Annual Report • Jun 5, 2018
Annual Report
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| Schiffsname | Datum der Übernahmen | Kapazität in TEU | Baujahr |
|---|---|---|---|
| MS "SAXONIA"1 | 03.12.2007 | 3.108 | 2003 |
| MS "HAMMONIA FIONIA" | 29.04.2008 | 7.800 | 1996 |
| MS "HAMMONIA DANIA" | 06.05.2008 | 7.800 | 1996 |
| MS "HAMMONIA HAFNIA" | 16.05.2008 | 7.800 | 1996 |
| MS "HAMMONIA ROMA" | 05.01.2009 | 2.546 | 2009 |
| MS "ANTOFAGASTA" (bis 11.05.2017) | 10.02.2012 | 2.872 | 2008 |
| MS "HAMMONIA BEROLINA" | 25.08.2017 | 2.546 | 2007 |
1 Die betreffende Schiffsgesellschaft ist seit 01.10.2017 insolvent.
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| in TEUR | 2016 | 2017 |
|---|---|---|
| Schiffsbetriebsergebnis | 28.312 | 30.435 |
| Reedereiergebnis | 32.435 | 53.114 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -36.624 | 28.638 |
| Konzernergebnis | -43.396 | 24.738 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 24.576 | 28.122 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | 5 | -8.131 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | -31.205 | -16.442 |
im Gegensatz zu den vorherigen Jahren gab es zum Ende des Geschäftsjahres erste Anzeichen für eine nachhaltige Erholung. Die Schere zwischen Ablieferung neuer Containertonnage und dem Wachstum des Containerumschlags hat sich im Geschäftsjahr das zweite Mal in Folge positiv entwickelt, so dass der Überhang an Schiffen weiter geschrumpft ist. Die Quote der beschäftigungslosen Schiffe reduzierte sich binnen eines Jahres von 7 % auf nur noch 2 % am Ende des Berichtszeitraums.
Die geringe unbeschäftigte Tonnage ist besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund der zunehmenden Konsolidierung auf der Containerlinienseite. Durch das Schmieden von Allianzen erhoffen sich die Linienreeder einen effizienteren Einsatz von Schiffen, z. B. durch das Zusammenlegen von Diensten, um die Auslastung zu erhöhen, oder um größere Schiffe einsetzten zu können. Ceteris paribus wäre mit einer größeren Anzahl von beschäftigungslosen Schiffen zu rechnen, als wir es derzeit beobachten können.
Mit den drei großen Allianzen THE ALLIANCE, 2M und OCEAN ALLIANCE werden mittlerweile über 80 % der Containerflotte alleine durch diese drei Marktteilnehmer beherrscht. Die neue Marktkonstellation scheint den ruinösen Preiskampf unter den Linienreedereien bremsen zu können: Der SCFI, ein Gradmesser für die Entwicklung der Frachtraten, konnte im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um über ein Viertel von 649 auf 827 Punkte zulegen, wenn auch seit Jahresanfang wieder eine deutliche Korrektur auf 660 Punkte bis Mitte April 2018 erfolgt ist.
Eine bessere Einnahmensituation auf der Linienseite führt zu einer besseren finanziellen Situation. Nachteilig ist, dass die Konzentration der Linienreeder nicht nur für höhere Frachtraten genutzt wird, sondern auch bei der Verhandlung von Charterraten mit den Trampreedern.
Die gute Verhandlungsposition der Linienreeder mag erklären, dass der Anstieg der Charterraten im Verhältnis zur Auslastungsquote bisher nur moderat ausgefallen ist.
Für die HAMMONIA Schiffsholding AG sind die Entwicklungen überwiegend positiv zu bewerten, auch wenn die aktuelle Flotte nicht von den schwankenden Charterraten am Spotmarkt betroffen ist. Die Verknappung von Schiffen ist eine Voraussetzung für nachhaltig steigende Charterraten. Steigende Charterraten und eine Verknappung von Schiffen führen auch zu einem gesteigerten Interesse für längerfristige Zeitchartern. So sind neben den heute marktüblichen Abschlüssen für Perioden unter zwölf Monaten auch wieder mehrjährige Charterabschlüsse möglich. Diese ermöglichen es uns, durch planbare Einnahmen Schiffe nachhaltig zu restrukturieren und anzubinden.
In diesem Zusammenhang ist die Übernahme des MS "HAMMONIA BEROLINA" zu nennen. Zusammen mit der finanzierenden Bank, der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG und einer mehrjährigen Zeitcharter mit Maersk Line A/S konnte eine Struktur entwickelt werden, die eine Mehrheitsbeteiligung bei nur geringem Kapitaleinsatz erlaubt. So sind trotz begrenzter Eigenmittel weiterhin Investitionen möglich, um Flottenabgänge, wie z. B. im Falle des MS "ANTOFAGASTA", zu kompensieren.
Auch was die zukünftige finanzielle Stabilisierung der HAMMONIA Schiffsholding AG betrifft, konnten wichtige Schritte getan werden. So wurden die drei 7.800 TEU Schiffe auf Termin verkauft, um im Jahr 2018 die Rückführung der Verbindlichkeiten aus der umgesetzten Restrukturierung des Jahres 2015 sicherzustellen. Damit wurde schon in diesem Geschäftsjahr der erfolgreiche Abschluss der Restrukturierung vorweggenommen.
Die Gewinne im Berichtszeitraum auf Ebene der Holding in Höhe von 6,1 Mio. EUR und für den Konzern in Höhe von 24,7 Mio. EUR sind zwar auf buchhalterische Effekte zurückzuführen und noch nicht das Ergebnis einer operativen Erholung, dennoch markiert das diesjährige Ergebnis einen Wendepunkt. Die absehbare Zukunft der Gesellschaft ist finanziell gesichert. Insofern war die Namensänderung von HCI HAMMONIA Shipping AG zu HAMMONIA Schiffsholding AG nicht nur eine Umfirmierung um der gesellschaftlichen und operativen Situation der Gesellschaft Rechnung zu tragen, sondern auch ein positives Signal für die zukünftige Entwicklung.
In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ganz herzlich bei meinem langjährigen Vorstandskollegen Herrn Jan Willem Krutemeier, der einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Restrukturierung der HAMMONIA Schiffsholding AG geleistet hat. Auf eigenen Wunsch verließ Herr Krutemeier das Unternehmen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
Trotz der vielen positiven Impulse, welche im Geschäftsjahr 2017 vom Markt und aus eigener Kraft gegeben werden konnten, steht die HAMMONIA Schiffsholding AG weiterhin vor großen Herausforderungen. Dazu zählen die Aufnahme frischen Kapitals zur Erweiterung der Flotte, der Umgang mit den weiterhin vorhandenen Besserungsscheinen und die Entwicklung geeigneter Projekte.
Ich hoffe, dass Sie, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, die HAMMONIA Schiffsholding AG mit Ihrer Beteiligung weiterhin unterstützen werden.
Hamburg, den 20. April 2018
Dr. Karsten Liebing, Vorstand
Die Aktie der HAMMONIA Schiffsholding AG notiert im Marktsegment Freiverkehr - Mittelstandsbörse Deutschland am Börsenplatz Hamburg.
Der Aktienkurs zeigte im Berichtsjahr eine erfreuliche Entwicklung. Zu Beginn des Jahres lag der Kurs bei 10 EUR. Danach gab es weitere Kursausreißer nach unten. Am 08. März 2017 wurde ein Tiefststand von 7 EUR erreicht. Dann erholte sich die Aktie sprunghaft und notierte zeitweise über 20 EUR. Die letzten drei Quartale waren durch einen volatilen Kurs in einem Band zwischen 10 und 20 EUR gekennzeichnet. Zum Jahresende stand die Aktie bei einem Kurs von 17 EUR, was einem Kursgewinn von 70 % gegenüber dem Jahresanfangskurs entsprach.
Auch im Vergleich zu anderen Aktienindizes entwickelte sich die Aktie der HAMMONIA Schiffsholding AG im Berichtszeitraum sehr positiv. Im ersten Quartal lag die relative Entwicklung noch hinter den Vergleichswerten zurück, allerdings kehrte sich der Trend zum Ende des ersten Quartals um. Die Schifffahrtsbranche, vertreten durch den DAXglobal Shipping Index, beendete das das Jahr fast unverändert mit einem mageren Plus von ca. 1,5 %. Der MSCI World Index schlug sich etwas besser mit einem Zuwachs von ca. 4,5 % gegenüber dem Jahresanfang. Der deutsche Leitindex DAX konnte mit ca. 11,4 % einen zweistelligen positiven Zuwachs für das Jahr 2017 verbuchen.
Die Aktien der HAMMONIA Schiffsholding AG werden seit dem 31.12.2014 nicht mehr im regulierten Markt, sondern nur noch im Freiverkehr gehandelt. Folglich gibt es keine Stimmrechtsmeldungen der Aktionäre mehr. Daher liegen der HAMMONIA Schiffsholding AG keine aktuellen Informationen zur Aktionärsstruktur vor. Allerdings geht der Vorstand weiterhin davon aus, dass die Aktien der Gesellschaft überwiegend von langfristig orientierten institutionellen Investoren gehalten werden. Der größte Aktionär ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG mit einem Anteil von knapp 21 %. Die HAMMONIA Schiffsholding AG hält keine eigenen Aktien.


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| WKN / ISIN | A0MPF5 / DE000A0MPF55 |
| Börsenkürzel / Reuters / Bloomberg | HHX.HAM / HHX.DE / HHX.GR |
| Aktiengattung | Nennwertlose Inhaber-Stammaktien |
| Aktienanzahl | 136.414 Stück |
| Marktkapitalisierung zum Bilanzstichtag | 2.319.038,00 EUR |
| Aktienkurs (01.01. - 31.12.2017) | |
| Höchstkurs 10.08.2017 | 25,00 EUR |
| Tiefstkurs 08.03.2017 | 7,00 EUR |
| Anfangskurs 02.01.2017 | 10,00 EUR |
| Schlusskurs 29.12.2017 | 17,00 EUR |
Die HAMMONIA Schiffsholding AG wurde im Jahr 2007 als HCI HAMMONIA SHIPPING AG von der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG und der HCI Capital AG (heute Ernst Russ AG) initiiert. Bis zum 30. Dezember 2014 war die Gesellschaft an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im Regulierten Markt notiert. Seit dem 31. Dezember 2014 ist die Aktie im Segment Mittelstandsbörse der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg notiert. Mit Wirkung vom 14. Juli 2017 wurde die HCI HAMMONIA SHIPPING AG in HAMMONIA Schiffsholding AG umbenannt.
Die Tätigkeit des Konzerns ist auf den Erwerb, den Betrieb und die Veräußerung von Seeschiffen ausgerichtet. Der Fokus liegt dabei auf modernen Containerschiffen. Beim Betrieb der Schiffe besteht das Geschäftsmodell darin, die Schiffe langfristig an bonitätsstarke Linienreedereien zu verchartern und/oder mit anderen Schiffen der jeweils gleichen Größenklasse die Einnahmen zu poolen, um die Erlöse gegen schwankende Charterraten und mögliche Beschäftigungsausfälle abzusichern. Der Konzern erzielt somit im Wesentlichen Erträge aus dem Betrieb von Seeschiffen.
Die HAMMONIA Schiffsholding AG steuert als Konzernobergesellschaft und geschäftsführende Holding die einzelnen Schiffsinvestments der jeweiligen Tochtergesellschaften. Die Tochtergesellschaften in der Rechtsform "GmbH & Co. KG" sind Einschiffsgesellschaften und zivilrechtlich die Eigentümer und Betreiber einzelner Schiffe. Des Weiteren ist die HAMMONIA Schiffsholding AG an den jeweiligen Komplementärgesellschaften, in der Rechtsform "GmbH", der Schiffsgesellschaften als Alleingesellschafterin beteiligt.
In der HAMMONIA Schiffsholding AG sind keine Mitarbeiter angestellt und im Konzern waren im Durchschnitt drei eigene Seeleute beschäftigt. Die Bereitstellung sämtlicher Dienstleistungen erfolgt durch externe Dienstleister. Die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG übernimmt alle Aufgaben im Zusammenhang mit dem laufenden Betrieb sämtlicher Schiffe. Die Schiffsgesellschaften stellen somit den Mietern der Schiffe, den Charterern, ein komplett ausgerüstetes, betriebsbereites und bemanntes Schiff zur Verfügung.
Hinsichtlich der Tochtergesellschaften und ihrer Standorte wird auf den Konzernanhang verwiesen.
Die HAMMONIA Schiffsholding AG hatte zum 31. Dezember 2017 sechs Containerschiffe mit einer Größe von 2.500 bis 7.800 TEU in Fahrt. Im Berichtszeitraum wurde das MS "ANTOFAGASTA" auf Betreiben des Insolvenzverwalters der Einschiffsgesellschaft zum 11.05.2017 verkauft. Der Abgang konnte mit dem Neuzugang des MS "HAMMONIA BEROLINA" am 25.08.2017 kompensiert werden. Die Schiffsgesellschaft wird zu ca. 63 % von der HAMMONIA Schiffsholding AG gehalten. Die restlichen Anteile entfallen auf die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG. Für die Schiffsgesellschaft des MS "SAXONIA" wurde am 01.10.2017 Insolvenz eröffnet, allerdings bleibt das Schiff weiterhin Teil der Flotte. Die Anteile an den verbleibenden vier Schiffsgesellschaften werden fast ausschließlich von der HAMMONIA Schiffsholding AG gehalten.
Die Steuerung des Konzerns basiert auf einem einheitlichen und methodischen Vorgehen. Dabei werden unterschiedliche finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren in den Fokus gestellt.
Die Prognoserechnungen der Schiffsgesellschaften werden dem Vorstand und dem Aufsichtsrat regelmäßig auf aggregierter Basis zur Verfügung gestellt, wobei die Veränderungen des Betriebskapitals je Schiff in die konsolidierte Rechnung einfließen. Die operative Steuerung des Konzerns erfolgt auf Basis des operativen Gesamtergebnisses der Schiffsflotte sowie der Chartereinnahmen pro Tag. Aufgrund der derzeitigen Lage an den internationalen Containerschiffsmärkten und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die HAMMONIA Schiffsholding AG ist derzeit oberstes Ziel, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft und in den einzelnen Schiffsgesellschaften jederzeit sicherzustellen, so dass derzeit die Liquiditätsentwicklung die entscheidende Steuerungsgröße für den Konzern darstellt.
Die technische Verfügbarkeit der Schiffe in der HAMMONIA Schiffsholding aG Flotte stellt einen entscheidenden nicht finanziellen Leistungsindikator dar.
In der aktuellen Ausgabe des World Economic Outlook vom Januar 2018 schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF) für das Jahr 2017 ein Weltwirtschaftswachstum von 3,7 %. Damit ist die Weltwirtschaft mit einer etwas höheren Rate gewachsen als im Vorjahr (3,1 %). Dabei liegen die Erwartungen für das Wachstum in den Industriestaaten bei 2,3 %. Für die Entwicklungs- und Schwellenländer wird mit einem Wirtschaftswachstum von 4,7 % gerechnet. Hinsichtlich des für die Handelsschifffahrt relevanten Welthandelsvolumens liegt die im Januar 2018 veröffentlichte vorläufige Schätzung für das Berichtsjahr mit 4,7 % deutlich über der im Januar 2017 veröffentlichten IWF-Prognose von 3,8 %.
In 2017 betrug die Wachstumsrate des globalen Containerhandels voraussichtlich 5,2 %, was einen Anstieg im Vergleich zur Wachstumsrate des Vorjahres von lediglich 4,1 % bedeutet. Zugleich ist die weltweite Flotte der Containerschiffe in 2017 um ca. 3,7 % gewachsen. Diese umfasst nunmehr 5.177 Einheiten mit einer Gesamtkapazität von rd. 21,1 Mio. TEU (Stand: 31.12.2017). So sind aufgrund der hohen Orderaktivität der internationalen Linienreeder in den letzten Jahren auch im abgelaufenen Jahr 160 Containerschiffe mit einer Ladekapazität von rd. 1,2 Mio. TEU neu abgeliefert worden. Dazu gehören die Ablieferungen der ersten Containerschiffe mit einer Größe von über 20.000 TEU. Gegenläufig wirkte die Verschrottung von 161, mit im Durchschnitt 21 Jahren, überwiegend älteren Containerschiffen mit einer Kapazität von 0,43 Mio. TEU. Diese Werte liegen unter der historischen Höchstmarke aus 2016 von 201 Containerschiffen mit einer Kapazität von 0,7 Mio. TEU.
Auch im Jahr 2017 zeigte sich, dass die neu abgelieferten Schiffe deutlich größer sind als jene, welche aufgrund ihrer Verschrottung die Flotte verlassen. Über den Kaskadeneffekt, d.h. die Verdrängung von kleineren Schiffen aus ihren angestammten Verkehren durch die jeweils nächstgroße Schiffsklasse, belasten die Ablieferungen der Großcontainerschiffe bislang aber auch den Markt für kleinere Containerschiffe.
Die Auflieger Quote, d.h. der Anteil der unbeschäftigten Containerschiffskapazität, hat zwar im Laufe des Jahres saisonal geschwankt, sie lag im Durchschnitt mit 0,7 Mio. TEU im Jahr 2017 allerdings deutlich unter dem Durchschnitt des Jahres 2016 mit 1,3 Mio. TEU. Zudem lag die Auflieger Quote am Ende des Jahres 2017 mit rd. 2,3 % (im Vergleich 2016: 6,7 %) der Flotte und 0,4 Mio. TEU (im Vergleich 2016: 1,4 Mio. TEU) deutlich unter dem Jahresdurchschnitt sowie unter dem Niveau des Vorjahres.
Somit hat der Chartermarkt für Containerschiffe zumindest im vierten Quartal 2017 positive Impulse erhalten. So stiegen z.B. die Charterraten für 2.500 TEU Containerschiffe auf 8.750 USD/Tag im Dezember 2017. Sogar die Charterraten der ehemaligen auf die Größe des Panama Kanals optimierten Schiffe mit einer Kapazität von 4.000 - 5.000 TEU, stiegen im Dezember 2017 auf rd. 7.800 USD/Tag. Die Charterraten dieser Schiffsklasse gaben in Folge der Eröffnung des neuen, größeren Panamakanals um rd. 30 % nach und lagen mit 4.200 USD/Tag unterhalb der Schiffsbetriebskosten. Die Charterraten der anderen Schiffsklassen zwischen 5.600 und 8.500 TEU lagen im Dezember 2017 bei rd. 13.000 USD/Tag.
Bestandteil des in 2015 umgesetzten Restrukturierungskonzeptes war eine Entlassung der HAMMONIA Schiffsholding AG aus verschiedenen Finanzierungsbürgschaften. Im Gegenzug war ein Teil des Konzeptes eine Reduzierung der Flotte. Zum Jahresende 2017 waren sechs Containerschiffe mit einer Größe von 2.500 bis 7.800 TEU Teil der Flotte. Im Berichtszeitraum wurde das MS "ANTOFAGASTA" auf Betreiben des Insolvenzverwalters der Einschiffsgesellschaft zum 11.05.2017 verkauft. Der Abgang konnte mit dem Neuzugang des MS "HAMMONIA BEROLINA" am 25.08.2017 kompensiert werden. Die Schiffsgesellschaft wird zu ca. 63 % von der HAMMONIA Schiffsholding AG gehalten.
Die "HAMMONIA ROMA" fährt seit Mai 2016 in einer ca. vierjährigen Charter bei der Maersk Line zu 9.500 USD/Tag brutto. Das MS "HAMMONIA BEROLINA" fährt seit Übernahme im August 2017 in einer ca. vierjährigen Charter bei MCC Transport, einem Tochterunternehmen der Maersk Line A/S, zu 9.000 USD/Tag brutto. Das MS "ANTOFAGASTA" fuhr auch im abgelaufenen Jahr bis zum Verkauf im "2.500 TEU Plus" - Einnahmepool der Peter Döhle Schiffahrts-KG. Der Pool bietet den Vorteil eines kontinuierlichen Cash Flows, da in einem nach wie vor schwachen Marktumfeld stets ein gewisser Anteil der Tonnage ohne Beschäftigung ist. Die Charterrate für Neuabschlüsse am Spotmarkt lag im Jahresdurchschnitt bei rund 8.900 USD/Tag brutto (HAMBURG INDEX©) - und damit rd. 30 % oberhalb des Niveaus des Vorjahres.
Für die Schiffsgesellschaft des MS "SAXONIA" wurde Insolvenz am 03.11.2016 angemeldet und am 01.10.2017 eröffnet. Das Schiff bleibt weiterhin Teil der Flotte, wird aber zum Stichtag 30.09.2017 nicht mehr konsolidiert. Die Beteiligung hatte die HAMMONIA Schiffsholding AG bereits zuvor abgeschrieben. Da im laufenden Geschäftsjahr das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet wurde, ist die Gesellschaft zum 31.12.2017 entkonsolidiert worden. Das MS "SAXONIA" mit einer Größe von 3.100 TEU fuhr im Laufe des Jahres in mehreren aufeinander folgenden Chartern bei Fesco Ocean Management zu Raten zwischen 5.700 USD/Tag brutto im ersten Quartal des Jahres bis 9.000 USD/Tag brutto in der zweiten Jahreshälfte. Die Marktraten für Neuabschlüsse am Spotmarkt lagen im Jahr 2017 bei rd. 7.800 USD/Tag brutto (HAMBURG INDEX©) - und damit rd. 40 % oberhalb des Niveaus des Vorjahrs.
Das 4.250 TEU Panamax Containerschiff MS "HAMMONIA PESCARA" ist im Januar 2017 an die Käufer übergeben worden und war zuvor unbeschäftigt. Die Klasse der Panamax Schiffe ist im Jahr 2016 durch die Öffnung des neuen Panamakanals zusätzlich belastet worden, was sich in der Charterratenentwicklung widerspiegelte. Aufgrund der Ratenentwicklung war die Umsetzung eines finanziellen Restrukturierungskonzeptes nicht möglich. Für die Gesellschaft musste am 05.12.2016 Insolvenz angemeldet werden. Am 21.12.2016 ist das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet worden und die Gesellschaft wurde am 20.12.2016 entkonsolidiert. Da die Beteiligung bereits in den Vorjahren abgeschrieben wurde und keine Haftungsverhältnisse bestehen hat der Verkauf keinen Einfluss auf das Ergebnis oder die Liquidität der Holdinggesellschaft im Geschäftsjahr 2017. Der eingesetzte Insolvenzverwalter hatte die bereits eingeleiteten Verkaufsbemühungen zuvor finalisiert und das Schiff vor dem Jahresende 2016 zu 6,3 Mio. USD an eine koreanische Reederei veräußert. Die Übergabe des Schiffes erfolgte dann im Januar 2017.
Die drei Post-Panamax Schiffe mit jeweils 7.800 TEU sind bis in das Jahr 2018 an die weltgrößte Container-Reederei Maersk Line A/S verchartert und erwirtschafteten planmäßig die vereinbarten Chartereinnahmen von 41.300 USD/Tag brutto. Für die drei Schiffe wurden im Juni 2017 Verkaufsverträge geschlossen, die die Übergabe der Schiffe an den Käufer nach dem Ende der Chartern zwischen Februar und September 2018 vorsehen. Aufgrund des hohen Alters und der in 2018 anstehenden Dockung ist die Weiterbeschäftigung der Schiffe wirtschaftlich für die HAMMONIA Schiffsholding AG nicht sinnvoll. Zudem wird durch den Verkaufserlös die Bedienung der Zahlungsversprechen aus der Restrukturierung im Jahr 2016 sichergestellt.
Die diesjährigen Geschäftszahlen der HAMMONIA Schiffsholding AG markieren nach mehrjähriger Krise einen Wendepunkt. Die Gewinne in Höhe von 6,1 Mio. EUR auf Holdingebene und 24,7 Mio. EUR für den Konzern sind noch nicht dem normalen Geschäftsbetrieb zuzuordnen, sondern beruhen auf buchhalterischen Effekten, jedoch konnte die Gesellschaft damit die jahrelange Verlustserie stoppen. Negativ zu sehen ist die Verkleinerung der Flotte durch den Verkauf des MS "ANTOFAGASTA". Die Entkonsolidierung des MS "SAXONIA" aufgrund der Insolvenzeröffnung trägt den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen Rechnung. Die Kaufpreisabsicherung der drei 7.800 TEU Schiffe stellte die Fähigkeit der Gesellschaft, die im Jahr 2018 fälligen Verbindlichkeiten zu tilgen sicher. Und die Anbindung des MS "HAMMONIA BEROLINA" hat eindrucksvoll gezeigt, dass die HAMMONIA Schiffsholding AG immer noch oder zumindest wieder in der Lage ist, Investitionen zu tätigen.
Folglich bietet sich zum Ende des Geschäftsjahrs ein positives Bild: Die HAMMONIA Schiffsholding AG ist weitgehend frei von externen Zwängen und finanziellen Unsicherheiten, da es derzeit keine Belastungen gibt, die nicht aus eigener Kraft heraus gemeistert werden können. Somit wurden im Geschäftsjahr 2017 die Weichen für eine geordnete und stabile Fortführung des Konzerns und der HAMMONIA Schiffsholding AG gestellt.
Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage für das Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr stellen sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 1.1. - 31.12.2017 | 1.1. - 31.12.2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 48.831 | 49.304 | -473 |
| Schiffsbetriebskosten | -11.928 | -13.296 | 1.368 |
| Personalkosten | -6.468 | -7.696 | 1.228 |
| Schiffsbetriebsergebnis | 30.435 | 28.312 | 2.123 |
| sonstige betriebliche Erträge | 33.705 | 18.322 | 15.383 |
| davon Kurserträge | 8.795 | 2.677 | 6.118 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -11.026 | -14.199 | 3.173 |
| davon Kursaufwendungen | -9.663 | -12.227 | 2.564 |
| Reedereiergebnis | 53.114 | 32.435 | 20.679 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | |||
| Planmäßig | -22.304 | -18.089 | -4.215 |
| Außerplanmäßig | -2.172 | -50.970 | 48.798 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 28.638 | -36.624 | 65.262 |
| Zinserträge | 3 | 15 | -12 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | -13 | -9 | -4 |
| Zinsaufwendungen | -3.709 | -6.709 | 3.000 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 24.919 | -43.327 | 68.246 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -181 | -69 | -112 |
| Konzernperiodenergebnis | 24.738 | -43.396 | 68.134 |
| davon entfielen auf Aktionäre der Muttergesellschaft | 23.645 | -35.249 | 58.894 |
| davon entfielen auf andere Gesellschafter | 1.093 | -8.147 | 9.240 |
Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von 47,9 Mio. EUR aus der Vercharterung von sieben Containerschiffen (Vergleichszeitraum: sieben Containerschiffe) erzielt. Ende 2016 war ein Containerschiff durch Entkonsolidierung einer Schifffahrtsgesellschaft aus dem Konzern ausgeschieden. Mitte 2017 hat der Konzern ein Containerschiff erworben, welches bereits seit einigen Monaten eingechartert war. Im Laufe des Geschäftsjahres 2017 (Anfang Mai und Ende September 2017) wurden
zwei Schifffahrts-Tochtergesellschaften aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entkonsolidiert. Entsprechend reduzierte sich im Geschäftsjahr die Anzahl der in den Konzernabschluss einbezogenen Containerschiffe. Bei den fünf Ende 2017 im Konzern verbliebenen Containerschiffen blieben die Beschäftigungskonzepte (Vercharterung an bonitätsstarke Linienreedereien ohne Poolmitgliedschaft) gegenüber dem Vorjahreszeitraum bestehen.
Im Geschäftsjahr wurden die Konzernerlöse nahezu ausschließlich von in Zeitcharter fahrenden Containerschiffen erzielt. Lediglich die im Geschäftsjahr entkonsolidierte MS Antofagasta fuhr noch in einem Einnahmepool.
Von den gesamten Chartererlösen in Höhe von 47,9 Mio. EUR (Vorjahr: 49,3 Mio. EUR) wurden 98 % (Vorjahr: 89 %) von den in festen Zeitchartern fahrenden Schiffen erzielt. Neben Chartererlösen umfassen die Umsatzerlöse auch Erstattungen der Charterer in Höhe von 0,8 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,5 Mio. EUR vermindert.
Die Schiffsbetriebskosten enthalten im Wesentlichen die Aufwendungen für den Schiffsunterhalt und die Versicherung der Schiffe. In den Aufwendungen des Schiffsunterhalts sind auch Abwicklungskosten im Bereich der Kommissionen in Höhe von 1,7 Mio. EUR enthalten. Die Aufwendungen haben sich aufgrund der Entkonsolidierung von Schifffahrtsgesellschaften vermindert. Gleiches gilt für die Aufwendungen für das Schiffspersonal.
Nach Abzug der Schiffsbetriebskosten verbesserte sich das Schiffsbetriebsergebnis um 7 % auf 30,4 Mio. EUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 15,4 Mio. EUR auf 33,7 Mio. EUR. Sie enthalten außergewöhnliche Erträge in Höhe von 23,5 Mio. EUR. Diese betreffen Erträge aus Entkonsolidierung von drei Gesellschaften (21,6 Mio. EUR), sowie Erträge aus der Zuschreibung auf den Buchwert eines Containerschiffes (1,9 Mio. EUR). Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Kurserträge um 6,1 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR. Neben Kurserträgen betreffen die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (1,0 Mio. EUR).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,2 Mio. EUR auf 11,0 Mio. EUR verringert. Wesentlicher Grund ist die Verminderung der Kursaufwendungen um 2,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Die Kursaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Tilgung von USD-Schiffshypothekendarlehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen die Verwaltungskosten des Konzerns.
Diese resultieren zum einen aus Gebühren für Service-, Dienstleistungs- und Beratungsverträgen. Die HAMMO-NIA Schiffsholding AG besitzt kein eigenes Personal, sondern bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben des Personals der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, sowie einer Tochtergesellschaft der Ernst Russ AG. Die übrigen Verwaltungskosten umfassen unter anderem Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung, Steuer- und Rechtsberatung sämtlicher Konzerngesellschaften, Kosten der Rechtsform sowie Kosten in Zusammenhang mit der Registrierung der Konzernschiffe. Darüber hinaus betreffen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Verluste aus der Entkonsolidierung einer Gesellschaft in Höhe von 0,1 Mio. EUR.
Insgesamt ergibt sich damit im Geschäftsjahr 2017 ein Reedereiergebnis von 53,1 Mio. EUR, das um 20,7 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres liegt. Die Reedereiergebnisse der beiden Geschäftsjahre sind jeweils durch außergewöhnliche Erträge (2017: 23,5 Mio. EUR; 2016: 14,0 Mio. EUR) beeinflusst.
Bei vier Containerschiffen war aufgrund der unverändert schwierigen Marktsituation eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren Ertragswert erforderlich. Insgesamt wurden im Konzern außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR erfasst.
Nach Verrechnung der Abschreibungen lag das operative Ergebnis, EBIT, im Geschäftsjahr 2017 mit 28,6 Mio. EUR um 65,2 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres.
Die Verbesserung ergibt sich aus den gegenüber dem Vorjahr hohen außergewöhnlichen Erträgen sowie hohen außerplanmäßigen Abschreibungen im Vorjahr.
Die Zinsaufwendungen haben sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 3,0 Mio. EUR vermindert. Dies ist auf die fortschreitende Tilgung der Darlehen von drei Containerschiffen sowie der Entkonsolidierung von Schifffahrtsgesellschaften zurückzuführen.
Insgesamt hat der Konzern im Geschäftsjahr 2017 einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von rd. 24,7 Mio. EUR erwirtschaftet (im Vorjahr Konzernjahresfehlbetrag von 43,4 Mio. EUR). Die auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Ergebnisanteile betreffen Minderheitsgesellschafter der Schifffahrtsgesellschaften.
Insgesamt sind die Ertragslage des Konzerns und das im Geschäftsjahr 2017 erzielte Konzernergebnis erheblich durch außergewöhnliche Erträge gekennzeichnet.
Über das Finanzmanagement stellen wir sicher, dass unser Unternehmen dauerhaft liquide ist und finanzielle Risiken reduziert werden. Aufgrund der derzeitigen Lage an den internationalen Schifffahrtsmärkten und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die HAMMONIA Schiffsholding AG ist derzeit oberstes Ziel, die Zahlungsfähigkeit im Konzern und in den einzelnen Schiffsgesellschaften jederzeit sicherzustellen.
Die seit Jahren andauernde Krise des Containerschiffsmarktes hatte für die HAMMONIA Schiffsholding AG weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich gemacht. Diese wurden schon im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Im Ergebnis konnte die HAMMONIA Schiffsholding AG um einem hohen zweistelligen Millionenbetrag enthaftet werden. Ebenfalls wurden die Verbindlichkeiten auf Ebene der Holding neu geordnet. Die Gläubiger erhielten für ihre Zugeständnisse einen Besserungsschein in Höhe von max. 8 Mio. USD für den Fall, dass die HAMMONIA Schiffsholding AG wieder Dividenden zahlen wird.
Für das 2.800 TEU Schiff MS "ANTOFAGASTA" war mit der finanzierenden Bank in 2015 eine Restrukturierungsvereinbarung getroffen worden. Aufgrund der negativen Marktentwicklung waren die vereinbarten Maßnahmen aber nicht hinreichend. Es wurden weitere Gespräche mit der finanzierenden Bank geführt, allerdings konnten diese nicht erfolgreich abgeschlossen werden. In der Folge meldete die Schiffsgesellschaft Insolvenz an und das Schiff wurde auf Betreiben des Insolvenzverwalters im Mai 2017 verkauft. Die Insolvenz der Schiffsgesellschaft hat keinerlei Einfluss auf die Solvenz der HAMMONIA Schiffsholding AG.
Um im Jahr 2018 die Rückführung der finanziellen Verpflichtungen auf Ebene der Holding in Höhe von 14,3 Mio. EUR zum Bilanzstichtag zu ermöglichen, ist der Verkaufserlös der drei 7.800 TEU Schiffe von zentraler Bedeutung. Um das Risiko eines Preisverfalls und eine einhergehende Zahlungsunfähigkeit der HAMMONIA Schiffsholding AG zu vermeiden, erfolgte im Juni 2017 ein strukturierter Verkauf der Schiffe zu den damals gültigen Marktkonditionen. Die Schiffsgesellschaften haben das Recht die Schiffe dem Käufer zu einem von den Schiffsgesellschaften bestimmten Zeitpunkt und zu einem vorher vereinbarten Preis anzudienen. Der Preis ist abhängig vom Verkaufszeitpunkt und reduziert sich mit der Zeit. Die Schiffe müssen dem Käufer spätestens zum 01.10.2018 übergeben werden. Der Käufer hat für jedes der drei Schiffe eine Barsicherheit von ca. 1,2 Mio. USD hinterlegt. Mit dem strukturierten Verkauf konnte - unabhängig von den in Zukunft vorherrschenden Marktbedingungen - sichergestellt werden, dass die im Jahr 2018 fälligen Verbindlichkeiten zurückgeführt werden können.
Im August 2017 konnte mit dem MS "HAMMONIA BEROLINA" ein neues Schiff angebunden werden.
Das Schiff wurde aus einer insolventen Gesellschaft herausgekauft. Der Kapitaleinsatz konnte aufgrund einer Beteiligung seitens der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG an der Schiffsgesellschaft und aufgrund einer hohen Finanzierung seitens der schiffsfinanzierenden Bank auf einen Betrag von 0,3 Mio. EUR reduziert werden. Das Schiff verfügt über eine Zeitcharter mit Maersk Line A/S bis mindestens ins Jahr 2021. Der Schuldendienst ist bis dahin durch die Einnahmen aus der Zeitcharter gedeckt. Ebenfalls ist eine vierteljährliche Ausschüttung in Höhe von 8 % p.a. auf das Eigenkapital vorgesehen.
Auch für das MS "HAMMONIA ROMA" konnte eine langfristige Zeitcharter mit Maersk Line A/S geschlossen werden. Dies erfolgte mit Zustimmung der finanzierenden Bank und auf Basis des gemeinsamen Verständnisses, dass die erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen für einen Weiterbetrieb umgesetzt werden. Vorbild sollte die Finanzierung des MS "HAMMONIA BEROLINA" sein. Allerdings konnte keine verbindliche Einigung mit der Bank erzielt werden und das Schiff musste letztendlich im Jahr 2018 verkauft werden.
Für die Schiffsgesellschaft des MS "SAXONIA" musste schon im Jahr 2016 Insolvenz angemeldet werden und somit ist diese Beteiligung für die Gesellschaft von untergeordneter finanzieller Bedeutung, da die HAMMONIA Schiffsholding AG aus diesem Schiff keine nennenswerten liquiden Zuflüsse mehr erwarten kann. Allerdings wurde die Gesellschaft zum Stichtag 30.09.2017 entkonsolidiert, wodurch signifikante Auswirkungen auf das Ergebnis der HAMMONIA Schiffsholding AG im Berichtsjahr 2017 entstanden sind. Durch die hohe Differenz von Schiffswert zu ausstehendem Schiffshypothekendarlehen entstanden bei der Entkonsolidierung erhebliche positive Sondereffekte.
Zusammengefasst ist festzustellen, dass durch die Absicherung des Verkaufserlöses der drei 7.800 TEU Schiffe die Rückzahlung der Verbindlichkeiten auf Ebene der HAMMONIA Schiffsholding AG im Jahr 2018 sichergestellt ist. Für die verbleibenden Schiffe gibt es keine Haftung mehr. Die weiterhin bestehenden Besserungsscheine sind nur im Falle einer Dividendenzahlung liquiditätswirksam. Der derzeitige Kassenbestand der Gesellschaft deckt den laufenden Liquiditätsbedarf des normalen Geschäftsbetriebs. Somit erscheint die Solvenz der Gesellschaft zum Bilanzstichtag auf absehbare Zeit gesichert.
Die Finanzlage des Konzerns kann mit Hilfe der Kapitalflussrechnung veranschaulicht werden. Die Kapitalflussrechnung unterscheidet dabei zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit.
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| in TEUR | 1.1. - 31.12.2017 | 1.1. - 31.12.2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 28.122 | 24.576 | 3.546 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -8.131 | 5 | -8.136 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -16.442 | -31.205 | 14.763 |
| zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 3.549 | -6.624 | 10.173 |
| Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -1.031 | -176 | -855 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | -1.129 | 871 | -2.000 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 10.900 | 16.829 | -5.929 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 12.289 | 10.900 | 1.389 |
Die Ermittlung des Cash Flows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Er hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch den deutlich verminderten Zinsaufwand erhöht.
Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit betrifft im Wesentlichen Auszahlungen für den Erwerb eines Containerschiffes.
Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -16,4 Mio. EUR resultiert in Höhe von 20,3 Mio. EUR (Vorjahr: 25,3 Mio. EUR) aus der Tilgung von Darlehen. 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 6,4 Mio. EUR) betreffen Zinszahlungen. Weitere Liquiditätsabflüsse in Höhe von 0,6 Mio. EUR betreffen Ausschüttungen an konzernfremde Kommanditisten bzw. Gesellschafter. Demgegenüber standen Zuflüsse aus der Valutierung eines Darlehens (7,7 Mio. EUR) und aus Eigenkapitalzuführungen von konzernfremden Gesellschaftern in Zusammenhang mit dem Erwerb eines Containerschiffes (0,2 Mio. EUR).
Aufgrund der Entkonsolidierung von vier Gesellschaften verminderte sich der Finanzmittelfonds um 1,0 Mio. EUR.
Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2017 gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 1,4 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR.
Die Vermögenslage des Konzerns stellt sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 31.12.2017 | % | 31.12.2016 | % | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||
| Anlagevermögen | 47.654 | 77,6 | 74.587 | 84,8 | -26.933 |
| Umlaufvermögen | 13.439 | 21,9 | 12.915 | 14,7 | 524 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 319 | 0,5 | 488 | 0,5 | -169 |
| Bilanzsumme | 61.412 | 100,0 | 87.990 | 100,0 | -26.578 |
| Passiva | |||||
| Eigenkapital | 1.608 | 2,6 | -32.74Q | -37,2 | 34.348 |
| Rückstellungen | 3.053 | 5,0 | 2.248 | 2,6 | 805 |
| Verbindlichkeiten | 56.751 | 92,4 | 118.482 | 134,6 | -61.731 |
| Bilanzsumme | 61.412 | 100,0 | 87.990 | 100,0 | -26.578 |
Auf der Aktivseite entfallen 77,6 % der Bilanzsumme auf das Anlagevermögen. Die Veränderung des Anlagevermögens ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Stand 31. Dezember 2016 | 74.587 |
| planmäßige Abschreibungen | -22.304 |
| außerplanmäßige Abschreibungen | -2.185 |
| Zuschreibungen | 1.931 |
| Zugänge | 8.135 |
| Endkonsolidierung von zwei Schifffahrtsgesellschaften | -12.510 |
| Stand 31. Dezember 2017 | 47.654 |
Aufgrund der im Geschäftsjahr 201l erfolgten Eröffnungen der Insolvenzverfahren und des vorgesehenen kurzfristigen Verkaufs wurden die Schifffahrtsgesellschaften der SAXONIA und der ANTOFAGASTA entkonsolidiert.
Das Umlaufvermögen in Höhe von 13,4 Mio. EUR umfasst im Wesentlichen liquide Mittel (12,3 Mio. EUR). Des Weiteren enthält das Umlaufvermögen u.a. Vorräte (0,4 Mio. EUR) und sonstige Vermögensgegenstände (0,6 Mio. EUR).
Das Eigenkapital erhöhte sich durch den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss und die Entkonsolidierung verschiedener Gesellschaften an denen teilweise vergleichsweise hohe Fremdanteile bestanden. Die absolute Veränderung des Eigenkapitals ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Stand 31. Dezember 2016 | -32.740 |
| Konzernperiodenergebnis | 24.738 |
| Ausschüttungen an konzernfremde Gesellschafter | -563 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | 10.173 |
| Stand 31. Dezember 2017 | 1.608 |
Der Anstieg der Rückstellungen um 0,8 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR betrifft im Wesentlichen die Bildung von Rückstellungen für Abwicklungskosten. Auf diesen Bereich entfallen Rückstellungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR.
Die Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (im Wesentlichen Schiffsfinanzierung einschließlich abgegrenzter Zinsen der in Fahrt befindlichen Containerschiffe) in Höhe von 42,4 Mio. EUR (Vorjahr: 106,2 Mio. EUR).
Die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus der Entkonsolidierung von zwei Schifffahrtsgesellschaften und aus der planmäßigen Tilgung bei drei Schifffahrtsgesellschaften. Die Verbindlichkeiten umfassen als weitere wesentliche Posten zwei als Fremdkapital ausgestaltete Genussrechte in Höhe von insgesamt 6,2 Mio. EUR sowie ein Darlehen eines nahstehenden Unternehmens von 3,5 Mio. EUR.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns ist insgesamt von der andauernden Schifffahrtskrise geprägt.
Für einen optimalen wirtschaftlichen Betrieb der Schiffe ist eine hohe technische Verfügbarkeit der Flotte von großer Bedeutung, da im Rahmen einer Zeitcharter der Charterer nur für Zeiten zahlen muss, in welchen ein Schiff technisch verfügbar und somit fahrtüchtig ist. Für den Berichtszeitraum ergibt sich folgende Statistik.
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| Theoretisch mögliche technische Verfügbarkeit in Tagen | 1.954,00 |
| Geplante technische Verfügbarkeit in Tagen | 1.927,75 |
| - Ist-Verfügbarkeit in Tagen | 1.951,70 |
| - Technisch bedingte Off-Hire-Tage | 2,30 |
| - Tage ohne Beschäftigung/ohne Pool | 0,00 |
| Technische Verfügbarkeit der Flotte | 99,88 % |
Unter Berücksichtigung der technisch bedingten Off-Hire-Tage liegt die Einsatzbereitschaft der Flotte bei annähernd 100 %. Sowohl planmäßige als auch außerplanmäßige Dockungen sind im Berichtsraum nicht ausgeführt worden. Somit zeichnet sich die Flotte der HAMMONIA Schiffsholding AG weiterhin durch eine sehr hohe technische Verfügbarkeit aus. Dieses Ergebnis spiegelt den technisch einwandfreien Zustand der Schiffe, den hohen Ausbildungsgrad der Mannschaften und die Qualität der technischen Bereederung wider.
In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen. Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich - soweit nicht anderweitig angegeben - auf die nach dem Berichtsjahr folgenden zwölf Monate.
Für das laufende Jahr 2018 und für 2019 prognostiziert der IWF eine stabil bleibende Wachstumsraten der Weltwirtschaft von 3,9 % (im Vergleich 2017: 3,7 %). Dabei erwartet der IWF insbesondere von den Entwicklungsländern positive Impulse. Diese Erwartungen werden insbesondere durch die Prognosen für den für die Schifffahrt bedeutenden asiatischen Wirtschaftsraum getrieben, für den mit einem Wachstum von 6,5 % für 2018 gerechnet wird. Hinsichtlich des für die Handelsschifffahrt relevanten Welthandelsvolumens prognostiziert die im Januar 2018 veröffentlichte vorläufige Schätzung für 2018 bzw. 2019 4,6 % bzw. 4,4 % Wachstum (im Vergleich zu 4,7 % in 2017).
In 2018 erwartet der Brancheninformationsdienst Clarksons, dass sich die Wachstumsrate des globalen Containerhandels mit voraussichtlich 5,0 % positiv stabil entwickelt (zum Vergleich 2017: 5,2 %). Diese Entwicklung wird voraussichtlich größtenteils durch das Flottenwachstum der Containerschiffe kompensiert. So erwartet Clarksons, dass Containerschiffe mit einer Ladekapazität von rd. 1,2 Mio. TEU neu abgeliefert werden. Dagegen sollen Containerschiffe mit einer Ladekapazität von rd. 0,35 Mio. TEU verschrottet werden. Am Anfang des Jahres 2018 zeigte das Orderbuch der Containerschiffe rd. 395 Schiffe mit einer Kapazität von 2,8 Mio. TEU, dies entspricht etwa 13% der Flotte. Es wird erwartet, dass die Kapazität der Flotte im Jahr 2018 um etwa 4,1 % wächst. Allerdings erwartet der Brancheninformationsdienst Alphaliner sogar ein Wachstum von 5,6 % in 2018, da Alphaliner den Zuwachs der Ladekapazität auf 1,5 Mio. TEU prognostiziert.
Clarksons erwartet, dass die weiteren Ablieferungen der Großcontainerschiffe den Kaskadeneffekt, d.h. die Verdrängung von kleineren Schiffen aus ihren angestammten Verkehren durch die jeweils nächstgroße Schiffsklasse, weiter fortsetzen werden. Insbesondere die größeren Schiffe im Chartermarkt, wie z.B. die 6.000 - 8.000 TEU Schiffe, könnten unter dem Druck auf die Charterraten leiden, um geeignete Beschäftigungen zu finden. Eine spürbare aber zugleich auch nachhaltige Verbesserung für den Gesamtmarkt ist daher im laufenden Jahr noch nicht zu erwarten, auch wenn es aufgrund von Verknappungen in einzelnen Schiffsgrößen durch anhaltend hohe Verschrottungen zu zwischenzeitlichen Charterratenerholungen in diese Schiffsgrößen kommen dürfte, bevor der Kaskadeneffekt wieder zu gegenläufigen Effekten führt.
Hinsichtlich des MS "SAXONIA" liegt die Entscheidung zu einem Verkauf bei dem Insolvenzverwalter und der finanzierenden Bank, wodurch die Gesellschaft nach der Entkonsolidierung des Schiffs nicht mehr beeinflusst wird. Das MS "HAMMONIA ROMA" wurde bereits im März 2018 verkauft. Der damit einhergehende Darlehensverzicht der finanzierenden Bank führt zu einem erheblichen positive Effekte im Konzernergebnis. Hinsichtlich der drei 7.800 TEU Schiffe MS "HAMMONIA DANIA", MS "HAMMONIA HAFNIA" und MS "HAMMONIA FIONIA" erwarten wir die Umsetzung des Verkaufs im Laufe des 2. Quartals 2018, so dass sich die Flotte des Konzerns im Laufe des Geschäftsjahrs 2018 deutlich reduzieren wird. Mit den Verkaufserlösen aus den drei Schiffen werden die Zahlungsverbindlichkeiten der HAMMONIA Schiffsholding AG aus der Restrukturierung in voller Höhe ausgeglichen werden können, so dass voraussichtlich nur noch die Besserungsscheine stehen bleiben werden.
Aufgrund der kleineren Flotte und der auslaufenden Chartern der 7.800 TEU Schiffe erwarten wir für das Gesamtjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt einerseits deutlich sinkende Umsatzerlöse für den Konzern der HAMMONIA Schiffsholding AG, andererseits auch deutlich reduzierte Schiffsbetriebskosten. Durch den Verkauf des MS "HAMMONIA ROMA" werden hohe außergewöhnliche Erträge aus einem Darlehnsverzicht im Konzern der HAMMONIA Schiffsholding AG entstehen. Per Saldo rechnen wir mit einem deutlich niedrigeren Reedereiergebnis. Die Zinsaufwendungen werden gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Tilgungsleistungen einerseits und vor allem wegen der kleineren Flotte andererseits erheblich sinken. Außerdem werden sich die planmäßigen Abschreibungen aufgrund des Verkaufs der drei 7.800 TEU Schiffe zur Jahresmitte deutlich vermindern. Weiterhin rechnen wir für 2018 mit einem Wechselkurs von 1,20 USD/EUR und daher mit einem schwächeren USD-Jahresdurchschnittskurs im Vergleich zum Niveau des Vorjahres. Auf dieser Basis erwarten wir für das Gesamtjahr 2018 aus dem ordentlichen Geschäft, nach Abschreibungen, Zinsen und Steuern ein positives Konzernergebnis von rd. 10 bis 13 Mio. EUR. Darin enthalten sind bereits rd. 0,7 Mio. EUR nicht liquiditätswirksame Kursverluste aus Darlehenstilgungen sowie Erträge aus dem Darlehensverzicht der finanzierenden Bank des MS "HAMMONIA ROMA" von rd. 16 Mio. EUR. Weitere nicht planbare Sondereffekte, wie zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Verkauf weiterer Schiffe, sind dagegen nicht berücksichtigt.
Hinsichtlich der Entwicklung der Finanzsituation sehen wir für das Jahr 2018 im Konzern einen gegenüber dem Vorjahr deutlich verringerten Bestand an verfügbaren liquiden Mitteln. Dies ist auf mehrere Umstände zurückzuführen. Die Darlehen der Schiffsgesellschaften werden aufgrund von Vereinbarungen mit den finanzierenden Banken pay-as-you-earn getilgt, d.h. dass die frei verfügbare Liquidität für Tilgungen verwendet wird.
Mit dem Verkaufserlös der 7.800 TEU Schiffe werden insbesondere die Zahlungsversprechen der HAMMONIA Schiffsholding AG gegenüber den Banken aus der Restrukturierung bedient werden. Zudem werden der Verkauf der MS "HAMMONIA ROMA" sowie die Rückführung der Mezzanine Tranche bei der MS "HAMMONIA HAFNIA" zur Verringerung der Liquidität beitragen
Wir erwarten, dass die HAMMONIA Schiffsholding AG im laufenden Jahr keine nennenswerten Beteiligungserträge generieren wird, da die Sondereffekte aus dem Verkauf der 7.800 TEU Schiffe bereits im Jahresabschluss 2017 berücksichtigt wurden. Die benötigte Liquidität zur Zahlung der Restrukturierungsverbindlichkeiten wird somit nicht aus den Beteiligungserträgen sondern aus den Kapitalrückzahlungen generiert. Da die Ertragslage der Holdinggesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr von außergewöhnlichen Gewinnen gekennzeichnet gewesen ist, erwarten wir im Vergleich zum Vorjahr insgesamt deutlich geringere Erträge und damit insgesamt einen Jahresverlust für 2018 zwischen 0,2 und 0,7 Mio. EUR, wobei jedoch keine nicht planbaren Sondereffekte berücksichtigt sind.
Hinsichtlich der Entwicklung der Finanzsituation der Holdinggesellschaft erwarten wir für das Jahr 2018 im Einklang mit dem Verkauf der oben genannten Schiffe und dem Ausgleichen der Verbindlichkeiten aus dem Restrukturierungskonzept sowohl erhöhte Zuflüsse als auch erhöhte Abflüsse von liquiden Mitteln. Im Zuge des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs rechnen wir gegenüber dem Vorjahr mit sinkenden Zuflüssen von liquiden Mitteln. In Summe gehen wir davon aus, dass sich die liquiden Mittel der Holdinggesellschaft deutlich erhöhen werden. Zugleich gehen wir davon aus, dass durch die Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes die Zahlungsfähigkeit der Holdinggesellschaft und der Bestand des Konzerns gesichert sind, so dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer positiven Fortführung des Unternehmens ausgegangen werden kann.
Ein systematisches und effizientes Risikomanagement stellt für den Vorstand der HAMMONIA Schiffsholding AG eine sich ständig weiterentwickelnde Aufgabe dar. Der Konzern verfügt über ein gut ausgebautes EDV-gestütztes Risikomanagementsystem. Die integralen Bestandteile und Ziele des Systems sind sowohl die systematische Risikoidentifikation und Risikobewertung als auch Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung und Begrenzung von Risiken. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Früherkennung bestandsgefährdender Risiken.
Die Bewertung der Risiken wird nach einer einheitlichen Skalierung vorgenommen. Die Überwachung der Risiken erfolgt insbesondere durch die Identifizierung und Bewertung von Risikotreibern. Diese stellen Frühwarnindikatoren und Einflussgrößen für die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Schadenspotenzial der identifizierten Risiken dar.
Die Risikosteuerung ist eine laufende Aufgabe, deren inhaltliche Gestaltung in der Verantwortung der Risikoverantwortlichen und der Unternehmensführung liegt. Durch das Risikoreporting wird der Vorstand regelmäßig über die Entwicklung der Risikosituation unterrichtet.
Das Management der mit dem Schiffsbetrieb und der Finanzierung der Schiffe zusammenhängenden Risiken liegt in der Verantwortung der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, die alle Schiffe der HAMMONIA Schiffsholding AG bereedert. Die Risikoüberwachung sowie die aktien- und kapitalmarktrechtliche Betreuung leistet neben dem Vorstand die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG.
Folgende Hauptrisikogruppen werden im Rahmen des Risikomanagementsystems abgebildet:
Der Konzern erzielt Einkünfte aus dem Betrieb von Schiffen. Daraus resultieren im Wesentlichen folgende Einzelrisiken:
| ― | Die aus der Vercharterung der Schiffe erzielten Erlöse decken nicht die Schiffsbetriebskosten, den Kapitaldienst oder ermöglichen keine angemessene Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals. |
| ― | Die drei 7.800 TEU Containerschiffe, MS "HAMMONIA FIONIA", MS "HAMMONIA DANIA" und MS "HAMMONIA HAFNIA" sowie die zwei 2.500 TEU Schiffe "HAMMONIA ROMA" und "HAMMONIA BEROLINA" sind von der weltgrößten Containerschiffsreederei Maersk Line A/S oder einer ihrer Tochtergesellschaften fest eingechartert. |
| ― | Hinsichtlich der 7.800 TEU Schiffe laufen die Charterverträge noch bis ins zweite Quartal 2018. Danach ist ein Verkauf dieser Schiffe vorgesehen, so dass sich keine weiteren Risiken aus der Vercharterung ergeben sollten. Das 2.500 TEU Schiff "HAMMONIA ROMA" war bis zum Verkauf im März 2018 durchgängig und das MS "HAMMONIA BEROLINA" ist noch bis mindestens Januar 2021 verchartert. |
| ― | Das MS "SAXONIA" fährt derzeit in einer kurzfristigen Zeitcharter. Die wirtschaftliche Entwicklung dieser insolventen Schiffsgesellschaft ist für den Konzern von untergeordneter Bedeutung. Mit der Holdinggesellschaft besteht kein Haftungsverbund. |
| ― | Die vertraglich vereinbarten Chartern laufen aus (sogenanntes Charteranschlussrisiko). |
| ― | Die Schiffe der HAMMONIA Schiffsholding AG sind mittel- bis langfristig an renommierte Vertragspartner verchartert (vgl. hierzu den vorherigen Abschnitt). Die Schiffe mit nur kurzen Charterlaufzeiten sind entweder für einen Verkauf vorgesehen oder fahren für eine insolvente Schiffsgesellschaft ohne bedeutenden wirtschaftlichen Einfluss auf die Holding. Hierdurch sollte das Charteranschlussrisiko auf absehbare Zeit minimiert sein. |
| ― | Die Charterer der Schiffe werden illiquide oder zahlen die vereinbarten Chartern nicht vertragsgemäß. |
| ― | Sämtliche Schiffe, mit der Ausnahme des MS "SAXONIA" sind an die weltgrößte Containerschiffsreederei Maersk Line A/S oder eine ihrer Tochtergesellschaften verchartert. Hier ist es in der Vergangenheit zu keinen Verzögerungen bei der Zahlung der Charterraten gekommen. Auch gibt es derzeit keinerlei Anhaltspunkte, dass sich die Bonität des Charterers verschlechtert hat oder in absehbarer Zeit verschlechtern würde. Dennoch entsteht ein Klumpenrisiko mit einem Charterer. Der HAMMONIA Schiffsholding AG entsteht dadurch ein sogenanntes "Counterparty" Risiko, da bei einer Zahlungsunfähigkeit bzw. einem Nicht-Erfüllen der Charterverträge von Maersk Line A/S die Höhe der Einnahmen der Gesellschaft bedroht ist. Das MS "SAXONIA" ist für den Konzern von untergeordneter Bedeutung. (vgl. oben). |
Hieraus ergeben sich im Wesentlichen folgende Einzelrisiken:
Aus dem Betrieb der Schiffe werden ausschließlich USD-Einkünfte erzielt. Teile der Schiffsbetriebs- und der Verwaltungskosten fallen jedoch in EUR an. Aus diesem Grund betreibt die HAMMONIA Schiffsholding AG zur Verminderung von Währungs- und Zinsänderungsrisiken ein aktives Zins- und Währungsmanagement. Dabei werden die Schiffe weitestgehend währungskongruent finanziert und verbleibende Wechselkursrisiken, soweit entsprechende Zahlungsvorgänge schon feststehen, abgesichert.
Zur Finanzierung der Schiffe wird auch Fremdkapital eingesetzt. Das Zinsänderungsrisiko wird durch den Abschluss derivativer Zinssicherungsgeschäfte teilweise begrenzt. Für den nicht über langfristige Zinsfestschreibungen oder den Abschluss derivativer Zinssicherungsgeschäfte abgesicherten Teil der Fremdfinanzierung besteht ein Zinsänderungsrisiko. Selbiges besteht auch für übersicherte Fremdfinanzierungen welche sich aus Sondertilgungen ergeben können.
Die Finanzierungskonditionen sind grundsätzlich für die gesamte Vertragslaufzeit festgeschrieben. Bei der Verletzung bestimmter vertraglicher Auflagen hat die finanzierende Bank die Möglichkeit, die Finanzierungskonditionen nachzuverhandeln, bzw. das Recht, die Finanzierung fällig zu stellen. Zur Risikominimierung finden regelmäßig und frühzeitig aktive Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern statt.
Das Finanzierungsänderungsrisiko wird insbesondere dann immanent, wenn eine Schiffsgesellschaft den vereinbarten Schuldendienst nicht mehr leisten kann. Dieses Risiko besteht derzeit insbesondere für das MS "HAMMONIA ROMA", welches mit Duldung der finanzierenden Bank und dem Verständnis die Bankfinanzierung entsprechend anzupassen mehrjährig an Maersk Line A/S verchartert wurde. Allerdings bestand zum Bilanzstichtag noch keine rechtlich bindende Vereinbarung zur Anpassung der Finanzierung. Durch den im März 2018 erfolgten Verkauf des Schiffes besteht aktuell kein Risiko mehr.
Im Falle des MS "SAXONIA" konnte die betreffende Schiffsgesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern nicht mehr nachkommen und es musste folglich Insolvenz angemeldet werden. Das Insolvenzverfahren wurde am 01.10.2017 eröffnet. Die Insolvenz hat keine unmittelbare finanzielle Auswirkung auf den Bestand der HAMMONIA Schiffsholding AG.
Auf Holding-Ebene bestehen noch kreditähnliche Zahlungsversprechen zum Bilanzstichtag in Höhe von rund 14,3 Mio. EUR mit einer Fälligkeit bis Ende 2018. Allerdings ist die Rückführung durch einen abgesicherten Mindesterlös bei der für das Jahr 2018 geplanten Veräußerung der 7.800 TEU Schiffe sichergestellt, so dass sich in diesem Zusammenhang keine Refinanzierungsrisiken ergeben. Es besteht ein Bonitätsrisiko bei der Gegenpartei, allerdings wurde dieses teilweise durch Leistung einer Barsicherheit reduziert. Ebenfalls liegt der vereinbarte Veräußerungserlös zum Bilanzstichtag derzeit unter dem am Markt Erzielbaren, so dass ein Ausfall der Gegenpartei zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich erscheint.
Ansonsten bestehen keine Finanzierungsrisiken aus der Bestellung spekulativer Neubauten oder bei Schiffsfinanzierungen, welche kurzfristig refinanziert werden müssten.
Die Schiffe werden im Betrieb stark beschädigt, sinken oder verursachen Schäden bei Dritten.
Zur Abdeckung der typischen Risiken aus dem Betrieb von Seeschiffen, einer starken Beschädigung, einem Untergang eines Schiffes oder verursachten Schäden an Dritten wird durch den Bereederer ein adäquater und marktüblicher Versicherungsschutz mit entsprechenden Selbstbehalten unterhalten.
Neben den dargestellten spezifischen Risiken aus dem Schiffsbetrieb unterliegt der Konzern auch unternehmensbezogenen Risiken. Hierbei sind für den Erfolg des Konzerns die Qualität des Managements und wichtiger Dienstleister sowie die Reputation bei Investoren, Geschäftspartnern und Marktbeobachtern maßgeblich.
In diesem Zusammenhang hat sich der Konzern durch die langjährige Bestellung der Vorstandsmitglieder abgesichert. Wichtige operative und administrative Funktionen werden von qualifizierten und erfahrenen Dienstleistern auf der Grundlage von langfristig geschlossenen Serviceverträgen erbracht
Teilweise haben sich die genannten Risiken materialisiert, wie z B. im Falle der Insolvenz der Schiffsgesellschaft für das MS "SAXONIA". Ebenfalls hat sich im Zusammenhang mit der Finanzierung für das MS "HAMMONIA ROMA" das Risiko materialisiert, sich nicht mit der Bank auf eine Restrukturierung einigen zu können, was wiederum zum Verkauf des Schiffes geführt hat. Durch die mit der Bank geschlossene Liquidationsvereinbarung wurde das Risiko einer Folgeinsolvenz der Schiffsgesellschaft minimiert. Allerdings hatte weder die Insolvenz beim MS "SAXONIA" noch das Scheitern der Restrukturierung im Zusammenhang mit dem MS "HAMMONIA ROMA" für die HAMMONIA Schiffsholding AG existenzbedrohende Folgen.
Die auf Holding-Ebene bestehenden Zahlungsversprechen in wesentlicher Höhe konnten durch einen gesicherten Mindesterlös beim Verkauf der drei 7.800 TEU Schiffe im Jahr 2018 abgesichert werden.
Somit konnte das Risikoprofil der HAMMONIA Schiffsholding AG stark entschärft werden und ein kurz- bis mittelfristiger Fortbestand der Gesellschaft ist vom Marktgeschehen weitgehend unabhängig gesichert.
Mittel- bis langfristig bestehen weiterhin Risiken im Zusammenhang mit der Umsetzung eines nachhaltigen Geschäftsmodells und der Unternehmensfortsetzung.
So sind für den Fortbestand die Erschließung von Kapitalquellen und die Anbindung geeigneter Projekte notwendig. Inwiefern die zukünftigen Bedingungen am Kapital- und Schiffsmarkt dies zulassen bleibt abzuwarten.
Aufgrund der Konsolidierung bei den Linienreedern, einem erfreulich hohen Wachstum auf der Nachfrageseite und moderatem Wachstum auf der Angebotsseite lagen die durchschnittlichen Frachtraten mit über 25 % weit über dem Vorjahresdurchschnitt.
Die positive Entwicklung bei den Linienreedern führt zum einen zu einer besseren Bonität bei den Charterern und zum anderen zu einer höheren Nachfrage bei Containertonnage. Letzteres unterstützt die Erholung auf dem Chartermarkt und führt zu höheren Einnahmen durch steigende Charterraten.
Durch einen sich normalisierenden Markt und stabile Renditen können sich weitere interessante Investitionsmöglichkeiten ergeben.
Gelingt eine Vereinbarung mit den Banken über einen (teilweisen) Verzicht auf die Besserungsscheine, wäre das Unternehmen im nächsten Jahr von allen Altlasten befreit. Die Gesellschaft könnte dann wieder ihren Zugang zum Kapitalmarkt nutzen, um neue Eigenmittel aufzunehmen. Diese könnten für neue Investitionen in einem günstigen Marktumfeld genutzt werden.
Unbestritten war die Marktentwicklung der Containerschifffahrt in den letzten Jahren alles andere als zufriedenstellend. Allerdings war die Containerschifffahrt in den Jahrzehnten zuvor eine stabile und gewinnbringende Anlageklasse. Gesetzt den Fall, dass die Fehler der letzten Jahren überwunden und auf Sicht nicht wiederholt werden, hat die Containerschifffahrt attraktive Merkmale: Trotz Automatisierung und 3D-Drucker werden weiterhin Güter jeglicher Art auf dem Seeweg in erheblichem Umfang transportiert werden müssen, die Asset-Preise sind - im Gegensatz zu Immobilien - auf einem historisch niedrigen Niveau, der Betrieb von Schiffen wird steuerlich begünstigt (sog. "Tonnagesteuer") und im Gegensatz zu Bargeld und Anleihen sind Schiffe als sog. "Real Assets" besser gegen Inflation geschützt. Sollte aus den oben genannten und anderen Gründen das Interesse an Schiffsinvestitionen in Deutschland steigen, wäre das eine große Chance auf Wachstum für die HAMMONIA Schiffsholding AG.
Aufgrund der Verflechtungen der HAMMONIA Schiffsholding AG mit den Konzerngesellschaften entsprechen die im Abschnitt "Prognose-, Risiko- und Chancenbericht" getroffenen Aussagen auch auf die Muttergesellschaft zu. Dies gilt auch für die getroffenen Annahmen und Prämissen.
Die Ertragslage der HAMMONIA Schiffsholding AG stellt sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 2017 | 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 129 | 163 | -34 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6473 | 73 | 6.400 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -608 | -522 | -86 |
| Erträge aus Beteiligungen | 117 | 94 | 23 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 11 | -11 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | -13 | -11.051 | 11.038 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 |
| Jahresüberschuss (im Vj.: Jahresfehlbetrag) | 6.098 | -11.232 | 17.330 |
Die Ertragslage der HAMMONIA Schiffsholding AG ist im Geschäftsjahr 2017 im Wesentlichen durch Zuschreibungen auf Finanzanlagen gekennzeichnet. Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres resultierte im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Finanzanlagen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 6.473 TEUR betreffen im Wesentlichen Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 5.761 TEUR sowie Kurserträge aus der Stichtagsbewertung von Verbindlichkeiten in Höhe von 689 TEUR.
Im Berichtszeitraum fielen sonstige betriebliche Aufwendungen von insgesamt 608 TEUR an. Diese resultierten neben Kursverlusten aus der Bewertung des Devisenbestandes (231 TEUR) im Wesentlichen aus Verwaltungskosten der Holding.
Die Beteiligungserträge betreffen Ausschüttungen aus einer Komplementärgesellschaft sowie aus einer im Geschäftsjahr 2017 neu eingegangenen Mehrheitsbeteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen eine insolvente Komplementärgesellschaft.
Insgesamt ergab sich im Berichtszeitraum ein Jahresüberschuss von 6.098 TEUR (im Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 11.232 TEUR).
Die Finanzlage der HAMMONIA Schiffsholding AG kann mit Hilfe einer Kapitalflussrechnung veranschaulicht werden. Die Kapitalflussrechnung unterscheidet dabei zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit.
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| in TEUR | 2017 | 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -58 | -72 | 14 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -272 | 1 | -273 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 0 | 0 | 0 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der liquiden Mittel | -330 | -71 | -259 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | -231 | 73 | -304 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 3.065 | 3.063 | 2 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 2.504 | 3.065 | -561 |
Die Ermittlung der Kapitalflussrechnung erfolgte nach dem Deutschen Rechnungslegung Standard 21 des DRSC.
Die Ermittlung des Cash Flows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Im Berichtszeitraum weist die HAMMONIA Schiffsholding AG einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von -58 TEUR aus.
Der negative Cash Flow aus der Investitionstätigkeit des Geschäftsjahres betrifft den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft.
Insgesamt beliefen sich die zahlungswirksamen Veränderungen der liquiden Mittel auf -330 TEUR. Unter Berücksichtigung währungsbedingter Veränderungen der liquiden Mittel sowie der liquiden Mittel zu Beginn der Periode ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ein Bestand an liquiden Mitteln von 2.504 TEUR.
Die Vermögenslage der HAMMONIA Schiffsholding AG stellt sich wie folgt dar:
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| 31.12.2017 | 31.12.2016 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | % | in TEUR | % | Veränderung in TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Vermögen | |||||
| - Anlagevermögen | 19.137 | 84% | 13.116 | 75% | 6.021 |
| - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 1.160 | 5% | 1.238 | 7% | -78 |
| - Liquide Mittel | 2.504 | 11% | 3.065 | 18% | -561 |
| - Rechnungsabgrenzungsposten | 19 | 0% | 29 | 0% | -10 |
| 22.820 | 100% | 17.448 | 100% | 5.372 | |
| Kapital | |||||
| - Eigenkapital | 8.383 | 37% | 2.285 | 13% | 6.098 |
| - Rückstellungen | 85 | 0% | 105 | 1% | -20 |
| - Verbindlichkeiten | 14.352 | 63% | 15.058 | 86% | -706 |
| 22.820 | 100% | 17.448 | 100% | 5.372 |
Das Anlagevermögen der Gesellschaft umfasst zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Finanzanlagen, die die Beteiligung an Einschiffsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG und deren Komplementärgesellschaften betreffen (insgesamt 19.137 TEUR). Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich durch Zuschreibungen auf drei Beteiligungen an Schifffahrtsgesellschaften sowie den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an einer weiteren Schifffahrtsgesellschaft.
Die Bilanz der HAMMONIA Schiffsholding AG weist zum Abschlussstichtag ein Eigenkapital in Höhe von 8.383 TEUR aus, welches sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 13.641 TEUR, den Kapitalrücklagen in Höhe von 20.410 TEUR sowie der gesetzlichen Rücklage von 5 TEUR abzüglich eines Bilanzverlustes von 25.673 TEUR zusammensetzt. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr beruht auf dem Jahresüberschuss in Höhe von 6.098 TEUR.
Die Verbindlichkeiten der HAMMONIA Schiffsholding AG haben sich gegenüber dem Vorjahr um 706 TEUR vermindert. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung von kurzfristigen Währungsdarlehen an den zum Bilanzstichtag veränderten Kurs des US-Dollar.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HAMMONIA Schiffsholding AG ist insgesamt als geordnet anzusehen.
AKTIVA
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| in TEUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 47.654 | 74.587 |
| I. Sachanlagen | ||
| Seeschiff | 47.647 | 74.580 |
| II. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 7 | 7 |
| B. Umlaufvermögen | 13.439 | 12.915 |
| I. Vorräte | ||
| 1. Bordbestände | 438 | 721 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14 | 700 |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 59 | 53 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 640 | 541 |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 12.288 | 10.900 |
| C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 319 | 488 |
| D. Nicht durch Konzern-Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0 | 32.740 |
| Bilanzsumme | 61.412 | 120.730 |
| PASSIVA | ||
| in TEUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
| A. Eigenkapital | 1.608 | 0 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 13.641 | 13.641 |
| II. Kapitalrücklage | 20.410 | 20.410 |
| III. Gewinnrücklage - Gesetzliche Rücklage | 5 | 5 |
| IV. Konzernbilanzverlust | -34.714 | -58.359 |
| Aktionären der HAMMONIA Schiffsholding AG zuzuordnendes Eigenkapital | -658 | -24.303 |
| V. Anteile anderer Gesellschafter | 2.266 | -8.437 |
| VI. Nicht durch Konzern-Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0 | 32.740 |
| B. Rückstellungen | 3.053 | 2.248 |
| 1. Steuerrückstellungen | 134 | 21 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 2.919 | 2.227 |
| C. Verbindlichkeiten | 56.751 | 118.482 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 42.436 | 106.151 |
| 2. Genussrechtskapital | 6.175 | 6.175 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 336 | 772 |
| 4. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 354 | 632 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 7.450 | 4.752 |
| D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 0 |
| Bilanzsumme | 61.412 | 120.730 |
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| in TEUR | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 48.831 | 49.304 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 33.705 | 18.322 |
| 3. Schiffsbetriebsaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -1.603 | -2.497 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -10.325 | -10.799 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Heuern für fremde Seeleute | -6.293 | -7.696 |
| b) Heuern für eigene Seeleute | -146 | 0 |
| c) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -29 | 0 |
| 5. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | -24.476 | -69.059 |
| 6. Sonstige Betriebliche Aufwendungen | -11.026 | -14.199 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3 | 15 |
| 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen | -13 | -9 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3.709 | -6.709 |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | -181 | -69 |
| 11. Konzernperiodenüberschuss/Konzernperiodenfehlbetrag | 24.738 | -43.396 |
| 12. Anteile anderer Gesellschafter | -1.093 | 8.147 |
| 13. Gewinn-/Verlustvortrag | -58.358 | -23.109 |
| 14. Konzernbilanzverlust | -34.713 | -58.358 |
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| in TEUR | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss/Konzernjahresfehlbetrag | 24.738 | -43.396 |
| Planmäßige Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 20.373 | 18.088 |
| Außerplanmäßige Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 2.184 | 50.970 |
| Zunahme der Rückstellungen | 1.235 | -4.297 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -27.609 | 6.818 |
| Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 230 | -230 |
| Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 3.117 | 178 |
| Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | -10.255 |
| Übrige Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten | 0 | 0 |
| Zinsaufwendungen | 3.709 | 6.709 |
| Zinserträge | -3 | -15 |
| Ertragsteueraufwand/-ertrag | 181 | 69 |
| Ertragsteuerzahlungen | -33 | -64 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 28.122 | 24.575 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 0 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -8.118 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -13 | 0 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | -3 | 0 |
| Erhaltene Zinsen | 3 | 5 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -8.131 | 5 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten | 7.657 | 1.056 |
| Eigenkapitalzuführungen von konzernfremden Gesellschaftern | 151 | 0 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten | -20.301 | -25.345 |
| Gezahlte Zinsen | -3.386 | -6.339 |
| Ausschüttungen an konzernfremde Gesellschafter | -563 | -577 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -16.442 | -31.205 |
| Zahlungsmittelwirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 3.549 | -6.625 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 10.900 | 16.829 |
| Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -1.031 | -175 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -1.129 | 871 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 12.289 | 10.900 |
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | Konzernbilanzverlust |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 | 13.641 | 20.410 | 5 | -23.109 |
| Konzernperiodenergebnis | 0 | 0 | 0 | -35.250 |
| Ausschüttungen an konzernfremde Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2016 | 13.641 | 20.410 | 5 | -58.359 |
| Stand 01.01.2017 | 13.641 | 20.410 | 5 | -58.359 |
| Konzernperiodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 23.645 |
| Ausschüttungen an konzernfremde Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2017 | 13.641 | 20.410 | 5 | -34.714 |
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| in TEUR | Aktionären der HAMMONIA Schiffsholding AG zuzuordnendes Eigenkapital | Anteile anderer Gesellschafter | Konzerneigenkapital |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 | 10.947 | -9.083 | 1.864 |
| Konzernperiodenergebnis | -35.250 | -8.147 | -43.397 |
| Ausschüttungen an konzernfremde Gesellschafter | 0 | -577 | -577 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | 9.370 | 9.370 |
| Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" | 0 | 0 | 32.740 |
| Stand 31.12.2016 | -24.303 | -8.437 | 0 |
| Stand 01.01.2017 | -24.303 | -8.437 | -32.740 |
| Konzernperiodenergebnis | 23.645 | 1.093 | 24.738 |
| Ausschüttungen an konzernfremde Gesellschafter | 0 | -563 | -563 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | 10.173 | 10.173 |
| Stand 31.12.2017 | -658 | 2.266 | 1.608 |
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1.1.2017 | Zugänge | Änderung Konsolidierungskreis | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 13 | 3 | 0 | 16 |
| I. Sachanlagen | ||||
| 1. Seeschiff | 293.353 | 8.118 | 59.919 | 241.552 |
| II. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 13 | 0 | 13 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 7 | 0 | 0 | 7 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 277 | 0 | 277 | 0 |
| 284 | 13 | 277 | 20 | |
| 293.650 | 8.134 | 60.196 | 241.588 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1.1.2017 | planmäßige | außerplanmäßige | Zuschreibungen | Änderung Konsolidierungskreis | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 13 | 0 | 3 | 0 | 0 | 16 |
| I. Sachanlagen | ||||||
| 1. Seeschiff | 218.772 | 22.304 | 2.168 | 1.931 | 47.408 | 193.905 |
| II. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 13 | 0 | 0 | 13 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 277 | 0 | 0 | 0 | 277 | 0 |
| 277 | 0 | 13 | 0 | 277 | 13 | |
| 219.062 | 22.304 | 2.184 | 1.931 | 47.685 | 193.934 |
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| Buchwert | ||
|---|---|---|
| in TEUR | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 |
| I. Sachanlagen | ||
| 1. Seeschiff | 47.647 | 74.581 |
| II. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 7 | 7 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 |
| 7 | 7 | |
| 47.654 | 74.588 |
Die HAMMONIA Schiffsholding AG mit Firmensitz in der Neumühlen 9, 22763 Hamburg, Bundesrepublik Deutschland, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 98689 eingetragen.
Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 13.641.400,00 EUR ist eingeteilt in 136.414 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Die Aktien der HAMMONIA Schiffsholding AG sind im Segment Mittelstandsbörse der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg notiert.
Die HAMMONIA Schiffsholding AG sowie ihre Tochterunternehmen (im Folgenden "HAMMONIA Schiffsholding Konzern") sind im Bereich der internationalen Seeschifffahrt tätig. Intention der HAMMONIA Schiffsholding AG ist es, sich als internationaler Anbieter auf dem Gebiet des Containerschiffcharter-Geschäftes zu positionieren. Dieses soll durch den Kauf und Betrieb von Seeschiffen, den Verkauf dieser Seeschiffe und den Abschluss von Charterverträgen über die Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG realisiert werden. Zum Abschlussstichtag waren fünf Tochtergesellschaften im Schiffsbetrieb tätig. Die von den Tochtergesellschaften betriebenen Seeschiffe sind in der weltweiten Fahrt eingesetzt.
Das Geschäftsjahr des Konzerns entspricht dem Kalenderjahr.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Erstkonsolidierung der einzubeziehenden Tochterunternehmen erfolgte nach der handelsrechtlich gebotenen Neubewertungsmethode jeweils zu dem Zeitpunkt, zu dem der beherrschende Einfluss über die Tochtergesellschaften erworben wurde. Im Zuge der dabei erforderlichen Neubewertung der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände und Schulden kam es insbesondere zu einem Ansatz der Containerschiffe bzw. der Verträge über den Erwerb von Containerschiffen mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung.
Aus der Historie der Unternehmenserwerbe des HAM-MONIA Schiffsholding Konzerns in den vergangenen Jahren hat sich ein negativer Unterschiedsbetrag ergeben, sofern der Kaufpreis unter dem jeweils darauf entfallenden Zeitwert des Eigenkapitals des einzubeziehenden Tochterunternehmens lag. Dieser Unterschiedsbetrag wird gemäß § 301 Abs. 3 HGB auf der Passivseite der Konzernbilanz unter dem Eigenkapital ausgewiesen. Gemäß DRS 4 wird der passive Unterschiedsbetrag planmäßig über die erwartete Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände, insbesondere der Containerschiffe, ertragswirksam aufgelöst, soweit er nicht auf künftige Aufwendungen im Zusammenhang mit den erworbenen Tochterunternehmen entfiel und bei Anfall dieser Aufwendungen aufgelöst wurde.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach der Vorgabe des § 266 HGB. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.
Die Deutschen Rechnungslgegungs Standards (DRS) Nr. 4, 7, 8, 13, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 und 24 wurden bei der Erstellung des Konzernabschlusses berücksichtigt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Sofern nicht anderweitig dargestellt, sind alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses wurde von der Prämisse der Unternehmensfortführung ausgegangen. Bezüglich des hierfür notwendigen Restrukturierungskonzeptes wird auf den Lagebericht verwiesen.
Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Bericht über die Lage der HAMMONIA Schiffsholding AG und des Konzerns werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
In den Konzernabschluss des HAMMONIA Schiffsholding Konzerns sind alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die HAMMONIA Schiffsholding AG direkt oder indirekt einen beherrschenden Einfluss hat.
Die Kapitalkonsolidierung für von dem HAMMONIA Schiffsholding Konzern gegründete oder von fremden Dritten erworbene Unternehmen, die im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden, erfolgte zum Erwerbszeitpunkt nach der Erwerbsmethode gemäß § 301 HGB. Im Rahmen der dabei verwendeten Neubewertungsmethode werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem darauf entfallenden Anteil der zum Zeitwert bewerteten Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten des Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Ein aus der Verrechnung entstehender positiver Unterschiedsbetrag, soweit werthaltig, wird als derivativer Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Negative Unterschiedsbeträge, die aus der Kapitalkonsolidierung zum Erwerbszeitpunkt entstehen, werden nach dem Eigenkapital als "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Die Erträge aus der Auflösung des Unterschiedsbetrages werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position sonstige betriebliche Erträge erfasst.
Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden gemäß §§ 303, 305 HGB eliminiert. Zwischenergebnisse sind, sofern wesentlich, gemäß § 304 HGB herausgerechnet. Von dem HAMMONIA Schiffsholding Konzern gemeinschaftlich mit anderen Partnern geführte Unternehmen sowie assoziierte Unternehmen, bei denen der Konzern über einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik verfügt, ohne jedoch die Möglichkeit zur Beherrschung zu haben, werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Abschlüsse der HAMMONIA Schiffsholding AG sowie der einbezogenen Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Das Realisations- sowie Imparitätsprinzip wurden dabei beachtet. Die Abschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen sind auf den Abschlussstichtag der HAMMONIA Schiffsholding AG erstellt worden.
Der Konsolidierungskreis des Konzerns beinhaltet neben der HAMMONIA Schiffsholding AG weitere 8 (Vorjahr: 12) inländische Unternehmen, wovon 1 (Vorjahr: 2) inländisches Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird.
Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr basiert auf folgenden Gründen:
| ― | Eröffnung des Insolvenzverfahrens der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG, Hamburg |
| ― | Eröffnung des Insolvenzverfahrens der MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg |
| ― | Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Verwaltung "3.100 TEU" GmbH, Hamburg |
| ― | Ablehnung der Insolvenz mangels Masse der Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH, Hamburg |
| ― | Abschluss der Liquidation der MS "HAMMONIA WESTPHALIA NOVA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg, |
| ― | Erwerb von Anteilen an der MS "HAMMONIA BEROLINA NOVA" GmbH & Co. KG, Hamburg (63,00 %) |
Zum 31. Dezember 2017 umfasst der Konsolidierungskreis die folgenden voll konsolidierten Unternehmen. Der Anteil am Kapital ist bei den Tochtergesellschaften in Klammern dargestellt und entspricht dem Stimmrecht:
HAMMONIA Schiffsholding AG, Hamburg
| ― | Verwaltung "2.500 TEU" GmbH, Hamburg (100 %) |
| ― | Verwaltung "7.800 TEU" GmbH, Hamburg (100 %) |
| ― | MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,64 %) |
| ― | MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (98,56 %) |
| ― | MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (67,33 %) |
| ― | MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (98,56 %) |
| ― | MS "HAMMONIA BEROLINA NOVA" GmbH & Co. KG, Hamburg (63,00 %) |
Im Konzernabschluss wird folgende Gesellschaft nach der Equity-Methode einbezogen. Der Anteil am Kapital ist bei dem Beteiligungsunternehmen in Klammern dargestellt und entspricht dem Stimmrecht:
| ― | Verwaltung "HAMMONIA WESTPHALIA NOVA" GmbH i.L., Hamburg (50,00 %) |
Im Geschäftsjahr 2017 wurden folgendes assoziierte Unternehmen liquidiert und ist deshalb aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden:
| ― | MS "HAMMONIA WESTPHALIA NOVA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg. |
Bei vier Tochtergesellschaften wurde im Geschäftsjahr 2017 das Insolvenzverfahren eröffnet bzw. mangels Masse abgelehnt. Der HAMMONIA Schiffsholding Konzern hat hinsichtlich dieser Gesellschaften von dem Wahlrecht nach § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB Gebrauch und auf die Einbeziehung dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss verzichtet. Es handelt sich um folgende vier Gesellschaften:
| ― | FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG, Hamburg, |
| ― | MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg, |
| ― | Verwaltung "3.100 TEU" GmbH, Hamburg, |
| ― | Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH, Hamburg. |
Die Entkonsolidierung der sieben Gesellschaften resultierte in Erträgen in Höhe von 21.566 TEUR und Aufwendungen in Höhe von 78 TEUR.
Zum 1. Januar 2017 hat der Konzern 63,00 % der Anteile an der MS "HAMMONIA BEROLINA NOVA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg, erworben. Bei der Gesellschaft handelte es sich zu diesem Zeitpunkt um eine reine Vorratsgesellschaft. Die operative Tätigkeit wurde im März 2017 aufgenommen.
Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden im Jahr der Entstehung vollständig abgeschrieben. Aus der Erstkonsolidierung der MS "HAMMONIA BEROLINA NOVA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg, entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 3.459,19 EUR, der im Jahr des Zugangs abgeschrieben wurde. Zum 31. Dezember 2017 werden im HAMMONIA Schiffsholding Konzern deshalb keine derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert.
Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen den erwarteten Nutzungsdauern im Konzern. Die Sachanlagen des Konzerns betreffen ausschließlich Seeschiffe (Containerschiffe). Die Nutzungsdauern betragen bei Neubauten 25 Jahre. Bei gebraucht erworbenen Seeschiffen wird die Restnutzungsdauer anhand des jeweiligen technischen Zustands des Seeschiffs zum Erwerbszeitpunkt geschätzt. Des Weiteren wird die Höhe der planmäßigen Abschreibungen durch die zum Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer eines Vermögenswertes erzielbaren Restwerte bestimmt. Der Restwert der Seeschiffe entspricht dem Schrottwert.
Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder Aufwendungen ausgewiesen.
Der HAMMONIA Schiffsholding Konzern überprüft die Vermögenswerte des Anlagevermögens auf die Notwendigkeit außerplanmäßiger Abschreibungen.
Eine außerplanmäßige Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen wird vorgenommen, sofern aufgrund bestimmter Ereignisse oder Entwicklungen der Buchwert der Vermögenswerte nicht mehr durch den zu erwartenden Veräußerungserlös bzw. den diskontierten Netto-Zahlungsstrom aus einer weiteren Nutzung gedeckt ist. Die Zahlungsströme werden ebenfalls mit einem Kapitalkostensatz, der sich an Vergleichsunternehmen orientiert, diskontiert.
Zuschreibungen werden vorgenommen, sofern in den Folgeperioden die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind. Die Zuschreibung erfolgt dabei höchstens auf denjenigen Betrag, der sich ohne die Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte.
Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen bzw. Ausleihungen werden vorgenommen, soweit der anteilige Unternehmens- bzw. Rückzahlungswert dauerhaft unter die Anschaffungskosten gesunken ist. Zuschreibungen werden auf den Betrag der früheren Abschreibungen begrenzt.
Die Vorräte betreffen die Bordbestände der Seeschiffe. Sie werden auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme der Bordbestände zum Stichtag ermittelt. Die Anschaffungskosten werden nach der FIFO-Methode ermittelt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennbetrag oder dem niedrigeren ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei erkennbaren Einzelrisiken werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages werden Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Geschäftsvorfälle, die in fremder Währung anfallen, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag, höchstens jedoch mit dem Entstehungskurs umgerechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten, deren Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Entstehungskurs oder zum höheren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt.
Die Entwicklung der einzelnen Posten der immateriellen Vermögensgegenstände des HAMMONIA Schiffsholding Konzerns ist im Anlagespiegel dargestellt.
Hinsichtlich der Entwicklung des Sachanlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel des HAMMONIA Schiffsholding Konzerns verwiesen.
Hinsichtlich der Entwicklung des Finanzanlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel des HAMMONIA Schiffsholding Konzerns verwiesen.
Die Aufteilung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2017 ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten mit 59 TEUR (Vorjahr: 53 TEUR) sonstige Vermögensgegenstände.
Die Veränderung der Eigenkapitalkomponenten ist in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals dargestellt.
Das gezeichnete Kapital setzt sich zum Abschlussstichtag aus 136.414 auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 100,00 EUR zusammen.
Die ordentliche Hauptversammlung der HAMMONIA Schiffsholding AG hatte am 19. Juni 2015 beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 18. Juni 2020 um bis zu insgesamt 6.820.700,00 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von neuen nennwertlosen Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).
Die neuen Aktien sind den Aktionären grundsätzlich zum Bezug anzubieten. Die neuen Aktien können auch gemäß §§ 203 Abs. 1 Satz 1, 186 Abs. 5 AktG von einem Kreditinstitut oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
(1) für Spitzenbeträge, die sich aufgrund eines Bezugsverhältnisses ergeben;
(2) wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt, der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende Betrag des Grundkapitals 10 % nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Bei der Berechnung der 10 %-Grenze ist der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von §186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden;
(3) soweit Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagenleistung zum Zweck der Durchführung von Unternehmenszusammenschlüssen oder des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstiger Vermögensgegenstände, insbesondere von Seeschiffen oder Forderungen, durchgeführt werden.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital festzulegen.
Die Kapitalrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in EUR | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB | 13.636.400,00 | 13.636.400,00 |
| Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB | 6.773.161,88 | 6.773.161,88 |
| Kapitalrücklagen insgesamt | 20.409.561,88 | 20.409.561,88 |
Die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB resultiert aus Zuzahlungen im Rahmen einer im Jahr 2007 durchgeführten Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 136.364 neuen, nennwertlosen auf den Namen lautenden Stückaktien und wurde in Höhe von 13.636.400,00 EUR dotiert.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 wurde der Ertrag aus der Herabsetzung des Grundkapitals in Höhe von 122.772.600,00 EUR in eine Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt.
Zur Deckung des Bilanzverlustes wurde der Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in den Vorjahren Beträge in Höhe von insgesamt 115.999.438,12 EUR entnommen.
Gem. § 150 Abs. 2 AktG wurde eine gesetzliche Rücklage in Höhe von 5.000,00 EUR gebildet.
Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung stellt sich wie folgt dar:
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| 31. Dezember 2017 | TEUR |
|---|---|
| Bruttobetrag | 13.021 |
| kumulierte erfolgswirksame Verrechnungen | -13.021 |
| Buchwert zum 31. Dezember 2017 | 0 |
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Kosten für die Abwicklung bzw. Liquidation verschiedener Schifffahrts-Tochtergesellschaften (1.940 TEUR), Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen (386 TEUR), drohende Verluste aus Zinssatzswaps (235 TEUR), Verpflichtungen aus der Versicherung der Containerschiffe (216 TEUR), Prüfungs- und Steuerberatungskosten (92 TEUR) sowie Urlaubskosten für eigene Seeleute (50 TEUR).
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| davon mit einer Restlaufzeit | Sicherheiten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017 | Gesamt TEUR |
bis zu 1 Jahr TEUR |
zwischen 1 und 5 Jahren TEUR |
über 5 Jahren TEUR |
davon gesichert TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 42.436 | 35.105 | 7.331 | 0 | 42.4361) |
| Genussrechtskapital | 6.175 | 6.175 | 0 | 0 | 6.1751) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 336 | 336 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 354 | 354 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 7.450 | 3.997 | 3.453 | 0 | 0 |
| Gesamtsumme | 56.751 | 45.967 | 10.784 | 0 | 48.611 |
1) Verpfändung von KommanditanteilenSchiffshypothekenabstrakte SchuldversprechenAbtretung der Ansprüche aus der gegenwärtigen und künftigen Beschäftigung der SchiffeAbtretung der Ansprüche aus den Versicherungen
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| davon mit einer Restlaufzeit | Sicherheiten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2016 | Gesamt TEUR |
bis zu 1 Jahr TEUR |
zwischen 1und 5 Jahren TEUR |
über 5 Jahren TEUR |
davon gesichert TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 106.151 | 95.651 | 10.500 | 0 | 106.1511) |
| Genussrechtskapital | 6.175 | 0 | 6.175 | 0 | 6.1751) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 772 | 772 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 632 | 632 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.752 | 1.253 | 3.499 | 0 | 0 |
| Gesamtsumme | 118.482 | 98.308 | 20.174 | 0 | 112.326 |
1) Verpfändung von KommanditanteilenSchiffshypothekenabstrakte SchuldversprechenAbtretung der Ansprüche aus der gegenwärtigen und künftigen Beschäftigung der SchiffeAbtretung der Ansprüche aus den Versicherungen
Der Vorstand hat am 17. Dezember 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats 7.450.000 Stück Genussrechte zum Nennbetrag von jeweils 1,00 EUR ausgegeben. Die Begebung der Genussrechte erfolgte gegen Sacheinlage. Sie dienen der Finanzierung des Erwerbs der mehrheitlichen Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft. Die Genussrechte sehen in erster Linie eine feste Verzinsung vor und haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Genussrechtsinhaberin ist für einen Zeitraum von 10 Jahren an realisierten stillen Reserven aus der Beteiligung an der Schifffahrtsgesellschaft beteiligt. Die Genussrechte nehmen nicht am Verlust der Gesellschaft teil.
Nach in den Vorjahren erfolgten planmäßigen Tilgungen betrugen die Genussrechte 6.550 TEUR. Im Rahmen einer im Geschäftsjahr zwischen der Genussrechtsinhaberin und der Muttergesellschaft abgeschlossenen Restrukturierungsvereinbarung verzichtete die Genussrechtsinhaberin auf die Hälfte des ausstehenden Betrags, so dass die Genussrechte zum 31. Dezember 2017 in Höhe von 3.275 TEUR ausgewiesen werden.
Mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats 5.800.000 Stück Genussrechte zum Nennbetrag von jeweils 1,00 EUR ausgegeben. Die Begebung der Genussrechte erfolgte in Höhe von 5.367.000,00 EUR gegen Sacheinlage und in Höhe von 433.000,00 EUR gegen Bareinlage. Die Genussrechte dienen der Finanzierung des Erwerbs der mehrheitlichen Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft. Die Genussrechte sehen grundsätzlich eine feste Verzinsung vor und haben eine Laufzeit von sieben Jahren. Während der Laufzeit ist in Abhängigkeit von den aus der Schifffahrtsgesellschaft erhaltenen Ausschüttungen eine Erfolgsbeteiligung der Genussrechtsinhaberin vorgesehen. Daneben ist die Genussrechtsinhaberin während der Laufzeit des Genussrechts an realisierten stillen Reserven aus der Beteiligung an der Schifffahrtsgesellschaft beteiligt. Die Genussrechte nehmen nicht am Verlust der Gesellschaft teil. Das Genussrecht ist grundsätzlich endfällig. D.h. regelmäßige Tilgungen des Genussrechts sind während der Laufzeit nicht vorgesehen.
Im Rahmen einer im Geschäftsjahr zwischen der Genussrechtsinhaberin und der Muttergesellschaft abgeschlossenen Restrukturierungsvereinbarung verzichtete die Genussrechtsinhaberin auf die Hälfte des ausstehenden Betrags, so dass die Genussrechte zum 31. Dezember 2017 in Höhe von 2.900 TEUR ausgewiesen werden.
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
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| TEUR | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Poolcharter | 720 | 5.317 |
| Zeitcharter | 47.291 | 42.583 |
| Erstattungen der Charterer | 819 | 1.404 |
| 48.830 | 49.304 |
Die Containerschiffe sind in weltweiter Fahrt eingesetzt, weshalb keine Angaben hinsichtlich der geographischen Verteilung der Umsatzerlöse erfolgen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Geschäftsjahr folgende außergewöhnliche Erträge:
| ― | Erträge aus der Entkonsolidierung von drei Konzerngesellschaften (21.566 TEUR) |
| ― | Erträge aus der Zuschreibung auf Sachanlagevermögen (1.931 TEUR) |
Im Übrigen betreffen die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung (8.795 TEUR; Vorjahr 2.677 TEUR) und Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (1.033 TEUR).
Die Aufwendungen aus Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffen betreffen den Verbrauch von Schmierstoffen (1.165 TEUR) und Treibstoffen während Off-hire-Zeiten bzw. beschäftigungsloser Zeiten (438 TEUR).
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten Reparatur- und Ausrüstungskosten (3.148 TEUR), Bereederungsgebühren und Kommissionen (4.370 TEUR), Aufwendungen für Versicherungen (1.135 TEUR), Chartermiete für Fremdtonnage (987 TEUR), übrige Kosten des Schiffsbetriebs (603 TEUR) und Reisekosten einschließlich Ladungsschäden (81 TEUR).
Die Personalaufwendungen betreffen Heuern für fremde Seeleute (6.293 TEUR) sowie für eigene Seeleute (175 TEUR).
Der Posten betrifft planmäßige Abschreibungen auf Containerschiffe (22.304 TEUR), außerplanmäßige Abschreibungen auf Containerschiffe (2.169 TEUR) sowie die Vollabschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwertes (3 TEUR).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Geschäftsjahr folgende außergewöhnlichen Aufwendungen:
| ― | Aufwendungen aus der Entkonsolidierung einer Gesellschaft (78 TEUR) |
Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 9.663 TEUR Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: 12.227 TEUR). Diese betreffen im Wesentlichen Kursaufwendungen aus Schiffshypotheken (7.670 TEUR). Im Übrigen umfassen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten (243 TEUR), Registrierungskosten (229 TEUR), Gebühren aus Service-, Controlling- und Verwaltungsleistungen (102 TEUR), sowie übrige Verwaltungskosten (757 TEUR).
Die außerplanmäßigen Abschreibungen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen, die nicht (mehr) konsolidiert werden.
Die Zinsaufwendungen betreffen Zinsen auf Schiffshypothekendarlehen (2.631 TEUR), Zinsen aus Zinssicherungsgeschäften (1.057 TEUR), übrige Bankgebühren (14 TEUR) sowie sonstige Zinsen (7 TEUR).
Bei in Deutschland ansässigen Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft fällt Körperschaftsteuer in Höhe von 15 % sowie ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % der geschuldeten Körperschaftsteuer an. Zusätzlich unterliegen diese Gesellschaften sowie Tochterunternehmen in der Rechtsform einer Personengesellschaft der Gewerbesteuer, deren Höhe sich in Abhängigkeit gemeindespezifischer Hebesätze bestimmt.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen Gewerbeertragsteuer der Schifffahrtsgesellschaften. Die Besteuerung der Schifffahrtsgesellschaften erfolgt pauschaliert nach § 5a EStG.
Im Übrigen betreffen die Steuern vom Einkommen und Ertrag Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag der Komplementärgesellschaften.
Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden nicht angesetzt.
Im Konzernabschluss sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.033 TEUR (Vorjahr: 943 TEUR) enthalten.
Aus mit verschiedenen Dienstleistern bestehenden Service-, Dienstleistungs- und Beratungsverträgen bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 102 TEUR pro Jahr. Die Verträge haben eine Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von einem Jahr. Zum Abschlussstichtag beträgt die Summe der finanziellen Verpflichtungen deshalb insgesamt 102 TEUR.
Im Rahmen einer mit verschiedenen Kreditinstituten abgeschlossenen Restrukturierungsvereinbarung hat die Gesellschaft folgende Besserungsscheine vereinbart:
| ― | Im Falle einer Dividendenzahlung der Gesellschaft erhalten die beiden Genussrechtsinhaber einen zusätzlichen Betrag in Abhängigkeit von der Dividendenhöhe bis insgesamt maximal 4.000.000,00 USD |
| ― | Im Falle einer Dividendenzahlung der Gesellschaft erhalten die drei weitere Kreditinstitute einen zusätzlichen Betrag in Abhängigkeit von der Dividendenhöhe bis insgesamt maximal 4.000.000,00 USD |
| ― | Im Falle des Erhalts von Ausschüttungen aus zwei Tochter-Schifffahrtsgesellschaften erhalten die beiden Genussrechtsinhaber jeweils maximal einen Betrag in Höhe der jeweils ausstehenden Beträge (zum 31. Dezember 2015 insgesamt maximal 6.175.000,00 EUR; sogenannte schifffahrtsbezogene Besserungsscheine |
Zur Absicherung des Zinssatzänderungsrisikos hat der HAMMONIA Schiffsholding Konzern folgende Bewertungseinheit gebildet:
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| Grundgeschäft | Sicherungsgeschäft | Bewertungseinheit | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochtergesellschaft | Risiko | Art | Nominalbetrag TUSD |
Art | Nominalbetrag TUSD |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| MS HAMMONIA BEROLINA NOVA | Variabler Zins | Variabel verzinsliches Darlehen | 8:438 | Zinsswap | 8:438 | Micro Hedge |
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| prospektive Effektivität | ||
|---|---|---|
| Tochtergesellschaft | ||
| Beginn | Ende | |
| MS HAMMONIA BEROLINA NOVA | 30.09.2017 | 31.03.2022 |
Zum 31. Dezember 2017 bestehen im HAMMONIA Schiffsholding Konzern folgende derivative Finanzinstrumente:
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| Nominalbetrag 31.12.2017 | Zinssatz | Marktwert 31.12.2017 | Rückstellung 31.12.2017 | Art | Laufzeit | Laufzeit | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochtergesellschaft | TUSD | % | TEUR | TEUR | Beginn | Ende | |
| MS HAMMONIA ROMA | 9.296 | 3,27 | -58 | 58 | Zinsswap | 05.04.2012 | 05.04.2018 |
| MS HAMMONIA DANIA | 21.575 | 7,15 | -193 | 193 | Zinsswap | 30.05.2008 | 30.05.2018 |
| MS HAMMONIA FIONIA | 21.575 | 7,40 | -164 | 201 | Zinsswap | 30.05.2008 | 30.05.2018 |
| MS HAMMONIA HAFNIA | 21.575 | 3,71 | -73 | 73 | Zinsswap | 31.05.2011 | 30.05.2018 |
| 525 | 525 |
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| Rückstellung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochtergesellschaft | TUSD | % | TEUR | TEUR | Beginn | ||
| MS HAMMONIA BEROLINA NOVA | 8.438 | 2,12 | 45 | 0 | Zinsswap | 30.09.2017 | |
| 45 | 0 | ||||||
| Forderung | Ende | ||||||
| Tochtergesellschaft | TEUR | % | TEUR | TEUR | Beginn | 31.03.2022 | |
| MS HAMMONIA HAFNIA | 5.000 | 66 | 66 | Devisenoption | 27.07.2017 | Ende | |
| HAMMONIA Schiffsholding AG | 5.000 | 226 | 182 | Devisenoption | 18.07.2017 | 06.03.2018 | |
| 292 | 248 | 01.03.2018 |
Der Marktwert stellt den Fair Value einschließlich Zinsabgrenzung dar.
Der Finanzmittelfonds gemäß Kapitalflussrechnung entspricht den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten.
Zu Vorständen der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:
| ― | Herr Dr. Karsten Liebing, Geschäftsführer der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg |
| ― | Herr Jan Krutemeier, Leiter Investment Management der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg (bis 28. Februar 2018). |
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
| ― | Herr Werner Berg, Geschäftsführer der AKTIVA Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH und der PROKURATOR GmbH, beide Berlin (Vorsitzender) |
| ― | Herr Michael Hummel, Vorstand der Sparkasse Vogtland, Auerbach (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Herr Andreas Uibeleisen, Bankdirektor der KfW i.R., Bad Homburg |
Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Satzung eine feste jährliche Vergütung von 5.000,00 EUR für jedes Mitglied. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Eineinhalbfache dieses Betrages. Daneben werden Auslagen, die mit der Aufsichtsratstätigkeit zusammenhängen, sowie die auf die Vergütung entfallende Umsatzsteuer erstattet.
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017 betragen 18 TEUR.
Der Vorstand erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge.
Des Weiteren wurden den oben genannten Personen keine Vorschüsse oder Kredite gewährt und keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personen eingegangen.
Die Gesamthonorare des Abschlussprüfers HANSA PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, setzen sich im Geschäftsjahr 2017 wie folgt zusammen:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 70 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 0 |
| Sonstige Leistungen | 0 |
| Summe | 70 |
Der Konzern beschäftigte im Durchschnitt 3 eigene Seeleute.
Das MS "HAMMONIA ROMA" wurde am 20. März 2018 verkauft. Ursprünglich war mit der finanzierenden Bank ein Weiterbetrieb unter dem Dach der HAMMONIA Schiffsholding AG angedacht. Eine mehrjährige Zeitcharter mit Maersk Line A/S konnte in diesem Zusammenhang schon erfolgreich geschlossen werden. Allerdings hat sich die finanzierende Bank letztendlich gegen eine Restrukturierung der Schiffsfinanzierung entschlossen und strebte danach den Verkauf des Schiffes an, um die teilweise Rückführung des Schiffshypothekendarlehens zu ermöglichen. Auf dieser Basis wurde mit der Bank eine Liquidationsvereinbarung geschlossen, in der die Bank auf die nicht durch den Wert des Schiffes gedeckten Teile des Darlehens verzichtet hat und somit eine insolvenzfreie Liquidation der Einschiffsgesellschaft ermöglicht wurde. Insgesamt kann bei diesem Vorgehen nach aktuellem Stand mit einem positiven Ergebniseffekt für das Geschäftsjahr 2018 in Höhen von ca. 16 Mio. EUR gerechnet werden.
Jan Willem Krutemeier hat auf eigenen Wunsch sein Amt als Vorstand der HAMMONIA Schiffsholding AG mit Wirkung zum 28. Februar 2018 niedergelegt. Dr. Karsten Liebing wird die Geschäfte der HAMMONIA Schiffsholding AG als alleiniger Vorstand fortführen. Gleichzeit wurden drei Prokuristen bestellt, die die Gesellschaft ab März 2018 vertreten können.
Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zwischen dem Ende des Jahres 2017 und dem Datum dieser Berichterstattung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten.
Für folgende konsolidierte Tochterunternehmen wird die Befreiungsvorschrift gemäß § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen:
| ― | MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrts GmbH & Co. KG |
| ― | MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG |
| ― | MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG |
| ― | MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG |
| ― | MS "HAMMONIA BEROLINA NOVA" Schiffahrts GmbH & Co. KG |
Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand am 20.
April 2018 aufgestellt und damit zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigeben. Der Konzernabschluss wird dem Aufsichtsrat in der Aufsichtsratssitzung vom 27. April 2018 zur Billigung vorgelegt werden.
Hamburg, den 20. April 2018
HAMMONIA Schiffsholding AG
Dr. Karsten Liebing, Vorstand
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| Firma | Sitz | Eigenkapital EUR |
Beteiligungshöhe % |
Ergebnis 2017 EUR |
|---|---|---|---|---|
| MS "HAMMONIA BEROLINA NOVA" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg | 62.083,67 | 63,00% | 470.088,17 |
| MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG | Hamburg | -9.751.229,41 | 97,39% | 2.390.264,08* |
| MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg | -4.906.599,61 | 97,64% | 2.513.892,03 |
| MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG | Hamburg | 24.711.690,70 | 98,56% | -1.895.122,21 |
| MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG | Hamburg | 38.894.000,93 | 67,33% | 88.310,74 |
| MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG | Hamburg | 24.346.424,94 | 98,56% | -2.044.292,40 |
| FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG | Hamburg | 2.651.897,78 | 51,23% | 1.879.214,84* |
| Verwaltung 3.100 TEU GmbH | Hamburg | -22.549.957,08 | 100,00% | -4.526,02* |
| Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH | Hamburg | -12.949.147,49 | 100,00% | -1.145,45* |
| Verwaltung MS "HAMMONIA WESTPHALIA NOVA" GmbH i.L.*** | Hamburg | 16.184,46 | 50,00% | 1.426,45** |
| Verwaltung 2.500 TEU GmbH | Hamburg | 116.014,95 | 100,00% | 65.960,93 |
| Verwaltung 7.800 TEU GmbH | Hamburg | 6.403,46 | 100,00% | 71.860,62 |
* Gesellschaft ist insolvent
** Gesellschaft befindet sich in Liquidation
*** Jahresabschluss 31.12.2016
aauf dem für die HAMMONIA Schiffsholding AG relevanten Containerschiffsmarkt war auch im Geschäftsjahr 2017 keine nachhaltige Erholung zu verzeichnen.
Dieser Zustand zeigt, dass mit der Umsetzung des umfassenden Restrukturierungskonzeptes im Jahre 2015 die entscheidende und richtige Weichenstellung für den Fortbestand der Gesellschaft getroffen wurde. Auch wenn sich im 4. Quartal des Berichtsjahres positive Signale an den Schifffahrtsmärkten zeigten, scheinen die jahrelangen Verwerfungen und Überkapazitäten die Entwicklung des Marktes noch zu dämpfen. Aber dank des Restrukturierungskonzeptes beeinflussen die weiterhin niedrigen Charterraten und Schiffswerte nur untergeordnet die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens.
Die Flotte der HAMMONIA Schiffsholding AG umfasst in Folge des Restrukturierungskonzepts zum Bilanzstichtag noch sechs Vollcontainerschiffe mit einer Tragfähigkeit zwischen 2.500 TEU und 7.800 TEU. Dabei konnte mit dem MS "HAMMONIA BEROLINA" ein neues Schiff gekauft und erfolgreich im Unternehmen integriert werden. Durch die langfristige Charter erwirtschaftet das Schiff laufende Auszahlung an die Gesellschaft und sichert damit einen wesentlich Beitrag zur Kostendeckung auf Holding-Ebene. Der Verkauf der drei 7.800 TEU Schiffe sichert die Bedienung der Verbindlichkeiten aus der Restrukturierung und ermöglicht dem Unternehmen den Blick nach vorne zu richten.
Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus drei Mitgliedern: Werner Berg (Vorsitzender), Michael Hummel und Andreas Uibeleisen. Im Hinblick auf die geringe Größe des Aufsichtsrats bestehen keine Ausschüsse.
Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Geschäftsjahr 2017 bei der Leitung des Unternehmens überwacht und in allen wichtigen Fragen beraten. Der Aufsichtsrat hat sich zeitnah und eingehend über die wirtschaftliche Entwicklung und finanzielle Lage der Gesellschaft informiert. Gemeinsam haben Vorstand und Aufsichtsrat die mittelfristige Unternehmensplanung erörtert. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand mit dem Vorstand auch außerhalb der regulären Sitzungen kontinuierlich in engem Kontakt. Das Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ist durch Transparenz geprägt und stellt somit eine effektive Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats sicher.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte dabei waren:
| ― | Verabschiedung des Jahresabschlusses, des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts für das Jahr 2016; |
| ― | Verabschiedung des Halbjahresabschlusses 2017; |
| ― | Risikomanagement der Tochtergesellschaften; Verfolgung der Marktentwicklungen auf den Schifffahrtsmärkten und Beurteilung der Auswirkungen auf die Gesellschaft; |
| ― | Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung 2017 und Behandlung der Beschlussvorlagen; |
| ― | Ermächtigung des Vorstandes zur Investition in das MS "HAMMONIA BEROLINA" nach Abwägung der Chancen und Risiken gemäß Entscheidungsvorlage; |
| ― | Ermächtigung des Vorstandes zum Terminverkauf der MS "HAMMONIA HAFNIA", "HAMMONIA FIONIA" und "HAMMONIA DANIA" nach Abwägung der Chancen und Risiken gemäß Entscheidungsvorlage; |
| ― | Fragen der Corporate Governance; und Budget-Planung für die Jahre 2017 und 2018. |
Alle drei Aufsichtsratsmitglieder haben an allen Sitzungen teilgenommen.
Die HANSA PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kehrwieder 11, 20457 Hamburg, wurde durch die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017 zum Jahresabschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählt. Der Abschlussprüfer hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und den zusammengefassten Bericht über die Lage der HAMMONIA Schiffsholding AG und des Konzerns (zusammengefasster Lagebericht) zum 31. Dezember 2017 nach HGB mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden vom Abschlussprüfer ebenfalls mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und Konzernabschluss eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat ferner dem Ergebnis der Abschlussprüfung und der Testaterteilung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zugestimmt und die Prüfungsberichte für den Jahres- und Konzernabschluss zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat dementsprechend in seiner Sitzung vom 27. April 2018 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2017 gebilligt. Der Jahresabschluss war damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat ferner überwacht, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen zur Risikofrüherkennung getroffen hat.
Alle Mitglieder des Aufsichtsrats bedauern die Entscheidung von Herrn Jan Krutemeier, seinen Vorstandsposten niederzulegen. Wir wünschen Herrn Krutemeier alles Gute für seinen Werdegang und bedanken uns bei ihm für die stets transparente und sehr gute Zusammenarbeit. Insbesondere danken wir Herrn Krutemeier für seine engagierte Tätigkeit bei der Restrukturierung des Konzerns, zu dessen Erfolg er in großen Teilen beigetragen hat.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen weiteren Beteiligten, die mit ihrem Engagement das Unternehmen im Jahr 2017 unterstützt haben.
Hamburg, den 30. April 2018
Werner Berg, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Wir haben den von der HAMMONIA Schiffsholding AG (vormals: HCI HAMMONIA SHIPPING AG), Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel - sowie den Konzernlagebericht, der in dem Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht, der in dem Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht, der in dem Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht, der in dem Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, der in dem Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts, der in dem Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht, der in den Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 20. April 2018
**HANSA PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
ppa. Arp, Wirtschaftsprüfer
Ulmer, Wirtschaftsprüferin
HAMMONIA Schiffsholding AG
Neumühlen 9
D-22763 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 88881-0
Fax: +49 (0) 40 88 88 1- 199
www.hammonia-schiffsholding.de
e-mail: [email protected]
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