Quarterly Report • May 31, 2021
Quarterly Report
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Finanzbericht: 28349100

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| EINHEIT | 01.01.2021 BIS 31.03.2021 |
01.01.2020 BIS 31.03.2020 |
VERÄNDERUNG (%) | |
|---|---|---|---|---|
| NEUGESCHÄFT LEASING | TEUR | 365.835 | 681.276 | - 46,3 |
| DACH * | TEUR | 104.331 | 158.241 | - 34,1 |
| Westeuropa (ohne DACH) * | TEUR | 98.444 | 177.410 | - 44,5 |
| Südeuropa * | TEUR | 83.413 | 196.855 | - 57,6 |
| Nord- / Osteuropa * | TEUR | 57.201 | 120.501 | - 52,5 |
| Übrige Regionen * | TEUR | 22.446 | 28.269 | - 20,6 |
| NEUGESCHÄFT FACTORING** | TEUR | 155.413 | 171.726 | - 9,5 |
| davon Deutschland | TEUR | 50.834 | 49.195 | 3,3 |
| davon International | TEUR | 104.580 | 122.531 | - 14,7 |
| GRENKE BANK | ||||
| Einlagevolumen zum Periodenende | TEUR | 1.637.398 | 976.733 | 67,6 |
| Neugeschäft KMU-Kreditgeschäft inkl. Mikrokreditgeschäft | TEUR | 14.736 | 18.007 | - 18,2 |
| DECKUNGSBEITRAG 2 (DB2) DES NEUGESCHÄFTS | ||||
| LEASING | TEUR | 71.506 | 123.888 | - 42,3 |
| DACH * | TEUR | 14.864 | 24.266 | - 38,7 |
| Westeuropa (ohne DACH) * | TEUR | 21.346 | 33.425 | - 36,1 |
| Südeuropa * | TEUR | 17.967 | 37.289 | - 51,8 |
| Nord- / Osteuropa * | TEUR | 11.807 | 22.837 | - 48,3 |
| Übrige Regionen * | TEUR | 5.521 | 6.072 | - 9,1 |
| SONSTIGE ANGABEN LEASING | ||||
| Anzahl der Neuverträge | Stück | 49.213 | 75.654 | - 35,0 |
| Mittlerer Anschaffungswert | TEUR | 7,4 | 9,0 | - 17,5 |
| Mittlere Vertragslaufzeit zum Periodenende | Monate | 48 | 49 | - 2 |
| Vermietvolumen zum Periodenende | Mio. EUR | 8.894 | 8.860 | 0,4 |
| Anzahl der laufenden Verträge zum Periodenende | Stück | 990.652 | 970.005 | 2,1 |
* Regionen: DACH: Deutschland, Österreich, Schweiz
Westeuropa (ohne DACH): Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande
Südeuropa: Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien
Nord- / Osteuropa: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Lettland, Norwegen, Schweden, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn
Übrige Regionen: Australien, Brasilien, Chile, Kanada, Singapur, Türkei, VAE, USA
Konsolidierte Franchisegesellschaften:
Leasing: Australien (2x), Chile, Kanada (3x), Lettland, Norwegen, Singapur, USA
Factoring: Großbritannien, Irland, Italien, Polen, Portugal, Ungarn
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| EINHEIT | 01.01.2021 BIS 31.03.2021 |
01.01.2020 BIS 31.03.2020 1 |
VERÄNDERUNG (%) | |
|---|---|---|---|---|
| angepasst 1 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | ||||
| Zinsergebnis | TEUR | 95.117 | 104.704 | - 9,2 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | TEUR | 44.591 | 56.942 | - 21,7 |
| Gesamtkosten / -aufwand | TEUR | 63.866 | 58.375 | 9,4 |
| Operatives Ergebnis | TEUR | 19.685 | 26.625 | - 26,1 |
| EBT (Gewinn vor Steuern) | TEUR | 18.276 | 24.367 | - 25,0 |
| GEWINN | TEUR | 13.987 | 19.651 | - 28,8 |
| ERGEBNIS STAMMAKTIONÄRE | TEUR | 5.481 | 16.326 | - 66,4 |
| Ergebnis Hybridkapitalgeber | TEUR | 9.404 | 7.428 | 26,6 |
| Ergebnis nicht beherrschende Anteile | TEUR | - 898 | - 4.103 | 78,1 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) |
EUR | 0,12 | 0,35 | - 65,7 |
| Cost-Income-Ratio | Prozent | 51,2 | 43,7 | 17,4 |
| Personalaufwand | TEUR | 31.674 | 31.730 | - 0,2 |
| davon Gesamtvergütung | TEUR | 26.028 | 25.994 | 0,1 |
| davon fixe Vergütung | TEUR | 20.151 | 19.312 | 4,3 |
| davon variable Vergütung | TEUR | 5.877 | 6.682 | - 12,0 |
| Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter nach Vollzeitäquivalent (VZÄ) |
Personen | 1.844 | 1.851 | - 0,4 |
1 Werte für 2020 wurden gemäß IAS 8.42 angepasst (u.a. Konsolidierung der Franchisegesellschaften)
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| EINHEIT | 31.03.2021 | 31.12.2020 | VERÄNDE RUNG (%) |
|
|---|---|---|---|---|
| BILANZ | ||||
| Bilanzsumme | Mio. EUR | 7.247 | 7.332 | - 1,2 |
| Leasingforderungen | Mio. EUR | 5.464 | 5.636 | - 3,1 |
| Bilanzielles Eigenkapital 2 | Mio. EUR | 1.196 | 1.193 | 0,3 |
| Eigenmittel nach CRR | Mio. EUR | 1.121 | 1.031 | 8,7 |
| Eigenkapitalquote | Prozent | 16,5 | 16,3 | 1,2 |
| Embedded Value, Leasingportfolio (exkl. Eigenkapital vor Steuern) | Mio. EUR | 567 | 664 | - 14,6 |
| Embedded Value, Leasingportfolio (inkl. Eigenkapital nach Steuern) | Mio. EUR | 1.617 | 1.657 | - 2,4 |
2 Beinhaltet AT1-Anleihen (Hybridkapital), die unter IFRS als Eigenkapital ausgewiesen werden

KONZERNGEWINN 14,0 Mio. EUR
GEWINN JE AKTIE
0,12 EUR
EIGENKAPITALQUOTE
16,5 Prozent
REFINANZIERUNGSBASIS:

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| ― | Leasing-Neugeschäft erreicht 53,7 Prozent des starken Vorjahresquartals |
| ― | Deckungsbeitragsmarge 2 substanziell auf 19,5 Prozent (Q1 2020: 18,2 Prozent) gesteigert |
| ― | Mit einem Gewinn von 14,0 Mio. EUR im ersten Quartal auf gutem Weg, die Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen |
| ― | Eigenkapitalquote mit 16,5 Prozent über selbst gestecktem Ziel von 16 Prozent |
| ― | Ausblick für 2021 bestätigt |
Nachdem der Aufsichtsrat der GRENKE AG Isabel Rösler mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zum Mitglied des Vorstands bestellt hatte, wurden Anfang Februar 2021 mit dem Ausscheiden von Herrn Mark Kindermann aus dem Vorstand die Verantwortungsbereiche der Vorstände durch den Aufsichtsrat nochmals neu geordnet. Die Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky übernahm das Personalressort, die wesentlichen administrativen Funktionen der Marktfolge wurden an Chief Risk Officer Isabel Rösler übertragen. Finanzvorstand Sebastian Hirsch erhielt die Verantwortung für das Konzernrechnungswesen. Zuvor hatte der Aufsichtsrat der GRENKE AG dem Wunsch von Herrn Mark Kindermann entsprochen, seinen Vertrag vorzeitig zu beenden und sein Vorstandsmandat sowie alle weiteren Konzernmandate niederzulegen. Die Anzahl der Vorstände sank dadurch auf vier. Dem Rücktritt von Herrn Mark Kindermann war ein Anhörungsschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vorhergegangen, in welchem Kritik an Abläufen der Internen Revision und prozessuale Schwächen im Bereich Compliance geäußert wurden.
Am 26. Februar 2021 informierte die GRENKE AG über den Zwischenstand der Sonderprüfungen durch die von der BaFin mandatierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars. Laut Mazars gibt es keine Zweifel an der Existenz des Leasing-Geschäfts und auch der Vorwurf der Geldwäsche habe sich insgesamt nicht bestätigt. Neben weiteren entlastenden Aussagen enthielt der Bericht auch wesentliche Kritikpunkte, insbesondere im Hinblick auf die Bilanzierung der Franchiseunternehmen, die mangelnde Offenlegung von Related Parties sowie Mängel in der Geldwäscheprävention sowie in Teilen des Kundenkreditgeschäfts der GRENKE Bank. Im Zuge dieser Einschätzung hat der Vorstand nach Rücksprache mit dem Abschlussprüfer KPMG die Bilanzierung des Franchisegeschäftes neu gewürdigt. Danach sah die Gesellschaft mehr Anhaltspunkte dafür, dass die Franchiseunternehmen unabhängig von den Eigentümerstrukturen aufgrund einer faktischen Kontrolle nach IFRS 10 bereits mit ihrer Gründung im Konzernabschluss hätten konsolidiert werden müssen. Aufgrund dieser Neueinschätzung werden im Konzernabschluss für 2020 auch die Vergleichszahlen für 2019 angepasst.
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld blieb im Berichtsquartal herausfordernd. Aufgrund des Auftretens neuer Virusmutationen stiegen die Infektionszahlen zum Jahresbeginn 2021 in zahlreichen europäischen Ländern wieder deutlich an. Der Verlauf der Impfkampagnen führte dazu, dass die Restriktionen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens in den meisten für GRENKE relevanten Volkswirtschaften im ersten Quartal 2021 anhielten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose für die Eurozone im Januar 2021 zunächst von 5,2 Prozent (Oktober-Prognose) auf 4,2 Prozent. Im April 2021 korrigierte der IWF seine Erwartungen wieder leicht nach oben auf 4,4 Prozent. Die per Saldo reduzierten Erwartungen betreffen alle großen Volkswirtschaften in der Eurozone.
Das Neugeschäft des GRENKE Konzerns umfasst das neu finanzierte Geschäftsvolumen der Tochtergesellschaften und der konsolidierten Franchisegesellschaften. Die im Vorjahreszeitraum noch vorgenommene Unterscheidung in den GRENKE Konzern, das heißt die GRENKE AG inklusive ihrer Tochtergesellschaften und den strukturierten Einheiten, sowie die GRENKE Gruppe, das heißt den Konzern inklusive der Franchisepartner, wurde durch die Vollkonsolidierung der Franchisegesellschaften im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 hinfällig.
Durch die schwächere Konjunktur aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie sank das Neugeschäftsvolumen des Konzerns im ersten Quartal 2021 insgesamt um 38,5 Prozent auf 536,0 Mio. EUR (Q1 2020: 871,0 Mio. EUR).
Das Neugeschäft Leasing - das ist die Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Leasinggegenstände -lag im Berichtsquartal bei 365,8 Mio. EUR (Q1 2020: 681,3 Mio. EUR). Hintergrund des Rückgangs von 46,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr sind sowohl der strategische Fokus im Neugeschäft auf höhere Margen als auch die konjunkturell bedingt niedrigere Gesamtnachfrage in den Zielmärkten. Zudem ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresquartal nur in geringem Umfang von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen war und dementsprechend eine hohe Vergleichsbasis darstellt.
Von den Berichtsregionen des Konzerns verzeichnete die DACH-Region, in der die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zusammengefasst sind, im ersten Quartal 2021 die vergleichsweise stärkste Entwicklung. Das Neugeschäft verminderte sich hier um 34,1 Prozent auf 104,3 Mio. EUR (Q1 2020: 158,2 Mio. EUR). In Deutschland fiel der Rückgang mit 30,9 Prozent niedriger aus als im Gesamtkonzern. Wie bereits in den Vorquartalen profitierte GRENKE in seinem Heimatmarkt von seinen umfangreichen und langjährigen Beziehungen zu Kunden und Händlern. In Westeuropa ohne DACH sank das Neugeschäft im ersten Quartal 2021 um 44,5 Prozent auf 98,4 Mio. EUR (Q1 2020: 177,4 Mio. EUR). In Frankreich, dem wichtigsten Einzelmarkt in dieser Region, nahm das Neugeschäftsvolumen um 44,1 Prozent ab. In Südeuropa fiel der prozentuale Rückgang des Neugeschäfts mit 57,6 Prozent auf 83,4 Mio. EUR (Q1 2020: 196,9 Mio. EUR) am stärksten aus, wobei das Neugeschäft in Italien als bedeutendster Markt der Region um 62,3 Prozent zurückging. In der Region Nord-/Osteuropa war das Neugeschäft um 52,5 Prozent rückläufig und erreichte ein Volumen von 57,2 Mio. EUR (Q1 2020: 120,5 Mio. EUR). Ausgehend von einer noch relativ niedrigen Basis ergab sich in den übrigen Regionen ein Rückgang des Neugeschäftsvolumens von 20,6 Prozent auf 22,4 Mio. EUR (Q1 2020: 28,3 Mio. EUR).
SIEHE GRAFIK AUFTEILUNG NEUGESCHÄFT LEASING NACH REGIONEN
Die in den Zahlen des Leasingsegments enthaltenen konsolidierten Franchisegesellschaften erzielten im ersten Quartal 2021 ein Neugeschäftsvolumen von 13,1 Mio. EUR (Q1 2020: 20,0 Mio. EUR). Das entspricht einem Rückgang von 34,6 Prozent. Von dem Volumen entfielen 11,5 Mio. EUR (Q1 2020: 17,0 Mio. EUR) auf die übrigen Regionen und 1,5 Mio. EUR (Q1 2020: 3,0 Mio. EUR) auf die Region Nord-/Osteuropa.
Neugeschäft Leasing nach Regionen per 31. März 2021, in Mio. EUR

Der Anteil der IT-Produkte am Leasingportfolio erhöhte sich im Berichtsquartal auf 67,0 Prozent (Q1 2020: 64,3 Prozent). Auf medizintechnische Produkte, kleine Maschinen und Anlagen, Sicherheitsgeräte sowie auf sonstige Objekte entfiel im Berichtszeitraum ein Anteil am Neugeschäft von zusammen 33,0 Prozent (Q1 2020: 35,7 Prozent).
Der GRENKE Konzern registrierte im ersten Quartal 116.814 Leasinganfragen (Q1 2020: 154.175). Die Anzahl der neu abgeschlossenen Leasingverträge lag im gleichen Zeitraum bei 49.213 (Q1 2020: 75.654), was einer rückläufigen Umwandlungsquote (Anfragen in Verträge) von 42,1 Prozent (Q1 2020: 49,1 Prozent) entsprach. Auf die internationalen Märkte entfielen 94.529 Anfragen (Q1 2020: 128.439), die zu 37.516 (Q1 2020: 60.673) neuen Verträgen führten. Entsprechend sank die Umwandlungsquote dort auf 39,7 Prozent (Q1 2020: 47,2 Prozent). In der DACH-Region fiel die Umwandlungsquote auf 52,5 Prozent (Q1 2020: 58,2 Prozent). Die im Vorjahresvergleich niedrigeren Umwandlungsquoten spiegeln eine restriktivere Annahmepraxis von Leasinganfragen wider, unter Wahrung attraktiver Deckungsbeiträge und angemessener Risikolimitierung. Zudem lag der Fokus des Neugeschäfts auf Small-Ticket-Finanzierungslösungen für Unternehmen mit guter bis sehr guter Bonitäts- und Branchenbewertung. Dementsprechend nahm der mittlere Wert pro Leasingvertragsabschluss im ersten Quartal 2021 um 17,4 Prozent auf 7.434 EUR (Q1 2020: 9.005 EUR) ab.
Die Geschäftssteuerung auf Small-Ticket-Verträge und die restriktivere Annahmepraxis führten im ersten Quartal 2021 zu einer Verbesserung der DB2-Marge auf 19,5 Prozent (Q1 2020: 18,2 Prozent). Sie lag damit auf dem Niveau des vierten Quartals 2020 (19,5 Prozent). Absolut betrachtet sank der Deckungsbeitrag 2 (DB2) des Leasing Neugeschäfts auf 71,5 Mio. EUR (Q1 2020: 123,9 Mio. EUR). Die DB1-Marge des Leasinggeschäfts (Deckungsbeitrag 1 zu Anschaffungskosten) lag im ersten Quartal 2021 bei 12,7 Prozent und erreichte einen Wert von 46,6 Mio. EUR (Q1 2020: 12,9 Prozent bzw. 88,1 Mio. EUR).
Der Deckungsbeitrag 2 der konsolidierten Franchisegesellschaften lag im Berichtsquartal bei 2,8 Mio. EUR nach 4,3 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Davon waren 2,5 Mio. EUR (Q1 2020: 3,6 Mio. EUR) den übrigen Regionen und 0,4 Mio. EUR (Q1 2020: 0,7 Mio. EUR) der Region Nord-/Osteuropa zuzurechnen. Die DB-2 Marge der konsolidierten Franchisegesellschaften erreichte somit 21,6 Prozent (Q1 2020: 21,3 Prozent).
Die Akzeptanz des eSignature-Verfahrens, mit dem Leasingverträge vollständig digital abgewickelt werden können, stieg weiter an. So erhöhte sich der Anteil der per eSig-nature geschlossenen Verträge im Berichtsquartal auf 38,8 Prozent (Q1 2020: 26,9 Prozent).
Das Neugeschäft Factoring - die Summe der angekauften Forderungen - sank im ersten Quartal um 9,5 Prozent auf 155,4 Mio. EUR (Q1 2020: 171,7 Mio. EUR). Trotz der geringeren gesamtwirtschaftlichen Aktivität verzeichnete das Neugeschäft in Deutschland ein Wachstum von 3,3 Prozent auf 50,8 Mio. EUR (Q1 2020: 49,2 Mio. EUR). Bei einem deutlich erhöhten Anteil des Forderungsmanagements (ohne Finanzierungsfunktion) von 32,1 Prozent (Q1 2020: 21,8 Prozent), bei dem keine Ausfallrisiken übernommen werden, sank die Brutto-Marge in Deutschland auf 1,19 Prozent (Q1 2020: 1,43 Prozent). Dagegen war das internationale Geschäft mit 104,6 Mio. EUR (Q1 2020: 122,5 Mio. EUR) um 14,7 Prozent rückläufig. Der Anteil des Forderungsmanagements (ohne Finanzierungsfunktion) nahm hier auf 22,4 Prozent (Q1 2020: 24,9 Prozent) ab. Die Brutto-Marge in den internationalen Märkten reduzierte sich auf 1,32 Prozent (Q1 2020: 1,59 Prozent). Die Brutto-Marge bezieht sich auf den durchschnittlichen Zeitraum eines Factoring-Geschäftes von ca. 25 Tagen in Deutschland (Q1 2020: ca. 27 Tage) und ca. 43 Tagen auf internationaler Ebene (Q1 2020: ca. 47 Tage).
Das in den Zahlen des Factoringsegments enthaltene Neugeschäft der konsolidierten Franchisegesellschaften stieg im ersten Quartal 2021 um 2,1 Prozent auf insgesamt 86,3 Mio. EUR (Q1 2020: 84,5 Mio. EUR).
Das Neugeschäft der GRENKE Bank war maßgeblich von der Selbstbeschränkung des Kreditgeschäfts mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) beeinflusst. Demzufolge umfasste das Neugeschäft der Bank im ersten Quartal 2021 ausschließlich im Rahmen des "Mikrokreditfonds Deutschland" betriebenes Mikrokreditgeschäft und sank damit insgesamt um 18,2 Prozent auf 14,7 Mio. EUR (Q1 2020: 18,0 Mio. EUR). Im ersten Quartal 2020 erreichte das Mikrokreditgeschäft 4,5 Mio. EUR. Das Einlagevolumen der GRENKE Bank nahm zum Stichtag 31. März 2021 auf 1.637,4 Mio. EUR zu. Es lag damit 67,6 Prozent über dem Wert von 976,7 Mio. EUR per Ende März 2020. Zum 31. Dezember 2020 erreichte das Einlagengeschäft ein Volumen von 1.537,3 Mio. EUR.

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| 2021 Q1 |
2020 Q1 | |
|---|---|---|
| LEASING (IN PROZENT) | ||
| 1 DACH | 28,5 | 23,2 |
| 2 Westeuropa (ohne DACH) | 27,0 | 26,0 |
| 3 Südeuropa | 22,8 | 28,9 |
| 4 Nord- / Osteuropa | 15,6 | 17,7 |
| 5 Übrige Regionen | 6,1 | 4,2 |
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| GRENKE Konzern (Mio. EUR) | 2021 Q1 |
2020 Q1 |
|---|---|---|
| Neugeschäft Leasing | 365,8 | 681,3 |
| Neugeschäft Factoring | 155,4 | 171,7 |
| Neugeschäft KMU-Kreditgeschäft (Mikrokreditgeschäft) GRENKE Bank | 14,7 | 18,0 |
* Regionen:
DACH: Deutschland, Österreich, Schweiz
Westeuropa (ohne DACH): Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande
Südeuropa: Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien
Nord- / Osteuropa: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Lettland*,
Norwegen*, Schweden, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn
Übrige Regionen: Australien*, Brasilien, Chile*, Kanada*, Singapur*, Türkei, VAE, USA*
* Konsolidierte Franchisegesellschaften
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| TEUR | 01.01.2021 bis 31.03.2021 |
01.01.2020 bis 31.03.2020* |
|---|---|---|
| ZINSERGEBNIS | 95.117 | 104.704 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 44.591 | 56.942 |
| ZINSERGEBNIS NACH SCHADENSABWICKLUNG UND RISIKOVORSORGE | 50.526 | 47.762 |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft | 27.881 | 29.384 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 7.894 | 14.218 |
| Verwertungsmehr-(+) / -minder(-) ergebnis | - 2.115 | - 1.915 |
| OPERATIVE ERTRÄGE INSGESAMT | 84.186 | 89.449 |
| Personalaufwand | 31.674 | 31.730 |
| davon Gesamtvergütung | 26.028 | 25.994 |
| davon fixe Vergütung | 20.151 | 19.312 |
| davon variable Vergütung | 5.877 | 6.682 |
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand (ohne Personalaufwand) | 25.185 | 19.757 |
| davon IT-Projektkosten | 1.273 | 1.048 |
| GEWINN VOR STEUERN | 18.276 | 24.367 |
| GEWINN | 13.987 | 19.651 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR, VERWÄSSERT / UNVERWÄSSERT) | 0,12 | 0,35 |
* Werte für 2020 wurden gemäß IAS 8.42 angepasst (u.a. Konsolidierung der
Franchisegesellschaften)
Die Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft fielen im ersten Quartal 2021 um 6,6 Prozent auf 111,8 Mio. EUR (Q1 2020: 119,7 Mio. EUR). Der Rückgang war im Wesentlichen die Folge des rückläufigen Neugeschäfts im Geschäftsjahr 2020. Die Aufwendungen aus der Verzinsung nahmen dagegen aufgrund erhöhter Zinsbelastungen für die Refinanzierung um 11,5 Prozent auf 16,7 Mio. EUR (Q1 2020: 14,9 Mio. EUR) zu. Das Zinsergebnis, der Saldo der beiden Positionen, sank entsprechend um 9,2 Prozent auf 95,1 Mio. EUR (Q1 2020: 104,7 Mio. EUR). Die Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge fielen im Berichtsquartal um 21,7 Prozent auf 44,6 Mio. EUR (Q1 2020: 56,9 Mio. EUR). Bei dem Rückgang ist zu beachten, dass die entsprechenden Aufwendungen im Vorjahresquartal aufgrund erwarteter Ausfälle infolge der Covid-19-Pandemie stark angestiegen waren.
Die Schadenquote (Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Verhältnis zum Vermietvolumen) sank im ersten Quartal 2021 auf 2,0 Prozent (Q1 2020: 2,6 Prozent) und bewegte sich damit im Rahmen der für das Gesamtjahr erwarteten Bandbreite von 1,9 bis 2,2 Prozent. Aufgrund der niedrigeren Risikovorsorge stieg das Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Berichtsquartal um 5,8 Prozent auf 50,5 Mio. EUR (Q1 2020: 47,8 Mio. EUR).
Das Ergebnis aus dem Servicegeschäft sank im ersten Quartal um 5,1 Prozent auf 27,9 Mio. EUR (Q1 2020: 29,4 Mio. EUR). Ein deutlich stärkerer Rückgang von 44,5 Prozent ergab sich im Ergebnis aus dem Neugeschäft, das 7,9 Mio. EUR (Q1 2020: 14,2 Mio. EUR) erreichte und das rückläufige Neugeschäft des Berichtsquartals widerspiegelt. Das Verwertungsminderergebnis lag bei -2,1 Mio. EUR (Q1 2020: -1,9 Mio. EUR). In Summe sanken die operativen Erträge im ersten Quartal 2021 um 5,9 Prozent auf 84,2 Mio. EUR (Q1 2020: 89,4 Mio. EUR).
Der Personalaufwand lag im ersten Quartal bei 31,7 Mio. EUR und damit auf Vorjahreshöhe (Q1 2020: 31,7 Mio. EUR). Der Anteil der variablen Vergütung sank um 12,0 Prozent auf 5,9 Mio. EUR (Q1 2020: 6,7 Mio. EUR). Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten sank um 0,4 Prozent auf 1.844 (auf Basis Vollzeitbeschäftigter; Q1 2020: 1.851).
Die Abschreibungen und Wertminderungen stiegen im Berichtsquartal um 1,7 Prozent auf 7,0 Mio. EUR (Q1 2020: 6,9 Mio. EUR). Der Vertriebs- und Verwaltungsaufwand nahm um 27,5 Prozent auf 25,2 Mio. EUR (Q1 2020: 19,8 Mio. EUR) zu. Der wesentliche Grund für den Anstieg waren zusätzliche Beratungs- und Prüfungskosten von 6,7 Mio. EUR im Zusammenhang mit dem Bericht eines Shortsellers. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen verbesserte sich im Berichtsquartal auf -0,6 Mio. EUR (Q1 2020: -4,4 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahresquartal enthielten Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von 3,8 Mio. EUR (Q1 2021: 0,0 Mio. EUR).
Die Cost-Income-Ratio (CIR) lag im Berichtsquartal bei 51,2 Prozent (Q1 2021: 43,7 Prozent) und damit leicht über dem für das Gesamtjahr angestrebten Wert von unter 50 Prozent. Dies ist vor allem auf die außerordentlichen Beratungs- und Prüfungskosten infolge der Sonderprüfungen zurückzuführen. Bereinigt um diese nicht wiederkehrenden Belastungen lag die CIR bei 46,0 Prozent.
Das operative Ergebnis des ersten Quartals 2021 sank um 26,1 Prozent auf 19,7 Mio. EUR (Q1 2020: 26,6 Mio. EUR) und der Gewinn vor Steuern um 25,0 Prozent auf 18,3 Mio. EUR (Q1 2020: 24,4 Mio. EUR). Die Steuerquote erhöhte sich erwartungsgemäß auf 23,5 Prozent nach 19,4 Prozent im Vorjahresquartal. Dementsprechend betrug der Gewinn nach Steuern 14,0 Mio. EUR (Q1 2020: 19,7 Mio. EUR) und ging somit um 28,8 Prozent zurück. Die durch die Konsolidierung der Franchisegesellschaften auszuweisenden Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteilseigner la gen bei -0,9 Mio. EUR (Q1 2020: -4,1 Mio. EUR). Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass den Aufwendungen der Franchisegesellschaften mehr Erträge (u.a. durch eine höhere Anzahl an Verträgen als bei Aufnahme der Geschäftstätigkkeit) gegenüberstehen. Da die Gewinnanteile der Hybridkapitalgeber (9,4 Mio. EUR nach 7,4 Mio. EUR) entsprechend der rechtlichen Vertragsgestaltung der Anleihen zum 30. März des jeweiligen Geschäftsjahres in voller Höhe zu erfassen sind, sank das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal 2021 auf 0,12 EUR (Q1 2020: 0,35 EUR).
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| TEUR | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE |
3.490.281 | 3.407.121 |
| davon Zahlungsmittel | 1.054.669 | 944.733 |
| davon Leasingforderungen | 2.054.436 | 2.066.352 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE |
3.756.559 | 3.924.660 |
| davon Leasingforderungen | 3.409.934 | 3.569.940 |
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 7.246.840 | 7.331.781 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 2.317.050 | 2.073.208 |
| davon Finanzschulden | 2.043.386 | 1.868.140 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 3.733.764 | 4.065.470 |
| davon Finanzschulden | 3.622.035 | 3.941.970 |
| EIGENKAPITAL | 1.196.026 | 1.193.103 |
| Eigenkapitalquote (in Prozent) | 16,5 | 16,3 |
| BILANZSUMME | 7.246.840 | 7.331.781 |
Im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2020 nahm die Bilanzsumme zum 31. März 2021 um 1,2 Prozent auf 7,2 Mrd. EUR (31. Dezember 2020: 7,3 Mrd. EUR) leicht ab. Dies ergab sich im Wesentlichen aus der Abnahme der bei Weitem größten Bilanzposition, den lang- und kurzfristigen Leasingforderungen, die in Summe um 3,1 Prozent auf 5,5 Mrd. EUR (31. Dezember 2020: 5,6 Mrd. EUR) geringer ausfielen. Diese Entwicklung reflektiert die Neugeschäftsvolumina der letzten Quartale.
Der Bestand an Zahlungsmitteln nahm zum 31. März 2021 dagegen auf 1.054,7 Mio. EUR zu (31. Dezember 2020: 944,7 Mio. EUR). In der anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation legt der GRENKE Konzern weiterhin einen besonderen Fokus auf eine ausreichende Liquiditätsvorhaltung, um so flexibel auf Marktgegebenheiten reagieren zu können. Insgesamt hielt der Konzern zum Stichtag deutlich mehr Zahlungsmittel vor als kurzfristig Verbindlichkeiten fällig werden. Zudem ist der Konzern aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben verpflichtet, einen Liquiditätspuffer vorzuhalten. So befanden sich zum 31. März 2021 850,1 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 711,2 Mio. EUR) auf Konten der Deutschen Bundesbank, was aufgrund des negativen Guthabenzinses entsprechende Zinsaufwendungen verursachte.
Auf der Passivseite der Bilanz nahmen die kurz- und langfristigen Finanzschulden insgesamt um 2,5 Prozent auf 5,7 Mrd. EUR ab (31. Dezember 2020: 5,8 Mrd. EUR). Der größte Anteil der Finanzschulden entfiel weiterhin auf die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung, die gegenüber dem Jahresende 2020 um 5,7 Prozent auf 4,0 Mrd. EUR (31. Dezember 2020: 4,3 Mrd. EUR) sanken. Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft der GRENKE Bank erhöhten sich in Summe um 6,4 Prozent auf 1,6 Mrd. EUR zu (31. Dezember 2020: 1,5 Mrd. EUR).
Stichtagsbedingt stiegen die abgegrenzten Mietraten zum 31. März 2021 auf 103,6 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 28,8 Mio. EUR). Diese Bilanzposition unterliegt allerdings unterjährig häufig großen Schwankungen.
Das Eigenkapital lag zum 31. März 2021 mit 1.196,0 Mio. EUR um 0,2 Prozent über dem Stand vom Jahresende 2020 (31. Dezember 2020: 1.193,1 Mio. EUR). Dem in der Berichtsperiode erwirtschafteten Konzerngewinn in Höhe von 14,0 Mio. EUR standen die Zinszahlung für das Hybridkapital (9,4 Mio. EUR) und negative Effekte aus der Marktbewertung von Hedging-Instrumenten (2,4 Mio. EUR) gegenüber. Aufgrund der rückläufigen Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote per Ende März 2021 auf 16,5 Prozent (31. Dezember 2020: 16,3 Prozent). Die Eigenkapitalquote übertraf damit weiterhin das selbst gesteckte Ziel des Konzerns von mindestens 16 Prozent.
Der GRENKE Konzern war im Berichtsquartal jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Dazu trugen der hohe Bestand an Zahlungsmitteln und die diversifizierte Refinanzierungsstruktur bei.
Über die Tochtergesellschaft Grenke Finance PLC wurden im Berichtsquartal keine Schuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und im kurzfristigen Bereich keine Commercial Papers emittiert. Planmäßig getilgt wurden im Berichtszeitraum Anleihen über 40 Mio. EUR und Schuldscheindarlehen über 45 Mio. EUR, 13 Mio. DKK und 15 Mio. SEK. Aufgrund der verzögerten Vorlage des testierten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 wurden im Berichtsquartal Schuldscheindarlehen über 103 Mio. EUR vorzeitig zurückbezahlt.
Die Ausnutzung der ABCP-Programme lag zum 31. März 2021 bei 584,0 Mio. EUR und 109,6 Mio. GBP (31. Dezember 2020: 680,2 Mio. EUR und 122,4 Mio. GBP). Das Gesamtvolumen dieser Programme betrug 947,8 Mio. EUR und 150 Mio. GBP wie bereits zum 31. Dezember 2020.
Die offenen Kreditlinien des Konzerns (d. h. Banklinien plus verfügbares Volumen aus Anleihen und Commercial Paper) betrugen zum Stichtag 3.420,2 Mio. EUR, 28 Mio. PLN und 40 Mio. HRK (31. Dezember 2020: 3.367,9 Mio. EUR, 24,0 Mio. PLN, 40,0 Mio. HRK und 10,0 Mio. CHF).
Die Refinanzierung der GRENKE Bank über Kundeneinlagen lag zum Stichtag 31. März 2021 bei 1.640,6 Mio. EUR nach 982,7 Mio. EUR zum vergleichbaren Zeitpunkt des Vorjahres.
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| TEUR | 01.01.2021 bis 31.03.2021 |
01.01.2020 bis 31.03.2020* |
|---|---|---|
| - Investition für neue Leasingforderungen | - 374.852 | - 696.495 |
| + Zugang neue Refinanzierungen (ohne Einlagengeschäft) | 20.057 | 504.635 |
| + Netto-Zugang Einlagengeschäft | 99.247 | 92.277 |
| (I) CASHFLOW INVESTITION NEUGESCHÄFT | - 255.548 | - 99.583 |
| + Zahlungen Leasingnehmer | 596.812 | 577.794 |
| - Rückzahlungen Refinanzierungen (ohne Einlagengeschäft) | - 276.082 | - 448.983 |
| (II) CASHFLOW BESTANDSGESCHÄFT | 320.730 | 128.811 |
| (III) ÜBRIGE CASHFLOWS LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 67.453 | 105.439 |
| CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (I) + (II) + (III) |
132.635 | 134.667 |
| Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 128.058 | 131.682 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 1.709 | - 5.534 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 16.770 | - 16.053 |
| SUMME DES CASHFLOWS | 109.579 | 110.095 |
* Werte für 2020 wurden gemäß IAS 8.42 angepasst (u.a. Konsolidierung der Franchisegesellschaften)
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Quartal 2021 bei 132,6 Mio. EUR und damit annähernd auf Vorjahreshöhe (Q1 2020: 134,7 Mio. EUR). In der Darstellung oben umfasst der Netto-Cashflow aus Investitionen in das Neugeschäft die Investitionen für neue Leasingforderungen. Darin enthalten sind die Nettoanschaffungswerte für die Leasingobjekte und die direkt mit dem Vertragsabschluss entstehenden Kosten. Aufgrund des niedrigeren Neugeschäftsvolumens lagen die Investitionen für neue Leasingforderungen im ersten Quartal bei -374,9 Mio. EUR (Q1 2020: -696,5 Mio. EUR). Diesen sind die Einzahlungen aus der Zunahme der Refinanzierung (20,1 Mio. EUR nach 504,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal) sowie dem Einlagengeschäft der GRENKE Bank (99,2 Mio. EUR nach 92,3 Mio. EUR im Vorjahresquartal) gegenübergestellt. In Summe sank der Netto-Cashflow aus Investitionen Neugeschäft auf -255,5 Mio. EUR (Q1 2020: -99,6 Mio. EUR). Der Cashflow aus dem Bestandsgeschäft stieg auf 320,7 Mio. EUR (Q1 2020: 128,8 Mio. EUR) und ermöglichte so sowohl die Refinanzierung des Neugeschäftes als auch den vorsorglichen Aufbau liquider Mittel.
Nach gezahlten/erhaltenen Steuern und Zinsen belief sich der Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Berichtsquartal auf 128,1 Mio. EUR (Q1 2020: 131,7 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im ersten Quartal 2021 bei -1,7 Mio. EUR (Q1 2020: -5,5 Mio. EUR). Er beinhaltete hauptsächlich die Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen von 1,9 Mio. EUR (Q1 2020: 5,7 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erreichte im Berichtsquartal -16,8 Mio. EUR (Q1 2020: -16,1 Mio. EUR). Die größte Position war wie im Vorjahr die Zinszahlung auf das Hybridkapital von 13,4 Mio. EUR (Q1 2020: 10,7 Mio. EUR). Aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten ergab sich zudem ein Mittelabfluss von 3,4 Mio. EUR (Q1 2020: 3,2 Mio. EUR).
Somit lag die Summe der Cashflows im ersten Quartal 2021 bei 109,6 Mio. EUR (Q1 2020: 110,1 Mio. EUR). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten stieg zum Stichtag 31. März 2021 entsprechend auf 1.054,7 Mio. EUR nach 944,7 Mio. EUR zum Geschäftsjahresende 2020.
Wesentliche Veränderungen der zuletzt im Geschäftsbericht 2020 (veröffentlicht am 21. Mai 2021) dargestellten Chancen und Risiken sind im Berichtszeitraum nicht eingetreten. Hinsichtlich der künftigen Entwicklung von Konzern und Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften sind besondere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.
Bei der Prognose für das Geschäftsjahr 2021 ist zu berücksichtigen, dass die anhaltende Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen ein weiterhin herausforderndes Marktumfeld schaffen. In welchem Umfang dies Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und Ergebnisentwicklung des Konzerns haben wird, ist aus heutiger Sicht nicht verbindlich abschätzbar. Insofern ist die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 mit einem ungewöhnlichen hohen Maß an Unsicherheit behaftet.
Das erste Quartal 2021 verlief im Rahmen der Erwartungen, die der Vorstand der GRENKE AG im Rahmen des Prognoseberichts des Geschäftsberichts 2020 abgegeben hat. Der Vorstand bestätigt daher die dort veröffentliche Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2021.
Der Vorstand geht für 2021 von einem Leasingneugeschäft zwischen 1,7 und 2,0 Mrd. EUR aus (2020: 2,0 Mrd. EUR). Der Vorstand geht für den weiteren Jahresverlauf von einer Belebung der Märkte und damit im zweiten Halbjahr von einem stärkeren Geschäft als im ersten Halbjahr 2021 aus.
Die DB2-Marge des Neugeschäfts wird im Geschäftsjahr 2021 etwas unterhalb des Vorjahres (18,4 Prozent) erwartet. Im ersten Quartal 2021 übertraf die DB2-Marge zwar den Vorjahreswert, der Vorstand geht aber davon aus, dass die Marge im weiteren Jahresverlauf aufgrund der Refinanzierungskonditionen rückläufig sein wird.
Das geringere Neugeschäftsvolumen im ersten Quartal 2021 und in den kommenden Monaten wird einen Einfluss auf die operativen Erträge des Gesamtjahres 2021 haben. Trotz des erwarteten geringeren Geschäftsvolumens geht der Vorstand zudem von leicht steigenden Kosten aus. Dank des ausgeprägten Kostenbewusstseins der Organi sation und der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells soll die Cost-Income-Ratio aber weiterhin unter 50 Prozent (2020: 43,1 Prozent) liegen. Die Schadensquote wird zwischen 1,9 und 2,2 Prozent (2020: 2,3 Prozent) erwartet. Auf dieser Basis rechnet der Vorstand für 2021 mit einem Gewinn zwischen 50 und 70 Mio. EUR. Mit dem Ergebnis des ersten Quartals in Höhe von 14,0 Mio. EUR sieht der Vorstand den Konzern auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen.
Für die bilanzielle Eigenkapitalquote rechnet der Vorstand mit einer stabilen Entwicklung und einer Quote zum Jahresende 2021 von mehr als 16 Prozent (2020: 16,3 Prozent). Bei der Einordnung der Eigenkapitalquote sind die Effekte der Vollkonsolidierung der Franchisegesellschaften zu berücksichtigen. Durch den Wegfall der auf die Franchisegesellschaften entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte sinken die aufsichtsrechtlichen und ratingbezogenen Eigenkapitalanforderungen. In der Folge gelten zur Erfüllung der externen Eigenkapitalanforderungen nicht mehr 16 Prozent, sondern 15 Prozent bilanzielles Eigenkapital als ausreichend.
Zudem erwartet der GRENKE Konzern einen stabilen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, mit dem die geplanten Investitionen vollständig innenfinanziert werden können.
Am 30. April 2021 veröffentlichte die GRENKE AG vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021. Darüber hinaus gab die Gesellschaft bekannt, dass der Geschäftsbericht 2020 inklusive Testat am 21. Mai 2021 veröffentlicht werden soll.
Am 5. Mai 2021 gab die Deutsche Börse AG bekannt, dass die Aktien der GRENKE AG aufgrund der Verletzung von Basiskriterien (Veröffentlichung von testierten Geschäftsberichten) im Zuge einer außerplanmäßigen Anpassung zum 10. Mai 2021 aus dem SDAX genommen werden. Die Aktie notiert seither im CDAX, der alle an der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard und Prime Standard notierten deutschen Aktien umfasst.
Am 17. Mai 2021 teilte die GRENKE AG im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung mit, dass die Prüfungsgesellschaft KPMG an diesem Tag den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 uneingeschränkt testiert hat. Darüber hinaus gab die Gesellschaft bekannt, dass der Vor stand plant, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 26 Cent je Aktie (2019: 80 Cent je Aktie) vorzuschlagen. Der Geschäftsbericht 2020 wurde am 21. Mai 2021 veröffentlicht.
Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens entschied der Vorstand der GRENKE AG in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat am 18. Mai 2021, die ordentliche Hauptversammlung wie im Vorjahr in virtueller Form am 29. Juli 2021 auszurichten.
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| TEUR | 01.01.2021 bis 31.03.2021 |
01.01.2020 bis 31.03.2020 |
|---|---|---|
| angepasst 1 | ||
| --- | --- | --- |
| Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft 2 | 111.780 | 119.654 |
| Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung und des Einlagengeschäfts | 16.663 | 14.950 |
| ZINSERGEBNIS | 95.117 | 104.704 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 44.591 | 56.942 |
| davon Wertminderungsaufwand | 43.517 | 55.607 |
| ZINSERGEBNIS NACH SCHADENSABWICKLUNG UND RISIKOVORSORGE | 50.526 | 47.762 |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft | 27.881 | 29.384 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 7.894 | 14.218 |
| Verwertungsmehr-(+)/minder(-)ergebnis | - 2.115 | - 1.915 |
| OPERATIVE ERTRÄGE INSGESAMT | 84.186 | 89.449 |
| Personalaufwand | 31.674 | 31.730 |
| Abschreibungen und Wertminderung | 7.007 | 6.888 |
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand (ohne Personalaufwand) | 25.185 | 19.757 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.087 | 5.744 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.452 | 1.295 |
| OPERATIVES ERGEBNIS | 19.685 | 26.625 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | - 176 | - 115 |
| Aufwendungen / Erträge aus der Marktbewertung | 303 | - 1.054 |
| Sonstige Zinserträge | 649 | 366 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 2.185 | 1.455 |
| GEWINN VOR STEUERN | 18.276 | 24.367 |
| Ertragsteuern | 4.289 | 4.716 |
| GEWINN | 13.987 | 19.651 |
| davon auf Stammaktionäre und Hybridkapitalgeber der GRENKE AG entfallendes Ergebnis | 14.885 | 23.754 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis | - 898 | - 4.103 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert in EUR) | 0,12 | 0,35 |
| Durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien | 46.495.573 | 46.353.918 |
1 Werte für 2020 wurden gemäß IAS 8.42 angepasst (u.a. Konsolidierung der Franchisegesellschaften)
2 Zinsen und ähnliche Erträge nach der Effektivzinsmethode berechnet 1.796 TEUR (Vorjahr: 1.699 TEUR).
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| TEUR | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Zahlungsmittel | 1.054.669 | 944.733 |
| Derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 3.955 | 5.074 |
| Leasingforderungen | 2.054.436 | 2.066.352 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 158.530 | 161.757 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.660 | 6.384 |
| Zur Verwertung bestimmte Leasinggegenstände | 25.521 | 24.095 |
| Steuererstattungsansprüche | 20.923 | 22.214 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 165.587 | 176.512 |
| SUMME KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 3.490.281 | 3.407.121 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Leasingforderungen | 3.409.934 | 3.569.940 |
| Derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 2.397 | 2.442 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 121.324 | 120.767 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 4.347 | 4.523 |
| Sachanlagen | 85.177 | 86.646 |
| Nutzungsrechte | 45.630 | 47.680 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 43.721 | 43.629 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 23.249 | 23.829 |
| Latente Steueransprüche | 18.636 | 23.110 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.144 | 2.094 |
| SUMME LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 3.756.559 | 3.924.660 |
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 7.246.840 | 7.331.781 |
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| TEUR | 31.03.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| SCHULDEN UND EIGENKAPITAL | ||
| SCHULDEN | ||
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Finanzschulden | 2.043.386 | 1.868.140 |
| Leasingverbindlichkeiten | 11.384 | 11.647 |
| Derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 8.347 | 4.534 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 34.318 | 38.638 |
| Steuerschulden | 8.050 | 6.660 |
| Abgegrenzte Schulden | 32.410 | 32.313 |
| Sonstige kurzfristige Schulden | 75.572 | 82.476 |
| Abgegrenzte Mietraten | 103.583 | 28.800 |
| SUMME KURZFRISTIGE SCHULDEN | 2.317.050 | 2.073.208 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Finanzschulden | 3.622.035 | 3.941.970 |
| Leasingverbindlichkeiten | 35.047 | 36.754 |
| Derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 20.880 | 20.765 |
| Latente Steuerschulden | 50.089 | 60.219 |
| Pensionen | 5.687 | 5.736 |
| Sonstige langfristige Schulden | 26 | 26 |
| SUMME LANGFRISTIGE SCHULDEN | 3.733.764 | 4.065.470 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Grundkapital | 46.496 | 46.496 |
| Kapitalrücklage | 298.019 | 298.019 |
| Gewinnrücklagen | 680.681 | 675.200 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | - 2.364 | - 1.507 |
| SUMME EIGENKAPITAL DER AKTIONÄRE DER GRENKE AG | 1.022.832 | 1.018.208 |
| Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 1 | 200.000 | 200.000 |
| Nicht beherrschende Anteile | - 26.806 | - 25.105 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 1.196.026 | 1.193.103 |
| SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL | 7.246.840 | 7.331.781 |
1 Beinhaltet AT1-Anleihen (Hybridkapital), die unter IFRS als Eigenkapital ausgewiesen werden.
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| TEUR | 01.01.2021 bis 31.03.2021 |
01.01.2020 bis 31.03.2020 |
|
|---|---|---|---|
| angepasst 1 | |||
| --- | --- | --- | --- |
| GEWINN VOR STEUERN | 18.276 | 24.367 | |
| IM GEWINN ENTHALTENE ZAHLUNGSUNWIRKSAME POSTEN UND ÜBERLEITUNG AUF DEN CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | |||
| + | Abschreibungen und Wertminderung | 7.007 | 6.888 |
| - / + | Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | - 1 | - 32 |
| - / + | Ergebnis aus Finanzanlagen | 1.536 | 1.089 |
| - / + | Sonstige zahlungsunwirksame Erträge / Aufwendungen | 528 | 5.686 |
| + / - | Zunahme / Abnahme abgegrenzter Schulden, Rückstellungen und Pensionen | 48 | - 5.383 |
| - | Zugänge Leasingforderungen | - 374.852 | - 696.495 |
| + | Zahlungen Leasingnehmer | 596.812 | 577.794 |
| + | Abgänge / Umgliederungen Leasingforderungen zu Restbuchwerten | 102.803 | 85.250 |
| - | Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Leasinggeschäft | - 108.470 | - 116.169 |
| + / - | Abnahme / Zunahme andere Forderungen gegen Leasingnehmer | - 27.402 | 9.179 |
| + / - | Währungsdifferenzen | - 16.969 | 40.500 |
| \= | Veränderung Leasingforderungen | 171.922 | - 99.941 |
| + | Zugang Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | 20.057 | 504.635 |
| - | Zahlung Annuitäten an Refinanzierer | - 276.082 | - 448.983 |
| - | Abgang Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | - 12.457 | - 13.828 |
| + | Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung | 13.610 | 13.459 |
| + / - | Währungsdifferenzen | 9.690 | - 21.024 |
| \= | Veränderung Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | - 245.182 | 34.259 |
| + / - | Zunahme / Abnahme Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | 99.247 | 92.277 |
| VERÄNDERUNG SONSTIGE VERMÖGENSWERTE/SCHULDEN | |||
| - / + | Zunahme / Abnahme sonstige Vermögenswerte | 13.007 | - 2.356 |
| - / + | Zunahme / Abnahme von Leasinggegenständen aus Operating-Leasingverhältnissen | - 1.240 | - 3.385 |
| + / - | Zunahme / Abnahme abgegrenzte Mietraten | 74.783 | 69.687 |
| + / - | Zunahme / Abnahme sonstige Schulden | - 7.296 | 11.511 |
| \= | CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 132.635 | 134.667 |
| - / + | Gezahlte / erhaltene Ertragsteuern | - 3.041 | - 1.896 |
| - | Gezahlte Zinsen | - 2.185 | - 1.455 |
| + | Erhaltene Zinsen | 649 | 366 |
| \= | NETTO-CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 128.058 | 131.682 |
| - | Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | - 1.940 | - 5.678 |
| + | Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 231 | 144 |
| \= | CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | - 1.709 | - 5.534 |
| + / - | Aufnahme / Rückzahlung von Bankschulden | 0 | - 2.193 |
| - | Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | - 3.364 | - 3.196 |
| - | Kuponzahlungen auf Hybridkapital | - 13.406 | - 10.664 |
| \= | CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | - 16.770 | - 16.053 |
| FINANZMITTELFONDS ZU BEGINN DER PERIODE | |||
| Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten | 944.733 | 445.978 | |
| - | Bankschulden aus Kontokorrentkrediten | - 69 | - 73 |
| \= | ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZU BEGINN DER PERIODE | 944.664 | 445.905 |
| + / - | Veränderung aufgrund Währungsumrechnung | - 889 | 1.678 |
| \= | FINANZMITTELFONDS NACH WÄHRUNGSUMRECHUNG | 943.775 | 447.583 |
| FINANZMITTELFONDS ZUM ENDE DER PERIODE | |||
| Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten | 1.054.669 | 558.263 | |
| - | Bankschulden aus Kontokorrentkrediten | - 1.315 | - 585 |
| \= | ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZUM ENDE DER PERIODE | 1.053.354 | 557.678 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELFONDS IN DER PERIODE (=SUMME DER CASHFLOWS) | 109.579 | 110.095 | |
| Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 128.058 | 131.682 | |
| + | Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 1.709 | - 5.534 |
| + | Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 16.770 | - 16.053 |
| \= | SUMME DER CASHFLOWS | 109.579 | 110.095 |
1 Werte für 2020 wurden gemäß IAS 8.42 angepasst (u.a. Konsolidierung der Franchisegesellschaften)
2. Juli 2021 // Neugeschäftszahlen Q2 / 2021
29. Juli 2021 // Virtuelle ordentliche Hauptversammlung
August 2021 // Finanzbericht zum Q2 und dem ersten Halbjahr 2021
5. Oktober 2021 // Neugeschäftszahlen Q3 / 2021
GRENKE KONZERN // QUARTALSMITTEILUNG ZUM 1. QUARTAL 2021
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| Herausgeber: | Der Vorstand der GRENKE AG |
| Redaktion: | GRENKE AG, Investor Relations |
| Gestaltung, Layout & Satz: | SPARKS CONSULTING GmbH, München |
| Stand: | 31.5.2021 |
© GRENKE AG, Baden-Baden
In dieser Quartalsmitteilung erfolgt die Darstellung von Zahlen in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben können. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.
Die Quartalsmitteilung erscheint in deutscher und englischer Sprache. Maßgeblich ist stets die deutsche Fassung.
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