Earnings Release • May 12, 2022
Earnings Release
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Finanzbericht: 30722084

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| EINHEIT | Q1 2022 | Q1 2021 | VERÄNDERUNG (%) | |
|---|---|---|---|---|
| NEUGESCHÄFT LEASING | TEUR | 499.237 | 365.835 | 36,5 |
| DACH * | TEUR | 117.997 | 104.331 | 13,1 |
| Westeuropa (ohne DACH) * | TEUR | 131.791 | 98.444 | 33,9 |
| Südeuropa * | TEUR | 131.945 | 83.413 | 58,2 |
| Nord- / Osteuropa * | TEUR | 90.749 | 57.201 | 58,7 |
| Übrige Regionen * | TEUR | 26.756 | 22.446 | 19,2 |
| NEUGESCHÄFT FACTORING | TEUR | 175.055 | 155.413 | 12,6 |
| davon Deutschland | TEUR | 42.960 | 50.834 | - 15,5 |
| davon International | TEUR | 132.095 | 104.580 | 26,3 |
| GRENKE BANK | ||||
| Neugeschäft KMU-Kreditgeschäft inkl. Mikrokreditgeschäft | TEUR | 15.805 | 14.736 | 7,3 |
| DECKUNGSBEITRAG 2 (DB2) DES NEUGESCHÄFTS | ||||
| LEASING | TEUR | 83.240 | 71.506 | 16,4 |
| DACH * | TEUR | 15.485 | 14.864 | 4,2 |
| Westeuropa (ohne DACH) * | TEUR | 23.701 | 21.346 | 11,0 |
| Südeuropa * | TEUR | 22.037 | 17.967 | 22,7 |
| Nord- / Osteuropa * | TEUR | 16.612 | 11.807 | 40,7 |
| Übrige Regionen * | TEUR | 5.405 | 5.521 | - 2,1 |
| SONSTIGE ANGABEN LEASING | ||||
| Anzahl der Neuverträge | Stück | 61.906 | 49.213 | 25,8 |
| Mittlerer Anschaffungswert | TEUR | 8,1 | 7,4 | 8,5 |
| Mittlere Vertragslaufzeit | Monate | 48 | 48 | - 0,2 |
| Vermietvolumen zum Periodenende | Mio. EUR | 8.792 | 8.894 | - 1,1 |
| Anzahl der laufenden Verträge zum Periodenende | Stück | 995.893 | 990.652 | 0,5 |
| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | ||||
| Zinsergebnis | TEUR | 87.807 | 95.117 | - 7,7 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | TEUR | 31.581 | 44.591 | - 29,2 |
| Gesamtkosten / -aufwand | TEUR | 64.440 | 63.866 | 0,9 |
| Operatives Ergebnis | TEUR | 25.636 | 19.685 | 30,2 |
| EBT (Gewinn vor Steuern) | TEUR | 27.012 | 18.276 | 47,8 |
| GEWINN | TEUR | 20.537 | 13.987 | 46,8 |
| ERGEBNIS STAMMAKTIONÄRE | TEUR | 11.888 | 5.481 | 116,9 |
| Ergebnis Hybridkapitalgeber | TEUR | 9.082 | 9.404 | - 3,4 |
| Ergebnis nicht beherrschende Anteile | TEUR | - 433 | - 898 | 51,8 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) | EUR | 0,26 | 0,12 | 116,7 |
| Cost-Income-Ratio | Prozent | 55,1 | 51,2 | 7,6 |
| Personalaufwand | TEUR | 32.975 | 31.674 | 4,1 |
| davon Gesamtvergütung | TEUR | 27.125 | 26.028 | 4,2 |
| davon fixe Vergütung | TEUR | 22.073 | 20.151 | 9,5 |
| davon variable Vergütung | TEUR | 5.052 | 5.877 | - 14,0 |
| Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter nach Vollzeitäquivalent (VZÄ) | Personen | 1.816 | 1.802 | 0,8 |
* Regionen: DACH: Deutschland, Österreich, Schweiz Westeuropa (ohne DACH): Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande Südeuropa: Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien Nord- / Osteuropa: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Lettland, Norwegen, Schweden / Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn Übrige Regionen: Australien, Brasilien, Chile, Kanada, Singapur, Türkei, VAE, USA Konsolidierte Franchisegesellschaften: Leasing: Australien (2x), Chile, Kanada (3x), Lettland, Norwegen, Singapur, USA Factoring: Großbritannien, Irland, Italien, Polen, Portugal, Ungarn
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| EINHEIT | 31.03.2022 | 31.12.2021 | VERÄNDERUNG (%) | |
|---|---|---|---|---|
| BILANZ | ||||
| Bilanzsumme | Mio. EUR | 6.521 | 6.661 | -2,1 |
| Leasingforderungen | Mio. EUR | 5.087 | 5.119 | - 0,6 |
| Finanzschulden: Davon Einlagevolumen GRENKE Bank | Mio. EUR | 1.331 | 1.412 | - 5,7 |
| Bilanzielles Eigenkapital 1 | Mio. EUR | 1.285 | 1.269 | 1,3 |
| Eigenmittel nach CRR | Mio. EUR | 1.202 | 1.122 | 7,1 |
| Eigenkapitalquote | Prozent | 19,7 | 19,1 | 3,1 |
| Embedded Value, Leasingportfolio (exkl. Eigenkapital vor Steuern) | Mio. EUR | 475 | 485 | - 2,1 |
| Embedded Value, Leasingportfolio (inkl. Eigenkapital nach Steuern) | Mio. EUR | 1.605 | 1.597 | 0,5 |
1 Beinhaltet AT1-Anleihen (Hybridkapital), die unter IFRS als Eigenkapital ausgewiesen werden

* Abweichung von 100% rundungsbasiert


// Aufwärtstrend des Leasingneugeschäfts setzt sich im ersten Quartal 2022 mit einem Wachstum von 36,5 Prozent fort
// Deckungsbeitragsmarge 2 von 16,7 Prozent erwartungsgemäß unter dem außergewöhnlich hohen Wert des Q1 2021 (19,5 Prozent), aber 40 Basispunkte über Q4 2021
// Anstieg des Gewinns auf 20,5 Mio. EUR nach stark von der Covid-19 Pandemie geprägtem Vorjahresquartal
// Eigenkapitalquote mit 19,7% deutlich über dem Zielwert von 16%
// Nach einem starken ersten Quartal 2022 ist GRENKE auf Kurs, die prognostizierten Ziele für 2022 zu erreichen
Am 16. Februar 2022 gab GRENKE bekannt, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ihre institutsbezogenen Maßnahmen aus der zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 durchgeführten Sonderprüfung bei der GRENKE AG und der GRENKE BANK AG abgeschlossen hat. Im Rahmen des turnusmäßigen "Supervisory Review and Evaluation Process" (SREP) wurde die Höhe der erforderlichen Eigenmittel angepasst, die GRENKE mindestens zusätzlich vorzuhalten hat. Demnach beträgt die zu erfüllende Kapitalquote für die GRENKE AG - bedingt durch einen zusätzlichen SREP-Kapitalzuschlag in Höhe von 1,5 Prozentpunkten - nun 10,5 Prozent gegenüber zuvor 9 Prozent. Für die Tochtergesellschaft GRENKE BANK AG beträgt die zu erfüllende Kapitalquote auf Einzelinstitutsebene 11,5 Prozent gegenüber zuvor 8,5 Prozent (zusätzlicher SREP-Kapitalzuschlag: 3 Prozentpunkte). Außerdem hat die BaFin die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation angeordnet. GRENKE hat ein umfangreiches organisatorisches Weiterentwicklungsprojekt aufgesetzt und einen Gutteil der Feststellungen bereits abgearbeitet. Der zusätzliche SREP-Kapitalzuschlag wird wieder aufgehoben, sobald sich die BaFin im Rahmen der üblichen Nachschauprüfungen von dieser Weiterentwicklung überzeugt hat.
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im ersten Quartal 2022 weiterhin schwierig. Neben dem Pandemiegeschehen stellt vor allem der russische Krieg gegen die Ukraine einen erheblichen Belastungsfaktor für die Weltwirtschaft dar. In Teilbereichen der Industrie haben sich durch den Konflikt und seine Folgen die bereits bestehenden Lieferengpässe weiter verschärft. Drohende Lieferstopps seitens Russlands bzw. ein vom Westen diskutierter Verzicht auf die Einfuhr russischen Erdöls und Erdgases haben zudem zu einem starken Preisanstieg bei den betroffenen Rohstoffen geführt. In der Folge erreichte die Inflationsrate in der Eurozone im März 2022 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Wert von 7,5 Prozent einen neuen Höchststand.
Das Neugeschäft des GRENKE Konzerns wuchs im ersten Quartal 2022 um 28,8 Prozent auf 690,1 Mio. EUR (Q1 2021: 536,0 Mio. EUR). Trotz des eingangs geschilderten herausfordernden Umfelds konnte der GRENKE Konzern sein Neugeschäftsvolumen in allen drei Segmenten - Leasing, Factoring und Bank -steigern. Aus der Veränderung der durchschnittlichen Wechselkurse von Fremdwährungen gegenüber dem Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal ergaben sich positive Währungseffekte in Höhe von 2,1 Mio. EUR. Diese resultierten überwiegend aus der Aufwertungen von Britischem Pfund und Schweizer Franken, der eine Abwertung der Türkischen Lira sowie des Polnischen Zloty gegenüber dem Euro entgegenstand.

* Erläuterung Regionen im Text.
Das Leasingneugeschäft - das ist die Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Leasinggegenstände - nahm im ersten Quartal 2022 um 36,5 Prozent zu und erreichte ein Volumen von 499,2 Mio. EUR (Q1 2021: 365,8 Mio. EUR). Damit setzte sich der Aufwärtstrend, der im vierten Quartal 2021 eingesetzt hatte, im ersten Quartal des Jahres 2022 fort. Bei dem Anstieg im Berichtsquartal ist zu berücksichtigen, dass das Leasingneugeschäft im Vorjahresquartal von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beeinträchtigt und um 46,3 Prozent gesunken war.
Alle Regionen innerhalb des Leasingsegments verzeichneten im Berichtsquartal ein anziehendes Neugeschäft. In der DACH-Region, in der die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zusammengefasst sind, stieg das Leasingneugeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,1 Prozent auf 118,0 Mio. EUR (Q1 2021: 104,3 Mio. EUR). In Deutschland als dem größten Einzelmarkt der Region nahm das Neugeschäft um 9,5 Prozent zu. In Westeuropa ohne DACH wuchs das Neugeschäft im Berichtsquartal um 33,9 Prozent auf 131,8 Mio. EUR (Q1 2021: 98,4 Mio. EUR). In Frankreich, dem wichtigsten Einzelmarkt in dieser Region, stieg das Neugeschäftsvolumen um 34,6 Prozent. In Südeuropa war prozentual betrachtet ein deutlicher Zuwachs von 58,2 Prozent auf 131,9 Mio. EUR (Q1 2021: 83,4 Mio. EUR) zu verzeichnen. Dieser Zuwachs war vor allem auf die Entwicklung in Italien als bedeutendstem Markt der Region zurückzuführen, wo das Neugeschäftsvolumen im ersten Quartal 2022 um 59,9 Prozent zulegte. Da das Leasingneugeschäft in Italien im Vorjahresquartal pandemiebedingt auf einem sehr niedrigen Niveau lag, ist bei der Entwicklung im Berichtsquartal entsprechend die niedrige Vorjahresvergleichsbasis zu berücksichtigen. In Spanien, dem zweitwichtigsten Markt in Südeuropa, stieg das Neugeschäft im ersten Quartal um 65,1 Prozent. In der Region Nord- / Osteuropa nahm das Neugeschäft ebenfalls überdurchschnittlich um 58,7 Prozent auf 90,7 Mio. EUR (Q1 2021: 57,2 Mio. EUR) zu. Im wichtigsten Einzelmarkt in dieser Region, Großbritannien, ergab sich ein Zuwachs von 88,3 Prozent. Ausgehend von einer noch relativ niedrigen Basis stieg das Neugeschäftsvolumen in den übrigen Regionen um 19,2 Prozent auf 26,8 Mio. EUR (Q1 2021: 22,4 Mio. EUR).

* Regionen: DACH: Deutschland, Österreich, Schweiz Westeuropa (ohne DACH): Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande Südeuropa: Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien Nord- / Osteuropa: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Lettland*, Norwegen*, Schweden / Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn Übrige Regionen: Australien*, Brasilien, Chile*, Kanada*, Singapur*, Türkei, VAE, USA*
* Konsolidierte Franchisegesellschaften

Im ersten Quartal 2022 registrierte der GRENKE Konzern insgesamt 134.653 Leasinganfragen (Q1 2021: 116.814). bzw. einen Zuwachs von 15,3 Prozent. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Leasingverträge lag im Berichtsquartal bei 61.906 (Q1 2021: 49.213), was einer erhöhten Umwandlungsquote (Anfragen in Verträge) von 46,0 Prozent (Q1 2021: 42,1 Prozent) entsprach. Auf die internationalen Märkte (ohne DACH) entfielen 111.174 Anfragen (Q1 2021: 94.529), die zu 48.891 (Q1 2021: 37.516) neuen Verträgen führten. Entsprechend lag die Umwandlungsquote dort bei 44,0 Prozent (Q1 2021: 39,7 Prozent). In der DACH-Region stieg die Umwandlungsquote auf 55,4 Prozent (Q1 2021: 52,5 Prozent). Gegenüber dem vierten Quartal 2021 hat die Dynamik bei den Leasinganfragen auf Konzernebene (Q4 2021: 119.825) weiter zugenommen; dagegen fiel die Umwandlungsquote etwas geringer aus (Q4 2021: 50,1 Prozent).
Der mittlere Wert pro Leasingvertragsabschluss stieg im ersten Quartal 2022 um 8,5 Prozent auf 8.064 EUR (Q1 2021: 7.434 EUR) und lag damit innerhalb der für das Gesamtjahr erwarteten Spanne von 8.000 - 10.000 EUR. Der relativ niedrige Durchschnittswert im Vorjahresquartal spiegelt den starken Fokus des Neugeschäfts während der Covid-19-Pandemie auf Small-Ticket-Finanzierungslösungen für Unternehmen mit guter bis sehr guter Bonitäts- und Branchenbewertung wider. Im Vorquartal hatte der mittlere Wert pro Leasingvertragsabschluss bei 8.677 EUR gelegen.
Die Struktur des Leasingportfolios hat sich im ersten Quartal 2022 zugunsten der nicht IT-Produkte verschoben, deren Anteil am Neugeschäft auf 37,0 Prozent (Q1 2021: 33,0 Prozent) zunahm. Starkes Wachstum war vor allem bei kleinen Maschinen und Anlagen sowie Sicherheitsgeräten zu verzeichnen. Ihr Anteil am Leasingportfolio legte um 2,4 bzw. 1,1 Prozentpunkte zu. Auf IT-Produkte entfiel insgesamt ein Anteil von 63,0 Prozent (Q1 2021: 67,0 Prozent). Die stärksten Anteilverluste ergaben sich bei IT-Geräten (-2,1 Prozentpunkte) und der Kopiertechnik (-1,3 Prozentpunkte). Die leichte Verschiebung im Leasingportfolio zugunsten von Maschinen und Anlagen ist in erster Linie auf die insgesamt erhöhte Ticketgröße zurückzuführen.
Die Akzeptanz des eSignature-Verfahrens, mit dem Leasingverträge vollständig digital abgewickelt werden können, stieg im Berichtsquartal weiter an. So erhöhte sich der Anteil der per eSignature abgeschlossenen Verträge auf 42,7 Prozent (Q1 2021: 38,8 Prozent).
Der Deckungsbeitrag 2 (DB2) des Leasingneugeschäfts stieg im ersten Quartal 2022 um 16,4 Prozent und lag absolut betrachtet bei 83,2 Mio. EUR (Q1 2021: 71,5 Mio. EUR). Die DB2-Marge belief sich auf 16,7 Prozent (Q1 2021: 19,5 Prozent). Die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufige Marge resultierte iunter anderem aus gestiegenen Refinanzierungskosten, die in der Regel zeitversetzt in die Konditionen eingebettet werden, und dem höheren Durchschnittswert je Leasingvertragsabschluss. Bei diesem Vergleich ist zudem zu berücksichtigen, dass die DB2-Marge im ersten Quartal des Vorjahrs aufgrund der restriktiven Annahmepraxis von Leasinganfragen außergewöhnlich hoch war. Im Vergleich zum Vorquartal (Q4 2021: 16,3 Prozent) verbesserte sich die DB2-Marge dagegen um 40 Basispunkte.
Geographisch betrachtet resultierte der Rückgang der DB2-Marge im Vorjahresvergleich vor allem aus den Regionen Südeuropa (16,7 Prozent nach 21,5 Prozent in Q1 2021), Westeuropa (18,0 Prozent nach 21,7 Prozent in Q1 2021) und den übrigen Regionen (20,2 Prozent nach 24,6 Prozent in Q1 2021). In der DACH Regionen (13,1 Prozent nach 14,2 Prozent in Q1 2021) und Nord-/ Osteuropa (18,3 Prozent nach 20,6 Prozent in Q1 2021) fiel der Rückgang vergleichsweise moderat aus. Dagegen konnten alle Regionen ihre DB2-Marge gegenüber dem Vorquartal steigern. Ausnahme war dabei Südeuropa, wo die Marge leicht sank.
Die DB1-Marge des Leasinggeschäfts (Deckungsbeitrag 1 zu Anschaffungskosten) lag im ersten Quartal 2022 bei 11,1 Prozent und erreichte einen Wert von 55,6 Mio. EUR (Q1 2021: 12,7 Prozent bzw. 46,6 Mio. EUR). Für den Rückgang der DB1-Marge waren ebenfalls die gestiegenen Refinanzierungskosten, die in der Regel zeitversetzt in die Konditionen eingebettet werden, und der höhere Durchschnittswert je Leasingvertragsabschluss verantwortlich.
Im Factoring entspricht das Neugeschäft der Summe der angekauften Forderungen. Aufgrund der Natur des Factoringgeschäfts resultieren aus dem Neugeschäft nur vergleichsweise geringe Erträge, die sich aus der Bruttomarge im Verhältnis zu den Nettoanschaffungswerten ergeben. Der Anteil des Factoringgeschäfts an der Bilanzsumme lag zum Stichtag 31. März 2022 bei 1,3 Prozent.
Das Factoringneugeschäft nahm im ersten Quartal 2022 über alle Regionen hinweg um 12,6 Prozent auf 175,1 Mio. EUR (Q1 2021: 155,4 Mio. EUR) zu. Wachstumstreiber war im Berichtsquartal das internationale Geschäft. Bei einem weitgehend stabilen Anteil des Forderungsmanagements (ohne Finanzierungsfunktion) von 23,4 Prozent (Q1 2021: 22,3 Prozent), bei dem keine Ausfallrisiken übernommen werden, stieg das Factoringneugeschäft in den internationalen Märkten um 26,3 Prozent auf 132,1 Mio. EUR (Q1 2021: 104,6 Mio. EUR). In Deutschland sank das Factoringneugeschäft im ersten Quartal dagegen um 15,5 Prozent auf 43,0 Mio. EUR (Q1 2021: 50,8 Mio. EUR). Dies resultierte aus dem rückläufigen Forderungsmanagement (ohne Finanzierungsfunktion), dessen Anteil am Neugeschäft auf 16,2 Prozent (Q1 2021: 32,1 Prozent) sank. Die Bruttomarge in den internationalen Märkten stieg leicht auf 1,4 Prozent (Q1 2021: 1,3 Prozent), während sie sich in Deutschland auf 1,4 Prozent (Q1 2021: 1,2 Prozent) verbesserte. Die Brutto-Marge bezieht sich auf den durchschnittlichen Zeitraum eines Factoring-Geschäftes von ca. 24 Tagen in Deutschland (Q1 2021: ca. 25 Tage) und ca. 46 Tagen auf internationaler Ebene (Q1 2021: ca. 43 Tage).
Nach der weitgehenden Einstellung des Kreditgeschäfts mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Anfang 2021 beinhaltete das Neugeschäft der GRENKE Bank im Berichtsquartal ausschließlich im Rahmen des "Mikrokreditfonds Deutschland" betriebenes Mikrokreditgeschäft. Dieses erreichte ein Volumen von 15,8 Mio. EUR (Q1 2021: 14,7 Mio. EUR). Das Einlagevolumen der GRENKE Bank lag zum Stichtag 31. März 2022 bei 1.331,0 Mio. EUR (31. März 2021: 1.637,4 Mio. EUR). Damit bildet das Einlagengeschäft der GRENKE Bank unverändert eine wichtige Säule der Konzernrefinanzierung mit einem Anteil von knapp 30%. Zum 31. Dezember 2021 belief sich das Einlagevolumen der GRENKE Bank auf 1.412,0 Mio. EUR.
Ausgewählte Angaben aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| 2022 | 2021 | |
|---|---|---|
| TEUR | Q1 | Q1 |
| ZINSERGEBNIS | 87.807 | 95.117 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 31.581 | 44.591 |
| ZINSERGEBNIS NACH SCHADENSABWICKLUNG UND RISIKOVORSORGE | 56.226 | 50.526 |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft | 28.003 | 27.881 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 7.076 | 7.894 |
| Verwertungsmehr-(+) / -minder(-)ergebnis | - 24 | - 2.115 |
| OPERATIVE ERTRÄGE INSGESAMT | 91.281 | 84.186 |
| Personalaufwand | 32.975 | 31.674 |
| davon Gesamtvergütung | 27.125 | 26.028 |
| davon fixe Vergütung | 22.073 | 20.151 |
| davon variable Vergütung | 5.052 | 5.877 |
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand (ohne Personalaufwand) | 24.831 | 25.185 |
| davon IT-Projektkosten | 2.015 | 1.273 |
| GEWINN VOR STEUERN | 27.012 | 18.276 |
| GEWINN | 20.537 | 13.987 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR, VERWÄSSERT / UNVERWÄSSERT) | 0,26 | 0,12 |
Die Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft verringerten sich im ersten Quartal 2022 um 9,1 Prozent auf 101,6 Mio. EUR (Q1 2021: 111,8 Mio. EUR). Der Rückgang war die Folge des rückläufigen Neugeschäfts in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 infolgedessen sich die Anzahl der laufenden Verträge reduzierte. Die Aufwendungen aus der Verzinsung sanken aufgrund des mit einem geringeren Neugeschäftsvolumen einhergehenden niedrigeren Refinanzierungsbedarfs um 17,0 Prozent auf 13,8 Mio. EUR (Q1 2021: 16,7 Mio. EUR). Insgesamt ergab sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 ein Zinsergebnis von 87,8 Mio. EUR, welches um 7,7 Prozent unter dem Vorjahreswert (Q1 2021: 95,1 Mio. EUR) lag.
Der Trend verringerter Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge des Jahres 2021 setzte sich auch im Berichtsquartal mit einem Rückgang um 29,2 Prozent auf 31,6 Mio. EUR (Q1 2021: 44,6 Mio. EUR) fort. Die entsprechenden Aufwendungen für Risikovorsorge im Vorjahresquartal waren durch die Folgen der Covid-19-Pandemie belastet. Die Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge profitierten weiterhin von dem gestiegenen aber vergleichsweise niedrigen Neugeschäftsvolumen im ersten Quartal, da nach IFRS 9 die erwarteten Kreditausfälle für Leasingforderungen der nächsten 12 Monate bereits bei Zugang der Leasingforderung zu bilden sind.
Dementsprechend verbesserte sich die Schadenquote (auf ein Jahr hochgerechnete Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge der Berichtsperiode im Verhältnis zum Vermietvolumen am jeweiligen Berichtsstichtag) im ersten Quartal 2022 auf 1,4 Prozent (Q1 2021: 2,0 Prozent). Damit lag die Schadenquote im Rahmen der für das Gesamtjahr erwarteten Größenordnung zwischen 1,4 und 1,7 Prozent.
Aufgrund der im Vorjahresvergleich rückläufigen Risikovorsorge stieg das Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Berichtsquartal um 11,3 Prozent auf 56,2 Mio. EUR (Q1 2021: 50,5 Mio. EUR).
Das Ergebnis aus dem Servicegeschäft ist im ersten Quartal mit 28,0 Mio. EUR (Q1 2021: 27,9 Mio. EUR) nahezu unverändert. Infolge einer Reduzierung aktivierbarer Kosten sank das Ergebnis aus dem Neugeschäft im Berichtsquartal um 10,4 Prozent auf 7,1 Mio. EUR (Q1 2021: 7,9 Mio. EUR). Das Verwertungsergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von - 2,1 Mio. EUR auf 0,0 Mio. EUR im Berichtsquartal. Der Anstieg der operativen Erträge um 8,4 Prozent auf 91,3 Mio. EUR (Q1 2021: 84,2 Mio. EUR) ist im Wesentlichen durch die niedrigeren Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge im ersten Quartal 2022 begründet.
Die absolut betrachtet größte Aufwandsposition des Konzerns, der Personalaufwand, nahm im ersten Quartal um 4,1 Prozent auf 33,0 Mio. EUR (Q1 2021: 31,7 Mio. EUR) zu. Der Anstieg des Personalaufwands resultierte zum einen aus einer leicht angestiegenen Mitarbeiteranzahl sowie aus einer Anpassung der Vergütungsmodelle. Die Erhöhung der fixen Vergütungsbestandteile stellen sich überproportional zur gegenläufigen Reduzierung der variablen Anteile dar. Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten lag im Berichtsquartal bei 1.816 (auf Basis Vollzeitbeschäftigter; Q1 2021: 1.802) und damit um 0,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Ab 2021 werden Mitarbeitende in Elternzeit nicht mehr in den Personalbestand mit einbezogen.
Die Abschreibungen und Wertminderungen sanken im ersten Quartal um 5,3 Prozent auf 6,6 Mio. EUR (Q1 2021: 7,0 Mio. EUR). Der Vertriebs- und Verwaltungsaufwand sank um 1,4 Prozent auf 24,8 Mio. EUR (Q1 2021: 25,2 Mio. EUR). Der Rückgang resultiert aus den auf 8,3 Mio. EUR (Q1 2021: 11,2 Mio. EUR) gesunkenen Beratungs- und Prüfungskosten. Gegenläufige Effekte haben sich aufgrund verstärkter Vertriebsaktivitäten bei den Betriebs- und Vertriebskosten ergeben.
Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen lag im ersten Quartal 2022 bei - 1,2 Mio. EUR (Q1 2021: - 0,6 Mio. EUR).
Die Cost-Income-Ratio stieg im ersten Quartal 2022 auf 55,1 Prozent (Q1 2021: 51,2 Prozent) und lag damit erwartungsgemäß leicht über dem für das Gesamtjahr angestrebten Wert von unter 52 Prozent. Der Anstieg ist auf das temporär verminderte Zinsergebnis aufgrund der in der Krise restriktiveren Portfoliosteuerung sowie auf leicht höhere Personalkosten zurückzuführen.
Das operative Ergebnis des ersten Quartals 2022 stieg um 30,2 Prozent auf 25,6 Mio. EUR (Q1 2021: 19,7 Mio. EUR) und der Gewinn vor Steuern um 47,8 Prozent auf 27,0 Mio. EUR (Q1 2021: 18,3 Mio. EUR). Die Steuerquote erhöhte sich leicht auf 24,0 Prozent nach 23,5 Prozent im Vorjahresquartal. Auf dieser Basis legte der Gewinn nach Steuern im ersten Quartal 2022 um 46,8 Prozent auf 20,5 Mio. EUR (Q1 2021: 14,0 Mio. EUR) zu. Die durch die Konsolidierung der Franchisegesellschaften auszuweisenden Ergebnisanteile der nicht beherrschenden Anteilseigner lagen bei - 0,4 Mio. EUR (Q1 2021: - 0,9 Mio. EUR). Entsprechend lag das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal 2022 bei 0,26 EUR (Q1 2021: 0,12 EUR).
Ausgewählte Angaben aus der Konzernbilanz
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 3.069.256 | 3.195.670 |
| davon Zahlungsmittel | 739.347 | 853.071 |
| davon Leasingforderungen | 1.955.812 | 1.963.532 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 3.451.708 | 3.465.270 |
| davon Leasingforderungen | 3.131.368 | 3.155.440 |
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 6.520.964 | 6.660.940 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 2.103.949 | 2.287.620 |
| davon Finanzschulden | 1.815.078 | 2.073.493 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 3.132.427 | 3.104.324 |
| davon Finanzschulden | 3.043.847 | 3.003.670 |
| Eigenkapital | 1.284.588 | 1.268.996 |
| Eigenkapitalquote (in Prozent) | 19,7 | 19,1 |
| BILANZSUMME | 6.520.964 | 6.660.940 |
Im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2021 nahm die Bilanzsumme zum 31. März 2022 um 2,1 Prozent auf 6,5 Mrd. EUR (31. Dezember 2021: 6,7 Mrd. EUR) ab. Dies ergab sich im Wesentlichen aus dem Rückgang der Zahlungsmittel, die um 13,3 Prozent auf 739,3 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 853,1 Mio. EUR) zurückgingen. Der Rückgang beinhaltet im Wesentlichen die Reduktion der Bundesbankguthaben.
In der anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation legt der GRENKE Konzern weiterhin einen besonderen Fokus auf eine ausreichende Liquiditätsvorhaltung, um so flexibel auf Marktgegebenheiten reagieren zu können. Zudem ist der Konzern aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben verpflichtet, einen Liquiditätspuffer vorzuhalten. So befanden sich zum 31. März 2022 549,6 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 639,3 Mio. EUR) auf Konten der Deutschen Bundesbank, was aufgrund des negativen Guthabenzinses entsprechende Zinsaufwendungen verursachte.
Die größte Bilanzposition, die lang- und kurzfristigen Leasingforderungen, blieb nahezu unverändert bei 5,1 Mrd. Euro gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2021 (31. Dezember 2021: 5,1 Mrd. EUR).
Auf der Passivseite spiegelt sich die rückläufige Bilanzsumme insbesondere in der Abnahme der kurz- und langfristigen Finanzschulden um insgesamt 4,3 Prozent auf 4,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2021: 5,1 Mrd. EUR) wider. Der größte Anteil der Finanzschulden entfiel weiterhin auf die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung, die gegenüber dem Jahresende 2021 um 3,8 Prozent auf 3,5 Mrd. EUR (31. Dezember 2021: 3,7 Mrd. EUR) sanken. Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft der GRENKE Bank erreichten in Summe mit 1,3 Mrd. EUR annähernd den Wert zum 31. Dezember 2021 (1,4 Mrd. EUR).
Stichtagsbedingt stiegen die abgegrenzten Mietraten zum 31. März 2022 auf 132,7 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 58,9 Mio. EUR). Diese Bilanzposition kann unterjährig, abhängig von der zeitlichen Durchführung des Lastschrifteinzugs, Schwankungen unterliegen.
Das Eigenkapital lag zum 31. März 2022 mit 1.284,6 Mio. EUR um 1,2 Prozent über dem Vorjahreswert (31. Dezember 2021: 1.269,0 Mio. EUR). Dem in der Berichtsperiode erwirtschafteten Konzerngewinn in Höhe von 20,5 Mio. EUR standen die Zinszahlung für das Hybridkapital (9,1 Mio. EUR) gegenüber. Positiv wirkten dagegen Effekte aus der Marktbewertung von Hedging-Instrumenten (2,9 Mio. EUR) und aus der Währungsumrechnung (1,2 Mio. EUR). Aufgrund des gestiegenen Eigenkapitals bei gleichzeitig rückläufiger Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote zum 31. März 2022 auf 19,7 Prozent (31. Dezember 2021: 19,1 Prozent). Die Eigenkapitalquote übertraf damit die interne Zielquote des Konzerns von mindestens 16,0 Prozent.
Dank des hohen Bestands an Zahlungsmitteln und der breit diversifizierten Refinanzierungsstruktur war der GRENKE Konzern im Berichtszeitraum jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Über die Tochtergesellschaft Grenke Finance PLC wurden in den ersten drei Monaten 2022 keine Schuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und Commercial Papers emittiert. Weitere Informationen zu den begebenen Schuldverschreibungen sind in den Angaben zum verkürzten Konzernzwischenabschluss dargestellt und zudem auf der Website www. grenke.de/unternehmen/investor-relations/fremdka-pital/emittierte-anleihen abrufbar. Planmäßig getilgt wurden im Berichtszeitraum Anleihen über 310 Mio. EUR und Schuldscheindarlehen über 20 Mio. EUR, 10 Mio. CHF und 0,7 Mio. BRL.
Die Ausnutzung der ABCP-Programme lag zum 31. März 2022 bei 715,1 Mio. EUR und 117,7 Mio. GBP (31. Dezember 2021: 554,4 Mio. EUR und 115,8 Mio. GBP). Das Gesamtvolumen dieser Programme betrug 947,8 Mio. EUR und 150,0 Mio. GBP (31. Dezember 2021: 947,8 Mio. EUR und 150,0 Mio. GBP).
Die offenen Kreditlinien des Konzerns (d. h. Banklinien plus verfügbares Volumen aus Anleihen und Commercial Paper) betrugen zum Stichtag 2.947,9 Mio. EUR, 2,5 Mio. PLN und 75,0 Mio. HRK (31. Dezember 2021: 2.702,4 Mio. EUR, 2,5 Mio. PLN und 75,0 Mio. HRK).
Die Refinanzierung der GRENKE BANK AG über Kundeneinlagen betrug zum Stichtag 31. März 2022 1.331,0 Mio. EUR nach 1.065,1 Mio. EUR zum Stichtag 31. Dezember 2021. Dies entspricht einer Zunahme von 25,0 Prozent.
Ausgewählte Angaben aus der Konzern-Kapitalflussrechnung
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| 2022 | 2021 | |
|---|---|---|
| TEUR | Q1 | Q1 |
| --- | --- | --- |
| - Investition für neue Leasingforderungen | - 510.418 | - 374.852 |
| + Zugang neue Refinanzierungen (ohne Einlagengeschäft) | 412.574 | 20.057 |
| + Netto-Zugang / Abgang Einlagengeschäft | - 81.058 | 99.247 |
| (I) CASHFLOW INVESTITION NEUGESCHÄFT | - 178.902 | - 255.548 |
| + Zahlungen Leasingnehmer | 573.054 | 596.812 |
| - Zahlungen / Rückzahlungen Refinanzierungen (ohne Einlagengeschäft) | - 568.862 | - 288.539 |
| (II) CASHFLOW BESTANDSGESCHÄFT | 4.192 | 308.273 |
| (III) ÜBRIGE CASHFLOWS LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 77.984 | 75.333 |
| CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (I) + (II) + (III) | - 96.726 | 128.058 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 1.174 | - 1.709 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 16.327 | - 16.770 |
| SUMME DES CASHFLOWS | - 114.227 | 109.579 |
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag in den ersten drei Monaten 2022 bei -96,7 Mio. EUR und damit deutlich unter dem Vorjahreswert (Q1 2021: 128,1 Mio. EUR). Der Rückgang resultierte zum einen aus der Abnahme bzw. Rückführung der Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft mit 81,1 Mio. EUR nach einer Zunahme im Vorjahresquartal (Q1 2021: 99,2 Mio. EUR). Zum anderen fiel der Rückgang der Leasingforderungen mit 31,8 Mio. EUR aufgrund des höheren Neugeschäftsvolumens im ersten Quartal 2022 geringer aus als im Vorjahreszeitraum (Q1 2021: 171,9 Mio. EUR). Gleichzeitig fiel auch die Abnahme der Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung mit 138,2 Mio. EUR geringer aus als im Vorjahresquartal (245,2 Mio. EUR).
In der vorherigen Darstellung umfasst der Cashflow aus Investitionen in das Neugeschäft die Investitionen für neue Leasingforderungen. Darin enthalten sind die Nettoanschaffungswerte für die Leasingobjekte und die direkt mit dem Vertragsabschluss entstehenden Kosten. Aufgrund des höheren Neugeschäftsvolumens stiegen die Investitionen für neue Leasingforderungen in den ersten drei Monaten 2022 auf 510,4 Mio. EUR (Q1 2021: 374,9 Mio. EUR). Diesen stehen die Ein- bzw. Auszahlungen aus der Zunahme der Refinanzierung (412,6 Mio. EUR nach 20,1 Mio. EUR in der Vorjahresperiode) sowie dem Einlagengeschäft der GRENKE Bank (- 81,1 Mio. EUR nach 99,2 Mio. EUR in der Vorjahresperiode) gegenüber. In Summe stieg der Cashflow aus Investitionen in das Neugeschäft auf -178,9 Mio. EUR (Q1 2021: -255,6 Mio. EUR). Der Cashflow aus dem Bestandsgeschäft sank dagegen auf 4,2 Mio. EUR (Q1 2021: 308,3 Mio. EUR). Dies liegt vor allem an der Zunahme der Zahlungen an Refinanzierer von 568,9 Mio. EUR (Q1 2021: 288,5 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Dreimonatszeitraum 2022 bei -1,2 Mio. EUR (Q1 2021: -1,7 Mio. EUR). Er beinhaltete hauptsächlich die Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 1,2 Mio. EUR (Q1 2021: 1,9 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsquartal -16,3 Mio. EUR (Q1 2021: -16,8 Mio. EUR). Die größte Position war wie im Vorjahr die Zinszahlung auf das Hybridkapital von 12,9 Mio. EUR (Q1 2021: 13,4 Mio. EUR). Aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten ergab sich zudem ein Mittelabfluss von 3,4 Mio. EUR (Q1 2021: 3,4 Mio. EUR).
Somit lag die Summe der Cashflows in den ersten drei Monaten 2022 bei -114,2 Mio. EUR (Q1 2021: 109,6 Mio. EUR). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sank zum Stichtag 31. März 2022 entsprechend auf 738,1 Mio. EUR nach 853,0 Mio. EUR zum Geschäftsjahresende 2021.
Durch den russischen Krieg gegen die Ukraine hat sich die im Geschäftsbericht 2021 (veröffentlicht am 17. März 2022) dargestellte Chancen- und Risikosituation verändert. Insbesondere hat sich das Risiko eines wirtschaftlichen Abschwungs erhöht (für Details wird auf die Erläuterungen in den Kapiteln 1.1 und 3.2 verwiesen). Durch einen dauerhaften militärischen Konflikt könnte es darüber hinaus zu einer weiteren Verschärfung der bestehenden Lieferengpässe kommen. Eine Beeinträchtigung der Versorgung mit Erdgas und Erdöl würde insbesondere die Produktion in der verarbeitenden Industrie belasten. Darüber hinaus würde die Inflation weiter ansteigen, was sich entsprechend negativ auf den privaten Konsum auswirken könnte. Zudem könnte die Volatilität an den Kapitalmärkten ansteigen, so dass kurzfristig die Verfügbarkeit an liquiden Mitteln eingeschränkt sein könnte. Die aus Sicht des Vorstands der GRENKE AG komfortable Ausstattung mit Liquidität bedeutet jedoch, dass das Unternehmen kurzfristig nicht auf eine Mittelaufnahme über die Kapitalmärkte angewiesen sein wird. GRENKE ist überdies weder in Russland noch in der Ukraine mit eigenen Niederlassungen vertreten und dort finanziell auch nicht engagiert.
Über die oben geschilderten Risiken hinaus sind im Berichtszeitraum keine weiteren wesentlichen Veränderungen der Chancen und Risiken eingetreten. Hinsichtlich der künftigen Entwicklung von Konzern und Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften sind besondere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.
Im April 2022 senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft 1 im laufenden Jahr auf 3,6 Prozent (Januar-Prognose: 4,4 Prozent) und für die Eurozone auf 2,8 Prozent (Januar-Prognose: 3,9 Prozent). Der IWF begründete die Absenkung der Erwartungen insbesondere mit dem Krieg in der Ukraine und seinen Konsequenzen auf die Energie- und Rohstoffpreise und damit die Gesamtinflation. Für Deutschland rechnet der IWF im Jahr 2022 nur noch mit einem Wachstum von 2,1 Prozent (Januar-Prognose: 3,8 Prozent). Auch für die anderen wichtigen Volkswirtschaften in der Eurozone wurde der IWF pessimistischer und reduzierte seine Erwartungen für Frankreich auf 2,9 Prozent (Januar-Prognose: 3,5 Prozent) und für Italien auf 2,3 Prozent (Januar-Prognose: 3,8 Prozent).
Aufgrund der geschilderten politischen Situation und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind die Prognosen für das Geschäftsjahr 2022 derzeit von einer erheblichen Unsicherheit geprägt.
Auf Basis des im ersten Quartal 2022 erzielten Leasingneugeschäft von 499,2 Mio. EUR und Gewinn in Höhe von 20,5 Mio. EUR sieht der Vorstand den GRENKE Konzern auf einem guten Weg, die Gesamtjahresziele zu erreichen. Daher bestätigt der Vorstand die im Geschäftsbericht 2021 gemachte Prognose für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022.
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet der Vorstand weiterhin ein Leasingneugeschäft zwischen 2,0 und 2,2 Mrd. EUR. Dies entspricht verglichen mit dem vorigen Geschäftsjahr einem erwarteten Zuwachs zwischen 20 und 33 Prozent. Ausgehend vom Geschäftsjahr 2021 soll sich das Neugeschäftsvolumen im Geschäftsjahr 2024 verdoppeln.
Die DB2-Marge des Neugeschäfts wird im Geschäftsjahr 2022 etwas unterhalb des Vorjahres (2021: 17,6 Prozent) erwartet. Hierfür sind insbesondere Refinanzierungskonditionen und die übliche Zeitverzögerung bei der Konditionsmigration ausschlaggebend, aber auch eine wieder ansteigende durchschnittliche Ticketgröße. Der Durchschnittswert pro Leasingvertrag wird für das Geschäftsjahr 2022 wie bereits in früheren Geschäftsjahren auf einem Niveau von über 8.000 EUR aber unterhalb von 10.000 EUR erwartet.
Das geringere Neugeschäftsvolumen der durch die Covid-19-Pandemie geprägten Geschäftsjahre 2020 und 2021 wird erwartungsgemäß zu verminderten operativen Zinserträgen des Leasingportfolios im laufenden Geschäftsjahr 2022 führen. Gleichzeitig werden die Personalkosten infolge der institutsbezogenen regulatorischen Maßnahmen wie auch auf Basis des neuen Gehaltsmodells im Geschäftsjahr 2022 die des Vorjahres übersteigen. Mit einem gegenläufigen Effekt rechnet der Vorstand aus den der Erwartung nach sinkenden Aufwendungen für die Risikovorsorge, resultierend aus dem auch in 2022 der Erwartung nach unverändert guten Zahlungsverhalten der Kunden. Zusammengefasst erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn zwischen 75 und 85 Mio. EUR. Bezogen auf das Vorjahr entspricht dies einem konstanten bis leicht steigenden Gewinn nach Steuern, weil zu berücksichtigen ist, dass in dem Gewinn des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 95,2 Mio. EUR ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 23,0 Mio. EUR aus dem Verkauf der viafintech-Anteile enthalten war. Demnach ergeben sich für das Geschäftsjahr 2021 nach Abzug des außerordentlichen Gewinns 72,2 Mio. EUR als Vergleichsbasis zum laufenden Geschäftsjahr 2022. Bezogen auf die Vergleichsbasis 2021 soll sich auch der Gewinn nach Steuern - aufgrund der Skalierbarkeit des Geschäfts - bereits im Geschäftsjahr 2024 verdoppeln.
Die Erwartung für den Gewinnkorridor im Geschäftsjahr 2022 basiert auf der Annahme, dass die Schadenquote zwischen 1,4 und 1,7 Prozent und damit in einem nahezu normalen Korridor liegen wird. Hierfür sind das solide Leasingvertragsportfolio, die stabilen Zahlungseingänge der jüngsten Quartale und die bereits gebildete, angemessen konservative Risikovorsorge vor dem Hintergrund der Pandemie bedeutend. Auch wenn durch das geringere Neugeschäft in den Vorjahren die operativen Erträge, allen voran die Zinserträge, vor allem im ersten Halbjahr unter dem Vorjahr liegen werden und weitere Investitionen erforderlich sind, strebt der Vorstand für 2022 eine Cost-Income-Ratio von unter 52 Prozent an.
Auf Basis der erwarteten Entwicklung des Konzerngewinns rechnet GRENKE mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote größer 16,0 Prozent (2021: 19,1 Prozent).
1 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2022/04/19/world-economic-outlook-april-2022#Overview
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| TEUR | 01.01.2022 bis 31.03.2022 | 01.01.2021 bis 31.03.2021 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft 1 | 101.636 | 111.780 |
| Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung und des Einlagengeschäfts | 13.829 | 16.663 |
| ZINSERGEBNIS | 87.807 | 95.117 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 31.581 | 44.591 |
| davon Wertminderungsaufwand | 12.756 | 27.064 |
| ZINSERGEBNIS NACH SCHADENSABWICKLUNG UND RISIKOVORSORGE | 56.226 | 50.526 |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft | 28.003 | 27.881 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 7.076 | 7.894 |
| Verwertungsmehr-(+)/minder(-)ergebnis | - 24 | - 2.115 |
| OPERATIVE ERTRÄGE INSGESAMT | 91.281 | 84.186 |
| Personalaufwand | 32.975 | 31.674 |
| Abschreibungen und Wertminderung | 6.634 | 7.007 |
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand (ohne Personalaufwand) | 24.831 | 25.185 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.419 | 2.087 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.214 | 1.452 |
| OPERATIVES ERGEBNIS | 25.636 | 19.685 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | - 30 | - 176 |
| Aufwendungen / Erträge aus der Marktbewertung | 4.085 | 303 |
| Sonstige Zinserträge | 462 | 649 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 3.141 | 2.185 |
| GEWINN VOR STEUERN | 27.012 | 18.276 |
| Ertragsteuern | 6.475 | 4.289 |
| GEWINN | 20.537 | 13.987 |
| davon auf Stammaktionäre und Hybridkapitalgeber der GRENKE AG entfallendes Ergebnis | 20.970 | 14.885 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis | - 433 | - 898 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert in EUR) | 0,26 | 0,12 |
| Durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien | 46.495.573 | 46.495.573 |
1 Zinsen und ähnliche Erträge nach der Effektivzinsmethode berechnet 1.761 TEUR (Vorjahr: 1.796 TEUR).
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| TEUR | 01.01.2022 bis 31.03.2022 | 01.01.2021 bis 31.03.2021 |
|---|---|---|
| GEWINN | 20.537 | 13.987 |
| BETRÄGE, DIE GGF. IN KÜNFTIGEN PERIODEN IN DIE GUV UMGEGLIEDERT WERDEN | ||
| Zu- / Rückführung Hedging-Rücklage | 2.940 | - 2.090 |
| Darin: Ertragsteuereffekte | - 420 | 299 |
| Veränderung der Währungsumrechnungsdifferenzen | 1.197 | 430 |
| Darin: Ertragsteuereffekte | 0 | 0 |
| BETRÄGE, DIE IN KÜNFTIGEN PERIODEN NICHT IN DIE GUV UMGEGLIEDERT WERDEN | ||
| Wertänderung von optional erfolgsneutral behandelten Eigenkapitalinstrumenten (IFRS 9) | 0 | 0 |
| Darin: Ertragsteuereffekte | 0 | 0 |
| Zu- / Rückführung Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste | 0 | 0 |
| Darin: Ertragsteuereffekte | 0 | 0 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 4.137 | - 1.660 |
| GESAMTERGEBNIS | 24.674 | 12.327 |
| davon auf Stammaktionäre und Hybridkapitalgeber der GRENKE AG entfallendes Gesamtergebnis | 25.808 | 14.028 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis | - 1.134 | - 1.701 |
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Zahlungsmittel | 739.347 | 853.071 |
| Derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 4.293 | 5.331 |
| Leasingforderungen | 1.955.812 | 1.963.532 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 178.256 | 169.119 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.625 | 6.050 |
| Zur Verwertung bestimmte Leasinggegenstände | 11.855 | 12.431 |
| Steuererstattungsansprüche | 16.338 | 16.815 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 158.730 | 169.321 |
| SUMME KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 3.069.256 | 3.195.670 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Leasingforderungen | 3.131.368 | 3.155.440 |
| Derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 9.337 | 4.878 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 111.059 | 97.059 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 132 | 162 |
| Sachanlagen | 82.008 | 82.082 |
| Nutzungsrechte | 34.394 | 41.979 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 41.017 | 41.031 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 18.270 | 19.278 |
| Latente Steueransprüche | 20.768 | 20.032 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 3.355 | 3.329 |
| SUMME LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 3.451.708 | 3.465.270 |
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 6.520.964 | 6.660.940 |
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| SCHULDEN UND EIGENKAPITAL | ||
| SCHULDEN | ||
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Finanzschulden | 1.815.078 | 2.073.493 |
| Leasingverbindlichkeiten | 11.073 | 11.405 |
| Derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 15.004 | 11.123 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 41.540 | 43.725 |
| Steuerschulden | 5.688 | 4.678 |
| Abgegrenzte Schulden | 26.900 | 28.734 |
| Sonstige kurzfristige Schulden | 55.944 | 55.601 |
| Abgegrenzte Mietraten | 132.722 | 58.861 |
| SUMME KURZFRISTIGE SCHULDEN | 2.103.949 | 2.287.620 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Finanzschulden | 3.043.847 | 3.003.670 |
| Leasingverbindlichkeiten | 23.933 | 31.542 |
| Derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 7.382 | 9.661 |
| Latente Steuerschulden | 52.328 | 54.582 |
| Pensionen | 4.935 | 4.867 |
| Sonstige langfristige Schulden | 2 | 2 |
| SUMME LANGFRISTIGE SCHULDEN | 3.132.427 | 3.104.324 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Grundkapital | 46.496 | 46.496 |
| Kapitalrücklage | 298.019 | 298.019 |
| Gewinnrücklagen | 765.133 | 753.245 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | 6.573 | 1.735 |
| SUMME EIGENKAPITAL DER AKTIONÄRE DER GRENKE AG | 1.116.221 | 1.099.495 |
| Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 1 | 200.000 | 200.000 |
| Nicht beherrschende Anteile | - 31.633 | - 30.499 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 1.284.588 | 1.268.996 |
| SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL | 6.520.964 | 6.660.940 |
1 Beinhaltet AT1-Anleihen (Hybridkapital), die unter IFRS als Eigenkapital ausgewiesen werden.
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| TEUR | 01.01.2022 bis 31.03.2022 | 01.01.2021 bis 31.03.2021 | |
|---|---|---|---|
| GEWINN NACH STEUERN | 20.537 | 13.987 | |
| IM GEWINN ENTHALTENE ZAHLUNGSUNWIRKSAME POSTEN UND ÜBERLEITUNG AUF DEN CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | |||
| + | Abschreibungen und Wertminderung | 6.634 | 7.007 |
| - / + | Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 6 | - 1 |
| - / + | Sonstige zahlungsunwirksame Erträge / Aufwendungen | 13.683 | 6.352 |
| + / - | Zunahme / Abnahme abgegrenzter Schulden, Rückstellungen und Pensionen | - 1.766 | 48 |
| \= | ZWISCHENSUMME | 39.094 | 27.393 |
| VERÄNDERUNG DES VERMÖGENS UND DER VERBINDLICHKEITEN AUS OPERATIVER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT NACH KORREKTUR UM ZAHLUNGSUNWIRKSAME POSTEN | |||
| + / - | Leasingforderungen | 31.792 | 171.922 |
| + / - | Kreditforderungen | 3.901 | 5.930 |
| + / - | Factoringforderungen | 935 | 666 |
| + / - | Sonstige Vermögenswerte | - 19.825 | 5.170 |
| + / - | Verbindlichkeiten aus Finanzschulden | - 219.324 | - 145.935 |
| + / - | Sonstige Schulden | 73.621 | 67.489 |
| + | Erhaltene Zinsen | 462 | 649 |
| - | Gezahlte Zinsen | - 3.141 | - 2.185 |
| - | Ertragsteuerzahlungen | - 4.241 | - 3.041 |
| \= | CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | - 96.726 | 128.058 |
| - | Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | - 1.202 | - 1.940 |
| + | Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 28 | 231 |
| \= | CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | - 1.174 | - 1.709 |
| - | Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | - 3.381 | - 3.364 |
| - | Kuponzahlungen auf Hybridkapital | - 12.946 | - 13.406 |
| \= | CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | - 16.327 | - 16.770 |
| ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZU BEGINN DER PERIODE | 852.960 | 944.664 | |
| + | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | - 96.726 | 128.058 |
| + | Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 1.174 | - 1.709 |
| + | Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 16.327 | - 16.770 |
| + / - | Veränderung aufgrund Währungsumrechnung | - 583 | - 889 |
| \= | ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZUM ENDE DER PERIODE | 738.150 | 1.053.354 |
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| TEUR | Grundkapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen/ Konzernergebnis | Hedging-Rücklage | Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste | Währungsumrechnung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EIGENKAPITAL ZUM 01.01.2022 | 46.496 | 298.019 | 753.245 | - 39 | - 577 | 5.576 |
| Gewinn | 20.970 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 2.940 | 1.898 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | 20.970 | 2.940 | 1.898 | |||
| Kuponzahlung für Hybridkapital (netto) | ||||||
| Kupon für Hybridkapital (netto) | - 9.082 | |||||
| EIGENKAPITAL ZUM 31.03.2022 | 46.496 | 298.019 | 765.133 | 2.901 | - 577 | 7.474 |
| EIGENKAPITAL ZUM 01.01.2021 | 46.496 | 298.019 | 675.200 | - 1.692 | - 1.588 | - 341 |
| Gewinn | 14.885 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | - 2.090 | 1.233 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | 14.885 | - 2.090 | 1.233 | |||
| Kuponzahlung für Hybridkapital (netto) | ||||||
| Kupon für Hybridkapital (netto) | - 9.404 | |||||
| EIGENKAPITAL ZUM 31.03.2021 | 46.496 | 298.019 | 680.681 | - 3.782 | - 1.588 | 892 |
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| TEUR | Neubewertungsrücklage aus Eigenkapitalinstrumenten (IFRS 9) | Summe Eigenkapital Aktionäre der GRENKE AG | Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EIGENKAPITAL ZUM 01.01.2022 | - 3.225 | 1.099.495 | 200.000 | - 30.499 | 1.268.996 |
| Gewinn | 20.970 | - 433 | 20.537 | ||
| Sonstiges Ergebnis | 4.838 | - 701 | 4.137 | ||
| GESAMTERGEBNIS | 25.808 | - 1.134 | 24.674 | ||
| Kuponzahlung für Hybridkapital (netto) | - 9.082 | - 9.082 | |||
| Kupon für Hybridkapital (netto) | - 9.082 | 9.082 | |||
| EIGENKAPITAL ZUM 31.03.2022 | - 3.225 | 1.116.221 | 200.000 | - 31.633 | 1.284.588 |
| EIGENKAPITAL ZUM 01.01.2021 | 2.114 | 1.018.208 | 200.000 | - 25.105 | 1.193.103 |
| Gewinn | 14.885 | - 898 | 13.987 | ||
| Sonstiges Ergebnis | - 857 | - 803 | - 1.660 | ||
| GESAMTERGEBNIS | 14.028 | - 1.701 | 12.327 | ||
| Kuponzahlung für Hybridkapital (netto) | - 9.404 | - 9.404 | |||
| Kupon für Hybridkapital (netto) | - 9.404 | 9.404 | |||
| EIGENKAPITAL ZUM 31.03.2021 | 2.114 | 1.022.832 | 200.000 | - 26.806 | 1.196.026 |
Die vorliegende Quartalsmitteilung der GRENKE AG ist eine Quartalsmitteilung nach § 53 der Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse und stellt keinen vollständigen Zwischenabschluss im Sinne des International Accounting Standard (IAS) 34 dar. Die Quartalsmitteilung wurde nach den Rechnungslegungsstandards der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Sie ist im Zusammenhang mit dem IFRS-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 zu lesen. Der Konsolidierungskreis blieb gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Die Auswirkungen von Änderungen, die sich durch die verpflichtende Anwendung neuer Rechnungslegungsstandards ergeben haben, waren für den GRENKE Konzern nicht wesentlich. Eine prüferische Durchsicht im Sinne von § 115 Abs. 5 WpHG ist nicht erfolgt.
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| ENTWICKLUNG DER LEASINGFORDERUNGEN AUS LAUFENDEN VERTRÄGEN (PERFORMENDE LEASINGFORDERUNGEN) |
||
| FORDERUNGEN ZU PERIODENBEGINN | 5.093.885 | 5.614.509 |
| + Veränderung in der Periode | - 19.004 | - 520.624 |
| LEASINGFORDERUNGEN (KURZ- UND LANGFRISTIG) AUS LAUFENDEN VERTRÄGEN ZUM PERIODENENDE |
5.074.881 | 5.093.885 |
| ENTWICKLUNG DER LEASINGFORDERUNGEN AUS GEKÜNDIGTEN/RÜCKSTÄNDIGEN VERTRÄGEN (NICHT PERFORMENDE LEASINGFORDERUNGEN) |
||
| BRUTTOFORDERUNG ZU PERIODENBEGINN | 563.763 | 525.869 |
| + Zugänge Bruttoforderungen in der Periode | 15.732 | 118.108 |
| - Abgänge Bruttoforderungen in der Periode | 16.355 | 80.214 |
| BRUTTOFORDERUNG ZUM PERIODENENDE | 563.140 | 563.763 |
| SUMME BRUTTOFORDERUNG GEKÜNDIGT UND LAUFEND | 5.638.021 | 5.657.648 |
| WERTMINDERUNGEN ZU PERIODENBEGINN | 538.676 | 504.086 |
| + Veränderung kumulierte Wertminderungen in der Periode | 12.165 | 34.590 |
| WERTMINDERUNGEN ZU PERIODENENDE | 550.841 | 538.676 |
| Leasingforderungen (Bilanzansatz kurz- und langfristig) zu Periodenbeginn | 5.118.972 | 5.636.292 |
| LEASINGFORDERUNGEN (BILANZANSATZ KURZ- UND LANGFRISTIG) ZUM PERIODENENDE | 5.087.180 | 5.118.972 |
Die folgende Übersicht zeigt die Bruttoforderungen der Leasingforderungen und die Wertberichtigung auf die Leasingforderungen pro IFRS 9 Wertberichtigungsstufe. Der GRENKE Konzern verfügt über keine als POCI klassifizierten Finanzinstrumenten im Sinne des IFRS 9.
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| 31.03.2022 | 31.12.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| BRUTTOFORDERUNGEN | |||||
| Deutschland | 1.101.004 | 46.103 | 40.883 | 1.187.990 | 1.202.433 |
| Frankreich | 1.016.861 | 98.495 | 105.942 | 1.221.298 | 1.218.574 |
| Italien | 752.128 | 130.945 | 180.706 | 1.063.779 | 1.095.404 |
| Sonstige Länder | 1.746.600 | 171.773 | 246.581 | 2.164.954 | 2.141.237 |
| SUMME BRUTTOFORDERUNGEN | 4.616.593 | 447.316 | 574.112 | 5.638.021 | 5.657.648 |
| Wertberichtigung | 48.035 | 65.233 | 437.573 | 550.841 | 538.676 |
| BUCHWERT | 4.568.558 | 382.083 | 136.539 | 5.087.180 | 5.118.972 |
Die folgende Übersicht zeigt Veränderungen der Wertberichtigungen auf den Bestand an kurzfristigen und langfristigen Forderungen:
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| 31.03.2022 | 31.12.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ANFANGSBESTAND WERTBERICHTIGUNG | 45.416 | 51.070 | 442.190 | 538.676 | 504.086 |
| Neu ausgereichte oder erworbene finanzielle Vermögenswerte* | 7.070 | 2.465 | 233 | 9.768 | 31.779 |
| Umbuchungen | |||||
| zu Stufe 1 | 2.137 | - 1.426 | - 711 | 0 | 0 |
| zu Stufe 2 | - 2.429 | 7.030 | - 4.601 | 0 | 0 |
| zu Stufe 3 | - 99 | - 4.101 | 4.200 | 0 | 0 |
| Änderung der Risikovorsorge durch Stufenänderung | - 1.645 | 10.165 | 6.398 | 14.918 | 40.361 |
| Einvernehmliche Vertragsauflösung oder Zahlungen für finanzielle Vermögenswerte (ohne Ausbuchungen) |
- 5.433 | - 1.125 | - 9.277 | - 15.835 | - 68.181 |
| Änderungen der vertraglichen Zahlungsströme infolge von Modifikation (keine Ausbuchung) |
0 | 0 | 0 | 0 | - 41.506 |
| Änderung durch Veränderung Bearbeitungsklasse bei Schadensfällen | 0 | 0 | 9.356 | 9.356 | 43.552 |
| Änderungen der Modelle/Risikoparameter für ECL-Berechnung | - 688 | - 1.574 | 813 | - 1.449 | 83.489 |
| Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten | - 2 | - 13 | - 14.817 | - 14.832 | - 68.093 |
| Währungsumrechnungs- und sonstige Differenzen | 222 | 171 | 1.891 | 2.284 | 1.655 |
| Aufzinsung | 3.486 | 2.571 | 1.898 | 7.955 | 11.534 |
| ENDBESTAND WERTBERICHTIGUNG | 48.035 | 65.233 | 437.573 | 550.841 | 538.676 |
| davon Wertberichtigung nicht-performende Leasingforderung | 0 | 0 | 426.599 | 426.599 | 421.704 |
| davon Wertberichtigung performende Leasingforderung | 48.035 | 65.233 | 10.974 | 124.242 | 116.972 |
* Die in Stufe 2 und 3 angegebenen Werte betreffen im Geschäftsjahr neu ausgereichte Leasingforderungen, die zum Zugangszeitpunkt der Stufe 1 zugeordnet waren, aber im Lauf des Geschäftsjahres einer anderen Stufe zugeteilt wurden.
Für Zwecke der Kapitalflussrechnung setzen sich die Leasingforderungen wie folgt zusammen:
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.03.2021 |
|---|---|---|
| Zahlungen Leasingnehmer | 573.054 | 596.812 |
| Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Leasinggeschäft | - 98.131 | - 108.470 |
| Zugänge Leasingforderungen / Nettoinvestitionen | - 510.418 | - 374.852 |
| ZWISCHENSUMME | - 35.495 | 113.490 |
| Abgänge / Umgliederungen Leasingforderungen zu Restbuchwerten | 68.143 | 102.803 |
| Abnahme / Zunahme andere Forderungen gegen Leasingnehmer | 12.788 | - 27.402 |
| Währungsdifferenzen | - 13.644 | - 16.969 |
| VERÄNDERUNG LEASINGFORDERUNGEN | 31.792 | 171.922 |
Die Finanzschulden des GRENKE Konzerns setzen sich aus den kurzfristigen Finanzschulden und langfristigen Finanzschulden zusammen.
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| KURZFRISTIGE FINANZSCHULDEN | ||
| Asset Backed | 386.975 | 355.795 |
| Senior Unsecured | 505.959 | 764.470 |
| Zweckgebundene Förderdarlehen | 77.884 | 74.753 |
| Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | 843.063 | 878.364 |
| davon gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 |
| Sonstige Bankschulden | 1.197 | 111 |
| davon Kontokorrent | 1.197 | 111 |
| SUMME KURZFRISTIGE FINANZSCHULDEN | 1.815.078 | 2.073.493 |
| LANGFRISTIGE FINANZSCHULDEN | ||
| Asset Backed | 485.716 | 353.664 |
| Senior Unsecured | 2.025.403 | 2.044.017 |
| Zweckgebundene Förderdarlehen | 44.880 | 72.384 |
| Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | 487.848 | 533.605 |
| SUMME LANGFRISTIGE FINANZSCHULDEN | 3.043.847 | 3.003.670 |
| SUMME FINANZSCHULDEN | 4.858.925 | 5.077.163 |
Folgende konsolidierte strukturierte Einheiten bestanden zum Stichtag: Opusalpha Purchaser II Limited (Helaba), Kebnekaise Funding Limited (SEB AB), CORAL Purchasing (Ireland) 2 DAC (DZ-Bank), FCT "GK"-COMPARTMENT "G2" (Unicredit), FCT "GK"-COMPARTMENT "G3" (HSBC) sowie FCT "GK"-COMPARTMENT "G4" (Helaba). Sämtliche strukturierte Einheiten sind als Asset-Backed Commercial Paper-(ABCP-) Programme aufgelegt.
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Programmvolumen in Landeswährung | ||
| TEUR | 947.802 | 947.802 |
| TGBP | 150.000 | 150.000 |
| Programmvolumen in TEUR | 1.125.117 | 1.126.314 |
| Inanspruchnahme in TEUR | 854.240 | 692.243 |
| Buchwert in TEUR | 753.299 | 602.451 |
| davon kurzfristig | 331.053 | 296.539 |
| davon langfristig | 422.246 | 305.912 |
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Programmvolumen in LW | ||
| TEUR | 16.500 | 16.500 |
| TGBP | 90.000 | 90.000 |
| TBRL | 210.000 | 210.000 |
| Programmvolumen in TEUR | 162.505 | 156.887 |
| Inanspruchnahme in TEUR | 119.352 | 106.955 |
| Buchwert in TEUR | 119.352 | 106.955 |
| davon kurzfristig | 55.897 | 59.222 |
| davon langfristig | 63.455 | 47.733 |
Die Restwertdarlehen dienen teilweise zur Finanzierung von Restwerten von Leasingverträgen, bei denen die Raten im Rahmen des Forderungsverkaufs veräußert wurden.
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Buchwert | 40 | 53 |
| davon kurzfristig | 25 | 34 |
| davon langfristig | 15 | 19 |
Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Buchwerte der einzelnen Refinanzierungsinstrumente:
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Anleihen | 2.148.446 | 2.459.008 |
| davon kurzfristig | 217.240 | 527.645 |
| davon langfristig | 1.931.206 | 1.931.363 |
| Schuldscheindarlehen | 102.692 | 131.944 |
| davon kurzfristig | 22.131 | 32.738 |
| davon langfristig | 80.561 | 99.206 |
| Revolving Credit Facility | 236.320 | 175.110 |
| davon kurzfristig | 222.684 | 161.662 |
| davon langfristig | 13.636 | 13.448 |
| Kontokorrent | 20.178 | 20.205 |
| Zinsabgrenzung | 23.726 | 22.220 |
Folgende Tabelle zeigt den Refinanzierungsrahmen der einzelnen Instrumente:
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Anleihen TEUR | 5.000.000 | 5.000.000 |
| Commercial Paper TEUR | 750.000 | 750.000 |
| Syndizierte revolvierende Kreditfazilität TEUR | 250.000 | 250.000 |
| Revolving Credit Facility TEUR | 30.000 | 30.000 |
| Revolving Credit Facility TPLN | 150.000 | 150.000 |
| Revolving Credit Facility TCLP | 20.250.000 | 20.250.000 |
| Revolving Credit Facility THRK | 125.000 | 125.000 |
Im ersten Quartal wurden keine neuen Anleihen begeben. Planmäßig wurden 310.000 TEUR getilgt.
Im Geschäftsjahr wurden bisher keine neuen Schuldscheindarlehen begeben. Planmäßig getilgt wurden 20.000 TEUR, 10.000 TCHF sowie 658 TBRL.
Folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der in Anspruch genommenen Förderdarlehen bei den einzelnen Förderbanken.
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Europäische Investitionsbank | 9.863 | 9.846 |
| NRW Bank | 19.851 | 29.029 |
| Thüringer Aufbaubank | 1.831 | 2.112 |
| Investitionsbank des Landes Brandenburg | 271 | 417 |
| KfW | 90.172 | 104.842 |
| Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank | 776 | 891 |
| Zinsabgrenzung | 0 | 0 |
| SUMME DER FÖRDERDARLEHEN | 122.764 | 147.137 |
Für Zwecke der Kapitalflussrechnung setzen sich die Verbindlichkeiten aus Finanzschulden wie folgt zusammen:
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| TEUR | 31.03.2022 | 31.03.2021 |
|---|---|---|
| VERBINDLICHKEITEN AUS FINANZSCHULDEN | ||
| Zugang Verbindlichkeiten / Neuaufnahme aus der Refinanzierung | 412.574 | 20.057 |
| Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung | 11.857 | 13.610 |
| Zahlung / Rückzahlung von Verbindlichkeiten an Refinanzierer | - 568.862 | - 288.539 |
| Währungsdifferenzen | 6.165 | 9.690 |
| VERÄNDERUNG VERBINDLICHKEITEN AUS DER REFINANZIERUNG | - 138.266 | - 245.182 |
| Zugang / Rückzahlung von Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | - 83.030 | 96.194 |
| Aufwendungen aus der Verzinsung des Einlagengeschäft | 1.972 | 3.053 |
| VERÄNDERUNG VERBINDLICHKEITEN AUS DEM EINLAGENGESCHÄFT | - 81.058 | 99.247 |
| VERÄNDERUNG VON VERBINDLICHKEITEN AUS DEN FINANZSCHULDEN | - 219.324 | - 145.935 |
Am 7. April 2022 wurde eine neue Anleihe in Höhe von 150.000 TEUR emittiert.
Zudem wurde am 19. April 2022 ein neues ABCP-Programm FCT "GK"-COMPARTMENT "G5" (DZ-Bank) mit einem Programmvolumen in Höhe von 150.000 TEUR aufgelegt.
Die Verhandlungen über den Erwerb von Anteilen an den vollkonsolidierten Franchisegesellschaften GC Lease Singapore Pte Ltd (Singapur/Singapur) und GC Leasing AZ LLC (Phoenix/USA) sind weit fortgeschritten und werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 abgeschlossen.
Weitere Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen.
13. Mai 2022 // Capital Markets Update 2022
25. Mai 2022 // Virtuelle Hauptversammlung
5. Juli 2022 // Neugeschäftsmeldung Q2 2022
11. August 2022 // Finanzbericht Q2 und Q1-Q2 2022
5. Oktober 2022 // Neugeschäftsmeldung Q3 2022
10. November 2022 // Quartalsmitteilung Q3 und Q1-Q3 2022
GRENKEAG
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| Herausgeber: | Der Vorstand der GRENKE AG |
| Redaktion: | GRENKE AG, Investor Relations |
| Gestaltung, Layout & Satz: | SPARKS CONSULTING GmbH, München |
| Stand: | 12.05.2022 |
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In diesem Finanzbericht erfolgt die Darstellung von Zahlen in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben können. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.
Der Finanzbericht erscheint in deutscher und englischer Sprache. Maßgeblich ist stets die deutsche Fassung.
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