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HAMBORNER REIT AG Interim / Quarterly Report 2021

Apr 27, 2021

193_10-q_2021-04-27_3b61df05-04bd-4228-a5c6-1fd0c061ff61.pdf

Interim / Quarterly Report

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mitteilung Zwischen

Erstes Quartal 2021

Erlöse aus Mieten und Pachten

Kennzahlen IN T€ 31.03.2021 31.03.2020
Aus der Gewinn- und Verlustrechnung
Erlöse aus Mieten und Pachten 21.810 21.807
Nettomieteinnahmen 18.860 18.659
Betriebsergebnis 7.288 7.058
Finanzergebnis –3.621 –3.846
EBITDA 23.101 17.243
EBIT 14.066 7.137
Funds from Operations (FFO) 12.702 13.318
Ergebnis der Periode 10.445 3.291
31.03.2021 31.12.2020
Aus der Bilanz
Bilanzsumme 1.313.065 1.265.784
Langfristige Vermögenswerte 1.160.523 1.200.826
Eigenkapital 485.045 474.234
Mio. € Eigenkapitalquote in % 36,9 37,5
REIT-Eigenkapitalquote in % 55,6 54,5
Loan to Value (LTV) in % 44,0 44,5
21,8 31.03.2021 31.03.2020
Erlöse aus Mieten und Pachten Zur HAMBORNER Aktie
Anzahl der ausgegebenen Aktien 80.579.567 79.717.645
Unverwässertes = verwässertes Ergebnis je Aktie in € 0,13 0,04
Funds from Operations (FFO) je Aktie in € 0,16 0,17
Börsenkurs je Stückaktie (XETRA) in € 9,02 8,16
Mio. € Marktkapitalisierung 726.828 650.496
12,7 31.03.2021 31.12.2020
Zum HAMBORNER-Portfolio
Anzahl der Objekte 75 80
Funds from Operations Verkehrswert des Immobilienportfolios 1.621.441 1.624.785
Leerstandsquote (inkl. Mietgarantien) in % 1,8 1,8
Gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge in Jahren 6,4 6,3
EPRA Leerstandsquote in % 1,7 1,9
Sonstige Daten
Net Asset Value (NAV) 907.182 890.721
Net Asset Value je Aktie in € 11,26 11,05
EPRA Net Tangible Assets (NTA) 906.694 890.222
EPRA Net Tangible Assets je Aktie (NTA) in € 11,25 11,05
Anzahl der Mitarbeiter einschließlich Vorstand 47 44

Bericht zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Aus der Bewirtschaftung der Immobilien hat HAMBORNER bis Ende März Erlöse aus Mieten und Pachten in Höhe von 21.810 T€ (Vorjahr: 21.807 T€) erzielt. Die Veränderung ergibt sich durch Mietsteigerungen aus Objektzugängen (971 T€), aus Mietrückgängen infolge von Objektverkäufen (511 T€) sowie der Risikovorsorge für Mietminderungen aufgrund von COVID-19 (442 T€). Die Mieterlöse aus Objekten, die sich sowohl in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 als auch im Berichtsquartal in unserem Bestand befanden ("like for like"), liegen mit 15 T€ (0,1 %) geringfügig unter dem Vorjahresniveau.

Die Leerstandsquote ist in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres leicht gestiegen und befindet sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Unter Berücksichtigung vereinbarter Mietgarantien beträgt die Leerstandsquote 1,8 % (Vorjahr: 1,6 %). Ohne Berücksichtigung von Mietgarantien beträgt die Leerstandsquote 2,2 % (Vorjahr: 2,5 %).

Die Erlöse aus der Weiterbelastung von Nebenkosten an Mieter betragen 3.707 T€ und liegen um 264 T€ über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums (3.443 T€). Die Aufwendungen für die Bewirtschaftung der Immobilien haben sich bis Ende März 2021 um 233 T€ auf 5.674 T€ (Vorjahr: 5.441 T€) erhöht.

Die Aufwendungen für die Instandhaltung unseres Grundstücks- und Gebäudebestands sind im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 167 T€ auf 983 T€ (Vorjahr:1.150 T€) gesunken. Die Aufwendungen betreffen laufende Kleininstandhaltungen sowie diverse kleinere geplante Maßnahmen.

Die aus den vorstehenden Posten abgeleiteten Nettomieteinnahmen sind mit 18.860 T€ um 201 T€ oder 1,1 % gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (18.659 T€) angestiegen.

Die Verwaltungs- und Personalaufwendungen betragen insgesamt 1.791 T€ und liegen damit um 10,9 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (1.615 T€). Die operative Kostenquote, d. h. Verwaltungs- und Personalaufwand bezogen auf die Erlöse aus Mieten und Pachten, hat sich auf 8,2 % erhöht (Vorjahr: 7,4 %).

Die Abschreibungen sind in der Berichtsperiode um 1.071 T€ auf 9.035 T€ nach 10.106 T€ im Vorjahreszeitraum gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen des Vorjahres in Höhe von 963 T€.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im ersten Quartal des Berichtsjahres auf 503 T€ (Vorjahr: 605 T€). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 312 T€. Hiervon entfallen 223 T€ auf nicht in Anspruch genommene Mittel für Werbemaßnahmen. Darüber hinaus resultieren 37 T€ aus Entschädigungen und Erstattungen im Zusammenhang mit der Vermietung der Immobilien und 46 T€ aus Erträgen aus der Weiterbelastung an Mieter. Im Vorjahr enthielt der Posten im Wesentlichen vertraglich vereinbarte Entschädigungszahlungen aufgrund der verzögerten Besitzübergänge der Immobilien in Aachen und Bonn in Höhe von 518 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im ersten Quartal 2021 1.249 T€ (Vorjahr: 485 T€). Der Posten enthält unter anderem Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 933 T€ (Vorjahr: 0 €). Diese stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit COVID-19-bedingten drohenden Zahlungsausfällen (771 T€) sowie rückwirkenden Forderungsverzichten aufgrund abgeschlossener Vereinbarungen mit den Mietern (87 T€). Darüber hinaus sind Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten von 98 T€ (Vorjahr: 214 T€), Investor Relations- und Öffentlichkeitsarbeit von 135 T€ (Vorjahr: 145 T€) sowie Mitgliedsbeiträge von 58 T€ (Vorjahr: 72 T€) angefallen.

Das Betriebsergebnis der Gesellschaft beläuft sich per Ende März 2021 auf 7.288 T€ und liegt um 230 T€ über der Vergleichsperiode des Vorjahres (7.058 T€).

Aus der Veräußerung von Immobilien wurde ein Ergebnis von 6.778 T€ erzielt (Vorjahr: 79 T€). Das Ergebnis betrifft im Berichtszeitraum den Verkauf der Immobilien in Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lüdenscheid, Rheine und Wiesbaden.

Das Finanzergebnis beträgt im ersten Quartal 2021 –3.621 T€ gegenüber –3.846 T€ im Vorjahresvergleichszeitraum und betrifft ausschließlich Zinsaufwendungen. Die hierauf entfallenden Zinsaufwendungen aus Darlehensmitteln in Höhe von –3.433 T€ sind gegenüber dem Vorjahr betragsmäßig um 228 T€ gesunken. Dabei haben planmäßige Tilgungen sowie Refinanzierungen von Darlehen nach Ablauf der Festzinsvereinbarungen zu günstigeren Zinssätzen zu einem betragsmäßigen Rückgang in Höhe von 421 T€ geführt. Dies zeigt den positiven Effekt aus den Refinanzierungen zu günstigeren Zinskonditionen auf den FFO (Funds from Operations). Die Gesellschaft wird hiervon auch in Zukunft bei ihren Refinanzierungen profitieren. Zinsaufwendungen aus neu abgeschlossenen Darlehen

Bericht zur Ertrags-,

Vermögens- und Finanzlage

führten dagegen zu einer Erhöhung der Zinsaufwendungen in Höhe von 193 T€.

Als Resultat aus den gesamten Erträgen und Aufwendungen ergibt sich für das erste Quartal 2021 ein Periodenergebnis in Höhe von 10.445 T€ (Vorjahr 3.291 T€). Der FFO, d. h. das operative Ergebnis vor Abschreibungen und ohne Verkaufserlöse, ist um 4,6 % gesunken und beträgt im Berichtszeitraum 12.702 T€ (Vorjahr: 13.318 T€). Dies entspricht einem FFO je Aktie von 16 Cent (Vorjahr: 17 Cent).

Vermögens- und Finanzlage

Am 29. März 2021 erfolgte der Besitzübergang für eine Büroimmobilie in Mainz. Das Investitionsvolumen auf Basis des Kaufpreises beläuft sich auf 18,6 Mio. € bei annualisierten Mieteinnahmen von 1,3 Mio. €.

Im ersten Quartal 2021 erfolgten die Besitzübergänge aus dem Verkauf innerstädtischer Einzelhandelsimmobilien in Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lüdenscheid, Rheine und Wiesbaden. Bei einem Kaufpreisvolumen in Höhe von insgesamt 27,7 Mio. € beliefen sich die annualisierten Mieterträge auf rund 2,4 Mio. €. Die Objekte waren zum Bilanzstichtag des Vorjahres in dem Posten "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" enthalten.

Zum 31. März 2021 befinden sich sechs innerstädtische Einzelhandelsimmobilien in Frankfurt, Oberhausen, Hamburg/Fuhlsbüttler Str., Fürth und zwei Objekte in Bad Homburg in dem Posten "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte". Für diese Objekte wurden die jeweiligen Kaufverträge abgeschlossen, der Übergang von Nutzen und Lasten an die Erwerber erfolgte bis zum 31. März 2021 noch nicht.

Der fortgeschriebene Verkehrswert des bebauten Immobilienportfolios lag zum Quartalsstichtag bei 1.621,4 Mio. € (31. Dezember 2020: 1.624,8 Mio. €). Hierbei wurden aus Portfoliosicht die gutachterlich ermittelten Verkehrswerte zum 31. Dezember 2020 im Wesentlichen beibehalten. Der Objektzugang nach dem 31. Dezember 2020 in Mainz wurde ebenfalls durch einen Gutachter bewertet und im Rahmen der Berichterstattung berücksichtigt.

Die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,5 Mio. € (31. Dezember 2020: 3,1 Mio. €). Sie beinhalten Bruttoforderungen aus rückständigen Mieten und abgerechneten Nebenkosten in Höhe von 3,8 Mio. € (31. Dezember 2020: 2,8 Mio. €), die insbesondere im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie standen. Im Rahmen der Bewertung zum 31. März 2021 wurden hierauf Wertberichtigungen in Höhe der erwarteten Forderungsausfälle von 1,8 Mio. € (31. Dezember 2020: 1,0 Mio. €) gebildet.

Am 31. März 2021 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 94,6 Mio. € (31. Dezember 2020: 40,5 Mio. €). Von den Bankguthaben sind Beträge von insgesamt 35,0 Mio. € auf zugriffsbeschränkten Bankkonten hinterlegt, die zur Ablösung grundpfandrechtlich besicherter Darlehen für veräußerte Immobilien an die finanzierende Bank verpfändet wurden.

Das Eigenkapital belief sich zum 31. März 2021 auf 485,0 Mio. € nach 474,2 Mio. € zum 31. Dezember 2020. Die bilanzielle Eigenkapitalquote lag zum Berichtsstichtag bei 36,9 % nach 37,5 % zum 31. Dezember 2020. Die REIT-Eigenkapitalquote betrug 55,6 % nach 54,5 % zum 31. Dezember 2020.

Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 insbesondere aufgrund der Darlehensabrufe sowie planmäßigen Tilgungsleistungen im ersten Quartal 2021 im Saldo um 13,7 Mio. € erhöht und betrugen zum Quartalsende 772,6 Mio. € nach 758,9 Mio. € zum 31. Dezember 2020. Der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz aller bestehenden sowie der abgeschlossenen, aber noch nicht abgerufenen Darlehen beträgt 1,7 %.

Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 von 21,5 Mio. € um 22,7 Mio. € auf 44,2 Mio. €. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus erhaltenen Kaufpreisanzahlungen für die veräußerten Immobilien in Höhe von 22,2 Mio. €. Darüber hinaus enthält der Posten unter anderem Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 in Höhe von 8,2 Mio. € (31. Dezember 2020: 8,3 Mio. €) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,7 Mio. € (31. Dezember 2020: 3,8 Mio. €).

Der Nettovermögenswert (NAV) der Gesellschaft betrug zum Quartalsende 907,2 Mio. € (31. Dezember 2020: 890,7 Mio. €). Dies entspricht einem NAV je Aktie von 11,26 € nach 11,05 € zum 31. Dezember 2020.

Risiko- und Chancenbericht

Risiko- und Chancenbericht

Als Immobilienunternehmen ist die HAMBORNER REIT AG mit einem bundesweiten Immobilienbestand vielfältigen Risiken und Chancen ausgesetzt, die sich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auswirken können. Aus heutiger Sicht haben sich keine wesentlichen Änderungen der Einschätzung von Risiken und Chancen für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft gegenüber dem 31. Dezember 2020 ergeben. Insoweit haben die im Lagebericht 2020 unter dem Kapitel "Risiko und Chancenbericht" gemachten Angaben unverändert Gültigkeit.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Für die Verkaufsobjekte in Bad Homburg, Louisenstr. 66, und Oberhausen erfolgten bis zur Veröffentlichung dieser Zwischenmitteilung die Besitzübergänge. Aus den Verkäufen resultiert ein Buchgewinn in Höhe von rund 2,5 Mio. €. Die annualisierten Mieten belaufen sich auf 707 T€.

Am 23. April 2021 wurde der Kaufvertrag über den Verkauf der Einzelhandelsimmobilie in Villingen-Schwenningen unterzeichnet. Der Verkaufspreis beläuft sich auf 3,1 Mio. € bei einer annualisierten Miete von 250 T€. Aus dem Verkauf resultiert ein Buchgewinn von rund 0,5 Mio. €.

Am 26. April 2021 erfolgte der Ankauf einer Büroimmobilien in Münster zu einem Kaufpreis von 23,9 Mio. €. Die annualisierten Mieten betragen 1,1 Mio. €.

Prognosebericht

Die Wirtschaft in Deutschland ist weiterhin durch die COVID-19- Pandemie beeinflusst. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt nun wesentlich davon ab, wie nachhaltig das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann und wie schnell damit weitere Lockerungen möglich werden.

HAMBORNER hält an den im Geschäftsbericht 2020 veröffentlichten Einschätzungen zu den künftigen Geschäftsaussichten fest. Unter Berücksichtigung der im Geschäftsbericht dargestellten Unsicherheiten erwartet der Vorstand ein operatives Ergebnis (FFO) für das Geschäftsjahr 2021 zwischen 45 Mio. € und 50 Mio. €. Die Mieterlöse werden voraussichtlich zwischen 82 Mio. € und 86 Mio. € liegen.

Grundlagen der Berichterstattung

Die Zwischenmitteilung der HAMBORNER REIT AG zum 31. März 2021 steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Sie wurde grundsätzlich in Übereinstimmung mit den Vorschriften des International Accounting Standard (IAS) 34 zur Zwischenberichterstattung erstellt. Abweichend zum IAS 34 wurde jedoch auf die Anhangsangaben verzichtet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsgrundsätze des Einzelabschlusses nach IFRS zum 31. Dezember 2020 wurden unverändert fortgeführt. Die von der EU übernommenen und überarbeiteten und ab dem 1. Januar 2021 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen wurden beachtet. Hieraus haben sich keine wesentlichen Änderungen auf den Zwischenabschluss zum 31. März 2021 ergeben.

Der vorliegende Bericht enthält auf die Zukunft gerichtete Aussagen, z. B. zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, zur künftigen Situation der Immobilienbranche und zu unserer eigenen voraussichtlichen Gesamtentwicklung. Diese Aussagen beruhen auf aktuellen Annahmen und Einschätzungen der Gesellschaft, die sorgfältig auf Basis aller zum derzeitigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Aussagen und Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Einzelabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2021

IN T€ 01.01.–
31.03.2021
01.01–
31.03.2020
Erlöse aus Mieten und Pachten 21.810 21.807
Erlöse aus der Weiterberechnung von Nebenkosten an Mieter 3.707 3.443
Laufende Betriebsaufwendungen –5.674 −5.441
Grundstücks- und Gebäudeinstandhaltung –983 −1.150
Nettomieteinnahmen 18.860 18.659
Verwaltungsaufwand –379 −383
Personalaufwand –1.412 −1.232
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte,
Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
–9.035 −10.106
Sonstige betriebliche Erträge 503 605
Sonstige betriebliche Aufwendungen –1.249 −485
–11.572 −11.601
Betriebsergebnis 7.288 7.058
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 6.778 79
Ergebnis vor Finanzierungstätigkeit und Steuern (EBIT) 14.066 7.137
Zinserträge 0 0
Zinsaufwendungen –3.621 −3.846
Finanzergebnis –3.621 −3.846
Ergebnis der Periode 10.445 3.291
Unverwässertes = verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,13 0,04

Gesamtergebnisrechnung

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2021

IN T€ 01.01.–
31.03.2021
01.01–
31.03.2020
Ergebnis der Periode laut Gewinn- und Verlustrechnung 10.445 3.291
Posten, die unter bestimmten Bedingungen nachträglich in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
Unrealisierte Gewinne / Verluste (−) aus der Neubewertung
derivativer Finanzinstrumente
157 147
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste (−) aus
leistungsorientierten Pensionszusagen
209 543
Sonstiges Ergebnis 366 690
GESAMTERGEBNIS 10.811 3.981

Das sonstige Ergebnis der Periode betrifft versicherungsmathematische Ergebnisse aus leistungsorientierten Plänen sowie den effektiven Teil der Marktwertänderungen von Zinsswaps, die zur Steuerung der Risiken aus Zinsschwankungen eingesetzt werden (Absicherung von Zahlungsströmen).

Bilanz

Bilanz Aktiva Bilanz Passiva

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2021

IN T€ 31.03.2021 31.12.2020 IN T€ 31.03.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte Eigenkapital
Immaterielle Vermögenswerte 488 499 Gezeichnetes Kapital 80.580 80.580
Sachanlagen 3.034 3.066 Kapitalrücklage 340.508 340.508
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.155.158 1.195.468 Gewinnrücklagen 63.957 53.146
Finanzielle Vermögenswerte 1.535 1.490 485.045 474.234
Sonstige Vermögenswerte 308 303
1.160.523 1.200.826 Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Finanzverbindlichkeiten
709.626 667.075
Kurzfristige Vermögenswerte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 5.190 2.763 sonstige Verbindlichkeiten 9.305 9.282
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 94.586 40.522 Rückstellungen für Pensionen 5.625 5.909
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 52.766 21.673 Sonstige Rückstellungen 3.162 3.165
152.542 64.958 727.718 685.431
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Finanzverbindlichkeiten 63.024 91.841
Derivative Finanzinstrumente 364 521
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Verbindlichkeiten
34.917 12.182
Sonstige Rückstellungen 1.997 1.575
100.302 106.119
SUMME VERMÖGENSWERTE 1.313.065 1.265.784 SUMME EIGENKAPITAL, VERBINDLICHKEITEN
UND RÜCKSTELLUNGEN
1.313.065 1.265.784

Eigenkapitalveränderungsrechnung

Kapitalflussrechnung

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2021

IN T€ 01.01–
31.03.2021
01.01.–
31.03.2020
Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit
Ergebnis der Periode 10.445 3.291
Finanzergebnis 3.433 3.661*
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (–) 9.035 10.106
Veränderung der Rückstellungen 344 –547*
Buchgewinne (–) / -verluste (+) (saldiert) aus dem Abgang von
Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien
–7.466 –82
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
–2.432 –893
Veränderung der Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
2.468 2.961 *
15.827 18.497
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen
und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
–21.693 –23.078
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen
und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien
49.867 93
Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten 0 0
28.174 –22.985
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 53.250 56.445
Mittelabfluss aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten –38.837 –12.153
Auszahlungen (-)/ Einzahlung (+) für Barsicherheiten für Finanzverbindlichkeiten –30.103 0
Cashflow aus Leasingverbindlichkeiten –168 –175
Zinsauszahlungen –4.182 –4.393
–20.040 39.724
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 23.961 35.236
Finanzmittelfonds am 1. Januar 35.597 8.358
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
(mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten)
35.597 8.358
Verfügungsbeschränkte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.925 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 1. Januar 40.522 8.358
Finanzmittelfonds am 31. März 59.558 43.594
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
(mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten)
59.558 43.594
Verfügungsbeschränkte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 35.028 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31. März 94.586 43.594
IN T€ GEZEICHNETES
KAPITAL
KAPITAL
RÜCKLAGE
GEWINNRÜCKLAGEN EIGEN
KAPITAL
GESAMT
Rücklage
für die Ab
sicherung von
Zahlungs
strömen
Rücklage
IAS 19
Pensionsrück
stellungen
Andere
Gewinn
rücklagen
Stand 1. Januar 2020 79.718 380.467 –1.110 –4.631 59.118 513.562
Periodenergebnis
01.01. – 31.03.2020
3.291 3.291
Sonstiges Ergebnis
01.01. – 31.03.2020
147 543 690
Gesamtergebnis
01.01. –31.03.2020
147 543 3.291 3.981
Stand 31. März 2020 79.718 380.467 –963 –4.088 62.409 517.543
Gewinnausschüttung für 2019
(0,47 € je Aktie)
–37.467 –37.467
Kapitalerhöhungen 862 5.908 6.770
Kosten aus
Kapitalerhöhungen
–359 –359
Entnahme aus der
Kapitalrücklage
–45.508 45.508 0
Periodenergebnis
01.04. – 31.12.2020
–12.554 –12.554
Sonstiges Ergebnis
01.04. – 31.12.2020
441 –140 301
Gesamtergebnis
01.04. –31.12.2020
441 –140 –12.554 –43.309
Stand 31. Dezember 2020 80.580 340.508 –522 –4.228 57.896 474.234
Periodenergebnis
01.01. – 31.03.2021
10.445 10.445
Sonstiges Ergebnis
01.01. – 31.03.2021
157 209 366
Gesamtergebnis
01.01. –31.03.2021
157 209 10.445 10.811
Stand 31. März 2021 80.580 340.508 –365 –4.019 68.341 485.045

* Vorjahr angepasst

Finanzkalender/Impressum

FINANZKALENDER 2021 / 2022 IMPRESSUM
29.04.2021 Ordentliche Hauptversammlung 2021 Herausgeber
29.07.2021 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2021 Der Vorstand der HAMBORNER REIT AG, Duisburg
09.11.2021 Zwischenmitteilung 30. September 2021
08.02.2022 Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 Stand
17.03.2022 Geschäftsbericht 2021 27. April 2021
26.04.2022 Zwischenmitteilung 31. März 2022 HAMBORNER REIT AG
Goethestraße 45
28.04.2022 Ordentliche Hauptversammlung 2022 47166 Duisburg
Tel.: +49 203 54405-0
Fax: +49 203 54405-49
[email protected]

Satz

Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg www.berichtsmanufaktur.de

Bildnachweis

HAMBORNER REIT AG

www.hamborner.de

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