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Grenke AG — Annual Report 2006
Mar 13, 2007
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Annual Report
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GESCHÄFTSBERICHT 2006
GRENKELEASING®

WICHTIGE KENNZAHLEN DES GRENKELEASING AG KONZERNS
| 2006 | Veränderung | 2005 | Einheit | |
|---|---|---|---|---|
| Neugeschäft* | 459.996 | 10 % | 419.048 | TEUR |
| Neugeschäft der Franchisepartner | 55.002 | 240 % | 16.188 | TEUR |
| Deckungsbeitrag 1 des Neugeschäfts** | 46.562 | -2 % | 47.448 | TEUR |
| Anzahl Neuverträge*** | 56.983 | 1 % | 56.450 | Stück |
| Anzahl Neuverträge ohne Projekte | 53.812 | 1 % | 53.445 | Stück |
| Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft | 61.696 | 2 % | 60.620 | TEUR |
| Schadensabwicklung | 15.148 | -6 % | 16.124 | TEUR |
| Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft | 15.228 | 11 % | 13.668 | TEUR |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 18.875 | 19 % | 15.871 | TEUR |
| Ergebnis aus der Verwertung | ||||
| (der den kalkulierten Restwert übersteigende Erlös) | 3.185 | -8 % | 3.449 | TEUR |
| Ergebnis aus Währungsumrechnung | -5 | -101 % | 440 | TEUR |
| Sonstige Erträge | 879 | 113 % | 412 | TEUR |
| Kosten Neuverträge | 12.564 | 1 % | 12.399 | TEUR |
| Kosten laufende Verträge | 4.236 | 10 % | 3.852 | TEUR |
| Projektkosten und Basiskosten des Vertriebs | 8.559 | 41 % | 6.068 | TEUR |
| Kosten Management | 9.837 | 20 % | 8.177 | TEUR |
| Sonstige Kosten | 1.448 | 36 % | 1.068 | TEUR |
| EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) | 48.066 | 3 % | 46.772 | TEUR |
| Sonstiges Zinsergebnis | -293 | 53 % | -626 | TEUR |
| Erträge aus der Marktbewertung | 44 | 111 % | -393 | TEUR |
| EBT (Periodengewinn vor Steuern) | 47.817 | 5 % | 45.753 | TEUR |
| Periodengewinn (Konzernergebnis nach IFRS) | 30.510 | 5 % | 29.027 | TEUR |
| Ergebnis je Aktie (nach IFRS) | 2,23 | 5 % | 2,13 | EUR |
| Dividende | 0,55*** | 0,50 | EUR | |
| Embedded Value des Vertragsportfolios | ||||
| (inkl. Eigenkapital vor Steuern) | 291 | 13 % | 257 | Mio. EUR |
| Embedded Value des Vertragsportfolios | ||||
| (inkl. Eigenkapital nach Steuern) | 257 | 14 % | 226 | Mio. EUR |
| Cost-Income-Ratio | 43,4 | 7 % | 40,6 | Prozent |
| Anteil der IT-Produkte am Leasingportfolio | 87 | 0 % | 87 | Prozent |
| Anteil Geschäftskunden am Leasingportfolio | 99 | 0 % | 99 | Prozent |
| Mittlerer Anschaffungswert*** | 8,1 | 9 % | 7,4 | TEUR |
| Mittlere Vertragslaufzeit*** | 46 | 0 % | 46 | Monate |
| Vermietvolumen*** | 1.365 | 14 % | 1.200 | Mio. EUR |
| Anzahl der laufenden Verträge*** | 185.413 | 11 % | 167.226 | Stück |
| Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter*** | 384 | 13 % | 339 | Personen |
- Anschaffungskosten neuer Leasingverträge und Forderungen (inkl. Währungsanpassung und Franchisepartner). ** inkl. Währungsanpassung und Franchisepartner. *** inkl. Franchisepartner. *** Dividende für das Geschäftsjahr 2006 wird der Hauptversammlung am 08.05.2007 vorgeschlagen. *** zu ursprünglichen Anschaffungswerten inkl. Mietkauf. *** auf Vollzeitbasis ohne Vorstand.
Die GRENKELEASING AG ist die Muttergesellschaft des GRENKELEASING AG Konzerns – nachfolgend GRENKELEASING genannt. Die im Geschäftsbericht veröffentlichten Zahlen und Aussagen beziehen sich immer auf den GRENKELEASING AG Konzern.
GRENKELEASING AG KONZERN GESCHÄFTSBERICHT 2006 GRENKELEASING® AKTIENGESELLSCHAFT
01 BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE
02 DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING
03 MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION
04 DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK
05 DIE GRENKELEASING AKTIE
06 ZAHLEN UND FAKTEN
INHALTSÜBERSICHT
| 01.0 | Brief des Vorstands an die Aktionäre | 8 |
|---|---|---|
| 02.1 | Konzernübersicht | 14 |
| 02.2 | Das Geschäftsmodell | 15 |
| 02.3 | Optimale Finanzierungskonzepte | 16 |
| 02.4 | Der Vorstand der GRENKELEASING AG | 18 |
| 02.5 | Transparenz in der Berichterstattung | 19 |
| 02.6 | Risikoklassen | 20 |
| 02.7 | Vom Vertrag zur Bilanz | 22 |
| 03.1 | Entwicklung des Leasingmarktes in Europa | 26 |
| 03.2 | Das Wettbewerbsumfeld | 28 |
| 03.3 | GRENKELEASING Standorte in Europa | 29 |
| 04.1 | Ereignisse im Geschäftsjahr 2006 | 32 |
| 04.2 | Historie der Konzernentwicklung | 33 |
| 04.3 | Expansion im In- und Ausland | 35 |
| 04.4 | Das GRENKELEASING Franchise-System | 36 |
| 04.5 | Aus- und Weiterbildung bei GRENKELEASING | 38 |
| 04.6 | Engagement für Kinder und Jugendliche | 39 |
| 04.7 | Das Schachspiel | 40 |
| 05.1 | Die GRENKELEASING Aktie im Börsenjahr 2006 | 44 |
| 05.2 | Investor Relations | 47 |
| 05.3 | Corporate Governance bei GRENKELEASING | 48 |
| Glossar | 54 | |
| 06.1 | Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 | 61 |
| 06.2 | Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006 | 72 |
| 06.3 | Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006 | 73 |
| 06.4 | Konzern-Kapitalflussrechnung für 2005 und 2006 | 74 |
| 06.5 | Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2006 | 76 |
| 06.6 | Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen | 78 |
| 06.7 | Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006 | 79 |
| 06.8 | Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers | 129 |
| 06.9 | Bericht des Aufsichtsrates | 130 |
04

Festspielhaus, Baden-Baden
05 01

STAMMSITZ BADEN-BADEN DIE SOMMERHAUPTSTADT EUROPAS
Baden-Baden ist Gründungsort und Hauptsitz der GRENKELEASING AG. Im Jahr 1978 verwirklichte Wolfgang Grenke seine große Idee: Leasing für IT-Mobilien. Als 27-jähriger Student der Wirtschaftswissenschaften und Mathematik in Karlsruhe startete er sein Unternehmen zunächst als Einzelfirma mit dem Fokus auf Small-Ticket-Leasing. Als Firmensitz fungierte damals sein Elternhaus in der Schwarzwaldstraße.
Das Unternehmen wuchs bis 1989 stetig weiter an, so dass die Anmietung zusätzlicher Büroräume in der Ooser Bahnhofstraße notwendig wurde. Die Folgejahre waren geprägt von einem rasanten Firmenwachstum. Bereits im darauffolgenden Jahr konnte in Berlin die Eröffnung der ersten Niederlassung gefeiert werden. 1992 wurde die Konzernzentrale in die Rheinstraße verlegt. Und ab 1997 firmiert das Unternehmen als Aktiengesellschaft. Logische Konsequenz war im Jahr 2000 der Börsengang der GRENKELEASING AG mit Erstnotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse. Drei Jahre später wurde die Aktie in den SDAX aufgenommen.
Ein erneuter Umzug in ein größeres Gebäude stand im Juli 2002 an. Der Sitz des Stammhauses der GRENKELEASING AG befindet sich seitdem im Baden-Badener Gewerbegebiet Oos-West. Die Straße, die zuvor wegen des benachbarten Sportflugplatzes „Flugstraße“ hieß, wurde kurzerhand von der Stadt umbenannt. Mit Bezug auf die Börsennotierung trägt sie seitdem den Namen „Neuer Markt“. Dieser Standort bietet optimale Bedingungen für die Anforderungen eines stetig wachsenden Konzerns.
06
Aufgrund des starken Wachstums und neu entstandener Unternehmensfunktionen, wie z.B. Aus- und Weiterbildung, wurde im Januar 2006 mit dem zweiten Bauabschnitt der Konzernzentrale begonnen, der eine Duplizierung des ersten Langbaus vorsieht. Insgesamt wird das Gebäude Raum für weitere 80 Arbeitsplätze bieten. Einige Mitarbeiter in Baden-Baden werden im Frühjahr 2007 in ihre neuen Büros einziehen können.
Die Stadt Baden-Baden stellt einen idealen Standort für das internationale Geschäft dar. Durch seine günstige Lage im Dreiländereck bietet der Kurort zahlreiche strategische Vorteile. Die relativ kleine Stadt mit nur 55.000 Einwohnern ist weltbekannt als Mineralheilbad, Medien- und Kunststadt sowie als internationale Festspielstadt.
Erste Spuren einer Siedlung finden sich bereits aus der Zeit um 10.000 v. Chr. Zu überregionaler Bedeutung kam der Ort vor allem mit den Römern, die die heißen Thermalquellen schätzten. Ende des 18. Jahrhunderts wird Baden-Baden als mondäner Kurort von vielen wohlhabenden Gästen aus ganz Europa entdeckt. Aus dieser Zeit stammen die Luxushotels, die Spielbank und das Kurhaus – das Wahrzeichen der Stadt.


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Inovpulle, Hagen-Baden
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENDPROFIL VON GRENKELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK DIE GRENKELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTEN

BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RUCKBLICK DIE GRENKELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTE
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr 2006 war ein gutes Jahr für die deutsche Wirtschaft. Dank der größeren Konsumfreude der Verbraucher und vor allem durch die gestiegenen Investitionen legte das Bruttoinlandsprodukt nach Schätzungen des ifo-Instituts zum Jahresende um 2,5 % zu – nach 0,9 % im Vorjahr. Seit sechs Jahren war der Anstieg nicht so hoch wie in diesem Jahr. Eine wesentliche Ursache dafür liegt in der boomenden Weltwirtschaft. Auch im Euroraum zeigte das Wirtschaftswachstum eine starke Beschleunigung. Es wird für 2006 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 2,7 % gerechnet, nach 1,4 % im Vorjahr. Dieses deutliche Wachstum wird in zunehmendem Maße von einer gesteigerten Binnennachfrage getragen.
Eine erfreuliche Entwicklung konnten auch die Märkte für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) verbuchen, die in Europa im Jahr 2005 um 4,1 % wuchsen. Für 2006 prognostiziert das European Information Technology Observatory (EITO) ein nach wie vor dynamisches Wachstum der ITK-Märkte von 3,1 % und für 2007 von 2,9 %. Die GRENKELEASING AG ist folglich mit ihrem Kerngeschäft in einem Markt aktiv, der auch weiterhin sehr gute Wachstumschancen aufweist.
Das Wachstum der europäischen Leasinginvestitionen in Ausrüstungsgüter hat sich 2006 weiter beschleunigt. Der Verband Leaseurope rechnet für 2006 mit einem Neugeschäft von über 271 Mrd. EUR. Eher verhalten war das Neugeschäft im deutschen Markt für Mobilien-Leasing. Es stieg nach aktuellen Auswertungen des Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen (BDL) um nur 3,5 % – gegenüber 6,3 % im Vorjahr. Die Leasinggesellschaften haben nach Angaben des ifo-Instituts im Neugeschäft mit Mobilien im vergangenen Jahr zwar wieder ein Plus erreicht, dieses dürfte jedoch geringer ausfallen als der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen. Ein Grund hierfür ist sicherlich die allgemeine Diskussion der Einbeziehung von Zinsen, Pacht und Leasingraten in die Bemessungsgrundlage im Rahmen der Unternehmenssteuerreform.
Die GRENKELEASING Gruppe hat das Geschäftsjahr 2006 entsprechend den Erwartungen mit einem Wachstum in Höhe von 9,8 % abgeschlossen. Dies entspricht in absoluten Zahlen einem Neugeschäftsvolumen von 460 Mio. EUR im Vergleich zu 419 Mio. EUR im Jahr zuvor.
Einen erneuten Aufschwung konnte die Gruppe im Ausland mit einer dynamischen Geschäftsentwicklung und einem Wachstum von 18,3 % verzeichnen. Der Anteil des Auslandsgeschäfts am gesamten Neugeschäft betrug im Berichtsjahr 35,5 % gegenüber 32,9 % im Vorjahr. Die französische Tochtergesellschaft
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RUCKBLICK DIE GRENKELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTE
erreichte ein Plus von 18,4 %, in der Schweiz legte das Geschäft um 8,5 % zu. Das von Franchisepartnern generierte Neugeschäft stieg um 240 % auf 55 Mio. EUR, nach einem Volumen von 16,2 Mio. EUR in 2005.
Die Marge des Neugeschäfts (Deckungsbeitrag 1 zu Anschaffungswerten) – eine wichtige Kennzahl für die Rentabilität des Neugeschäfts – hat 2006 wieder unsere Zielmarge von 10 % überschritten. Sie lag im Berichtsjahr bei 46,6 Mio. EUR, nachdem im Jahr 2005 47,4 Mio. EUR erreicht wurden. Der Deckungsbeitrag 2 hat in 2006 einen Wert von 60,6 Mio. EUR erreicht und liegt im 4. Quartal mit 16,9 Mio. EUR deutlich höher als in den Vorquartalen.
Die Cost-Income-Ratio, eine Kennzahl, die das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag abbildet, ist 2006 höher als im Vorjahr und liegt bei 43,4 % gegenüber 40,6 % in 2005. Grund dafür ist, dass wir im Zuge unserer Expansionsbestrebungen vermehrt in zusätzliches Personal investiert haben, was zu einer überdurchschnittlichen Erhöhung der Personalkosten geführt hat und sich künftig in steigendem Neugeschäft und höheren Erträgen niederschlagen wird.
In der Gruppe wurden im Berichtsjahr 111.987 Leasinganfragen (davon im Ausland 47.337) gestellt und 56.983 Verträge (davon im Ausland 21.705) mit einem Durchschnittswert von 8.073 EUR abgeschlossen. Der Vorjahresdurchschnitt lag bei 7.427 EUR.
Der Periodengewinn vor Steuern (EBT) stieg von 45,8 Mio. EUR im Jahr 2005 auf 47,8 Mio. EUR im Berichtsjahr, was einem Zuwachs von 5 % entspricht.
Der Gewinn nach Steuern hat sich im Berichtszeitraum um 5 % auf 30,5 Mio. EUR (2005: 29 Mio. EUR) erhöht. Daraus ergibt sich ein Gewinn pro Aktie von 2,23 EUR (2005: 2,13 EUR).
Die im Berichtsjahr kontinuierlich gestiegenen Zinsen haben unser Ergebniswachstum in 2006 deutlich abgeschwächt, was in der Ergebnisrechnung bei der Position „Zinsaufwand“ ersichtlich wird. Zusammen mit den aus der Expansion resultierenden Kosten führt dies zu einer nachlassenden Ergebnisdynamik im Geschäftsjahr 2006.
GRENKELEASING ist inzwischen in 16 europäischen Ländern tätig. In Deutschland ist GRENKELEASING in 20 Städten vertreten und im europäischen Ausland an 23 Standorten präsent. Mit unserem im Jahr 2003 eingeführten Franchise-System decken wir heute geografisch die Märkte in Großbritannien, Polen, Norwegen sowie seit 2006 auch in Ungarn ab. Derzeit bereiten wir, entsprechend unserem Franchise-Konzept, die Expansion nach Rumänien vor.
Im Rahmen unseres Franchise-Systems haben wir im Februar 2006 den Vertrag mit einem Franchisepartner in Ungarn unterschrieben. Im August 2006 konnte GRENKELEASING mit Kazenmaier, einem in
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Südwestdeutschland führenden Fahrzeugleasing-Unternehmen, das Franchise-System weiter ausbauen.
Eine wichtige Säule unseres Erfolges besteht in unserem Qualitätsmanagement. In Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich sind wir nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Hierfür beauftragen wir eine externe Prüfungsgesellschaft, die jährlich ein Audit durchführt. Im September 2006 wurde uns zum wiederholten Mal bestätigt, dass wir in vorbildlicher Weise für Rahmenbedingungen sorgen, unter denen kompetente und motivierte Mitarbeiter mit einem hohen Maß an Servicequalität die Kunden und Geschäftspartner zufrieden stellen.
Die Anzahl der Mitarbeiter ist von 339 im Jahr 2005 auf 384 gestiegen. 54 Mitarbeiter sind in den Franchise-Gesellschaften beschäftigt. GRENKELEASING kooperiert seit 2004 mit der Berufsakademie in Lörrach, an der zurzeit 12 Studenten ein berufsbegleitendes Studium in den Fachrichtungen „International Business Management“ und „Wirtschaftsinformatik“ absolvieren. Seit 2005 bilden wir zudem Bürokaufleute aus. Insgesamt arbeiten zurzeit 16 Auszubildende bei uns. Darüber hinaus wird GRENKELEASING ab 2007 den neuen Ausbildungsberuf „Kauffrau/-mann für Dialogmarketing“ anbieten.
GRENKELEASING unterzog sich 2003 erstmalig dem Ratingverfahren von Standard & Poor’s. Nach detaillierter Analyse unseres Geschäftsmodells bestätigte die Rating-Agentur im Oktober 2006 erneut unser Emittentenrating von A-2 für kurzfristige und BBB+ für langfristige Verbindlichkeiten mit stabilem Ausblick.
Im Juli des Berichtsjahres konnten wir durch die Platzierung eines ABS-Bonds in Höhe von 250 Mio. EUR unsere Refinanzierungsbasis entscheidend erweitern. Durch diesen strategisch wichtigen Schritt verschaffen wir uns Zugang zu einem sehr liquiden und stabilen Refinanzierungsmarkt und haben damit die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.
Der Kurs der GRENKELEASING Aktie sank von 48,30 EUR am 30.12.2005 auf 36,06 EUR am 29.12.2006, was einem Rückgang von 25 % entspricht. Die Kursentwicklung der GRENKELEASING-Aktie im Jahr 2006 war durch die Neugeschäftsentwicklung des deutschen Marktes im 3. Quartal 2006 belastet. Das verhaltene Neugeschäft entsprach der Entwicklung der gesamten Leasingbranche im 3. Quartal, welche durch die allgemeine Diskussion zur Unternehmensbesteuerung beeinträchtigt wurde.
Mit den im Berichtsjahr ergriffenen strategischen Maßnahmen und der erfolgreichen Einführung neuer Produkte haben wir die richtigen Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg durch beständiges und rentables Wachstum sowie die Wertsteigerung des Konzerns geschaffen.
Wolfgang Grenke Vorstandsvorsitzender

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Ponts Couverts, Straßburg
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STANDORT STRAßBURG VILLE EN MOUVEMENT
Nur 60 km entfernt von Baden-Baden, dem Hauptsitz des GRENKELEASING Konzerns, begann 1999 die Erfolgsgeschichte von GRENKELEASING auf dem französischen Markt.
Die Aktivitäten in Frankreich hatten zuvor mit dem Aufbau eines Cross-Border-Geschäfts von Baden-Baden aus begonnen. Im Herbst 1999 fiel der Startschuss für die erste Niederlassung Frankreichs in Schiltigheim/Straßburg mit zunächst vier Mitarbeitern. Der Aufbau des Geschäfts und die Übertragung des deutschen Geschäftsmodells auf den französischen Markt brachten einige zusätzliche Herausforderungen mit sich. Doch die französischen Fachhandelspartner waren bald von den schnellen Reaktionszeiten und der persönlichen Betreuung bei der GRENKE LOCATION SAS überzeugt. Mittlerweile zählt der Standort Schiltigheim 27 Mitarbeiter und ist das Stammhaus für sechs weitere französische Niederlassungen in Aix-en-Provence, Lyon, Nantes, Paris I und II sowie Toulouse.
Die aktuell 31.200 laufenden Leasingverträge und ein 18%iges Wachstum im Berichtsjahr dokumentieren den Erfolg der GRENKE LOCATION SAS auf dem französischen Markt. Dieser soll ab 2007 u.a. durch den Start des Direktgeschäfts mit Endkunden weiter ausgebaut werden.
Straßburg ist nicht nur der Ausgangspunkt für das erfolgreiche Geschäft in Frankreich, die Stadt ist kulturell äußerst vielseitig und besitzt eine Historie, die bis ins 1. Jahrhundert zurückreicht. Straßburg ist u.a. Sitz verschiedener europäischer Institutionen wie des Europäischen Parlaments, des Europarates und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.

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KONZERNÜBERSICHT
| GRENKELEASING AG | ||
|---|---|---|
| Stammhaus Baden-Baden (Deutschland) | ||
| WEBLEASE NETBUSINESS AG | Standorte | |
| Baden-Baden (Deutschland) | Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Memmingen, Mönchengladbach, München, Nürnberg, Rostock, Stuttgart | |
| GLG Grenke-Leasing GmbH | ||
| Baden-Baden (Deutschland) | ||
| Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA | ||
| Baden-Baden (Deutschland) | ||
| GRENKE LEASE SPRL | Grenkefinance N.V. | |
| Brüssel (Belgien) | Vianen (Niederlande) | |
| GRENKELEASING ApS | GRENKELEASING AG | |
| Herlev (Dänemark) | Wien (Österreich) | |
| GRENKE LOCATION SAS | GRENKELEASING AB | |
| Schiltigheim (Frankreich) | Stockholm (Schweden) | |
| Standorte | GRENKELEASING AG | |
| Aix-en-Provence, Lyon, Nantes, Paris I, Paris II (Intramuros), Toulouse | Zürich (Schweiz) | |
| GRENKE LIMITED | Standorte | |
| GRENKE FINANCE Plc. | Lausanne, Basel | |
| Dublin (Irland) | GRENKE ALQUILER S.A. | |
| GRENKE Locazione S.r.l. | Barcelona (Spanien) | |
| GRENKE LEASING S.r.l. | ||
| Mailand (Italien) | GRENKELEASING s.r.o. | |
| Prag (Tschechien) |
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DAS GESCHÄFTSMODELL
GRENKELEASING verfügt über Eigenkapital in Höhe von 201,7 Mio. EUR sowie über 185.413* laufende Leasingverträge. Damit zählt das Unternehmen heute zu den größten deutschen Mobilien-Leasinggesellschaften. Wir sind hersteller- und bankenunabhängig und Marktführer im Small-Ticket-IT-Leasing sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz. Deutschland, Frankreich und die Schweiz sind unsere wichtigsten Absatzmärkte.
Die Kernkompetenzen von GRENKELEASING liegen in der standardisierten und kosteneffektiven Leasing-Logistik, dem optimierten Risikomanagement sowie der Verwertung von Leasingrückläufern über die eigene Online-Verwertungsplattform „Asset-Broker".
Sämtliche Leasingverträge des Konzerns werden zentral in unserem Stammhaus in Baden-Baden verwaltet. Der Abschluss von mehr als 60 % aller Verträge über unser Online-Tool – in Deutschland liegt der Anteil sogar bei über 75 % – bewirkt eine enorme zusätzliche Kosten- und Zeitersparnis sowohl für GRENKELEASING als auch für die Fachhandelspartner.
Funktionale Verbesserungen ermöglichen uns die Absicherung gegen zusätzliche Risiken. So gewährleistet unser optimiertes Risikomanagement die Minimierung aller auftretenden Risiken im Unternehmen. Unser inhouse entwickeltes und ständig optimiertes IT-basiertes Scoring-Verfahren sorgt für kalkulierbare Ausfallquoten. Ein diversifiziertes Leasingnehmer-Portfolio mindert das Risiko der Abhängigkeit von Kunden, Händlern und Herstellern. Darüber hinaus verfügt der Konzern über eine günstige und gesicherte Refinanzierung durch die Nutzung verschiedener Finanzierungsalternativen.
Der Erfolg dieser Maßnahmen spiegelt sich wider im Rating der Agentur Standard & Poor's: Im Oktober 2006 wurde wiederum das positive Rating von BBB+ für langfristige Verbindlichkeiten und A-2 für kurzfristige Verbindlichkeiten mit stabilem Ausblick bestätigt.
Der dezentrale Vertrieb erfolgt in erster Linie über 7.400 Fachhandelspartner in Deutschland sowie 4.500 Partner im europäischen Ausland. Die relevanten Points of Sale werden durch unsere strategischen Partnerschaften mit namhaften Herstellern und Distributoren, den wachsenden Bereich des Direktgeschäfts mit Endkunden sowie die Internet-Leasingplattform www.weblease-europe.com, die auch Leasingmodule für e-commerce-Shops anbietet, abgedeckt.
Das Business-Modell von GRENKELEASING bietet sowohl unseren Fachhandelspartnern als auch den Endkunden vielfältige Vorteile. Der Fachhandel profitiert von Vertrags- und Zahlungszusagen i.d.R. binnen weniger als zehn Minuten, der individuellen Betreuung vor Ort und der schnellen und einfachen Abwicklung der Leasingverträge über unser kostenloses Online-Leasing-Tool. Endkunden haben u.a. den Vorteil einer geringen Liquiditätsbelastung und der Finanzierung von Produkten ab einem Netto-Anschaffungswert von 500 EUR. Dank der Austausch-Option während der Vertragslaufzeit sind unsere Kunden zudem immer auf dem neuesten technischen Stand.
Über unser Internet-Portal „Asset-Broker" sind wir heute in der Lage, in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz gebrauchte Leasinggegenstände kostengünstig, schnell und zu attraktiven Preisen zu vermarkten. Auch unsere Fachhandelspartner profitieren von diesem Portal, das sie zum Vertrieb der eigenen Vorführ- oder Gebrauchtgeräte nutzen.
Die Wettbewerbsvorteile des GRENKELEASING Konzerns liegen in der schnellen und einfachen Abwicklung sowie der persönlichen Betreuung durch kompetente Vertriebsmitarbeiter.
- inkl. Franchisepartner
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OPTIMALE FINANZIERUNGSKONZEPTE
GRENKELEASING bietet seinen Fachhandelspartnern und Kunden ein breites Dienstleistungsangebot, das den Kundenwünschen entspricht, den Marktgegebenheiten optimal angepasst ist und weit über den klassischen Leasingvertrag hinausgeht. Das Unternehmen entwickelte bereits frühzeitig Konzepte, die nicht nur durch die innovative Weiterentwicklung der Leasingidee überzeugen, sondern auch technisch und organisatorisch ausgereift sind.
Der CLASSIC lease-Vertrag bildet die Grundlage unseres Angebots und enthält, wie alle unsere Leasingverträge, eine Austausch-Option. Bereits während der Vertragslaufzeit kann der Kunde Leasingobjekte austauschen und ist so technologisch stets auf dem neuesten Stand – bei gleich bleibender Leasingrate, vorausgesetzt der Vertragswert bewegt sich innerhalb eines bestimmten finanziellen Rahmens. Eine Alternative zu CLASSIC lease ist das Flex PLUS-Leasing, bei dem Zinsen und Gebühren erst am Ende der Vertragslaufzeit anfallen. Im Idealfall zahlt der Kunde bei entsprechendem Verwertungserlös keine Finanzierungskosten.
Darüber hinaus bietet GRENKELEASING verschiedene Vertragsvarianten für Miete und Untermiete sowie für Mietkauf an. Die Mietverträge D.A.S. basic und D.A.S. vario eignen sich für Objekte mit Zählwerken wie z.B. Kopierer, Drucker und Faxgeräte. Hierbei wird nach Seiten-Klick-Preisen abgerechnet, d.h. der Kunde zahlt nur seinen tatsächlichen Verbrauch an dem gemieteten Gerät. Beim Untermietvertrag D.A.S. direct tritt der Fachhändler gegenüber dem Kunden als Vermieter auf und bietet Betreuung und Finanzierungsberatung aus einer Hand. Mit den D.A.S. Mietprodukten erweitert der Fachhändler das Finanzierungsangebot für seine Kunden und diese profitieren durch vereinfachte Abwicklung und Optimierung ihres Druckkostenmanagements. Unser umfangreiches Produktportfolio wird im Rahmen unseres Direktgeschäfts mit mittelständischen Kunden optimal ergänzt durch den DISPO-Rahmenvertrag.
Dieser ist besonders für Kunden mit kurzfristig wiederkehrendem Investitionsbedarf geeignet, denn sie profitieren innerhalb des vorab vereinbarten Dispositionsrahmens von günstigen Konditionen. In Verbindung mit diesem DISPO-Rahmenvertrag erhält der Kunde zusätzlich eine aktive Unterstützung im Bestands- und Kostenmanagement seiner IT-Infrastruktur durch unsere IT Asset-Management Software. Sie bietet dem Kunden die Möglichkeit, seine gesamte technische Büroausstattung zu verwalten und zu optimieren.
Eine unserer herausragenden Stärken liegt in der kostengünstigen und schnellen Abwicklung einer großen Anzahl von Finanzierungsverträgen. Seit Januar 2006 nutzen wir diese Kompetenz auch für das Angebot neuer Produkte über unsere Franchisepartner. GRENKEFACTORING bietet Partnern und Endkunden von GRENKELEASING den Ankauf von Forderungen an. Die Aktivitäten unseres Partners Kazenmaier konzentrieren sich auf dienstleistungsorientiertes Leasing für Kraftfahrzeuge. Mehr dazu finden Sie im Kapitel „Das GRENKELEASING Franchise-System“ auf Seite 36.
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Mittels Online-Leasing ermöglichen wir unseren Fachhandelspartnern eine besonders schnelle und einfache Abwicklung von Leasinggeschäften. 2006 wurde es unter dem Namen „GFS.net“ (GRENKE FINANCE SOLUTIONS) neu aufgelegt. Die Software wurde noch übersichtlicher und anwenderfreundlicher gestaltet und findet großen Anklang bei unseren Händlern. Auch unseren Endkunden stellen wir seit Ende des Jahres ein eigens entwickeltes Online-Tool zur Verfügung, mit dem sie jederzeit Einblick in ihre hinterlegten Daten und Leasingverträge erhalten.
Die Kundenbedürfnisse, Marktgegebenheiten und Gesetzesvorgaben der verschiedenen Länder, in denen GRENKELEASING tätig ist, erfordern natürlich stets eine Anpassung der Produktpalette an die landesspezifischen Besonderheiten. Unser starkes Wachstum im europäischen Ausland unterstreicht eindrucksvoll, dass uns diese Optimierung zur Zufriedenheit unserer Kunden und Fachhandelspartner außerhalb Deutschlands gelingt.
Die Struktur des Leasingportfolios in 2006
Anteil der IT-Produkte am Leasingportfolio (auf der Basis des Neugeschäfts): 87,0 %.
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DER VORSTAND DER GRENKELEASING AG





Wolfgang Grenke Vorstandsvorsitzender 55 Jahre
Strategie, Unternehmensentwicklung, Internal Audit
Dr. Uwe Hack 44 Jahre
Investor Relations, Treasury, Controlling
Mark Kindermann 45 Jahre
Accounting, Qualitätsmanagement, Human Resources, Legal, Verwaltung
Thomas Konprecht Stellvertretender Vorstandsvorsitzender 47 Jahre
Marketing, Vertrieb, Management Services
Michael Kostrewa 38 Jahre
Informationstechnologie, e-Business
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TRANSPARENZ IN DER BERICHTERSTATTUNG
Besonderheiten in der Rechnungslegung bei GRENKELEASING
Die Rechnungslegung des GRENKELEASING Konzerns weist einige spezielle Merkmale auf. Diese ergeben sich aus der Rechtsnatur und dem Wesen eines Leasingvertrages sowie aus einem konzerneigenen Verfahren, liquide Mittel zur Vorfinanzierung einzusetzen. Daher veröffentlichen wir freiwillig zusätzliche Informationen, die zu einer höheren Transparenz in der Berichterstattung für den Anleger führen.
Embedded Value
Im Gegensatz zum Handelsgeschäft entstehen die Erträge aus einem neuen Leasingvertrag nicht beim Abschluss, sondern erst während der Laufzeit. Somit liegt der weitaus größere Teil des Gewinns in der Zukunft.
Ähnlich wie bei Betrachtungen in der Versicherungswirtschaft bestimmen wir den überschlägigen Gegenwartswert der künftigen Überschüsse aus dem heutigen Vertragsbestand (Embedded Value des Vertragsportfolios) und veröffentlichen ihn in unseren Kennzahlen.
Den künftigen Erträgen stellen wir dabei Aufwendungen gegenüber, die wir auf der Grundlage heutiger Kostenansätze schätzen.
Dies ist natürlich nur eine grobe Prognose, die jedoch unsere Zahlen transparenter macht und eine genauere Beurteilung darüber zulässt, ob Investitionen in das Neugeschäft sinnvoll waren oder nicht.
Der Embedded Value des Vertragsbestands betrug zum 31. Dezember 2006 89 Mio. EUR. Addiert man das Eigenkapital von 202 Mio. EUR hinzu, ergibt sich ohne Steuern ein Gesamtwert von 291 Mio. EUR. Nach Steuern ergibt sich zum 31. Dezember 2006 ein Gesamtwert von 257 Mio. EUR.
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RISIKOKLASSEN
Eine wesentliche Kernkompetenz von GRENKELEASING besteht in der Fähigkeit, Ausfallrisiken zu messen und angemessen in seiner Preispolitik zu berücksichtigen. Um das Ergebnis einer solchen Politik transparent zu machen, wurden Risikoklassen gebildet und ein „Deckungsbeitrag 1 nach Schadensabwicklung" bestimmt, der Aufschluss über die Relation zwischen der Marge der Verträge und dem Risiko gibt. Dabei wird Risiko als Funktion von Score, Vertragslaufzeit und Verwertungsmöglichkeit definiert.
Da sich der tatsächliche Ausfall erst gegen Ende der Vertragslaufzeit exakt bestimmen lässt, wird bei laufenden Verträgen das noch ungewisse Restrisiko anhand historischer Risikokurven geschätzt. Naturgemäß wird diese Schätzung immer genauer, je älter das Portfolio bzw. je kürzer die Restlaufzeit ist.
Werden Leasingverträge aufgrund von Zahlungsrückständen gekündigt, so entsteht eine Kündigungsforderung (Schadensersatzforderung) gegenüber dem Leasingnehmer. Die Berechnungen gehen von einer durchschnittlichen Realisationsquote für diese Forderung aus. Ebenso werden durchschnittliche Restlaufzeiten für die jeweiligen Portfolios unterstellt. Dadurch lassen sich Ungenauigkeiten nicht vermeiden. Sie sollten aber die Aussagefähigkeit des Ergebnisses nicht wesentlich beeinflussen.
Die Tabelle zeigt, dass die besten wirtschaftlichen Erfolge bei mittleren Risiken zu erzielen sind. Bei sehr guten Risiken besteht Druck auf die Marge. Bei schlechten Risiken belastet der Ausfall.
Wichtig für das Verständnis ist, dass sich auch bei leicht negativem „DB1* nach Schaden" i.d.R. ein positiver DB2 ergibt, da die zusätzlichen Erträge aus Sachversicherung und Verwertung die laufenden Kosten der Vertragsverwaltung deutlich übersteigen.
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE
DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING
MARKT- UND WETTBEWERBGSITUATION
DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK
DIE GRENKELEASING AKTIE
GLOSSAR
ZAHLEN UND FAKTEN
| Risikoklassen (Angaben in EUR) | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Klasse 1 | Anschaffungskosten | 72.453.823 | 97.023.937 | 104.515.781 | 126.708.580 | 156.236.768 |
| Schadens-Prognose | 1.994.482 | 3.162.029 | 3.503.767 | 3.770.584 | 5.280.871 | |
| DB1* nach Schaden | 6,0 % | 6,1 % | 5,8 % | 6,1 % | 4,9 % | |
| Klasse 2 | Anschaffungskosten | 59.043.477 | 74.270.343 | 92.435.888 | 113.922.397 | 130.113.681 |
| Schadens-Prognose | 1.954.333 | 3.366.077 | 3.901.942 | 3.980.320 | 4.813.187 | |
| DB1* nach Schaden | 7,5 % | 7,3 % | 7,8 % | 7,9 % | 6,6 % | |
| Klasse 3 | Anschaffungskosten | 46.859.252 | 55.041.326 | 62.606.845 | 89.440.278 | 93.147.386 |
| Schadens-Prognose | 2.565.039 | 3.184.109 | 3.308.384 | 4.973.651 | 4.639.586 | |
| DB1* nach Schaden | 6,0 % | 5,8 % | 6,9 % | 6,8 % | 6,6 % | |
| Klasse 4 | Anschaffungskosten | 49.835.184 | 48.028.936 | 58.635.191 | 57.601.730 | 54.938.664 |
| Schadens-Prognose | 3.705.402 | 4.339.953 | 5.817.829 | 5.520.105 | 6.032.075 | |
| DB1* nach Schaden | 3,8 % | 2,9 % | 2,1 % | 2,9 % | 0,8 % | |
| Klasse 5 | Anschaffungskosten | 49.848.385 | 34.939.909 | 45.053.526 | 31.375.206 | 25.559.369 |
| Schadens-Prognose | 5.499.949 | 4.327.227 | 5.837.792 | 4.039.220 | 3.058.890 | |
| DB1* nach Schaden | -2,0 % | -2,1 % | -2,8 % | -1,4 % | 0,1 % |
*DB1 = Deckungsbeitrag 1
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VOM VERTRAG ZUR BILANZ
Die wirtschaftlichen Ergebnisse der verschiedenen Vertragsformen von GRENKELEASING werden nach IFRS in der Bilanz trotz der Unterschiede ähnlich dargestellt. Anders als bei der deutschen Rechnungslegung werden die von GRENKELEASING geschlossenen Leasingverträge nach IFRS wie Darlehensverträge behandelt.
Rechnerische Grundlage (100 %) eines jeden Leasingvertrages sind die Anschaffungskosten des neu erworbenen Leasinggegenstands: der Kaufpreis ohne Mehrwertsteuer, den GRENKELEASING für die Anschaffung des Leasinggegenstands – sei es ein PC, Kopierer oder eine Telefonanlage – an den Händler zahlt.
In manchen Fällen erhält der vermittelnde Händler auf diese Anschaffungskosten eine Provision. Im Mittelwert betrug diese Provision 2006 1,71 % der Anschaffungskosten.
Der Abschluss eines Leasingvertrages verursacht direkt zurechenbare Kosten – z. B. für die vorstehend genannte Provision, für die Beschaffung von Informationen über eine Wirtschaftsauskunftei oder für die Einrichtung des Leasingvertrages – die aktiviert werden. Andererseits erhalten wir auch Bearbeitungsgebühren für die Einrichtung des Leasingvertrages oder Mietsonderzahlungen. Rechnet man zu den Anschaffungskosten die bei Vertragsabschluss anfallenden, direkt zurechenbaren Kosten hinzu und zieht hiervon alle zu Beginn der Vertragslaufzeit erhaltenen Kundenzahlungen ab, so ergibt sich – wirtschaftlich betrachtet – die Nettoinvestition (Einbuchung neuer Leasingforderungen) in den Leasingvertrag. Im Durchschnitt des Jahres 2006 betrug die Nettoinvestition 105,3 % der Anschaffungskosten. Die bereinigte Differenz zu den Anschaffungskosten ergibt das Ergebnis des Neugeschäfts.
Da nach IFRS unsere Leasingverträge wie Darlehensverträge bilanziert werden und der daraus resultierende Ertrag als Zinsertrag über die Laufzeit zu verteilen ist, entspricht die Nettoinvestition den Forderungen gegen den Leasingnehmer (Leasingforderungen) zu Beginn der Vertragslaufzeit. Die vom Leasingnehmer während der Laufzeit des Vertrages erhaltenen Leasingraten müssen wir in Zins (Erträge aus der Verzinsung der Leasingforderungen) und Tilgung zerlegen. Dabei ist zu beachten, dass einerseits der Zinssatz konstant bleibt und andererseits die Tilgung die Leasingforderungen Quartal für Quartal so reduziert, dass bei Vertragsende der wirtschaftliche Wert (kalkulierter Verwertungserlös) des Leasinggegenstands als Restwert übrig, d.h. ungetilgt, bleibt.
Für die Finanzierung des Leasinggeschäfts nutzt GRENKELEASING diverse Finanzierungsinstrumente – u.a. drei ABCP-Programme, einen ABS-Bond, Unternehmensanleihen und Schuldscheindarlehen. In der Bilanz werden diese unter Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung zusammengefasst, die sich daraus ergebenden Zinsen unter Aufwendungen aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen. Als Saldo aus Zinsertrag und Zinsaufwendungen ergibt sich das Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft.
Kommt ein Leasingnehmer mit mehr als zwei aufeinander folgenden Leasingraten in Rückstand, wird der Leasingvertrag gekündigt und der konkrete Schaden eingefordert. Diese Schadensforderung wird sogleich mittels pauschalierter Einzelbewertung auf der Basis des „percentage-of-receivables approach“ (statistisch ermittelter Prozentsatz der Zahlungszuflüsse aus einzelnen Schadensklassen) abgewertet. Zusammen mit zusätzlichen konkreten Forderungsausbuchungen ergibt sich die Schadensabwicklung (Aufwand aus Schadensfällen).
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Nutzt der Leasingnehmer unseren Versicherungsservice – per 31. Dezember 2006 haben sich dazu 62,8 % unserer Leasingnehmer entschlossen – so vertreten wir die Interessen der Kunden bzw. Leasingnehmer als Service-Provider. Dafür erhalten wir eine Provision, die wir als Erlöse aus dem Versicherungsgeschäft vereinnahmen, der der zugehörige Aufwand aus dem Versicherungsgeschäft gegenüberzustellen ist. Der Saldo ist dann das Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft.
Bei Vertragsende kann der Leasingnehmer den Leasingvertrag verlängern. In diesem Fall erzielen wir Erlöse aus Nachmieten. In dieser Zeit wird der Leasinggegenstand jeweils zum Quartalsende zum Marktwert bewertet. Der Leasingnehmer kann den Leasinggegenstand auch an uns zurückgeben. In beiden Fällen werden die Leasinggegenstände unter Zur Verwertung bestimmte Leasinggegenstände zu Marktpreisen in der Bilanz ausgewiesen und im Zeitverlauf abgeschrieben (Abschreibung auf Leasinggegenstände in Verwertung). Werden diese Gegenstände nun verwertet, so können sich daraus Buchgewinne/-verluste aus dem Abgang von Leasinggegenständen in Verwertung ergeben. Alle diese Aufwands- und Ertragspositionen zusammen ergeben das Verwertungsmehr-/–minderergebnis.
Neben den direkt zurechenbaren Kosten bei Vertragsabschluss entstehen weitere Kosten für Marketing/Werbung/Projekte, für die laufende Vertragsverwaltung und das Management. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind diese Kosten in Personalkosten, Betriebskosten etc. gegliedert.
Mit dem nachfolgenden Überblick über die zeitliche Auswirkung dieser Positionen auf die Gewinn- und Verlustrechnung (in % der Anschaffungskosten) kann zudem abgeschätzt werden, welcher Gewinnanteil pro Leasingvertrag in der Zukunft anfällt. Für das Neugeschäft weisen wir den erwarteten Ertrag in den Kennziffern zum Deckungsbeitrag (DB1 und DB2) aus. Den erwarteten zukünftigen Gewinn aus den laufenden Leasingverträgen berechnen wir zum Ende eines jeden Quartals für den gesamten Vertragsbestand und veröffentlichen ihn – nach Abzug von kalkulierten Steuern – als Embedded Value des Vertragsportfolios.
| Quartale | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | Summe in % * | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft | 0,71 | 2,10 | 2,01 | 1,92 | 1,82 | 1,72 | 1,62 | 1,51 | 1,40 | 1,28 | 1,16 | 1,04 | 0,91 | 0,78 | 0,64 | 0,49 | 0,00 | 21,11 | | Aufwand aus Schadensfällen | 0,00 | -0,07 | -0,24 | -0,39 | -0,48 | -0,53 | -0,54 | -0,49 | -0,47 | -0,46 | -0,42 | -0,37 | -0,34 | -0,31 | -0,30 | -0,29 | 0,00 | -5,70 | | Ergebnis Versicherungsgeschäft | 0,10 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,30 | 0,00 | 4,60 | | Ergebnis des Neugeschäfts | 3,78 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3,78 | | Verwertungsmehrergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,95 | 0,95 | | Kosten | -8,07 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -0,14 | -10,31 | | EBIT/EBT | -3,48 | 2,19 | 1,93 | 1,69 | 1,50 | 1,35 | 1,24 | 1,18 | 1,09 | 0,98 | 0,90 | 0,83 | 0,73 | 0,63 | 0,50 | 0,36 | 0,81 | 14,43 |
- der Anschaffungskosten eines Leasinggegenstandes (Neugeschäft)
24 Arc.del Triomf, Barcelona

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STANDORT BARCELONA
DIE STADT, DIE DIE MODERNE ERFAND
In Barcelona, der unspanischsten Stadt Spaniens, wurde 2001 mit der Gründung der GRENKE ALQUILER S.A. ein neues Kapitel in der Expansionspolitik von GRENKELEASING aufgeschlagen. Die Niederlassung wurde zunächst von zwei erfahrenen Mitarbeitern aus dem Konzern geführt; mittlerweile arbeiten hier sieben Angestellte.
Das Geschäftskonzept von GRENKELEASING wurde an die am spanischen Markt herrschenden Rahmenbedingungen angepasst. So ist die GRENKE ALQUILER S.A. als Anbieter von reinen Mietverträgen für IT-Produkte am dortigen Markt vertreten. Das Aktionsgebiet umfasst derzeit vorwiegend die Regionen Valencia und Katalonien, in denen im Berichtsjahr sehr positive Umsatzsteigerungen verzeichnet werden konnten.
Barcelona, Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Katalonien, ist mit 1,6 Mio. Einwohnern die zehntgrößte Stadt der Europäischen Union. Gegründet wurde „Barcino" im 1. Jh. vor Chr. von den Römern, deren Spuren man noch heute in der Altstadt entdecken kann. Im Mittelalter stellte Barcelona eine wichtige See- und Handelsmacht dar. Berühmt ist Barcelona heute für seine ganz eigene Form des Jugendstils, Modernisme genannt, mit Antonio Gaudí als prominentestem Vertreter. Von ihm stammen etliche Jugendstil-Gebäude, darunter die noch unvollendete Kirche Sagrada Familia. Diese Bauwerke zählen heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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ENTWICKLUNG DES LEASINGMARKTES IN EUROPA
Der europäische Leasingmarkt ist, gefolgt von den USA, der größte weltweit. Im Jahr 2005 wurde nach Schätzung des Leasingverbandes Leaseurope in den europäischen Ländern beim Mobilien-Leasing ein Neugeschäft von 232 Mrd. EUR erwirtschaftet, in den USA waren es im selben Zeitraum 209 Mrd. EUR. Das Wachstum beim Mobilien-Leasing lag 2005 in Europa bei 13 %. Hierzu hat der Bereich IT/Bürotechnik mit einem Anstieg des Neugeschäfts von 3 % beigetragen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts lagen die Zahlen für den Gesamt-Leasingmarkt für das erste Halbjahr 2006 vor: Das Neugeschäft stieg im ersten Halbjahr 2006 um 11,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für 2006 prognostiziert Leaseurope ein Neugeschäft von über 271 Mrd. EUR für den gesamten europäischen Leasingmarkt, nach einem Gesamtvolumen von 263 Mrd. EUR in 2005. Der Marktanteil von Leasing, d.h. der Anteil von Leasing an den Bruttoanlageinvestitionen, lag laut Leaseurope in den europäischen Ländern im Jahr 2005 bei 17,5 %.
Die Schwerpunkte beim Leasing sind in den einzelnen Regionen und Ländern sehr unterschiedlich: IT-Leasing ist sowohl in den nordeuropäischen Ländern, in Frankreich, den Benelux-Ländern und in der Schweiz gut entwickelt, in den ost- und südeuropäischen Ländern dagegen noch unterrepräsentiert. Die nebenstehende Grafik „Anteile geleaster Computer und Büromaschinen am Beschaffungsvolumen nach Ländern“ verdeutlicht dies. Fahrzeugleasing ist dagegen in den meisten europäischen Ländern gut entwickelt, insbesondere in Deutschland und Großbritannien.
Die nebenstehende Grafik „Anteile europäischer Länder am Leasingmarktvolumen“ zeigt, dass Großbritannien, Deutschland und Italien die größten Leasingmärkte in Europa sind. In den osteuropäischen Ländern werden zurzeit nur 8 % des europäischen Leasingvolumens generiert, allerdings verzeichnen diese Länder sehr hohe Wachstumsraten, bspw. im Jahr 2005 von durchschnittlich über 40 %.
Frankreich – als der für GRENKELEASING zurzeit wichtigste Markt nach Deutschland – besitzt einen Anteil von 11 % am gesamten Leasingvolumen in Europa. Das Wachstum der Leasingbranche in Frankreich wird von Leaseurope auf ca. 7 % im Jahr 2006 geschätzt, ähnlich wie im Vorjahr, in dem der Markt um 6,9 % wuchs. Somit liegt unsere französische Tochtergesellschaft GRENKE LOCATION SAS mit einem Wachstum von 18,4 % in 2006 weit über dem Marktdurchschnitt. Der Leasingmarkt in Frankreich wuchs im Jahr 2005 stärker als die gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen, die in diesem Jahr bei knapp 5 % lagen. Das Kfz-Leasing spielt in Frankreich mit einem Anteil von 53 % eine bedeutende Rolle, gefolgt vom Maschinenleasing mit einem Anteil von 31 %. Auch das IT-Leasing ist mit 15 % in Frankreich stark repräsentiert.
Die Leasing-Branche in Deutschland profitiert vom allgemeinen Konjunkturaufschwung und wuchs laut BDL, dem Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen, in 2006 um 7,7 % auf ein Neugeschäftsvolumen von 54,1 Mrd. EUR. Der Löwenanteil daran, nämlich das Mobilien-Leasing (85 %), stieg jedoch nach neuesten Auswertungen des BDL lediglich um 3,5 % auf ein Neugeschäftsvolumen von 46,0 Mrd. EUR. Die Leasinggesellschaften werden bei ihrem Neugeschäft mit Mobilien den Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen, den das ifo-Institut auf 4,7 % schätzt, nicht erreichen. Das Kfz-Leasing verzeichnete 2006 in Deutschland einen leichten Rückgang, da viele Autobanken aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung in 2007 ihren Kunden einen Autokredit statt Leasing anboten.
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Anteile europäischer Länder am Leasingmarktvolumen
Quelle: Leaseurope 2006
Anteil geleaster Computer und Büromaschinen am Beschaffungsvolumen nach Ländern
in %

- Länder, in denen GRENXELLEASING nicht vertreten ist. Quelle: Leaseurope 2006
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DAS WETTBEWERBSUMFELD
Zahlreiche innovative Vorteile für unsere Fachhandelspartner und Endkunden zeichnen uns gegenüber unseren Wettbewerbern aus. Die Basis bildet hierbei unsere umfassende Dienstleistungspalette, die den wachsenden Anforderungen der Märkte wie auch den Kundenwünschen in optimaler Weise entspricht. Unser breites Vertriebsnetz mit 11.900 Fachhandelspartnern, unsere Partnerschaften mit namhaften Herstellern und unsere virtuelle Leasinggesellschaft WEBLEASE NETBUSINESS AG sorgen dafür, dass dieses attraktive Angebot direkt an den relevanten Points of Sale zur Verfügung steht.
GRENKELEASING agiert unabhängig von Herstellern und damit besonders flexibel, da nicht auf bestimmte Produkte beschränkt. Wir sind an keine Bank und deren Finanzierungsmechanismen gebunden. Auf Grund unserer effizienten Leasing-Logistik sowie der kontinuierlich steigenden Automatisierung der Vertragsbearbeitung sind wir in der Lage, eine große Anzahl von Verträgen mit niedrigen Anschaffungswerten schnell und kostengünstig abzuwickeln.
Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt in unserem hohen Ansehen am Geld- und Kapitalmarkt, wodurch wir über zunehmend günstigere Refinanzierungsmöglichkeiten verfügen. Neben einer optimierten Risikostruktur profitiert unser Unternehmen zudem von der über 28-jährigen Erfahrung im Leasinggeschäft und besitzt damit das Know-how ebenso wie die erforderliche Größe für eine weitere Expansion im In- und Ausland gemeinsam mit unseren Partnern.
Durch die automatisierte Vertragslogistik konnte die Kostenführerschaft von GRENKELEASING auch 2006 aufrechterhalten werden, auch wenn die Kosten-Kennzahlen im Berichtsjahr geringfügig höher liegen als im Vorjahr. Die Kosten pro Neuvertrag lagen im Durchschnitt bei 233 EUR im Vergleich zu 232 EUR im Jahr 2005, die Kosten pro laufendem Vertrag lagen wie im Vorjahr bei 23 EUR. Die Cost-Income-Ratio, der Quotient aus Aufwand und Ertrag, ist 2006 angestiegen. Sie liegt bei $43,4%$, nach $40,6%$ im Jahr 2005. Grund dafür ist, dass wir im Zuge unserer Expansionsbestrebungen vermehrt in zusätzliches Personal investiert haben, was zu einer überdurchschnittlichen Erhöhung der Personalkosten geführt hat und sich künftig in steigendem Neugeschäft und höheren Erträgen niederschlagen wird.
Es ist unser erklärtes Ziel, das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag unter Berücksichtigung der Risikokosten weiterhin zu optimieren. Dafür müssen wir zeitweise einen Anstieg der Cost-Income-Ratio in Kauf nehmen für Investitionen, die notwendig sind, um für uns wichtige Marktchancen zum richtigen Zeitpunkt ergreifen zu können. Langfristig muss eine gute Balance zwischen Wachstum und Risiko gewährleistet sein.
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GRENKELEASING STANDORTE IN EUROPA

- Expansionsräume
- Länder mit GRENKELEASING Standorten
Mit Franchise-System:
- Posen (PL), Guildford/London (UK), Oslo (NO), Budapest (HU)
- FACTORING Baden-Baden (DE), AUTOLEASING Bremen, Karlsruhe (DE)
30
Fotbricke: Prac
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STANDORT PRAG DIE GOLDENE STADT

Der Einstieg der GRENKELEASING im tschechischen Markt erfolgte 2001 mit dem Erwerb aller Anteile an der Leasinggesellschaft EKOMA s.r.o. in Prag. Bereits vor ihrer Übernahme hatte die seit 1992 existierende GmbH den Schwerpunkt auf Small-Ticket-IT-Leasing gelegt. Dadurch konnte die Gesellschaft ohne Startschwierigkeiten im tschechischen Markt unter der Führung von GRENKELEASING agieren. Auch unser Geschäftsmodell traf in Tschechien auf volle Akzeptanz.
Nach fünf Jahren änderte die Gesellschaft ihren Namen in GRENKELEASING s.r.o. und ist seither auch nach außen hin sichtbar dem Konzern zugehörig. Im Berichtsjahr sorgten acht Mitarbeiter in der Prager Niederlassung für die Zufriedenheit der Kunden, fünf davon im Vertrieb, drei in der Verwaltung. Eine Besonderheit des tschechischen Marktes besteht darin, dass 90 % aller Verträge auf das Produkt „Finance Lease" entfallen, d.h. nach Ablauf des Leasingvertrages wird der Leasingnehmer automatisch Eigentümer des geleasten Gegenstands.
Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik, bildet traditionell eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren des Landes. Der Großteil der Stadt mit ihren rund 1,2 Mio. Einwohnern liegt im Tal der Moldau, der Rest verteilt sich auf neun Hügel. Prag gilt als eine der ältesten und schönsten Städte Mitteleuropas. Die gut erhaltene Prager Altstadt zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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EREIGNISSE IM GESCHÄFTSJAHR 2006
Im Jahr 2006 wurden bei GRENKELEASING wichtige strategische Maßnahmen ergriffen und die Weichen gestellt für weiteres, ertragreiches Wachstum und die Wertsteigerung des Konzerns.
Die Refinanzierungsbasis von GRENKELEASING wurde im Juli 2006 entscheidend durch die erfolgreiche Emission des ersten ABS-Bonds in Höhe von 250 Mio. EUR erweitert. Damit konnte sich das Unternehmen Zugang zu einem sehr liquiden und stabilen Refinanzierungsmarkt verschaffen. So profitiert GRENKELEASING auch in Zukunft von einer Liquiditätsversorgung zu attraktiven Konditionen.
Die Unterzeichnung des Vertrages mit einem Franchisepartner in Budapest, Ungarn, im Februar 2006 bringt uns unserem Ziel – der Marktführerschaft im SmallTicket-IT-Leasing in Europa – ein entscheidendes Stück näher. Das Franchise-System ist inzwischen nachweislich ein sehr erfolgreicher Weg, um neue Märkte besonders schnell und nachhaltig zu besetzen.
GRENKELEASING konnte im August 2006 mit Kazenmaier ein in Südwestdeutschland führendes Fahrzeugleasing-Unternehmen als Franchisepartner gewinnen. Die Unterzeichnung des Franchise-Vertrages mit der Kazenmaier FleetService GmbH stellt eine wichtige Etappe in unserer Produktentwicklungsstrategie dar. GRENKELEASING profitiert hierbei vom hohen Bekanntheitsgrad und der Kompetenz Kazenmaiers im Bereich Mobilität und Flottenmanagement.
Die niederländische Grenkefinance N.V. hatte zur Zeit ihrer Gründung im Jahr 2002 ihren Sitz zunächst in Venlo, nahe der deutschen Grenze und nur 60 km von der Niederlassung Düsseldorf entfernt. Aufgrund der Zuständigkeit für das gesamte Land entschied sich die Unternehmensleitung für den strategisch besten Standort innerhalb der Niederlande. Im September 2006
erfolgte daraufhin der Umzug des Büros nach Vianen, das ca. 15 km von Utrecht entfernt liegt.
In 2003 hatte sich GRENKELEASING erstmals dem Ratingverfahren von Standard & Poor's unterzogen. Die renommierte Rating-Agentur bestätigte auch für das Berichtsjahr nach detaillierter Analyse unseres Geschäftsmodells das Emittentenrating von BBB+ mit stabilem Ausblick.
Einen äußerst wichtigen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens leistet das Qualitätsmanagement, das wir seit 1997 konsequent weiterentwickeln und optimieren. GRENKELEASING ist nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert und wird jährlich von einer externen Prüfungsgesellschaft auditiert. Im aktuellen Auditbericht vom September 2006 wurde uns erneut bestätigt, dass das Unternehmen in vorbildlicher Weise für die Rahmenbedingungen sorgt, unter denen kompetente und motivierte Mitarbeiter mit einem hohen Maß an Servicequalität sowohl Kunden als auch Geschäftspartner zufrieden stellen.
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HISTORIE DER KONZERNENTWICKLUNG
1978
Gründung von GRENKELEASING als Einzelfirma in Baden-Baden
1990
Eröffnung der ersten Niederlassung/Tochtergesellschaft im Inland
1993
Abschluss erster Partnerschaften und Kooperationen mit namhaften Herstellern
1994
Einführung eines IT-gestützten Scoring-Verfahrens
1997
Gründung der GRENKELEASING AG Aufbau erster Auslandsgesellschaften
1998
Gründung der Weblease Leasing GmbH, Europas erster virtueller Leasinggesellschaft (heute WEBLEASE NETBUSINESS AG) Einrichtung des „Asset-Broker“ Tools, eines Internet-Vermarktungsservice für gebrauchte IT-Geräte Aufbau eines Qualitätsmanagements und erstmalige Auditierung nach DIN EN ISO 9001:1994 (heute 9001:2000)
2000
Börsengang der GRENKELEASING AG, Erstnotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse
2003
Aufnahme der GRENKELEASING Aktie in den SDAX Erstmalige Einrichtung zweier Gesellschaften mit Franchisevertrag in Guildford/Großbritannien und Posen/Polen Rating durch Standard & Poor's (kurzfristig A-2, langfristig BBB+, Ausblick stabil)
2004
Einstellung der ersten Auszubildenden bei GRENKELEASING
2005
Gründung der ersten Franchise-Gesellschaften in Deutschland zur Erweiterung der Produktpalette um Factoring und Autoleasing Einrichtung einer Gesellschaft mit Franchise-Vertrag in Oslo/Norwegen Aufnahme der operativen Tätigkeit in Brüssel/Belgien
2006
02/2006 Gründung einer Franchise-Gesellschaft in Budapest/Ungarn 07/2006 Erfolgreiche Emission des ersten ABS-Bonds in Höhe von 250 Mio. EUR 08/2006 Abschluss eines Franchise-Vertrages mit der Kazenmaier FleetService GmbH 09/2006 Umzug der Grenkefinance N.V. in den Niederlanden von Venlo nach Vianen 09/2006 Erneute Auditierung nach DIN EN ISO 9001:2000 10/2006 Bestätigung des Ratings durch Standard & Poor's (siehe 2003)
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Neugeschäftsanteile in Europa per 31.12.2006

- Autoleasing, Factoring
Wachstumsraten 2006 (in % gegenüber Vorjahr)

- Belgien, Dänemark, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Schweden, Spanien, Tschechien ** Großbritannien, Norwegen, Polen, Ungarn
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EXPANSION IM IN- UND AUSLAND
Die Expansionsstrategie
Unsere Expansionsziele setzen wir konsequent und erfolgreich anhand einer Marktdurchdringungs- und Produktentwicklungsstrategie im Inland und einer Marktentwicklungsstrategie im Ausland um.
In Deutschland liegt der Fokus zum einen auf der Marktdurchdringung durch weiteres Wachstum in unserem Kerngeschäft Small-Ticket-IT-Leasing zusammen mit Fachhandelspartnern und Herstellern, des Weiteren auf der Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsfelder. Das seit 2004 in Deutschland erfolgreich eingeführte Direktgeschäft konnte in 2006 mit einem Wachstum von 50 % gesteigert werden. Unsere Akzeptanz bei Endkunden konnte auf Grund der kundenfreundlichen Abwicklung, der persönlichen Betreuung sowie der attraktiven Konditionen weiter gestärkt werden. Diese Bewertung wird auch von einer Befragung unserer Endkunden, die in 2006 durch ein Marktforschungsinstitut durchgeführt wurde, eindrucksvoll bestätigt.
Im Ausland setzen wir auf Marktdurchdringung in den Ländern, in denen GRENKELEASING bereits ansässig ist sowie auf eine Expansion in weitere Länder, zunächst mit unserem Kerngeschäft. In die Länder, in denen wir uns bereits erfolgreich etablieren konnten, übertragen wir unsere in Deutschland erfolgreichen Geschäftsfelder, angepasst an die landesspezifischen Gegebenheiten. So wird das Direktgeschäft mit Endkunden 2007 sowohl auf den französischen als auch auf den Schweizer Markt ausgeweitet. Mittelständische Unternehmen erhalten somit genau wie in Deutschland individuelle Finanzierungskonzepte rund um ihren Investitionsbedarf im ITK-Bereich.
Für das weitere Wachstum unseres Niederlassungsnetzes nutzen wir im In- und Ausland das sogenannte „Zellteilungssystem“. Hierbei wird jedes Vertriebsgebiet auf zwei Niederlassungen aufgeteilt, sobald eine bestimmte Anzahl von Vertragsanfragen pro Woche überschritten wird. So gewährleisten wir dauerhaft die regionale Nähe zu unseren Fachhandelspartnern.
Um Neugründungen in der Anlaufphase möglichst kostengünstig und risikoarm durchzuführen, nutzt GRENKELEASING seit 2003 ein maßgeschneidertes Franchise-System (s. nachfolgendes Kapitel).
Expansion in 2006 und 2007
Im Rahmen des bewährten Franchise-Systems konnte GRENKELEASING 2006 jeweils einen Partner in Ungarn sowie in Deutschland für das Fahrzeugleasing gewinnen.
Die Gesellschaft GRENKE LEASE SPRL mit Sitz in Brüssel konnte sich 2006 erfolgreich am belgischen Markt etablieren.
Im Zuge der Zellteilung wird im Februar 2007 eine neue Niederlassung in Toulouse eröffnet. Damit ist die GRENKE LOCATION SAS nun mit sieben Niederlassungen im französischen Markt vertreten.
Mittelfristig plant GRENKELEASING die weitere Erschließung der neuen EU-Staaten in Mittel- und Osteuropa. Für 2007 ist bereits die Expansion nach Rumänien auf Basis des bewährten Franchise-Systems geplant.
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DAS GRENKELEASING FRANCHISE-SYSTEM
| Franchisepartner | |
|---|---|
| GRENKEFACTORING GmbH | GRENKELEASING Kft./Rt. |
| Baden-Baden (Deutschland) | Budapest (Ungarn) |
| GRENKEAUTOLEASING GmbH | Grenke Leasing Ltd. |
| Bremen (Deutschland) | Guildford (Großbritannien) |
| Kazenmaier FleetService GmbH | GRENKELEASING AS |
| Karlsruhe (Deutschland) | Oslo (Norwegen) |
| GRENKELEASING Sp.z o.o | |
| Posen (Polen) |
Das Franchise-System von GRENKELEASING hat sich seit seiner Einführung vor vier Jahren als nachweislich sehr erfolgreicher Weg erwiesen, neue Märkte schnell und nachhaltig zu besetzen. Es bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, um Neugründungen in der Anlaufphase nicht nur äußerst kostengünstig, sondern auch besonders risikoarm zu gestalten. Der Konzern setzt dabei gezielt auf Franchise-Nehmer mit lokalen Marktkenntnissen und persönlichem Engagement, die sowohl die Startkosten als auch Risiken übernehmen. GRENKELEASING ist an der rechtlich selbstständigen Gesellschaft nicht beteiligt, hat aber nach Ablauf einer bestimmten Frist die Option, die Gesellschaft zu vorher festgelegten Bedingungen zu erwerben. Die Gestaltung der Kaufoption führt zu einer idealen Balance zwischen Wachstumsanreizen für die Franchisepartner und Risikobegrenzung für GRENKELEASING.
Im Rahmen des mit der Gesellschaft vereinbarten Franchisevertrages stellt GRENKELEASING das Know-how, die bewährten Management Tools, eine Back-Office-Unterstützung sowie die Refinanzierung bereit. Außerdem dürfen die Franchise-Nehmer den Markennamen „GRENKE“ bzw. „GRENKELEASING“ nutzen. Durch diese Maßnahmen ist gewährleistet, dass wir zum Zeitpunkt der möglichen Übernahme der Franchise-Gesellschaft das übernommene Forderungsportfolio genau kennen und der Name „GRENKE“ bereits im Markt etabliert ist.
Im Berichtsjahr hat GRENKELEASING mit Kazenmaier ein in Südwestdeutschland führendes Fahrzeugleasing-Unternehmen als Franchisepartner gewonnen. Der Konzern profitiert vom hohen Bekanntheitsgrad und der Kompetenz Kazenmaiers im Bereich Mobilität und Flottenmanagement. Darüber hinaus wurde 2006 der Vertrag mit einem Franchisepartner in Ungarn unterschrieben. Hier handelt es sich um einen Markt, in dem IT-Leasing noch eine untergeordnete Rolle spielt und bisher fast ausschließlich für hohe Anschaffungswerte angeboten wurde. GRENKELEASING geht mit seinem neuen Franchisepartner in Ungarn sowie der geplanten Expansion nach Rumänien in 2007 einen weiteren Schritt in Richtung Marktführerschaft im Small-Ticket-IT-Leasing in Europa.
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Die GRENKEFACTORING GmbH
Die Finanzierungsform Factoring setzt sich mittlerweile am Markt immer stärker durch und verzeichnete in Deutschland in den letzten Jahren ein dynamisches Wachstum von durchschnittlich 15 %, 2005 sogar von 21,6 % im Vergleich zum Vorjahr (nach Angaben des Deutschen Factoring-Verbandes). Im europäischen Vergleich ist der Factoringanteil in Deutschland jedoch immer noch gering und bietet so ein voraussichtlich hohes Wachstumspotenzial. Insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zeigt sich eine stetig wachsende Nachfrage, die gegenwärtig von nur wenigen Anbietern abgedeckt wird.
Die Marktdaten spiegeln sich auch im Erfolg der GRENKEFACTORING GmbH wider, die seit Aufnahme ihrer operativen Tätigkeit im Januar 2006 ein sehr dynamisches Wachstum verzeichnet. Bis zum Ende des Berichtsjahres konnte die Gesellschaft 30 neue Kunden gewinnen. Unser Franchisepartner profitiert zum einen vom Know-how der GRENKELEASING AG im Bereich der IT-Prozesse und zum anderen von der Offenheit der GRENKELEASING-Fachhandelspartner und Leasingnehmer gegenüber der Finanzierungsform Factoring. So kann, dank einer IT-gesteuerten, kosteneffizienten Organisation und auf Grund der zahlreichen Synergien mit GRENKELEASING, das Cross-Selling-Potenzial effektiv ausgeschöpft werden.
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AUS- UND WEITERBILDUNG BEI GRENKELEASING
Gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter sind für uns die wichtigste Säule unseres Unternehmens. Mit ihrem persönlichen Einsatz, ihrer Kompetenz und neuen Ideen sorgen sie für die Leistungskraft von GRENKELEASING und für einen wettbewerbsorientierten Expansionskurs.
Im Jahr 2006 haben 384* Mitarbeiter zum Konzern-Ergebnis beigetragen. 54 Mitarbeiter arbeiteten in den sieben Franchise-Gesellschaften. 265 Mitarbeiter waren in Deutschland und 119 im europäischen Ausland tätig.
Seit 2004 bildet GRENKELEASING seinen eigenen Nachwuchs aus und bietet in Zusammenarbeit mit der Berufsakademie Lorrach Studienplätze in den Fachrichtungen „Wirtschaftsinformatik" und „International Business Management" an. Zurzeit durchlaufen zwölf junge Menschen das drei bzw. dreieinhalb Jahre dauernde Studium nach dem dualen System, bei dem sich in jedem Semester Studien- mit Praxisphasen abwechseln. Inhalt des Studiengangs „Wirtschaftsinformatik", den momentan drei GRENKELEASING-Mitarbeiter absolvieren, sind computergestützte Business-Systeme. Die Studierenden erlernen Methoden zur Analyse und Optimierung betrieblicher Abläufe, die Entwicklung von Software sowie deren Implementierung. Die neun Auszubildenden des Studiengangs „International Business Management" eignen sich Qualifikationen für das erfolgreiche Agieren in internationalen Märkten und im vereinten Europa an. Die Praxiszeit umfasst daher u.a. auch Ausbildungsphasen in den Niederlassungen der Schweiz und in Frankreich.
Darüber hinaus werden seit 2005 Bürokaufleute ausgebildet, die nach drei Jahren einen IHK-Abschluss, den Kaufmannsgehilfenbrief, erhalten. Abhängig vom Schulabschluss sowie den Leistungen in der Berufsschule und im Unternehmen kann die Ausbildung bei sehr guten Leistungen auf zweieinhalb bzw. zwei Jahre verkürzt werden.
Von den aktuell insgesamt 16 Auszubildenden werden voraussichtlich drei in 2007 ihren Abschluss erlangen, darunter die ersten beiden Studenten der Fachrichtung „Wirtschaftsinformatik" des Jahrgangs 2004 sowie eine Bürokauffrau des Jahrgangs 2005.
Ab dem Ausbildungsjahr 2007 wird GRENKELEASING zudem den neuen Ausbildungsberuf „Kauffrau/-mann für Dialogmarketing" anbieten. Im Zuge dieser Ausbildung lernen die Absolventen, Strategien zur Kundengewinnung, -betreuung und -bindung zu entwickeln und gezielt umzusetzen.
Unser Ziel der Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter besteht darin, umfassendes Wissen als strategische Ressource für den Unternehmenserfolg zu erschließen und für diesen zu nutzen. Aus diesem Grund ist eine fachbezogene, kontinuierliche Weiterbildung für uns selbstverständlich und wird ständig weiter ausgebaut.
Derzeit befindet sich die GRENKELEASING-Akademie im Aufbau. Ein weitreichendes Schulungsangebot, bestehend aus internen sowie externen Schulungen, soll den fachlichen Horizont für zukünftige Herausforderungen erweitern.
(* gewichteter Durchschnitt auf Vollzeitbasis, ohne Vorstand)
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ENGAGEMENT FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
GRENKELEASING setzt sich seit vielen Jahren im sozialen Bereich für das Wohl von Kindern und Jugendlichen ein. So haben wir auch in 2006 durch lokale Projekte zur sinnvollen Freizeitgestaltung von Jugendlichen in den Bereichen Sport und Kultur beitragen können. Regelmäßig spendet GRENKELEASING zu diesem Zweck gebrauchte PCs an Schulen und soziale Einrichtungen.
Zwei Jahre in Folge unterstützte das Unternehmen die offizielle Charity-Kampagne der FIFA: „6 für 2006". Bis zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft sollten sechs neue SOS-Kinderdörfer in Brasilien, Mexiko, Nigeria, Südafrika, der Ukraine und Vietnam entstehen. Ein Ziel, das schon fast erreicht wurde – in Vietnam, Südafrika und Mexiko sind bereits die ersten Kinder in ihr neues Zuhause eingezogen, in den restlichen drei Dörfern wird noch gebaut.
GRENKELEASING konzentriert sich in 2006 auf die Unterstützung eines einzelnen Kinderdorfes, und zwar in Recife, Brasilien. Das Dorf soll in 2007 ebenfalls fertig gestellt werden und dann 130 Kindern ein Zuhause bieten.
Darüber hinaus sponsert GRENKELEASING das „Kolumbus"-Projekt. Die Initiatoren dieses Förderprogrammes haben sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen an die klassische Musik heranzuführen und sie dafür zu begeistern. 200 Schulen aus Baden-Württemberg und dem Elsass beteiligen sich inzwischen an dem seit fünf Jahren laufenden Projekt.
Durch die Unterstützung von Sponsoren wird es inzwischen 3.000 Schülern und Schülerinnen pro Saison ermöglicht, Konzerte im Festspielhaus Baden-Baden zum ermäßigten Preis zu besuchen. Das Projekt war von Wolfgang Grenke mitinitiiert worden. GRENKELEASING erhielt für dieses Engagement den Deutschen Kulturförderpreis 2006.
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DAS SCHACHSPIEL
Bereits seit Jahren ist es GRENKELEASING ein großes Anliegen, über die wirtschaftlichen Interessen hinaus auch im gesellschaftlichen Sektor aktiv zu sein. Vor allem auf das Schachspiel konzentrieren wir unsere Förderung und freuen uns in diesem Zusammenhang, dass einige Mitarbeiter des Unternehmens als Schachspieler nationale und internationale Erfolge erlangen konnten.
Das Unternehmen unterstützt seit Langem das Schachzentrum Baden-Baden, ein Trainingszentrum und Ausrichter zahlreicher Turniere für Anfänger bis hin zu talentierten Kaderspielern. Auch die seit 2005 jährlich in Mainz ausgetragene inoffizielle Schnellschach-Weltmeisterschaft „Chess-Classics“ wird durch uns gefördert.
In Frankreich unterstützt das Tochterunternehmen GRENKE LOCATION SAS den Erstliga-Schachverein Cercle d'Echecs de Bischwiller.
Zahlreiche hervorragende Schachspieler stammen aus dem Ooser Schachclub Baden-Baden, der bereits seit 1998 von GRENKELEASING gesponsert wird. Der Club war 1930 von einigen Schachidealisten gegründet worden und blickt heute auf eine wechselvolle Geschichte zurück, während der er über Jahrzehnte vor allem in der lokalen Bezirksklasse und Landesliga spielte.
Mit Unterstützung von GRENKELEASING und dem Engagement von Wolfgang Grenke begann der kontinuierliche Aufstieg des Clubs. Dieser führte zunächst von der Landesliga in die Verbandsliga, danach folgte die Oberliga Baden und schließlich war das Ziel erreicht – die zweite und, seit vier Jahren, die erste Bundesliga. Zur Geschichte des Clubs gehören nunmehr zahlreiche schach-sportliche Erfolge. So stellte der Club 2003 den Deutschen Blitzschach-Mannschaftsmeister. Bereits zweimal, 2003 und 2005, konnte der Deutsche Mannschaftspokalsieg errungen werden und dreimal in Folge gewann die Frauenmannschaft die Deutsche Meisterschaft.
Nach 76 Vereinsjahren zählt der Club heute zu den führenden Schachvereinen in Deutschland. Die Mitgliederanzahl liegt aktuell bei über 170. Damit ist der Club, gemessen an der Mitgliederzahl auf Platz 9 in Deutschland, bei den Frauen auf Platz 7, bei der Jugend auf Platz 15.
Neben zahlreichen anderen sportlichen Erfolgen des Ooser Schachclubs freuten wir uns im Jahr 2006 besonders über zwei Siege: den Gewinn der ersten Deutschen Mannschafts-Meisterschaft in der Bundesliga sowie den Gewinn der Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaft U20.
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Swiss ReTower, London

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STANDORT LONDON
STILL SWINGING
Der englische Leasingmarkt wurde vor vier Jahren mit der Grenke Leasing Ltd. erschlossen. Das Besondere dabei: Es handelt sich nicht um eine Tochtergesellschaft, sondern um unseren ersten Franchisepartner, der seinen Sitz in Guildford, einem Vorort von London, hat.
Die Vorteile liegen auf der Hand, denn unsere Franchisepartner verfügen nicht nur über fundierte Leasingerfahrung, sondern auch über weitreichende Kenntnisse des nationalen Marktes. Seit der Gründung ist das Geschäft in Großbritannien, dem zweitgrößten Leasingmarkt Europas, kontinuierlich und schnell gewachsen. Bei der Grenke Leasing Ltd. sind aktuell 19 Mitarbeiter angestellt. Das Vertriebsgebiet umfasst neben London fünf weitere Großstädte. Der schon stark konsolidierte und gereifte Leasingmarkt in Großbritannien weist keinerlei Barrieren für das Geschäftsmodell von GRENKELEASING auf. Und die Aussichten sind sehr gut – für die nächsten Jahre wird ein weiteres kräftiges Wachstum erwartet.
Bereits um 1850 war London höchst attraktiv für Neuansiedlungen der Industrie. Mit damals 2,6 Mio. Einwohnern war es das Zentrum der industrialisierten Welt. Den Ursprung bildete eine Siedlung am Nordufer der Themse, die heutige City of London. Die Stadt, in der heute rund 7,5 Mio. Menschen leben, erstreckt sich etwa über 45 km entlang des Flusses. London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt mit einer der größten und ältesten Börsen Europas.
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DIE GRENKELEASING AKTIE IM BÖRSENJAHR 2006
Kursentwicklung
Der Kurs der GRENKELEASING Aktie hat sich entsprechend des guten Starts ins Jahr 2006 zunächst positiv entwickelt.
Die Trendwende kam im 3. Quartal 2006, in dem wir aufgrund der Diskussion zur Unternehmenssteuerreform eine gedämpfte Entwicklung des Neugeschäfts zu verzeichnen hatten. Ähnlich verhalten war die Entwicklung der gesamten Leasingbranche. Im Verlaufe des 4. Quartals erholte sich die Aktie wieder etwas und schloss zum Jahresende mit 36,06 EUR (XETRA Schlusskurs am letzten Handelstag 29. Dezember 2006).
Dividendenpolitik
Mit einer Dividendenpolitik, die sich an Kontinuität, Ertrag und Sicherung der Eigenkapitalbasis für künftiges Wachstum orientiert, positioniert sich die GRENKELEASING Aktie als ein Investment, das attraktive Wachstumsperspektiven mit laufendem Einkommen verbindet.
In Folge der guten Profitabilität bei etwas geringerem Volumenwachstum als in den Vorjahren, hat sich unsere Eigenkapitalquote von 16,81 % am Ende des Jahres 2005 auf 17,08 % erhöht. Dies eröffnet die Möglichkeit, eine Dividende am oberen Ende unserer Zielausschüttungsquote vorzuschlagen, ohne die Wachstumsmöglichkeiten im kommenden Jahr zu beeinträchtigen.
Quelle: Thomson Datastream
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Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG der Hauptversammlung am 8. Mai 2007 eine Erhöhung der Dividende auf 0,55 EUR je Aktie vorschlagen. Gegenüber dem Vorjahreswert von 0,50 EUR entspricht dies einer Erhöhung um 10 %.
Investment Case
Neben unserer Wachstumsstrategie sind die Marktführerschaft in unserem Kerngeschäft und ein optimiertes Risikomanagement die wesentlichen Aspekte der Positionierung unserer Aktie am Kapitalmarkt.
Im Geschäftsjahr 2006 wurde die dynamische Entwicklung unserer Auslandsaktivitäten durch den guten Start des Factoringgeschäfts in Deutschland im Rahmen der Produktentwicklungsstrategie ergänzt. Damit zeichnet sich auch eine positive Entwicklung unserer zweiten strategischen Stoßrichtung für künftiges Wachstum ab. Da wir in allen wesentlichen Auslandsmärkten organisch schneller als der jeweilige Gesamtmarkt wachsen, gewinnen wir nachhaltig Marktanteile und bauen ständig unsere Marktposition und Präsenz in Europa aus.
Expansion bedeutet für uns, insbesondere Neugeschäftswachstum erfolgreich in Gewinnwachstum umzusetzen. Voraussetzung dafür sind Kosten- und Risikokontrolle.
Unsere Risikomanagementstrategie zusammen mit dem hohen Diversifizierungsgrad unseres Portfolios erlaubt es uns, die eingegangenen Risiken aktiv zu managen. Dadurch ist sichergestellt, dass wir auf
Marktveränderungen rasch reagieren können und für die akzeptierten Risiken auch angemessene Risikoprämien erzielen können.
Unser Kosten- und Risikomanagement sorgt jedoch nicht nur für eine Steigerung des operativen Ergebnisses, sondern bildet zusammen mit unserem Vertriebssystem auch Markteintrittsbarrieren für den Wettbewerb. Damit sehen wir uns auch für künftiges Wachstum gut gerüstet.
Dass die Balance aus Wachstum und Kosten- bzw. Risikokostenkontrolle gelingt, kommt in der Entwicklung unseres ROE’s (Return on Equity) zum Ausdruck. Wenngleich wir im laufenden Berichtsjahr unser Ziel eines ROE von 16 % (nach Steuern) leicht unterschritten haben, gehören wir mit einem ROE von 15,7 % zu den profitabelsten Finanzdienstleistungsunternehmen in Europa.
Ziel ROE: 16 % nach Steuern
ROE vor Steuern
ROE nach Steuern
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DIE AKTIE AUF EINEN BLICK
| GRENKELEASING | |||
|---|---|---|---|
| Kürzel | GLJ | ||
| ISIN | DE0005865901 | ||
| Kürzel Bloomberg | GLJ_GR | ||
| Kürzel Reuters | GKLG.DE | ||
| Marktsegment | Prime Standard | ||
| Index | SDAX | ||
| Designated Sponsors | Deutsche Bank, HSBC Trinkaus & Burkhardt, WestLB | ||
| Anzahl Aktien | 13.679.679 Stück | ||
| Gattung | Stückaktien | ||
| Nennwert je Stück (rund) | 1,28 EUR | ||
| Aktionärstruktur nach Ziffer 1.7 des aktuellen „Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse“ beträgt der Freefloat (Streubesitz) | 59,73 % | ||
| Eheleute Grenke und minderjähriger Sohn | 40,27 % | ||
| 2006 | 2005 | 2004 | |
| --- | --- | --- | --- |
| Schlusskurs* Frankfurt - Xetra | 36,06 EUR | 48,30 EUR | 34,85 EUR |
| Höchster variabler Kurs | 63,45 EUR | 49,32 EUR | 35,60 EUR |
| Tiefster variabler Kurs | 32,30 EUR | 29,70 EUR | 16,92 EUR |
| Börsenkapitalisierung Basis Schlusskurs | 493 Mio. EUR | 657 Mio. EUR | 474 Mio. EUR |
| Ergebnis je Aktie | 2,23 EUR | 2,13 EUR | 1,74 EUR |
| Kurs-Gewinn-Verhältnisse (zum Schlusskurs) | 16,2 | 22,7 | 20,0 |
- letzter Handelstag
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INVESTOR RELATIONS
Im Rahmen unserer Investor Relations Arbeit sind wir an einem offenen und kontinuierlichen Informationsaustausch mit unseren Anlegern, Analysten und Medienvertretern interessiert. Auf zahlreichen Roadshows, Investorenkonferenzen in allen wichtigen Finanzzentren Europas und in den USA hat der Vorstand dem Kapitalmarkt das Geschäftsmodell der GRENKE Gruppe erläutert und über die Entwicklung des Unternehmens informiert.
Darüber hinaus erläutern wir in Einzelgesprächen mit Fonds- und Salesmanagern, Analysten und Medienvertretern sowie nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen in Telefonkonferenzen die Geschäftslage, die Perspektiven der Branche und des Unternehmens. Dadurch hat sich unsere Investorenbasis weiter verbreitert.
Auf unserer Hauptversammlung am 9. Mai 2006 begrüßten wir rund 250 Aktionäre. Die Hauptversammlung ist für uns ein wichtiges Forum, um den Kontakt zu unseren Aktionären zu pflegen. Die Rede des Vorstands haben wir auf unserer Website als Live-Stream übertragen. Das Internet ist ein wichtiges Element unserer Finanzkommunikation. Auf der GRENKELEASING Homepage sind stets aktuelle IR-Nachrichten, Pressemeldungen sowie Geschäfts- und Quartalsberichte abrufbar.
Qualität und Geschwindigkeit der Information sind wesentliche Anforderungen des Kapitalmarktes an ein börsennotiertes Unternehmen. Auch in diesen Punkten wollen wir zu den führenden Unternehmen gehören. Bereits jeweils am zweiten Arbeitstag des darauf folgenden Quartals veröffentlichen wir die aktuellen Zahlen zum Neugeschäft, zur Marge des Neugeschäfts sowie zum Deckungsbeitrag des Neugeschäfts. Der geprüfte Konzernabschluss des Geschäftsjahres wird bereits Ende Januar des darauf folgenden Jahres veröffentlicht. Zur Erhöhung der Transparenz geht unsere Berichterstattung über das Mindestmaß hinaus.
Coverage
Wie bereits im Jahr 2005 wurde GRENKELEASING auch im Geschäftsjahr 2006 von einer Reihe von Analysten aufmerksam beobachtet und bewertet. Die Anzahl der Analysten ist von sechs auf neun gestiegen.
Die nachfolgenden Institute geben regelmäßig Studien zur Aktie heraus:
- Berenberg Bank
- Citigroup
- Deutsche Bank
- Dresdner Kleinwort
- HSBC Trinkaus & Burkhardt
- Merck Finck
- Metzler Equities
- Sal. Oppenheim
- WestLB
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CORPORATE GOVERNANCE BEI GRENKELEASING
Die Grundsätze einer wertorientierten und transparenten Unternehmensführung und -kontrolle haben bei der Beurteilung und Bewertung börsennotierter Unternehmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Vorstand, Aufsichtsrat und die leitenden Mitarbeiter der GRENKELEASING AG identifizieren sich mit diesen Grundsätzen, die Corporate Governance genießt bei GRENKELEASING weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Verpflichtung zur Corporate Governance wird als wichtige Maßnahme zur Vertrauenssteigerung bei gegenwärtigen und künftigen Kunden, Aktionären, Fremdkapitalgebern, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit erachtet.
Die GRENKELEASING AG entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“) in der Fassung vom Juni 2005 ohne Ausnahme.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich im Rahmen ihrer Sitzungen mit der Erfüllung des Kodex befasst und die auf Seite 53 aufgeführte Entsprechenserklärung zum Kodex verabschiedet.
Konzernleitungs- und Konzernüberwachungsstruktur
Die GRENKELEASING AG verfügt über einen fünfköpfigen Vorstand und einen Aufsichtsrat, der sechs Personen umfasst.
Aufsichtsrat
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und seine Ausschüsse regelmäßig, detailliert und umfassend über die wirtschaftliche Lage, den Stand der Unternehmensplanung und aktuelle Ereignisse des Unternehmens. Die strategische Entwicklung wurde mit dem Vorstand abgestimmt sowie Fragen der Risikovorsorge und des Risikomanagements erörtert. Zu den Aufgaben des Aufsichtsrates gehören die Bestellung
und Überwachung von Vorstandsmitgliedern sowie die Feststellung des Jahresabschlusses der GRENKELEASING AG und die Billigung des Konzernabschlusses der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und des Ergebnisses der Prüfung durch den Prüfungsausschuss.
Siehe dazu den Bericht des Aufsichtsrates auf Seite 130 des Geschäftsberichts.
Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrates ist die Bildung von Ausschüssen vorgesehen. Der Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG hat zwei Ausschüsse gebildet:
Prüfungsausschuss
Der Prüfungsausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die über besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Rechnungslegung verfügen. Der Prüfungsausschuss befasst sich vornehmlich mit Fragen der externen und internen Rechnungslegung und des Risikomanagements der Gesellschaft, der erforderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, der Bestimmung der Prüfungsschwerpunkte und der Honorarvereinbarung mit dem Abschlussprüfer. Ferner bereitet der Prüfungsausschuss die Entscheidung des Aufsichtsrates über die Feststellung des Jahresabschlusses und die Billigung des Konzernabschlusses vor.
Personalausschuss (Präsidialausschuss)
Der Personalausschuss besteht aus drei Mitgliedern. Er befasst sich insbesondere mit Personalentscheidungen des Aufsichtsrates und ist zuständig für Abschluss, die Änderung und Beendigung der Anstellungsverträge mit den Mitgliedern des Vorstands.
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Vorstand
Der Vorstand leitet den Konzern in eigener Verantwortung und ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens und Grundsätze der Unternehmenspolitik verantwortlich. Der Vorstand ist zuständig für die Aufstellung der Quartalsabschlüsse, Jahresabschlüsse der GRENKELEASING AG und Konzernabschlüsse. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend durch Vorstandsberichte
und Sitzungsvorlagen über das Gesamtunternehmen, Fragen zur Strategie und deren Umsetzung, Planung, Geschäftsentwicklung, Finanz- und Ertragslage sowie über Geschäftsrisiken.
In der Geschäftsordnung des Vorstands ist ein Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte festgelegt, wesentliche Vorstandsentscheidungen – zum Beispiel Akquisitionen und Finanzmaßnahmen – sind an die Zustimmung des Aufsichtsrates gebunden.
Der amtierende Aufsichtsrat
| Name | Tätigkeit | Weitere Aufsichtsrats-/Beirats-Mandate |
|---|---|---|
| Prof. Dr. Ernst-Moritz Lipp | ||
| Alter: 56 | ||
| Erstmals gewählt: 2003 | ||
| Gewählt bis zur Hauptversammlung 2008 | Vorsitzender des Aufsichtsrates, | |
| Professor für internationale Finanzwirtschaft und Geschäftsführer der ODEWALD & COMPAGNIE Gesellschaft | ||
| für Beteiligungen mbH, Baden-Baden | BOA Holding GmbH, Karlsruhe | |
| Stutensee, | ||
| TFL International GmbH, Weil a. Rhein, | ||
| Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, | ||
| Gerhard E. Witt | ||
| Alter: 62 | ||
| Erstmals gewählt: 1997 | ||
| Gewählt bis zur Hauptversammlung 2008 | Stellvertretender Vorsitzender | |
| des Aufsichtsrates, | ||
| Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Baden-Baden | GRENKE Investitionen | |
| Verwaltungs KGaA, Berlin | ||
| Dr. Brigitte Sträter | ||
| Alter: 67 | ||
| Erstmals gewählt: 2001 | ||
| Gewählt bis zur Hauptversammlung 2010 | Mitglied des Aufsichtsrates, | |
| Inhaberin und Leiterin | ||
| der PR-Agentur CENA, | ||
| Düsseldorf | ||
| Dieter Münch | ||
| Alter: 64 | ||
| Erstmals gewählt: 2000 | ||
| Gewählt bis zur Hauptversammlung 2010 | Mitglied des Aufsichtsrates, | |
| Bankkaufmann a.D., | ||
| Stiftungsvorstand, Weinheim | GRENKE Investitionen | |
| Verwaltungs KGaA, Berlin | ||
| Weisenburger Bau + Grund AG, | ||
| Halle/Saale | ||
| Dr. Oliver Nass | ||
| Alter: 39 | ||
| Erstmals gewählt: 2005 | ||
| Gewählt bis zur Hauptversammlung 2010 | Mitglied des Aufsichtsrates, | |
| kaufmännischer Geschäftsführer | ||
| der ESG France, Paris | ||
| Erwin Staudt | ||
| Alter: 59 | ||
| Erstmals gewählt: 2005 | ||
| Gewählt bis zur Hauptversammlung 2010 | Mitglied des Aufsichtsrates, | |
| Diplom-Volkswirt, | ||
| hauptamtlicher Präsident des VfB | ||
| Stuttgart 1893 e.V., Leonberg | PROFI Engineering Systems AG, | |
| Darmstadt, | ||
| USU AG, Möglingen, | ||
| Hahn Verwaltungs-GmbH, Fellbach |
Weitere Angaben zum Aufsichtsrat siehe Textziffer 34 auf Seite 125 im Konzernanhang des Geschäftsberichts.
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Vorstand und Aufsichtsrat sind bei schuldhafter Verletzung der Sorgfaltspflicht der Gesellschaft gegenüber zu Schadenersatz verpflichtet. Die GRENKELEASING AG hat für Vorstand und Aufsichtsrat eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (D&O) mit einem angemessenen Selbstbehalt abgeschlossen.
Vergütungsstruktur und Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat
Die Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand sehen neben einer fixen Jahresgrundvergütung eine variable Vergütungskomponente vor. Deren Berechnung orientiert sich am Unternehmensergebnis des laufenden Geschäftsjahres sowie an Kriterien, die für den langfristigen Erfolg des Unternehmens von Bedeutung sind.
Die individualisierte Zusammensetzung der Vorstandsvergütung haben wir auf Seite 127 im Geschäftsbericht ausgewiesen – aufgegliedert nach fixen und variablen Bestandteilen.
Aktienoptionsprogramme
Das erste Mitarbeiterbeteiligungsprogramm („IPO-Beteiligungsprogramm“) wurde im Zusammenhang mit der Börseneinführung der Aktien der GRENKELEASING AG aufgelegt. Ein weiteres Aktienoptionsprogramm folgte im Jahr 2002. Durch diese Mitarbeiterbeteiligungsprogramme sollen die Mitglieder des Vorstands und die übrigen Mitarbeiter der Gesellschaft sowie der mit ihr verbundenen Unternehmen direkt an der zukünftigen Entwicklung des Unternehmenswertes partizipieren.
Die individualisierte Aufstellung der ausgeübten und noch ausübbaren Aktienoptionen der Vorstandsmitglieder sowie ausführliche Informationen zu unseren Aktienoptionsprogrammen haben wir auf Seite 122 und Seite 124 im Geschäftsbericht ausgewiesen.
Vergütung des Aufsichtsrates
Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates ist durch die Hauptversammlung festgelegt worden und ist in § 10 der Satzung der GRENKELEASING AG geregelt.
Gemäß Satzung erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jährlich eine fixe Vergütung in Höhe von 6.000 EUR, der Vorsitzende von 9.000 EUR. Hinzu kommt eine variable Vergütung, sofern an die Aktionäre eine höhere Dividende als 0,20 EUR je Aktie ausgeschüttet wird. Die Festvergütung erhöht sich in diesem Fall um ein Viertel des Prozentsatzes, um den die Dividende je Aktie den Betrag von 0,20 EUR übersteigt. Der variable Vergütungsbestandteil beträgt maximal 50 % der Festvergütung eines Aufsichtsratsmitgliedes. Für jedes Aufsichtsratsmitglied, welches in einem Ausschuss tätig ist, erhöht sich die Vergütung um 600 EUR, für den Vorsitzenden eines Ausschusses um 900 EUR pro Geschäftsjahr.
Die individualisierte Zusammensetzung der Aufsichtsratsvergütung haben wir auf Seite 126 im Geschäftsbericht ausgewiesen – aufgegliedert nach fixen und variablen Bestandteilen.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung sowie Finanzpublizität
Die Konzernrechnungslegung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 erfolgte nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts ergänzend dazu die handelsrechtlichen Vorschriften des § 315 a Abs. 1 HGB zu beachten und auch angewendet. Die Prüfung des Konzernabschlusses wurde nach den Vorschriften des § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Jahresabschlussprüfung (IDW PS 200) vorgenommen.
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Der Prüfungsausschuss achtet auf die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und schlägt der Hauptversammlung einen Abschlussprüfer zur Wahl vor. Die Wahl des Abschlussprüfers erfolgt gemäß der gesetzlichen Bestimmungen durch die Hauptversammlung.
Transparenz und Information der Aktionäre
Die GRENKELEASING nutzt das Internet, um Aktionäre, alle Teilnehmer am Kapitalmarkt, Finanzanalysten, Aktionärsvereinigungen und die Medien umfassend, gleichberechtigt und zeitnah zu informieren. Wir veröffentlichen alle Ad-Hoc und Pressemeldungen, Geschäfts- und Quartalsberichte, Meldungen nach § 15 Wertpapierhandelsgesetz in deutscher und englischer Sprache. Auf der Internet-Seite sind unsere Entsprechenserklärungen zum Kodex verfügbar.
Die Aktionäre können sich im Internet über den Konzern, Management und Organisationsstruktur informieren. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger.
In der jährlichen ordentlichen Hauptversammlung können die Aktionäre den Bericht des Vorstands und die Generaldebatte im Internet verfolgen. Vom Unternehmen bestellte Stimmrechtsvertreter können mit der Wahrnehmung der Stimmrechte, auch in Abwesenheit, betraut werden. Die Termine der regelmäßigen Finanzberichterstattung sind im Finanzkalender zusammengefasst.
Über die GRENKE-Aktie berichten wir ausführlich im Kapitel „Die GRENKELEASING Aktie im Börsenjahr 2006" im Geschäftsbericht auf Seite 44.
Aktienbesitz von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern
Am 31. Dezember 2006 setzte sich der individuelle Aktienbesitz (einschließlich Optionen) der Vorstandsmitglieder wie folgt zusammen:
| Aktien Vorstände | Optionen Vorstände** | |
|---|---|---|
| Wolfgang Grenke | 4.871.619* | 0 |
| Thomas Konprecht | 330.730 | 0 |
| Mark Kindermann | 52.053 | 0 |
| Michael Kostrewa | 47.500 | 1.100 |
| Aktien Aufsichtsräte | ||
| Dieter Münch | 75 | |
| Prof. Dr. Ernst-Moritz Lipp | 11.000 |
- Der Vorstand hat folgende Call-Optionen gewährt: Wolfgang Grenke - 150.000 Aktien. ** Gewährung aus Aktienoptionsprogramm. Bezugsrecht auf je 1 Aktie.
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Geschäfte in Aktien (Directors’ Dealings)
Meldung nach §15a WpHG
Seit dem 1. Januar 2006 wurden folgende Transaktionen gemeldet (bis 31.12.2006):
| Mitglied des Vorstands | Handelstag | Bezeichnung Wertpapier | ISIN | Geschäftsart | Stückzahl | Kurs/Preis Währung | Erläuterung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wolfgang Grenke | 16.06.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Verkauf | 50.000 | 40,00 EUR | siehe 1. |
| 12.07.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Verkauf | 100.000 | 43,92 EUR | siehe 2. | |
| 08.08.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Kauf | 2.200 | 16,10 EUR | siehe 3. | |
| Thomas Konprecht | 16.06.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Verkauf | 55.000 | 40,00 EUR | siehe 1. |
| 01.08.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Kauf | 1.650 | 16,10 EUR | siehe 3. | |
| Mark Kindermann | 16.06.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Verkauf | 20.000 | 40,00 EUR | siehe 1. |
| 03.08.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Kauf | 1.100 | 16,10 EUR | siehe 3. | |
| Michael Kostrewa | 16.06.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Verkauf | 25.000 | 40,00 EUR | siehe 1. |
| 12.07.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Verkauf | 12.100 | 48,44 EUR | ||
| Mitglied des Aufsichtsrates | Handelstag | Bezeichnung Wertpapier | ISIN | Geschäftsart | Stückzahl | Kurs/Preis Währung | Erläuterung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Prof. Dr. | 10.07.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Kauf | 5.000 | 48,73 EUR | |
| Ernst-Moritz Lipp | 02.11.06 | GRENKE-Aktie | DE0005865901 | Kauf | 6.000 | 31,39 EUR |
- Aktienverkauf resultiert aus der Optionsausübung gem. unserer Mitteilung vom 08.12.04.
- Aktienverkauf resultiert aus der Optionsausübung gem. unserer Mitteilung vom 11.07.05.
- Erwerb im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms.
Sämtliche Geschäfte wurden auf der Internetseite des Unternehmens unter www.grenkeleasing.de – Directors’ Dealings – veröffentlicht.
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Controlling – Risikomanagement
Aufgabe des Risikomanagements der GRENKELEASING AG ist es, Risiken strukturiert zu erfassen, zu bewerten, zu dokumentieren und offenzulegen. Es soll Mitarbeiter und Geschäftsleitung in die Lage versetzen, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen sowie Chancen gezielt zu nutzen.
Das im Jahr 2003 eingeführte Risikomanagement-System wurde im Geschäftsjahr 2006 weiter ausgebaut und über ein Risikomanagement-Tool im GRENKELEASING Konzern Intranet betrieben. Die Funktion des Risikomanagements und das Ergebnis eingeleiteter Maßnahmen werden durch die Innenrevision überprüft. Die Innenrevision berichtet unmittelbar an den Vorstand.
Einzelheiten zum Risikomanagement-System finden Sie auf Seite 68 des Geschäftsberichts.
Entsprechenserklärung
Vorstand und Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG haben am 10. Juli 2006 folgende Entsprechenserklärung abgegeben:
Vorstand und Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG erklären gem. § 161 AktG i.V.m. § 15 EGAktG:
Die GRENKELEASING AG entspricht sämtlichen Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 2. Juni 2005.
Baden-Baden, den 23. Januar 2007
GRENKELEASING AG
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand
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GLOSSAR
ABCP-Programm
Abk. für „Asset Backed Commercial Paper Programm“ Unter ABCP-Programmen veräußern Unternehmen wie z.B. Leasinggesellschaften Forderungen an eine Zweckgesellschaft, die verzinsliche Wertpapiere über den Kapitalmarkt an Anleger begibt. Zins und Tilgung dieser Wertpapiere werden aus den Zahlungsströmen der abgetretenen Forderungen beglichen.
ABS-Bond
Refinanzierungsart, bei der von der Zweckgesellschaft mehrere Tranchen von Anleihen mit unterschiedlichen Ratings (Risikoklassen) ausgegeben werden. Der Anteil der am besten beurteilten Tranche ist ein Spiegelbild der Qualität des Leasingportfolios sowie des Risikomanagements und wirkt sich unmittelbar auf die Kosten dieser Finanzierungsart aus.
Asset-Broker
Auf dem Internet-Portal www.asset-broker.com vermarktet GRENKELEASING in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz gebrauchte Leasinggegenstände. Auch die Fachhandelspartner von GRENKELEASING haben die Möglichkeit, das Portal zum Vertrieb der eigenen Vorführ- und Gebrauchtgeräte zu nutzen.
BDL
Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V., Berlin, www.leasing-verband.de
BITKOM
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Berlin, www.bitkom.org
Cost-Income-Ratio
Die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag liefert die Cost-Income-Ratio. Abweichend von bei Bankanalysten üblichen Ansätzen ziehen wir beim Ertrag den Aufwand für die Schadensabwicklung/Risikovorsorge ab – auch wenn dies eine etwas ungünstigere Kennzahl liefert. Im
Leasingmarkt wären höhere Umsätze möglich, wenn höhere Risiken eingegangen würden. Dies sollte aber nicht zu einer Verbesserung der Cost-Income-Ratio führen.
Wir bestimmen die Cost-Income-Ratio somit als Quotient aus der Summe aller Aufwendungen (abzüglich Bewertungsaufwand und Steuern) und den Erträgen, die sich aus dem Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft nach Schadensabwicklung, Ergebnis Versicherungsgeschäft, Ergebnis Neugeschäft, Verwertungsmehrergebnis, den Sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Zinsergebnis (außerhalb des Leasinggeschäfts) zusammensetzen.
D.A.S basic
Der Mietvertrag D.A.S. basic wird für Objekte mit Zählwerk, wie z.B. Kopierer oder Drucker, eingesetzt. Die Abrechnung erfolgt nach Seiten-Klick-Preisen. Bei dieser Vertragsart ist in der monatlichen Grundmiete bereits eine bestimmte Anzahl an freien Kopien/Drucken enthalten. Mehrabnahmen werden dem Kunden am Ende des Abrechnungszeitraumes in Rechnung gestellt.
D.A.S. direct
Bei diesem Untermietvertrag für Objekte mit Zählwerk tritt der Fachhändler dem Kunden gegenüber als Vermieter auf. Der Kunde erhält so Betreuung und Finanzierungsberatung aus einer Hand. Die Abrechnung erfolgt nach Seiten-Klick-Preisen. In der monatlichen Grundmiete ist bereits eine bestimmte Anzahl an freien Kopien/Drucken enthalten.
D.A.S. vario
Der Mietvertrag D.A.S. vario eignet sich für Geräte mit Zählwerk. Der Kunde nutzt die Geräte entsprechend seines tatsächlichen Aufwands und zahlt dabei nur den realen Verbrauch im Abrechnungszeitraum; die Abrechnung erfolgt nach Seiten-Klick-Preisen. „vario“ steht dabei für die Variabilität des Vertrages hinsichtlich der
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Laufzeit sowie der monatlichen Abnahmemengen. Es gibt weder eine monatliche Mindestabnahme an Kopien/ Drucken noch eine Mindestlaufzeit.
DAX/DAX30
Der DAX wird an der Frankfurter Aktienbörse ermittelt und setzt sich aus den Kursen der 30 umsatzstärksten deutschen Aktien zusammen. Er ist der meistbeachtete Indikator für die Kursentwicklung an der deutschen Börse.
Deckungsbeitrag/DB
Der Deckungsbeitrag (DB), auch Bruttogewinn, ist ein Begriff aus der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung. Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, den z.B. ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zur Erzielung eines Nettogewinns leistet. Er wird ermittelt als Differenz aus Erlösen und den variablen Kosten, die durch das Produkt direkt ausgelöst wurden. Bei GRENKELEASING wird der Deckungsbeitrag 1 aus dem Barwert des Zins-Spreads abzüglich Provisionen an Dritte berechnet. Aus dem Deckungsbeitrag 1 ergibt sich im Verlauf eines Vertrages das Finanzergebnis und somit eine wichtige Kennzahl für die Rentabilität des Neugeschäfts.
Debt Issuance Program
Das Debt Issuance Program ist ein flexibles Refinanzierungsprogramm mit standardisiertem Dokumentationsrahmen. Es ermöglicht der Emittentin, ihren Finanzmittelbedarf durch Aufnahme von Fremdmitteln in unterschiedlichen Währungen, Volumina und Laufzeiten zu decken. Im Rahmen dieses Programms (Dauer-emission) können Schuldverschreibungen an der Börse oder außerbörslich emittiert werden. Der Zinssatz ist fest oder variabel. Für den Absatz sorgen je nach Volumen eine oder mehrere Händlerbanken (Dealer). Die beteiligten Banken übernehmen i.d.R. keine Übernahmeverpflichtung. Das Platzierungsrisiko bleibt bei der Emittentin.
DISPO-Rahmenvertrag
Großkunden, die regelmäßig Investitionen tätigen, schließen mit GRENKELEASING einen Rahmenvertrag ab und profitieren innerhalb dieses Rahmens von einheitlichen, günstigen Konditionen. Das vereinbarte Leasingvolumen kann dann vom Kunden in einzelnen Tranchen abgerufen werden. Vorteile für den Kunden sind somit günstige Konditionen, reduzierter Aufwand und größere Flexibilität.
EBIT
Engl.: earnings before interest and taxes Begriff für das Ergebnis vor Zinsaufwand und Steuern
EBT
Engl.: earnings before taxes Begriff für das Ergebnis vor Steuern
Embedded Value
Die Berechnung stammt ursprünglich aus der Versicherungswirtschaft und kann auch auf Leasinggesellschaften übertragen werden. Anders als beim Handelsgeschäft entstehen die Erträge der zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Leasingverträge nicht sofort, sondern erst während der Laufzeit. Der Embedded Value entspricht dem Barwert der künftigen Erträge des Bestandes und des Wertes des Eigenkapitals ohne Berücksichtigung künftigen Neugeschäfts. Vom Barwert der künftigen Erträge am Bilanzstichtag werden die geschätzten Aufwendungen abgezogen und um das Eigenkapital ergänzt.
Euro STOXX
Der Europa Aktienindex beinhaltet 50 repräsentative Aktienwerte aus den an der Währungsunion teilnehmenden Ländern. Des Weiteren gibt es den STOXX 50, der 50 ausgewählte Blue Chips aus ganz Europa umfasst.
Factoring
Factoring ist eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Umsatzfinanzierung dient. Der Factor erwirbt die
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Forderungen des Factoring-Kunden gegen dessen Abnehmer (Debitor) und zieht sie direkt bei diesem ein. Als Gegenleistung für die Abtretung der Forderungen leistet der Factor an den Factoring-Kunden umgehend eine Zahlung, die sich an der Höhe der Forderung orientiert.
Flex PLUS-Leasing
Hierbei handelt es sich um eine Vertragsart, bei der die Rate ermittelt wird, indem der Anschaffungspreis durch die Vertragslaufzeit in Monaten geteilt wird. Zinsen und Gebühren werden erst nach Ablauf der Vertragslaufzeit abgegolten, indem der Kunde sich entscheidet, ob er den Leasingvertrag um sechs Monate verlängern oder eine Abschlusszahlung in Höhe von sechs Monatsraten leisten möchte. GRENKELEASING vermarktet das Objekt auf dem eigenen Online-Verwertungsmarkt „Asset-Broker“ und beteiligt den Kunden zu 100 % (max. Betrag: 6 Monatsraten) am Verwertungserlös. Im Optimalfall erhält der Kunde dadurch eine 0 %-Finanzierung.
Franchise-System
Bei diesem Vertriebssystem erteilt der Franchise-Geber seinen Partnern eine Lizenz zur selbstständigen Führung eines Betriebs und übernimmt u.a. die Warenlieferung und Werbung selbst. Grundlage ist ein Franchisevertrag, durch den Marketing, Geschäftspolitik, Produktangebot u.v.m. festgelegt werden. Der rechtlich selbstständige Franchise-Nehmer profitiert damit von einem bekannten Firmennamen und langjähriger Erfahrung aus dem Vertrieb. Der Franchise-Geber kann ohne eigenen Kapitaleinsatz seine Produkte oder Dienstleistungen auf zusätzlichen Märkten vertreiben.
Das bei GRENKELEASING im Jahr 2003 eingeführte Franchise-System deckt geografisch die Märkte in Großbritannien, Polen, Norwegen sowie seit 2006 auch in Ungarn ab. In Deutschland sind Franchisepartner aktiv, die die Dienstleistungen Factoring sowie Kfz-Leasing anbieten. An den Franchise-Gesellschaften ist weder die Muttergesellschaft noch ein Tochterunternehmen direkt oder indirekt beteiligt. Auch das Management der GRENKELEASING AG ist weder direkt noch indirekt an einer der Franchise-Gesellschaften beteiligt.
Ifo-Institut
Abk. für: Information und Forschung Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
Das ifo-Institut ist eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands, das Forschungsergebnisse im Bereich Wirtschaft in regelmäßigen Abständen publiziert; www.cesifo-group.de.
IFRS
Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind von einem unabhängigen privaten Gremium, dem International Accounting Standards Board (IASB), entwickelte Regelungen der externen Berichterstattung von Unternehmen. Die International Financial Reporting Standards (IFRS) – vormals International Accounting Standards (IAS) – bestehen aus den Standards selbst sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) – vormals Standing Interpretations Committee (SIC). Sie sind seit dem Geschäftsjahr 2005 für kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Gemeinschaft (EU) in der von der EU übernommenen Form (endorsed) verpflichtend anzuwenden.
IT Asset-Management
In Verbindung mit einem DISPO-Rahmenvertrag (s.o.) erhält der Kunde mit IT Asset-Management (kurz: ITAM) eine aktive Unterstützung im Bestands- und Kostenmanagement seiner IT-Infrastruktur. Die webbasierte Software ermöglicht die Verwaltung des gesamten Objektbestandes des Kunden auf einer einheitlichen Plattform.
ITK-Markt
Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation
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MDAX
Der Aktienindex MDAX enthält die Aktien von 50 Unternehmen aus klassischen Sektoren, die hinsichtlich Größe und Umsatz den DAX-Unternehmen folgen. Im MDAX versammeln sich damit mittelgroße Unternehmen, die so genannten Midcap-Unternehmen. Dies können sowohl deutsche als auch ausländische Unternehmen sein – vorausgesetzt sie sind im Prime Standard notiert.
Neugeschäft
Das Neugeschäft umfasst die Anschaffungskosten aller Gegenstände aus Leasing- und Mietkaufverträgen, die im Berichtszeitraum neu abgeschlossen wurden. Darin sind auch die Anschaffungskosten der neu erworbenen Gegenstände von Franchisepartnern eingeschlossen.
Prime Standard
Der Prime Standard ist ein Zulassungsstandard an der Frankfurter Wertpapierbörse, der hohe Transparenzanforderungen an Emittenten stellt, die über die des General Standard hinausgehen (z.B. Quartalsberichte, Internationale Rechnungslegung). Ein Listing im Prime Standard ist Voraussetzung für die Aufnahme in einen Auswahlindex der Deutschen Börse wie DAX, MDAX, TecDAX oder SDAX. Die GRENKELEASING AG ist im SDAX gelistet.
Rating
Rating-Agenturen beurteilen (engl.: raten) die Bonität eines Emittenten nach einem standardisierten Verfahren über lang- und kurzfristige Zeiträume. Die Bewertung mit „AAA“ bedeutet zum Beispiel größte Zahlungsfähigkeit und „C“ sowie „D“ sehr geringe Wahrscheinlichkeit auf Zahlung. Die führenden Rating-Agenturen sind Moody's und Standard & Poor's.
ROE
Abk. für: Return on Equity (dt.: Eigenkapitalrentabilität) Die ROE errechnet sich, indem der Jahresüberschuss ins Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital gesetzt wird. Die Kennzahl gibt darüber Aufschluss, in welcher Höhe das
Kapital der Aktionäre verzinst wurde.
Scoring-Verfahren
Bei Leasinggesellschaften werden Scoring-Verfahren verwendet, um die Bonität eines potenziellen Leasingnehmers zu ermitteln. Anhand einer statistischen Berechnung soll die Ausfallwahrscheinlichkeit für einen abzuschließenden Leasingvertrag bestimmt werden, die als Entscheidungsgrundlage für die Annahme einer Leasinganfrage dient.
GRENKELEASING bewertet seit 1994 die Bonitäten ihrer Leasingnehmer mit Hilfe eines solchen Scoring-Verfahrens. Dazu nutzt sie externe Informationsquellen, z.B. über die Auskunftei Creditreform, die sie durch ihre eigene Datenbasis ergänzt. Jeder potenzielle Leasingnehmer erhält für seine Bonität eine Scoring-Note, die letztendlich darüber entscheidet, ob es zu einem Vertragsabschluss kommt oder nicht.
SDAX
Der Aktienindex SDAX enthält die Aktien der 50 größten und liquidesten Unternehmen aus klassischen Sektoren unterhalb des MDAX. Dies können sowohl deutsche als auch ausländische Unternehmen sein – vorausgesetzt sie sind im Prime Standard notiert. Am 1. Januar 2003 wurde GRENKELEASING im Prime Standard zugelassen und am 11. Februar 2003 im SDAX gelistet. Diese Neuregelung trat ab dem 24. März 2003 in Kraft.
Small-Caps
Kleinere Aktiengesellschaften, die nicht zu den umsatzstarken Unternehmen der Hauptindizes gehören.
Small-Ticket-IT-Leasing
In diesem Marktsegment werden Geräte wie Notebooks, PCs, Monitore und andere Peripheriegeräte, kleine Netzwerke, Software sowie Telekommunikations-, Sicherungs- und Kopiertechnik mit einem Anschaffungswert vorwiegend bis zu 25.000 EUR verleast.
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Grossmünster, Zürich
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STANDORT ZÜRICH DOWNTOWN SWITZERLAND
06
In Zürich wurde in 2005 die dritte GRENKELEASING-Vertriebsniederlassung der Schweiz eröffnet, im Jahr 2006 wurde dann der Hauptsitz von Basel nach Zürich verlegt. 1999 war aufgrund der räumlichen Nähe zur Zentrale in Baden-Baden der Standort Basel für die erste Niederlassung in der Schweiz gewählt worden, im Jahr 2004 kam dann noch Lausanne hinzu, von wo aus der französischsprachige Raum der Schweiz betreut wird.
Heute bildet Zürich mit neun Mitarbeitern den Schweizer Hauptsitz, von dem aus die gesamte Verwaltung gesteuert wird. Die Dreisprachigkeit der Schweiz mit ihren unterschiedlichen Kulturen stellte von Anfang an eine große Herausforderung für die Kommunikation, die Vertragsgestaltung sowie die EDV-Lösungen dar. Wie erfolgreich diese Hürden genommen wurden, zeigt sich in der äußerst positiven Geschäftsentwicklung. Seit 2004 ist GRENKELEASING in der Schweiz, wo wir als erste Leasinggesellschaft Small-Ticket-IT-Leasing angeboten haben, der Marktführer auf diesem Sektor.
Die größte Stadt der Schweiz gilt als wahrer Wirtschaftsmotor. Der Aufstieg Zürichs zum wirtschaftlichen Zentrum begann im 18. und 19. Jh. mit der Textilindustrie. Durch die Gründung von zahlreichen Banken und Versicherungen verlagerte sich im Laufe der Zeit der Schwerpunkt auf den Finanz- und Dienstleistungssektor. Niedrige Steuersätze und eine hohe Lebensqualität wirken wie ein Magnet und haben dazu beigetragen, dass heute mehr als 30 Prozent der knapp 370.000 Einwohner aus dem Ausland stammen.
60
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
1 Geschäftsvorlauf in 2006
1.1 Gesellschaftsrechtlicher Rahmen, Konzernzugehörigkeiten
Der GRENKELEASING AG Konzern geht zurück auf eine Gründung als Einzelfirma im Jahre 1978.
1979 wurde diese Einzelfirma in eine Kommanditgesellschaft, die GRENKELEASING KG in Baden-Baden, eingebracht. Im Laufe der Jahre kamen weitere Gesellschaften hinzu, auf die Wolfgang Grenke einen beherrschenden Einfluss hatte. Im Jahr 1993 wurden diese Gesellschaften dann neu geordnet, zu einem Konzern zusammengefasst und erstmals ein konsolidierter Konzernabschluss erstellt.
Die Gesellschafter haben Ende 1997 die GRENKELEASING AG - nachfolgend kurz AG genannt - und die Grenke Investitionen Verwaltungs Kommanditgesellschaft auf Aktien - nachfolgend kurz KGaA genannt - gegründet. AG und KGaA bilden eine Betriebsaufspaltung, wobei die AG Betriebs- und die KGaA Besitzgesellschaft ist. Die Gründungen erfolgten mit dem Ziel, die Aktivitäten des Konzerns in Deutschland auf diese beiden Gesellschaften zu konzentrieren.
Der Konzern beteiligte sich im Herbst 1997 auf der Basis einer Kooperation mit Hewlett-Packard an einer ersten ausländischen Betriebsgesellschaft, der GRENKELEASING AG, Wien. In der Schweiz nahm im Herbst 1999 die zweite ausländische Betriebsgesellschaft in gleicher Weise ihren Betrieb auf. Im November 1999 folgte die GRENKE LOCATION SAS (vormals GRENKE LOCATION S.A.) in Schiltigheim bei Straßburg.
Im August 2000 übernahm die GRENKELEASING AG den Internet Service-Provider und Software-Entwickler haberichter.net GmbH mittels eines Anteilstausches. Um die Internet-Aktivitäten aus einer Gesellschaft anzubieten, wurde die haberichter.net im Geschäftsjahr 2001 mit der Weblease Leasing GmbH (heute WEBLEASE NETBUSINESS AG) verschmolzen.
Die WEBLEASE NETBUSINESS AG bleibt aufgrund ihrer Funktion als virtuelle Leasinggesellschaft weiterhin als eigenständige Betriebsgesellschaft in Deutschland aktiv, bis laufende Leasingverträge und das im ersten Halbjahr 2005 generierte Neugeschäft komplett abgewickelt sind. Seit der zweiten Jahreshälfte 2005 schließt sie ausschließlich Neuverträge im Namen und für Rechnung der GRENKELEASING AG ab. Das Online-Geschäft wurde in 2006 ebenfalls in die GRENKELEASING AG übernommen, wird jedoch in 2007 wieder reaktiviert werden.
Mit Kaufvertrag vom 6. Februar 2001 erwarb die AG 100 % der Anteile an der MAUDEN S.p.A., Mailand/Italien. Mit Kaufvertrag vom 5. Juni 2001 erwarb die AG 100 % der Anteile an der EKOMA s.r.o., Prag/Tschechien, welche in 2005 in die GRENKELEASING s.r.o. umfirmiert wurde. Am 30. Oktober 2001 wurde die Gründung der GRENKE ALQUILER S.A., Barcelona, notariell beurkundet. Die AG hält 100 % der Anteile.
Mit Kaufvertrag vom 4. Dezember 2001 erwarb die AG 100 % der Anteile an der ZOOPLUS.COM AG, Unterföhring. Die Gesellschaft firmierte um in GRENKE Locazione S.r.l. und verlegte ihren Sitz nach Mailand.
Im Geschäftsjahr 2002 wurden die Tochtergesellschaften GRENKELEASING ApS, Herlev/Dänemark, Grenkefinance N.V., Vianen/Niederlande (zuvor Maasbree), sowie die GRENKE LIMITED, Dublin/Irland, gegründet. Hinzu kamen in 2003 die Gesellschaften GRENKE FINANCE Plc. mit Sitz in Dublin/Irland, GRENKE LEASING S.r.l. Mailand/Italien, GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden und die GRENKE LEASE SPRL, Brüssel/Belgien, die in 2005 neu gegründet wurde.
In Großbritannien, Polen, Deutschland, Norwegen und Ungarn nutzen wir ein Franchise-System. Auf der Basis eines Franchise-Vertrages haben Gesellschaften in Guildford bei London und Posen in 2003 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die Gesellschaft GRENKELEASING AS, Oslo/Norwegen, hatte am 12. Mai 2005 den Franchisevertrag unterzeichnet. Die GRENKELEASING AG stellt das Know-how, die betriebliche Infrastruktur, Dienstleistungen sowie die Nutzung der Namensrechte
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zur Verfügung. Damit stellen wir sicher, dass die Kosten während der Anlaufphase begrenzt bleiben und der Bekanntheitsgrad des GRENKELEASING AG Konzerns erhöht wird. Der Konzern ergänzte in 2005 sein Produktangebot um die Dienstleistungen Factoring und Kfz-Leasing, welche auch über Franchisepartner angeboten werden. Der neu gewonnene Partner GRENKE-AUTOLEASING GmbH unterzeichnete am 19. April 2005 sowie die GRENKEFACTORING GmbH am 26. Juni 2005 den Franchisevertrag mit der GRENKELEASING AG. Im Geschäftsjahr 2006 kam für den südlichen Teil von Deutschland die Kazenmaier FleetService GmbH, Karlsruhe, als Franchisepartner hinzu, der insbesondere im Bereich Kfz Flottenmanagement das Angebot erweitern soll. Die Ausdehnung in Richtung EU Ost wurde durch einen neuen Franchisepartner in Budapest/Ungarn, GRENKELEASING Magyarország Kft./Rt., realisiert.
Der GRENKELEASING AG Konzern ist somit in 16 Ländern mit seinen Dienstleistungen tätig. Dies wird durch 11 Tochterunternehmen und 7 Franchisepartner realisiert.
1.1.1 Ergebnisabführungsverträge im Konzern
Die GRENKELEASING AG, Baden-Baden, hat 2001 bzw. 2002 mit der Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA, Baden-Baden, sowie der WEBLEASE NETBUSINESS AG, Baden-Baden, jeweils einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der WEBLEASE NETBUSINESS AG, Baden-Baden, wurde in 2005 mit Wirkung zum 31. Dezember 2005 gekündigt.
1.1.2 Grundsätze der GRENKELEASING AG zur Corporate Governance
Die Grundsätze einer wertorientierten und transparenten Unternehmensführung und -kontrolle haben bei der Beurteilung und Bewertung börsennotierter Unternehmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Alle börsennotierten Unternehmen sind darüber hinaus nach dem Transparenz- und Publizitätsgesetz (Trans-PuG) verpflichtet, die Übereinstimmung mit den Sollbestimmungen des Deutschen Corporate Governance Kodex offenzulegen und eventuelle Abweichungen von den Sollbestimmungen zu erläutern. Der Vorstand, der Aufsichtsrat und die leitenden Mitarbeiter der GRENKELEASING AG identifizieren sich mit diesen Grundsätzen und erachten die Verpflichtung zur Corporate Governance als wichtige Maßnahme zur Vertrauenssteigerung bei gegenwärtigen und künftigen Kunden, Aktionären, Fremdkapitalgebern, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit. Der Corporate Governance Kodex wurde am 2. Juni 2005 novelliert. Am 10. Juli 2006 haben der Aufsichtsrat und der Vorstand erneut einstimmig und in vollem Umfang der Entsprechenserklärung des Corporate Governance Kodex vom 2. Juni 2005 zugestimmt.
Die vollständige Version der Corporate Governance Grundsätze sowie die Entsprechenserklärung der Gesellschaft sind auf den Internet-Seiten der GRENKELEASING AG (www.grenkeleasing.de) in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.
1.2 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Nach einer Überprüfung hat die Ratingagentur Standard & Poor's im Frühjahr 2003 der GRENKELEASING AG ein Counterparty-Rating von „BBB+“ für langfristige Verbindlichkeiten und ein „A-2“ für kurzfristige Verbindlichkeiten, bei stabilem Ausblick, erteilt. Dieses wurde mit dem Datum vom 4. Oktober 2006 von Standard & Poor's aktualisiert und mit dem gleichen Rating erneut bestätigt.
Am 30. Oktober 2003 hat der GRENKELEASING AG Konzern mit einer Debüt-Anleihe seine Refinanzierung auf eine breitere Basis gestellt. Unter Leitung der Deutsche Bank AG wurde eine Anleihe über Mio. EUR 200 mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Kupon von 4,5 % platziert. Die Anleihe wurde fristgerecht zum 30. Oktober 2006 zurückbezahlt.
Die Anleihe war Teil eines „Debt Issuance Program“ (DIP) mit einem Gesamtvolumen von Mio. EUR 500, mit dem ein standardisierter Rahmen für weitere Mittelaufnahmen geschaffen wurde. Unter diesem Programm wurden im Geschäftsjahr 2006 eine festverzinsliche Anleihe über Mio. EUR 100 mit einer Laufzeit von 3 Jahren und eine
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variabel verzinsliche Anleihe über Mio. EUR 100 mit einer Laufzeit von 1,5 Jahren ausgegeben. Das Programm wurde mit Wirkung vom 6. Januar 2006 neu aufdatiert und von der CSSF (Commission de Surveillance du Secteur Financier) bestätigt. Die Aufdatierung für 2007 wird gerade durchgeführt und voraussichtlich im Februar 2007 von der CSSF bestätigt werden.
Über die Zweckgesellschaft GOALS 2006-1 Limited (GRENKE Ongoing Asset Lease Securitization) hat die Gesellschaft mit Wirkung vom 4. August 2006 den ersten ABS (Asset Backed Securities) Bond in Höhe von Mio. EUR 250 platziert und sich damit den Zugang zu einem sehr liquiden und stabilen Refinanzierungsmarkt mit attraktiven Konditionen verschafft. Bei dieser Art der Finanzierung werden von der Zweckgesellschaft mehrere Tranchen von Anleihen mit unterschiedlichen Ratings (Risikoklassen) ausgegeben. 85 % der Anleihe wurden mit dem höchsten Rating von Standard & Poors (AAA) und Moody's (Aaa) beurteilt. Der Anteil der am besten beurteilten Tranche ist ein Spiegelbild der Qualität des Leasingportfolios sowie des Risikomanagements und wirkt sich unmittelbar auf die Kosten dieser Finanzierungsart aus.
GRENKELEASING hat ferner über ihre Tochter GRENKE FINANCE Plc., Dublin, am 18. September 2006 drei revolvierende Darlehensfazilitäten mit der Deutschen Bank AG, der WestLB und der SEB Bank AB über jeweils Mio. EUR 30 unterzeichnet. Die Fazilitäten können durch Ziehungen mit einer Laufzeit von jeweils einem Monat genutzt werden, am 31. Dezember 2006 lag die Ausnutzung bei Mio. EUR 40.
Die steuerlichen Verhältnisse der deutschen Gesellschaften sind bis 1999 geprüft. Die Betriebsprüfung ab dem Jahr 2000 wurde im zweiten Halbjahr 2006 begonnen. Die notwendigen Daten wurden dem Betriebsprüfer zu Prüfungsbeginn zur Verfügung gestellt. Die Prüfungshandlungen dauern noch an. Ergebnisse oder Zwischenergebnisse sind noch nicht bekannt.
Bei der französischen Gesellschaft GRENKE LOCATION SAS, Schiltigheim, wurde die Prüfung der Jahre 2003 und 2004 im Frühjahr 2006 abgeschlossen. Im Rahmen eines Verständigungsverfahrens wird eine einvernehmliche Lösung mit den Finanzbehörden hinsichtlich der Zuordnung der konzerninternen Doppelstockfinanzierung angestrebt. Mit Steuerbescheiden ist erst Mitte 2007 zu rechnen.
1.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung
In Europa hat sich die Konjunktur in 2006 sehr gut entwickelt nach einem eher schwachen Verlauf in 2005. Experten schätzen sogar das Wachstum in Richtung 3 % als möglich ein. Der Anteil aus Deutschland hat durch die außenwirtschaftlichen Impulse auch eine Abschwächung der Binnennachfrage in Deutschland kompensieren können. Neben einem eher moderaten Beitrag zum EU Wachstum durch die Schwergewichte Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien dürften die neuen EU Mitgliedsstaaten erheblich zum Wachstum beitragen, bedingt auch durch die wirtschaftlichen Nachholeffekte und deren Inlandsnachfragen.
Zum Berichtszeitpunkt zeichnet sich eine Fortsetzung des Aufschwungs auch in 2007 ab. Das ifo-Institut rechnet mit einer deutlichen Beschleunigung der wirtschaftlichen Aktivität in Europa. Aber auch in Deutschland mehren sich die positiven Anzeichen. Zugpferd ist vor allem die Auslandsnachfrage, die nicht zuletzt aufgrund des positiven internationalen Umfelds und des wieder günstigeren Euro-Dollar-Kurses eine starke Schubkraft entfalten dürfte. Daneben deutet der allmähliche Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen in Deutschland auf eine sich erholende Binnenkonjunktur hin. Jedoch können sich in 2007 die massiven Steueranpassungen sowie steigende Abgaben dämpfend auf die deutsche Inlandsnachfrage auswirken und somit die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland etwas verlangsamen. Bleibt es bei den sinkenden Öl- und Benzinpreisen und einem Rückgang der Inflationsrate, so ist dies ein positiver Beitrag für die Konjunktur in Deutschland. Für den nationalen Markt wird von den fünf Wirtschaftsweisen ein Wachstum von 1,8 % prognostiziert, auch sieht der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten einen positiven Konjunkturausblick.
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Das Wachstum im Informations- und Telekommunikationssektor war mit über 3 % in 2006 stabil. In 2007 rechnet das European Information Technology Observatory (EITO) wieder mit einem ähnlichen Zuwachs. Als stärkste Wachstumsfelder in 2007 werden neben Software und IT-Dienstleistungen auch Internet, Mobil- und Festnetz-Datendienste eingeschätzt.
Auch im vergangenen Jahr haben die Unternehmen des GRENKELEASING AG Konzerns ihre Marktchancen wahrgenommen. Durch Fokussierung auf das Small-Ticket-IT-Leasing, Markenunabhängigkeit, Flexibilität, einen hohen Automatisierungsgrad und strategische Kooperationen mit Händlern und Herstellern, konnte im Konzern inkl. Franchise-Betrieben das Neugeschäft um 9,8 % gesteigert werden. Diesen Erfolg wollen wir auch im neuen Jahr fortsetzen.
1.4 Finanzierung
Die Mietforderungen der KGaA werden an Finanzinstitute, über Zweckgesellschaften im Rahmen von drei ABCP (Asset Backed Commercial Paper)-Programmen oder die GRENKE FINANCE Plc. verkauft (forfaitiert). Die vertraglichen Vereinbarungen sichern eine Finanzierung des Neugeschäfts auch bei steigendem Volumen für mehrere Jahre. Der Rahmen der ABCP-Programme wurde, trotz steigendem Neugeschäft, nur zum Teil (31. Dezember 2006 zu 34 %) in Anspruch genommen. Die Programme sind revolvierend, d.h. getilgte Refinanzierungen können durch neue ersetzt werden.
Die ABCP-Refinanzierung eines Teils des Leasingvermögens wurde in 2006 durch die Finanzierung über den ABS-Bond in Höhe von Mio. EUR 250, welcher über die Zweckgesellschaft GOALS platziert wurde, ersetzt.
Weitere Finanzierungsmittel können im Rahmen des „Debt Issuance Program“ durch die GRENKE FINANCE Plc. oder durch die Begebung von Schuldscheindarlehen sowie durch die revolvierende Darlehensfazilität aufgenommen werden. Hinreichenden finanziellen Spielraum gewährte uns weiterhin der hohe Eigenkapitalbestand.
1.5 Personal/Optionsprogramme
Durch den forcierten Ausbau unseres Niederlassungsnetzes stieg die durchschnittliche Zahl der Konzern-Mitarbeiter von 339 in 2005 auf 384 in 2006 (ohne Vorstand). Für das Jahr 2007 planen wir einen Anstieg um 49 Mitarbeiter. Die Fluktuationsrate betrug im Geschäftsjahr konzernweit 13,56 %.
Der Konzern legt großen Wert auf die Weiterbildung seiner Mitarbeiter. So schlossen in den vergangenen Jahren 43 Mitarbeiter ihre Ausbildung zum Leasing- und Finanzierungswirt an der Verwaltungsakademie Freiburg erfolgreich ab. Weitere 5 Mitarbeiter unterziehen sich gegenwärtig dieser Ausbildung.
Seit Oktober 2004 bildet die GRENKELEASING AG zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in der Schweiz und Frankreich Studenten der Berufsakademie Lorrach aus. Es sind derzeit 9 Studenten in der Fachrichtung International Business Management mit einer Studiendauer von 3,5 Jahren sowie 3 in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik mit einer Studiendauer von 3 Jahren. 2007 plant das Unternehmen weitere Ausbildungsplätze für diese Fachrichtungen. Daneben bietet die Gesellschaft zwei Ausbildungsplätze für den Lehrberuf Bürokaufmann/-frau und zwei Ausbildungsplätze für den Lehrberuf Dialogmarketingkaufmann/-frau an.
Die Aktienoptionen des 2. Mitarbeiterbeteiligungsprogramms aus dem Jahr 2002 haben in 2004 die Ausübungshürde erreicht. Damit konnten sämtliche Optionen nach der jeweiligen Sperrfrist ausgeübt werden. Das letzte Viertel der Optionen sowie die in den Vorjahren nicht ausgeübten Optionen konnten im Geschäftsjahr 2006 ebenfalls in drei Ausübungsfenstern ausgeübt werden. Die Aktien wurden hierbei zu einem Preis von EUR 11,65 (1. AÜF), EUR 16,10 (2. AÜF), EUR 18,94 (3. AÜF) angeboten. Der Rest der unverfallbaren gewordenen Optionen kann noch im kommenden Jahr 2007 nach der Hauptversammlung ausgeübt werden. Die neuen Aktien wurden aus dem bedingten Kapital geschaffen und sind zum Börsenhandel zugelassen.
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1.6 Vergütungssystem des Vorstands
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 1.540 (2005: TEUR 874). Die Vergütung der Vorstandsmitglieder umfasst fixe und variable Bestandteile. Die Kriterien für die variablen Vergütungsbestandteile werden zum einen jährlich im Voraus, betreffend einer auf der EBT (Earnings before Taxes) Steigerung basierenden Tantieme, sowie zum anderen quartalsweise rückwirkend basierend auf einer BSC (Balanced Score Card) festgelegt und gemessen. Diese sollen zur langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts beitragen. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr haben die Vorstände keine Optionen zum Bezug von Aktien erhalten. Die in der Vergangenheit gewährten Aktienoptionen wurden im Geschäftsjahr 2006 zum größten Teil ausgeübt.
1.7 Investitionen
Im Geschäftsjahr 2006 wurden TEUR 1.743 in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie immaterielle Vermögensgegenstände - vorwiegend in Produkte der Informationstechnologie - investiert. Für den Büroneubau wurden in 2006 weitere Anzahlungen in Höhe von TEUR 3.875 geleistet.
Neben den Erneuerungen der IT Infrastruktur wurde hauptsächlich in den weiteren Ausbau der Niederlassungen im europäischen Ausland investiert.
1.8 Vertrieb und Kundenstruktur
Die GRENKELEASING AG vermietet hauptsächlich Produkte der Informationstechnologie (nachfolgend IT genannt). Sie hat sich dabei auf die kostengünstige Abwicklung des Leasinggeschäfts mit relativ kleinen Objektwerten (Small-Ticket-IT-Leasing) konzentriert und in diesem Marktsegment eine in Zentraleuropa führende Position errungen.
Wegen der geringen Anschaffungswerte und des daher reduzierten Deckungsbeitrags pro Vertrag lohnt sich ein Direktvertrieb im Small-Ticket-IT-Leasing kaum.
Daher kommen die Leasingverträge überwiegend durch Vermittlung von Herstellern und Händlern (Vertriebsleasing) zustande. In diesem Marktsegment sind auch für die kommenden Jahre deutliche Wachstumschancen - vor allem im europäischen Ausland - zu erkennen, die wir nutzen und ausbauen wollen. Im laufenden Geschäftsjahr wurden einige neue Dienstleistungsprodukte entwickelt und den Fachhändlern zur Verfügung gestellt, um die Kundenbindung zu verstärken. Auch der Direktkundenvertrieb und das Geschäft mit Kooperationspartnern wurden zusätzlich ausgebaut und unterstützt.
In der traditionell breit gefächerten Struktur der Leasingnehmerschaft ergibt sich keine Änderung. Kein Leasingnehmer erreicht ein Gesamtobligo von mehr als 2 % des Konzern-Eigenkapitals. Der durchschnittliche Netto-Anschaffungswert pro Vertrag liegt im Konzern bei EUR 8.073 (Vj. EUR 7.427). Die Branchenstruktur entspricht weitgehend der Struktur der deutschen Wirtschaft.
Insbesondere auch zur Unterstützung der Kundenorientierung wurde ein Qualitätsmanagement-System eingerichtet. Die GRENKELEASING AG bietet ihre gesamte Angebotspalette im Internet an (www.grenkeleasing.com und www.weblease-europe.com). Die Präsenz in Frankreich, Italien, Tschechien, Österreich, Dänemark, Spanien, Schweden, der Schweiz, Irland, Belgien und den Niederlanden wurde ausgebaut. Daneben wird das Geschäftskonzept im Rahmen einer Franchise-Struktur seit 2003 in Großbritannien und Polen sowie seit 2005 in Norwegen und seit 2006 in Ungarn umgesetzt. Weiterhin wurden in 2005 Franchise-Kooperationen mit deutschen Vertragspartnern abgeschlossen, die im Bereich Kfz-Leasing bzw. Factoring tätig sind. In 2006 konnte ein weiteres Franchiseunternehmen für den Bereich Kfz-Flottenleasing gewonnen werden.
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Durch den Abschluss von Verträgen mit Franchisepartnern in Deutschland im Bereich Factoring und Kfz-Leasing wird die Kundenorientierung durch neue Produkte unterstützt.
Im Vertrieb konnten die strategischen Partnerschaften weiter ausgebaut werden. Die GRENKELEASING AG konnte im Oktober 2005 die Kooperation mit IBM Global Financing erneuern. Das Projekt stellt ein Leasing-Programm für den Mittelstand bereit, das IT-Finanzierung für mittelständische Kunden noch schneller, einfacher und flexibler macht. Die GRENKELEASING AG in Deutschland sowie ihre Tochtergesellschaften in Frankreich, Spanien und Belgien werden dabei als Servicegeber für die Abwicklung von Leasingverträgen tätig, die im Rahmen von IBM Financing Advantage abgeschlossen werden.
Zum anderen haben wir die seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bechtle AG weiter ausgebaut.
1.9 Struktur des Lieferantenstamms
Nach wie vor ist die Lieferantenstruktur breit gefächert. Kein Lieferant erreicht einen größeren Anteil als 4 % des Neugeschäfts.
2 Geschäftslage des Konzerns
2.1 Aktien
Seit April 2000 sind die Aktien der GRENKELEASING AG an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Gesellschaft hat 13.679.679 Aktien ausgegeben. Von diesen Aktien sind 40,27 % den Eheleuten Grenke und ihrem minderjährigen Sohn als gebundene Aktien zuzurechnen, wodurch sich ein Freefloat in 2006 von 59,73 % ergibt.
Im Jahr 2005 hat der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Grenke im Zusammenhang mit einem Optionsscheingeschäft 150.000 Aktien und die Vorstandsmitglieder Mark Kindermann 20.000 Aktien, Thomas Konprecht 55.000 Aktien sowie Michael Kostrewa 25.000 Aktien außerbörslich verkauft. Im Rahmen der Ausübung des Aktienoptionsprogramms haben die Vorstandsmitglieder insgesamt 6.050 Aktien erworben. Der Vorstandsvorsitzende hat am 23. Dezember 2005 ein Optionsscheingeschäft über 100.000 Aktien getätigt, welches an einen Aktienkurs (Steigerung von 20,8 % nach einem Jahr) zu einem bestimmten Fälligkeitsdatum gekoppelt ist.
Im Berichtszeitraum haben die Vorstände im Zusammenhang mit Optionsscheingeschäften Aktien außerbörslich verkauft, der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Grenke 150.000 Aktien und die Vorstandsmitglieder Mark Kindermann 20.000 Aktien, Thomas Konprecht 55.000 Aktien und Michael Kostrewa 25.000 Aktien. Darüber hinaus hat Michael Kostrewa am 12. Juli 2006 (ohne Optionsgeschäft) 12.100 Stück zum Kurs von 48,44 EUR verkauft.
Im Rahmen der Ausübung des Aktienoptionsprogramms haben die Vorstandsmitglieder insgesamt 4.950 Aktien erworben (2.200 Aktien W. Grenke, 1.650 Aktien T. Konprecht, 1.100 Aktien M. Kindermann).
Der Vorstandsvorsitzende hat am 10. April 2006 zwei Optionsgeschäfte getätigt; eines über 25.000 Aktien, das an eine Aktienkurssteigerung von 20,89 %, und ein weiteres Optionsgeschäft über 75.000 Aktien, welches an eine Aktienkurssteigerung von 22,81 % - nach einem Jahr - gekoppelt ist.
Der Vorstandsvorsitzende und Hauptaktionär der GRENKELEASING AG, Wolfgang Grenke, hatte im Verlauf des Jahres 2004 40.000 GRENKELEASING-Aktien auf die Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden und 675.000 GRENKELEASING-Aktien auf die gemeinnützige GRENKE-Stiftung mit Sitz in Baden-Baden übertragen.
Neben mildtätigen Zwecken sowie der Förderung von Jugend und Sport unterstützt die GRENKE-Stiftung Kunst- und städtebauliche Projekte in Baden-Baden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Präventivmedizin, insbesondere der Suchtprävention.
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Die Kursentwicklung der GRENKELEASING-Aktie im Jahr 2006 war belastet durch die Neugeschäftsentwicklung im 3. Quartal 2006. Darin spiegelte sich die ähnlich verhaltene Entwicklung der gesamten Leasingbranche im 3. Quartal wider, welche durch die allgemeine Diskussion der Einbeziehung von Zinsen, Pacht und Leasingraten in die Bemessungsgrundlage der neu gestalteten Unternehmenssteuern beeinträchtigt wurde. Daneben haben sich die gesamte Zinsentwicklung und die daraus resultierenden Konditionsanpassungen ausgewirkt. Der XETRA Schlusskurs stand am letzten Handelstag (29. Dezember 2006) bei EUR 36,06 (Vj. EUR 48,30).
2.1.1 Liquidität
Die Zahlungsfähigkeit der Konzernunternehmen ist stets aufrechtzuerhalten. Daher legt der Vorstand der GRENKELEASING AG auf eine hinreichende Liquidität hohen Wert. Die Liquidität im Konzern ist durch die günstige Ertragsentwicklung weiter angestiegen. Die liquiden Mittel des Konzerns werden von der AG in einem Cash-Pool-Verfahren für die Konzerngesellschaften verwaltet. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität, die sie auch zur Finanzierung anderer Konzerngesellschaften einsetzt.
2.1.2 Refinanzierung
Die Finanzierung des Leasinggeschäfts (Neugeschäft) ist auf mehrere Jahre hinaus gesichert. Unmittelbare Finanzierungspartner sind die Deutsche Bank AG, die Commerzbank AG und die Stadtsparkasse Baden-Baden. Die Zweckgesellschaften der ABCP-Programme werden von der Deutsche Bank AG (Rheingold) sowie der WestLB (Compass) und der SEB AB (Kebnekaise) betreut. Privatplatzierungen erfolgten im Rahmen des „Debt Issuance Program“ über die Deutsche Bank, die WestLB und die HSBC. Daneben wurde in 2006 mit der Platzierung eines ABS-Bonds eine weitere Refinanzierungsform hinzugefügt.
Die Korrektheit der Finanzierung (Vermeiden von Doppelfinanzierung, tatsächlicher Erwerb der Leasingobjekte) entsprechend der Bestimmungen unseres Qualitätsmanagement-Systems lassen wir vierteljährlich durch Externe überprüfen.
2.2 Ertragslage
Ergebnisentwicklung
Das Konzern-Leasingergebnis (zusammengesetzt aus Zinsergebnis nach Schadensabwicklung aus dem Leasinggeschäft, Versicherungsergebnis, Verwertungsergebnis inkl. Nachmietgeschäft und dem Ergebnis aus Neugeschäft) erhöhte sich um TEUR 6.352 bzw. um 8,2 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 77.484).
Das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag (Cost-Income-Ratio) ist von 40,6 % im Vorjahr auf 43,4 % gestiegen. Der Gewinn vor sonstigen Zinsen, Bewertung der Finanzinstrumente und Steuern erhöhte sich von TEUR 46.772 in 2005 auf TEUR 48.066 im Berichtsjahr.
Wir erzielten einen Jahresüberschuss von TEUR 30.510 (2005: TEUR 29.027), was einer Steigerung von 5,1 % entspricht. Der Gewinn pro Aktie hat sich somit von EUR 2,13 in 2005 auf EUR 2,23 und damit um 4,7 % erhöht.
Neuvertragsabschlüsse
Die Zahl der neu abgeschlossenen Leasing- und Mietkaufverträge (inkl. der Verträge der Franchise-Gesellschaften in Deutschland (Fahrzeugleasing und Factoring), Polen, Großbritannien, Norwegen und Ungarn) stieg von 56.450 im Vorjahr auf 56.983. Damit wurde die Entwicklung der Vorjahre erfolgreich fortgesetzt:

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Vom Neugeschäft - den Anschaffungskosten der Leasingobjekte neu abgeschlossener Verträge - entfallen 64,5 % auf Deutschland und 35,5 % auf das Ausland. Auch in diesem Geschäftsjahr hat sich das Neugeschäft in Frankreich besonders gut entwickelt. Hier konnte eine Steigerung des Neugeschäfts um 18,4 % erreicht werden.
2.3 Vermögens- und Finanzlage
Die Vermögenslage des Konzerns ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil von Leasingforderungen (80 % der Bilanzsumme wie im Vorjahr), dem auf der Passivseite ein geringerer Anteil von Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung (71,5 % der Bilanzsumme; Vj. 71,8 %) gegenübersteht. Der Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung. Er steht neben dem gestiegenen Volumen im Rahmen der ABCP-Finanzierung vor allem in Zusammenhang mit der Tatsache, dass die im Rahmen des Debt Issuance Program ausgegebene Anleihe von Mio. EUR 170 in 2006 zurückgezahlt wurde. Die Entwicklung der Leasingforderungen steht unmittelbar in Zusammenhang mit dem Neugeschäft.
2.4 Entwicklung der Geschäftslage in den Regionen
Die Aktivitäten der ausländischen Tochtergesellschaften zur Erschließung der Märkte haben zum Wachstum auf Konzernebene im Vergleich zu 2005 wieder positiv beitragen können. Durch zusätzliche ausländische Niederlassungen konnte die Präsenz im Ausland erhöht werden. Insbesondere konnten die Tochtergesellschaften in Frankreich und der Schweiz einen überproportionalen Wachstumsbeitrag leisten. Das positive Ergebnis in den Ländern Niederlande und Spanien lässt eine analoge Entwicklung wie in Frankreich und der Schweiz erwarten. In Dänemark sowie in Tschechien hat sich die Unternehmensentwicklung bedingt durch strukturelle Veränderungen verzögert. Die Gesellschaften in den restlichen Ländern verzeichnen eine planmäßige Entwicklung.
2.5 Entwicklung der Struktur der Dienstleistungen bzw. des Leasingvermögens
Entsprechend der Grundkonzeption des Konzerns konzentrieren wir uns auf Objekte der Bürotechnik und -kommunikation. Schwerpunkte sind EDV-Anlagen, Drucker, Software, Kopierautomaten und nachrichtentechnische Produkte. Diese Konzentration enthält das Risiko, dass bei Absatzrückgängen für diese Produkte auch unser Neugeschäft betroffen ist. Angesichts des nach wie vor großen Bedarfs an dieser Technik, dem noch bescheidenen Anteil von Leasingfinanzierungen bei diesen Investitionen und der prognostizierten Erholung für die IT-Industrie erscheint es jedoch sehr lohnenswert, dieses Risiko einzugehen.
3 Risikomanagement
Aufgabe des Risikomanagement-System (RMS) der GRENKELEASING AG ist es, Risiken strukturiert zu erfassen, zu bewerten, zu dokumentieren und offenzulegen. Es soll Mitarbeiter und Geschäftsleitung in die Lage versetzen, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen sowie Chancen gezielt zu nutzen.
Das im Jahr 2003 eingeführte Risikomanagement-System wurde im Geschäftsjahr 2006 weiter ausgebaut und über ein Risikomanagement-Tool im GRENKELEASING AG Konzern Intranet betrieben. Die Funktion des Risikomanagements und das Ergebnis eingeleiteter Maßnahmen werden durch die Innenrevision überprüft. Die Innenrevision berichtet unmittelbar an den Vorstand.
3.1 Bonitätsrisiko
Als Bonitätsrisiko wird die Nichtzahlung von Leasingraten durch Leasingnehmer bzw. Zins- und Tilgungsleistungen der Franchisenehmer bezeichnet. Bei den Leasingnehmern resultieren diese immer und unmittelbar aus einer Bonitätsverschlechterung der Leasingnehmer nach Vertragsabschluss. Bei den Franchisenehmern kann eine Nichtzahlung durch deren Kunden mittelbar dazu führen, dass die Franchisenehmer ihre Zins- und Tilgungsleistung nicht erbringen können.
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Diese Risiken könnten durch sogenannte Kredit-Derivate oder auch durch traditionelle Kreditversicherungs-Strategien gesichert werden. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und der nachgewiesenen Performance der GRENKELEASING AG in diesem Bereich des Risikomanagements wird bisher vom Einsatz solcher Instrumente abgesehen. Dies gilt im Wesentlichen auch für die Finanzierung der Franchisenehmer, da im Rahmen der Finanzierung der Franchisenehmer die Forderungen gegen deren Endkunden zur Sicherheit abgetreten werden.
Seit 1994 bewerten wir die Bonitäten unserer Leasingnehmer mit Hilfe eines Scoring-Verfahrens. Die Schadensentwicklung hat die Qualität dieses Systems zwischenzeitlich hinreichend bestätigt. Eine Überprüfung erfolgt vierteljährlich aufgrund des tatsächlichen Schadensverlaufs mittels automatisierter Datenbankabfragen. Das Scoring-Verfahren wird von Fachkräften kontinuierlich weiterentwickelt.
3.2 Adressausfallrisiko
Durch Streuung der Händlerbeziehungen wird dem Adressausfallrisiko Rechnung getragen. Händler werden systematisch bewertet. Das Verfahren ist Bestandteil des Qualitätsmanagement-Systems, eine Auswertung erfolgt vierteljährlich.
3.3 Prozessrisiko
Unsere Geschäftsprozesse sind in unserem Qualitätsmanagement-Handbuch dokumentiert und werden laufend aktualisiert. Die TÜV Management Service GmbH erteilte dem Unternehmen bereits 1998 das Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:1994. Das Qualitätsmanagement wurde 2006 von der TÜV-Zertifizierungsstelle der TÜV Management Service GmbH nach der neuen Norm DIN EN ISO 9001:2000 aktuell geprüft und zertifiziert.
Neben den Niederlassungen in Deutschland sind auch die Niederlassungen in Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie die für die Verwertungen zuständige Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA zertifiziert.
Das Qualitätsmanagement von GRENKELEASING trägt in hohem Maße zur Servicequalität und Zufriedenheit der Kunden und Geschäftspartner bei. Ein konsequent und kontinuierlich betriebener Verbesserungsprozess ist Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Die Wirksamkeit des Managementsystems wird in regelmäßigen Abständen vom Vorstand bewertet und erforderliche Korrekturmaßnahmen werden zeitnah veranlasst.
Im aktuellen Auditbericht wird bestätigt, dass die GRENKELEASING AG ihr Managementsystem in vorbildlicher Weise und auf hohem Niveau betreibt. Die Anforderungen der Norm ISO 9001:2000 werden laut Bericht in vollem Maße erfüllt.
Die Original-Leasingverträge werden, soweit sie nicht eingescannt sind, in feuersicheren Schränken/Tresoren aufbewahrt. Damit ist auch für den Fall eines Elementarschadens (Feuer etc.) hinreichende Vorsorge getroffen.
Die Vertragsdaten werden in unserem EDV-System überwiegend mit speziell entwickelten Programmen gespeichert und aktualisiert. Die Erstellung von Programmen ist Bestandteil unseres Qualitätsmanagement-Systems. Die ursprünglichen Vertragsdaten werden sowohl in den Niederlassungen als auch in der zentralen Vertragsverwaltung in Baden-Baden gehalten. Automatische Sicherungsprogramme und automatische Stromunterbrechungseinrichtungen sichern die Datenhaltung ab. Die EDV spielt bei der Abwicklung und Verwaltung unseres Leasinggeschäfts eine wichtige Rolle. Daher werden die Organisation und die Abläufe der EDV wiederkehrenden internen Prüfungen unterzogen.
3.4 Vertragsrisiko
Hierbei handelt es sich um Vermögens- und Ertragsrisiken, die aus offenen Restwerten resultieren. Das Vertragsrisiko wird dadurch begrenzt, dass die Gesellschaft im Wesentlichen Verträge mit Vollamortisationsanspruch abschließt. Es werden grundsätzlich keine Wartungs- oder Gewährleistungsrisiken übernommen.
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3.5 Absatzrisiko
Dem Absatzrisiko wird mittels kontinuierlicher Maßnahmen des Marketings entgegengewirkt.
Hierzu zählen:
- Informationserhebung
- Produktentwicklung
- Verfahrensverbesserungen
- Entwicklung der Absatzkanäle
3.6 Zinsrisiko
Über die gesamte Laufzeit eines Vertrages festgelegte Leasingraten unterliegen grundsätzlich einem zinsbedingten Preisrisiko. Bei Forderungsverkäufen wird eine nahezu laufzeitkongruente Refinanzierung realisiert. Damit ist sichergestellt, dass zu jedem Zeitpunkt die Zinsbelastung für die GRENKELEASING AG fix und bekannt ist. Hinsichtlich des über die bestehenden ABCP-Programme durchgeführten Forderungsverkaufs sowie der Mittelzuführung durch Privatplatzierungen besteht keine Fristenkongruenz. Die Absicherung des Risikos von steigenden Zinsen erfolgt über Zinsderivate gem. den Festlegungen in unserer finanzwirtschaftlichen Risikostrategie. Für eigen-/vorfinanzierte Verträge verbleibt das Zinsrisiko bei der Gesellschaft.
3.7 Währungsrisiko
Die Gesellschaft hat zur Finanzierung des Firmensitzes in Baden-Baden ein Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen. Dieses Darlehen ist nicht kursgesichert. Angesichts der Höhe des Betrages und der Entwicklung des EUR/CHF-Wechselkurses sehen wir das Währungsrisiko als unbedeutend an. Weitere Fremdwährungsrisiken können bei der Refinanzierung der Franchisepartner in Großbritannien, Polen, Norwegen und Ungarn sowie der Tochtergesellschaft in Tschechien entstehen. Um diese Risiken zu minimieren werden die Wechselkurse gemäß den Festlegungen in unserer finanzwirtschaftlichen Risikostrategie mittels Derivaten abgesichert. Spekulative Fremdwährungsgeschäfte werden im Konzern nicht getätigt.
3.8 Länderrisiko
Risiken, die durch die unterschiedlichen Rechtssysteme der jeweiligen Länder entstehen könnten, werden bereits vor der Geschäftsaufnahme mit lokalen Rechts- und Steuerberatern erörtert und in den Leasingverträgen umgesetzt. Das Geschäftsmodell wird entsprechend angepasst.
3.9 Zusammenfassende Betrachtung
Das Risikomanagement-System ist angemessen und geeignet, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen.
Für Bonitäts-, Adressausfall- und ähnliche Risiken aus dem Leasinggeschäft ist ausreichend Vorsorge getroffen. Die dazu im Jahresabschluss berücksichtigten Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden unter Anwendung vorsichtiger Maßstäbe in angemessener Höhe gebildet.
Hinsichtlich der künftigen Entwicklung der GRENKELEASING AG sind besondere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.
4 Zusätzlich erforderliche Angaben
4.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2006
Nach Schluss des Geschäftsjahres 2006 ergaben sich bis zum Berichtszeitpunkt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.
4.2 Überblick über die Gesellschaften und Niederlassungen des Konzerns
Zu den im GRENKELEASING AG Konzern enthaltenen Gesellschaften (siehe auch Tabelle zum „Konsolidierungskreis“ im Konzernanhang): Die GRENKELEASING AG hat ihren Stammsitz in Baden-Baden. Niederlas-
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sungen unterhält die AG in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Dortmund, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Memmingen, Mönchengladbach, München, Nürnberg, Stuttgart und Rostock. Die GRENKELEASING AG hält jeweils mittel- bzw. unmittelbar 100 % der Geschäftsanteile an der WEBLEASE NETBUSINESS AG, Baden-Baden, der GLG Grenke-Leasing GmbH, Baden-Baden, und der Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA, Baden-Baden.
Im Ausland hält die GRENKELEASING AG zum Bilanzstichtag Beteiligungen von jeweils 100 % direkt an der
- GRENKELEASING AG, Wien/Österreich,
- GRENKELEASING AG, Zürich/Schweiz,
- GRENKELEASING s.r.o., Prag/Tschechien,
- GRENKE ALQUILER S.A., Barcelona/Spanien,
- GRENKELEASING ApS, Herlev/Dänemark,
- Grenkefinance N.V., Vianen/Niederlande, (zuvor Maasbree/Niederlande)
- GRENKE LIMITED, Dublin/ Irland,
- GRENKE LOCATION SAS, Schiltigheim/Frankreich,
- GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland,
- GRENKE LEASING S.r.l., Mailand/Italien,
- GRENKE Locazione S.r.l., Mailand/Italien
- GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden,
sowie direkt mit 99,93 % und indirekt mit 0,07 % an der GRENKE LEASE SPRL, Brüssel/Belgien.
4.3 Voraussichtliche Entwicklung
Als Marktführer im Small-Ticket-IT-Leasing wollen wir weiterhin Skaleneffekte nutzen, Produktivität und Rentabilität optimieren und so unsere Kostenführerschaft festigen. Im In- und Ausland setzen wir verstärkt auf den weiteren Ausbau mit Hilfe des GRENKELEASING Franchisesystems, welches nicht nur räumliche Expansion, sondern auch den Aufbau eines ergänzenden Dienstleistungsangebots wie Factoring und Kfz-Leasing ermöglicht. Wachstumspotenziale sind auch in den neuen osteuropäischen Staaten mit gefestigter Rechtsstruktur erkennbar.
In Zentraleuropa hat sich die GRENKELEASING AG in den letzten Jahren als mittelständischer, unternehmergeführter Konzern erfolgreich etabliert. Dies soll auch auf den weiteren europäischen Ausbau übertragen werden und den Entwicklungsprozess positiv beeinflussen. Wir gehen auch für die nächsten beiden Jahre von einer weiterhin guten Entwicklung in diesem Bereich aus.
Eine wichtige Voraussetzung für zusätzliche Skaleneffekte ist die weitere Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben. Dabei soll das hohe Anforderungsniveau an die Qualität der eigenen Leistungen beibehalten werden.
Für 2007 und 2008 ist das Ziel des Vorstands, durch die positive Entwicklung der internationalen Aktivitäten und der neuen Produkte ein Wachstum beim Neugeschäft von jeweils insgesamt ca. 10 % zu erreichen. Wie in 2006 erwarten wir auch für 2007 weitere Zinssteigerungen und eine entsprechend dämpfende Wirkung für das Zinsergebnis. Zusammen mit den geplanten Investitionen in die weitere Markterschließung – insbesondere im europäischen Ausland – wird sich dadurch der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2007 auf annähernd gleichem Niveau bewegen. Wir erwarten, dass sich ab 2008 die Ergebnisentwicklung wieder dem zweistelligen Wachstum annähert.
Baden-Baden, 23. Januar 2007
GRENKELEASING AG
Der Vorstand
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
| TEUR | Erläuterung im Anhang in Kapitel | 01.01.2006 bis 31.12.2006 | 01.01.2005 bis 31.12.2005 |
|---|---|---|---|
| Erträge aus der Verzinsung der Leasingforderungen | 3.1 | 89.299 | 82.100 |
| Aufwendungen aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | 3.2 | 27.603 | 21.480 |
| Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft | 3 | 61.696 | 60.620 |
| Schadensabwicklung | 4 | 15.148 | 16.124 |
| Zinsergebnis nach Schadensabwicklung aus dem Leasinggeschäft | 46.548 | 44.496 | |
| Erlöse aus dem Versicherungsgeschäft | 17.090 | 15.221 | |
| Aufwendungen aus dem Versicherungsgeschäft | 1.862 | 1.553 | |
| Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft | 15.228 | 13.668 | |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 5 | 18.875 | 15.871 |
| Verwertungserlöse | 12.627 | 11.397 | |
| Verwertungsaufwendungen | 9.442 | 7.948 | |
| Ergebnis aus der Verwertung | 6 | 3.185 | 3.449 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 7 | 879 | 852 |
| Personalaufwand | 8 | 20.468 | 17.486 |
| Betriebskosten | 4.744 | 3.979 | |
| Verwaltungskosten | 2.631 | 2.478 | |
| Beratungs- und Prüfungskosten | 9 | 2.349 | 2.068 |
| Vertriebskosten (ohne Provisionen) | 3.183 | 2.874 | |
| Abschreibungen | 11 | 1.821 | 1.609 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 892 | 640 | |
| Sonstige Steuern | 561 | 430 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 48.066 | 46.772 | |
| Erträge/Aufwendungen aus der Marktbewertung | 44 | -393 | |
| Sonstige Zinserträge | 1.048 | 799 | |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 1.341 | 1.425 | |
| Periodengewinn vor Steuern | 47.817 | 45.753 | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 12 | 4.661 | 15.218 |
| Latente Steuern | 12 | 12.646 | 1.508 |
| Periodengewinn | 30.510 | 29.027 | |
| Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen sind | 30.510 | 29.027 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 13 | 2,23 | 2,13 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) | 13 | 2,23 | 2,13 |
| Durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien (unverwässert) | 13 | 13.652.642 | 13.625.560 |
| Durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien (verwässert) | 13 | 13.666.537 | 13.632.986 |
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2006
| Vermögenswerte | Erläuterung im Anhang in Kapitel | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|---|
| TEUR | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel | 46.421 | 55.677 | |
| Finanzielle Vermögenswerte | 14 | 1.804 | 374 |
| Leasingforderungen | 15 | 364.529 | 326.783 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16 | 2.454 | 1.471 |
| Zur Verwertung bestimmte Leasinggegenstände | 12.333 | 13.483 | |
| Steuererstattungsansprüche | 17 | 13.146 | 3.578 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 18 | 34.949 | 20.190 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 475.636 | 421.556 | |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Leasingforderungen | 15 | 580.684 | 534.045 |
| Sachanlagen | 19 | 28.093 | 23.656 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 20 | 2.885 | 2.568 |
| Latente Steueransprüche | 22 | 16.799 | 20.094 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 21 | 75.874 | 72.848 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 704.335 | 653.211 | |
| Summe Vermögenswerte | 1.179.971 | 1.074.767 | |
| Schulden und Eigenkapital | |||
| --- | --- | --- | |
| Schulden | |||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | 222.273 | 341.011 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 11.696 | 6.917 | |
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 23 | 1.196 | |
| Rückstellungen | 24 | 1.316 | |
| Kurzfristige Bankschulden | 1.498 | 614 | |
| Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 25 | 1.206 | |
| Sonstige kurzfristige Schulden | 6.536 | 3.646 | |
| Abgegrenzte Mietraten | 42.371 | 56.316 | |
| Summe kurzfristige Schulden | 288.091 | 414.589 | |
| Langfristige Schulden | 26 | ||
| Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | 621.878 | 430.587 | |
| Langfristige Bankschulden, abzüglich des kurzfristigen Teils | 9.617 | 4.710 | |
| Latente Steuerschulden | 22 | 57.079 | |
| Sonstige langfristige Schulden | 1.626 | 1.239 | |
| Summe langfristige Schulden | 690.200 | 484.036 | |
| Eigenkapital | 27 | ||
| Grundkapital | 17.486 | 17.440 | |
| Kapitalrücklage | 60.052 | 59.485 | |
| Gewinnrücklagen | 1.919 | 705 | |
| Währungsumrechnung | -511 | -274 | |
| Hedging-Rücklage | 1.310 | -192 | |
| Pensionsrücklagen | -36 | -8 | |
| Bilanzgewinn | 121.460 | 98.986 | |
| Summe Eigenkapital | 201.680 | 176.142 | |
| Summe Schulden und Eigenkapital | 1.179.971 | 1.074.767 |
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM 01.01.2006 BIS 31.12.2006
| TEUR | 01.01.2006 bis 31.12.2006 | 01.01.2005 bis 31.12.2005 | | --- | --- | --- | | Periodengewinn vor Steuern | 47.817 | 45.753 | | Im Periodengewinn enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | | | | + Abschreibungen/Zuschreibungen | 1.821 | 1.560 | | -/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Betriebs- und Geschäftsausstattung und immateriellen Vermögenswerten | 20 | -30 | | -/+ Ergebnis aus Finanzanlagen | 293 | 626 | | -/+ Nicht zahlungswirksame Eigenkapitalveränderungen | 1.324 | 1.209 | | +/- Zunahme/Abnahme übrige Rückstellungen | -3 | 10 | | - Zugänge Leasingforderungen | -426.592 | -420.842 | | + Zahlungen Leasingnehmer | 361.939 | 320.247 | | + Abgänge/Umgliederungen Leasingforderungen zu Restbuchwerten | 73.622 | 66.350 | | +/- Veränderungen aus sonstigen Verrechnungen | -71 | -114 | | - Zinserträge aus Leasingforderungen | -89.299 | -82.100 | | - Zunahme andere Forderungen gegen Leasingnehmer | -4.789 | -3.161 | | +/- Währungsdifferenzen | 804 | 195 | | = Veränderung Leasingforderungen | -84.386 | -119.425 | | + Zugang Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | 710.932 | 425.469 | | - Zahlung Annuitäten an Refinanzierer | -204.616 | -176.978 | | - Abgang Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | -460.579 | -148.878 | | + Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten | 27.603 | 21.480 | | + Veränderung aus Marktbewertung | 0 | -537 | | +/- Währungsdifferenzen | -786 | -174 | | = Veränderung Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | 72.554 | 120.382 | | - Veränderung von Darlehen an Franchisenehmer | -24.692 | -11.471 | | Veränderung sonstige Vermögenswerte/Schulden | | | | -/+ Zunahme/Abnahme sonstige Vermögenswerte | 4.846 | -20.685 | | +/- Zunahme/Abnahme abgegrenzte Mietraten | -13.946 | 6.463 | | +/- Zunahme/Abnahme sonstige Schulden | 8.187 | 513 | | = Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 13.835 | 24.905 | | -/+ Gezahlte/erhaltene Steuern | -16.762 | -23.073 | | - Gezahlte Zinsen | -1.341 | -1.425 | | + Erhaltene Zinsen | 1.048 | 799 | | = Netto-Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -3.220 | 1.206 |
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK DIE GRENKELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTEN
| TEUR | 01.01.2006 bis 31.12.2006 | 01.01.2005 bis 31.12.2005 | | --- | --- | --- | | - Auszahlungen für den Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung und immateriellen Vermögenswerten | -5.618 | -2.585 | | + Einzahlungen aus dem Verkauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung und immateriellen Vermögenswerten | 1 | 67 | | = Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -5.617 | -2.518 | | +/- Aufnahme/Rückzahlung von Bankschulden | 4.786 | -623 | | - Dividendenzahlung | -6.822 | -5.440 | | + Einzahlungen aus Kapitalerhöhung Aktienoptionsprogramm | 613 | 856 | | = Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -1.423 | -5.207 | | Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | | | | Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten | 55.677 | 62.166 | | - Bankschulden aus Kontokorrentkrediten | -6 | -36 | | = Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Periode | 55.671 | 62.130 | | +/- Veränderung aufgrund Währungsumrechnung | -1 | 60 | | = Finanzmittelfonds nach Währungsumrechnung | 55.670 | 62.190 | | Finanzmittelfonds zum Ende der Periode | | | | Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten | 46.421 | 55.677 | | - Bankschulden aus Kontokorrentkrediten | -1.011 | -6 | | = Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Periode | 45.410 | 55.671 | | Veränderung des Finanzmittelfonds in der Periode | -10.260 | -6.519 | | Netto-Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -3.220 | 1.206 | | + Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -5.617 | -2.518 | | + Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -1.423 | -5.207 | | = Summe der Cash-Flows | -10.260 | -6.519 |
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
FÜR DEN ZEITRAUM 01.01.2006 BIS 31.12.2006
| TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapital-rücklage | Gewinn-rücklagen | Hedging-Rücklage |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 01.01.2005 | 17.387 | 58.682 | 53 | -1.676 |
| Dividendenzahlung in 2005 für 2004 | ||||
| Pensions-Rücklage | ||||
| Latente Steuern auf Pensions-Rücklage | ||||
| Marktbewertung Hedging-Instrumente | 1.461 | |||
| Latente Steuern auf Hedging-Rücklage | 23 | |||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 652 | |||
| Ausgabe von Aktien | 53 | 803 | ||
| Periodengewinn 2005 | ||||
| Währungsumrechnung | ||||
| Eigenkapital zum 31.12.2005 | 17.440 | 59.485 | 705 | -192 |
| Eigenkapital zum 01.01.2006 | 17.440 | 59.485 | 705 | -192 |
| Dividendenzahlung in 2006 für 2005 | ||||
| Pensions-Rücklage | ||||
| Latente Steuern auf Pensions-Rücklage | ||||
| Marktbewertung Hedging-Instrumente | 1.716 | |||
| Latente Steuern auf Hedging-Rücklage | -214 | |||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 1.214 | |||
| Ausgabe von Aktien | 46 | 567 | ||
| Periodengewinn 2006 | ||||
| Währungsumrechnung | ||||
| Eigenkapital zum 31.12.2006 | 17.486 | 60.052 | 1.919 | 1.310 |
77 06.5
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| Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | Währungs-umrechnung | Gewinnvortrag/Bilanzgewinn | Konzern-eigenkapital |
|---|---|---|---|
| 0 | -95 | 76.051 | 150.402 |
| -5.440 | -5.440 | ||
| -11 | -11 | ||
| 3 | 3 | ||
| 1.461 | |||
| 23 | |||
| -652 | 0 | ||
| 856 | |||
| 29.027 | 29.027 | ||
| -179 | -179 | ||
| -8 | -274 | 98.986 | 176.142 |
| -8 | -274 | 98.986 | 176.142 |
| -6.822 | -6.822 | ||
| -36 | -36 | ||
| 8 | 8 | ||
| 1.716 | |||
| -214 | |||
| -1.214 | 0 | ||
| 613 | |||
| 30.510 | 30.510 | ||
| -237 | -237 | ||
| -36 | -511 | 121.460 | 201.680 |
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
AUFSTELLUNG DER ERFASSTEN ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN
| TEUR | 01.01.2006 bis 31.12.2006 | 01.01.2005 bis 31.12.2005 | | --- | --- | --- | | | | | | Im Eigenkapital erfasste Veränderung des beizulegenden Zeitwertes von zu Sicherungszwecken eingesetzten Finanzinstrumenten | 1.716 | 1.461 | | | | | | Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen | -237 | -179 | | | | | | Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungs- orientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen | -36 | -11 | | | | | | Latente Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | -206 | 26 | | | | | | Im Eigenkapital direkt erfasste Wertänderungen | 1.237 | 1.297 | | | | | | Ergebnis nach Steuern | 30.510 | 29.027 | | | | | | Summe aus Periodenergebnis und erfolgsneutral erfasster Wertänderung der Periode | 31.747 | 30.324 |
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
1 Handelsregister und Gegenstand des Unternehmens
Die GRENKELEASING AG (im Folgenden auch „GRENKELEASING" oder „Gesellschaft" genannt) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Baden-Baden, Neuer Markt 2, Deutschland. Die Gesellschaft wurde bisher beim Amtsgericht Baden-Baden im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 1836 eingetragen. Das für die GRENKELEASING AG zuständige Registergericht ist seit dem 5. Juli 2006 das Amtsgericht Mannheim. Die Gesellschaft wird unter der neuen Handelsregisternummer HRB 201836 geführt. Gegenstand der Gesellschaft ist die Durchführung von Leasinggeschäften über bewegliche Wirtschaftsgüter aller Art, die Verwaltung von Leasingverträgen für Dritte, die Vermittlung von Sachversicherungen für Leasinggüter, der Forderungsankauf und die Forderungsverwaltung von bzw. für Drittunternehmen (Factoring) sowie die Vornahme aller sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte.
Das Leasinggeschäft des GRENKELEASING AG Konzerns konzentriert sich im Wesentlichen auf das so genannte „Small-Ticket-Leasing" von IT-Produkten wie z.B. PCs, Notebooks, Server, Bildschirme und anderer Peripheriegeräte, Software, Telekommunikations- und Kopiertechnik sowie sonstiger IT-Produkte. Nahezu alle Verträge sind Verträge mit Vollamortisationsanspruch. Dies beinhaltet, dass die vom Leasingnehmer während der Grundmietzeit zu entrichtenden Zahlungen einschließlich garantierter Restwerte die Anschaffungs- und die Vertragskosten übersteigen.
2 Zusammenfassung der wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze
Der konsolidierte Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2006 beendete Geschäftsjahr umfasst die GRENKELEASING AG und die von ihr beherrschten Gesellschaften. Diese Beherrschung ist gewöhnlich nachgewiesen, wenn der Konzern direkt oder indirekt über 50 % (oder mehr) der Stimmrechte oder des gezeichneten Kapitals eines Unternehmens verfügt und/oder die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens derart lenken kann, dass er von dessen Aktivitäten profitiert.
Die GRENKELEASING AG hat als börsennotiertes Mutterunternehmen, das einen organisierten Markt i.S.d. § 2 (5) WpHG in Anspruch nimmt (die Aktie ist seit dem 1. Januar 2003 im „Prime Standard" gelistet und wurde von der Deutschen Börse am 11. Februar 2003 dem SDAX Index zugeordnet), wie im Vorjahr gemäß § 315 a HGB den Konzernabschluss auf Basis der vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2006 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) – vormals International Accounting Standards (IAS) – sowie die Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) – vormals Standing Interpretations Committee (SIC) – wurden berücksichtigt.
Den Jahresabschlüssen der in den GRENKELEASING AG Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Die Jahresabschlüsse nach lokalem Handelsrecht sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt und von unabhängigen Abschlussprüfern geprüft worden, soweit es die jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften erfordern. Die Überleitung der Abschlüsse aller Tochtergesellschaften auf IFRS wurde im Rahmen der Prüfung des Konzernabschlusses geprüft.
Der Konzernabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt.
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2.1 Verpflichtend anzuwendende neue Rechnungslegungsstandards
Vom IASB wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Änderungen an bestehenden IFRS vorgenommen sowie neue IFRS und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) veröffentlicht. Nachfolgend werden kurz die für GRENKELEASING relevanten oder möglicherweise relevanten Vorschriften sowie deren Auswirkungen auf den Konzernabschluss beschrieben, die seit dem 1. Januar 2006 verpflichtend anzuwenden sind. Nicht explizit aufgeführte Neuerungen der IFRS sind nicht relevant für den Abschluss der Gesellschaft.
-
Aus der verpflichtenden Anwendung des IFRIC 4 „Determining whether an Arrangement contains a Lease“ ergaben sich keine Auswirkungen auf den Abschluss. Der IFRIC 4 erläutert, welche Vertragsgestaltungen wie Leasingverträge zu behandeln sind, auch wenn sie nicht diese Bezeichnung tragen.
-
Das Amendment zu IAS 19 „Employee Benefits - Actuarial Gains and Losses, Group Plans and Disclosures“ wurde bereits im Abschluss zum 31. Dezember 2005 freiwillig vorzeitig angewandt. In dieser Erweiterung der Vorschrift wird neben der Erweiterung der Angabepflicht im Anhang die erfolgsneutrale Berücksichtigung von versicherungsmathematischen Gewinnen bzw. Verlusten eingeführt. Insoweit ergaben sich keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
-
Die Änderungen / Ergänzungen zum IAS 39 „Cashflow Hedge Accounting of Forecast Intragroup Transactions“, „Fair-Value-Option“ und „Financial Guarantee Contracts“ führten bislang zu keinen Auswirkungen, da die hier gewährten zusätzlichen Optionen in der Bilanzierung nicht ausgeübt wurden bzw. bislang kein Sachverhalt vorliegt, der zu einer Anwendung der Vorschrift verpflichten würde. Die Ergänzung des IAS 39 lässt die Bilanzierung eines Sicherungszusammenhangs für Geschäfte innerhalb des Konzerns unter restriktiven Bedingungen zu und schränkt die
bislang anzuwendenden Vorschriften zur allumfassenden Marktbewertung in IAS 39 (2004) teilweise ein. Die Neuregelung des IAS 39 sieht u.a. eine weitere Klassifikation von finanziellen Vermögenswerten vor. In diesem Rahmen wurde auch festgelegt, dass für alle für die Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte Änderungen des beizulegenden Zeitwerts nunmehr zwingend in einem getrennten Posten des Eigenkapitals bis zur nachfolgenden Ausbuchung oder Wertminderung zu erfassen sind. Im Zeitpunkt des Abgangs ist dieser kumulierte Gewinn oder Verlust in das Periodenergebnis zu übertragen. Daneben wurde die Möglichkeit geschaffen, dass ein Unternehmen einen ursprünglich zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzten finanziellen Vermögenswert oder eine finanzielle Schuld zukünftig erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewerten darf (sog. „Fair-Value-Option“).
2.2 Freiwillig anzuwendende neue Rechnungslegungsstandards
Neben den vorgenannten für das Geschäftsjahr 2006 verpflichtend anzuwendenden IFRS wurden vom IASB noch weitere IFRS und IFRIC veröffentlicht, die das Endorsement der EU bereits teilweise durchlaufen haben, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend anzuwenden sind. Nachfolgend werden hiervon jedoch nur Standards bzw. Interpretationen aufgeführt, die eine Relevanz für die GRENKELEASING AG haben könnten. Eine freiwillige vorzeitige Anwendung wird von diesen Standards ausdrücklich zugelassen bzw. empfohlen. Die GRENKELEASING AG macht von diesem Wahlrecht jedoch nur Gebrauch, wenn dies nachfolgend explizit erwähnt ist.
Am 18. August 2005 hat das IASB den Standard IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures“ veröffentlicht. Dieser ersetzt den bestehenden IAS 30 und übernimmt aus dem IAS 32 sämtliche Vorschriften hinsichtlich Anhangangaben. Ferner wurden in diesem Zusammenhang noch Änderungen bzw. Ergänzungen in IAS 1 hinsichtlich der Angabepflichten zum Kapital („Capital Disclosures“) vorgenommen. Der Standard führt zu einer grundlegenden
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Umstrukturierung der Offenlegungspflichten für Finanzinstrumente. Im Wesentlichen werden Angaben zu den Zielen, Methoden, Risiken, Sicherheiten und Prozessen des Managements gefordert. Die Offenlegungsvorschriften nach IFRS 7 sowie die geänderten Angabepflichten zum Kapital nach IAS 1 sind erstmals auf Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, anzuwenden; eine frühere Anwendung wird empfohlen. Für GRENKELEASING haben die Neuregelungen des IFRS 7 keine Bewertungsänderungen zur Folge, jedoch sind detailliertere Anhangangaben und ausführliche Darstellungen gefordert.
Am 9. September 2006 wurde von der EU der IFRIC 8 „Anwendungsbereich der IFRS 2“ und der IFRIC 9 „Neubewertung eingebetteter Derivate“ übernommen. Beide Interpretationen sind für die GRENKELEASING verpflichtend ab dem 1. Januar 2007 anzuwenden. IFRIC 8 sieht vor, dass die in IFRS 2 geregelte Vergütung auch für Vereinbarungen gilt, denen keine oder nur eine unangemessene Gegenleistung gegenübersteht.
Die am 20. Juli 2006 veröffentlichte Interpretation IFRIC 10 „Interim Financial Reporting and Impairment“ regelt, dass Wertminderungen des Goodwills und bestimmter Finanzinstrumente, für die ein Zuschreibungsverbot nach IAS 39 besteht, in späteren Perioden nicht rückgängig gemacht werden dürfen. Die Interpretation ist für Geschäftsjahre verpflichtend anzuwenden, die am 1. November 2006 oder danach beginnen.
Am 2. November 2006 wurde IFRIC 11 „IFRS 2 Group and Treasury Share Transactions“ veröffentlicht. Die Interpretation regelt, dass anteilsbasierte Vergütungen, bei denen Unternehmen Dienstleistungen oder Güter für die Hingabe eigener Eigenkapitalinstrumente erhalten, gemäß IFRS 2, unabhängig davon wie die Eigenkapitalinstrumente beschafft worden sind, darzustellen sind. IFRIC 11 ist für Geschäftsjahre, die am 1. März 2007 oder danach beginnen, verpflichtend anzuwenden. Am 30. November 2006 wurde sowohl IFRS 8 „Operating Segments“ als auch IFRIC 12 „Service Concession Arrangements“ veröffentlicht.
Der Standard IFRS 8 ersetzt die bisherige Regelung IAS 14 „Segment Reporting“ für die Segmentberichterstattung. Der Standard ist verpflichtend für die Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2009 beginnen.
IFRIC 12 regelt die bilanzielle Behandlung von öffentlich-privaten Dienstleistungskonzessionen. Die Interpretation ist für die Geschäftsjahre, die am 1. Januar 2008 oder danach beginnen, verpflichtend anzuwenden.
GRENKELEASING nimmt das Wahlrecht einer vorzeitigen Anwendung nicht in Anspruch. Derzeit werden bis auf zusätzliche bzw. geänderte Angaben oder Ausweise keine wesentlichen Auswirkungen erwartet.
2.3 Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss beinhaltet alle Vermögenswerte und Schulden sowie alle Aufwendungen und Erträge der GRENKELEASING AG und ihrer beherrschten Tochtergesellschaften nach Eliminierung aller wesentlichen konzerninternen Transaktionen.
Die Tochtergesellschaften werden so lange in den Konsolidierungskreis einbezogen, wie die Muttergesellschaft einen beherrschenden Einfluss auf ihre Tochtergesellschaften ausüben kann. Für Unternehmenskäufe wurde die Erwerbsmethode („purchase method“) angewandt. Unternehmen, die im Verlauf des Geschäftsjahres erworben oder veräußert werden, sind ab dem Erwerbszeitpunkt oder bis zum Veräußerungszeitpunkt in den Konzernabschluss einzubeziehen. Unternehmensakquisitionen fanden weder in 2005 noch in 2006 statt. Für die vergangenen Unternehmensakquisitionen der GRENKELEASING AG wurde der IFRS 3 erstmals im Geschäftsjahr 2005 angewendet. Auswirkungen ergaben sich hierbei durch die Abschaffung der planmäßigen Abschreibung der Geschäfts- und Firmenwerte zugunsten eines mindestens einmal jährlich durchzuführenden Werthaltigkeitstests (siehe auch Ziffer 2.13.3).
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Neben der GRENKELEASING AG sind folgende Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen worden:
| Name | Sitz | Beteiligung 2006 | Beteiligung 2005 |
|---|---|---|---|
| Inland | |||
| GLG Grenke-Leasing GmbH | Baden-Baden | 100 % | 100 % |
| Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA | Baden-Baden | 100 % | 100 % |
| (direkt 84,4 %, 15,6 % indirekt über GLG Grenke-Leasing GmbH | |||
| WEBLEASE NETBUSINESS AG | Baden-Baden | 100 % | 100 % |
| Ausland | |||
| GRENKELEASING s.r.o. | Prag/Tschechien | 100 % | 100 % |
| GRENKE ALQUILER S.A. | Barcelona/Spanien | 100 % | 100 % |
| Grenkefinance N.V.* | Vianen/Niederlande | 100 % | 100 % |
| GRENKELEASING AG* | Zürich/Schweiz | 100 % | 100 % |
| GRENKELEASING AG | Wien/Österreich | 100 % | 100 % |
| GRENKELEASING ApS | Herlev/Dänemark | 100 % | 100 % |
| GRENKE LIMITED | Dublin/Irland | 100 % | 100 % |
| GRENKE FINANCE Plc. | Dublin/Irland | 100 % | 100 % |
| GRENKE LOCATION SAS | Schiltigheim/Frankreich | 100 % | 100 % |
| GRENKE Locazione S.r.l. | Mailand/Italien | 100 % | 100 % |
| GRENKE LEASING S.r.l. | Mailand/Italien | 100 % | 100 % |
| GRENKELEASING AB | Stockholm/Schweden | 100 % | 100 % |
| GRENKE LEASE SPRL** | Brüssel/Belgien | 100 % | 100 % |
Der Bilanzstichtag sämtlicher Tochterunternehmen ist der 31. Dezember 2006.
- Der Hauptsitz des Tochterunternehmens Grenkefinance N.V. wurde von Venlo nach Vianen in den Niederlanden verlagert. Der Sitz der GRENKELEASING AG/ Schweiz befindet sich seit dem 1. Oktober 2006 in Zürich und war zuvor in Basel. ** Die GRENKELEASING AG ist mit TEUR 1.499 am Tochterunternehmen GRENKE LEASE SPRL in Brüssel/Belgien direkt und über ihre deutsche Tochtergesellschaft GLG Grenke-Leasing GmbH mit TEUR 1 indirekt beteiligt.
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| Beteiligung | Eigenkapital | Jahresergebnis |
|---|---|---|
| EUR | 31.12.2006 | 2006 |
| Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA* | Baden-Baden | 780.828,96 |
| --- | --- | --- |
| GLG Grenke-Leasing GmbH | Baden-Baden | 451.996,80 |
| WEBLEASE NETBUSINESS AG | Baden-Baden | 887.442,16 |
| GRENKE LOCATION SAS | Schiltigheim/Frankreich | 11.761.334,28 |
| GRENKELEASING AG | Zürich/Schweiz | 4.777.532,14 |
| GRENKELEASING AG | Wien/Österreich | 1.068.435,42 |
| GRENKELEASING s.r.o. ** | Prag/Tschechien | 365.300,55 |
| GRENKE ALQUILER S.A.** | Barcelona/Spanien | 1.091.499,05 |
| GRENKE Locazione S.r.l./* | Mailand/Italien | 648.247,04 |
| Grenkefinance N.V.** | Vianen/Niederlande | 410.370,08 |
| GRENKE LEASING S.r.l.** | Mailand/Italien | 1.930.036,48 |
| GRENKELEASING ApS**/*** | Herlev/Dänemark | 333.109,24 |
| GRENKE LIMITED** | Dublin/Irland | 54.550,95 |
| GRENKE FINANCE Plc.** | Dublin/Irland | 5.641.099,70 |
| GRENKELEASING AB**/*** | Stockholm/Schweden | 943.851,66 |
| GRENKE LEASE Sprl** | Brüssel/Belgien | 951.607,51 |
- Nach Ergebnisabführung ** vorläufig *** Bei diesen Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2006 folgende Kapitalmaßnahmen vorgenommen:
GRENKE Locazione S.r.l. 23.11.2006 Kapitalerhöhung 600.000 EUR GRENKELEASING ApS 27.12.2006 Kapitalerhöhung 300.000 EUR GRENKELEASING AB 07.03.2006 Kapitalerhöhung 250.000 EUR GRENKELEASING AB 06.12.2006 Kapitalerhöhung 300.000 EUR
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2.4 Fremdwährungsumrechnung
2.4.1 Fremdwährungsgeschäfte
Fremdwährungsgeschäfte werden grundsätzlich mit dem Stichtagskurs am Tag der Transaktion umgerechnet. Monetäre Posten in fremder Währung (z.B. flüssige Mittel, Forderungen, Verbindlichkeiten) werden in der Folge mit dem jeweiligen Stichtagskurs umgerechnet und sich ggf. ergebende Umrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten, die zu historischen Anschaffungskosten bewertet wurden, werden in der Folge nicht mehr umgerechnet. Maßgeblich bleibt der Kurs der Erstverbuchung.
2.4.2 Ausländische Einheiten
Die Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse in fremder Währung wird nach dem Konzept der funktionalen Währung gemäß IAS 21 vorgenommen. Die Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen ausländischen Gesellschaften werden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet, da diese Gesellschaften in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig sind. Differenzen aus der Währungsumrechnung werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Die im Konzern verwendeten Wechselkurse haben sich in Relation zum Euro wie folgt entwickelt:
| Stichtagskurs 31.12.2006 | Durchschnittskurs 2006 | Stichtagskurs 31.12.2005 | Durchschnittskurs 2005 | |
|---|---|---|---|---|
| CHF | 1,6069 | 1,5729 | 1,5510 | 1,5483 |
| CZK | 27,4850 | 28,3420 | 29,0000 | 29,7820 |
| DKK | 7,4560 | 7,4591 | 7,4605 | 7,4518 |
| GBP* | 0,6715 | 0,6817 | 0,6853 | 0,6838 |
| HUF* | 251,7700 | 264,2600 | ** | ** |
| NOK* | 8,2380 | 8,0472 | ** | ** |
| PLN* | 3,8310 | 3,8959 | 3,8600 | 4,0230 |
| SEK | 9,0404 | 9,2544 | 9,3885 | 9,2822 |
- Währung der Franchise Gesellschaften, Darlehensgewährung erfolgt in Fremdwährung ** Franchise Gesellschaft im Vorjahr noch nicht existent
2.5 Anschaffungskostenprinzip
Dem Konzernabschluss liegt das Anschaffungskostenprinzip zugrunde. Falls nichts anderes vermerkt ist, sind die Aktiva und Passiva zum Nominalwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt.
2.6 Leasingverhältnisse
2.6.1 Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält
Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis ist oder enthält erfolgt auf Grundlage des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zu Beginn aufgrund der Einschätzung ob die Erfüllung der Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts abhängt und die Vereinbarung ein Recht auf Nutzung des Vermögenswerts überträgt.
2.6.2 Finanzierungs-Leasingverhältnisse
Bei einem Finanzierungsleasing werden im Wesentlichen alle mit dem rechtlichen Eigentum verbundenen Risiken und Chancen vom Leasinggeber auf den Leasingnehmer übertragen. Daher werden die ausstehenden Leasingzahlungen vom Leasinggeber als Kapitalrückzahlung und Finanzertrag behandelt. Die Leasingzahlungen dienen dazu, dem Leasinggeber seine Finanzinvestition zurückzuerstatten und ihn für seine Dienstleistungen zu entlohnen.
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENXELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK DIE GRENXELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTEN
Vermögenswerte aus einem Finanzierungsleasing werden in der Bilanz als Forderungen in Höhe des Nettoinvestitionswertes, d.h. des Barwerts der Restforderungen aller am Ende eines Geschäftsjahres bestehenden Leasingverträge, angesetzt. Ausgangspunkt für die Berechnung des Nettoinvestitionswertes bilden die Nettoanschaffungskosten des Leasingobjektes, vermindert um eine vom Leasingnehmer geleistete Mietsonderzahlung. Anfängliche direkte Kosten, die im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss entstehen, werden gegen die Erträge über die Gesamtlaufzeit des Leasingvertrages verrechnet, indem die nicht realisierten Finanzerträge anteilig um den Betrag dieser anfänglichen Kosten gekürzt werden. Finanzerträge werden derart erfasst, dass eine konstante periodische Verzinsung der ausstehenden Restforderung erzielt wird.
2.6.3 Operating-Leasingverhältnisse
Die Gegenstände aus Operating-Leasingverhältnissen sind in der Bilanz entsprechend der Art dieser Vermögenswerte ausgewiesen (siehe Ziffer 19 des Anhangs). Leasingerträge aus Operating-Leasingverhältnissen werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses realisiert. Die anfänglichen direkten Kosten werden zusammen mit den Anschaffungskosten des Leasinggegenstands aktiviert und über die Laufzeit des Leasingvertrags auf den Restwert abgeschrieben.
Nach Ablauf des ursprünglichen Leasingvertrages besteht die Möglichkeit der Verlängerung des Vertragsverhältnisses bzw. des Abschlusses eines Anschlussvertrags. Dies führt zu einer Neubeurteilung des Leasingverhältnisses.
Für die Fälle, in denen die Kriterien eines Operating-Leasingverhältnisses erfüllt sind, wird mit Beginn der Verlängerungsphase der Leasinggegenstand als Vermögenswert des Anlagevermögens dargestellt. Dieser wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.
2.7 Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen
Die Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen werden, soweit es sich um eine nicht fristenkongruente Refinanzierung über Darlehen, Anleihen oder Schuldverschreibungen handelt, zum Nominalwert abzüglich Transaktionskosten bilanziert. Die in Abzug gebrachten Transaktionskosten sowie eventuell angefallene Disagien werden dabei über die Laufzeit mittels der Effektivzinsmethode amortisiert. Bei Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen, die aus dem Verkauf von Leasingforderungen an den jeweiligen Refinanzierer resultieren, erfolgt der Ansatz in Höhe des Barwertes der noch zu leistenden Zahlungen an die Refinanzierer. Als Diskontierungszins wird bei fest verzinslichen Darlehen der ursprünglich vereinbarte Zinssatz verwendet. Bei der Rückzahlung sind die regelmäßigen Zahlungen in einen Zins- und Tilgungsanteil aufzuteilen. Die Zinsanteile werden unter den Aufwendungen aus der Verzinsung der Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen.
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK DIE GRENKELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTEN
2.8 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Für Zwecke der Cash-Flow Rechnung werden kurzfristige negative Kontokorrentkonten von den Zahlungsmitteln abgezogen.
2.9 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden
Die finanziellen Vermögenswerte enthalten neben Wertpapieren insbesondere Derivate, die als Sicherungsinstrumente fungieren. Die Derivate werden, sofern sie nicht als Sicherungsinstrument in einem Sicherungszusammenhang verwendet werden, grundsätzlich als zu Handelszwecken gehaltene Vermögenswerte klassifiziert. Wertpapiere werden ebenfalls der Kategorie „zu Handelszwecken gehaltene Vermögenswerte“ zugeordnet.
Finanzielle Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich anfallender Transaktionskosten aktiviert und an Folgestichtagen zu Marktwerten bilanziert. Die Wertpapiere werden auf Basis ihrer notierten Marktwerte zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der im Unternehmen eingesetzten derivativen Finanzinstrumente erfolgt zum Teil mittels Bloomberg (Zins-Swaps) und zum Teil auf Basis der von den Banken zur Verfügung gestellten Berechnungsgrundlagen (Devisentermingeschäfte). Die Anpassung wird dabei, sofern es sich nicht um die Bilanzierung eines Sicherungszusammenhanges handelt, erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Grundsätzlich erfolgt die erstmalige Bilanzierung zum Erfüllungstag.
Bei Eingehen von Sicherungsgeschäften zur Absicherung des Risikos von Schwankungen der Cash-Flows werden bestimmte Derivate bestimmten Grundgeschäften zugeordnet, welche einem bestimmten mit einem erfassten Vermögenswert oder einer Schuld verbundenen Risiko oder dem mit einer vorgesehenen Transaktion verbundenen Risiko zugeordnet werden können (Cash-Flow-Hedge). Im Rahmen eines Sicherungszusammenhanges
(Hedge) werden die Sicherungsinstrumente ebenfalls zu Marktwerten bilanziert. Allerdings erfolgt die Erfassung der Wertänderungen bezogen auf den effektiven Teil erfolgsneutral in der Cash-Flow-Hedge-Rücklage, die einen separaten Posten innerhalb des Eigenkapitals darstellt. Ineffektivitäten werden ergebniswirksam erfasst. Die zugrunde liegende Effektivitätsmessung wird zu jedem Stichtag, zu dem Abschlüsse veröffentlicht werden, auf der Basis der „Hypothetischen Derivate Methode“ vorgenommen.
Finanzielle Schulden (z.B. Anleihen, Schuldscheindarlehen, langfristige Bankverbindlichkeiten) werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten passiviert und in den Folgeperioden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Für den Fall, dass eine finanzielle Schuld das Grundgeschäft im Rahmen eines Fair-Value-Hedges darstellt, wird diese an den Folgestichtagen erfolgswirksam zu Marktwerten erfasst. Sofern der Fair-Value-Hedge wieder aufgelöst werden muss, wird das Grundgeschäft wieder von der Marktbewertung in die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten überführt. Dabei wird der Anpassungsbetrag aufgrund der Marktbewertung über die Restlaufzeit des Grundgeschäfts amortisiert.
2.10 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden in Höhe ihres Nennwertes bilanziert. Bei den Forderungen aus gekündigten Leasingverträgen bzw. aus rückständigen Zahlungen auf laufende Leasingverträge („Nicht-performende Leasingforderungen“) werden die Ausfallrisiken durch pauschalierte Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt.
2.11 Vorräte
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet.
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2.12 Sachanlagen
Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen und kumulierten Wertminderungsaufwendungen bilanziert. Finanzierungskosten wurden nicht angesetzt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear entsprechend der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens werden die entsprechenden Anschaffungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen ausgebucht; ein realisierter Gewinn oder Verlust aus dem Abgang wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die Abschreibungssätze basieren auf folgenden geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauern:
| Jahre | |
|---|---|
| Bürogebäude | 33 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | |
| EDV-Hardware | 3 |
| Fuhrpark | 4-5 |
| Mietereinbauten | 10 |
| Sonstige (Büroeinrichtung) | 3-20 |
Die jeweilige Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethode für Sachanlagen werden periodisch überprüft, um zu gewährleisten, dass die Abschreibungsmethode und der Abschreibungszeitraum mit dem erwarteten wirtschaftlichen Nutzenverlauf aus den Gegenständen des Sachanlagevermögens in Einklang stehen.
2.13 Immaterielle Vermögenswerte
2.13.1 Lizenzen, Software
Lizenzen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Anschaffungskosten für Software werden aktiviert und als immaterieller Vermögenswert behandelt, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind. Da Lizenzen und Software eine begrenzte Nutzungsdauer haben, werden sie um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer, die in aller Regel drei Jahre beträgt, vermindert.
2.13.2 Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte
Ein immaterieller Vermögenswert, der aus der Entwicklung im Rahmen eines einzelnen Projekts entsteht, wird nur dann bilanziert, wenn der Konzern die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes zur internen Nutzung oder zum Verkauf sowie die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen und ihn zu nutzen oder zu verkaufen, nachweisen kann. Ferner muss die Generierung eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens durch den Vermögenswert, die Verfügbarkeit von Ressourcen zur Vollendung des Vermögenswerts und die Fähigkeit, die dem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung zurechenbaren Ausgaben zu ermitteln, gegeben sein.
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Kosten, die zur Schaffung, Herstellung und Vorbereitung des Vermögenswerts erforderlich sind, damit er für den beabsichtigten Gebrauch betriebsbereit ist.
Die aktivierten Beträge werden über den Zeitraum abgeschrieben, über den die Umsätze aus dem jeweiligen Projekt erwartet werden bzw. über den die Software wahrscheinlich abgeschrieben werden kann. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer wird hierbei aufgrund der zu erwartenden technischen Entwicklungen in den kommenden Jahren mit drei Jahren unterstellt.
Der aktivierte Betrag der Entwicklungskosten wird einmal jährlich auf Wertminderung überprüft, wenn der Vermögenswert noch nicht genutzt wird oder wenn unterjährig Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen.
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2.13.3 Geschäfts- oder Firmenwert
Der aus Unternehmenszukäufen resultierende Geschäftswert ist definiert als die positive Differenz zwischen dem Kaufpreis einer Beteiligung und dem Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Übernahme. Die Geschäftswerte wurden bis zum 31. Dezember 2004 über die wirtschaftliche Nutzungsdauer erfolgswirksam linear abgeschrieben.
Aufgrund der Implementierung des IFRS 3 wurden die bestehenden Geschäfts- und Firmenwerte mit dem Wert zum 31. Dezember 2004 festgesetzt und die planmäßige Abschreibung ab diesem Zeitpunkt ausgesetzt. Dieser festgesetzte Wert wird nunmehr als neuer Anschaffungswert angesehen. Anstelle einer planmäßigen linearen Abschreibung erfolgt nun mindestens einmal jährlich ein Werthaltigkeitstest (sog. „impairment test“) nach IAS 36, in dessen Rahmen die Werthaltigkeit des Ansatzes nachgewiesen werden muss („impairment-only-approach“). Dieser planmäßige Werthaltigkeitstest wird immer im dritten Quartal auf Basis der Halbjahreszahlen durchgeführt. Sofern Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen, sind unabhängig von dem verpflichtend einmal jährlich durchzuführenden Werthaltigkeitstest erneute Überprüfungen vorzunehmen.
2.14 Wertminderung von Vermögenswerten
Vermögenswerte im Sinne von IAS 36.1 werden auf eine Wertminderung hin überprüft, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert eines Vermögenswertes nicht erzielbar sein könnte. Sobald der Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren Betrag übersteigt, wird eine Wertminderung ergebniswirksam erfasst. Der erzielbare Betrag ist der höhere Betrag aus Nettoveräußerungspreis und Nutzungswert eines Vermögenswertes. Der Nettoveräußerungspreis ist der aus einem Verkauf eines Vermögenswertes zu marktüblichen Bedingungen erzielbare Betrag, abzüglich der Veräußerungskosten. Der Nutzungswert ist der Barwert der geschätzten künftigen Cash-Flows, die aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und seinem Abgang am Ende der Nutzungsdauer erwartet werden. Der erzielbare Betrag wird für jeden Vermögenswert einzeln oder, falls dies nicht möglich ist, für die zahlungsmittelgenerierende Einheit, zu der der Vermögenswert gehört, ermittelt.
Die Bilanzansätze von Geschäfts- und Firmenwerten werden gemäß den unter 2.13.3 dargelegten Regelungen im Hinblick auf ihren künftigen wirtschaftlichen Nutzen geprüft. Der künftige wirtschaftliche Nutzen wird dabei durch den erzielbaren Betrag ermittelt. Eine ergebniswirksame Wertminderung wird erfasst, sofern der erzielbare Betrag niedriger ist als der Buchwert der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit.
Eine Zuschreibung auf einmal wertgeminderte Vermögenswerte ist zwingend, wenn der Grund für die Wertminderung entfallen ist. Ausgenommen hiervon sind lediglich Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, bei denen eine Zuschreibung ausdrücklich verboten ist.
2.15 Rückstellungen
Rückstellungen werden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt, wenn für den Konzern eine gegenwärtige (rechtliche oder faktische) Verpflichtung aufgrund eines vor dem Bilanzstichtag eingetretenen Ereignisses besteht und es wahrscheinlich ist, dass die Erfüllung der Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führt, die wirtschaftlichen Nutzen darstellen, und wenn eine zuverlässige Schätzung der Verpflichtungshöhe vorgenommen werden kann. Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und entsprechend der gegenwärtig besten Schätzung angepasst.
2.16 Latente Steuerschulden und latente Steueransprüche
Latente Steuerschulden werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeits-Methode gemäß IAS 12 ermittelt. Latente Ertragsteuern spiegeln den Nettosteuereffekt von temporären Unterschieden zwischen dem Buchwert eines Vermögenswerts oder einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz wider.
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Vermögenswerte für latente Steuern für bislang nicht genutzte Verlustvorträge werden in dem Umfang gebildet, wie es wahrscheinlich ist, dass zukünftig ein zu versteuerndes Ergebnis vorhanden sein wird, um diese Vorträge zu nutzen.
Der Ansatz latenter Steueransprüche und -schulden erfolgt anhand der Steuersätze, die für die Periode erwartet werden, in denen sich die temporären Differenzen umkehren werden. Dabei werden die Steuersätze zu Grunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig sind oder in Kürze gelten werden.
Die Bewertung latenter Steuerschulden und latenter Steueransprüche hat die steuerlichen Konsequenzen zu berücksichtigen, die daraus resultieren, in welcher Art und Weise ein Unternehmen am Stichtag erwartet, den Buchwert seiner Vermögenswerte zu realisieren oder seine Schulden zu erfüllen. Latente Steueransprüche und -schulden werden nicht abgezinst und sind in der Konzernbilanz als langfristige Vermögenswerte (Schulden) ausgewiesen.
2.17 Zuwendungen der öffentlichen Hand
Bilanzierte Zuwendungen der öffentlichen Hand betreffen beantragte Investitionszulagen gemäß § 2 Investitionszulagengesetz 1999. Die Zulage stellt eine Zuwendung für einen Vermögenswert dar, der Buchwert der betreffenden Leasingforderung wird um diesen Betrag vermindert. Dies führt zu einem höheren Ertrag aus der Verzinsung der Leasingforderungen, der sich über die Laufzeit verteilt.
Da die Zulage an die Erfüllung einer Verbleibensvoraussetzung geknüpft ist, führen Rückzahlungsverpflichtungen zu einer Zuschreibung zum Buchwert und gleichzeitiger Anpassung des Zinsertrages.
Da die Regelungen des Investitionszulagengesetzes 2005 verschärft wurden, wurden im Geschäftsjahr 2006 keine Zuwendungen beantragt.
2.18 Erlöse aus dem Versicherungsgeschäft
Unter den Erlösen aus dem Versicherungsgeschäft sind die Prämien für Versicherungen ausgewiesen, die die Leasingnehmer über GRENKELEASING abschließen müssen, sofern sie die Versicherung des Leasinggegenstandes nicht selbst vornehmen. Die Versicherungsbeiträge werden jährlich eingezogen und anteilig abgegrenzt.
2.19 Verkauf von Leasingobjekten
Verkäufe werden im Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Lasten erfasst.
2.20 Verwendung von Annahmen und Schätzungen
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind Annahmen getroffen und Schätzungen verwandt worden, die sich auf den Ausweis und die Höhe der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden, Erträge, Aufwendungen sowie Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben. Diese Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit von Forderungen aus gekündigten Verträgen, den Ansatz von erzielbaren Restwerten im Bereich des Leasingvermögens sowie die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Erkenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.
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Wesentliche Schätzunsicherheiten und die damit verbundenen Angabepflichten bestehen in den nachfolgend dargestellten Bereichen:
- Annahmen im Rahmen des Werthaltigkeitsstests bei der Bewertung der bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerte.
- Ermittlung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus gekündigten bzw. rückständigen Leasingverträgen (sog. „nicht-performance Leasingforderungen“) auf Basis des Werterhaltungssatzes.
- Berücksichtigung von kalkulierten Restwerten am Ende der Vertragslaufzeit im Rahmen der Ermittlung des Barwertes von Leasingforderungen.
- Ansatz von Leasinggegenständen in Verwertung zu kalkulierten Restwerten.
Die der Discounted-Cash-Flow-Bewertung zur Bewertung der bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerte zugrunde liegenden Cash-Flows basieren auf aktuellen Geschäftsplänen und internen Planungen, wobei von einem Planungshorizont von vier Jahren ausgegangen wurde. Hierbei werden Annahmen über die künftigen Umsatz- und Kostenentwicklungen getroffen. Dabei wurden künftige Investitionen in das operative Geschäft der Gesellschaft auf Basis bisheriger Erfahrungswerte angenommen und bisher erzielte Ertragsverläufe in die Zukunft projiziert. Sollten wesentliche Annahmen von den tatsächlichen Größen abweichen, könnte dies in der Zukunft zu erfolgswirksam zu erfassenden Wertminderungen führen. Zur Diskontierung der Cash-Flows kamen durchschnittliche Kapitalkosten von 4,4 % bis 5,0 % zur Anwendung.
Die Forderungen aus gekündigten bzw. rückständigen Leasingverträgen sind zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die Höhe der erforderlichen Wertberichtigungen wird anhand von Prozentsätzen und Bearbeitungsklassen ermittelt. Die Ermittlung der Prozentsätze erfolgt mit Hilfe von statistischen Verfahren. Die Sätze werden einmal jährlich auf
ihre Gültigkeit hin überprüft. Die Bearbeitungsstände sind in Bearbeitungsklassen (BA-Klassen) zusammengefasst, die unter Risikogesichtspunkten gebildet wurden. Folgende Tabelle veranschaulicht die Bearbeitungs-Klassen („BA-Klassen“):
| BA-Klasse | Bezeichnung |
|---|---|
| 0 | Laufender Vertrag ohne Rückstand |
| 1 | Laufender Vertrag mit Rückstand |
| 2 | Gekündigter Vertrag mit bedienter Teilzahlungsvereinbarung |
| 3 | Gekündigter Vertrag (gerade gekündigt oder Mahnbescheid beantragt) |
| 4 | Klageverfahren (unmittelbar oder nach Widerspruch zum Mahnbescheid) |
| 5 | Pfändungsauftrag erteilt |
| 6 | Eidesstattliche Versicherung (beantragt oder abgegeben) |
| 7 | Nicht einbringlich |
| 8 | In Abwicklung (ungekündigt) |
| 9 | Erledigt (vollständig bezahlt) |
Bei den Bearbeitungsklassen 2 bis 7 ist von einer Abwertung auszugehen, da die Verträge aufgrund von Zahlungsstörungen gekündigt worden sind. Der Wertberichtigungssatz bewegt sich zwischen 5 % und 100 %.
Kalkulierte Restwerte werden im Rahmen der Ermittlung des Barwertes der Leasingforderungen berücksichtigt. Die kalkulierten Restwerte umfassen dabei neben den erwarteten Verwertungserlösen insbesondere auch die Erlöse, die im Rahmen einer Verlängerungsperiode anfallen können. Die Restwerte werden bei Abschluss der entsprechend zugrunde liegenden Leasingverträge auf Basis der erwarteten Werte berücksichtigt. Erlöse werden dabei anhand statistischer Auswertungen im Rahmen einer bestmöglichen Schätzung angesetzt. Im Falle eines Absinkens der tatsächlich im Nachgeschäft (bestehend aus Verwertung und Nachmiete) erzielbaren Erlöse, wird eine Abwertung der Leasingforderungen berücksichtigt, wohingegen ein Anstieg unberücksichtigt bleibt.
Die Bewertung der Leasinggegenstände in Verwertung erfolgt auf Basis der Verwertungserlöse, die über das
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vergangene Geschäftsjahr im Durchschnitt je Alters- klasse in Bezug auf die ursprünglichen Anschaffungs- kosten erzielt werden konnten.
Bei der Berechnung der Leasingforderungen werden nicht garantierte Restwerte gemäß der Definition aus IAS 17 berücksichtigt. Diese werden mit Hilfe von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und statisti- schen Verfahren berechnet. Die Restwerte liegen in Abhängigkeit von der Laufzeit des Leasingvertrages erfahrungsgemäß zwischen ca. 11 % und 15 % der ursprünglichen Anschaffungskosten.
Leasinggegenstände in der Verwertung werden in Abhängigkeit von ihrer tatsächlichen Verwertbarkeit mit den aus der Vergangenheit ermittelten Restwerten bewertet. Die angesetzten Restwerte betrugen zum Stichtag zwischen 6,6 % und 18,6 % der ursprünglichen Anschaffungskosten. Sofern eine Verwertung aufgrund des Zustandes des entsprechenden Gegen- standes unrealistisch erscheint, wird dieser erfolgs- wirksam abgeschrieben.
3 Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft
3.1 Erträge aus der Verzinsung der Leasingforderungen
Die Erträge aus der Verzinsung der Leasingforderungen betragen TEUR 89.299 (Vorjahr: TEUR 82.100). Darin ent- halten sind TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 116) aus der Berück-
sichtigung von Investitionszulagen (siehe Ziffer 2.17) sowie TEUR 1.407 (Vorjahr: TEUR 851) aus der Verzinsung der Darlehen an Franchisenehmer.
3.2 Aufwendungen aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen
Die Aufwendungen aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen betragen TEUR 27.603 (Vorjahr: TEUR 21.480). In der Position werden auch die aus der Verzinsung der im Rahmen der ABCP (Asset Backed Commercial Paper) - Programme sowie im Rahmen des ABS-Bonds (Asset Backed Securities) ausgegebenen Darlehen (siehe Ziffer 21) erzielten Zinserträge in Höhe von TEUR 1.449 (Vorjahr: TEUR 977) ausgewiesen.
4 Schadensabwicklung
Die Ermittlung der pauschalierten Einzelwertberichtigungen beruht auf Erfahrungssätzen der Vergangenheit hinsichtlich der Einbringlichkeit einer Forderung in Abhängigkeit von der zugehörigen Bearbeitungsklasse („percentage-of-receivables approach“).
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Zuführung zu pauschalierten Einzelwertberichtigungen | 14.175 | 16.464 |
| Erlöse aus Schadensfällen | 20.782 | 20.899 |
| Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen aus Schadensfällen | 21.755 | 20.559 |
| Summe | 15.148 | 16.124 |
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5 Ergebnis aus dem Neugeschäft
| Die Erlöse aus dem Neugeschäft setzen sich wie folgt zusammen: TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Einbuchung neuer Leasingforderungen | 426.592 | 420.842 |
| Erlösanteile aus Vormieten | 2.234 | 1.989 |
| Erlöse aus Bearbeitungsgebühren | 1.259 | 1.448 |
| Erlöse aus Mietsonderzahlungen | 742 | 1.087 |
| Summe | 430.827 | 425.366 |
| Die Aufwendungen aus dem Neugeschäft setzen sich wie folgt zusammen: TEUR | 2006 | 2005 |
| Anschaffungskosten der neu erworbenen Leasinggegenstände | 405.036 | 402.913 |
| An Händler bezahlte Provisionen | 6.916 | 6.582 |
| Summe | 411.952 | 409.495 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 18.875 | 15.871 |
6 Ergebnis aus der Verwertung
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Erlöse aus Nachmieten | 12.627 | 11.397 |
| Abschreibungen auf Leasinggegenstände in der Nachmietzeit | -10.533 | -9.278 |
| Buchgewinne aus dem Abgang der Leasingforderungen | 1.091 | 1.330 |
| Summe | 3.185 | 3.449 |
Bei den Erlösen aus Nachmieten handelt es sich um vereinnahmte Mieterlöse nach Ende der Grundmietzeit. Die Buchgewinne aus dem Abgang der Leasingforderungen ergeben sich aus den Erlösen für beendete Verträge abzüglich des Buchwertabganges der Leasingforderungen.
7 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Vereinnahmte Franchise Gebühren | 305 | 195 |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 162 | 440 |
| Buchgewinne aus dem Verkauf von Geschäftsausstattung | 6 | 35 |
| Übrige Posten | 406 | 182 |
| Summe | 879 | 852 |
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8 Personalaufwand
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Gehälter | 16.894 | 14.332 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 3.574 | 3.154 |
| Summe | 20.468 | 17.486 |
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres beläuft sich auf 384 (Vorjahr: 339). Teilzeitangestellte wurden anteilig berücksichtigt.
In den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 46) enthalten.
9 Beratungs- und Prüfungskosten
In den Beratungs- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 2.349 (Vorjahr: TEUR 2.068) sind Aufwendungen für das Honorar (inklusive Auslagen) des Abschlussprüfers der GRENKELEASING AG, Baden-Baden, in Höhe von insgesamt TEUR 374 (Vorjahr: TEUR 467) enthalten. Die Aufwendungen für das Honorar der Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2006 setzen sich wie folgt zusammen:
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für die Abschlussprüfung | 170 | 208 |
| Aufwendungen für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen | 166 | 203 |
| Aufwendungen für sonstige Leistungen | 38 | 56 |
| Summe | 374 | 467 |
Von dem Gesamthonorar waren TEUR 34 periodenfremd.
10 Aufwand aus Miet- und Leasingverhältnissen
Aufwand aus Miet- und Leasingverhältnissen ist im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 3.529 (Vorjahr: TEUR 2.961) entstanden. Der Aufwand ist in den Linien Betriebs- und Verwaltungskosten enthalten.
11 Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Geschäftsausstattung | 1.140 | 1.136 |
| Bürogebäude | 301 | 301 |
| Software-Lizenzen | 380 | 172 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 |
| Summe | 1.821 | 1.609 |
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12 Ertragsteuern
| TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | 4.661 | 15.218 |
| Latente Steuern | 12.646 | 1.508 |
| Summe | 17.307 | 16.726 |
Überleitungsrechnung zwischen dem durchschnittlichen effektiven und dem anzuwendenden Steuersatz
Die Überleitung des erwarteten anzuwendenden Steuersatzes der GRENKELEASING AG auf den effektiven Steuersatz bezogen auf den Vorsteuergewinn (100 %) ergibt sich wie folgt:
| Anzuwendender Steuersatz | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 16,95 % | 16,98 % |
| Körperschaftsteuer (25 % auf Ertrag nach Gewerbesteuer) | 20,76 % | 20,76 % |
| Solidaritätszuschlag (5,5 % der Körperschaftsteuer) | 1,14 % | 1,14 % |
| Durchschnittlicher anzuwendender Steuersatz GRENKELEASING AG | 38,85 % | 38,88 % |
| Steuererhöhungen aufgrund nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 0,20 % | 0,34 % |
| Veränderungen aufgrund ausländischer Steuern | -3,30 % | -2,56 % |
| Saldo aus Steuerminderungen und -erhöhungen aufgrund Veränderungen in den Steuersätzen* | -0,10 % | -0,32 % |
| Abschreibung von latenten Steuern aus Vorjahren | 0,54 % | 0,00 % |
| Steuernachzahlungen aus Vorjahren** | 0,00 % | 0,22 % |
| Durchschnittlicher effektiver Steuersatz Konzern | 36,19 % | 36,56 % |
- Es haben sich folgende Veränderungen der Steuersätze zur Berechnung der latenten Steuern ergeben: Niederlande 25,5 % (Vorjahr: 30,5 %) . ** Steuernachzahlungen der Vorjahre in 2005 beliefen sich auf TEUR 100.
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13 Ergebnis je Aktie
Das jeweilige Periodenergebnis liegt der Berechnung sowohl des verwässerten als auch unverwässerten Ergebnisses zu Grunde. Bei der Ermittlung der durchschnittlichen Aktienzahl wurden im Geschäftsjahr 2006 die im Vergleich zu Vorjahren unveränderte Anzahl der Stammaktien sowie die anteilig zuzurechnenden Stammaktien gegen Optionsscheine berücksichtigt. Ein Verwässerungseffekt aufgrund der laufenden Mitarbeiterbeteiligungsprogramme (siehe Ziffer 33) ergibt sich im Geschäftsjahr 2006 aufgrund der potenziell ausübbaren Aktienoptionen.
| Stück | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Ausgegebene Aktien zu Beginn der Periode | 13.643.646 | 13.601.938 |
| Durchschnittliche Anzahl neu ausgegebener Aktien aus Aktienoptionsprogramm | 8.996 | 23.622 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien zum Ende der Periode (unverwässert) | 13.652.642 | 13.625.560 |
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 13.895 | 7.426 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien zum Ende der Periode (verwässert) | 13.666.537 | 13.632.986 |
| Potenzielle Anzahl Aktien | 0 | 42.502 |
| Anzahl verwässerte Aktien zum Ende der Periode | ||
| (inkl. potenziell verwässernde Aktien) | 13.666.537 | 13.675.488 |
Die neu ausgegebenen Aktien aus dem Aktienoptionsprogramm wirken sich im jeweiligen Jahr nicht voll aus, da diese Aktien erst ab dem Ausgabezeitpunkt berücksichtigt werden.
Im laufenden Geschäftsjahr haben im Rahmen des zweiten Optionsprogramms Ausübungen zu drei Terminen (Ausübungszeitraum zwischen dem 10. Mai 2006 und dem 07. Juni 2006: 848 Stück, zwischen dem 28. Juli 2006 und dem 23. August 2006: 33.437 Stück, zwischen dem 27. Oktober 2006 und dem 23. November 2006: 1.748 Stück) stattgefunden. Im Vorjahr wurden Ausübungen in den Zeiträumen zwischen dem 04. Mai 2005 und dem 31. Mai 2005: 33.614 Stück, zwischen dem 29. Juli 2005 und dem 25. August 2005: 5.942 Stück, zwischen dem 28. Oktober 2005 und dem 24. November 2005: 2.152 Stück vorgenommen.
Verwässernd wirken alle Aktien, die aufgrund von festgelegten Bedingungen bzw. Restriktionen schon hätten ausgegeben werden können.
Potenziell verwässernd wirken alle Aktien, die zukünftig maximal ausgeübt werden könnten, wenn gewisse Bedingungen bzw. Restriktionen erfüllt wären.
14 Finanzielle Vermögenswerte
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Sonstige Wertpapiere | 340 | 294 |
| Zinstauschgeschäfte (Zins-Swaps) | 1.464 | 80 |
| Summe | 1.804 | 374 |
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Erläuterungen zu den Vorjahresvergleichszahlen:
Im Vorjahr wurde ein als freistehendes Derivat bilanzierter Zins-Swap zu einem Preis von TEUR 355 veräußert, so dass ein Verlust von TEUR 61 realisiert wurde. Aus der Veräußerung von zwei Zins-Swaps (Payer-Swaps) im Geschäftsjahr 2005 mit einem Volumen von insgesamt TEUR 244.000 und einem Cap mit einem Volumen von TEUR 610 ist im Zuge der Umstellung der Zinssicherungsstrategie ein Verlust von insgesamt TEUR 127 entstanden. Des Weiteren wurden im Vorjahr zwei neue Zins-Swaps abgeschlossen.
Geschäftsjahr 2006:
Der erste Zins-Swap mit einem Volumen von TEUR 100.000 ist zum 22. September 2006 ausgelaufen. Der zweite Zins-Swap hatte ein anfängliches Volumen von TEUR 133.000. Die Laufzeit begann am 22. September 2006 und endet am 22. September 2010. Das Volumen des Zins-Swaps amortisiert sich über die Laufzeit. Der Zinssatz wurde auf 3,2925 % festgeschrieben. Die sonstigen Konditionen sind an die am 22. März 2005 begebene variabel verzinste Schuldverschreibung angelehnt. Der Zins-Swap wird als Sicherungsinstrument im Rahmen eines Cash-Flow-Hedges für diese Schuldverschreibung verwendet. Dieser Zins-Swap hat zum Stichtag einen positiven Marktwert von TEUR 897 (Clean-Price).
Des Weiteren wurden im Zusammenhang mit der Aufnahme der am 12. Oktober 2006 platzierten Anleihe über TEUR 100.000 zwei weitere Payer Swaps mit einem variablen Nominalvolumen von anfänglich jeweils TEUR 50.000 abgeschlossen. Hierdurch wurde der Zins auf 3,808 % bzw. 3,809 % zzgl. Credit-Spread für die Laufzeit bis zum 30. Oktober 2010 festgeschrieben. Die beiden Zins-Swaps haben zum Stichtag einen Marktwert (Clean-Price) von TEUR 273 und TEUR 272.
Außerdem wurde am 18. Dezember 2006 ein Zins-Swap mit einem anfänglichen Nominalvolumen von TEUR 40.000 und einem Festzins von 3,950 % kontrahiert. Die Parameter des Zins-Swaps, der eine Laufzeit vom
- April 2007 bis zum 15. Januar 2010 und ein variables Nominalvolumen aufweist, orientieren sich an dem im August 2006 begebenen ABS-Bond. Der Zins-Swap hat zum Stichtag einen Marktwert von TEUR 56.
Die Anleihen und die Zins-Swaps stellen Bestandteile der Umsetzung einer Finanzierungsstrategie dar, bei der die GRENKELEASING AG die Liquiditätsbeschaffung und Zinssicherung getrennt vornimmt, um so möglichst viel Flexibilität zur Optimierung der Refinanzierung zu schaffen. Die hieraus gegebenenfalls resultierenden Risiken (variable Zahlungsströme) werden dann durch geeignete Zinsderivate abgesichert. Da für alle Zins-Derivate eine 100%ige Effektivität nachgewiesen werden konnte, wurden die Marktwertänderungen bezogen auf den Clean Value (ohne Berücksichtigung von Stückzinsen) vollständig im Eigenkapital erfasst.
Zins-Swaps werden als Hedging Instrumente eingesetzt und als Sicherungsgeschäfte nach IAS 39 designiert (siehe Ziffer 30.5.2).
Ferner werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung der Zahlungsströme aus der Finanzierung der im Ausland gelegenen Franchise Gesellschaften in Polen und in Großbritannien sowie der tschechischen Tochtergesellschaft eingesetzt. Die Gesellschaft finanziert die durch die Franchisenehmer bzw. Tochter generierten Leasingforderungen in Fremdwährung (britisches Pfund, polnische Zloty bzw. tschechische Krone) und erhält dann über die Laufzeit der zugrunde liegenden Leasingverträge Zahlungen in den entsprechenden Landeswährungen. Aufgrund der bisher geringen Bedeutung der Fremdwährungsgeschäfte wurde auf die Bilanzierung von Hedge-Accounting verzichtet. Zum Stichtag weisen sämtliche Devisentermingeschäfte einen negativen Marktwert aus, so dass ein Ausweis auf der Passivseite (siehe unter Ziffer 25) erfolgt.
Die sonstigen Wertpapiere beinhalten im Wesentlichen Aktien und Unternehmensanleihen. Aus der Marktbewertung resultiert im Geschäftsjahr 2006 ein Ertrag von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 41).
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15 Leasingforderungen
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Ausstehende Mindestleasingzahlungen | 883.338 | 808.764 |
| + Nicht garantierte Restwerte | 138.590 | 126.584 |
| Bruttoinvestition | 1.021.928 | 935.348 |
| - Nicht realisierter (ausstehender) Finanzertrag | 145.102 | 138.189 |
| Nettoinvestition | 876.826 | 797.159 |
| - Barwert der nicht garantierten Restwerte | 103.496 | 98.205 |
| Barwert der Mindestleasingzahlungen | 773.330 | 698.954 |
| TEUR | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre |
| --- | --- | --- |
| Bruttogesamtinvestition | 367.901 | 646.893 |
| Barwert der ausstehenden Mindestleasingzahlungen | 261.187 | 508.587 |
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Die Überleitung der Bruttoinvestition beinhaltet lediglich am Bilanzstichtag noch laufende Verträge. Um von der Nettoinvestition zum ausgewiesenen Buchwert der Leasingforderungen in der Bilanz zu gelangen, sind folgende Anpassungen durchzuführen:
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Entwicklung der Leasingforderungen aus laufenden Verträgen | ||
| ("Performende Leasingforderungen") | ||
| --- | --- | --- |
| Stand zu Periodenbeginn | 797.159 | 680.895 |
| + Veränderung in der Periode | 79.596 | 116.264 |
| Leasingforderungen (kurz- + langfristig) | ||
| aus laufenden Verträgen zum Periodenende | 876.755 | 797.159 |
| Entwicklung der Leasingforderungen aus gekündigten / rückständigen Verträgen | ||
| ("Nicht-performende Leasingforderungen") | ||
| --- | --- | --- |
| Bruttoforderungen zu Periodenbeginn | 136.097 | 130.101 |
| - kumulierte Wertberichtigungen zu Periodenbeginn | -72.428 | -69.593 |
| = Nicht-performende Leasingforderungen zu Periodenbeginn | 63.669 | 60.508 |
| + Veränderung Bruttoforderungen in der Periode | 20.529 | 20.092 |
| - Abgänge Bruttoforderungen in der Periode | 22.378 | 14.096 |
| + Abgang kumulierte Wertberichtigungen in der Periode | 13.427 | 8.454 |
| - Zugang kumulierte Wertberichtigungen in der Periode | 6.789 | 11.289 |
| Nicht-performende Leasingforderungen zum Periodenende | 68.458 | 63.669 |
| Leasingforderungen (Bilanzansatz kurz- + langfristig) zu Periodenbeginn | 860.828 | 741.403 |
| --- | --- | --- |
| Leasingforderungen (Bilanzansatz kurz- + langfristig) zum Periodenende | 945.213 | 860.828 |
| TEUR | Barwert der Mindestleasing-zahlungen | Barwert der Restwerte |
| --- | --- | --- |
| Kurzfristige Leasingforderungen | 261.187 | 34.955 |
| Langfristige Leasingforderungen | 512.143 | 68.541 |
| Summe | 773.330 | 103.496 |
Die Forderungen aus gekündigten bzw. rückständigen Verträgen sind in den sonstigen kurzfristigen Leasingforderungen enthalten.
16 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.454 (Vorjahr: TEUR 1.471) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen Händler und Dritte. Sie betreffen Forderungen aus der Verwertung.
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17 Steuererstattungsansprüche
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Steuervorauszahlungen Frankreich | 3.450 | 3.458 |
| Steuererstattungsanspruch aus Körperschaftsteuer | 6.917 | 74 |
| Steuererstattungsanspruch aus Gewerbesteuer | 2.634 | 8 |
| Übrige Posten | 145 | 38 |
| Summe | 13.146 | 3.578 |
Die Erstattungsansprüche aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer resultieren aus zu hoch festgesetzten Vorauszahlungen. Die Darstellung der Position des Vorjahres wurde entsprechend angepasst.
18 Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Umsatzsteuererstattungsanspruch | 10.850 | 10.196 |
| Forderungen an Franchisenehmer (Refinanzierung) | 20.739 | 7.721 |
| Kurzfristiger Anteil nachrangiges Darlehen ABS-Bond | 851 | 0 |
| Bankeinzüge Monatsende | 564 | 737 |
| Aktive Rechnungsabgrenzung | 424 | 474 |
| Forderungen aus Factoring | 469 | 207 |
| Übrige Posten | 1.052 | 855 |
| Summe | 34.949 | 20.190 |
Bezogen auf den Inhalt der Forderungen Franchisenehmer sowie bzgl. des Nachrangdarlehens wird auf die Erläuterungen zu Ziffer 21 verwiesen.
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19 Sachanlagen zu Anschaffungs-/Herstellungskosten
Übersicht für das Geschäftsjahr 2005:
| Sachanlagen | Grundstücke und Bauten | Betriebs- und Geschäfts-ausstattung | Anlagen im Bau | Leasinggegenstände aus Operating-Leasing-verhältnissen | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | |||||
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2005 | 10.770 | 6.621 | 0 | 6.039 | 23.430 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 5 | 0 | 0 | 5 |
| Zugänge | 1 | 1.623 | 279 | 13.164 | 15.067 |
| Abgänge | 0 | 358 | 0 | 9.278 | 9.636 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2005 | 10.771 | 7.891 | 279 | 9.925 | 28.866 |
| Kumulierte Abschreibungen 01.01.2005 | 761 | 3.346 | 0 | 0 | 4.107 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 5 | 0 | 0 | 5 |
| Zugänge | 301 | 1.136 | 0 | 9.278 | 10.715 |
| Abgänge | 0 | 339 | 0 | 9.278 | 9.617 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kumulierte Abschreibungen 31.12.2005 | 1.062 | 4.148 | 0 | 0 | 5.210 |
| Nettobuchwerte 31.12.2005 | 9.709 | 3.743 | 279 | 9.925 | 23.656 |
| Nettobuchwerte 31.12.2004 | 10.009 | 3.275 | 0 | 6.039 | 19.323 |
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Übersicht für das Geschäftsjahr 2006:
| Sachanlagen | Grundstücke und Bauten | Betriebs- und Geschäfts-ausstattung | Anlagen im Bau | Leasinggegenstände aus Operating-Leasing-verhältnissen | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | |||||
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2006 | 10.771 | 7.891 | 279 | 9.925 | 28.866 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 7 | 0 | 0 | 7 |
| Zugänge | 0 | 1.213 | 3.875 | 11.356 | 16.444 |
| Abgänge | 0 | 283 | 0 | 10.533 | 10.816 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2006 | 10.771 | 8.828 | 4.154 | 10.748 | 34.501 |
| Kumulierte Abschreibungen 01.01.2006 | 1.062 | 4.148 | 0 | 0 | 5.210 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 8 | 0 | 0 | 8 |
| Zugänge | 301 | 1.140 | 0 | 10.533 | 11.974 |
| Abgänge | 0 | 251 | 0 | 10.533 | 10.784 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 | 1.363 | 5.045 | 0 | 0 | 6.408 |
| Nettobuchwerte 31.12.2006 | 9.408 | 3.783 | 4.154 | 10.748 | 28.093 |
Bei den Operating-Leasingverhältnissen handelt es sich im Wesentlichen um Leasingverträge in der Nachmietphase, die jederzeit kündbar sind. Abschreibungen auf Leasinggegenstände aus Operating-Leasingverhältnissen werden im Ergebnis aus der Verwertung gezeigt (siehe Ziffer 6).
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20 Immaterielle Vermögenswerte zu Anschaffungskosten
Übersicht für das Geschäftsjahr 2005:
| TEUR | Entwicklungskosten | Geschäfts- oder Firmenwert | Software-Lizenzen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten 01.01.2005 | 0 | 1.864 | 709 | 2.573 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 49 | 0 | 49 |
| Zugänge | 408 | 0 | 274 | 682 |
| Abgänge | 0 | 0 | 49 | 49 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anschaffungskosten 31.12.2005 | 408 | 1.913 | 934 | 3.255 |
| Kumulierte Abschreibungen 01.01.2005 | 0 | 0 | 546 | 546 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 35 | 0 | 137 | 172 |
| Abgänge | 0 | 0 | 31 | 31 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kumulierte Abschreibungen 31.12.2005 | 35 | 0 | 652 | 687 |
| Nettobuchwerte 31.12.2005 | 373 | 1.913 | 282 | 2.568 |
| Nettobuchwerte 31.12.2004 | 0 | 1.864 | 163 | 2.027 |
Übersicht für das Geschäftsjahr 2006:
| TEUR | Entwicklungskosten | Geschäfts- oder Firmenwert | Software-Lizenzen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten 01.01.2006 | 408 | 1.913 | 934 | 3.255 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 178 | -1 | 177 |
| Zugänge | 251 | 0 | 279 | 530 |
| Abgänge | 0 | 0 | 33 | 33 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anschaffungskosten 31.12.2006 | 659 | 2.091 | 1.179 | 3.929 |
| Kumulierte Abschreibungen 01.01.2006 | 35 | 0 | 652 | 687 |
| Währungsdifferenzen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 181 | 0 | 199 | 380 |
| Abgänge | 0 | 0 | 23 | 23 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 | 216 | 0 | 828 | 1.044 |
| Nettobuchwerte 31.12.2006 | 443 | 2.091 | 351 | 2.885 |
Die Entwicklungskosten betreffen im Wesentlichen eine selbstestelle Factoring-Software und Webshop-Programmierung.
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Werthaltigkeit Geschäfts- oder Firmenwert
Auf Basis des 30. Juni 2006 wurden planmäßig die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte einer Überprüfung der Werthaltigkeit („Impairment Test nach IAS 36“) unterworfen.
Der erzielbare Betrag der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit wurde auf Basis der Berechnung eines Nutzungwertes unter Verwendung von Cash-Flow-Prognosen ermittelt, die auf von der Unternehmensleitung für einen Zeitraum von 4 Jahren genehmigten Finanzplänen basieren. Ein beizulegender Zeitwert abzüglich Vorlaufkosten ist derzeit nicht verfügbar. Der für die Cash-Flow-Prognosen verwendete Abzinsungssatz nach Steuern betrug zwischen 4,4 % und 5,0 %. Cash-Flows nach dem Zeitraum von 4 Jahren wurden unter Verwendung einer Wachstumsrate von 0 % extrapoliert.
Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die die Grundlage für die Impairment Tests der Geschäftswerte darstellen, entsprechen rechtlichen Einheiten. Wesentliche Parameter für die Bestimmung des Werts sind dabei die künftigen Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung von Neugeschäft und Rentabilität.
Die Firmenwerte entfallen mit TEUR 379 auf die WEBLEASE NETBUSINESS AG, mit TCZK 33.914 (TEUR 1.208) auf die GRENKELEASING s.r.o., Prag, sowie mit TEUR 504 auf das Italien-Engagement des Konzerns.
Die durchgeführten Werthaltigkeitstests führten zu keinen Abschreibungen.
21 Sonstige langfristige Vermögenswerte
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Darlehen ABCP | 42.563 | 59.132 |
| Darlehen Franchisenehmer (Refinanzierung) | 25.065 | 13.146 |
| Nachrangiges Darlehen ABS-Bond | 4.774 | 0 |
| Reservekonten ABS-Bond | 2.500 | 0 |
| Übrige Posten | 972 | 570 |
| Summe | 75.874 | 72.848 |
Die Darlehen ABCP und ABS-Bond beinhalten neben der Liquiditätsreserve in Höhe von 2 % bezogen auf das Volumen der Inanspruchnahme der Refinanzierung über die drei in Anspruch genommenen ABCP-Programme insbesondere Darlehen an die entsprechenden Zweckgesellschaften, die aufgrund der zugrunde liegenden Verträge als Sicherheit für das Refinanzierungsvolumen gewährt werden müssen. Diese sind zum einen abhängig vom Volumen der Refinanzierung und zum anderen aber auch von der Herkunft der über die Zweckgesellschaften refinanzierten Forderungen. Der in diesem Zusammenhang generierte Zinsertrag wird mit den Aufwendungen aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten aus Refinanzierung saldiert.
Die Darlehen Franchisenehmer (siehe auch Ziffer 18 und 29) beinhalten Darlehen, die den Franchisenehmern im Wesentlichen im Rahmen der Refinanzierung der von den Franchisenehmern abgeschlossenen Leasingverträge dienen. Als Sicherheit für die Darlehensforderungen wurden von den Franchisenehmern sowohl das Eigentum an den Leasinggegenständen als auch der Anspruch aus den Leasingforderungen abgetreten. Die Darlehen entsprechen somit einem Ankauf von Forderungen. Entsprechend werden die in diesem Zusammenhang erzielten Zinserträge in Höhe von EUR 1.407 unter Erträgen aus der Verzinsung von Leasingforderungen ausgewiesen. Darlehen, die in Fremdwährung gewährt wurden, werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet.
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Mit der Einführung des ABS Bond hat die GRENKE FINANCE Plc. Dublin/Irland ein nachrangiges Darlehen in Höhe von TEUR 5.625 gegeben, das variabel verzinst wird. Dieses ist bis zum 15. August 2007 vom Nominalbetrag fix und reduziert sich danach fortlaufend auf 2,25 % des noch ausstehenden Nominalbetrages der platzierten Tranchen. Aufgrund des erwarteten Tilgungsverlaufes wurde entsprechend ein Betrag von TEUR 851 als kurzfristig klassifiziert. Des Weiteren musste die GRENKE FINANCE Plc. verzinsliche Reservekonten in einer Gesamthöhe von TEUR 2.500 dotieren.
22 Latente Steueransprüche und -schulden
| Die latenten Steueransprüche und -schulden verteilen sich auf folgende Positionen: | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Latente Steueransprüche | ||
| Steuerliche Verlustvorträge | 12.727 | 12.979 |
| Umbewertung der Leasingverbindlichkeiten | 4.072 | 7.115 |
| Summe | 16.799 | 20.094 |
| Latente Steuerschulden | ||
| Umbewertung der Leasingforderungen | 56.366 | 47.047 |
| Sonstige Umbewertungen | 713 | 453 |
| Summe | 57.079 | 47.500 |
Von den latenten Steuern auf Verlustvorträge beziehen sich insgesamt TEUR 717 auf die Tochtergesellschaften in Belgien, Dänemark und Schweden. Bei diesen Gesellschaften übersteigen die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge die zu bildenden passiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen um insgesamt TEUR 587. Auf Basis der Planung für die jeweiligen Landesgesellschaften gehen wir jedoch davon aus, dass genügend zu versteuernde Ergebnisse erzielt werden, so dass die Verlustvorträge genutzt werden können. Dies konnte analog auch in den anderen Ländern, in denen GRENKELEASING vertreten ist, nachgewiesen werden.
Erfolgsneutral wurden im Geschäftsjahr passive latente Steuern in Höhe von TEUR 214 gebildet. Diese resultieren aus der erfolgsneutral gebildeten Cash-Flow Hedge Rücklage. Ferner wurden im Zusammenhang mit der erfolgsneutralen Erfassung von versicherungsmathematischen Verlusten aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 8 berücksichtigt.
23 Verbindlichkeiten aus Steuern
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 1.196 | 3.220 |
| Gewerbesteuer | 0 | 508 |
| Summe | 1.196 | 3.728 |
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24 Rückstellungen
Die Rückstellungen für sonstige Kosten berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten. Sie beinhalten Rückstellungen für Leasing- und Beratungsleistungen.
| 01.01.2006 | Währungs-differenzen | Zuführung | Inanspruch-nahme | Auflösung | 31.12.2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | |||||
| 1.318 | 0 | 1.258 | 1.190 | 70 | 1.316 |
25 Finanzinstrumente mit negativem Marktwert
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Zinstauschgeschäfte (Zins-Swaps) | 0 | 302 |
| Andere derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 1.206 | 737 |
| Summe | 1.206 | 1.039 |
Die Gesellschaft weist im laufenden Geschäftsjahr negative Marktwerte im Zusammenhang mit Devisentermingeschäften aus.
Zum 31. Dezember 2006 weisen sämtliche Devisentermingeschäfte bezogen auf britische Pfund, polnische Zloty und tschechische Kronen einen negativen Marktwert in Höhe von TEUR 1.206 (Vorjahr: negativer Marktwert in Höhe von TEUR 737) aus. Die Devisentermingeschäfte betreffen ein Gesamtvolumen von TEUR 34.046 (Vorjahr: TEUR 18.088) und haben Restlaufzeiten zwischen 1 und 77 Monaten.
26 Langfristige Schulden
Die Gliederung der langfristigen Schulden nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel:
| Art der Verbindlichkeit | Gesamtbetrag | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Besicherter Betrag |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | ||||
| Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | 621.878 | 620.490 | 1.388 | 304.334 |
| (Vorjahr) | 430.587 | 430.382 | 205 | 261.955 |
| Bankschulden | 9.617 | 4.454 | 5.163 | 10.800 |
| (Vorjahr) | 4.710 | 2.196 | 2.514 | 8.000 |
| Sonstige Schulden* | 1.626 | 1.545 | 81 | 0 |
| (Vorjahr) | 1.239 | 1.211 | 28 | 0 |
- davon Pensionen in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 28)
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Unter den Bankschulden ist der langfristige Teil eines Darlehens in Höhe von insgesamt TCHF 6.616 (ursprünglich TCHF 11.724) ausgewiesen, das mit dem am Bilanzstichtag geltenden Kurs umgerechnet wurde. Es hat eine Laufzeit vom 23. Dezember 2002 bis zum 30. Juni 2016 (die ursprüngliche Laufzeit bis zum 30. Dezember 2017 wurde verkürzt) und wird mit 2,95 % p.a. verzinst. Als Sicherheit wurde am 18. Dezember 2002 eine Grundschuld (Grundbuch Oos Nr. 6080) auf das Bürogebäude zu Gunsten der Commerzbank Baden-Baden in Höhe von TEUR 8.000 eingetragen.
Zur Finanzierung des Neubaus wurde ein Kredit in Höhe von TEUR 5.500 mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einer Verzinsung von 3,1 % aufgenommen. Die Zinszahlungstermine sind vierteljährlich nachschüssig. Das Darlehen wird erstmals am 30. September 2008 und von da an halbjährlich getilgt. Die Auszahlung erfolgte in Höhe von 96 % des Darlehensbetrags. Als Sicherheit wurde am 11. Oktober 2006 eine weitere Grundschuld in Höhe von TEUR 2.800 eingetragen.
Zur Besicherung der Verbindlichkeiten aus Refinanzierung der Leasingforderungen sind kurz- und langfristige Leasingforderungen in Höhe von insgesamt TEUR 509.563 (Vorjahr: TEUR 477.261) an die refinanzierenden Institute abgetreten.
Der GRENKELEASING AG Konzern unterhält drei Asset Backed Commercial Paper (ABCP-Programme), die insgesamt ein Volumen in Höhe von TEUR 575.000 haben. Das von der Deutsche Bank AG organisierte ABCP-Programm mit Rheingold No. 9 Limited hat ein Volumen in Höhe von TEUR 175.000. Das von der WestLB organisierte ABCP-Programm mit Compass Variety Funding Limited hat ein Volumen in Höhe von TEUR 250.000. Im Februar 2005 wurde ein weiteres Programm mit der SEB AB erstmalig in Anspruch genommen. Das von der SEB AB organisierte ABCP-Programm mit Kebnekaise Funding Limited hat ein Volumen von TEUR 150.000. Der durchschnittliche Zinssatz der Programme betrug in 2006 3,35 % (Vorjahr 2,6 %). Das Programm mit der Deutsche Bank AG
lief bis zum September 2006 und wurde verlängert. Das Programm mit der WestLB ist grundsätzlich unbegrenzt. Am Ende des Geschäftsjahres 2006 waren 34 % (Vorjahr: 68 %) des Refinanzierungsrahmens der ABCP-Programme in Anspruch genommen.
Mit Datum vom 4. August 2006 wurden Verbindlichkeiten aus den ABCP-Programmen mit einem Nennbetrag in Höhe von TEUR 230.881 (Rheingold TEUR 46.772, WestLB TEUR 101.460, SEB AB TEUR 82.649) durch die GRENKELEASING AG zurückgekauft. Es erfolgte eine Finanzierung der entsprechenden Verbindlichkeiten durch die Platzierung eines ABS Bonds mit einer Laufzeit von 6 Jahren in Höhe von TEUR 250.000 über eine Zweckgesellschaft.
Von den ABCP-Programmen werden zur Absicherung der variablen Zahlungsströme aus der Platzierung von Commercial Papers verschiedene Zinssicherungsinstrumente (Zinscaps und Zins-Swaps) abgeschlossen. Sofern hierbei Kosten anfallen, werden diese der GRENKELEASING weiterbelastet. Im Gegenzug partizipiert die Gesellschaft an der entsprechenden Zinssicherung, da der an das ABCP-Programm ausgezahlte Vorteil aus dem entsprechenden Sicherungsgeschäft an die GRENKELEASING über den Excess Spread weitergereicht wird. Die bei GRENKELEASING anfallenden Kosten werden als Transaktionskosten gemäß IAS 39 klassifiziert und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Refinanzierungspakete amortisiert.
Pensionen
Die Erfassung einer Rückstellung für Pensionen innerhalb der langfristigen Schulden beruht auf einer Gesetzesänderung in der Schweiz, nach der eine Nachschusspflicht für Unternehmen bei den verpflichtend durchzuführenden fondsgedeckten Altersversorgungsplänen ab dem 1. Januar 2005 eingeführt wurde. Zum 1. Januar 2006 betrug der Barwert der Verpflichtung (DBO) aus den leistungsorientierten Altersversorgungsplänen für die Schweiz TEUR 221 (TCHF 343). Abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens von TEUR 193 (TCHF 300) ergab sich eine Ver
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pflichtung von TEUR 28 (TCHF 34). Der Berechnung laut Gutachten der Firma Expertisa AG liegen folgende versicherungsmathematischen Annahmen zugrunde:
-
Abzinsungssatz: 31.12.2006: 3,50 % 31.12.2005: 3,50 %
-
erwartete künftige Gehaltssteigerungen: 31.12.2006: 3,00 % 31.12.2005: 3,00 %
-
erwartete künftige Rentenanpassungen: 31.12.2006: 0,00 % 31.12.2005: 0,00 %
-
erwartete Rendite des Planvermögens: 31.12.2006: 2,00 % 31.12.2005: 2,00 %
-
Sterblichkeit: 31.12.2006: EVK 2000 31.12.2005: EVK 2000
-
Invalidierungswahrscheinlichkeit: 31.12.2006: EVK 2000 31.12.2005: EVK 2000
-
Austrittswahrscheinlichkeit: 31.12.2006: BVG 2005 31.12.2005: BVG 2000
Aufgrund des versicherungsmathematischen Gutachtens wurden folgende Aufwendungen und Erträge im Geschäftsjahr 2006 erfasst:
- Dienstzeitaufwand: TEUR 19 (TCHF 30)
- Zinsaufwand: TEUR 8 (TCHF 12)
- Ertrag aus der Verzinsung des Planvermögens: TEUR 4 (TCHF 7)
Die unter den langfristigen Schulden ausgewiesene Rückstellung für Pensionen beträgt zum 31. Dezember 2006 TEUR 62 (TCHF 98). Diese setzt sich aus einem ermittelten Barwert der Verpflichtung (DBO) von TEUR 269 (TCHF 431), einem Zeitwert des Planvermögens von TEUR 207 (TCHF 333) und einem versicherungsmathematischen Verlust von TEUR 36 (TCHF 56) zusammen. Der versicherungsmathematische Verlust wurde gemäß den Regelungen des geänderten IAS 19 erfolgsneutral in einer separaten Linie in der Kapitalrücklage erfasst.
| Entwicklung der leistungsorientierten Verpflichtungen: | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| TEUR | ||
| Leistungsorientierte Verpflichtung zu Beginn des Berichtszeitraumes | 221 | 194 |
| --- | --- | --- |
| Zinsaufwand | 8 | 7 |
| Laufender Dienstzeitaufwand | 19 | 23 |
| Gezahlte Leistungen | 15 | 0 |
| Ausbezahlte Leistungen | 3 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | -17 | 3 |
| Umrechnungsdifferenzen aus ausländischen Plänen | -8 | 0 |
| Leistungsorientierte Verpflichtung zum Ende des Berichtszeitraumes | 269 | 221 |
| Entwicklung des Vermögens: | ||
| --- | --- | --- |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zu Beginn des Berichtszeitraumes | 193 | 203 |
| Erwartete Rendite | 4 | 4 |
| Arbeitgeberbeiträge | 39 | 0 |
| Gezahlte Leistungen | 4 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische Verluste | -19 | -14 |
| Umrechnungsdifferenzen aus ausländischen Plänen | -6 | 0 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31. Dezember 2006 | 207 | 193 |
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27 Eigenkapital
Bezüglich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie auf die Darstellung der erfassten Aufwendungen und Erträge der Periode.
Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital der GRENKELEASING AG beträgt TEUR 17.486 (Vorjahr: TEUR 17.440). Es ist eingeteilt in 13.679.679 (Vorjahr: 13.643.646) auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Veränderung zum Vorjahr ist auf die Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen des zweiten Aktienoptionsprogramms in 2006 zurückzuführen (vgl. Ziffer 33). Insgesamt wurden 36.033 Optionen gezogen und in Aktien umgetauscht.
Durch Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 9. Mai 2006 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. April 2010 um einen Betrag bis zu nominal TEUR 8.500 durch Ausgabe neuer, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Den Aktionären ist ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch unter bestimmten Bedingungen ermächtigt, bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise auszuschließen.
Entsprechende Satzungsänderungen wurden vorgenommen. In diesem Zusammenhang wurde auch das am 28. Februar 2005 ausgelaufene genehmigte Kapital in Höhe von TEUR 5.963 aufgehoben.
Bedingtes Kapital
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. April 2002 wurde die am 28. Februar 2000 beschlossene bedingte Erhöhung des Kapitals von bis zu TEUR 959 („Bedingtes Kapital I“) in Höhe eines Teilbetrags von TEUR 180 aufgehoben. Die bedingte Kapitalerhöhung diente ausschließlich der Absicherung der Gewährung von Bezugsrechten im Rahmen des „Mitarbeiterbeteiligungsprogramms zum Börsengang 2000“. Da die beiden Tranchen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms in 2006 ausgelaufen sind, ist die Zweckbestimmung des „Bedingten Kapitals I“ nicht mehr vorhanden. Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 23. Januar 2006 wurde das „Bedingte Kapital I“ aufgehoben. Die Satzung wurde entsprechend geändert. Die Eintragung der Satzungsänderung in das Handelsregister erfolgte am 21. April 2006.
Des Weiteren hat die Hauptversammlung eine weitere bedingte Erhöhung („Bedingtes Kapital II“) um einen Betrag von TEUR 948 beschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister fand am 7. Juni 2002 statt. Im Geschäftsjahr 2004 wurde das „Bedingte Kapital II“ durch die Ausübung von 78.090 Aktienoptionen in Anspruch genommen und hat sich entsprechend um TEUR 100 auf TEUR 848 verringert. Im Geschäftsjahr 2005 wurde das „Bedingte Kapital II“ durch die Ausübung von 41.708 Aktienoptionen in Anspruch genommen und hat sich entsprechend um TEUR 53 auf TEUR 795 verringert. Die Eintragung der Veränderung in das Handelsregister erfolgte am 15. Mai 2006. In 2006 wurde das „Bedingte Kapital II“ durch die weitere Ausübung von 36.033 Aktienoptionen in Anspruch genommen und hat sich um TEUR 46 auf nunmehr TEUR 749 vermindert.
Auf der Hauptversammlung der GRENKELEASING AG am 9. Mai 2006 wurde beschlossen, das Kapital durch die Ausgabe von bis zu 3.000.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien um nominal bis zu EUR 3.834.690 bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital III). An die Schaffung des Bedingten Kapitals ist das Recht des Vorstands gekoppelt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 8. Mai 2011 einmalig oder mehrmals Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 150.000.000 mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren zu begeben. Ein Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre ist möglich. Ferner wurde der Vorstand durch die Hauptversammlung ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 8. Mai 2011 Genussrechte einmalig oder mehrmals in einer
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Gesamthöhe von maximal EUR 150.000.000 zu begeben. In diesem Fall ist das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2006 wurden keine Options- oder Wandelschuldverschreibungen begeben.
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. I Nr. 8 AktG
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2006 wird die Gesellschaft ermächtigt, eigene, auf Inhaber lautende Stückaktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmalig oder mehrmals durch die Gesellschaft selbst oder durch von der Gesellschaft beauftragte Dritte ausgeübt werden. Die Ermächtigung wird mit Ablauf der Hauptversammlung wirksam und gilt bis 8. November 2007. Der Vorstand ist ermächtigt, erworbene Aktien gegen Sachleistungen zu veräußern und gegen Barzahlung an Dritte zu veräußern. Die Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Genussrechtskapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Genussrechte in einer Höhe von bis zu TEUR 150.000 mit unbegrenzter Laufzeit ausgeben zu können. Die Ermächtigung ist bis zum 8. Mai 2011 befristet. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist dabei ausgeschlossen. Durch die Ausgabe von Genussrechten soll kein Gesellschaftsverhältnis begründet werden, sondern nur Gläubigerrechte auf schuldrechtlicher Grundlage gewährt werden. Ein Wandlungs- oder Optionsrecht auf Aktien der Gesellschaft ist explizit ausgeschlossen.
Die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2005 der GRENKELEASING AG in Höhe von EUR 46.906.004,09 erfolgte durch die ordentliche Hauptversammlung am 9. Mai
- Die Hauptversammlung hat den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat übernommen und die Verwendung des Bilanzgewinns 2005 wie folgt beschlossen und vorgenommen.
| Bilanzgewinn | EUR 46.906.004,09 |
|---|---|
| Ausschüttung einer Dividende von 0,50 EUR je Stückaktie auf insgesamt 13.643.646 | |
| Stückaktien | EUR 6.821.823,00 |
| Gewinnvortrag | EUR 40.084.181,09 |
| (auf neue Rechnung) |
Die Dividende wurde am 10. Mai 2006 an die Aktionäre der GRENKELEASING AG ausgezahlt.
Im Geschäftsjahr 2005 wurde eine Dividende für 2004 in Höhe von EUR 5.440.775,20 an die Aktionäre ausgeschüttet, was EUR 0,40 je Stückaktie auf insgesamt 13.601.938 Stückaktien entspricht.
Für das Geschäftsjahr 2006 wird vom Vorstand eine Dividende von EUR 0,55 je Aktie vorgeschlagen.
Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 60.052 (Vorjahr: TEUR 59.485) resultiert im Wesentlichen aus dem Börsengang der GRENKELEASING AG im April 2000. Im Jahr 2000 wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, diese Kosten von der Kapitalrücklage abzusetzen. Aus der Auflösung resultierte im Jahr 2003 ein Effekt von TEUR 211 abzüglich des Effekts der latenten Steuern in Höhe von TEUR 81. Die Veränderung der Kapitalrücklage in 2005 sowie in 2006 ergibt sich aus der Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen des zweiten Aktienoptionsprogramms.
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Im Geschäftsjahr 2006 ergaben sich folgende Differenzen zwischen Ausübungskurs und rechnerischem Nennbetrag:
- Ausübungsfenster nach der Hauptversammlung 2006: EUR 10,37 je Option/Aktie
- Ausübungsfenster nach der Veröffentlichung QII: EUR 14,82 je Option/Aktie
- Ausübungsfenster nach der Veröffentlichung QIII: EUR 17,66 je Option/Aktie
Folglich ergab sich ein Betrag von TEUR 567, der in 2006 in die Kapitalrücklage eingestellt wurde (siehe Ziffer 33).
Die Gewinnrücklagen umfassen neben den Gewinnrücklagen der GRENKELEASING AG die Gewinnrücklagen und Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften.
Bedingt durch die erstmalige Bilanzierung von Cash-Flow-Hedges wurde im Geschäftsjahr 2003 im Eigenkapital eine Rücklage für die Bewertung von Sicherungsgeschäften ausgewiesen. Wertänderungen von Derivaten, die als Sicherungsinstrument im Rahmen eines Cash-Flow-Hedges eingesetzt werden, werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Die im Geschäftsjahr erfolgte Wertänderung beläuft sich auf TEUR 1.716 (Vorjahr: TEUR 1.461) zuzüglich latenter Steuern in Höhe von TEUR 214 (Vorjahr: TEUR 23).
Aufgrund der Bilanzierung von Pensionsrückstellungen unter Berücksichtigung der Regelungen des IAS 19 wurde ferner ein Betrag von TEUR -36 (Vorjahr: TEUR -11) resultierend aus der Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen/Verlusten erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Da die Bilanzierung einer entsprechenden Verpflichtung in der Schweiz unterbleibt, wurden die auf die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste entfallenden latenten Steuern TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 3) ebenfalls erfolgsneutral erfasst.
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28 Segmentberichterstattung
Die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des GRENKELEASING AG Konzerns werden hauptsächlich aus den geographischen Regionen, in denen er tätig ist, beeinflusst. Entsprechend IAS 14 wurden deshalb einzelne Jahresabschlussinformationen zum einen nach Regionen („Primäre Segmente“) und zum anderen nach Geschäftsbereichen („Sekundäre Segmente“) aufgeteilt. Die regionale Aufteilung unterscheidet, ob die Leasingnehmer ihren Sitz in Deutschland, Frankreich, der Schweiz oder im sonstigen Ausland haben. Im Segment „sonstiges Ausland“ sind die Länder Österreich, Italien, Tschechien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Belgien und Irland zusammengefasst. Bei der Aufteilung nach Geschäftsbereichen wurde nach dem Akquisitionsweg unterschieden, welche Leasingverträge auf dem herkömmlichen Wege über den Fachhandel oder über die Tochtergesellschaft WEBLEASE NETBUSINESS AG, d.h. über e-commerce-shops oder als Direktabschluss im Internet, akquiriert wurden. Dem Segment Internet werden auch die Ergebnisse der Verträge zugerechnet, die über die selbst entwickelte Internet-Software abgerechnet wurden.
Die Segmentdaten wurden auf folgende Weise ermittelt:
- Die Segmenterlöse umfassen die Erlöse aus der Aktivierung der Leasingforderungen, Verkaufserlöse von Leasinggegenständen, Versicherungserlöse und Zinserträge.
- Das Segmentergebnis wird ohne Berücksichtigung von Steuern ermittelt (EBT).
- Die Abschreibungen beziehen sich auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte und den dem Segment direkt zurechenbaren Anteil der Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Erwerb von konsolidierten Tochterunternehmen.
- Bei den Investitionen handelt es sich um Zugänge von Sachanlagen sowie immateriellen Vermögenswerten inkl. der dem Segment zurechenbaren Anteile der Geschäfts- oder Firmenwerte.
- Das betriebliche Segmentvermögen und die Segmentschulden setzen sich aus den betriebsnotwendigen Vermögenswerten bzw. dem Fremdkapital – ohne verzinsliche Ansprüche und Verbindlichkeiten sowie ohne Steuern – zusammen.
| Die im Segmentbericht aufgeführten Erlöse setzen sich wie folgt zusammen: | ||
|---|---|---|
| 2006 | 2005 | |
| TEUR | ||
| Erträge aus der Verzinsung der Leasingforderungen | 89.299 | 82.100 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 18.875 | 15.871 |
| Versicherungserlöse | 17.090 | 15.221 |
| Verwertungserlöse | 12.627 | 11.397 |
| Summe | 137.891 | 124.589 |
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GRENKELEASING AG, BADEN-BADEN
KONZERN-SEGMENTBERICHT ZUM 31.12.2006
REGIONEN (PRIMÄRES BERICHTSFORMAT)
| Segment Deutschland | Segment Frankreich | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
| Erlöse | 92.992 | 89.780 | 25.935 | 20.448 |
| Segmentergebnis | 28.392 | 34.200 | 13.675 | 7.212 |
| Periodengewinn vor Steuern | ||||
| Steueraufwand | ||||
| Periodengewinn | ||||
| Abschreibungen | 1.399 | 1.179 | 162 | 162 |
| Investitionen | 5.093 | 2.014 | 297 | 195 |
| Segmentvermögen | 775.606 | 679.115 | 196.383 | 157.697 |
| Nicht zurechenbare Posten | ||||
| Gesamtvermögen | ||||
| Segmentschulden | 629.037 | 536.380 | 142.155 | 117.143 |
| Nicht zurechenbare Posten | ||||
| Gesamtschulden |
GRENKELEASING AG KONZERN
GESCHÄFTSBEREICHE (SEKUNDÄRES BERICHTSFORMAT)
| Segment Internet | Segment herkömmliches Leasinggeschäft | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
| Erlöse | 77.315 | 63.827 | 60.576 | 60.762 |
| Segmentergebnis | 25.251 | 23.414 | 22.566 | 22.339 |
| Investitionen | 3.150 | 1.324 | 2.468 | 1.261 |
| Segmentvermögen | 652.191 | 540.310 | 497.835 | 514.282 |
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| Segment Schweiz | Segment sonstiges Ausland | Summe Segmente | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | 31.12.2006 | 31.12.2005 | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
| 6.789 | 5.949 | 12.175 | 8.412 | 137.891 | 124.589 |
| 3.571 | 2.816 | 2.179 | 1.525 | 47.817 | 45.753 |
| 47.817 | 45.753 | ||||
| 17.307 | 16.726 | ||||
| 30.510 | 29.027 | ||||
| 50 | 52 | 210 | 216 | 1.821 | 1.609 |
| 21 | 117 | 207 | 258 | 5.618 | 2.584 |
| 35.104 | 30.671 | 142.933 | 187.109 | 1.150.026 | 1.054.592 |
| 29.945 | 20.175 | ||||
| 1.179.971 | 1.074.767 | ||||
| 21.413 | 20.551 | 127.411 | 173.323 | 920.016 | 847.397 |
| 58.275 | 51.228 | ||||
| 978.291 | 898.625 | ||||
| Summe Segmente | |||||
| --- | --- | ||||
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | ||||
| 137.891 | 124.589 | ||||
| 47.817 | 45.753 | ||||
| 5.618 | 2.584 | ||||
| 1.150.026 | 1.054.592 |
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29 Franchise-System
Mit dem in zahlreichen europäischen Ländern erprobten und bewährten Geschäftsmodell möchte die GRENKELEASING AG andere Märkte erschließen. Dabei bedient sie sich eines Franchise-Systems.
In diesem Rahmen sind bereits folgende Unternehmen tätig:
- Grenke Leasing Ltd., Guildford/Großbritannien
- GRENKELEASING Sp.z o.o, Posen/Polen
- GRENKEAUTOLEASING GmbH, Bremen/Deutschland
- GRENKELEASING AS, Oslo/Norwegen
- GRENKEFACTORING GmbH, Baden-Baden/Deutschland
Im Geschäftsjahr 2006 sind zwei weitere Franchise-Unternehmen hinzu gekommen:
- GRENKELEASING Magyarország Kft./Rt., mit Sitz in Budapest/Ungarn (Vertragsschluss 12. Februar 2006)
- Kazenmaier FleetService GmbH, mit Sitz in Karlsruhe (Vertragsschluss 1. August 2006)
Die GRENKELEASING AG stellt im Rahmen eines Franchise-Vertrags ihr Know-how, ihre betriebliche Infrastruktur sowie die Mittel zur Refinanzierung der Leasingverträge zur Verfügung. An den genannten Franchise-Nehmern ist sie jedoch nicht beteiligt und kann auch keinen Einfluss auf die Geschäfts- und Firmenpolitik der Franchise-Nehmer nehmen.
30 Finanzinstrumente und finanzwirtschaftliche Risikostrategie
30.1 Geschäfts-Modell
Als Small-Ticket-IT-Leasinggesellschaft bietet die GRENKELEASING AG B2B-Kunden am Markt Leasingverträge für mobile Gegenstände der Informations-technologie an.
Das Leasingportfolio, d.h. die Gesamtheit aller Leasingverträge, ist bislang über die Laufzeit jedes einzelnen
Vertrags fest kontrahiert. Damit sind sowohl die monatlichen Raten als auch der der Ratenberechnung zugrunde liegende Zinssatz bei Vertragsabschluss fixiert. Eine nachträgliche Anpassung ist für beide Vertragsparteien ausgeschlossen.
Vorzeitige Vertragsauflösungen (Rückkauf, Austauschoption, Kündigung etc.) werden von GRENKELEASING nur dann vorgenommen bzw. akzeptiert, wenn der mögliche Schaden (z.B. aus entgangenen Zinsen) vom Leasingnehmer getragen wird.
30.2 Absicherungsphilosophie
Der Einsatz von Derivaten erfolgt ausschließlich und immer nur dann, wenn Grundgeschäfte eine Absicherung erforderlich machen. Grundgeschäfte sind dabei die für die Erreichung der Ziele der GRENKELEASING AG notwendigen, auf vertraglicher Grundlage eingegangenen Verpflichtungen.
Der Bereich Treasury ist kein eigenständiges Profit-Center. Der Einsatz von Derivaten dient also ausschließlich der notwendigen Sicherung des Erfolges der GRENKELEASING AG im satzungsmäßig festgelegten Geschäftsumfang.
Die abzusichernden Positionen werden hinsichtlich des Umfangs oder der Höhe weitgehend gesichert, wobei unterschiedliche Instrumente zum Einsatz kommen. Die Auswahl der einzelnen Instrumente ist immer eine Entscheidung der Geschäftsleitung unter Beachtung des Risikoprofils, d.h. der mit dem jeweiligen Risiko verbundenen Ertrags-Chance. So beinhalten z.B. Zins-Caps neben der Chance auf sinkende Zinsen immer auch das bis zum Erreichen des Strikes vorhandene Risiko steigender Finanzierungskosten, während Swaps ein vereinbartes Zinsniveau für die Laufzeit des Swaps festlegen.
30.3 Finanzwirtschaftliche Risikoidentifikation
Die Geschäftsprozesse von GRENKELEASING beinhalten derzeit folgende finanzwirtschaftliche Risiken:
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30.3.1 Zins-Risiken
Diese Risiken können entstehen, wenn die Zahlungsverpflichtungen aus verzinslichen Verbindlichkeiten entweder von der Laufzeit oder von der Höhe her nicht durch entsprechende Aktivpositionen (hier verzinsliche Leasingverträge mit Endkunden) oder Derivate besichert sind. Siehe die Einzelheiten unter 30.4.
30.3.2 Währungs-Risiken
Diese bestehen derzeit im Bereich der Finanzierung für Konzerngesellschaften oder Franchise-Nehmer im Nicht-Euroland-Bereich. Eine Absicherung ist ab einem ausstehenden Betrag von TEUR 1.000 vorgesehen. In Polen, Großbritannien und Tschechien wurde dieser Betrag überschritten. Damit ist der Wechselkurs für in Polnische Zloty, Britische Pfund und Tschechische Kronen bereitgestellte Finanzierungen der GRENKELEASING AG für die Tschechische Tochtergesellschaft, GRENKELEASING s.r.o. sowie die Finanzierung der Franchisepartner in Großbritannien und in Polen, Grenke Leasing Ltd. und GRENKELEASING Sp.z o.o., bekannt und fest kontrahiert. Die Finanzierung der Tochtergesellschaften in Dänemark und Schweden sowie die Finanzierung der Franchisepartner in Norwegen und Ungarn haben derzeit ein aus Konzern- sicht noch unbedeutendes ausstehendes Volumen, so dass hier bislang noch keine Währungsabsicherung vorgenommen wurde. Die hier eingesetzten Derivate werden zum Stichtag mit ihren Marktwerten unter den finanziellen Vermögenswerten bzw. unter den finanziellen Schulden ausgewiesen.
Die Schweiz ist in diesem Bereich nicht zu nennen, da dort die Leasing-Refinanzierung ausschließlich in der Schweiz durch lokale Banken in Landeswährung erfolgt.
30.3.3 Risiken aus der Eigenkapitalveränderung von Konzerngesellschaften in Nicht-Euro-Ländern
Wertveränderungen, die sich aus der Fremdwährungs- umrechnung des Jahresüberschusses solcher Gesellschaften ergeben, sind bisher aufgrund der geringen Bedeutung noch nicht notwendig gewesen.
30.3.4 Cash-Flow-Risiken
Als Cash-Flow-Risiken wird die Nichtzahlung von Leasing- raten durch Leasingnehmer bzw. Zins- und Tilgungsleistungen der Franchisenehmer bezeichnet. Bei den Leasingnehmern resultieren diese immer und unmittelbar aus einer Bonitätsverschlechterung der Leasingnehmer nach Vertragsabschluss. Bei den Franchisenehmern kann eine Nichtzahlung deren Kunden mittelbar dazu führen, dass die Franchisenehmer ihre Zins- und Tilgungsleistung nicht erbringen können. Diese Risiken könnten durch sog. Kredit-Derivate oder auch durch traditionelle Kreditversicherungs-Strategien gesichert werden. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und der nachgewiesenen Performance der GRENKELEASING AG in diesem Bereich des Risikomanagements wird bisher vom Einsatz solcher Instrumente abgesehen. Dies gilt im Wesentlichen auch für die Finanzierung der Franchisenehmer, da im Rahmen der Finanzierung der Franchisenehmer die Forderungen gegenüber deren Endkunden zur Sicherheit abgetreten werden.
30.4 Risikobetrachtung im Einzelnen
Im Folgenden wird ausschließlich die Passivseite der Bilanz betrachtet, d.h. die Finanzierung bzw. Refinanzierung im GRENKELEASING AG Konzern. Wie bereits erläutert, besteht bei sämtlichen Leasingverträgen der Aktivseite kein Zinsänderungsrisiko.
30.4.1 Forderungsverkaufs-Verträge
Solche Verträge bestehen derzeit mit der Stadtsparkasse Baden-Baden, mit der Commerzbank AG sowie mit der UBS AG in der Schweiz. In allen Fällen handelt es sich um sog. fristenkongruente Refinanzierungen von abgeschlossenen Leasingverträgen. Hier wird, durch paketweise Zusammenfassung von einzelnen Leasingverträgen mit ähnlicher Laufzeit, der Ankauf von Leasingforderungen im gleichen Laufzeitraster dargestellt. Damit ist sichergestellt, dass zu jedem gegebenen Zeitpunkt in der Zukunft die Zinsbelastung für GRENKELEASING fix und bekannt ist. Ein Zinsrisiko besteht daher in keinem Fall. Aus diesem Grund werden im Rahmen dieser Finanzierungen keine Derivate eingesetzt.
Der Barwert der Verpflichtungen beträgt TEUR 39.641.
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30.4.2 ABCP-Programme
Die drei bestehenden ABCP-Programme mit der Deutsche Bank AG, der WestLB und der SEB AB erlauben den Ankauf von GRENKELEASING-Forderungen gegen deutsche, österreichische und französische Leasingnehmer. Ein Währungsrisiko besteht daher nicht. Der Barwert des Gesamtvolumens der Programme beträgt TEUR 195.559.
Da die Höhe der bereitgestellten Finanzierung immer exakt dem Bestand an verkaufen Forderungen (abzgl. Abschläge etc.) entspricht, muss sich eine Absicherungsstrategie am verkauften Forderungsbestand orientieren.
Im Gegensatz zu 30.4.1 besteht allerdings hier keine Zinskongruenz zwischen Aktiv- und Passivseite, da die Finanzierung des Ankaufs der Forderungen durch die ABCP-Programme im Commercial-Paper-Markt erfolgt. Der Referenzzinssatz sämtlicher Programme ist der 1-Monats-Euribor, so dass es sich grundsätzlich um eine variable Verzinsung handelt. Zur eigenen Absicherung des Risikos von steigenden Zinsen im Zeitablauf schließen die ABCP-Programme wahlweise Zins-Caps oder Zins-Swaps ab.
Vertragspartner der Zins-Caps bzw. Zins-Swaps sind damit die jeweiligen Programme, so dass eine Bilanzierung bei GRENKELEASING nicht in Frage kommt.
GRENKELEASING nimmt keine Ausbuchung der im Rahmen der ABCP-Programme und des ABS-Bonds veräußerten zukünftigen Leasingforderungen vor. Zwar werden rechtlich gesehen alle Rechte auf den Erhalt der Zahlungsströme auf die entsprechenden Zweckgesellschaften übertragen, wirtschaftlich verbleiben alle Chancen und Risiken aber bei der Gesellschaft. Dies trifft insbesondere bei den ABCP-Programmen zu, da GRENKELEASING trotz fehlender vertraglicher Verpflichtung sämtliche Leasingforderungen aus Schadensfällen wieder zurückerwirbt. Hierdurch wird sichergestellt, dass das Rating und damit auch zusammenhängend die Verzinsung der Refinanzierung konstant gehalten wird. Im Falle des ABS-Bonds finden keine Rückkäufe statt, allerdings verbleiben aufgrund der Verrechnungsmechanismen wirtschaftlich gesehen die Forderungsausfälle bei der 100%igen Tochtergesellschaft GRENKE FINANCE Plc. und damit im Konzern. Insofern wird der Verkauf der zukünftigen Leasingforderungen in sämtlichen Fällen als Darlehensaufnahme behandelt und als solche auch bilanziell dargestellt.
GRENKELEASING konsolidiert in ihrem Abschluss keine der im Rahmen der ABCP-Programme bzw. im Rahmen des ABS-Bonds eingesetzten Zweckgesellschaften.
30.4.3 Anleihe
Durch das Debt Issuance Program (DIP) über insgesamt TEUR 500.000 hat GRENKELEASING die Möglichkeit, Emission von Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren durchzuführen.
Im Rahmen des Debt Issuance Programs (DIP) wurde am 22. März 2005 durch die GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland, eine Schuldverschreibung mit einem Nennbetrag von TEUR 100.000 und einer Laufzeit von 5 Jahren begeben. Die Schuldverschreibung ist variabel auf Basis des 3-Monats-Euribor zuzüglich eines Credit-Spread von 0,60 % verzinst.
Die GRENKELEASING AG hat die unbedingte und unwiderrufliche Garantie für die ordnungsgemäße und pünktliche Zahlung von Kapital und Zinsen und sonstiger auf die Schuldverschreibung zahlbaren Beträge übernommen.
Die am 30. Oktober 2003 unter der DIP-Dokumentation platzierte Anleihe über TEUR 170.000 mit einer Laufzeit von 3 Jahren und einem festen Kupon von 4,5 % p.a. und die daraus resultierende Zinszahlungsverpflichtung wurde fristgerecht zurückgezahlt.
Im Rahmen des Debt Issuance Programs (DIP) wurde am 12. Oktober 2006 eine weitere Anleihe durch die GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland bei europäischen Investoren platziert. Die Anleihe mit einem Nennbetrag von TEUR 100.000 und einer Laufzeit von 18 Monaten (Laufzeitbeginn war der 30. Oktober) wird variabel mit dem 3-Monats-Euribor zuzüglich 25 Basispunkten verzinst. Diese Anleihe ersetzt die am 30. Oktober 2006 zurückgezahlte Debut-Anleihe vom 30. Oktober 2003 über TEUR 170.000. Der ausstehende Differenzbetrag von TEUR 70.000 wurde durch Forderungsverkäufe in die bestehenden ABCP-Programme finanziert.
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30.4.4 ABS Bond
Zur Liquiditätsversorgung und Sicherung des Wachstums zu attraktiven Konditionen wurde am 4. August 2006 der erste ABS-Bond mit einer Laufzeit von 6 Jahren in Höhe von TEUR 250.000 über die Zweckgesellschaft GOALS (GRENKE Ongoing Asset Lease Securization) platziert. Die Verzinsung erfolgt variabel mit dem 3-Monats-Euribor zuzüglich eines Spreads, der je nach ausgegebener Tranche zwischen 0,08 % und 1,75 % liegt.
Bei dieser Art der Refinanzierung werden von der Zweckgesellschaft mehrere Tranchen von Anleihen mit unterschiedlichen Ratings (Risikoklassen) ausgegeben. Der Anteil der am besten beurteilten Tranche ist ein Spiegelbild der Qualität des Leasingportfolios sowie des internen Risikomanagements und wirkt sich unmittelbar auf die Kosten dieser Finanzierungsart aus. Ein Anteil von 85 % (TEUR 212.500) der Anleihe wurde mit dem höchsten Rating von Standard & Poor's (AAA) und Moody's (Aaa) ausgezeichnet.
Die 100%ige Tochter der GRENKELEASING AG, die GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland, hat die letzte Tranche des ABS-Bonds mit einem Nominalwert von TEUR 5.000 gezeichnet, so dass im Konzern letztendlich nur ein Geldzufluss von TEUR 245.000 zu verzeichnen war.
Der Buchwert des Gesamtvolumens der Verpflichtung beträgt TEUR 207.562.
30.4.5 Schuldscheine
Im Geschäftsjahr 2005 wurde durch die GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland ein endfälliges Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 20.000 aufgenommen. Die Laufzeit begann zum 6. Dezember 2005 und endet am 5. Dezember 2010. Das Schuldscheindarlehen wird mit 3,773 % p.a. verzinst, wobei die Zinszahlung jeweils vierteljährlich nachträglich zum 30. März, Juni, September und Dezember erfolgen muss. Erstmalig erfolgte eine Zinszahlung zum 30. März 2006. Die GRENKELEASING AG ist als gesamtschuldnerische Mithafterin vertraglich aufgenommen.
Des Weiteren wurden am 20. Dezember 2005 drei Schuldscheindarlehen in einer Gesamthöhe von TEUR 17.000 mit einer Laufzeit von 5 Jahren aufgenommen. Laufzeitbeginn war der 22. Dezember 2005. Die nachschüssige Verzinsung erfolgt jeweils auf der Basis des 3-Monats-EURIBOR zuzüglich eines Zuschlags von 0,61 % p.a. Die Zinszahlungstermine sind jeweils zum 22. März, Juni, September und Dezember eines Jahres. Aufgrund des Ausgabekurses in Höhe von 99,637 % wird ein Disagio in Höhe von TEUR 72 mittels der Effektivzinsmethode über die Laufzeit aufgelöst.
30.4.6 Privatplatzierungen
Im Rahmen des Debt Issuance Program wurden weitere Schuldverschreibungen (Medium-Term-Notes) begeben, deren Rahmendaten sich aus der folgenden Aufstellung entnehmen lassen:
| Bezeichnung | Laufzeit von bis | Nennbetrag in EUR | Zinssatz | Disagio in EUR |
|---|---|---|---|---|
| Schuldscheindarlehen | 27.04.2004 - 27.04.2009 | 1.000.000 | 4,75 % | 10.800 |
| Festverzinsliche Schuldverschreibung | 10.06.2004 - 10.06.2009 | 20.000.000 | 5,00 % | 215.000 |
| Nullkupon-Schuldverschreibung | 13.06.2005 - 13.06.2006 | 20.000.000 | 0,00 %* | 495.000* |
| Festverzinsliche Schuldverschreibung | 20.04.2006 - 20.04.2009 | 100.000.000 | 4,00 % | 360.000 |
- Der komplette Zinsbetrag der Nullkuponanleihe wird durch das Disagio abgebildet.
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Am 13. Juni 2006 erfolgte die fristgerechte Kapitalrückzahlung der Nullkupon-Schuldverschreibung mit einem Nennbetrag in Höhe von TEUR 20.000.
Am 20. April 2006 wurde eine weitere Schuldverschreibung durch die GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland, begeben. Die Schuldverschreibung mit einem Nennbetrag von TEUR 100.000 und einer Laufzeit von 3 Jahren hat einen Zinssatz von 4,00 % und ist endfällig. Die Zinszahlungstermine sind einmal pro Jahr jeweils am 20. April. Das durch den verminderten Ausgabekurs in Höhe von 99,64 % entstandene Disagio in Höhe von TEUR 360 wird mittels der Effektivzinsmethode über die Laufzeit aufgelöst.
Die GRENKELEASING AG hat die unbedingte und unwiderrufliche Garantie für die ordnungsgemäße und pünktliche Zahlung von Kapital und Zinsen und sonstiger auf die Schuldverschreibung zahlbaren Beträge übernommen.
Alle Schuldverschreibungen sind endfällig und unterliegen der Voraussetzung eines konstanten Ratings. Im Falle einer Herabstufung des Standard & Poor's Ratings wird bei der festverzinslichen Schuldverschreibung in Höhe von TEUR 20.000 eine Anpassung (Erhöhung) des Zinssatzes zwischen 0,5 und 1,5 %-Punkten vorgenommen. Da mit einer entsprechenden Herabstufung nicht gerechnet wird, wird derzeit auch auf eine Absicherung verzichtet.
Aufgrund der Festverzinslichkeit der einzelnen Schuldverschreibungen besteht kein Zinsänderungsrisiko, das abgesichert werden müsste.
30.4.7 Revolving Credit Facility
Die GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland hat am 18. September 2006 drei revolvierende Darlehens-Facilitäten mit drei deutschen Kreditinstituten mit einem Gesamtvolumen von TEUR 90.000 abgeschlossen. Im Rahmen der einjährigen Laufzeit der Vereinbarung können jederzeit Mindestbeträge von TEUR 5.000 über eine Laufzeit von jeweils einem Monat abgerufen werden. Zum 31. Dezember 2006 stehen drei kurzfristige Darlehen mit einer Laufzeit bis maximal zum 9. Januar 2007. Die Darlehen haben ein Volumen von insgesamt TEUR 40.000 und werden durchschnittlich mit 4,11 % verzinst.
30.5 Effektivität der Sicherungsbeziehungen
Die Bilanzierung nach IFRS erfordert eine Dokumentation und Risikobetrachtung beim Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Besonders die Zweckbindung zwischen Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft bildet die entscheidende Basis einer im Sinne der Effektivität erfolgreichen Sicherungsbeziehung. Mit dem Einsatz von Derivaten in der Zinssicherung bildet GRENKELEASING ein Hedge-Accounting nach IAS 39 ab. Die nach IFRS geforderte Effizienz der Sicherungsbeziehungen entspricht der von GRENKELEASING verfolgten Absicht, dass nur Risiken aus designierten Grundgeschäften derivativ besichert und Derivate zu keinem Zeitpunkt aus Gründen der Spekulation abgeschlossen werden.
Im Bereich der Währungsabsicherung wird nur unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise eine Sicherungsbeziehung hergestellt. Zwar findet auch hier eine exakte Zuordnung der Sicherungsinstrumente statt, allerdings wird auf ein Hedge Accounting nach IAS 39 verzichtet.
Die Effektivitätstests für die einzelnen Finanzderivate, sofern eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 bilanziert wird, wurden jeweils mit Stichtag des Quartalsendes auf Basis der „Hypothetischen Derivate Methode“ durchgeführt. Die Einzeldokumentation jeder einzelnen Sicherungsbeziehung beschreibt das Grundgeschäft, das besicherte Risiko, die Strategie, das Sicherungsinstrument, die Effektivitätseinschätzung und nennt den Kontraktpartner.
Im Folgenden sind die Spezifikationen der einzelnen bei GRENKELEASING eingesetzten Derivate aufgezeigt:
30.5.1 Devisentermingeschäfte
Das Grundgeschäft für jegliche Devisenterminsicherung bestimmt sich aus den Raten, die sich aus der Finanzierung des Leasinggeschäfts in dem jeweiligen Währungsgebiet ableiten. Diese Fremdwährungs-Cash-Flows stellen die Basis für die Termingeschäfte dar. Die Sicherungsbeziehung kann als hocheffektiv eingestuft werden, weil nur die tatsächlichen Cash-Flows einer Sicherung unterzogen werden, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Übersicherung vorliegt. Es wird angestrebt, den Finanzierungszeitpunkt und den Zeitpunkt der
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Devisenterminsicherung möglichst anzugleichen, um eine bestmögliche Absicherung des Zahlungsstromrisikos zu gewährleisten.
30.5.2 Zins-Swaps
Beim Kontrahieren der Zins-Swaps stehen stets die Parameter des Grundgeschäfts, das durch die Finanzierung (Passiva) gegeben ist, im Mittelpunkt. Deshalb entspricht die Zinsterminologie der Swaps auf der variablen Seite exakt der des Grundgeschäfts. Weiterhin wird das in den Swaps kontrahierte Volumen zu keinem Zeitpunkt das Volumen der gesicherten Finanzierung übersteigen. Das aktive Einbinden der bestehenden als auch der künftig geplanten Refinanzierungstransaktionen erlaubt hier ein zukunftsorientiertes Risikomanagement. Im Rahmen dieser stetigen Analyse werden fortan quartalsweise sog. Effektivitätstests durchgeführt. Dabei werden die Hedgebeziehungen mittels einer nach IFRS zulässigen Methode auf ihre Effektivität hin überprüft. Bislang erweisen sich die Sicherungsbeziehungen zwischen Zins-Swaps und bestehenden bzw. geplanten Finanzierungen als hochwirksam. Nach der „Hypothetischen Derivate-Methode“ ergab sich eine Effektivität von 100 %.
31 Marktwert (Fair-Value) von originären Finanzinstrumenten
Der Fair-Value ist der Betrag, zu dem Finanzinstrumente am Bilanzstichtag zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Vertragsparteien getauscht, ver- oder gekauft bzw. beglichen würden.
Der Marktwert der Leasingforderungen wird geschätzt, indem anstatt des internen Zinses ein Zinssatz verwendet wird, der bei einer vollständigen Refinanzierung erhältlich wäre. Bei den Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen wird ein marktüblicher Zins am 31. Dezember 2006 zur Mittelaufnahme zu Grunde gelegt.
Finanzinstrumente, deren Marktwert von deren Buchwert abweicht, werden in folgender Tabelle aufgeführt:
| TEUR | Marktwert 2006 | Buchwert 2006 | Marktwert 2005 | Buchwert 2005 |
|---|---|---|---|---|
| Leasingforderungen | 1.029.217 | 945.213 | 938.432 | 860.828 |
| Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen | 845.043 | 844.151 | 772.588 | 771.598 |
32 Haftungsverhältnisse (Eventualverbindlichkeiten) und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Am Bilanzstichtag bestanden keine in der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden Haftungsverhältnisse. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen sind in der nachfolgenden Darstellung berücksichtigt:
| TEUR | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|
| Miet- und Leasingverpflichtungen | ||
| Davon fällig im Folgejahr | 3.193 | 2.279 |
| Davon fällig in 2 bis 5 Jahren | 6.464 | 4.533 |
| Davon fällig nach 5 Jahren | 1.068 | 2.796 |
| Summe | 10.725 | 9.608 |
Für Mietverhältnisse bestehen Verlängerungsoptionen zwischen ein und fünf Jahren.
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Im Rahmen der Erweiterung der Zentrale der GRENKELEASING AG in Baden-Baden ist die Gesellschaft ein Bestellobligo in Höhe des Auftragswertes von TEUR 939 eingegangen. Das Bestellobligo wird in 2007 je nach Fortschritt des Neubaus fällig werden.
Im Rahmen von drei Vereinbarungen über den Verkauf von Forderungen der Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA zur Sicherung sämtlicher Forderungen der Besitzgesellschaft (Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA) gegen die Betriebsgesellschaft, tritt die Betriebsgesellschaft (GRENKELEASING AG) aus Leasingverträgen mit Endleasingnehmern (Unterleasingvertrag) über Leasingobjekte, die Gegenstand eines Kaufvertrages zwischen Betriebsgesellschaft und Besitzgesellschaft sind, Folgendes an die Besitzgesellschaft ab: sämtliche Forderungen, Ansprüche und Rechte aus diesen Unterleasingverträgen einschließlich etwaiger Ansprüche aus Verlängerungsmieten nach Ablauf der ursprünglich vereinbarten Mietzeit, etwaige Ansprüche auf Ausgleichszahlungen und auf Restwerte sowie Zahlung eines Kaufpreises aus dem Verkauf des betreffenden Leasinggegenstands. Mit abgetreten sind die Ansprüche aus Kredit- und Sachversicherungen aus dem jeweiligen Unterleasingvertrag, ferner eventuelle Ansprüche aus Rückkaufverpflichtungen von Lieferanten der Leasinggegenstände oder von Dritten. Der Käufer der Forderungen erwirbt das Sicherungseigentum an den Leasinggegenständen, die dem jeweiligen Forderungskaufvertrag zugrunde liegen.
Unsere irische Tochtergesellschaft, GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irland, erzielte in 2006 Einkünfte aus innerkonzernlichem Factoring.
Nach unserer Auffassung handelt es sich hierbei um eine aktive Dienstleistungstätigkeit im Sinne des § 8 Abs. 1 Nr. 5 AStG. Diese unterliegt nicht der Hinzurechnungsbesteuerung nach § 10 Abs. 1 AStG auf Ebene der Gesellschaft.
Diese Rechtsauffassung sollte unseres Erachtens auch auf das Ertragsteuerrecht zu übertragen sein. Die
Anwendung der Vorschriften über die Hinzurechnungsbesteuerung gilt als unverhältnismäßige Missbrauchsbekämpfungsregelung, die Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften unzulässig diskriminiert und somit bei der Besteuerung der GRENKELEASING AG nicht zugrunde gelegt werden darf.
Die von der Finanzverwaltung bisher geäußerte Auffassung würde zu einer Hinzurechnungssteuer von TEUR 716 für 2005 und TEUR 514 für 2006 und damit zu einem höheren Steueraufwand führen.
Des Weiteren wird unsere Auffassung durch das EuGH-Urteil Cadbury Schweppes (Aktenzeichen C-196/04) vom 12. September 2006 gestützt. Eine Hinzurechnungsbesteuerung ist nur noch dann mit dem EU-Recht vereinbar, wenn diese auf rein künstliche Gestaltungsformen abzielt, die dazu bestimmt sind, der normalerweise geschuldeten nationalen Steuer zu entgehen. Von der Anwendung einer solchen Besteuerung ist abzusehen, wenn es sich auf der Grundlage nachprüfbarer Anhaltspunkte erweist, dass die ausländische Gesellschaft ungeachtet des Vorhandenseins von Motiven steuerlicher Art tatsächlich im Mitgliedstaat angesiedelt ist und dort wirklichen wirtschaftlichen Tätigkeiten nachgeht.
Außerdem sind gegen sechs Bescheide über die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für 2000 der GLG Grenke-Leasing GmbH & Co. Baden-Baden KG, der GLG Grenke-Leasing GmbH & Co. Düsseldorf KG, der GLG Grenke-Leasing GmbH & Co. Hamburg KG, der GLG Grenke-Leasing GmbH & Co. München KG, der GLG Grenke-Leasing GmbH & Co. Nürnberg KG und der GLG Grenke-Leasing GmbH & Co. Stuttgart KG Einsprüche anhängig.
Das Vermögen der vorgenannten Gesellschaften ist zum 28. Februar 2000 auf die GRENKELEASING AG verschmolzen worden.
Die geänderten Bescheide der Finanzverwaltung weichen von unserem Antrag auf Änderung der Steuerbescheide 2000 aufgrund der Anpassung an die
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Feststellungen der Betriebsprüfung der Jahre 1996 bis 1999 ab.
Würde sich die Auffassung der Finanzverwaltung als richtig herausstellen, würde dies zu TEUR 92 mehr Steueraufwand führen.
Betriebsprüfung Frankreich
Die Betriebsprüfung für die Jahre 2000 bis 2002 der französischen Konzerngesellschaft GRENKE LOCATION SAS wurde von den Finanzbehörden in Frankreich abgeschlossen. Hinsichtlich der Zurechnung der konzerninternen Doppelstockfinanzierung gab es zwischen uns und den Finanzbehörden eine unterschiedliche Auffassung. Ein sachverständiger Dritter hat zu diesem Sachverhalt ein steuerliches Gutachten abgegeben, nach dem der GRENKE LOCATION SAS gute Chancen zugesprochen werden, dass der von uns bilanzierte Sachverhalt eindeutig und nachvollziehbar dargestellt wurde. Die Finanzbehörden in Frankreich stellten der GRENKE LOCATION SAS den Steuerbescheid zu, in dem dieses Gutachten keine Berücksichtigung fand. Die Gesellschaft hat gegen diesen Bescheid Einspruch eingelegt und das finanzgerichtliche Verfahren eingeleitet.
In 2004 wurde vorbehaltlich und ohne Anerkennung des Bescheides eine Zahlung in Höhe von TEUR 3.458 geleistet, um eine negative Publizität, die mit einer Eintragung in das Handelsregister verbunden ist, zu vermeiden. Dieser Betrag wurde als Forderung gegenüber den Finanzbehörden aktiviert, da wir aufgrund des steuerlichen Gutachtens davon ausgehen, dass unsere Auffassung bestätigt wird.
Im ersten Halbjahr 2006 wurde die Folgeprüfung für die Jahre 2003 und 2004 durchgeführt. Im Rahmen dieser Prüfung wurden analog die Punkte, die auch im Rahmen der vorherigen Prüfung beanstandet wurden, aufgegriffen. Abschließende Bescheide sind bislang nicht ergangen, da sowohl die Finanzbehörden als auch wir eine einvernehmliche Lösung im Rahmen eines Verständigungsverfahrens anstreben. Der erste Termin hierfür ist Mitte Februar 2007 angesetzt. Wir
gehen davon aus, dass eine Lösung im Rahmen des Vergleiches auch eine Auswirkung auf das laufende Verfahren bezüglich der Prüfungsfeststellungen für die Jahre 2000 bis 2002 haben wird. Sollte es zu keiner Einigung kommen, ist mit ähnlich hohen Ansprüchen seitens der Finanzbehörden zu rechnen, wie sie für die Vorperioden veranschlagt wurden. Im letzteren Fall halten wir uns auch hier den Weg über das finanzgerichtliche Verfahren offen.
Betriebsprüfung in Deutschland
Die im September 2006 begonnene Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2000 bis 2004 dauert noch an.
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33 Mitarbeiterbeteiligungsprogramme
Das erste Mitarbeiterbeteiligungsprogramm („IPO-Beteiligungsprogramm“) wurde im Zusammenhang mit der Börseneinführung der Aktien der GRENKELEASING AG aufgelegt. Ein weiteres Aktienoptionsprogramm folgte im Jahr 2002. Durch diese Mitarbeiterbeteiligungsprogramme sollten die Mitglieder des Vorstands und die übrigen Mitarbeiter der Gesellschaft sowie der mit ihr verbundenen Unternehmen direkt an der zukünftigen Entwicklung des Unternehmenswerts partizipieren.
Die Bezugsrechte sämtlicher Mitarbeiterbeteiligungsprogramme teilen sich wie folgt auf:
- Vorstandsmitglieder GRENKELEASING AG maximal 203.880 Bezugsrechte
- Übrige Mitarbeiter GRENKELEASING AG maximal 969.490 Bezugsrechte
- Übrige Mitarbeiter von mit der GRENKELEASING AG verbundenen Unternehmen maximal 318.630 Bezugsrechte
Die Bezugsrechte wurden in verschiedenen Tranchen in Folgejahren ausgegeben. Die Ausgabe der Bezugsrechte kann bis zum Ablauf von fünf Jahren nach Eintragung des bedingten Kapitals im Handelsregister erfolgen.
Für die Ausübung der Bezugsrechte aus den Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen muss der Börsenkurs ein vorgegebenes Erfolgsziel überschreiten, des Weiteren darf die Ausübung frühestens 2 Jahre nach Ausgabe erfolgen. Der Ausübungspreis ist abhängig vom Kurs bei der Ausgabe und kann sich bei Übererfüllung des Erfolgsziels vermindern.
Sämtliche Mitarbeiterbeteiligungsprogramme lassen auch die Möglichkeit des Barausgleichs im Falle der Ausübung der entsprechenden Optionen zu. Dies wäre vom Vorstand für ein entsprechendes Jahr zu beschließen.
Da der Ausgabezeitpunkt sämtlicher Optionsprogramme vor dem 7. November 2002 liegt und auch keine Änderungen an den Konditionen vorgenommen wurden, muss die Bewertung der Optionen nicht anhand des IFRS 2 über die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen. Entsprechend werden Ausübungen von Optionen erfolgsneutral erfasst.
Die folgende Tabelle zeigt die ausgegebenen Aktienoptionen des ersten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms:
| IPO Beteiligungsprogramm
| (Aktienoptionsplan I: kurz AOP) | Mitglieder des Vorstands | Mitarbeiter | Mitarbeiter verbundene Unternehmen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stück | ||||
| Maximale Anzahl Bezugsrechte | 100.000 | 528.000 | 122.000 | 750.000 |
| Vergabe bei 1. AOP (Ausgabe 2000) | 30.396 | 218.630 | 30.620 | 279.646 |
| danach noch zur Verfügung | 69.604 | 309.370 | 91.380 | 470.354 |
| Rückbuchung durch Ausscheiden von Mitarbeitern | -- | 47.920 | 11.588 | 59.508 |
| Vergabe bei 2. AOP (Ausgabe 2001) | 30.396 | 276.652 | 60.220 | 367.268 |
| danach noch zur Verfügung | 39.208 | 80.638 | 42.748 | 162.594 |
| Rückbuchung durch Ausscheiden von Mitarbeitern | -- | 44.552 | 25.608 | 70.160 |
| Ausbuchung durch HV 2002 | 39.208 | 65.277 | 36.060 | 140.545 |
| Stand 31.12.2006 | 0 | 59.913 | 32.296 | 92.209 |
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Am 5. November 2004 endete der letzte Messzeitraum für die Erfolgsziele der 1. Tranche des ersten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms. Der im Messzeitraum zu erzielende Durchschnittswert von EUR 33,12 wurde nicht erreicht, so dass sämtliche im Rahmen dieser Tranche ausgegebenen Optionen (220.138 Stück) mit Wirkung zum 31. März 2005 verfallen sind.
Die 2. Tranche des ersten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms hatte in 2005 ein Erfolgsziel von EUR 58,10. Dieses wurde im letztmöglichen Messzeitraum vor der
Veröffentlichung des Zwischenberichtes über das 3. Quartal 2005 nicht erreicht. Da die entsprechenden Optionen mangels eines weiteren Ausübungsfensters in 2006, letztmalig in dem Ausübungsfenster nach Veröffentlichung des Zwischenberichtes zum 3. Quartal, ausgeübt werden konnten, sind die im Rahmen der 2. Tranche ausgegebenen 367.268 Optionen zum 31. März 2006 verfallen.
Die folgende Tabelle zeigt die ausgegebenen Aktienoptionen des zweiten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms:
| Aktienoptionsplan II | Mitglieder des Vorstands | Mitarbeiter | Mitarbeiter verbundene Unternehmen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stück | ||||
| Maximale Anzahl Bezugsrechte | 103.880 | 441.490 | 196.630 | 742.000 |
| Vergabe bei 1. AOP (Ausgabe 2002) | 24.200 | 108.984 | 65.740 | 198.924 |
| danach noch zur Verfügung | 79.680 | 332.506 | 130.890 | 543.076 |
| Rückbuchung durch Ausscheiden von Mitarbeitern | -- | 8.386 | 20.812 | 29.198 |
| Stand 31.12.2006 | 79.680 | 340.892 | 151.702 | 572.274 |
Bedingt durch die Performance der Aktie im Geschäftsjahr 2004 wurde in der Referenzperiode im Juli/August 2004 das Erfolgsziel des zweiten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms (EUR 28,51) überschritten, so dass das zweite Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zur Ausübung kam. Der erste Ausübungstag für die maximal ausübbaren Bezugsrechte von 86.778 Stück war der 13. August 2004. Der Ausübungspreis betrug EUR 19,64. Insgesamt wurden 78.090 Optionen von den Mitarbeitern ausgeübt.
Aufgrund der Tatsache, dass der Zielwert in 2004 einmalig überschritten wurde, können nunmehr auch die verbleibenden Optionen in den kommenden Jahren (jeweils 25 %) in den entsprechenden Ausübungsfenstern ausgeübt werden. Der Ausübungspreis ist jedoch für jedes Fenster in der jeweiligen Referenzperiode erneut separat zu bestimmen. Der Referenzpreis ist EUR 38,00 für 2006 und EUR 43,70 für 2007.
Bei einem bedingten Kapital II in Höhe von ursprünglich 948.446,66 ergab sich bei 742.000 Bezugsrechten ein Nominalwert je Bezugsrecht von EUR 1,27823. Aufgrund der in 2005 erfolgten Ausübung von insgesamt 41.708 Bezugsrechten wurde entsprechend eine Erhöhung des Stammkapitals um TEUR 53 und eine Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 803 erfasst.
Im Geschäftsjahr 2006 wurden insgesamt 36.033 Bezugsrechte ausgeübt, was eine Erhöhung des Stammkapitals um TEUR 46 und eine Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 567 zur Folge hatte.
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Aus der nachfolgenden Tabelle sind alle relevanten Angaben für die Jahre 2005 und 2006 ersichtlich:
| Messperiode | Ausübungszeitraum | Durchschnittskurs | Ausübungspreis | Anzahl der ausgeübten Optionen |
|---|---|---|---|---|
| Datum | Datum | EUR | EUR | Stück |
| 30.03.-26.04.2005 | 04.05.-31.05.2005 | 34,03 | 20,93 | 33.614 |
| 24.06.-21.07.2005 | 27.07.-25.08.2006 | 36,21 | 19,84 | 5.942 |
| 22.09.-20.10.2005 | 28.10.-24.11.2005 | 42,64 | 16,62 | 2.152 |
| 31.03.-02.05.2006 | 10.05.-07.06.2006 | 58,14 | 11,65 | 848 |
| 23.06.-20.07.2006 | 28.07.-23.08.2006 | 49,24 | 16,10 | 33.437 |
| 22.09.-19.10.2006 | 27.10.-23.11.2006 | 43,57 | 18,94 | 1.748 |
Verwässernd wirken zum 31. Dezember 2006 aufgrund ihrer Ausübungsmöglichkeit insgesamt 13.895 Aktienoptionen (Vorjahr: 7.426 Aktienoptionen). Potenziell verwässernd wirken zum 31. Dezember 2006 0 Aktienoptionen (Vorjahr: 42.502 Aktienoptionen).
Die noch ausstehenden Optionen des zweiten Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes wurden mittels Optionspreismodellen bewertet. Hiernach ergab sich für die zweite Tranche des ersten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ein Wert je Option von EUR 10,91.
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34 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Die GRENKELEASING AG erbringt im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen für nahe stehende Unternehmen. Umgekehrt erbringen die jeweiligen Konzerngesellschaften im Rahmen ihres Geschäftszweckes auch Leistungen innerhalb des GRENKELEASING AG Konzerns. Diese umfangreichen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden zu Marktkonditionen abgewickelt.
Darüber hinaus bestehen zwischen dem Konzern und den Franchisegesellschaften diverse Verträge, in deren Rahmen die Konzerngesellschaften ihr Know-how, ihre betriebliche Infrastruktur sowie die Mittel zur Refinanzierung der Leasingverträge zur Verfügung stellen. Neben der Franchise Gebühr von insgesamt TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 195) hat der Konzern Erträge aus der Verzinsung der Darlehen in Höhe von TEUR 1.407 (Vorjahr: TEUR 851) erwirtschaftet. Zum Stichtag bestanden neben den Darlehen (siehe Ziffer 18 und 21) Forderungen gegen die Franchisenehmer von insgesamt TEUR 414 (Vorjahr: TEUR 207).
Der Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Im Geschäftsjahr 2006 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Mitglieder an:
-
Herr Prof. Dr. Ernst-Moritz Lipp, Vorsitzender, Professor für internationale Finanzwirtschaft und Geschäftsführer der ODEWALD & COMPAGNIE Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Baden-Baden
-
Herr Gerhard E. Witt, Stellvertretender Vorsitzender, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Baden-Baden
-
Herr Dieter Münch, Bankkaufmann a.D. und Stiftungsvorstand, Weinheim
-
Herr Dr. Oliver Nass, kaufmännischer Geschäftsführer der ESG France, Paris
-
Herr Erwin Staudt, Diplom-Volkswirt, Leonberg, hauptamtlicher Präsident des VfB Stuttgart 1893 e.V.
-
Frau Dr. Brigitte Sträter, Inhaberin und Leiterin der PR-Agentur CENA, Düsseldorf
Die Vergütung (inkl. Bezüge für Nebenleistungen) des Aufsichtsrats bei der GRENKELEASING AG belief sich auf insgesamt TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 77).
- Herr Münch besitzt 75 Aktien (Vorjahr: 75).
- Herr Prof. Dr. Lipp. besitzt 11.000 Aktien (Vorjahr: 0).
Die Vergütung der Aufsichtsratstätigkeit ist entsprechend der Regelung des § 113 Abs. 1 Satz 2, 1. Alt. AktG in § 10 der Satzung der GRENKELEASING AG festgelegt. Diese Regelung sieht keine Einbeziehung des Aufsichtsrats in eines der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vor.
- Herr Gerhard E. Witt und Herr Dieter Münch sind auch Mitglieder des Aufsichtsrats der Grenke Investitionen Verwaltungs KGaA, Baden-Baden. Des Weiteren ist Herr Dieter Münch Mitglied des Aufsichtsrats der Firma Weisenburger Bau + Grund AG, Halle / Saale. Herr Erwin Staudt ist Aufsichtsratsmitglied der PROFI Engineering Systems AG, Darmstadt, der USU AG, Möglingen, sowie der Hahn Verwaltungs-GmbH, Fellbach. Herr Prof. Dr. Lipp ist ferner Mitglied im Beirat der TFL International GmbH, Weil am Rhein, im Beirat der Burkart Verwaltungen GmbH, Singen und im Aufsichtsrat der BOA Holding GmbH, Karlsruhe, Stutensee.
- Frau Dr. Brigitte Sträter und Herr Dr. Oliver Nass übten keine weiteren Mitgliedschaften in einem Aufsichtsrat oder anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs.1 Satz 3 des Aktiengesetzes aus.
Die Herren Witt und Prof. Dr. Lipp sind bis zum Ablauf der Hauptversammlung bestellt, die über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2007 entscheidet. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder sind bis zum Ablauf der Hauptversammlung bestellt, die über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2009 entscheidet.
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Die Aufsichtsratsvergütung setzt sich wie folgt zusammen:
| TEUR | Summe 2006 | Vorjahr | Vergütung AG 2006 | Vorjahr | Vergütung KGaA 2006 | Vorjahr | Neben-leistungen 2006 | Vorjahr | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | Prof. Dr. Lipp | 13 | 9 | 13 | 9 | 0 | 0 | 0 | 0 | | D. Münch | 12,5 | 12,5 | 10 | 10 | 2,5 | 2,5 | 0 | 0 | | Dr. O. Nass | 11 | 5 | 11 | 5 | 0 | 0 | 0 | 0 | | E. Staudt | 9 | 5 | 9 | 5 | 0 | 0 | 0 | 0 | | Dr. B. Sträter | 11 | 32 | 10 | 9 | 0 | 0 | 1 | 23 | | G. Witt | 15 | 16 | 11 | 12 | 4 | 4 | 0 | 0 | | R. Hauss (Aufwand aus 2005) | 3,5 | 6,5 | 1 | 4 | 2,5 | 2,5 | 0 | 0 | | Summe | 75 | 86 | 65 | 54 | 9 | 9 | 1 | 23 |
Frau Dr. Sträter hat neben ihrer Tätigkeit als Aufsichtsrat die Gesellschaft im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.
Der Vorstand der GRENKELEASING AG setzt sich wie folgt zusammen:
-
Herr Wolfgang Grenke, Kaufmann, Baden-Baden, (Vorstandsvorsitzender) Schwerpunkt: Strategie, Unternehmensentwicklung, Internal Audit
-
Herr Thomas Konprecht, Dipl.-Programmierer, Leasing- und Finanzierungswirt (Dipl.-VWA), Düsseldorf, (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender) Schwerpunkt: Marketing, Vertrieb, Management Services
-
Herr Dr. Uwe Hack, Dipl.-Kaufmann, Metzingen Schwerpunkt: Investor Relations, Treasury, Controlling
-
Herr Mark Kindermann, Dipl.-Kaufmann, Bühl Schwerpunkt: Verwaltung, Accounting, Legal, Personal, Qualitätsmanagement
-
Herr Michael Kostrewa, Kaufmann, Wirtschaftsinformatiker, Gaggenau Schwerpunkt: Informationstechnologie, e-Business
Herr Wolfgang Grenke ist einzelvertretungsberechtigt. Die übrigen Vorstände vertreten die GRENKELEASING AG gemeinsam mit einem weiteren Vorstand oder einem Prokuristen.
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Die Vorstandsvergütung setzt sich wie folgt zusammen:
| TEUR | Gesamtbezüge | Geldwerter Vorteil aus AOP | davon fix | davon variabel |
|---|---|---|---|---|
| Wolfgang Grenke | 509 | 58 | 328 | 123 |
| Vorjahr | 283 | 19 | 221 | 43 |
| Dr. Uwe Hack | 374 | 0 | 271 | 103 |
| Vorjahr | 98 | 0 | 67 | 31 |
| Mark Kindermann | 200 | 29 | 126 | 45 |
| Vorjahr | 142 | 11 | 111 | 20 |
| Thomas Konprecht | 284 | 43 | 181 | 60 |
| Vorjahr | 211 | 15 | 165 | 31 |
| Michael Kostrewa | 173 | 0 | 128 | 45 |
| Vorjahr | 140 | 10 | 110 | 20 |
| Summe | 1.540 | 130 | 1.034 | 376 |
| Summe Vorjahr | 874 | 55 | 674 | 145 |
Für Herrn Dr. Hack wird daneben ein Jahresbeitrag zur Altersvorsorge an eine überbetriebliche Unterstützungskasse in Höhe von TEUR 21 entrichtet.
Die Vorstände erhielten im Geschäftsjahr und im Vorjahr keine Optionen zum Bezug von Aktien der GRENKELEASING AG – gemäß dem o. a. Aktienoptionsprogramm II.
Die Vorstände haben wie unten aufgeführt an der Ausübung der Aktienoptionen im Geschäftsjahr 2006 teilgenommen. Insgesamt hat der Vorstand 53.496 Optionen ausgeübt. Der Bestand an Aktien sowie an noch ausübbaren Optionen lässt sich aus der folgenden Tabelle ersehen:
| Stück | Aktien per 31. Dezember 2006 | 2005 | Aktienoptionen per 31. Dezember 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|---|
| Wolfgang Grenke | 4.871.619 | 5.019.419 | 0 | 13.252 |
| Thomas Konprecht | 330.730 | 384.080 | 0 | 9.938 |
| Mark Kindermann | 52.053 | 70.953 | 0 | 6.628 |
| Michael Kostrewa | 47.500 | 84.600 | 1.100 | 6.628 |
| Summe | 5.301.902 | 5.559.052 | 1.100 | 36.446 |
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRE DAS UNTERNEHMENSPROFIL VON GRENKELEASING MARKT- UND WETTBEWERBSSITUATION DAS GESCHÄFTSJAHR 2006 IM RÜCKBLICK DIE GRENKELEASING AKTIE GLOSSAR ZAHLEN UND FAKTEN
Herr Wolfgang Grenke ist zusätzlich noch Geschäftsführer der GLG Grenke-Leasing GmbH, Baden-Baden und der GRENKE Locazione S.r.l., Mailand/Italien. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der WEBLEASE NETBUSINESS AG, Baden-Baden, der GRENKELEASING AG, Wien/Österreich. Außerdem ist er im Beirat der Deutsche Bank AG, Region Freiburg.
Herr Mark Kindermann ist zusätzlich noch Vorstand der GRENKE LIMITED, Dublin/Irland. Er ist daneben im Aufsichtsrat der WEBLEASE NETBUSINESS AG, Baden-Baden, der GRENKELEASING AG, Wien/Österreich, der GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden und der Grenkefinance N.V., Vianen/Niederlande.
Herr Thomas Konprecht ist zugleich Vorstandsvorsitzender der GRENKE ALQUILER S.A., Barcelona/Spanien sowie Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG, Wien/Österreich und Geschäftsführer der GLG Grenke-Leasing GmbH, Baden-Baden.
Herr Michael Kostrewa ist zusätzlich noch Vorstand der GRENKE LIMITED, Dublin/Irland und Aufsichtsrat der GRENKELEASING AB, Stockholm/Schweden sowie der WEBLEASE NETBUSINESS AG, Baden-Baden.
35 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Von den unter 30.4.7 erwähnten Revolving Credit Facilities in Höhe von insgesamt TEUR 40.000 wurden TEUR 20.000 fristgerecht zurückbezahlt und die restlichen TEUR 20.000 wurden um einen weiteren Monat verlängert.
36 Erklärung nach § 161 AktG
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der GRENKELEASING AG haben für 2006 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.
Baden-Baden, den 23. Januar 2007
Der Vorstand
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Wir haben den von der GRENKELEASING AG, Baden-Baden, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Aufstellung der erfassten Aufwendungen und Erträge, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, den 23. Januar 2007
Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Eckl Wirtschaftsprüferin
Kirch Wirtschaftsprüfer
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BERICHT DES AUFSICHTSRATES

Prof. Dr. Ernst-Moritz Lipp Vorsitzender des Aufsichtsrates
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
der Vorstand der GRENKELEASING AG informierte im Berichtsjahr detailliert und umfänglich über die wirtschaftliche Lage, die strategische Entwicklung, den Stand der Unternehmensplanung, aktuelle Ereignisse und die Personalsituation der GRENKELEASING AG. In insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen – welche am 23. Januar, 24. April, 10. Juli und 20. November 2006 stattfanden – hat der Aufsichtsrat die Berichte des Vorstandes eingehend beraten und die notwendigen Beschlüsse, sofern nach Gesetz oder Satzung erforderlich, gefasst. Der Aufsichtsrat erhielt u.a. die Protokolle der Vorstandssitzungen zusammen mit den entsprechenden Sitzungsvorlagen.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzungen im Berichtsjahr 2006 waren:
-
Feststellung des Jahresabschlusses der GRENKELEASING AG und Billigung des Konzernabschlusses
-
Verabschiedung des Berichts des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung
-
Festlegung der Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung
-
Zustimmung zu Vorstandsbeschlüssen
-
Beschlüsse über Satzungsanpassungen
-
Zustimmung zu dem aktuellen „Corporate Governance Kodex“
-
die Risikomanagementsysteme der Gesellschaft und die Risikoentwicklung
-
die Entwicklung der inländischen und ausländischen Beteiligungen.
Der Aufsichtsrat ist damit seiner gemäß Gesetz und Satzung bestehenden Pflicht der Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung nachgekommen.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der GRENKELEASING AG zum 31. Dezember 2006, der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2006, der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2006 wurden dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt.
Dem Aufsichtsrat wurde der Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Ergebnisses der GRENKELEASING AG unterbreitet. Die Jahresabschlüsse wurden von der, in der ordentlichen Hauptversammlung am 9. Mai 2006 zum Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Eschborn/Frankfurt am Main, geprüft. Die Rechnungslegung im Einzelabschluss der GRENKELEASING AG erfolgte nach handelsrechtlichen Vorschriften. Die
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Prüfung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften des § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Jahresabschlussprüfung vorgenommen.
Die Aufstellung des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 erfolgte nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes ergänzend dazu die handelsrechtlichen Vorschriften des § 315a Abs. 1 HGB zu beachten und auch angewendet. Die Prüfung des Konzernabschlusses wurde nach den Vorschriften des § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Jahresabschlussprüfung (IDW PS 200) vorgenommen.
Der Jahresabschluss der GRENKELEASING AG und der Konzernabschluss des GRENKELEASING AG Konzerns sind jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der verantwortliche Wirtschaftsprüfer hat an der Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses teilgenommen und Erläuterungen gegeben. Der Prüfungsausschuss hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überzeugt.
Der Aufsichtsrat hat die ihm von Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Jahresabschlüsse geprüft und in seiner Sitzung am 22. Januar 2007 das Ergebnis erörtert. An der Beratung hat der verantwortliche Wirtschaftsprüfer teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet.
Der Aufsichtsrat hat nach eigener Prüfung keine Einwendungen gegen das Ergebnis der Prüfung der Jahresabschlüsse durch den Abschlussprüfer erhoben und den Jahresabschluss der GRENKELEASING AG festgestellt sowie den GRENKELEASING AG Konzernabschluss am 1. Februar 2007 gebilligt.
Der Aufsichtsrat hat sich dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Ergebnisses angeschlossen.
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich durch Selbstverpflichtung zur Einhaltung der im Berichtsjahr gültigen Corporate Governance Grundsätze verpflichtet.
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates stellt sich wie folgt dar:
| Aufsichtsratsvorsitzender: | Herr Prof. Dr. Lipp |
|---|---|
| Stellvertreter: | Herr Witt |
| Weitere Mitglieder: | Frau Dr. Sträter |
| Herr Münch | |
| Herr Staudt | |
| Herr Nass |
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeitern der Gesellschaft, die auch im vergangenen Jahr durch ihren persönlichen Einsatz die erfolgreiche Entwicklung des Konzerns ermöglicht haben.
Baden-Baden, am 1. Februar 2007
Für den Aufsichtsrat

Prof. Dr. Ernst-Moritz Lipp Vorsitzender
TERMINE 2007
03.01.2007 Veröffentlichung Neugeschäft und DB1 26.01.2007 Veröffentlichung Jahresabschluss 2006 Bilanzpressekonferenz/DVFA-Analystenkonferenz in Frankfurt 03.04.2007 Veröffentlichung Neugeschäft und DB1 26.04.2007 Veröffentlichung 3-Monatsbericht 2007 08.05.2007 Hauptversammlung Kongresshaus Baden-Baden 03.07.2007 Veröffentlichung Neugeschäft und DB1 26.07.2007 Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2007 02.10.2007 Veröffentlichung Neugeschäft und DB1 25.10.2007 Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2007 DVFA-Analystenkonferenz in Frankfurt
Das zum Bericht gehörige Glossar finden Sie unter: www.grenkeleasing.de
GRENKELEASING AG Neuer Markt 2 D - 76532 Baden-Baden
Tel.: +49 (0) 7221 - 5 00 72 04 Fax: +49 (0) 7221 - 5 00 71 12
www.grenkeleasing.com www.weblease-europe.com www.asset-breker.com
E-mail: [email protected]