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HAMBORNER REIT AG Annual Report 2016

Apr 27, 2017

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Annual Report

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HAMBORNER REIT AG

Duisburg

HGB-Jahresabschluss 2016

Jahresabschluss 2016 und ergänzende Informationen

KENNZAHLENÜBERSICHT ZUM HANDELSRECHTLICHEN JAHRESABSCHLUSS

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2016

T€
2015

T€
2014

T€
Ergebnisdaten
Miet- und Pachterlöse 61.830 52.334 46.694
Betriebsergebnis 25.281 23.556 31.192
Finanzergebnis -14.308 -13.909 -13.453
EBITDA 48.044 42.507 48.644
EBIT 25.281 23.556 31.113
Jahresüberschuss 10.973 9.647 17.660
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 23.306 16.394 2.357
Bilanzgewinn 34.279 26.041 20.017
Bilanzdaten
Anlagevermögen 927.258 756.479 608.377
Umlaufvermögen einschl. Rechnungsabgrenzungsposten 77.969 29.776 12.565
Eigenkapital 566.851 415.398 283.195
Eigenkapitalquote in % 56,4 52,8 45,6
Fremdkapital 438.376 370.857 337.747
Bilanzsumme 1.005.227 786.255 620.942
Investitionen 201.265 171.767 40.297
Sonstige Daten
Dividende je Stückaktie in € 0,43 0,42 0,40
Börsenkurse je Stückaktie in €
Höchstkurs 10,76 11,41 8,29
Tiefstkurs 8,36 8,20 7,34
Jahresschlusskurs 9,04 9,61 8,12
Dividendenrendite
bezogen auf den Jahresschlusskurs in % 4,8 4,4 4,9
Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende einschließlich Vorstand 34 33 31

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

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Anhang 31.12.2016

T€
31.12.2015

T€
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 489 63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 924.393 756.182
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357 211
3. Geleistete Anzahlungen 2.000 0
926.750 756.393
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 19 23
927.258 756.479
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.131 865
2. Sonstige Vermögensgegenstände, 951 826
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 814 T€ (Vorjahr: 730 T€)
2.082 1.691
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (3) 75.335 27.133
77.417 28.824
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (4) 552 952
Summe Aktiva 1.005.227 786.255
Passiva
Anhang 31.12.2016

T€
31.12.2015

T€
A. Eigenkapital (5)
I. Gezeichnetes Kapital 79.718 62.003
II. Kapitalrücklage 405.522 256.716
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 47.332 70.638
IV. Bilanzgewinn 34.279 26.041
566.851 415.398
B. Rückstellungen (6)
1. Rückstellungen für Pensionen 5.194 5.360
2. Rückstellungen für Bergschäden 2.279 2.122
3. Sonstige Rückstellungen 5.675 5.019
13.148 12.501
C. Verbindlichkeiten (7)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 415.326 345.054
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306 268
3. Sonstige Verbindlichkeiten, 7.751 10.910
davon aus Steuern 1.594 T€ (Vorjahr: 3.888 T€)
423.383 356.232
D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten (8) 1.845 2.124
Summe Passiva 1.005.227 786.255

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

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Anhang 2016

T€
2015

T€
1. Erlöse aus der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung (9)
a) Erlöse aus Mieten und Pachten 61.830 52.334
b) Erlöse aus der Weiterberechnung von Nebenkosten an Mieter 8.231 5.699
70.061 58.033
2. Sonstige betriebliche Erträge (10)
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 4.303 3.616
b) Übrige 722 1.132
5.025 4.748
Summe betriebliche Erträge 75.086 62.781
3. Aufwendungen für Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung (11)
a) Laufende Betriebsaufwendungen -11.207 -8.127
b) Grundstücks- und Gebäudeinstandhaltung -3.856 -2.648
-15.063 -10.775
4. Personalaufwand (12)
a) Löhne und Gehälter -3.522 -3.426
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, -612 -584
davon: für Altersversorgung -202 T€ (Vorjahr: -236 T€)
-4.134 -4.010
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (13) -22.763 -18.951
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (14) -7.845 -5.489
Summe betriebliche Aufwendungen -49.805 -39.225
7. Betriebsergebnis 25.281 23.556
8. Finanzergebnis (15)
a) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29 17
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen, -14.337 -13.926
davon: Aufwendungen aus Aufzinsung -274 T€ (Vorjahr: -833 T€)
-14.308 -13.909
9. Jahresüberschuss 10.973 9.647
10. Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 23.306 16.394
11. Bilanzgewinn 34.279 26.041

KAPITALFLUSSRECHNUNG

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

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2016

T€
2015

T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss 10.973 9.647
Finanzergebnis 14.308 13.909
Aufwendungen für Kosten der Kapitalerhöhung 4.871 3.082
Abschreibungen / Zuschreibungen (-) 22.763 18.951
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 705 325
Buchgewinne / -verluste (saldiert) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -4.105 -3.616
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -370 -444
Veränderung der Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 764 808
49.909 42.662
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Anlagevermögen -205.766 -162.869
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Anlagevermögens 11.789 8.329
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4 4
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition -50.000 0
Erhaltene Zinsen 4 14
-243.969 -154.522
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Dividendenauszahlung -26.041 -20.017
Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 86.770 32.900
Mittelabfluss zur Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -16.560 -10.675
Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung 166.521 142.572
Auszahlungen für Kosten der Kapitalerhöhung -4.871 -3.082
Zinsauszahlungen -13.557 -13.079
192.262 128.619
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.798 16.759
Finanzmittelfonds am 1. Januar (= Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) 27.133 10.374
Finanzmittelfonds am 31. Dezember 25.335 27.133
Bankguthaben und Kassenbestände (mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten) 25.335 27.133
Festgeldanlagen (mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten) 50.000 0
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 75.335 27.133

EIGENKAPITALSPIEGEL

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Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Bilanzgewinn
T€ T€ T€ Andere Gewinnrücklagen T€ Vortrag Eigenkapital gesamt Überschuss Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen T€
--- --- --- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2015 45.493 130.653 87.032 0 17.660 2.357 283.195
Vortrag auf neue Rechnung 0 0 0 20.017 -17.660 -2.357 0
Gezahlte Dividende 0 0 0 -20.017 0 0 -20.017
Kapitalerhöhungen 16.510 126.063 0 0 0 0 142.573
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 0 0 -16.394 0 0 16.394 0
Jahresüberschuss 01.01.-31.12.2015 0 0 0 0 9.647 0 9.647
Stand 31.12.2015 62.003 256.716 70.638 0 9.647 16.394 415.398
Vortrag auf neue Rechnung 0 0 0 26.041 -9.647 -16.394 0
Gezahlte Dividende 0 0 0 -26.041 0 0 -26.041
Kapitalerhöhungen 17.715 148.806 0 0 0 0 166.521
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 0 0 -23.306 0 0 23.306 0
Jahresüberschuss 01.01.-31.12.2016 0 0 0 0 10.973 0 10.973
Stand 31.12.2016 79.718 405.522 47.332 0 10.973 23.306 566.851

Anhang ZUM JAHRESABSCHLUSS

Allgemeine Grundlagen

Die HAMBORNER REIT AG ("HAMBORNER") ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft (WKN 601300) mit Sitz in Duisburg / Deutschland. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 4 eingetragen. Seit Umwandlung in eine REIT-Gesellschaft zum 01.01.2010 unterliegt sie auch den Vorschriften des Gesetzes über deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen (REITG).

Der handelsrechtliche Jahresabschluss der HAMBORNER wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. Er steht auf der Internetseite der Gesellschaft www.hamborner.de zur Verfügung und kann von dort heruntergeladen werden. Zudem kann er bei der HAMBORNER REIT AG, Goethestraße 45, 47166 Duisburg, angefordert werden.

Die HAMBORNER REIT AG erwirbt Eigentum oder dingliche Nutzungsrechte an beweglichem oder unbeweglichem Vermögen im Sinne von § 3 REITG mit Ausnahme inländischer Bestandsmietwohnimmobilien zur Nutzung, Verwaltung oder Verwertung. Beteiligungen an Personen- und Kapitalgesellschaften im Sinne von § 3 REITG können ebenfalls erworben, gehalten, verwaltet und verwertet werden. Als REIT AG ist HAMBORNER seit dem 01.01.2010 sowohl von der Körperschaftsteuer als auch von der Gewerbesteuer befreit.

Als börsennotierte REIT-Aktiengesellschaft erstellt und veröffentlicht die HAMBORNER REIT AG einen Einzelabschluss i. S. d. § 325 Abs. 2a HGB nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS). Der Lagebericht nach § 289 HGB wird mit dem IFRS-Einzelabschluss im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss wird in Euro (€) und unter Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätze, der aktienrechtlichen Vorschriften sowie des REITG aufgestellt.

Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - in Tausend Euro (T€) angegeben. Aufgrund von Rundungen können sich in diesem Bericht bei Summenbildungen und bei prozentualen Angaben geringfügige Abweichungen ergeben.

Der Jahresabschluss enthält nach § 264 Abs. 1 S. 2 HGB eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel. Bei deren Aufstellung wurden die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) Nr. 21 bzw. Nr. 7 beachtet.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung folgen in Aufbau und Gliederung den handelsrechtlichen Vorschriften. Zur Verbesserung der Klarheit des Jahresabschlusses wurden Bezeichnungen in der Gewinn- und Verlustrechnung an die branchenspezifischen Besonderheiten eines Immobilienunternehmens angepasst. Darüber hinaus sind einzelne Posten weiter untergliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Umstellung auf die neuen Rechtsvorschriften führte gegenüber dem Vorjahresabschluss zu folgenden Anpassungen:

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge werden nach dem BilRUG nicht mehr als separate Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Aus diesem Grunde sind die im Vorjahresabschluss ausgewiesenen außerordentlichen Aufwendungen in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert worden. Dementsprechend haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres um 79 T€ auf 5.489 T€ erhöht.
Aufgrund der neuen Vorschriften zum Umfang der Umsatzerlöse werden erhaltene Mietgarantien ab dem Geschäftsjahr 2016 in den Erlösen aus der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen des vorliegenden Abschlusses sind gemäß Art. 75 Abs. 2 EGHGB nicht anzupassen. Bei Anwendung des HGB in der Fassung des BilRUG für das Vorjahr hätten die Erlöse aus der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung des Jahres 2015 58.181 T€ betragen.
Durch den Wegfall des separaten Ausweises der außerordentlichen Aufwendungen ist nunmehr der Jahresüberschuss Ausgangsgröße der Kapitalflussrechnung. Im Vorjahresabschluss war Ausgangsgröße der Kapitalflussrechnung noch das Jahresergebnis vor Steuern und außerordentlichen Aufwendungen.

Neben den genannten Änderungen aufgrund des BilRUG sind die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2016 aufgrund einer gesetzlichen Neuregelung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Für die Rückstellung zum 31.12.2015 war hingegen noch der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre anzuwenden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, die grundsätzlich drei bis acht Jahre beträgt. Im Falle der Abschreibung eines Namensrechts beträgt die Nutzungsdauer 33 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen und ggf. außerplanmäßigen handelsrechtlichen Abschreibungen ausgewiesen. In die Herstellungskosten werden neben den Fremdkosten Eigenleistungen eingerechnet, die zu Einzelkosten und notwendigen Gemeinkosten angesetzt werden. Die planmäßigen Abschreibungen der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Sachanlagevermögens werden linear auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt werden kann. Den Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren zugrunde.

Der Immobilienbestand wird zwischen 33 und 50 Jahren abgeschrieben. Grundsätzlich wird seit 2007 bei Erwerb einer Immobilie eine Nutzungsdauer des Gebäudes von 33 Jahren angesetzt. Sollten die tatsächlichen Umstände (z.B. aufgrund von Alter, Beschaffenheit, wirtschaftlicher Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes) gegen diesen Grundsatz sprechen, wird die Nutzungsdauer entsprechend abweichend eingeschätzt. Eine Überprüfung der Restnutzungsdauer erfolgt darüber hinaus im Rahmen größerer Modernisierungsmaßnahmen.

Immobilien des Altbestands mit einem Zugangszeitpunkt vor 2007 werden mit einer Nutzungsdauer von 40 bzw. 50 Jahren abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen.

Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um zinslose Wohnungsbaudarlehen bzw. Arbeitgeberdarlehen, die entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst sind.

Die Posten des Umlaufvermögens sind zu Nennwerten bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden in vollem Umfang abgeschrieben.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen für vereinbarte zukünftige Aufwendungen der Gesellschaft. Sie werden zum Zeitpunkt des Geldflusses abgegrenzt und über die Laufzeit der Vereinbarungen erfolgswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden den Vorschriften des Handelsrechts entsprechend nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik auf Basis der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Der Rückstellungsbedarf ist dabei unter Einbeziehung der zukünftigen Rentenentwicklung ermittelt worden. Der bei Abzinsung der Pensionsverpflichtungen verwendete Rechnungszinssatz wurde als durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre (Vorjahr: sieben Jahre) mit einer einheitlichen Restlaufzeit von elf Jahren ermittelt, die der voraussichtlichen durchschnittlichen Laufzeit unserer Rentenverpflichtungen entspricht.

Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Der Bewertung liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

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31.12.2016

T€
31.12.2015

T€
Rechnungszins p.a. 3,76% 3,59%
Rententrend 2,00% 2,00%

Soweit aus der Bewertung der Pensionsrückstellung neben den im Zinsaufwand erfassten Zinseffekten aufgrund von Sterbefällen im Saldo ein Auflösungsbetrag resultiert, wird dieser Saldo in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Andernfalls erfolgt der Ausweis des Saldos im Personalaufwand.

Die Dotierung der Bergschäden- und der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle aus heutiger Sicht erkennbare Risiken angemessen. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geschätzten notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und ausgewiesen. Rückstellungsbeträge, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Eine im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb übernommene Rentenverpflichtung wurde mit dem ihrer erwarteten Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

HAMBORNER setzt derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps zur Absicherung des Zinsrisikos ein. Die Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Bilanzstichtag bewertet.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode bilanziert.

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten weisen wir im Wesentlichen vereinnahmte Mietvorauszahlungen, die erst in Perioden nach dem Abschlussstichtag ertragswirksam werden, zu Nennbeträgen aus.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2016

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Stand 31.12.2016

T€
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 209 454 0 663
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 869.607 198.606 15.309 1.052.904
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 499 205 74 630
Geleistete Anzahlungen 0 2.000 0 2.000
870.106 200.811 15.383 1.055.534
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 24 0 4 20
Insgesamt 870.339 201.265 15.387 1.056.217

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Wertberichtigungen
Stand 01.01.2016

T€
Zugänge (Abschreibungen d. Geschäftsjahres)

T€
Abgänge einschl. Zuschreibungen

T€
Stand 31.12.2016

T€
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 146 28 0 174
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 113.425 22.676 7.590 128.511
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 288 59 74 273
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
113.713 22.735 7.664 128.784
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1* 0 0 1
Insgesamt 113.860 22.763 7.664 128.959

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Restbuchwerte
Stand 31.12.2015

T€
Stand 31.12.2016

T€
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 63 489
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 756.182 924.393
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 211 357
Geleistete Anzahlungen 0 2.000
756.393 926.750
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 23 19
Insgesamt 756.479 927.258

* betrifft die Abzinsung der sonstigen Ausleihungen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Lizenzen und ähnliche Rechte umfassen im Wesentlichen mit 439 T€ ein im Berichtsjahr im Zusammenhang mit dem Erwerb der Immobilie in Lübeck erworbenes Namensrecht. Darüber hinaus werden entgeltlich erworbene Nutzungsrechte für System- und Anwendersoftware unserer EDV-Anlage sowie die entgeltlich erworbene Homepage der Gesellschaft unter diesem Posten ausgewiesen. Den Zugängen des Berichtsjahres in Höhe von 454 T€ stehen Abschreibungen von 28 T€ gegenüber.

Sachanlagen

Die Anschaffungskosten für Immobilienzugänge im Berichtsjahr einschließlich Nachaktivierung auf Bestandsimmobilien belaufen sich auf insgesamt 198,6 Mio. €. Die Buchwertabgänge für verkaufte Immobilien betragen 7,7 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von 22,7 Mio. € vorgenommen.

Zum 31.12.2016 wurde das Immobilienportfolio durch einen externen Sachverständigen bewertet. Das Gutachten berücksichtigt die international anerkannten "International Valuation Standards" (IVSC) bzw. die Richtlinien des "Royal Institution of Chartered Surveyors" (RICS) über die Bewertung von Vermögenswerten. Außerplanmäßige Abschreibungen ergaben sich auf dieser Basis im Berichtsjahr wie im Vorjahr nicht.

Der Buchwert der Betriebs- und Geschäftsausstattung erhöhte sich im Saldo um 146 T€. Die Zugänge in Höhe von 205 T€ betreffen im Wesentlichen die Ausstattung modernisierter Büroräume im Verwaltungsgebäude der Gesellschaft. Den Zugängen standen Abschreibungen in Höhe von 59 T€ gegenüber.

Die geleisteten Anzahlungen betreffen eine vertraglich vereinbarte Kaufpreisanzahlung für ein Objekt in Hanau, für das in 2016 der Kaufvertrag abgeschlossen wurde, der Besitzübergang aber erst in 2017 erfolgen wird.

Finanzanlagen

Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen langfristigen zinslosen Wohnungsbau- und Mitarbeiterdarlehen haben sich im Saldo um 4 T€ vermindert und betragen zum Stichtag 19 T€.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.131 T€ (Vorjahr: 865 T€) und resultieren im Wesentlichen aus der Vermietung und Verpachtung des Grundstücksvermögens.

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 951 T€ (Vorjahr: 826 T€) und enthalten mit 814 T€ (Vorjahr: 730 T€) im Wesentlichen Barkautionen von Mietern.

(3) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Zum 31.12.2016 betragen die liquiden Mittel 75.335 T€ (Vorjahr: 27.133 T€).

Von den Bankguthaben waren am Bilanzstichtag 70.650 T€ als Tages- oder Festgeld angelegt.

(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit der Aufnahme von Darlehen, die über die Laufzeit der Darlehen abgeschrieben werden und abgegrenzte Erschließungskosten für ein Erbbaugrundstück, die auf die Restlaufzeit des Erbbaurechts verteilt werden.

(5) Eigenkapital

Am 31.12.2016 beträgt das gezeichnete Kapital 79.718 T€ und ist in 79.718 Tsd. auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt.

Durch die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 28.04.2016 wurde der Vorstand bis zum 27.04.2021 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 6.200 T€ (Genehmigtes Kapital I) zu erhöhen. Gleichzeitig wurde hierdurch das bestehende Genehmigte Kapital II in Höhe von 1.688 T€ aufgehoben.

Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen für einen Teilbetrag ausschließen.

Darüber hinaus wurde der Vorstand durch die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 28.04.2016 bis zum 27.04.2021 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 24.801 T€ (Genehmigtes Kapital II) zu erhöhen. Gleichzeitig wurde hierdurch das bestehende Genehmigte Kapital 2015 / II in Höhe von 5.004 T€ aufgehoben.

Durch Beschluss des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats wurde das Grundkapital aus dem Genehmigten Kapital II mit Eintragung in das Handelsregister am 27.09.2016 durch die Ausgabe von 17.715.032 neuen Aktien gegen Bareinlage erhöht. Die neuen Aktien konnten zu einem Bezugsverhältnis von sieben zu zwei durch die Aktionäre bezogen werden. Hierdurch hat sich das gezeichnete Kapital von 62.003 T€ auf 79.718 T€ erhöht.

Somit bestehen für den Vorstand zum 31.12.2016 noch Ermächtigungen für Erhöhungen des Grundkapitals in Höhe von 6.200 T€ aus dem Genehmigten Kapital I sowie in Höhe von 7.086 T€ aus dem Genehmigten Kapital II.

Weiterhin wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 06.05.2018 auf den Inhaber und / oder auf den Namen lautende Options- und / oder Wandelschuldverschreibungen ("Schuldverschreibungen") im Gesamtbetrag von bis zu 250.000 T€ mit oder ohne Laufzeitbegrenzung auszugeben und den Inhabern bzw. Gläubigern ("Inhaber") der Schuldverschreibungen Wandlungsrechte auf neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 22.747 T€ nach näherer Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen ("Anleihebedingungen") zu gewähren.

Im Rahmen der Ausgabe der Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 22.747 T€, eingeteilt in bis zu 22.747 Tsd. auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital).

Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen für einen Teilbetrag ausschließen.

Eine Inanspruchnahme der vorgenannten Ermächtigungen erfolgte bis zum Bilanzstichtag nicht.

Die anderen Gewinnrücklagen enthalten die von der Gesellschaft in der Vergangenheit erzielten und nicht ausgeschütteten Ergebnisse und betragen zum Abschlussstichtag 47.332 T€.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

(6) Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen betragen zum Bilanzstichtag 5.194 T€ und liegen damit um 166 T€ unter dem Vorjahresansatz. Der Rückgang beruht insbesondere auf neuen gesetzlichen Regelungen zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen.

Demnach ist gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB seit dem Geschäftsjahr 2016 für die Abzinsung der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen zehn Jahre (Vorjahr: sieben Jahre) heranzuziehen. Bei Anwendung des Durchschnittszinssatzes von sieben Jahren (2,95 %) entsprechend der alten Vorschrift hätte die Rückstellung zum Bilanzstichtag 5.687 T€ betragen und somit um 493 T€ höher gelegen. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre, wenn der Bilanzgewinn und die frei verfügbaren Rücklagen in Summe diesen Unterschiedsbetrag nicht übersteigen.

Der sich aufgrund der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ergebende Bewertungsunterschied betrug am 01.01.2010 insgesamt 1.184 T€. Gemäß der Regelung des Art. 67 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) haben wir von diesem Bewertungsunterschied im Berichtsjahr einen Betrag in Höhe von 79 T€ (= ein Fünfzehntel) zugeführt. Der zum 31.12.2016 noch verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 631 T€. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen bestehen ausschließlich gegenüber Pensionsempfängern und Hinterbliebenen.

Die Rückstellungen für Bergschäden haben sich gegenüber dem Vorjahr im Saldo um 157 T€ auf 2.279 T€ erhöht. Aus Zinseffekten aufgrund von Laufzeitverkürzungen sowie Zinssatzänderungen resultiert im Berichtsjahr ein Zinsaufwand in Höhe von 160 T€ (Vorjahr: 184 T€).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2016

T€
31.12.2015

T€
Rückstellungen für Personalaufwand 1.601 1.734
Ausstehende Rechnungen 1.466 2.130
Maklerhonorare 1.299 0
Satzungsgebundene und gesetzliche Verpflichtungen (AR-Vergütung, Prüfungsaufwendungen etc.) 470 404
Rechts- und Beratungsaufwand 266 173
Übrige 573 578
Gesamt 5.675 5.019

Die Rückstellungen für Personalaufwand enthalten im Wesentlichen mit 1.158 T€ (Vorjahr: 1.337 T€) kurz- und langfristige Vorstandstantiemen sowie mit 322 T€ (Vorjahr: 319 T€) Tantiemeverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern.

Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 664 T€ und beläuft sich auf 1.466 T€. Sie resultiert insbesondere aus im Geschäftsjahr 2016 durchgeführten Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die am Bilanzstichtag erbracht, aber noch nicht abgerechnet waren, sowie aus noch ausstehenden Rechnungen für Betriebskosten des Berichtsjahres.

Die Rückstellungen für satzungsgebundene und gesetzliche Verpflichtungen enthalten in Höhe von 330 T€ (Vorjahr: 302 T€) die im Geschäftsjahr 2017 fällige Vergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016.

Die Maklerhonorare stehen in Höhe von 1.269 T€ im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen.

Die übrigen Rückstellungen enthalten Rückerstattungsbeträge an Mieter aus noch abzurechnenden Betriebskosten für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 437 T€ (Vorjahr: 416 T€) und Rückstellungen für Kosten des Geschäftsberichts in Höhe von 85 T€ (Vorjahr: 95 T€).

(7) Verbindlichkeiten

Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von 423.383 T€ hatten am 31.12.2016 folgende Restlaufzeiten:

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bis über davon
Summe

T€
1 Jahr

T€
1 Jahr

T€
2 bis 5 Jahre

T€
über 5 Jahre

T€
--- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 415.326 21.010 394.316 197.309 197.007
(Vorjahr) (345.054) (16.240) (328.814) (153.390) (175.424)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306 239 67 67 0
(Vorjahr) (268) (229) (39) (39) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 7.751 6.628 1.123 1.123 0
(Vorjahr) (10.910) (7.783) (3.127) (3.127) (0)
Gesamt 423.383 27.877 395.506 198.499 197.007
(Vorjahr) (356.232) (24.252) (331.980) (156.556) (175.424)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit 414.491 T€ (Vorjahr: 344.281 T€) Darlehen, die zur Finanzierung unserer Immobilieninvestitionen aufgenommen wurden, sowie mit 835 T€ (Vorjahr: 773€) abgegrenzte Zinsen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren am Bilanzstichtag in voller Höhe durch Grundschulden gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zum 31.12.2016 wie folgt zusammen:

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31.12.2016

T€
31.12.2015 l€
Kaufpreiseinbehalte 4.419 5.924
Umsatzsteuerzahllast 1.022 656
Mietkautionen 814 730
Grunderwerbsteuer 516 3.180
Übrige 980 420
Gesamt 7.751 10.910

(8) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Posten enthält im Wesentlichen Mietvorauszahlungen und Baukostenzuschüsse, die auf die vereinbarte Vertragslaufzeit zu verteilen sind, sowie im Dezember 2016 eingegangene Mietzahlungen für den Monat Januar 2017.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Erlöse aus der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung

Die Erlöse aus Mieten und Pachten betragen 61.830 T€ und liegen damit um 9.496 T€ über dem Vorjahreswert. Der Anstieg ergibt sich hauptsächlich aus den Objektzugängen des laufenden Jahres und des Vorjahres, die sich mit 10.182 T€ ausgewirkt haben. Dagegen führten Immobilienverkäufe zu Mindermieteinnahmen von 1.573 T€. Durch Veränderungen im Leerstand, Neuvermietungen sowie aus Index- und Staffelmietvereinbarungen erhöhten sich die Mieterlöse im Saldo um 887 T€.

Die Erlöse aus der Weiterbelastung von Nebenkosten an Mieter nahmen gegenüber dem Vorjahr um 2.532 T€ zu und betragen 8.231 T€. Die Zunahme resultiert mit 2.144 T€ aus der Veränderung im Objektbestand. Bei den übrigen Bestandsimmobilien erhöhten sich die Erträge aus der Weiterbelastung von Nebenkosten um 388 T€.

(10) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 4.303 T€ (Vorjahr: 3.616 T€) enthalten, die im Wesentlichen aus dem Verkauf von nicht mehr strategiekonformen Bestandsobjekten resultieren.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 722 T€ und gliedern sich wie folgt:

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2016

T€
2015

T€
Erträge aus
Vereinnahmungen von Entschädigungen und Erstattungen 274 772
Mietgarantien 0 148
Rückstellungsauflösung 257 70
Weiterbelastungen an Mieter und Pächter 54 73
Sonstige Erträge 137 69
Gesamt 722 1.132

Periodenfremde Erträge betreffen im Wesentlichen die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie aus der Auflösung von Rückstellungen.

(11) Aufwendungen für Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung

Die Aufwendungen für Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4.288 T€.

Die laufenden Betriebsaufwendungen stiegen hauptsächlich infolge von Objektzugängen um 3.080 T€ auf 11.207 T€. Sie umfassen unter anderem den Aufwand für Energie, Grundbesitzabgaben, Versicherungsprämien und Erbbauzinsen. Darüber hinaus enthält der Posten Grundsteuern in Höhe von 2.119 T€ (Vorjahr: 1.813 T€). Die Aufwendungen belasten wir auf Basis der mietvertraglichen Vereinbarungen zum überwiegenden Teil an unsere Mieter weiter.

Der Aufwand für Grundstücks- und Gebäudeinstandhaltung erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1.208 T€ und beträgt 3.856 T€.

(12) Personalaufwand

Der Personalaufwand beträgt insgesamt 4.134 T€ und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 124 T€.

Die Löhne und Gehälter erhöhten sich um 96 T€ auf 3.522 T€. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 28 T€ auf 612 T€ zu. Hiervon entfallen 134 T€ (Vorjahr: 160 T€) auf Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen.

(13) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen erhöhten sich im Berichtsjahr um 3.812 T€ auf 22.763 T€. Der Anstieg ist in Höhe von 3.670 T€ insbesondere auf die Veränderungen im Objektbestand zurückzuführen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Immobilien waren wie im Vorjahr nicht vorzunehmen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen gliedern sich wie folgt:

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2016

T€
2015

T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 27 6
Sachanlagen 22.736 18.945
Gesamt 22.763 18.951

(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der sonstige betriebliche Aufwand beträgt im Berichtsjahr 7.845 T€ (Vorjahr: 5.489 T€). Hiervon entfallen 4.871 T€ (Vorjahr: 3.082 T€) auf Kosten für die Kapitalerhöhung.

Der Posten enthält im Berichtsjahr periodenfremde Aufwendungen, die im Wesentlichen auf einen Buchverlust in Höhe von 198 T€ aus der Veräußerung einer Immobilie in Kassel zurückzuführen sind.

Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Honorare für den Abschlussprüfer gemäß nachfolgender Aufstellung:

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2016

T€
2015

T€
Abschlussprüfungsleistungen 110 85
Andere Bestätigungsleistungen 207 524
Steuerberatungsleistungen 0 10
Gesamt 317 619

Die anderen Bestätigungsleistungen betreffen Honorare im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung im September 2016. Der Vorjahresausweis enthält in Höhe von 253 T€ weiterbelastete Versicherungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung im Juli 2015. Diese Aufwendungen sind gem. IDW HFA 36 ab dem Berichtsjahr 2016 nicht mehr bei den Honoraren des Abschlussprüfers aufzuführen. Darüber hinaus sind im Vorjahresausweis unter den anderen Bestätigungsleistungen 11 T€ für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts ausgewiesen, die nunmehr unter den Abschlussprüfungsleistungen auszuweisen sind.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilRUG ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 79 T€ die Auflösung des Bewertungsunterschiedes bei den Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der Erstanwendung des BilMoG zum 01.01.2010 enthalten. Der entsprechende Aufwand war im Vorjahresabschluss in Höhe von 79 T€ noch unter den außerordentlichen Aufwendungen auszuweisen.

(15) Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betragen 29 T€ nach 17 T€ im Vorjahr.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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2016

T€
2015

T€
Kreditzinsen einschl. Aufwendungen aus Zinssicherungsgeschäften 13.986 13.019
Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 112 644
Zinsanteil der Zuführungen zu den Rückstellungen für Bergschäden 160 184
Sonstige 79 79
Gesamt 14.337 13.926

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung wird die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Der Finanzmittelfonds beinhaltet Kassenbestände und Bankguthaben mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten. Der Unterschiedsbetrag des Finanzmittelfonds am 31.12.2016 zum Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" i. H. v. 50,0 Mio. € resultiert aus einer Festgeldanlage, die gem. DRS 21.9 i. V. m. DRS 21.33 nicht Teil des Finanzmittelfonds ist.

Zum 31.12.2016 erhöhte sich der Finanzmittelbestand inklusive der Festgeldanlage im Vergleich zum Vorjahr um 48,2 Mio. € auf 75,3 Mio. €.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 49,9 Mio. € nach 42,7 Mio. € im Vorjahr. Der Anstieg ist insbesondere auf die erhöhten Mieteinnahmen infolge der Neuinvestitionen zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit führte hauptsächlich bedingt durch die Akquisitionen des Geschäftsjahres zu einem Mittelabfluss von 243,9 Mio. €. Darüber hinaus führte eine Festgeldanlage mit einer anfänglichen Laufzeit von fünf Monaten zu einer Auszahlung von 50,0 Mio. €.

Die Aus- und Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit decken sich nicht mit den bei der Entwicklung des Anlagevermögens gezeigten Zu- bzw. Abgängen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Kaufpreiseinbehalte und zum jeweiligen Stichtag noch nicht fällige Zahlungen für Grunderwerbsteuer.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 192,3 Mio. € resultiert insbesondere aus dem Nettoemissionserlös der Kapitalerhöhung des Geschäftsjahres in Höhe von 161,6 Mio. € sowie aus der Aufnahme von Darlehen (86,8 Mio. €). Den Einzahlungen stehen Auszahlungen aus der Dividendenzahlung (26,0 Mio. €) für das Jahr 2015 sowie aus den Zins- und Tilgungszahlungen (30,1 Mio. €) für die zur anteiligen Finanzierung unserer Immobilien aufgenommenen Darlehen gegenüber.

Aus abgeschlossenen Kreditverträgen stehen der Gesellschaft zum Abschlussstichtag darüber hinaus noch nicht abgerufene Finanzierungsmittel in Höhe von 127,0 Mio. € zur Verfügung. Die Gelder können nach Erfüllung der Auszahlungsvoraussetzungen kurzfristig abgerufen werden.

Sonstige Erläuterungen und Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus beurkundeten Grundstückskaufverträgen für Immobilien in Hanau, Kiel, Köln, und Passau resultieren am 31.12.2016 Verpflichtungen zur Kaufpreiszahlung von insgesamt 122,1 Mio. €.

Des Weiteren bestehen nach dem Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus drei langfristigen Erbbaurechtsverträgen. Diese stellen sich wie folgt dar:

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Vertragslaufzeit bis Zahlungsverpflichtung (in T€ p.a.) Weiterbelastung (in T€ p.a.)
30. Juni 2023 (zzgl. 2 x 15 Jahre Verlängerungsoption) 242 0
31. Dezember 2034 204 204
31. März 2060 113 0
Gesamt 559 204

Weitere finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, bestehen zum 31.12.2016 nicht.

Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Grundzüge des Vergütungssystems von Vorstand und Aufsichtsrat sind ausführlich im Vergütungsbericht, der Bestandteil des im Geschäftsbericht enthaltenen zusammengefassten Lageberichts ist, dargestellt.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 1.175 T€ (Vorjahr: 1.188 T€). Sie beinhalten kurzfristig fällige Leistungen in Höhe von 915 T€ (Vorjahr: 928 T€) und langfristig aktienbasierte Vergütungen in Höhe von 260 T€ (Vorjahr: 260 T€). Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats sind kurzfristig fällig und betrugen für das Geschäftsjahr 330 T€ (Vorjahr: 329 T€).

Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder der Gesellschaft und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich im Berichtsjahr auf 312 T€. Die für diesen Personenkreis gebildeten Rückstellungen betragen 3.412 T€. Der sich für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen aufgrund der Erstanwendung des BilMoG ergebende und zum 31.12.2016 noch nicht erfasste Bewertungsunterschied beträgt 383 T€.

Kredite wurden Vorstandsmitgliedern vom Unternehmen nicht gewährt. Kein Mitglied des Vorstands hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen oder entsprechende Zusagen von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten.

Mitarbeiterzahl

Die Mitarbeiterzahl (ohne Vorstand) betrug im Jahresdurchschnitt:

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2016 2015
kfm. Objektverwaltung 11 9
techn. Objektverwaltung 6 5
Administration 15 15
Gesamt 32 29

Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Berichtsjahr wie bereits im Vorjahr eine Auszubildende beschäftigt.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hält zum 31.12.2016 die nachfolgend aufgeführten derivativen Finanzinstrumente:

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lfd. Nr. Art Laufzeit bis Nominalwert

T€
beizulegender Zeitwert

T€
1 Zinsswap Okt 17 27.552 -1.111
2 Zinsswap Apr 18 12.493 -745
3 Zinsswap Apr 18 9.065 -540
4 Zinsswap Dez 18 3.778 -311
5 Zinsswap Nov 21 16.474 -2.806
69.362 -5.513

Die Bewertung der Zinsderivate erfolgte zu Marktwerten, die zum Bilanzstichtag von den entsprechenden Kreditinstituten mitgeteilt wurden. Sie wurden unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden, sich kontinuierlich verändernden Marktdaten ermittelt und geben die Einschätzung der Marktgegebenheiten zum Berechnungszeitpunkt wieder. Die variabel verzinslichen Verbindlichkeiten aus Darlehen werden durch Zinsswapgeschäfte mit festen Zinssätzen gegen das Risiko von Zinssteigerungen abgesichert.

Die nominale Restvaluta der den Swap-Sicherungen zugrunde liegenden Kreditgeschäfte betrug am 31.12.2016 ebenfalls 69,4 Mio. €. Die Laufzeiten der Kreditverträge und der Zinssicherungsswaps stimmen exakt überein. Von daher gleichen sich für die gesamte Dauer der Vertragsbeziehungen die Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig aus.

Die Darlehensverbindlichkeiten und die Swapgeschäfte werden im Rahmen von Micro-Hedges zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Dementsprechend werden für die derivativen Finanzinstrumente keine Rückstellungen für drohende Verluste ausgewiesen. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wurde anhand der Dollar-Offset-Methode festgestellt.

Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen

Gemäß § 11 Abs. 4 REIT-Gesetz darf zur Erhaltung des REIT-Status kein Anleger direkt 10 % oder mehr der Aktien oder Aktien in einem Umfang halten, dass er über 10 % oder mehr der Stimmrechte verfügt. Zum Bilanzstichtag am 31.12.2016 waren der Gesellschaft keine Aktionäre bekannt, deren direkter Anteil 10 % oder mehr des Grundkapitals beträgt.

Gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG sind Angaben über das Bestehen von Beteiligungen zu machen, die nach § 21 Abs. 1 oder Abs. 1a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) der Gesellschaft mitgeteilt worden sind.

Der folgenden Tabelle können die zum 22.02.2017 meldepflichtigen Beteiligungen entnommen werden, die der Gesellschaft mitgeteilt wurden. Die Angaben wurden jeweils der zeitlich letzten Mitteilung eines Meldepflichtigen an die Gesellschaft entnommen.

Sämtliche Veröffentlichungen durch die Gesellschaft über Mitteilungen von Beteiligungen im Berichtsjahr und darüber hinaus bis zum 22.02.2017 stehen auf der Internetseite der HAMBORNER REIT AG im Bereich Investor Relations / Mitteilungen zur Verfügung. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angaben zu der Beteiligung in Prozent und in Stimmrechten aufgrund nicht meldepflichtiger Erwerbe oder Verkäufe von Anteilen bzw. aufgrund von nicht ausgeübten Bezugsrechten im Rahmen von Kapitalerhöhungen zwischenzeitlich überholt sein können.

Indirekte Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die mittelbar 10 % der Stimmrechte erreichen oder überschreiten, wurden zum 31.12.2016 mit einem Stimmrechtsanteil von 12,45 % von der RAG-Stiftung, Essen, gehalten.

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Nr Meldepflichtiger Stimmrechte i.S.d. §§ 21, 22 WpHG (neu) Stimmrechtsanteil (neu)

in %
Berührte Schwelle Anteil Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 WpHG

in %
Datum der Schwellenberührung
1 Herr Prof. Dr. Theo Siegert, Deutschland 2.300.000 4,60 Unterschreitung 5% 20.02.2015
2 BlackRock, Inc., Wilmington, DE, USA 1.874.797 3,02 Überschreitung 3 % 0,48 16.03.2016
3 RAG-Stiftung, Essen, Deutschland 9.926.280 12,45 Überschreitung 10% 27.09.2016
4 BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich 3.979.833 4,99 Unterschreitung 5 % 01.12.2016
BNP Paribas Investment Partners UK Ltd, London, Großbritannien 2.373.381 2,98 Unterschreitung 3 % 30.11.2016
BNP Paribas Investment Partners Belium S.A., Brüssel, Belgien 2.373.381 2,98 Unterschreitung 3 % 30.11.2016
5 Königreich Belgien, Brüssel, Belgien 3.944.369 4,95 Unterschreitung 5 % 17.02.2017

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Nr Meldepflichtiger Zurechnung von Stimmrechten i.S.d. § 22 WpHG
1 Herr Prof. Dr. Theo Siegert, Deutschland ja: 4,60 %
2 BlackRock, Inc., Wilmington, DE, USA ja: 3,02 %
3 RAG-Stiftung, Essen, Deutschland ja: 2,67 %
4 BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich ja: 4,99 %
BNP Paribas Investment Partners UK Ltd, London, Großbritannien ja: 2,98 %
BNP Paribas Investment Partners Belium S.A., Brüssel, Belgien nein
5 Königreich Belgien, Brüssel, Belgien ja: 4,95 %

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2016

Berichtspflichtige Vorgänge mit nahe stehenden Unternehmen und Personen hat es im Geschäftsjahr 2016 nicht gegeben.

Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Im Dezember 2016 haben Vorstand und Aufsichtsrat eine aktualisierte Entsprechenserklärung abgegeben und im Internet unter www.hamborner.de im Bereich Investor Relations / Corporate Governance / Erklärung zur Unternehmensführung / Entsprechenserklärung dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Die Entsprechenserklärung ist mit vollständigem Wortlaut im Geschäftsbericht 2016 der Gesellschaft veröffentlicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Zu Beginn des Jahres 2017 erfolgte der Besitzübergang der Büroimmobilie in Köln. Der Kaufpreis beläuft sich auf 48,9 Mio. € bei jährlichen Mieteinnahmen von 2,8 Mio. €.

Am 30. Januar 2017 wurde der Kaufvertrag für einen Kauflandmarkt als Hauptmieter in Berlin-Marzahn abgeschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 16,2 Mio. €.

Am 8. Februar 2017 wurde der Kaufvertrag für das Einkaufszentrum "market Oberfranken" in Hallstadt bei Bamberg abgeschlossen. Der Kaufpreis zzgl. noch durchzuführender Mieterausbauten beträgt 43,7 Mio. €.

Organe der Gesellschaft und deren Mandate

Aufsichtsrat

Dr. Eckart John von Freyend, Bad Honnef

Vorsitzender

Gesellschafter der Gebrüder John von Freyend Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

Externe Mandate:

AVECO Holding AG*) (bis 25.08.2016)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)**)

EUREF AG*)(Vorsitzender)

Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG*) (Vorsitzender ab 25.05.2016)

Investment AG für langfristige Investoren TGV*)

Litos Immobilien AG*) (ab 29.06.2016)

Robert Schmidt, Datteln (bis 31.12.2016)

Stellvertretender Vorsitzender

Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Vivawest GmbH,

Vivawest Wohnen GmbH und der THS GmbH

Claus-Matthias Böge, Hamburg

Ehemaliger Sprecher des Vorstands der Deutsche EuroShop AG

Externe Mandate:

Bijou Brigitte modische Accessoires AG*)

Christel Kaufmann-Hocker, Düsseldorf

Unternehmensberaterin

Externe Mandate:

Stiftung Mercator GmbH**)

Dr. Helmut Linssen, Issum

Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung

Externe Mandate:

RAG Aktiengesellschaft*)

RAG Deutsche Steinkohle AG*)

Vivawest GmbH**) (Vorsitzender)

VivawestWohnen GmbH*) (Vorsitzender)

Degussa Bank AG*)

Bärbel Schomberg, Königstein im Taunus

Geschäftsführende Gesellschafterin der Schomberg & Co.

Real Estate Consulting GmbH

Externe Mandate:

DSR Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH*) (bis 02.03.2016)

Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG*) (bis 25.05.2016)

DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH*) (ab 25.05.2016)

Mechthilde Dordel***) , Oberhausen

Kfm. Angestellte

Dieter Rolke***) , Oberhausen

Kfm. Angestellter

Wolfgang Heidermann***) Raesfeld

Techn. Angestellter

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Präsidialausschuss

Mitglieder des Ausschusses:

Dr. Eckart John von Freyend (Vorsitzender)

Claus-Matthias Böge (ab 01.01.2017)

Dr. Helmut Linssen

Robert Schmidt (bis 31.12.2016)

Bärbel Schomberg

Prüfungsausschuss

Mitglieder des Ausschusses:

Robert Schmidt (Vorsitzender) (bis 31.12.2016)

Claus-Matthias Böge (Vorsitzender ab 01.01.2017)

Wolfgang Heidermann

Christel Kaufmann-Hocker

Nominierungsausschuss

Mitglieder des Ausschusses:

Dr. Eckart John von Freyend (Vorsitzender)

Claus-Matthias Böge

Dr. Helmut Linssen

Bärbel Schomberg

Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek, Hilden

Vorstand für Finanz-/ Rechnungswesen, Controlling, Steuern,

Portfoliomanagement, Transaktionsmanagement,

Personal, EDV, Risikomanagement und -controlling, Beteiligungen

Hans Richard Schmitz, Duisburg

Vorstand für Asset-Management, Technik/Instandhaltung, Recht,

Investor Relations/Public Relations, Corporate Governance,

Versicherungen, Corporate Services

*) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten

**) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien

***) Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 34.278.587,35 € zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,43 € pro Aktie zu verwenden. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

scroll

Jahresüberschuss 2016 € 10.972.715,57
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen € 23.305.871,78
Bilanzgewinn am 31.12.2016 € 34.278.587,35

Duisburg, den 22. Februar 2017

Der Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek

Hans Richard Schmitz

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Duisburg, den 22. Februar 2017

Der Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek

Hans Richard Schmitz

Der nachfolgend wiedergegebene uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 bezieht sich auf den hier vorliegenden Jahresabschluss sowie auf den Lagebericht, der in unserem Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr 2016 abgedruckt ist. Der Bestätigungsvermerk hat folgenden Inhalt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HAMBORNER REIT AG, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der HAMBORNER REIT AG, Duisburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 22. Februar 2017

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FINANZKALENDER

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28. März 2017 Geschäftsbericht 2016
9. Mai 2017 Quartalsfinanzbericht 31. März 2017
10. Mai 2017 Ordentliche Hauptversammlung 2017
15. Mai 2017 Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2016
8. August 2017 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2017
9. November 2017 Quartalsfinanzbericht 30. September 2017
21. März 2018 Geschäftsbericht 2017
25. April 2018 Quartalsfinanzbericht 31. März 2018
26. April 2018 Ordentliche Hauptversammlung 2018

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