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HAMBORNER REIT AG Annual Report 2014

May 21, 2015

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Annual Report

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HAMBORNER REIT AG

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Jahresabschluss 2014 und ergänzende Informationen

KENNZAHLENÜBERSICHT ZUM HANDELSRECHTLICHEN JAHRESABSCHLUSS

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2014

T€
2013

T€
2012

T€
Ergebnisdaten
Miet- und Pachterlöse 46.694 44.590 36.850
Betriebsergebnis 31.192 20.835 14.501
Finanzergebnis -13.453 -12.342 -10.489
EBITDA 48.723 36.755 26.702
EBIT 31.192 20.835 14.501
Jahresüberschuss 17.660 8.414 3.908
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 2.357 9.783 14.289
Bilanzgewinn 20.017 18.197 18.197
Bilanzdaten
Anlagevermögen 608.377 601.628 510.678
Umlaufvermögen einschl. Rechnungsabgrenzungsposten 12.565 29.816 30.294
Eigenkapital 283.195 283.732 293.515
Eigenkapitalquote in % 45,6 44,9 54,3
Fremdkapital 337.747 347.712 247.457
Bilanzsumme 620.942 631.444 540.972
Investitionen 40.297 108.242 87.560
Sonstige Daten
Dividende je Stückaktie in € 0,40 0,40 0,40
Börsenkurse je Stückaktie in €
Höchstkurs 8,29 7,58 7,60
Tiefstkurs 7,34 6,75 6,35
Jahresschlusskurs 8,12 7,34 7,48
Dividendenrendite
bezogen auf den Jahresschlusskurs in % 4,9 5,4 5,3
Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende einschließlich Vorstand 31 27 26

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014

Aktiva

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Anhang 31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände (1)
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 10 13
Sachanlagen (2)
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 608.321 601.565
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22 38
608.343 601.603
Finanzanlagen (3)
Sonstige Ausleihungen 24 12
Umlaufvermögen 608.377 601.628
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 614 430
Sonstige Vermögensgegenstände 623 527
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 471 T€ (Vorjahr: 425 T€)
1.237 957
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (5) 10.374 28.154
11.611 29.111
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (6) 954 705
Summe Aktiva 620.942 631.444
Passiva
Anhang 31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
Eigenkapital (7)
Gezeichnetes Kapital 45.493 45.493
Kapitalrücklage 130.653 130.653
Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 87.032 89.389
Bilanzgewinn
Jahresüberschuss 17.660 8.414
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 2.357 9.783
20.017 18.197
283.195 283.732
Rückstellungen (8)
Rückstellungen für Pensionen 4.972 5.696
Steuerrückstellungen 0 19
Rückstellungen für Bergschäden 1.960 1.622
Sonstige Rückstellungen 3.859 3.172
10.791 10.509
Verbindlichkeiten (9)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 322.850 332.163
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 202 346
Sonstige Verbindlichkeiten 2.339 2.501
davon aus Steuern 646 T€ (Vorjahr: 970 T€)
325.391 335.010
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten (10) 1.565 2.193
Summe Passiva 620.942 631.444

Anlagenspiegel

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2014

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Stand 31.12.2014

T€
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 146 4 0 150
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 690.563 40.267 22.097 708.733
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 346 6 36 316
690.909 40.273 22.133 709.049
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 13 20 5 28
Insgesamt 691.068 40.297 22.138 709.227

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Wertberichtigungen
Stand 01.01.2014

T€
Zugänge (Abschreibungen d. Geschäftsjahres)

T€
Abgänge einschl. Zuschreibungen

T€
Stand 31.12.2014

T€
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 133 7 0 140
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 88.998 17.502 6.088 100.412
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 308 22 36 294
89.306 17.524 6.124 100.706
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1 3* 0 4
Insgesamt 89.440 17.534 6.124 100.850

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Restbuchwerte
Stand 31.12.2013

T€
Stand 31.12.2014

T€
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 13 10
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgl. Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 601.565 608.321
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 38 22
601.603 608.343
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 12 24
Insgesamt 601.628 608.377

* betrifft die Abzinsung der sonstigen Ausleihungen

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

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Anhang 2014

T€
2013

T€
Erlöse aus der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung (11)
Erlöse aus Mieten und Pachten 46.694 44.590
Erlöse aus der Weiterberechnung von Nebenkosten an Mieter 5.650 5.041
52.344 49.631
Sonstige betriebliche Erträge (12)
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 10.912 354
Übrige 1.506 2.333
12.418 2.687
Summe betriebliche Erträge 64.762 52.318
Aufwendungen für Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung (13)
Laufende Betriebsaufwendungen -7.371 -7.225
Grundstücks- und Gebäudeinstandhaltung -2.302 -2.278
-9.673 -9.503
Personalaufwand (14)
Löhne und Gehälter -3.062 -2.942
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -390 -369
davon: für Altersversorgung -72 T€ (Vorjahr: -74 T€)
-3.452 -3.311
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (15) -17.531 -15.920
Sonstige betriebliche Aufwendungen (16) -2.914 -2.749
Summe betriebliche Aufwendungen -33.570 -31.483
Betriebsergebnis 31.192 20.835
Finanzergebnis (17)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68 42
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.521 -12.384
davon: Aufwendungen aus Aufzinsung -540 T€ (Vorjahr: -502 T€)
-13.453 -12.342
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17.739 8.493
Außerordentliche Aufwendungen (18) -79 -79
Jahresüberschuss 17.660 8.414
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 2.357 9.783
Bilanzgewinn 20.017 18.197

KAPITALFLUSSRECHNUNG

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

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2014

T€
2013

T€
Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis vor Steuern und außerordentlichen Aufwendungen 17.739 8.493
Finanzergebnis 13.453 12.342
Abschreibungen / Zuschreibungen (-) 17.531 15.920
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -333 -197
Buchgewinne / -verluste (saldiert) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -10.533 103
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -240 -326
Veränderung der Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -755 772
Zinseinzahlungen 67 113
Steuerzahlungen -19 0
36.910 37.220
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Anlagevermögen -40.516 -110.352
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Anlagevermögens 26.543 1.257
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 5 13
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -20 0
Einzahlungen aufgrund von Finanzanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 0 15.000
-13.988 -94.082
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Dividendenauszahlung -18.197 -18.197
Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0 108.459
Mittelabfluss zur Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -9.276 -7.121
Zinsauszahlungen -13.229 -12.252
-40.702 70.889
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -17.780 14.027
Finanzmittelfonds am 1. Januar 28.154 14.127
Bankguthaben und Kassenbestände (mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten) 28.154 14.127
Festgeldanlagen (mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten) 0 15.000
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 28.154 29.127
Finanzmittelfonds am 31. Dezember 10.374 28.154
Bankguthaben und Kassenbestände (mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten) 10.374 28.154
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.374 28.154

EIGENKAPITALSPIEGEL

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Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Bilanzgewinn
T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- --- --- ---
Andere Gewinnrücklagen Vortrag Überschuss Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2013 45.493 130.653 99.172 0 3.908 14.289
Vortrag auf neue Rechnung 0 0 0 18.197 -3.908 -14.289
Gezahlte Dividende 0 0 0 -18.197 0 0
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 0 0 -9.783 0 0 9.783
Jahresüberschuss 01.01.-31.12.2013 0 0 0 0 8.414 0
Stand am 31.12.2013 45.493 130.653 89.389 0 8.414 9.783
Vortrag auf neue Rechnung 0 0 0 18.197 -8.414 -9.783
Gezahlte Dividende 0 0 0 -18.197 0 0
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 0 0 -2.357 0 0 2.357
Jahresüberschuss 01.01.-31.12.2014 0 0 0 0 17.660 0
Stand am 31.12.2014 45.493 130.653 87.032 0 17.660 2.357

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Eigenkapital gesamt

T€
Stand am 01.01.2013 293.515
Vortrag auf neue Rechnung 0
Gezahlte Dividende -18.197
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 0
Jahresüberschuss 01.01.-31.12.2013 8.414
Stand am 31.12.2013 283.732
Vortrag auf neue Rechnung 0
Gezahlte Dividende -18.197
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 0
Jahresüberschuss 01.01.-31.12.2014 17.660
Stand am 31.12.2014 283.195

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS

Allgemeine Grundlagen

Die HAMBORNER REIT AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft (WKN 601300) mit Sitz in Duisburg / Deutschland. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 4 eingetragen. Seit Umwandlung in eine REIT-Gesellschaft zum 01.01.2010 unterliegt sie auch den Vorschriften des Gesetzes über deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen (REITG).

Der handelsrechtliche Jahresabschluss der HAMBORNER wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. Er steht auf der Internetseite der Gesellschaft www.hamborner.de zur Verfügung und kann von dort heruntergeladen werden. Zudem kann er bei der HAMBORNER REIT AG, Goethestraße 45, 47166 Duisburg, angefordert werden.

Die HAMBORNER REIT AG erwirbt Eigentum oder dingliche Nutzungsrechte an beweglichem oder unbeweglichem Vermögen im Sinne von § 3 REITG mit Ausnahme inländischer Bestandsmietwohnimmobilien zur Nutzung, Verwaltung oder Verwertung. Beteiligungen an Personen- und Kapitalgesellschaften im Sinne von § 3 REITG können ebenfalls erworben, gehalten, verwaltet und verwertet werden. Als REIT AG ist HAMBORNER seit dem 01.01.2010 sowohl von der Körperschaftsteuer als auch von der Gewerbesteuer befreit.

Als börsennotierte REIT-Aktiengesellschaft erstellt und veröffentlicht die HAMBORNER REIT AG einen Einzelabschluss i. S. d. § 325 Abs. 2a HGB nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS). Der Lagebericht nach § 289 HGB wird mit dem IFRS-Einzelabschluss im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss wird unter Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätze, der aktienrechtlichen Vorschriften sowie des REITG in Euro (€) aufgestellt.

Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - in Tausend Euro (T€) angegeben. Aufgrund von Rundungen können sich in diesem Bericht bei Summenbildungen und bei prozentualen Angaben geringfügige Abweichungen ergeben.

Der Jahresabschluss enthält nach § 264 Abs. 1 S. 2 HGB eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel. Bei deren Aufstellung wurden die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) Nr. 2 bzw. Nr. 7 grundsätzlich beachtet.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung folgen in Aufbau und Gliederung den handelsrechtlichen Vorschriften. Zur Verbesserung der Klarheit des Jahresabschlusses wurden Bezeichnungen in der Gewinn- und Verlustrechnung an die branchenspezifischen Besonderheiten eines Immobilienunternehmens angepasst. Darüber hinaus sind einzelne Posten weiter untergliedert. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten Ziffern, unter denen im Anhang nähere Erläuterungen zu den jeweiligen Posten zu finden sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, die drei bis acht Jahre beträgt.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen und ggf. außerplanmäßigen handelsrechtlichen Abschreibungen ausgewiesen. In die Herstellungskosten werden neben den Fremdkosten Eigenleistungen eingerechnet, die zu Einzelkosten und notwendigen Gemeinkosten angesetzt werden. Die planmäßigen Abschreibungen der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des beweglichen Sachanlagevermögens werden linear auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt werden kann. Den Abschreibungen liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren zugrunde.

Für den Immobilienbestand kamen im Berichtsjahr folgende Nutzungsdauern zur Anwendung:

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Jahre
Geschäfts- und Bürogebäude 33 bis 50
Sonstige Gewerbebauten 40
SB-Märkte 33 bis 40

Grundsätzlich wird bei Erwerb einer Immobilie eine Nutzungsdauer des Gebäudes von 33 Jahren angesetzt. Sollten die tatsächlichen Umstände (z.B. aufgrund von Alter, Beschaffenheit, wirtschaftlicher Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes) gegen diesen Grundsatz sprechen, wird die Nutzungsdauer entsprechend abweichend eingeschätzt. Eine Überprüfung der Restnutzungsdauer erfolgt darüber hinaus im Rahmen größerer Modernisierungsmaßnahmen.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen.

Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um zinslose Wohnungsbaudarlehen bzw. Arbeitgeberdarlehen, die entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst sind.

Die Posten des Umlaufvermögens sind zu Nennwerten bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden in vollem Umfang abgeschrieben.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen für vereinbarte zukünftige Aufwendungen der Gesellschaft. Sie werden zum Zeitpunkt des Geldflusses abgegrenzt und über die Laufzeit der Vereinbarungen erfolgswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden gemäß Vorschrift des Handelsrechts nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik auf Basis der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Der Rückstellungsbedarf ist dabei unter Einbeziehung der zukünftigen Rentenentwicklung ermittelt worden. Der bei Abzinsung der Pensionsverpflichtungen verwendete Rechnungszinssatz wurde entsprechend § 253 Abs. 2 S. 2 HGB als durchschnittlicher Marktzins mit einer einheitlichen Restlaufzeit von zehn Jahren ermittelt, die der voraussichtlichen durchschnittlichen Laufzeit unserer Rentenverpflichtungen entspricht.

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Der Bewertung liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

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31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
Rechnungszins p.a. 4,30% 4,56%
Rententrend 2,00% 2,00%

Soweit aus der Bewertung der Pensionsrückstellung neben den im Zinsaufwand erfassten Zinseffekten aufgrund von Sterbefällen im Saldo ein Auflösungsbetrag resultiert, wird dieser Saldo in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Andernfalls erfolgt der Ausweis des Saldos im Personalaufwand.

Die Dotierung der Bergschadens- und der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle aus heutiger Sicht erkennbare Risiken angemessen. Die Rückstellungen werden mit dem geschätzten notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und ausgewiesen. Rückstellungsbeträge, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihren Nenn- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt. Eine im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb übernommene Rentenverpflichtung wurde mit dem ihrer erwarteten Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

HAMBORNER setzt derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps zur Absicherung des Zinsrisikos ein. Die Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Bilanzstichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode bilanziert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten weisen wir im Wesentlichen vereinnahmte Mietvorauszahlungen mit Nennbeträgen aus, die erst in Perioden nach dem Abschlussstichtag ertragswirksam werden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Lizenzen und ähnliche Rechte umfassen ausschließlich entgeltlich erworbene Nutzungsrechte für System- und Anwendersoftware unserer EDV-Anlage. Den Zugängen des Berichtsjahres in Höhe von 4 T€ stehen Abschreibungen von 7 T€ gegenüber.

(2) Sachanlagen

Die Anschaffungskosten für Immobilienzugänge im Berichtsjahr einschließlich Nachaktivierung auf Bestandsimmobilien belaufen sich auf insgesamt 40,3 Mio. €. Die Buchwertabgänge für verkaufte Immobilien betragen 16,0 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von 16,6 Mio. € vorgenommen.

Zum 31.12.2014 haben wir unser Immobilienportfolio durch einen externen Sachverständigen bewerten lassen. Das Gutachten berücksichtigt die international anerkannten "International Valuation Standards" (IVSC) bzw. die Richtlinien des "Royal Institution of Chartered Surveyors" (RICS) über die Bewertung von Vermögenswerten. Auf Basis dieser Bewertung ergaben sich außerplanmäßige Abschreibungen bei den Objekten in Leverkusen, Kassel und Düren in Höhe von zusammen 0,9 Mio. €.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung verminderte sich im Saldo um 16 T€. Zugängen in Höhe von 6 T€ standen Abschreibungen von 22 T€ gegenüber.

(3) Finanzanlagen

Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen langfristigen zinslosen Wohnungsbau- und Mitarbeiterdarlehen haben sich im Saldo um 12 T€ erhöht und betragen zum Stichtag 24 T€.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 614 T€ (Vorjahr: 430 T€) und resultieren aus der Vermietung und Verpachtung des Grundstücksvermögens.

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 623 T€ (Vorjahr: 527 T€) und enthalten mit 470 T€ (Vorjahr: 422 T€) im Wesentlichen Barkautionen unserer Mieter.

(5) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Zum 31.12.2014 betragen die liquiden Mittel 10.374 T€ (Vorjahr: 28.154 T€).

Von den Bankguthaben waren am Bilanzstichtag 8.604 T€ als Tages- oder Festgeld angelegt.

(6) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit der Aufnahme von Darlehen, die über die Laufzeit der Darlehen abgeschrieben werden, abgegrenzte Erschließungskosten für ein Erbbaugrundstück, die auf die Restlaufzeit des Erbbaurechts verteilt werden, sowie aufgrund bestehender Kreditverträge vorschüssig gezahlte Kreditzinsen für Perioden in 2015.

(7) Eigenkapital

Am 31.12.2014 beträgt das gezeichnete Kapital 45.493 T€ und ist in 45.493 Tsd. auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt.

Durch die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 07.05.2013 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmalig um bis zu 4.549 T€ durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten. Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmalig um weitere 18.197 T€ durch die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II).

Die Aktien sind grundsätzlich ebenfalls den Aktionären zum Bezug anzubieten. Soweit das Genehmigte Kapital II betroffen ist, kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen für einen Teilbetrag ausschließen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Kapitalerhöhung ist in beiden Fällen bis zum 06.05.2018 befristet.

Weiterhin wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 06.05.2018 auf den Inhaber und / oder auf den Namen lautende Options- und / oder Wandelschuldverschreibungen ("Schuldverschreibungen") im Gesamtbetrag von bis zu 250.000 T€ mit oder ohne Laufzeitbegrenzung auszugeben und den Inhabern bzw. Gläubigern ("Inhaber") der Schuldverschreibungen Wandlungsrechte auf neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 22.747 T€ nach näherer Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen ("Anleihebedingungen") zu gewähren. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen für einen Teilbetrag ausschließen.

Im Rahmen der Ausgabe der Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 22.747 T€, eingeteilt in bis zu 22.747 Tsd. auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital).

Eine Inanspruchnahme der vorgenannten Ermächtigungen erfolgte bis zum Bilanzstichtag nicht.

Die anderen Gewinnrücklagen enthalten die von der Gesellschaft in der Vergangenheit erzielten und nicht ausgeschütteten Ergebnisse und betragen zum Abschlussstichtag 87.032 T€.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

(8) Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen betragen zum Bilanzstichtag 4.972 T€ und liegen damit um 724 T€ unter dem Vorjahresansatz. Der sich aufgrund der Erstanwendung des BilMoG ergebende Bewertungsunterschied betrug am 01.01.2010 insgesamt 1.184 T€. Gemäß der Regelung des Art. 67 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) haben wir von diesem Bewertungsunterschied im Berichtsjahr einen Betrag in Höhe von 79 T€ (= ein Fünfzehntel) zugeführt. Der zum 31.12.2014 noch verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 789 T€. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen bestehen ausschließlich gegenüber Pensionsempfängern und Hinterbliebenen.

Die Rückstellungen für Bergschäden sind um 338 T€ auf 1.960 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultiert aus inflationsbedingten Anpassungen und Aufzinsungseffekten aufgrund von Laufzeitverkürzungen sowie Zinssatzänderungen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
Ausstehende Rechnungen 1.691 1.264
Rückstellungen für Personalaufwand 1.238 1.028
Satzungsgebundene und gesetzliche Verpflichtungen (AR-Vergütung, Prüfungsaufwendungen etc.) 443 430
Rechts- und Beratungsaufwand 158 165
Übrige 329 285
Gesamt 3.859 3.172

Die Rückstellungen für satzungsgebundene und gesetzliche Verpflichtungen enthalten Abschlussprüferhonorare im Umfang von 86 T€ (Vorjahr: 85 T€). Der Betrag entfällt auf die Pflichtprüfung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses und des Einzelabschlusses nach IFRS. Für die im Geschäftsjahr 2015 fällige Vergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014 beträgt die gebildete Rückstellung 316 T€ (Vorjahr: 303 T€).

Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 427 T€ und beläuft sich auf 1.691 T€. Sie resultiert insbesondere aus im Geschäftsjahr 2014 durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen, die am Bilanzstichtag erbracht aber noch nicht abgerechnet waren, sowie aus noch ausstehenden Rechnungen für Betriebskosten des Berichtsjahres.

Die übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückerstattungsbeträge an Mieter aus noch abzurechnenden Betriebskosten für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 111 T€ (Vorjahr: 100 T€) sowie Rückstellungen für Kosten des Geschäftsberichts in Höhe von 85 T€ (Vorjahr: 90 T€).

(9) Verbindlichkeiten

Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von 325.391 T€ hatten am Bilanzstichtag 31.12.2014 folgende Restlaufzeiten:

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Summe

T€
bis ein Jahr

T€
zwei bis fünf Jahre

T€
über fünf Jahre

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 322.850 10.846 109.538 202.466
(Vorjahr:) (332.163) (10.256) (108.030) (213.877)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 202 175 27 0
(Vorjahr:) (346) (328) (18) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.339 1.583 756 0
(Vorjahr:) (2.501) (1.666) (790) (45)
Gesamt 325.391 12.604 110.321 202.466
(Vorjahr:) (335.010) (12.250) (108.838) (213.922)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit 322.056 T€ (Vorjahr: 331.331 T€) Darlehen, die zur Finanzierung unserer Immobilieninvestitionen aufgenommen wurden, sowie mit 794 T€ (Vorjahr: 832 T€) abgegrenzte Zinsen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren am Bilanzstichtag in voller Höhe durch Grundschulden gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zum 31.12.2014 wie folgt zusammen:

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31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
Kaufpreiseinbehalte 758 627
Umsatzsteuerzahllast 597 528
Mietkautionen 470 422
Grunderwerbsteuer 0 397
Übrige 514 527
Gesamt 2.339 2.501

(10) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Posten enthält im Wesentlichen Mietvorauszahlungen, die auf die vereinbarte Vertragslaufzeit zu verteilen sind, sowie im Dezember 2014 eingegangene Mietzahlungen für den Monat Januar 2015.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(11) Erlöse aus der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung

Die Erlöse aus Mieten und Pachten betragen 46.694 T€ und liegen damit um 2.104 T€ über dem Vorjahreswert. Der Anstieg ergibt sich hauptsächlich aus den Objektzugängen des laufenden Jahres und des Vorjahres, die sich mit 2.915 T€ ausgewirkt haben. Dagegen führten Immobilienverkäufe zu Mindereinnahmen von 1.268 T€. Durch Veränderungen im Leerstand, Neuvermietungen sowie aus Index- und Staffelmietvereinbarungen erhöhten sich die Mieterlöse im Saldo um 457 T€.

Die Erlöse aus der Weiterbelastung von Nebenkosten an Mieter nahmen gegenüber dem Vorjahr um 609 T€ zu und betragen 5.650 T€. Die Zunahme resultiert mit 390 T€ aus der Veränderung im Objektbestand. Bei den übrigen Bestandsimmobilien erhöhten sich die Erträge aus der Weiterbelastung von Nebenkosten um 219 T€.

(12) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 10.912 T€ (Vorjahr: 354 T€) enthalten, die im Wesentlichen aus dem Verkauf von insgesamt sechs kleineren nicht mehr strategiekonformen Bestandsobjekten resultieren.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.506 T€ und gliedern sich wie folgt:

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2014

T€
2013

T€
Erträge aus Rückstellungsauflösung 816 385
Vereinnahmungen von Entschädigungen und Erstattungen 427 1.235
Mietgarantien 140 648
Weiterbelastungen an Mieter und Pächter 36 23
Sonstige Erträge 87 42
Gesamt 1.506 2.333

In den Erträgen aus Rückstellungsauflösung sind 659 T€ aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen enthalten. Dieser unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Betrag ergibt sich aus dem Saldo von Zuführungen und Auflösungen der Pensionsrückstellungen, wobei die Auflösungen aufgrund von vier Sterbefällen bei den Pensionsempfängern resultieren.

Die Vereinnahmung von Entschädigungen und Erstattungen des Vorjahres betreffen in Höhe von 1,0 Mio. € eine Entschädigungszahlung eines Mieters für die vorzeitige Auflösung seines Mietvertrags.

Periodenfremde Erträge betreffen im Wesentlichen die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie aus der Auflösung von Rückstellungen.

(13) Aufwendungen für Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung

Die Aufwendungen für Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 170 T€.

Die laufenden Betriebsaufwendungen stiegen hauptsächlich infolge von Objektzugängen um 146 T€ auf 7.371 T€. Sie umfassen unter anderem den Aufwand für Energie, Grundbesitzabgaben, Versicherungsprämien und Erbbauzinsen. Darüber hinaus enthält der Posten Grundsteuern in Höhe von 1.684 T€ (Vorjahr: 1.541 T€). Die Aufwendungen belasten wir auf Basis der mietvertraglichen Vereinbarungen zum überwiegenden Teil an unsere Mieter weiter.

Der Aufwand für Grundstücks- und Gebäudeinstandhaltung erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 24 T€ und beträgt 2.302 T€.

(14) Personalaufwand

Der Personalaufwand beträgt insgesamt 3.452 T€ und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 141 T€.

Die Löhne und Gehälter erhöhten sich um 120 T€ auf 3.062 T€. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 21 T€ auf 390 T€ zu.

(15) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Der Abschreibungsaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr um 1.611 T€ auf 17.531 T€. Der Anstieg ist neben den Veränderungen im Objektbestand in Höhe von 695 T€ insbesondere auf außerplanmäßige Abschreibungen von drei Immobilien in Höhe von 858 T€ zurückzuführen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen gliedern sich wie folgt:

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2014

T€
2013

T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 7 10
Sachanlagen 17.524 15.910
Gesamt 17.531 15.920

(16) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der sonstige betriebliche Aufwand beträgt im Berichtsjahr 2.914 T€ (Vorjahr: 2.749 T€).

Der Posten enthält im Berichtsjahr periodenfremde Aufwendungen, die im Wesentlichen auf Verluste in Höhe von 379 T€ aus der Veräußerung einer Immobilie in Hamburg zurückzuführen sind.

Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Honorare für den Abschlussprüfer gemäß nachfolgender Aufstellung:

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2014

T€
2013

T€
Abschlussprüfungsleistungen 86 88
Andere Bestätigungsleistungen 10 10
Sonstige Leistungen 9 4
Gesamt 105 102

(17) Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betragen 68 T€ nach 42 T€ im Vorjahr. Sie enthalten im Wesentlichen Tages- und Festgeldzinsen aus Geldanlagen bei verschiedenen Banken.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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2014

T€
2013

T€
Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 429 436
Kreditzinsen einschl. Aufwendungen aus Zinssicherungsgeschäften 12.876 11.803
Sonstige 216 145
Gesamt 13.521 12.384

Hauptsächlich infolge der im Berichtsjahr in voller Höhe aufwandswirksam gewordenen Zinsaufwendungen für die im Vorjahr aufgenommenen Immobilienkredite erhöhte sich der Posten um 1.137 T€.

(18) Außerordentliche Aufwendungen

Der außerordentliche Aufwand des Berichtsjahres in Höhe von 79 T€ (Vorjahr: 79 T€) resultiert aus der Verteilung des Bewertungsunterschiedes bei den Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der Erstanwendung des BilMoG zum 01.01.2010.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung wird die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Der Finanzmittelfonds beinhaltet Kassenbestände und Bankguthaben mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten.

Zum 31.12.2014 verminderte sich der Finanzmittelbestand im Vergleich zum Vorjahr um 17,8 Mio. € auf 10,4 Mio. €. Hiervon steht ein Betrag von 1,0 Mio. € im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung nicht zur freien Verfügung der Gesellschaft.

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt 36,9 Mio. € nach 37,2 Mio. € im Vorjahr. Der geringfügige Rückgang ist trotz erhöhter Mieteinnahmen insbesondere auf die im Vorjahr in Höhe von 1,0 Mio. € enthaltene einmalige Entschädigungszahlung eines Mieters zur vorzeitigen Kündigung seines Mietvertrags zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit führte hauptsächlich bedingt durch die Akquisitionen des Geschäftsjahres zu einem Mittelabfluss von 14,0 Mio. €. Die Aus- und Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit decken sich nicht mit den bei der Entwicklung des Anlagevermögens gezeigten Zu- bzw. Abgängen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Kaufpreiseinbehalte und zum jeweiligen Stichtag noch nicht fällige Zahlungen für Grunderwerbsteuer.

Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 40,7 Mio. € resultiert neben der Dividendenzahlung für das Jahr 2013 aus den Zins- und Tilgungszahlungen für die zur anteiligen Finanzierung unserer Immobilien aufgenommenen Darlehen.

Aus abgeschlossenen Kreditverträgen standen der Gesellschaft darüber hinaus noch nicht abgerufene Finanzierungsmittel in Höhe von 32,9 Mio. € zur Verfügung. Die Gelder können nach Erfüllung der Auszahlungsvoraussetzungen kurzfristig abgerufen werden.

Sonstige Erläuterungen und Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus beurkundeten Grundstückskaufverträgen für zwei Immobilien in Aachen und Berlin resultiert am 31.12.2014 die Verpflichtung zur Kaufpreiszahlung von insgesamt 43,3 Mio. €. Bei Vollvermietung der noch im Bau befindlichen Immobilie in Berlin kann sich diese Verpflichtung auf insgesamt rd. 45,8 Mio. € erhöhen.

Im Zuge der Neuvermietung einer Fläche in Bremen, Linzer Str., haben wir uns gegenüber dem Mieter verpflichtet, mieterspezifische Umbaumaßnahmen in Höhe von 0,9 Mio. € durchzuführen, von denen uns 0,4 Mio. € in Form eines Baukostenzuschusses durch den Mieter erstattet werden.

Für Restarbeiten im Zusammenhang mit der im Wesentlichen im Berichtsjahr durchgeführten Maßnahme in Freiburg, Robert-Bunsen-Str., werden in 2015 noch Investitionen aus den mietvertraglichen Zusagen in Höhe von voraussichtlich 0,3 Mio. € anfallen.

Darüber hinaus wurde zum Ende des Berichtsjahres mit den Arbeiten für die Erweiterung unseres Verwaltungsgebäudes begonnen. Die hieraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 0,5 Mio. €.

Des Weiteren bestehen nach dem Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus drei langfristigen Erbbaurechtsverträgen. Diese stellen sich wie folgt dar:

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Vertragslaufzeit bis Zahlungsverpflichtung (in T€ p.a.) Weiterbelastung (in T€ p.a.)
30. Juni 2023 226 0
31. Dezember 2034 204 204
31. März 2060 113 0
Gesamt 543 204

Weitere finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, bestehen zum 31.12.2014 nicht.

Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Grundsätze transparenter Unternehmensführung verfolgen das Ziel, das Vertrauen nationaler und internationaler Anleger und Kunden, von Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften zu fördern und zu stärken. Zu diesem Zwecke sieht der Deutsche Corporate Governance Kodex unter anderem die Offenlegung der an Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder gewährten Vergütung vor.

Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands

Das System der Vorstandsvergütung ist insbesondere darauf ausgerichtet, Anreize für eine erfolgreiche, auf nachhaltige Wertschöpfung angelegte Unternehmensführung zu setzen. Die Vorstandsmitglieder werden durch das Vergütungssystem dazu angehalten, sich langfristig im und für das Unternehmen zu engagieren.

Ziel ist es ferner, dass die Vergütung der Größe und wirtschaftlichen Lage, dem Erfolg und den Zukunftsaussichten des Unternehmens entspricht. Einerseits sollen besondere Leistungen angemessen honoriert werden, andererseits sollen Zielverfehlungen zu einer spürbaren Verringerung der Vergütung führen.

Um die Vergütung der Mitglieder des Vorstands am Ziel einer nachhaltigen Wertsteigerung auszurichten, wird ein Teil der Vergütung als langfristig aktienbasierte Vergütung mit einer Sperrfrist von drei Jahren gewährt.

Die variable Vergütung wird zu mehr als 50 % auf der Grundlage mehrjähriger Zielparameter festgesetzt. Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands ist außerdem eng mit dem Interesse der Aktionäre an einem langfristig attraktiven Investment verknüpft, indem die Hälfte der langfristigen aktienbasierten Vergütung an die mehrjährige Entwicklung des Kurses der HAMBORNER Aktie im Vergleich zum EPRA / NAREIT Europe ex UK Index gekoppelt ist.

Bei der Ermittlung der Zielerreichung bei den variablen Vergütungskomponenten sind Bereinigungen eng begrenzt auf außerordentliche, vorab nicht bekannte Themen.

Systematik und Höhe der Vorstandsvergütung werden auf Vorschlag des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats durch das Aufsichtsratsplenum festgelegt und regelmäßig überprüft.

Das Vergütungssystem für den Vorstand setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

Festvergütung

Die Festvergütung beträgt 200 T€ und wird in zwölf gleichen Raten gezahlt. Die Höhe der Festvergütung wird dabei vom Aufsichtsrat alle zwei Jahre überprüft.

Kurzfristige variable Vergütung (Tantieme)

Bei einer Zielerreichung von 100 % beträgt die kurzfristige variable Vergütung (Tantieme) 125 T€ und hängt von Zielvereinbarungen sowie dem Erreichen des im Budget festgelegten Funds from Operations (FFO) ab.

Wird die Zielerreichung um mehr als 50 % verfehlt, erfolgt keine Auszahlung der Tantieme. Die Tantieme wird durch einen Maximalbetrag (Cap) von 200 % des Regelbetrags, also auf höchstens 250 T€ begrenzt. Darüber hinaus kann der Aufsichtsrat in Ansehung der persönlichen Leistungen des Vorstandsmitglieds die sich aus der Zielerreichung ergebende Tantieme um bis zu 20 % nach oben oder unten anpassen.

Langfristige aktienbasierte Vergütung

Ab dem Geschäftsjahr 2013 werden verfallbare Aktienzusagen gewährt. Der jährliche Zielbetrag für das einzelne Vorstandsmitglied beträgt bei einer Zielerreichung von 100 % 130 T€. In Ansehung der persönlichen Leistungen des Vorstandsmitglieds kann der Aufsichtsrat diesen Zielbetrag um bis zu 20 % nach oben oder unten anpassen.

Eine Hälfte des festgelegten Zielbetrags (LTI 1) wird an die Entwicklung des absoluten FFO und des FFO / Aktie sowie an die Wertentwicklung des Portfolios like for like der letzten drei Jahre geknüpft. Der Aufsichtsrat stellt den Zielerreichungsgrad fest, der zwischen 0 % und 200 % (Cap) schwanken kann. Diese Zielerreichung bestimmt den tatsächlichen Geldwert der Zusage und eine hieraus resultierende Anzahl von Aktienzusagen.

Für die andere Hälfte des festgelegten Zielbetrags (LTI 2) gewährt der Aufsichtsrat zunächst eine Anzahl von Aktienzusagen, die dem Geldwert des hälftigen Zielbetrags am Zusagetag entspricht. Der Aufsichtsrat legt ferner ein Zielsystem (Zielwert für 100 % und Zielkorridor) für die Entwicklung des Kurses der HAMBORNER Aktie im Vergleich zum EPRA / NAREIT Europe ex UK Index fest. Nach Ablauf der dreijährigen Sperrfrist stellt der Aufsichtsrat die relative Performance der HAMBORNER Aktie im Vergleich zum Index fest. Hieraus resultiert ein Zielerreichungsgrad, der zwischen 0 % und 200 % (Cap) schwanken kann. Liegt der Zielerreichungsgrad über 100 %, erfolgt eine zusätzliche Barzahlung entsprechend der Höhe der Zielüberschreitung. Im Fall eines Zielerreichungsgrads von unter 100 % verfällt eine der Zielunterschreitung entsprechende Anzahl von Aktienzusagen ersatzlos.

Ein über den Cap hinausgehender Wert bleibt außer Betracht, falls der Schlusskurs im Zeitpunkt der Erfüllung mehr als 200 % (Cap) des am jeweiligen Zusagetag zugrunde gelegten Schlusskurses beträgt. Damit beläuft sich der Höchstbetrag für die kurzfristige variable Vergütung und die langfristige aktienbasierte Vergütung der Vorstände auf jeweils insgesamt 846 T€.

Die Vorstände erhalten nach Ablauf der dreijährigen Sperrfrist den Gegenwert für die Aktienzusage in bar ausgezahlt.

Verpflichtung zum Halten von Aktien der Gesellschaft

Jedes Vorstandsmitglied ist verpflichtet, während der Zugehörigkeit zum Vorstand 200 % seiner Festvergütung in Aktien des Unternehmens zu halten, wobei der Mittelwert der Festvergütung der letzten vier Jahre jeweils maßgeblich ist. Der Nachweis ist nach einer Aufbauphase erstmals Ende 2017 und danach jährlich zu führen.

Altersversorgung

HAMBORNER gewährt jedem Vorstandsmitglied eine betriebliche Altersversorgung in Form einer arbeitgeberfinanzierten beitragsorientierten Leistungszusage im Durchführungsweg der rückgedeckten Unterstützungskasse. Die Zusage gilt für die Dauer des Dienstvertrages mit einem jährlichen Betrag von jeweils 30 T€.

Zusagen bei Beendigung der Tätigkeit im Vorstand

Die Vorstandsmitglieder werden auf höchstens fünf Jahre bestellt. Im Falle des Widerrufs der Bestellung durch den Aufsichtsrat erhält das Vorstandsmitglied als Entschädigung für die vorzeitige Vertragsbeendigung den Barwert (Basis: 4 %) der Festvergütung, die bis zum regulären Vertragsende verdient worden wäre, wobei die Entschädigung den Wert von zwei Jahresgesamtvergütungen einschließlich Nebenleistungen nicht überschreiten darf.

Darüber hinaus erhält das Vorstandsmitglied bis zu dem Zeitpunkt der Abberufung eine zeitanteilige variable Vergütung. Sofern das Vorstandsmitglied zum Zeitpunkt seines Ausscheidens noch über Aktienzusagen verfügt, die mit einer Sperrfrist versehen sind, endet diese mit Ablauf des zweiten Börsentages nach Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr. Zu diesem Zeitpunkt erfüllt die Gesellschaft die Zusage in bar.

Im Fall eines sog. Change of Control - das heißt, wenn ein oder mehrere gemeinsam handelnde Aktionäre Stimmrechtsanteile von 30 % und mehr an der HAMBORNER REIT AG erwerben und damit ein öffentliches Übernahmeangebot abgeben müssen, HAMBORNER durch Abschluss eines Unternehmensvertrags im Sinne des § 291 AktG zu einem abhängigen Unternehmen wird oder bei Verschmelzung von HAMBORNER auf ein anderes Unternehmen - hat jedes Vorstandsmitglied das Recht zur Kündigung des Anstellungsvertrags, wenn sich durch den Change of Control eine wesentliche Änderung seiner Stellung ergibt, etwa durch Änderung der Strategie des Unternehmens oder durch Änderung des Tätigkeitsbereichs des Vorstandsmitglieds.

Bei Ausübung dieses Kündigungsrechts hat jedes Vorstandsmitglied einen Abfindungsanspruch in Höhe des Betrags der bis zum ursprünglich vereinbarten Ende des Dienstvertrags entfallenden Jahresgesamtvergütungen, höchstens jedoch in Höhe von drei Jahresgesamtvergütungen. Die in der Vergangenheit zugesagten aktienbasierten Vergütungsbestandteile bleiben unberührt. Etwaige Sperrfristen enden mit dem Tag des Ausscheidens.

Zu diesem Zeitpunkt erfüllt die Gesellschaft die Zusage in bar.

Kein Abfindungsanspruch besteht, wenn das jeweilige Vorstandsmitglied in Zusammenhang mit dem Change of Control Leistungen von Dritten erhält. Ein Recht zur Kündigung besteht ferner nicht, wenn der Change of Control innerhalb von zwölf Monaten vor Übertritt des Vorstandsmitglieds in den Ruhestand eintritt.

Für das Geschäftsjahr 2014 setzt sich die gewährte Vergütung des aktiven Vorstands auf Basis der bestehenden Dienstverträge wie folgt zusammen:

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Dr. Rüdiger Mrotzek Hans Richard Schmitz
2014

T€
2014 (Min)

T€
2014 (Max)

T€
2013

T€
2014

T€
2014 (Min)

T€
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 200 200 200 191 200 200
Nebenleistungen 28 28 28 27 46 46
Summe 228 228 228 218 246 246
Einjährige variable Vergütung 125* 0 300 125* 125* 0
Mehrjährige variable Vergütung 130 0 546 130 130 0
LTI 1 (2013) Planlaufzeit 2016 - - - 65 - -
LTI 2 (2013) Planlaufzeit 2016 - - - 65 - -
LTI 1 (2014) Planlaufzeit 2017 65 0 312 - 65 0
LTI 2 (2014) Planlaufzeit 2017 65 0 234 - 65 0
Summe 483 228 1.074 473 501 246
Versorgungsaufwand 30 30 30 30 30 30
Gesamtvergütung nach DCGK 513 258 1.104 503 531 276
Erfolgsbezogene Anpassung der einjährigen variablen Vergütung 37 0 0 76 37 0
Gesamtvergütung 550 258 1.104 579 568 276

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Hans Richard Schmitz
2014 (Max)

T€
2013

T€
--- --- ---
Festvergütung 200 200
Nebenleistungen 46 22
Summe 246 222
Einjährige variable Vergütung 300 125*
Mehrjährige variable Vergütung 546 130
LTI 1 (2013) Planlaufzeit 2016 - 65
LTI 2 (2013) Planlaufzeit 2016 - 65
LTI 1 (2014) Planlaufzeit 2017 312 -
LTI 2 (2014) Planlaufzeit 2017 234 -
Summe 1.092 477
Versorgungsaufwand 30 30
Gesamtvergütung nach DCGK 1.122 507
Erfolgsbezogene Anpassung der einjährigen variablen Vergütung 0 76
Gesamtvergütung 1.122 583

* bezogen auf eine Zielerreichung von 100 %

Für das Geschäftsjahr 2014 wurden dem Vorstand jeweils 16.884 virtuelle Aktienzusagen bewilligt. Sie unterliegen einer dreijährigen Sperrfrist. Zum Zeitpunkt der Gewährung betrug der beizulegende Zeitwert 130 T€.

Die im bzw. für das Geschäftsjahr 2014 zugeflossene Vergütung ergibt sich aus der folgenden Darstellung:

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Dr. Rüdiger Mrotzek 2014

T€
2013

T€
Festvergütung 200 191
Nebenleistungen 28 27
Summe 228 218
Einjährige variable Vergütung 162 201
Mehrjährige variable Vergütung - -
Sonstiges - -
Summe 390 419
Versorgungsaufwand 30 30
Gesamtvergütung 420 449

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Hans Richard Schmitz 2014

T€
2013

T€
Festvergütung 200 200
Nebenleistungen 46 22
Summe 246 222
Einjährige variable Vergütung 162 201
Mehrjährige variable Vergütung - -
Sonstiges - -
Summe 408 423
Versorgungsaufwand 30 30
Gesamtvergütung 438 453

Sonstiges

Kredite wurden Vorstandsmitgliedern vom Unternehmen nicht gewährt. Kein Mitglied des Vorstands hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen oder entsprechende Zusagen von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten.

Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder der Gesellschaft und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich im Berichtsjahr auf 382 T€. Die für diesen Personenkreis gebildeten Rückstellungen betragen 2.905 T€. Der sich für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen aufgrund der Erstanwendung des BilMoG ergebende und zum 31.12.2014 noch nicht erfasste Bewertungsunterschied beträgt 478 T€.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 13 der Satzung geregelt. Die Aufsichtsratsvergütung orientiert sich an der Größe des Unternehmens, den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder.

Demnach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare jährliche Vergütung von 22.500 €. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der Stellvertreter das Eineinhalbfache der Vergütung. Daneben erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für die Teilnahme an einer Sitzung ein Sitzungsgeld von 500 €.

Aufsichtsratsmitglieder, die dem Präsidial- oder Prüfungsausschuss angehören, erhalten je Ausschuss eine zusätzliche jährliche, zum Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von 5.000 €; der Ausschussvorsitzende erhält das Doppelte dieser zusätzlichen Vergütung.

Aufsichtsratsmitglieder, die dem Nominierungsausschuss angehören, erhalten, sofern der Ausschuss im Geschäftsjahr zusammengetreten ist, eine zusätzliche jährliche, zum Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von 2.500 €; der Ausschussvorsitzende erhält das Doppelte dieser zusätzlichen Vergütung.

Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat bzw. dem Ausschuss angehört haben, erhalten die Vergütung zeitanteilig.

Die für das Geschäftsjahr 2014 relevante Vergütung des Aufsichtsrats ergibt sich wie folgt:

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fixe Vergütung

T€
Sitzungsgelder

T€
Gesamt

T€
Dr. Eckart John von Freyend 60,0 2,0 62,0
Dr. Bernd Kottmann 51,3 2,0 53,3
Christel Kaufmann-Hocker 27,5 2,0 29,5
Dr. David Mbonimana 25,0 1,5 26,5
Robert Schmidt 32,5 2,0 34,5
Bärbel Schomberg 30,0 2,0 32,0
Mechthilde Dordel 22,5 2,0 24,5
Wolfgang Heidermann 27,5 2,0 29,5
Dieter Rolke 22,5 2,0 24,5
Gesamt 298,8 17,5 316,3

Die relevante Vergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 betrug:

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fixe Vergütung

T€
Sitzungsgelder

T€
Gesamt

T€
Dr. Eckart John von Freyend 55,0 2,0 57,0
Dr. Bernd Kottmann 48,8 2,0 50,8
Christel Kaufmann-Hocker 27,5 2,0 29,5
Dr. David Mbonimana 22,5 2,0 24,5
Robert Schmidt 32,5 1,5 34,0
Bärbel Schomberg 27,5 1,5 29,0
Mechthilde Dordel 22,5 2,0 24,5
Wolfgang Heidermann 27,5 2,0 29,5
Dieter Rolke 22,5 2,0 24,5
Gesamt 286,3 17,0 303,3

Daneben erstattet die Gesellschaft den Aufsichtsratsmitgliedern gemäß § 13 Abs. 3 der Satzung die ihnen durch die Ausübung des Amtes entstehenden Auslagen. Darüber hinaus haben Aufsichtsratsmitglieder im Berichtsjahr sowie im Vorjahr keine weiteren Vergütungen bzw. Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, erhalten. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten vom Unternehmen keine Kredite oder Vorschüsse.

D & O-Versicherung

Die Gesellschaft hat für die Mitglieder des Vorstands sowie für die Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D & O Versicherung) abgeschlossen. Diese deckt Vermögensschäden aus der Tätigkeit als Mitglied der geschäftsführenden Organe und Aufsichtsorgane der Gesellschaft ab. Die Deckungssummen betragen je Versicherungsfall 7,5 Mio. €, höchstens aber je Versicherungsjahr 7,5 Mio. €. Dabei sind in Übereinstimmung mit § 93 Abs. 2 AktG und Ziffer 3.8 Deutscher Corporate Governance Kodex Selbstbehalte für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder in Höhe von mindestens 10 % des Schadens bis mindestens zur Höhe des Eineinhalbfachen der jährlichen Festvergütung des Organmitglieds vereinbart worden. Bei Vorsatz entfällt der Versicherungsschutz, sodass bei (nachträglicher) Feststellung der ggf. zuvor gewährte Schutz rückwirkend entfällt und erbrachte Leistungen dem Versicherer zu erstatten sind. Die jährliche Versicherungsprämie beträgt derzeit 12,5 T€ zzgl. Versicherungssteuer.

Mitarbeiterzahl

Die Mitarbeiterzahl (ohne Vorstand) betrug im Jahresdurchschnitt:

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2014 2013
kfm. Objektverwaltung 9 8
techn. Objektverwaltung 5 4
Administration 13 13
Gesamt 27 25

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hält zum 31.12.2014 die nachfolgend aufgeführten derivativen Finanzinstrumente:

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lfd. Nr. Art Laufzeit bis Nominalwert

T€
beizulegender Zeitwert

T€
1 Zinsswap Okt 17 30.938 -3.688
2 Zinsswap Apr 18 14.005 -1.881
3 Zinsswap Apr 18 10.161 -1.363
4 Zinsswap Dez 18 4.131 -584
5 Zinsswap Nov 21 16.620 -3.481
75.855 -10.997

Die Bewertung der Zinsderivate erfolgte zu Marktwerten, die zum Bilanzstichtag von den entsprechenden Kreditinstituten mitgeteilt wurden. Sie wurden unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden, sich kontinuierlich verändernden Marktdaten ermittelt und geben die Einschätzung der Marktgegebenheiten zum Berechnungszeitpunkt wieder. Die variabel verzinslichen Verbindlichkeiten aus Darlehen werden durch Zinsswapgeschäfte mit festen Zinssätzen gegen das Risiko von Zinssteigerungen abgesichert.

Die nominale Restvaluta der den SWAP-Sicherungen zugrunde liegenden Kreditgeschäfte betrug am 31.12.2014 ebenfalls 75,9 Mio. €. Die Laufzeiten der Kreditverträge und der Zinssicherungsswaps stimmen exakt überein. Von daher gleichen sich für die gesamte Dauer der Vertragsbeziehungen die Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig aus.

Die Darlehensverbindlichkeiten und die Swapgeschäfte werden im Rahmen von Micro-Hedges zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Dementsprechend werden für die derivativen Finanzinstrumente keine Rückstellungen für drohende Verluste ausgewiesen. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wurde anhand der Dollar-Offset-Methode festgestellt.

Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen

Gemäß § 11 Abs. 4 REIT-Gesetz darf zur Erhaltung des REIT-Status kein Anleger direkt 10 % oder mehr der Aktien oder Aktien in einem Umfang halten, dass er über 10 % oder mehr der Stimmrechte verfügt. Zum Bilanzstichtag am 31.12.2014 waren der Gesellschaft keine Aktionäre bekannt, deren direkter Anteil 10 % oder mehr des Grundkapitals beträgt.

Gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG sind Angaben über das Bestehen von Beteiligungen zu machen, die nach § 21 Abs. 1 oder Abs. 1a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) der Gesellschaft mitgeteilt worden sind.

Der folgenden Tabelle können die zum 27.02.2015 meldepflichtigen Beteiligungen entnommen werden, die der Gesellschaft mitgeteilt wurden. Die Angaben wurden jeweils der zeitlich letzten Mitteilung eines Meldepflichtigen an die Gesellschaft entnommen.

Sämtliche Veröffentlichungen durch die Gesellschaft über Mitteilungen von Beteiligungen im Berichtsjahr und darüber hinaus bis zum 27.02.2015 stehen auf der Internetseite der HAMBORNER REIT AG im Bereich Investor Relations / Mitteilungen zur Verfügung. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angaben zu der Beteiligung in Prozent und in Stimmrechten aufgrund nicht meldepflichtiger Erwerbe oder Verkäufe von Anteilen zwischenzeitlich überholt sein können.

Indirekte Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die mittelbar 10 % der Stimmrechte erreichen oder überschreiten, bestanden zum 31.12.2014 gemäß den uns vorliegenden Informationen nicht.

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Nr Meldepflichtiger Stimmrechte (neu) Stimmrechtsanteil (neu)

in %
Berührte Schwelle Datum der Schwellenberührung Zurechnung von Stimmrechten
1 Ruffer LLP, London, Vereinigtes Königreich 1.321.447 2,90 Unterschreitung 3% 12.06.2014 ja(2)
2 Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 1.158.195 2,55 Unterschreitung 3% 31.07.2014 ja(2)
3 BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich 1.426.120 3,13 Überschreitung 3% 29.01.2015 ja(1): 3,13(3): 3,10
4 Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 4.549.332 9,09 Überschreitung 3%, 5% 20.02.2015 ja(2)
RAG-Stiftung, Essen, Deutschland 4.549.332 9,09 Überschreitung 3%, 5% 20.02.2015 nein
5 TEC Düsseldorf GbR, Düsseldorf, Deutschland 1.370.000 2,74 Unterschreitung 3% 20.02.2015 nein
6 Herr Prof. Dr. Theo Siegert, Deutschland 2.300.000 4,60 Unterschreitung 5% 20.02.2015 ja(1)
7 Königreich Belgien, Brüssel, Belgien 2.406.743 4,81 Unterschreitung 5% 20.02.2015 ja(1)
Société Fédérale de Participations et d`Investissement/Federale Participatie - en Investeringsmaatschappij SA/NV ("SFPI/FPIM"), Brüssel, Belgien 2.406.743 4,81 Unterschreitung 5% 20.02.2015 ja(1)
Belfius Bank SA/NV, Brüssel, Belgien 2.406.743 4,81 Unterschreitung 5% 20.02.2015 ja(1)
Belfius Insurance NV/SA, Brüssel, Belgien 2.406.743 4,81 Unterschreitung 5% 20.02.2015 ja(1): 2,02 %
8 BlackRock, Inc., New York, USA 1.377.603 2,75 Unterschreitung 3% 20.02.2015 ja(1): 0,69 %(3): 2,13 %
BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, DE, USA 1.377.603 2,75 Unterschreitung 3% 20.02.2015 ja(1): 0,69 %(3): 2,13 %
BlackRock Financial Management, Inc., New York, USA 1.377.603 2,75 Unterschreitung 3% 20.02.2015 ja(1): 0,69 %(3): 2,13 %

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Nr Meldepflichtiger Unternehmen, von denen 3 % oder mehr zugerechnet werden
1 Ruffer LLP, London, Vereinigtes Königreich
2 Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland
3 BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich
4 Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland RAG-Stiftung, Essen, Deutschland
RAG-Stiftung, Essen, Deutschland
5 TEC Düsseldorf GbR, Düsseldorf, Deutschland
6 Herr Prof. Dr. Theo Siegert, Deutschland
7 Königreich Belgien, Brüssel, Belgien Société Fédérale de Participations et d`Investissement/Federale Participatie - en Investeringsmaatschappij SA/NV ("SFPI/FPIM"), Brüssel, Belgien
Société Fédérale de Participations et d`Investissement/Federale Participatie - en Investeringsmaatschappij SA/NV ("SFPI/FPIM"), Brüssel, Belgien Belfius Bank SA/NV, Brüssel, Belgien
Belfius Bank SA/NV, Brüssel, Belgien Belfius Insurance NV/SA, Brüssel, Belgien
Belfius Insurance NV/SA, Brüssel, Belgien
8 BlackRock, Inc., New York, USA
BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, DE, USA
BlackRock Financial Management, Inc., New York, USA

(1) Zurechnung gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG

(2) Zurechnung gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG

(3) Zurechnung gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2014

Berichtspflichtige Vorgänge mit nahe stehenden Unternehmen und Personen hat es im Geschäftsjahr 2014 nicht gegeben.

Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Im Dezember 2014 haben Vorstand und Aufsichtsrat eine aktualisierte Entsprechenserklärung abgegeben und im Internet unter www.hamborner.de im Bereich Investor Relations / Corporate Governance / Erklärung zur Unternehmensführung / Entsprechenserklärung dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Die Entsprechenserklärung ist mit vollständigem Wortlaut im Geschäftsbericht 2014 der HAMBORNER veröffentlicht.

Organe der Gesellschaft und deren Mandate

Aufsichtsrat

Dr. Josef Pauli, Essen († 18.12.2014)

Ehrenvorsitzender

Dr. Eckart John von Freyend, Bad Honnef

Vorsitzender

Gesellschafter der Gebrüder John von Freyend Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

Externe Mandate:

AVECO Holding AG*)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)**)

EUREF AG*) (Vorsitzender)

Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG*)

Investment AG für langfristige Investoren TGV*)

VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG*) (bis 31.08.2014)

Dr. Bernd Kottmann, Münster

Stellvertretender Vorsitzender

Diplom-Kaufmann

Christel Kaufmann-Hocker, Düsseldorf

Unternehmensberaterin

Externe Mandate:

Stiftung Mercator GmbH**)

Dr. David Mbonimana, Seevetal

Leiter Strategie der HSH Nordbank AG

Externe Mandate:

Capcellence Mittelstandspartner**)

HGA Real Estate GmbH**)

HSH N Securities S.A.**)

Robert Schmidt, Datteln

Vorsitzender der Geschäftsführung Vivawest GmbH

Vorsitzender der Geschäftsführung Vivawest Wohnen GmbH

Vorsitzender der Geschäftsführung THS GmbH

Externe Mandate:

Vestische Wohnungsgesellschaft mbH**) (Vorsitzender)

Wohnbau Dinslaken GmbH**)

Bärbel Schomberg, Königstein

Geschäftsführende Gesellschafterin der Schomberg & Co.

Real Estate Consulting GmbH

Externe Mandate:

Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft*) (ab 31.03.2014)

Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG*)

Mechthilde Dordel***) , Oberhausen

Kfm. Angestellte

Dieter Rolke***) , Oberhausen

Kfm. Angestellter

Wolfgang Heidermann,***) Raesfeld

Techn. Angestellter

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Präsidialausschuss

Mitglieder des Ausschusses:

Dr. Eckart John von Freyend (Vorsitzender)

Dr. Bernd Kottmann

Robert Schmidt

Bärbel Schomberg

Prüfungsausschuss

Mitglieder des Ausschusses:

Dr. Bernd Kottmann (Vorsitzender)

Wolfgang Heidermann

Christel Kaufmann-Hocker

Robert Schmidt

Nominierungsausschuss

Mitglieder des Ausschusses:

Dr. Eckart John von Freyend (Vorsitzender)

Dr. Bernd Kottmann

Dr. David Mbonimana

Bärbel Schomberg

Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek, Hilden

Vorstand für Finanz-/ Rechnungswesen, Controlling, Steuern, Portfolio-Management, Personal, EDV, Risiko-Management und -Controlling, Beteiligungen

Hans Richard Schmitz, Bonn

Vorstand für Asset-Management, Technik/Instandhaltung, Recht, Investor Relations/Public Relations, Corporate Governance, Versicherungen

Externe Mandate:

Waldbrunnen Beteiligungs AG*) (Vorsitzender) (bis 15.12.2014)

Duisburg, den 27. Februar 2015

Der Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek

Hans Richard Schmitz

*) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten

**) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien

***) Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 20.017.066,00 € zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,40 € pro Aktie zu verwenden. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

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Jahresüberschuss 2014 17.660.091,17
Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen 2.356.974,83
Bilanzgewinn am 31.12.2014 20.017.066,00

Duisburg, den 27. Februar 2015

Der Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek

Hans Richard Schmitz

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Duisburg, den 27. Februar 2015

Der Vorstand

Dr. Rüdiger Mrotzek

Hans Richard Schmitz

Der nachfolgend wiedergegebene uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 bezieht sich auf den hier vorliegenden Jahresabschluss sowie auf den Lagebericht, der in unserem Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr 2014 abgedruckt ist. Der Bestätigungsvermerk hat folgenden Inhalt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HAMBORNER REIT AG, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der HAMBORNER REIT AG, Duisburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 27. Februar 2015

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Harnacke, Wirtschaftsprüfer

Leber, Wirtschaftsprüfer

FINANZKALENDER

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25. März 2015 Geschäftsbericht 2014
5. Mai 2015 Zwischenbericht 1. Quartal 2015
7. Mai 2015 Ordentliche Hauptversammlung 2015
8. Mai 2015 Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2014
12. August 2015 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015
10. November 2015 Zwischenbericht 3. Quartal 2015
22. März 2016 Geschäftsbericht 2015
27. April 2016 Zwischenbericht 1. Quartal 2016
28. April 2016 Ordentliche Hauptversammlung 2016

HAMBORNER REIT AG

Goethestraße 45

47166 Duisburg

Tel.: 0203 / 54405-0

Fax: 0203 / 54405-49

www.hamborner.de