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HAMMONIA Schiffsholding AG

Annual / Quarterly Financial Statement Jun 4, 2013

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Annual / Quarterly Financial Statement

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HCI Hammonia Shipping AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

ECKDATEN

Schiffsportfolio

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Schiff Datum der Übernahme Kapazität in TEU Baujahr
MS "SAXONIA" 03.12.2007 3.108 2003
MS "WESTPHALIA" 03.12.2007 3.108 2003
MS "HAMMONIA POMERENIA" 29.11.2007 2.546 2007
MS "HAMMONIA FIONIA" 29.04.2008 7.800 1996
MS "HAMMONIA DANIA" 06.05.2008 7.800 1996
MS "HAMMONIA HAFNIA" 16.05.2008 7.800 1996
MS "HAMMONIA HOLSATIA" 21.05.2008 2.546 2008
MS "HAMMONIA TEUTONICA" 06.06.2008 2.546 2008
MS "HAMMONIA MASSILIA" 20.10.2008 2.546 2008
MS "HAMMONIA ROMA" 05.01.2009 2.546 2009
MS "HAMMONIA BAVARIA" 05.01.2009 2.546 2009
MS "HAMMONIA PESCARA" 29.12.2010 4.253 2009
MS "ANTOFAGASTA" 10.02.2012 2.872 2008

Finanzkennzahlen

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in TEUR 2012 2011 2010
Schiffsbetriebsergebnis 39.917 42.136 40.929
Reedereiergebnis 39.915 40.559 43.467
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -1.687 17.174 21.067
Konzernperiodenergebnis -22.107 -226 4.834
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 21.146 22.948 29.382
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.151 116 1.375
Ergebnis pro Aktie -162,89 EUR -3,15 EUR 35,44 EUR

HCI HAMMONIA SHIPPING AG

Das Unternehmenskonzept der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist auf den Erwerb, den Betrieb und die Veräußerung von Handelsschiffen ausgerichtet. Der Fokus liegt dabei auf moderner Containerschiffstonnage. Die derzeitige Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG besteht aus insgesamt dreizehn Containerschiffen in den Größenklassen 2.500 TEU, 2.870 TEU, 3.100 TEU, 4.250 TEU und 7.800 TEU.

Als Führungsholding in der Form einer börsennotierten Aktiengesellschaft beteiligt sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG an Schiffsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG, die ihrerseits die Eigentümer der jeweiligen Schiffe sind. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist ein reiner Asset-Holder, d.h. es sind keine Mitarbeiter in der Gesellschaft angestellt. Die Bereitstellung sämtlicher Dienstleistungen erfolgt durch Outsourcing. Die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG übernimmt alle Aufgaben im Zusammenhang mit dem laufenden Betrieb sämtlicher Schiffe, die sogenannte Bereederung. Die Schiffsgesellschaften stellen den Mietern der Schiffe, den Charterern, ein komplett ausgerüstetes, betriebsbereites und bemanntes Schiff zur Verfügung.

Das Geschäftsmodell der HCI HAMMONIA SHIPPING AG besteht darin, die Schiffe langfristig an bonitätsstarke Linienreedereien zu verchartern und/oder mit anderen Schiffen der jeweils gleichen Größenklasse die Einnahmen zu poolen, um die Erlöse gegen schwankende Charterraten und mögliche Beschäftigungsausfälle abzusichern. Die Einnahmepools werden dabei von der renommierten Reederei Peter Döhle Schiffahrts-KG gemanagt.

Durch die Struktur der HCI HAMMONIA SHIPPING AG bleiben die spezifischen mit der Rechtsform der GmbH & Co. KG verbundenen Vorteile, z.B. die sogenannte "Tonnagesteuer", der Schiffsbetreibergesellschaften erhalten. Gleichzeitig erschließt sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG den Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle für das zukünftige Unternehmenswachstum. Über die Börsennotierung können neue Anlegergruppen erreicht werden, die bisher keinen Zugang zu einer Beteiligung an Schifffahrtsgesellschaften hatten.

1. BEGRÜSSUNG

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

wie zu Beginn des vergangenen Jahres bereits erwartet, musste die HCI HAMMONIA SHIPPING AG sich erneut in einem schwierigen Marktumfeld in der Containerschifffahrt behaupten. Die Weltwirtschaft und auch der Welthandel sind zwar erneut gewachsen, allerdings blieben die Wachstumsraten hinter denen des Vorjahres zurück. Hierzu hat unter anderem die schwache Wachstumsdynamik Europas beigetragen, dessen Konjunktur weiterhin durch die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise belastet worden ist. Die Nachfrage nach Containerschiffsverkehren ist zwar weltweit erneut gestiegen, das heißt wir operieren nach wie vor in einem Wachstumsmarkt. Die Wachstumsrate war jedoch zu niedrig, um die weiterhin bestehenden Überkapazitäten abzubauen, nicht zuletzt, da die weltweite Flotte der Containerschiffe durch Werftablieferungen von Schiffsneubauten weiter gewachsen ist. Im Ergebnis lag die Zahl der beschäftigungslosen Containerschiffe nach einem zwischenzeitlichen unterjährigen Rückgang am Jahresende mit rund 5 % der weltweiten Flottenkapazität sogar leicht höher als noch zu Jahresbeginn.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG konnte sich mit ihrem Konzept einer Mischung von mittel- bis langfristigen Festchartern einerseits sowie Poolbeschäftigungen andererseits lange verhältnismäßig gut in dem herausfordernden Marktumfeld behaupten. Da aber die Raten der Einnahmepools letztlich den Marktraten folgen, können die Pools zwar Marktschwankungen absorbieren, nicht jedoch die nunmehr seit über vier Jahren andauernde Marktbaisse. Dies wird deutlich am Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres: Das Schiffsbetriebsergebnis liegt mit rund 39,9 Mio. EUR mit 1,6 % zwar nur geringfügig unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums, dies allerdings nur weil das Ergebnis des MS "ANTOFAGASTA" in 2012 erstmalig konsolidiert worden ist, welches seit Februar 2012 in der Flotte der Gesellschaft fährt. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hatte - refinanziert durch die Begebung von Genussrechtskapital - eine Mehrheitsbeteiligung an dem 2.872 TEU Containerschiff erworben. Das Konzernperiodenergebnis ist mit rund -22,1 Mio. EUR deutlich negativ, während im Vorjahr mit rund -0,2 Mio. EUR noch ein fast ausgeglichenes Konzernergebnis ausgewiesen werden konnte. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen nicht liquiditätswirksame Wertminderungen des Anlagevermögens. Im Rahmen des "Impairment Tests", bei dem die Wertansätze des Schiffsvermögens überprüft werden, haben sich zum Bilanzstichtag aufgrund der Einnahmesituation der Poolschiffe Abwertungen in Höhe von rund 13,5 Mio. EUR ergeben. Ohne Berücksichtigung dieser außerordentlichen Wertminderungen betrug der Konzernverlust rund 8,5 Mio. EUR. Dieses Ergebnis ist sicherlich nicht zufriedenstellend.

Wichtiger als das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung ist derzeit für die Gesellschaft allerdings die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Hierzu sind unterschiedliche Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich, bezüglich derer in den letzten Monaten deutliche Fortschritte erzielt werden konnten. Aufgrund der Einnahmesituation benötigen die sechs 2.500 TEU und die beiden 3.100 TEU Schiffe weitere Tilgungsstundungen der finanzierenden Banken. Hierzu waren frühzeitig Verhandlungen im abgelaufenen Jahr aufgenommen worden, die sich aufgrund des Marktumfelds als herausfordernd und langwierig erwiesen haben. Bezüglich der sechs 2.500 TEU Schiffe konnte zwischenzeitlich aber eine Einigung erzielt werden, die nur noch unter einem entsprechenden Dokumentationsvorbehalt der finanzierenden Banken steht. Bei den beiden 3.100 TEU Schiffen dauern die entsprechenden Verhandlungen derzeit noch an.

Die finanzierenden Banken aller Poolschiffe haben stets deutlich gemacht, dass Voraussetzung für weitere Tilgungsstundungen ein substanzieller Eigenkapitalbeitrag der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist. Dieser soll überwiegend durch die Überschüsse der drei in langjährigen Festchartern fahrenden 7.800 TEU Schiffe dargestellt werden. Um überschüssige Liquidität dieser Schiffe verwenden zu können, ist wiederum eine Einigung mit deren finanzierenden Banken erforderlich gewesen, da nach ihrer Ansicht die sogenannte Werterhaltungsklausel in dem Kreditvertrag nicht eingehalten worden ist. Auch diesbezüglich konnte zwischenzeitlich eine Vereinbarung unterzeichnet werden, die trotz höherer Margen und zusätzlicher Tilgungen die Verwendung von überschüssiger Liquidität in einem gewissen Rahmen für die Poolschiffe erlaubt. Ferner sind mit dem Bankenkonsortium der 7.800 TEU Schiffe für ein Schiff abweichende günstigere Konditionen abgestimmt worden, falls eine vereinbarte Sondertilgung geleistet wird. Dies soll durch die Aufnahme von Vorzugskommanditkapital auf Ebene der Schiffsgesellschaft ermöglicht werden. Die entsprechenden Verpflichtungserklärungen von dritten Investoren liegen bereits vor. Die erforderliche Vertragsänderung in der Kreditvertragsdokumentation konnte am 28. März 2013 unterzeichnet werden. Damit kann nunmehr ein weiterer wichtiger Baustein in der finanziellen Restrukturierung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG umgesetzt werden.

Neben der Neubeordnung der Finanzierung der beiden 3.100 TEU Schiffe steht des Weiteren noch die Durchführung einer flankierenden Kapitalmaßnahme aus. Aufgrund der bislang getroffenen Vereinbarungen mit den finanzierenden Banken der Poolschiffe kann der Zeitpunkt hierfür nun aber flexibler in Abhängigkeit der Marktentwicklung gewählt werden. Auch der Containerschiffsmarkt wird wieder zu einem Gleichgewicht finden, auf dem sich Charterraten einstellen, die mindestens auskömmlich für die Schiffseigner sind. Der Weg zu diesem Gleichgewicht ist deutlich länger, als er von Marktteilnehmern und -beobachtern erwartet worden war. Auch das laufende Jahr wird aufgrund der noch vorhandenen Überkapazitäten erneut herausfordernd. Ziel bleibt es jedoch, die HCI HAMMONIA SHIPPING AG so aufzustellen, dass sie von einer einsetzenden nachhaltigen Markterholung profitieren kann.

Hamburg, den 05. April 2013

Dr. Karsten Liebing, Vorstand

Jan Krutemeier, Vorstand

2. UNTERNEHMEN

2.1 Unternehmensziele und -strategie

Attraktive Rendite für unsere Aktionäre

Ziel der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist das Erwirtschaften einer attraktiven und nachhaltigen Rendite für unsere Aktionäre. Mittel- und langfristig soll ein Wertsteigerungspotenzial für die Aktie geschaffen werden. Mit ihrer Flotte moderner Seeschiffe und deren Betrieb mit qualifiziertem Personal ist die HCI HAMMONIA SHIPPING AG auf gutem Wege, sich als zuverlässiger Anbieter für qualitativ hochwertige Transportkapazitäten in den Schiffsmärkten zu positionieren. Zusätzliche Renditechancen bietet die gezielte Ausnutzung zyklischer Marktschwankungen beim An- und Verkauf von Schiffen.

Fokussierung auf die containerschifffahrt

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG fokussiert sich mit ihren Schiffsinvestitionen auf das Segment der Containerschifffahrt. In den vergangenen 20 Jahren hat der weltweite Containerumschlag Wachstumsraten von durchschnittlich rund 9 % pro Jahr verzeichnet. Die zunehmende internationale Arbeitsteilung im Zuge der Liberalisierung des Handels und der Dezentralisierung der Produktionsprozesse sorgte in dieser Zeit für ein überproportionales Wachstum des Welthandels, der zu über 90 % per Seeschiff abgewickelt wird. Vom steigenden Volumen der Warenströme profitiert die Containerschifffahrt am stärksten. Nach dem starken Einbruch des Handelsvolumens im Jahr 2009 ist der weltweite Containerumschlag im Jahr 2010 um knapp 13 % gestiegen und im Jahr 2011 um knapp 9 %. Nach einem Rückgang des Wachstums im Jahr 2012 auf rund 3,6 % wird für das Jahr 2013 zunächst nur ein leichter Anstieg um rund 6,1 % erwartet. Mittel- und langfristig wird die internationale Arbeitsteilung weiter zunehmen und so zu einem nachhaltigen Wachstum des Containerumschlags führen. Auf der Nachfrageseite gewinnen immer mehr Güter an Bedeutung, welche in Containern transportiert werden können. Auf der Angebotsseite spielen die deutliche Ausweitung der Containerschiffsflotte und das schnellere Be- und Entladen von Containerschiffen eine wichtige Rolle, da dies kurze Liegezeiten in den Häfen ermöglicht.

Ähnlich der Entwicklung in der internationalen Luftfahrt entstehen auch im Seehandel Strukturen mit großen Containerumschlagshäfen (sogenannte Hubs), die einen wachsenden Anteil von Containern durch Zubringerdienste (Feeder-Verkehr) angeliefert bekommen. Anschließend werden die Schiffsladungen neu zusammengestellt und zu anderen Hubs oder an die eigentlichen Bestimmungshäfen weitertransportiert (Hub-and-Spoke-Konzept). Die treibenden Kräfte für die Entstehung dieser Strukturen und ihren steigenden Umschlagsanteil liegen in den Kostenvorteilen größerer Containerschiffe auf den Langstrecken im interkontinentalen Handel sowie dem zunehmenden Grad der Containerisierung auch in kleineren Häfen.

Diese grundsätzlichen Wachstumstreiber für den Seehandel werden auch durch konjunkturelle Schwankungen nicht außer Kraft gesetzt, sondern allenfalls vorübergehend gedämpft.

Professionelles Management

Der Erfolg der Geschäftstätigkeit ist im derzeitigen Marktumfeld im Wesentlichen von der Bewältigung der finanziellen Herausforderungen abhängig, die durch die anhaltende Schifffahrtskrise auch in der Flotte der Gesellschaft bestehen.

Der mittel- bis langfristige Erfolg wird zudem von dem Zugang zu attraktiven Investitionsobjekten beeinflusst. Dies wird unter anderem durch die langfristig gewachsenen Geschäftsbeziehungen des Vorstands und des Bereederers, der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, die Branchenkenntnis der HCI Gruppe und den guten Zugang zu den Chartermärkten der Peter Döhle Schiffahrts-KG sichergestellt, die für die Beschäftigung der Schiffe sorgt und zugleich als Poolmanager fungiert.

Die Finanzierung der Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG weist eine solide Kapitalstruktur von rund 28 % Eigenkapital und rund 72 % Fremdkapital auf. Das Eigenkapital wurde überwiegend aus dem Mittelzufluss durch die Kapitalerhöhung im Zuge des Börsengangs der HCI HAMMONIA SHIPPING AG generiert. Das Fremdkapital wurde langfristig durch schiffsfinanzierende Banken gewährt. Rund zwei Drittel des Fremdkapitals sind mittelfristig zinsgesichert.

2.2 Geschäftsmodell

Marktchancen

Die wachsende Weltbevölkerung, die fortschreitende Globalisierung und die internationale Arbeitsteilung sowie die Wandlung der bisherigen Entwicklungs- und Schwellenländer zu Industrienationen haben in den vergangenen Jahren zu einem stetigen Anwachsen der weltweiten Handelsvolumina geführt. So lag die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der letzten 20 Jahre im weltweiten Containerumschlag bei rund 9 %.

Da sich das Wachstum des Containerumschlags und das Angebot von Transportkapazitäten nicht jederzeit im Gleichgewicht befinden, kommt es zwischenzeitlich immer wieder zu Kapazitätsengpässen. In diesen Marktphasen steigen sowohl die Preise für Containerschiffe als auch die Charterraten, mit dem Ergebnis lukrativer Opportunitäten für Schiffseigner.

Unternehmensstruktur, Schiffsportfolio und Management

1) im Anschluss: Aufnahme in PD 2.500 - 2.800 TEU Pool

Das Schiffsportfolio umfasst derzeit dreizehn Containerschiffe der Größenklassen Sub-Panamax, Panamax und Post-Panamax mit einer Gesamtkapazität von rund 52.000 TEU.

Die sechs Schiffe der Sub-Panamax-Klasse werden zwischen Asien und Afrika, auf Europa-Afrika-Routen sowie zwischen Nord- und Mittelamerika und Europa eingesetzt. Die Panamax-Schiffe MS "WESTPHALIA" und MS "SAXONIA" verkehren zwischen China und Indien, das MS "ANTOFAGASTA" zwischen Mittelamerika, dem Schwarzen Meer sowie zwischen Südamerika, Asien und Australien und das MS "HAMMONIA PESCARA" zwischen dem Roten Meer und dem Arabischen Golf. Die drei Post-Panamax-Schiffe verkehren auf Ost-West-Strecken zwischen Asien und Europa bzw. der Ostküste Nordamerikas.

Die Bereederung der Schiffe wird exklusiv durch die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG übernommen. Diese umfasst alle Geschäfte und Rechtshandlungen von der Versorgung der Schiffe mit Schmierstoffen, Ersatzteilen, Verbrauchsmaterialien und Ausrüstungen über die Bemannung, die Instandhaltung bis hin zur Buchhaltung, Finanzierung und Abwicklung des Zahlungsverkehrs sowie dem Abschluss erforderlicher Versicherungen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Werterhaltung der Schiffe durch einen hohen Qualitätsanspruch an die Maßnahmen zur Wartung und Instandhaltung der Flotte. Ein überdurchschnittlich guter technischer Zustand der Schiffe bedeutet eine erhöhte Attraktivität auf dem Charter- und Secondhandmarkt.

Die Schifffahrt ist ein zyklisches Geschäft mit zum Teil hoher Volatilität auf den Charter- sowie An- und Verkaufsmärkten. Um möglichst stabile Erträge aus der Vercharterung der Schiffe zu erzielen, wird die Volatilität der Chartermärkte durch langfristige Chartern und Poolkonzepte geglättet. Die Volatilität an den An- und Verkaufsmärkten soll dagegen langfristig gezielt zum Generieren von Erträgen aus dem An- und Verkauf von Schiffen genutzt werden.

2.3 Aktie

Anfang 2012 bewegte sich der Kurs der HCI HAMMONIA SHIPPING AG Aktie in einem Korridor um die 400,00 EUR-Marke. Während des zweiten Quartals begann der Aktienkurs zu fallen und erreichte im vierten Quartal seinen Tiefpunkt bei 116,77 EUR. Anschließend stabilisierte sich die Aktie auf einem Kursniveau von um und bei 150,00 EUR. Der Jahresschlusskurs in Höhe von 149,90 EUR lag rund 64 % unter dem Jahresanfangskurs.

Die negative Entwicklung ist dem anhaltend ungünstigen Marktumfeld für Containerschiffe geschuldet. Zusätzlich belastet, dass mit den finanzierenden Banken aufgrund des weiterhin niedrigen Charterratenniveaus weitere Tilgungsstundungen vereinbart werden müssen. Auch der von der Commerzbank AG angekündigte Rückzug aus der Schiffsfinanzierung verschlechterte die Anlegerstimmung.

Im Vergleich zu den relevanten Aktienindizes schnitt die Aktie der HCI HAMMONIA SHIPPING AG vor dem Hintergrund der stagnierenden Schifffahrtsmärkte schwach ab: Der DAX und der MSCI World Index verzeichneten im Berichtszeitraum einen Zugewinn von über 25 bzw. 10 %. Der DAXglobal Shipping EUR Price Return Index ist im Berichtszeitraum um 2 % gestiegen. Die bessere Entwicklung des DAXglobal Shipping Index gegenüber der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist hauptsächlich dadurch zu erklären, dass die Mehrheit der Mitglieder des DAXglobal Shipping Index Linienreedereien sind, die von den gestiegenen Frachtraten im Berichtszeitraum profitiert haben. Die Erholung der Frachtraten führte allerdings noch zu keiner Verbesserung auf den relevanten Chartermärkten.

Durch die überwiegende Platzierung bei langfristig orientierten institutionellen Investoren weist die Aktie der HCI HAMMONIA SHIPPING AG im Börsenhandel eine geringe Liquidität auf. Die Anteile der HCI HAMMONIA SHIPPING AG werden zu rund 20 % von Sparkassen, Raiffeisenbanken und Volksbanken, zu rund 27 % von Versicherungen und Pensionskassen, zu rund 27 % von anderen Banken, zu rund 10 % von der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, zu rund 9 % von Vermögensverwaltungsgesellschaften und zu rund 3 % von anderen institutionellen Investoren gehalten. Die restlichen rund 4 % der Aktien befinden sich im Streubesitz. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hält keine eigenen Aktien.

Kursentwicklung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG (in EUR)

Relative Kursentwicklung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG zu ausgewählten Aktienindizes (in %)

Basisdaten zur HCI HAMMONIA SHIPPING AG Aktie

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WKN / ISIN A0MPF5 / DE000A0MPF55
Börsenkürzel / Reuters / Bloomberg HHX.HAM / HHX.DE / HHX.GR
Aktiengattung Nennwertlose Inhaber-Stammaktien
Aktienanzahl 136.414 Stück
Aktienkurs (01.01.2012 - 31.12.2012)
Höchstkurs 09.01.2012 457,50 EUR
Tiefstkurs 29.10.2012 116,77 EUR
Anfangskurs 02.01.2012 419,75 EUR
Schlusskurs 28.12.2012 149,90 EUR
Marktkapitalisierung 28.12.2012 20,45 Mio. EUR

3. KONZERNLAGEBERICHT

3.1 Wesentliche Geschäfts- und Rahmenbedingungen

3.1.1 Allgemeines

Als börsennotierte Schiffsbeteiligungsgesellschaft wird die HCI HAMMONIA SHIPPING AG in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt und ist an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im regulierten Markt sowie an anderen deutschen Börsen im Freiverkehr notiert.

Das Ziel der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist der Aufbau einer Flotte moderner Seeschiffe und deren Betrieb in wachstumsstarken Segmenten der Containerschifffahrt, um eine nachhaltige Rendite für die Aktionäre zu erwirtschaften. Der Konzern erzielt somit Erträge aus dem Betrieb von Schiffen. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hatte im Geschäftsjahr 2012 dreizehn Containerschiffe in Fahrt.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG führt als Konzernobergesellschaft und geschäftsführende Holding die einzelnen Schiffsinvestments der jeweiligen Tochtergesellschaften.

Zum 31. Dezember 2012 ist die HCI HAMMONIA SHIPPING AG an insgesamt 16 Gesellschaften unmittelbar mit folgender Pflichteinlage gemäß jeweiligem Gesellschaftsvertrag beteiligt:

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• MS MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (10.226 TEUR)
• MS "WESTPHALIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (10.226 TEUR)
• MS "HAMMONIA POMERENIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (11.126 TEUR)
• MS "HAMMONIA HOLSATIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (11.176 TEUR)
• MS "HAMMONIA MASSILIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (11.326 TEUR)
• MS "HAMMONIA TEUTONICA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (11.226 TEUR)
• MS "HAMMONIA BAVARIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (11.726 TEUR)
• MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (11.326 TEUR)
• MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (17.000 TEUR)
• MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (17.000 TEUR)
• MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (17.000 TEUR)
• MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG (10.733 TEUR)
• FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG (7.429 TEUR)
• Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH (25 TEUR)
• Verwaltung HCI HAMMONIA Schiffahrts GmbH (25 TEUR)
• Verwaltung MS "HAMMONIA PESCARA" GmbH (14 TEUR)

Die genannten Beteiligungen und die HCI HAMMONIA SHIPPING AG selbst bilden grundsätzlich den gesamten Konsolidierungskreis des Konzerns, wobei die Gesellschaften in der Rechtsform "GmbH & Co. KG" jeweils als sogenannte Einschiffs-Kommanditgesellschaften zivilrechtliche Eigentümer und Betreiber des einzelnen Schiffes sind. Die Verwaltung MS "HAMMONIA PESCARA" GmbH hat die Stellung der persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin) in der MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG. Die Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH hat die Stellung der persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin) in der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG. Die Verwaltung HCI HAMMONIA Schiffahrts GmbH hat die Stellung der persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin) in den übrigen Kommanditgesellschaften.

3.1.2 Geschäftsverlauf

Flotte

Die Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG umfasst zum Ende des Jahres 2012 dreizehn moderne Containerschiffe mit einer Größe von 2.500 bis 7.800 TEU. Als letztes kam das MS "ANTOFAGASTA" mit rund 2.870 TEU zur Flotte hinzu. An diesem Schiff beteiligte sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG am 10. Februar 2012 mit rund 51 %.

Die sechs Schiffe der Sub-Panamax-Klasse mit einer Größe von 2.500 TEU fahren in einem Einnahmepool der Peter Döhle Schiffahrts-KG mit zum Ende des Berichtszeitraums 61 Schiffen. Für die 2.500 TEU Schiffe lagen die Poolraten im Jahr 2012 bei rund 9.000 USD/Tag. Im Vergleich zu 2011 entspricht dies einem Rückgang von rund 32 %. Die vergleichbare Charterrate am Spotmarkt lag im Jahresdurchschnitt bei rund 7.300 USD/Tag (HAMBURG INDEX©, Containership T/C-Rates, Results 1999 - 2013). Der Pool bietet somit nicht nur Einnahmen über dem Markt, sondern auch die Sicherheit eines kontinuierlichen Cashflows, was in einem derzeitig schwachen Markumfeld besonders wichtig ist: Brancheninformationen zufolge ist Ende 2012 über 10 % der Flotte im Segment 2.000 bis 2.999 TEU ohne Beschäftigung.

Die zwei Schiffe der Panamax-Klasse mit einer Größe von 3.100 TEU fahren ebenfalls in einem Einnahmepool der Peter Döhle Schiffahrts-KG. Dieser umfasste zum Ende des Berichtszeitraums 17 vergleichbare Schiffe. Die entsprechenden Poolraten lagen im Jahr 2012 bei rund 8.800 USD/Tag und somit 39 % unter dem Durchschnitt des Vorjahres. Die vergleichbaren Marktraten am Spotmarkt lagen im Jahr 2012 bei rund 8.000 USD/Tag (HAMBURG INDEX©, Containership T/C-Rates, Results 1999 - 2013). Der Vorteil des Pools wird auch in dieser Größenklasse bei Betrachtung der beschäftigungslosen Schiffe im Markt deutlich: Anfang 2013 waren nach Brancheninformationen über 14 % der Flotte im Segment 3.000 bis 3.999 TEU im Markt ohne Beschäftigung.

Die anderen fünf Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG-Flotte haben mehrjährige Zeitchartern mit namhaften Linienreedereien. So ist das MS "HAMMONIA PESCARA" mit 4.250 TEU bis Mitte 2014 an die United Arab Shipping Company ("UASC") verchartert. Die UASC zählt zu den 20 größten Container-Linienreedereien weltweit. Das MS "ANTOFAGASTA" war bis Anfang 2013, und die drei Post-Panamax Schiffe mit jeweils 7.800 TEU sind bis in das Jahr 2018, an die weltgrößte Container-Reederei A.P Moeller-Maersk verchartert. Alle fünf Schiffe mit Zeitchartern haben planmäßig die vereinbarten Chartereinnahmen erwirtschaftet.

Die Kombination von in Einnahmepools fahrenden Schiffen und langfristig vercharterten Schiffen verringert die Volatilität der Chartereinnahmen und minimiert das Risiko von Einnahmeausfällen durch eine zeitweilige Nichtbeschäftigung der Schiffe. Aufgrund dieses Beschäftigungskonzeptes konnte die HCI HAMMONIA SHIPPING AG verhältnismäßig gut die Auswirkungen der Schifffahrtskrise bewältigen. Da diese aber nunmehr seit über vier Jahren andauert, und die Einnahmepools letztlich den Märkten folgen, sind weitere Restrukturierungsmaßnahmen bei den Poolschiffen der Gesellschaft erforderlich (siehe hierzu Ausführungen im Abschnitt "Finanzierung").

Bei der MS "HAMMONIA DANIA", MS "HAMMONIA FIONIA" und MS "HAMMONIA HAFNIA" wurde im Jahr 2012 eine Trockendockung als Vorbereitung auf die Klasseerneuerung im Jahr 2013 durchgeführt. Ein Teil der Kosten sowie des Verdienstausfalls aufgrund der Off-Hire-Zeit wurde vom Charterer erstattet. Die bei den Gesellschaften verbleibenden Dockungskosten belaufen sich auf 500 bis 650 TEUR pro Schiff, die Off-Hire-Zeit auf jeweils sechs bis zehn Tage.

Bei der MS "HAMMONIA POMERENIA" war für 2013 ebenfalls eine Trockendockung zur Erneuerung der Klassezertifikate geplant. Aufgrund des Schiffstyps und des guten Zustands des Schiffes konnte in Absprache mit der Klassifikationsgesellschaft und dem zuständigen Flaggenstaat jedoch ein sogenanntes "extended dry docking" vereinbart werden, wodurch die kostenintensive Trockendockung um 2,5 Jahre auf das Jahr 2015 verschoben werden konnte. Damit konnten sowohl Off Hire-Tage als auch Kosten reduziert werden. Für die Schwesterschiffe wird nun ebenfalls geprüft, ob diese Regelung angewendet werden kann, um damit die Gesellschaften in den nächsten zwei bis vier Jahren liquiditätsmäßig zu entlasten.

Bei der MS "ANTOFAGASTA" traten unvorhergesehene Reparaturen und Wartungsarbeiten an Hauptmaschine, Hilfsdiesel und Ausrüstung auf, die insgesamt in Höhe von rund 175 TEUR zusätzliche Kosten verursachten.

Ansonsten verlief der Schiffsbetrieb weitestgehend störungsfrei und die Charterer sind mit der technischen Performance der Schiffe sehr zufrieden.

Finanzierung

Für sämtliche Schiffe der Flotte bestehen langfristige Finanzierungsverträge mit in der Schiffsfinanzierung etablierten Banken. Es gibt für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG keine Verpflichtung, weitere Schiffe abzunehmen, so dass für den Konzern keine damit verbundenen Finanzierungsrisiken bestehen.

Aufgrund der niedrigen Poolerlöse muss derzeit davon ausgegangen werden, dass sämtliche 2.500 TEU und 3.100 TEU Schiffe ihre Tilgungen im laufenden Jahr 2013 sowie in 2014 nicht planmäßig leisten können. Daher wurden mit den finanzierenden Banken frühzeitig in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres 2012 Verhandlungen hinsichtlich weiterer Tilgungsstundungen aufgenommen.

Bereits im 4. Quartal 2012 haben einzelne Schiffsgesellschaften ihre jeweiligen Tilgungsraten nicht leisten können.

Die Banken haben dies aufgrund der laufenden Verhandlungen bis auf weiteres geduldet, sich ihre jeweiligen Rechte jedoch vorbehalten. Von Seiten der Banken wird weiterhin ein substanzieller Beitrag der Eigenkapitalseite im Rahmen der finanziellen Neuordnung der Finanzierung dieser Schiffe erwartet. Daher haben wir in der Finanzberichterstattung in 2012 darüber informiert, dass als flankierende Maßnahme eine Kapitalmaßnahme wie eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital geplant wird.

Da der Containerschifffahrtsmarkt im vergangenen Jahr kontinuierlich rückläufig gewesen ist, mussten die Sanierungskonzepte mehrfach angepasst werden. Fortschritte in den Verhandlungen mit den finanzierenden Banken konnten daher nur langsam erzielt werden.

Im 4. Quartal 2012 wurde hinsichtlich der sechs 2.500 TEU Containerschiffe ein Term Sheet (unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Entscheidungsgremien der Banken) unterzeichnet. Dieses Term Sheet sieht die Aussetzung von jeweils weiteren acht Quartalstilgungen ab dem 4. Quartal 2012 vor, nachdem auf Basis einer Vereinbarung vom Januar 2011 bereits jeweils vier Quartalstilgungen gestundet worden waren. Die neuerlichen Stundungen entsprechen einem Tilgungsvolumen von zwischen 4,4 Mio. USD und 4,7 Mio. USD je Schiff bzw. 26,8 Mio. USD für die sechs Schiffe. Der sofort zahlbare Eigenkapitalbeitrag der HCI HAMMONIA SHIPPING AG konnte auf umgerechnet 0,5 Mio. USD je Schiff, d.h. insgesamt 3 Mio. USD, reduziert werden. Weitere Eigenkapitalbeiträge in Summe von 7 Mio. USD sind verteilt über die Laufzeit bis Ende 2015 einzubringen. Die Einzahlungstermine tragen dem im Zeitablauf entstehenden Liquiditätsbedarf Rechnung, zugleich kann nun der Zeitpunkt der flankierenden Kapitalmaßnahme flexibler in Abhängigkeit der Marktentwicklung gewählt werden. Die Höhe der Marge ist unverändert gegenüber der Vereinbarung hinsichtlich der bereits in 2011 vereinbarten Tilgungsstundungen, bzw. wurde reduziert hinsichtlich der Stundungstranchen. Im Gegenzug ist eine Restrukturierungsgebühr in Höhe von 0,95 Mio. USD je Schiff zu entrichten, die jedoch nur bei hinreichender Liquidität zahlbar wird, spätestens aber zum Ende der fest verzinsten Darlehenstranchen in den Jahren 2020 bzw. 2021. Die Gesamtbelastung aus Gebühren und Marge entspricht damit dem aktuellen Marktniveau, die liquide Belastung konnte aber an die Erfordernisse der Schiffsgesellschaften angepasst werden. Im Rahmen dieses Konzeptes haftet die HCI HAMMONIA SHIPPING AG gesamtschuldnerisch für die Kreditverbindlichkeiten der sechs Einschiffsgesellschaften.

Da die finanzierenden Banken hinsichtlich der beiden 3.100 TEU Containerschiffe bereits jeweils acht Quartalstilgungen gestundet haben, sind die Verhandlungen bezüglich weiterer Tilgungsstundungen deutlich anspruchsvoller. Bei einem Schiff wurde im Berichtszeitraum eine weitere Quartalstilgung mit Duldung der Bank ausgesetzt. Zum Bilanzstichtag konnte daher noch keine Einigung erzielt werden. Die Verhandlungen verlaufen aber konstruktiv, so dass wir erwarten, dass eine Lösung erzielt werden kann, die insbesondere der Liquiditätssituation der Gesellschaften Rechnung trägt.

Bei den Finanzierungen für die drei 7.800 TEU Containerschiffe konnte die HCI HAMMONIA SHIPPING AG eine Verlängerung der bestehenden Verzichtsvereinbarung hinsichtlich der "Loan-To-Value (LTV)"-Klausel erreichen: Zum Bilanzstichtag befand sich ein entsprechendes Kreditvertragsaddendum im Unterschriftenumlauf. Die LTV-Klausel verlangt, dass das Verhältnis von ausstehender Darlehensvaluta zum Schiffswert ohne Berücksichtigung des Chartervertrags einen bestimmten Schwellenwert nicht überschreitet. Aufgrund der gesunkenen Schiffspreise wurde diese Kreditvertragsbedingung verletzt. Die nunmehr geschlossene Verzichtsvereinbarung sieht eine erhöhte Marge sowie zusätzliche Tilgungen auf das Darlehen vor. Der vereinbarte Tilgungsplan wurde dabei so ausgestaltet, dass die Gesellschaften der in langfristigen Chartern beschäftigten 7.800 TEU Schiffe im Ergebnis einen Teil ihrer Liquidität zur Stützung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG bzw. der in den Einnahmepools fahrenden Schiffe verwenden können. Die kontinuierliche Umsetzung dieser Vereinbarung setzt die erfolgreiche finanzielle Neuordnung des Gesamtunternehmens voraus.

Des Weiteren ist mit den finanzierenden Banken hinsichtlich der MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, eine der drei 7.800 TEU Schiffsgesellschaften, die Aufnahme weiterer Gesellschafter abgestimmt worden. Über die neuen Eigenkapitalmittel soll im Wesentlichen eine Sondertilgung finanziert werden, im Gegenzug reduziert sich bei dieser Gesellschaft die Marge und weitere verpflichtende Zusatztilgungen entfallen. Im Ergebnis kann die Einschiffsgesellschaft des MS "HAMMONIA HAFNIA" die HCI HAMMONIA SHIPPING AG mit zusätzlicher Liquidität unterstützen. Diese Vereinbarung stand zum Bilanzstichtag noch unter einem Gremienvorbehalt der finanzierenden Banken sowie einem Dokumentationsvorbehalt. Weitere Informationen hierzu werden im Nachtragsbericht (Kapitel 3.4) gegeben.

3.1.3 Marktentwicklung

Die Weltkonjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2012 abgekühlt. In der aktuellen Ausgabe des World Economic Outlook vom 23. Januar 2013 erwartet der Internationale Währungsfonds ein im Vergleich zur Prognose aus Oktober 2012 geringfügig reduziertes Wachstum der Weltwirtschaft von 3,2 % für das Jahr 2012. Das Wachstumstempo in den einzelnen Weltregionen ist fortwährend sehr unterschiedlich. Für positive Impulse sorgen weiterhin die Entwicklungs- und Schwellenländer, deren Wachstumsrate mit erwarteten 5,1 % deutlich über dem Wachstum der Industrieländer von 1,3 % liegt.

Das für die Containerschifffahrt wichtige Welthandelsvolumen bleibt 2012 mit einer Zunahme von 2,8 % deutlich hinter dem starken Wachstum von 12,6 % im Jahr 2010 und 5,9 % im Jahr 2011 zurück. Vor diesem Hintergrund hat auch die Wachstumsdynamik im Containerverkehr im Jahr 2012 nachgelassen. So wird für das Jahr 2012 mit einem Wachstum des Containerumschlags von 3,6 % gerechnet, nach 7,2 % im Jahr 2011 und 12,8 % im Jahr 2010.

Die Nachfrageentwicklung nach Transportkapazitäten ist somit weiterhin positiv, die geringere Wachstumsrate ist aber nicht ausreichend, um den nach wie vor bestehenden Angebotsüberhang abzubauen. Eine nachhaltige Erholung des Containerschiffsmarktes war damit im abgelaufenen Jahr nicht möglich. Die Containerschiffsflotte umfasst weltweit derzeit 4.956 Einheiten mit einer Gesamtkapazität von rund 16,4 Mio. TEU (Stand: Februar 2013). Nachdem die Aufliegerquote, d.h. der Anteil der unbeschäftigten Containerschiffskapazität, im zweiten Quartal 2012 zunächst stetig zurückging und bis Juni einen Wert von 2,7 % erreichte, nahm der Anteil der Schiffe ohne Beschäftigung in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich zu und lag per Ende Dezember 2012 bei 5,0 %.

Zumindest die Entwicklung der Orderbücher für Containerschiffe zeigt einen positiven Trend. Zu Beginn der Schifffahrtskrise vor fast fünf Jahren betrug das Verhältnis der bestellten Transportkapazitäten zu denen der fahrenden Flotte noch rund 60 %. Nachdem ein erheblicher Teil der bestellten Schiffe inzwischen geliefert und in Fahrt gesetzt wurde, hat sich das Orderbuch deutlich abgebaut. Anfang 2012 lag das Verhältnis noch bei 28 %, dieser Wert hat sich bis Ende Dezember auf rund 21 % der derzeitigen Flottenkapazität weiter reduziert. In der für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG besonders relevanten Größenklasse der Schiffe zwischen 2.000 und 3.000 TEU beträgt das Verhältnis Orderbuch zu fahrender Flotte lediglich 4,9 %. Der Anteil dieser Größenklasse am gesamten Orderbuch beläuft sich auf 2,4 %, während er für die Tonnage oberhalb 7.500 TEU bei 73,0 % liegt. Dementsprechend ist der Zuwachs an Tonnage in den für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG relevanten Größenklassen für die nächsten Jahre begrenzt.

Obwohl die Altersstruktur der Containerschiffsflotte lediglich ein relativ geringes Verschrottungspotential bietet - nur 4,6 % der Kapazität der fahrenden Flotte ist älter als 20 Jahre - wurde im Jahr 2012 mit rund 336.000 TEU fast viermal so viel Containerschiffskapazität verschrottet wie im Vorjahr. Dabei werden im aktuellen Marktumfeld auch jüngere Schiffe verschrottet, die unter technischen Gesichtspunkten deutlich länger betrieben werden könnten.

Nach einem ruinösen Preiswettbewerb der Linienreedereien im Jahr 2011 haben sich die Frachtraten in der ersten Jahreshälfte 2012 erholt. In der zweiten Jahreshälfte fielen die Frachtraten jedoch wieder kontinuierlich und stabilisierten sich auf einem Niveau deutlich über den Tiefstständen von 2011. Anders als in der Vergangenheit konnten die Charterraten aber von dem gestiegenen Niveau der Frachtraten nicht profitieren. Dies ist in erster Linie auf die hohen Überkapazitäten zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die gestiegenen Treibstoffpreise den Spielraum der Linienreeder begrenzen, trotz gestiegener Frachtraten auch wieder höhere Charterraten zahlen zu können. Nachdem der Containership Timecharter Index (New Contex) Anfang Juni 2012 mit 417 Punkten den Jahreshöchststand erreichte, sank er bis Ende des Jahres wieder auf 351 Punkte. Die Charterraten verharren somit weiterhin auf einem Niveau, das nicht auskömmlich ist, um die Schiffsbetriebskosten und den vollen Kapitaldienst zu decken.

3.2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns (nach IFRS)

3.2.1 Ertragslage

Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage für das Geschäftsjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 2012 2011 Ergebnisveränderung
Umsatzerlöse 68.782 67.804 978
Schiffsbetriebskosten -28.865 -25.668 -3.197
Schiffsbetriebsergebnis 39.917 42.136 -2.219
sonstige betriebliche Erträge 5.760 2.727 3.033
davon Kurserträge 2.783 585 2.198
sonstige betriebliche Aufwendungen -5.762 -4.304 -1.458
davon Kursaufwendungen -1.164 -1.212 48
Reedereiergebnis 39.915 40.559 -644
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -27.091 -22.921 -4.170
Wertminderungen (Impairment) -14.511 -464 -14.047
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -1.687 17.174 -18.861
Zinserträge 106 156 -50
Zinsaufwendungen -18.826 -16.613 -2.213
Ergebnis vor Ergebnisanteilen konzernfremder Kommanditisten und Steuern -20.407 717 -21.124
Finanzaufwendungen aus Ergebnisanteilen konzernfremder Kommanditisten -2.043 -422 -1.621
Ergebnis vor Steuern (EBT) -22.450 295 -22.745
Steuern vom Einkommen und Ertrag 343 -521 864
Konzernperiodenergebnis -22.107 -226 -21.881
davon entfielen auf Aktionäre der Muttergesellschaft -22.221 -429 -21.792
davon entfielen auf nicht beherrschende Anteile1) 114 203 -89

1) Minderheitsgesellschafter der Verwaltung MS "HAMMONIA PESCARA"

Für den Berichtszeitraum wurde mit einem durchschnittlichen USD/EUR-Wechselkurs von 1,2848 gerechnet (Vorjahr: 1,3920).

Durch den Erwerb des MS "ANTOFAGASTA" zum Anfang 2012 hatte sich die Anzahl der vom Konzern insgesamt betriebenen Containerschiffe von zwölf auf dreizehn erhöht.

Von den dreizehn Containerschiffen fahren acht in Einnahmepools (MS "WESTPHALIA" und MS "SAXONIA" im 3.100 TEU Pool der Peter Döhle Schiffahrts-KG und MS "HAMMONIA POMERENIA", MS "HAMMONIA TEUTONICA", MS "HAMMONIA HOLSATIA", MS "HAMMONIA BAVARIA", MS "HAMMONIA ROMA" sowie MS "HAMMONIA MASSILIA" im 2.500 bis 2.800 TEU Pool der Peter Döhle Schiffahrts-KG). Die drei 7.800 TEU Containerschiffe MS "HAMMONIA DANIA", MS "HAMMONIA HAFNIA" und MS "HAMMONIA FIONIA" fahren in einer zehnjährigen Zeitcharter für A. P. Moeller-Maersk bis Mitte des Jahres 2018 und sind keinem Einnahmepool angeschlossen. Das 4.250 TEU Containerschiff MS "HAMMONIA PESCARA" ist bis Mitte 2014 an die United Arab Shipping Company verchartert. Das 2.870 TEU Containerschiff MS "ANTOFAGASTA" fährt ebenfalls in einer Einzelcharter. Eine Aufnahme in den 2.500 bis 2.800 TEU Pool der Peter Döhle Schiffahrts-KG ist im März 2013 erfolgt.

Die nicht in Einnahmepools fahrenden Containerschiffe tragen durch die überwiegend langjährigen Zeitchartern wesentlich zur Stabilisierung der Konzernerlöse bei. Von den gesamten Umsatzerlösen in Höhe von 68,8 Mio. EUR (Vorjahr: 67,8 Mio. EUR) wurden 71 % (Vorjahr: 58 %) von den in festen Zeitchartern fahrenden Schiffen erzielt. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,0 Mio. EUR erhöht. Einem Anstieg der Umsatzerlöse bei den in Zeitcharter fahrenden Schiffen standen verminderte Umsatzerlöse bei den Poolschiffen gegenüber. Der Anstieg der Umsatzerlöse ergibt sich im Wesentlichen aus dem Zugang der MS "ANTOFAGASTA". Bei den übrigen in Zeitcharter fahrenden Schiffen haben sich wechselkursbedingte Erhöhungen ergeben.

Die Schiffsbetriebskosten enthalten neben den Aufwendungen für den Schiffsunterhalt und die Versicherung der Schiffe die Aufwendungen für das Schiffspersonal. Der Anstieg der Schiffsbetriebskosten um rund 3,2 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf den Zugang des MS "ANTOFAGASTA" zurückzuführen. Bei den übrigen Containerschiffen erhöhten sich die Personalkosten durch die Poolung von Kosten für die Absicherung der Containerschiffe bei der Durchfahrt durch Krisengebiete.

Nach Abzug der Schiffsbetriebskosten verminderte sich das Schiffsbetriebsergebnis leicht um 5,3 % auf 39,9 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 3,0 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR, maßgeblich aufgrund eines Anstiegs der Kurserträge (2,8 Mio. EUR). Hinzu kommen im Wesentlichen Erlöse aus dem Treibstoffverkauf bei Charterwechseln (1,6 Mio. EUR) sowie laufende Kostenerstattungen der Charterreedereien (0,5 Mio. EUR). Die Kurserträge resultieren hauptsächlich aus der Bewertung von Tranchen der Schiffshypothekendarlehen, welche - abweichend von der überwiegenden Finanzierung der Schiffe in US-Dollar - auf den japanischen Yen lauten. Die laufenden Kostenerstattungen betreffen u.a. die Erstattung von Laschmaterial, Seefunkgebühren und Repräsentationskosten. Sie verringerten sich gegenüber dem Vorjahr, da im Geschäftsjahr 2011 in dieser Position die Erstattung von Kosten für Sicherheitspersonal bei der Durchfahrt von Krisengebieten enthalten waren, die durch die Poolung nunmehr in den Schiffsbetriebskosten abgebildet werden. Die Erlöse aus dem Verkauf von Treibstoffen im Zusammenhang mit Charterwechseln haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 1,2 Mio. EUR erhöht. Weitere sonstige betriebliche Erträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen, aus Versicherungserstattungen sowie aus der Abwicklung von Garantieansprüchen.

Abweichend von der bisherigen Ausweispraxis werden die Aufwendungen für den Ankauf von Treibstoffen (1,6 Mio. EUR) nicht mehr innerhalb der Schiffsbetriebskosten, sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgebildet. Aufwendungen für Treibstoffe fallen im Wesentlichen im Rahmen von Chartererwechseln und zum geringeren Teil im Rahmen von Off-Hire-Zeiten (Werftaufenthalte u.a.) an. Da es sich bei dem HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern um eine Charter-Reederei handelt, gehören die Treibstoffkosten nicht zum eigentlichen Schiffsbetrieb. Die Änderung des Ausweises bietet entsprechend einen besseren Einblick in die Ertragslage des Konzerns. Die Erträge aus dem Verkauf der Treibstoffe an die Charterer werden unverändert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,5 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR erhöht. Dies beruht im Wesentlichen auf einem Anstieg der Kosten des Erwerbs von Treibstoffen von 0,4 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR im Zusammenhang mit Chartererwechseln. Die Höhe der Kursaufwendungen blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Kursaufwendungen sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Schiffsgesellschaften in ihrer funktionalen Währung US-Dollar bilanzieren und die Verbindlichkeiten bei der Umrechnung in Euro mit dem jeweiligen Stichtagskurs zu bewerten haben. Weitere betriebliche Aufwendungen betreffen in Höhe von 1,6 Mio. EUR Gebühren aus einem zwischen der HCI HAMMONIA SHIPPING AG und der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG bestehenden Service-, Dienstleistungs- und Beratungsvertrag. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG besitzt kein eigenes Personal, sondern bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben des Personals der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG. Die übrigen Verwaltungskosten umfassen unter anderem Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung, Steuer- und Rechtsberatung sämtlicher Konzerngesellschaften, Kosten der Börsennotierung und Rechtsform sowie Kosten in Zusammenhang mit der Registrierung der Konzernschiffe.

Insgesamt ergibt sich damit im Geschäftsjahr 2012 ein Reedereiergebnis von 39,9 Mio. EUR, das um 0,6 Mio. EUR unter dem Wert des Vorjahres liegt.

Die planmäßige Abschreibung der sechs in den Jahren 2007 bis 2009 neu erworbenen 2.500 TEU Containerschiffe sowie der Ende 2010 bzw. Anfang 2012 gebraucht erworbenen MS "HAMMONIA PESCARA" bzw. MS "ANTOFAGASTA" erfolgt linear über eine Gesamtnutzungsdauer von 25 Jahren. Die im Jahr 2007 gebraucht erworbenen Containerschiffe MS "SAXONIA" und MS "WESTPHALIA" werden über eine Restnutzungsdauer von jeweils 21 Jahren abgeschrieben.

Die drei im Jahr 2008 gebraucht erworbenen 7.800 TEU-Containerschiffe (MS "HAMMONIA FIONIA", MS "HAMMONIA HAFNIA" und MS "HAMMONIA DANIA") werden unter Zugrundelegung einer Restnutzungsdauer von 19 Jahren linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund eines gestiegenen US-Dollar-Wechselkurs. Daneben wirkte sich der Zugang der MS "ANTOFAGASTA" erhöhend aus.

Aufgrund des derzeit schwierigen Marktumfelds für Containerschiffe wurden auf die in Einnahmepools fahrenden Containerschiffe im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 13,5 Mio. EUR vorgenommen. Daneben wurden im Geschäftsjahr die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,8 Mio. EUR erhöht. Die neu gebildeten Wertberichtigungen betrafen Erstattungsansprüche gegen einzelne Charterer von Konzernschiffen, Forderungen gegen einen Einnahmepool sowie Forderungen aus der Poolung von Kosten für die Absicherung der Containerschiffe bei der Durchfahrt durch Krisengebiete. Weitere außerplanmäßige Abschreibungen von 0,1 Mio. EUR betrafen Firmenwerte, die im Rahmen der Erstkonsolidierung der MS "ANTOFAGASTA" und deren Komplementärgesellschaft entstanden waren.

Nach Verrechnung der Abschreibungen lag das operative Ergebnis, EBIT, im Geschäftsjahr 2012 mit -1,7 Mio. EUR um 18,9 Mio. EUR unter dem Wert des Vorjahres. Die Verminderung ergibt sich im Wesentlichen aus den außerplanmäßigen Abschreibungen auf in Einnahmepools fahrenden Containerschiffen sowie aus den verminderten Umsatzerlösen dieser Containerschiffe.

Die Zinsaufwendungen haben sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,2 Mio. EUR erhöht. Erhöhend wirkten sich die Schiffsfinanzierung des MS "ANTOFAGASTA" sowie Zinsen auf ein Ende 2011 im Zusammenhang mit dem Erwerb dieser Beteiligung begebenes Genussrecht aus. Des Weiteren erhöhten sich die Zinsaufwendungen bei einzelnen Containerschiffen durch Margenerhöhungen, die mit der Verletzung von Nebenbedingungen der Kreditverträge begründet wurden.

Die Finanzaufwendungen aus Gewinnanteilen konzernfremder Kommanditisten resultieren aus den Kommanditbeteiligungen von Minderheitsgesellschaftern an den Schifffahrtsgesellschaften des Konzerns. Nach dem IFRS-Regelwerk sind diese Minderheitenanteile an Kommanditgesellschaften als Fremdkapital auszuweisen, obwohl sie wirtschaftlich betrachtet aus der Sicht des Konzerns Eigenkapital darstellen. Auf die Minderheiten entfallende Ergebnisanteile sind dementsprechend erfolgswirksam innerhalb des Finanzergebnisses zu erfassen. Der erhebliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einem vergleichsweise hohen Jahresüberschuss bei der MS "HAMMONIA PESCARA" sowie dem Zugang des MS "ANTOFAGASTA" zum Konzern.

Um den Einfluss auf das Ergebnis vor Steuern zu verdeutlichen, haben wir in der Darstellung der Ertragslage ein Ergebnis vor Ergebnisanteilen konzernfremder Kommanditisten und Steuern eingefügt. Es lag mit -20,4 Mio. EUR um 21,1 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Nach Berücksichtigung der Ergebnisanteile konzernfremder Kommanditisten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2012 ein Ergebnis vor Steuern von -22,5 Mio. EUR, nach 0,3 Mio. EUR im Jahr 2011.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen Gewerbesteuern der Einschiffs-Kommanditgesellschaften. Aufgrund von Umstrukturierungen bei einem mittelbaren Gesellschafter dieser Kommanditgesellschaften hatten sich die den steuerlichen Ergebnissen der Gesellschaften hinzuzurechnenden Sonderbetriebseinnahmen im Vorjahr erhöht. Aufgrund von geänderten Sonderbetriebseinnahmen ergeben sich Erstattungen für die Jahre 2011 und 2010, so dass sich ein positiver Steuerposten ergibt.

Nach Hinzurechnung des Ertrags aus Steuern vom Einkommen und Ertrag liegt das Konzernperiodenergebnis im Jahr 2012 bei -22,1 Mio. EUR, nach einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr von -0,2 Mio. EUR. Die auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Ergebnisanteile betreffen Minderheitsgesellschafter einer Komplementärgesellschaft.

Insgesamt ist die Ertragslage des Konzerns und das im Geschäftsjahr 2012 erzielte Konzernergebnis wie auch im Vorjahr erheblich von der Schifffahrtskrise gekennzeichnet.

3.2.2 Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist es, eine optimale Kapitalstruktur des Konzerns sowie eine möglichst effiziente Verwendung der verfügbaren Finanzmittel zu gewährleisten. Im Spannungsfeld zwischen dem sogenannten Leverage-Effekt einerseits und den Beleihungsgrenzen der schiffsfinanzierenden Banken andererseits hat sich eine optimale Kapitalstruktur herausgebildet, die in etwa bei einer Relation von 30 % Eigenkapital zu 70 % Fremdkapital im Investitionszeitpunkt (Zeitpunkt der Ablieferung des Schiffs) liegt. Die Mittelverwendung erfolgt auf Ebene der einzelnen Einschiffskommanditgesellschaften.

Die Finanzlage des Konzerns kann mit Hilfe der Kapitalflussrechnung veranschaulicht werden. Die Kapitalflussrechnung unterscheidet dabei zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

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in TEUR 2012 2011 Veränderung
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 21.146 22.948 -1.802
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.151 116 -1.267
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -30.659 -20.399 -10.260
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -10.664 2.665 -13.329
Fristenänderung Finanzmittelfonds 3.091 -3.091 6.182
Änderung Konsolidierungskreis 0 55 -55
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 315 1.840 -1.525
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 27.585 26.116 1.469
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.327 27.585 -7.258

Der USD/EUR-Wechselkurs zum Bilanzstichtag betrug 1,3194 (Vorjahr: 1,2939). Für den Berichtszeitraum wurde mit einem durchschnittlichen USD/EUR-Wechselkurs von 1,2848 gerechnet (Vorjahr: 1,3920 USD/EUR).

Die Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Die Veränderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit um -1,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr resultiert auf einer Verminderung des liquiditätswirksamen Periodenergebnisses.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert aus Ausgaben für Dockungskosten und andere nachträgliche Anschaffungskosten. Demgegenüber ergab sich ein positiver Effekt aus dem Nettokaufpreis (Kaufpreis abzüglich unbarer Transaktionskomponenten) für die Gesellschaftsanteile an der MS "ANTOFAGASTA" sowie der Beteiligung an der Komplementärgesellschaft zuzüglich (aus Konzernsicht) erworbener liquider Mittel.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -30,7 Mio. resultiert in Höhe von 31,1 Mio. EUR (Vorjahr: -20,4 Mio. EUR) aus der Tilgung von Darlehen. Demgegenüber standen Zuflüsse aus der Ausgabe von Genussrechten in Höhe von 0,4 Mio. EUR.

Aufgrund des niedrigen Charterratenniveaus wurden im Jahr 2011 mit den finanzierenden Kreditinstituten der 3.100 TEU und der 2.500 TEU Containerschiffe Vereinbarungen bzw. Absprachen über die Aussetzung von Tilgungen getroffen. Zur Absicherung der Stundungsvereinbarungen hatte sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG gegenüber den schiffsfinanzierenden Banken verpflichtet, auf Holdingebene Festgeldguthaben in Höhe von 4.000 TUSD (3.091 TEUR) nachzuweisen. Der Betrag wurde in der Kapitalflussrechnung des Vorjahres als Fristenänderung des Finanzmittelfonds dargestellt. Im Geschäftsjahr 2012 mussten die Festgeldguthaben zur Verbesserung der Liquiditätssituation der Containerschiffe eingesetzt werden.

Insgesamt verminderte sich der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2012 gegenüber dem 31. Dezember 2011 um 7,3 Mio. EUR auf 20,3 Mio. EUR.

In den Cashflow-Kennzahlen findet als wesentlicher unbarer Investitions- und Finanzierungsvorgang die Umwandlung einer Darlehensforderung in Kommanditkapital in Höhe von 5.367 TEUR (Debt-to-Equity-Swap) keinen Niederschlag.

3.2.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage des Konzerns stellt sich wie folgt dar:

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in TEUR 31.12.2012 in % 31.12.2011 in % Veränderung
Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte 478.138 95 % 504.283 93 % -26.145
Kurzfristige Vermögenswerte 27.588 5 % 37.507 7 % -9.919
Bilanzsumme 505.726 100 % 541.790 100 % -36.064
Eigenkapital 142.623 28 % 165.929 31 % -23.306
Schulden
Langfristige Schulden 203.663 40 % 295.062 54 % -91.399
Kurzfristige Schulden 159.440 32 % 80.799 15 % 78.641
Bilanzsumme 505.726 100 % 541.790 100 % -36.064

Der USD/EUR-Wechselkurs zum Bilanzstichtag betrug 1,3194 (Vorjahr: 1,2939).

Auf der Aktivseite entfallen nahezu unverändert zum Vorjahr 95 % der Bilanzsumme auf langfristige Vermögenswerte. Einem Anstieg der langfristigen Vermögenswerte aus der erstmaligen Einbeziehung des MS "ANTOFAGASTA" in den Konzernabschluss standen Minderungen durch planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen sowie die Umwandlung einer Darlehensforderung in Kommanditanteile gegenüber. Die Veränderung der langfristigen Vermögenswerte ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

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in TEUR
Stand 31. Dezember 2011 504.283
planmäßige Abschreibungen -27.091
außerplanmäßige Abschreibungen -13.535
Veränderung Konsolidierungskreis 26.162
Sacheinlage Darlehensforderung -5.367
Zugänge 2.104
Währungseinflüsse -8.418
Stand 31. Dezember 2012 478.138

Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 27,6 Mio. EUR umfassen im Wesentlichen liquide Mittel (20,3 Mio. EUR). Des Weiteren enthalten die kurzfristigen Vermögenswerte u.a. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1,3 Mio. EUR), Vorräte (2,2 Mio. EUR) und sonstige Vermögenswerte (3,0 Mio. EUR). Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr durch die Abnahme der liquiden Mittel vermindert.

Das Eigenkapital verminderte sich durch den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Konzernperiodenfehlbetrag. Entsprechend verminderte sich die Konzerneigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 31 % auf 28 %. Die absolute Veränderung des Eigenkapitals ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

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in TEUR
Stand 31. Dezember 2011 165.929
Konzernperiodenergebnis -22.221
Zeitwertänderung von Derivaten in Cashflow-Hedges 1.865
Veränderung der Währungsumrechnungsdifferenz -3.064
Veränderung nicht beherrschender Anteile 114
Stand 31. Dezember 2012 142.623

Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen den langfristigen Teil der Schiffsfinanzierung der in Fahrt befindlichen Seeschiffe in Höhe von 171,5 Mio. EUR (Vorjahr: 264,0 Mio. EUR). Die Verminderung des langfristigen Teils der Schiffsfinanzierung resultiert neben der laufenden Tilgung in Höhe von 102,2 Mio. EUR aus Umgliederungen in den kurzfristigen Teil der Schiffsfinanzierungen. Die Umgliederungen erfolgten lediglich aus formalen Gründen aufgrund von IFRS-Vorschriften, da die Verlängerung einer Waiver-Vereinbarung hinsichtlich der Nichteinhaltung bestimmter Kreditbedingungen (Loan-To-Value-Klausel) bei verschiedenen Schiffen zum Bilanzstichtag bzw. derzeit noch aussteht. Die Umgliederung erfolgte in Höhe der nicht durch die Schiffsbewertungen (auf charterfreier Basis) gedeckten Darlehensteile. Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassen außerdem Verpflichtungen aus derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von 13,0 Mio. EUR, zwei als Fremdkapital ausgestaltete Genussrechte in Höhe von insgesamt 12,8 Mio. EUR sowie Kapitalanteile im Fremdbesitz in Höhe von 6,4 Mio. EUR. Die Kapitalanteile im Fremdbesitz sind aus formalen Gründen nach den IFRS als Fremdkapital auszuweisen, stellen wirtschaftlich betrachtet gleichwohl Eigenkapital dar.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus dem kurzfristigen Teil der Schiffsfinanzierung in Höhe von 147,9 Mio. EUR (Vorjahr: 70,9 Mio. EUR). Hinsichtlich des Anstiegs der kurzfristigen Schiffsfinanzierung gegenüber dem Vorjahr verweisen wir auf die Ausführungen zur langfristigen Schiffsfinanzierung.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns ist nach Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen insgesamt als geordnet anzusehen.

3.3 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

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Technische Verfügbarkeit der HCI HAMMONIA SHIPPING AG Flotte im Berichtszeitraum
Theoretisch mögliche technische Verfügbarkeit in Tagen 4.758
Geplante technische Verfügbarkeit in Tagen 4.681
Ist-Verfügbarkeit in Tagen 4.718
Technisch bedingte Off-hire Tage 40
Technische Verfügbarkeit der Flotte 99,2 %

Die Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG zeichnete sich durch eine sehr hohe technische Verfügbarkeit aus. Nach Berücksichtigung der technisch bedingten Off-Hire-Tage liegt die Einsatzbereitschaft der Flotte bei über 99 %. Dieses Ergebnis spiegelt den technisch einwandfreien Zustand der Schiffe und den hohen Ausbildungsgrad der Mannschaften wider und ist auf die Leistungsfähigkeit der technischen Bereederung zurückzuführen.

3.4 Nachtragsbericht

Für die sechs 2.500 TEU Containerschiffe wurde im 4. Quartal 2012 ein Term Sheet bezüglich der Aussetzung von jeweils acht weiteren Quartalstilgungen - beginnend im 4. Quartal 2012 - unterzeichnet. Dieses Term Sheet stand zum Bilanzstichtag noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Entscheidungsgremien der Banken (siehe Kapitel 3.1.2. Geschäftsverlauf, Abschnitt "Finanzierung"). Nachdem die Entscheidungsgremien der Banken sich mit dieser Finanzierung befasst haben, konnte am 11. März 2013 ein Term Sheet nunmehr ohne Gremienvorbehalt vereinbart werden. Die Umsetzung dieses Term Sheets steht jetzt nur noch unter dem Vorbehalt einer den Banken genehmen Dokumentation im Rahmen eines Nachtrags zu den Kreditverträgen.

Das Kreditvertragsaddendum hinsichtlich der Finanzierung der drei 7.800 TEU Containerschiffe, in dem eine Verlängerung der bestehenden Verzichtsvereinbarung hinsichtlich der "Loan-To-Value"-Klausel dokumentiert wird und welches sich zum Bilanzstichtag im Unterschriftenumlauf befand, ist am 10. Januar 2013 von allen Parteien unterzeichnet worden. Die getroffene Vereinbarung erlaubt in einem gewissen Rahmen eine liquiditätsmäßige Unterstützung der Poolschiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG durch die in langfristigen Chartern beschäftigten 7.800 TEU Schiffe.

Des Weiteren war mit den finanzierenden Banken hinsichtlich der MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, eine der drei 7.800 TEU Schiffsgesellschaften, die Aufnahme weiterer Gesellschafter abgestimmt worden. Diese Vereinbarung stand zum Bilanzstichtag noch unter einem Gremienvorbehalt der finanzierenden Banken sowie einem Dokumentationsvorbehalt. Zwischenzeitlich haben die finanzierenden Banken diesen Gremienvorbehalt aufgehoben und am 28.03.2013 ist ein entsprechender Nachtrag zu dem Kreditvertrag von allen Parteien unterzeichnet worden. Auf Basis eines sogenannten Private Placement Memorandums haben durch die HCI Gruppe vermittelte Anleger zugesagt, insgesamt 8 Mio. EUR als Vorzugskommanditkapital in die MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG zu investieren. Die frischen Mittel werden vorrangig für eine Sondertilgung des Darlehens genutzt. Die finanzierenden Banken sind im Gegenzug bereit, substanzielle Zugeständnisse bei den Kreditvertragskonditionen zu gewähren, d. h., im Gegensatz zu den Schwesterschiffen, keine weiteren laufenden Sondertilgungen, eine geringere Zinsmarge (2 % statt 3 % p.a.) sowie ein längeres Aussetzen der Werterhaltungsklausel (LTV-Klausel) bis Ende 2014. Diese Konditionen erlauben neben einer laufenden Verzinsung für das Vorzugskommanditkapital auch noch substanzielle nachrangige Ausschüttungen an die HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Durch die Aufnahme des Vorzugskommanditkapitals vermindert sich der Kapitalanteil der Holdinggesellschaft der HCI HAMMONIA SHIPPING AG an dieser Schiffsgesellschaft. Der Anteil konzernfremder Kommanditisten in der Konzernbilanz erhöht sich entsprechend. Nach dem IFRS-Regelwerk werden diese Minderheitenanteile als Fremdkapital und deren Ergebnisanteile als Zinsaufwendungen ausgewiesen. Der Ergebnisverwässerung aus Sicht der Aktionäre der Muttergesellschaft steht eine Verbesserung der Liquiditätssituation des Unternehmens gegenüber, dem ist aktuell Vorrang einzuräumen. Die Umsetzung dieser Transaktion ist ein wesentlicher Baustein bei der Restrukturierung der Gesellschaft, die aufgrund der gesunkenen Einnahmen der in den Einnahmepools fahrenden Schiffe erforderlich geworden ist.

Das MS "ANTOFAGASTA" war seit Übernahme bis Ende Januar 2013 an A.P Moeller-Maersk verchartert. Nach der Beendigung der Charterlaufzeit lag das Schiff rund sieben Wochen auf. Am 10. März 2013 hat das MS "ANTOFAGASTA" eine fünf- bis achtmonatige Zeitcharter bei der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd zu einer Rate von 6.600 USD pro Tag brutto angetreten. Um einen kontinuierlichen Cashflow sicherzustellen, hat die Schiffsgesellschaft einen Antrag zur Aufnahme in den Peter Döhle 2.500 bis 2.800 TEU Einnahmepool gestellt. Am 18. März 2013 hat der Poolmanager die Gesellschaft informiert, dass die Poolmitglieder der Aufnahme des MS "ANTOFAGASTA" in den Einnahmepool zugestimmt haben, so dass zukünftig die Poolrate relevant für die Einnahmesituation des Schiffes ist. Da die aktuelle Charterrate zum Zeitpunkt des Poolbeitritts niedriger ist als die Poolnettorate, hat die Schiffsgesellschaft eine einmalige Ausgleichszahlung in Höhe von 228 TUSD zu leisten.

Am 24. März 2013 ist auf der MS "ANTOFAGASTA" auf dem Weg von Spanien nach Südamerika ein Feuer im Deckshaus ausgebrochen. Es ist der Mannschaft gelungen, das Feuer zu löschen. Zwei Mannschaftsmitglieder sind bei dem tragischen Zwischenfall jedoch tödlich verunglückt. Das Schiff hat Kurs nach Las Palmas (Kanarische Inseln) aufgenommen, wo die Schäden begutachtet und das Schiff instandgesetzt werden soll.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zwischen dem Ende des Jahres 2012 und dem Datum dieser Berichterstattung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten.

3.5 Risiko- und Chancenbericht

3.5.1 Risikobericht

Ein systematisches und effizientes Risikomanagement stellt für den Vorstand der HCI HAMMONIA SHIPPING AG eine sich ständig weiterentwickelnde Aufgabe dar. Der Konzern verfügt über ein gut ausgebautes, DV-gestütztes Risikomanagementsystem. Die integralen Bestandteile des Systems sind sowohl die systematische Risikoidentifikation und Risikobewertung als auch Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung und Begrenzung von Risiken. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Früherkennung bestandsgefährdender Risiken. Wesentliche Risiken resultieren aus dem Schiffsbetrieb, aus der Finanzierungstätigkeit, aus Wechselkursänderungen sowie aus der Rechtsform und der Börsennotierung.

Das Management der mit dem Schiffsbetrieb und der Finanzierung der Schiffe zusammenhängenden Risiken liegt in der Verantwortung der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, die alle Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG bereedert. Die Risikoüberwachung sowie aktien- und kapitalmarktrechtliche Betreuung leistet neben dem Vorstand die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG (vormals HCI Concept GmbH & Co. KG).

Folgende Hauptrisikogruppen werden im Rahmen des Risikomanagementsystems abgebildet:

Marktbezogene Risiken

Der Konzern erzielt Einkünfte aus dem Betrieb von Schiffen. Daraus resultieren im Wesentlichen folgende Einzelrisiken:

Die aus der Vercharterung der Schiffe erzielten Erlöse decken nicht die Schiffsbetriebskosten, den Kapitaldienst oder ermöglichen keine angemessene Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals

Die 2.500 TEU und 3.100 TEU Containerschiffe des Konzerns sind Mitglieder in größenspezifischen Einnahmepools, die das Risiko der Nichtbeschäftigung oder der Beschäftigung zu nicht auskömmlichen Charterraten mindern sowie eine Glättung von Markthöhen und -tiefen ermöglichen. Neuabschlüsse einzelner Schiffe in den Einnahmepools zu unterdurchschnittlichen Raten können jedoch das Poolergebnis reduzieren. Das gleiche gilt für den Fall, dass Poolmitglieder zeitweise keine Beschäftigung finden. Als Poolmanager fungiert die Peter Döhle Schiffahrts-KG, eine der bekanntesten und renommiertesten deutschen Reedereien und Maklereien in Privatbesitz.

Das Containerschiff MS "HAMMONIA PESCARA" ist bis Juli 2014 an die Reederei United Arab Shipping Company S.A.G. fest verchartert. Die drei 7.800 TEU Containerschiffe, MS "HAMMONIA FIONIA", MS "HAMMONIA DANIA" und MS "HAMMONIA HAFNIA" sind, und das Containerschiff MS "ANTOFAGASTA" war im Berichtsjahr von der weltgrößten Containerschiffsreederei A.P Moeller-Maersk fest eingechartert. Die Charterverträge der drei erstgenannten Schiffe laufen noch bis mindestens Mitte Februar 2018, die Charter des MS "ANTOFAGASTA" lief Ende Januar 2013 aus. Nach einer kurzen Aufliegezeit hat das Schiff im März 2013 eine fünf bis acht monatige Charter bei der Hamburger Linienreederei Hapag Lloyd angetreten, mit der sie in den 2.500 bis 2.800 TEU Einnahmepool der Peter Döhle Schiffahrts-KG aufgenommen worden ist.

Die vertraglich vereinbarten Chartern laufen aus (sogenanntes Charteranschlussrisiko).

Die Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG fahren in Einnahmepools bzw. sind mittel- bis langfristig an renommierte Vertragspartner verchartert (vgl. hierzu den vorherigen Abschnitt). Die Charter des MS "ANTOFAGASTA" lief im Januar 2013 aus. Zwischenzeitlich ist die Schiffsgesellschaft im 2.500 bis 2.800 TEU Einnahmepool der Peter Döhle-Schiffahrts-KG aufgenommen worden. Hierdurch soll das Charteranschlussrisiko zukünftig minimiert werden.

Die Charterer der Schiffe werden illiquide oder zahlen die vereinbarten Chartern nicht vertragsgemäß

Der Konzern betreibt seine Containerschiffe in den Größenklassen 2.500 TEU und 3.100 TEU in größenspezifischen Einnahmepools, die auch das individuelle Adressrisiko der einzelnen Charterer reduzieren. Generell kann nicht ausgeschlossen werden, dass Charterer einzelner Schiffe Charterraten verspätet oder gar nicht bezahlen oder illiquide werden. Als Mitglieder eines Einnahmepools würde dies mittelbar auch die Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG betreffen.

Finanzierungsrisiken

Hieraus ergeben sich im Wesentlichen folgende Einzelrisiken:

Währungsrisiko

Aus dem Betrieb der Schiffe werden ausschließlich USD-Einkünfte erzielt, Teile der Schiffsbetriebskosten und der Verwaltungskosten fallen jedoch in EUR an. Aus diesem Grund betreibt die HCI HAMMONIA SHIPPING AG zur Verminderung von Währungs- und Zinsänderungsrisiken ein aktives Zins- und Währungsmanagement. Dabei werden die Schiffe weitestgehend währungskongruent finanziert und verbleibende Wechselkursrisiken, soweit entsprechende Zahlungsvorgänge schon feststehen, abgesichert.

Die Schiffsgesellschaften des MS "ANTOFAGASTA" und des MS "HAMMONIA PESCARA" sind teilweise durch JPY-Darlehen finanziert. Bei diesen Schiffsgesellschaften ergibt sich daher eine zusätzliche teilweise Divergenz zwischen dem operativen Cashflow und dem Schiffswert in US-Dollar und der anteiligen Finanzierung in japanischen Yen. Daraus resultieren Liquiditätsrisiken aus den laufenden Tilgungs- und Zinsleistungen und Finanzierungsrisiken bzgl. sogenannter "Währungsklauseln". Da die betreffenden Darlehen nur teilweise in japanischen Yen valutieren und die betreffenden Schiffe feste Chartern haben, bzw. die Aufnahme in einen Einnahmepool geplant ist, ist das Risiko eines Liquiditätsengpasses aufgrund eines stärker werdenden japanischen Yen derzeit als gering einzuschätzen. Die Währungsklauseln sind derzeit außer Kraft gesetzt oder so angepasst, dass kein unmittelbares Risiko besteht.

Zinsänderungsrisiko

Zur Finanzierung der Schiffe wird auch Fremdkapital eingesetzt. Das Zinsänderungsrisiko wird durch Abschluss derivativer Zinssicherungsgeschäfte teilweise begrenzt. Für den nicht über langfristige Zinsfestschreibungen oder den Abschluss derivativer Zinssicherungsgeschäfte abgesicherten Teil der Fremdfinanzierung besteht ein Zinsänderungsrisiko.

Finanzierungsänderungsrisiko

Die Finanzierungskonditionen sind grundsätzlich für die gesamte Vertragslaufzeit festgeschrieben. Bei der Verletzung bestimmter vertraglicher Auflagen hat die finanzierende Bank die Möglichkeit, die Finanzierungskonditionen nachzuverhandeln, bzw. das Recht, die Finanzierung fällig zu stellen. Zur Risikominimierung finden regelmäßig und frühzeitig aktive Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern statt.

Das Finanzierungsänderungsrisiko kann sich insbesondere dann materialisieren, wenn eine Schiffsgesellschaft den vereinbarten Schuldendienst nicht mehr leisten kann. Aufgrund der aktuellen Marktlage benötigen die sechs 2.500 TEU Containerschiffe weitere Tilgungsstundungen seitens der Banken. Diesbezüglich wurden bereits im letzten Jahr Verhandlungen mit den Banken aufgenommen. Zwischenzeitlich konnte ein entsprechendes Term Sheet unterzeichnet werden, das nur noch unter dem Vorbehalt einer den Anforderungen der Banken entsprechenden Dokumentation im Rahmen eines Nachtrags zu den Kreditverträgen steht.

Wie im Kapitel 3.1.2 zum Geschäftsverlauf im Abschnitt "Finanzierung" dargestellt, benötigen auch die beiden 3.100 TEU Containerschiffe aufgrund der Marktentwicklung weitere Tilgungsaussetzungen für ca. zwei Jahre. Da die finanzierenden Banken diesen beiden Schiffsgesellschaften bereits jeweils acht Quartalstilgungen gestundet haben, sind die Verhandlungen deutlich anspruchsvoller. Zum Bilanzstichtag sowie zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses konnte noch keine Vereinbarung mit den Banken geschlossen werden. Es besteht das Risiko, dass im Ergebnis weniger Tilgungsstundungen gewährt werden oder dass im schlimmsten Fall die Verhandlungen scheitern. Da die Verhandlungen von beiden Seiten konstruktiv geführt werden, erwarten wir eine einvernehmliche Lösung, die der aktuellen wirtschaftlichen Lage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG Rechnung trägt. Sollten weniger Tilgungsstundungen als beantragt gewährt werden, würde sich der erforderliche Eigenkapitalbeitrag der Gesellschaft entsprechend erhöhen oder ein Verkauf erforderlich werden.

Bei den Finanzierungen für die drei 7.800 TEU Containerschiffe hat sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG seit längerer Zeit in Verhandlungen mit den betreffenden Banken bezüglich einer Verlängerung der bestehenden Verzichtsvereinbarung bezüglich der Werterhaltungsklausel (LTV -Klausel) befunden, wonach der Schiffswert ohne Berücksichtigung des Chartervertrages ein bestimmtes Verhältnis zum ausstehenden Darlehen nicht unterschreiten darf. Zum Bilanzstichtag befand sich ein Addendum zum bestehenden Kreditvertrag bezüglich der Verlängerung der bestehenden Verzichtvereinbarung im Unterschriftenumlauf. Dies beinhaltet die Aussetzung der Werterhaltungsklausel bis zum 30. September 2013. Die getroffene Vereinbarung erlaubt in einem gewissen Rahmen eine liquiditätsmäßige Unterstützung der Poolschiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG durch die in langfristigen Chartern beschäftigten 7.800 TEU Schiffe. Dies ist ein wesentliches Element der Restrukturierung der Gesellschaft. Diese Möglichkeit der liquiditätsmäßigen Unterstützung der Poolschiffe steht zudem unter bestimmten auflösenden Bedingungen, unter anderem die erfolgreiche Restrukturierung der Poolschiffe. Es besteht zudem das Risiko, dass nach Ansicht der finanzierenden Banken die Werterhaltungsklausel auch nach der bis zum 30. September 2013 laufenden Verzichtsperiode nicht eingehalten wird und dass die Banken nicht zu einer Verlängerung der Verzichtsperiode bereit sind. Da im Rahmen der langandauenden Verhandlungen der aktuellen Verzichtsvereinbarung ein für beide Seiten akzeptabler Kompromiss geschlossen worden ist, gehen wir davon aus, dass diese Verzichtsvereinbarung bei Bedarf auch über den 30. September 2013 hinaus verlängert wird.

Technische / Schiffsbetriebsrisiken

Die Schiffe werden im Betrieb stark beschädigt, sinken oder verursachen Schäden bei Dritten

Zur Abdeckung der typischen Risiken aus dem Betrieb von Seeschiffen, einer starken Beschädigung oder aus Untergang eines Schiffes oder verursachten Schäden an Dritten, wird durch den Bereederer ein adäquater Versicherungsschutz unterhalten.

Unternehmensbezogene Risiken / Geschäftsmodellrisiken

Neben den dargestellten spezifischen Risiken aus dem Schiffsbetrieb unterliegt der Konzern auch unternehmensbezogenen Risiken. Hierbei sind für den Erfolg des Konzerns die Qualität des Managements und wichtiger Dienstleister sowie die Reputation bei Investoren, Geschäftspartnern und Marktbeobachtern maßgeblich. In diesem Zusammenhang hat sich der Konzern durch die langjährige Bestellung der Vorstandsmitglieder abgesichert. Wichtige operative und administrative Funktionen werden von qualifizierten und erfahrenen Dienstleistern auf der Grundlage von langfristig geschlossenen Serviceverträgen erbracht.

Es bestehen keine Risiken aus der Bestellung spekulativer Neubauten. Des Weiteren sind die Finanzierungen für die Flotte durch langfristige Kreditverträge mit in der Schiffsfinanzierung etablierten Banken gesichert.

Bestandsgefährdungspotenziale wie Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder sonstige Risiken mit besonderem oder schwerwiegendem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage liegen derzeit nicht vor.

3.5.2 Internes Kontroll-System (IKS)

Das interne Kontroll-System des Konzerns der HCI HAMMONIA SHIPPING AG bestimmt die erforderlichen Maßnahmen zur zeitnahen, vollständigen und korrekten Übermittlung von Belegen, Daten und Informationen, die für die Aufstellung der Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften, des Konzernabschlusses nach IFRS und des Konzernlageberichts erforderlich sind.

Durch das verwendete interne Kontroll-System soll das Risiko einer fehlerhaften Darstellung im internen als auch im externen Rechnungswesen weitestgehend vermieden werden. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass das System keine absolute Sicherheit auf fehlerfreie Darstellung bieten kann und insoweit ein Restrisiko bestehen bleibt.

Die Buchhaltung stellt die Basis des internen und externen Rechnungswesens dar. Die Buchhaltungen, d.h. die Abbildung der laufenden Geschäftsvorfälle und Verträge der Konzerntöchter als Basis für den darauf aufbauenden Konzernabschluss nach IFRS, werden in der erforderlichen IFRS-Hauswährung USD erfasst und verbucht.

Die Buchhaltung wird von der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG im Rahmen des jeweils zwischen den Konzerntochtergesellschaften und der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG bestehenden Bereederungsvertrags durchgeführt. Die hieraus resultierenden finalen Summen- und Saldenlisten der einzelnen Konzerntochtergesellschaften werden danach mit einer Schnittstelle für den Daten-Import in ein separates Konzernbuchhaltungsprogramm aufbereitet. Dabei werden die für den HCI HAMMONIA SHIPPING AG Konzern aufgestellten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konzernbilanzierungsgrundsätze entsprechend angewendet und einheitliche Anforderungen zur Darstellung und Erfassung konzerninterner Geschäftsvorfälle berücksichtigt.

Die Konzernbuchhaltung und Konzernbilanzerstellung nach IFRS wird von einem extern beauftragten Wirtschaftsprüfer auf Grundlage der für das Mutterunternehmen geltenden IFRS-Vorschriften und den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konzernrichtlinien der AG erstellt.

Als wesentliche Kontrollinstrumente für die korrekte und vollständige Abbildung der Geschäftsvorfälle der Konzerngesellschaften sind folgende Mechanismen implementiert:

Einheitlich definierter und eingehaltener Beleg- und Rechnungsfluss zwischen den einzelnen zuständigen Abteilungen
Abgrenzung und Abstufung der Zuständigkeit der verschiedenen Verantwortungsbereiche innerhalb der Konzerntochtergesellschaften
Einheitliches Controlling für alle Tochterunternehmen des Konzerns
Das "Vier-Augen-Prinzip"
Konzernbilanzerstellung durch einen externen Wirtschaftsprüfer

3.5.3 Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Schifffahrtsmärkte durchlaufen aktuell eine schwierige Marktphase, die angebotsseitig durch hohe Überkapazitäten und auf der Nachfrageseite von einem abgeschwächten Wachstum sowie von einem intensiven Wettbewerb um Marktanteile geprägt ist. Im Ergebnis hat dies in den vergangenen Jahren zu deutlich gesunkenen Charterraten geführt, von denen insbesondere die in Einnahmepools fahrenden Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG betroffen waren.

Diese Entwicklung wird auch von dem Aktienkurs der HCI HAMMONIA SHIPPING AG reflektiert. Seit Beginn des Jahres 2012 sank der Kurs von rund 425 EUR auf rund 150 EUR zum Jahresende. Im Vorjahr 2011 konnte sogar noch ein Höchststand von rund 660 EUR verzeichnet werden.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG geht mittel- bis langfristig von einer Konsolidierung des Containerschifffahrtsmarktes und in Folge dessen einer Markterholung aus. Da das derzeit noch vorhandene Angebotswachstum im Containerschiffsmarkt vorrangig die großen Containerschiffe ab 7.500 TEU betrifft, bestehen mittelfristig Marktchancen vor allem für kleine bis mittelgroße Containerschiffe. In dem Maße wie die Zulieferverkehre und die regionalen Dienste Südasiens und Afrikas wachsen, in denen Restriktionen in der Hafenstruktur eine Verdrängung durch Großcontainerschiffe auf absehbare Zeit einschränken, besteht insbesondere für die mit Kränen ausgestatteten Schiffe nachhaltiges Erholungspotenzial. Die in den Einnahmepools fahrenden Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG, die von der derzeitigen Marktsituation nachhaltig betroffen sind, sind noch verhältnismäßig jung und haben somit die Möglichkeit bei einer erfolgreichen Restrukturierung der Gesellschaft von einer Marktnormalisierung mittelfristig zu partizipieren.

Mittel- bis langfristig ergibt sich somit ein nachhaltiges Erholungspotential für den Aktienkurs der HCI HAMMONIA SHIPPING AG.

3.6 Prognosebericht

In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen. Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die nach dem Berichtsjahr folgenden 24 Monate.

Für die Entwicklung der Weltwirtschaft gehen Analysten von einer leichten Erholung im Jahr 2013 aus. Die Staatsschuldenkrise in den Ländern der Eurozone stellt nach wie vor ein großes Risiko für die Entwicklung der Weltkonjunktur dar und die Entwicklungs- und Schwellenländer werden auch im Jahr 2013 für einen Großteil des Weltwirtschaftswachstums verantwortlich sein. Der Internationale Währungsfonds ("IWF") erwartet in seiner neuesten Ausgabe des World Economic Outlook vom 23. Januar 2013 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,5 % im Jahr 2013 - und somit ein gegenüber dem Jahr 2012 um 0,3 %-Punkte gestiegenes Wachstum. Die Steigerung der Wirtschaftsleistung wird erneut in den Entwicklungs- und Schwellenländern mit 5,5 % deutlich höher ausfallen als in den Industrieländern, für die ein durchschnittliches Wachstum von 1,4 % prognostiziert wird. Vor diesem Hintergrund wird auch bei dem für die Containerschifffahrt wichtigen Welthandelsvolumen mit einer Zunahme gerechnet. Während der IWF für das Jahr 2012 eine Rate von lediglich 2,8 % angibt, prognostiziert er für das Jahr 2013 ein Wachstum von 3,8 %.

Für das Jahr 2013 wird die Zunahme des Containerumschlags mit 6,1 % bzw. für 2014 mit rund 7 % prognostiziert. Dieser erwartete Zuwachs stammt vor allem aus den Nord-Süd-Verkehren und nicht aus den Hauptrouten zwischen Asien und Europa bzw. Nordamerika. Für einen nachhaltigen Abbau des weiterhin bestehenden Angebotsüberhangs bei den Containerschiffen wird auch diese gestiegene Wachstumsrate noch nicht ausreichen, da die Flotte aufgrund der geplanten Ablieferungen insbesondere von Großcontainerschiffen in 2013 voraussichtlich um ca. 7,3 % bzw. in 2014 um ca. 7,0 % wachsen wird. Der Tonnagezuwachs in der für den Konzern besonders relevanten Größenklasse von 2.000 bis 3.000 TEU ist demgegenüber sehr begrenzt und wird für 2013 und 2014 mit jeweils nur ca. 2 % erwartet. Somit kann mit einer Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage im Gesamtmarkt erst in den folgenden Jahren gerechnet werden. Eine weitere Zunahme der Verschrottungsaktivitäten könnte den Tonnagezuwachs in den Jahren 2013 und 2014 zumindest noch etwas verringern.

Da das starke Angebotswachstum vorrangig die großen Containerschiffe jenseits von 7.500 TEU betrifft, bestehen mittelfristig Marktchancen vor allem für kleine bis mittelgroße Containerschiffe, die in den Zuliefererverkehren eingesetzt werden. Derzeit wird der Markt dieser Größenklassen durch den sogenannten Kaskadeneffekt belastet, d.h. die Verdrängung durch jeweils größere Containerschiffseinheiten. In dem Maße aber wie Zulieferverkehre und die regionalen Dienste Südasiens und Afrikas weiter stark wachsen, in denen die mittelgroßen und teilweise mit Kränen versehenen Einheiten aufgrund von Restriktionen der Hafeninfrastruktur gegen die Verdrängung durch größere Einheiten geschützt sind, werden die Poolschiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG von der Marktentwicklung profitieren. Dies wird - mit der poolbedingten Verzögerung - auch zu einer deutlich verbesserten Ertragslage der Gesellschaft insgesamt führen.

Mittel- bis langfristig stellen sich die Perspektiven für die Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG somit positiv dar. Kurzfristig rechnen wir jedoch nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Containerschiffsmärkte und die sich bereits über vier Jahre hinziehende Krise wird auch noch über das Jahr 2013 hinaus andauern. Der Abbau der bestehenden Überkapazitäten wird aufgrund der sich nur langsam erholenden Wachstumsdynamik der Nachfrage eine längere Zeit erfordern. Ab dem Jahr 2014 wird aufgrund des begrenzten Zuwachses an Tonnage mit einem sukzessiven Abbau der Überkapazitäten und einer Belebung des Chartermarktes gerechnet.

Die Umsatzerlöse werden sich aufgrund der derzeit niedrigeren Poolraten, der erwarteten im laufenden Jahr nur leichten Erholung der Charterraten und des durch die Poolbeschäftigung bedingten Verzögerungseffekts voraussichtlich insgesamt gegenüber dem Vorjahr verringern.

Die Schiffsbetriebskosten werden planmäßig auf dem Niveau des Vorjahres bleiben. Per Saldo rechnen wir daher mit einem verminderten Schiffsbetriebsüberschuss. Die Zinsaufwendungen werden aufgrund der Tilgungsleistungen geringfügig sinken, während die planmäßigen Abschreibungen konstant bleiben. Weiterhin rechnen wir für 2013 im Vergleich zu 2012 mit einem unveränderten bzw. leicht schwächeren USD-Jahresdurchschnittswechselkurs. Auf dieser Basis erwarten wir für das Jahr 2013 insgesamt ein noch positives Ergebnis vor Zinsen, jedoch ein negatives Konzernergebnis nach Zinsen und Steuern im niedrigeren zweistelligen Millionenbereich. Mögliche Sondereinflüsse sind hierbei nicht berücksichtigt.

Für das Jahr 2014 rechnen wir mit einem Anstieg der Umsatzerlöse aufgrund einer weiteren Markterholung sowie des Nachzieheffektes aus den Poolchartererlösen bei ansonsten nur moderat steigenden Kosten. Lediglich bei den Zinsaufwendungen erwarten wir aufgrund der Tilgungen eine Reduzierung gegenüber dem Planjahr 2013. Insgesamt gehen wir daher für das Jahr 2014 von einem negativen Konzernergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich bzw. von einem ausgeglichenen Konzernergebnis vor Sondereffekten aus.

Hinsichtlich der Entwicklung der Finanzsituation sehen wir für das Jahr 2013 eine Abnahme der verfügbaren liquiden Mittel aufgrund der wirtschaftlichen Lage der in Einnahmepools fahrenden Schiffe. Die aktuellen Poolraten decken nicht die Schiffsbetriebskosten und den vollen Zinsaufwand, so dass trotz weiterer Tilgungsaussetzungen auf die Liquiditätsreserven des Unternehmens zurückgegriffen werden muss. Trotz der Abnahme der liquiden Mittel rechnen wir für 2013 mit einer ausreichenden Liquidität, um die Betriebskosten und den Schuldendienst der Schiffe unter Berücksichtigung der vereinbarten bzw. der in Verhandlung befindlichen Tilgungsaussetzungen zu leisten. Für das Jahr 2014 rechnen wir in Abhängigkeit von der weiteren Marktentwicklung dagegen mit einer Stabilisierung der Liquiditätssituation. Dabei gehen wir davon aus, dass die mit den finanzierenden Banken der Poolschiffe im vergangenen Jahr aufgenommenen Verhandlungen bezüglich weiterer Tilgungsaussetzungen erfolgreich zu Ende geführt werden. Darüber hinaus sollen weitere Finanzierungsmaßnahmen, wie beispielsweise eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital oder die Begebung weiterer Genussrechte, weiterhin flankierend umgesetzt werden. Zuvor sollen jedoch die Restrukturierungsverhandlungen mit den Banken auf Ebene der Schiffsgesellschaften zu Ende geführt werden. Auf Basis der vorgenannten Maßnahmen wird die Liquidität jederzeit ausreichend sein, um allen Zahlungsverpflichtungen der Konzerngesellschaften nachzukommen. Liquiditätsrisiken, die den Bestand des Konzerns gefährden könnten, sehen wir bei erfolgreicher Umsetzung der beschrieben Restrukturierungsmaßnahmen derzeit nicht.

3.7 Grundzüge des Vergütungssystems

Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Satzung eine feste jährliche Vergütung von 5.000,00 EUR für jedes Mitglied Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Eineinhalbfache dieses Betrages.

Der Vorstand erhält keine Vergütung.

3.8 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Holdinggesellschaft HCI HAMMONIA SHIPPING AG

3.8.1 Ertragslage

Die Ertragslage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG stellt sich wie folgt dar:

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in TEUR 2012 2011 Veränderung
Umsatzerlöse 1.272 132 1.140
Sonstige betriebliche Erträge 36 704 -668
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.232 -2.179 -53
Erträge aus Beteiligungen 5.994 6.096 -102
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39 78 -39
Abschreibungen auf Finanzanlagen -23.609 0 -23.609
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -534 -323 -211
Jahresfehlbetrag (im Vorjahr: Jahresüberschuss) -19.034 4.508 -23.542

Die Ertragslage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist im Wesentlichen gekennzeichnet durch Erträge aus Beteiligungen und Abschreibungen auf Finanzanlagen. Die Beteiligungserträge aus den Einschiffskommanditgesellschaften stellen sich wie folgt dar:

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Beteiligungen an Einschiffsgesellschaften Erträge aus Beteiligungen 2012

in TEUR
Erträge aus Beteiligungen 2011

in TEUR
Veränderung
ANTOFAGASTA 512 0 512
HAMMONIA PESCARA 2.027 494 1.533
HAMMONIA FIONIA 879 1.584 -705
HAMMONIA DANIA 1.479 1.588 -109
HAMMONIA HAFNIA 1.097 2.430 -1.333
Summe 5.994 6.096 -102

Als Folge der Schifffahrtskrise wurden bei einigen Tochtergesellschaften der HCI HAMMONIA SHIPPING AG im Geschäftsjahr 2012 Verluste erwirtschaftet. Dies betraf Gesellschaften, deren Schiffe in Pools fuhren. Die Verluste resultierten zum Teil aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Schiffsvermögen. Im Ergebnis mussten acht Beteiligungen außerplanmäßig anteilig um insgesamt 23.609 TEUR abgeschrieben werden.

Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert aus der Anpassung der Kostenumlagen der HCI HAMMONIA SHIPPING AG an ihre Tochtergesellschaften.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 36 TEUR betreffen im Wesentlichen Kurserträge aus der Bewertung von Devisenbeständen. Der deutlich höhere Vorjahresbetrag war von einer Projektgebühr sowie höheren Kurserträgen geprägt.

Im Berichtszeitraum fielen sonstige betriebliche Aufwendungen von insgesamt 2.232 TEUR an. Diese resultierten im Wesentlichen aus Servicekosten (1.650 TEUR) sowie Prüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsberatungskosten (389 TEUR).

Die Zinsaufwendungen in Höhe von 534 TEUR resultieren aus Zinsen aus der Begebung von Genussrechten. Der Anstieg der Zinsaufwendungen ergibt sich aus dem Zugang eines Genussrechts Ende 2011.

Insgesamt ergab sich im Berichtszeitraum ein Jahresfehlbetrag von 19.034 TEUR (im Vorjahr: Jahresüberschuss von 4.508 TEUR). Unter Einbeziehung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 15.815 TEUR ergibt sich ein Bilanzverlust von 3.219 TEUR.

3.8.2 Finanzlage

Die Finanzlage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG kann mit Hilfe einer Kapitalflussrechnung veranschaulicht werden. Die Kapitalflussrechnung unterscheidet dabei zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

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in TEUR 2012 2011 Veränderung
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -223 395 -618
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.124 3.107 -6.231
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 133 0 133
Zahlungswirksame Veränderungen der liquiden Mittel -3.214 3.502 -6.716
Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel 33 291 -258
Liquide Mittel am Anfang der Periode 4.785 992 3.793
Liquide Mittel am Ende der Periode 1.604 4.785 -3.181

Die Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Im Berichtszeitraum weist die HCI HAMMONIA SHIPPING AG einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -223 TEUR aus. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -3.124 TEUR betrifft die Einzahlung weiteren Eigenkapitals in fünf Tochtergesellschaften sowie den Baranteil aus dem Erwerb einer mehrheitlichen Beteiligung an der MS "ANTOFAGASTA". Beim Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 133 TEUR stehen sich planmäßige Tilgungen eines Genussrechts und der Baranteil eines Ende 2011 begebenen Genussrechts gegenüber. Unter Berücksichtigung währungsbedingter Veränderungen der liquiden Mittel sowie der liquiden Mittel zu Beginn der Periode ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2012 ein Bestand an liquiden Mitteln von 1.604 TEUR.

In den Cashflow-Kennzahlen findet als wesentlicher unbarer Investitions- und Finanzierungsvorgang die Umwandlung einer Darlehensforderung in Kommanditkapital in Höhe von 5.367 TEUR (Debt-to-Equity-Swap) keinen Niederschlag.

3.8.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG stellt sich wie folgt dar:

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31.12.2012 31.12.2011 Veränderung

in TEUR
in TEUR in % in TEUR in %
--- --- --- --- --- ---
Vermögen
Anlagevermögen 154.534 95 % 169.418 93 % -14.884
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.437 4 % 6.514 4 % -77
Liquide Mittel 1.604 1% 4.785 3 % -3.181
Rechnungsabgrenzungsposten 24 0 % 24 0 % 0
162.599 100 % 180.741 100 % -18.142
Kapital
Eigenkapital 146.836 90 % 165.870 92 % -19.034
Rückstellungen 156 0 % 133 0 % 23
Verbindlichkeiten 15.607 10 % 14.738 8 % 869
162.599 100 % 180.741 100 % -18.142

Das Anlagevermögen der Gesellschaft umfasst zum Bilanzstichtag ausschließlich Finanzanlagen, die die Beteiligung an Einschiffsgesellschaften in der Rechtsform der GmbH & Co. KG und deren Komplementärgesellschaften betreffen. Im Vorjahr wurde außerdem unter den Finanzanlagen eine Darlehensforderung von 5.367 TUER aus einer Eigenkapitalzwischenfinanzierung gegenüber der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG ausgewiesen. Im Rahmen des Erwerbs einer mehrheitlichen Beteiligung an dieser Gesellschaft wurde die Eigenkapitalzwischenfinanzierung in Kommanditkapital umgewandelt (Debt-to-Equity-Swap). Das Finanzanlagevermögen verminderte sich durch außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen an insgesamt acht Tochtergesellschaften. Demgegenüber standen Erhöhungen aus weiteren Einzahlungen bzw. Einlagen von Gewinnansprüchen in das Eigenkapital von Tochtergesellschaften sowie der Erwerb einer mehrheitlichen Beteiligung an einer Schiffskommanditgesellschaft.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände blieben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Minderungen aus der Einlage von bereits bestehenden Gewinnansprüchen standen Erhöhungen aus Gewinnansprüchen für das Geschäftsjahr 2012 gegenüber.

Die liquiden Mittel der HCI HAMMONIA SHIPPING AG haben sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch Einzahlungen in das Eigenkapital verschiedener Tochtergesellschaften vermindert.

Die Bilanz der HCI HAMMONIA SHIPPING AG weist zum Abschlussstichtag ein Eigenkapital in Höhe von 146.836 TEUR aus, welches sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 13.641 TEUR, den Kapitalrücklagen in Höhe von 136.409 TEUR, der gesetzlichen Rücklage von 5 TEUR und dem Bilanzverlust von 3.219 TEUR zusammensetzt. Die Verminderung gegenüber dem Vorjahr beruht auf dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 19.034 TEUR.

Die Verbindlichkeiten der HCI HAMMONIA SHIPPING AG haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um insgesamt 869 TEUR erhöht. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Stundung von Gebühren aus einem Service-, Dienstleistungs- und Beratungsvertrag.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist insgesamt als geordnet anzusehen.

3.9 Berichterstattung nach § 289 Abs. 4 bzw. § 315 Abs. 4 HGB

Das Grundkapital beträgt 13.641.400,00 EUR und ist eingeteilt in 136.414 Stück nennwertlose Inhaberaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 100 EUR. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Alle ausgegebenen Aktien sind mit denselben Rechten ausgestattet.

Der Verkauf oder die Übertragung der Aktien ist nicht beschränkt. Beschränkungen, die Stimmrechte betreffen, gibt es nicht.

Zu den direkten bzw. indirekten Beteiligungen am Kapital wird auf den Anhang (Ziff. 51) verwiesen. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Arbeitnehmer, die ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, sind nicht am Grundkapital beteiligt.

Nach § 84 AktG obliegt dem Aufsichtsrat die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern. Die Satzung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG enthält keine hiervon abweichenden Bestimmungen.

Für Satzungsänderungen ist nach § 179 AktG grundsätzlich eine Dreiviertelmehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals erforderlich. Die Satzung kann laut Gesetz eine andere, im Falle einer Änderung des Unternehmensgegenstands jedoch nur eine größere, Kapitalmehrheit vorsehen. In dieser Hinsicht bestimmt die allgemeine Regelung des § 11 Abs. 2 der Satzung: "Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingend gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst." Für bestimmte Beschlussgegenstände sieht das Gesetz zwingend höhere Kapitalmehrheiten und/oder weitere Erfordernisse vor. Satzungsänderungen, die nur die Fassung betreffen, können gemäß § 14 der Satzung vom Aufsichtsrat beschlossen werden.

Der Vorstand wurde mit Beschlussfassung der ordentlichen Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 10. Juni 2015 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 6.820.700,00 EUR durch ein- oder mehrmaliges Angebot von nennwertlosen Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand wird zusammen mit dem Aufsichtsrat über den Zeitpunkt der Durchführung einer Kapitalerhöhung beschließen.

Weiteres genehmigtes Kapital existiert nicht. Bedingtes Kapital besteht nicht.

Weiterhin wurde mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 der Vorstand zur Ausgabe von Genussrechten gegen Bar- oder Sachleistung in Höhe von bis zu 75 Millionen EUR ermächtigt. Der Vorstand wird zusammen mit dem Aufsichtsrat über die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Genussrechte beschließen. Von dieser Ermächtigung wurde bereits mit Beschluss vom 9./17. Dezember 2010 in Höhe von 7.450.000 EUR sowie mit Beschluss vom 8./29. Dezember 2011 in Höhe von 5.800.000 EUR Gebrauch gemacht.

Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots stehen und die nach Maßgabe des § 289 Abs. 4 Nr. 8 HGB offenlegungspflichtig sind.

Es existieren keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind.

3.10 Erklärung zur Unternehmensführung

3.10.1 Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Die Führungs- und Kontrollstruktur der HCI HAMMONIA SHIPPING AG weist eine duale Unternehmensverfassung gemäß dem deutschen Aktienrecht auf. Die zwei Mitglieder des Vorstands leiten das Unternehmen eigenverantwortlich unter der Zielsetzung, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Der Vorstand trifft sich in der Regel alle vier Wochen zu turnusmäßigen Vorstandssitzungen und steht auch darüber hinaus laufend in einem intensiven Kontakt.

Der gesamte Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, in denen nach dem Gesetz, der Satzung oder der Geschäftsordnung des Vorstands eine Beschlussfassung durch den gesamten Vorstand vorgeschrieben ist. Geschäfte, die über die gesetzlichen Anforderungen hinaus der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, sind im Rahmen der Geschäftsordnung des Vorstands festgelegt.

Der Vorstand unterrichtet den Vorsitzenden des Aufsichtsrats regelmäßig über die geschäftliche Lage des Unternehmens. Bei sonstigen wichtigen Anlässen, die erheblichen Einfluss auf die Geschäftslage entfalten können, hat er dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats unverzüglich zu berichten.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist in überwachender und beratender Funktion tätig. Er besteht aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat zeichnet unter anderem für die Billigung und damit Feststellung des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses der HCI HAMMONIA SHIPPING AG verantwortlich und steht hierzu in engem Kontakt mit den Abschlussprüfern. Die Mitglieder des Aufsichtsrats stehen in keinen geschäftlichen oder persönlichen Beziehungen zum Unternehmen, die einen Interessenkonflikt und eine damit eingeschränkte Unabhängigkeit bedeuten würden.

Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat

Der Vorstand arbeitet mit dem Aufsichtsrat zum Wohle des Unternehmens eng zusammen. Er stimmt die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit dem Aufsichtsrat ab und erörtert mit ihm in regelmäßigen Abständen den Stand der Strategieumsetzung.

Der regelmäßige Kontakt zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ist integraler Bestandteil einer effektiven Zusammenarbeit im Interesse des Unternehmens. In den vier turnusmäßigen Sitzungen des Aufsichtsrats berichtet der Vorstand über die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen des Unternehmens, insbesondere die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, die Risikolage, das Risikomanagement und das Risikocontrolling. Außerdem berichtet der Vorstand mindestens einmal jährlich über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung. Auftretende Interessenkonflikte werden von den Vorstandsmitgliedern unverzüglich an den Aufsichtsrat berichtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine Interessenkonflikte einzelner Vorstandsmitglieder aufgetreten.

Der Aufsichtsratsvorsitzende hält mit dem Vorstand regelmäßig Kontakt und berät und überwacht mit ihm die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement der HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Der Aufsichtsratsvorsitzende wird über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung sowie für die Leitung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind, unverzüglich durch den Vorstand informiert. Soweit dies erforderlich ist, unterrichtet der Aufsichtsratsvorsitzende den Aufsichtsrat umgehend und beruft gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung ein.

3.10.2 Angaben zu Unternehmensführungspraktiken

Über die gesetzlichen Anforderungen hinaus sind innerhalb der HCI HAMMONIA SHIPPING AG keine speziellen Richtlinien für bestimmte Unternehmensführungspraktiken festgeschrieben.

3.11 Corporate Governance Bericht

Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) benennt Regeln und Leitlinien für die Unternehmensführung und -überwachung börsennotierter Unternehmen in Deutschland. Der DCGK stärkt dabei die Transparenz und Effizienz der Unternehmensleitung und soll das Vertrauen nationaler und internationaler Anleger sowie anderer Stakeholder in die Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften fördern. Vorstand und Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG bekennen sich zu den grundlegenden Zielen des Kodex. Die spezifische Ausgestaltung der Unternehmensaktivitäten führt jedoch zu einer Reihe von Abweichungen von den Empfehlungen des Kodex.

Vorstand und Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG verfolgen das Ziel, die Gesellschaft durch das derzeitig schwierige Marktumfeld zu steuern, um sie mittel- bis langfristig wieder profitabel aufzustellen und den Wert des Unternehmens somit langfristig wieder zu steigern.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist eine Managementholding für Schiffsinvestments. Die Börsennotierung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG verfolgt den Zweck, insbesondere institutionellen Investoren den einfachen und flexiblen Zugang zu der attraktiven Anlageklasse der Schiffsinvestments zu ermöglichen.

Vorstand und Aufsichtsrat

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG sind dem verantwortlichen Handeln zum Wohle des Unternehmens sowie der Aktionäre und weiterer Stakeholder der Gesellschaft verpflichtet. Der Vorstand besteht aus zwei Personen, die das Unternehmen eigenverantwortlich leiten. Das Vorstandsmitglied Dr. Karsten Liebing ist Geschäftsführer der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, die Vertragsreeder und Management-Kommanditistin der über Schiffskommanditgesellschaften für die AG angekauften Schiffe ist. Das Vorstandsmitglied Jan Krutemeier war im Geschäftsjahr 2012 in der HCI Gruppe beschäftigt und hat unter anderem die Geschäftsführungsfunktion in der HCI Concept GmbH & Co. KG ausgeübt. Die HCI Concept GmbH & Co. KG erbringt als Dienstleister Service-, Controlling- und Verwaltungsdienstleistungen für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Per 5. Dezember 2012 wurde die HCI Concept GmbH & Co. KG auf die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG verschmolzen, welche die Verpflichtungen aus dem Dienstleistungsvertrag fortführt. Herr Krutemeier hat zum 31. Dezember 2012 die HCI Gruppe verlassen und ist seit dem 1. Januar 2013 als Prokurist bei der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG tätig.

Die Zusammenarbeit der oben genannten Gesellschaften ermöglicht die enge Anbindung der Dienstleistungen und des jeweiligen Know-hows dieser Gesellschaften an die HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Hieraus potenziell bestehende Interessenkonflikte von Mitgliedern des Vorstands sind im Emissionsprospekt der Gesellschaft detailliert dargelegt. Der Anhang des Geschäftsberichts 2012 enthält Angaben zu den Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen. Die bestehende feste Kooperation der HCI HAMMONIA SHIPPING AG, der HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG (vormals HCI Concept GmbH & Co. KG) und der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG bildet unserer Auffassung nach ein zentrales Element für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie und die Erreichung der Ziele des Unternehmens.

Dem dreiköpfigen Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG gehören derzeit die von der HCI Gruppe und der HAMMONIA Reederei unabhängigen Herren Werner Berg, Michael Hummel und Andreas Uibeleisen an. Ein Mitglied verfügt über langjährige internationale Erfahrung. Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand. Aufgrund seiner geringen Mitgliederzahl hat der Aufsichtsrat keine Ausschüsse gebildet und behandelt die relevanten Themen im gesamten Gremium. Dem Aufsichtsrat steht Herr Werner Berg vor.

Der Aufsichtsrat hat mit Blick auf Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex die nachfolgenden Ziele für seine zukünftige Zusammensetzung beschlossen:

Der Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG soll so besetzt sein, dass eine qualifizierte Kontrolle und Beratung des Vorstands durch den Aufsichtsrat sichergestellt ist. Die zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten sollen aufgrund ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen in der Lage sein, die Aufgaben eines Aufsichtsratsmitglieds wahrzunehmen. Dabei soll insbesondere auf die Persönlichkeit, Integrität, Leistungsbereitschaft, Professionalität und Unabhängigkeit der zur Wahl vorgeschlagenen Personen geachtet werden. Ziel ist es, dass im Aufsichtsrat insgesamt sämtliche Kenntnisse und Erfahrungen vorhanden sind, die angesichts der Aktivitäten der Gesellschaft als wesentlich erachtet werden.
Der Geschäftsmittelpunkt der HCI HAMMONIA SHIPPING AG liegt aufgrund des Unternehmenssitzes, der Investoren und der Vertragspartner in Deutschland. Daher ist internationale Erfahrung kein entscheidendes Kriterium für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats.
Dem Aufsichtsrat soll eine ausreichende Anzahl an unabhängigen Mitgliedern angehören. Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte, zum Beispiel durch Organfunktionen oder Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern des Unternehmens, sollen vermieden werden.
Wie in der Entsprechenserklärung vom 13. Dezember 2012 dargelegt, war und ist eine pauschale Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft nicht vorgesehen. Der Aufsichtsrat hält eine solche Beschränkung für nicht adäquat, da es im Aufsichtsratsgremium vor allem auf Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrung ankommt, die für das Unternehmen entscheidend sind. Da der Aufsichtsrat nur aus drei Mitgliedern besteht, kann auf Vielfalt nur eingeschränkt geachtet werden.
Bei den Wahlvorschlägen soll der Aufsichtsrat zudem auf eine angemessene Beteiligung von Frauen achten. Bereits bei der Prüfung potenzieller Kandidaten für eine Neuwahl oder Nachbesetzung vakant werdender Aufsichtsratspositionen sollen qualifizierte Frauen in den Auswahlprozess einbezogen und bei den Wahlvorschlägen angemessen berücksichtigt werden. Gegenwärtig sind keine Frauen im Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten. Im Vordergrund der Entscheidung soll auch zukünftig die Qualifikation der Kandidaten stehen, nicht das Geschlecht.

Bei der Frage ob die vorgenannten Zielsetzungen für die Wahl des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2012 erfüllt worden sind, ist festzuhalten, dass Frauen in den Auswahlprozess einbezogen worden sind, was sich jedoch nicht in einem Wahlvorschlag konkretisiert hat.

Aktienbesitz

Die Mitglieder des Vorstands sowie des Aufsichtsrats halten keine Anteile in nennenswertem Umfang.

Kommunikation

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG berichtet über das laufende Geschäft in Presse- und Ad-hoc-Mitteilungen. Detaillierte Angaben erfolgen mit den Jahres- bzw. Halbjahresfinanzberichten. Zu den Entwicklungen im Quartal informiert die Gesellschaft durch Zwischenmitteilungen. Die Website des Unternehmens enthält die relevanten Informationen und Angaben zur Aktie, zur Hauptversammlung sowie den Finanzkalender. Für Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner jederzeit unter den angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.

3.11.1 Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG (die "Gesellschaft") erklären, dass die Gesellschaft den vom Bundesministerium der Justiz am 15. Juni 2012 im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 (im Folgenden "Kodex") mit folgenden Einschränkungen seit der Abgabe der letzten Entsprechenserklärung entsprochen hat und auch in Zukunft entsprechen wird:

Ziffer 3.8 Abs. 3 enthält die Empfehlung, dass für Aufsichtsratsmitglieder ein näher bestimmter Selbstbehalt vereinbart werden soll, wenn die Gesellschaft für den Aufsichtsrat eine D&O-Versicherung abschließt.

Für die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft besteht eine D&O-Versicherung, die keinen Selbstbehalt vorsieht.

Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass die Vereinbarung eines Selbstbehalts für die Aufsichtsratsmitglieder nicht geeignet ist, das Verantwortungsbewusstsein zu verbessern, mit dem die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft die ihnen übertragenen Aufgaben und Funktionen wahrnehmen. Es ist daher auch für die Zukunft nicht geplant, einen Selbstbehalt für die Aufsichtsratsmitglieder einzuführen.

Gemäß Ziffer 4.1.5 soll der Vorstand bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen auf Vielfalt (Diversity) achten und eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben.

Da die Gesellschaft keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt, ist diese Empfehlung des Kodex nicht anzuwenden.

Gemäß Ziffer 4.2.1 soll der Vorstand einen Vorsitzenden oder Sprecher haben.

Eine Ressortzuständigkeit einzelner Vorstandsmitglieder ist bei der Gesellschaft nicht vorgesehen. Da der Vorstand lediglich aus zwei Mitgliedern besteht, die aus Sicht der Gesellschaft gleichberechtigt sein sollen, ist es nicht gewünscht, einen Vorsitzenden zu benennen.

Die Ziffern 4.2.2. und 4.2.3. enthalten die Empfehlung, dass das Aufsichtsratsplenum die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder festsetzt sowie das Vergütungssystem für den Vorstand beschließt und regelmäßig überprüft. Weiterhin werden Empfehlungen für die Gestaltung der Vergütung bei vorzeitiger Beendigung von Vorstandsverträgen oder bei Kontrollwechsel ausgesprochen.

Da die Mitglieder des Vorstands mit der Gesellschaft keine Vorstandsverträge abgeschlossen haben und für ihre Tätigkeit auch keine Vergütung erhalten, ist nach wie vor über Höhe, Struktur und eingesetzte Instrumente der Vorstandsvergütung nicht zu entscheiden. Auch in den Fällen des vorzeitigen Ausscheidens oder des Kontrollwechsels würden die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft keine Vergütung erhalten. Dementsprechend sind die Empfehlungen des Kodex für die konkrete Ausgestaltung der Vorstandsvergütung nicht anwendbar.

Gemäß den Ziffern 4.2.4. und 4.2.5. soll die nach den gesetzlichen Vorschriften offenzulegende Gesamtvergütung jedes Vorstandsmitglieds in einem Vergütungsbericht als Teil des Lageberichts näher erläutert werden.

Da die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft für ihre Tätigkeit für die Gesellschaft keine Vergütung erhalten, kann auch auf die Veröffentlichung und eine nähere Erläuterung verzichtet werden.

Gemäß Ziffer 4.3.4 sollen Interessenkonflikte des Vorstands dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offengelegt werden.

Aufgrund der vertraglichen Konstellationen der Gesellschaft zu dritten Vertragspartnern bestehen teilweise Interessenkonflikte, diese wurden alle bereits im Börsenzulassungsprospekt umfassend offengelegt.

Der Kodex empfiehlt in Ziffer 5.1.2 Abs. 1 S. 2 bei der Zusammensetzung des Vorstands, auf Vielfalt zu achten und eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben. Zudem wird gemäß Ziffer 5.1.2 Abs. 1 S. 3 eine langfristige Nachfolgeplanung für Vorstandsmitglieder empfohlen.

Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass der Aspekt der Vielfalt, der die Berücksichtigung von Frauen einschließt, kein ausschlaggebendes Kriterium für die Besetzung des Vorstands ist. Im Interesse des Unternehmens kommt es vielmehr vorrangig auf Managementfähigkeiten und -erfahrung sowie Fachkompetenz an. Da der Vorstand nur aus zwei Mitgliedern besteht, kann zudem auf Vielfalt nur eingeschränkt geachtet werden.

Eine langfristige Nachfolgeplanung ist bei der Gesellschaft nicht generell geplant. Aufgrund des Lebensalters der bestehenden Vorstandsmitglieder sehen Vorstand und Aufsichtsrat zurzeit keine Notwendigkeit für die Ausarbeitung einer langfristigen Nachfolgeplanung. Für den Fall kurzfristig ausscheidender Vorstandsmitglieder kann es keine langfristige Planung für die Nachfolge geben.

Gemäß Ziffer 5.1.2 Abs. 2 S. 3 des Kodex soll für Vorstandsmitglieder eine Altersgrenze festgelegt werden.

Eine pauschale Altersgrenze für Vorstandsmitglieder der Gesellschaft war und ist nicht vorgesehen. Die Gesellschaft hält eine solche Beschränkung für nicht adäquat, da es im Vorstand vor allem auf Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrung ankommt, die für das Unternehmen entscheidend sind.

Gemäß Ziffern 5.3.1 bis 5.3.3 des Kodex soll der Aufsichtsrat abhängig von den spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens und der Anzahl seiner Mitglieder fachlich qualifizierte Ausschüsse bilden.

Im Hinblick darauf, dass der Aufsichtsrat der Gesellschaft satzungsgemäß nur aus drei Personen besteht, ist die Bildung von Ausschüssen nicht vorgesehen.

Gemäß Ziffer 5.4.1 Satz 2 bis 5 des Kodex soll der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennen, die u. a. eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt berücksichtigen sowie eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen. Vorschläge des Aufsichtsrats an die zuständigen Wahlgremien sollen diese Ziele berücksichtigen. Die Zielsetzung des Aufsichtsrats und der Stand der Umsetzung sind im Corporate Governance Bericht (S. 28 ff. des Geschäftsberichts 2011) veröffentlicht worden.

Gemäß Ziffer 5.4.1 Satz 6 bis 8 des Kodex soll der Aufsichtsrat bei seinen Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung die persönlichen und die geschäftlichen Beziehungen eines jeden Kandidaten zum Unternehmen, den Organen der Gesellschaft und einem wesentlich an der Gesellschaft beteiligten Aktionär offenlegen. Die Empfehlung beschränkt sich dabei auf solche Umstände, die nach der Einschätzung des Aufsichtsrats ein objektiv urteilender Aktionär für seine Wahlentscheidung als maßgebend ansehen würde.

Bei der Einberufung der diesjährigen Hauptversammlung, die am 4. Mai 2012 im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden ist, sind für die Wahlvorschläge der dort gewählten neuen Aufsichtsratsmitglieder keine entsprechenden Angaben gemacht worden, weil die fragliche Empfehlung erst später in den Kodex aufgenommen worden ist. Für die Zukunft geht die Gesellschaft davon aus, dieser Empfehlung grundsätzlich zu folgen. Allerdings behält sich die Gesellschaft vor, hiervon im Einzelfall abzuweichen.

Gemäß Ziffer 6.3 S. 2 des Kodex sollen sämtliche neuen Tatsachen, die Finanzanalysten und vergleichbaren Adressaten mitgeteilt worden sind, unverzüglich allen Aktionären zur Verfügung gestellt werden.

Die Gesellschaft behält sich vor, im Einzelfall hiervon abzuweichen. Sensible Firmendaten, die nicht der ad hoc-Pflicht unterliegen, können für die Arbeit von Finanzanalysten wichtig sein. Jedoch muss im Einzelfall entschieden werden, ob diese Daten der Öffentlichkeit und damit auch Wettbewerbern zugänglich gemacht werden sollen. Selbstverständlich wird sich die Gesellschaft an die Regelungen des Wertpapierhandelsgesetzes zum Insiderhandel halten.

Gemäß Ziffer 7.1.2. S. 2 des Kodex sollen der Konzernabschuss binnen 90 Tagen und die Zwischenberichte jeweils binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht werden.

Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass hier die gesetzlichen Regelungen zur Veröffentlichung ausreichend sind. Ein engerer Zeitplan bei der Erstellung und Prüfung der Abschlüsse würde möglicherweise deren Qualität belasten.

Vorstand und Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG

Hamburg, den 13. Dezember 2012

für den Vorstand

Jan Krutemeier

für den Aufsichtsrat

Werner Berg

3.11.2 Vergütungsbericht

Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Satzung eine feste jährliche Vergütung von 5.000,00 EUR für jedes Mitglied. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Eineinhalbfache dieses Betrags. Weiterhin werden Auslagen erstattet, die mit der Ausübung der Tätigkeit als Aufsichtsrat verbunden sind. Der Vorstand erhält keine Vergütung.

Angaben zur Vergütung finden sich ebenfalls im Lagebericht auf Seite 27.

Hamburg, den 5. April 2013

Dr. Karsten Liebing, Vorstand

Jan Krutemeier, Vorstand

4. KONZERNABSCHLUSS

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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in TEUR Ziffer 2012 2011
Umsatzerlöse 26 68.782 67.804
Schiffsbetriebskosten 27 -28.865 -25.668
Schiffsbetriebsergebnis 39.917 42.136
Sonstige betriebliche Erträge 28 5.760 2.727
Sonstige betriebliche Aufwendungen 29 -5.762 -4.304
Reedereiergebnis 39.915 40.559
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 30 -27.091 -22.921
Wertminderungen (Impairment) 31 -14.511 -464
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -1.687 17.174
Zinserträge 32 106 156
Zinsaufwendungen 33 -18.826 -16.613
Finanzaufwendungen aus Ergebnisanteilen konzernfremder Kommanditisten 34 -2.043 -422
Ergebnis vor Steuern (EBT) -22.450 295
Steuern vom Einkommen und Ertrag 35 343 -521
Konzernperiodenergebnis -22.107 -226
davon entfielen auf Aktionäre der HCI HAMMONIA SHIPPING AG -22.221 -429
davon entfielen auf nicht beherrschende Anteile 114 203
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in EUR 36 -162,89 -3,15
Ergebnis je Aktie (verwässert) in EUR 36 -162,89 -3,15

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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in TEUR Ziffer 2012 2011
Konzernperiodenergebnis -22.107 -226
Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse von Tochterunternehmen -3.065 6.213
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten bei einer Absicherung von Zahlungsströmen 43 (a) ii
Erfolgswirksame Änderung 5.519 6.110
Erfolgsneutrale Änderung -3.654 -9.724
1.865 -3.614
Sonstiges Ergebnis in der Periode -1.200 2.599
Konzerngesamtergebnis -23.307 2.373
davon entfielen auf Aktionäre der HCI HAMMONIA SHIPPING AG -23.420 2.171
davon entfielen auf nicht beherrschende Anteile 114 203

Konzernbilanz

AKTIVA

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in TEUR Ziffer 31.12.2012 31.12.2011
Immaterielle Vermögenswerte 5 0 0
Sachanlagen 6 478.137 498.915
Finanzanlagen 7 1 1
Sonstige übrige Vermögenswerte 8 0 5.367
Langfristige Vermögenswerte 478.138 504.283
Vorräte 9 2.246 1.760
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10 1.334 1.422
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen 11 609 79
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 12 34 3
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 13 1.207 2.028
Sonstige übrige Vermögenswerte 13 1.831 623
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14 20.327 31.592
Kurzfristige Vermögenswerte 27.588 37.507
Bilanzsumme 505.726 541.790
Passiva
in TEUR Ziffer 31.12.2012 31.12.2011
Gezeichnetes Kapital 15 (a) 13.641 13.641
Kapitalrücklage 15 (b) 132.544 132.544
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 15 (c) -9.337 12.883
Kumuliertes übriges Eigenkapital 15 (d) 5.438 6.638
Aktionären der HCI HAMMONIA SHIPPING AG zuzuordnendes Eigenkapital 142.286 165.706
Nicht beherrschende Anteile 337 223
Eigenkapital 15 142.623 165.929
Finanzverbindlichkeiten 16 171.533 263.955
Genussrechtskapital 17 12.757 13.002
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 18 13.008 14.203
Kapitalanteile im Fremdbesitz 19 6.365 3.902
Langfristige Verbindlichkeiten 203.663 295.062
Finanzverbindlichkeiten 20 147.876 70.927
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21 3.346 1.887
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen 22 2.456 489
Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 23 247 607
Sonstige Verbindlichkeiten 24 784 1.670
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 25 4.731 5.219
Kurzfristige Verbindlichkeiten 159.440 80.799
Bilanzsumme 505.726 541.790

Konzernkapitalflussrechnung

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in TEUR Ziffer 2012 2011
Konzernjahresfehlbetrag (im Vorjahr Konzernjahresüberschuss) -22.107 -226
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 40.626 22.921
Steueraufwand -344 521
Eliminierung des Finanzergebnisses 32, 33 20.763 16.878
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen -1.961 1.691
Zunahme / Abnahme des Working Capitals 1.188 -2.964
Zunahme der Vorräte -336 -176
Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -242 -1.319
Zunahme der Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen -521 -69
Abnahme / Zunahme der übrigen Aktiva 524 -313
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 420 399
Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen 1.946 -71
Abnahme der sonstigen Passiva -603 -1.415
Erstattete / gezahlte Steuern -145 -192
Gezahlte Zinsen -16.980 -15.767
Erhaltene Zinsen 106 86
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 39 21.146 22.948
Nettofinanzmittelzufluss aus dem Erwerb von Tochterunternehmen 47 1.009 0
Einzahlungen aus der Erstattung von Anschaffungskosten 0 116
Ausgaben für Dockungskosten u.a. -2.160 0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.151 116
Einzahlungen aus der Ausgabe von Genussrechten 433 0
Transaktionskosten für Darlehen 0 -422
Tilgung von Darlehen -31.092 -19.890
An nicht beherrschende Anteilseigner gezahlte Dividenden 0 -87
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -30.659 -20.399
Zahlungsmittelwirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -10.664 2.665
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 27.585 26.116
Fristenänderung Finanzmittelfonds 3.091 -3.091
Änderung Konsolidierungskreis 0 55
Wechselkursbedingte Änderungen 315 1.840
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 14, 38 20.327 27.585

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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in TEUR Bezahltes Eigenkapital Kumuliertes übriges Eigenkapital
Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Erwirt-

schaftetes

Konzern-

eigenkapital
Zeitwert-

änderung

von

Derivaten in

Cashflow-

Hedges
Ausgleichs-

posten aus der

Umrechnung

von

Fremdwährungs-

abschlüssen
Kumuliertes

übriges

Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
Ziffer 15 (a) 15 (b) 15 (c) 15 (d) 15 (d) 15 (d)
Stand 01.01.2011 13.641 132.544 13.313 -10.834 14.871 4.037
Konsolidierungsbedingte Veränderung der nicht beherrschenden Anteile 0 0 0 0 0 0
An nicht beherrschende Anteilseigner gezahlte Dividende 0 0 0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 0 0 0
Konzernperiodenergebnis 0 0 -429 0 0 0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0 0 0 0 6.213 6.213
Übrige Veränderungen 0 0 0 -3.612 0 -3.612
Stand 31.12.2011 13.641 132.544 12.884 -14.446 21.084 6.638
Stand 01.01.2012 13.641 132.544 12.884 -14.446 21.084 6.638
Konzerngesamtergebnis
Konzernperiodenergebnis 0 0 -22.221 0 0 0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0 0 0 0 -3.065 -3.065
Übrige Veränderungen 0 0 0 1.865 0 1.865
Stand 31.12.2012 13.641 132.544 -9.337 -12.581 18.019 5.438

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in TEUR
Aktionären der

HCI HAMMONIA SHIPPING AG

zuzuordnendes

Eigenkapital
Nicht

beherrschende

Anteile
Gesamt

Konzerneigenkapital
--- --- --- ---
Ziffer 15 (e)
Stand 01.01.2011 163.535 0 163.535
Konsolidierungsbedingte Veränderung der nicht beherrschenden Anteile 0 107 107
An nicht beherrschende Anteilseigner gezahlte Dividende 0 -87 -87
Konzerngesamtergebnis 0 0 0
Konzernperiodenergebnis -429 203 -226
Währungsumrechnungsdifferenzen 6.213 0 6.213
Übrige Veränderungen -3.612 0 -3.612
Stand 31.12.2011 165.707 223 165.930
Stand 01.01.2012 165.707 223 165.930
Konzerngesamtergebnis
Konzernperiodenergebnis -22.221 114 -22.107
Währungsumrechnungsdifferenzen -3.065 0 -3.065
Übrige Veränderungen 1.865 0 1.865 0
Stand 31.12.2012 142.286 337 142.623

Konzern-Anlagenspiegel - Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte

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in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten
2011 01.01.2011 Währungs-

differenzen
Zugänge Zugänge durch

Unternehmens-

zusammen-

schlüsse
Umbuchungen Abgänge 31.12.2011
--- --- --- --- --- --- --- ---
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 15 0 0 0 0 -15 0
Geschäfts- oder Firmenwert 4.879 0 0 0 0 0 4.879
Summe 4.894 0 0 0 0 -15 4.879

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in TEUR Kumulierte Abschreibungen
2011 01.01.2011 Währungs-

differenzen
planmäßige

Abschreibungen
außerplan-

mäßige

Abschreibungen
Abgänge 31.12.2011
--- --- --- --- --- --- ---
Erworbene immaterielle Vermögenswerte -15 0 0 0 15 0
Geschäfts- oder Firmenwert -4.879 0 0 0 0 -4.879
Summe -4.894 0 0 0 15 -4.879

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in TEUR Buchwert
2011 31.12.2011 31.12.2010
--- --- ---
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 0 0
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
Summe 0 0

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in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten
2012 01.01.2012 Währungs-

differenzen
Zugänge Zugänge durch

Unternehmens-

zusammen-

schlüsse
Umbuchungen Abgänge 31.12.2012
--- --- --- --- --- --- --- ---
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0 0 0 0
Geschäfts- oder Firmenwert 4.879 0 0 137 0 0 5.016
Summe 4.879 0 0 137 0 0 5.016

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in TEUR Kumulierte Abschreibungen
2012 01.01.2012 Währungs-

differenzen
planmäßige

Abschreibungen
außerplan-

mäßige

Abschreibungen
Abgänge 31.12.2012
--- --- --- --- --- --- ---
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0 0 0
Geschäfts- oder Firmenwert -4.879 0 0 -137 0 -5.016
Summe -4.879 0 0 -137 0 -5.016

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in TEUR Buchwert
2012 31.12.2012 31.12.2011
--- --- ---
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 0 0
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
Summe 0 0

Konzern-Anlagenspiegel - Entwicklung der Sachanlagen

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in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten
2011 01.01.2011 Währungs-

differenzen
Zugänge Zugänge durch

Unternehmens-

zusammen-

schlüsse
Umbuchungen Abgänge 31.12.2011
--- --- --- --- --- --- --- ---
Seeschiffe 569.307 18.296 0 0 0 -119 587.484
Summe 569.307 18.296 0 0 0 -119 587.484

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in TEUR Kumulierte Abschreibungen
2011 01.01.2011 Währungs-

differenzen
planmäßige

Abschreibungen
außerplan-

mäßige

Abschreibungen
Zuschreibungen 31.12.2011
--- --- --- --- --- --- ---
Seeschiffe -61.990 -3.658 -22.921 0 0 -88.569
Summe -61.990 -3.658 -22.921 0 0 -88.569

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in TEUR Buchwert
2011 31.12.2011 31.12.2010
--- --- ---
Seeschiffe 498.915 507.317
Summe 498.915 507.317

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in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten
2012 01.01.2012 Währungs-

differenzen
Zugänge Zugänge durch

Unternehmens-

zusammen-

schlüsse
Umbuchungen Abgänge 31.12.2012
--- --- --- --- --- --- --- ---
Seeschiffe 587.484 -11.167 2.104 26.162 0 0 604.583
Summe 587.484 -11.167 2.104 26.162 0 0 604.583

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in TEUR Kumulierte Abschreibungen
2012 01.01.2012 Währungs-

differenzen
planmäßige

Abschreibungen
außerplan-

mäßige

Abschreibungen
Zuschreibungen 31.12.2012
--- --- --- --- --- --- ---
Seeschiffe -88.569 2.749 -27.091 -13.535 0 -126.446
Summe -88.569 2.749 -27.091 -13.535 0 -126.446

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in TEUR Buchwert
2012 31.12.2012 31.12.2011
--- --- ---
Seeschiffe 478.137 498.915
Summe 478.137 498.915

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen stellen einen Bestandteil des Konzernanhangs dar.

Konzernanhang

Allgemeine Angaben

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist eine bei der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg notierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Deutschland. Die Adresse lautet: Burchardstraße 8, 20095 Hamburg. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 98689 beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG sowie ihre Tochterunternehmen sind im Bereich der internationalen Seeschifffahrt tätig. Intention der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist es, sich als internationaler Anbieter auf dem Gebiet des Containerschiffcharter-Geschäftes zu positionieren. Dieses soll durch den Kauf und Betrieb von Seeschiffen, den Verkauf dieser Seeschiffe und den Abschluss von Charterverträgen über die Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG realisiert werden. Zum Abschlussstichtag waren dreizehn (Vorjahr: zwölf) Tochtergesellschaften im Schiffsbetrieb tätig. Die von den Tochtergesellschaften betriebenen Seeschiffe sind in der weltweiten Fahrt eingesetzt.

Das Geschäftsjahr des Konzerns entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzern beschäftigte in den Jahren 2012 und 2011 keine eigenen Mitarbeiter.

(1) Grundlagen

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 der HCI HAMMONIA SHIPPING AG wurde in Anwendung der Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards i.V.m. § 315a Abs. 1 HGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Es wurden alle IFRS angewendet, die von der Europäischen Union anerkannt wurden und im Geschäftsjahr 2012 verpflichtend anzuwenden waren.

Die Anforderungen der IFRS wurden vollständig erfüllt und führen zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns. Zusätzlich wurden die gemäß § 315a Abs. 3 HGB i.V.m. § 315a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt. Entsprechend des in IAS 1 enthaltenen Wahlrechts stellt die Gesellschaft die ergebniswirksam erfassten Aufwendungen und Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung dar, während die Überleitung vom Periodenergebnis zum Gesamtergebnis aufgrund der erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen in der Gesamtergebnisrechnung gezeigt wird. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich auf der Basis einer Bilanzierung der Vermögenswerte und Schulden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Davon ausgenommen sind immaterielle Vermögenswerte aus dem Erwerb der Tochtergesellschaften, zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sowie derivative Finanzinstrumente. Diese werden zu den jeweils am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwerten angesetzt.

Dem Konzernabschluss liegt die Annahme der Unternehmensfortführung zugrunde.

Der Konzernabschluss wurde in TEUR aufgestellt. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen ebenfalls in TEUR. Bei geringfügigen Abweichungen oder scheinbaren Additionsfehlern handelt es sich um Rundungsdifferenzen.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

(2) Konsolidierung

(a) Konsolidierungsgrundsätze

In den Konzernabschluss wurden neben der HCI HAMMONIA SHIPPING AG alle Tochterunternehmen einbezogen. Bei den einbezogenen Tochterunternehmen handelt es sich um Unternehmen, deren Finanz- und Geschäftspolitik die HCI HAMMONIA SHIPPING AG direkt oder indirekt beherrschen kann.

Grundsätzlich werden Tochtergesellschaften von der HCI HAMMONIA SHIPPING AG als reine Vorratsgesellschaften erworben. Bei solchen Erwerben finden die Regelungen des IFRS 3 zu Unternehmenszusammenschlüssen keine Anwendung. Insbesondere sind keine Geschäfts- und Firmenwerte zu erfassen und fortzuführen.

Zum Teil werden jedoch Tochtergesellschaften erworben, die bereits wirtschaftliche Aktivitäten entfaltet haben. Die Kapitalkonsolidierung dieser Unternehmen erfolgt zum Erwerbszeitpunkt nach der Erwerbsmethode. Im Rahmen der Erwerbsmethode werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem anteiligen Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Ein aus der Verrechnung entstehender positiver Unterschiedsbetrag wird als derivativer Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Negative Unterschiedsbeträge, die aus der Kapitalkonsolidierung zum Erwerbszeitpunkt entstehen, werden nach nochmaliger Überprüfung der Wertansätze sofort erfolgswirksam aufgelöst. Der Erwerbszeitpunkt stellt den Zeitpunkt dar, an dem die Möglichkeit der Beherrschung des Reinvermögens und der finanziellen und operativen Handlungen des erworbenen Unternehmens auf den Konzern übergeht.

Die bei der Zeitwertbewertung der Vermögenswerte und Schulden im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven und Lasten werden in den Folgeperioden entsprechend der Entwicklung der Vermögenswerte und Schulden fortgeführt, abgeschrieben bzw. aufgelöst. Ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert wird in den Folgeperioden hinsichtlich seiner Werthaltigkeit mindestens einmal im Jahr überprüft und bei vorliegender Wertminderung außerplanmäßig auf den niedrigeren erzielbaren Betrag abgeschrieben.

Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Kontrolle auf die HCI HAMMONIA SHIPPING AG übergegangen ist.

Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Zwischenergebnisse sind, sofern wesentlich, herausgerechnet.

Die Abschlüsse der HCI HAMMONIA SHIPPING AG sowie der einbezogenen Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Abschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen sind auf den Abschlussstichtag der HCI HAMMONIA SHIPPING AG erstellt worden.

Bei den Anteilen anderer Gesellschafter an Tochterunternehmen handelt es sich um die Beteiligung von Minderheitskommanditisten an den Schiffskommanditgesellschaften. Sie werden unter der Bezeichnung "Kapitalanteile im Fremdbesitz" unter den Verbindlichkeiten in Höhe des anteiligen Kommanditkapitals ausgewiesen.

(b) Konsolidierungskreis

Gegenüber dem Vorjahr wurde der Konsolidierungskreis um die FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG und die Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH erweitert. Zum 31. Dezember 2012 umfasst der Konsolidierungskreis nunmehr die folgenden voll konsolidierten Unternehmen. Der Anteil am Kapital ist bei den Tochtergesellschaften in Klammern dargestellt und entspricht dem Stimmrecht:

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Mutterunternehmen
• HCI HAMMONIA SHIPPING AG, Hamburg
Komplementär-Tochtergesellschaften
• Verwaltung HCI HAMMONIA Schiffahrts GmbH, Hamburg (100 %)
• Verwaltung MS "HAMMONIA PESCARA" GmbH, Hamburg (57 %)
• Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH, Hamburg (100 %)
Schifffahrts-Tochtergesellschaften
• MS "HAMMONIA TEUTONICA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,62 %)
• MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,64 %)
• MS "HAMMONIA MASSILIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,64 %)
• MS "HAMMONIA HOLSATIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,61 %)
• MS "HAMMONIA POMERENIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,60 %)
• MS "HAMMONIA BAVARIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,72 %)
• MS "WESTPHALIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,39 %)
• MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (97,39 %)
• MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (98,56 %)
• MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (98,56 %)
• MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (98,56 %)
• MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, Hamburg (55,71 %)
• FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG, Hamburg (51,23 %)

(c) Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften (§§ 315a Abs. 1, 298 Abs. 1, i.V.m. 244 HGB) ist der Konzernabschluss in Euro (Darstellungswährung) aufgestellt. Die funktionale Währung im Sinne von IAS 21 der Schiffskommanditgesellschaften ist der US-Dollar (USD). Die funktionale Währung (USD) ergibt sich aus dem Umstand, dass sowohl der Ankauf der Schiffe, die Fremdfinanzierung, der Chartermarkt und die wesentlichen Schiffsbetriebskosten in USD abgewickelt werden. Dementsprechend werden in den Schifffahrts-Tochtergesellschaften gemäß IAS 21 alle in der lokalen Währung Euro bzw. in anderen Währungen erfolgten Transaktionen mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Kurs in USD umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden werden an den USD-Kurs zum Bilanzstichtag angepasst.

Die Vermögenswerte und Schulden von Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden zum geltenden Währungskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs des jeweiligen Jahres umgerechnet. Eigenkapitalkomponenten der Tochterunternehmen werden zum entsprechenden historischen Kurs bei Entstehung umgerechnet. Die aus der Umrechnung resultierenden Währungsdifferenzen werden als Ausgleichsposten für Währungsumrechnung innerhalb des Konzerneigenkapitals erfasst.

Die Kurse für die Umrechnung der Fremdwährungsabschlüsse haben sich im Verhältnis zum Euro wie folgt entwickelt:

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Fremdwährung für EUR 1 Durchschnittskurs Stichtagskurs
2012 2011 31.12.2012 31.12.2011
--- --- --- --- ---
USD 1,2848 1,3920 1,3194 1,2939

(3) Erläuterung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(a) Ertrags- und Aufwandsrealisierung

Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung, sofern die Höhe der Erlöse zuverlässig ermittelbar ist und der wirtschaftliche Nutzen wahrscheinlich zufließen wird.

Betriebliche Aufwendungen werden bei Inanspruchnahme der Leistung bzw. im Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Zinsen werden periodengerecht als Aufwand bzw. Ertrag erfasst. Zinsaufwendungen, die im Zusammenhang mit der Anschaffung und Herstellung qualifizierter Vermögenswerte entstehen, werden im Konzern aktiviert. In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 waren keine entsprechenden Aktivierungen erforderlich.

Auf Kapitalanteile im Fremdbesitz entfallene Ergebnisanteile werden auf der Grundlage des nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen ermittelten Ergebnisses ermittelt.

(b) Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Erworbene immaterielle Vermögenswerte, die eine bestimmbare Nutzungsdauer aufweisen, werden ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer liegen im Konzern mit Ausnahme derivativer Geschäfts- oder Firmenwerte nicht vor. Die Buchwerte der derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden im Jahr der Entstehung vollständig abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2012 werden im HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern deshalb keine derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert.

Im Konzern bestehen keine selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte.

(c) Sachanlagen

Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen den erwarteten Nutzungsdauern im Konzern. Die Sachanlagen des Konzerns betreffen ausschließlich Seeschiffe (Containerschiffe). Die Nutzungsdauern betragen bei Neubauten 25 Jahre. Bei gebraucht erworbenen Seeschiffen wird die Restnutzungsdauer anhand des jeweiligen technischen Zustands des Seeschiffs zum Erwerbszeitpunkt geschätzt.

Wesentliche Bestandteile von Sachanlagen (Seeschiff sowie regelmäßig anfallende größere Wartungen) werden getrennt abgeschrieben (Komponentenansatz).

Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder Aufwendungen ausgewiesen.

(d) Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern überprüft die Vermögenswerte des Anlagevermögens auf die Notwendigkeit außerplanmäßiger Abschreibungen.

Derivative Geschäfts- oder Firmenwerte werden für die Durchführung der Werthaltigkeitstests den Berichtseinheiten zugeordnet, für die auch im internen Berichtssystem des Konzerns eine Allokation des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt. Diese Berichtseinheiten entsprechen in der Regel den einzelnen Konzerngesellschaften. Die Zahlungsströme der Berichtseinheiten werden mit einem Kapitalkostensatz, der sich an Vergleichsunternehmen orientiert, diskontiert. Eine außerplanmäßige Abschreibung wird vorgenommen, wenn der Kapitalwert der Zahlungsströme kleiner ist als der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen sowie des Netto-Umlaufvermögens der Berichtseinheit inkl. der zugeordneten derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte.

Eine außerplanmäßige Abschreibung auf sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen wird vorgenommen, sofern aufgrund bestimmter Ereignisse oder Entwicklungen der Buchwert der Vermögenswerte nicht mehr durch den zu erwartenden Veräußerungserlös bzw. den diskontierten Netto-Zahlungsstrom aus einer weiteren Nutzung gedeckt ist. Die Zahlungsströme werden ebenfalls mit einem Kapitalkostensatz, der sich an Vergleichsunternehmen orientiert, diskontiert. Sofern eine Ermittlung des erzielbaren Betrages für einzelne Vermögenswerte nicht möglich ist, erfolgt die Bestimmung der Zahlungsströme für die nächst höhere Gruppe von Vermögenswerten, für die ein derartiger Zahlungsstrom ermittelt werden kann.

Zuschreibungen werden vorgenommen, sofern in den Folgeperioden die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind. Die Zuschreibung erfolgt dabei höchstens auf denjenigen Betrag, der sich ohne die Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Eine Zuschreibung auf einen außerplanmäßig abgeschriebenen Geschäfts- oder Firmenwert erfolgt nicht.

Die Durchführung des Werthaltigkeitstests erfolgt dabei zum Ende des Geschäftsjahres. Der im Berichtsjahr 2012 für die Diskontierung verwendete Zinssatz im Rahmen der Ermittlung des Nutzungswertes der Seeschiffe beträgt je nach Schiff und dessen Restnutzungsdauer zwischen 6,87 % und 7,26 % (Vorjahr: 6,36 % und 6,64 %). Die Ermittlung der Netto-Cashflows wird auf der Grundlage der operativen Planung für die einzelnen Seeschiffe vorgenommen. Für die Perioden nach dem Detailplanungszeitraum wurde sowohl für die Kosten als auch die Erlöse ein jährliches Wachstum von 2,5 % unterstellt (Vorjahr: 2,5 %).

(e) Finanzinstrumente

Finanzielle Vermögenswerte werden in dem HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern grundsätzlich bei Lieferung, d.h. zum Erfüllungstag, bilanziert.

Die Finanzinstrumente des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns umfassen flüssige Mittel, Forderungen, zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, finanzielle Verbindlichkeiten und Kredite sowie derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswap- und Devisensicherungsgeschäften.

Die erstmalige Erfassung eines finanziellen Vermögenswertes erfolgt zum Zeitwert zuzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten, sofern die finanziellen Vermögenswerte nicht der Kategorie "at fair value through profit and loss" zugeordnet werden. Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "at fair value through profit and loss" werden im Rahmen der Erst- und Folgebewertung mit dem Zeitwert bilanziert. Die Folgebewertung der übrigen finanziellen Vermögenswerte erfolgt entweder zu Zeitwerten oder zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode in Abhängigkeit von der Zuordnung der einzelnen Finanzinstrumente zu den Kategorien nach IAS 39.

Finanzielle Schulden werden im Zeitpunkt der Erstbilanzierung zum Zeitwert abzüglich Transaktionskosten bewertet und in der Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. für finanzielle Schulden der Kategorie "at fair value through profit and loss" zu Zeitwerten bilanziert. Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern hat zum Bilanzstichtag keine originären finanziellen Verbindlichkeiten, die dieser Kategorie zuzuordnen sind.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, sofern entweder die Rechte auf die aus den Vermögenswerten generierbaren Zahlungsströme erloschen sind oder nahezu alle Risiken in einer Form auf einen Dritten übertragen wurden, dass die Kriterien für eine Ausbuchung erfüllt sind. Finanzielle Schulden werden ausgebucht, wenn die Verpflichtungen entweder erloschen, aufgehoben oder abgelaufen sind.

(i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Guthaben auf Girokonten und Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von wenigen Tagen.

(ii) Forderungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte

Forderungen und sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte, die der Kategorie "Kredite und Forderungen" (loans and receivables) zugeordnet werden, werden bei erstmaliger Erfassung mit ihren Zeitwerten angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

Wertminderungen von Forderungen und sonstigen originären finanziellen Vermögenswerten werden unter Verwendung von Wertberichtigungskonten vorgenommen. Wertberichtigungen werden gebildet, sofern objektive Hinweise dahingehend vorliegen, dass ein Ausfallrisiko bei dem finanziellen Vermögenswert besteht. Die Höhe der Wertberichtigung richtet sich dabei nach Erfahrungswerten bzw. individuellen Risikoeinschätzungen. Im Geschäftsjahr 2012 wurden aufgrund dieser Einschätzungen Wertberichtigungen in Höhe von 839 TEUR (Vorjahr: 464 TEUR) vorgenommen.

(iii) Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte umfassen Anteile an Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden.

Anteile an Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden, werden gemäß IAS 39 für Bewertungszwecke in die Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (available for sale financial assets) klassifiziert. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden am Bilanzstichtag mit dem Zeitwert bzw., sofern dieser nicht bzw. nicht zuverlässig zu ermitteln ist, mit den Anschaffungskosten bilanziert. Sofern sich die Zeitwerte der Anteile an Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer Unwesentlichkeit nicht konsolidiert werden, nicht über geeignete Bewertungsmethoden ableiten lassen, werden diese zu Anschaffungskosten bilanziert.

Zeitwertänderungen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Falle, dass der Zeitwert wesentlich und nachhaltig gesunken ist, wird die Wertminderung erfolgswirksam erfasst. Sollten die Umstände, die zu einer Wertminderung geführt haben, in den Folgeperioden nicht mehr zutreffen, erfolgt für die finanziellen Vermögenswerte mit Fremdkapitalcharakter die Zuschreibung, ebenso wie die Wertminderung in den Vorperioden, erfolgswirksam. Für Eigenkapitalinstrumente wird die Zuschreibung erfolgsneutral vorgenommen.

Bei Finanzinstrumenten, die zu Anschaffungskosten bilanziert werden, werden Wertminderungen ergebniswirksam erfasst. Zuschreibungen werden bei derartigen Finanzinstrumenten nicht vorgenommen.

(iv) Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten werden bei erstmaligem Ansatz mit ihrem Zeitwert angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode.

(v) Derivative Finanzinstrumente

Bei den vom Konzern eingesetzten Derivaten handelt es sich um Zinsswap- sowie Devisensicherungsgeschäfte, die zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt werden. Der Ansatz der derivativen Finanzinstrumente erfolgt dabei zum Zeitwert. Die Bilanzierung von Zeitwertänderungen der derivativen Finanzinstrumente hängt davon ab, ob diese Instrumente als Sicherungsinstrumente eingesetzt werden und die Voraussetzungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen gemäß IAS 39 vorliegen.

Sind diese Voraussetzungen trotz eines bestehenden wirtschaftlichen Sicherungszusammenhangs nicht gegeben, werden die Zeitwertänderungen der derivativen Finanzinstrumente unmittelbar erfolgswirksam erfasst.

Der effektive Teil der Zeitwertänderung eines derivativen Finanzinstrumentes, das als Sicherungsinstrument bestimmt wurde und die Voraussetzungen für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung für die Absicherung von Zahlungsströmen erfüllt (Cashflow-Hedge), wird unter Berücksichtigung des darauf entfallenden steuerlichen Effektes unmittelbar im kumulierten übrigen Eigenkapital bilanziert. Der ineffektive Teil wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Der effektive Teil wird nur dann ergebniswirksam, wenn auch das Grundgeschäft ergebniswirksam realisiert wird.

(vi) Zeitwerte der Finanzinstrumente

Die Zeitwerte der Finanzinstrumente werden auf Basis entsprechender Marktwerte oder Bewertungsmethoden bestimmt. Für flüssige Mittel und andere kurzfristige originäre Finanzinstrumente entsprechen die Zeitwerte den zu den jeweiligen Stichtagen bilanzierten Buchwerten.

Bei langfristigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerten sowie langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erfolgt die Bestimmung des Zeitwertes auf Grundlage der erwarteten Zahlungsströme unter Anwendung der zum Bilanzstichtag gültigen Referenzzinssätze. Die Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden auf Grundlage der zum Bilanzstichtag bestehenden Referenzzinssätze ermittelt.

(f) Vorräte

Die Vorräte betreffen die Bordbestände der Seeschiffe. Sie werden auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme der Bordbestände zum Stichtag ermittelt. Die Anschaffungskosten werden nach der FIFO-Methode ermittelt. Die Bewertung erfolgt zum jeweils niedrigeren Betrag von Anschaffungskosten und realisierbarem Nettoveräußerungswert.

Bei Wegfall der Gründe, die zu einer Wertminderung der Vorräte geführt haben, wird eine entsprechende Wertaufholung vorgenommen.

(g) Rückstellungen

Rückstellungen werden gebildet, soweit gegenüber Dritten eine aus einem vergangenen Ereignis resultierende Verpflichtung besteht, die zu einem wahrscheinlichen Vermögensabfluss in der Zukunft führt, sofern sich diese Vermögensbelastung zuverlässig schätzen lässt. Musste die Rückstellungsbildung unterbleiben, weil eines der genannten Kriterien nicht erfüllt ist, werden die entsprechenden Verpflichtungen unter den Eventualschulden ausgewiesen, es sei denn, die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist sehr gering. Rückstellungen für Verpflichtungen, die voraussichtlich nicht bereits im Folgejahr zu einer Vermögensbelastung führen, werden abgezinst. Der Wertansatz der Rückstellungen wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft.

(h) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Laufende Steuern werden zum Zeitpunkt ihrer Verursachung in Höhe des geschuldeten Betrages aufwandswirksam erfasst.

Latente Steuern werden zur Berücksichtigung zukünftiger steuerlicher Folgen von temporären Differenzen zwischen den steuerlichen Bemessungsgrundlagen der Vermögenswerte und Schulden und deren Wertansätzen im IFRS-Abschluss sowie auf Verlustvorträge gebildet. Die Bemessung der latenten Steuern erfolgt dabei auf Grundlage der vom Gesetzgeber zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres erlassenen Regelungen für die Geschäftsjahre, in denen sich die Differenzen ausgleichen bzw. die Verlustvorträge wahrscheinlich genutzt werden. Aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen bzw. Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern ihre Realisierbarkeit hinreichend gesichert erscheint.

Auf temporäre Unterschiede, die aus der Zeitwertbilanzierung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben resultieren, werden latente Steuern bilanziert. Latente Steuern werden auf in der Folgebewertung entstehende temporäre Unterschiede bei derivativen Geschäfts- oder Firmenwerten nur dann angesetzt, wenn die derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte steuerlich geltend gemacht werden können.

Im Zusammenhang mit Ergebnisanteilen, die im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Gewinnermittlung der Einschiffsgesellschaften durch die Besteuerung nach § 5a EStG (Tonnagesteuer) abgegolten sind, werden Verlustvorträge im Rahmen der Ermittlung latenter Steueransprüche nicht berücksichtigt.

Aufgrund der Tonnagebesteuerung wurden im Zusammenhang mit den Schiffskommanditgesellschaften auftretende Unterschiede zwischen den steuerlichen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden und deren Wertansätzen im IFRS-Abschluss als permanent angesehen.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Abschlussstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch teilweise verwendet werden kann.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn die Gesellschaft einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.

(i) Transaktionen in Fremdwährung

Einkäufe und Verkäufe in Fremdwährungen werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Tageskurs umgerechnet. Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Bilanzstichtag in die funktionale Währung umgerechnet. Der dem Konzernabschluss der HCI HAMMONIA SHIPPING AG zugrunde gelegte Mittelkurs des US-Dollar zum 31. Dezember 2012 beträgt 1,3194 USD/EUR (Vorjahr: 1,2939 USD/EUR), derjenige des japanischen Yen 86,11 JPY/USD (Vorjahr: 77,44 JPY/USD). Die aus diesen Umrechnungen entstandenen Fremdwährungsgewinne und -verluste werden ergebniswirksam erfasst.

(j) Verwendung von Schätzungen

Die der Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen wirken sich auf die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten zu den jeweiligen Bilanzstichtagen sowie auf die Höhe von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode aus.

Insbesondere für den Ansatz von latenten Steuerposten müssen Schätzungen vorgenommen werden. Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung komplexer steuerlicher Sachverhalte. Daher können Unterschiede zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und unseren Annahmen oder künftige Änderungen unserer Einschätzungen Veränderungen des Steuerergebnisses in künftigen Perioden zur Folge haben. Aufgrund unserer Einschätzung der steuerlichen Situation des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns wurden im Konzernabschluss keine latenten Steuern berücksichtigt, insbesondere wurden keine Vorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen aktiviert.

Weitere wesentliche Schätzungen und Annahmen betreffen insbesondere die Festlegung der Nutzungsdauer der Seeschiffe, deren Restwert am Ende der Nutzungsdauer sowie die Schätzung von Cashflows im Rahmen der Durchführung von Werthaltigkeitstests (Buchwert der Seeschiffe einschließlich Wartungskomponente zum Bilanzstichtag: 478.137 TEUR; Vorjahr: 498.915 TEUR).

Die Darstellung der erforderlichen Ermessensausübungen und Schätzungen im Rahmen der Überprüfung der Werthaltigkeit der Schiffe erfolgt innerhalb der Sachanlagen (vgl. Ziffer 6).

Der Konzern trifft im Rahmen der Bilanzierung Einschätzungen und Annahmen über erwartete zukünftige Entwicklungen. Die hieraus abgeleiteten Schätzungen werden naturgemäß in den seltensten Fällen den späteren tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen.

(4) Neu herausgegebene Rechnungslegungsvorschriften des IASB

Grundlage der Rechnungslegung nach IFRS des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns sind entsprechend der EU-Verordnung Nr. 1606/2002 i.V.m. § 315a Abs. 1 HGB die von der Kommission der Europäischen Gemeinschaften im Rahmen des Endorsement-Verfahrens für die Europäische Union übernommenen Rechnungslegungsstandards des IASB. Die im Geschäftsjahr 2012 durch das IASB neu herausgegebenen IFRS bzw. Überarbeitungen von IFRS sind durch den HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern erst nach einem entsprechenden Beschluss der Kommission im Rahmen des Endorsement-Verfahrens verpflichtend anzuwenden.

Im Konzernabschluss der HCI HAMMONIA SHIPPING AG zum 31. Dezember 2012 waren nachfolgende Standards und Interpretationen erstmals verpflichtend anzuwenden:

IFRS 7 (Amendment) "Angabepflichten bei der Übertragung finanzieller Vermögenswerte" - anzuwenden seit 1. Juli 2011
IAS 12 (Amendment) "Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte" - anzuwenden seit 1. Januar 2012
IFRS 1 (Amendment) "Hochinflation und Ersetzung des festen Umstellungszeitpunktes für IFRS-Erstanwender" -anzuwenden seit 1. Juli 2011

Im Oktober 2010 veröffentlichte das International Accounting Standards Board (IASB) Änderungen des IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben". Mit den erweiterten Offenlegungsvorschriften wird beabsichtigt, dem Bilanzadressaten ein besseres Verständnis der Beziehungen zwischen den übertragenen finanziellen Vermögenswerten und den korrespondierenden Verbindlichkeiten zu ermöglichen. Durch die zusätzlichen Angaben sollen insbesondere bei vollständiger Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten die Art und die Risiken eines anhaltenden Engagements ("continuing involvement") beurteilt werden können.

Im Dezember 2010 hat das IASB Änderungen des IAS 12 "Ertragsteuern" veröffentlicht. Die Standardänderung betrifft die Behandlung temporärer steuerlicher Differenzen bei als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien. Es wird klargestellt, dass die Bewertung der latenten Steuern auf Basis der widerlegbaren Vermutung zu erfolgen hat, dass die Umkehrung durch Veräußerung erfolgt.

Die Anwendung dieser Standards hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns.

Die folgenden Standards und Interpretationen sind bereits von der EU endorsiert, werden jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend anzuwenden sein:

IAS 32 (Amendment) "Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden" - anzuwenden ab 1. Januar 2014
IFRS 7 (Amendment) "Anhangangaben/Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden" - anzuwenden ab 1. Januar 2013
IAS 1 (Amendment) "Darstellung der Posten des sonstigen Ergebnisses" - anzuwenden ab 1. Juli 2012
IAS 19 revised "Leistungen an Arbeitnehmer" - anzuwenden ab 1. Januar 2013
IAS 28 (Amendment) "Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen" - anzuwenden ab 1. Januar 2014
IFRS 10 "Konzernabschlüsse" - anzuwenden ab 1. Januar 2014
IFRS 11 "Gemeinschaftliche Tätigkeiten" - anzuwenden ab 1. Januar 2014
IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" - anzuwenden ab 1. Januar 2014
IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" - anzuwenden ab 1. Januar 2013

Im Dezember 2011 hat das IASB Änderungen des IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung" und des IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" veröffentlicht. Durch die Änderung des IAS 32 wird erläutert und klargestellt, welche Voraussetzungen für die Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten in der Bilanz bestehen. Einhergehend mit diesen Klarstellungen wurden auch die Anhangangaben in IFRS 7 erweitert. Die Ergänzung zu IAS 32 ist verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Die Änderung des IFRS 7 ist verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Im Juni 2012 veröffentlichte das IASB Änderungen des IAS 1 "Darstellung des Abschlusses". In der Gesamtergebnisrechnung sind künftig die Posten des Sonstigen Ergebnisses, die später in die Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert werden ("recycling"), separat von den Posten des Sonstigen Ergebnisses darzustellen, die niemals reklassifiziert werden. Die Änderung ist erstmals anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen.

Im Mai 2011 veröffentlichte das IASB die neuen Standards IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 11 "Gemeinschaftliche Tätigkeiten" und IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" sowie Änderungen des IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen". Nach dem neuen Konzept des IFRS 10 ist Beherrschung ("control") gegeben, wenn das potenzielle Mutterunternehmen die Entscheidungsgewalt aufgrund von Stimmrechten oder anderer Rechte über das potenzielle Tochterunternehmen innehat, es an positiven oder negativen variablen Rückflüssen aus dem Tochterunternehmen partizipiert und diese Rückflüsse durch seine Entscheidungsgewalt beeinflussen kann. Nach dem neuen Konzept des IFRS 11 ist bei gemeinschaftlich geführten Aktivitäten zu unterscheiden, ob eine gemeinschaftliche Tätigkeit (Joint Operation) oder ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) vorliegt. Bei gemeinschaftlichen Tätigkeiten werden die einzelnen Rechte und Verpflichtungen anteilig im Konzernabschluss bilanziert. Demgegenüber werden Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode im Konzernabschluss abgebildet. Im Rahmen der Verabschiedung des IFRS 11 erfolgten auch Anpassungen an IAS 28. Der neue Standard IFRS 12 erweitert die Angabepflichten zu Anteilen an anderen Unternehmen. Die neuen Standards sowie die Standardänderungen sind ab dem 1. Januar 2014 verpflichtend anzuwenden.

Der im Mai 2011 veröffentlichte IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" regelt die Fair-Value-Bewertung in IFRS-Abschlüssen einheitlich. Der Fair Value wird zukünftig als exit price definiert, das heißt als Preis, der durch den Verkauf eines Vermögenswertes erzielt werden würde, beziehungsweise als Preis, der gezahlt werden müsste, um eine Schuld zu übertragen. Der IFRS 13 ist verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.

Die Anwendung dieser Regelungen erfolgt im HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern zum Zeitpunkt der verpflichtenden Anwendung. Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern geht derzeit davon aus, dass sich aus der Anwendung dieser Standards keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns ergeben werden.

Die durch das IASB bzw. IFRIC veröffentlichten Standards und Interpretationen, deren Anwendung in einem IFRS-Konzernabschluss nach § 315a HGB noch der Anerkennung durch die EU bedarf, stellen sich dabei wie folgt dar:

Sammelstandard "Improvements to IFRS 2009-2011" - anzuwenden ab 1. Januar 2013
IFRS 1 (Amendment) "Darlehen der öffentlichen Hand" - anzuwenden ab 1. Januar 2013
IFRS 9 "Finanzinstrumente" - anzuwenden ab 1. Januar 2015
IFRS 7 (Amendment) und IFRS 9 (Amendment) "Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" - anzuwenden ab 1. Januar 2015
IFRS 10 (Amendment), IFRS 11 (Amendment) und IFRS 12 (Amendment) "Übergangsvorschriften" - anzuwenden ab 1. Januar 2014
IFRS 10 (Amendment), IFRS 12 (Amendment) und IAS 27 (Amendment) "Investmentgesellschaften" - anzuwenden ab 1. Januar 2014

Die erstmalige Anwendung dieser Standards und Interpretationen wird vorbehaltlich der Anerkennung durch die EU zum Zeitpunkt der erstmalig verpflichtenden Anwendung erfolgen.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

(5) Immaterielle Vermögenswerte

Die Entwicklung der einzelnen Posten der immateriellen Vermögenswerte des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns ist im Anlagenspiegel dargestellt.

(6) Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen des Konzerns besteht aus Seeschiffen (technische Anlagen und Maschinen). Die Seeschiffe werden im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen an Linienreedereien verchartert.

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Technische Anlagen und Maschinen
Seeschiffe 475.877 496.208
Klassearbeiten 2.260 2.707
478.137 498.915

Sachanlagen werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Seeschiffe werden als einheitlicher Gegenstand angesehen, wobei für die Kosten der großen Klasse, welche regelmäßig nach fünf Jahren fällig wird, ein entsprechender Betrag abgespalten und als gesonderte Komponente über fünf Jahre abgeschrieben wird. Für noch nicht gedockte Schiffe werden die Klassekosten in Abhängigkeit von der Größenklasse entsprechend geschätzt und über die verbleibende Zeit bis zur Dockung abgeschrieben, wobei die Aktivierung nur zeitanteilig erfolgt, sofern die Dockung planmäßig früher als nach fünf Jahren erfolgen soll. Für bereits gedockte Schiffe werden die tatsächlich angefallenen Klassekosten bis zur nächsten Dockung abgeschrieben.

Die Bestimmung der Nutzungsdauer wird unter Beachtung der voraussichtlichen physischen Abnutzung, der technischen Veralterung sowie rechtlicher und vertraglicher Beschränkungen vorgenommen. Die so ermittelte Nutzungsdauer beträgt für Neubauten 25 Jahre. Bei gebraucht erworbenen Seeschiffen wird die Restnutzungsdauer anhand des jeweiligen technischen Zustands des Seeschiffs zum Erwerbszeitpunkt geschätzt.

Des Weiteren wird die Höhe der planmäßigen Abschreibungen durch die zum Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer eines Vermögenswertes erzielbaren Restwerte bestimmt. Der Restwert der Seeschiffe entspricht dem Schrottwert. Der Schrottwert unterliegt erheblichen Marktschwankungen. Zum Bilanzstichtag wurde bei der Ermittlung der Restwerte ein Schrottwert von 400,00 USD je Tonne (Vorjahr: 450,00 USD je Tonne) zugrunde gelegt.

Hinsichtlich der Entwicklung des Sachanlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise auf die Schifffahrt wurde die Werthaltigkeit der Seeschiffe mit Hilfe von Impairment-Tests überprüft. Die Durchführung der Werthaltigkeitstests erfolgte zum Ende des Geschäftsjahres.

Beim Werthaltigkeitstest wird der erzielbare Betrag der Seeschiffe bestimmt. Dieser ist definiert als der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten einerseits und Nutzungswert andererseits. Aufgrund der seit Mitte 2008 beobachtbaren Verwerfungen an den An- und Verkaufsmärkten für Containerschiffe, ist davon auszugehen, dass die am Markt zu beobachtenden Transaktionen zu Preisen abgewickelt werden, die deutlich unter den Nutzungswerten liegen. Insgesamt wurde deshalb von der Konzernleitung der Nutzungswert als der erzielbare Betrag bestimmt.

Wertbestimmende Faktoren des Nutzungswertes sind die künftigen Cashflows aus der künftigen Nutzung der zu bewertenden Vermögenswerte sowie die Diskontierungssätze einschließlich der Wachstumsrate. Zum Bilanzstichtag lag der Nutzungswert bei sechs Containerschiffen (Vorjahr: drei Containerschiffe) unter dem Buchwert des Konzerns. Bei diesen sechs Containerschiffen wurden deshalb außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen bzw. die in den Vorjahren bereits erfolgten außerplanmäßigen Abschreibungen erhöht.

Der Nutzungswert wird auf der Grundlage eines Unternehmensbewertungsmodells ermittelt, das auf der unternehmensinternen Sicht aufbaut. Grundlage ist eine operative Cashflow-Planung. Die Planung wurde unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Vergangenheit sowie der Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Marktentwicklung aufgestellt. Die Erwartungen der Poolmanager sowie Veröffentlichungen externer Charterbroker bilden die Grundlage für die Prognose der Zeitchartern. Die Schiffsbetriebskosten wurden vom Vertragsreeder auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit geschätzt.

Der Cashflow unterliegt Schwankungen, da er von zahlreichen Faktoren, wie z.B. der Entwicklung der Weltwirtschaft, dem Bedarf an Transportleistungen und der Verfügbarkeit alternativer Transportkapazitäten und deren Kosten abhängig ist.

Die prognostizierten Free Cashflows stehen zur Bedienung der Fremdkapitalgeber sowie zur Eigenkapitalverzinsung zur Verfügung und werden mit dem gewogenen Kapitalkostensatz diskontiert. Durch die Verwendung eines gewogenen Kapitalkostensatzes als Diskontierungssatz werden neben der aktuellen Kapitalstruktur der Beta-Faktor sowie die Marktrisikoprämie berücksichtigt. Der Beta-Faktor wurde auf der Grundlage einer Peergroup-Analyse berücksichtigt. Bei der Marktrisikoprämie wurde auf Stellungnahmen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) zurückgegriffen. Im Ergebnis wurden den Werthaltigkeitstests je nach erwarteter Restnutzungsdauer des jeweiligen Seeschiffs und unter Berücksichtigung der individuell erwarteten Free Cashflows gewogene Kapitalkostensätze zwischen 6,87 % und 7,26 % (Vorjahr: zwischen 6,36 % und 6,64 %) zugrunde gelegt.

(7) Finanzanlagen

Die zum Bilanzstichtag in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) ausgewiesenen Finanzanlagen betreffen ausschließlich nicht konsolidierte Anteile an Tochterunternehmen.

Für die nicht konsolidierten Anteile an einem Tochterunternehmen erfolgt der Wertansatz zum Bilanzstichtag zum Zeitwert bzw., sofern dieser aufgrund des Fehlens eines aktiven Marktes oder über andere Bewertungsmethoden nicht verlässlich ermittelt werden kann, zu Anschaffungskosten. Die nicht konsolidierten Anteile an Tochterunternehmen wurden zum Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bilanziert. Im Geschäftsjahr wurden keine Wertminderungen vorgenommen.

(8) Sonstige Vermögenswerte (langfristig)

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hatte Ende 2011 von einem Kreditinstitut eine Eigenkapitalzwischenfinanzierung in Höhe von 5.367 TEUR für eine Schiffskommanditgesellschaft im Wege der Sacheinlage durch die Begebung eines Genussrechts übernommen. Die Eigenkapitalzwischenfinanzierung wurde Anfang 2012 in Kommanditkapital einer vollkonsolidierten Tochtergesellschaft umgewandelt. Hinsichtlich weiterer Erläuterungen verweisen wir auf die Ziffern (43) und (47).

(9) Vorräte

Unter dem Posten Vorräte werden solche aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen, die sich auf Basis der Bestandsaufnahmen zum Abschlussstichtag ergeben haben. Die Zusammensetzung der Vorräte ergibt sich wie folgt:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Treibstoffbestände 392 0
Schmieröl 1.606 1.524
Ausrüstung Deck 105 100
Ausrüstung Maschine 143 136
2.246 1.760

In den dargestellten Geschäftsjahren bestand für Vorräte kein Wertberichtigungsbedarf.

(10) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen an Kunden werden mit ihren Anschaffungskosten vermindert um Einzelwertberichtigungen bilanziert. Die am Bilanzstichtag vorhandenen Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen zwei Einnahmepools sowie darüber hinaus gegen Linienreedereien aufgrund von Nebenleistungen zur vereinbarten Zeitcharter. Die Brutto-Forderungen in Höhe von 2.897 TEUR (Vorjahr: 3.014 TEUR) sind in Höhe von 1.563 TEUR (Vorjahr: 1.592 TEUR) einzelwertberichtigt. Die Einzelwertberichtigungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen einen Einnahmepool, da in diesem die Forderungen gegen eine Linienreederei als ausfallgefährdet angesehen werden. Weitere Wertberichtigungen betreffen zweifelhafte Forderungen gegen Linienreedereien aus Nebenleistungen. Hinsichtlich der Entwicklung der Einzelwertberichtigungen vgl. Ziffer (43) (b) (ii).

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(11) Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen

Die Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen setzen sich in den Vergleichsjahren wie folgt zusammen:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Forderungen gegen die ATLANTIC Gesellschaft zur Vermittlung internationaler Investitionen mbH & Co. KG 0 79
Forderungen gegen die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG 609 0
Sonstige Vermögenswerte 609 79

Die Forderungen gegenüber der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG resultieren aus ihrer Tätigkeit als Vertragsreederin im Rahmen der Erbringung von Crewpoolleistungen und betreffen die Weiterbelastung von Forderungen gegen einzelne Charterer. Somit handelt es sich nicht um eine rechtliche Forderung gegenüber der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, sondern um die buchhalterische Erfassung eines anteiligen Ausgleichsanspruchs bei Einziehung der Forderungen von den einzelnen Charterern. Die Forderungen wurden in Höhe von 318 TEUR wertberichtigt.

Die Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Weitere Erläuterungen zu den Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen finden sich unter Ziffer (46).

(12) Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Forderungen betreffen Erstattungsansprüche aus Kapitalertragsteuer.

Die Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(13) Sonstige Vermögenswerte (kurzfristig)

Die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte gliedern sich wie folgt:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Ansprüche gegenüber Versicherungen 982 992
Ansprüche im Zusammenhang mit Genussrechten 0 833
Übrige 225 203
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.207 2.028
Erstattungsansprüche aus Vorsteuer 273 132
Abgrenzung Versicherungen 443 463
Übrige Abgrenzungen 1.115 28
Übrige sonstige Vermögensgegenstände 1.831 623
Sonstige Vermögenswerte 3.038 2.651

Der Anstieg der übrigen Abgrenzungen betrifft die Vorauszahlung von Crewpoolleistungen für den Monat Januar 2013.

Die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

(14) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betreffen Guthaben bei Kreditinstituten. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Guthaben auf laufenden Geschäftskonten 5.180 8.699
Festgeldanlagen 15.147 22.893
20.327 31.592

Die Guthaben und Festgeldanlagen sind zum Nennwert bewertet. Die Festgeldanlagen haben Laufzeiten von wenigen Tagen. Guthaben auf laufenden Geschäftskonten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst. Festgeldanlagen werden mit den jeweils aktuellen Zinssätzen für kurzfristige Geldanlagen verzinst.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente unterlagen zum 31. Dezember 2011 folgenden Verfügungsbeschränkungen:

Guthaben auf laufenden Geschäftskonten der HCI HAMMONIA SHIPPING AG resultierten in Höhe von 916 TEUR aus Anschaffungskostenzuschüssen zum Erwerb einer mehrheitlichen Beteiligung an einer Schiffskommanditgesellschaft. Sie unterlagen einer Mittelverwendungsabrede und waren bedingt rückzahlbar, sofern es nicht zum Erwerb der Beteiligung kam. Die Beteiligung wurde Anfang 2012 erworben.
Weitere Festgeldguthaben von 4.000 TUSD (3.091 TEUR) betrafen die HCI HAMMONIA SHIPPING AG und standen dieser nur eingeschränkt zur Verfügung, da sie der Absicherung von Stundungsvereinbarungen bei sieben Schiffskommanditgesellschaften dienten. Hinsichtlich weiterer Erläuterungen verweisen wir auf die Ziffern (38) und (43) (a) (iv).

Zum 31. Dezember 2012 bestanden keine mit Verfügungsbeschränkungen behafteten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mehr.

(15) Eigenkapital

Die Veränderung der Eigenkapitalkomponenten ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.

(a) Gezeichnetes Kapital

Unverändert zum Vorjahr setzt sich das gezeichnete Kapital aus 136.414 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 100,00 EUR zusammen. Die Anteile sind voll stimm- und dividendenberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat am 11. Juni 2010 beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 10. Juni 2015 um bis zu insgesamt 6.820.700,00 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von neuen nennwertlosen Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).

Die neuen Aktien sind den Aktionären grundsätzlich zum Bezug anzubieten. Die neuen Aktien können auch gemäß §§ 203 Abs. 1 Satz 1, 186 Abs. 5 AktG von einem Kreditinstitut oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen

1. für Spitzenbeträge, die sich aufgrund eines Bezugsverhältnisses ergeben;

2. wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt, der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende Betrag des Grundkapitals 10 % nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Bei der Berechnung der 10 %-Grenze ist der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden;

3. soweit Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagenleistung zum Zweck der Durchführung von Unternehmenszusammenschlüssen oder des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstiger Vermögensgegenstände, insbesondere von Seeschiffen oder Forderungen, durchgeführt werden.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital festzulegen.

(b) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Kapitalrücklagen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB 13.636 13.636
Kapitalrücklagen im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB 122.772 122.772
Emissionskosten für die Eigenkapitalbeschaffung -3.864 -3.864
Kapitalrücklagen insgesamt 132.544 132.544

Die Kapitalrücklagen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB resultieren aus Zuzahlungen im Rahmen einer im Jahr 2007 durchgeführten Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 136.364 neuen, nennwertlosen auf den Namen lautenden Stückaktien und wurden in Höhe von 13.636 TEUR dotiert.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 wurde der Ertrag aus der ordentlichen Herabsetzung des Grundkapitals in Höhe von 122.772 TEUR in eine Kapitalrücklage im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt.

Gemäß IAS 32.37 wurde das zugegangene Eigenkapital um die Emissionskosten für die Eigenkapitalbeschaffung in Höhe von 3.864 TEUR gekürzt. Diese sind gemäß IAS 32.37 grundsätzlich um die damit verbundenen Ertragsteuervorteile zu kürzen. Da aufgrund des Geschäftsmodells der HCI HAMMONIA SHIPPING AG unter dem derzeit geltenden Steuerrecht für die Gesellschaft keine Steuerzahlungen erwartet werden, wurden die Eigenkapitalbeschaffungskosten ungekürzt vom zugegangenen Eigenkapital abgezogen.

(c) Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital umfasst die in den vergangenen sowie in der laufenden Periode erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden.

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital schließt die von dem Mutterunternehmen gebildeten Gewinnrücklagen ein. Gemäß § 150 Abs. 2 AktG wurde die gesetzliche Rücklage bei der HCI HAMMONIA SHIPPING AG in den Vorjahren mit 5 TEUR dotiert.

(d) Kumuliertes übriges Eigenkapital

Im kumulierten übrigen Eigenkapital werden die Zeitwertänderungen von Derivaten in Cashflow-Hedges sowie ein Währungsumrechnungsposten ausgewiesen.

Die Zeitwertänderungen von Derivativen in Cashflow-Hedges betreffen Zinsswaps, die von den Tochtergesellschaften zur Sicherung variabel verzinslicher Darlehen eingesetzt und nach IAS 39 als Cashflow-Hedges designiert wurden. Im Geschäftsjahr wurden aus diesem Posten 5.519 TEUR (im Vorjahr: 6.110 TEUR) bisher im kumulierten übrigen Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Die erfolgsneutral in diesem Eigenkapitalposten erfassten Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 3.654 TEUR (im Vorjahr: 9.724 TEUR).

Der Währungsumrechnungsposten resultiert aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen von deren funktionaler Währung (USD) in die Darstellungswährung (EUR). Im Geschäftsjahr wurden aus der Währungsumrechnung dieser Unternehmen Aufwendungen in Höhe von 3.065 TEUR (im Vorjahr: Erträge in Höhe von 6.213 TEUR) erfolgsneutral erfasst.

(e) Nicht beherrschende Anteile

Der im Konzernabschluss ausgewiesene Posten resultiert aus einer Verwaltungsgesellschaft und betrifft nicht beherrschende Anteile in Höhe von 43 % an dieser Gesellschaft. Vom bei der Verwaltungsgesellschaft im Geschäftsjahr entstandenen Jahresüberschuss entfielen auf die Fremdgesellschafter 114 TEUR (im Vorjahr: 203 TEUR).

(16) Finanzverbindlichkeiten (langfristig)

Der Ausweis betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und beinhaltet im Wesentlichen Darlehen aus der Schiffsankauffinanzierung. Zum Bilanzstichtag bestehen die folgenden wesentlichen Darlehen:

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Inanspruchnahme zum 31.12.2012
Nominalbetrag

TUSD/TJPY
Tilgung p. a.

TUSD/TJPY
TUSD/TJPY TEUR
--- --- --- --- ---
MS HAMMONIA BAVARIA 25.983 1.614 22.350 16.940
8.661 737 7.003 5.307
MS HAMMONIA ROMA 16.332 829 14.467 10.965
16.248 1.383 13.136 9.956
MS HAMMONIA DANIA 60.750 6.231 34.268 25.973
13.400 0 11.750 8.906
MS HAMMONIA FIONIA 60.750 6.231 34.268 25.973
12.000 0 11.750 8.906
MS HAMMONIA HAFNIA 60.750 6.231 34.268 25.973
13.400 0 11.750 8.906
MS SAXONIA 30.000 2.072 24.302 18.419
MS WESTPHALIA 30.000 2.308 23.653 17.927
MS HAMMONIA TEUTONICA 16.337 834 13.836 10.487
15.975 1.360 11.896 9.016
MS HAMMONIA MASSILIA 16.422 838 14.327 10.859
16.058 1.367 12.641 9.581
MS HAMMONIA HOLSATIA 16.273 830 13.782 10.445
15.912 1.354 11.849 8.981
MS HAMMONIA POMERENIA 24.690 1.534 19.320 14.643
8.230 700 5.779 4.380
MS HAMMONIA PESCARA 39.200 2.920 30.440 23.071
JPY 732.690 0 JPY 732.690 6.449
MS ANTOFAGASTA 22.939 1.102 11.257 8.532
JPY 1.124.908 1.102 JPY 957.795 9.559

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Inanspruchnahme zum 31.12.2011
TUSD TEUR Zinssatz Laufzeit
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MS HAMMONIA BAVARIA 23.561 18.209 USD-LIBOR + Marge 3. Jan. 2023
7.555 5.839 CIRR 4. Jan. 2021
MS HAMMONIA ROMA 15.089 11.662 USD-LIBOR + Marge 3. Jan. 2023
14.173 10.954 CIRR 5. Jan. 2021
MS HAMMONIA DANIA 40.499 31.300 USD-LIBOR + Marge 30. Mai 2018
12.000 9.274 USD-LIBOR + Marge 31. Mai 2018
MS HAMMONIA FIONIA 40.499 31.300 USD-LIBOR + Marge 30. Mai 2018
12.000 9.274 USD-LIBOR + Marge 31. Mai 2018
MS HAMMONIA HAFNIA 40.499 31.300 USD-LIBOR + Marge 30. Mai 2018
12.000 9.274 USD-LIBOR + Marge 31. Mai 2018
MS SAXONIA 25.856 19.983 USD-LIBOR + Marge 31. Dez. 2019
MS WESTPHALIA 25.961 20.064 USD-LIBOR + Marge 28. Feb. 2021
MS HAMMONIA TEUTONICA 14.461 11.176 USD-LIBOR + Marge 6. Jun. 2022
12.916 9.982 CIRR 6. Jun. 2020
MS HAMMONIA MASSILIA 14.955 11.558 USD-LIBOR + Marge 20. Okt. 2022
13.666 10.562 CIRR 20. Okt. 2020
MS HAMMONIA HOLSATIA 14.404 11.132 USD-LIBOR + Marge 21. Mai 2022
12.865 9.943 CIRR 21. Mai 2020
MS HAMMONIA POMERENIA 20.471 15.821 USD-LIBOR + Marge 29. Nov. 2021
6.304 4.872 CIRR 29. Nov. 2019
MS HAMMONIA PESCARA 33.360 27.107 USD-LIBOR + Marge 30. Apr. 2023
JPY 732.690 7.312 JPY-LIBOR + Marge 30. Jul. 2024
MS ANTOFAGASTA 0 0 USD-LIBOR + Marge 12. Mrz. 2023
JPY - 0 JPY-LIBOR + Marge 12. Dez. 2020

Die Schiffshypothekendarlehen sind durch abstrakte Schuldversprechen der jeweiligen Schifffahrtsgesellschaft besichert. Diese sind durch erstrangige Schiffshypotheken zugunsten der finanzierenden Kreditinstitute gesichert. Daneben haben die Schifffahrtsgesellschaften sämtliche Ansprüche aus der gegenwärtigen und künftigen Beschäftigung der Schiffe sowie aus den Versicherungen an die finanzierenden Banken abgetreten.

Der Buchwert der Vermögenswerte, die als Sicherheit für Verbindlichkeiten dienen, beträgt insgesamt 480.453 TEUR (Vorjahr: 501.329 TEUR). Hiervon betreffen 478.137 TEUR (Vorjahr: 498.915 TEUR) die Buchwerte der durch Hypotheken belasteten Seeschiffe, 1.334 TEUR (Vorjahr: 1.422 TEUR) die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 982 TEUR (Vorjahr: 992 TEUR) Ansprüche gegenüber Versicherungen.

Die Restlaufzeiten der langfristigen Finanzverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 117.433 125.918
Restlaufzeit über 5 Jahren 54.100 138.037
Summe 171.533 263.955

(17) Genussrechtskapital

Die ordentliche Hauptversammlung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat am 11. Juni 2010 beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 10. Juni 2015 einmalig oder mehrmals auf den Namen und/oder auf den Inhaber lautende Genussrechte ohne Wandel- und Optionsrechte auf Aktien der Gesellschaft mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben.

Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 30 Jahre betragen. Die Genussrechte können auf Euro oder auf eine andere gesetzliche Währung eines OECD-Mitgliedslandes lauten. Bei Ausgabe in einer anderen Währung ist der entsprechende Gegenwert, berechnet nach dem EZB-Referenzkurs am Tag der Beschlussfassung über die Begebung der Genussrechte, maßgebend.

Der Gesamtnennbetrag der Genussrechte darf 75.000 TEUR oder den jeweiligen Gegenwert in einer anderen Währung eines OECD-Staates nicht übersteigen.

Die Ausgabe der Genussrechte erfolgt gegen Bar- oder Sachleistung.

Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht auf die Genussrechte zu. Die Genussrechte können auch gemäß §§ 221 Abs. 4 Satz 2, 186 Abs. 5 AktG von einem Kreditinstitut oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Genussrechte auszuschließen

1. für Spitzenbeträge, die sich aufgrund eines Bezugsverhältnisses ergeben;

2. wenn die Genussrechte obligationsähnlich ausgestaltet sind, d.h. keine Mitgliedschaftsrechte in der Gesellschaft begründen, keine Beteiligung am Liquidationserlös gewähren und die Höhe der Verzinsung nicht auf Grundlage der Höhe des Jahresüberschusses, des Bilanzgewinns oder der Dividende berechnet wird;

3. soweit Genussrechte gegen Erbringung von Sachleistungen zum Zweck der Durchführung von Unternehmenszusammenschlüssen oder des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstiger Vermögensgegenstände, insbesondere Seeschiffen oder Forderungen, ausgegeben werden.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Genussrechte, insbesondere deren Übertragbarkeit, den Zinssatz, den Ausgabekurs, die Stückelung, die Laufzeit, die Höhe der jährlichen Ausschüttung, die Kündigung sowie die Teilhabe an der Verteilung des Gewinns und des Liquidationserlöses festzulegen.

In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 17. Dezember 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats 7.450.000 Stück Genussrechte zum Nennbetrag von jeweils 1,00 EUR ausgegeben. Die Begebung der Genussrechte erfolgte gegen Sacheinlage. Sie dienen der Finanzierung des Erwerbs der mehrheitlichen Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft. Die Genussrechte sehen in erster Linie eine feste Verzinsung vor und haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Für die Jahre 2014 und 2015 ist in Abhängigkeit von den aus der Schifffahrtsgesellschaft erhaltenen Ausschüttungen eine Erfolgsbeteiligung der Genussrechtsinhaberin vorgesehen. Daneben ist die Genussrechtsinhaberin für einen Zeitraum von zehn Jahren an realisierten stillen Reserven aus der Beteiligung an der Schifffahrtsgesellschaft beteiligt. Die Genussrechte nehmen nicht am Verlust der Gesellschaft teil. Im Geschäftsjahr wurden planmäßig 300 TEUR getilgt. Zum 31. Dezember 2012 beträgt die Restschuld aus diesem Genussrecht damit 7.150 TEUR.

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats Genussrechte zum Nennbetrag von jeweils 1,00 EUR ausgegeben. Die Begebung der Genussrechte erfolgte in Höhe von 5.367 TEUR gegen Sacheinlage und in Höhe von 433 TEUR gegen Bareinlage. Die Genussrechte dienen der Finanzierung des Erwerbs der mehrheitlichen Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft. Die Genussrechte sehen grundsätzlich eine feste Verzinsung vor und haben eine Laufzeit von sieben Jahren. Während der Laufzeit ist in Abhängigkeit von den aus der Schifffahrtsgesellschaft erhaltenen Ausschüttungen eine Erfolgsbeteiligung der Genussrechtsinhaberin vorgesehen. Daneben ist die Genussrechtsinhaberin während der Laufzeit der Genussrechte an realisierten stillen Reserven aus der Beteiligung an der Schifffahrtsgesellschaft beteiligt. Die Genussrechte nehmen nicht am Verlust der Gesellschaft teil. Die Genussrechte sind grundsätzlich endfällig, d.h. regelmäßige Tilgungen der Genussrechte sind während der Laufzeit grundsätzlich nicht vorgesehen.

(18) Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten (langfristig)

Der Ausweis betrifft die Marktwerte von Zinsswaps, die der Absicherung variabler Zinszahlungen aus Darlehen dienen. Im Übrigen verweisen wir hinsichtlich weiterer Erläuterungen auf Ziffer (43).

Die Restlaufzeiten der Finanzderivate ergeben sich wie folgt:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Restlaufzeit unter 1 Jahr 0 0
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 12.571 11.130
Restlaufzeit über 5 Jahren 438 3.072
Summe 13.008 14.203

(19) Kapitalanteile im Fremdbesitz

Die Kapitalanteile im Fremdbesitz betreffen die Kommanditbeteiligung von Minderheitengesellschaftern an derzeit dreizehn Schiffskommanditgesellschaften (Vorjahr: zwölf Schiffskommanditgesellschaften). Dieser Posten ergibt sich wie folgt:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Fremdanteile am Kommanditkapital 19.256 11.832
Ergebnisanteile -7.131 -4.345
Entnahmesonderkonten -3.150 -1.686
Anteil an stillen Reserven / Lasten -2.610 -1.899
6.365 3.902

Unverändert zum Vorjahr wurden die Anteile der Fremdgesellschafter am Konzernergebnis im Zinsergebnis erfasst.

Die Restlaufzeiten der Kapitalanteile im Fremdbesitz ergeben sich wie folgt:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Restlaufzeit unter 1 Jahr 579 529
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 0 0
Restlaufzeit über 5 Jahren 5.786 3.373
Summe 6.365 3.902

Die Kapitalanteile im Fremdbesitz mit Restlaufzeiten von unter einem Jahr betreffen bereits entstandene Gewinnansprüche der Fremdgesellschafter. Somit sind dies wirtschaftlich keine Verbindlichkeiten. Entnahmen aus den Schiffskommanditgesellschaften können nur bei hinreichender Liquidität sowie einem Gesellschafterbeschluss, bei dem die HCI HAMMONIA SHIPPING AG mitwirken muss, getätigt werden.

(20) Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Schiffshypothekendarlehen 136.485 61.153
Kontokorrentkredite 8.279 8.135
Zinsabgrenzung 3.112 1.639
147.876 70.927

Hinsichtlich der Schiffshypothekendarlehen vgl. Ziffer (17).

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(21) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 3.346 TEUR (Vorjahr: 1.887 TEUR) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Ausweis beinhaltet Abgrenzungen in Höhe von 996 TEUR (Vorjahr: 991 TEUR).

(22) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber dem Vertragsreeder bzw. von ihm beherrschten Gesellschaften 2.436 474
Verbindlichkeiten gegenüber Organen der HCI HAMMONIA SHIPPING AG 20 15
2.456 489

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Weitere Erläuterungen zu den Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen finden sich unter Ziffer (46).

(23) Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und Ertrag

Unter den laufenden Ertragsteuerverbindlichkeiten werden Verpflichtungen aus Gewerbesteuern in Höhe von 246 TEUR (Vorjahr: 603 TEUR) sowie solche aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR) gezeigt.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(24) Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristig)

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Mittelverwendungsabrede Antofagasta 0 915
Kreditorische Debitoren 614 738
Abgrenzungen 9 7
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 141 8
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 20 2
784 1.670

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(25) Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten (kurzfristig)

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten betreffen ausschließlich Marktwerte von Verpflichtungen aus Zinssatzswapgeschäften. Die Zinssatzswapgeschäfte wurden als Teil von Sicherungsgeschäften designiert.

Im Übrigen verweisen wir hinsichtlich weiterer Erläuterungen auf Ziffer (43).

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(26) Umsatzerlöse

Unter den Umsatzerlösen werden Chartererträge der Schifffahrtsgesellschaften ausgewiesen, die sich wie folgt zusammensetzen:

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in TEUR 2012 2011
Poolcharter 20.175 28.750
Zeitcharter 48.608 39.054
68.783 67.804

Die Umsatzerlöse beinhalteten im Vorjahr Erlöse aus Poolchartern in Höhe von 479 TEUR, die aus der Restrukturierung der Linienreedereien CSAV und CCNI resultierten und einen einmaligen Charakter hatten.

(27) Schiffsbetriebskosten

Die Schiffsbetriebskosten setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Reparatur und Ausrüstungskosten 5.226 4.429
Bereederungsgebühren, Kommissionen 3.433 3.239
Schiffspersonalkosten 13.417 11.324
Securitykosten 2 529
Verbrauch an Schmierölen und Fetten 2.486 2.350
Verbrauch an Treibstoffen 353 137
Versicherungen 2.849 2.581
Übrige 1.099 1.079
28.865 25.668

(28) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Projektgebühr Genussrecht 0 400
Kurserträge aus Devisentermingeschäften 29 31
Kurserträge aus Schiffshypothekendarlehen 1.945 0
Übrige Kurserträge 809 554
Erstattungen von Charterern 465 1.020
Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen 512 0
Erlöse aus Treibstoffverkauf 1.610 426
Übrige 390 296
5.760 2.727

(29) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Kursaufwendungen aus Schiffshypotheken 195 362
Kursaufwendungen aus Devisentermingeschäften 55 38
Übrige Kursaufwendungen 914 812
Aufwendungen aus Ankauf von Treibstoffen bei Chartererwechseln 1.646 440
Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 615 502
Gebühren aus Service-, Controlling- und Verwaltungsleistungen 1.650 1525
Übrige Verwaltungskosten 687 625
5.762 4.304

(30) Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

Unter diesem Posten werden im HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfasst.

(31) Wertminderungen (Impairment)

Die Wertminderungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Schiffsvermögen 13.535 0
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen 839 464
Abschreibung von Firmenwerten aus der Erstkonsolidierung 137 0
14.511 464

Vgl. Ziffer (6) (Sachanlagen) und Ziffer (10) (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) und Ziffer (47) (e).

(32) Zinserträge

Der Posten Zinserträge gliedert sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Zinserträge aus kurzfristiger Festgeldanlage 71 85
sonstige Zinserträge 35 71
Gesamtzinserträge 106 156

(33) Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierung der Seeschiffe und setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Zinsaufwand Schiffshypothekendarlehen 12.724 10.176
Zinsaufwand Zinssatzswaps 5.519 6.111
Zinsen Genussrechte 580 325
sonstiger Zinsaufwand 3 1
18.826 16.613

(34) Finanzaufwendungen aus Ergebnisanteilen konzernfremder Kommanditisten

Der Posten betrifft Ergebniszuweisungen an Minderheitsgesellschafter von derzeit dreizehn (im Vorjahr: zwölf) Schiffskommanditgesellschaften. Die Kommanditanteile der Minderheitsgesellschafter wurden gemäß den IFRS-Vorschriften als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Geschäftsjahr erfolgte Ergebniszuweisungen sind entsprechend innerhalb des Finanzergebnisses auszuweisen.

Die Zusammensetzung des Postens ergibt sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Gewinnanteile 2.502 535
Verlustanteile -459 -114
2.043 421

(35) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Als Steuern vom Einkommen und Ertrag sind die gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuern erfasst. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich dabei aus Gewerbeertragsteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag zusammen.

Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag gliedert sich nach der Herkunft wie folgt auf:

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in TEUR 2012 2011
Laufender Ertragsteueraufwand -343 521
Latenter Ertragsteueraufwand / -ertrag 0 0
-343 521

Die laufenden Erträge aus Ertragsteuern beziehen sich in Höhe von 351 TEUR (im Vorjahr Aufwendungen aus Ertragsteuern von: 514 TEUR) auf Gewerbesteuern von Schiffskommanditgesellschaften. Daneben werden Aufwendungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuerverpflichtungen bei Komplementärgesellschaften ausgewiesen.

Bei in Deutschland ansässigen Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft fällt Körperschaftsteuer in Höhe von 15 % (Vorjahr: 15 %) sowie ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % (Vorjahr: 5,5 %) der geschuldeten Körperschaftsteuer an. Zusätzlich unterliegen diese Gesellschaften sowie Tochterunternehmen in der Rechtsform einer Personengesellschaft der Gewerbesteuer, deren Höhe sich in Abhängigkeit gemeindespezifischer Hebesätze bestimmt.

Der fiktive Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag, der sich bei Anwendung des Steuersatzes der Konzernobergesellschaft HCI HAMMONIA SHIPPING AG in Höhe von 32,28 % (Vorjahr: 32,28 %) auf das IFRS-Konzernergebnis vor Steuern ergeben hätte, lässt sich wie folgt auf die Steuern vom Einkommen und Ertrag laut Gewinn- und Verlustrechnung überleiten:

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in TEUR 2012 2011
IFRS-Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag -22.450 295
Konzernsteuersatz in % 32,28 % 32,28 %
Erwarteter Steueraufwand 0 95
Abweichungen durch Tonnagebesteuerung 108 749
Nicht ausgleichbare steuerliche Verluste 0 -328
Erstattungen Vorjahre -454 0
Übrige 2 5
Steueraufwand / -ertrag laut Gewinn- und Verlustrechnung -344 521

Die permanenten Differenzen beinhalten die Auswirkungen der mit der Tonnagebesteuerung abgegoltenen Anteile am Konzernergebnis.

Körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge können nur eingeschränkt genutzt werden. Dabei ist eine positive steuerliche Bemessungsgrundlage bis zu 1.000 TEUR unbeschränkt um einen Verlustvortrag zu reduzieren, darüber hinausgehende Beträge sind nur bis maximal 60 % um einen vorhandenen Verlustvortrag zu kürzen.

Aktive latente Steuern werden auf temporäre Differenzen und steuerliche Verlustvorträge angesetzt, sofern deren Realisierung in der näheren Zukunft hinreichend gesichert erscheint. Im Geschäftsjahr wurden für temporäre Differenzen sowie für Verlustvorträge für körperschaftsteuerliche Zwecke in Höhe von 12.146 TEUR (Vorjahr: 11.201 TEUR) bzw. für gewerbesteuerliche Zwecke in Höhe von 9.951 TEUR (Vorjahr: 9.562 TEUR) keine aktiven latenten Steuern bilanziert, da für diese Beträge die Generierung ausreichenden steuerlichen Einkommens in der näheren Zukunft nicht wahrscheinlich ist.

Die Vortragsfähigkeit der steuerlichen Verlustvorträge im Inland ist nach jetziger Rechtslage unbeschränkt möglich.

(36) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gibt an, welcher Teil des in einer Periode erwirtschafteten Ergebnisses auf eine Aktie entfällt. Hierzu wird der Konzernerfolg durch die gewichtete Zahl der ausgegebenen Aktien dividiert. Eine Verwässerung dieser Kennzahl kann durch sog. potenzielle Aktien auftreten (bspw. Wandelanleihen, Aktienoptionen). Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern hat keine solchen verwässernden Aktienerwerbsvereinbarungen. Das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie entsprechen sich. Das unverwässerte sowie das verwässerte Ergebnis je Aktie bestimmt sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallender Anteil am Konzernperiodenergebnis TEUR -22.221 -429
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien Stück 136.414 136.414
Auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallender Anteil am Konzernperiodenergebnis je Aktie EUR -162,9 -3,15

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

(37) Grundlagen

Die Kapitalflussrechnung unterscheidet zwischen Zahlungsströmen aus operativer Tätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

(38) Zusammensetzung des Finanzmittelfonds

Im Vorjahr resultierten die Geldbestände des Mutterunternehmens in Höhe von 916 TEUR aus Anschaffungskostenzuschüssen zum Erwerb einer mehrheitlichen Beteiligung an einer Schiffskommanditgesellschaft. Sie unterlagen einer Mittelverwendungsabrede und waren bedingt rückzahlbar, sofern es nicht zum Erwerb der Beteiligung kam. Die Beteiligung wurde im Februar 2012 erworben. Weitere Festgeldguthaben der Muttergesellschaft in Höhe von 4.000 TUSD (3.091 TEUR) dienten der Absicherung von Stundungsvereinbarungen bei sieben Schiffskommanditgesellschaften (vgl. Ziffer (43) (a) (iv)). Zum 31. Dezember 2012 unterliegen keine Geldbestände mehr einer Mittelverwendungsbeschränkung.

Die Überleitung des Finanzmittelfonds auf den Posten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ergibt sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Finanzmittelfonds gemäß Kapitalflussrechnung 20.327 27.585
Finanzmittel mit Mittelverwendungsabrede 0 916
Liquiditätsreserve wegen Stundungen 0 3.091
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gemäß Bilanz 20.327 31.592

Die Zahlungsmitteläquivalente betreffen Festgeldanlagen mit Ursprungslaufzeiten von wenigen Tagen.

(39) Erläuterung der Cashflows

Die Ermittlung des Cashflows aus operativer Tätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Er beträgt 21.146 TEUR (Vorjahr: 22.948 TEUR). Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden nach der direkten Methode ermittelt.

(40) Nicht zahlungswirksame Geschäftsvorfälle

Während des aktuellen Geschäftsjahres hat der Konzern die folgenden nicht zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungstätigkeiten vorgenommen, die nicht in der Kapitalflussrechnung Niederschlag finden:

Der Konzern erwarb im Wege der Umwandlung eines Darlehens in Höhe von 5.367 TEUR Kommanditkapital an der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG

(41) Sonstige Angaben zur Kapitalflussrechnung

Bis zum 30. November 2011 bestand eine Waiver-Vereinbarung mit einem Bankenkonsortium (vgl. Ziffer (43) (a) (iv)).

In der Waiver-Vereinbarung war festgelegt, dass drei Tochterunternehmen nur dann Liquiditätsausschüttungen an ihre Gesellschafter - und damit auch die HCI HAMMONIA SHIPPING AG als Mutterunternehmen - tätigen dürfen, wenn die Barbestände sowie die nicht gezogenen Kontokorrentkredite einen Betrag von jeweils 3.250 TUSD übersteigen. Gemäß der Vereinbarung stehen den betroffenen Tochtergesellschaften die Barbestände jeweils uneingeschränkt zur Verfügung. Die betroffenen Tochtergesellschaften haben mit den Kreditinstituten am 10. Januar 2013 eine rückwirkende Verlängerung der Waiver-Vereinbarung vereinbart. Den betroffenen Tochtergesellschaften stehen die Barbestände jeweils uneingeschränkt zur Verfügung. Von der Vereinbarung sind insgesamt Zahlungsmittel in Höhe von 7.390 TEUR (Vorjahr: 7.535 TEUR) betroffen.

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

(42) Grundlagen

Nach IFRS 8 sind die einzelnen Segmente des Konzerns nach dem sogenannten "management approach" abzugrenzen. Entscheidend ist dabei, für welche Segmente dem "chief operating decision maker", d.h. der verantwortlichen Unternehmensinstanz des Konzerns, separate Finanzinformationen zur Leistungsbeurteilung und Ressourcenallokation zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund einer Vielzahl von zustimmungsbedürftigen Geschäften - auch auf Ebene der Schiffskommanditgesellschaften - sind der Vorstand und der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft gemeinschaftlich als verantwortliche Unternehmensinstanz anzusehen.

Vorstand und Aufsichtsrat erhalten regelmäßig Finanzinformationen auf konsolidierter Basis. Soll-Ist-Vergleiche werden ebenfalls auf konsolidierter Basis erstellt. Die Prognoserechnungen werden auf aggregierter Basis zur Verfügung gestellt, wobei lediglich die Veränderungen des Working Capital je Schiff einfließen. Separate Informationen zu den einzelnen Schiffen sind grundsätzlich nicht Gegenstand der regelmäßigen Berichterstattung an den Aufsichtsrat. Dies wird als nicht notwendig angesehen, da es sich bei dem Konzern um ein Ein-Produktunternehmen mit einem einheitlichen "Produktionsprozess" (Vercharterung von Containerschiffen an Linienreedereien) handelt. Die operative Steuerung des Konzerns erfolgt allein auf Basis des operativen Gesamtergebnisses der Schiffsflotte sowie der Chartereinnahmen je Tag. Als Ergebnis entfällt eine Segmentberichterstattung.

IFRS 8 schreibt auch für Konzerne, die nur aus einem Segment bestehen, Segmentangaben vor. Hierbei handelt es sich um Folgende:

Aus der Vercharterung von Containerschiffen an externe Linienreedereien hat der Konzern im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 68.783 TEUR (Vorjahr: 67.804 TEUR) erzielt.

Für sämtliche dreizehn (Vorjahr: zwölf) Schiffe des Konzerns bestehen jeweils separate Chartervereinbarungen mit Linienreedereien. Allerdings ist der Konzern mit acht (Vorjahr: acht) Schiffen sogenannten Einnahmepools beigetreten. Hierbei werden die Einnahmen sämtlicher Poolmitglieder gepoolt und an die einzelnen Beteiligten ein Pooldurchschnitt weitergegeben. Die Pooleinnahme entspricht insofern nicht den mit den einzelnen Linienreedereien vereinbarten Chartern. Im Ergebnis können für die in Einnahmepools fahrenden Schiffe keine länderspezifischen Angaben berichtet werden. Im Geschäftsjahr waren vier (Vorjahr: drei) nicht in Einnahmepools fahrende Containerschiffe an eine Linienreederei aus Dänemark verchartert. Hieraus wurden Umsatzerlöse in Höhe von 40.821 TEUR (Vorjahr: 31.895 TEUR) erzielt. Ein weiteres Containerschiff fährt in Zeitcharter für eine in Kuwait ansässige Linienreederei. Die erzielten Umsatzerlöse betrugen 7.787 TEUR (Vorjahr: 7.159 TEUR).

Unverändert zum Vorjahr betreffen die Sachanlagen des Konzerns in Höhe von 478.137 TEUR (Vorjahr: 498.915 TEUR) ausschließlich Containerschiffe. Diese sind weltweit in wechselnden Fahrtgebieten eingesetzt. Die Besitzgesellschaften dieser Containerschiffe haben sämtlich ihren Sitz in dem Land, in dem das Mutterunternehmen seinen Sitz hat.

59 % (Vorjahr: 47 %) der Umsatzerlöse stammen von einem einzigen Kunden. Hierbei handelt es sich um die weltgrößte Linienreederei für Containerschiffe. Weitere 11 % (Vorjahr: 11 %) stammen von einem weiteren Kunden.

Sonstige Angaben

(43) Finanzinstrumente und finanzielles Risikomanagement

(a) Finanzinstrumente

(i) Angaben zu den Finanzinstrumenten

Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern verwendet eine Vielzahl von Finanzinstrumenten.

In der folgenden Tabelle sind finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entsprechend der Kategorien der Finanzinstrumente nach IAS 32/39 bzw. die Klassifizierung nach IFRS 7 dargestellt. Die Klassifizierung nach IFRS 7 entspricht beim Konzern den Kategorien von Finanzinstrumenten nach IAS 32/39. Um eine Überleitung auf die Bilanzwerte zu ermöglichen, werden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außerhalb des Definitionsbereichs des IAS 32/39, bzw. die keiner Bewertungskategorie nach IAS 32/39 zugeordnet werden, gesondert als Non financial assets/Non financial liabilities (NFA/NFL) ausgewiesen.

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AKTIVA 31.12.2012
in TEUR Buchwert Bilanz AFV AFS LAR NFA
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Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0 0
Sachanlagen 478.137 0 0 0 478.137
Finanzanlagen 1 0 1 0 0
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 2.246 0 0 0 2.246
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.334 0 0 1.334 0
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen 609 0 0 609 0
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 34 0 0 0 34
Sonstige Vermögenswerte 3.038 0 0 1.207 1.831
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 20.327 0 0 20.327 0

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AKTIVA 31.12.2011
in TEUR Buchwert Bilanz AFV AFS LAR NFA
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Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0 0
Sachanlagen 498.915 0 0 0 498.915
Finanzanlagen 1 0 1 0 0
Sonstige Vermögenswerte 5.367 0 0 5.367 0
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 1.760 0 0 0 1.760
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.422 0 0 1.422 0
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen 79 0 0 79 0
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 3 0 0 0 3
Sonstige Vermögenswerte 2.651 0 0 2.028 623
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 31.592 0 0 31.592 0

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PASSIVA 31.12.2012
in TEUR Buchwert Bilanz LAC DS NFL
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Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 171.533 171.533 0 0
Genussrechtskapital 12.757 12.757 0 0
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 13.008 0 13.008
Kapitalanteile im Fremdbesitz 6.365 6.365 0 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 147.876 147.876 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.346 3.346 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen 2.456 2.456 0 0
Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 247 0 0 247
Sonstige Verbindlichkeiten 784 614 0 170
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 4.731 0 4.731 0

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PASSIVA 31.12.2011
in TEUR Buchwert Bilanz LAC DS NFL
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Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 263.955 263.955 0 0
Genussrechtskapital 13.002 13.002 0 0
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 14.203 0 14.203
Kapitalanteile im Fremdbesitz 3.902 3.902 0 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 70.927 70.927 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.887 1.887 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen 489 489 0 0
Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 607 0 0 607
Sonstige Verbindlichkeiten 1.670 1.653 0 17
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 5.219 0 5.219 0

Die Kategorie "Financial assets at fair value through profit and loss (AFV)" wird mit dem Zeitwert bewertet. Die Kategorie "Available for sale financial assets" (AFS) wird mit dem Zeitwert, sofern dieser nicht bzw. nicht zuverlässig zu ermitteln ist, mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Kategorien AFV bzw. LFV enthalten keine finanziellen Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten, die zu Handelszwecken gemäß IAS 39 gehalten werden, sondern ausschließlich finanzielle Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten, die beim erstmaligen Ansatz dieser Kategorie zugeordnet wurden. Derivate in Sicherungsbeziehungen werden keiner Bewertungskategorie nach IAS 39 zugeordnet. Sie wurden deshalb der Klasse "Derivate in Sicherungsbeziehungen" (DS) zugewiesen.

Die Kategorien "Loans and receivables (LAR)" und "Financial liabilities measured at amortised cost (LAC)" werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Reklassifizierungen zwischen den verschiedenen Kategorien von Finanzinstrumenten haben im Geschäftsjahr nicht stattgefunden.

In der nachfolgenden Tabelle werden für jede Klasse von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten Buch- und beizulegende Zeitwerte gegenübergestellt:

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in TEUR IAS 39 -

Kategorie bzw.

IFRS 7-Klasse
31.12.2012

Buchwert
31.12.2012

Zeitwert
31.12.2011

Buchwert
31.12.2011

Zeitwert
Langfristige Vermögenswerte
Finanzanlagen AFS 1 1 1 1
Sonstige Vermögenswerte LAR 0 0 5.367 5.367
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LAR 1.334 1.334 1.422 1.422
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen LAR 609 609 79 79
Sonstige Vermögenswerte LAR 1.207 1.207 2.028 2.028
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LAR 20.327 20.327 31.592 31.592
Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten LAC 171.533 173.833 263.955 265.385
Genussrechtskapital LAC 12.757 12.757 13.002 13.002
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten DS 13.008 13.008 14.203 14.203
Kapitalanteile im Fremdbesitz LAC 6.365 6.365 3.902 3.902
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten LAC 147.876 148.434 70.927 71.335
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen LAC 3.346 3.346 1.887 1.887
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen LAC 2.456 2.456 489 489
Sonstige Verbindlichkeiten LAC 614 614 1.653 1.653
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten DS 4.731 4.731 5.219 5.219
Aggregiert nach Klassen / Kategorien
Available for sale financial assets AFS 1 1 1 1
Loans and receivables LAR 23.477 23.477 40.488 40.488
Financial liabilities measured at amortised cost LAC 344.947 347.805 355.815 357.653
Derivate in Sicherungsbeziehungen DS 17.739 17.739 19.422 19.422

Für nicht notierte Finanzinstrumente mit kurzen Restlaufzeiten wie kurzfristige Forderungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Verbindlichkeiten entsprechen die Buchwerte zum Abschlussstichtag näherungsweise dem Zeitwert.

Für nicht notierte Finanzinstrumente mit langen Restlaufzeiten, wie langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten, entspricht der Zeitwert dem Barwert des jeweiligen Finanzinstruments unter Anwendung aktueller Zinsparameter.

Die zum Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Schulden verteilen sich auf die nach IFRS 7 definierten Zeitwerthierarchieebenen zum 31. Dezember 2012 wie folgt:

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Zeitwertbewertung zum 31.12.2012
in TEUR Gesamt Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3
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Finanzielle Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 13.008 0 13.008 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 4.731 0 4.731 0

Zum 31. Dezember 2011 ergaben sich folgende Zuordnungen:

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Zeitwertbewertung zum 31.12.2011
in TEUR Gesamt Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3
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Finanzielle Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 14.203 0 14.203 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 5.219 0 5.219 0

Die Nettoergebnisse aus Finanzinstrumenten teilen sich wie folgt auf die einzelnen Bewertungskategorien bzw. Klassen des IAS 39 auf:

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2012 aus der Folgebewertung
in TEUR zum Zeitwert Währungsumrechnung Wertberichtigungen aus Abgang Summe
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Nettogewinne / Nettoverluste
Financial assets at fair value through profit or loss (AFV) 0 0 0 -26 -26
Loans and Receivables (LAR) 0 61 -839 512 -266
Financial liabilities measured at amortised cost (LAC) 0 1.582 0 142 1.724

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2011 aus der Folgebewertung
in TEUR zum Zeitwert Währungsumrechnung Wertberichtigungen aus Abgang Summe
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Nettogewinne / Nettoverluste
Financial assets at fair value through profit or loss (AFV) 0 0 0 -7 -7
Loans and Receivables (LAR) 0 398 -464 0 -66
Financial liabilities measured at amortised cost (LAC) 0 -1.019 0 106 -913

Das Ergebnis aus der Währungsumrechnung in der Kategorie LAR betrifft im Wesentlichen flüssige Mittel.

Die Zinsen aus Finanzinstrumenten werden im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die nach der Effektivzinsmethode berechneten Zinserträge bzw. Zinsaufwendungen für finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert berechnet wurden, beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf:

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in TEUR 2012 2011
Zinserträge 106 156
Zinsaufwendungen -18.826 -16.613
Ergebnisanteile konzernfremder Kommanditisten -2.043 -422

Erträge und Aufwendungen aus Gebühren und Provisionen, die nicht in die Berechnung des Effektivzinssatzes einbezogen wurden, sind wie im Vorjahr nicht angefallen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren ebenso wie im Vorjahr keine Zinserträge, die nach IAS 39. AG 93 auf wertgeminderte finanzielle Vermögenswerte abgegrenzt wurden, zu erfassen.

(ii) Angaben zu den derivativen Finanzinstrumenten

Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern ist aufgrund seiner internationalen Aktivitäten insbesondere Risiken aus Zins- und Währungskursänderungen ausgesetzt. Zur Begrenzung dieser Risiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist durch entsprechende Richtlinien im HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern geregelt und erfolgt allein zur Absicherung bestehender Grundgeschäfte sowie geplanter Transaktionen mit hinreichend hoher Eintrittswahrscheinlichkeit. Durch diese Richtlinien werden die Verantwortlichkeiten, die Handlungsrahmen und die Berichterstattung verbindlich festgelegt. Der Abschluss von Handelsgeschäften im Zusammenhang mit derivativen Finanzinstrumenten ist gemäß dieser Richtlinie nur mit Banken erstklassiger Bonität erlaubt.

Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern nutzt Devisentermingeschäfte zur Absicherung abgeschlossener bzw. erwarteter Geschäfte. Im Rahmen der Zinssicherung werden die Risiken durch Zinsderivate in Form von Zinsswaps begrenzt.

Die Nominal- und Zeitwerte der Zins- und Devisenderivate setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2012 31.12.2011
in TEUR Nominalbetrag Zeitwert Nominalbetrag Zeitwert
--- --- --- --- ---
Aktiva
Devisenderivate 0 0 0 0
Zinsderivate 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0
Passiva
Devisenderivate 0 0 0 0
Zinsderivate 161.280 -17.739 179.128 -19.422
Gesamt 161.280 -17.739 179.128 -19.422

(iii) Angaben zu Sicherungsbeziehungen

Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern bilanziert bestimmte Derivate, die die Kriterien des IAS 39 hinsichtlich der Abbildung von Sicherungsbeziehungen erfüllen, als Cashflow-Hedges gemäß IAS 39.

Cashflow-Hedges werden zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos im Zusammenhang mit variablen Zahlungsströmen abgeschlossen. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zum Stichtag unter Anwendung der Dollar-Offset-Methode (Benchmarkansatz) geprüft.

Zum 31. Dezember 2012 bestehen die folgenden wesentlichen Sicherungsbeziehungen, die die Kriterien des IAS 39 hinsichtlich der Abbildung als Cashflow-Hedges erfüllen:

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Grundgeschäft Sicherungsgeschäft
Valutierung 31.12.2012 Nominalbetrag 31.12.2012 Zinssatz Marktwert
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TUSD /TJPY Zinssatz Laufzeit TUSD / TJPY % TEUR
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MS HAMMONIA ROMA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 05.04.2018 10.000 USD 3,270 -947
MS HAMMONIA TEUTONICA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 06.06.2018 10.000 USD 3,150 -920
MS HAMMONIA MASSILIA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 20.01.2015 10.000 USD 3,310 -502
MS HAMMONIA HOLSATIA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 12.01.2015 10.000 USD 4,160 -604
MS HAMMONIA BAVARIA 14.900 USD USD-LIBOR + Marge 03.01.2023 6.564 USD 2,750 -245
MS HAMMONIA POMERENIA 12.880 USD USD-LIBOR + Marge 29.11.2021 5.576 USD 2,925 -314
MS SAXONIA 24.302 USD USD-LIBOR + Marge 31.12.2019 9.820 USD 2,810 -332
MS WESTPHALIA 23.653 USD USD-LIBOR + Marge 28.02.2021 9.519 USD 1,720 -256
MS HAMMONIA DANIA 40.268 USD USD-LIBOR + Marge 30.05.2018 40.268 USD 2,0 - 7,15 -4.912
MS HAMMONIA FIONIA 40.268 USD USD-LIBOR + Marge 30.05.2018 40.268 USD 2,0 - 7,15 -5.057
MS HAMMONIA HAFNIA 40.268 USD USD-LIBOR + Marge 30.05.2018 40.268 USD 3,710 -3.020
MS ANTOFAGASTA 11.257 USD USD-LIBOR + Marge 12.03.2023 4.000 USD 3,900 -55
MS HAMMONIA PESCARA 8.000 USD USD-LIBOR + Marge 30.04.2023 8.000 USD 2,380 -379
MS HAMMONIA PESCARA 732.690 JPY JPY-LIBOR + Marge 30.10.2024 732.690 JPY 1,870 -196
-17.739

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Sicherungsgeschäft
Laufzeit
--- --- --- ---
Art Beginn Ende
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MS HAMMONIA ROMA Zinsswap 05.04.2012 05.04.2018
MS HAMMONIA TEUTONICA Zinsswap 06.06.2012 06.06.2018
MS HAMMONIA MASSILIA Zinsswap 09.03.2011 20.01.2015
MS HAMMONIA HOLSATIA Zinsswap 02.04.2009 12.01.2015
MS HAMMONIA BAVARIA Zinsswap 04.10.2010 02.01.2015
MS HAMMONIA POMERENIA Zinsswap 30.08.2011 30.08.2016
MS SAXONIA Zinsswap 30.09.2010 30.12.2014
MS WESTPHALIA Zinsswap 30.08.2011 30.08.2016
MS HAMMONIA DANIA Zinsswap 30.05.2008 30.05.2018
MS HAMMONIA FIONIA Zinsswap 30.05.2008 30.05.2018
MS HAMMONIA HAFNIA Zinsswap 31.05.2011 30.05.2018
MS ANTOFAGASTA Zinsswap 12.12.2011 12.06.2013
MS HAMMONIA PESCARA Zinsswap 31.01.2012 29.01.2016
MS HAMMONIA PESCARA Zinsswap 03.08.2009 01.08.2014

Zum 31. Dezember 2011 bestanden die folgenden wesentlichen Sicherungsbeziehungen, die die Kriterien des IAS 39 hinsichtlich der Abbildung als Cashflow-Hedges erfüllen:

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Grundgeschäft Sicherungsgeschäft
Valutierung 31.12.2011 Nominalbetrag 31.12.2011 Zinssatz Marktwert
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TUSD / TJPY Zinssatz Laufzeit TUSD / TJPY % TEUR
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MS HAMMONIA ROMA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 30.01.2015 10.000 USD 4,270 -825
MS HAMMONIA TEUTONICA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 12.01.2015 10.000 USD 4,080 -832
MS HAMMONIA MASSILIA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 20.01.2015 10.000 USD 3,310 -634
MS HAMMONIA HOLSATIA 10.000 USD USD-LIBOR + Marge 12.01.2015 10.000 USD 4,160 -801
MS HAMMONIA BAVARIA 15.708 USD USD-LIBOR + Marge 03.01.2023 7.152 USD 2,750 -315
MS HAMMONIA POMERENIA 13.647 USD USD-LIBOR + Marge 29.11.2021 6.135 USD 2,925 -332
MS SAXONIA 25.856 USD USD-LIBOR + Marge 31.12.2019 10.856 USD 2,810 -443
MS WESTPHALIA 25.961 USD USD-LIBOR + Marge 28.02.2021 10.673 USD 1,720 -201
MS HAMMONIA DANIA 46.499 USD USD-LIBOR + Marge 30.05.2018 46.499 USD 2,0 - 7,15 -5.417
MS HAMMONIA FIONIA 46.499 USD USD-LIBOR + Marge 30.05.2018 46.499 USD 2,0 - 7,15 -5.562
MS HAMMONIA HAFNIA 46.499 USD USD-LIBOR + Marge 30.05.2018 46.499 USD 3,710 -3.398
MS HAMMONIA PESCARA 8.000 USD USD-LIBOR + Marge 30.04.2023 8.000 USD 2,380 -332
MS HAMMONIA PESCARA 732.690 JPY JPY-LIBOR + Marge 30.10.2024 732.690 JPY 1,870 -330
-19.422

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Sicherungsgeschäft
Laufzeit
--- --- --- ---
Art Beginn Ende
--- --- --- ---
MS HAMMONIA ROMA Zinsswap 30.01.2009 30.01.2015
MS HAMMONIA TEUTONICA Zinsswap 12.01.2009 12.01.2015
MS HAMMONIA MASSILIA Zinsswap 09.03.2011 20.01.2015
MS HAMMONIA HOLSATIA Zinsswap 02.04.2009 12.01.2015
MS HAMMONIA BAVARIA Zinsswap 04.10.2010 02.01.2015
MS HAMMONIA POMERENIA Zinsswap 30.08.2011 30.08.2016
MS SAXONIA Zinsswap 30.09.2010 30.12.2014
MS WESTPHALIA Zinsswap 30.08.2011 30.08.2016
MS HAMMONIA DANIA Zinsswap 30.05.2008 30.05.2018
MS HAMMONIA FIONIA Zinsswap 30.05.2008 30.05.2018
MS HAMMONIA HAFNIA Zinsswap 31.05.2011 30.05.2018
MS HAMMONIA PESCARA Zinsswap 31.01.2012 29.01.2016
MS HAMMONIA PESCARA Zinsswap 03.08.2009 01.08.2014

Die Ermittlung der Marktwerte der Zinsswaps erfolgte anhand der Mark-to-Market-Methode. Den Bewertungen liegen Zinsstrukturkurven von rund 0,8 % (1 Jahr; Vorjahr: 1,3 %), rund 0,4 % (2 Jahre; Vorjahr: 0,7 %), rund 0,9 % (5 Jahre; Vorjahr: 1,2 %) bis rund 1,8 % (10 Jahre; Vorjahr: 2 %) zugrunde.

Im Geschäftsjahr wurden Zeitwertänderungen der Zinsswaps in Höhe von -3.654 TEUR (Vorjahr: -9.724 TEUR) direkt im Eigenkapital erfasst. Aus dem Eigenkapital wurden im Geschäftsjahr 5.519 TEUR (Vorjahr: 6.112 TEUR) in die Gewinn- und Verlustrechnung (Posten Zinsaufwendungen) überführt.

In den Vergleichsjahren waren bei den Sicherungsbeziehungen keine Ineffektivitäten zu erfassen.

(iv) Angaben zu Zahlungsverzögerungen und Vertragsverletzungen

Der Konzern hatte in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 mit einem Bankenkonsortium eine Einigung über vermeintliche Verletzungen von Verpflichtungen in einzelnen Schiffshypothekendarlehen erzielt. Die Vereinbarung lief zum 30. November 2011 aus. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG und die drei betroffenen Tochtergesellschaften haben am 10. Januar 2013 eine erneute Verlängerung des bestehenden Waivers der "Loan-To-Value"-Klausel unterzeichnet. Diese Klausel verlangt, dass der Schiffswert ohne Berücksichtigung des Chartervertrags einen bestimmten Schwellenwert nicht unterschreitet. Aufgrund der in Folge der Schifffahrtskrise gesunkenen Schiffspreise wurde nach Ansicht der finanzierenden Banken dieser Wert unterschritten. Um einen eventuell möglichen Rechtsstreit mit einem wichtigen Finanzierungspartner zu vermeiden, hatte der Konzern ohne Präjudiz für die eigene Rechtsposition einer Waiver-Vereinbarung zugestimmt. Im Gegenzug verzichtete das Bankenkonsortium auf die Einklage von möglichen kreditvertraglichen Verpflichtungen für die Laufzeit des Waivers. Neben einer Erhöhung der Kreditmarge war in dieser Vereinbarung festgelegt, dass die HCI HAMMONIA SHIPPING AG als Muttergesellschaft der betroffenen Tochterunternehmen nur dann Liquiditätsentnahmen tätigen darf, wenn die in der jeweiligen Tochtergesellschaft verbleibenden Barbestände sowie die nicht gezogenen Kontokorrentkredite einen Betrag von insgesamt 3.250 TUSD übersteigen. Den betroffenen Tochtergesellschaften stehen die Barbestände jeweils uneingeschränkt zur Verfügung. Auch wenn der Waiver Ende 2011 auslief und erst Anfang 2013 verlängert wurde, wurden die in ihm festgelegten Bedingungen im Geschäftsjahr 2012 unverändert angewandt. Mit Unterzeichnung der Verlängerung wurden die Zinsmargen rückwirkend zum 30. November 2011 erneut angehoben.

Hinsichtlich der Finanzierung der sechs 2.500 TEU Schiffe hatte die HCI HAMMONIA SHIPPING AG gemeinsam mit den betroffenen Schifffahrtsgesellschaften in der Vergangenheit Addenden zu den bestehenden Kreditverträgen unterzeichnet. Gemäß den Addenden war den betroffenen Schifffahrtsgesellschaften jeweils die Aussetzung von vier Quartalstilgungen gestattet. Die Schifffahrtsgesellschaften hatten in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 hiervon vollständig Gebrauch gemacht. Aufgrund der andauernden Schifffahrtskrise hatte die HCI HAMMONIA SHIPPING AG gemeinsam mit den betroffenen Schifffahrtsgesellschaften im Geschäftsjahr 2012 mit den finanzierenden Kreditinstituten Verhandlungen über eine weitere Aussetzung von jeweils acht Quartalstilgungen aufgenommen. Im 4. Quartal wurde ein entsprechendes Term Sheet unterzeichnet. Dieses Term Sheet stand zum Bilanzstichtag noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Entscheidungsgremien der Banken. Nachdem die Entscheidungsgremien der Banken sich mit dieser Finanzierung befasst hatten konnte am 11. März 2013 ein Term Sheet nunmehr ohne Gremienvorbehalt vereinbart werden. Die Umsetzung dieses Term Sheets steht jetzt nur noch unter dem Vorbehalt einer den Anforderungen der Banken entsprechenden Dokumentation im Rahmen eines Nachtrags zu den Kreditverträgen. Sämtliche sechs Schifffahrtsgesellschaften haben im Geschäftsjahr 2012 die letzte Quartalstilgung ausgesetzt. Da zum Bilanzstichtag für die im Geschäftsjahr 2012 vorgenommenen Tilgungsaussetzungen noch ein Gremiumvorbehalt bestand wurden die im vierten Quartal 2012 ausgesetzten Tilgungen unter den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.

Die zum 31. Dezember 2012 bereits bestehenden Stundungsvereinbarungen beinhalteten eine Anhebung der Zinsmarge um 0,75 %-Punkte hinsichtlich der sechs Schiffshypothekendarlehen und der dazugehörigen Kontokorrentkredite. Die gestundeten Beträge wurden mit einem weiteren Margenzuschlag belegt. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hatte Bürgschaften zu Gunsten der Banken abgegeben und sich bereit erklärt, eine Mindestliquidität in Höhe von 4.000 TUSD auf Ebene der Holdinggesellschaft vorzuhalten. Diese Mindestliquidität wurde im zweiten Halbjahr 2012 zur Stärkung der Liquidität der Schifffahrtsgesellschaften eingesetzt. Sobald die Schiffe das ursprünglich vorgesehene Tilgungsprofil wieder erreicht haben, ist eine Reduktion der neuen Marge vorgesehen.

Die ausgesetzten Tilgungen belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf insgesamt 16.725 TUSD (Vorjahr: 13.380 TUSD). Die von den Tilgungsaussetzungen betroffenen Darlehen valutierten zum 31. Dezember 2012 inklusive der gestundeten Beträge insgesamt mit 160.387 TUSD (Vorjahr: 170.422 TUSD).

Auch für das 3.100 TEU Schiff MS "WESTPHALIA" konnte gemeinsam von der Schifffahrtsgesellschaft und der HCI HAMMONIA SHIPPING AG Ende April 2011 ein Addendum zum Kreditvertrag unterzeichnet werden. Dieses erlaubt, bis zu acht Quartalstilgungen zu stunden und sieht zur Aufholung der in Anspruch genommenen Tilgungsstundungen eine "Pay-as-you-earn"-Struktur vor. Die ausgesetzten Tilgungen belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf insgesamt 4.616 TUSD (Vorjahr: 4.616 TUSD). Die von den Tilgungsaussetzungen betroffenen Darlehen valutierten zum 31. Dezember 2012 inklusive der gestundeten Beträge insgesamt mit 23.653 TUSD (Vorjahr: 25.961 TUSD). Im Gegenzug für die Anpassung des Kreditvertrags wurde die Marge des Kredits um 1,25 %-Punkte erhöht, wobei für die gestundeten Beträge zusätzlich ein Liquiditätszuschlag vereinbart wurde. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hatte sich bereit erklärt, eine Mindestliquidität in Höhe von 4.000 TUSD auf Ebene der Holdinggesellschaft vorzuhalten und Garantien zugunsten der Schiffsgesellschaft abzugeben. Eine Reduktion der neuen Marge ist vorgesehen, sobald das Schiff das ursprünglich vorgesehene Tilgungsprofil wieder erreicht hat. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2012 die planmäßigen Tilgungen geleistet. Sie befindet sich mit dem finanzierenden Kreditinstitut derzeit in Verhandlungen über die Gewährung weiterer Tilgungsaussetzungen.

Für das zweite 3.100 TEU Schiff MS "SAXONIA" lag nach langen Verhandlungen mit der Bank ein Vertragsentwurf vor.

Die Konditionen sind ähnlich wie bei dem MS "WESTPHALIA". Danach werden bis zu acht Quartalstilgungen gestundet. Allerdings kam es aufgrund der neuerlichen Marktverschlechterung nicht mehr zur Vertragsunterzeichnung, da absehbar wurde, dass weitere Tilgungsstundungen benötigt werden. Derzeit wird mit der Bank über eine neue vertragliche Gesamtlösung verhandelt, die sowohl die bisher bereits gestundeten acht Quartalstilgungen als auch benötigte weitere Tilgungsstundungen einbezieht. Die Bank hat zugesichert die bisher gestundeten Beträge nicht kurzfristig fällig zu stellen, solange über eine neue Lösung verhandelt wird. Zum 31. Dezember 2012 wurden insgesamt neun Quartalstilgungen mit Duldung der Bank ausgesetzt. Die von den Tilgungsaussetzungen betroffenen Darlehen valutierten zum 31. Dezember 2012 inklusive der gestundeten Beträge insgesamt mit 24.302 TUSD (Vorjahr: 25.586 TUSD). Die vierte Quartalstilgung 2012 wurde neben den bereits vorvertraglich vereinbarten acht Quartalstilgungen zusätzlich ausgesetzt. Die ausgesetzten Tilgungen belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf insgesamt 4.662 TUSD (Vorjahr: 4.144 TUSD). Da zum Stichtag kein unterzeichnetes Addendum zum Kreditvertrag vorlag, werden die insgesamt ausgesetzten Tilgungen unter den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.

(b) Finanzielles Risikomanagement

Der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern hat ein zentrales Risikomanagementsystem zur Identifizierung, Messung und Steuerung von Risiken. Die Risikopositionen ergeben sich aus den konzernweit vorgenommenen und geplanten zahlungswirksamen Ein- und Ausgängen als Marktrisiken (Zinsrisiken und Währungsrisiken), Kreditrisiken und Liquiditätsrisiken. Zinsrisiken werden durch die Mischung von variabel verzinslichen Positionen sowie festverzinslichen Positionen (über den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften) gesteuert. Währungsrisiken aus antizipierten Fremdwährungsausgaben werden über Devisensicherungsgeschäfte u.ä. begrenzt. Die sich aus Schwankungen an den Chartermärkten ergebenden Risiken werden durch den Einsatz der Seeschiffe in Einnahmepools und die sorgfältige Auswahl von Charterern reduziert. Liquiditätsrisiken werden durch ein konzernweites Controlling der erwarteten Einnahmen und Ausgaben sowie Kreditlinien gesteuert.

(i) Finanzrisiken

Aufgrund der internationalen Aktivitäten bestehen für den HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern eine Reihe von finanziellen Risiken. Hierzu zählen insbesondere die Auswirkungen aus Änderungen von Wechselkursen und Zinssätzen. Im Rahmen des bestehenden Risikomanagementprozesses werden diese Risiken reduziert.

Währungsrisiko

Aufgrund der Tatsache, dass die wesentlichen im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit stehenden Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines Währungsraumes - des USD - stattfinden, stellt sich für den Konzern das Währungsrisiko aufgrund von Wechselkursschwankungen insgesamt begrenzt dar.

Für die Schiffskommanditgesellschaften ist die funktionale Währung der USD. Währungsrisiken betreffen hier grundsätzlich nur die Bewertung von in EUR gehaltenen flüssigen Mitteln sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die auf EUR lauten. Bei einer Schiffskommanditgesellschaft gibt es ein begrenztes Währungsrisiko aufgrund eines auf den JPY lautenden Schiffshypothekendarlehens.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat als funktionale Währung den EUR. Die Deckung ihrer Verwaltungskosten und insbesondere die Ausschüttungen an die Aktionäre der HCI HAMMONIA SHIPPING AG erfolgen in EUR. Wesentliche Währungsrisiken bestehen für den Konzern zum einen in der Transformation des auf Ebene der HCI HAMMONIA SHIPPING AG im Rahmen von Kapitalerhöhungen eingeworbenen Eigenkapitals in den USD als Eigenmitteleinsatz im Rahmen des Ankaufs von Seeschiffen. Zum anderen bestehen Währungsrisiken dergestalt, dass die auf Ebene der Schiffskommanditgesellschaften in USD anfallenden Überschüsse bei Verwendung durch die HCI HAMMONIA SHIPPING AG zur Begleichung von eigenen Kosten sowie als Ausschüttung an die Aktionäre in EUR transformiert werden müssen. Weitere Währungsrisiken entstehen aus Festgeldanlagen in USD.

Zur Begrenzung dieser Risiken setzt der Konzern grundsätzlich Devisensicherungsinstrumente ein.

Währungsrisiken im Sinne des IFRS 7 entstehen durch monetäre originäre und derivative Finanzinstrumente, deren Ausgabewährung von der funktionalen Währung des Unternehmens abweicht. Zur Ermittlung der nachfolgend dargestellten Sensitivitäten wird eine hypothetische Auf- bzw. Abwertung des EUR gegenüber dem USD bzw. des JPY gegenüber dem USD zum 31. Dezember 2012 bzw. 31. Dezember 2011 um 10 % angenommen. Alle anderen Variablen bleiben unverändert. Unter diesen Bedingungen hätten sich folgende wesentliche Auswirkungen auf Ergebnis (EBT) und damit auf das erwirtschaftete Eigenkapital des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns ergeben:

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Ergebnis Eigenkapital
in TEUR % 2012 2011 2012 2011
--- --- --- --- --- ---
Kursschwankung des USD +10 -937 -726 -937 -726
-10 944 789 944 789
Kursschwankung des JPY +10 1.389 618 1.389 618
-10 -1.698 -755 -1.698 -755

Zinsrisiko

Risiken aus Zinsänderungen existieren für den HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern grundsätzlich in Zusammenhang mit der Aufnahme von Darlehen zur Finanzierung des Ankaufs von Seeschiffen.

In den Darlehensverträgen wurde überwiegend eine variable Verzinsung der künftigen Darlehensverbindlichkeiten vereinbart. Zur Reduzierung des Risikos von Zinsänderungen aufgrund der variablen Verzinsung der kontrahierten Darlehen hat der Konzern Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps) abgeschlossen. Die Zinssicherungsgeschäfte sind als Cashflow-Hedges designiert und wurden zum Bilanzstichtag als vollständig effektiv angesehen.

Bei einer hypothetischen Erhöhung bzw. Senkung des Marktzinsniveaus um jeweils 50 Basispunkte (Parallelverschiebung der Zinskurven) und gleichzeitig unveränderten sonstigen Variablen hätten sich folgende Auswirkungen auf das Ergebnis (EBT) und das Eigenkapital ergeben, die ergebnisseitig das Finanzergebnis beeinflussen:

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Ergebnis Eigenkapital
in TEUR Basispunkte 2012 2011 2012 2011
--- --- --- --- --- ---
Verschiebung des Zinsniveaus +50 -659 -527 1.853 2.407
-50 608 338 -1.482 -2.542

Aufgrund der in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 herrschenden niedrigen Zinsniveaus mit Zinssätzen für 3-Monats-Libor von unter 0,5 % differiert die Auswirkung einer Verschiebung des Zinsniveaus um 50 Basispunkte nach oben bzw. unten. Die überproportionale Auswirkung einer Erhöhung bzw. Senkung des Marktzinsniveaus auf das Eigenkapital resultiert aus der ergebnisneutralen Abbildung von Marktwerten von Zinsswaps im Eigenkapital, sofern diese als Sicherungsinstrumente in Cashflow-Hedges designiert sind.

(ii) Ausfallrisiko

Für den HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern besteht das Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können. Zur Verminderung des Ausfallrisikos, dessen Maximalbetrag den bei den jeweiligen finanziellen Vermögenswerten bilanzierten Buchwerten entspricht, werden Bonitätsprüfungen vorgenommen. Für erkennbare Ausfallrisiken, insbesondere bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Die Entwicklung der Wertberichtigungen für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Stand am 1. Januar 1.592 1059
Währungsdifferenz -21 69
Zuführung 500 464
Inanspruchnahme 0 0
Auflösungen -508 0
Stand am 31. Dezember 1.563 1.592

Als Kriterien für die Bildung von Wertberichtigungen werden die Dauer der Überfälligkeit der einzelnen Forderung sowie im Einzelfall die Einschätzung der finanziellen Situation des Kunden (Charterers) und das bisherige Zahlungsverhalten des Kunden herangezogen. Die gebildeten Wertberichtigungen betreffen Forderungen gegen Charterer, die gemäß der vorgenannten Kriterien wertberichtigt wurden. Die Ausbuchung einer im Wert geminderten Forderung erfolgt, wenn Tatsachen darauf schließen lassen, dass die Forderung als uneinbringlich zu klassifizieren ist. Dies ist beispielsweise bei Insolvenz eines Kunden der Fall.

Für die Frage, ob eine Risikokonzentration vorliegt, werden ausfallgefährdete Forderungen gegen einzelne Kunden zusammengefasst, wenn bekannt ist, dass es sich bei den Kunden um verbundene Unternehmen einer Unternehmensgruppe handelt. Neben den bereits wertberichtigten Forderungen wurden keine weiteren Ausfallrisiken bzw. Risikokonzentrationen identifiziert.

Im Geschäftsjahr wurden Forderungen gegen nahestehende Personen wertberichtigt. Die Forderungen resultieren aus einem Crewpool. Die Wertberichtigungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

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in TEUR 2012 2011
Stand am 1. Januar 0 0
Währungsdifferenz 0 0
Zuführung -318 0
Inanspruchnahme 0 0
Auflösungen 0 0
Stand am 31. Dezember -318 0

Das maximale theoretische Ausfallrisiko besteht in folgender Höhe:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.334 1422
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen 609 79
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.207 2028
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 20.327 31.592
Maximales Ausfallrisiko 23.477 35.121

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen gegen Einnahmepools und Linienreedereien. Sie sind nicht durch spezielle Instrumente gesichert.

Einlagen bei Banken werden nur bei Partnern unterhalten, die eine einwandfreie Bonität aufweisen.

Hinsichtlich der finanziellen Vermögenswerte, die zum Stichtag nicht wertgemindert, jedoch überfällig waren, ergibt sich folgende Zusammensetzung:

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davon: zum Abschlussstichtag weder wertgemindert noch überfällig davon: zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig
in TEUR Buchwert Weniger als 30 Tage Zwischen 30 und 60 Tagen Zwischen 61 und 90 Tagen Zwischen 91 und 180 Tagen
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
31. Dezember 2012 1.334 0 781 66 75 201
31. Dezember 2011 1.422 0 1053 181 87 101
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen
31. Dezember 2012 609 0 609 0 0 0
31. Dezember 2011 79 0 79 0 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
31. Dezember 2012 1.207 982 225 0 0 0
31. Dezember 2011 2.029 1.826 203 0 0 0

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davon: zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig
in TEUR Zwischen 180 und 360 Tagen Mehr als 360 Tage
--- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
31. Dezember 2012 210 0
31. Dezember 2011 0 0
Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen
31. Dezember 2012 0 0
31. Dezember 2011 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
31. Dezember 2012 0 0
31. Dezember 2011 0 0

(iii) Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsmanagement sichert die jederzeitige Aufrechterhaltung der Liquidität im HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern. Darüber wird sichergestellt, dass für das operative Geschäft und für Investitionen immer ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen. Die Minimierung der Finanzierungskosten ist dabei eine wesentliche Nebenbedingung für ein effizientes Finanzierungsmanagement. Grundsätzlich gilt, offene Positionen fristenkongruent zu refinanzieren. Als Refinanzierungsinstrumente können Geld- und Kapitalmarktprodukte wie zum Beispiel Kredite und Avale verwendet werden.

Die erforderlichen Basisdaten werden über eine monatliche Liquiditätsplanung mit einem Planungshorizont bis zum Ende eines laufenden Jahres sowie darüber hinaus jährlich ermittelt. Die Planung wird regelmäßig einer Abweichungsanalyse unterzogen.

Aus der nachfolgenden Tabelle sind die vertraglich vereinbarten undiskontierten Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verbindlichkeiten sowie der derivativen Finanzinstrumente mit negativen Zeitwerten bzw. Derivate in Sicherungsbeziehungen ersichtlich:

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Buchwert Cashflows bis 1 Jahr Cashflows 1 bis 5 Jahre Cashflows über 5 Jahre
in TEUR 31.12.2012 Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung
--- --- --- --- --- --- --- ---
Originäre finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 319.409 7.802 148.831 17.244 117.530 4.166 54.242
Genussrechtskapital 12.757 530 300 1.723 6.850 244 5.800
Kapitalanteile im Fremdbesitz 6.365 0 579 0 0 0 5.786
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.346 0 3.346 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen 2.456 0 2.456 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 614 0 614 0 0 0 0
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate in Sicherungsbeziehungen 17.739 4.731 0 12.571 0 438 0

Einbezogen wurden alle Instrumente, die am 31. Dezember 2012 im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren. Fremdwährungsbeträge wurden jeweils mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem 31. Dezember 2012 gefixten Zinssätze ermittelt. Die Nettozahlungen aus Zinsswaps wurden unter Bezugnahme der der Bewertung zugrunde liegenden Terminsätze berechnet. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten sind immer dem frühesten Zeitraum zugeordnet.

Auf Grund von möglichen Vertragsverletzungen bezüglich vereinbarter Loan-To-Value-Klauseln wurden im Berichtsjahr rund 102 Mio. EUR den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten bzw. in der oben dargestellten Betrachtung den einjährigen Cashflows zugeordnet, da die Kreditinstitute zum Stichtag gegebenenfalls ein vertragliches Recht hätten geltend machen können, entsprechende Sondertilgungen zu verlangen, und zum Stichtag keine rechtsverbindlichen Aussetzungsvereinbarungen vorlagen. Eine tatsächliche Einforderung dieser Beträge durch die Banken ist jedoch nicht erfolgt. Es handelt sich somit um ein theoretisches Risiko auf Basis einer Stichtagsbetrachtung. Im 1. Quartal 2013 wurden diverse Vertragsanpassungen vorgenommen, die unter anderem auch die Loan-To-Value-Klauseln zeitbegrenzt aussetzen, so dass die Beträge zu einem großen Teil wieder den langfristigen Finanzverbindlichkeiten bzw. den einjährigen Cashflows zuzuordnen wären. Wir verweisen hierzu auch auf Ziffer (52): Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Nachfolgend sind die entsprechenden Daten zum 31. Dezember 2011 dargestellt:

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Buchwert Cashflows bis 1 Jahr Cashflows 1 bis 5 Jahre Cashflows über 5 Jahre
in TEUR 31.12.2011 Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung
--- --- --- --- --- --- --- ---
Originäre finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 334.882 9.963 40.177 29.502 126.887 13.225 169.351
Genussrechtskapital 13.002 553 300 2.042 7.150 487 5.800
Kapitalanteile im Fremdbesitz 3.902 0 529 0 0 0 3.373
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.887 0 1.887 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen 489 0 489 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.653 0 1.653 0 0 0 0
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate in Sicherungsbeziehungen 19.422 5.219 0 11.130 0 3.072 0

(iv) Kapitalmanagement

Das Kapitalmanagement des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns ist insbesondere auf die Beibehaltung einer starken Eigenkapitalbasis ausgelegt. Der Vorstand überprüft regelmäßig die Nettoverschuldung. Die nachfolgende Tabelle zeigt das Eigenkapital, die Eigenkapitalquote und die Nettofinanzverschuldung:

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31.12.2012 31.12.2011 Veränderung
Eigenkapital in TEUR 142.623 165.929 -23.306
Eigenkapitalquote in % 28,2 30,6 -2,4
Nettofinanzverschuldung / Nettofinanzüberschuss in TEUR -311.838 -316.292 4.454

Die Nettofinanzverschuldung bestimmt sich dabei aus der Differenz zwischen Finanzverbindlichkeiten (einschließlich Genussrechten - Vorjahr entsprechend angepasst) und liquiden Mitteln. Die Verminderung der Nettofinanzverschuldung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der fortlaufenden Tilgung der Schiffshypothekendarlehen. In den Vergleichsjahren wurden die Ziele des Kapitalmanagements als erfüllt angesehen.

Des Weiteren stellt das Kapitalmanagement des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns auch auf die Höhe der Dividende ab, da der HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern seinen Aktionären eine angemessene Dividendenrendite bereitstellen möchte. In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 hat die HCI HAMMONIA SHIPPING AG aufgrund der Auswirkungen der Schifffahrtskrise an ihre Aktionäre keine Dividenden ausgeschüttet. Mittelfristig strebt der Vorstand - bezogen auf das Grundkapital und die Kapitalrücklage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG - eine Dividendenrendite von 6,5 % an.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen. Die Gesellschaft hat insbesondere keine Verpflichtungen zur Veräußerung oder sonstigen Ausgabe von Aktien im Zusammenhang mit bestehenden aktienbasierten Vergütungsplänen oder Wandelschuldverschreibungen. Bezüglich des genehmigten Kapitals wird auf Ziffer (15) (a) verwiesen.

(44) Operating-Leasingverhältnisse

Bei den unter dem Posten Umsatzerlöse erfassten Chartergeschäften liegen gemäß IAS 17.10 i.V.m. IAS 17.12 sogenannte Operating-Leasingverhältnisse (Mietleasing) vor. Die Operating-Leasingverhältnisse betreffen unterschiedliche Typen von Chartergeschäften.

Die Schiffe der 7.800 TEU Klasse sind langfristig fest an die weltgrößte Containerlinienreederei verchartert. Ein 4.250 TEU Containerschiff ist mittelfristig an eine große Linienreederei verchartert. Das 2.870 TEU Containerschiff MS "ANTOFAGASTA" fährt ebenfalls in einer Einzelcharter. Eine Aufnahme in den 2.500 bis 2.800 TEU Pool der Peter Döhle Schiffahrts-KG ist im März 2013 erfolgt.

Die Schiffe der Klassen 2.500 TEU bzw. 3.100 TEU fahren jeweils in einem Einnahmepool. Hierbei schließen die einzelnen Schiffe zwar individuelle Charterverträge mit Linienreedereien ab, allerdings werden die Einnahmen aller im Pool fahrenden Schiffe zusammengefasst und an die einzelnen Poolmitglieder eine Charterrate, die sich als Durchschnitt aller beteiligten Poolpartner ergibt, ausgezahlt. Die künftigen Poolraten hängen von den Anschlussbeschäftigungen der beteiligten Poolpartner ab. Deshalb ist die genaue Höhe der in den nächsten Jahren vom HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern aus der Beteiligung an den beiden Einnahmepools erzielbaren Poolraten ungewiss.

Nachfolgend werden die zukünftigen Mindestcharterraten gemäß IAS 17.56 (a) ausschließlich auf Basis der in den Pools bereits zum Stichtag fest kontrahierten Charterverträge (ohne Anschlusschartern) sowie der direkt erzielten Festchartern gegliedert nach den Laufzeiten aufgeführt:

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Mindestleasingraten
in TEUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre Summe
--- --- --- --- ---
49.829 144.774 4.418 199.021
(Vorjahr) (53.415) (151.778) (37.385) (242.578)

Aus dem mit der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg bestehenden Service-, Dienstleistungs- und Beratungsvertrag bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.468 TEUR (Vorjahr: 1.659 TEUR) pro Jahr. Diese ergeben sich aus 1,0 % p.a. auf Basis des jeweiligen Eigenkapitals der HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Der Vertrag hat eine Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von 14,5 Jahren. Zum Abschlussstichtag beträgt die Summe der finanziellen Verpflichtungen deshalb insgesamt 21.291 TEUR.

(45) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem mit der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg, bestehenden Service-, Dienstleistungs- und Beratungsvertrag bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.659 TEUR (Vorjahr: 1.614 TEUR) pro Jahr. Diese ergeben sich aus einer Vergütung in Höhe von 1,0 % p. a. auf Basis des jeweiligen Eigenkapitals der HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Der Vertrag hat eine Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von 15,5 Jahren. Zum Abschlussstichtag beträgt die Summe der finanziellen Verpflichtungen deshalb insgesamt 25.710 TEUR.

(46) Beziehungen und Transaktionen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

(a) Grundlagen

Als nahestehende Personen und Unternehmen gemäß IAS 24 gelten für den HCI HAMMONIA SHIPPING Konzern die Personen und Unternehmen, die den Konzern beherrschen bzw. einen maßgeblichen Einfluss auf diesen ausüben oder durch den Konzern beherrscht bzw. maßgeblich beeinflusst werden. Salden und Geschäftsvorfälle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, die untereinander nahestehende Unternehmen und Personen sind, wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangangabe nicht erläutert. Einzelheiten zu Geschäftsvorfällen zwischen dem Konzern und anderen nahestehenden Unternehmen und Personen sind nachfolgend angegeben.

Die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG (vormals firmierend unter HCI Concept GmbH & Co. KG) erbringt als Dienstleister Service-, Controlling- und Verwaltungsdienstleistungen für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG.

Ein Vorstand der HCI HAMMONIA SHIPPING AG war bis zum 31. Dezember 2012 in Personalunion Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin der HCI Concept GmbH & Co. KG. Das Vorstandsmitglied hat zum 31. Dezember 2012 die HCI Gruppe verlassen und ist seit dem 1. Januar 2013 als Prokurist bei der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG tätig. Die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG und die mit ihr verbundenen Unternehmen der HCI Gruppe werden deshalb als nahestehende Unternehmen angesehen.

Die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG und die mit ihr verbundenen Unternehmen werden aufgrund ihrer Stellung als Vertragsreederin und geschäftsführende Kommanditistin der Schiffskommanditgesellschaften sowie der Tatsache, dass einer (ab 1. Januar 2013 zwei) ihrer Geschäftsführer/Prokuristen in Personalunion Vorstand der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist (sind), als nahestehende Unternehmen definiert.

Ein leitender Mitarbeiter des Emissionshauses ATLANTIC Gesellschaft zur Vermittlung internationaler Beteiligungen mbH & Co. KG (im Folgenden "Atlantic" genannt) war bis zum 30. August 2011 Geschäftsführer der Komplementärin der MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG. Atlantic und die mit ihr verbundenen Unternehmen wurden deshalb für das Geschäftsjahr 2011 als nahestehende Personen angesehen.

Des Weiteren stellen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der HCI HAMMONIA SHIPPING AG sowie die Tochterunternehmen des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns nahestehende Personen und Unternehmen dar.

Neben den Geschäftsbeziehungen zu den in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen bestanden die folgenden Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen und Unternehmen.

(b) Beziehungen zur HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG (vormals firmierend unter HCI Concept GmbH & Co. KG)

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hatte ursprünglich mit einer Vorgängergesellschaft der HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG einen Vertrag über die Erbringung von Service-, Controlling- und Verwaltungsleistungen mit einer Laufzeit von 20 Jahren (Servicevertrag) mit Wirkung ab dem 1. Juli 2007 abgeschlossen, nach dem die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG eine Vergütung in Höhe von 1,0 % p. a. des jeweiligen Eigenkapitals der Gesellschaft im Sinne von § 266 Abs. 3 Buchstabe A HGB zuzüglich etwaiger gesetzlicher Umsatzsteuer erhält. Die Vergütung war jeweils anteilig am Ende eines Quartals auf der Basis des Eigenkapitals der Gesellschaft zum Ende des vorangegangenen Quartals, wie es sich aus dem diesbezüglichen Quartalsabschluss ergibt, zu zahlen. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2009 hatte die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG die Rechte aus dem Vertrag an die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG abgetreten. Die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG hat sich bis zum 30. Dezember 2014 gegenüber der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG verpflichtet, die aufgrund des Vertrages zu erbringenden Dienstleistungen weiterhin für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG zu erbringen. Die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG hat im Zeitraum vom 1. Oktober 2010 bis zum 31. Dezember 2014, vorbehaltlich der Zustimmung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG, das Recht, den Servicevertrag von der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG zurückzukaufen und zu übernehmen.

Per 5. Dezember 2012 wurde die HCI Concept GmbH & Co. KG auf die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft mbH & Co. KG verschmolzen, welche die Verpflichtungen aus dem Dienstleistungsvertrag fortführt.

(c) Beziehungen zur HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG

In den Vergleichsjahren bestanden die folgenden Geschäftsbeziehungen mit der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG sowie deren verbundenen Unternehmen:

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Bilanz (in TEUR) 31.12.2012 31.12.2011
Forderungen gegenüber der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG und der mit ihr verbundenen Unternehmen 609 0
Verbindlichkeiten gegenüber der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG und der mit ihr verbundenen Unternehmen 2.435 474

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Gewinn- und Verlustrechnung (in TEUR) 31.12.2012 31.12.2011
Schiffsbetriebskosten (Bereederungsgebühren) 2.871 2.624
Schiffsbetriebskosten (Crewpoolleistungen) 12.413 10.328
Sonstige betriebliche Aufwendungen (Servicegebühr) 1.650 1.525

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat mit der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG einen Vertrag über eine Kooperation auf der Ebene der Schiffskommanditgesellschaften (im Folgenden "Kooperationsvertrag") abgeschlossen. Hierin ist vorgesehen, dass die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG mit den Schiffskommanditgesellschaften Bereederungsverträge abschließt, in denen sie die üblichen Bereederungsleistungen erbringt. Hierfür erhält sie eine Vergütung von 4 % der vereinnahmten Bruttofrachten. Bei Neubauten erhält die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG als Vertragsreederin im ersten Betriebsjahr einen erhöhten Bereederungsaufwand von 125 TEUR von der jeweiligen Schiffskommanditgesellschaft. Für die vorbereitende Bereederung erhält die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG von den jeweiligen Schiffskommanditgesellschaften je 25 TEUR, unabhängig davon, ob es sich um Neubauten oder gebraucht erworbene Schiffe handelt. Als Gegenleistung für den erhöhten Bereederungsaufwand und für die beratende Tätigkeit bei Veräußerung eines Schiffs bzw. im Rahmen der Abwicklung nach einem Totalverlust erhält die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG von der jeweiligen Tochtergesellschaft eine pauschale Vergütung von 2 % des Bruttoverkaufserlöses bzw. der Versicherungszahlung zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung fällt nicht an, wenn das Schiff an die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG oder eine der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG nahestehende Gesellschaft oder Person verkauft wird. Dies gilt auch, wenn die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG ein etwaiges Vorkaufsrecht ausüben sollte.

Ein Beschluss über die Veräußerung der Schiffe bedarf während der ersten 10 Jahre nach Übernahme der Schiffe der Zustimmung aller Gesellschafter. Die Gesellschafter der Schiffskommanditgesellschaften haben festgelegt, dass während des vorgenannten Zeitraums ein Verkauf der Schiffe nur im Ausnahmefall erfolgen soll. Die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG ist im Hinblick auf ihre Stellung als Vertragsreeder während dieses Zeitraums auch dann stets berechtigt, ihre Zustimmung zu einem Verkauf der Schiffe zu verweigern, sofern nicht der Erwerber bereit ist, den Bereederungsvertrag sowie den mit der Peter Döhle Schiffahrts-KG abgeschlossenen Befrachtungsvertrag zu übernehmen oder zu gleichen Konditionen neu abzuschließen und diese Übernahmeverpflichtung dabei auch etwaigen Rechtsnachfolgern auferlegt. Nach Ablauf der 10-Jahresfrist bedarf ein gefasster Beschluss über die Veräußerung der Schiffe der Zustimmung der Servicegesellschaft HCI Concept GmbH & Co. KG. Diese hat ihre Zustimmung zu verweigern, wenn die Vorschriften über das zu Gunsten der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG bestehende Vorkaufsrecht nicht beachtet worden sind oder der im Beschluss festzusetzende Mindestverkaufspreis für das Schiff unter dem aktuellen Marktwert liegt.

Als Vertragsreeder der Schifffahrtsgesellschaften erledigt die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG auch die Bemannung für dreizehn Containerschiffe. Die Kosten der Bemannung werden hierbei gemeinsam erfasst und abgerechnet (Crewpool).

Die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG hat als Management-Kommanditistin bei elf Schiffskommanditgesellschaften deren Geschäftsführung und rechtsgeschäftliche Vertretung übernommen. Als Gegenleistung für die Geschäftsführung erhält die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG von den jeweiligen Schiffskommanditgesellschaften einen Gewinnvorab. In den Vergleichsjahren waren keine Ansprüche auf Gewinnvorab entstanden.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2009 hat die HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG von der HCI Concept GmbH & Co. KG die Rechte aus einem Servicevertrag mit der HCI HAMMONIA SHIPPING AG erworben. Hinsichtlich der Einzelheiten zum Servicevertrag vgl. Ziffer (47) (b).

(d) Beziehungen zur ATLANTIC Gesellschaft zur Vermittlung internationaler Beteiligungen mbH & Co. KG

Im Geschäftsjahr 2011 bestanden die folgenden Geschäftsbeziehungen mit der ATLANTIC Gesellschaft zur Vermittlung internationaler Beteiligungen mbH & Co. KG sowie deren verbundenen Unternehmen:

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Bilanz (in TEUR) 31.12.2011
Forderungen 79

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Gewinn- und Verlustrechnung (in TEUR) 31.12.2011
Sonstige betriebliche Aufwendungen (Treuhandgebühr) 43

(e) Beziehungen zu nahestehenden Personen

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Bilanz (in TEUR) 31.12.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber Organen des HCI HAMMONIA SHIPPING Konzerns 20 5

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Gewinn- und Verlustrechnung (in TEUR) 31.12.2012 31.12.2011
Sonstige betriebliche Aufwendungen 18 18

Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Satzung eine feste jährliche Vergütung von 5.000,00 EUR für jedes Mitglied. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Eineinhalbfache dieses Betrages. Daneben werden Auslagen, die mit der Aufsichtsratstätigkeit zusammenhängen, sowie die auf die Vergütung entfallende Umsatzsteuer erstattet.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2012 betragen 18 TEUR (Vorjahr: 18 TEUR).

Der Vorstand erhielt in den Geschäftsjahren 2012 und 2011 keine Bezüge.

Des Weiteren wurden den oben genannten Personen keine Vorschüsse oder Kredite gewährt und keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personen eingegangen.

(47) Erwerb von Tochterunternehmen

(a) Erworbene Tochterunternehmen

Der Konzern hatte Ende 2011 bzw. Anfang 2012 Verträge über den Erwerb mehrheitlicher Beteiligungen an zwei Gesellschaften unterzeichnet. Die Kaufverträge standen unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen. Die Bedingungen wurden mit Wirkung zum 10. Februar 2012 erfüllt.

Der Erwerb betrifft die folgenden Gesellschaften:

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Erworbene Tochterunternehmen Haupttätigkeit Zeitpunkt des Erwerbs Erworbener Anteil an Geschäftsanteilen Kosten des Erwerbs

in TEUR
FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG Betrieb eines Containerschiffes 10.02.2012 51,23 % 5.680
Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH Übernahme der Komplementärstellung 10.02.2012 100,00 % 28

An der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG hat der Konzern Kommanditanteile in Höhe von 7.429 TEUR des insgesamt 14.500 TEUR betragenen Kommanditkapitals erworben. Bei der Komplementärin hat der Konzern das Stammkapital in Höhe von 25 TEUR vollständig übernommen.

Die mehrheitlichen Beteiligungen an der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG und deren Komplementärin wurden mit dem Ziel erworben, die Aktivitäten des Konzerns in Bezug auf die Containerschifffahrt auszuweiten.

(b) Übertragene Gegenleistung

Zum Erwerb der Tochterunternehmen wurden folgende Gegenleistungen übertragen:

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Übertragene Gegenleistung

in TEUR
FHH Fonds Nr. 40 MS Antofagasta GmbH & Co. KG Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH
Zahlungsmittel 313 28
Zuzüglich Umwandlung einer Verbindlichkeit in Kommanditkapital 5.367 0
Gesamt 5.680 28

Im Rahmen der Begebung eines Genussrechts gegen Sacheinlage hatte die HCI HAMMONIA SHIPPING AG von einem Kreditinstitut per 31. Dezember 2011 ein Darlehen in Höhe von nominal 5.367 TEUR (der Zeitwert entspricht dem Nominalbetrag) zur Vorfinanzierung des noch zu platzierenden Eigenkapitals der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG übernommen. Mit Wirkung zum 10. Februar 2012 wurde das Darlehen in Kommanditkapital umgewandelt (Debt-to-Equity-Swap).

Die anschaffungsbezogenen Kosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 31 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR). Sie wurden von der übertragenen Gegenleistung ausgenommen, als Aufwand der Geschäftsjahre 2011 und 2012 erfasst und innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungen für die Jahre 2011 und 2012 ausgewiesen.

(c) Erworbene Vermögenswerte und Schulden

Die folgende Tabelle zeigt die erworbenen Vermögenswerte und Schulden, die zum Erwerbszeitpunkt angesetzt wurden:

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in TEUR FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH
Vermögenswerte
Sachanlagevermögen 26.682 0
Finanzanlagen 1 0
Vorräte 183 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25 0
sonstige kurzfristige Vermögensewerte 564 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.322 28
Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten -20.961 0
Rückstellungen -101 0
Steuerschulden -1.013 -1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -84 0
sonstige Verbindlichkeiten -150 0
6.468 27

Die im Rahmen der Transaktionen erworbenen Forderungen (welche sich im Wesentlichen aus Erstattungsansprüchen von Versicherungen u.a. sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammensetzen) besitzen einen Zeitwert von 585 TEUR. Die Zeitwerte entsprechen den Bruttovertragswerten. Es wird erwartet, dass die vertraglichen Zahlungsströme vollständig einbringlich sind.

(d) Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Die nicht beherrschenden Anteile (48,77 % der Kommanditanteile an der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG) wurden zum Erwerbszeitpunkt bilanziert und unter Bezugnahme auf ihrem beizulegenden Zeitwert mit 924 TEUR bewertet. Die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile erfolgte in Höhe ihres Anteils am Zeitwert des Nettovermögens. Die nicht beherrschenden Anteile werden als Fremdkapital in den Posten Kapitalanteile im Fremdbesitz einbezogen.

(e) Mit dem Erwerb entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte

Die durch die Erwerbe entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte ermitteln sich wie folgt:

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in TEUR FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH
Übertragene Gegenleistung 5.680 28
Zuzüglich nicht beherrschende Anteile 924 0
Abzüglich beizulegender Zeitwert des identifizierten erworbenen Nettovermögens -6.468 -27
Mit dem Erwerb entstandener negativer Unterschiedsbetrag 136 1

Die mit dem Erwerb der Beteiligungen an der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG und deren Komplementärgesellschaft entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte sind "technischer" Natur und haben keinen wirtschaftlichen Hintergrund. Sie wurden im Geschäftsjahr einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Schifffahrtsgesellschaften stellen Ein-Objektgesellschaften dar. Ihr Wert wird durch den Wert des betriebenen Seeschiffs bestimmt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind deshalb als nicht werthaltig anzusehen. Als Ergebnis wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben und 137 TEUR als Wertminderungsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Es wird für keinen aus diesen Erwerben resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerten eine steuerliche Abzugsfähigkeit erwartet.

(f) Nettoabfluss von Zahlungsmitteln aus dem Erwerb

Aus dem Erwerb der beiden Tochterunternehmen resultierte folgender Nettozufluss von Zahlungsmitteln:

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in TEUR FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH
Gegenleistung in bar gezahlt 313 28
abzüglich erworbene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -1.322 -28
Nettozufluss von Zahlungsmitteln aus dem Erwerb -1.009 0

(g) Auswirkung des Erwerbs auf die Ergebnisse des Konzerns

Im Konzernergebnis sind 2.191 TEUR aus dem zusätzlich durch die FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG und deren Komplementärgesellschaft generierten Geschäft enthalten. Die Umsatzerlöse des aktuellen Geschäftsjahres beinhalten 6.442 TEUR der FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG.

(48) Organe der Gesellschaft

(a) Vorstand

Zu Vorständen der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Dr. Karsten Liebing, Geschäftsführer der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg
Herr Jan Krutemeier, Leiter Investment Management der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg.

(b) Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Werner Berg, Geschäftsführer der AKTIVA Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH und der PROKURATOR GmbH, beide Berlin (Vorsitzender)
Herr Michael Hummel, Leiter zentrale Anlage der Sparkasse Vogtland, Auerbach (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Andreas Uibeleisen, Bankdirektor der KfW i.R., Bad Homburg

Herr Werner Berg ist in folgenden Gesellschaften als Mitglied des Beirats tätig:

CENTRO PARK KG KAWI Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. (Vorsitzender)
Schiffahrtsgesellschaft "HANSA CENTAUR" mbH & Co. KG (Vorsitzender)
CTO Gesellschaft für Containertransport mbH & Co. KG MS "NAUPLIUS" (Vorsitzender)
CTO Gesellschaft für Containertransport mbH & Co. KG MS "TEGESOS" (Vorsitzender)
CTO Gesellschaft für Containertransport mbH & Co. KG MS "CHAMPION" (Vorsitzender)
Beteiligungs-Kommanditgesellschaft MS BUXHANSA Verwaltungs- und Bereederungs GmbH & Co.
Beteiligungs-Kommanditgesellschaft MS BUXFAVOURITE Verwaltungs- und Bereederungs GmbH & Co.
Beteiligungs-Kommanditgesellschaft MS BRÜSSEL Verwaltungs- und Bereederungs GmbH & Co.
Beteiligungsgesellschaft LARENTIA + MINERVA mbH & Co. KG (Vorsitzender)
MT "BEATRICE" GmbH & Co. KG
MS "E. R. SEOUL" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (Vorsitzender)
MS "E. R. SHENZHEN" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (Vorsitzender)
MS "E. R. YANTIAN" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (Vorsitzender)
MS "E. R. LONG BEACH" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
MS "E. R. TIANSHAN" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
MS "E. R. TEXAS" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
Reederei MS "E. R. LOS ANGELES" Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Vorsitzender)
Reederei MS "E. R. SWEDEN" Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Reederei MS "E. R. LONDON" Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Schiffsportfolio Global 1 (Vorsitzender)
Schiffsportfolio Global 2 (Vorsitzender)
NORDCAPITAL Offshore Fonds 1
MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH &Co. KG (Vorsitzender)
FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH &Co. KG

Herr Michael Hummel ist in folgenden Gesellschaften als Mitglied des Verwaltungsrats bzw. Beirats tätig:

Sparkasse Vogtland
MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG

Herr Andreas Uibeleisen ist in folgenden Gesellschaften als Mitglied des Beirats bzw. Verwaltungsrats tätig:

Schiffahrtsgesellschaft "Wappen von Frankfurt" mbh & Co.KG
Reederei MS "Reinbek" GmbH & Co. KG
Conti 7. Beteiligungsfonds GmbH & Co. KG
Conti 2. Container Schiffahrts-GmbH & Co.KG MS "Conti Taipeh"
Conti 174. Schiffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "Conti Almandin"
HCI Shipping Select XVIII
HCI Hammonia I GmbH & Co. KG
Conti 23. Container Schiffahrts-GmbH & Co. KG MS "Conti Chivalry"
Conti 17. Container Schiffahrts-GmbH & Co. KG MS "Conti Conquest"
MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG

(49) Kosten für die Abschlussprüfung

Die Gesamthonorare des Abschlussprüfers HANSA PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Abschlussprüfungsleistungen 106 110
Andere Bestätigungsleistungen 60 58
Steuerberatungsleistungen 0 0
Sonstige Leistungen 0 0
Summe 166 168

Die Angabe zu den Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres 2012 (2011) enthält 3 TEUR (5 TEUR) für die Prüfung des Vorjahres.

Die anderen Bestätigungsleistungen betreffen die prüferische Durchsicht des Konzernabschlusses zum 30. Juni 2012 bzw. zum 30. Juni 2011.

(50) Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der HCI HAMMONIA SHIPPING AG erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" mit wenigen Ausnahmen entsprochen wurde und auch in Zukunft entsprochen wird. Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat am 13. Dezember 2012 abgegeben und auf der Website der HCI HAMMONIA SHIPPING AG unter

http://www.hci-hammonia-shipping.de/userfiles/downloads/ir_downloads/Entsprechenserklaerung_13_12_2012.pdf

den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.

(51) Angaben zu Beteiligungen gemäß §§ 21f. WpHG

Der HCI HAMMONIA SHIPPING AG sind bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses folgende Mitteilungen gemäß § 21 WpHG meldepflichtiger Beteiligungen zugegangen:

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Anteilseigner Datum Veröffentlichung Vorgang (Schwellenwert in %) Neuer Stimmrechtsanteil

in %
Debeka Lebensversicherungsverein a.G., Koblenz, Deutschland 04.12.2007 Schwellenüberschreitung 5 % 6,66 %
Debeka Krankenversicherungsverein a.G., Koblenz, Deutschland 04.12.2007 Schwellenüberschreitung 5 % 6,66 %
Sparkasse Singen-Radolfzell, Singen, Deutschland 05.12.2007 Schwellenüberschreitung 3 % 3,33 %
Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG, Hamburg, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 5 % 5,996 %
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G., Hamburg, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 3 % 3,995 %
HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 5 % 9,86 % (Der Stimmrechtsanteil ist der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Nr. 6 WpHG von der HSH Nordbank AG, Hamburg, Deutschland, zuzurechnen)
Döhle ICL Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 3 % 3,33 %
Peter Döhle Schiffahrts-KG, Hamburg, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 10 % 13,19 % (davon 3,33 % gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen von der Döhle ICL Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg, Deutschland, an der die Peter Döhle Schiffahrts-KG, Hamburg, Deutschland, zu 100 % beteiligt ist; weitere 9,86 % zuzurechnen gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zuzurechnen von der HSH Nordbank AG, Hamburg, Deutschland)
Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft Peter Döhle mbH, Hamburg, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 10 % 13,19 % (davon 3,33 % gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen von der Döhle ICL Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg, Deutschland, an der die Peter Döhle Schiffahrts-KG, Hamburg, Deutschland, deren geschäftsführende Gesellschafterin die Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft Peter Döhle mbH ist, zu 100 % beteiligt ist; weitere 9,86 % zuzurechnen gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zuzurechnen von der HSH Nordbank AG, Hamburg, Deutschland)
Herr Jochen Döhle, Deutschland 06.12.2007 Schwellenüberschreitung 10 % 13,56 % (davon 3,33 % gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen von der Döhle ICL Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg, Deutschland, an der die Peter Döhle Schiffahrts-KG, Hamburg, Deutschland, zu 100 % beteiligt ist, wobei Herr Jochen Döhle an der geschäftsführenden Gesellschafterin der Peter Döhle Schiffahrts-KG, der Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft Peter Döhle mbH, Hamburg, Deutschland, zu 100 % beteiligt ist; weitere 9,86 % zuzurechnen gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zuzurechnen von der HSH Nordbank AG, Hamburg, Deutschland)
Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, Münster, Deutschland 21.01.2008 Schwellenüberschreitung 3 % 3,67 % (davon 3,67 % zuzurechnen nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG über die Ferrum Pension Management S.a.r.l.)
Internationale Kapitalanlagegesellschaft, Düsseldorf, Deutschland 10.10.2011 Schwellenüberschreitung 3 % 3,665 % (davon 3,665 % zuzurechnen über die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe)
Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Hannover, Deutschland 12.02.2008 Schwellenunterschreitung 10 % 8,771 %
Sparkasse Vogtland, Plauen, Deutschland 20.06.2008 Schwellenüberschreitung 3 % 3,30 %
Sachsen-Finanzgruppe, Leipzig, Deutschland 18.03.2010 Schwellenüberschreitung 3 % 3,30 % (davon 3,30 % zuzurechnen nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Sparkasse Vogtland)
HSH Nordbank AG, Hamburg, Deutschland 07.08.2008 Schwellenunterschreitung 20 % 19,75 %
Freie und Hansestadt Hamburg, Deutschland 01.07.2009 Schwellenüberschreitung 3 %, 5 %, 10 % und 15 % 19,41 % (davon zuzurechnen gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 3 WpHG sämtliche Stimmrechte der HSH Finanzfonds AöR (Mutterunternehmen der HSH Nordbank AG) - HSH Nordbank AG)
Land Schleswig-Holstein, Kiel, Deutschland 02.07.2009 Schwellenüberschreitung 3 %, 5 %, 10 % und 15 % 19,41 % (davon zuzurechnen gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 3 WpHG sämtliche Stimmrechte der HSH Finanzfonds AöR (Mutterunternehmen der HSH Nordbank AG) - HSH Nordbank AG)
HSH Finanzfonds AöR, Hamburg, Deutschland 02.07.2009 Schwellenüberschreitung 3 %, 5 %, 10 % und 15 % 19,41 % (davon zuzurechnen gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 3 WpHG sämtliche Stimmrechte der HSH Finanzfonds AöR (Mutterunternehmen der HSH Nordbank AG) - HSH Nordbank AG)
Sparkasse Hildesheim, Hildesheim, Deutschland 27.04.2010 Schwellenüberschreitung 3 % 3,30 %
Sparkassenzweckverband Hildesheim, Hildesheim, Deutschland 20.07.2010 Schwellenüberschreitung 3 % 3,30 % (davon 3,30 % zuzurechnen nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Sparkasse Hildesheim)
Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt, Deutschland 29.06.2010 Schwellenunterschreitung 5 % 4,54 % (davon 4,54 % gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen: Stimmrechte der Sparkasse Hildesheim)

Weitere Meldungen lagen der Gesellschaft nicht vor.

(52) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Für die sechs 2.500 TEU Containerschiffe wurde im 4. Quartal 2012 ein Term Sheet bezüglich der Aussetzung von jeweils acht weiteren Quartalstilgungen - beginnend im 4. Quartal 2012 - unterzeichnet. Dieses Term Sheet stand zum Bilanzstichtag noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Entscheidungsgremien der Banken. Nachdem die Entscheidungsgremien der Banken sich mit dieser Finanzierung befasst haben, konnte am 11. März 2013 ein Term Sheet nunmehr ohne Gremienvorbehalt vereinbart werden. Die Umsetzung dieses Term Sheets steht jetzt nur noch unter dem Vorbehalt einer den Anforderungen der Banken entsprechenden Dokumentation im Rahmen eines Nachtrags zu den Kreditverträgen.

Das Kreditvertragsaddendum hinsichtlich der Finanzierung der drei 7.800 TEU Containerschiffe, in dem eine Verlängerung der bestehenden Verzichtsvereinbarung hinsichtlich der "Loan-To-Value"-Klausel dokumentiert wird und welches sich zum Bilanzstichtag im Unterschriftenumlauf befand, ist am 10. Januar 2013 von allen Parteien unterzeichnet worden. Die getroffene Vereinbarung erlaubt in einem gewissen Rahmen eine liquiditätsmäßige Unterstützung der Poolschiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG durch die in langfristigen Chartern beschäftigten 7.800 TEU Schiffe.

Des Weiteren war mit den finanzierenden Banken hinsichtlich der MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG, eine der drei 7.800 TEU Schiffsgesellschaften, die Aufnahme weiterer Gesellschafter abgestimmt worden. Diese Vereinbarung stand zum Bilanzstichtag noch unter einem Gremienvorbehalt der finanzierenden Banken sowie einem Dokumentationsvorbehalt. Zwischenzeitlich haben die finanzierenden Banken diesen Gremienvorbehalt aufgehoben und am 28. März 2013 ist ein entsprechender Nachtrag zu dem Kreditvertrag von allen Parteien unterzeichnet worden. Auf Basis eines sogenannten Private Placement Memorandums haben durch die HCI Gruppe vermittelte Anleger zugesagt, insgesamt 8 Mio. EUR als Vorzugskommanditkapital in die MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG zu investieren. Die frischen Mittel werden vorrangig für eine Sondertilgung des Darlehens genutzt. Die finanzierenden Banken sind im Gegenzug bereit, substanzielle Zugeständnisse bei den Kreditvertragskonditionen zu gewähren, d.h. im Gegensatz zu den Schwesterschiffen keine weiteren laufenden Sondertilgungen, eine geringere Zinsmarge (2 % statt 3 % p.a.) sowie ein längeres Aussetzen der Werterhaltungsklausel (LTV-Klausel) bis Ende 2014. Diese Konditionen erlauben neben einer laufenden Verzinsung für das Vorzugskommanditkapital auch noch substanzielle nachrangige Ausschüttungen an die HCI HAMMONIA SHIPPING AG. Durch die Aufnahme des Vorzugskommanditkapitals vermindert sich der Kapitalanteil der Holdinggesellschaft der HCI HAMMONIA SHIPPING AG an dieser Schiffsgesellschaft. Der Anteil konzernfremder Kommanditisten in der Konzernbilanz erhöht sich entsprechend. Nach dem IFRS-Regelwerk werden diese Minderheitenanteile als Fremdkapital und deren Ergebnisanteile als Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Das MS "ANTOFAGASTA" war seit Übernahme bis Ende Januar 2013 an A.P Moeller-Maersk verchartert. Nach der Beendigung der Charterlaufzeit lag das Schiff rund sieben Wochen auf. Am 10. März 2013 hat das MS "ANTOFAGASTA" eine fünf- bis achtmonatige Zeitcharter bei der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd zu einer Rate von 6.600 USD pro Tag brutto angetreten. Um einen kontinuierlichen Cashflow sicherzustellen, hat die Schiffsgesellschaft einen Antrag zur Aufnahme in den Peter Döhle 2.500 bis 2.800 TEU Einnahmepool gestellt. Am 18. März 2013 hat der Poolmanager die Gesellschaft informiert, dass die Poolmitglieder der Aufnahme des MS "ANTOFAGASTA" in den Einnahmepool zugestimmt haben, so dass zukünftig die Poolrate relevant für die Einnahmesituation des Schiffes ist. Da die aktuelle Charterrate zum Zeitpunkt des Poolbeitritts niedriger ist als die Poolnettorate, hat die Schiffsgesellschaft eine einmalige Ausgleichszahlung in Höhe von 228 TUSD zu leisten.

Am 24. März 2013 ist auf der MS "ANTOFAGASTA" auf dem Weg von Spanien nach Südamerika ein Feuer im Deckshaus ausgebrochen. Es ist der Mannschaft gelungen, das Feuer zu löschen. Zwei Mannschaftsmitglieder sind bei dem tragischen Zwischenfall jedoch tödlich verunglückt. Das Schiff hat Kurs nach Las Palmas (Kanarische Inseln) aufgenommen, wo die Schäden begutachtet und das Schiff instandgesetzt werden soll.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zwischen dem Ende des Jahres 2012 und dem Datum dieser Berichterstattung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten.

(53) Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift nach § 264b HGB

Für folgende konsolidierte Tochterunternehmen wird die Befreiungsvorschrift gemäß § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen:

MS "HAMMONIA TEUTONICA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA MASSILIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA HOLSATIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA POMERENIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA BAVARIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "WESTPHALIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG
FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG

(54) Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 bis 4 HGB

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2012 der HCI HAMMONIA SHIPPING AG und des Konzerns wird gemäß § 287 und § 313 HGB im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand am 05. April 2013 aufgestellt und damit zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Konzernabschluss wird dem Aufsichtsrat in der Aufsichtsratsitzung vom 25. April 2013 zur Billigung vorgelegt werden.

Hamburg, den 05. April 2013

HCI HAMMONIA SHIPPING AG

Dr. Karsten Liebing, Vorstand

Jan Krutemeier, Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Hamburg, den 05. April 2013

HCI HAMMONIA SHIPPING AG

Dr. Karsten Liebing, Vorstand

Jan Krutemeier, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der HCI HAMMONIA SHIPPING AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen in der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 05. April 2013

**HANSA PARTNER GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Arp, Wirtschaftsprüfer

ppa. lmer, Wirtschaftsprüferin

5. AG-JAHRESABSCHLUSS

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

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in EUR 2012 2011
1. Umsatzerlöse 1.272.497,51 132.000,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 36.049,21 703.769,39
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.232.609,99 2.179.335,90
4. Erträge aus Beteiligungen 5.994.487,80 6.096.410,43
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.137,55 77.979,34
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen 23.609.000,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 534.405,33 323.000,00
8. Jahresfehlbetrag (im Vorjahr: Jahresüberschuss) -19.033.843,25 4.507.823,26
9. Gewinnvortrag 15.814.802,71 11.306.979,45
10. Bilanzverlust (im Vorjahr: Bilanzgewinn) -3.219.040,54 15.814.802,71

Bilanz

AKTIVA

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in EUR 31.12.2012 31.12.2011
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 154.534.204,25 164.050.912,60
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 154.534.204,25 5.367.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.431.742,17 5.601.467,69
2. Sonstige Vermögensgegenstände 5.564,21 6.437.306,38 912.421,63
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.604.165,52 4.785.491,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.325,35 23.955,35
162.599.001,50 180.741.248,80
Passiva
in EUR 31.12.2012 31.12.2011
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.641.400,00 13.641.400,00
II. Kapitalrücklage 136.409.000,00 136.409.000,00
III. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 5.000,00 5.000,00
IV. Bilanzverlust (im Vorjahr Bilanzgewinn) -3.219.040,54 15.814.802,71
146.836.359,46 165.870.202,71
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 156.155,00 133.275,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 501.248,62 334.430,14
2. Genussrechtskapital 12.950.000,00 13.250.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.000.746,55 237.681,37
4. Sonstige Verbindlichkeiten 154.491,87 15.606.487,04 915.659,58
162.599.001,50 180.741.248,80

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
in EUR 01.01.2012 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2012
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Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 164.050.912,60 8.725.291,65 0,00 5.367.000,00 178.143.204,25
2. Sonstige Ausleihungen 5.367.000,00 0,00 0,00 -5.367.000,00 0,00
169.417.912,60 8.725.291,65 0,00 0,00 178.143.204,25

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Kumulierte Abschreibungen
in EUR 01.01.2012 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2012
--- --- --- --- --- ---
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 23.609.000,00 0,00 0,00 23.609.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 23.609.000,00 0,00 0,00 23.609.000,00

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Buchwert
in EUR 31.12.2011 31.12.2012
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Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 164.050.912,60 154.534.204,25
2. Sonstige Ausleihungen 5.367.000,00 0,00
169.417.912,60 154.534.204,25

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2012

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Sitz Eigenkapital

in EUR
Beteiligungshöhe

in %
Ergebnis 2012

in EUR
MS "HAMMONIA POMERENIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG Hamburg 9.456.894,04 97,60 % -2.320.570,51
MS "SAXONIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG Hamburg 8.497.495,22 97,39 % -1.848.383,31
MS "WESTPHALIA" Schiffahrts GmbH & Co. KG Hamburg 9.691.134,00 97,39 % -1.867.731,69
MS "HAMMONIA ROMA" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG Hamburg 8.554.963,33 97,64 % -2.202.782,16
MS "HAMMONIA HOLSATIA" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG Hamburg 6.602.689,56 97,61 % -2.763.240,35
MS "HAMMONIA TEUTONICA" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG Hamburg 7.476.427,49 97,62 % -2.355.215,91
MS "HAMMONIA MASSILIA" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG Hamburg 8.852.523,06 97,64 % -1.982.580,08
MS "HAMMONIA BAVARIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG Hamburg 8.039.172,33 97,72 % -3.181.912,07
MS "HAMMONIA FIONIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG Hamburg 21.534.076,48 98,56 % 891.206,01
MS "HAMMONIA HAFNIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG Hamburg 23.979.738,44 98,56 % 1.112.283,05
MS "HAMMONIA DANIA" Schiffahrts-GmbH & Co. KG Hamburg 22.620.230,68 98,56 % 1.499.937,33
MS "HAMMONIA PESCARA" Schiffahrts GmbH & Co. KG Hamburg 15.235.081,18 55,68 % 3.873.649,36
FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH & Co. KG Hamburg 10.254.977,78 51,23 % 1.464.852,09
Verwaltung HCI HAMMONIA Schiffahrts GmbH Hamburg 139.578,14 100,00 % 24.875,21
Verwaltung MS "HAMMONIA PESCARA" GmbH Hamburg 625.045,04 57,00 % 256.016,26
Verwaltung FHH Fonds Nr. 40 MS "Antofagasta" GmbH Hamburg 27.167,62 100,00 % 877,67

6. BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die HCI HAMMONIA SHIPPING AG musste sich im Jahr 2012 erneut in einem schwierigen Marktumfeld behaupten. Aufgrund der verhaltenen Nachfrageentwicklung nach Transportkapazitäten belastet der bestehende Angebotsüberhang die Erholung des Containerschiffsmarktes spürbar.

Die Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG umfasst zum Ende des Jahres 2012 dreizehn moderne Containerschiffe mit einer Größe von 2.500 bis 7.800 TEU. Als letztes kam das MS "ANTOFAGASTA" mit einer Größe von 2.870 TEU im Februar 2012 zur Flotte hinzu. Durch die Kombination von in Einnahmepools fahrenden Schiffen und mittel- bis langfristig vercharterten Schiffen konnte sich die HCI HAMMONIA SHIPPING AG in den vergangenen Jahren verhältnismäßig gut in dem herausfordernden Marktumfeld bewähren. Die Einnahmepools konnten Marktschwankungen glätten, sind jedoch nicht in der Lage der nunmehr seit über vier Jahren anhaltenden Schifffahrtskrise Stand zu halten, so dass für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Vorstand und Aufsichtsrat haben laufend die Marktentwicklung und die Auswirkungen auf das Unternehmen erörtert. Der Vorstand hat daher frühzeitig Verhandlungen mit den finanzierenden Banken aufgenommen, die sich jedoch aufgrund der aktuellen Marktsituation als langwierig erwiesen haben. Einige wesentliche Bausteine zur erfolgreichen Restrukturierung wurden bereits final umgesetzt, bei anderen Maßnahmen befindet sich der Vorstand weiterhin in Verhandlungen. Der Aufsichtsrat hat all diese Maßnahmen sehr eng begleitet und unterstützt die Aktivitäten des Vorstands in vollem Umfang.

Der Aufsichtsrat besteht aus den drei Mitgliedern: Werner Berg (Vorsitzender), Michael Hummel und Andreas Uibeleisen. Im Hinblick auf die geringe Größe des Aufsichtsrats bestehen keine Ausschüsse. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Geschäftsjahr 2012 bei der Leitung des Unternehmens überwacht und in allen wichtigen Fragen beraten. Der Aufsichtsrat hat sich zeitnah und eingehend über die wirtschaftliche Entwicklung und finanzielle Lage der Gesellschaft informiert. Gemeinsam haben Vorstand und Aufsichtsrat die mittelfristige Unternehmensplanung erörtert. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand mit dem Vorstand auch außerhalb der regulären Sitzungen kontinuierlich in engem Kontakt. Das Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ist durch Transparenz geprägt und stellt somit eine effektive Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats sicher.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte dabei waren:

Verabschiedung des Jahresabschlusses, des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts für das Jahr 2011;
Verabschiedung des Halbjahresabschlusses 2012;
Beschluss über die Ziele des Aufsichtsrats für seine zukünftige Zusammensetzung
Risikomanagement der Tochtergesellschaften; Verfolgung der Marktentwicklungen auf den Schifffahrtsmärkten und Beurteilung der Auswirkungen auf die Gesellschaft;
Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung 2012 und deren Beschlussvorlagen;
Diskussion hinsichtlich möglicher zukünftiger Kapitalmarkttransaktionen
Fragen der Corporate Governance und Abgabe einer Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz gemeinsam mit dem Vorstand;
Budget-Planung für die Jahre 2012 und 2013

Alle Aufsichtsratsmitglieder haben an allen Sitzungen teilgenommen. Auch außerhalb der Sitzungen wurde ein Beschluss des Aufsichtsrats gefasst.

Die HANSA PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kehrwieder 11, 20457 Hamburg, wurde durch die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2012 zum Jahresabschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählt. Der Wirtschaftsprüfer hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und den Lagebericht der HCI HAMMONIA SHIPPING AG zum 31. Dezember 2012 nach HGB sowie den Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2012 nach IFRS/IAS unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und Konzernabschluss eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat ferner dem Ergebnis der Abschlussprüfung und der Testaterteilung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zugestimmt und die Prüfungsberichte für den Jahres- und Konzernabschluss zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat dementsprechend in seiner Sitzung vom 22. April 2013 den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 der HCI HAMMONIA SHIPPING AG und des Konzerns gebilligt. Der Jahresabschluss war damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen weiteren Beteiligten, die mit ihrem Engagement das Unternehmen im Jahr 2012 unterstützt haben.

Hamburg, den 22. April 2013

Werner Berg, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Finanzkalender

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26.04.2013 Veröffentlichung des Jahresfinanzberichts 2012
17.05.2013 Veröffentlichung der Zwischenmitteilung für das 1. Quartal 2013
14.06.2013 Hauptversammlung
29.08.2013 Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts 2013
15.11.2013 Veröffentlichung der Zwischenmitteilung für das 3. Quartal 2013

Kontakt

HCI HAMMONIA SHIPPING AG

Burchardstraße 8

D-20095 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40 88 88 1-2106

Fax: +49 (0) 40 88 88 1-2249

www.hci-hammonia-shipping.de

e-mail: [email protected]

Impressum

Herausgeber: HCI HAMMONIA SHIPPING AG • Burchardstraße 8 • D-20095 Hamburg

Gestaltung: HCI HAMMONIA SHIPPING AG • Burchardstraße 8 • D-20095 Hamburg

Druck und Verarbeitung: Druck- und Verlagshaus FROMM GmbH & Co. KG • Breiter Gang 10-16 • D-49009 Osnabrück

Unser Geschäftsbericht erscheint in deutscher und englischer Sprache

© HCI HAMMONIA SHIPPING AG, 2013

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