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HAWESKO Holding AG AGM Information 2012

Jun 18, 2012

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AGM Information

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Hauptversammlung, 18. Juni 2012

Alexander Margaritoff, Vorstandsvorsitzender

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2011

  • BIP Deutschland +3,0 %
  • Realer privater Konsum +1,5 %
  • Weinkonsum wertmäßig +1,9 %

2011: Ein weiteres ausgezeichnetes Geschäftsjahr für Hawesko

+
9 %
+ 32 %
+
6 %
  • Wachstum in allen Geschäftssegmenten
  • Das beste Ergebnis der Firmengeschichte: EBIT € 26,7 Mio.

Ulrich Zimmermann, Finanzvorstand

2011: Highlights

  • Schwung aus 2010 hielt bis weit in 2011 hinein an
  • Großhandel erholte sich weiter
  • Jacques': Wieder flächenbereinigte Umsatzzuwächse, acht neue Standorte
  • Versandhandel profitierte von neuen Kunden und von den Aktivitäten auf dem schwedischen Markt
  • Gute Marktposition und solide finanzielle Basis

Hawesko-Konzernumsatz

Großhandel wuchs am Stärksten: Hohe Nachfrage nach Bordeauxweinen, Gute Konsumstimmung in Deutschland

  • Stationärer Weinfacheinzelhandel: Neukundenakquise auf hohem Niveau, mehr Neueröffnungen
  • Versandhandel: Aufbau Schweden, Ausbau Onlinegeschäft, weiterhin hohe Neukundengewinnung

Entwicklung wichtiger Aufwandsposten

Aufwand in % vom
Umsatz
2010 2011 Personalaufwandsquote
reduzierte sich

leicht trotz mehr Mitarbeiter/innen
Personalkosten 9,9 % 9,8 % Höherer Werbeaufwand
durch:

Markteintritt Schweden,
hohe Neukundenakquise in Deutschland
Werbekosten 8,2 % 8,3 % Versandkostenquote
hauptsächlich durch

Aktivitäten in Schweden höher
Versandkosten 3,4 % 3,7 %

15 17 19 21 23 25 27 29 2010 2011 € 25,7 Mio. 6,8 % vom Umsatz Positive Effekte aus Umsatzausweitungen Höhere Aufwendungen für Markteintritt Schweden und Kundenakquise Deshalb: Leichter Rückgang der EBIT-Marge € 26,7 Mio. 6,5 % vom Umsatz in Mio. €

Konzern-EBIT

Facheinzelhandel (Jacques' Wein-Depot)

  • Umsatzsteigerung um 5,4 % (flächenbereinigt +3,9 %)
  • Standortanzahl: 282 (Vorjahr: 274); 8 Neueröffnungen, 4 Verlegungen
  • Kundenakquise und Kundenbindungsmaßnahmen sehr erfolgreich
  • Überproportionale EBIT-Steigerung durch bessere Handelsmarge

Großhandel 161,8 181,0 2010 2011 9,2 2011 9,5 2010 EBIT IN MIO. € UMSATZ IN MIO. €

  • Umsatzsteigerung um 11,9 %
  • Besonders stark gewachsen: Bordeauxweine über Château Classic vor allem im ersten Halbjahr 2011
  • Sonderaktionen der Wein-Wolf-Gruppe zum 30-jährigen Jubiläum
  • EBIT-Marge beeinflusst von den Jubiläumsaktionen sowie von der Anpassung von Strukturen im Deutschlandgeschäft

Versandhandel

  • Segmentumsatz +8,1 %
  • Höhere Anzahl aktiver Kunden und Aufträge
  • 130.000 Neukunden
  • Online-Umsatz-Anteil von 20 % auf 25 % gesteigert
  • EBIT durch Umsatzzunahme und bessere Handelsmarge erhöht – trotz Anlaufverluste für Schweden

Konzernjahresüberschuss

  • Vorjahr: Gewinn von € 3,3 Mio. durch Veräußerung der Beteiligung an Majestic PLC enthalten
  • Bereinigt um diesen Betrag lag der Konzernjahresüberschuss im Vorjahr bei € 16,7 Mio. bzw. € 1,88 pro Aktie
  • Konzernjahresüberschuss 2011: € 17,9 Mio. bzw. € 1,99 pro Aktie, +6 % vergleichbar

Konzernbilanz

2010 2011 Kurzfristige Langfristige AKTIVA € 217,1 Mio. € 201,8 Mio.

18. Juni 2012 14

Cashflow und Investitionen

18. Juni 2012 15

Kontinuierlich attraktive Dividendenpolitik

18. Juni 2012 16

Finanzieller Ausblick

Gute Konjunkturlage in Deutschland, weltweite Nachfrageschwäche für ältere Bordeauxjahrgänge

Ausblick 2012:

  • Umsatzplus und EBIT-Steigerung klar im zweistelligen Prozentbereich
  • Finanzaufwand steigt auf ca. € 1 Mio. infolge Wein-&-Vinos-Erwerb
  • Demnach Steigerung Konzernjahresüberschuss im einstelligen Prozentbereich
  • Free-Cashflow € 7 Mio. bis € 8 Mio. (nach Mehrheitserwerb Wein & Vinos)
  • Für 2013 sollte eine weitere Steigerung des Umsatzes, des EBIT und des Konzernjahresüberschusses realistisch sein; Free-Cashflow mehr als € 20 Mio.

Alexander Margaritoff, Vorstandsvorsitzender

Entwicklungen im Weinmarkt

Weg von Bier & Spirituosen, hin zum Wein

Wein

  • Trend geht in Richtung immer besser und hochwertiger
  • Ausdruck von Kultur, Lebensart und Geselligkeit
  • Auch in Schwellenländern immer populärer
  • Deutschland folgt diesem Trend

Hawesko schlägt 2011 erneut den deutschen Weinmarkt

HAWESKO-INLANDSUMSATZENTWICKLUNG

  • Langfristige Trends geben dem Hawesko-Konzern Rückenwind
  • Marktanteile zum 12. Mal in Folge hinzugewonnen
  • Langfristige Firmenstrategie zahlt sich aus:
  • Bestmöglichen Service für den Kunden
  • Qualitativ beste Weine zu fairen Preisen
  • Stetiges Investieren in neue Vertriebskanäle, neue Marketingkonzepte und neue Kunden

Highlights der Hawesko-Geschäftssegmente 2011

Stationärer Facheinzelhandel:

  • 97.000 Kunden neu hinzugewonnen
  • 8 neue Geschäfte eröffnet
  • Markenbild erneuert: REBRAND 100 Global Award

Highlights der Hawesko-Geschäftssegmente 2011

Großhandel:

  • Immer tiefere Durchdringung des Marktes
  • Teilweise Umstellung des Vertriebs
  • 30-jähriges Firmenjubiläum Wein Wolf

Highlights der Hawesko-Geschäftssegmente 2011

Versandhandel

  • 130.000 Kunden neu akquiriert
  • E-Commerce forciert

Neupositionierung Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck erfolgreich fortgeführt

Geschäftsentwicklung Schweden (The Wine Company)

  • Endverbraucher-Markt über das Internet und den klassischen Versandhandel bedient:
  • 21.000 neue Kunden in 2011 gewonnen
  • Umsatz von € 4,8 Mio. 2011 erwirtschaftet
  • Langfristiges Ziel: Bis zu 2 % des schwedischen Marktes abdecken

2012 und danach

  • Solides Fundament für Wachstum im Inland
  • 2012 sind erneut Bestmarken in Umsatz und Ertrag möglich
  • Das Internet verändert sehr viel, Hawesko nimmt die Herausforderung an:
  • Jacques' launcht neue Website und mobiles Angebot
  • Großhandel investiert stark in moderne IT-Infrastruktur
  • Versandhandel testet neue Konzepte und neue Social-Media-Angebote
  • Mehrheitserwerb an Wein & Vinos verstärkt Marktstellung im E-Commerce

2012 und danach

  • Guter Auftakt bisher in 2012
  • Umsatzplus (Januar‒Mai) 12 %
  • Anstieg des operativen Ertrags im zweistelligen Prozentbereich
  • Geschäftszahlen im Rahmen unserer Erwartung

Prognose bekräftigt

Zuversichtlich für die künftige Entwicklung

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Hauptversammlung, 18. Juni 2012