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Grenke AG — Annual Report 2024
Apr 8, 2025
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In Kürze
Brief des Vorstands- vorsitzenden
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & Investor Relations
Kontakt
Zusammengefasster Lagebericht
8. Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate Governance Bericht
* 8.1 Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
* 8.2 Leitung und Überwachung
* 8.3 Zielgrößen für Frauenanteil, Diversitätskonzept und Kompetenzprofil
* 8.4 Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat
* 8.5 Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte (Directors’ Dealings)
* 8.6 Anteilsbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat
* 8.7 Transparenz und Information der Aktionär:innen
* 8.8 Verantwortungsvolle Unternehmensführung
* 8.9 Controlling und Risikomanagement
* 8.10 Rechnungslegung und Abschlussprüfung sowie Finanzpublizität
1. Grundlagen des Konzerns
* 1.1 grenke im Überblick
* 1.1.1 Geschäftsmodell und Kategorien
* 1.1.2 Absatzmärkte und Marktposition
2. Wirtschaftsbericht
3. Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
* 3.1 ESRS 2 – Unternehmensportrait
* 3.2 ESRS 2 – Nachhaltigkeitsstrategie
* 3.3 Klima und Umwelt
* 3.4 Sozialer Beitrag
* 3.5 Verantwortung und Vertrauen
* 3.6 Anhänge
4. Veränderung in den Organen der Gesellschaft
5. Risikobericht
* 5.1 Einleitung
* 5.2 Aufsichtsrechtliche Anforderungen
* 5.3 Risikomanagementsystem
6. Chancen- und Prognosebericht
* 6.1 Chancenbericht
* 6.2 Prognosebericht
7. Übernahmerelevante Angaben
9. Lagebericht für die grenke AG
* 9.1 Gesellschaftsrechtlicher Rahmen, Konzernzugehörigkeit
* 9.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
* 9.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft (Lagebericht AG)
* 9.4 Doppelstock
* 9.5 Dividende
* 9.6 Mitarbeiter:innen
* 9.7 Chancen-, Risiko- und Prognosebericht
Zusammengefasster Lagebericht
Der vorliegende zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 (1. Januar bis 31. Dezember) bezieht sich sowohl auf den grenke Konzern (im Folgenden auch „Konzern“ genannt) als auch auf die Konzern-
muttersgesellschaft grenke AG (im Folgenden auch „Gesellschaft“ genannt). Er beinhaltet zudem unsere Nichtfinanzielle Konzernerklärung. Für
den Konzernabschluss bilanzieren wir nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS), wie sie in der Europäischen Union an-
zuwenden sind, und für den Jahresabschluss
der Gesellschaft nach dem deutschen Han-
delsrecht (HGB). Der Konzernabschluss sowie
der Jahresabschluss der Gesellschaft für das
Geschäftsjahr 2024 werden im Unternehmens-
register veröffentlicht. Darüber hinaus ist der
Bericht über das Geschäftsjahr 2024 im Internet
unter www.grenke.com/de/unternehmen/inves-
tor-relations/berichte-und-praesentationen
als PDF-Dokument zum Download verfügbar.
1. Grundlagen des Konzerns
1.1 grenke im Überblick
Wir sind ein globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Mit
unseren Angeboten bieten wir Unternehmen
finanziellen Freiraum bei der Realisierung
von Investitionen. KMU, die über uns leasen,
schonen so ihre Liquidität. Wir agieren gemäß
unseren Werten: einfach, schnell, persönlich
und unternehmerisch. 1978 in Baden-Baden
gegründet, sind wir zum Jahresende 2024 mit
über 2.300 Menschen in über 30 Ländern welt-
weit aktiv.
In Kürze
Zusammengefasster Lagebericht
Geschäftsverlauf
// Leasingneugeschäft übersteigt erstmals 3 Mrd. EUR und trifft Erwartungen
// Wachstum bei den neu erworbenen Leasinggütern gegenüber dem Vorjahr um 18,4 Prozent auf 3,1 Mrd. EUR (2023: 2,6 Mrd. EUR)
// Westeuropa (ohne DACH) mit 784,4 Mio. EUR volumenstärkste Region (+14,8 Prozent gegenüber Vorjahr); Weiterhin starke Nachfrage nach Green-Economy-Objekten
// Deckungsbeitragsmarge 2 (DB2) beträgt im Berichtsjahr 17,0 Prozent nach 16,5 Prozent im Jahr 2023; DB2-Volumen um 21,6 Prozent gewachsen auf 518,5 Mio. EUR nach 426,3 Mio. EUR im Vorjahr
Ertragslage
// Konzernergebnis nach Steuern liegt mit 70,2 Mio. EUR im Rahmen der im Oktober angepassten Guidance von 68 bis 76 Mio. EUR
// Gestiegene Risikovorsorge führte zu einer erhöhten Schadenquote mit 1,3 Prozent (2023: 1,0 Prozent)
// Cost-Income-Ratio liegt mit 59,2 Prozent über dem gesteckten Zielwert von unter 58,0 Prozent
Finanz- und Vermögenslage
// Eigenkapitalquote entspricht mit 16,1 Prozent dem langfristigen Orientierungswert von 16,0 Prozent, nachdem sie im Geschäftsjahr durch das starke Wachstum und den Aktienrückkauf erwartungsgemäß sank
// Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Berichtsjahres 8,2 Mrd. EUR nach 7,1 Mrd. EUR im Vorjahr
// Die Leasingforderungen stiegen von 5,7 Mrd. EUR auf 6,5 Mrd. EUR
Chancen und Risiken
// Erschließung von Wachstumspotenzial durch Fokussierung auf Kerngeschäft, Strategie-Implementierung und Investitionen in Märkte und Zielgruppen
// Starke Substanz für künftige Erträge geschaffen durch breitere Kunden- und Vertragsbasis sowie agiles Objekt-Portfolio
// Hoher Diversifizierungsgrad minimiert Risiken sowohl auf Ertragsseite als auch bei Refinanzierung
Guidance
// Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet der Vorstand ein Leasingneugeschäft von 3,2 bis 3,4 Mrd. EUR
// Die Guidance für das Konzernergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2025 liegt bei 71 bis 81 Mio. EUR
Der vorliegende zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 (1. Januar bis 31. Dezember) bezieht sich sowohl auf den grenke Konzern (im Folgenden auch „Konzern“ genannt) als auch auf die Konzernmuttergesellschaft grenke AG (im Folgenden auch „Gesellschaft“ genannt). Er beinhaltet zudem unsere Nichtfinanzielle Konzernerklärung. Für den Konzernabschluss bilanzieren wir nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und für den Jahresabschluss der Gesellschaft nach dem deutschen Handelsrecht (HGB). Der Konzernabschluss sowie der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 werden im Unternehmensregister veröffentlicht. Darüber hinaus ist der Bericht über das Geschäftsjahr 2024 im Internet unter www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-praesentationen als PDF-Dokument zum Download verfügbar.
Die grenke AG ist die Muttergesellschaft des grenke Konzerns mit 56 Tochtergesellschaften (im Sinn des § 290 HGB/IFRS 10). Die Leitung der grenke AG obliegt dem am Stammsitz in Baden-Baden angesiedelten Vorstand, der im Geschäftsjahr 2024 vier Mitglieder umfasste. Aufgrund des Rücktritts der Risikovorständin Isabel Rösler zum Ende des Geschäftsjahres, besteht der Vorstand seit dem 1. Januar 2025 bis zur geplanten Nachbesetzung aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern zusammen.
In der Ad-hoc-Mitteilung vom 31. Januar 2024 teilten wir mit, dass wir die Veräußerung des Factorings initiiert haben, um uns auf das Leasinggeschäft zu fokussieren. Dadurch wurde eine Neugestaltung der bisherigen Segmente erforderlich. Die neue Segmentierung des Konzerns orientiert sich an der regionalen Aufteilung des Leasinggeschäfts und unterteilt sich in die Segmente DACH, Westeuropa ohne DACH, Südeuropa, Nord-/Osteuropa und übri-
ge Regionen. Die Aktivitäten des Factoring und der grenke Bank werden künftig im Segment „Sonstiges“ geführt.
Unser Leistungsangebot im Leasing umfasst unter anderem die Übernahme der Finanzierung für gewerbliche Kunden, Vermietung, Service-, Protect- und Wartungsangebote sowie die Verwertung von Gebrauchtgeräten.
Dabei haben wir uns im Wesentlichen auf das Small-Ticket-Leasing von IT-Produkten wie PCs, Notebooks, Servern, Bildschirmen
und anderen Peripheriegeräten, Software,
Telekommunikations- und Kopiertechnik
sowie Medizintechnik spezialisiert. Nahezu
alle unsere Leasingverträge sind Verträge mit
Vollamortisationsanspruch. Der Schwerpunkt
der Verträge in unserem Leasingportfolio liegt
bei IT- und Bürokommunikationsprodukten. Im
Geschäftsjahr 2024 machten IT-Geräte 27,8
Prozent aller Leasingverträge aus (2023: 28,6
Prozent). Darüber hinaus haben wir unser
Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren
auf weitere Produktgruppen wie kleine Maschi-
nen und Anlagen, medizintechnische Geräte,
Sicherheitsgeräte und vor allem Green-Eco-
nomy-Objekte ausgedehnt. Bezogen auf die
Anzahl der Verträge summierte sich der Anteil
dieser Produktgruppen im Jahr 2024 auf 40,4
Prozent nach 39,3 Prozent im Vorjahr. Zu den
Green-Economy-Objekten zählen beispiels-
weise Wallboxen, Photovoltaikanlagen und
vor allem eBikes.
Als Finanzierungspartner vor allem für KMU in Deutschland bietet die grenke Bank weitere Finanzdienstleistungen an.
Aufgrund der wachsenden
Nachfrage nach der Finanzierung kosteninten-
siver neuer Technologien, unter anderem in
den Bereichen Medizin oder Robotics, haben
wir im vergangenen Jahr unsere Definition des
Small-Ticket-Leasings von einer ursprünglichen
Ticketgröße von bis zu 25.000 EUR auf bis zu
50.000 EUR je Vertrag angepasst. Auf Verträge
dieser Größenordnung entfielen im Berichts-
jahr 97,1 Prozent (Vorjahr: 97,6 Prozent) aller
Leasingverträge.
1.1.1 Geschäftsmodell und Kategorien
Im Kerngeschäft Leasing erwirtschafteten wir im Berichtsjahr 96,8 Prozent (Vorjahr:
96,2 Prozent) der Zinserträge des Konzerns.
Schwerpunkt unseres Geschäfts ist das
Small-Ticket-Leasing, also der Abschluss von
Leasingverträgen mit einer Ticketgröße von
bis zu 50.000 EUR.
1.1.2 Absatzmärkte und Marktposition
Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 waren wir# Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Im Rahmen von mit unserem Leasinggeschäft in 31 Ländern Wir sind in der Lage, unser Geschäft durch Kooperationen mit verschiedenen Förderban- auf fünf Kontinenten mit insgesamt 132 Stand- Anpassungen unserer Annahmestrategie bei ken des Bundes und einzelner Bundesländer orten vertreten. Unser Standort-Netzwerk Leasinganfragen sind wir in der Lage, unser vergibt die grenke Bank im kleinen Rahmen überprüfen und optimieren wir kontinuier- Geschäft agil zu steuern. So können wir die Fördermittel für KMU sowie Freiberufler:in- lich. Der Schwerpunkt unserer Präsenz liegt Qualität und Quantität unseres Neugeschäfts nen, die betriebliche Neuanschaffungen über in Europa, wo wir in wesentlichen Leasing- gezielt steuern, indem wir uns beispielsweise in Leasing finanzieren. Das Geschäft der Bank märkten aktiv sind. Außerhalb Europas haben Phasen konjunktureller Schwäche z. B. durch erfolgt schwerpunktmäßig mit deutschen KMU wir den Markteintritt in Australien, Nord- und den Verzicht auf Geschäfte mit risikoreiche- und konzentriert sich seit 2021 im Wesent- Südamerika sowie in Asien mit Dubai realisiert. ren Branchen und Kundensegmenten strikt lichen auf im Rahmen des „Mikrokreditfonds Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten wir auf risikoärmeres Neugeschäft – fokussieren. Deutschland“ betriebenes Mikrokreditgeschäft. 93,6 Prozent (Vorjahr: 94,1 Prozent) unseres Zudem sind wir in der Lage, unsere Konditio- Über ihren eigenen Internetauftritt sowie über Leasing-Neugeschäfts in Europa und 6,4 Pro- nen den jeweiligen Marktentwicklungen und gängige Onlineplattformen bietet die grenke zent (Vorjahr: 5,9 Prozent) außerhalb Europas. makroökonomischen Rahmenbedingungen Bank darüber hinaus Festgeldanlagen für Unsere Leasing-Objektgruppen umfassen flexibel anzupassen. Entsprechend erweist sich private und gewerbliche Kund:innen an. Mit dabei im Small-Ticket-Leasing vorwiegend die unser Geschäftsmodell als widerstandsfähig diesen Kundeneinlagen kommt der grenke Kategorien Informationstechnologie, Telekom- gegenüber Marktschwankungen. So ist es uns Bank eine wichtige Rolle bei der Refinanzie- munikation, Medizintechnik sowie Fahrräder, gelungen, sowohl in der Finanzmarktkrise 2009 rung des Konzerns zu, indem sie Leasing- womit wir in nahezu allen Ländern eine Nische als auch in der Corona-Pandemie 2020 und forderungen des Konzerns ankauft und an ihn besetzen. 2021 risikoadäquate Margen durchzusetzen Darlehen vergibt. Das Einlagengeschäft leistet und nachhaltig profitabel zu wirtschaften. mit 34,2 Prozent (Vorjahr: 29,8 Prozent) der Für unser Nischensegment liegen keine offiziel- Für unser Nischensegment liegen keine offiziel- Finanzschulden des Konzerns einen wesent- len Marktstudien vor, weder für Deutschland len Marktstudien vor, weder für Deutschland lichen Beitrag zur Refinanzierung. Dabei macht noch für andere Länder. Der Leasingwirtschaft noch für andere Länder. Der Leasingwirtschaft die Refinanzierung über das Einlagengeschäft in Deutschland insgesamt attestiert jedoch in Deutschland insgesamt attestiert jedoch der grenke Bank einen Anteil von 16,7 Prozent der Bundesverband Deutscher Leasing-Unter- der Bundesverband Deutscher Leasing-Unter- (Vorjahr: 18,8 Prozent) der gesamten Zinsauf- nehmen (BDL) im Jahresbericht 2024 für das nehmen (BDL) im Jahresbericht 2024 für das wendungen aus, was die Attraktivität und die Jahr 2023 ein deutliches Wachstum. Trotz Jahr 2023 ein deutliches Wachstum. Trotz Bedeutung dieser Refinanzierungssäule für den der gesamtwirtschaftlich eher schwachen der gesamtwirtschaftlich eher schwachen grenke Konzern unterstreicht. Entwicklung konnte die Branche das Neu- Entwicklung konnte die Branche das Neu- geschäftsvolumen um 19,5 Prozent auf rund geschäftsvolumen um 19,5 Prozent auf rund 83,5 Mrd. EUR für Investitionen in Maschinen, 83,5 Mrd. EUR für Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment, Infrastruktur und Fahrzeuge, IT-Equipment, Infrastruktur und andere Wirtschaftsgüter steigern. Allerdings andere Wirtschaftsgüter steigern. Allerdings basiert der Zuwachs laut BDL zum Teil auf basiert der Zuwachs laut BDL zum Teil auf Nachholeffekten und Preissteigerungen nach Nachholeffekten und Preissteigerungen nach der Corona-Krise. Übernahmerelevante Angaben der Corona-Krise. Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 35 Lagebericht für die grenke AG 35 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Wirtschaftsbericht
Zur Geschäftsentwicklung der Segmente im Berichtsjahr wird auf die Ausführungen im Kapitel 2.6 „Ertragslage“, Abschnitt „Entwicklung der Segmente“ des zusammengefassten Lageberichts und im Kapitel 8 „Segmentbericht- erstattung“ des Konzernanhangs verwiesen.
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Auf Fahrzeuge (Pkw, Busse, Transporter, Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeuge) entfiel mit rund 79 Prozent der größte Anteil des Neugeschäftsvolumens im deutschen Markt.
Die vorrangig für grenke relevanten Objekt- gruppen IT, Software und Cloudanwendungen, sonstige Ausrüstungen, Medizintechnik, imma- terielle Wirtschaftsgüter sowie Fahrräder und noch eine untergeordnete Rolle.
In den ersten drei Quartalen 2024 konnten ge- mäß BDL die Leasingunternehmen ein Umsatz- wachstum von 5 Prozent zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Besonders stark war weiterhin das Leasing für Pkw und für erneuerbare Energiean- lagen. Deutlich rückläufig sind die Investitionen in das Segment IT, Cloud- und Softwarean- wendungen mit –8 Prozent. Laut BDL zeige die positive Auftragsentwicklung, dass Unterneh- men vermehrt auf Leasingmodelle zurückgrei- fen, um notwendige Investitionen flexibel und ohne Kapitalbindung zu gestalten.
Auf der Anbieterseite ist der deutsche Leasing- markt in unserem Marktsegment überwiegend mittelständisch geprägt.
Laut einer von uns beauftragten Studie des Marktforschungsunternehmens INVIGORS zur Wettbewerbsstruktur im Tech-Small-Ti- cket-Leasing gehören wir in dieser Kategorie in Deutschland zusammen mit DLL, BNP Paribas, MMV Leasing und Mercator-Leasing zu den fünf führenden Anbietern. Die Markt- studie umfasst die Objektgruppen IT-Ausstat- tung inklusive Software, Büroausstattung und Kopiergeräte. Die Analysen beruhen auf Zahlen von 2021. Für die Jahre 2022 bis 2024 haben wir keine merkliche Veränderung an der Lage- wendungen an der Lage- wettbewerbsstruktur registriert.
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 35
In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aufsichtsrats
Aktie & Investor Relations
Konzern- abschluss
Jahresabschluss
Finanzkalender & Kontakt
grenke AG
1.1.3 Expansionsmodell
Unsere Wachstumsstrategie setzt auf ein Ex- pansionsmodell der verstärkten Marktdurch- dringung in unseren Bestandsmärkten. Hierfür haben wir im Vertrieb Hub-Strukturen entwi- ckelt, über welche unser Netzwerk an Fach- handelspartnern erweitert und so neue Kunden gewonnen werden. Darüber hinaus wachsen wir durch eigene Tochtergesellschaften und neue Niederlassungen. 2024 haben wir in diesem Zuge in Chicago, Illinios, eine zweite Niederlassung in den USA eröffnet, welche zu 100 Prozent in unserem Besitz ist.
In der Vergangenheit setzten wir für die re- gionale Expansion auf ein Franchisemodell. Wir haben alle Franchisegesellschaften nach IFRS 10 vollkonsolidiert und mit der Über- nahme aller Franchisegesellschaften in den Mutterkonzern begonnen. Zum 31. Dezember 2024 standen noch die Übernahmen von fünf Franchisegesellschaften aus, welche im Laufe des Geschäftsjahres 2025 abgeschlossen werden sollen. Dazu zählen Gesellschaften in Chile, Kanada sowie Lettland. Zusätzlich bestanden drei Vertriebsagenturen im Leasing- bereich in Norwegen und im Factoringbereich Länderübergreifend in Portugal und Italien.
Flankierend zum wachsenden operativen Ge- schäft ging der Konzern in den vergangenen Jahren gezielt strategische Beteiligungen ein. Daher hält die grenke AG eine Beteiligung in Höhe von 25,96 Prozent an der Miete24 P4Y GmbH mit Sitz in Velten. Diese bietet unter an- derem in einem Onlineportal mehr als 10.000 IT-Produkte volldigitalisiert zur Miete an.
Im Januar 2025 gaben wir zudem bekannt, mit INTESA SANPAOLO eine strategische Partner- schaft in Italien einzugehen.
Der französische Leasingmarkt wird von Toch- tergesellschaften der großen französischen Banken dominiert. Laut einer aktuellen lokalen Studie des Marktforschungsunternehmens Info- markess aus dem Jahr 2024 zur Wettbewerbs- struktur im Tech-Small-Ticket-Leasing gehö- ren wir in Frankreich neben BNP Paribas und Crédit Mutuel, Locam und Crédit Agricole zu den größten Anbietern.
In Italien haben wir uns im Small-Ticket-Lea- sing eine bedeutende Marktstellung erarbei- tet. Laut aktuellen Zahlen des italienischen Leasingverbands Assilea aus dem Jahr 2024 konnten wir unsere Marktposition im Bereich des operativen Leasings weiter verbessern und nehmen hier eine führende Rolle ein, zusam- men mit BNP Paribas und DLL.
Die übrigen großen Leasingmärkte in Europa werden überwiegend von lokalen Anbietern bedient, insbesondere von spezialisierten Tochtergesellschaften von Banken und Her- stellern von Ausrüstungsgütern. Viele dieser Wettbewerber sind nicht so konsequent auf das Small-Ticket-Leasing fokussiert wie wir und bieten auch Leasingfinanzierungen für Autos oder Flugzeuge an. Länderübergreifend betrachten wir BNP Paribas, DLL und Crédit Mutuel als die wesentlichen Mitbewerber in unserer Wettbewerbslandschaft.
1.1.4 Geschäftsprozesse und Dienstleistungen# Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Im Zuge der Zusammenarbeit wird die Intesa Sanpaolo Rent ForYou S.p.A., ein Tochterunternehmen von grenke, vollständig in die Locazione S.r.L., eine Tochter von INTESA SANPAOLO, eingebracht. Im Gegenzug erhält INTESA SANPAOLO eine Beteiligung am Kapital von grenke Locazione S.r.L. in Höhe von 17 Prozent. Für die Dauer der Zusammenarbeit haben wir eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Filialnetz und den 1,2 Millionen Geschäftskunden von INTESA SANPAOLO vereinbart. Der Abschluss der Partnerschaft steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung in Italien. Unsere Wertschöpfungskette ist in einem tieferen Detailgrad auch im Kapitel 3.2 ESRS 2 - Nachhaltigkeitsstrategie zu finden.
Im Leasinggeschäft resultiert unsere Wertschöpfung aus einzelnen Prozessschritten von der Liquiditätsbeschaffung über das Antragsmanagement, die operative Abwicklung des Objektankaufs und die dauerhafte Vertragsverwaltung bis hin zur Verwertung der Leasingrückläufer.
Im Berichtsjahr ist der Anteil unseres Direktgeschäfts nach Anzahl der Verträge von 14,1 Prozent im Jahr 2023 auf 11,6 Prozent gesunken. Gleichzeitig treiben wir die Digitalisierung unseres Angebots in beiden Vertriebskanälen mit Hochdruck voran, um die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung in externen und internen Prozessen auszuschöpfen. Mit rund 128.000 Verträgen stieg die Anzahl der Leasingverträge, die mithilfe unseres eSignature-Verfahrens voll-ständig digital abgewickelt wurden, um 9 Prozent deutlich gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil lag im Berichtsjahr mit 40,5 Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahres (40,1 Prozent).
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktionärs- & Investor Relations
- Lagebericht Konzern- Abschluss grenke AG
- Jahresabschluss grenke AG
- Finanzkalender
- Kontakt
Wertschöpfungskette grenke
Schnelle Leasing- Investitionsbedarf Objektkauf Leasingvertrag Weiternutzung Entscheidung
Leasing ist der ideale Begleiter um Investitionen realisieren zu können, nicht zuletzt weil die eine ratierliche Zahlungsweise dem Nutzungswesen der Investitionsobjekte ökonomisch entspricht. Wir wollen als führender Partner für KMU und Gewerbetreibende einen Beitrag dazu leisten, dass Leasing zu einer reibungslosen Selbstverständlichkeit für kleine Investitionsbeträge wird. Leasing soll die beste Wahl unserer Kundschaft sein weil es schnell, möglichst digital und gleichzeitig persönlich eine unkomplizierte Lösung bietet. Hierbei konzentrieren wir uns auf kleine Investitionsbeträge, die vorrangig einen Betrag bis einschließlich 50 TEUR ausmachen, und streben eine weltweit führende Stellung in diesem Segment an. Für das Geschäftsjahr 2025 visiert der Vorstand auf Basis der Wachstumsstrategie und unter Berücksichtigung aktueller Konjunkturprognosen ein Leasingneugeschäft in Höhe von 3,2 bis 3,4 Mrd. EUR an, was einem Wachstum von etwas mehr als 10 Prozent entspricht. Des Weiteren prognostiziert der Vorstand für 2025 ein Konzernergebnis von 71 bis 81 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote soll zum Ende des Geschäftsjahres 2025 ungefähr 16 Prozent betragen.
Zur Umsetzung unserer Wachstumsziele konzentrieren wir uns auf die folgenden vier Kernbereiche mit entsprechenden strategischen Maßnahmen. Darüber hinaus spielt die Steuerung der Liquidität und Refinanzierung eine elementare strategische Rolle für uns.
Kunden- und marktorientierte Aktivitäten
Wir wollen unsere regionale und nationale Präsenz bedarfsgerecht und für unser Geschäftsmodell optimiert stärken, denn die Nähe zu unseren Fachhandelspartnern sowie Leasingkunden bleibt Teil unseres Markenkerns. Unser Standort-Netzwerk passen wir kontinuierlich an. Dabei setzen wir auf neue digitale Lösungen und Arbeits(platz)konzepte beispielsweise mit Mobile Working, welche effiziente und persönliche Kommunikation mit allen Stakeholdern gleichermaßen ermöglichen.
Für unsere Marktbearbeitung haben wir drei Expansions-Cluster definiert, die mit unterschiedlichen jeweils eigenem Marktangang bearbeitet werden.
- Etablierte Kernmärkte: unsere größten und etablierten Märkte. Hier wollen wir über weitere Produktdiversifizierung und eine konstant hohe Marktpenetration wachsen. Insbesondere soll die direkte Kundenansprache neben unserem klassischen Händlervertrieb intensiviert werden.
- Zukünftige Kernmärkte: unsere Märkte mit starken Wachstumsprognosen. Hier investieren wir in die Erschließung großer Marktpotenziale über den konsequenten Auf- und Ausbau von Kunden- und Partnerbeziehungen. Typischerweise sind vor allen Dingen IT- und Büroausstattungen die wichtigsten Objektkategorien in den ersten Jahren.
- Hidden Stars: unsere kleineren und jüngeren Märkte mit solidem Beitrag zu unserem Umsatz. Hier wollen wir unsere profitable Position aufrechterhalten, wozu die vorhandenen Händlernetze sowie bestehenden Kundenbeziehungen ausgebaut werden.
1 Etablierte Kernmärkte: Deutschland, Frankreich, Finnland, Italien, Schweden, Schweiz, Spanien, Vereinigtes Königreich
Zukünftige Kernmärkte: Australien, Kanada und die USA
Hidden Stars: Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Irland, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate
Im Vertrieb arbeiten wir mit einem Netzwerk aus über 39.000 Fachhandelspartnern zusammen. Diese bieten ihren Endkunden, unterstützt von unseren Mitarbeiter:innen in lokalen Vertriebsbüros, Finanzierungslösungen für den Erwerb von Leasinggütern an. Dieses breite und wachsende Netzwerk verschafft uns einen ständigen Multiplikatoreneffekt und ist die Grundlage für die weitere Skalierung unseres Geschäftsmodells in unseren Märkten. Durch eine hohe Diversifizierung in unserem Kunden-, Händler- und Objektportfolio streben wir eine Vermeidung von Klumpenrisiko an.
Parallel hierzu bieten wir im Direktgeschäft ausgewählten KMU Leasinglösungen - unabhängig von Herstellern und Fachhandel - an. Dabei binden wir unser vorhandenes Fachhandelspartnernetzwerk ein, aber machen uns gleichzeitig die Flexibilität der direkten Kundenansprache und -bindung zunutze. Im Berichtsjahr ist der Anteil unseres Direktgeschäfts nach Anzahl der Verträge von 14,1 Prozent im Jahr 2023 auf 11,6 Prozent gesunken. Gleichzeitig treiben wir die Digitalisierung unseres Angebots in beiden Vertriebskanälen mit Hochdruck voran, um die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung in externen und internen Prozessen auszuschöpfen. Mit rund 128.000 Verträgen stieg die Anzahl der Leasingverträge, die mithilfe unseres eSignature-Verfahrens voll-ständig digital abgewickelt wurden, um 9 Prozent deutlich gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil lag im Berichtsjahr mit 40,5 Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahres (40,1 Prozent).
Unser Marktpotenzial weltweit
| KMU in den USA | KMU in Europa | KMU in Australien | |
|---|---|---|---|
| 30 Mio. | 25 Mio. | 1,5 Mio. |
Der anhaltende Investitionsbedarf allen voran in den Bereichen Digitalisierung und Green Economy bei unserer Kundenzielgruppe bietet uns Wachstumschancen. Wir ergänzen unser Portfolio mit leasingfähigen Gütern und nutzungsbasierten Vertragskonzepten kontinuierlich entlang aktueller wie künftiger Investitionsvorhaben von KMU, Selbstständigen und Freiberuflern, Unternehmen und Institutionen der öffentlichen Hand sowie in Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern.
Proꢀtables Wachstum in allen Märkten
| Kunden – Operational Excellence | Digital Excellence und Nachhaltigkeit |
|---|---|
| Wachstumschancen. Wir er-gänzen unser Portfolio mit leasingfähigen Gü-tern und nutzungsbasierten Vertragskonzepten kontinuierlich entlang aktueller wie künftiger In-vestitionsvorhaben von KMU, Selbstständigen und Freiberuflern, Unternehmen und Institutio-nen der öffentlichen Hand sowie in Zusammen-arbeit mit unseren Geschäftspartnern. | marktorientierte Aktivitäten und Kostendisziplin Automatisierung Ausbau nationale und Kostenführerschaft in Ab-wicklung und Verwaltung Automatisierung aller Prozesse um innovative Objektkategorien mit klarer Kundenzentrierung |
| Ausbau Händler- und digitales Prozessoptimierung, Vereinheit-lichung und Standardisierung neuer Marktpotenziale | Erschließung Geschäftsanbahnungen und Direktkundennetzwerk |
| Operational Excellence und Kostendisziplin allen Transaktionen mit Kunden | Erweiterung grenke Sustainability Produktangebot Index (GSI) |
| Durch unser Geschäftsmodell und die damit verbundene Fokusierung auf kleine Investi-tionen und KMU, haben wir eine hohe Anzahl von Geschäftsbeziehungen zu Fachhändlern sowie Leasingkunden. Dieses hochdiversi-fizierte Portfolio wollen wir kosteneffizient über den gesamten Lebenszyklus managen. Wir analysieren und optimieren fortlaufend unsere operativen Kernprozesse – von der sofortigen Entscheidungsfindung über den einfachen und schnellen Vertragsabschluss bis zur vollständig digitalen Prozessabwicklung. | ESG-Konformität |
Wir wollen der führende Finanzierungspartner für KMU weltweit sein
Nachhaltigkeit als integraler, übergreifender Bestandteil der Strategie – intern wie extern
Darüber hinaus haben wir Märkte identifiziert, auf die wir uns aufgrund der Komplexität, Größe und des geringen Potenzials zurückziehen werden.
Stärkung unseres Fachhandelsnetz-werks durch innovative Objektkategorien und kontinuierliche Digitalisierung.# Zusammengefasster Lagebericht
Strategische werden, hierzu zählen die Türkei und Singapur. In Partnerschaften, wie die im Januar 2025 angekündigte Zusammenarbeit mit INTESA SANPAOLO, unterstützen zudem den Direktvertrieb in wichtigen Kernmärkten weiter.
Wir wollen unsere hohe Kosteneffizienz, die wir aufgrund hoher Standardisierung in der Abwicklung und Verwaltung von mehr als einer Million laufenden Leasingverträgen und mehr als 680.000 aktiven Kundenbeziehungen („Massengeschäft“) erreichen, aufrechterhalten und ausbauen.
Weiterhin haben wir entschieden, das Factoringgeschäft zu veräußern und uns auf das Leasinggeschäft zu fokussieren.
Mit Miete24 sind wir im Jahr 2023 eine strategische Beteiligung eingegangen, um unsere potenziellen Kund:innen verstärkt über das Onlinegeschäft anzusprechen. Dabei wird eine plattformähnliche Onlinelösung angeboten, die in Zukunft auf Deutschland ausgedehnt werden soll.
Unsere Vertriebsorganisation nutzt ein breites Netzwerk mit über 39.000 Fachhandelspartnern und Vertragsbeziehungen zu über 680.000 KMU weltweit. Wir setzen stetig auf die Intensivierung des Direktvertriebs, vor allem in unseren etablierten Märkten, sowie in anderen kleinen Märkten wie Malta, Tschechien und der Slowakei wollen wir Synergien über Hub-Strukturen innerhalb des Konzerns beispielsweise über benachbarte Landesgesellschaften nutzen.
Gleichwohl ist unser Ziel, unsere Effizienz auch in Zukunft kontinuierlich zu steigern: bei der Geschäftsanbahnung und allen Transaktionen mit unseren Leasingkunden und Fachhändlern sowie bei internen Transaktionen.
Digital Excellence und Automatisierung
Wir werden unsere Geschäftsprozesse, wo immer vernünftig möglich, vollständig automatisieren und digitalisieren. Wir setzen dabei auf klare Kundenzentrierung und das Kreieren einer optimalen Customer-Journey. Mehr noch zielen wir nicht nur darauf ab, Komplexität für unsere Zielgruppen zu minimieren, sondern einfache und schnelle und damit stets die besten Lösungen zu bieten.
Ziel ist ein effizienter Mix aus digitalen Prozessen und persönlicher Kundenansprache, um die Beschleunigungseffekte der Digitalisierung im Vertrieb zur Erreichung von Operational Excellence zu nutzen.
Dazu setzen wir unter anderem auf moderne Bezahl- und Vertragsmodelle wie z. B. Pay-per-Use-Verträge und erweitern die Anwendungsfälle für den eContract. Für die effiziente Umsetzung dieser Themen setzen wir unseren konzerninternen IT-Dienstleister, die grenke digital GmbH (GdG).
Auch das Onboarding sowie ein ordnungsgemäßer KYC-Prozess gehören in eine optimale, digitale Customer-Journey, erst recht in unserem kleinteiligen Massengeschäft. Der Einsatz von KI kann uns bei der automatischen und integrativen Erfassung der richtigen und relevanten Daten unterstützen.
Wir werden den Beitrag unseres Leasinggeschäfts zur Nachhaltigkeit mithilfe unseres selbst entwickelten ESG-Index, dem grenke Sustainability Index (GSI), messen. Darüber hinaus nutzen wir zur Refinanzierung nachhaltige Finanzierungsinstrumente („Sustainability-linked Funding“).
Im Einklang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) und der Agenda 2030 erweiterten wir unsere Definition von Nachhaltigkeit, entwickelten ein Zielbild und leiteten eine Nachhaltigkeitsstrategie mit entsprechenden Maßnahmen für den Konzern ab.
Als Unternehmen wollen wir nachhaltig agieren und unserer Kundengruppe im Mittelstand vor allem die Finanzierung nachhaltiger Investitionsprojekte und nachhaltiger Geschäftsmodelle ermöglichen.
Wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Erweiterung des Portfolios um innovative Objektkategorien zur Erschließung neuer Marktpotenziale. Hierzu zählen wir unter anderem Objekte im Bereich der fortschreitenden Digitalisierung sowie Leasinggegenstände für den Ausbau einer grünen und insgesamt ressourcenschonenden Wirtschaft. Weiterhin zentral bleibt dabei die Wiederverwendung und Verwertung gebrauchter Leasingobjekte im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Wir werden unsere Geschäftsprozesse, wo immer vernünftig möglich, vollständig automatisieren und digitalisieren. Wir setzen dabei auf klare Kundenzentrierung und das Kreieren einer optimalen Customer-Journey. Mehr noch zielen wir nicht nur darauf ab, Komplexität für unsere Zielgruppen zu minimieren, sondern einfache und schnelle und damit stets die besten Lösungen zu bieten.
Ziel ist ein effizienter Mix aus digitalen Prozessen und persönlicher Kundenansprache, um die Beschleunigungseffekte der Digitalisierung im Vertrieb zur Erreichung von Operational Excellence zu nutzen.
Dazu setzen wir unter anderem auf moderne Bezahl- und Vertragsmodelle wie z. B. Pay-per-Use-Verträge und erweitern die Anwendungsfälle für den eContract. Für die effiziente Umsetzung dieser Themen setzen wir unseren konzerninternen IT-Dienstleister, die grenke digital GmbH (GdG).
Auch das Onboarding sowie ein ordnungsgemäßer KYC-Prozess gehören in eine optimale, digitale Customer-Journey, erst recht in unserem kleinteiligen Massengeschäft. Der Einsatz von KI kann uns bei der automatischen und integrativen Erfassung der richtigen und relevanten Daten unterstützen.
Wir werden den Beitrag unseres Leasinggeschäfts zur Nachhaltigkeit mithilfe unseres selbst entwickelten ESG-Index, dem grenke Sustainability Index (GSI), messen. Darüber hinaus nutzen wir zur Refinanzierung nachhaltige Finanzierungsinstrumente („Sustainability-linked Funding“).
Im Einklang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) und der Agenda 2030 erweiterten wir unsere Definition von Nachhaltigkeit, entwickelten ein Zielbild und leiteten eine Nachhaltigkeitsstrategie mit entsprechenden Maßnahmen für den Konzern ab.
Als Unternehmen wollen wir nachhaltig agieren und unserer Kundengruppe im Mittelstand vor allem die Finanzierung nachhaltiger Investitionsprojekte und nachhaltiger Geschäftsmodelle ermöglichen.
Wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Erweiterung des Portfolios um innovative Objektkategorien zur Erschließung neuer Marktpotenziale. Hierzu zählen wir unter anderem Objekte im Bereich der fortschreitenden Digitalisierung sowie Leasinggegenstände für den Ausbau einer grünen und insgesamt ressourcenschonenden Wirtschaft. Weiterhin zentral bleibt dabei die Wiederverwendung und Verwertung gebrauchter Leasingobjekte im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Wir wollen unsere hohe Kosteneffizienz, die wir aufgrund hoher Standardisierung in der Abwicklung und Verwaltung von mehr als einer Million laufenden Leasingverträgen und mehr als 680.000 aktiven Kundenbeziehungen („Massengeschäft“) erreichen, aufrechterhalten und ausbauen.
Gleichwohl ist unser Ziel, unsere Effizienz auch in Zukunft kontinuierlich zu steigern: bei der Geschäftsanbahnung und allen Transaktionen mit unseren Leasingkunden und Fachhändlern sowie bei internen Transaktionen.
Weiterhin haben wir entschieden, das Factoringgeschäft zu veräußern und uns auf das Leasinggeschäft zu fokussieren.
Mit Miete24 sind wir im Jahr 2023 eine strategische Beteiligung eingegangen, um unsere potenziellen Kund:innen verstärkt über das Onlinegeschäft anzusprechen. Dabei wird eine plattformähnliche Onlinelösung angeboten, die in Zukunft auf Deutschland ausgedehnt werden soll.
Unsere Vertriebsorganisation nutzt ein breites Netzwerk mit über 39.000 Fachhandelspartnern und Vertragsbeziehungen zu über 680.000 KMU weltweit. Wir setzen stetig auf die Intensivierung des Direktvertriebs, vor allem in unseren etablierten Märkten, sowie in anderen kleinen Märkten wie Malta, Tschechien und der Slowakei wollen wir Synergien über Hub-Strukturen innerhalb des Konzerns beispielsweise über benachbarte Landesgesellschaften nutzen.
Nachhaltigkeit
Dabei vermeiden wir Fristentransformation und eliminieren so potenzielle Zinsänderungs- und Anschlussfinanzierungsrisiken auf Portfolioebene. Wir nutzen die verschiedenen Säulen der Refinanzierung je nach Bedarf und Marktsituation. Wir verfügen über ein Investment-Grade-Rating der Ratingagenturen Standard & Poor‘s und Fitch Ratings.
Über diese vier Kernziele hinaus spielt die Steuerung der Liquidität und Refinanzierung eine elementare strategische Rolle für uns. Bedarfsgerechte Liquidität und wettbewerbsfähige Refinanzierung sind existenziell in unserem Geschäftsmodell und werden entsprechend strategisch gesteuert. Dabei hat eine solide Eigenkapitalausstattung einen entscheidenden Einfluss auf unsere Ratings sowie die Zinshöhe und damit die Kosten unserer Refinanzierung. Seit vielen Jahren halten wir unser selbst gestecktes Ziel für die Eigenkapitalquote von 16 Prozent ein. Um jederzeit eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, setzen wir seit jeher auf eine möglichst breite Refinanzierungsstruktur. Uns stehen hierbei vielfältige Instrumente zur Verfügung, die je nach Marktgegebenheiten im Rahmen der Gesamtstrategie eingesetzt werden.
Im Wesentlichen beruht die fremdkapitalbasierte Finanzierung auf drei Säulen:
- Senior-Unsecured-Instrumente, die im Wesentlichen auf unserem Investment-Grade-Rating aufbauen. Dazu zählen Anleihen, aktuell ein Green Bond, ein Social Bond, Commercial Paper und Schuldverschreibungen, aber auch Kreditbeziehungen mit internationalen Banken, sowie syndizierte Kreditlinien.
- Forderungsbasierte Finanzierung, unter anderem durch ABCP-Programme.
- Das Einlagengeschäft der grenke Bank.
Dabei vermeiden wir Fristentransformation und eliminieren so potenzielle Zinsänderungs- und Anschlussfinanzierungsrisiken auf Portfolioebene. Wir nutzen die verschiedenen Säulen der Refinanzierung je nach Bedarf und Marktsituation. Wir verfügen über ein Investment-Grade-Rating der Ratingagenturen Standard & Poor‘s und Fitch Ratings.
Über diese vier Kernziele hinaus spielt die Steuerung der Liquidität und Refinanzierung eine elementare strategische Rolle für uns. Bedarfsgerechte Liquidität und wettbewerbsfähige Refinanzierung sind existenziell in unserem Geschäftsmodell und werden entsprechend strategisch gesteuert. Dabei hat eine solide Eigenkapitalausstattung einen entscheidenden Einfluss auf unsere Ratings sowie die Zinshöhe und damit die Kosten unserer Refinanzierung. Seit vielen Jahren halten wir unser selbst gestecktes Ziel für die Eigenkapitalquote von 16 Prozent ein. Um jederzeit eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, setzen wir seit jeher auf eine möglichst breite Refinanzierungsstruktur. Uns stehen hierbei vielfältige Instrumente zur Verfügung, die je nach Marktgegebenheiten im Rahmen der Gesamtstrategie eingesetzt werden.
Im Wesentlichen beruht die fremdkapitalbasierte Finanzierung auf drei Säulen:
- Senior-Unsecured-Instrumente, die im Wesentlichen auf unserem Investment-Grade-Rating aufbauen. Dazu zählen Anleihen, aktuell ein Green Bond, ein Social Bond, Commercial Paper und Schuldverschreibungen, aber auch Kreditbeziehungen mit internationalen Banken, sowie syndizierte Kreditlinien.
- Forderungsbasierte Finanzierung, unter anderem durch ABCP-Programme.
- Das Einlagengeschäft der grenke Bank.
Zur Beurteilung und Steuerung der Profitabilität unseres Leasinggeschäfts berechnen wir den Deckungsbeitrag 1 und 2.
- Deckungsbeitrag 1 (DB1): Dieses Maß erfasst den jährlichen Deckungsbeitrag eines Leasingvertrags abzüglich der an Dritte bezahlten Provision, während der DB2 den Barwert der operativen Erträge eines Leasingvertrags inklusive Risikokosten, Service- und Verwertungsertrag darstellt. Beide Größen beziehen sich auf die Totalperiode eines Leasingvertrags und betrachten somit im Durchschnitt die vier Jahre Leasingvertragsdauer beginnend mit Vertragsabschluss. Der Fokus der Steuerung liegt auf dem DB2, der in seiner Berechnung mit dem operativen Ergebnis des Konzerns korreliert.
- Deckungsbeitrag 2 (DB2): Wie oben beschrieben, erfasst der DB2 den Barwert der operativen Erträge eines Leasingvertrags inklusive Risikokosten, Service- und Verwertungsertrag.
1.3 Steuerungssystem
1.3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Bewertung der Geschäftsentwicklung und zur Steuerung des Konzerns nutzt der Vorstand folgende finanzielle Leistungsindikatoren.
| Guidance 2024 | 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|---|
| Leasingneugeschäft (in Mrd. Euro) | 3,0–3,2 | 3,1 | 2,6 | 2,3 |
| Gewinn (in Mio. Euro) | 68,0–76,0 | 70,2 | 86,7 | 84,2 |
| Eigenkapitalquote | >16% | 16,1% | 19,1% | 20,8% |
| Cost-Income-Ratio (CIR) | <58% | 59,2% | 59,2%* | 55,2%* |
| Schadenquote | ≤1,5% | 1,3% | 1,0% | 1,3% |
| DB2-Marge | leicht über 17,0% | 16,5% | 16,1% | >16,5% |
Leasingneugeschäft: das Leasingneugeschäft wird gemessen am Nettoanschaffungswert in Euro aller neu abgeschlossenen Leasingverträge innerhalb einer Periode. Es zeigt die Entwicklung des Leasingportfolios über einen definierten Zeitraum (Quartal/Jahr). Das Leasing-Neugeschäft ist die Quelle künftiger Erträge.
Konzernergebnis: Gewinn nach Steuern des Konzerns im Berichtszeitraum.
Eigenkapitalquote: der Anteil des bilanzellen Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Eine solide Eigenkapitalquote ist Grundlage für ein Investmentgrade-Rating, das wiederum für die Refinanzierung am Kapitalmarkt relevant ist.
Cost-Income-Ratio: Verhältnis aus der Summe der Aufwandspositionen (Personalaufwand, Abschreibungen, Vertriebs- und Verwaltungsaufwand) sowie der Summe der Ertragspositionen (operative Erträge vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge). Die CIR gilt als Indikator der Kosteneffizienz.
Schadenquote: Quotient aus den Aufwendungen über die Totalperiode (gesamte Laufzeit) und dem Nettoanschaffungswert aller neuen Leasingverträge innerhalb einer Periode. Dies ist ein Indikator der prognostizierten Profitabilität des neu abgeschlossenen Leasingportfolios.
1.3.2 Steuerungsgrößen
Über die vorgenannten Konzernsteuerungsgrößen hinaus gibt es weitere Steuerungskennzahlen für das Leasinggeschäft:
- Leasingvertrags abzüglich der an Dritte bezahlten Provision, während der DB2 den Barwert der operativen Erträge eines Leasingvertrags inklusive Risikokosten, Service- und Verwertungsertrag darstellt. Beide Größen beziehen sich auf die Totalperiode eines Leasingvertrags und betrachten somit im Durchschnitt die vier Jahre Leasingvertragsdauer beginnend mit Vertragsabschluss. Der Fokus der Steuerung liegt auf dem DB2, der in seiner Berechnung mit dem operativen Ergebnis des Konzerns korreliert.
- Nettoanschaffungswert (NAW) und Expected Loss
- Embedded Value
Zur Beurteilung und Steuerung der Profitabilität unseres Leasinggeschäfts berechnen wir den Deckungsbeitrag 1 und 2. Nettoanschaffungswert (NAW) und Expected Loss Jahre Leasingvertragsdauer beginnend mit Vertragsabschluss. Der Fokus der Steuerung liegt auf dem DB2, der in seiner Berechnung mit dem operativen Ergebnis des Konzerns korreliert.
- Deckungsbeitrag 1 (DB1): Dieses Maß erfasst den jährlichen Deckungsbeitrag eines Leasingvertrags abzüglich der an Dritte bezahlten Provision, während der DB2 den Barwert der operativen Erträge eines Leasingvertrags inklusive Risikokosten, Service- und Verwertungsertrag darstellt. Beide Größen beziehen sich auf die Totalperiode eines Leasingvertrags und betrachten somit im Durchschnitt die vier Jahre Leasingvertragsdauer beginnend mit Vertragsabschluss. Der Fokus der Steuerung liegt auf dem DB2, der in seiner Berechnung mit dem operativen Ergebnis des Konzerns korreliert.
- Deckungsbeitrag 2 (DB2): Wie oben beschrieben, erfasst der DB2 den Barwert der operativen Erträge eines Leasingvertrags inklusive Risikokosten, Service- und Verwertungsertrag.
Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren
| Guidance 2024 | 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|---|
| Leasingneugeschäft (in Mrd. Euro) | 3,0–3,2 | 3,1 | 2,6 | 2,3 |
| Gewinn (in Mio. Euro) | 68,0–76,0 | 70,2 | 86,7 | 84,2 |
| Eigenkapitalquote | >16% | 16,1% | 19,1% | 20,8% |
| Cost-Income-Ratio (CIR) | <58% | 59,2% | 59,2%* | 55,2%* |
| Schadenquote | ≤1,5% | 1,3% | 1,0% | 1,3% |
| DB2-Marge | leicht über 17,0% | 16,5% | 16,1% | >16,5% |
Leasingneugeschäft: das Leasingneugeschäft wird gemessen am Nettoanschaffungswert in Euro aller neu abgeschlossenen Leasingverträge innerhalb einer Periode. Es zeigt die Entwicklung des Leasingportfolios über einen definierten Zeitraum (Quartal/Jahr). Das Leasing-Neugeschäft ist die Quelle künftiger Erträge.
Konzernergebnis: Gewinn nach Steuern des Konzerns im Berichtszeitraum.
Eigenkapitalquote: der Anteil des bilanzellen Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Eine solide Eigenkapitalquote ist Grundlage für ein Investmentgrade-Rating, das wiederum für die Refinanzierung am Kapitalmarkt relevant ist.
Cost-Income-Ratio: Verhältnis aus der Summe der Aufwandspositionen (Personalaufwand, Abschreibungen, Vertriebs- und Verwaltungsaufwand) sowie der Summe der Ertragspositionen (operative Erträge vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge). Die CIR gilt als Indikator der Kosteneffizienz.
Schadenquote: Quotient aus den Aufwendungen über die Totalperiode (gesamte Laufzeit) und dem Nettoanschaffungswert aller neuen Leasingverträge innerhalb einer Periode. Dies ist ein Indikator der prognostizierten Profitabilität des neu abgeschlossenen Leasingportfolios.
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
40
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsrats
- Aktie & Investor Relations
- Konzern- Jahresabschluss
- grenke AG Finanzkalender & Kontakt
- Abschluss
1.3 Steuerungssystem
1.3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Bewertung der Geschäftsentwicklung und zur Steuerung des Konzerns nutzt der Vorstand folgende finanzielle Leistungsindikatoren.
1.3.2 Steuerungsgrößen
Über die vorgenannten Konzernsteuerungsgrößen hinaus gibt es weitere Steuerungskennzahlen für das Leasinggeschäft:
- Leasingvertrags abzüglich der an Dritte bezahlten Provision, während der DB2 den Barwert der operativen Erträge eines Leasingvertrags inklusive Risikokosten, Service- und Verwertungsertrag darstellt. Beide Größen beziehen sich auf die Totalperiode eines Leasingvertrags und betrachten somit im Durchschnitt die vier Jahre Leasingvertragsdauer beginnend mit Vertragsabschluss. Der Fokus der Steuerung liegt auf dem DB2, der in seiner Berechnung mit dem operativen Ergebnis des Konzerns korreliert.
- Nettoanschaffungswert (NAW) und Expected Loss
- Embedded Value
Zur Beurteilung und Steuerung der Profitabilität unseres Leasinggeschäfts berechnen wir den Deckungsbeitrag 1 und 2.
41
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsrats
- Aktie & Investor Relations
- Konzern- Jahresabschluss
- grenke AG Finanzkalender & Kontakt
- Abschluss
1.3 Steuerungssystem
Wirtschaftsbericht
Während der Deckungsbeitrag einer Periode und dem Vermietvolumen zum Periodenstichtag. Sie gibt die Performance des Leasingportfolios im Berichtszeitraum wieder.
Der Expected Loss entspricht der über die Gesamtlaufzeit eines Leasingvertrags beziehungsweise eines Portfolios anfänglich kalkulierten und erwarteten Schadenshöhe. Dabei streben wir eine möglichst geringe Abweichung der erwarteten Schäden von den später tatsächlich realisierten Schäden an.
Der Embedded Value stellt den Barwert sämtlicher noch ausstehender Raten und erwarteten Verwertungserlöse nach Kosten und Risikovorsorge auf die verbleibende Restlaufzeit des gesamten Bestandsportfolios dar. Der DB2 gibt den gesamten Embedded Value des Neugeschäfts einer Periode vor Kosten und Steuern an.
Den Embedded Value als zusätzliche Kennzahl verwenden wir aus zwei Gründen: Erstens, weil Aufwendungen, die bei der Expansion in neue Märkte und bei Zellteilungen bzw. der Eröffnung neuer Niederlassungen in unseren Märkten entstehen, nicht unmittelbar, sondern meist erst nach Beendigung der Anlaufphase durch Erträge gedeckt werden. Zweitens, weil der interne Zins in unseren Leasingforderungen über die Restlaufzeit eines Portfolios weitgehend übernimmt.
Steuerungsgrößen Leasing
| Einheit | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|
| DB-Marge 1 | Prozent | 11,2 | 9,8 | 10,0 |
| DB-Marge 2 | Prozent | 17,0 | 16,5 | 16,1 |
| Nettoanschaffungswert (NAW) | Mio. EUR | 3.057,0 | 2.581,3 | 2.299,2 |
| Expected Loss/NAW | Prozent | 6,0 | 5,1 | 5,0 |
| Embedded Value | Mio. EUR | 1.719,0 | 1.689,0 | 1.663,6 |
2024 haben wir bekanntgegeben, dass wir das Factoringgeschäft einstellen und diese Sparte veräußern oder schließen werden. Die Steuerungsgrößen für das Factoringgeschäft sind die Bruttomarge – definiert als die Erträge aus dem Forderungsankauf, der Kreditierung und dem Forderungsmanagement im Verhältnis zu den jeweiligen Nettoanschaffungswerten – und das Factoringvolumen, mit dessen Anstieg auch die Gewinnung zusätzlicher Kund:innen einhergeht. Die Zusagen von Finanzierungsanfragen werden dabei gestaffelt nach Risikoklassen gesteuert.
Steuerungsgrößen Factoring
| Einheit | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|
| Bruttomarge | Prozent | 1,5 | 1,6 | 1,4 |
| Factoringvolumen | Mio. EUR | 910,4 | 838,6 | 784,2 |
Eine der wesentlichen Steuerungsgrößen der grenke Bank ist das Einlagevolumen, da die grenke Bank über den Ankauf von Leasingforderungen einen wichtigen Bestandteil der Refinanzierungsstrategie des grenke Konzerns abstellt. Darüber hinaus wird die grenke Bank auf Basis ihrer Eigenkapitalausstattung gesteuert, wobei auf die Eigenkapitalquote, die Gesamtkapitalquote gemäß CRR, die Leverage Ratio und die Liquiditätsdeckungsquote (LCR) abgestellt wird.
Steuerungsgrößen Bank
| Einheit | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|
| Einlagevolumen | Mio. EUR | 2.308,0 | 1.686,0 | 1.236,0 |
| Eigenkapitalquote | Prozent | 19,2 | 21,6 | 23,1 |
| Gesamtkapitalquote | Prozent | 19,4 | 21,9 | 27,5 |
| Leverage Ratio | Prozent | 10,9 | 14,1 | 19,3 |
| Liquiditätsdeckungsquote | Prozent | 997,3 | 1.565,4 | 531,9 |
feststeht, aber sich infolge der IFRS-Leasingbilanzierung erst über die Laufzeit im Zinsergebnis niederschlägt. Gleichzeitig besteht bei der fristenkongruenten Refinanzierung eine hohe Prognosesicherheit über den Zinsaufwand und somit insgesamt für das ausstehende Zinsergebnis über die Restlaufzeit. Mithilfe der Steuerung auf Basis des Embedded Values berücksichtigen wir zukünftige Ergebnisbeiträge des Leasingneugeschäfts und verbinden zwei Ziele zu einem: das Wachstum des Neugeschäfts mit der Steigerung des Substanzwerts.
Die jeweiligen mittelfristigen Ziele für die relevanten finanziellen Steuerungskennzahlen des Konzerns sowie die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2024 finden Sie im Kapitel 6.2 „Prognosebericht“.
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
In Kürze
- Brief des Vorstands-
- Bericht des Aktie &
- Investor Relations
- Konzern-
- Abschluss
- Finanzkalender &
- grenke AG
- Kontakt
- vorsitzenden Aufsichtsrats
- Lagebericht
1.3.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Neben den in Abschnitt 1.3.1 beschriebenen finanziellen Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators – KPI) wird der Unternehmenswert des grenke Konzerns auch durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt.
Im Geschäftsjahr 2024 haben wir die Nachhaltigkeitsstrategie und -aktivitäten des grenke Konzerns weiter vorangetrieben. Zur Beurteilung und Steuerung unserer Nachhaltigkeitsziele wurden bereits im Jahr 2022 die wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren als TOP-KPI definiert. Diese wurden im Geschäftsjahr 2023 mit entsprechenden Zielgrößen versehen.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die wichtigsten KPI auf einen Blick.
KLIMA UND UMWELT
des Pariser Klimaabkommens leisten. Unser erster Klimaaktionsplan beschreibt unsere Anteil ESG-Produkte und Emissionsreduktionsziele bis 2030 und 2050 Services am Gesamtportfolio sowie wichtige Meilensteine zur deren Errei- Wir legen Wert darauf, unser Produktportfolio chung. Diese stellen wir in unserer nichtfinan- sowie die Leasingverträge möglichst nachhaltig ziellen Konzernerklärung im Detail dar. zu gestalten. Unser Objektportfolio erweitern Zur Erreichung unserer Klimaziele messen wir wir dafür vor allem um Leasingobjekte der jährlich unseren Unternehmensfußabdruck. Green Economy. Das heißt Objekte, die zu In diesem Rahmen ermitteln wir die Treib- einer nachhaltigen Transformation der Ge- hausgasemissionen unserer direkten Ge- schäftstätigkeit unserer Kunden im Einzelnen schäftstätigkeit (Scope 1), unseres indirekten sowie der Wirtschaft als Ganzes beitragen. Energieverbrauchs (Scope 2) und unserer Hierzu zählen u. a. Objekte zur Erzeugung Wertschöpfungskette (Scope 3). Die Scope- und Speicherung erneuerbarer Energien, 3-Emissionen beinhalten die für uns relevante für nachhaltige Mobilitätslösungen und Auswahl an Kategorien gemäß Greenhouse- Ressourcenmanagement. Gas(GHG)-Protokoll. Wir wollen Kunden Investitionen in ihre nach-
haltige Transformation ermöglichen. Deshalb
ist es unser Ziel, den Anteil der Green-Econo-
my-Objekte bemessen am Nettoanschaffungs-
volumen des gesamten Leasingneugeschäfts
schrittweise zu erhöhen. Im Geschäftsjahr
2024 betrug der Anteil dieser Objekte bezogen
auf das gruppenweite Leasingneugeschäft des
jeweiligen Jahres 7,8 Prozent nach 7,7 Prozent
im Vorjahr.
Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren*
| 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|
| Anteil ESG-Produkte und Services am Gesamtportfolio | |||
| THG-Emissionen (Scope 1, 2 und 3) | |||
| Automatisierungsgrad im Leasingkernprozess | |||
| grenke Engagement Score (Mitarbeiterzufriedenheit) | |||
| Fluktuationsquote | |||
| Anzahl Tage für Weiterbildungen von Mitarbeiter:innen | |||
| Overall Strategy Awareness (Score) | |||
| Anteil der Topmanagementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung | |||
| Abschlussquote der internen Auditprüfungen |
- Diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden in der Konzernnachhaltigkeitserklärung auch als TOP-KPI bezeichnet.
Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen Scope 1, 2 und 3)
Bis spätestens 2050 wollen wir Netto-Null für unsere Geschäftstätigkeiten erreichen und somit einen positiven Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel
Für 2024 entsprechen die zugrunde liegen-
den Verbrauchsdaten dem Berichtszeitraum.
Die Verbrauchsdaten stammten bisher aus
dem Vorjahr, da uns diese Informationen zum
Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht
vorlagen. Unseren Unternehmensfußabdruck
(Corporate Carbon Footprint) 2024 vervollstän-
digten wir mit Hilfe konservativer Hochrech-
nungen in den bestehenden Scope 1, 2 und 3
Kategorien.1
Unsere Scope-1-Emissionen belaufen sich auf
2.690 t CO2e und machen einen Anteil
von 34 Prozent aus (2023: 3.184 t CO2e;
2022: 3.407 t CO2e).
Unsere Scope-2-Emissionen (standortbasiert)
belaufen sich auf 960 t CO2e und machen
einen Anteil von 12 Prozent aus (2023:
1.197 t CO2e; 2022: 1.498 t CO2e).
1 Aufgrund fehlender oder nicht in ausreichender Qualität vorliegender Daten enthalten unsere Scope 3 Emissionen noch keine Angaben bzw. Schätzungen zu unseren verleasten Gegenständen.# In Kürze
- Brief des Vorstands- & Aufsichtsratsvorsitzenden
- Lagebericht
- Konzern- Jahresabschluss
- Investor Relations
- Aktion & Abschluss
- Finanzkalender
- Kontakt
Im Scope 3 haben wir Emissionen in Höhe von 4.183 t CO2e ermittelt. Diese machen einen Anteil von 53 Prozent aus (2023: 3.581 t CO2e; 2022: 4.632 t CO2e). Detaillierte Erläuterungen zu den Reduktionsmaßnahmen werden im Kapitel 3 „Nichtfinanzielle Konzernklärung“ unter „ESRS E1 – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“ dargestellt.
TOP-KPI: Treibhausgasemissionen für Scope 1, 2, 3 und gesamt, gemessen in t CO2e gemäß GHG-Protokoll.
Automatisierungsgrad im Leasingkernprozess
Im Geschäftsjahr 2024 waren digitale Signatur-Lösungen in 27 Ländern verfügbar (2023: 27 Länder). Der Anteil der über eSignature elektronisch abgeschlossenen Leasingverträge betrug im Geschäftsjahr 40,5 Prozent und liegt damit leicht über dem Vorjahreswert (2023: 40,1 Prozent).
Unsere Lösung zur digitalen Rechnungsstellung war im Geschäftsjahr 2024 weiterhin in 26 Ländern verfügbar (2023: 26 Länder). Detaillierte Informationen zum Thema eInvoicing geben wir im Kapitel „ESRS E1 – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“.
Die Messbarkeit des Automatisierungsgrads im Leasingkernprozess, also von der ersten Anfragestellung bis zum Vertragsende, wollen wir in den folgenden Geschäftsjahren kontinuierlich verbessern.
Der TOP-KPI setzt sich zusammen aus:
- Anzahl Länder mit verfügbaren eSignature-Lösungen
- Anzahl der Länder mit verfügbaren eInvoice-Lösungen
- eContract-Quote, gemessen am Anteil mit eSignature abgeschlossenen Leasingverträgen im Vergleich zur Gesamtzahl neuer Vertragsabschlüsse im Geschäftsjahr
Im Kontext unseres Geschäftsmodells als Small-Ticket-Leasingfinanzierer ist die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse ein wesentlicher Treiber, auch zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Dies gilt insbesondere in der Dimension Umwelt für einen schonenden Ressourceneinsatz, aber auch im Hinblick auf Soziales und Governance. Denn z. B. durch 24/7-Verfügbarkeit und Self-Service-Funktionalität erhöhen wir das Servicelevel für unsere Kunden und Partner. Durch integrierte Kontrollen in diesen Prozessen sichern wir gleichzeitig auf effiziente Art unser rechtskonformes Handeln. Unser Ziel ist es, in allen papierintensiven Prozessen den Papierverbrauch weiter auf ein Minimum zu reduzieren.
Den Grad der Automatisierung messen wir anhand der Verfügbarkeit unserer eSignature- und eInvoice-Lösungen sowie der eContract-Quote bei neuen Vertragsabschlüssen.
SOZIALER BEITRAG
grenke Engagement-Score (Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen)
Die jährliche Befragung unserer Mitarbeiter:innen ist eine wichtige Basis zur Evaluierung unserer Arbeitgeberattraktivität. Aus detaillierten Fragestellungen ermitteln wir den grenke Engagement-Score (GES). Dieser dient der Messung der Mitarbeiterzufriedenheit und fasst die Ergebnisse aus den Themenfeldern Engagement, Identifikation und Bindung sowie Gesamtzufriedenheit mit dem Unternehmen in einem Score zusammen. Das Ergebnis des GES wird anhand einer Skala von 1 bis 7 ermittelt, wobei 1 einer hohen Zufriedenheit und 7 einer geringen Zufriedenheit entspricht. Wir streben langfristig einen grenke Engagement-Score von mindestens 2,2 an.
Aus der diesjährigen Befragung ergab sich wie im Vorjahr ein GES von 2,1 (2023: 2,1). Die Beteiligungsquote lag konzernweit bei 67,8 Prozent (2023: 68,4 Prozent).
TOP-KPI: grenke Engagement-Score, gemessen als quantitativer Score zwischen 1 und 7 auf Basis der jährlichen Befragung unserer Mitarbeiter:innen.
Fluktuationsquote
Ein weiterer Indikator für ein nachhaltiges Personalmanagement und die Attraktivität als Arbeitgeber ist die Fluktuationsquote. Diese spiegelt das Bleibe- und Wechselverhalten im Verhältnis zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter:innen ohne Elternzeit und unbezahlte Abwesenheit wider. Unsere Zielsetzung ist es, eine geringere Fluktuationsquote als die Finanz- und Versicherungsdienstleisterbranche zu erreichen. Dieser Branchenwert betrug 2022 durchschnittlich 16,8 Prozent, womit wir im Geschäftsjahr weiterhin innerhalb unserer Zielmarke lagen. Im Geschäftsjahr 2024 betrug die Fluktuationsquote im Konzerndurchschnitt 8,9 Prozent (2023: 9,7 Prozent). Damit sank die Quote erneut im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte.
TOP-KPI: Fluktuation in Prozent im Berichtsjahr, gemessen anhand des Bleibe- und Wechselverhaltens im Verhältnis zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten nach Köpfen.
Anzahl Weiterbildungstage
Zur langfristigen Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter:innen bieten wir ein umfassendes Angebot an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Dessen Nutzung messen wir anhand der durchschnittlichen Anzahl von Tagen pro Mitarbeiter:in, die im Berichtszeitraum für freiwillige sowie für Pflichtschulungen verwendet wurden.
Unser Ziel war es, die durchschnittlichen Schulungstage pro Mitarbeiter:in bereits 2023 auf 3,5 bis 4 Tage zu erhöhen. Im Geschäftsjahr 2024 belief sich die Anzahl auf 3 Tage (2023: 3,7 Tage) bei einer konzernweiten Schulungsquote von weiterhin rund 99 Prozent (2023: 99 Prozent). Damit liegen wir im Geschäftsjahr 2024 leicht unter der Zielquote von 3,5 bis 4 Weiterbildungstagen pro Mitarbeiter:in. An dieser halten wir weiterhin fest.
TOP-KPI: durchschnittliche Anzahl der Schulungs- und Weiterbildungstage pro Mitarbeiter:in im Berichtsjahr, gemessen auf Basis der Gesamtbeschäftigtenanzahl.
Overall Strategy Awareness (Score)
Für eine optimale Umsetzung unserer Unternehmensstrategie und damit auch der Nachhaltigkeitsstrategie legen wir großen Wert auf die Zustimmung und Unterstützung durch unsere Mitarbeiter:innen. Die sogenannte Overall Strategy Awareness (OSA) beschreibt die Identifizierung unserer Mitarbeiter:innen mit der Strategie. Wir messen den OSA-Score auf Basis der Fragen zu Strategie, Produkten und Innovation in der jährlichen Mitarbeiterbefragung. Das Ergebnis des Overall Strategy Awareness Score wird anhand einer Skala von 1 bis 7 ermittelt, wobei 1 hoher Bekanntheit und 7 geringer Bekanntheit entspricht. Unser Ziel ist es, langfristig einen OSA-Score von 2,5 zu gewährleisten.
Im Geschäftsjahr 2024 gab es keine Veränderung zum Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2023, und die Overall Strategy Awareness blieb konstant bei einem Score von 2,6 (2023: 2,6).
TOP-KPI: Overall Strategy Awareness Score, gemessen als Wert zwischen 1 und 7 auf Basis aller Antworten zu den Sektionen Strategie, Produkte und Innovation der jährlichen Befragung unserer Mitarbeiter:innen.
Anteil der Topmanagementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung
Zur Sicherstellung der konzernübergreifenden Steuerung entlang unserer Nachhaltigkeitsstrategie integrieren wir Nachhaltigkeitskomponenten in die variable Vergütung des Topmanagements. Wir messen dies als den Anteil der Topmanagementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung im Vergleich zu der Gesamtanzahl der Topmanagementpositionen (d. h. des Vorstands sowie der ersten und zweiten Führungsebene).
TOP-KPI: Anteil der Topmanagementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung, gemessen auf Basis der Gesamtanzahl von Topmanagementpositionen (d. h. des Vorstands sowie der ersten und zweiten Führungsebene).
Im Geschäftsjahr 2022 wurden für den gesamten Konzernvorstand erstmalig variable Vergütungsbestandteile an Nachhaltigkeitsziele geknüpft. Dies ergibt eine Quote von 100 Prozent im Vorstand sowie von 1,7 Prozent in der Gesamtbetrachtung von Vorstand und Topmanagement (2023: 1,8 Prozent) (vgl. Kapitel 3 „Nichtfinanzielle Konzernerklärung“ unter „ESRS 2 Unternehmensporträt“).
VERANTWORTUNG UND VERTRAUEN
Abschlussquote der Internal Audits
Unsere Governance-Struktur stärken wir durch effektive Prozesse und Kontrollen zur Sicherung rechtskonformen und integren Handelns. Um dies zu gewährleisten, messen wir den Anteil der abgeschlossenen Prüfungen im Vergleich zur Gesamtzahl der für das Geschäftsjahr geplanten Prüfungen durch das Internal Audit in der gesamten grenke Gruppe. Unser Ziel war es, die Abschlussquote aller Prüfungen bis 2023 auf 75 Prozent und im Weiteren bis 2024 auf 85 Prozent und ab 2025 auf 90 Prozent zu erhöhen. Die Abschlussquote belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 65 Prozent (2023: 81 Prozent). Die geringere Abschlussquote interner Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr kam durch die strategisch priorisierte Abarbeitung von Maßnahmen im Geschäftsjahr zustande.
TOP-KPI: Anteil der abgeschlossenen Revisionsprüfungen durch Internal Audit, gemessen in Prozent auf Basis der geplanten Audits gemäß Jahresprüfungsplanung.
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
1 Sämtliche Scope 3 Angaben beinhalten derzeit noch keine Angaben zu Emissionen unserer verleasten Gegenstände. Zukünftige Veränderungen sowie deren Auswirkungen auf unsere Reduktionsziele werden wir entsprechend transparent berichten.
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2. Wirtschaftsbericht
Weitere Informationen können nachfolgend der in Kapitel 3 enthaltenen nichtfinanziellen Konzernerklärung entnommen werden.
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Das globale makroökonomische und geopolitische Umfeld war im Jahr 2024 von andauernden und neuen Herausforderungen geprägt. Eine schwache Konjunktur und steigende Insolvenzzahlen in wichtigen Kernregionen verursachten zusätzliche Unsicherheit. Die anhaltenden Kriege zwischen Russland und der Ukraine sowie im Nahen Osten hatten zahlreiche direkte und indirekte Implikationen auf wirtschaftliches Handeln. Politische Umbrüche, insbesondere die Wahlen in den USA, hatten weitreichende Auswirkungen auf die nationale und internationale Wirtschaftspolitik. Nahezu zeitgleich sorgten Regierungskrisen in Deutschland, Frankreich und zuletzt auch Kanada für Instabilität.
Umgekehrt erzeugten die geldpolitischen Lockerungen der Zentralbanken weltweit aufgrund rückläufiger Inflationsraten konjunkturstimulierende Effekte. Im Euroraum lag die Inflationsrate zum Jahresbeginn 2024 bei 2,8 Prozent und damit weiterhin über dem Zielniveau von 2 Prozent. Infolgedessen beließ die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins zunächst auf dem Niveau von 4 Prozent. Da der Inflationsdruck im Jahresverlauf nachließ, lockerte die EZB sukzessive ihren Leitzins. Die erste Zinssenkung nahm sie im Juni 2024 vor. Nach weiteren Zinsschritten im September, Oktober und Dezember 2024 betrug der Leitzins zum Ende des Berichtsjahres 3 Prozent. Die Inflation ließ zwischenzeitlich nach und erreichte im September 2024 mit 1,7 Prozent sogar ein Niveau unterhalb von 2 Prozent. In den Folgemonaten erreichte sie jedoch wieder ein Level leicht oberhalb der Zielmarke der EZB und ersten Schätzungen zufolge stieg sie im März auf 2,1 Prozent im September), bevor sie Dezember 2024 auf 2,4 Prozent. Zu weiteren Zinsschritten gab die EZB keinen detaillierten Ausblick, vielmehr wolle sie bei den kommenden Sitzungen weiterhin datenabhängig entscheiden. In ihrer Sitzung vom 12. Dezember 2024 ordnete die EZB ihre Geldpolitik weiterhin als restriktiv ein, wobei sich die Kreditkonditionen für Firmen und Haushalte im Jahresverlauf 2024 bereits verbessert hätten.
Dem „Bank Lending Survey“ der EZB zufolge gaben die im Euroraum befragten Banken an, dass sie die Kreditvergabestandards für Unternehmen im vierten Quartal 2024 aufgrund gestiegener Risiken hinsichtlich des wirtschaftlichen Ausblicks, der industrie- und unternehmensspezifischen Bedingungen sowie einer geringeren Risikotoleranz ihrerseits so stark verschärft hatten wie seit dem dritten Quartal 2023 nicht mehr. Davon betroffen waren vor allem Deutschland und Frankreich, während sich die Kreditrichtlinien in Italien lockerten. Für das erste Quartal 2025 erwarteten die befragten Banken eine weitere Verschärfung der Richtlinien für Unternehmenskredite.
In den USA begann die geldpolitische Lockerung etwas später als im Euroraum. In das Jahr 2024 starteten die Vereinigten Staaten mit einer Leitzinsspanne von 5,25 bis 5,5 Prozent. Ihre erste Zinssenkung nahm die US-amerikanische Notenbank Fed im September 2024 vor. Zwei weitere Zinsschritte folgten im November und Dezember. Damit lag die Spanne für den Leitzins zum Jahresende bei 4,25 bis 4,5 Prozent. Die US-Inflationsrate gemessen an dem für das Inflationsziel der Fed relevanten Index für private Konsumausgaben (PCE) war im Jahresverlauf ähnlich wie im Euroraum zunächst gesunken (von 2,6 Prozent im Januar und 2,8 Prozent im März auf 2,1 Prozent im September), bevor sie gegen Jahresende wieder auf zuletzt 2,6 Prozent im Dezember 2024 anstieg.
Die Unternehmensinsolvenzen im Euroraum stiegen einer Schätzung durch Eurostat zufolge weiter an. Der entsprechende Index wurde im 4. Quartal 2024 auf 174,1 Punkte geschätzt. Damit übertraf er das Vorjahresquartal um 6,5 Prozent (Q4 2023: 163,5 Punkte). Im Ländervergleich lag Frankreich mit 257,8 Punkten (Q4 2023: 233,9 Punkte) weit über dem aggregierten Wert, Deutschland befand sich mit 161,7 Punkten (Q4 2023: 133,8 Punkte) leicht unterhalb des Durchschnitts, Spanien und Italien schnitten mit 131,2 Punkten (Q4 2023: 137,4 Punkte) und 109,5 Punkten (Q4 2023: 91,3 Punkte) etwas besser als der Euroraum im Aggregat ab. Für das gesamte Jahr 2024 schätzt die Allianz Trade das Wachstum der Insolvenzen weltweit auf 11 Prozent relativ zum Vorjahr (2023: 7 Prozent). Dabei rechnet sie für Deutschland mit einer Zunahme der Insolvenzen um 25 Prozent (2023: 22 Prozent), für Italien sind es
| Wirtschaftswachstum gemäß IWF | Prozent | |
|---|---|---|
| 2024 | 2023 | |
| Weltweit | 3,2 | 3,3 |
| USA | 2,8 | 2,9 |
| Euroraum | 0,8 | 0,4 |
| Deutschland | –0,2 | –0,3 |
| Frankreich | 1,1 | 1,1 |
| Italien | 0,6 | 0,7 |
| Spanien | 3,1 | 2,7 |
| Großbritannien | 0,9 | 0,3 |
Im seinem World Economic Outlook vom Januar 2025 ordnete der Internationale Währungsfonds (IWF) das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024, das er auf 3,3 Prozent schätzt, als insgesamt stabil ein, auch wenn das Wachstum für die einzelnen Länder deutlich variierte. Die Vereinigten Staaten wuchsen gestützt durch einen starken Konsum mit 2,8 Prozent ähnlich stark wie im Vorjahr. Die Wirtschaft im Euroraum zeigte im Vergleich zum Vorjahr bei einem Wachstum von 0,8 Prozent eine schwache Erholung. Die Gründe für ein Ausbleiben einer deutlichen Erholung im Euroraum lagen in außerordentlich hohen europäischen Gaspreisen sowie einer anhaltenden Schwäche des verarbeitenden Gewerbes hatte. Dazu hatte ein moderates Nominallohnwachstum beigetragen. Dennoch konstatierte der IWF weiterhin hohe Inflationsraten im Dienstleistungssektor vor allem in den USA und dem Euroraum, die die Normalisierung der Inflationsraten erschweren könne.
Außerdem sah der IWF in den Monaten vor seiner Veröffentlichung einen fortschreitenden Disinflationierungsprozess, sodass der Medianwert der Kerninflation weltweit in diesem Zeitraum nur leicht über 2 Prozent gelegen hatte. Dies hatte ein moderates Nominallohnwachstum beigetragen. Dennoch konstatierte der IWF weiterhin hohe Inflationsraten im Dienstleistungssektor vor allem in den USA und dem Euroraum, die die Normalisierung der Inflationsraten erschweren könne.
Positiv schlug hingegen der Konsum zu Buche, der sich aufgrund erhöhter realer Einkommen erholte. Mit 3,1 Prozent wuchs Spanien, das vom Tourismus profitierte, überdurchschnittlich stark. Frankreich und Italien lagen mit 1,1 und 0,6 Prozent Wachstum im Mittelfeld. Deutschland hingegen schrumpfte bei einem hohen Realzins, der Bauprojekte verteuert, um 0,2 Prozent. Das Vereinigte Königreich lag mit einem Wachstum von 0,9 Prozent auf ähnlicher Höhe wie der Euroraum.
Der Indikator auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2020. Im Jahresverlauf 2024 verbesserte sich der Index zunächst bis Mai 2024 und ging anschließend bis zum Jahresende zurück.
1.4 Forschung und Entwicklung
Zu unseren Kernkompetenzen zählen standardisierte und – insbesondere im Bereich Leasing – in hohem Maß digitalisierte Prozesse sowie eine effiziente Antragsprüfung. Zu diesem Zweck optimieren wir fortlaufend die eingesetzten Softwarelösungen und Anwendungen. Ein Fokus der technischen Aktivitäten im Rahmen unseres Digitalisierungsprogramms „Digital Excellence“ liegt dabei auf der Transformation des IT-Betriebs in eine sichere Cloud-Infrastruktur und der Fertigstellung der dafür notwendigen modularen Umgebung zum Betrieb der Applikationen in der Cloud. 2024 wurden darüber hinaus wichtige Grundlagen zur sicheren Nutzung generativer KI gelegt und in ersten Use-Cases pilotiert. Die Weiterentwicklung und die Umsetzung automatisierter und kundenzentrierter Prozesse für den Vertrieb und die Verwaltung treiben wir stetig voran. So wurden im Jahr 2024 die Datenmigrationen aller Länder in die zentrale Kundenstammdatenhaltung abgeschlossen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die GRENKE digital GmbH, die sämtliche Digitalkompetenzen bündelt und Systemlösungen für uns und unsere Partner:innen entwickelt. Im Jahr 2024 waren rund 190 Menschen in der GRENKE digital GmbH beschäftigt (Vorjahr: 164).
Die Entwicklungskosten in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) wurden aktiviert. Die Abschreibungen auf selbst erstellte Software beliefen sich auf 4,0 Mio. EUR (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR). Darüber hinaus nehmen wir Leistungen Dritter für Forschungs- und Entwicklungszwecke in Anspruch. Diese fielen im Berichtsjahr 2024 im Wesentlichen im Zusammenhang mit IT-Projekten an und betrugen 15,8 Mio. EUR (Vorjahr: 13,7 Mio. EUR). Davon wurden 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR) aktiviert.
Dabei betraf der zunehmende Pessimismus alle vom ifo-Institut befragten Branchen.
Die Statistiken von Leaseurope für das erste
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Die Transformation langfristig denken und dass die Leasingbranche hierzu ein verlässlicher Finanzierungspartner ist.# Mögliche Halbjahr 2024
Gesamtjahreszahlen lagen zum 22 Prozent (2023: 13 Prozent), für Frankreich Zölle aus den USA sowie unsichere Regie- Veröffentlichungszeitpunkt noch nicht vor) 18 Prozent (2023: 35 Prozent) und für Spanien rungsverhältnisse in Frankreich und Deutsch- zeigen, dass das Leasingneugeschäft für Aus- 7 Prozent (2023: –27 Prozent). Für den gesam- land dürften die Stimmung der Unternehmen rüstungsinvestitionen (einschließlich Automobi- ten Euroraum erwartet sie einen Anstieg der beeinflusst haben. lien) im europäischen Markt im Vergleich zum Insolvenzen um 19 Prozent (2023: 14 Prozent). selben Vorjahreszeitraum um 6 Prozent wuchs. Trotz dieses herausfordernden Umfelds ist es Im Gesamtjahr 2023 hatte das Wachstum noch Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das ver- uns erneut gelungen, unseren Wachstumskurs bei 11 Prozent gelegen. Als größter Leasing- arbeitende Gewerbe und den Dienstleistungs- beim Leasingneugeschäft im Jahr 2024 kontinu- markt wuchs das Vereinigte Königreich um 4,1 sektor im Euroraum lag im Dezember 2024 bei ierlich fortzusetzen. Zudem konnten wir unsere Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in 49,6 Punkten und blieb damit knapp unter der Profitabilität im Neugeschäft gegenüber dem Deutschland betrug das Plus 7,8 Prozent und Schwelle von 50 Punkten (Dezember 2023: Vorjahr deutlich steigern. Eine überraschende 5,7 Prozent. 47,6 Punkte). Der Index ist das Resultat einer Zunahme der Insolvenzen in einigen Kernmärk- Umfrage, in der Einkaufsmanager im verarbei- ten ab etwa Mitte des Jahres führte dagegen tenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor im Bestand zu einer Erhöhung der Schaden- im monatlich zu Auftragseingängen, Produktion, quote im zweiten Halbjahr 2024 auf 1,5 Prozent Beschäftigung, erhaltenen Lieferungen und nach 1,1 Prozent im ersten Halbjahr 2024. Im
2.3 Makroökonomische Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung
Die Zinsentwicklung in der Eurozone hatte im Berichtsjahr weiterhin Einfluss auf unser Ge- schäft, wobei wir in das Jahr 2024 mit einem Leitzins von 4 Prozent starteten. Bedingt durch die von der EZB eingeleiteten und von den Fi- nanzmärkten weiter erwarteten Zinssenkungen entspannte sich das Zinsumfeld im Jahresver- lauf. Infolge günstigerer Finanzierungskonditio- nen belebt sich üblicherweise die Investitions- nachfrage, hingegen üben Rezessionssorgen sowie geopolitische Unsicherheiten einen eher dämpfenden Einfluss auf betriebliche Investitio- nen aus. Da die Leasingraten zum Investitions- zeitpunkt und somit bei Vertragsabschluss fest kontrahiert werden, bietet Leasing in Zeiten volatiler Märkte und schwer kalkulierbarer Zinsprognosen eine sichere Kalkulationsbasis für unsere Kundenzielgruppe. Zudem stellt Leasing eine liquiditätsschonende Finanzie- rungsvariante dar.
Die im Jahresverlauf sinkenden Zinsen führten für uns zu geringeren Refinanzierungszinsen, weshalb sich die DB2-Marge, der Gradmesser für die prognostizierte Profitabilität unseres Neugeschäfts, im Gesamtjahr 2024 weiter ver- besserte und mit 17,0 Prozent über unserem Zielwert lag.
Als eine Spätfolge der Corona-Krise registrier- ten wir deutlich höhere Insolvenzzahlen vor allem in unseren Kernländern Frankreich, Spa- nien und Deutschland. Dies führte zu höheren Aufwendungen für Schadensabwicklungen und Risikovorsorge. Die Schadenquote stieg infol- gedessen im Vergleich zum Vorjahr, vgl. hierzu Abschnitt 2.6.
Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland haben keine unmittelbaren Auswirkungen auf unser Geschäft. Ebenso sind wir von den Krie- gen in der Ukraine und im Nahen Osten nicht direkt betroffen, da wir über keine Standorte oder Engagements in diesen Ländern verfügen.
Weitere makroökonomische Einflüsse, wie die Veränderungen von Kapitalmarkt- und Noten-
Lagerbestand befragt werden. Der PMI wird als ein Frühindikator betrachtet, bei dem ein Wert von über 50 Punkten auf eine steigende und ein Wert von unter 50 Punkten auf eine rück- läufige Produktion in den befragten Bereichen hindeutet. Nach einem Wert von 47,6 Punkten im Dezember 2023 stieg der PMI zunächst kontinuierlich bis Mai 2024 an, ließ im weiteren Verlauf des Jahres jedoch wieder nach.
2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das ifo-Geschäftsklima für die Leasingbranche in Deutschland lag im Dezember 2024 bei 1,8 Punkten und sank damit im Jahresverlauf per Saldo (Dezember 2023: 10,8 Punkte). Inner- halb des Jahres 2024 zeigte der Indikator einen volatilen Verlauf. Die aktuelle Geschäfts- lage wurde von den Leasingunternehmen im Dezember 2024 mit 18,4 Punkten besser bewertet als die erwartete Geschäftsentwick- lung für die kommenden sechs Monate, die einen Wert von –13,5 Punkten annahm. Als positiv bewertet der BDL, dass Unternehmen bei Investitionen in die digitale und nachhaltige
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bankzinsen auf die Refinanzierungskosten, und werden im Detail im Abschnitt 5.3.2.2 im Risikobericht dargestellt.
2.4 Wesentliche Ereignisse und Geschäfte
2.4.1 Wesentliche Ereignisse
Am 31. Januar 2024 gaben wir den Beschluss bekannt, dass wir uns künftig auf das Leasing- geschäft fokussieren und deshalb die Ver- äußerung des Factorings initiieren. Die beim Einstieg ins Factoringgeschäft erwarteten Synergien zum Kern- und Hauptgeschäft Lea- sing hatten sich nicht eingestellt. Zudem hatte eine eingehende Analyse ergeben, dass das vorhandene Factoringgeschäft nur mit zusätz- lichen Investitionen und einer deutlichen Ver- vielfachung des Geschäftsumfangs langfristig profitabel hätte gestaltet werden können (der Anteil der Vermögenswerte aus dem Factoring- geschäft lag 2024 bei unter 2 Prozent der Konzernbilanz). Bis zum Ende des Bericht- jahres war die Veräußerung noch nicht abge- schlossen.
Am 6. Februar 2024 informierten wir, dass der Vorstand der grenke AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Durchführung eines Aktien- rückkaufprogramms beschlossen hat. Zuvor hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleis- tungsaufsicht (BaFin) das Vorhaben genehmigt (siehe auch Ad-hoc-Mitteilung vom 21. No- vember 2023). Im Zuge dessen sollten im Wert von bis zu 70 Mio. EUR (ohne Nebenkosten) maximal jedoch 2.317.695 Aktien über die Börse erworben werden, was 5 Prozent des Zeitpunkt des Ermächtigungsbeschlus- ses der ordentlichen Hauptversammlung am 6. August 2020 bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft entspricht. Das Aktienrück- kaufprogramm begann am 12.
bankzinsen auf die Refinanzierungskosten, und werden im Detail im Abschnitt 5.3.2.2 im Risikobericht dargestellt.
2.4 Wesentliche Ereignisse und Geschäfte
2.4.1 Wesentliche Ereignisse
Am 31. Januar 2024 gaben wir den Beschluss bekannt, dass wir uns künftig auf das Leasing- geschäft fokussieren und deshalb die Ver- äußerung des Factorings initiieren. Die beim Einstieg ins Factoringgeschäft erwarteten Synergien zum Kern- und Hauptgeschäft Lea- sing hatten sich nicht eingestellt. Zudem hatte eine eingehende Analyse ergeben, dass das vorhandene Factoringgeschäft nur mit zusätz- lichen Investitionen und einer deutlichen Ver- vielfachung des Geschäftsumfangs langfristig profitabel hätte gestaltet werden können (der Anteil der Vermögenswerte aus dem Factoring- geschäft lag 2024 bei unter 2 Prozent der Konzernbilanz). Bis zum Ende des Bericht- jahres war die Veräußerung noch nicht abge- schlossen.
Am 6. Februar 2024 informierten wir, dass der Vorstand der grenke AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Durchführung eines Aktien- rückkaufprogramms beschlossen hat. Zuvor hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleis- tungsaufsicht (BaFin) das Vorhaben genehmigt (siehe auch Ad-hoc-Mitteilung vom 21. No- vember 2023). Im Zuge dessen sollten im Wert von bis zu 70 Mio. EUR (ohne Nebenkosten) maximal jedoch 2.317.695 Aktien über die Börse erworben werden, was 5 Prozent des Zeitpunkt des Ermächtigungsbeschlus- ses der ordentlichen Hauptversammlung am 6. August 2020 bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft entspricht. Das Aktienrück- kaufprogramm begann am 12.
Am 5. März 2024 berichteten wir, dass der Aufsichtsrat der grenke AG Dr. Martin Paal mit Wirkung zum 1. Juli 2024 zum Finanz- vorstand berufen hat. Nach seinem Start als Vice President Controlling bei grenke im Juni 2022, wurde er im März 2023 zum Generalbe- vollmächtigten ernannt und verantwortete als designierter Finanzvorstand die Ressorts Ac- counting & Tax, Controlling und M&A, Treasury sowie Reporting.
Am 15. März 2024 gaben wir bekannt, dass Dr. Konstantin Mettenheimer, seit Juli 2021 Mitglied des Aufsichtsrats der grenke AG und seit Mai 2023 dessen stellvertretender Vor- sitzender, bei der Wahl zu diesem Gremium während der Hauptversammlung am 30. April 2024 nicht erneut antreten würde.
Am 30. April 2024 veranstalteten wir unsere ordentliche Hauptversammlung. Diese beschloss die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,47 EUR je Aktie (Vorjahr: 0,45 EUR), was einem Ausschüttungsbetrag von 21,6 Mio. EUR und unserer historischen Ausschüttungs- quote von 25 Prozent des Konzernergebnisses entspricht. Die Ausschüttung erfolgte auf Basis des zum Zeitpunkt der Hauptversammlung dividendenberechtigten Grundkapitals unter Berücksichtigung der bereits erworbenen eige- nen Aktien. Bedingt durch die Hauptversamm- lung wurde das Aktienrückkaufprogramm vom 22. April 2024 bis 3. Mai 2024 pausiert und am 6. Mai 2024 wieder fortgesetzt. Die Aktionärs- versammlung stimmte auch allen weiteren Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu. Dabei wurde Dr. Ljiljana Mitic als Aufsichts-
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Lagebericht für die grenke AG
Abschluss
grenke AG
Abschluss
grenke AG
Abschluss
Abschluss
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Abschluss
grenke AG# Geschäftsbericht 2024
Brief des Vorstands-vorsitzenden
Manfred Piontke wurde für drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. In seiner anschließenden Sitzung wählte der Aufsichtsrat Moritz Grenke zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden.
Am 31. Mai 2024 emittierte die grenke AG ihren zweiten Benchmark-Bond mit einem Volumen von 500 Mio. EUR. Dieser Bond dient nicht ausschließlich der Finanzierung nachhaltiger Objekte. Die Laufzeit beträgt etwas mehr als fünf Jahre. Der Zinssatz liegt bei 5,75 Prozent.
Am 6. September 2024 informierten wir, dass Isabel Rösler den Vorstand der grenke AG auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2024 verlassen wird. Seit 1. Januar 2021 hatte sie als Chief Risk Officer (CRO) wesentliche interne Kontrollfunktionen wie Risikocontrolling, Compliance, Geldwäscheprävention, Informationssicherheit und Datenschutz verantwortet. Darüber hinaus war sie zuständig für das Credit Center und den Bereich Administration. Bis zur Regelung der Nachfolge hat CEO Dr. Sebastian Hirsch bis auf die Innenrevision, deren Zuständigkeit an Gilles Christ übergeht, deren weiteren Aufgabenbereiche von Frau Rösler kommissarisch übernommen.
Am 27. September 2024 gaben wir bekannt, dass wir unseren zweiten Standort in den USA eröffnet haben. Von Chicago (Illinois) aus wird in den Kernmärkten Frankreich, Spanien und Deutschland dieser Standort die gesamte Region Central, North und South East bearbeiten. Seit 2019 erschließen wir von Phoenix (Arizona) aus den westlichen Landesteil der USA, die den welt- weit größten Leasingmarkt darstellen.
Bericht des Aufsichtsrats
Im Februar 2024 wurde Herr Dr. Michael Reese für eine fünfjährige Amtszeit wiedergewählt.
Aktie & Investor Relations
Am 27. September 2024 gab die grenke AG einen weiteren Benchmark-Bond mit einem Volumen von 500 Mio. EUR und einer Laufzeit bis Januar 2029 heraus. Dieser Bond ist ein sogenannter Social Bond, bei dem die Mittel ausschließlich für SME Microloans bis 50.000 EUR verwendet werden. Eingegrenzt wird dabei nach Ländern, deren Arbeitslosigkeit über dem EU27-Durchschnitt liegt. Der Zinssatz liegt bei 5,125 Prozent.
Zum 30. September 2024 beendeten wir das im Februar 2024 gestartete Aktienrückkaufprogramm mit Erfolg, dies gaben wir am 1. Oktober 2024 bekannt. In den vorangegangenen 33 Wochen hatten wir insgesamt 2.317.695 Aktien zu einem Durchschnittspreis (ohne Nebenkosten) von 23,92 EUR je Aktie zurückgekauft, was 4,98 Prozent des ausstehenden Kapitals entspricht.
Im Rahmen der Ad-hoc-Mitteilung vom 29. Oktober 2024 gab der Vorstand eine Anpassung der Guidance für das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2024 bekannt. Das Unternehmen erwartete zu diesem Zeitpunkt für das Geschäftsjahr 2024 ein Konzernergebnis zwischen 68 und 76 Mio. EUR (zuvor 95 bis 115 Mio. EUR).
Am 29. Oktober 2024 gab der Vorstand eine Anpassung der Guidance für das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2024 bekannt. Das Unternehmen erwartete zu diesem Zeitpunkt für das Geschäftsjahr 2024 ein Konzernergebnis zwischen 68 und 76 Mio. EUR. Ursache waren höhere Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge, bedingt durch die kontinuierlich steigende Zahl von Insolvenzen vor allem in den Kernmärkten Frankreich, Spanien und Deutschland sowie die daraus resultierende vollständige Abschreibung des Goodwills in der spanischen Tochtergesellschaft.
Konzern- Jahresabschluss
Im Geschäftsjahr 2024 erzielte grenke ein Leasingneugeschäft in Höhe von 3,1 Mrd. EUR und traf damit die prognostizierte Bandbreite von 3,0 bis 3,2 Mrd. EUR. Gegenüber dem Vorjahr realisierte der Konzern ein Wachstum des Leasingneugeschäfts von 18,4 Prozent. Die DB2-Marge erreichte 17,0 Prozent und traf damit – nach einem Vorjahreswert von 16,5 Prozent – erwartungskonform den mittelfristigen Zielwert von 17,0 Prozent. Die Schadenquote lag im zweiten Halbjahr 2024 bei 1,5 Prozent, im gesamten Geschäftsjahr 2024 mit 1,3 Prozent unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 1,5 Prozent. Die Cost-Income-Ratio lag mit 59,2 Prozent über dem angestrebten Zielwert von unter 58 Prozent. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr erwirtschaftete grenke ein Konzernergebnis nach Steuern von 70,2 Mio. EUR und traf damit den im Oktober angepassten Guidance-Korridor von 68 bis 76 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote entsprach mit 16,1 Prozent zum Jahresende wie erwartet dem langfristigen Orientierungswerts von 16 Prozent.
Finanzkalender & Kontakt
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2.4.2 Tatsächlicher und prognostizierter Geschäftsverlauf
Mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 konkretisierten wir am 7. März 2024 unsere Guidance für das Leasingneugeschäft und das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Der Vorstand erwartete, dass wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Leasingneugeschäft zwischen 3,0 und 3,2 Mrd. EUR erzielen und ein Konzernergebnis von 95 bis 115 Mio. EUR erwirtschaften werden. Für die DB2-Marge kommunizierte der Vorstand, dass er für das Jahr 2024 von einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ausgehe (2023: 16,5 Prozent) und dass der mittelfristige Zielwert für die DB2-Marge bei rund 17 Prozent liege. Die Guidance für das Konzernergebnis 2024 lag unter der Annahme zugrunde, dass die Schadenquote unverändert zum Vorjahr unter 1,5 Prozent liegt. Trotz der weiterhin planmäßigen Investition in das Digitalisierungsprogramm strebte der Vorstand 2024 eine Cost-Income-Ratio (CIR) von unter 58 Prozent an. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnete der Vorstand – wie in den Vorjahren – mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von über 16 Prozent.
Im Rahmen der Ad-hoc-Mitteilung vom 29. Oktober 2024 gab der Vorstand eine Anpassung der Guidance für das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2024 bekannt. Das Unternehmen erwartete zu diesem Zeitpunkt für das Geschäftsjahr 2024 ein Konzernergebnis zwischen 68 und 76 Mio. EUR. Ursache waren höhere Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge bedingt durch die kontinuierlich steigende Zahl von Insolvenzen vor allem in den Kernmärkten Frankreich, Spanien und Deutschland sowie die daraus resultierende vollständige Abschreibung des Goodwills in der spanischen Tochtergesellschaft. Die Guidance für das Neugeschäft im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 3,0 bis 3,2 Mrd. EUR blieb unverändert.
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2.5 Neugeschäft steigern.
Das Leasingneugeschäft – das ist die Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Leasinggegenstände – erreichte im Gesamtjahr 2024 ein Volumen von 3.057,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2.581,3 Mio. EUR) und lag damit um 18,4 Prozent über dem Vorjahreswert. In jedem Quartal des Berichtsjahres konnten wir das Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern. Damit steuern wir nicht nur konsequent auf Wachstumskurs, sondern sind nach unseren Einschätzungen auch stärker gewachsen als der Markt.
Ein wesentlicher Treiber dafür ist unser dichtes Händlernetz, das wir ausbauen konnten. Derzeit arbeiten wir mit über 39.000 Fachhandelspartnern in über 30 Ländern, in denen wir aktiv sind, zusammen.
2.5.1 Leasingneugeschäft
Entwicklung des Leasingneugeschäfts nach Quartalen in Mio. EUR
| Quartal | 2023 | 2024 | Veränderung (%) |
|---|---|---|---|
| Q1 | 610,2 | 650,3 | +6,7% |
| Q2 | 669,8 | 729,7 | +9,0% |
| Q3 | 790,3 | 858,4 | +8,6% |
| Q4 | 591,1 | 718,7 | +21,6% |
Neugeschäft Leasing Mio. EUR
| Regionen | 2024 | 2023 | Veränderung (%) |
|---|---|---|---|
| Leasingneugeschäft | 3.057,0 | 2.581,3 | 18,4 |
| DACH | 705,1 | 625,3 | 12,8 |
| Westeruopa (ohne DACH) | 784,4 | 683,5 | 14,8 |
| Südeuropa | 732,0 | 595,7 | 22,9 |
| Nord-/Osteuropa | 640,8 | 524,7 | 22,1 |
| Übrige Regionen | 194,8 | 152,0 | 28,1 |
Regionen:
* DACH: Deutschland, Österreich, Schweiz
* Westeuropa (ohne DACH): Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande
* Südeuropa: Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien
* Nord-/Osteuropa: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Lettland, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Tschechien, Ungarn
* Übrige Regionen: Australien, Brasilien, Chile, Kanada*, Turkei, USA, VAE
* Konsolidierte Franchisegesellschaften, bei denen die Übernahme der Gesellschaftsanteile zum 31.12.2024 noch aussteht
Anteil Neugeschäft Leasing nach Regionen in Prozent
| Regionen | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| DACH | 23,1 | 24,2 |
| Westeuropa (ohne DACH) | 25,7 | 26,5 |
| Südeuropa | 23,9 | 23,1 |
| Nord-/Osteuropa | 21,0 | 20,3 |
| Übrige Regionen | 6,4 | 5,9 |
Besonders erfreulich ist, dass wir dieses konnte. Die DB1-Marge lag im Berichtsjahr mit 11,2 konnte.
Entwicklung der Guidance, grenke Konzern, 2024
| Geschäftsjahr 2024 | Guidance 2024 vom 29. Oktober | Guidance 2024 vom 7. März | Geschäftsjahr 2023 |
|---|---|---|---|
| Leasingneugeschäft | 3,1 Mrd. EUR | 3,0 bis 3,2 Mrd. EUR | 2,6 Mrd. EUR |
| DB2-Marge des Leasinggeschäfts | 17,0% | Leicht > 16,5% | 16,5% |
| Schadenquote | 1,3% | < 1,5% | 1,0% |
| Cost-Income-Ratio | 59,2% | < 58% | 59,1% |
| Konzernergebnis | 70,2 Mio. EUR | 68 bis 76 Mio. EUR | 95 bis 115 Mio. EUR |
| Eigenkapitalquote | 16,1% | ≥ 16% | 19,1% |
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Das Geschäftsjahr 2024 war für die grenke AG von Wachstum bei gleichzeitig höherer Profitabilität geprägt. Der Deckungsbeitrag 1 (DB1) unseres Leasingneugeschäfts stieg im Geschäftsjahr 2024 um 35,1 Prozent auf 343,2 Mio. EUR (Vorjahr: 254,1 Mio. EUR). Dadurch stieg auch der Deckungsbeitrag 2 (DB2) des Leasingneugeschäfts im Geschäftsjahr 2024 deutlich um 21,6 Prozent auf 518,5 Mio. EUR (Vorjahr: 426,3 Mio. EUR). Die DB2-Marge konnte von 16,5 Prozent im Vorjahr auf 17,0 Prozent gesteigert werden und lag somit leicht über dem Jahreszielwert. Mit dieser Steigerung haben wir eine solide Basis für nachhaltiges und profitables Wachstum im Jahr 2025 geschaffen.
Die DB1-Marge betrug im Berichtsjahr 8,6 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent). Die DB2-Marge lag im Berichtsjahr bei 13,5 Prozent (Vorjahr: 12,9 Prozent) und verzeichnete somit einen leichten Anstieg.
DB-Margen im Leasingneugeschäft
| Prozent 2024 | Prozent 2023 | Veränderung (pp) | |
|---|---|---|---|
| DB1-Marge | 11,2 | 9,8 | 1,4 |
| DB2-Marge | 17,0 | 16,5 | 0,5 |
| DACH | 13,5 | 12,9 | 0,6 |
| Westeuropa (ohne DACH) | 17,8 | 17,2 | 0,6 |
| Südeuropa | 16,9 | 17,2 | –0,3 |
| Nord-/Osteuropa | 18,3 | 17,9 | 0,4 |
| Übrige Regionen | 21,7 | 21,0 | 0,7 |
Deckungsbeiträge im Leasingneugeschäft
| Mio. EUR 2024 | Mio. EUR 2023 | Veränderung (%) | |
|---|---|---|---|
| DB1 | 343,2 | 254,1 | 35,1 |
| DB2 | 518,5 | 426,3 | 21,6 |
| DACH | 95,2 | 80,9 | 17,7 |
| Westeuropa (ohne DACH) | 139,8 | 117,4 | 19,0 |
| Südeuropa | 123,8 | 102,5 | 20,8 |
| Nord-/Osteuropa | 117,6 | 93,7 | 25,5 |
| Übrige Regionen | 42,2 | 31,9 | 32,4 |
Wie in Kapitel 1.1.1 dargestellt, wurden die Segmente der grenke AG aufgrund der geplanten Veräußerung des Factoringgeschäfts und des damit einhergehenden angepassten Managementansatzes neu gestaltet. Gemäß der neuen Segmentierung entsprechen die Leasingsegmente der bereits bekannten Aufteilung in Regionen.
Das erste Segment ist die DACH-Region, welche die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz umfasst. Das Leasingneugeschäft stieg hier gegenüber dem Vorjahr um 12,8 Prozent auf 705,1 Mio. EUR (Vorjahr: 625,3 Mio. EUR). Somit war das Segment DACH volumenmäßig das drittgrößte in der grenke Gruppe. Deutschland als größter Einzelmarkt der Region verzeichnete ein Neugeschäftswachstum von 14,0 Prozent und erreichte einen Anteil von 80,5 Prozent (Vorjahr: 79,6 Prozent) des Neugeschäftsvolumens der DACH-Region. Mit einem Neugeschäftsanstieg von 18,5 Prozent wuchs die Schweiz als stärkster Markt des Segments. In der DACH-Region sank die Umwandlungsquote auf 64,3 Prozent (Vorjahr: 67,0 Prozent).
Im Segment Westeuropa ohne DACH stieg das Neugeschäft im Berichtsjahr um 14,8 Prozent auf 784,4 Mio. EUR (Vorjahr: 683,5 Mio. EUR). Am konzernweiten Leasingneugeschäft hat Westeuropa ohne DACH im Berichtsjahr mit 25,7 Prozent den größten Anteil. In Frankreich, dem wichtigsten Einzelmarkt in dieser Region, lag das Plus im Gesamtjahr bei 13,3 Prozent. Darüber hinaus trugen die Niederlande mit 23,3 Prozent deutlich positiv zum Neugeschäftswachstum der Region bei und waren im Segment Westeuropa ohne DACH der am stärksten gewachsene Markt. Sie konnten weitere Fachhändler akquirieren und somit erstmals ein Neugeschäft von über 100 Mio. EUR erzielen. Dadurch erreichten die Niederlande nach Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Finnland nun als siebtes grenke Land mehr als 100 Mio. EUR Neugeschäft in einem Kalenderjahr. Die DB1-Marge betrug im Berichtsjahr 11,0 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent). Auch hier lag die DB2-Marge im Berichtsjahr mit 17,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr leicht im Plus (Vorjahr: 17,2 Prozent).
Den prozentual stärksten Anstieg verzeichnete im Berichtsjahr das Segment Südeuropa mit einem Wachstum des Neugeschäfts um 22,9 Prozent auf 732,0 Mio. EUR (Vorjahr: 595,7 Mio. EUR). Italien als bedeutendster Markt in Südeuropa trug mit einem Plus von 28,9 Prozent im Jahr 2024 wesentlich zum Wachstum in dieser Region bei. Volumenmäßig war Spanien mit 177,8 Mio. EUR (Vorjahr: 154,3 Mio. EUR) der zweitbedeutendste Markt im Segment. Die DB1-Marge betrug im Berichtsjahr 13,9 Prozent (Vorjahr: 13,3 Prozent). Mit einem leichten Rückgang der DB2-Marge von 0,3 Prozent gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode lag die DB2-Marge im Berichtsjahr bei 16,9 Prozent.
Im Segment Nord-/Osteuropa verzeichneten wir einen Neugeschäftsanstieg von 22,1 Prozent auf ein Volumen von 640,8 Mio. EUR (Vorjahr: 524,7 Mio. EUR). Mit einem Neugeschäftsvolumen von 176,5 Mio. EUR (Vorjahr: 156,5 Mio. EUR) war Großbritannien der stärkste Einzelmarkt des Segments. Im Jahr 2024 konnte Finnland seinen positiven Trend fortsetzen und reiht sich nach Großbritannien mit einem Neugeschäftswachstum von 18,4 Prozent auf Platz zwei ein. Das Wachstum in Finnland ging auf eine stark zunehmende Nachfrage nach Green Economy Objekten, primär eBikes, zurück. Die DB1-Marge betrug im Berichtsjahr 10,5 Prozent (Vorjahr: 8,7 Prozent). Die DB2-Marge im Segment Nord-/Osteuropa lag im Jahr 2024 bei 18,3 Prozent (Vorjahr: 17,9 Prozent) und verzeichnete somit gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg.
In den übrigen Regionen ergab sich 2024 ein Anstieg des Neugeschäftsvolumens um 28,1 Prozent auf 194,8 Mio. EUR (Vorjahr: 152,0 Mio. EUR). Zu diesem Segment gehören die Zukunftsmärkte USA, Kanada und Australien. Als Zukunftsmarkt führte Australien mit einem Neugeschäftsvolumen von 59,1 Mio. EUR (Vorjahr: 46,4 Mio. EUR) dieses Segment an. Als weiterer Wachstumstreiber konnten Brasilien mit einem Neugeschäftsanstieg von 54,7 Prozent auf 46,9 Mio. EUR im Berichtsjahr (Vorjahr: 30,3 Mio. EUR) dazu beitragen. Die DB1-Marge betrug im Berichtsjahr 14,1 Prozent (Vorjahr: 12,3 Prozent). Mit einer DB2-Marge von 21,7 Prozent im Berichtsjahr (Vorjahr: 21,0 Prozent) konnte erneut im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg verzeichnet werden.
Das in den Zahlen des grenke Konzerns enthaltene Neugeschäft der konsolidierten Französischesellschaften in Chile, Kanada und Lettland, deren Anteile die grenke AG zum Stichtag noch nicht übernommen hat, lag im Geschäftsjahr 2024 bei insgesamt 68,5 Mio. EUR (Vorjahr: 54,7 Mio. EUR). Das entsprach einem Anstieg von 25,2 Prozent. Diese Gesellschaften erwirtschafteten in Summe einen DB2 in Höhe von 13,4 Mio. EUR (Vorjahr: 9,4 Mio. EUR). Die DB2-Marge lag entsprechend bei 19,5 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent) und damit über dem Konzerndurchschnitt von 17,0 Prozent.
Leasinganfragen und -verträge
| Einheit | 2024 | 2023 | Veränderung (%) | |
|---|---|---|---|---|
| Leasinganfragen | Stück | 632.572 | 577.091 | 9,6% |
| Leasingverträge | Stück | 315.901 | 291.689 | 8,3% |
| Umwandlungsquote | Prozent | 49,9 | 50,5 | –0,6 pp |
| Durchschnittlicher NAW | EUR | 9.677 | 8.849 | 9,4% |
| eSignature Quote | Prozent | 40,5 | 40,1 | 0,47 pp |
Die Nachfrage nach Leasing, insbesondere im Small-Ticket-Bereich, zur Finanzierung bei Realisierung von Investitionen ist international ungebrochen. So registrierten wir im Geschäftsjahr 2024 weiterhin, wie in den vergangenen vier Jahren, eine wachsende Zahl von Leasinganfragen (632.572) gegenüber dem Vorjahr (577.091). Ursächlich hierfür ist die konsequente Marktbearbeitung, die mit der Gewinnung neuer Partner einherging, der Ausbau bestehender Kooperationen sowie der Geschäftstätigkeit neuerer Objektkategorien wie Green Economy. Die gesamte Anzahl der neu abgeschlossenen Leasingverträge lag bei 315.901 (Vorjahr: 291.689), eine Steigerung von 8,3 Prozent bei einer relativ konstanten Umwandlungsquote (Anfragen in Verträge) von 49,9 Prozent (Vorjahr: 50,5 Prozent). Auf die internationalen Märkte (ohne DACH) entfielen 520.707 Anfragen (Vorjahr: 469.077), die zu 243.962 (Vorjahr: 219.282) neuen Verträgen führten. Entsprechend lag die Umwandlungsquote dort im Gesamtjahr 2024 bei 46,9 Prozent (Vorjahr: 46,7 Prozent).
Der mittlere Wert pro Leasingvertragsabschluss stieg 2024 um 9,4 Prozent auf 9.677 EUR (Vorjahr: 8.849 EUR).
Der Anteil der Leasingverträge, die mithilfe des bei grenke gängigen eSignature-Verfahrens und vollständig digital abgewickelt werden können, lag im Berichtsjahr mit 40,5 Prozent nahezu auf dem Niveau des Jahres 2023 (40,1 Prozent).
Anteil Objektgruppen am Leasingportfolio nach Anzahl der Verträge
- IT-Geräte: 28,6 %
- Druck- und Kopiertechnik: 21,0 %
- Green Economy Objekte (davon: eBike): 16,8 % (eBike: 13,8 %)
- Maschinen und Einrichtungen: 15,6 %
- Telekommunikations- geräte: 8,9 %
- Medizintechnik: 4,2 %# Lagebericht für die grenke AG
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernergebnisse
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
57
In Kürze
* Brief des Vorstands
* Bericht des Aufsichtsrats
* Aktie & Investor Relations
* Konzern- Jahresabschluss
* Finanzkalender
* Kontakt
2.5.2 Neugeschäft Factoring und Bank
Das Kreditneugeschäft der grenke Bank beinhaltete vor allem die im Rahmen des „Mikrokreditfonds Deutschland“ vergebenen Kredite, bei denen die grenke Bank staatlich geförderte Mikrofinanzierungen zwischen 1.000 und 25.000 EUR anbietet. Das gesamte Kreditgeschäft der grenke Bank sank um 16,1 Prozent auf 37,8 Mio. EUR (Vorjahr: 45,0 Mio. EUR).
Das Factoring wies im Geschäftsjahr 2024 ein Neugeschäft mit einem angekauften Forderungsvolumen von 910,4 Mio. EUR aus. Davon betreffen 19,0 Prozent das Forderungsmanagement (ohne Finanzierungsfunktion). Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Anstieg von 8,6 Prozent. Gleichzeitig bedeutet dieses Forderungsvolumen mit einer durchschnittlichen Laufzeit vom Ankauf bis zur Fälligkeit von rund 45 Tagen, dass sich diese Forderungen kalkulatorisch 8,1-mal im Jahr (365 Tage/45 Tage) umschlagen, weshalb das Factoringgeschäft mit einem bilanziellen Forderungsvolumen von 84,3 Mio. EUR unverändert einen unwesentlichen Anteil an der Konzernbilanz hatte.
Die Erträge im Verhältnis zu den Nettoanschaffungswerten ergeben die Bruttomarge des Factoringgeschäfts. Der Refinanzierungsbedarf war aufgrund des revolvierenden Ankaufs der Forderungen und des dadurch geringeren Volumens niedriger als bei der Refinanzierung des Leasingneugeschäfts. Die Bruttomarge sank im Berichtsjahr leicht auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,6 Prozent).
Aus der Veränderung der durchschnittlichen Wechselkurse von Fremdwährungen zum Euro im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich im Gesamtjahr nur geringe negative Währungseffekte in Bezug auf das Leasingneugeschäftsvolumen in Höhe von 0,2 Mio. EUR. Diese resultierten vor allem aus der Abwertung des brasilianischen Real, gegenläufig wirkte vor allem die Aufwertung des britischen Pfunds.
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Grundlagen des Konzerns
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Nichtfinanzielle Konzernergebnisse
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Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
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* Konzern- Jahresabschluss
* Finanzkalender
* Kontakt
2.6 Ertragslage
Die Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft sind abhängig von den Leasingforderungen aus laufenden Verträgen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 betrug der Bestand der Leasingforderungen aus laufenden Verträgen 5,7 Mrd. EUR im Vergleich zu 5,3 Mrd. EUR zu Beginn des Geschäftsjahres 2023. Bis zum Geschäftsjahresende 2024 wuchsen die Leasingforderungen auf 6,5 Mrd. EUR an. Daher belaufen sich die Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft im Geschäftsjahr 2024 auf 574,3 Mio. EUR und liegen damit 22,9 Prozent über dem Vorjahreswert (467,4 Mio. EUR). Das anhaltend starke Wachstum des Neugeschäfts aus den Vorjahren zeigt sich im Zinsertrag aus den Leasingforderungen. Aufgrund des mit dem gestiegenen Neugeschäftsvolumen einhergehenden höheren Refinanzierungsbedarfs sowie des allgemein erhöhten Zinsniveaus vor allem im Jahr 2023 nahmen die Aufwendungen für die Verzinsung um 68,8 Prozent auf 217,6 Mio. EUR (Vorjahr: 128,9 Mio. EUR) zu. Per Saldo lag das Zinsergebnis im Berichtsjahr bei 356,7 Mio. EUR und damit um 5,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 338,5 Mio. EUR. Für weitere Informationen verweisen wir auf die Angaben unter Tz. 4.1 „Zinsergebnis“ im Konzernanhang.
Die ausgewählten Angaben aus der Konzern- Gewinn- und -Verlustrechnung werden für das laufende Geschäftsjahr auf Konzernebene sowie auf Basis der Segmentergebnisse erläutert.
Im Geschäftsjahr 2024 haben wir sowohl die Aufbaustruktur der Gewinn- und Verlustrechnung als auch die Segmentberichterstattung umgestellt. Hintergrund für die Umstellung der Segmentberichterstattung ist der am 31. Januar 2024 verkündete strategische Beschluss, sich künftig voll auf die Leasingsparte fokussieren zu wollen, und die damit einhergehende Absicht zur Veräußerung des Factoringgeschäfts. Entsprechend wurde die Segmentberichterstattung entlang der regionalen Segmente des Leasings neu organisiert, die Aktivitäten der grenke Bank und des Factorings werden nicht weiter als separates Segment gezeigt.
Mit dem neuen Format der Gewinn- und Verlustrechnung tragen wir einer Angleichung an gängige Reportingstrukturen in der Finanzbranche Rechnung. Sie ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit in der Branche und erlaubt eine einfachere Ableitung der Cost-Income-Ratio aus dem Zahlenwerk.
Das Ergebnis aus dem Servicegeschäft verbesserte sich im Berichtsjahr um 8,4 Prozent und erreichte 146,4 Mio. EUR (Vorjahr: 135,1 Mio. EUR). Die stabile Entwicklung resultierte unter anderem aus dem hohen Neugeschäftsvolumen des aktuellen sowie der vorangegangenen Geschäftsjahre. Das Ergebnis aus dem Neugeschäft stieg im Geschäftsjahr 2024 um 31,2 Prozent auf 61,1 Mio. EUR (Vorjahr: 46,6 Mio. EUR), was im Wesentlichen durch die Aktivierung anfänglich direkter Kosten resultiert. Das Verwertungsmehr-(-)/-minderergebnis lag bei 11,8 Mio. EUR (Vorjahr: 2,6 Mio. EUR) hauptsächlich begründet durch ein positives Verwertungsergebnis aus Erlösen von Leasinggegenständen nach der ursprünglich vereinbarten Leasingvertragslaufzeit durch Nachmieten und Verkäufe. Dieser Effekt wird verstärkt durch die Portfoliostruktur aus schwachen Neugeschäftsportfolien 2020 und 2021 unmittelbar nach der Corona-Pandemie.
Durch den Anstieg im Zinsergebnis, dem Ergebnis aus dem Service- und dem Neugeschäft sowie dem Verwertungsergebnis erhöhten sich die operativen Erträge im Geschäftsjahr 2024 insgesamt um 10,2 Prozent auf 576,0 Mio. EUR (Vorjahr: 522,8 Mio. EUR). Die Vorjahreszahl wurde entsprechend den Ausführungen einleitend zu diesem Kapitel sowie unter Tz. 2.3 des Konzernanhangs angepasst.
Die absolut betrachtet größte Aufwandsposition des Konzerns neben den Zinsaufwendungen, der Personalaufwand, nahm im Berichtsjahr um 12,6 Prozent auf 198,2 Mio. EUR (Vorjahr: 176,0 Mio. EUR) zu.
| Ausgewählte Angaben aus der Konzern- Gewinn- und -Verlustrechnung | Veränderung | TEUR | (%) |
|---|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft | 574.348 | 467.412 | |
| Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung und des Einlagengeschäfts | 217.611 | 128.879 | |
| Zinsergebnis | 356.737 | 338.533 | |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft | 146.400 | 135.109 | |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 61.080 | 46.560 | |
| Verwertungsmehr-(+)/-minderergebnis (–) | 11.830 | 2.597 | |
| Operative Erträge | 576.047 | 522.799 | |
| Personalaufwand | 198.209 | 176.007 | |
| davon Gesamtvergütung | 162.593 | 144.468 | |
| davon fixe Vergütung | 139.140 | 126.009 | |
| davon variable Vergütung | 23.453 | 18.459 | |
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand | 117.889 | 106.465 | |
| davon IT-Projektaufwand | 14.795 | 13.384 | |
| Operative Aufwendungen | 341.019 | 308.940 | |
| Operatives Ergebnis vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 235.028 | 213.859 | |
| Ergebnis aus Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 131.012 | 90.829 | |
| Konzernergebnis vor Steuern | 89.402 | 110.403 | |
| Konzernergebnis | 70.158 | 86.714 | |
| Ergebnis je Aktie (EUR, verwässert/unverwässert) | 1,44 | 1,79 |
59
Damit lag er im Rahmen Wellness 4,1 % der definierten Zielgröße, die unsere Fokussierung auf kleine Tickets mit einer durchschnittlichen Ticketgröße von rund 10.000 EUR für das Gesamtjahr 2024 reflektiert. Die Small-Ticket-Grundlagen des Konzerns umfassen mittlerweile Investitionen von bis zu 50.000 EUR, weil neue Technologien wie in den Bereichen Medizin oder Robotics zu einer höheren Nachfrage nach kleineren Objekten bis zu 50.000 EUR führten. Die Fokussierung auf kleine Tickets bleibt weiterhin wesentlicher Teil unserer Strategie.
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Sicherheitsgeräte | 4,1 % | |
| Gesamtjahr | 4,1 % | |
| Zusammengefasster Lagebericht | ||
| Grundlagen des Konzerns | ||
| Wirtschaftsbericht | ||
| Nichtfinanzielle Konzernerklärung | 2024 | |
| Veränderung in den Organen der Gesellschaft | 2,2 % | |
| Risikobericht | 0,4 % | |
| Chancen- und Prognosebericht | ||
| Sonstiges | 2024 | |
| Übernahmerelevante Angaben | 0,3 % | |
| 2023 | ||
| Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht | ||
| Allg. Bürotechnik | 2,3 % |
Das Kreditneugeschäft der grenke Bank beinhaltete vor allem die im Rahmen des „Mikrokreditfonds Deutschland“ vergebenen Kredite, bei denen die grenke Bank staatlich geförderte Mikrofinanzierungen zwischen 1.000 und 25.000 EUR anbietet. Das gesamte Kreditgeschäft der grenke Bank sank um 16,1 Prozent auf 37,8 Mio. EUR (Vorjahr: 45,0 Mio. EUR).
Das Factoring wies im Geschäftsjahr 2024 ein Neugeschäft mit einem angekauften Forderungsvolumen von 910,4 Mio. EUR aus. Davon betreffen 19,0 Prozent das Forderungsmanagement (ohne Finanzierungsfunktion). Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Anstieg von 8,6 Prozent. Gleichzeitig bedeutet dieses Forderungsvolumen mit einer durchschnittlichen Laufzeit vom Ankauf bis zur Fälligkeit von rund 45 Tagen, dass sich diese Forderungen kalkulatorisch 8,1-mal im Jahr (365 Tage/45 Tage) umschlagen, weshalb das Factoringgeschäft mit einem bilanziellen Forderungsvolumen von 84,3 Mio. EUR unverändert einen unwesentlichen Anteil an der Konzernbilanz hatte.
Die Erträge im Verhältnis zu den Nettoanschaffungswerten ergeben die Bruttomarge des Factoringgeschäfts. Der Refinanzierungsbedarf war aufgrund des revolvierenden Ankaufs der Forderungen und des dadurch geringeren Volumens niedriger als bei der Refinanzierung des Leasingneugeschäfts. Die Bruttomarge sank im Berichtsjahr leicht auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,6 Prozent).
Aus der Veränderung der durchschnittlichen Wechselkurse von Fremdwährungen zum Euro im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich im Gesamtjahr nur geringe negative Währungseffekte in Bezug auf das Leasingneugeschäftsvolumen in Höhe von 0,2 Mio. EUR. Diese resultierten vor allem aus der Abwertung des brasilianischen Real, gegenläufig wirkte vor allem die Aufwertung des britischen Pfunds.
Die Struktur unseres Portfolios ist im Vergleich zur Vorjahresperiode nahezu unverändert geblieben. Die Objektgruppen mit dem größten Anteil waren IT-Geräte, Druck- und Kopiertechnik sowie Green-Economy-Objekte mit einem nach wie vor hohem Anteil eBikes. Somit konnten wir allein im Jahr 2024 rund 39.000 eBikes finanzieren. Ein deutliches Wachstum wurde mit Photovoltaiksystemen und Trinkwasserspendern erzielt. Die Objektgruppen IT-Geräte, Kopiertechnik sowie die Green-Economy-Objekte verzeichneten einen minimalen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (jeweils weniger als 1 Prozent), wohingegen Maschinen und Einrichtungen mit 1,4 Prozentpunkten den höchsten Anstieg erzielen konnten. Bei den weiteren Kategorien beobachteten wir lediglich noch geringere Verschiebungen der Nachfrage.# Zusammengefasster Lagebericht
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
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Chancen- und Prognosebericht
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Lagebericht für die grenke AG
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Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Aufwendungen für Beschäftigte
Die Aufwendungen für Beschäftigte stiegen im Berichtsjahr 2024 um 7,7 Prozent auf 176,0 Mio. EUR (Vorjahr: Chancen- und Prognosebericht 176,0 Mio. EUR) zu. Der Anstieg resultiert in erster Linie aus der gestiegenen Mitarbeiteranzahl sowie aus einer Anpassung der Gehälter und einer konzernweiten inflationsbedingten Anhebung der Grundvergütung im August 2023. Zudem sanken in diesem Zusammenhang die Abschreibungen um 5,8 Prozent auf 24,9 Mio. EUR (Vorjahr: 26,5 Mio. EUR).
Summiert liegen die operativen Aufwendungen bei 341,0 Mio. EUR und damit 10,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 308,9 Mio. EUR.
Die Cost-Income-Ratio bleibt trotz der positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 mit 59,2 Prozent (Vorjahr: 59,1 Prozent) auf Vorjahresniveau und lag damit über dem für das Gesamtjahr angestrebten Wert von leicht unter 58 Prozent. Durch die Umstrukturierung der Gewinn- und Verlustrechnung (siehe Tz. 2.3 des Konzernanhangs) kann die Cost-Income-Ratio entsprechend der für den Banken-/ Finanzsektor üblichen Berechnungsmethode direkt aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet werden. Die Vorjahreszahl wurde im Berichtsjahr 2024 angepasst, da die Position Wertminderung von Geschäfts- und Firmenwerten nicht mehr in den operativen Aufwendungen enthalten ist.
Das operative Ergebnis vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge liegt mit 235,0 Mio. EUR um 9,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 213,9 Mio. EUR. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultierte aus den andauernden Aktivitäten im Rahmen des Digital-Excellence-Programms, welches die Konzeption und Umsetzung automatisierter Prozesse im Bereich Kundenprüfung und Geldwäscheprävention sowie den schrittweisen Aufbau einer geeigneten Cloudinfrastruktur beinhaltet. Gegenläufig hierzu wirken die gesunkenen Wartungsaufwendungen, die ebenfalls aus dem Digitalisierungsprogramm und dem damit zusammenhängenden Auslaufen der physischen IT-Infrastruktur resultieren.
Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge
Das Ergebnis für Schadensabwicklung und Risikovorsorge verschlechterte sich im Geschäftsjahr 2024 deutlich um 44,2 Prozent auf –135,1 Mio. EUR (Vorjahr: –86,9 Mio. EUR). Diese Position setzt sich zusammen aus Aufbuchungen für uneinbringliche Forderungen und Wertberichtigungen für erwartete Ausfälle im Sinn einer Risikovorsorge. Die Verschlechterung ist auf das makroökonomische Umfeld und eine kontinuierlich steigende Zahl an Insolvenzen vor allem in unseren Kernmärkten Frankreich, Spanien und Italien zurückzuführen, wobei sich der Anstieg auch unter Berücksichtigung des höheren Leasingvolumens insgesamt darstellt. Zudem waren im Vorjahr Auflösungen von einem zuvor konservativen Risikoansatz enthalten. Die Ermittlung der erwarteten Kreditausfälle basiert gemäß IFRS 9 auf einem dreistufigen Ansatz. Tritt eine signifikante Verschlechterung des Kreditrisikos (Stufe 2) oder eine Bonitätsbeeinträchtigung (Stufe 3) ein, ist eine Risikovorsorge in Höhe der über die gesamte restliche Vertragslaufzeit erwarteten Verluste zu bilden. Wir verweisen für weitergehende Informationen zur Methode für die Ermittlung der Wertminderungen von Leasingforderungen auf die Angaben unter Tz. 5.2 „Leasingforderungen“ im Konzernanhang.
Die Aufwendungen für tatsächlich eingetretene und realisierte Forderungsausfälle aus nicht performenden Leasingverträgen reduzierten sich im Berichtsjahr 2024 auf 95,3 Mio. EUR (Vorjahr: 104,7 Mio. EUR) und sind in der Position Schadensabwicklung und Risikovorsorge enthalten. Diese tatsächlich realisierten Schäden beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Ausbuchung von Forderungen, die Kosten der Rechtsverfolgung sowie die Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen aus gekündigten Leasingverträgen.
Von den gesamten Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge entfielen auf das Leasinggeschäft –131,0 Mio. EUR (Vorjahr: –90,8 Mio. EUR), auf das Kreditgeschäft der Bank –7,3 Mio. EUR (Vorjahr: –5,8 Mio. EUR) und auf das Factoringgeschäft 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 7,9 Mio. EUR). Für weitere Informationen zur Zusammensetzung der Aufwendungen verweisen wir auf die Angaben unter Tz. 4.8 „Schadensabwicklung und Risikovorsorge“ im Konzernanhang.
Entwicklung der Schadenquote, Schadensabwicklung und Risikovorsorge sowie Vermietvolumen
Die Schadenquote (Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Verhältnis zum Vermietvolumen am jeweiligen Berichtsstichtag) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 auf 1,3 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent). Damit lag die Schadenquote unter ihrem Mittelwert seit 2019 von 1,5 Prozent. Das Vermietvolumen (Summe der Nettoanschaffungswerte aller laufenden Leasingverträge) stieg zum Stichtag 31. Dezember 2024 infolge des höheren Neugeschäftsvolumens um 7,5 Prozent auf 10.122 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 9.415 Mio. EUR).
Die Position Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten war vor der Umstrukturierung der Gewinn- und Verlustrechnung (siehe Tz. 2.3 des Konzernanhangs) in der Position Abschreibungen und Wertminderung enthalten. Die Wertminderung von Geschäfts- und Firmenwerten von insgesamt 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR), entfällt wie im Vorjahr auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit aus dem Leasinggeschäft in Spanien. Ursächlich für die Wertminderung im laufenden Geschäftsjahr waren sich eintrübende Renditeaussichten, die unter anderem auf eine Verschlechterung der Schadensentwicklung zurückzuführen sind.
| Schadenquote (linke Achse) | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2,5 % | ||||||
| 2,0 % | ||||||
| 1,5 % | X | X | X | X | X | X |
| 1,0 % | ||||||
| 0,5 % | ||||||
| 0 % |
| Vermietvolumen (2019 = 100 %) |
|---|
| 160 % |
| 140 % |
| 120 % |
| 100 % |
| 80 % |
| 60 % |
| 40 % |
| 20 % |
| 0 % |
Vertriebs- und Verwaltungsaufwand
Der Vertriebs- und Verwaltungsaufwand erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,7 Prozent auf 117,9 Mio. EUR (Vorjahr: 106,5 Mio. EUR). Ursächlich hierfür waren zusätzliche Lizenzgebühren und Datenleitungskosten, die durch die laufende Migration in die Cloud infolge unseres Digitalisierungsprogramms entstehen, erhöhter Werbeaufwand sowie gestiegene Vertriebskosten bedingt durch das starke Neugeschäftswachstum. Zudem war bei den IT-Projektkosten eine Zunahme von 10,5 Prozent auf 14,8 Mio. EUR (Vorjahr: 13,4 Mio. EUR) zu verzeichnen.
Der Anstieg resultierte aus den andauernden Aktivitäten im Rahmen des Digital-Excellence-Programms, welches die Konzeption und Umsetzung automatisierter Prozesse im Bereich Kundenprüfung und Geldwäscheprävention sowie den schrittweisen Aufbau einer geeigneten Cloudinfrastruktur beinhaltet. Gegenläufig hierzu wirken die gesunkenen Wartungsaufwendungen, die ebenfalls aus dem Digitalisierungsprogramm und dem damit zusammenhängenden Auslaufen der physischen IT-Infrastruktur resultieren.
| Vorjahr | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand | 106,5 | 117,9 | 10,7 % |
| IT-Projektkosten | 13,4 | 14,8 | 10,5 % |
Sonstiges betriebliches Ergebnis
Das sonstige betriebliche Ergebnis blieb mit –9,6 Mio. EUR nahezu unverändert (Vorjahr: –9,5 Mio. EUR). Dabei gab es sowohl bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen als auch bei den sonstigen betrieblichen Erträgen einen Rückgang zu verzeichnen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Berichtsjahr 2024 um 4,8 Prozent auf 17,5 Mio. EUR (Vorjahr: 18,4 Mio. EUR) zu. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen infolge der Umrechnung von türkischer Lira (TRY) in Höhe von 2,8 Mio. EUR, welche sich unter anderem aus den Effekten aus der Bewertung Hochinflation gemäß IAS 29 ableiten, sowie chilenische Peso (CLP) mit 1,1 Mio. EUR, polnische Zloty (PLN) mit 1,2 Mio. EUR, ungarische Forint (HUF) mit 0,9 Mio. EUR und australische Dollar (AUD) mit 0,9 Mio. EUR. Diese ergeben sich vor allem aus derivativen Sicherungsgeschäften, welche sich ökonomisch über die Gesamtperiode ausgleichen.
Der Saldo aus den sonstigen Zinserträgen und Zinsaufwendungen verbesserte sich auf 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR), was im Wesentlichen aus der allgemeinen Erholung des Zinsniveaus sowie höheren Guthaben auf Zentralbankkonten resultiert.
Unser Konzernergebnis vor Steuern ging im Jahr 2024 um 19,0 Prozent auf 89,4 Mio. EUR (Vorjahr: 110,4 Mio. EUR) zurück. Die Steuerquote blieb mit 21,5 Prozent unverändert zum Vorjahr.
Leasing- und Kreditgeschäft
Die externen operativen Erträge für den Bereich Leasing stiegen im aktuellen Geschäftsjahr um 52,5 Mio. EUR auf 562,4 Mio. EUR (Vorjahr: 509,9 Mio. EUR) was insbesondere durch aus der weiterhin positiven Neugeschäftsentwicklung und den sich daraus ergebenden steigenden Zinserträgen resultiert. Ein besonderer Anstieg ist in den Segmenten Nord-/Osteuropa um 24,4 Prozent, Westeuropa (ohne DACH) um 9,3 Prozent sowie Übrige Regionen um 21,1 Prozent zu verzeichnen.# Zusammengefasster Lagebericht
Dazu tragen kompensiert wird dies periodisch zudem durch insbesondere die Länder Frankreich (West- die erfolgsneutrale Währungsumrechnung im Dementsprechend reduzierte sich unser europa (ohne DACH)) und Finnland (Nord-/ sonstigen Ergebnis der Konzern-Gesamtergeb- Konzernergebnis um 19,1 Prozent auf Osteuropa) mit positiver Entwicklung im Zins- nisrechnung. Da dies hauptsächlich die Um- 70,2 Mio. EUR (Vorjahr: 86,7 Mio. EUR). ergebnis bei. rechnung der Leasingforderungen in Fremdwäh- rungsländern betrifft, wird dieser Effekt in einer Das Ergebnis je Aktie sank in der Folge im Be- Die operativen Vertriebsaufwendungen, be- anderen Position gezeigt als die oben genannten richtsjahr auf 1,44 EUR (Vorjahr: 1,79 EUR). stehend aus Personalaufwand, Vertriebs- und Umrechnungseffekte aus Derivaten. Zudem Verwaltungsaufwand sowie Abschreibungen, erfolgt die Umrechnung der Leasingforderungen Entwicklung der Segmente stiegen um 10,9 Prozent auf 320,3 Mio. EUR (Vorjahr: 289,0 Mio. EUR). Die Aufwände wer- jeweils zum Stichtagskurs, wohingegen die De- Die Segmentberichterstattung wurde aufgrund den anhand der internen Kostenrechnung den vise- zu Marktwerten auf Basis der zum Stichtag der neuen Struktur im Konzern mit der Fokus- Segmenten zugeordnet. Hier ist ein Anstieg in geltenden Devisenterminkurse bewertet sind. sierung auf das Leasinggeschäft angepasst. allen Segmenten zu verzeichnen. Der größte Dieser Unterschied und der daraus resultierende Es wurden fünf berichtspflichtige Segmente Anstieg absolut entfällt auf das Segment West- Bewertungseffekt gleicht sich über die Laufzeit identifiziert: DACH, Westeuropa (ohne DACH), europa (ohne DACH) mit 16,1 Prozent sowie der Sicherungsbeziehungen aus. Südeuropa, Nord-/Osteuropa, Übrige Regio-mit 13,8 Prozent auf Nord-/Osteuropa, was auf nen. Für weitere Ausführungen verweisen wir die Intensivierung der Vertriebstätigkeit zurück- Die sonstigen betrieblichen Erträge verminder- auf die Angaben unter Tz. 8 „Segmentbericht- zuführen ist. ten sich im Berichtsjahr auf 7,9 Mio. EUR (Vor- erstattung“ sowie Tz. 9.8 „Ereignisse nach jahr: 8,8 Mio. EUR), was im Wesentlichen auf dem Bilanzstichtag“ im Konzernanhang. die geringere Auflösung sonstiger Rückstellun- Das Ergebnis aus Schadensabwicklung und Zusammengefasster Lagebericht gen, niedrigere Buchgewinne aus dem Verkauf Zusammengefasster Lagebericht Risikovorsorge der Leasinggesellschaften Grundlagen des Konzerns von Anlagevermögen sowie geringere sonstige Wirtschaftsbericht der Leasinggesellschaften von Anlagevermögen sowie geringere sonstige Erlösen von Leasingnehmern zurückzuführen Wirtschaftsbericht Erlösen von Leasingnehmern zurückzuführen ist. Gegenläufig hierzu erhöhen die gestiege- ist. Gegenläufig hierzu erhöhen die gestiege- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 nen Erlöse aus Mahngebühren die sonstigen nen Erlöse aus Mahngebühren die sonstigen Veränderung in den Organen der Gesellschaft betrieblichen Erträge. betrieblichen Erträge. Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Das operative Ergebnis sank im Geschäftsjahr Übernahmerelevante Angaben 2024 um 20,3 Prozent auf 90,0 Mio. EUR (Vor- Erklärung zur Unternehmensführung/ jahr: 112,9 Mio. EUR). Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 63 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklungen in den einzelnen Regionen:
| Veränderung TEUR | 2024 | 2023 | (%) |
|---|---|---|---|
| Externe operative Erträge | |||
| DACH | 102,7 | 102,5 | 0,2 |
| Westeuropa (ohne DACH) | 170,7 | 156,1 | 9,3 |
| Südeuropa | 132,6 | 124,5 | 6,5 |
| Nord-/Osteuropa | 108,6 | 87,3 | 24,4 |
| Übrige Regionen | 47,8 | 39,5 | 21,1 |
| operative Aufwendungen | |||
| DACH | –70,7 | –66,8 | 5,9 |
| Westeuropa (ohne DACH) | –69,0 | –59,4 | 16,1 |
| Südeuropa | –77,1 | –72,0 | 7,2 |
| Nord-/Osteuropa | –72,2 | –63,4 | 13,8 |
| Übrige Regionen | –31,3 | –27,4 | 14,3 |
| Ergebnis aus Schadensabwicklung und Risikovorsorge | |||
| DACH | –11,6 | –14,8 | –21,8 |
| Westeuropa (ohne DACH) | –46,0 | –38,9 | 18,3 |
| Südeuropa | –35,6 | –5,8 | > 100 |
| Nord-/Osteuropa | –27,1 | –19,5 | 39,1 |
| Übrige Regionen | –16,8 | –9,8 | 72,4 |
| Segmentergebnis | |||
| DACH | 20,4 | 20,9 | –2,4 |
| Westeuropa (ohne DACH) | 55,7 | 57,8 | –3,7 |
| Südeuropa | 19,8 | 46,7 | –57,5 |
| Nord-/Osteuropa | 9,3 | 4,4 | > 100 |
| Übrige Regionen | –0,4 | 2,3 | < –100 |
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Finanzkalender
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2.7 Finanzlage
Die lang- und kurzfristigen derivativen Finanz- für das Hybridkapital (15,0 Mio. EUR), Trans-instrumente mit negativem Marktwert haben aktionen mit nicht beherrschenden Anteils-sich im Geschäftsjahr auf 26,1 Mio. EUR eignern (3,8 Mio. EUR), welche durch nach-(31. Dezember 2023: 22,3 Mio. EUR) erhöht. trägliche Kaufpreiszahlungen für den Erwerb von Franchiseanteilen begründet sind, sowie Das Eigenkapital verzeichnete zum 31. De- Effekte aus der Marktbewertung von Hedging-zember 2024 mit 1,3 Mrd. EUR (31. Dezem- Instrumenten (5,9 Mio. EUR) gegenüber.ber 2023: 1,4 Mrd. EUR) einen moderaten Durch die Ausweitung der Bilanzsumme im VerhältnisRückgang, der durch den abgeschlossenen zum Rückgang des Eigenkapitals verringerteAktienrückkauf in Höhe von 55.551 TEUR sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezemberlaut Eigenkapitalspiegel zu begründen ist. 2024 auf 16,1 Prozent (31. Dezember 2023:Dem in der Berichtsperiode erwirtschafteten 19,1 Prozent). Die Eigenkapitalquote liegt da-Konzernergebnis in Höhe von 70,2 Mio. EUR mit weiterhin über dem selbst gesteckten Zielstanden hauptsächlich die Ausschüttung einer des Konzerns von mindestens 16 Prozent.Dividende (21,6 Mio. EUR), die Zinszahlung Steigende Leasingforderungen spiegeln dasanhaltend positive Neugeschäftswachstum wider.
Mit unserem diversifizierten Refinanzierungsmix verfügen wir über eine solide Liquiditätsausstattung.
Der operative Cashflow liegt deutlich über dem des Vorjahres.
| Veränderung TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 | (%) |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Schulden | 3.466.543 | 2.042.649 | 69,7 |
| davon Finanzschulden | 3.198.394 | 1.831.589 | 74,6 |
| Langfristige Schulden | 3.429.344 | 3.702.022 | –7,4 |
| davon Finanzschulden | 3.311.214 | 3.587.328 | –7,7 |
| Eigenkapital | 1.323.173 | 1.354.870 | –2,3 |
| Bilanzsumme | 8.219.060 | 7.099.541 | 15,8 |
| Eigenkapitalquote (in Prozent) | 16,1% | 19,1% | -3,0 pp |
Auf der Passivseite zeigt sich die steigen-de Bilanzsumme insbesondere in der Zu-nahme der Finanzschulden um insgesamt 1.090,7 Mio. EUR auf 6,5 Mrd. EUR (31. De-zember 2023: 5,4 Mrd. EUR). Der größte Anteil unserer Finanzschulden entfiel weiterhin auf die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung, die sich gegenüber dem Jahresende 2023 auf 4,3 Mrd. EUR (31. De-zember 2023: 3,8 Mrd. EUR) erhöhten. Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft der grenke Bank stiegen ebenfalls um 611,4 Mio. EUR auf 2,2 Mrd. EUR an (31. Dezember 2023: 1,6 Mrd. EUR).
2.7.1 Kapitalstruktur
Im grenke Konzern legen wir einen besonderen Fokus auf eine angemessene Liquiditätsaus-stattung, um so flexibel auf Marktgegebenhei-ten reagieren zu können. Zudem ist der Kon-zern aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben verpflichtet, einen Liquiditätspuffer vorzuhalten.
2.7.2 Cashflow
Im Geschäftsjahr 2024 wurden 3.214,3 Mio. EUR (Vorjahr: 2.272,3 Mio. EUR) an Refinanzierer getilgt bzw. zurückgezahlt.
Der operative Cashflow liegt deutlich über dem des Vorjahres.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätig-keit erhöhte sich im Berichtsjahr 2024 auf 394,0 Mio. EUR (Vorjahr: 329,3 Mio. EUR). Ursache hierfür sind im Wesentlichen zwei Effekte: Erstens das unverändert stabile Zahlungsverhalten und Zuflüsse aus Zahlun-gen von Leasingnehmer:innen in Höhe von 2.583,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024 (Vorjahr: 2.409,7 Mio. EUR). Zweitens die Aus-weitung der Refinanzierung und die damit ver-bundenen Mittelzuflüsse, insbesondere durch Neuemission zweier Bonds auf Bench-mark-Niveau und die Steigerung des Einlagen-geschäfts der grenke Bank. Somit lag die Summe der Cashflows im Ge-schäftsjahr 2024 bei 276,4 Mio. EUR (Vorjahr:248,6 Mio. EUR). Der Bestand an Zahlungsmit-teln und Zahlungsmitteläquivalenten stieg zumStichtag 31. Dezember 2024 entsprechendauf 973,4 Mio. EUR nach 696,9 Mio. EUR zumGeschäftsjahresende 2023.
Der Cashflow aus dem Bestandsgeschäft sank aufgrund höherer Rückzahlungen an Refinanzierer auf –631,1 Mio. EUR (Vorjahr:137,4 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2024 bei –12,1 Mio. EUR (Vor-jahr: –33,3 Mio. EUR). Hierin enthalten sind die nachträglichen Kaufpreiszahlungen für die beiden ehemaligen Leasing-Franchise-gesellschaften in Australien von 3,6 Mio. EUR (Vorjahr: 24,1 Mio. EUR).
65
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Bericht des
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Lagebericht
Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender
grenke AG
Kontakt# EUR für die Übernahme der Angaben aus der Konzernkapitalflussrechnung
EUR für die Übernahme der Angaben aus der Konzernkapitalflussrechnung ehemaligen Leasing-Franchisegesellschaften in und deren Entwicklung werden im Folgenden Australien und Singapur sowie der Factoring- erläutert. Franchisegesellschaften in Irland, Großbritan- nien, Polen und Ungarn).
Die Auszahlungen
In der Darstellung unten umfasst der Cash- für den Erwerb von Sachanlagen und imma- flow aus dem Neugeschäft die Investitionen für teriellen Vermögensgegenständen betrugen neue Leasingforderungen. Darin enthalten sind 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR). Weiter- die Nettoanschaffungswerte für die Leasing- hin sind in dieser Position Einzahlungen aus objekte und die direkt mit dem Vertragsab- dem Verkauf von Sachanlagen und immateriel- schluss entstehenden Kosten. Aufgrund des len Vermögenswerte in Höhe von 0,1 Mio. EUR höheren Neugeschäftsvolumens stiegen die enthalten (Vorjahr 0,9 Mio. EUR). Investitionen für neue Leasingforderungen im Berichtsjahr auf 3.148,1 Mio. EUR (Vor-
jahr: 2.656,3 Mio. EUR). Diesen stehen die
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
betrug im Berichtsjahr –105,5 Mio. EUR (Vorjahr: – 47,3 Mio. EUR). Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus der Auszahlung von
Einzahlungen aus der Zunahme der Refinan-
55,6 Mio. EUR für den Erwerb eigener Anteile zierung in Höhe von 3.505,2 Mio. EUR nach (Vorjahr: 0 Mio. EUR). Die Dividendenzahlung Zusammengefasster Lagebericht 2.319,4 Mio. EUR im Vorjahr gegenüber. für das Geschäftsjahr 2023 belief sich auf Grundlagen des Konzerns Zudem stieg das Einlagengeschäft der grenke 21,6 Mio. EUR nach 20,9 Mio. EUR im Vorjahr. Wirtschaftsbericht Bank AG auf 611,4 Mio. EUR, nachdem es für Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 das Geschäftsjahr 2024 im Vorjahr noch bei 466,4 Mio EUR lag. In
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Summe stieg der Cashflow aus Investitionen in Risikobericht das Neugeschäft auf 968,5 Mio. EUR (Vorjahr: Chancen- und Prognosebericht
Aus der Rückzahlung von Leasingverbindlich-
129,5 Mio. EUR). keiten ergab sich zudem ein Mittelabfluss von Übernahmerelevante Angaben 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 13,4 Mio. EUR). Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
Kapitalflussrechnung in Mio. EUR
| Geld und zahlungen Zugang neue Refinanzierun- gen (ohne Cashflow aus laufender tätigkeit) | Geld und geldähnliche Vermögens- werte zum 31.12.2023 | Netto- Investitionen für neue Leasing- forderungen | Zugang/ Abgang für neue Einlagen- geschäft) | Refinanzierun- gen (ohne Bestands- geschäft) | Übrige Cashflows aus laufender tätigkeit | Cashflow aus Einlagen- tätigkeit | Cashflow aus Leasing- tätigkeit | Geschäfts- tätigkeit | Investitions- tätigkeit | Finanzierungs- tätigkeit | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Cashflow aus operativer Tätigkeit | ||||||||||||
| Netto-Zugang von Geldmitteln und geldähnlichen Zahlungsmitteln | 1.730,2 | 3.505,2 | 973,4 | 3.148,1 | -3.214,3 | 394,0 | 56,6 | -12,1 | -105,5 | -105,5 | -105,5 | -105,5 |
| Anpassung für Währungseffekte | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
| Gesamt Cashflow | 1.730,3 | 3.505,3 | 973,5 | 3.148,2 | -3.214,2 | 394,1 | 56,7 | -12,0 | -105,4 | -105,4 | -105,4 | -105,4 |
| 31.12.2024 | 611,4 | 3.148,1 | 3.505,2 | 2.583,2 | -3.214,3 | 394,0 | 56,6 | -12,1 | -105,5 | 0,1 | 973,4 | 696,9 |
| 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: 2023: | 448,6 | 2.409,7 | - 2.272,3 | 137,4 | 2.319,4 | 466,4 | - 2.656,3 | 62,3 | 329,2 | - 33,3 | - 47,3 | - 0,3 |
| 696,9 |
2.7.3 Liquidität
Bank AG sowie der forderungsbasierten Finan-
Dank der diversifizierten Refinanzierungsstruk- zierung, vor allem durch ABCP-Programme. tur erfüllten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr
Dabei vermeiden wir eine Fristentransformation
jederzeit unsere Zahlungsverpflichtungen. auf Portfolioebene und reduzieren dadurch Zinsänderungs- und Anschlussfinanzierungs-
Zusammengefasster Lagebericht
risiken auf ein Minimum. Dank unseres breiten Grundlagen des Konzerns Zur Refinanzierung stehen uns umfangreiche Refinanzierungsmixes können wir je nach Be- Wirtschaftsbericht Instrumente zur Verfügung, die je nach Markt- darf und Marktlage die einzelnen Säulen gezielt Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 bedingungen im Rahmen der Gesamtstrategie ein- gesetzt werden. Im Wesentlichen basiert nutzen und den Anteil ausbauen oder reduzie- Veränderung in den Organen der Gesellschaft die Finanzierung über Fremdkapital auf drei ren. Gleichzeitig wollen wir aus strategischen Risikobericht Säulen: den Senior-Unsecured-Instrumenten, Gründen in allen drei Säulen aktiv sein. Chancen- und Prognosebericht die im Wesentlichen auf unser Rating ab- Übernahmerelevante Angaben stellen, wie Anleihen, Schuldverschreibungen Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht und Commercial Paper, dem Einlagengeschäft Lagebericht für die grenke AG inklusive der Förderdarlehen bei der grenke
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In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Der Refinanzierungsmix bezogen auf die Re- Die offenen Kreditlinien des Konzerns (d. h. finanzierungssäulen des grenke Konzerns Banklinien plus verfügbares Volumen aus Anlei- verteilte zum Stichtag sich wie folgt: hen) betrugen zum Stichtag 3.323,1 Mio. EUR, 540,0 Mio. HUF und 40,0 Mio. PLN (31. Dezember 2023: 3.667,4 Mio. EUR,
| Mio. EUR | 31.12.2024 | Anteil in % | 31.12.2023 | Anteil in % | |
|---|---|---|---|---|---|
| grenke Bank | 2.211 | 33,6 | 1.624 | 29,3 | |
| Senior-Unsecured | 3.135 | 47,6 | 2.748 | 49,7 | |
| Asset-Backed | 1.234 | 18,8 | 1.163 | 21,0 | |
| GESAMT | 6.580 | 100 | 5.535 | 100 |
540,0 Mio. HUF, 40,0 Mio. PLN).
Für die Refinanzierung nutzen wir verschie- Der Anstieg der Refinanzierungsvolumina von dene Instrumente und staffeln deren Fällig- um 1.045,4 Mio. EUR auf 6.579,9 Mio. EUR keiten über mehrere Perioden. Damit kann der (31. Dezember 2023: 5.534,5 Mio. EUR) Konzern flexibel auf Veränderungen der begründet sich im Wesentlichen aus dem Refinanzierungsmärkte reagieren. Die nach- gestiegenen Neugeschäft und dem damit einhergehenden erhöhten Refinanzierungs- stehende Tabelle zeigt die erwarteten Mittel- bedarf für unser Leasinggeschäft. Dies wurde abflüsse, die aus den zum 31. Dezember 2024 vor allem durch die Ausgabe von zwei neu- bestehenden vertraglichen Verpflichtungen en Benchmark-Anleihen in Höhe von jeweils resultieren. Von den insgesamt 1,7 Mrd. EUR 500 Mio. EUR im zweiten und dritten Quartal Finanzschulden, die 2025 fällig werden, ent- dargestellt. fallen 514,8 Mio. EUR auf Verbindlichkeiten aus fallen 514,8 Mio. EUR auf Verbindlichkeiten aus ABCP-Programmen und 1.143,6 Mio. EUR auf ABCP-Programmen und 1.143,6 Mio. EUR auf Anleihen, Schuldverschreibungen und Privat- Anleihen, Schuldverschreibungen und Privat- platzierungen. Details zu den Fälligkeiten der platzierungen. Details zu den Fälligkeiten der einzelnen Instrumente sind im Konzernanhang einzelnen Instrumente sind im Konzernanhang unter Tz. 5.11 „Kurz- und langfristige Finanz- unter Tz. 5.11 „Kurz- und langfristige Finanz- schulden“ dargestellt. schulden“ dargestellt.
Die Refinanzierung über Kundeneinlagen der grenke Bank AG lag zum Stichtag 31. Dezember 2024 bei 2.228,5 Mio. EUR nach 1.617,1 Mio. EUR zum Jahresende 2023. Dies entspricht einem Anstieg von 37,8 Prozent durch eine intensivere Nutzung der Refinanzie- rungssäule grenke Bank.
Weitere Informationen zu den Instrumenten
der Refinanzierung und den erfolgten Refinan- zierungsmaßnahmen im Berichtszeitraum sind in den Konzernangaben unter Tz. 5.11 „Kurz- und langfristige Finanzschulden“ dargestellt.
Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr vier neue CHF-Schuldscheindarlehen und ein neues GBP-Schuldscheindarlehen mit einem Nominalvolumen von insgesamt 37.500 TCHF und 30.000 TGBP begeben. Die Tilgung der Schuldscheindarlehen erfolgte im Berichtsjahr planmäßig.
Die außerbilanziellen Verpflichtungen des
grenke Konzerns beliefen sich zum Stich- tag 31. Dezember 2024 in Summe auf 1.030,1 Mio. EUR (Vorjahr: 869,5 Mio. EUR). Neben den üblichen Einkaufsverpflichtungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit umfassen diese unwiderrufliche Kreditzusagen und Verpflichtungen aus schwebenden Geschäften. Leasing- und Mietvereinbarungen sind nur insoweit außerbilanziell, als dass keine Erfassung einer Leasingverbindlichkeit nach IFRS 16 zu erfolgen hat. Weitere Details zu den außerbilanziellen Verpflichtungen sind im Konzernanhang unter Tz. 9.2 „Haftungsverhält- nisse (Eventualverbindlichkeiten) und sonstige finanzielle Verpflichtungen“ dargestellt.
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Weitere Refinanzierungsinformationen
Im Berichtsjahr 2024 wurden zwei neue EUR-
Anleihen im zweiten Quartal sowie im dritten
Quartal emittiert. Mit einem Nominalvolumen
von jeweils 500 Mio. EUR befinden sich beide
Anleihen auf Benchmark-Niveau. Zudem wurde
eine bestehende Anleihe um 50,0 Mio. EUR
aufgestockt. Neben der im Berichtsjahr erfolg-
ten planmäßigen Tilgung der Anleihen wurde
zudem freiwillig eine vorzeitige partielle Tilgung
von Anleihen mit einem Gesamtnominalvolumen
263,2 Mio. EUR vorgenommen. Weitere
Informationen zu den Schuldverschreibungen
sind in den Konzernangaben unter Tz. 5.11 dar-
gestellt und auf der Website www.grenke.com/
de/unternehmen/investor-relations/fremdkapital/
emittierte-anleihen abrufbar.
sowie auf der Website www.grenke.com/
de/unternehmen/investor-relations/fremdkapital/
emittierte-anleihen abrufbar.
Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr vier
neue CHF-Schuldscheindarlehen und ein
neues GBP-Schuldscheindarlehen mit einem
Nominalvolumen von insgesamt 37.500 TCHF
und 30.000 TGBP begeben. Die Tilgung der
Schuldscheindarlehen erfolgte im Berichtsjahr
planmäßig.
Zudem besteht eine syndizierte revolvie-
rende Kreditfazilität mit einem Volumen von
400.000 TEUR (die Inanspruchnahme kann
auch teilweise in Schweizer Franken sowie
Britischem Pfund erfolgen). Die Kreditfazilität
unterliegt einer Laufzeit von drei Jahren mit
einer Verlängerungsoption von weiteren zwei
Jahren.
Die Refinanzierung über Kundeneinlagen
der grenke Bank AG lag zum Stichtag 31.
Dezember 2024 bei 2.228,5 Mio. EUR nach
1.617,1 Mio. EUR zum Jahresende 2023. Dies
entspricht einem Anstieg von 37,8 Prozent
durch eine intensivere Nutzung der Refinanzie-
rungssäule grenke Bank.
Die außerbilanziellen Verpflichtungen des
grenke Konzerns beliefen sich zum Stich-
tag 31. Dezember 2024 in Summe auf
1.030,1 Mio. EUR (Vorjahr: 869,5 Mio. EUR).
Neben den üblichen Einkaufsverpflichtungen
im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätig-
keit umfassen diese unwiderrufliche Kreditzu-
sagen und Verpflichtungen aus schwebenden
Geschäften. Leasing- und Mietvereinbarungen
sind nur insoweit außerbilanziell, als dass keine
Erfassung einer Leasingverbindlichkeit nach
IFRS 16 zu erfolgen hat. Weitere Details zu
den außerbilanziellen Verpflichtungen sind im
Konzernanhang unter Tz. 9.2 „Haftungsverhält-
nisse (Eventualverbindlichkeiten) und sonstige
finanzielle Verpflichtungen“ dargestellt.# In Kürze
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Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern-
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Erwartete Mittelabflüsse aus vertraglichen Verpflichtungen
| Zahlungen, die fällig werden | 31.12.2023 | 31.12.2024 | 1 bis 3 Monate | 1 bis 5 Jahre | bis 5 Jahren | Nach TEUR Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzschulden | 4.368.462 | 5.060.165 | 680.307 | 1.037.325 | 3.288.622 | 53.911 |
| Verbindlichkeiten aus ABCP (in EUR lautend) | 1.028.439 | 1.082.434 | 113.273 | 306.205 | 660.644 | 2.312 |
| Verbindlichkeiten aus ABCP (nicht in EUR lautend) | 173.337 | 298.437 | 25.327 | 69.986 | 197.931 | 5.193 |
| Anleihen, Schuldverschreibungen, Privatplatzierungen (in EUR lautend) | 2.649.288 | 3.161.319 | 468.620 | 560.604 | 2.122.013 | 10.082 |
| Anleihen, Schuldverschreibungen, Privatplatzierungen (nicht in EUR lautend) | 370.008 | 423.131 | 50.515 | 63.837 | 272.645 | 36.134 |
| Forderungsverkaufsverträge (in EUR lautend) | 3.417 | 5.300 | 607 | 1.503 | 3.190 | 0 |
| Forderungsverkaufsverträge (nicht in EUR lautend) | 104.503 | 70.236 | 13.862 | 28.776 | 27.598 | 0 |
| Zahlungen in Verbindung mit Bankschulden | 39.470 | 19.308 | 8.103 | 6.414 | 4.601 | 190 |
| Hybridanleihen | 259.550 | 244.562 | 14.989 | 0 | 229.573 | 0 |
| Leasing- und Mietvereinbarungen | 51.901 | 54.704 | 4.668 | 15.956 | 29.101 | 4.979 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 7.360 | 6.968 | 6.968 | 0 | 0 | 0 |
| Einkaufsverpflichtungen¹ | 838.856 | 1.003.986 | 710.558 | 293.428 | 0 | 0 |
| Verpflichtungen aus schwebenden Geschäften | 8.268 | 6.386 | 1.568 | 3.167 | 1.542 | 109 |
| Vertragliche Vereinbarungen insgesamt | 5.534.397 | 6.376.771 | 1.419.058 | 1.349.876 | 3.548.838 | 58.999 |
| ¹ Die Verpflichtungen beinhalten jene Zahlungsverpflichtungen, denen sich der Konzern auch bei Ausubung vertraglicher Kundigungsoptionen nicht entziehen kann. Rechtlich verbindliche Verpflichtung zur Abnahme von Waren und Dienstleistungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. |
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern-
Jahresabschluss Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations
abschluss grenke AG
Kontakt
2.8 Vermögenslage
Die Zahlungsmittel erhöhten sich um 277,3 Mio. EUR auf 974,6 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 697,2 Mio. EUR). Dabei befanden sich zum 31. Dezember 2024 790,7 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 484,7 Mio. EUR) auf Konten der Deutschen Bundesbank.
Im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 nahm unsere Bilanzsumme zum 31. Dezember 2024 um 1,1 Mrd. EUR auf 8,2 Mrd. EUR (31. Dezember 2023: 7,1 Mrd. EUR) zu. Für weitere Details zur Entwicklung der Leasingforderungen im Geschäftsjahr 2024 wird auf die Angaben unter Tz. 5.2 „Leasingforderungen“ im Konzernanhang verwiesen.
Die Zunahme unserer Vermögenslage zum 31. Dezember 2024 resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der kurz- und langfristigen Leasingforderungen. Unsere größte Bilanzposition, die Leasingforderungen, stieg dabei aufgrund der anhaltend positiven Neugeschäftsentwicklung um 816,4 Mio. EUR gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2023 (31. Dezember 2023: 5,7 Mrd. EUR) an.
Der Rückgang der sonstigen kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte auf 181,8 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 215,2 Mio. EUR) resultiert aus den sich reduzierten Forderungen aus dem Kreditgeschäft in Höhe von 118,7 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 134,6 Mio. EUR). Zusätzlich werden zum Ende des Geschäftsjahres Factoringforderungen in Höhe von 24,6 Mio. EUR nach IFRS 5 als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte ausgewiesen, da die kurzfristige Veräußerung des Factorings angestrebt wird. Diese werden in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten dargestellt.
Innerhalb der langfristigen Vermögenswerte stiegen die Sachanlagen um 9,6 Mio. EUR auf 98,4 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 88,8 Mio. EUR). Zu begründen ist dies aus einem Anstieg der Leasinggegenstände aus dem Operate Lease um 9,7 Mio. EUR auf 63,8 Mio. im Berichtsjahr (31. Dezember 2023: 54,1 Mio. EUR).
Der Rückgang der sonstigen immateriellen Vermögenswerte von 19,2 Prozent auf 9,8 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 12,2 Mio. EUR) war die Folge der geringen Investitionen im Berichtsjahr (2,8 Mio. EUR), denen Abschreibungen in Höhe von 5,1 Mio. EUR gegenüberstanden.
Die Geschäfts- oder Firmenwerte sanken aufgrund der Wertminderung bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Spanien in Höhe von 4,4 Mio. EUR auf 30,1 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 34,4 Mio. EUR). Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Angaben unter Tz. 5.7 „Geschäfts- oder Firmenwerte“ im Konzernanhang.
| Veränderung | TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 | (%) |
|---|---|---|---|---|
| Kurzfristige Vermögenswerte | 3.980.428 | 3.180.347 | 25,2 | |
| davon Zahlungsmittel | 974.551 | 697.202 | 39,8 | |
| davon Leasingforderungen | 2.594.088 | 2.076.719 | 24,9 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 4.238.632 | 3.919.194 | 8,2 | |
| davon Leasingforderungen | 3.922.154 | 3.623.135 | 8,3 | |
| Summe Vermögenswerte | 8.219.060 | 7.099.541 | 15,8 |
2.9 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf zur Lage des Konzerns
Das Geschäftsjahr 2024 war für uns erneut herausfordernd. Global betrachtet belasteten die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten die Weltwirtschaft. Angesichts der konjunkturellen Schwäche im Euro-Raum und des nachlassenden Inflationsdrucks leitete die EZB eine Zinswende ein und reduzierte den Leitzins ab Juni dieses Jahres in vier Schritten von 4 auf 3 Prozent bis zum Jahresende 2024. Günstigere Finanzierungskonditionen beleben üblicherweise die Investitionsnachfrage von Unternehmen. Wenngleich im gesamten Geschäftsjahr die makroökonomisch bedingte Unsicherheit das Wirtschaftsgeschehen und somit auch das Investitionsverhalten dominierte, konnten wir in allen Quartalen wie geplant deutliche Zuwächse im Leasingneugeschäft verzeichnen und den Wachstumskurs des Vorjahres fortsetzen.
Mit rund 3,1 Mrd. EUR Leasingneugeschäft lagen wir innerhalb unserer anvisierten Bandbreite. Dabei stand neben dem Volumenwachstum im Leasing auch die Profitabilität im Fokus. Mit einer daraus resultierenden DB2-Marge von 17,0 Prozent erreichten wir unser mittelfristiges Ziel von 17 Prozent und lagen oberhalb unseres Ziels von leicht über 16,5 Prozent für das Jahr 2024.
Zur Refinanzierung unserer ehrgeizigen Wachstumsziele emittierten wir erfolgreich im Mai und September des Berichtsjahres zwei weitere Anleihen auf Benchmark-Niveau mit einem Volumen von jeweils 500 Mio. EUR.
Die Qualität unseres Portfolios blieb auch in diesem Geschäftsjahr insgesamt hoch. Dennoch kam es durch die gesamtwirtschaftlich zunehmenden Insolvenzen zu vermehrten Zahlungsausfällen in unseren Kernländern Deutschland, Frankreich und Spanien. Infolge dieser Entwicklung und der entsprechenden Erhöhung unserer Schadensabwicklung und Risikovorsorge sowie der Abschreibung des Goodwills der spanischen Tochtergesellschaft gaben wir am 29. Oktober 2024 eine Anpassung der Prognose für das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2024 mit einem Korridor von 68 bis 76 Mio. EUR von zuvor 95 bis 115 Mio. EUR bekannt.
Die Schadenquote stieg von 1,0 Prozent im Vorjahr auf 1,3 Prozent im Berichtsjahr. Im zweiten Halbjahr lag die Schadenquote mit 1,5 Prozent auf erhöhtem Niveau gegenüber dem Vorjahr und dennoch innerhalb des langfristigen Durchschnitts.
Im September 2024 beendeten wir unser seit Februar 2024 laufendes Aktienrückkaufprogramm mit Erfolg. In diesem Zeitraum hatten wir 4,98 Prozent unseres ausstehenden Kapitals zurückgekauft.
Im November 2024 bestätigte S&P Global Ratings unser Investment-Grade-Rating von BBB/stabil/A-2. Fitch Ratings bestätigte ebenfalls sein Investment-Grade-Rating von BBB/stabil/F2 im Juni 2024. Auf Basis unserer soliden Eigenkapitalquote von 16,1 Prozent zum Jahresende 2024 sowie der traditionell stark diversifizierten Refinanzierungsmöglichkeiten ist der Vorstand zuversichtlich, auch im kommenden Jahr das geplante Wachstum im Leasingneugeschäft zu marktfähigen Konditionen finanzieren zu können.
3. Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
3.1 ESRS 2 – Unternehmensportrait
- Regulatorischer Rahmen
- ESG-Organisation & Management
- Nachhaltige Unternehmensführung
3.2 ESRS 2 – Nachhaltigkeitsstrategie
- Strategische Ziele und Handlungsfelder
- Stakeholderdialog
- Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
- Aufstellung zu Angabepflichten
3.3 Klima und Umwelt
3.3.1 Angaben nach Art.# Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
3.1 ESRS 2 – Unternehmensportrait
Die vorliegende Nichtfinanzielle Konzernerklärung der grenke AG (im Nachfolgenden Nichtfinanzielle Berichterstattung genannt) ist eine gesetzliche Anforderung gemäß §315b Abs. 1 HGB und §315c HGB und den Vorgaben des BP-1, BP-2: Artikel 8 der EU-Verordnung 2020/852 (EU-Taxonomie) sowie der zugehörigen delegierten Rechtsakte. Die Nichtfinanzielle Konzern- erklärung ist Teil des Konzernlageberichts für den Berichtszeitraum 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024. Stichtag aller im Bericht ge- nannten Nachhaltigkeitsangaben ist der 31. Dezember 2024.
Allgemeine Grundlagen für die Erstellung
Regulatorischer Rahmen
Die Anforderungen an die Nichtfinan- zielle Berichterstattung ergeben sich analog der Vorjahre aus dem durch den CSR-RUG geschaffenen Rechtsrahmen. Innerhalb dieses Rechtsrahmens können wir als berichtspflichtige Gesellschaft für die Erstellung der Nicht- Finanzielle Berichterstattung u.a. europäische Rahmenwerke nutzen¹, solange die handels- rechtlichen Berichtspflichten nach §§315b und 315c HGB erfüllt werden.
Konsolidierung
Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die folgenden Angaben auf den grenke Konzern, d. h. die nichtfinanziellen Angaben berücksichtigen die in den bilanziellen IFRS- konformen Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften. Gleiches gilt für die Angaben zur EU-Taxonomie (vgl. im Detail Kapitel 3.3.1 „Angaben gemäß Art. 8 der EU-Taxonomie“).
Wesentlichkeit und Einbeziehung der Stakeholder
Die im Berichtsjahr aktualisierte doppelte We- sentlichkeitsanalyse bildet dabei die Grundlage für die Auswahl der fünf von zehn spezifischen ESRS-Themenstandards E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“, E5 „Kreis- laufwirtschaft“, S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens“, S4 „Verbraucher und Endnutzer“ und G1 „Unternehmensführung“ (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Doppelte Wesentlich- keitsanalyse“, Liste der spezifischen Standardan- forderungen unter Kapitel 3.6 „Anhänge“). Auf etwaige Än- derungen von Berechnungsgrundlagen oder Vorjahresangaben weisen wir in dem jeweiligen Kapitel gesondert hin.
Phase-in
Die Inanspruchnahme von Phase-in-Regelun- gen für Datenanforderungen, die wir teilweise oder in Gänze noch nicht erfüllen, beschreiben wir in den Indextabellen zu den einzelnen The- menstandards (vgl. Kapitel 3.6 „Anhänge“).
Teilweise Anwendung der ESRS
Im Geschäftsjahr 2024 entwickelten wir unsere ersten Nichtfinanzielle Berichterstattung in Vorbe- reitung auf die Anwendung der EU-Richtli- nie 2022/2464, der Corporate Sustainability Reporting Directive (kurz: CSRD) sowie die Anwendung der delegierten Verordnung (EU) 2023/2772 zur Ergänzung der Richtlinie 2013/34/EU (NFRD), der European Sustaina- bility Reporting Standards (kurz: ESRS) weiter. Die teilweise Anwendung der ESRS ab 2024 ist eine vor dem Hintergrund der verpflichtenden Anwendung der CSRD und ersetzt dabei die in den Berichtsjahren 2022 und 2023 verwendeten Berichtsstandards der Global Reporting Initiative (GRI SRS).
Angaben im Zusammenhang mit spezifischen Umständen
Die Nichtfinanzielle Berichterstattung wurde 2024 weiterentwickelt, um dem durch die ESRS geforderten Aufbau zu entsprechen. Weitere Anpassungen rühren aus den Ergeb- nissen unserer aktualisierten Wesentlichkeits- analyse, insbesondere der Analyse unserer nachhaltigkeitsbezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO) entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette (vgl. Kapitel „Grund- lagen des Konzerns“ unter Geschäftsmodell- betrachtung).
Im Index dieser Nichtfinanziellen Berichterstat- tung (vgl. Kapitel 3.6 „Anhänge“) setzen wir gemäß ESRS 2 Anlage B zudem Verweise zu weiteren Daten, die sich aus anderen EU- Rechtsvorschriften ergeben. Hierzu gehören die SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation), Pillar 3, Benchmark-Regulation und das European Climate Law.
Methodik
Zum aktuellen Zeitpunkt unterlassen wir Schätzungen von Scope 3 Emissionen in der Kategorie 13 (verleaste Anlagen) gemäß GHG Protokoll. Aus unserer Sicht lässt die aktuelle Datenverfügbarkeit keine verlässliche Schätzung der Kennziffer zu Scope 3 Emissio- nen des Portfolios der verleasten Anlagen zu. Wir ergreifen 2025 weitere Maßnahmen bspw. zur Erhebung von Primärdaten bei Herstellern und die Durchführung von ESRS konformen Schätzungen, um diese Angaben in kommen- den Berichten aufnehmen und vollständig entlang unserer vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (vgl. Kapitel 1 „Grund- lagen des Konzerns“ unter Geschäftsmodell- betrachtung) berichten zu können. Es werden keine Sekundärdaten anhand indirekter Quellen oder Sektordaten zu diesen Teilen herangezogen. Bei der Kalku- lation zu unseren THG-Emissionsdaten und Verbräuchen wurden Datenlücken durch Hoch- rechnungen geschlossen.
Diese Besonderheiten unseres Geschäfts- modells machen Berechnungen auf Basis von Primärdaten faktisch unmöglich. Unsere bishe- rigen Ansätze zum Ableiten von Schätzungen ESRS 2 anhand externer Datenquellen zeigten zudem, dass auch Sekundärdaten für eine Berech- nung bzw. Schätzung derzeit nur fragmentiert vorliegen. Zum aktuellen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der zumutbaren Anstren- gungen (reasonable efforts) konnten wir keine ausreichende Datenabdeckung für wahrheits- getreue Schätzungen der Scope 3 Angaben unserer verleasten Gegenstände erzielen. Wir erwarten, dass sich die Datenverfügbarkeit in den kommenden Jahren weiter verbreitern und verbessern wird. Um die Angaben in folgenden Berichtsjahren offenlegen zu können, ergreifen wir 2025 weitere Maßnahmen im Sinne verläss- licher Schätzmethodiken, bspw.
ESG-Organisation & Management
Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln gewährleisten wir durch Einbettung von Nachhaltigkeit in unsere Organisation und Governance.
GOV-1: Unternehmensführung
Die Wahl des Prüfers für die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird durch die Hauptversammlung vorgenommen. Entsprechend entschied unsere Hauptversammlung 2024, die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, als Prüfer der verpflichtenden CSRD-Berichterstat- tung zu erlangen begrenzter Prüfungssicher- heit zu bestellen.
Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Wir betrachten unsere nachhaltigkeitsbezoge- nen Auswirkungen, Risiken und Chancen auf dem kurzfristigen (bis zu einem Jahr), mittel- fristigen (ein bis fünf Jahre) und langfristigen Horizont (über fünf Jahre). Wir achten die Bericht zugrundeliegenden Prinzipien der ESRS: Relevanz, wahrheitsgetreue Darstellung, Ver- gleichbarkeit, Überprüfbarkeit, Verständlichkeit, Wesentlichkeit und Einbeziehung der Stake- holder.
Neben den vorliegenden Berichtsinhalten entwickeln wir unsere Messungen stetig fort. Insbesondere die Erhebung von Emissionsdaten unserer Wertschöpfungskette ist herausfordernd: grenke ist spezialisiert auf Small-Ticket Leasing für kleine und mittelständische Kunden. In diesem Segment arbeiten wir weltweit mit über dem 39.000 Fachhandelspartnern zusammen, die verteilt über 31 Länder regional angesiedelt und sind. Unser Leasingobjektportfolio ist stark diversifiziert und umfasst über 300 Gegen- standstypen, sowie über tausende Hersteller. Emissionsdaten zu unseren Leasingobjekten sind neben Angaben zur Herstellung insbe- sondere von dem einzelnen Nutzungsverhalten unserer Leasingnehmer abhängig.
Klimawandel - Zielsetzungen
Im Fall der verpflichtenden Anwendung der CSRD erfolgt die Wahl des Prüfers für die Nachhaltigkeitsberichterstattung durch die Hauptversammlung. Entsprechend entschied unsere Hauptversammlung 2024, die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, als Prüfer der verpflichtenden CSRD-Berichterstat- tung zur Erlangung begrenzter Prüfungssicher- heit zu bestellen.
Sonstige Informationen
Wir entschieden uns für die freiwillige externe Prüfung unserer Nichtfinanziellen Be- richterstattung mit begrenzter Sicherheit durch unseren Abschlussprüfer, BDO AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft.
3.3 Wesentliche Themenstandards
3.3.1 Angaben gemäß Art. 8 der EU-Taxonomie
Konsolidierung
Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die folgenden Angaben auf den grenke Konzern, d. h. die nichtfinanziellen Angaben berücksichtigen die in den bilanziellen IFRS- konformen Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften. Gleiches gilt für die Angaben zur EU-Taxonomie (vgl. im Detail Kapitel 3.3.1 „Angaben gemäß Art. 8 der EU-Taxonomie“).
Phase-in Regelungen
Die Inanspruchnahme von Phase-in-Regelun- gen für Datenanforderungen, die wir teilweise oder in Gänze noch nicht erfüllen, beschreiben wir in den Indextabellen zu den einzelnen The- menstandards (vgl. Kapitel 3.6 „Anhänge“).
Angaben in Bezug auf besondere Umstände
Diese Besonderheiten unseres Geschäfts- modells machen Berechnungen auf Basis von Primärdaten faktisch unmöglich. Unsere bishe- rigen Ansätze zum Ableiten von Schätzungen ESRS 2 anhand externer Datenquellen zeigten zudem, dass auch Sekundärdaten für eine Berech- nung bzw. Schätzung derzeit nur fragmentiert vorliegen. Zum aktuellen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der zumutbaren Anstren- gungen (reasonable efforts) konnten wir keine ausreichende Datenabdeckung für wahrheits- getreue Schätzungen der Scope 3 Angaben unserer verleasten Gegenstände erzielen. Wir erwarten, dass sich die Datenverfügbarkeit in den kommenden Jahren weiter verbreitern und verbessern wird. Um die Angaben in folgenden Berichtsjahren offenlegen zu können, ergreifen wir 2025 weitere Maßnahmen im Sinne verläss- licher Schätzmethodiken, bspw.
3.6 Anhänge
Wir betrachten unsere nachhaltigkeitsbezoge- nen Auswirkungen, Risiken und Chancen auf dem kurzfristigen (bis zu einem Jahr), mittel- fristigen (ein bis fünf Jahre) und langfristigen Horizont (über fünf Jahre). Wir achten die Bericht zugrundeliegenden Prinzipien der ESRS: Relevanz, wahrheitsgetreue Darstellung, Ver- gleichbarkeit, Überprüfbarkeit, Verständlichkeit, Wesentlichkeit und Einbeziehung der Stake- holder.
Die im Berichtsjahr aktualisierte doppelte We- sentlichkeitsanalyse bildet dabei die Grundlage für die Auswahl der fünf von zehn spezifischen ESRS-Themenstandards E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“, E5 „Kreis- laufwirtschaft“, S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens“, S4 „Verbraucher und Endnutzer“ und G1 „Unternehmensführung“ (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Doppelte Wesentlich- keitsanalyse“, Liste der spezifischen Standardan- forderungen unter Kapitel 3.6 „Anhänge“). Auf etwaige Än- derungen von Berechnungsgrundlagen oder Vorjahresangaben weisen wir in dem jeweiligen Kapitel gesondert hin.
Phase-in
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
Die vorliegende Nichtfinanzielle Konzernerklä- rung der grenke AG (im Nachfolgenden Nicht- finanzielle Berichterstattung genannt) ist eine gesetzliche Anforderung gemäß §315b Abs. 1 HGB und §315c HGB und den Vorgaben des BP-1, BP-2: Artikel 8 der EU-Verordnung 2020/852 (EU-Ta- xonomie) sowie der zugehörigen delegierten Rechtsakte. Die Nichtfinanzielle Konzern- erklärung ist Teil des Konzernlageberichts für den Berichtszeitraum 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024. Stichtag aller im Bericht ge- nannten Nachhaltigkeitsangaben ist der 31. Dezember 2024.
¹ Aufgrund ihrer Übernahme in EU-Recht sind die ESRS als allgemein anerkannte Rahmenwerke anzusehen.# Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Die Treibhausgasemissionen unserer Scope 1, 2 und 3 erheben wir auf Grundlage des Greenhouse Gas Protokolls (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“).
Vorstand & Aufsichtsrat
Die grenke AG verfügt als Aktiengesellschaft nach deutschem Recht über Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Unternehmens. Er wird durch den Aufsichtsrat überwacht und beraten. Unser Nachhaltigkeitsengagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie.
Die Verantwortung für Nachhaltigkeit liegt im Verantwortungsbereich unseres CEO Dr. Sebastian Hirsch. Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt und aktualisiert. Die Implementierung wurde auch im Geschäftsjahr 2024 durch regelmäßige Berichte an den Gesamtvorstand begleitet.
ESG Bereich
Das operative Management der Nachhaltigkeitsstrategie obliegt bei grenke dem ESG-Bereich. Dies beinhaltet sowohl die Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung als auch die Koordinierung der konzernweiten ESG-bezogenen Aktivitäten. Die Head of ESG berichtet an den VP Treasury und ESG.
Seit 2022 verantwortet Frau Dr. Mitic als Nachhaltigkeitsbeauftragte das Thema Nachhaltigkeit innerhalb des Aufsichtsrats. Als Expertin für nachhaltige Unternehmensentwicklung unterstützt und überwacht sie die ESG-Transformation des grenke Konzerns (vgl. dazu die Ausführungen zur Kompetenzprüfung der Aufsichtsratsmitglieder im „Bericht des Aufsichtsrats“).
ESG Organigramm
- Aufsichtsrat: Verantwortlich: PrüfA, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Aufsichtsrats
- Vorstand: Verantwortlich: Vorstandsvorsitzender (CEO)
- Prüfungsausschuss:
- Nachhaltigkeitskomitee: Vorsitzender: CEO
Lagebericht für die grenke AG
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Für Ausführungen betreffend die personellen Veränderungen in den Organen der Gesellschaft verweisen wir auf das Kapitel 4 „Veränderung in den Organen der Gesellschaft“. Hier erläutern wir im Detail die Anzahl und Kompetenzen der Mitglieder in Vorstand und Aufsichtsrat.
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
ESG
Integration in Fachbereiche/ Tochtergesellschaften
Verantwortlich: Head of ESG
Nachhaltigkeitskomitee
Das Nachhaltigkeitskomitee dient als Impulsgeber für die Integration von Nachhaltigkeitsthemen in die wesentlichen Fachbereiche. Die zehnköpfige Besetzung umfasst die Bereiche ESG, Refinanzierung, Personal, Einkauf und Portfoliomanagement, Vertrieb, Risikomanagement, Buchhaltung und Steuern sowie Investor Relations. Zudem gehören ihr noch die Nachhaltigkeitsbeauftragte im Aufsichtsrat und der CEO an, der auch den Vorsitz innehat.
Das Komitee diskutiert in seinen quartalsweisen Sitzungen relevante Fragestellungen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Auswirkungen auf das Risikomanagementverfahren. Die im Sitzungen besprochenen Themen umfassten beispielsweise die Durchführung und die Ergebnisse der IRO-Analyse, die Weiterentwicklung und Steuerung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie deren Zielerreichung.
Sparringspartner
Kollaboration
Nachhaltige Unternehmensführung
Richtlinien und Rahmenwerke
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -aktivitäten richten wir an international anerkannten Rahmenwerken und Standards sowie an selbst implementierten Richtlinien (Policies) aus und integrieren diese in unsere Geschäftstätigkeit. Zu den wichtigsten Richtlinien und Grundsätzen zählen:
-
Internationale Rahmenwerke und Standards
- UN Sustainable Development Goals – „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“
Wir übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung über alle unsere Geschäftsaktivitäten hinweg und haben die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs – Sustainable Development Goals) in unsere Nachhaltigkeitsstrategie integriert (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“).
- UN Sustainable Development Goals – „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“
-
Charta der Vielfalt
Chancengleichheit und Diversität sind elementare Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Im Geschäftsjahr 2022 unterzeichneten wir die Charta der Vielfalt und verpflichten uns damit aktiv dazu, den Diversitätsgedanken weiter in der Organisationsstruktur zu verankern. Ferner verpflichten wir uns zu einer von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägten Organisationskultur und richten unsere Personalprozesse so aus, dass diese den vielfältigen Fähigkeiten unserer Mitarbeiter:innen gerecht werden (Konzernnachhaltigkeitserklärung, Berichte an Vorstand, Aufsichtsrat und Nachhaltigkeitskomitee, interne Kommunikationsmaßnahmen). Wir erkennen die Vielfalt innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens an und nutzen die damit verbundenen Potenziale zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens.
Aufsichtsrat
Vorstand
Prüfungsausschuss
Nachhaltigkeitskomitee
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
GOV-2: Bereitstellung von Informationen für Unternehmensorgane und nachhaltigkeitsrelevante Themen
Die Head of ESG berichtet im Rahmen quartalsweiser Updates zu den wichtigen Fortschritten an den Gesamtvorstand. In Vorbereitung auf die Nichtfinanzielle Berichterstattung erfolgte 2024 auch ein Bericht an den Prüfungsausschuss.
GOV-3: Integration von nachhaltigkeitsbezogenen Leistungen in Anreizsysteme (Sustainability Due Diligence)
Neben der organisatorischen Verankerung unterstreichen wir die hohe Relevanz des Themas ESG durch die Koppelung der Top-Managementvergütung an das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. Den Anteil der Topmanagement-Positionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung messen wir als TOP-KPI (vgl. Kapitel 1 „Grundlagen des Konzerns“ unter 1.3.3 „Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren“).
Seit dem Geschäftsjahr 2022 werden für den gesamten Konzernvorstand variable Vergütungsbestandteile an Nachhaltigkeitsziele geknüpft. Dies ergibt für alle drei Geschäftsjahre eine Quote von 100 Prozent im Vorstand. Klimabezogene Komponenten werden dabei bislang nicht in diese Vergütungsbestandteile einbezogen. Seit seiner Ernennung zum Generalbevollmächtigten am 1. März 2023 wurden die Nachhaltigkeitsziele auch für den seit 1. Juli 2024 als CFO tätigen Dr. Martin Paal umgesetzt. 2024 betrug die Quote der Gesamtbetrachtung des Vorstands und des Topmanagements 1,69 Prozent (2023: 1,8 Prozent) und ist somit im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant geblieben. Daran halten wir auch 2025 fest.
Für die erste Führungsebene unter dem Vorstand (Vice Presidents) werden wir zum 1. Januar 2025 ebenfalls nachhaltigkeitsbezogene Faktoren in der variablen Vergütung berücksichtigen. Zu weiteren Einzelheiten der Vergütung verweisen wir auf unseren Vergütungsbericht, den wir auch auf unserer Website veröffentlichen.
GOV-4: Erklärung zur Sorgfaltspflicht (Sustainability Due Diligence)
Eine vollständige Tabelle zur Erklärung der Sorgfaltspflicht, ESRS GOV-4, AR 10 befindet sich am Berichtsende im Kapitel 3.6 „Anhänge“.
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen
In Kürze
Brief des Vorstands
Bericht des Aufsichtsrats
Konzern-Jahresabschluss
Finanzkalender
Investor Relations
Kontakt
Prüfung nach § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG ergaben sich keine Interessenkonflikte bei Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats, als die dem AR-Vorsitzenden bereits bekanntgegebenen (vgl. „Bericht des Aufsichtsrats“).
Nachhaltigkeitskomitee
Das Nachhaltigkeitskomitee dient als Impulsgeber für die Integration von Nachhaltigkeitsthemen in die wesentlichen Fachbereiche. Die zehnköpfige Besetzung umfasst die Bereiche ESG, Refinanzierung, Personal, Einkauf und Portfoliomanagement, Vertrieb, Risikomanagement, Buchhaltung und Steuern sowie Investor Relations. Zudem gehören ihr noch die Nachhaltigkeitsbeauftragte im Aufsichtsrat und der CEO an, der auch den Vorsitz innehat.
Das Komitee diskutiert in seinen quartalsweisen Sitzungen relevante Fragestellungen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Auswirkungen auf das Risikomanagementverfahren.
ESG Organigramm
- Aufsichtsrat: Verantwortlich: PrüfA, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Aufsichtsrats
- Vorstand: Verantwortlich: Vorstandsvorsitzender (CEO)
- Prüfungsausschuss
- Nachhaltigkeitskomitee
Brief des Vorstands
Bericht des Aufsichtsrats
Konzern-Jahresabschluss
Finanzkalender
Investor Relations
Kontakt
6 5 2
Identifizieren und bewerten Gegebenenfalls für Kommunizieren, wie die prozes-
Abhilfemaßnahmen negativer Auswirkungen in
Auswirkungen behandelt
oder daran
Geschäftsbeziehungen und sorgen
mitwirken
der Wertschöpfungskette (IRO-
werden. Wir erkennen die Vielfalt innerhalb
Assessment, Wesentlichkeits-
und außerhalb unseres Unternehmens an und
analyse, Stakeholderbefragungen)
nutzen die damit verbundenen Potenziale zur
Nachhaltigkeitskomitee,
Weiterentwicklung unseres Unternehmens.
interne Kommunikations-
maßnahmen)
Die Einbindung unterschiedlicher externer Datenbanken für die Aggregation durchschnittlicher Daten unserer wichtigen Objektkategorien.
Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Vorstand & Aufsichtsrat
Die grenke AG verfügt als Aktiengesellschaft nach deutschem Recht über Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Unternehmens. Er wird durch den Aufsichtsrat überwacht und beraten. Unser Nachhaltigkeitsengagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie.
Die Verantwortung für Nachhaltigkeit liegt im Verantwortungsbereich unseres CEO Dr. Sebastian Hirsch. Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt und aktualisiert. Die Implementierung wurde auch im Geschäftsjahr 2024 durch regelmäßige Berichte an den Gesamtvorstand begleitet.
ESG Bereich
Das operative Management der Nachhaltigkeitsstrategie obliegt bei grenke dem ESG-Bereich. Dies beinhaltet sowohl die Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung als auch die Koordinierung der konzernweiten ESG-bezogenen Aktivitäten. Die Head of ESG berichtet an den VP Treasury und ESG.
Seit 2022 verantwortet Frau Dr. Mitic als Nachhaltigkeitsbeauftragte das Thema Nachhaltigkeit innerhalb des Aufsichtsrats. Als Expertin für nachhaltige Unternehmensentwicklung unterstützt und überwacht sie die ESG-Transformation des grenke Konzerns (vgl. dazu die Ausführungen zur Kompetenzprüfung der Aufsichtsratsmitglieder im „Bericht des Aufsichtsrats“).
ESG Organigramm
Lagebericht für die grenke AG
Brief des Vorstands
Bericht des Aufsichtsrats
Konzern-Jahresabschluss
Finanzkalender
Investor Relations
Kontakt
Prüfung nach § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG
ergaben sich keine Interessenkonflikte bei Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats, als die dem AR-Vorsitzenden bereits bekanntgegebenen (vgl. „Bericht des Aufsichtsrats“).
ESG Organigramm
74
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats
abschluss grenke AG
Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Vorstand & Aufsichtsrat
ESG Bereich
ESG Organigramm
Lagebericht für die grenke AG
Prüfung nach § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG
ergaben sich keine Interessenkonflikte bei Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats, als die dem AR-Vorsitzenden bereits bekanntgegebenen (vgl. „Bericht des Aufsichtsrats“).
75
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats
abschluss grenke AG
GOV-2: GOV-3: GOV-4:
Bereitstellung von Informationen für Integration von nachhaltigkeitsbezogenen Erklärung zur Sorgfaltspflicht
Unternehmensorgane und nachhaltig- Leistungen in Anreizsysteme (Sustainability Due Diligence)
keitsrelevante Themen
Die Head of ESG berichtet im Rahmen quar-
Eine vollständige Tabelle zur Erklärung der Sorg-
talsweiser Updates zu den wichtigen Fort-
faltspflicht, ESRS GOV-4, AR 10 befindet sich
schritten an den Gesamtvorstand. In Vorberei-
am Berichtsende im Kapitel 3.6 „Anhänge“.
tung auf die Nichtfinanzielle Berichterstattung
erfolgte 2024 auch ein Bericht an den Prü-
fungsausschuss.
Nachhaltige Unternehmensführung
Richtlinien und Rahmenwerke
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -aktivitäten richten wir an international anerkannten Rahmenwerken und Standards sowie an selbst implementierten Richtlinien (Policies) aus und integrieren diese in unsere Geschäftstätigkeit. Zu den wichtigsten Richtlinien und Grundsätzen zählen:
-
Internationale Rahmenwerke und Standards
- UN Sustainable Development Goals – „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“
Wir übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung über alle unsere Geschäftsaktivitäten hinweg und haben die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs – Sustainable Development Goals) in unsere Nachhaltigkeitsstrategie integriert (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“).
- UN Sustainable Development Goals – „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“
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Charta der Vielfalt
Chancengleichheit und Diversität sind elementare Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Im Geschäftsjahr 2022 unterzeichneten wir die Charta der Vielfalt und verpflichten uns damit aktiv dazu, den Diversitätsgedanken weiter in der Organisationsstruktur zu verankern. Ferner verpflichten wir uns zu einer von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägten Organisationskultur und richten unsere Personalprozesse so aus, dass diese den vielfältigen Fähigkeiten unserer Mitarbeiter:innen gerecht werden (Konzernnachhaltigkeitserklärung, Berichte an Vorstand, Aufsichtsrat und Nachhaltigkeitskomitee, interne Kommunikationsmaßnahmen). Wir erkennen die Vielfalt innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens an und nutzen die damit verbundenen Potenziale zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens.
Auflistung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen, mit denen sich Vorstand und Aufsichtsrat beschäftigt haben
Im Rahmen der IRO-Analyse beschäftigten sich der Vorstand, die Vice Presidents als erste Führungsebene unterhalb des Vorstands sowie das Nachhaltigkeitskomitee mit den wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen in Bezug auf unser Geschäftsmodell sowie auf Mensch und Umwelt (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“ und vgl. auch hier Tabellen zu „IRO-Ergebnissen“).
Integration in
Fachbereiche/
Tochtergesellschaften
Verantwortlich:
Head of ESG
Sparringspartner
Kollaboration
Auflistung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen, mit denen sich Vorstand und Aufsichtsrat beschäftigt haben
Im Rahmen der IRO-Analyse beschäftigten sich der Vorstand, die Vice Presidents als erste Führungsebene unterhalb des Vorstands sowie das Nachhaltigkeitskomitee mit den wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen in Bezug auf unser Geschäftsmodell sowie auf Mensch und Umwelt (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“ und vgl. auch hier Tabellen zu „IRO-Ergebnissen“).
Integration in
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Tochtergesellschaften
Verantwortlich:
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Sparringspartner
Kollaboration
- Charta der Vielfalt
Equal opportunity and diversity are fundamental components of our corporate culture. In fiscal year 2022, we signed the Charter of Diversity and thus actively commit to further anchoring the idea of diversity within the organizational structure. Furthermore, we commit to a corporate culture characterized by mutual respect and appreciation, and align our HR processes to cater to the diverse skills of our employees (Corporate Sustainability Statement, reports to the Management Board, Supervisory Board, and Sustainability Committee, internal communication measures). We recognize and utilize the potential of diversity within and outside our company for the further development of our enterprise.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -aktivitäten richten wir an international anerkannten Rahmenwerken und# Einbettung von verantwortungsvollem Geschäfts- verhalten in Richtlinien und Managementsysteme (CMS, KYC, Datenschutz, Sustainable Bond Framework, Code of Conduct, Supplier Code of Conduct, Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie, Reiserichtlinie, Umweltrichtlinie, Charta der Vielfalt, AI Richtlinie, Cybersecurity)
Die grenke AG erfüllt die im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) dargestellten wesentlichen gesetzlichen Vorschriften zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften sowie weitestgehend die vom DCGK empfohlenen Standards für gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung (vgl. Kapitel 8 „Erklärung zur Unternehmens- führung – Corporate Governance Bericht“). 2024 wurden wir hierzu mit dem 1. Platz im SDAX ausgezeichnet (2023: 3. Platz).
Richtlinien und Selbstverpflichtungen
grenke Verhaltenskodex
Die Basis für unser Compliance- und grenke konformes Verhalten haben wir in unserem Ver- haltenskodex (Code of Conduct) festgehalten. Diesen stellen wir als Download auch auf unse- rer Website zur Verfügung. Der Verhaltens- kodex ist die verbindliche Leitlinie für unsere Werte und unser Verhalten. Er ist verpflichtend für alle bei grenke arbeitenden Menschen. Das heißt für Vorstand, Aufsichtsrat, die Geschäfts-
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
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Aktie & Lagebericht
Finanzkalender & Investor Relations
grenke AG
abschluss
führungen unserer Tochtergesellschaften, die Führungskräfte sowie für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter. Um dieser breiten Zielgruppe klare und möglichst einfache Handlungsan- weisung anzubieten, sind im Verhaltenskodex die Vorschriften und Regeln, die für unseren Konzern von Bedeutung sind, niedrigschwellig zusammengefasst. Mit dem veröffentlichten Verhaltenskodex bekräftigen wir auch nach außen, dass wir unsere Geschäftstätigkeit im Einklang mit den maßgeblichen nationalen Rechtsnormen, den zentralen internationalen Rechtsnormen, Übereinkommen und Erklä- rungen, wie beispielsweise der Internationalen Menschenrechtscharta, den Kernarbeitsnor- men der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Global Compact), aber auch auf Basis fester ethischer Werte und Prinzipien, wie Integrität, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit, betreiben. In den einzelnen folgenden Kapiteln gehen wir auch auf die Ver- wendung des grenke Verhaltenskodex in den verschiedenen Arbeits- und Themenbereichen des Unternehmens ein (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“, Kapitel ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer“, Kapitel ESRS G1 „Unternehmens- führung“).
Reiserichtlinie (Travel Policy) & Flottenrichtlinie (Car Policy)
Die Auswahl und die Nutzung von unter- schiedlichen Beförderungsmitteln (Pkw, Bahn, Flugzeug) durch unser Personal sowie die damit zusammenhängende Reduzierung von CO2-Emissionen sind sowohl in unserer Reise- richtlinie (Travel Policy) als auch in der Flotten- richtlinie (Car Policy) Gegenstand. Mit diesen Richtlinien unterstützen wir unsere CO2-Emissi- onsreduktionsziele aus unserem Klimaaktions- plan. Wir weisen ebenfalls in der vorliegenden Nichtfinanziellen Berichterstattung an entspre- chender Stelle auf die zugehörigen Maßnah- men gesondert hin (vgl. ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maß- nahmen“ zu Firmenflotte und Geschäftsreisen von Mitarbeiter:innen).
Umweltrichtlinie
Die Umweltrichtlinie fasst unsere Bemühungen im Bereich Umweltschutz zusammen. Wir ver- pflichten uns zu einer kontinuierlichen Verbes- serung unseres Umweltmanagementsystems in Übereinstimmung mit den regulatorischen und Compliance-Verpflichtungen. Dazu gehört für uns, dass wir die umweltrechtlichen Anforde- rungen und üblichen Marktstandards erfüllen. Darüber hinaus ist sie sowohl Leitlinie bei der Umsetzung von Maßnahmen und strategischen Handlungsfeldern zur Minimierung unseres eigenen unternehmerischen Fußabdrucks als auch bei der Unterstützung von KMU, nach- haltige Investitionen zu tätigen. Auf diese Maßnahmeninhalte gehen wir im Detail in den folgenden Kapiteln ein. Diese Richtlinie stellen wir auch als Download auf unserer Website zur Verfügung.
Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie (engl. Organisational Health and Security Policy, kurz: OHS Policy)
Ziel dieser für alle grenke Gesellschaften in Deutschland geltenden Richtlinie ist, die Si- cherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter:in- nen durch einen effizient und systematisch wahrgenommenen Arbeitsschutz – ergänzt durch Maßnahmen der betrieblichen Gesund- heitsförderung – zu erhalten, zu verbessern und zu unterstützen (vgl. Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie). Diese Richtlinie steht ebenfalls als Download auf unserer Website zur Verfügung.
grenke Lieferantenkodex
Transparenz und Vertrauen sind für uns die Basis einer guten Zusammenarbeit. Auch von unseren Lieferanten erwarten wir, dass ihr Ver- halten unserem Verhaltenskodex entspricht, indem sie bei sich sowie bei ihren Lieferanten und Subunternehmer ähnliche Standards um- setzen. Unser Lieferantenkodex fordert von unseren Lieferanten u. a. die Einhaltung von Arbeitnehmer- und Menschenrechten sowie Gesetzen zum Umweltschutz (vgl. Kapitel ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer“, Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung“) und steht auf unserer Website ebenfalls als Download zur Verfügung.
Enterprise Portfolio Management
Das unternehmensweite Projektportfolio- management steuert die Erfassung, das Monitoring und die Priorisierung der Projekte im Unternehmen. Bei der Erfassung neuer Pro- jekte analysieren wir auch deren Relevanz für unsere wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen. Im Geschäftsjahr 2024 umfasste unser unter- nehmensweites Projektportfolio 163 Projekte mit einem ESG-Bezug. Insgesamt 108 Projekte entfallen davon auf das wesentliche Thema „Digitalisierung und Ressourcenschonung“. 2024 konnten 23 Projekte mit ESG-Bezug ab- geschlossen werden.
GOV-5: Mit unserem Format „Easy Go ESG“ begleiten wir das ESG-Datenmanagement durch unter- jährige Schulungen und Informationsveranstal- tungen zu den Offenlegungsanforderungen mit den involvierten Fachbereichen. Der kontinu- ierliche Austausch zu unseren wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen stellt die Verfügbarkeit der benötigten ESG-Daten sicher.
3.2 ESRS 2 – Nachhaltigkeitsstrategie
Unser nichtfinanzielles Engagement verstehen wir als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit sowie eine dauerhaft starke Positionierung am Markt.
Strategische Ziele und Handlungsfelder
SBM-1: Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette
MDR-P: Operationalisierung der Nachhaltigkeits- strategie und Integration in Geschäfts- organisation
Zur Operationalisierung der Nachhaltigkeits- strategie und deren Integration in die Ge- schäftsorganisation und -prozesse ergreifen wir entsprechende Initiativen, Maßnahmen und Konzepte.
grenke Verhaltenskodex
Umweltrichtlinie
Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie
Reiserichtlinie (Travel Policy) & Flottenrichtlinie (Car Policy)
grenke Lieferantenkodex
Enterprise Portfolio Management
GOV-5: Easy Go ESG
MDR-A2, MDR-T3, MDR-P: Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Entlang dieser Vision beschreibt unsere Nachhaltigkeitsstrategie unsere Zielsetzungen und Maßnahmen im Sinne von ESG entlang der drei Dimensionen Klima und Umwelt, sozialer Beitrag sowie Verantwortung und Vertrauen und deckt damit unsere gesamte vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette sowie unsere 31 grenke Länder ab.
Die grenke Wertschöpfungskette umfasst sämtliche Aktivitäten von der Refinanzierung und Anbahnung der Beziehung mit unseren Fachhandelspartnern über den gesamten Leasingkernprozess sowie auch die Aktivitäten zur Überführung der Leasingobjekte in einen zweiten Lebenszyklus. Unsere Wertschöp- fungskette (vgl. Grafik „Wertschöpfungskette“) beinhaltet sowohl die vorgelagerten Aktivitäten (1. Marktforschung und Produktentwicklung; 2. Gewinnung und Betreuung von Fachhandels- partnern (FHP); 3. Gewinnung von Kunden;
10.
Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Dem Finanzsektor kommt zur Erreichung der Europäischen Nachhaltigkeitsziele eine Schlüsselposition zu. Finanzinstitute sind dazu verpflichtet, die Finanzierung der Nachhaltig- keitstransformation zu unterstützen. Finanzins- titute können im Rahmen dieser Transformation auch physischen und transitorischen Risiken ausgesetzt sein, die identifiziert, bewertet und gesteuert werden müssen. Die Anforderun- gen an das Risikomanagement ergeben sich für grenke insbesondere aus dem „Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken“ vom 20. Dezember 2019 (geändert am 13. Januar 2020), sowie aus Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Die Integra- tion von ESG-Risiken im Risikomanagement beschreiben wir im Risikobericht des vorliegen- den Geschäftsberichts (vgl. Kapitel 5 „Risiko- bericht“).# Fremdfinanzierung und Liquiditätsmanagement
als auch die nachgelagerten Aktivitäten (7. Rückgabe der Objekte – Wiederverwertung; 8. Weiternutzung der Objekte – zweiter Lebenszyklus).
Internes Kontrollsystem
Die wesentlichen Bausteine unseres internen Kontrollsystems erläutern wir in Kapitel 5 „Risikobericht“ und dort bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess unter 5.3.5 und bezogen auf den Konzern unter 5.3.6. Die Kontrollen im Rahmen unserer Nichtfinanziellen Berichterstattung basieren auf klar definierten Prozessen und Verantwortlichkeiten sowie der Dokumentation der Abläufe. Die Erstellung der Nichtfinanziellen Berichterstattung obliegt dem Fachbereich ESG. In die Erstellung der Nichtfinanziellen Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 79 2 Maßnahmen und Mittel in Bezug auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte 3 Nachverfolgung der Wirksamkeit von Strategien und Maßnahmen durch Zielvorgaben In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Für jede Dimension haben wir eine strategische tionen stützen wir auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie legen wir den Fokus auf neun der 17 Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Die Ausgestaltung unserer strategischen Ambition bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambitionen bewirken wir durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). 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Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? 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Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 80 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden AufsRats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Wegbereiter für einen nachhaltigen Mittelstand Klima & Umwelt Sozialer Beitrag Verantwortung & Vertrauen Was sind unsere Wir stärken eine transparente Kommunikation und schaffen eine nachhaltige Unternehmensstruktur und -kultur. Unsere strategischen strategischen Ziele? Ambition durch unsere neun TOP-KPI (vgl. Schaubild „grenkes Nachhaltigkeitsstrategie“). Die Überwachung der Wertschöpfungskette Controlling & Reporting 9 1 2 3 4 5 6 7 8 Fremdfinanzierung & Liquiditätsmanagement 10 Vorgelagerte Aktivitäten Nachgelagerte Aktivitäten Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht# Zusammengefasster Lagebericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktie & Lagebericht
- Konzern-Jahresabschluss
- Finanzkalender
- Investor Relations
- Abschluss grenke AG
- Kontakt
Verantwortung & Vertrauen
Wir messen unsere Fortschritte mit folgenden TOP-KPI:
| Strategische Handlungsfelder | Strategisches Ziel | TOP-KPI | Maßnahme | Verweis im Bericht |
|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiterzufriedenheit | Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen | Engagement-Score | Jährliche Befragung unserer Mitarbeiter:innen zu den Themenfeldern Engagement, Identifikation und Bindung sowie Gesamtzufriedenheit mit dem Unternehmen | Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ |
| Mitarbeiterbindung erhöhen | Fluktuationsquote | Indikator für ein nachhaltiges Personalmanagement und die Attraktivität als Arbeitgeber, Angebote für mehr Mitarbeiterbindung (s. House of Benefits) | Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| Talente fördern und entwickeln | Talente fördern und weiterentwickeln | Anzahl Weiterbildungstage pro Mitarbeiter:in | Ausbau und Verbesserung qualifizierter Weiterbildungsangebote (s. House of Benefits – Development) | Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ |
| Frauenanteil und Diversität stärken | ||||
Hiermit adressieren wir unsere Fähigkeit, Risiken, die potenziell unsere Geschäftstätigkeit beeinträchtigen können, einzuschätzen, zu managen und zu minimieren (vgl. Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung – Strategischer Ansatz, Zielsetzungen und Kennzahlen“).
Hier messen wir unsere Weiterentwicklung anhand folgender TOP-KPI:
| Strategische Handlungsfelder | Strategisches Ziel | TOP-KPI | Maßnahme | Verweis im Bericht |
|---|---|---|---|---|
| Verantwortung & Vertrauen | Unternehmensstrategie stärken | Overall Strategy Awareness (Score) | Jährliche Mitarbeiterbefragung zur Identifizierung der Mitarbeiter:innen mit der Strategie | Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung“ |
| ESG-Aspekte in Unternehmenssteuerung integrieren | Anteil der Topmanagementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung | Für den gesamten Konzernvorstand werden variable Vergütungsbestandteile an Nachhaltigkeitsziele geknüpft | Kapitel ESRS 2 und ESRS G1 „Unternehmensführung“ | |
| Interne Kontrollen und konformes Verhalten stärken | Abschlussquote der Internal-Audit-Prüfungen | Steigerung der abgeschlossenen Prüfungen durch das Internal Audit im Vergleich zu den geplanten Prüfungen | Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung“ |
Unternehmenskommunikation und finanziellen und nichtfinanziellen Bericht- erstattung (vgl. Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung – Maßnahmen“).
// Compliance und Datenschutz – Dieses Thema umfasst den Schutz von Daten durch den grenke Konzern sowie die Einhaltung der einschlägigen Gesetze und regulatorischen Anforderungen (vgl. Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung – Strategischer Ansatz, Zielsetzungen und Kennzahlen“).
// Reporting und Transparenz – Im Fokus steht hier die transparente Gestaltung der Unternehmensstruktur und einer transparenten, zuverlässigen und vertrauenswürdigen Unternehmensführung zusammengefasst. Unsere strategischen Fokusthemen in der Dimension Verantwortung und Vertrauen lassen sich wie folgt hier zusammenfassen.
Stakeholderdialog
Wir pflegen den kontinuierlichen Austausch mit unseren wesentlichen Stakeholdern, insbesondere aus dem Kapitalmarkt, der Wissenschaft, Behörden und Verbänden, von unseren Mitarbeiter:innen sowie von Kunden und Partnern. Im Berichtsjahr 2024 nahmen wir die Natur als sogenannter „stiller Stakeholder“ auf. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und deren Verankerung in unserer Unternehmensstrategie sind diese Themen integrale Bestandteile unseres Stakeholderdialogs. Das Feedback unserer Stakeholder berücksichtigen wir in unseren strategischen Entscheidungen. Die Kommunikation mit unseren Stakeholdern erfolgt via unterschiedlicher, zielgruppenspezifischer Kommunikationsformate und -kanäle. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die unterschiedlichen genutzten Formate je Stakeholdergruppe.
| Stakeholderengage-ment | Stakeholder | Formate, Kanäle und Frequenz | Zweck/Ergebnisverwertung |
|---|---|---|---|
| Stakeholder intern | Management/Mitarbeiter:innen | Management-Meetings, CEO-Letter, quartalsweise Townhalls, regelmäßige Informationen für die Mitarbeiter:innen (Intranet), jährliche Mitarbeiterbefragung, Aktionen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Social Media (LinkedIn, Xing, Facebook), Workshops und ESG-Projekte, Nachhaltigkeitskomitee, ESG-SharePoint, ESG-Newsroom, Sustainfluencer | Bestimmung der Auswirkungen, Risiken und Chancen durch Befragung und Risikoinventur, Verwertung in Strategie und für CSRD-Umsetzung in der Nachhaltigkeitserklärung, Kollaboration und Wissensaustausch |
| Aufsichtsrat | |||
| Vorstand und Topmanagement | |||
| Stakeholder extern | Geschäftspartner | Besuche und Workshops, regelmäßiger Austausch per Telefon, E-Mail und Vor-Ort-Termine, Welcome-Calls, Kundenbindungs- und Partnermagazin, Partner der drei Geschäftssegmente | Weiterentwicklung von Geschäftsbeziehungen, Kundenbindung, lösungsorientierte Anpassungen zu Objekten und Dienstleistungen |
| Leasingnehmer und Kunden | |||
| Fachhandelspartner im Segment Leasing | |||
| Kapitalmarkt | Geschäftsberichte, Hauptversammlung, Analysten- und Investorenkonferenzen, Roadshows und Kapitalmarktkonferenzen, ESG-Ratings (ISS ESG, S&P Global, Sustainalytics, MSCI, EthiFinance Ratings) | Verbesserung und Weiterentwicklung der Beziehungen zu Analysten und Investoren | |
| Investoren (Fremd- und Eigenkapital) | |||
| Banken/Finanzanalysten | |||
| Aufsichtsbehörden und Regulatoren | Aufsichtsgespräch, Meldewesen und Reporting, Geschäftsberichte/Reporting, Dialog mit Förderbanken wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu Förderprogrammen sowie dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales bezüglich Mikrokrediten (u. a. Standardsetter) | Beeinflussung der Gestaltung der Nachhaltigkeitsberichterstattung, Steigerung der eigenen Transparenz | |
| Aufsichtsbehörden | |||
| Regulatoren | |||
| Wirtschaftsprüfungsgesellschaften | |||
| Nationale/internationale Gesetzgeber | |||
| Zivilgesellschaft | Social-Media-Präsenz auf LinkedIn, Xing, Facebook und kununu, Unternehmensberichterstattung (Pressemitteilungen/ Gastbeiträge), Austausch mit Medienvertretern, Kunden- und Partnermagazin, Austausch in gemeinnützigen Projekten | Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation | |
| Potenzielle Mitarbeiter:innen | |||
| Medienvertreter:innen | |||
| Lokale Anspruchsgruppen | |||
| Gemeinnützige Institutionen | |||
| Verbände | |||
| Stakeholder still | Natur & Umwelt | Forschungsergebnisse, Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel durch eigene Geschäftstätigkeit und Gestaltung des Produktportfolios, Klimaaktionsplan | Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel durch eigene Geschäftstätigkeit und Gestaltung des Produktportfolios |
| SBTi, CO2-Bilanzierung nach Greenhouse Gas Protocol, 1,5-Grad-Ziel, UN/SDGs |
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
85
4 Interessen und Standpunkte der Interessenträger
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktie & Lagebericht
- Konzern-Jahresabschluss
- Finanzkalender
- Investor Relations
- Abschluss grenke AG
- Kontakt
Im Rahmen des quartalsweisen Berichts an den Vorstand wird dieser zu den Ergebnissen aus den Dialogen und Perspektiven unserer internen sowie externen Stakeholder informiert. Die Ergebnisse fließen wiederum in die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie ein.
Sustainfluencer
Den Austausch mit unseren internen Stakeholdern und die Förderung von innovativen Ansätzen sowie Ideen möchten wir auf internationaler Ebene stärken. Das sogenannte Sustainfluencer-Format dient als Austauschformat, um Nachhaltigkeitsthemen in die grenke-Länder zu tragen und im Rahmen eines weltweiten internen ESG-Netzwerks neue Ideen zu entwickeln. Das erste virtuelle Meeting der Sustainfluencer ist für Februar 2025 geplant.
Partnerbefragung 2024
2024 haben wir die Entwicklung einer globalen und vergleichbaren Partnerbefragung vorangetrieben. Die Befragung fokussiert die Themen Zufriedenheit, Weiterempfehlung, Image sowie Relevanz von grenke als Partner.
Unsere Wesentlichkeitsanalyse und die dazu- gehörige Wesentlichkeitsmatrix aus dem Jahr 2022 bildet die Grundlage für die wesentlichen Fokusthemen unserer Nachhaltigkeitsstrategie (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie“) und somit auch für die vorliegende Nichtfinanzielle Berichterstattung. Unsere Wesentlichkeitsanalyse aktualisieren und überprüfen wir jährlich. Mindestens alle fünf Jahre wird der Prozess auf Basis einer umfassenden und vergleichbaren Befragung interner und externer Stakeholder neu aufgesetzt. Im Rahmen der Aktualisierung im Geschäftsjahr 2024 erweiterten wir den Re-# Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO)
Zielgruppe Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Prozess um die Analyse unserer positiven und der Befragung sind sowohl Leasingnehmer negativen Auswirkungen, Risiken und Chancen (Kunden) als auch unsere Fachhandelspartner. SBM-3: (engl.: impacts, risks and opportunities; kurz: Eine Zusammenfassung der Befragungsergeb- Wesentliche Auswirkungen Risiken und IRO) gemäß ESRS (vgl. Kapitel ESRS 2 “Nach- nisse stellen wir unter dem Kapitel ESRS S4 Chancen im Zusammenspiel mit Strategie und haltigkeitsstrategie -Beschreibung der Verfah- „Verbraucher und Endnutzer – Strategischer Geschäftsmodell ren zur Ermittlung und Bewertung der wesent- Ansatz“ zusammen. Unsere Wesentlichkeitsanalyse gestalten wir lichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“). gemäß der Anforderungen des doppelten We- sentlichkeitsprinzips gemäß der europäischen Austausch mit öffentlichen Institutionen, Richtlinie CSRD und deren Berichtstandards Kommunen und sozialen Trägern ESRS sowie nach nationaler Gesetzgebung Als Finanzdienstleister für Leasingfinanzierun- gemäß §289c Abs. 3 HGB. Wir betrachten gen zählen wir auch Kunden aus dem öffent- Nachhaltigkeitsthemen sowohl aus einer In- lichen und sozialen Sektor zu unseren Stake- side-out- als auch einer Outside-in-Perspek- holdern. Unser Ziel ist es auch hier, unseren tive. Die Inside-out-Perspektive beschreibt die Kunden einfachen Zugang zu Finanzierungen Auswirkungen von grenke auf Gesellschaft und zu ermöglichen. Details zur Kunden- und Part- Umwelt, während die Outside-in-Perspektive nerbindung berichten wir in Kapitel ESRS S4 die Auswirkungen nichtfinanzieller Themen auf Zusammengefasster Lagebericht „Verbraucher und Endnutzer“. den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis Grundlagen des Konzerns und die Lage des grenke Konzerns betrachtet Wirtschaftsbericht (vgl. Grafik „Wesentlichkeitsmatrix“).
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 86
In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats
Investor Relations
abschluss
grenke AG
Kontakt
Wesentlichkeitsmatrix
ESG-bezogene Risikomanagement
Produkte und Services
Datenschutz
Innovation und Kreislaufwirtschaft
G1
Partnerschaften
Compliance
E5
G1G1
S1
Arbeitgeber-
Finanzielle
E1
attraktivität
Inklusion
G1
Reporting und Transparenz
S1
S4
E1
Digitalisierung und Ressourcenschonung
G1
Gesellschaftliches
S1
Corporate Governance
Engagement
Sicherheit und Wohlbeꢀnden
S4
der Kunden
Arbeitsrechtliche Themen und Sicherheit
S1
E1
Green-Economy-Objekte
Zugang zu
G1
Diversität,
Finanzmärkten
Inklusion und Chancengleichheit
Umweltbelastung durch Kunden
G1
Menschenrechte
E1
Klimaschutz und
Partner
und Anpassung an den Klimawandel
Niedrige Signiꢀkanz Hohe Signiꢀkanz
Financial Materiality Auswirkungen auf Geschäftserfolg (Outside-in)
E1 Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel | E5 Kreislaufwirtschaft | S1 Arbeitskräfte des Unternehmens | S4 Verbraucher und Endnutzer | G1 Unternehmensführung
In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats
Investor Relations
abschluss
grenke AG
Kontakt
SBM-3: Wesentliche nachhaltigkeitsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen
Die folgenden Tabellen veranschaulichen die nachhaltigkeitsbezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen, die im Rahmen unserer doppelten Wesentlichkeitsanalyse 2024 als wesentlich eingestuft wurden.
IRO-Ergebnisse: Environmental Standards ESRS E1 – Klimawandel
| Wesentliche Auswir- kungen, Risiken und Chancen | Umfang | Zeithorizont | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Klimaschutz | |||
| Positive Auswirkung KMU Investitionen in Nachhaltigkeit ermöglichen | Tatsächlich kurzfristig | Die Erweiterung unseres Portfolios um Green-Economy-Objekte bietet KMU die Möglichkeit, in Nachhaltigkeit zu investieren, stärkt unsere Marktposition und beschleunigt den Übergang in eine grünere Wirtschaft. | |
| Negative Auswirkung Ressourcenverbrauch in unserem Kerngeschäft Leasing | Tatsächlich mittelfristig | Ziel ist es, den Papieraufwand und den Ressourcenverbrauch unseres Small-Ticket-Leasings durch den Einsatz digitaler Prozesse zu reduzieren. | |
| Negative Auswirkung Treibhausgasemissionen aus unseren eigenen Geschäfts- aktivitäten | Tatsächlich langfristig | Unsere eigenen Geschäftsabläufe führen zu Treibhausgasemissionen, die sich negativ auf unser Klima auswirken. Wir reduzieren CO2-Emissionen (Scope 1, 2, 3) und wollen bis 2050 Klimaneutralität in unseren eigenen Betriebsabläufen erreichen. So wollen wir einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel leisten. | |
| Negative Auswirkung Nutzung natürlicher Ressourcen und Abfall- erzeugung | Potenziell langfristig | Die Anschaffung neuer Technologien erfordert den Einsatz von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen. Ohne geeignete Maßnahmen kann dies zu einer erheblichen Abfallproduktion führen. | |
| Negative Auswirkung Fehlende Finanzierung für nachhaltige Transformation des Mittelstands | Potenziell mittelfristig | Ein Mangel an finanziellen Ressourcen könnte die nachhaltige Transformation des Mittelstands verlangsamen und den Fortschritt in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft behindern. | |
| Chance Entwicklung neuer Märkte/ Wachstumspotenzial durch Green Economy | Mittelfristig | Die Finanzierung von Green-Economy-Objekten führt zu einer Erweiterung des Portfolios, zur Deckung der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen und zur Erschließung neuer Marktchancen. Wir sehen uns somit in einem wachsenden Segment stark positioniert und fördern gleichzeitig zukünftiges Wachstum. | |
| Anpassung an den Klimawandel | |||
| Risiko Chronische physische Klimarisiken im Zusammen- hang mit dem Kreditportfolio | Langfristig | Chronische Klimaveränderungen können sich auf das Kreditrisiko auswirken und zu Zahlungsausfällen führen. Kurze Vertragslaufzeiten und eine kontinuierliche Überwachung ermöglichen es uns jedoch, langfristige Entwicklungen frühzeitig anzugehen. | |
| Risiko Vorübergehende Klimarisi- ken im Zusammenhang mit unserem Kreditportfolio und Geschäftsmodell | Langfristig | Vorübergehende klimabedingte Risiken, wie etwa Veränderungen im Konsumverhalten, in Technologien oder in der Klimapolitik, können einzelne Geschäftsbereiche gefährden. Derartige Risiken wirken sich auch auf das Kreditportfolio aus, da die Klimapolitik wirtschaftliche Veränderungen fördert, die die Wahrscheinlichkeit von Kreditausfällen erhöhen können. | |
| Risiko Negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit aufgrund akuter physischer Klimarisiken | Langfristig | Die Zunahme extremer Wetterereignisse, die durch den Klimawandel verursacht werden, stellen Risiken für grenke dar, wie z. B. Überschwemmungen, die den Betrieb durch Systemausfälle stören könnten. |
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
von grenke
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 88
| Wesentliche Auswir- kungen, Risiken und Chancen | Umfang | Zeithorizont | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Energie | |||
| Negative Auswirkung Ressourcenverbrauch in unserem Kerngeschäft mit Leasingverträgen | Tatsächlich mittelfristig | Siehe oben. | |
| Negative Auswirkung Treibhausgasemissionen aus unseren eigenen Geschäfts- aktivitäten | Tatsächlich langfristig | Siehe oben. |
ESRS E5 – Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
IRO-Ergebnisse: Social Standards ESRS S1 - Eigene Belegschaft
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
In Kürze
Brief des Vorstands- vorsitzenden
Bericht des Aktie & Aufsichtsrats
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & Investor Relations
Lagebericht grenke AG
ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
In Kürze
Brief des Vorstands- vorsitzenden
Bericht des Aktie & Aufsichtsrats
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & Investor Relations
Lagebericht grenke AG
IRO-Ergebnisse: Governance-Standards
ESRS G1 - Unternehmenspolitik
Politisches Engagement & Management der Beziehungen zu Lieferanten
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
IRO-1: Bewertung erfolgt jeweils anhand einer Skala von 1 bis 4. Lediglich der Schwellenwert, ab dem ein Thema als wesentlich eingestuft wird, muss von dem durchführenden Unternehmen selbst definiert werden. grenke legte diesen auf 2,5 fest.
Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Der Prozess zur Identifizierung unserer wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO) umfasst fünf zentrale Schritte.
- Erstellung der Longlist: Ausgehend von den Ergebnissen unserer Wesentlichkeitsanalysen aus den Jahren 2022 und 2023 wurden die für grenke potenziell relevanten ESRS-Themen⁵ zusammengestellt.
- Identifikation potenzieller Auswirkun- gen, Risiken und Chancen: Entlang gren- kes gesamter Wertschöpfungskette identi- fizierten wir auf Basis unserer strategischen Analysen potenzielle kurz-, mittel- und lang- fristige Auswirkungen, Risiken und Chan- cen. Auswirkungen können negativ oder positiv sein sowie tatsächlich eingetretene Auswirkungen auf grenke // Identiꢀkation von positiven und oder potenzielle Auswirkungen umfassen. Unsere Geschäftsaktivitäten als Small-Ti- cket-Leasingfinanzierer für KMU begründen entsprechend unserer Analyse kein erhöhtes Risiko für negative Auswirkungen.
- Festlegung der Skalen- und Schwellen- werte: Zur Bewertung werden die gemäß ESRS definierten Skalen verwendet.
- Wesentlichkeitsbewertung der Aus- wirkungen, Risiken und Chancen: Die Wesentlichkeitsbewertung erfolgte über eine Onlineumfrage. Diese wurde an den Vorstand, die Vice Presidents (erste Füh- rungsebene unterhalb des Vorstands) sowie das Nachhaltigkeitskomitee versendet. Die internen Stakeholder fungieren dabei gleich- wohl als Bindeglieder und repräsentieren die Interessen der externen Stakeholder, ge- stützt auf Erkenntnisse und Rückmeldungen aus dem fortlaufenden Dialog mit diesen (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrate- gie – Stakeholderdialog“).
- Auswertung und Abnahme der Ergeb- nisse: Die Ergebnisse der Umfrage wurden ausgewertet und die als wesentlich identi- fizierten IROs den entsprechenden ESRS- Themen zugeordnet. Themen oberhalb des Schwellenwerts sind für grenke wesentliche Themen. Das Vorgehen sowie die Ergeb- nisse wurden abschließend von unserem Nachhaltigkeitskomitee validiert und freige- geben sowie an den Vorstand berichtet.
IRO-Assessment
| Impacts // Bewertung nach Ausmaß (Scope) und Wahr- scheinlichkeit (Likelihood) und Unabänderlichkeit (Irremediability) | Risks // Bewertung nach Ausmaß (Scope), Umfang (Scale), Wahrscheinlichkeit (Likelihood) und Unabänderlichkeit (Irremediability) | Financial Materiality // Identiꢀkation von positiven und negativen Auswirkungen sowie potenziellen und tatsächlichen Auswirkungen für grenke | |
|---|---|---|---|
| Longlist | // Ableitung wesentlicher | ||
| The problem asks for an HTML/XBRL to Markdown conversion. The provided input is a fragment of a regulatory filing. The core task is to format this text into readable Markdown without altering the content. |
Here's a breakdown of the rules and how they apply:
- Do NOT summarize. Do NOT omit any text. Keep the content exactly as is. This is the primary constraint. All information must be retained.
- Format any financial tables using Markdown tables. The input contains tabular data, which needs to be converted to Markdown table syntax.
- Use proper # H1, ## H2, ### H3 tags for headers based on the document structure. I need to identify header levels and apply Markdown accordingly.
- Fix broken line breaks inside paragraphs. Paragraphs that are broken across multiple lines in the input need to be joined into single Markdown paragraphs.
- Return ONLY the markdown. No extra text or explanations should be included in the final output.
Let's analyze the input to determine the structure and identify tables:
Structure Analysis:
- The input starts with "Dazu gehören auch..." which seems to be part of a larger paragraph.
- "Zusammengefasster Lagebericht" appears to be a top-level section header.
- Underneath it, there are several sub-headers: "Grundlagen des Konzerns", "Wirtschaftsbericht", etc.
- "Lagebericht für die grenke AG" is another major section.
- "In Kürze", "Brief des Vorstands- vorsitzenden", etc., are sub-sections within the "Lagebericht für die grenke AG".
- "ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer" is a new major section.
- "ESRS G1 - Unternehmenspolitik" is another major section.
- "IRO-1: Bewertung erfolgt..." seems to be a meta-description or introductory text for a following section.
- "Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen" is a sub-header.
- "IRO-Assessment" appears to be a header for a visual representation or summary, which is then followed by a table-like structure.
Table Identification:
- The section "ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer" contains a clear table with headers like "Wesentliche Auswir- kungen, Risiken und Chancen", "Umfang", "Zeithorizont", and "Beschreibung".
- The section "ESRS G1 - Unternehmenspolitik" also contains a clear table with the same headers.
- The "IRO-Assessment" section contains a structure that looks like a table, with headers like "Impacts // Bewertung...", "Risks // Bewertung...", and "Financial Materiality // Identiꢀkation...". The row headers are "Longlist".
Paragraph Formatting:
- The first block of text, starting "Dazu gehören auch...", has broken lines that need to be joined.
- Similarly, the text under "Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen" needs line breaks fixed.
Header Hierarchy:
Based on the typical structure of regulatory filings, I'll assume:
* "Zusammengefasster Lagebericht", "Lagebericht für die grenke AG", "ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer", "ESRS G1 - Unternehmenspolitik" are ## H2 level.
* The items under "Zusammengefasster Lagebericht" and "Lagebericht für die grenke AG" (e.g., "Grundlagen des Konzerns", "In Kürze") are ### H3 level.
* "Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen" and "IRO-Assessment" are ### H3 level.
Let's start building the Markdown.
Dazu gehören auch andere arbeitsbezogene Rechte zu Kinderarbeit, Zwangsarbeit, angemessenem Wohnraum und Datenschutz. Negative Auswirkung Mangelnde Gesundheits- potenziell mittelfristig Die Nichteinhaltung von Sicherheits- und Arbeitszeitregelungen sowie eine ungerechte und Sicherheitsmaßnahmen Entlohnung können zu einer höheren Personalfluktuation und Produktivitätsverlusten am Arbeitsplatz führen. Risiko Negative Auswirkungen auf langfristig Ein negatives Arbeitsumfeld und Unzufriedenheit unter unseren Mitarbeiter:innen schwä- unseren Geschäftsbetrieb chen den Ruf von grenke als attraktiver Arbeitgeber. und unsere strategische Agenda aufgrund sozialer Risiken Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle Positive Auswirkung Förderung von Innovation tatsächlich langfristig Das Engagement für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration am Arbeitsplatz wirkt und Produktivität durch ein sich positiv auf die Umwelt und unsere Geschäftsabläufe aus. vielfältiges Arbeitsumfeld Positive Auswirkung Karrieremöglichkeiten und tatsächlich mittelfristig Unsere Weiterbildungsprogramme unterstützen die berufliche Entwicklung der Mitarbeiter, Weiterentwicklung unserer rüsten sie für ein sich wandelndes Arbeitsumfeld und stärken die Innovationskraft und Mitarbeiter langfristige Wettbewerbsfähigkeit von grenke. Positive Auswirkung Förderung von Frauen in tatsächlich mittelfristig Wir fördern die Geschlechtervielfalt im Management, setzen uns ehrgeizige Ziele und Führungspositionen arbeiten aktiv daran, eine repräsentative Führungsebene zu erreichen. Andere arbeitsbezogene Rechte Siehe oben unter „Sichere Arbeitsplätze und attraktives Arbeitsumfeld“.
### Grundlagen des Konzerns
### Wirtschaftsbericht
### Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
### Veränderung in den Organen der Gesellschaft
### Risikobericht
### Chancen- und Prognosebericht
### Übernahmerelevante Angaben
### Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
### In Kürze
### Brief des Vorstands-
vorsitzenden
### Bericht des Aktie &
Lagebericht
### Konzern- Jahresabschluss
### Finanzkalender &
Investor Relations
### abschluss
grenke AG
### Kontakt
### ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer
### In Kürze
### Brief des Vorstands-
vorsitzenden
### Bericht des Aktie &
Lagebericht
### Konzern- Jahresabschluss
### Finanzkalender &
Investor Relations
### abschluss
grenke AG
### Kontakt
## IRO-Ergebnisse: Governance-Standards
### ESRS G1 - Unternehmenspolitik
### Politisches Engagement & Management der Beziehungen zu Lieferanten
## IRO-1: Bewertung erfolgt jeweils anhand einer Skala von 1 bis 4. Lediglich der Schwellenwert, ab dem ein Thema als wesentlich eingestuft wird, muss von dem durchführenden Unter- nehmen selbst definiert werden. grenke legte diesen auf 2,5 fest.
### Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Der Prozess zur Identifizierung unserer wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO) umfasst fünf zentrale Schritte.
1. **Erstellung der Longlist:** Ausgehend von den Ergebnissen unserer Wesentlichkeitsanalysen aus den Jahren 2022 und 2023 wurden die für grenke potenziell relevanten ESRS-Themen⁵ zusammengestellt.
2. **Identifikation potenzieller Auswirkun- gen, Risiken und Chancen:** Entlang gren- kes gesamter Wertschöpfungskette identi- fizierten wir auf Basis unserer strategischen Analysen potenzielle kurz-, mittel- und lang- fristige Auswirkungen, Risiken und Chan- cen. Auswirkungen können negativ oder positiv sein sowie tatsächlich eingetretene Auswirkungen auf grenke // Identiꢀkation von positiven und oder potenzielle Auswirkungen umfassen. Unsere Geschäftsaktivitäten als Small-Ti- cket-Leasingfinanzierer für KMU begründen entsprechend unserer Analyse kein erhöhtes Risiko für negative Auswirkungen.
3. **Festlegung der Skalen- und Schwellen- werte:** Zur Bewertung werden die gemäß ESRS definierten Skalen verwendet.
4. **Wesentlichkeitsbewertung der Aus- wirkungen, Risiken und Chancen:** Die Wesentlichkeitsbewertung erfolgte über eine Onlineumfrage. Diese wurde an den Vorstand, die Vice Presidents (erste Füh- rungsebene unterhalb des Vorstands) sowie das Nachhaltigkeitskomitee versendet. Die internen Stakeholder fungieren dabei gleich- wohl als Bindeglieder und repräsentieren die Interessen der externen Stakeholder, ge- stützt auf Erkenntnisse und Rückmeldungen aus dem fortlaufenden Dialog mit diesen (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrate- gie – Stakeholderdialog“).
5. **Auswertung und Abnahme der Ergeb- nisse:** Die Ergebnisse der Umfrage wurden ausgewertet und die als wesentlich identi- fizierten IROs den entsprechenden ESRS- Themen zugeordnet. Themen oberhalb des Schwellenwerts sind für grenke wesentliche Themen. Das Vorgehen sowie die Ergeb- nisse wurden abschließend von unserem Nachhaltigkeitskomitee validiert und freige- geben sowie an den Vorstand berichtet.
### IRO-Assessment
| Longlist | Impacts // Bewertung nach Ausmaß (Scope) und Wahr- scheinlichkeit (Likelihood) und Unabänderlichkeit (Irremediability) | Risks // Bewertung nach Ausmaß (Scope), Umfang (Scale), Wahrscheinlichkeit (Likelihood) und Unabänderlichkeit (Irremediability) | Financial Materiality // Identiꢀkation von positiven und negativen Auswirkungen sowie potenziellen und tatsächlichen Auswirkungen für grenke |
| :--- | :--- | :--- | :--- |
| | // Ableitung wesentlicher | | |
Okay, I've reviewed the input again and noticed some subtle structural elements that might be misinterpretations.
- Headers: Some items like "Brief des Vorstands-" are followed by "vorsitzenden". The line break might indicate they belong together or it's just a formatting artifact. I will assume they are part of the same header. The same applies to "Aktie &" and "Lagebericht", and "Finanzkalender &" and "Investor Relations", and "abschluss" and "grenke AG".
- Tables: The "IRO-Assessment" section has content that seems to be in a table format. I will create a table for it. The
//might be a separator within a cell.
Let me refine the Markdown based on these observations.
Refinement Strategy:
* Combine broken headers.
* Correctly format the "IRO-Assessment" into a Markdown table.
* Ensure all text is preserved and line breaks within paragraphs are fixed.
Let's reconstruct it.
First paragraph: "Dazu gehören auch andere arbeitsbezogene Rechte zu Kinderarbeit, Zwangsarbeit, angemessenem Wohnraum und Datenschutz. Negative Auswirkung Mangelnde Gesundheits- potenziell mittelfristig Die Nichteinhaltung von Sicherheits- und Arbeitszeitregelungen sowie eine ungerechte und Sicherheitsmaßnahmen Entlohnung können zu einer höheren Personalfluktuation und Produktivitätsverlusten am Arbeitsplatz führen. Risiko Negative Auswirkungen auf langfristig Ein negatives Arbeitsumfeld und Unzufriedenheit unter unseren Mitarbeiter:innen schwä- unseren Geschäftsbetrieb chen den Ruf von grenke als attraktiver Arbeitgeber. und unsere strategische Agenda aufgrund sozialer Risiken Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle Positive Auswirkung Förderung von Innovation tatsächlich langfristig Das Engagement für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration am Arbeitsplatz wirkt und Produktivität durch ein sich positiv auf die Umwelt und unsere Geschäftsabläufe aus. vielfältiges Arbeitsumfeld Positive Auswirkung Karrieremöglichkeiten und tatsächlich mittelfristig Unsere Weiterbildungsprogramme unterstützen die berufliche Entwicklung der Mitarbeiter, rüsten sie für ein sich wandelndes Arbeitsumfeld und stärken die Innovationskraft und Mitarbeiter langfristige Wettbewerbsfähigkeit von grenke. Positive Auswirkung Förderung von Frauen in tatsächlich mittelfristig Wir fördern die Geschlechtervielfalt im Management, setzen uns ehrgeizige Ziele und Führungspositionen arbeiten aktiv daran, eine repräsentative Führungsebene zu erreichen. Andere arbeitsbezogene Rechte Siehe oben unter „Sichere Arbeitsplätze und attraktives Arbeitsumfeld“."
In Kürze
Brief des Vorstands- vorsitzenden
Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & Investor Relations
abschluss grenke AG
Kontakt
ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer
Wesentliche Auswir- kungen, Risiken und Chancen
Umfang
Zeithorizont
Beschreibung
| Wesentliche Auswir- kungen, Risiken und Chancen | Umfang | Zeithorizont | Beschreibung # Lagebericht für die grenke AG
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
5
Zuordnung zu ESRS-Themen
Ableitung wesentlicher Risiken
Opportunities und Chancen für grenke
Ausmaß (Scope), den Umfang (Scale) sowie die Unabänderlichkeit (Irremediability)
Bewertung von Risiken und Auswirkungen
Bewertung von Chancen
Für die scheinlichkeit (Likelihood) und tatsächlichen Auswirkungen haben wir das Ausmaß (Scope), den Umfang (Scale) sowie die Unabänderlichkeit (Irremediability) erfasst, während bei potenziellen Auswirkungen zusätzlich die Eintrittswahrscheinlichkeit (Likelihood) bewertet wurde. Risiken und Auswirkungen auf Chancen wurden hinsichtlich ihres potenziellen finanziellen Einflusses auf grenke sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet.
Hierfür wurden sowohl die ESRS Themen, als auch deren Unter- und Unter-Unter-Themen betrachtet.
Aufstellung zu Angabepflichten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zuordnung der Themen gemäß der Gliederung nach § 289c HGB im Überblick. Entsprechend den Ergebnissen unserer Wesentlichkeitsanalyse sind fünf der zehn ESRS Themenstandards für grenke wesentlich und maßgeblich für die Berichterstattung.
| Wesentliche ESRS-Themenstandards | Zuordnung zu ESRS-Themen |
|---|---|
| ESRS 2: Allgemeine Angaben | // ESG-Produkte und -Services // Kreislaufwirtschaft // Digitalisierung und Ressourcenschonung // Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel |
| ESRS E1: Arbeitnehmerbelange | // ESG-Produkte und -Services // Digitalisierung und Ressourcenschonung // Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel |
| ESRS E5: Umweltbelange | // Kreislaufwirtschaft // Digitalisierung und Ressourcenschonung // Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel |
| ESRS S1: Sozialbelange | // Arbeitgeberattraktivität // Arbeitsrechtliche Themen und Sicherheit // Kundensicherheit und -zufriedenheit // Innovation und Partnerschaften |
| ESRS S4: Achtung der Menschenrechte | // Menschenrechte // Arbeitgeberattraktivität // Arbeitsrechtliche Themen und Sicherheit // Compliance und Datenschutz // Kundensicherheit und -zufriedenheit |
| ESRS G1: Nachhaltige Unternehmensführung | // Reporting und Transparenz // Menschenrechte // Zugang zu Finanzmärkten // Compliance und Datenschutz // Reporting und Transparenz // Zugang zu Finanzmärkten |
In den nachfolgenden Kapiteln erläutern wir die Strategien und Richtlinien sowie Maßnahmen, Zielsetzungen und Kennzahlen zu unseren wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen. Die beschriebenen Maßnahmen umfassen die im Geschäftsjahr 2024 und zukünftig geplanten Maßnahmen. Zudem liefern die Kapitel eine Zusammenfassung der positiven Auswirkungen in der gesamten Wertschöpfungskette und Chancen für das Geschäftsmodell von grenke.
In diesem Berichtsjahr nehmen wir die Phase-in-Regelung gemäß ESRS für die Berichterstattung zu finanziellen Auswirkungen der einzelnen wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen in Anspruch. Dies betrifft insbesondere die erwarteten finanziellen Auswirkungen wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzieller klimabezogener Chancen (E1-9), beispielsweise im Zusammenhang mit der Ressourcennutzung und der Kreislaufwirtschaft (E5-6). Die Phase-in-Regelung nehmen wir außerdem für Angaben zu Menschen mit Behinderung (S1-12) und zu Vergütungsparametern (S1-16) wahr.
Am Ende der Nichtfinanziellen Berichterstattung finden sich die offengelegten Angaben gemäß ESRS 2, E1, E5, S1, S4 und G1 in tabellarischer Form. Die Offenlegungsanforderungen der nicht als wesentlich eingestuften ESRS-Themenstandards sind hierin nicht enthalten. Des Weiteren ergänzen wir in Kapitel 3.6 „Anhänge“ Tabellen zu unseren Nachhaltigkeitsparametern und weiteren Verweisen zu ergänzenden Angaben im Rahmen weiterer EU-Richtlinien.
6
In ESRS enthaltene, von der Nachhaltigkeitserklärung des Unternehmens abgedeckte Angabepflichten
Parameter in Bezug auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte
Nachverfolgung der Wirksamkeit von Strategien und Maßnahmen durch Zielvorgaben
3.3 Klima und Umwelt
3.3.1 Angaben nach Art. 8 der EU-Taxonomie-Verordnung (2020/852)
Die Verordnung 2020/852 (im nachfolgenden „EU-Taxonomie“) stellt ein EU-weites Klassifizierungssystem zur Einordnung von nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten dar. Durch die EU-Taxonomie sollen Investitionen in nachhaltige Aktivitäten gelenkt werden, die zur Erreichung der EU-Klimaziele beitragen und eine nachhaltige Wirtschaft fördern. Gemäß Art. 8 der EU-Taxonomie i. V. m. der Delegierten Verordnung EU 2021/2178 (Disclosures Delegated Act, DDA) schreibt der europäische Gesetzgeber eine europaweit einheitliche Offenlegung nachhaltigkeitsbezogener Leistungskennzahlen (Taxonomie-KPI) im Rahmen der Nichtfinanziellen Berichterstattung vor.
Die vorgeschriebenen Taxonomie-KPI tragen sektoralen Spezifika durch eine Unterscheidung zwischen Nicht-Finanzunternehmen und Finanzunternehmen Rechnung. Die grenke AG ist übergeordnetes Unternehmen einer Institutsgruppe i. S. d. §§ 10a und 25a KWG, wodurch der grenke Konzern nach § 1 Abs. 35 KWG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 Nr. 20 CRR eine Finanzholdinggesellschaft ist. Aufgrund dessen stellt die grenke AG kein Finanzunternehmen i. S. d. Art. 1 DDA dar und unterliegt den Anforderungen an Nicht-Finanzunternehmen.
Als Mutterunternehmen des grenke Konzerns ist die Einordnung der grenke AG als Nicht-Finanzunternehmen ausschlaggebend für die Konzernberichterstattung gemäß Art. 8 der EU-Taxonomie. Entsprechend sind durch den grenke Konzern die taxonomiefähigen sowie -konformen Anteile ökologisch nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten an den Umsatzerlösen (Turnover), Investitionsausgaben (CapEx) sowie Betriebsausgaben (OpEx) jährlich zu berichten.
Eine Aktivität gilt gemäß Art. 3 der EU-Taxonomie als taxonomiekonform, wenn sie taxonomiefähig ist und einen wesentlichen Beitrag zu einem der sechs Umweltziele der EU-Taxonomie leistet. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass keines der anderen Ziele erheblich beeinträchtigt wird („Do No Significant Harm“, DNSH) und die Mindeststandards („Minimum Safeguards“, MS) eingehalten werden (vgl. Grafik „Ziele der EU-Taxonomie“).
In der Commission Notice 2024/6691 – Frage 12 wird das sogenannte „Mixed Group Reporting“ im Rahmen der EU-Taxonomie für Konzerne, die sowohl Nicht-Finanzunternehmen als auch Finanzunternehmen konsolidieren, eingeführt. Da die Tochtergesellschaft grenke Bank AG als CRR-Kreditinstitut ein Finanzunternehmen darstellt, würde der grenke Konzern unter das „Mixed Group Reporting“ fallen. Die Ausführungen der Commission Notice 2024/6691 sind allerdings nicht verpflichtend umzusetzen, da eine entsprechende Rechtsgrundlage aussteht. Der grenke Konzern verfolgt die Aktivitäten in dem Bereich und wendet das freiwillige „Mixed Group Reporting“ vorerst nicht an.
Die Prüfung der Taxonomiefähigkeit war bereits im Berichtsjahr 2023 für alle sechs Umweltziele verpflichtend. Dahingehend war die Überprüfung der Taxonomiekonformität im Berichtsjahr 2023 lediglich für die ersten beiden Umweltziele verpflichtend. Seit dem Berichtsjahr 2024 müssen alle sechs Umweltziele bei der Prüfung der Taxonomiefähigkeit und Taxonomiekonformität einbezogen werden.
Die Erhebung der Taxonomie-KPI sieht zunächst die Eingrenzung der grundsätzlich taxonomiefähigen Wirtschaftsaktivitäten vor. Die Taxonomiefähigkeit setzt voraus, dass die Wirtschaftstätigkeit in den delegierten Rechtsakten der EU-Taxonomie genannt ist und damit einem der sechs EU-Umweltziele zugeordnet wird. D. h., für die Wirtschaftstätigkeit sind sogenannte technische Bewertungskriterien (TSC) definiert.
Eine Wirtschaftsaktivität leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem der Umweltziele, wenn die Aktivität die definierten TSC erfüllt. Die TSC werden im Climate Delegated Act (EU) 2021/2139 (CDA) ergänzt durch die Amendments zum Climate Delegated Act (EU) 2023/2485 für die Umweltziele „1 – Klimaschutz“ und „2 – Anpassung an den Klimawandel“ definiert sowie im Environmental Delegated Act (EU) 2023/2486 (EDA) für die Umweltziele 3 bis 6.
Rechtsgrundlage im Rahmen der EU-Taxonomie ist die Berichterstattung zu den jeweiligen Umweltzielen bei, wird gemäß EDA das relevanteste Umweltziel für die Berechnung der KPI angegeben. Es erfolgt keine Doppelzählung.
7
In Kürze
Brief des Vorstands-
Aufsichtsrats
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender &
Investor Relations
grenke AG
Kontakt
Bericht des Aktie-
vorsitzenden
abschluss
93
94
95# Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Für das Geschäftsjahr 2024 umfasst die Berichterstattung gemäß EU-Taxonomie generell alle Gesellschaften des rechnungslegungskonsolidierungskreises des Konzerns. Am 31. Januar 2024 gaben wir bekannt, dass wir uns künftig auf das Leasinggeschäft fokussieren und deshalb den Verkauf aller Factoringgesellschaften initiieren (der Anteil der Vermögenswerte aus dem Factoringgeschäft lag 2024 bei unter 2 Prozent der Konzernbilanz). Bis zum Ende des Berichtsjahres war der Verkaufsprozess noch nicht abgeschlossen. Durch den voranschreitenden Verkaufsprozess der Factoringgesellschaften werden diese nicht in die EU-Taxonomie-Berichterstattung und den berechneten Taxonomie-KPI miteinbezogen.
Die Anforderungen zum Mindestschutz basieren auf international anerkannten Rahmenwerken wie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte, den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation sowie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Einhaltung der Rahmenwerke innerhalb des grenke Konzerns wird durch den Unternehmens- sowie den Lieferantenkodex (vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Selbstverpflichtungen“) untermauert.
Die Datenerhebung für alle wesentlichen Taxonomie-KPI – Umsatzerlöse, Investitionsausgaben und Betriebsausgaben – wurde in einem interdisziplinären Team vorangetrieben. Um transparente und aussagekräftige Informationen bereitzustellen, werden die quantitativen Angaben um qualitative Erläuterungen ergänzt. Die Anforderungen der EU-Taxonomie sehen zur Vergleichbarkeit die Offenlegung von Vorjahreszahlen vor, die an den geforderten Stellen gezeigt werden.
3.3.1.1 Taxonomiefähigkeit und Vorjahreszahlen
Im Folgenden sind die für den grenke Konzern identifizierten Anteile an Umsatzerlösen, Investitions- und Betriebsausgaben im Zusammenhang mit ökologisch nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten dargestellt. Trägt eine Wirtschaftstätigkeit wesentlich zu mindestens einem der Umweltziele bei:
- Klimaschutz (CCM)
- Anpassung an den Klimawandel (CCA)
- Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen (WTR)
- Umweltschutz und Wiederherstellung der Biodiversität (BIO)
- Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung und Schutz von Ökosystemen (PPC)
-
Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft (CE)
-
wesentlichen Beitrag zu mindestens einem der Umweltziele leisten
- keine erhebliche Beeinträchtigung der anderen Umweltziele
- Einhaltung des Mindestschutzes
Sicherstellung des Mindestschutzes werden durch geeignete Maßnahmen ebenfalls innerhalb des Geschäftsbetriebs sichergestellt (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“). Die Einhaltung der Anforderungen zur Verhinderung von Korruption und Bestechung sowie zur Stärkung eines fairen Wettbewerbs wird durch das Compliance-Management-System sichergestellt (vgl. Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung“).
Die Einhaltung der Anforderungen zum Mindestschutz basiert auf international anerkannten Rahmenwerken wie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte, den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation sowie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Einhaltung der Rahmenwerke innerhalb des grenke Konzerns wird durch den Unternehmens- sowie den Lieferantenkodex (vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Selbstverpflichtungen“) untermauert.
Die Datenerhebung für alle wesentlichen Taxonomie-KPI – Umsatzerlöse, Investitionsausgaben und Betriebsausgaben – wurde in einem interdisziplinären Team vorangetrieben. Um transparente und aussagekräftige Informationen bereitzustellen, werden die quantitativen Angaben um qualitative Erläuterungen ergänzt. Die Anforderungen der EU-Taxonomie sehen zur Vergleichbarkeit die Offenlegung von Vorjahreszahlen vor, die an den geforderten Stellen gezeigt werden.
Die für das Geschäftsjahr 2024 nach Art. 10 Abs. 4 und 6 DDA verpflichtend offenzulegenden Informationen stellen sich für den Berichts- stichtag 31. Dezember 2024 wie folgt dar.
3.3.1.1.1 Anteil der taxonomiekonformen Umsatzerlöse (Turnover-KPI)
Die Berechnung der Turnover-KPI erfolgt als Anteil der taxonomiekonformen Umsätze im Verhältnis zum gesamten Nettoumsatz des Konzerns. Dabei berücksichtigt der Nettoumsatz alle Umsatzerlöse der einzubeziehenden Konzerngesellschaften.
Für die Zwecke des EU-Taxonomiereportings wird der Nettoumsatz gemäß International Accounting Standard (IAS) 1, Paragraf 82 (a) definiert und beinhaltet:
| Bezeichnung | Geschäftsbereich |
|---|---|
| Zinsen aus dem Leasinggeschäft | Leasing |
| Erlöse aus Operating- Leasing | |
| Erlöse aus Protect und Leasing Services | |
| Erlöse aus Vormieten und Leasing Bearbeitungsgebühren | |
| Zinsertrag Bank | Bank |
| Provisionserträge aus Bank dem Kreditgeschäft | Bank |
| sonstige betriebliche Erträge | Bank |
Eine weitere Aufschlüsselung des Zählers Zinsen aus dem Leasing- Leasing geschäft zu Erläuterungszwecken gemäß Anhang I Nr. 1.2.3.1. DDA ist bei dem auf das Leasing- Erlöse aus Operating- Leasing geschäft fokussierten Geschäftsmodell nicht Erlöse aus Protect und Leasing zielführend und wird daher nicht gesondert Services aufgeführt. In der Turnover-KPI sind keine taxo- Erlöse aus Vormieten und Leasing nomiekonformen Tätigkeiten vorhanden, die Zinsertrag Bank dem Eigenbedarf von grenke dienen. Provisionserträge aus Bank
Im September 2023 platzierte der grenke Kon- dem Kreditgeschäft zern einen Green Bond (ISIN XS2695009998) sonstige betriebliche Bank mit einem Emissionsvolumen von 500 Mio. EUR. Bei diesem grenke Green Bond handelt es sich um einen Use-of-Proceeds- Bond, dessen Erlöse zweckgebunden für die Refinanzierung von als nachhaltig geltenden Objekten dienen. Das eBike-Geschäft macht dabei einen großen Teil des Volumens aus.
Die Umsatzerlöse aus 2024 gemäß zuvor genannter Definition betragen auf Konzernebene 804.593 TEUR, davon fallen 3,6Prozent auf taxonomiekonforme Tätigkeiten (z. B. das Verleasen von Fahrrädern) und 77,3Prozent auf taxonomiefähige Tätigkeiten (vgl. Tabelle „Um- satzerlöse“). Vor allem das Fahrrad- und eBike- Leasing wurde im Lauf des Geschäftsjahres von den Kunden:innen genutzt. Dies führt zu einem leichten Anstieg der taxonomiekonfor- men Tätigkeiten (3,6Prozent) im Vergleich zum Vorjahr (3,1Prozent). Das Verleasen von taxo- nomiefähigen Tätigkeiten hat im Geschäftsjahr 2024 durch das hohe Neugeschäftsaufkom- men mit Umsatzerlösen i. H. v. 593.173 TEUR absolut zugenommen (2023: 509.057 TEUR). Im Vergleich zum Vorjahr sinkt der prozentuale Anteil der taxonomiefähigen Tätigkeiten. Grund hierfür ist, dass die Umsatzerlöse der grenke Bank AG in diesem Berichtsjahr im Vergleich zum vorangegangenen Berichtsjahr in die Summenzeilen der nicht taxonomiefähigen Tätigkeiten und der Gesamttätigkeiten einbezo- gen werden (vgl. Abschnitt „Vorgehen hinsicht- lich der Aktivitäten der grenke Bank AG“).
Durch unseren Social Bond wurden im Ge- schäftsjahr 2024 keine taxonomiekonformen Aktivitäten unmittelbar refinanziert, da das taxonomiekonforme eBike-Geschäft im Green Bond berücksichtigt wird. Für die Zwecke des EU-Taxonomiereportings wird der Nettoumsatz gemäß International Accounting Standard (IAS) 1, Paragraf 82 (a) definiert und beinhaltet:
| Bezeichnung | Geschäftsbereich |
|---|---|
| Zinsen aus dem Leasinggeschäft | Leasing |
| Erlöse aus Operating- Leasing | |
| Erlöse aus Protect und Leasing Services | |
| Erlöse aus Vormieten und Leasing Bearbeitungsgebühren | |
| Zinsertrag Bank | Bank |
| Provisionserträge aus Bank dem Kreditgeschäft | Bank |
| sonstige betriebliche Erträge | Bank |
Eine weitere Aufschlüsselung des Zählers Zinsen aus dem Leasing- Leasing geschäft zu Erläuterungszwecken gemäß Anhang I Nr. 1.2.3.1. DDA ist bei dem auf das Leasing- Erlöse aus Operating- Leasing geschäft fokussierten Geschäftsmodell nicht Erlöse aus Protect und Leasing zielführend und wird daher nicht gesondert Services aufgeführt. In der Turnover-KPI sind keine taxo- Erlöse aus Vormieten und Leasing nomiekonformen Tätigkeiten vorhanden, die Zinsertrag Bank dem Eigenbedarf von grenke dienen. Provisionserträge aus Bank
Im September 2023 platzierte der grenke Kon- dem Kreditgeschäft zern einen Green Bond (ISIN XS2695009998) sonstige betriebliche Bank mit einem Emissionsvolumen von 500 Mio. EUR. Bei diesem grenke Green Bond handelt es sich um einen Use-of-Proceeds- Bond, dessen Erlöse zweckgebunden für die Refinanzierung von als nachhaltig geltenden Objekten dienen. Das eBike-Geschäft macht dabei einen großen Teil des Volumens aus.
Die Umsatzerlöse aus 2024 gemäß zuvor genannter Definition betragen auf Konzernebene 804.593 TEUR, davon fallen 3,6Prozent auf taxonomiekonforme Tätigkeiten (z. B. das Ver- leasen von Fahrrädern) und 77,3Prozent auf taxonomiefähige Tätigkeiten (vgl. Tabelle „Um- satzerlöse“). Vor allem das Fahrrad- und eBike- Leasing wurde im Lauf des Geschäftsjahres von den Kunden:innen genutzt. Dies führt zu einem leichten Anstieg der taxonomiekonfor- men Tätigkeiten (3,6Prozent) im Vergleich zum Vorjahr (3,1Prozent). Das Verleasen von taxo- nomiefähigen Tätigkeiten hat im Geschäftsjahr 2024 durch das hohe Neugeschäftsaufkom- men mit Umsatzerlösen i. H. v. 593.173 TEUR absolut zugenommen (2023: 509.057 TEUR). Im Vergleich zum Vorjahr sinkt der prozentuale Anteil der taxonomiefähigen Tätigkeiten. Grund hierfür ist, dass die Umsatzerlöse der grenke Bank AG in diesem Berichtsjahr im Vergleich zum vorangegangenen Berichtsjahr in die Summenzeilen der nicht taxonomiefähigen Tätigkeiten und der Gesamttätigkeiten einbezo- gen werden (vgl. Abschnitt „Vorgehen hinsicht- lich der Aktivitäten der grenke Bank AG“).
Bedingt durch die Ausgabe dieser ökologisch nachhaltigen Anleihe zur Finanzierung bestimmter taxonomiekonformer Tätigkeiten ist gemäß Anhang I Abschnitt 1.2.3.1 DDA eine bereinigte Turnover-KPI zu veröffentlichen, um Doppelzählungen zu vermeiden. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 liegt im grenke Konzern 1Prozent taxonomiekonformer Tätigkeiten in Bezug zur Turnover-KPI vor, die nicht durch den Green Bond refinanziert werden. Bei diesem grenke Green Bond handelt es sich um einen Use-of-Proceeds- Bond, dessen Erlöse zweckgebunden für die Refinanzierung von als nachhaltig geltenden Objekten dienen. Das eBike-Geschäft macht dabei einen großen Teil des Volumens aus.
| Umsatzerlöse | DNSH-Kriterien | Geschäftsjahr 2024 | 2024 | Kriterien für einen wesentlichen Beitrag (Keine erhebliche Beeinträchtigung) | J, N, J, N, J, N, J, N, J, N, J, N, J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | N/EL | N/EL | ||
| A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN | |||||
| A.1 Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform) | |||||
| Betrieb von Vorrichtungen zur persönlichen Mobilität, Radverkehrslogistik 6.4. | CCM | 29.165 | 3,6% | J | N/EL |
| 6.4. Umsatz ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (taxonomiekonform) (A.1) | 29.165 | 3,6% | 3,6% | 0,0% | |
| Davon ermöglichende Tätigkeiten | 0 | 0,0% | 0,0% | 0,0% | |
| Davon Übergangstätigkeiten | 0 | 0,0% | |||
| A.2 Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) | |||||
| Betrieb von Vorrichtungen zur persönlichen Mobilität, Radverkehrslogistik 6.4. | CCM | 112 | 0,0% | EL | N/EL |
| Beförderung mit Motorrädern, Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen 6.5. | CCM | 1.009 | 0,1% | EL | N/EL |
| Produkt als Dienstleistung und andere kreislauf- und ergebnisorientierte Dienstleistungsmodelle 5.5. | CE | 592.052 | 73,6% | N/EL | N/EL |
| Umsatz taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2) | 593.173 | 73,7% | 0,1% | 0,0% | |
| A. Umsatz taxonomiefähiger Tätigkeiten (A.1 und A.2) | 622.338 | 77,3% | 3,7% | 0,0% | |
| B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN | |||||
| Umsatz nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten | 182.254 | 22,7% | |||
| GESAMT (A und B) | 804.593 | 100% |
* Werte fur 2023 unterlagen nicht der regulären Prufung durch den Abschlussprufer
Nachfolgend werden die taxonomiekonformen und taxonomiefähigen Anteile je Umweltziel am Gesamtumsatz dargestellt.
Taxonomiefähige Leasingaktivitäten
Zur Überprüfung der für grenke taxonomie- fähigen Wirtschaftstätigkeiten wird ein am Leasingobjekt orientierter Ansatz verfolgt. Dies genannte Tätigkeit zugeordnet werden muss, bzw. um als taxonomiefähig beurteilt zu werden (vgl. Tabelle „Beispiele unserer taxonomiefähigen Leasingaktivitäten“).# Lagebericht für die grenke AG
3.3.1.1.2 Vorgehen hinsichtlich der Leasingaktivitäten
Unsere Leasing- und Mietlösungen ermöglichen KMU-Kund:innen die benötigten Investitionen in den eigenen Geschäftsbetrieb. Entsprechend dem Charakter der Small-Ticket-Finanzierungen und aufgrund des breit aufgestellten Vertriebsnetzes mit unabhängigen Fachhandelspartner:innen beinhaltet das Objektportfolio eine große Vielfalt unterschiedlicher Gegenstände.
Im ersten Schritt wird die als taxonomiefähig identifizierte Leasingaktivität auf ihren wesentlichen Beitrag zu einem der Umweltziele hin analysiert. Im zweiten Schritt wird diese Tätigkeit dahingehend geprüft, als dass sie die Erreichung der weiteren Umweltziele nicht erheblich beeinträchtigt. Sofern beide Prüfschritte erfolgreich und unter der oben beschriebenen Einhaltung des Mindestschutzes durch die grenke AG durchgeführt wurden, werden die Leasingaktivität als taxonomiekonform eingewertet. Die Umsatzerlöse werden auf Basis des zugehörigen Gegenstandstyps Zuteilung der Umsatzerlöse auf die Wirtschafts- auf Taxonomiefähigkeit sowie -konformität hin aktivitäten gemäß EU-Taxonomie. klassifiziert.
Taxonomiekonforme Leasingaktivitäten
Entsprechend der zuvor erläuterten Definition setzt sich der Umsatz aus Leasingaktivitäten im Sinn der EU-Taxonomie aus mehreren Positionen zusammen. Aufgrund unterschiedlicher Systeme und Datenstrukturen sind bei der Berichterstellung manche Umsatzbestandteile lediglich auf Leasingvertragsebene verfügbar. Sofern ein Leasingvertrag mehr als einen Leasinggegenstand umfasst, werden die Umsatzerlöse aus dem Geschäftsjahr 2024 anteilig auf die im Vertrag enthaltenen Leasingobjekte zugerechnet. Die Teilwerte der Leasinggegenstände werden zum Nettoanschaffungsvolumen des Gesamtvertrags ins Verhältnis gesetzt. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine bestmögliche Zuteilung der Umsatzerlöse auf die Wirtschafts-
3.3.1.1.3 Vorgehen hinsichtlich der Aktivitäten der grenke Bank AG
Als Finanzierungspartner vor allem für KMU in Deutschland umfasst das Segment Bank die Aktivitäten der grenke Bank AG, insbesondere hinsichtlich der Ermöglichung von Mikro- und Förderkrediten sowie des Einlagengeschäfts. Die Erträge der grenke Bank AG stammen somit überwiegend aus allgemeinen Krediten, die ohne spezifischen Verwendungszweck vergeben werden. Dadurch lassen sich keine taxonomie-
fähigen Wirtschaftsaktivitäten nach der Vorgehensweise für Nicht-Finanzunternehmen gemäß Art. 1 Abs. 5 und Anhang II der DDA feststellen. Die relevanten Umsatzpositionen der grenke Bank AG werden somit in der Tabelle „Umsatzerlöse“ in der Summenzeile (B) – „Nicht taxonomiefähige Tätigkeiten“ einbezogen. Im Gegensatz zum letzten Jahr entfällt dadurch die für grenke AG freiwillig aufgeführte Tabelle im Kapitel 3.5.2.1.2 mit den Umsatzerlösen der grenke Bank AG.
3.3.1.2 Anteil der taxonomiekonformen Investitionen – CAPEX
Die Berechnung der CapEx-KPI erfolgt als Anteil der taxonomiekonformen Investitionsausgaben ins Verhältnis gesetzt zu den gesamten Investitionsausgaben. Die Investitionsausgaben im Sinn der EU-Taxonomie umfassen im Fall von grenke⁹ die Zugänge, die auf Grundlage der folgenden Standards verbucht werden:
- // IAS 16 Sachanlagen, Paragraf 73, Buchstabe (e), Ziffer (i) und Ziffer (iii)
- // IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte, Paragraph 118, Buchstabe (e), Ziffer (i)
- // IFRS 16 Leasingverhältnisse, Paragraf 53, Buchstabe (h) (Zugänge zu Nutzungsrechten)
Die Ermittlung der taxonomiefähigen und -konformen Investitionsausgaben ergibt sich gemäß den im DDA genannten Bestandteilen für grenke wie folgt:
// Bestandteil a): Die direkte Zuordnung von Vermögenswerten oder Prozessen zu taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten kann bei grenke nicht angewendet werden. Unser Geschäftsmodell und unsere Ambition, Partner für die Investitionsvorhaben der KMU zu sein, basierem sowohl auf nach Standort- als auch Länderebene diversifizierten Portfolien. Eine eindeutige Zuordnung von CapEx zu taxonomiekonformen Tätigkeiten, wie beispielsweise dem Verleasen von eBikes, ist als solches nicht möglich.
// Bestandteil b): Ein spezifischer CapEx-Plan zur Ausweitung oder Umwandlung von taxonomiefähigen in taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten liegt bei grenke aufgrund zuvor genannter Erläuterung ebenfalls nicht vor.
// Bestandteil c): Relevant ist jedoch der Erwerb von Produktion aus taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten, wie die Renovierungsarbeiten an bestehenden Gebäuden, die der Wirtschaftsaktivität „Renovierung bestehender Gebäude“ entsprechen.
Beispiele taxonomiefähiger Investitionsausgaben:
| Beschreibung des für das Geschäftsjahr 2024 taxonomiefähigen Korrespondierende Wirtschaftsaktivität | Erwerbs von Produktion |
|---|---|
| Ausstattung unserer Mitarbeitenden und Operating-Leasingverhältnisse von eBikes und Fahrrädern | Betrieb von Vorrichtungen zur persönlichen Mobilität, Radverkehrslogistik |
| Erwerb diverser Betriebs- und Geschäftsausstattung | Herstellung von Elektro- und Elektronikgeräten |
| Ausstattung der Mitarbeitenden und Operating-Leasingverhältnisse von Pkw | Beförderung mit Motorrädern, Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen |
| Renovierungs- und Umbauarbeiten im Zuge der Modernisierung der bestehenden Gebäude sowie New-Work-Konzepte | Renovierung bestehender Gebäude |
In den beiden Märkten mit Operating-Leasingverhältnissen, Kroatien und Türkei, werden die Leasinggegenstände aktiviert und unter IAS 16 Sachanlagen aufgeführt, wodurch sie in die Ermittlung der CapEx im Rahmen der EU-Taxonomie mit einfließen. Den Hauptteil des Leasinggeschäfts stellt bei grenke das Finanzierungsleasing dar, bei dem gemäß IFRS 16 die Leasingforderungen bilanziert werden. Nach der oben aufgeführten Definition ist das Finanzierungsleasing somit kein Bestandteil bei der CapEx-Ermittlung.
Die Zugänge in den Nutzungsrechten gemäß IFRS 16 durch Leasingverträge, bei denen grenke den Leasingnehmer darstellt, sowie weitere Zugänge in den immateriellen Vermögenswerten und Sachlagen werden bei der Berechnung der CapEx-KPI berücksichtigt.
Die CapEx Werte sind auf Basis der Definition der EU-Taxonomie ermittelt und sind dadurch nicht deckungsgleich mit den Inhalten der Kapitalflussrechnung nach IFRS. Durch unseren Green Bond werden keine Operate Leasinggeschäfte refinanziert.
Im Geschäftsjahr 2024 ergeben sich insgesamt Investitionsausgaben von 55.503 TEUR, davon sind 0,1Prozent taxonomiekonformen Tätigkeiten zuzuordnen und 51,6Prozent taxonomiefähigen Tätigkeiten. Die Veränderung beim Anteil der taxonomiefähigen Tätigkeiten im Vergleich zum Vorjahr (31. Dezember 2023: 69,1Prozent) resultiert im Wesentlichen aus unserem breit aufgestellten Produktportfolio sowie aus dem auslaufenden Geschäft in der Türkei. Die Leasingaktivitäten aus der Türkei wurden letztes Jahr nahezu vollständig als taxonomiefähig klassifiziert. Aufgrund des auslaufenden Geschäfts haben sich keine Zugänge in den Investitionsausgaben ergeben.
Die Investitionsausgaben von 55.503 TEUR setzen sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt zusammen:
| Beschreibung | 2024 (in Mio. EUR) | 2023 (in Mio. EUR) |
|---|---|---|
| IFRS 16 - Nutzungsrechte | 11,2 | 9,4 |
| Sachanlagen | 37,3 | 32,6 |
| Sonstige Sachanlagen | 7,0 | 6,7 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände und Operating-Leasingverhältnisse | - | - |
| Summe | 55,5 | 48,7 |
Unter einem Gegen- Umsatzanteil/ bedeutet, dass das Verleasen eines Gegen- standstyp werden unterschiedliche Produkt- Gesamtumsatz standstyps einer im delegierten Rechtsakt modelle bzw. -ausprägungen subsumiert. Taxonomie- Taxonomie- konform je fähig je Ziel Ziel Beispiele unserer taxonomiefähigen und -konformen Leasingaktivitäten
| Gegenstandstyp | Umweltziel der EU-Taxonomie | Wirtschaftsaktivität | Taxonomiefähige gegeben | Taxonomiekonformität gegeben |
|---|---|---|---|---|
| eBikes, Fahrräder | Klimaschutz | Betrieb von Vorrichtungen zur persönlichen Mobilität, Radverkehrslogistik | ja | ja |
| EDV-Hardware, Medizintechnik, Photovoltaik | Kreislaufwirtschaft | Produkte als Dienstleistung und andere kreislauf- Systeme und ergebnisorientierte Dienstleistungsmodelle | nein | nein |
| CCM | 3,6% | 3,7% | ||
| CCA | 0,0% | 0,0% | ||
| WTR | 0,0% | 0,0% | ||
| CE | 0,0% | 73,6% | ||
| PPC | 0,0% | 0,0% | ||
| BIO | 0,0% | 0,0% |
Grundlagen des Konzerns
Bericht des Vor-
Aktion & Lagebericht
Finanzkalender & Investor Relations
grenke AG Kontakt
grenke AG abschluss
⁹ Unter den weiteren im DDA genannten Positionen IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, Paragraf 76, Buchstaben (a) und (b) (fur das Modell des beizulegenden Zeitwerts), IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, Paragraf 79 (d), Ziffern (i) und (ii) (fur das Anschaffungskostenmodell) und IAS 41 Landwirtschaft, Paragraf 50, Buchstaben (b) und (e) werden bei grenke keine Investitionsausgaben verbucht.# Lagebericht für die grenke AG
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Investor Relations
- Finanzkalender
- Kontakt
Aktie & Konzern
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Jahresabschluss grenke AG
Investitionen (CapEx)
DNSH-Kriterien Geschäftsjahr 2024
Kriterien für einen wesentlichen Beitrag (Keine erhebliche Beeinträchtigung)
Wirtschaftstätigkeiten (1)
| Text | TEUR | % | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | % | E T |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN | |||||||||||||||||
| A.1 Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform) | |||||||||||||||||
| Betrieb von Vorrichtungen zur persönlichen CCM 6.4. | 73 | 0,1% | J | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | J | J | J | J | J | J | J | 0,2% | |
| Mobilität, Radverkehrslogistik | |||||||||||||||||
| CapEx ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten | 73 | 0,1% | 0,1% | 0,1% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | J | J | J | J | J | J | J | 0,2% |
| (taxonomiekonform) (A.1) | |||||||||||||||||
| Davon ermöglichende Tätigkeiten | 0 | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | J | J | J | J | J | J | J | 0,0% |
| E | |||||||||||||||||
| Davon Übergangstätigkeiten | 0 | 0,0% | 0,0% | J | J | J | J | J | J | J | J | J | J | J | J | 0,0% | |
| T | |||||||||||||||||
| A.2 Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) | |||||||||||||||||
| EL, EL, EL, EL, EL, EL, N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | % | E T | ||
| Herstellung von Batterien CCM 3.4. | 448 | 0,8% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | 0,9% | ||||||||
| Stromerzeugung mittels Photovoltaiktechnologie CCM 4.1. | 7 | 0,0% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | - | ||||||||
| Stromerzeugung mittels der Technologie der CCM 4.2. | 3 | 0,0% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | 3,7% | ||||||||
| Solarenergiekonzentration (CSP) | |||||||||||||||||
| Betrieb von Vorrichtungen zur persönlichen Mobi- CCM 6.4. | 204 | 0,4% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | 0,5% | ||||||||
| lität, Radverkehrslogistik | |||||||||||||||||
| Beförderung mit Motorrädern, Personenkraftwa- CCM 6.5. | 2.939 | 5,3% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | 10,1% | ||||||||
| gen und leichten Nutzfahrzeugen | |||||||||||||||||
| Renovierung bestehender Gebäude CCM 7.2./ | 1.219 | 2,2% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | EL | N/EL | 2,8% | ||||||||
| CE 3.2. | |||||||||||||||||
| Installation, Wartung und Reparatur von Ladesta- CCM 7.4. | 3 | 0,0% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | 0,1% | ||||||||
| tionen für Elektrofahrzeuge in Gebäuden (und auf zu Gebäuden gehörenden Parkplätzen) | |||||||||||||||||
| Erwerb von Eigentum an Gebäuden CCM 7.7. | 8.171 | 14,7% | EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | 8,9% | ||||||||
| Herstellung von Elektro- und Elektronikgeräten CE 1.2. | 15.547 | 28,0% | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | EL | N/EL | 42,2% | ||||||||
| CapEx taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger | 28.541 | 51,4% | 23,4% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 28,0% | 0,0% | 69,1% | ||||||||
| Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2) |
102
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Investor Relations
- Finanzkalender
- Kontakt
Investitionen (CapEx)
DNSH-Kriterien Geschäftsjahr 2024
Kriterien für einen wesentlichen Beitrag (Keine erhebliche Beeinträchtigung)
Wirtschaftstätigkeiten (1)
| Text | TEUR | % | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | % | E T |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A. CapEx taxonomiefähiger Tätigkeiten (A.1 und A.2) | 28.614 | 51,6% | 23,5% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 28,0% | 0,0% | 69,4% | ||||||||
| B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN | |||||||||||||||||
| CapEx nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten | 26.888 | 48,4% | |||||||||||||||
| GESAMT (A und B) | 55.503 | 100% |
- Werte für 2023 unterlagen nicht der regulären Prüfung durch den Abschlussprufer
Nachfolgend werden die taxonomiekonformen bzw. taxonomiefähigen Anteile je Umweltziel am Gesamt-CapEx dargestellt.
| CapEx-Anteil/ Gesamt-CapEx | Taxonomie- konform je Ziel | Taxonomie- fähig je Ziel |
|---|---|---|
| CCM | 0,1% | 23,5% |
| CCA | 0,0% | 0,0% |
| Zusammengefasster Lagebericht | WTR | 0,0% |
| Grundlagen des Konzerns | CE | 0,0% |
| Wirtschaftsbericht | PPC | 0,0% |
| Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 | BIO | 0,0% |
| Veränderung in den Organen der Gesellschaft | ||
| Risikobericht | ||
| Chancen- und Prognosebericht | ||
| Übernahmerelevante Angaben | ||
| Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht |
Lagebericht für die grenke AG 103
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Investor Relations
- Finanzkalender
- Kontakt
Investitionen (CapEx)
3.3.1.3 Anteil der taxonomiekonformen Betriebskosten – OPEX
Die Berechnung der OpEx-KPI erfolgt als Anteil der taxonomiekonformen Betriebsausgaben im Verhältnis zu den gesamten Betriebsausgaben der einzubeziehenden Konzerngesellschaften. Entsprechend den Vorgaben der EU-Taxonomie im Zusammenhang mit Anhang I Nr. 1.1.3 DDA umfassen die relevanten Kostenpositionen der Betriebsausgaben die folgenden Positionen:
| Kostenpositionen | Gesamt- kosten (in TEUR) | (%) |
|---|---|---|
| Forschung und Entwicklung | – | – |
| Gebäudesanierungsmaßnahmen | – | – |
| Kurzfristiges Leasing | 159 | 0,01% |
| Wartung und Reparatur | 4.907 | 2,2% |
| Sämtliche andere direkte Ausgaben im Zusammenhang mit der täglichen Wartung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens durch das Unternehmen oder Dritte, an die Tätigkeiten ausgelagert werden, die notwendig sind, um die kontinuierliche und effektive Funktionsfähigkeit dieser Vermögenswerte sicherzustellen | – | – |
| Summe | 5.066 | 1,5% |
In Übereinstimmung mit Anhang I Nr. 1.1.3 Betriebskosten – OPEX des DDA erlaubt die EU-Taxonomie eine vereinfachte Berichterstattung der Betriebsausgaben, wenn diese für das Geschäftsmodell der berichtenden Unternehmens nicht von erheblicher Bedeutung sind. Das Geschäftsmodell von grenke ist stark von Vertriebs- und IT-Fähigkeiten sowie Know-how abhängig. Die gemäß EU-Taxonomie relevanten Betriebsausgaben stellen daher lediglich einen geringen Anteil der gesamten direkten, nicht kapitalisierten Kosten dar. Von den gesamten Betriebsausgaben in Höhe von 340.935 TEUR entfielen im Jahr 2024 lediglich 5.066 TEUR auf die für die EU-Taxonomieberichterstattung relevanten Kostenpositionen. Dies entspricht einem Anteil von 1,5 Prozent. Die betreffenden Kosten werden als nicht wesentlich für das Geschäftsmodell von grenke eingeschätzt.
Entsprechend dieser Einschätzung sieht grenke die Bedingungen für die Freistellung von der detaillierten Berechnung der OpEx-KPI erfüllt. Im Berichtstemplate werden die taxonomiefähigen und -konformen Tätigkeiten daher mit 0 ausgewiesen. Im Template wird ausschließlich die Gesamthöhe der relevanten Betriebsausgaben mit 5.066 TEUR offengelegt.
Lagebericht für die grenke AG 104
Betriebsausgaben (OpEx)
DNSH-Kriterien Geschäftsjahr 2024
Kriterien für einen wesentlichen Beitrag (Keine erhebliche Beeinträchtigung)
Wirtschaftstätigkeiten (1)
| Text | TEUR | % | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | % | E T |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN | |||||||||||||||||
| A.1 Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform) | |||||||||||||||||
| OpEx ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (taxonomiekonform) (A.1) | 0 | 0,0% | – | ||||||||||||||
| E | |||||||||||||||||
| Davon ermöglichende Tätigkeiten | 0 | 0,0% | – | ||||||||||||||
| Davon Übergangstätigkeiten | 0 | 0,0% | – | ||||||||||||||
| T | |||||||||||||||||
| A.2 Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) | |||||||||||||||||
| EL, EL, EL, EL, EL, EL, N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | N/EL | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | J/N | % | E T | ||
| OpEx taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2) | 0 | 0,0% | – | ||||||||||||||
| A. OpEx taxonomiefähiger Tätigkeiten (A.1 und A.2) | 0 | 0,0% | – | ||||||||||||||
| B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN | |||||||||||||||||
| OpEx nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten | 0 | 0,0% | |||||||||||||||
| GESAMT (A und B) | 5.066 | 100% |
- Werte für 2023 unterlagen nicht der regulären Prüfung durch den Abschlussprufer
105
3.3.1.4 Kernenergie und fossiles Gas
Bei der Überprüfung der Wirtschaftsaktivitäten wurden keine Tätigkeiten vom grenke Konzern aus den im Complementary Climate Delegated Act (EU) 2022/1214 (CCDA) definierten Atom- und Gasaktivitäten festgestellt (vgl. „Meldebogen 1 – Tätigkeiten in den Bereichen Kernenergie und fossiles Gas“). Als Basis der Überprüfung dient der Wirtschaftszweig der Gegenparteien der grenke Bank. Bei der Analyse wurden keine Gegenparteien mit einer Zuordnung zu einem relevanten Wirtschaftszweig im Sektor Kernenergie und fossiles Gas identifiziert.
Hinsichtlich der Einwertung der grenke Bank AG wird geprüft, ob die genannten Tätigkeiten der Abschnitte 4.26–4.31 der Anhänge I und II des CCDA in Bezug zu Kernenergie und fossilem Gas finanziert werden.
Meldebogen 1 – Tätigkeiten in den Bereichen Kernenergie und fossiles Gas
| Zeile | Tätigkeiten im Bereich Kernenergie | NEIN | |
|---|---|---|---|
| 1 | Das Unternehmen ist im Bereich Erforschung, Entwicklung, Demonstration und Einsatz innovativer Stromerzeugungsanlagen, die bei minimalem Abfall aus dem Brennstoffkreislauf Energie aus Nuklearprozessen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. |
106 & Klima STRATEGIE & GOVERNANCE
ESRS E1 GHG-Protokoll CDP // Investitionen unserer Kunden in die ESRS E5 nachhaltige Transformation ermöglichen
Klimaaktionsplan Umwelt // Ressourcenverbrauch im Leasingkernprozess reduzieren
Travel-Policy & Car-Policy // THG-Emissionen aus eigenem SBTI Geschäftsbetrieb eindämmen // Klimabedingte Risiken eindämmen
Umweltrichtlinie
Wir beschleunigen die Transformation in eine grüne Zukunft, indem wir:
- Klimaaktionsplan
- GSI (grenke Sustainability Index)
- nachhaltige Finanzdienstleistungen
- Szenario- und Resilienzanalyse
- Digitalisierung der Leasingkernprozesse
- ESG-Produkte und -Services
- Entscheidung und Ressourcenschonung
- Green-Economy-Objekte
- Kreislaufwirtschaft und Asset Broker für umweltbewusste Investitionen erleichtern.
ZIELE & KPI
| 2050 | 2024 | –50% | 40,5% | |
|---|---|---|---|---|
| Digitales 7,8% Net-Zero Kundenportal in 27 –50% Green-Economy-Objekte 40,5% am Neugeschäftsvolumen Ländern | Reduzierung unserer | in EUR Scope-1- und Scope-2- | Verträge mit | Emissionen bis 2030 |
| elektronischer Signatur |
POSITIVE AUSWIRKUNGEN
- Entwicklung neuer Märkte durch Green Economy
- Nutzungsorientierte Finanzierung und Förderung der Kreislaufwirtschaft
- Reduzierung des Ressourcenverbrauchs im Kerngeschäft
- Resilienzsteigerung gegenüber Klimarisiken
107 In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & vorsitzenden
Aufsichtsrats Investor Relations
abschluss grenke AG
Kontakt
3.3.2 ESRS E1 – Klimaschutz und Unser Ansatz zur Dekarbonisierung Anpassung an den Klimawandel
Unser E1-1: Übergangsplan für den Klimaschutz Ansatz zur 1
Wir wollen durch die Reduktion unserer Dekarbo- CO2-Emissionen (Scope 1, 2 und 3) und die nisierung Status quo Erreichung von Klimaneutralität einen Beitrag Emissionsmessung 2 zum Klimaschutz und zur Anpassung an den
// Emissionsaufstellung nach GHG-Protokoll Klimawandel leisten. Hiermit möchten wir zur Zielsetzung Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft für alle // Größte Emissionstreiber // Deꢀnition eines voll- identiꢀzieren unsere Stakeholder beitragen. Dies umfasst ständigen Basisjahres unsere KMU-Kunden, Geschäftspartner, Mitar- // Zielsetzung für die beiter:innen sowie Investoren gleichermaßen. Emissionskategorien im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel
2024 haben wir unsere Klimaziele unter Be- rücksichtigung der Empfehlungen der Science Based Target Initiative (SBTi) und des wissen- 4 3 schaftlich fundierten Ansatzes der Begrenzung Fortschrittsbericht Strategie- der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius und Veriꢀzierung entwicklung weiterentwickelt. Gemäß den Vorgaben der // Regelmäßiger Fortschrittsbericht // Deꢀnition von Maßnahmen und Science Based Target Initiative (SBTi) formu- zu Emissionen und Aktionen Meilensteinen, um unsere Ziele lierten wir Reduktionsziele mit einem zeitlich zur Emissionsreduktion zu erreichen // Verbesserung der Datenqualität mittelfristigen Horizont bis 2030 sowie einem langfristigen Horizont bis 2050 und legten den sektorübergreifenden Reduktionspfad zugrun- de. Unsere Ziele decken alle unsere relevan- ten Aktivitäten der Scope 1, 2 und 3 gemäß Greenhouse Gas Protocol ab.
108 In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & vorsitzenden
Aufsichtsrats Investor Relations
abschluss grenke AG
Kontakt
Unsere Klimaziele
nen sowie hinsichtlich unserer nachgelagerten auf die Resilienz unseres Geschäftsmodells Transporte und werden diese weiterentwickeln. analysieren wir im Rahmen einer Szenario- // Neuausrichtung unserer Klimaziele am Zudem möchten wir die Datenvollständigkeit analyse. Mit der Resilienzanalyse untersuchen // Erreichung von Netto-Null für unseren Ge- unserer Scope-3-Emissionen, beispielsweise wir, wie robust unser Geschäftsmodell, unsere schäftsbetrieb bis 2050 unserer verleasten Gegenstände, weiter stär- operativen Abläufe und unser Kreditportfolio // Bis 2030 reduzieren wir 50 Prozent der ken (vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensport- gegenüber den dynamischen Anforderungen direkten Emissionen unseres Unterneh- rät – Treibhausgasemissionen“ ) und unseren des Pariser Klimaabkom- mens, die durch den Fuhrpark und die mens, die durch den Fuhrpark und die sind (vgl. Kapitel 5 „Risikobericht“). Klimaaktionsplan um entsprechende Zielset- Büros entstehen (Scope 1) übergeordnete Klima-Governance eingebettet. zungen anreichern. // Bis 2030 reduzieren wir 50 Prozent der Er wird vom Nachhaltigkeitskomitee über- indirekten Emissionen unseres Unter- prüft und kontinuierlich weiterentwickelt. Das nehmens, die durch eingekaufte Energie ESG-Team steuert zusammen mit den zustän- entstehen (Scope 2) digen Abteilungen die Reduktionsmaßnahmen // Bis 2030 reduzieren wir 25 Prozent der operativer Ebene. Zudem berichtet das indirekten Emissionen unseres Unterneh- ESG-Team zu Klimaschutzmaßnahmen an den mens, die durch Geschäftsreisen, Arbeits- Vorstand, der über konzernweite Klimaschutz- wege, eingekaufte Waren und Dienst- maßnahmen entscheidet. Aufgrund unseres Leistungen sowie Transporte entstehen Geschäftsmodells und unseres Corporate (Scope 3) Carbon Footprints haben wir keine wesent- lichen finanziellen Auswirkungen durch die Um- setzung unserer oben beschriebenen Reduk- tionsziele festgestellt. Wir berücksichtigen die Investitionskosten für Emissionsminderungs- maßnahmen im Rahmen unserer Gesamtkos- tenplanung.
Szenarioanalyse
Im Rahmen unserer Stresstests zur Risikotrag- fähigkeit führen wir Szenarioanalysen durch. Dabei betrachten wir die Auswirkungen verzö- gerter sowie verschärfter Klimapolitik auf unser Kreditportfolio, insbesondere auf emissions- intensive Branchen. Zudem analysieren wir die Folgen steigender CO 2-Preise, verschärfter regulatorischer Vorgaben und sektoraler Ver- zerrungen auf die wirtschaftliche Tragfähigkeit unserer Kunden. Unsere Szenarioanalysen stützen sich auf wissenschaftlich fundierte An- nahmen, einschließlich der Szenarien des Welt- klimarats (IPCC) und der Network for Greening the Financial System (NGFS).
Unser Klimaaktionsplan beschreibt unsere Roadmap und Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele zunächst bis 2030 und 2050 und wird in den Folgejahren angereichert. Unser Klimaaktionsplan steht auf unserer Website als Download zur Verfügung.
Unsere Reduktionsmaßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Bereiche, in denen wir am meisten Emissionen verursachen. Dies sind in Scope 1 und 2 die Firmenflotte sowie unser Strombezug. Für Scope 3 starteten wir
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Sze- narioanalysen ist die Klassifizierung des Kundenportfolios anhand eines ESG-Scores. Hierbei wurden sowohl physische als auch transitorische Klimarisiken, die insbesondere für emissionsintensive Branchen relevant sind, betrachtet. Auch die Auswirkungen von Län- derbetrachtungen und die sektoralen Unter- schiede im Hinblick auf ESG-Risiken fließen in die Gesamtanalyse mit ein.
Szenarioanalyse & Resilienzanalyse
Die nachhaltige Transformation der Wirtschaft und die Herausforderungen des Klimawandels stellen Banken vor neue und komplexe Risiken.
2 Das Unternehmen ist im Bau und sicheren Betrieb neuer kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme - auch für die Fernwärme- NEIN versorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung - sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung mithilfe der besten verfügbaren Technologien tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
3 Das Unternehmen ist im sicheren Betrieb bestehender kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme - auch für die Fernwärme- NEIN versorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung - sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung tätig, finanziert solche Tätig- keiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas
4 Das Unternehmen ist im Bau oder Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten NEIN oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
5 Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Kraft-Wärme/Kälte-Kopplung mit fossilen gasförmigen Brennstoffen NEIN tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
6 Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Wärmegewinnung, die Wärme/Kälte aus fossilen gasförmigen NEIN Zusammengefasster Lagebericht Brennstoffen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
Unsere Maßnahmen, Zielsetzungen und Kenn- zahlen erläutern wir im nachfolgenden Kapitel.# Übernahmerelevante Angaben
Erklärungen zur Unternehmensführung / Corporate-Governance-Bericht
Kapitel:
* In Kürze
* Brief des Vorstands
* Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
* Aktie & Investor Relations
* Konzern-Jahresabschluss
* Finanzkalender & Kontakt
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung / Corporate-Governance-Bericht
ESG-Risiken
Dimension: Nachhaltigkeitsfaktoren
| Physische Klimarisiken | Chronische Klimaveränderungen | Akute Klimaveränderungen |
|---|---|---|
| // Durchschnittstemperaturen | // Durchschnittswindgeschwindigkeiten | // Feuertage |
| // Niederschlagsmenge | // Potenziell erhöhte Ausfallrisiken bestimmter Branchen: Sowohl durch den Anstieg physischer als auch transitorischer Risiken kann sich das potenzielle Ausfallrisiko für bestimmte Kreditnehmer erhöhen. Als besonders risikoexponierte Branchen wurden dabei „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden“, „Energieversorgung“, „Wasserversorgung, Abwasser- und Umweltverschmutzungen“ sowie „Verkehr und Lagerei“ identifiziert. Diese Branchen machten 2024 lediglich 4,29 Prozent des Leasinggeschäfts, gemessen auf Basis aller laufenden Leasingverträge aus (2023: 4,26 Prozent). Aufgrund dieses niedrigen Anteils kann das potenzielle Risiko als sehr gering bewertet werden. | // Frosttage |
| // Feuer-Wetter-Index | // Hitzetage | |
| // Dürre Ausmaß | // Extreme Windgeschwindigkeiten | |
| // Dürre Dauer | // Extremer Niederschlag | |
| // Heating-Degree-Days | // Flussflutindex | |
| // Cooling-Degree-Days | // Extremer Meerespegel |
| Transitorische Risiken |
|---|
| // Produktion gefährlichen Abfalls |
| // Produktion ungefährlichen Abfalls |
| // Wasserverbrauch gesamt |
| // Energieverbrauch |
| // Treibhausgasemission |
| Governance (G) |
|---|
| // Schwarzarbeit |
| // Korruption |
Im Detail:
-
Physische Klimarisiken in unseren Ländern: Physische Klimarisiken, insbesondere im Rahmen einer Länderbetrachtung, beeinflussen das Risikoprofil unseres Portfolios. Dies analysieren wir anhand eines entsprechenden Scores, der die regionalen Grundlagen des Konzerns Unterschiede in der Exponierung gegenüber dem physischen Klimarisiken abbildet. Hierbei zeigt sich, dass bestimmte Länder und Branchen höheren physischen Klimarisiken ausgesetzt sind. Gleichzeitig identifizierten wir Branchen mit einem höheren ESG-Score, wobei diese Sektoren aufgrund ihres geringen Anteils am Portfolio als geringes Risiko für das Gesamtgeschäft zu werten sind. Durch die breite Diversifizierung weist das Kundenportfolio insgesamt ein niedriges Risikoprofil in Bezug auf ESG-Risiken auf (vgl. Kapitel 5 „Risikobericht“). Die Analyse der einzelnen Risikokategorien betrachtete sowohl die direkte (Institutssicht) als auch die indirekte (Kundensicht) Betroffenheit bei der Einwertung kurz-, mittel- und langfristig wirkender Nachhaltigkeitsfaktoren.
-
Aufwände durch höhere regulatorische Anforderungen: Klimarisiken könnten zusätzliche Auswirkungen auf die Kapitalrisiken sowie Eigenmittelausstattung der grenke haben. Erhöhte regulatorische Nachhaltigkeitsanforderungen könnten zu einem leichten Anstieg der Betriebskosten führen und den Zugang zu Kapital erschweren. Unsere Maßnahmen, um dies zu vermeiden, erläutern wir in Kapitel G1 „Unternehmensführung“ und dort unter „Zugang zu Finanzmärkten“.
-
Resilienzanalyse: Die Resilienzanalyse fokussiert sich auf die folgenden zentralen Fragestellungen:
- Wie widerstandsfähig und betroffen ist unser Kreditportfolio gegenüber ESG-Risiken?
- Wie widerstandsfähig und betroffen sind unsere Lokationen gegenüber ESG-Risiken?
Ergebnis der Resilienzanalyse:
Die Ergebnisse unserer Resilienzanalyse geben uns wertvolle Einblicke, um langfristige Anpassungen in unseren Geschäftsmodellen vorzunehmen, nachhaltige Finanzierungslösungen zu entwickeln und die Transformation hin zu einer resilienteren, klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen. Gleichzeitig gewährleisten wir, dass wir auch weiterhin erste Maßnahmen zur Reduktion unserer Emissionen in den Bereichen Geschäftsreisen, Arbeitswege der Mitarbeiter:innen sowie zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks umsetzen.Erklärung zur Unternehmensführung / Corporate-Governance-Bericht:
Übernahmerelevante Angaben ebenfalls erste Maßnahmen zur Reduktion Gleichzeitig eröffnen sie Chancen, um die Wi- Ergebnisse Szenarioanalyse 2024 Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht unserer Emissionen in den Bereichen Ge- derstandsfähigkeit der Finanzsysteme zu stär-Insgesamt ergeben sich aus unserer Szenario- grenke AG schäftsreisen, Arbeitswege der Mitarbeiter:in- ken. Die Auswirkungen globaler Entwicklungen analyse niedrige Risiken für unser Geschäft. 109 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Dies resultiert insbesondere aus der hohen ESG-Risiken Diversifizierung unseres Portfolios über unsere 31 Länder, der Vielzahl einzelner Small-Ti- cket-Finanzierungen mit KMU-Kunden unter- schiedlichster Branchen sowie unserem breit gefächerten Objektportfolio. Die Ergebnisse decken sich auch mit den Er- gebnissen der IRO-Analyse (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“) im Rahmen unserer Wesentlichkeitsanalyse zu den materiellen Nachhaltigkeitsthemen. Die Erkenntnisse aus beiden Analysen fließen in die Gestaltung der Geschäfts, Risiko- und Nachhaltigkeitsstrategie ein. Unsere Maßnahmen erläutern wir entsprechend den ausgewählten Themenstandards in der nachfolgenden Nichtfinanziellen Berichterstattung.Mögliche Auswirkungen auf die grenke Konzern:
ESG-Risiken materialisieren sich im grenke Konzern insbesondere indirekt über die Kunden und können eine direkte Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der grenke AG haben. So können sich z. B. physische ESG-Risiken in Form operationeller Risiken, Reputationsrisiken oder Rechtsrisiken des Kunden direkt auf dessen Kreditwürdigkeit auswirken und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen. Angesichts unseres Geschäftsmodells ist es wichtig, ESG-Risiken im Kontext unseres Portfolios zu bewerten. Während ESG-Risiken in der Regel langfristige Auswirkungen haben, sind die Auswirkungen auf unser Geschäft aufgrund der relativ kurzen Laufzeiten unserer Leasingverträge begrenzt. Transitorische Risiken können während der Vertragslaufzeit nur in eingeschränktem Maß relevant werden. Zudem tragen die Strukturierung unserer Finanzierungslösungen und die Anforderung einer Sachversicherung für das Leasingobjekt dazu bei, physische Risiken zu mindern. Die geografische Diversifikation unserer Kundenbasis trägt ebenfalls zur Reduzierung physischer Risiken bei, da Extremwetterereignisse in der Regel lokal begrenzt sind. Aus diesem Grund ist es äußerst unwahrscheinlich, dass physische Risiken gleichzeitig mehrere Länder oder das gesamte Portfolio betreffen.Strategischer Ansatz, Richtlinien und Konzepte:
Die Transformation zu einer grünen Zukunft möchten wir mit unserem Angebot nachhaltiger Finanzdienstleistungen unterstützen und unseren Kunden die Entscheidung für umweltbewusste Investitionen erleichtern (vgl. Nachhaltigkeitsstrategie und unter Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“). Der Erwerb neuer Technologien erfordert den Einsatz von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen. Ohne geeignete Maßnahmen kann dies zu einer erheblichen Abfallproduktion führen, was starke negative Auswirkungen auf unsere Umwelt hätte. Unser Ziel ist es, den Anteil der Green Economy-Objekte am Leasingneugeschäft stetig zu erhöhen und somit die nachhaltigen Investitionsbedarfe unserer KMU-Kunden zu finanzieren. Diese Investitionsbedarfe beinhalten etwa Objekte zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien. Der Aufbau lokaler Green-Economy-Kompetenzen und Partnernetzwerke ermöglicht effektives Risikomanagement und die Nutzung von Wachstumschancen (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maßnahmen“ unter „ESG-Produkte und -Services“). Auch unser eigenes Produktangebot wollen wir entlang von ESG-Kriterien weiterentwickeln und unseren KMU-Kunden einen nachhaltigen Leasingvertrag im Sinn der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung anbieten (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maßnahmen“ unter „ESG-Produkte und -Services“). Die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse spielt eine entscheidende Rolle für die Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks. Das haben wir auch in unserer Umweltrichtlinie verankert (vgl. ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).Nachhaltigkeit unseres Leasingportfolios:
Die Nachhaltigkeit unseres Leasingportfolios möchten wir beurteilbar und transparent machen. Unser eigens entwickelter grenke Sustainability Index (GSI) ermöglicht unserem grenke Vertrieb, mit unseren Partnern und KMU-Kunden konkret über Nachhaltigkeitsthemen zu sprechen und das Bewusstsein für nachhaltige Investitionsmöglichkeiten zu stärken. In unserem ersten Klimaaktionsplan erläutern wir unsere Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel und den Klimaschutz. Dies beinhaltet auch die Schonung von Ressourcen sowie die Steigerung erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz (vgl. Klimaaktionsplan, als Download verfügbar auf unserer Website).Szenarioanalyse 2024:
Insgesamt ergeben sich aus unserer Szenarioanalyse niedrige Risiken für unser Geschäft. Dies resultiert insbesondere aus der hohen Diversifizierung unseres Portfolios über unsere 31 Länder, der Vielzahl einzelner Small-Ticket-Finanzierungen mit KMU-Kunden unterschiedlichster Branchen sowie unserem breit gefächerten Objektportfolio.Übernahmerelevante Angaben ebenfalls:
Ebenso sind erste Maßnahmen zur Reduktion Gleichzeitig eröffnen sie Chancen, um die Widerstandsfähigkeit der Finanzsysteme zu stärken. Die Auswirkungen globaler Entwicklungen auf die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Ergebnisse decken sich auch mit den Ergebnissen der IRO-Analyse (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“) im Rahmen unserer Wesentlichkeitsanalyse zu den materiellen Nachhaltigkeitsthemen. Die Erkenntnisse aus beiden Analysen fließen in die Gestaltung der Geschäfts, Risiko- und Nachhaltigkeitsstrategie ein. Unsere Maßnahmen erläutern wir entsprechend den ausgewählten Themenstandards in der nachfolgenden Nichtfinanziellen Berichterstattung.
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung / Corporate-Governance-Bericht
ESG-Risiken
Dimension: Nachhaltigkeitsfaktoren
| Physische Klimarisiken | Chronische Klimaveränderungen | Akute Klimaveränderungen |
|---|---|---|
| // Durchschnittstemperaturen | // Durchschnittswindgeschwindigkeiten | // Feuertage |
| // Niederschlagsmenge | // Potenziell erhöhte Ausfallrisiken bestimmter Branchen: Sowohl durch den Anstieg physischer als auch transitorischer Risiken kann sich das potenzielle Ausfallrisiko für bestimmte Kreditnehmer erhöhen. Als besonders risikoexponierte Branchen wurden dabei „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden“, „Energieversorgung“, „Wasserversorgung, Abwasser- und Umweltverschmutzungen“ sowie „Verkehr und Lagerei“ identifiziert. Diese Branchen machten 2024 lediglich 4,29 Prozent des Leasinggeschäfts, gemessen auf Basis aller laufenden Leasingverträge aus (2023: 4,26 Prozent). Aufgrund dieses niedrigen Anteils kann das potenzielle Risiko als sehr gering bewertet werden. | // Frosttage |
| // Feuer-Wetter-Index | // Hitzetage | |
| // Dürre Ausmaß | // Extreme Windgeschwindigkeiten | |
| // Dürre Dauer | // Extremer Niederschlag | |
| // Heating-Degree-Days | // Flussflutindex | |
| // Cooling-Degree-Days | // Extremer Meerespegel |
| Transitorische Risiken |
|---|
| // Produktion gefährlichen Abfalls |
| // Produktion ungefährlichen Abfalls |
| // Wasserverbrauch gesamt |
| // Energieverbrauch |
| // Treibhausgasemission |
| Governance (G) |
|---|
| // Schwarzarbeit |
| // Korruption |
Physische Klimarisiken in unseren Ländern:
Physische Klimarisiken, insbesondere im Rahmen einer Länderbetrachtung, beeinflussen das Risikoprofil unseres Portfolios. Dies analysieren wir anhand eines entsprechenden Scores, der die regionalen Grundlagen des Konzerns Unterschiede in der Exponierung gegenüber dem physischen Klimarisiken abbildet. Hierbei zeigt sich, dass bestimmte Länder und Branchen höheren physischen Klimarisiken ausgesetzt sind. Gleichzeitig identifizierten wir Branchen mit einem höheren ESG-Score, wobei diese Sektoren aufgrund ihres geringen Anteils am Portfolio als geringes Risiko für das Gesamtgeschäft zu werten sind. Durch die breite Diversifizierung weist das Kundenportfolio insgesamt ein niedriges Risikoprofil in Bezug auf ESG-Risiken auf (vgl. Kapitel 5 „Risikobericht“). Die Analyse der einzelnen Risikokategorien betrachtete sowohl die direkte (Institutssicht) als auch die indirekte (Kundensicht) Betroffenheit bei der Einwertung kurz-, mittel- und langfristig wirkender Nachhaltigkeitsfaktoren.
Aufwände durch höhere regulatorische Anforderungen:
Klimarisiken könnten zusätzliche Auswirkungen auf die Kapitalrisiken sowie Eigenmittelausstattung der grenke haben. Erhöhte regulatorische Nachhaltigkeitsanforderungen könnten zu einem leichten Anstieg der Betriebskosten führen und den Zugang zu Kapital erschweren. Unsere Maßnahmen, um dies zu vermeiden, erläutern wir in Kapitel G1 „Unternehmensführung“ und dort unter „Zugang zu Finanzmärkten“.
Resilienzanalyse:
Die Resilienzanalyse fokussiert sich auf die folgenden zentralen Fragestellungen:
* Wie widerstandsfähig und betroffen ist unser Kreditportfolio gegenüber ESG-Risiken?
* Wie widerstandsfähig und betroffen sind unsere Lokationen gegenüber ESG-Risiken?
Ergebnis der Resilienzanalyse:
Die Ergebnisse unserer Resilienzanalyse geben uns wertvolle Einblicke, um langfristige Anpassungen in unseren Geschäftsmodellen vorzunehmen, nachhaltige Finanzierungslösungen zu entwickeln und die Transformation hin zu einer resilienteren, klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen. Gleichzeitig gewährleisten wir, dass wir auch weiterhin erste Maßnahmen zur Reduktion unserer Emissionen in den Bereichen Geschäftsreisen, Arbeitswege der Mitarbeiter:innen sowie zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks umsetzen.
Die Ergebnisse decken sich auch mit den Er- gebnissen der IRO-Analyse (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen“) im Rahmen unserer Wesentlichkeitsanalyse zu den materiellen Nachhaltigkeitsthemen. Die Erkenntnisse aus beiden Analysen fließen in die Gestaltung der Geschäfts, Risiko- und Nachhaltigkeitsstrategie ein. Unsere Maßnahmen erläutern wir entsprechend den ausgewählten Themenstandards in der nachfolgenden Nichtfinanziellen Berichterstattung.
Mögliche Auswirkungen auf die grenke Konzern:
ESG-Risiken materialisieren sich im grenke Konzern insbesondere indirekt über die Kunden und können eine direkte Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der grenke AG haben. So können sich z. B. physische ESG-Risiken in Form operationeller Risiken, Reputationsrisiken oder Rechtsrisiken des Kunden direkt auf dessen Kreditwürdigkeit auswirken und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen. Angesichts unseres Geschäftsmodells ist es wichtig, ESG-Risiken im Kontext unseres Portfolios zu bewerten. Während ESG-Risiken in der Regel langfristige Auswirkungen haben, sind die Auswirkungen auf unser Geschäft aufgrund der relativ kurzen Laufzeiten unserer Leasingverträge begrenzt. Transitorische Risiken können während der Vertragslaufzeit nur in eingeschränktem Maß relevant werden. Zudem tragen die Strukturierung unserer Finanzierungslösungen und die Anforderung einer Sachversicherung für das Leasingobjekt dazu bei, physische Risiken zu mindern. Die geografische Diversifikation unserer Kundenbasis trägt ebenfalls zur Reduzierung physischer Risiken bei, da Extremwetterereignisse in der Regel lokal begrenzt sind. Aus diesem Grund ist es äußerst unwahrscheinlich, dass physische Risiken gleichzeitig mehrere Länder oder das gesamte Portfolio betreffen.
Strategischer Ansatz, Richtlinien und Konzepte:
Die Transformation zu einer grünen Zukunft möchten wir mit unserem Angebot nachhaltiger Finanzdienstleistungen unterstützen und unseren Kunden die Entscheidung für umweltbewusste Investitionen erleichtern (vgl. Nachhaltigkeitsstrategie und unter Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“). Der Erwerb neuer Technologien erfordert den Einsatz von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen. Ohne geeignete Maßnahmen kann dies zu einer erheblichen Abfallproduktion führen, was starke negative Auswirkungen auf unsere Umwelt hätte. Unser Ziel ist es, den Anteil der Green Economy-Objekte am Leasingneugeschäft stetig zu erhöhen und somit die nachhaltigen Investitionsbedarfe unserer KMU-Kunden zu finanzieren. Diese Investitionsbedarfe beinhalten etwa Objekte zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien. Der Aufbau lokaler Green-Economy-Kompetenzen und Partnernetzwerke ermöglicht effektives Risikomanagement und die Nutzung von Wachstumschancen (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maßnahmen“ unter „ESG-Produkte und -Services“). Auch unser eigenes Produktangebot wollen wir entlang von ESG-Kriterien weiterentwickeln und unseren KMU-Kunden einen nachhaltigen Leasingvertrag im Sinn der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung anbieten (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maßnahmen“ unter „ESG-Produkte und -Services“). Die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse spielt eine entscheidende Rolle für die Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks. Das haben wir auch in unserer Umweltrichtlinie verankert (vgl. ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Nachhaltigkeit unseres Leasingportfolios:
Die Nachhaltigkeit unseres Leasingportfolios möchten wir beurteilbar und transparent machen. Unser eigens entwickelter grenke Sustainability Index (GSI) ermöglicht unserem grenke Vertrieb, mit unseren Partnern und KMU-Kunden konkret über Nachhaltigkeitsthemen zu sprechen und das Bewusstsein für nachhaltige Investitionsmöglichkeiten zu stärken. In unserem ersten Klimaaktionsplan erläutern wir unsere Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel und den Klimaschutz. Dies beinhaltet auch die Schonung von Ressourcen sowie die Steigerung erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz (vgl. Klimaaktionsplan, als Download verfügbar auf unserer Website).
Szenarioanalyse 2024:
Insgesamt ergeben sich aus unserer Szenarioanalyse niedrige Risiken für unser Geschäft. Dies resultiert insbesondere aus der hohen Diversifizierung unseres Portfolios über unsere 31 Länder, der Vielzahl einzelner Small-Ticket-Finanzierungen mit KMU-Kunden unterschiedlichster Branchen sowie unserem breit gefächerten Objektportfolio.
Übernahmerelevante Angaben ebenfalls:
Ebenso sind erste Maßnahmen zur Reduktion Gleichzeitig eröffnen sie Chancen, um die Widerstandsfähigkeit der Finanzsysteme zu stärken. Die Auswirkungen globaler Entwicklungen auf die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit.
Kapitel:
* In Kürze
* Brief des Vorstands
* Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
* Aktie & Investor Relations
* Konzern-Jahresabschluss
* Finanzkalender & Kontakt
Übernahmerelevante Angaben ebenfalls erste Maßnahmen zur Reduktion Gleichzeitig eröffnen sie Chancen, um die Wi- Ergebnisse Szenarioanalyse 2024 Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht unserer Emissionen in den Bereichen Ge- derstandsfähigkeit der Finanzsysteme zu stär-Insgesamt ergeben sich aus unserer Szenario- grenke AG schäftsreisen, Arbeitswege der Mitarbeiter:in- ken. Die Auswirkungen globaler Entwicklungen analyse niedrige Risiken für unser Geschäft. 109 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt Dies resultiert insbesondere aus der hohen ESG-Risiken Diversifizierung unseres Portfolios über unsere 31 Länder, der Vielzahl einzelner Small-Ti- cket-Finanzierungen mit KMU-Kunden unter- schiedlichster Branchen sowie unserem breit gefächerten Objektportfolio.# In Kürze
Brief des Vorstands-Vorsitzenden
Bericht des Aufsichtsrats
Lagebericht
Konzern-Abschluss
grenke AG Kontakt
Ergänzend dazu werden die Handlungsfelder und Maßnahmen im Klimaaktionsplan durch die Umweltrichtlinie, die Flottenrichtlinie und die Reiserichtlinie, beispielsweise bei der Einsparung von Emissionen bei Geschäftsreisen unserer Mitarbeiter:innen oder der Firmenflotte, strategisch unterstützt. Zur Erreichung unserer Klimaziele (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Zielsetzungen und Kennzahlen“) messen wir jährlich unseren Unternehmensfußabdruck (Corporate Carbon Footprint, kurz: CCF) mithilfe des Tools Diligent ESG und ergreifen geeignete Reduktionsmaßnahmen (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Ziele und Kennzahlen“).
Maßnahmen
Scope 1
Unsere Scope-1-Emissionen umfassen die direkten Treibhausgasemissionen, die aus unserer Firmenfahrzeugflotte resultieren. Weiterhin erfassen wir in Scope 1 die Heizung sowie die Kühlung unserer eigenen Flächen. Um gemäß dem Greenhouse Gas Protocol (kurz: GHG-Protokoll) zwischen eigenen und gemieteten Büros zu unterscheiden und die fehlende Einflussnahme auf den Wärmebezug in Mietbüros abzubilden, erfassen wir seit unserem CCF 2023 die Emissionen aus bezogener Wärme unter Scope 2 (vormals in Scope 1). Mit dieser Präzisierung für die grenke AG haben wir unseren CCF weiterentwickelt.
Scope 2
Scope 2 umfasst die indirekten Emissionen aus der Stromversorgung und dem Einkauf von Wärme. Gemäß GHG-Protokoll unterscheiden wir in der Berechnung zwischen der standortbasierten und marktbasierten Methode. Die standortbezogene Methode berücksichtigt durchschnittliche Emissionsfaktoren für die Stromnetze im jeweiligen Land. Bei der marktbasierten Methode werden vertragliche Vereinbarungen berücksichtigt, nach denen die Organisation Strom aus bestimmten Quellen, wie fossilen, erneuerbaren oder anderen Erzeugungsanlagen, bezieht. Sind diese Angaben nicht bekannt, wird mit einem Mixfaktor kalkuliert. Daher unterscheidet sich das Emissionsergebnis je nach gewählter Methode.
Wir orientieren uns bei der Erstellung unseres Corporate Carbon Footprints am GHG Protocol Corporate Standard als Empfehlung für Unternehmen und wählen dabei den „Operational Control Approach“. Die einbezogenen Unternehmen entsprechen also dem Konsolidierungskreis, dem dieser Geschäftsbericht zugrunde liegt.
Scope 3
Scope 3 deckt die indirekten Emissionen des täglichen operativen Betriebs und entlang der Wertschöpfungskette ab. Die Scope-3-Emissionen resultieren im grenke Konzern insbesondere aus bezogenen Waren und Dienstleistungen sowie Geschäftsreisen, Arbeitswegen der Mitarbeitenden sowie nachgelagerten Transporten, da diese Kategorien in unserem Einflussbereich liegen. Ebenfalls in diesem Scope enthalten ist unser angefallener Abfall.
Die enthaltene Kategorie „Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie“ (nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten) umfasst Emissionen in Zusammenhang mit der Produktion von Brennstoffen und Energie, die grenke im Berichtszeitraum gekauft und verbraucht hat und die nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten sind (vgl. auch ESRS E1 „Zielsetzungen und Kennzahlen“ unter Tabelle: „THG-Gesamtemissionen“).
Die aktuelle Datenverfügbarkeit zu den Emissionen der Herstellung und Nutzung unserer verleasten Gegenstände lässt derzeit noch keine verlässlichen Schätzungen von Scope 3 Emissionen in der Kategorie 13 (verleaste Anlagen) gemäß GHG Protocol zu. Erwartungsgemäß werden künftige Schätzungen einen nicht unwesentlichen Anteil unserer Scope 3 Emissionen ausmachen. Wir konzentrieren uns darauf, in den kommenden Berichtsjahren Schätzungen angeben zu können, die den ESRS sowie dem GHG Protocol Rechnung tragen (vgl. ESRS 2 „Unternehmensportrait – Regulatorischer Rahmen“) sowie entsprechende Maßnahmen im Umgang mit diesen zu ergreifen.
E1-3: Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimazielen
Unsere wesentlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit unseren Klimazielen sind:
- Elektrifizierung der Firmenflotte
- Strombezug aus erneuerbaren oder emissionsfreien Energien
Elektrifizierung der Firmenflotte
Ein wesentlicher Emissionsverursacher ist unsere Firmenflotte. Um unsere Flottenemissionen zu reduzieren, fördern wir mit unserer Flottenrichtlinie (Car-Policy) den Umstieg auf Elektromobilität und stellen gleichzeitig die Mobilität unseres Außendienstes und unserer Mitarbeiter:innen sicher. Im gesamten Konzern steigerten wir im Geschäftsjahr 2024 erneut den Anteil elektrischer Fahrzeuge (PHEV – Plug-in Hybrid Electric Vehicles; BEV – Battery Electric Vehicle) an der Fahrzeugflotte auf 38 Prozent (2023: 27 Prozent Anteil an Gesamtflotte). Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge hat sich dabei verdreifacht. In Deutschland lag dieser Wert sogar bei 50 Prozent im Geschäftsjahr. An den in Deutschland im Geschäftsjahr 2024 neu bestellten Fahrzeugen lag der Anteil der elektrischen Fahrzeuge weiterhin bei 64 Prozent (2023: 64 Prozent) (vgl. grenke Flottenrichtlinie, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Seit dem Geschäftsjahr 2023 werden die Poolfahrzeuge an den Standorten Baden-Baden (Hauptsitz) und Karlsruhe (GRENKE digital GmbH) vollständig elektrisch betrieben. Damit können regelmäßig anfallende Fahrten zwischen den Standorten klimafreundlich durchgeführt werden. Im November 2024 wurde am Headquarter die Ladeinfrastruktur für das Laden von Elektrofahrzeugen weiter ausgebaut. Insgesamt stehen in der Tiefgarage unseres Headquarters in Baden-Baden 40 Ladepunkte zur Verfügung.
Die Dynamik der Entwicklung zur Dekarbonisierung unserer Firmenflotte hängt mit der Entwicklung neuer Antriebstechnologien zusammen. 2024 haben wir eine Reduktion von 17 Prozent unserer Flottenemissionen im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Wir rechnen bis 2030 mit einer Reduktion unserer Flottenemissionen von 60 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2022.
Strombezug aus erneuerbaren oder emissionsfreien Energien
2024 verfolgten wir das Ziel weiter, an allen unseren Standorten Strom aus erneuerbaren und emissionsfreien Energien zu beziehen. Ein entsprechender Beschluss wurde für den Konzern verabschiedet. Bis auf einige wenige Niederlassungen kaufen wir den Strom an unseren Standorten selbst ein und verfolgen hierbei den Wechsel auf nachhaltige Tarife zu den nächstmöglichen Zeiträumen (vgl. Nachhaltigkeitsstrategie und Umweltrichtlinie).
Bereits 22 von 35 Standorten in Deutschland wurden zum Ende des Geschäftsjahres auf Ökostrom umgestellt. 2024 konnten wir für unsere Stromemissionen um 26 Prozent zum Vorjahr reduzieren.
Gestaltung von Geschäftsreisen
Durch unsere Reiserichtlinie fördern wir den Umstieg von CO2-intensiven Geschäftsreisen zu umweltverträglicheren Kommunikationsformen wie Video- und Audiokonferenzen. Durch die dauerhafte Etablierung einer hybriden Arbeitsweise, also dem Angebotsmix aus Remote-Arbeit und dem Arbeiten an unseren Standorten, bleibt die Nutzung digitaler Audio- und Videokonferenzen weiterhin hoch.
Unsere Reiserichtlinie empfiehlt, für geschäftliche Reisen die Bahn und sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel der Flugreise vorzuziehen. Zur Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird bei der Reiseplanung der CO2-Ausstoß in unserem digitalen Reisebuchungs- und Abrechnungstool Concur angezeigt, um die Attraktivität dieser Verkehrsmittel mehr in den Vordergrund zu stellen.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden in Deutschland 511 Bahnreisen (2023: 359 Bahnreisen) und 110 Flugreisen (2023: 118 Flugreisen) durchgeführt. Das Verhältnis von Flugreisen zu Bahnreisen konnten wir weiter auf 1:5 ausbauen (2023: 1:3) (vgl. grenke Reiserichtlinie Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Energieverbrauch
Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Energieverbrauch unserer Standorte zu reduzieren und effizienter zu gestalten. Grundlage unserer Maßnahmen bilden unsere Umweltrichtlinie sowie unsere Reduzierungsziele von CO2-Emissionen im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie.
Zur Erreichung unserer Klimaziele modernisieren wir fortwährend unsere eigenen Gebäude und rüsten sie nach neuesten energetischen Standards um. Die von uns in Deutschland angemieteten Firmengebäude verfügen grundsätzlich über einen Energieausweis. Gleichzeitig beauftragen wir in Deutschland regelmäßig Energieaudits, um die Energieeffizienz im Unternehmen zu ermitteln und bei Bedarf Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz einzuleiten. Im Geschäftsjahr 2021 wurden sowohl am Hauptsitz in Baden-Baden sowie in weiteren Niederlassungen in Deutschland Energieaudits nach DIN EN 16247 durch den TÜV SÜD durchgeführt.
Im Geschäftsjahr 2024 verfolgten wir das Ziel weiter, an allen unseren Standorten Strom aus erneuerbaren und emissionsfreien Energien zu beziehen. Ein entsprechender Beschluss wurde für den Konzern verabschiedet. Bis auf einige wenige Niederlassungen kaufen wir den Strom an unseren Standorten selbst ein und verfolgen hierbei den Wechsel auf nachhaltige Tarife zu den nächstmöglichen Zeiträumen (vgl. Nachhaltigkeitsstrategie und Umweltrichtlinie).
Bereits 22 von 35 Standorten in Deutschland wurden zum Ende des Geschäftsjahres auf Ökostrom umgestellt. 2024 konnten wir für unsere Stromemissionen um 26 Prozent zum Vorjahr reduzieren.
Zusätzlich haben wir weitere erste Maßnahmen entwickelt, um auch unsere Emissionen entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren. Diese werden in den Folgejahren weiterentwickelt.
An den in Deutschland im Geschäftsjahr 2024 neu bestellten Fahrzeugen lag der Anteil der elektrischen Fahrzeuge weiterhin bei 64 Prozent (2023: 64 Prozent) (vgl. grenke Flottenrichtlinie, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Seit dem Geschäftsjahr 2023 werden die Poolfahrzeuge an den Standorten Baden-Baden (Hauptsitz) und Karlsruhe (GRENKE digital GmbH) vollständig elektrisch betrieben. Damit können regelmäßig anfallende Fahrten zwischen den Standorten klimafreundlich durchgeführt werden. Im November 2024 wurde am Headquarter die Ladeinfrastruktur für das Laden von Elektrofahrzeugen weiter ausgebaut. Insgesamt stehen in der Tiefgarage unseres Headquarters in Baden-Baden 40 Ladepunkte zur Verfügung.
Die Dynamik der Entwicklung zur Dekarbonisierung unserer Firmenflotte hängt mit der Entwicklung neuer Antriebstechnologien zusammen. 2024 haben wir eine Reduktion von 17 Prozent unserer Flottenemissionen im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Wir rechnen bis 2030 mit einer Reduktion unserer Flottenemissionen von 60 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2022.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden in Deutschland 511 Bahnreisen (2023: 359 Bahnreisen) und 110 Flugreisen (2023: 118 Flugreisen) durchgeführt. Das Verhältnis von Flugreisen zu Bahnreisen konnten wir weiter auf 1:5 ausbauen (2023: 1:3) (vgl. grenke Reiserichtlinie Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Erklärung zur Unternehmensführung / Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG# Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Zu den größten Treibern unserer bisher er-
hobenen CO2-Emissionen zählt unser eigener
Arbeitswege unserer Mitarbeiter:innen den. Wenn möglich, verkaufen wir sie weiter.
// Papierintensive Prozesse auf ein Minimum
reduzieren und Digitalisierung vorantreiben
Als Anbieter von Small-Ticket-Leasingfinanzie-
rungen bringt unser Geschäftsmodell tradi-
tionell ein hohes Aufkommen von Unterlagen
und Dokumenten mit sich. Im Rahmen unserer
Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen wir die
Automatisierung unserer Leasingkernprozesse
(vgl. Kapitel 1.3.3 „Nichtfinanzielle Leistungsin-
dikatoren“) Wir arbeiten daran, den Papierver-
brauch in unseren papierintensiven Prozessen
auf ein Minimum zu reduzieren.
Hier können unsere Leasingnehmer ihre Ver-
träge, Rechnungen und Daten jederzeit online
verwalten. Das Portal ist auch im Geschäfts-
jahr 2024 weiterhin in 27 Ländern 10 (2023:
27 Länder) verfügbar. Es soll zukünftig auch in
weiteren grenke Märkten ausgerollt werden.
Der Versand von Rechnungen erfolgt wei-
testgehend papierlos. In 26 Ländern (2023:
26 Länder) werden Rechnungen digital ver-
sendet. Auch bei der Zusammenarbeit mit
öffentlichen Einrichtungen setzen wir die
elektronische Rechnungsstellung ein. Laut EU-
Richtlinie (2014/55/EU) müssen alle EU-Länder
zumindest im Business-to-Government-Be-
reich (B2G) sukzessive eInvoicing einführen.
eInvoicing im Bereich B2G setzen wir derzeit
in Deutschland, Frankreich und Portugal um.
Zusätzlich zu B2G und den genannten Ländern
setzen wir auch im Bereich Business-to-Busi-
ness (B2B) ein eInvoicing in folgenden Ländern
bereits um: Italien, Schweden, Türkei, Ru-
mänien und Finnland sowie in unserer Fran-
chisetochtergesellschaft in Chile. Regelmäßig
führen wir hierbei Formatanpassungen durch.
Insgesamt wurde der Postversand bei der
Rechnungsstellung durch die oben genann-
ten Maßnahmen auch 2024 bei grenke weiter
reduziert (vgl. Kapitel E1 „Klimaschutz und An-
passung an den Klimawandel - Zielsetzungen
und Kennzahlen“).
In einigen wenigen Fällen nehmen wir die
gemieteten Objekte bei Vertragsende selbst
zurück, da der Kunde sie nicht übernimmt und
sie nicht an den Händler zurückgegeben wer-
den, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate
114
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Aktie &
Investor Relations
Lagebericht
für die grenke AG
Bericht des
Aufsichtsrats
Konzern-
Jahresabschluss
Kontakt
Finanzkalender &
Investoren-
Veranstaltungen
grenke AG
Arbeitswege unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Wir wollen diese Transporte klima-
neutral gestalten und arbeiten deshalb mit
klimaneutralen Produkten wie DHL GoGreen.
Die Herausforderung ist die Verfügbarkeit von Emissionsdaten. Hierfür sind wir sind im Dialog
mit unseren Lieferanten. Wir erwarten
Transportemissionen bis 2030 um 25 Prozent
reduzieren zu können, indem wir klimafreund-
liche Logistiklösungen einsetzen (vgl. grenke
Umweltrichtlinie, auch unter Kapitel ESRS 2
„Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-
menwerke“).
Im Geschäftsjahr 2023 startete unsere Tochter
GRENKE Locazione S.r.l. in Mailand ein Projekt
zur Förderung der Nutzung öffentlicher Ver-
kehrsmittel. Ziel ist es, 50 Prozent der Mitarbei-
terinnen und Mitarbeiter durch Maßnahmen wie
Prepaid-Abonnements für den Nahverkehr und
zinslose Gehaltsabzüge zu unterstützen. Bis
2025 soll das Programm auf andere Regionen
Italiens ausgeweitet werden.
Für 2024 haben wir eine Steigung der Emissio-
nen durch Arbeitswege verzeichnet, rechnen
aber bis 2030 mit einer Reduktion von 8 Pro-
zent. (vgl. grenke Umweltrichtlinie und Reise-
richtlinie, siehe auch unter Kapitel ESRS 2
„Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-
menwerke“).
Weitere Maßnahmen zur Umsetzung unserer
strategischen Handlungsfelder innerhalb unse-
rer Nachhaltigkeitsstrategie sind:
attraktivität unserer Arbeitsplätze für unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei unseren
New-Work-Konzepten achten wir darauf, unse-
re Gebäude- und Flächengestaltung an die
veränderten Umwelt- und Klimabedingungen
anzupassen, das heißt auch, unseren Ressour-
cenverbrauch immer weiter zu reduzieren.
Modellcharakter haben seit 2022 der Stand-
ort der italienischen Tochtergesellschaft „De
Castillia 23“ in Mailand sowie seit 2023 der
Standort in Melbourne. 2024 bezogen unsere
Teams in Hamburg und Frankfurt sowie die
grenke Bank neue nach dem New-Work-Prin-
zip umgestaltete Räumlichkeiten. Weitere Um-
gestaltungen sind auch für 2025 geplant.
eSignatur
Bereits 2015 führte grenke die eSignatur
ein, die seitdem steigende Nutzungszahlen
verzeichnet. Der für Fachhandelspartner und
Kunden kostenlose Vorgang vereinfacht den
Abschluss von Finanzierungsverträgen. Die
Dokumente werden elektronisch versandt
und rechtsgültig signiert. Durch diese Lösung
sparen wir Papier für Ausdrucke und Kuverts
ein. Die eSignatur wurde zunächst in Deutsch-
land und Frankreich eingeführt und ist aktuell
in insgesamt 27 Märkten (2023: 27) verfügbar.
Hierbei nutzen wir zwei marktgängige Lösun-
gen: DocuSign und die BankID via Verified.
In drei Märkten wird die BankID als digitale
Signaturlösung verwendet, in den übrigen 24
DocuSign. Zur Weiterentwicklung der eSig-
natur via DocuSign wurde im zweiten Quartal
2022 in Deutschland die qualifizierte elektroni-
Impressionen aus dem Geschäftsbericht.
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung
2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
grenke KI-Challenge
Auch das Thema künstliche Intelligenz (KI) hat
bei grenke einen hohen Stellenwert und wird
in den kommenden Jahren noch stark an Be-
deutung gewinnen. Den Auftakt bildete unsere
diesjährige KI-Challenge, bei der alle Mitarbei-
terinnen und Mitarbeiter weltweit dazu eingela-
den wurden, konkrete KI-Anwendungsfälle ein-
zureichen, die darauf zielen, die tägliche Arbeit
zu verbessern. Die aktive Einbindung unserer
Mitarbeitenden war ein zentraler Aspekt, um
gezielt Innovationen aus den eigenen Reihen
zu fördern. Die eingereichten Use-Cases wur-
den noch im Geschäftsjahr 2024 ausgewertet
und analysiert. Erste Ideen befinden sich be-
reits in der Vorbereitung zur Umsetzung.
Digitale Personalakte
Mit der digitalen Personalakte ermöglichen
wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
orts- und zeitunabhängig auf Personaldoku-
mente zuzugreifen. Zugleich gewährleisten
wir so einen rechtssicheren Umgang mit
Dokumenten. Die digitale
Personalakte ermöglicht zudem, wichtige
Formalitäten wie Gehaltsabrechnungen oder
Urlaubsanträge papierlos abzuwickeln und zu
verwalten. Unser Fokus im Rahmen unserer Nachhaltig-
keitsstrategie liegt auf Finanzierungslösungen,
die auf kleine und mittelständische Unter-
nehmen und deren Investitionsbedarfe zuge-
schnitten sind. Für die nachhaltige Ausrichtung
unseres Unternehmens sehen wir es als unsere
Aufgabe an, insbesondere ESG-Produkte und
-Services zu finanzieren und anzubieten. Um
Nachhaltige Transformation unserer
KMU-Kunden durch ESG-Produkte und
-Services fördern
Wir bauen nachhaltige Einkaufspartnerschaften auf
und sorgen dafür, dass unsere ausgemus-
terten IT-Geräte einen zweiten Lebenszyklus
durchlaufen. Hier werden wir ansetzen und
weitere Initiativen beim Einkauf von Waren
und Dienstleistungen entwickeln, um bis 2030
unsere Emissionen um 27 Prozent zu senken.
Wir messen jährlich im Rahmen unserer Treib-
hausgasemissionen Scope 1, 2, 3 – TOP-KPI)
unsere Zielerreichung. Im Kapitel ESRS E1
„Klimaschutz und Anpassung an den Klima-
wandel – Zielsetzungen und Kennzahlen“ sind
unsere Fortschritte dargestellt.
Nachgelagerte Transporte unserer Objekte
sowie die Anpassung unserer Räumlichkeiten.
Im Rahmen unserer Reduktionsmaßnahmen
unseres CO2-Fußabdrucks beleuchten wir den
Transport, um die Objekte entweder vom
Kunden zu uns oder von uns zum Käufer zu
bringen. Wir wollen diese Transporte klima-
neutral gestalten und arbeiten deshalb mit
klimaneutralen Produkten wie DHL GoGreen.
Die Herausforderung ist die Verfügbarkeit von
Emissionsdaten. Hierfür sind wir sind im Dialog
mit unseren Lieferanten. Wir erwarten
Transportemissionen bis 2030 um 25 Prozent
reduzieren zu können, indem wir klimafreund-
liche Logistiklösungen einsetzen (vgl. grenke
Umweltrichtlinie, auch unter Kapitel ESRS 2
„Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-
menwerke“).
Wir messen unseren Fortschritt im Bereich der
Digitalisierung und Ressourcenschonung mit
Hilfe unseres TOP-KPI zum Automatisierungs-
grad im Leasingkernprozess (vgl. Kapitel ESRS
E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klima-
wandel – Zielsetzungen und Kennzahlen“).
New-Work-Konzepte
Die Nutzung unserer Gebäudeflächen ver-
suchen wir, gleichsam effizient und res-
sourcenschonend zu gestalten (vgl. grenke
Umweltrichtlinie, vgl.
eSignatur
Digitale Personalakte
Nachhaltige Transformation unserer
KMU-Kunden durch ESG-Produkte und
-Services fördern
zusammengefasster Lagebericht
grundlagen des konzerns
wirtschaftsbericht
nichtfinanzielle konzernerklärung
2024
veränderung in den organen der gesellschaft
risikobericht
chancen- und prognosebericht
erklärung zur unternehmensführung/ corporate-governance-bericht
10 Australien, Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Lettland, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Schwe-
reich (B2G) sukzessive eInvoicing einführen.
grenke KI-Challenge
Auch das Thema künstliche Intelligenz (KI) hat
bei grenke einen hohen Stellenwert und wird
in den kommenden Jahren noch stark an Be-
deutung gewinnen. Den Auftakt bildete unsere
diesjährige KI-Challenge, bei der alle Mitarbei-
terinnen und Mitarbeiter weltweit dazu eingela-
den wurden, konkrete KI-Anwendungsfälle ein-
zureichen, die darauf zielen, die tägliche Arbeit
zu verbessern. Die aktive Einbindung unserer
Mitarbeitenden war ein zentraler Aspekt, um
gezielt Innovationen aus den eigenen Reihen
zu fördern. Die eingereichten Use-Cases wur-
den noch im Geschäftsjahr 2024 ausgewertet
und analysiert. Erste Ideen befinden sich be-
reits in der Vorbereitung zur Umsetzung.
Digitale Personalakte
Mit der digitalen Personalakte ermöglichen
wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
orts- und zeitunabhängig auf Personaldoku-
mente zuzugreifen. Zugleich gewährleisten
wir so einen rechtssicheren Umgang mit
Dokumenten. Die digitale
Personalakte ermöglicht zudem, wichtige
Formalitäten wie Gehaltsabrechnungen oder
Urlaubsanträge papierlos abzuwickeln und zu
verwalten. Unser Fokus im Rahmen unserer Nachhaltig-
keitsstrategie liegt auf Finanzierungslösungen,
die auf kleine und mittelständische Unter-
nehmen und deren Investitionsbedarfe zuge-
schnitten sind. Für die nachhaltige Ausrichtung
unseres Unternehmens sehen wir es als unsere
Aufgabe an, insbesondere ESG-Produkte und
-Services zu finanzieren und anzubieten. Um
Nachhaltige Transformation unserer
KMU-Kunden durch ESG-Produkte und
-Services fördern
Wir bauen nachhaltige Einkaufspartnerschaften auf
und sorgen dafür, dass unsere ausgemus-
terten IT-Geräte einen zweiten Lebenszyklus
durchlaufen. Hier werden wir ansetzen und
weitere Initiativen beim Einkauf von Waren
und Dienstleistungen entwickeln, um bis 2030
unsere Emissionen um 27 Prozent zu senken.
Wir messen jährlich im Rahmen unserer Treib-
hausgasemissionen Scope 1, 2, 3 – TOP-KPI)
unsere Zielerreichung. Im Kapitel ESRS E1
„Klimaschutz und Anpassung an den Klima-
wandel – Zielsetzungen und Kennzahlen“ sind
unsere Fortschritte dargestellt.
Nachgelagerte Transporte unserer Objekte
sowie die Anpassung unserer Räumlichkeiten.
Im Rahmen unserer Reduktionsmaßnahmen
unseres CO2-Fußabdrucks beleuchten wir den
Transport, um die Objekte entweder vom
Kunden zu uns oder von uns zum Käufer zu
bringen. Wir wollen diese Transporte klima-
neutral gestalten und arbeiten deshalb mit
klimaneutralen Produkten wie DHL GoGreen.
Die Herausforderung ist die Verfügbarkeit von
Emissionsdaten. Hierfür sind wir sind im Dialog
mit unseren Lieferanten. Wir erwarten
Transportemissionen bis 2030 um 25 Prozent
reduzieren zu können, indem wir klimafreund-
liche Logistiklösungen einsetzen (vgl. grenke
Umweltrichtlinie, auch unter Kapitel ESRS 2
„Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-
menwerke“).
Wir messen unseren Fortschritt im Bereich der
Digitalisierung und Ressourcenschonung mit
Hilfe unseres TOP-KPI zum Automatisierungs-
grad im Leasingkernprozess (vgl. Kapitel ESRS
E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klima-
wandel – Zielsetzungen und Kennzahlen“).
New-Work-Konzepte
Die Nutzung unserer Gebäudeflächen ver-
suchen wir, gleichsam effizient und res-
sourcenschonend zu gestalten (vgl. grenke
Umweltrichtlinie, vgl.
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung
2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
10 Australien, Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Lettland, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Schwe-
den, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate
114
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Aktie &
Investor Relations
Lagebericht
für die grenke AG
Bericht des
Aufsichtsrats
Konzern-
Jahresabschluss
Kontakt
Finanzkalender &
Investoren-
Veranstaltungen
grenke AG
113
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Aktie &
Investor Relations
Lagebericht
für die grenke AG
Bericht des
Aufsichtsrats
Konzern-
Jahresabschluss
Kontakt
Finanzkalender &
Investoren-
Veranstaltungen
grenke AG
Eingekaufte Waren und Dienstleistungen für
unser Tagesgeschäft
Wir bauen nachhaltige Einkaufspartnerschaften auf
und sorgen dafür, dass unsere ausgemus-
terten IT-Geräte einen zweiten Lebenszyklus
durchlaufen. Hier werden wir ansetzen und
weitere Initiativen beim Einkauf von Waren
und Dienstleistungen entwickeln, um bis 2030
unsere Emissionen um 27 Prozent zu senken.
Wir messen jährlich im Rahmen unserer Treib-
hausgasemissionen Scope 1, 2, 3 – TOP-KPI)
unsere Zielerreichung. Im Kapitel ESRS E1
„Klimaschutz und Anpassung an den Klima-
wandel – Zielsetzungen und Kennzahlen“ sind
unsere Fortschritte dargestellt.
Digitales Kundenportal
Hier können unsere Leasingnehmer ihre Ver-
träge, Rechnungen und Daten jederzeit online
verwalten. Das Portal ist auch im Geschäfts-
jahr 2024 weiterhin in 27 Ländern 10 (2023:
27 Länder) verfügbar. Es soll zukünftig auch in
weiteren grenke Märkten ausgerollt werden.
Der Versand von Rechnungen erfolgt wei-
testgehend papierlos. In 26 Ländern (2023:
26 Länder) werden Rechnungen digital ver-
sendet. Auch bei der Zusammenarbeit mit
öffentlichen Einrichtungen setzen wir die
elektronische Rechnungsstellung ein. Laut EU-
Richtlinie (2014/55/EU) müssen alle EU-Länder
zumindest im Business-to-Government-Be-
reich (B2G) sukzessive eInvoicing einführen.
eInvoicing im Bereich B2G setzen wir derzeit
in Deutschland, Frankreich und Portugal um.
Zusätzlich zu B2G und den genannten Ländern
setzen wir auch im Bereich Business-to-Busi-
ness (B2B) ein eInvoicing in folgenden Ländern
bereits um: Italien, Schweden, Türkei, Ru-
mänien und Finnland sowie in unserer Fran-
chisetochtergesellschaft in Chile. Regelmäßig
führen wir hierbei Formatanpassungen durch.
Insgesamt wurde der Postversand bei der
Rechnungsstellung durch die oben genann-
ten Maßnahmen auch 2024 bei grenke weiter
reduziert (vgl. Kapitel E1 „Klimaschutz und An-
passung an den Klimawandel - Zielsetzungen
und Kennzahlen“).
Nachgelagerte Transporte unserer Objekte
In einigen wenigen Fällen nehmen wir die
gemieteten Objekte bei Vertragsende selbst
zurück, da der Kunde sie nicht übernimmt und
sie nicht an den Händler zurückgegeben wer-
den, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate
114
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Aktie &
Investor Relations
Lagebericht
für die grenke AG
Bericht des
Aufsichtsrats
Konzern-
Jahresabschluss
Kontakt
Finanzkalender &
Investoren-
Veranstaltungen
grenke AG
Für 2024 haben wir eine Steigung der Emissio-
nen durch Arbeitswege verzeichnet, rechnen
aber bis 2030 mit einer Reduktion von 8 Pro-
zent. (vgl. grenke Umweltrichtlinie und Reise-
richtlinie, siehe auch unter Kapitel ESRS 2
„Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-
menwerke“).
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Brief des Vorstands-
Bericht des Aufsichtsrats
Aktionärs-
Investor Relations
Kontakt
Zusammensetzung unseres Leasingobjekt-
Säulen der Green-Economy-Objekte
| Säulen der Green-Economy-Objekte | |
|---|---|
| Ressourcen- und Erneuerbare Energien | Nachhaltige Mobilität |
| Photovoltaikanlagen/ Solarmodule/ Batteriespeichereinheiten/ Ladestationen (Autos und Fahrräder)/ LED-Beleuchtung/ Wärmeerzeugung/ Wechselrichter | eBikes/ Sonstige E-Mobilität/ Recyclingmaschinen/ Wassermanagement/ Säuberungsanlagen |
Angesichts der Transformation der Gesamtwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit sind wir bestrebt, auch unser Objektportfolio nachhaltiger zu gestalten. Durch die Finanzierung von Objekten der Green Economy tragen wir zu einer nachhaltigen Transformation der Geschäftstätigkeit unserer Kunden im Einzelnen, sowie der Wirtschaft als Ganzes bei. Unter Green-Economy-Objekten verstehen wir bspw. Objekte zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien, für nachhaltige Mobilitätslösungen oder Ressourcenmanagement. Neben dem eBike-Geschäft beinhaltet dies nun bspw. auch Photovoltaikanlagen sowie Energiespeicher, Wallboxen und Ladeinfrastruktur. Den Green-Economy-Marktangang entwickelt unser Vertrieb kontinuierlich weiter. Dies beinhaltet insbesondere die Ansprache und Gewinnung neuer Fachhandelspartner und Kunden.
Im Kontext von ESG leisten wir zudem einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung, in dem wir die Finanzierung medizintechnischer Objekte ermöglichen.
grenke Sustainability Index (GSI)
An der Produktion von Waren und Gütern sind wir als Finanzierungspartner zwar nicht direkt beteiligt, dennoch sind wir bestrebt, auch in vor- und nachgelagerten Prozessen unseren Einfluss auf Nachhaltigkeitskriterien geltend zu machen (vgl. grenke Lieferantenkodex unter unserem Vertrieb Zusammengefasster Lagebericht Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richt- Grundlagen des Konzerns linien und Rahmenwerke“).
Als unterstützende Maßnahme zur Steigerung des Anteils an ESG-Produkten und Services am Gesamtportfolio entwickelten wir den grenke Sustainability Index (GSI) in Zusammen-arbeit mit dem Karlsruher Institut für Techno-logie (KIT). Dieser Index berücksichtigt die verschiedenen für den Leasingvertragslebens-zyklus relevanten Komponenten. Dazu gehören beispielsweise Parameter im Kontext des Leasingobjekts (z. B. Objektkategorie oder Nutzungsdauer), des Vertrags (z. B. Digitalisierung der Ab-wicklungsprozesse) und unserer Leasingneh-mer (z. B. Branchenschlüssel). Der GSI dient unserem Vertrieb als Instrument, um Gesprä-che über Nachhaltigkeitsaspekte mit unseren KMU-Kunden und Partnern gezielt zu führen. Dafür bewertet der GSI unsere Finanzierungs-geschäfte unter Berücksichtigung der Spezi-fika objektbezogener Finanzierungen. Bei den Bewertungskriterien handelt es sich um eigens definierte Kriterien, welche nicht den Kriterien für nachhaltige Finanzprodukte im Sinn der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) entsprechen oder aus dieser abgeleitet werden. Wir haben uns für die Definition des GSI entschieden, da keine einschlägigen Krite-rien für nachhaltige Leasingverträge existieren.
Die Entwicklung des GSI wurde im Geschäfts-jahr 2024 abgeschlossen. Erste Erfahrungen im Einsatz des GSI sammelten wir in einer Pilotphase mit ausgewählten Ländern. Im vier-ten Quartal starteten die globalen Schulungen unserer Vertrieblerinnen und Vertriebler. Zusammengefasster Lagebericht sollen die Schulungen fortgeführt und der GSI Grundlagen des Konzerns im Einsatz für die Kommunikation mit unseren Wirtschaftsbericht Fachhandelspartnern gestärkt werden. Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
grenke Sustainability Index (GSI)
KMU
In Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Leasing Institut für Technologie (KIT) entwickeln wir den grenke Sustainability Index (GSI). Der GSI wird jeden Leasingvertrag Objekt hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit bewerten. Und sowohl für uns als auch für unsere Kunden und Partner Transpa-renz schaffen und ein Bewusstsein für nachhaltige Investitionsmöglichkeiten stärken.
E1-4: Ergebnisse zeigen, dass das Programm unsere THG-Emissionsreduktionsziele
Unser erster Klimaaktionsplan beschreibt unsere Emissionsreduktionsziele bis 2030 und 2050 sowie wichtige Maßnahmen zur deren Erreichung für unsere bedeutenden Emissions-quellen (vgl. Klimaaktionsplan). Unser Basisjahr 2022 dient als Referenzjahr. Für ein vollstän-diges Basisjahr ergänzten wir die Emissions-daten für das Jahr 2022 mit konservativen Hochrechnungen. Damit tragen wir etwaigen Unvollständigkeiten Rechnung, zu denen wir im Rahmen der Weiterentwicklungen in 2023 und 2024 neue Erkenntnisse erlangten. Die nach-folgende berichteten Emissionsdaten unseres Basisjahres 2022 weichen da-von von den CCF Daten des Vorjahresberichts ab.
In Frankreich unterstützt die GRENKE LO-CATION SAS seit Juli 2023 beispielsweise ausgewählte Fachhandelspartner mit dem sogenannten SEED-Programm. In Kooperation mit EcoVadis können Partner ihre Nachhaltig-keitspolitik über zwölf Monate durch Audits und Schulungen verbessern. Ziel war es, bis Ende 2024 rund 50 Partner einzubinden und langfristige Partnerschaften zu stärken. Erste E1-4: Ergebnisse zeigen, dass das Programm unsere THG-Emissionsreduktionsziele Fachhandelspartner bei der Umsetzung ihrer ESG-Strategien unterstützt. Einige Partner befinden sich bereits im zweiten Bewertungs-zyklus. Die Teilnehmerzahl wollen wir in 2025 weiter steigern. Mit dem SEED-Programm zah-len wir darauf ein, KMU bei der nachhaltigen Transformation zu unterstützen (vgl. grenke Nachhaltigkeitsstrategie und vgl. auch Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie“).
Zu erheblichen Investionsausgaben kam es bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Digitalisie-rung Digitalisierung der Prozese. Über diese Aus-gaben berichten wir im Kapitel 1.4 „Forschung und Entwicklung“ in diesem Konzernlagebericht.
Unsere Emissionsreduktionsziele
Unsere Emissionsreduktionsziele haben wir entlang der Grundsätze der Science Based Target Initiative ausgerichtet, um mittels wis-senschaftsbasierter Ansätze den Mindestanfor-derungen zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziel zu entsprechen.
Auf dem Weg zu Netto Null bis 2050 haben wir uns zunächst ausgehend vom Basisjahr 2022 Zwischenziele bis 2030 in allen drei Scopes gesetzt:
- Wir wollen unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um jeweils 50 Prozent reduzieren.
- Für unsere Scope-3-Emissionen wollen wir bis 2030 eine Reduktion von 25 Prozent erreichen.
E1-5: Energieverbrauch und Energiemix
Insgesamt verteilt sich der Energiemix unseres kalkulierten Verbrauchs wie folgt:
| Energieverbrauch und Energiemix 2024 | Energieverbrauch und Energiemix 2023 | |
|---|---|---|
| Wärmeenergieverbrauch aus Heizölen und Gasen in MWh | 2.495 | 2.608 |
| Bezogene Fernwärme in MWh | 340 | 363 |
| Strom aus fossilen Quellen in MWh | 1.620 | 2.378 |
| Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen in MWh | 4.455 | 5.349 |
| Anteil fossiler Quellen am Gesamtenergieverbrauch in % | 81% | 86% |
| Energieverbrauch aus nuklearen Quellen in MWh | 425 | 513 |
| Anteil nuklearer Quellen am Gesamtenergieverbrauch in % | 8% | 8% |
| Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen in MWh | 475 | 195 |
| Verbrauch selbst erzeugter erneuerbarer Energie in MWh | 136 | 153 |
| Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen in MWh | 611 | 348 |
| Anteil erneuerbarer Quellen am Gesamtenergieverbrauch in % | 19% | 14% |
| Gesamtenergieverbrauch in MWh | 5.491 | 6.210 |
11 Verbräuche gemäß Abrechnungen und Hochrechnungen
THG-Gesamtemissionen
Der Großteil dieser Scope-2-Emissionen ist auf unseren Stromverbrauch zurückzuführen (2023: 818 t CO2e, 2022: 843 t CO2e).
E1-612: Entwicklung THG-Emissionen
(Basisjahr).
ben zu unserem CCF aus den zurückliegenden
drei Geschäftsjahren 2024, 2023 und 2022 mit 607 t CO2e
(Basisjahr).
mit 607 t CO2e auf unseren Stromverbrauch
(2023: 818 t CO2e, 2022: 843 t CO2e).# Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
12 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen
Bilanzierung unseres Unternehmensfußabdrucks gemäß GHG-Protokoll und gemäß ESRS E1, AR. 48 (Tabelle)
| Etappenziele und Zieljahre | Jährlich % Veränderung | Basisjahr des Ziels/ 2030 | 2050 |
|---|---|---|---|
| Scope-1-Treibhausgasemissionen | |||
| Scope-1-THG-Bruttoemissionen (t CO2e) | –16 % | 1.704 | 0 |
| Prozentsatz der Scope-1-Treibhausgasemissionen aus regulierten Emissionshandelssystemen (in %) | – | – | – |
| Scope-2-Treibhausgasemissionen | |||
| Standortbezogene Scope-2-THG-Bruttoemissionen (tCO2e) | –20 % | 749 | 0 |
| Marktbezogene Scope-2-THG-Bruttoemissionen (t CO2e) | –19 % | ||
| Scope-3-Treibhausgasemissionen | |||
| Gesamte indirekte Scope-3-THG-Bruttoemissionen (tCO2e) | 17 % | 3.474 | 0 |
| 1. Erworbene Waren und Dienstleistungen | 25 % | ||
| 2. Investitionsgüter* | – | – | – |
| 3. Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie (nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten) | –16 % | ||
| 4. Vorgelagerter Transport und Vertrieb* | – | – | – |
| 5. Abfallaufkommen in Betrieben | 107 % | ||
| 6. Geschäftsreisen | 21 % | ||
| 7. Pendelnde Mitarbeiter | 28 % | ||
| 8. Vorgelagerte geleaste Wirtschaftsgüter* | – | – | – |
| 9. Nachgelagerter Transport | 14 % | ||
| 10. Verarbeitung verkaufter Produkte* | – | – | – |
| 11. Verwendung verkaufter Produkte* | – | – | – |
| 12. Behandlung von Produkten am Ende der Lebensdauer* | – | – | – |
| 13. Nachgelagerte geleaste Wirtschaftsgüter* | – | – | – |
| 14. Franchises* | – | – | – |
| 15. Investitionen* | – | – | – |
| Jährlich % Veränderung | Basisjahr des Ziels/ 2030 | 2050 |
|---|---|---|
| 2022 | 2023 | 2024 |
| 3.407 | 3.184 | 2.690 |
| – | – | – |
| 1.498 | 1.197 | 960 |
| 1.778 | 1.440 | –19 % |
| 4.632 | 3.581 | 4.183 |
| 1.146 | 1.435 | 25 % |
| – | – | – |
| 914 | 772 | –16 % |
| – | – | – |
| 68 | 141 | 107 % |
| 360 | 437 | 21 % |
| 1.080 | 1.383 | 28 % |
| – | – | – |
| 13 | 15 | 14 % |
| – | – | – |
| – | – | – |
| – | – | – |
| – | – | – |
| – | – | – |
- Aufgrund unseres Geschäftsmodells fallen keine THG-Emissionen in den Scope-3-Kategorien 4., 8., 10. bis 13., sowie 15. an.
** Gemäß dem Operational Control Approach des GHG protocol sind die Emissionen unserer drei verbleibenden Franchisegesellschaften grundsätzlich Bestandteil unseres Unternehmensfußabdrucks. Wir weisen diese daher nicht gesondert unter Kategorie 14. aus.
*** Zu den Scope-3-Emissionen unserer verleasten Leasinggegenstände können wir mangels verfugbarer Daten und Ansätzen fur Schätzwerte derzeit noch keine Angaben berichten.
THG-Emissionen insgesamt
| 2022 | 2023 | 2024 | Jährlich % Veränderung | Basisjahr des Ziels/ 2030 | 2050 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| THG-Emissionen insgesamt (standortbezogen) (t CO2e) | 9.537 | 7.962 | 7.833 | –2 % | 5.927 | 0 |
| THG-Emissionen insgesamt (marktbezogen) (t CO2e) | 8.543 | 8.313 | –3 % |
Insgesamt konnten wir unseren CO2-Fußabdruck in Scope 1 und 2 um rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr senken (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Strategischer Ansatz“).
Die im Jahr 2022 gestartete Erhebung unserer Scope-3-Emissionen haben wir auch 2024 weiterentwickelt. Die im aktuellen Geschäftsjahr bilanzierten Emissionen decken nun alle unserer Standorte und genutzten Flächen ab (2023: 77 Prozent, 2022: 60 Prozent) und belaufen sich insgesamt auf 4.183 t CO2e (2023: 3.581 t CO2e, 2022: 4.632 t CO2e). Unsere Scope-3-Emissionen machen damit rund 53 Prozent unserer Gesamtemissionen aus.
Unsere Scope-1-Emissionen machen rund 34 Prozent unserer Gesamtemissionen aus. Im Rahmen der Ermittlung unseres CCF verwendeten wir die vorliegenden Verbräuche 2024. Auf Grundlage der Emissionen und Verbräuche des Geschäftsjahres 2023 beliefen sich die Scope-1-Emissionen im Berichtsjahr auf rund 2.690 t CO2e (2023: 3.184 t CO2e, 2022: 3.407 t CO2e). Hiervon resultiert mit 2.495 t CO2e (2023: 2.989 t CO2e, 2022: 3.051 t CO2e) der größte Teil aus unserer Firmenflotte.
Unsere Scope-2-Emissionen machen rund 12 Prozent unserer Gesamtemissionen aus. Gemäß der standortbasierten Methode beliefen sich die Scope-2-Emissionen im Berichtsjahr 2024 auf 960 t CO2e (2023: 1.197 t CO2e, 2022: 1.498 t CO2e) sowie gemäß der marktbasierten Methode auf 1.440 t CO2e (2023: 1.778 t CO2e, 2022: 2.089 t CO2e).
Zur Berechnung verwenden wir das Tool Diligent ESG. Dieses ermöglicht eine konsistente und möglichst automatisierte Anwendung der entsprechenden Emissionsfaktoren für die Aktivitäten in Scope 1, 2 und 3. Die toolgestützte Berechnung der Emissionsergebnisse stärkt die konsistente Anwendung der festgelegten Methodik. Die Treibhausgasemissionen werden nach GHG-Protokoll bemessen und richten sich nach der Auflistung des Kyoto-Protokolls. Üblicherweise wird der Einfachheit halber von THG-Emissionen gesprochen. Diese werden gerundet in Tonnen CO2-Äquivalenten (t CO2e) angegeben.
Im Geschäftsjahr 2024 entwickelten wir die Berechnung unseres Corporate Carbon Footprint (kurz: CCF) weiter. Die Berechnung unserer CO2-Emissionen erfolgte bisher mithilfe der Daten des jeweiligen Vorjahres. Dies war insbesondere auf den Zeitversatz beim Erhalt wesentlicher Daten, beispielsweise aus unseren Nebenkostenabrechnungen, zurückzuführen. Im Geschäftsjahr verbesserten wir die Erhebung unseres Unternehmensfußabdrucks und verwenden fortan die Daten des jeweiligen Geschäftsjahres. 2024 berechneten wir daher sowohl einen Corporate Carbon Footprint auf Basis der Emissionen und Verbräuche des Geschäftsjahres 2023 als auch des Geschäftsjahres 2024.
Im Rahmen der Ermittlung unseres CCF verwenden wir die vorliegenden Verbräuche 2024. Analog der Berechnungen Biogene Emissionen des Basisjahres, werden unvollständige Daten durch konservative Hochrechnungen anhand der Flächen unserer Standorte oder der Vorjahreswerte ergänzt. Die Berechnung unseres Scope 1 erfolgte zu 94 Prozent mit Echtdaten, bei Scope 2 zu 75 Prozent, und bei Scope 3 konnten wir mit 68 Prozent echten Daten zusammengefasster Lagebericht kalkulieren. Grundlagen des Konzerns liefen sich die Scope-2-Emissionen Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 120
Diese weiteren Emissionen sind gemäß GHG-Protokoll separat auszuweisen, da sie aufgrund ihrer klimaneutralen Eigenschaft dem CCF nicht zuzählen sind. Es handelt sich um Emissionen, die aufgrund der Verwendung von Biokraftstoffen entstanden sind. Im Geschäftsjahr 2024 haben wir in Frankreich und Italien vermehrt solche Kraftstoffe getankt. Daher hat sich der Anteil auf 105 t CO2e erhöht (2023: 22 t CO2e, 2022: 8 t CO2e).
THG-Emissionen aufgeteilt nach Regionen und Scope 1, 2 und 3
| Regionen | Scope 1 in t CO2e | Scope 2 in t CO2e | Scope 3 in t CO2e | Gesamt emissionen in t CO2e | Anteil an Gesamt emissionen in % | Entwicklung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| DACH | ||||||
| 2024 | 1.399 | 499 | 2.175 | 4.073 | 52 | –1 % |
| 2023 | 1.658 | 584 | 1.880 | 4.122 | 52 | |
| Westeuropa | ||||||
| 2024 | 350 | 125 | 544 | 1.018 | 13 | –3 % |
| 2023 | 444 | 53 | 550 | 1.047 | 13 | |
| Südeuropa | ||||||
| 2024 | 511 | 182 | 795 | 1.488 | 19 | –3 % |
| 2023 | 704 | 342 | 482 | 1.528 | 19 | |
| Nord-/Osteuropa | ||||||
| 2024 | 296 | 106 | 460 | 862 | 11 | –1 % |
| 2023 | 257 | 149 | 467 | 873 | 11 | |
| Übrige Regionen | ||||||
| 2024 | 135 | 48 | 209 | 392 | 5 | 0 % |
| 2023 | 121 | 68 | 203 | 392 | 5 | |
| Gesamt | 2.690 | 960 | 4.183 | 7.833 | –2 % | |
| Gesamt 2023 | 3.184 | 1.197 | 3.581 | 7.962 |
Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 121
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich unser Gesamtunternehmensfußabdruck also um 2 Prozent reduziert bei gleichzeitiger Steigerung der Datenverfügbarkeit und –qualität.
Treibhausgasintensität (ESRS E1-6, AR 53.)
Weiter messen wir unsere Fortschritte zur Reduzierung papierintensiver Prozesse und zur Stärkung der Digitalisierung mit folgenden Steuerungsgrößen (TOP-KPI):
| Steuerungsgrößen (TOP-KPI) | 2023 | 2024 |
|---|---|---|
| THG-Gesamtemissionen je EUR Nettoeinnahme (standortbasiert) | 0,0000124 | 0,0000097 |
| THG-Gesamtemissionen je EUR Nettoeinnahme (markt-basiert) | 0,0000133 | 0,0000103 |
Je Nettoeinnahme*
Im Geschäftsjahr 2024 wurden insgesamt 128.095 Verträge mit elektronischer Signatur abgeschlossen (2023: 116.910 Verträge; vgl. Grafik „Anzahl mit elektronischer Signatur ab- geschlossener Leasingverträge“). Der Versand von Rechnungen erfolgt weitestgehend papierlos. Im Jahr 2024 war unsere Lösung zur digitalen Rechnungsstellung weiterhin in 26 Ländern (2023: 26 Länder) verfügbar (Bestandteil des TOP-KPI).
Somit konnte der Anteil digital signierter Verträge leicht gesteigert werden und entspricht einer eContract-Quote (Bestandteil des TOP-KPI) von 40,5 Prozent im Jahr 2024 (2023: 40,1 Prozent).
E1-7: In Deutschland und Frankreich konnte der Anteil der durch unsere Lösungen weiterhin in 84 Prozent (2023: 81,81 Prozent) der grenke Märkte Dokumente digital signiert werden.# Zusammengefasster Lagebericht 2024
- Deutschland (2023: 5 Prozent) und 2 Prozent in Frankreich (2023: 3 Prozent). Der ohnehin sehr niedrige Anteil in Italien verblieb unver- ändert kleiner 1 Prozent (vgl Grafik „Anteil ge- druckter Rechnungen in den Kernmärkten“).
E1-8: Interne CO2-Bepreisung
Aktuell wenden wir kein internes CO2-Be- preisungssystem an. Die regulatorischen und marktrelevanten Entwicklungen zu diesem Thema beobachten wir kontinuierlich und leiten für grenke geeignete Maßnahmen ab.
Anteil gedruckter Rechnungen in Kernmärkten
| 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | <1 | <1 | <1 | 12 | 5 | 4 |
| Frankreich | <1 | <1 | 3 | 7 | 3 | 2 |
| Italien | <1 | <1 | <1 | 8 | <1 | <1 |
| Anzahl elektronischer Signatur pro 31. Dezember 2024, in Prozent abgeschlossener Leasingverträge | ||||||
| Anzahl elektronischer Signaturen | 128.095 | 116.910 | 108.841 | 82.953 | 74.070 |
Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Singapur, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten von Amerika
122
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsrats
- Aktie & Investor Relations
- Lagebericht
- Konzern- Jahresabschluss
- Finanzkalender
- grenke AG Kontakt
Zur Messung unserer Fortschritte, die zu einer Transformation der Geschäfts- tätigkeit unserer Kunden beitragen, wählen wir folgende Steuerungsgröße (TOP-KPI):
Green-Economy-Objekte nach Nettoanschaffungsvolumen
- per 31. Dezember 2024, in Mio. EUR
| 2023 | 2024 | |
|---|---|---|
| Nettoanschaffungsvolumen | 200 | 238 |
| Anteil Green-Economy-Objekte am Gesamtportfolio | 7,7 | 7,8 |
238
200
130
73
7,8
7,7
4,3
5,4
2021
2022
2023
2024
Im Geschäftsjahr 2024 konnte hierdurch der Anteil der Green-Economy-Objekte am gruppenweiten Leasingneugeschäft, bemessen am Nettoanschaffungsvolumen, auf 7,8 Prozent gesteigert werden (2023: 7,7 Prozent¹⁶). Das entspricht gruppenweit 264.912 Verträgen (2023: 242.826). Besondere Relevanz bei den Green-Economy-Objekten haben weiterhin eBi- kes, welche im Jahr 2024 im Gesamtkonzern weiterhin 4,3 Prozent des Leasingneugeschäfts ausmachten (2023: 5,4 Prozent). Der Anteil an Green-Economy-Objekten an unserem Lea- singneugeschäft im Geschäftsjahr 2024 ent- spricht einem Nettoanschaffungsvolumen von 238 Mio. EUR (2023: 200 Mio. EUR) (vgl. auch grenke Nachhaltigkeitsstrategie, Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“).
Zusammensetzung Leasingportfolio in Prozent
| 2023 | 2024 | |
|---|---|---|
| Kopiertechnik | 18,3 | 16,5 |
| Maschinen und Einrichtungen | 23,1 | 26,2 |
| Telekommunikationsgeräte | 7,1 | 6,6 |
| IT-Produkte (inkl. Notebooks) | 27,9 | 25,6 |
| Allgemeine Bürotechnik | 2,9 | 3,2 |
| Sonstiges | 0,8 | 1,3 |
| Medizintechnik, Wellness | 8,0 | 8,5 |
| Sicherheitsgeräte | 4,1 | 4,3 |
| Green Economy | 7,7 | 7,8 |
Zusaggefasster Lagebericht
- Grundlagen des Konzerns
- Wirtschaftsbericht
- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
- Veränderung in den Organen der Gesellschaft
- Risikobericht
- Chancen- und Prognosebericht
- Übernahmerelevante Angaben
- Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
16
Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Definition der Green-Economy-Objekte um neue Objekttypen erweitert: eNutzfahrzeuge, Trinkwasserspender, Verdichter fur Lebensmittelabfälle, Zerkleinerer fur Lebensmittelabfälle, Bio-Fermenter fur Lebensmittelabfälle, Containerpresse Umwelt.
123
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsrats
- Aktie & Investor Relations
- Lagebericht
- Konzern- Jahresabschluss
- Finanzkalender
- grenke AG Kontakt
Der Anteil an Medical-Objekten an unserem gesamten Portfolio stieg 2024 gruppenweit leicht auf 8,5 Prozent (2023: 8,0 Prozent).
Zu den erwarteten finanziellen Auswirkungen wesentlicher physischer Risiken und Über- gangsrisiken sowie potenzieller klimabezoge- ner Chancen nehmen wir im Berichtsjahr die Phase-in-Regelung wahr. Wir treiben die Arbei- ten zur Bezifferung solcher Angaben weiter voran, um in den kommenden Berichtsjahren entsprechende Angaben machen zu können.
E1-9: Erwartete finanzielle Auswirkungen wesent- licher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen
Im Rahmen unserer IRO-Betrachtungen der E-Dimension und der damit einhergehenden Befragungen unserer Stakeholder fanden wir heraus, dass die größte Chance und die größten finanziellen Auswirkungen auf unseren Geschäftserfolg entlang unserer Wertschöp- fungskette in der Erschließung neuer Märkte und dem damit einhergehenden Wachstums- potenzial durch Green-Economy-Objekte liegen. Dies steuern wir durch die Messung des Anteils an Green-Economy-Objekten am Gesamtportfolio (TOP-KPI). Dieses Potenzial haben wir auch in unserer Nachhaltigkeitsstrategie und in der Schwer- punkt- sowie Zielsetzung unserer Handlungs- felder fest verankert (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“).
Zusammegefasster Lagebericht
- Grundlagen des Konzerns
- Wirtschaftsbericht
- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
- Veränderung in den Organen der Gesellschaft
- Risikobericht
- Chancen- und Prognosebericht
- Übernahmerelevante Angaben
- Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
124
- In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsrats
- Aktie & Investor Relations
- Lagebericht
- Konzern- Jahresabschluss
- Finanzkalender
- grenke AG Kontakt
3.3.3 ESRS E5 – Kreislaufwirtschaft
Der größte Teil der Leasingobjekte wird am Ende der Laufzeit an die Fachhandelspartnen weiterverkauft. Um auch den verbliebenen Leasingobjekten einen zweiten Lebenszyklus zu ermöglichen, betreiben wir in unseren Kern- märkten Deutschland, Frankreich und Italien eigene Wiederverwertungsplattformen. Unsere Asset Broker verkaufen die Leasingobjekte nach einer Funktionsprüfung an Drittkunden weiter und ermöglichen damit eine erneute Nutzung.
Regenerative Konzepte im Sinn einer Kreislauf- wirtschaft sind seit jeher Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Dies beginnt für uns bereits vor einer potenziellen Zurücknahme der Artikel: Wir verleasen Neuwaren, die gängige Markt- und Technologiestandards erfüllen. Davon ver- sprechen wir uns eine längere Nutzungsdauer der Leasingobjekte. So können die Geräte über die normale Leasinglaufzeit hinaus von unseren Leasingnehmern genutzt werden. Des Weiteren achten wir bei den Objekten darauf, dass diese nach der Leasingvertrags- laufzeit beispielsweise durch Weiterverkauf in einen zweiten Produktlebenszyklus überführt werden können. Im Rahmen unserer Nachhal- tigkeitsstrategie entwickeln wir diese Ansätze weiter und unterstützen diese durch entspre- chende Richtlinien und Konzepte (vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensporträt - Richtlinien und Rahmenwerke“).
Strategischer Ansatz, Richtlinien und Konzepte
- Erstnutzung
- Im Einzelfällen hat das Leasingobjekt bereits einen ersten Lebenszyklus durchlaufen.
- Wir verleasen Neuwaren, die gängige Markt- und Technologiestandards erfüllen. Davon versprechen wir uns eine längere Nutzungsdauer der Leasingobjekte.
- Leasinglaufzeit
- Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird das Leasingobjekt vom Leasing- nehmer verwendet.
- Weitere Nutzung
- In mindestens einem weiteren Lebenszyklus wird das Leasingobjekt weiterverwendet.
- Die Übergabe des Leasingobjekts erfolgt in die eigentliche Leasingphase.
- Neben dem operativen Asset- Broker-Geschäft treibt unser Head of Circular Economy diese Weiterentwicklung voran. Dieser berichtet an den Vice President Sales (DACH), der wiederum in erster Berichtslinie an den Chief Sales Officer.
grenkes Ansatz zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft
| 1. Erstnutzung |
| Das Leasingobjekt durchläuft seinen ersten Lebenszyklus. |
| 2. Leasinglaufzeit |
| Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird das Leasingobjekt vom Leasingnehmer genutzt. |
| 3. Remarketing |
| Leasingobjekte, die personen- bezogene Daten enthalten können, werden einer Datenlöschung sowie nach Möglichkeit einer technischen Prüfung zugeführt und anschließend verkauft. |
| 4. Weitere Nutzung |
| In mindestens einem weiteren Lebenszyklus wird das Leasingobjekt weiterverwendet. |
Wir können die Leasingobjekte nach der Leasingvertrags- laufzeit in einen zweiten Produktlebenszyklus überführen.
Zusammengefasster Lagebericht
125
- In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsrats
- Aktie & Investor Relations
- Lagebericht
- Konzern- Jahresabschluss
- Finanzkalender
- grenke AG Kontakt
E5-4 & E5-5: Ressourcenzuflüsse & Ressourcenabflüsse
E5-2, MDR-A: E5-3, MDR-T:
Der größte Teil der Objekte wird am Ende der Laufzeit an die Fachhandelspartner weiter- verkauft.
Zur Umsetzung unseres strategischen An- satzes zur Kreislaufwirtschaft verfolgten wir im Geschäftsjahr 2024 die Weiterentwicklung unserer Prozesse und Angebote im Sinn der Kreislaufwirtschaft weiter. Neben dem operativen Asset- Broker-Geschäft treibt unser Head of Circular Economy diese Weiterentwicklung voran. Dieser berichtet an den Vice President Sales E5-1: (DACH), der wiederum in erster Berichtslinie an den Chief Sales Officer.
Wir messen unseren Fortschritt der erfolgten Maßnahmen anhand der Anzahl weiterver- kaufter Objekte.# Lagebericht für die grenke AG
Nur ein kleiner Anteil von 2 Prozent Geschäftsjahr folgende Maßnahmen: kaufter Objekte am Ende der Lasinglaufzeit aller Leasingobjekte nach der Vertragslaufzeit sowie deren Übergang in den zweiten Le- geht an grenke zurück. Im Geschäftsjahr 2024 // Einbindung des Remarketing-Prozesses in haben wir 23.889 Objekte in unseren Kern- die Kundenansprache Leasingobjekte und deren Übergang in einen märkten Deutschland, Frankreich und Italien zweiten Lebenszyklus möchten wir strukturiert durch unsere grenke Asset Broker entgegen- // Entwicklung weiterer nutzungsbasierter An- genommen. Den Rekord aus dem vergange- gebote Weiterentwicklung unserer eigenen Wiederver- nen Geschäftsjahr 2023 von insgesamt 27.287 wertungsplattformen sowie mögliche Partner- konnten wir somit 2024 nicht halten, jedoch schaften und die Gestaltung unserer Finanzie- die Anzahl der fachgerecht entsorgten Artikel rungsprodukte. in allen drei Ländern deutlich steigern.
In den nächsten zwei bis drei Jahren wollen wir systematisch weitere Daten hinsichtlich des Umgangs mit genutzten Leasingobjekten erheben. Der Aufbau der Datenqualität befindet sich noch in der Weiterentwicklung und es gibt noch keine konkreten Anwendungskonzepte sowie Zielsetzungen und Schätzwerte für die geplanten Maßnahmen. Aussagen zu den erwarteten Auswirkungen und Abhängigkeiten der Kreislaufwirtschaft auf das Geschäftsmodell von grenke haben wir im Rahmen der Wesentlichkeitsbertrachtung in der IRO Analyse in Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Zusammengefasster Lagebericht wiederverkauften Rückläufer erneut verwendet SBM-3: Wesentliche nachhaltigkeitsbezogene Grundlagen des Konzerns (vgl. grenke Umweltrichtlinie, vgl. auch Kapitel Wirtschaftsbericht ESRS 2 „Unternehmensporträt – Richtlinien nommen. Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 und Rahmenwerke“).
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 126
- Brief des Vorstands-
- Bericht des Aktie &
- Lagebericht
- Konzern-
- Jahresabschluss
- Finanzkalender &
- vorsitzenden
- Aufsichtsrats
- Investor Relations
- abschluss
- grenke AG
- Kontakt
Unter „Artikeln“ verstehen wir die Leasingob-
Anzahl der weiterverkauften Artikel durch
Das Recycling teilt sich in folgende Verwer-
die Asset Broker
tungsquoten auf:
in Prozent
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Gesamte Anzahl der entgegengenommenen Artikel im Berichtsjahr 2024 | ||
| Deutschland | 14.182 | 14.135 |
| Frankreich | 7.217 | 6.988 |
| Italien | 2.888 | 3.228 |
| Anzahl der fachgerecht entsorgten Artikel durch den Asset Broker | ||
| 2024 | 2023 | |
| Deutschland | 13.454 | 16.263 |
| Frankreich | 7.202 | 7.562 |
| Italien | 3.233 | 3.462 |
| Verwertungsquote (in Prozent) | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Wiederverwendung | 3,07 | 1,84 |
| Stoffliche Verwertung | 88,63 | 88,71 |
| Energetische Verwertung | 6,47 | 7,24 |
| Beseitigung | 1,82 | 2,21 |
Im Rahmen aller verwerteten Rückläufer durch den Asset Broker gibt es auch immer eine geringe Menge an nicht verwertbarer Elektro- nik, die wir dem Recycling zuführen. Die Ent- sorgung übernimmt der gemeinnützige Träger „Der Steg gGmbH“ in Berlin, der Menschen mit psychischer Beeinträchtigung beschäftigt.
Im Geschäftsjahr haben wir nicht verwertbare Elektronik wie folgt dem Recycling zugeführt:
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| in kg | ||
| Elektroschrott ohne Schadstoffe | 1.073 | 2.651 |
| Elektroschrott mit Schadstoffen | 26 | 196 |
| Anteil der Objektrückläufer in Zweitverwendung (Asset Broker) in Prozent | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Deutschland | 6,7 | 5,7 |
| Frankreich | 10,3 | 9,9 |
| Italien | 5,6 | 4,4 |
Potenzielle Schadstoffe in der Fraktion 16 02 13 sind z. B. kleinere Displays, Kondensatoren, ggf. Hg-Schalter, flammgehemmte Platinen und PCB.
Lagebericht für die grenke AG 127
- Brief des Vorstands-
- Bericht des Aktie &
- Lagebericht
- Konzern-
- Jahresabschluss
- Finanzkalender &
- vorsitzenden
- Aufsichtsrats
- Investor Relations
- abschluss
- grenke AG
- Kontakt
Positive Auswirkungen in der E5-6: Wertschöpfungskette und Chancen
Erwartete finanzielle Auswirkungen durch für unseren Geschäftserfolg Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft E5-6: Unsere Projekte zur Stärkung einer Kreislauf- Das Kerngeschäft von grenke Leasing ist wirtschaft befinden sich derzeit in der Weiter- auf die Nutzung und nicht auf das Eigentum entwicklung. Diese sind die Grundlage, um ausgerichtet. Wir sorgen dafür, dass zurück- künftig weitere Angaben zum Einfluss auf gegebene Leasingobjekte auch nach der die Finanzlage und die finanzielle Leistungs- Vertragslaufzeit möglichst wiederverwendet fähigkeit unseres Unternehmens berichten zu oder optimal verwertet werden. Das schont können. Ressourcen und verbessert die Umweltbilanz, indem es die Lebensdauer der Anlagen ver- längert und die Notwendigkeit der Herstellung neuer Anlagen reduziert. Mit dem Ausbau dieser Verfahren und Lösungen leistet grenke einen Beitrag zum Umweltschutz und fördert nachhaltige Geschäftsmodelle. Der Ausbau dieser Angebote trägt so zur langfristigen Stär- kung und Stabilität unserer Marktposition bei. Der Zweitmarkt, vor allem im Bereich von IT-Produkten wie Smartphones und Laptops, gewinnt nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus ökologischer Sicht an Bedeutung. So lassen sich bei der Überführung der Leasing- objekte in den Zweitmarkt bei IT-Produkten durchschnittlich prozentual zweistellige Rest- werte gemessen an den Anschaffungswerten erzielen.
Zusammengefasster Lagebericht
Die Beteiligung an Miete24 ermöglicht es Grundlagen des Konzerns grenke, mit vorhandenen Mitteln den Zweit- Wirtschaftsbericht markt zu testen und wichtige Erfahrungswerte Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 für zukünftige strategische Entscheidungen zu Veränderung in den Organen der Gesellschaft sammeln. Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 128
Sozialer
ESRS S1 STRATEGIE & GOVERNANCE Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie
ESRS S4 // Mitarbeiterzufriedenheit und Bindung erhöhen // Talentförderung und Weiterentwicklung Verantwortungsvolle Beitrag // Frauenanteil und Diversität stärken Finanzdienstleistungen // Chancengleichheit und Innovation fördern
MASSNAHMEN
- Angebote aus den Bereichen Flexibility, Family, Health, Development
- grenke Engagement-Score
- Wir fördern Chancengleichheit und
- Diversität, Inklusion und Chancengleichheit Innovationskraft für unsere Kunden
- Arbeitszeitmodelle und Geschäftspartner sowie
- Remote-Work- und New-Work-Ansätze Mitarbeiter:innen gleichermaßen.
- Körperliche und mentale Gesundheit
- Kundensicherheit und -zufriedenheit
| 8,9% > 520.000 | 83% rund 16 |
| Mental Health KMU-Kunden | |
| Fluktuationsquote | 2,1 |
| Vertrieb über First Aider spezialisierte | grenke Engagement-Score |
| 2.295 Fachhandels- | 90% Mitarbeiter:innen |
| partner | 32,4% |
| Frauen im Topmanagement | |
| > 39.000 | |
| Mitarbeiterzufriedenheit |
POSITIVE AUSWIRKUNGEN
- KMU-Kunden Zugang zu Finan-
- Sichere Arbeitsplätze und ein attraktives zierungsmöglichkeiten bieten Arbeitsumfeld
- Ausbau starker Partnerschaften
- Innovationsförderung und Steigerung
- Karrieremöglichkeiten und der Arbeitsmotivation
Weiterentwicklung - Förderung von Frauen im Topmanagement und Führungspositionen
Lagebericht für die grenke AG 129
3.4 Sozialer
strategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“
Unsere digitale Infrastruktur bietet unseren Mit-
3.4.1 ESRS S1 – Arbeitskräfte des Unternehmens
arbeiter:innen verschiedene Möglichkeiten des Neue Mitarbeiter:innen zu gewinnen sowie be- flexiblen Arbeitens, z. B. Home-Office. Auch stehende an uns zu binden und sie weiterzu- im Geschäftsjahr 2024 nahmen viele Mitarbei- entwickeln, ist daher Kern unserer Geschäfts- ter:innen dieses Angebot wahr. Grundsätzlich strategie. arbeiten unsere Mitarbeiter:innen mindestens einen Tag pro Woche remote. Je nach Tätig- keitsschwerpunkt und in Abstimmung mit der zuständigen Führungskraft ist diese auch bis zu S1-1/SBM-2/SBM-3/MDR-T/S1-2/S1-3: vier Tage pro Woche möglich.
Strategischer Ansatz, Richtlinien und Konzepte
Zudem haben wir in unserem grenke Verhal- tenskodex (Code of Conduct) Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass keine
Flexibility# Grenke AG
2.000 Teilnahmen weltweit registriert.
House of Benefits
Ein transparentes, attraktives Gehaltsmodell als Basis // Flexibility // Family // Health // Development
Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen stärkt den Ruf von grenke als attraktiver Arbeitgeber.
Umgekehrt kann ein negatives Arbeitsumfeld durch erhöhte Fluktuation und mangelnde Kapazitäten die Fehleranfälligkeit von Prozessen erhöhen und die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs gefährden. Gleichzeitig könnte der Mangel an qualifizierten Fachkräften die Rekrutierung erschweren und zu einem Innovationsstau führen, da die notwendigen Talente zur Entwicklung neuer Ideen und Technologien fehlen.
Das sogenannte „House of Benefits“ beschreibt unsere diversen Angebote und Maßnahmen für ein attraktives Arbeitsumfeld.
Ein transparentes und attraktives Gehaltsmodell bildet die Grundlage und wird durch die Themenfelder Flexibilität (Flexibility), Familie (Family), Gesundheit (Health) und persönliche Weiterentwicklung (Development) ergänzt.
Wir bieten unseren Mitarbeiter:innen weitere Benefits wie etwa Bike-Leasing, einen Zuschuss zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherungszuschuss), zahlreiche Rabatte mittels der Corporate-Benefits-Plattform, Essenszuschüsse oder die kostenlose Nutzung des Kreditkartenangebots der grenke Bank.
Durchschnittlich negativer Auswirkungen Kinder- und Zwangsarbeit, keine moderne beantragten unsere Mitarbeiter:innen 3 Tage
Unser Erfolg beruht im Wesentlichen auf den Sklaverei und kein Menschenhandel entlang pro Woche (2023: 3 Tage) Remote-Arbeit. Fähigkeiten und der Einsatzbereitschaft unse- unserer Wertschöpfungskette sowie beim Zum Thema Remote-Arbeit und Arbeiten auf rer Mitarbeiter:innen, dem „Team grenke“. Bezug von Produkten und Dienstleistungen Distanz stellen wir für unsere Mitarbeiter:in- geduldet werden (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nach- nen digitale Schulungen bereit, um sie tech- haltige Unternehmensführung – Richtlinien und nisch, kommunikativ und organisatorisch bei Rahmenwerke“ und Kapitel ESRS G1 „Unter- eventuell entstehenden Herausforderungen nehmensführung“). zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir aber auch das Arbeiten an unseren Standorten für unsere Mitarbeiter:innen attraktiver gestalten und entwickeln uns mit den Veränderungen der Arbeitswelt fort. Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Flächen- und Arbeitsplatzkonzepten, um den Anforderungen unserer Mitarbeiter:innen im Rahmen von New-Work-Ansätzen nachzukommen. Sie verfügen über moderne Arbeitswelten mit offenen Flächen, Meeting-Boxen und großzügigen Lounges, die Austausch und kreatives Arbeiten fördern (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Zusammengefasster Lagebericht Klimawandel – Maßnahmen“). Zudem bieten Grundlagen des Konzerns wir unseren Mitarbeiter:innen für verschiedene Wirtschaftsbericht – Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung Lebenssituationen wie beispielsweise einen Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 und Bewertung der wesentlichen Auswirkun- Umzug Sonderurlaubstage. Auch das Arbeiten gen, Risiken und Chancen“). Die Grundlagen des Kreditkartenangebots der grenke Bank. an einem anderen Ort wird immer beliebter. Risikobericht für unsere Maßnahmengestaltung haben wir in Auch in unseren Ländergesellschaften bauen Chancen- und Prognosebericht unserer Gesundheits- und Sicherheitsricht- wir diese Konzepte zur Förderung und Bindung Übernahmerelevante Angaben linie festgelegt, die strategischen Handlungsfel- unserer Mitarbeiter:innen kontinuierlich aus zu Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht der wurden in unserer Nachhaltigkeitsstrategie (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unter- beantragen. Workation setzt sich aus den Lagebericht für die grenke AG (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeits- nehmens – Maßnahmen“). So können die Mitarbeiter:innen seit Sommer 130 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt 2024 einige Wochen aus dem europäischen Health Die Förderung von Nachwuchstalenten ist uns Ausland arbeiten. Mit einem ganzheitlichen Gesundheits- und ein besonderes Anliegen. Unsere Prozesse für Sicherheitskonzept am Arbeitsplatz wirken wir einen reibungslosen Ausbildungs- oder Studien- möglichen negativen Auswirkungen entgegen. verlauf entwickeln wir stetig weiter. Im Geschäfts- Family Das Konzept umfasst sowohl Angebote für jahr 2024 bildeten wir konzernweit 77 (2023: 58) Wir sind der Ansicht, dass unsere Mitarbei- die physische als auch mentale Gesundheit, Auszubildende sowie Studentinnen und Stu- ter:innen ihre vollen Kompetenzen und Kapazi- beispielsweise die Umsetzung eines hybriden denten aus. Dabei erreichten wir eine Übernah- täten entfalten können, wenn die beruflichen mit Gesundheitstags unter dem Motto „Because mequote von 44 Prozent (2023: 72 Prozent). den familiären Bedürfnissen vereinbar sind. Als health matters“ 2024, die neue Initiative und 2024 wurden wir dafür erneut als „Top Employer Arbeitgeber möchten wir diese Vereinbarkeit in Ausbildung zum „Mental Health First Aider“ Germany“ zertifiziert und ausgezeichnet. den unterschiedlichen Lebenssituationen unter- (kurz: MHFA), die Einführung einer zweimonat- stützen. Beispielsweise bezuschussen wir die lich stattfindenden Informationsveranstaltung Kinderbetreuung für nicht schulpflichtige Kinder etwa zu den Themen mentale Gesundheit, oder Pflegekinder sowie die Betreuung pflege- Resilienz, Depression oder Burn-out-Vorsor- bedürftiger Angehöriger. ge sowie der monatliche RunDay Monday, ein Das Programm „Welcome Newborn“ unter- gemeinsamer Lauftreff (vgl. Kapitel ESRS S1 stützt junge Eltern in den ersten Wochen und „Arbeitskräfte des Unternehmens – Maßnah- Monaten mit angepassten Arbeitszeitmodellen men“ siehe unter health@grenke). bei vollem Lohnausgleich. Aber wir wollen auch Die Personalabteilung koordiniert und steuert alle wesent- in besonderen Lebenslagen und Umständen lichen Personalangelegenheiten in enger unsere Mitarbeiter:innen stärkend unterstützen, Zusammenarbeit mit dem Vorstand sowie den beispielsweise mit dem Programm „Support in lokalen Geschäftsführern. Personalthemen wie Special Life Situations“ (vgl. Kapitel ESRS S1 auch die Kennzahlen werden regelmäßig in den „Arbeitskräfte des Unternehmens – Zielsetzun- Vorstandssitzungen evaluiert und besprochen. gen und Kennzahlen“). Die Fortschritte sowie die Erreichung der Ziel- Seit dem Geschäftsjahr 2024 führen wir in setzungen der TOP-KPI - Fluktuationsquote, unserem Headquarter regelmäßig Netzwerk- grenke Enagagement Score und Weiterbil- und Informationsveranstaltungen für Mitarbei- dungstage der Mitarbeitenden - werden im ter:innen in Elternzeit durch (vgl. Kapitel ESRS Rahmen der strategischen Weiterentwicklung S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens – Maß- im festgelegten Turnus des Strategieprozesses nahmen“ siehe unter ParentsConnect). Der überwacht und angepasst. Diese Ziele gelten Family Day (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte noch bis 2025. des Unternehmens – Maßnahmen“ siehe unter Family Day), der 2024 im Festspielhaus Baden- Baden stattfand, ist ein weiteres Austausch- angebot für die Familien und insbesondere die Kinder unserer Mitarbeiter:innen. 67 Zusammengefasster Lagebericht Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Veränderung in den Organen der Gesellschaft Risikobericht Chancen- und Prognosebericht Übernahmerelevante Angaben Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Lagebericht für die grenke AG 131 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Development
Alle grenke Mitarbeiter:innen haben Zugriff auf das interne Learning-Management-System, das sogenannte grenke Talent Lab. Das grenke Talent Lab steht selbstverständlich auch Mitarbeiter:innen mit befristetem Arbeitsverhältnis, Auszubildenden oder Trainees zur Verfügung. Das grenke Talent Lab beinhaltet über 80 Trainings aus den Bereichen IT, Administration und Legal, Sales und weiteren Kategorien. Bei den angebotenen Trainings handelt es sich zu zwei Dritteln um „Learning on Demand“-Schulungen sowie einem Drittel um Liveschulungen. Die Mehrzahl der Schulungen ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Im Geschäftsjahr 2024 veranstalteten wir zudem eine internationale LearningWeek mit einer großen Bandbreite von Workshops und Trainings. Zu den themenbezogenen Lernangeboten wurden
House of Benefits
Ein transparentes, attraktives Gehaltsmodell als Basis
-
Flexibility
- Hybride Arbeitsweise
- Sonderurlaubstage z. B. bei Geburt, Umzug, Hochzeit
- Arbeitszeitreduktion in Special Life Situations
-
Family
- Zuschuss zur Kinderbetreuung / Externe & interne Ausgeblidete
- Mentale Gesundheit
- Präventionskurse / Angehörige
-
Health
- Für alle Mitarbeiter:innen vereinbar
- Zuschuss für Pflegekinder
- Arbeitszeitreduktion in Special Life Situations
- Erste Hilfe
- Gesunde Organisation erfordert gesunde Mitarbeiter:innen
-
Development
- Wir fördern die Potenziale unserer Mitarbeiter:innen
- Weiterbildungsmöglichkeiten
- Zugang zu LinkedIn Learning
Die Job muss auch Familie und Karriere sollen bei grenke für alle Mitarbeiter:innen vereinbar sein.# Bike-Leasing, BU-Versicherung zu Sonderkonditionen, zahlreiche Rabatte mittels Plattform / Viele weitere Corporate Benefits / Essenszuschuss / kostenlose grenke Kreditkarte etc.
Benefits S1-1: Maßnahmen
- Jährliche Befragung unserer Mitarbeiter:in
- Diversitätsstrategie mit Zielformulierungen (grenke Engagement Score)
- Beteiligung an Betreuungskosten
- Family Day
- Parents Connect
- Health@grenke mit Angeboten zu körperlicher und mentaler Gesundheit
- Dienstrad-Leasing
- Time-Tracking (digitale Zeiterfassung)
- Buddy Programm
- CompleGrenke (Italien)
Zur Erklärung der Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 2 Nr. 6 HGB berichten wir in Kapitel 8 im Geschäftsbericht 2024 und nehmen hier Bezug auf die Entsprechungserklärung 2024 des Vorstands und des Aufsichtsrats zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) gemäß § 161 AktG.
132
Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Jährliche Mitarbeiterbefragung Mitarbeiterjahresgespräch (grenke Engagament Score)
Im Rahmen unserer jährlichen Zufriedenheitsumfrage für alle Mitarbeiter:innen ermitteln wir konzernweit den grenke Engagement-Score (GES), den wir ebenfalls als TOP-KPI definiert haben (vgl. Kapitel 1 „Grundlagen des Unternehmens“ unter 1.3.3 „Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren“).
Der grenke Engagement Score misst die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen auf Basis der Ergebnisse der Themenfelder Engagement, Identifikation und Bindung sowie Gesamtzufriedenheit mit dem Unternehmen. Der Score wird anhand einer Skala von 1 bis 7 gemessen, wobei 1 hoher Zufriedenheit und 7 geringer Zufriedenheit entspricht.
Mit der operativen Durchführung der Mitarbeiterbefragung ist die externe CUBIA AG beauftragt. Innerhalb der grenke AG fungiert der Head of People Experience als Ansprechpartner. Die operationelle Verantwortung obliegt der Vice President HR sowie dem CEO gemäß Geschäftsverteilungsplan.
Die Beteiligungsquote lag konzernweit bei 67,8 Prozent (2023: 68,4 Prozent). Auf Basis aller eingegangenen Antworten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024 daher ein grenke Engagement-Score von 2,1 (2023: 2,1). Wir streben langfristig einen grenke Engagement-Score von mindestens 2,2 an.
Die Mitarbeiterumfrage verläuft anonymisiert und enthält sowohl quantitative Befragungen als auch die Möglichkeit für qualitatives Feedback, Verbesserungsvorschläge und Beschwerden. Zudem haben unsere Mitarbeiter:innen in den jährlichen Mitarbeitergesprächen die Möglichkeit, ihre Bedenken der jeweiligen Führungskraft anzuvertrauen.
Mitarbeiterjahresgespräch
Der/die Mitarbeiter:in nimmt das von Führungskraft und Mitarbeiter:in definierte und dokumentierte Jahresgespräch abschließend zur Kenntnis. Beide Seiten können jederzeit darauf zurückgreifen.
1:1 Meeting Selbsteinschätzung
Der/die Mitarbeiter:in nimmt eine Selbsteinschätzung in Bezug auf die eigene Leistung und die im jeweiligen Job Profil verankerten Anforderungen vor.
Beurteilung Führungskraft
Die Führungskraft nimmt ihre Einschätzung zur Leistung des/der Mitarbeiter:in sowie den im Job Profil verankerten Anforderungen vor.
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Zustimmung Mitarbeiter:in
Erwartungsdefinition
Die Hauptverantwortlichkeiten & Aufgaben, auf die sie zurückblicken wollen.
Entwicklungsfelder für das nächste Jahr.
Anhand des Feedbacks unserer Mitarbeiter:innen streben wir an, die Zufriedenheit innerhalb der Organisation zu erhöhen. Ein wiederkehrendes Feedback aus den Umfragen ist die wahrgenommene Arbeitsbelastung. Dieses Feedback berücksichtigen wir einerseits bei der Planung von Personalressourcen. Andererseits ergänzten wir unser Gesundheitsmanagement um Inhalte zu mentaler Gesundheit sowie um Schulungsthemen zum Umgang mit Arbeitsbelastung. Die Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage fließen somit direkt in die Weiterentwicklung der Personal- und Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Unternehmensstrategie mit ein.
Diversität, Inklusion und Chancengleichheit
Diversität und Chancengleichheit verstehen wir als Grundprinzipien und wichtige Bestandteile unseres Unternehmenserfolgs (vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensporträt – Nachhaltige Unternehmensführung“). Wir wollen die besten Mitarbeiter:innen für uns gewinnen, fördern und langfristig an uns binden – unabhängig von Kultur, Nationalität, Ethnie, Geschlecht, sexueller Orientierung, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Glauben, politischer Überzeugung, Alter und Erfahrung sowie unter Achtung der internationalen Menschenrechte (vgl. grenke Verhaltenskodex, vgl. auch Kapitel ESRS 2 „Unternehmensporträt – Richtlinien und Rahmenwerke“ und Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung – Strategischer Ansatz“).
Zur Stärkung unseres Verständnisses und unserer Angebote rund um Diversität, Inklusion und Chancengleichheit verfolgen wir seit dem Geschäftsjahr 2023 mit einem interdisziplinären Projekt das Ziel, Maßnahmen weiterzuentwickeln sowie unsere Unternehmenskultur zu stärken. Daraus speisten sich beispielsweise Maßnahmen wie unser Parents-Connect-Angebot (siehe unter Maßnahmen in diesem Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“) oder auch unser Engagement für die mentale Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen.
Parents Connect
Auch während der Elternzeit möchten wir Müttern und Vätern die Möglichkeit geben, mit dem Team grenke in Kontakt zu bleiben. Hierzu starteten wir im Geschäftsjahr 2025 das Format Parents Connect. Hierbei handelt es sich um ein Vor-Ort-Treffen, bei dem sich Mitarbeiter:innen in Elternzeit austauschen, zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen informieren und den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen pflegen können. Auch Mitarbeiter:innen, die kürzlich aus der Elternzeit zurückgekehrt sind, profitieren von diesem Netzwerk. 2024 veranstalteten wir zwei Parents-Connect-Veranstaltungen. Die Veranstaltung wollen wir auch künftig mehrmals pro Jahr anbieten.
Beteiligung an Betreuungskosten
Wir beteiligen uns an Betreuungskosten für schulpflichtige Kinder und pflegebedürftige Angehörige. Pro pflegebedürftigem Angehörigen gewährt grenke einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 250 EUR. Ebenfalls 250 EUR erhalten Familien als Kinderbetreuungszuschuss für das erste Kind bis zum schulpflichtigen Alter. Für das zweite Kind werden 125 EUR Unterstützung gewährt, für jedes weitere Kind 50 EUR.
Health@grenke
Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter:innen sind wesentliche Elemente einer leistungsstarken und resilienten Organisation. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter:innen mit Angeboten, um ihre mentale und körperliche Gesundheit zu erhalten, zu verbessern und zu fördern (vgl. Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie, vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensporträt – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Körperliche Gesundheit:
Wir schaffen eine Arbeitsumgebung und umfassende Angebote, die die körperliche Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen unterstützen.
Mentale Gesundheit:
Auch die mentale Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen möchten wir stärken. Unsere Angebote fokussieren einen gesunden und ausgewogenen Umgang mit Informationen, Emotionen und Stressfaktoren. Dies beinhaltet beispielsweise unser Mental Health Awareness Training oder Informationsveranstaltungen zu Themen wie Resilienz und Burn-out. Zudem können sich unsere Mitarbeiter:innen freiwillig als Mental Health First Aider ausbilden lassen und in dieser Funktion Mitarbeiter:innen als Erstansprechpartner für mentales Wohlergehen zur Seite stehen.
Insgesamt haben sich bereits 16 unserer Mitarbeiter:innen zu Mental Health First Aidern ausbilden lassen (vgl. Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie, vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensporträt – Richtlinien und Rahmenwerke“). Abgerundet wird unser Gesundheitsangebot durch einen Gesundheitstag im Headquarter, Onlineseminare sowie ein Angebot für Berufsunfähigkeitsversicherungen.
Family Day und Partner des Festspielhauses Baden-Baden
Als langjähriger Partner des Festspielhauses Baden-Baden ermöglicht grenke jungen Menschen den Zugang zur klassischen Musik. Im Rahmen des Bildungsprogramms „Kolumbus:
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
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Elternzeit
ligenter Erschließung neuer Bildungswege. Ziel ist es, musikalische Bildung und Kreativität in der Lebenswelt junger Menschen zu verankern. Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben des Festspielhauses Baden-Baden und der grenke Stiftung.
Mitarbeiter:innen
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
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In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
First-Aider-Trainings
(vgl. Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie, vgl. auch Kapitel ESRS 2 „Unternehmensporträt – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Elternzeit
Beteiligung an Betreuungskosten
Health@grenke
Family Day und Partner des Festspielhauses Baden-Baden
Diversität, Inklusion und Chancengleichheit
Die Mitarbeiter:innen werden u.a. durch Fortbildungen im Bereich Mentale Gesundheit geschult.
2024 haben wir zusätzlich die erste Runde der sogenannten First-Aider-Trainings durchgeführt. Hierbei werden Mitarbeiter:innen zu Ersthelfer:innen für mentale Gesundheit ausgebildet. Die ausgebildeten First Aider können Kollegen:innen bei alltäglichen Problemen unterstützen oder auf weiterführende Hilfsangebote hinweisen.
2024 haben sich 16 Mitarbeiter:innen zu First Aidern ausbilden lassen.
Die Schulungsangebote der grenke AG werden im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der grenke Akademie kostenfrei zur Verfügung gestellt und durch ein externes Weiterbildungsunternehmen durchgeführt.
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In Kürze
Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
Aktion & Lagebericht
„Klassik entdecken“
können beispielsweise Neben ergonomischen Arbeitsplätzen um- fassen die Angebote etwa den Zugang zu Bike-Leasing, Sportgruppen (z. B. RunDay Monday), Gesundheitschecks für Führungs- kräfte (Sana Health-Checks), Zuschüsse für Arbeitsplatzbrillen und Sehtests im Head- quarter. Die Bereitschaft zur Ersthilfe an unseren Standorten stellen wir durch freiwil- lige Weiterbildung zu Ersthelfer:innen sicher.
Schülerinnen und Schüler zu ermäßigten Prei- sen Veranstaltungen besuchen. Im Geschäfts- jahr 2024 fand dort nach einer Pause wieder unser Family Day statt. An diesem Tag haben unsere Mitarbeiter:innen und ihre Familien die Möglichkeit, die Welt des Theaters und der klassischen Musik zu entdecken.
Ansatz zur körperlichen und mentalen Gesundheit
| Körperliche Gesundheit | Mentale Gesundheit |
|---|---|
| Bike-Leasing | Basics |
| Sana Health-Check für Führungskräfte | Dienstrad-Leasing |
| MHFA Weiterbildung | Team-Sport-Events (B2Run) + Sportgruppen |
| Gesundheitstag | Infocalls zu unterschiedlichen Themen (z. B. Resilienz, Burnout,…) |
| BU-Versicherung | First Aider Training |
| Ausbau von ergonomischen Arbeitsplätzen | MHFAs als Erstansprechpartner |
| Zuschuss zur Arbeitsplatzbrille + Sehtest im HQ |
Dienstrad-Leasing
Mit dem Dienstrad-Leasing ermöglichen wir unseren Mitarbeiter:innen, steuerbegünstigt Fahrräder und eBikes zu leasen, um die Option des klimaschonenden Pendelns attraktiver zu machen. Den Zugang zu diesem Angebot er- leichtern wir durch Schulungen zu den Vortei- len sowie die Antragstellung und Abwicklung.
Time-Tracking – Einführung der digitalen Zeiterfassung
Im gesamten grenke Konzern betreffen. In den grenke Ländern gelten die lokalen arbeits- zeitgesetzlichen Vorgaben für die Umsetzung des Time-Trackings. Die digitale Zeiterfassung schafft Transparenz über geleistete Arbeitszei- ten. Mitarbeiter:innen können ihre Arbeitszeit selbstständig erfassen. So fördert die Zeit- erfassung eine ausgewogene Work-Life-Balan- ce und ermöglicht weitere Flexibilität für die Organisation der Arbeitszeit.
Im Geschäftsjahr 2024 führten wir hierfür die digitale Zeiterfassung in Deutschland ein. Nach der vollständigen Einführung in allen deutschen Gesellschaften im neuen Geschäfts- jahr wird dies 42 Prozent der Mitarbeiter:innen betreffen.
Gemäß EuGH-Urteil sind Arbeitgeber in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten aller Mitarbei- ter:innen in einem verlässlichen, neutralen und leicht zugänglichen System vollständig zu erfassen.
Buddy Programm
S1-6: Alle neuen Auszubildenden und Studierenden bekommen zu Beginn ihrer Ausbildungs- und Studienzeit einen Buddy zugewiesen, der beim Einstieg in die grenke Arbeitswelt zur Seite und bei Fragen zur Verfügung steht. Als Buddy fungieren Auszubildende und Studierende aus älteren Jahrgängen – sie kennen sowohl das Arbeiten bei grenke als auch die Besonderhei- ten der jeweiligen Bildungsinstitution bestens.
Merkmale der Beschäftigten
S1-5, MDR-T: Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigten wir durchschnittlich 2.295 Mitarbeiter:innen (nach Köpfen; 2023: 2.157). In Vollzeitäquivalenten (VZÄ) entspricht dies 2.196 Beschäftigten (2023: 2.068). Auf unsere deutschen Stand- orte entfielen, berechnet nach Köpfen, dabei 966 Mitarbeiter:innen (2023: 896), an den internationalen Standorten waren 1.330 Perso- nen (2023: 1.262) beschäftigt. Der Fachbereich HR Analytics erfasst und analysiert die Daten zu unserer Belegschaft (vgl. auch Konzern- kennzahlen im Geschäftsbericht 2024).
Dabei werden die Beschäftigtendaten nach „weiblich“, „männlich“ und „sonstige“ ana- lysiert. Für „divers“ ergab die Auswertung im Geschäftsjahr 2024 den Wert 0 (2023: 0).
CompleGrenke-Initiative (Italien)
Ein Beispiel für ein lokales Angebot in Italien zur Stärkung unserer Diversität ist die Com- pleGrenke-Initiative. Damit würdigen wir das langjährige Engagement unserer Mitarbeiter:in- nen durch Spenden an lokale gemeinnützige Organisationen. In diesem Jahr haben wir unser Engagement für Nachhaltigkeit erwei- tert, indem wir unsere Mitarbeiter:innen in die Auswahl der zu unterstützenden Organisatio- nen durch eine unternehmensweite Umfrage einbezogen haben. Dieser partizipatorische Ansatz, aus dem 37 von unseren Teammit- gliedern gewählte „Lieblings“-Organisatio- nen hervorgingen, hat nicht nur die Bindung zwischen grenke und der lokalen Gemeinschaft gestärkt, sondern auch das Engagement der Stakeholder durch gemeinsame Geschichten und Erfahrungen erhöht (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“).
Ziele und Kennzahlen
S1-6: Alle neuen Auszubildenden und Studierenden bekommen zu Beginn ihrer Ausbildungs- und Studienzeit einen Buddy zugewiesen, der beim Einstieg in die grenke Arbeitswelt zur Seite und bei Fragen zur Verfügung steht. Als Buddy fungieren Auszubildende und Studierende aus älteren Jahrgängen – sie kennen sowohl das Arbeiten bei grenke als auch die Besonderhei- ten der jeweiligen Bildungsinstitution bestens.
Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der För- derung positiver Auswirkungen und dem Um- gang mit wesentlichen Risiken und Chancen
Wir messen die Fortschritte unserer Maßnah- men zur Steigerung der Mitarbeiterzufrieden- heit und Mitarbeiterbindung sowie –weiterent- wicklung mit Hilfe folgender TOP-KPI und den durch die ESRS geforderten Kennzahlen:
- Fluktuationsquote (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens – Ziel-
setzungen und Kennzahlen“ unter S1-6
„Merkmale der Beschäftigten“) - grenke Engagement Score (vgl. Kapitel
ESRS S1 „Strategischer Ansatz“) - Anzahl der Weiterbildungstage unserer Mit-
arbeitenden (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeits-
kräfte des Unternehmens – Zielsetzungen
und Kennzahlen“ unter S1-13 „Parameter
Schulungen und Kompetenzentwicklung“)
So machen wir unsere Ziele mess- und steuer- bar. Näheres zu den Zielsetzungen dieser TOP-KPI erläutern wir im Kapitel 1.3.3 „Nicht- finanzielle Leistungsindikatoren“ in diesem Zusammengefasster Lagebericht „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele Konzernlagebericht. Grundlagen des Konzerns und Handlungsfelder“.
Zu erheblichen Investitionsausgaben bei der Umsetzung von Maßnahmen im Bereich der Mitarbeiterzufriedenheit, -bindung und –förde- rung kam es im Geschäftsjahr 2024 nicht.
Zahl der Beschäftigten nach Köpfen
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Männlich | 1.056 | 1.003 |
| Weiblich | 1.239 | 1.154 |
| Divers | 0 | 0 |
| Gesamtanzahl der Beschäftigten | 2.295 | 2.157 |
Gesamtzahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt nach Köpfen und Beschäftigungsart
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt | 2.295 | 2.157 |
| Zahl der dauerhaft Beschäftigten | 2.295 | 2.157 |
| Zahl der befristet Beschäftigten | 0 | 0 |
| Zahl der Beschäftigten ohne garantierte Arbeits- stunden | 0 | 0 |
| Zahl der Vollzeitbeschäftigten | 2.013 | 1.910 |
| Zahl der Teilzeitbeschäftigten | 282 | 248 |
| Zahl der Eintritte | 497 | 524 |
| Zahl der Austritte | 204 | 210 |
Entwicklung der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt nach Köpfen in den grenke Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Italien
| Kernmärkte | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Deutschland | 966 | 896 |
| Zahl der Beschäftigten | 966 | 896 |
| Zahl der dauerhaft Beschäftigten | 966 | 896 |
| Zahl der befristet Beschäftigten | 0 | 0 |
| Zahl der Beschäftigten ohne garantierte Arbeits- stunden | 0 | 0 |
| Zahl der Vollzeitbeschäftigten | 782 | 736 |
| Zahl der Teilzeitbeschäftigten | 184 | 160 |
| Frankreich | 218 | 194 |
| Zahl der Beschäftigten | 218 | 194 |
| Zahl der dauerhaft Beschäftigten | 218 | 194 |
| Zahl der befristet Beschäftigten | 0 | 0 |
| Zahl der Beschäftigten ohne garantierte Arbeits- stunden | 0 | 0 |
| Zahl der Vollzeitbeschäftigten | 202 | 177 |
| Zahl der Teilzeitbeschäftigten | 16 | 17 |
| Italien | 206 | 213 |
| Zahl der Beschäftigten | 206 | 213 |
| Zahl der dauerhaft Beschäftigten | 206 | 213 |
| Zahl der befristet Beschäftigten | 0 | 0 |
| Zahl der Beschäftigten ohne garantierte Arbeits- stunden | 0 | 0 |
| Zahl der Vollzeitbeschäftigten | 184 | 200 |
| Zahl der Teilzeitbeschäftigten | 22 | 13 |
| Insgesamt | 1.390 | 1.303 |
| Zahl der Beschäftigten | 1.390 | 1.303 |
| Zahl der dauerhaft Beschäftigten | 1.390 | 1.303 |
| Zahl der befristet Beschäftigten | 0 | 0 |
| Zahl der Beschäftigten ohne garantierte Arbeits- stunden | 0 | 0 |
| Zahl der Vollzeitbeschäftigten | 1.168 | 1.113 |
| Zahl der Teilzeitbeschäftigten | 222 | 190 |
Zahl der Beschäftigten nach Köpfen
S1-7: Nicht angestellte Belegschaft per 31. Dezember in Prozent
Wir haben keine Beschäftigten, die nicht bei grenke angestellt sind.
| Land | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Deutschland | 966 | 896 |
| Frankreich | 218 | 194 |
| Italien | 206 | 213 |
| Finnland | 61 | 51 |
| Polen | 52 | 54 |
S1-8: Tarifvertrag
Unsere Beschäftigungsverhältnisse unterliegen keinen Tarifverträgen.
S1-9: Frauenanteil in Aufsichtsrat und Vorstand
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Aufsichtsrat | 33,0 | 17,0 |
| Vorstand | 25,0 | 33,0* |
- Die Veränderung des Frauenanteils im Vorstand ist darauf zuruckzu- fuhren, dass der Vorstand zum 31.12.2023 aus drei Personen, zum 31.12.2024 jedoch aus vier Personen bestand. Zu beiden Stichtagen war jeweils ein Vorstandsmitglied weiblich.
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
In Kürze
Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
grenke AG Kontakt# Lagebericht für die grenke AG
Aktie & Investor Relations
Finanzkalender & Kontakt
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
S1-10 und S1-16: Angemessene Entlohnung und Vergütungsparameter
Um die Angemessenheit unserer Vergütung transparent und messbar zu machen, starteten wir noch im Geschäftsjahr 2023 das Projekt „Compensation Raster“. Mit dem Projekt möchten wir auch den Regelungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie nachkommen. Das Projekt zielt darauf ab, die Gehälter unserer Mitarbeiter:innen entsprechend ihrer Stellen und Hierarchien zu analysieren. Ein Benchmark-Vergleich der Gehälter soll zudem eine marktgerechte Vergütung sicherstellen.
Im bisherigen Projektverlauf wurde zunächst mit Voraussetzungen für die Analysen gestartet. Beispielsweise wurden die Mitarbeiter:innen der deutschen Gesellschaften 2024 entsprechend einheitlicher Job-Level klassifiziert und Karrierepfaden zugeordnet. Diese Zuordnung ist die Grundlage für die späteren Vergleiche und Benchmark-Analysen. Aktuell befindet sich das Compensation Raster weiter in der Projektphase. Wir werden das Projekt 2025 weiterverfolgen, um in Zukunft valide Zahlen zur Angemessenheit unserer Vergütung berichten zu können (vgl. Kapitel 3.6 „Anhänge“ unter „Phase-in-Tabelle“).
S1-11: Sozialschutz
grenke bietet im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften allen seinen Mitarbeiter:innen Schutz bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfällen und Erwerbsunfähigkeit, Elternurlaub sowie Ruhestand.
S1-12: Menschen mit Behinderung
Wir möchten für alle Mitarbeiter:innen ein integratives Umfeld schaffen, einschließlich der Regelungen der EU-Menschen mit – sichtbaren und unsichtbaren – Behinderungen und neurodiverse Menschen. Um den Bedürfnissen aller Mitarbeiter:innen gerecht zu werden, stellen wir zugängliche Arbeitsplätze sicher. Dies beinhaltet gleichermaßen zugängliche Eingänge, Aufzüge, Toiletten und Parkplätze. Wir schaffen angemessene Voraussetzungen und flexible Arbeitsmöglichkeiten für die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter:innen. Die Fähigkeit von grenke, die Anzahl der Mitarbeiter:innen mit Behinderungen oder Neurodiversität zu messen, hängt von freiwilligen Selbstauskünften ab und ist durch Datenschutzgesetze, z. B. die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), eingeschränkt. Aus den beschriebenen Gründen können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben offenlegen.
S1-13: Altersstruktur per 31. Dezember in Prozent
Über die Hälfte (64 Prozent) unserer Belegschaft ist zwischen 30 und 50 Jahren alt. Im Detail setzt sich die Altersstruktur wie folgt zusammen:
| Parameter | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Unter 30 Jahren | 22 | 22 |
| 30 bis 50 Jahre | 64 | 64 |
| Über 50 Jahre | 14 | 14 |
S1-14: Arbeitsbedingte Unfälle per 31. Dezember
Todesfälle infolge arbeitsbedingter Verletzungen gab es keine. Die arbeitsbedingten Gefahren, die ein Risiko für Verletzungen mit hohem Risikopotenzial darstellen, können als äußerst gering eingestuft werden und stellen im Geschäftsmodell sowie im Arbeitsalltag bei grenke keine nennenswerten Gefahren dar.
| Parameter | Männ- lich 2024 | Weib- lich 2024 | Männ- lich 2023 | Weib- lich 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Prozentsatz der Beschäftigten mit regelmäßiger Leistungs- und Laufbahnbeurteilung | 48,5 | 51,5 | 46,3 | 53,7 |
| Parameter | grenke AG 2024 | grenke AG 2023 | GRENKEFACTORING GmbH 2024 | GRENKEFACTORING GmbH 2023 | GRENKE BUSINESS SOLUTIONS GmbH & Co. KG 2024 | GRENKE BUSINESS SOLUTIONS GmbH & Co. KG 2023 | GRENKE digital GmbH 2024 | GRENKE digital GmbH 2023 | GRENKE Investitionen & Verwaltungs KGaA 2024 | GRENKE Investitionen & Verwaltungs KGaA 2023 | grenke Bank AG 2024 | grenke Bank AG 2023 | Insgesamt 2024 | Insgesamt 2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl der gemeldeten Arbeitsunfälle | 7 | 3 | 0 | 0 | 1 | 2 | 2 | 0 | 0 | 1 | 3 | 0 | 13 | 6 |
S1-15: Parameter Vereinbarkeit Beruf und Privatleben
Zur Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter:innen bieten wir wie unter den Ausführungen in diesem Kapitel zum „House of Benefits“ und hier unter „Development“ dargelegt ein umfassendes Angebot an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Dessen Nutzung messen wir anhand der durchschnittlichen Anzahl von Weiterbildungstagen pro Mitarbeiter:in, die im Berichtszeitraum für freiwillige sowie für Pflichtschulungen verwendet wurden.
Im Geschäftsjahr 2024 belief sich die Anzahl auf 3 Tage (2023: 3,7 Tage) bei einer konzern-
mitarbeitendem konzernweit.
S1-16: Schulungsquote
| Parameter | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Schulungsquote | 98,8 | 99,0 |
| Durchschnittliche Zahl der Schulungs- stunden je Mitarbeiter:in | 23,65 | 29,39 |
Im Geschäftsjahr 2024 gab es fünf betriebs- bedingte Kündigungen (2023: 1) mit Vertrags- ende zum 31. Dezember des Jahres.
Im Durchschnitt waren unsere Mitarbeitenden im Geschäftsjahr 2024 9 Tage krank (2023: 7 Krankheitstage pro Mitarbeiter:in konzernweit).
Messung von Leistungs- und Laufbahnbeurteilungen
Unsere OHS-Richtlinie (vgl. ESRS 2 „Unterneh- mensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“) gilt für alle Gesellschaften in Deutschland. Auch in unseren Tochtergesellschaften halten wir uns an die jeweils geltenden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften in den Ländern und bieten entsprechende Maßnahmen an. Somit gelten diese Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen für 100 Prozent unserer Mitarbeiter:innen.
In Deutschland werden Betriebsbeauftragte in den Bereichen Betriebsmedizin, Arbeits- sicherheit und Brandschutz eingesetzt, um die Sicherheit und die Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten, zu fördern und zu verbessern. Die Erfordernisse zur Bestellung sowie die Aufgaben und Inhalte der grenke Betriebs- beauftragten ergeben sich aus dem Arbeits- sicherheitsgesetz (ASiG) in Verbindung mit der DGUV-Vorschrift 2 (deutsche gesetzliche Unfallversicherung), den Bauordnungen der Bundesländer, einschlägigen behördlichen Auflagen und der ISO 9001.
Parameter Gesundheitsschutz und Sicherheit
Für die Schulungs- und Kompetenzentwicklung verstehen wir die gezielte, individuelle Förderung unserer Mitarbeiter:innen über alle Hierarchieebenen hinweg. In dem jährlichen Reviewgespräch zwischen Mitarbei- ter:in und Führungskraft werden die Leistung, das Potenzial und die individuellen Kompetenzen besprochen und beurteilt. Außerdem können hieraus der potenzielle Weiterbildungsbedarf und Wünsche zur Weiterentwicklung abgeleitet werden. Diese werden bei der jährlichen Schulungsplanung berücksichtigt. Seit 2022 bezieht der Prozess der Leistungsbeurteilung („Annual Appraisals“) auch das Topmanagement, also die erste Ebene unterhalb des Vorstands, mit ein. Die Zusammengefasster Lagebericht möchten wir auch den Regelungen der EU- Menschen mit – sichtbaren und unsichtbaren – Behinderungen und neurodiverse Menschen. berichteten Anteile zur regelmäßigen Leistungs- beurteilung in unten stehender Tabelle beziehen sich auf den grenke Konzern¹⁸.
Frauenanteil im Topmanagement per 31. Dezember in Prozent
| Parameter | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| grenke AG | 30,0 | 32,4 |
| grenke Konzern | 30,0 | 27,2 |
Die vom Aufsichtsrat festgelegte Zielgröße von 25 Prozent Frauenquote im Vorstand wurde erfüllt. Der Vorstand bestand aus einer Frau und drei Männern. Nähere Informationen zur Zusammensetzung von Aufsichtsrat und Vorstand sind in Kapitel „Bericht des Aufsichts- rats“ dargestellt.
Diversitätsparameter
Spanien 91 87
Portugal 67 64
Die Wichtigkeit der Geschlechtervielfalt in unserem Unternehmen untermauern wir bereits im Geschäftsjahr 2024 mit Zielsetzungen für die Gremien, Vorstand und Aufsichtsrat sowie unser Top- Management. Unter dem Topmanagement verstehen wir die erste und zweite Führungsebene (TOP-KPI; vgl. Kapitel 1. „Grundlagen des Konzerns“ unter 1.3.3 „Nichtfinanzielle Leis- tungsindikatoren“). Unsere Fluktuationsquote lag im Geschäftsjahr 2024 im Konzern- durchschnitt bei 8,9 Prozent (2023: 9,7 Prozent). In Deutschland lag diese im Jahr 2024 bei 9,3 Prozent, nach 8,3 Prozent im Vorjahr 2023.
Unsere Zielsetzung ist es, eine geringere Fluk- tuationsquote als die Finanz- und Versiche- rungsdienstleisterbranche zu erreichen. Dieser Branchenwert lag 2022 bei durchschnittlich 16,8 Prozent, womit wir im Geschäftsjahr erneut innerhalb unserer Zielmarke lagen.
In beiden Jahren liegen wir somit über der ge- schlechterspezifischen Zielgröße von 30,0 Pro- zent. Insgesamt sind in der grenke AG von 67 Positionen im Topmanagement 22 Positio- nen weiblich besetzt. Konzernweit betrug 2024 der Anteil der Frauen im Topmanagement 27,2 Prozent (2023: 28,0 Prozent). Davon waren von 231 Topmanagement-Positionen 63 weib- lich besetzt. Die geschlechterspezifische Ziel- größe konnten wir somit erneut im Vergleich zum Vorjahr nicht erreichen. Wir halten an der Zielgröße von mindestens 30,0 Prozent im Topmanagement fest und sind bestrebt, diese auch im grenke Konzern zu erreichen.
Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Anteil der Frauen im Topmanagement in der grenke AG 32,4 Prozent (2023: 33,9 Prozent). Auf Grundlage der Ein- und Austritte von Mitarbei- ter:innen ermitteln wir die Fluktuationsquote.
Aufgrund der im Geschäftsjahr 2024 zuletzt veröffentlichten „Berichtspflichten für nichtfinanzielle Kennzahlen“ durch die Europäische Union sind wir aufgefordert, über unser Engagement für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) sowie über unsere nichtfinanziellen Kennzahlen zu berichten. Die Ziele, die sich unmittelbar auf die nichtfinanziellen Kennzahlen auswirken, sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Ziel | Zielerreichung 2024 | Zielerreichung 2023 |
|---|---|---|
| Erhöhung des Frauenanteils im Topmanagement auf 30 % | 32,4 % | 33,9 % |
| Erhöhung des Frauenanteils im Aufsichtsrat auf 33 % | 17,0 % | 17,0 % |
| Reduzierung der Fluktuationsquote auf 8 % | 8,9 % | 9,7 % |
| Erhöhung der Schulungsquote auf 99,5 % | 98,8 % | 99,0 % |
| Erhöhung der durchschnittlichen Schulungsstunden je Mitarbeiter:in auf 30 Std. | 23,65 Std. | 29,39 Std. |
18 Berechnungen beziehen sich auf den grenke Konzern, d. h. hier auf die grenke AG als Muttergesellschaft und alle deutschen sowie internationalen Tochtergesellschaften. Franchiseunternehmen und Agenturen werden hier nicht betrachtet.# Lagebericht für die grenke AG 2024
Im Geschäftsjahr 2024 wurden in Deutschland 13 arbeitsbedingte Unfälle (2023: 6 Unfälle) durch unsere Mitarbeiter:innen gemeldet. Darunter jedoch keine schwerwiegenden.
Weiterbildung und Arbeitszeitmodelle
Die Optionen für individuelle, lebensphasen-orientierte Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle wurden 2024 in folgendem Rahmen von unseren Mitarbeiter:innen genutzt:
Potenziell haben alle Mitarbeiter:innen in Deutschland Anspruch auf Elternurlaub mit Ausnahme derer, die sich in Elternzeit oder in Langzeitabwesenheit befinden. Dieser Ausschluss gilt auch für unsere Arbeitszeitmodelle für familiär bedingten Urlaub, „Special Life Situations“ und „Welcome Newborn“. Hier sind Mitarbeiter:innen in der Probezeit nicht anspruchsberechtigt. Auszubildende und Studierende hingegen sind anspruchsberechtigt.
Im Geschäftsjahr hatten 7,8 Prozent (in Zahlen: 1.017 Anspruchsberechtigte) unserer Mitarbeiter:innen in unseren deutschen Gesellschaften Anspruch auf Elternurlaub und 4,6 Prozent (in Zahlen: 935 Anspruchsberechtigte) auf die Angebote „Special Life Situations“ und „Welcome Newborn“ (2023: 8,1 Prozent/2,6 Prozent).
Aus dem Elternurlaub kehrten im Geschäftsjahr 2024 insgesamt 51 Personen (2023: 44) zurück.
Wir sehen positive Auswirkungen auf unseren Geschäftserfolg durch die Sicherstellung geeigneter Maßnahmen für die fortwährende Sicherung von Arbeitsplätzen und die Stärkung eines attraktiven Arbeitsumfelds. Die Vielfältigkeit unserer Belegschaft fördert Innovation und Produktivität. Dies geht einher mit der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Wir sind der Überzeugung, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter:innen die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette stärkt.
Die Optionen für individuelle, lebensphasen-orientierte Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle wurden 2024 in folgendem Rahmen von unseren Mitarbeiter:innen genutzt:
Nutzung von Arbeitszeitmodellen per 31. Dezember nach Köpfen
| 2024 Männlich | 2024 Weiblich | 2023 Männlich | 2023 Weiblich | |
|---|---|---|---|---|
| Elternurlaub | 21 | 58 | 19 | 57 |
| Rückkehr aus Elternurlaub | 21 | 30 | 18 | 26 |
| Welcome Newborn | 17 | 0 | 8 | 0 |
| Special Life Situations | 10 | 16 | 5 | 9 |
Positive Auswirkungen in der Wertschöpfungskette und Chancen für unseren Geschäftserfolg
Vergütungsparameter (siehe S-10 oben)
Lagebericht für die grenke AG 140
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Bericht des
Aufsichtsrats
Aktie &
Investor Relations
Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
Kontakt
3.4.2 ESRS S4 – Verbraucher und Endnutzer handelspartner
Im Geschäftsjahr 2024 führten wir deutschlandweit eine Befragung unserer Kunden (Leasingnehmer) und Fachhandelspartner durch. Die Umfrage umfasste die Themen Zufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft der Partner sowie grenkes Image und Relevanz als Finanzierungspartner.
Unsere KMU-Kunden möchten wir mit passenden Finanzierungslösungen bestmöglich bei ihren Investitionsvorhaben unterstützen. Insgesamt zählen über eine halbe Million KMU zu unseren Kunden.
In unseren 33 Ländern erfolgt der Marktzugang sowohl durch den indirekten als auch den direkten Vertrieb. Im indirekten Vertrieb erfolgt der Abschluss einzelner Leasingverträge über die Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachhandelspartnern. Im Unterschied hierzu vereinbaren wir im Direktvertrieb mit unseren Leasingnehmern in der Regel Finanzierungsrahmen über eine Laufzeit von zwölf Monaten. Das freigegebene Volumen kann von unseren Direktkunden über diesen Zeitraum für anfallende Anschaffungen abgerufen werden (vgl. Kapitel 1 „Grundlagen des Konzerns“ unter 1.1.1 „Geschäftsmodell und Kategorien“). In unseren 33 Ländern sind wir mit 132 Standorten vertreten. Die regionale Struktur unseres Vertriebs ermöglicht den direkten und persönlichen Dialog mit unseren Kunden und Fachhandelspartnern (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Stakeholderdialog“).
Zusätzlich befragten wir 2024 auch unsere Managing Directors in den Ländern zu ihren Vertriebsmaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Kundenbindung sowie -zufriedenheit.
Die Ergebnisse beider Umfragen flossen in die Weiterentwicklung der nachfolgend erläuterten Maßnahmen ein.
Strategischer Ansatz, Richtlinien und Konzepte
Zu einem guten Management unserer Kundenbeziehungen gehören für uns selbstverständlich auch die Achtung der Menschenrechte in einem fairen Geschäftsumfeld sowie die Erfüllung der jeweils geltenden Gesetze und Compliance-Anforderungen. Unsere Mitarbeiter:innen halten sich an den grenke Verhaltenskodex zur Sicherstellung des gegenseitigen Respekts und Vertrauens im Verhältnis mit Kunden und Fachhandelspartnern (vgl. grenke Verhaltenskodex, grenke Lieferantenkodex, vgl. auch Kapitel ESRS G1 „Unternehmensführung“ und Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Verfahren zur Einbeziehung von Kunden und Fachhandelspartnern
Unsere Kunden und Fachhandelspartner beziehen wir aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung unserer Serviceleistungen mit ein. In unseren 33 Ländern sind wir mit 132 Standorten vertreten.
Zusätzlich befragten wir 2024 auch unsere Managing Directors in den Ländern zu ihren Vertriebsmaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Kundenbindung sowie -zufriedenheit.
Die Ergebnisse beider Umfragen flossen in die Weiterentwicklung der nachfolgend erläuterten Maßnahmen ein.
Weiteres Feedback unserer KMU-Kunden sowie Fachhandelspartner erhalten wir durch deren Teilnahme an verschiedenen Befragungen. Zudem können über unser Hinweisgebersystem, die grenke Integrity Line, Hinweise an uns kommuniziert werden (vgl. Kapitel G1 „Unternehmensführung – Maßnahmen“ unter „grenke Integrity Line“).
Zusammenfassend zeigten sowohl unsere Kunden als auch Fachhandelspartner eine hohe Zufriedenheit mit grenke als Partner. Auf einer Skala von 1 (sehr unzufrieden) bis 5 (sehr zufrieden) ergaben die Antworten unserer Kunden und Fachhandelspartner eine Durchschnittsbewer tung von 4,0. Die Antworten unserer Kunden ergaben eine Durchschnittsbewertung von 3,85.
Für rund zwei Drittel der teilnehmenden Kunden und Fachhandelspartner ist grenke der einzige oder wichtigste Partner bzw. Leasing anbieter. Zwei Drittel unserer Fachhandels partner gaben an, dass grenke für sie die erste Wahl als Leasingpartner sei, und bewerteten die Partnerschaft mit folgenden Eigenschaften: vertrauenswürdig, zuverlässig und persönlich. Auch unsere Kunden bewerteten die Partnerschaft als zuverlässig und vertrauenswürdig.
2025 planen wir die Durchführung der Befragung unserer Kunden und Partner in weiteren Ländern. Wir setzen unseren Fokus auf einfache und schnelle Finanzierungslösungen sowie einen persönlichen Service für unsere Fachhandels partner und KMU-Kunden. Im Rahmen unserer diesjährigen Wesentlichkeitsanalyse identifizier ten wir potenzielle Vertrauens- sowie Reputationsverluste durch Missachtung der Bedürf nisse unserer Kunden als wesentliches Risiko für unseren Geschäftserfolg. Zur Sicherstellung der Zufriedenheit unserer Kunden und Fach unter entwickeln wir unsere Lea- sing- und Mietlösungen sowie unseren Service kontinuierlich weiter.
S4-1/SBM-219/SBM-320: Strategien im Zusammenhang mit Kunden und Fachhandelspartnern
Unsere Kunden und Fachhandelspartner bezie hen wir aktiv in den Prozess der Weiterentwick lung unserer Serviceleistungen mit ein. In unseren 33 Ländern sind wir mit 132 Standorten ver treten.
Weiteres Feedback unserer KMU-Kunden sowie Fachhandelspartner erhalten wir durch deren Teilnahme an verschiedenen Befragungen. Zudem können über unser Hinweisgebersystem, die grenke Integrity Line, Hinweise an uns kommuniziert werden (vgl. Kapitel G1 „Unternehmensführung – Maßnahmen“ unter „grenke Integrity Line“).
Zusammenfassend zeigten sowohl unsere Kunden als auch Fachhandelspartner eine hohe Zufriedenheit mit grenke als Partner. Auf einer Skala von 1 (sehr unzufrieden) bis 5 (sehr zufrieden) ergaben die Antworten unserer Kunden und Fachhandelspartner eine Durchschnittsbewertung von 4,0. Die Antworten unserer Kunden ergaben eine Durchschnittsbewertung von 3,85.
Für rund zwei Drittel der teilnehmenden Kunden und Fachhandelspartner ist grenke der einzige oder wichtigste Partner bzw. Leasing anbieter. Zwei Drittel unserer Fachhandels partner gaben an, dass grenke für sie die erste Wahl als Leasingpartner sei, und bewerteten die Partnerschaft mit folgenden Eigenschaften: vertrauenswürdig, zuverlässig und persönlich. Auch unsere Kunden bewerteten die Partnerschaft als zuverlässig und vertrauenswürdig.
2025 planen wir die Durchführung der Befragung unserer Kunden und Partner in weiteren Ländern. Wir setzen unseren Fokus auf einfache und schnelle Finanzierungslösungen sowie einen persönlichen Service für unsere Fachhandels partner und KMU-Kunden.
Im Rahmen unserer diesjährigen Wesentlichkeitsanalyse identifizier ten wir potenzielle Vertrauens- sowie Reputationsverluste durch Missachtung der Bedürf nisse unserer Kunden als wesentliches Risiko für unseren Geschäftserfolg. Zur Sicherstellung der Zufriedenheit unserer Kunden und Fach handelspartner entwickeln wir unsere Lea- sing- und Mietlösungen sowie unseren Service kontinuierlich weiter.
Lagebericht für die grenke AG 141
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Bericht des
Aufsichtsrats
Aktie &
Investor Relations
Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
Kontakt
S4-2: Verfahren zur Einbeziehung von Kunden und Fachhandelspartnern
Unsere Kunden und Fachhandelspartner beziehen wir aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung unserer Serviceleistungen mit ein.
Im Rahmen unserer diesjährigen Wesentlichkeitsanalyse identifizier ten wir potenzielle Vertrauens- sowie Reputationsverluste durch Missachtung der Bedürf nisse unserer Kunden als wesentliches Risiko für unseren Geschäftserfolg. Zur Sicherstellung der Zufriedenheit unserer Kunden und Fach handelspartner entwickeln wir unsere Lea- sing- und Mietlösungen sowie unseren Service kontinuierlich weiter.
Lagebericht für die grenke AG 141
Finanzkalender &
Kontakt# Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
19 Angabepflicht im Zusammenhang mit ESRS 2 SBM-2 – Interessen und Standpunkte der Interessenträger
20 Angabepflicht im Zusammenhang mit ESRS 2 SBM-3 – Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktionärs- & Investor Relations
- Lagebericht
- Konzern-Jahresabschluss
- Finanzkalender
- Kontakt
Maßnahmen
Hub-Struktur im Vertrieb
Unsere aktiven Fachhandelspartner unterstüt- zen wir ebenfalls durch regelmäßige Schulun- gen, Informationsangebote und -materialien sowie dezidierte Marketingangebote, die sie an die Leasingnehmer weitergeben können. Die Zufriedenheit unserer bestehenden Kunden und Partner stärken wir durch eine hohe Ser- vicequalität sowie die Anpassung und Weiter- entwicklung unserer Lösungen.
Auch im Hinblick auf die – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen noch recht neuen – Nachhaltigkeitsthemen möchten wir unseren Fachhandelspartnern als starker Part- ner zur Seite stehen. Entsprechende Maßnah- men wie den grenke Sustainability Index oder das SEED-Programm in Frankreich erläutern wir im Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und An- passung an den Klimawandel – Maßnahmen“.
// Weiterentwicklung unserer Vertriebsstruktur im Tagesgeschäft erfolgt über unterschiedliche Kanäle, insbesondere telefonisch oder per E- Mail. Die Erreichbarkeit für die Anliegen unserer Kunden und Partner stellt insbesondere der Innendienst sicher. Durch Einführung überre- gionaler Hubs sowie einer klareren Aufgaben- trennung ermöglichen wir unseren Mitarbei- ter:innen aus dem Vertrieb mehr Fokus für ihre Aufgaben und die bedarfsgerechte Betreuung unserer KMU-Kunden und Fachhandelspartner. Hub-Strukturen haben wir bereits in Deutsch- land, Österreich, Dänemark, Spanien, Italien, Schweden, Finnland, Belgien, Irland und in den Vereinigten Arabischen Emiraten umgesetzt.
Unterstützende Angebote für unsere Fach- handelspartner
Unsere Fachhandelspartner nutzen grenkes Finanzierungslösungen als vertriebsunterstützen- des Instrument für ihre eigene Geschäftsentwick- lung. Ein effektives Onboarding und Schulungen der Händler stellen das Verständnis für unsere Produkte sowie die leasingspezifischen Prozesse sicher und geben Raum für individuelle Gestal- tung der Zusammenarbeit (vgl. Richtlinie „Verant- wortungsvolle Finanzdienstleistungen“).
Die Entwicklung neuer, digitaler Kanäle treiben wir auch im Jahr 2025 weiter voran (vgl. gren- ke Nachhaltigkeitsstrategie, Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie – Strategische Ziele und Handlungsfelder“).
Der Vertrieb über spezialisierte Fachhandels- partner (indirekter Vertrieb) macht 2024 weiter- hin den Großteil unseres Geschäfts aus. Neben unseren Angeboten zur Finanzierung von Leasinginvestitionen ergänzt die grenke Bank AG unser Produktangebot mit passge- nauen Kredit- und Bankinglösungen für unsere KMU-Kunden. Auch im Geschäftsjahr 2024 setzte die grenke Bank AG wieder das Mikro- kreditgeschäft am Markt mit dem Bundesmi- nisterium für Arbeit und Soziales (Abk.: BMAS) um. Mit diesem ermöglichen wir Unternehmen sowie Unternehmensgründern den Zugang zu Krediten mit einer Einzelkreditsumme von bis zu 25 TEUR und tragen zur Stärkung von KMU sowie zur Sicherung der mit diesen Betrieben verbundenen Arbeitsplätzen bei.
Zu erheblichen Investitionsausgaben kam es in diesem Geschäftsjahr im Bereich der Kunden- zufriedenheit und -sicherheit und somit in Bezug auf unsere Verbraucher und Endnutzer nicht. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren das Händlerportfolio weiter auszubauen und die Bindung zu bestehenden Partnern zu intensi- vieren. Zudem möchten wir die Anzahl unserer KMU-Kunden weiter steigern (vgl. Kapitel 1 Grundlagen des Konzerns „Grundlagen des Konzern“ unter 1.1.3 „Expansionsmodell“).
Digitale Prozesse und Kanäle
Mit der zunehmenden Digitalisierung verändert sich auch die Erwartungshaltung unserer KMU- Kunden und Fachhandelspartner an unseren Service. Durch Automatisierung unserer inter- nen Prozessabläufe möchten wir ein effizientes Onboarding unserer Leasingnehmer sowie eine Kreditprüfung in der Vertragsanbahnung sicherstellen. Auch während der Vertragslauf- zeit ist es unser Ziel, die Rechnungsstellungen sowie die Kommunikation möglichst vollständig digital zu gestalten (vgl. Kapitel ESRS E1 „Kli- maschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maßnahmen“ unter „eInvoice“ und „Digitales Kundenportal“).
Wir legen weiterhin einen Schwerpunkt auf die Erweiterung unserer Vertriebskanäle um digitale Lösungen, beispielsweise in Form von Anbindungen an die Onlineshops unserer Partner. Für grenke bieten digitale und daten- getriebene Prozesse zudem Chancen für die Weiterentwicklung unserer Risikobetrach- tungen. Die Digitalisierung unserer Prozesse
S4-3, S4-4, MDR-A: Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen
Eine Mischung aus virtuellen Kommunikationsformaten und persönlichem Kontakt bewährt sich als Erfolgsfaktor für unser Geschäftsmodell. Die Kommunikation im Tagesgeschäft erfolgt über unterschiedliche Kanäle, insbesondere telefonisch oder per E- Mail. Die Erreichbarkeit für die Anliegen unserer Kunden und Partner stellt insbesondere der Innendienst sicher. Durch Einführung überre- gionaler Hubs sowie einer klareren Aufgaben- trennung ermöglichen wir unseren Mitarbei- ter:innen aus dem Vertrieb mehr Fokus für ihre Aufgaben und die bedarfsgerechte Betreuung unserer KMU-Kunden und Fachhandelspartner.
Die Befragung unserer Fachhandelspartner und Kunden bauen wir zukünftig aus, um die Wirksamkeit unserer Maßnahmen in die Ziel- erreichung einbeziehen zu können.
Zusammengefasster Lagebericht
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
S4-5: Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung negativer Auswirkungen
Die Fortschritte dieser Maßnahmen messen wir über die anteilige Verteilung von Händler- auch Direktvertrieb, über die absolute Anzahl an KMU-Kunden und Fachhandelspartner den Ergebnissen aus unseren Zufriedenheits- befragungen. Zudem messen wir die prozen- tuale Dauer der Beziehungen. Aus unserem Bankgeschäft werten wir zur Messung der Kunden-zufriedenheit auch die Veränderungen aus dem Mikrokreditgeschäft aus (vgl. unter „Zielsetzungen und Kennzahlen“ in diesem Ka- pitel ESRS S4). Für die Nachverfolgung dieser Maßnahmen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Zielsetzungen.
Zielsetzungen und Kennzahlen
Anzahl Fachhandelspartner
| 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|
| per 31. Dezember 2024 | 39.409 | 36.164 | 33.412 | 29.703 |
Aufteilung Vertrieb in Prozent
| 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|
| Vertrieb über Fachhandelspartner | 83,2 | |||
| Direktvertrieb | 16,8 |
KMU-Kunden
| 2023 | 2024 | |
|---|---|---|
| per 31. Dezember 2024 | 517.146 | 523.502 |
Zusammengefasster Lagebericht
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
Ergänzende Finanzierungsangebote der grenke Bank
Ein Indikator für die Zufriedenheit unserer Fachhandelspartner ist die Dauer unserer Geschäftsbeziehungen. Im Geschäftsjahr 2024 arbeiteten wir weiterhin mit 59,8 Prozent (2023: 62 Prozent) unserer aktiven Fach- handelspartner21 bereits länger als drei Jahre zusammen.
Dauer der Geschäftsbeziehungen (aktive Fachhandelspartner) in Prozent
| Dauer | Aktive Fachhandelspartner 2024 | Aktive Fachhandelspartner 2023 | Veränderung (PP) | Veränderung (%) |
|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | 25,1 | 23,2 | 1,9 | – |
| 1–3 Jahre | 15,2 | 14,8 | 0,4 | – |
| 3–5 Jahre | 10,1 | 14,9 | –4,8 | – |
| 5–10 Jahre | 28,2 | 27,3 | 0,9 | – |
| >10 Jahre | 21,5 | 19,8 | 1,7 | – |
Die Treue unserer Leasingnehmer gibt uns Aufschluss über ihre Zufriedenheit mit unserem Produktangebot und Service. Im Geschäftsjahr 2024 schloss grenke 4.994 Finanzierungen im Direktkundenbereich ab (2023: 4.384 Finan- zierungen). Dabei entfiel ein Anteil von 42 Pro- zent (2023: 43 Prozent) auf Folgeverträge im Vergleich zur Gesamtzahl aller Verträge im Direktvertrieb.
Ergänzende Finanzierungsangebote
Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnet die grenke Bank insgesamt 12.220 Geschäftsgirokonten und Darlehenskonten (2023: 12.635 Konten). So gewährte die grenke Bank AG im Ge- schäftsjahr eine Anzahl von 2.034 Mikrokredi- ten (2023: 2.393).
| Veränderung | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| Anzahl neu vergebener Mikrokredite in Zusammenarbeit mit dem BMAS | –15 | 2.034 | 2.393 |
| davon Anteil der Mikrokreditnehmer, die einen Migrationshintergrund haben | –5 | 19 % | 20 % |
| daraus geplanter Zuwachs an Arbeitsplätzen durch die Umsetzung der Vorhaben | –27 | 1.240 | 1.691 |
| Verwalteter Bestand staatlich geförderter Mikrokredite zum Ablauf des Geschäftsjahres (in EUR) | –6 | 91.326 | 96.933 |
Positive Auswirkungen in der Wert- schöpfungskette und Chancen für unseren Geschäftserfolg
Der Kern unseres Leasinggeschäftsmodells ist seit jeher, KMU-Kunden den Zugang zu Finanzierungen zu ermöglichen.# Zusammengefasster Lagebericht
Der Aufbau und die Pflege langfristiger Beziehungen zu unseren Kunden und Partnern ist die Grundlage unseres Geschäftserfolgs. Diese eröffnen uns weiterhin Chancen für die Weiterentwicklung unserer Lösungen und Innovationen.
Nichtfinanzielle Konzernerklärung
Als aktive Fachhandelspartner verstehen wir diejenigen, die uns in den letzten 365 Tagen mindestens eine Anfrage gesendet haben.
| STRATEGIE & GOVERNANCE | MASSNAHMEN # Zusammengefasster Lagebericht
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lenwert von mindestens 1.000 Arbeitnehmerin- scheprävention. des Konzerns“ unter 1.3.3 „Nichtfinanzielle nen und Arbeitnehmern im Inland nicht über- Leistungsindikatoren“. schreitet und es bereits absehbar ist, dass wir Unsere Prozesse zur Geldwäscheprävention diesen 2025 nicht überschreiten. Wir werden entwickeln wir kontinuierlich weiter. Erzielte G1-2: mit Blick auf unsere Wachstumsstrategie und Fortschritte umfassen die methodische Weiter- Achtung der Menschenrechte und das Ma- Bekenntnisse in Bezug auf ESG die Analysen entwicklung der Risikoanalyse und die damit nagement der Beziehung zu Lieferanten und Planungen geeigneter Maßnahmen zur einhergehende Ableitung geldwäscherecht- Zusammengefasster Lagebericht die Sicherstellung von LkSG- bzw. ESG-Complian- licher Sicherungsmaßnahmen und Kontroll- Grundlagen des Konzerns ce im Austausch mit allen involvierten Fachab- handlungen sowie die Implementierung eines Wirtschaftsbericht teilungen dennoch fortsetzen. Monitoring-Tools zur systemischen, auto- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 matisierten und fortlaufenden Überwachung Veränderung in den Organen der Gesellschaft unserer Geschäftsbeziehungen. 2024 setzten wir einen neuen Gruppenstandard auf und Risikobericht stärkten die lokalen Verantwortlichkeiten in Chancen- und Prognosebericht unseren Tochtergesellschaften. Zur Verbes- Übernahmerelevante Angaben serung des geldwäscherechtlichen Risikoma- Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht nagements überarbeiteten wir unsere internen Prozesse konzeptionell. Durch Inbetriebnahme eines IT-gestützten Monitoring-Tools erhöhten wir beispielsweise die Prozesssicherheit und -effizienz in ehemals manuellen Abläufen.
Die Wahrung von Menschenrechten ist für uns selbstverständlich. Unseren Umgang und Regelungen für Gleichbehandlung, Antidiskriminierung und Achtung der Menschenrechte beschreiben wir in unseren Richtlinien und Kodizes (vgl. grenke Verhaltenskodex, grenke Lieferantenkodex, vgl. auch Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Weiter verbesserten wir auch unsere Aufnahme- und Reaktionsprozesse konzeptionell. Durch Inbetriebnahme eines IT-gestützten Monitoring-Tools erhöhten wir beispielsweise die Prozesssicherheit und -effizienz in ehemals manuellen Abläufen.
Know-Your-Customer-Prozesse (KYC)
Alle geldwäscherelevanten Geschäftsbeziehun- gen werden im gesetzlichen Rahmen anhand eines Know-Your-Customer-Prozesses (KYC) auf Grundlage von Kundendaten geprüft. Dieser beinhaltet sowohl die Identifizierung als auch die Feststellung der wirtschaftlich Berechtigten, deren PEP-Status (politisch ex- ponierte Personen) und des Vorhandenseins auf nationalen und internationalen Sanktions- und Embargolisten von EU und OFAC. Die für die grenke AG agierenden zuverlässigen Drit- ten gemäß § 17 Abs. 5 GwG werden darüber hinaus regelmäßig zu geldwäscherechtlichen Vorgaben und Entwicklungen geschult und informiert (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Compliance-Officer
Lokale Compliance-Officer bzw. Compliance- verantwortliche in den jeweiligen Ländern ha- ben die Aufgabe sicherzustellen, dass unsere Standards national wie international eingehal- ten werden. Die lokalen Compliance-Officer berichten sowohl an die lokale Geschäftslei- tung als auch an den Compliance-Beauftragten der grenke Gruppe, der die wesentlichen Infor- mationen an das zuständige Vorstandsmitglied übermittelt. Er unterstützt den Gesamtvorstand ferner bei der Vermeidung von Gesetzesver- stößen, Korruption und dolosen Handlungen sowie bei der Aufklärung zweifelhafter Fälle.
Der zuständige Vorstand erhält einen Compli- ance-Jahresbericht. Ferner informiert die Compli-ance-Funktion der Gruppe den Vorstand und Aufsichtsrat über alle wesentlichen Erkenntnis-se mittels eines Compliance-Jahresberichts.
Compliance-Management-System
Unser Ziel ist es, mit dem gruppenweiten Com-pliance-Management-System (CMS) den viel-fältigen internationalen Anforderungen gerecht zu werden und somit operationellen Risiken und Verunsicherungen souverän entgegen-zuwirken können. In diesem Rahmen wird unter Wahrung der Vertraulichkeit das Risikopotenzial für Non-Compliance-Fälle (einschließlich Korruptions- und Geldwäsche- risiken) von den Länderorganisationen jährlich analysiert. Vor und nach der Übernahme von Gesellschaften werden Due-Diligence-Prozes-se durchgeführt. Diese Prozesse stellen zum Beispiel sicher, dass die Ermittlung, Ver- meidung, Minderung oder Beendigung eines potenziellen oder tatsächlichen Engagements in der Herstellung oder dem Verkauf umstritte-ner Waffen möglich ist (vgl. grenke Verhaltens-kodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). grenke sichert Hinweisgebern, die verantwor-tungsbewusst und in gutem Glauben einen Sachverhalt gemeldet haben, Schutz vor mög-lichen Repressalien im Rahmen des rechtlich Möglichen zu. Der Schutz erstreckt sich auch auf Personen, die die Hinweisgeber bezie-hungsweise die Untersuchung unterstützen. Dieser Schutz ist in einer Richtlinie verankert. Hierbei berücksichtigt grenke internationale Gesetze zum Hinweisgeberschutz – zum Bei-spiel die EU-Direktive zum Hinweisgeberschutz und die entsprechenden Umsetzungsgesetze (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-menwerke“).
Hinweisgeberplattform – grenke Integrity Line
Mit unserer Hinweisgeberplattform grenke Integrity Line ermöglichen wir unseren Mit-arbeiter:innen, den Leasingnehmern und Geschäftspartnern sowie Dritten, uns stets unter Wahrung der Vertraulichkeit auf mögliche Regelverstöße aufmerksam zu machen. Unser Hinweisgebersystem haben wir aus-drücklich auch für menschen- und umwelt-rechtbezogene Meldungen geöffnet. Jede Meldung wird zunächst dahingehend geprüft, ob es sich um einen Hinweisgeberfall oder um eine Beschwerde handelt. Mit den gemeldeten Informationen gehen wir verantwortungsbe-wusst und in gutem Glauben um. Verstößen gegen geltendes Recht begegnet grenke mit adäquaten Maßnahmen.
Compliance- und Anti-Financial Crime-Reviews
Unsere Tochtergesellschaften werden im Zuge von Compliance- und Geldwäsche-Reviews re-gelmäßig überprüft. Den regelmäßigen Turnus der sogenannten Anti-Finacial Crime-Reviews haben wir 2024 hin zu einem risikoorientierten Turnus weiterentwickelt. Tochtergesellschaf-ten mit einem höheren Beitrag zum Konzern-ergebnis werden dadurch verstärkt überwacht. Die Compliance-Reviews fokussieren sich immer stärker auf die relevanten Märkte (vgl. grenke Verhaltenskodex, vgl. auch Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-menwerke“ und vgl. auch Kapitel G1 „Unter-nehmensführung -Zielsetzungen und Kenn-zahlen“ unter „Compliance- und Anti-Financial Crime-Reviews“).
Die jährliche Auditplanung wird durch die Ergebnisse der vorangegangenen Compliance- und Geldwäsche-Reviews mitbestimmt. Die Erkenntnisse aus den Reviews fließen in die jährliche Auditplanung. Bisheri-ge Schwerpunkte konzentrierten sich auf die Nachhaltigkeitsstrategie, die Angemessenheit und Wirksamkeit der etablierten Prozesse, die Nichtfinanzielle Berichterstattung, die Erstel-lung des Corporate Carbon Footprints sowie den Green Bond. In jedem Fall erfolgt die Prü-fung der internen Prozesse und die Erfüllung der Dokumentationspflichten.
Im Fall von Anhaltspunkten eines Verdachts-moments auf Geldwäsche, Terrorismusfinan-zierung sowie strafbare Handlungen stehen unseren Mitarbeiter:innen verschiedene interne Wege zur Meldung zur Verfügung. Die jewei-ligen Geldwäschebeauftragten in der Gruppe leiten die Verdachtsfälle unverzüglich den nationalen Vorgaben entsprechend an die zu-ständigen Behörden weiter.
Legal Monitoring
Rechtliche Neuerungen werden deutschland-weit über das sogenannte Legal Monitoring toolbasiert an die relevanten Fachabteilungen kommuniziert. Diese bewerten die Neuerungen hinsichtlich Relevanz und Risiko für grenke und passen, soweit erforderlich, die schriftlich fixierte Ordnung an die neue Rechtslage an.
Internal Audit
Die Umsetzung bzw.
Datenschutz
Wir entwickeln unser Datenschutzmanage-mentsystem kontinuierlich weiter, um die Datenverarbeitung im Konzern rechtskonform auszuführen, potenzielle Verstöße frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die europäische Datenschutz-grundverordnung (DSGVO) hat für eine daten-schutzrechtliche Harmonisierung innerhalb der Europäischen Union gesorgt.
148
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktie & Finanzkalender
- Konzern- Abschluss
- Investor Relations
- grenke AG Kontakt
149
In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktie & Finanzkalender
- Konzern- Abschluss
- Investor Relations
- grenke AG Kontakt
Compliance-relevante Kommunikation verankert. Weiterführende Konzernrichtlinien regeln den Umgang mit Interessenkonflikten, Spenden und Sponsorings sowie Zuwendun-gen in Form von Geschenken oder Einla-dungen. Mit diesen und den weiteren zuvor erläuterten Maßnahmen treten wir potenzieller Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie strafbaren Handlungen präventiv entgegen. (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Alle Mitarbeiter:innen des Vertriebs werden zusätzlich durch entsprechende Kommuni-kationsmaßnahmen und in Abstimmung mit der Vertriebsleitung über aktuelle Complian-ce-relevante Themen wie Sanktionen gegen Russland, Cyberfraud, Compliance-Risiken und den Umgang mit Geschenken informiert (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rah-menwerke“).# Zusammengefasster Lagebericht
150
Bericht des Aktie &
Lagebericht Konzern-
Jahresabschluss Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations
Implementierung wird Internal Audit erbringt im Auftrag des Vorstands unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen in der grenke AG und in der grenke Gruppe. Um die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer effektiven Prozessen und Kontrollen der Governance- und Compliance-Struktur zu gewährleisten, messen wir als einen unserer TOP-KPI den Anteil der durch Internal Audit abgeschlossenen Prüfungen im Vergleich zur Gesamtzahl der für das Geschäftsjahr geplanten Prüfungen.
grenke vertritt eine Nulltoleranzpolitik gegen- über Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie strafbaren Handlungen wie insbesondere aktiver und passiver Korruption. Dies ist so- wohl in unserem Verhaltenskodex (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“) als auch im Lieferantenkodex (vgl. grenke Lieferantenkodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“) verankert.
Im Geschäftsjahr 2024 führten wir die Erweite- rungen der Schutzbedarfsanalyse fort. Dies er- möglicht uns eine noch genauere Risikobewer- tung und darauf aufbauende Maßnahmen zum Schutz unserer Daten und Systeme. Weiterhin führten wir im Geschäftsjahr zwei Cyberaudits und acht Security Penetration Tests durch.
Im Rahmen unserer Business-Impact-Ana- lyse werden unsere Prozesse unter anderem nach der wirtschaftlichen Relevanz für gren-ke eingestuft. Dabei unterscheiden wir nach unterschiedlichen Ausfallzeiten. Die Einstufung wird auf die einzelnen Prozesskomponenten aus Infrastruktur, IT, Personal und Dienstleis-tern übertragen und mit den Verantwortlichen abgestimmt. Die gewonnenen Erkenntnisse prüft das Business-Continuity-Management (BCM) auf Plausibilität. Etwaige Anpassungen erfolgen in Rücksprache mit den jeweiligen Fachbereichen und insbesondere mit der IT.
Die Transparenzsteigerung bildet die Grundla-ge für weitere risikoreduzierende Maßnahmen. Beispiele für ergriffene Maßnahmen beinhalten die Umstellung der IT-Plattformen sowie die Stärkung und Umstrukturierung strategischer Sicherheitskonzepte.
2024 führten wir eine Phishing-Simulation zur Steigerung der Sensibilität bei unseren Mitarbeiter:innen durch. Diese soll auch zu- künftig weiter durchgeführt werden. Zudem entwickelten wir unseren Intranetauftritt zum Thema Informationssicherheit weiter. Über die Intranetseite können interne Meldungen zu potenziellen Sicherheitsvorfällen vorgenommen werden (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Unsere Datenschutzrichtlinie gibt die konzern-weit verbindlichen Vorgaben für den Daten-schutz vor (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapi-tel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Die Datenschutzorgani-sation der grenke AG wurde zudem personell gestärkt. Bei der grenke AG sowie zahlreichen Tochtergesellschaften wurde entsprechend der gesetzlich geforderten Vorgaben Datenschutz-beauftragte bestellt. Darüber hinaus besteht für Tochtergesellschaften die Möglichkeit, auch ohne gesetzliche Verpflichtung Datenschutz-beauftragte zu benennen. Die Datenschutz-beauftragten und die Datenschutzorganisation stehen den Fachbereichen, Tochtergesellschaf-ten und der Belegschaft, aber auch unseren Kunden und Geschäftspartnern als fachkom-petente Kontaktpersonen zur Seite.
Alle Mitarbeiter:innen werden in zielgruppen-orientierten und modular aufgebauten Schulun-gen im Umgang mit den Themenschwerpunk-ten der Informationssicherheit sensibilisiert. Der modulare Aufbau der Schulungen ermöglicht es, zeitnah und zielgerichtet auf sich verän-dernde Zustände wie z. B. die erhöhte Anzahl von Phishing-Versuchen zu reagieren (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh-mens – Zielsetzungen und Kennzahlen“).
Unsere Mitarbeiter:innen werden im Bereich Datenschutz jährlich durch Pflichtschulungen sowie fortlaufend durch Informationen im Intranet über die aktuellen Anforderungen und Entwicklungen informiert.
Business-Continuity-Management
Im Rahmen eines ganzheitlichen Business-Continuity-Managements (BCM) koordiniert der gleichnamige Fachbereich den Rahmen und die Methodik für das Notfallmanagementsys-tem. Das BCM stellt sicher, dass einheitliche Vorgaben und Werkzeuge für die Erstellung und Pflege von BCM-Plänen zur Verfügung stehen, und unterstützt die Fachabteilungen bei deren Umsetzung.
Im Rahmen unserer Business-Impact-Analyse (BIA) wird die Kritikalität der Prozesse anhand ihrer wirtschaftlichen Relevanz für grenke be-urteilt. Dabei werden die zulässigen Ausfall-zeiten durch die Fachbereiche bestimmt. Die Fachbereiche übertragen die Ergebnisse auf die relevanten Prozesskomponenten und stimmen diese mit den jeweiligen Verantwortlichen ab. Das BCM übernimmt die Koordination des BIA-Prozesses und prüft die Plausibilität der ge-wonnenen Erkenntnisse. Notwendige Anpassungen werden durch die Fachbereiche in enger Abstimmung mit der IT und unter Einhaltung der BCM-Vorgaben umgesetzt (vgl. grenke Verhal-tens kodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensport-rait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Informationssicherheit
Wir entwickeln unser Informationssicherheits-management-System regelmäßig und anlass-bezogen weiter, um den uns anvertrauten und von uns verarbeiteten Informationen mit einem angemessenen Schutzniveau zu begegnen (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Un-ternehmensportrait – Richtlinien und Rahmen-werke“). Dabei halten wir uns an die Vorgaben der einschlägigen Verordnungen, Gesetze und Standards, insbesondere der Mindestanfor-derungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie zukünftig der DORA-Verordnung (Digital Operational Resilience Act) der EU-Kommission mit dem Ziel, einen einheitlichen Rahmen für ein effektives und umfassendes Management von Cybersicherheits- und IKT-Risiken auf den Finanzmärkten zu schaffen, sowie die banken-aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) und deren Fortschreibung. Die Maßnah-men, Prozesse und Kontrollen orientieren sich an dem Standard DIN ISO 27001 sowie dem IT-Security-Reifegradmodell nach COBIT (inter-national anerkanntes Rahmenwerk zur IT-Gover-nance) und werden sukzessive ausgebaut.
Qualitätsmanagement
Das Qualitätsmanagement ist zentraler Be-standteil unserer Unternehmensphilosophie, des Risikomanagements und unserer Due-Dili-gence-Prozesse. Der sogenannte Qualitätsma-nagement-Regelkreis beschreibt die wesent-lichen Bausteine Qualitätspolitik, Qualitätsziele, Programme und Projekte, Qualitätsaudits und Qualitätsreview. Im Rahmen des Qualitäts-management-Regelkreises führen wir interne
Für 2025 planen wir die Einführung eines neuen Tools zur systematischen Unterstützung unseres Business-Impact-Managements.
Regelmäßige Network-Calls fügen wir über mehrere Abteilungen, die im Aus-tausch mit internen und externen Stakeholdern stehen (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstra-tegie – Stakeholderdialog“).
Unser Vorstand wird regelmäßig über den aktuellen Status des Informationssicherheits- sowie des Business-Continuity-Managements informiert. Dabei liegt der Fokus des BCM auf der Koordination und Abstimmung mit den Bereichen Compliance, Datenschutz und Risikomanagement, um die Effektivität und Ein-heitlichkeit der Maßnahmen im Unternehmen sicherzustellen.
QM-Teams
Newsletter
Kommunikation
Interne Kommunikation
Die interne Kommunikation wird durch die Abteilung Corporate Communications gesteu-ert. Sie dient in erster Linie zur Information, Orientierung, Motivation und zum Austausch für unsere Mitarbeiter:innen weltweit. Sie zielt darauf ab, über aktuelle Entwicklungen im Unter-nehmen zu informieren, unseren Mitarbeiter:in-nen die Möglichkeit des direkten Feedbacks an den Vorstand zu geben, und ist damit auch Teil der Unternehmenskultur.
Anhang
Interner Audit
Im Auftrag des Vor-standes unabhängige und objektive Prü-fungs- und Beratungsdienstleistungen in der grenke AG und in der grenke Gruppe. Um die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer effektiven Prozessen und Kontrollen der Gover-nance- und Compliance-Struktur zu gewähr-leisten, messen wir als einen unserer TOP-KPI den Anteil der durch Internal Audit abgeschlos-senen Prüfungen im Vergleich zur Gesamtzahl der für das Geschäftsjahr geplanten Prüfungen.
DSGVO und nationale Gesetzgebungen
grund unserer Geschäftstätigkeit orientieren wir ebenfalls toolbasiert nachverfolgt. Die Orga-ne werden über die wesentlichen rechtlichen Neuerungen mittels des regelmäßigen Compli-ance-Reportings informiert. Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer effektiven Prozessen und Kontrollen der Gover-nance- und Compliance-Struktur zu gewähr-leisten, messen wir als einen unserer TOP-KPI den Anteil der durch Internal Audit abgeschlos-senen Prüfungen im Vergleich zur Gesamtzahl der für das Geschäftsjahr geplanten Prüfungen.
Die Umsetzung der datenschutz-rechtlichen Anforderungen auch die Berück-sichtigung nationaler Gesetzgebungen der Märkte, die dazu führen, dass neben den Be-stimmungen der DSGVO in einzelnen Mitglied-staaten weiterhin unterschiedliche Regelungen zum Datenschutz greifen.
G1-3: Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung
Unsere Datenschutzrichtlinie gibt die konzern-weit verbindlichen Vorgaben für den Daten-schutz vor (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapi-tel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Die Datenschutzorgani-sation der grenke AG wurde zudem personell gestärkt. Bei der grenke AG sowie zahlreichen Tochtergesellschaften wurde entsprechend der gesetzlich geforderten Vorgaben Datenschutz-beauftragte bestellt. Darüber hinaus besteht für Tochtergesellschaften die Möglichkeit, auch ohne gesetzliche Verpflichtung Datenschutz-beauftragte zu benennen. Die Datenschutz-beauftragten und die Datenschutzorganisation stehen den Fachbereichen, Tochtergesellschaf-ten und der Belegschaft, aber auch unseren Kunden und Geschäftspartnern als fachkom-petente Kontaktpersonen zur Seite.
Alle Mitarbeiter:innen werden in zielgruppen-orientierten und modular aufgebauten Schulun-gen im Umgang mit den Themenschwerpunk-ten der Informationssicherheit sensibilisiert. Der modulare Aufbau der Schulungen ermöglicht es, zeitnah und zielgerichtet auf sich verän-dernde Zustände wie z. B. die erhöhte Anzahl von Phishing-Versuchen zu reagieren (vgl. Kapitel ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh-mens – Zielsetzungen und Kennzahlen“).
Unsere Mitarbeiter:innen werden im Bereich Datenschutz jährlich durch Pflichtschulungen sowie fortlaufend durch Informationen im Intranet über die aktuellen Anforderungen und Entwicklungen informiert.
Informationssicherheit und Business Continuity Management
Im Geschäftsjahr 2024 führten wir die Erweite-rungen der Schutzbedarfsanalyse fort. Dies er-möglicht uns eine noch genauere Risikobewer-tung und darauf aufbauende Maßnahmen zum Schutz unserer Daten und Systeme. Weiterhin führten wir im Geschäftsjahr zwei Cyberaudits und acht Security Penetration Tests durch.
Im Rahmen unserer Business-Impact-Ana-lyse werden unsere Prozesse unter anderem nach der wirtschaftlichen Relevanz für gren-ke eingestuft. Dabei unterscheiden wir nach unterschiedlichen Ausfallzeiten. Die Einstufung wird auf die einzelnen Prozesskomponenten aus Infrastruktur, IT, Personal und Dienstleis-tern übertragen und mit den Verantwortlichen abgestimmt. Die gewonnenen Erkenntnisse prüft das Business-Continuity-Management (BCM) auf Plausibilität. Etwaige Anpassungen erfolgen in Rücksprache mit den jeweiligen Fachbereichen und insbesondere mit der IT.
Die Transparenzsteigerung bildet die Grundla-ge für weitere risikoreduzierende Maßnahmen. Beispiele für ergriffene Maßnahmen beinhalten die Umstellung der IT-Plattformen sowie die Stärkung und Umstrukturierung strategischer Sicherheitskonzepte.
2024 führten wir eine Phishing-Simulation zur Steigerung der Sensibilität bei unseren Mitarbeiter:innen durch. Diese soll auch zu-künftig weiter durchgeführt werden. Zudem entwickelten wir unseren Intranetauftritt zum Thema Informationssicherheit weiter. Über die Intranetseite können interne Meldungen zu potenziellen Sicherheitsvorfällen vorgenommen werden (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Im Rahmen eines ganzheitlichen Business-Continuity-Managements (BCM) koordiniert der gleichnamige Fachbereich den Rahmen und die Methodik für das Notfallmanagementsys-tem. Das BCM stellt sicher, dass einheitliche Vorgaben und Werkzeuge für die Erstellung und Pflege von BCM-Plänen zur Verfügung stehen, und unterstützt die Fachabteilungen bei deren Umsetzung.
Im Rahmen unserer Business-Impact-Analyse (BIA) wird die Kritikalität der Prozesse anhand ihrer wirtschaftlichen Relevanz für grenke be-urteilt. Dabei werden die zulässigen Ausfall-zeiten durch die Fachbereiche bestimmt. Die Fachbereiche übertragen die Ergebnisse auf die relevanten Prozesskomponenten und stimmen diese mit den jeweiligen Verantwortlichen ab. Das BCM übernimmt die Koordination des BIA-Prozesses und prüft die Plausibilität der ge-wonnenen Erkenntnisse. Notwendige Anpassungen werden durch die Fachbereiche in enger Abstimmung mit der IT und unter Einhaltung der BCM-Vorgaben umgesetzt (vgl. grenke Verhal-tens kodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensport-rait – Richtlinien und Rahmenwerke“).
Wir entwickeln unser Informationssicherheits-management-System regelmäßig und anlass-bezogen weiter, um den uns anvertrauten und von uns verarbeiteten Informationen mit einem angemessenen Schutzniveau zu begegnen (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Un-ternehmensportrait – Richtlinien und Rahmen-werke“). Dabei halten wir uns an die Vorgaben der einschlägigen Verordnungen, Gesetze und Standards, insbesondere der Mindestanfor-derungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie zukünftig der DORA-Verordnung (Digital Operational Resilience Act) der EU-Kommission mit dem Ziel, einen einheitlichen Rahmen für ein effektives und umfassendes Management von Cybersicherheits- und IKT-Risiken auf den Finanzmärkten zu schaffen, sowie die banken-aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) und deren Fortschreibung. Die Maßnah-men, Prozesse und Kontrollen orientieren sich an dem Standard DIN ISO 27001 sowie dem IT-Security-Reifegradmodell nach COBIT (inter-national anerkanntes Rahmenwerk zur IT-Gover-nance) und werden sukzessive ausgebaut.
Qualitätsmanagement und Weiterentwicklung
Das Qualitätsmanagement ist zentraler Be-standteil unserer Unternehmensphilosophie, des Risikomanagements und unserer Due-Dili-gence-Prozesse. Der sogenannte Qualitätsma-nagement-Regelkreis beschreibt die wesent-lichen Bausteine Qualitätspolitik, Qualitätsziele, Programme und Projekte, Qualitätsaudits und Qualitätsreview. Im Rahmen des Qualitäts-management-Regelkreises führen wir interne QM-Teams. Regelmäßige Network-Calls fügen wir über mehrere Abteilungen, die im Aus-tausch mit internen und externen Stakeholdern stehen (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstra-tegie – Stakeholderdialog“).
Unser Vorstand wird regelmäßig über den aktuellen Status des Informationssicherheits- sowie des Business-Continuity-Managements informiert. Dabei liegt der Fokus des BCM auf der Koordination und Abstimmung mit den Bereichen Compliance, Datenschutz und Risikomanagement, um die Effektivität und Ein-heitlichkeit der Maßnahmen im Unternehmen sicherzustellen.
Die interne Kommunikation wird durch die Abteilung Corporate Communications gesteu-ert. Sie dient in erster Linie zur Information, Orientierung, Motivation und zum Austausch für unsere Mitarbeiter:innen weltweit. Sie zielt darauf ab, über aktuelle Entwicklungen im Unter-nehmen zu informieren, unseren Mitarbeiter:in-nen die Möglichkeit des direkten Feedbacks an den Vorstand zu geben, und ist damit auch Teil der Unternehmenskultur.
Mitarbeiterinformation und Schulungen
ISO 27001 und COBIT
DORA-Verordnung
IT-Sicherheitsrelevante Angaben
Business Impact Analyse (BIA)
Im Geschäftsjahr 2024 führten wir die Erweite-rungen der Schutzbedarfsanalyse fort. Dies er-möglicht uns eine noch genauere Risikobewer-tung und darauf aufbauende Maßnahmen zum Schutz unserer Daten und Systeme. Weiterhin führten wir im Geschäftsjahr zwei Cyberaudits und acht Security Penetration Tests durch.
Im Rahmen unserer Business-Impact-Ana-lyse werden unsere Prozesse unter anderem nach der wirtschaftlichen Relevanz für gren-ke eingestuft. Dabei unterscheiden wir nach unterschiedlichen Ausfallzeiten. Die Einstufung wird auf die einzelnen Prozesskomponenten aus Infrastruktur, IT, Personal und Dienstleis-tern übertragen und mit den Verantwortlichen abgestimmt. Die gewonnenen Erkenntnisse prüft das Business-Continuity-Management (BCM) auf Plausibilität. Etwaige Anpassungen erfolgen in Rücksprache mit den jeweiligen Fachbereichen und insbesondere mit der IT.
Intranet-Auftritt und Sicherheitsmeldungen
Compliance-Reporting und Risikobewertung
Die Umsetzung der datenschutz-rechtlichen Anforderungen auch die Berück-sichtigung nationaler Gesetzgebungen der Märkte, die dazu führen, dass neben den Be-stimmungen der DSGVO in einzelnen Mitglied-staaten weiterhin unterschiedliche Regelungen zum Datenschutz greifen.
G1-3: Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung
grenke vertritt eine Nulltoleranzpolitik gegen- über Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie strafbaren Handlungen wie insbesondere aktiver und passiver Korruption. Dies ist so- wohl in unserem Verhaltenskodex (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“) als auch im Lieferantenkodex (vgl. grenke Lieferantenkodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“) verankert.
Datenschutzrichtlinie und Organisation
Mitarbeiterinformation und Sensibilisierung
Cyberaudits und Penetration Tests
Im Geschäftsjahr 2024 führten wir zwei Cyberaudits und acht Security Penetration Tests durch.
Business Impact Analyse (BIA) und Prozesseinstufung
Phishing-Simulationen und Intranet-Entwicklung
Business Continuity Management (BCM) und Notfallmanagement
Informationssicherheits-Management und Weiterentwicklung
QM-Regelkreis und Qualitätsziele
Vorstandsinformation zu IS und BCM
Interne Kommunikation und Mitarbeiterengagement
Schulungen und Informationsvermittlung
ISO 27001 und COBIT für IT-Sicherheit
DORA-Konformität
IT-Governance und Reifegradmodell
Kontinuierliche Verbesserung des Qualitätsmanagements
Für 2025 planen wir die Einführung eines neuen Tools zur systematischen Unterstützung unseres Business-Impact-Managements.
151
Bericht des Aktie &
Lagebericht Konzern-
Jahresabschluss Finanzkalender &
vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations
Implementierung wird Internal Audit erbringt im Auftrag des Vor-stands unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen in der grenke AG und in der grenke Gruppe. Um die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer effektiven Prozessen und Kontrollen der Governance- und Compliance-Struktur zu gewährleisten, messen wir als einen unserer TOP-KPI den Anteil der durch Internal Audit abgeschlossenen Prüfungen im Vergleich zur Gesamtzahl der für das Geschäftsjahr geplanten Prüfungen.
Business-Continuity-Management
Informationssicherheit
Qualitätsmanagement
Regelmäßige Network-Calls fügen wir über mehrere Abteilungen, die im Aus-tausch mit internen und externen Stakeholdern stehen (vgl. Kapitel ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstra-tegie – Stakeholderdialog“).
Interne Kommunikation
Durch das eingeführte Comply-or-Explain-Prinzip im Zuge des Projekts „Qualität der Dokumente“ kann der Fokus nun zudem intensiver auf die Anforderungen der MaRisk und die Beteiligung der einzelnen grenke Standorte gerichtet werden.
Reporting und Transparenz
Der Dialog mit unseren Stakeholdern und die Ergebnisse unserer Wesentlichkeitsanalyse bilden die Grundlage unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserer Nichtfinanziellen Berichterstattung. Entsprechend hat die Kommunikation mit unseren Stakeholdern in unserer Unternehmenskultur einen hohen Stellenwert. Für einen effektiven Austausch mit unseren Anspruchsgruppen haben wir mehrere Abteilungen, die die individuelle Ansprache führen. Beispielsweise führt die Abteilung Investor Relations den Dialog mit den Eigenkapitalinvestoren und -analysten. Die Abteilung verantwortet die Regelberichterstattung beispielsweise des Geschäftsberichts, des Halbjahresberichts und der Quartalsmitteilungen sowie die Pflichtkommunikation entsprechend dem Kapitalmarktrecht.
Des Weiteren organisiert Investor Relations unsere jährliche ordentliche Hauptversammlung, die Analystenkonferenz und die quartalsweisen Analystencalls (vgl. Kapitel 1 „Grundlagen des Konzerns“).
Die Abteilung Treasury übernimmt die Kommunikation mit Fremdkapitalinvestoren und -analysten. Hierzu zählen die Veröffentlichung von Informationen zu Fremdkapitalinstrumenten, der Dialog mit Fremdkapitalgebern, die Berechnung von Marktrisiken sowie auch die Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen. Für weitere Informationen verweisen wir auf das Kapitel 5 „Risikobericht“ unter 5.7 „Liquiditätsrisiken“.
Im Rahmen unserer Refinanzierungsstrategie betreibt die grenke Bank AG seit 2009 den Ankauf von Leasingforderungen aus den Konzerngesellschaften. Daneben kooperiert die grenke Bank mit verschiedenen Förderbanken, indem sie zweckgebundene Forderungen aus Leasingverträgen in Form von Globaldarlehen ankauft. Die aus der Refinanzierung mittels Förderbanken resultierenden vergünstigten Konditionen geben wir 1:1 an die Leasingkunden weiter.
Politische Einflussnahme
Wir betreiben und finanzieren keinen Lobbyismus, keine politische Einflussnahme und spenden nicht an politische Parteien (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Wir sind Mitglied im Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL). Zusätzlich hat Dr. Sebastian Hirsch (CEO) folgende Ämter inne:
* Er wurde im Juli 2023 in den Vorstand des Deutschen Aktieninstituts (DAI) gewählt.
* Im September 2023 wurde er in den Beirat der Deutschen Bank AG gewählt.
Ideenmanagement
Ideen und Impulse unserer Mitarbeiter:innen aufzunehmen, war schon immer Bestandteil der Unternehmenskultur bei grenke. Im Rahmen des konzernweiten Ideenmanagements können unsere Mitarbeiter:innen ihre Ideen mittels eines eigenen Tools jederzeit einfach und unkompliziert einreichen. Das Tool umfasst zudem den Bewertungsprozess und das Umsetzungsmonitoring der Ideen und liefert allen Mitarbeiter:innen Transparenz über eingereichte Ideen.
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
Qualitätsmanagement
Unser Qualitätsmanagement (QM) definiert den Rahmen für die konzernweit etablierten Geschäfts- und Arbeitsprozesse im Alltag des grenke Konzerns. Alle Mitarbeiter:innen haben Zugriff auf unser Qualitätsmanagementsystem und werden in der Anwendung geschult. In jedem Land gibt es eine QM-Kontaktperson, in einigen Ländern sogar mehrere.
Durch das eingeführte Comply-or-Explain-Prinzip im Zuge des Projekts „Qualität der Dokumente“ kann der Fokus nun zudem intensiver auf die Anforderungen der MaRisk und die Beteiligung der einzelnen grenke Standorte gerichtet werden.
Reporting und Transparenz
Der Dialog mit unseren Stakeholdern und die Ergebnisse unserer Wesentlichkeitsanalyse bilden die Grundlage unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserer Nichtfinanziellen Berichterstattung. Entsprechend hat die Kommunikation mit unseren Stakeholdern in unserer Unternehmenskultur einen hohen Stellenwert. Für einen effektiven Austausch mit unseren Anspruchsgruppen haben wir mehrere Abteilungen, die die individuelle Ansprache führen. Beispielsweise führt die Abteilung Investor Relations den Dialog mit den Eigenkapitalinvestoren und -analysten. Die Abteilung verantwortet die Regelberichterstattung beispielsweise des Geschäftsberichts, des Halbjahresberichts und der Quartalsmitteilungen sowie die Pflichtkommunikation entsprechend dem Kapitalmarktrecht.
Des Weiteren organisiert Investor Relations unsere jährliche ordentliche Hauptversammlung, die Analystenkonferenz und die quartalsweisen Analystencalls (vgl. Kapitel 1 „Grundlagen des Konzerns“).
Die Abteilung Treasury übernimmt die Kommunikation mit Fremdkapitalinvestoren und -analysten. Hierzu zählen die Veröffentlichung von Informationen zu Fremdkapitalinstrumenten, der Dialog mit Fremdkapitalgebern, die Berechnung von Marktrisiken sowie auch die Zusammenarbeit mit Rating-Agenturen. Für weitere Informationen verweisen wir auf das Kapitel 5 „Risikobericht“ unter 5.7 „Liquiditätsrisiken“.
Im Rahmen unserer Refinanzierungsstrategie betreibt die grenke Bank AG seit 2009 den Ankauf von Leasingforderungen aus den Konzerngesellschaften. Daneben kooperiert die grenke Bank mit verschiedenen Förderbanken, indem sie zweckgebundene Forderungen aus Leasingverträgen in Form von Globaldarlehen ankauft. Die aus der Refinanzierung mittels Förderbanken resultierenden vergünstigten Konditionen geben wir 1:1 an die Leasingkunden weiter.
Politische Einflussnahme
Wir betreiben und finanzieren keinen Lobbyismus, keine politische Einflussnahme und spenden nicht an politische Parteien (vgl. grenke Verhaltenskodex, Kapitel ESRS 2 „Unternehmensportrait – Richtlinien und Rahmenwerke“). Wir sind Mitglied im Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL). Zusätzlich hat Dr. Sebastian Hirsch (CEO) folgende Ämter inne:
* Er wurde im Juli 2023 in den Vorstand des Deutschen Aktieninstituts (DAI) gewählt.
* Im September 2023 wurde er in den Beirat der Deutschen Bank AG gewählt.
Ideenmanagement
Ideen und Impulse unserer Mitarbeiter:innen aufzunehmen, war schon immer Bestandteil der Unternehmenskultur bei grenke. Im Rahmen des konzernweiten Ideenmanagements können unsere Mitarbeiter:innen ihre Ideen mittels eines eigenen Tools jederzeit einfach und unkompliziert einreichen. Das Tool umfasst zudem den Bewertungsprozess und das Umsetzungsmonitoring der Ideen und liefert allen Mitarbeiter:innen Transparenz über eingereichte Ideen.
Externe Kommunikation
Corporate Communications setzt dabei auf ein breites Instrumentarium an Kanälen und Formaten. Diese umfassen unter anderem Pressemeldungen, Beiträge und Interviews in Print- und Onlinemedien, den das Angebot von Conference-Calls, Webcasts und Pressekonferenzen (physisch und virtuell) sowie Social-Media-Beiträge auf den unternehmenseigenen Kanälen.
Die externe Kommunikation dient dem Austausch mit verschiedenen Stakeholdergruppen außerhalb des Unternehmens. Analog zur internen Kommunikation ist hier die übergeordnete Zielsetzung, über die aktuellen Entwicklungen in unserem Unternehmen zu informieren und diese im Dialog gegenüber den jeweiligen Anspruchsgruppen einzuordnen. Entlang unserer externen Stakeholdergruppen haben wir mehrere Abteilungen, die die individuelle Ansprache führen. Beispielsweise führt die Abteilung Investor Relations den Dialog mit den Eigenkapitalinvestoren und -analysten. Die Abteilung verantwortet die Regelberichterstattung beispielsweise des Geschäftsberichts, des Halbjahresberichts und der Quartalsmitteilungen sowie die Pflichtkommunikation entsprechend dem Kapitalmarktrecht.
Die externe Kommunikation dient dem Austausch mit verschiedenen Stakeholdergruppen außerhalb des Unternehmens. Analog zur internen Kommunikation ist hier die übergeordnete Zielsetzung, über die aktuellen Entwicklungen in unserem Unternehmen zu informieren und diese im Dialog gegenüber den jeweiligen Anspruchsgruppen einzuordnen. Entlang unserer externen Stakeholdergruppen haben wir mehrere Abteilungen, die die individuelle Ansprache führen. Beispielsweise führt die Abteilung Investor Relations den Dialog mit den Eigenkapitalinvestoren und -analysten. Die Abteilung verantwortet die Regelberichterstattung beispielsweise des Geschäftsberichts, des Halbjahresberichts und der Quartalsmitteilungen sowie die Pflichtkommunikation entsprechend dem Kapitalmarktrecht.
Seit dem Geschäftsjahr 2022 beteiligen wir uns unter anderem an ESG-Ratingverfahren der ESG-Ratinganbieter MSCI, ISS ESG und Sustainalytics. Grundlage der ESG-Ratings bilden die Informationen, welche wir im Geschäftsbericht, in der Nichtfinanziellen Berichterstattung sowie auf der Unternehmenswebsite aktuell öffentlich zur Verfügung stellen. Unsere ESG-Ratings konnten wir im Geschäftsjahr 2024 deutlich verbessern. Die Verbesserung unserer Ergebnisse bestätigt die Ausrichtung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten und die Verbesserung unserer ESG-Performance (vgl. Kapitel ESRS 2 „Unternehmensführung – Zielsetzungen und Kennzahlen“).
Zugang zu Finanzmärkten
Mit unseren Leasing- und Mietlösungen ermöglichen wir die Investitionen von über einer halben Million KMU weltweit. Um unsere KMU-Kunden mit unseren Finanzierungslösungen optimal zu unterstützen, spielt die Refinanzierung der grenke AG eine zentrale Rolle. Eine diversifizierte Refinanzierungsstruktur ermöglicht es, dem grenke Konzern, jederzeit auf Marktentwicklungen zu reagieren und stellt die adäquate Liquiditätsausstattung sicher. Prinzipiell refinanzieren wir uns unabhängig von einzelnen Bankinstituten über einen direkten Zugang zu verschiedenen Refinanzierungsinstrumenten auf den Fremdkapitalmärkten. Im Wesentlichen basiert die fremdkapitalbasierte Finanzierung auf drei Säulen (vgl. Kapitel 2.6.4 „Liquidität“):
- Einlagen der grenke Bank
- Forderungsbasierte Darlehen, unter anderem durch ABCP-Programme
- Senior-Unsecured-Instrumente wie Anleihen, Schuldscheindarlehen und Commercial Paper
Drei Säulen der Refinanzierung
| grenke Bank | Asset-backed | Senior-unsecured |
|---|---|---|
| // ABCP-Programme | // DIP (Anleihen) | // Einlagengeschäft |
| // Forderungsbasierte Darlehen | // Schuldscheindarlehen | // Globaldarlehen mit Förderbanken |
| // SynLoan & RCFs | // Commercial Paper | // Geldhandel |
| // Kontokorrent |
Nachhaltige Refinanzierung
Für den Zugang zu Kapital gewinnen Nachhaltigkeitsaspekte, sowohl durch das Interesse von Kapitalgebern als auch durch die ansteigende Finanzmarktregulation zu ESG, stetig an Relevanz. Unseren Zugang zu Kapital stärken wir durch die Erstellung und Aktualisierung unserer Finanzierungsrahmenwerke (Frameworks).
Das Sustainable-Bond-Framework spiegelt unser Engagement für die Finanzierung von Small-Ticket-Leasingverträgen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wider. Dabei konzentrieren wir uns auf Länder, die mit sozialen Problemen in der Arbeitswelt konfrontiert sind, und unterstützen so die Entwicklung starker und widerstandsfähiger KMU, die wiederum zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in den Regionen beitragen.
Wie unser Green-Bond-Framework wurde auch unser Sustainable-Bond-Framework von Sustainalytics als glaubwürdig und wirkungsvoll eingestuft, und es steht im Einklang mit den vier Kernkomponenten der Green Bond Principles und Social Bond Principles.
Mit unserem grenke Green Bond fördern wir die nachhaltige Transformation von KMU durch die Finanzierung und Refinanzierung unseres Green-Economy-Geschäfts (vgl. Kapitel ESRS E1 „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – Maßnahmen“ unter „ESG-Produkte und -Services“). Entsprechend der Green Project Categories der ICMA aus dem Jahr 2022 unterstützen wir so die folgenden Kategorien: erneuerbare Energien, Energieeffizienz, sauberer Transport, Verschmutzungsprävention und -kontrolle sowie nachhaltiges Wasser- und Abwassermanagement.
grenke Bank
| // Einlagengeschäft |
| :----------------- |
| // Forderungsbasierte |
| // Darlehen |
| // SynLoan & RCFs |
| // Commercial Paper |
| // Geldhandel |
| // Kontokorrent |
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aufsichtsrats
Aktie & Lagebericht Konzern-
Investor Relations
Jahresabschluss
Finanzkalender &
grenke AG
Kontakt
abschluss# Lagebericht für die grenke AG
Brief des Vorstands- vorsitzenden
Aktie & Lagebericht Konzern- abschluss
Jahresabschluss
Schulungen zu Korruptions- und Bestechungsbekämpfung (G1-3, AR 8.)
Die Weiterentwicklungen im Bereich Compliance waren auch Gegenstand der Compliance-Pflichtschulung 2024. Diese muss jährlich im Wechsel mit der Compliance-Refresher-Schulung von jedem Mitarbeitenden konzernweit online abgeschlossen werden. (vgl. Tabelle ESRS G1-3, AR 8. „Schulungen zu Korruptions- und Bestechungsbekämpfung“).
Zu erheblichen Investitionsausgaben kam es in diesem Geschäftsjahr im Bereich der Unternehmensführung nicht.
Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ebenfalls regelmäßig (vgl. Tabelle ESRS G1-3, AR 8. „Schulungen zu Korruptions- und Bestechungsbekämpfung“) sowie anlassbezogen geschult, wobei die Teilnahme an den Schulungen von der Personalabteilung nachgehalten und ein Eskalationsprozess bei Nichtteilnahme eingeleitet wird. Anlassbezogene Schulungsmaßnahmen werden von der Abteilung Geldwäscheprävention zentral gesteuert.
Organe (Aufsichtsrat) - keine Angaben; Weiterbildungen des AR berichten wir im „Bericht des Aufsichtsrats“ über
| Sonstige eigene Arbeits- kräfte (Belegschaft, Agenturen und noch nicht übernommene Franchiser) | Risikobehaftete Funktionen (Vorstand & 1. Führungsebene VPs) | 2. und 3. Führungsebene) | Anzahl insgesamt zu schulender Personen |
|---|---|---|---|
| 32 | 382 | 1.875 |
| Abdeckung durch Trainings Gesamt in % | Anzahl der Personen, die an mindestens einem Pflichtschulung teilgenommen haben |
|---|---|
| 93 | 30 |
| 84 | 321 |
| 92 | 1718 |
| Titel, Schulungsmethode, Dauer und Sprache | in % | in % | in % |
|---|---|---|---|
| Geldwäsche-Pflichtschulung, online, gruppenweit, 50 Minuten, EN, DE, FR, IT, ES, PT, PL | 69 | 89 | 98 |
| Compliance-Pflichtschulung, online, gruppenweit, 42 Minuten, EN, DE, FR, IT, ES, PT, PL | 13 | 16 | 35 |
| Compliance-Refresher, online, gruppenweit, 30 Minuten, EN, DE, FR, IT, ES, PT, PL | 81 | 79 | 67 |
| Präsenzschulungen | |||
| Freiwillig computerbasierte Schulungen | |||
| Häufigkeit | Häufigkeit | Häufigkeit | Häufigkeit |
| Geldwäsche-Pflichtschulung | 1 x pro Jahr | 1 x pro Jahr | 1 x pro Jahr |
| Compliance-Pflichtschulung | Jährlich im Wechsel mit Refresher | Jährlich im Wechsel mit Refresher | Jährlich im Wechsel mit Refresher |
| Compliance-Refresher | Jährlich im Wechsel mit Compliance-Pflichtschulung | Jährlich im Wechsel mit Compliance-Pflichtschulung | Jährlich im Wechsel mit Compliance-Pflichtschulung |
Behandelte Themen
Geldwäsche-Pflichtschulung
Was sind Bestechung und Korruption? // Was ist Geldwäsche? // Was ist Terrorismusfinanzierung? // Auswirkungen von Geldwäsche // Platzierung, Verteilung, Integration // Laufendes Risikomanagement // Interne Berichterstattung bezüglich AML // Taktiken, um Bestechung und Korruption zu verhindern // Was ist Betrug?
Um den Kurs erfolgreich abzuschließen, müssen alle Inhalte durchgearbeitet worden sein.
Compliance-Pflichtschulung
Risiken bei Bargeld, Geschenken und Einladungen // Interessenkonflikte // Regierungsbeamte // Ethik und Compliance // Persönliches Verhalten und Marktverhalten // Vertrauliche Informationen // Whistleblowing // Kapitalbeteiligungen und finanzielle Interessen // Persönliche Beziehungen
Compliance-Refresher
Interessenkonflikte // Ethik und Compliance // Whistleblowing // Kapitalbeteiligungen und finanzielle Interessen // Persönliche Beziehungen // Externe Beschäftigung // Wettbewerbsklauseln und Nebenbeschäftigungen
Die Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen regelmäßig an relevanten Fortbildungen teil. Näheres hierzu ist dem Bericht des Aufsichtsrats (vgl. „Bericht des Aufsichtsrats“) zu entnehmen.
G1-4: Bestätigte Korruptions- und Bestechungsfälle
Im Geschäftsjahr 2024 kam es zu keinen Verstößen (2023: keine) gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften.
Im Berichtsjahr 2024 ist uns dies in unserem ausgehenden Bezahlprozess in 80 Prozent der Fälle23 gelungen.
G1-6: Abschlussquote interner Revisionsprüfungen
Die Abschlussquote interner Revisionsprüfungen beläuft sich im Geschäftsjahr 2024 auf 65 Prozent (2023: 81 Prozent).
Unser Ziel war es, die Abschlussquote aller intern abgeschlossenen und automatisierten Prüfungen bis 2023 auf 75 Prozent und im weiteren bis 2024 auf 85 Prozent und ab 2025 auf 90 Prozent zu erhöhen. Daran halten wir auch 2025 fest.
Die geringere Abschlussquote interner Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr kam durch die strategisch priorisierte Abarbeitung von Maßnahmen im Geschäftsjahr zustande.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden auf Grundlage der turnusmäßigen Prüfung fünf von insgesamt
Zahlungspraktiken
Wir begleichen, unabhängig von der in den Zahlungsbedingungen festgelegten Fälligkeit, Händlerrechnungen ab dem Zeitpunkt des abgeschlossenen und automatisierten Freigabeprozesses durchschnittlich innerhalb von zwei Tagen (≤ 48 h). Außerdem werden die Zahlungen für einen Großteil aller grenke Standorte weltweit aus dem Hauptsitz Baden-Baden heraus beglichen.
Die Zahlungen werden zentral und ein- bis sogar zweimal am Tag durch den Bereich Treasury Payments vorgenommen.
Green-Bond-Framework (2023)
Mit unserem Green-Bond-Framework beschreiben wir entlang der ICMA Green Bond Principles (ICMA GBP) als etabliertem Marktstandard, für welche „grünen Projekte“ gemäß ICMA-Defini- tionen Mittel durch die grenke AG eingesetzt werden können.
Mit der Second Party Opinion vom 16. Mai 2023 validierte Sustainalytics als unabhängige Drittpartei unser grenke Green-Bond- Framework. Sie betrachtet das grenke Green-Bond- Framework als glaubwürdig, wirkungsvoll und im Einklang mit den vier Säulen der ICMA GBP 2021.
grenke Green Bond
Im September 2023 platzierten wir unseren ersten grenke Green Bond über unser DIP. Das Emissionsvolumen dieses ersten Green Bonds (ISIN XS2695009998) lag bei 500 Mio. EUR und erreichte damit den höchsten Wert in mehr als vierzigjährigen Unternehmensgeschichte. Der Zinssatz betrug 7,875 Prozent p. a. und die Laufzeit ist 3,5 Jahre bis 6. April 2027.
Sustainable-Bond-Framework (2024)
Im Geschäftsjahr 2024 erweiterten wir unser Bond-Framework um soziale Projektkategorien. Durch die Kombination von grünen mit sozialen Projekten wird der neue Rahmen als „Sustainable-Bond-Framework“ bezeichnet.
Unser Sustainable-Bond-Framework steht im Einklang mit den ICMA Green Bond Principles, den ICMA Social Bond Principles und den ICMA Sustainability Bond Guidelines. Das Emissionsvolumen dieses Social Bonds (ISIN XS2905582479) lag bei 500 Mio. EUR. Der Zinssatz betrug 5,125 Prozent p. a. und die Laufzeit 4,25 Jahre bis 4. Januar 2029.
grenke Social Bond
Im September 2024 platzierten wir unseren ersten grenke Social Bond über unser DIP.
G1-3: Nachfrage an grenkes nachhaltigen Anleihen
Die Nachfrage an grenkes nachhaltigen Anleihen überstieg das Angebot jeweils deutlich und geht vor allem von institutionellen Anlegern aus, also Vermögensverwaltern, Fonds, Banken, Versicherern und Pensionsfonds.
Über die Mittelzuteilung berichten wir jährlich in einem Green- bzw. Sustainable-Bond-Report. 2024 veröffentlichten wir unseren ersten Green-Bond-Report auch auf unserer Website.
Zu erheblichen Investitionsausgaben kam es in diesem Geschäftsjahr im Bereich der Unternehmensführung nicht.
Zielsetzungen und Kennzahlen
Wir messen unsere Fortschritte der aufgeführten Maßnahmen durch unsere TOP-KPI als auch die durch die ESRS festgelegten Kennzahlen im Bereich der Unternehmensführung.
Zur Zielsetzung und zum Stand der Zielerreichung der TOP-KPI schreiben wir im Kapitel 1.3.3 „Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren“.
Die Kennzahlen lauten wie folgt:
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Schulungen zu Korruptions- und Bestechungsbekämpfung
Organe (Aufsichtsrat) - keine Angaben; Weiterbildungen des AR berichten wir im „Bericht des Aufsichtsrats“ über
| Sonstige eigene Arbeits- kräfte (Belegschaft, Agenturen und noch nicht übernommene Franchiser) | Risikobehaftete Funktionen (Vorstand & 1. Führungsebene VPs) | 2. und 3. Führungsebene) | Anzahl insgesamt zu schulender Personen |
|---|---|---|---|
| 32 | 382 | 1.875 |
| Abdeckung durch Trainings Gesamt in % | Anzahl der Personen, die an mindestens einem Pflichtschulung teilgenommen haben |
|---|---|
| 93 | 30 |
| 84 | 321 |
| 92 | 1718 |
| Titel, Schulungsmethode, Dauer und Sprache | in % | in % | in % |
|---|---|---|---|
| Geldwäsche-Pflichtschulung, online, gruppenweit, 50 Minuten, EN, DE, FR, IT, ES, PT, PL | 69 | 89 | 98 |
| Compliance-Pflichtschulung, online, gruppenweit, 42 Minuten, EN, DE, FR, IT, ES, PT, PL | 13 | 16 | 35 |
| Compliance-Refresher, online, gruppenweit, 30 Minuten, EN, DE, FR, IT, ES, PT, PL | 81 | 79 | 67 |
| Präsenzschulungen | |||
| Freiwillig computerbasierte Schulungen | |||
| Häufigkeit | Häufigkeit | Häufigkeit | Häufigkeit |
| Geldwäsche-Pflichtschulung | 1 x pro Jahr | 1 x pro Jahr | 1 x pro Jahr |
| Compliance-Pflichtschulung | Jährlich im Wechsel mit Refresher | Jährlich im Wechsel mit Refresher | Jährlich im Wechsel mit Refresher |
| Compliance-Refresher | Jährlich im Wechsel mit Compliance-Pflichtschulung | Jährlich im Wechsel mit Compliance-Pflichtschulung | Jährlich im Wechsel mit Compliance-Pflichtschulung |
Behandelte Themen
Geldwäsche-Pflichtschulung
Was sind Bestechung und Korruption? // Was ist Geldwäsche? // Was ist Terrorismusfinanzierung? // Auswirkungen von Geldwäsche // Platzierung, Verteilung, Integration // Laufendes Risikomanagement // Interne Berichterstattung bezüglich AML // Taktiken, um Bestechung und Korruption zu verhindern // Was ist Betrug?
Um den Kurs erfolgreich abzuschließen, müssen alle Inhalte durchgearbeitet worden sein.
Compliance-Pflichtschulung
Risiken bei Bargeld, Geschenken und Einladungen // Interessenkonflikte // Regierungsbeamte // Ethik und Compliance // Persönliches Verhalten und Marktverhalten // Vertrauliche Informationen // Whistleblowing // Kapitalbeteiligungen und finanzielle Interessen // Persönliche Beziehungen
Compliance-Refresher
Interessenkonflikte // Ethik und Compliance // Whistleblowing // Kapitalbeteiligungen und finanzielle Interessen // Persönliche Beziehungen // Externe Beschäftigung // Wettbewerbsklauseln und Nebenbeschäftigungen
Overall Strategy Awareness (OSA)
Im Geschäftsjahr 2024 erzielte unsere OSA weiterhin einen Score von 2,6 (2023: 2,6). Daraus leiten wir ab, dass sich unsere Mitarbeiter:innen weiterhin stark mit unserer Unternehmens- und Nachhaltigkeitsstrategie identifizieren. An dieser Zielerreichung halten wir auch 2025 fest.
155
Schulungen zu Korruption und Bestechungsbekämpfung (G1-3, AR 8.)
| Organe (Aufsichtsrat) - keine Angaben; Weiterbildungen des AR berichten wir im „Bericht des Aufsichtsrats“ über | Sonstige eigene Arbeits- kräfte (Belegschaft, Agenturen und noch nicht übernommene Franchiser) | Risikobehaftete Funktionen (Vorstand & 1. Führungsebene VPs) | 2. und 3. Führungsebene) | Anzahl insgesamt zu schulender Personen |
|---|---|---|---|---|
| 32 | 382 | 1.875 |
Abschlussquote interner Revisionsprüfungen
Die Abschlussquote interner Revisionsprüfungen beläuft sich im Geschäftsjahr 2024 auf 65 Prozent (2023: 81 Prozent). Unser Ziel war es, die Abschlussquote aller intern abgeschlossenen und automatisierten Prüfungen bis 2023 auf 75 Prozent und im weiteren bis 2024 auf 85 Prozent und ab 2025 auf 90 Prozent zu erhöhen. Daran halten wir auch 2025 fest.
Die geringere Abschlussquote interner Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr kam durch die strategisch priorisierte Abarbeitung von Maßnahmen im Geschäftsjahr zustande. Im Geschäftsjahr 2024 wurden auf Grundlage der turnusmäßigen Prüfung fünf von insgesamt
Zahlungspraktiken
Wir begleichen, unabhängig von der in den Zahlungsbedingungen festgelegten Fälligkeit, Händlerrechnungen ab dem Zeitpunkt des abgeschlossenen und automatisierten Freigabeprozesses durchschnittlich innerhalb von zwei Tagen (≤ 48 h). Außerdem werden die Zahlungen für einen Großteil aller grenke Standorte weltweit aus dem Hauptsitz Baden-Baden heraus beglichen. Die Zahlungen werden zentral und ein- bis sogar zweimal am Tag durch den Bereich Treasury Payments vorgenommen.
Green-Bond-Framework (2023)
Mit unserem Green-Bond-Framework beschreiben wir entlang der ICMA Green Bond Principles (ICMA GBP) als etabliertem Marktstandard, für welche „grünen Projekte“ gemäß ICMA-Definitionen Mittel durch die grenke AG eingesetzt werden können.
Mit der Second Party Opinion vom 16. Mai 2023 validierte Sustainalytics als unabhängige Drittpartei unser grenke Green-Bond-Framework. Sie betrachtet das grenke Green-Bond-Framework als glaubwürdig, wirkungsvoll und im Einklang mit den vier Säulen der ICMA GBP 2021.
grenke Green Bond
Im September 2023 platzierten wir unseren ersten grenke Green Bond über unser DIP. Das Emissionsvolumen dieses ersten Green Bonds (ISIN XS2695009998) lag bei 500 Mio. EUR und erreichte damit den höchsten Wert in mehr als vierzigjährigen Unternehmensgeschichte. Der Zinssatz betrug 7,875 Prozent p. a. und die Laufzeit ist 3,5 Jahre bis 6. April 2027.
Sustainable-Bond-Framework (2024)
Im Geschäftsjahr 2024 erweiterten wir unser Bond-Framework um soziale Projektkategorien. Durch die Kombination von grünen mit sozialen Projekten wird der neue Rahmen als „Sustainable-Bond-Framework“ bezeichnet.
Unser Sustainable-Bond-Framework steht im Einklang mit den ICMA Green Bond Principles, den ICMA Social Bond Principles und den ICMA Sustainability Bond Guidelines.
grenke Social Bond
Im September 2024 platzierten wir unseren ersten grenke Social Bond über unser DIP. Das Emissionsvolumen dieses Social Bonds (ISIN XS2905582479) lag bei 500 Mio. EUR. Der Zinssatz betrug 5,125 Prozent p. a. und die Laufzeit 4,25 Jahre bis 4. Januar 2029.
G1-3: Nachfrage an grenkes nachhaltigen Anleihen
Die Nachfrage an grenkes nachhaltigen Anleihen überstieg das Angebot jeweils deutlich und geht vor allem von institutionellen Anlegern aus, also Vermögensverwaltern, Fonds, Banken, Versicherern und Pensionsfonds.
Über die Mittelzuteilung berichten wir jährlich in einem Green- bzw. Sustainable-Bond-Report. 2024 veröffentlichten wir unseren ersten Green-Bond-Report auch auf unserer Website.
Zielsetzungen und Kennzahlen
Wir messen unsere Fortschritte der aufgeführten Maßnahmen durch unsere TOP-KPI als auch die durch die ESRS festgelegten Kennzahlen im Bereich der Unternehmensführung. Zur Zielsetzung und zum Stand der Zielerreichung der TOP-KPI schreiben wir im Kapitel 1.3.3 „Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren“. Die Kennzahlen lauten wie folgt:
156
Weitere Details zu unserem Green- sowie Sus- tainable-Bond-Framework veröffentlichen wir zudem auf unserer Website.
Mit Blick auf die dritte Säule, die Senior-Unsecured-Instrumente, ermöglichen beispielsweise Green, Social oder Sustainability-Bonds die gezielte Förderung nachhaltiger Projekte. Zur Emission von Anleihen hat der grenke Konzern bereits 2003 ein sogenanntes Debt-Issuance-Programm (DIP) aufgesetzt. Der Prospekt unterliegt der EU-Prospektverordnung (2017/1129) und bietet Investoren die Möglichkeit, sich ein fundiertes Urteil über den Emittenten inklusive möglicher Risiken und der Grundlagen des Konzerns Finanzlage des Emittenten zu bilden. Diese stehen auf unserer Website zur Verfügung.# Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
12 geplanten Compliance-Reviews (2023: 14 Reviews) und auch 15 von insgesamt 16 geplanten Anti-Financial Crime-Reviews (2023: 14 Reviews) in den Tochtergesellschaften durchgeführt.
Im Geschäftsjahr 2024 gingen Meldungen über das Hinweisgebersystem ein (2023: 16 Meldungen). Davon wurden fünf als Beschwerden klassifiziert und dem Beschwerdeverfahren übergeben.
Uns wurden im Geschäftsjahr 2024 keine Gerichtsverfahren in Bezug auf Zahlungsverzug oder Zahlungspraktiken anhängig.
Hinweise auf eventuelle datenschutzrechtliche Vorschriften
Im Geschäftsjahr 2024 gingen keine Hinweise auf eventuelle Verletzungen datenschutzrechtlicher Vorschriften ein.
Die Berechnung der durchschnittlichen Zahlungsdauer erfolgt auf Basis der Analyse einer repräsentativen Stichprobe im Geschäftsjahr.
In Kürze
* Brief des Vorstands
* Bericht des Aufsichtsrats
* Aktie & Investor Relations
* Lagebericht
* Konzern- Jahresabschluss
* Finanzkalender
* grenke AG Kontakt
* Abschluss
ESG-Ratings
Um transparent über unsere CO2-Emissionen sowie die Chancen und Risiken für unser Geschäftsmodell aus dem Klimawandel zu berichten, reichten wir für das Geschäftsjahr 2024 erneut den Berichtsfragebogen des Carbon Disclosure Projects (CDP) ein. Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir wie im Vorjahr ein Score D Rating erhalten.
Bei der Ratingagentur MSCI konnten wir unser langjähriges A-Rating auf die Stufe AA verbessern. Damit haben wir nicht nur die zweithöchste mögliche Stufe erreicht, wir sind auch in die Klasse der „Leader in Diversified Finance“ aufgestiegen. Im ESG-Risikorating von Sustainalytics konnten wir uns ebenfalls deutlich von 22,9 im Vorjahr auf 19,95 im Geschäftsjahr 2024 verbessern und haben damit die zweitbeste ESG-Risikoklasse „Low Risk“ erreicht.
Bei ISS ESG konnten wir unser Corporate Rating Anfang 2024 von D+ auf C steigern und unseren Quality Score signifikant verbessern.
ESG-Ratings
| Rating Agenturen | Scorecard |
| ---------------------- | ---------------- |
| MSCI | 2024: AA |
| Sustainalytics | 2024: 19,95 |
| ISS ESG | 2024: C– |
| S&P Global | 2024: 32 |
| Ethi Finance | 2024: 57 |
| CDP | 2024: D |
| DVFA | 2024: 83,14% |
| | 2023: A |
| | 2023: 22,9 |
| | 2023: D+ |
| | 2023: 32 |
| | 2023: 50 |
| | 2023: D |
| | 2023: 78,07% |
1. Platz SDAX
3. Platz SDAX
In Kürze
* Brief des Vorstands
* Bericht des Aufsichtsrats
* Aktie & Investor Relations
* Lagebericht
* Konzern- Jahresabschluss
* Finanzkalender
* grenke AG Kontakt
* Abschluss
Green Bond Allocation and Report
Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 waren 345 Mio. der insgesamt 500 Mio. EUR aus unserem Green Bond allokiert. Dies entspricht dem zugeteilten Volumen, über das wir im Rahmen unseres Green-Bond-Reports zum 29. September 2024 berichteten. Somit konnten rund 69 Prozent der Erlöse zugeteilt werden, während 31 Prozent weiterhin ausstehend sind. Nicht zugeteilte Erlöse halten wir temporär in Barmitteln vor und stellen sicher, dass diese ausschließlich für die Finanzierung von Projekten gemäß unseres Green-Bond-Frameworks verwendet werden.
Das zugeteilte Portfolio deckt alle grünen Projektkategorien des grenke Green-Bond-Framework ab. Basierend auf dem allokierten Volumen entfallen 75,7 Prozent auf Objekte der Kategorie sauberer Transport, 14,7 Prozent auf erneuerbare Energien, 7,7 Prozent auf nachhaltiges Wasser- und Abwassermanagement sowie 1,1 Prozent auf Energieeffizienz und 0,9 Prozent auf die Prävention und Kontrolle von Verschmutzung.
Positive Auswirkungen in der Wertschöpfungskette und Chancen für unseren Geschäftserfolg
Im Rahmen unserer IRO-Analyse und in der strategischen Maßnahmengestaltung zu unserer Unternehmensführung sehen wir langfristige positive Auswirkungen in einer transparenten und gesunden Unternehmenskultur. Unsere Strategy Map fördert Transparenz und verantwortungsvolles Handeln. Wir nutzen dazu das Feedback unserer Mitarbeiter:innen und fördern somit eine offene Kommunikation. Gleichzeitig stärken wir das Vertrauen unserer Kunden, Partner und Investoren in grenke.
Zudem sehen wir große Chancen im Aufbau langfristiger Partnerschaften, die Stabilität geben und unser strategisches Wachstum unterstützen. Durch maßgeschneiderte Lösungen und eine erweiterte Produktpalette gewinnen wir neue Kunden und stärken unsere Position als führender Leasinganbieter. Unsere Partnerschaften folgen rechtlichen, ethischen und Compliance-Standards, die sich an unserem Lieferantenkodex orientieren, der die Einhaltung von Menschenrechten und Arbeitsgesetzen sowie stabile Geschäftsaktivitäten sicherstellt.
Allokation
Portfolioverteilung
in Prozent
| Green-Bond-Framework | Allokiertes Volumen |
|---|---|
| Sauberer Transport | 75,7 |
| Energieeffizienz | 1,1 |
| Prävention und Kontrolle von Verschmutzung | 0,9 |
| Nachhaltiges Wasser- und Abfallmanagement | 7,7 |
| Erneuerbare Energien | 14,7 |
3.6 Anhänge
Zur besseren Lesbarkeit verweisen wir in den Tabellen mit Abkürzungen auf die einzelnen Berichte wie die Nichtfinanzielle Berichterstattung, den Geschäftsbericht (GB), den Vergütungsbericht (VB) sowie den Finanzbericht (FB). Zudem geben wir genaue Seitenangaben und zusätzliche Informationen zur jeweiligen Datenanforderung.
Angefügte Tabellen im folgenden Verlauf:
- Erklärung zur Nachhaltigkeits-Due-Diligence
- Datenpunkte aus anderen EU-Rechtsvorschriften (ESRS 2 Appendix B)
- Übergreifende Standards (ESRS 2 General Disclosures)
- Environmental Standards (ESRS E1 und ESRS E5)
- Social Standards (ESRS S1 und ESRS S4)
- Governance Standards (ESRS G1)
- Phase-in-Tabelle
- Group Sustainability Parameter (Nachhaltigkeitsparameter)
Erklärung zur Nachhaltigkeits-Due-Diligence
| Kernelemente der Sorgfaltspflicht | Kapitel |
|---|---|
| a Einbindung der Sorgfaltspflicht in die Unternehmensführung, die Strategie und das Geschäftsmodell | ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG-Organisation & Management“, Geschäftsbericht Kapitel 8 „Erklärung zur Unternehmensführung" |
| b Einbeziehung betroffener Interessengruppen in alle wichtigen Schritte der Sorgfaltspflicht | ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Stakeholderdialog“ |
| c Ermittlung und Bewertung nachteiliger Auswirkungen | ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Wesentlichkeitsanalyse und IRO-Darstellung“ |
| d Maßnahmen zur Bewältigung dieser nachteiligen Auswirkungen | ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Strategische Ziele und Handlungsfelder“ |
| e Überwachung der Wirksamkeit dieser Bemühungen und Kommunikation | ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG-Organisation & Management“ & „Nachhaltigkeitsstrategie - Stakeholderdialog“ |
Datenpunkte aus anderen EU-Rechtsvorschriften
| Angabepflicht Kapitel | Datenpunkt | SFDR Referenz | Pillar 3 Regulation Referenz | EU-Klimagesetz Referenz | Benchmark |
|---|---|---|---|---|---|
| ESRS 2 GOV-1 21 (d) | Geschlechtervielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen | X | X | X | |
| ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG- Organisation & Management“ | |||||
| ESRS 2 GOV-1 21 (e) | Prozentsatz der Leitungsorganmitglieder | X | |||
| ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG- Organisation & Management“ | |||||
| ESRS 2 GOV-4 30 | Erklärung zur Sorgfaltspflicht | X | |||
| ESRS 2 „Unternehmensportrait - Nachhaltige Unternehmensführung“ | |||||
| ESRS 2 SBM-1 40 (d) i | Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen | X | X | X | nicht materiell |
| ESRS 2 SBM-1 40 (d) ii | Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit der Herstellung von Chemikalien | X | X | nicht materiell | |
| ESRS 2 SBM-1 40 (d) iii | Beteiligung an Tätigkeiten im Zusammenhang mit umstrittenen Waffen | X | X | nicht materiell | |
| ESRS 2 SBM-1 40 (d) iv | Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Anbau und der Produktion von Tabak | X | nicht materiell | ||
| ESRS E1-1 14 | Übergangsplan zur Verwirklichung der Klimaneutralität bis 2050 | X | |||
| ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ | |||||
| ESRS E1-1 16 (g) | Unternehmen, die | X |
Anhang: Angabepflicht nach ESRS
| Angabepflicht | Kapitel | SFDR Referenz | Pillar 3 Regulation | Benchmark EU-Klima-
magesetz Referenz | Datenpunkt | Zusatzinformation |
| :------------ | :------ | :------------ | :------------------ | :-------------------- | :------------ | :------------------------------------------------------------------------------ |
| ESRS E1-4 34 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | X | X | THG-Emissionsreduktionsziele | von den Paris abgestimmten Referenzwerten X X nicht materiell ausgenommen sind |
| ESRS E1-5 37 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Energieverbrauch und Energiemix | |
| ESRS E1-5 38 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Energieverbrauch aus fossilen Brennstoffen aufgeschlüsselt nach Quellen | X nicht materiell |
| ESRS E1-5 40–43 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Energieintensität im Zusammenhang mit Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren | X nicht materiell |
| ESRS E1-6 53–55 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | X | X | Intensität der THG-Bruttoemissionen | |
| ESRS E1-6 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | X | X | THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen | |
| ESRS E1-7 56 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Abbau von Treibhausgasen und CO2-Gutschriften | |
| ESRS E1-9 66 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Aufschlüsselung der Geldbeträge nach akutem und chronischem physischem Risiko | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS E1-9 66 (a); 66 (c) | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Risikoposition des Referenzwert-Portfolios gegenüber klimabezogenen physischen Risiken | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS E1-9 67 (c) | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Aufschlüsselungen des Buchwerts der Immobilien nach Energieeffizienzklassen | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS E1-9 69 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | X | | | Grad der Exposition des Portfolios gegenüber klimabezogenen Chancen | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS E2-4 28 | ESRS 2 Anhang | | | | Menge jedes in Anhang II der E-PRTR-Verordnung (Europäisches Schadstofffreisetzungs- und verbringungsregister) aufgeführten Schadstoffs, der in Luft, Wasser und Boden emittiert wird | X nicht materiell |
| ESRS E3-1 9 | ESRS E3 „Wasser und Meeresressourcen - Strategischer Ansatz“ | X | | | Wasser- und Meeresressourcen | X nicht materiell |
| ESRS E3-1 13 | ESRS E3 „Wasser und Meeresressourcen - Strategischer Ansatz“ | X | | | Spezielle Strategie | X nicht materiell |
| ESRS E3-1 14 | ESRS E3 „Wasser und Meeresressourcen - Strategischer Ansatz“ | X | | | Nachhaltige Ozeane und Meere | X nicht materiell |
| ESRS E3-4 28 (c) | ESRS E3 „Wasser und Meeresressourcen - Strategischer Ansatz“ | X | | | Gesamtmenge des zurückgewonnenen und wiederverwendeten Wassers | X nicht materiell |
| ESRS E3-4 29 | ESRS E3 „Wasser und Meeresressourcen - Strategischer Ansatz“ | X | | | Gesamtwasserverbrauch in m3 je Nettoeinnahme aus eigenen Tätigkeiten | X nicht materiell |
| ESRS 2 - SBM 3 -E4 16 (a) i | ESRS 2 | | | | | X nicht materiell |
| ESRS 2 - SBM 3 -E4 16 (b) | ESRS 2 | | | | | X nicht materiell |
| ESRS 2 - SBM 3 -E4 16 (c) | ESRS 2 | | | | | X nicht materiell |
| ESRS E4-2 24 (b) | ESRS E4 „Landnutzung, Biodiversität und Ökosysteme - Strategischer Ansatz“ | X | | | Nachhaltige Verfahren oder Strategien im Bereich Landnutzung und Landwirtschaft | X nicht materiell |
| ESRS E4-2 24 (c) | ESRS E4 „Landnutzung, Biodiversität und Ökosysteme - Strategischer Ansatz“ | X | | | Nachhaltige Verfahren oder Strategien im Bereich Ozeane/Meere | X nicht materiell |
| ESRS E4-2 24 (d) | ESRS E4 „Landnutzung, Biodiversität und Ökosysteme - Strategischer Ansatz“ | X | | | Strategien zur Bekämpfung der Entwaldung | X nicht materiell |
| ESRS E5-5 37 (d) | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Ziel- setzungen“ | X | | | Nicht recycelte Abfälle | |
| ESRS E5-5 39 | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Ziel- setzungen“ | X | | | Gefährliche und radioaktive Abfälle | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS 2 - SBM 3 - S1 14 (f) | ESRS 2 | | | | Risiko von Zwangsarbeit | X |
| ESRS 2 - SBM 3 - S1 14 (g) | ESRS 2 | | | | Risiko von Kinderarbeit | X |
| ESRS S1-1 20 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens - Strategischer Ansatz“ | X | | | Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechtspolitik | |
| ESRS S1-1 21 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens - Strategischer Ansatz“ | X | | | Sorgfaltsprüfung in Bezug auf Fragen, die in den grundlegenden Konventionen 1 bis 8 der Internationalen Arbeitsorganisation behandelt werden | |
| ESRS S1-1 22 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens - Strategischer Ansatz“ | X | | | Verfahren und Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels | |
| ESRS S1-1 23 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens - Strategischer Ansatz“ | X | | | Strategie oder ein Managementsystem in Bezug auf die Verhütung von Arbeitsunfällen | |
| ESRS S1-3 32 (c) | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens - Strategischer Ansatz“ | X | | | Bearbeitung von Beschwerden | |
| ESRS S1-14 88 (b) und (c) | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unter- nehmens - Zielsetzungen“ | X | X | | Zahl der Todesfälle sowie Zahl und Quote der Arbeitsunfälle | X |
| ESRS S1-14 88 (e | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unter- nehmens - Zielsetzungen“ | X | | | Anzahl der durch Verletzungen, Unfälle, Todesfälle oder Krankheiten bedingten Ausfalltage | |
| ESRS S1-16 97 (a) | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unter- nehmens - Zielsetzungen“ | X | X | | Unbereinigtes geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS S1-16 97 (b) | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unter- nehmens - Zielsetzungen“ | X | | | Überhöhte Vergütung von Mitgliedern der Leitungsorgane | s. Phase-in-Tabelle |
| ESRS S1-17 103 (a) | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unterneh- mens - Strategischer Ansatz“ | X | | | Fälle von Diskriminierung | |
| ESRS S1-17 104 (a) | ESRS G1 „Unternehmensführung - Strategischer Ansatz“ | X | X | | Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirt- schaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien | |
| ESRS 2 - SBM 3 - S2 11 (b) | ESRS 2 | | | | Erhebliches Risiko von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit in der Wertschöpfungskette | X nicht materiell |
| ESRS S2-1 17 | ESRS S2 „Arbeitskräfte in der Wert- schöpfungskette - Strategischer Ansatz“ | X | | | Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechtspolitik | X nicht materiell |
| ESRS S2-1 18 | ESRS S2 „Arbeitskräfte in der Wert- schöpfungskette - Strategischer Ansatz“ | X | | | Strategien im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wert- schöpfungskette | X nicht materiell |
| ESRS S2-1 19 | ESRS S2 „Arbeitskräfte in der Wert- schöpfungskette - Strategischer Ansatz“ | X | X | | Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirt- schaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien | X nicht materiell |
| ESRS S2-1 19 | ESRS S2 „Arbeitskräfte in der Wert- schöpfungskette - Strategischer Ansatz“ | X | | | Vorschriften zur Sorgfaltsprüfung in Bezug auf Fragen, die in den grundlegenden Konventionen 1 bis 8 der Internationalen Arbeits- organisation behandelt werden | X nicht materiell |
| ESRS S2-4 36 | ESRS S2 „Arbeitskräfte in der Wert- schöpfungskette - Strategischer Ansatz“ | X | | | Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette | X nicht materiell |
| ESRS S3-1 16 | ESRS S3 „Eigene Arbeitskräfte - Ziel- setzungen“ | X | | | Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte | X nicht materiell |
| ESRS S3-1 17 | ESRS S3 „Eigene Arbeitskräfte - Ziel- setzungen“ | X | X | | Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirt- schaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien | X nicht materiell |
| ESRS S3-4 36 | ESRS S3 „Eigene Arbeitskräfte - Ziel- setzungen“ | X | | | Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten | X nicht materiell |
| ESRS S4-1 16 | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ | X | | | Strategien im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern | |
| ESRS S4-1 17 | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ | X | X | | Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirt- schaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien | |
| ESRS S4-4 35 | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ | X | | | Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten | |
| ESRS G1-1 § 10 (b) | ESRS G1 „Unternehmensführung - Strategischer Ansatz“ | X | | | Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption | |
| ESRS G1-1 § 10 (c | ESRS G1 „Unternehmensführung - Strategischer Ansatz“ | X | | | Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowers) | |
| ESRS G1-4 § 24 (a) | ESRS G1 „Unternehmensführung - Grundlagen des Konzerns Zielsetzungen“ | X | X | | Geldstrafen für Verstöße gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften | |
| ESRS G1-4 § 24 (b) | ESRS G1 „Unternehmensführung - Zielsetzungen“ | X | | | Standards zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung | |
Übergreifende Standards
ESRS 2 Allgemeine Angaben
| Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation |
|---|---|---|
| BP-1 | ESRS 2 „Unternehmensportrait - Regulatorischer Rahmen“ | Allgemeine Grundlage für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts |
| BP-2 | ESRS 2 „Unternehmensportrait - Regulatorischer Rahmen“ | Angaben zu besonderen Umständen |
Datenpunkte, die sich aus anderen EU-Rechtsvorschriften ergeben
| Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation |
|---|---|---|
| GOV-1 | ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG-Organisation & Management“ | Die Rolle der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane s. auch Kapitel ESRS G1 |
| GOV-2 | ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG-Organisation & Management“ | Informationen, die den Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorganen des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden, und von diesen behandelte Nachhaltigkeitsfragen |
| GOV-3 | ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG-Organisation & Management“ | Einbeziehung der Nachhaltigkeitsleistung in Anreizsysteme s. auch Kapitel ESRS E1 |
| GOV-4 | Anhang Nichtfinanzielle Berichterstattung | Erklärung zur Nachhaltigkeits-Due-Diligence |
| GOV-5 | ESRS 2 „Unternehmensportrait - Nachhaltige Unternehmensführung“ | Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung |
SBM-1
SBM-2
Brief des Vorstands- vorsitzenden
Bericht des Aufsichtsrats
Aktie & Investor Relations
Konzern- Jahresabschluss abschluss
Finanzkalender & Kontakt grenke AG# ESRS S1 & S4 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Wesentlichkeitsanalyse und IRO-Darstellung“
s. auch Kapitel ESRS E1, S1, S4 der Strategie und dem Geschäftsmodell
IRO-1 Beschreibung des Prozesses zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Wesentlichkeitsanalyse und IRO-Darstellung“ Auswirkungen, Risiken und Chancen
IRO-2 Offenlegungsanforderungen in ESRS, die in der Nachhaltigkeitsberichterstattung Anhang Nichtfinanzielle Berichterstattung des Unternehmens behandelt werden
Zusammengefasster Lagebericht
- Grundlagen des Konzerns
- Wirtschaftsbericht
- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
- Veränderung in den Organen der Gesellschaft
- Risikobericht
- Chancen- und Prognosebericht
- Übernahmerelevante Angaben
- Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 165
In Kürze
* Brief des Vorstands-
* Bericht des Aktie & Lagebericht
* Konzern- Jahresabschluss
* Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations
* abschluss grenke AG
* Kontakt
Environmental Standards
ESRS E1 Klimawandel
Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation
---|---|---|
ESRS 2 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ |
GOV-3 | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ |
E1-1 Übergangsplan für den Klimaschutz | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ |
ESRS 2 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ | SBM-3 Strategie und Geschäftsmodell |
ESRS 2 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ | IRO-1 klimabezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen
E1-2 Strategien im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Strategischer Ansatz“ | Klimawandel
E1-3 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimastrategien | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Maßnahmen“ |
E1-4 Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | Klimawandel
E1-5 Energieverbrauch und Energiemix | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ |
E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | THG-Gesamtemissionen
E1-7 Abbau von Treibhausgasen und Projekte zur Verringerung von Treibhausgasen, | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | finanziert über CO2-Gutschriften
E1-8 Interne CO2-Bepreisung | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ |
E1-9 Erwartete finanzielle Auswirkungen wesentlicher physischer Risiken und | ESRS E1 „Klimaschutz/Klimawandel - Zielsetzungen“ | s. Phase-in-Tabelle Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen
ESRS E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation
---|---|---|
ESRS 2 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Strategischer Ansatz“ | IRO-1 Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
E5-1 Strategien im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Strategischer Ansatz“ |
E5-2 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Maßnahmen“ | Kreislaufwirtschaft
E5-3 Ziele im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Zielsetzungen“ |
E5-4 Ressourcenzuflüsse | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Zielsetzungen“ |
E5-5 Ressourcenabflüsse | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Zielsetzungen“ |
E5-6 Erwartete finanzielle Auswirkungen durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im | ESRS E5 „Kreislaufwirtschaft - Zielsetzungen“ | s. unter Phase-in-Tabelle Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
Lagebericht für die grenke AG 166
In Kürze
* Brief des Vorstands-
* Bericht des Aktie & Lagebericht
* Konzern- Jahresabschluss
* Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations
* abschluss grenke AG
* Kontakt
Social Standards
ESRS S1 - Eigene Belegschaft
Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation
---|---|---|
ESRS 2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger | ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Stakeholderdialog“ | SBM-2
ESRS 2 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Strategischer Ansatz“ | SBM-3 Strategie und Geschäftsmodell
S1-1 Strategien im Zusammenhang mit der eigenen Belegschaft | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Strategischer Ansatz“ |
S1-2 Verfahren zur Einbeziehung eigener Arbeitskräfte und von Arbeitnehmervertretern | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Strategischer Ansatz“ | in Bezug auf Auswirkungen
S1-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die eigene | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Strategischer Ansatz“ | Arbeitskräfte Bedenken äußern können
S1-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Maßnahmen“ | zur Minderung wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit der eigenen Belegschaft sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze
S1-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkun- | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ | gen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen
S1-6 Merkmale der Beschäftigten des Unternehmens | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-7 Merkmale der nicht angestellten Beschäftigten in der eigenen Belegschaft des | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ | nicht relevant Unternehmens
S1-8 Tarifvertragliche Abdeckung und sozialer Dialog | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ | nicht relevant
S1-9 Diversitätsparameter | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-10 Angemessene Entlohnung | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-11 Sozialschutz | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-12 Menschen mit Behinderungen | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ | s. Phase-in-Tabelle
S1-13 Parameter für Schulungen und Kompetenzentwicklung | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-14 Parameter für Gesundheitsschutz und Sicherheit | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-15 Parameter für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ |
S1-16 Vergütungsparameter (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung) | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ | s. Phase-in-Tabelle
S1-17 Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen im Zusammenhang | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens - Zielsetzungen“ | mit Menschenrechten
Lagebericht für die grenke AG 167
ESRS S4 - Verbraucher und Endnutzer
Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation
---|---|---|
ESRS 2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger | ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Stakeholderdialog“ | SBM-2
ESRS 2 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ | SBM-3 Strategie und Geschäftsmodell
S4-1 Strategien im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ |
S4-2 Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Aus- | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ | wirkungen
S4-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die Verbrau- | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Strategischer Ansatz“ | cher und Endnutzer Bedenken äußern können
S4-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Ver- | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Maßnahmen“ | braucher und Endnutzer und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze
S4-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkun- | ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer - Zielsetzungen“ | gen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen
Lagebericht für die grenke AG 168
Governance Standards
ESRS G1 - Unternehmenspolitik
Angabepflicht | Kapitel | Zusatzinformation
---|---|---|
ESRS 2 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane | ESRS 2 „Unternehmensportrait - ESG-Organisation & Management“ | GOV-1
ESRS 2 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen | ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie - Wesentlichkeitsanalyse und IRO-Darstellung“ | IRO-1 Auswirkungen, Risiken# ESRS G1 „Unternehmensführung - Strategischer Ansatz“
G1-1 Strategien in Bezug auf Unternehmenspolitik und Unternehmenskultur
G1-2 Management der Beziehungen zu Lieferanten
G1-3 Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung
ESRS G1 „Unternehmensführung - Zielsetzungen“
G1-4 Bestätigte Korruptions- oder Bestechungsfälle
G1-5 Politische Einflussnahme und Lobbytätigkeiten
G1-6 Zahlungspraktiken
Lagebericht für die grenke AG 169
In Kürze
Brief des Vorstands-
Vorsitzenden
Konzern-
abschluss
Bericht des Aktie &
Lagebericht
Jahresabschluss
Finanzkalender &
Investor Relations
grenke AG
Kontakt
PHASE-IN Begründung der Phase-in
Geschäftsjahr 2024
Zeitplan Ablauf und Maßnahmen
Anforderungsumfang
Anforderungen
Geplante Ergänzungen
Kapitel im Bericht
| Anforderungsumfang | Anforderungen | Geplante Ergänzungen | Kapitel im Bericht | |
|---|---|---|---|---|
| ESRS 2 Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette | nein | Relevanter Berichtsinhalt ESRS 2 - „Nachhaltigkeitsstrategie“ | SBM-1 | |
| ESRS 2 Wesentliche Auswirkungen Risiken und Chancen im Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell | nein | Relevanter Berichtsinhalt ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie“ | SBM-3 | |
| ESRS THG-Gesamtemissionen | nein | Relevanter Berichtsinhalt ESRS 2 „Nachhaltigkeitsstrategie“, ESRS E1 „Szenario- und Resilienzanalyse“, ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“, ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer“ | E1-6 | |
| ESRS Erwartete finanzielle Auswirkungen | ja | 3 Jahre | Wir berichten anhand einer Aufstellung über unsere finanzielle Auswirkungen von klimabedingten Risiken und Chancen. Physische Risiken: Vermögenswerte und Einnahmen mit akutem/chronischem Risiko, Standorte und Anpassungsmaßnahmen. Übergangsrisiken: Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Einnahmen, Energieeffizienz der Immobilien und Klimaschutzmaßnahmen. Abgleich: Beträge aus Risiken mit den Finanzberichten abgleichen. Chancen: Kosteneinsparungen und Marktpotenzial aus klimafreundlichen Produkten und Lösungen. | Das Unternehmen muss Laut ESRS: Das Unternehmen kann in Übereinstimmung mit dem ESRS E1-9 klimabedingte Risiken und Chancen offenlegen: Erstellung quantitativer Daten ist aufgrund der mit Datenqualität noch nicht durchführbar. |
| ESRS E2 Voraussichtliche finanzielle Auswirkungen von umweltbedingten Risiken und Chancen | nein | kein relevanter Berichtsinhalt | k.A. | |
| ESRS E3 Voraussichtliche finanzielle Auswirkungen von Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen | nein | kein relevanter Berichtsinhalt | k.A. | |
| ESRS E4 Voraussichtliche finanzielle Auswirkungen von Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt und dem Ökosystem | nein | kein relevanter Berichtsinhalt | k.A. |
170
In Kürze
Brief des Vorstands-
Vorsitzenden
Konzern-
abschluss
Bericht des Aktie &
Lagebericht
Jahresabschluss
Finanzkalender &
Investor Relations
grenke AG
Kontakt
Begründung der Phase-in
Geschäftsjahr 2024
Zeitplan Ablauf und Maßnahmen
Anforderungsumfang
Anforderungen
Geplante Ergänzungen
Kapitel im Bericht
| Anforderungsumfang | Anforderungen | Geplante Ergänzungen | Kapitel im Bericht | |
|---|---|---|---|---|
| ESRS Erwartete finanzielle Auswirkungen | ja | In den nächsten zwei bis drei Jahren wollen wir systematisch die Datenqualität zu den Leasingobjekten verbessern, um die Aussagekraft steigern. | Wir berichten von der Beteiligung an Miete24, die es grenke ermöglicht, mit vorhandenen Mitteln den Zweitmarkt zu testen und wichtige Erfahrungswerte für zukünftige Entscheidungen zu sammeln. Der Zweitmarkt bei IT-Produkten wie Smartphones und Laptops erzielt durchschnittlich zweistellige Margen. Dies macht diesen Bereich sowohl für uns als auch für Unternehmen und Verbraucher interessant. | Folgende Angaben unterliegen einer Einführungsphase und können erst mit voranschreitender Projektarbeit erfasst werden: a) eine Quantifizierung der erwarteten finanziellen Auswirkungen in monetärer Hinsicht, bevor Maßnahmen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft berücksichtigt werden, b) eine Beschreibung der berücksichtigten finanziellen Auswirkungen, der damit zusammenhängenden Auswirkungen und Abhängigkeiten sowie der Zeithorizonte, innerhalb derer sie wahrscheinlich eintreten werden, c) die kritischen Annahmen, die zur Quantifizierung der erwarteten finanziellen Auswirkungen herangezogen werden sowie die Quellen und der Grad der Unsicherheit dieser Annahmen. |
| ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | nein | Relevanter Berichtsinhalt | ||
| ESRS Nicht angestellte Belegschaft | nein | Relevanter Berichtsinhalt | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| ESRS Tarifvertrag | nein | Relevanter Berichtsinhalt | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| ESRS Sozialschutz | nein | Relevanter Berichtsinhalt | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ |
171
Begründung der Phase-in
Geschäftsjahr 2024
Zeitplan Ablauf und Maßnahmen
Anforderungsumfang
Anforderungen
Geplante Ergänzungen
Kapitel im Bericht
172
Group Sustainability Parameter Nr.# Nachhaltigkeitsparameter
Klima & Umwelt
| Nr. | TOP- | Beschreibung | Scope | Entität | Einheit | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | TOP- | Anteil ESG-Produkte und Services am Gesamtportfolio am NAW gesamt | Gruppe | in Prozent | 7,8 | 7,7 | 5,7 | ESRS E1 „Klimaschutz/ KPI Klimawandel“ |
| 2 | Anteil Green Economy Objekte an Leasigneugeschäft in NAW gesamt | Gruppe | in Mio. Euro | 238 | 200 | 130 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 3 | TOP- | CO2-Emissionen (Scope 1, 2 und 3) gesamt | Gruppe | in tCO2e | 7.833 | 7.962 | 7.903 | ESRS E1 „Klimaschutz/ KPI Klimawandel“ |
| 4 | Scope 1 | Gruppe | in tCO2e | 2.690 | 3.184 | 3.407 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 5 | Scope 2 - Standortbezogen | Gruppe | in tCO2e | 960 | 1.197 | 1.498 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 6 | Scope 2 - Marktbasiert | Gruppe | in tCO2e | 1.440 | 1.778 | 2.089 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 7 | Scope 3 | Gruppe | in tCO2e | 4.183 | 3.581 | 4.632 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 8 | Stromverbrauch | Gruppe | in MWh | 3.086 | 3.448 | 3.018 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 9 | Wärmeenergieverbrauch aus Heizöl und Gas | Gruppe | in MWh | 2.495 | 2.608 | 3.934 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 10 | Fernwärmeverbrauch | Gruppe | in MWh | 340 | 363 | 567 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 11 | Durch die Photovoltaikanlage erzeugter Strom im Jahr | Gruppe | in MWh | 136 | 153 | 9 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 12 | TOP- | Anzahl Länder mit verfügbaren eSignature-Lösungen | Gruppe | Anzahl | 27 | 27 | 27 | ESRS E1 „Klimaschutz/ KPI Klimawandel“ |
| 13 | TOP- | Anzahl Länder mit verfügbaren eInvoice-Lösungen | Gruppe | Anzahl | 26 | 26 | 26 | ESRS E1 „Klimaschutz/ KPI Klimawandel“ |
| 14 | TOP- | eContract-Quote, gemessen am Anteil mit eSignature abgeschlosse- ner Leasingverträge im Vergleich zur Gesamtzahl neuer Vertragsabschlüsse im Geschäftsjahr | Gruppe | in Prozent | 40,5 | 40,1 | 40,5 | ESRS E1 „Klimaschutz/ KPI Klimawandel“ |
| 15 | Anzahl der Verträge, die mit elektronischer Signatur abgeschlossen wurden | Gruppe | Anzahl | 128.095 | 116.910 | 108.841 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 16 | Anteil gedruckter Rechnungen in den Kernmärkten Deutschland | Länder D | in Prozent | 4 | 5 | 7 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Grundlagen des Konzerns Klimawandel“ | |
| 17 | Anteil gedruckter Rechnungen in den Kernmärkten Frankreich | Länder F | in Prozent | 2 | 3 | 4 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Klimawandel“ | |
| 18 | Anteil gedruckter Rechnungen in den Kernmärkten Italien | Länder ITA | in Prozent | <1 | <1 | <1 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Veränderung in den Organen der Gesellschaft Klimawandel“ | |
| 19 | Anzahl entgegengenommener Objekte (Asset Broker) in Deutschland | Länder D | Anzahl | 13.454 | 16.263 | 12.997 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 20 | Anzahl entgegengenommener Objekte (Asset Broker) in Frankreich | Länder F | Anzahl | 7.202 | 7.562 | 7.659 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 21 | Anzahl entgegengenommener Objekte (Asset Broker) in Italien | Länder ITA | Anzahl | 3.233 | 3.462 | 2.146 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 22 | Anteil der Objektrückläufer in Zweitverwendung in Deutschland | Länder D | in Prozent | 6,7 | 5,7 | 6,5 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 23 | Anteil der Objektrückläufer in Zweitverwendung in Frankreich | Länder F | in Prozent | 10,3 | 4,4 | 3,1 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 24 | Anteil der Objektrückläufer in Zweitverwendung in Italien | Länder ITA | in Prozent | 5,6 | 9,9 | 9,9 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 25 | Anzahl fachgerecht entsorgter Objekte (Asset Broker), Deutschland | Länder D | Anzahl | 335 | 343 | 429 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 26 | Anzahl fachgerecht entsorgter Objekte (Asset Broker), Frankreich | Länder F | Anzahl | 84 | 5 | 6 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 27 | Anzahl fachgerecht entsorgter Objekte (Asset Broker), Italien | Länder ITA | Anzahl | 489 | 46 | 21 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 28 | Anzahl weiterverkaufter Objekte (Asset Broker), Deutschland | Länder D | Anzahl | 14.182 | 14.135 | 13.021 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 29 | Anzahl weiterverkaufter Objekte (Asset Broker), Frankreich | Länder F | Anzahl | 7.217 | 3.228 | 1.989 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 30 | Anzahl weiterverkaufter Objekte (Asset Broker), Italien | Länder ITA | Anzahl | 2.888 | 6.988 | 8.371 | ESRS E5 „Kreislaufwirt- schaft“ | |
| 31 | Anzahl Audiokonferenzen | Gruppe | in Mio. | 7,67 | 9,23 | 3,63 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 32 | Anzahl Videokonferenzen | Gruppe | in Mio. | 2,38 | 2,02 | 1,63 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 33 | Anzahl Fahrzeugbestellungen (gesamt mit PHEV, BEV, ICE) | Gruppe | Anzahl | 637 | 558 | 615 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 34 | Anteil elektrischer Fahrzeuge an der gesamten Fahrzeugflotte im Geschäftsjahr | Gruppe | in Prozent | 35 | 27 | 12 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 35 | Anzahl Bahnreisen | D | Anzahl | 511 | 359 | 190 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ | |
| 36 | Anzahl Flugreisen | D | Anzahl | 110 | 118 | 95 | ESRS E1 „Klimaschutz/ Klimawandel“ |
Sozialer Beitrag
| Nr. | TOP- | Beschreibung | Scope | Entität | Einheit | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 37 | TOP- | grenke Engagement Score | Group | score | 2,1 | 2,1 | 2 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des KPI Unternehmens“ |
| 38 | TOP- | Fluktuationsrate | Group | in Prozent | 8,9 | 9,7 | 11,4 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des KPI Unternehmens“ |
| 39 | TOP- | Weiterbildungstage pro Mitarbeiter:in, gesamt | Gruppe | Tage | 3 | 3,7 | 2,9 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des KPI Unternehmens“ |
| 40 | Weiterbildung pro Mitarbeiter:in in durchschnittlichen Schulungsstunden | Gruppe | in Stunden | 23,65 | 29,39 | 22,95 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 41 | Weiterbildungstage pro Mitarbeiter, männlich | Männer | Gruppe | in Stunden | 3,2 | |||
| 42 | Weiterbildungstage pro Mitarbeiterin, weiblich | Frauen | Gruppe | in Stunden | 2,8 | |||
| 43 | Schulungsquote grenke Konzern | Gruppe | in Prozent | 98,82 | 99,08 | 99 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 44 | Anzahl der Beschäftigten bei grenke | Gruppe | nach Köpfen | 2.295 | 2.157 | 1.954 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 45 | Anzahl der Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) | Gruppe | VZÄ | 2.196 | 2.068 | 1.878 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 46 | Mitarbeiterstruktur, männliche Beschäftigte | Männer | Gruppe | Anzahl | 1.056 | 1.003 | 887 | |
| 47 | Mitarbeiterstruktur, weibliche Beschäftigte | Frauen | Gruppe | Anzahl | 1.239 | 1.154 | 1.067 | |
| 48 | Mitarbeiterstruktur, Alter unter 30 Jahren | Alter <30 | Gruppe | in Prozent | 22 | 22 | 23 | |
| 49 | Mitarbeiterstruktur, Alter zwischen 30 und 50 Jahren | Alter 30-50 | Gruppe | in Prozent | 64 | 64 | 64 | |
| 50 | Mitarbeiterstruktur, Alter über 50 Jahren | Alter >50 | Gruppe | in Prozent | 14 | 14 | 13 | |
| 51 | Mitarbeiterstruktur, Vollzeit | Vollzeit | Gruppe | Anzahl | 2.012 | 1.910 | 1.739 | |
| 52 | Mitarbeiterstruktur, Teilzeit | Teilzeit | Gruppe | Anzahl | 282 | 248 | 215 | |
| 53 | Mitarbeiter:innen Eintritte | Gruppe | Anzahl | 497 | 524 | 459 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Zusammengefasster Lagebericht Unternehmens“ | |
| 54 | Mitarbeiter:innen Austritte | Gruppe | Anzahl | 204 | 210 | 222 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Unternehmens“ | |
| 55 | Menschen mit Behinderung | Gruppe | in Prozent | Phase-in | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Unternehmens“ | |||
| 56 | Frauen in Vorstand | Gruppe | in Prozent | 25 | 33 | 33 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Veränderung in den Organen der Gesellschaft Unternehmens“ | |
| 57 | Frauen in Aufsichtsrat | Gruppe | in Prozent | 17 | 17 | 17 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Risikobericht Unternehmens“ | |
| 58 | Frauen im Topmanagement | AG | in Prozent | 32,4 | 33,9 | 42,1 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Chancen- und Prognosebericht Unternehmens“ | |
| 59 | Frauen im Topmanagement | Gruppe | in Prozent | 27,2 | 28 | 26,1 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Übernahmerelevante Angaben Unternehmens“ | |
| 60 | Anzahl Arbeitsbedingter Unfälle | Gruppe | Anzahl | 13 | 6 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Unternehmens“ | ||
| 61 | Anzahl der Personen, die gesetzlich vom Gesundheitsmanagement bei grenke abgedeckt werden | Gruppe | in Prozent | 100 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Lagebericht für die grenke AG Unternehmens“ | |||
| 62 | Krankheitstage | Gruppe | Anzahl | 9 | 7 | 8 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens" | |
| 63 | Remote-Arbeit | Gruppe | Tage pro Woche | 3 | 3 | 2,9 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 64 | Nutzung von Arbeitszeitmodellen - Elternzeit | Gruppe | Anzahl | 79 | 76 | 86 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 65 | Nutzung von Arbeitszeitmodellen - Special Life Situations | Gruppe | Anzahl | 26 | 14 | 15 | ESRS S1 „Arbeitskräfte des Unternehmens“ | |
| 66 | Regelmäßige Leistungs- und Laufbahnbeurteilungen | Männer | Gruppe | in Prozent | 48,5 | |||
| 67 | Regelmäßige Leistungs- und Laufbahnbeurteilungen | Frauen | Gruppe | in Prozent | 51,5 | |||
| 68 | Gender Pay Gap - Gehaltsunterschiede geschlechtsabhängig | Gruppe | in Prozent | Phase-in | ESRS S1 |
Verhältnis höchstbezahlte Einzelperson zum Median der jährlichen gesamt Gruppe in Prozent
Phase-in ESRS S1 „Arbeitskräfte des Gesamtvergütung Regelung Unternehmens“
| Anzahl KMU-Kunden | gesamt Gruppe | Anzahl |
|---|---|---|
| 523.502 | 517.146 | 517.523 |
ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer“
| Anzahl Meetingkontakt mit Kunden und Partnern | gesamt Gruppe | Anzahl |
|---|---|---|
| 58.479 | 67.114 | 56.650 |
| Anteil an digitalen Meetings | gesamt Gruppe | in Prozent |
|---|---|---|
| 27 | 27 | 27 |
| Anteil indirekter Marktangang über Fachhandelspartner | gesamt Gruppe | in Prozent |
|---|---|---|
| 83,2 | 83 | 82,1 |
| Dauer unserer Geschäftsbeziehungen gemessen am Anteil aktiver | gesamt Gruppe | in Prozent |
|---|---|---|
| 59,8 | 62 | 62 |
| Anteil direkter Marktangang, Anteil am gesamten Neugeschäfts- | gesamt Gruppe | in Prozent |
|---|---|---|
| 16,8 | 17 | 18 |
| Anteil Folgeverträge im Vergleich zur Gesamtzahl aller Verträge im | gesamt Gruppe | in Prozent |
|---|---|---|
| 4.994 | 4.384 | 4.310 |
Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht
| Anzahl Geschäftsgirokonten und Darlehenskonten (grenke Bank) | gesamt Gruppe | Anzahl |
|---|---|---|
| 12.220 | 12.635 | 11.755 |
| Anzahl neu vergebener Mikrokredite in Zusammenarbeit mit BMAS | gesamt Gruppe | Anzahl |
|---|---|---|
| 2.034 | 2.393 | 2.751 |
| Sponsoringsumme gesamt / unterstützte Projekte gesamt | Gruppe | in Mio. Euro |
|---|---|---|
| 2,2 | 1,8 | 1,5 |
ESRS S1 „Arbeitskräfte des Chancen- und Prognosebericht Unternehmens“
Lagebericht für die grenke AG 176
Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt
Nachhaltigkeitsparameter
| Scope | Entität | Einheit | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Abschnitt Verantwortung & Vertrauen | |||||
| 80 | TOP- Overall Strategy Awareness Score | gesamt Gruppe | Score | 2,6 | 2,6 |
| ESRS G1 „Unternehmens- KPI führung“ | |||||
| 81 | TOP- Anteil der Topmanagementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponen- | gesamt Gruppe | in Prozent | 1,7 | 1,8 |
| ESRS 2 „Unternehmens- KPI te in der variablen Vergütung portrait“ | |||||
| 82 | TOP- Abschlussquote interner Revisionsprüfungen | gesamt Gruppe | in Prozent | 65 | 81 |
| ESRS G1 „Unternehmens- KPI führung“ | |||||
| 83 | Anzahl Ad-hoc Risikomeldungen | gesamt Gruppe | Anzahl | 8 | 15 |
| ESRS G1 „Unternehmens- führung“ | |||||
| 84 | Anzahl der Personen, die mit Schulungen zu Korruption und | Aufteilung Gruppe | Anzahl | 2.289 | |
| ESRS G1 „Unternehmens- Bestechung abgedeckt sind nach Posi- führung“ | |||||
| tionen | |||||
| 85 | Schulungsquote Pflichtschulungen zu Governance-Themen | gesamt Gruppe | in Prozent | 97,2 | 96,8 |
| ESRS G1 „Unternehmens- Mitarbeiter:innen führung“ | |||||
| 86 | Anzahl Meldungen über Hinweisgeberplattform | grenke Integrity Line | gesamt Gruppe | Anzahl | 17 |
| ESRS G1 „Unternehmens- führung“ | |||||
| 87 | Anzahl Anti-Financial-Crime-Reviews zur | gesamt Gruppe | Anzahl | 15 | 14 |
| ESRS G1 „Unternehmens- Umsetzung der Geldwäscheprävention führung“ |
Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht
Lagebericht für die grenke AG 177
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4. Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Herr Dr. Martin Paal wurde am 5. März 2024 zum Vorstand bestellt und übernahm ab dem 1. Juli 2024 den Aufgabenbereich des CFO von Herrn Dr. Sebastian Hirsch. Mit Schreiben vom 5. September 2024 legte Frau Isabel Rösler mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 ihre Position als Chief Risk Officer (CRO) nieder. Der Aufgabenbereich des CRO wird bis zur Bestellung eines neuen Vorstandsmitglieds unter den verbleibenden Vorstandsmitgliedern aufgeteilt.
Mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung der grenke AG am 30. April 2024 endeten die Amtszeiten der Aufsichtsratsmitglieder Dr. Ljiljana Mitic und Dr. Konstantin Mettenheimer. Während Herr Dr. Mettenheimer aus dem Gremium ausschied, wurde Frau Dr. Mitic vom Aufsichtsrat der Hauptversammlung zur Wiederwahl vorgeschlagen und von dieser für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2028 beschließt, in den Aufsichtsrat wiedergewählt.
Ferner wurde Herr Manfred Piontke für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2026 beschließt, in den Aufsichtsrat gewählt.
In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 30. April 2024 wurde Herr Jens Rönnberg zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der grenke AG gewählt. Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Herr Moritz Grenke gewählt.
5. Risikobericht
5.1 Einleitung
Der grenke Konzern hat ein umfassendes Risikomanagementsystem auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen vor dem Hintergrund des Aktiengesetzes und der einschlägigen regulatorischen Vorgaben umgesetzt, das einer laufenden Weiterentwicklung unterliegt. Das Risikomanagement des grenke Konzerns ist darauf ausgerichtet, eine langfristige, nachhaltige und erfolgreiche Geschäftstätigkeit sicherzustellen. Darunter fasst der Vorstand insbesondere auch das profitable Wirtschaften sowie die Sicherstellung einer kontinuierlichen angemessenen Dividendenzahlung, eine darüberhinausgehende angemessene Stärkung des Eigenkapitals und damit der finanziellen Stabilität des Unternehmens über eine regelmäßige Gewinnthesaurierung und die Möglichkeit zur Investition in die laufende Weiterentwicklung des grenke Konzerns, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Wesentliche Maßgabe dabei ist es, jederzeit eine angemessene Balance von Ertragschancen und dem kontrollierten Eingehen tragfähiger Risiken zu sichern.
Seit jeher verfolgen wir die Philosophie, nur diejenigen Risiken einzugehen, die untrennbar mit unserem Geschäftsmodell verknüpft sind. Wir haben es uns zur Maxime gemacht, für die Beurteilung und Messung dieser Risiken bestmögliche statistische Modelle zu entwickeln. Deshalb wollen wir Bonitätsrisiken oder Kreditrisiken bezogen auf unser Leasinggeschäft nicht zwangsweise minimieren, sondern vielmehr eine hohe Prognosegüte in unseren Modellen gewährleisten, um diese Risiken bei Vertragsabschluss präzise quantifizieren und idealerweise einpreisen zu können. Markt- und preisrisiken, Fristentransformationen oder Liquiditätsrisiken versuchen wir zu vermeiden oder durch geeignete Sicherungsbeziehungen ökonomisch zu eliminieren. Ein weiterer Grundsatz in unserem Geschäftsmodell ist, dass wir großen Wert auf Diversifizierung legen, um Abhängigkeiten weitestgehend zu minimieren. Deshalb haben wir ein sehr breites Kundenportfolio über 30 Ländern verteilt, ein gut gestreutes Objektportfolio, über 39.000 Fachhandelspartner und verschiedene Instrumente zur Refinanzierung. Diese umfassende Diversifizierung ist das Fundament unserer Resilienz, die wir in den vergangenen Jahren bewiesen haben. Neben den aus unserer unternehmerischen Überzeugung und Verantwortung heraus erwachsenen Grundprinzipien unserer traditionellen Risikokultur ergeben sich zusätzliche Anforderungen an unser Risikomanagement, nicht zuletzt durch die umfangreiche Regulierung nach dem Bankenrecht, die wir als Leasinggesellschaft sowie als Institutsgruppe mit unserer grenke Bank AG als Tochtergesellschaft erfüllen haben.
5.2 Aufsichtsrechtliche Anforderungen
Gemäß § 25a KWG hat ein Institut über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation zu verfügen, in deren Mittelpunkt insbesondere ein angemessenes und wirksames Risikomanagement steht. Die aufsichtsrechtlichen Vorgaben werden durch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) konkretisiert. Die MaRisk geben auf der Grundlage des § 25a Abs. 1 KWG den aufsichtsrechtlichen Rahmen für die qualitative und quantitative Ausgestaltung des Risikomanagements vor. Da die grenke AG ein übergeordnetes Unternehmen einer Institutsgruppe im Sinn der §§ 10a und 25a KWG ist, ist der grenke AG Konzern nach §1 Abs. 35 KWG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 Nr. 20 CRR eine Finanzholdinggesellschaft nach KWG. Die grenke AG hat zudem mit der grenke Bank AG ein Kreditinstitut als Tochtergesellschaft. Sowohl der grenke Konzern als auch die grenke Bank AG unterliegen vom übergeordneten Institut vollständig erfüllt werden. Dem Antrag der grenke AG bei der BaFin, den aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreis dem buchhalterischen der Konzernrechnungslegung gleichzusetzen, wurde bereits 2009 stattgegeben.
Die grundlegende Ausrichtung des Risikomanagementsystems basiert auf dem in der Geschäftsstrategie definierten Geschäftsmodell und den damit verbundenen geschäftsstrategischen Zielsetzungen des Vorstands.# Risikobericht
Damit werden alle liegen den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen dem grenke Konzern zuzurechnenden Kon- Dementsprechend werden basierend auf den der Capital Requirement Regulation (CRR) zerngesellschaften durch den aufsichtsrecht- Inhalten und Vorgaben der Geschäftsstrategie unter Berücksichtigung der Überarbeitungen lichen Konsolidierungskreis erfasst. die für den grenke Konzern relevanten Risiken der Capital Requirements Regulation II (CRR II) einmal jährlich im Rahmen der Risikoinventur und der Capital Requirements Regulation III Des Weiteren erstellt die grenke AG als über- identifiziert und im Hinblick auf ihre Wesentlich- (CRR III), die ab dem 1. Januar 2025 in Kraft geordnetes Unternehmen auf Verlangen der keit bewertet. Daraus ergibt sich das soge- treten sowie der Capital Requirements Directi- BaFin einen Sanierungsplan gemäß §12 (1) nannte Gesamtrisikoprofil des Konzerns, mit ve (CRD V) und des KWG. Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG). dem sich der Vorstand einen Überblick über Die Sanierungsplanung ist eine branchen- diejenigen Risiken verschafft, die Vermögensla- Der grenke Konzern hat die von der Bundes- übliche präventive Vorbereitung operationeller ge (inklusive Kapitalausstattung), Ertrags- oder anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Umsetzungspläne für die strategische Planung Liquiditätslage wesentlich beeinträchtigen kön- aufgestellten Mindestanforderungen an das mit dem Ziel, sich mit wirksamen Handlungs- nen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Risikomanagement (MaRisk) sowie die „Bank- optionen für einen möglichen Krisenfall zu systematischen Identifizierung und Bewertung aufsichtlichen Anforderungen an die IT“ (BAIT) beschäftigen. der Auswirkungen von ESG-Risiken. umzusetzen. Diese beinhalten qualitative sowie quantitative Anforderungen an das Risiko- Der grenke Konzern hat die von der Bundes- management, die von den Instituten unter Berück- anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sichtigung ihrer Größe sowie der Art, des Umfangs, der Komplexität und des Risiko- aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie die „Bank- gehalts der Geschäfte umzusetzen sind. aufsichtlichen Anforderungen an die IT“ (BAIT) umzusetzen. Diese beinhalten qualitative sowie quantitative Anforderungen an das Risiko-
5.3 Risikomanagementsystem
Das Risikomanagementsystem des grenke Konzerns verfolgt einen ganzheitlichen und integrierten Ansatz. Es umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Identifizierung, Bewer- tung, Beurteilung, Überwachung und Steue- rung der aus dem Geschäft resultierenden Risiken. Dabei berücksichtigt es alle relevanten Einheiten des Konzerns und ist sowohl auf Konzernebene als auch auf Einzelinstitutsebene umgesetzt. Für diese Konzerngesellschaften nimmt die grenke AG die sogenannten Waiver-Re- gelungen gemäß §2a Abs. 1 oder 2 KWG in Verbindung mit §2a Abs. 5 KWG in Anspruch. Daher haben diese Institute BaFin und Bun- desbank angezeigt, dass bestimmte aufsichts- rechtliche Bestimmungen auf Konzern- anstatt stellten wesentlichen Elemente, die im Rahmen eines in der Regel jährlichen Aktualisierungs- prozesss aufeinander ausgerichtet werden.
Die Risikotragfähigkeitskonzeption bei grenke beinhaltet zwei Steuerungsperspektiven: die normative Perspektive mit dem Ziel der Insti- tutsfortführung sowie die ökonomische Pers- pektive mit dem Ziel des Gläubigerschutzes.
In der normativen Perspektive ist die Risiko- tragfähigkeit gegeben, wenn die Einhaltung der regulatorisch relevanten Kennziffern sowohl im Planszenario, auf Grundlage der geltenden Geschäftsplanung, als auch in den derzeit drei adversen Szenarien über einen Planungs- horizont von drei Jahren sichergestellt ist. Das Risikodeckungspotenzial setzt sich im Wesentlichen aus den regulatorischen Eigen- mitteln zusammen. Auf der Risikoseite werden Kredit-, Marktpreis- und operationelle Risiken mit aufsichtsrechtlich vorgesehenen Verfahren und quantifiziert. Relevante Steuerungsgrößen sind die harte Kernkapitalanforderung (CET1-Anfor- derung), die SREP-Gesamtkapitalanforderung (Pillar-2-Requirement, P2R), die kombinierte Pufferanforderung, die aufsichtsrechtliche Ka- pitalempfehlung (Pillar-2-Guidance, P2G) sowie weitere aufsichtsrechtliche Strukturanforderun- gen wie z. B. die Leverage-Ratio.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt für den grenke Konzern eine zusätzliche Kapitalempfehlung vom Regulator, die Pillar-2-Guidance. Die Säule-2-Empfehlung (P2G) ist neben der Zusammengefasster Lagebericht Säule-2-Anforderung (Pillar-2-Requirements, und Grundlagen des Konzerns P2R) die zweite Komponente des sich aus Wirtschaftsbericht der Implementierung des SREP (aufsicht- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 licher Überprüfungs- und Bewertungsprozess) Veränderung in den Organen der Gesellschaft obligatorisch ableitenden institutsspezifischen Risikobericht Kapitalzuschlags. Sie stellt eine Erweiterung Chancen- und Prognosebericht des Konzepts des Kapitalerhaltungspuffers Übernahmerelevante Angaben dar, d. h., sie dient dazu, die Vermögenswerte Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht des grenke Konzerns auch in Stressphasen Kapitalerhaltungspuffer verrechnet werden. Be- stimmungsgröße für die Höhe der P2G sind die Ergebnisse der aufsichtsrechtlichen Stresstests der grenke Bank als LSI, d. h., die P2G der grenke Bank wurden auf den grenke Konzern übertragen.
In der ökonomischen Perspektive des ICAAP erfolgen die Ermittlung des Risikodeckungs- potenzials und die Quantifizierung der wesent- lichen Risiken in ökonomischer Betrachtungs- weise, d. h. barwertig. Zur Risikosteuerung wird das Risikodeckungspotenzial nachfolgend in Form von Risikolimiten auf die wesentlichen Risikoarten verteilt. Bei der Risikoberechnung verfolgt grenke einen, auch aufsichtsrechtlich erwarteten, konservativen Ansatz, um sicher- zustellen, dass auch seltene bzw. extreme Er- eignisse angemessen berücksichtigt und in der Steuerung (Limitierung) abgesichert werden. Auch in der ökonomischen Perspektive erfolgt die quartalsweise Berechnung von Stresstests für die wesentlichen Risiken, um mittels einer kritischen Reflexion der Ergebnisse möglichen Handlungsbedarf für den grenke Konzern zu identifizieren.
Neben den klassischen Stresstests im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnung führt der Konzern zudem einmal jährlich einen inversen Stresstest durch. Inverse Stresstests untersu- chen, welche Szenarien die Überlebensfähig- keit des grenke Konzerns gefährden könnten.
Darüber hinaus gewährleistet der implemen- tierte Prozess zur Sicherung einer jederzeit angemessenen Liquiditätsausstattung (ILAAP), dass der grenke Konzern innerhalb eines definierten Zeithorizonts über angemessene Liquiditätspuffer und Refinanzierung verfügt.
Das Risikomanagementsystem des grenke Konzerns beinhaltet die nachfolgend darge- stellten wesentlichen Elemente, die im Rahmen eines in der Regel jährlichen Aktualisierungs- prozesss aufeinander ausgerichtet werden.
Die normative Betrachtung trägt den Regelun- gen der europäischen Capital Requirements Regulation (CRR) Rechnung und fokussiert insbesondere auf die Liquiditätskennziffern Liquidity Coverage Ratio (LCR) und Net Stable Funding Ratio (NSFR).
Wesentlicher Bestandteil des Risikomanage- mentprozesses ist zudem eine umfassende standardisierte Risikoberichterstattung. Das Corporate-Risk-Management erstellt vierteljähr- lich einen Risikobericht für Vorstand, Aufsichts- rat und wesentliche Entscheidungsträger (Risi- koverantwortliche) des Unternehmens, in dem die aktuelle Risikosituation auf Konzernebene analysiert und überwacht wird. Der Bericht beinhaltet die stichtagsrelevanten Ergebnisse aus dem ICAAP und ILAAP, die volumens- und strukturbezogene Entwicklung des Neuge- schäfts, die Risikoentwicklung bei den einzel- nen Risikoarten und in diesem Zusammenhang insbesondere die Entwicklung der wesentlichen aufsichtsrechtlichen und ökonomischen Risiko- kennzahlen sowie der zugehörigen Frühwarn- indikatoren. Letztere geben Aufschluss über die Einhaltung des Risikoappetits bzw. ggf. notwen- dige zusätzliche Steuerungsmaßnahmen.
Die wesentlichen Risikoindikatoren und die Li- quiditätslage inkl. des ILAAP werden zusätzlich für den Vorstand und die relevanten Risikover- antwortlichen auf monatlicher Basis überwacht und berichtet. Im Zusammenhang mit einer besonderen Risikolage werden darüber hinaus interne Ad-hoc-Risikomeldungen erstellt.
Ein weiteres Element des erweiterten Risiko- managements ist auch der aufsichtsrechtlich geforderte Sanierungsplan, den grenke auf An- forderung der BaFin laufend aktualisiert.
Der grenke Konzern hat die von der Bundes- anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie die „Bank- aufsichtlichen Anforderungen an die IT“ (BAIT) umzusetzen. Diese beinhalten qualitative sowie quantitative Anforderungen an das Risiko- management, die von den Instituten unter Berück- sichtigung ihrer Größe sowie der Art, des Umfangs, der Komplexität und des Risiko- gehalts der Geschäfte umzusetzen sind.
Zusätzlich unterliegen die Finanzdienstleis- tungsinstitute GRENKEFACTORING GmbH und GRENKE Investitionen Verwaltungs KGaA dem KWG sowie der Aufsicht durch die BaFin und die Deutsche Bundesbank als Einzelinsti- tute. Für diese Konzerngesellschaften nimmt die grenke AG die sogenannten Waiver-Re- gelungen gemäß §2a Abs. 1 oder 2 KWG in Verbindung mit §2a Abs. 5 KWG in Anspruch. Daher haben diese Institute BaFin und Bun- desbank angezeigt, dass bestimmte aufsichts- rechtliche Bestimmungen auf Konzern-ebene umgesetzt werden, da die notwendigen organisatorischen Vorkehrungen getroffen sind.
Die Konzernrisikostrategie von grenke be- inhaltet die risikopolitische Grundhaltung und umfasst dahingehend die Vorgaben und Ziele der Risikosteuerung, die Festlegung des Risikoappetits sowie die Definition geeigneter Maßnahmen zur Erreichung der Ziele.
Im Rahmen des Prozesses zur Sicherstel- lung einer angemessenen Kapitalausstattung (ICAAP) wird nachfolgend auf Konzernebene nachgehalten, dass die wesentlichen Risiken und potenzielle Risikokonzentrationen, jeder- zeit durch vorhandenes Risikokapital abge- deckt sind sowie, dass die aufsichtsrechtlich relevanten Kapital- und Liquiditätsanforderun- gen mindestens für den Zeitraum der dreijäh- rigen Kapitalplanung eingehalten werden und somit die Risikotragfähigkeit sichergestellt ist.
Die Risikotragfähigkeitskonzeption bei grenke beinhaltet zwei Steuerungsperspektiven: die normative Perspektive mit dem Ziel der Insti- tutsfortführung sowie die ökonomische Pers- pektive mit dem Ziel des Gläubigerschutzes.
In der normativen Perspektive ist die Risiko- tragfähigkeit gegeben, wenn die Einhaltung der regulatorisch relevanten Kennziffern sowohl im Planszenario, auf Grundlage der geltenden Geschäftsplanung, als auch in den derzeit drei adversen Szenarien über einen Planungs- horizont von drei Jahren sichergestellt ist. Das Risikodeckungspotenzial setzt sich im Wesentlichen aus den regulatorischen Eigen- mitteln zusammen. Auf der Risikoseite werden Kredit-, Marktpreis- und operationelle Risiken mit aufsichtsrechtlich vorgesehenen Verfahren und quantifiziert. Relevante Steuerungsgrößen sind die harte Kernkapitalanforderung (CET1-Anfor- derung), die SREP-Gesamtkapitalanforderung (Pillar-2-Requirement, P2R), die kombinierte Pufferanforderung, die aufsichtsrechtliche Ka- pitalempfehlung (Pillar-2-Guidance, P2G) sowie weitere aufsichtsrechtliche Strukturanforderun- gen wie z. B. die Leverage-Ratio.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt für den grenke Konzern eine zusätzliche Kapitalempfehlung vom Regulator, die Pillar-2-Guidance. Die Säule-2-Empfehlung (P2G) ist neben der Säule-2-Anforderung (Pillar-2-Requirements, P2R) die zweite Komponente des sich aus der Implementierung des SREP (aufsicht- licher Überprüfungs- und Bewertungsprozess) obligatorisch ableitenden institutsspezifischen Kapitalzuschlags. Sie stellt eine Erweiterung des Konzepts des Kapitalerhaltungspuffers dar, d. h., sie dient dazu, die Vermögenswerte des grenke Konzerns auch in Stressphasen Kapitalerhaltungspuffer verrechnet werden. Be- stimmungsgröße für die Höhe der P2G sind die Ergebnisse der aufsichtsrechtlichen Stresstests der grenke Bank als LSI, d. h., die P2G der grenke Bank wurden auf den grenke Konzern übertragen.
In der ökonomischen Perspektive des ICAAP erfolgen die Ermittlung des Risikodeckungs- potenzials und die Quantifizierung der wesent- lichen Risiken in ökonomischer Betrachtungs- weise, d. h. barwertig. Zur Risikosteuerung wird das Risikodeckungspotenzial nachfolgend in Form von Risikolimiten auf die wesentlichen Risikoarten verteilt. Bei der Risikoberechnung verfolgt grenke einen, auch aufsichtsrechtlich erwarteten, konservativen Ansatz, um sicher- zustellen, dass auch seltene bzw. extreme Er- eignisse angemessen berücksichtigt und in der Steuerung (Limitierung) abgesichert werden. Auch in der ökonomischen Perspektive erfolgt die quartalsweise Berechnung von Stresstests für die wesentlichen Risiken, um mittels einer kritischen Reflexion der Ergebnisse möglichen Handlungsbedarf für den grenke Konzern zu identifizieren.
Neben den klassischen Stresstests im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnung führt der Konzern zudem einmal jährlich einen inversen Stresstest durch. Inverse Stresstests untersu- chen, welche Szenarien die Überlebensfähig- keit des grenke Konzerns gefährden könnten.
Darüber hinaus gewährleistet der implemen- tierte Prozess zur Sicherung einer jederzeit angemessenen Liquiditätsausstattung (ILAAP), dass der grenke Konzern innerhalb eines definierten Zeithorizonts über angemessene Liquiditätspuffer und Refinanzierung verfügt.
Das Risikomanagementsystem des grenke Konzerns beinhaltet die nachfolgend darge- stellten wesentlichen Elemente, die im Rahmen eines in der Regel jährlichen Aktualisierungs- prozesss aufeinander ausgerichtet werden.
Die normative Betrachtung trägt den Regelun- gen der europäischen Capital Requirements Regulation (CRR) Rechnung und fokussiert insbesondere auf die Liquiditätskennziffern Liquidity Coverage Ratio (LCR) und Net Stable Funding Ratio (NSFR).
Wesentlicher Bestandteil des Risikomanage- mentprozesses ist zudem eine umfassende standardisierte Risikoberichterstattung. Das Corporate-Risk-Management erstellt vierteljähr- lich einen Risikobericht für Vorstand, Aufsichts- rat und wesentliche Entscheidungsträger (Risi- koverantwortliche) des Unternehmens, in dem die aktuelle Risikosituation auf Konzernebene analysiert und überwacht wird. Der Bericht beinhaltet die stichtagsrelevanten Ergebnisse aus dem ICAAP und ILAAP, die volumens- und strukturbezogene Entwicklung des Neuge- schäfts, die Risikoentwicklung bei den einzel- nen Risikoarten und in diesem Zusammenhang insbesondere die Entwicklung der wesentlichen aufsichtsrechtlichen und ökonomischen Risiko- kennzahlen sowie der zugehörigen Frühwarn- indikatoren. Letztere geben Aufschluss über die Einhaltung des Risikoappetits bzw. ggf. notwen- dige zusätzliche Steuerungsmaßnahmen.
Die wesentlichen Risikoindikatoren und die Li- quiditätslage inkl. des ILAAP werden zusätzlich für den Vorstand und die relevanten Risikover- antwortlichen auf monatlicher Basis überwacht und berichtet. Im Zusammenhang mit einer besonderen Risikolage werden darüber hinaus interne Ad-hoc-Risikomeldungen erstellt.
Ein weiteres Element des erweiterten Risiko- managements ist auch der aufsichtsrechtlich geforderte Sanierungsplan, den grenke auf An- forderung der BaFin laufend aktualisiert.
Zusammengefasster Lagebericht
und Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/
Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
179
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Bericht des
Aufsichtsrats
Konzern-
Abschluss
Jahresabschluss
grenke AG
Finanzkalender
Investor Relations
Kontakt
Der grenke Konzern hat die von der Bundes- anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie die „Bank- aufsichtlichen Anforderungen an die IT“ (BAIT) umzusetzen. Diese beinhalten qualitative sowie quantitative Anforderungen an das Risiko- management, die von den Instituten unter Berück- sichtigung ihrer Größe sowie der Art, des Umfangs, der Komplexität und des Risiko- gehalts der Geschäfte umzusetzen sind.
Zusätzlich unterliegen die Finanzdienstleis- tungsinstitute GRENKEFACTORING GmbH und GRENKE Investitionen Verwaltungs KGaA dem KWG sowie der Aufsicht durch die BaFin und die Deutsche Bundesbank als Einzelinsti- tute. Für diese Konzerngesellschaften nimmt die grenke AG die sogenannten Waiver-Re- gelungen gemäß §2a Abs. 1 oder 2 KWG in Verbindung mit §2a Abs. 5 KWG in Anspruch. Daher haben diese Institute BaFin und Bun- desbank angezeigt, dass bestimmte aufsichts- rechtliche Bestimmungen auf Konzern-ebene umgesetzt werden, da die notwendigen organisatorischen Vorkehrungen getroffen sind.
Die Konzernrisikostrategie von grenke be- inhaltet die risikopolitische Grundhaltung und umfasst dahingehend die Vorgaben und Ziele der Risikosteuerung, die Festlegung des Risikoappetits sowie die Definition geeigneter Maßnahmen zur Erreichung der Ziele.
Im Rahmen des Prozesses zur Sicherstel- lung einer angemessenen Kapitalausstattung (ICAAP) wird nachfolgend auf Konzernebene nachgehalten, dass die wesentlichen Risiken und potenzielle Risikokonzentrationen, jeder- zeit durch vorhandenes Risikokapital abge- deckt sind sowie, dass die aufsichtsrechtlich relevanten Kapital- und Liquiditätsanforderun- gen mindestens für den Zeitraum der dreijäh- rigen Kapitalplanung eingehalten werden und somit die Risikotragfähigkeit sichergestellt ist.
Risikomanagementsystem
Das Risikomanagementsystem des grenke Konzerns verfolgt einen ganzheitlichen und integrierten Ansatz. Es umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Identifizierung, Bewer- tung, Beurteilung, Überwachung und Steue- rung der aus dem Geschäft resultierenden Risiken. Dabei berücksichtigt es alle relevanten Einheiten des Konzerns und ist sowohl auf Konzernebene als auch auf Einzelinstitutsebene umgesetzt. Für diese Konzerngesellschaften nimmt die grenke AG die sogenannten Waiver-Re- gelungen gemäß §2a Abs. 1 oder 2 KWG in Verbindung mit §2a Abs. 5 KWG in Anspruch. Daher haben diese Institute BaFin und Bun- desbank angezeigt, dass bestimmte aufsichts- rechtliche Bestimmungen auf Konzern-ebene umgesetzt werden, da die notwendigen organisatorischen Vorkehrungen getroffen sind.
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
180 In Kürze
Brief des Vorstands
Bericht des Aktie & Lagebericht
Konzern- Jahresabschluss
Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats
Investor Relations
abschluss grenke AG
Kontakt
5.3.1 Struktur und Funktionen im Bezug auf das Risikomanagement
Das grenke Risikomanagement ist nach dem „Three-Lines-of-Defence“-Modell organisiert. Die klare Funktionstrennung zwischen Markt und Marktfolge ist bis in den Verantwortungsbereich des Vorstands konsequent umgesetzt.
Die Verantwortung für die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements bei grenke trägt der Gesamtvorstand. Er beschließt neben der Geschäftsstrategie und der Risikostrategie mit den risikopolitischen Vorgaben auch den Risikoappetit (Risk-Appetite-Statements) und darüber hinaus alle wesentlichen methodischen und prozessualen Elemente des Risikomanagements.
Die angemessene Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken unter Berücksichtigung der Auswirkungen von ESG-Risiken ziert die Funktion des Chief Risk Officer (CRO) innehatte.
Die operative Umsetzung der Aufgaben der Risikocontrolling-Funktion erfolgt im Corporate Risk Management des grenke Konzerns. Neben dem Risikocontrolling sind hier auch die Einheit der Lage, schnell und zielgerichtet auf potenzielle Krisensituationen zu reagieren, und stärkt damit auch seine Widerstandsfähigkeit.
Begleitet wird die Systematik des Risikomanagements von einer intensiv gelebten und sich fortlaufend weiterentwickelnden Risikokultur sowie einem funktionalen Aufbau der entsprechenden Organisation mit klaren Verantwortlichkeiten und definierten Prozessen.
Teil des Risikomanagementsystems ist auch der Arbeitskreis Risiko (AK Risiko). Er erörtert vor allem aktuelle risikorelevante Themen, die Ergebnisse der Risikoinventur, ggf. Ad-hoc-Risikomeldungen und gesetzliche Neuerungen in Bezug auf das Risikomanagement.
Im Einklang mit den MaRisk verfügt grenke über eine Compliance-Funktion, einen Geldwäschebeauftragten, einen Chief Information Security Officer, einen Auslagerungsbeauftragten und einen Datenschutzbeauftragten.
Grundlegende Aufgabe der Compliance-Funktion ist es, auf die Implementierung wirksamer Verfahren zur Einhaltung der für den Konzern wesentlichen rechtlichen Regulierungen und Vorgaben hinzuwirken. Zu diesem Zweck identifiziert und analysiert sie mögliche Compliance-Risiken, betreibt ein Rechtsnormenmonitoring und führt entsprechende Kontrollen durch. Zur Einhaltung des grenke Verhaltenskodex, der den ethischen Ordnungsrahmen für das Handeln im Konzern bildet, betreibt die Compliance-Funktion unter anderem das konzernweite Hinweisgebersystem, konzipiert und verantwortet die unabhängige Risikocontrolling-Funktion nach MaRisk, die im Berichtsjahr 2024 die Chief Risk Officer (CRO) innehatte.
Die operative Umsetzung der Aufgaben der Risikocontrolling-Funktion erfolgt im Corporate Risk Management des grenke Konzerns. Neben dem Risikocontrolling sind hier auch die Einheit der Lage, schnell und zielgerichtet auf potenzielle Krisensituationen zu reagieren, und stärkt damit auch seine Widerstandsfähigkeit.
Begleitet wird die Systematik des Risikomanagements von einer intensiv gelebten und sich fortlaufend weiterentwickelnden Risikokultur sowie einem funktionalen Aufbau der entsprechenden Organisation mit klaren Verantwortlichkeiten und definierten Prozessen.
Teil des Risikomanagementsystems ist auch der Arbeitskreis Risiko (AK Risiko). Er erörtert vor allem aktuelle risikorelevante Themen, die Ergebnisse der Risikoinventur, ggf. Ad-hoc-Risikomeldungen und gesetzliche Neuerungen in Bezug auf das Risikomanagement.
Im Einklang mit den MaRisk verfügt grenke über eine Compliance-Funktion, einen Geldwäschebeauftragten, einen Chief Information Security Officer, einen Auslagerungsbeauftragten und einen Datenschutzbeauftragten.
Grundlegende Aufgabe der Compliance-Funktion ist es, auf die Implementierung wirksamer Verfahren zur Einhaltung der für den Konzern wesentlichen rechtlichen Regulierungen und Vorgaben hinzuwirken. Zu diesem Zweck identifiziert und analysiert sie mögliche Compliance-Risiken, betreibt ein Rechtsnormenmonitoring und führt entsprechende Kontrollen durch. Zur Einhaltung des grenke Verhaltenskodex, der den ethischen Ordnungsrahmen für das Handeln im Konzern bildet, betreibt die Compliance-Funktion unter anderem das konzernweite Hinweisgebersystem, konzipiert und verantwortet die unabhängige Risikocontrolling-Funktion nach MaRisk, die im Berichtsjahr 2024 die Chief Risk Officer (CRO) innehatte.
5.3.2.2.1 Zinsänderungsrisiken
Der grenke Konzern betreibt keine Fristentransformation, um einen Zinsüberschuss zu erwirtschaften, sondern strebt vielmehr eine fristenkongruente Finanzierung an. Die Zinsänderungsrisiken des Konzerns resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus auf die Positionen des Zinsbuchs und den entsprechenden Auswirkungen auf das Zins- ergebnis.
Die aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung für Kreditrisiken (Mindestkapitalanforderungen nach Säule I gemäß CRR) wird auf Basis des Kreditrisikostandardansatzes (KSA) ermittelt. Für die Berechnung des unerwarteten Verlusts im Rahmen der ökonomischen Perspektive der Risikotragfähigkeitsrechnung setzt grenke ein Hy- bridmodell ein, das große Exposures mit einem CreditMetrics-Modell und die übrigen Exposures anhand eines Cluster-Ansatzes bewertet.
Die Risikomessung für das Zinsänderungsrisiko erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeit mittels einer historischen Simulation mit Risikohorizont 12 Monate und einem Konfidenzniveau von 99,9 Prozent. Darüber hinaus wird das Zinsänderungsrisiko über Zinsschockszenarien gemäß den An- forderungen der BaFin und der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) berechnet und damit sowohl aus barwertiger als auch aus periodischer ertragsorientierter Perspektive analysiert. Die barwertige Betrachtung erfolgt mittels der Economic Value of Equity (EVE)- Methode, während die Auswirkungen auf den Periodenerfolg anhand der Net Interest Income (NII)-Perspektive untersucht werden. Dies um- fasst sowohl parallele Verschiebungen als auch verschiedene Drehungen der Zinsstrukturkurve.
5.3.2.2.2 Währungsrisiken
Aufgrund der internationalen Ausrichtung insbesondere im Rahmen der Stressrechnun- gen im Sinn einer historischen Erhöhung der Risikoparameter gewürdigt. seines Geschäfts ist der grenke Konzern Währungsrisiken ausgesetzt. Um diese Risiken zu begrenzen bzw. zu eliminieren, kommen intern definierte Hedgingstrategien zur Anwen- dung. Die eingesetzten Derivate werden zum Stichtag bilanziell mit ihren Marktwerten unter den finanziellen Vermögenswerten bzw. unter den finanziellen Verbindlichkeiten erfasst. In den großen Märkten, wie zum Beispiel Groß- britannien, refinanziert der Konzern das dort akquirierte Neugeschäft in der lokalen Landes- währung. Darüber hinaus schließen die Toch- tergesellschaften ihr operatives Geschäft im Allgemeinen auf den jeweiligen lokalen Märkten und nicht über Landesgrenzen (Cross Border) hinweg ab, wodurch Währungsrisiken nahezu ausgeschlossen werden können.
Währungsrisiken bestehen hauptsächlich im Bereich der Finanzierung für Konzerngesell- schaften, die außerhalb der Euro-Zone agieren. Das Hedging offener Fremdwährungscashflows erfolgt auf Basis intern definierter Absiche- rungsgrenzen, die ab einem Bestand zum Ta- geskurs in Höhe von umgerechnet 500 TEUR pro Währung greifen. Für einen Großteil der Landesgesellschaften ist der Wechselkurs fest kontrahiert. Darüber hinaus bestehen für einige Gesellschaften externe Vereinbarungen zur Re- finanzierung in Landeswährung.
Operativ werden die Marktpreisrisiken vom Treasury überwacht und gesteuert. Durch den risikostrategischen Grundsatz, keine nennens- werte Fristentransformation zu betreiben, werden Marktpreisrisiken insgesamt auf einem relativ geringen Niveau gehalten. Die Begren- zung der Marktpreisrisiken (Zins- und Wäh- rungsrisiken) erfolgt zudem auf Basis der vom Vorstand genehmigten Risikolimite im Rahmen der Risikotragfähigkeit.
Der Einsatz von Derivaten – im Fremdwährungs- bereich kommen Devisentermingeschäfte und Währungsswaps zum Einsatz – wirkt der Markt- sensitivität der Grundgeschäfte, das heißt den Cashflows aus den finanziellen Vermögenswerten bzw. Forderungen, entgegen. Im Idealfall stellt sich eine nahezu perfekte Kompensation ein.
5.3.2.2.3 Credit-Spread-Risiko
Das Credit-Spread-Risiko im Anlagebuch (CSRBB) umfasst Risiken aus marktweiten Ver- änderungen der Credit-Spreads (inkl. Market- Liquidity-Spreads), ohne idiosynkratische Kom- ponenten oder bonitätsinduzierte Änderungen (z. B. Ratingmigration) zu berücksichtigen. Steigende Credit-Spreads erhöhen die Kosten für grenke bei neuen Kapitalmarktemissionen und können erst mit einem zeitlichen Verzug im Leasingneugeschäft eingepreist werden. In der Folge ist die Risikoart auch im Rahmen der adversen Szenarien der Kapitalplanung berücksichtigt.
Als Risikofaktor für CSRBB werden Schwan- kungen der segment- und ratingspezifischen Bonitätsspreadkurve (Financial Non-Banking, Rating BBB) betrachtet. Die Bonitätsspread- kurve zeigt den Kreditaufschlag (Spread) von Anleihen Nicht-Bank Finanzinstituten mit BBB- Rating im Vergleich zu risikofreien Renditen für verschiedene Laufzeiten. Veränderungen der Spreadkurve sind dabei nicht durch Rating- änderungen der Emittenten bedingt, sondern spiegeln marktweite Faktoren wider, die im Rahmen der CSRBB-Anforderungen relevant sind.
5.3.2.3 Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiken sind potenzielle Ver- luste zu verstehen, die dadurch entstehen können, dass liquide Geldmittel fehlen oder teurer als erwartet zu beschaffen sind, um Zah- lungsverpflichtungen bei Fälligkeit zu erfüllen. Wesentliche Unterarten des Liquiditätsrisikos sind danach das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne sowie das Refinanzierungsrisiko.
Refinanzierungsquellen des grenke Konzerns setzen sich vornehmlich aus ABCP-Programmen sowie den Emissionen von Anleihen und Schuldscheinen, dem Einlagen- geschäft der grenke Bank AG, der syndizierten Kreditlinie über ein Bankkonsortium sowie der Emission nachrangiger Schuldverschreibungen (Hybridkapital) zusammen.
Die Liquiditätsrisiken des grenke Konzerns werden durch das Einhalten der aufsichtsrecht- lichen Kennziffern LCR und NSFR begrenzt. Ziel ist es, vornehmlich gemessen an der Cash- Duration eine Kongruenz zwischen Bilanzak- tiva und -passiva sowie eine möglichst breite Diversifizierung der Refinanzierungsquellen zu erreichen. Konzentrationsrisiken in der Refinan- zierung werden auf das wirtschaftlich Sinnvolle reduziert.
Wie auch bei den Marktpreisrisiken werden Liquiditätsrisiken durch den Grundsatz, keine nennenswerte Fristentransformation zu be- treiben, insgesamt gemindert.
Liquiditätsrisiken werden operativ von der Abteilung Treasury, strategisch durch die Geschäftsleitung gesteu- ert und durch Corporate-Risk-Management überwacht. Die Steuerung des Liquiditätsrisi- kos erfolgt auf Konzernebene u.a. wöchentlich anhand verschiedener Liquiditätsübersichten (bspw.
5.3.2.2 Marktpreisrisiken
Im Bestand werden die erwarteten Verluste aus Kreditausfallrisiken aus dem Leasing-, Facto- ring- und Kreditgeschäft ebenfalls auf Basis intern entwickelter Risikomodelle mit einer entsprechenden Risikovorsorge nach den Re- gelungen von IFRS 9 unterlegt. Darüber hinaus wird der zu erwartende Schaden bei notleiden- den Engagements im Leasing und Factoring pauschalierte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Im Bestand werden die erwarteten Verluste aus Kreditausfallrisiken aus dem Leasing-, Facto- ring- und Kreditgeschäft ebenfalls auf Basis intern entwickelter Risikomodelle mit einer entsprechenden Risikovorsorge nach den Re- gelungen von IFRS 9 unterlegt. Darüber hinaus wird der zu erwartende Schaden bei notleiden- den Engagements im Leasing und Factoring pauschalierte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung für Kreditrisiken (Mindestkapitalanforderungen nach Säule I gemäß CRR) wird auf Basis des Kreditrisikostandardansatzes (KSA) ermittelt. Für die Berechnung des unerwarteten Verlusts im Rahmen der ökonomischen Perspektive der Risikotragfähigkeitsrechnung setzt grenke ein Hy- bridmodell ein, das große Exposures mit einem CreditMetrics-Modell und die übrigen Exposures anhand eines Cluster-Ansatzes bewertet.
Das ebenfalls als wesentlich eingestufte Migra- tionsrisiko wird neben der Abbildung von Boni- tätsverschlechterungen über die IFRS-9-Stufen im Rahmen der Risikovorsorgeermittlung
Unter Marktpreisrisiken sind potenzielle Ver- luste zu verstehen, die sich aus der Unsicher- heit über die zukünftige Entwicklung (Höhe und Volatilität) von Marktrisikofaktoren ergeben können. Im Rahmen der Risikoinventur wurden als wesentliche Risikounterarten das Zinsän- derungs-, das Währungs- und das Credit Spread Risiko eingestuft.# Lagebericht für die grenke AG und den Konzern
5.3.2.3.1 Kurzfristige Liquidität
Das Management des Liquiditätsrisikos umfasst die tägliche Steuerung der Zahlungsein- und -ausgänge. Für das kurzfristige Reporting wird jeweils am ersten Arbeitstag einer Kalenderwoche eine Liquiditätsübersicht erstellt und auf Vorstandsebene behandelt. Hierin sind alle relevanten Informationen zu den kurzfristigen Liquiditätsentwicklungen der nächsten Wochen enthalten. Die wöchentliche Liquiditätsübersicht zeigt den aktuellen Liquiditätsstatus des Konzerns. Hierbei liegt der Fokus auf den Zahlungsströmen aus dem Leasinggeschäft. Ferner werden auch Lohn- und Steuerzahlungen berücksichtigt.
5.3.2.3.2 Mittel- und langfristige Liquidität
Über das kurzfristige Steuern der Liquidität und das wöchentliche Reporting hinaus wird monatlich eine statische Liquiditätsplanung erstellt. Die Grundannahme dieser Planung ist die Liquidation des bestehenden Leasing-, Kredit- und Factoringportfolios gemäß den vertraglichen Vereinbarungen, sodass die Mittel aus den Vermögenswerten fristgerecht zufließen. Die Verbindlichkeiten werden ebenfalls fristgerecht auf Basis kontrahierter Vereinbarungen zurückgeführt. Da die Duration der Passivseite (Verbindlichkeiten) ungefähr der des Portfolios entspricht, ist eine weitgehend fristenkongruente Finanzierung sichergestellt. Diesbezüglich wird zusätzlich auf die Übersicht der erwarteten Mittelabflüsse aus vertraglichen Verpflichtungen in Abschnitt 2.7.3 „Liquidität“ verwiesen.
Es werden üblicherweise drei Stressszenarien (instituts- und marktspezifisch sowie kombiniert) beleuchtet. Die Anlage überschüssiger Liquidität ist unter Berücksichtigung und im Rahmen der genehmigten Kontrahentenlimite vorzunehmen.
Das Reporting unterscheidet drei Liquiditätsstufen:
- Liquidität 1 (Barliquidität): auf allen Konten befindliches Geld zuzüglich der Überziehungsrahmen bei Banken sowie aller „unmittelbar“ (Zeithorizont etwa eine Woche) fließenden Gelder.
- Liquidität 2: Liquidität 1 zuzüglich der auf Einmonatssicht fälligen bzw. eingehenden Gelder sowie derjenigen gebundenen Vermögenswerte, die sich auf Einmonatssicht ohne signifikante Wertverluste monetarisieren lassen.
- Liquidität 3: Liquidität 2 zuzüglich der bis auf Einmonatssicht fälligen bzw. eingehenden Gelder und zuzüglich derjenigen gebundenen Vermögenswerte, die mehr als einen Monat benötigen, um sich ohne signifikante Wertverluste monetarisieren zu lassen.
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 | |
|---|---|---|---|
| Liquidität 1 (Barliquidität) | 446.922 | 389.513 | |
| Liquidität 2 (bis 4 Wochen) | 87.424 | 394.240 | |
| Liquidität 3 (mehr als 4 Wochen) | 888.717 | 895.265 |
5.3.2.4 Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge einer Unzulänglichkeit oder des Versagens interner Verfahren, Menschen sowie von Systemen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Die Definition schließt Rechtsrisiken ein. Strategische und Reputationsrisiken werden hier nicht einbezogen.
Operationelle Risiken (gemäß CRR) resultieren insbesondere aus externen betrügerischen Handlungen sowie menschlichem Versagen, physikalischen Gefährdungen, unzureichenden internen Regelungen und internen betrügerischen Handlungen. Die Risikounterart ist im Rahmen der Risikoinventur infolge ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Ertragslage als wesentlich bewertet.
Verhaltensrisiken ergeben sich aus unangemessener Erbringung von Finanzdienstleistungen in den Bereichen Leasing, Bank, Factoring Themen zu Kunden, Produkten und Geschäftsgepflogenheiten als auch internen betrügerischen Handlungen und menschlichem Versagen. Modellrisiken können sich durch Fehler in der Entwicklung, Einführung oder bei Anwendung von Modellen ergeben. Compliance-Risiken entstehen unter anderem aus unzureichenden internen Regelungen. Diese drei Risikounterarten sind im Rahmen der Risikoinventur infolge ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage als wesentlich bewertet.
IKT-Risiken entstehen für grenke durch Cyberattacken und technisches Versagen/Fehler sowie aus menschlichem Versagen und unzureichenden internen Regelungen. Die Risiko-unterarten des IKT-Risikos sind im Rahmen der Risikoinventur insbesondere infolge ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Ertragslage als wesentlich bewertet.
Vermögenswerte Zahlungsmittel Verbindlichkeiten Operationelle Risiken sind durch Limite im Rahmen des Risikotragfähigkeitsmodells begrenzt. Die regelmäßige Quantifizierung innerhalb der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgt aktuell über den Standardansatz nach Basel IV und wird mit Bezug auf die wesentlichen Risiken der folgenden Kapitalanforderungen bewertet. Für die konzernübergreifende Überwachung der betriebliche Stabilität wird durch eine kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur, vollständig redundanten Rechenzentrumsarchitektur, erreicht. Der 2023 begonnene Aufbau einer passenden Multi-Cloudinfrastruktur wurde 2024 fortgeführt und erste Komponenten wurden migriert. Das IT-Risikomanagement umfasst eine vollständige Risikotransparenz über alle Funktionsbereiche der IT hinweg, das heißt Organisation, Prozesse, Anwendungen, Infrastrukturbetrieb inklusive IT-Sicherheit, Projekte und Compliance. Die Messung und Steuerung der Cyberrisiken und Risiken aus der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) erfolgen auf Grundlage von Informationsverbünden, deren Basis die für grenke spezifischen Geschäftsprozesscluster sind.
5.3.2.4.2 Betriebliches Kontinuitätsmanagement (BCM)
Im Jahr 2024 hat das Business-Continuity-Management (BCM) weitere strategische Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Resilienz umgesetzt. Ein besonderer Fokus lag auf der kontinuierlichen Verbesserung des BCM-Frameworks, um eine risikobasierte, effiziente und regulatorisch konforme Steuerung sicherzustellen.
Ein zentraler Meilenstein war die Genehmigung einer neuen BCM-Leitlinie durch den zuständigen Vorstand, die die strategische Ausrichtung und Governance des BCM weiter präzisiert. In enger Abstimmung mit der Internen Revision wurde die bestehende BCM-Richtlinie erweitert, um klare Rahmenbedingungen für grenke zu schaffen. Durch diese Anpassungen wurden betriebliche Indikatoren (z. B. Kosten- und Organisationsindikatoren) implementiert. Des Weiteren werden sämtliche Betrugsfälle und sonstige operationelle Schäden in einer Schadensfalldatenbank gesammelt und ausgewertet. Zur frühzeitigen Ableitung von Steuerungsmaßnahmen wird die Höhe der operationellen Schadensfälle mit Schwellenwerten überwacht. Ein gruppenweites Compliance-Management-System überwacht die vielfältigen internationalen Anforderungen, und alle Mitarbeiter werden regelmäßig durch Sensibilisierungsmaßnahmen informiert und geschult.
Neben der jährlichen Risikoinventur und der laufenden Meldung von Schäden und Risiken trägt auch das jährliche OpRisk-Self-Assessment zur Identifizierung operationeller Risiken bei.
Liquiditätsverlauf
- Dezember 2024 bis 31. Dezember 2029, in Mrd. EUR
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2024 2025 2026 2027 2028 2029
Vermögenswerte
Zahlungsmittel
Verbindlichkeiten
Zudem erfolgt monatlich eine dynamische Liquiditätsplanung, die darauf abzielt, den Liquiditätsstatus unter Stressbedingungen und damit das Liquiditätsrisiko im eigentlichen Sinn für die nächsten Perioden abzubilden, und der Steuerung des Gesamtkonzerns hinsichtlich seiner Liquidität dient. Das Refinanzierungsrisiko wird mindestens quartalsweise im Rahmen der Risikotragfähigkeitsbetrachtung bewertet. Dabei wird überprüft, ob und inwieweit ein Anstieg der Credit-Spreads die Refinanzierungskosten und damit das Refinanzierungsrisiko erhöht.
IV. Für Zwecke der Ermittlung der Gesamtkapitalquote nach CRR II auf Konzernebene wird das operationelle Risiko nach dem aufsichtsrechtlichen Basisindikatoransatz ermittelt. Des Weiteren werden einzelne Ausprägungen des IKT-Risikos quartalsweise ermittelt und im Rahmen der Risikoberichterstattung ausgewiesen. Während das Rechts- und Compliance-Risiko bereits über den Standardansatz nach Basel IV berücksichtigt werden, wird das Modellrisiko im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung gesondert betrachtet. Das Modellrisiko wird in Form eines Risikopuffers, abgeleitet aus der Risikoinventur, angesetzt.
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung
2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG und das
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In Kürze
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Bericht des Aktie &
Lagebericht
Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
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Aufsichtsrats
Investor Relations
abschluss
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Kontakt
überschüssiger Liquidität ist unter Berück-
sichtigung und im Rahmen der genehmigten
Kontrahentenlimite vorzunehmen.
// Liquidität
5.3.2.3.1 Kurzfristige Liquidität
Das Management des Liquiditätsrisikos um-
fasst die tägliche Steuerung der Zahlungsein-
und -ausgänge. Für das kurzfristige Reporting
wird jeweils am ersten Arbeitstag einer Kalen-
derwoche eine Liquiditätsübersicht erstellt und
auf Vorstandsebene behandelt. Hierin sind alle
relevanten Informationen zu den kurzfristigen
Liquiditätsentwicklungen der nächsten Wochen
enthalten. Die wöchentliche Liquiditätsüber-
sicht zeigt den aktuellen Liquiditätsstatus des
Konzerns. Hierbei liegt der Fokus auf den
Zahlungsströmen aus dem Leasinggeschäft.
Ferner werden auch Lohn- und Steuerzahlun-
gen berücksichtigt.
// Liquidität 1 (Barliquidität):
auf allen Konten
befindliches Geld zuzüglich der Über-
ziehungsrahmen bei Banken sowie aller
„unmittelbar“ (Zeithorizont etwa eine Woche)
fließenden Gelder.
// Liquidität 2: Liquidität 1 zuzüglich der
auf Einmonatssicht fälligen bzw. eingehen-
den Gelder sowie derjenigen gebundenen
Vermögenswerte, die sich auf Einmonats-
sicht ohne signifikante Wertverluste moneta-
risieren lassen.
// Liquidität 3: Liquidität 2 zuzüglich der
bis auf Einmonatssicht fälligen bzw. ein-
gehenden Gelder und zuzüglich derjenigen
gebundenen Vermögenswerte, die mehr
als einen Monat benötigen, um sich ohne
signifikante Wertverluste monetarisieren zu
lassen.
TEUR
31.12.2024
446.922
31.12.2023
389.513
Liquidität 1 (Barliquidität)
Liquidität 2
87.424
394.240
(bis 4 Wochen)
Liquidität 3
888.717
895.265
(mehr als 4 Wochen)
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Modellrisiken können sich durch
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Fehler in der Entwicklung, Einführung oder
bei Anwendung von Modellen ergeben. Complian-
ce-Risiken entstehen unter anderem aus un-
zureichenden internen Regelungen. Diese drei
Risikounterarten sind im Rahmen der Risikoin-
ventur infolge ihrer potenziellen Auswirkungen auf
die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditäts-
lage als wesentlich bewertet.
IKT-Risiken entstehen für grenke durch Cyber-
attacken und technisches Versagen/Fehler sowie
aus menschlichem Versagen und unzu-
reichenden internen Regelungen. Die Risiko-
unterarten des IKT-Risikos sind im Rahmen
der Risikoinventur insbesondere infolge ihrer
potenziellen Auswirkungen auf die Ertragslage
als wesentlich bewertet.
Vermögenswerte
Zahlungsmittel
Verbindlichkeiten
Operationelle Risiken sind durch Limite im Rahmen des Risikotragfähigkeitsmodells be-
grenzt. Die regelmäßige Quantifizierung inner-
halb der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgt
aktuell über den Standardansatz nach Basel
IV und wird mit Bezug auf die wesentlichen Risiken der folgenden Kapitalanforderungen bewertet.
Zudem erfolgt monatlich eine dynamische
Liquiditätsplanung, die darauf abzielt, den
Liquiditätsstatus unter Stressbedingungen
und damit das Liquiditätsrisiko im eigentlichen
Sinn für die nächsten Perioden abzubilden,
und der Steuerung des Gesamtkonzerns
hinsichtlich seiner Liquidität dient. Das Refinan-
zierungsrisiko wird mindestens quartalsweise
im Rahmen der Risikotragfähigkeitsbetrach-
tung bewertet. Dabei wird überprüft, ob und
inwieweit ein Anstieg der Credit-Spreads die
Refinanzierungskosten und damit das Refinan-
zierungsrisiko erhöht.
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2024 2025 2026 2027 2028 2029
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IV. Für Zwecke der Ermittlung der Gesamtka-
pitalquote nach CRR II auf Konzernebene wird
das operationelle Risiko nach dem aufsichts-
rechtlichen Basisindikatoransatz ermittelt. Des
Weiteren werden einzelne Ausprägungen des
IKT-Risikos quartalsweise ermittelt und im Rah-
men der Risikoberichterstattung ausgewiesen.
Während das Rechts- und Compliance-Risiko
bereits über den Standardansatz nach Basel
IV berücksichtigt werden, wird das Modellrisiko
im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung
gesondert betrachtet. Das Modellrisiko wird in
Form eines Risikopuffers, abgeleitet aus der
Risikoinventur, angesetzt.
5.3.2.4 Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko ist die Gefahr von Ver-
lusten, die infolge einer Unzulänglichkeit oder
des Versagens interner Verfahren, Menschen
sowie aus Systemen oder infolge externer Ereignisse
eintreten.
Verhaltensrisiken ergeben sich aus unange-
messener Erbringung von Finanzdienstleistun-
gen in den Bereichen Leasing, Bank, Factoring
Themen zu Kunden, Produkten und
Geschäftsgepflogenheiten als auch internen
betrügerischen Handlungen und menschlichem Versagen.
Modellrisiken können sich durch
Fehler in der Entwicklung, Einführung oder
bei Anwendung von Modellen ergeben. Complian-
ce-Risiken entstehen unter anderem aus un-
zureichenden internen Regelungen. Diese drei
Risikounterarten sind im Rahmen der Risikoin-
ventur infolge ihrer potenziellen Auswirkungen auf
die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditäts-
lage als wesentlich bewertet.
IKT-Risiken entstehen für grenke durch Cyber-
attacken und technisches Versagen/Fehler sowie
aus menschlichem Versagen und unzu-
reichenden internen Regelungen. Die Risiko-
unterarten des IKT-Risikos sind im Rahmen
der Risikoinventur insbesondere infolge ihrer
potenziellen Auswirkungen auf die Ertragslage
als wesentlich bewertet.
Vermögenswerte
Zahlungsmittel
Verbindlichkeiten
Operationelle Risiken sind durch Limite im Rahmen des Risikotragfähigkeitsmodells be-
grenzt. Die regelmäßige Quantifizierung inner-
halb der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgt
aktuell über den Standardansatz nach Basel
IV und wird mit Bezug auf die wesentlichen Risiken der folgenden Kapitalanforderungen bewertet.
Zudem erfolgt monatlich eine dynamische
Liquiditätsplanung, die darauf abzielt, den
Liquiditätsstatus unter Stressbedingungen
und damit das Liquiditätsrisiko im eigentlichen
Sinn für die nächsten Perioden abzubilden,
und der Steuerung des Gesamtkonzerns
hinsichtlich seiner Liquidität dient. Das Refinan-
zierungsrisiko wird mindestens quartalsweise
im Rahmen der Risikotragfähigkeitsbetrach-
tung bewertet. Dabei wird überprüft, ob und
inwieweit ein Anstieg der Credit-Spreads die
Refinanzierungskosten und damit das Refinan-
zierungsrisiko erhöht.
5.3.2.4.2 Betriebliches
Kontinuitätsmanagement (BCM)
Im Jahr 2024 hat das Business-Continuity-Ma-
nagement (BCM) weitere strategische Maßnah-
men zur Stärkung der betrieblichen Resilienz
umgesetzt. Ein besonderer Fokus lag auf der
kontinuierlichen Verbesserung des BCM-Fra-
meworks, um eine risikobasierte, effiziente und
regulatorisch konforme Steuerung sicherzu-
stellen.
Ein zentraler Meilenstein war die Genehmigung
einer neuen BCM-Leitlinie durch den zuständi-
gen Vorstand, die die strategische Ausrichtung
und Governance des BCM weiter präzisiert. In
enger Abstimmung mit der Internen Revision
wurde die bestehende BCM-Richtlinie erwei-
tert, um klare Rahmenbedingungen für grenke
zu schaffen. Durch diese Anpassungen wurden
betriebliche Indikatoren (z. B. Kosten- und Or-
ganisationsindikatoren) implementiert. Des
Weiteren werden sämtliche
Betrugsfälle und sonstige operationelle Schä-
den in einer Schadensfalldatenbank gesammelt
und ausgewertet. Zur frühzeitigen Ableitung
von Steuerungsmaßnahmen wird die Höhe der
operationellen Schadensfälle mit Schwellenwer-
ten überwacht. Ein gruppenweites Compliance-
Management-System überwacht die vielfältigen
internationalen Anforderungen, und alle Mit-
arbeiter werden regelmäßig durch Sensibilisie-
rungsmaßnahmen informiert und geschult.
Die Messung und Steuerung der Cyberrisi-
ken und Risiken aus der Informations- und
Kommunikationstechnologie (IKT) erfolgen
auf Grundlage von Informationsverbünden,
deren Basis die für grenke spezifischen Ge-
schäftsprozesscluster sind.
Neben der jährlichen Risikoinventur und der
laufenden Meldung von Schäden und Risiken
trägt auch das jährliche OpRisk-Self-Assess-
ment zur Identifizierung operationeller Risiken
bei.
```# Lagebericht für die grenke AG
Sämtliche Kerngeschäfts-, Management- und Supportprozesse des grenke Konzerns sind entlang der Geschäftsstrategie ausgerichtet, standardisiert sowie digitalisiert. Es erfolgt eine laufende Weiterentwicklung mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung. Voraussetzung dafür ist eine technologisch moderne und in hohem Maß flexible Systemarchitektur, deren wesentliche Veränderung (Changemanagement) inhaltlich und methodisch systematisch dokumentiert und regelmäßig überprüft wird. Eine hohe Weiterentwicklung mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung. Voraussetzung dafür ist eine technologisch moderne und in hohem Maß flexible Systemarchitektur, deren wesentliche Veränderung (Changemanagement) inhaltlich und methodisch systematisch dokumentiert und regelmäßig überprüft wird. Eine hohe Weiterentwicklung mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung.
5.3.2.4.1 Geschäftsprozess- und Cyberrisiken
Das Ziel des Risikomanagementprozesses für operationelle Risiken ist die Abschwächung des Verlustpotenzials unter Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, bei gleichzeitiger Optimierung des Einsatzes und des Schutzes von Vermögenswerten.
Zur Stärkung der Sicherheitsarchitektur werden regelmäßig risikoorientierte Penetrationstests und Red-Teaming-Übungen durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Incident-Response-Tabletop-Übung führen zu gezielten Optimierungsmaßnahmen, die die Reaktionsfähigkeit auf betriebsunterbrechende Ereignisse weiter erhöhen und die Stabilität der zeitkritischen Geschäftsprozesse absichern.
In der im Berichtsjahr durchgeführten Risikoinventur für die IKT-Risiken wurden die folgenden Risikounterarten erfasst: Verfügbarkeit und Kontinuität, Sicherheit, Weiterentwicklung, Datenintegrität, Auslagerung, Wartbarkeit, Anpassbarkeit, Compliance, Leistung, Organisation, Kosten sowie Informationssicherheit. Trotz einiger bestehender latenter Risiken ist die Leistungserbringung der IKT-Systeme des Konzerns insgesamt auf angemessenem Niveau. Die Feststellungen werden in bereits laufenden Projekten adressiert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der Business-Impact-Analyse (BIA), um eine ganzheitliche Bewertung zeitkritischer Prozesse und Abhängigkeiten sicherzustellen. Die Methodik wurde optimiert, um präzisere Analysen und eine verbesserte Erfassung geschäftskritischer Komponenten zu ermöglichen. Dabei wurden zusätzliche Kriterien zur Identifikation und Bewertung von Abhängigkeiten eingeführt, die eine effektivere Priorisierung ermöglichen. Diese Weiterentwicklungen tragen dazu bei, die Belastbarkeit der Organisation zu erhöhen und potenzielle Risiken frühzeitig zu adressieren.
Parallel dazu wurde das BCM verstärkt in die Unterstützung von Information-Security-Initiativen eingebunden. Die zunehmende regulatorische Dynamik, insbesondere im Zusammen- hang mit der DORA-Umsetzung, unterstreicht die Bedeutung eines eng vernetzten BCM-An- satzes.
Für 2025 sind weitere strategische Entwicklungen geplant, die die betriebliche Resilienz lang- fristig stärken. Dazu zählt die Überarbeitung der schriftlich fixierten Ordnung (sfO) in enger Zusammenarbeit mit IT, CISO und Corporate- Risk-Management, um regulatorische Anforde- rungen wie DORA gezielt zu adressieren. Ein wesentlicher Bestandteil wird die Einführung eines neuen BCM-Tools sein, das eine nahtlose Integration mit bestehenden grenke Systemen ermöglicht. Insbesondere die enge Verzahnung mit Schutzbedarfsanalysen, Auslagerungsma- nagement und prozessorientiertem Risikoma- nagement wird eine verbesserte Transparenz und Steuerbarkeit ermöglichen. Zudem wird die Business-Impact-Analyse vollständig in das Tool überführt, um Standardisierungsprozesse zu optimieren und eine lückenlose Schnittstel- lenintegration sicherzustellen. Diese Maßnah- men werden dazu beitragen, eine zukunfts- sichere, resiliente und regulatorisch konforme Betriebsstruktur weiterzuentwickeln.
5.3.2.5 Geschäfts- und strategische Risiken
Das Geschäfts- und strategische Risiko bezeichnet das Risiko einer unerwarteten Ergebnisentwicklung, die nicht durch ande- re Risikoarten abgedeckt ist. Insbesondere umfasst dies das Risiko, dass aufgrund von Veränderungen wesentlicher Rahmenbedin- gungen (z. B. Wirtschafts- und Produktumfeld, gesetzliche Veränderungen im Kontext Nach- haltigkeit, Kundenverhalten, Wettbewerbssitu- ation) und/oder aufgrund einer nicht angemes- senen strategischen Positionierung Verlusten nicht begegnet werden kann. Geschäfts- und strategische Risiken werden in der Gruppe als wesentlich erachtet.
Der unternehmerische Erfolg des grenke Konzerns hängt in hohem Maß vom Erfolg der Vertriebsaktivitäten innerhalb der vorgesehenen Vertriebskanäle ab. Die Gefahren der Nicht- erreichung der Vertriebsziele liegen darin, dass die Vertriebsleistung aufgrund externer oder interner Faktoren nicht wie erwartet eintritt und somit die in der Vertriebsplanung hinterlegten Prämissen (Neugeschäftsannahmen) sich ent- gegen der Erwartung bewegen.
Dieses Geschäfts- und strategische Risiko wird im Rahmen der Risikotragfähigkeit mit einem pauschalen Puffer berücksichtigt, der wieder- um aus Planabweichungen abgeleitet wird.
In einem dynamischen Marktumfeld ist es wichtig, Änderungen frühzeitig zu antizipieren und rechtzeitig Maßnahmen zur Anpassung an neue Marktgegebenheiten sowie zur Be- grenzung potenzieller Risiken zu ergreifen. Die grenke AG beobachtet deshalb die exogenen Markteinflüsse sowie die hieraus entstehenden Risiken.
5.3.2.6 Reputationsrisiken
Das Reputationsrisiko ist das Risiko, dass infolge einer Rufschädigung bzw. des Unter- nehmensansehens negative Auswirkungen in Bezug auf wesentliche Kennzahlen wie beispielsweise die Erträge, die Eigenmittel, die Liquidität und den Aktienkurs entstehen. Reputationsrisiken werden im grenke Konzern als wesentlich erachtet.
Dem Reputationsrisiko kommt eine besondere Bedeutung zu. Für grenke als kapitalmarkt- orientiertes Unternehmen ist eine einwandfreie Reputation u. a. im Hinblick auf ihre Markt- position und die Refinanzierungsmöglichkeiten besonders relevant.
Innerhalb der Risikotragfähigkeitsrechnung werden die Reputationsrisiken durch einen pauschalen Risikopuffer berücksichtigt, welcher aus der Risikoinventur abgeleitet wird.
Die Steuerung des Reputationsrisikos erfolgt in erster Linie über eine vorausschauende und nachhaltige Unternehmensführung und ein ad- äquates Risikomanagement, die durch solide Governance-Strukturen und eine transparen- te Unternehmenskommunikation unterstützt werden.
5.3.2.7 Sonstige Risiken
Sonstige Risiken beinhalten bzw. betrachten neben den Gefahren aus der Veränderung des rechtlichen, politischen oder gesellschaftlichen Umfelds auch das Pensionsrisiko, Versiche- rungsrisiko, Immobilienrisiko, Beteiligungsrisi- ko, Step-in-Risiko, Staatsrisiko sowie Steuer- risiko.
Die Risikoarten und Risikounterarten unter der Kategorie „Sonstige Risiken“ werden als un- wesentliche Risikounterarten betrachtet.
Der Prozess zur Analyse der in der Risikoin- ventur als unwesentlich klassifizierten Risi- ken wird in Bezug auf in Einzelbetrachtung unwesentliche Risiken um eine Gesamtbe- trachtung unter Einbezug aller nachgelagerten Unternehmen ergänzt. Zusätzlich wird eine Überprüfung der Wesentlichkeit der Summe aller im Einzelnen unwesentlichen Risiken aufgenommen.
In einem dynamischen Marktumfeld ist es wichtig, Änderungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zur Anpassung an neue Marktgegebenheiten sowie zur Begren- zung potenzieller Risiken zu ergreifen. grenke beobachtet deshalb die exogenen Marktein- flüsse sowie die hieraus eventuell entstehen- den Risiken.
5.3.3 Entwicklung der Risikolage
5.3.3.1 Kapitalsituation – normative Perspektive
Die Risikotragfähigkeit in der normativen Per- spektiv war im grenke Konzern im Jahr 2024 durchgehend gegeben. Die Kapitalquoten lagen zu jedem Stichtag der Risikoberichter- stattung über den aufsichtsrechtlichen Kapital- anforderungen.
Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl die harte Kernkapitalquote als auch die Gesamtkapitalquo- te per 31. Dezember 2024 gesunken. Die Ge- samtkapitalquote CRR liegt zum Berichtsstichtag bei 17,4 Prozent (Vorjahr: 19,4 Prozent), die harte Kernkapitalquote bei 14,4 Prozent (Vorjahr: 16,1 Prozent). Haupttreiber dieser Entwicklung waren einerseits das starke Neugeschäftswachs- tum, das zu einem Anstieg der risikogewichte- ten Aktiva (RWA) führte und andererseits der 2024 erfolgreich durchgeführte Aktienrückkauf, wodurch die absolute Höhe der Eigenmittel leicht gesunken ist.
Zusätzlich zur risikoadjustierten Eigenkapitalan- forderung fordert die CRR durch die Leverage- Ratio auch die Beachtung einer größtenteils bilanzielle Verhältnisse abstellende und somit risikoinsensitive Kapitalquote. Zum Stich- tag ergab sich hier eine Quote gemäß Art. 429# Lagebericht für die grenke AG
In Kürze
Brief des Vorstands
Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
Aktie & Investor Relations
Konzern- Abschluss
Jahresabschluss grenke AG
Finanzkalender & Kontakt
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
5.3.3.2 Kapitalsituation
Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive war im grenke Konzern im Jahr 2024 durchgehend gegeben. Das Risikodeckungspotenzial des grenke Konzerns in der ökonomischen Perspektive beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 2.299 Mio. EUR (Vorjahr: 1.969 Mio. EUR). Davon sind zum 31. Dezember 2024 in Summe 1.509 Mio. EUR (Vorjahr: 1.204 Mio. EUR) als Risikokapital in Form von Limiten auf die wesentlichen Risikoarten allokiert. Die vom Vorstand beschlossenen Limite im Rahmen der ökonomischen Perspektive wurden zu jedem Berichtsstichtag eingehalten.
Wie im Vorjahr bestanden zum Stichtag 31. Dezember 2024 keine Risiken, deren Eintritt den Bestand des Konzerns oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden würde. Hinsichtlich der künftigen Entwicklung von Konzern und Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften sind besondere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des Kernkapitals, die Summe der Eigenmittel und die relevanten Risikopositionen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024:
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Eingezahlte Kapitalinstrumente | 46.496 | 46.496 |
| Agio | 298.019 | 298.019 |
| Einbehaltene Gewinne | 773.400 | 721.270 |
| Sonstiges Ergebnis | 4.499 | 10.877 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | –154.802 | –94.297 |
| Übergangsbestimmungen nach Artikel 478 CRR | – | – |
| Summe des harten Kernkapitals nach Artikel 26 CRR | 967.612 | 982.365 |
| Summe des zusätzlichen Kernkapitals nach Artikel 51 CRR | 200.000 | 200.000 |
| Summe des Ergänzungskapitals nach Artikel 62 CRR | – | – |
| Summe der Eigenmittel nach Artikel 25 ff. CRR | 1.167.612 | 1.182.365 |
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko gegenüber Zentralstaaten oder Zentralbanken | – | – |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko gegenüber regionalen/lokalen Gebietskörperschaften | 7.687 | 7.036 |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko gegenüber Instituten/Unternehmen mit kurzfristigem Rating | 9.791 | 10.026 |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko gegenüber Unternehmen | 268.544 | 234.057 |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko aus dem Mengengeschäft | 124.637 | 115.979 |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko aus sonstigen Positionen | 17.283 | 15.625 |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko aus Beteiligungen | 236 | 232 |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko aus mit besonders hohen Risiken verbundenen Risikopositionen | – | – |
| Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko aus ausgefallenen Positionen | 27.690 | 21.725 |
| Summe Eigenmittelanforderungen Kreditrisiko | 455.869 | 404.680 |
| Summe Eigenmittelanforderungen Marktrisiko | – | – |
| Summe Eigenmittelanforderungen operationelle Risiken | 80.411 | 82.002 |
| Summe Eigenmittelanforderungen Anpassungen der Kreditbewertung | 1.720 | 1.783 |
| Eigenmittelanforderungen insgesamt | 538.000 | 488.465 |
Der unerwartete Verlust aus Kreditrisiken liegt zum Berichtsstichtag bei ca. 743 Mio. EUR (Vorjahr: 647 Mio. EUR). Die Auslastung des Risikolimits liegt bei 65 Prozent (Vorjahr: 70 Prozent). Das im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Risiko resultiert im Wesentlichen aus dem angestiegenen Forderungsvolumen infolge des Neugeschäftswachstums.
Der Forderungsvolumen des grenke Konzerns betrug zum 31. Dezember 2024 insgesamt 7,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 6,6 Mrd. EUR). Mit ca. 6,5 Mrd. EUR (Vorjahr: 5,7 Mrd. EUR) entfiel der weit überwiegende Teil des Forderungsvolumens auf die kurz- und langfristigen Leasingforderungen.
| Auslastung zum Stichtag 31.12.2024 in Mio. EUR | in % |
|---|---|
| Risikodeckungspotenzial | 2.299,2 |
| Risikolimit | 1.509,0 |
| Risiko | 1.000,8 |
| Ist-Risiko Auslastung | 66,3 |
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittel | 974.551 | 697.202 |
| Leasingforderungen | 2.594.088 | 2.076.719 |
| Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 4.555 | 6.880 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 102.012 | 135.734 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9.706 | 7.214 |
| Summe kurzfristige Forderungen | 3.684.912 | 2.923.749 |
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Leasingforderungen | 3.922.154 | 3.623.135 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 79.776 | 79.501 |
| Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 12.969 | 11.811 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 2.444 | 2.906 |
| Summe Langfristige Forderungen | 4.017.343 | 3.717.353 |
| Summe Forderungsvolumen | 7.702.255 | 6.641.102 |
Die Zahlungsmittel enthielten zum Stichtag 31. Dezember 2024 ein Bundesbankgut haben in Höhe von 790,7 Mio. EUR (Vorjahr: 484,7 Mio. EUR). Die übrigen Zahlungsmittel umfassten – bis auf 6,8 TEUR Kassenbestand (Vorjahr: 17 TEUR) – Guthaben bei inländischen und ausländischen Banken. Die Finanzinstrumente mit positivem Marktwert stellten die zum Zeitwert bilanzierten Derivate des Konzerns zum Stichtag dar.
Die erwarteten Ausfallschäden lagen für das Neugeschäftsportfolio 2024 des grenke Konzerns bei durchschnittlich 6,0 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent) bezogen auf die Anschaffungskosten der Leasinggegenstände und auf die gesamte Vertragslaufzeit von durchschnittlich 3 bis 4 bis über 49 Monaten (Vorjahr: 49 Monate).
Die Verteilung des Neugeschäfts des grenke Konzerns nach Größenklassen ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
| Prozent | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| <2,5 TEUR | 4,47 | 4,90 |
| 2,5–5 TEUR | 11,76 | 13,48 |
| 5–12,5 TEUR | 20,04 | 21,03 |
| 12,5–25 TEUR | 18,01 | 18,83 |
| 25–50 TEUR | 16,15 | 16,25 |
Auf Leasingforderungen entfällt zum 31. Dezember 2024 ein Anteil von 84 Prozent des gesamten Forderungsvolumens des grenke Konzerns (Vorjahr: 86 Prozent). Entsprechend betrachtet der Konzern das Kreditausfallrisiko seiner Leasingkunden als das wesentlichste Risiko. Zum 31. Dezember 2024 liegt der Portfolioschwerpunkt auf den sogenannten Top-6-Ländern Deutschland, Finnland, Frankreich,
5.3.3.2.1 Kreditrisiken
Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung beträgt das barwertige Gesamtrisiko des grenke Konzerns bei einem Konfidenzniveau von 99,9 Prozent¹ zum Stichtag 31. Dezember 2024 rund 1.001 Mio. EUR (Vorjahr: 863 Mio. EUR). Damit ergibt sich zum Stichtag eine Limitauslastung in Höhe von 66 Prozent (Vorjahr: 72 Prozent). Die in der zum Bilanzstichtag gültigen Risikostrategie des Konzerns vorgegebene Gesamtrisikoauslastung von dauerhaft unter 95 Prozent wurde somit eingehalten.
Der unerwartete Verlust aus Kreditrisiken liegt zum Berichtsstichtag bei ca. 743 Mio. EUR (Vorjahr: 647 Mio. EUR). Die Auslastung des Risikolimits liegt bei 65 Prozent (Vorjahr: 70 Prozent). Das im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Risiko resultiert im Wesentlichen aus dem angestiegenen Forderungsvolumen infolge des Neugeschäftswachstums.
| Risiko in Mio. EUR | Auslastung in % | |
|---|---|---|
| Kreditrisiko | 743,1 | 65,1 |
| Marktpreisrisiko | 115,9 | 58,0 |
| Operationelles Risiko | 54,7 | 68,4 |
| Geschäfts- und strategisches Risiko | 47,0 | |
| Reputationsrisiko (Risikopuffer) | 40,0 |
Die Vertragslaufzeit des im Berichtsjahr kontrahierten Neugeschäfts betrug 49 Monate (Vorjahr: 49 Monate). Für Leasingforderungen in Stufe 2 wird eine Risikovorsorge in Höhe des erwarteten Verlusts für die gesamte restliche Vertragslaufzeit gebildet. Für Leasingforderungen der Stufe 3 werden die erwarteten Schäden als Risikovorsorge angesetzt. Die Zuführung per 31. Dezember 2024 zur Risikovorsorge auf Konzernebene für das Leasinggeschäft liegt im laufenden Jahr bei 135,1 Mio. EUR.
grenke Bank
Über den Ankauf konzerninterner Leasing forderungen stellt die grenke Bank AG eine wesentliche Säule in der Refinanzierungsstrategie des grenke Konzerns dar. Darüber hinaus setzen sich die aus dem Kreditgeschäft der grenke Bank AG resultierenden Forderungen bis im Wesentlichen aus Mikrokredit- und Existenzgründungsfinanzierungen sowie KMU-Krediten zusammen. Entsprechend stellen Kredit ausfallrisiken das wesentliche Finanzrisiko der grenke Bank AG dar.
In Zusammenarbeit mit dem Mikrokreditfonds Deutschland und ausgewählten Mikrofinanz instituten vergibt die grenke Bank AG seit 2015 Kleinstkredite bis maximal 25 TEUR an KMU. Die Bearbeitung und Refinanzierung erfolgt im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland. Das Kreditausfallrisiko wird vollständig durch den Mikrokreditfonds Deutschland getragen.
¹ Dies impliziert, dass die Wahrscheinlichkeit einer Überschuldung aus barwertiger Sicht auf Jahressicht bei höchstens 0,1 Prozent liegt.# Zusammengefasster Lagebericht
Das Forderungsvolumen der grenke Bank AG aus dem Mikrokreditgeschäft lag zum Wirtschaftsbericht Jahresende 2024 bei 91 Mio. EUR (Vorjahr: 96,9 Mio. EUR).
Als Finanzierungspartner für KMU bot die grenke Bank AG bis 2020 zudem Darlehen in eigenem Obligo für KMU an. Zum Jahresende 2020 traf die grenke Bank AG die strategische Entscheidung, das KMU-Kreditgeschäft weitgehend einzustellen und die Aktivitäten im Darlehensgeschäft im Wesentlichen auf das Mikrokreditgeschäft zu konzentrieren. Das verbliebene Forderungsvolumen der grenke Bank AG aus dem KMU-Kreditgeschäft betrug zum Jahresende 2024 4,13 Mio. EUR (Vorjahr: 8,2 Mio. EUR). Das Kreditgeschäft der grenke Bank AG hat ebenfalls einen Fokus auf den Small-Ticket-Bereich, und das durchschnittliche Forderungsvolumen auf Kundenebene lag zum 31. Dezember 2024 bei 7 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR).
Die Ermittlung der Risikovorsorge bei den Forderungen aus dem Kreditgeschäft der grenke Bank AG basiert auf einem Modell der erwarteten Kreditausfälle. Im Jahr 2024 konnte die grenke Bank 7,3 Mio. EUR an Risikovorsorge für das Kreditgeschäft auflösen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Auflösung von im Vorjahr gebildeter zusätzlicher Risikovorsorge aufgrund von Unsicherheiten im Bereich der Unternehmenskredite und einem geringeren Forderungsbestand infolge eines Portfolioverkaufs.
Factoringgeschäft
Das Factoringgeschäft des grenke Konzerns konzentriert sich ebenfalls auf den Small-Ticket-Bereich. Neben eigenen Tochtergesellschaften in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Irland, Polen und Ungarn erbringen Niederlassungen der grenke Bank in Italien und Portugal Factoringdienstleistungen. Die Factoringeinheiten des Konzerns wickeln Beteiligungsgeschäft zum größten Teil Factoringverträge mit jeweils inländischen Debitoren ab. Dabei wird im Wesentlichen das sogenannte „offene Factoring“ angeboten, bei dem die Rechnungsempfänger (Debitoren) über die Abtretung bestehender Forderungen informiert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch Verträge in Form des stillen Factorings angeboten, bei dem der Debitor nicht über die Abtretung der bestehenden Forderung an die Factoringgesellschaft informiert wird. Darüber hinaus umfasst das Leistungsangebot auch das unechte Factoring, bei dem das Delkredere-Risiko bei den Factoringkunden verbleibt.
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 belief sich der Bestand an Factoringforderungen aller Gesellschaften auf 103,41 Mio. EUR (Vorjahr: 106,7 Mio. EUR). Zum 31. Dezember 2024 gab es im Factoringgeschäft des Konzerns neun Kunden mit einem Forderungsbestand von mehr als 1,0 Mio. EUR, auf die 12,66 Prozent der gesamten Factoringforderungen entfielen.
Für die erwarteten Ausfälle aus Factoringforderungen werden Wertberichtigungen anhand des 12-Month-Expected-Credit-Loss gebildet. Da es sich bei Factoringforderungen um kurzlaufende Forderungen handelt, entspricht der 12-Month-Expected-Credit-Loss dem Lifetime-Expected-Credit-Loss. Der Bestand an Wertberichtigungen im Factoringgeschäft lag zum Stichtag 31. Dezember 2024 bei 10,0 Mio. EUR (Vorjahr: 11,0 Mio. EUR). Der Rückgang zur Risikovorsorge auf Konzernebene für das Factoringgeschäft liegt im laufenden Jahr bei 1,0 Mio. EUR. Dieser resultiert größtenteils aus geringeren Betrugsschadensfällen.
Zur Bestimmung der Risikovorsorge für Leasingforderungen gemäß IFRS 9 werden diese in drei Stufen eingeteilt. Die Wertberichtigungen für Leasingverträge der Stufe 1 entsprechen dem erwarteten Verlust für einen Zwölfmonatszeitraum.
5.3.3.2.2 Marktpreisrisiken
Der unerwartete Verlust aus Marktpreisrisiken wird auf Basis einer historischen Simulation mit Konfidenzniveau 99,9 Prozent ermittelt und liegt zum Berichtsstichtag bei ca. 116 Mio. EUR (Vorjahr: 102 Mio. EUR). Die Auslastung des Risikolimits liegt bei 58 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent). Das Zinsänderungsrisiko liegt bei 114 Mio. EUR (Vorjahr: 101 Mio. EUR).
Die Ermittlung des aufsichtsrechtlichen Standardzinsschocks für den Economic Value of Equity (EVE) bei einem parallelen Anstieg der Zinsen um 200 Basispunkte -5,18 Prozent (Vorjahr: -4,28 Prozent), während bei einem parallelen Rückgang um 200 Basispunkte ein Anstieg von +4,80 Prozent (Vorjahr: +3,81 Prozent) zu verzeichnen ist. In der Net-Interest-Income (NII)-Perspektive beträgt die Veränderung des Zinsergebnisses unter einem parallelen Zinsschock von +200 Basispunkten +0,66 Prozent und unter einem parallelen Zinsschock von –200 Basispunkten -0,85 Prozent.
Die Tabelle zeigt aus Konzernsicht die Sensitivität einer zehnprozentigen Aufwertung oder Abwertung des Euro gegenüber den jeweiligen anderen Währungen zum 31. Dezember 2024 und während der Berichtsperiode und deren Auswirkung auf das Jahresergebnis vor Ertragsteuern.
| Aufwertung | Abwertung | Aufwertung | Abwertung | |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2023 | |||
| TEUR | ||||
| GBP | –801 | 798 | –542 | 534 |
| AUD | –84 | 904 | –311 | 161 |
| CHF | 194 | –194 | 552 | –552 |
| SEK | 36 | 47 | 9 | 10 |
| CAD | –81 | 126 | –179 | 156 |
| DKK | 746 | –597 | 573 | –535 |
Die dargestellten Auswirkungen auf das Jahresergebnis vor Ertragsteuern ergeben sich aufgrund der Änderungen beizulegender Zeitwerte der monetären Vermögenswerte und Schulden einschließlich nicht als Sicherungsgeschäfte designierter Fremdwährungsderivate sowie aus tatsächlichen Zahlungsströmen, die im Berichtszeitraum ganz oder teilweise ergebniswirksam erfasst wurden und im Rahmen der Konsolidierung in Euro umzurechnen waren. Dabei wurden alle anderen Einflussfaktoren, vor allem die Zinssätze, konstant gehalten.
5.3.3.3 Liquiditätssituation – normative Perspektive
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 beträgt die LCR 343,7 Prozent (Vorjahr: 265,6 Prozent). Die LCR-Mindestquote von 100 Prozent wurde im Jahr 2024 zu jeder Zeit eingehalten.
Die Net-Stable-Funding-Ratio (NSFR, Solvenzquote stabiler Refinanzierungsquellen) beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2024 bei 115,8 Prozent (Vorjahr: 114,0 Prozent) und damit oberhalb der aufsichtsrechtlichen Mindestquote von 100 Prozent.
5.3.3.4 Liquiditätssituation – ökonomische Perspektive
Der Fokus der ökonomischen Perspektive liegt auf den Geschäftsbereichen Großbritannien, Italien und Spanien, auf die 70 Prozent des gesamten Forderungsvolumens des Leasinggeschäfts entfallen.
Der Konzern ist zum Stichtag über die grenke Bank AG mit 13,7 Prozent an der in München ansässigen Finanzchef24 GmbH beteiligt, die in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Im Jahr 2023 erwarb der Konzern eine Minderheitsbeteiligung an der Miete24 P4Y GmbH in Höhe von 26,0 Prozent.
192 In Kürze
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktionärs- und Lagebericht
- Konzernabschluss
- Finanzkalender & Investor Relations
- grenke AG Kontakt
5.3.3.2.2 Marktpreisrisiken
Der unerwartete Verlust aus Marktpreisrisiken wird auf Basis einer historischen Simulation mit Konfidenzniveau 99,9 Prozent ermittelt und liegt zum Berichtsstichtag bei ca. 116 Mio. EUR (Vorjahr: 102 Mio. EUR). Die Auslastung des Risikolimits liegt bei 58 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent). Das Zinsänderungsrisiko liegt bei 114 Mio. EUR (Vorjahr: 101 Mio. EUR).
Die Ermittlung der Risikovorsorge bei den Forderungen aus dem Kreditgeschäft der grenke Bank AG basiert auf einem Modell der erwarteten Kreditausfälle. Im Jahr 2024 konnte die grenke Bank 7,3 Mio. EUR an Risikovorsorge für das Kreditgeschäft auflösen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Auflösung von im Vorjahr gebildeter zusätzlicher Risikovorsorge aufgrund von Unsicherheiten im Bereich der Unternehmenskredite und einem geringeren Forderungsbestand infolge eines Portfolioverkaufs.
Die Tabelle zeigt aus Konzernsicht die Sensitivität einer zehnprozentigen Aufwertung oder Abwertung des Euro gegenüber den jeweiligen anderen Währungen zum 31. Dezember 2024 und während der Berichtsperiode und deren Auswirkung auf das Jahresergebnis vor Ertragsteuern.
| Aufwertung | Abwertung | Aufwertung | Abwertung | |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2023 | |||
| TEUR | ||||
| GBP | –801 | 798 | –542 | 534 |
| AUD | –84 | 904 | –311 | 161 |
| CHF | 194 | –194 | 552 | –552 |
| SEK | 36 | 47 | 9 | 10 |
| CAD | –81 | 126 | –179 | 156 |
| DKK | 746 | –597 | 573 | –535 |
Die dargestellten Auswirkungen auf das Jahresergebnis vor Ertragsteuern ergeben sich aufgrund der Änderungen beizulegender Zeitwerte der monetären Vermögenswerte und Schulden einschließlich nicht als Sicherungsgeschäfte designierter Fremdwährungsderivate sowie aus tatsächlichen Zahlungsströmen, die im Berichtszeitraum ganz oder teilweise ergebniswirksam erfasst wurden und im Rahmen der Konsolidierung in Euro umzurechnen waren. Dabei wurden alle anderen Einflussfaktoren, vor allem die Zinssätze, konstant gehalten.
5.3.3.2.3 Operationelle Risiken
Die operationellen Risiken in Höhe von ca. 54,7 Mio. EUR (Vorjahr: 51,1 Mio. EUR) ergeben zum Berichtsstichtag eine Limitauslastung von 68 Prozent (Vorjahr: 73 Prozent). Darin liegt ein Risikopuffer für Modellrisiken von 10 Mio. EUR (Vorjahr: 10 Mio. EUR).
Im Berichtsjahr 2024 wurden 21 Ad-hoc-Risikomeldungen (Vorjahr: 15) abgegeben. Davon konnten zwölf als wesentlich und neun als unwesentlich klassifiziert werden.
5.3.3.3 Liquiditätssituation – normative Perspektive
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 beträgt die LCR 343,7 Prozent (Vorjahr: 265,6 Prozent). Die LCR-Mindestquote von 100 Prozent wurde im Jahr 2024 zu jeder Zeit eingehalten.
Die Net-Stable-Funding-Ratio (NSFR, Nettquote stabiler Refinanzierungsquellen) beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2024 bei 115,8 Prozent (Vorjahr: 114,0 Prozent) und damit oberhalb der aufsichtsrechtlichen Mindestquote von 100 Prozent.
5.3.3.4 Liquiditätssituation – ökonomische Perspektive
Der Fokus der ökonomischen Perspektive Zusammengefasster Lagebericht liegt auf den Geschäftsbereichen Großbritannien, Italien und Spanien, auf die 70 Prozent des gesamten Forderungsvolumens des Leasinggeschäfts entfallen.
5.3.4.2.4 Risikopuffer
Zum Berichtsstichtag 31. Dezember 2024 beträgt der Risikopuffer für Reputationsrisiken 40 Mio. EUR (Vorjahr: 30 Mio. EUR und der Risikopuffer für Geschäfts- und strategische Risiken 47 Mio. EUR (Vorjahr: 22 Mio. EUR).
Der Anstieg des Geschäfts- und strategischen Risikos ist darauf zurückzuführen, dass die Ermittlung des Puffers auf den vergangenen Planabweichungen basiert. Die Planabweichungen im Jahr 2024 führten in der Folge zu höheren Unsicherheiten und einem Anstieg des Puffers.# Die Einflüsse der prognostizierten
diesen Anstieg als positives Zeichen dafür, liegt auf der Liquiditätsablaufbilanz sowie den Grundlagen des Konzerns Verkaufs- und Erwerbsgeschäfte werden außer dass unsere internen Sensibilisierungsmaß- definierten Stressszenarien. Der definierte Wirtschaftsbericht Acht gelassen. Die Wertveränderungen von nahmen hinsichtlich der Wahrnehmung und Mindestüberlebenshorizont wurde im Berichts- Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 Cross-Currency-Swaps haben keine materielle Aufdeckung von Risiken im Geschäftsbetrieb zeitraum 2024 durchgehend eingehalten. Veränderung in den Organen der Gesellschaft Auswirkung auf das Jahresergebnis vor Er- Wirkung zeigen und Transparenz schaffen. Risikobericht tragsteuern, da diese als Sicherungsgeschäft 5.3.4 ESG-Risiken Chancen- und Prognosebericht bilanziert werden. Die Wertänderungen dieser ESG-Risiken umfassen eine Vielzahl von As- Übernahmerelevante Angaben Swaps wirken sich insbesondere direkt im pekten. ESG-Risiken in den Bereichen Klima Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht Konzerneigenkapital aus. und Umwelt (Environmental) unterteilen sich in Lagebericht für die grenke AG physische Risiken und transitorische Risi- 194 In Kürze Brief des Vorstands- Bericht des Aktie & Lagebericht Konzern- Jahresabschluss Finanzkalender & vorsitzenden Aufsichtsrats Investor Relations abschluss grenke AG Kontakt ken. Physische Risiken beziehen sich auf die Im Rahmen der Risikoinventur wird eine sowie die enge Zusammenarbeit zwischen direkten Auswirkungen des Klimawandels und qualitative Bewertung für ESG-Risiken als den relevanten Abteilungen und der Unterneh- der Umweltverschmutzung, wie z. B. Über- Risikotreiber für die verschiedenen Risikoarten mensführung gewährleisten, dass ESG-Risiken schwemmungen, Dürren und andere extreme vorgenommen und eine Heat-Map erstellt, angemessen in die langfristige Unternehmens- Wetterereignisse (akute physische Risiken). um die Entwicklung des Einflusses im Zeit- strategie eingebunden werden. Sie können sich aber auch durch langfristige verlauf darzustellen. Gegenwärtig wird für alle Veränderungen klimatischer und ökonomischer Risikoarten ein Einfluss durch ESG-Risiken 5.3.5 Internes Kontrollsystem bezogen auf Bedingungen ergeben (chronisch physische festgestellt. Insbesondere die Klima- und den Konzernrechnungslegungsprozess Risiken). Dabei können physische Risiken Umweltrisiken werden über die Zeit hinweg Bei grenke sind das interne Kontrollsystem auch indirekte Folgen haben. Transitorische voraussichtlich weiter zunehmen und lang- und das Risikomanagementsystem – beide mit Risiken sind hingegen Risiken, die sich etwa fristig als wesentlich eingestuft. Zur weiteren Blick auf die Konzernrechnungslegung – mit- aus politisch motivierten Veränderungen oder Analyse des Einflusses von ESG-Risiken wurde einander verknüpft. Im Folgenden wird daher Veränderungen im Verbraucherverhalten erge- zusätzlich eine Einwertung auf Basis des ESG- der Begriff „IKS“ („internes Kontrollsystem“) ben können. Soziale Risiken (Social) betreffen Scores durchgeführt. Der ESG-Score dient verwendet. Das interne Kontrollsystem (IKS) die sozialen Aspekte der Unternehmens- als internes Scoringmodell zur Bewertung von stellt die Gesamtheit der vom Management im führung und können sowohl interne Aspekte, ESG-Risiken für das Mengengeschäft. Auf Unternehmen eingeführten Grundsätze, Verfah- wie Arbeitsbedingungen und Mitarbeitermo- Basis dieses Scoringmodells kann nachfolgend ren und Maßnahmen dar, die auf die organisa- tivation, wie auch externe Faktoren, wie die ein regelmäßiges Bestandsclustering erfolgen, torische Umsetzung der Entscheidungen des ein. Beziehung zu Kunden, Lieferanten und der auf dessen Grundlage wiederum regelmäßige Managements gerichtet sind: lokalen Gemeinschaft, umfassen. Themen wie Veränderungsanalysen und detailliertere Risiko- // Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaft- Menschenrechte, Arbeitssicherheit, Diversität analysen insbesondere in den Randbereichen lichkeit der Geschäftstätigkeit inklusive des und Inklusion sowie die Verantwortung in der // von Sucht werden// von der in den Prozess. der Lieferkette spielen hier eine zentrale Rolle. Ri- Scores können dabei insbesondere Die Art, der Umfang und die Komplexität der siken der Unternehmensführung (Governance) auf Teilportfolien aggregiert werden (z.B. Bran- wesentlichen Prozesse bestimmen die Art und betrefen die Art, wie ein Unternehmen geführt chen und Länder). Einzelne Risikotreiberscores den Umfang der dazugehörigen Kontrollen. Die wird und beinhalten Aspekte wie Transparenz, (E-physisch; E-transitorisch; S und G) bieten für den Konzernrechnungslegungsprozess ethische Geschäftspraktiken, Korruptionsprä- ebenfalls eine gute Differenzierbarkeit. Die erforderliche // präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- vention, Rechenschaftspflicht der Führungs- Betrachtung der physischen Risiken schließt und Rechnungswesen sowie in operativen, kräfte sowie die Unabhängigkeit und Integrität explizit wissenschaftliche Zukunftsbetrachtun- leistungswirtschaftlichen Unternehmens- des Aufsichtsrats. Weiterhin werden im Rahmen der Stresstest- prozessen, die wesentliche Informationen rechnungen ESG-Risiken für die ökonomische für die Aufstellung des Abschlusses und des Der Vorstand trägt die Gesamtverantwor- und die normative Sicht der Risikotragfähigkeit zusammengefassten Lageberichts generie- tung für den Rechnungslegungsprozess der bezüglich des Kapitals abgebildet. ren, inklusive einer Funktionstrennung und Gesellschaft und des Konzerns. Über eine definierter Genehmigungsprozesse in definierte Führungs- und Berichtsorganisation // Etablierung eines internen Revisionssystems relevanten Bereichen sind alle in den Jahres- und den Konzernab- zur Überwachung des rechnungs- schwachstellen schluss einbezogenen Gesellschaften in den bezogenen IKS Zur Reduktion der identifizierten Risiken sind im Rahmen der einzelnen Prozesse Kontrollen implementiert. Für die Wirksamkeit des IKS sind die Ausgestaltung der Kontrollen und die Eingliederung in die Prozesse sowie die opera- tive Durchführung der Kontrollen die wichtigen Determinanten der Risikominimierung.
5.3.4 ESG-Risiken
ESG-Risiken umfassen eine Vielzahl von Aspekten. ESG-Risiken in den Bereichen Klima und Umwelt (Environmental) unterteilen sich in physische Risiken und transitorische Risiken. Physische Risiken beziehen sich auf die direkten Auswirkungen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung, wie z. B. Überschwemmungen, Dürren und andere extreme Wetterereignisse (akute physische Risiken). Sie können sich aber auch durch langfristige Veränderungen klimatischer und ökonomischer Bedingungen ergeben (chronisch physische Risiken). Dabei können physische Risiken auch indirekte Folgen haben. Transitorische Risiken sind hingegen Risiken, die sich etwa aus politisch motivierten Veränderungen oder Veränderungen im Verbraucherverhalten ergeben können. Soziale Risiken (Social) betreffen die sozialen Aspekte der Unternehmensführung und können sowohl interne Aspekte, wie Arbeitsbedingungen und Mitarbeitermotivation, als auch externe Faktoren, wie die Beziehung zu Kunden, Lieferanten und der lokalen Gemeinschaft, umfassen. Themen wie Menschenrechte, Arbeitssicherheit, Diversität und Inklusion sowie die Verantwortung in der Lieferkette spielen hier eine zentrale Rolle. Risiken der Unternehmensführung (Governance) betreffen die Art, wie ein Unternehmen geführt wird und beinhalten Aspekte wie Transparenz, ethische Geschäftspraktiken, Korruptionsprävention, Rechenschaftspflicht der Führungskräfte sowie die Unabhängigkeit und Integrität des Aufsichtsrats.
Der grenke Konzern sieht ESG-Risiken als Teilaspekt der bekannten Risikoarten an. Das heißt, ESG-Risiken sind nicht als isolierte Risikoart im Risikokatalog zur Risikoinventur definiert. ESG-Risiken wirken sich auf verschiedene Risikoarten aus. Neben dem derzeitigen Einfluss der ESG-Risiken wird zusätzlich auch der zukünftige Einfluss über unterschiedliche Zeitdimensionen berücksichtigt.
Im Rahmen der Risikoinventur wird eine qualitative Bewertung für ESG-Risiken als Risikotreiber für die verschiedenen Risikoarten vorgenommen und eine Heat-Map erstellt, um die Entwicklung des Einflusses im Verlauf darzustellen. Gegenwärtig wird für alle Risikoarten ein Einfluss durch ESG-Risiken festgestellt. Insbesondere die Klima- und Umweltrisiken werden über die Zeit hinweg voraussichtlich weiter zunehmen und langfristig als wesentlich eingestuft. Zur weiteren Analyse des Einflusses von ESG-Risiken wurde zusätzlich eine Einwertung auf Basis des ESG-Scores durchgeführt. Der ESG-Score dient als internes Scoringmodell zur Bewertung von ESG-Risiken für das Mengengeschäft. Auf Basis dieses Scoringmodells kann nachfolgend ein regelmäßiges Bestandsclustering erfolgen, auf dessen Grundlage wiederum regelmäßige Veränderungsanalysen und detailliertere Risikoanalysen insbesondere in den Randbereichen erfolgen. Scores können dabei insbesondere auf Teilportfolien aggregiert werden (z.B. Branchen und Länder). Einzelne Risikotreiberscores (E-physisch; E-transitorisch; S und G) bieten ebenfalls eine gute Differenzierbarkeit. Die Betrachtung der physischen Risiken schließt explizit wissenschaftliche Zukunftsbetrachtungen mit ein.
Weiterhin werden im Rahmen der Stresstest- rechnungen ESG-Risiken für die ökonomische und die normative Sicht der Risikotragfähigkeit bezüglich des Kapitals abgebildet.
Die Integration von ESG-Risiken in den Risikocontrollingprozess ist ein wesentlicher Schritt, um auf die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Wirtschaften zu reagieren. Die kontinuierliche Anpassung der Risikomanagementprozesse verbindlicher Ablaufpläne zentral erfasst und bearbeitet, um qualitative und quantitative Angaben zu generieren. Es gilt grundsätzlich das Vieraugenprinzip. Über das rechnungslegungsbezogene Kontrollsystem hinaus verfügt grenke über Instrumente, Verfahren und Kontrollen für alle wesentlichen Prozesse, um deren Robustheit, Effektivität und Effizienz zu gewährleisten. Die Art, der Umfang und die Komplexität der wesentlichen Prozesse bestimmen die Art und den Umfang der dazugehörigen Kontrollen. Die für den Konzernrechnungslegungsprozess erforderliche IT-Infrastruktur werden regelmäßig hinsichtlich der gebotenen Sicherheitsanforderungen von der Internen Revision überprüft. Gleiches gilt für die Weiterentwicklung des Konzernrechnungslegungsprozesses, insbesondere hinsichtlich neuer Produkte, Sachverhalte und veränderter rechtlicher Regelungen. Bei Bedarf werden externe Berater hinzugezogen. Zur Sicherstellung der Qualität der Rechnungslegung im Konzern werden die damit befassten Personen regelmäßig bedarfsorientiert geschult. Der Aufsichtsrat ist ebenfalls in das Kontrollsystem eingebunden. Er überwacht das konzernweite Risikomanagement- system und die internen Kontrollsysteme in den Bereichen Revision, Rechnungslegung und Compliance. Zudem überprüft er die Inhalte der nichtfinanziellen Erklärung.
5.3.5 Internes Kontrollsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess
Bei grenke sind das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem – beide mit Blick auf die Konzernrechnungslegung – miteinander verknüpft. Im Folgenden wird daher der Begriff „IKS“ („internes Kontrollsystem“) verwendet. Das interne Kontrollsystem (IKS) stellt die Gesamtheit der vom Management im Unternehmen eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen dar, die auf die organisatorische Umsetzung der Entscheidungen des Managements gerichtet sind:
- Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit inklusive des Schutzes des Vermögens sowie der Verhinderung und Aufdeckung von Vermögensschädigungen
- Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung
- Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften
5.3.6 Konzernweites internes Kontrollsystem
Die Grundsätze für die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen IKS sind schriftlich niedergelegt und werden kontinuierlich weiterentwickelt.
Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
- Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess
- Kontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und dessen Ergebnisse auf Vorstandsebene sowie auf Ebene der in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften verwendeten Systeme und die IT-Infrastruktur
- Präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in operativen, leistungswirtschaftlichen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Abschlusses und des zusammengefassten Lageberichts generieren, inklusive einer Funktionstrennung und Genehmigungsprozesse in relevanten Bereichen
Zur Reduktion der identifizierten Risiken sind im Rahmen der einzelnen Prozesse Kontrollen implementiert. Für die Wirksamkeit des IKS sind die Ausgestaltung der Kontrollen und die Eingliederung in die Prozesse sowie die operative Durchführung der Kontrollen die wichtigsten Determinanten der Risikominimierung.
Zur Reduktion der identifizierten Risiken sind im Rahmen der einzelnen Prozesse Kontrollen implementiert. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
- Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess
- Kontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und dessen Ergebnisse auf Vorstandsebene sowie auf Ebene der in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften verwendeten Systeme und die IT-Infrastruktur
- Präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in operativen, leistungswirtschaftlichen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Abschlusses und des zusammengefassten Lageberichts generieren, inklusive einer Funktionstrennung und Genehmigungsprozesse in relevanten Bereichen
Zur Reduktion der identifizierten Risiken sind im Rahmen der einzelnen Prozesse Kontrollen implementiert. Für die Wirksamkeit des IKS sind die Ausgestaltung der Kontrollen und die Eingliederung in die Prozesse sowie die operative Durchführung der Kontrollen die wichtigsten Determinanten der Risikominimierung.
Zur Reduktion der identifizierten Risiken sind im Rahmen der einzelnen Prozesse Kontrollen implementiert. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
- Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess
- Kontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und dessen Ergebnisse auf Vorstandsebene sowie auf Ebene der in den Abschluss ein# Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
196
| In Kürze | Brief des Vorstands- | Bericht des Aktie & | Lagebericht | Konzern- | Jahresabschluss | Finanzkalender & | Investor Relations |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| vorsitzenden | Lagebericht | grenke AG | abschluss | grenke AG | Kontakt |
6. Chancen- und Prognosebericht
6.1 Chancenbericht
Im Geschäftsjahr 2024 haben wir erstmalig die 3-Milliarden-Euro-Grenze im Leasingneugeschäft überschritten, was ein wesentlicher Meilenstein auf unserem Wachstumskurs ist. Insgesamt wurde das Leasingneugeschäft 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Prozent gesteigert. Die im Vergleich zum Vorjahr erhöhte DB2-Marge, die mit 17,0 Prozent über den Erwartungen lag, bildet dabei eine solide Grundlage für unser geplantes Ertragswachstum im Jahr 2025. Besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen bestätigt das Erreichen unserer Wachstumsziele im Neugeschäft die Resilienz unseres Geschäftsmodells und die Stärke der globalen vertrieblichen Präsenz. Damit sind wir in der Lage, auch unter herausfordernden gesamt- wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreich am Markt zu wachsen und nachhaltig profitables Neugeschäft zu kontrahieren. Für das Jahr 2025 planen wir, den Wachstumskurs, wenngleich auf etwas gemäßigterem Niveau, beizubehalten. Dabei setzen wir auf die bewährten Strategien.
- Internationales Wachstum: Wir operieren mit den USA, Kanada und Australien in drei zukünftigen Kernmärkten, die aufgrund ihrer Größe und Marktstruktur langfristig über- durchschnittliches Wachstumspotenzial ver- sprechen.
- Kundenportfolio: Mit über 680.000 Leasingnehmern haben wir einen breiten Kundenstamm, der die Vorzüge unserer Finanzierungsangebote bereits kennt. Durch die direkte Ansprache von Bestandskunden verfügen wir über ein großes Potenzial für das Folgegeschäft.
- Objektdiversifizierung: Wir bauen unser Portfolio leasingfähiger Objekte flexibel entlang den Bedürfnissen der KMU aus und erschlie- ßen so neue potenzielle Kundengruppen.
- Megatrends: Wir profitieren von Mega- trends, wie Green Economy, E-Mobilität, Medizintechnik oder Robotik, und ermög- lichen KMU mit unseren Finanzierungsange- boten Investments in Zukunftstechnologien.
- Erweiterung des Händlernetzwerks: Durch die aktive Ansprache neuer Fach- handelspartner und die Einführung neuer Objektkategorien bauen wir stetig unser Händlernetzwerk aus.
- Fokus auf Small-Ticket-Leasing: Wir bündeln unsere Aufmerksamkeit auf unser Kerngeschäft Leasing, um unsere Kunden bei ihren Investitionen zu unterstützen.
- Digital Excellence: Wir setzen auf den Ein- satz modernster digitaler Technologien für eine schnelle, einfache und kosteneffiziente Gestaltung unserer Geschäftsabläufe und Leistungsangebote.
- Zugewinn von Marktanteilen: Wir streben in unseren Märkten einen Marktanteil von mindestens 10 Prozent an. Bei über 25 Mio. registrierten KMU in Europa ergibt sich allein hier ein adressierbares Kundenpotenzial in Millionenhöhe.
- Kanäle: Wir nutzen vielfältige Wege der Kundenakquisition und erweitern unsere Vertriebswege stetig.
- Finanzierung: Wir erschließen unser Ge- schäftspotenzial durch unseren breiten Finanzierungsansatz. Hierfür stehen uns sowohl die grenke Bank als auch der An- leihemarkt und forderungsbasierte Finanzie- rungsinstrumente zur Verfügung.
Als nach eigener Einschätzung führender Anbieter im Bereich des Small-Ticket-Leasings in Europa wachsen wir in unseren Kernmärk- ten im Wesentlichen durch den Zugewinn von Marktanteilen. Chancen eröffnen sich vor allem dort, wo sich Wettbewerber – beispielsweise aufgrund des erhöhten Regulierungsaufwands oder aufgrund mangelnder Kosteneffizienz im Massengeschäft – ganz oder teilweise aus Märkten zurückziehen. Das Standortmanage- ment wird zunehmend effizienter, weil wir durch digitale Präsenzen und Vertriebspersonal im Homeoffice auch ohne zusätzliche Nieder- lassungen ein immer breiteres Vertriebsnetz abdecken können.
Zum Jahresende 2024 war der grenke Konzern in über 30 Ländern aktiv. Neben unseren Kern- märkten in Europa sind wir auch in Nord- und Südamerika, Asien sowie Australien präsent. Im Berichtsjahr 2024 entfiel auf diese Länder ein Anteil am Leasingneugeschäftsvolumen des grenke Konzerns von 6,4 Prozent (Vorjahr: 5,9 Prozent).
Mit zahlreichen KMU und Händlern bestehen langfristige Geschäftsbeziehungen, die über einen einzelnen Vertragsabschluss hinausge- hen. Viele KMU sind wiederholt Vertragspart- ner, oft in der Betreuung einer Niederlassung oder eines Landes, immer häufiger aber auch gleichzeitig in mehreren Ländern.
Besonders in unseren Zukunftsmärkten USA, deren rund 1,2 Mio. Geschäftskunden sowie eine gemeinsame Refinanzierung der zukünf- tigen Aktivitäten. Italien war im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Neugeschäft von mehr als 400 Mio. EUR nach Frankreich und Deutschland der drittgrößte Markt der grenke Gruppe. Für das künftige Neugeschäft in Italien werden in den nächsten Jahren zweistellige Wachstumsraten erwartet.
Als Finanzierungspartner für KMU mit über 45 Jahren Erfahrung verfügen wir über ein tiefes Verständnis für die sich wandelnden Bedürfnisse unserer Kunden. Wir nutzen diese Erfahrung, um unser Leistungsangebot entsprechend flexibel weiterzuentwickeln und Finanzierungsmöglichkeiten für ein wachsen- des Objektportfolio anzubieten. Hierbei setzen wir auch gezielt auf Megatrends wie beispiels- weise die grüne Transformation der Wirtschaft oder den zunehmenden Einsatz intelligenter Robotik. Hieraus resultiert für uns zunehmend Wachstumspotenzial, auch in bereits etablier- ten Märkten.
6.2 Prognosebericht
6.2.1 Erwartete Entwicklung der Gesamt-
wirtschaft und des Sektorumfelds
Die globalen gesamtwirtschaftlichen Rahmen- bedingungen zu Jahresbeginn 2025 sind ab-
er weiterhin herausfordernd. Einige unserer Kern-
regionen registrieren anhaltend hohe Insol-
venzzahlen. Der russische Angriffskrieg gegen
die Ukraine und der Krieg im Nahen Osten
stellen anhaltende Unsicherheitsfaktoren für die
Weltwirtschaft dar. Die von der neuen US-Re-
gierung angekündigten Zölle und Handelsbe-
schränkungen sowie der Ausstieg der USA aus
internationalen Organisationen stellen einen
Risikofaktor für den weltweiten Handel dar und
lösen Reaktionen der nationalen und interna-
tionalen (Wirtschafts-)Politik aus.
Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
197
| In Kürze | Brief des Vorstands- | Bericht des Aktie & | Lagebericht | Konzern- | Jahresabschluss | Finanzkalender & | Investor Relations |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| vorsitzenden | Lagebericht | grenke AG | abschluss | grenke AG | Kontakt |
men über die Gesamtlaufzeit in Höhe von 45 bis 50 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2025 soll hierdurch eine weitere Effizienzsteigerung in den Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen erreicht werden.
Aufgrund des starken Leasingneugeschäfts- wachstums in den vergangenen drei Jahren verfügen wir über eine solide Basis für zukünf- tige Zinserträge, die die Kostenentwicklung übersteigen. Mit diesen Maßnahmen verfolgen wir das strategische Ziel, die Marke grenke und unsere Marktposition global weiter nachhaltig auszubauen.# Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Die öko- Wirtschaftsbericht Kanada und Australien sehen wir überpropor- Über das Wachstum des Neugeschäfts und nomischen und politischen Auswirkungen der Massengeschäfts im Small-Ticket-Leasing für sich Potenzial zur Effizienzsteigerung durch tionales Wachstumspotenzial in der Nische des des gesamten Vertragsportfolios hinaus ergibt KMU. In Italien geht grenke eine strategische digitale Ansätze. Hierfür haben wir unser Über das Wachstum des Neugeschäfts und des gesamten Vertragsportfolios hinaus ergibt sich Potenzial zur Effizienzsteigerung durch strategische digitale Ansätze. Hierfür haben wir unser Programm „Digital Excellence“ aufgesetzt. Es ist auf drei Jahre ausgelegt und zielt auf Effizienzsteigerungen ab. Start war im Geschäftsjahr 2023 bei einem Investitionsvolumen von 198 Mio. EUR.
Umgekehrt dürften von der vom Markt er-
warteten Fortsetzung der geldpolitischen
Lockerungen durch die Zentralbanken weltweit
konjunkturstimulierende Effekte ausgehen. Die
Europäische Zentralbank (EZB) geht davon
aus, dass die Inflation im Euro-Raum, die im
Januar 2025 noch auf 2,5 Prozent geschätzt
wurde, im Verlauf des Jahres 2025 auf das
Zielniveau von 2 Prozent zurückgehen und sich
anschließend auf diesem Niveau stabilisieren
wird. In ihrer Sitzung am 30. Januar 2025 re-
duzierte sie den Leitzins entsprechend ein wei-
teres Mal um 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent.
Die EZB selbst bezeichnet ihre geldpolitische
Haltung weiterhin als „restriktiv“ und erwartet,
dass sich die bereits erfolgte geldpolitische
Lockerung sukzessive auf die Kreditvergabe-
konditionen und die Wirtschaftsaktivität im
Euro-Raum auswirken wird. Laut Umfrage
der EZB von Mitte Januar 2025 erwarten die
Finanzmärkte eine Senkung des Leitzinses bis
Mitte 2025 auf 2 Prozent und eine mittelfristige
Stabilisierung auf diesem Niveau.
Das Federal Reserve System (Fed) dagegen
hat in der Sitzung am 29. Januar 2025 die
Spanne für den Leitzins konstant bei 4,25 bis
4,5 Prozent belassen. Der Fed zufolge hat-
te sich die Wirtschaftsdynamik in den USA
im Vorfeld der Sitzung zwar verbessert, die
Inflation lag aber weiterhin über dem Zielwert
von 2 Prozent. Den Projektionen der Mitglie-
der des geldpolitischen Rats zufolge dürfte
die Inflation im Jahr 2025 tendenziell weiter
über dem Zielwert liegen, weshalb die Finanz-
märkte in diesem Jahr nur eine geringfügige
Lockerung der US-amerikanischen Geldpolitik
erwarten. Nachdem die US-Inflation im Januar
2025 überraschend stark angestiegen ist, wird
die Notenbank genau abwägen, wann oder ob
eine Leitzinssenkung angemessen ist.
Laut IWF könnten die USA mit ihrer bereits
robusten Entwicklung zu einer noch stärkeren
Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft bei-
tragen. Als Risiko dagegen betrachtet der IWF
eine mögliche Intensivierung der protektionis-
tischen Handelspolitik, unter anderem durch
eine Erhöhung der Zölle. Für eine genaue Ana-
lyse der Auswirkungen der von US-Präsident
Donald Trump angekündigten Zölle sei es noch
zu früh, kommunizierte der IWF Anfang Februar
2025. Negative Effekte auf das Wachstum
könnten außerdem eintreten, wenn die Zentral-
banken ihren Kurs der geldpolitischen Locke-
rung aufgrund eines wieder aufkommenden
Inflationsdrucks unterbrächen.
In einer Studie vom Oktober 2024 prognosti-
ziert die Allianz Trade, dass die Insolvenzen im
Jahr 2025 weltweit um 2 Prozent zunehmen
und sich 2026 auf hohem Niveau stabilisieren.
Dabei müssten sich im Jahr 2025 die USA
(+12 Prozent), Deutschland (+4 Prozent), Italien
(+4 Prozent) und Spanien (+1 Prozent) auf
weiter steigende Insolvenzzahlen einstellen,
während sich die Situation in Frankreich
(–6 Prozent) und im Vereinigten Königreich
(–6 Prozent) etwas entspannen dürfte.
Das ifo-Geschäftsklimaindex für die Leasing-
branche in Deutschland fiel im Januar 2025
mit einem Wert von –11,9 Punkten spürbar
schwächer aus als im Vorjahresmonat (Januar
2024: –2,5 Punkte). Dabei bewerteten die be-
fragten Unternehmen im Januar dieses Jahres
vor allem die aktuelle Geschäftslage mit 9,5
Punkten negativer als im Vorjahr (Januar 2025:
33,1 Punkte). Die anhaltende wirtschaftliche
Unsicherheit und die damit einhergehende
Investitionszurückhaltung ließen die Unterneh-
men verhalten in die Zukunft blicken. So be-
fanden sich die Erwartungen der Unternehmen
für die kommenden sechs Monate mit –31,2
Punkten im Januar dieses Jahres eindeutig im
negativen Bereich (Januar 2024: –32,7 Punk-
te). Um mehr Planungssicherheit zu schaffen,
ist dem Bundesverband Deutscher Leasing-
Unternehmen zufolge ein klares politisches Be-
kenntnis zur nachhaltigen Transformation und
ein Plan zu deren Umsetzung entscheidend.
In seiner am 17. Januar 2025 veröffentlichten
Prognose geht der Internationale Währungs-
fonds (IWF) von einem weltweiten Wachstum
im Jahr 2025 in Höhe von 3,3 Prozent aus. Für
den Euro-Raum erwartet der IWF ein deutlich
geringeres Wachstum von 1,0 Prozent. Ein
Grund dafür seien die deutlich höheren Ener-
giepreise. Entsprechend werden die Länder,
bei denen die energieintensive Industriepro-
duktion einen hohen Anteil an der Wirtschafts-
leistung darstellt, weniger stark wachsen als
Länder mit einem starken Dienstleistungssek-
tor. Konkret erwartet der IWF, dass Spanien
um 2,3 Prozent, Frankreich um 0,8 Prozent
und Italien um 0,7 Prozent wachsen werden.
Deutschland soll mit einer Wachstumsrate
von 0,3 Prozent wieder leicht über null liegen,
wobei das jüngste Wahlergebnis hier noch
nicht reflektiert ist. Für die Entwicklung der ex-
portorientierten deutschen Wirtschaft spiele
die
hohe Unsicherheit im internationalen Handel
mit China und den USA eine große Rolle. Die
Wachstumsprognose des IWF für das Vereinig-
te Königreich beträgt 1,6 Prozent.
Für das weltweite Wachstum im Jahr 2026 er-
wartet der IWF unverändert 3,3 Prozent. Dabei
soll der Euro-Raum mit 1,4 Prozent wachsen.
Innerhalb des Euro-Raums erwartet der IWF
eine stärkere Konvergenz: Deutschland (1,1
Prozent), Frankreich (1,1) und Italien (0,9) lie-
gen in den Erwartungen nahezu gleichauf. Für
Großbritannien schätzt der IWF 1,5 Prozent.
Das Wachstum in Spanien soll auf 1,8 Prozent
sinken.
6.2.2 Geschäftsverlauf und künftige Ausrichtung
Die nachfolgenden Aussagen zur künftigen
Geschäftsentwicklung des grenke Konzerns
begründen sich auf Annahmen zu wesent-
lichen Markt- und Branchenentwicklungen und
entsprechen aktuellen Einschätzungen, die der
Vorstand auf Grundlage der vorliegenden Infor-
mationen gegenwärtig als realistisch einstuft.
Diese Einschätzungen sind mit Unsicherheiten
behaftet. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich
die zugrunde liegenden Annahmen bei sich
ändernden Rahmenbedingungen grundlegend
und kurzfristig verändern können. Daher kann
es sein, dass die nachfolgend prognostizierten
Entwicklungen nicht wie erwartet eintreten.
Der Vorstand hat bereits im Januar 2024
bekannt gegeben, sich künftig auf das Lea-
singneugeschäft zu konzentrieren und das
Objektportfolio weiter auszubauen. Wir gehen
jedoch davon aus, dass es auch im Jahr 2025
keine wesentlichen Veränderungen in den Or-
ganen der Gesellschaft geben wird.
Der Vorstand hat bereits im Januar 2024
bekannt gegeben, sich künftig auf das Lea-
singneugeschäft zu konzentrieren. Der Fokus
auf kleine Tickets bleibt wesentlicher Teil
unserer Strategie.
6.2.2.1 Erwartete Entwicklung des Leasingneugeschäfts
Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet der
Vorstand eine Wachstumsrate im Leasing-
neugeschäft von etwas über 10 Prozent. Auf
der Basis des Geschäftsjahres 2024 bedeutet
dies ein Leasingneugeschäft zwischen 3,2 und
3,4 Mrd. EUR.
Dabei wird eine DB2-Marge von mehr als
16,5 Prozent angestrebt. Zur Erreichung sind
insbesondere die Refinanzierungskosten, unse-
re Konditionierung der neu abgeschlossenen
Leasingverträge sowie die durchschnittliche
Ticketgröße ausschlaggebend. Im Geschäfts-
jahr 2025 wird erwartet, dass der Durch-
schnittswert pro Leasingvertrag unverändert
in der Region von ca. 10.000 EUR liegt. Der
Fokus auf kleine Tickets bleibt wesentlicher Teil
unserer Strategie.
Auch wenn das erste Halbjahr 2025 davon
geprägt sein wird, dass im ersten Halbjahr
2024 die Schadenquote deutlich besser war
und somit im Quartalsvergleich die Ergebnisse
zunächst niedriger als im Vorjahr ausfallen, so
rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr
2025 mit einem moderaten Gewinnwachstum.
Für das Gesamtjahr 2025 soll ein Konzern-
ergebnis nach Steuern in Höhe von 71 bis
81 Mio. EUR erreicht werden. Diese Erwartung
für das Ergebnis im Geschäftsjahr 2025 basiert
auf der Annahme, dass die Schadenquote
im Geschäftsjahr 2025 positiv für das Ertragswachstum im Jahr 2025. Die bereits eingetretenen geldpolitischen Lockungen sollten die Entwicklung der operativen
Erträge des Leasingportfolios – bestehend aus
der Summe des Zinsergebnisses, des Ergeb-
nisses aus dem Servicegeschäft, des Ergeb-
nisses aus dem Neugeschäft sowie aus der
Verwertung – im Geschäftsjahr 2025 positiv
beeinflussen.
im herausfordernden Marktumfeld bei
ca. 1,6 Prozent liegen wird.
Zusammengefasster Lagebericht von grenke AG
199 In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Aktie & Investor Relations
Konzern- Jahresabschluss
grenke AG
Finanzkalender & Kontakt
Der öko- und wirtschaftliche sowie politische Auswirkungen der fundamentalen Neuausrichtung der USA sind derzeit nicht in Gänze abschätzbar. Die Regie-
rungsbildung nach den Neuwahlen im Februar
2025 kann sich auf das Wirtschaftsgeschehen
in Deutschland und Europa auswirken und er-
schwert derzeit eine verlässliche Prognose.
Der Vorstandsvorsitzende des Aufsichtsrats
Die öko- Wirtschaftsbericht Kanada und Australien sehen wir überpropor- Über das Wachstum des Neugeschäfts und nomischen und politischen Auswirkungen der Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 tionales Wachstumspotenzial in der Nische des des gesamten Vertragsportfolios hinaus ergibt fundamentalen Neuausrichtung der USA sind Veränderung in den Organen der Gesellschaft Massengeschäfts im Small-Ticket-Leasing für sich Potenzial zur Effizienzsteigerung durch derzeit nicht in Gänze abschätzbar. Die Regie- Risikobericht KMU. In Italien geht grenke eine strategische digitale Ansätze. Hierfür haben wir unser rungsbildung nach den Neuwahlen im Februar Chancen- und Prognosebericht Partnerschaft mit Italiens größter Bank, der Programm „Digital Excellence“ aufgesetzt. 2025 kann sich auf das Wirtschaftsgeschehen Übernahmerelevante Angaben INTESA SANPAOLO S.p.A., zur Bedienung des Es ist auf drei Jahre ausgelegt und zielt auf in Deutschland und Europa auswirken und er- Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht italienischen Markts ein. Das beinhaltet eine Effizienzsteigerungen ab. Start war im Ge- schworden derzeit eine verlässliche Prognose. Lagebericht für die grenke AG Zusammenarbeit mit dem Filialnetz der ISP und schäftsjahr 2023 bei einem Investitionsvolu-
198
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Bericht des Aufsichtsrats
Aktie & Investor Relations
Konzern- Jahresabschluss
grenke AG
Finanzkalender & Kontakt
abschiuss grenke AG
Das öko- Wirtschaftsbericht Kanada und Australien sehen wir über-propor- Über das Wachstum des Neugeschäfts und nomischen und politischen Auswirkungen der Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024 tionales Wachstumspotenzial in der Nische des des gesamten Vertragsportfolios hinaus ergibt fundamentalen Neuausrichtung der USA sind Veränderung in den Organen der Gesellschaft Massengeschäfts im Small-Ticket-Leasing für sich Potenzial zur Effizienzsteigerung durch derzeit nicht in Gänze abschätzbar. Die Regie- Risikobericht KMU. In Italien geht grenke eine strategische digitale Ansätze. Hierfür haben wir unser rungsbildung nach den Neuwahlen im Februar Chancen- und Prognosebericht Partnerschaft mit Italiens größter Bank, der Programm „Digital Excellence“ aufgesetzt. 2025 kann sich auf das Wirtschaftsgeschehen Übernahmerelevante Angaben INTESA SANPAOLO S.p.A., zur Bedienung des Es ist auf drei Jahre ausgelegt und zielt auf in Deutschland und Europa auswirken und er- Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht italienischen Markts ein. Das beinhaltet eine Effizienzsteigerungen ab. Start war im Ge- schworden derzeit eine verlässliche Prognose. Lagebericht für die grenke AG Zusammenarbeit mit dem Filialnetz der ISP und schäftsjahr 2023 bei einem Investitionsvolu-
198
In Kürze
Brief des Vorstands-
vorsitzenden
Bericht des Aufsichtsrats
Aktie & Investor Relations
Konzern- Jahresabschluss
grenke AG
Finanzkalender & Kontakt
abschiuss grenke AG
Das öko- und politische Auswirkungen der fundamentalen Neuausrichtung der USA sind derzeit nicht in Gänze abschätzbar. Die Regierungsbildung nach den Neuwahlen im Februar 2025 kann sich auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und Europa auswirken und erschwert derzeit eine verlässliche Prognose.# Zusammengefasster Lagebericht
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2025 eine positive Ertragsentwicklung. Das starke Leasingneugeschäft des abgelaufenen Geschäftsjahres bildet eine solide Grundlage und wird, das erwartete Neugeschäftsvolumen im Jahr 2025 anteilig auch über unterschiedliche Geld- und Kapitalmarktzugänge sowie das Einlagengeschäft zu risikoadäquaten Konditionen refinanzieren zu können.
Im Zuge des anhaltenden Wachstums und der Investitionen in die Digitalisierung werden Personal-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen ebenfalls weiter ansteigen. Um die erfolgreiche internationale Expansionsstrategie fortzusetzen, werden wir weiter in die Digitalisierung unserer gesamten Wertschöpfungskette in über 30 Ländern investieren. Grundlage des Digitalisierungsprogramms – und mit einem Drittel der Investitionen die größte Einzelmaßnahme – ist die Transformation in die Cloudtechnologie. Die übrigen Investitionsmittel verteilen sich auf die darauf aufbauende Automatisierung aller Kernprozesse für das Leasinggeschäft.
6.2.2.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr hatten unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren als Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie aus den Kategorien „Klima und Umwelt“, „Sozialer Beitrag“ und „Verantwortung und Vertrauen“ Bestand.
In der Kategorie „Klima und Umwelt“ betrachteten wir den Anteil der Green-Economy-Objekte an unserem Leasingneugeschäftsvolumen. Im Geschäftsjahr 2024 lag dieser Anteil bei 7,8 Prozent, nach 7,7 Prozent im Vorjahr. Wir rechnen mit einer stabilen bis leichten Steigerung dieses Werts im laufenden Geschäftsjahr.
Im vergangenen Geschäftsjahr lagen unsere Treibhausgasemissionen, gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent (t CO2e), für Scope 1 bei 2.690 t CO2e (2023: 3.184 t CO2e). Scope 1 macht damit rund 34 Prozent unserer Gesamtemissionen aus (2023: 40 Prozent).
Für Scope 2 liegen wir bei 960 tCO2e (2023: 1.197 t CO2 e). Die Scope 2 Emissionen machen damit rund 12 Prozent unserer Gesamtemissionen aus. Die bilanzierten indirekten Emissionen für Scope 39 belaufen sich auf einen Wert von 4.183 tCO2e (2023: 3.581 t CO2 e). Dies entspricht rund 45 Prozent Anteil an den Gesamtemissionen.
Wir streben an, bis ins Jahr 2050 die Emissionen unseres Geschäftsbetriebs auf Netto-Null zu reduzieren. Auf dem Weg zu diesem Ziel haben wir uns die Zwischenziele gesetzt, bis 2030 unsere Scope 1 und Scope 2 Emissionen um jeweils 50 Prozent und unsere indirekten Scope 3 Emissionen um 25 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2022 zu reduzieren.
Unsere Reduktionsmaßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die Bereiche, in denen wir am meisten Emissionen verursachen. Dies sind in den Scope 1 und 2 die Firmenflotte sowie unser Strombezug. Für Scope 3 starteten wir ebenfalls erste Maßnahmen zur Reduktion unserer Emissionen in den Bereichen Geschäftsreisen, Arbeitswege der Mitarbeitenden sowie hinsichtlich unserer nachgelagerten Transporte und werden diese weiterentwickeln. Zudem möchten wir die Datenvollständigkeit unserer Scope 3 Emissionen, bspw. hinsichtlich Schätzungen zu den Emissionen unserer verleasten Gegenstände, weiter stärken und unseren Klimaaktionsplan um entsprechende Zielsetzungen anreichern.
Unser Ziel ist es unverändert, unsere Prozesse auf der Grundlage eines hohen Automatisierungsgrads immer effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. In diesem Zusammenhang messen wir laufend die Anzahl der Länder mit verfügbaren eSignature- sowie eInvoice-Lösungen und die eContract-Quote. Letztere ermitteln wir aus dem Anteil der mit eSignature abgeschlossenen Leasingverträge im Verhältnis zur Gesamtzahl neuer Verträge im Geschäftsjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 lag die Anzahl der Länder mit eSignature- Lösung bei 27 Märkten (2023: 27 Länder), eInvoice-Lösungen waren weiterhin in 26 Ländern (2023: 26 Länder) verfügbar. Die eContract- Quote betrug 40,5 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr nach 40,1 Prozent im Vorjahr. Wir rechnen, auch angesichts unseres Digitalisierungsprogramms „Digital Excellence“, im nächsten Jahr mit einem weiteren Anstieg der eContract-Quote und wollen nachhaltig mehr als die Hälfte unserer Verträge über diesen Weg abschließen.
In der Kategorie „Sozialer Beitrag“ betrachten wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen, die Fluktuationsquote sowie die Anzahl der Tage je Mitarbeitenden, die im Geschäftsjahr für Weiterbildungen genutzt wurde.
Zur Messung der Zufriedenheit entwickelten wir auf Basis unserer jährlichen Mitarbeiterbefragung den grenke Engagement-Score (GES).
Darüber hinaus betrachten wir den Anteil des Top-Managements mit Nachhaltigkeitskomponenten in der variablen Vergütung. Die Vergütung aller Vorstände ist auf Basis der variablen Vergütung an Nachhaltigkeitsziele geknüpft. Ferner sind Nachhaltigkeitskomponenten in die variable Vergütung des Top-Managements integriert. Wir messen dies als den Anteil der Top-Managementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung im Vergleich zu der Gesamtanzahl der Top-Managementpositionen (d. h. des Vorstands sowie der 1. und 2. Führungsebene). Dies ergab im Geschäftsjahr 2024 eine Quote von 100 Prozent im Vorstand sowie von 1,69 Prozent in der Gesamtbetrachtung von Vorstand und Top-Management (2023: 1,8 Prozent). Wir streben an im nächsten Jahr die Integration
Der Vorstand erwartet einen unverändert stabilen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, mit dem die geplanten Investitionen vollständig innenfinanziert werden können. Des weiteren geht der Vorstand davon aus, dass der Konzern aufgrund seiner soliden Eigenkapitalbasis und Cashflow-Entwicklung in der Lage sein wird, die erwartete Schadenquote liegt immer noch auf einem historisch gesehen durchschnittlichen Niveau.
Der Vorstand erwartet einen unverändert stabilen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, mit dem die geplanten Investitionen vollständig innenfinanziert werden können. Des weiteren geht der Vorstand davon aus, dass der Konzern aufgrund seiner soliden Eigenkapitalbasis und Cashflow-Entwicklung in der Lage sein wird, die erwartete Schadenquote liegt immer noch auf einem historisch gesehen durchschnittlichen Niveau.
Der Vorstand erwartet einen unverändert stabilen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, mit dem die geplanten Investitionen vollständig innenfinanziert werden können. Des weiteren geht der Vorstand davon aus, dass der Konzern aufgrund seiner soliden Eigenkapitalbasis und Cashflow-Entwicklung in der Lage sein wird, die erwartete Schadenquote liegt immer noch auf einem historisch gesehen durchschnittlichen Niveau.
Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses strebt grenke unverändert eine bilanzielle Eigenkapitalquote von ca. 16 Prozent (31. Dezember 2024: 16,1 Prozent) an. Dieser Wert stellt eine Orientierungsgröße und keine harte Grenze für den Konzern in seiner Kapitalsteuerung dar.
Wir tragen der politischen und makroökonomischen Unsicherheiten Rechnung. Die erwartete Schadenquote liegt immer noch auf einem historisch gesehen durchschnittlichen Niveau. Des weiteren geht der Vorstand davon aus, den Verkaufsprozess für das Factoinggeschäft im Laufe des Geschäftsjahres abschließen zu können. Die Cost-Income-Ratio wird bei dieser Ergebniserwartung unter 60 Prozent liegen. Mittelfristig soll sich die CIR durch Effizienzgewinne und zunehmenden Digitalisierungsgrad zu einem Niveau von unter 55 Prozent entwickeln. Für das Geschäftsjahr 2025 strebt der Vorstand zudem eine Fortsetzung der langfristigen Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent an.
Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses strebt grenke unverändert eine bilanzielle Eigenkapitalquote von ca. 16 Prozent (31. Dezember 2024: 16,1 Prozent) an. Dieser Wert stellt eine Orientierungsgröße und keine harte Grenze für den Konzern in seiner Kapitalsteuerung dar.
Wir tragen der politischen und makroökonomischen Unsicherheiten Rechnung. Die erwartete Schadenquote liegt immer noch auf einem historisch gesehen durchschnittlichen Niveau. Des weiteren geht der Vorstand davon aus, den Verkaufsprozess für das Factoinggeschäft im Laufe des Geschäftsjahres abschließen zu können. Die Cost-Income-Ratio wird bei dieser Ergebniserwartung unter 60 Prozent liegen. Mittelfristig soll sich die CIR durch Effizienzgewinne und zunehmenden Digitalisierungsgrad zu einem Niveau von unter 55 Prozent entwickeln. Für das Geschäftsjahr 2025 strebt der Vorstand zudem eine Fortsetzung der langfristigen Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent an.
6.2.2.2 Entwicklung der Ertragslage
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2025 eine positive Ertragsentwicklung. Das starke Leasingneugeschäft des abgelaufenen Geschäftsjahres bildet eine solide Grundlage und wird, das erwartete Neugeschäftsvolumen im Jahr 2025 anteilig auch über unterschiedliche Geld- und Kapitalmarktzugänge sowie das Einlagengeschäft zu risikoadäquaten Konditionen refinanzieren zu können.
Infolge der geplanten Neugeschäftsentwicklung sollen auch die gesamten Leasingforderungen als Basis für die Zinserträge im Geschäftsjahr 2025 im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Entsprechend wird sich die Bilanzsumme erhöhen. Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses strebt grenke unverändert eine bilanzielle Eigenkapitalquote von ca. 16 Prozent (31. Dezember 2024: 16,1 Prozent) an. Dieser Wert stellt eine Orientierungsgröße und keine harte Grenze für den Konzern in seiner Kapitalsteuerung dar.
6.2.2.3 Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage
Infolge der geplanten Neugeschäftsentwicklung sollen auch die gesamten Leasingforderungen als Basis für die Zinserträge im Geschäftsjahr 2025 im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Entsprechend wird sich die Bilanzsumme erhöhen. Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses strebt grenke unverändert eine bilanzielle Eigenkapitalquote von ca. 16 Prozent (31. Dezember 2024: 16,1 Prozent) an. Dieser Wert stellt eine Orientierungsgröße und keine harte Grenze für den Konzern in seiner Kapitalsteuerung dar.
200 In Kürze
Der Vorstand trägt der politischen und makroökonomischen Unsicherheiten Rechnung. Die erwartete Schadenquote liegt immer noch auf einem historisch gesehen durchschnittlichen Niveau. Des weiteren geht der Vorstand davon aus, den Verkaufsprozess für das Factoinggeschäft im Laufe des Geschäftsjahres abschließen zu können. Die Cost-Income-Ratio wird bei dieser Ergebniserwartung unter 60 Prozent liegen. Mittelfristig soll sich die CIR durch Effizienzgewinne und zunehmenden Digitalisierungsgrad zu einem Niveau von unter 55 Prozent entwickeln. Für das Geschäftsjahr 2025 strebt der Vorstand zudem eine Fortsetzung der langfristigen Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent an.
6.2.2.5 Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung
Der Prognose für das Geschäftsjahr 2025 legen wir die oben genannten Erwartungen und Annahmen zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung sowie die beschriebenen spezifischen Erwartungen zur Entwicklung des Leasinggeschäfts und des Konzernergebnisses nach Steuern zugrunde.
Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Leasingneugeschäft zwischen 3,2 und 3,4 Mrd. EUR erwartet. Mit einer stabilen Eigenkapitalausstattung verfügt der Konzern über die notwendige Finanzierungsgrundlage zum Abschluss des angestrebten Neugeschäfts. Gleichzeitig soll im laufenden Geschäftsjahr ein Konzernergebnis nach Steuern von 71 bis 81 Mio. EUR erzielt werden. Der Vorstand sieht den Konzern damit sehr gut aufgestellt, um die internationalen Wachstumsambitionen über 2025 hinaus profitabel und skalierbar zu gestalten.
Die Fluktuationsquote lag 2024 mit 8,9 Prozent unter dem Vorjahreswert (2023: 9,7 Prozent). Die Anzahl der Stunden für Weiterbildung lag mit 23,65 Stunden (2023: 29,39 Stunden) je Mitarbeiter:in etwas unter dem Niveau des Vorjahres. Wir streben für alle drei Schlüsselkennzahlen absolut gesehen eine weitgehend stabile Entwicklung an.
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Die grenke AG verfügte zum Stichtag 31. Dezember 2024 über ein voll eingezahltes gezeichnetes Kapital in Höhe von 46.495.573 EUR, das in 46.495.573 auf den Namen lautende Stückaktien („Aktien“) mit einem rechnerischen Nominalwert von je 1 EUR eingeteilt ist. Alle Aktien sind mit gleichen Rechten ausgestattet. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Rechte und Pflichten der Aktionär:innen ergeben sich im Einzelnen aus den Regelungen des Aktiengesetzes, insbesondere aus den §§ 12, 53a ff., 118 ff. und 186 AktG.
Die Aktien der grenke AG sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel im Teilbereich des regulierten Markts mit den weiteren Zulassungsfolgepflichten – wie sie von der Deutsche Börse AG für den Prime Standard definiert sind – zugelassen.
Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 besaß die Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG mit Sitz in Baden-Baden (Deutschland) 18.989.984 Stück Aktien der Gesellschaft, entsprechend rund 40,84 Prozent des Grundkapitals. Komplementärin der Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG ist die Grenke Vermögensverwaltung GmbH mit Sitz in Baden-Baden (Deutschland), ihre Kommanditisten sind die folgenden Mitglieder der Familie Grenke: Anneliese Grenke, Moritz Grenke, Oliver Grenke, Roland Grenke und Wolfgang Grenke. Die Grenke Vermögensverwaltung GmbH ist an Vermögen und Ertrag der Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG nicht beteiligt. Jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Grenke Vermögensverwaltung GmbH sind Frau Anneliese Grenke und Herr Wolfgang Grenke.
Dem Vorstand sind neben dem prophylaktischen Entherrschungsvertrag und den im Vergütungsbericht genannten Sperrfristen für Aktien, die im Rahmen der aktienbasierten Vergütung von Mitgliedern des Vorstands erworben wurden, keine Beschränkungen bekannt, die zwischen Gesellschaftern bzw. zwischen der grenke AG und Gesellschaftern vereinbart wurden und die Stimmrechte oder das Übertragen von Aktien betreffen. Für weitere Informationen zu den Sperrfristen wird auf den Vergütungsbericht verwiesen.
Ferner bestehen im Zusammenhang mit Art. 19 Abs. 11 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung) und auf Basis interner Vorgaben für Vorstands- sowie Aufsichtsratsmitglieder der grenke AG beim Kauf und Verkauf von Aktien der grenke AG gewisse Handelsverbote im (zeitlichen) Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Zwischenberichts oder eines Jahresabschlussberichts.
Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten, sind der Gesellschaft nicht bekannt.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, wurden nicht ausgegeben.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben
Die Arbeitnehmer:innen, die Aktien der grenke AG halten, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionär:innen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus.
Diese soll eine deutliche Effizienzsteigerung und eine stärkere Nutzung von Cloud-Technologien ermöglichen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 wurde ein Wert von 2,1 erreicht, nach 2,1 im Jahr 2023.
Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand für 2025 ein Leasingneugeschäft zwischen 3,2 und 3,4 Mrd. EUR. Mit einer stabilen Eigenkapitalausstattung verfügt der Konzern über die notwendige Finanzierungsgrundlage zum Abschluss des angestrebten Neugeschäfts. Gleichzeitig soll im laufenden Geschäftsjahr ein Konzernergebnis nach Steuern von 71 bis 81 Mio. EUR erzielt werden.
In der Kategorie „Verantwortung und Vertrauen“ messen wir mit dem Overall Strategy Awareness Score die Bekanntheit unserer Strategie unter unseren Mitarbeiter:innen entlang einer Skala von 1 (hohe Bekanntheit) bis 7 (geringe Bekanntheit). Im Berichtsjahr 2024 erreichten wir einen Wert von 2,6, nach 2,6 im Jahr 2023. Unser Ziel ist es, im kommenden Jahr einen Wert von 2,5 zu erreichen.
Um den Erfolg unserer internen Governance-Strukturen zu messen, erfassen wir den Anteil der durch die Interne Revision abgeschlossenen Revisionsprüfungen im Verhältnis zu den geplanten Audits gemäß Jahresprüfungsplanung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 lag der Wert bei 63 Prozent zum Vorjahr (2023: 81 Prozent). Unser Ziel ist es, die Abschlussquote der insgesamt geplanten Prüfungen ab 2025 im Vergleich zum Vorjahr wieder zu erhöhen.
Um die grenke Konzern damit sehr gut aufgestellt,
um die internationalen Wachstumsambitionen über 2025 hinaus profitabel und skalierbar zu gestalten.
Aktie & Lagebericht
grenke AG
7. Übernahmerelevante Angaben
übertragen von Aktien betreffen. Für weitere Informationen zu den Sperrfristen wird auf den Vergütungsbericht verwiesen.
Ferner bestehen im Zusammenhang mit Art. 19 Abs. 11 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung) und auf Basis interner Vorgaben für Vorstands- sowie Aufsichtsratsmitglieder der grenke AG beim Kauf und Verkauf von Aktien der grenke AG gewisse Handelsverbote im (zeitlichen) Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Zwischenberichts oder eines Jahresabschlussberichts.
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Die grenke AG verfügte zum Stichtag 31. Dezember 2024 über ein voll eingezahltes gezeichnetes Kapital in Höhe von 46.495.573 EUR, das in 46.495.573 auf den Namen lautende Stückaktien („Aktien“) mit einem rechnerischen Nominalwert von je 1 EUR eingeteilt ist. Alle Aktien sind mit gleichen Rechten ausgestattet. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Rechte und Pflichten der Aktionär:innen ergeben sich im Einzelnen aus den Regelungen des Aktiengesetzes, insbesondere aus den §§ 12, 53a ff., 118 ff. und 186 AktG.
Die Aktien der grenke AG sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel im Teilbereich des regulierten Markts mit den weiteren Zulassungsfolgepflichten – wie sie von der Deutsche Börse AG für den Prime Standard definiert sind – zugelassen.
Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 besaß die Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG mit Sitz in Baden-Baden (Deutschland) 18.989.984 Stück Aktien der Gesellschaft, entsprechend rund 40,84 Prozent des Grundkapitals. Komplementärin der Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG ist die Grenke Vermögensverwaltung GmbH mit Sitz in Baden-Baden (Deutschland), ihre Kommanditisten sind die folgenden Mitglieder der Familie Grenke: Anneliese Grenke, Moritz Grenke, Oliver Grenke, Roland Grenke und Wolfgang Grenke. Die Grenke Vermögensverwaltung GmbH ist an Vermögen und Ertrag der Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG nicht beteiligt. Jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Grenke Vermögensverwaltung GmbH sind Frau Anneliese Grenke und Herr Wolfgang Grenke.
Dem Vorstand sind neben dem prophylaktischen Entherrschungsvertrag und den im Vergütungsbericht genannten Sperrfristen für Aktien, die im Rahmen der aktienbasierten Vergütung von Mitgliedern des Vorstands erworben wurden, keine Beschränkungen bekannt, die zwischen Gesellschaftern bzw. zwischen der grenke AG und Gesellschaftern vereinbart wurden und die Stimmrechte oder das Übertragen von Aktien betreffen.
Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten, sind der Gesellschaft nicht bekannt.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, wurden nicht ausgegeben.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben
Die Arbeitnehmer:innen, die Aktien der grenke AG halten, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionär:innen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus.
Lagebericht für die grenke AG 202
Brief des Vorstands-
Vorsitzenden Aufsichtsrats
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, nimmt, so wird dieses in dringenden Fällen nach Maßgabe des §85 AktG gerichtlich bestellt.
Änderungen der Satzung bedürfen gemäß §179 Abs. 1 Satz 1 AktG eines Beschlusses durch die Hauptversammlung. Deren Beschlüsse werden – soweit dem keine zwingen- den gesetzlichen Vorschriften oder Satzungen, entgegenstehen – mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmen- eine Kapitalmehrheit zu ihrer Ausnutzung vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des vertretenen Grundkapitals gefasst (§133 AktG, §15 Abs. 1 der Satzung). Der Aufsichtsrat ist gemäß §11 Abs.# Zusammengefasster Lagebericht
8. Erklärung zur Unternehmens- führung/Corporate Governance
8.1 Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
ENTSPRECHENSERKLÄRUNG DES VOR- STANDS UND DES AUFSICHTSRATS ZUM DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANCE KODEX (DCGK) GEMÄSS § 161 AKTG
Vorstand und Aufsichtsrat der grenke AG erklären gemäß § 161 Aktiengesetz:
Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 28. April 2022
Seit der Abgabe der letzten jährlichen Entsprechenserklärung im Januar 2024 hat die grenke AG sämtlichen für sie geltenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex vom 28. April 2022, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 27. Juni 2022, entsprochen und wird diesen auch in Zukunft entsprechen.
Baden-Baden, den 28. Januar 2025
grenke AG
Für den Vorstand
Dr. Sebastian Hirsch
Für den Aufsichtsrat
WP/StB Jens Rönnberg
Die in den vergangenen fünf Jahren abgegebenen Entsprechenserklärungen sind auf unserer Website im Bereich Investor Relations unter www.grenke.com/de/unternehmen/investor- relations/corporate-governance/ zugänglich.
Weitere Angaben gemäß §289, in Verbindung mit §315a Satz 1 Nr.8 HGB (Bedingungen eines Kontrollwechsels im Fall eines Übernahmeangebots)
Die gemäß §§ 289f und 315d HGB abzugebenden Erklärungen zur Unternehmensführung sind für die grenke AG und den grenke Konzern zusammengefasst. Vorstand und Aufsichtsrat der grenke AG berichten in der Erklärung zur Unternehmensführung entsprechend dem Grundsatz 23 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) auch über die Corporate Governance der Gesellschaft.
Vorstand und Aufsichtsrat der grenke AG bekennen sich zu einer verantwortungsvollen, transparenten und auf die nachhaltige und langfristige Steigerung des Unternehmenswerts ausgerichteten Führung und Kontrolle des Unternehmens. Hierfür analysieren und be- werten Vorstand und Aufsichtsrat die Rolle des Unternehmens in der Gesellschaft und die da- raus resultierende gesellschaftliche Verantwor- tung genauso wie Sozial- und Umweltfaktoren und beziehen diese sowie deren potenzielle Auswirkungen als relevante Parameter für die Unternehmensstrategie und das operative Ge- schäft ein und adressieren diese entsprechend.
Entschädigungsvereinbarungen der Ge- sellschaft für den Fall eines Übernahmean- gebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder mit Arbeitnehmern
Für den Fall eines Übernahmeangebots be- stehen keine Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
8.2 Leitung und Überwachung
Als Aktiengesellschaft nach deutschem Recht unterliegt die grenke AG dem deutschen Ak-tiengesetz. Entsprechend verfügt die Gesell-schaft über drei Organe: Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Der Vorstand leitet das Unternehmen, während der Aufsichtsrat den Vorstand überwacht und berät. Jeweilige Aufgaben und Befugnisse ergeben sich im We-sentlichen aus dem Gesetz sowie der Satzung der Gesellschaft und den jeweiligen Geschäfts-ordnungen von Vorstand und Aufsichtsrat. Zum Wohl des Unternehmens arbeiten Vor-stand und Aufsichtsrat der Gesellschaft eng zusammen. Dabei setzt der Vorstand den Auf-sichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollumfäng-lich über alle für die grenke AG und den grenke Konzern relevanten Fragen der Umsetzung der Unternehmensstrategie, der Planung, der Ge-schäftsentwicklung, der Finanz- und Ertrags-lage sowie über besondere unternehmerische Risiken und Chancen in Kenntnis. Wesentliche Entscheidungen des Vorstands sind an die Zustimmung des Aufsichtsrats gebunden, die dem Geschäftsordnung des Vorstands weist einen entsprechenden Katalog solcher zustimmungs-pflichtigen Geschäfte auf.
Der Aufsichtsrat erlässt eine Geschäftsordnung für den Vorstand, welche u. a. den Jahresabschluss der grenke AG sowie die Quartalsmitteilungen, den Halbjahresfinanzbe-richt und den Jahresabschluss des Konzerns auf und informiert den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend in Vorstandsberichten sowie Sitzungsvorlagen über das Gesamtunterneh-men.
Der Vorstand entwickelt die Unternehmens-strategie der grenke AG, welche auch die Nachhaltigkeitsstrategie beinhaltet. Die Strate-gie wird durch den Vorstand im fortlaufenden Austausch mit dem Aufsichtsrat umgesetzt. Strategische Fragen sowie Fragen zur Um-setzung, Planung, Geschäftsentwicklung, Risikosituation, Compliance, zur Finanz- und Ertragslage, zu strategischen und operativen Geschäftsrisiken und deren Management sowie Datenschutz und Informationssicherheit, Cybersecurity und zur Nachhaltigkeit ent-lang der Dimensionen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) sind regelmäßige Bestandteile von Aufsichtsratssitzungen und Einzelgesprächen zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden, welcher über diesen Austausch direkt an den Aufsichtsrat berichtet.
8.2.1 Der Vorstand
Im Berichtszeitraum setzte sich der Vorstand wie folgt zusammen:
Dr. Sebastian Hirsch (CEO), Gilles Christ (CSO), Dr. Martin Paal (seit 1. Juli 2024: CFO) und Isabel Rösler (bis 31. Dezember 2024: CRO).
Im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 übernahm der Vorstandsvorsitzende der grenke AG Dr. Sebastian Hirsch zusätzlich interimistisch die Rolle und Aufgaben des Finanzvorstands (CFO).
Am 5. März 2024 wurde Dr. Martin Paal durch den Aufsichtsrat – mit Wirkung zum 1. Juli 2024 – zum Finanzvorstand (CFO) berufen. Der Geschäftsverteilungsplan wurde in diesem Zuge optimiert und final zum 1. August 2024 angepasst.
Isabel Rösler (CRO) ist auf eigenen Wunsch zum Ablauf des 31. Dezember 2024 vorzeitig aus dem Vorstand der grenke AG ausgeschieden. Bis zur Regelung der Nachfolge hat CEO Dr. Sebastian Hirsch bis auf die Innenrevision, de-ren Zuständigkeit an Gilles Christ übergeht, alle weiteren Aufgabenbereiche von Frau Rösler übernommen.
Der Satzung befugt, Än- schaft ermöglichen oder zu ihm verpflichten, und über die Änderung der Satzung derungen der Satzung, die nur deren Fassung Gebrauch gemacht und dabei das Bezugs- Die Satzung der grenke AG sieht keine gegen- treffen, zu beschließen. recht gemäß oder entsprechend §186 Abs. 3 über den gesetzlichen Bestimmungen abwei- chenden Regelungen zur Bestellung von Mit- Satz 4 AktG ausgeschlossen wird, ist dies auf gliedern des Vorstands durch den Aufsichtsrat hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszu- anzurechnen. Die erworbenen Aktien können vor. Danach werden die Mitglieder des Vor- geben oder zurückzukaufen auch zur Bedienung ausgegebener Wandel- stands für höchstens fünf Jahre bestellt. Eine Durch Beschluss der Hauptversammlung vom und/oder Optionsschuldverschreibungen oder Wiederholung der Bestellung ist zulässig. 6. August 2020 wurde die Gesellschaft er- zur Durchführung einer sogenannten Aktiendi- mächtigt, bis zum Ablauf des 5. August 2025 vidende („Scrip Dividend“) verwendet werden. Die Mitglieder des Vorstands werden vom zu jedem zulässigen Zweck eigene Aktien Die eigenen Aktien können auch eingezogen Aufsichtsrat nach Maßgabe der §§84 und 85 im Umfang von bis zu 5 Prozent des zum werden. AktG, §§24 Abs. 1 und 25c KWG sowie §5 Zeitpunkt der Beschlussfassung der Haupt- Abs. 2 der Satzung bestellt und abberufen. Der versammlung bestehenden Grundkapitals Von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Vorstand der grenke AG besteht gemäß §5 wurde im Berichtszeitraum Gebrauch Abs. 1 der Satzung aus mindestens zwei Per- oder, falls dieser Wert niedriger ist, des zum gemacht. Die grenke AG hat im Geschäftsjahr sonen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung 2024 2.317.695 Aktien zurückgekauft, was Vorstandsmitglieder. Er entscheidet über ihre bestehenden Grundkapitals zu erwerben und 4,98 Prozent des Grundkapitals entspricht. Bestellung, den Widerruf ihrer Bestellung sowie zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken Sämtliche zurückgekauften Aktien werden mit Abschluss, Änderung und Kündigung der verwendet. Die Aktien können unter ande- gegenwärtig von der Gesellschaft gehalten. von der Gesellschaft ihnen abzuschließenden Anstellungsverträge. rem unter Ausschluss des Bezugsrechts der Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Aktionär:innen mit Zustimmung des Aufsichts- Von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Vorstands und einen stellvertretenden Vorsit- rats im Rahmen von Unternehmenszusam- Aktien wurde im Berichtszeitraum Gebrauch zenden des Vorstands ernennen sowie stellver- menchlüssen und Unternehmenserwerben gemacht. Die grenke AG hat im Geschäftsjahr tretende Vorstandsmitglieder bestellen. Fehlt ein verwendet oder gegen Barzahlung an Dritte zu 2024 2.317.695 Aktien zurückgekauft, was erforderliches Vorstandsmitglied, ohne dass der einem Preis veräußert werden, der den Bör- 4,98 Prozent des Grundkapitals entspricht. senpreis zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht Sämtliche zurückgekauften Aktien werden überschreitet. mit gegenwärtig von der Gesellschaft gehalten.
Von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde im Berichtszeitraum Gebrauch gemacht. Die grenke AG hat im Geschäftsjahr 2024 2.317.695 Aktien zurückgekauft, was 4,98 Prozent des Grundkapitals entspricht. Sämtliche zurückgekauften Aktien werden gegenwärtig von der Gesellschaft gehalten.
Von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde im Berichtszeitraum Gebrauch gemacht. Die grenke AG hat im Geschäftsjahr 2024 2.317.695 Aktien zurückgekauft, was 4,98 Prozent des Grundkapitals entspricht. Sämtliche zurückgekauften Aktien werden gegenwärtig von der Gesellschaft gehalten.
Von der gemäß §4 Abs. 5 der Satzung – bis zum 13. Mai 2024 – bestehenden Ermäch-tigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen wurde im Be-richtszeitraum kein Gebrauch gemacht.# Zusammengefasster Lagebericht
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG 2024
In Kürze
Brief des Vorstands-
Bericht des Aktie &
Vorsitzenden Aufsichtsrats
Investor Relations
Lagebericht Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
abschluss
grenke AG
Kontakt
Der Vorstand leitet die Gesellschaft eigenverantwortlich im Unternehmensinteresse und ist einer Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswerts verpflichtet. Ihm obliegen dabei die operative Leitung und die Umsetzung der strategischen Ausrichtung des Unternehmens sowie die Einhaltung der Unternehmenspolitik. Ferner stellt der Vorstand den Geschäftsverteilungsplan während des Geschäftsjahres 2024
Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Juli 2024
| Vorstandsvorsitzender/Interim- (CEO und Interim-CFO) | Vertriebsvorstand (CSO) | Risikovorständin (CRO) | Finanzvorstand | |
|---|---|---|---|---|
| Strategie und Kommunikation | X | |||
| Marke | X | |||
| Vertrieb grenke-Solutions | X | |||
| Expansion und M&A | X | |||
| Vertriebssteuerung | X | |||
| IT Prozessmanagement | X | |||
| Administration | X | |||
| Recht | X | |||
| Rechnungswesen/Steuern | X | |||
| Personal | X | |||
| Immobilien- und Gebäudemanagement | X | |||
| Risikomanagement | X | |||
| ESG | X | |||
| Compliance | X | |||
| Interne Revision | X | |||
| Controlling Services | X | |||
| Unternehmenskredit | X | |||
| Treasury/Corporate Finance | X |
Für den Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2024
| Vorstandsvorsitzender (CEO) | Vertriebsvorstand (CSO) | Finanzvorstand (CFO) | Risikovorständin (CRO) | |
|---|---|---|---|---|
| Strategie | X | |||
| Marktentwicklung und Finanzkommunikation | X | |||
| Marke | X | |||
| Vertrieb | X | |||
| Vertriebssteuerung | X | |||
| und M&A | X | |||
| Produktentwicklung | X | |||
| IT | X | |||
| Beteiligungscontrolling | X | |||
| Risikomanagement* | X | |||
| Controlling* | X | |||
| Compliance* | X | |||
| Beauftragtenwesen* | X | |||
| Unternehmenskredit* | X | |||
| Gebäudemanagement | X | |||
| Administration* | X | |||
| Treasury/ Interne Revision** | X | |||
| Corporate Finance | X | |||
| Standort- und Recht | X | |||
| Rechnungswesen/Steuern | X |
* ab 1. Januar 2025 interimistisch in der Verantwortung des CEO Dr. Sebastian Hirsch
** ab 1. Januar 2025 interimistisch in der Verantwortung des CSO Gilles Christ
Ein Zustimmungsvorbehalt mit Blick auf die Aufteilung in Geschäftsbereiche sowie Regeln für die Zusammenarbeit sowohl innerhalb des Vorstands als auch zwischen Aufsichtsrat und Vorstand enthält. Die einzelnen Geschäftsbereiche werden den Vorstandsmitgliedern entsprechend den jeweiligen individuellen Kompetenzprofilen zugeteilt. Der Grundsatz der Gesamtverantwortung des Vorstands wird davon nicht tangiert.
Weitergehende Informationen zur Vita der einzelnen Vorstandsmitglieder der grenke AG werden auf der Internetseite der grenke AG unter www.grenke.com/de/unternehmen/grenke-gruppe/management-der-grenke-ag/ vorstand/ bereitgestellt.
Über das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder sowie der individuellen Bezüge der Vorstandsmitglieder wird im Vergütungsbericht (www.grenke.com/de/unternehmen/ investor-relations/berichte-und-praesentationen/) informiert. Das geltende Vergütungssystem gemäß § 87a Abs. 1 und 2 Satz 1 des AktG, die Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2024 und der Vermerk des Abschlussprüfers gemäß § 162 des AktG sind auf der Internetseite der grenke AG unter www.grenke.com/de/unternehmen/ investor-relations/berichte-und-praesentationen/ öffentlich zugänglich.
Die jeweiligen Vorstandsmitglieder führen die ihnen zugewiesenen Geschäftsbereiche grundsätzlich in Eigenverantwortung. Bei Maßnahmen und Geschäften eines Geschäftsbereichs, welche für das Unternehmen von besonderer Relevanz und Tragweite sind, bedürfen diese der vorherigen Zustimmung des gesamten Vorstands. Selbiges gilt für Maßnahmen und Geschäfte, bei denen der Vorstandsvorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied die vorherige Beschlussfassung des Gesamtvorstands verlangt.
Der Vorstandsvorsitzende (CEO) koordiniert die Arbeit des Vorstands neben den ihm zugewiesenen Verantwortungsbereichen.
8.2.2 Der Aufsichtsrat
8.2.2.1 Zusammensetzung und Arbeitsweise des Aufsichtsrats der grenke AG
Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Aufsichtsrat der grenke AG aus sechs Mitgliedern. Alle Aufsichtsratsmitglieder wurden durch die Hauptversammlung gewählt.
Im Berichtszeitraum setzte sich der Aufsichtsrat aus den folgenden Mitgliedern zusammen: WP/StB Jens Rönnberg (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Moritz Grenke (seit 30. April 2024 stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats), Norbert Freisleben, Nils Kröber, Dr. Ljiljana Mitic, Manfred Piontke (seit 30. April 2024) und Dr. Konstantin Mettenheimer (bis 30. April 2024).
Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats, mit Ausnahme von Moritz Grenke, werden durch den Aufsichtsrat als unabhängig eingestuft. Moritz Grenke wird aufgrund seiner Tätigkeit als Kommanditist des Großaktionärs Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG als nicht unabhängig eingestuft. Eine angemessene Anzahl unabhängiger Anteilseignervertreter war aus Sicht des Aufsichtsrats mit fünf unabhängigen Vertreterinnen und Vertreter der Anteilseigner im gesamten Berichtszeitraum gegeben.
Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde von Nils Kröber über eine laufende Beratungstätigkeit für die Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG, Baden-Baden, sowie für einzelne Mitglieder der Familie Grenke aufgeklärt und über eventuell daraus resultierende Interessenkonflikte informiert. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende von Moritz Grenke aufgrund seiner Tätigkeit als Kommanditist der Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG über daraus eventuell resultierende Interessenkonflikte informiert.
Der Aufsichtsrat legt für solche Geschäfte Zustimmungsvorbehalte in der Geschäftsordnung des Vorstands fest, sofern diese nicht bereits in der Satzung abgebildet sind. Der Aufsichtsrat stimmt ebenfalls über nach § 111a ff AktG geregelte Geschäfte mit nahenstehenden Personen ab, soweit diese zustimmungsbedürftig sind. Der Aufsichtsrat verantwortet zudem die Bestellung und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie die Prüfung des
Kernaufgabe des Aufsichtsrats ist die Beratung und Überwachung des Vorstands bei der Geschäftsführung, insbesondere auch in Bezug auf die Unternehmensstrategie und elementare Unternehmensentscheidungen. Er überwacht die Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und unternehmensinternen Richtlinien (Compliance). Der Vorstand bezieht den Aufsichtsrat in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen ein. Der Aufsichtsrat stimmt sich eng mit dem Aufsichtsrat zur strategischen Entwicklung des Konzerns ab und befasste sich gemeinsam mit den damit verbundenen Herausforderungen ebenfalls beständige Inhaltspunkte des Austauschs zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand stimmte sich eng mit dem Aufsichtsrat zur strategischen Entwicklung des Konzerns ab und befasste sich gemeinsam mit den damit verbundenen Herausforderungen ebenfalls beständige Inhaltspunkte des Austauschs zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.
Eine ausführliche Darstellung der Tätigkeit des Aufsichtsrats, inklusive einer Übersicht seiner Mitglieder und einer Auflistung der jeweiligen individuellen Teilnahmen an Sitzungen, ist dem Bericht des Aufsichtsrats zu entnehmen.
Für das Gesamtgremium des Aufsichtsrats wurde ein Kompetenzprofil durch den Aufsichtsrat entwickelt. Hierin wurden Ziele bezüglich der individuellen Zusammensetzung des Aufsichtsrats festgelegt.
Der Aufsichtsrat informiert über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder sowie die individuellen Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats im Vergütungsbericht (www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-praesentationen/). Der Vergütungsbericht über das letzte Geschäftsjahr, der Vermerk des Abschlussprüfers gemäß § 162 des AktG und der letzte Vergütungsbeschluss der Hauptversammlung gemäß § 113 Abs. 3 des AktG sind auf der Internetseite der grenke AG unter www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-praesentationen/ öffentlich zugänglich.
Die grenke AG informiert die Aktionäre auch über die Corporate Governance Grundsätze, die die Leitlinien für eine verantwortungsvolle und gute Unternehmensführung (Environmental, Social and Governance, kurz ESG) festlegen. Mit Bezug auf die aktuelle makroökonomische Lage, die steigenden Insolvenzzahlen, die Entwicklung der Zinslandschaft und der Inflation waren diese Themen mit den damit verbundenen Herausforderungen ebenfalls beständige Inhaltspunkte des Austauschs zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.
Die jeweils einzelnen Vorstandsmitglieder werden bei der Bestellung maximal 60 Jahre alt sein dürfen. Eine Altersgrenze für die Vorstandsmitglieder wurde durch den Aufsichtsrat festgelegt. Diese
Bei schuldhafter Verletzung der Sorgfaltspflichten gegenüber der Gesellschaft sind die Vorstandsmitglieder zu Schadensersatz verpflichtet.
Der Aufsichtsrat setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen. Die Mitglieder wurden durch die Hauptversammlung gewählt.
Der Aufsichtsratvorsitzende wurde von Nils Kröber über eine laufende Beratungstätigkeit für die Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG, Baden-Baden, sowie für einzelne Mitglieder der Familie Grenke aufgeklärt und über eventuell daraus resultierende Interessenkonflikte informiert. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende von Moritz Grenke aufgrund seiner Tätigkeit als Kommanditist des Großaktionärs Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG über daraus eventuell resultierende Interessenkonflikte informiert.# Jahres- und Konzernabschlusses, des zusam- mit dem Aufsichtsrat mit Fragen des Risikoma- mengefassten Lageberichts der grenke AG und nagements und der Compliance, der Risikovor- Integraler Bestandteil des Konzepts ist neben des grenke Konzerns sowie des Vorschlags für sorge, des internen Kontrollsystems sowie der einem zum Profil des Gesamtaufsichtsrats die Verwendung des Bilanzgewinns. Auch stellt internen Revision. passenden Kompetenzprofil auch die Di- er den Jahresabschluss der grenke AG fest versität. Vorschläge für Neubesetzungen im und billigt den Konzernabschluss. Der Aufsichtsrat der grenke AG kommt min- Aufsichtsrat an die Hauptversammlung werden destens vierteljährlich in ordentlichen Sitzungen stets entlang der nachfolgend unter Ziffer 8.3 Im Berichtsjahr 2024 wurde der Aufsichtsrat zusammen. Darüber hinaus werden bei Bedarf genannten Ziele und Kompetenzanforderungen regelmäßig durch den Vorstand in ordentlichen außerordentliche Sitzungen sowie Video- und evaluiert und ausgewählt. und außerordentlichen Sitzungen umfassend Telefonkonferenzen abgehalten bzw. Beschlüs- über die wirtschaftliche Situation des Konzerns, Der Aufsichtsrat führt – unterstützt durch den se außerhalb von Sitzungen gefasst. Unabhän- die strategischen Planungen sowie relevante Nominierungsausschuss – regelmäßig, min- gig von diesen Sitzungen erhält der Aufsichts- aktuelle Ereignisse informiert. Darüber hinaus destens einmal jährlich, a) eine Bewertung der rat regelmäßig Berichte der Internen Revision, unterhielt der jeweilige Aufsichtsratsvorsitzende Struktur, Größe, Zusammensetzung des Auf- der Compliance und des Risikocontrollings. einen regelmäßigen und engen Austausch mit sichtsrats und seiner Ausschüsse sowie b) eine dem Vorstandsvorsitzenden über das Tages- Bewertung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Er- Den Aufsichtsratsvorsitz hielt im Geschäftsjahr geschäft und berichtete über diesen Austausch fahrungen sowohl der einzelnen Geschäftsleiter 2024 WP/StB Jens Rönnberg. Er war im Be- direkt an das Aufsichtsratsplenum. Wesentliche direkt und Mitglieder des Verwaltungs- oder Auf- richtszeitraum zu keinem Zeitpunkt Vorsitzen- Bestandteile der Unterrichtungen durch den sichtsorgans als auch des jeweiligen Organs in der des Prüfungsausschusses. Vorstand waren auch im gegenständlichen Ge- seiner Gesamtheit durch. Diese Selbstbewer- schäftsjahr die regelmäßigen Berichte über das tung basiert auf einem umfassenden, unter- Zusammengefasster Lagebericht Neugeschäft, den Vertrieb, die Digitalisierung nehmensspezifischen Fragebogen, welcher in Wirtschaftsbericht inklusive Cybersecurity, die Kostenentwicklung, der Aufsichtsrat an die Hauptversammlung werden steht. Die an diese Ausschüsse übertragenen Auf- die Informationssicherheit, die Refinanzierung stets entlang der nachfolgend unter Ziffer 8.3 gaben und Befugnisse sind in der Geschäfts- und die laufenden Prüfungshandlungen durch genannten Ziele und Kompetenzanforderungen ordnung des Aufsichtsrats aufgeführt. ordentlichen
außerordentliche Sitzungen sowie Video- und
Telefonkonferenzen abgehalten bzw. Beschlüs-
se außerhalb von Sitzungen gefasst. Unabhän-
gig von diesen Sitzungen erhält der Aufsichts-
rat regelmäßig Berichte der Internen Revision,
der Compliance und des Risikocontrollings.
Den Aufsichtsratsvorsitz hielt im Geschäftsjahr
2024 WP/StB Jens Rönnberg. Er war im Be-
richtszeitraum zu keinem Zeitpunkt Vorsitzen-
der des Prüfungsausschusses.
Der Aufsichtsrat stellt mit Blick auf den Stand der
Umsetzung des Kompetenzprofils eine Qualifikationsmatrix auf Basis einer Selbstein-
schätzung der Mitglieder auf.
| Jens | Norbert | Dr. Ljiljana | Manfred | Grenke | Nils | Kröber | Mitic | Piontke | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zugehörigkeitsdauer | Mitglied seit | 2019 | 2021 | 2023 | 2021 | 2015 | 2024 | ||
| Persönliche Eignung | Unabhängigkeit i. S. d. Kodex | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ||
| Kein Overboarding i. S. d. des Kodex | ja | ja | ja | ja | ja | ja | |||
| Diversität | Geburtsjahr | 1957 | 1970 | 1985 | 1976 | 1969 | 1961 | ||
| Geschlecht | m | m | m | m | w | m | |||
| Staatsangehörigkeit | deutsch- | deutsch- | deutsch | deutsch | deutsch | deutsch | deutsch- | ||
| Internationale Erfahrung | Deutschland | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ||
| EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) | ○ | ● | ○ | ○ | ● | ○ | |||
| APAC (Asien, Australien) | ● | ● | ○ | ○ | ● | ○ | |||
| AMER (Nord- und Südamerika) | ● | ● | ◔ | ● | ● | ● | |||
| Fachliche Eignung | Führungserfahrung | ◕ | ● | ● | ◕ | ● | ◕ | ||
| Geschäftsfeld/Sektorenvertrautheit (Leasing) | ● | ◕ | ◑ | ◑ | ● | ● | |||
| Geschäftsfeld/Sektorenvertrautheit (Bank) | ◕ | ◕ | ◕ | ◕ | ◕ | ● | |||
| Risikomanagement | ◕ | ● | ◕ | ● | ◕ | ◕ | |||
| Compliance/Corporate Governance | ◕ | ● | ◑ | ◑ | ◑ | ● | |||
| Kapitalmarkt | ● | ● | ● | ◕ | ● | ● | |||
| Strategie | ◕ | ◑ | ◑ | ◕ | ● | ◑ | |||
| Nachhaltigkeit/ESG/CSR | ◔ | ◑ | ● | ◕ | ● | ◑ | |||
| IT, Technologie und Digitalisierung | ◑ | ◑ | ◕ | ◑ | ● | ◑ | |||
| Vertrieb | ◕ | ◕ | ◕ | ● | ● | ◕ | |||
| Personal | ● | ● | ◑ | ◕ | ◑ | ◕ | |||
| Finanzexperte Nationale und internationale Rechnungslegung | ● | ● | ◑ | ◕ | ◔ | ◑ | |||
| Abschlussprüfung | ● | ● | ◑ | ◕ | ◔ | ◑ |
Die Kennzeichnung resultiert aus einer Selbsteinschätzung des Aufsichtsrats und spiegelt den Bereich zwischen „hohe“ ● Kenntnisse/Expertise und „keine“ ○ Kenntnisse/Expertise wieder.
In seiner Zusammensetzung aus erwiesenen grenke.com/de/unternehmen/investor- der Korruptionsbekämpfung, sowie der Inter- Expert:innen auf den Gebieten Finanzwesen, relations/corporate-governance/ zu finden. nen Revision. Zudem gehört die Überwachung Rechnungslegung, Unternehmensplanung, Unternehmensführung, Controlling, Accoun- 8.2.2.2 Ausschüsse des Aufsichtsrats der Durchführung der Jahresabschlussprüfung, ting, Risikomanagement, Wirtschaftsprüfung, Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben insbesondere hinsichtlich der Unabhängigkeit Compliance, Umwelt und Nachhaltigkeit, IT, hat der Aufsichtsrat in Anlehnung an die Vor- des Abschlussprüfers und der vom Abschluss- Recht und Personal sowie Kapitalmarkt erfüllt gaben des § 25d Abs. 7 Satz 2 KWG neben der prüfer zusätzlich erbrachten Leistungen sowie der Aufsichtsrat der grenke AG vollumfäng- dem Prüfungsausschuss einen Nominierungs- die Qualität des Abschlussprüfers zu den Auf- lich das zugrunde liegende Kompetenzprofil ausschuss, einen Risikoausschuss und einen gaben des Prüfungsausschusses. und verfügt über die erforderlichen Kennt- Vergütungskontrollausschuss eingerichtet. nisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrung Zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung seiner Aufgaben. Darüber hinaus beschloss der Aufsichtsrat am 14. März 2023 die auf den Zeitraum vom Die Empfehlung an den Aufsichtsrat über die 1. April 2023 bis zur Hauptversammlung 2026 festzulegenden Prüfungsschwerpunkte des Vereinbarungsgemäß ist der Aufsichtsrat zeitlich begrenzte Einrichtung eines Digitalisie- Abschlussprüfers sowie die Entgegennahme vom Abschlussprüfer unverzüglich über alle rungsausschusses. und Bewertung der Feststellungen des Ab- relevanten wesentlichen Feststellungen und schlussprüfers über die Wirksamkeit des inter- Vorkommnisse zu informieren, zu deren Kennt- Die an diese Ausschüsse übertragenen Auf- nen Kontrollsystems, des Risikomanagement- nis dieser im Rahmen der Abschlussprüfung gaben und Befugnisse sind in der Geschäfts- systems und die Effizienz der internen Revision gelangt. ordnung des Aufsichtsrats aufgeführt. Über obliegen ebenfalls dem Prüfungsausschuss. Des Weiteren befasst sich der Prüfungsaus- schuss mit den Fragen der Compliance, der
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
Lagebericht für die grenke AG
212
In Kürze
Brief des Vorstands-
Vorsitzenden Aufsichtsrats
Investor Relations
Kontakt
Aktie & Lagebericht Konzern-
Jahresabschluss
Finanzkalender &
Abschluss grenke AG
8.2.2.2.1 Prüfungsausschuss
Dem Prüfungsausschuss gehören drei Mitglieder an. Die Aufgaben des Prüfungsausschusses sind gemäß § 7 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats insbesondere: die Überwachung der Rechnungslegung und des Rechnungslegungsprozesses, die Überwachung des Risikomanagementsystems, insbesondere des internen Kontrollsystems, des Compliance-Management-Systems, inklusive der Erstellung eines Diversitätskonzepts, das Führungskräfte- und Talentmanagement sowie die Nachfolgeplanung. Zusätzlich informiert der Nominierungsausschuss das Plenum über den Abschluss, Änderung oder Beendigung von Anstellungsverträgen mit Generalbevollmächtigten.
Norbert Freisleben, der das Amt des Vorsitzenden im Geschäftsjahr 2024 innehatte, verfügt durch seine langjährige Erfahrung bei einer renommierten Prüfungsgesellschaft in den Bereichen Rechnungslegung und Abschlussprüfung nachweislich über ausgeprägten Sachverstand auf den Gebieten der Rechnungslegung und der Abschlussprüfung. WP/StB Jens Rönnberg besitzt aus seiner langjährigen Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für führende Kanzleien und renommierte internationale Organisationen nachweislich ausgeprägten Sachverstand auf den Gebieten der Rechnungslegung und der Abschlussprüfung. Die beiden Vorgenannten verfügen aus ihrer Tätigkeit auch über Expertise in Fragen der Nachhaltigkeitsberichterstattung und Prüfung. Dr. Konstantin Mettenheimer, der bis zum 30. April 2024 Mitglied des Prüfungsausschusses war, besitzt als Steuerberater, Betriebswirt und Rechtsanwalt sowie aus seiner Erfahrung in anderen Prüfungsausschüssen die notwendigen Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten. Dr. Ljiljana Mitic, die seit dem 30. April Mitglied des Prüfungsausschusses ist, verfügt durch ihre langjährige Erfahrung als Betriebswirtin in Leitungs- und Kontrollfunktionen bei global agierenden Unternehmen im Banken- und Versicherungssektor sowie in der IT-Branche über ausgeprägten Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Zudem verfügt Dr. Ljiljana Mitic über Erfahrung in Prüfungsausschüssen anderer Unternehmen.
Alle Mitglieder des Prüfungsausschusses sind vom grenke Konzern unabhängig und verfügen über Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung interner Kontroll- und Risikomanagementsysteme. Der Prüfungsausschuss ist in seiner Gesamtheit mit dem Sektor, in dem der grenke Konzern tätig ist, vertraut.
Im Geschäftsjahr 2024 war der Prüfungsausschuss bis zum 30. April 2024 mit Norbert Freisleben (Vorsitzender), WP/StB Jens Rönnberg und Dr. Konstantin Mettenheimer besetzt.
Seit dem 30. April 2024 setzte sich der Prüfungsausschuss aus den Mitgliedern Norbert Freisleben (Vorsitzender), WP/StB Jens Rönnberg sowie Dr. Ljiljana Mitic zusammen. Damit erfüllt das Gremium durchgängig alle nach § 107 Abs. 4 Satz 3 AktG und § 100 Abs. 5 AktG sowie § 25d Abs. 9 KWG geltenden Anforderungen an den Prüfungsausschuss.
8.2.2.2.2 Nominierungsausschuss
Dem Nominierungsausschuss gehören drei Mitglieder an. Aufgaben des Nominierungsausschusses sind gemäß § 8 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats insbesondere: die strategischen Aspekte der Personalplanung, wie die Überprüfung der grundsätzlichen Personalplanung, der Abschluss, die Änderung und die Beendigung der Anstellungsverträge mit den Mitgliedern des Vorstands. Außerdem ermittelt der Nominierungsausschuss Bewerber:innen für die Besetzung von Vorstandspositionen und unterstützt bei der Vorbereitung von Wahlvorschlägen für die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats unter Beachtung der erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten, fachlicher Erfahrung und Diversitätsgrundsätze.
Die Erarbeitung einer Zielsetzung zur Förderung der Vertretung des unterrepräsentierten Geschlechts im Aufsichtsrat sowie einer Strategie zu deren Erreichung obliegt ebenfalls dem Ausschuss. Auch überwacht der Ausschuss das Thema Betriebssicherheit und Gesundheitsschutz (OHS).
Mindestens einmal jährlich führt er eine Bewertung der Struktur, Größe, Zusammensetzung und Leistung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie der Ausschüsse des Aufsichtsrats durch und beurteilt regelmäßig, mindestens einmal jährlich, die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen sowohl der einzelnen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder als auch des jeweiligen Organs bzw. Ausschusses in seiner Gesamtheit. Die Überprüfung der Grundsätze des Vorstands für die Auswahl und Bestellung der Personen der oberen Leitungsebene gehören ebenso zu den Kernaufgaben des Nominierungsausschusses.
Vom 1. Januar bis zum 30. April 2024 bestand der Nominierungsausschuss aus Dr. Ljiljana Mitic als Vorsitzende, Dr. Konstantin Mettenheimer und WP/StB Jens Rönnberg. Mit dem Ausscheiden von Dr. Konstantin Mettenheimer zum 30. April wurde Nils Kröber in das Gremium gewählt.
Seit dem 30. April 2024 bestand der Nominierungsausschuss entsprechend aus Dr. Ljiljana Mitic als Vorsitzende, Nils Kröber und WP/StB Jens Rönnberg. Alle Mitglieder des Gremiums verfügen individuell und in ihrer Gesamtheit über adäquate Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen betreffend die Geschäftsaktivität der Gesellschaft bzw. des Konzerns, um die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat beurteilen zu können, einschließlich der Empfehlung von Kandidat:innen.
8.2.2.2.3 Risikoausschuss
Dem Risikoausschuss gehören drei Mitglieder an. Aufgaben des Risikoausschusses sind gemäß § 9 Abs. 3 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats insbesondere die Beratung des Aufsichtsrats zur aktuellen und zur künftigen Gesamtrisikobereitschaft und Gesamtrisikostrategie des Unternehmens sowie Unterstützung des Vorstands bei der Überwachung der Umsetzung dieser Strategie durch die obere Leitungsebene. Ebenso gehört die Überwachung, dass die Konditionen im Kundengeschäft mit dem Geschäftsmodell und der Risikostruktur des Unternehmens im Einklang stehen, zu den Aufgaben des Risikoausschusses. Sofern dies nicht der Fall ist, verlangt der Risikoausschuss vom Vorstand Vorschläge, wie die Konditionen im Kundengeschäft in Übereinstimmung mit dem Geschäftsmodell und der Risikostruktur ausgestaltet werden können, und überwacht deren Umsetzung. Darüber hinaus obliegt ihm die Prüfung, ob die durch das Vergütungssystem gesetzten Anreize die Risiko-, Kapital- und Liquiditätsstruktur des Unternehmens sowie die Ausgestaltung der Vergütungssysteme der Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter:innen sowie insbesondere die angemessene Ausgestaltung der Vergütungen für die Leiter der Risikontrolling-Funktion und der Compliance-Funktion sowie solcher Mitarbeiter:innen, die einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil des Instituts haben. Der Vorsitzende Nils Kröber verfügt darüber hinaus über Sachverstand und Berufserfahrung auf diesen Gebieten,
Von Januar bis April 2024 bestand der Risikoausschuss aus den Mitgliedern Norbert Freisleben, Dr. Konstantin Mettenheimer und Moritz Grenke.
Seit dem 30. April 2024 bestand der Risikoausschuss aus dem Vorsitzenden Nils Kröber sowie den Mitgliedern Norbert Freisleben und Moritz Grenke. Das Gremium verfügt in seiner Gesamtheit über ausreichende Sachkunde im Bereich Risikomanagement und Risikocontrolling, insbesondere im Hinblick auf Vergütungssysteme. Der Vorsitzende Nils Kröber verfügt darüber hinaus über Sachverstand und Berufserfahrung auf diesen Gebieten,
Der Vergütungskontrollausschuss unterstützt den Aufsichtsrat bei der Überwachung der angemessenen Ausgestaltung der Vergütungssysteme der Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter:innen sowie insbesondere die angemessene Ausgestaltung der Vergütungen für die Leiter der Risikontrolling-Funktion und der Compliance-Funktion sowie solcher Mitarbeiter:innen, die einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil des Instituts haben. Des Weiteren unterstützt der Vergütungskontrollausschuss den Aufsichtsrat bei der Überwachung der angemes- senen Ausgestaltung der Vergütungssysteme der Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter:innen sowie insbesondere die angemessene Ausgestaltung der Vergütungen für die Leiter der Risikocontrolling-Funktion und der Compliance-Funktion sowie solcher Mitarbeiter:innen, die einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil des Instituts haben.# Zusammengefasster Lagebericht
Wirtschaftsbericht
Nichtfinanzielle Konzernerklärung 2024
Veränderung in den Organen der Gesellschaft
Risikobericht
Chancen- und Prognosebericht
Übernahmerelevante Angaben
Erklärung zur Unternehmensführung/ Corporate-Governance-Bericht
8.2.2.2.4 Vergütungskontrollausschuss
Dem Vergütungskontrollausschuss gehören drei Mitglieder an. Aufgaben des Vergütungskontrollausschusses sind gemäß § 10 Abs. 3 die Wahrscheinlichkeit und Fälligkeit von Einnahmen angemessen berücksichtigen. Als Teil des breiteren Unternehmensrisikos fällt auch das Thema Cybersecurity unter die Überwachung des Risikoausschusses. Des Weiteren befasst sich der Risikoausschuss mit der Gewährung, Prolongation und Änderung von Kreditlinien einzelner Kreditnehmer, wenn bei der zugehörigen Kreditnehmereinheit (KNE) die Summe der Limite den Betrag von 10.000.000 EUR übersteigt.
Bis zum 30. April 2024 war der Risikoausschuss mit Dr. Konstantin Mettenheimer als Vorsitzendem sowie Norbert Freisleben und Moritz Grenke als Mitglieder besetzt. Seit dem 30. April sitzt Moritz Grenke dem Gremium vor, Norbert Freisleben und Manfred Piontke sind die weiteren Mitglieder.
8.2.2.2.5 Digitalisierungsausschuss
Dem Digitalisierungsausschuss gehören drei Mitglieder an. Der Ausschuss wurde mit Aufsichtsratsbeschluss vom 14. März 2023 befristet für den Zeitraum vom 1. April 2023 bis zum Ablauf der Hauptversammlung 2026 gebildet, um das vom Vorstand initiierte Digitalisierungsprogramm zu begleiten. Gemäß § 11 Abs. 4 sind die maßgeblichen Aufgaben des Digitalisierungsausschusses die Unterstützung des Aufsichtsrats bei der Überwachung der Umsetzung der IT- und Digitalisierungsstrategie, die begleitende Überwachung der IT-Projekte und Prozessinitiativen, der geplanten IT-Architektur und -Struktur hinsichtlich technischer Ausgestaltung der Vergütungssysteme, der Zielvorgaben und -erreichung für die variable Vergütung der Vorstände. Er berät den Aufsichtsrat bei der Gestaltung der Vergütungspolitik und legt eine angemessene und auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sowie Leistungsfähigkeit ausgerichtete Vergütung der Vorstände fest. Auch unterstützt das Gremium den Aufsichtsrat bei der Überwachung des Projekt- und Erfolgsc controllings auf Ebene der IT-, Verwaltungs- und Personalkosten im Bereich der Digitalisierung.
Im Geschäftsjahr 2024 war der Digitalisierungsausschuss bis zum 30. April mit Dr. Ljiljana Mitic als der Vorsitzenden sowie Nils Kröber und Moritz Grenke besetzt. Ab dem 30. April 2024 setzte sich der Digitalisierungsausschuss aus der Vorsitzenden Dr. Ljiljana Mitic sowie Moritz Grenke und Manfred Piontke zusammen.
Für das Geschäftsjahr 2024 legte der Aufsichtsrat eine Zielgröße für den Anteil weiblicher Führungskräfte im Vorstand von mindestens 25 Prozent fest. Die entsprechende Zielgröße bildet dabei eine Untergrenze.
Diese Zielgröße für den Vorstand wurde 2024 erreicht.
Der Zielanteil weiblicher Führungskräfte für die beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands wurde durch den Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 auf mindestens 30 Prozent festgelegt. Dieser Zielwert wurde im Berichtszeitraum für die grenke AG erreicht.
Des Weiteren beschloss der Vorstand, für das Geschäftsjahr 2025 für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands eine geschlechterspezifische Zielgröße von jeweils 30 Prozent beizubehalten. In der Gesamtbelegschaft der grenke AG ist das Geschlechterverhältnis mit einem Frauenanteil von rund 50 Prozent weitgehend ausgeglichen. Der Vorstand berichtet regelmäßig an den Aufsichtsrat über die Entwicklung familienfreundlicher Maßnahmen (wie z. B. finanzielle Unterstützung, Unterstützung bei der Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeitmodelle, ortsunabhängige Arbeitsplatzmodelle) sowie die Berücksichtigung von Geschlechterdiversität bei der Besetzung von Führungspositionen.
8.3 Zielgrößen für Frauenanteil, Diversitätskonzept und Kompetenzprofil
Maßgeblich für die Entscheidung des Aufsichtsrats über die Besetzung einer Vorstandsposition ist stets das Unternehmensinteresse unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls. Aus Sicht des Aufsichtsrats sind insbesondere die persönliche Eignung und fachliche Qualifikation wesentliche Kriterien bei der Auswahl von Mitgliedern des Vorstands. Dies umfasst nicht nur eine angemessene Berücksichtigung von Frauen, sondern auch die Vielfalt hinsichtlich der kulturellen Herkunft und die verschiedenen Bildungs- und Berufshintergründe.
Die Zusammensetzung des Vorstands soll hinsichtlich der Altersstruktur so ausgewogen sein, dass die Handlungsfähigkeit des Organs jederzeit gewährleistet ist.
Der Vorstand soll in seiner Zusammensetzung den Anforderungen des „Zweiten Führungspositionen-Gesetzes (FüPoG II)“ genügen.
Die Mitglieder des Vorstands müssen im Hinblick auf ihre Bildungs- und Berufshintergründe die Pflichten zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung nach dem Gesetz, der Satzung und der Geschäftsordnung der grenke AG erfüllen können. Darüber hinaus sollen sie im Wesentlichen über folgende Hintergründe verfügen:
- nachhaltige Managementerfahrung in einem internationalen Kontext
- umfangreiche Erfahrung im IT-Management (Digitalisierung)
- umfassende Kenntnisse über die Anforderungen und Zusammenhänge des Kapitalmarkts
- fundierte Kenntnisse des Finanzmanagements und des Risikomanagements
- profunde Kenntnisse der Rechnungslegung nach IFRS und HGB
- weitreichende Kenntnisse in Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Basierend auf diesen Grundsätzen erfüllt der Aufsichtsrat mit der Berücksichtigung der Geschlechterdiversität bei der Auswahl der Vorstandsmitglieder die rechtlichen Erfordernisse und setzt das damit verbundene Ansinnen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, um. Dabei achtet der Aufsichtsrat insbesondere auf folgende Grundsätze bei der Abwägung, welche Persönlichkeiten das Vorstandsgremium am besten ergänzen würden:
- Chancengerechtigkeit und Diversität sind integrale Bestandteile des Auswahlprozesses für Führungskräfte und Belegschaft der grenke AG.
8.2.2.2.4 Vergütungskontrollausschuss (fortlaufend)
Der Vergütungskontrollausschuss bewertet die Auswirkungen der Vergütungssysteme auf das Risiko-, Kapital- und Liquiditätsmanagement, bereitet Aufsichtsratsbeschlüsse über die Vergütung der Vorstandsmitglieder vor und berücksichtigt dabei besonders die Auswirkungen der Beschlüsse auf die Risiken und das Risikomanagement des Unternehmens.
8.2.2.2.5 Digitalisierungsausschuss (fortlaufend)
Der Ausschuss trägt den langfristigen Interessen von Anteilseignern, Anlegern, sonstiger Beteiligter sowie dem öffentlichen Interesse Rechnung und unterstützt den Aufsichtsrat bei der Überwachung der ordnungsgemäßen Einbeziehung der internen Kontroll- und aller sonstigen maßgeblichen Bereiche bei der Ausgestaltung der Vergütungssysteme, der Vergütung der Vorstände. Er berät den Aufsichtsrat bei der Gestaltung der Vergütungspolitik und legt eine angemessene und auf Leistungsfähigkeit, Stabilität und Skalierbarkeit sowie auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtete Vergütung der Vorstände fest. Ebenso unterstützt das Gremium den Aufsichtsrat bei der Überwachung des Projekt- und Erfolgsc controllings auf Ebene der IT-, Verwaltungs- und Personalkosten im Bereich der Digitalisierung.
Der Aufsichtsrat erfüllt zudem alle Verpflichtungen nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung mit Bezug auf die Berücksichtigung verschiedener Berufs- und Bildungshintergründe, um sicherzustellen, dass die auf dieses Gremium zukommenden Aufgaben und Pflichten ordnungsgemäß erfüllt werden können.
Der Aufsichtsrat sorgt gemeinsam mit dem Vorstand und mit Unterstützung durch den Nominierungsausschuss für die langfristige Nachfolgeplanung für den Vorstand. Bei der langfristigen Nachfolgeplanung werden die Anforderungen des Aktiengesetzes, des Gesetzes sowie in der Satzung bestimmten Fällen. Hierzu zählen unter anderem die Wahl der Vertreter:innen der Anteilseigner in den Aufsichtsrat, die Wahl des Abschlussprüfers, die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats, die Änderung der Satzung, die Entscheidung über die Gewinnverwendung sowie über Kapitalmaßnahmen. Auf Verlangen des Vorstands kann die Hauptversammlung auch über Fragen der Geschäftsführung entscheiden.
8.3 Zielgrößen für Frauenanteil, Diversitätskonzept und Kompetenzprofil (fortlaufend)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sollen hinsichtlich ihrer Bildungs- und Berufshintergründe in der Lage sein, die gesetzlichen Verpflichtungen, die mit dieser Aufgabe einhergehen, zu erfüllen und zugleich die zur Ausübung dieser Tätigkeit erforderliche Zeit aufbringen können.
Basierend auf diesen Grundsätzen erfüllt der Aufsichtsrat mit der Berücksichtigung der Geschlechterdiversität bei der Auswahl der Vorstandsmitglieder die rechtlichen Erfordernisse und setzt das damit verbundene Ansinnen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, um.
8.2.3 Die Hauptversammlung
Die Hauptversammlung beschließt in den im Gesetz sowie in der Satzung bestimmten Fällen. Hierzu zählen unter anderem die Wahl der Vertreter:innen der Anteilseigner in den Aufsichtsrat, die Wahl des Abschlussprüfers, die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats, die Änderung der Satzung, die Entscheidung über die Gewinnverwendung sowie über Kapitalmaßnahmen. Auf Verlangen des Vorstands kann die Hauptversammlung auch über Fragen der Geschäftsführung entscheiden.# Lagebericht für die grenke AG
Kreditwesengesetzes, des Corporate Go- vernance Kodex und der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats sowie die Kriterien des vom Aufsichtsrat für die Zusammensetzung des Vorstands entwickelten Diversitätskonzepts be- rücksichtigt. Unter Einbeziehung der konkreten Qualifikationsanforderungen und der genann- ten Kriterien erarbeitet der Nominierungsaus- schuss ein Zielprofil und erstellt auf dessen Basis im Fall einer konkreten Nachfolgeent- scheidung eine engere Auswahl verfügbarer Kandidat:innen. Mit diesen Kandidat:innen werden danach strukturierte Gespräche ge- führt. Anschließend wird dem Aufsichtsrat eine Empfehlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Bei Bedarf werden der Aufsichtsrat sowie der Nominierungsausschuss bei der Entwicklung von Anforderungsprofilen durch externe Be- rater unterstützt. Die Position des Generalbe- vollmächtigten dient dabei im Unternehmen als Möglichkeit, interne Kandidat:innen an die Rolle des Vorstands heranzuführen.
Im Rahmen dieses Austauschs prüft der Auf- sichtsrat regelmäßig, ob die Kompetenzen der jeweiligen Vorstandsmitglieder den Anforde- rungen ihres Ressorts genügen. Auch wird hierbei regelmäßig geprüft, ob die Anzahl der Vorstandsmitglieder und deren Zuständigkei- ten dem Wachstum und der Komplexität des Unternehmens und den damit verbundenen An- forderungen entsprechen. Die Entscheidung über die Besetzung des Vorstands und den Geschäftsverteilungsplan sowie die Sicherung der personellen Nachfolgeplanung obliegt dem Aufsichtsrat.
Um seiner Rolle als Aufsichts- und Kontrollgre- mium gerecht zu werden, soll der Aufsichtsrat in der Lage sein, eine zutreffende Einschätzung der aktuellen Entwicklung und Zukunftsaus- richtung der Gesellschaft abzugeben. Ent- sprechend ist das Ziel, den Aufsichtsrat so zu besetzen, dass eine dem Aktiengesetz und dem Deutschen Corporate Governance Kodex entsprechende, qualifizierte Kontrolle und Be- ratung jederzeit sichergestellt sind.
Im Geschäftsjahr 2024 war der Aufsichtsrat so zusammengesetzt, dass die nötigen Kennt- nisse und Erfahrungen durch die Gesamtheit der Mitglieder des Aufsichtsrats umfassend abgebildet waren. Somit war es für das Gremium möglich, sich zum einen inhaltlich qualifiziert mit den entscheidungsrelevanten Fragestellungen auseinanderzusetzen und diese zu bewerten. Zum anderen war es in der Lage, seine Entscheidungen für eine wirksame Überwachung und Kontrolle unter objektiven Gesichtspunkten zu treffen.
Das Kompetenzprofil und das Diversitätskon- zept für den Aufsichtsrat werden grundsätzlich im Rahmen der Wahlvorschläge an die Haupt- versammlung und das Diversitätskonzept für den Vorstand durch Bestellung von Vorstands- mitgliedern durch den Aufsichtsrat umgesetzt.
Für das Geschäftsjahr 2024 legte der Auf- sichtsrat eine Zielgröße für den Anteil weib- licher Aufsichtsratsmitglieder von mindestens 33 Prozent fest. Die entsprechende Zielgröße bildet dabei eine Untergrenze. Die Zielgröße für den Aufsichtsrat wurde 2024 nicht erreicht, soll aber perspektivisch wieder erfüllt werden. Hin- tergrund der aktuellen Nichterfüllung ist eine Entscheidung für einen Kandidaten auf Basis eines sehr spezifischen Anforderungsprofils.
Der Aufsichtsrat
Aufgaben und Zusammensetzung
Neben den hohen charakterlichen Anforderun- gen im Sinne der Persönlichkeitskompetenz sind vor allem fachliche Kompetenzen und wirtschaftliche Erfahrung sowie eine entspre- chende objektive Urteilsfähigkeit der jeweiligen Aufsichtsratsmitglieder entscheidend. Das Kompetenzprofil der Mitglieder des Aufsichts- rats der grenke AG stellt in Ergänzung hierzu im Wesentlichen auf folgende Hintergründe ab:
- nachhaltige Managementerfahrung in einem internationalen Kontext
- umfassende Kenntnisse über die Anforde- rungen und Zusammenhänge des Kapital- markts
- fundierte Kenntnisse des Finanzmanage- ments (Finanzierung und Controlling)
- profunde Kenntnisse der Rechnungslegung nach IFRS und HGB
- umfangreiche Erfahrung im IT-Management (Digitalisierung und Transformation)
- Erfahrung im Strategie- und Vertriebsma- nagement
- pectives
Durch einen engen, permanenten Austausch zu allen wichtigen, die Geschicke und die Entwicklung des Unternehmens betreffenden Themen zwischen Aufsichtsrat und Vorstand gelingt die Umsetzung der Ziele für die Zusam- mensetzung des Vorstands.
Der Aufsichtsrat der grenke AG soll so be- setzt sein, dass eine qualifizierte Beratung und Überwachung des Vorstands jederzeit sichergestellt sind. Für die Besetzung des Auf- sichtsats finden folgende Diversitätsaspekte entsprechende Berücksichtigung:
Die mit dem Diversitätskonzept für die Zusam- mensetzung des Aufsichtsrats verfolgten Ziele lauten entsprechend wie folgt:
Der Aufsichtsrat soll in seiner Zusammen- setzung den Anforderungen des „Zweiten Führungspositionen-Gesetzes (FüPoG II)“ genügen.
Die Lebensläufe aller Aufsichtsrats- und Vor- standsmitglieder wurden durch die Gesell- schaft veröffentlicht und geben Auskunft über die individuellen relevanten Kenntnisse, Fähigkei- ten und Erfahrungen. Die Lebensläufe werden jährlich aktualisiert.
Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat
Die jeweilige Vergütung sowie das zugrunde liegende Vergütungssystem für Vorstand und Aufsichtsrat werden im Vergütungsbericht (www.grenke.com/de/unternehmen/ investor-relations/berichte-und-praesentatio- nen/) beschrieben. Der Aktienbesitz verteilte sich wie folgt auf die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats:
Zuzurechnende Aktien zum Stichtag 31. Dezember 2024 in Stück:
| Name | Zuzurechnende Aktien |
|---|---|
| Dr. Sebastian Hirsch (CEO) | 15.000 |
| Gilles Christ (CSO) | 11.730 |
| Dr. Martin Paal | 830 |
| Isabel Rösler (CRO) | 3.845 |
| WP/StB Jens Rönnberg (Vorsitz) | 0 |
| Moritz Grenke (Stv. Vorsitz)¹ | 50.000 |
| Norbert Freisleben | 1.400 |
| Nils Kröber | 294 |
| Dr. Ljiljana Mitic | 1.404 |
| Manfred Piontke | 20.000 |
| Gesamt | 104.503 |
¹ Inklusive Anteile der Ehepartnerin; ohne Anteile der Grenke Beteili- gung GmbH & Co. KG
Der Vergütungsbericht über das letzte Ge- schäftsjahr und der Vermerk des Abschluss-
prüfers gemäß § 162 des AktG, das geltende Vergütungssystem gemäß § 87a Abs. 1 und 2 Satz 1 des AktG und der letzte Vergütungs- beschluss gemäß § 113 Abs. 3 des AktG sind auf der Internetseite der grenke AG unter www.grenke.com/de/unternehmen/investor- relations/berichte-und-praesentationen/ öffentlich zugänglich.
Anteilsbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat
Zum 31. Dezember 2024 betrug der unmittel- bar zuzurechnende Aktienbesitz der Mitglie- der des Vorstands und des Aufsichtsrats der grenke AG 104.503 Aktien. Dies entspricht rund 0,2 Prozent der ausgegebenen Aktien.
Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte (Directors’ Dealings)
Per Gesetz sind Personen, die Führungs- aufgaben bei der grenke AG wahrnehmen, sowie Personen in enger Beziehung zu diesen verpflichtet, jeglichen Handel mit Anteilen der grenke AG oder mit verbundenen Finanz- instrumenten offenzulegen, sofern der Wert der Transaktion im Kalenderjahr die Schwelle von 20.000 EUR erreicht oder überschreitet.
Die grenke AG stellt nach Art. 19 Abs. 2 und 21 der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) die erforderlichen Mitteilungen und Veröffentlichun- gen sicher und publiziert diese gleichermaßen auf der Internetseite des Unternehmens unter www.grenke.com/de/unternehmen/investor- relations/corporate-governance/directors- dealings/.
Transparenz und Information der Aktionär:innen
Kapitalmarktrelevante Bekanntmachungen der grenke AG erfolgen durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen eine Vielzahl von Kanälen, um Finanzmarktteilnehmer:innen sowie die Öffent- lichkeit umfassend über den Geschäftsverlauf und relevante Ereignisse zu informieren.
Dieser nimmt auch die prüferische Durchsicht unterjähriger Finanzberichte vor, soweit diese erfolgt.
Weiterführende Informationen zu Gegenstand und Umfang der Jahresabschlussprüfung ge- mäß § 317 HGB sowie zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses können dem Bericht des
Aufsichtsrats entnommen werden.
Die grenke AG als Finanzdienstleister die von der Deutschen Bundesbank und der Bundesan- stalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) definierten Mindestanforderungen an das Ri- sikomanagement (MaRisk) sowie die bankauf- sichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT). Das Thema Risikomanagement und die jeweiligen Verantwortlichkeiten werden ausführlich im Lagebericht behandelt.# 8. Rechnungslegung und Abschlussprüfung sowie Finanzpublizität der grenke AG
Gemäß §§ 315 Abs. 5 und 298 Abs. 2 HGB werden der Lagebericht des grenke Konzerns und der Lagebericht der grenke AG in einer geschlossenen Darstellung zusammengefasst. Auftretende Abweichungen werden jeweils detailliert im Lagebericht der grenke AG erläutert.
8.8 Verantwortungsvolle Unternehmensführung
Das Segment verantwortungsvolle Unternehmensführung umfasst die Bereiche Compliance, Geldwäscheprävention, Corporate Governance, Datenschutz, Informationssicherheit, Umwelt und Klima sowie Sozialer Beitrag. Aufgrund des hohen Stellenwerts dieser Themen, sowohl für das Kundenvertrauen als auch für das Vertrauen am Kapitalmarkt, welche zugleich weitreichende Relevanz für den Unternehmenserfolg haben, widmet sich mit der Konzernnachhaltigkeisterklärung ein separater Abschnitt diesem Bereich, zu finden in Kapitel 4.
Die Konzernrechnungslegung des grenke Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 erfolgte im Einklang mit den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie für die Gesellschaft nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB). Die grenke AG hat darüber hinaus die handelsrechtlichen Vorschriften des § 315a HGB zu beachten und angewendet.
Nach Prüfung durch den Aufsichtsrat werden der festgestellte Jahresabschluss und der gebilligte Konzernabschluss grundsätzlich innerhalb von vier Monaten nach Ende des Geschäftsjahres veröffentlicht. Für das Geschäftsjahr 2024 wählte die Hauptversammlung am 30. April 2024 die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer.
8.9 Controlling und Risikomanagement
Das Risikomanagement bei der grenke AG soll den Vorstand und alle involvierten Beschäftigten befähigen, Risiken bewusst zu steuern und Chancen zu nutzen.
8.10 Informationspflichten gemäß Art. 18 MAR
Aufsichtsrats des Geschäftsberichts entnom- mäß Art. 18 MAR führt die grenke AG Insiderinformationen. Die betroffenen Personen wurden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen bei eventuellen Verstößen aufgeklärt.
Die Informationspflichten zur Information des Kapitalmarkts sind ausführlich im Kapitel „Aktie und Investor Relations“ dieses Geschäftsberichts beschrieben.
Zusammengefasster Lagebericht
218
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktie & Investor Relations
- Konzern-Abschluss
- Jahresabschluss grenke AG
- Finanzkalender
- Kontakt
9. Lagebericht für die grenke AG
Im Folgenden wird – ergänzend zur Berichterstattung über den grenke Konzern – die Entwicklung der grenke AG (die „Gesellschaft“) im Geschäftsjahr 2024 erläutert. Der Abschluss der Gesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 sowie der Konzernabschluss werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Darüber hinaus wird der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 unter www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-praesentationen zum Download angeboten. Bezüglich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Branchenentwicklung waren keine wesentlich abweichenden Entwicklungen zu verzeichnen, die ausschließlich die Gesellschaft betrafen.
9.1 Gesellschaftsrechtlicher Rahmen, Konzernzugehörigkeit
Neben ihrer Funktion als Muttergesellschaft des Konzerns betreibt die grenke AG das Leasinggeschäft in Deutschland. Neben dem Stammhaus in Baden-Baden befinden sich in den folgenden Städten in Deutschland Standorte der grenke AG:
- Berlin*/**
- Bielefeld**
- Bremen*/**
- Dortmund**
- Dresden**
- Düsseldorf*/**
- Erfurt**
- Frankfurt am Main*/**
- Freiburg*/**
- Hamburg**
- Hannover**
- Heilbronn**
- Karlsruhe*
- Kassel*
- Kiel*
- Kieselbronn*/**
- Köln*/**
- Leipzig**
- Magdeburg**
- Mannheim*/**
- Mönchengladbach*/**
- München**
- Neu-Ulm**
- Nürnberg**
- Potsdam**
- Regensburg**
- Rostock**
- Saarbrücken*
- Stuttgart*/**
* Angemeldete Niederlassungen der grenke AG.
** Angemeldete Niederlassungen der GRENKE BUSINESS SOLUTIONS GmbH & Co. KG.
9.1.1 Niederlassungen
Die grenke AG wurde 1997 unter der damaligen Firmierung GRENKELEASING AG gegründet. Im selben Jahr wurde auch die GRENKE Investitionen Verwaltungs Kommanditgesellschaft auf Aktien (grenke KGaA) gegründet. Die beiden Gesellschaften stellen eine strukturelle Betriebsaufspaltung dar, mit der grenke AG als Betriebs- und der grenke KGaA als Besitzgesellschaft. Im Rahmen eines Doppelstockmodells mietet die Betriebsgesellschaft Leasinggegenstände von der Besitzgesellschaft an und vermietet sie weiter an Unterleasingnehmer. Die grenke AG hält indirekt 100 Prozent der grenke KGaA, es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Als Muttergesellschaft des grenke Konzerns hielt die grenke AG zum Jahresende 2024 direkte Beteiligungen an 43 Tochtergesellschaften.
9.1.2 Beteiligungen
Außerhalb Deutschlands hält die grenke AG zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen:
| Gesellschaft | Sitz | Quote in % |
|---|---|---|
| GRENKE Kiralama Ltd. Şti. | Istanbul/Türkei | 100 |
| GRENKE Renting Ltd. | Sliema/Malta | 100 |
| GC Locação de Equipamentos LTDA | São Paulo/Brasilien | 100 |
| GRENKELEASING GmbH | Wien/Österreich | 100 |
| GRENKELEASING AG | Zürich/Schweiz | 100 |
| GRENKE Hrvatska d.o.o. | Zagreb/Kroatien | 100 |
| GRENKEFACTORING AG | Basel/Schweiz | 100 |
| GC Lease Singapore Pte. Ltd. | Singapur/Singapur | 100 |
| GRENKELEASING s.r.o. | Prag/Tschechien | 100 |
| GRENKE ALQUILER S.L. | Barcelona/Spanien | 100 |
| GC Factoring Ireland Limited | Dublin/Irland | 100 |
| GRENKELEASING ApS | Herlev/Dänemark | 100 |
| GC Faktoring Polska Sp. z o.o. | Posen/Polen | 100 |
| Grenkefinance N.V. | Vianen/Niederlande | 100 |
| GRENKE LIMITED | Dublin/Irland | 100 |
| GC Factoring Limited | Guildford/Vereinigtes Königreich | 100 |
| GRENKE FINANCE PLC | Dublin/Irland | 100 |
| GF Faktor Zrt. | Budapest/Ungarn | 100 |
| GRENKE LOCATION SAS | Schiltigheim/Frankreich | 100 |
| GC LEASING MELBOURNE PTY LTD | Melbourne/Australien | 100 |
| GRENKE LOCAZIONE S.R.L. | Mailand/Italien | 100 |
| GC LEASING SYDNEY PTY LTD | Sydney/Australien | 100 |
| GRENKELEASING AB | Stockholm/Schweden | 100 |
| GRENKE LEASING LLC | Chicago/Vereinigte Staaten | 100 |
| GRENKELEASING Sp. z o.o. | Posen/Polen | 100 |
| GRENKELEASING Magyarország Kft. | Budapest/Ungarn | 100 |
| GRENKE LEASE SRL | Brüssel/Belgien | 100 |
| GRENKE RENTING S.R.L. | Bukarest/Rumänien | 100 |
| GRENKE RENTING S.A. | Lissabon/Portugal | 100 |
| Grenkeleasing Oy | Vantaa/Finnland | 100 |
| GRENKELEASING s.r.o. | Bratislava/Slowakei | 100 |
| GRENKELOCATION SARL | Munsbach/Luxemburg | 100 |
| GRENKELEASING d.o.o. | Ljubljana/Slowenien | 100 |
| GRENKE RENT S.L. |
9.1.3 Verbundene Unternehmen
Über die Anteile an der grenke KGaA hinaus hielt die grenke AG zum 31. Dezember 2024 jeweils 100 Prozent der Geschäftsanteile an der GRENKE Service GmbH, Baden-Baden, der GRENKEFACTORING GmbH, Baden-Baden, der grenke Bank AG, Baden-Baden, und der GRENKE digital GmbH, Karlsruhe.
Die 2019 gegründete GRENKE BUSINESS SOLUTIONS GmbH & Co. KG ist die Vertriebsgesellschaft der grenke AG. Komplementärin der GRENKE BUSINESS SOLUTIONS GmbH & Co. KG ist die GRENKE Service GmbH, Baden-Baden.
Die GRENKE MANAGEMENT SERVICES GmbH wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 1. Dezember 2023 sowie Nachtrag vom 13. Dezember 2023 in die GRENKE Service GmbH (= aufnehmende Gesellschaft) rückwirkend zum 1. Oktober 2023 (Verschmelzungsstichtag) verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der aufnehmenden GRENKE Service GmbH erfolgte am 2. Januar 2024.
Die grenke AG hält eine Beteiligung in Höhe von 25,96 Prozent an der Miete24 P4Y GmbH mit Sitz in Velten, Deutschland.
| Assoziierte Unternehmen | Sitz | Quote in % |
|---|---|---|
| GC Leasing Middle East FZCO | Dubai/Vereinigte Arabische Emirate | 100 |
| GRENKE BUSINESS SOLUTIONS GmbH & Co. KG | ||
| GRENKE LEASING LIMITED | Guildford/Vereinigtes Königreich Amerika | 100 |
| GC Leasing AZ, LLC | Phoenix/Vereinigte Staaten von Amerika | 58 |
9.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Der Jahresabschluss der grenke AG zum 31. Dezember 2024 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute aufgestellt.
219
- Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aktie & Investor Relations
- Konzern-Abschluss
- Jahresabschluss grenke AG
- Finanzkalender
-
Kontakt# Lagebericht für die grenke AG
-
Brief des Vorstands
- Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden
- Aufsichtsrat & Abschluss
- Lagebericht
- Investor Relations Kontakt
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz
|
Mit der Berichterstattung über die grenke AG wurden die Zinsanteile von Mietkaufverträgen, die im Rahmen des Doppelstock- verfahrens an die grenke KGaA weitergeleitet werden, im Zinsergebnis sowohl Leasingerträge als auch Leasingaufwendungen berücksichtigt. enthielt das Zinsergebnis sowohl Erträge für Zinsen aus Steuernachzahlungen und -erstattungen als auch abgegrenzte Zinsen aus den begebenen AT1- Anleihen. Die Zinsaufwendungen insgesamt stehen vor allem in Zusammenhang mit der Finanzierung des Leasingvermögens, aus denen die Leasingerträge erwirtschaftet werden. Die laufenden Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen sanken im Berichtsjahr nach 110,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 80,8 Mio. EUR. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sind auf 32,2 Mio. EUR nach 22,2 Mio. EUR im Vorjahr gestiegen. Dem stehen Aufwendungen aus der Verlustübernahme von Tochterunternehmen in Höhe von 6,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Wesentlichen wegen geringerer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr zum Bilanzstichtag um 8,8 Mio. EUR auf 77,8 Mio. EUR (Vorjahr: 86,6 Mio. EUR). Die Provisionserträge stiegen im Berichtsjahr deutlich auf 12,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,8 Mio. EUR). Grund hierfür ist eine Anpassung der konzerninternen Garantiegebühr gegenüber Tochter- und Franchiseunternehmen. Gleichzeitig erhöhten sich aufgrund des gestiegenen Neugeschäfts die Provisionsaufwendungen auf 25,9 Mio. EUR (Vorjahr: 24,2 Mio. EUR).
| TEUR | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| Leasingerträge | 759.966 | 697.422 | |
| Aufwendungen für Zinsen aus Leasing | 564.075 | 485.073 | |
| Ergebnis aus Leasinggeschäften | 195.891 | 212.349 | |
| Zinsergebnis | –13.158 | –11.445 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 77.794 | 86.613 | |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | 155.054 | 132.536 | |
| Personalaufwand | 46.712 | 41.202 | |
| Abschreibungen und Wertminderung | 116.573 | 135.844 | |
| Jahresüberschuss | 46.624 | 41.695 |
| TEUR | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 473.639 | 447.892 | |
| Leasingvermögen | 339.444 | 301.167 | |
| Sachanlagen | 17.098 | 15.542 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 106.516 | 84.120 | |
| Forderungen an Kunden | 68.699 | 56.971 | |
| Eigenkapital | 493.499 | 523.941 | |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 200.000 | 200.000 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 68.031 | 52.381 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 283.570 | 256.528 | |
| Bilanzsumme | 1.105.836 | 1.077.947 |
Grundlagen des Konzerns
Wirtschaftsbericht
Erträge der grenke AG sind geprägt von den beiden Funktionsbereichen Leasinggeschäft in Deutschland sowie Holdingfunktion. Die Erträge aus den Rückkäufen der grenke KGaA werden sich erst im Folgejahr vollständig auswirken, da Tranchen in Höhe von 85,5 Mio. EUR erst im letzten Quartal 2024 zurückgekauft worden sind.
Das Ergebnis aus dem Leasinggeschäft vor Abschreibungen und Wertberichtigungen ist im Berichtsjahr mit 195,9 Mio. EUR (Vorjahr: 212,3 Mio. EUR) geringer als im Vorjahr. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen um 22,5 Mio. EUR auf 155,1 Mio. EUR an. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene konzerninterne Umlagen für Dienstleistungen und Forschungs- und Entwicklungskosten zurückzuführen. Des Weiteren ist ein gestiegener Aufwand für Lizenzen Dritter enthalten, der konzernintern an Tochterunternehmen weiterberechnet wurde. Ferner ist der im Vergleich zum Vorjahr höhere Personalaufwand mit insgesamt 46,7 Mio. EUR (Vorjahr: 41,2 Mio. EUR) enthalten. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen und Leasingvermögen, welches den wesentlichen Teil ausmacht, sanken von 135,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 116,6 Mio. EUR. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft konnten deutlich von 37,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 10,0 Mio. EUR reduziert werden. Grund hierfür ist, dass im Vergleich zum Vorjahr kein Aufwand aufgrund Forderungsverzicht gegenüber Tochterunternehmen entstanden ist und des Weiteren die Zuführungen zu Rückstellungen geringer waren.
Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen auf den Beteiligungsbuchwert von Anteilen an verbundenen Unternehmen von insgesamt 57,7 Mio. EUR (Vorjahr: 53,8 Mio. EUR) vorgenommen. Dem stehen Zuschreibungen in Höhe von 53,5 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) gegenüber.
Im Geschäftsjahr 2024 betrug das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit 65,2 Mio. EUR nach 42,1 Mio. EUR im Vorjahr. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 18,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR), der im Wesentlichen auf den Mehrsteuern einer Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2023 beruht, ergab sich ein Jahresüberschuss von 46,6 Mio. EUR (Vorjahr: 41,7 Mio. EUR).
Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg zum Stichtag 31. Dezember 2024 um 2,6 Prozent auf 1.105,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1.077,9 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert aus mehreren Positionen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wuchs um 10,5 Prozent auf 283,6 Mio. EUR (Vorjahr: 256,5 Mio. EUR). Der größte Teil dieser Position betraf die Abgrenzung aus der Forfaitierung von Raten aus Leasingverträgen, die sich im Geschäftsjahr von 217,0 Mio. EUR auf 242,7 Mio. EUR erhöhte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen um 29,9 Prozent auf 68,0 Mio. EUR nach 52,4 Mio. EUR zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahrs. Dies resultiert überwiegend aus einem Anstieg der im Doppelstock mit der grenke KGaA ausgewiesenen Mietkaufverbindlichkeiten von 45,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 57,8 Mio. EUR im Berichtsjahr.
Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich zum 31. Dezember 2024 von 84,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 106,5 Mio. EUR. Die Barreserve als Guthaben bei Zentralbanken betrug unverändert 100 EUR. Mit dieser Liquidität sowie dem Guthaben der grenke Bank AG steuert grenke die aufsichtsrechtliche Anforderung für die Liquidität auf Konzernebene.
Die Forderungen an Kunden erhöhten sich von 57,0 Mio. EUR auf 68,7 Mio. EUR.
Das Leasingvermögen nahm nach 301,2 Mio. EUR im Vorjahr um 12,7 Prozent auf 339,4 Mio. EUR zu. Der Anstieg ist im Rückkauf von Leasinggegenständen in mehreren Tranchen von der grenke KGaA begründet. Das Leasingvermögen dient zum Großteil als Sicherheit für an die grenke Bank AG verkaufte Leasingforderungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 71,0 Mio. EUR von 158,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 87,4 Mio. EUR. Grund hierfür ist der Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, vor allem durch die Forderung aus dem Cashpool-Konto mit der GRENKE FINANCE PLC, Dublin/Irland.
Die nachrangigen Verbindlichkeiten waren mit 200,0 Mio. EUR unverändert zum Vorjahr und umfassen ausschließlich die emittierten AT1-Anleihen der grenke AG, die aufsichtsrechtlich als zusätzliches Kernkapital und nach IFRS als Eigenkapital angerechnet werden. Von der Möglichkeit, die erste emittierte AT1-Anleihe zum 31. März 2021 in Höhe von 50 Mio. EUR zurückzuführen, machte die grenke AG keinen Gebrauch. Somit hat sich die AT1-Anleihe um weitere fünf Jahre bis zum 31. März 2026 verlängert, der Zinskupon beträgt 7,33 Prozent.
Das Eigenkapital der Gesellschaft sank auf 493,5 Mio. EUR (Vorjahr: 523,9 Mio. EUR). Somit lag die Eigenkapitalquote zum Stichtag 31. Dezember 2024 bei 44,6 Prozent (Vorjahr: 48,6 Prozent). Im Berichtsjahr fandAdditionally, private placements can be carried out directly or indirectly via the wholly-owned subsidiary GRENKE FINANCE PLC based in Dublin/Ireland. In the reporting year, two new Euro bonds with a total volume of EUR 1,000 million were issued, and an existing bond was increased by EUR 50 million. In return, bonds with a volume of EUR 384.7 million were repaid.
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft (Lagebericht AG)
Das Geschäftsjahr 2024 war für die grenke AG erneut herausfordernd. Global betrachtet standen belasteten die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten die Weltwirtschaft. Angesichts der konjunkturellen Schwäche im Euroraum und des nachlassenden Inflationsdrucks leitete die grenke AG einen Aktienrückkauf statt. Im Rahmen dessen wurden 2.317.695 Aktien mit einem Volumen von 55,4 Mio. EUR erworben. Die eigenen Aktien befinden sich am Bilanzstichtag im Bestz und wurden nach § 272 Abs. 1a HGB wie folgt vom Eigenkapital abgesetzt: Der anteilige Betrag des Grundkapitals von 2,3 Mio. EUR wurde offen vom Grundkapital abgesetzt. Die diesen Betrag des Grundkapitals von 53,5 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) vorgenommen.# Zusammengefasster Lagebericht
9.7.1 Chancen- und Risikobericht
Die für den Konzern dargestellten Chancen und Risiken gelten im Wesentlichen auch für die Gesellschaft. Dabei hat der Heimatmarkt Deutschland für die Gesellschaft jedoch weiterhin eine besondere und deutlich stärkere Bedeutung als für den Konzern insgesamt.
Wesentliche Währungsrisiken im Rahmen des operativen Geschäfts ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt, da sie keine Cross-Border-Geschäfte in Nicht-Euro-Ländern betreibt.
9.7.2 Prognosebericht
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Jahresbeginn 2025 sind weiterhin herausfordernd. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Krieg im Nahen Osten stellen anhaltende Unsicherheitsfaktoren für die Weltwirtschaft dar. Die ökonomischen und politischen Auswirkungen der fundamentalen Neuausrichtung der USA sind derzeit nicht in Gänze abschätzbar. Die Regierungsbildung nach den Neuwahlen im Februar 2025 kann sich auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und Europa auswirken und erschweren derzeit eine verlässliche Prognose.
Umgekehrt dürften von der vom Markt erwarteten Fortsetzung der geldpolitischen Lockerungen durch die Zentralbanken weltweit konjunkturstimulierende Effekte ausgehen.
Im September 2024 beendete die grenke AG das seit Februar 2024 laufende Aktienrückkaufprogramm mit Erfolg. In diesem Zeitraum hatte die grenke AG 4,98 Prozent unseres ausstehenden Kapitals zurückgekauft.
Laut Umfrage der EZB von Mitte Januar 2025 erwarten die Finanzmärkte eine Senkung des Leitzinses bis Mitte 2025 auf 2 Prozent und eine mittelfristige Stabilisierung auf diesem Niveau.
Im Rahmen der konzernweiten Refinanzierungsprogramme gab die Gesellschaft Garantien gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 10.528,9 Mio. EUR (Vorjahr: 10.127,4 Mio. EUR) ab.
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2025, in der grenke AG – abhängig von den Beteiligungserträgen und Gewinnabführungen der Tochtergesellschaften – einen Jahresüberschuss ausweisen zu können.
Im Übrigen verweisen wir auf die für den Konzern getroffenen Aussagen des Vorstands betreffend die Prognose für 2025 und 2026. Diese sind im „Prognosebericht“ (Abschnitt 6.2 ) des zusammengefassten Lageberichts enthalten.
9.2.3 Liquidität und Refinanzierung
Darüber hinaus besteht ebenfalls über die Tochtergesellschaft in Irland die Möglichkeit der Nutzung einer syndizierten, revolvierenden Kreditfazilität im Volumen von 400 Mio. EUR. Diese Fazilität kann alternativ auch von anderen Tochtergesellschaften genutzt werden.
Ferner bestehen konzernweit neun ABCP-Programme mit einem möglichen Gesamtvolumen von 1.119,4 Mio. EUR und 286,36 Mio. GBP. Diese gewähren der GRENKE FINANCE PLC, der grenke KGaA sowie der GRENKE LEASING LIMITED, Vereinigtes Königreich, das Recht, Forderungen über einen gewissen Zeitraum an die jeweiligen Programme zu verkaufen bzw. über diese zu refinanzieren.
Zudem wurde die EZB eine Zinswende ein und reduzierte den Leitzins ab Juni dieses Jahres in vier Schritten von 4 Prozent auf 3 Prozent bis zum Jahresende 2024. Günstigere Finanzierungskonditionen beleben üblicherweise die Investitionsnachfrage von Unternehmen.
Wenngleich im gesamten Geschäftsjahr die makroökonomisch bedingte Unsicherheit das Wirtschaftsgeschehen und somit auch das Investitionsverhalten dominierte, konnte die grenke AG in allen Quartalen wie geplant Zuwächse im Leasingneugeschäft verzeichnen und den Wachstumskurs des Vorjahres fortsetzen. Die Qualität des Portfolios blieb auch in diesem Geschäftsjahr insgesamt hoch. Dennoch kam es durch die gesamtwirtschaftlich zunehmenden Insolvenzen zu vermehrten Zahlungsausfällen in den Kernländern Deutschland, Frankreich und Spanien. Infolge dieser Entwicklung und der entsprechenden Erhöhung der Schadensabwicklung und Risikovorsorge sowie der Goodwill-Abschreibung der spanischen Tochtergesellschaft gab grenke am 29. Oktober 2024 eine Anpassung der Prognose für das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2024 bekannt.
Darüber hinaus besteht ebenfalls über die Tochtergesellschaft in Irland die Möglichkeit der Nutzung einer syndizierten, revolvierenden Kreditfazilität im Volumen von 400 Mio. EUR. Diese Fazilität kann alternativ auch von anderen Tochtergesellschaften genutzt werden.
Ferner bestehen konzernweit neun ABCP-Programme mit einem möglichen Gesamtvolumen von 1.119,4 Mio. EUR und 286,36 Mio. GBP. Diese gewähren der GRENKE FINANCE PLC, der grenke KGaA sowie der GRENKE LEASING LIMITED, Vereinigtes Königreich, das Recht, Forderungen über einen gewissen Zeitraum an die jeweiligen Programme zu verkaufen bzw. über diese zu refinanzieren.
Zudem wurde die EZB eine Zinswende ein und reduzierte den Leitzins ab Juni dieses Jahres in vier Schritten von 4 Prozent auf 3 Prozent bis zum Jahresende 2024. Günstigere Finanzierungskonditionen beleben üblicherweise die Investitionsnachfrage von Unternehmen.
Dank des hohen Bestands an Zahlungsmitteln und der breit diversifizierten Refinanzierungsstruktur war die grenke AG im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Insgesamt wies die grenke AG zum Stichtag mit den Guthaben auf Zentralbankkonten (100 EUR) sowie den täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten (34,6 Mio. EUR) eine Liquidität in Höhe von 34,6 Mio. EUR aus. Somit sind 3,1 Prozent (Vorjahr: 2,3 Prozent) der Bilanzsumme als Liquidität verfügbar.
Unmittelbare Refinanzierungspartnerin der Gesellschaft ist die grenke Bank AG. Die grenke AG veräußert zu ihrer Refinanzierung regelmäßig Leasingforderungen an die grenke Bank AG. Weitere Finanzierungsmittel werden im Rahmen des Cashpool-Verfahrens über das konzerninterne Verrechnungskonto mit der GRENKE FINANCE PLC zur Verfügung gestellt. Der Saldo zum Bilanzstichtag weist eine Forderung in Höhe von 6,0 Mio. EUR aus (Vorjahr: 82,2 Mio. EUR).
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 lag die Ausnutzung des Commercial-Paper-Programms bei 60,0 Mio. EUR (Vorjahr: 50,0 Mio. EUR).
Auf Basis der soliden Eigenkapitalquote von 44,6 Prozent zum Jahresende 2024 sowie der traditionell stark diversifizierten Refinanzierungsmöglichkeiten ist der Vorstand zuversichtlich, auch im kommenden Jahr das geplante Wachstum im Leasingneugeschäft zu marktfähigen Konditionen finanzieren zu können.
Für das Geschäftsjahr 2025 strebt der Vorstand der grenke AG im Konzern ein zweistelliges Wachstum an und geht in Deutschland von einem hohen einstelligen Wachstum im Neugeschäft aus.
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2025, in der grenke AG – abhängig von den Beteiligungserträgen und Gewinnabführungen der Tochtergesellschaften – einen Jahresüberschuss ausweisen zu können.
9.4 Doppelstock
Die Refinanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Konzerngesellschaften grenke Bank AG, GRENKE FINANCE PLC und die grenke KGaA. Die Leasingobjekte des Neugeschäfts werden teilweise im Rahmen eines Doppelstockverfahrens bei der grenke KGaA angemietet. Die Mietforderungen der grenke KGaA werden an Finanzinstitute über strukturierte Unternehmen im Rahmen von drei ABCP-Programmen oder lokal an zwei Sparkassen verkauft (forfaitiert). Die zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarungen sichern eine Finanzierung des Neugeschäfts auch bei steigendem Volumen.
9.5 Dividende
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung der Gesellschaft am 7. Mai 2025 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,40 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 vor. Im Vorjahr wurden 0,47 EUR je Aktie ausgeschüttet.
Aktien & Investor Relations
Jahresabschluss grenke AG für das Geschäftsjahr 2024
Gewinn- und Verlustrechnung der grenke AG für die Zeit vom 01.01.2024 bis 31.12.2024
| EUR | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| 1. Leasingerträge | 759.966.133,67 | 697.422.242,46 |
| 2. Leasingaufwendungen | 564.074.982,04 | 485.073.130,80 |
| 3. Zinserträge aus | 8.296.371,17 | 7.275.972,14 |
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 8.296.371,17 | 7.275.972,14 |
| 4. Zinsaufwendungen | 21.454.513,34 | 18.720.991,23 |
| 5. Laufende Erträge aus | 80.750.297,42 | 110.701.916,20 |
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 80.750.297,42 | 110.701.916,20 |
| 6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 32.190.762,49 | 22.180.985,87 |
| 7. Provisionserträge | 12.835.748,49 | 4.839.646,00 |
| 8. Provisionsaufwendungen | 25.927.304,23 | 24.234.945,34 |
| 9. Sonstige betriebliche Erträge | 77.794.124,70 | 86.612.525,78 |
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | 155.053.661,61 | 132.536.039,37 |
| a) Personalaufwand | ||
| aa) Löhne und Gehälter | 40.624.078,99 | 35.978.787,90 |
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung darunter: für Altersversorgung 201.037,91 EUR (Vorjahr: 152.032,47 EUR) | 6.087.770,37 | 5.223.648,60 |
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 108.341.812,25 | 91.333.602,87 |
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen | 116.573.440,32 | 135.844.239,33 |
| a) auf Leasingvermögen | 113.603.083,38 | 132.665.467,07 |
| b) auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen | 2.970.356,94 | 3.178.772,26 |
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.172.122,98 | 843.476,34 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu | ||
| 13. Rückstellungen im Kreditgeschäft | 10.035.928,75 | 37.594.346,70 |
| 14. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | 57.697.978,45 | 53.800.330,86 |
Anhang
Abschluss der grenke AG für das Geschäftsjahr 2024
| EUR | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| 15. |
Gewinn- und Verlustrechnung
| Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 53.453.510,35 | 3.300.000,00 |
|---|---|---|
| 16. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 6.089.828,10 | 1.611.600,21 |
| 17. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 65.207.188,47 | 42.074.188,27 |
| 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 18.114.916,29 | –670.260,55 |
| 19. Sonstige Steuern | 468.281,95 | 1.048.960,44 |
| 20. Jahresüberschuss | 46.623.990,23 | 41.695.488,38 |
| 21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 94.437.921,10 | 74.370.364,44 |
| 22. Bilanzgewinn | 141.061.911,33 | 116.065.852,82 |
Jahresbilanz zum 31.12.2024 der grenke AG
Aktiva
| EUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| 1. Barreserve | 721,83 | 859,15 |
| a) Kassenbestand | 621,83 | 759,15 |
| b) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 100,00 | 100,00 |
| darunter: bei der Deutschen Bundesbank | 100,00 EUR (Vorjahr: 100,00 EUR) | |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | 106.515.616,59 | 84.120.469,50 |
| a) täglich fällig | 34.586.458,77 | 24.409.574,89 |
| b) andere Forderungen | 71.929.157,82 | 59.710.894,61 |
| 3. Forderungen an Kunden | 68.698.504,99 | 56.971.373,04 |
| 4. Beteiligungen | 3.121.351,57 | 3.121.351,57 |
| 5. Anteile an verbundenen Unternehmen | 473.638.722,41 | 447.891.753,56 |
| a) an Kreditinstituten | 274.872.355,82 | 224.672.355,82 |
| b) an Finanzdienstleistungsinstituten | 4.276.957,59 | 4.276.957,59 |
| c) Übrige | 194.489.409,00 | 218.942.440,15 |
| 6. Leasingvermögen | 339.444.439,30 | 301.167.322,39 |
| 7. Immaterielle Anlagewerte | 685.233,00 | 979.274,00 |
| b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 685.233,00 | 979.274,00 |
| 8. Sachanlagen | 17.097.775,27 | 15.542.199,87 |
| 9. Sonstige Vermögensgegenstände | 87.404.006,92 | 158.356.388,64 |
| 10. Rechnungsabgrenzungsposten | 9.229.925,70 | 9.796.472,00 |
| Summe der Aktiva | 1.105.836.297,58 | 1.077.947.463,72 |
Passiva
| EUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 210,42 | 135.303,19 |
| a) täglich fällig | 210,42 | 135.303,19 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 68.030.715,81 | 52.381.205,02 |
| b) andere Verbindlichkeiten | ||
| ba) täglich fällig | 10.218.230,33 | 6.453.210,81 |
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | ||
| darunter: gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten | 57.812.485,48 EUR (Vorjahr: 45.927.994,21 EUR) | 45.927.994,21 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 32.786.021,89 | 32.296.204,17 |
| 4. Rechnungsabgrenzungsposten | 283.569.826,27 | 256.527.634,75 |
| 5. Rückstellungen | 27.950.789,89 | 12.666.182,25 |
| b) Steuerrückstellungen | 18.955.568,75 | 1.199.710,21 |
| c) andere Rückstellungen | 8.995.221,14 | 11.466.472,04 |
| 6. Nachrangige Verbindlichkeiten | 200.000.000,00 | 200.000.000,00 |
| 7. Eigenkapital | 493.498.733,30 | 523.940.934,34 |
| a) gezeichnetes Kapital | 46.495.573,00 | 46.495.573,00 |
| rechnerischer Wert eigene Anteile | –2.317.695,00 | 0,00 |
| b) Kapitalrücklage | 304.277.711,09 | 304.277.711,09 |
| c) Gewinnrücklagen | ||
| ca) gesetzliche Rücklage | 5.089,87 | 5.089,87 |
| cc) satzungsmäßige Rücklagen | 48.353,78 | 48.353,78 |
| cd) andere Gewinnrücklagen | 3.927.789,23 | 57.048.353,78 |
| d) Bilanzgewinn | 141.061.911,33 | 116.065.852,82 |
| Summe der Passiva | 1.105.836.297,58 | 1.077.947.463,72 |
Eventualverbindlichkeiten
| b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverpflichtungen | 10.528.852.713,37 | 10.127.403.125,98 |
Entwicklung des Anlagevermögens
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
| EUR | Software-Lizenzen | Grundstücke und Bauten | Betriebs- und Sachanlagen | Anlagen im Bau | Geschäftsausstattung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand 01.01.2024 | 10.934.051,59 | 24.279.094,28 | 579.634,48 | 25.241.348,28 | 50.100.077,04 | |
| Zugänge | 274.455,25 | 463.752,17 | 1.382.952,21 | 2.112.761,71 | 3.959.466,09 | |
| Abgänge | 118,97 | 0,00 | 0,00 | 663.085,83 | 663.085,83 | |
| Umbuchungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Umbuchungen UV | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 31.12.2024 | 11.208.387,87 | 24.742.846,45 | 1.962.586,69 | 26.691.024,16 | 53.396.457,30 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
| Stand 01.01.2024 | 9.954.777,59 | 11.858.238,21 | 0,00 | 22.699.638,96 | 34.557.877,17 | |
| Zugänge | 568.496,25 | 726.279,99 | 0,00 | 1.675.580,70 | 2.401.860,69 | |
| Zuschreibungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Abgänge | 118,97 | 0,00 | 0,00 | 661.055,83 | 661.055,83 | |
| Umbuchungen UV | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 31.12.2024 | 10.523.154,87 | 12.584.518,20 | 0,00 | 23.714.163,83 | 36.298.682,03 | |
| Buchwerte | ||||||
| Stand 31.12.2024 | 685.233,00 | 12.158.328,25 | 1.962.586,69 | 2.976.860,33 | 17.097.775,27 | |
| Stand 31.12.2023 | 979.274,00 | 12.420.856,07 | 579.634,48 | 2.541.709,32 | 15.542.199,87 |
Anteile an verbundenen Unternehmen, Leasingvermögen und Finanzanlagen
| EUR | Anteile an verbundenen Unternehmen | Leasingvermögen | Beteiligungen | Finanzanlagen |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| Stand 01.01.2024 | 666.931.496,20 | 648.187.673,93 | 3.121.351,57 | 651.309.025,50 |
| Zugänge | 188.892.740,29 | 30.173.550,95 | 0,00 | 30.173.550,95 |
| Abgänge | 9.345.844,53 | 182.114,00 | 0,00 | 182.114,00 |
| Umbuchungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Umbuchungen UV | 213.838.943,65 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.12.2024 | 632.639.448,31 | 678.179.110,88 | 3.121.351,57 | 681.300.462,45 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand 01.01.2024 | 365.764.173,81 | 200.295.920,37 | 0,00 | 200.295.920,37 |
| Zugänge | 113.603.083,38 | 57.697.978,45 | 0,00 | 57.697.978,45 |
| Zuschreibungen | 0,00 | 53.453.510,35 | 0,00 | 53.453.510,35 |
| Abgänge | 6.626.277,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Umbuchungen UV | 179.545.971,14 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand 31.12.2024 | 293.195.009,01 | 204.540.388,47 | 0,00 | 204.540.388,47 |
| Buchwerte | ||||
| Stand 31.12.2024 | 339.444.439,30 | 473.638.722,41 | 3.121.351,57 | 476.760.073,98 |
| Stand 31.12.2023 | 301.167.322,39 | 447.891.753,56 | 3.121.351,57 | 451.013.105,13 |
Anhang zum Abschluss der grenke AG für das Geschäftsjahr 2024
1. Allgemeine Hinweise
Die grenke AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Baden-Baden, Neuer Markt 2, Deutschland. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 201836 eingetragen. Die grenke AG ist oberstes Mutterunternehmen des grenke AG Konzerns (im Folgenden „grenke Konzern“ genannt). Die grenke AG ist ein börsennotiertes Mutterunternehmen, das einen organisierten Markt i. S. d. §2 Abs. 11 WpHG in Anspruch nimmt. Der Jahresabschluss der grenke AG zum 31. Dezember 2024 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt worden. Der Jahresabschluss besteht aus der Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einem Anhang. Darüber hinaus wurde ein Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns gemäß §315 Abs. 5 in Verbindung mit §298 Abs. 2 sowie §289 HGB und §340a HGB aufgestellt.
Aufgrund der Anwendung der RechKredV erfolgt der Ausweis in den vorgeschriebenen Formblättern (§2 RechKredV).
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§252 ff. HGB und ergänzend nach denjenigen der §§340 ff. HGB bewertet. Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert angesetzt. Die Kundenforderungen sind zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen, die Forderungen aus Mietkaufverträgen sind mit dem Barwert angesetzt. Die Barwertberechnung der Mietkaufforderungen erfolgt mit dem internen Zinsfuß, der dem jeweiligen Mietkaufvertrag zugrunde liegt. Die Höhe der erforderlichen Wertberichtigung bei Leasingforderungen sowie bei Mietkaufforderungen wird jeweils anhand von Prozentsätzen bearbeiteter Klassen ermittelt. Die Ermittlung der Prozentsätze erfolgt mit statistischen Verfahren. Die Sätze werden einmal jährlich auf ihre Gültigkeit geprüft und bei Bedarf angepasst. Seit März 1995 wird zum Ende jeden Monats – gleichzeitig mit den monatlichen Einzügen – zu jedem Leasingvertrag der jeweils aktuelle Bearbeitungsstand abgelegt. Die Bearbeitungsstände sind in Bearbeitungsstandsklassen (BA-Klassen) zusammengefasst, die Risikogesichtspunkten gebildet wurden.
Diese BA-Klassen sind:
| BA-Klasse | Bezeichnung |
|---|---|
| 0 | Laufender Vertrag ohne Rückstand |
| 1 | Laufender Vertrag mit Rückstand |
| 2 | Gekündigter Vertrag mit bedienter Teilzahlungsvereinbarung |
| 3 | Gekündigter Vertrag (gerade gekündigt oder Mahnbescheid beantragt) |
| 4 | Klageverfahren (unmittelbar oder nach Widerspruch zum Mahnbescheid) |
| 5 | Pfändungsauftrag erteilt/ Inkassobüro beauftragt |
| 6 | Eidesstattliche Versicherung (beantragt oder abgegeben) und beantragtes, nicht abgeschlossenes Insolvenzverfahren |
| 7 | Ausgebucht und Wertpapier |
| 8 | In Abwicklung (ungekündigt) |
| 9 | Erledigt (vollständig bezahlt) |
Zur Umsetzung der Anforderungen aus dem IDW Rundschreiben BFA 7 werden zusätzlich Forderungen gegenüber Kunden aus laufenden Mietkauf- und Leasingverträgen betrachtet, die nicht anderweitig pauschaliert einzelwertberichtigt sind und um die erwarteten Verluste pauschal wertberichtigt. Hierfür wird das IFRS 9 Stufenmodell zur Berechnung herangezogen.
Der Erwerb der Anteile an Beteiligungen und verbundenen Unternehmen wurde zu Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten als Finanzanlagen aktiviert. Sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt, wird der Beteiligungsbuchwert auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Ermittlung des beizulegenden Werts erfolgt auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung, auf von der Unternehmensleitung für einen Zeitraum von drei Jahren genehmigten Finanzplänen basiert.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert.
Die in der Schlussbilanz angesetzten Werte werden übernommen und weiter linear über die Restnutzungsdauer abgeschrieben („Buchwertfortführung“ nach §24 UmwG).
Nachdem ein Leasinggegenstand außerplanmäßig abgeschrieben wurde, wird er, ausgehend vom neuen Buchwert, weiter planmäßig bis auf die null abgeschrieben. Bei Leasingverträgen, die aufgrund eines Zahlungsrückstands gekündigt werden, wird der in der Schlussbilanz angesetzte Wert übernommen und weiter linear über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. Bei Leasingverträgen, die aufgrund eines Zahlungsrückstands gekündigt werden, wird der in der Schlussbilanz angesetzte Wert übernommen und weiter linear über die Restnutzungsdauer abgeschrieben.# Jahresabschluss Anhang
3. Erläuterungen der Jahresbilanz
3.1 Barreserve
Die Barreserve beinhaltet die Kasse und das Guthaben bei der Deutschen Bundesbank in Höhe von 100 Euro (Vorjahr: 100 Euro).
3.2 Forderungen an Kreditinstitute
Neben den laufenden Geschäftskonten in Höhe von 2.957 TEUR (Vorjahr: 2.613 TEUR) wird in dieser Position gegenüber dem verbundenen Unternehmen grenke Bank AG, Baden-Baden, ein Verrechnungskonto in Höhe von 31.629 TEUR (Vorjahr: 21.797 TEUR) ausgewiesen. Fremdwährungsdarlehen wird mit einem Faktor von 1,1-facher Höhe gerechnet.
| Gesamtbetrag TEUR | Bis 3 Monate TEUR | > 3 Monate bis 1 Jahr TEUR | > 1 Jahr bis 5 Jahre TEUR | > 5 Jahre TEUR | |
|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 106.516 | 62.767 | 11.368 | 32.381 | 0 |
| (Vorjahr) | 84.120 | 56.859 | 13.905 | 13.356 | 0 |
3.3 Forderungen an Kunden
Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Mietkaufforderungen in Höhe von 57.899 TEUR (Vorjahr: 46.408 TEUR) sind zum Barwert der künftigen Mietkaufraten angesetzt. Die Barwertberechnung der Mietkaufforderungen erfolgte mit dem internen Zinsfuß, der dem jeweiligen Mietkaufvertrag zugrunde liegt. Unter den Mietkaufforderungen werden zum einen Forderungen aus Verträgen ausgewiesen, welche im Rahmen von Kooperationen mit Förderbanken abgeschlossen wurden. Zum anderen werden unter den Mietkaufforderungen Forderungen aus laufenden Mietkaufverträgen ausgewiesen, die ursprünglich im Rahmen des Doppelstockmodells refinanziert wurden und bei der grenke KGaA bilanziert waren. Auch im Geschäftsjahr 2024 hat die grenke AG Mietkaufverträge von der grenke KGaA zurückgekauft, um diese über die grenke Bank AG zu refinanzieren. Der von der Gesellschaft an die grenke KGaA entrichtete Rückkaufpreis für die Mietkaufforderung entspricht dem Barwert der ausstehenden Raten der entsprechenden Mietkaufverträge abzüglich des Barwerts der von der grenke KGaA ersparten zukünftigen Verwaltungsgebühr. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Mietkaufverträge in Höhe von 6.964 TEUR (Vorjahr: 105 TEUR) von der grenke KGaA zurückerworben. Die an die grenke Bank AG verkauften Mietkaufforderungen von 9.599 TEUR (Vorjahr: 8.872 TEUR) werden einschließlich des Kaufpreis-Abschlages in den Forderungen an Kunden saldiert gezeigt. Des Weiteren sind Forderungen gegen Leasingnehmer in Höhe von 42.976 TEUR (Vorjahr: 40.051 TEUR) enthalten, die Forderungen aus Schadensersatz, Rückstände aus Leasingraten, Bearbeitungsgebühren, Servicebeiträge, Verwertungserlöse und weiterbelastete Kosten (Anwalts-, Gerichts- und Sicherstellungskosten) betreffen. Weiterhin sind Forderungen an Händler und Dritte in Höhe von 2.521 TEUR (Vorjahr: 3.139 TEUR) enthalten. Die Gesamtforderungen sind um Wertberichtigungen in Höhe von 34.698 TEUR (Vorjahr: 32.627 TEUR) gekürzt. Darin enthalten sind 32.534 TEUR (Vorjahr: 30.776 TEUR) Wertberichtigungen für gekündigte Leasing- und Mietkaufverträge, die auf einen Bruttoforderungsbestand in Höhe von 43.138 TEUR (Vorjahr: 39.828 TEUR) gebildet wurden.
Des Weiteren sind Barunterlegungen in Höhe von 71.929 TEUR (Vorjahr: 57.018 TEUR) beinhaltet. Diese ergeben sich aus einer mit dem Prüfungsverband deutscher Banken e.V. geschlossenen Vereinbarung zur Leistung einer zusätzlichen Sicherheit durch die grenke AG für alle von der grenke Bank AG gewährten Darlehen an den grenke Konzern, einschließlich der Tochter- und Franchisegesellschaften. Diese Sicherheit wird jeweils in der selben Höhe wie die zugehörige Verbindlichkeit gegenüber der grenke Bank AG hinterlegt.
| Gesamtbetrag TEUR | Bis 3 Monate TEUR | > 3 Monate bis 1 Jahr TEUR | > 1 Jahr bis 5 Jahre TEUR | > 5 Jahre TEUR | |
|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | 68.698 | 16.935 | 12.773 | 37.260 | 1.730 |
| (Vorjahr) | 56.971 | 19.044 | 8.733 | 27.988 | 1.206 |
3.4 Beteiligungen
Die grenke AG hält 25,96 Prozent an der Miete24 P4Y GmbH mit Sitz in Velten. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Neuruppin unter der Nummer HRB 11151 eingetragen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 weist die Miete24 P4Y GmbH ein Eigenkapital in Höhe von 1.005 TEUR sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.070 TEUR aus.
Die Anschaffungskosten werden nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 Jahren und 5 Jahren abgeschrieben. Die Grundstücke und Gebäude werden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Das Bürogebäude wird nach der linearen Methode entsprechend der Nutzungsdauer über 33 Jahre abgeschrieben. Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten der Zugänge werden nach der linearen Methode, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, zwischen 3 Jahren und 12 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.
Bei den Leasinggegenständen aus Verträgen, die nicht im Rahmen des Doppelstockmodells an die grenke KGaA verkauft werden, wird bei in naher Zukunft auslaufenden Verträgen der zum Stichtag ausgewiesene handelsrechtliche Buchwert der zugrunde liegenden Leasinggegenstände mit den abgezinsten Restzahlungen (IFRS-Barwert der Forderung) aus dem jeweiligen Vertrag verglichen. Falls der IFRS-Wert geringer ist als der Buchwert, wird auf eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden die Leasinggegenstände ausgewiesen, bei denen die Vertragslaufzeit beendet ist. Mit Vertragsablauf werden die Objekte in dem „Leasinggegenstände in Verwertung“ mit ihrem Restbuchwert umgegliedert. Bei Verträgen, die nicht im Rahmen des Doppelstockmodells an die grenke KGaA verkauft werden, wird bei individuellen kalkulierten Leasinggegenstand vollständig abgeschrieben. Weiterhin werden in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und weitere sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bzw. niedrigeren Marktwerten angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Soweit der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und durch planmäßige jährliche Abschreibung getilgt.
Bei den Leasinggegenständen aus Verträgen, die nicht im Rahmen des Doppelstockmodells an die grenke KGaA verkauft werden, wird bei in naher Zukunft auslaufenden Verträgen der zum Stichtag ausgewiesene handelsrechtliche Buchwert der zugrunde liegenden Leasinggegenstände mit den abgezinsten Restzahlungen (IFRS-Barwert der Forderung) aus dem jeweiligen Vertrag verglichen. Falls der IFRS-Wert geringer ist als der Buchwert, wird auf eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Mit Vertragsablauf werden die Objekte in dem „Leasinggegenstände in Verwertung“ mit ihrem Restbuchwert umgegliedert. Bei Verträgen, die nicht im Rahmen des Doppelstockmodells an die grenke KGaA verkauft werden, wird bei in naher Zukunft auslaufenden Verträgen der zum Stichtag ausgewiesene handelsrechtliche Buchwert der zugrunde liegenden Leasinggegenstände mit den abgezinsten Restzahlungen (IFRS-Barwert der Forderung) aus dem jeweiligen Vertrag verglichen. Falls der IFRS-Wert geringer ist als der Buchwert, wird auf eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Vermögensgegenstände, die in 2019 im Rahmen der Verschmelzung mit der Europa Leasing GmbH zugegangen sind, wurden zu 10 Jahresabschluss Anhang abgegrenzt. Die Auflösung erfolgt linear über die vereinbarte Vertragslaufzeit. Des Weiteren wurden einmalige Sonderzahlungen passivisch abgegrenzt und entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge linear aufgelöst.
Bei der Bildung der Steuerrückstellungen und der anderen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften sowie die drohende Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten wurden berücksichtigt. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten werden mit den üblichen Marktzinsen abgezinst.
Die in den nachrangigen Verbindlichkeiten enthaltenen Hybridanleihen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bzw. Nominalbetrag angesetzt. Die abgegrenzten Zinsaufwendungen werden auf Basis der erwarteten Zinszahlungen in der Position sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Aufgrund der unterschiedlichen steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Bewertung einzelner Bilanzpositionen ergeben sich latente Steuern. Die grenke AG als Organträgerin weist auch eventuelle latente Steuern ihrer Organgesellschaften grenke KGaA, GRENKEFACTORING GmbH sowie der grenke Bank AG und der GRENKE digital GmbH im Rahmen der körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft aus.
Forderungen bzw. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden gemäß §256 a HGB i.V.m. §340 h HGB umgerechnet.
Wie im Vorjahr wird vom Wahlrecht der Überkreuzkompensation gemäß §340 f Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.# Jahresabschluss Anhang
3.5 Anteile an verbundenen Unternehmen
Die grenke AG ist zum Bilanzstichtag an nachfolgenden Gesellschaften mittelbar oder unmittelbar beteiligt. Die Beteiligungen stellen sich wie folgt dar:
| Name der Gesellschaft | Anteil in % | Eigenkapital | Jahresergebnis |
|---|---|---|---|
| Grenkeleasing Oy, Vantaa/Finnland | 100 | –4.708.687,87 | 818.396,58 |
| GRENKEFACTORING AG, Basel/Schweiz | 100 | 1.515.379,57 | –1.251.664,37 |
| GRENKELEASING d.o.o., Ljubljana/Slowenien | 100 | 131.805,10 | –36.174,69 |
| GRENKE Kiralama Ltd. Sti., Istanbul/Türkei | 100 | 870.909,70 | –1.886.365,57 |
| GRENKE Renting Ltd., Sliema/Malta | 100 | –2.630.517,88 | –424.958,47 |
| GC Locação de Equipamentos LTDA, São Paulo/Brasilien | 100 | 13.594.559,89 | –499.932,43 |
| GRENKE Hrvatska d.o.o., Zagreb/Kroatien | 100 | 6.158.663,06 | 1.091.648,81 |
| GC Leasing Middle East FZCO, Dubai/VAE | 100 | –3.350.359,01 | 530.030,91 |
| GRENKELEASING s.r.o., Prag/Tschechien | 100 | 1.144.210,72 | –470.652,87 |
| Grenkeleasing Magyarország Kft., Budapest/Ungarn | 100 | 1.268.029,58 | –373.342,70 |
| GRENKELEASING s.r.o., Bratislava/Slowakei | 100 | 828.728,57 | –607.817,77 |
| GRENKELOCATION SARL, Munsbach/Luxemburg | 100 | –873.951,49 | 89.112,52 |
| GC Leasing AZ, LLC, Phoenix/Vereinigte Staaten von Amerika | 58 | –3.268.035,14 | –1.151.382,10 |
| GC Lease Singapore Pte. Ltd., Singapur/Singapur | 100 | 1.531.967,49 | –314.182,06 |
| GC Factoring Ireland Limited, Dublin/Irland | 100 | –510.035,76 | –343.621,06 |
| GC Faktoring Polska Sp. z o.o., Posen/Polen | 100 | –92.292,37 | –1.150.421,25 |
| GRENKELEASING AG, Zürich/Schweiz | 100 | 36.478.546,68 | –990.407,85 |
| GC Factoring Limited, Guildford/Vereinigtes Königreich | 100 | –1.589.086,21 | –927.273,17 |
| GF Faktor Zrt., Budapest/Ungarn | 100 | 1.119.603,60 | 169.096,01 |
| GRENKE LOCAZIONE S.R.L., Mailand/Italien | 100 | 309.802.730,16 | 60.059.605,72 |
| Grenkefinance N.V., Vianen/Niederlande | 100 | –203.420,02 | –536.041,75 |
| GRENKELEASING ApS, Herlev/Dänemark | 100 | –15.251.723,36 | –5.697.414,99 |
| GRENKE LIMITED, Dublin/Irland | 100 | 11.745.410,36 | 4.583.792,73 |
| GRENKE FINANCE PLC, Dublin/Irland | 100 | 162.728.120,03 | 24.878.814,86 |
| GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden | 100 | 15.713.737,18 | –2.396.342,10 |
| GRENKE LEASE SRL, Brüssel/Belgien | 100 | 12.382.074,38 | 1.305.051,43 |
| GRENKE LEASING LIMITED, Guildford/Vereinigtes Königreich | 100 | 74.739.126,78 | 3.581.509,32 |
| GRENKELEASING Sp. z o.o., Posen/Polen | 100 | –2.331.469,51 | –2.342.945,19 |
| GRENKE RENTING S.R.L., Bukarest/Rumänien | 100 | 1.990.244,61 | 323.117,76 |
| GRENKE RENTING S.A., Lissabon/Portugal | 100 | 8.363.349,37 | 2.662.459,49 |
| GRENKE RENT S.L., Madrid/Spanien | 100 | 13.227.245,30 | 3.863.257,84 |
| GC LEASING MELBOURNE PTY LTD, Melbourne/Australien | 100 | –2.734.352,22 | –900.274,28 |
| GC LEASING SYDNEY PTY LTD, Sydney/Australien | 100 | –7.755.597,63 | –2.337.710,96 |
| GRENKE LEASING IL LLC, Chicago/USA | 100 | –39.345,28 | –961.636,94 |
- nach Ergebnisabführung
3.6 Leasingvermögen
Unter den Leasinggegenständen werden zum einen Objekte aus laufenden Leasingverträgen ausgewiesen, die ursprünglich im Rahmen des Doppelstockmodells refinanziert wurden und bei der grenke KGaA aktiviert waren. Im Geschäftsjahr 2024 hat die grenke AG in mehreren Tranchen Leasingobjekte zurückgekauft. Diese wurden im Anschluss über die grenke Bank AG refinanziert. Der von der Gesellschaft an die grenke KGaA entrichtete Rückkaufpreis für die Objekte entspricht dem Barwert der ausstehenden Raten der entsprechenden Leasingverträge abzüglich des Barwerts der von der grenke KGaA ersparten zukünftigen Verwaltungsgebühr. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Leasinggegenstände in Höhe von 141.473 TEUR (Vorjahr: 42.732 TEUR) von grenke KGaA zurückerworben.
Zum anderen werden unter den Leasinggegenständen Objekte aus Verträgen ausgewiesen, welche nicht im Rahmen des Doppelstockmodelles an die grenke KGaA verkauft werden. Im Berichtsjahr hat die grenke AG Leasinggegenstände in Höhe von 47.420 TEUR (Vorjahr: 63.768 TEUR) erworben. Der Buchwert des Leasingvermögens wurde im Geschäftsjahr 2024 um außerplanmäßige Abschreibungen auf den IFRS Barwert in Höhe von 31.650 TEUR (Vorjahr 31.932 TEUR) vermindert. Diese beinhalten zum einen die Wertminderungen für die Dauer zwischen der Umgliederung des Leasinggegenstandes bis zum Zeitpunkt des tatsächlichen Verkaufs in Höhe von 163 TEUR (Vorjahr: 178 TEUR) und zum anderen für Leasinggegenstände aus gekündigten Leasingverträgen in Höhe von 1.205 TEUR (Vorjahr: 988 TEUR). Bei Verträgen, die nicht im Rahmen des Doppelstockmodelles an die grenke KGaA verkauft werden, wurde zusätzlich eine außerplanmäßige Abschreibung auf 12,5 Prozent der historischen Anschaffungskosten in Höhe von 14.354 TEUR (Vorjahr: 16.580 TEUR) vorgenommen.
Das Leasingvermögen dient zum Bilanzstichtag als Sicherheit für verkaufte Leasingforderungen mit einem Buchwert von 208.250 TEUR (Vorjahr: 234.393 TEUR) und für Leasinggegenstände aus gekündigten Leasingverträgen.
3.7 Immaterielle Anlagewerte
Unter den immateriellen Anlagewerten werden entgeltlich erworbene Software-Lizenzen ausgewiesen.
3.8 Sachanlagen
Bezüglich der Entwicklung und Gliederung des Anlagevermögens wird auf den in der Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.
Der Buchwert der im Rahmen der Tätigkeit selbst genutzten Grundstücke und Gebäude beträgt 12.158 TEUR.
3.8.1 Betriebs- und Geschäftsausstattung
Es handelt sich um die Ausstattung der Betriebs- und Verwaltungsräume.
3.9 Sonstige Vermögensgegenstände
3.9.1 Leasingvermögen in Verwertung
Auf die Leasinggegenstände in Verwertung (855 TEUR; Vorjahr: 596 TEUR) wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizu legenden Wert gemäß §253 Abs. 2 HGB durchgeführt. Diese beinhalten zum einen die Wertminderungen für die Dauer zwischen der Umgliederung des Leasinggegenstandes bis zum Zeitpunkt des tatsächlichen Verkaufs in Höhe von 163 TEUR (Vorjahr: 178 TEUR) und zum anderen für Leasinggegenstände aus gekündigten Leasingverträgen in Höhe von 1.205 TEUR (Vorjahr: 988 TEUR).
3.9.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen bestehen gegen Tochterunternehmen aufgrund von Verrechnungskonten (68.336 TEUR; Vorjahr: 134.939 TEUR) sowie aus Forderungen gegen Franchiseunternehmen aufgrund von Verrechnungskonten in Höhe von 282 TEUR (Vorjahr: 93 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren teilweise aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft der Gesellschaft und sind insofern den Forderungen an Kunden mit zugehörig.
3.9.3 Weitere sonstige Vermögensgegenstände
Bei den übrigen sonstigen Vermögensgegenständen (17.931 TEUR; Vorjahr: 22.729 TEUR) handelt es sich im Wesentlichen um Collateralzahlungen auf Verkaufsoptionen für Franchise-gesellschaften in Höhe von 9.276 TEUR (Vorjahr: 9.276 TEUR), die bei Optionsaus übung angerechnet werden. Die Absicherung erfolgt über eine Verpfändung von Anteilen an den Franchiseunternehmen an die grenke AG. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände enthalten des Weiteren eine Barunterlegung von Mietavalen (1.226 TEUR; Vorjahr: 1.226 TEUR), debitorische Forderungen (1.069 TEUR; Vorjahr: 737 TEUR), und übrige Forderungen (474 TEUR; Vorjahr: 476 TEUR). An Händler und sonstige Lieferanten geleistete Anzahlungen belaufen sich auf 2.991 TEUR (Vorjahr: 2.384 TEUR).
3.10 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die im Rahmen der Ausgabe der Hybridanleihen auszuweisenden Disagios weisen zum Bilanzstichtag einen Saldo in Höhe von 214 TEUR (Vorjahr: 387 TEUR) aus. Die Auflösung erfolgt bis zum Zeitpunkt der erstmöglichen Kündigung. Für die in 2019 begebene Hybridanleihe erfolgt die Auflösung bis zum 31. März 2026.
3.11 Aktive latente Steuern
Bestehen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und gegen Rechnungsabgrenzungsposten Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so wird eine Steuerabgrenzung durchgeführt. Diese latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung des Leasingvermögens (2.173 TEUR) und des Leasingvermögens in Verwertung (32 TEUR) in der Gesellschaft sowie der im passiven Rechnungsabgrenzungs- (8.629 TEUR) beinhaltet. Hierbei handelt es sich um die Umsatzsteuerforderung des laufenden Jahres 1.860 TEUR (Vorjahr: 5.912 TEUR), die Körperschaftsteuerforderung nebst Solidaritätszuschlag aus dem Berichtsjahr in Höhe von 9 TEUR sowie eine Gewerbesteuerforderung für die Jahre 2005 bis 2007 nebst Zinsen in Höhe von 257 TEUR (Vorjahr: 2.717 TEUR) aus einem erfolgreich abgeschlossenen Klageverfahren.# Jahresabschluss Anhang
3.12 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 210 Euro (Vorjahr: 135 TEUR) sind innerhalb der nächsten drei Monate fällig.
Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:
| Gesamtbetrag | Bis 3 Monate | > 3 Monate bis 1 Jahr | > 1 Jahr bis 5 Jahre | Über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | ||||
| 210 | 210 | 0 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | ||||
| 135 | 135 | 0 | 0 | 0 |
Hinweis: Die Tabelle im Quelltext enthielt wahrscheinlich eine Fehlinterpretation oder unvollständige Daten für diesen Abschnitt, da die dargestellten Zeilen für "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" und "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Vorjahr)" sich auf eine andere Tabelle beziehen.
3.13 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden handelt es sich im Wesentlichen um die Mietkaufverbindlichkeiten gegenüber dem verbundenen Unternehmen grenke KGaA (57.812 TEUR; Vorjahr:45.928 TEUR).
Weiterhin werden in dieser Position die Verbindlichkeiten gegenüber Händlern und Vermittlern in Höhe von 8.575 TEUR (Vorjahr: 4.987 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Leasingnehmern von 74 TEUR (Vorjahr: 61 TEUR), die kreditorischen Debitoren (1.509 TEUR; Vorjahr: 1.344 TEUR) sowie die im Berichtsjahr erhaltenen Geldeingänge für Verkäufe bzw. Vertragsablösungen des Folgejahres in Höhe von 60 TEUR (Vorjahr: 61 TEUR) erfasst.
Weiterhin sind Verbindlichkeiten in Höhe von 1.672 TEUR (Vorjahr: 1.688 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Beitreibungen in Höhe von 648 TEUR (Vorjahr: 587 TEUR), Zinsverbindlichkeiten für Hybridanleihen in Höhe von 11.334 TEUR (Vorjahr: 11.334 TEUR) und Übrige in Höhe von 1.548 TEUR (Vorjahr: 1.121 TEUR) enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren teilweise aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft der Gesellschaft und sind insofern den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit zugehörig. Eine Trennung des Saldos ist aufgrund der fortlaufenden Verrechnung unter den verbundenen Unternehmen nicht möglich.
Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:
| Gesamtbetrag | Bis 3 Monate | > 3 Monate bis 1 Jahr | > 1 Jahr bis 5 Jahre | Über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 68.031 | 15.222 | 13.509 | 37.570 |
| (Vorjahr) | 52.381 | 10.539 | 11.065 | 29.572 |
3.14 Sonstige Verbindlichkeiten
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen, darunter Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten (17.584 TEUR; Vorjahr: 14.874 TEUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren teilweise aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft der Gesellschaft und sind insofern den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit zugehörig. Eine Trennung des Saldos ist aufgrund der fortlaufenden Verrechnung unter den verbundenen Unternehmen nicht möglich.
3.15 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 283.570 TEUR (Vorjahr: 256.528 TEUR) betrifft zum einen über die Laufzeit abzugrenzende Beträge in Höhe von 40.511 TEUR (Vorjahr: 38.437 TEUR), die von der grenke KGaA für die Übernahme des Ausfalls von Endleasingnehmern an die grenke AG bezahlt wurden. Die abgegrenzten Beträge aus dieser Umlage für Bonitätsrisiko werden linear über die vereinbarte Vertragslaufzeit aufgelöst.
Der Anteil der abgegrenzten Gebühren von sonstige vorzeitig beendeten Verträgen wird unmittelbar im Jahr des tatsächlichen Vertragsendes aufgelöst.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten aus abgegrenzten Beträgen aus der Forfaitierung von Raten aus Leasingverträgen beträgt 242.680 TEUR (Vorjahr: 216.988 TEUR). Dieser wurde mit den Kaufpreis-Abschlägen für verkaufte Leasingforderungen aus der Refinanzierung mit der grenke Bank AG in Höhe von 4.324 TEUR (Vorjahr: 2.909 TEUR) saldiert.
3.16 Passive latente Steuern
Im Berichtsjahr bestehen keine passiven latenten Steuern (Vorjahr: 0 TEUR).
Der für die Berechnung von latenten Steuern verwendete Steuersatz beträgt 30,045 Prozent. Grundsätzlich erfolgt eine Verrechnung mit den aktiven latenten Steuern.
3.17 Rückstellungen
3.17.1 Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen für die Jahre 2015 bis 2021 und 2023, weitere Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für die Jahre 2015 bis 2021 und 2023 sowie für Umsatzsteuer der Jahre 2015 bis 2019.
3.17.2 Andere Rückstellungen
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Sonstige Rückstellungen | 2.198 | 1.581 |
| Ausstehende Rechnungen | 2.004 | 1.451 |
| Personalaufwendungen | 1.982 | 1.314 |
| Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten | 1.496 | 1.679 |
| Drohverlustrückstellung | 1.316 | 5.442 |
| Summe | 8.996 | 11.467 |
Die Drohverlustrückstellung beinhaltet 1.218 TEUR (Vorjahr: 3.861 TEUR) für den drohenden Ausfall eines Großkunden sowie 98 TEUR (Vorjahr: 81 TEUR) für die drohende Inanspruchnahme aus Eventualverbindlichkeiten (IDW RS BFA 7). Die Rückstellung für den drohenden Liquidationsverlust aus einem Tochterunternehmen in Höhe von 1.500 TEUR wurde im Berichtsjahr aufgelöst.
Der Betrag der Sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen für Händlerboni in Höhe von 606 TEUR, Zinsen zu Steuernachzahlungen in Höhe von 1.107 TEUR, Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von 175 TEUR, sowie interne Jahresabschlusskosten in Höhe von 166 TEUR.
3.18 Nachrangige Verbindlichkeiten
Am 22. Juli 2015 hat die grenke AG eine unbesicherte und nachrangige Hybridanleihe (nichtkumulative, unbefristete Additional Tier 1, sogenannte AT1-Anleihe bzw. Hybridkapital) mit einem Nominalvolumen in Höhe von 30.000 TEUR und einem Zinskupon von 8,25 Prozent begeben. Die Zinszahlungen für diese Anleihe bemessen sich an deren Nominalbetrag und sind für den Zeitraum vom Ausgabetag bis zum ersten möglichen vorzeitigen Rückzahlungstag fix. Danach wird der Zinssatz für jeweils fünf Jahre neu festgelegt. Zinszahlungen können ganz oder teilweise entfallen und sind nicht kumulativ. Zinszahlungen in Folgejahren werden nicht höher ausfallen, um etwaige ausgefallene Zinszahlungen aus Vorjahren nachzuholen. Die Anleihen haben kein Fälligkeitsdatum. Das erstmögliche vorzeitige Kündigungsdatum seitens grenke AG war der 31. März 2021, danach ist eine Kündigung alle fünf Jahre möglich. Des Weiteren können sie unter bestimmten Bedingungen vorzeitig gekündigt werden. Die Anleihen unterliegen den im jeweiligen Prospekt ausgeführten Bedingungen, die unter anderem beinhalten, dass die grenke AG die Anleihen nur ganz und nicht teilweise kündigen kann, sofern dafür bestimmte aufsichtsrechtliche oder steuerliche Gründe vorliegen. Jede vorzeitige Kündigung bedarf der vorherigen Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde.
Der Rückzahlungs- und der Nominalbetrag der Anleihen können bei Vorliegen eines auslösenden Sachverhalts vermindert werden. Einen solchen auslösenden Sachverhalt stellt es dar, wenn die Tier1-Kernkapitalquote des grenke Konzerns unter 5,125 Prozent fällt. Die Anleihen können bei Vorliegen eines auslösenden Sachverhalts unter bestimmten Bedingungen zugeschrieben werden.
3.19 Eigenkapital
3.19.1 Gezeichnetes Kapital
| TEUR | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 46.496 | 46.496 |
| Rechnerischer Wert der eigenen Anteile | –2.318 | 0 |
| Summe | 44.178 | 46.496 |
Aufgrund der von der Hauptversammlung am 3. Mai 2018 erteilten Ermächtigung (Genehmigtes Kapital 2018) wurde im Zuge der am 31. August 2020 durchgeführten Kapitalerhöhung maximal jedoch 2.317.695 Aktien über die Börse zu erwerben, was 5 Prozent des zum Zeitpunkt des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung am 6. August 2020 bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.
Der Aktienrückkauf erfolgte ohne Verwendunsgbeschränkung zur künftigen Verwendung zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken.
Das Aktienrückkaufprogramm begann am 12. Februar 2024 und wurde am 30.# Jahresabschluss Anhang
3.19.2 Eigene Aktien
Durch die Hauptversammlung am 6. August 2020 wurde eine, bis zum 5. August 2025 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG geschaffen, die auf bis zu 5 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft begrenzt ist.
Auf Basis der Ermächtigung der Hauptversammlung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats der grenke AG am 6. Februar 2024 die Durchführung eines Aktienrückkaufprogramms beschlossen. Am 12. Februar 2024 wurde damit begonnen, eigene Aktien im Berichtszeitraum wurden Zinskupon von 8,25 Prozent um weitere kapital um 142 TEUR von 46.354 TEUR auf 2.317.695 Aktien mit einem Erwerbspreis von 20.000 TEUR nominal aufgestockt. Durch den 46.496 TEUR erhöht. 55.438 TEUR (ohne Nebenkosten) mit einem geänderten Marktzinssatz gegenüber der Erst- anteiligen Betrag von 2.318 TEUR am Grund- emission ergab sich ein zusätzliches Aufgeld Zum rechnerischen Wert der eigenen Anteile kapital zurückgekauft, was einem Anteil von von 600 TEUR. Die gesamte Hybridanleihe wird auf die folgende Textziffer 3.19.2 Eigene 4,98 Prozent des Grundkapitals entspricht. in Höhe von 50.000 TEUR wurde nicht zum Anteile verwiesen. ersten möglichen Termin am 31. März 2021 Die eigenen Aktien befinden sich am Bilanz- gekündigt. Somit hat sich die AT1-Anleihe stichtag im Bestand der grenke AG und um weitere fünf Jahre bis zum 31. März 2026 werden nach § 272 Abs. 1a HGB wie folgt vom verlängert, der neue Zinskupon beträgt 7,33 Eigenkapital abgesetzt: Prozent.
Der anteilige Betrag des Grundkapitals von 2.318 TEUR wird offen vom Grundkapital abgesetzt. Die diesen Betrag des Grundkapital übersteigenden Erwerbskosten von 53.120 TEUR (ohne Nebenkosten) wurden mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Zum 27. September 2017 hat die Gesellschaft eine weitere Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen von 75.000 TEUR und einem Zinskupon von 7,00 Prozent emittiert. Die dazu beantragte Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) lag vor (siehe auch Ad-hoc-Mitteilung vom 21. November 2023).
Zum 5. Dezember 2019 hat die Gesellschaft eine weitere Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen von 75.000 TEUR und einem Zinskupon von 5,375 Prozent emittiert.
September 2016 wurde die Anleihe bei gleichbleibendem hung aus der Aktiendividende das Grund- 2024 beendet. Im Berichtszeitraum wurden Zinskupon von 8,25 Prozent um weitere kapital um 142 TEUR von 46.354 TEUR auf 2.317.695 Aktien mit einem Erwerbspreis von 20.000 TEUR nominal aufgestockt. Durch den 46.496 TEUR erhöht. 55.438 TEUR (ohne Nebenkosten) mit einem geänderten Marktzinssatz gegenüber der Erst- anteiligen Betrag von 2.318 TEUR am Grund- emission ergab sich ein zusätzliches Aufgeld Zum rechnerischen Wert der eigenen Anteile kapital zurückgekauft, was einem Anteil von von 600 TEUR. Die gesamte Hybridanleihe wird auf die folgende Textziffer 3.19.2 Eigene 4,98 Prozent des Grundkapitals entspricht. in Höhe von 50.000 TEUR wurde nicht zum Anteile verwiesen. ersten möglichen Termin am 31. März 2021 Die eigenen Aktien befinden sich am Bilanz- gekündigt. Somit hat sich die AT1-Anleihe stichtag im Bestand der grenke AG und um weitere fünf Jahre bis zum 31. März 2026 werden nach § 272 Abs. 1a HGB wie folgt vom verlängert, der neue Zinskupon beträgt 7,33 Eigenkapital abgesetzt: Prozent.
3.19.3 Rücklagen
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 5 | 5 |
| Kapitalrücklage | 304.278 | 304.278 |
| Andere Gewinnrücklagen | 3.928 | 57.048 |
| Summe | 3.981 | 57.101 |
Die Rücklagen setzen sich im Geschäftsjahr 2024 folgendermaßen zusammen:
Die Kapitalrücklage resultiert in Höhe von 60.084 TEUR aus dem Börsengang der Gesellschaft im Jahr 2000 sowie aus der Ausübung von Aktienoptionen in den Jahren 2004 bis 2007, wobei jeweils die Differenz zwischen der Ausübungskurs und rechnerischem Nennbetrag in die Kapitalrücklage eingestellt wurde. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2013 aus einer Kapitalerhöhung 53.052 TEUR in die Kapitalrücklage eingestellt. Mit der am 7. Mai 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung aus der Aktiendividende wurden weitere 3.986 TEUR eingestellt. Aufgrund der erfolgten Kapitalerhöhung am 2. Juni 2016 aus der Aktiendividende ist ebenso die Kapitalrücklage um weitere 2.768 TEUR erhöht worden. Aus der am 14. Juni 2018 vorgenommenen Kapitalerhöhung wurden weitere 197.959 TEUR in die Kapitalrücklage eingestellt. Mit der am 31. August 2020 durchgeführten Kapitalerhöhung aus der Aktiendividende wurden weitere 8.942 TEUR eingestellt.
Der Rückgang der Kapitalrücklage in 2017 resultierte aus der am 10. Juli 2017 vorgenommenen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. Hierbei erfolgte eine Umbuchung aus den Kapitalrücklagen in das gezeichnete Kapital in Höhe von 25.432 TEUR.
Die anderen Gewinnrücklagen reduzierten sich bedingt durch die Verrechnung mit Erwerbskosten aus dem Aktienrückkauf von 57.048 TEUR im Vorjahr um 53.120 TEUR auf 3.928 TEUR.
Satzungsmäßige Rücklagen
| | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
| :--------------- | :--------- | :--------- |
| Kapitalrücklage | 304.278 | 304.278 |
| Andere Gewinnrücklagen | 3.928 | 57.048 |
| Summe | 3.981 | 57.101 |
3.20 Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Eventualverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 10.528.853 TEUR (Vorjahr: 10.127.403 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus den nachfolgend abgegebenen Garantien und Bürgschaften.
Zur Sicherung sämtlicher Forderungen der Besitzgesellschaft (grenke KGaA) gegen die Betriebsgesellschaft (grenke AG) tritt die Betriebsgesellschaft aus Leasingverträgen mit Endleasingnehmern (Unterleasingvertrag) über Leasingobjekte, die Gegenstand eines Kaufvertrages zwischen Betriebsgesellschaft und Besitzgesellschaft sind, folgendes an die Besitzgesellschaft ab: sämtliche Forderungen, Ansprüche und Rechte aus diesen Unterleasingverträgen einschließlich etwaiger Ansprüche aus Verlängerungsmieten nach Ablauf der ursprünglich vereinbarten Mietzeit, etwaige Ansprüche auf Ausgleichszahlungen und auf Restwerte sowie Zahlung eines Kaufpreises aus dem Verkauf des betreffenden Leasinggegenstands. Mitabgetreten sind die Ansprüche aus Kredit- und Sachabsicherungen aus dem jeweiligen Unterleasingvertrag, ferner eventuelle Ansprüche aus Rückkaufverpflichtungen von Lieferanten der Leasinggegenstände oder von Dritten.
Die Betriebsgesellschaft (grenke AG) übernimmt die Haftung für den rechtlichen und einredefreien Bestand der Unterleasingverträge.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |
|---|---|---|
| Anleihen PLC | 5.000.000 | 5.000.000 |
| Commercial Paper | 750.000 | 750.000 |
| Schuldscheindarlehen | 221.851 | 166.893 |
| ABCP | 808.290 | 935.971 |
| Revolving Credit Facilities | 499.074 | 462.169 |
| Summe | 7.279.215 | 7.315.033 |
Die grenke AG garantiert für zwei Kreditfazilitäten für die GRENKELEASING Sp. z o.o., Posen/Polen, in Höhe von 150.000 TPLN (Vorjahr: 150.000 TPLN). Des Weiteren garantiert die grenke AG im Berichtsjahr für eine syndizierte revolvierende Kreditfazilität mit einem Volumen in Höhe von 400.000 TEUR (Vorjahr: 400.000 TEUR) für die GRENKE FINANCE PLC, Dublin/Irland, die GRENKE LEASING LIMITED, Guildford/ Vereinigtes Königreich, und die GRENKELEASING AG, Zürich/ Schweiz.
Für das Tochterunternehmen grenke Bank AG besteht eine Garantie für eine Kontokorrentlinie in Höhe von 10.000 TEUR.
Die grenke AG garantiert für eine weitere Kreditfazilitäten für die GC Locação de Equipamentos LTDA, São Paulo/Brasilien in Höhe von 296.000 TBRL (Vorjahr: 148.000 TBRL).
Die Garantie für Finanztermingeschäfte zwischen der GRENKE FINANCE PLC, Dublin/ Irland, und der Bayerischen Landesbank entspricht zu jedem Zeitpunkt der tatsächlichen Auslastung der Garantie durch die Marktwertschwankung der bestehenden Devisengeschäfte.
Die grenke AG garantiert für Kontokorrentlinien ihrer Tochtergesellschaft GC Factoring Limited, Guildford / Vereinigtes Königreich in Höhe von 5.000 TGBP (Vorjahr: 5.000 TGBP) und GRENKELEASING AB, Stockholm / Schweden in Höhe von 23.000 TSEK (Vorjahr: - TSEK).
Zwischen der grenke AG, der grenke Bank AG und diversen Förderbanken bestanden Kooperationen, die die Einbindung öffentlicher Fördermittel in die Leasingfinanzierung ermöglichten. Die Förderungen der Kooperationsbanken standen jeweils ausschließlich in deren Bundesland für Investitionsvorhaben von Gewerbeunternehmen und Angehörigen freier Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Mio. EUR zur Verfügung.
Aus der Geschäftsbeziehung der kroatischen Tochtergesellschaft, GRENKE Hrvatska d.o.o., Zagreb/Kroatien, hat die Gesellschaft der Raiffeisenbank Austria d.d. Zagreb, Zagreb/Kroatien für Kreditlinie und Revolving Credit Facility bis zu einem Betrag in Höhe von 20.000 TEUR (Vorjahr: 20.000 TEUR) garantiert.
Die grenke AG garantiert für eine weitere syn- dizierte revolvierende Kreditfazilität mit einem Volumen von 290.000 TBRL (Vorjahr: 290.000 TBRL) Purchase Agreement (RPA) vom 1. Dezember 2012 von der GRENKE FINANCE PLC, Dublin/Irland, an die grenke Bank AG, Baden- Baden, verkauft wurden, das Ausfallrisiko zu tragen. Zum Stichtag bestehen keine Forderungen (Vorjahr: - TEUR).
Für das Tochterunternehmen grenke Bank AG besteht eine Garantie für eine Kontokorrentlinie in Höhe von 10.000 TEUR.
Die grenke AG garantiert für eine weitere Kreditfazilitäten für die GC Locação de Equipamentos LTDA, São Paulo/Brasilien in Höhe von 296.000 TBRL (Vorjahr: 148.000 TBRL).
Die Garantie für Finanztermingeschäfte zwischen der GRENKE FINANCE PLC, Dublin/ Irland, und der Bayerischen Landesbank entspricht zu jedem Zeitpunkt der tatsächlichen Auslastung der Garantie durch die Marktwertschwankung der bestehenden Devisengeschäfte.
Die grenke AG garantiert für Kontokorrentlinien ihrer Tochtergesellschaft GC Factoring Limited, Guildford / Vereinigtes Königreich in Höhe von 5.000 TGBP (Vorjahr: 5.000 TGBP) und GRENKELEASING AB, Stockholm / Schweden in Höhe von 23.000 TSEK (Vorjahr: - TSEK).
Zwischen der grenke AG, der grenke Bank AG und diversen Förderbanken bestanden Kooperationen, die die Einbindung öffentlicher Fördermittel in die Leasingfinanzierung ermöglichten. Die Förderungen der Kooperationsbanken standen jeweils ausschließlich in deren Bundesland für Investitionsvorhaben von Gewerbeunternehmen und Angehörigen freier Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Mio. EUR zur Verfügung.
Hintergrund der Patronatserklärungen der grenke AG für die grenke KGaA und die GRENKEFACTORING GmbH ist die Nutzung der Waiver-Regelung nach § 2a Abs. 1 KWG i. V. m. Art. 7 CRR sowie i. V. m. §2a Abs. 5 KWG durch die jeweilige Tochtergesellschaft.
Die grenke AG hat Patronatserklärungen für folgende Tochterunternehmen abgegeben: GC Factoring Ireland Limited, Dublin/Irland, GRENKELEASING Sp. z o.o., Posen/Polen, GRENKELEASING AB, Stockholm/Schwe- den, GC Faktoring Polska Sp.z.o.o., Posen/ Polen, GRENKE LEASE SRL Brüssel/Belgien, GRENKELEASING ApS, Kopenhagen, Däne- mark, die Grenkeleasing Oy, Vantaa/Finnland, die GRENKELEASING s.r.o, Prag / Tsche- chien, die GRENKE Renting Ltd, Malta, die GC Leasing Middle East FZCO, Dubai / VAE, die GRENKEFACTORING GmbH, Deutschland, die GC LEASING SYDNEY PTY LTD, Sydney/Aus- tralien, die GRENKELEASING Sp. z o.o., Posen/Polen, die GRENKELEASING AB, Stockholm/Schwe- den, GC Faktoring Polska Sp.z.o.o., Posen/ Polen, GRENKE LEASE SRL Brüssel/Belgien, GRENKELEASING ApS, Kopenhagen, Däne- mark, die Grenkeleasing Oy, Vantaa/Finnland, die GRENKELEASING s.r.o, Prag / Tsche- chien, die GRENKE Renting Ltd, Malta, die GC Leasing Middle East FZCO, Dubai / VAE, die GRENKEFACTORING GmbH, Deutschland, die GC LEASING SYDNEY PTY LTD, Sydney/Aus- tralien, GRENKELEASING Sp. z o.o., Posen/Polen, GRENKELEASING AB, Stockholm/Schwe- den, GC Faktoring Polska Sp.z.o.o., Posen/ Polen, GRENKE LEASE SRL Brüssel/Belgien, GRENKELEASING ApS, Kopenhagen, Däne- mark, die Grenkeleasing Oy, Vantaa/Finnland, die GRENKELEASING s.r.o, Prag / Tsche- chien, die GRENKE Renting Ltd, Malta, die GC Leasing Middle East FZCO, Dubai / VAE, die GRENKEFACTORING GmbH, Deutschland, die GC LEASING SYDNEY PTY LTD, Sydney/Aus- tralien.
Für die Tochtergesellschaft GRENKE Factoring HU, Budapest/Ungarn garantiert die grenke AG der Deutschen Bank AG, Budapest/Ungarn für Kreditlinie und Revolving Credit Facility bis zu einem Betrag in Höhe von 1.245.000 THUF (Vorjahr: 1.245.000 THUF).
Für das Tochterunternehmen grenke Bank AG besteht eine Garantie für eine Kontokorrentlinie in Höhe von 10.000 TEUR.# Anhang
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Ergebnis aus Leasinggeschäften und Mietkauflagen
4.1.1 Erlöse aus Leasingverträgen
| TEUR 2024 | TEUR 2023 | |
|---|---|---|
| Vereinnahmte Mieten | 490.789 | 481.116 |
| Mietkauferlöse | 76.990 | 44.089 |
| Erlöse nach Beendigung der Leasingverträge | 67.185 | 63.468 |
| Erlöse aus Wartung | 41.385 | 36.483 |
| Erlöse aus der Abwicklung des Servicegeschäfts | 26.722 | 25.460 |
| Erlöse aus Garantieübernahme | 23.933 | 16.773 |
| Erlöse Nachgeschäft grenke KGaA | 16.580 | 15.696 |
| Erlöse aus Schadensfällen | 10.759 | 8.680 |
| Erträge aus Vormieten | 5.623 | 5.657 |
| Summe | 759.966 | 697.422 |
Die Mietkauferlöse beinhalten die Einbuchung der Barwerte für im Geschäftsjahr neu abgeschlossene Mietkaufverträge sowie den Weiterverkauf der Mietkaufgegenstände an die grenke KGaA.
4.1.2 Aufwendungen aus Leasingverträgen
Unter den Aufwendungen aus Leasingverträgen werden abgeführte Leasingraten, Aufwendungen aus Schadensersatz von gekündigten Verträgen und Verwertungserlöse an die grenke KGaA sowie Aufwendungen aus Mietkaufverträgen ausgewiesen. Auch die Wertanpassungen sowie die Abgänge der Leasinggegenstände in Verwertung und bezogene Waren sind hier erfasst. In dieser Position sind auch die Aufwendungen aus der Auflösung von Kaufpreis-Abschläge für verkaufte Leasing Forderungen aus der Refinanzierung mit der grenke Bank AG beinhaltet.
4.2 Zinsergebnis
4.2.1 Zinserträge aus Leasingverträgen
Die Zinserträge resultieren insbesondere aus der Darlehensvergabe, der Verzinsung der konzerninternen Verrechnungskonten sowie den in den Mietkaufverträgen enthaltenen im Geschäftsjahr realisierten Zinsanteilen. Ferner sind periodenfremde Zinserträge für die Jahre 2005 bis 2016 zu einer Gewerbesteuer forderung aus einem erfolgreich abgeschlossenen Klageverfahren in Höhe von 1.069 TEUR (Vorjahr: 856 TEUR) enthalten.
Im Berichtsjahr werden in dem Posten periodenfremde Zinsen für aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2023 anfallende Steuernachzahlungen in Höhe von 1.008 TEUR (Vorjahr: 316 TEUR) ausgewiesen.
4.2.2 Zinsaufwendungen
Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den abgegrenzten Zinsen für die begebenen unbesicherten und nachrangigen Hybridanleihen (15.161 TEUR; Vorjahr: 14.714 TEUR).
Darüber hinaus sind Zinsaufwendungen aus den in den Mietkaufverträgen enthaltenen Zinsanteilen der Verträge enthalten, die im Rahmen des Doppelstockverfahrens an die grenke KGaA weitergeleitet werden müssen.
4.3 Provisionserträge
In den Provisionserträgen werden konzern- und interne Umlagen für Garantiegebühren ausgewiesen, welche an Tochtergesellschaften fakturiert wurden sowie an Franchiseunterneh men fakturierte Garantiegebühren. Die Be rechnung erfolgt auf Basis von abgegebenen Garantie- bzw. Patronatserklärungen. Die hierin enthaltenen periodenfremden Beträge belaufen sich auf 3.475 TEUR.
4.4 Provisionsaufwand
Die an Händler und Vermittler geleisteten Provi sions- und Bonizahlungen sowie Nachmietenbe teiligungen belaufen sich auf 25.927 TEUR (Vorjahr: 24.235 TEUR). In den Provisionsaufwendungen sind periodenfremde Aufwen dungen in Höhe von 332 TEUR (Vorjahr: 137 TEUR) enthalten.
4.5 Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 77.794 TEUR (Vorjahr: 86.613 TEUR) be inhalten im Wesentlichen 7.170 TEUR (Vorjahr: 10.720 TEUR) konzerninterne Umlagen für Lizenzgebühren, welche an ausländische Tochtergesellschaften fakturiert wurden. Im Rahmen der Lizenzgebühren erfolgt eine In rechnungstellung des Geschäftsmodells der grenke AG und beinhaltet die Geschäftsidee, das Verfahren zur Bewertung von Chancen und Risiken sowie die Nutzung konzerneinheitlicher standardisierter Prozesse im Rahmen des operativen Geschäftes. Die hierin enthaltenen periodenfremden Beträge belaufen sich auf 2.659 TEUR (Vorjahr: 108 TEUR). Weitere in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltene periodenfremde Erträge belaufen sich auf 63 TEUR. Weiterhin sind 5.406 TEUR (Vorjahr: 21.132 TEUR) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.
4.6 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
4.6.1 Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich aus Löhnen und Gehältern (40.624 TEUR; Vorjahr: 35.979 TEUR), davon 63 TEUR periodenfremd, sowie sozialen Abgaben und Aufwendungen 6.088 TEUR; Vorjahr: 5.224 TEUR) zusammen.
4.6.2 Andere Verwaltungsaufwendungen
4.7 Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sowie Leasingvermögen
Die Abschreibungen in Höhe von 116.573 TEUR (Vorjahr: 135.844 TEUR) betreffen im Wesentlichen die Abschreibungen auf das Leasingvermögen in Höhe von 113.603 TEUR (Vorjahr: 132.665 TEUR).
4.8 Sonstige betriebliche Aufwendungen
| TEUR | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Summe | 759.966 | 697.422 |
3.21 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von §285 Nr. 3 a HGB, die für die Beurteilung der Vermögenslage von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von 1.219.102 TEUR (Vorjahr: 1.118.048 TEUR), davon gegen über verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.200.050 TEUR (Vorjahr: 1.101.031 TEUR).
Die voraussichtlichen Mietverpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Büroräume in Höhe von 5.083 TEUR (Vorjahr: 3.933 TEUR).
Die voraussichtlichen Leasingverpflichtungen resultieren überwiegend aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von 4.668 TEUR (Vorjahr: 5.299 TEUR).
Verpflichtungen für Lizenzen bestehen in Höhe von 5.837 TEUR (Vorjahr: 5.962 TEUR) und Verpflichtungen aus Instandhaltungsverträgen bestehen in Höhe von 3.464 TEUR (Vorjahr: 1.823 TEUR).
Garantien und Bürgschaften
Für tralien, GC LEASING MELBOURNE PTY LTD, die gewährten Globaldarlehen über gesamt Für Darlehen, die die GRENKE FINANCE Melbourne/Australien, GC Lease Singapore Pte 135.000 TEUR (Vorjahr: 135.000 TEUR) an die PLC, Dublin/Irland an Tochtergesellschaften Ltd Singapur/Singapur, sowie die GC Factoring grenke Bank AG sowie die GRENKE FINAN- und Franchise-Gesellschaften vergibt, hat die Limited, London / Vereinigtes Königreich. CE PLC, Dublin/Irland hat die grenke AG die grenke AG Garantien in Höhe von 1.740.593 Garantie übernommen. TEUR (Vorjahr: 1.345.312 TEUR) für Toch- Für das Tochterunternehmen GRENKELEA- tergesellschaften und für Franchise-Gesell- SING Oy, Vantaa/Finnland, wurde gegenüber schaften in Höhe von 216.963 TEUR (Vorjahr: der Arval Oy, Vantaa/Finnland, eine Garantieerklärung abgegeben. 130.852 TEUR) abgegeben.
Aus der Geschäftsbeziehung der brasiliani- Weiterhin wurde für das Tochterunternehmen schen Tochtergesellschaft, GC Locação de GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden, Equipamentos LTDA, São Paulo/Brasilien, hat die gegenüber der LeasePLan Sverige AB, Rasun- Gesellschaft der Deutschen Bank S.A., São Paulo/Brasilien, für Kreditlinie und Forderungsverkauf bis zu einem Betrag in Höhe 21 Jahresabschluss Anhang davägen 4, Solna/Schweden, eine Garantieerklärung abgegeben.
Mit Kreditsicherungsvertrag vom 3. Dezem- Weiteren erging am 7. November 2024 grenke AG als Organträger eine Prüfungsan- ber 2012 verpflichtet sich die Gesellschaft, für Leasingverträge, die gemäß Receivable ordnung für die Jahre 2020 bis 2023. Die Be- grenke Bank AG sowie die GRENKE FINAN- Stichtag noch nicht abgeschlossen. Des triebsprüfungsberichte werden voraussichtlich CE PLC, Dublin/Irland hat die grenke AG die grenke AG Garantien in Höhe von 1.740.593 Garantie übernommen. TEUR (Vorjahr: 1.345.312 TEUR) für Toch- Für das Tochterunternehmen GRENKELEA- tergesellschaften und für Franchise-Gesell- SING Oy, Vantaa/Finnland, wurde gegenüber schaften in Höhe von 216.963 TEUR (Vorjahr: der Arval Oy, Vantaa/Finnland, eine Garantieerklärung abgegeben. 130.852 TEUR) abgegeben.
Aus der Geschäftsbeziehung der brasiliani- Weiterhin wurde für das Tochterunternehmen schen Tochtergesellschaft, GC Locação de GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden, Equipamentos LTDA, São Paulo/Brasilien, hat die gegenüber der LeasePLan Sverige AB, Rasun- Gesellschaft der Deutschen Bank S.A., São Paulo/Brasilien, für Kreditlinie und Forderungsverkauf bis zu einem Betrag in Höhe
Mit Kreditsicherungsvertrag vom 3. Dezem- Weiteren erging am 7. November 2024 grenke AG als Organträger eine Prüfungsan- ber 2012 verpflichtet sich die Gesellschaft, für Leasingverträge, die gemäß Receivable ordnung für die Jahre 2020 bis 2023. Die Be- grenke Bank AG sowie die GRENKE FINAN- Stichtag noch nicht abgeschlossen. Des triebsprüfungsberichte werden voraussichtlich CE PLC, Dublin/Irland hat die grenke AG die grenke AG Garantien in Höhe von 1.740.593 Garantie übernommen. TEUR (Vorjahr: 1.345.312 TEUR) für Toch- Für das Tochterunternehmen GRENKELEA- tergesellschaften und für Franchise-Gesell- SING Oy, Vantaa/Finnland, wurde gegenüber schaften in Höhe von 216.963 TEUR (Vorjahr: der Arval Oy, Vantaa/Finnland, eine Garantieerklärung abgegeben. 130.852 TEUR) abgegeben.
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen
4.10 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen des Beteiligungsbuchwertes an der GC LEASING SYDNEY PTY LTD, Sydney/Australien (10.128 TEUR), der GC LEASING MELBOURNE PTY LTD, Melbourne/Australien (10.057 TEUR), der GRENKE RENT S.L., Madrid/Spanien (7.097 TEUR), der GC Locação de Equipamentos LTDA, São Paulo/Brasilien (6.100 TEUR), der GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden (4.019 TEUR), der GRENKE Kiralama Ltd. Sti., Istanbul/Türkei (1.291 TEUR) und der Grenke- leasing Magyarország Kft., Budapest/Ungarn (490 TEUR). Ursächlich für die Abschreibungen waren reduzierte Renditeaussichten. Des Weiteren wurden, aufgrund der Ertragsschwäche der im Factoringsegment operierenden Beteiligungen, außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligungen an der GC Factoring Limited, Guildford/Vereinigtes Königreich (5.317 TEUR), der GC Faktoring Polska Sp.z.o.o., Posen/Polen (4.793 TEUR), der GF Zrt., Budapest/Ungarn (4.229 TEUR), und der GC Factoring Ireland Limited, Dublin/Irland (4.177 TEUR), vorgenommen.
4.11 Erträge aus Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Erträge aus Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen enthalten die im Geschäftsjahr vorgenommene Wertaufholung des Beteiligungsbuchwertes an der grenke Bank AG, Baden-Baden/Deutschland (50.200 TEUR), der GRENKE Hrvatska d.o.o., Zagreb/Kroatien (2.700 TEUR), der GRENKELEASING s.r.o., Bratislava/Slowakei (352 TEUR), und der GRENKELEASING s.r.o., Prag/Tschechien (202 TEUR). Die Zuschreibung des Beteiligungsbuchwertes an der grenke Bank AG, Baden-Baden/Deutschland, lag im Rückgang des zur Diskontierung der Zahlungsströme zu verwendenden Abzinsungssatzes sowie einer Veränderung weiterer Planungsparameter begründet. Der gesunkene Abzinsungssatz war ebenfalls ursächlich für die vorgenommene Wertaufholung bei der GRENKE Hrvatska d.o.o., Zagreb/Kroatien. Die Zuschreibungen auf die Beteiligungen an der GRENKELEASING s.r.o., Bratislava/Slowakei, und der GRENKELEASING s.r.o., Prag/Tschechien, resultierten aus der Veränderung des als Wertuntergrenze angesetzten und ausschließlich zu Bewertungszwecken ermittelten Liquidationswerts.
Die grenke AG macht wie im Vorjahr vom Wahlrecht der Überkreuzkompensation gemäß §340 f Abs. 3 HGB Gebrauch. Dabei wurden Aufwendungen in Höhe von 10.549 TEUR (Vorjahr: 38.184 TEUR) mit Erträgen in Höhe von 513 TEUR (Vorjahr: 590 TEUR) verrechnet.
4.12 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergibt sich aus einem periodenfremden Gewerbesteueraufwand für die Jahre 2015 bis 2021 und 2023 in Höhe von 10.443 TEUR und einem Aufwand aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 7.820 TEUR für die Jahre 2015 bis 2021 und 2023. Hierbei handelt es sich um die Zuführung zur Steuerrückstellung über den wahrscheinlichsten Wert aufgrund der laufenden Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2023. Dem gegenüber stehen periodenfremde Gewerbesteuererträge in Höhe von 213 TEUR für die Jahre 2005 bis 2007 sowie periodenfremde Erträge aus Körperschaftsteuer- und Solidaritätszuschlag für die Jahre 2005 bis 2007 in Höhe von 275 TEUR, die sich aus einem erfolgreich abgeschlossenen Klageverfahren für die Jahre 2005 bis 2007 ergeben. Des Weiteren sind in dieser Position nicht anrechenbare Quellensteuern in Höhe von 339 TEUR.
4.13 Sonstige Steuern
Die sonstigen Steuern entfallen im Wesentlichen auf die Versicherungssteuer in Höhe von 395 TEUR (Vorjahr: 793 TEUR). Des Weiteren sind die Kfz-Steuer, die Grundsteuer sowie periodenfremde Erträge aus Umsatzsteuererstattung in Höhe von 2 TEUR enthalten.
5. Sonstige Angaben
5.1 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Im Berichtsjahr haben die nachfolgend aufgeführten Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen stattgefunden. Hierbei wird auch über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen berichtet, die im Geschäftsjahr erstmalig als nahestehend identifiziert wurden.
Für Geschäfte mit unmittelbar oder mittelbar zu 100 Prozent im Anteilsbesitz der grenke AG stehenden Unternehmen, die in den Konzernabschluss der grenke AG einbezogen werden, fallen Tochterunternehmen und Gemeinschaftsunternehmen der Personen in Schlüsselpositionen bzw. deren nahen Familienangehörigen. Im Folgenden werden sämtliche wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen aufgeführt.
Unter den nahestehenden Personen gemäß §285 Nr. 21 HGB befinden sich Personen, die wegen dem wirtschaftlichen Gehalt der Beziehung als nahestehende Person deklariert wurden.
| Art der Beziehung | Volumen in TEUR | Erträge in TEUR | Franchise- Gebühren in TEUR | Darlehen in TEUR | Verkaufsoptionen in TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| Assoziierte Unternehmen | 769 | ||||
| Tochterunternehmen (Franchise) | 231.653 | 355 | 532 | ||
| Sonstige nahestehende Unternehmen | 5.353 | ||||
| Nahestehende Personen gemäß §285 Nr.21 HGB i.V.m. IAS 24.10 | 65 | 3.923 |
Neben den in der Tabelle aufgeführten Geschäften bestehen zudem Optionsverträge mit den Gesellschaftern der Franchise-Gesellschaften, die es der grenke AG ermöglichen, die Franchise-Gesellschaft zu erwerben.
Für die von den Franchise-Gesellschaften aufgenommenen Finanzverbindlichkeiten (Darlehen, Kontokorrentkredite) gibt die grenke AG Garantien. Grundlage dieser erbrachten Garantien sind die zwischen den Parteien geschlossenen Franchise-Vereinbarungen, aus der sich die gegenseitigen Rechte und Pflichten ergeben.
Die grenke AG agiert gegenüber den Franchise-Gesellschaften als Franchisegeber und vereinnahmt hierfür eine Franchise-Gebühr. Grundlage hierfür ist eine zwischen den Parteien geschlossene Franchise-Vereinbarung aus der sich die gegenseitigen Rechte und Pflichten ergeben.
Zwischen der grenke AG und den Finanzinvestoren der Franchisegesellschaften, die sonstigen bis zum 31. Dezember 2021 zu erwerben.
Zum Jahresende 2024 hatte die grenke AG noch fünf Franchisetochtergesellschaften. Dazu zählen Gesellschaften in Chile, Kanada sowie Lettland. Zusätzlich bestanden drei Vertriebsagenturen im Leasingbereich in Norwegen und im Factoringbereich in Portugal und Italien. Aktuell laufen Verhandlungen zur Übernahme dieser insgesamt acht Gesellschaften.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
| Posten | 2023 (TEUR) | 2022 (TEUR) |
|---|---|---|
| Umlagen | 60.902 | 51.075 |
| Beratungs- und Prüfungsaufwendungen inkl. IT-Projektkosten | 12.826 | 11.917 |
| Übrige Aufwendungen | 11.054 | 7.625 |
| Werbe-/Repräsentationskosten | 5.526 | 4.365 |
| Wartung, Instandhaltung | 3.592 | 3.559 |
| Kfz-Kosten | 3.085 | 2.918 |
| Raumkosten | 3.055 | 2.729 |
| Personalkosten | 2.153 | 2.099 |
| Aufwendungen für Porti, Telefon, Internet | 1.895 | 1.620 |
| Informationsaufwendungen | 1.722 | 1.355 |
| Reisekosten | 1.171 | 749 |
| Aufsichtsratvergütung | 618 | 627 |
| Beiträge, Gebühren, Abgaben, Versicherungen | 503 | 502 |
| Kosten des Geldverkehrs | 122 | 120 |
| Bürobedarf | 118 | 73 |
| Summe | 108.342 | 91.333 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für konzerninterne Umlagen in Höhe von 59.689 TEUR (Vorjahr: 50.796 TEUR), konzerninterne Lieferung von Computerhardware (1.821 TEUR; Vorjahr: 156 TEUR), die zu einem Großteil zum Weiterverkauf an Tochterunternehmen bestimmt sind. Der Einkauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen zum Weiterverkauf an Tochterunternehmen wurde im Vorjahr von der GRENKE Service GmbH übernommen.
Weiterhin sind Aufwendungen für den Erwerb eigener Aktien in Höhe von 112 TEUR (Vorjahr: - TEUR) sowie sonstige Aufwendungen in Höhe von 366 TEUR (Vorjahr: 173 TEUR) enthalten, davon 151 TEUR (Vorjahr: - TEUR) periodenfremd.
Von einer Aufgliederung einzelner Posten nach geografischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV wird abgesehen, da die Bepreisung länderunabhängig erfolgt und sich die Märkte nicht wesentlich vom Standpunkt der Organisation unterscheiden.
4.9 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen im Kreditgeschäft
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten im Wesentlichen Abschreibungen auf Leasingforderungen in Höhe von 6.991 TEUR (Vorjahr: 3.628 TEUR), Pauschalwertberichtigung für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken auf Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von 2.106 TEUR (Vorjahr: 3.770 TEUR) und die Zuführung für Drohverlustrückstellungen in Höhe von 572 TEUR (Vorjahr: 5.361 TEUR). Im Berichtsjahr gab es keine Aufwendungen aus dem Verzicht von Forderungen gegenüber Tochterunternehmen (Vorjahr 23.951 TEUR). Des Weiteren sind Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 481 TEUR (Vorjahr: 590 TEUR) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für konzerninterne Umlagen in Höhe von 59.689 TEUR (Vorjahr: 50.796 TEUR), konzerninterne Lieferung von Computerhardware (1.821 TEUR; Vorjahr: 156 TEUR), die zu einem Großteil zum Weiterverkauf an Tochterunternehmen bestimmt sind. Der Einkauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen zum Weiterverkauf an Tochterunternehmen wurde im Vorjahr von der GRENKE Service GmbH übernommen.
Weiterhin sind Aufwendungen für den Erwerb eigener Aktien in Höhe von 112 TEUR (Vorjahr: - TEUR) sowie sonstige Aufwendungen in Höhe von 366 TEUR (Vorjahr: 173 TEUR) enthalten, davon 151 TEUR (Vorjahr: - TEUR) periodenfremd.
Von einer Aufgliederung einzelner Posten nach geografischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV wird abgesehen, da die Bepreisung länderunabhängig erfolgt und sich die Märkte nicht wesentlich vom Standpunkt der Organisation unterscheiden.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für konzerninterne Umlagen in Höhe von 5# Jahresabschluss Anhang
5.2 Mitarbeiter
Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 449 Arbeitnehmer (Vorjahr: 411) beschäftigt. Davon waren 109 Personen in Teilzeit und 340 Personen in Vollzeit beschäftigt.
5.3 Vorstand und dessen Bezüge
Vorstände der grenke AG waren im Berichtsjahr:
- Herr Moritz David Grenke, Baden-Baden, stellvertretender Vorsitzender (seit dem 30. April 2024)
- Herr Dr. Konstantin Nikolaus Maria Mettenheimer, Königstein (bis zum 30. April 2024), stellvertretender Vorsitzender, Rechtsanwalt
- Herr Dr. Martin Paal, Diplom-Kaufmann, Oberursel (Taunus) (seit dem 1. Juli 2024)
- Herr Norbert Freisleben, Unterschleißheim, Diplom-Ökonom und Certified Public Accountant (CPA), Geschäftsführer Karl Häge Verwaltungs GmbH, Langenau
- Herr Nils Kröber, Neuss, Rechtsanwalt, Geschäftsführer der DeaDia Ventures GmbH, Köln
- Frau Dr. Ljiljana Mitic, München, selbstständige Unternehmensberaterin
- Herr Manfred Piontke, Baden-Baden (seit dem 30. April 2024), Geschäftsführer der MPPM Manfred Piontke Portfolio Management GmbH
Die Vorstände vertreten die grenke AG gemeinsam mit einem weiteren Vorstand oder einem Prokuristen.
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im Berichtsjahr 2.283 TEUR (Vorjahr: 2.107 TEUR). An frühere Vorstandsmitglieder der grenke AG wurden im Jahr 2024 0 TEUR (Vorjahr: 744 TEUR) bezahlt. Für eine detaillierte Beschreibung des Vergütungssystems der Mitglieder des Vorstands wird auf den separat veröffentlichten Vergütungsbericht verwiesen.
Die Aufsichtsratsvergütung des Aufsichtsrats der grenke AG belief sich auf insgesamt TEUR 628 (Vorjahr: TEUR 619). Für eine detaillierte Beschreibung des Vergütungssystems der Mitglieder des Aufsichtsrats wird auf den separat veröffentlichten Vergütungsbericht verwiesen.
5.4 Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der grenke AG besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Im Geschäftsjahr 2024 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Mitglieder an:
- Herr Jens Rönnberg, Mainz, Vorsitzender, selbständiger Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Geschäftsleiter der Roennberg UG (haftungsbeschränkt), Mainz
- Herr Dr. Sebastian Hirsch, Sinzheim, Vorstandsvorsitzender
- Herr Gilles Christ, MBA, Wissembourg/Frankreich
- Frau Isabel Rösler, Diplom-Betriebswirtin (BA), Stuttgart (bis zum 31. Dezember 2024) und Steuerberater, Executive Chairman of the Boards of Directors der PMB Capital Limited, London, Vereinigtes Königreich
- Herr Dr. Martin Paal, Diplom-Kaufmann, Oberursel (Taunus) (seit dem 1. Juli 2024)
- Herr Norbert Freisleben, Unterschleißheim, Diplom-Ökonom und Certified Public Accountant (CPA), Geschäftsführer Karl Häge Verwaltungs GmbH, Langenau
- Herr Nils Kröber, Neuss, Rechtsanwalt, Geschäftsführer der DeaDia Ventures GmbH, Köln
- Frau Dr. Ljiljana Mitic, München, selbstständige Unternehmensberaterin
- Herr Manfred Piontke, Baden-Baden (seit dem 30. April 2024), Geschäftsführer der MPPM Manfred Piontke Portfolio Management GmbH
Die Amtszeit von Frau Dr. Ljiljana Mitic endet mit dem Ablauf der Hauptversammlung, die über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2028 entscheidet. Die Amtszeit von Herrn Moritz David Grenke endet mit dem Ablauf der Hauptversammlung, die über seine Entlastung für das Geschäftsjahr 2025 entscheidet. Die Amtszeiten von Herrn Jens Rönnberg, Herrn Norbert Freisleben und Herr Manfred Piontke enden mit dem Ablauf der Hauptversammlung, die über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2026 entscheidet. Die Amtszeit von Herrn Nils Kröber endet mit dem Ablauf der Hauptversammlung, die über seine Entlastung für das Geschäftsjahr 2027 entscheidet.
Herr Dr. Martin Paal ist Mitglied des Aufsichtsrats der grenke Bank AG.
Zudem sind die Mitarbeiter Frau Tanja Giner, Herr Michael Kimmig und Frau Brigitte Schnur Mitglied des Aufsichtsrats der grenke KGaA, Baden-Baden.
Herr Jens Rönnberg ist stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der grenke Bank AG, Baden-Baden. // Herr Norbert Freisleben ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der GANÉ AG, Aschaffenburg und Aufsichtsratsvorsitzender der GANÉ Investment AG, Frankfurt am Main. // Herr Moritz David Grenke ist Mitglied des Aufsichtsrats der grenke Bank AG, Baden-Baden. // Frau Dr. Ljiljana Mitic ist Non-Executive Director der Computacenter plc, London, Vereinigtes Königreich, und Vorsitzende des Aufsichtsrats der grenke Bank AG, Baden-Baden.
5.5 Angaben zu weiteren Aufsichtsratsmandaten und Beteiligungen
(Keine zusätzlichen Informationen im Quelltext.)
5.6 Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß §285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der grenke AG aufgeführt.
5.7 Zahl und Nennbetrag der Aktien je Gattung
Das Gezeichnete Kapital lautet auf Euro und setzt sich wie folgt zusammen:
| Nennbetrag je Stück | Anzahl Aktien | Rechnerischer Nennbetrag EUR | |
|---|---|---|---|
| Stückaktien | 1,00 | 46.495.573 | 46.495.573 |
| abzüglich stimmrechte/eigene Aktien | 1,00 | 2.317.695 | 2.317.695 |
| Stimmberechtigte Aktien | 1,00 | 44.177.878 | 44.177.878 |
5.8 Genehmigtes Kapital
Durch Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 3. Mai 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 2. Mai 2023 um bis zu 4.400 TEUR gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018). Das genehmigte Kapital beträgt nach der am 31. August 2020 durchgeführten Kapitalerhöhung zum Stichtag 2.218 TEUR.
5.9 Bedingtes Kapital
Durch Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2019 wurde der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 13. Mai 2024 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um insgesamt 4.500 TEUR zu erhöhen (Bedingtes Kapital). Das Gezeichnete Kapital lautet auf Euro und setzt sich wie folgt zusammen:
Das Gezeichnete Kapital lautet auf Euro und setzt sich wie folgt zusammen:
| Nennbetrag je Stück | Anzahl Aktien | Rechnerischer Nennbetrag EUR | |
|---|---|---|---|
| Stückaktien | 1,00 | 46.495.573 | 46.495.573 |
| abzüglich stimmrechte/eigene Aktien | 1,00 | 2.317.695 | 2.317.695 |
| Stimmberechtigte Aktien | 1,00 | 44.177.878 | 44.177.878 |
| Das Bedingte Kapital lautet auf Euro und setzt sich wie folgt zusammen: Nennbetrag lautende Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennwert von bis zu 500.000 TEUR auszugeben. Aus dem Bedingten Kapital wurden bislang keine Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen begeben. Im Übrigen wird auf Textziffer 3.19.2 Eigene Anteile verwiesen. |
5.10 Ermächtigung zum Erwerb eigener stimmberechtigter Aktien gemäß §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Durch die Hauptversammlung am 6. August 2020 wurde eine, bis zum 5. August 2025 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG geschaffen, die auf bis zu 5 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft begrenzt ist.
Am 21. November 2023 hat der Vorstand der grenke AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Genehmigung eines Aktienrückkaufprogrammes zu beantragen. Die Durchführung des Aktienrückkaufprogramms steht gemäß Art. 77, 78 CRR unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die erforderliche Zustimmung wurde am 29. Januar 2024 gewährt. Das Aktienrückkaufprogramm begann am 12. Februar 2024 und wurde am 30. September 2024 erfolgreich beendet. Die grenke AG hat insgesamt 2.317.695 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 23,92 EUR je Aktie zurückgekauft, was 4,98 Prozent des ausstehenden Kapitals entspricht.
5.11 Angaben zu Mitteilungen gemäß §§33 ABS. 1, 34 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)
Im Rahmen unserer Investor-Relations-Arbeit informieren wir umfassend über die Entwicklung im Unternehmen. grenke nutzt dabei zur Berichterstattung intensiv auch das Internet; unter https://www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/grenke-aktie/ werden die Stimmrechtsmitteilungen, die mitgeteilt worden sind, gemäß §§33 ff. Wertpapierhandelsgesetz publiziert.
Die Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG hat am 24. Dezember 2024 mit der grenke AG einen Entherrschungsvertrag unterzeichnet.
Die Grenke Beteiligung GmbH & Co. KG verpflichtet sich gegenüber der grenke AG, bei der Beschlussfassung über die in der Vereinbarung genannten Beschlussgegenstände, die Stimmrechte aus den ihr jetzt und in Zukunft insgesamt unmittelbar oder mittelbar gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnenden Aktien an der grenke AG stets nur insoweit auszuüben, dass die Zahl der von ihr abgegebenen Stimmen jeweils 3,5 % hinter der Anzahl der an der Hauptversammlung teilnehmenden und bei der jeweiligen Beschlussfassung stimmberechtigten Aktien der übrigen Aktionäre (unter Einbeziehung der Aktien der übrigen Aktionäre, für die die Briefwahlstimmen zugegangen sind) zurückbleibt (Höchststimmzahl).
Der nachfolgenden Tabelle können diese zum Bilanzstichtag mitgeteilten meldepflichtigen Beteiligungen entnommen werden. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die zuletzt zugegangene Mitteilung eines Meldepflichtigen.
| Mitteilungspflichtiger | Datum der Mitteilung | Schwelle | Art der Schwelle | Datum der Meldung | Beteiligung in % | Zurechnung Stimmrechte gemäß WpHG | Betrag der Beteiligung in EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Norman Rentrop | 05. April 2024 | 3% | Unterschreitung | 04. April 2024 | 2,86% | §§ 33, 34 | 1.328.781 |
| grenke AG¹ | 29. Juli 2024 | 3% | Überschreitung | 26. Juli 2024 | 3,01% | §§ 33, 34 | |
| GANÉ Investment-AG mit Teil- gesellschaftsvermögen | 11. September 2024 | 3% | Überschreitung | 06. September 2024 | 3,04% | §§ 33, 34 | 1.415.000 |
| GRENKE-Stiftung Verwaltungs GmbH, Baden-Baden, Deutschland² | 27. Dezember 2024 | 5% | Unterschreitung | 20. Dezember 2024 | 3,03% | §§ 33, 34 | 1.408.500 |
| Erwerb eigener Aktien (ohne Stimmrecht) im Rahmen des Aktienruckkaufprogramms |
¹ Die Mitteilungspflichtige fungiert als Treuhänderin für die unselbstständige (nicht-rechtsfähige) GRENKE-Stiftung, Baden-Baden.
² Die Mitteilungspflichtige fungiert als Treuhänderin für die unselbstständige (nicht-rechtsfähige) GRENKE-Stiftung, Baden-Baden.# Jahresabschluss Anhang
5.12 Mutterunternehmen
Die Gesellschaft erstellt als Mutterunternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach §315a HGB auf Basis der IFRS (International Financial Reporting Standards), wie sie in der EU anzuwenden sind. Der Konzernabschluss wird zum elektronischen Handelsregister eingereicht.
5.13 Erklärung nach §161 AktG
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der grenke AG haben für 2024 die nach §161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internet- seite der Gesellschaft zugänglich gemacht.
5.14 Verwendung des Ergebnisses
Der Vorstand wird der Hauptversammlung der grenke AG am 7. Mai 2025 für das Geschäfts- jahr 2024 eine Dividende in Höhe von 0,40 EUR je Aktie vorschlagen. Der Bilanzgewinn in Höhe von 141.061.911,33 EUR soll wie folgt verwendet werden:
| Konzernabschluss