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Haemato AG Annual Report 2013

Mar 11, 2015

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Annual Report

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HAEMATO AG (vormals: Windsor AG)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

Zusammengefasster Lagebericht und Konzernlagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die HAEMATO-Gruppe ist im Pharmabereich tätig. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liegt auf den Wachstumsmärkten patentfreier und patentgeschützter Arzneimittel sowie der Herstellung von Medikationen. Schwerpunkte bilden Therapien bei Krebs, HIV und anderen chronischen Krankheiten. Kunden sind insbesondere Apotheken und Großhändler.

2. Forschung und Entwicklung

Wir führen keine Forschung und Entwicklung durch.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

a. Globales wirtschaftliches Umfeld

Nach einem schwachen Jahresauftakt 2013[1], befindet sich die Weltwirtschaft seit Mitte des letzten Jahres wieder im Aufwärtstrend. Dabei fällt die konjunkturelle Dynamik immer noch mäßig aus und ist weiterhin anfällig für Rückschläge.[2]

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) geht für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften von einer Festigung der Erholung in diesem und nächstem Jahr aus.[3] Im Euroraum wirkt zwar weiterhin die nachhaltige Reduzierung der Staatsverschuldung belastend auf die Wirtschaftsentwicklung. Im Sommerhalbjahr 2013 konnte die Rezession laut dem IfW jedoch überwunden werden, auch wenn die Erholung weiterhin verhalten ist. [4]

Insgesamt konnte sich die Konjunktur im Euroraum wieder allmählich beleben. Seit dem Frühjahr 2013 steigt die Produktion, wenn auch mit noch geringer Dynamik. Gestützt vom Anstieg der Ausfuhren, beschleunigte sich der Produktionsanstieg im letzten Quartal 2013 mit einer Jahresrate von 1,1 %. Auch auf der Investitionsseite konnten Zunahmen verzeichnet werden. Durch die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit und schwache Lohnzuwächse blieb der private Konsum jedoch gedämpft. Insgesamt konnte sich der Aufwärtstrend im Euroraum laut IfW aber festigen.[5] In den Schwellenländern hinderten dagegen strukturelle Probleme und Turbulenzen an den Finanzmärkten die wirtschaftliche Dynamik.[6]

Insgesamt stieg das globale Bruttoinlandsprodukt in 2013 im Jahresdurchschnitt mit 3,0 % etwas langsamer als 2012 (3,1 %)[7]. Im Verlauf des Jahres verstärkte sich die Zuwachsrate von 2,7 % im ersten Quartal auf 3,6 % im vierten Quartal. Laut IfW soll die Weltproduktion im laufenden Jahr um voraussichtlich 3,6 % zunehmen. Für 2015 wird ein Anstieg von 4,0 % prognostiziert.[8]

b. Wirtschaftliches Umfeld Deutschland

Wie auch im Vorjahr zeigte sich die deutsche Wirtschaft in 2013 weiter robust. Aufgrund der anhaltenden Rezession in einigen Ländern Europas und der gebremsten weltwirtschaftlichen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte, verlangsamte sich die konjunkturelle Dynamik insbesondere zu Beginn des letzten Jahres.[9]

Im Jahresverlauf nahm die konjunkturelle Dynamik allerdings wieder stark zu. Das Bruttoinlandsprodukt expandierte mit einer Rate von 1,4 %.[10] Impulse für das Anziehen der konjunkturellen Dynamik kamen insbesondere von den privaten Konsumausgaben. Diese expandierten doppelt so stark wie die gesamte Wirtschaftsleistung. Auch die Exporte legten im Schlussquartal deutlich stärker zu als die Importe.[11]

Insgesamt wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2013 weniger stark als in den Vorjahren um 0,4 %.[12] Der Konsum als derzeitiger Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft, konnte die verlangsamte konjunkturelle Entwicklung zu Beginn des Jahres nur begrenzt kompensieren.[13]

Trotz des eher moderaten Konjunkturverlaufs hat sich die Situation am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Seit Ende 2013 ist die Arbeitslosigkeit wieder leicht rückläufig und der Beschäftigungsaufschwung hat sich zuletzt fortgesetzt. Im Schlussquartal 2013 lag die Zahl der Beschäftigten sogar um 1,7 % höher als im Vorquartal. [14]

Insgesamt haben sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verbessert. Auch die Stimmungsindikatoren haben sich zuletzt, auch aufgrund einer wieder leicht belebten Konjunktur im Euroraum, weiter aufgehellt. Der IfW geht von einer spürbaren Belebung der Produktion aus. Insbesondere die sehr niedrigen Zinsen dürften die Konjunktur anregen. Angesichts der Krise im Euroraum bestehen dennoch weiterhin Risiken. Mit Wachstumsraten von 1,9 % im laufenden Jahr und 2,5 % in 2015 soll die deutsche Wirtschaft laut IfW wieder stärker expandieren.[15]

c. Globaler Pharmamarkt

Die Pharmaindustrie bleibt auf globaler Ebene eine der wachstumsstärksten Branchen. Ein verbesserter Zugang zur medizinischen Versorgung, die demografische Alterung sowie eine zunehmend wohlhabende Bevölkerung und die damit einhergehende steigende Medikamentennachfrage bilden die Basis für anhaltend optimistische Erwartungen.[16]

2012 wuchs der globale Pharmamarkt moderat um 2,6 % auf 965 Mrd. US-Dollar. Einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts IMS Institute for Healthcare Informatics zufolge sollen die jährlichen Wachstumsraten für die weltweiten Medikamentenausgaben von 2 bis 3 % in 2013 auf 5 bis 7 % in 2017 steigen. Dies ist die höchste Wachstumsrate seit 2009.Dabei soll laut den Experten 2014 erstmals die Billion-US-Dollar-Grenze erreicht werden. [17]

Der Pharmamarkt wird dabei von zwei unterschiedlichen Richtungen bestimmt. Die „Pharmerging markets“, worunter vor allem die wachstumsstarken Schwellenländer zählen, weisen hohe Wachstumsraten von 10 bis 13 % auf. Diese Steigerungsraten resultieren aus der ökonomischen Expansion, den Veränderungen in der Demographie sowie staatlichen Förderungen innerhalb des Gesundheitswesens.[18]

Dagegen sollen in Nordamerika, Europa und Japan die jährlichen Wachstumsraten in den nächsten fünf Jahren, bedingt durch die anhaltenden Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise[19], Patentabläufe und Sparmaßnahmen, in Verbindung mit einem vermehrten Einsatz von Generika, mit 1 bis 4 % eher moderat ausfallen.[20] Beispielsweise sorgen in Frankreich Steuererhöhungen, Preisabschläge und das im Oktober 2013 verabschiedete „2013 Social Security Finance bill“ für einen eher trüben Ausblick der Branche. In Spanien soll das „Royal Degree 09/2011“ für Einsparungen von 2,4 Mrd. Euro sorgen.[21] Dennoch werden die USA, die EU5-Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, UK und Spanien), Japan und China in 2017 für 67 % der weltweiten Ausgaben verantwortlich sein und zu 59 % des globalen Wachstums in der 5-Jahres-Periode bis 2017 beitragen.[22]

Wachstumstreiber in den Industrienationen bilden vor allem Spezialmedikamente. Durch die Alterung der Bevölkerung und zunehmendes Übergewicht steigen die Ausgaben insbesondere in Therapiegebieten wie Onkologie und Diabetes. Diese Entwicklung ist tendenziell bereits in den „pharmerging markets“ zu beobachten.[23] Allein die Ausgaben für Spezialpharmaka werden weltweit bis 2017 voraussichtlich auf 230 bis 240 Mrd. US-Dollar steigen. Verglichen mit 2012 entspricht dies einem Anstieg von 38 %.[24]

d. Pharmamarkt Deutschland

Der deutsche Pharma-Gesamtmarkt konnte entgegen dem negativen Trend in weiten Teilen Europas und trotz anhaltend erhöhtem Herstellerzwangsrabatt von 16 % im Jahr 2013 ein Umsatzwachstum von 5,4 % verbuchen und belief sich auf 34,2 Mrd. Euro.[25]

Allein im Dezember verzeichnete der Arzneimittelmarkt einen Anstieg von 9 %.[26] Dabei dominierte für das Gesamtjahr 2013 der Apothekenmarkt mit 86 % Umsatz- und 91 % Mengenanteil. In diesem Marktsegment verbucht die HAEMATO-Gruppe ihren größten Absatzanteil. Insbesondere die Indikationsgebiete, die die bedeutendsten Bereiche des Unternehmensvertriebes ausmachen, verzeichneten hohe Wachstumsraten. Insgesamt wiesen Medikamente für onkologische Therapien im Apotheken- (17 %) wie auch im Klinikmarkt (16,3%) die höchsten Wachstumsraten auf. HIV-Virustatika für AIDS-Therapien wuchsen im Apothekenmarkt um 6 %.[27]

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sparte 2013 infolge der Herstellerrabatte und gemeldeter Rabatte aus Erstattungsbeiträgen rund 2,8 Mrd. Euro ein. Dies entspricht einer Steigerung von 9,0 % gegenüber dem Vorjahr. Summiert mit den Zwangsabschlägen bei Apotheken, wurde die GKV um 3,9 Mrd. Euro (+3,0 %) entlastet. Die Rabatte der Hersteller gegenüber der privaten Krankenversicherung lagen mit einem Plus von 7 % bei 476 Mio. Euro.[28]

Für 2014 gehen die Kassenärztliche Vereinigung und der GKV-Spitzenverband von einem Anstieg der Arzneimittelausgaben um 2 Milliarden Euro (3,8 %) aus. Diese Entwicklung wird, neben der dynamischen Preissteigerung und dem Einsatz von innovativen Arzneimitteln, durch Mehrausgaben für Apotheken und eine Lockerung der Sparmaßnahmen für die Pharmaindustrie, getragen.[29]

Zum Jahreswechsel wäre der Zwangsrabatt, den Hersteller den Krankenkassen zuletzt einräumen mussten, von 16 wieder auf 6 % gefallen. Infolge des neuen Gesetzes der Großen Koalition steigt dieser wieder, jedoch nur minimal auf 7 %. Dies sollte in 2014 zu positiven Effekten auf der Ertragsseite der HAEMATO-Gruppe führen. Zudem sieht sich das Unternehmen, aufgrund der Nischenbesetzung innerhalb des Arzneimittelmarktes, sehr gut aufgestellt.

e. Generikamarkt

Laut einer aktuellen Studie des Berliner IGES Instituts waren 2013 75 % der abgegebenen Tagestherapiedosen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung Generika.[30] Seit 2004 hat sich das Verordnungsvolumen der Generika nahezu verdoppelt.[31] Dies verdeutlicht die große Bedeutung von Generikaunternehmen als Breitenversorger.[32] Ohne Generika wäre eine bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung nicht möglich.

Innerhalb des deutschen Apothekenmarktes gehören Generika mit einem Umsatzplus von 7,3 % in 2013 zu den Wachstumsgruppen. Der Absatz stieg um knapp 6 %.[33]

Zur Optimierung der Effizienz der Arzneimittelversorgung, ist der Einsatz von Generika eine der wichtigsten Mittel. Bei Therapien chronisch kranker Menschen mit Dauermedikationen ist ihr Einsatz besonders wichtig. In den Altersgruppen ab 65 Jahren mit chronischen Krankheiten fallen knapp 80 bis 90 % der Verordnungen auf Generika.[34]

Mit Generika können dauerhaft mehr Patienten zu geringeren Kosten behandelt werden. Bei gleichzeitiger Ausgabenbegrenzung für die GKV, ermöglichen sie so für die Patienten einen umfassenden Zugang zu Arzneimitteln.[35]

2013 führte der Einsatz von Generika zu einer Entlastung der GKV von 12,33 Mrd. Euro. 2013 hätte die GKV durch den verstärkten Einsatz von Generika weitere 2,6 Mrd. Euro einsparen können.[36]

f. EU-Importarzneimittel

Neben Generika sind besonders EU-Importarzneimittel ein wichtiger Bestandteil einer effizienten Arzneimittelversorgung, ohne Abstriche bei Qualität und Sicherheit. Denn so können innovative patentgeschützte Medikamente zu günstigeren Konditionen verordnet werden, was zu Kostendämpfungen innerhalb des Gesundheitswesens führt.

Der Arzneimittelmarkt gliedert sich, trotz eines freien Warenverkehrs innerhalb des europäischen Binnenmarktes, in einzelne Ländermärkte. Folglich herrschen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Preisniveaus.[37] Die HAEMATO-Gruppe sowie andere Arzneimittel-Importeure nutzen diese Preisunterschiede. Sie kaufen Originalpräparate, zumeist patentgeschützte Originale, in einem EU-Land preisgünstig ein und importieren diese nach Deutschland. Neben den Unternehmen, profitiert davon auch das Gesundheitssystem.

Innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums hat der deutsche Parallelimportmarkt mit einem Marktanteil von 53 % nach Wert (Stand 2012*) die dominierende Bedeutung. Wesentliche Gründe liegen neben den zum Teil starken Preisunterschieden zwischen dem deutschen Arzneimittelmarkt und dem anderer Länder, in der Importförderung in Deutschland sowie starker Einsparbemühungen des Gesundheitssystems.[38]

In Deutschland konzentriert sich der Parallel- oder Re-Import von Arzneimitteln auf Spezialmärkte bzw. auf bestimmte Therapiegebiete. Allein die Gruppe der Onkologika und Antipsychotika machen über 40 % der Parallelimporte aus. Insbesondere Onkologika lassen sich hier als Wachstumstreiber identifizieren. Eine hohe Bedeutung haben daneben auch Parallel-Importe von HIV-Präparaten.[39]

Wechselkursentwicklungen, das AMNOG und insbesondere die Erhöhung des Herstellerrabattes von 6 auf 16 %, haben zu einem leichten Rückgang der Parallelimporte in Deutschland geführt.[40] IMS Health geht jedoch von einer positiven Entwicklung des Parallelimports, insbesondere in den schnell wachsenden Spezialmärkten aus. Weitere Kosteneinsparbemühungen seitens der GKV und die Senkung des Herstellerrabattes auf 7 % werden die Importquote in den kommenden Jahren wieder erhöhen.[41]

*Aktuellere Daten lagen bei Abfassung des Berichts nicht vor.

2. Geschäftsverlauf

Die HAEMATO-Gruppe vertreibt eigene generische Arzneimittel sowie europäische Importarzneimittel. Ergänzend werden in Deutschland zugelassene Arzneimittel anderer Hersteller von der HAEMATO-Gruppe angeboten.

Der Umsatz stieg im Jahr 2013 auf 173,57 Mio. Euro (Vorjahr 25,04 Mio. Euro). Das Umsatzwachstum betrug 593,1 %.

Die Umsatzsteigerung im Jahr 2013 wird durch die unterjährige Erstkonsolidierung der HAEMATO PHARM GmbH und deren Erweiterung des Produktangebotes und des Kundenstammes sowie einem Ausbau der Absatzmärkte getragen.

Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2013 8,38 Mio. Euro (Vorjahr 7,41 Mio. Euro).

Der erhöhte Zwangsrabatt und das Preismoratorium belasteten die Ergebnissituation der pharmazeutischen Hersteller für das gesamte Geschäftsjahr. Des Weiteren belastet die gestiegene Wettbewerbssituation bei der Beschaffung das Ergebnis. Wir begegnen dieser Entwicklung durch die Erschließung neuer Kundensegmente und den Ausbau der Absatzmärkte, können uns aber dem allgemeinen Trend nicht vollständig entziehen.

Die Mitarbeiter der HAEMATO-Gruppe orientieren sich in der täglichen Arbeit in erster Linie an den Bedürfnissen der Kunden. Service, Qualität und Verlässlichkeit sind wesentliche Inhalte unserer Kundenorientierung und gleichzeitig Treiber des weiteren Wachstums.

Auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 25.07.2013 und der Zustimmungsbeschlüsse vom 25.07.2013 und 01.08.2013 ist die Simgen GmbH (mit Sitz in Schönefeld, Amtsgericht Cottbus, HRB 10306 CB) durch Übertragung ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes auf die HAEMATO PHARM AG verschmolzen.

Die HAEMATO PHARM GmbH ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der HAEMATO PHARM AG mit Sitz in Schönefeld (Amtsgericht Cottbus, HRB 10082) auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 26.08.2013.

3. Lage

a. Ertragslage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Die Lage der Unternehmensgruppe ist geprägt vom Wachstum des operativen Geschäfts.

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Parallelimporte dar. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Sortimentspolitik der Apotheker und Großhändler ab.

Der Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz der Unternehmensgruppe betrug 93 % im Jahr 2013.

Die Personalkostenquote betrug 2% im Jahr 2013. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

b. Finanzlage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist gut. Das Eigenkapital stieg von 33.579 TEUR in 2012 auf 58.238 TEUR in 2013. Die Eigenkapitalquote fiel von 79,03% in 2012 auf 58,91% in 2013.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 23,39% der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Wir verfügen über höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Genussscheine betragen 5,27% der Bilanzsumme. Die HAEMATO AG hält zum Stichtag eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von 103,0 TEUR (1.030 Genussrechte x EUR 100). Alle Genussscheininhaber erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der HAEMATO AG vorausgehende Ausschüttung von 9 % p.a. des Nennwerts ihrer Genussscheine. Zum Stichtag beträgt der Bestand der emittierten Genussscheine Mio. EUR 5,3.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 6,74% der Bilanzsumme aus. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Unsere Investitionstätigkeiten in Sachanlagen sind gering. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit wird weiterhin in der Erlangung von Lizenzen liegen.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die Summe der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Durch die Ausweitung unseres Produktportfolios wurden unsere Vorräte an fertigen Erzeugnissen und Waren aufgebaut, welches unsere Kundenbindungen sichert.

Die finanzielle Entwicklung des HAEMATO-Konzerns stellt sich im Berichtszeitraum anhand der Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung der Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wie folgt dar:

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2013

TEUR
Vorjahr

TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -3.824 2.023
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 3.572 8.779
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2.065 -2.052
Cashflow aus Veränderung Konsolidierungskreis -6.026 -4.538
-4.213 4.212

c. Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Die Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns ist gut. Die Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns ist von gestiegenen Vorräten (von 1.968 TEUR in 2012 auf 30.786 TEUR in 2013) und von gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (von 1.498 TEUR in 2012 auf 7.107 TEUR in 2013) gekennzeichnet. Das Anlagevermögen stieg von 22.577 TEUR in 2012 auf 45.386 TEUR in 2013.

Durch die Verschmelzung der SIMGEN GmbH auf die HAEMATO PHARM AG sind die Vermögensgegenstände sowie Schulden von der HAEMATO PHARM AG zu Buchwerten übernommen worden. Das Eigenkapital der SIMGEN GmbH betrug 3.826.522,74 EUR.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Es ergibt sich Folgendes für den HGB-Einzelabschluss der HAEMATO AG.

d. Ertragslage der HAEMATO AG (HGB)

Die HAEMATO AG konnte im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss in Höhe von 13.305 TEUR (Vorjahr: 10.399 TEUR) erzielen. Es ergibt sich Folgendes:

Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2013 auf 27.332 TEUR (Vorjahr: 16.435 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf insgesamt 40 TEUR (Vorjahr: 336 TEUR).

e. Finanzlage der HAEMATO AG (HGB):

Die Finanzierung der HAEMATO AG erfolgt überwiegend durch Eigenkapital in Höhe von 58.710 TEUR (Vorjahr: 28.794 TEUR) und im Umlauf befindliches Genussscheinkapital zum Nennwert von 5.312 TEUUR (Vorjahr: 5.312 TEUR).

Zum 31. Dezember 2013 verfügt die HAEMATO AG über liquide Mittel in Höhe von 2.354 TEUR (Vorjahr: 1.874 TEUR).

Das Eigenkapital liegt mit TEUR 58.710 erheblich über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 28.794. Die HAEMATO AG verfügte zum Ende des Geschäftsjahres 2012 über eine Eigenkapitalquote von 70,3 %. Insbesondere durch den höheren Jahresüberschuss hat sich die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2013 auf 90,5 % erhöht.

Die Rückstellungen der HAEMATO AG beliefen sich per 31. Dezember 2013 insgesamt 298 TEUR (Vorjahr: 429 TEUR).

Zum Stichtag hält die HAEMATO AG eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von 103,0 TEUR (1.030 Genussrechte x EUR 100). Alle Genussscheininhaber erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der HAEMATO AG vorausgehende Ausschüttung von 9 % p.a. des Nennwerts ihrer Genussscheine.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2013 zurückgeführt.

f. Vermögenslage der HAEMATO AG (HGB):

Die Vermögenslage ist geprägt durch die Erhöhung der Anteile an verbundenen Unternehmen um 27.976 TEUR, den Rückgang der Wertpapiere des Anlagevermögens um -2.994 TEUR, den Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um -928 TEUR und durch die Erhöhung des Kassenbestands und der Bankguthaben um 480 TEUR.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite und EBIT heran.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt im Geschäftsjahr 2013 bei 27% (VJ 30%).

Das EBIT beträgt 9.933,9 TEUR (VJ 9.187,6 TEUR), das EBITDA beträgt 11.747,1 TEUR (VJ 9.972,2 TEUR).

Der HAEMATO-Konzern arbeitet insgesamt profitabel und die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des HAEMATO-Konzerns positiv. Die Pharmabranche bietet ein großes Wachstumspotential in den Bereichen Generika und europäische Importarzneimittel, wenn Service, Preis und Qualität streng an den Kundenanforderungen ausgerichtet werden. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch die Etablierung mehrerer Lieferanten für die Mehrzahl der Produkte.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2014 eine Steigerung des Umsatzvolumens von ca. 5%. Aufgrund von regulatorischen Verbesserungen, die der Gesetzgeber in Form einer Herabsenkung des Herstellerzwangsrabattes beschloss, rechnen wir für das Jahr 2014 mit einem Anstieg der Profitabilität.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Risikobericht

Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Warenlieferungen aus Fremdwährungsländern werden innerhalb sehr kurzer Fristen abgewickelt.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Service, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Zur Minimierung der geschäftlichen Risiken diversifizieren wir unsere Bezugsquellen europaweit. Unsere hohen Qualitätsansprüche sichern wir durch eine sorgfältige Lieferantenqualifikation und -auswahl sowie ein aktives Lieferantenmanagement ab.

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken:

Ständige gesetzliche Regulierungsmaßnahmen, ein starker Margendruck im Pharmamarkt sowie der permanente Wandel des Parallelimportmarktes durch Wechselkursrisiko und Preisunterschiede bei der Beschaffung der Medikamente können einen negativen Einfluss auf unsere Umsatz- und Ergebnissituation haben.

b. Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund von neuen Mitbewerbern in der Branche zugenommen. Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich stabil geblieben sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten damit verbunden.

c. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Warenlieferungen aus Fremdwährungsländern werden innerhalb sehr kurzer Fristen abgewickelt.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

d. Risikomanagementsystem

Der HAEMATO-Konzern nutzt ein Risikomanagementsystem zur systematischen Identifizierung signifikanter und bestandsgefährdender Risiken, um deren Auswirkungen zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu erarbeiten.

Das Ziel des Risikomanagementsystems besteht im Wesentlichen darin finanzielle Verluste, Ausfälle oder Störungen zu vermeiden oder geeignete Gegenmaßnahmen unverzüglich umzusetzen. Im Rahmen dieses Systems werden Vorstand und Aufsichtsrat frühzeitig über Risiken informiert. Wichtige Mechanismen der Früherkennung bilden dabei die Überwachung der Liquidität und der Ergebnisentwicklung. Die Überwachung der operativen Entwicklung und die Ermittlung rechtzeitiger Planabweichungen ist Aufgabe des Controlling. Falls notwendig entscheiden die jeweiligen Verantwortlichen der Fachabteilungen gemeinsam mit dem Vorstand über die angemessene Strategie und Maßnahmen bei der Steuerung der Risiken.

2. Chancenbericht

Der Gesundheitsmarkt ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Durch unsere Spezialisierung in den Therapiegebieten Onkologie, HIV und anderen chronischen Krankheiten werden wir von diesem Wachstum partizipieren.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Zur Minimierung der geschäftlichen Risiken diversifizieren wir unsere Bezugsquellen europaweit. Unsere hohen Qualitätsansprüche sichern wir durch eine sorgfältige Lieferantenqualifikation und -auswahl sowie ein aktives Lieferantenmanagement ab.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Einkaufspreisen und dem stagnierenden Verkaufspreisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine Kreditversicherung für potentielle Forderungsausfälle.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Unternehmensgruppe eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der HAEMATO AG nicht unterhalten.

VIII. Schlusserklärung nach § 312 Ziffer 3 Absatz 3 AktG

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: „Unsere Gesellschaft sowie die Tochtergesellschaften haben nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem mit dem herrschenden sowie sonstigen verbundenen Unternehmen Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.“

Schönefeld, 25.03.2014

HAEMATO AG

Vorstand

Dr. Christian Pahl

[1] Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Weltkonjunktur im Winter 2013, S. 3.

[2] Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Weltkonjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 3.

[3] Vgl. ebd.

[4] Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Weltkonjunktur im Winter 2013, S. 3.

[5] Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Weltkonjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 14.

[6] Vgl. ebd., S. 3.

[7] Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Weltkonjunktur im Winter 2013, S. 3f.

[8] Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Weltkonjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 3.

[9] Vgl. Statistisches Bundesamt: Moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2013. Pressemitteilung vom 15. Januar 2014 – 16/14, S. 1.

[10] Institut für Weltwirtschaft: Deutsche Konjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 3

[11] Institut für Weltwirtschaft: Deutsche Konjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 3.

[12] Vgl. Statistisches Bundesamt: Moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2013. Pressemitteilung vom 15. Januar 2014 – 16/14, S. 1.

[13] Vgl. Statistisches Bundesamt: Moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2013. Pressemitteilung vom 15. Januar 2014 – 16/14, S. 1.

[14] Institut für Weltwirtschaft: Deutsche Konjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 3.

[15] Institut für Weltwirtschaft: Deutsche Konjunktur im Frühjahr 2014. 12.03.2014, S. 4.

[16] Vgl. IMS Institute for Healthcare Informatics: IMS Health Study Forecasts global spending on medicines to reach $1 Trillion Treshold in 2014, IMS News, 19. November 2013.

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. ebd.

[19] Vgl. IMS Institute for Healthcare Informatics: The Global Use of Medicines: Outlook through 2017, S. 11.

[20] IMS Institute for Healthcare Informatics: IMS Health Study Forecasts global spending on medicines to reach $1 Trillion Treshold in 2014, IMS News, 19. November 2013.

[21] Vgl. Altmann, Thomas; Werner, Katharina: Die Entwicklung des internationalen Pharmamarktes. In: Pharm. Ind. 75, Nr. 9 (2013), S. 1418-1421, S. 1418.

[22] Vgl. IMS Institute for Healthcare Informatics: The Global Use of Medicines: Outlook through 2017, S. 10.

[23] Vgl. ebd., S. 6ff.

[24] IMS Institute for Healthcare Informatics: IMS Health Study Forecasts global spending on medicines to reach $1 Trillion Treshold in 2014, IMS News, 19. November 2013.

[25] Vgl. IMS Health: IMS Marktbericht. Entwicklung des deutschen Pharmamarktes Dezember und Jahr 2013, S. 8.

[26] Vgl. ebd., S. 2.

[27] Vgl. ebd., S. 10 - 16.

[28] Vgl. IMS Health: IMS Marktbericht. Entwicklung des deutschen Pharmamarktes Dezember und Jahr 2013, S. 30.

[29] Vgl. Staeck, Florian: Arznei-Ausgaben 2014: 6,6 Prozent Plus. In: Ärzte Zeitung, Nr. 167, 25.10.2013, S. 5.

[30] Vgl. Pro Generika: Zahl des Monats Februar.

[31] Vgl. Arzneiverordnungsreport 2013, S.5.

[32] Vgl. Pro Generika: Zahl des Monats Februar.

[33] Vgl. IMS Health: IMS Marktbericht. Entwicklung des deutschen Pharmamarktes Dezember und Jahr 2013, S. 23f.

[34] Vgl. Pro Generika: Qualität der Versorgung nicht auf dem „Altar des Preisdumpings“ opfern. In: profil: Die Bedeutung von Generika für die Arzneimittelversorgung. Newsletter von Pro Generika, 1. Ausgabe 2013, 2.

[35] Vgl. Dr. Keller, Christina: Generika: Hohe Relevanz für die Arzneimitteltherapie. In: profil: Die Bedeutung von Generika für die Arzneimittelversorgung. Newsletter von Pro Generika, 1. Ausgabe 2013, 4.

[36] Vgl. Pro Generika: Marktdaten 12/2013, S. 8.

[37] Vgl. Weißenfeldt, Frank (IMS Health): Arzneimittel-Parallelhandel in Europa. In: Pharm. Ind. 76, Nr. 2 (2014), S. 180-185, S. 180.

[38] Vgl. ebd., S. 180f.

[39] Vgl. ebd., S. 181.

[40] Vgl. ebd.

[41] Vgl. Vgl. Frenzel, Alexander; Maier, Armin; Weißenfeldt, Frank (IMS Health): Parallelimporte von Arzneimitteln in Deutschland. In: Pharm. Ind. 73, Nr. 1 (2011), S. 44-48, S. 44- 47.

Bilanz

Aktiva

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31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Anlagevermögen 53.009.767,94 28.035.213,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.249,00 5.002,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.249,00 5.002,00
II. Sachanlagen 40.598,00 49.414,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.598,00 49.414,00
III. Finanzanlagen 52.962.920,94 27.980.797,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.781.213,44 24.805.227,01
2. Beteiligungen 181.707,50 3.175.570,00
B. Umlaufvermögen 11.843.987,75 12.925.401,45
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.404.187,63 10.977.741,42
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.166.139,00 3.632.146,07
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.238.048,63 7.345.595,35
II. Wertpapiere 85.740,03 73.140,30
1. sonstige Wertpapiere 85.740,03 73.140,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.354.060,09 1.874.519,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 228,94 749,57
Bilanzsumme, Summe Aktiva 64.853.984,63 40.961.364,03
Passiva
31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Eigenkapital 58.709.602,78 28.794.096,92
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 20.778.898,00 12.528.115,00
II. Kapitalrücklage 11.722.270,05 230.105,01
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 1.155.154,89 3.855.154,89
1. andere Gewinnrücklagen 1.155.154,89 3.855.154,89
IV. Bilanzgewinn 25.053.279,84 12.180.722,02
B. Rückstellungen 298.373,24 428.913,39
1. sonstige Rückstellungen 298.373,24 428.913,39
C. Verbindlichkeiten 5.845.646,22 11.738.353,72
1. Anleihen 5.312.300,00 5.312.300,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 5.690.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 533.346,22 736.053,72
davon aus Steuern 533.346,22 736.053,72
D. Rechnungsabgrenzungsposten 362,39 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 64.853.984,63 40.961.364,03

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2013 - 31.12.2013

EUR
1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) 13.013.708,18 9.906.709,35
a) Rohergebnis (GKV) 13.942.116,24 11.123.790,26
b) Personalaufwand (GKV) 71.169,86 296.350,42
c) Abschreibungen (GKV) 10.846,05 12.877,26
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 846.392,15 907.853,23
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 291.624,39 493.022,12
a) Erträge aus Beteiligungen 275.000,00 665.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 275.000,00 665.000,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 514.193,85 405.150,96
davon aus verbundenen Unternehmen 188.752,76 312.610,29
c) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 72.027,59
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 497.569,46 505.101,25
davon an verbundene Unternehmen 24.743,59 0,00
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 13.305.332,57 10.399.731,47
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
5. sonstige Steuern 746,00 1.137,00
6. Jahresüberschuss 13.304.586,57 10.398.594,47

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

1. Gliederungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Um die Aussagekraft des Jahresabschlusses zu verbessern und die Geschäftstätigkeit der HAEMATO AG zutreffend darzustellen, werden die Erlöse aus dem Verkauf von im Anlagevermögen geführten Grundstücken und Finanzanlagen unter den Umsatzerlösen und die Buchwertabgänge unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.

2. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, werden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

3. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahrs stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahrs überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Anschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, und soweit abnutzungsfähig, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei den Herstellungskosten wurden die Grundsätze des § 255 Abs. 2 HGB beachtet. Fremdkapitalkosten wurden nicht berücksichtigt.
Grundlage der planmäßigen linearen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands, die bei Software drei Jahre und bei anderen Sachanlagen zwischen drei und 13 Jahren betrug.
Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00) wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll aufwandswirksam erfasst.
Für die Anlagegüter, deren Anschaffungskosten mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 betragen, wurde im Jahr der Anschaffung bis zum 31. Dezember 2009 ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit je 20 % aufgelöst. Es wird insofern auf § 6 Abs. 2a EStG 2008 verwiesen. Diese Regelung wird hilfsweise auch für den Jahresabschluss nach HGB verwandt. Der Sammelposten kann auch in der Handelsbilanz übernommen werden, wenn er von untergeordneter Bedeutung ist.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die sonstige Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwert- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aktiviert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, vgl. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB.

Gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB besteht für Rückstellungen, die abgezinst werden müssten, ein Beibehaltungswahlrecht, soweit der Wertminderungsbetrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. Von diesem Beibehaltungswahlrecht hat die HAEMATO AG bezüglich ihrer Mietgarantierückstellungen, die zum 31. Dezember 2009 gebildet wurden, Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahrs.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Aktien.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen u.a. Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien sowie Forderungen aus der Abrechnung von erbrachten Bauleistungen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungsansprüche, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Kaufpreisforderungen aus dem Verkauf von Tochterunternehmen ausgewiesen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben – wie im Vorjahr – eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens handelt es sich um eigene Genussscheine, die unter der ISIN DE 000A0EQVT2 im Freiverkehr an der Börse Frankfurt gehandelt werden.

Zum Stichtag hält die HAEMATO AG eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von TEUR 103,0 (1.030 Genussrechte x EUR 100), die sie zurückgekauft hat.

Die liquiden Mittel sind frei verfügbar.

Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 20.778.898,00 ist eingeteilt in 20.778.898 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00. 2013 wurde eine Kapitalerhöhung gegen eine Sacheinlage von Mio. EUR 13,9 um Mio. EUR 6,9 durchgeführt.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Mai 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 29. Mai 2018 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Sach- oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 10.389.449,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2013).

Bedingtes Kapital II/2011

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 25. August 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 24. August 2016 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Options- oder Wandelanleihen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen bzw. Kombinationen dieser Instrumente zu gewähren. Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht.

Bedingtes Kapital 2013

Um die Ermächtigung an das im März 2013 erhöhte Grundkapital der Gesellschaft anzupassen wurde der Vorstand gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Mai 2013 ermächtigt, bis zum 29. Mai 2018 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Options- oder Wandelanleihen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen bzw. Kombinationen dieser Instrumente im Gesamtbetrag von bis zu EUR 50.000.000,00 mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten Teilschuldverschreibungen Options- oder Wandlungsrechte auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 4.989.449,00 nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Schuldverschreibungen zu gewähren oder aufzuerlegen. Zu diesem Zweck wird das Grundkapital um bis zu EUR 4.989.449,00 durch Ausgabe von bis zu 4.989.449 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2013).

Die HAEMATO AG hält zum Stichtag 0 Stück eigene Aktien. Nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG ergibt sich Folgendes:

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Anzahl Aktien Nominalwert der Aktien

in EUR
Anteil am Grundkapital in % vor Kapitalerhöhung
Eigene Aktien zum 31. Dezember 2012 1.324.484 1.324.484,00 9,56
Verkauf eigener Aktien im 1. Halbjahr 2013 0 0,00 0,00
Verkauf eigener Aktien im 2. Halbjahr 2013 -1.324.484 -1.324.484,00 -9,56
Eigene Aktien zum 31. Dezember 2013 0 0,00 0,00

Die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen wurde im Vorjahr für die MPH Mittelständische Pharma Holding AG gebildet und in 2013 aufgelöst.

Unter der Position „Anleihen“ bei den Verbindlichkeiten wird ausschließlich begebenes Genussscheinkapital ausgewiesen. Beim Genussscheinkapital handelt es sich um ein Mezzanine-Finanzinstrument, das sowohl Eigenkapital- als auch Fremdkapital-Elemente aufweist. Nach der IDW-Stellungnahme HFA 1/1994 liegt nur dann Eigenkapital vor, wenn die Kriterien der Nachrangigkeit gegenüber anderen Gläubigern, der Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe, der Erfolgsabhängigkeit der Vergütung und der Längerfristigkeit der Kapitalüberlassung kumulativ erfüllt sind. Da nicht alle Eigenkapitalkriterien erfüllt sind, erfolgt ein Ausweis unter den Verbindlichkeiten. Die Genussscheine werden unter der ISIN DE 000A0EQVT2 im Freiverkehr an der Börse Frankfurt gehandelt. Insgesamt wurden Genussscheine in Höhe von Mio. EUR 23,6 emittiert. In den Geschäftsjahren 2010 und 2011 wurden zurückerworbene Genussscheine in Höhe von insgesamt Mio. EUR 18,3 eingezogen, so dass sich der Bestand der emittierten Genussscheine zum Stichtag auf Mio. EUR 5,3 beläuft. Alle Genussscheininhaber erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der HAEMATO AG vorausgehende Ausschüttung von 9 % p.a. des Nennwerts ihrer Genussscheine. Die Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in 500.000 Stück über je nominal EUR 100,00.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 470 (Vorjahr: TEUR 510) und entfallen im Wesentlichen auf die Verzinsung der Genussscheine (TEUR 469; Vorjahr: TEUR 469). Auf Verbindlichkeiten aus Steuern entfallen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 11).

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel (VII.) ersichtlich.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalaufwendungen verringert, die Aufwendungen beliefen sich insgesamt auf TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 296).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich aus einer Vielzahl von Einzelpositionen zusammensetzen, belaufen sich insgesamt auf TEUR 846 (Vorjahr: TEUR 908). Der periodenfremde Anteil in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist unwesentlich.

Die Summe aus Zinsen und ähnlichen Erträgen beläuft sich 2013 auf insgesamt TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 405).

Die vorgenommenen Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens belaufen sich insgesamt auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 72).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres beinhalten u.a. den Zinsaufwand für das zu verzinsende Genussscheinkapital (TEUR 469; Vorjahr: TEUR 469) sowie Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen, die mit der Refinanzierung des veräußerten Immobilienbestandes zusammenhängen.

IV. Sonstige Angaben

Das Unternehmen ist mit mindestens 20 % an folgenden Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt:

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Name % TEUR
HAEMATO PHARM GmbH Schönefeld 100 12.553
Sanago GmbH Schönefeld 100 22
Castell Pharma B.V.* Venray 100 k.A.
Sanate GmbH** Schönefeld 100 23
Pharma Life Group Co. Ltd.*** Lam Luk Ka (Thailand) 40 k.A.

* Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 liegen derzeit noch nicht vor.

** mittelbar über HAEMATO PHARM GmbH

*** mittelbar über HAEMATO PHARM GmbH (Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 liegen derzeit noch nicht vor.)

Die HAEMATO AG erstellt einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), in den alle oben aufgeführten verbundenen Unternehmen einbezogen werden.

V. Ergänzende Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane:

Vorstand

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Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis Beruf
Dr. Pahl Christian Vorstand Alleinvertretungsberechtigt Dipl.-Kaufmann

Aufsichtsrat

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Familienname Vorname Funktion Beruf
Dr. Feldhahn Michael Vorsitzender (bis 05/2013) Rechtsanwalt und Steuerberater
Grosse Andrea Vorsitzende (ab 06/2013) Rechtsanwältin
Pfeffer Anton stellv. Vorsitzender (bis 05/2013) Rechtsanwalt
Prof. Dr. Dr. Meck Sabine stellv. Vorsitzende (ab 06/2013) Hochschullehrerin und Wissenschaftsjournalistin
Dr. Braun Marion (ab 06/2013) Ärztin

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 45).

2. Bei der HAEMATO AG wurden im Berichtsjahr durchschnittlich 2 Arbeitnehmer beschäftigt.

VI. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den verbleibenden Bilanzgewinn nach Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 30 Cent je dividendenberechtiger Stückaktie auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Verbindlichkeitenspiegel

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Verbindlichkeiten/Restlaufzeit insgesamt

EUR
bis 1 Jahr

EUR
1 bis 5 Jahre

EUR
über 5 Jahre

EUR
Anleihen (Genussscheine) 1) 5.312.300,00 0,00 5.312.300,00 2) 0,00
Vorjahr 5.312.300,00 0,00 5.312.300,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63.868,67 63.868,67 0,00 0,00
Vorjahr 226.225,96 226.225,96 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 5.690.000,00 5.690.000,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 469.477,55 469.477,55 0,00 0,00
Vorjahr 509.827,75 509.827,75 0,00 0,00
Summe 5.845.646,22 533.346,22 5.312.300,00 0,00
Vorjahr 11.738.353,71 6.426.053,71 5.312.300,00 0,00

1) Zum Stichtag hält die HAEMATO AG eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von TEUR 103,0 (1.030 Genussrechte x EUR 100), die sie zurückgekauft hat. Diese werden auf der Aktivseite ausgewiesen.

2) Die Laufzeit der Genussscheine ist unbefristet. Die HAEMATO AG kann die Genussscheine unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten jeweils zum Ende eines Geschäftsjahres kündigen, erstmals jedoch zum 31. Dezember 2013.

VIII. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Berlin, den 11. März 2014

Dr. Christian Pahl

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 08.04.2014

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts der HAEMATO AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend war.

Berlin, 8. April 2014

**Gieron & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Dipl.-Kfm. Bernhard Kaiser, Wirtschaftsprüfer