrag von Deloitte LLP

Wirtschaftsprüfer und gesetzliche Abschlussprüfer

London, United Kingdom

1. September 2010

Hays plc., London, UK - Ergebnisverwendungsbeschluss zum 30. Juni 2010

Die finale Dividende für das Jahr 2010 von 3,95 Pence pro Aktie (£54,2 Mio.) wird bei der jährlichen Hauptversammlung am 10. November 2010 vorgeschlagen und wurde nicht als Verbindlichkeit zum 30. Juni 2010 bilanziert. Nach der Genehmigung wird die finale Dividende am 19. November 2010 an die zu Geschäftsschluss am 22. Oktober 2010 registrierten Aktionären ausgezahlt.

Auf der Hauptversammtlung am 10. November 2010 wurde die oben genannte Dividende beschlossen.

Hays plc., London, UK - Corporate Governance Bericht zum 30. Juni 2010

Sehr geehrter Aktionär,

Hays ist ein starkes Unternehmen mit globaler Reichweite. Wir sind der weltweit führende Experte in qualifizierter und professioneller Rekrutierung, um Wachstum und Erfolg von Tausenden von Organisationen auf fünf Kontinenten zu unterstützen. Der Vorstand der Hays plc sieht sich den höchsten Standards der Corporate Governance verpflichtet. Seine Rolle ist dreifach: unternehmerische Führung für das Geschäft, übergeordnete Steuerung und die Ansichten der Aktionäre zu verstehen. Um allen Stakeholdern helfen zu verstehen, wie der Vorstand diese Ziele im Jahr erreicht hat, haben wir diesen Bericht auf diese drei Themen konzentriert. In der Vorstandsetage und über unser Geschäft wollen wir sicherstellen, dass wir das richtige tun, durch die Förderung der langfristigen wirtschaftlichen Erfolge beim Einbetten solider Werte und Prinzipien innerhalb unserer Unternehmenskultur. Die Financial Services Authority erfordert von börsennotierten UK Unternehmen zu erklären, wie sie die wichtigsten Grundsätzen in Abschnitt 1 Juni 2008 Combined Code auf Corporate Governance ("2008-Code") angewandt  hat und ob sie den Grundsätzen gemäß Abschnitt 1 im laufenden Geschäftsjahr entsprochen haben. Im Corporate Governance Bericht wird erläutert, wie wir die wichtigsten Grundsätze des Kodex 2008 während des Geschäftsjahres angewendet haben. Ich werde mich aus dem Vorstand in der November-Hauptversammlung in den Ruhestand zurückziehen und die Leitung des Vorstands an Alan Thomson übergeben. Ich freue mich, dass Alan Hays beigetreten ist. Er blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere in einer Vielzahl von Sektoren und bringt fundiertes Fachwissen in den Vorstand.

Bob Lawson

Vorsitzender

Feststellungen zur Compliance

Während des ganzen zum 30. Juni 2010 endenden Jahres, hat die Firma ausnahmslos die Bestimmungen gemäß Abschnitt 1 des Codes 2008 erfüllt. Weitere Informationen über den 2008 Code sind zu finden auf der Financial Reporting Council Website, frc.org.uk.

Unternehmerische Führung

Aufgaben des Ausschusses

Der Vorstand ist so aufgestellt, dass  er die Breite und Tiefe seiner Erfahrungen und Fähigkeiten zur Geltung bringen kann, um die erfolgreiche Entwicklung des Geschäfts sicherzustellen, einen nachhaltigen langfristigen Unternehmenswert zu liefern und es der Gesellschaft zu ermöglichen einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Der Vorstand bestimmt die Ziele für das Unternehmen, seine Kultur und Verhaltensregeln. Die Gesundheit eines Geschäfts wird darin gemessen, wie es in Bezug auf Chancen und Risiken balanciert ist, wie das Unternehmen seine Stärken verwendet, um sein Potenzial auszuschöpfen und wie effektiv es die Schwachpunkte adressiert. Im Kern etabliert das Board den unternehmerischen Rahmen, in dem das Geschäft gedeihen kann ohne unverhältnismäßige Risiken einzugehen oder die Ressourcen der Welt übermäßig in Anspruch zu nehmen. Bob Lawson führt das Board als Vorsitzender. Das Hauptziel des Vorsitzenden ist es sicherzustellen, dass der Vorstand all seinen Aufgaben effektiv nachkommt, und die Führungsstandards für Senior Manager und Angestellte in der gesamten Gruppe befolgt werden.

Als Teil seiner formalen Aufgaben als Vorsitzender:

• Verwaltet und legt er die Board-Agenda fest;

• Ermöglicht er die Bereitstellung von genügend, geeigneten und zeitnahen Information an alle Direktoren;

• Gewährleistet er, dass eine effektive Kommunikation mit Aktionären stattfindet und das Board die Ansichten der Aktionäre versteht;

• Stellt er sicher, dass der Vorstand genügend Zeit hat, um sich mit komplexen oder strategisch wichtigen Fragen zu befassen;

• Sorgt er dafür, dass neue Direktoren geeignete Einführungsschulungen erhalten, die auf ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind;

• ist er verantwortlich für die Entwicklung des Vorstandes und seiner einzelnen Mitglieder, sowie eine optimale Wirksamkeit und aktives Engagement aller Mitglieder; und

• stellt er sicher, dass der Vorstand und seine Mitglieder mindestens einmal jährlich bewertet werden.

Alistair Cox verwaltet und führt das operative Geschäft als Chief Executive. Seine Hauptaufgabe ist, die strategische Pläne und Richtlinien, die vom Board vorgegeben werden durchzuführen und die Geschäftstätigkeit zu managen. Bei der Durchführung seiner Aufgaben:

• formuliert, entwickelt und empfiehlt er die Strategie und die strategischen Prioritäten für das Geschäft;

• managt er die Implementierung der genehmigten Strategie und der strategischen Prioritäten;

• managt und optimiert er den Betrieb und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens;

• managt und liefert er zusammen mit dem Group Finance Director die entsprechenden Mitteilungen an die Aktionäre;

• entwickelt er die Wirksamkeit des Senior Managementteams und managt die Nachfolge-Anforderungen; und

• stellt er sicher, dass der Vorsitzende die aktuellen Geschäftsangelegenheiten regelmäßig beurteilen kann.

Paul Venables als Finance Director liefert Board-Fokus auf die Finanzlage des Unternehmens. Er managt wichtige Stakeholder-Beziehungen, einschließlich der zu Aktionären und Banken, und überwacht die finanzielle Berichterstattung und die Kontrollsysteme des Unternehmens. Weiterhin hilft er dem Chief Executive bei operativen Fragen.

Lesley Knox repräsentiert die non-Executive Directors und ist eine alternative Ansprechpartnerin für Aktionäre in ihrer Rolle als Senior Independent Director. Sie leitet weiterhin Diskussionen bezüglich der Leistung und der Nachfolge des Vorsitzenden, soweit erforderlich. In Verbindung mit ihrer Rolle als Vorsitzender des Vergütungsausschusses ist Lesley eine wichtige Stimme, Ansichten  der Aktionäre im Board Gehör zu verschaffen.

Paul Harrison leitet das Audit Committee und hat eine Schlüsselrolle bezüglich Governance und Kontrollrahmen der Firma, einschließlich des Managements der Beziehung mit dem Abschlussprüfer und der Vertretung des Audit Committee im Board.

Alison Yapp als Gesellschaftssekretär und General Legal Counsel unterstützt den Vorsitzenden bei der Durchführung von Vorstandssitzungen, bietet Unterstützung und Beratung für die Direktoren, und fungiert als der wichtigste Berater für Governance und rechtliche Fragen.

Lebensläufe, Fähigkeiten und Beiträge

Die Wirksamkeit des Vorstandes und seiner Ausschüsse wird von den Qualitäten und den Erfahrung der einzelnen Direktoren bestimmt. Die non-Executive Directors bringen eine unabhängige Betrachtungsweise in die Vorstandsdiskussionen und die Entwicklung der Strategie des Unternehmens ein. Ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen stellen sicher, dass die Leistung des Managements bei der Verwirklichung der Business-Ziele entsprechend hinterfragt wird. Sie gewährleisten ebenfalls, dass Finanzkontrollen und Systeme des Risiko-Managements strikt sind und den Anforderungen des Unternehmens genügen.

Die folgenden Profile zeigen die Palette an Erfahrung, unabhängigen Urteil und Beitrag, den jeder Director in den Vorstand einbringt.

1. Bob Lawson

Vorsitzender, 65

Vorsitzender des Vorstands und des Nominierungsausschusses seit 1. Juli 2001. Bob trat dem Unternehmen als non-Executive Director am 1. Juli 1998 bei und wurde stellvertretender Vorsitzender am 11. November 1999. Ausgebildet an der Universität Cambridge, ist Bob ein Qualified-Ingenieur mit einem MBA. In seine Karriere belegte er Positionen in mehreren Unternehmen in Großbritannien und Kontinentaleuropa, einschließlich dreier Jahre als Managing Director von Vitec Group plc und 10 Jahren als Geschäftsführer der Electrocomponents plc. Am 1. Juni 2008 trat Bob in den Vorstand der Barratt Entwicklungen PLC ein und wurde ihr non-Executive Chairman am 1. Juli 2008. Er ist auch Vorsitzender der Federation of Groundwork Trusts, einer Gruppe von Wohltätigkeitsorganisationen, die Menschen und Organisationen hilft, Änderungen vornehmen, um bessere Nachbarschaften, Fähigkeiten und Beschäftigungsaussichten, zu erzielen und in umweltverträglicher Art zu Leben und zu arbeiten.

2. Alistair Cox

Chief Executive, 49

Am 1. September 2007 in den Vorstand berufen, wurde  er Chief-Executive am 15 November 2007. Alistair ist Chartered Engineer und hat einen MBA der Stanford Business School in Kalifornien. Bevor er 1982 zu Schlumberger wechselte, begann er seine Karriere bei British Aerospace. Weiterhin arbeitete er für McKinsey & Company und danach bei Blue Circle Industries (zuletzt Lafarge Gruppe genannt) im Jahr 1994, wo er Gruppe Strategie Direktor und Regionaldirektor für Asien war. Vor seinem Eintritt bei Hays war er Geschäftsführer bei Xansa plc. Alistair trat in den Vorstand der 3i Group plc als non-Executive Director am 1 Oktober 2009 ein.

3. Paul Venables

Group Finance Director, 48

Er wurde am 2. Mai 2006 zum Group Finance Director ernannt. Paul ist Wirtschaftsprüfer. Zuvor arbeitete er 13 Jahre für Exel plc  vor dem Erwerb von Exel plc durch die Deutsche Post im Dezember 2005. Bei Exel war er in eine Reihe von Senior Finanzierung und Betriebspositionen tätig, einschließlich der des stellvertretenden Group Finance Directors, Mitglied des Vorstands der Exel plc und Vorsitzender des Akquisitionen und Projekte Review Board. Er kam zu Hays über DHL Logistik, einem Geschäftsbereich von Deutsche Post World Net. Paul kam in den Vorstand der Wincanton plc als non-Executive Director am 2 September 2009.

4. Lesley Knox a,b,c

Unabhängiger Non-Executive Director, 57

Zum non-Executive Director am 30. April 2002 bestellt, ist sie Vorsitzende des Remuneration Committee und Senior Independent Director. Lesley studierte Rechtswissenschaften an der Universität Cambridge. Sie machte Karriere im merchant-Banking bei Kleinwort Benson, wo sie Group-Director und auch Leiter der institutionellen Vermögensverwaltung war. 1999 gründete sie British Linen Advisors (ein specialist corporate Finance Berater) und blieb als Directorr bis 2002. Sie ist Vorsitzende der Allianz Trust plc, Vorsitzender und Treuhänder Grosvenor Estates, Direktor der Grosvenor Group Limited. Lesley verfügt über einmalige strategische Informationen für das Geschäft und Klarheit über die Ansichten der Anleger in Bezug auf die Unternehmensleistung und die Vergütungsstrategien.

5. William Eccleshare a,b,c

Unabhängiger Non-Executive Director, 54

Zum non-Executive Director am 24. November 2004 bestellt. William absolvierte einen Master-Abschluss in Geschichte an der Universität Cambridge. Zuvor war er Chairman und CEO von Young & Rubicam EMEA und Wunderman EMEA. Er belegte führende Positionen bei McKinsey & Company, und war Vorsitzender und Chief Executive von BBDO Europe. Er ist Präsident und Chief Executive der Clear Channel International, der weltweit größten outdoor Werbung Medieagenturr. William spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der neuen Hays-Markenidentität insbesondere in Bezug auf die Belange der internationalen Märkten der Gruppe.

6. Paul Harrison a,b,c

Unabhängiger Non-Executive Director, 46

Non-Executive Director am 8 Mai 2007 ernannt und Vorsitzender des Audit Committee. Paul ist ein Wirtschaftsprüfer. Er war Senior Manager in Price Waterhouse, heute PricewaterhouseCoopers LLP, und war verantwortlich für die Bereitstellung von Audit und Beratungsdiensten für private und öffentliche Großunternehmen. Er trat in die Sage Group plc als Gruppe Financecontroller in 1997 ein und wurde im April 2000 Group Finance Director. Als erfahrener und pragmatischer Finance Director steuert Paul Erhebliches zum Audit Committee und zum Konzern Risiko Verwaltungs- und Kontrollsystem bei.

7. Richard Smelt b,c

Unabhängiger Non-Executive Director, 53

Non-Executive Director ernannt am 15 November 2007. Richard studierte Psychologie an der University of Leeds, ist Mitglied des Chartered Institute of Personal und Entwicklung und hat einen MBA von der London Business School. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im HR-Management war er Gruppe Human Resources Director der Carphone Warehouse Group plc, bis er bei Northern Rock plc als Group Human Resources Director, eintrat, wo er Anfang dieses Jahres ausschied. Richard hat großen Einfluss in der Verbesserung der wichtigsten Fähigkeiten der weltweiten Belegschaft und der Schaffung eines Industrie-führenden Entwicklungsprogramms für alle Angestellten.

8. Paul Stoneham a,b,c

Unabhängiger Non-Executive Director, 48

Non-Executive Director ernannt am 24. November 2004. Paul hat einen Abschluss in Soziologie der Universität von Western Ontario und einen MBA  der Harvard University. Zuvor war er Geschäftsführer der Stiefel Healthcare International und Mitglied des Boots PLC Executive Committee, bevor er zu Colgate-Palmolive Co wechselte, wo er Präsident des Global Business Development war und  verantwortlich war für die globalen Kategorien Oral Care, Körperpflege und Home Care. Er ist derzeit Chief Executive Officer der Ghd Group Holdings Ltd,. Paul ist entscheidend für die Ausführung der Unternehmensstrategie. Als einziges nicht-britisches Mitglied des Verwaltungsrates arbeitete und lebte er in fünf Ländern und bringt eine internationale Perspektive in die Board Diskussionen ein.

9. Alison Yapp

Company Secretary und General Legal Counsel, 44

Gesellschaftssekretär und General Legal Counsel am 30. Januar 2006 ernannt. Alison qualifiziert sich als Anwalt in 1990. Sie begann ihre Karriere bei Turner Kenneth Brown,  in der Beratung von Unternehmens- und kommerziellen Kunden  bevor sie in die Industrie wechselte. Sie hat über 15 Jahre Erfahrung in der Industrie innerhalb einer Anzahl internationaler Konzerne im Engineering, Industrie und Dienstleistungssektor. Sie war zuvor Gesellschaftssekretär und  juristischer Berater der Charta plc, einem internationalen Engineering-Unternehmen, und hielt davor rechtliche Führungspositionen in Johnson Matthey plc und Cookson Matthey Keramik plc.

Alle non-Executive Directors werden durch den Vorstand als unabhängig eingestuft nach dem Maßstab des 2008-Code. Die Ernennungsbriefe für non-Executive Directors sind verfügbar zur Einsicht am Sitz der Gesellschaft und vor jeder Hauptversammlung. Ein Proforma-Ernennungsbrief ist ebenfalls auf der Unternehmens-Website haysplc.com einsehbar.

a Prüfungsausschuss

b Berufungsausschuss

c Vergütungsausschuss

Berufungsausschuss

Prüft die Zusammensetzung des Vorstands, um sicherzustellen, dass er für die Bedürfnisse des Geschäfts geeignet ist und plant  die schrittweise Aktualisierung des Vorstands. Steuert den Prozess für die Identifikation und Auswahl der neuen Direktoren und gibt Empfehlungen an den Vorstand für solche Berufungen. Gibt Empfehlungen an den Vorstand für Mitgliedschaften in den Committees und die jährlichen Wechsel im Verwaltungsrat.

Interne Revision

Ermöglicht die Identifizierung von Risiken und führt Bewertungen und Tests der Kontrollen durch, die die Risiken mindern sollen. Weitere Informationen über die Arbeit der internen Revision sind im Audit Committee Bericht dargestellt.

Vergütungsausschuss

Bestimmt und stimmt mit dem Vorstand die Richtlinie für die Vergütung des Vorsitzenden, der Executive Directors,  des Gesellschaftssekretär und ausgewählte Führungskräfte des Konzerns ab. Nähere Angaben zur Vergütungspolitik des Konzerns sind dem Vergütungsbericht zu entnehmen.

Management Board

Unter dem Vorsitz des Chief Executive ist diese Stelle für die Überwachung aller Geschäfte der Gruppe und aller Funktionsbereiche verantwortlich.

Prüfungsausschuss

Stellt sicher, dass das Unternehmen einheitliche Finanzberichterstattungs- und interne Kontrollprozesse anwendet und ein angemessenes Verhältnis mit dem Abschlussprüfer unterhält. Nähere Angaben über die Tätigkeit des Audit Committee sind dem Audit Committee Bericht zu entnehmen.

Zentralfunktionen

Diese bestimmten Verwaltungsaufgaben werden auf Gruppenebene kontrolliert und berichten an den Vorstand durch verschiedene Mitglieder des Vorstands. So berichten z. B. Finanzen, Investor Relations, Versicherung, Steuern und Treasury Bericht durch den Group Finance Director und Compliance und Umwelt, Gesundheit und Sicherheit durch den Company Secretary. Alle Verfahren sind klar definiert, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten dieser Funktionen das Risikoprofil der Organisation verringern.

Company Secretary

Sorgt für einen guten Informationsfluss zwischen dem Vorstand und seinen Ausschüssen sowie zwischen Management und non-Executive Directors. Erleichtert die Einführung neuer Direktoren und hilft mit professioneller Beratung soweit erforderlich. Sorgt dafür, dass Board Verfahren und dass jeweils maßgebenden Regeln und Verordnungen eingehalten werden. Der Company Secretary steht allen Direktoren für Beratung und Unterstützung zur Verfügung und ist verantwortlich für die Governance-Beratung des Vorstandes.

Group Policies

Das Board ist dafür verantwortlich, dass angemessene Strategien und Verfahren vorhanden sind. Diese werden überprüft und angepasst wie erforderlich, um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit den Rechtsvorschriften und Bestimmungen bleiben und robust genug sind, um zu gewährleisten, dass die angemessenen internen Kontrollen beibehalten werden, und gleichzeitig ein geeigneter Rahmen für die Geschäfts- und Gruppenfunktionen existiert.

Wie das Board arbeitet

Der Vorsitzende, zusammen mit dem  Company Secretary plant die Tagesordnung jeder Sitzung, die mit erklärenden Dokumenten in der Woche vor der Sitzung versendet wird. Board-Packs enthalten monatliche Management-Konten, briefing Papers zu geschäftlichen und operativen Fragen und Investitionsvorhaben, Berichte über die Beziehungen zu Investoren und Updates über die Umsetzung der wesentlichen Strategiepläne. Das Programm für Besuche von Geschäftsstellen in Großbritannien und Übersee wird vom Company Secretary geplant und mit dem Vorsitzenden abgestimmt. Dies gibt dem Vorstand die Möglichkeit sein Verständnis von Geschäften und Schlüsselmärkten von Jahr zu Jahr zu erweitern und wertvolle Erkenntnisse durch direkten Kontakt mit Business-Managern vor Ort zu sammeln. Es besteht die Möglichkeit für Direktoren, unabhängige professionelle Beratung bei Bedarf auf Kosten des Unternehmens in Anspruch zu nehmen. Alle Direktoren haben Zugriff auf die Dienste und die Beratung des Company Secretary.

Aufgaben des Boards

• Genehmigung der Finanzergebnisse und anderer Finance, Corporate und Governance-Fragen;

• Genehmigung wesentlicher Verträge;

• Genehmigung der Konzernstrategie;

• Genehmigung von Berufungen in das Board;

• Empfehlung der Dividende und Entscheidung über die Dividendenpolitik;

• Überprüfung wesentlicher Rechtsstreitigkeiten;

• Genehmigung wesentlicher Investitions- oder Akquise Vorhaben und Veräußerungen;

• Jährliche Überprüfung der Wirksamkeit interner Kontrollen und der Art und des Ausmaß der wesentlichen Risiken, die das Management identifiziert hat sowie der zugehörigen Abhilfestrategien;

• Genehmigung des jährlichen Budgets.

Board committees

Unsere non-Executive Directors haben eine wichtige Governance-Funktion, durch die Arbeit, die sie in unseren Ausschüssen erbringen. Der Vorsitzende und die Mitglieder jedes Ausschusses werden nachfolgend detailliert beschrieben. Der Vorstand hat sich zu seiner Zufriedenheit davon überzeugt, dass mindestens ein Mitglied des Audit Committee aktuelle und relevante finanzielle Erfahrung hat. Die Ausschüsse können professionelle Beratung auf Kosten des Unternehmens in Anspruch nehmen.

Prüfungsausschuss

Paul Harrison, Chairman

Lesley Knox, William Eccleshare, Paul Stoneham

Berufungsausschuss

Bob Lawson, Chairman

Lesley Knox, William Eccleshare, Richard Smelt,

Paul Harrison, Paul Stoneham

Vergütungsausschuss

Lesley Knox, Chairman

Richard Smelt, William Eccleshare

Paul Stoneham, Paul Harrison

Geschäftsordnung und Geschäftsplan

Der Vorstand hat schriftliche Leistungsbeschreibung für jeden Ausschuss festgelegt, die auf der Unternehmens-Website, haysplc.com, und auch auf Anfrage beim Company Secretary erhältlich sind. Während des Jahres überprüfen der Prüfungsausschuss und der Vergütungsausschuss ihr Mandat um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit ‚best Practise‘ Leitlinien und der Politik des Unternehmens bleiben. Als Ergebnis dieser Überprüfungen wurden keine Änderungen des Mandats für das Audit Committee vorgenommen. Das Mandat des Vergütungsausschusses wurde angepasst, um zum einen der ABI-Richtlinie von 2009 Rechnung zu tragen, die sich auf das Risiko bezogene Elemente von Vergütungspolitik und Grundsätzen bezieht. Zum anderen um Gehalts- und Anreizsysteme für executive directors festzulegen unter Berücksichtigung der existierenden Vergütungspolitik der Firma.

Nachfolge

Der Berufungsausschuss überprüft in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung des Vorstands, damit er weiterhin die laufenden Anforderungen des Unternehmens erfüllt und im Laufe der Zeit schrittweise erneuert wird. Am 15-Juli-2010 haben wir angekündigt, dass Bob Lawson aus dem Verwaltungsrat nach der Hauptversammlung vom 10 November 2010 austritt und in den Ruhestand geht. Alan Thomson wird als non-Executive Director am 1. Oktober 2010 in das Board eintreten und Bob als Vorsitzender nach der Hauptversammlung ablösen. In der Hauptversammlung werden die Aktionäre aufgefordert, Alan Thomson zum Director zu berufen.

Lesley Knox, als Senior Independent Director, führte den Berufungsausschuss im Prozess der Ernennung des neuen Vorsitzenden. Zygos Partnerschaft, ein Beratungsunternehmen für externe Suche, wurde engagiert, um die Suche durchzuführen. Lesley Knox informierte Zygos über die notwendigen persönlichen Attribute, die der neue Vorsitzende in Bezug auf das Geschäft und die künftige Ausrichtung haben sollte. Das Board suchte eine Person mit starker internationaler Erfahrung, Glaubwürdigkeit bei der Investment-Community und guten zwischenmenschlichen Fähigkeiten und Urteilsvermögen, um sicherzustellen, dass das Board weiterhin effektiv arbeiten kann und die Gruppe Führung bei der nächsten Phase des internationalen Wachstums und der Entwicklungsstrategie haben würde. Stil und kulturelle Übereinstimmung mit Hays waren ebenfalls wichtige Überlegungen.

ZYGOS erzeugte eine Liste von Kandidaten. Alle Mitglieder des Berufungsausschusses und die executive Directors trafen ausgewählte Kandidaten dieser Liste.  Alan Thomson galt als der ideale Kandidat auf der Basis seines Werdegangs und seiner Erfahrung und der Übereinstimmung mit den Anforderungen des Boards. Derzeit ist er Vorsitzender von Bodycote plc, dem internationalen Anbieter von thermischen Bearbeitungsdiensten, Senior Independent Director und Audit-Committee-Vorsitzender des Johnson Matthey plc, eines Spezialität-Chemikalien-Unternehmens und weltweit führend in der Werkstoffentwicklung Technologie und non-Executive Director der Alstom SA, des französischen Stromerzeugers. Alan ist auch Präsident des Institute of Chartered Accountants of Scotland. Das Board freut sich außerordentlich, dass Alan dem Unternehmen beitreten wird.

Betriebliche Managementstrukturen

Die Verantwortung für das Management und den Betrieb des Unternehmens ist dem Chief Executive übertragen, der durch das Management Board agiert. Der Chief Executive ist Vorsitzender des Management Boards, welches aus dem Group Finance Director, Regional Managing Directors, Group HR Director, Group Marketing Director, Group IT-Director und Company Secretary und dem General Legal Counsel besteht. Klare Befugnisse bestehen für den Vorstand bezüglich seiner täglichen Aktivitäten. Jeder Regional Managing Director agiert durch sein Regional Operating Board. Dieses wird vom Regional Managing Director geführt und besteht aus wichtigen Managern des jeweiligen regionalen Geschäftes, einschließlich Finanzen, HR und Marketing. So weit wie möglich erhält jedes Unternehmen Autonomie begrenzt durch den internen Kontrollrahmens, der durch Gruppenrichtlinien und Verfahrenshandbuch definiert ist.

Internes und externes Risikomanagement

Das Board ist verantwortlich für die Risikomanagement-Prozesse der Gruppe, das System der internen Kontrollen und für die Pflege und Aufrechterhaltung ihrer Wirksamkeit. Der Vorstand überprüft jährlich Art und Umfang der wesentlichen vom Management identifizierter Risiken und den Status von Plänen zu deren Reduzierung. Diese Übung beinhaltet die Präsentation der wichtigsten gefundenen Risiken, um das Board in die Lage zu versetzen die wichtigsten Risiken für das Unternehmen im Blick zu haben. Der Vorstand wiederum denkt darüber nach wie viel Risikobereitschaft akzeptabel ist, um die strategischen Unternehmensziele zu erreichen. Im Juni 2010 hat der Vorstand  Art und Umfang der wesentlichen Risiken der Gruppe überprüft und bestimmt, dass die Risiken und ihre relative Priorität angemessen waren und dass der Risiko-Review-Prozess Risiken geeignet war, Risiken zu priorisieren. Der Vorstand hat auch die regionalen Schlüsselrisiken überprüft, die vom Management festgestellt wurden. Das tägliche Risikomanagement wird vom Vorstand durch einen Risikomanagementprozess betrieben, der die Bewertung der Schlüsselrisiken der Firma zweimal pro Jahr beinhaltet. Die regionalen Einheiten bewerten ebenfalls die strategischen und operativen Risiken innerhalb ihrer Regionen. Jedes Risiko wird nach Eintrittswahrscheinlichkeit und dem möglichen Schaden in finanzieller Hinsicht sowie für die Reputation bewertet. Angemessene Milderungspläne und Strategien existieren für die kontrollierbaren Risiken. Fortschritte im Risikomanagement werden dem Vorstand berichtet. Während des Jahres hat der Vorstand die Fortschritte bezüglich Risiken mit hoher Priorität überprüft, sowie sich mit allen neuen identifizierten Risiken beschäftigt. Risiken werden darüber hinaus durch Berechtigungskonzepte sowie schriftliche Verfahrensanweisungen kontrolliert, die vom Vorstand freigegeben sind und durch die Zentralfunktionen überprüft werden. Das Handbuch der Verfahrensanweisungen und Prozesse und der finanziellen Berichterstattung, welches sich auf alle Aktivitäten der Firma bezieht, ist darauf ausgelegt, dass ein Mindestmaß an Konzern, buchhalterischer, finanzieller und operativer Kontrolle existiert und alle Fragen und Probleme in angemessener und zeitnaher Weise an das Senior Management und den Vorstand eskaliert werden. Die Handbücher werden laufend aktualisiert, um alle Prozessänderungen sofort abzubilden. Der Kodex of Conduct & Ethics legt die Prinzipien für das erwartete Verhalten der Beschäftigten fest, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen. Die Firma verfügt über einen umfassenden Budgetierungs- und Finanzberichtsprozess. Jährliche Budgets werden auf Geschäfts- und Konzernebene überprüft und genehmigt.

Dieser Prozess beinhaltet die Identifikation und Quantifizierung signifikanter Risiken von Märkten und Geschäften. Die monatliche Leistung wird mit Budget und Vorjahr verglichen. Die monatlichen Managementzahlen werden analysiert und Varianzen vom Budget sowie Schlüsselzahlen untersucht. Detaillierte Erläuterungen von Varianzen und Veränderungen werden dem Vorstand zur Verfügung gestellt.

Der Bereich interne Revision konzentriert sich ebenfalls auf die Identifizierung von Risiken und überprüft und testet die installierten Kontrollen. Unabhängige, externe Ressourcen werden hinzugezogen, wenn nötig, und überprüfen die Risiken sowie die Einhaltung der Verfahrensvorschriften der Firma. Regelmäßige Kontrollen werden durchgeführt, um sicherzustellen, dass Schlüsselkontrollziele erreicht werden. Berichte zur Effektivität operativer und finanzieller Kontrollen werden dem Management und dem Audit Committee präsentiert sowie Empfehlungen erarbeitet und implementiert.

Die Systeme und Kontrollen der Firma sind so aufgesetzt, dass Risiken gemanagt werden, die Bewahrung der Vermögensgegenstände gesichert ist und die Verlässlichkeit der Informationen für das Geschäft und die Öffentlichkeit gewahrt ist.

Die Systeme sind weiterhin so konstruiert, dass Risiken gemanagt werden können und nicht total vermieden werden, um Geschäftsziele zu erreichen. Damit stellen sie einen vertretbaren aber keinen absoluten Schutz gegen Falschdarstellung oder Verlust dar.

Die wesentlichen Risiken, die auf der nächsten Seite dargestellt sind, stellen nach Meinung des Vorstandes die wichtigsten Bereiche dar, die die finanzielle Leistung und die Position der Firma beeinträchtigen können.

Statement zum Internen Kontrollwesen

Die Verantwortung für die Überprüfung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns wurde an den Prüfungsausschuss delegiert. Das Audit Committee hat wiederholt die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns für das am 30. Juni 2010 endende Jahr geprüft, inklusive sämtlicher materieller Steuerelementen, einschließlich der Finanz-, Betriebs- und Compliance-Kontrollen und Risikomanagementsysteme und kam zu dem Schluss, dass es im Einklang mit der überarbeiteten Turnbull Leitung – interne Kontrolle ist: überarbeiteten Leitlinien für Directors auf der Combined Code (Oktober 2005) veröffentlicht von der Financial Reporting Council. Diese interne Kontroll-Anweisung wurde überprüft und vom Prüfungsausschuss genehmigt. Nähere Angaben zum internen Kontrollsystem des Konzerns sind dem Audit Committee Bericht zu entnehmen.

Grundsätzliche Risiken

Risikomanagementsystem

Zyklische Marktbedingungen

Die Leistung des Konzerns wird durch die Grunddynamik der Weltwirtschaft und der des Vereinigten Königreichs, Australiens, Deutschlands und Frankreichs erheblich beeinflusst.

Die Firma hat ihre Tätigkeit so diversifiziert, dass ein Gleichgewicht von  temporärer- und permanenter Vermittlung besteht,  ebenso die Anteile des Privaten und des öffentlichen Sektors in der Balance sind und das Geschäft in 28 Ländern und 17 Fachgebieten betrieben wird. Die Kostenstruktur der Gruppe ist sehr variabel und wird sorgfältig gesteuert, um auf die Geschäftstätigkeit ausgerichtet zu sein. Die Gruppe hat sichergestellt, dass die Höhe der Netto-Verschuldung niedrig und überschaubar gehalten wurde. Die Gruppe generiert einen hohen Cashflow, und benötigt geringe Investitionen in Vermögensgegenstände. Cashflow Generierung ist eine der Prioritäten und die Firma hat entsprechende Investitionen in ihre Prozesse zur Kreditkontrolle und des Working-Capital Management getätigt.

Wettbewerbs Umfeld

Die Gruppe ist weiterhin Wettbewerbsrisiken in den Märkten ausgesetzt, wo die Bereitstellung temporärer und permanenter Recruitmentdienstleistungen wettbewerbsintensiv und fragmentiert ist: insbesondere im Vereinigten Königreich und in Australien. In diesen Ländern herrscht starke Konkurrenz um Kunden und Kandidaten und wir erfahren einen starken Druck auf Preise und Margen in unserem Temporär Geschäft über alle Spezialgebiete. Darüber hinaus erfolgt die Rekrutierung für einige geringer qualifizierte Rollen immer mehr online.

Wir haben eine rasch zunehmende Präsenz in Schwellenländern außerhalb Großbritanniens und Australiens, wo erhebliche strukturelle Wachstumschancen bestehen. Wir investieren materiell in unsere IT-Systeme und Anwendungen, um eine Verbesserung der Effizienz des Geschäfts zu erreichen und um eine marktführende online-Präsenz zu entwickeln, die Kunden eine hochwertige und bindende Erfahrung bietet. Wir haben unsere breite geographische und sektorale Präsenz genutzt, um eine beträchtliche Anzahl von Multi-Specialism Verträgen mit großen Unternehmen zu gewinnen. Dies stärkte wesentlich unsere Beziehung zu diesen Kunden, mit dem Ergebnis eines höheren Anteils an ihren Recruitment-Ausgaben sowie höherer Marktanteile insgesamt.

Kandidatenauswahl

Bestimmte Prüfungen sind erforderlich, bevor wir einen Kandidaten platzieren. Für bestimmte Rollen und Industrien sind diese Kontrollen spezifischer als gesetzlich festgelegt. Fehler in der Komplettierung, Bewahrung und Erneuerung anzuwendender Dokumentation zur Unterstützung dieser Prüfungen kann zu rechtlichen, finanziellen und Reputationsrisiken führen.

Alle neuen Mitarbeiter erhalten eine Ausbildung über die jeweiligen betrieblichen Standards, die für ihre bestimmte Rekrutierung-Aufgabe relevant sind. Die Compliance-Funktion steht auch den Personalberatern zur Unterstützung und Anleitung zur Verfügung. Unsere Bereiche mit höherem Risiko wie Bildung und Gesundheitsversorgung sind mit zusätzlichen Prozessen und Kontrollen versehen, um sicherzustellen, dass betriebliche Normen eingehalten werden. Dedizierte Compliance-Audit-Teams führen Kontrollen vor Ort durch, um sicherzustellen, dass die geeigneten Kontrollen und Überprüfungen im Einklang mit rechtlichen, vertragliche und andere Anforderungen erfolgen.

Abhängigkeit von Technologie

Die Gruppe ist zunehmend auf eine Reihe von Schlüsselsystemen zur Bereitstellung ihrer Dienstleistungen für seine Kunden angewiesen und nimmt Drittanbietern für Support-Services in Anspruch. Eine große Menge von vertraulichen Daten befindet sich in diesen Systemen.

Unsere Beziehungen mit Drittanbietern von IT-Services werden über Service-Bewertungen überwacht Regelmäßige Audits werden durchgeführt, um sicherzustellen, dass geschäftskritische Prozesse geschützt sind. Technologie-Systeme sind in verschiedenen Rechenzentren untergebracht und die Gruppe verfügt über Kapazität zur Bewältigung des Ausfalls eines Rechenzentrums durch die Einrichtung von Disaster Recovery-Standorten, die sich physikalisch an separaten Orten wie der laufende Geschäftsbetrieb befinden. Datenschutz bleibt eine wichtige Priorität. Spezifische vertragliche Bestimmungen bestehen im Hinblick auf unsere Daten-Zentren, um sicherzustellen, dass wir ausreichende Handhabung und Lagerung-Verfahren haben für die vertraulichen Daten. Die Firma hat Datenschutz- und Sicherheits-Richtlinien implementiert und wo es die Datenschutz-Gesetzgebung ermöglicht, e-Mail-Überwachungsprogramme installiert, um potenzielle Problembereiche zu identifizieren, die dann untersucht werden.

Talente

Die Gruppe ist von ihrer Fähigkeit abhängig Menschen zu rekrutieren, zu trainieren und weiterzuentwickeln, um die künftigen Wachstumspläne zu erfüllen.

Unser Leadership-Entwicklungsprogramm 'Fast Forward' ist gestartet worden, um Einzelpersonen mit dem Potenzial, unser Geschäft in der Zukunft zu führen schneller zu entwickeln. Die Hays "Advanced Management-Programme" und "Hays Academy" sind eingeführt worden, um technisches, Führungs und Management-Training  unsere Berater und Manager firmenweit zu ermöglichen. Eine jährliche Nachfolgeplanung wird in allen Regionen zur Identifizierung von Schlüsselrollen und Nachfolger Optionen durchgeführt. Wir unterhalten mittel- bis langfristige Management Anreizsysteme, um das Engagement für ein weiteres Wachstum der Gruppe zu fördern.

Vertragsrisiken

Die Firma geht Verträge mit Kunden ein, von denen einige schwer zu erfüllen sind.

Während der Vertragsverhandlungen soll das Management Risiken minimieren und sicherstellen, dass die Art der Risiken und ihre potentiellen Auswirkungen verstanden werden. Unsere Rechtsabteilung hat ausreichendes Wissen und Erfahrungen, um das Management bei der  Höhe der Vertragsrisiken beraten zu können. Bewertungen werden auf Risikobasis für bedeutende Aufträge durchgeführt, um Verbesserungen zu identifizieren und zu vereinbaren, in der Art wie wir unsere Kunden bedienen. Der Group Finance Director überprüft und gibt Verträge mit nicht-Standard Bedingungen frei.

Veränderungen im rechtlichen und regulatorischen Umfeld

Die Rekrutierungs-Industrie ist geprägt durch ein zunehmende Maß an Compliance und Änderungen in der Gesetzgebung (insbesondere in den Zeitarbeits-Märkten, die stärker reglementiert sind) woraus ein Tätigkeitsschwerpunk des Management resultiert.

Die Rechts- und Compliance-Abteilungen informieren die operativen Einheiten über Änderungen in der Gesetzgebung, die Auswirkungen auf die Gruppe haben können, und bieten Training und Compliance-Programme für Schlüsselbereichen an. In den Märkten, in denen temporäre Einstellung angeboten wird, sind die Rechtsabteilungen ausreichend erfahren, um die operativen Einheiten zu beraten. Gesetzesänderungen bezüglich temporärer Einstellungen können die Rentabilität beeinträchtigen und werden daher genau beobachtet. Projekt-Teams werden implementiert, um bei Rechtsänderungen zu informieren oder Änderungen zu bewirken.

Währungsumrechnung

Die Gruppe hat bedeutende Anteile des Geschäftes außerhalb des Vereinigten Königreichs und ist daher Wechselkursänderungen ausgesetzt.

Gewinne aus Australien und Euro-basierten Märkte bilden einen höheren Prozentsatz des Gruppengewinns. Es gibt kein aktives Management von Fremdwährungsrisiken. Wir überwachen jedoch weiterhin unsere Politik in diesem Bereich.

Die Sicht der Aktionäre verstehen

Verantwortlichkeiten

Hays erhält einen Einblick in die Ansichten der Aktionäre und anderer Beteiligter durch eine Vielzahl von Mitteln. Feedback, das durch diese Engagement Kanäle empfangen wird, wird regelmäßig an den Vorstand weitergeleitet. Die Hauptverantwortung für die Auseinandersetzung mit den Aktionären liegt beim Chairman, beim Chief Executive und beim Finance Director, unterstützt durch die Investor Relations und Sekretariats Firmenabteilungen und externen Berater. Sollten Aktionäre wünschen eine Angelegenheit außerhalb der normalen Kanäle zu adressieren, steht Lesley Knox ihnen in ihrer Rolle als Senior Independent Director zur Verfügung. Lesley leistet einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis des Vorstands für die Ansichten der Aktionäre.

Unsere Investor-Relations Abteilung belegte Rang 7 von 46 europäische Support & Business Service-Firmen im 2010 Thomson Reuters Extel Pan-European Survey der Investor-Relations-Verbände. Dies veranschaulicht die Bedeutung, die wir effektiver Kommunikation mit unseren Aktionären beimessen.

Wie wir mit den Aktionären zusammenarbeiten

Während des Jahres hat der Vorstand einen regelmäßigen und offenen Dialog mit Investoren beibehalten. Wir haben formale Vereinbarungen für die Zusammenarbeit mit Aktionären einschließlich der unten beschriebenen.

Investorentreffen

Die Executive Directors und die Investor-Relations-Abteilung treffen sich regelmäßig mit Analysten und Großinvestoren, um Bedenken zu diskutieren, und die Strategie des Unternehmens zu erklären. Die Berater der Firma erhalten den Dialog mit Großaktionären aufrecht und legen nach jeder Investor-Roadshow einen Bericht vor zu den Ansichten der Aktionäre zu Schlüsselfragen und Management-Leistung. Eine Zusammenfassung dieses Berichts wird anschließend dem Vorstand bereitgestellt. Alle non-Executive Directors sind sich der Investor Relations Programm bewusst und stehen zur Verfügung, sollten Aktionäre ihnen begegnen zu wollen. Investoren wird die Möglichkeit angeboten, den Vorsitzenden und den Senior Independent Director zu treffen.

Investorentag 2010

Der Vorsitzende, die Executive Directors und Führungskräfte aus Bereichen der Gruppe traften eine große Anzahl von Investoren beim Investor Day, der von der Gesellschaft am 29 April 2010 abgehalten wurde und sich auf die starke Leistung der Gruppe während des wirtschaftliche Abschwungs und die strategischen Investitionen in dieser Zeit konzentrierte, sowie die Strategie des Konzerns auf zukünftige Wachstumschancen erklärte. Rund 140 Analysten und Investoren erhielten Präsentationen zur Leistung, Strategie und den Hauptziele und hatten die wertvolle Gelegenheit das Top-Management der gesamten Gruppe zu treffen.

Hauptversammlung

Die Hauptversammlung bietet die Gelegenheit, mit alle Aktionären und insbesondere mit unseren privaten Aktionären zu kommunizieren. Die Vorsitzenden des Prüfungs-, Ernennung und Vergütung Ausschüsse sind ebenfalls anwesend auf der Hauptversammlung, um Fragen der Aktionäre beantworten zu können. Die Bekanntmachung der Sitzung erfolgt mit der Hauptversammlung, die am 10. November 2010 stattfinden soll, vorgeschlagen Beschlüssen. Es ist derzeitige Unternehmenspolitik, alle Beschlüsse der Hauptversammlung per Abstimmung zu treffen.

Formale Konsultationen

Der Vorsitzende des Vergütungsausschusses berät mit Großinvestoren und sucht ihre Ansichten über die vorgeschlagenen Anreizsysteme für die Executive Directors und Führungskräfte. Von Zeit zu Zeit suchen wir gezielt die Ansichten bedeutender Aktionäre zu anderen Vorschlägen des Unternehmens.

Kommunikation von Aktionären und Vertretungen

Von Zeit zu Zeit erhalten wir Rundschreiben direkt von bedeutenden Aktionären und sie vertretende Organisationen, wie die Vereinigung der britischen Versicherer, die nationale Vereinigung der Pensionsfonds und Renten Investment Research Consultants. Wir prüfen auch die verschiedenen Umwelt-, Sozial- und Governance-Berichte, die jährlich über uns veröffentlicht werden und sind bestrebt, alle Schwächen zu beheben und Versäumnisse zu identifizieren.

Externe Berater

Rechts-, Finanz-, Vergütung und Kommunikation Berater haben natürlich einen breiten Zugang zu den Ansichten der Aktionäre durch ihre Forschung und die Arbeiten mit ihren zahlreichen Kunden. Angemessene externe Beratung wird durch den Vorstand, die Board-Ausschüsse und andere Abteilungen bei wichtigen Fragen beantragt.

Internetauftritt des Konzerns

Es gibt eine Fülle von Informationen auf unserer Internetseite haysplc.com, einschließlich:

• Finanzinformationen und Ergebnishistorie;

• alle Veröffentlichungen bei der Londoner Börse;

• das Mandat des Prüfungs-, Berufungs- und Vergütungsausschusses;

• einen pro-forma-Brief zur Ernennung der non-Executive Directors;

• die Präsentationen des Investor Day vom 29 April 2010;

• aktuelle Neuigkeiten und Pressemitteilungen;

• Webcasts und Interviews, die unsere Executive Directors gegeben haben.

Effektivität des Boards

Verständnis des Geschäfts

Unseres Erachtens benötigen alle Mitglieder des Vorstands angemessene Kenntnisse des Unternehmens und Zugriff auf dessen Vorgänge und Mitarbeiter um effektiv ihrer Aufgabe nachzukommen. Präsentationen und Berichte über kommerzielle Initiativen, unsere Märkte, unsere Wettbewerbsposition und die allgemeinen wirtschaftlichen Indikatoren werden dem Vorstand in regelmäßigen Abständen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus halten wir zweimal im Jahr Vorstandssitzungen außerhalb der Zentrale ab, was es den non-Executive Directors erlaubt, den Fokus auf lokalen Märkten und Operationen zu richten und das Management vor Ort kennenzulernen.

Board Training und Entwicklung

Nach ihrer Berufung erhalten die Direktoren eine formale Einführung, die Besuche in relevanten Geschäftseinheiten und Funktionen und Diskussionen mit dem leitenden Management umfasst. Diese sind zugeschnitten auf die Bedürfnisse des einzelnen Direktors und halten während ihrer Amtszeit an.

Briefing-Sitzungen über legislative- und Rechnungslegungsentwicklungen werden für das Board gehalten, wenn erforderlich. Während des Jahres empfing das Board Updates vom Company Secretary über regulatorische Änderungen und neue Rechtsvorschriften und der Vergütungsausschuss empfing Updates seiner externen Beratern, PricewaterhouseCoopers LLP, über regulatorische Änderungen und die jüngsten Entwicklungen der Stimmung der Aktionäre.

Bewertung der Leistungen

Eine externe Überprüfung der Wirksamkeit des Vorstandes, seiner Ausschüsse und einzelner Mitglieder während des Geschäftsjahres wurde von Egon Zehnder durchgeführt. Eine externe Überprüfung wurde zuletzt im Jahr 2007 auch von Egon Zehnder durchgeführt. Jeder Director und der Company Secretary füllten einen Fragebogen aus bestehend aus Fragen in Bezug auf:

• Vorstandsstruktur und Zusammensetzung;

• Vorstandsdynamik und Beziehungen;

• Prozesse, Informationsflüsse und Entscheidungsfindung;

• Berichterstattung an die Aktionäre und andere Beteiligte;

• die Audits, Vergütungs- und Berufungsausschüsse;

• Mitarbeiter und Mitarbeiterprozesse;

• Mitarbeiterbewertung (einschließlich der Leistung des Vorsitzenden und der Wirksamkeit der Senior Independent Director);

• Vergütung und Nachfolgeplanung;

• Strategie und Leistungen

• Kapital und Risiko; und

• Fortschritt und Benchmarking.

Die ausgefüllten Fragebögen wurden Egon Zehnder zur Bewertung übermittelt. Ein Vertreter von Egon Zehnder besuchte eine Vorstandssitzung als Gast und traf sich im Anschluss einzeln mit jedem Mitglied, um die ausgefüllten Fragebögen zu diskutieren. Die Ergebnisse der Leistungsbewertung wurden formell dem Vorstand vorgestellt und diskutiert.

Leistung des Board und der Ausschüsse

Die Überprüfung der externen Wirksamkeit zeigt, dass das Board auch auf den jüngsten wirtschaftlichen Herausforderungen angemessen reagiert hat. Die Boardmitglieder arbeiten mit Zweck, Fokus und Engagement. Die Struktur des Vorstands wird als geeignet betrachtet und die Beziehungen zwischen den Vorstandsmitgliedern sind konstruktiv. Der Vorsitzende bietet starke Führung, fördert die offene Debatte und Diskussion und das Board ist über alle wichtigen Sachverhalte informiert. Der Vorstand ist auf die strategischen Ziele des Geschäfts ausgerichtet. Die Ausschüsse sind gut besetzt mit klaren und angemessenen Strukturen und Verantwortlichkeiten. Der Prozess der Nachfolgeregelung des Vorsitzes wurde vom Nominierungsausschuss besonders gut geleitet. Für die Zukunft wird sich der Vorstand weiter darauf konzentrieren sicherzustellen, dass er die nötigen Fähigkeiten besitzt  in Bezug auf die strategischen Ziele des Unternehmens.

Verschiedene Aktionen, die sich aus der Überprüfung ergaben werden im kommenden Jahr adressiert werden. Dazu werden gehören ein erhöhter Zeitaufwand für strategische Debatten, mehr Zeit der Direktoren für die Executive-Directors außerhalb der angesetzten Meetings und ein weiter erhöhter Fokus in Bezug auf Effizienzsteigerungen. Das Audit Committee hat ebenfalls eine eigene separate Überprüfung vorgenommen, über die detailliert im Audit Committee Bericht auf S.41 berichtet wird.

Individuelle Leistungen

Die Wirksamkeit jedes Mitglied des Vorstands im laufenden Jahr wurde überprüft. Der Vorsitzende, zusammen mit den non-Executive Directors, überprüft die Leistung der einzelnen Executive-Directors in Bezug auf deren Zielerreichung. Die Vergütung der Executive Directors ist verknüpft mit ihrer jeweiligen Performance und wird vom Vergütungsausschuss basierend auf dem Ergebnis dieser Bewertungen festgelegt. Weitere Informationen sind im Vergütungsbericht auf den Seiten 56 bis 65 enthalten.

Auf Basis der Leistungsüberprüfung ist der Vorsitzende überzeugt, dass die non-Executive Directors unabhängig in ihrem Urteil und in ihrem Charakter sind. Den Aktionären wird vorgeschlagen, William Eccleshare und Paul Stoneham, die durch Rotation auf der Hauptversammlung zurücktreten werden, wieder zu ernennen. Weil es für beide Direktoren eine Verlängerung ihrer Amtszeit auf mehr als sechs Jahre bedeuten würde, hat der Berufungsausschuss ihrer Leistung unter besonderer Berücksichtigung der Notwendigkeit für die schrittweise Erneuerung des Vorstandes besondere Beachtung gewidmet, wie es vom UK Corporate Governance Code ("2010-Code"), der für das Unternehmen ab 1 Juli 2010 gilt, vorgeschrieben wird. Jeder der beiden auf der Hauptversammlung 2010 zur Wiederernennung vorgeschlagenen Direktoren ist weiterhin wirksam. Ihr Engagement für ihre Aufgaben ist ungemindert und sie leisten weiterhin einen wertvollen Beitrag im Board und in den Ausschüssen. Wenn wir uns für eine Politik der jährlichen Wiederwahl entscheiden, worüber wir ernsthaft nachdenken, werden alle erforderlichen Änderungen der Satzung in der jährlichen Hauptversammlung 2011 vorgeschlagen werden.

Die Angaben nach DTR-7.2.6R der Offenlegung Regeln und Transparenzregeln der Vereinigten Königreich Listing Behörde (Absatz 13(2)(c), (d), (f), vorgeschriebenen Informationen (h) und (i) der Zeitplan 7 der großen und mittelständischen Unternehmen und Gruppen (Konten und Berichte) Richtlinien 2008) finden Sie im Abschnitt Other Statutory Information dieses Geschäftsberichts.

Andere gesetzliche Informationen

Direktoren

Die folgenden waren Direktoren waren während des ganzen Jahres tätig:

Bob Lawson, Vorsitzender

Paul Harrison*

Alistair Cox, Chief Executive

Lesley Knox*

Paul Venables, Group Finance Director

Richard Smelt*

William Eccleshare*

Paul Stoneham*

* unabhägiger non-Executive Director.

Lebensläufe sind im Corporate Governance Bericht enthalten.

Struktur des Aktienkapitals

Nach dem Companies Act 2006 sind Unternehmen nicht länger verpflichtet ein genehmigtes Aktienkapital zu haben und ein Beschluss wurde von den Aktionären in der letztjährigen Hauptversammlung gefasst, diese Deregulierung zu nutzen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen kein genehmigtes Aktienkapital mehr. Per 30. Juni 2010 beträgt das ausgegebene Aktienkapital des Unternehmens  £ 14,640,965.66 bestehend aus 1,464,096,566 Stammaktien zu je 1p. Im Berichtsjahr wurden keine weiteren Aktien ausgegeben. Während des Jahres vom 1. Juli 2009 bis Juni 2010 hat das Unternehmen keine eigenen Aktien erworben.

Teil 18 Kapitel 6 des Companies Act ermöglicht es Unternehmen, eigene am Markt erworbenen Aktien zu halten, statt sie zu löschen. Die Direktoren können ihre Berechtigung ausüben, eigene Aktien zu kaufen und sie zu halten (und anschließend zu verkaufen oder zu übertragen in Übereinstimmung mit dem Companies Act), anstatt sie zu löschen, vorbehaltlich der zu diesem Zeitpunkt gültigen institutionellen Richtlinien. Am 30. Juni 2010 wurden 80,227,930 Stammaktien von 1 als eigene Aktien gehalten. Bis zum 30 Juni 2010 wurden 1,649,325 eigen Aktien nach dem Mitarbeiteroptionsprogramm an Mitarbeiter übertragen. Weitere 147,327 Aktien wurdenan den Hays plc Mitarbeiteraktienfond übertragen, um zukünftige Optionsausübungen nach dem UK Aktiensparplanprogramm befriedigen zu können. Gehaltene eigene Aktien sind nicht dividendenberechtigt und haben kein Stimmrecht.

Recht und Verpflichtungen aus Stammaktien

Per Handzeichen auf der Hauptversammlung kann jeder Inhaber einer Stammaktie, sofern persönlich anwesend oder bevollmächtigt seine Stimme abgeben. In einer Abstimmung berechtigt jede Stammaktie jeden persönlich Berechtigten oder Bevollmächtigten zur Abgabe einer Stimme. Gemäß den Bestimmungen der Satzung haben Inhaber von Stammaktien einen Dividendenanspruch soweit eine Dividende beschlossen wurde oder aus Gewinnen für diesen Zweck bezahlt wurde.

Beschränkungen bezüglich der Übertragung von Aktien

Beschränkungen für die Übertragung von Aktien der Gesellschaft bestehen wie folgt:

• der Vorstand kann nach eigenem Ermessen die Registrierung der Übertragung einer nicht vollständig eingezahlten Aktie verweigern, vorausgesetzt, dass die Weigerung nicht den freien Handel mit Aktien der Gesellschaft verhindert;

• der Vorstand kann die Registrierung der Übertragung von Aktien an mehr als vier Personen gemeinsam verweigern;

• in Fällen, in denen ein Aktionär sich weigert bestimmte Informationen zu liefern, die von der Gesellschaft gemäß Companies Act angefragt wurden, kann der Vorstand unter bestimmten Umständen das Gericht anrufen anzuordnen, dass die betreffenden Aktien Beschränkungen unterliegen Wenn eine solche Anordnung getroffen wird, ist jegliche Übertragung  solcher Aktien ungültig und keinerlei Stimmrechte ausübbar;

• Einschränkungen können für bestimmte Konzernmitarbeiter gelten, für die es dann erforderlich ist, die Genehmigung des Unternehmens vor dem Handel mit Aktien gemäß den Anforderungen des Kotierungsreglements der Vereinigten Königreich Listing Behörde einzuholen; und

• Zuweisungen von Aktien unter Anreiz- und Bonusplänen der Gesellschaft unterliegen Beschränkungen für die Übertragung von Aktien vor Ablauf der Sperrfrist.

Das Unternehmen ist sich keiner Absprachen seiner Aktionäre bewusst, die zu Beschränkungen für die Übertragung von Aktien und/oder Stimmrechten führen können.

Ausübung der Rechte aus Aktien im Rahmen der Belegschaftsaktien-Programme

Bestimmte Aktienzuweisungen unter Unternehmens Anreizprogrammen werden im Namen der Begünstigten gehalten. Der Verwalter des Hays plc Employee Share Trust nimmt die Stimmrechte auf diese Aktien nicht wahr, außer in Fällen als direkt Bevollmächtigter. Keine Stimmrechte werden ausgeübt auf Aktien, die keinem einzelnen Begünstigten zugewiesenen sind.

Beschränkungen hinsichtlich der Stimmausübung

Die Bekanntmachung jeder Hauptversammlung legt die Frist für die Ausübung der Stimmrechte und die Ernennung eines Bevollmächtigten fest. Es ist derzeitige Unternehmenspolitik alle Beschlüsse der Hauptversammlung per Abstimmung zu treffen und diese auf der Firmen-Website, haysplc.com, kurz nach der Sitzung zu veröffentlichen.

Wesentliche direkte und indirekte Beteiligungen

Per 1. September 2010 hatte das Unternehmen Kenntnis über die folgenden Stimmrechte für Hays plc Aktien gemäß der Offenlegung und Transparenz-Regeln der UK Listing Behörde:

Art der Beteiligung      % der Stimmrechte

Morgan Stanley Investment

Management Limited                                                 Indirect                                   9.93%

Chainpoint Limited                                                    Direct                          5.81%

Capital Research and Management Co                                   Indirect                       5.13%

Templeton Global Advisors Limited                          Indirect                       5.00%

Baillie Gifford & Co                                                  Indirect                       Below 5%

Majedie Asset Management Limited                          Indirect                       4.98%

Legal & General Group Plc                                        Direct                          3.99%

Barclays Global Investors                                          Indirect                       3.96%

Ein Update für bedeutende Beteiligungen am Kapital wird in der Bekanntmachung über die Hauptversammlung 2010 bereitgestellt.

Vertretungsmacht der Directors

Die Director sind verantwortlich für das Management des Unternehmens und üben alle Befugnisse aus im Rahmen der Gesetzte, und aller Vorschriften, die durch Beschluss vorgegeben wurden sowie der Satzung des Unternehmens. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens am 11. November 2009 bevollmächtigten die Aktionäre die Direktoren, bis zum Abschluss der Hauptversammlung am 10. November 2010, zum Kauf von bis zu 138,210,080 Aktien von 1 p jeweils und zur Ausgabe neuer Aktien bis zu einem nominalen Gesamtbetrag in Höhe von £ 4,607,002, was etwa einem Drittel des Aktienkapitals des Unternehmens entspricht. Die Ermächtigung zum Einzug von Aktien wurde nicht genutzt. Die Erneuerung beider Ermächtigungen wird den Aktionären auf der kommenden Hauptversammlung vorgeschlagen.

Das Board beabsichtigt weiterhin, überschüssigen Cashflow an die Aktionäre zurückzuzahlen, wo es die Umstände erlauben und es nicht erforderlich ist, die organische Expansion des Geschäftes , Akquisitionen und Dividendenzahlungen, über den Erwerb eigener Aktien zu finanzieren. Aktien werden nur gekauft werden, wenn dies zu einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie führen würde, was  im besten Interesse der Aktionäre ist. Im Jahr 2011 sind keine Käufe eigener Aktien geplant. Das Board beabsichtigt die Zustimmung der Aktionäre auf der kommenden Hauptversammlung einzuholen, diese Ermächtigung zu erneuern.

Berufung und Ersetzen von Directors

Das Unternehmen kann jede Person in das Board per einfachen Beschluss berufen. Das Board kann jede Person, die bereit ist Director zu sein, entweder auf eine freie Stelle berufen oder als zusätzlichen Director ernennen. Die Berufene kann nur bis zur nächsten Hauptversammlung im Amt bleiben, wo er sich zur Wiederernennung stellen muss. Die Satzung schreibt vor, dass es mindestens fünf und nicht mehr als 15 Directors geben darf. Sinkt die Anzahl unter fünf, muss das Board so bald wie möglich jemanden bestimmen, eine freie Stelle zu übernehmen. Das Unternehmen kann durch einfachen Beschluss die Mindestanzahl von Directors ändern. Auf jeder Hauptversammlung müssen nicht weniger als ein Drittel des Directors durch Rotation zurücktreten, und jeder Director, der sein Amt mindestens drei Jahre seit seiner letzten Berufung innehat, ist verpflichtet zurückzutreten. Ein zurückgetretener Director kann wiederernannt werden.

Satzung

Die Satzung der Gesellschaft kann nur durch einen besonderen Beschluss der Aktionäre auf einer Hauptversammlung des Unternehmens geändert werden.

Haftungsfreistellung und Versicherung der Directors

Das Unternehmen übernimmt weiterhin die Directors & Officers Versicherung für die Directors. Im Einklang mit der Satzung der Gesellschaft ist es Unternehmenspolitik für jeden Director und den Company Secretary und den Legal Counsel einen solchen Schutz gegen Schadensersatzansprüche bereitzustellen.

Mitarbeiter

Die Gruppe sieht sich der Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter verpflichtet und investiert in Ausbildungsmaßnahmen, die auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind, einschließlich strukturierter Trainings sowie „On the job“-Trainingmassnahmen. Ein Leadership-Entwicklungsprogramm für unsere globalen Führungskräfte ist in der Durchführung, als Teil unseres Engagements für die Entwicklung von Talenten in unserem Unternehmen. Um einen motivierenden Ort zum Arbeiten zur Verfügung zu stellen, bieten wir unseren Mitarbeitern eine Vielzahl von Möglichkeiten sich in das Unternehmen einzubringen.  Dazu zählen Informationen durch die Geschäftsleitung, Austausch von Informationen zwischen Mitarbeitergruppen, e-Mail-messaging und unser globales Intranet. Um Mitarbeitern einen Anreiz zu geben sich am Unternehmen zu beteiligen, gibt es eine Reihe von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen.

Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber tausender Menschen bekennt sich die Firma zur Chancengleichheit und stellt sicher, dass jeder die Möglichkeit hat, unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnizität, Sexualität, körperliche Erscheinung, Religion, Bildung und Überzeugungen seinen Beitrag zum Unternehmen zu leisten.

Die Gruppe verfolgt ein strukturiertes Vorgehen bei internen Wechseln und Beförderungen, deren entscheidendes Kriterium die Fähigkeit eines Individuums ist, die vorgesehene Rolle auszufüllen. Dies bedeutet, dass behinderte Bewerber voll berücksichtigt werden, wenn sie die passenden Fertigkeiten und Fähigkeiten für die Rolle besitzen. Sollte ein Mitarbeiter, während er für die Gruppe arbeitet, behindert werden unternimmt die Firma alle Anstrengungen eine geeignete alternative Rolle zu finden und eine Umschulung zu unterstützen. Das Engagement für Training und Entwicklung umfasst die Berücksichtigung der Bedürfnisse von behinderten Mitarbeitern für spezielle Trainingsmaßnahmen. Weitere Informationen zum Engagement der Gruppe bezüglich ihrer Mitarbeiter ist im Corporate Responsibility-Bericht zu finden.

Zahlungen an Kreditoren

Es ist Gruppenrichtlinie Zahlungen an Lieferanten entsprechend vereinbarter Konditionen vorzunehmen, sofern der Lieferant die allgemeinen Geschäftsbedingungen erfüllt hat. Gläubiger-Tage für die Gruppe für das am 30. Juni 2010 endende Jahr betrugen im Durchschnitt 32 (2009: 31). Gläubiger-Tage am 30. Juni 2010 betrugen 32 (2009: 31).

Spenden für wohltätige und politische Zwecke

Die gemeinnützige Zuwendungen und Spenden im Jahr beliefen sich auf £ 183.000 (2009: £ 197,000). Keine Zahlungen wurden an die politischen Parteien geleistet. Die Spenden wurden für  die folgenden guten Zwecke geleistet:

£’000

Kinderhilfsprojekte                                        102

Krebsforschung- und Pflege                             46

Katastrophenhilfe                                             30

Städtische Hilfsprojekte                                     5

Gesamt                                                           183

Abschlussprüfer

Deloitte LLP haben angegeben, dass sie bereit sind, ihren Auftrag weiterhing auszuführen. Ihre Ernennung sowie ihre von den Directors festzulegende Vergütung, sollen auf der kommenden Hauptversammlung vorgeschlagen werden.

Änderungen in der Kontrolle — wesentliche Verträge

Am 30. Juni 2010  war das Unternehmen an einem wichtigen Vertrag beteiligt, der Bestimmungen enthält, die es der  Gegenpartei erlauben die Vertragsbedingungen zu verändern nach einer Änderung der Kontrolle über das Unternehmen. Es handelte sich um eine unbesicherte revolvierende Kreditfazilität mit einer Reihe von Banken über 460 Millionen Pfund, die am 8. Februar 2006 eingegangen wurde. Bei einem Kontrollwechsel des Unternehmens sind die Kreditgeber berechtigt, bestimmte Bedingungen neu zu verhandeln. Am 30. Juni 2010 waren 315 Millionen £ dieser Linie nicht in Anspruch genommen. Dieser Vertrag wurde am 1. Juli 2010 mit einer Reduzierung auf  300 Millionen Pfund erneuert. Es gibt keine Bestimmungen in den Dienstverträgen der executive Directors, die bei einem Kontrollwechsel gültig werden. Es gibt eine Reihe von kommerziellen Verträgen, die bei einem Kontrollwechsel Änderungen erführen, aber keiner hätte in diesem Fall gravierende Auswirkungen auf die Gruppe. Einige der Aktienbeteiligungspläne enthalten Bestimmungen für Zuerkennung und Ausübung, im Falle eines Kontrollwechsels.

Interessenkonflikte

Im Einklang mit dem Companies Act 2006 erlaubt es die Satzung dem Board, tatsächliche und potentielle Konflikte bezüglich Interessen und Pflichten zu genehmigen, und Grenzen und Bedingungen für diese aufzuerlegen, wie es dies für passend hält. Konflikte bezüglich Interessen und Pflichten können nur von den Directors, die kein Interesse in der Sache selbst haben autorisiert werden, und die Directors müssen diese Entscheidungen in einer Weise treffen, von der sie in gutem Glauben annehmen, dass sie dem Wohl des Unternehmens dient. Das Unternehmen hat ein Verfahren eingerichtet, bei dem tatsächliche und potenzielle Konflikte bezüglich Interessen und Pflichten dem Company Secretäry zugewiesen und jährlich überprüft werden. Passende Bevollmächtigungen werden für Ad-hoc-Benachrichtigungen jedes neuen Interessenkonfliktes  oder Änderungen zu bestehenden Interessenkonflikten oder Pflichten gesucht. Das Board hat diese Verfahren überprüft und stuft sie für das Jahr als wirksam ein.

Unternehmensfortführung

Der Jahresabschluss wurde auf die Annahme der Unternehmensfortführung erstellt, und die Directors haben sich davon überzeugt, dass die Gruppe  über ausreichende Ressourcen verfügt, die Geschäfte weiterhin und in der absehbaren Zukunft zu betreiben. Weitere Informationen sind in Anmerkung 2 für die konsolidierte Jahresrechnung zu finden.

Verantwortlichkeiten der Directors

Die Directors sind verantwortlich für die Erstellung der Jahresberichts und des Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den geltenden Rechtsvorschriften. Das Gesellschaftsrecht verlangt von den Directors die Erstellung des Jahresabschlusses für jedes Finanzjahr vorzubereiten. Nach diesen Rechtsvorschriften müssen die Directors den Konzernabschluss gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellen, wie von der Europäischen Union und Artikel4 der IAS-Verordnung vorgeschrieben und den Einzelabschluss in Großbritannien nach allgemein akzeptierter Accounting Praxis (Großbritannien Accounting Standards und anwendbares Recht) anfertigen. Nach gesellschaftsrechtlichen Vorschriften dürfen die Directors dem Jahresabschluss nur zustimmen, wenn sie der Überzeugung sind, dass er ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von der Lage des Unternehmens und des Gewinns oder Verlustes der Gesellschaft für diesen Zeitraum vermittelt. Bei der Vorbereitung des Abschlusses der Muttergesellschaft, müssen die Directors:

• geeignete Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden wählen und durchgängig anwenden;

• Urteile und Schätzungen treffen, die vernünftig und klug sind;

• mitteilen, ob anwendbare UK Accounting Standards befolgt wurden, vorbehaltlich jeglicher im Anhang offengelegter und erklärter Abweichungen; und

• den Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellen, es sei denn, es wäre unangemessen davon auszugehen, dass das Unternehmen das Geschäft weiterhin unterhält.

Bei der Vorbereitung des Konzernabschluss verpflichtet der International Accounting Standard 1 die Directors:

• Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden richtig auszuwählen und anzuwenden;

• vorliegende Informationen, einschließlich Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden, in einer Weise zu präsentieren, die zuverlässige, vergleichbare und verständliche Informationen zur Verfügung stellt;

• zusätzliche Offenlegungen bereitzustellen, wenn die Einhaltung der spezifischen Anforderungen der IFRS nicht ausreichen, damit Benutzer, die Auswirkungen von bestimmten Transaktionen und andere Ereignisse auf die Finanzlage des Unternehmens und der finanziellen Leistungsfähigkeit verstehen können; und

• eine Beurteilung der Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens zu geben.

Die Mitglieder sind zuständig für eine angemessene Buchführung, die ausreicht, die Transaktionen des Unternehmens zu erklären und mit hinreichender Genauigkeit jederzeit die Finanzlage des Unternehmens offenzulegen und sicherstellt, dass der Jahresabschluss dem Companies Act 2006 entspricht. Sie sind auch verantwortlich für die Wahrung der Vermögenswerte des Unternehmens und damit dafür, dass angemessene Maßnahmen zur Verhütung und Aufdeckung von Betrug und sonstigen Unregelmäßigkeiten getroffen sind. Die Mitglieder sind verantwortlich für die Integrität der Unternehmensinformationen auf der Webseite des Unternehmens. Die Gesetzgebung des Vereinigten Königreiches für die Erstellung und Veröffentlichung des Abschlusses kann von Rechtsvorschriften in anderen Rechtskreisen abweichen.

Stellungnahme zur Verantwortlichkeit

Der Vorstand bestätigt nach bestem Wissen, dass:

•der Konzernabschluss gemäß des relevanten  finanziellen Berichtsrahmens, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, der Finanzlage und den Gewinnen oder Verlusten der Gesellschaft und all ihrer in den Abschluss einbezogenen Aktivitäten wiedergibt;

• der Managementreport, der in den Director’s report einbezogen ist, einen zutreffenden Eindruck der Entwicklung und Leistung des Unternehmens und der Position des Unternehmens und seiner Aktivitäten vermittelt, zusammen mit einer Beschreibung der wichtigsten bestehenden Risiken und Unsicherheiten.

Anhanginformationen für den Abschlussprüfer

Wie im Abschnitt 418 des Company Act 2006 verlangt, bestätigt jeder Director per 1. September 2010, dass: (a) soweit es dem Direktor bewusst ist, es keine relevanten Audit-Informationen gibt, denen sich der Abschlussprüfer nicht bewusst ist; und (b) der Direktor alle Schritte unternommen hat, die er/Sie als Director unternommen haben sollte, um sich aller relevanten Audit-Informationen bewusst zu werden und sicherzustellen, dass der Abschlussprüfer diese Informationen kennt.

Wörter und Sätze dieser Bestätigung sollen im Einklang mit Abschnitt 418 des Company Act 2006 interpretiert werden.

Dieser Bericht umfasst die Seiten 2 bis 55, wurde vom Board genehmigt und in seinem Auftrag unterzeichnet von:

Alison Yapp

Company Secretary

1. September 2010

Registered Office 250 Euston Road, London NW1 2AF